Wirtschaftszeitung_24102016

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Branchen &Betriebe: W&H

setzt Maßstäbe Seite 12/13

Geld &Geschäft: Kampf gegen

Wirtschaftskriminelle Seite 17-19

Leben &Wissen: Der

„Hai-Flüsterer“ Seite 25/26

Mit Sonderbeilage

TAGUNGS- UND SEMINARGUIDE

UND FLUGHAFENZEITUNG FMO

DIE WIRTSCHAFT

Münster |Münsterland

www.agravis.de

Aschendorff Verlag GmbH &Co. KG

Soester Straße 13, 48155 Münster

ZKZ 88690 PVST

Ausgabe 5/16

www.die-wirtschaft-muensterland.de

Preis: 2,00 Euro

Es geht nach oben

Münster entwickelt sich mehr und mehr zueinem führenden Standort der

Nano- und der Nanobiotechnologie –und die Wirtschaft profitiert davon.

Wo steht der Hubschrauber? –Den

könnte man nämlich inzwischen gut

gebrauchen, um von hoch oben zu

sehen, welche Vision in Münster immer

mehr Wirklichkeit wird. Im Wissenschaftspark

liegen das Zentrum

für Nanotechnologie (CeNTech), das

Nano-Bioanalytik-Zentrum (NBZ),

das Max-Planck-Institut für Molekulare

Biomedizin, das European Institute

for Molekular Imaging (EIMI),

Technologiehof, physikalische, chemische,

medizinische und pharmazeutische

Institute der Universität,

Uni-Klinik und das Batterieforschungszentrum

(MEET) fast Tür an

Tür.Es wundert kaum noch, dass

sich Münster nicht zuletzt

zum Vorteil der regionalen

wirtschaftlichen Entwicklung

in diesem Umfeld zu

einem führenden europäischen Standort

der Nano- und der Nanobiotechnologie

gemausert hat. „Die Rechnung ist aufgegangen“,

stellten heute die Beteiligten

unisono fest. Auf der einen Seite finden

Wissenschaftler in Münster spannende

Forschungsfelder zum Beispiel zu Fragen

der Nanosicherheit. Aufder anderenSeite

stehen Unternehmen, die für die Anwendung

geeignete Produkte oder Lösungen

verwirklichen. Kenner der Szene

wie Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer

der Wirtschaftsförderung Münster

und auch Geschäftsführer der CeNTech

GmbH, sprechen bei der Nanotechnologieregion

Münsterland von rund 30

Unternehmenmit rund 1000 Arbeitsplätzen.

Tendenz: steigend.

► Fortsetzung auf Seite 2

Spannender Blick auf die atomare Ebene: In dieser Simulation zieht rechts ein „weiches“ organisches Molekül einen Nanodraht aus

einer „harten“ Metalloberfläche.

Foto: CeNTech

OFFEN GESAGT

Chance erkannt

Solange ist es gar nicht her:

Erst 1993 fassten die Nanowissenschaften

inMünster

Fuß. Man hatte –animiert

durch die Entwicklungen in

der Physik –erkannt, dass man

in der Welt der kaum noch

vorstellbar kleinen Teile Großes

leisten kann. Der Aufstieg

begann und er bekam mit der

Gründung des CeNTech eine

packende Dynamik. Das außeruniversitäre

Zentrum für Nanotechnologie,

von Universität,

Stadt und Land gemeinsam aus

der Taufe gehoben, gilt heute

als Keimzelle.

Ohne CeNTech hätten es Treiber

dieser Entwicklung schwer

gehabt. Heute können Hightech-Strategen

wie Dr. Klaus-

Michael Weltring, unter anderem

Leiter des Nano-Bioanalytik-Zentrums

Münster, oder

Prof. Dr. Harald Fuchs, Direktor

des CeNTech, mit Stolz darauf

verweisen, dass Münster

in der global aufgestellten Nanotechnologie

aneinigen Positionen

eine Schlüsselrolle innehat.

In Münster hat man früh

erkannt, dass in „Nano“ fächerübergreifende

Fragestellungen

und Chancen stecken. Heute

spricht man längst von einer

Querschnittstechnologie.

Dass die Wirtschaft in der Region

davon nicht abgekoppelt

wurde, ist sehr erfreulich.

Unternehmen in der Region

mit zukunftsweisenden Arbeitsplätzen

sind Teil des Clusters.

Grund genug für die Region,

Konkurrenten wie Grenoble

oder Barcelona im Blick zu

halten und die Stärken in der

Nanowelt zu nutzen. wk

Zuversicht ist groß

Wirtschaft bleibt dank robuster Binnenkonjunktur auf Wachstumskurs

Getragen von der guten Kauflaune

der privaten Verbraucher und

vollen Auftragsbüchern im Baugewerbe

bleibt die Wirtschaft im

Münsterland und inder Emscher-

Lippe-Region auf ihrem moderaten

Wachstumskurs.

Die Konjunktur produziere

weiter gute Nachrichten,

resümierte

Karl-Friedrich Schulte-

Uebbing, Hauptgeschäftsführer

der Industrie- und Handelskammer

(IHK) Nord Westfalen,

kürzlich bei der Vorstellung des Konjunkturberichts.

Die gute Stimmung

4 198869 002009

2 0 0 4 3

werde aber von handfesten Sorgen

getrübt. „Die Suche nach Fachkräften

wird immer schwieriger und die

Unternehmen sind bei den Exportaussichten

nur verhalten zuversichtlich.“

500 Unternehmen aus dem Münsterland

und der Emscher-Lippe-Region

mit 78 000 Beschäftigen hattedie IHK

im Spätsommer dem Stimmungstest

unterzogen. Der Konjunkturklima-Indikator,der

Geschäftslageund Erwartungen

in einem Wert zusammenfasst,

ist demnach leicht um drei

Punkte auf 123 gefallen. Der Wert

liegt aber noch deutlich über dem

langjährigen Mittel von 115.

97 Prozent der Unternehmen beurteilen

ihre Lage als gut oder befriedigend.

„So wenige Unternehmen, die

ihreaktuelle Situation als schlecht bewerten,

hatten wir noch nie“, freute

sich Schulte-Uebbing über ein historisches

Tief. Vorallem die nach wie vor

robuste Binnenkonjunktur sorge für

gute Geschäfte. Ein starker Wachstumstreiber

bleibe der florierende

Wohnungsbau.

Doch längst nicht in allen Branchen

laufen die Geschäfte so gut. Verschlechtert

habe sich die Situation für

die Finanz- und Versicherungsdienstleister.

Vor allem die großen Unternehmen

der Branche mit über 500 Beschäftigten

stünden unter Druck. „Die

Niedrigzinspolitik, aber auch regulatorische

Auflagen bringen sie mehr

und mehr in Bedrängnis“, so Schulte-

Uebbing.

Die Zuversicht der Wirtschaft für die

nächsten Monatebleibt aber groß.92

Prozent der Unternehmen erwarten,

dass die wirtschaftliche Entwicklung

in den nächsten Monaten gleich gut

oder besser verlaufen wird.


2 MACHER &MÄRKTE

Mit NBZ, CeNTech und Co.

auf dem Weg indie Zukunft

An Münsters Nanowelt wirken viele Beteiligte mit. Zuden Besonderheiten

gehört die große Nähe, die Forscher und Firmen pflegen.

Die Entwicklung auf dem

Feld einerzukunftsweisenden

Querschnittstechnologie

ist Teil einer abgestimmten

Strategie. Zu den

Akteuren gehört –typisch für Münster –

auch ein Verein: die Gesellschaft für Bioanalytik

Münster e.V. Diese bildet seit

Herbst 2000 nicht nur eine Kommunikations-

und Informationsplattform für

Wissenschaftler, Unternehmer und Investoren

rund um die Nanobioanalytik.

Der Verein hat auch das erklärteZiel, die

Region Münster zu einem führenden

europäischen Bioanalytik-Standort mit

Schwerpunkt auf Nanobioanalytik auszubauen.

Dr. Klaus-Michael Weltring, Geschäftsführer

des Netzwerks „bioanalytik-münster“

und wissenschaftlicher Leiter des Nano-Bioanalytik-Zentrums

Münster

(NBZ), kennt die internationale Szene,

weiß detailliert, welche Geschäfts- und

Forschungsfelder wo eine Rolle spielen.

Von 2004 bis 2008 koordinierteman von

Münster aus sogar zusammen mit der

Atomenergiebehörde (CEA) in Grenoble

das EU Network of Excellence „Nano2Life“

mit dem Ziel, die wissenschaftliche

IMPRESSUM

DIE WIRTSCHAFT Münster /Münsterland

Verlag und Herausgeber:

Aschendorff Verlag GmbH &Co. KG, Geschäftsbereich:

Media &Sales, Soester Str. 13,

48155 Münster, Telefon: 0251 690-0,

Telefax: 0251 690-804801

Redaktion: Claudia Bakker (verantw.)

Anzeigen:

Anzeigenleitung: Herbert Eick,

E-Mail: anzeigen@die-wirtschaft-muensterland.de

Objektkoordination: Jochen Gerling,

Telefon: 0251 690-4948, Telefax: 0251 690-804801

Gestaltung/Layout: Lisa Stetzkamp

Druck: Aschendorff Druckzentrum GmbH &Co. KG, Ander

Hansalinie 1. 48163 Münster, Telefon: 0251 690-0, Telefax:

0251 690-215; Auflage: 17.000 Exemplare

www.die-wirtschaft-muensterland.de

Hinweis: Dieser Ausgabe der Zeitung „Die Wirtschaft –Münster/Münsterland“

liegen vier Beilagen bei: „Tagungs- und Seminarguide“,

„Betriebliches Gesundheitsmanagement“, „Flughafenzeitung

FMO“, „Turkish Airlines“. Wir bitten um freundliche Beachtung.

und wirtschaftliche Spitzenposition

Europas in der Nanobiotechnologie auszubauen.

Weltring, unter anderem auch Sprecher

der Deutschen Plattform NanoBioMedizin,

sieht Münster aktuell in einer guten

Position, wenn es um Themen rund um

den Einsatz vonNanopartikeln in der Medizin

und Medizintechnik geht. Denn

zum NBZ-System gehört zum Beispiel

das Biomedizinisches Technologiezentrum

der Medizinischen Fakultät Münster.

Und Münster ist wichtiger Partner in

einem sowohl von amerikanischer, als

auchvon europäischen Seitebetriebenen

Projekt mit den Namen „Nanomedicine

Characterisation Laboratory“ (NCL).

Im Nano-Charakterisierungs-Labor

Münster können Firmen schon heute für

eine Produktzulassung vorgeschriebene

Dossiers erstellen lassen. In dem Projektkonsortium,zudem

auch drei Unternehmen

(vivo Science, OxProtect und Tascon)

gehören, geht es vor allem darum,

die Sicherheit von Nanomaterialien in

der Medizin schon im Vorfeld der klinischen

Studien zu überprüfen. Am Ende

sollen genormte Testsysteme stehen, die

es erlauben, Nanomaterialien sicher und

schnell in die medizinischenAnwendung

zu bringen. Nanotechnologie gilt zum

Beispiel beim Kampf gegen Krebs oder

Herzinfarkt als Hoffnungsträger.

Auch im CeNTech, das bereits vor wenigen

Jahren erweitert werden musste,

arbeiten Forschungs- und Entwicklungsgruppen

sowie UnternehmenTür an Tür.

Prof. Dr.Harald Fuchs, Mitbegründer des

CeNTech und dessen wissenschaftlicher

Leiter, kann aus dem Stand heraus eine

Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten

für die Nanotechnologie nennen. Nano,

so sagt er,sei nichtnur eine neue Maßeinheit,

sondern Teil einer Schlüsseltechnologie

des 21.Jahrhunderts. In dieser Welt

der Millionstel Millimeter finden sich

Stoffe und Materialen mit bisher nicht bekannten

Eigenschaften und unvorstellbaren

Möglichkeiten.

CeNTech-Forscher und -Firmen haben

nicht nur zig Preise eingeheimst, sondern

profitieren auch von Fördergeldern

in beachtlicherHöhe. Und wenn man das

CeNTech besucht, sieht man ganz in der

Nähe ein weiteres Projekt im Wissenschaftspark

wachsen: Im naturwissenschaftlichen

Zentrum entsteht das neue

Forschungs- und Laborgebäude des

„Center for Soft Nanoscience“ (SoN).

Hier wirdman ab Mitte2017die Anwendung

von Nanotechnologie in weichen

Geweben, vorallem in Zellen erforschen.

Wieder fließen dafür viele Millionen

Euro von Land und Bund nach Münster.

Insgesamt erreicht das Investitionsvolumen

im Wissenschaftspark nunmehr fast

eine halbe Milliarde Euro. wk

Austausch auf hohem Niveau

7. NRW Nano-Konferenz findet in Münster statt. Es geht um Potenziale und Trends.

Zwei Tage sprechen sie über Chancen,

Potenziale und Trends: Die 7.

NRW Nano-Konferenz führt am 7.

und 8. Dezember 2016 in Münster

rund 700 Experten aus Wissenschaft

und Wirtschaft zusammen. 38 Fachvorträge

stehen auf dem Programm,

65 Aussteller sind vor Ort.

Ve Vranstaltet wird die Konferenz,

die im Messe- und

Congress-Zentrum Halle

Münsterland stattfindet, gemeinsam

vom NRW-Ministerium

für Innovation, Wissenschaft und

Forschung, vonder Wirtschaftsförderung

Münster und vom Cluster „NanoMikro-

Große Technik für kleinste Teilchen: Blick in einen Arbeitsbereich der Nanowissenschaftler.

Foto: Roman Mensing

Bereits im Bau ist in Münster das neue Forschungs- und Laborgebäude des Center for

Soft Nanoscience (SoN). Bauherr ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW.

WerkstoffePhotonik.NRW“ (kurz:

NMWP.NRW). Ein Austausch auf hohem

Niveau ist zu erwarten, da nternationale

Experten aus den unterschiedlichsten

Teilbereichen der Nanotechnologie zusammentreffen.

In sogenannten Fachsessions werden

zentrale Themenfelder behandelt. Beim

Megathema Gesundheit sind natürlich

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

der Westfälischen Wilhelms-Universität

und des CeNTech als Experten gefragt.

Weitere Fachsession befassen sich

mit Elektronik, neuen Werkstoffen, Sicherheit

und gesellschaftlicher Akzeptanz,

Energie und dem Geschäftsmodell

Nanotechnologie. In der zuletzt genannten

Fachsession, die am zweiten Konferenztag

stattfindet, stellen sich Unternehmer

und Unternehmen unter anderemaus

der Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie

vor.

Die NRW-Nano-Konferenz 2016 gibt dieses

Jahr außerdem mit dem „Call forPresentations“

erneut Personen, die sich für

die Zukunftstechnologie begeistern, die

Chance, ihre Projekte und Ideen auf der

Veranstaltung zu präsentieren. Außerdemfanderstmals

auch ein „Call forPosters“statt,der

Gästen die Möglichkeit eröffnete,

vorab ihre Ideen, Erkenntnisse,

Forschungsergebnisse und Produkte für

Posterausstellung auf der 7. NRW Nano-

Konferenz einzureichen.

wk

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MACHER &MÄRKTE 3

Vorhaben stärkt die

grenzenlose Kooperation

Fünf Partner wollen dabei helfen, dass arbeitslose Niederländer aus Enschede einen neuen Arbeitsplatz

im Kreis Steinfurt finden. Ein „Social Impact Bond“ spielt dabei eine große Rolle.

Das Projekt ist ehrgeizig und –zumindest

in dieser Region –einmalig:

Niederländische Arbeitskräfte aus

Handwerk und Industrie, die ihren

Job verloren haben und neue Beschäftigung

suchen, sollen für den

deutschen Arbeitsmarkt qualifiziert

werden.„Bei uns habensie sehr gute

Chancen“, ist Günter Schrade, Geschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft

Steinfurt-Warendorf, davon

überzeugt.

Die Kreishandwerkerschaft

gehört zu den Projektpartnern.

In ihren Lehrwerkstätten

werden zum Beispiel

arbeitslose Tischler,

Sanitärinstallateure, Heizungsbauer,

Maler und Lackierer, Kraftfahrzeugmechatroniker

und Arbeitskräfte aus anderenBerufen

in Lehrgängen auf den deutschen

Arbeitsmarkt vorbereitet. Die KH-

Tochtergesellschaft Fachkräfteservice

GmbH ist zuständig für die Vermittlung

der Niederländer an Arbeitgeber im Kreis

Steinfurt (oder auch darüber hinaus).

Sie stellt auch fest, welche Voraussetzungen

die Niederländer mitbringen, wo es

BedarfanQualifizierung gibt, und vermittelt

Betriebspraktika. Auch Sprachkurse

werden angeboten. „Die Stadt Enschede

ist mit dieser Idee auf uns zugekommen“,

betont Günter Schrade, „und wir stellen

uns gern einer neuen Aufgabe.“ Das Ziel:

Möglichst viele Arbeitslose sollen eine feste

Beschäftigung erhalten.

Ein solches Projekt muss finanziert werden.

Dafür gibt es den „Social Impact

Bond“, was soviel bedeutet wie „sozialer

Wirkungskredit“. Das funktioniert etwa

so: Zwei Partner (in diesem Fall die Start

Foundation –eineGründungsgesellschaft

–und dieniederländische Bank ABN AM-

RO) sorgen als Investoren für die Vorfinanzierung

an einen Bildungspartner

(BOASWerkt). Für das Projekt stehen 1,1

MillionenEuroals Betriebskapital zur Verfügung.

Die Stadt Enschede wählt die Projektteilnehmer

aus, der Bildungspartner

kümmertsich –mit derKreishandwerkerschaft

–umQualifizierung und Vermittlung.

Der entscheidende Unterschied zu anderen

Krediten besteht darin, dass bei der

Rückzahlung ein Erfolgsfaktor „eingebaut“

ist: So wird untersucht, ob und in

welcher Höhe die Stadt Enschede durch

den Erfolgsfall (die Vermittlung von

Arbeitslosen in eine Beschäftigung) Sozialkosten

einspart. Das bereitgestellte

Kapital wird nur dann zurückgezahlt,

wenn es tatsächlich Einsparungen gibt.

„Ein Risiko“, gibtRuben Koekoek zu. Deshalb

habe zunächst auch die Bank das erforderliche

Kapital zur Verfügung gestellt.

Der Manager für Social Impact Bond der

Überbetriebliche Unterweisung in den Lehrwerkstätten des Bildungszentrums der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf

inRheine. Dort sollen bald arbeitslose Holländer auf den Arbeitsmarkt in Deutschland vorbereitet

werden.

ABN AMRO-Bank ist aber davon überzeugt,

dass aus dem Auftakt ein Erfolgsmodellwird,

dasauch für privateInvestoren

interessant ist.

Zum Erfolg beitragen wollen die Städte

Enschede und Rheine, das BOASWerkt,

die ABN AMRO Bank, die Start Foundation

und die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf.BeimAuftakt

in den Räumen

der Kreishandwerkerschaft in Rheine

hoben die Repräsentanten der am Projekt

beteiligten Partner die Bedeutung des

Vorhabensfür die gesamteRegion hervor.

Kreishandwerksmeisterin Erika Wahlbrink

sieht ein ermutigendes Zeichen für

eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit

in einerZeit, in der in einigen Teilen

Europas wieder über Grenzzäune diskutiert

werde. Das Stichwort Zusammenarbeit

griffen auch die Bürgermeister aus

Enschede und Rheine,Onno vanVeldhuizen

und Dr. Peter Lüttmann, auf und betonten,

dass „dieses überzeugende Projekt“

auch den europäische Gedanken

stärke.

Die symbolische Brücke, die vonEnschede

zum deutschen Arbeitsmarkt gebaut werde,

sehen die Partner nicht als Einbahnstraße.Wenn

sichdie wirtschaftlicheSituation

einmal ändern sollte, dann könne

der Weg auch in die andere Richtung beschritten

werden. Hubertus Kost

Dasideale

Umfeld.

PROJEKT „ARBEITEN IN

DEUTSCHLAND“

Das kürzlich vorgestellte Projekt

„Social Impact Bond: Arbeiten in

Deutschland“ ist zunächst auf drei

Jahre angelegt. 50 Arbeitslose aus

den Niederlanden sollen pro Jahr

an dieser Maßnahme teilnehmen.

Ausgesucht werden die Projektteilnehmer

von der Stadt Enschede. Die

Vorbereitung auf den deutschen

Arbeitsmarkt übernimmt dort das

niederländische Personal- und Organisationsbüro

BOAS Werkt.

Im Ausbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft

in Rheine werden

fachliche Kenntnisse vermittelt und

vertieft. Anschließend folgt ein vierwöchiges

betriebliches Praktikum,

verbunden mit der Aussicht auf

einen Arbeitsplatz.

Die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf

sieht ein großes Interesse

seitens der hiesigen Unternehmen

an dem grenzüberschreitenden

Projekt, denn die Nachfrage

nach Fachkräften steigt. In einigen

Branchen können bereits heute

nicht mehr alle Arbeitsplätze besetzt

werden.

-hko-

Unternehmer im ecopark wissen:

Wo Mitarbeiter sich wohlfühlen, da

leisten sie gute Arbeit. Investieren

auch Sie in ein gutes Umfeld–für Ihre

Mitarbeiter und fürIhr Unternehmen.

Im ecopark an der Hansalinie A1.

ecopark –der Qualitätsstandort.

Start für das deutsch-niederländische Projekt „Social Impact Bond: Arbeiten in Deutschland“: Repräsentanten der

beteiligten Partner kamen zur Auftaktveranstaltung in die Kreishandwerkerschaft nach Rheine.


4 MACHER &

Scheitern gehört einfach da

„Fuckup“-Nights geben gescheiterten Unternehmern eine Plattform, um ihre Misserfolge und Erfahrungen mit anderen

Die Rahmenbedingungen für Firmengründer

in Deutschland sind

vergleichsweise gut. Trotzdem verzeichnet

der Global Entrepreneurship

Monitor hierzulande eine relativ

niedrige unternehmerische Aktivität.

Einer der Hauptgründe ist die

Angst vorm Scheitern. Weil das

schlecht für die Wirtschaft und Menschen

mit Ideen ist, versuchenInitiativen,

eine innovationsfreundlichere

Fehlerkultur zu etablieren. Bei

„Fuckup“-Nights erzählen gescheiterte

Unternehmer über ihre Misserfolge.

Einer von ihnen ist Torben

Simon Meier aus Münster.

Nach einem Fehlschlag ist Torben Simon Meier (2. v. r.) zusammen mit (v. l.) Marcel

Gleis, Tobias Schüring, Johannes Benz und Jan Hornung jetzt erfolgreich. Foto: Raidboxes

Torben Simon Meier schämt

sich nicht für seinen Misserfolg.

Ganz im Gegenteil:

„Ich spreche gerne darüber“,

sagt der 29-Jährige. Und

meint den Umweg, der ihn am Ende doch

zu einemerfolgreichen Unternehmen gebracht

hat. „Rückblickend wardie Erfahrung

gut“, und die teilt er gerne auf

Events wie kürzlich bei der Fuckup-Night

der BiografietageinNordwalde –weil der

Austausch neue Einblicke bringe.

Tatsächlich scheitern 75 Prozent der

Start-ups weltweit innerhalb der ersten

zwei Jahre. Doch es wird nicht systematisch

aus diesen Fehlern gelernt, beklagt

das „FailureInstitute“, die Forschungsabteilung

der mexikanischen Erfinder der

Fuckup-Nights. Das wollen die drei Jungunternehmer

ändern und stoßen mit

ihrer Idee zur Entstigmatisierung unternehmerischen

Scheiterns seit 2012 auf

große Resonanz. In mehr als 100Städten

weltweit finden inzwischen Fuckup-

Nights statt. Dabei treten drei bis vier Firmengründer

auf und haben sieben MinutenZeit,

über ihreMisserfolgezureferieren.

Danach dürfen die Zuhörer Fragen

stellen.

Auch von Torben Simon Meier können

Zuhörer Etliches lernen: 2012 erhalten er

und sein Partner eine mündliche Zusage

für eine Kapitalspritze einesBusiness Angels

aus dem privaten Umfeld seines Vaters.

Der gelernte Mediengestalter Meier

und Diplom-Kaufmann Johannes Benz

wollen eine Mobile-Payment-Lösung im

Bereich Finanztechnologie umsetzen. In

ihrer „unternehmerischen Naivität“ legen

sie los und begehen damit das, wasMeier

heute als „klassischen Anfängerfehler“

bezeichnet: Sie vertrauen jemandem ohne

vertragliche Bindung.

Sechs Monate Arbeit und Gehälter für

sechs weitere Mitarbeiter stecken bereits

in ihrem Produkt „cleap“, alsder dänische

Investor abspringt. Die Stimmung ist auf

einem Tiefpunkt. „Wir saßen in der Büroküche

und haben geweint.“ Den damals

Mittzwanziger plagen Existenzängste. Er

ist wütend aufsichselbstund den Geldgeber.

Doch Meier und Partner Johannes Benz

haben nicht lange Zeit, den Kopf in den

Sand zu stecken. Nach einer Woche reißen

sie sich zusamm

eine drohende Insolv

Siesprechen persönlic

gern, bekommen Kos

nen bestellte Waren w

rückschicken. „Wir h

größte Unterstützung

Diese bittere Erfahru

Meier und Benz zusa

Sie sind seit 2013 erfo

dritten Geschäftspartn

en Unternehmen am S

matiker Marcel Gleis

diengestalter Meier

Kaufmann Benz durc

lungskompetenz in

GmbH Raidboxes.

Auch das ist eine Leh

Fehltritt: Einen Mitarb

petenz zum Teilhabe

und gemeinsam erst

zu dritt einen funkti

renden Prototypen bau

und testen, bevor Mitarbeiter

eingestellt

werden und

Geldgeber

„Diese Angst muss weg“

Forscherteam der Universität Hohenheim fordert eine Kultur des positiven Scheiterns für meh

Wir bewegen Sie

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Aus Angst vorm Scheitern bleibt

Deutschlands Wirtschaft unter

Potenzial, sagt Professor Dr. Andreas

Kuckertz von der Universität

Hohenheim. In einer Studie zur Einstellung

der Deutschen gegenüber

unternehmerischen Fehlschlägen

kommt er zu dem Schluss: Es mangelt

an Verständnis für Unternehmertum.

Haben die Deutschen mehr Angst

vorm Scheitern als andere?

Andreas Kuckertz: Die Deutschen haben

eine Menge Respekt davor. Aber

nicht nur sie. Das finden wir genauso in

Finnland oder in südeuropäischen Ländern.

Selbst wenn wir über den großen

Teich schauen auf die USA, wo man klischeemäßig

eine unternehmerische Gesellschaft

frei von Angst vorm Scheitern

annehmen würde –auch da hält sich jeder

dritteAmerikaner bei unternehmerischem

Engagement zurück, weil er oder

sie Angst davor hat, zu scheitern.

Warumist die Angst vorm Scheitern

für die deutsche Wirtschaft fatal?

Kuckertz: Weil wir damit extrem unter

Potenzial bleiben. Start-ups und junge

Unternehmen sind das, was eine Wirtschaft

nach vorne bringt. Wenn wir gute

Ideen haben, sie aber nicht umsetzen,

weil wir denken, dabei könnte irgendetwasnicht

funktionieren, dann haben wir

ein gesamtgesellschaftliches Problem.

