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Taxi Times München Februar 2016

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RUBRIK

FEBRUAR 2016 3,50 €

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MÜNCHEN

MÜNCHEN 21

BAHNHOF OHNE TAXI?

STADTRAT

Himmlische Situation

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bei unserer ersten internen Redaktionssitzung in diesem Jahr

kam die Frage auf, ob man als Journalist einfach so weiter

machen kann, nach Snowden, nach dem Generalverdacht der

„Lügenpresse“, nach Flüchtlingswelle und nach Köln. Auf

diese Fragen kann es nur eine Antwort geben: ein klares Ja!

Man muss sogar genauso weiter machen wie bisher, es sei

denn man hätte all die Jahre etwas falsch gemacht. Deshalb

werden Sie bei uns 2016 auch das finden, was Sie aus 2015

schon gewohnt sind: einen ehrlichen, gut recherchierten Fachjournalismus.

Manchmal frech und respektlos, manchmal

nachdrücklich, aber immer ernsthaft und wahrhaft – wie Sie

das von einem Medium, das Ihre Interessen vertritt zu Recht,

erwarten.

Zu dieser Aufrichtigkeit gehört es auch, dass man Fehler

zugibt. So hätte in der letzten Ausgabe die Überschrift zum

Portrait über Dr. Michael Mattar lauten sollen „Für ein funktionierendes

Taxigewerbe“. Der Titel „Gut gemeint und doch

zuwenig“ war für die auf Seite 6 folgende Geschichte vorgesehen

und auf die Tariferhöhung gemünzt. Das ist uns in der

Schlusskorrektur durchgerutscht und wir bedauern das.

Schließlich ist es ist auch der FDP zu danken, dass es den

Taxistand in der Dienerstrasse noch gibt.

Doch wo bleibt die Glaubwürdigkeit, wenn Taxi Times anfängt

Gewerbepolitik zu machen? „Einen guten Journalisten erkennt

man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache

- auch nicht mit einer guten Sache“, heißt es in einem Zitat

von Hanns Joachim Friedrichs. Schließlich hat unser leitender

Redakteur schon einmal eine Taxi-Demo organisiert und wird

häufig angesprochen, ob er es nicht wieder täte. Es wäre uns

lieber andere werden tätig – und wir müssten nur darüber

berichten. So lange, wie bei der Vertretung unserer Interessen

ein Vakuum herrscht, bleibt nur zu handeln.

– die Redaktion –

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TAXI FEBRUAR / 2016

3


PERSONALIEN

So halten wir den

letzten Fiaker Münchens

in Erinnerung:

Hans Holzmann auf dem

Kutschbock.

Hans Holzmanns

Markenzeichen war

der mit Stolz getragene

Zylinder.

NACHRUF

HANS HOLZMANN IST TOT

Nach fast 50 Jahren auf dem Kutschbock hat Münchens

letzter echter Fiaker die Zügel für immer aus der Hand gelegt.

Sechs Sterne für Deutschland.

Ich bin der letzte Kutscher Münchens.“ Mit diesen Worten hat

Hans Holzmann seine auswärtigen Gäste oft begrüßt, bevor

er sie in einer seiner Viktoriakutschen oder einem Landauer

Platz nehmen ließ und selber den Kutschbock erklomm.

Den alteingesessenen Münchnern musste er sich nicht extra vorstellen,

die kannten den Mann mit dem Zylinder schon. Viele von

ihnen seit ihrer Heirat, denn Hochzeitsfahrten in der sogenannten

Berline oder im Coupé, selbstverständlich beide in Weiß,

gehörten zum Angebot genauso wie etwa Firmenausflüge im

Gesellschaftswagen.

Von Hans Holzmanns Standplatz am Chinesischen Turm konnten

wir Chauffeure in unseren elfenbeinfarbenen Kutschen nicht

einmal träumen. Und wenn er ein Hochzeitspaar von Münchens

beliebtestem Standesamt in der Mandlstraße abholte, durfte er für

die Anfahrt, anders als wir, den direkten Weg durch den Englischen

Garten nehmen. Gegründet wurde das Münchner Kutschunternehmen

1945, gleich nach dem Krieg, von Thea Pfeffer. Sie

war es auch, die dem jungen Hans den Umgang mit dem Zaumzeug

beibrachte. Bereits als 15-Jähriger lenkte er zum ersten Mal selber

ein Gespann durch die Stadt. Die Liebe zu den Pferden war so

groß, dass Holzmann seinen Job als Fernmeldetechniker 1973

aufgab und sich ganz der Kutscherei widmete. 1989 übernahm er,

gemeinsam mit seiner Frau Susanne, den Betrieb seiner einstigen

Lehrmeisterin und Chefin.

Was viele nicht wussten: Holzmann war schon seit Jahren schwer

krank. Aber weder Schmerzen noch Chemotherapien und Operationen

hielten ihn davon ab, immer wieder auf den Bock zu steigen.

Im vergangenen Herbst aber verschlechterte sich sein

Zustand so sehr, dass er das Bogenhausener Krankenhaus nicht

mehr verlassen konnte. Hans Holzmann starb am 28. Dezember

2015 im Alter von nur 64 Jahren. Wir hoffen, dass er standesgemäß

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TITELTHEMA

TITELTHEMA

MÜNCHEN 21

BAHNHOFSUMBAU

OHNE TAXI

Bahnhof ohne Taxi:

Der Siegerentwurf der

Münchner Architekten Auer

Weber sieht für den Bahnhofsvorplatz

viel Raum

für Tram und Fußgänger

vor – und keinen für

Taxis.

München plant die Umgestaltung des Hauptbahnhofs.

Unter Bürgern regt sich Widerstand gegen

das Großprojekt. Zu viel, zu hoch, zu teuer, zu modern.

Auch das Taxigewerbe würde empfindlich getroffen.

Schön ist er nicht – der Münchner

Hauptbahnhof. Aber gewöhnt haben

wir uns an ihn. Das charakteristische

Vordach im Nierentisch-Stil und Flair

der frühen 60er-Jahre, die Mittelfassade

mit Geiger-Relief und Bahnhofsuhr, die

zwei überkommenen Kopfbauten in der

Arnulf- und Bayerstraße und der neoklassizistische

Starnberger Flügelbahnhof. In

und um diesen Zweckbau, der wirkt, wie

aus verschiedenen Stilepochen zusammengeschustert,

hat sich vieles ereignet, was

Stadt und Leute geprägt hat. Mit dem Bau

der Bayerischen Maximiliansbahn fand

Mitte des 19. Jahrhunderts die leicht provinzielle

Landeshauptstadt Anschluss an

Wien, Salzburg, Augsburg und Ulm. Im

Verlauf des Revolutionsjahres 1918/19 war

der Münchner Hauptbahnhof 1919 Zentrum

der Kämpfe während des sogenannten

Palmsonntagsputsches. In der Nazizeit

sollte der Gründerzeitbau des Centralbahnhofs

einer Prachtstraße weichen. Ein neuer

Riesenbahnhof für die Hauptstadt der

Bewegung sollte weiter westlich gebaut

werden.

Nach Kriegsende musste die durch Bombenschäden

baufällig gewordene Haupthalle

gesprengt und abgerissen werden. Den

Neuanfang nach dem Krieg markierte ab

Mai 1950 der Neubau des Starnberger Flügelbahnhofs

nach Plänen von Heinrich

Gerbl. Hier kamen im November 1989 die

ersten DDR-Bürger an und bekamen ihr

Begrüßungsgeld. 26 Jahre später sind es

die Flüchtlinge aus Syrien und anderen

Kriegsländern, die hier registriert und versorgt

werden.

Der Bahnhof hat also schon eine ganze

Menge mitgemacht. Rein optisch kann er

mit anderen deutschen Großstadtbahnhöfen

kaum mithalten. Mit Frankfurt, Hamburg

oder Leipzig zum Beispiel. Mit dem

neuen Berliner Hautbahnhof schon gar

nicht. Jetzt, wo Pasing und Haidhausen

schönere Fernbahnhöfe haben, wäre es

»Wir bauen den

Hauptbahnhof

auch ohne zweite

Stammstrecke!«

Bahnhofchef Dr. André Zeug

schon Zeit für eine Modernisierung der

alten Gebäude, ob es aber ein Komplettneubau

sein muss, wie der von der Bahn favorisierte

Plan, sei dahingestellt.

Die wollte ursprünglich noch viel gravierendere

Änderungen vornehmen: Im

Rahmen der Bahnhof-21-Planungen sollte

der sperrige Kopfbahnhof durch einen

Durchgangsbahnhof im Untergrund ersetzt

werden. Die Idee dazu stammt

noch aus den 90er-Jahren. Das

dazugehörige Pilotprojekt Stuttgart 21

sorgte für teils erhebliche Widerstände aus

der Bevölkerung, der denkmalgeschützte

Bauten und Bäume im Park wichtiger

waren. Des ungeachtet plant man nun auch

in München eine Neugestaltung, für die

zuerst all das plattgemacht werden muss,

was einst lieb und teuer war.

Apropos teuer: 300 bis 700 Millionen

Euro, je nach Schätzung, soll das Prestigeprojekt

verschlingen. Dazu kommen noch

einmal vermutlich drei Milliarden Euro für

den Bau der zweiten Stammstrecke. Auch

wenn die Finanzierung der neuen S-Bahn-

Röhre noch nicht geklärt ist, liest es sich

auf der Website der Bahn so, als sei schon

alles in trockenen Tüchern: „Für den

Abschnitt Mitte (Hauptbahnhof bis zur

Isar), der auch die unterirdische Station

Marienhof beinhaltet, besteht seit 2014

komplett Baurecht. Am 9. Juni 2015 wurde

der Planfeststellungsbeschluss für den

Abschnitt West (Laim bis Stachus) erlassen.

Mit dem Beschluss für den Abschnitt

Ost (Isar bis Leuchtenbergring) wird im

Frühjahr 2016 gerechnet. Die Finanzierung

des Projekts übernehmen der Bund, der

Freistaat Bayern, die Landeshauptstadt

München und die Deutsche Bahn.“ Auch

für Bundesverkehrsminister Alexander

Dobrindt scheint es keine Zweifel an dem

FOTO: Deutsche Bahn/Auer Weber

engagierten

Bauvorhaben zu

geben: „Ich kenne zurzeit kein Limit“,

erklärte der CSU-Minister, angesprochen

auf die explodierenden Kosten. Die Stadt

sei nun in der Pflicht. Weil München der

Hauptprofiteur sei, müsse sich bei einer

Kostensteigerung auch die Stadt stärker

finanziell beteiligen. Bis 2025 soll und

muss die zweite S-Bahn-Röhre stehen.

Der Bau der zweiten Stammstrecke ist

aber elementarer Bestandteil der Hauptbahnhof-Planung.

Denn, so die Bahn: „Der

Beginn der Bauarbeiten ist abhängig von

dem der 2. Stammstrecke. Die Bauarbeiten

am Münchner Hauptbahnhof sollen für

beide Projekte – die zweite Stammstrecke

und das neue Empfangsgebäude – durch

eine teilweise parallele Umsetzung so weit

• Verkehrsunfallabwicklung

• Verkehrsrecht

• Bußgeldsachen

• Zivilrecht

• Strafrecht

wie möglich verkürzt

werden, um die Belastung

der Bürgerinnen und

Bürger so gering wie möglich

zu halten.“ Der oberste Bahnhofchef

Dr. André Zeug erklärt: „Wenn

wir den Schacht für die Stammstrecke

in 40 Meter Tiefe graben, muss die Mitte

des alten Bahnhofsgebäudes weg.“ Dann

würde dort anschließend schon der erste

Teil des neuen Hauptbahnhofs errichtet,

danach würden die Seitenflügel im Norden

und Süden abgerissen und neu gebaut. Für

die Bauzeit des Empfangsgebäudes werden

circa fünfeinhalb Jahre und für den Starnberger

Flügelbahnhof drei Jahre veranschlagt.

