schwerpunkt - Midrange Magazin

midrangemagazin.de

schwerpunkt - Midrange Magazin

3 0 5 81 9 I 9 8 E · I S S N 0 9 4 6 - 2 8 8 0 · B 3 0 4 6 5 · A u S g A B E 1 8 5 · € 1 3 , – · C H F 2 5 , –

06

2006

IT-Konzepte und Wissen für eServer im Unternehmensnetzwerk

Sonderteil

People Profiles

& Solutions

SOA mit iSeries und eDeveloper

Faktor 10

in Version 10

MES – zwischen Highlight

und Bagatellisierung

Ein wichtiges Instrument

BPM als Kern einer ERP-Lösung

Die Zukunft ist einfach

Drucken im Netz rechnet sich

IPDS Software-Drucker-Clients

21. und 22. Juni, Karlsruhe

SOA

Der Ball

ist rund

Stephan Romeder, geschäftsführer Magic Software Enterprises (Deutschland) gmbH,

im Interview zur neuesten Version von eDeveloper auf Seite 12


Für virtuelle und dynamische Server- und Storageverwaltung kann der Erwerb mehrerer bzw. zusätzlicher Produkte notwendig sein. Dies kann zusätzliche Kosten verursachen. IBM, das IBM Logo, System Storage und Take Back Control sind Marken oder eingetragene Marken der

International Business Machines Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern. Andere Namen von Firmen, Produkten und Dienstleistungen können Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber sein. © 2006 IBM Corp. Alle Rechte vorbehalten. O&M IBM SS 8/06

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IBM.COM/TAKEBACKCONTROL/DE


Michael Wirt

Chefredakteur und

Herausgeber von

MIDRANGE MAgAZIN

michael.wirt @

midrange.de

(Ver)Leiten lassen

Computer sind doof. Das wurde im Zuge der neuen Deutschen Welle in jedes Ohr

gespült, das diese Weisheit hören oder nicht hören wollte. Das Wort doof ist auf

einen altdeutschen Ausdruck für taub zurückzuführen – und auch das sind Rechner

nicht wirklich, wie die Spracherkennungsuser unter uns wissen. Man hat den Dingern

nicht nur hören, sondern auch viel Power beibringen hören: Sie rechnen, recherchieren

und prognostizieren inzwischen schneller, als so manchem lieb ist.

Theoretisch könnte so manche Führungsebene bereits von den eigentlich hirnlosen

Powerpaketen abgelöst werden: Ein bisschen Software hier, eine Anwendung

da – und schon stehen Prognosen, Verbesserungsvorschläge, umsatzstatistik und

Fehlersuche. Ist das vielleicht der grund, warum Trendforscher plötzlich nach mehr

gefühl bei der Führung rufen, warum Informationen angeblich weniger wichtig werden?

Beim Trendtag 2006 in Hamburg wurde Simplexität proklamiert: Die Fähigkeit,

in komplexen Situationen smart und schnell zu entscheiden. Simplexity sei „ein neuer

Pragmatismus, der gefühl und Vernunft vereint“. Das gilt vielleicht für Führungskräfte,

bestimmt auch für Endverbraucher – aber was ist mit unseren IT-Admins? Ich

schätze, dass die komplexe Situationen auch weiterhin nur mit Köpfchen & Erfahrungswerten

meistern können, zumindest solange Computer nicht über halbwegs

kalkulierbare gefühle verfügen.

Auf der Homepage des Trendbüros erläutert man die neue Entscheidungsfähigkeit

mit folgendem Beispiel: „Sie haben ein freies Wochenende und ein Budget von

58 Euro. Was werden Sie tun? Ihre Wahlmöglichkeiten: Shopping, Sport, Entertain-

ment, Wellness, oder möchten Sie per Billigflieger nach Mallorca?

Was sind die Vorteile der Angebote, und welche weiteren

Konsequenzen hat diese Entscheidung? Woran sollen Sie sich

orientieren?“

Bis man eine optimale Entscheidung getroffen habe, sei

das Weekend wahrscheinlich vorbei, demnach Simplexität gefragt.

Ich lege Ihnen mit unserem neuen Magazin auch diese

schöne kleine Zukunftsübung ans Herz. und folge ganz smart

und schnell dem meinen…

Herzlichst, Ihr Michael Wirt

Û Verkuppelt: Wie Psipenta hilft, aus „Abfallprodukten“

Profit zu schlagen (Seite 24) Û Hochdruck:

Wie man 6.000 Seiten pro Minute auf Papier

bringt und warum Netzwerkdruck mit CSP sich

rechnet, erläutert Rüdiger Peschke auf Seite 54.

Û Elend: Dass man diesen Zustand nicht via Maul,

sondern mit den Händen anpacken muss, proklamierte

schon Johann Heinrich Pestalozzi. Auch Rolf

Stephan hat vom Schwatzen genug: Warum man

Offshore-Projekte jetzt anfassen sollte, erläutert

der Vorstandsvorsitzende der NIIT Technologies Ag

auf Seite 42.

EDITORIAL

06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN


INHALT

Faktor 10 in Version 10

Composite Applications sind das, was man aus den

Services einer SOA macht: zusammengesetzte Anwendungen,

die jeweils einen kompletten geschäftsprozess

unterstützen. Û Seite 12

MiDViSiON

Mit Stand 11. Mai haben sich über 100 Aussteller für die

Midvision 2006 angemeldet. Erstmals in diesem Jahr

präsentieren sich SAP und T-Systems auf der IT-Mittelstandsmesse.

„Zur Midvision 2006 präsentieren wir uns

mit Lösungen, die sich besonders für den Einsatz in mittelständischen

unternehmen eignen“, erklärt Christine

Rogge, Leiterin des Bereiches Marketing, Communication

& Sales bei T-Systems‘ Multimedia Solutions.

Û Seite 16

Dirk Fox

Initiator der Karlsruher

IT-Sicherheitsinitative

Wie es mit der IT-Sicherheit in mittelständischen unternehmen

steht, erläutert Dirk Fox.Û Seite 21

People Profiles & Solutions

Wir präsentieren leistungsfähige IT-unternehmen und

beispielhafte Lösungen für den Mittelstand.

Û Seite 43

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

MIDRANGE AKTUELL

News & Ticker 6

Lite-Version erleichtert Einstieg 7

In Zukunft nur JAVA? 10

IBM Blade-Computing-Angebote für den Mittelstand 14

SCHWERPUNKT

Software verkuppelt 24

Software für die Prozessindustrie 26

Produktion, Dokumentation und Kommunikation

BDE trifft ERP 29

Integrierte Betriebsdatenerfassung

Auf Kurs mit ERP 30

Armaturenhersteller AWH nutzt ERP/PPS-System von ABAS

Ein wichtiges Instrument 32

MES – zwischen Highlight und Bagatellisierung

Die Zukunft ist einfach 34

Business Process Management als Kern einer ERP-Lösung

Die neue Offenheit 36

Software-Modernisierung überwindet proprietäre Systeme

Modernisierungsanforderungen 37

Basisprozesse der Software erhalten, Funktionen erweitern

Migration von RPG nach .NET 39

R.S. Consulting & Software gmbH nutzt oRPg von ML

Flashback 40

Java-basierte Lösungen seit 1998

Koalition der Modernisierer 40

RPg.NET steuert 5250

GUI mit Mehrwert 41

Neues gesicht für Ihre Anwendung

Produzieren im Ausland 42

globalisierung: Nicht nur reden, sondern handeln

TECHNIK & INTEGRATION

Film ab 51

Daten medienübergreifend archivieren und nutzen

SOA – der Ball ist rund… 52

IPDS Software-Drucker-Clients 54

Drucken im Netz rechnet sich

Objektorientierung in RPG.NET 56

Einstieg in die Objekt-Orientierung für RPg-Programmierer

Zuverlässiger Zeitschriftenversand 59

VVA-gruppe stellt um auf PSi Laserdrucker von PFB


MARKTÜBERSICHT

Trends im Host Access-Bereich 60

Mit Sicherheit ist Host-Integration ein Thema

Der Pinguin fliegt 62

Skyways mit neuem Server von SoftM SI

Migration in nur zwei Monaten 63

SAP Business One zum Festpreis

DV-Infrastruktur neu gestaltet 64

Bischöfliches Ordinariat Eichstätt mit DV-Infrastruktur von FuM

SERVICE

Impressum, Firmen, Autoren, Inserenten 65

MIDRANGE ONLINE

Die Nachfrage steigt

Monatlich über 300.000 Pageviews von mehr

als 8000 verschiedenen Besuchern innerhalb

dieser Site zeigen, dass die Nutzung von Online

Informationen in unserem Markt stetig steigt.

TechKnowLetter

Die Wissensdatenbank für Programmierer und

Administratoren. Von Praktikern zusammenge-

WIR KONVERTIEREN

SIE IN ALLGEMEIN

VERSTÄNDLICHE

INFORMATIONEN.

tragenes Wissen das alle zwei Wochen ergänzt

und aktualisiert wird. Jetzt auch zum Reinschnuppern.

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Lösung oder suchen Sie einen Anbieter? Hier

finden Sie mehr als 3600 Lösungen von über

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JUNI 2006

IT-Infrastrukturspezialisten

DRUCKER SPRECHEN

UNTERSCHIEDLICHE SPRACHEN.

Wer sich als Spezialist in dem großen umfeld von IT-Infrastruktur

bewegt, muss außer Consulting z. B. auch über

KnowHow in den Bereichen Host-Connectivity, Netzwerkkomponenten,

Datenspeicher mitbringen. Wir stellen

Ihnen Anbieter und exemplarische Lösungen vor.

Û Seite 60

MIDRANGE-EVENT

Informiert über wichtige Ereignisse. Veranstaltungen

von IBM sowie deren Businesspartner.

Interessante Messen, Kongresse, Web-Events,

Seminare und Workshops sind dort zu finden.

convert4print

IPDS-SW-Clients

für sicheres Drucken

im Netzwerk

Mit convert4print hat CSP eine Plattform geschaffen, die unterschiedliche

Datenströme konvertiert und auf Laser- / Matrix- und Etikettendrucker

ausgibt. Der Drucker kann sie ohne aufwändige Programmänderungen

interpretieren und zu Papier bringen. Zwei Produktgruppen decken dabei

zusammen praktisch die gesamte Bandbreite ab:

� SW-Client-Software für Arbeitsplatzrechner

� SW-Client-Software für Server

� Das CSP Lizenz-Modell hilft hierbei Kosten zu reduzieren

Für mehr Informationen zu convert4print steht Ihnen das

CSP Beratungsteam jederzeit gern zur Verfügung.

Computer•Schnittstellen•Peripherie GmbH

WIRSCHAFFENLÖSUNGEN

Computer•Schnittstellen•Peripherie GmbH � Justus-von-Liebig-Straße 5 � 63110 Rodgau/Germany

Telefon: 0 61 06 – 8 40 70 � Telefax: 0 61 06 – 6 15 60 � www.csp-gmbh.de

06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN


6

MIDRANGE AKTuELL

Notebooks mit

individuellem Cover

Û Zwei neue Sondereditionen des

Notebooks Averatec 1050 decken jetzt

die speziellen Anforderungen von „Viel-

Reisenden“ und professionellen Anwendern

noch besser ab. Der Kunde kann

sein Notebook zusätzlich nach Wunsch

individuell gestalten. Ob Traumauto,

Lebensgefährte oder Hund: Wer sein

eigenes Motiv an ausgewählte Online-

Partner sendet, kann das gerät mit

dem entsprechend gestalteten Cover

ab sofort zu seinem persönlichen „Lieblingsnotebook“

machen – und das ohne

Aufpreis. Dieses Angebot gilt auch

für unternehmen, die auf diesem Wege

Notebooks mit dem individuellen „Corporate

Design“ erwerben können. Für

die individuelle gestaltung des Covers

ist nur ein entsprechendes Motiv nötig,

das als Bilddatei in der entsprechenden

Auflösung zur Verfügung gestellt werden

muss. Anschließend wird das Averatec

1050 mit dem ganz persönlichen Cover

geliefert.

www.averatec.de

IBM PSC nutzen

CRM-Lösung DocHouse

Û Seit einem Jahr unterstützen die IBM

Partnership Solution Center (PSC) die

IBM Business Partner beim Lösungsgeschäft

im Mittelstand. Zur Entlastung

der Mitarbeiter der PSC bei der Zusammenarbeit

mit ihren Business Partnern,

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

führte IBM für die PSC und den Channel

Vertrieb eine CRM-Lösung ein. Hierbei

fiel die Wahl auf die DocHouse Lösung

von KuMAtronik, die auf IBM Lotus Notes

basiert. DocHouse in Kombination

mit Lotus Notes ist eine Plattform, um

den Kommunikationsprozess in den

PSC-Teams transparent zu gestalten und

allen Beteiligten Informationen schnell

zur Verfügung zu stellen. Hierdurch

werden zusätzlich die in den PSC arbeitenden

Mitarbeiter entlastet und die Reaktionsgeschwindigkeit

gegenüber den

Anfragen der Partner wird weiter erhöht,

worauf es dem unternehmen in erster

Linie ankam. Für DocHouse als Standardanwendung

entschied sich IBM, da

sich die Lösung schnell einführen sowie

besonders flexibel an die Arbeitsanforderungen

in den PSC anpassen ließ. Für

die Anwendung sprach außerdem, dass

KuMAtronik in diesem Jahr den Lotus

Award 2006 für die beste Mid-Market

Solution gewonnen hat.

www.dochouse.de

Lenovo eröffnet neue

Deutschland-Zentrale

Û Ein Jahr nach der Übernahme der IBM

PC-Sparte bezog die Lenovo (Deutschland)

gmbH Anfang Mai ihre neue Zentrale

in Stuttgart. Nach dem offiziellen

Übergang der IBM PC-Sparte zu Lenovo

im Mai 2005 war der Firmensitz zunächst

auf dem gelände der IBM Hauptverwaltung

geblieben. Mit der Eröffnung

der neuen Räumlichkeiten ebenso wie

der im Februar angekündigten Lenovo

3000 Produktlinie will Lenovo eine Expansionsphase

einleiten. Diesem Ziel

dient auch das Engagement des unternehmens

als Top-Sponsor der eben beendeten

olympischen Winterspiele in Turin

und der kommenden Sommerspiele

2008 in Peking.

www.lenovo.com/de

TICKER

Û Fresenius setzt auf IP. Wenn

schon neu, dann richtig: Der gesundheitskonzern

Fresenius nutzt

im Erweiterungsbau der Konzernzentrale

in Bad Homburg nur modernste

Technologie. Die neue TK-Infrastruktur

besteht aus einer IP-Telefonie-

Lösung für 300 Telefone, die der

Neusser Systemintegrator Damovo

implementierte. www.damovo.de

Û 200 GB SATA 2.5“ Festplatte für

Notebooks. Fujitsu plant im dritten

Quartal 2006 die Markteinführung

einer 2,5 Zoll Serial ATA (SATA) Festplatte

mit 200 gB Speicherkapazität.

Mit dem neuen Modell MHV2200BT

will Fujitsu dem wachsenden Bedarf

nach immer höheren Kapazitäten und

Leistungen im mobilen Festplattenbereich

entgegenkommen. www.fdg.

fujitsu.com Û Zwei Monate lang

UMTS testen. uMTS zum Testen: Im

Zuge der Talkline Try & Buy-Aktion

bietet der Elmshorner Service Provider

Talkline ab sofort seinen Kunden

bis Ende August die Möglichkeit, einen

uMTS-Anschluss unverbindlich

zwei Monate lang auszuprobieren.

gleichzeitig entfällt derzeit für sechs

Monate die grundgebühr in Höhe

von insgesamt fast 48 Euro, so dass

nur die Kosten für die Nutzung anfallen.

Die Aktion läuft bis zum 31.

August. www.talkline.de/tryandbuy

Û Speicherkosten halbieren mit

IBM DB2 Viper. IBM bringt ein neues

System zur Kompression von Daten

auf den Markt, mit dem die benötigte

Hardware und damit die Kosten

für die Datenspeicherung drastisch

reduziert werden können. Die Technologie

mit dem Codenamen Venom

ist ein Feature von DB2 Viper, das

bereits als offene Beta-Testversion

verfügbar ist. Frühe Betatester konnten

mit Venom ihren Bedarf an Speicherplatz

um bis zu 70 % reduzieren.

www.ibm.com/db2/viper.

www.midrange.de


IBM stellt WDSC Version 6.0.1 Lite zur Verfügung

Lite-Version erleichtert Einstieg

Websphere Development Studio

Client wurde letztes Jahr auf die

Version 6.0 gehoben. Jetzt gibt es

eine Aktualisierung per umfangreichem

Service Pack auf die Version

6.0.1.

Die Entwickler dieses Tools sind

dem häufig geäußerten Wunsch

der traditionellen System i-Programmierer

nachgekommen und stellen per

Update eine abgespeckte Version zur

Verfügung. WDSC Lite wird derzeit als

sogenannter technology preview angeboten

und setzt eine komplette Installation

von WDSC V6.0.1 voraus. Die

Implementation als technology preview

lässt vermuten, dass IBM in späteren

Versionen des WDSC an eine Komponenten-basierte

Installationsvariante

für dieses Produkt denkt.

Die Installationsvoraussetzungen

sind verglichen mit WDSC-komplett bewundernswert

gering. IBM spricht von

256 MB Hauptspeicher als Eingangsvoraussetzung.

Erste Test zeigen, dass

sich mit einer derartigen Hauptspeicherkonfiguration

arbeiten lässt, das

Startverhalten bei 512 MB Hauptspeicher

jedoch deutlich besser wird.

Wie erhalten Sie WDSC Lite? Installieren

Sie zuerst das komplette Produkt

WDSC V6.0. Danach verfügen Sie über

die Funktion Rational Updater. Mit dem

Rational Updater aktualisieren Sie Ihr

WDSC auf die Version 6.0.1. Je nachdem

auf welchen Service Pack Stand

sich Ihr derzeitiges WDSC V6 befindet,

müssen für dieses Update 350 MB bis

1.2 GB an Daten von der IBM Update-

Site heruntergeladen werden.

Nach dem sich WDSC in der Version

6.0.1 befindet, starten Sie wiederum

den Rational Updater und laden

im Register „Optionale Komponenten“

die Funktion „IBM WebSphere Development

Studio Client Lite technology

preview V6.0.1“ herunter.

Betreiben Sie klassische Anwendungsentwicklung

unter System i5, so

sollte es jetzt keinen Grund mehr geben,

Anwendungen nicht mit WDSC zu

entwickeln. Klaus-Peter Luttkus ó

06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN


MIDRANGE AKTuELL

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

KöPFE

Jeden Monat gehen nach Veränderungen im Personalbereich eines Unternehmens zig Aufträge

an Visitenkarten-Druckereien. Das Päckchen mit dem neuen „Firmenausweis“ liegt denn

auch meist kurz nach Amtsantritt auf dem Tisch – aber bitte mit Bild (Vorlagen siehe hier)!

Als Director System i Sales germany ist

Barbara Koch künftig für den Vertrieb

der Mittelstandsserver in Deutschland

verantwortlich. Vorgänger Thomas Striebel

wird als „Infrastructure Solution

Executive“ für die Entwicklung des IBM

geschäftes mit Lösungen verantwortlich

sein, die über die Bereiche Services,

Software und Hardware optimale gesamt-Lösungen

offerieren. IBM reagiere

mit diesen Offerten auf das veränderte

Einkaufsverhalten der Kunden, adressiere

also die entsprechende Markt-

Nachfrage.

www.ibm.de

Ab sofort ist Avira mit einer zusätzlichen

Niederlassung in Buchholz vertreten.

Der Security-Spezialist bietet nun auch

im hohen Norden eine Anlaufstelle für

Anwender, Händler und Partner. Als

Standortleiter hat der Hersteller des

Virenschutzes AntiVir Michael gramse

(44) an Bord geholt. Es gilt, gemeinsam

mit dem Team, Wachstumsziele voranzutreiben,

bestehende Partnerschaften

auszubauen und neue Kontakte zu Distributoren

und usern zu knüpfen.

www.antivir.de

Barbara Koch

Director System i

Sales, IBM

Deutschland

Michael Gramse

Standortleiter

Niederlassung

Buchholz, Avira

Dem Business-Performance-Management

(BPM)-Experten Hyperion ist ein

hochkarätiger Personal-Coup gelungen:

Der ehemalige gartner-Analyst Frank

Buytendijk wird als Vice President of

Corporate Strategy Hyperion ab sofort

dabei unterstützen, die globale unternehmensstrategie

voranzutreiben und

umzusetzen. Vom Büro in den Niederlanden

aus wird Buytendijk, der sich als

anerkannter Experte auf dem gebiet

Business Intelligence und Business Performance

Management einen Namen

gemacht hat, seinen Fokus vor allem auf

die EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten

und Afrika) richten.

www.hyperion.com

Jonathan

Schwartz

Chief Executive

Officer Sun

Microsystems Inc.

Der Verwaltungsrat von Sun Microsystems

Inc. hat Jonathan Schwartz mit

sofortiger Wirkung zum Chief Executive

Officer ernannt. Schwartz, 40, löst damit

Scott McNealy, 51, ab, der in den

Vorstand wechselt. Jonathan Schwartz

stieß 1996 im Zuge der Akquisition von

Lighthouse Design Ltd. zu Sun, wo er die

Position des Chief Executive Officer bekleidete.

www.sun.de

Frank Buytendijk

Vice President

of Corporate

Strategy, Hyperion

John Brigden

Senior Vice

President,

Region EMEA,

Symantec

Symantec hat John Brigden zum Senior

Vice President für die Region Europa,

Mittler Osten und Afrika (EMEA)

ernannt. In dieser Position ist Brigden

verantwortlich für den Vertrieb und das

operative geschäft sowie für die umsetzung

und Planung der Konzernstrategie

in der Region. Er tritt die Nachfolge von

Lindsey Armstrong an, die das unternehmen

nach einer kurzen Übergangsperiode

verlassen wird. Brigden wird die geschäfte

aus green Park, großbritannien,

heraus leiten.

www.symantec.com

Heinz-Paul Bonn

Vorstandsvorsitzender

guS group

Bundeswirtschaftsminister Michael glos,

MdB, hat den Vorstandsvorsitzenden

des Kölner Softwarehauses guS group,

Heinz-Paul Bonn, für die 16. Legislaturperiode

des Deutschen Bundestages

in den Mittelstandsbeirat der Bundesregierung

berufen. Der beim Bundesministerium

für Wirtschaft und Technologie

angesiedelte Beirat unter Vorsitz

des Bundeswirtschaftsministers hat die

Aufgabe, die Bundesregierung bei der

Formulierung ihrer Mittelstandspolitik

beratend zu unterstützen.

www.gus-group.com


WORKSHOPS KALENDER

Rochester on the Road

Bladecenteranbindung durch iSCSI, größere

Flexibilität für System i Express Modelle,

Power5+ Prozessoren und neue

Funktionalitäten im Betriebssystem i5/OS

V5R4 sind die wichtigsten technologischen

Neuerungen für das IBM System i in 2006.

Neue Modellauslegungen und Lizenzierungsmöglichkeiten

bieten neue Argumente

und verbessern somit die Möglichkeiten,

auf Kundenforderungen zu reagieren. Damit

unterstreicht System i seinen Anspruch als

moderne und äußerst flexible Lösungs- und

Integrationsplattform technologisch wie

kaufmännisch im Markt. TCO versus TCA.

Mit Rochester on the Road werden in 3

aufeinanderfolgenden Veranstaltungen in

Deutschland Antworten zu folgenden Fragen

geliefert: Wie beantworte ich Fragen nach

Verfügbarkeit, Zusammenarbeit oder Kosteneffizienz

mit Hilfe der Sales Plays? Wie

beantworte ich Fragen nach Flexibilität und

Veränderbarkeit als Reaktion auf Marktveränderungen?

Wie ist die ‚Roadmap‘ der System

i? Welche Vorteile bietet System i? Warum

soll ein Kunde gerade jetzt in System i

investieren? Sprecher aus Rochester und

der Brand betrachten das IBM System i aus

der Vertriebssicht, bieten Möglichkeiten zur

direkten Diskussion und liefern Lösungen.

Weitere Informationen und

Anmeldeformular unter:

www.ibm.com/de/events/

rst-on-tour/index.html

RPG / CL / Cobol – What’s hot!

Seit V5R1 gibt es eklatante Verbesserungen

für iSeries-Programmierer. Der ITP-Workshop

zeigt Ihnen anhand von sofort anwendbaren

Beispielen, wie Sie Ihre Projekte ab

sofort schneller, einfacher und flexibler erstellen.

Das schont Ressourcen und hält Ihr

Wissen zukunftssicher und wertvoll.

Themenübersicht

ó Control Language: Erweiterungen in

der Programmiersprachensyntax

ó RPg IV: Syntaxerweiterungen

ó COBOL: Erweiterungen

ó Themenübergreifend: WDSC-unterstützung

für neue Syntaxen

Eine ausführliche Beschreibung der Themen

sowie Informationen zum Referenten, der

Agenda und eine Registriermöglichkeit finden

Sie im Internet.

