management (Master of Arts) - Department Information - HAW ...

bui.haw.hamburg.de

management (Master of Arts) - Department Information - HAW ...

Modulhandbuch

Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

Information Science and Services

Stand: 2011-06-01 (MHB V2.1)

www.bui.haw-hamburg.de


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 1

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

Deckblatt

Hochschule Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Fachbereich/Fakultät Fakultät Design – Medien – Information

Dekan/Dekanin Prof. Dr. Dorothea Wenzel

Ansprechpartner/in im Fach

(Name, Adresse, Telefon, Fax, E-Mail)

Prof. Dr. Ulrike Spree

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Fakultät Design – Medien – Information

Department Information

Finkenau 35

22081 Hamburg

040 42875-3607

040 42875-3609

ulrike dot spree at haw-hamburg dot de

Bezeichnung des Studiengangs: Informationswissenschaft und -management

(Information Science and Services)

Fachwissenschaftliche Zuordnung � Naturwissenschaften, Mathematik

� Ingenieurwissenschaften, Informatik

� Medizin, Pflege- und Gesundheitswissenschaften

� Sprach- und Kulturwissenschaften

� Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

� Kunst, Musik, Design, Architektur

� Lehramt

Regelstudienzeit in Semestern 4

Vorgesehener Abschlussgrad Master of Arts

Art des Studiengangs � grundständig

� weiterbildend

� konsekutiv

� nicht-konsekutiv

Bei Masterstudiengängen:

angestrebter Profiltyp

Bei Masterstudiengängen an

Fachhochschulen:

Zulassung höherer Dienst beantragt

Wann soll das Studienangebot

anlaufen bzw. wann ist es

angelaufen?

� stärker forschungsorientiert

� stärker anwendungsorientiert

� ja

� nein

Wintersemester 2008/2009;

reformiert zum Wintersemester 2011/2012

Studienform � Vollzeit

� berufsbegleitend

� Teilzeit

� Fernstudium

� Dualer Studiengang

� sonstige: …………………………………………………

Studiengebühren � nein

� ja

Website des Studiengangs www.bui.haw-hamburg.de


Inhalt

HAW – DEPARTMENT INFORMATION 3

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

1 Kurzbeschreibung des Studiengangs .....................................................................................................................4

2 Studienverlaufsplan ..................................................................................................................................................5

3 Modul- und Veranstaltungsverzeichnis..................................................................................................................6

IMB 1 Kultur- und Medienvermittlung ...................................................................................................................7

IMB-K Wahlpflichtmodule: Kultur- und Medienvermittlung ....................................................................................8

IMB 2 Informationswissenschaft und -praxis ........................................................................................................ 9

IMB-W Wahlpflichtmodule: Informationswissenschaft und -praxis ........................................................................ 10

IMB 3 Internationale Kommunikations- & Medienwissenschaft /

International Communication Science & Media Studies ........................................................................... 11

IMB-C Wahlpflichtmodule: Internationale Kommunikations- & Medienwissenschaft ............................................ 12

IMB 4 Informationsarchitektur und -technologie / Information Architecture und Technology ...........................13

IMB-T Wahlpflichtmodule: Informationsarchitektur und -technologie .................................................................. 14

IMB 5 Informations- und Medienökonomie / Information and Media Economics ............................................. 15

IMB-E Wahlpflichtmodule: Informations- und Medienökonomie .......................................................................... 16

IMB 6 Forschungs- und Praxisprojekt / Research & Venture Project .................................................................... 17

IMB-FK Begleitseminar zum Forschungs- und Praxisprojekt.....................................................................................19

IMB 7 Masterarbeit...............................................................................................................................................20

Legende zum Modul- und Veranstaltungsverzeichnis...............................................................................................22

4 Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Informationswissenschaft und -management

(Information Science and Services) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Hamburg (University of Applied Sciences) ................................................................................................. 23

5 Zugangs- und Auswahlordnung der Fakultät Design, Medien und Information der Hochschule für

Angewandte Wissenschaften (HAW Hamburg) für den Masterstudiengang Information, Medien,

Bibliothek (Information Science and Services) ...........................................................................................45

6 Richtlinien für das Forschungs- und Praxissemester im Studiengang Master of Arts Informationswissenschaft

und -management (Information Science and Services) an der Hochschule für Angewandte

Wissenschaften Hamburg ........................................................................................................... 48

7 Master-Urkunde und -Zeugnis ..............................................................................................................................54

8 Diploma Supplement.............................................................................................................................................. 57

Impressum .............................................................................................................................................................63


4

1 Kurzbeschreibung des Studiengangs

Name, Kürzel Informationswissenschaft und -management

(Information Science and Services)

Typ Master of Arts

Regelstudienzeit zwei Studienjahre (vier Semester)

Semesterwochenstunden 42 SWS

ECTS-Credits 120 ECTS-Credits

1.1 Profil und Ziele des Studiengangs

Der anwendungsorientierte Studiengang Informationswissenschaft

und -management (Information

Science and Services) befähigt Absolventinnen und

Absolventen, Managementfunktionen und Führungsaufgaben

in Unternehmen der Informationsdienstleistung,

in Medienunternehmen, Kulturbetrieben

und Bibliotheken auch auf internationaler

Ebene zu übernehmen. Die Aufgaben umfassen die

Planung (Analyse, Konzeption, Bewertung), Organisation,

Leitung, Betreuung, Durchführung und

Kontrolle von Informations- und Medienprojekten

und -prozessen. Zu diesem Zweck eignen sich die

Studierenden Kenntnisse in Kultur- und Medienvermittlung,

Informationswissenschaft und -praxis, internationaler

Kommunikations- und Medienwissenschaft,

Informationsarchitektur und -technologie

sowie Informations- und Medienökonomie an. Zu

den Ausbildungsinhalten gehört außerdem die

systematische Analyse und Bewertung von Informations-

und Medienprodukten und ihren Nutzungsformen.

Das Ziel des Studiums liegt darin, die

Fähigkeit zur Planung, Entwicklung, Gestaltung,

Einführung und Vermarktung von Informationssystemen

und -diensten mit methodischen und

kommunikativen Führungskompetenzen sowie

einer fundierten informations-, medien- und bibliothekswissenschaftlichen

Wissenserschließung und

-vertiefung zu verknüpfen. Das Studium Master of

Arts bildet den konsekutiven Studiengang für die

beiden am Department Information angebotenen

Bachelorstudiengänge Medien und Information

sowie Bibliotheks- und Informationsmanagement.

1.2 Inhaltlicher Aufbau und Ablauf des

Studiengangs

Das Studium besteht im ersten Studienjahr aus

zehn Wahlpflichtmodulen, in denen die Studierenden

lernen, auf der Grundlage komplexen Fachwissens

wissenschaftlich fundierte Beurteilungen und

Entscheidungen zu treffen und in denen sie sich in

den fachlichen Spezialisierungsbereichen:

• Kultur- und Medienvermittlung;

Informationswissenschaft und -praxis;

• Internationale Kommunikations- und Medienwissenschaft;

Informationsarchitektur und -technologie;

Informations- und Medienökonomie

vertieftes Wissen und Kenntnisse aneignen können.

In den Wahlmodulen werden die Studierenden mit

Hilfe von Fallstudien, Übungen und Projekten auf

Führungs- und Steuerungsaufgaben in Unternehmen

und Institutionen vorbereitet. Dabei können

die Studierenden die Bildung und den Austausch

von Meinungen, Positionen und Fachurteilen zu

aktuellen Anwendungen und Themen der Informationswissenschaft

und -praxis einüben.

Das zweite Studienjahr des Masterstudienganges

besteht aus einem hochschulgelenkten Forschungs-

und Praxissemester, einem begleitenden Kolloquium

sowie der Masterarbeit.

1.3 Angestrebte Berufsfelder für die

Absolventinnen und Absolventen

Im Masterstudiengang Informationswissenschaft

und -management werden Führungskompetenzen

vermittelt, um Managementaufgaben in Informations-,

Bibliotheks- und Medienorganisationen, in

Kultureinrichtungen sowie in Agenturen der

Kommunikationsbranche professionell und verantwortungsbewusst

bewältigen zu können. Als

Medien-Informationsmanager und -managerinnen

verfügen die Absolventinnen und Absolventen über

informations- und kommunikationswissenschaftliche,

betriebswirtschaftliche, informationstechnische

und kreative Fähigkeiten.

Die umfassende Informations- und Medienkompetenz

wird in Bibliotheks- und Informationseinrichtungen,

in Medienunternehmen, in der Medien-

und Marktforschung, in Marketing- und Öffentlichkeitsabteilungen

mittelständischer und großer

Unternehmen nachgefragt.


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 5

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

2 Studienverlaufsplan

Masterstudiengang Informationswissenschaft und -management

(Information Science and Services)

1. Sem.

2. Sem.

3. Sem.

4. Sem.

Wahlpflichtmodul

1

6 LP | PL

Wahlpflichtmodul

6

6 LP | PL

Wahlpflichtmodul

2

6 LP | PL

Wahlpflichtmodul

7

6 LP | PL

Wahlpflichtmodul

3

6 LP | PL

Wahlpflichtmodul

8

6 LP | PL

Forschungs-

und Praxisprojekt

27 LP | PL

Masterarbeit

30 LP | PL

Wahlpflichtmodul

4

6 LP | PL

Wahlpflichtmodul

9

6 LP | PL

Wahlpflichtmodul

5

6 LP | PL

Wahlpflichtmodul

10

6 LP | PL

Kolloquium

3 LP | –

freie Wahl aus:

• Kultur- und

Medienvermittlung

Informationswissenschaft

und -praxis

• Internationale Kommunikations-

und

Medienwissenschaft

Informationsarchitektur

und -technologie

Informations- und

Medienökonomie

LP – Leistungspunkte | PL – Prüfungsleistung


6

3 Modul- und Veranstaltungsverzeichnis

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Module Lehrveranstaltungen

Nr. Name LP Noten

-anteil

Lehrveranstaltungen LVA GrG LP SWS Prüfungsart Notengewicht

1. Studienjahr

1 Wahlpflichtmodul 6 5 % S 25 6 4 PL 1,0

2 Wahlpflichtmodul 6 5 %

Auswahl von zehn beliebigen

WPM aus den Bereichen:

S 25 6 4 PL 1,0

3 Wahlpflichtmodul 6 5 % • Kultur- und Medienvermittlung S 25 6 4 PL 1,0

4

5

Wahlpflichtmodul

Wahlpflichtmodul

6

6

5 %

5 %

Informationswissenschaft und

-praxis

• Internationale Kommunikation

S

S

25

25

6

6

4

4

PL

PL

1,0

1,0

6

7

Wahlpflichtmodul

Wahlpflichtmodul

6

6

5 %

5 %

und Medienwissenschaft

Informationsarchitektur und

-technologie

S

S

25

25

6

6

4

4

PL

PL

1,0

1,0

8

9

Wahlpflichtmodul

Wahlpflichtmodul

6

6

5 %

5 %

Informations- und Medienökonomie

S

S

25

25

6

6

4

4

PL

PL

1,0

1,0

10 Wahlpflichtmodul

2. Studienjahr

6 5 %

S 25 6 4 PL 1,0

Forschungs- und

11

Praxisprojekt

30

Forschungs- und Praxisprojekt

20 %

Projektseminar

Pj

SU

1

20

27

3


2

PL


1,0


12 Masterarbeit 30 30 % 1 30 – PL 1,0

Summen: 120 100 % 120 42 12 PL

Erläuterungen zur Modulübersicht:

Spalte

1 Nummer des Moduls

2 Benennung des Moduls

3 Leistungspunkte (LP) des Moduls

4 Prozentualer Anteil der Modulnote für die Berechnung der Gesamtnote

5 Benennung der Lehrveranstaltung

6 Lehrveranstaltungsart (LVA) nach § 10 Abs. 1

S – Seminar; SU – seminaristischer Unterricht; Pj – Projekt

7 maximale Teilnehmerzahl – Gruppengröße (GrG)

8 Leistungspunkte (LP) der Lehrveranstaltung

9 Semesterwochenstunden (SWS) der Lehrveranstaltung

10 Art der Prüfungsleistung:

– PL Prüfungsleistung: Klausur, mündliche Prüfung, Referat, Hausarbeit, Semesterarbeit,

Laborübung, Projektleistung

11 Gewichtung der Note der Prüfungsleistung für die Berechnung der Modulnote


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 7

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

IMB 1 Kultur- und Medienvermittlung

Modultyp Wahlpflichtmodul Studienjahr 1. bis 2. Dauer je ein Sem.

Modulverantwortung Department Information Prof. Frauke Schade

Nutzung für Studiengänge Wahl von ggf. fakultätsweit angebotenen Modulen in Kooperation mit den anderen

Masterprogrammen der Fakultät Design – Medien – Information

Zulassungsvoraussetzungen

und -empfehlungen

Kenntnisse im Bereich Kultur- und Medienvermittlung der Studiengänge Bibliotheks- und

Informationsmanagement (BIM) und Medien und Information (MuI) oder vergleichbarer

Kompetenzen

Nr. zugehörige Module = Lehrveranstaltungen Sem. Form SWS Workload LP

1

bis

10

Wahlpflichtmodule 1 bis 10:

Kultur- und Medienvermittlung

1. bis 4. Seminar 4 180 h 6

Summen bis zu 40 bis 1800 h bis zu 60

Lernziele/Kompetenzen Informationsstrategien und -aufgaben stellen sich für die Berufsfelder Bibliothek, der Kultur-

und Kreativwirtschaft, des Literatur- und Buchmarktes sowie öffentlich finanzierter

Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie affine Tätigkeitsfelder als ebenso komplexe wie

konkrete, professionelle Vermittlungsprozesse dar, die es im Rahmen des Masters

Informationswissenschaft und -management aufbauend auf einem einschlägigen

Bachelorstudium, weiter zu entwickeln und zu profilieren gilt.

Zusammensetzung der

Modulprüfung und -note

Nach Absolvierung dieser Wahlmodule verfügen die Studierenden über ein breites, detailliertes

und kritisches Verständnis der Kultur- und Medienvermittlung. Sie können Kultur-

und Bildungsangebote strategisch im Kontext der aktuellen Kultur- und Bildungspolitik

verorten und im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen der Gesellschaft und des Buch- und

Medienmarktes sowie im soziokulturellen Kontext profilieren. Dabei verfügen sie über

einschlägige Methoden und Konzepte der Kulturplanung und des -managements und

können Veranstaltungen und Ausstellungen, insbesondere im Hinblick auf die Vermittlung

von Medienkompentenz und Leseförderung, konzipieren, planen, durchführen und

evaluieren. Darüber hinaus kennen die Studierenden Konzepte und Methoden zur Bewahrung

und Vermittlung des literatarischen Kulturerbes.

bis zu zehn

Prüfungsleistungen

Wahlpflichtmodule:

Kultur- und Medienvermittlung

� 100 % der jeweiligen

Modulnote


8

IMB-K 1 bis 10 Wahlpflichtmodule: Kultur- und Medienvermittlung

gehört zu

Wahlpflichtmodulen IMB 1

Wahlpflichtmodule der Schwerpunktbildung

Veranstaltungstyp Seminare Semester 1. bis 4. Turnus jedes Semester

Fachgebiet Kultur- und

Medienvermittlung

Lehrende Prof. Christine Gläser

Prof. Dr. Ute Krauß-Leichert

Prof. Dr. Hans-Dieter Kübler

Prof. Frauke Schade

Prof. Dr. Wolfgang Swoboda

Prof. Dr. Ulrike Verch

SWS 4 Präsenzstudium je 60 h

Arbeitsaufwand LP 6 Eigenstudium je 60 h

Arbeitsaufwand

120 h Studien-/Prüfungsleistungen

vorausgesetzt wird … – Voraussetzung für … –

Prüfungsleistung: Referat, Hausarbeit,

fachliche Semesterarbeit

je 60 h

Lernziele Die Studierenden haben die Fähigkeit,

• fachspezifische Konzepte und Methoden für Kulturplanung und –management bedarfsgerecht

und adressatenorientiert zu konzipieren, zu planen, durchzuführen und zu

evaluieren;

• Kultur- und Bildungsangebote im Kontext der aktuellen Kultur- und Bildungspolitik zu

verorten, strategisch zu profilieren und politisch zu vertreten;

• Zielgruppenspezifische Veranstaltungen und Auststellungen zu konzipieren, zu planen,

durchzuführen und zu evaluieren;

• Medienarbeit und -kompetenzförderung (einschließlich Leseförderung) zielgruppenspezifisch

zu konzipieren und einzusetzen sowie diese Serviceleistungen wissenschaftlich

zu begleiten und zu evaluieren;

• Bestandserhaltungskonzepte für historische Bestände zu entwickeln sowie fachspezifische

Fragestellungen der Buch- und Handschriftenkunde zu bearbeiten.

• Nutzungskonzepte zwischen Bestandsschutz und größtmöglicher Forschungsfreiheit zu

entwicklen.

• Digitalisierungsprojekte zur Landzeitarchivierung und Nutzungsoptimierung historischer

Bestände durchzuführen und Bestände im virtuellen Raum zusammenzuführen.

Inhalte Die Entwicklung von Informations- und Medientechnologie weist nicht nur der Informations-

und Medienversorgung eine Bedeutung zu, sondern auch der Förderung von Informations-

und Medienkompetenz sowie der Leseförderung als Schlüsselqualifikationen

moderner Gesellschaften. Insbesondere öffentlich finanzierte Kultur- und Bildungseinrichtungen

gewinnen dadurch, aber auch durch den demografischen Wandel und die

Differenzierung der Gesellschaft als Standortfaktor an Relevanz: bei der Vermittlung von

Bildung und Kultur, aber auch als soziale Orte der Begegnung und des Meinungsaustausches

sowie bei der Integration sozial benachteiligter Gesellschaftsgruppen.

Das Studiengebiet »Kultur- und Literaturvermittlung« sieht als bevorzugt zu erwerbende

Kompetenzen im einzelnen vor:

• Fachspezifische Konzepte und Methoden von Kulturplanung und -management als

Situierung und Vernetzung der jeweiligen Handlungsfelder und Akteure in den jeweiligen

soziokulturellen Kontexten

• Profilierung von Kultur- und Bildungsangeboten als strategische und professionelle Aufgabe

innerhalb der Kultur- und Bildungspolitik.

• Zielgruppenspezifische Veranstaltungs- und Ausstellungskonzeption und –organisation

für Kultur- und Literatureinrichtungen (u.a. Bibliotheken)

• adressatenorientierte Medienarbeit und -kompetenzförderung (einschließlich Leseförderung)

und ihre wissenschaftliche Erforschung als gezielte, professionelle Serviceleistung

und Qualifizierung von Nutzern/Kunden,

• Dimensionen und Strategien zur Bewahrung und Vermittlung des literarischen Kulturerbes

in historischen Kontexten als Vermittlung der jeweiligen Handlungsfelder auf der

Zeitachse zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft (Nutzungskonzepte; Digitalisierungsprojekte

zur Langzeitarchivierung, Bestandsentwicklungen historischer

Bestände und Handschriftenrezeption).

Literatur Die Literaturempfehlungen orientieren sich an den jeweils aktuellen Seminarthemen.


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 9

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

IMB 2 Informationswissenschaft und -praxis

Modultyp Wahlpflichtmodul Studienjahr 1. bis 2. Dauer je ein Sem.

Modulverantwortung Department Information Prof. Dr. Ralph Schmidt M.A.

Nutzung für Studiengänge Wahl von ggf. fakultätsweit angebotenen Modulen in Kooperation mit den anderen

Masterprogrammen der Fakultät Design – Medien – Information

Zulassungsvoraussetzungen

und -empfehlungen

Kenntnisse in den Bereichen Informationsorganisation und Informationsdienstleistungen

der Studiengänge Bibliotheks- und Informationsmanagement (BIM) oder Medien und

Information (MuI) oder vergleichbare Kompetenzen.

Nr. zugehörige Module = Lehrveranstaltungen Sem. Form SWS Workload LP

1

bis

10

Wahlpflichtmodule 1 bis 10:

Informationswissenschaft und -praxis

1. bis 4. Seminar 4 180 h 6

Summen bis zu 40 bis 1800 h bis zu 60

Lernziele/Kompetenzen Die Studierenden

• werden befähigt eigenständig Informationsdienstleistungen zu planen und umzusetzen;

• erwerben Methodenkenntnisse zur Erforschung von Informationsbedarf und -verhalten;

• erkennen Trends im Bereich des Information und Knowledge Managements;

• können die Wichtigkeit zukünftiger Forschungsentwicklungen erkennen und beurteilen;

• sind in der Lage, sich selbstständig in neue Formen der Wissensorganisation einzuarbeiten;

• können die Ergebnisse von internationalen Studien in den realen Berufsalltag einordnen;

• kennen konkrete Beispiele für die Umsetzung / den Transfer informationswissenschaftlicher

Theorien in die (betriebliche Informationspraxis);

• können Wechselbeziehungen zwischen Forschungsarbeiten aufzeigen;

• können Forschungsergebnisse beurteilen und einschätzen;

• können auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes in den Bibliotheks- und

Informationswissenschaften eigene Forschungsarbeiten konzipieren und durchführen.

Zusammensetzung der

Modulprüfung und -note

bis zu zehn

Prüfungsleistungen

Wahlpflichtmodule:

Informationswissenschaft und -praxis

� 100 % der jeweiligen

Modulnote


10

IMB-W 1 bis 10 Wahlmodule: Informationswissenschaft und -praxis

gehört zu

Wahlpflichtmodulen IMB 2

Wahlpflichtmodule der Schwerpunktbildung

Veranstaltungstyp Seminare Semester 1. bis 4. Turnus jedes Semester

Fachgebiet Informationswissenschaft

und -praxis

Lehrende Prof. Dr. Ute Krauß-Leichert

Prof. Dr. Dirk Lewandowski

Prof. Dr. Ralph Schmidt M.A.