Deswegen beschäftige ich mich in der

Forschung mit den Ursachen dieser

Angst und was man gegen sie tun kann.

Diese Angst muss weg, damit wir mehr

Innovation bekommen.

Welche Vorurteile gegenüber unternehmerischem

Scheitern gibt es?

Kuckertz: Natürlich muss man es ernst

nehmen, wenn ein Unternehmen scheitert.

Daran hängen Arbeitsplätze und

menschliche Existenzen. Trotzdem muss

man anerkennen, wenn jemand etwas

probiert hat. Wenn in meiner Studie 40

Prozentder Deutschen sagen, sie würden

kein Unternehmen gründen, wenn das

Risikodes Scheiterns besteht, dann heißt

das, dass wir in Deutschland inweiten

Teilen noch nicht verstanden haben, worum

esbeim Unternehmertum geht. Es

gibt keine Unternehmensgründung ohne

das Risiko des Scheiterns. Das Scheitern

gehört schlicht und einfach dazu. Wir

dürfen denjenigen keine Steine in den

Weg legen, die einmal das nächste SAP

bauen oder in den Life Sciences etwas

Großes machen wollen. Es geht um die

Unternehmensgründungen, die eine

Volkswirtschaft vorantreiben und die

ganz großen Probleme lösen wollen.

Andreas Kuckertz forscht zum Thema

Unternehmertum.Foto: Universität Hohenheim

Macht nicht gerade unser Perfektionismus

den guten Ruf der deutschen

Wirtschaft aus?

Kuckertz: Die Botschaft ist nicht, dass

wir unseren Perfektionismus abschaffen

und nur noch zweitrangige Lösungen

produzieren sollen. Aber den Perfektionismus

da einbringen, wo er hingehört,

und da, wo er nicht hingehört, auf ihn zu

verzichten –das ist gerade am Anfang bei

innovativen Prozessen der richtige Weg.

Wenn Menschen etwas Neues wagen,

wird das nicht perfekt sein und in vielen

Fällen leider nicht funktionieren.

Was

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einsteigen. Der Privatinvestor beim ersten

Start-up hatte sich finanziell an der

Entwicklung des Prototypen beteiligt.

Der aktuelle VentureCapital-Investor dagegen

steige erst ein, „wenn das Produkt

bewiesen wurde“, erklärt Meier die Vorgehensweise.

Inzwischen habe Raidboxes

ein Wachstumskapital „im höheren

sechsstelligen Bereich durch den High-

Tech-Gründerfonds Deutschland“ erhalten.

Nach Jahren auf Sparflamme haben

Meier und seine Partner wieder einen

„guten mittelständischen Lebensstandard“

erreicht, der Umsatz ihrer zweiten

Firma vervielfache sich aktuell proQuartal.

Anne Koslowski

INFOS

Die Idee der Fuck-up-Nights stammt

von drei Jungunternehmern aus Mexiko

und hat sich seit 2012 zueiner

weltweiten Bewegung entwickelt. Ziel

ist es, dem Scheitern seinen Schrecken

zu nehmen, alle am Lerneffekt

der Gescheiterten teilhaben zu lassen

und letztendlich eine tolerantere Fehlerkultur

zuetablieren. Die Organisatoren

der Fuck-up-Nights Berlin beschreiben

sich so: „Fuck-up-Nights

Berlin verfolgt die Vision, Scheitern

politisch, gesellschaftlich und persönlich

zu entstigmatisieren.“

Fuck-up-Nights global:

fuckupnights.com

Fuck-up-Nights Ostwestfalenlippe:

fuckupnights.com/owl

DIE EINSTELLUNG DER DEUTSCHEN ZUM SCHEITERN

80

52,2

Prozent der männlichen Befragten haben

eine positiveEinstellung zu unternehmerischen

Misserfolgen, imVergleich

dazu aber nur 46,7 Prozent der Frauen.

75

Prozent der Start-ups

weltweit scheitern

innerhalb der ersten

zwei Jahre.

Prozent der befragten Deutschen erkennen Misserfolge

ganz allgemein als potenzielle Quelle zur Selbstreflexion

und Rückbesinnung an. Aber nur 50 Prozent

haben eine überwiegend positiveEinstellung unternehmerischen

Fehlschlägen gegenüber.

11,6

55

Prozent der 18- bis 29-Jährigen

sind überwiegend positiv gegenüber

unternehmerischen Misserfolgen

eingestellt, inder Altersgruppe der

60- bis 69-Jährigen sind es dagegen

nur 45,2 Prozent.

Prozent haben in Bezug auf

unternehmerisches Scheitern

sogar eine überwiegend

negative Einstellung.

58

Prozent der Deutschen

verzichten auf Selbstständigkeit

aus Angst

vordem Scheitern.

In Bremen, Sachsen-Anhaltund Rheinland-Pfalz

ist die Haltung gegenüber

unternehmerischem Scheitern am

positivsten.

5

Quellen: Uni Hohenheim, thefailureinstitute.com, Statista.com; Grafik: lisa

rExperimentierfreude und Innovation.

ist positives Scheitern?

rtz: Der Widerspruch,den wir hat

dieser: Wir sagen als Gesellaus

Scheitern kann man etwas

.Trotzdemstigmatisieren wir.Die

ist dann: Wofür ist das Scheitern

ich gut? Lernen wir etwas daraus

tesfür garnichts gut, dennamEnman

ja stigmatisiertund als Verbgestempelt?

Positives Scheitern

rlich eines, aus dem man lernen

rnehmerische Misserfolge öfich

machen, das Thema auf die

ische Agenda setzen, Schülern

Studierenden ein gefördertes

derjahr ermöglichen, das sind

chläge, die Sie machen. Findet

its ein Kulturwandel statt?

rtz: Ich glaube, es gibt einen Kuldel

allein schon, weil wir beide

rreden. Es gibt auch viele Verangen

indiese Richtung, zum Beiie

Fuckup-Nights. Und die ersten

ne fangen an, interne Fuckupzu

organisieren und im eigenen

ehmen über gescheiterte Projekte

udiskutieren. Auch in der Politik

otschaft angekommen. Im letzten

württembergischen Koalitionssteht

beispielsweise, dass die Regierungsparteien

eine „Kultur des Scheitern-Dürfens“

fördern wollen. Wenn Sie

alle diese Vorschläge nehmen, die wir in

der Studie gemacht haben, kocht das

aber auf eine einfache Sache herunter:

Vorbilder.Wir wissen aus Forschungen in

ganz anderen Kontexten: Wenn manEinstellungen

ändern möchte, funktioniert

das nur über Vorbilder. Anhand derer

kann man lernen, dass Scheitern überhaupt

nicht so dramatisch sein muss. Die

Deutschen neigen dazu, zu überziehen.

Sie denken oft, ein gescheiterter Unternehmer

sitzt irgendwo in Handschellen,

weil er seine Insolvenz verschleppt hat.

Fakt ist: Höchstens zehn Prozent aller

Unternehmensgründungen schlittern in

die Insolvenz –und schon mal gar nicht

in die Insolvenz-Verschleppung, weil sie

ordentlich abgewickelt werden. Da muss

man einfach drüber reden.

Haben Sie noch eine Botschaft?

Kuckertz: Deutschland braucht keine

Unterlasser,sondern mehr Unternehmer.

Wir sollten anerkennen, dass die, die etwas

aufbauen, etwas Gutes für uns alle

tun. Für diejenigen, die sich von der

Angst vorm Scheitern noch abhalten lassen:

Die Erfahrung zeigt, dass es jede

Menge Optionen gibt, beruflich etwas

Vernünftiges zu machen, auch wenn man

einmal unternehmerisch gescheitert ist.

Anne Koslowski


6 MACHER &MÄRKTE

Ein westfälischer Winzer

Mathias Meimberg aus Emsdetten ist Techniker für Weinbau und Kellerwirtschaft, seine Reben hegt der

Münsterländer aber auf ausgesuchten Böden in Franken –mit Erfolg.

Unter Winzern ein sicheres Zeichen

für die Vitalität des Weinbergs: Seit

die Eidechsen wieder im Gras zwischen

seinen Reben umherhuschen,

weiß Mathias Meimberg, dass eralles

richtig gemacht hat.„DieQualität

des Weines hängt zu80Prozent vom

Weinstock ab, den Rest bestimmt der

Ausbau“, erklärt der Jungwinzer aus

dem Münsterland.

„Es ist unheimlich schwer, an ein

paar neue Hektar in Toplagen heranzukommen.“

Mathias Meimberg

An- und Ausbau der Rebsorten

Müller-Thurgau, Silvaner,

Bacchus, Riesling,

Chardonnay und der roten

Apätburgundertraube

S

betreibt

der Techniker für Weinbau und Kellerwirtschaft

jedoch keinesfalls zwischen

Winterweizen und Futtermais im platten

Münsterland. Seine hochwertigste Silvanertraube

liest der Emsdettener im fränkischen

Iphofen am Julius-Echter-Berg

für seinen in Kleinstmenge von nur 700

Flaschen pro Jahr

produzierten Premiumtropfen

Boessneck-Sylvaner

–Sylvaner aus

Marketinggründen

in der altertümlichen

Schreibweise mit

Yals Hinweis auf

das hohe Alter der Rebstöcke. „Die knapp

50 Jahre alten Rebstöcke wachsen in

einer weinklimatischen Top-Kessellage

auf Gipskeuper –amBoden herrschen an

Sonnentagen teilweise Temperaturenbis

zu 70 Grad“, erläutert der 33-Jährige.

Geschmacksprobe: In seiner Weinkellerei

in Emsdetten probiert Meimberg Testflaschen

und bestimmt danach den Reifegrad.

Foto: Maike Harhues

Fränkische Toplage: Auf dem Gipskeuperboden rund um Iphofen baut Mathias Meimberg Bacchus, Müller Thurgau, Riesling, Silvaner, Chardonnay und Spätburgunder

an.

Fotos: Nicole Zyran

Perfekt, damit der wärmespeichernde

Boden die hohen Temperaturen des TagesüberNacht

wieder an die Pflanzen abgibt

und die Trauben Süße tanken.

Es ist das Terroir,heißdiskutierter Modebegriff

unter Winzern: Wenn Meimbergs

durchaus hochpreisiger und preisgekrönterSpitzensylvaner

nach Aromen wie reifer

Birne schmeckt, dann müssen sie

schon vorher in der Rebe und in der besonderen

Beschaffenheit des Bodens und

Standortes gesteckt haben. Trotzdem will

Meimberg keine dichterischen Erläuterungen

zum Aroma soufflieren: „Der

Wein soll einfach gut schmecken“, gibt

sich der Winzer bodenständig. Und was

der Kenner dann hineininterpretiert, hat

etwas mit sehr persönlichen Geschmacksvorlieben

zu tun: „Stellen Sie

sich vor, Sie haben als Kind Gletscherbonbons

gehasst und ein Wein erinnert Sie

mit nur einer winzigen Geschmacksnuance

an eben diese Gletscherbonbons,

dann werden Sie ihn verabscheuen.“

Nicht nach süßen Bonbons, sondern nach

dem Charakter seiner Weinberge in Iphofen

sollen seine drei erschwinglichen

Alltagsweine und zwei Seccos schmecken

und auch ein junges Publikum erobern:

Dafür bürgt er sozusagen mit seinem Namen,

der das schlicht-moderne Flaschenlabel

ziert. Nicht auf dem in Franken traditionellen,

aber in der Image-Wahrnehmung

leicht angestaubten Bocksbeutel,

sondern auf dem Etikett der modernen

Langflasche.

Meimbergfolgt dem Trend in seinem Anbaugebiet:

klein und fein, aber auf hohem

Niveau. Auf eineinhalb Hektar baut

der Önologe seit 2013 seine Weine aus,

10 000 bis 15 000 Flaschen proErntetragen

seinen Namen. Zusammen mit seinem

ehemaligen Berufsschullehrer Johannes

Arnold, einem Winzer mit eigenem

Familienweingut, leitet Meimberg

zudem das Premiumgut Boessneck mit

einer Gesamtabfüllmenge von 2500 Flaschen.

Sogar Sekt –Meimberg hat bei

Taittinger in der Champagne gelernt –

kreieren die Winzer hier, der nicht nur

geschmacklich, sondern auch preislich so

manchem Champagner den Rang abläuft.

Damit stößt der Winzer allerdings längst

noch nicht an die persönliche Kapazitätsgrenze:„Es

ist unheimlich schwer,anein

Wärmespeicherung: Die besondere Beschaffenheit des Gipskeuper

speichert nachts lange die Wärme und gibt sie an die Reben ab.

paar neue Hektar in Toplagen heranzukommen“,

berichtet Meimberg. Sein

Weinberg wurde ihm angeboten, als er

gerade in der Vorlesung saß. Da wareine

sehr schnelle Entscheidung gefordert.

„Zudem ist es dem Verkäufer oder Verpächterauchimmer

sehr wichtig, wie der

jeweilige Winzer den Wein macht, mit

welchem Respekt er Weinberg und Rebstock

begegnet“, ergänzt der westfälische

Winzer. ► Fortsetzung auf Seite 7

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Top-Lage für

die Kunden

MACHER &MÄRKTE 7

Meimbergs Weinkellerei liegt mitten im Münsterland

Blick der Profis: Zusammen mit Winzerkollege Johannes Arnold

(r.) begutachtet Mathias Meimberg den Rebwuchs. Foto: Nicole Zyran

Mathias Meimberg produziert

zwar nicht

unter dem Label „bio“,

aber Nachhaltigkeit ist

ihm sehr wichtig. „Das

Gras zwischen den Reben lebt, und der

Berg ist sehr vital.“ Deshalb fürchtet der

Winzer auch nicht so sehr Mehltau und

Reblaus, sondern eher klimatische Unberechenbarkeiten.

„Unwetter mit starkem

Hagel –davorhaben wir Winzer die meiste

Angst“, betont Meimberg.

Aus dem Münsterland mit Vertriebs-und

Marketingzentrale und Kellerei mit Degustationsbereich

fährt er selbst im Jahr

um die 60 000 Kilometer in Sachen Wein,

meist nach Franken; aber auch, um mit

seinen Weinen Hotels und Top-Restaurants

zu erobern.

Per Kurier gelangen die Früchte seiner

Arbeit zuihm ins Münsterland: Die Flaschen

kommen im Paketund er darfprobieren:

zur geschmacklichen Begutachtung

des Reifeprozesses. „Dann ziehe ich

mich in mein stilles Kämmerlein zurück

und muss mich ganz auf meine Sinne

konzentrieren. Hinterher gebe ich durch,

wie langeder Wein oder Sekt noch reifen

muss“, schildert der frischgebackene Familienvater.

Die Gründe, weshalb er sein Domizil im

Münsterland errichtet hat, sind allerdings

nicht nur familiärer Natur: „Wir haben

hier seit Langem einen festen Kundenstamm,

und den gilt es auszubauen.“

Genauso wie die geschäftlichen Beziehungen

zu den Top-Restaurants der Region.

„Im La Vie in Osnabrück warder Sommelier

bei der Degustation erkältet und ich

konnte meine Weine fairerweise bei

einem zweiten Termin neu präsentieren

– dabei habe überzeugt“, freut sich

Meimberg über die Aufnahme seiner

Weine auf die Karte des Sterne-Restaurants.

Aber auch im Landhaus Eggert, im

Lindenhof und sogar im Adlon inBerlin

findenMeimbergs Weineden Wegzuden

anspruchsvollen Gaumen der Gäste.

Und auch wenn der Jungwinzer im

Münsterland mehr kreative önologische

Ideen denn fruchtbares Erdreich bewegt

und seine Reben in Franken hegt: Erfahrung

mit ungewöhnlichen Wein-Anbaugebieten

auf dem platten Land hat Meimberg

inDänemark gemacht.

Vier Jahre hatder Winzer im dortigen Almind

ein Weingut aufgebaut. Das Ergebnis

der Arbeit ist durchaus trinkbar. Aber:

„Der Charakter meiner eigenen Weine in

Franken spielt in einer ganz anderen Liga.“

Denn das Geheimnis des Geschmacks

wurzelt buchstäblich im Terroir.

Maike Harhues

Anbaulage im Münsterland: Einen durchaus genießbaren Tafelwein ziehen die Tecklenburger auf ihrem

sonnenbeschienenen Burgberg.

Foto: Wilhelm Schmitte

Passabler Tropfen

vom Burgberg

In Tecklenburg sind seit 28 Jahren Hobbywinzer aktiv

Den Respekt der befreundeten Winzer

von Mosel, Rhein und Nahe, die

das jährliche Weinfest in Tecklenburgmitbestreiten,

mussten sich die

Hobbywinzer über 28 Jahre hart erarbeiten.

In den ersten Jahrgang unseres

Müller Thurgaus hätteman besser

Gurken eingelegt“, erinnert sich

Mitinitiator Herbert Laven. Doch

heutesindder weiße „Tecklenburger

Burgberg“ und der rote „Tecklenburger

Philosophenweg“ dank gestiegenem

Oechslewert, mit dem der Zuckergehalt

messbar ist, durchaus genießbar. Mehr

noch: Der letzte Jahrgang ist sogar vergriffen.

Die verrückte Idee, dem Burgberg der

Heimatstadt einen passablen Tropfen abzutrotzen

und ihn auch noch jedes Jahr

mit einem großen Weinfest zu feiern, hatte

derVorsitzendeder TecklenburgerVerkehrs-

und Wirtschaftsgemeinschaft mit

drei weiteren Idealisten, um das Stadtmarketing

nachvorn zu treiben und Touristen

in die Stadt zu locken. Glücklicherweise

konnten die Liebhaber des guten

Tropfens für ihren bis zur Wende nördlichsten

Weinberg Deutschlands den örtlichen

Eisdielenbetreiber GiovanniRizzi,

seines Zeichens Winzersohn aus der Gegend

vonVerona, anwerben. Und auf seine

Fachkompetenz setzen: 300 Reben, jeweils

zur Hälfte Müller Thurgau und

Dornfelder, pflanzten die Unentwegten

auf 2,6 Hektar –Grund und Boden wird

ihnen von der Jugendherberge überlassen.

Gekeltert wirdehrenamtlich im Keller

des Kulturhauses der Stadt.

Doch vor zwei Jahren befielen Mehltau

und Reblaus die Stöcke: „Wir mussten im

vorigen Jahr die alten Reben herausreißen

und haben die Hälfte durch die

gegenSchädlingeund Mehltau resistente

Sorte Regent ersetzt“, berichtet Laven.

Weitere 120 neue Jungreben sollen folgen.

Wie der Ertrag ausfällt, zeigt sich erst

später. Denn der Jahrgang 2016 fiel ins

Wasser. Und wie auch immer sich die

neue Pflanzen entwickeln –Essig-Laune

geben die Tecklenburgersooder so keine

Chance.

Maike Harhues

Stolze –Dr. Diers –Beermann GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ·Steuerberatungsgesellschaft

Mitderzeit 16 Berufsträgern (davon 4Wirtschaftsprüfer, 2Rechtsanwälte und

16 Steuerberater) und insgesamt 50 Mitarbeitern sind wir eine der führenden

Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzleien in Westfalen.

Unser Angebot umfasst eine breite Spanne von Dienstleistungen insbesondere

für mittelständische Unternehmen und deren Gesellschafter von der Einkommensteuererklärung

über die Abschlusserstellung bis zur Jahresabschluss- und

Konzernabschlussprüfung. Weiterhin beraten wir in Fragen des Steuerrechts

–insbesondere im Bereich des Umwandlungsteuerrechts, des internationalen

Steuerrechts und der Unternehmensnachfolge. Zu unserem Dienstleistungsspektrum

zählt auch die betriebswirtschaftliche Beratung. Jeder Mandant hat

bei uns einen persönlichen Ansprechpartner, der das Unternehmen langjährig

betreut. Über unsere örtlichen Niederlassungen in Emsdetten und Rheine

hinaus kooperieren wir im Rahmen der CW &Smit anderen Praxen und sind

Mitglied des internationalen Verbundes von Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern

„AGN“, um auch überregional und grenzüberschreitend unsere Mandanten

betreuen zu können.

CW&S

Cooperation von

Wirtschaftsprüfern &Steuerberatern

www.cw-s.de

Neubrückenstraße 4

48282 Emsdetten

Telefon (0 2572) 40 85

Telefax (0 2572) 85647

Stolze-Diers@stodibe.de

Timmermanufer 142

48429 Rheine

Telefon (0 59 71) 80822-6

Telefax (0 59 71) 80822-75

info@stodibe.de

Geschäftsführer:

Prof. Dr. Fritz-Ulrich Diers

Dr. Philipp Diers

Dr. Marie-Theres Stolze

Heinz Stolze

Wilfried Beermann

Johannes Fink

Mitglied im Verbund

der agn International


8 MACHER &MÄRKTE

Die Lust am Bummeln

Einkaufsmeilen spüren angeblich nur wenig von der Konkurrenz des Online-Handels. Doch „nur“

Einkaufen gehen immer weniger. Ludgeristraße Münster rangiert unter den Top25.

„Der wachsende Online-Handel

wird von den Kunden als Ergänzung,

aber nicht als Ersatz wahrgenommen.“

Die Kölner Schildergasse ist mit bis

zu 16 835 Passanten in der Stunde

die meistbesuchte Einkaufsstraße

des Jahres 2016. Damit hat sich die

Konsummeile den Titel zurückgeholt,

den sie im vergangenen Jahran

die KaufingerstraßeinMünchen verloren

hatte. Ermittelt hat dies das

Immobilienberatungsunternehmen

JLL, das seit 1999 Jahr für Jahr die

Passantenströme zählen lässt. Unter

denTop 25 wirdauf Rang 24 auch die

Ludgeristraße Münster aufgeführt.

Sie kommt auf 6525 Passanten in der

Stunde.

Die Top-5-Städte 2016 haben

laut JLL einesgemeinsam:

Sie liegen in diesem

Jahr alle deutlich über

ihrem jeweiligen Zehn-

Jahres-Schnitt –„es ist in der Spitzenklasse

ein besonders

erfolgreiches

Jahr“, schreibt

das Unternehmen.

Erneut hat JLL

analysiert, inwieweit

sich die Pas-

Dirk Wichner, Head ofRetail Leasing JLL Germany

santenzahlen in

Fußgängerzonen

und Fahrstraßen

unterscheiden. Analysiert wurden dafür

132 Fußgängerzonen und 39 Fahrstraßen.

Wie erwartet weisen Fußgängerzonen

eine deutlich höhere Frequenz auf.

Die Ludgeristraße in Münster –hier ein Archivbild –gehört zuden am meisten frequentierten Einkaufsstraßen

in Deutschland.

Im Durchschnitt liegen diese bei knapp

4300 Passanten je Stunde. In den Fahrstraßen

ermittelt JLL dagegen nur durchschnittlich

3600 Passanten/Stunde.

Die Neuhauser Straße in München

kommt mit durchschnittlich 14720 Passanten

in der Stunde auf Rang zwei. Damit

wäre sie im vergangenen Jahr noch

Sieger gewesen. Die Frankfurter Zeil mit

14 250 Menschen folgt knapp dahinter

auf Rang drei. Der Vorjahressieger, die

Kaufingerstraße in München, verbesserte

sich zwar um rund 500 auf 13 395 Passanten,

landete damit aber nicht mehr

auf dem Siegerpodest.

In Düsseldorf konnte die nun vom Straßenbahnverkehr

befreiteSchadowstraße

auf Jahressicht deutlich von 10080 auf

12 365 zulegen und komplettiert die Top

5.

„Im Hinblick auf die stetigeVerbesserung

der Datenqualität ist JLL in diesem Jahr

erstmalig dazu übergegangen, die Zählung

auf drei Stundenpro Tagund Standort

auszuweiten. Gezählt wurde an

einem Samstag in der Zeit von 13bis 16

Uhr. Die Erhebung ist deutschlandweit

die umfangreichsteErhebung dieserArt“,

erklärt Helge Scheunemann, Head of Research

JLL Germany. Die Zählung belegt

ein generelles Wachstum: „In diesem

Jahr haben wir im Schnitt mehr als

708 000 Passanten an 170Zählpunkten

pro Stunde ermittelt. Von 2012 bis 2016

ergibt sich ein Plus von 2,4 Prozent.“

Entsprechend deutlich lassen sich die Erhebung

und Trends im Einzelhandelanalysieren.

Dirk Wichner, Head of Retail

Leasing JLL Germany, sagt: „Die signifikanten

Zuwächse in den Einkaufsstraßen

vieler Städte belegen, dass der wachsende

Online-Handel vonden Kunden als Ergänzung,

aber nicht als Ersatz wahrgenommen

wird. Der Geschäftebummel

und das Kauferlebnis haben ihren Wert

für die Kunden sogar noch gesteigert.“

Wichner sieht zudem eine enge Verzahnung

beider Handelsarten: „Das macht

den stationären Handel auch in Zeiten

der Digitalisierung interessant, was zudem

ausgerechnet durch Internethändler

unterstrichen wird, die ihren Webplattformen

mittlerweile auch einzelne Ladengeschäftehinzufügen“,heißt

es in der

Mitteilung des Unternehmens.

AirportPark FMO

Logistik und Gewerbe

in bester Lage im Münsterland

Udo Schröer, Geschäftsführer

AirportPark FMO GmbH

Neues Baurecht für 110.000 m²

Logistikgrundstücke

Zwischen Münster und Osnabrück, direkt an der

A1 Hamburg–Köln und vor dem Flughafen, bietet

der AirportPark FMO expandierenden Logistik-

und Gewerbeunternehmen auf insgesamt

rund 200 Hektar beste Standortbedingungen.

Aufgrund der regen Nachfrage von Logistikern

sind rund 110.000 m² Bauland für die Logistikbranche

neu im Angebot.

Schumacher Packaging plant

2. Bauabschnitt

Der Verpackungshersteller Schumacher Packaging

hat im AirportPark FMO bereits über 50

Mio. EUR investiert und mehr als 120 neue Arbeitsplätze

geschaffen. Zum weiteren Ausbau

der europäischen Präsenz inMärkten wie den

Niederlanden, Belgien und den skandinavischen

Ländernplant Schumacher bereitsden 2. Bauabschnitt

für weitere80Arbeitsplätze. Das schnelle

Wachstum auf dem über 100.000 m²großen

Grundstück istauch ein Resultat der besonderen

Standortvorzüge des AirportPark FMO.

Dream Tec feiert Richtfest

Zurzeit errichtet die Dream Tec GmbH einen

Büro- und Hallenkomplex im AirportPark FMO.

Im 1. Bauabschnitt entstehen 650 m² Büro- und

1.350 m² Hallenfläche für das IT-Handelsunter-

Neues Planungsrecht für Gewerbe und Logistik auf ca.

110.000 m² Grundstücksfläche. ©AirportPark FMO GmbH

nehmen Trade X-Networking aus München und die Münsteraner Medizintechnik-Firma

cibX. Das technische Baukonzept erfüllt höchste Ansprüche. So werden

die kompletten Büroräume über eine Betonkernaktivierung gekühlt. Zudem ist die

Decke auch für die Grundheizung des Gebäudes zuständig. Ergänzend wird inder

angeschlossenen Halle eine besondere Industriefußbodenheizung installiert. Die

Mieter profitieren hierbei von der lukrativen Fernwärmeversorgung über ein Biomasse-Heizkraftwerk.