Weitere Informationen, Gebühren und

Anmeldeformular unter:

www.midrange.de/workshops

Event Termin/Ort Veranstalter

iSeries Entwicklertage 31.05. – 01.06.

Hagen

c.a.r.u.s. auf der ITeg 31.05. – 02.06.

Frankfurt

Rochester on the Road 31.05 Stuttgart

01.06 Hamburg

02.06 Düsseldorf

unternehmerwerkstatt Innovatives

für die i5

ITP VERLAg gmbH

www.midrange.de/workshops

c.a.r.u.s. IT Ag

www.code-communication.de

IBM Deutschland gmbH

www.ibm.com/de/events/

rst-on-tour/index.htm

01.06. Hamburg Ebo gmbH

www.ebo-solution.de

Smartes Controlling auf Navision 08.06. Frankfurt Cubeware gmbH

www.cubeware.de

Cubeware WebView – Controlling 09.06. und 13.06.

Webcast/Webinar

IBM Systems Breakfast Briefing 2006 21.06. Karlsruhe

27.06. – 29.06.

graz (A)

Midvision 2006 21.06. – 22.06.

Karlsruhe

Wertschöpfung ohne Verschwendung 22.06. Wiesbaden

29.06. Stuttgart

Cubeware gmbH

www.cubeware.de

IBM Deutschland gmbH

www.ibm.com/de/events/breakfast

Karlsruher Messe- und Kongress-gmbH

www.midvision.de

MPDV Mikrolab gmbH

www.mpdv.de

iSeries Anwendungen erneuern 27.06. graz (A) PKS Software gmbH

www.pks.de

RPg / CL / Cobol – What’s hot? 26.06. Hamburg

27.06. Köln

28.06. Stuttgart

29.06. München

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

ITP VERLAg gmbH

www.midrange.de/workshops

06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN


10

MIDRANGE AKTuELL

DIE FRAGE

Der Software-Markt scheint in einem

wahren JAVA-Hype zu sein.

Die Frage des Monats zeigt mit rund

3.100 Antworten und einem Wahlergebnis

von 53 Prozent „JA“ zu 47 Prozent

„NEIN“ ein repräsentativ ausgewogenes

Verhältnis.

Fazit: Es ist den Anwendern eigentlich

egal ob ihre Anwendung in Java geschrieben

ist oder nicht. Auf den Punkt

gebracht hat das folgende Aussage aus

den Online-Kommentaren: „Ob Javaoder

.NET-basiert entwickelt wird, ist

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

FRAgE DES MONATS

Finden Sie, dass die JAVA-basierten

Methoden besser für die Entwicklung

moderner Business-Lösungen sind

als die traditionellen Sprachen?

In Zukunft nur JAVA?

wohl egal. Wichtig ist doch, dass moderne

Business-Lösungen den internationalen

Anforderungen der jeweiligen

Branche standhalten. Zudem wird von

den Anbietern zu Recht erwartet, die

Lösungen zukunftsorientiert und pflegeleicht

anzubieten und – last but not

least – soll die Software bezahlbar bleiben!“

Ich gehe davon aus, dass dies die

grundsätzliche Meinung vieler Anwen-

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der ist, doch lässt diese Aussage einen

wichtigen Aspekt der Java-Technologie

außer Acht. Java ist offen in verschiedenster

Hinsicht und bietet dadurch

wesentliche Vorteile gegenüber den

traditionellen Sprachen:

Java wird von einer großen Entwickler-Community

und Standardisierungs-Gremien

weitergetrieben und

erfährt dadurch Anforderungen ganz

unterschiedlicher Art und Herkunft in

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www.midrange-event.de

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AuSWERTuNg KOMMENTAR

DAS ERGEBNIS DER KOMMENTATOR

3.134 Teilnehmer haben abgestimmt

53 % ja

hoher Qualität. Das erweitert die Mächtigkeit

der Sprache und die daraus entstehenden

Anwendermöglichkeiten in

rasantem Tempo und garantiert, dass

Java nie proprietär wird.

Java ist die einzige Sprache die mit

derselben Source performant auf unterschiedlichen

Prozessoren und Betriebssystemen

arbeitet – ohne, dass die Source

zuerst durch einen Generator auf

die Zielplattform „transpiliert“ werden

muss. Also läuft Java beispielsweise sowohl

auf Intel-basierten Servern unter

Windows als auch auf Power5-Prozessoren

unter Linux.

47 % nein

Ihre Meinung

Die aktuelle Frage des Monats

lautet: Je nach geschäftsmodell

hat die Verfügbarkeit businessrelevanter

Systeme und Daten unterschiedliche

Priorität. Sind Sie wirklich

sicher, dass Ihr unternehmen einen

Totalausfall vermeiden kann oder unbeschadet

überlebt?

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie

online unter www.midrange.de ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne

jede weitere Befragung o.ä. Wir freuen

uns über Kommentare zur aktuellen

Frage des Monats bzw. Ideen für kommende

Fragen. Schreiben Sie uns!

Kommentare zu JAVA im Mai 2006

„Wartbarkeit ist doch das A und O. Jeder

programmiert seinen eigenen Stil und

der kann unter Java weit differenzierter

Zudem ist die Wartung von Java Anwendungen

einfacher, weil ein einziger

Source Code in einer Sprache gepflegt

werden kann und keine Rücksicht auf

die Tücken verschiedener Generatoren

genommen werden muss oder – wie

im Fall von .NET – sogar verschiedene

Sprachen in einer einzigen Anwendung

zum Einsatz gelangen können.

Die Java 2 Enterprise Edition- (J2EE-)

Architektur bietet sowohl Unterstützung

für Hochverfügbarkeitsanwendungen

als auch für Collaboration.

Beides sind markante Pfeiler für Business-Anwendungen,

die in einem dyna-

(und damit unverständlich) sein als unter

den traditionellen Sprachen. „Oh je,

das hat DER programmiert“, hört man

zumindest in den Java-basierten Abteilungen

sehr häufig.“

„Ob JAVA- oder .NET-basiert entwickelt

wird ist wohl egal. Wichtig ist doch,

das moderne Business-Lösungen den

internationalen Anforderungen der jeweiligen

Branche standhalten. Zudem wird

von den Anbietern zurecht erwartet, die

Lösungen zukunftsorientiert und pflegeleicht

anzubieten und last but not least

soll die Software bezahlbar bleiben!“

W.E., Aichach

„Sowohl JAVA als auch traditionelle

Sprachen haben ihre Berechtigung – den

Ausschlag für die Entscheidung sollte

der Optimierungsgrad der Business-

Lösung geben.“ ó

Peter Herzog

Leiter Productmarketing BISON group

Peter.Herzog@BISON-group.com

mischen und vernetzten Geschäftsumfeld

zur Anwendung gelangen.

Als Hersteller von Business Software

sind das wesentliche Argumente,

um für unsere Kunden zukunftsorientierte

Lösungen zu entwickeln, die sich

exakt in die IT-Landschaft der Unternehmen

einbetten lassen und langfristig

modern und nachhaltig sind.

Peter Herzog ó

BISON Schweiz Ag, Sursee

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J2EE Umfeld?

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06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN

11


12

MIDRANGE AKTuELL

SOA mit der iSeries und dem eDeveloper von Magic

Faktor 10 in Version 10

In der IT-Welt ist die Zuverlässigkeit der Hard- und Software und des Partners gefragt.

Stephan Romeder, Geschäftsführer Magic Software Enterprises (Deutschland) GmbH

beantwortet aktuelle Fragen.

Michael Wirt: Herr Romeder, auf der

CeBIT haben Sie die neue Version Ihrer

Entwicklungsumgebung vorgestellt.

Was bringt der eDeveloper V10 Neues

für die i5 und andere Midrange-Plattformen?

Stephan Romeder: Einerseits ist die Version

10 des eDeveloper einer der größten

Innovationssprünge in der 20-jährigen

Produktgeschichte. Andererseits

bleibt er, was er bislang war: Das Werkzeug,

das die Software-Entwicklung für

die iSeries mit der tabellenorientierten

RAD-Methode innovativ bereichert und

bis um den Faktor zehn beschleunigt hat

(RAD = Rapid Application Development).

eDeveloper bleibt das Tool, das durch

Plattformunabhängigkeit und zahlreiche

Datenbank-gateways die iSeries für die

Integration in andere Systemwelten und

moderne (Service-orientierte) Software-

Architekturen geöffnet hat. Seine Stärken

haben ihn zu einem der beliebtesten

Tools in der AS/400- und iSeries-Welt

gemacht; eDeveloper V10 bietet neue

Techniken, um plattform- und datenbankunabhängige

Software für Composite

Applications und Service-orientierte

Architekturen (SOA) zu entwickeln.

Michael Wirt: Service-orientierte Architekturen,

also Software-Infrastrukturen,

die nicht mehr aus Applikationen,

sondern aus kleinen, frei zusammensetzbaren

Software-Bausteinen mit spezifischen

Funktionen bestehen, kennt

man inzwischen. Aber was meinen Sie

mit Composite Applications?

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

Stephan Romeder: Composite Applications

sind das, was man aus den Services

einer SOA macht: zusammengesetzte

Anwendungen, die jeweils einen

kompletten geschäftsprozess unterstützen.

Sie sind jederzeit modifizierbar,

indem Services ausgetauscht oder

ergänzt werden, um Änderungen in den

geschäftsprozessen nachzuvollziehen

und die IT immer nah am Marktgeschehen

zu halten.

Eine SOA ist, wenn man so will, die

gesamtheit der zur Verfügung stehenden

Services. Eine Composite Application

ist der Zusammenbau – das konkrete

gebäude also – für eine definierte

Aufgabe, etwa für einen Bestell- oder

Buchungsvorgang.

Michael Wirt: Inwieweit unterstützt der

eDeveloper V10 jetzt die Entwicklung

von Composite Applications?

Stephan Romeder: Es gibt zwei wesentliche

Innovationen in Richtung Composite

Applications: Ein Composite Resource

Repository und ein Wizard, mit dem

Komponenten wie Web-Services, DLL

und Stored Procedures entwickelt werden

können. Komponenten lassen sich

einfach exportieren, um Ressourcen mit

verschiedenen eDeveloper-Applikationen

zu nutzen und überarbeitete Versionen

zu verteilen. Außerdem erlaubt der

eDeveloper V10, zusammengesetzte,

gekapselte Service-Module zu nutzen.

Damit ist sichergestellt, dass von Änderungen

an eingebetteten Services keine

Rückwirkungen auf die gesamtapplikati-

Stephan Romeder, geschäftsführer

Magic Software Enterprises (Deutschland)

gmbH: „eDeveloper V10 bietet

neue Techniken, um plattform-

und datenbankunabhängige Software

für Composite Applications und

Service-orientierte Architekturen (SOA)

zu entwickeln“

on ausgehen. Zu den unterstützten Komponenten

gehören Web-Services, Dynamic

Libaries Functions, RDBMS Stored

Procedures und Java Classes.

Michael Wirt: SOA und Composite Application,

da kann XML nicht weit sein?

Stephan Romeder: Stimmt, für die Entwicklung

von Composite Applications ist

die unterstützung von XML unerlässlich.

Deshalb haben wir hier die Fähigkeiten

des eDevelopers stark erweitert. XML

ist inzwischen vollständig integriert und

erscheint aus der Entwickler-Perspektive

einfach als eine weitere mögliche Datenquelle.

XML-Dokumente werden als


Datenbank-Tabellen angezeigt, aus denen

Entwickler das XML-Schema direkt

erkennen und aufgrund der logischeren

Präsentation besser verstehen können.

Die Extraktion von XML-Daten, ihre Modifikation

und das Einspielen neuer Daten

in die XML-Dokumente übernimmt

die Magic-Rules-Engine, ohne dass der

Entwickler davon etwas bemerkt.

Michael Wirt: Welche Bedeutung haben

diese Erweiterungen nun für die Positionierung

des eDevelopers V10?

„Unsere Plattform bietet ein Werkzeug-Set,

mit dem Management und IT-Abteilungen

Integrationslösungen gemeinsam planen und

umsetzen können.“ Stephan Romeder

Stephan Romeder: Mit diesen neuen

Funktionen kann die iSeries-Community

nun in die SOA-Welt einsteigen, ohne auf

Java oder .NET zurückgreifen zu müssen

oder SOAP-Nachrichten zu programmieren.

Damit halten wir ein Versprechen,

das seit 20 Jahren zum Markenkern des

eDevelopers gehört: Magic-Werkzeuge

machen die iSeries für die jeweils aktuellen

Methoden, Konzepte und Architekturen

fit. Dies galt in den neunziger

Jahren für Client-Server-Strukturen, zur

Jahrtausendwende für Webapplikationen

und heute für SOA und Composite

Applications. Der eDeveloper V10 ist eine

Integrierte Service Entwicklungsumgebung

(Integrated Servicedevelopment

Environment). Damit werden mittelfristig

die integrierten Entwicklungsumgebungen

(Integrated Development Environment)

abgelöst.

Michael Wirt: Gibt es weitere Neuerungen

beim eDeveloper V10?

Stephan Romeder: Ja sicher, wenn wir

eine neue Version vorstellen, soll sie

neue Konzepte unterstützen, aber auch

die Arbeit von Entwicklern und Endnutzern

produktiver machen. Neuerungen

in diese Richtung sind zum Beispiel ein

user-Interface im Look&Feel von Windows

XP, komfortable Editoren für die

Entwicklung von Tasks, die Trennung von

Entwicklungs- und Runtime-umgebung

und weitere, nützliche Verbesserungen.

Michael Wirt: Zurzeit läuft das Rampup-Programm

für den eDeveloper. Welches

Ziel hat dieses Programm vor dem

eigentlichen Produktstart am 1. Juli?

Stephan Romeder: Im Ramp-up-Programm

bieten wir den eDeveloper V10

ersten ausgewählten Kunden an. Wir un-

terstützen die unternehmen

dabei, ihre Applikationen,

die auf den Vorgängerversionen

basieren, auf die V10-

Plattform zu portieren. Dem

Ramp-up-Programm vorangegangen

ist bereits eine

neunmonatige Testphase.

Michael Wirt: Ihr zweites Kernprodukt

neben dem eDevoper ist die Integrationsplattform

iBOLT. Ist auch dort etwas

Neues speziell für die i5 in Sicht?

Stephan Romeder: Ja, es wird bald ein

iBOLT for iSeries geben. grundsätzlich ist

es heute schon so, dass iBOLT die Stärken

des eDevelopers aufnimmt und sie

auf eine applikationsübergreifende Ebene

transformiert. Integrationsarchitekten

ohne IT-Kenntnisse modellieren mit iBOLT

geschäftsprozesse und definieren die dafür

notwendige Software-unterstützung,

die dann mit bestehenden Lösungen, mit

dem eDeveloper oder anderen Entwicklungsumgebungen

umgesetzt wird.

Es hat sich gezeigt, dass unternehmen

die größten Vorteile aus den beiden

Lösungen ziehen, wenn sie sie parallel

nutzen.

Michael Wirt: Was bringt speziell iBOLT

for iSeries Neues?

Stephan Romeder: iBOLT for iSeries

läuft native auf der iSeries, bietet eine

breite Palette an Connectivity-Komponenten,

um die iSeries in übergreifende

IT-Infrastrukturen zu integrieren,

und nutzt iSeries-Technologie wie die

MAGIC SOFTWARE

Magic Software Enterprises, Mitglied der

Formula Systems group, bietet unternehmen

Konzepte, Lösungen und Werkzeuge

für die geschäftsprozessorientierte

gestaltung ihrer IT-Infrastruktur.

Magic unterstützt unternehmen weltweit

durch ein dichtes Netzwerk von Niederlassungen,

Distributoren und Magic Solution

Providern (MSP) in ca. 50 Ländern.

Zurzeit sind etwa zwei Millionen Magicbasierende

Installationen im Einsatz.

Magic Software Enterprises wurde bereits

1983 gegründet und ist seit 1991

an der High-Tech-Börse NASDAQ in New

York notiert. Die deutsche Niederlassung

befindet sich in München.

DB2/400, Calls von RPg-, Cobol oder

Java-Batches oder den iSeries-Watchdog

zur Systemüberwachung.

Michael Wirt: iSeries heißt auch immer

Mittelstand. Was hat denn iBOLT da zu

bieten, außer dass die Integrationsplattform

besonders gut zur iSeries passt?

Stephan Romeder: iBOLT ist überhaupt

eine der ersten Plattformen, die Software-Integration,

Schaffung Serviceorientierter

Architekturen und Business

Process Management für den Mittelstand

möglich macht. Bisher waren solche

Projekte, mit denen sich großunternehmen

fit für den Wettbewerb machen,

zu teuer, zu risikoreich und zu zeitaufwendig.

iBOLT macht Integrationsprojekte

für den Mittelstand erschwinglich

und realisierbar. Die Plattform bietet zu

vertretbaren Kosten ein Werkzeug-Set,

mit dem Management und IT-Abteilungen

Integrationslösungen gemeinsam

planen und umsetzen können. Vorgefertigte

Schnittstellen und Adapter machen

die Entwicklung von Schnittstellen überflüssig,

beschleunigen die Integrationsprojekte

enorm. ó

Magic Software Enterprises

(Deutschland) gmbH, München

www.magicsoftware.com/germany

06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN

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MIDRANGE AKTuELL

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

NEWS

Neue IBM Blade-Computing-

Angebote für den Mittelstand

IBM hat neue BladeCenter-Angebote angekündigt, die sich insbesondere für kleine und

mittelständische Unternehmen eignen. Dabei wurde besonderer Wert auf Werkzeuge für ein

einfaches Management der IT-Infrastruktur zu vertretbaren Kosten gelegt.

Zu den Eckdaten der vorgestellten

BladeCenter-Neuheiten zählen:

ó Das „IBM Server Connectivity Module

for IBM BladeCenter“ ist ein

niedrigpreisiger Switch, der für mittelständische

Unternehmen und deren

Netzwerke geeignet ist, wenn nur

begrenztes Networking-IT-Wissen

verfügbar ist.

ó Die Verfügbarkeit von Windows

Management-Technologie, die es erlaubt,

das IBM BladeCenter mit der

System i-Unternehmensplattform zu

verbinden. Dabei werden die virtuellen

Speicher- Netzwerk- und Tape-

Ressourcen des System i eingesetzt,

um das Server Management für die

Windows-Plattform zu vereinfachen.

Zum Einsatz kommt dabei eine Industriestandard-iSCSI-Verbindung.

ó „Jump Start“ von IBM Global Services

ist ein neues Service-Angebot,

das Mittelständler beim schnellen

Einsatz der BladeCenter- Infrastruktur

unterstützt.

ó Von IBM Global Financing wird ein

neues Finanzierungspaket für mittelständische

Unternehmenskunden

und kleinere Beschaffungsvorhaben

von Fachabteilungen geschnürt, das

niedrige monatliche Zahlungsraten

ermöglicht.

Neue Werkzeuge für mittelständische

Unternehmen

„IBM stellt neue Werkzeuge für mittelständische

Unternehmen vor, die

darauf ausgerichtet sind, die Migration

der Kunden von ausufernden Server-

parks zu erleichtern und die Vorteile

eines integrierten Computing schneller

verfügbar zu machen,“ erklärt Axel

Schwarz, Market Manager System x,

IBM Deutschland. „Blade Server kön-

Die Branchen-

ERP-Lösung für den Mittelstand.

eröffnet...

…Ihrem Unternehmen ungeahnte Vorteile.

Weitere entscheidende Merkmale erhalten

Sie unter www.softm.com oder unter

089/14329-1197

nen mittelständischen Unternehmen

einfachere Lösungen und mehr Flexibilität

bieten, um im Wettbewerb mit

großen Unternehmen bestehen zu können

und gleichzeitig Innovationen voranzutreiben.“

Alles vom Partner

Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens

IDC zählt IBM mit dem

BladeCenter im 10. Quartal in Folge zu

den größten Blade-Anbietern weltweit.

Mittelständische Unternehmen zählen

zu dem am schnellsten wachsenden

Anwendersegmenten für Blade-Lösungen.

IBM Business Partner spielen

eine wesentliche Rolle beim Verkaufserfolg

für BladeCenter-Lösungen: Über

70 Prozent aller BladeCenter-Verkäufe

erfolgen über Business Partner.

Das neue Server Connectivity Module

for IBM BladeCenter und das

System i Windows Server-Managementfeature

sind ab sofort verfügbar, US-

Listenpreise beginnen ab 999 US$.

Energieverbrauch vorab berechnen

Die Energiekosten für den Betrieb und

die Kühlung eines BladeCenters stellen

einen wichtigen Faktor dar. Die IBM

stellt zur Berechnung des Energieverbrauchs

von BladeCentern ein kostenloses

Programm zur Verfügung. Die

Software kann unter folgendem Link

heruntergeladen werden:

Û www.ibm.com/systems/

bladecenter/powerconfig/ ó

www.ibm.de


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06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN

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MESSE AKTuELL

Die Fachmesse für IT-Lösungen im Mittelstand

Midvision 2006

Termin

21. bis 22. Juni 2006

Öffnungszeiten

9 bis 18 Uhr

Kontakt

Tel.: +49 721 3720-5000

Fax: +49 721 3720-2106

E-Mail: info@kmkg.de

Web: www.midvision.de

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

Eintrittspreise

€ 15,– Tageskarte

€ 8,– Tageskarte ermäßigt

(Fachschüler, Studenten)

€ 25,– Dauerkarte

€ 12,– Dauerkarte ermäßigt

(Fachschüler, Studenten)

Ort

Messe Karlsruhe · Messegelände

76287 Rheinstetten

Messeschwerpunkte

ó Kundenkontaktmanagement

ó IT-Sicherheit

ó Kaufmännische Lösungen bzw.

Ressourcen- und Produktionsplanung

ó Business Process Management

Aussteller

ó Software-Lösungen und

Anwendungen

ó Serviceleistungen (wie z. B.

Beratung, Fortbildung,

Personaldienstleistungen)

ó Hardware und Peripheriegeräte

ó Marktspezifische Produkte und

Lösungen für den Midrange-Markt ó


Branchenforen

Die Themenschwerpunkte der Fachvorträge orientieren sich

am aktuellen Bedarf der mittelständischen Betriebe und den

Anforderungen an IT- und Software-Lösungen:

Mittwoch, 21. 6. 2006

11 bis 15 Uhr

Branchenforum Maschinenbau und

Verarbeitende Industrie

(in Kooperation mit Südwestmetall,

dem Verband der Metall- und Elektroindustrie

Baden-Württemberg e.V.)

Die Themen:

ó Personal-Software zur Unterstützung

des Entgeltrahmentarifvertrages

ó Kundenbindung durch Software-Ein-

satz (CRM)

ó Service-Management und Reklamati-

onen

ó Digitale Betriebsprüfung und Archi-

vierung (GDPDU)

ó Prozessmanagement und -automati-

sierung

ó Datenschutz und Sicherheit

ó Software on Demand

ó Projektmanagement in virtuellen

Teams

ó Wissensmanagement

Donnerstag, 22. 6. 2006

9.30 Uhr bis 13.30 Uhr

Branchenforum Automotive

(in Kooperation mit Automotive

Engineering Network Südwest (AEN))

Die Themen:

ó RFID

ó Embedded Systems

ó Visualisierung

ó Supply Chain Management

ó Product Lifecycle Managment

ó Customer Relationship Management

ó Intelligentes Auto der Zukunft ó

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MESSE AKTuELL

Themenverwandte

Parallel-Veranstaltungen

Mittwoch, 21. 6. 2006

ó IBM Systems Breakfast Briefing 2006

(8.45 bis 13:00 Uhr)

ó Berlecon BPM-Event

ó IT-Info-Forum, neue IT-Weiterbildung

(IHK-Bildungszentrum Karlsruhe),

u.a. mit folgenden Vorträgen:

BITKOM- und KIBNET-Manager

Martin Schmidt referiert zum Thema

„Demografischer Wandel und IT-

Fachkräftemangel“ sowie über

„Europäische Entwicklungen und

Bedarf am IT-Arbeitsmarkt“.

Donnerstag, 22. 6. 2006

ó IBM Systems Breakfast Briefing 2006

(8.45 bis 13.00 Uhr)

ó Open Source Forum (14.00 bis

16.30 Uhr; Aktionshalle)

ó MFG Baden-Württemberg / Mittelstandsinitiative

ebigo.de und TASK,

das Transferprogramm zum Aufbau

von Software-Lieferketten:

„Lösungsorientierte Software-Szenarien

für den Mittelstand“ (10.00 bis

12.30 Uhr)

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

Darüber hinaus gibt es aktuelle

Vorträge zu den Themen CRM/ERP,

BPM und IT-Sicherheit auf den jeweiligen

Pavillons. ó


Forum Open Source

am 22. Juni 2006

Der Einsatz von Open Source Produkten

in mittelständischen Unternehmen

ist ein Thema auf der Midvision

2006. Hier werden am 2. Messetag

parallel zur IT-Fachmesse auf dem Forum

Open Source Lösungen von Fachleuten

anwenderorientiert präsentiert

und diskutiert.