Prof. Ursula Schulz M.A.

Prof. Dr. Ulrike Spree

SWS 3 * 2 Präsenzstudium je 30 h

Arbeitsaufwand LP 3 * 3 Eigenstudium je 30 h

Workload 3 * 90 h Studien-/Prüfungsleistungen Prüfungsleistung: Referat, Hausarbeit,

fachliche Semesterarbeit oder

Konzeptions- und Entwicklungsleistung

vorausgesetzt wird … – Voraussetzung für … –

je 30 h

Lernziele Die Studierenden sind in der Lage, die Besonderheiten, die Terminologie und die Lehrmeinungen

aus dem Bereich der Informationswissenschaft zu interpretieren und Probleme

und Anwendungsfälle aus der Informationspraxis in den Segmenten Wissensorganisation,

Information Retrieval sowie Informationssysteme und -dienstleistungen zu erkennen und

zu beurteilen.

Die Studierenden

• werden befähigt eigenständig Informationsdienstleistungen zu planen und umzusetzen;

• erwerben Methodenkenntnisse zur Erforschung von Informationsbedarf und -verhalten;

• erkennen Trends im Bereich des Information und Knowledge Managements;

• können die Wichtigkeit zukünftiger Forschungsentwicklungen erkennen und beurteilen;

• sind in der Lage, sich selbstständig in neue Formen der Wissensorganisation einzuarbeiten;

• können die Ergebnisse von internationalen Studien in den realen Berufsalltag einordnen;

• kennen konkrete Beispiele für die Umsetzung / den Transfer informationswissenschaftlicher

Theorien in die (betriebliche Informationspraxis);

• können Wechselbeziehungen zwischen Forschungsarbeiten aufzeigen;

• können Forschungsergebnisse beurteilen und einschätzen;

• können auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes in den Bibliotheks- und

Informationswissenschaften eigene Forschungsarbeiten konzipieren und durchführen.

Inhalte Informationswissenschaft und -praxis beschäftigt sich mit Prozessen der Entstehung, Verwaltung,

Ordnung, Verdichtung und Nutzung von Information in allen ihren Formen. Zur

Lösung komplexer informationspraktischer Problemstellungen ist häufig der Rückgriff auf

interdisziplinäre Ansätze geboten. Zu den Kernthemen gehören

• die Entwicklung von Systemen und Methoden der Informations- und Wissensorganisation

(Knowledge Organisation);

• die Entwicklung von Methoden des Information Retrieval zum gezielten Suchen und

Wiederauffinden von Informationen;

• die Beschäftigung mit Strukturen und Prozessen der Informationslogistik und der

Informationsvermittlung;

• die Erforschung von Informationsverhalten und Nutzererfahrung (Information

Behaviour) im Umgang mit Informationsprodukten und -dienstleistungen;

• die Evaluation der Gebrauchstauglichkeit (Usability) von Informationssystemen,

Literatur Die Literaturempfehlungen orientieren sich an den jeweils aktuellen Seminarthemen.


IMB 3

HAW – DEPARTMENT INFORMATION 11

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

Internationale Kommunikations- & Medienwissenschaft /

International Communication Science & Media Studies

Modultyp Wahlpflichtmodul Studienjahr 1. bis 2. Dauer je ein Sem.

Modulverantwortung Department Information Prof. Dr. Hans-Dieter Kübler

Nutzung für Studiengänge Wahl von ggf. fakultätsweit angebotenen Modulen in Kooperation mit den anderen

Masterprogrammen der Fakultät Design – Medien – Information

Zulassungsvoraussetzungen

und -empfehlungen

Grundlagenmodule des 1. Studienjahres

Nr. zugehörige Module = Lehrveranstaltungen Sem. Form SWS Workload LP

1

bis

10

Wahlpflichtmodule 1 bis 10:

Internationale Kommunikations- &

Medienwissenschaft

1. bis 4. Seminar 4 180 h 6

Summen bis zu 40 bis 1800 h bis zu 60

Lernziele/Kompetenzen In den Wahlmodulen erweitern, vertiefen und präzisieren die Studierenden ihre gewonnenen

Kenntnisse, Analysefähigkeiten und kommunikativen Kompetenzen anhand der

jeweils angebotenen Themen. Sie sind damit in der Lage, sie auf vielfältige theoretische

Aufgaben wie praktische Gegebenheiten der internationalen Kommunikations- und

Medienwissenschaft zu transferieren, anzuwenden und dadurch ihre theoretischen,

analytischen wie praktischen Kompetenzen über die Inhalte und Leistungen der Pflichtveranstaltungen

hinaus zu profilieren.

Zusammensetzung der

Modulprüfung und -note

bis zu zehn

Prüfungsleistungen

Wahlpflichtmodule: Internationale

Kommunikations- & Medienwissenschaft

� 100 % der jeweiligen

Modulnote


12

IMB-C 1–10 Wahlpflichtmodule: Intern. Kommunikations- & Medienwissenschaft

/ Intern. Communication Science & Media Studies

gehört zu

Wahlpflichtmodulen IMB 3

Wahlpflichtmodule der Schwerpunktbildung

Veranstaltungstyp Seminare Semester 1. bis 4. Turnus jedes Semester

Fachgebiet Internationale Kommunikations-

und Medienwissenschaft

Lehrende Prof. Dr. Hans-Dieter Kübler

Prof. Dr. Wolfgang Swoboda

Prof. Dr. Ulrike Verch

SWS 2 * 2 Präsenzstudium je 30 h

Arbeitsaufwand LP 2 * 3 Eigenstudium je 30 h

Workload 2 * 90 h Studien-/Prüfungsleistungen Prüfungsleistung: Referat, Hausarbeit,

fachliche Semesterarbeit

vorausgesetzt wird … – Voraussetzung für … –

je 30 h

Lernziele Die Studierenden erweitern, vertiefen und präzisieren die bereits genannten Kenntnisse

und Analysefähigkeiten. Themen, Inhalte und Aufgaben der Wahlmodule werden in der

Regel als interdisziplinäre case studies und projektähnliche Problemlösungen aufbereitet,

um der Komplexität, Interdisziplinarität und Praxisrelevanz der Sachverhalte didaktisch

angemessen Rechnung zu tragen. Entsprechend gesellschaftlicher Relevanz, anfallender

Aktualität und Kompetenz werden sie exemplarisch und fakultativ gewählt und erarbeitet.

Möglichst sollen sie sich auf einschlägige interkulturelle und praktische Erfahrungen der

Studierenden beziehen und sie theoretisch-analytisch weiterqualifizieren.

Inhalte Die Themen der Wahlmodule befassen sich z. B. mit

• Theorien und Ansätzen der internationalen und kulturellen Kommunikation- und

Medien-Netzwerke (Stichpunkte: Globalisierung, Dependenz-, Peripherie- und Zentrumstheorien,

Informations- und Wissensgesellschaft, Cross-Media und Konvergenz, global

governance);

• vergleichenden Studien medialer Märkte, Strukturen, Produkte und Vernetzungen;

• regionalen und transnationalen Norm- und Rechtsvergleichen;

• vergleichenden Studien zu medienwissenschaftlichen Problemstellungen (etwa transkulturelle

Uniformierungen und lokale Spezialisierungen, Gewaltproblematik, Serialisierung);

• vergleichenden Nutzungs-, Media- und Publikumsanalysen.

Literatur Die Literaturempfehlungen orientieren sich an den jeweils aktuellen Seminarthemen.


IMB 4

HAW – DEPARTMENT INFORMATION 13

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

Informationsarchitektur und -technologie /

Information Architecture und Technology

Modultyp Wahlpflichtmodul Studienjahr 1. bis 2. Dauer je ein Sem.

Modulverantwortung Department Information Prof. Dr. Franziskus Geeb

Nutzung für Studiengänge Wahl von ggf. fakultätsweit angebotenen Modulen in Kooperation mit den anderen

Masterprogrammen der Fakultät Design – Medien – Information

Zulassungsvoraussetzungen

und -empfehlungen

Grundlagenmodule des 1. Studienjahres

Nr. zugehörige Module = Lehrveranstaltungen Sem. Form SWS Workload LP

1

bis

10

Wahlpflichtmodule 1 bis 10:

Informationsarchitektur und -technologie

1. bis 4. Seminar 4 180 h 6

Summen bis zu 40 bis 1800 h bis zu 60

Lernziele/Kompetenzen Die Wahlpflichtmodule im zweiten Studienjahr dienen der Vertiefung sowie der fachlichen

Profilbildung im Bereich informatorischer und biliothekarischer Aufgaben der Informationstechnologie

und beinhalten eine Vertiefung von Kenntnissen in:

• Software-Projektmanagement;

• Schnittstellendesign und -programmierung;

• Softwaretestverfahren, -bewertung, -lokalisierung und -dokumentation.

Zusammensetzung der

Modulprüfung und -note

Durch die Beschäftigung mit diesen Themen erhalten die Studierenden die Kompetenz

zur Mitarbeit in Softwareprojekten sowie zur Übernahme von Entscheidungsaufgaben bei

der Projektierung, Beschaffung und Bewertung von Software.

bis zu zehn

Prüfungsleistungen

Wahlpflichtmodule:

Informationsarchitektur und -technologie

� 100 % der jeweiligen

Modulnote


14

IMB-T 1 bis 10 Wahlpflichtmodule: Informationsarchitektur und

-technologie / Information Architecture und Technology

gehört zu

Wahlpflichtmodulen IMB 4

Wahlpflichtmodule der Schwerpunktbildung

Veranstaltungstyp Seminare Semester 1. bis 4. Turnus jedes Semester

Fachgebiet Informationsarchitektur und

-technologie

Lehrende Prof. Dr. Franziskus Geeb M.A.

Prof. Dr. Martin Gennis

Prof. Dr. Ulrike Spree

SWS 2 * 2 Präsenzstudium je 30 h

Arbeitsaufwand LP 2 * 3 Eigenstudium je 30 h

Workload 2 * 90 h Studien-/Prüfungsleistungen Prüfungsleistung: Klausur, Hausarbeit,

fachliche Semesterarbeit

vorausgesetzt wird … – Voraussetzung für … –

Lernziele Die Studierenden verfügen über vertiefte Kenntnisse:

• im Software-Projektmanagement;

• in Schnittstellendesign und -programmierung;

• in Softwaretestverfahren, -bewertung, -lokalisierung und -dokumentation.

je 30 h

Durch die Beschäftigung mit diesen Themen erhalten die Studierenden die Kompetenz zur

Mitarbeit in Softwareprojekten sowie zur Übernahme von Entscheidungsaufgaben bei der

Projektierung, Beschaffung und Bewertung von Software.

Inhalte Themen und Titel der Wahlpflichtmodule sind im Curriculum nicht festgelegt, sondern sie

ergeben sich aus aktuellen Tendenzen, Fragen und Anforderungen aus der Berufspraxis.

Insbesondere werden folgende Bereiche vertieft:

• Entscheidungsprozesse in der Informationstechnologie in Unternehmen und Organisationen;

• Konzeptionierung und Anforderungsdefinition von Informationssystemen;

• Software Engineering.

Literatur Die Literaturempfehlungen orientieren sich an den jeweils aktuellen Seminarthemen.


IMB 5

HAW – DEPARTMENT INFORMATION 15

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

Informations- und Medienökonomie /

Information and Media Economics

Modultyp Wahlpflichtmodul Studienjahr 1. bis 2. Dauer je ein Sem.

Modulverantwortung Department Information Prof. Dr. Hardy Gundlach

Nutzung für Studiengänge Wahl von ggf. fakultätsweit angebotenen Modulen in Kooperation mit den anderen

Masterprogrammen der Fakultät Design – Medien – Information

Zulassungsvoraussetzungen

und -empfehlungen

Grundlagenkenntnisse der Kommunikations- und Wirtschaftswissenschaften

Nr. zugehörige Module = Lehrveranstaltungen Sem. Form SWS Workload LP

1

bis

10

Wahlpflichtmodule 1 bis 10:

Informations- und Medienökonomie

1. bis 4. Seminar 4 180 h 6

Summen bis zu 40 bis 1800 h bis zu 60

Lernziele/Kompetenzen Die Studierenden bearbeiten im Rahmen von Fallstudien aktuelle und komplexe Fragen

der Theorie und Praxis der Medien- und Informationsökonomie. Ein Ziel der Praxisbeispiele

ist, dass die Studierenden lernen, welche Folgen der Medienwandel durch die

Digitalökonomie und das Internet für Medienunternehmen und Informationsdienstleister

hat. Sie lernen dabei, aktuelle Trends im Medien- und Informationsbereich einzuschätzen

und für die Entwicklung von Geschäftsmodellen und Unternehmensstrategien zu nutzen.

Sie verstehen, die Konvergenzpotenziale zu entdecken und für die Praxis zu erschließen.

Sie begreifen, welche organisatorischen und geschäftspolitischen Veränderungen angesichts

des Wandels notwendig sind und wie sie sich durch einen Managementprozess

umsetzen lassen. Zudem reflektieren sie über die Konsequenzen, die die Globalisierung

der Märkte und Unternehmen für die Medien und Informationsdienste hat. Makroökonomische

Aspekte werden dabei regelmäßig berücksichtigt.

Zusammensetzung der

Modulprüfung und -note

bis zu zehn

Prüfungsleistungen

Wahlpflichtmodule:

Informations- und Medienökonomie

� 100 % der jeweiligen

Modulnote


16

IMB-E 1 bis 10 Wahlpflichtmodule: Informations- und Medienökonomie /

Information and Media Economics

gehört zu

Wahlpflichtmodulen IMB 5

Wahlpflichtmodule der Schwerpunktbildung

Veranstaltungstyp Seminare Semester 1. bis 4. Turnus jedes Semester

Fachgebiet Informations- und

Medienökonomie

Lehrende Prof. Dr. Petra Düren

Prof. Dr. Hardy Gundlach

Prof. Frauke Schade M.A.

Prof. Dr. Wolfgang Swoboda

SWS 3 * 2 Präsenzstudium je 30 h

Arbeitsaufwand LP 3 * 3 Eigenstudium je 30 h

Workload 3 * 90 h Studien-/Prüfungsleistungen Prüfungsleistungen: Klausur, Hausarbeit,

fachliche Semesterarbeit

vorausgesetzt wird … – Voraussetzung für … –

je 30 h

Lernziele Die Studierenden bearbeiten im Rahmen von Fallstudien aktuelle und komplexe Fragen

der Theorie und Praxis der Medien- und Informationsökonomie. Ein Ziel der Praxisbeispiele

ist, dass die Studierenden lernen, welche Folgen der Medienwandel durch die Digitalökonomie

und das Internet für Medienunternehmen und Informationsdienstleister hat. Sie

lernen dabei, aktuelle Trends im Medien- und Informationsbereich einzuschätzen und für

die Entwicklung von Geschäftsmodellen und Unternehmensstrategien zu nutzen. Sie verstehen,

die Konvergenzpotenziale zu entdecken und für die Praxis zu erschließen. Sie

begreifen, welche organisatorischen und geschäftspolitischen Veränderungen angesichts

des Wandels notwendig sind und wie sie sich durch einen Managementprozess umsetzen

lassen. Zudem reflektieren sie über die Konsequenzen, die die Globalisierung der Märkte

und Unternehmen für die Medien und Informationsdienste hat. Makroökonomische

Aspekte werden dabei regelmäßig berücksichtigt.

Inhalte Die Wahlpflichtmodule dienen der Vertiefung sowie der fachlichen Profilbildung im

Masterstudium. Themen und Titel der Wahlpflichtmodule sind im Curriculum nicht festgelegt,

sondern ergeben sich aus aktuellen Tendenzen, Fragen und Anforderungen aus

der Wissenschaft und den Berufsfeldern Medien und Information.

Im Rahmen der Wahlmodule werden unter anderem folgende Inhalte behandelt:

• komplexe Theorie- und Praxisfragen zu aktuellen Themen der Medienwirtschaft;

• Instrumente und Anwendungsfälle des Medien- und Informationsmanagements;

• Themen des strategischen Managements, z. B. Personalmanagement, Lernende Organisation,

Wissensmanagement

• aktuelle Trends in der Marktforschung im Medien- und Informationsbereich und deren

Bedeutung für die Unternehmensstrategie;

• Konsequenzen der Medienregulierung für die Ökonomie der Medien;

• neue Medientechnologien und Konvergenzpotenziale;

• vertiefte Analyse von Geschäftsmodellen der Medienunternehmen;

• Marketingmanagement bei Informationsdienstleister und Medienunternehmen;

• Netzwerke und Kommunikationsstrukturen in der Informationsgesellschaft.

Literatur Die Literaturempfehlungen orientieren sich an den jeweils aktuellen Seminarthemen.


IMB 6

HAW – DEPARTMENT INFORMATION 17

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

Forschungs- und Praxisprojekt /

Research & Venture Project

Modultyp Pflichtmodul Studienjahr 2. Dauer ein Sem.

Modulverantwortung Department Information Prof. Dr. Ralph Schmidt M.A.

Nutzung für Studiengänge IMB – Informationswissenschaft und -management

Zulassungsvoraussetzungen

und -empfehlungen

Vor Zulassung zum Forschungs- und Praxisprojekt wird die erfolgreiche Teilnahme an

mindestens fünf Wahlpflichtmodulen empfohlen.

Nr. zugehörige Lehrveranstaltungen Sem. Form SWS Workload LP

I Forschungs- und Praxisprojekt /

Research & Venture Project

3. Proj. – 810 h 27

II Begleitseminar zum Forschungs- und Praxisprojekt 3. SU 2 90 h 3

Summen 2 900 h 30

Lernziele/Kompetenzen Die Studierenden können eine komplexe Aufgabe aus dem Bereich Informationsproduktion

und -dienstleistung unter Zuhilfenahme informationswissenschaftlicher Theorien und

Methoden analysieren, strukturieren, lösungsorientiert bearbeiten und die gefundenen

Lösungen nachvollziehbar darstellen. Die Studierenden sind in der Lage, ihre bisherigen

Fachkenntnisse in einem Anwendungsprojekt umzusetzen, das in Zusammenarbeit mit

einer Organisationen oder im Auftrag eines Unternehmen des Informationssektors durchgeführt

wird. Die Studierenden sind in der Lage, im Kontext der Projektbearbeitung sich

selbstständig vertiefende Kenntnisse anzueignen. Durch die Zusammenarbeit mit einem

Auftraggeber und Kooperationspartner aus der Informations- und Medienpraxis wird

Führungs- und Kommunikationskompetenz, unternehmerisches Denken und strategische

Handlungskompetenz eingeübt und gefördert.

Zusammensetzung der

Modulprüfung und -note

1 Prüfungsleistung

� 100 % der

Modulnote


18

IMB-FP Forschungs- und Praxisprojekt / Research & Venture Project

gehört zu Modul IMB 6 Forschungs- und Praxisprojekt / Research & Venture Project

Veranstaltungstyp Projekt Semester 3. Turnus jeden Winter

Fachgebiet

Forschungs- und

Praxisprojekt

SWS – Präsenzstudium –

Lehrende alle Professorinnen und Professoren sowie die

projektverantwortlichen Ansprechpartner in den

kooperierenden Organisationen

Arbeitsaufwand LP 27 Eigenstudium 540 h

Workload 810 h Studien-/Prüfungsleistungen Fallstudie 270

vorausgesetzt wird … Voraussetzung für … –

Lernziele Unter Berücksichtung praktischer Erfahrungen und Vorgehensweisen in Organisationen

und Unternehmen des Informations- und Mediensektors üben die Studierenden unter

wissenschaftlicher Anleitung professionelles Handeln und lösungsorientiertes Entscheiden

ein. Die Studierenden sind nach erfolgreicher Bearbeitung des Forschungs- und Praxisprojekts

befähigt,

• relevante Forschungs- und Entwicklungsprojekte selbstständig und selbstverantwortlich

als Auftragsprojekt zu akquirieren, zu planen und durchzuführen;

• sich mit den konzeptionellen, organisatorischen und rechtlichen Grundlagen eines speziellen

Arbeits- und Forschungsfeldes zu beschäftigen;

• wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf ihre berufspraktische Relevanz und

Anwendbarkeit zu interpretieren und einzuordnen;

• konstruktiv mit dem Widerspruch von Theorie und Praxis umzugehen;

• sich auch in Hinblick auf zukünftige Berufsfindungsstrategien spezifische Handlungskompetenzen

zu erarbeiten;

• strategische Allianzen zwischen Hochschule und Praxis zu entwickeln;

• arbeitsfeldspezifische Anforderungen der Berufs- und Forschungspraxis zu bewältigen.

Inhalte Die Studierenden bearbeiten entweder in Einzelarbeit oder in Teams von maximal drei

Studierenden ein Projekt mit einem inhaltlichen Schwerpunkt aus den Bereichen Informationsorganisation

und -dienstleistung, Informationsmanagement und -ökonomie oder

Medien- und Kommunikationsforschung, dessen inhaltliche Ausrichtung so gewählt wird,

dass dabei die Lerninhalte der einzelnen Module des Masterstudiengangs eingebracht,

weiter vertieft und in einen größeren Zusammenhang gestellt werden. Die Studierenden

werden vom Department betreut und angeleitet. Der oder die Beauftragte für das Forschungs-

und Praxisprojekt unterstützt die Studierenden bei der Suche nach jeweils

geeigneten Kooperationspartnern. Die Forschungs- und Praxisprojekte sind in nach Maßgabe

vorgegebener Eignungskriterien in frei wählbaren Organisationen und Institutionen

des Informationssektors durchzuführen. Die für die Projektkooperation gewonnenen Institutionen

stehen grundsätzlich auch als Partner für die Durchführung der späterer Masterarbeiten

zur Verfügung. Folgende Aufgaben und Anforderungen sind dabei zu erfüllen:

• Recherche nach relevanten anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsaufgaben;

• Kontaktaufnahme mit einem Unternehmen oder einer Institution zur Akquirierung eines

Projekts;

• inhaltliche Konzeption sowie Zeit-, Ressourcen- und Organisationsplanung des Projekts;

• Abstimmung des Projektkonzepts mit dem Auftraggeber (Briefing und Rebriefing);

• Ressourcenplanung und -verwaltung;

• Zeitmanagement;

• fachliche Absprache mit Betreuerin bzw. Betreuer am Department und Auftraggeber.