Was, wenn die Stammstrecke nicht

kommt? Dr. Zeug gibt sich trotzig: „Dann

bauen wird den Hauptbahnhof trotzdem!“

BELANGLOSER KLOTZ

Die Bahn wird auch nicht müde, ihr Projekt

in den höchsten Tönen zu preisen: „Die

neue, voll verglaste Eingangshalle des Empfangsgebäudes

bietet den Reisenden und

Besuchern künftig einen unverbauten Blick

in Richtung Altstadt. Die offene und großzügige

Gestaltung auf sieben oberirdischen

Geschossen lädt zum Verweilen ein. Die

neuen Räumlichkeiten schaffen ausreichend

Platz für Einrichtungen der Deutschen

Bahn, Einzelhandel, Gastronomie,

Tagungs-, Event- und Bürobereiche. Serviceangebote

wie DB-Informationen werden an

prominenten Stellen des Bahnhofs gut auffindbar

sein. Ruhezonen im Bahnhof bieten

den wartenden Reisenden eine Rückzugsmöglichkeit.

Ein verbessertes Wegeleitsystem

ermöglicht eine gute Orientierung und

lenkt die Hauptverkehrsströme der Reisenden

und Besucher optimal.“

Über den Starnberger Flügelbahnhof

heißt es: „Neben dem neuen Empfangsgebäude

soll auch der Starnberger Flügelbahnhof

ein modernes Gesicht bekommen,

das sich architektonisch in das Gesamtbild

des neuen Hauptbahnhofs einfügt. Das

geplante neue Gebäude besteht aus einem

siebengeschossigen Basisgebäude mit

einem 20-geschossigen Hochpunkt sowie

dem Gebäudeflügel Arnulfstraße. Das Basisgebäude

wird auf den unteren Ebenen vorwiegend

für Einzelhandel, Gastronomie und

bahnspezifische Servicefunktionen genutzt.

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6 FEBRUAR / 2016 TAXI

TAXI FEBRUAR / 2016

7


MELDUNGEN

»Der Neubau als Ganzes

bringt bahntechnisch

keine Verbesserung.«

Bündnis Denkmalnetz Bayern

Bayerns oberster Denkmalschützer

nennt diesen Büroturm, für dessen Errichtung

der denkmalgeschützte Starnberger

Bahnhof weichen muss, einen „belanglosen

Klotz aus Glas und Stahl“. Die Stadt München

hingegen meint, dass der Turm den

Hauptbahnhof im Stadtbild sichtbarer und

erfahrbarer machen würde. Wie Reisende

den so gesehen unsichtbaren Bahnhof in

den letzten 150 Jahren überhaupt gefunden

haben, bleibt an der Stelle rätselhaft.

36 STELLPLÄTZE WEG

Richtig rätselhaft wird es allerdings, wenn

man den Umbau aus Sicht des Taxigewerbes

betrachtet. Auf der Bahn-Website heißt

es dazu: „Rund um den Bahnhof wird sich

die Erreichbarkeit verbessern. Dazu gehören

eine schnellere Anbindung an Bus,

Tram und Taxi, eine übersichtlichere

Anfahrt mit Kraftfahrzeugen sowie verbesserte

Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.“

Fraglich ist, wie die Beseitigung des Taxistandes

an der Bahnhofsmitte zur besseren

Erreichbarkeit beitragen soll. Gerade an

einer neuralgischen Umsteigemöglichkeit

zwischen Bahn, S- und U-Bahn, Tram und

Bus soll das Taxi von zentraler Stelle entfernt

und an die Ränder des Bahnhofs verbannt

werden. Richtig ist zwar, dass der

Taxistand am Nordbau um wenige Meter

näher an das Bahnhofsgebäude heranrückt,

allerdings unter Verlust von 16 Stellplätzen

– nur 12 Stellplätze sollen bleiben „als

Ausgleich für die 20 Plätze, die am Mittelbau

entfallen“, wie sich ein Mitarbeiter des

Der Stein des Anstoßes: der neue

Nordbau. Ein fragwürdiges spekulatives

Renditeobjekt auf Kosten des

Denkmalschutzes.

Das charakteristische Vordach

im Nierentisch-Stil

und Flair der frühen 60er-

Jahre ist bald Geschichte.

zuständigen Referats für Stadtplanung und

Bauordnung äußerte.

Im Klartext bedeutet das, dass die zu

Stoßzeiten ohnehin nur knapp ausreichende

Aufstellmöglichkeit am Hauptbahnhof

extrem verkleinert wird. Was jetzt schon

nicht reicht, wird mit 36 Stellplätzen weniger

kaum zu einer verbesserten Versorgung

ankommender Bahnreisender beitragen

können. Allerdings kann man davon ausgehen,

dass sich die Umbaumaßnahmen auf

Dauer negativ auf das Taxigeschäft auswirken

werden. Wie das funktioniert, konnte

man an der desaströsen Taxiplanung am

Pasinger Bahnhof beobachten. Hier wurde

ein florierender und alteingesessener Stand

ohne Not an den Rand verplant, abseits der

Laufwege der potenziellen Kundschaft und

aus dem direkten Blickfeld ankommender

Reisender. Der jetzige Standplatz – nach

langen Kämpfen und übrigens auch mit hilfe

eines rührigen Mitglieds der Piratenpartei

endlich durch- und umgesetzt – kommt mit

weniger als der Hälfte der ursprünglichen

Stellplätze aus. Die Kundschaft von „Vordem-Umbau“

hat sich längst umorientiert

und ist dem Taxigewerbe auf Dauer verloren

gegangen.

Vor dem Hintergrund dieser bitteren

Erfahrung erscheint es unverständlich, dass

man sich bei der Taxi-München eG bereits

darüber freut, dass das Taxi bei der Planung

des Hauptbahnhofs nicht vollständig vergessen

wurde, wie im Genossenschaftsorgan

Taxikurier“ zu lesen. Vergessen wurde das

Taxi zwar nicht, aber an den Rand geschoben

und zusammengestrichen. 50 Stellplätze

innerhalb des Altstadtrings gingen den

Genossen in den letzten Jahren bereits verloren.

Wenn bald knapp 40 weitere Stellplätze

im Münchner Zentrum fehlen, wird

das Geschäft in der Innenstadt nicht leichter.

KEINE VERBESSERUNG

Es gibt auch andere Gründe, um gegen den

geplanten Umbau zu sein. Im Fall des

„monströsen“ Hochhauses in der Arnulfstraße

meldet sich jetzt das Bündnis Denkmalnetz

Bayern zu Wort, wie der „Münchner

Merkur“ jüngst meldete. Nach Meinung des

Denkmalnetzes soll dort ein „fragwürdiges

spekulatives Renditeobjekt“ entstehen. „Das

Hochhaus sprenge jeglichen Maßstab und

kollidiere mit der Altstadtsilhouette“, so der

„Merkur“ weiter. „Der Neubau als Ganzes

bringe bahntechnisch keine Verbesserung,

sondern werde zu einem Bahnhof mit überdimensionierter

Shoppingmeile. Die architektonische

und geschichtliche Bedeutung

des Gebäudebestandes aus den 1950er-Jahren

mit den integrierten historischen Bürklein-Bahnhofsresten

werde in dem

Siegerentwurf der Münchner Architekten

Auer Weber missachtet.“

Ob mit oder ohne Hochhaus: Für das

Taxigewerbe bleiben die Aussichten düster.

In Köln hat die Taxizentrale die zentrale

Bedeutung des Hauptbahnhofs erkannt und

liegt nun im Clinch mit mytaxi. Hierzulande

bleibt der Aufschrei eher dezent. Sind

erst bauliche Fakten geschaffen, ist Widerstand

sinnlos geworden.

tb

FOTOS: Deutsche Bahn/Auer Weber, D. Fuchsberger/wikipedia.de

FOTOS: Florian Schuh, dpa/Ibn

THEMEN FÜR

DEUTSCH LAND

UND ÖSTERREICH

Taxi Times erscheint auch als nationale Ausgabe

mit Themen aus Deutschland, Österreich und

der Schweiz (DACH). Die beiden nachfolgenden

Meldungen werden ausführlich in der Februar-

Ausgabe der DACH-Ausgabe beleuchtet.

TAXIKOLLEGE ALS

SCHLEPPER

Wie das „ZIB Magazin“ des ORF berichtete, wurde unlängst ein Wiener

Taxikollege vor einem deutschen Gericht wegen Schlepperei

verurteilt. Nach Schilderung des Taxifahrers habe man nur helfen

wollen. Vor allem, nachdem man gesehen hatte, dass Busse und Züge

Richtung Deutschland völlig überfüllt waren. Deshalb nahm der

Fahrer auch nur 400 Euro für die Fahrt vom Wiener Hauptbahnhof

Im Oktober 2015 hat die Taxi Times München über die

Schleuser-Problematik aus bayerischer Sicht berichtet.

Im Februar geht es in der neuen Taxi Times DACH weiter.

nach Deutschland. Damit wähnte er sich rechtlich auf der sicheren

Seite. Denn hätte er den Betrag nach gültigem Taxitarif berechnet,

dann hätte er bis zu 660 Euro verlangen können. Im September 2015

hatte das höchste österreichische Gericht, der OGH, zunächst einen

Fahrer unter Schlepperverdacht entlastet: „Das Erhalten eines

adäquaten Fuhrlohns für Transportdienste stellt auch hier keine

unrechtmäßige Bereicherung dar“, befand der OGH. So dachte sich

der Wiener Taxifahrer auch nichts dabei, als er seine Fahrgäste in

Freilassing der deutschen Polizei übergab. Allerdings befand er sich

nicht – wie vermutet – an einem Auffanglager, sondern an einer

Polizeikontrollstelle. Er wurde verhaftet, in Handschellen abgeführt

und saß einen Tag in Untersuchungshaft.

Jetzt wurde er vor einem deutschen Gericht zu 500 Euro Geldstrafe

und Zahlung der Gerichtskosten verurteilt. Sein Verteidiger

zeigte sich überrascht, da sich sein Fahrer nicht bereichert hatte

und die Fahrt aus humanitären Gründen durchgeführt hatte. So

habe er seine Fahrgäste auch nur deshalb nicht – wie verabredet

– bereits vor der Grenze rausgelassen, weil die Flüchtlinge sich

nicht auskannten und das Wetter schlecht war.

tb

Noch mehr Informationen zu diesem Thema können Sie in

Taxi Times DACH nachlesen. Zur Heftbestellung siehe Seite 27.

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Der Auftragsvermittler mytaxi darf

ab sofort keine Aktionen

mehr durchführen, in denen den

Kunden auf den Fahrpreis ein

Rabatt gewährt wird. Das vom

Landgericht Frankfurt mit Urteil

vom 19.1.2016 (Aktenzeichen 3-06

O 72/15) ausgesprochene Verbot

gilt für ganz Deutschland. Geklagt

hatte Taxi Deutschland, der Zusammenschluss

verschiedener Taxizentralen

in Deutschland. Finanziell

unterstützt wurde das Verfahren von den Betreibern der

Europa-App taxi.eu.

Das Gericht sah es als gegeben an, dass Preisnachlässe

sowohl gegen das Personenbeförderungsgesetz (PBefG)

als auch gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb

(UWG) verstoßen. Die festgesetzten Beförderungsentgelte

für eine Taxifahrt dürfen weder unterschritten noch überschritten

werden. Daran müsse sich auch mytaxi halten,

auch wenn diese nur als Vermittler tätig sind. jh

Noch mehr Informationen zu diesem Thema können Sie in Taxi

Times DACH nachlesen. Zur Heftbestellung siehe Seite 27.

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8 FEBRUAR / 2016 TAXI TAXI FEBRUAR / 2016

9

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GEWERBEPOLITIK

GEWERBEPOLITIK

Nur noch mit einer

solchen Plakette

dürfen Taxis am

Kölner Hauptbahnhof

stehen.

Werden Taxis bald

auch in München nur

noch mit einer kostenpflichtigen

Plakette

den Bahnhof

anfahren dürfen?

KÖLN IST NUR DER ANFANG

Erst die Bahnhöfe, dann Flughäfen und Messen – und dann das ganze

Land? Nachdem die Angriffe des US-Unternehmens Uber seit

Monaten unser Gewerbe beschäftigen, rückt mytaxi als viel direktere

Bedrohung in den Fokus.