Auf dem Programm stehen folgende

Themen:

14.00 Uhr

Begrüßung und Einführung der Referenten

durch Prof. Dr. Peter A. Henning,

Hochschule Karlsruhe

14.05 – 14.50 Uhr

MySQL – eine Open Source Datenbankalternative

Referent: Mike Wiedemann, MySQL

AKTUELLES ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

14.50 – 15.35 Uhr

OpenOffice – Textverarbeitung, Tabellenkalkulation

und Präsentation einmal

anders

Referent: Lothar Becker, .riess applications

15.35 – 16.15 Uhr

Open Source Trends zur Server-Virtualisierung

Referent: Markus Leist, IKOM Ingenieurbüro

für Datenschutz und Datensicherheit

16.15 – 17.00 Uhr

OpenCMS und OneOrZero – Open Source

Lösungen für Content Management

und Helpdesk

Referentin: Sandra Guckenhan, comundus

GmbH ó

Mit Stand heute haben sich über 100 Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet für die

Midvision 2006 angemeldet. Die Karlsruher Messe- und Kongress-gmbH erwartet zur Messe,

die vom 21. bis 22. Juni 2006 in der Messe Karlsruhe stattfindet, insgesamt ca. 130 Aussteller

und 5.000 Fachbesucher. Zentrum des Messekonzeptes bilden aktuelle mittelstandsbezogene

IT-Themen und die Fokussierung auf stark vertretenen Branchen in Südwestdeutschland: „Wir

konzentrieren uns auf die Business-Software-Themen, welche den Mittelstand besonders angehen:

IT-Sicherheit, Kundenkontaktmanagement, kaufmännische Lösungen sowie geschäftsprozessmanagement.

In diesem Jahr setzen wir den Fokus auf die Branchen Automotive und

verarbeitendes gewerbe, um unsere Messe noch anwenderorientierter zu gestalten,“ erklärt

gerald Böse, Sprecher der geschäftsführung Karlsruher Messe- und Kongress-gmbH. Einen

wichtigen Bestandteil der Midvision 2006 bilden darüber hinaus die Produkte und Services

rund um IBM System i.

Erstmals mit SAP und T-Systems

Erstmals in diesem Jahr präsentieren sich SAP und T-Systems auf der IT-Mittelstandsmesse.

„Zur Midvision 2006 präsentieren wir uns mit Lösungen, die sich besonders für den Einsatz in

mittelständischen unternehmen eignen“, erklärt Christine Rogge, Leiterin des Bereiches Marketing,

Communication & Sales bei T-Systems‘ Multimedia Solutions. „Zu unseren Themen

gehört beispielsweise die Entwicklung von Internet- und Intranet-Lösungen, die auf Microsoft

.NET-Technologie basieren, oder die Implementierung von Microsoft Desktop-Applikationen.

Als spezielles Live-Exponat demonstrieren wir unsere Erweiterungen zu Microsoft Dynamics

CRM 3.0 wie zum Beispiel Telefonie-Integration oder mobile Client-Anwendungen.“

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IT-Sicherheit auf der MiDViSiON

Informationsschutz

Mit der zunehmenden Abhängigkeit der Geschäftsprozesse

von der Funktionsweise informationstechnischer Systeme

kommt der Sicherheit dieser Systeme eine immer wichtigere

Bedeutung zu.

Das Thema IT-Sicherheit ist aufgrund

seiner anhaltenden Aktualität

wieder ein Schwerpunkt auf der

Midvision. Dirk Fox, Initiator der Karlsruher

IT-Sicherheitsinitative (KA-IT-Si),

erläutert im Gespräch mit der Karlsruher

Messe-und Kongress-GmbH (KMK),

wie es mit der IT-Sicherheit in mittelständischen

Unternehmen steht.

KMK: Welche Defizite in punkto IT-Sicherheit

treten bei mittelständischen

Unternehmen am häufigsten auf?

Dirk Fox: In mittelständischen unternehmen

gibt es oft keine klare Verantwortlichkeit

für IT-Sicherheit. generell

sind die Mitarbeiter nicht durchgängig

für Informationsschutz sensibilisiert.

Auch fehlt in den meisten Fällen ein

Aus- bzw. ein Notfallkonzept, das die Abhängigkeit

der geschäftsprozesse von

den eingesetzten IT-Systemen sauber

berücksichtigt.

KMK: Was empfehlen Sie diesen Unternehmen

bei der Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen?

Dirk Fox: Zuerst sollte ein IT-Sicherheitsbeauftragter

im unternehmen benannt

werden, der Ansprechpartner für alle

Fragen in Sachen IT-Sicherheit ist und

der die Maßnahmen in diesem Bereich

koordiniert und überwacht. unter seiner

Regie sollte ein „Business Continuity“-

Konzept, das am tatsächlichen Bedarf

ausgerichtet ist und im Fall der Fälle

auch funktioniert, umgesetzt werden.

um böse Überraschungen zu vermeiden,

ist es ratsam, das Konzept vorab zu testen.

Darüber hinaus sollten Mitarbeiter,

Dirk Fox

Initiator der

Karlsruher

IT-Sicherheitsinitative

über den Wert von Informationen und

unternehmensdaten informiert werden.

KMK: Mit welchen konkreten Problemen

kommen mittelständische Unternehmen

auf Sie zu?

Dirk Fox: Wir werden überwiegend

auf Verschlüsselungslösungen für Daten

auf Notebooks und e-Mails, auf die

Entwicklung von Security Policies und

Notfallplänen sowie auf unterstützung

als externer Datenschutzbeauftragter

angesprochen.

KMK: Was erwartet die Besucher, wenn

sie sich auf der Midvision über IT-Sicherheit

informieren möchten?

Dirk Fox: Auf der Midvision finden die

Besucher eine Auswahl von Anbietern

von IT-Sicherheitslösungen und -Dienstleistungen

aus der Technologie-Region

Karlsruhe. Am Stand der Karlsruher IT-

Sicherheitsinitiative können sich Interessierte

über weitere Anbieter informieren,

sie können sich mit konkreten Fragen an

IT-Sicherheitsexperten wenden und mit

ihnen Lösungsansätze diskutieren. Darüber

hinaus erhalten sie Hinweise auf

Aktivitäten und Veranstaltungen zum

Thema IT-Sicherheit und Informationsschutz.

ó

www.midvision.de

21

Das Beste aus

zwei Welten

Die ERP-Komplettlösung

für den Mittelstand

oxaion-Kunden erhalten einen gigantischen

Mehrwert an Funktionalität und

Know-how aus fast 30 Jahren ERP-Erfahrung.

Dazu eine völlig neu entwickelte

Software. Zukunftsoffen, skalierbar,

technologieunabhängig. Das Beste aus

zwei Welten.

Hohe Benutzerfreundlichkeit, auf den

Mittelstand abgestimmte und voll integrierte

Prozesse sowie neue Wertschöpfungspotenziale

sind weitere Argumente

für oxaion. Die offene Architektur garantiert

Zukunfts- und Investitionssicherheit.

Nicht zuletzt auch sinkende IT-Kosten.

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Messe Karlsruhe, 21. -22.6.06


22

MESSE AKTuELL

E-Programming, Security, serviceorientierte Grundhaltung

Fortbildung zur Midvision

Ständige Weiterbildung ist in dieser schnelllebigen Zeit, insbesondere innerhalb unserer

IT Branche, eine überlebensnotwendige Angelegenheit. Denn niemand wird morgen mit

den heutigen Methoden noch Blumentöpfe gewinnen können.

Auf der Midvision zeigt zum Beispiel

IBM, im Rahmen ihrer erfolgreichen

System Breakfast Tour, was

Hardware und Betriebssysteme moderner

Server heute leisten und möglich

machen. Insbesondere dann, wenn Ihre

EDV auf mehrere Plattformen setzt sollten

Sie mal reinschauen.

Auch der ITP VERLAG vermittelt im

Rahmen von nachmittaglichen Workshops

Wissen. Aber nicht nur, wie gewohnt

praktisch umsetzbares IT Know

how, sondern daneben auch mal was

... more than

software

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

ganz anderes. Sie kennen das doch:

Man ist für die Arbeitsergebnisse von

Projekten, Arbeitsgruppen oder ganzen

Abteilungen verantwortlich und dabei

auf die Mitarbeit von eigenen als

auch von Kollegen außerhalb dieser

Einheiten angewiesen. Der Workshop

„Wie gestalte ich nachhaltig eine serviceorientierte

Grundhaltung“ zeigt

Ihnen, wie Sie auf der einen Seite den

erforderlichen Team- und Service-Spirit

herstellen können und auf der anderen

Seite die Wahrnehmung der Qualität

WÜRTHPHOENIX Sylvestrix

Das Warenwirtschaftssystem für kleine und mittlere Handelsunternehmen

oder Großunternehmen mit kleinen Handelsniederlassungen

im In- und Ausland.

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Das modulare, webbasierte System für den Einsatz als Online-Shop

und eProcurement.

WÜRTHPHOENIX eProcurement

Die Mehrlieferantenplattform zur elektronischen Beschaffung mit

Abwicklung des Rechnungsprozesses und automatischer Übernahme

ins Warenwirtschaftssystem

Die Organisationslösung mit FIRSTspirit

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Aktualisierung von Internet-, Intranet-und Extranet-Websites.

Information Security

Erstellung von Risikoanalysen, Durchführung von Security Trainings

und Security Checks.

IT-Outsourcing/ASP

Management und Durchführung von IT-Diensten (Wartung, Support,

Hosting) und Servermanage-ment mit höchster Zuverlässigkeit.

Unsere technischen Entwicklungen sind das Ergebnis aus über 60 Jahren Erfahrung

der Würth-Gruppe im Handel. Diese Erfahrungen geben wir an unsere Kunden weiter:

Kompetent, sicher und kundennah.

Würth Phoenix GmbH Industriepark Würth, Drillberg 6 97980 Bad Mergentheim Tel. 07931/916000 Fax: 07931/916100

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ZÖGERN SIE NOCH?

Können Sie sich noch nicht entscheiden,

ob Sie nach Karlsruhe pilgern sollen? Auf

der Homepage vom MIDRANGE MAgA-

ZIN steht ein Kurzfilm für Sie bereit. Darin

laden der Chef der Messegesellschaft,

gerald Böse, uwe Witulski, Chef Server

Marketing von IBM und uwe Kutschenreiter,

Vorstand Oxaion zum Besuch der

Midvision am 21./22.6.2006 ein. Mit guten

Argumenten. Sehen Sie selbst!

www.midrange.de

Ihrer Arbeit nach außen besser kommunizieren.

Das erhöht die Wertschätzung

und verbessert Ihr Standing.

In klassischer Manier informiert

der Verlag über die Möglichkeiten mit

iSeries, oder System i „E-Programming“

zu betreiben. Sie erleben, wie Sie durch

den Einsatz von PHP-Programmierung

auf Ihrem Server dynamische Webdialoge

zaubern, die direkt auf Ihre DB2

zugreifen können. Das spart Doppelarbeit

und ermöglicht endlich eine einheitliche

Datenbasis.

Um ein Dauerthema, das wohl

aufgrund der vorliegenden Rechtsprechung

zu Haftungsfragen und der

Forderung von Banken zunehmend an

Brisanz gewinnt, geht es bei dem Workshop

„Wie schütze ich meine iSeries?“.

Die Teilnehmer erleben, wo sich die

Tücken des Objekts befinden und wie

diese Sicherheitslücken mit Bordmittel

geschlossen werden können.

Falls Sie sich näher für diese Themen

interessieren. Auf der Website

www.midrange.de/workshops erfahren

Sie mehr. Dort besteht auch eine Anmeldemöglichkeit.

Klaus-Dieter Jägle ó



Die User Group für den Mittelstand

COMMON – die IT-Interessenvertretung

für den Mittelstand ...

ist als weltweit größte Vereinigung von Benutzern der

IBM Informationstechnologie die Plattform für den aktiven

Erfahrungs- und Wissensaustausch.

COMMON ist aktiv ...

im ständigen Dialog mit IBM, verhilft zu rascher Hilfe bei

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vom 16.-18. November 2006 in Göttingen.

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Messe Karlsruhe

21. - 22. Juni 2006

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Dann lernen Sie uns kennen!

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

GUTSCHEIN


2

SCHWERPUNKT

In einem Fertigungsprozess fallen

gewollt oder ungewollt mehrere unterschiedliche

Produkte an, die so genannten

Kuppelprodukte. Bekannte

Kuppelprodukte sind etwa Gas, Benzol

und Teer, die zwangsläufig bei der Kohleverarbeitung

entstehen. Entstehen so

außer einem Hauptprodukt wirtschaftlich

verwertbare Nebenprodukte, kann

der Hersteller die Gesamtkosten für das

Hauptprodukt senken. Allerdings ist

neben einer flexiblen Produktionssteuerung

auch die betriebswirtschaftliche

Kalkulation nicht unproblematisch.

Über diese Problemlage sprachen

regelmäßig Teilnehmer von Workshops

und Kundenveranstaltungen der Berliner

Psipenta Software Systems GmbH,

einer 100-prozentigen Tochter der PSI

AG, – vor allem aus dem Bereich Automotive.

Also entwickelten die Berliner

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

PPS

Software verkuppelt

SUMMARy

neue Anwendungen, die sie komplett

in ihren ERP-Standard PSIpenta.com

integrierten. Jetzt lassen sich wie bei

der Kuppelproduktion zu einem Hauptprodukt

beliebig viele unterschiedliche

Nebenprodukte definieren.

Beispielsweise ist das Ausgangsmaterial

für Kurbelwellenlagerdeckel

ein Druckgussteil. Bei der Bearbeitung

entstehen in einem Arbeitsschritt Lagerdeckel

unterschiedlicher Größe für

verschiedene Kurbelwellen und damit

ein Hauptprodukt mit mehreren Nebenprodukten.

Dabei hat das Hauptprodukt

die Funktion, den Arbeitsplan, gemeinsame

Stücklistenpositionen sowie

das Verhältnis von Haupt- zu Nebenprodukten

zu bestimmen. Statt in mehreren

Arbeitsschritten nacheinander

stößt das Programm nun gleichzeitig

Bedarfsläufe an, optimiert die Materi-

Bekannte Kuppelprodukte sind etwa Gas, Benzol und

Teer. Sie entstehen zwangsläufig bei der Kohleverarbeitung.

Entstehen so wirtschaftlich verwertbare

Nebenprodukte, kann das die Gesamtkosten für das

Hauptprodukt senken.

Insbesondere für den Bereich Automotive baute die Berliner Psipenta Software Systems

GmbH Anwendungen der Serienfunktionalität in ihrer ERP-Lösung aus. Dabei richteten die

Entwickler ihr besonderes Augenmerk auf die Kuppelproduktion.

aleinkäufe und ermittelt die korrekten

Durchlaufzeiten.

Rechts-Links-Problematik

Betrachtet man die Produktion eines

rechten und linken Kotflügels, kann

einer der beiden noch einen Einfüllstutzen

für den Benzintank haben. So benötigt

ein Nebenprodukt außer der Basisstückliste

noch eine Stückliste extra. In

PSIpenta.com wird die Basisstückliste

in den Fertigungsauftrag kopiert, dort

lassen sich dann die entsprechenden

Änderungen vornehmen. Man muss

also nicht nach einer starren Struktur

fertigen, sondern kann jederzeit aktuelle

Bedarfe und Umstände berücksichtigen.

Ein weiteres Beispiel ist die so genannte

Rechts-Links-Problematik: Bei

einem Stanzvorgang werden aus einem


Blech zwei spiegelverkehrte Teile – etwa

rechte und linke PKW-Außenspiegel

– gefertigt. Bisher musste das zweite

Teil dem ersten irgendwie zugebucht

werden. Dies erledigt das Programm

nun nach dem Äquivalenzziffernprinzip.

Entstehen also drei Teile A und vier

Teile B aus einem Blech, verteilt das

System den Materialaufwand auch kostentechnisch

entsprechend.

Die Fertigstellung eines Produktionsauftrags

sowie die Gut- und Ausschussmengen

meldet das System

getrennt nach Haupt- und Nebenprodukten

zurück. Ist etwa ein Teil des

linken Kotflügels fehlerhaft geformt,

erfolgt die betreffende Rückmeldung.

Damit ist jederzeit ersichtlich, was etwa

nachproduziert werden muss. Ebenso

erfasst die Software die getrennte Lagerung

der unterschiedlichen Endprodukte.

Schnittstellen zu Lagerverwaltungsprogrammen

sowie zur Betriebs-

und Maschinendatenerfassung (BDE,

MDE) werden zurzeit standardisiert.

Effiziente Transparenz

Ausgehend von den Basisdaten im Artikelstamm

und den Stücklisten steuern

die neuen Funktionalitäten Einkauf,

Planung und Fertigungsaufträge. Aus

einem Kundenauftrag ergibt sich ein

Bedarf, der in Einkaufspositionen aufgelistet

wird, für die Fertigung wird

eine darauf basierende, vollständige

Planung erstellt. Ebenso bildet die Soft-

Definitionssache PPS

PPS ist die unscheinbare Abkürzung

eines der wichtigsten Werkzeuge

des Managements. Ohne Produktionsplanung

und Steuerungssysteme fehlt

der Blick für die Zukunft. Ich wiederum

erlaube mir eine kleine Abänderung, die

es meines Erachtens erst ermöglicht,

nicht nur Zukunft zu sehen, sondern

auch Zukunft zu gestalten. und das funktioniert

nur mit PPPS: der Prävention vor

Projektpannen und Störfällen. Das ist

kein verfeinerter, intelligenterer oder gar

noch besser geplanter Projektablauf,

nein. Das ist der umgang mit Faktoren,

die überhaupt nicht planbar sind – vor

allem mit dem Faktor Mensch. Hier gilt

das Motto: „Leben ist das, was passiert,

während du planst“. Letztendlich lebt

ein Projekt von Menschen, von Menschen

in verschiedenen Firmen, die ihre

Leistung offerieren, und von Menschen

in unternehmen, die erörtern, welche

dieser Leistungen erforderlich sind und

wie ein Projektnutzen möglichst effektiv

erzeugt werden kann. Budgets und

Manntage bzw. -jahre werden kalkuliert,

Pflichtenhefte verabschiedet und Mee-

tings anberaumt. Das Projekt läuft. und

dann passiert etwas, was der Albtraum

eines jeden Projektleiters ist. Das Projekt

verselbständigt sich quasi, es muss

nachjustiert werden, es läuft aus dem

Ruder. Woran liegt das? Vielleicht am

Faktor Mensch.

Es liegt vor allem daran, dass potentielle

Risiken und Fehlerquellen allzu

selten aktiv kommuniziert werden.

Schuldzuweisungen und Finger-Pointing

– nennen wir es lobbyistische Politik

– verhindert, auf den Punkt zu kommen

und Entscheidungen zu treffen. An den

Symptomen wird herumgedoktert, die

ursachen verlieren sich aus den Augen.

Hat das Projekt einen Sinn, auf

dessen Basis alle Beteiligten gewillt

sind, ihr Bestes zu geben? Ein Fundament

quasi, auf dem die Realisierung

der Interessen von Auftraggeber und

Auftragnehmer aufbauen? Nicht nur im

Sinne eines Austauschs von geld gegen

Pflichtenheftleistung, sondern im Sinne

von Projektvision und Philosophie. Ist

eine gemeinsamen Identifikation gegeben?

Wurde eine geisteshaltung von: „In

ware den gesamten Wertefluss für die

Endprodukte korrekt ab. Da die Berliner

die vorhandenen Chargenfunktionen

im Programm unter anderem durch

eine Chargenverfolgung über mehrere

Stufen, das Splitten und Zusammenführen

von Chargen sowie die Verwaltung

von Ursprungs-, Lieferanten- und Versandchargen

ergänzten, trägt PSIpenta.

com jetzt noch mehr zur Effizienz und

Transparenz in den Geschäftsprozessen

bei. Die Kalkulation wurde vereinfacht,

der Verwaltungsaufwand verringert

und die Kostenstruktur verbessert.

Volker Vorburg ó

PSIPENTA Software Systems gmbH, Berlin

www.psipenta.de

time, with in budget, above expetations“

geschaffen? Vorraussetzung ist natürlich,

dass der Projektleiter selbst über

die notwendigen Basics verfügt – sowie

über die Haltung, diesen Projekt-Spirit

zu erzeugen.

Stellen Sie sich vor, Ihr Projektleiter

versteht sich als eine Art unternehmenslenker,

der für einen definierten

Zeitraum Menschen unterschiedlichster

Kulturen, Motivation und Interessen

zusammenbringt. Aller menschlichen

Divergenzen zum Trotz erzeugt er eine

gemeinsame „Schaffensgrundlage“, auf

der alle Beteiligten sich persönlich einbringen,

sich ihres Wertes bewusst sind

und ihr kleines Ego zurückstellen.

Damit könnte der Turmbau von Babel

gelingen, früher als vom Zeitplan

gefordert, schöner und stabiler als jemals

erwartet – und zwar innerhalb des

Budgets, ohne zusätzliche Sonderkostenrisiken

durch den Faktor Mensch. Ich

denke, Projekt-Spirit ist das Fundament,

auf dem Zukunft gestaltet wird!

Christian Christ ó

06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN

2


26

SCHWERPUNKT

Produktion, Dokumentation und Kommunikation

Software für die Prozessindustrie

Das neue Release von SoftM Suite stellt im Bereich der Produktion neue Funktionen zur

Verfügung, um die Anforderungen der „Life Sciences“ (Lebensmittel, Pharma, Kosmetik

und Chemie) an das Qualitätsmanagement zu unterstützen.

Zur Optimierung des Supply Chain

Managements werden zusätzliche

Daten- und Kommunikationsstandards

unterstützt. In keiner anderen Branche

sind die Anforderungen an die Qualität

der Software, die Reglementierung

der Produktion entsprechend den Good

Practices (GxP) und die Dokumentationspflichten

so streng und detailliert

wie in der Pharmaindustrie. Nur wenige

Software-Anbieter stellen sich

überhaupt dieser Herausforderung,

zumal die gesamte Software-Entwicklung

einem aufwendigen Validierungsprozess

gerecht werden muss. SoftM

Suite ist für den Einsatz in der pharmazeutischen

Industrie optimiert und

durchläuft im Rahmen des Einsatzes

bei verschiedenen Pharmaherstellern

erfolgreich die erforderlichen Pharma-

Audits.

Prozess-Sicherheit

Mit dem neuen Release bietet die Lösung

den Unternehmen im Bereich

Life Sciences und speziell der Pharmabranche

die Möglichkeit, die elektronische

Archivierung der zu dokumentierenden

Informationen aus der

laufenden Produktion zu managen.

Ein zentraler Bestandteil des Produktionsmoduls

ist die Herstellvorschrift. In

ihr werden Rezepturen, Arbeitspläne,

Prozesswerte, Formeln und beliebige

Informationstexte verwaltet. Für die

Entwicklung neuer Produkte und deren

spätere Herstellung ist die Versionierung

mit entsprechenden Prüfungs-

und Freigabeverfahren implementiert.

Mittels elektronischer Unterschrift

inklusive Zusatzinformationen zum

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

betreffenden Vorgang in Electronic

Records sowie Audit-Trail erreicht der

Pharmahersteller Prozess-Sicherheit.

Jede Datenänderung kann so automatisch

dokumentiert und die gesamte

Drucken von der

iSeries / i5

auf allen

Netzwerkdruckern

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Änderungshistorie verfolgt werden. Neben

einer sicheren Archivierung kann

mit der elektronischen Signatur jetzt

der Nachweis erbracht werden, dass

die für Qualitätskontrolle und Protokollierung

verantwortlichen Personen die

elektronisch gespeicherten Dokumente

tatsächlich angefertigt bzw. geprüft

und unterschrieben haben.

SINFOS-Stammdaten integriert

Für die Hersteller von Lebensmitteln

und Konsumgütern ist es von großer

Bedeutung, in ihren Stammdaten jetzt

auch Daten für das firmenübergreifende

Stammdaten-Informationssystem

SINFOS verwalten zu können. Wer mit

großen Handelskonzernen und Einzelhandelsketten

oder auch Baumärkten

und Gartencentern ins Geschäft kommen

will, muss als Lieferant imstande

sein, Artikelstammdaten entsprechend

dem Branchen-Stammdaten-Pool SIN-

FOS bereitzustellen. Dazu wurde der

SoftM-Artikelstamm um die für SINFOS

benötigten Elemente erweitert.

Weiterhin unterstützt das neue

Release zusätzliche EDIFACT-Nachrichten

– wie z. B. Zahlungsavis, Empfangsbestätigung

(RECADV) und Speditionssammelnachricht

(IFCSUM).

Im Bereich Exportabwicklung wurde

das Atlas-System von Format Software

Service GmbH aus Dreieich integriert.

Bei sämtlichen Ausfuhrverfahren können

dabei alle zollrelevanten Vorgänge

nahtlos in die betrieblichen Abläufe

von SoftM Suite integriert werden.