Literatur FREY, Karl: Die Projektmethode. Weinheim : Beltz, 1982

SCHIERSMANN, Christiane; THIEL, Heinz-Ulrich: Projektmanagement als organisationales

Lernen. Ein Studien- und Werkbuch (nicht nur) für den Bildungs- und Sozialbereich.

Opladen : Leske und Budrich, 2000

STEINBUCH, Pitter A. (Hrsg.): Projektorganisation und Projektmanagement. 2., überarb.

Aufl. Ludwigshafen : Kiehl, 2004 (Moderne Organisation für Praxis und Studium)

VON SYDOW, Momme ; STASCHEN, Heiner ; TÖBBE, Sandra: Handbuch Studium und Praktikum

im Ausland : Austauschprogramme, Stipendien und Sprachkurse. Frankfurt am

Main : Eichborn, 2004

WORTH, Maria-Anna ; WEINEM, Martina: Gezielt bewerben für Praktika im Studium : Praktikum

nach Maß als Karrierestart; mit Servicekapitel: Praktika im Ausland, Unternehmensrecherche.

Niedernhausen/Ts. : Falken, 1999


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 19

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

IMB-FK Begleitseminar zum Forschungs- und Praxisprojekt

gehört zu Modul IMB 6 Forschungs- und Praxisprojekt / Research & Venture Project

Veranstaltungstyp Seminaristischer Unterricht Semester 3. Turnus jeden Winter

Fachgebiet Forschungs- und

Praxisprojekt

Lehrende Prof. Dr. Ralph Schmidt M.A.

SWS 2 Präsenzstudium 30 h

Arbeitsaufwand LP 3 Eigenstudium 60 h

Workload 90 h Studien-/Prüfungsleistungen – –

vorausgesetzt wird … Voraussetzung für … Wahlmodule

Lernziele Die Studierenden sind nach dem Besuch des Begleitseminar zum Forschungs- und Praxisprojekt

in der Lage:

• die im Verlauf des Forschungs- und Praxisprojekts gesammelten Erkenntnisse und Erfahrungen

in Lageberichten und Arbeitsprotokollen mitzuteilen, kritisch zu reflektieren und

das eigene Vorgehen und Handeln mit den anderen Projektstudierenden zu diskutieren;

• schwierige Arbeitssituationen und Probleme in der betrieblichen Organisation und

Kommunikation objektiv zu schildern und im Gruppengespräch dafür Lösungen zu

finden;

• vor dem Hintergrund der eigenen Beobachtungen und wissenschaftlichen Erfahrungen

Empfehlungen und gegebenenfalls Ratschläge für andere Projektnehmer und -nehmerinnen

und deren Probleme in den jeweiligen Organisationen und Institutionen abzuleiten.

Inhalte Im des Begleitseminar zum Forschungs- und Praxisprojekt tauschen sich die Studierenden

über ihre Erfahrungen und Beobachtungen aus, berichten dem Seminarleiter oder der

Seminarleiterin über besondere Vorkommnisse und Probleme aus der Projektarbeit und

entwickeln im Gruppengespräch Strategien für mögliche Lösungen.

Literatur FRIEDRICH, Horst (Hrsg.): Berufsorientierende Projektarbeit im Studium : Netzwerk Student

und Arbeitswelt. Bergisch Gladbach: Hobein, 2002

Möhrle, Martin G. (Hrsg.): Der richtige Projekt-Mix : erfolgsorientiertes Innovations- und

FuE-Management. Berlin : Springer, 1999


20

IMB 7 Masterarbeit

Modultyp Pflichtmodul Studienjahr 2. Dauer sechs Monate

Modulverantwortung Department Information Prof. Dr. Ulrike Verch

Nutzung für Studiengänge IMB – Informationswissenschaft und -management

Zulassungsvoraussetzungen

und -empfehlungen

erfolgreiche Teilnahme von mindestens fünf Wahlpflichtmodulen

Nr. zugehörige Lehrveranstaltung Sem. Form SWS Workload LP

I Masterarbeit 4. Thesis – 900 h 30

Summen – 900 h 30

Lernziele/Kompetenzen Die Studierenden

• leisten mit der Masterarbeit einen Beitrag zur Entwicklung von Theorie und Praxis im

Arbeitsfeld Informationswissenschaft und -dienstleistung;

• verbinden die verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen und können sich in neue

Themenbereiche selbstständig einarbeiten;

• erlernen das im Studium erworbene Wissen anzuwenden und wissenschaftlich

anspruchsvolle Themenstellungen kritisch zu hinterfragen sowie die verschiedenen

Ansätze anzupassen und zu erweitern;

• können komplexe Sachverhalte und Probleme analysieren, strukturieren und systematisch

einen Lösungsweg erarbeiten;

• vertiefen die Fähigkeit, selbstständig Probleme zu definieren, zu recherchieren und

Fragestellungen in einem vorgegebenen Zeitraum zu bearbeiten und schriftlich die

Bearbeitung/Lösung der Probleme darzulegen;

• sind in der Lage, Ziele, Gegenstand und Fragen ihrer Masterarbeit zu reflektieren,

Anregungen aufzunehmen und die eigene Arbeit zu optimieren.

Zusammensetzung der

Modulprüfung und -note

1 Prüfungsleistung: Masterarbeit

� 100 % der

Modulnote


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 21

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

IMB-A Masterarbeit

gehört zu Modul IMB 10 Masterarbeit

Veranstaltungstyp Examensarbeit Semester 4. Turnus jederzeit

Fachgebiet Wahlpflicht Lehrende alle hauptamtlichen Professoren

SWS – Präsenzstudium –

Arbeitsaufwand LP 30 Eigenstudium –

Workload 900 h Studien-/Prüfungsleistungen Prüfungsleistung: Masterarbeit 900 h

vorausgesetzt wird … Pflichtmodule des ersten

Studienjahres

Voraussetzung für … –

Lernziele In der Masterarbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie in der Lage sind, ein Problem

aus dem diesem Studiengang entsprechenden beruflichen Tätigkeitsfeld selbstständig

unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden und Erkenntnisse zu bearbeiten, in die

fächerübergreifenden Zusammenhänge einzuordnen und wissenschaftliche Erkenntnisse

zu vertiefen und weiter zu entwickeln. Nach Fertigstellung der Masterarbeit sind die

Studierenden in der Lage innerhalb einer vorgeschriebenen Frist ein Problem aus dem

Arbeitsgebiet des Studiengangs selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten

und schriftlich darzustellen. Die Absolventen beweisen damit die für eine erfolgreiche

Tätigkeit in ihrem Fachgebiet erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten sowie die

Beherrschung der Grundlagen wissenschaftlicher Forschungskompetenz.

Inhalte Gegenstand der Masterarbeit soll entweder eine analytische oder eine konzeptionelle

Aufgabe aus dem Themenbereich Informations-/Bibliothekswissenschaft sein. Die Arbeit

sollte möglichst in Kooperation (ggf. als Auftragsarbeit) mit einer Informations-, Medien-,

Kultureinrichtung oder Bibliothek durchgeführt werden. Die Themen der Masterarbeit

werden von den Studierenden selbst in enger beratender Zusammenarbeit mit einem

Betreuer bzw. einer Betreuerin entwickelt.

Die Masterarbeit berücksichtigt die Standards wissenschaftlichen Arbeitens und umfasst

unter anderem folgende Elemente:

• Fragestellung, Zielsetzung, Hypothese;

• Abgrenzung und Begründung der Relevanz des Themas;

• Begründung des methodischen Vorgehens;

• Stand-der-Forschung bzw. Stand-der-Technik für den Themenbereich;

• Dokumentation der Analyse- bzw. Entwicklungsarbeit;

• Darstellung und kritische Bewertung der Resultate;

• Vorschläge für künftige Untersuchungen / Entwicklungen.

Literatur Eigenständige Literaturrecherche mit Unterstützung durch den Betreuer bzw. die Betreuerin.

Ergänzungen Die besonderen Bedingungen für das Moduls sind in der Prüfungsordnung zu ersehen. Im

Einvernehmen mit dem Betreuer bzw. der Betreuerin kann die Bachelor-Arbeit in englischer

Sprache verfasst werden.


22

Legende zum Modul- und Veranstaltungsverzeichnis

LP = Leistungspunkte

ECTS = European Credit Transfer System

h = Stunden

LVA = Lehrveranstaltungsart

WM = Wahlmodul

PL = (benotete) Prüfungsleistung

S = Seminar

SU = seminaristischer Unterricht

SWS = Semesterwochenstunden

Vt/Pa = Veranstaltungstyp/Prüfungsart


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 23

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

4 Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang

Informationswissenschaft und -management (Information

Science and Services) an der Hochschule für Angewandte

Wissenschaften Hamburg (University of Applied Sciences)

vom ….. (Stand: 26. Mai 2011)

Das Präsidium der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg hat am XX. Monat 2011

nach § 108 Absatz 1, Satz 3 Hamburgisches Hochschulgesetz – HmbHG – vom 18. Juli 2001 (Hmb

GVBl. S. 171), zuletzt geändert am 6. Juli 2010 (HmbGVBl. S. 473), die gemäß § 91 Absatz 2 Nummer

1 HmbHG vom Fakultätsrat der Fakultät Design, Medien, Information am 26. Mai 2011

beschlossene »Prüfungs- und Studienordnung des Masterstudiengangs Informationswissenschaft

und -management an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (Information

Science and Services)« in der nachstehenden Fassung genehmigt.

Der forschungs- und anwendungsorientierte Studiengang Informationswissenschaft und -

management (Information Science and Services) befähigt Absolventinnen und Absolventen,

Managementfunktionen und Führungsaufgaben in Unternehmen der Informationsdienstleistung,

in Medienunternehmen, Kulturbetrieben und Bibliotheken auch auf internationaler Ebene zu

übernehmen. Die Aufgaben umfassen die Planung (Analyse, Konzeption, Bewertung), Organisation,

Leitung, Betreuung, Durchführung und Kontrolle von Informations- und Medienprojekten

und -prozessen. Zu diesem Zweck eignen sich die Studierenden Kenntnisse in Kultur- und

Medienvermittlung, Informationswissenschaft und -praxis, internationaler Kommunikations- und

Medienwissenschaft, Informationsarchitektur und -technologie sowie Informations- und Medienökonomie

an. Zu den Ausbildungsinhalten gehört außerdem die systematische Analyse und

Bewertung von Informations- und Medienprodukten und ihren Nutzungsformen. Das Ziel des

Studiums liegt darin, die Fähigkeit zur Planung, Entwicklung, Gestaltung, Einführung und Vermarktung

von Informationssystemen und -diensten mit methodischen und kommunikativen Führungskompetenzen

sowie einer fundierten informations-, medien- und bibliothekswissenschaftlichen

Wissenserschließung und -vertiefung zu verknüpfen.


24

Inhaltsverzeichnis

1. Abschnitt: Aufbau, Regelstudienzeit und Abschlüsse

§ 1 Geltungsbereich

§ 2 Regelstudienzeit und Aufbau

§ 3 Ziel und Akademischer Grad des Abschlusses

2. Abschnitt: Praxisphase, Studienfachberatung

§ 4 Forschungs- und Praxissemester

§ 5 Studienfachberatung, Orientierungseinheit

3. Abschnitt: Module, Leistungspunkte und Lehrveranstaltungen

§ 6 Module und Leistungspunkte

§ 7 Lehrveranstaltungsarten, Anwesenheitspflicht und Studienplan

§ 8 Belegung und Beschränkung des Besuchs von Lehrveranstaltungen

4. Abschnitt: Prüfungswesen

§ 9 Prüfungsausschuss

§ 10 Prüfende

§ 11 Prüfungen – Prüfungsarten und -formen

§ 12 Fallstudie im Forschungs- und Praxisprojekt

§ 13 Masterarbeit

§ 14 Ablegung von Prüfungen

§ 15 Lehrveranstaltungs- und Prüfungsdatenverwaltung – Anmeldeverfahren und Bekanntgabe

der Prüfungsergebnisse

§ 16 Nachteilsausgleich für behinderte und chronisch kranke Studierende

§ 17 Nachteilsausgleich in besonderen Lebenssituationen

§ 18 Bewertung und Benotung

§ 19 Freiversuch, Maßnahmen zur Notenverbesserung

§ 20 Wiederholung von Prüfungsleistungen, endgültiges Nicht-Bestehen und Nicht-Berücksichtigung

von Prüfungsversuchen

§ 21 Anrechnung von Studienzeiten, Prüfungs- und Studienleistungen

§ 22 Täuschung, Ordnungsverstoß, Versäumnis

§ 23 Abbruch einer Prüfung

§ 24 Ungültigkeit der Prüfung

§ 25 Widerspruch

§ 26 Prüfungsakten, Aufbewahrungsfristen und Akteneinsicht

5. Abschnitt: Abschlusszeugnis, Masterurkunde

§ 27 Bestehen, Verfahren, Erteilung des Abschlusszeugnisses und der Urkunde

über den akademischen Grad

6. Abschnitt: Schlussbestimmungen

§ 28 In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten, Übergangsregelungen


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 25

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

1. Abschnitt: Aufbau, Regelstudienzeit und Abschlüsse

§ 1 Geltungsbereich

(1) Die Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Informationswissenschaft und -

management (Information Science and Services) an der Hochschule für Angewandte

Wissenschaften Hamburg (PO-IMB) regelt die allgemeine Struktur sowie die

Prüfungsanforderungen und -verfahren für den Masterstudiengang Informationswissenschaft und

-management (Information Science and Services) an der Hochschule für Angewandte

Wissenschaften Hamburg.

§ 2 Regelstudienzeit und Aufbau

(1) Der Masterstudiengang IMB ist ein Studiengang, durch den nach dem ersten berufsqualifizierenden

Abschluss ein weiterer berufsqualifizierender und akademischer Abschluss erworben werden

kann. Der Masterstudiengang kann aber auch der zusätzlichen wissenschaftlichen und beruflichen

Qualifikation oder der Vertiefung des Studiums dienen. Der Masterstudiengang ist postgradual,

das heißt, er setzt ein erfolgreich abgeschlossenes grundständiges Studium voraus.

(2) Das Studium des Masterstudiengangs ist in Fachsemester eingeteilt; zwei Fachsemester bilden

ein Studienjahr.

(3) Die Regelstudienzeit beträgt zwei Studienjahre (vier Fachsemester). Das Studium umfasst 120

Leistungspunkte (LP).

(4) Bei dem Studiengang handelt es sich um den konsekutiven Studiengang zu den beiden am

Department Information existierenden Bachelorstudiengängen »Medien und Information« sowie

»Bibliotheks- und Informationsmanagement«.

(5) Das Studium besteht im ersten Studienjahr aus zehn Wahlpflichtmodulen, in denen sich die

Studierenden in den fachlichen Spezialisierungsbereichen:

• Kultur- und Medienvermittlung;

Informationswissenschaft und -praxis;

• Internationale Kommunikations- und Medienwissenschaft;

Informationsarchitektur und -technologie;

Informations- und Medienökonomie

vertieftes Wissen und Kenntnisse aneignen können.

(6) Das zweite Studienjahr des Masterstudienganges besteht aus einem hochschulgelenkten Forschungs-

und Praxissemester, einem begleitenden Kolloquium sowie der Masterarbeit.

(7) Exkursionen, die von Studierenden und Angehörigen des Department Information im Rahmen

der Modulangebote gemeinsam organisiert und durchgeführt werden, sind Bestandteil der Ausbildung.

Die Dauer einer Exkursion beträgt höchstens zehn Tage. Das Department kann nur dann Exkursionen

durchführen, wenn deren Finanzierung nach den jeweils geltenden »Bestimmungen

über die Gewährung von Reisekostenvergütungen und Zuschüssen bei der Teilnahme an

auswärtigen Lehrveranstaltungen (Exkursionen) für die Universität, für die Hochschule für

Wirtschaft und Politik und für die Fachhochschule Hamburg« zu den dort genannten Sätzen

gesichert ist.

(8) Während des Studiums wird den Studierenden Gelegenheit gegeben, Kenntnisse und Erfahrungen

im Ausland zu sammeln, insbesondere durch die Ableistung des Forschungs- und

Praxissemesters.


26

§ 3 Ziel und Akademischer Grad des Abschlusses

(1) Der Abschluss als Master bestätigt, dass die Absolventinnen und Absolventen in der Lage sind,

wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse vertieft anzuwenden, selbstständig zu erarbeiten

und auf wissenschaftlicher Grundlage weiter zu entwickeln. Die Einzelheiten zu den Qualifikationsmerkmalen

von Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und Masterstudiengänge ergeben

sich aus den Empfehlungen überregionaler Gremien im Sinne des § 108 Abs. 3 HmbHG.

(2) Die Hochschule verleiht als Abschluss des Studiengangs Informationswissenschaft und -

management (Information Science and Services) den akademischen Grad »Master of Arts (MA)«.

2. Abschnitt: Praxisphase, Studienfachberatung

§ 4 Forschungs- und Praxissemester

(1) In das Studium ist eine hochschulgelenkte Praxisphase (Praxismodul) in Form eines Forschungs-

und Praxisprojekts von sechs Monaten, mindestens jedoch von 23 Wochen Dauer integriert. Die

Praxisphase kann auch im Ausland abgeleistet werden. Die hochschulgelenkte Praxisphase hat

zum Ziel, dass die Studierenden im Berufsfeld systematisch an forschungs- und praxisbezogene

Aufgaben herangeführt werden und dabei die Anwendung der im Studium erlernten Kenntnisse,

Fähigkeiten und Fertigkeiten in der angewandten Forschung und der beruflichen Praxis erlernen.

(2) Das Department setzt mindestens eine Beauftragte oder einen Beauftragten für

Praxisangelegenheiten ein. Ihre oder seine Aufgaben sind insbesondere, die Studierenden hinsichtlich

der hochschulgelenkten Praxisphase zu beraten und die Vermittlung von Kooperationspartnern

zu. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Die oder der Beauftragte für Praxisangelegenheiten

bescheinigt die erfolgreiche Ableistung der hochschulgelenkten Praxisphase.

(3) Die Einzelheiten der hochschulgelenkten Praxisphase, insbesondere ihre inhaltlichen und qualitativen

Anforderungen sowie die Nachweise der erfolgreichen Ableistung, werden in Richtlinien

für das Forschungs- und Praxissemster des Departments geregelt.

§ 5 Studienfachberatung, Orientierungseinheit

(1) Die Studienfachberatung ist ein studienbegleitendes, fachliches Beratungsangebot zu allen mit

dem Studium im Zusammenhang stehenden Fragen.

(2) Der Fakultätsrat setzt für den Studiengang nach Bedarf für jedes Department eine Professorin

oder einen Professor für die Studienfachberatung ein. Ihre oder seine Aufgaben bestehen in der

Leitung, der Beaufsichtigung und der Koordination der Studienfachberatung für den Studiengang.

Dabei ist sicherzustellen, dass regelmäßig Beratungsstunden angeboten werden. Die Studienfachberaterin

oder der Studienfachberater kann die Durchführung der Studienfachberatung an

andere geeignete Personen des Departments delegieren.

(3) Die Departments sind verpflichtet die Studierenden in ihrem Studium insbesondere auch in den

ersten beiden Studienfachsemestern durch eine studienbegleitende Beratung vor allem über

Studienmöglichkeiten und Studientechniken in der Fachrichtung sowie Gestaltung, Aufbau und

Durchführung des Studiums und der Prüfungen zu unterstützen.

(4) Zur Einführung in das Masterstudium wird eine Orientierungseinheit durch das Department

organisiert und durchgeführt. Sie dauert höchstens eine Woche. Ihre Organisation erfolgt unter

Beteiligung von studentischen Tutorinnen und Tutoren.


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 27

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

3. Abschnitt: Module, Leistungspunkte und Lehrveranstaltungen

§ 6 Module und Leistungspunkte

(1) Der Masterstudiengang IMB ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine in sich abgeschlossene

Lehr- und Lerneinheit, die aus einem oder mehreren inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen

besteht und mit einer Prüfung oder mehreren Prüfungen (Modulprüfung) abschließt.

Das Modul vermittelt eine Teilqualifikation des Qualifikationsziels des gesamten Studiengangs.

(2) Der Masterstudiengang IMB ist hauptsächlich in Wahlpflichtmodule unterteilt.

Wahlpflichtmodule dienen der Spezialisierung und der Vertiefung und Erweiterung von

Grundlagen. Die Studierenden müssen aus dem Angebot der Wahlpflichtmodule insgesamt 10

Wahlpflichtmodule belegen.

(3) Die Arbeitsbelastung der Studierenden für die einzelnen Module wird in Leistungspunkten

ausgewiesen. Grundlage dafür ist das European Credit Transfer System (ECTS). Der Begriff

Leistungspunkte wird mit LP abgekürzt. Ein Leistungspunkt entspricht einer durchschnittlichen

Arbeitsbelastung von 30 Zeitstunden. Für jedes erfolgreiche Regelstudienjahr werden

grundsätzlich 60 LP, für jedes erfolgreiche Semester in der Regel 30 LP vergeben. Danach werden

Im Masterstudiengang IMB 120 LP erreicht.

(4) Leistungspunkte werden nur für erfolgreich abgelegte Module und Praxiszeiten, die in dieser

Ordnung vorgeschriebenen sind, und für die erfolgreich erbrachte Masterarbeit erteilt. Die einem

Modul zugewiesenen Leistungspunkte werden dann erworben, wenn die Modulprüfung bestanden

und das Bestehen der vorgeschriebenen Prüfungsleistungen sowie die festgelegten

Anwesenheitspflichten erfüllt wurden.