Mytaxi ist aus bisheriger Sicht nicht

weniger Kollegen eine lukrative,

zusätzliche Möglichkeit, Umsatz

zu machen, ohne dabei von den örtlichen

Funkzentralen abhängig zu sein. Doch

langsam muss doch auch der verbohrteste

Zentralenhasser begreifen, wo der Feind

wirklich steht. Nachdem durch die Verknüpfung

der beiden Mobilitätsplattformen

Moovel, einem 100-prozentigen Tochterunternehmen

der Daimler AG, zu dem auch

mytaxi gehört, und Flinkster, einer Tochter

der Deutschen Bahn AG, das größte Netzwerk

dieser Art deutschlandweit geschaffen

wurde, geht die Zusammenarbeit zwischen

Bahn und Daimler offensichtlich weiter.

Was derzeit in Köln passiert, ist da nur der

Anfang. Seit dem 1. Januar hat mytaxi die

lukrativsten Stellplätze von der Bahn für

die nächsten fünf Jahre gepachtet, nachdem

es mit dem bisherigen Pächter, der Genossenschaft

Taxi-Ruf, zu keiner Einigung

kam. An den Taxiständen vor dem Hauptbahnhof

in Köln und den Bahnhöfen Messe/

Deutz und Köln-Mühlheim, allesamt auf

Grundstücken der Bahn gelegen, dürfen

sich nur noch Taxis bereithalten, die bei

mytaxi für 120 Euro im Jahr eine Plakette

gekauft haben.

Mitarbeiter der Deutschen Bahn kontrollieren

jetzt, ob die Taxifahrer auf den Vorplätzen

im Besitz der Plaketten sind. Im

Zusammenhang mit Zuwiderhandlungen,

bei denen die Kölner Kollegen bisher lediglich

notiert und verwarnt wurden, ist die

Rede von einem möglichen Ordnungsgeld

von bis zu 250 000 Euro oder ersatzweise

Ordnungshaft bis zu sechs Monaten. mytaxi-

Sprecher Stefan Keuchel bestätigte bereits,

künftig juristisch gegen Taxiunternehmer

und deren Fahrer vorzugehen, die den privaten

Halteplatz auf dem Bahngelände ohne

Plakette benutzen. „Man werde von seinem

„Hausrecht Gebrauch machen“ und „diese

Fälle an die Bundespolizei, die für den

Hauptbahnhof zuständig ist, übergeben“,

sagte er.

Die Bahn sieht Köln auch als Pilotprojekt

für andere Großstädte in Deutschland.

Offiziell verspricht sie sich einen „Quali-

FOTO: M(e)ister Eiskalt/Wikipedia

FOTO: Taxi Times

tätsgewinn“ für ihre Kunden, weil mytaxi-Kunden

Fahrer und Autos per App

bewerten könnten. Tatsächlich steht

dahinter eine auf Wachstum orientierte

Kooperation von Daimler und der Deutschen

Bahn.

Während der Elektronikmesse CES in

Las Vegas bestätigte Daimler-Strategiechef

Wiko Stark, dass der Konzern sich

durchaus zu einem ernsthaften Konkurrenten

des amerikanischen Start-ups

Uber entwickeln wolle. Ob dazu nach

Uber-Vorbild ein eigener Fahrdienst aufgebaut

oder Kooperationen eingegangen

werden sollen, ließ er offen. Insbesondere

durch die Entwicklung selbst fahrender

»Wir haben das auf

der Agenda.«

Daimler-Strategiechef Wiko Stark

kündigt einen eigenen

Fahrdienst nach dem Vorbild

von Uber an

Autos würden solche Fahrdienste stark an

Bedeutung gewinnen, Taxifahrer seien

durch Computer zu ersetzen (Quelle:

http://www.finanztreff.de/news/daimlersieht-carsharing-durch-uber-unterruck/10996859).

Wenn Stark eine solche

Zusammenarbeit nicht ausschließt und

dabei betont, dass Fahrdienstleister wie

Uber gerade durch die Entwicklung selbst

fahrender Autos enorm an Bedeutung

gewinnen, ist doch die Frage erlaubt, welchen

Partner Daimler da im Auge hat.

Würde sich Daimler mit zweitklassigen

Partnern begnügen, wenn in dieser Branche

wirklich etwas Langfristiges entwickelt

werden sollte? Sollten sich Daimlers

Strategen alleine auf einen chinesischen

Fahrdienstleister verlassen? Wohl kaum.

Und wer steht da wohl noch zur Auswahl,

nachdem GM sich bereits Lyft geschnappt

hat? Außer Uber sind mir bisher keine

anderen infrage kommenden Partner

bekannt. Will der schwäbische Autobauer

vielleicht doch lieber mit Uber kooperieren

statt konkurrieren? Kooperation kann

dabei vieles bedeuten: gegenseitiger Verkauf

von Anteilen, Fusion der jeweils eigenen

branchengleichen Geschäfte etc. Was

bisher nur wage Mutmaßungen waren,

wird hier klar ausgesprochen.

Um diese Zukunftsvisionen zu verwirklichen

– ich bin sicher, das betrifft die

nahe Zukunft –, braucht Daimler im ersten

Schritt mytaxi und damit unsere Kunden

für seine künftigen selbst fahrenden

Flotten. Dann wird es nicht nur keine Taxifahrer

mehr geben, es gibt dann auch uns

Unternehmer nicht mehr. Ob wir heute

ein, zwei, fünf oder 50 Taxis betreiben:

Wir sind weg!

Ob Daimler nun gegen Uber antritt

oder kooperiert, die Folgen für das Taxigewerbe

werden die gleichen sein: Übrig

bleiben nur noch Google mit dem Fahrdienst

Uber, Daimler mit Moovel und vielleicht

noch ein, zwei andere Global Player.

Taxiunternehmer und Fahrer, die heute

denken, die örtlichen Funkzentralen

durch die Teilnahme an der Vermittlung

von UberTAXI oder mytaxi ärgern zu können,

werden morgen Vermittlungsgebühren

und Fahrpreise diktiert bekommen

und übermorgen Geschichte sein. Also:

Viel Spaß beim Mitmachen.

Hoffentlich ziehen unsere Kollegen aus

diesen Entwicklungen jetzt die richtigen

Schlüsse: Je perfekter wir unseren Job

ausüben, desto weniger Argumente geben

wir unseren Großkunden, den Anbieter

zu wechseln. Bahnhöfe, Flughäfen, Messen:

Sind wir verlässliche Partner, wird

man weiter unserer Dienstleistung vertrauen.

Zumindest sind wir dann nicht

länger mit dem Totschlagargument „Qualität“

angreifbar. Je selbstverständlicher

bargeldlose Zahlungen für uns sind, ein

gepflegter Wagen und ein besonnener

Fahrstil, desto weniger wird nach Alternativen

gesucht. Und jeder sollte sich gut

überlegen, wem er sich an die Brust wirft.

Jahrzehntelange Erfahrungen haben

gezeigt, mit wem wir besser fahren.

Ein Kommentar von Stephan Berndt

DAS AUTOHAUS FÜR TAXIFAHRZEUGE

WEG MIT DER

ALTEN KAROSSE

Wir kaufen Ihr gebrauchtes Taxi. Sie bringen uns Ihre Taxe

und wir spendieren Ihnen ein Mittagessen in Bad Tölz.

Gewerbering 18

83646 Bad Tölz

SOLIDARITÄT MIT DEN

TAXIZENTRALEN

Taxizentralen haben in den letzten Jahren viel

Energie, Manpower und nicht zuletzt auch Geld

in den Kampf gegen Uber und zuletzt auch

gegen mytaxi und deren wettbewerbsverzerrende

Rabattaktion gesteckt. Da mag natürlich

finanzielles Eigeninteresse dahinterstecken,

doch ein anderer Aspekt ist viel wichtiger: Die

Funkzentralen halten damit auch uns Unternehmern

bedrohliche Konkurrenz vom Hals. Somit

besteht zwischen Zentralen, (angeschlossenen)

Unternehmen und deren Fahrern ein gemeinsames

Interesse! Wen das wundert, hat nicht

verstanden, dass die Zentralen uns seit Jahrzehnten

unsere Kundschaft sichern. In einer

Weise, wie es Taxibetriebe und ihre Interessenvertreter

niemals hätten tun können. Funkzentralen

leisten in Zusammenarbeit mit den

Gewerbevertretern vor Ort durch Ausbildung

und Premiumflotten auch einen großen Beitrag

zur Qualitätssicherung. Zum Glück, denn sonst

müssten wir die erstarkte Konkurrenz noch viel

mehr fürchten. In Berlin wurde die Taxi-App

taxi.eu entwickelt und in gemeinsamer Arbeit

vieler Zentralen (auch München) weltweit eine

echte Alternative zu den Taxi-Apps geschaffen,

die es nur auf unsere Kundschaft und auf deren

Daten abgesehen haben. Wer Taxis betreibt

und künftig nicht von global agierenden

Monopolisten versklavt oder einfach nur vom

Markt gefegt werden will, muss jetzt solidarisch

miteinander sein. Unternehmer und Fahrer mit

Funkzentralen.

Tel. 08041 7889-0

www.taxifahrzeuge.de

10 FEBRUAR / 2016 TAXI

TAXI FEBRUAR / 2016

11


GEWERBEPOLITIK

KARTENAKZEPTANZ

TAXI-APPS

SERVICE

Personen nur von A nach B zu befördern war gestern!

Die Kunden erwarten bei einem relativ hochpreisigen

Produkt wie dem Taxi heute mehr.

Ganz abgesehen von Kunden, die auf

mehr Service angewiesen sind,

wie Senioren oder Menschen

mit Mobilitätseinschränkungen

– ein Wachstumsmarkt!

IsarFunk

verlangt von seinen

Fahrern zumindest

die Einhaltung von

Mindeststandards.

QUALITÄT

In naher Zukunft wird

Umweltfreundlichkeit

an Bedeutung gewinnen.

Hier könnte das Taxigewerbe

mit Elektro- oder

Hy bridantrieben punkten. Allerdings

sind gerade Elektrofahrzeuge in

der Anschaffung zu teuer. Hier ist der Staat

gefordert, für Infrastruktur zu sorgen und finanzielle

Anreize zu schaffen. Die Verantwortung auf das

Gewerbe abzuwälzen wird nicht funktionieren.

STRUKTUR-

WANDEL

Zehn Herausforderungen,

denen sich das Münchner

Taxigewerbe 2016

stellen muss.

von Tom Buntrock

ORTSKENNTNIS

Ein Navi kann Ortskenntnis und Berufserfahrung

höchstens ergänzen – aber nicht ersetzen. Offenbar ist

die Zukunft der bewährten Ortskundeprüfung

in der Schwebe. Wird nicht

schnell gehandelt, droht Qualitätsverlust.

Auch an einer Aufweichung

von Prüfkriterien

kann dem Gewerbe kaum

gelegen sein. Die

Zugangshürden zum

Beruf des Taxifahrers

sind ohnehin

niedrig genug.

ZUSATZ-

LEISTUNGEN

Uber & Co machen es vor:

Blumen, Eiscreme, Bücher,

Muffins … alles Dinge, die von

taxiähnlichen Diensten an den

Kunden geliefert wurden. Zwar

mehr Strohfeuer und PR-Gag als langfristige

Kooperationen, trotzdem wurde ein neues

Kapitel im Wettbewerb aufgeschlagen. Das

Taxi muss flexibler und kreativer werden, will

es sich gegen Neuanbieter behaupten.

FOTOS: Taxi.eu., Tim Reckmann/pixelio.de, : Karl-Heinz Laube/pixelio.de, IsarFunk, Taxicenter Ostbahnhof, Hartmut910/pixelio.de, Tim Reckmann/pixelio.de, Gabi Schoenemann/pixelio.de, Tom Buntrock, Andreas Morlok/pixelio.de

STANDPLÄTZE

ALTSTADTDURCHFAHRT

UMWELT-TAXIS

In München weit verbreitet, da beide Zentralen diesen Service bei

Kreditkarten anbieten. Bei EC-Kartenzahlung ist das schon

kniffliger. Taxikunden sind aber gewohnt, überall mit

Plastik bezahlen zu können, und erwarten das auch

im Taxi. In Berlin ist Kartenakzeptanz Pflicht, München

setzt hier auf Freiwilligkeit – ein Kreditkartenzuschlag

könnte hier nachhelfen.