Friedrich Koopmann ó

SoftM Software und Beratung Ag, München

www.softm.com


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06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN

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Integrierte Betriebsdatenerfassung

BDE trifft ERP

Dank eines integrierten BDE/ERP-Systems stehen der

Produktionsplanung bei Wohlhaupter immer aktuelle

Informationen aus der Fertigung zur Verfügung.

Als sich Wohlhaupter vor einigen

Jahren nach einer geeigneten ERP-

Lösung umschaute, gab es ein entscheidendes

Auswahlkriterium: Sie musste

eine Schnittstelle zu einer BDE-Software

aufweisen, die damals ebenfalls

gesucht wurde. „Ein ERP-System bei

einem produzierenden Unternehmen

ist nur dann komplett, wenn es auch

über Betriebsdaten verfügt“, begründet

Alexander Gilles, Geschäftsführer

von Wohlhaupter, die Vorgehensweise.

Die Wahl fiel schließlich auf oxaion der

Ettlinger oxaion ag und die BDE-Software

ALTER. In der Frickenhausener

Fertigung finden sich vier Terminals

des Herstellers Kaba Benzing, ausgestattet

mit Chip- und Barcode-Leser. An

den Terminals erfassen die Mitarbeiter

ihre Arbeitszeiten und melden ausgeführte

Arbeitsgänge aus der Fertigung

zurück. ALTER-BDE bereitet diese Daten

auf und überträgt sie an das ERP-

System oxaion. Beide Systeme sind auf

iSeries installiert.

ANWENDER

WOHLHAUPTER ist seit über 75 Jahren

Inbegriff für modulare Präzisionswerkzeugsysteme

in den Bereichen Ausdrehen/Feinbearbeitung

sowie Einstechen

– einschließlich Spanntechnik. Das Erfolgsrezept

des schwäbischen Familienunternehmens

heißt Innovation. Bahnbrechende

Entwicklungen sind beispielsweise

der automatische Wuchtausgleich

der BALANCE-Feindrehköpfe. Neben

einem hohen Qualitätsanspruch bezüglich

der Produkte legt das unternehmen

viel Wert auf Systemintegration und Investitionssicherheit

für den Anwender.

www.wohlhaupter.de

Meldung aus der Fertigung an die

Produktionssteuerung

Der Werkzeugspezialist fertigt hauptsächlich

Kleinserien, die durchschnittlichen

Losgrößen überschreiten selten

die 50. Die Frickenhausener haben eine

Vielzahl von Fertigungsaufträgen im

Bestand. Diese werden im ERP-System

verwaltet, hier findet die zentrale und

terminoptimierte Fertigungsplanung

bis auf den Einzelarbeitsplatz hin statt.

„Hakt es irgendwo in der Fertigung und

drohen deshalb Terminschwierigkeiten,

muss das unmittelbar im ERP-System

bekannt sein, um von der Planung

her darauf reagieren zu können“, so

Alexander Gilles. Aufgrund der BDE/

ERP-Integration sieht der Planer sofort,

wo Termin-Engpässe in der Fertigung

entstehen könnten. Für den Fall einer

Unterbrechung der Produktion liegen

feste, so genannte Referenz-Barcodes

vor. Damit kann beispielsweise der

Stillstand oder die Wartung einer Maschine

erfasst werden. „Sollte sich herausstellen,

dass man – beispielsweise

wegen Havarie einer Maschine – einen

Termin nicht halten kann, muss das

dem Kunden so früh wie möglich mitgeteilt

werden. Dazu muss es aber auch

dort bekannt sein, wo zum Kunden hin

gearbeitet wird, und das ist nun mal

das ERP-System“, sagt Alexander Gilles.

„Unsere Planung und Beschaffung

kann jederzeit durch oxaion auf Abweichungen

reagieren.“

oxaion Ag, Ettlingen

www.oxaion.de

www.e p o s g m b h.c o m

Offene Seminare

Workshops

Inhouse

iSeries / i5

Operating

Administration

CL, RPG & Cobol

SQL & DB2 UDB

Visual Age RPG

WDSC

JAVA

Websphere AppServ

Webfacing

Windows

iSeries Access

Linux

Installation

Konfiguration

Administration

Themen im Juni:

- Der VARPG Crash-Kurs

- CL-Programmierung

- Die iSeries als

heterogener Printserver

- SQL in der

Programmierung

- u.v.a.

EPOS GmbH

DV-Consult & Training

Weserstr. 81

28757 Bremen-Vegesack

Fon: 0421/65 99 80

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06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN

2


0

SCHWERPUNKT

Armaturenhersteller AWH nutzt ERP/PPS-System von ABAS

Auf Kurs mit ERP

Mit der Wende kamen neue Anforderungen: Um im Wettbewerb zu bestehen, musste der

ostdeutsche Armaturenhersteller AWH seine Fertigung und Prozesse optimieren.

Als hilfreiches Werkzeug diente

dazu die abas-Business-Software,

welche die Bereiche Serien- und Einzelfertigung

sowie Handel abdeckt. Der

Erfolg stellte sich schon nach kurzer

Zeit ein: Die Durchlaufzeiten wurden

gesenkt, die Kosten im Auftrags-Handling

reduziert und der Umsatz bei

konstanter Mitarbeiterzahl über Jahre

hinweg gesteigert.

ANWENDER

Armaturenwerk Hötensleben

GmbH (AWH)

Spezialisiert ist der sächsische Mittelständler

auf die Produktion von

Edelstahl-Armaturen für die Branchen

Pharma und Nahrungsmittel sowie Brauereien,

Biologie-unternehmen und Wasserversorgungsbetriebe.

Das Portfolio

umfasst unter anderem Ventile, Druckbehälter

und Dampfkesselkomponenten,

aber auch alle erdenklichen Variationen

von Rohren, Sieben oder Rohrschellen

für den Anlagenbau. Das komplette Programm

umfasst rund 40.000 verschiedene

Artikel der Standardfertigung, die

größtenteils ab Lager verfügbar sind.

www.awh.de

Im Zuge der Reorganisation bestand

1993 die Notwendigkeit der Einführung

eines modernen ERP-/PPS-Systems. Bis

dahin war eine betriebswirtschaftliche

Software auf einer AS/400-Rechenanlage

mit Schwerpunkt auf Verkauf und

Lager im Einsatz. „Wir entschieden uns

damals nach reiflicher Überlegung für

das ERP-System von ABAS, welches unsere

Anforderungen am besten abdeckte“,

erinnert sich Ingolf Wölk, EDV-Leiter

bei AWH.

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

Für AWH übernahm den Betreuungspart

die Berliner abas system

GmbH, die sich aufgrund ihrer Erfahrungen

aus Projekten in den Branchen

Maschinen- und Anlagenbau, Metallbe-

und -verarbeitung sowie im Handel als

idealer ERP-Berater herausstellte.

Das Unternehmen setzt auf eine

große Fertigungstiefe – alle Edelstahlprodukte

werden in Hötensleben hergestellt,

der Rest wird zugekauft. „Das

Gros der gefertigten Teile – rund 80

Prozent – geht auf Lager, dort halten

wir Waren für etwa neun Millionen Euro

verfügbar. Wir bieten unseren Kunden

einen Service rund um die Uhr,

da bei Anlagenstillständen so schnell

wie möglich Ersatzteile verfügbar sein

müssen“, erklärt der EDV-Leiter. Das

bedeutet eine enorme Herausforderung

für die Unternehmenslogistik, denn pro

Jahr gehen allein im 30 Kilogramm-Bereich

bis zu 35.000 Pakete auf Reise zu

den Kunden.

Alle Unternehmensbereiche und

Prozesse abgedeckt

Um diese hohen Anforderungen zu

bewältigen sind alle Module der abas-

Business-Software im Einsatz: von

Einkauf mit Bestellwesen über Lagerwesen,

Disposition, Waren- und Materialwirtschaft

bis hin zu Verkauf mit

Auftrags- und Rechnungswesen. Eine

tragende Rolle spielt die abas-Funktion

Materialwirtschaft, welche unter

anderem Lagerverwaltung, Losgrößenbildung,

Gebinde- und Seriennummernverwaltung,

Materialzuordnung

sowie Chargenverwaltung abdeckt. Das

Modul „Fertigung/PPS“ ermöglicht das

Erzeugen von Fertigungsvorschlägen

aus denen wiederum Betriebsaufträge

entstehen – gefolgt von rückmeldepflichtigen

Arbeitspapieren. Für Sonderaufträge

wird die Funktion „Manuelle

Fertigungsbuchungen“ genutzt.

Als zuverlässig und wartungsarm

haben sich sowohl das ERP-System als

auch die von den Berlinern installierte

Hardware erwiesen: Die abas-Business-

Software läuft unter dem Betriebssystem

Linux auf Maxdata Servern mit

einem Raid-System. Das ist eine absolut

zuverlässige Kombination, wie sich

über die Jahre hinweg zeigte.

In vielen Bereichen wird deutlich,

wie AWH durch optimierte Abläufe in

der Verwaltung und kürzere Durchlaufzeiten

in der Produktion in den vergangenen

Jahren trotz kontinuierlicher

Umsatzsteigerung die Mitarbeiterzahl

konstant halten konnte und damit immer

profitabler wurde. Die Privatisierung,

die Übernahme und die Neuausrichtung

eines ostdeutschen Traditionsunternehmens

führte zumindest in

diesem Fall zum Erfolg.

Steffen Herzog ó

ANBIETER

ABAS Software AG, Karlsruhe

Mehr als 1.700 Kunden entschieden sich

für ABAS als IT-Spezialist und für die integrierte

abas-Business-Software. Zu den

Kunden von ABAS zählen Topunternehmen

aus verschiedenen Branchen von

10 bis über 1.000 Mitarbeiter. Die Referenzliste

beinhaltet Namen wie Würth

Elektronik, Dortmunder Westfalenhalle,

Mafell, Robbe, Lufthansa LEOS oder Homa

Pumpenfabrik.

www.abas.de


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2

SCHWERPUNKT

MES – zwischen Highlight und Bagatellisierung

Ein wichtiges Instrument

Hohe Flexibilität, kurze Lieferzeiten, hohe Termintreue sind die Stichworte, die die

Fertigungsbetriebe heute umtreiben. Unter dem Wettbewerbsdruck globalisierter Märkte

bekommen diese Stichworte eine besondere Bedeutung.

MES (Manufacturing Execution

System) wird als wichtiges Instrument

gesehen, um die Wirtschaftlichkeit

von Fertigungsunternehmen zu

verbessern. Wirtschaftlichkeit ist dabei

eine Folge von Transparenz und Reaktionsfähigkeit.

In einem klassischen

Produktionsbetrieb wird ein über ERP

erstellter, mehr oder minder detaillierter

Produktionsplan in der Fertigung

abgearbeitet. Die Rückmeldung aus

der Fertigung – sei es durch manuelles

Aufschreiben oder durch automatisier-

Im Forschungszentrum in Jülich (www.

fz-juelich.de) ist jetzt Europas schnellster

Super-Rechner in Betrieb genommen

worden: Mit mehr als 16.000 parallel

arbeitenden Prozessoren ist er ebenso

kompakt gebaut wie ein menschliches

gehirn – und so arbeitet er auch. Von

dieser Art der künstlichen Intelligenz

sind unternehmens-Server mit ERP-Lösungen

zwar noch weit entfernt, aber

der Super-Computer steht für einen

eindeutigen, übergreifenden Trend: Die

Systeme werden intelligenter – und damit

wird es möglich, aus Daten Informationen

und aus Informationen Wissen zu

erschließen, was unternehmen international

wettbewerbsfähiger macht.

Als die unternehmens-Software

von der reinen Produktionsplanung

und -steuerung auf ‚ERP II’ mit Control-

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

te Datenerfassung – wird frühestens

im nächsten Planungslauf verarbeitet.

Ein geänderter Produktionsplan steht

damit meistens am nächsten Tag oder

später erst zur Verfügung. Der Zeitversatz

zwischen dem Eintreten einer ungeplanten

Situation und der Reaktion

auf die Situation ist nach heutigen Maßstäben

deutlich zu lang. An dieser Stelle

setzt der MES-Gedanke ein; er bietet

mit neuen Funktionalitäten die Möglichkeit

einer sofortigen Reaktion auf

ungeplante und unerwünschte Verän-

derungen in der Fertigung. Dazu erstellt

MES über manuelle und automatisierte

Datenerfassung ein aktuelles Abbild

der Fertigung, indem in sinnvollen und

der Anwendung angepassten Zyklen

Auftragsfortschritte zurückgemeldet

werden. Diese Ist-Situationen können

direkt mit den Sollzahlen verglichen

werden. Erkennbare Abweichungen

können dann sofort zu Reaktionen im

Produktionsverlauf führen.

MES ist damit der Mittler zwischen

den lang- und mittelfristigen

Von Daten zum Wissen

Kommentar von Christian Hestermann, Director of Product Management Open Systems bei Infor

ling-, Finanz- und Personalwesen sowie

SCM-, CRM- und e-Business-Funktionen

anwuchs, hinkte die Benutzerfreundlichkeit

hinterher: Wie kann man sich

in einem solchen Wust an Funktionalität

zurechtfinden? Inzwischen bringen

Workflow-Management und grafische

Oberflächen die nötige Intelligenz in

die Benutzerführung. Versetzt dazu ist

eine neue Form der Integration gestartet:

Von der Enterprise Application Integration

verlagert sich die Verknüpfung

von Funktionsblöcken und Services auf

Web-Services innerhalb von Service-

orientierten Architekturen. Diese Art der

Standardisierung bedeutet hohe Interoperabilität

und durchgängige Verfügbarkeit

von konsistenten Daten. Zuvor

getrennte „Datenfriedhöfe“ sind jetzt

verknüpft und stehen als Analysegrund-

lage zur Verfügung. Steigende Technologie-Performance

treibt dabei die Digitalisierung

des Wissens weiter voran,

indem alle Informationen für geschäftsprozesse

elektronisch verfügbar und als

Wissen nutzbar gemacht werden.

Damit nähern wir uns dem Ziel,

ERP-Systeme nicht länger als Prozess-

Maschinen zu bauen und zu betrachten.

Vielmehr geht es jetzt darum, die Denk-

und Arbeitsweise von Menschen zu

kopieren und neben den strukturierten

zusätzlich unscharfe Daten – etwa über

die Kundenentwicklung oder Produkthistorie

– einzubinden, um so ein wirklich

umfassendes Bild des gesamtbetriebs

und seiner geschäftsbeziehungen zu

schaffen. Dann können Dateien zu wertvollem

geschäfts- und Branchenwissen

werden.


Planungsszenarien eines ERP-Systems und

den in Echtzeit agierenden Maschinen- und

Anlagensteuerungen. Es ist damit auch ein

ideales Hilfsmittel zur Unterstützung des

Fertigungsmanagements. Einen Fertigungsbetrieb

kann man als eine Organisation in

drei Ebenen betrachten:

1. Unternehmensmanagement

2. Fertigungsmanagement

3. Automation

Die Ebene des Unternehmensmanagements

wird bestimmt von ERP-Funktionalitäten,

die mittel- und längerfristig Kunden-

und Betriebsaufträge gegen die durchschnittlichen

Kapazitäten des Fertigungsunternehmens

verplanen und das die Freigabe

dieser Produktionsaufträge vornimmt. Die

Ebene des Fertigungsmanagements hat die

vom ERP freigegebene Auftragslast mit den

real verfügbaren Kapazitäten durchzusetzen.

Die besondere Herausforderung ist dabei,

die verfügbaren Ressourcen wirtschaftlich

zu nutzen. Eine Fertigung läuft selten

wie geplant ab, so dass Ausfälle und Veränderungen

in den verfügbaren Kapazitäten in

bereitstehenden Materialien und Schwachstellen

in der Organisation möglichst schnell

berücksichtigt werden müssen.

MES als Integrationsplattform

MES ist in diesem Modell die Integrationsplattform

zwischen ERP und Automationsebene;

es benötigt demzufolge Schnittstellen

zu Maschinen und Anlagen. Diese Schnittstellen

werden benutzt, um von Maschinen

– beispielsweise von Waagen, Mengen, Qualitäten

oder auch Schwachstellen – Daten zu

erfassen.

Üblicherweise kann man hier entsprechende

Bibliotheken erwarten, die den einfachen

Anschluss auch an nicht standardisierte

Steuerungsprodukte und Maschinen

erlauben. Immer mehr Maschinen und Bearbeitungszentren

werden von den Herstellern

über eigene industrielle Bussysteme gekoppelt.

MES muss über die entsprechenden

Kommunikationsbausteine verfügen, um die

gewünschten Daten aus diesen Systemen

auszulesen. Wesentliche Schlagworte sind

in diesem Zusammenhang: OPC und Euro-

Map 63.

Erfassungsterminals spielen in MES-Systemen

eine wichtige Rolle. Sie waren in der

Vergangenheit reine Erfassungsgeräte und

werden heute immer mehr auch zu Informationsmedien.

Ein leistungsfähiges MES

sollte daher sowohl einfache Eingabegeräte

als auch PC-basierte Eingabe- und Informationsstationen

unterstützen. Diese neuen,

komplexen Erfassungsmedien ermöglichen

auch Online-Plausibilitätsprüfungen. Dadurch

kann „Datenschrott“ vermieden und

die Nachbearbeitung auf ein Minimum reduziert

werden. Die Informationsfunktionalität

von komplexeren und PC-basierten

Eingabegeräten kann dazu genutzt werden,

die Papierflut in Fertigungsbetrieben zu reduzieren.

Sie ist auch ein ideales Mittel, um

die Aktualität der in einem Fertigungsbetrieb

kursierenden Auftragsdaten deutlich

zu steigern. Ein elektronischer Auftragsbegleitschein

kann jederzeit ohne Aufwand aktualisiert

werden, was bei einem Auftragsbegleitschein

in Papierform ohne weiteres

nicht möglich ist.

Manufacturing Execution-Systeme sind

aus verschiedenen Wurzeln entstanden:

Feinplanungssysteme und Leitstände waren

die eine Quelle, BDE-, MDE-, DNC-Systeme

und CAQ-Systeme die jeweils andere.

Systeme zur Personalzeiterfassung und zur

Personaleinsatzplanung haben die fertigungsnahen

Anwendungen abgerundet. Der

MES-Gedanke konzentriert diese inselartigen

Ansätze aus der Vergangenheit zu gemeinsamen

Funktionalitäten. Nicht immer

wird MES in der vollen Ausprägung zum

Einsatz kommen müssen, so dass es sinnvoll

ist, MES-Systeme in verschiedenen Funktionsgruppen

zu betrachten.

Dr. Jürgen Kletti ó

CLICK TO

www.midrange.de

Weitere wichtige Informationen vom

MES-Profi Dr. Jürgen Kletti von der

MPDV Mikrolab gmbH zum Thema

MES gibt es in der Online-Ausgabe von

MIDRANgE MAgAZIN.

MPDV Mikrolab gmbH, Mosbach

www.mpdv.de

06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN


SCHWERPUNKT

Nachdem Individuallösungen sowohl

in der Erstellung als auch

im Unterhalt unbezahlbar wurden, war

der Hype auf Standard-Software besonders

groß. Egal ob branchenspezifisch

oder horizontal über eine Aufgabenstellung

– viele Software-Hersteller wollten

ihren Marktanteil durch möglichst

viele Standardfunktionen sichern. Das

Ergebnis: Für jede Unternehmensdisziplin

existiert eine große Zahl an vergleichbaren

Standardprodukten. Diese

Systeme verfügen über eine enorme

Anzahl an Funktionen, mit denen der

Anwender ohne ausführliche Schulung

nicht umgehen kann. Hinzu kommt,

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

SOFTWAREMODERNISIERuNg

SUMMARy

Business Process Management als Kern einer ERP-Lösung

Die Zukunft ist einfach

Jahrelang haben Software-Hersteller ihre Anwendungen mit hunderten von Funktionen

erweitert – und dabei die Benutzer und manchmal auch sich selbst überfordert. Dieser Trend

erfährt eine entscheidende Richtungsänderung. Die Zukunft wird wieder einfacher – eine

Entwicklung, welche die SorecoGroup mit ihrer ERP-Lösung und der Business Process

Management Plattform konsequent unterstützt.

dass durch die Systemvielfalt keine Anwendung

zur anderen passt.

Marktgetrieben anstatt funktionsüberladen

Individualität ist ein Erfolgsfaktor der

Zukunft. Doch dieser Erfolg stellt sich

erst dann ein, wenn Software-Lösungen

sich nach dem Anwender richten und

nicht umgekehrt. Die funktionalen Visionen

der Software-Entwickler spielen

nur eine untergeordnete Rolle. Viel

wichtiger ist es, dass der Anwender

diejenigen Funktionen bekommt, die

er braucht – in der richtigen Form, zur

richtigen Zeit und am richtigen Ort.

Individualität ist ein Erfolgsfaktor der Zukunft. Doch

dieser Erfolg stellt sich erst dann ein, wenn Software-

Lösungen sich nach dem Anwender richten und nicht

umgekehrt. Visionen der Softwareentwickler spielen

nur eine untergeordnete Rolle.

Der Erfolg einer Lösung wird sich also

künftig daran festmachen, ob sie sich

an das Unternehmen und seine Marktprozesse

sowie an den einzelnen Anwender

und seine Fachaufgabe anpassen

kann. Diese Herausforderung kann

mit herkömmlicher Standard-Software

nicht schnell genug bewältigt werden.

Wie sind Prozesse organisiert? Was

müssen Sie anpassen, um besser auf

die Bedürfnisse Ihrer Kunden zu reagieren?

Die SorecoGroup beantwortet

diese Fragen mit Hilfe von Business

Process Management. Ihre modernen

prozessorientierten ERP-Lösungen

lassen sich rasch und einfach an ver-

Foto: Frank Ungrad - FOTOLIA


änderte Abläufe anpassen und führen

den Anwender schrittweise durch seine

Fachaufgabe. Serviceorientierte Architekturen

(SOA) bilden dabei die Grundlage

oder den Baukasten. Der Anwender

setzt die Software-Bausteine innerhalb

seiner Prozesse einfach in die richtige

Reihenfolge.

Die Zukunft gehört individualisierten

Abläufen auf Basis von Standard-Komponenten.

Um diese Vision

systematisch umzusetzen, lässt Soreco

die herkömmlicherweise getrennten

ERP- und BPM-Welten miteinander

verschmelzen. Wichtigster Baustein

hierfür ist die BPM-Plattform Xpert.

ivy. Als fester Bestandteil der ERP-Lösung

Xpert.line legt Xpert.ivy ein Netz

aus individuellen Abläufen über die

betriebswirtschaftliche Anwendung.

Gleich einer virtuellen Stellenbeschreibung

bildet dieses Prozessnetz die

täglichen Arbeitsgänge der Anwender

Schritt für Schritt ab. Anschließend

überführt Xpert.ivy den grafischen Prozessfahrplan

in eine Web-Anwendung,

mit der die Anwender nun täglich arbeiten.

Die eigentlichen Software-Systeme

bleiben verborgen. Damit Xpert.ivy für

jeden Arbeitsgang die richtigen Funktionen

und Informationen zur richtigen

Zeit bereitstellen kann, enthalten die

einzelnen Prozessschritte mittels so

genannter Wizards ihre spezifischen

Informationen.

Beispiele: Erhält ein Datenbankschritt

die Information? Welche Datenbank

und welche Tabelle soll auf welche

Weise sortiert und gelesen werden?

Ergebnis: Die Funktions- und Anwendungsobjekte

von Xpert.line oder

auch von Drittprodukten der Soreco-Partner

werden in der benötigten

Reihenfolge zusammengesteckt. Die

Funktionsvielfalt der ERP-Anwendung

verschmilzt nahtlos mit der Ablaufsteuerung

der Geschäftsprozesse.

Renato Stalder ó

Soreco Ag, Schwerzenbach

www.soreco.ch

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6

SCHWERPUNKT

Software-Modernisierung überwindet proprietäre Systeme

Die neue Offenheit

Die Anforderungen an Enterprise-Software-Applikationen verändern sich fortlaufend. Neben

branchenspezifischen Funktionalitäten erwarten Anwender einen hohen Integrationsgrad

statt zahlreicher Einzellösungen.

Parallel zum Integrationsgrad steigt

der Anspruch an Verfügbarkeit und

Zugriffsmöglichkeiten: Informationen

aus dem Geschäftssoftware-System

sollten über Web-Browser, Portale und

gängige Desktop-Applikationen einsehbar

oder gar über mobile Endgeräte

abrufbar sein. Das hat Einfluss auf den

Markt und auf die Art und Weise, wie

die Modernisierung bestehender Software-Lösungen

vorangetrieben wird:

Traditionell gab es eine ganze Reihe

von branchenorientierten Anbietern,

die ihre Lösungen auf die IBM iSeries

ausgerichtet haben – wie beispielsweise

ehedem Mapics oder J.D. Edwards.