(5) Das Studium besteht aus einem Pflichtmodul (Forschungs- und Praxisprojekt), zehn

Wahlpflichtmodulen und der Masterarbeit. Das gesamte Lehrangebot ergibt sich aus folgender

Übersicht:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Module Lehrveranstaltungen

Nr. Name LP Noten

-anteil

Lehrveranstaltungen LVA GrG LP SWS Prüfungsart Notengewicht

1. Studienjahr

1 Wahlpflichtmodul 6 5 % Auswahl von zehn Wahl- S 25 6 4 PL 1,0

2 Wahlpflichtmodul 6 5 %

pflichtmodulen aus den

Bereichen:

S 25 6 4 PL 1,0

3 Wahlpflichtmodul 6 5 % • Kultur- und Medienvermitt- S 25 6 4 PL 1,0

4

5

Wahlpflichtmodul

Wahlpflichtmodul

6

6

5 %

5 %

lung

Informationswissenschaft

und -praxis

S

S

25

25

6

6

4

4

PL

PL

1,0

1,0

6 Wahlpflichtmodul 6 5 % • Internationale Kommunika- S 25 6 4 PL 1,0

7 Wahlpflichtmodul 6 5 %

tion und Medienwissenschaft

S 25 6 4 PL 1,0

8 Wahlpflichtmodul 6 5 % • Informationsarchitektur und S 25 6 4 PL 1,0

9 Wahlpflichtmodul

10 Wahlpflichtmodul

2. Studienjahr

6

6

5 %

5 %

-technologie

Informations- und Medienökonomie

S

S

25

25

6

6

4

4

PL

PL

1,0

1,0

Forschungs- und

11

Praxisprojekt

30

Forschungs- und Praxisprojekt

20 %

Begleitseminar z. F&P-Projekt

Pj

SU

1

25

27

3


2

PL

_

1,0


12 Masterarbeit 30 30 % 1 30 – PL 1,0

Summen: 120 100 % 120 42 12 PL


28

Erläuterungen zur Modulübersicht:

Spalte

1 Nummer des Moduls

2 Benennung des Moduls

3 Leistungspunkte (LP) des Moduls

4 Prozentualer Anteil der Modulnote für die Berechnung der Gesamtnote

5 Benennung der Lehrveranstaltung

6 Lehrveranstaltungsart (LVA) nach § 10 Abs. 1

S – Seminar; SU – seminaristischer Unterricht; Pj – Projekt

7 maximale Teilnehmerzahl – Gruppengröße (GrG)

8 Leistungspunkte (LP) der Lehrveranstaltung

9 Semesterwochenstunden (SWS) der Lehrveranstaltung

10 Art der Prüfungsleistung:

– PL Prüfungsleistung: Klausur, mündliche Prüfung, Referat, Hausarbeit, Semesterarbeit,

Laborübung, Projektleistung

11 Gewichtung der Note der Prüfungsleistung für die Berechnung der Modulnote

(6) Die Studierenden belegen im ersten Studienjahr insgesamt zehn frei wählbare

Wahlpflichtmodule aus dem in § 2 Abs. 5 aufgeführten Wahlpflichtangebot.

(7) Mit den Wahlpflichtmodulen sind genau 60 Leistungspunkte zu erbringen.

(8) Erbringt die oder der Studierende Prüfungsleistungen in mehr als zehn Wahlpflichtmodulen, so

sind mit der Beantragung des Zeugnisses zehn Wahlpflichtmodule zu benennen, die in die Berechnung

der Gesamtnote eingehen.

(9) Die oder der Studierende kann auf schriftlichen Antrag bis zu vier Module aus Masterstudiengängen

der HAW Hamburg oder einer anderen Hochschule bestimmen, sofern diese mindestens

sechs Leistungspunkte aufweisen. Diese Module ersetzen dann entsprechend viele nach Abs. 2

vorgesehene Wahlpflichtmodule. Über die Genehmigung des Antrags soll zu Beginn des jeweiligen

Semesters der Vorsitzende oder die Vorsitzende des Prüfungsauschusses sowie das Department

bzw. der Fach–bereich des anderen Masterstudiengangs entscheiden.

§ 7 Lehrveranstaltungsarten, Anwesenheitspflicht und Studienplan

(1) Lehrveranstaltungsarten im Masterstudiengang IMB sind:

1. Seminar (S)

Das Seminar ist eine Lehrveranstaltung mit Anwesenheitspflicht, in der der Lehrvortrag

durch Referate oder andere Eigenbeiträge der Studierenden ergänzt wird.

2. Seminaristischer Unterricht (SU)

Im seminaristischen Unterricht erfolgt die Darstellung und Vermittlung von

wissenschaftlichen Grund- und Spezialkenntnissen und Methoden durch die Lehrenden

unter aktiver Kooperation der Studierenden. Er stellt eine Kombination von Lehrvortrag

und Übung mit dem Ziel dar, einen studierendenzentrierten Rückkopplungsprozess

zwischen Lernenden und Lehrenden zu ermöglichen.

3. Forschungs- und Praxisprojekt (FP)

Das Forschungs- und Praxisprojekt ist eine hochschulgelenkte, fächerübergreifende Studienphase

mit entsprechenden Aufgabenstellungen und Zielsetzungen. Im Forschungs-

und Praxisprojekt sollen die Studierenden durch praktische Mitarbeit in einem Forschungs-

und Entwicklungsprojekt in Kooperation mit Unternehmen und Einrichtungen des Bibliotheks-,

Informations- oder Mediensektors eine komplexe Aufgabe aus dem Bereich


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 29

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

Informationsproduktion und -dienstleistung unter Zuhilfenahme der im Studiengang

vermittelten wissenschaftlichen Theorien und Methoden analysieren, strukturieren,

lösungsorientiert bearbeiten und die gefundenen Lösungen nachvollziehbar darstellen.

4. Exkursion (Ex)

Exkursionen sind Lehrveranstaltungen oder Teile einer Lehrveranstaltung, die von Mitgliedern

des Lehrkörpers und Studierenden gemeinsam in Form von Besichtigungen und Fachgesprächen

außerhalb der Hochschule für Angewandte Wissenschaften durchgeführt

wird. Sie haben das Ziel, Einblicke in spezifische Probleme der Berufs- und

Forschungspraxis zu vermitteln.

(2) In den Wahlpflichtmodulen ist die Anwesenheitspflicht erfüllt, wenn die oder der Studierende

an 80 von Hundert der für die Lehrveranstaltung festgelegten Zahl von Lehrveranstaltungsstunden

teilgenommen hat.

(3) Die Lehrveranstaltungen und Prüfungen werden in der Regel in deutscher Sprache angeboten.

Einzelne Lehrveranstaltungen können auf Englisch abgehalten werden. In diesem Fall ist dies vor

Veranstaltungsbeginn in geeigneter Weise bekannt zu geben. Die zugeordneten Prüfungen sind

dann grundsätzlich ebenfalls in Englisch zu erbringen.

(4) Lehrveranstaltungen für die Wahlmodule müssen nur durchgeführt werden, wenn die von der

Fakultät festgelegte Mindestteilnehmerzahl erreicht ist.

(5) Die Fakultät stellt für den Studiengang einen Studienplan auf, der für jedes Modul zugehörige

Lehrveranstaltungen, deren Umfang, Veranstaltungsart und zeitliche Lage in der Semesterfolge

ausweist. Der Studienplan wird vom Fakultätsrat beschlossen und im Department in geeigneter

Weise bekannt gegeben.

§ 8 Belegung und Beschränkung des Besuchs von Lehrveranstaltungen

(1) Die Studierenden belegen rechtzeitig vor Beginn eines Semesters die Lehrveranstaltungen, an

denen sie teilzunehmen beabsichtigen. Möchte die oder der Studierende von ihrer oder seiner

Belegung abweichen, bedarf es hierfür der Genehmigung der beim Wechsel beteiligten

Lehrenden.

(2) Die Departmentsleitung kann die Belegung der Studierenden teilweise oder vollständig ändern,

um dadurch eine gleichmäßige Auslastung von Lehrveranstaltungen oder einzelnen Prüfungsterminen

zu erreichen. Die Entscheidung ist im Department in geeigneter Weise bekannt zu

geben. Die Betroffenen sind an diese Entscheidungen gebunden.

(3) Die Departmentsleitung kann den Zugang zu einzelnen Lehrveranstaltungen beschränken,

wenn dies zu deren ordnungsgemäßer Durchführung geboten ist. Die Entscheidung ist im

Department in geeigneter Weise bekannt zu geben.


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4. Abschnitt: Prüfungswesen

§ 9 Prüfungsausschuss

(1) Für die Organisation der Prüfungen und für die Durchführung der damit zusammenhängen

Aufgaben, die in dieser Ordnung geregelt sind, wird für die Studiengänge des Departments ein

gemeinsamer Prüfungsausschuss gebildet.

(2) Dem Prüfungsausschuss gehören sieben Mitglieder an: aus der Gruppe der Professorinnen und

Professoren vier Mitglieder, aus der Gruppe der Studierenden drei Mitglieder, die möglichst jeweils

die angebotenen Bachelor- und Master-Studiengängen vertreten sollen. Die Amtszeit der

studentischen Mitglieder beträgt ein Jahr, die der übrigen Mitglieder zwei Jahre.

(3) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses werden vom Fakultätsrat gewählt. Der Prüfungsausschuss

wählt aus seiner Mitte ein vorsitzendes Mitglied und dessen Stellvertretung. Beide

müssen der Gruppe der Professorinnen beziehungsweise Professoren angehören.

(4) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, der Abnahme der Prüfungen beizuwohnen.

Die Mitglieder sind zur Verschwiegenheit über alle mit der Prüfung einzelner

Studierender zusammenhängenden Vorgänge und Beratungen verpflichtet. Sofern ein Mitglied

oder dessen Vertretung nicht im öffentlichen Dienst beschäftigt ist, ist sie oder er durch das

vorsitzende Mitglied oder dessen Stellvertretung zur Verschwiegenheit zu verpflichten.

(5) Der Prüfungsausschuss tagt nicht öffentlich. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder,

darunter das vorsitzende Mitglied oder dessen Stellvertretung, anwesend sind. Bei

Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des vorsitzenden Mitglieds. Der Prüfungsausschuss gibt

sich eine Geschäftsordnung, in der insbesondere geregelt wird, in welchen Fällen Beschlüsse im

Umlaufverfahren herbeigeführt und einzelne Befugnisse auf das vorsitzende Mitglied übertragen

werden. Gegen die Entscheidungen des vorsitzenden Mitgliedes kann der Prüfungsausschuss

angerufen werden; die Anrufung hat aufschiebende Wirkung. Die Beschlüsse des

Prüfungsausschusses sind zu protokollieren. Die Beschlüsse des Prüfungsausschusses und die des

vorsitzenden Mitglieds im Rahmen der ihm übertragenen Einzelbefugnisse sind für alle Beteiligten

verbindlich, soweit sie die Organisation der Prüfungen, insbesondere deren Vorbereitung und

Durchführung, und die ihm übertragenen weiteren Aufgaben und die Einhaltung der

prüfungsrechtlichen Bestimmungen betreffen.

(6) Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die prüfungsrechtlichen Bestimmungen eingehalten

werden und der ordnungsgemäße Ablauf der Prüfungen sichergestellt ist Der Prüfungsausschuss

sorgt zusammen mit den anderen zuständigen Stellen durch eine entsprechende Organisation des

Studien- und Prüfungsangebots dafür, dass die vorgeschriebenen Modulprüfungen, Prüfungsvorleistungen

und die Masterarbeit innerhalb der festgesetzten Regelstudienzeit erbracht werden

können. Er berichtet im Bedarfsfall dem Fakultätsrat über Stand und Entwicklung des Prüfungswesens

und der Studienzeiten und gibt Anregungen zur Reform des Studienganges und der jeweiligen

Prüfungs- und Studienordnungen.

(7) Der Prüfungsausschuss teilt die Prüferinnen und Prüfer für die jeweiligen Prüfungen ein und

setzt die Termine für Prüfungen und das damit verbundene Prüfungsanmeldeverfahren für alle

Beteiligten verbindlich fest. Zu diesem Zweck legt er für das jeweilige Semester mindestens vier

Wochen vor Durchführung der ersten Prüfung und spätestens sechs Wochen nach

Vorlesungsbeginn einen Prüfungsplan aus. Notwendige Terminverschiebungen sind von der

zuständigen Stelle spätestens vierzehn Tage vor dem dann neu festgesetzten Termin bekannt zu

geben. Bieten die Prüfenden zusätzliche Prüfungen an, müssen diese der zuständigen Stelle so

rechtzeitig mitgeteilt werden, dass sie durch Aushang spätestens vier Wochen vor dem

zusätzlichen Prüfungstermin allgemein bekannt gegeben werden können. Der Prüfungsausschuss

kann besondere Termine für die Wiederholung von Prüfungsleistungen vorsehen.


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 31

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

(8) Der Prüfungsausschuss gibt seine Anordnungen, Festsetzungen und andere Entscheidungen,

die nach dieser Ordnung und der jeweiligen fachspezifischen Prüfungs- und Studienordnung zu

treffen sind. In geeigneter Weise bedeutet, dass die Bekanntgabe grundsätzlich auf

elektronischem Wege per Mail oder im Internet, ergänzend oder gegebenenfalls hilfsweise durch

Aushang oder postalisch erfolgt.

§ 10 Prüfende

(1) Zur Prüferin beziehungsweise zum Prüfer kann bestellt werden, wer das Prüfungsfach hauptberuflich

an der Hochschule lehrt oder mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine

gleichwertige Qualifikation besitzt. Die Prüfenden werden vom Prüfungsausschuss bestellt.

Professorinnen und Professoren sollen für alle Prüfungen ihres Fachgebietes zu Prüfenden bestellt

werden. Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter können nur für den in ihren Lehrveranstaltungen dargebotenen Prüfungsstoff zu

Prüfenden bestellt werden.

(2) Für die Bewertung der Masterarbeit und der Prüfungsleistung im Forschungs- und Praxisprojekt

können auch Personen außerhalb des Hochschulbereichs als Zweitprüferin oder Zweitprüfer

bestellt werden, wenn diese mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine

gleichwertige Qualifikation besitzen. Der Nachweis der Qualifikation ist gegenüber dem

Prüfungsausschuss zu erbringen. Der Prüfungsausschuss entscheidet in diesem Fall über die

Bestellung zur Prüferin oder zum Prüfer.

(3) Die Prüfenden sind bei der Beurteilung von Prüfungsleistungen nicht an Weisungen gebunden.

§ 9 Absatz 4 Sätze 2 und 3 gilt entsprechend.

(4) Beisitzerinnen und Beisitzer werden nur für mündliche Prüfungen und Kolloquien eingesetzt

ohne jedoch selbst Prüfungen abhalten zu dürfen. Sie nehmen lediglich an mündlichen Prüfungen

teil, um die Prüferin oder den Prüfer bei der Durchführung der mündlichen Prüfung zu

unterstützen. Sie werden vom Prüfungsausschuss bestellt und müssen mindestens über einen

Hochschulabschluss in einem informations- oder bibliothekswissenschaftlichen Studiengang

verfügen.

§ 11 Prüfungen – Prüfungsarten und -formen

(1) Mit einer Prüfung soll festgestellt werden, ob und inwieweit die oder der zu Prüfende über die

in dem Modulhandbuch beschrieben Kompetenzen verfügt.

(2) Prüfungen werden in der Prüfungsart Prüfungsleistung erbracht. Prüfungsleistungen werden

bewertet und benotet. Die Zahl der Prüfungsleistungen, ihre Zuordnung zu den jeweiligen

Modulen und die jeweilige Prüfungsart sind in § 6 Absatz 5 geregelt.

(3) Jedes Modul wird grundsätzlich mit mindestens einer Prüfung abgeschlossen.

(4) Prüfungen werden durch eine der nachfolgenden Prüfungsformen erbracht:

1. Fachliche Semesterarbeit (FS)

Eine fachliche Semesterarbeit ist eine Sammlung bewerteter kleinerer Einzelarbeiten, die

unter Aufsicht oder als häusliche Arbeit angefertigt werden.


32

2. Fallstudie (FS)

Die Fallstudie ist eine schriftliche Arbeit mit begründeter Lösung. In einer Fallstudie werden

einzeln oder in Gruppen durch die Anwendung wissenschaftlicher Methoden und Erkenntnisse

Praxisprobleme erfasst, analysiert und gelöst. Die Bearbeitung erfolgt veranstaltungsbegleitend.

3. Hausarbeit (H)

Eine Hausarbeit ist eine nicht unter Aufsicht anzufertigende schriftliche Ausarbeitung,

durch die die oder der Studierende die selbstständige Bearbeitung eines gestellten Themas

nachweist. Die Bearbeitungszeit einer Hausarbeit beläuft sich auf bis zu drei Monaten.

Handelt es sich bei der Hausarbeit um eine Prüfungsleistung, dann kann nach Abgabe der

schriftlichen Ausarbeitung innerhalb einer Frist von einem Monat ein Kolloquium

abgehalten werden.

4. Klausur (Kl)

Eine Klausur ist eine unter Aufsicht anzufertigende schriftliche Arbeit, in der die

Studierenden ohne Hilfsmittel oder unter Benutzung der zugelassenen Hilfsmittel die

gestellten Aufgaben allein und selbständig bearbeiten. Die Dauer einer Klausur beträgt

mindestens 60 und höchstens 300 Minuten.

5. Kolloquium (Ko)

Ein Kolloquium ist ein ergänzendes Prüfungsgespräch, zur Feststellung, ob es sich bei der

erbrachten Leistung um eine eigenständig erarbeitete Leistung handelt. In dem

Kolloquium legen die Studierenden in freier Rede dar, dass sie den Prüfungsstoff

beherrschen. Die Dauer des Kolloquiums beträgt mindestens 15 und höchstens 45

Minuten für jede zu prüfende Person. Die näheren Einzelheiten ergeben sich aus Abs. 8.

6. Laborübung (Lü)

Eine Laborübung ist die Protokollierung und Auswertung von Versuchen und Versuchsergebnissen.

7. Mündliche Prüfung (M)

Eine mündliche Prüfung ist ein Prüfungsgespräch, in dem die Studierenden in freier Rede

darlegen müssen, dass sie den Prüfungsstoff beherrschen. Sie dauert mindestens 15 und

höchstens 45 Minuten. Die näheren Einzelheiten ergeben sich aus Abs. 5.

8. Projektleistung (PL)

Eine Projektleistung wird im Rahmen eines Studienprojekts erbracht. Im Rahmen der

Projektleistung haben die Studierenden nachzuweisen, dass sie in der Lage sind, fächerübergreifend

und teamorientiert zu arbeiten und zu handeln. Sie besteht in einer kontinuierlichen

aktiven Mitarbeit am Projekt und in der Dokumentation des Projektverlaufs sowie

in der Herstellung der Projektergebnisse. Die Dokumentation ist in der Regel am letzten

Termin der projektbezogenen Lehrveranstaltung abzugeben, spätestens jedoch vier

Wochen später.

9. Referat (R)

Ein Referat ist ein in freier Rede gehaltener Vortrag mit einer Dauer von mindestens 15

und höchstens 45 Minuten auf der Grundlage eines selbst erarbeiteten Konzepts. An den

Vortrag schließt sich eine Diskussion an.

(5) Prüfungen können auch in elektronischer Form erfolgen.

(6) Bei schriftlichen Leistungen und Ausarbeitungen sind wörtlich oder dem Sinn nach aus anderen

Quellen entnommene Stellen unter Angabe der Fundstelle kenntlich zu machen.

(7) Schriftliche Prüfungen können anonym, zum Beispiel unter einer zuzuteilenden

Prüfungsnummer oder unter der Matrikelnummer, durchgeführt werden.


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 33

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

(8) Mündliche Prüfungen und Kolloquien können als Einzel- oder Gruppenprüfung durchgeführt

werden. Wird eine mündliche Prüfung oder ein Kolloquium von mehreren Prüfenden

abgenommen (Kollegialprüfung), sind die Studierenden in den einzelnen Prüfungsfächern

verantwortlich jeweils nur von einer Prüferin bzw. einem Prüfer zu prüfen. Sofern keine

Kollegialprüfung statt findet, ist die mündliche Prüfung in Gegenwart einer oder eines

Beisitzenden nach § 10 Abs. 4 abzunehmen. Bei einer Gruppenprüfung verlängert sich die

zulässige Prüfungsdauer entsprechend. Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der

mündlichen Prüfung sind in einem Protokoll festzuhalten. Es wird von den Prüfenden und der oder

dem Beisitzenden unterzeichnet und bleibt bei den Prüfungsakten.

Bei mündlichen Prüfungen und Kolloquien werden nach Maßgabe der vorhandenen Plätze

Mitglieder der Hochschule für Angewandte Wissenschaften als Zuhörerinnen und Zuhörer

zugelassen. Studierende, die sich der gleichen Prüfung in der nächsten Prüfungsperiode

unterziehen wollen, sind zu bevorzugen. Studierende, die sich der gleichen Prüfung in der

aktuellen Prüfungsperiode unterziehen wollen, sind als Zuhörerin oder Zuhörer nicht zu zulassen.

Die Zulassung als Zuhörerin oder Zuhörer erstreckt sich nicht auf die Beratung und Bekanntgabe

der Prüfungsergebnisse. Auf Antrag der oder des Studierenden bei der jeweiligen Prüferin oder

dem jeweiligen Prüfer wird die Öffentlichkeit ausgeschlossen.

(9) Prüfungsleistungen müssen von mindestens einer Prüferin beziehungsweise einem Prüfer nach

§ 10 Absatz 1 bewertet und mit den in § 18 Absatz 2 festgelegten Noten benotet werden.