In der Altstadt wird es eng. Auch andere lukrative Standplätze sind zu Stoßzeiten

chronisch überfüllt. Hier müssen Stadt und Taxigewerbe gemeinsam

nach Lösungen suchen. Werden weiter gute Stände gestrichen oder verkleinert,

dann wird das Taxi kaum seine Arbeit leisten können. Die Planung am Münchner

Hauptbahnhof lässt hier Schlimmes erahnen …

Für unsere Kunden unverständlich,

für die Taxifahrer ärgerlich: Sollte

die Marienplatz-Sperre bleiben

(und dafür gibt es gute Gründe),

sollte uns wenigstens der Viktualienmarkt

offen bleiben – in beiden

Richtungen. Überraschend,

dass hier Privatleute klagen

und nicht eine Gewerbevertretung.

Auch hier müssen dringend

Lösungen her!

ÜBERANGEBOT

In naher Zukunft wird Umweltfreundlichkeit an Bedeutung gewinnen. Hier könnte das Taxigewerbe

mit Elektro- oder Hybridantrieben punkten. Allerdings sind gerade Elektrofahrzeuge

in der Anschaffung zu teuer. Hier ist der Staat gefordert, für Infrastruktur

zu sorgen und finanzielle Anreize zu schaffen. Die Verantwortung auf

das Gewerbe abzuwälzen wird nicht funktionieren.

Taxi-Apps sind im Kommen. Taxi.

eu und MyTaxi führen das Feld

der Taxi-Apps an, dicht gefolgt von

der Taxi-Deutschland-App. Was

moderne Apps alles können, hat

Branchen-Schreck Uber vorgemacht:

Taxi bestellen, Zielpunkt

eingeben, einsteigen und am Ziel

aussteigen. Alles andere macht die

App. Jetzt müssen andere Anbieter

nachziehen.

Ein Thema, an das sich keiner richtig rantraut: Ein Gutachten

besagt, dass in München zu viele Taxis unterwegs sind. Klientelpolitik

und Aussitzen blockieren eine Suche nach echten

Lösungen. Gerade Mehrwagenunternehmer sind vom Mindestlohn

und einer zu zaghaften Tariferhöhung betroffen. Wird das

Problem nicht angepackt, werden einige Unternehmen schrumpfen

oder aufgeben.

FEBRUAR / 2016 TAXI

TAXI FEBRUAR / 2016

13


GEWERBEPOLITIK

GEWERBEPOLITIK

SEHR GEEHRTER

HERR QUAAS,

Richard Quaas, Innenstadtsprecher

der CSU-Stadtratsfraktion,

meldet sich in der Marienplatz-

Debatte zu Wort.

HIMMLISCHE SITUATION

FÜR TAXIFAHRER

Zur Streichung diverser Standplätze in der Innenstadt äußert sich

der Münchner Stadtrat Richard Quaas. Dabei spricht er auch das

Fehlverhalten einiger Kollegen an.

Sehr geehrte Taxi-Times-Redaktion,

liebe Chauffeurinnen, liebe Chauffeure,

in der letzten Ausgabe der

Taxi-Times wird ein sehr schwarz-weißes

Bild der künftigen Situation des Taxigewerbes

in der Altstadt gemalt. Sicher, es wird

ein Platz am Marienplatz wegfallen und

eventuell werden einige wenige Plätze

anders konfiguriert.

Der Marienplatz soll jetzt endlich, nach

über 40 Jahren Fußgängerzone, auch verkehrsfrei

werden, was bei zentralen Plätzen

in anderen Großstädten in Europa schon

längst gang und gäbe ist, ohne dass die

Lebensqualität der Bewohner und Besucher

der Städte darunter gelitten hätte. Ganz im

Gegenteil! Bei dieser Maßnahme hat der

Stadtrat sehr darauf geachtet, dass in ausreichender

Nähe genügend Anfahrtsstellen

und Standplätze erhalten bleiben: Dienerstraße,

Maximilianstraße, Tal, Viktualienmarkt,

Rindermarkt. Das ist eine ganze

Menge, die Verwaltung hätte eventuell noch

mehr geändert. Die Wege sind auch für

mobilitätseingeschränkte Menschen zumutbar.

So sind es keine 60 Meter vom bisherigen

Standplatz zum Taxistand im Tal. Die

anderen Plätze sind, wie vorher auch, gut

erreichbar. Im Vergleich zu vielen anderen

Touristenstädten eine geradezu himmlische

Situation für Fahrgäste und Taxis.

Auch ein Aspekt der Entscheidung, den

Marienplatz, auch von Taxis, verkehrsfrei

zu machen, war leider die Disziplinlosigkeit

vieler Ihrer Kolleginnen und Kollegen, die

den Marienplatz mit ihren Fahrzeugen in

»Im Stadtrat

wird sehr darauf

geschaut, dass das

Taxigewerbe nicht

zu kurz kommt.«

Richard Quaas

der Furt voll gestellt haben, obwohl am

Standplatz die zugelassene Höchstzahl

schon erreicht und überschritten war. Einsicht

gab’s trotz vieler Bitten und Ermahnungen

nicht! Auch die Streitereien, wer

den Platz anfahren darf, haben nicht zu

einer erhöhten Bereitschaft geführt, den

Platz zu erhalten. Dazu kommt die „Rennstrecke“

durch den Alten Hof. Der Alte Hof

ist ein besonderer Gefahrenpunkt, weil sich

Nicht zuletzt die Disziplinlosigkeit mancher Kollegen, in

Taxikreisen „überzählige Aufstellung“ genannt, führte zur

Aufhebung des Beck-Standes.

die Kraftfahrer die Straße mit den Fußgängern

teilen müssen. Es gibt eine Beschilderung,

die darauf hinweist! Es gibt von

Norden her ein Durchfahrtsverbot, es gibt

eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf

Schrittgeschwindigkeit, wegen der vielen

Schulklassen und Besuchergruppen. Es hat

alles nichts geholfen. Hauptsächlich Taxifahrer

benutzen die Abkürzung gerne und

nehmen zum Gutteil keinerlei besondere

Rücksicht bei der Durchfahrt, nein, es wird

durchgebrettert, sollen doch die Touristen

über die Ketten springen. Auch hier haben

die Bitten und Mahnungen des KVR fast

gar nichts bewirkt und geholfen. Bevor man

über Maßnahmen jammert, sollte man die

Entwicklung der Entscheidung nicht vergessen

und sich eventuell auch in der Branche

an die eigene Nase fassen.

Wir werden die Abläufe an der Dienerstraße,

im Tal und am Viktualienmarkt

genau beobachten, wie sich das dort einspielt,

ob gegebenenfalls Verbesserungen

möglich sind, ob Optimierungen bessere

Möglichkeiten und mehr Sicherheit für

Taxis, Liefer- und Individualverkehr sowie

für Fußgänger bringen.

Die Situation am Odeonsplatz ist noch

gar nicht endgültig besprochen. Uns geht

FOTOS: RICHARD QUAAS, TOM BUNTROCK/CAB

FOTOS: TOM BUNTROCK/CAB, M(E)ISTER EISKALT/WIKIPEDIA

es hier um eine möglichst verträgliche

Lösung, die Taxifahrer und Radfahrer nicht

benachteiligt, sondern jeweils einen zugewiesenen

Raum ausweist, um den jeweils

anderen nicht zu behindern. Eigentlich ist

dabei keine Reduzierung der Standplätze

vorgesehen. Aber auch hier gilt, wie am

Marienplatz auch, es muss auch vonseiten

des Gewerbes auf ein Mindestmaß an Disziplin

geachtet werden. Es geht eben nicht

an, dass die Fahrzeuge gleich mehrreihig

aufgestellt und Fahrspuren sowie Fahrradzufahrten

dabei behindert werden. Aber

das ist lösbar! Auch ein Problem ist das

Abstellen der Droschken ohne Fahrer an

solchen neuralgischen Standplätzen. Oft

über längere Zeit! Das geht gar nicht!

Im Stadtrat wird sehr darauf geschaut,

dass das Taxigewerbe, als wichtiger Teil des

Personenverkehrs, nicht zu kurz kommt.

Es gibt wenige Gewerbebereiche, die politisch

so viele Fürsprecher haben wie das

Ihre, im Großen und Ganzen verläuft das

Miteinander von Stadtrat und Taxigewerbe

recht harmonisch und von gegenseitigem

Respekt gekennzeichnet. Allerdings waren

vor einigen Jahren die Verbindungen noch

enger geknüpft und breiter aufgestellt, wir

waren besser vom Gewerbe her informiert

und konnten deshalb Entscheidungsvorschläge

der Verwaltung besser einschätzen.

Vielleicht lässt sich das wiederherstellen,

auch wenn sich die Taxiwelt zurzeit rasant

verändert und eine einheitliche Repräsentation

von dort wohl nicht mehr möglich

ist. Jedenfalls können Münchens Taxifahrerinnen

und Taxifahrer sicher sein, dass

sie bei allem, was auch einmal ärgert, in

der Stadtpolitik eine Lobby haben, um die

sie andere Gewerbe beneiden.

Mit besten Grüßen, Richard Quaas

Alter Hof:

Hier springen

Touristen über

die Kette.

Tom Buntrock,

Chefredakteur

der Münchner

Lokalausgabe,

antwortet für

die Redaktion

der Taxi Times.

sicherlich schreiben die Autoren der Taxi Times aus einem

bestimmten Blickwinkel, nämlich aus der Sicht des Taxigewerbes.

Das mag auf manche Leser einseitig wirken. Aber hätten

wir statt eines Taximagazins ein Fischereimagazin, dann würden

wir auch aus der Sicht des Anglers schreiben – nicht aus

der Sicht des Fisches.

Für das Münchner Taxigewerbe ist der Verlust der Marienplatz-Durchfahrt

ein herber Einschnitt. Allerdings gebe ich

Ihnen, Herr Quaas, in einem Punkt vollumfänglich recht: Das

tagtägliche Fehlverhalten mancher Taxifahrer hat zur jetzigen

Situation erheblich beigetragen. Trotzdem betrifft die Marienplatz-Sperrung

nicht nur das Taxigewerbe, sondern auch Senioren,

Gewerbetreibende und Arztpraxen. Geschätzte

50 Praxen können von Taxis nur dann angefahren werden,

wenn der Fahrer ein Strafmandat in Kauf nimmt. Fünf davon

liegen direkt am Marienplatz, zehn in der Burgstraße und

20 Ärzte in der Weinstraße sind schon länger von der Verkehrssituation

betroffen.

Wenn das Taxigewerbe im Münchner Stadtrat so eine starke

Lobby hat, so ist die heute auch bitter nötig. Taxistellplätze

werden stetig reduziert, das Durchfahren der Altstadt

schrittweise eingeschränkt. Manche BA-Chefs wollen Taxistände

in Wohlfühlzonen umwandeln. Der Hauptbahnhof will

es am Haupteingang ganz ohne Taxi und am Nordeingang

mit 16 Stellplätzen weniger probieren – so zumindest die

Planung. Ich denke, ich stimme mit Ihnen, Herr Quaas, überein,

dass das Taxi ein wichtiger Bestandteil des ÖPNV ist. Ein

Fehlen des Taxis an einem so neuralgischen Umsteigepunkt

wie dem Bahnhofplatz ist

undenkbar.

Wir von der Taxi Times

betrachten Ihr Schreiben

als Gesprächsangebot, das

wir gerne annehmen. Wenn

wir etwas dazu beitragen

können, dass Stadtrat und

Taxigewerbe wieder eng

zusammenarbeiten, so

machen wir das.

Mit freundlichen Grüßen

Tom Buntrock

Venczel_02-2016.qxp_Layout 1 03.02.16 16:15 Seite

Verkehrsmedizinische

Untersuchungen in Schwabing

Dr. Josef Venczel

Dr. Marta Venczel

Betriebsärzte

Adelheidstraße 23

80798 München

Tel.: 2729460 Fax: 27294614

Handy: 0172/8916575

www.arbeits-med.de

Alle med. Untersuchungen

für den Erwerb und die

Verlängerung des P-Scheins

14 FEBRUAR / 2016 TAXI

TAXI FEBRUAR / 2016

15


ISARFUNK

ISARFUNK

Jürgen Dinter, Marketingleiter bei

IsarFunk: „Wir haben praktisch

für alle Bedürfnisse die richtige

Zahlungsmöglichkeit.“

ERFOLGSKONZEPT

»DYNAMISCHE VB-VERMITTLUNG«

ISARFUNK GOES PREPAID

Bei den Bezahlmöglichkeiten geht die Münchner Taxizentrale jetzt

neue Wege: Stammkunden können Guthaben aufladen.