Die großen Marktführer wie SAP, Infor,

Oracle und inzwischen auch Microsoft

bieten– nicht zuletzt durch Zukäufe des

entsprechenden Know-hows – eine größere

Diversifizierung in punkto Plattformen

an. Das bedeutet für Kunden

mehr Auswahl, unter Umständen aber

auch weniger Investitionssicherheit

bei neuen Lösungsgenerationen, weil

sie bestehende Anschaffungen nicht

zwangsläufig weiter nutzen können.

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

Größe ist nicht alles –

Funktionalität auch nicht

Die Nischenanbieter, die die

andauernde Marktkonsolidierung

überdauert haben, können

zwar die Kundenanforderungen

an branchenspezifische

Lösungsfunktionen gut

erfüllen. Hohen Ansprüchen

aber an finanzielle Stabilität

oder Applikationen aus einer

Hand, die grenzübergreifend

implementiert und global genutzt, aber

vor Ort betreut werden können, werden

dann allerdings nur sehr wenige

dieser Hersteller gerecht. Genau hier

setzt ein Modell an, das der Software-

Anbieter Infor sehr erfolgreich betreibt

und das wegweisend für die Software-

Modernisierung ist: Um beide Aspekte

– Branchenwissen beziehungsweise

-funktionalität sowie starkes Rückgrat

und globale Reichweite eines Konzerns

– zu vereinen, ist ein finanzstarker Investor

gefragt, der technologisch gut

aufgestellte Hersteller unter einer Marke

zusammenbringt. Statt auf proprietäre

Einzellösungen zu setzen, bringen

offene Technologiestandards die nötige

Interoperabilität und die Möglichkeit,

neue übergreifende Erweiterungen zu

schaffen. Auf diese Weise kann gesichert

werden, dass neue Marktanforderungen

schnell in den Software-Lösungen

umgesetzt werden, gleichzeitig

aber die einmal getätigten Investitionen

mit Einführung einer neuen Lösungsgeneration

nicht gleich wieder

verpuffen.

Von Best-of-Breed zum Super-

Breed

Dieser Weg der Software-Modernisierung

lässt sich am Beispiel der Lösung

Infor Manufacturing Essentials for Automotive

nachvollziehen: Als Infor Manufacturing

Essentials for Automotive

zum ersten Mal auf den Markt kam, hieß

die Lösung noch Brain XPPS und wurde

von der Brain International AG vertrieben.

Im Zuge seiner Akquisitionsstrategie

kaufte das damalige Unternehmen

Agilisys, das erst später mit der Infor

Business Solutions auch deren einprägsameren

Namen übernahm, die Brain

International AG im Jahr 2002 auf. Die

Automobilzulieferer-Lösung, die über

eine sehr stabile User-Basis verfügt

und von 17 der 25 größten Zulieferer

der Welt genutzt wird, ist für den Einsatz

auf der IBM iSeries optimiert. Als

branchenorientierte Lösung entsprach

XPPS dem Fokus, den Infor auf die Fertigungsindustrie

richtet. Zudem hätte

Brain allein nicht mehr erfolgreich

wachsen können – mit den entsprechenden

Folgen für das Lösungsangebot

und die Anwender. Im Verbund mit

Infor wurde die Branchenerfahrung der

ehemaligen Brain-Mitarbeiter zu einem

wertvollen neuen Asset.

Tanja Hossfeld ó

infor global Solutions gmbH, München

www.infor.com


Basisprozesse der Software erhalten, Funktionen erweitern

Modernisierungsanforderungen

Wie können die Kernanwendungen erneuert und verändert werden – bei Minimierung

der Risiken, die sowohl mit neuen Technologien als auch mit der Migration auf die neuen

Plattformen einhergehen?

Viele Anwendungen, die die Geschäftsprozesse

der Unternehmen

unterstützen, werden seit Jahren verwendet

und sind schon in mehrfachen

Änderungszyklen an neue Anforderungen

angepasst worden. Die zugrunde

liegenden Technologien entstammen

den verschiedensten Phasen der

IT-Fortentwicklung: Cobol und RPGbasierte

Anwendungen aus der Phase

der Host-Rechner sowie C/C++ basierte

Anwendungen aus der Zeit der Client/

Server Architekturen.

Alles verWEBt

In Zeiten der Web-Technologien und

der Multi-Tier-Architekturen werden

Modernisierungsforderungen – insbesondere

bei der Integration von Altanwendungen

– laut. Wie können Funktionalitäten

aus den Kernanwendungen

in neuen Anwendungskomponenten

wiederverwendet werden? Kann auf diese

Funktionen überhaupt zugegriffen

werden – und wie? Die nun bevorzugte

Integration auf Anwendungsebene

wirft auch ein anderes Licht auf den in

der Vergangenheit oft implementierten

Integrationsstil auf Datenebene. Trotz

der in den vergangenen Jahren häufig

vorangetriebenen Anstrengungen im

Bereich Enterprise Application Integration

(EAI) werden in vielen Unternehmen

Geschäftsprozesse – wie Vertrieb

und Lieferung – auf diese Weise von

der IT unterstützt: Massendaten werden

von einer Anwendung zur Anderen

geschoben, dort bearbeitet und verändert

bzw. neue Daten werden hinzugefügt.

Wie können diese Verfahren nun

verändert und optimiert werden? Wie

kann gleichzeitig eine bessere Kontrolle

und Überwachung der Geschäftsprozesse

erreicht werden?

Risikoarmer Übergang

Aus Sicht nahezu aller Unternehmen

wäre eine Vorgehensweise wünschenswert,

die einerseits möglichst viele

schon bestehende Funktionen wiederverwendet

und einen sanften und

damit eher risikoarmen Übergang ermöglicht.

Andererseits aber öffnet die

IT-Landschaft den Unternehmen neue

Möglichkeiten und Technologien und

ermöglicht die Verschlankung, Optimierung

sowie Agilität der Geschäftsprozesse.

Wie immer man auch vorgeht:

Fordert man einen sanften Übergang

und verneint damit den Rip-And-Replace-Ansatz

oder fordert man den Erhalt

der Funktionskerne und damit die

Wiederverwendung, so muss man die

Altanwendungen aufbrechen und ihre

Funktionalitäten offen legen.

In den folgenden beiden Abschnitten

wollen wir Hilfsmittel vorstellen mit

denen Unternehmen über diese Hürde

springen können. Wir beschreiben und

diskutieren Architekturmuster, Methodiken

und Werkzeuge, die die Modernisierungsvorhaben

unterstützen und

in vielen Projekten bereits erfolgreich

eingesetzt wurden.

Modernisierung auf Basis von SOA

Das Thema, das viele Publikationen

und Diskussionen in den letzten Monaten

beherrscht hat, ist die Service-

orientierte Architektur (SOA) sowie ih-

re Umsetzung und Einführung in Unternehmen.

Die grundlegenden Prinzipien

von SOA sind inzwischen gut verstanden:

die Services stellen die Geschäftsfunktionen

zur Verfügung, es wird eine

lose Kopplung zwischen dem Requestor

und dem Bereitstellenden einer Funktion

angestrebt. Die Vermittlung des Aufrufs

inklusive Protokollauswahl und

Formattransformation übernimmt eine

spezielle Infrastruktur: der Enterprise

Service Bus (ESB). Dabei werden meist

Standard-Technologien eingesetzt.

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06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN


SCHWERPUNKT

Kontra SOA

Es wird oft gegen SOA angeführt, dass

ihre erfolgreiche Einführung eine umfassende

Veränderung und eine Neuorientierung

im Unternehmen erfordert.

Dies ist richtig, allerdings stellt eine

SOA-Infrastruktur auch wertvolle Hilfsmittel

für die Modernisierung von Altanwendungen

zur Verfügung und diese

haben daher einen eigenständigen Wert

für ein Unternehmen. Die ESB-Komponente

einer SOA vermittelt die Aufrufe

zwischen Requestor und Bereitsteller

einer Funktion und bildet damit eine

Façade für die Geschäftsfunktionen.

Dabei ist unerheblich, auf welcher Technologiebasis

die Geschäftsfunktion implementiert

ist. Ob Altsystem oder neue

Anwendungskomponente – ESB überbrückt

die Technologiegrenzen. Für Zugriffe

auf Altsysteme ist dabei ein ESB

auch immer mit Adaptern oder Agenten

für diese Systeme ausgestattet; außerdem

ermöglicht er die Transformation

der Aufrufe. Der IBM ESB – implementiert

durch die WebSphere Message

Broker Infrastruktur – unterstützt z. B.

eine Vielzahl von Adaptern zu Host-Systemen

(wie IBM zSeries CICS oder IBM

iSeries RPG) und kann XML-basierte

Aufrufe von neuen Anwendungskomponenten

in das Format der Host-Systeme

transformieren.

DIE ÜBERGANGSSITUATION

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

Was man mit Kapselung erreicht

Was ist nun durch diesen Zugriff und

die Kapselung erreicht? Durch die Definition

einer Facade und die Spezifikation

der Geschäftsfunktionen aus

Sicht eines Requestors wird die Altanwendung

einem Redesign unterworfen.

Von Vorteil dabei ist, dass die Sichtweise

eines Requestors der Funktionen

eingenommen wird: Welche Geschäftsfunktionen

sind erforderlich und welche

Eingangs- und Ausgangsdaten

sind nötig? Dadurch wird offenbar der

eigentliche Wert der Altanwendung

– die Menge der zur Verfügung gestellten

Geschäftsfunktionen – gemacht. In

diesem Vorgehen werden zudem die

Funktionen der Altanwendung kategorisiert:

Damit wird die Altanwendung

auch in sinnvolle Komponenten aufgeteilt.

Diese Komponentisierung in der

Schnittstelle zum Altsystem bildet nun

den Ausgangspunkt für eine schrittweise

Erneuerung der Anwendung.

Aus alt mach neu

Schritt für Schritt werden nun also

Zugriffe auf das Altsystem über die Facade

geleitet, wobei der ESB die Aufrufe

vermittelt. In einer weiteren Phase werden

dann – falls erforderlich – die Teilkomponenten

der Altanwendung nacheinander

durch neue Anwendungskom-

ponenten ersetzt. Wie geht man nun

aber mit den Daten um, die das Altsystem

immer noch in seiner Datenschicht

verwaltet? Muss man die Daten sowohl

in der Datenschicht der neuen Komponenten

als auch im Altsystem vorhalten

und synchronisieren? Auch für diese

Problematik liefern SOA-Infrastrukturen

Hilfsmittel. Ähnlich dem ESB,

der Funktionsaufrufe kapselt und den

Zugriff vermittelt, bieten Datenintegrationswerkzeuge

die Möglichkeiten,

Daten zu kapseln und Datenzugriffe zu

vermitteln. Datenzugriffe aus den neuen

Anwendungskomponenten werden

über die Facade der Datenintegrationsinfrastruktur

an die Datenhaltungsschicht

der Altanwendungen geleitet.

Spezielle Daten für die neuen Komponenten

können in neuen Datenbanken

abgelegt werden. Die SOA-Infrastruktur

für die Datenintegration (implementiert

beispielsweise durch IBM WebSphere

Information Integrations-Produkte)

stellt für die Komponenten eine konsolidierte

Zugriffsschicht zur Verfügung

und erlaubt zudem den Übergang von

der alten zur neuen Datenhaltung, falls

darauf die Altanwendung abgeschaltet

werden sollte. Die Situation in der

Übergangsphase ist in der Abbildung

dargestellt. Der Enterprise Service

Bus entkoppelt – mit Hilfe des Service

Wrappers – Service Requestor und die

funktionale Komponente, die zum einen

Teil aus dem Altsystem und zum

anderen aus neuen Service-Komponenten

besteht. Das Daten-Integrations-Tool

wiederum entkoppelt die Datenhaltung

von den funktionalen Komponenten.

Einar Karlsen, Dr. Ralf Bracht ó

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Weitere wichtige Informationen zum

Thema Softwaremodernisierung

gibt es in der Online-Ausgabe von

MIDRANgE MAgAZIN.


R.S. Consulting & Software GmbH nutzt oRPG von ML

Migration von RPg nach .NET

Der Schwerpunkt des Angebots der R.S. GmbH ist die Implementierung und der Betrieb von

ERP-Lösungen für den industriellen Mittelstand.

Start des Migrationsprojekts von

PROFID/2 mit oRPG nach .Net war

im Dezember mit gemeinsamer Formulierung

genauer Zielvorgaben und

Verteilung der Aufgaben. R.S. hat eine

sehr gute Übersicht über ihr Produkt

und diese ist für die Migration sehr

nützlich, vor allem dort, wo für ML Verständnisprobleme

beim Testen der Software

auftreten.

ML übernahm die Sourcen und

übersetzte sie, die Ergebnisse wurden

von R.S. getestet. Hierbei auftretende

Probleme wurden durch ein Trouble-Ticket-System

der ML dokumentiert und

bearbeitet. Die Zusammenarbeit funktioniert

weitestgehend über Internet. Bereits

Mitte Januar waren Teile der Applikation

unter .NET verfügbar. Ca. 5 Wochen

nach Projektbeginn wurde durch

die Beseitigung von Problemen ein

Durchbruch erzielt, die Erweiterungsprogrammierung

konnten beginnen.

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Die R.S. Consulting & Software

GmbH hat in zwei dreitägigen Schulungen

bei ML das Know-how erworben,

ihre Applikation unter .NET zu

erweitern und eine echte grafische

Windows-Oberfläche zu gestalten. Somit

wurde bereits im Februar mit der

Erweiterungsprogrammierung in C#

begonnen, die gesamte Software erhielt

innerhalb weniger Tage ein komplett

neues Oberflächen- und Bediendesign.

Highlight dieser .NET Anwendung

ist das Design in einer Windows-Oberfläche,

die bisherige Menüstruktur

wurde durch einen Navigator (Baumstruktur)

ersetzt, es wurden variable

Menüleisten, Iconbars und Pull/Down-

Menüs integriert, bestehende Crystal

Reports für Auswertungen des PRO-

FID/2 wurden eingebunden und Datawarehouse-Software-Pakete

wurden als

Viewer in die Anwendung integriert.

Frau Kuschel, Geschäftsführerin der

R.S., trägt die Verantwortung für das

Migrationsprojekt: „Durch die Entscheidung

für ML ist es uns gelungen,

unsere ERP-Anwendung PROFID/2 in

eine „echte“ Windows-Applikation zu

verwandeln und nicht nur – wie in der

Vergangenheit – eine GUI-Oberfläche

aufzulegen. Dies ist für uns ein großer

ideologischer Sprung. Wir können nun

die Vorzüge unserer geliebten AS/400

mit unendlichen Features aus dem

.NET-Umfeld erweitern. Wir freuen uns

sehr auf die weiteren Schritte, die Einbindung

des SQL-Servers und ASP. Unser

höchstes Ziel wäre eine Zertifizierung

unseres Produktes PROFID2NET

durch Microsoft.“ Milos Sarbajic ó

ML Software Entwicklungs-, Dienstleistungs-

und Vertriebsges. mbH, Ettlingen

www.ml-software.com

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SCHWERPUNKT

JAVA-basierte Lösungen seit 1998

Flashback

Wir kennen unsere Kerngeschäftsfelder

und haben schon sehr

früh mit der Umstellung unserer ERP-

Softwarelösung Movex auf Java begonnen,

da wir die Möglichkeiten, die diese

Plattform für mittelständische Produktions-

und Handelsunternehmen bietet,

erkannt haben. Unser Ansatz ist

es, dem Mittelstand die effizientesten

Werkzeuge anzubieten. Deswegen arbeiten

wir mit Technologien wie Java,

XML und SOA. Die Umsetzung von alt

auf neu erfolgte nicht in einem Schlag.

Es war eher eine allmähliche Eingliederung,

die alten Technologien sicher

und insbesondere nahtlos zu ersetzen.

Wichtig war und ist für uns immer, die

Investitionen und das Vertrauen unserer

Kunden zu schützen.

Mit Java bieten sich den Kunden

zahlreiche neue Möglichkeiten und Fähigkeiten

zur Modernisierung. Manche

möchten mit einem Portal starten, andere

entscheiden sich für eine Lösung

basierend auf Web-Services. Unsere

Strategie für die Zukunft ist, weiter

diesen Weg zu verfolgen. Ein gutes Beispiel

hierfür ist die Veröffentlichung

unserer Pläne zu Movex3, der dritten

Generation unserer Movex-Unternehmenssoftware,

die wir Mitte April

erstmals auf unserer User Conference

in den Staaten präsentiert haben. Diese

bietet – nicht zuletzt dank Java – in

die Tiefe gehende, branchenspezifische

Funktionalitäten, eine vereinfachte Interoperabilität

mit anderen Systemen

und Geschäftspartnern sowie eine insgesamt

verbesserte Nutzung.

Movex3 enthält den so genannten

ADA (Active Document Adapter), der

die Investitionen der Kunden in Movex

Java entscheidend beeinflusst. Sie

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

können nämlich so schneller, mit weniger

Risiko und zu geringeren Kosten

die Vorteile von SOA nutzen als sonst.

Ganz kommt SOA wegen der komplexen

Implementierung und den hohen

Kosten für mittelständische Unterneh-

Grafiken, Logos von

Ihrer iSeries / i5

ausdrucken.

Formulare auf der

iSeries / i5

schnell und leicht ändern.

Spool-Ausgabe für Fax,

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men oft nicht in Frage. Mit dem ADA-

Projekt bietet Intentia eine vernünftige

SOA-Strategie, die für den Mittelstand

genau passt, das sie Flexibilität bietet

und gleichzeitig ganz einfach zu implementieren

ist. Friedbert Schuh ó

RPG.NET steuert 5250

Koalition der

NewLook, bekannt als moderne

5250-Emulation mit GUI, und

RPG.NET, als Entwicklungswerkzeug,

arbeiten in einer Anwendung zusammen.

Das Ergebnis ist Effizienz und

hoher Bedienungskomfort. Andreas Göring

und Christian Neißl haben im Rahmen

eines Projekts dafür ein Beispiel

entwickelt und zeigen, wie man 5250-

Dialoge vom PC aus steuern kann.

CallCenter-Automation

Ein Anruf kommt rein, Sie wissen

schon wer am Telefon ist, automatisch

mit dem Telefonanruf öffnet sich ein

Windows-Programm zeigt Kundendaten

an und positioniert auch gleich

die iSeries-Kundenwartung auf den

richtigen Kunden.

Im Windows-Programm erfasst man

die Wünsche des Kunden und leitet seine

Anliegen auch gleich per e-Mail an

die dafür zuständigen Leute weiter, in

der iSeries Sitzung kann man sich von

den Stammdaten durch die kompletten

Bewegungsdaten bis hin zur Buchhaltung

bewegen, ohne durch zig Menüs

zu wandern.

APIs machen es möglich

Das bekannte TAPI liefert die Telefonnummer,

mit dem durch das

RPG-Programm der Kunde gefunden

wurde. Über RPG.NET werden die

Kundenstammdaten eingelesen und

angezeigt. Über NewLook API wird die

Kundenstammwartung aufgerufen und

der Kunde angezeigt. Das RPG.NET-

Programm bietet weitere Sichten auf

die iSeries-Stammdaten an. Aber nicht

durch Neuprogrammierung, sondern

durch Aufruf des entsprechenden Programms

auf der iSeries.


Modernisierer

Neuprogrammierung

nicht immer nötig

Natürlich hätten die Dialoge auch in

RPG.NET neu entwickelt werden können,

der Kunde hat sich aber dagegen

ausgesprochen, da der Bedienungskomfort

über die NewLook-Oberfläche

ausreichend ist. Neuentwicklungen

machen vor allem dort Sinn, wo der angebotene

Standard nicht mehr ausreicht

oder bereits überholt ist.

Steuern einer 5250-Emulation

NewLook liefert mit der Emulation ein

programmierbares Interface, das man

in RPG.NET-Projekte einbinden kann.

In einem NewLook-Makro wird die gewünschte

Funktion abgelegt, ähnlich

wie bei Word oder Excel. Die Makros

können über einen Editor bearbeitet

werden. Diese Makros sind über die

DLL AXNLLIB erreichbar. Das API stellt

die Methode RunMakro zur Verfügung,

an die der Name der gewünschten Aktion

übergeben wird. Es können aber

nicht nur fertig hinterlegte Makros

aufgerufen werden. Natürlich können

auch fertige Commando-Zeilen übergeben

werden. Dadurch gewinnt man die

Möglichkeit, einen Dialog über ein Windows-Programm

zu steuern.

Der NewLook-Client

Zeigt auch ohne jede Bearbeitung eine

Optik, die am Windows-Desktop zuerst

gar nicht als Terminal-Programm auffällt.

Mit etwas Bearbeitung kann man

natürlich Funktionalität und ein GUI-Erlebnis

nachbessern. Die Koexistenz von

RPG.NET-Programmen und NewLook ist

somit eine interessante Alternative zu

Migrationen.

Andreas Göring, Christian Neißl ó

Neues Gesicht für Ihre Anwendung

guI mit Mehrwert

System i-Anwendungen wurden in

vielen Unternehmen noch vor über

15 Jahren auf der S/36 entwickelt und

über die vergangenen Jahre stetig weiter

an die Geschäftsprozesse der Unternehmen

angepasst. Die Möglichkeit

dazu liefert das einzigartige Virtualisierungs-Konzept,

das IBM konsequent

in allen Modellversionen der Plattform

verwirklicht hat und das den Unternehmen

einen optimalen Investitionsschutz

bietet.

Doch so einzigartig die Architektur

auch ist: Die Abwärts-Kompatibität zu

altem Code hat ihren Preis. Das Benutzer-Interface,

das als textorientierte

Anzeigeeinheit entwickelt wurde, kann

nicht mehr an aktuelle Technologien

angepasst werden. Das Kommunikationsprotokoll

5250 OLTP bietet kaum

Möglichkeiten zur grafischen Erweiterung.

Mehrwert oder Farbanstrich?

Den Benutzern geht es bei einer Modernisierung

weniger um einen neuen

Anstrich der Anwendung sondern

vielmehr um die Generierung echter

Mehrwerte im täglichen Arbeitseinsatz.

Durch die hohe Integrationsmöglichkeit

moderner Benutzeroberflächen

kommt es zu weniger Medienbrüchen

zwischen einzelnen Systemen und

Programmen. Daten aus der System i-

Anwendung werden einfach in weitere

Systeme eingebunden, Dokumente und

Berichte werden automatisiert in Office-Produkten

erstellt oder die Anwendung

wird mittels Browser Client von

überall komfortabel bedient.

Serverisierung – Die GUIsierung

mit Mehrwert!

Ein grafisches Benutzer-Interface

für System i-Anwendungen ist durch

den Einsatz der richtigen Werkzeuge

schnell und kostengünstig zu realisieren

und erfordert dabei keine Änderungen

an den Programmen. Mittels

AX/ware Server Builder ist es möglich,

die bestehenden RPG- oder Cobol-Anwendungen

in echte Client/Server-Programme

umzustellen. Dieser Schritt

wird als Serverisierung bezeichnet,

wobei das 5250-Interface durch ein

XML-basiertes Client/Server-Interface

ersetzt wird.

Die Einschränkungen des 5250-

Protokolls sind durch XML überwunden,

neue Funktionalitäten sind in die

Benutzeroberflächen integrierbar. XML

ermöglicht zudem die einfache Integration

der Programme in weitere Systeme,

beispielsweise in Web-Portale. Der

offene XML-Standard ermöglicht zudem

Unabhängigkeit von Software-Lieferanten

und die Entwicklung eigener

XML-basierter Clients. Auch neue Architekturen

wie SOA, die Web-Services

als Grundlage benötigen, können somit

realisiert werden. Außerdem laufen die

Programme im Batch-Modus. Somit

können Unternehmen überdies günstigere

Server-Modelle einsetzen und die

interaktive Belastung der Server reduzieren.

Sascha Rinner ó

PKS Software gmbH, Ravensburg

www.pks.de

06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN

1


2

SCHWERPUNKT

Globalisierung: Nicht nur reden, sondern handeln

Produzieren im Ausland

Um auf internationalen Märkten konkurrenzfähig zu sein, sollten Unternehmen ihre

Produktionsfaktoren dort nachfragen, wo sie am günstigsten sind. Dies ist einer der Gründe,

warum bereits viele Firmen ihre Produktion ins Ausland verlagern.

Besonders bei der Offshore-Produktion

scheiden sich die Geister und

oft werden bereits widerlegte Vorurteile

bemüht, um die Argumentation

der Gegner zu stützen. Doch was steckt

nun wirklich dahinter?

Die Kosten

Im Vergleich zu den heimischen Produktionskosten

(Lohn, Sozialabgaben

und Aufwendungen für die Infrastruktur)

sind sicherlich die geringeren

Standort- und Entwicklungskosten die

größten Vorteile bei der Auslagerung.

Umso mehr – betrachtet man die gegenwärtige

Situation – gekennzeichnet von

einer allgemein schwachen Konjunktur.