(10) Sofern verschiedene Prüfungsformen zulässig sind, trifft die oder der Prüfende zu Beginn der

Lehrveranstaltung eine verbindliche Bestimmung über die einschlägige(n) Prüfungsform(en). Sie

oder er setzt ferner rechtzeitig vor Beginn der Prüfung die formalen Prüfungsbedingungen,

insbesondere Zeitdauer sowie Art und Umfang der zugelassenen Hilfsmittel, fest soweit die

fachspezifischen Prüfungs- und Studienordnungen keine anderen Bestimmungen treffen.

(11) Der Prüfungsausschuss kann einzelne Prüfungen in mehrere Abschnitte aufteilen, sofern dies

bei der jeweiligen Prüfungsform möglich ist. Eine solche Aufteilung ist nur zulässig, wenn dafür

besondere sachliche Gründe vorliegen. Besondere sachliche Gründe liegen insbesondere vor,

wenn der Prüfungsstoff von mehreren Lehrenden abgeprüft werden soll, den sie ihn in

unterschiedlichen Lehrveranstaltungen gelehrt haben. Der Prüfungsausschuss muss dabei darauf

achten, dass es sich trotz Aufteilung weiterhin um eine einheitliche Prüfung mit einer

abschließenden Bewertung in der festgelegten Prüfungsform handelt. Insbesondere darf die

festgelegte Mindest- und Höchstdauer nicht überschritten werden.

§ 12 Fallstudie im Forschungs- und Praxisprojekt

(1) In der Regel im dritten Semester ist von den Studierenden begleitend zum Forschungs- und

Praxisprojekts eine Fallstudie zu erstellen. Durch praktische Mitarbeit in einem Forschungs- und

Praxisprojekt in Kooperation mit Unternehmen und Einrichtungen des Bibliotheks-, Informations-

oder Mediensektors sollen die Studierenden nachweisen, dass sie in der Lage sind, eine komplexe

Aufgabe aus dem fachlichen Profil des Studiengangs unter Zuhilfenahme der im Studiengang

vermittelten wissenschaftlichen Theorien und Methoden zu analysieren, zu strukturieren, lösungsorientiert

zu bearbeiten und die gefundenen Lösungen nachvollziehbar darzustellen.

(2) Die Prüfungsleistung im Forschungs- und Praxisprojekt ist die schriftliche Ausarbeitung einer

Fallstudie nach § 11 Abs. 4 Ziffer 2. Das Thema der schriftlichen Ausarbeitung entspricht der Aufgabenstellung

im Forschungs- und Praxisprojekt.

(3) Die Prüfungsleistung im Forschungs- und Praxisprojekt kann im Rahmen der organisatorischen

Möglichkeiten von jeder beziehungsweise jedem nach § 10 Absatz 1 und 2 bestellten Prüferin

oder Prüfer betreut werden. Die Studierenden können die Prüferin oder den Prüfer vorschlagen,

ihrem Vorschlag soll entsprochen werden.


34

(4) Die Bearbeitungsdauer beträgt höchstens sechs Monate und endet mit dem letzten Tag des

Forschungs- und Praxissemesters. Das Thema muss so beschaffen sein, dass es innerhalb der vorgesehenen

Frist bearbeitet werden kann. Die schriftliche Ausarbeitung der Fallstudie ist in zwei

Exemplaren und in digitaler Form bei der betreuenden Prüferin beziehungsweise dem betreuenden

Prüfer und bei der zweiten Prüferin beziehungsweise dem zweiten Prüfer abzugeben oder per Post

zu übersenden.

(5) Auf einen vor Ablauf der Frist gestellten Antrag der oder des Studierenden kann der Prüfungsausschuss

die Bearbeitungsdauer bei Vorliegen von wichtigen Gründen verlängern. Die Gesamtbearbeitungsdauer

darf mit Verlängerung neun Monate nicht überschreiten. Der geltend

gemachte Grund muss dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses unverzüglich

schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Krankheit ist dem vorsitzenden Mitglied

des Prüfungsausschusses ein ärztliches Zeugnis vorzulegen. In Zweifelsfällen kann das vorsitzende

Mitglied des Prüfungsausschusses die Vorlage eines qualifizierten ärztlichen Attests verlangen.

Dieses muss mindestens Angaben enthalten über die von der Erkrankung ausgehende körperliche

und/oder psychische Funktionsstörung, deren Auswirkungen auf die Prüfungsfähigkeit der oder

des Studierenden aus medizinischer Sicht, den Zeitpunkt des dem Attest zugrunde liegenden

Untersuchungstermins sowie eine ärztliche Prognose über die Dauer der Erkrankung. Das

vorsitzende Mitglied kann auf die Vorlage eines ärztlichen Attests verzichten, wenn offensichtlich

ist, dass die oder der Studierende erkrankt ist. Vor der Entscheidung über den Antrag ist, soweit

erforderlich, eine Stellungnahme der betreuenden Prüferin beziehungsweise des betreuenden

Prüfers einzuholen. Nur wenn der wichtige Grund länger als die mögliche Verlängerung andauert,

kann die Prüfung aus wichtigem Grund abgebrochen werden. Bei Vorliegen eines wichtigen

Grundes ist die Verlängerungsmöglichkeit vorrangig in Anspruch zu nehmen. Das Thema kann an

die Studierende oder den Studierenden nicht erneut vergeben werden. Es wird bei erneutem

Antritt zur Prüfung ein neues Thema vergeben.

(6) Zusammen mit der Fallstudie ist eine schriftliche Erklärung abzugeben aus der hervorgeht, dass

die Arbeit – bei einer Gruppenarbeit die entsprechend gekennzeichneten Teile der Arbeit (§ 18

Absatz 1) – ohne fremde Hilfe selbstständig verfasst und nur die angegebenen Quellen und

Hilfsmittel benutzt wurden. Wörtlich oder dem Sinn nach aus anderen Werken entnommene

Stellen sind unter Angabe der Quellen kenntlich zu machen.

(7) Die Prüfungsleistung im Forschungs- und Praxisprojekt wird, wenn nicht zwingende Gründe

entgegenstehen, von der betreuenden Prüferin beziehungsweise von dem betreuenden Prüfer und

von einer zweiten Prüferin beziehungsweise von einem zweiten Prüfer bewertet und benotet. Für

den Fall, dass die Studierenden keine Erst- und/oder Zweitbetreuung der Fallstudie sicherstellen

können, wird das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses auf Antrag einen Erst- und/oder

Zweitprüfer bzw. -prüferin benennen. Jede beziehungsweise jeder Prüfende führt eine Bewertung

und -benotung durch, ein schriftliches Gutachten ist anzufertigen. Die Note der Prüfungsleistung

im Forschungs- und Praxisprojekt ergibt sich aus dem Durchschnitt der Bewertungen und

Benotungen.

§ 13 Masterarbeit

(1) Zum Abschluss des Masterstudienganges ist von den Studierenden jeweils eine Abschlussarbeit

zu erstellen (Masterarbeit). In der Masterarbeit soll nach dem fachlichen Profil des Studiengangs

die Fähigkeit nachgewiesen werden, dass fächerübergreifende Zusammenhänge eingeordnet und

selbstständig wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden vertieft, weiter entwickelt und

umgesetzt werden können.

(2) Die Masterarbeit ist eine wissenschaftliche Untersuchung mit schriftlicher Ausarbeitung. Sie

wird über den Prüfungsausschuss ausgegeben. Der Zeitpunkt der Ausgabe ist aktenkundig zu

machen. Die Ausgabe der Masterarbeit setzt die erfolgreiche Durchführung von mindestens fünf

Wahlpflichtmodulen voraus. Die Studierenden können Themenvorschläge unterbreiten.


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 35

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

(3) Die Masterarbeit kann im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten von jeder

beziehungsweise jedem nach § 10 Absatz 1 und 2 bestellten Prüferin oder Prüfer betreut werden.

Die Studierenden können die Prüferin oder den Prüfer vorschlagen, ihrem Vorschlag soll

entsprochen werden.

(4) Die Bearbeitungsdauer beträgt sechs Monate. Das Thema muss so beschaffen sein, dass es

innerhalb der vorgesehenen Frist bearbeitet werden kann. Die Masterarbeit ist schriftlich in zwei

Exemplaren und in digitaler Form bei dem Prüfungsausschuss abzugeben oder per Post zu

übersenden. Der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Bei Übersendung per Post gilt das

Datum des Poststempels als Abgabedatum.

(5) Auf einen vor Ablauf der Frist gestellten Antrag der oder des Studierenden kann der Prüfungsausschuss

die Bearbeitungsdauer bei Vorliegen von wichtigen Gründen verlängern. Die Gesamtbearbeitungsdauer

darf mit Verlängerung neun Monate nicht überschreiten. Der geltend

gemachte Grund muss dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses unverzüglich

schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Krankheit ist dem vorsitzenden Mitglied

des Prüfungsausschusses ein ärztliches Zeugnis vorzulegen. In Zweifelsfällen kann das vorsitzende

Mitglied des Prüfungsausschusses die Vorlage eines qualifizierten ärztlichen Attests verlangen.

Dieses muss mindestens Angaben enthalten über die von der Erkrankung ausgehende körperliche

und/oder psychische Funktionsstörung, deren Auswirkungen auf die Prüfungsfähigkeit der oder

des Studierenden aus medizinischer Sicht, den Zeitpunkt des dem Attest zugrunde liegenden

Untersuchungstermins sowie eine ärztliche Prognose über die Dauer der Erkrankung. Das

vorsitzende Mitglied kann auf die Vorlage eines ärztlichen Attests verzichten, wenn offensichtlich

ist, dass die oder der Studierende erkrankt ist. Vor der Entscheidung über den Antrag ist, soweit

erforderlich, eine Stellungnahme der betreuenden Prüferin beziehungsweise des betreuenden

Prüfers einzuholen. Nur wenn der wichtige Grund länger als die mögliche Verlängerung andauert,

kann die Prüfung aus wichtigem Grund abgebrochen werden. Bei Vorliegen eines wichtigen

Grundes ist die Verlängerungsmöglichkeit vorrangig in Anspruch zu nehmen. Das Thema kann an

die Studierende oder den Studierenden nicht erneut vergeben werden. Es wird bei erneutem

Antritt zur Prüfung ein neues Thema vergeben.

(6) Zusammen mit der Masterarbeit ist eine schriftliche Erklärung abzugeben aus der hervorgeht,

dass die Arbeit – bei einer Gruppenarbeit die entsprechend gekennzeichneten Teile der Arbeit (§

18 Absatz 1) – ohne fremde Hilfe selbstständig verfasst und nur die angegebenen Quellen und

Hilfsmittel benutzt wurden. Wörtlich oder dem Sinn nach aus anderen Werken entnommene

Stellen sind unter Angabe der Quellen kenntlich zu machen.

(7) Die Masterarbeit wird, wenn nicht zwingende Gründe entgegenstehen, von der betreuenden

Prüferin beziehungsweise von dem betreuenden Prüfer und von einer zweiten Prüferin beziehungsweise

von einem zweiten Prüfer bewertet und benotet, die von dem vorsitzenden Mitglied

des Prüfungsausschusses aus dem Kreis der nach § 10 Absatz 1 und 2 bestellten Prüfenden

benannt werden. Jede beziehungsweise jeder Prüfende führt eine Bewertung und -benotung

durch, ein schriftliches Gutachten ist anzufertigen. Die Note der Prüfungsleistung im Forschungsund

Praxisprojekt ergibt sich aus dem Durchschnitt der Bewertungen und Benotungen.

§ 14 Ablegung der Prüfungen

(1) Die Masterprüfung umfasst alle Prüfungsleistungen des ersten und zweiten Studienjahres einschließlich

der Masterarbeit.

(2) Alle Prüfungen werden studienbegleitend erbracht.

(3) An den Prüfungen kann nicht teilnehmen, wer in demselben oder einem verwandten Masterstudiengang

eine Prüfung endgültig nicht bestanden hat.


36

§ 15 Lehrveranstaltungs- und Prüfungsdatenverwaltung – Anmeldeverfahren und

Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse

Die Lehrveranstaltungen und die Prüfungsdaten werden grundsätzlich elektronisch verwaltet. Die

Kommunikation mit den Prüfungsbeteiligten, insbesondere mit den Lehrenden und Studierenden,

erfolgt in der Regel auf elektronischem Wege. Darunter fallen insbesondere die Prüfungstermine,

die Anmeldungen zu den Prüfungen und die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse.

§ 16 Nachteilsausgleich für behinderte und chronisch kranke Studierende

(1) Macht eine Studentin oder ein Student glaubhaft, dass sie oder er wegen einer chronischen

Krankheit oder Behinderung nicht in der Lage ist, die Prüfungsleistungen ganz oder teilweise in

der vorgesehenen Form oder innerhalb vorgesehener Prüfungsfristen abzulegen, kann der

Prüfungsausschuss die Bearbeitungszeit der Prüfungsleistung bzw. die Fristen für das Ablegen von

Prüfungen verlängern oder gleichwertige Prüfungsformen in einer bedarfsgerechten Form

gestatten. Kann eine Studentin oder ein Student vorgeschriebenen Anwesenheitspflichten aufgrund

seiner bzw. ihrer Behinderung oder Krankheit nicht nachkommen, kann der Prüfungsausschuss

zum Ausgleich gleichwertige Ersatzleistungen vorsehen. Darüber hinaus sind in

erforderlichen Ausnahmefällen für vorgeschriebene Praktika und Auslandsaufenthalte ebenfalls

gleichwertige Ersatzleistungen vorzusehen.

(2) Bei Entscheidungen des Prüfungsausschusses nach Absatz 1 ist auf Verlangen der Studierenden

die Behindertenbeauftragte bzw. der Behindertenbeauftragte gemäß § 88 Absatz 3 HmbHG zu

beteiligen.

(3) Zur Glaubhaftmachung einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit kann die Vorlage

geeigneter Nachweise, insbesondere eines ärztlichen Attest, verlangt werden. In Zweifelsfällen

kann das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses die Vorlage eines qualifizierten ärztlichen

Attests verlangen. Dieses muss mindestens Angaben enthalten über die von der Behinderung bzw.

chronischen Erkrankung ausgehende körperliche und/ oder psychische Funktionsstörung, deren

Auswirkungen auf die Prüfungs- oder Studierfähigkeit der oder des Studierenden aus

medizinischer Sicht, den Zeitpunkt des dem Attest zugrunde liegenden Untersuchungstermins

sowie eine ärztliche Prognose über die Dauer der chronischen Erkrankung oder Behinderung. Das

vorsitzende Mitglied kann auf die Vorlage eines ärztlichen Attests verzichten, wenn offensichtlich

ist, dass die oder der Studierende chronisch erkrankt oder behindert ist.

§ 17 Nachteilsausgleich in besonderen Lebenssituationen

(1) Auf Antrag sind die gesetzlichen Mutterschutzzeiten und die gesetzlichen Zeiten zur Eltern- und

Pflegezeit entsprechend zu berücksichtigen. Im Übrigen gilt der § 16 Absatz 1 entsprechend.

(2) Die Bearbeitungszeit mehrtägiger Prüfungsformen kann auf Antrag durch eine Berücksichtigung

von Mutterschutz-, Elternzeit- und Pflegezeitzeiten insgesamt um höchstens die Hälfte der

Bearbeitungszeit verlängert werden. Der Antrag ist vor Ablauf der Frist zu stellen. Ferner rechtfertigen

Mutterschutz-, Elternzeit- und Pflegezeiten die Unterbrechung der Prüfung. Dies gilt nicht

sofern von der Möglichkeit von Satz 1 und 2 Gebrauch gemacht wurde. Im Falle der Unterbrechung

kann das Prüfungsthema an die Studierende oder den Studierenden nicht erneut vergeben

werden. Es wird bei erneutem Antritt der Prüfung ein neues Thema vergeben.

(3) Die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Mutterschutzzeiten sowie Eltern- und

Pflegezeit sind bei Antragstellung unverzüglich glaubhaft zu machen.


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 37

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

§ 18 Bewertung und Benotung

(1) Es werden die individuellen Leistungen der oder des einzelnen Studierenden bewertet. Arbeiten

von Gruppen können nur insoweit als eigenständige Leistung einer oder eines einzelnen

Studierenden anerkannt werden, als die zu bewertende individuelle Leistung deutlich

unterscheidbar ist. Die Abgrenzung der Leistung erfolgt insbesondere aufgrund der Angabe von

Abschnitten oder Seitenzahlen oder durch eine von den Mitgliedern der Gruppe vorzulegende

zusätzliche Beschreibung, aus der eine Abgrenzung des Beitrages der oder des Einzelnen

ersichtlich ist. Ferner kann in einem Kolloquium festgestellt werden, ob die oder der einzelne

Studierende den eigenen Beitrag sowie den Arbeitsprozess und das Arbeitsergebnis der Gruppe

selbständig erläutern und vertreten kann (§ 11 Absatz 4 Ziffer 5).

(2) Für die Bewertung von Prüfungsleistungen der Masterarbeit sind folgende Noten zu

verwenden:

Dezimalzahlbewertung Note Benotung) Notenbeschreibung

1,0 und 1,3 = sehr gut = eine hervorragende Leistung

1,7, 2,0 und 2,3 = gut = eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen

Anforderungen liegt

2,7, 3,0 und 3,3 = befriedigend = eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen

entspricht

3,7 und 4,0 = ausreichend = eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch

den Anforderungen genügt

5,0 = nicht

ausreichend

= eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel

den Anforderungen nicht mehr genügt

Eine Prüfungsleistung ist bestanden, wenn sie mindestens mit der Note »ausreichend« (4,0)

bewertet worden ist. Andere als die vorgenannten Noten und Dezimalzahlbewertungen dürfen

nicht vergeben werden.

(3) Bewerten mehrere Prüfende eine Prüfungsleistung, wird die Note aus dem arithmetischen

Mittel der einzelnen Bewertungen der Prüfenden errechnet. Im Falle des § 11 Absatz 8 wird die

Note aus dem arithmetischen Mittel der einzelnen Bewertungen berechnet, sofern die Prüfenden

nicht, unter Berücksichtung der studentischen Arbeitsbelastung eine andere Gewichtung

festlegen.

(4) Setzt sich ein Modul aus mehreren Prüfungsleistungen zusammen, errechnet sich die Note des

Moduls nach § 6 Absatz 5 aus den unterschiedlich gewichteten Bewertungen der einzelnen

Prüfungsleistungen. Bei der Bewertung werden nur die beiden ersten Dezimalstellen hinter dem

Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.

Für die Modulnoten gilt folgendes Schema:

1,0 bis 1,5 sehr gut

über 1,5 bis 2,5 gut

über 2,5 bis 3,5 befriedigend

über 3,5 bis 4,0 ausreichend

über 4,0 nicht ausreichend


38

Ein Modul ist bestanden, wenn jede der zugeordneten Prüfungsleistungen mindestens mit der

Note ausreichend benotet worden und jede der zugeordneten Studien- oder Prüfungsvorleistungen

bestanden ist.

(5) Bei der Mittelwertbildung sind die arithmetischen Werte an die Noten des § 18 Abs. 2

anzupassen. Dabei wird der Mittelwert auf die Note nach § 18 Abs. 2 mit dem geringsten Abstand

gerundet. Bei gleichem Abstand zu zwei Noten des § 18 Abs. 2 ist auf die nächstbessere Note zu

runden.

(6) Für die Masterprüfung (§ 14 Absatz 1) wird eine Gesamtnote gebildet. Die Gesamtnote

errechnet sich aus zwei Teilnoten. Die eine Teilnote wird aus den Modulnoten einschließlich der

Note aus dem Forschungs- und Praxisprojekt gebildet, die andere Teilnote ist die Note der

Masterarbeit. Die Art und Höhe der Gewichtung der Modulnoten bei der Bildung der einen

Teilnote und die Höhe der Gewichtung der beiden Teilnoten ergibt sich aus den in § 6 Absatz 5

festgelegten Gewichtungen.

Die Gesamtnote lautet:

bis 1,5 sehr gut

über 1,5 bis 2,5 gut

über 2,5 bis 3,5 befriedigend

über 3,5 bis 4,0 ausreichend

(7) Zusätzlich zur Gesamtnote wird die relative Note ausgewiesen. Die relative Note drückt aus,

welchen Rang die Absolventin oder der Absolvent innerhalb einer festzulegenden Prüfungsperiode

gegenüber den übrigen Absolventinnen und Absolventen einnimmt. Die Prüfungsperiode wird

grundsätzlich für alle Studiengänge einheitlich von der Fakultät festgelegt. Zur Berechnung der

relativen Noten wird die Gesamtnote verwendet. Es sind die relativen Noten nach der ECTS Bewertungsskala

zu verwenden:

A die besten 10 %

B die nächsten 25 %

C die nächsten 30 %

D die nächsten 25 % und

E die nächsten 10 %.

(8) Wird eine in ausschließlich schriftlicher Form zu erbringende Prüfungsleistung mit »nicht ausreichend«

bewertet, kann die oder der betroffene Studierende beantragen, dass die Prüfung von

einer zweiten Gutachterin beziehungsweise einem zweiten Gutachter bewertet wird, die oder der

vom Prüfungsausschusses aus dem Kreise der nach § 10 Absatz 1 bestellten Prüfenden zu

bestimmen ist. Der Antrag ist spätestens vier Wochen nach Bekanntgabe des Ergebnisses zu

stellen. Bei der Berechnung der Frist bleibt die vorlesungsfreie Zeit unberücksichtigt.

(9) Das Bewertungsverfahren soll sechs Wochen nicht überschreiten. Die Ergebnisse werden

unverzüglich mitgeteilt und auf Wunsch begründet.

§ 19 Freiversuch, Möglichkeiten zur Notenverbesserung

(1) Eine nicht bestandene Masterarbeit, die nach den Bestimmungen der fachspezifischen

Prüfungs- und Studienordnung innerhalb der Regelstudienzeit abgelegt wird, gilt als nicht

unternommen.