Als Taxizentrale ist IsarFunk immer dabei, das Vermittlungssystem

zu verbessern. So hat IsarFunk als bisher erste FMS-Zentrale

eine dynamische Vermittlung bei Vorbestellungen eingeführt.

Nach einer sechswöchigen Testphase lassen sich erste Erfolge

belegen. „Durch die dynamische VB-Vermittlung spart sich der

Fahrer Wartezeit beim Kunden“, erklärt Stefan Huber, Dispoleiter

bei IsarFunk. „Dadurch steigt die Zahl der Fahrzeuge, die Aufträge

bekommen können, da sie nicht wegen der Wartezeit aus

dem Pool freier Fahrzeuge herausfallen. Außerdem geht die Zahl

fehlgeleiteter Aufträge gegen null.“

Hintergrund der Zeitersparnis ist die Verkürzung der Pufferzeit

vor dem Vorbestellungstermin. So wurden Vorbestellungen

bisher circa eine Viertelstunde vor Termin an die Fahrzeuge

geschickt. Die dynamische Vermittlung erlaubt einen viel kürzeren

Puffer, lange Wartezeiten an der Abholadresse entfallen

für den Fahrer, Fahrzeuge stehen länger für die Zentrale zur

Verfügung. „Wir sind mit dem bisherigen Verlauf der Testphase

sehr zufrieden“, sagt Huber. Außerdem seien die Auswirkungen

auf andere Bereiche des Computersystems weit geringer als

befürchtet. „Die Einführung der dynamischen Vermittlung ist ein

Rieseneingriff in unser System“, erklärt Huber weiter.

Mit der Verkürzung der Pufferzeit vor Terminbestellungen

schlägt IsarFunk zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen werden

Fahrerwünsche berücksichtigt – schließlich geraten gerade

zur Rushhour unnötig lange Wartezeiten zur Nervenprobe. Zum

anderen vergrößert die

Taxizentrale die Zahl der

vermittelbaren Fahrzeuge

in der Flotte.

Der Kunde merkt von der

Änderung im Computersystem

nichts. Er wird von seinem

vorbestellten IsarFunk

Taxi wie gewohnt pünktlich

abgeholt.

tb

Dispoleiter Stefan Huber:

„Der Fahrer spart sich

Wartezeit beim Kunden.“

In anderen Bereichen ist das längst Alltag:

Mit einer Aufladekarte vom Kiosk

oder von der Tankstelle lädt man sein

Handyguthaben auf und kann telefonieren,

simsen und surfen. Ist das Guthaben aufgebraucht,

lädt man sein Konto einfach wieder

auf. Sonst kann man die

Dienstleistungen nicht mehr nutzen. „Eine

solche Prepaidkarte können wir ab sofort

auch unseren IsarFunk Kunden anbieten“,

sagt Jürgen Dinter, Kundenbetreuer und

Marketingleiter bei IsarFunk.

In der Anfangsphase richtet sich dieses

Angebot hauptsächlich an Stammkunden,

die ein festes Budget für ihre Taxifahrten

haben. Zum Beispiel Kunden mit Mobilitätseinschränkungen,

die von einem kommunalen

Träger einen bestimmten

monatlichen Fixbetrag zur Verfügung

gestellt bekommen. Dieser Betrag wird in

der Regel auch monatlich an IsarFunk überwiesen

und dann umgehend dem Kundenkonto

gutgeschrieben. „Jetzt kann der

Kunde seine Taxifahrten machen und die

einzelnen Fahrten mit seiner IsarFunk

Kundenkarte bezahlen“, erklärt Jürgen Dinter.

„Dabei behält der Kunde stets den Überblick

über sein Guthaben.“

VOLLE KOSTENKONTROLLE

Die Vorteile der Prepaid-Lösung liegen klar

auf der Hand: Am Ende des Monats

bekommt der Kunde eine komplette Liste

mit allen mit der Karte bezahlten Fahrten.

„Am Ende der Fahrt unterschreibt der

Kunde einen Beleg“, sagt Dinter. „Auf dem

für ihn bestimmten Kundenbeleg wird auch

das Restguthaben ausgewiesen.“ Ist der

Rechnungsbetrag einer Fahrt höher als das

Guthaben auf der Karte, wird das ebenfalls

angezeigt. In diesem Fall muss der Kunde

den Differenzbetrag bar oder mit EC- bzw.

Kreditkarte bezahlen. Momentan werden

die Kunden mit der IsarFunk Prepaidkarte

versorgt, die bereits sogenannte Rechnungskunden

sind. In Kürze, wenn ein

Webshop eigens dafür eingerichtet wurde,

können auch andere Kunden das Angebot

nutzen. „Wir denken dabei unter anderem

an Eltern, die ihren Kindern mit einer solchen

Prepaidkarte ermöglichen wollen,

immer mit dem Taxi nach Hause fahren zu

können, ohne dass Bargeld im Spiel ist“,

sagt Dinter, „aber wie bei Prepaidhandys

ist das natürlich auch für alle anderen Isar-

Funk Kunden eine gute Möglichkeit, die

Kosten im Auge zu behalten.“ Dabei entstehen

– im Gegensatz zu Prepaid-Tarifen im

Die wiederaufladbare Kundenkarte

von IsarFunk ergänzt das Angebot

für Stammkunden.

Mobilfunk – den Nutzern keine zusätzlichen

Kosten. „Abgerechnet werden die einzelnen

Fahrten immer fair nach Taxameter“,

ergänzt Dinter, „egal, ob der Kunde mit

Prepaid-Kundenkarte, EC-Karte oder Bargeld

bezahlt.“

ERWEITERTE PRODUKTPALETTE

Damit bekommen die anderen IsarFunk

Kundenkarten einen zeitgemäßen Zuwachs.

Bisher gab es die TaxiCard Pro, eine unbegrenzte

Dauerkarte aus Plastik mit transparenter

Monatsabrechnung, die TaxiCard

Plus, eine preislich limitierte Einmal- oder

Geschenkkarte, sowie die TaxiCard als

preislich und zeitlich begrenzbare Einmalkarte,

die vor allem von Firmen und Institutionen

für die Abwicklung von Fahrten

mit wechselnden Personen genutzt wird.

„Wir haben praktisch für alle Bedürfnisse

die richtige Zahlungsmöglichkeit“, sagt

Dinter. „Mit der Prepaidkarte wollen wir

unser Kartenangebot komplettieren und

unseren Kunden eine moderne und flexible

Zahlungsmöglichkeit anbieten.“ Seit dem

1. Februar läuft die IsarFunk Prepaidkarte

im Testbetrieb. „Schon bald wollen wir den

nächsten Schritt in Angriff nehmen“, verrät

der IsarFunk Marketingleiter: „das Mobile

Payment in der taxi.eu-App. Denn in Kürze

können auch wir unseren Kunden anbieten,

ihre Taxifahrt mit dem Smartphone zu

bezahlen.“ Und die Bezahlung soll wahlweise

über die IsarFunk Kundenkarte, eine

Kreditkarte oder sogar über ein PayPal-

Konto möglich sein.

tb

FOTOS: IsarFunk, Fotolia / Björn Wylezich

FOTOS: Stefan Huber, IsarFunk

ERFOLGSKONZEPT

SCHULUNGSVIDEO

Wie soll man die Fahrer über Änderungen in der Vermittlungssoftware

informieren? Am besten so, dass die Fahrer die neuen

Abläufe möglichst bildhaft präsentiert bekommen und sich so

lange und nachhaltig merken können. IsarFunk setzt seit einiger

Zeit auf Schulungsvideos. Im neuesten Schulungsvideo wird erstmals

sogar ein professioneller Sprecher eingesetzt. „Wir haben

gemerkt, dass wir so viele Fahrer erreichen können“, sagt IsarFunk

Dispoleiter Stefan Huber. „Die Nachfrage bei unseren Schulungsvideos

ist so groß, dass uns jetzt zwei andere FMS-Zentralen angesprochen

haben, ob sie die nicht auch verwenden dürfen.“

In der neuesten Produktion geht es um eine alltägliche Situation:

der Magnetstreifen einer IsarFunk Kundenkarte kann vom Datenfunkgerät

nicht gelesen werden. Die Lösung: Jetzt kann dank einer

neuen Funktion auch die 19-stellige Kartennummer eingegeben

werden. Alle wichtigen Informationen werden im Video bildlich

und praktisch präsentiert. Jeder Fahrer müsste nach ein- oder

zweimaligem Ansehen in der Lage sein den Ablauf selbstständig

durchzuführen. Wer sich ein eigenes Bild machen will findet das

Video unter http://bit.ly/magnetstreifen-defekt.

tb

Was tun, wenn der

Magnetstreifen defekt

ist? Eine Videoanleitung

gibt Auskunft.

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FEBRUAR / 2016 TAXI

TAXI FEBRUAR / 2016

17


TVM

VERGRÖSSERN JA –

VERKLEINERN NEIN

Laut Personenbeförderungsgesetz können Taxiunternehmen immer

nur im Ganzen übertragen werden. Das bedeutet eine Verkleinerung

von Taxibetrieben ist unmöglich.

Der Paragraf 2 des Personenbeförderungsgesetzes

beschäftigt sich mit

dem Thema, wer denn überhaupt

eine Genehmigung zur Personenbeförderung

benötigt. Paragraf 1 regelt ja zunächst

nur, dass jeder der entgeltlich und geschäftsmäßig

Personen befördert dieses Gesetz zu

beachten hat. Wen dies konkret betrifft

kann man im § 2 PBefG nachlesen, nämlich

Straßenbahnen, Obusse, Kraftfahrzeuge im

Linien- oder auch Gelegenheitsverkehr. Im

Absatz 2 wird weitergeführt, dass jede

Erweiterung oder wesentliche Änderung

des Unternehmens, jede Übertragung auf

andere Personen, oder auch nur die Übertragung

der Betriebsführung auf andere

Personen, genehmigt werden muss.

Der Absatz drei dieses Paragrafen

bezieht sich nun ausschließlich auf Taxibetriebe:

So dürfen bei Taxiunternehmen die

„Rechte und Pflichten nur übertragen werden,

wenn gleichzeitig das ganze Unternehmen

oder wesentliche selbständige und

abgrenzbare Teile des Unternehmens übertragen

werden“. Da Taxiunternehmen auch

gleichzeitig der Betriebspflicht unterliegen,

bedeutet dies, dass immer auch jede einzelne

Konzession in den Betrieben mit

einem Fahrzeug ausgestattet sein muss.

Diese Bestimmung bezieht rein nur auf

Taxibetriebe. Jeder Omnibusunternehmer

oder auch jeder Mietwagenunternehmer

kann also seinen Fuhrpark je nach Bedarf

vergrößern oder verkleinern. Die MVG

könnten nicht rentable Straßenbahnlinien

einstellen, ohne deshalb ihre Genehmigung

zu verlieren. Bleiben die Kunden aus, kann

betriebsbedingt die Firma verkleinert werden,

kommen bessere Zeiten entsprechend

wieder vergrößert werden.

»Die Konkurrenz

durch Mietwagenunternehmen

macht

uns immer mehr

zu schaffen.«

Florian Bachmann

Nicht so im Taxi. Eine Anpassung an

wirtschaftliche Erfordernisse ist uns nicht

möglich. Damit wird das Führen eines

Mehrwagenbetriebes immer auch zu einem

gewissen Grad ein Glücksspiel. Verschlechtert

sich die wirtschaftliche Lage und geht

die Konjunktur bergab, dann wird zuallererst

an den Dingen gespart, die vielleicht

nicht unbedingt notwendig sind, also auch

an Taxifahrten. Konkret bedeutet dies, dass

bei Konjunkturverschlechterungen immer

wir die ersten sind, die das zu spüren

bekommen, aber auch die letzten sind, die

aus dem Tal wieder herauskommen.

Aktuell kommen aber noch weitere Gründe

dazu:

Die Konkurrenz durch Mietwagenunternehmen

macht uns immer mehr zu schaffen.

So viele schwarze Limousinen und Kleinbusse,

wie sie im vergangenen Sommer in München

zu sehen waren, gab es noch nie.