Am 7. Oktober 2016 hatte der Geschäftsführer der Dream Tec

GmbH, Ralf Drüge, zum Richtfest geladen. Unter der Teilnahme u.a. von Grevens

Bürgermeister Peter Vennemeyer und AirportPark FMO-Geschäftsführer Udo Schröer

wurde das attraktive Bauvorhaben nach der Richtzeremonie gebührend gefeiert.

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BRANCHEN &BETRIEBE 9

Alles ist gut imFluss

Das münsterische Unternehmen Blue Safety sorgt seit Jahren für eine ausgezeichnete Wasserhygiene in

Zahnarztpraxen und -kliniken. Jetzt stehen die Zeichen auf Umzug und Wachstum.

Steter Tropfen höhlt den Stein: Entsprechend

beharrlich verfolgen

Christian Mönninghoff und Jan Papenbrock

das Thema Wasserhygiene.

Blue Safety lautet derName ihres

münsterischen Unternehmens, das

mehr als nur sauberes Wasser sprudeln

lässt. Auch viele Ideen sind im

Fluss, sagen die beiden Geschäftsführer.

Wenn sie nun noch den Zuschlag

für ein Areal im Hansa-Business-Park

erhalten, dann ist für die

Firmengründer die Welt in Ordnung.

Dann kann Blue Safety noch stärker

als bisher auf Wachstum setzen.

Die Gründer haben ihr

Unternehmen vor sechs

Jahren aus der Taufegehoben,

viel Geld investiert

und Patente angemeldet.

Die Inhaber sind stolz auf das, wassie bis

heute erreicht haben. Wasser ist ihr Element.

Darin tummeln sich die Münsteraner.

Künftig möchte Blue Safety neben

dem Standbein Wasserhygiene in Zahnarztpraxen

auch wassermechanische

Messtechnik anbieten und als Hersteller

von Medizinprodukten glänzen.

Wasmit einem kleinen weißen Kasten begonnen

hat, zieht inzwischen immer größere

Kreise –über Zahnarztpraxen und

Zahnkliniken hinaus. Der kleine Kasten –

Kernstück eines Wasserhygiene-Systems

wurde von den Firmengründern kreiert

und wissenschaftlich erprobt.Produziert

wird erineinem Fachbetrieb. Service-

Mitarbeiter vonMönninghoff und Papenbrock

installieren und warten Blue Safety

vor Ort in den Praxen.

Die Sache ist aber weitaus komplexer:

Praxisteams werden geschult, die Software

wird aktualisiert, Wasserproben

werden genommen und Pumpen kontrolliert.

Das Ergebnis ist stets sauberes Wasser

am Zahnarztstuhl. „Tausende der

Blue Safety-Kästen sind inzwischen vermietet“,

erzählen Jan Papenbrock (33)

und Chris Mönninghoff (40). Eine Bestätigung

ihrer Arbeit sei die ersteWelle von

Vertragsverlängerungen in diesem Jahr.

Eine weitere Bestätigung ist der Innovationspreis.

Vor zwei Jahren wurde dem

Unternehmer-Duo der Mittelstandspreis

„Top Innovator“ verliehen, in diesem Jahr

waren die Münsteraner erneut dabei.

„Der Preis ist dem gesamten Team gewidmet“,

so Mönninghoff.

Die Münsteraner denken aber nicht nur

an Innovationen, sie planen eine Expansion.

Die Geschäftsführer möchten als

Dienstleister unter anderem für Getränkefirmen,

Schulen und Krankenhäuser

tätig werden. Blue Safety möchteinden

nächsten fünf bis zehn Jahren auf rund

80 Mitarbeiter wachsen.

Neben dem „Safe Water“ ist auch „Safe

Bottle“ ein Stichwort für das Team. Dabei

geht es unter anderem darum, dass Zahnarztstühle

nicht direkt an normale Wasserleitungen

angeschlossen werden dürfen.

Ein Ingenieurbüro imMünsterland

Vorher und nachher: Die wasserführenden Schläuche in einem

zahnärztlichen Behandlungsstuhl mit Biofilm in der Leitung und

nach der Behandlung mit der Safewater-Technologie.Fotos: Blue Safety

Das Team von Blue Safety freut sich über den Innovationspreis 2016 (v.l.): Mathias Maas, Jan Jauer, Annika Papenbrock, Max Peracha, Christian Mönninghoff,

Matthias Grenda, Jan Papenbrock und Sebastian Fischer.

kümmert sich um die Entwicklung von

„Safe Bottle“, die Endproduktion findet

am Sitz von Blue Safety statt. Darum

braucht das Unternehmen auch mehr

Platz. Das ausgesuchte Areal mit rund

2500 Quadratmetern im Hansa-Business-Park

in Amelsbüren würde passen,

sagen die Geschäftsführer. Die Anbindung

an die Autobahn sei für die Serviceteams

von Vorteil. Außerdem möchten

Mönninghoff und Papenbrock jungen

Start-ups Platz bieten. Die Firmeninhaber

hoffen, dass sie bis spätestens 2018

den Umzug hinter sich haben. Ihnen

schwebt zudem eine eigene Stiftung vor,

um das Thema Wasserhygiene noch besser

aufzubereiten.

Momentan konzentrieren sich die Geschäftsführer

auf Zahnarztpraxen. Parallel

dazu wächst die Expansionsidee. Welche

Hürden sie schon genommen haben

und welche Schwierigkeiten beseitigt

werden mussten, darüber kann Mönninghoff

viel erzählen. Er ist der Kaufmann

im Team und stammt aus Halle/

Saale. Jan Papenbrock kümmert sich um

die wissenschaftliche Seite und kommt

aus Ahlen-Dolberg. Beide waren früher

Leistungssportler. Die Geschäftsführer

beweisen bis heute Ausdauer. Münster,

sagen sie, sei für das Unternehmen ideal.

„Eine unglaubliche Schule fürs Leben“,

blickt der Geschäftsführer auf die Entwicklungen

des Unternehmens zurück.

„Man muss nur verrückt genug sein“, sagt

er.Der 40-Jährigefreut sich, dass die Firma

heute Gewinne erwirtschaftet und

von Konstanz bis Flensburg unterwegs

ist. Beruhigungspille für die Unternehmensgründer:

„Unsere Familien stehen

hinter uns“, sagt Mönninghoff.

Wasserhygiene spricht sich herum. Blue

Safety warbeispielsweise mit im Boot,als

die Zahnarzt-Ausbildung an einer privatenUniversität

modernisiert werden sollte.Von

40 Behandlungsstühlen hätten 20

geschlossen werden müssen, erklärte

Mönninghoff. Das Team aus Münster war

in seinemElement und setzteerfolgreich

seine Anlageein. Nicht ohne Stolz berichtet

Mönninghoff von wissenschaftlichen

Studien und der Zusammenarbeit mit

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10 BRANCHEN &BETRIEBE

Kamira macht mit neuem

Möbel-System Schule

Mobile Dreiecks-Tische, Stühle mit Fußraste, muntere Farben –das Unternehmen aus Heek stattet

bundesweit immer mehr Klassenräume aus. Mit Berlin besteht ein Rahmenabkommen.

Eltern, die tristeKlassenräume streichen,

Hausmeister, die altersschwache

Schulmöbel notdürftig wieder

zusammenzimmern –Schule 2016 ist

geprägt vom desolaten Zustand der

Gebäude und Klassenräume auf der

einen Seite und dem Anspruch nach

Bildung,die auch im internationalen

Vergleich Bestand hat, auf der anderen

Seite.„DieKlassenzimmer sehen

immer noch aus wie anno dazumal.

Es hatsich nichtviel verändert.Frontalunterricht,

das Lehrerpult vorne

und die Kids an gleich hohen Doppeltischen

und Stühlen – ergonomisch

nicht optimal und absolut unflexibel“,

beschreibt Karsten Flensberg

dieLernräume aus seinerSicht.

Dabei ließe sich das Konzept schnell

verbessern und effektiver an die Bedürfnisse

der Kinder wie auch der

Pädagogen anpassen.

Dreiecks-Tische, bunte, „mitwachsende“ Stühle und ein variables

Tafelsystem –sowünscht sich Karsten Flensberg den modernen

Klassenraum.

Foto: Susanne Menzel

Hier soll das Lernen Spaß machen: Raum- und Farbkonzept sind perfekt aufeinander abgestimmt

Flensberg präsentiert die Lösung

im eigenen Unternehmen:

Mit seiner Firma Kamira

vertreibt der 45-JährigeMobiliar,

das alles andere als spießig

und altbacken ist.Rote, blaue, grüne

oder gelbe Stühle mit Fußrasten für den

guten Sitz und dreieckig geschnittene Tische,

die sich dank integrierter, feststellbarer

Rollen zu immer neuen Varianten

zusammensetzen lassen.

„Seit 15 Jahren beschäftige ich mich mit

dem Thema Schulmöbel“, erklärt Karsten

Flensberg. „2006 haben wir gemeinsam

mit der Firma Kvartet dann ein Konzept

entwickelt, das den Anforderungen der

Schüler entspricht, auf Nachhaltigkeit

setzt und auch durch seine Ästhetik das

Raumklima positiv beeinflusst“, führt der

Westfale aus. Vor allem im Grundschulbereich

sieht der Unternehmer Einsatzmöglichkeiten:

„Die Kinder sind in der

Körpergröße ja nicht genormt. Die einen

sind größer gewachsen, die anderenkleiner.

Tische und

Bänkeaber lassen

„Inzwischen rüsten wir 700 bis

1000 Schulen pro Jahr aus.“

Karsten Flensberg

sich bislang nicht

anpassen, haben

immer die gleiche

Höhe. Kamira

setzt deshalb auf

variable Möblierung:

Die Stühle

haben eine verstellbare Fußraste, die Tische

sind bewegbar und sind somit mobil

einsetzbar.AuchimweiterführendenBereich.“

Einige Schulen haben das Angebot bereits

getestet –und für gut befunden. „Inzwischen

rüsten wir 700 bis 1000 Schulenpro

Jahraus“, listet Flensbergauf.So

hatermit der Stadt Berlin Rahmenverträge

abgeschlossen. Jede zweite Grundschule

in der Hauptstadt setzt inzwischen

auf sein Mobiliar.Ein neu gebautes Gymnasium

in Bochum hat alle Klassen als

Lernwerkstätten eingerichtet, gleiches

gilt für eine Herforder Schule, das sogenannte

„Herforder

Modell“.

„Das ist inzwischen

zu einer Pilgerstätte

geworden“,

freut sich

der Heeker. Auch

in seinem Heimatort

hat er an

der Alexander-Hegius-Grundschule

jüngst eine Musterklasse ausgestattet.

„Wie sie ankommt, dazu habe ich aber

noch keine Rückmeldung.“

Doch nicht jeder Schulleiter und nicht jede

Kommune als Kostenträger schwenken

sofort auf das ungewohnte Konzept

ein. Karsten Flensberg: „Bei Neukunden

ist stets eine Menge Überzeugungsarbeit

zu leisten.“

► Fortsetzung auf Seite 11

Foto: Kamira/Michael Ochsenfeld

GUTE SCHULE 2020

Die Schulen „fit für die Zukunft zu machen“ –dieses Ziel

hat sich die NRW-Landesregierung mit dem Programm

„Gute Schule 2020“ auf die Fahnen geschrieben. Die Kommunen

erhalten zwischen 2017 und 2020 zwei Milliarden

Euro zins- und tilgungsfrei, um Lernorte auf einen verbesserten

Stand zu bringen. Ministerpräsidentin Kraft betont

im Landesportal „Wir sind NRW“: „Die Kommunen

kostet dieses Programm nichts –außer guten Plänen und

Ideen für die Renovierung ihrer Schulen. Das kann von

neuen Fenstern über die Sanierung kaputter Toiletten bis

zum WLAN oder den digitalen Klassenraum reichen.“ Die

NRW.BANK soll für das Land die Nullzinsphase nutzen

und absichern, dass der Zinssatz null Prozent beträgt. Die

Landesregierung will trotz Kritik der Opposition aus dem

Landesetat die zu zahlenden Tilgungsleistungen übernehmen.

So stehen zum Beispiel der Stadt Münster 20,6 Millionen

Euro, Ahaus 2,2 Millionen Euro, Borken 2,8 Millionen

Euro oder Gronau 2,4 Millionen Euro zur Verfügung

(die Gesamtsumme jeweils immer verteilt auf Abschläge

über vier Jahre).

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Mehr Raum für

Kommunikation

Inzwischen findet das Konzept erste Nachahmer

BRANCHEN &BETRIEBE 11

„In Heek sitzt die Ideenschmiede.“

Karsten Flensberg

Vr Vo allem die Dreiecksform

der Schülertische ist für viele

zunächst gewöhnungsbedürftig.

„Lehrer und Schüler

sind anfangs oft der Meinung,

durch diese Tischform hätte der

Einzelne weniger Platz. Das stimmt aber

so nicht“, betont der Kamira-Geschäftsführer.„DieTische

lassen sich immer wieder

neu zusammenstellen. Dadurch entsteht

ein mobiles System, das den Bedürfnissen

von Schülern wie Pädagogen angepasst

werden kann.“ Ein weiterer, entscheidender

Vorteil: Durch die Tischform

wird auch die Kommunikation untereinander

verbessert.

„Ein Austausch

über 90

Grad bei zwei

nebeneinander

sitzenden Schülern

an Rechteck-

Tischen, findet

fast nie statt. Er findet mit dem Gegenüber

oder im 45-Grad-Winkel statt. Beides

ist bei der Dreiecksform möglich.“

Hinzu kommen ein Tafel- und Präsentationssystem

sowie zahlreiche Varianten

von Halbschränken, die auch als Raumteiler

dienen können. Und im Verbund

wird dann ein Schuh draus.

Auch beim Thema Inklusion könnten die

Möbel mithalten: „Die Tische sind mit

Rollstühlen unterfahrbar. Niemand benötigt

somit einen Extraplatz, durch den

dann doch wieder eine Ausgrenzung

stattfindet.“

Produziert werden die Möbel im Erzgebirge,„in

Heek sitztdie Ideenschmiede“,

beschreibt Karsten Flensberg die Unternehmensstruktur.

Nachdem er 2013 die

Markenrechte der Firma Kvartet aus Lüdinghausen

übernommen und Kamira

gegründet hatte, expandiert das Unternehmen

inzwischen im dritten Jahr.Etwa

12 000 Stühle und 10 000 Dreieckstische

verkaufe er inzwischen pro Jahr, erläutert

Flensberg. Hinzu kommen die Tafelsowie

die mobilen Schranksysteme. Besonders

stolz ist er darauf, „dass große

Hersteller jetzt damit angefangen haben,

unsere Sachen nachzubauen. Das zeigt:

Die richtigen Ideen muss man haben“.

Susanne Menzel

KAMIRA UND ATRADO

Neben dem Unternehmen Kamira,

mit dem sich Geschäftsführer Karsten

Flensberg auf flexible Lernräume

konzentriert, richtet ersich mit

einem weiteren Betrieb, der Atrado

GmbH &Co.KG, vorzugsweise an

Kindergärten. Hier vertreibt er Produkte

eines belgischen Herstellers

für flexible Spielplätze. Mit eindeutigem

Bekenntnis: „Diese Spielgeräte

fördern das Miteinander und die Integration

der Kinder. Ausgrenzung

und Mobbing werden vermieden.“

Das mobile Klassenzimmer sieht verschiedene Einsatzmöglichkeiten für die Möblierung

vor.

Foto: Susanne Menzel


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Im Markt ganz weit vo

Windmöller &Hölscher in Lengerich freut sich über Wachstum und Technologiefüh

Familienbetrieb ist lokal verwurzelt, doch die Äste reichen heute indie ganze Welt.

Ohne Englischkenntnisse geht es in

der Welt der globalen Wirtschaft

nicht. HiddenChampion(heimlicher

Sieger, unbekannter Weltmarktführer)

ist so ein Fachbegriff. der auch

lokalanBedeutung gewinnt. So reiht

sich der LengericherFamilienbetrieb

Windmöller & Hölscher (W&H) in

diese Kategorieein. Auf dem flachen

Land an den südlichen Ausläufern

des Teutoburger Waldes gelegen,

produziert das Hightech-Unternehmen

Maschinen für die Verpackungsindustrie

–seit fast 147 Jahren. Erfolgreich,

erfinderisch und ertragreich.

In Fachkreisen genießen die pfiffigen„W&Hler“

Renommee und Anerkennung.

„Im Markt für flexible

Verpackungen kennt uns jeder“,

berichtet Peter Steinbeck. Der geschäftsführende

Gesellschafter ist gewöhnlich

zurückhaltend. Doch jetzt

huscht ein Lächeln über sein Gesicht, als

er sagt: „Wir sind in den letzten Jahren

stark gewachsen und heuteTechnologie-

Marktführer.“

Ganz nebenbei

hat das Manager-

Trio unter Vorsitz

von Dr. Jürgen

Vutz (Technik

und Innovation),

Peter Steinbeck

Steinbeck (Vertrieb

und Service)

sowie Theodor

Determann (kaufmännischer Bereich)

Marktanteile hinzugewonnen.

Das überrascht nicht. W&H gibt in der

Branche den Tonan. Die MärkteinAsien

und den USA wachsen stark. Auch Europa

hat stellenweise Nachholbedarf. Das

lässt Steinbeck frohen Mutes nach vorn

schauen und weiteres Umsatzwachstum

WINDMÖLLER &HÖLSCHER

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Vertretungen

Lengerich (Zentrale)

Australien /Melbourne

Brasilien /Sao Paulo

Chile/Santiago

China /Peking

China/Hongkong

China/Shanghai

Indien /Neu Delhi

Italien /Lodi

Mexico /MexicoCity

Niederlande /Amsterdam

Österreich /Wien

„Wir unterstützen alles, damit mit

wenig Materialeinsatz bessere

Verpackung entsteht.“

Polen/Warschau

Russland /Moskau

Süd-Afrika /Durban

Tschechien /Prostejov

Taiwan /Taichung City

prognostizieren.

Und wird die aktuelle Diskussion über

Plastiktüten-Verzicht auch inLengerich

geführt? Steinbeck geht in die Offensive.

Zum einen berührt dieser Bereich das

W&H-Geschäft

kaum, zum anderen

möchten die

Lengericher

einen Beitrag dazu

leisten, dass

weniger Lebensmittel

verderben

–aus W&H-Sicht

der beste Beitrag

zur Nachhaltigkeit. „Wir unterstützen alles,

damit mit wenigMaterialeinsatz bessere

Verpackung entsteht.“ Die Kunststofffolien

werden immer dünner,belastbarer

und funktionsfähiger. Technologisch

sieht der Geschäftsführer noch lange

nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.

Esärgert ihn, wenn ein Steak im

Thailand /Bangkok

Türkei /Istanbul

Ukraine /Kiew

USA /Lincoln

Supermarkt oder beim Transport verdirbt,

nur weil die passende Umhüllung

fehlt. Steinbeck: „Die flexible Verpackung

wird auch die Zukunft von W&H

dominieren. Da schlägt unser Herz.“

Als gutes Team bezeichnet er seine Kollegenund

die 2500 Mitarbeiter.Ein Hidden

Champion funktioniere nur dann, wenn

alle Hand in Hand arbeiteten. Der Exportanteil

erreicht bei W&H inzwischen

90 Prozent. Das schlägt sich auf die Beschäftigten

nieder. 35Sprachen werden

im Unternehmen gesprochen.

Die Lengericher sind längst international.

„W&H ist lokal verwurzelt mit Ästen

in der ganzen Welt“, formuliert es Dominique

Alhäuser, die die Unternehmenskommunikation

verantwortet.

Was macht W&H einzigartig? Es ist die

Kette von Extrusion über Druck bis hin

zur Verpackung. „Kein Wettbewerber

kann das anbieten“, streicht Steinbeck

die besondere Stärke des Spitzentechnologie-U

Damit

Mitarb

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Von wegen versteckt: Mitten in Lengerich ist mit Windmöller &Hölscher ein erfolgreiches Hightech-Unternehmen ansässig. Der Hidden Champion baut Maschin

Verpackungsbranche.


&BETRIEBE

13

rn

rerschaft. Der

nternehmens heraus.

der Hidden Champion die besten

eiter bekommt, lassen sich die

icher einiges einfallen. Der Bevestiert

in moderne Gebäude und

motiviert Technik-Studenten,

engerich zu kommen,schafft IngenFreiräume,

bietet Ausbildungsn.

Steinbeck: „Wir müssen eine

tun, um Nachwuchstalentezugen.“

Als ein Plus wertet er die Rewischen

Münster und Osnabrück.

tattraktiv.“ Ein Hidden Champion

lso auch durchaus die PR-Klaviasich

zu nutzen.

dden Champion werden Unternehit

mehr als 50 Million EuroUmsatz

ehr als 500 Mitarbeitern bezeicheinder

breiten Öffentlichkeit weannt

sind, aber ihren Markt domi-

.Die Münchener Beratungsgesell-

Biesalski &Company hat im Aufr„Wirtschaftswoche“

den Stelleneutscher

Weltmarktführer unter-

Windmöller &Hölscher erreicht

50 untersuchten Firmen denfünftz.

W&H ist Shooting-Star des Jah-

5. Der Platz im Ranking ergibt sich

rPerformance der Marke, ausUmchstum

und Innovationskraft.

hafft es W&H, auf Ballhöhe zu blei-

Wir leben von Innovationen. 80

tunserer Produktesind jünger als

hre. Wir investieren jährlich rund

rozent unseres Umsatzes in Forund

Entwicklung. Mit unserer

ehmensphilosophie ,Ideen aus

schaft‘ signalisieren wir sehr deutei

uns sind neue Ideen willkom-

Wir geben unseren Mitarbeitern

ele Freiräume für die Umsetzung

novationen in interdisziplinären

klungsprojekten“, antwortet Dr.

Vutz, Vorsitzender der Geschäftsg.

Wilhelm Schmitte

OFFEN GESAGT

Die W&H-Geschäftsführung blickt frohen Mutes nach vorn: Dr. Jürgen Vutz (Vorsitzender), Theodor Determann und Peter Steinbeck (von links).

Ein Glücksfall

Wer 90 Prozent seines Umsatzes außerhalb von

Deutschland macht, muss die Märkte der Welt wie

seine Westentasche kennen, mit lokalen Besonderheiten und

fremden Kulturkreisen zurechtkommen. Windmöller &Hölscher

macht auf diesem (zuweilen spiegelglatten) Parkett

eine glänzende Figur. Mit technischem Können, Kundennähe,

kluger Preiskalkulation und diplomatischem Fingerspitzengefühl

–gepaart mit dem nötigen Durchsetzungsvermögen

–geben die Lengericher in Sachen Verpackungsmaschinen

weltweit den Tonan. Trotz hartnäckiger Mitbewerber

aus Europa und Asien.

Die Mitarbeiter identifizieren sich mit ihrem Unternehmen.

Damit das so bleibt und neue Mitarbeiter kommen, versucht

der Hidden Champion, Ingenieure, Servicetechniker und

Facharbeiter aufs Land zu locken. Mit Aufstiegsmöglichkeiten,

flachen Hierarchien und einem Wohlfühlklima am

Arbeitsplatz. Längst wissen Bewerber: Nicht nur inGroßkonzernen

können junge Leute Karriere machen.

Für das Münsterland und die angrenzenden Regionen ist

der heimliche Gewinner ein Glücksfall. Dank der guten Geschäfte

entstehen jedes Jahr neue Jobs. Auch bei den zahlreichen

Zulieferern.

Wilhelm Schmitte

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Foto: Wilhelm Schmitte

WINDMÖLLER &HÖLSCHER

W&H (Windmöller &Hölscher) ist ein international führender

Hersteller von Maschinen und Ausrüstungen für die Industrie

flexibler Verpackungen. Das Produktprogramm umfasst Blasund

Gießfolienanlagen, Flexo- und Tiefdruckmaschinen, Maschinen

für die Veredelung und Verarbeitung von Papier, Folien

und Kunststoffgeweben sowie FFS (Form-, Fill- und

Seal)-Absackanlagen.

2015 erzielte die W&H-Gruppe einen Umsatz von 720 Millionen

Euro.

Mitarbeiter: 2500 an 17 Standorten, davon 1900 amHauptsitz

Lengerich.

Zur W&H-Gruppe gehören W&H, Garant Maschinen (beide

Lengerich) sowie BSW Maschinery (Wien).

Maschinen von W&H sind in über 130 Ländern und bei mehr

als 5000 Kunden im Einsatz.

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14 BRANCHEN &BETRIEBE

Rund um den Globus vernetzt

Weltmarktführer gehören zu den Kunden der Jüke Systemtechnik GmbH aus Altenberge. Das Unternehmen

ist ein gefragter Systemlieferant für Feinmechanik und Elektronik.

„Wir können bei den Praktika erkennen,

ob handwerkliches, technisches

oder kaufmännisches Verständnis

vorhanden ist.“

Heinz Jürgens

Wenn am 7. und 8. November beim

„Tag der Weltmarktführer Münsterland/Westfalen“

in Ahaus Mittelständler

über Zukunft und Internationalisierung

sprechen, dann ist

auch Heinz Jürgens dabei. Der

Unternehmer aus Altenberge diskutiert

über Verschmelzung von realer

und digitaler Welt. Dabei wird er

über eigene Erfahrungen berichten

können: Die Firma Jüke Systemtechnik

GmbH, die er gemeinsam mit

Martin Hovestadt leitet (beide sind

Gesellschafter-Geschäftsführer), ist

international engagiert und dabei

doch fest verwurzelt im Münsterland.Das

Unternehmen ist Systemlieferant

für Feinmechanik

und Elektronik.

„Wir entwickeln, konstruieren

und produzieren in

enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden

Baugruppen, Systeme und komplette

Lösungen“, heißt es in einer Firmen-Broschüre.

Im Kundenauftrag werden zum

Beispiel Messgeräte entwickelt und gebaut,

die in der Nuklearmedizin, in der

Endoskopie und in der Zahnmedizineingesetzt

werden. Die Medizintechnik hat

sich dabei zu einem Schwerpunkt entwickelt.

Dazu gehörenauch Messtechnik im

Bereich Reprocessing sowie Baugruppen

für die Dentalindustrie.

Im Jahr 1990 gründete Heinz Jürgens die

Firma Jükeals Unternehmen für Feinmechanik.

Später kamMartin Hovestadt als

weiterer Geschäftsführer

und

Gesellschafter

hinzu. Der Diplom-Ingenieur

für Maschinenbau

und Heinz

Jürgens kennen

sich privat seit

vielen Jahren.

„Netzwerke sind Teil des Erfolgs“: Die beiden Jüke-Geschäftsführer Heinz Jürgens (r.) und Martin Hovestadt sehen das Unternehmen für neue Herausforderungen

gut gerüstet.