(2) Wenn die Masterarbeit unter den Voraussetzungen des Absatz 1 bestanden wurde, darf sie

zum Zwecke der Notenverbesserung auf Antrag einmal wiederholt werden. Der Antrag ist

spätestens zwei Wochen nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses bei dem Prüfungsausschuss

zu stellen. Es gilt der Versuch mit der besseren Note, bei gleicher Note der erste Versuch.


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 39

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

§ 20 Wiederholung von Prüfungsleistungen, endgültiges Nicht-Bestehen und Nicht-

Berücksichtigung von Prüfungsversuchen

(1) Bestandene Prüfungsleistungen können nicht wiederholt werden. § 19 Absatz 2 bleibt

unberührt.

(2) Jede erstmals nicht bestandene Prüfungsleistung kann zweimal wiederholt werden. Es ist

sicherzustellen, dass jede Prüfungsleistung bis zum Ende des folgenden Semesters wiederholt

werden kann. Sind alle Wiederholungsmöglichkeiten erfolglos ausgeschöpft, ist die entsprechende

Prüfungsleistung endgültig nicht bestanden.

(3) Wird eine Prüfungsleistung bei der zweiten Wiederholung der Prüfung mit »nicht ausreichend«

bzw. »nicht bestanden« bewertet, kann auf Antrag die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses

nach pflichtgemäßem Ermessen eine mündliche Ergänzungsprüfung zulassen. Eine

bestandene mündliche Ergänzungsprüfung führt dazu, dass die Prüfungsleistung mit 4,0 bewertet

wird. Die mündliche Überprüfung, die von den Studierenden schriftlich zu beantragen ist, soll

mindestens 15, höchstens 30 Minuten dauern und ist in jedem Fall bei unbilliger Härte zu

genehmigen, die insbesondere dann anzunehmen ist, wenn die Ausnahme auf familiären und

sozialen Gründen beruht und die Abweichung einem sinnvollen Aufbau des Studiums nicht entgegensteht.

(4) Die Masterarbeit kann nur einmal wiederholt werden. § 19 bleibt unberührt. In begründeten

Fällen ist eine zweite Wiederholung möglich. Die Entscheidung trifft der Prüfungsausschuss.

(5) Bei einem Wechsel der Hochschule oder der Prüfungs- und Studienordnung innerhalb der

Hochschule werden nicht bestandene Prüfungsleistungen des gleichen Studiengangs bei der

Zählung berücksichtigt.

§ 21 Anrechnung von Studienzeiten, Prüfungs- und Studienleistungen

(1) Erfolgreich erbrachte Studienzeiten, sowie bestandene Studien- und Prüfungsleistungen sind

anzurechnen soweit Gleichwertigkeit gegeben ist. Die Gleichwertigkeit ist gegeben, wenn die

erreichten Kompetenzen der anzurechnenden Studienzeiten, Studien- oder Prüfungsleistungen

den zu vermittelnden Kompetenzen der Studienzeiten oder Prüfungsleistungen, die durch die

Anrechnung ersetzt werden sollen, im Wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schematischer

Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen. Bei der

Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die außerhalb der

Bundesrepublik Deutschland erbracht wurden, sind die von der Kultusministerkonferenz und

Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen

von Hochschulpartnerschaften zu beachten. Eine Anrechnung unter Auflagen ist zulässig.

(2) Werden Studien- und Prüfungsleistungen angerechnet, sind Noten – soweit die Notensysteme

vergleichbar sind – zu übernehmen und in die Berechnung der Gesamtnote mit einzubeziehen. Bei

unvergleichbaren Notensystemen ist zur Ermittlung der Note eine Prüfung durchzuführen.

(3) Die Studierenden haben die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen.

(4) Eine Anrechnung der Masterarbeit ist ausgeschlossen.

(5) Die Anrechnung erfolgt durch den Prüfungsausschuss. Der Prüfungsausschuss kann die

Anrechnung an eine geeignete Stelle des Departments delegieren.

§ 22 Täuschung, Ordnungsverstoß, Versäumnis

(1) Unternimmt die oder der Studierende während einer Prüfung einen Täuschungsversuch, fertigt

die jeweilige Prüferin bzw. der jeweilige Prüfer oder die aufsichtführende Person über das

Vorkommnis einen gesonderten Vermerk an, den sie oder er unverzüglich dem Prüfungsausschuss


40

vorlegt. Die oder der Studierende wird nicht von der Fortsetzung der Prüfung ausgeschlossen, es

sei denn, es liegt auch ein Ordnungsverstoß nach Absatz 4 vor. Die oder der Studierende wird

unverzüglich über die gegen sie oder ihn erhobenen Vorwürfe unterrichtet. Die Entscheidung über

das Vorliegen eines Täuschungsversuchs trifft der Prüfungsausschuss. Der oder dem Studierenden

ist zuvor Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Stellt der Prüfungsausschuss einen

Täuschungsversuch fest, wird die Prüfung mit »nicht ausreichend« (5,0) bzw. mit »nicht

bestanden« bewertet.

(2) Stellt eine Prüferin bzw. ein Prüfer bei der Korrektur einer schriftlichen Arbeit einen

Täuschungsversuch fest, ist die Arbeit von ihr bzw. von ihm mit einer entsprechenden Begründung

mit »nicht ausreichend« (5,0) bzw. mit »nicht bestanden« zu bewerten. Die bzw. der betroffene

Studierende kann gegen die Entscheidung der bzw. des Prüfenden binnen einer Frist von einem

Monat nach Rückgabe der schriftlichen Arbeit den Prüfungsausschuss anrufen, der dann über das

Vorliegen eines Täuschungsversuchs entscheidet. Absatz 1 Sätze 5 und 6 gilt entsprechend.

(3) Leisten Studierende bei einem Täuschungsversuch Beihilfe, gelten die Absätze 1 und 2 für ihre

Prüfung entsprechend.

(4) Eine Studierende oder ein Studierender, die oder der den ordnungsgemäßen Ablauf einer

Prüfung stört, kann von der oder dem Aufsichtsführenden von der Fortsetzung der Prüfung

ausgeschlossen werden, wenn sie oder er das störende Verhalten trotz Abmahnung fortsetzt. Die

oder der Aufsichtführende fertigt über das Vorkommnis einen Vermerk an, den sie oder er

unverzüglich dem Prüfungsausschuss vorlegt. Stellt der Prüfungsausschuss einen den Ausschluss

rechtfertigenden Ordnungsverstoß fest, wird die Prüfung mit der Note »nicht ausreichend« (5,0)

bzw. mit »nicht bestanden« bewertet. Andernfalls ist der oder dem Studierenden alsbald

Gelegenheit zu geben, die Prüfung erneut zu erbringen.

(5) Werden nach den Bestimmungen dieser Ordnung Fristen für die Erbringung von Prüfungen

festgelegt oder ist eine Studierende oder ein Studierender verbindlich für eine Prüfung angemeldet

und hält sie oder er eine solche Frist nicht ein (Versäumnis), wird die Prüfung mit der Note »nicht

ausreichend« (5,0) bzw. mit »nicht bestanden« bewertet, es sei denn, es liegt ein wichtiger Grund

für die Versäumnis vor. Der wichtige Grund ist vor Ablauf der jeweiligen Frist oder vor dem

jeweiligen Termin schriftlich anzuzeigen und glaubhaft zu machen.

(6) Auf einen vor Ablauf einer Frist gestellten Antrag kann die Prüferin bzw. der Prüfer, sofern dies

die jeweilige Prüfungsform zulässt, die Bearbeitungsdauer bei Vorliegen eines wichtigen Grundes

angemessen um maximal vier Wochen verlängern. Absatz 5 Sätze 2 und 3 gelten entsprechend.

(7) Belastende Entscheidungen des Prüfungsausschuss werden der oder dem Studierenden unverzüglich

schriftlich mitgeteilt, begründet und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

§ 23 Abbruch einer Prüfung

(1) Studierende können eine Prüfung aus wichtigem Grund vor deren Beendigung abbrechen. Der

wichtige Grund muss dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses unverzüglich schriftlich

angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Krankheit ist dem vorsitzenden Mitglied des

Prüfungsausschusses ein ärztliches Zeugnis vorzulegen. In Zweifelsfällen kann das vorsitzende

Mitglied des Prüfungsausschusses die Vorlage eines qualifizierten ärztlichen Attests verlangen.

Dieses muss mindestens Angaben enthalten über die von der Erkrankung ausgehende körperliche

und/oder psychische Funktionsstörung, deren Auswirkungen auf die Prüfungsfähigkeit der oder

des Studierenden aus medizinischer Sicht, den Zeitpunkt des dem Attest zugrunde liegenden

Untersuchungstermins sowie eine ärztliche Prognose über die Dauer der Erkrankung.

(2) Das vorsitzende Mitglied kann auf die Vorlage eines ärztlichen Attests verzichten, wenn offensichtlich

ist, dass die oder der Studierende erkrankt ist. Wird der Grund anerkannt, so wird der

nächstmögliche Prüfungstermin festgesetzt. Bei einem Abbruch ohne wichtigen Grund wird die


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 41

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

Prüfung in dem betreffenden Prüfungsfach mit der Note »nicht ausreichend« (5,0) bzw. mit »nicht

bestanden« bewertet.

§ 24 Ungültigkeit der Prüfung

(1) Hat eine Studierende oder ein Studierender bei einer Prüfung getäuscht und wird diese

Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, kann der Prüfungsausschuss

nachträglich die betreffende Prüfung mit der Note »nicht ausreichend« oder mit »nicht bestanden«

bewerten. Das unrichtige Zeugnis und die Masterurkunde sind einzuziehen. Die mit der Note

»nicht ausreichend« oder mit »nicht bestanden« bewertete Prüfung kann nachgeholt werden.

(2) Waren die Voraussetzungen für die Erteilung des Bachelor- beziehungsweise Masterzeugnisses

nicht erfüllt, ohne dass die Studentin beziehungsweise der Student hierüber getäuscht hat, und

wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, wird dieser Mangel

durch das Bestehen der jeweiligen Prüfung geheilt.

(3) Eine Entscheidung nach den Absatz 1 ist nach einer Frist von fünf Jahren, beginnend mit dem

Datum des Prüfungszeugnisses, ausgeschlossen.

§ 25 Widerspruch

(1) Über Widersprüche in Prüfungsangelegenheiten entscheidet der Widerspruchsausschuss der

Fakultät.

(2) Der Widerspruchsausschuss darf die Bewertung von Prüfungen nur daraufhin überprüfen, ob

von den Prüfenden maßgebende Vorschriften nicht beachtet, von einem unrichtigen Sachverhalt

ausgegangen, allgemein gültige Bewertungsgrundsätze verkannt oder sachfremde Erwägungen

angestellt wurden. Hält der Widerspruchsausschuss einen die Bewertung von Prüfungen

betreffenden Widerspruch für begründet und ist nicht eine bestimmte Bewertung allein rechtens,

ordnet er an, dass schriftliche Arbeiten erneut, soweit möglich, zu bewerten sind, bei anderen

Prüfungsformen die Prüfung erneut zu erbringen ist. Der Widerspruchsausschuss kann anordnen,

dass andere Prüfende zu bestellen sind.

(3) Widersprüche sind, sofern eine Rechtsmittelbelehrung erteilt wurde, innerhalb eines Monats,

ansonsten innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe bei der oder dem vorsitzenden Mitglied des

Prüfungsausschusses einzulegen. Der Widerspruch soll schriftlich begründet werden. Hilft der Prüfungsausschuss

dem Widerspruch nicht oder nicht in vollem Umfange ab, so ist er dem

zuständigen Widerspruchsauschuss zuzuleiten. Die bzw. der an der Bewertung der angegriffenen

Prüfung beteiligte Prüferin bzw. Prüfer ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben (Anhörung).

Die Prüferin bzw. der Prüfer ist im Rahmen der Anhörung befugt, die beanstandete Bewertung zu

verändern.

§ 26 Prüfungsakten, Aufbewahrungsfristen und Akteneinsicht

(1) Über jeden Studierenden wird eine Prüfungsakte geführt. Sie kann in schriftlicher und/oder

elektronischer Form geführt werden. Die Prüfungsakte dokumentiert alle im Hinblick auf den

Studienerfolg relevanten Prüfungs- und sonstigen Leistungsereignisse. Dazu gehören insbesondere

wichtige Verfahrensabschnitte (unter anderem Anmeldung zur Abschlussarbeit), die

Prüfungsergebnisse (Modulprüfungen, Prüfungsleistungen), Notenberechnungen (unter anderem

Gesamtnote) und Durchschriften der Zeugnisse. Zur Prüfungsakte gehören auch alle schriftlichen

Arbeiten der Studierenden, soweit sie nicht an diese zurückgegeben werden (Absatz 3), sowie die

Prüfungsprotokolle und -gutachten.


42

(2) Die Aufbewahrungsfrist für die folgenden Prüfungs- und Studienergebnisse

(Leistungsübersicht) beträgt fünfzig Jahre: die Ergebnisse aller Modulprüfungen, Studien-,

Prüfungsvor- und Prüfungsleistungen, der Masterarbeit und der Praxiszeiten sowie die

Durchschriften der Zeugnisse und der Urkunde über die Verleihung des akademischen Grads. Die

Daten können auch in elektronischer Form gespeichert werden. Alle übrigen Unterlagen,

insbesondere die für die erbrachten Modulprüfungen, Studien- und Prüfungsleistungen,

ausgestellten Bescheinigungen (Leistungs- und Studiennachweise) oder Listen, die Masterarbeit

und die damit zusammenhängenden Gutachten sowie mündliche Prüfungsprotokolle sind fünf

Jahre aufzubewahren. Die vorgenannten Fristen beginnen mit der Bekanntgabe der

Exmatrikulation zu laufen. Nach Ablauf der Frist sind die schriftlichen Unterlagen zu vernichten,

die in elektronischer Form gespeicherten Dateien zu löschen, soweit sie nicht nach den

einschlägigen Bestimmungen des Hamburgischen Archivgesetzes vom 21. Januar 1991

(HmbGVBL. 1991 S. 7), zuletzt geändert am 16. Juni 2005 (HmbGVBl. S. 233, 239) in seiner

jeweils geltenden Fassung als Archivgut weiterhin aufzubewahren sind.

(3) Die im Rahmen der Modulprüfungen erbrachten schriftlichen Leistungen werden an die Studierenden

nach Bekanntgabe der Bewertung zurückgegeben. Die abgegebenen Exemplare der

Masterarbeit werden nicht zurückgegeben. Werden die schriftlichen Leistungen nicht abgeholt,

sind sie ein Jahr lang aufzubewahren und können danach vernichtet werden, vorhandene

elektronische Dateien können gelöscht werden. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt der

Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse zu laufen.

(4) In die Prüfungsakte der oder des Studierenden, insbesondere in die vorhandenen Prüfungsprotokolle

und -gutachten und die Korrekturexemplare der Masterarbeit sowie in die an der

Hochschule archivierte Prüfungsakte der oder des ehemaligen Studierenden ist bis zum Ablauf der

in den Absätzen 2 und 3 geregelten Fristen auf Antrag Einsicht zu gewähren.

(5) Die Regelungen der Absätze 2 und 3 oder einzelne ihrer Regelungen kommen nicht mehr zur

Anwendung, wenn eine vom Präsidenten unterzeichnete und im Hochschulanzeiger

veröffentlichte Verwaltungsvorschrift über die Aufbewahrung von Akten und sonstigen

Vorgängen in Kraft treten wird. Das Akteneinsichtsrecht nach Absatz 4 hat sich dann nach den in

jener Verwaltungsvorschrift genannten Fristen zu richten.


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 43

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

5. Abschnitt: Abschlusszeugnis, Masterurkunde

§ 27 Bestehen, Verfahren, Erteilung des Abschlusszeugnisses und der Urkunde über

den akademischen Grad

(1) Die Masterprüfung ist bestanden, wenn alle in dieser Ordnungen vorgeschriebenen Prüfungsleistungen

sowie die dazugehörende Masterarbeit erfolgreich erbracht und die übrigen, nach

Absatz 2 vorgeschriebenen Voraussetzungen erfüllt sind.

(2) Das Zeugnis wird ausgestellt, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

1. das zum Besuch der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg im Masterstudiengang

IMB berechtigende Zeugnis;

2. die Immatrikulation im Masterstudiengang IMB;

3. alle bestandenen Prüfungsleistungen der Module der zwei Studienjahre (§ 6 Absatz 5);

4. die Bescheinigung über die Studienfachberatung nach § 5 Absatz 1;

5. die bestandene Masterarbeit (§ 13).

(3) Ist die Prüfung nach Absatz 1 bestanden, wird das entsprechende Abschlusszeugnis und die

Urkunde über die Verleihung des akademischen Grades unverzüglich, spätestens nach vier

Wochen, ausgestellt. Das Zeugnis und die Urkunde sind in deutscher und englischer Sprache

abzufassen.

(4) Das Zeugnis enthält insbesondere

1. die Module, deren Benennung, die Noten der Prüfungsleistungen und die dadurch erworbenen

Leistungspunkte sowie die Benennung der den Prüfungsleistungen zugrunde

liegenden Veranstaltungen;

2. das Thema und die Note der Masterarbeit und die dadurch erworbenen Leistungspunkte,

3. die Gesamtnote und einen Hinweis auf die Gesamtnotenbildung, die erreichte

Gesamtleistungspunktzahl, sowie die Benennung des Studiengangs.

4. die Rangstelle, die die Absolventin oder der Absolvent mit ihrer oder seiner Gesamtnote im

Vergleich zu den anderen Absolventinnen und Absolventen einer festgelegten

Prüfungsperiode einnimmt (relative Abschlussnote). Die relative Abschlussnote ist nur dann

anzugeben, wenn für den Studiengang eine klar abgegrenzte Prüfungsperiode besteht, die

der Absolventin oder dem Absolvent zugerechnet werden kann.

(5) Das Zeugnis wird von dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses oder seinem

Vertreter bzw. seiner Vertreterin unterzeichnet. Als Datum des Prüfungszeugnisses ist der Tag

anzugeben, an dem die Erfüllung aller Voraussetzungen nach Absatz 2 festgestellt wird. Ferner

wird der Tag vermerkt, an dem alle Voraussetzungen nach Absatz 2 erfüllt sind.

(6) Zusammen mit dem Zeugnis wird ein Diploma Supplement ausgestellt, Das Diploma

Supplement enthält folgende Angaben:

1. Persönliche Daten der oder des Studierenden;

2. Benennung und Erläuterung des erworbenen Masterabschlusses;

3. Benennung und Vorstellung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, der Fakultät

und des Departments, in dem der Abschluss erworben wurde;

4. Erläuterung zum Profil des Studiengangs und Art des Abschlusses;

5. Darstellung der Studieninhalte der oder des Studierenden,

6. Funktionen des Abschlusses (Zugang zu anderen Studien, beruflicher Status),

7. zusätzliche Informationen (Projekte, Praxiszeiten, Zusatzmodule etc.),

8. Transcript of Records

Das Diploma Supplement wird in deutscher und englischer Sprache abgefasst.


44

(7) Wird das Studium ohne bestandene Masterprüfung beendet, wird auf Antrag eine

Bescheinigung ausgestellt, aus der die erbrachten Prüfungsleistungen, deren Noten und die erworbenen

Leistungspunkte sowie die zur Abschlussprüfung noch fehlenden Modulprüfungen

hervorgehen. Die Bescheinigung muss außerdem erkennen lassen, dass die Masterprüfung nicht

bestanden ist.

6. Abschnitt: Schlussbestimmungen

§ 28 In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten, Übergangsregelungen

(1) Diese Ordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Hochschulanzeiger in Kraft und gilt ab

dem 01. September 2011.

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Hamburg, den TT.MM.2011


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 45

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

5 Zugangs- und Auswahlordnung der Fakultät Design, Medien

und Information der Hochschule für Angewandte Wissenschaften

(HAW Hamburg) für den Masterstudiengang

Informationswissenschaft und -management (Information

Science and Services)

Das Präsidium der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg hat am XX. Monat 2011 nach §

108 Absatz 1 Satz 2 Hamburgisches Hochschulgesetz – HmbHG – vom 18. Juli 2001, (Hmb GVBl. S. 171),

zuletzt geändert am 6. Juli 2010 (HmbGVBl. S. 473), die gemäß § 91 Absatz 2 Nummer 2 HmbHG vom

Fakultätsrat der Fakultät Design, Medien, Information am 26. Mai 2011 beschlossene »Zugangs- und Auswahlordnung

der Fakultät Design, Medien und Information der Hochschule für Angewandte Wissenschaften

(HAW Hamburg) für den Masterstudiengang Informationswissenschaft und -management (Information

Science and Services)« in der nachstehenden Fassung genehmigt.

Inhalt

§ 1 Geltungsbereich

§ 2 Zugangsvoraussetzungen

$ 3 Studienbeginn und Bewerbungsfrist

§ 4 Zulassungsverfahren

§ 5 Bescheiderteilung, Nachrückverfahren, Abschluss der Verfahren

§ 6 Zulassung für höhere Fachsemester

§ 7 In-Kraft-Treten

§ 1 Geltungsbereich

Diese Ordnung regelt auf der Grundlage der §§ 10 Absatz 2 und § 5 des Hochschulzulassungsgesetzes

vom 28. Dezember 2004, zuletzt geändert am 26. Mai 2009 (HmbGVBl. 2004 S. 515,

2009 S. 160) in Verbindung mit § 15 der Allgemeinen Zulassungsordnung (HAWAZO) vom 8. Juli

2005, zuletzt geändert am 30. Juni 2006 (Amtl. Anz. 2005 S. 1401, 2006 S. 2006 S. 1535) die

Zugangs- und Auswahlvoraussetzungen für den Masterstudiengang Informationswissenschaft und

-management der Fakultät Design, Medien und Information an der Hochschule für Angewandte

Wissenschaft Hamburg.