Fahrzeuge mit Kennzeichen aus allen Ecken

dieser Republik betreiben Personenbeförderungen

in München jeder Art. Ganz zu

schweigen von der immer noch weitgehend

illegal arbeitenden Konkurrenz durch Vermittlungs-Apps,

bei denen gleich mehrere

Gesetzesvorschriften umgangen werden.

Einen weiteren Grund muss man nach

einem Jahr Praxiserfahrung auf die Einführung

des Mindestlohnes schieben. Betriebe

die ehrlich arbeiten - sowohl in der Buchhaltung

als auch bei den Arbeitszeiten -

haben das Problem, dass ihnen Fahrer

verloren gehen, weil klare direktiven notwendig

sind. Damit entsteht eine eklatante

Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der

Unternehmer, die sauber und korrekt arbeiten

wollen. Der Nachwuchs auf der Personalebene

ist seit Jahren zu wenig, die

durchschnittlich vielleicht 200 bis 250

neuen Fahrer pro Jahr füllen gerade mal

die Lücken derer die aus diesem Job ausscheiden.

Das führt zu eklatanten kostenintensiven

Standzeiten bei den Fahrzeugen.

FOTO: Thorben Wengert / pixelio.de

FOTO: Florian Osrainik

Einige Mehrwagenunternehmer haben

sich daher Gedanken gemacht wie sie aus

dieser Falle herauskommen. Kaum einer

will ja seinen ganzen Betrieb verkaufen,

sondern man möchte reduzieren und wenn

die Zeiten wieder besser werden vielleicht

auch wieder vergrößern. Zwei Möglichkeiten

bietet das PBefG grundsätzlich an:

Betriebspflichtbefreiungen für einzelne

Konzessionen sind maximal für den Zeitraum

von sechs Monaten zu bekommen.

Damit kann das Problem lediglich verschoben

aber nicht gelöst werden.

Jederzeit und immer können einzelne

Konzessionen an die Behörden zurückgegeben

werden. Man hat für die Konzession

in der Regel viel Geld ausgegeben, dieses

Geld ist dann natürlich verloren. Als Option

also eher die schlechteste.

Einzelne Konzessionen aus dem Betrieb

zu verpachten ist laut PBefG eigentlich

nicht erlaubt, wird aber in Einzelfällen von

Behörden immer wieder genehmigt. Die

Konsequenz daraus ist allerdings, dass

nach Ablauf der Genehmigungsdauer die

Konzession unwiderruflich an die Behörde

zurückfällt. Der Verpächter hat zwar für die

Dauer der Verpachtung eine geringe Einnahme

und danach seinen Betrieb verkleinert,

meist hat er aber für die Konzession

weit mehr Geld ausgegeben, als über die

Verpachtung hereinkommt. Der Pächter

kann vorübergehend als Unternehmer auf

Zeit arbeiten, hat aber am Ende nichts

übrig außer einem Fahrzeug, das er nicht

mehr als Taxi einsetzen darf.

Viele legale Möglichkeiten seinen

Betrieb an die realen Gegebenheiten anzupassen

gibt es also nicht. Die Forderung

kann also eigentlich nur heißen, dass auch

Taxibetriebe einzelne Konzessionen aus

ihren Betrieben heraus verkaufen können,

so wie dies in jeder anderen Branche auch

der Fall ist. Einige Unternehmen werden

zusammen mit dem Taxiverband München

hier die juristischen Möglichkeiten prüfen

lassen. Wir werden weiter berichten. fb

Betriebs- und Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum

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Geschäftsführender

Vorstand des Taxiverbandes

München (TVM)

Florian Bachmann.

GENERATIONENWECHSEL

BEI ORTSKUNDEPRÜFUNG

Lange Zeit schien das KVR die Ankündigungen und Absichtserklärungen,

dass Herr Sagstetter mit seinem gesamten Prüferteam

in den Ruhestand geht nicht wirklich ernst zu nehmen. Seit bereits

mehreren Jahren ist die Rede vom baldigen Generationenwechsel

bei den Ortskundeprüfungen. Nun aber ist eine Frist gesetzt und

das KVR muss handeln. Bereits in der letzten Taxikommissionssitzung

war das Thema auf der Tagesordnung und die Mitglieder

wurden über den Stand der Planungen informiert.

Seit mehr als vierzig Jahren hatte das KVR, als für die Ortskundeprüfungen

zuständige Behörde diese Aufgabe an den TÜV

abgegeben. Der TÜV wiederum hatte für die Durchführung der

Prüfungen im wesentlichen Mitarbeiter aus dem KVR für diese

Aufgabe beschäftigt. Nun will das KVR diese Aufgabe selbst

übernehmen. Überraschender Weise kamen nämlich die Juristen

aus dem KVR zu dem Standpunkt, dass eine Vergabe an externe

Firmen wegen des Umfanges des Auftrages einer europäischen

Ausschreibung bedürfe. Dieser Standpunkt wird zwar von vielen

Seiten angezweifelt, hat aber dazu geführt, dass das KVR

entschieden hat, die Ortskundeprüfungen künftig selbst durchzuführen.

Das KVR wird nun also Mitarbeiter aus dem eigenen Hause

mit dieser Aufgabe betreuen. Dazu müssen aber Planstellen

geschaffen werden, die der Stadtrat bis heute nicht genehmigt hat.

Die von Herrn Sagstetter gesetzte Frist ist bereits abgelaufen und

wurde um wenige Monate verlängert. Seit der Sitzung der Taxikommission

im November haben wir trotz Nachfrage aus dem KVR

keine weiteren Informationen über den Stand der Dinge erhalten.

Wir gehen nicht davon aus, dass ein Generationenwechsel völlig

reibungslos ablaufen wird, ein mehr an Informationen über den

Sachstand tut allerdings not.

fb

hingerle.indd 1 07.02.14 15:02

18 FEBRUAR / 2016 TAXI

TAXI FEBRUAR / 2016

19


FLUGHAFEN

FLUGHAFEN

Anstellen zur Sicherheitskontrolle:

Auch Test-Passagieren

bleibt das nicht erspart.

ISARFUNK-

TAXIMANAGEMENT

AM MUC

VERLÄNGERT

SATELLIT AUF PROBE

Drei Monate vor der Eröffnung laufen die Abschlussmaßnahmen

am T2-Satelliten auf Hochtouren. Dazu gehört auch der Probebetrieb

mit Test-Passagieren.

Gerade kommen 45 Passagiere mit

dem Lufthansa-Flug 4 315 um

12 Uhr aus Istanbul an. Alle haben

einen Weiterflug mit der Lufthansa 4 302

nach Chicago vom Gate L23. Etwas Beeilung

ist jetzt vonnöten, schließlich soll das

Boarding in 25 Minuten beginnen. So bleibt

den Umsteigern nicht viel mehr übrig, als

sich zu orientieren und sich sofort auf den

Weg zum Abflug-Gate zu machen. Viel Gelegenheit

zum Shoppen und Schlemmen

bleibt eh nicht: Geschäfte und Gastronomie

sind noch Baustelle. Da kommt die erste

Hürde: die Sicherheitskontrolle in der

Ebene 06, weil die Passagiere aus einem

Land kommen, in dem andere Sicherheitsstandards

als in der EU gelten.

Trotz der Schlange vor der Sicherheitskontrolle

bleiben die Passagiere ruhig und

gelassen. Kein Wunder, ihr Flugzeug können

sie nicht verpassen. Denn sie sind

keine echten Passagiere, sondern Teilnehmer

am Szenario 1 am fünften Probebetriebstag

im neuen Satellitengebäude am

Terminal 2. An den ersten vier Testläufen

beteiligten sich bereits über 400 Passagiere,

heute kommen noch einmal 100 weitere

Testläufer und ungefähr 60 Pressevertreter

dazu. In den vorhergehenden Durchläufen

konnten schon wichtige Erkenntnisse

gewonnen werden. Wo zum Beispiel die

Wegweisung noch ergänzt werden muss,

damit sich nach der Satelliten-Eröffnung

am 26. April 2016 auch alle echten Passagiere

zurechtfinden. Die Simulation ist

möglichst nah an der Wirklichkeit. So

haben alle „Passagiere“ Test-Bordkarten für

ihren fiktiven Flug.

Mit dem Satelliten wird sich die Kapazität

des leistungsstarken Lufthansaterminals

am Münchner Flughafen erhöhen. Der

neue Gebäudekomplex ist auf elf Millionen

»Integrations-

Probebetrieb«:

20 Tage Testlauf mit

2 800 Statisten

Noch drei Monate bis zur

Eröffnung: Am Satelliten des

Terminals 2 steht jetzt der

Abschluss des Innenausbaus an.

Passagiere ausgelegt, das alte Terminal 2

bringt es auf 25 Millionen. Dabei wird der

Satellit von Anfang an „unter Volllast“ laufen,

denn er ist keine Reserve, sondern Teil

eines Gesamtkonzeptes, um Ankunft,

Umsteigen und Abflug für alle Lufthansaund

Star-Alliance-Passagiere komfortabler

zu machen. Dazu werden auch knapp

10 000 Quadratmeter zusätzliche Fläche für

Verkauf und Gastronomie beitragen sowie

20 Sicherheitskontrollstellen und 44 Passkontrollen.

22 Transferschalter sollen gerade

Umsteigern zugutekommen.

Die Passagiere auf dem Weg zu Gate L23

haben die Sicherheitskontrolle passiert. Die

Kontrolle von Gepäck, Ticket und Ausweisen,

das Ablegen von Metallgegenständen

und Jacken: alles wie im echten Betrieb.

Wer findet sich zurecht? Ist die Beschilderung

ausreichend? Trotz der engen Zeitvorgabe

schaffen es alle rechtzeitig zum Gate.

Nach wenigen Minuten beginnt das Boarding.

Zunächst die erste Klasse, dann die

Businessklasse – wie im echten Leben.

Nach dem Boarding ist das Szenario erfolgreich

gemeistert. Am Ende der Gangway

wartet leider kein Flugzeug, das die Tester

wirklich nach Chicago bringt.

In den drei Monaten bis zur Eröffnung

laufen die abschließenden Vorbereitungen

auf vollen Touren. Zum einen startet der

Endspurt bei der technischen Ausrüstung

und dem Ausbau der Service-, Shoppingund

Gastrobereiche. Zum anderen beginnt

Mitte März der Einzug von Unternehmen

und Behörden. Möbel und Güter von rund

5 400 Kubikmetern müssen in den Satelliten

gebracht werden – das entspricht der

Ladung von 900 Kleintransportern. Bis

Mitte März läuft auch der „Integrations-

Probebetrieb“. An insgesamt 20 Tagen werden

die Prozesse für die Fluggastabfertigung

FOTOS: Tom Buntrock, Werner Hennies / FMG

FOTOS: Tom Buntrock, Tino Friedel / FMG

Geschafft! Der

erste Passagier ist

am Abflug-Gate

eingetroffen.

mit schätzungsweise 2 800 „Probebetriebspassagieren“

simuliert. Bei den zwei größten

Testläufen sind jeweils 500 Statisten

vorgesehen. Dabei soll in Erfahrung

gebracht werden, wie gut sich die Passagiere

in dem neuen Gebäude zurechtfinden,

ob Boarding- und Umsteigeprozesse in der

vorgesehenen Zeitspanne funktionieren

und ob die Beschilderung für die notwendige

Orientierung sorgt.

Die Testpassagiere im Szenario 3 sind

gerade mit der LH 4337 aus Timisoara

angekommen und haben knapp 30 Minuten

bis zum Check-in für ihren Flug nach Boston

am Gate L23/25. Diesmal kommen Zollund

Drogenhunde zum Einsatz. Eine

Bundespolizistin mischt sich unter die Passagiere.

Sie hat einen Koffer in der Hand,

in dem etwas sein muss, was den Hund

besonders interessiert. Seine Aufgabe ist

gelöst und der Hund bekommt sein Leckerli

als Belohnung. Für die Testpassagiere geht

es ohne Leckerli weiter zur Passkon trolle

und zur speziellen Sicherheitskontrolle für

USA-Flüge. Trotz der knappen Zeitvorgabe

schaffen es alle rechtzeitig zum Check-in.

Ein Test-Passagier fragt am Schalter, ob er

statt eines Fensterplatzes einen Platz am

Gang haben kann. Auch das geht in der

Simulation, denn alle Test-Bordkarten sind

im System bereits erfasst – auch ohne echte

Flieger.