Fotos: Hubertus Kost

Beidewissen, wie

der andere „tickt“. Dies vereinfacht die

Leitung des Unternehmens, das sich in

den folgenden Jahren im Bereich der Mechatronik

und Messtechnik einenNamen

machte. So wurden zum Beispiel für den

medizinischen Bereich ein Lasersystem

für die Geschwindigkeitsmessung und

ein optisches System für die Hautkrebsdiagnostik

entwickelt und gebaut.

Internationale Kontakte baute Jüke Systemtechnik

über die Beteiligung an Messen

auf. Einstieg wardie HannoverMesse

Industrie. Dort präsentierte das Unternehmen

seine Leistungen zunächst auf

dem Gemeinschaftsstand des Zentralverbands

des deutschen Handwerks als Zulieferer

für die Industrie, später dann auf

einem eigenen Stand. „Für uns warnicht

in erster Linie die Zahl der Besucher

wichtig, sonderndie Qualität der Kontakte“,

erinnert sich Heinz Jürgens. Er

spricht deshalb auch von einer „überschaubaren

Zahl vonKunden“ –darunter

sind allerdings Weltmarktführer, deren

hohe Ansprüche das Unternehmen aus

Altenberge mit ebenso hoher Qualität erfüllt.

90 Mitarbeiter beschäftigt Jüke Systemtechnik:

Meister, Techniker, Ingenieure,

kaufmännische Kräfte. Ausgebildet wird

in den Bereichen Feinwerkmechanik und

Systemelektronik und im kaufmännischen

Bereich.

Beruflichen Nachwuchs gewinnt das

Unternehmen zum Beispiel durch eine

Kooperation mit der Gesamtschule Nordwalde.

Schülerinnen und Schülern wird

durch ein Praktikumermöglicht, in technische

und kaufmännische Berufe hineinzuschnuppern.

Schulnoten sieht

Heinz Jürgens nicht als das einzig entscheidende

Kriterium für eine Ausbildung.

„Wir können bei den Praktika erkennen,

ob handwerkliches, technisches

oder kaufmännisches Verständnis vorhanden

ist.“ Das fließe in eine Bewerbung

ein. Neunzig Prozent der Auszubildenden

warenvor dem Beginn ihrer Ausbildung

bereits als Praktikanten im

Unternehmen bekannt.

Eine Kooperation gibt es auch mit der

Fachhochschule Münster. Der Betrieb

fördert Bachelor- und Masterarbeiten,

um den Nachwuchs anIngenieuren zu

bekommen. Dabei setzt JükeSystemtechnik

ebenfalls auf die Praxis.

Das Engagement des Unternehmens geht

über den betrieblichen Bereich hinaus.

So arbeiten Geschäftsführer und Mitarbeiter

in Gesellen- und Meisterprüfungsausschüssen

und Fachverbänden

mit. Heinz Jürgens ist Mitglied der Vollversammlung

der Industrie- und Handelskammer

(IHK) und im Regionalausschuss

Steinfurt der IHK. Für sein außenwirtschaftliches

Engagement wurde das

Unternehmen in diesem Jahr mit dem

„Preis der deutschen Außenwirtschaft“

geehrt. In 2015 wardie JükeSystemtechnik

GmbH Gewinner beim Wettbewerb

„NRW-Wirtschaft imWandel“.

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Hohe Qualität für hohe Ansprüche: Mitarbeiter Kevin Tuul bei der

Montage einer mechatronischen Baugruppe.

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BRANCHEN &BETRIEBE 15

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Freier Blick in den Hafen: Mit diesem exklusiven Messestand (im Bild ein Teilbereich) präsentierte sich die

Hamburger Werft Blohm +Voss in Monaco. Gebaut wurde der Stand für die Yacht-Show 2016 vom münsterischen

Messebauer Schendel &Pawlaczyk.

Foto: Schendel

Am Treffpunkt der

Superjachten

Schendel &Pawlaczyk für Blohm +Voss imEinsatz

Der münsterische Messebauer

Schendel &Pawlaczyk war in Monaco

unterwegs. Nicht, um im schillernden

Domizil der Superreichen

Urlaub zu machen. In Monaco inszenierte

das Unternehmen einen neuen

Messeauftritt für die WerftBlohm

+Voss aus Hamburg, diedort mehrere

Tage die Besucher der Monaco-

Yacht-Show 2016 umwarb.

Hubschrauberlandeplätze,

Wellenbereiche oder

Swimmingpools stellen

allein schon einen gewissen

Luxus dar. Auf den

Mega- und Superjachten der Monaco-

Yacht-Show zählen diese auf den bis zu

180 Meter langen Booten aber häufig

schon zur Standardausstattung. Bei der

jährlichen Messe im Port Hercule in Monaco

wurden diesmal 125 Jachten gezeigt.

Ein erlesenes Publikum war vor

Ort. Schließlich stellen Superjachten

wohl die Krönung der Besitztümer von

Megareichen dar. Wer nicht über etliche

Millionen oder gar Milliarden Euro verfügt,

scheidet als Käufer dieser Privatboote

automatisch aus.

Wortwörtlich mittendrin war das Messebauunternehmen

Schendel &Pawlaczyk

(S&P), das im münsterischen Ortsteil

Roxelbeheimatet ist und erst kürzlich 25-

jähriges Bestehen feierte.

Die Münsteraner bauen seit Jahren auch

für das Hamburger Traditionsunternehmen

Blohm +Voss Messestände – für

Hamburg, Fort Lauderdale oder eben für

Monaco. Der Auftritt derWerft aus Hamburg

war in diesem Jahr nach Angaben

von Schendel &Pawlaczyk „erstmalig in

höchstprominenter Lage“ platziert. Antje

Lindner, Verkaufsassistentin von

Blohm +Voss: „Unsere Kunden konnten

wir direkt am Pier des Hafens, ganz nah

an der Rennstreckeder Formel 1empfangen.“

Den zweigeschossigen Stand mit rund 80

Quadratmetern Fläche inszenierten die

Messebauer aus Münster in stilvollem

Ambientemit Möbeln in Beton-Optik und

pointierten Lichtinszenierungen. Die

Jachten von Blohm +Voss wurden dort

als maßstabgerechte Modelle präsentiert.

„Die puristische Formsprache und der

Materialeinsatz sind ganz im Sinne der

Firmenphilosophie ausgewählt worden“,

berichtet Ralf Meyer, Geschäftsführer

von S&P. Umdie Jachten inden Vordergrund

zu rücken, sei der Stand hauptsächlich

in weißer Optik gehalten worden,

heißt es weiter. Dass Blohm +Voss

auchinMonaco nicht seine Wurzeln vergessen

hatte, erfuhren die Besucher an

der eleganten Theke: Hier floss kein

Champagner, sondern kühles Hamburger

Bier.

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Im AirportPark am FMO entsteht ein neuer

Büro- und Hallenkomplex

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2

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Das große interkommunale Gewerbegebiet

AirportPark am Flughafen

Münster/Osnabrück bekommt Zuwachs.

Die münsterische DreamTec

GmbH, ein auf Logistik, Finanzdienstleitung

und Immobilien spezialisiertes

Unternehmen, realisiert

dort ein neues Projekt.

ImAirportPark FMO vordem Flughafen

Münster/Osnabrück errichtet

die Dream Tec GmbH zurzeit

einen Büro- und Hallenkomplex.

Im ersten Bauabschnitt entstehen

650 Quadratmeter Büro- und 1350

Quadratmeter Hallenfläche für das IT-

Handelsunternehmen Trade X-Networking

aus München und die münsterische

Medizintechnik-Firma cibX. Anfang Oktober

hatte der Geschäftsführer der

Dream Tec GmbH, Ralf Drüge, zum

Richtfest geladen.

Unter der Teilnahme unter anderem von

Grevens Bürgermeister Peter Vennemeyer

und AirportPark-Geschäftsführer Udo

Schröer wurde das Bauvorhaben gebührend

gefeiert. Für die moderne Architektur

und Bauausführung zeichnet das Büro

plan.werk aus Münster verantwortlich.

Das Baukonzept erfüllt nach Angaben

des Unternehmens höchste Ansprüche.

So werden die kompletten Büroräume

über eine Betonkernaktivierung gekühlt

und über die Deckeauch gewärmt.

Ergänzend wird inder Halle eine besondere

Industriefußbodenheizung installiert.

Die Mieter profitieren nach Mitteilung

von AirportPark FMO von der Fernwärmeversorgung

über ein Biomasse-Heizkraftwerk.

Im Frühjahr 2017 können die

Mieter in den Neubau einziehen. Für

einen zweiten Bauabschnitt in derselben

Größenordnung hat Dream Tec schon

vorgesorgt und sich hierfür angrenzend

ein Erweiterungsgrundstück reserviert.

55 Hektar sind im AirportPark FMO

schon baurechtlich gesichert und erschlossen,

größere Areale bereits verkauft

und reserviert. Darum plant und erschließt

die Gesellschaft dieses interkommunale

Großprojekt weiter –umbis zu

200 Hektar in drei zusätzlichen Abschnitten.

Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

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Transparent und modern: So soll das neue Gebäude im AirportPark am FMO aussehen.

Im Frühjahr 2017 ist Einzugstermin.

Schaubild: plan.werk GmbH


GELD &GESCHÄFT 17

Angriff aufs Vermögen

Steuerfahndung und Polizei machen beim Kampf gegen die Wirtschaftskriminalität ineiner

Ermittlungsgruppe gemeinsame Sache. Etwa 1000 Fälle pro Jahr gibt es allein in der Region Münster.

Panzerknacker 2.0 –statt mit Sturmhaube

und Brechstange räumen die

Ganoven von heute in Designeranzug

und mit Laptop ab. Was die

Schurken mit weißen Kragen an Beute

zusammenraffen, lässt die „Kollegen“

imBlaumann blass aussehen.

„Die Wirtschaftskriminalität macht

nur ein Prozent der Gesamtkriminalität

aus, verursacht jedoch die Hälfte

des Schadens“, machte NRW-Innenminister

Ralf Jäger auf das krasse

Verhältnis zwischen der Zahl der

Fälle und ihren Folgen aufmerksam.

Allein im Münsterland entstand in

2016 bis zum August ein Schadenvon

gut96Millionen Euro, so das Polizeipräsidium

Münster auf Anfrage

unserer Zeitung.

Dass sich die Landesregierung

damit nicht abfinden

will, machten Jäger und

der Chef des Finanz-Ressorts,

Norbert Walter-Borjans,

gemeinsam deutlich, als sie jüngst

die erste Bilanz der gemeinsamen Taskforce

„EOKS“ vor der Presse als Erfolg

vermeldeten.

Hinter der Abkürzung verbirgt sich der –

in dieser Form bundesweit einmalige –

Schulterschluss zwischen Steuerfahndung

und Polizei, nämlich die „Ermittlungsgruppe

organisierte Kriminalität

und Steuerfahndung“. Eine Art Geheimwaffe

gegen immer gewiefter werdende

Kriminelle, die mit vertrackten Strategien

Unternehmen und Steuerzahler um

Millionen prellen. 76 Millionen Euro hat

NRW mehr eingenommen, seit elf

Steuerfahnder Anfang 2015 im LKADüsseldorf

Tür an Tür mit den Kriminalbeamten

des Dezernates 12 fürWirtschaftskriminalität

sitzen. 83 sehr komplexe Fälle

konnten erfolgreich gelöst werden. Die

Freiheitsstrafen, die seitdem Tätern aufgebrummt

wurden, gegen die EOKS ermittelt

hat, addieren sich auf 16 Jahre.

Besonders üppig schöpfen Manager, die

gesetzliche Regeln ignorieren, mit Cum-

Ex-Finanzgeschäften (siehe auch das folgende

Interview mit einer LKA-Chef-

ermittlerin) ab: „Hier arbeiten mafiöse

Strukturen, die international vernetzt

sind“, unterstreicht NRW-Finanzminister

Walter-Borjans.

Externe Informanten mit internen Informationen

helfen den Behörden dabei

ebenfalls auf die Sprünge: Zudem habe

das Land durch das Durchforsten der

Datenträger, die NRW seit 2010 für

knapp 18 Millionen Euro beschafft hat,

einen profunden Einblick in die Strukturengewonnen,

die die illegale Maschinerie

am Laufen halten. Und die zusätzlichen

seitdem durch Auswertungen und

Selbstanzeigen in die Kassen gespülten

2,1 Milliarden Euro bilden ein besonderes

Sahnehäubchen.

Wo die Steuerfahndung früher nur Akten

und Rechner beschlagnahmteoderBankschließfächer

durchsuchte, rücken die

Ermittler jetzt schon mal mit Geldspürhunden

an. Vier Millionen in 500-Euro-

Scheinen erschnüffelten die vierbeinigen

Spürnasen beispielsweise in Verstecken

hinter Wandverkleidungen, unter Laminatböden

und in der Couchgarnitur.

Ob mit großangelegter Razzia oder per

pingeligem Aktenstudium –das PolizeipräsidiumMünster

verfügt im KK 23 über

18 Stellen, von denen keine vakant ist,

um der Wirtschaftskriminalität den

Kampf anzusagen. Die Früchte der Ermittlungen

können sich sehen lassen: Die

Aufklärungsquote rangiert zwischen 95

und 97 Prozent (so weit die vomKommissariat

bereitgestellten Angaben für die

Jahre 2013 bis heute). Ein größeres Verfahren

der münsterischen Ermittler in

der Vergangenheit war der Müllskandal

Lösch mit der vonder Staatsanwaltschaft

bezifferten Schadenssumme von380 Millionen

Euro.

Etwa 1000 Fälle (seit 2009) beackerten

die Beamten vonMünster aus in den vier

Münsterlandkreisen pro Jahr. Betrug,

Untreue und Insolvenzverschleppung –

diese Delikte rufen die Beamten, die eng

mit der Staatsanwaltschaft Münster und

den Schwerpunktstaatsanwaltschaften

Bochum und Bielefeld zusammenarbeiten,

aufden Plan. Oft ermitteln die Kriminalisten

verdeckt, so dass nicht einmal

der Leiter des Fachkommissariats mit Namen

in die Zeitung möchte.

Doch so spektakulär manche Einsätze

und erklecklich die Summen sind, die

dem Fiskus damit nicht durch die Lappen

gingen –auch der geballte Kampf gegen

die Kriminellen mit Schlips

und Sakko kann nicht darüber

hinwegtäuschen, dass

Wirtschaftskriminalität

auf dem Vormarsch ist.

Und längst nicht immer

das Aktenzeichen

einer staatlichen

Behörde erhält.

Denn nur

etwadieHälfte

aller Unternehmen,

die

Opfer von

kriminellen

Machenschaften

werden,

wenden sich überhaupt

an staatliche Ermittler.

Das jedenfalls

ist das Ergebnis einer

Studie des Consulting-

Riesen KPMG zur Wirtschaftskriminalität

in

Deutschland 2016.

Fremdelt die Wirtschaft folglich

mit der Polizei? „Unternehmen haben

oft ein weitergehendes Aufklärungsinte-

resse als die Strafverfolgungsbehörden.

Sie wollen auch die Lücke imProzess

identifizieren, die die wirtschaftskriminelle

Handlung ermöglicht hat“, erläu-

Alexander Geschonneck, Leiter des Bereichs

Forensic bei KPMG Deutschland

Hubertus Altenau,

Landwirtschaftsbetrieb Altenau,

Drensteinfurt.

tert Alexander Geschonneck, Leiter des

Bereichs Forensic bei KPMG Deutschland

auf Anfragevon DIE WIRTSCHAFT.Auch

gehe es um die Vorbereitung möglicher

Schadensersatzforderungen, wofür die

eine Schadensfeststellung notwendig ist.

Bei diesen Fragen könnten die Behörden

helfen, „aber manchmal erst nach zu langer

Zeit und mit beschränkten technischen

Möglichkeiten, beispielsweise,

wenn es um die Auswertung vonMassendaten

aus E-Mail und ERP-Systemen

geht“, macht der Fachmann einen weiterenUnterschied

deutlich. „Zu guter Letzt

befürchten die Unternehmen immer

noch Reputationsschäden, wenn bekannt

wird, dass sich das Unternehmen staatsanwaltschaftlichen

Ermittlungen ausgesetzt

sieht: Die Öffentlichkeit kann nicht

immer unterscheiden, dass das betroffene

Unternehmen am Ende auch geschädigt

wurde“, so Geschonneck.

Consulting-Firmen wie KPMG gehen anders

als die staatlichen Ermittler vor, können

sich mit der eigenen Unternehmenskultur

einfacher als Polizeibeamte indie

eines Unternehmens einfügen, wenn sie

mit der Aufklärung betraut sind. „Das

Verständnis der Unternehmensabläufe

hilft sehr schnell, die Schwachstelle und

den möglichen Täter zu identifizieren.

Aufsehen kann man oft vermeiden.“

Und die Vorbeugung gegen Attacken rückefür

Unternehmer immer mehr in den

Mittelpunkt, weiß Geschonneck: „Als

Erstes muss man sich anschauen, wie die

Prozesse in Normalfall ablaufen sollen.

Nur dann kann man zuverlässig imVorfeld

Abweichungen identifizieren. Diese

Analyse sollten die Unternehmen regelmäßig

durchführen, um wirtschaftskriminelle

Handlungen aufdecken zu können.

Weiterhin sollten die Mitarbeiter geschult

werden, wie sie sich richtig verhalten

können –gerade in kritischen Situationen.“

Für die Unternehmen bleibt die

Abwehr von Angriffen auf Vermögen

oder Know-how eine Daueraufgabe,

denn sie müssen wissen, die Panzerknacker

2.0 können ständig zuschlagen.

Maike Harhues

Sven Dittrich,

Leiter Firmenkunden Ahlen,

Sparkasse Münsterland Ost.

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Wirsindmit derRegionverwurzelt.

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undihreBedürfnisse. Bodenständigkeitist

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Wenn’s um Geld geht


18 GELD &GESCHÄFT

„Im Münsterland gibt es

keine besondere Häufung“

Verena Mertens, Leiterin des Dezernats für Wirtschaftskriminalität beim Landeskriminalamt, lässt im

Interview keinen Zweifel daran aufkommen, dass man bei der Aufklärung sehr hartnäckig ist.

Wer indie Fänge dieser Sondereinheit

gerät, wird wohl auch überführt:

Das Dezernat 12, das auf dem

Gebiet der Wirtschaftskriminalität

beim LKA NRW ermittelt, kann mit

einer fast hundertprozentigen Aufklärungsquote

aufwarten. An seiner

Spitze steht seit einem Jahr die 34

Jahre junge Verena Mertens.

Seit 2010 heftet die Volljuristin

sich in ihrem Traumjob bei

der Polizei Kriminellen an die

Fersen, zuletzt in der Direktion

„Gefahrenabwehr/Einsatz“

in Gütersloh, bis sie 2015 zum Landeskriminalamt

nach Düsseldorf wechselte.

Über die Motivation ihres Teams, in

oft sehr langwierigen Verfahren höchst

komplexe Fälle aufzuklären, und das

operativeGeschäft sprach unsere Autorin

Maike Harhues mit der LKA-Dezernatsleiterin.

Ist das Münsterland mit seiner

durch Familienunternehmen geprägten

Struktur genauso oft von

Wirtschaftskriminalität betroffen

wie die anderen Landesteile NRWs

oder eher seltener?

Verena Mertens: Im Münsterland gibt

es keine besondereHäufung wirtschaftskrimineller

Strukturen. Wir ermitteln

dort eher seltener als in städtischen Ballungszentren,

beispielsweise in der

Rheinschiene oder im Ruhrgebiet.

Was für berufliche Erfolge muss

man vorweisen, um beim LKA arbeiten

zu dürfen?

Mertens: Der Maßstab sind nicht so sehr

berufliche Erfolge, wie das in der Wirtschaft

manchmal der Fall ist. Wir haben

in den letzten Jahren nach dem obligatorischen

Auswahlverfahren Ermittler mit

beruflicher Vorerfahrung in der Wirtschaft

eingestellt –sei es aus dem Bankenwesen

oder aus der Finanzwirtschaft

–oder die berufsbegleitend oder davor

Verena Mertens

ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen

haben. Um ein weiteres Verständnis für

die wirtschaftskriminellen Strukturen zu

bekommen, in die sich die Ermittler eindenken

müssen, absolvieren sie nach

ihrer Versetzung zum LKA NRW mehrwöchige

Schulungen zu Handels- und

Gesellschaftsrecht, Bilanzierung, Buchhaltung

etc.

WaskönnenSie Ihren Mitarbeitern,

die mit dieser Qualifikation inder

freien Wirtschaft ja viel mehr Geld

verdienen können, denn bieten?

Mertens: Einen spannenden Job. Es

macht natürlich auch Spaß, wenn man

sieht, was man hier bewegen kann, also

dass man Leuteüberführen kann, die sich

kriminell verhalten. Zudem entwickeln

und erarbeiten unsere Ermittler sich mit

den Jahren so viel Erfahrung und sodetailliertes

Spezialwissen, dass sie einen

hervorragenden Job machen und es

kaum Personalfluktuation gibt.

Bei wie vielen Fällen laufen Ihre Ermittlungen

denn ins Leere?

Mertens: Landesweit ist die Aufklärungsratefür

Fällevon Wirtschaftskriminalität

bei 93,3 Prozent. Hier im LKAbearbeiten

wir nur einige ausgewählte Fälle.

Der weit größte Teil der Ermittlungsverfahren

im Bereich der Wirtschaftskriminalität

wird inden 16 Kriminalhauptstellen

im Land bearbeitet.

Wasfür Fälle bearbeiten Sie und wie

kommt der Stein für neue Ermittlungen

ins Rollen?

Mertens: Wirsind für besonders herausragende

Wirtschaftsstrafverfahren zuständig,

die einen überregionalen, länderübergreifenden

oder internationalen

Bezug haben und eine zentrale Bearbeitung

erfordern. Und wir ermitteln immer

erst dann, wenn die Staatsanwaltschaft

uns ersucht, ein Verfahren zu übernehmen.

Was sind das für Fälle konkret?

Mertens: Wir führen zum Beispiel hier

ein sehr großes Verfahren zu den in den

Medien sehr stark beachteten Fällen von

Cum-Ex-Geschäften.

Das sind Geschäfte, bei denen Steuern

zurückgezahlt werden, die

eigentlich nie gezahlt wurden?

Mertens: In einem Satz ist das richtig auf

den Punkt gebracht. Es geht um den Handel

mit Aktien rund um den Dividendenstichtag.

Die Aktien wurden vor dem Dividendenstichtag

mit Dividendenanspruch

(cum) erworben und nach dem

Stichtag ohne Anspruch (ex) geliefert.

Als Ersatz erhielt der Käufer eine Kompensationszahlung

in Höhe der Nettodividende,

die –sofern sie von einem ausländischen

Institut gezahlt wurde –nicht

der Besteuerung durch den deutschen

Fiskus unterliegt. Durch das Zwischenschalten

eines Girosammelverwahrers

war für die Depotbank des Käufers dann

nicht zu erkennen, ob die Papiere inklusive

der Kompensationszahlungen von

einem in- oder ausländischen Institut

stammten. Hierdurch konnten Steuerbescheinigungen

– und damit ein Rückerstattungsanspruch

gegen den deutschen

Fiskus –mehrfach erwirkt werden,

obwohl die Kapitalertragssteuer lediglich

einmal gezahlt wurde. –Sie sehen: sehr

komplexe Tathandlungen.

Wo setzten Sie bei einem solchen

Fall mit Ihren Ermittlungen an?

Mertens: Zu Beginn haben wir einen Anfangsverdacht.

Im Jahr 2014 gabesdann

beispielsweise einen großen Durchsuchungseinsatz

in15Staaten gleichzeitig

morgens um sechs bei Banken, Unternehmen

und auch bei sehr vielen Privatpersonen,

in Deutschland, aber unter anderem

auch in Luxemburg und in der

Schweiz, in Malta

und den USA, auf

den Cayman Islands

und in Australien.

Wir übergeben

dann den

Durchsuchungsbefehl

und stellen

Unterlagen und

Festplatten sicher.

Dawir natürlich verdeckt ermittelt

haben, kommt der Einsatz für die Betroffenendurchausüberraschendund

sie reagieren

auch oft nervös. In unserem Ermittlungsverfahren

zu Cum-Ex-Geschäften,

bei denen über Jahre schon Milliarden

ausgeschüttet wurden, konnten wir

so verhindern, dass weitere 450 Millionen

Euro, für die aus solchen Geschäften

Rückzahlungsanträge vorlagen, zurückerstattet

wurden.

Kommt es bei solchen Einsätzen

auch zu Festnahmen?

Mertens: Wenn die Beweislagefür einen

Haftbefehl ausreicht, dann durchaus.

Sonst müssen wir zuerst, wie man bei uns

sagt, „genügend Fleisch an die Knochen

kriegen“, sprich das beschlagnahmteMaterial

akribisch durchforsten und Beweise

sichern.

„Wir sind für besonders herausragende

Wirtschaftsstrafverfahren

zuständig.“

Verena Mertens

– Anzeige –

Zweifacher Sieg

im Hoch- und Tiefbau

Die Firma Heckmann wurde erneut als „Bauunternehmen des Jahres“

ausgezeichnet – diesmal in der Kategorie Tiefbau (gU)

Unternehmensfamilie Heckmann

Am Dienstag, 28. Juni, wurde Heckmann in Düsseldorf als „Bauunternehmen

des Jahres 2016“ in der Kategorie Tiefbau größere

Unternehmen (gU) ausgezeichnet. 2015 erhielt das Unternehmen

die begehrte Auszeichnung bereits in der Kategorie Hochbau (gU).

Der Wettbewerb wird einmal im Jahr vom Fachmagazin tHIS und

der TU München ausgelobt. In verschiedenen Kategorien zeichnet

die Juryjeweils ein deutsches Unternehmen aus, das Hervorragendes

geleistet hat.

Für Martin Karnein, Heckmann Geschäftsführer aus Hamm, war die

Gratulation der Jury daher fast schon eine vertraute Geste. Wasdie

Preisverleihung in Düsseldorf

Freude keineswegs schmälerte: Wieder waren Karnein und Kollegen

mit dem Bus angereist, um möglichst viele Mitarbeiter an der Ehrung

teilhaben zu lassen. „Jeder Einzelne aus der Heckmann-Familie, bis

hin zu unseren Auszubildenden, hat zu diesem Erfolg beigetragen“,

sagte Karnein und wirkte dabei, als hätte er am liebsten alle 425

Mitarbeiter mit zum Empfang nach Düsseldorf genommen.

Die Bernhard Heckmann GmbH &Co. KG ist eine mittelständische

Unternehmensfamilie mit Standorten in Hamm und Brilon. In Hamm

arbeiten rund 330, in Brilon 95 Mitarbeiter. Inden vergangenen

zehn Jahren konnte die Unternehmensfamilie Heckmann Umsätze

und Mitarbeiterzahl etwa um ein Drittel steigern und sich zuletzt mit

großem Erfolg als Projektentwickler im städtischen Wohnungsbau

etablieren.