§ 2 Zugangsvoraussetzungen

(1) Für den konsekutiven Masterstudiengang Informationswissenschaft und -management gelten

folgende Zugangsvoraussetzung:

Abschluss eines Bachelor- oder Diplomstudiums in den Studiengängen Medien und Information

oder Bibliotheks- und Informationsmanagement oder in einem fachlich eng verwandten

Studiengang mit mindestens der Gesamtnote „gut“ (2,5) inklusive Praxisphasen von insgesamt

mindestens 15 Wochen Dauer; im Bachelorstudium müssen mindestens 180 Leistungspunkte

erreicht sein.


46

(2) Bewerberinnen oder Bewerber mit abgeschlossenem Bachelorstudium von weniger als 180

Leistungspunkten und/oder mit geringeren Praxiszeiten als 15 Wochen können die fehlenden

Leistungspunkte bzw. die fehlenden Praxiszeiten nachholen. Die Entscheidung darüber trifft der

Prüfungsausschuss, der auch festlegt, welche Lehrveranstaltungen und Prüfungen oder wie viele

Praxiswochen nachzuholen sind.

(3) Fehlt es bei einem Diplomstudiengang an der Vergabe von Leistungspunkten, so werden für

einen sechssemestrigen Diplomstudiengang 180, für einen Diplomstudiengang mit sieben oder

acht Semestern jeweils 210 Leistungspunkte anerkannt.

(4) Bewerberinnen und Bewerber, deren Gesamtnote schlechter als 2,5 ist, können durch die Auswahlkommission

zugelassen werden, soweit ihr bisheriger Studienverlauf, insbesondere die

Summe der erbrachten Prüfungs- und Studienleistungen, erkennen lässt, dass sie die Anforderungen

des Masterstudiums erfüllen werden.

(5) Fehlt der Bewerberin oder dem Bewerber das Abschlusszeugnis, kann an dessen Stelle eine

Prüfungs- und Notenliste innerhalb der Bewerbungsfrist eingereicht werden. Auf der Grundlage

dieser Liste wird die Gesamtnote als arithmetisches Mittel ohne irgendwelche Einzelgewichtungen

errechnet. Die aufgrund einer derartigen Prüfungs- und Notenliste erfolgte Immatrikulation und

Zulassung ist nur vorläufiger Natur. Das fehlende Abschlusszeugnis ist unverzüglich, spätestens

jedoch drei Monate nach Beginn des ersten Fachsemesters nachzureichen. Anderenfalls werden

die vorläufige Zulassung und Immatrikulation aufgehoben.

(6) Ausländische Abschlusszeugnisse werden bei Gleichwertigkeit anerkannt. Fehlt es an einer der

Gesamtnote entsprechenden Abschlussnote, ist das Zeugnis mit einer entsprechenden Gesamtnote

zu bewerten.

§ 3 Auswahlkommission

(1) Die Auswahlkommission besteht aus folgenden stimmberechtigten Mitgliedern:

a) maximal zwei Studienfachberaterinnen oder Studienfachberater der Studiengänge des Departments

Information,

b) die oder der Prüfungsausschussvorsitzende oder seine oder ihre Stellvertreterin bzw. Stellvertreter;

sowie aus folgenden beratenden Mitgliedern:

c) eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter des Studierendensekretariats,

d) eine Studentin oder ein Student.

(2) Die Auswahlkommission wird auf Vorschlag der Departmentsleitung durch den Fakultätsrat

eingesetzt.

(3) Die Auswahlkommission erstellt die Rangliste nach § 4 dieser Ordnung und entscheidet über

den Zugang von Bewerberinnen und Bewerbern mit einem Bachelorabschluss von weniger als 180

Leistungspunkten gemäß § 2 Absatz 2.

§ 4 Auswahlkriterien und Rangliste

(1) Nach Feststellung der Zahl der zugangsberechtigten Bewerberinnen und Bewerber wird ein

Auswahlverfahren durchgeführt. Dabei erfolgt die Verteilung der Studienplätze nach einer Rangliste.

Die Rangliste wird gebildet durch die Vergabe von Punkten nach Maßgabe der nachfolgenden

Regelungen:


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 47

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

a) Gesamtnote des ersten Studienabschlusses (20 Punkte),

b) Fachrichtungsspezifische Berufs- und Studienerfahrung mit einer Ausrichtung auf die Inhalte

des Masterstudiengangs (bis zu 10 Punkte),

Die Kenntnisnahme und Würdigung des persönlichen und beruflichen Werdegangs mit einer

Begründung des Studienwunsches bzw. des Interesses an einer wissenschaftlichen Weiterqualifikation

(Lebenslauf und Motivationsschreiben) kann in die Auswahlentscheidung mit einfließen.

(2) Die Auswahlkommission kann Bewerberinnen oder Bewerber nach § 2 Absatz 2 zur

abschließenden Entscheidungsfindung zu einem ergänzenden Auswahlgespräch einladen oder

ergänzende schriftliche Ausführungen – unter Angabe einer Frist – verlangen. Ein Anspruch seitens

der Bewerberin oder des Bewerbers auf ein Auswahlgespräch besteht nicht.

(3) Ausländerinnen und Ausländer, die weder ihre Hochschulzugangsberechtigung noch ihren

Studienabschluss in einem deutschsprachigen Land oder, was die Hochschulzugangsberechtigung

betrifft, an einer anerkannten deutschsprachigen Auslandsschule erbracht haben, müssen den

Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse erbringen.

§ 5 Studienbeginn und Bewerbungsfrist

(1) Der Masterstudiengang Informationswissenschaft und -management beginnt jeweils zum

Wintersemester. Die schriftliche Bewerbung muss mit den gemäß Absatz 2 erforderlichen Bewerbungsunterlagen

bis zum 15. Juli für das Wintersemester bei der Hochschule eingegangen sein.

Die Bewerbung gilt nur für die Vergabe der Studienplätze des betreffenden Bewerbungstermins.

(2) Der Bewerbung sind – bei Zeugnissen und Nachweisen in beglaubigter Kopie – folgende

Unterlagen beizufügen:

a) das Abschlusszeugnis des ersten Studienabschlusses oder – wenn dieses noch nicht vorliegt –

eine Bescheinigung über die erbrachten Leistungen, die Leistungspunkte und über die Durchschnittsnote;

b) den Nachweis englischer Sprachkenntnisse durch Vorlage

– des Zeugnisses der Fachhochschulreife oder des Abschlusszeugnisses der Klasse 12 der gymnasialen

Oberstufe jeweils mit der Note befriedigend oder besser im Fach Englisch, oder

– einer Bescheinigung über das Bestehen eines international anerkannten englischen Sprachtests,

oder

– einer Bescheinigung über im Ausland erbrachte Leistungen, die den oben genannten

Leistungen gleichwertig sind;

c) Lebenslauf und Motivationsschreiben;

d) ggf. Nachweise nach § 4 Abs. 3.

§ 6 Bescheiderteilung, Nachrückverfahren, Abschluss der Verfahren

(1) Bewerberinnen und Bewerber, die nicht zugelassen werden können, erhalten einen Ablehnungsbescheid,

in dem der erreichte Rangplatz und der Rangplatz der zuletzt zugelassenen

Bewerberin oder des zuletzt zugelassenen Bewerbers aufgeführt ist. Der Ablehnungsbescheid ist

mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

(2) Das Nachrückverfahren wird anhand der Rangliste durchgeführt.

(3) Die Zulassungsverfahren werden spätestens zwei Wochen nach Vorlesungsbeginn abgeschlossen.

Danach noch verfügbare Studienplätze werden auf formlosen Antrag vergeben. Der Bewerbungszeitraum

hierfür beginnt zwei Wochen vor dem Vorlesungsbeginn und endet mit dem

Abschluss des Verfahrens.


48

(4) Falls die Prüfungs- und Studienleistungen für das Bachelorstudium bis acht Wochen nach

Vorlesungsbeginn noch nicht erbracht worden sind, erlischt die Zulassung für den Masterstudiengang.

§ 7 Zulassung für höhere Fachsemester

Über die Zulassung zu höheren Fachsemestern entscheidet auf Antrag und nach Maßgabe freier

Studienplätze der Prüfungsausschuss.

§ 8 In-Kraft-Treten

Diese Zugangs- und Auswahlordnung tritt am Tage ihrer Veröffentlichung im Hochschulanzeiger

in Kraft. Sie gilt erstmals für das Bewerbungsverfahren zum Wintersemester 2011/2012.

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Hamburg, den …………


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 49

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

6 Richtlinien für das Forschungs- und Praxissemester im Studiengang

Master of Arts Informationswissenschaft und -management

(Information Science and Services) an der Hochschule für

Angewandte Wissenschaften Hamburg

1 Das Forschungs- und Praxisprojekt als Teil des Studiums

Die Ausbildung zum Master of Arts im Studiengang Informationswissenschaft und -management

(Information Science and Services) schließt im zweiten Studienjahr ein hochschulgelenktes, praxisorientiertes

Forschungs- und Praxissemester ein, das in das Modul Forschungs- und Praxisprojekt

integriert ist. Dem Forschungs- und Praxissemester ist eine begleitende Veranstaltung zugeordnet.

Das Department unterstützt die Studierenden bei der Suche nach Forschungs- und Praxisstellen in

geeigneten Unternehmen und Institutionen (im folgenden Organisationen genannt). Ein Rechtsanspruch

auf eine Forschungs- und Praxisstelle besteht nicht. Forschungs- und Praxisstellen, die von

Studierenden ausgewählt und eingeworben werden, bedürfen vor Antritt der Stelle der Anerkennung

durch die Studiengangsbeauftragte oder den Studiengangsbeauftragten für das Forschungs-

und Praxisprojekt.

2 Ziele des Forschungs- und Praxissemesters

Im Forschungs- und Praxissemester sollen die Studierenden durch praktische Mitarbeit in einem

Forschungs- und Entwicklungsprojekt in Kooperation mit Unternehmen und Einrichtungen des

Bibliotheks-, Informations- oder Mediensektors eine komplexe Aufgabe aus dem Bereich Informationsproduktion

und -dienstleistung unter Zuhilfenahme der im Studiengang vermittelten wissenschaftlichen

Theorien und Methoden analysieren, strukturieren, lösungsorientiert bearbeiten und

die gefundenen Lösungen nachvollziehbar darstellen.

Durch die Zusammenarbeit mit einem Auftraggeber aus der Bibliotheks-, Informations- und

Medienpraxis wird Führungs- und Kommunikationskompetenz, unternehmerisches Denken und

strategische Handlungskompetenz eingeübt und gefördert. Die Studierenden erhalten damit

Gelegenheit, die im theoretischen Studium zumeist in getrennten Disziplinen vermittelten

Kenntnisse und Fähigkeiten forschend auf komplexe Probleme der Praxis anzuwenden. Dabei sollen

die verschiedenen Aspekte der Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse in der Berufspraxis

erfahren und vertiefte Einblicke in forschungsbezogene, organisatorische, ökonomische, technische

und soziale Zusammenhänge des Bibliothekssektors, der Medienwirtschaft und der Informationsarbeit

sowie ihrer Unternehmen und Einrichtungen gewonnen werden. Unter Berücksichtung

praktischer Erfahrungen und Vorgehensweisen in Organisationen und Unternehmen des Informations-

und Mediensektors üben die Studierenden unter wissenschaftlicher Anleitung professionelles

Forschungshandeln und lösungsorientiertes Entscheiden ein. Die Studierenden sind nach

erfolgreicher Bearbeitung des Forschungs- und Praxisprojekts befähigt,

• relevante Forschungs- und Entwicklungsprojekte selbstständig und selbstverantwortlich als

Auftragsprojekt zu akquirieren, zu planen, zu beantragen und durchzuführen;

• sich mit den konzeptionellen, organisatorischen und rechtlichen Grundlagen eines speziellen

Arbeits- und Forschungsfeldes zu beschäftigen;

• wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf ihre berufspraktische Relevanz und Anwendbarkeit

zu interpretieren und einzuordnen;

• konstruktiv mit dem Widerspruch von Theorie und Praxis umzugehen;

• sich in Hinsicht auf die spätere Berufsfindung spezifische Handlungskompetenzen zu erarbeiten;

• strategische Allianzen zwischen Hochschule und Praxis zu entwickeln;

• arbeitsfeldspezifische Anforderungen der Berufs- und Forschungspraxis zu bewältigen.


50

Bei der Auswahl geeigneter Kooperationspartner, in deren Auftrag ein Forschungs- und Praxisprojekt

den Zielen der praktischen Masterausbildung entsprechend bearbeitet werden kann, sollen

folgende Kriterien Berücksichtig finden. Die Auftraggeber sollen nach Möglichkeit:

• Organisationen repräsentieren, die im weitesten Sinne dem Informations- und Mediensektor

zuzuordnen sind (z. B. Bibliotheken, Informationsanbieter, Dokumentationsstellen, Internetfirmen,

PR-Agenturen und -Abteilungen und ähnliches mehr);

• wobei sie Projekte mit einem inhaltlichen Schwerpunkt aus den Bereichen Informationsorganisation,

-dienstleistung und -technologie, Bibliotheks- bzw. Informationsmanagement und

-ökonomie, Medien- und Kommunikationsforschung oder Marketing vergeben;

• deren inhaltliche Ausrichtung und Analysedesign so gewählt sind, dass dabei die Lerninhalte

der einzelnen Module des Masterstudiengangs eingebracht, weiter vertieft und in einen

größeren Zusammenhang gestellt werden können;

• die Auftrag gebenden Organisationen sollten die notwendigen sachlichen, methodischen,

informatorischen sowie finanziellen Ressourcen bereitstellen, die für die sachgemäße Durchführung

des Forschungs- und Praxisprojekts erforderlich sind;

• einen hausinternen Arbeitsplatz zur Durchführung der Projektarbeiten zur Verfügung stellen.

3 Zeitliche Ordnung des Praxissemester

Frühestens im dritten Semester wird das sechsmonatige Forschungs- und Praxissemester bei einer

effektiven Laufzeit von mindestens 18 Wochen Forschung und Entwicklungszeit sowie einer sich

anschließenden fünfwöchigen Dokumentationsphase bei einem kalkulierten Arbeitsaufwand von

810 Arbeitsstunden (entspricht 27 Leistungspunkten nach ECTS) in enger Zusammenarbeit mit der

auftraggebenden Organisation durchgeführt. Es dauert in der Regel vom 1. September bis zum

28. August des Folgejahres. Das Forschungs- und Praxissemester kann in mehrere Projekte mit

unterschiedlichen Kooperationspartnern aufgeteilt werden.

4 Organisation des Praxissemesters

4.1 Vor- und Nachbereitung

Die Vorbereitung des Praxissemesters erfolgt fachspezifisch in den Modulen:

1. Kultur- und Medienvermittlung

2. Informationswissenschaft und -praxis;

3. Internationale Kommunikations- und Medienwissenschaft;

4. Informationsarchitektur und -technologie;

5. Informations- und Medienökonomie.

Die oder der Studiengangsbeauftragte für das Forschungs- und Praxisprojekt. führen vor der

Entscheidung der Studierenden, also bis Mitte des ersten Semesters, eine Veranstaltung zur

Vorbereitung des Forschungs- und Praxissemesters durch, in der nicht nur formale Regelungen,

sondern auch immer wieder auftretende Probleme der praktischen Bewältigung des Forschungs-

und Praxissemesters besprochen werden.

Die für die Projektkooperation gewonnenen Unternehmen und Organisationen stehen grundsätzlich

auch als Partner für die Durchführung der später erfolgenden Masterarbeiten zur Verfügung.

4.2 Durchführung des Forschungs- und Praxissemesters

Für die Organisation des Forschungs- und Praxissemesters sind die oder der Studiengangsbeauftragte

für das Forschungs- und Praxisprojekt zuständig. In den Forschungs- und Praktikumsstellen

sind in der Regel Ansprechpartner für die fachliche Betreuung der Projekte und der Forschungspraktikantinnen

und -praktikanten während ihrer Forschungstätigkeit verantwortlich.


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 51

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

Die Studierenden bearbeiten entweder in Einzelarbeit oder in Teams von maximal drei Studierenden

ein praxisbezogenes Forschungsprojekt. Die Studierenden werden von ihnen selbst gewählten

Mentorinnen und Mentoren aus der Gruppe der Professorinnen und Professoren der Hochschule

für Angewandte Wissenschaften Hamburg beraten. Die Studierenden werden von der bzw. dem

Studiengangsbeauftragten für das Forschungs- und Praxisprojekt sowie den Mentorinnen und

Mentoren bei der Suche nach jeweils geeigneten Kooperationspartnern unterstützt.

Die Forschungs- und Praxisprojekte sind nach Maßgabe vorgegebener Eignungskriterien in frei

wählbaren Unternehmen, Organisationen und Institutionen des Bibliotheks-, Informations- und

Mediensektors durchzuführen. Projekte sind im Sinne dieser Ordnung dann geeignet, wenn sie

folgende Kriterien erfüllen:

• Einmaligkeit der Bedingungen des Vorhabens in ihrer Gesamtheit innerhalb der auftraggebenden

Organisation

• sowie Abgrenzbarkeit des Vorhabens gegenüber anderen Projekten sowie regelmäßigen, stets

ähnlich durchgeführten Routineaufgabe

• mit dem definierten Ziel der Erzeugung einmaliger Produkte oder Dienste bzw. wissenschaftlich

erarbeiteter Erkenntnisse und/oder der Entwicklung von Methoden oder Prototypen, die

spezifische Anforderungen erfüllen

• innerhalb einer zeitlichen Begrenzung von maximal sechs Monaten mit definiertem Anfangs-

und Endtermin

• unter Anwendung projektspezifischer Organisationsmethoden

• bei weitgehend selbstständigem und eigenverantwortlichem Arbeitsverhalten der Projektbearbeiter

und -bearbeiterinnen.

Folgende Aufgaben und Anforderungen sind von den Studierenden im Rahmen des Forschungs-

und Praxisprojekts zu erfüllen:

• Recherche nach praxisrelevanten und anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsaufgaben;

• Kontaktaufnahme mit einem Unternehmen, einer Organisation oder einer Institution zur

Akquirierung eines Projekts;

• inhaltliche, organisatorische und rechtliche Abstimmung eines Projektkonzepts mit dem

Auftraggeber;

• inhaltliche Konzeption sowie Zeit-, Ressourcen- und Organisationsplanung des Projekts;

• schriftliche Ausarbeitung eines Projektantrags mit folgenden Elementen:

• fachliche Absprache mit Mentorin bzw. Mentor der HAW sowie mit Auftraggeber;

• regelmäßige Teilnahme sowie aktive Mitwirkung am Begleitseminar zum Forschungs- und Praxisprojekt

bzw. fernschriftliche Beteiligung von Studierenden, die ihr Forschungs- und Praxisprojekt

nicht in Hamburg absolvieren;

• schriftliche Darstellung der Projektergebnisse;

• Ausarbeitung einer Präsentationsvorlage der Projektergebnisse.

4.3 Genehmigung eines Forschungs- und Praxisprojekts

Der Antrag auf Genehmigung eines Forschungs- und Praxisprojekts ist bei dem oder der Studiengangsbeauftragten

für das Forschungs- und Praxisprojekt rechtzeitig vor Beginn der Projekttätigkeit

einzureichen, spätestens jedoch bis 1. Oktober im Wintersemester bzw. bis 15. März in dem

Sommersemester, in dem das Forschungs- und Praxisprojekt abgeleistet wird. Die Benachrichtigung

über die Genehmigung wird unverzüglich erteilt.

Der Antrag auf Genehmigung eines Forschungs- und Praxisprojekts enthält folgende Angaben:

• präzise und eindeutige Formulierung des Projektstitels (deutsch);

• präzise und eindeutige Formulierung des Projektstitels (englisch);

• Name des bzw. Namen der studentischen Projektbearbeiter;

• E-Mail-Adresse/n des Projektbearbeiters bzw. der Projektbearbeiter;

• Benennung der Organisation mit Adresse;


52

• Name, ggf. Titel, Stellung/Funktion und Kontaktdaten des Ansprechpartners bzw. der Ansprechpartner

in der Auftrag gebenden Organisation;

• ggf. zusätzliche Kooperationspartner (nicht Auftraggeber);

• Name der Mentorin oder des Mentors in der Hochschule;

• Datumsangabe zu Projektanfang und geplantem Projektende;

• Projektskizze zu Projektthema, Problemstellung und Projektzielen;

• Datum und Unterschriften der beteiligten Projektbearbeiter.

4.4 Studiengangsbeauftragte für das Forschungs- und Praxisprojekt

Das Department setzt in jährlichem Turnus Professorinnen oder Professoren als Studiengangsbeauftragte

für das Forschungs- und Praxisprojekt ein, deren Aufgaben es insbesondere sind:

• die Forschungspraktikantinnen und -praktikanten bei der Auswahl geeigneter Organisationen

und Forschungsprojekte zu beraten;

• die Vermittlung von Auftrag gebenden Organisationen zu unterstützen;

• Projektanträge zu begutachten und zu genehmigen;

• gegebenenfalls Konflikte zu regeln;

• die Kriterien für die Auswahl geeigneter Forschungs- und Praxisprojekte zu überprüfen und zu

interpretieren;

• das abgeleistete Forschungs- und Praxissemester anzuerkennen und zu bescheinigen.

Die Studierenden können für ihr Forschungs- und Praxissemester Auftrag gebende Organisationen

vorschlagen. Bei der Zuweisung der Plätze durch die oder den Studiengangsbeauftragten für das

Forschungs- und Praxisprojekt wird diesem Vorschlag soweit möglich entsprochen, indem die von

Studierenden vorgeschlagenen Forschungsprojekte vor Beginn der jeweiligen Forschungs- und

Praxisprojekte genehmigt werden.