Abhängig von der jeweiligen Projektart

und Größe sind bei der Auslandsproduktion

dagegen Kosteneinsparungen

von bis zu 50 Prozent möglich! Darüber

hinaus führt insbesondere die Offshore-Produktion

zu einer deutlichen

Senkung der Fixkosten. Denn mit der

Nutzung von Offshore-Dienstleistungen

lassen sich die personellen Ressourcen

innerhalb des eigenen Unternehmens

verlagern und damit die Fixkosten im

Bereich Personal in variable Kosten

wandeln.

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

Die Flexibilität

„Eventuelle Sprachbarrieren und kulturelle

Unterschiede werden durch unsere international

erfahrenen Mitarbeiter vor Ort gelöst. Zudem kann

eine lokale Vertretung im Land des Auftraggebers

das Auftreten von kulturellen oder kommunikativen

Schwierigkeiten schon im Vorfeld ausschließen.“

Rolf Stephan, Vorstandsvorsitzender der NIIT Technologies AG

Doch das Unternehmen spart nicht nur

Geld, sondern erhöht zusätzlich seine

Flexibilität und kann so auf Marktschwankungen

schneller reagieren und

aktive Zukunftssicherung betreiben.

Diese Flexibilität spiegelt sich auch

auf technologischer Ebene wieder: Bei

sich ständig verändernden Trends und

Neuerungen kann kein Unternehmen

sämtliches Know-how ununterbrochen

vorhalten: Mit Offshore lassen sich Applikationen,

Infrastrukturen oder Prozesse

für neue Firmenstandorte oder

Werke in kürzester Zeit realisieren und

Engpässe reduzieren.

Räumliche Distanz, Sprachbarrieren,

kulturelle Unterschiede und unterschiedliche

Zeitzonen erschweren die

Kommunikation. Diese

klassischen Argumente

der Offshore-Gegner

lassen sich leicht entkräften.

Gleiches gilt

für einen weiteren

wichtigen Grund der

Nearshore-Befürworter:

die vielfach großen

Unterschiede in der

Mentalität. Die modernen Kommunikations-

und schnellen Transportmöglichkeiten

minimieren die räumlichen

Grenzen und ermöglichen die schnelle

oft zeitgleiche Kommunikation und

den zeitnahen Besuch. Eventuelle

Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede

werden durch die Präsenz

international erfahrener Mitarbeiter

und Ansprechpartner vor Ort gelöst.

Zudem kann eine lokale Vertretung im

Land des Auftraggebers das Auftreten

von kulturellen oder kommunikativen

Schwierigkeiten schon im Vorfeld ausschließen.

Besonders entscheidend dabei,

dass sich die Partner in Fragen der

Sicherheit, des Datenschutzes und den

rechtlichen Belangen an europäischen

Richtlinien orientieren.

Qualität und Know-how

Rolf Stephan

Vorstandsvorsitzender

der NIIT

Technologies Ag

rolf.stephan@

niit-tech.de

Und wie steht es mit der Qualität? Gerne

wird behauptet, dass nur die Produktion

im eigenen Land, zumindest aber in

einem anderen europäischen Land eine

hohe Qualität verbürgt. Ungerechtfertigt,

denn Offshore garantiert höchste

Qualität durch die Verfügbarkeit qualifizierter

Software-Experten, welche

sich nach international anerkannten

Qualitätsstandards richtet. Dazu zählt

besonders die CMM-Zertifizierung (Capability

Maturity Model). CMM ist inzwischen

der entscheidende, international

anerkannte Standard für Software-

Qualität. Die CMM-Zertifizierung stellt

sicher, dass diese Unternehmen ihre

Prozesse zur Software-Entwicklung

oder -Beschaffung kontinuierlichen

optimieren. Dazu unterliegt CMM der

ständigen Beobachtung und Weiterent-


wicklung durch das SEI (Software Engineering

Institute, USA).

Und auch das viel zitierte Argument

von einem eventuellen Knowhow-Transfer

zum Dienstleiter oder gar

einem Know-how-Verlust beim Kunden

zieht heute schon lange nicht mehr,

die Kernkompetenz verbleibt stets

beim Kunden. Offshore-Dienstleister

wie NIIT fassen sämtliche Projekte zum

Beispiel komplett in einer Knowledge

Base zusammen und stellen diese dem

Kunden nach Abschluss des Projektes

zur Verfügung.

Und die Arbeitsplätze?

Mitentscheidend für die Auslagerung

und den daraus resultierenden Erfolg

der IT-Produktion ist nicht zu letzt auch

die Akzeptanz durch die Beschäftigten

im Inland, sehen diese doch in dem Offshore-Outsourcing

zunächst eine Bedrohung

ihres eigenen Arbeitsplatzes.

Entgegen dieser allgemeinen Meinung

erfolgt jedoch eher eine qualitative

Aufwertung ihrer Aufgaben durch eine

Beschäftigungsveränderung, denn das

Kerngeschäft und damit die Kompetenzen

bleiben im Inland. Die lokalen

Mitarbeiter werden jetzt eher in anspruchsvollere

Aufgaben wie Projektleitung,

Anforderungsanalysen oder

das Festlegen von Spezifikationen eingebunden.

Langfristig ein sicherer Weg

für den Erhalt von Arbeitsplätzen.

Offshore gehört damit zu den wesentlichen

Faktoren für die Zukunftssicherung

des eigenen Unternehmens.

Besonders mit der Offshore-Produktion

von IT-Projekten lassen sich enorme

Kostenvorteile bei gleichzeitig hoher

Qualität und Sicherheit erzielen. Die

Ergebnisse sind Konkurrenzfähigkeit

und vor allem Flexibilität, bezüglich

der Veränderungen und Anforderungen

des Marktes und der Technologie.

Rolf Stephan ó

NIIT Technologies Ag, Monheim

www.niit-tech.de

PEOPLE PROFILES & SOLUTIONS

IT-Unternehmen und ihre Lösungen

für den Mittelstand

People Profiles &

Solutions

Nachfolgend präsentieren wir leistungsfähige Unternehmen mit ihren

erfolgreichen und beispielhaften Lösungen. Wir würden uns freuen,

wenn Sie Anregungen und Informationen aus den Firmenprofilen für

Ihr Unternehmen gewinnen können.

Seite 44

www.dakoda.de

Seite 50

www.keos.de

Seite 47

www.portolancs.com

Seite 49

www.ssaglobal.com

Seite 45

www.imix.de

Seite 46

www.menten-gmbh.de

Seite 48

www.softwarepartner.net

Seite 50

www.tango04.com

06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN


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6 MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

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0 MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

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TECHNIK & INTEGRATION

Daten medienübergreifend archivieren und nutzen

Film ab

Gerade in der Langzeit-Archivierung ist ein Ende des analogen Zeitalters nicht in Sicht.

Im Gegenteil: Dokumente, die vor 50 Jahren auf Mikrofilm gebannt wurden, werden sogar

in Jahrhunderten noch genauso gut lesbar sein wie heute.

Viele Unternehmen archivieren

wichtige Informationen nach wie

vor auf dem Mikrofilm. Während die

digitale Datenspeicherung den betrieblichen

Alltag dominiert, gilt die Mikroverfilmung

in der Langzeit-Archivierung

bis heute als bewährte und wirtschaftliche

Methode. „Entscheidend

für die Wahl der geeigneten Archivierungsmethode

ist, dass bei langen Aufbewahrungsfristen

der Datenzugriff

immer systemunabhängig gewährleistet

bleibt“, weiß Claus-Michael Trapp,

Leiter des Sachgebietes Informationssicherung

an der Bayerischen Staatsbibliothek

und verantwortlich für die

Bestandserhaltung von Dokumenten.

„Mikrofilme könnten notfalls auch mit

Kerze und Lupe entschlüsselt werden“.

Die heutigen Anforderungen gehen

weit über die klassische Verfilmung

hinaus. Ein modernes Dokumenten-

Management verlangt nicht nur eine

sichere Datenarchivierung, sondern

auch eine integrierte Datenverwaltung

mit einheitlichem Zugriff ohne Medienbruch.

„Als Archivierungsmethode

erlebt die Mikroverfilmung in Kombination

mit modernen Scan-Methoden

heute eine Renaissance“, bestätigt

Thomas Rick, Geschäftsführer der auf

die Optimierung von Dokumentenprozessen

spezialisierten Behrens & Schuleit

GmbH. Neben der Digitalisierung

gehört die Mikroverfilmung zu den

Kernkompetenzen des Düsseldorfer

Dokumenten-Dienstleisters. Heute verzeichnet

das Unternehmen eine wachsende

Anfrage nach Dienstleistungen

im Bereich Mikrofilm-Scannen.

Analog speichern, digital nutzen

Wie können Archivdaten ohne Medienbruch

bereitgehalten werden?

Vor dieser Frage stand auch einer der

führenden Energieanlagenbauer, die

ThyssenKrupp Xervon Energy GmbH

aus Duisburg. Im Archiv stapelten sich

rund 150.000 Mikrofilmkarten mit

technischen Zeichnungen. Dokumente

sollten ohne lange Suchzeiten und von

mehreren Mitarbeitern zeitgleich bearbeitet

werden.

Deshalb entschied man sich, das

analoge Zeichnungsarchiv zu digitalisieren

und beauftragte Behrens & Schuleit,

alle Mikrofilmkarten einzuscannen,

auszulesen und zu indexieren. Nach

einer mehrstufigen Qualitätskontrolle

wurden die Digitaldaten in ein vorhandenes

elektronisches Archiv überführt,

um sie zugangsberechtigten Mitarbeitern

ortsunabhängig zur Verfügung zu

stellen. Christoph Bahn, Controller der

Xervon Energy, ist mit dem Resultat

sehr zufrieden: „Wir können jetzt auch

ehemals analoge Dokumente unmittelbar

einsehen und effizient in digitale

Arbeitsprozesse einbinden.“ Durch

deutlich reduzierte Recherche- und Abwicklungszeiten

macht sich die Digitalisierung

der technischen Unterlagen

schnell betriebswirtschaftlich bezahlt.

Schnelle Prozesse, effiziente

Lösungen

Auch die Dortmunder Stadtwerke stehen

in Sachen Archivierung vor großen

Herausforderungen: Sie sind gegenüber

den Rentenversicherungsträgern

zur Langzeitarchivierung von Personal-

und Lohnunterlagen verpflichtet. Aus

diesem Grund werden die Daten aller

Jahreslohn- und Abrechnungskonten

auf rund 11.000 Mikrofiches mit bis

zu 200 Einzeldokumenten gespeichert.

Im Gegensatz zu Mikrofilmen, die fast

ausschließlich Archivierungszwecken

dienen, wurden Mikrofiche in den 60er

Jahren als zuverlässige Arbeitsmittel

für die Datenerfassung und den Datenaustausch

entdeckt. Doch wenn heute

regelmäßig Anfragen zu älteren Lohnvorgängen

beantwortet werden müssen,

erschweren lange Recherchezeiten

nach Mikrofichen den Informationszugriff

erheblich.

Hier bieten sich durch moderne

Hochleistungs-Scanner neue praxisgerechte

Lösungen. Innerhalb von sechs

Monaten wurden alle Mikrofiches der

Dortmunder Stadtwerke digitalisiert.

Das Einscannen der vorhandenen Mikrofiches

macht den mühsamen Rückgriff

auf Originaldokumente überflüssig.

Aus Sicherheitszwecken werden

sie für eine Langzeit-Archivierung aber

noch parallel bereitgehalten. „Das Mikrofilm-Scannen

schlägt eine Brücke

zwischen analoger und digitaler Welt“,

so Thomas Rick von Behrens & Schuleit.

„In Kombination mit modernen

Hochleistungs-Scannern wird die Mikroverfilmung

noch viele Jahrzehnte

eine sichere und wirtschaftliche Archivierungsmethode

bleiben.“

Christina Zerres ó

Behrens & Schuleit gmbH, Düsseldorf

www.scan-service.de

06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN

1


2

TECHNIK & INTEGRATION

SOA – der Ball ist rund…

… diese Feststellung werden wir sicherlich im Jahr der Fußballweltmeisterschaft noch

mancherorts zu hören bekommen. Dass nicht nur der Ball rund ist, sondern in einem ganz

anderen Bereich „die Sache rund zu werden scheint“, ist der Gegenstand dieses Beitrags.

Es ist es bestimmt ein wenig weit

hergeholt, wenn man Fußball mit

SOA vergleicht – dem neuen „Phänomen“

der IT. S O A, die Abkürzung für

„Service Oriented Architecture“, hat

sich in den vergangenen Monaten zu

einem Brennpunkt in Sachen IT-Entscheidungen

und IT-Management entwickelt

– und das nicht nur bezogen

auf IBM und deren eServer. SOA legt

sich auch als Technik oder Philosophie

über die gesamte IT-Struktur. Man liest

und hört diesen Begriff immer häufiger

– doch was verbirgt sich eigentlich dahinter?

Bevor ich mit dem Erläutern

beginne, möchte ich so was wie eine

erste Hilfe in diese Welt geben, indem

ich die korrekte Aussprache darlege.

Der Fachmann spricht SOA als einzelne

Buchstaben aus – und nicht etwa als

„gelesenes“ Wort. Dies würde eventuell

im deutschen Dialekt zur Verwirrung

führen – so könnten vielleicht einige

Leser quasi ein „so ah“ interpretieren

(dem süddeutschen Idiom für „so

auch“). Doch lassen wir die sprachlichen

Besonderheiten und betrachten

wir das, was SOA eigentlich ausmacht

– oder zunächst besser einmal: was

SOA eigentlich ist.

SOA ist kein IBM Produkt

SOA ist keine IBM-bezogene Technik

oder gar ein IBM-Produkt. Es ist ein

Konzept, eine Philosophie, die in der

gesamten IT-Welt gegenwärtig zu sein

scheint. Seit geraumer Zeit findet man

bei den „Großen“ in dieser IT-Welt mehr

und mehr Hinweise auf SOA-Fähigkeit

oder SOA-Unterstützung. Neben IBM

sind das zum Beispiel auch Microsoft,

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

SAP oder Oracle (um nur einige wenige

zu nennen), die ihre Produkte – ähnlich

wie IBM – seit Jahren auf Service-Orientierung,

die mit SOA verbunden ist,

abstimmen.

„Objektorientierung“ oder auch

„Web-Services“ sind nur Beispiele für

Vorboten, die auch die IBM in den letzten

Jahren in Richtung SOA auf den Markt

gebracht hat. Zwar nicht zwingend mit

SOA anzuwenden, bieten sich Web-

Services optimal für die Einbindung in

eine SOA-Umgebung an. Web-Services

lassen sich in den unterschiedlichsten

Teilbereichen des System i5 und der

übrigen eServer wiederfinden. Andere

Techniken, die für den Einsatz von SOA

prädestiniert sind, finden wir in Form

von CORBA (Common Object Broker Architecture)

oder auch EJBs wieder. Sollte

sich jetzt der bodenständige getreue

RPGler in diesem Fremdwort-Wirrwarr

nicht mehr wiederfinden, dem sei gesagt:

auch RPG ist – bestimmte Voraussetzungen

einmal unterstellt – SOA-fähig!

Sicher ist SOA im Wesentlichen auf

neue Technologien ausgerichtet, aber

das bedeutet nicht zwangsläufig die

Aufgabe der seit Jahren bewährten RPG-

und/oder Cobol-Anwendungen – im Gegenteil.

Denn der Sinn und Nutzen von

SOA liegt in der Wiederverwendung von

Komponenten; in welcher Sprache diese

erstellt wurden ist dabei zweitrangig.

SOA ist keine neue Technologie

SOA beschreibt an dieser Stelle keine

neue Technologie, wie es in der Vergangenheit

beispielsweise WebSphere gemacht

hat. (Obwohl, wie wir später sehen

werden, dass WebSphere auch eine

Komponente von IBM ist, die genau in

Richtung SOA ausgerichtet ist. So stellt

zum Beispiel der WebSphere Business

Modeler die Basis für Modellierung und

grafische Verarbeitung von Geschäftsprozessen

und deren Umsetzung mit

vorhandenen IT-Komponenten dar.)

Definition der Geschäftsprozesse

SOA beschreibt ein Konzept – eine

grundlegende Definition der Realisierung

der Anforderungen. Ausgangsvoraussetzung

dafür bilden die

Geschäftsprozesse, auf deren Basis

mit vorhandenen und wiederverwendbaren

Services und Komponenten die

Anforderungen modelliert werden. Die

Anforderungen lassen sich dabei nicht

mehr nur mit Hilfe eines oder einiger

weniger Programme realisieren, sondern

werden auf Basis von Fragmenten

zu einer Einheit zusammengefügten.

Fragmente können dabei unabhängige

Dienste, Programme, Module oder auch

Services sein.

Dabei werden gleich mehrere Ziele

verfolgt, die zudem auch als wesentlicher

Nutzen für den Einsatz von SOA

herausgestellt werden können:

ó Mehrfachverwendung vorhandener

Software-Komponenten bzw. Services

ó Optimierung und Vereinfachung der

Geschäftsprozesse

ó Schnelles Reagieren auf Veränderungen

der Anforderungen innerhalb

der Geschäftsprozesse

ó Steigerung der Flexibilität

Objektorientierung

Kommt Ihnen beim Lesen dieser

Punkte nicht auch zwangsläufig die


Assoziation zur „Objektorientierung“

in den Sinn? Nein, es ist nicht nur eine

Objektorientierung auf Programmebene,

mit der eine Wiederverwendbarkeit

verbunden ist. Objektorientierung bietet

sich zwar auch für den Einsatz mit

SOA an, aber SOA geht wesentlich weiter

als über den Basisansatz auf Objekt-

bzw. Programmebene. SOA dient der

Modellierung der Geschäftsprozesse,

deren Realisierung und Optimierung

im Vordergrund stehen. Zwar lassen einige

Fachleute verlauten, SOA sei „ein

Management und kein Technologiekonzept“,

was jedoch – schaut man sich

SOA einmal genauer an, nicht wirklich

zutrifft. Es ist vielmehr eine Kombination

beider Bereiche.

Komponenten als Dienste und

Services

SOA besteht aus vielen kombinierbaren

Komponenten, die als Dienste, Services

oder Programme miteinander verbunden

oder aber koordiniert miteinander

zusammengefügt werden können.

Damit will man in Zukunft die individuelle

Programmierung und die Erstellung

von Programm-Giganten minimieren

und die Realisierungszeiten für

neue Anforderungen auf ein Minimum

beschränken – unter anderem mit dem

Ziel, eben auch schnell auf neue Anforderungen

reagieren zu können und so

gegenüber möglichen Mitbewerbern

die Nase immer ein wenig weiter vorn

zu haben.

Deshalb empfiehlt es sich auch für

die klassischen RPG-Anwender: Denken

Sie einmal über einen modularen

Aufbau der Programme nach (wenn Sie

dies nicht bereits in der Praxis realisiert

haben) und schaffen Sie so eine

Basis für die SOA-Fähigkeit ihrer Anwendungen

– die Technik dazu steht Ihnen

seit einigen Jahren zur Verfügung!

Wer glaubt, „ab sofort machen wir

SOA“ – sollte Vorsicht walten lassen.

Denn ein SOA-Projekt lässt sich wirklich

nur in sehr wenigen Fällen als eine

Art „Big Bang“ in einem Unternehmen

realisieren. Gerade in der iSeries-Welt

herrschen noch „urständig“ gewachsene

Programmstrukturen vor. Und

doch: ein Anfang mit SOA kann in der

Tat einfach sein – allerdings liegt hier

die Kunst in einem kleinen und überschaubaren

Anfang. Versuchen sie

einfach, einen einfachen Geschäftsprozess

zu definieren und mit Hilfe

der verfügbaren Dienste, Services und

Programmkomponenten abzubilden.

Sollten letztere noch zu starr vorhanden

sein (weil sie nach alten Techniken

und Methoden entwickelt wurden),

dann versuchen Sie diese in einzelne

Module oder Prozeduren umzustellen.

Sie werden schnell erkennen, dass

dies nicht wirklich sonderlich schwer

ist. Trotzdem können weite Teilbereiche

bestehender Programmlogik auch zukünftig

unverändert genutzt werden.

Es ist nicht mehr der Trend – „Wir führen

eine neue Software ein“ oder „Wir

müssen etwas komplett neu entwickeln“

oder „Das kostet Monate, wenn

nicht Jahre“ – nein, es ist der Ansatz

von simplifizierten Anforderungen, der

damit verbundenen Realisierung sowie

der Optimierung von Synergien.

SOA ist kein Muss in Bezug auf einen

Wechsel in die Welt von Java und

WebSphere, obwohl gerade dort viele

Einsatzbereiche und Möglichkeiten

durch den Einsatz von SOA bestehen.

Auch Unternehmen, die beispielsweise

gewachsene RPG-Anwendungen weiterhin

einsetzen wollen und diese durch

geschickte Kombination mit neuen

Komponenten „aufpeppen“ möchten,

dürften schnell den Nutzen dieser Methode

für sich erkennen.

Jörg Zeig ó

CLICK TO

www.midrange.de

Weitere wichtige Informationen vom

IT-Profi Jörg Zeig zum Thema SOA

gibt es in der Online-Ausgabe von

MIDRANgE MAgAZIN.

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06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN


TECHNIK & INTEGRATION

Drucken im Netz rechnet sich

IPDS Software-Drucker-Clients

Equipment- und Material-Einsparungen, höhere Wirtschaftlichkeit, mehr Zuverlässigkeit

und Wiederholgenauigkeit sind Prämissen, die Unternehmen heute verwirklichen. Solche

aktuellen Anforderungen hatte die CSP Computer Schnittstellen Peripherie GmbH im Focus,

als sie die Neuentwicklung für unternehmensweite Druckkonzepte im Netzwerk vorstellte.

IPDS und SCS Software-Drucker-Client

ist eine Software, welche IPDS

oder SCS Host-Datenströme auf die

unterschiedlichen Druckeremulationen

von Laser, Matrix und Etikettendrucker

konvertiert. Laser-, Matrix-, oder Etikettendrucker

werden mit Standard-Ethernetschnittstellen

im Netz installiert. Alle

entsprechenden IPDS Software-Dru-

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

cker-Clients können auf einem vorhandenen

Server installiert werden. Dies

erleichtert die Administration, Konfiguration,

Software-Wartung und das Software-Updating

für die unternehmensweiten

Drucker erheblich. Gegenüber

alternativen Software-Konzepten leistet

diese Software einen höheren Datendurchsatz;

es können beliebig viele Cli-

ents pro Server – abhängig von dessen

Leistung – installiert werden. Hierbei

steht der Investitionsschutz im Vordergrund.

Gegenüber herkömmlichen

Hardware-Lösungen – wie z. B. IPDS

SIMM Modulen – wird die Software

einmalig investiert. Ein entsprechender

Software-Subscription Vertrag sichert

die einwandfreie Funktion der Lösung


auf Jahre. Alle Netzwerkdrucker bieten

in Verbindung mit den Drucker-Clients

ein einwandfreies Rückmeldeverhalten

zum System i5. Somit sind Datenverluste

ausgeschlossen.

Bei der Software-Lösung für Server

unter Windows 2000, XP oder Server

2003 stehen die Konverter in Form

eines Server-Dienstes zur Verfügung.

Der Rechner wird durch den Einsatz

des Konverters aus Sicht des Netzwerks

zu einem Printserver für mehrere Drucker.

Der Konverter steht damit allen

Benutzern im Netzwerk zur Verfügung.

Die Konfiguration der Konverter erfolgt

unter Zuhilfenahme eines eingebauten

HTTP-Servers und kann damit praktisch

von jedem Rechner im Netzwerk

aus erfolgen. Ein eventuell auf dem

Server bereits installierter HTTP-Server

wird nicht angetastet und kann ohne

Probleme parallel weiterbetrieben

werden. Für die zentrale Überwachung

durch einen Administrator stehen

entsprechende HTTP-Seiten zur Verfügung.

Zusätzlich können bei Bedarf

SNMP-Traps zu allen wichtigen Statusänderungen

und Fehlermeldungen

versandt werden. Mit einem entsprechenden

SNMP-Monitor lassen sich

so alle Konverter (auch die weiterer

Server) überwachen. Abhängig von der

Art des Konverters werden verschiedene

Netzwerkprotokolle unterstützt.

Während IPDS ausschließlich mit dem

PPR/PPD-Protokoll nutzbar ist, werden

in allen anderen Fällen die Protokolle

RAW und LPR/LPD unterstützt.

Bei der Kommunikation mit dem

Drucker gibt es genau wie bei der

Software für Arbeitsplatzrechner zwei

Möglichkeiten:

1.) Der Konverter stellt die konvertierten

Druckdaten in eine Druckerwarteschlange

des Windows-Systems.

Von dort werden sie dann, eventuell

zusammen mit Druckaufträgen aus

anderen Quellen, zum Drucker gesendet,

sobald dieser verfügbar ist. Fehlermeldungen

des Druckers gehen an

den Server. Auf diese Weise lassen sich

sowohl lokal am Server angeschlossene

Drucker (LPT, USB, COM) betreiben als

auch alle Netzwerkdrucker, die auf diesem

Server konfiguriert sind. Dabei ist

das verwendete Netzwerkprotokoll für

den Konverter völlig ohne Belang, da

die Übertragung zum Drucker vom Server

gesteuert wird. Für den druckenden

Rechner ist der Ausdruck beendet, sobald

der Konverter die Druckdaten vollständig

übernommen und quittiert hat.