Auch dieses Szenario wurde erfolgreich

beendet. Trotzdem sind die Tests noch

lange nicht abgeschlossen. Doch geht der

Innenausbau so weiter, steht einer Eröffnung

am 26. April nichts im Wege. Dann

mit echten Passagieren, die nicht nur

umsteigen, sondern auch aussteigen, um

in München zu bleiben oder anderweitig

weiterzureisen. Mit dem Taxi zum Beispiel.


tb

Als 2003 IsarFunk die Taxivereinigung am Münchner Flughafen

ablöste, waren die Vorbehalte aus dem Taxigewerbe groß. Der Wechsel

am MUC beschäftigte damals sogar den Münchner Stadtrat. Die

Flughafen München GmbH legte termingerecht zur Eröffnung des

Terminals 2 die Latte für den am MUC gewünschten Taxiservice

höher. Dabei ging es vor allem um eine bedarfsgerechte Taxibereitstellung

an beiden Terminals , eine Sicherstellung des reibungslosen

Ablaufs des Taxiverkehrs unter Vermeidung

von Straßenverkehrsgefährdungen durch

überlaufende Speicherkapazitäten, die Einhaltung

der gesetzlichen Bestimmungen

(Taxi und Fahrer) und einen kundenorientierten

Auftritt und ein ausreichendes Angebot

an Service-Einrichtungen. Bei der Prüfung

und Bewertung der Konzepte der fünf Bewerber

und der Wirtschaftlichkeit der Angebote stellte

sich IsarFunk als der einzige Anbieter heraus,

der zur Erfüllung der Vertragsinhalte ein

schlüssiges und realisierbares sowie preislich

annehmbares Konzept vorlegen konnte.

Inzwischen ist IsarFunk vom Münchner

Mit der Zusammenarbeit

mit IsarFunk

sehr zufrieden:

Peter Bayer von

der FMG.

Flughafen nicht mehr wegzudenken. Isar-

Funk hat die Nutzungsregeln grundlegend

geändert, Nutzungsverträge für Fahrer und

Unternehmer eingeführt sowie einen

Schiedsausschuss installiert, der Streitigkeiten

beilegt. Die FMG zeigt sich über die Erfolge

der Umstrukturierung hoch begeistert: „IsarFunk ist seit 2003 mit

der Betriebsorganisation der Taxen am Flughafen München betraut

und das am Flughafen eingesetzte Personal arbeitet höchst professionell

und effizient“, erklärt Peter Bayer, der Leiter Services und Parken

im Geschäftsbereich Commercial Activities. „Durch das von

IsarFunk eingeführte Qualitätsmanagement konnte die Kundenzufriedenheit

deutlich gesteigert werden. IsarFunk ist für den Flughafen

München nachweislich ein äußert kompetenter und verlässlicher

Partner.“ Somit steht einer weiteren, erfolgreichen Zusammenarbeit

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20 FEBRUAR / 2016 TAXI

TAXI FEBRUAR / 2016

21


ANTRIEB

ANTRIEB

WOLFGANG ESCHNER,

MOTOR VITAL

»FÜR DEN MOTOR IST

ES EINE BEFREIUNG«

Als dem Berliner Taxiunternehmer „Simi“

Simsek im Rahmen des Taxitreffs in Mallorca

die Produkte von „Motor Vital“ vorgestellt

worden waren, war er davon derart

überzeugt, dass er sofort eine Einladung

des Anbieters, Wolfgang Eschner,

nach Berlin aussprach. Dort kam es

schnell zu einer Kooperation mit cartop

Kfz-Technik, deren Mitarbeiter im Umgang

und Einsatz der Additive geschult wurden.

Die auf Taxifahrzeuge spezialisierte

Kfz-Werkstatt von Nasreddin Toprakli

am Saatwinkler Damm ist jetzt Motor-Vital-

Stützpunkt für Berlin und Brandenburg.

Wolfgang Eschner erläutert das

Verfahren.

TAXI TIMES: Herr Eschner, warum

brauch ich eine Motor-Innenreinigung?

WOLFGANG ESCHNER: Über die Jahre

hinweg bzw. durch hohe Laufleistung verschlechtert

sich der Wirkungsgrad Ihres

Motors durch Verkokungen sowie Ablagerungen

an den Düsen, Ventilen, am Vergaser,

in den Leitungen, am Turbolader, an

den Kolbenringen und an den Einspritzdüsen.

Dadurch erhöhen sich Kraftstoffverbrauch

und Schadstoffausstoß. Auch

die Kosten für Austausch-, Reparatur-

Das Verfahren hat sich schon

bei etlichen Taxis bewährt.

und Wartungsarbeiten steigen. Das kostet

Geld und Fahrfreude und verursacht

unter Umständen ein schlechtes Gewissen

gegenüber unserer Umwelt. Für Ihren

Motor ist es eine Befreiung, die Ablagerungen

loszuwerden. Stellen Sie sich das bitte

so vor: Sie besteigen seit Jahren jeden Tag

mit einem 30 Kilo schweren Rucksack auf

dem Rücken die Zugspitze. Auf einmal ist

der Rucksack weg. Geht es dann leichter?

Wodurch zeigt sich, dass mein Motor eine

Behandlung gebrauchen könnte?

Allein am Kilometerstand schon oder

wenn Ihr Auto unruhig läuft, bei Mehrverbrauch

oder Leistungsverlust im Vergleich

zum Anfang, falls er schlecht anspringt

oder die ASU nicht geschafft hat.

Ab welcher Laufleistung empfehlen Sie

eine Motor-Innenreinigung?

Die rentiert sich schon ab einer Laufleistung

von ca. 50 000 km, wenn das

Fahrzeug im Kurzstreckenbetrieb oder

hauptsächlich im Stadtverkehr betrieben

wird. In allen anderen Fällen ab ca.

80 000 km. Während dieser Zeit haben

sich bereits starke Ablagerungen in Ihrem

Motor und Kraftstoffsystem angesammelt

und der Prozess der Motor-Innenreinigung

kommt einem Reset gleich.

Wie viele Kilometer sollte der Motor

höchstens gelaufen sein, damit sich die

Investition noch lohnt?

Laufleistungstechnisch sind nach oben

keine Grenzen gesetzt. Wir haben Taxi-

Motoren mit 740 000 Kilometern und mehr

schon erfolgreich behandelt. Bei Lkw-Motoren

waren es schon Laufleistungen, die bei

1,7 Millionen Kilometern lagen. Positive

Erfahrungen bestehen auch bei Oldtimern,

der älteste war Baujahr 1954.

Wie

genau

läuft die

Motor-Innenreinigung

ab und wie

lange dauert das?

Zuerst wird das Kraftstoffsystem

gereinigt, indem drei Liter

unseres speziellen Wirkstoffs eingebracht

werden. Während der Motor bei

verschiedenen Drehzahlen läuft, wirkt

das Additiv an allen kraftstoffberührenden

Teilen, spült und reinigt das System

von innen. Im Brennraum werden

diverse Ablagerungen ebenfalls aufgelöst,

die dann über das Abgas aus dem

Motor transportiert werden. Im zweiten

Schritt erfolgt die Reinigung des Motor-

Innenraums, wobei dem alten Motoröl

ein weiterer hochwirksamer Wirkstoff

zugegeben wird. Auch hier soll der

Motor zeitlich vordefinierte Drehzahlen

durchlaufen. Hierbei werden alle Ablagerungen

an den schmierstoffberührten

Teilen, wie Kolben ringe, Lager, Turbolader,

kurzum des gesamten Ölsystems,

aufgelöst und filtergängig gehalten. Im

direkten Anschluss erfolgt ein Ölwechsel

zum Abtransport des Schmutzes, der aufgelösten

Verkokungen, Kohlenstoffe und

des Schwarzschlamms aus dem Motorinneren.

Nach Einfüllen des neuen Öls und

Zugabe unseres Nanotec-Motoröladditivs

ist der Reinigungsvorgang abgeschlossen.

Der gesamte Vorgang dauert circa

drei Stunden.

FOTO: FOTOS: Name TAXI Name TIMES, MOTOR VITAL

Wie viele

Fahrzeuge wurden

bisher behandelt?

Ich selbst habe schon über 1 200 Motor-

Innenreinigungen durchgeführt. Jede Reinigung

funktionierte einwandfrei. Schon

viele Male wurde ein Motor hinterher

zerlegt und geprüft, ob das wohl alles so

stimmt, was Motor Vital behauptet. Jedes

Mal fanden die Mechaniker und Ingenieure

einen sauberen Motor vor. Motor Vital

hat viele nachprüfbare Referenzen.

Dr. J. Cichon

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Wie nachhaltig ist

das „Refreshing“ des

Motors?

Unsere Additive

halten das Innenleben

des Motors

für viele Tausende

Kilometer fit

und sauber, egal

ob Benzin-, Diesel-

oder Gasantrieb.

Das Ziel von

Motor Vital ist, das

Motorleben deutlich

zu verlängern.

Wichtig hierbei ist,

dass der Motor vorher

keine Schäden hat,

denn wir haben zwar

mit den Additiven sogenannte

flüssige Werkzeuge

zur Verfügung, doch Reparaturen

und Instandsetzungen

können diese nicht erledigen.

Es gibt bereits zahlreiche Additive.

Was ist das Neue an Ihrem Produkt?

Die Wirkung. Die Additive von Motor Vital

enthalten Wirkstoffe, die die Ablagerungen

im Motor auflösen und nicht nur anoder

ablösen. Damit ist eine einwandfreie

Filtergängigkeit gewährleistet, die feinen

Ölkanäle bleiben frei.

Zu guter Letzt darf eine Frage nicht

fehlen: Wie hoch sind die Kosten für

die „Motor-Dialyse“?

Die Motor-Innenreinigung inklusive

Ölwechsel bietet Ihnen die Firma cartop

für ca. 250 Euro netto an. Bedenken

Sie: Durch den Einsatz unserer Additive

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reduzieren Sie deutlich den Kraftstoffverbrauch,

Ihr Motor lebt länger, läuft ruhiger

und vor allem störungsfreier. Ganz besonders

im Flottenbetrieb, wie bei Ihnen im

Taxigewerbe, macht sich jede Einsparung

noch stärker bemerkbar.

250 Euro ist für Taxiunternehmer

viel Geld …

Ja, aber im Prinzip kostet die Motor-Innenreinigung

den Kunden keinen Cent, da

sich die Behandlung allein schon durch

den geringeren Kraftstoffverbrauch amortisiert,

von den gesparten Reparaturkosten

ganz zu schweigen.

Das Gespräch führte Stephan Berndt.

DAS TESTERGEBNIS

Am 19. Dezember letzten Jahres konnte

Taxi Times vor Ort einer Live-Demonstration

der Motor-Kur beiwohnen, wozu

auch Ahmad Vahdati von Taxi Deutschland

und Rolf Feja von der „Taxiinnung“

je eine Droschke zur Verfügung stellten.

Bereits nach dem ersten Schritt, der

Reinigung des Kraftstoffsystems, liefen

die Motoren deutlich ruhiger. Ahmads

Motor, der sich anfangs regelrecht in

seinen Lagern geschüttelt hatte, lief von

Minute zu Minute ruhiger, die Vibrationen

nahmen spürbar ab. Vier Wochen

danach bestätigten mir beide Testkandidaten,

sie seien sehr zufrieden mit

dem Ergebnis der Motor-Innenreinigung.

In Berlin und Brandenburg ist car-top

derzeit die einzige Werkstatt, die ein

solches Verfahren anbietet.

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22 FEBRUAR / 2016 TAXI

TAXI FEBRUAR / 2016

23


TAXLERTIPP

HORROR IN

DEN MUSEUM

LICHTSPIELEN

LADEN STATT WARTEN

Jetzt könnte Bewegung in die Elektromobilität bei Taxis kommen.

Die CSU will für Ladestationen an den Taxiständen sorgen.

Der Antrag auf Erstellung eines

Konzeptes zur flächendeckenden

Einrichtung von Ladestationen an

Münchens Taxiständen wird prominent

Unterstützt. Allen voran Richard Quaas,

Kultur- und Innenstadtsprecher der CSU-

Fraktion, Leiter des Infopoint Museen &

Schlösser in Bayern, Fraktionsschatzmeister,

Mitglied im Kulturausschuss und im

Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft.