4.5 Projektverantwortliche Ansprechpartner

Die Auftrag gebenden Organisationen benennen nach Möglichkeit für die Betreuung der Projektstudierenden

projektverantwortliche Ansprechpartner, die in der beruflichen Forschung, Praxis und

Ausbildung besonders erfahren sind. Die Projektleiterinnen und Projektleiter organisieren das

Forschungs- und Praxisprojekt in der entsprechenden Organisation nach den örtlichen Gegebenheiten.

Sie entwickeln in Zusammenarbeit mit den Studierenden ein Projektkonzept in Absprache

mit anderen an dem Projekt beteiligten Kolleginnen und Kollegen, den zuständigen Mentorinnen

und Mentoren der HAW und unter Berücksichtigung der unter Punkt 3 genannten Ziele des

Praxissemesters.

4.6 Projektdauer und Präsenzzeiten

Für die Bearbeitung der Forschungs- und Praxisprojekte empfiehlt sich eine möglichst enge

Zusammenarbeit mit den Auftrag gebenden Organisationen und eine nach Möglichkeit häufige

Präsenz in den Stellen; eine ständige Anwesenheit der Studierenden im Sinne einer Präsenzpflicht

ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Einzelheiten zu erforderlichen Präsenzzeiten und -dauern

werden durch die Auftrag gebende Praxisstelle in Absprache mit den Studierenden festgelegt.

Es besteht jedoch eine Verpflichtung der Studierenden zur regelmäßigen Teilnahme sowie aktiven

Mitwirkung am Begleitseminar zum Forschungs- und Praxisprojekt bzw. zur fernschriftlichen Beteiligung

von Studierenden, die ihr Forschungs- und Praxisprojekt nicht in Hamburg absolvieren.

5 Anerkennung des Forschungs- und Praxissemesters

Das abgeschlossene Forschungs- und Praxisprojekt wird von den Auftrag gebenden Organisationen

bescheinigt. Außerdem erhalten die Studierenden nach Beendigung des Forschungs- und

Praxissemesters von dem oder der zuständigen Studiengangsbeauftragten eine Bescheinigung

über das abgeleistete Praxissemester.


Herrn/Frau

HAW – DEPARTMENT INFORMATION 53

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

7.1 Master-Urkunde

– Muster –

Joël M e s t r o

geboren am 1. Oktober 1989 in Ostia, Italien

wird der akademische Grad

Master of Arts (M.A.)

verliehen.

Sie/er hat am 31. August 2014 an der

Fakultät Design – Medien – Information im

Department Information im

Studiengang Informationswissenschaft und -management

(Information Science and Services)

die Masterprüfung bestanden.

Master-Urkunde

(Siegel)

Hamburg • 31. August 2014

Dekanin


54

7 .2 Master-Zeugnis

– Muster –

Herr/Frau Master-Zeugnis

Joël M e s t r o

geboren am 1. Oktober 1989 in Ostia, Italien

hat die Masterprüfung an der

Fakultät Design – Medien – Information im

Department Information im

Studiengang Informationswissenschaft und -management

(Information Science and Services)

am 31. August 2014 erfolgreich abgelegt.*

Gesamtnote: gut

Relative Note nach der ECTS-Bewertungsskala: B

Die Masterarbeit mit dem Thema

Feasibility-Studie zur Eignung der Pressedatenbank Archimedes zum Einsatz

in der Pressedokumentation des Germanischen Lloyd

wurde bewertet mit der Note sehr gut

Relative Note nach der ECTS-Bewertungsskala: A

* Nach der Prüfungs- und Studienordnung des Studiengangs Master of Arts in Informationswissenschaft

und -management (Information Science and Services) an der Hoch¬schule für Angewandte Wissenschaften

Hamburg (University of Applied Sciences) vom xxx 2011

Noten: Sehr gut, gut, befriedigend, ausreichend. Gesamtnote: Sehr gut, gut, befriedigend, bestanden.

ECTS (European Credit Transfer System) grade: A – excellent (1,0–1,5); B – very good (>1,5–2,0);

C – good (>2,0–2,5); D – satisfactory (>2,5–3,5); E – sufficient (>3,5–4,0)

(Siegel)

Hamburg • 31. August 2014

Vorsitzendes Mitglied des Prüfungsausschusses


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 55

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

Im Masterstudium hat Herr/Frau Joël M e s t r o folgende Leistungen erbracht:

1. Leistungen in den Wahlpflichtmodulen

Note ECTS-LP* Notenanteil

Kultur- und Medienvermittlung

Informationsverhalten und die Kunst der rekonstruktiven

qualitativen Interviewforschung Prädikat 6 5 %

Lernort Hochschule – qualitative Studien zum

Informationsverhalten Prädikat 6 5 %

Informationswissenschaft und -praxis

Online-Lexikographie Prädikat 6 5 %

Wissens- und Projektorganisation in Theorie und Praxis Prädikat 6 5 %

Semantic Search Prädikat 6 5 %

Internationale Kommunikations- und Medienwissenschaft

Communication Power Prädikat 6 5 %

Informationsarchitektur und -technologie

Softwareentwicklung: Prototyping und

Programmkonstruktion Prädikat 6 5 %

Informations- und Medienökonomie

Public Value Management Prädikat 6 5 %

Aktuelle Marketingtrends für Kultur-, Informations-

und Medienunternehmen Prädikat 6 5 %

WebGesetz - Rechtskunde für die Internetnutzung Prädikat 6 5 %

2. Das Forschungs- und Praxisprojekt Prädikat 30 14 %

wurde in Zusammenarbeit mit der Institution

Australian Broadcasting Corporation,

Archives & Library Services, Gore Hill, Australien bearbeitet

3. Masterarbeit Prädikat 30 30 %

* ECTS-LP: Leistungspunkte nach dem ECTS-System


56

8 Diploma Supplement

– Muster –

This Diploma Supplement model was developed by the European Commission, Council of Europe and UNESCO/CEPES.

The purpose of the supplement is to provide sufficient independent data to improve the international transparency and

fair academic and professional recognition of qualifications (diplomas, degrees, certificates, etc.). It is designed to

provide a description of the nature, level, context, content and status of the studies that were pursued and successfully

completed by the individual named on the original qualification to which this supplement is appended. It should be free

from any value judgements, equivalence statements or suggestions about recognition. Information in all eight sections

should be provided. Where information is not provided, an explanation should give the reason why.

1. HOLDER OF THE QUALIFICATION

1.1 Family Name / 1.2 First Name Joël Mestro

1.3 Date, Place, Country of Birth 01.10.1989, Ostia, Italy

1.4 Student ID Number or Code 9876543

2.QUALIFICATION

2.1 Name of Qualification

(full, abbreviated; in original language)

Master of Arts (M.A.)

2.2 Main Field(s) of Study Information Science and Services

2.3 Institution Awarding the Qualification

(in original language)

Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg, Germany

Fakultät Design – Medien – Information, Department Information

Status (Type / Control) University of Applied Sciences / State Institution

2.4 Institution Administering Studies

(in original language)

Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg, Germany

Fakultät Design – Medien – Information, Department Information

Status (Type / Control) University of Applied Sciences / State Institution

2.5 Language(s) of Instruction/Examination German

3. LEVEL OF THE QUALIFICATION

3.1 Level second degree, graduate by course programme with thesis

3.2 Official Length of Programme one and a half years, 90 Credits

3.3 Access Requirements Higher Education Qualification, see section 8.7


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 57

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

4. CONTENTS AND RESULTS GAINED

4.1 Mode of Study Full-time

4.2 Program Requirements/

Qualificaton Profile of the Graduate

Foundations: software strateties and applications; Integrated research

and venture project; Introduction to international library and information

science, interface design and programming, information marketing,

information resource management, comparative communication

research; Advanced stage focuses on knowledge organisation,

information retrieval; Options in information systems and services,

information architecture and technology, information and media

economics, international communication science and media studies;

Throughout the programme information science principles and methods

are applied to real problems usually drawn from research and

consultancy in the department (information services, web usability,

internet-based information distribution) to develop skills and problemsolving

capacity in information service, intercultural competences, project

management and research-oriented thesis (six months).

4.3 Programme Details See Transcript for list of courses and grades; and »Prüfungszeugnis« (Final

Examination Certificate) for subjects offered in final examinations {written

and oral), and topic of thesis, including evaluations.

4.4 Grading Scheme General grading scheme cf. Sec. 8.6 – Grade Distribution (Award year):

»Sehr gut« (7%) – »Gut« (23%) – »Befriedigend« (50 %) –

»Ausreichend« (15%) – »Nicht ausreichend« (5%)

4.5 Overall Classification

– gut –

(in original language)

Based on the accumulation of grades received during the study

programme and the final thesis (examinations 70 %, master thesis

30 %); cf. Masterzeugnis (Final Examination Certificate)

5. FUNCTION OF THE QUALIFICATION

5.1 Access to Further Study The degree qualifies to apply for admission for doctoral work

5.2 Professional Status The degree examination entitles its holder to the title »Master of Arts«

and qualifies for professional work in the fields of information science

and services.

6. ADDITIONAL INFORMATION

6.1 Additional Information

6.2 Further Information Sources On the institution: www.haw-hamburg.de

On the programme: www.bui.haw-hamburg.de

For national information sources see section 8.8

7. CERTIFICATION

This Diploma Supplement refers to the following original documents:

Urkunde über die Verleihung des Bachelorgrades vom [Datum]

Bachelorzeugnis vom 31. August 2014

Transcript of Records vom [Date]

______________ _______________ __________________________________________

Certification Date Official Stamp/Seal Chairman Examination Committee


58

UNIVERSITIES

(Universitäten)

& SPECIALISED

INSTITUTIONS

of university standing

(Theologische und

Pädagogische

Hochschulen)

[Doctorate]

UNIVERSITIES OF APPLIED

SCIENCES (UAS)


(Fachhochschulen)

(FH)

UNIVERSITIES OF

ART/MUSIC

(Kunst-/

Musikhochschulen)

[Some Doctorate]

Programmes/

Degrees

Bachelor (B.A./B.Sc./B.Eng./LL.B)

[3-4 years]

Diplom & Magister Artium (M.A.) degrees [4-5 years]

Staatsprüfung (State Examination) [3-6.5 years]

Bachelor (B.A./B.Sc./B.Eng./LL.B)

[3-4 years]

Diplom (FH) degree [4 years]

Bachelor (B.A./B.F.A./B.Mus.)

[3-4 years]

Diplom & M.A. degrees, Certificates, certified examinations

[4.5 years]

Integrated/Long (One-Tier) Programmes

First degree

Table 1: Institutions, Programmes and Degrees in German Higher Education

8. NATIONAL HIGHER EDUCATION SYSTEM 1

The information on the national higher education system on the

following pages provides a context for the qualification and the type of

higher education that awarded it.

8.1 Types of Institutions and Institutional Status

Higher education (HE) studies in Germany are offered at three types of

Higher Education Institutions (HEI). 2

• Universitäten (Universities) including various specialized institutions,

offer the whole range of academic disciplines. In the German

tradition, universities focus in particular on basic research so that

advanced stages of study have mainly theoretical orientation and

research-oriented components.

• Fachhochschulen (Universities of Applied Sciences) concentrate their

study programmes in engineering and other technical disciplines,

business-related studies, social work, and design areas. The common

mission of applied research and development implies a distinct

application-oriented focus and professional character of studies,

which include integrated and supervised work assignments in

industry, enterprises or other relevant institutions.

1 The information covers only aspects directly relevant to purposes of the

Diploma Supplement. All information as of 1 July 2005.

2 Berufsakademien are not considered as Higher Education Institutions,

they only exist in some of the Länder. They offer educational programmes

in close cooperation with private companies. Students receive a formal

degree and carry out an apprenticeship at the company. Some

Berufsakademien offer Bachelor courses which are recognized as an

academic degree if they are accredited by a German accreditation agency.

Master (M.A./M.Sc./M.Eng./LL.M)

Master (M.A./M.Sc./M.Eng./LL.M)

Master (M.A./M.F.A./M.Mus.)

Transfer Procedures

[1-2 years]

Transfer Procedures

[1-2 years]

Transfer Procedures

Transfer Procedures

[1-2 years]

Transfer Procedures

Second degree

Doctorate

(Dr.)

(Thesis research;

may include formal

course work)

Doctorate

(Dr.)

Doctorate

Kunst- und Musikhochschulen (Universities of Art/Music) offer

studies for artistic careers in fine arts, performing arts and music; in

such fields as directing, production, writing in theatre, film, and

other media; and in a variety of design areas, architecture, media

and communication.

Higher Education Institutions are either state or state-recognized

institutions. In their operations, including the organization of studies

and the designation and award of degrees, they are both subject to

higher education legislation.

8.2 Types of Programmes and Degrees Awarded

Studies in all three types of institutions have traditionally been offered

in integrated »long« (one-tier) programmes leading to Diplom- or

Magister Artium degrees or completed by a Staatsprüfung (State

Examination).

Within the framework of the Bologna-Process one-tier study programmes

are successively being replaced by a two-tier study system.

Since 1998, a scheme of first- and second-level degree programmes

(Bachelor and Master) was introduced to be offered parallel to or

instead of integrated »long« programmes. These programmes are

designed to provide enlarged variety and flexibility to students in

planning and pursuing educational objectives, they also enhance

international compatibility of studies. For details cf. Sec. 8.4.1, 8.4.2,

and 8.4.3 respectively. Table 1 provides a synoptic summary.

8.3 Approval/Accreditation of Programmes and Degrees

To ensure quality and comparability of qualifications, the organization

of studies and general degree requirements have to conform to

principles and regulations established by the Standing Conference of

the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 59

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

Federal Republic of Germany (KMK). 3 In 1999, a system of accreditation

for programmes of study has become operational under the

control of an Accreditation Council at national level. All new programmes

have to be accredited under this scheme; after a successful

accreditation they receive the quality-label of the Accreditation

Council. 4

8.4 Organization and Structure of Studies

The following programmes apply to all three types of institutions.

Bachelor’s and Master’s study courses may be studied consecutively, at

various higher education institutions, at different types of higher

education institutions and with phases of professional work between

the first and the second qualification. The organization of the study

programmes makes use of modular components and of the European

Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) with 30 credits

corresponding to one semester.

8.4.1 Bachelor

Bachelor degree study programmes lay the academic foundations,

provide methodological skills and lead to qualifications related to the

professional field. The Bachelor degree is awarded after 3 to 4 years.

The Bachelor degree programme includes a thesis requirement. Study

courses leading to the Bachelor degree must be accredited according

to the Law establishing a Foundation for the Accreditation of Study

Programmes in Germany. 5

First degree programmes (Bachelor) lead to Bachelor of Arts (B.A.),

Bachelor of Science (B.Sc.), Bachelor of Engineering (B.Eng.), Bachelor

of Laws (LL.B.), Bachelor of Fine Arts (B.F.A.) or Bachelor of Music

(B.Mus.).

8.4.2 Master

Master is the second degree after another 1 to 2 years. Master study

programmes must be differentiated by the profile types »more

practice-oriented« and »more research-oriented«. Higher Education

Institutions define the profile of each Master study programme.

The Master degree study programme includes a thesis requirement.

Study programmes leading to the Master degree must be accredited

according to the Law establishing a Foundation for the Accreditation

of Study Programmes in Germany. 6

Second degree programmes (Master) lead to Master of Arts (M.A.),

Master of Science (M.Sc.), Master of Engineering (M.Eng.), Master of

Laws (L.L.M), Master of Fine Arts (M.F.A.) or Master of Music (M.Mus.).

Master study programmes, which are designed for continuing

education or which do not build on the preceding Bachelor study

programmes in terms of their content, may carry other designations

(e.g. MBA).

8.4.3 Integrated »Long« Programmes (One-Tier):

Diplom degrees, Magister Artium, Staatsprüfung

An integrated study programme is either mono-disciplinary (Diplom

degrees, most programmes completed by a Staatsprüfung) or comprises

a combination of either two major or one major and two minor

fields (Magister Artium). The first stage (1.5 to 2 years) focuses on

broad orientations and foundations of the field(s) of study. An Intermediate

Examination (Diplom-Vorprüfung for Diplom degrees; Zwischenprüfung

or credit requirements for the Magister Artium) is prerequisite

to enter the second stage of advanced studies and specializations.

Degree requirements include submission of a thesis (up to 6 months

duration) and comprehensive final written and oral examinations.

Similar regulations apply to studies leading to a Staatsprüfung. The

level of qualification is equivalent to the Master level.

• Integrated studies at Universitäten (U) last 4 to 5 years (Diplom

degree, Magister Artium) or 3 to 6.5 years (Staatsprüfung). The

Diplom degree is awarded in engineering disciplines, the natural

3

Common structural guidelines of the Länder as set out in Article 9 Clause

2 of the Framework Act for Higher Education (HRG) for the accreditation

of Bachelor’s and Master’s study courses (Resolution of the Standing

Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the

Länder in the Federal Republic of Germany of 10.10.2003, as amended

on 21.4.2005).

4

»Law establishing a Foundation › Foundation for the Accreditation of

Study Programmes in Germany‹«, entered into force as from 26.2.2005,

GV. NRW. 2005, nr. 5, p. 45 in connection with the Declaration of the

Länder to the Foundation »Foundation: Foundation for the Accreditation

of Study Programmes in Germany« (Resolution of the Standing

Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the

Länder in the Federal Republic of Germany of 16.12.2004.

5

See note No. 4.

6

See note No. 4.

sciences as well as economics and business. In the humanities, the

corresponding degree is usually the Magister Artium (M.A.). In the

social sciences, the practice varies as a matter of institutional

traditions. Studies preparing for the legal, medical, pharmaceutical

and teaching professions are completed by a Staatsprüfung.

The three qualifications (Diplom, Magister Artium and Staatsprüfung)

are academically equivalent. They qualify to apply for

admission to doctoral studies. Further prerequisites for admission

may be defined by the Higher Education Institution, cf. Sec. 8.5.

• Integrated studies at Fachhochschulen (FH)/Universities of Applied

Sciences (UAS) last 4 years and lead to a Diplom (FH) degree. While

the FH/UAS are non-doctorate granting institutions, qualified

graduates may apply for admission to doctoral studies at doctorategranting

institutions, cf. Sec. 8.5.

• Studies at Kunst- and Musikhochschulen (Universities of Art/ Music

etc.) are more diverse in their organization, depending on the field

and individual objectives. In addition to Diplom/ Magister degrees,

the integrated study programme awards include Certificates and

certified examinations for specialized areas and professional

purposes.

8.5 Doctorate

Universities as well as specialized institutions of university standing and

some Universities of Art/Music are doctorate-granting institutions.

Formal prerequisite for admission to doctoral work is a qualified Master

(UAS and U), a Magister degree, a Diplom, a Staatsprüfung, or a

foreign equivalent. Particularly qualified holders of a Bachelor or a

Diplom (FH) degree may also be admitted to doctoral studies without

acquisition of a further degree by means of a procedure to determine

their aptitude. The universities respectively the doctorate-granting

institutions regulate entry to a doctorate as well as the structure of the

procedure to determine aptitude. Admission further requires the

acceptance of the Dissertation research project by a professor as a

supervisor.

8.6 Grading Scheme

The grading scheme in Germany usually comprises five levels (with

numerical equivalents; intermediate grades may be given): "Sehr Gut"

(1) = Very Good; "Gut" (2) = Good; "Befriedigend" (3) = Satisfactory;

"Ausreichend" (4) = Sufficient; "Nicht ausreichend" (5) = Non-

Sufficient/Fail. The minimum passing grade is "Ausreichend" (4). Verbal

designations of grades may vary in some cases and for doctoral

degrees.

In addition institutions may already use the ECTS grading scheme,

which operates with the levels A (best 10 %), B (next 25 %), C (next 30

%), D (next 25 %), and E (next 10 %).

8.7 Access to Higher Education

The General Higher Education Entrance Qualification (Allgemeine

Hochschulreife, Abitur) after 12 to 13 years of schooling allows for

admission to all higher educational studies. Specialized variants

(Fachgebundende Hochschulreife) allow for admission to particular

disciplines. Access to Fachhochschulen (UAS) is also possible with a

Fachhochschulreife, which can usually be acquired after 12 years of

schooling. Admission to Universities of Art/Music may be based on

other or require additional evidence demonstrating individual aptitude.

Higher Education Institutions may in certain cases apply additional

admission procedures.

8.8 National Sources of Information

• Kultusministerkonferenz (KMK) [Standing Conference of the

Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the

Federal Republic of Germany]; Lennéstrasse 6, D-53113 Bonn;

Fax: +49[0]228/501-229; Phone: +49[0]228/501-0

– Central Office for Foreign Education (ZaB) as German NARIC;

www.kmk.org; E-Mail: zab@kmk.org

– »Documentation and Educational Information Service« as German

EURYDICE-Unit, providing the national dossier on the education

system (www.kmk.org/doku/bildungswesen.htm; E-Mail:

eurydice@kmk.org)

• Hochschulrektorenkonferenz (HRK) [German Rectors’ Conference];

Ahrstrasse 39, D-53175 Bonn; Fax: +49[0]228/887-110; Phone:

+49[0]228/887-0; www.hrk.de; E-Mail: sekr@hrk.de

• »Higher Education Compass« of the German Rectors’ Conference

features comprehensive information on institutions, programmes of

study, etc. (www.higher-education-compass.de)


HAW – DEPARTMENT INFORMATION 61

Modulhandbuch Informationswissenschaft und -management (Master of Arts)

Impressum

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg)

Fakultät Design – Medien – Information

Department Information

Prof. Dr. Ralph Schmidt M.A., Koordinator des Studienreformausschusses

Finkenau 35

22081 Hamburg

Tel.: 040 42875-3603

Fax: 040 42875-3609

E-Mail: ralph.schmidt@haw-hamburg.de

Rechtlich bindend ist die im Amtblatt veröffentlichte Prüfungsordnung.


Hochschule für Angewandte

Wissenschaften Hamburg

(HAW Hamburg)

Fakultät Design – Medien – Information

Department Information

Finkenau 35

22081 Hamburg

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