Nachdem im letzten Jahr die Jury die Kundenorientierung des Unternehmens

hervorhob, erhielt Heckmann den Preis in diesem Jahr vor

allem für sein Engagement in der Personalentwicklung und Mitarbeiterführung

sowie für seine Unternehmensstrategie. Was für Martin

Karnein eng zusammenhängt: „Die Kunden sind zufrieden mit uns,

weil sie sich auf unsere Arbeit hundertprozentig verlassen können:

Termine und Kosten werden wie vereinbart eingehalten, Kundenwünsche

berücksichtigt. Das können wir nur leisten, weil wir mit

eigenen, gut qualifizierten, engagierten und verantwortungsvollen

Mitarbeitern für unsere Kunden da sind.“

Dass gute Mitarbeiter nicht vom Himmel fallen, sondern ausgebildet

und motiviert sein wollen, war der Firma Heckmann schon bewusst,

bevor der Rückgang an Nachwuchskräften die Branche aufschreckte.

Mit einer Ausbildungsquote von 1:6 gilt Heckmann bereits seit vielen

Jahren als vorbildlich in der Branche. Aktuell sind von den 425

Mitarbeitern 52Auszubildende. Zwei von ihnen befinden sich im

Dualen Studium, absolvieren also gleichzeitig eine Ausbildung zum

Straßen- bzw. Kanalbauer und ein Bauingenieur-Studium.

„Wir wollen die Besten“, sagt Karnein und sucht sie bereits in den

Schulen. Mit unterschiedlichen Schulen hat das Unternehmen Kooperationsvereinbarungen

unterschrieben. In diesem Rahmen werden unter

anderem Praktika angeboten. Zum Starteiner Ausbildung werden

alle neuen Auszubildenden mit ihren Elterninden Betrieb eingeladen.

„Ich möchte, dass die jungen Menschen von Anfang an stolz auf ihr

Unternehmen sind und sich damit identifizieren“, begründet Karnein

diese Aktion. Zusätzlich wird einmal im Jahr ein „Lehrlingstag“ veranstaltet,

wo alle Auszubildenden der zwei Standorte gemeinsam

etwas unternehmen, dieses Jahr waren es zum Beispiel eine Kanutour

und ein Grillfest.

Die Strategie des Unternehmens: „Von Anfang bis Ende aus einer

Hand.“, wurde von der Jury ebenfalls gelobt. Das Leistungsspektrum

reicht vom Kanal- und Straßenbau über die Sanierung, bis hin zur

Projektentwicklung im Wohnungsbau.

Zusätzlichhilft die Kompetenz im Hoch- und Tiefbau, Schwierigkeiten

bereits in der Planungsphase vorauszusehen und in der Bauphase

zu vermeiden. Durch die breite Aufstellung, hat sich Heckmann als

klassischer Baudienstleister etabliert.

Bernhard Heckmann GmbH &Co. KG

Bauunternehmen |HAMM |BRILON

Römerstraße 113 T. 02381.7990-37 | M. 0151.42269837

D-59075 Hamm F. 02381.7990-937 |www.heckmann-bau.de

andreas.grosse-waechter@heckmann-bau.de


GELD &GESCHÄFT 19

In welchem Bereich ermitteln die

Steuerfahnder der EOKS, welcher

Bereich ist Polizeiarbeit?

Verena Mertens: Die Steuerfahnder

der EOKS ermitteln bei Steuervergehen,

die Polizei ermittelt bei allen anderen

Straftaten. Wenn wir beispielsweise in

unserem Dezernat im Bereich der Wirtschaftskriminalität

ein Verfahren annehmen,

ist ja häufig eine steuerliche Komponentedabei,d.h.wennjemand

illegale

Gewinne macht, werden die in der Regel

auch nicht versteuert. Und wenn die

Steuerfahnder ermitteln und Hinweise

auf Wirtschaftskriminalität finden, dann

geben sie uns einen Hinweis. Dann gleichen

wir unsere Erkenntnisse ab, zum

Beispiel personenbezogene Daten und

unsere Ermittlungskonzeptionen. Wir

bearbeiten zurzeit drei große Fälle im Dezernat,

da kommt es zu einer täglichen

Zusammenarbeit mit der EOKS.

Was reizt Sie persönlich ander Verbrechensbekämpfung

in der Wirtschaftskriminalität?

Mertens: Die Komplexität der Verfahren

und die Professionalität der Täter.Außerdem

ist jeder Fall sehr unterschiedlich,

weil Wirtschaftskriminalität sehr vielfältig

ist. Zudem sind die verursachten

Schäden immens hoch. Daher sind diese

Cum-Ex-Geschäfte auch Fälle, bei denen

mir persönlich die Hutschnur platzt. Das

sind Milliarden an Steuergeldern, die da

über Jahre ausgeschüttet wurden. Die

Täter berufen sich ja darauf, dass das alles

legal gewesen sei, weil es Gutachten

gibt, die sagen, das wäreein Graubereich

und noch nicht obergerichtlich entschieden.

Ich meine aber,dass es beim besten

Willen kein „Graubereich“ sein kann,

wenn Steuern, die nur einmal gezahlt

wurden, mehrmals zurückgefordert werden.

Worin besteht der persönliche Ansporn

bei der intensiven Arbeit –die

ja manchmal von langen Durststrecken

am Schreibtisch geprägt ist?

Treibt die Beamten nur das abstrakte

Durchsetzen von Recht und Gesetz

an oder ist es auch die menschliche

Genugtuung, für das Gemeinwesen

Geld zu akquirieren, das der Allgemeinheit

sonst entgangen wäre?

Mertens: Natürlich gibt es viel Aktenstudium

und digitale Recherche, und das ist

dann manchmal auch nicht so spannend.

Aber um Täter zu überführen und festzusetzen,

dafür sind wir Polizisten geworden.

Und das würden auch alle meine

Kollegen so unterschreiben. Es klingt ein

bisschen heroisch,aberesist wirklich so,

Das Geld der anderen wollen Wirtschaftskriminelle liebend gerne in die eigene Tasche

stecken.

Foto: colourbox.de

dass wir Gerechtigkeit wollen.

Funktionierenwirtschaftskriminelle

Strukturen wie ein gut geführtes

Unternehmen?

Mertens: Man kann schon sagen, dass

Wirtschaftskriminalität und erfolgreiche

Unternehmen auf Gewinnmaximierung

ausgerichtet sind. Nur dass das in der

Wirtschaftskriminalität eben illegal passiert.

Man honoriert die Kriminellen zu

sehr, wenn man hier von Unternehmen

spricht. Es handelt sich um Straftäter.

Sie ermitteln auch in Fällen von

CEO-Fraud. Wie schaffen Täter es,

sich am Telefon oder via Mail Mitarbeitern

gegenüber glaubhaft als

Chef auszugeben und diese zu Millionenüberweisungen

zu bewegen?

Mertens: Das Betrugsphänomen CEO-

Fraud betrifft verschiedene Ermittlungsbereiche.

Neben den Dienststellen zur

Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität

in NRW sind aufgrund der hochkomplexenAngriffeauf

IT-Strukturen der Unternehmen

auch Ermittler im Bereich Cybercrime

mit den Fällen befasst. Die Experten

imCybercrime Kompetenzzentrum

des LKA NRW beschäftigen sich intensiv

mit diesem Phänomen. Mit ihnen arbeitenwir

eng zusammen. Dahinter stecken

sehr komplexe Strukturen und sehr professionelle

Täter. Der letzte, in den Medien

vielbeachtete Fall betraf eine Schadenssumme

von 40 Millionen. Dafür

Wir fördern

das Gute inNRW.

lohnt es sich für die Täter schon, viel Zeit

zu investieren, um so einen Coup vorzubereiten.

Die Unternehmen werden zum

Teil über ein Jahrausgespäht,alle öffentlich

zugänglichen Daten im Internet, im

Handelsregister,die Mitarbeiter über Social

Media. Manchmal ist auch schon im

Internet erkennbar,obesfür das anvisierte

Unternehmen Übernahmegedanken

oder Pläne für eine Fusion gibt. Aber

auch das Intranet der Firma wird gehackt,

wer hat Kontakt mit wem, wie ist

der Umgangston in den Firmenmails

untereinander.Und dann müssen Sie bedenken,

dass mancher Mitarbeiter in der

Finanzabteilung oder Buchhaltung in

großen Firmen noch nie persönlich mit

dem Chef zu tun hatte, seine Stimme am

Telefon auch gar nicht kennt. Da läuft

dann viel über Psychologie: Die Täter

nutzen die Abwesenheit der CEOs, sei es

Urlaub oder geschäftlich, um einzelne

Mitarbeiter anzugehen, zunächst via

Mail. Da wirddann auch gebauchpinselt.

In einem besonders perfiden Fall hat

dann der Täter, vier Wochen bevor eszu

der eigentlichen Tat und zu der Anweisung

einer Millionentransaktion kam,

demMitarbeiter per Telefon zu einem Jubiläum

gratuliert. Der kanntedeshalb die

Stimme des vermeintlichen CEOs und Täters.

Und als der echteChefdann vier Wochen

später auf Dienstreise war, hat der

kriminelle Täter den Mitarbeiter aus der

Finanzabteilung unter dem Vorwand,

dringend eine sehr hohe Summe für eine

geheime Fusion zu benötigen, angewiesen,

den Millionenbetrag zu überweisen.

Nicht, ohne dem Mitarbeiter vorher Honig

um den Bart zu schmieren, dass ihm

seine Leistung für die Firma schon lange

aufgefallen wäreund er ihm deshalb persönlich

sein Vertrauen schenke. Die

Transaktion wäre so geheim, dass der

Chef sie leugnen würde, wenn der Mitarbeiter

ihn auf dem Gang träfe und darauf

anspräche.

OFFEN GESAGT

Mit immer neuen Blüten

Schulterklopfen über den Schulterschluss:

Bei der Präsentation der

ersten Jahresbilanz fächerten sich die

Landesminister Jäger und Walter-Borjans

ordentlich Lob zu. Nicht zu Unrecht.

Denn wenn die Ressortchefs die

Zahlen sprechen lassen, erscheint der

Arbeitsnachweis der 2015 eingerichteten

gemeinsamen Ermittlungsgruppe

ansehnlich. Die Kooperation von

Steuerfahndung und Polizei, die unter

dem Dach des LKA fest institutionalisiert

wurde, spülte hübsche Summen

in das Säckel des Landes, die dem Fiskus

und damit dem Gemeinwesen

durch die Lappen gegangen wären. Immerhin

implementiert NRW mit diesem

Konzept als erstes Bundesland Strukturen,

die versprechen, einigermaßen

Schlagkraft gegen die Wirtschaftskriminalität

zu entwickeln. Allerdings stellt

sich mit dem Tusch über die kühne Tat

zugleich die Frage, warum eine Zusammenarbeit,

die sich aus demselben Ziel

ergibt, erst jetzt fest verankert wurde.

Und während der Innen- und der Finanzminister

sich selbst und ihre

Mannschaften preisen, dämpfen kritische

Stimmen die Lobhudelei der Behördenbosse.

Denn: Gegen die wuchernde

Wirtschaftskriminalität, die

sich gegen Unternehmen und Vater

Staat gleichermaßen richtet, wirken

auch geballte staatliche Ermittlungsgruppen

weiterhin wie Gärtner, die

einen Park von Unkraut befreien müssen,

dafür aber nur eine Anzahl von

Händen und Harken verfügen, die gerade

mal für einen Schrebergarten

reicht. Immerhin, auf der Fläche, die

die Spezialisten von LKAund Steuerfahndung

durchwühlen, dringen sie

tief ins Erdreich ein.

Dass aber der Boden, auf dem sich kriminelle

Netzwerke ausbreiten, fruchtbar

ist, zeigt sich daran, dass das Treiben

findiger Verbrecher immer neue

Blüten treibt. Den Wildwuchs zu erkennen

und auszumerzen, bleibt ein mühseliges

Verfahren, bei dem viele Opfer

von Wirtschaftskriminalität gar nicht

den Behörden vertrauen, sondern auf

teure private Ermittler setzen.

Maike Harhues

Digital-Unternehmer Dirk Franke nutzt die

Eigenkapital-Lösungen der NRW.BANK

Auf immer komplexer werdenden Märkten ist Durchblick der Schlüssel zum Erfolg.

Das weiß auch Picavi-Gründer Dirk Franke, der mit seiner Datenbrillensoftware

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NRW 2016

XPOST Köln

4. November 2016

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20 GELD &

Plädoyer für eine

360-Grad-Sicht

Vermögens- und Nachfolgeplaner Jörg Tylla weiß, wie schlimm es ausgehen

kann, wenn jeder Einzelne „nur das Beste“ für den Mandanten will.

„Ich möchte das ganze Puzzle

lösen.“

Jörg Tylla

In zigtausendFamilienunternehmen

steht in den nächsten Jahren die

Übergabe an. Genaue Zahlen sind

zwar schwer zu ermitteln, doch

schaut man auf die Gewerbean- und

-abmeldungen, lässt sich die Dimension

zumindest erahnen: Im ersten

Halbjahr 2016 registrierte das Statistische

Bundesamt deutschlandweit

rund 27 000 Übernahmen durchVerkauf,

Verpachtung und Erbschaft.

Sind die Unternehmen daraufvorbereitet?

„Viele nicht. In gut einem

Viertel der Fälle kommt der Zeitpunkt

der Übergabe unerwartet.Wer

dann nicht umfassend vorbereitet

ist, hat mitunter katastrophale Folgen

zu tragen“, sagt Jörg Tylla.

Der Münsteraner kennt aus

seinem beruflichen Alltag

alsVermögens- und Unternehmensnachfolgeplaner

Fälle, bei denen falsche

Weichenstellungen am Ende zu nachteiligen

und völlig ungewollten Ergebnissen

führten. Tylla ärgert dies: „Jahrzehnte

arbeitet man für sein Lebenswerk. Da

darfesnicht sein,

dass am Ende falsche

Formulierungen

in einem

Gesellschaftervertrag

oder missverständliche

Aussagen in

einem Testament

dieses Lebenswerk zunichtemachen.“ Oft

mündeten solche Fälle in Streitigkeiten

zwischen den Erben.

Der Diplom-Kaufmann plädiert für eine

360-Grad-Sichtweise. Es gehe am Ende

nicht nur um die reinen Vermögens- und

Unternehmenswerte, sondern auch um

die persönlichen Einstellungen und Positionen

sowie die Familiensituation.

Hausbank, Steuerberater, Notar und Anwalt

können laut Jörg Tylla in diesen

zentralen Fragen nur eine optimale Beratung

gewährleisten, wenn sie miteinander

vernetzt sind.

„Es treten regelmäßig Fälle auf, in denen

jeder für sich nur das Beste für den Klienten

will. Doch es fehlt, wenn es der Betroffene

nicht selbst leistet, der Gesamtblick.

Ich weiß, dass solche nicht koordinierten

Beratungen viele Dinge verschlimmbesssern

können.“ Detailverliebt

würde in manchen Fällen jeder Experte

für sich optimale Lösungen suchen und

Verabredungen formulieren. Tylla: „Und

dies, obwohl ein Steuerberater und ein

Rechtsanwalt nicht jeden Begriff zu 100

Prozent gleich verstehen und anwenden.“

Konsequenz: Die Terminologie ist

strittig, der Streit programmiert.

Untersuchungen haben in den vergangenen

Jahren mehrfachgezeigt. dass Testamentehäufig

Mängel aufweisen. Abgesehen

davon, dass die meisten Deutschen

auf einen formulierten letzten Willen verzichten

und sich offenbar voll und ganz

auf eine gesetzliche Erbfolge verlassen,

sind auch ausgearbeitete Testamente

mitunter fehlerhaft. Tylla: „Vor allem,

wenn sie viele Jahre alt sind und nicht

mehr die wirkliche Vermögenssituation

abbilden. Damit beginnen oft schon die

Probleme.“

Wastun? Für den Münsteraner,der selbst

dem Netzwerk der Certified EstatePlaner

(CEP) und dem entsprechenden deutschen

Verein (www.vepd.de) aktiv angehört,

muss man als Berater den Menschen

in all seinen Facetten kennenlernen,

um ihn wirklich beraten und begleiten

zukönnen. Jörg Tylla: „Ich muss die

Motive kennen, die hinter den ersten Aussagen

zur Vermögensplanung stehen.

Nur dann habe ich die Möglichkeit, umfassend

Rat zugeben und Fragestellungen

richtig einzuordnen.“

Dies erfordereZeit, aber die Mühe lohne

sich. Denn gedacht werde nicht an Produkte,

sondern an Lösungen, die für

einen Menschen wichtig sind. Für den

Berater spiele deshalb auch die offene

Kommunikation eine zentrale Rolle. „Ich

möchte nicht einen Stein in ein Puzzle

einsetzen, sondern das ganze Puzzle lösen.“

Allein? Jörg Tylla winkt ab und verweist

auf das Netzwerk, das Berater heuteaufweisen

sollten. Es gehe nicht darum,

einenmit Zahlen und Fakten hinterlegten

Zwischenstand zu ermitteln, sondern

ausgehend von dieser Basis steuerliche,

geschäftliche und unternehmerische Ziele

zu formulieren und die Gestaltungsmöglichkeiten

zu erkennen.

Tylla rät dazu, alle Beteiligten an einen

Tisch zu holen, um nach der Diagnose

wie in einem Team mit verschiedenen

Medizinern über die optimale Behandlungzusprechen.

Im Laufeseiner beruflichen

Selbstständigkeit hat er damit

stets gute Erfahrungen gemacht.

Dem Verein gehören bundesweit rund

500Mitglieder an, die eine entsprechende

Ausbildung aufweisen: Rechtsanwälte,

Steuerberater, Notare, Mediatoren,

Testamentsvollstrecker,Stiftungsberater,

Betreuer,CoachesimBereich der Vermögens-

und Unternehmensnachfolge.

Dabei sehen sich die Etate Planer vor allem

auch inder Rolle des Koordinators,

der während des Aufbaus der Vermögensmanagements

den Beratungsprozess

steuert. Die Mitglieder verpflichten

Am runden Tisch, so sagt Jörg Tylla, können in Vermögensfragen am besten

sich, entsprechende Berufsgrundsätze

einzuhalten. Am Ende soll im Land der

Erben, wie Deutschland manchmal auch

bezeichnet wird, Vermögen mit einem

guten Gefühl von der einen zu anderen

Hand weitergegeben werden –und dies

trotz eines enormen Wandels bei erbschafts-,

steuer- und gesellschaftsrechtlichen

Rahmenbedingungen. wk

„Ring frei zum Gründen“

Vom 14. bis 20. November findet bundesweit die Gründerwoche 2016 statt -auch das Münsterland macht mit.

Karriere als Unternehmerin

oder Unternehmer? Obwohl

gerade kleine und mittlere

Unternehmen eine herausr

Rolle für den Wirt-

Kagende

schaftsstandort Deutschland spielen, ist

die berufliche Selbstständigkeit für viele

Menschen keine selbstverständliche

Perspektive. Die Gründerwoche Deutschland

möchtedas ändern. Die bundesweite

Aktionswoche unter Federführung des

Bundesministeriums für Wirtschaft und

Energie (BMWi) möchte dem Gründergeist

auf die Sprünge helfen.

Als Teil der internationalen Global Entrepreneurship

Week findet die nächste

Gründerwoche Deutschland vom 14. bis

20. November statt –auch imMünsterland,

wo zahlreiche Initiatoren und Partner

mit einer Fülle verschiedener Veranstaltungen

animieren und informieren.

„Münster gründet!“ heißt das Motto in

der Stadt Münster, woinder Aktionswoche

täglich Workshops, Veranstaltungen

und Seminare angeboten werden

(www.muenster-gruendet.de). Schon

am 26.Oktober wird ineiner gemeinsamen

Veranstaltung des Münsterland e.V.,

der Wirtschaftsförderungen im Münsterland,

der IHK Nord Westfalen und der

Handwerkskammer das Projekt Gründergeist@Münsterland

vorgestellt. Das Projekt

mit einem Fördervolumen von rund

800 000 Euromobilisiert und unterstützt

münsterlandweit Gründungswillige von

der Ideenfindung bis hin zu einem geschäftstüchtigen

Businessplan.

Allgemeine Informationen zur Gründerwoche

2016 gibt es unter:

www.gruenderwoche.de.

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GESCHÄFT

21

Mal eben schnell die

Mails checken ...

Die private Nutzung des Internets am Arbeitsplatz sollte imBetrieb geregelt sein.

die Weichen gestellt werden.

Foto: Jürgen Peperhowe

Schnell die Mails checken, bei Facebook

kurz gucken, was Freunde gerade

machen oder auf Newsportalen

die neusten Nachrichten erfahren.

Gründe gäbe es viele, auch am

Arbeitsplatz das Internet zu nutzen.

Aber: Ist das auch erlaubt?

Eine allgemeingültigeAntwort

gibt es auf diese Fragenicht“,

sagt Martin Beckschulze,

Rechtsanwalt und Fachanwalt

für Arbeitsrecht bei den

Arbeitgeberverbänden Ruhr/Westfalen,

die ihren Sitz in Bochum haben. Eine aktuelle

Umfrage der Verbände zeigt:

Unternehmen regeln die Privatnutzung

von Internet und E-Mail ganz unterschiedlich.

Lediglich 52 Prozent der befragten

Unternehmen halten eine grundsätzliche

Regelung überhaupt für erforderlich.

„Nur weil es keine Regelungen im Unternehmen

gibt, heißt das aber noch nicht,

dass die Privatnutzung von Internet und

E-Mail auch erlaubt ist“, sagt Martin

Beckschulze. „Grundsätzlich gilt: Betriebliche

Gerätesindnur fürbetriebliche

Zwecke zunutzen. Und das schließt die

Privatnutzung aus“, führt er fort.

Wenn Angestellte aber das Internet für

privateZweckenutzen und der Arbeitgeber

in Einzelfällen davon Kenntnis hat,

bedeutet dies nicht, dass den Arbeitnehmern

beliebige Nutzungsrechte eingeräumt

werden. „Rechtlich liegt dort eine

Grauzone vor. Arbeitnehmer sollten

nicht voneiner Duldung –Arbeitsrechtler

sprechen dann von einer betrieblichen

Übung –ausgehen. Bei übermäßiger Privatnutzung

des Internets während der

Arbeitszeit kann dies sehr wohl zu einer

Kündigung führen“, erklärt Martin Beckschulze.

Die Umfrage der Arbeitgeberverbände

ergabindes: In 76 Prozent der befragten

Unternehmen ist die Privatnutzung von

Internet und E-Mail erlaubt. Ein Drittel

dieser Unternehmen verzichtet sogar

gänzlich auf Regelungen, die übrigen

zwei Drittel haben die Privatnutzung in

Betriebsvereinbarungen bzw. durch Einwilligungserklärungen

der einzelnen

Mitarbeiter geregelt.

In solchen Regelungen festgehalten ist

zum Beispiel die Möglichkeit der privaten

Nutzung während der Pausenzeiten.

„Wer dann nachweislich auch während

der Arbeitszeit im Internet surft, muss

mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen,bis

hin zur Kündigung, rechnen “, so Martin

Beckschulze.

„Wir empfehlen, Regelungen in Betriebsvereinbarungen

zu treffen und zusätzlich

Einwilligungserklärungen der einzelnen

Mitarbeiter einzuholen, um Rechtssicherheit

zu schaffen“, sagt auch Simon

Parl, Datenschutz-Experte der Arbeitgeberverbände.

„Dabei spielen Datensicherheit

und Datenschutz eine zentrale

Rolle. Denn wer sich im Internet Viren,

Trojaner oder andereSchadsoftwareeinfängt,

gefährdet das Wohl des ganzen

Unternehmens und könnte imFall der

Fälle dafür haften.“

„Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen“

ist eine Bürogemeinschaft aus vier

Arbeitgeberverbänden, darunter Tarifträgerverbände

für die chemischeIndustrie,

die Metall- und Elektroindustrie und

die Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitende

Industrie mit zusammen rund

420 Mitgliedsunternehmen, die rund

72 000 Mitarbeiter – darunter knapp

4000 Auszubildende –beschäftigen.

www.agv-bochum.de.

+++ TERMINE +++ TERMINE +++ TERMINE +++ TERMINE +++

25./26. Oktober 2016: Comregional der Fiducia &GAD, Messe- und Congresszentrum

Halle Münsterland, Münster

26. Oktober 2016: Auftaktveranstaltung „gründergeist@muensterland“, Münsterland

e.V.,15-18Uhr, esCape, Hafenweg 46, Münster

27. Oktober 2016: Robotik: Potenziale zur Automatisierung der Fertigung, wfc

Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld, 17 -19Uhr, Mechatronik-Institut Bocholt,

Münsterstraße 265, Bocholt

28. Oktober 2016: 4. Münsteraner Bautag, 10 –18Uhr, Haus Kump der Handwerkskammer

Münster, Mecklenbecker Straße 252

28. Oktober 2016: mb-Hausmesse der mb AEC Software, ab 9Uhr, Messe- und

Congresszentrum Halle Münsterland, Münster

4./5./6. November 2016: Zimt &Sterne, Fr. 15 -20Uhr; Sa. 10 -18Uhr, So. 11 -

18 Uhr, Messe- und Congresszentrum Halle Münsterland, Münster

8. November 2016: „Tag der Weltmarktführer im Münsterland /Westfalen“, ab

8.30 Uhr, Tobit.Campus, Parallelstraße 41, Ahaus (am Vorabend geschlossene

Veranstaltung für Inhaber und Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen)

10. November 2016: Prämierung „Attraktiver Arbeitgeber im Kreis Warendorf“,

gfw –Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, 17.30 -19Uhr, Haus Nottbeck,

Landrat-Predeick-Allee 1,Oelde

14. -18. November 2016: Münster gründet –Gründungswoche mit vielen Workshops,

Veranstaltungen und Seminaren (www.muenster-gruendet.de)

15. November 2016: Deutsch-niederländisches Unternehmermatching auf der

Medica 2016, Messe Düsseldorf, Stockumer Kirchstraße 61, Düsseldorf

17. November 2016: „Erfolgreich Führen mit Zielen“, Wirtschaftsförderung Bocholt

und verband deutscher Unternehmerinnen, 19Uhr, Herbrand Center,

Westend 38-40, Bocholt

25. November 2016: Job-Matching Münsterland, 10 -14Uhr, Kreishandwerkerschaft

Steinfurt Warendorf, Von-Ketteler-Str. 42, Warendorf

27. November 2016: Antikmarkt, 11 -18Uhr, Messe- und Congresszentrum Halle

Münsterland, Münster

29. November 2016: Empathie -inFührungsetagen unterschätzt, 18 -20.30 Uhr,

Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Ort: Deutsche Rentenversicherung, Großer

Sitzungssaal, Gartenstraße 194, Münster

7./8. Dezember 2016: 7. NRW-Nano-Konferenz, ab 8.30 Uhr, Messe- und Congresszentrum

Halle Münsterland, Münster

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Architektenrecht

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Fachanwältin für Familienrecht

Fachanwältin für Erbrecht

Dr.Barbara Elsbernd

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HANDELSREGISTER

STADT MÜNSTER

NEUEINTRAGUNGEN

HR B16254 ATFHandel UG (haftungsbeschränkt), Hansestr.19, 48165 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist der An- und Verkauf von Automobilen und Kfz-Ersatzteilen. Stammkapital: 500,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Osman El-Faraj, Münster. 2.9.2016

HR B16275 BBB Service GmbH, Hammer Str.385, 48153 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die

Erbringung von Dienstleistungen im EDV Bereich. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Claus Peter

Blunck, Telgte; Geschäftsführer: Axel Barich, Münster; Geschäftsführer: Simon Brüne,Münster. 19. 9. 2016

HR A10311 MB-Vertrieb Inh. Margarete Brameier e.K., Breul 16, 48143 Münster. Handel mit Modeschmuck,

Tüchern, Accessoires.Inhaber: Margarete Brameier,Münster. 1.9.2016

HR A10319 Bunt &Pur GmbH &Co. KG, Bült 1, 48143 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die

Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von nachhaltig gesunden Food-Produkten mit dem Schwerpunkt

Superfoods.Haft. Ges.: Bunt &Pur Verwaltungs GmbH, Münster. 13. 9. 2016

HR A10315 CAC Gastro UG(haftungsbeschränkt) &Co. KG, Rothenburg 14–16, 48143 Münster.

Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens sowie der Betrieb von Gaststätten,

gastronomischen Einrichtungen sowie die Durchführung von Veranstaltungen. Haft. Ges.: CACVerwaltungs UG

(haftungsbeschränkt), Münster. 7.9.2016

HR B16248 CAC Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt), Rothenburg 14–16, 48143 Münster. Gegenstand

des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens und die Beteiligung an anderen Unternehmen

sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei anderen Unternehmen, insbesondere

bei Kommanditgesellschaften. Stammkapital: 750,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Christian Mues,

Münster. 31. 8. 2016

HR B16259 CDEFG UG (haftungsbeschränkt), Lechtenbergweg 29, 48165 Münster. Gegenstand des

Unternehmens sind Erwerb, Halten und Verwalten sowie die Veräußerung von bebauten und unbebauten

Immobilien im In- und Ausland sowie die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 2.000,– EUR. Geschäftsführer:

Horst Lübke, Münster. 6.9.2016

HR B16196 CFP Chemieservice GmbH, Birkenweg 50, 48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist

die Erbringung von Serviceleistungen fürandere Unternehmen insbesondere im Bereich der Wartung von Fertigungsanlagen

für chemische Produkte sowie die Lagerung, Lohnfertigung und der Vertrieb von chemischen

Erzeugnissen aller Art, soweit eine staatliche Genehmigung nicht erforderlich ist. Stammkapital: 30.000,– EUR.

Geschäftsführer: Thomas Lochner,Münster. 22. 7. 2016

HR B16269 CubMedia UG (haftungsbeschränkt), Heinrich-von-Kleist-Str. 47, 48161 Münster. Gegenstand

des Unternehmens ist die Produktion und Vermarktung von Audio-, Video- und Printmedien im Bereich

Bildung und Erziehung. Stammkapital: 2.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Björn Dolkemeier,

Münster. 14. 9. 2016

HR B16270 CyberFitness GmbH, Dieckstr. 71–75, 48145 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist

– das Betreiben eigener Onlinefitnessstores und -shops. – die Eigenproduktion virtueller Trainingsinhalte.

– der Verkauf von physischen Sportgeräten. –die Beratung und der Verkauf von Ernährungskonzepten.

– die Ernährungs- und Trainingsberatung. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Alexander-

António Krause,Telgte. 15. 9. 2016

HR B16282 Eduard Michelis gGmbH, Hoppendamm 33, 48151 Münster. Die Verwirklichung der Aufgaben

der Caritas als Lebens- und Wesensäußerung der Katholischen Kirche im Sinne der Ordensgemeinschaft der

Schwestern von der göttlichen Vorsehung, Münster, insbesondere durch die Förderung und den Betrieb von

stationären Einrichtungen und ambulanten Angeboten der Altenhilfe,insbesondere heimverbundenes Wohnen,

sowie den Betrieb eines Mittagstisches für alte und kranke Menschen. Insbesondere betreibt die Gesellschaft

das Altenheim Eduard-Michelis-Haus, Gladbeck. Stammkapital: 26.000,– EUR. Geschäftsführer: Martin Runde,

Greven. 26. 9. 2016

HR A10314 EPM &DEXS Kai Dannhaus e.K., Vennheideweg 40a, 48165 Münster. Verleih und Vertrieb

von Veranstaltungstechnik und sämtliche damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen. Inhaber: Kai

Dannhaus,Münster. 6.9.2016

HR B16276 Extrum Immobilien GmbH, Wilkinghege 42, 48159 Münster. Der Erwerb und Veräußerung

von Immobilien, insbesondere Wohnungs- und Teileigentumseinheiten sowie grundstücksgleichen Rechten, und

das Immobilienmanagement sowie das Betreiben/Führen von Gaststätten und Hotels.Stammkapital: 100.000,–

EUR. Geschäftsführer: Claudia Wellerdieck, Münster. 19. 9. 2016

HR B16264 Grünzeugs UG (haftungsbeschränkt), Grevener Str. 161, 48159 Münster. Gegenstand des

Unternehmens ist der Betrieb einer Salatbar und eines Lieferservices. Stammkapital: 500,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Mohamad Ahmad Mohamad Alasmar,Münster. 9.9.2016

HR B16266 Hartig &Schorn Gastronomie UG (haftungsbeschränkt), Alter Fischmarkt 25–26, 48143

Münster. Gegenstand des Unternehmens ist das Führen von Gastronomiebetrieben. Stammkapital: 1000,–

EUR. Geschäftsführer: Christoph Hartig, Münster; Geschäftsführer: Hermann Schorn, Billerbeck. 12. 9. 2016

HR B16277 Heikes Immobilien Verwaltungs GmbH, Schuckertstr.29, 48153 Münster. Gegenstand des

Unternehmens ist die Beteiligung an anderen Unternehmen und Gesellschaften, insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftende Gesellschafterin an der Kommanditgesellschaft unter der Firma Heikes Immobilien

GmbH &Co. KG mit dem Sitz in Münster, und die Führung der Geschäfte dieser Gesellschaft. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Hedwig Heikes-Stratmann, Münster; Geschäftsführer: Christian Stratmann,

Münster. 20. 9. 2016

HR B16262 Immobilien Hötte GmbH, Rothenburg 53–54, 48143 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist die Vermittlung, der Nachweis und der Verkauf von Immobilien jeglicher Art, die Verwaltung und Vermietung

von Immobilien sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte, die Vermittlung und der Nachweis

von Mietobjekten jeglicher Art, die Erbringung von immobilienbezogenen Dienstleistungen jeglicher Art, die

Erbringung von Finanzdienstleistungen, die Vermietung von Ferienwohnungen und der Betrieb von Hotels,

Projektmanagement, der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Handelsgesellschaften jeglicher

Art sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung und Vertretung bei diesen,

die Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauträger,Bauherr im eigenen Namen füreigene und

fremde Rechnung sowie als Baubetreuer, die Projektierung und Planung von Bauwerken. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Minna Sina Elisabeth Hötte,Münster. 8.9.2016

HR B16261 Immobilienverwaltung Münsterland UG (haftungsbeschränkt), Im Derdel 17, 48161

Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die Hausverwaltung sowie alle damit zusammenhängenden

Service- und Dienstleistungen mit Ausnahme genehmigungspflichtiger Tätigkeiten. Stammkapital: 1000,– EUR.

Geschäftsf.befreit v. §181: Andreas Planer,Münster. 7.9.2016

HR B16253 kjubo UG (haftungsbeschränkt), 48200 Münster. Gegenstand des Unternehmens sind

Konzeption, Entwicklung, Umsetzung und der Vertrieb von Lösungen, Ideen und Softwareprodukten sowie

deren Gestaltung. Der Fokus liegt dabei auf der digitalen Umsetzung. Stammkapital: 2.000,– EUR. Geschäftsführer:Jan

Frederik Scheffler,Köln; Geschäftsführer: Kilian Rullkötter,Münster. 2.9.2016

HR B16272 KK Management GmbH, Im Münsteresch 4, 48159 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist Management Consulting für die Luxusgüterindustrie; Beratungs- und Managementdienstleistungen für

Cigarren, Gastronomie, Hotellerie, Getränke, Uhren &Schmuck, Automobile sowie die Übernahme von Managementpositionen

in den vorgenannten Bereichen und der Im- und Export sowie der Handel mit Tabakwaren,

alkoholischen Getränken und freien Handelsgütern aller Art. Ein weiterer Gegenstand des Unternehmens ist

die Veranstaltung von Reisen im In- und Ausland. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Kolja Kukuk,

Unna. 16. 9. 2016

HR B16265 Network &Counsel -PRBeratung für Immobilienmarketing und Vertrieb UG (haftungsbeschränkt),

Hansestr.51, 48165 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist a) Beratung im Bereich

Public Relations (PR), insbesondere Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Immobilienwirtschaft, b) die Vermittlung,

der Nachweis und der Verkauf von Immobilien jeglicher Art, c) die Verwaltung und Vermietung von Immobilien

sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte, d)die Vermittlung und der Nachweis von

Mietobjekten jeglicher Art, e) die Erbringung von immobilienbezogenen Dienstleistungen jeglicher Art, f) die

Erbringung von Finanzdienstleistungen, g) die Vermietung von Ferienwohnungen und der Betrieb von Hotels,

h) Projektmanagement, i) der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Handelsgesellschaften jeglicher

Art sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung und Vertretung bei diesen,

j) die Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauträger, Bauherr im eigenen Namen für eigene

und fremde Rechnung sowie als Baubetreuer,k)die Projektierung und Planung von Bauwerken. Stammkapital:

1000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Annedore Wantia, Münster. 9.9.2016

HR B16255 PMD Deutschland Hausverwaltung UG (haftungsbeschränkt), Schorlemerstr. 14, 48143

Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Haus- und Wohnungsverwaltung einschließlich

der Tätigkeit als Verwalter nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG). Stammkapital: 400,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Vanessa Pund-Liebeck, Münster. 5.9.2016

HR B16260 Rose International GmbH, Am Dill 50, 48163 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der

Im- und Export von Waren aller Art. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Mohannad Al Merstani,

Dubai marina; Geschäftsführer: Simon Ingo Spenrath, Münster. 7.9.2016

HR A10322 Theissing Holzprodukte OHG, Hägerstr.243, 48161 Münster. Gegenstand des Unternehmens

sind die Herstellung und der Handel mit Holzprodukten. Pers.Haft. Ges.: Sebastian Theissing-Tegeler,Münster;

Pers.Haft. Ges.: Wolfgang August Constantin Theissing-Tegeler,Münster. 20. 9. 2016

HR A10320 Windpark Böllenberg GmbH &Co. KG, Sentruper Str.214, 48149 Münster. Gegenstand des

Unternehmens ist der Betrieb von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energie. Haft. Ges.: Eventus Wind

GmbH, Münster. 14. 9. 2016

HR B16268 Yamas Verwaltungs-GmbH, Piusallee 122, 48147 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist die Übernahme der Geschäftsführung als persönlich haftende Gesellschafterin der Yamas GmbH &Co. KG

mit Sitz in Münster,die Vornahme aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte sowie die Förderung des

Unternehmenszwecks der vorgenannten Kommanditgesellschaft innerhalb ihres Unternehmensgegenstandes.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Georgios Sivvas, Münster; Geschäftsführer: Dijana Rehkämper,

Münster. 13. 9. 2016

HR A10321 Yamas GmbH &Co. KG, Piusallee 122, 48147 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der

Betrieb eines Restaurants und sonstiger Gastronomiebetriebe mit einem umfassenden Angebot von Speisen

und Getränken, insbesondere nach griechischer Küche.Haft. Ges.: Yamas Verwaltungs-GmbH, Münster.

19. 9. 2016

INSOLVENZEN

AC Portfolio GmbH, 48155 Münster. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (73 IN 32/16) vom

16. 9. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. 22. 9. 2016

agri.capital Biogas Zwei Verwaltungs GmbH, 48155 Münster. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des

Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 31. 8. 2016 –

73 IN 64/15). Gemäß §65 Absatz 1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 6. 9. 2016

Bräutigam &Coll. GmbH, 48163 Münster. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (81 IN 40/16) vom

23. 9. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. 27. 9. 2016

mode/rat GmbH, 48143 Münster. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr

Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 1. 9. 2016 –78IN42/16). Gemäß §65 Absatz

1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 5. 9. 2016

Tante Lotte GmbH, 48157 Münster. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (81 IN 42/16) vom

15. 9. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. 19. 9. 2016

ww pharmapress Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), 48163 Münster. Durch

Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 84 IN 56/13) vom 29. 7. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben.

1. 9. 2016

KREIS BORKEN

NEUEINTRAGUNGEN

HR B 16456 ASYA Cosmetics GmbH, von-Röntgen-Str. 12, 48683 Ahaus. Gesellschaftsvertrag vom

31. 8. 2016 Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Yusuf Sürmeli, Ahaus. 6.9.2016

HR B16441 Brillenbox GmbH, Ikemannstr. 58, 48683 Ahaus. Vertrieb von Brillen, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen

und Zubehör. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Suchaya Emmerich, Gescher;

Geschäftsführer: Fatma Kayhan, Ahaus. 1.9.2016

HR B16448 GH-Großhandelsservice- und Dienstleistungsgesellschaft mbH, Dingdener Str. 199,

46395 Bocholt. Sämtliche Arbeiten und Dienstleistungen im Bereich Logistik und Lagerwirtschaft des Großund

Außenhandels. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Ali Akbar-Hamid Yazdtschi, Bocholt;

Geschäftsführer: Maik Manteufel, Isselburg. 2. 9. 2016

HR B16464 Lenio Biotech GmbH, Hemdener Weg 109, 46399 Bocholt. Die Mitwirkung bei der Entwicklung,

Verwertung und Kommerzialisierung von Technologien, Patenten und Lizenzvereinbarungen aller Art

aus dem Bereich Molekularbiologie und angewandte Ökologie,weiterhin die Unterstützung der Forschung an

solchen Technologien, sämtliche damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte,

Gründung von Betriebsstätten, Beteiligung an anderen Unternehmen. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Heinrich Heller,Bocholt. 14. 9. 2016

HR B16453 NARA UG (haftungsbeschränkt), Händelstr. 30, 46395 Bocholt. Onlineversandhandel.

Stammkapital: 1,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Rabea Butt, Bocholt. 5. 9. 2016

HR B16478 B&TB Jülich GmbH, Dinxperloer Str.18–22, 46399 Bocholt. Der Erwerb und die Verwaltung von

Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

welche die Verwaltung von Vermögen, Konzeption, Planung, Entwicklung und Realisierung von Bauprojekten

zum Gegenstand hat sowie der Erwerb, die Verwaltung, langfristige Vermietung und Verpachtung

eigener Gewerbeprojekte sowie Wohn- bzw.Geschäftshäuser.Außerdem ist die Gesellschaft berechtigt eigenes

Kapitalvermögen zu verwalten. Handwerkliche Tätigkeiten werden nicht ausgeübt bzw. werden Dritten in

Auftrag gegeben. Stammkapital: 50.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Udo Brückner, Zülpich; Geschäftsf.

befreit v. §181: Albert ten Brinke, AS Rijssen (NL). 28. 9. 2016

HR B16460 VTR Verwaltungsgesellschaft mbH, Südwall 22, 46397 Bocholt. Gegenstand des Unternehmens

ist insbesondere die Verwaltung und Geschäftsführung der VTR UG (haftungsbeschränkt) &Co. KG

(HRA 7457 Amtsgericht Coesfeld.) Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Olaf Vehof, Dipl.-Kfm.,

Bocholt. 8. 9. 2016

HR B16474 Goods-get it UG (haftungsbeschränkt), Wirther Feldweg 18, 46325 Borken. Auslieferung

von Gütern mit Kleintransporter bis 3,5 tanausschließlich andere Firmen. Stammkapital: 2.000,– EUR.

Geschäftsf.befreit v. §181: Nadine Korczikowski, Borken. 20. 9. 2016

HR B16470 Montageteam Westmünsterland Verwaltungsgesellschaft mbH, Engelradingstr. 49,

46325 Borken. Die Verwaltung eigenen und fremden Vermögens und die Beteiligung an dritten Gesellschaften,

insbesondere als geschäftsführende Komplementärin z. B. an der Montageteam Westmünsterland GmbH

&Co. KG,ohne dass es einer staatlichen Genehmigung bedarf.Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Jochen Tekampe,Rhede. 15. 9. 2016

HR A8164 Gescher Bürgerwind GmbH &Co. KG, Estern 2, 48712 Gescher. Die Errichtung und der Betrieb

einer oder mehrerer Windenergieanlagen zur Erzeugung und Lieferung von regenerativer Energie und Veräußerung

an Energieversorgungsunternehmen oder sonstige Abnehmer sowie alle damit verbundenen Tätigkeiten.

Haft. Ges.: Gescher Bürgerwind Verwaltungsgesellschaft mbH, Gescher. 12. 9. 2016

HR B16442 Grotherm Gronau UG (haftungsbeschränkt), Tieker Damm 70, 48599 Gronau (Westf.). Die

Herstellung und der Vertrieb von Kaminen, Kamineinsätzen und Gartenkaminen. Stammkapital: 1000,– EUR.

Geschäftsführer: Dietmar Heying, Schöppingen. 1. 9. 2016

HR B16475 HPS Hydrogen Power Systems GmbH, Robert-Bunsen-Str. 1,48599 Gronau (Westf.). Der

An- und Verkauf von Wasserstoffprodukten und Wasserstofftechnik aller Art. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Tjerk Jong, Dalen (NL). 21. 9. 2016

HR B16439 OK Autovermietung GmbH, Königstr.78a, 48599 Gronau (Westf.). Ankauf,Verkauf und Vermietung

von Fahrzeugen und Zubehör. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Stefan Klaus Kamutzki,

XM Enschede; Geschäftsführer: Kerim Olcay,Enschede. 31. 8. 2016

HR B16454 Traject Hausverwaltung GmbH, Gartenstr. 8,48599 Gronau (Westf.). Die Verwaltung von

Wohnungseigentumsanlagen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Heinrich Antonius Beer,

Dorsten. 5. 9. 2016

HR B16468 Pohl UG (haftungsbeschränkt), Herzog-Adolph-Str.16, 46419 Isselburg. Dienstleistungen im

Bereich Pflege, Reparaturen, Instandhaltung, Service und die Verwaltung von Immobilien und Außenanlagen

sowie Hausmeisterdienste und Entrümplung. Stammkapital: 300,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Detlef Pohl,

Isselburg. 15. 9. 2016

HR B16469 Windenergie Schöppingen-Brook Verwaltungsgesellschaft mbH, Frettholt 19, 48739

Legden. Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung

und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende

geschäftsführende Gesellschafterin (Komplementärin) an der Windenergie Schöppingen-Brook GmbH &Co. KG

sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Josef

Schiermann, Legden; Geschäftsführer: Johannes Bügener,Gronau (Westf.). 15. 9. 2016

HR B16458 JAD-Design GmbH, Vennekenweg 50, 46348 Raesfeld. Der Handel mit Designermöbeln und

Wohnaccesoirs und deren Im- und Export. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: David André Loker,

Raesfeld; Geschäftsführer: Jasmin Karahmetovic, Borken; Geschäftsführer: Alexander Alke, Heiden. 8. 9. 2016

HR B16446 SourceBLOCK UG (haftungsbeschränkt), Helweg 15, 46348 Raesfeld. Die Entwicklung von

Software.Stammkapital: 3.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Alexander Drexler,Raesfeld. 2. 9. 2016

HR B16465 Vaideanu Logistik UG (haftungsbeschränkt), Holtkämpe 12, 48734 Reken. Die Lagerung

und Kommissionierung von Gefahrgütern. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Ana-Vica

Vaideanu, Bochum. 14. 9. 2016

HR B16451 BiotexDeutschland GmbH, Fontanestr.37, 46414 Rhede. –Entwicklung, Umsetzung,Vertrieb,

Kauf sowie Verkauf von Natur- und Wohlfühlprodukten sowie im Allgemeinen von sämtlichen Artikeln, die für

das Wohlergehen des Menschen erforderlich sind, ferner von sämtlichen Komfortartikeln, Geräten sowie

Systemen, die mit dieser Tätigkeit in Verbindung stehen, –das Betreiben von Verkaufsstätten für diese Artikel,

insbesondere für Produkte der Art Decken, Matratzen, Matratzenauflagen und Kissen, –das Betreiben sämtlicher

Unternehmen, die in den Bereichen Einkauf, Produktion, Bearbeitung, Verarbeitung, Verkauf und Transport

der abgeleiteten Produkte spezialisiert sind; –ImAllgemeinen: sämtliche Handels-, Industrie-, Mobilienbzw.

Immobilien- sowie finanziellen Tätigkeiten, die direkt oder indirekt, teilweise oder ganz mit dem o.g.

Zweck oder allen weiteren ergänzenden, ähnlichen oder verbundenen Zwecken zusammen hängen. Stammkapital:

126.000,– EUR. Geschäftsführer: Reinardus Angenent, Rhede. 5.9.2016

HR B16434 Triiitech Holding GmbH, Krommerter Weg 57, 46414 Rhede. Der Erwerb und die Verwaltung

von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als Gesellschafterin an der Triiitech Facility Solutions GmbH, die

die Altbaumodernisierung im Innen- und Aussenbereich zum Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Sebastian Brinkmann, Bocholt; Geschäftsführer: Ralf Berkemeier,Bocholt. 26. 8. 2016

HR B16476 Bürgerwind Schöppingen-Strönfeld Verwaltungsgesellschaft mbH, Ramsberg 35,

48624 Schöppingen. Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich

haftende geschäftsführende Gesellschafterin (Komplementärin) an der Bürgerwind Schöppingen-Strönfeld

GmbH &Co. KG, sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Stammkapital: 25.500,– EUR.

Geschäftsführer: Josef Berghaus, Schöppingen; Geschäftsführer: Leo Rehring, Schöppingen; Geschäftsführer:

Hubert Lefert, Schöppingen. 22. 9. 2016

HR A8160 MKS Invest GmbH &Co. KG, Brookstr. 47, 48703 Stadtlohn. Unternehmensgegenstand der

Gesellschaft ist der An- und Verkauf von Grundstücken, die Bestellung von Erbbaurechten und deren schlüsselfertige

Bebauung durch Nachunternehmer,die Vermietung, Verpachtung und Verwaltung von Immobilien sowie

sämtliche damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte.Tätigkeiten, die einer

besonderen Genehmigung oder Erlaubnis (z. B. nach §34cder Gewerbeordnung) bedürfen, sind vom Unternehmensgegenstand

der Kommanditgesellschaft ausgenommen. Haft. Ges.: MKS Invest Verwaltungs GmbH,

Stadtlohn. 8. 9. 2016

HR B16477 TT Estrich-Bodenbelag UG (haftungsbeschränkt), Gutenbergstr. 11, 48703 Stadtlohn.

Gegenstand des Unternehmens sind Estricharbeiten aller Art, Bodenverlegungsarbeiten aller Art sowie sämtliche

damit im Zusammenhang stehende Arbeiten und ähnliche Arbeiten. Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen

berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar dem vorstehenden Zweck zu dienen geeignet scheinen. Die

Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, sich an ihnen beteiligen und

ihre Geschäfte führen. Sie ist zur Errichtung von Zweigniederlassungen befugt. Stammkapital: 2.000,– EUR.

Geschäftsführer: Taner Tas, Stadtlohn. 23. 9. 2016

HR B 16459 ATHLETICOS Immobilien-Verwaltungs-GmbH, Woorteweg 12, 46354 Südlohn. Die Beteiligung

an und die Vertretung von Unternehmen, ebenso die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin

an anderen Gesellschaften, insbesondere an der AHLETICOS Immobilien GmbH &Co. KG. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Manfred Frechen, Südlohn. 8. 9. 2016

HR A 8163 ATHLETICOS Immobilien GmbH & Co. KG, Woorteweg 12, 46354 Südlohn. Der Erwerb, die

Verwaltung und die Veräußerung eigener Immobilien. Haft. Ges.: ATHLETICOS Immobilien-Verwaltungs-GmbH,

Südlohn. 9. 9. 2016

HR A 8161 JOWO Vermögens-GmbH & Co. KG, Beckhook 111, 46342 Velen. Erwerb von Grundstücken,

deren Vermietung und Verpachtung und Vergabe von Erbbaurechten und die Verwaltung von Grundstücken.

Haft. Ges.: JOWO Verwaltungs-GmbH, Velen. 8. 9. 2016

HR G217 RBG Ramsdorfer Bürgergenossenschaft eG, Lange Str. 1,46342 Velen. Förderung der wirtschaftlichen,

sozialen und kulturellen Belange der Mitglieder. Betrieb eines Gasthauses, sowie alle artverwandten

Geschäfte, die geeignet sind dem Zweck der Gesellschaft zu dienen. Insbesondere zählen dazu alle

Tätigkeiten, die das örtliche Zusammenleben der Bürger in Ramsdorf fördern. Die Genossenschaft kann

Zweigniederlassungen errichten und sich an Unternehmen beteiligen. Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebes

auf Nichtmitglieder ist zugelassen. Keine Nachschusspflicht. Das Mindestkapital der Genossenschaft beträgt

95% des Gesamtbetrages der Geschäftsguthaben zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres.Vorstandsmitglied:

Michael Renners,Velen; Vorstandsmitglied: Stephan Dowiasch, Velen. 10. 5. 2016

INSOLVENZEN

crossover IT-Vertriebs GmbH, 48683 Ahaus. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (71 IN 82/10) vom

29. 8. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben.VonAmts wegen eingetragen nach §32HGB. 27. 9. 2016

GR-Massiv-Bau-Bocholt GmbH, 46397 Bocholt. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster

(80 IN 16/14) vom 12. 8. 2016 ist das Insolvenzverfahren eingestellt. 19. 9. 2016

Hoves Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, 46397 Bocholt. Durch Beschluss des

Amtsgerichts Münster (85 IN 31/16) vom 14. 9. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 21. 9. 2016

Loddoch Personaldienstleistungen GmbH, 46395 Bocholt. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster

(73 IN 42/16) vom 7. 9. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 13. 9. 2016

Bosch Oberflächentechnik UG (haftungsbeschränkt), 46325 Borken. Durch Beschluss des Amtsgerichts

Münster (74 IN 5/13) vom 13. 6. 2013 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 2. 9. 2016

Kurland Trading GmbH, 46325 Borken. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (73 IN

75/12) vom 26. 7. 2016 ist das Insolvenzverfahren eingestellt. 24. 8. 2016

Sauenzuchtanlage Maasdorf GmbH, 48712 Gescher. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (85 IN

34/16) vom 26. 8. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft

ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 5. 9. 2016

WP Handel & Transporte UG (haftungsbeschränkt), 48599 Gronau (Westf.). Durch Beschluss des

Amtsgerichts Münster (78 IN 38/16) vom 24. 8. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet. Von Amts wegen eingetragen nach §§ 6, 32 HGB. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts

wegen eingetragen nach §65Absatz 1Satz 3GmbHG. 2.9.2016

Epping Bedachungen GmbH, 48734 Reken. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster

(74 IN 1/13) vom 25. 7. 2016 ist das Insolvenzverfahren eingestellt. 2. 9. 2016

Schwickert Dämmtechnik GmbH, 48734 Reken. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (81 IN 17/16)

vom 13. 9. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist

aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 21. 9. 2016

a + w Albers & Wagener Stahlhandel und Stahlbearbeitung GmbH, 46414 Rhede. Durch Beschluss

des Amtsgerichts Münster (73 IN 51/16) vom 1. 9. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und

zusätzlich angeordnet, dass Verfügungen der Gesellschaft nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters

wirksam sind. 7. 9. 2016

Schriwer & Roggert GmbH, 48624 Schöppingen. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 82 IN

50/13) vom 17. 8. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. VonAmts wegen eingetragen nach §32HGB.

Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 21. 9. 2016

Taxi Flach GmbH &Co. KG, 48691 Vreden. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster

(85 IN 30/11) vom 19. 7. 2016 ist das Insolvenzverfahren eingestellt. Von Amts wegen eingetragen nach

§32HGB. 13. 9. 2016

Rectaplan Systemelemente GmbH, 48691 Vreden. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Münster (Az. 87 IN 75/10) vom 17. 8. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 20. 9. 2016

KREIS COESFELD

NEUEINTRAGUNGEN

HR B16472 consilicor Ingenieurgesellschaft mbH, Katharinenweg 2, 59387 Ascheberg. Erbringung von

Ingenieur- und Planungsleistungen im Bauwesen sowie die Arbeitnehmerüberlassung auf diesen Leistungsfeldern.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Torsten Weckmann, Sprockhövel. 16. 9. 2016

HR B16356 HSR Solar &Wind GmbH, An der Hansalinie 8, 59387 Ascheberg. Elektroarbeiten aller Art,

die Errichtung von Photovoltaikanlagen sowie der Handel des Segments. Stammkapital: 50.000,– EUR.

Geschäftsführer: Marco Schräer,Münster. 7.7.2016

HR A 8170 Othmerding Maschinenbau Torben Othmerding e.K., Amelsbürener Str. 1, 59387 Ascheberg.

Herstellung landwirtschaftlicher Maschinen. Inhaber: Torben Othmerding, Drensteinfurt. 27. 9. 2016

HR B16443 LOGAS UG (haftungsbeschränkt), Wester Esch 26a, 48653 Coesfeld. Die Internationale Spedition

und Logistik, sowie Vermittlung von Speditionsleistungen. Ferner Unternehmensberatung, Im- und Export

mit erlaubnisfreien Waren aller Art, insbesondere mit Kraftfahrzeugen. Stammkapital: 3.000,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Aleksei Stroganov,Ekaterinburg (RUS). 1. 9. 2016

HR B 16449 Rexbo International GmbH, Am Wasserturm 19—21, 48653 Coesfeld. Der Handel mit

Kfz-Ersatzteilen, hauptsächlich im Bereich E-Commerce sowie der Vertrieb von Waren und Dienstleistungen

im Kfz-Ersatzteil- und Kfz-Zubehörhandel. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Bonimir Ante Dolic,

Coesfeld. 2. 9. 2016

HR B 16466 RH Verwaltungs GmbH, Borkener Str. 68, 48653 Coesfeld. Die Übernahme der Rechtsstellung

der persönlich haftenden und zur Vertretung berechtigten Gesellschafterin in der RH GmbH &Co. KG mit dem

Sitz in Coesfeld, deren Gegenstand das Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Gesellschaften

sowie die Verwaltung eigenen Vermögens ist. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Dr. Fabian Ross,

Coesfeld. 15. 9. 2016

HR B 16440 Wohnen & Leben Projektentwicklung GmbH, Süringstr. 44, 48653 Coesfeld. Erwerb, die

Bebauung einschließlich Planung, der Verkauf,die Vermietung, die Verpachtung und die Verwaltung von Grundstücken,

Häusern und Wohnungen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Christian Recht, Coesfeld;

Geschäftsführer: Hans-Georg Kreuziger,Ahaus. 31. 8. 2016

HR A 8166 Glaha -creatives- KG, Friedrich-Ruin-Str. 47, 48249 Dülmen. Marketing & Werbung für KMU.

Pers.Haft. Ges.: Christina Anne Albinus,Dülmen. 14. 9. 2016

HR B16444 LA PEA UG (haftungsbeschränkt), Heideweg 20a, 48249 Dülmen. Verkauf und Handel von

Textilien, Lederwaren, Schmuck und Modeaccessoires. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181:

Adrienn Plath, Dülmen. 1. 9. 2016

HR B16462 NUHAJ Bau GmbH, Viktorstr.2,48249 Dülmen. Der Straßenbau und die Pflasterarbeiten sowie

alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten. Stammkapital: 25.000,- EUR. Geschäftsführer: Vegim Nuhaj,

Dülmen. 9. 9. 2016

HR B16437 STF Gruppe GmbH, Wierlings Esch 14, 48249 Dülmen. Kaufen, Halten und Verkaufen von Beteiligungen

an Unternehmen, die Verwaltung eigenen Vermögens sowie das operative Verwalten von Beteiligungsgesellschaften.

Stammkapital: 26.000,– EUR. Geschäftsführer: Jutta Müller-Weiske, Dülmen; Geschäftsführer:

Stefan Feldmann, Nottuln. 29. 8. 2016

HR B16445 Axarol UG (haftungsbeschränkt), Am Stopfer 116, 48329 Havixbeck. a) Produktion, Handel,

Marketing mit Kosmetika im medizinischen Bereich (Haut- und Körperpflegemittel im weitesten Sinne für

Mensch und Tier, Mittel zur Insektenabwehr für Mensch und Tier, Nahrungsergänzungsmittel für Mensch

und Tier sowie Diätprodukte für Mensch und Tier), b) Zurverfügungstellung von Informationen in Bezug auf

Diätetische- und Nahrungsergänzungsmittel. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Dr. Sten

Neumann, Havixbeck. 1. 9. 2016

HR B15930 CarPerformance48 UG (haftungsbeschränkt), Hohenholter Str. 13, 48329 Havixbeck.

Dienstleistung/Beratung, Handel, elektronische Nachrüstung, Codierung und das Tuning von Kraftfahrzeugen.

Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Christian Fischer,Havixbeck. 29. 10. 2015

HR B16480 Näsemann Holding UG (haftungsbeschränkt), Aldenhövel 41, 59348 Lüdinghausen. Das

Kaufen, Halten und Verkaufen von Beteiligungen an Unternehmen, sowie Verwaltung eigenen Vermögens.Die

Gesellschaft kann auch Organ oder Organträgerin eines steuerlichen Organschaftsverhältnisses sein. Stammkapital:

500,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Leonhard Näsemann, Berlin. 28. 9. 2016

Keine amtlichen Mitteilungen –Angaben ohne Gewähr


HANDELSREGISTER

HR B16479 Rath-Sander GmbH, Werner-von-Siemens-Str. 2,59348 Lüdinghausen. Die Übernahme der

persönlichen Haftung und die Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Geschäftsführung

und Vertretung der Rath-Sander GmbH &Co. KG als deren persönlich haftende Gesellschafterin. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Christian Sander, Lüdinghausen; Geschäftsführer: Torsten Rath, Lüdinghausen.

28. 9. 2016

HR A8165 Transport-Handel-Organisation Tombrink e.K., Kranichholz 15, 59348 Lüdinghausen.

Transport von Baustoffen, Dünger,Futtermittel sowie andere lose Güter mittels Sattelzug und Vertrieb von Software.Inhaber:

Jeannette Katharina Tombrink, Lüdinghausen. 14. 9. 2016

HR B16473 TT Security UG (haftungsbeschränkt), Herzog-Engelbert-Str. 3a, 59394 Nordkirchen. Die

Arbeitssicherheit und Securityleistungen. Stammkapital: 500,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Thomas Thies,

Nordkirchen. 16. 9. 2016

HR A8162 simply running systems GmbH &Co. KG, Grauten Ihl 27, 48301 Nottuln. Entwicklung von

IT-Lösungen und die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Softwareentwicklung, -wartung und

-betreuung einschließlich aller damit zusammenhängender oder artverwandter Tätigkeiten sowie des Handels.

Haft. Ges.: simply running systems Verwaltungs GmbH, Nottuln. 9. 9. 2016

HR A8159 Mattern-Immobilien-Verwaltung GmbH &Co. KG, Eichenstr. 21, 59399 Olfen. Hausverwaltertätigkeit

und sonstige Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Erwerb, der Unterhaltung und der

Veräußerung von Immobilien. Haft. Ges.: Mattern-Immobilien-Service GmbH, Olfen. 6. 9. 2016

HR A8168 Claudia Kirchhoff Development GmbH &Co. KG, Höven 260, 48720 Rosendahl. Verwaltung

von Immobilien und Handel mit Waren aller Art sowie der An- und Verkauf von Fahrzeugen aller Art

mit dem entsprechenden Zubehör imIn- und Ausland sowie ferner Medien-, Sport- und Eventmanagement

sowie Coaching und Consulting. Haft. Ges.: Claudia Kirchhoff GmbH, Rosendahl. 21. 9. 2016

HR B16455 Claudia Kirchhoff GmbH, Höven 260, 48720 Rosendahl. Die Geschäftsführung und Vertretung

der Claudia Kirchhoff GmbH &Co. Kommanditgesellschaft. Stammkapital: 25.000,–EUR. Geschäftsführer:

Claudia Kirchhoff,Rosendahl. 5. 9. 2016

INSOLVENZEN

Freeholdco Grundstückseigentumsverwaltungs GmbH, 59387 Ascheberg. Durch rechtskräftigen

Beschluss des Amtsgerichts Münster (75 IN 24/16) vom 16. 8. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen

eingetragen. 21. 9. 2016

HGS Objektbetreuung UG (haftungsbeschränkt), 48653 Coesfeld. Durch rechtskräftigen Beschluss des

Amtsgerichts Münster (81 IN 7/16) vom 4. 7. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen

der Gesellschaft mangels Masse abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen.

31. 8. 2016

inteGES UG (haftungsbeschränkt), 48653 Coesfeld. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (84 IN

34/16) vom 23. 8. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft

ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 1. 9. 2016

M&G Verbraucherservice UG (haftungsbeschränkt), 48653 Coesfeld. Durch rechtskräftigen Beschluss

des Amtsgerichts Münster (86 IN 10/16) vom 23. 8. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das

Vermögen der Gesellschaft mangels Masse abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen.

21. 9. 2016

HBT Befestigungstechnik Handel GmbH, 48249 Dülmen. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (81

IN 62/15) vom 2. 9. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft

ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 27. 9. 2016

Viehhandlung Prinz GmbH &Co. KG, 48720 Rosendahl. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster

(85 IN 47/16) vom 13. 9. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und zusätzlich angeordnet,

dass Verfügungen der Gesellschaft nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind.

19. 9. 2016

KREIS STEINFURT

NEUEINTRAGUNGEN

HR A7069 TQ Beteiligungen GmbH &Co. KG, Kirchstr. 1,48268 Greven. Beteiligung an anderen

Unternehmen und Verwaltung eigenen Vermögens. Haft. Ges.: TQ Beteiligungen GmbH, Kiel. 18. 8. 2016

HR B11358 Stadtmarketing Hörstel UG (haftungsbeschränkt), Kalixtusstr. 6,48477 Hörstel. 1. Alle

Arten von Tätigkeiten, welche die Bekanntheit der Stadt Hörstel sowie die Einbindung des Vereins Stadtmarketing

Hörstel e.V.,der vier Werbegemeinschaften, des Verkehrsvereins Hörstel e.V. undweiterer Institutionen der

Wirtschaftsförderung in das Stadtmarketing fördern. Insbesondere soll sie das Profil der Stadt Hörstel als Stadt

im nördlichen Münsterland weiter entwickeln und die Attraktivität und die Belebung der Stadt mit den vier

Stadtteilen Bevergern, Dreierwalde, Hörstel und Riesenbeck z. B. durch Erlebniseinkauf, Tourismus, Kulturförderung

verbessern. Die Gesellschaft ist auch berechtigt, mit dem Gesellschaftszweck zusammenhängende

Dienstleistungen auszuführen und/oder Erzeugnisse herzustellen, zu bearbeiten, zu erwerben und/oder zu

vertreiben. 2. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der Gesellschaftszweck

gefördert werden kann. Sie kann sich unter den Voraussetzungen der §§ 107, 108 der Gemeindeordnung

NRW zur Erfüllung ihrer Aufgaben an anderen Unternehmen, die in einer Rechtsform des privaten Rechts

betrieben werden beteiligen und solche selbst gründen. Stammkapital: 5.000,– EUR. Geschäftsführer: Albert

Helmig, Hörstel. 14. 9. 2016

HR B11352 HMC.services UG (haftungsbeschränkt), Unterer Markt 10, 49477 Ibbenbüren. Die technische

Umsetzung von Projekten in der Informationstechnologie einschließlich Vertrieb von Hard- und Software,

entsprechenden Beratungs- und Einrichtungsdienstleistungen sowie der Betrieb eines Rechenzentrums und

Betrieb von Software in fremden Rechenzentren im Kundenauftrag. Stammkapital: 2.000,– EUR. Geschäftsführer:

Saskia-Marie Hahne,Ibbenbüren. 5. 9. 2016

HR A7082 NOBLESSE Beauty Studio e.K. Inh. Maria Klein-Haermeyer, Münsterstr.51, 49477 Ibbenbüren.

Betrieb eines Nagel- und Kosmetikstudios.Inhaber: Maria Klein-Harmeyer,Ibbenbüren. 19. 9. 2016

HR B11345 Vieth &Voß GmbH, Bleiche 2, 48366 Laer. Montage von vorgefertigten Bauteilen sowie die

Tätigkeiten einer Holzhandlung, Zimmereitätigkeiten, Holzbau und Bedachungen. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Björn Voß, Laer; Geschäftsführer: Dieter Vieth, Havixbeck. 29. 8. 2016

HR A7079 DIG mbH &Co. KG, Poststr. 5,49525 Lengerich. Der Erwerb, die Verwaltung, Vermietung und

Verpachtung von gewerblichen Immobilien, insbesondere die Zuverfügungstellung von Immobilien im Rahmen

einer steuerlichen Betriebsaufspaltung. Haft. Ges.: DIG Verwaltungs GmbH, Lengerich. 1. 9. 2016

HR B11347 DIG Verwaltungs GmbH, Poststr.5,49525 Lengerich. Der Erwerb und das Halten von Beteiligungen

an anderen Unternehmen, insbesondere als Komplementärin der DIG mbH &Co. KG. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Till Determann, Lengerich. 31. 8. 2016

HR B11363 B+SGmbH, Poststr. 5,49525 Lengerich. Die Herstellung, der Vertrieb sowie der An- und

Verkauf von Produkten aller Art, insbesondere Saunas und Saunaaccessoires, sowie die Erbringung damit

zusammenhängender Dienstleistungen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Till Determann,

Lengerich. 21. 9. 2016

HR B11346 MORA Holding GmbH, Poststr.5,49525 Lengerich. Der Erwerb von anderen Unternehmen und

von Beteiligungen an anderen Unternehmen sowie die Erbringung administrativer Dienstleistungen gegenüber

diesen Unternehmen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Till Determann, Lengerich. 31. 8. 2016

HR B11362 Posto’S Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt), Altstadt 23, 49525 Lengerich. Verwaltung

eigenen Vermögens sowie die Entwicklung von und Beteiligungen an Immobilienprojekten. Stammkapital:

3.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Bernard Hildebrand Banning, Lengerich. 21. 9. 2016

HR A7078 Wigro Schweine KG, Glandorfer Damm 55, 49536 Lienen. Die Schweinehaltung gem. §51a

BewG. 30. 8. 2016

HR B11366 Becker Baumaschinen Verwaltungs GmbH, Dieselstr. 31a, 48485 Neuenkirchen. Der

Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften, insbesondere als persönlich haftende Gesellschafterin der „Becker

Baumaschinen Mietservice und Erdarbeiten GmbH &Co. KG“. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Frank Becker,Neuenkirchen. 28. 9. 2016

HR B11364 cfFitness Ochtrup GmbH, Laurenzstr.98, 48607 Ochtrup. Der Betrieb einer Fitness- und Freizeitanlage.Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Ralf Feistmann, Steinfurt. 22. 9. 2016

HR B11353 E-Werk Verwaltungs-GmbH, Am Mersch 1, 49509 Recke. Die Übernahme der Geschäftsführung

und der persönlichen Haftung an der E-Werk GmbH &Co. KG, die ihrerseits das Installieren, Warten,

Modernisieren und Reparieren von elektrischen Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen sowie von

Anlagen der Energieversorgung und der Kommunikations- und Beleuchtungstechnik, den Vertrieb von, den

Handel mit und die Installation von Anlagen im Bereich Smart Home (insbesondere im Bereich KNX, Enocean

und Digital Strom), von Einbruchmeldeanlagen, von Anlagen zur Videoüberwachung, von Zutrittssystemen und

von Brandmeldeanlagen sowie die Durchführung von Aufgaben der Messtechnik, insbesondere der Vornahme

von Messungen an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln, der Anlagen- und Geräteprüfung sowie der

Thermografie zum Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Michael Ewald Niemann,

Ibbenbüren; Geschäftsführer: Dominik Piechel, Osnabrück. 5. 9. 2016

HR A7080 E-Werk GmbH &Co. KG, Am Mersch 1, 49509 Recke. Das Installieren, Warten, Modernisieren

und Reparieren von elektrischen Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen sowie von Anlagen der Energieversorgung

und der Kommunikations- und Beleuchtungstechnik, der Vertrieb von, der Handel mit und die

Installation von Anlagen im Bereich Smart Home (insbesondere im Bereich KNX, Enocean und Digital Strom),

von Einbruchmeldeanlagen, von Anlagen zur Videoüberwachung, von Zutrittssystemen und von Brandmeldeanlagen

sowie die Durchführung von Aufgaben der Messtechnik, insbesondere der Vornahme von Messungen

an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln, der Anlagen- und Geräteprüfung sowie der Thermografie. Haft.

Ges.: E-Werk Verwaltungs-GmbH, Recke. 6. 9. 2016

HR A7081 CANOPHERA GmbH &Co. KG, Elter Str. 129, 48429 Rheine. Im- und Export und Handel, insbesondere

mit Holz und Holzprodukten. Haft. Ges.: CANOPHERA Verwaltungs GmbH, Rheine. 16. 9. 2016

HR B11356 CANOPHERA Verwaltungs GmbH, Elter Str.129, 48429 Rheine. Die Beteiligung an anderen

Unternehmen und die Übernahme der Geschäftsführung anderer Unternehmen. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Sebastian Klafka, Rheine; Geschäftsführer: Benjamin Lemm, Rheine. 9.9.2016

HR B11359 Weber Frottier GmbH, Hauenhorster Str. 131–143, 48431 Rheine. Die Herstellung und Bearbeitung

von, der Handel mit, und Service-Leistungen in Zusammenhang mit Frottier- und anderen Textilwaren

sowie die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Hendrike Weber,

Düsseldorf. 15. 9. 2016

HR A7077 Wilh. Wülfing Produktionsgesellschaft mbH &Co. KG, Altenberger Str.316, 48565 Steinfurt.

Der Betrieb einer Weberei sowie alle damit zusammenhängende Geschäfte. Haft. Ges.: Wülfing Beteiligungsgesellschaft

mit beschränkter Haftung, Borken. 26. 8. 2016

HR B11354 DEM Unternehmens Beratung UG (haftungsbeschränkt), Altmanns Knapp 2, 49545

Tecklenburg. Diensteistungen und Beratung im Bereich Management, Steuern und Finanzen. Stammkapital:

1000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Margonoh Björn Viegen, Tecklenburg. 7. 9. 2016

HR B11355 Deus Ex Machina Holding GmbH, Altmanns Knapp 2, 49545 Tecklenburg. Die Beteiligung

an andere Unternehmen und Projekten sowie die Übernahme des Managements.Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsf.befreit v. §181: Margonoh Björn Viegen, Tecklenburg. 7. 9. 2016

HR B11360 YNUTS Group GmbH, Werningkamp 55, 48493 Wettringen. Verwaltung und Erbringung von

kaufmännischen Dienstleistungen für Dritte. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Helder

Dique,Wettringen. 16. 9. 2016

ÄNDERUNGEN

Rückwerk GmbH, Am Landwehrbach 4, 48341 Altenberge. Die Gesellschafterversammlung vom 13. 9.

2016 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages, insbesondere die Änderung in §§ 1(Firma, Sitz) und

5(Vertretung) und mit ihr die Sitzverlegung von Münster (bisher Amtsgericht Münster HRB 10191) nach Altenberge

beschlossen. 23. 9. 2016

BSL GmbH, Nordwalder Str. 195, 48282 Emsdetten. Der Sitz der Firma ist von Rheine nach Emsdetten

verlegt. 8. 9. 2016

PBW Digital Solutions GmbH, Kirchstr. 12, 48282 Emsdetten. Die Firma ist geändert in: Finstreet

GmbH, Kirchstr.12, 48282 Emsdetten. 31. 8. 2016

Lammers esb GmbH, Schulten Sundern 14, 48432 Rheine. Die Firma ist geändert in: Lammers Automation

GmbH, Gutenbergstr. 30, 48282 Emsdetten. Der Sitz der Firma ist von Rheine nach Emsdetten

verlegt. 22. 9. 2016

Linus Denker GmbH, Hollefeldstr. 17, 48282 Emsdetten. Die Firma ist geändert in: Christoph &Anne

Möllers GmbH, Brookweg 45, 48282 Emsdetten. Erwerb von Mobilien und Immobilien und deren Verwaltung

sowie der Erwerb und das Halten von Beteiligungen aller Art. 31. 8. 2016

SW Vermögensverwaltungs-GmbH &Co. KG, Cremannsbusch 7, 48282 Emsdetten. Die Firma ist

geändert in: SW Verwaltungs-GmbH &Co. KG, Cremannsbusch 7, 48282 Emsdetten. 16. 9. 2016

Data Web Services GmbH, Airportallee 1, 48268 Greven. Die Firma ist geändert in: aerotreff.de Flugschule

am FMO GmbH, Airportallee 1Halle 6, 48268 Greven. Das Erstellen von Internet-Websites

einschließlich Programmierung, Datenbankanbindungen, Design sowie das Erbringen von Internet-Dienstleistungen

wie beispielsweise Pflege, Bewerbung, Analyse, Veröffentlichung und Hosting von Websites, die

Programmierung von konventionellen EDV-Lösungen sowie das Abhalten von EDV-Schulungen, die Durchführung

theoretischer und praktischer Flugausbildung zum Erwerb von Pilotlizenzen, Musterberechtigungen

und Zusatzberechtigungen, sowie die Weiterbildung von Piloten und Einweisung auf Flugzeugmuster und

spezielle Instrumentierung in dem jeweils rechtlich zulässigen Rahmen, die Durchführung im rechtlich zulässigen

Rahmen von gewerblichen Flügen und der Vercharterung von Flugzeugen und der Handel mit Flugzeugen

sowie mit Flug- und Pilotenbedarf einschließlich Im- und Export. 20. 9. 2016

Burk Venture Capital GmbH, Friedrich-Ebert-Str. 8,48268 Greven. Die Firma ist geändert in: BURK

Geschäftsführung GmbH, Friedrich-Ebert-Str.8,48268 Greven. 23. 9. 2016

INTERMP Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt), Martinistr.48, 48268 Greven. Der Sitz der Firma ist

von Münster (bisher Amtsgericht Münster HRB 15277) nach Greven verlegt. 20. 9. 2016

RUKA Verwaltungsgesellschaft mbH, Industriestr.53, 48268 Greven. Die Übernahme der Stellung einer

persönlich haftenden Gesellschafterin in der Firma Gebr. Billermann GmbH &Co. KG sowie deren Geschäftsführung

und Vertretung.Die Gesellschafterversammlung vom 8. 9. 2016 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages

in §§ 1(Firma, Sitz) und 2(Gegenstand des Unternehmens) und mit ihr die Sitzverlegung von Emsdetten

nach Greven und die Änderung des Gegenstandes beschlossen. 21. 9. 2016

Snow Business GmbH, Zum Wasserwerk 11, 48268 Greven. Der Sitz der Firma ist von Ladbergen nach

Greven verlegt. 14. 9. 2016

Berling Holding GmbH, Konrad-Zuse-Str. 1,49479 Ibbenbüren. Die Firma ist geändert in: Inovvida

Holding GmbH, Konrad-Zuse-Str.1,49479 Ibbenbüren. 8. 9. 2016

Berling Living Lights GmbH, Konrad-Zuse-Str.1,49479 Ibbenbüren. Die Firma ist geändert in: Invvistar

GmbH, Konrad-Zuse-Str.1,49479 Ibbenbüren. 8. 9. 2016

Berling Kitchen Aero Systems GmbH, Konrad-Zuse-Str.1,49479 Ibbenbüren. Die Firma ist geändert in:

Invvitec GmbH, Konrad-Zuse-Str.1,49479 Ibbenbüren. 8. 9. 2016

Heinz-Josef Beermann Vieh-und Fleischhandel, Im Sande 2, 49549 Ladbergen. Die Firma ist geändert

in: Heinz-Josef Beermann, Viehhandel e.K., Im Sande 2, 49549 Ladbergen. 15. 9. 2016

NawiPro Vertriebs GmbH, Industriestr. 19, 49549 Ladbergen. Die Firma ist geändert in: Hubertus

Haking GmbH, Industriestr.19, 49549 Ladbergen. 7. 9. 2016

BGM -Forum Weser Ems GmbH &Co. KG, Niederlengericher Damm 49a, 49525 Lengerich. Die Firma ist

geändert in: BGPM Forum GmbH &Co. KG, Rahestr.19a, 49525 Lengerich. 5. 9. 2016

BGM –Forum Weser-Ems Verwaltungs GmbH, Niederlengericher Damm 49a, 49525 Lengerich. Die

Firma ist geändert in: BGPM Forum Verwaltungs GmbH, Rahestr.19a, 49525 Lengerich. Die Übernahme

der Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin und die Übernahme der Geschäftsführung bei der

BGPM Forum GmbH &Co. KG sowie die Durchführung aller damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck

fördernden Geschäfte. 31. 8. 2016

KFZ Milancenter Guddorf &Bunte Verwaltungs GmbH, Industriestr.44, 48629 Metelen. Die Firma ist

geändert in: KFZ-Service Bunte Verwaltungs-GmbH, Industriestr.44, 48629 Metelen. 14. 9. 2016

KFZ Milancenter Guddorf &Bunte GmbH &Co. KG, Industriestr. 44, 48629 Metelen. Die Firma ist

geändert in: KFZ-Service Bunte GmbH &Co. KG, Industriestr.44, 48629 Metelen. 15. 9. 2016

Tonbergbau Querenberg GmbH, Ackerweg 81, 49497 Mettingen. Die Firma ist geändert in: Teepe Tongruben

GmbH, Ackerweg 81, 49497 Mettingen. 7. 9. 2016

Autohaus Holste und Wuff GmbH, Schützenstr.131, 48607 Ochtrup. Die Firma ist geändert in: Autohaus

Holste GmbH, Schützenstr.131, 48607 Ochtrup. 6. 9. 2016

TRLH GmbH, Kreuzweg 68, 48607 Ochtrup. Die Firma ist geändert in: Hütten Holding GmbH, Kreuzweg

68, 48607 Ochtrup. Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen, die Verwaltung von Grundbesitzungen

sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte. Weiterer Gegenstand des Unternehmens

ist –die Kreation, die Fertigung, der Handel sowie der Vertrieb und die Vermittlung von Werbung,

Anzeigen und Publicrelation und damit zusammenhängende Dienstleistungen. –die betriebswirtschaftliche

Beratung an verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und

–die Vermietung und Verpachtung von unbeweglichem und beweglichem Vermögen. 30. 8. 2016

Franz-Josef Sommer e.Kfm., Mühlenstr.6,48607 Ochtrup. Die Firma ist geändert in: Sommer Sanitärund

Heizungsbau Inh. Mathias Kleintombolt e.Kfm., Mühlenstr.6,48607 Ochtrup. 15. 9. 2016

Beautiful Heads Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Dutumer Str.153a, 48431 Rheine.