Gefolgt von Georg Schlagbauer, Präsident

des Bayerischen Handwerkstages, Präsident

der Handwerkskammer für München

und Oberbayern, Landesinnungsmeister

des bayerischen Fleischerhandwerks, Mitglied

im Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft

und im Kommunalausschuss und

seit 2014 Verwaltungsbeirat für das Tourismusamt,

besser bekannt als „Wiesn-

Stadtrat“. Und der Kardiologe Dr. Hans

Theiss, Gesundheitspolitischer Sprecher

der CSU Stadtratsfraktion, Mitglied im

Aufsichtsrat der Städtisches Klinikum

München.

Im Antrag geht es darum die Elektromobilität

der Taxis zu erhöhen und Ladestationen

an den Standplätzen zu errichten: „Die

Verwaltung wird beauftragt im Benehmen

mit den SWM umgehend ein Konzept zu

erstellen, wie möglichst bald flächendeckend

an, bzw. bei Taxi-Standplätzen ein

Netz von Ladestationen exklusiv für elektrische

Taxi-Fahrzeuge errichtet werden

kann. Bei der Erstellung des Konzepts sollten

die Taxiverbände und die Anbieter solcher

Fahrzeuge von Anfang an mit

einbezogen werden. Dem Stadtrat wird im

2. Halbjahr berichtet, wie der Stand der Vorbereitungen

ist und wann mit einer Umsetzung

des Konzepts zu rechnen ist.“

»Eine wesentliche

Maßnahme auf

dem Weg zu mehr

Menschen- und

Umweltschutz.«

Georg Schlagbauer

Bemerkenswert ist auch die Begründung

des Antrags: „Die Industrie stellt zunehmend

Fahrzeuge mit Elektroantrieb vor, die auch,

als Taxifahrzeuge geeignet sind. Die Einführung

solcher reinen Elektrotaxis in München

scheitert überwiegend daran, dass es keine,

bzw. nur ungenügende Kapazitäten an Ladestationen

zur Verfügung stehen. Deshalb

sollten an oder bei geeigneten Taxistandplätzen

Ladestationen errichtet werden, die

exklusiv Taxifahrern und ihren Fahrzeugen

zur Verfügung stehen. So könnten Betriebspausen

effektiv zur Ladung der Fahrzeuge

genutzt werden, so dass die täglichen Reichweiten

auch im Betrieb beträchtlich steigen.

Es wäre vorstellbar, dass sich das Taxigewerbe

und Herstellerfirmen in das Projekt einbinden

lassen, damit eine Umsetzung

schneller und problemloser von Statten

gehen kann. Die Stadtverwaltung soll daher,

im Benehmen mit den SWM schnellst möglich

ein Konzept erstellen, dass eine

baldige Umsetzung möglich

macht, damit auch das Taxigewerbe

einen höheren

Anreiz für die Beschaffung

von reinen Elektrofahrzeugen

erhält.“

Einer der Unterstützer

des CSU-Antrages zur

Elektrotaxiförderung:

Georg Schlagbauer

Die Einbeziehung des Taxigewerbes in

die Förderung der Elektromobilität könnte

ein wichtiger Bestandteil bei der Umsetzung

der jüngst vom Umweltausschuss im

Münchner Stadtrat beschlossenen Förderrichtlinie

sein: „Die Anschaffung von Elektrofahrzeugen

und den Ausbau der

Ladeinfrastruktur lässt sich die Stadt trotz

knapper Kassen in den folgenden beiden

Jahren 22,2 Millionen Euro kosten“ sagt

Stadtrat und Handwerkskammerpräsident

Georg Schlagbauer. „Das ist ein wichtiges

Signal und ein großer Schritt bei unseren

Bemühungen, die Ziele bei der Luftreinhaltung

wie die Reduzierung von NOx und

Feinstaub in der Stadt zu erreichen“.

Schlagbauer sieht darin eine wesentliche

Maßnahme auf dem Weg zu noch mehr

Menschen- und Umweltschutz. Bleibt zu

beobachten, wie Stadt und SWM diese Vorschläge

Umsetzen werden. Bisher ist das

Echo unter den Taxiunternehmern ja eherverhalten

– was auch der bisher schlechten

Ladeinfrastruktur geschuldet ist. tb

Bisher mehr Exot als Alltag: Dieses

Elektrotaxi fährt für das Taxicenter

Ostbahnhof. Wird die Lade-infrastruktur

deutlich verbessert könnten andere Unternehmen

nachziehen.

24 FEBRUAR / 2016 TAXI

TAXI FEBRUAR / 2016

FOTO: Taxicenter Ostbahnhof, Georg Schlagbauer

FOTOS: Museum Lichtspiele, 20th Century Fox

Film zum Mitmachen:

Seit 39 Jahren läuft die »Rocky

Horror Picture Show« in einem

der ältesten Kinos Münchens.

Schon 1910 eröffnete das nach Filmpionier Carl Gabriel

benannte Gabriels Tonbildtheater am Isarufer in der Au

zwischen dem riesigen Biergarten des Bürgerbräukellers

und der Kohleninsel, wo damals in einem gigantischen Bauprojekt

das Deutsche Museum entstand, dass erst 1925 fertig gestellt

wurde. Bald darauf flimmerten in Gabriels Tonbildtheater die

ersten Tonfilme über die Leinwand.

Dass das Lichtspielhaus damals eine technische Sensation

war, sieht man dem heutigen Programmkino Museum Lichtspiele

nicht mehr an. Neben modernen Multiplex-Filmpalästen wirkt

es wie aus der Zeit gefallen und weckt nostalgische Gefühle.

Genau der richtige Ort, um sich von einem Kultfilm in vergangene

Zeiten entführen zu lassen. Und welcher Film wäre dafür

besser geeignet als die „Rocky Horror Picture Show“, die transsexuell-transylvanische

Zelluloid-Adaption eines 1973 von

Richard O‘Brian auf die Bühne gebrachten Musicals? Seit 1977

läuft das Science-Fiction-Grusical um den außerirdischen Wissenschaftler

Frank N. Furter – physiologisch zwischen grell

geschminktem Würstchen und Frankenstein mit Abwaschtattoos

angesiedelt und mit laszivem Körpereinsatz von Tim Curry verkörpert

– dort ohne Unterbrechung, was dem Kino einen Eintrag

im Guinness-Buch der Weltrekorde bescherte.

Übergroße, knallrote, feuchte Lippen entführen den Zuschauer

in eine schicksalhafte, verregnete, stockdunkle Nacht und den

Wagen des jungen Liebespaares Janet Weiss (merken Sie sich

den Namen) und Brad Majors (dürfen Sie vergessen, man nennt

ihn kurz „asshole“). Das frisch verlobte Glück erleidet eine Reifenpanne

und macht sich zu Fuß auf den Weg zu einem Telefon.

Erfahrene Zuschauer nehmen sich jetzt ein Beispiel an Janet und

breiten eine Tageszeitung über den Kopf, um sich vor dem Regen

aus Wasserpistolen zu schützen, der unweigerlich einsetzt.

Die Rocky-Horror-Show ist Action-Kino zum Mitmachen. Das

Publikum ist aufgefordert, Teil der Vorstellung zu werden: Tanzen,

Mitsingen und Kommentare zur Handlung sind ausdrücklich

erwünscht. Um den Film vorschriftsmäßig begleiten und mitgestalten

zu können, benötigt man eine ganze Reihe Utensilien,

wie Gummihandschuhe, Reis oder besagte Zeitung; alles in einer

Papiertüte mit Anleitung an der Kinokasse erhältlich.

Plötzlich ein Licht auf der Leinwand und ein Schild: ENTER

AT YOUR OWN RISK! Für Moralapostel die letzte Gelegenheit zur

Flucht, denn was sich im düsteren Anwesen von Frank N. Furter

abspielt, mutet selbst in Zeiten des Gender-Mainstreaming noch

obszön an. So gottgleich wie teuflisch der queere Frank auch

Auftritt, eigentlich will er doch nur spielen – mit Janet und mit

Brad. Nicht zu vergessen seine Schöpfung: Kreatur und Adonis

Rocky … hh

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Montag bis Samstag Filme ab 14:00 Uhr,

Sonntag ab 10:30 Uhr.

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TAXI IN DEN MEDIEN

www.taxi-times.com

Regionale, nationale und internationale Information

FOTO: Pixelio / Manuel Schlarmann

Seit

2015

www.taxi-times.com

MÄR RZ 20154,80 €

Seit

2014

Gestrichene Standplätze, der Mindestlohn, eine zu niedrige Tariferhöhung und der milde

Winter sind Bedingungen, mit denen das Taxigewerbe Anfang 2016 fertigwerden muss.

I N T E R N AT I O N A L M A G A Z I N E

WOHLFÜHLZONEN

OHNE TAXIS

Marco Völklein schreibt in der

„Süddeutschen Zeitung“ vom

12. Januar 2016 über den

Schwund bei den Taxistellplätzen. „Die

Stadt hat seit 2011 innerhalb des Mittleren

Rings fast 50 ihrer Stellplätze gestrichen“,

stellt der Redakteur fest. „Insbesondere an

lukrativen Standplätzen, beispielsweise an

den wichtigen Verkehrsknotenpunkten in

der Innenstadt, müssen wir um jeden Platz

erbittert kämpfen“, wird Frank Kuhle von

der Taxi München eG zitiert.

Der Wahnsinn hat Methode: „Tatsächlich

konkurrieren die Taxler ständig mit

anderen Nutzern um den raren Raum an

den zentralen Plätzen. So benötigen die

städtischen Planer unter anderem Platz für

neue Rad abstellanlagen an den U- und

S-Bahnhöfen, für zusätzliche Carsharing-

Parkflächen oder auch nur für etwas mehr

Grün oder einige Sitzbänke für Passanten,

um ein Viertel wohnlicher zu gestalten.

Von einer ‚Verbesserung der Aufenthaltsqualität‘

sprechen die Planer dann“, so die

„SZ“ weiter.

DER HOHE PREIS DES

MINDESTLOHNS

„Ein wahres ‚Streichkonzert‘ sei das,

schreibt Buntrock im Fachmagazin ,Taxi

Times‘. Er hat auch schon einen Protestkorso

von Fahrern gegen die Streichung

von Stellplätzen am Harras organisiert.

‚Dem muss dringend Einhalt geboten werden.‘

Immerhin gehe es bei den Stellplätzen

um die ‚Lebensgrundlage des

Taxigewerbes‘, so Buntrock.“ Aus selber

Feder kam nur wenig später ein Text über

die Folgen des Mindestlohns. Während

Florian Bachmann vom TVM den Mindestlohn

dafür verantwortlich macht, dass „die

Unternehmen acht bis zehn Prozent ihrer

Fahrer entlassen müssen“, sieht Frank

Kuhle von der eG das weniger dramatisch:

„Seiner Genossenschaft gehören überwiegend

Alleinfahrer an, also Taxler, die sich

als Einzelkämpfer mit einem Auto durchschlagen.

Diese Gruppe macht etwa

55 Prozent der Münchner Taxiunternehmer

aus. Für diese Gruppe, argumentiert

Kuhle immer wieder, sei der Mindestlohn

überhaupt nicht relevant“, so die „SZ“ vom

17. Januar. „Bachmann indes berichtet,

viele Unternehmer mit mehreren Wagen

wüssten kaum mehr weiter – und versuchten,

mit Tricks bei den Arbeits- und Pausenzeiten

den Mindestlohn zu umgehen.

(…) Lösen lasse sich das Problem nur

durch deutliche Verbesserungen bei den

Einnahmen.“

tb

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Chefredaktion und V. i. S. d. P.

Tom Buntrock (tb)

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Robert Biegert (rb), Helmut Hack (hh),

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Florian Bachmann (fb), Stephan Bernd (sb)

Jürgen Hartmann (jh)

Grafik & Produktion

Lotte Buchholz, Katja Stellert (Artdirektion),

Jandke Anneken, Martina Jacob

Raufeld Medien GmbH,

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Druck

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68-200 Żary, Polen

Erscheinungsweise 6 x pro Jahr

Heftpreis 3,80 €

ISSN-Nr.: 2199-4048

Veröffentlichung gemäß § 8 Abs. 3 des

Gesetzes über die Presse vom 1.4.2000:

Gesellschafter (100 %) der taxi times Verlags

GmbH München ist Jürgen Hartmann

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