Wann allerdings der Ausdruck tatsächlich

auf dem Papier ist, kann er nicht

feststellen. Fehlermeldungen des Druckers

gibt es prinzipiell nicht; die durch

die Konverter simulierten Drucker sind

nie offline und haben immer Papier.

2.) Der Konverter nimmt in dem

Augenblick, in dem ein Druckauftrag

bei ihm aufläuft, über das Netzwerk

Kontakt mit dem Drucker auf. Ist der

Drucker verfügbar und bereit, hängt

sich der Konverter quasi als ein Relais

zwischen den druckenden Rechner und

den Drucker. Somit ist der druckende

Rechner über den Zeitpunkt des

tatsächlichen Ausdrucks informiert.

Der Konverter selbst ist dabei für den

druckenden Rechner transparent. Fehlermeldungen

des Druckers werden an

den druckenden Rechner weitergeleitet,

so dass dieser darauf reagieren kann.

Bei dieser Art des Druckeranschlusses

müssen allerdings die beiden beteiligten

Netzwerkverbindungen das RAW-

Protokoll benutzen.

Die Druckleistung eines Servers ist

naturgemäß sehr stark davon abhängig,

welche Dienste sonst noch auf dem

Server laufen. Ein aktueller Server,

der ausschließlich für convert4print

zur Verfügung steht, bringt es auf eine

Gesamtdruckleistung von 6.000 Seiten

pro Minute. Rüdiger Peschke ó

CSP Computer Schnittstellen Peripherie gmbH,

Rodgau

www.csp-gmbh.de

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06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN


6

TECHNIK & INTEGRATION

Einstieg in die Objekt-Orientierung für RPG-Programmierer

Objektorientierung in RPg.NET

Der Umstieg von der prozeduralen in die objektorientierte Programmierung ist eine

beachtliche Hürde. Da diese Technologie eine große Umstellung in allen Belangen eines

Projekts verlangt, ist bei Einführung von Objekt-Orientierung (OO) Vorsicht geboten.

Durch die Menge an neuen Verfahren,

Regeln und Notwendigkeiten

gibt es auch viele Möglichkeiten, Projekte

zum Scheitern zu bringen. Bei

erfolgreicher Anwendung von OO-Konzepten

werden Sie aber in der Lage

sein, wiederverwendbare Programme

zu erstellen, die Ihnen die Wartung und

Erweiterung von Projekten erleichtern.

Nur keine Euphorie

Wenn Sie in einer Umgebung programmieren,

die OO-Techniken ermöglicht,

heißt das noch lange nicht, dass Sie

objektorientiert programmieren. Wenn

Sie Objekte nur benutzen, programmieren

Sie noch nicht objektorientiert.

Wirklich objektorientiert programmieren

Sie erst dann, wenn Sie OO-Sprachmittel

– wie Klassen, Vererbung, Kapselung

etc. – in Ihren Programmen

einsetzen. Mit OO lassen sich Projekte

toll umsetzen, wenn man richtig an die

Sache herangeht. Allerdings kann man

das nicht von heute auf morgen, auch

erfahrene Programmierer sollten für

den Einstieg genug Zeit einplanen.

1 CLICK-EREIGNIS AUF BUTTON „NAME“

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

Kleine Schritte

Zuerst die Theorie und dann die Praxis!

Nur kontinuierliches Lernen mit

aufbauenden Übungen bringt Sie im

Thema weiter. Kaum ein RPG-Programmierer

wird Zeit haben, an monatelangen

Schulungen teilzunehmen oder

SUMMARy

Dieser Beitrag soll zeigen, dass Sie mit

Ihrem RPG-Wissen in der Lage sind, objektorientierte

Konzepte umzusetzen.

vor einem Projekt eine akademische

Ausbildung in OO zu absolvieren. Deshalb

sollten Sie für den Start von OO-

Projekten externe Kompetenz zu Rate

ziehen und das richtige Werkzeug wählen.

Eine gut geeignete Umgebung wie

RPG.NET begleitet Sie vom Einstieg bis

zum professionellen Umgang mit der

OO-Technologie. In RPG.NET entscheiden

Sie die Komplexität der Konzepte

selbst mit und damit auch, wie Sie Ihre

Projekte abwickeln und wieviel Zeit Sie

für Schulung einplanen.

OO ist nicht gratis

Planen Sie Ihren Einstieg in diese moderne

Technologie nach Ihren Möglichkeiten

und Bedürfnissen. Bedenken

Sie, dass OO-Technologien in der

Planung wesentlich aufwändiger sind

als herkömmliche Projekte – der ROI

kommt erst später. Bekanntlich

betragen die Wartungs-

und Änderungskosten über

den gesamten Lebenszyklus

gesehen mehr als 80 Prozent

der Projekt-Gesamtkosten.

Das ist Grund genug, um sich mit OO

zu beschäftigen. Machen Sie nur nicht

den Fehler, Ihrem Vorgesetzten vor

Start ihres ersten OO-Projekts von zu

erwartenden Einsparungen zu erzählen,

die Sie in der Anfangsphase sicher

nicht haben werden. Rechnen Sie mit

Investitionen in die Entwicklungsumgebung

und mit Schulungskosten für

Ihr Team.

Objekte, Eigenschaften, Ereignisse

und Methoden

Zuerst geht es um die Klärung einiger

Begriffe der Objekt-Orientierung. Ein

Objekt – wie zum Beispiel ein Printfile

– ist RPG-Programmierern nicht

neu. Der Printfile hat Attribute – wie

zum Beispiel eine bestimmte OUTQ

(Eigenschaft). Ein Ereignis (Event) wird

vom Benutzer oder der Programmlogik

ausgelöst, beim Printfile wäre das die

Eröffnung in einem Programm. Soweit

wenden wir iSeries-Programmierer die

Objekt-Orientierung bereits an. Natürlich

geht das auf .NET weiter. In einem


Windows-Dialogprogramm besitzt ein

Button die ‚Click’-Eigenschaft mit einer

damit verbundenen Ereignisbehandlung.

Innerhalb dieser Ereignisroutine

wird eine Methode eines Objekts

verwendet, um Daten zur Verfügung

zu stellen. Dieses Objekt baut auf ein

bereits vorhandenes Objekt auf und ergänzt

nur mehr die geforderten Daten.

Es braucht sich nicht mehr darum zu

kümmern, wie die Basisdaten zustande

gekommen sind. Die Routine, die die

Daten bereitstellt, wird „OO-Methode“

genannt. Methoden kann man Parameter

übergeben und sie geben üblicherweise

eine Klasse als Ergebnis zurück.

Vererbung und Kapselung

Durch den Verweis auf das Basisobjekt

„erbt“ eine Klasse Eigenschaften sowie

Methoden seiner Basisklasse. Innerhalb

seiner Logik greift das ableitende

Objekt auf Arbeitsfelder zu, die nur

in der eigenen Routine existieren. Dadurch

kann das Feld i (typischer Name

für Schleifenzähler) in jeder Routine

vorkommen, ohne dass man sich Gedanken

machen muss, ob man einen

Wert verändert, der anderswo verwendet

wird. In iSeries-RPG sind alle Variablen

für das komplette Programm gültig

– sie sind also „global“. Die Möglichkeit,

einen Gültigkeitsbereich (Scope)

für Variablen anzugeben, sowie das

„Verstecken“ der Logik, das heißt, wie

die Daten zustande gekommen sind,

nennt man „Kapselung“.

„Keep it simple“…

… heißt die oberste Regel. Nehmen sie

sich für ihr erstes Projekt nicht allzu

viel vor. Unser Beispiel in Abbildung

1 zeigt folgenden Ablauf: Der Benutzer

klickt auf den Button „Name“, daraufhin

wird die Ereignisroutine in Abbildung

2 ausgelöst. Wie Sie hier sehen,

beschäftigt sich das Programm gar

nicht mit dem Datenzugriff. Die Daten

werden in der Klasse „clsKUNDE“ (Abbildung

3) eingelesen und dann

als Klasse an das Programm zu-

2 EREIGNISBEHANDLUNGSROUTINE FÜR BUTTON „NAME“

3 KLASSE „KUNDE“ MIT METHODE „LESENAME“

UND EINGEBETTETER KLASSE „KUNDENDATEN“

06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN


TECHNIK & INTEGRATION

4 KLASSE „KUNDEN UMSATZ“ BENUTZT KLASSE

„KUNDE“ ALS BASISKLASSE

5 KLASSE „KUNDENUMSATZ“ ERBT VON BASISKLASSE „KUNDE“

6 KLASSENHIERARCHIE IN OBJEKT-BROWSER

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

rückgegeben. Somit muss das

aufrufende Programm weder

wissen, wo die Daten zu finden noch

wie sie strukturiert sind.

Wiederverwenden von Objekten

Die Klasse „KundenUmsatz“ wird von

der Klasse „clsKunde“ abgeleitet, da sie

nicht nur den Umsatz, sondern auch die

Kundendaten an den Aufrufer zurückgeben

soll. Sie bedient sich der Klasse

„clsKunde“ als Basisklasse, da eine

mehrfache Kodierung der Einleselogik

für die Kundendaten zu vermeiden ist

(siehe Abbildung 4). In Abbildung 5

finden sie den Code der Methode „LeseNameUndUmsatz“

der Klasse „KundenUmsatz“.

Wie sie sehen, wird hier

die Basisklasse verwendet.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Wenn Sie diese Vorgangsweise mit

Ihrer gewohnten Arbeitsweise vergleichen,

dann kommt ihnen das sicher bekannt

vor. In ihren aktuellen Programmen

werden sie – ohne OO – ähnlich

vorgehen.

Ein wesentlicher Unterschied ist,

dass sie die Schnittstelle zwischen Ereignis

und aufgerufener Klasse von

der Klasse selbst erben und nur Felder

ergänzen (Abbildung 5: Klasse „Umsatzdaten“).

In RPG haben sie ja nicht

die Möglichkeit, die Felder einfach vom

aufrufenden Programm zu erben.

In der Objektdarstellung von VisualStudio

in Abbildung 6 wird die Klasse

mit ihrer Objekthierarchie dargestellt.

Respekt ist angebracht

Auch wenn Sie nun zu dem Schluss

kommen, dass dieses Beispiel nicht

wirklich aufregend ist, sollten Sie bedenken,

dass die Komplexität von OO-

Umgebungen sehr schnell zunehmen

kann. Angst oder Scheu vor der OO-

Welt ist unangebracht, Respekt schon.

Sie haben als RPG-Entwickler eine gute

Wissensbasis, um in die objektorientierte

Programmierung einzusteigen.

Christian Neißl ó


VVA-Gruppe stellt um auf PSi Laserdrucker von PFB

Zuverlässiger Zeitschriftenversand

Intelligente IT-Konzepte müssen heute vor allem zwei Kriterien standhalten: Sie müssen die

Flexibilität des Unternehmens erhöhen und die Effizienz steigern.

Die Unternehmensgruppe VVA

Kommunikation ist als Verlagsund

Medienunternehmen mit rund 500

Mitarbeitern an sieben Standorten national

(Düsseldorf, Essen, Baden-Baden,

Stuttgart, Berlin und Hamburg) und international

(Dubai) vertreten. Von der

Analyse bis zur Implementierung innovativerKommunikationsinstrumente

bietet die Gruppe Full-Service aus

einer Hand. Das Leistungsspektrum

umfasst Konzeption, Redaktion und

Grafik, PR- und Online-Maßnahmen,

Anzeigen- und Vertriebsmarketing bis

hin zu Druck und Versand.

Ein besonderer Kundenservice sind

die komplexen Logistiklösungen, die

die VVA-Gruppe für den Versand von

Zeitschriften, Katalogen und anderen

Druckerzeugnissen entwickelt hat. Für

den Zeitschriftenversand nutzt das Unternehmen

den automatischen Adress-

Update Service der Deutschen Post, der

seit Mitte 2004 an die Verwendung bestimmter

gelber Adressetiketten, der so

genannten Cheshire-Etiketten, gebunden

ist. Für den Druck dieser Etiketten

und weiterer Fulfilment-Aufgaben wurden

Systeme eingesetzt, die bereits in

die Jahre gekommen waren. Im Zuge

ökonomischer und struktureller Entwicklungen

kooperiert die VVA-Gruppe

mittlerweile mit Postgesellschaften aus

ganz Europa.

Neue Systeme wirtschaftlicher als

Reparatur

Der für die Drucker zuständige Servicepartner,

die Firma PFB – Printing for

Business GmbH aus Freudenberg, wurde

daher mit einer Wirtschaftlichkeits-

analyse beauftragt. PFB empfahl nach

intensiver Analyse den Austausch der

bisherigen Systeme gegen Endloslaserdrucker

der PSi Laser GmbH, da diese

Drucker die geforderten Kriterien am

besten erfüllten und bereits vielfach in

Fulfilment-Centern für den Druck von

Cheshire-Etiketten eingesetzt werden.

Zentrales Argument war neben ihrer

wesentlich schnelleren Abfertigung

des Druckvolumens vor allem die Prozess-Sicherheit.

Einer erfüllt alle Anforderungen

Jährlich versendet die VVA-Gruppe

allein am Standort Düsseldorf 80 bis

100 Millionen einzeln adressierte Zeitschriften

und Kataloge. Dass die weltweiten

Sendungen zielgenau und termingerecht

eintreffen, wird durch die

enge Zusammenarbeit mit nationalen

und internationalen Postdienstleistern

garantiert.

„Dabei müssen die unterschiedlichen

Anforderungen der internationalen

Partner erfüllt und in den industriellen

Produktionsfluss eingebunden

werden“, berichtet Norbert Müller und

führt weiter aus: „Es handelt sich hier

z. B. um grafische Freimachungsvermerke

der RoyalMail und der SwissPost

oder diverse Barcodes der US-Mail, die

berücksichtigt werden müssen. Für die

Deutsche Post kommen zudem auch

unterschiedliche Papiersorten und -farben

zum Einsatz.“

Das klassische Cheshire-Etikett der

deutschen Post setzt für die elektronische

Erkennung eine exakte Druckpositionierung

sowie ein sauberes

Schriftbild unbedingt voraus.

Leistungsstark, flexibel, kosteneffizient

Zu den großen Vorteilen der PSi Laserdrucker

gegenüber dem Wettbewerb

zählen unter anderem die hohe Bediener-

und Servicefreundlichkeit. Spezialkenntnisse

sind kaum erforderlich und

die Rüstzeiten sind minimal. Der zweite

Zufuhrtraktor ermöglicht den Übergang

von einem zum nächsten Druckjob

ohne Zeitverlust. Die programmierbare

Ansteuerung war für die Verantwortlichen

innerhalb der VVA-Gruppe ein

wichtiges Kauf-Kriterium.

Die langlebigen Verbrauchsmaterialien

können jeweils einzeln ausgetauscht

werden, was zusätzlich die

Kosten senkt. Auf Grund ihrer kompakten

Abmessungen beanspruchen

die Drucker nur wenig Standfläche und

sind mobil für Anpassungen an neue

Aufstellbedingungen. „Während wir für

den Abtransport und die Entsorgung

der alten Systeme zwei LKW und den

Einsatz von Staplern benötigten, genügte

für die beiden PSi Laserdrucker

ein LKW, von dem die Drucker ganz

bequem auf Rollen an den Aufstellort

geschoben werden konnten“, berichtet

Bert Jansen-Balthasar, Geschäftsführer

der PFB. Auch von der einfachen Installation

zeigt er sich begeistert: „Für die

Stromversorgung der beiden PP 4050

genügte eine normale Steckdose, während

andere Systeme einen Starkstromanschluss

benötigen.“

Katrin Köster ó

PFB gmbH, Freudenberg

www.pfb.de

06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN


60

MARKTÜBERSICHT

Mit Sicherheit ist Host-Integration ein Thema

Trends im Host Access-Bereich

Marktforschungsstudien belegen, dass immer noch an die 70 Prozent unternehmensrelevanter

Daten auf Mainframes gespeichert sind. Die Gründe dafür sind nach wie vor aktuell:

günstige Administrationskosten für Nutzer und Systeme, Zuverlässigkeit, optimale Verfügbarkeit,

gute Skalierbarkeit – abgerundet durch ein hohes Maß an Sicherheitsfunktionen, die

den Zugriff auf geschäftskritische Daten ohne Risiko zulassen.

Externe Privatkunden oder Mitarbeiter

in ihrem Home Office,

Lieferanten und Partner oder auch

Firmenkunden erhalten verstärkt die

Möglichkeit, auf Host-Anwendungen

im Unternehmen zuzugreifen. Auf

Web-Oberflächen werden selektiv Teile

der Host-Informationen in Selbstbedienungsanwendungen

präsentiert. Neben

PC-to-Host- und Multi-User Windowsto-Host-Zugriff

wird immer mehr der

Web-to-Host-Zugriff ein Thema für die

Host-Integration.

So wird der Großrechner auch in

Zukunft einen wesentlichen Bestandteil

in unternehmensweiten IT-Strukturen

einnehmen. Klassische Nachteile,

vor allem in der Benutzerführung, wer-

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

den durch entsprechende Connectivity-

Lösungen ausgeglichen: der Endanwender

merkt gar nicht, dass er auf einen

Host zugreift. Er arbeitet im Idealfall in

seiner vertrauten Windows-Umgebung

und nutzt per Drag&Drop grafische

Werkzeugleisten und Funktionsfelder,

Mausunterstützung und Hot Spots. Im

Hintergrund spielen sich allerdings

komplexe Prozesse ab, da heterogene

Umgebungen sowie unterschiedliche

Protokolle und Anwendungen miteinander

verknüpft werden müssen. Hier

sind moderne Host-Access-Lösungen

gefragt.

„Entscheidender Punkt für uns, in

den kommenden Jahren an einer Host

Access-Lösung festzuhalten, war, dass

eine Vielzahl unserer Geschäftsprozesse

in den Großrechneranwendungen

abgebildet sind“, bringt es Ulrich Tokarski,

Teamleiter IT-Solutions beim

Beratungs- und Systemhaus für die

Immobilienwirtschaft Aareon, auf den

Punkt. 20.000 Anwender greifen via

Host-Access-Lösung der Esker GmbH

auf bewährte Business-Anwendungen

des IBM-Großrechners zu.

Host Access bedeutet heute immer

auch noch Zugriff auf Legacy-Applikationen,

von denen man so einfach nicht

loskommt. Viele Unternehmen wollen

ihre Daten und Abläufe der Altsysteme

für neue Geschäftsprozesse und

Anwendergruppen nutzbar machen. Es

besteht daher ein Bedarf an Weiterent-

Foto: Andreas Kollmann


wicklung und Migration der traditionellen

Technik in moderne Systemumgebungen.

Auch für die Stadt Hamburg sind

die genannten Vorteile der wesentliche

Grund dafür, weiterhin eine Terminal-

Emulationslösung einzusetzen, um

damit problemlos auf sämtliche hostbasierte

Geschäftsanwendungen zuzugreifen.

Dataport, IT-Dienstleister der

öffentlichen Verwaltung in Hamburg

und Schleswig-Holstein, setzt Tun Emul

von Esker behördenübergreifend ein.

Die Lösung ermöglicht den einzelnen

Bezirksämtern von Polizei, Arbeits-

und Finanzamt den Zugriff auf alle

Anwendungen, die auf den zentralen

Großrechnern liegen. In einem derart

großen Arbeitsverbund, der insgesamt

ca. 30.000 Anwender umfasst, können

theoretisch alle Anwender auf dieses

System zugreifen. Bei Dataport geht

man davon aus, dass davon circa 1.000

Anwender gleichzeitig die zentralen

Applikationen über Host-Zugriff nutzen.

Diese Beispiele bestätigen die Ergebnisse

einer IDC-Studie aus dem Jahr

2004 (Quantifying the Business Benefits

of Host Access), die die heutige

Bedeutung von Host-Access und Legacy-Integration

mit Kosteneinsparungen

von 5,8 Millionen Dollar durch Host-

Integrationslösungen „State of the Art“

nachweist. Ergebnisse der Studie sind

insbesondere, dass sich die Anwenderproduktivität

verbessert, Kosteneinsparungen

durch reduzierten Aufwand

für Training, Hardware und Services

erzielt werden sowie die Schaffung

von Produktivitätsvorteilen innerhalb

der IT-Abteilungen durch geringeren

Aufwand für Host-Administration und

Support.

Zentrales Management sorgt für

vereinfachte Prozesse

Die Möglichkeit einer vereinfachten

System- und Netzwerk-Administration

war der entscheidende Grund für die

Organisationseinheit „Arbeitsrecht

und Arbeitsinspektion“ des Bundesministeriums

für Wirtschaft und Arbeit

in Österreich, den Zugriff auf den zentralen

Host via Terminal-Emulationen

zu ermöglichen. Dadurch erhalten alle

dezentralen Außenstellen für Angelegenheiten

des technischen und arbeitshygienischen

Arbeitnehmerschutzes

Zugriff auf die Anwendungen des Großrechners.

Bei der Einführung einer neuen

Host-Access-Lösung hatte man es sich

zum Ziel gesetzt, durch Vereinfachung

der gesamten IT-Infrastruktur den Aufwand

für das System-Management und

die Netzwerk-Administration für alle

angegliederten Behörden deutlich zu

reduzieren. Durch die zentrale Administration

der Zugriffsrechte auf die

verschiedenen im Behördennetz existierenden

Host-Anwendungen wird z. B.

die Verwaltung der unterschiedlichen

Clients deutlich optimiert. Bei circa

450 Anwendern über alle Dienststellen

bedeutet dies eine enorme Reduzierung

des gesamten Verwaltungsaufwandes

für die Betreuung jedes einzelnen Arbeitsplatzes.

Fazit

Der Zugriff auf den Großrechner bleibt

nach wie vor aktuell. In vielen Unternehmen

sind nach wie vor zentrale

Geschäftsprozesse in den Großrechneranwendungen

abgebildet. Um diese

zum Teil immensen Investitionen zu

schützen, haben viele Unternehmen

ein starkes Interesse an der kontinuierlichen

Weiterentwicklung des traditionellen

Host-Zugriffs sowie eine

optimale Integration in modernen Systemumgebungen.

Der Trend geht – laut

Analysten – hin zu einer verstärkten

Integration der Host-Daten und -Logik

in neue Geschäftsprozesse.

Dr. Rafael Arto-Haumacher ó

Esker gmbH, München

www.esker.de

ANBIETER

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06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN

61


62

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vergleichbaren Merkmalen finden Sie

in der aktuellen Online-Ausgabe.

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

Skyways mit neuem Server von SoftM SI

Der Pinguin fliegt

Die Anforderung: Die Server-Landschaft konsolidieren, die

Performance steigern und maximale Verfügbarkeit sichern.

Um all diese Anforderungen zu erfüllen,

stellte der Münchner Reiseanbieter

SKW Flugreisen GmbH auf

höchste Klasse um: Ein IBM eServer

OpenPower – installiert von der SoftM

Systemintegration (SI) – löste eine Umgebung

unterschiedlicher Hardware-

Produkte ab.

Die Serviceorientierung steht im

Mittelpunkt des expandierenden mittelständischen

Unternehmens SKW.

Grundbedingungen sind hohe Verfügbarkeit

und Schnelligkeit der angebotenen

Dienste. Die neue IT-Infrastruktur

bietet dem wachstumsorientierten Unternehmen

die nötige Sicherheit und

Flexibilität. Die Technologiekompetenz

bildet auch heute noch ein Grundelement

der starken Marktposition. Die

innovativ weiterentwickelte Buchungsmaschine

sorgt zusammen mit flachen

internen Strukturen und minimalem

Verwaltungsaufwand für günstige Kosten

und bietet dem Kunden ein optimales

Angebot.

Eine zuverlässige und leistungsstarke

IT bildet das Rückgrat der Geschäftsprozesse.

Skyways setzt dabei

komplett auf Open Source Software

und Linux. Die Plattform für die geschäftskritischen

Anwendungen ist der

Suse Linux Enterprise Server 9. Auf

Hardware-Seite waren bisher verschiedene

Server-Systeme im Einsatz. „Um

eine gleichmäßige hohe Performance

zu sichern und ein Höchstmaß an Verfügbarkeit

unserer Dienste sicherzustellen,

haben wir uns für einen IBM

Open-Power Server entschieden. Durch

die Konsolidierung verschiedener Server

auf einer Maschine mit mehreren

Partitionen vereinfachen wir darüber

hinaus die Administration“, erläutert

der IT-Verantwortliche Herbert Leitz

die Zielsetzung bei der Erneuerung der

IT-Infrastruktur.

Die Systeme IBM eServer Open

Power basieren auf einer Mainframeähnlichen

Hardware-Plattform und

sind speziell auf die Linux-Umgebung

ausgerichtet. Mit hoher Leistung, Zuverlässigkeit,

Verfügbarkeit und Datenverarbeitungsleistung

erfüllen die Systeme

höchste Anforderungen heutiger

Unternehmensumgebungen. Die 64-

Bit-POWER-Server basieren auf einer

flexiblen, offenen Linux-Architektur.

Friedrich Koopmann ó

ANWENDER

unter den Online-Reisebüros kann die

SKW Flugreisen GmbH aus München-

Schwabing eine Sonderrolle beanspruchen:

Das 1994 gegründete unternehmen

brachte im Folgejahr die damals

einzige Internet-Buchungsmaschine für

Touristikunternehmen auf den Markt.

www.skyways.de

ANBIETER

Die SoftM Systemintegration GmbH

ist ein Full-Service-Anbieter für IT-Infrastruktur

– von der Planung über den

Betrieb bis zur Pflege. Besonderes Augenmerk

legt SoftM SI auf die zukunftssichere

Skalierbarkeit sowie die Wirtschaftlichkeit

der Lösungen. Ein Schwerpunktthema

sind innovative Konzepte für

Server- und Storage-Konsolidierung.

www.softm.com


SAP Business One zum Festpreis

Migration in nur zwei Monaten

Viele KMU schrecken vor SAP zurück – die Lösung gilt vermeintlich als zu komplex und zu

aufwändig. Doch Unternehmen wie die HW-Regale AG aus Rümlang beweisen das Gegenteil.

In nur zwei Monaten konnte der Betrieb

zusammen mit dem IBM Business

Partner MEPA DATA AG von einer

eigenen Lösung auf SAP Business One

migrieren„Effizient, flexibel, innovativ“

– mit ihrer Firmenphilosophie setzt

sich die HW-Regale AG aus Rümlang bei

Zürich selbst hohe Maßstäbe. Mit modularen

Regalsystemen für gewerbliche

und private Kunden hat sich das Handelsunternehmen

eine lukrative Nische

erobert. Doch um den Anspruch im Alltag

gerecht zu werden, reichen hervorragende

Produkte nicht aus; selbst ein

KMU mit zwölf Mitarbeitern braucht

eine zukunftsorientierte IT. „Ansonsten

können wir keinen erstklassigen

Service bieten“, so Geschäftsführerin

Ingrid Weishaupt.

Die vorhandene IT-Infrastruktur

erwies sich im schneller werdenden

Tagesgeschäft dabei immer mehr als

Hemmschuh. Kein Wunder: Die Lösung

namens „Opera“ wurde vor rund

zehn Jahren eigens für HW-Regale AG

programmiert und war am Ende ihres

Lebenszyklus angelangt. Ingrid Weis-

haupt ging deshalb auf die Suche nach

einer Alternative. „Eine solche Software

auszuwählen ist wie heiraten“,

schmunzelt sie. Es sollte auf jeden Fall

eine hoch integrierte Standardlösung

sein.

Ein System für alles

SAP Business One: Das ist das Universum

eines mächtigen ERP-Systems

in Miniformat. Sämtliche Aspekte des

Unternehmens sind damit abgedeckt:

Administration, Stammdaten, Finanzwesen,

Ein- und Verkauf, Bestellwesen,

Lagerhaltung, Bankabwicklung, Berichtswesen

usw. Der große Vorteil: Die

Daten müssen nur einmal erfasst und

gepflegt werden und stehen in allen

Modulen stets aktuell zur Verfügung.

Der Zugriff über das Internet gehört

dabei selbstverständlich zum Standard,

wie auch ein systematisches CRM.

Sind die Vorteile einer solchen Lösung

in der Theorie schnell verdeutlicht,

stellt sich die Frage, ob sie sich

auch in einer konkreten Implementierung

realisieren lassen. Wichtig ist vor

Die Wahrheit über Hochverfügbarkeitslösungen

MIMIX von Lakeview Technology

• Die Ersten mit Remote Journaling: Sie entscheiden,

ob Remote, Local oder gar kein Journaling

• MIMIX IntelliStart : einfache Installation und

Konfigurations-Assistent

• MIMIX AutoGuard : Monitoring auf einen Blick

• MIMIX Switch Assistent : sorgt für Sicherheit beim

Umschalten

• MIMIX: DIE Lösung für i5/OS, Windows, Linux und UNI

Alle Anderen

• Eingeschränkt auf Remote Journaling

• Eingeschränkt auf antiquierte Installations –

und Konfigurationsprozeduren

• Monitoring auf zu vielen Stufen und mit zu

vielen Oberflächen

• Eingeschränkte Anleitung beim Umschalten

• Eingeschränkt auf i5/OS

Copyright © 2006, Lakeview Technology. Alle Rechte vorbehalten. Lakeview and MIMIX sind eingetragene Marken von Lakeview Technology Inc. Weitere Namen sind

gegebenenfalls eingetragenen Marken ihrer jeweiligen Eigentümer.

allem, wie schnell das Produkt auf die

individuellen Belange des Anwenders

angepasst und der Altbestand an Daten

übernommen werden kann. Doch schon

vor der eigentlichen Implementierung

konnte der IT-Dienstleister demonstrieren,

wie einfach sich das SAP-Produkt

individualisieren lässt. Aufgrund der

sorgfältigen Vorarbeiten und des hohen

Engagements konnte die Lösung dann

innerhalb von weniger als zwei Monaten

für sieben Arbeitsplätze vollständig

eingeführt und produktiv geschaltet

werden – inklusive der Übernahme

aller Datenbestände und Stücklisten

sowie Anpassung der Formulare. Die

in der Zeit auftretenden Probleme wurden

schnell und flexibel gelöst. Das seit

Anfang Mai laufende System ist bei

den Mitarbeitenden gut angekommen:

„Jetzt“, so Ingrid Weishaupt, „arbeiten

wir daran, die Software noch effizienter

einzusetzen.“

MEPA-DATA Ag, Kloten

www.mepa.ch

Warum sich einschränken?

Get The Facts!

LakeviewTech.com/VertrauenSieDenFakten

oder Anruf bei

+49 2131 5126691

The Information Availability Company

06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN

USA Hong Kong Singapore Brussels London

6


6

MARKTÜBERSICHT

Bischöfliches Ordinariat Eichstätt mit DV-Infrastruktur von FuM

DV-Infrastruktur neu gestaltet

Wer langfristig Kosten einsparen will, muss nicht selten erst einmal Geld ausgeben. Nach

diesem einfachen betriebswirtschaftlichen Prinzip handelte auch das Bischöfliche Ordinariat

des bayerischen Bistums Eichstätt in Zusammenarbeit mit der Fritz & Macziol.

Zwar geht die Leitung des Bistums

bereits seit einiger Zeit den Weg,

durch sukzessive strukturelle Änderungen

und Sparmaßnahmen in allen

Bereichen schon bald einen ausgeglichenen

Haushalt ohne Rücklagenentnahme

zu erreichen. Trotzdem entschieden

sich die Verantwortlichen im

vergangenen Jahr, in die Neugestaltung

der DV-Infrastruktur zu investieren.

Ziel dabei war in erster Linie die Ablösung

der vorhandenen ESS-F20, um die

hohen Wartungskosten zu reduzieren.

Gleichzeitig forderten neue Projekte

im Open-Umfeld sowie die geplante

Einführung eines zentralen, flexiblen

Datenmanagements eine Erhöhung der

bisherigen Leistungsfähigkeit.

Komplettpaket aus einer Hand

Für die Konzeption und Realisierung

des komplexen Projekts beauftragte

das Bischöfliche Ordinariat das Ulmer

Software- und Systemhaus Fritz

& Macziol. Ausschlaggebend für diese

Entscheidung war zum einen die hohe

Beratungskompetenz der Experten,

ANBIETER

FRITZ & MACZIOL: INFOMA, 1987 gegründet,

betreut heute weit über 1.500

Kunden aus den Bereichen Kommunen,

Industrie, Handel, Dienstleistung sowie

Banken und Versicherungen. Der IBM

Premier Partner erzielte mit seinen rund

300 Mitarbeitern an fünfzehn Standorten

in Deutschland, österreich und

der Schweiz im Kalenderjahr 2005 einen

gesamtumsatz von über 100 Mio. Euro.

www.fum.de

MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

zum anderen überzeugte das IT-Unternehmen

mit dem großen Vorteil, die

Hard- und Software sowie den Service

als individuell entwickeltes, bedarfsgerechtes

Komplettpaket aus einer Hand

bieten zu können.

Storage Manager von Tivoli

Mit der Vorgabe zur Implementierung

eines flexiblen, zentralen Storage Managements

und der unterbrechungsfreien

Datenmigration von der ESS-F20

auf die neue Umgebung realisierten

Spezialisten die Umstrukturierung der

DV-Landschaft im Eichstätter Ordinariat.

Dafür installierte das FuM-Team ein

Plattensubsystem DS6800 mit 2,3 TB

Kapazität für performante DB-Anwendungen

im Open-Umfeld. Für das tägliche

Backup auf dem Platten-Pool und

die wöchentliche Speicherung auf Band

stehen ein Plattensubsystem DS4100

mit 3,5 TB Kapazität sowie eine 3582-

Tape Library mit LTO3-Laufwerk zur

Verfügung. Als Backup-Software ist ein

entsprechend konfigurierter Tivoli Storage

Manager (TSM) Version 5.2 unter

Windows im Einsatz.

Katastrophenfall berücksichtigt

Um die Anforderungen in einem eventuell

eintretenden Katastrophenfall

zu erfüllen, wurde die Tape Library in

einem rund 100 Meter entfernten Gebäudeteil

untergebracht. Sie ist über

SAN an den TSM-Server angebunden.

Als besonders vorteilhaft erweist sich

dabei, dass die Sicherungsbänder in

der Tape Library verbleiben können.

Die manuelle Herausnahme und an-

ANWENDER

Das Bischöfliche Ordinariat Eichstätt

betreut mehr als 440.000 Katholiken

in 279 Pfarreien. Zu den Aufgaben zählen

auch die Betreuung von Schulen,

Bildungseinrichtungen, die Katholische

universität Eichstätt – Ingolstadt, das

Bischöfliches Seminar Eichstätt (Priesterseminar),

108 Büchereien des St. Michaelbundes,

das Diözesanmuseum und

das Jura-Museum Eichstätt sowie viele

Sozial-caritative Dienste und Einrichtungen

wie Altenheime, Behinderteneinrichtungen,

Wohnheime und Werkstätten,

Kinderheime etc.

www.bistum-eichstaett.de

schließende Deponierung im Tresor

entfallen. Das zentrale Datenmanagement

für den Open-Bereich übernimmt

der SVC Storage Virtualisierungs Controller.

Das System gewährleistet darüber

hinaus, dass die Daten von der ESS

unterbrechungsfrei auf den neuen Storage

migriert werden konnten.

Seit Mitte letzten Jahres ist die leistungsfähige

DV-Lösung in Eichstätt im

Echtbetrieb. Ein erstes Fazit der Verantwortlichen

im Bischöflichen Ordinariat

fällt überaus positiv aus. So laufen

Backup und Restore der Daten deutlich

stabiler und schneller, das Datenmanagement

gestaltet sich wesentlich

einfacher. Die flexible Zuteilungsmöglichkeit

erlaubt zudem eine bessere

Ausnutzung von Plattenplatz. Und die

Einsparung von Kosten als eine Grundvoraussetzung

für die Investition in das

neue System konnten die Eichstätter

von Anfang an auf der Haben-Seite verbuchen.

Robert Schreiner ó


SERVICE

FIRMEN DIESER AUSGABE

ABAS Software AG . . . . . . . . . . . . . . www.abas.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Armaturenwerk Hötensleben . . . . . . www.awh.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Behrens & Schuleit GmbH . . . . . . . . www.scan-service.de . . . . . . . . . . . .51

Bison Schweiz AG . . . . . . . . . . . . . . . www.bison-solution.com. . . . . . . . . .10

CSP GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.csp-gmbh.de . . . . . . . . . . . . . .54

Dortmunder Stadtwerke AG . . . . . . . www.dsw21.de . . . . . . . . . . . . . . . . .51

Esker GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.esker.de. . . . . . . . . . . . . . . . . 60

Forschungszentrum Jülich . . . . . . . . www.fz-juelich.de . . . . . . . . . . . . . . 32

FRITZ & MACZIOL . . . . . . . . . . . . . . . www.fum.de. . . . . . . . . . . . . . . . . . .64

IBM Deutschland GmbH . . . . . . . . . . www.ibm.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14

Infor Global Solutions GmbH . . . . . . www.infor.com . . . . . . . . . . . . . .32, 36

Karlsruher Messe- und Kongress . . . www.kmkg.de . . . . . . . . . . . . . . . . .16

Lawson Deutschland (Intentia). . . . . www.intentia.de . . . . . . . . . . . . . . . 40

Magic Software Deutschland . . . . . . www.magicsoftware.com/germany. .12

MEPA-DATA AG . . . . . . . . . . . . . . . . . www.mepa.ch . . . . . . . . . . . . . . . . 63

ML Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ml-software.com . . . . . . . . . . 39

MPDV Mikrolab GmbH . . . . . . . . . . . www.mpdv.de . . . . . . . . . . . . . . . . 32

NIIT Technologies AG . . . . . . . . . . . . www.niit-tech.de . . . . . . . . . . . . . . 42

oxaion AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.oxaion.de. . . . . . . . . . . . . . . . 29

PFB GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.pfb.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59

PKS Software GmbH . . . . . . . . . . . . . www.pks.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41

PSIPENTA Software Systems . . . . . . www.psipenta.de . . . . . . . . . . . . . . .24

R.S. Consulting & Software GmbH . . www.rscons.de. . . . . . . . . . . . . . . . 39

SKW Flugreisen GmbH . . . . . . . . . . . www.skyways.de . . . . . . . . . . . . . . 62

SoftM Software und Beratung AG. . . www.softm.com . . . . . . . . . . . . .26, 62

Soreco AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.soreco.ch . . . . . . . . . . . . . . . 34

ThyssenKrupp Xervon Energy . . . . . www.thyssenkrupp-xervon.de . . . . . .51

Vereinigte Verlagsanstalten . . . . . . www.vva.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59

Wohlhaupter GmbH . . . . . . . . . . . . . www.wohlhaupter.de . . . . . . . . . . . 29

AUTOREN DIESER AUSGABE

Dr. Rafael Arto-Haumacher . . . . info@esker.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60

Dr. Ralf Bracht. . . . . . . . . . . . . . bracht@de.ibm.com . . . . . . . . . . . . . . . . .37

Christian Christ. . . . . . . . . . . . . christ@christian-christ.de. . . . . . . . . . . . 25

Andreas Göring . . . . . . . . . . . . . andreas@goering.de . . . . . . . . . . . . . . . 40

Peter Herzog . . . . . . . . . . . . . . . peter.herzog@bison-group.com . . . . . . . .10

Steffen Herzog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Christian Hestermann . . . . . . . christian.hestermann@infor.com. . . . . . . 32

Tanja Hossfeld . . . . . . . . . . . . . tanja.hossfeld@infor.de . . . . . . . . . . . . . 36

Einar Karlsen . . . . . . . . . . . . . . einar.karlsen@de.ibm.com . . . . . . . . . . . .37

Dr. Jürgen Kletti . . . . . . . . . . . . w.kletti@mpdv.de. . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Friedrich Koopmann . . . . . . . . . friedrich.koopmann@softm.com . . . . .26, 62

Katrin Köster. . . . . . . . . . . . . . . info@pfb.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59

Klaus-Peter Luttkus . . . . . . . . . luttkus@eposgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . 7

IMPRESSUM

MIDRANGE MAgAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Michael Wirt

Chefredakteur: Michael Wirt (M.W.)

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

eMail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (T.S.), Irina Hesselink (I.H.),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter Jägle

(KDJ), Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)

ANZEIGEN

PLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela Koller

Telefon +49 8191 9649-23

eMail michaela.koller@midrange.de

PLZ 5 – 9: Brigitte Wildmann

Telefon +49 8191 9649-24

eMail brigitte.wildmann@midrange.de

TECHNISCHE REDAKTION

Robert Engel, Telefon +49 9563 74060

Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491

LEKTORAT Text Lift, Thomas gaissmaier

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise:

12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Media-Daten Nr. 16/2006

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen

gebrauch zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden,

dass die beschriebene Lösung oder verwendete

Bezeichnung frei von gewerblichen Schutzrechten

ist.

INSERENTEN DIESER AUSGABE

ANTARES . . . . . . . . . . . . . . . . . www.antares-informatik.ch. . . . . . . . . . . . 7

avenum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.avenum.com . . . . . . . . . . . . . . . 12, 13

BISON . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.bison-group.com . . . . . . . . . . . . . . .15

COLT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.colt.net . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .31

COMMON . . . . . . . . . . . . . . . . . www.common-d.de . . . . . . . . . . . . . . . . 23

CSP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.csp-gmbh.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Dakoda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.dakoda.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.eposgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . . 29

GATE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.gate.ch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53

Gräbert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.graebert-gse.de . . . . . . . . . . . . . . . .19

Hübner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.huebner-aachen.com . . . . . . . . . . . .16

IBM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ibm.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

Imixs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.imixs.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.index.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .54

ITP VERLAG . . . . . . . . . . . . . . . . www.midrange.de . . . . . . . . . . . . . . .28, 55

KEOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.keos.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50

KMK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.midvision.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 68

Lakeview. . . . . . . . . . . . . . . . . . www.lakeviewtech.com . . . . . . . . . . . . . 63

Magic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.magicsoftware.com . . . . . . . . . . 27, 33

menten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.menten-gmbh.de . . . . . . . . . . . .18, 46

ML . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ml-software.com . . . . . . . . . . . . . . .37

NCT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.nctgmbh.de. . . . . . . . . . . . . . . . . . .16

NetManage . . . . . . . . . . . . . . . . www.netmanage.de . . . . . . . . . . . . . . . . .11

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.oxaion.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21

Portolan . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.porolancs.com. . . . . . . . . . . . . . . . .47

ROHA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.roha.at . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26, 40

S+S . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.softwarepartner.net . . . . . . . . . . . . 48

SoftM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.softm.com. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14

Soreco. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.soreco.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

SSA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ssaglobal.com . . . . . . . . . . . . . .16, 49

SUMMIT . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.summit-it-consult.de . . . . . . . . . . . .17

Tango/04 . . . . . . . . . . . . . . . . . www.tango04.com. . . . . . . . . . . . . . . . . 50

TOOLMAKER . . . . . . . . . . . . . . . www.toolmaker.de . . . . . . . . . . . . . . . . . .67

UBL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ubl-is.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

UFK-Berlin. . . . . . . . . . . . . . . . . www.ufk-berlin.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 53

WILSCH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.wilsch.de. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53

Würth Phoenix . . . . . . . . . . . . . www.wuerth-phoenix.de. . . . . . . . . . . . . 22

Paul Meier. . . . . . . . . . . . . . . . . paulm@mepa.ch . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63

Christian Neißl . . . . . . . . . . . . . c.neissl@niceware.at . . . . . . . . . . . . .40, 56

Rüdiger Peschke . . . . . . . . . . . . produkt@csp-gmbh.de . . . . . . . . . . . . . . .54

Sascha Rinner. . . . . . . . . . . . . . rinner@pks.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41

Milos Sarbajic . . . . . . . . . . . . . . msarbajic@ml-software.com. . . . . . . . . . 39

Robert Schreiner . . . . . . . . . . . rschreiner@fum.de. . . . . . . . . . . . . . . . . .64

Friedbert Schuh . . . . . . . . . . . . friedbert.schuh@de.lawson.com . . . . . . . 40

Renato Stalder . . . . . . . . . . . . . rstalder@soreco.ch . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Rolf Stephan . . . . . . . . . . . . . . . rolf.stephan@niit-tech.de . . . . . . . . . . . . 42

Martin Vollmer . . . . . . . . . . . . . mvollmer@guskoeln.de . . . . . . . . . . . . . 66

Volker Vorburg . . . . . . . . . . . . . vo@afoe.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24

Jörg Zeig . . . . . . . . . . . . . . . . . . hjzeig@zebis.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

Christina Zerres . . . . . . . . . . . . zerres@conovo.de . . . . . . . . . . . . . . . . . .51

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE MAgAZIN

unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAg gmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 9649-0

Fax +49 8191 70661

eMail service@midrange.de

Internet www.midrange.de

gesellschafter: u. E. Jäkel

geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

Marketing: Klaus-Dieter Jägle

Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25

Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eg

Konto-Nr. 5 137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Produktionsleitung: Michael Wirt

Satz und Druckvorstufe: Popp Media Service,

Augsburg

Druck: Joh. Walch gmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

Mitglied der Informations-

gemeinschaft zur Fest-

stellung der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

06/2006 · MIDRANGE MAgAZIN

6


181,00

135,75

90,50

45,25

0,00

SERVICE

System „i serious“

Gut, dass jetzt draußen wieder die Gänseblümchen wachsen. Sind

sie doch nach wie vor mein zuverlässigstes BI-Tool: Der Mittelstand

investiert, er investiert nicht, er investiert... Im Moment scheint das Ergebnis

wieder auf Schönwetter zu schwenken – also: Er investiert! Im

letzten Quartal investierte er bereits mehr – aber es kam weniger dabei

heraus. So jedenfalls lesen sich die Analysen zum 22-prozentigen Rückgang

der System i-Verkäufe der ersten drei Monate verglichen mit dem

ersten Quartal 2005. Das untere Ende der neuen Modellreihe habe sich

prächtig verkauft, allerdings

seien Preis und Margen massiv

gedrückt worden, um ein

besseres Preis/Leistungsverhältnis

zu erreichen. Was hingegen

fehlt, war ein günstiges

Investitionsklima am oberen

Ende der System i-Produktfamilie

– dort, wo die Margen

satt sind und die Betreuung

Gewinn bringt. Das wäre ein

Schreck, wenn in den Konzernzentralen nach den Usern nun auch die

Server freigesetzt würden. Erste Auffanggesellschaften sollen schon gegründet

worden sein. Über System i AGs wird ebenfalls diskutiert. Der

Zuwachs an Rechnerleistung kennt keine Konjunkturzyklen, die Nachfrage

nach Rechner-Power aber schon. Mit einem dreiprozentigen Umsatzanstieg

in Europa rangiert der Alte Kontinent an vorletzter Stelle in IBMs

globaler Umsatzbetrachtung. Zwei Megamärkte hingegen starten durch

mit hohen zweistelligen Zuwächsen: Indien und Russland. Wir werden

weiter Gänseblümchen befragen müssen, damit der Mittelstand hierzulande

weiter investiert. Wenn man bei Finanzierungsangeboten von 27

Euro pro Monat für einen SMB-gerechten xServer überhaupt noch von

Investments reden kann. Martin Vollmer ó

MIDRANGE INDEX

66 MIDRANGE MAgAZIN · 06/2006

gLOSSE

Welche Anbieter von Werkzeugen zur

Software-Entwicklung oder -Modernisierung

kennen Sie?

24

12

0

ó Borland

ó IBM

ó Jacada

Feb. März April

ó Microsoft

ó Seagull

8

7

6

5

4

3

2

1

0

Welche Kriterien sind bei der Auswahl

von unternehmenskritischer Anwendungssoftware

für Sie am wichtigsten?

30

15

0

ó Kompetenz der Lösung

ó Beratungsqualität

ó Zukunftssicherheit

März April Mai

ó Wirtschaftlichkeit

ó Räumliche Nähe

des Anbieters

VORSCHAu

MIDRANGE MAgAZIN 07/2006

erscheint am 20. 6. 2006

Welche Vorteile wären/sind für Sie beim

Einsatz von CRM-Software am wichtigsten?

April Mai Juni

CLICK TO

Management IT-Briefing: Ihr eMail-Info-Dienst, 2-wöchentlich, mit aktuellen Trend-Themen. Bestellen unter www.midrange.de

4,0

3,5

3,0

2,5

2,0

1,5

1,0

0,5

0,0

SCHWERPuNKT

Workplace-Anwendungen

Workplace umfasst alle Funktionen von

Domino und Lotus. Neben den umfangreichen

Kalenderfunktionen stehen Messaging-,

Office- und Webfunktionalitäten

in einer umgebung zur Verfügung.

Hochverfügbarkeit

High Availability definiert sich in jedem

unternehmen anders. Für den Fall der

Fälle muss gewährleistet sein, dass die

Ausfallzeit so gering wie möglich ist und

ein Restore der Daten funktioniert.

MARKTÜBERSICHT

Human Resources

Im Bereich HR sind Personalabrechnungs-

und Verwaltungssysteme gefragt,

die die jeweiligen gesetzlichen

Anforderungen und Arbeitszeit- und Abrechnungsmodelle

berücksichtigen. Wir

berichten über Anbieter und Anwender.

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ó Bessere Kundenbindung ó unterstützung des

ó Erhöhg. d. Kundenzufried. Controllings

ó Bessere Steuerg. d. Vertr. ó Steuerung des Marketings

MIDRANgE INDEX wird von den Lesern unseres Online Services „Management IT-Briefing“ per Mausklick-Abstimmung erhoben.

Die Auswertungen werden rollierend über drei Monate präsentiert. Die Ergebnisse erheben keinen Anspruch auf Repräsentativität.


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