Der Sitz der Firma ist von Ochtrup nach Rheine verlegt. 26. 9. 2016

DEOS Aktiengesellschaft, Birkenallee 76, 48432 Rheine. Die Firma ist geändert in: DEOS AG, Birkenallee

76, 48432 Rheine. 9. 9. 2016

lean &more Verwaltungs-GmbH, Am Stadtpark 18, 48429 Rheine. Die Firma ist geändert in: LEAN &

MORE Verwaltungs-GmbH, Am Stadtpark 18, 48429 Rheine. 13. 9. 2016

Nordstern Hotelgesellschaft mbH &Co. KG, Poststr.32, 48431 Rheine. Die Firma ist geändert in: Nordstern

Hotel- und Restaurant GmbH &Co. KG, Poststr.32, 48431 Rheine. 17. 7. 2014

INSOLVENZEN

BZM Briefzentrum Münsterland GmbH, 48282 Emsdetten. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Köln (Az. 71 IN 507/07) vom 12. 5. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 21. 9. 2016

Niemann GmbH, 48282 Emsdetten. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (74 IN 54/16) vom 16. 9.

2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und zusätzlich angeordnet, dass Verfügungen der Gesellschaft

über Gegenstände ihres Vermögens nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam

sind. 22. 9. 2016

Stefan Wortmann GmbH &Co. KG, 48268 Greven. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (72 IN

44/16) vom 1. 9. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft

ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 7. 9. 2016

Aufderhaar Bau GmbH, 49525 Lengerich. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster

(Az. 71 IN 87/09) vom 8. 8. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 5. 9. 2016

NPC Mundus GmbH &Co. KG, 49525 Lengerich. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster

(72 IN 19/16) vom 25. 7. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft

mangels Masse abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen. 21. 9. 2016

VMF/NPC Verwaltungsgesellschaft mbH, 49525 Lengerich. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Münster (72 IN 20/16) vom 25. 7. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen

der Gesellschaft mangels Masse abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen.

15. 9. 2016

KV Küchenvertriebs GmbH, 48485 Neuenkirchen. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (85 IN

32/16) vom 7. 9. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft

ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 14. 9. 2016

WR Wohnbau GmbH, 48431 Rheine. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (72 IN 26/16) vom

2. 9. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

VonAmts wegen eingetragen. 12. 9. 2016

W + W Metalltechnik GmbH, 48432 Rheine. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (81 IN 33/16)

vom 1. 9. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

VonAmts wegen eingetragen. 8. 9. 2016

Dessous Dessus Design Textil GmbH, 48565 Steinfurt. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster

(Az. 81 IN 9/11) vom 25. 7. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 2. 9. 2016

MBauconcept GmbH, 48493 Wettringen. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (71 IN 51/16) vom

14. 9. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und zusätzlich angeordnet, dass Verfügungen der

Gesellschaft über Gegenstände ihres Vermögens nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters

wirksam sind. 21. 9. 2016

KREIS WARENDORF

NEUEINTRAGUNGEN

HR B16274 Armeda Immobilien GmbH, Gerichtsstr. 4,59227 Ahlen. Gegenstand des Unternehmens

ist der An- und Verkauf sowie die Vermittlung von Immobilien und Vermittlung von Finanzierungen sowie

alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Mehmet

Tasdemir,Wuppertal. 19. 9. 2016

HR B 16252 DieFahrdienste Verwaltungs GmbH, Bremsberg 28, 59229 Ahlen. Gegenstand des Unternehmens

der Gesellschaft ist das Halten und Verwalten eigenen Vermögens einschließlich von Beteiligungen an

anderen Unternehmen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere bei der DieFahrdienste GmbH &Co. KG mit Sitz in Ahlen. Stammkapital: 25.000,–

EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Hans-Dieter Langen, Ahlen. 2. 9. 2016

HR A 10316 DieFahrdienste GmbH & Co. KG, Bremsberg 28, 59229 Ahlen. Der Gesellschaftszweck ist die

Durchführung von Personenbeförderungsleistungen, insbesondere die Beförderung von Schülern und von körperlich,

geistig oder seelisch behinderten Personen, auch in Form des Linienverkehrs.Haft. Ges.: DieFahrdienste

Verwaltungs GmbH, Ahlen. 7. 9. 2016

HR B 16283 Mabo Trade UG (haftungsbeschränkt), Beckumer Str. 34, 59229 Ahlen. Gegenstand des

Unternehmens ist der Handel und Internethandel mit folgenden Waren: Textilien, Heimtextilien und Bekleidung,

wie z. B. Fashion fürDamen, Herren und Kinder,Wäsche,Unterwäsche,Bademäntel, Nachthemden, Schuhe,und

Hausschuhe, Schmuck, Uhren, Accessoires, Haushaltswaren, Möbel und Wohnaccessoires, wie Kindermöbel,

Büromöbel, Lampen und Leuchten, Briefkästen, Babyartikel, Kinderwagen und Krabbeldecken, Spielzeug und

Stofftieren, Lernspielzeug, Tierartikel, Hundespielzeug, Hundetaschen, Hundebetten, Autositze,Fahrradtaschen,

Autoteile- und zubehör, Werkzeug, Gartenwerkzeug, Gartenbedarf. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Maciej Wadowski, Torun (PL). 26. 9. 2016

HR B 16281 REMO-Dienste UG (haftungsbeschränkt), Freytagstr. 28, 59227 Ahlen. Gegenstand des

Unternehmens sind Dienstleistungen im Immobilienbereich (z. B. Hausmeisterdienste). Stammkapital: 1000,–

EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Regina Mossakowski, Düsseldorf. 23. 9. 2016

HR A 10235 MG & EK UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Kaiser-Wilhelm-Str. 10, 59269 Beckum.

Gegenstand des Unternehmens ist das Betreiben eines Unternehmens des Trockenbaus und damit zusammenhängende

Tätigkeiten (Baunebengewerbe). Haft. Ges.: MG Trockenbau UG (haftungsbeschränkt), Beckum.

11. 3. 2016

HR B 15673 MOMTec GmbH, Hammer Str. 43, 59269 Beckum. Gegenstand des Unternehmens ist der

Anlagen-, Apparate-, Behälter-und Metallbau sowie Industrieservice,Montagen und Herstellung und Lieferung

technischer Anlagen aller Art. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte zu tätigen, die geeignet sind, dem

Zweck der Gesellschaft zu dienen. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen im In- und Ausland

zu errichten. Stammkapital: 42.500,– EUR. Geschäftsführer: Ernst-Heinrich Knott, Waltrop. 21. 8. 2015

HR A 10323 Provinzial Geschäftsstelle –Ralf Borgmann e.K., Bahnhofstr. 4, 48317 Drensteinfurt.

Vertrieb von Versicherungen. Inhaber: Ralf Borgmann, Sendenhorst. 23. 9. 2016

HR B16258 Elite Personal Partner GmbH, Rosenweg 25a, 59320 Ennigerloh. Gegenstand des Unternehmens

ist die Verwaltung eigenen Vermögens, die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung sowie die

Personalvermittlung. Annahme und Vergabe von Lohnaufträgen, Werkverträgen und Werkleistungen jeglicher

Art sowie alle diesem Zweck dienenden Nebengeschäften. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Massimiliano Calascibetta, Ennigerloh. 6. 9. 2016

HR B 16273 HAHNER MEDIA SOLUTIONS GmbH, Alleestr. 9, 59320 Ennigerloh. Gegenstand des

Unternehmens ist die Entwicklung von Web-Sonderlösungen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Andreas Hahner,Oelde. 16. 9. 2016

HR B 16278 A.S.N. Blz.-messtechnik GmbH, Rott 1, 48351 Everswinkel. Gegenstand des Unternehmens

ist der Vertrieb von Blutzuckermessgeräten, Produkten für Diabetiker, Beratung und Beteiligung an anderen

Unternehmen, die im vergleichbaren Geschäftsbereich tätig sind. Gegenstand des Unternehmens ist insbesondere

auch die Erschließung neuer Produktpaletten im Bereich der Blutzuckermesstechniken. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Sandra Nieländer,Sendenhorst. 21. 9. 2016

HR A 10312 GREYSTONE Estate GmbH & Co. KG, Heinrich-Hertz-Str. 2, 59302 Oelde. Das Vermieten und

Verpachten von Immobilien aller Art sowie die Verwaltung eigenen Vermögens. Die Gesellschaft kann alle

Geschäfte betreiben, die geeignet sind, den Zweck der Gesellschaft zu fördern. Haft. Ges.: GREYSTONE Estate

Management GmbH, Oelde. 2.9.2016

HR B 15706 Karabel Home Company GmbH, Carl-von-Ossietzky-Str. 39, 59302 Oelde. Gegenstand des

Unternehmens ist Im- und Export von Heimtextilien und Möbelaccessiores. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsf.befreit v. §181: Yasemin Karabel, Oelde. 10. 9. 2015

HR B 16249 Fischfeinkost P. u. T. Lütjen GmbH, Schirl 44, 48346 Ostbevern. Gegenstand des Unternehmens

ist insbesondere die Bestückung von Wochenmärkten. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Peter Lütjen, Ostbevern. 31. 8. 2016

HR B 16256 Stricker Verwaltungs GmbH, Graf-Zeppelin-Ring 15, 48346 Ostbevern. Gegenstand des

Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich

haftende Gesellschafterin an der Manfred Stricker GmbH &Co. KG, welche die Metallverarbeitung und

CNC-Zerspanung zum Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Manfred Stricker,

Ostbevern. 5. 9. 2016

HR B 16245 Heidehotel Waldhütte GmbH, Im Klatenberg 19, 48291 Telgte. Gegenstand des Unternehmens

ist ein Hotel- und Gaststättenbetrieb. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Gregor Joanning,

Telgte. 29. 8. 2016

HR A 10313 Claus Schneider e.K., Osthusener Str. 24, 59329 Wadersloh. Gegenstand des Unternehmens

ist der Handel mit Antiquitäten und Kunstgegenständen. Inhaber: Claus Schneider, Wadersloh. 6. 9. 2016

HR B16263 Vohren 19 UG (haftungsbeschränkt), Vohren 19, 48231 Warendorf. Gegenstand des Unternehmens

ist die Verwaltung eigenen Immobilienvermögens. Stammkapital: 300,– EUR. Geschäftsf. befreit

v. §181: Hendirk Schulze-Vohren, Berlin. 9. 9. 2016

INSOLVENZEN

Kuren UG(haftungsbeschränkt), 59229 Ahlen. Die Gesellschaft ist nach Ablehnung der Eröffnung des

Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 16. 8. 2016 –74

IN 30/16). Gemäß §65 Absatz 1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 13. 9. 2016

4U Werbeartikel GmbH &Co. KG, 59227 Ahlen. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 30. 8. 2016 –80IN78/15).

Gemäß §143 Absatz 1Satz 3, §161 Absatz 2HGB von Amts wegen eingetragen. 6. 9. 2016

Lebe Suchtfrei UG (haftungsbeschränkt), 59320 Ennigerloh. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster

(77 IN 41/16) vom 2. 9. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und zusätzlich angeordnet,

dass Verfügungen der Gesellschaft nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind.

5. 9. 2016

UBT -United Business Teleservices GmbH, 59320 Ennigerloh. Durch Beschluss des Amtsgerichts

Münster (Az. 70 IN 106/07) vom 30. 8. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 22. 9. 2016

M&SUG(haftungsbeschränkt) i.G., 59302 Oelde. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 7. 9. 2016 –86IN15/16).

Gemäß §65Absatz 1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 15. 9. 2016

AFT-Metallbau GmbH, 59329 Wadersloh. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 71 IN 74/09)

vom 23. 8. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 27. 9. 2016

Dieker-Kolatek Beteiligung GmbH, 48231 Warendorf. Von Amts wegen gem. §32HGB eingetragen:

Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 80 IN 88/10) vom 18. 8. 2016 ist das Insolvenzverfahren nach

Schlussverteilung aufgehoben. 12. 9. 2016

Keine amtlichen Mitteilungen –Angaben ohne Gewähr


24 GELD &GESCHÄFT

Von Zeit und Ort entkoppelt

gfw-Veranstaltung zur Industrie 4.0 unterstrich die enormen Auswirkungen der zunehmenden

Digitalisierung auf die Arbeitswelt und die Unternehmensführung.

Die Möglichkeiten der Digitalisierung

verändern die Welt: Menschen

sind 24 Stunden am Tag online und

global vernetzt. Welche Auswirkungen

dies auf die Arbeitswelt hat, erläuterte

Swetlana Franken, Professorin

für BWL, Schwerpunkt Personalmanagement,

an der FH Bielefeld

in der gfw-Veranstaltung „Industrie

4.0 –Auswirkungen auf die Arbeitswelt

und Unternehmensführung“

vor 50Unternehmensvertretern bei

derBernd MünstermannGmbH &Co.

KG in Telgte.

Industrie 4.0 und Digitalisierung

ermöglichen den umfassenden

Einzug von Informations- und

Kommunikationstechnologien

(IKT) in alle Geschäftsprozesse –

mit der Folge der Vernetzung zu einem

Internet der Dinge, Dienste und Daten.

Ganz neue Möglichkeiten für Industrie

und Handwerk eröffnen sich: Hersteller

können ihre Maschinen aus der Ferne

steuern, überwachen und Wartungskosten

reduzieren. Software-Updates können

aus der Ferne aufgespielt und Ausfallzeiten

der Maschinen durch die stetige

Kontrolle von Verschleißteilen minimiert

oder sogar verhindert werden.

Handwerksbetriebe können schon vor

Ort einen Kostenvoranschlag erstellen

und am Tablet sofort gegenzeichnen lassen.

Maße der Baustelle werden direkt

aufgenommen,ins Büro übertragen, dort

bearbeitet und wieder an den Kunden zurückgeschickt.

Es findet dadurch eine enorme Flexibilisierung

der Arbeit statt, die sich zunehmend

vonZeitund Ortentkoppelt, bis hin

zur Virtualisierung. Wie wird sich die

Rolleder Menschen in Unternehmen verändern

und werden neue Anforderungen

an ihre Kompetenzen gestellt?

Zu erwarten ist, dass Menschen in der

Arbeitswelt der Zukunft drei Arten von

Aufgaben übernehmen werden: Nicht

automatisierbare Wahrnehmungs- und

Steuerungstätigkeiten, kreativ-intelligente

sowie sozial-intelligente Tätigkeiten.

Swetlana Franken hob hervor, dass

es die Aufgabe von Unternehmensführungen

ist, ihre Beschäftigten an diese

veränderten Aufgaben heranzuführen

und mit ihnen die Umgestaltung von

Arbeitsabläufen zu entwickeln. Dies bedingt

neue Organisationsformen und

Führungskonzepte. Führungskräfte sind

dafür verantwortlich, möglichen Gefahren

vorzubeugen und strategische Chancen

der Digitalisierung zu nutzen, d.h.

Freuten sich über eine große Resonanz (v.l.): Magdalena Münstermann (Bernd Münstermann GmbH &Co. KG),

Prof. Dr. Georg Samland (FH Münster), Petra Michalczak-Hülsmann (gfw) und Prof. Dr. Swetlana Franken (FH

Bielefeld).

sich mit neuen Technologienund Trends

zu beschäftigen, interdisziplinär und

branchenübergreifend zu denken, Geschäftsmodelle

und Innovationen voranzutreiben.

„Prof. Franken hat uns aufgezeigt,

dass die Digitalisierung viele und

neue Chancen für bessere und interessantere

Arbeitsplätze bietet und der

Mensch auch in der Smart Factoryals ein

Teil des Produktionsprozesses und vorallem

für die strategische Planung, Entscheidung

und Innovation unentbehrlich

ist“, betonte Petra Michalczak-Hülsmann,

gfw-Geschäftsführerin.

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Für eine bessere und stärkere Deutsche Bank

Die Deutsche Bank setzt auf Beratungs- und Servicequalität. Mit umfassender Filialberatung und neuen digitalen

Dienstleistungen geht sie auf die Wünsche ihrer Privat-und Firmenkunden ein

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die Bedürfnisse von Bankkunden haben

sich verändert. Immer häuger nutzen

sie neue mobile Möglichkeiten für ihre

Bankgeschäfteund wählen daher seltener

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die Erwartungen von Privatkunden

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und Nutzerfreundlichkeit von

Bankdienstleistungen.

Aus diesem Grund richten wir uns neu

aus. Dabei setzen wir ganz auf Beratungs-

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LEBEN &WISSEN 25

Der „Hai-Flüsterer“

Für Josef Baron Kerckerinck zur Borg sind die größten Raubfische freundliche Wegbegleiter. Der

Grevener kümmert sich als Präsident des Shark Research Institute in Princeton um deren Schutz.

Auf Tuchfühlung: Jupp Kerckerinck zur Borg schwimmt mit Haien und kämpft dafür, dass Menschen sie mehr schützen als fürchten.

Foto: Mike Ellis /Onaia Photo

„Und schauen Sie mich an. Ich bin

noch nicht einmal gebissen worden.“

Josef Baron Kerckerinck zur Borg

Die Bermudas. Azurblaues Wasser,

auch auf dem Weg zum Meeresgrund.

Imposante Korallenriffe locken

die Augen des Ozeantauchers.

Doch plötzlich kreisen sechs weiße

Haie wie Torpedos umihn. Eine gefährliche

Situation wie in Steven

Spielbergs Film-Schocker „Der weiße

Hai“? Ach was!Das istHollywood.

Die Haie sind eher neugierig, aber

nicht aggressiv. Auch der Taucher

weiß das und macht das einzig Richtige.

Er bleibt ruhig –denn er kennt

die Situation. Ergenießt sogar die

Anwesenheit der Raubfische. Denn

für Josef Baron Kerckerinck zur Borg

sind es freundschaftliche Wegbegleiter.

Der 77-Jährige gilt international

als anerkannter „Hai-Flüsterer“,

schrieb das Standard-Werk „Haie:

Eine Liebesgeschichte“ und ist Präsident

des Shark Research Institute in

Princeton, New Jersey. Diese gemeinnützige

Organisation dient dem

Haischutz.

Am liebsten nennt sich der

Adelige, der gebürtig aus

Drensteinfurt-Rinkerode

stammt (Familienges

seit 1264) und seit Achlecht

kurzem in Greven zu hause ist, ganz ohne

„von und zu“, einfach nur Jupp Kerckerinck:

„Das liegt an meiner Erziehung.

Meine Eltern haben mir eine gewisse lässige

Bescheidenheit beigebracht.“ Die

Lieblingsbetätigung

des 77-jährigen

Greveners

ist seit rund 15

Jahren das

Schwimmen –

und zwar mit Haien.

Kerckerincks Engagement

gilt der

Rettung der Haie und einem Paradigmenwechsel

im Umgang mit und Sichtweise

auf diese gefährdete Spezies. Sein

Ziel ist es zu vermitteln, warum ohne

Haie auch der Mensch verloren wäre.

„Ich habe nun über 150Tauchgängehintermir

und es ist noch nie etwas passiert“.

Auf die Frage, warum der Ruf des Haies

so schlecht sei, sagteer: „Wir fürchten die

Haie, weil wir sie nicht kennen.“

Für ihn sind Haie die „gewandten Räuber

der Meere“. Schon ihre Bewegung fasziniert

ihn. Mit der rechten Hand macht er

eine elegante Wellenbewegung.

Kerckerinck hat etwa 220 Tauchgänge

gemacht. „150 davon mit und unter Haien“,

betont der Mann mit dem grau melierten

Haupthaar und dem ausgeprägten

starken Kinn.„Und schauen Sie mich an.

Ich bin noch nicht einmal gebissen worden.“

Das ist der Kern der Botschaft, die

er in die Öffentlichkeit trägt. Haie sind

keine Monster. Sie sind Jäger, Raubfische,

ja. Aber der Mensch steht nicht auf

ihrem Speiseplan.

Weit zurück liegen die Zeiten, als der adligeMünsterländer

nach einerBanklehre

in Münster in Düsseldorf undBerlin eine

Werbefirma leitete, die erste kommerzielle

Wildfarm in New York gründete

und für Fiat und Alfa Romeo Tourenwagen-Rennen

fuhr.Mit 60 setze er sein Leben

auf Neustart, fing mit dem Tauchen

an, in und um Harbour Island, Bahamas:

„Die Unterwasserwelt ist einmalig. Beim

Tauchen fühltman sich wie frei fliegend“,

schwärmt er. Als er 63 war, überredete

ihn seine zweitjüngste Tochter Philipa,

von Beruf Meeresbiologin, zum Tauchen

mitHaien. Zunächst in einem Käfig nahe

der Isla Guadalupe, im mexikanischen

Pazifik, wo er die Gelegenheit hatte, weiße

Haie aus nächster Nähe zu sehen.

Warum? „Ich wollte etwas tun, was ich

noch nie in meinem Leben getanhatte. So

bin ich beim SurfenimInternet auf einen

Käfig-Tauchgang mit großen Weißen

Haien gestoßen. Philipa kamaus Pasadena/Kalifornien,

ich bin aus New York

nach San Diego geflogen, und wir waren

die fünf Tage auf dem Schiff jeden Tagim

Wasser. Mehrere Stunden verbrachten

wir im Käfig, ganz nah davorneun große

Weiße Haie. Zusammen mit einem Wissenschaftler

haben wir dann tatsächlich

noch DNA-Proben entnommen. Mithilfe

eines kleinen Speers mit scharfkantiger

Hohlspitze haben wir denen etwas Haut

abgeschürft.“

► Fortsetzung auf Seite 26

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26 LEBEN &WISSEN

Unglaublich

neugierig

Für den 77-Jährigen gehören die Haie zu den am

meisten missverstandenen Tieren der Welt

Auf jeden Fall haben Jupp

Kerckerinck die Haie nach

diesen Erlebnissen unter

Wasser so fasziniert,dass er

Aich s sämtliche Bücher über

Haie kaufte. „Das sind hoch entwickelte

Tiere, 450 Millionen Jahre alt, sie haben

zum Teil viel ausgeprägtereSinne als die

der Menschen. Haiekönnen zum Beispiel

durch ein über den ganzen Körper verlaufendes

Liniensystem auf Entfernungen

fühlen. Deshalb schwimmen sie auch immer

um einen herum, um durch die zurückkommendenWellen,

die an ihreSeitenlinien

stoßen, Auskünfteüber das Objekt

zu erhalten. Mit Sensoren unter ihrer

Nase können sie Entfernung den Herzschlag

eines Lebewesens fühlen.“

Mittlerweile taucht der 77-Jährige ganz

ohne Schutz. Vor Cocos Island bei Costa

Rica in Schwärmen von Hammerhaien,

oder er beobachtet vor Mexiko andere

Haiarten, wie sie „Putzer-Stationen“ anschwimmen,

um sich vonFischen Parasiten

vom Körper und aus den Wunden

fressen zu lassen. Der Grevener tauchte

in der ganzen Welt mit Karibischen und

anderen Riffhaien, Bullen-, Zitronen-,

Ammen-, Silberspitzen-, Hammer- und

mit seinen geliebten Tigerhaien. Mit ihnen

im offenen Meer zu schwimmenund

zu entdecken, wie sie Korallenriffe am

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Leben erhalten, ist für ihn inzwischenunverzichtbar.

Aber auch der unbedingte

Wille, so viel wie möglich über sie zu erfahren,

prägt sein Leben seitdem. „Ein

Hai ist für mich das faszinierendste und

missverstandenste Tier der Welt.“

Während der bislang mehr als150 Tauchgängeinallen

Weltmeeren erlernteerdie

Körpersprache und besonderen Fähigkeitender

Haie. „Tigerhaie ziehen Membranen

übers Auge als Schutz“, erläutert der

stattliche Mann. „Haie können über die

Lorenzinischen Ampullen (Sinnesorgane

unter der Haut) den Herzschlag eines

Menschen spüren –ohne ihn zu berühren.“

Haie sind unglaublich neugierig.

Im Umgang mit ihnen erlernte Kerckerinck

zur Borg besondere Coolness und

Respekt-Erweisungen unter Wasser: „Ein

Hai kamauf mich zugeschwommen. Kam

vonder Seite. Ein bis zwei Meter vonmir

entfernt. Hat beigedreht. Schwamm 45

Minuten neben mir her.“ Am nächsten

Tag erlebte erdie gleiche Situation mit

demselben Hai. Als ob er schon auf ihn

gewartet hatte, wie ein guter Kamerad.

Auch vor den Zähnen der Knorpelfische

hat der „Hai-Flüsterer“ keine Angst.

„Wenn man Haie vomSchwanz zum Kopf

streichelt, dann erinnert das an Sandpapier.Man

kann sich durchaus die Haut

aufreißen.“

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„Hai-Society“: In der Adam Riese Show in Münster traf Jupp Kerckerinck den Kölner Puppenspieler Martin Reinl

mitsamt „Schulter“-Hai.

Foto: Peter Sauer

Der Grevener gründeteden gemeinnützigen

Verein „Sharkprotect“ (www.sharkprotect.com)

und schrieb ein Buch samt

Hai-Lexikon. Mit Erfolg. Kerckerinck zur

Borgist mittlerweilePräsident des Shark

Research InstituteinPrinceton, NewJersey.

Gerne informiert er nachfolgende

Generationen, hält bundesweit Vorträge.

Besonders in den Schulen kommt ergut

an.„Das wardie informativste und tollste

Bio-Stunde des Schuljahres“, waren sich

zum Beispiel die Schüler des Nottulner

Gymnasiums Ende Januar einig. Und

Schüler der Jugenddorf Christophorusschule

in Königswinterfandenesbemerkenswert,

„dass Kerckerinck noch in seinem

Alter mit Haien tauchen geht und

sich für sie einsetzt“.

Die Stirn des „Hai-Flüsterers“ wirft tiefe

Sorgenfalten. Denn er will Haie auch beschützen.

Haie als Monster gebe es nur

im Kino, denn: „Menschen entsprechen

gar nicht dem Beuteschema von Haien.

Die beißen nur zu, wenn sie gefoppt oder

mit der Hand gefüttert werden, meistens

für ein lausiges Handy-Selfie. Die Folge

dieser Überheblichkeit: Hai beißt

Mensch. Dieser stirbt an Blutverlust. Er

wirdkeineswegs aufgefressen.“ Die wahrenBarbaren

sind für den 77-Jährigen jene

Menschen, „die jährlich 70 bis 100

Millionen Haie grausam abschlachten“.

Die meisten für Haiflossen-Suppe in China

oder für einen obskuren Hochzeitsbrauch.

Bei lebendigen Leibe werden den

Haien die Flossen abgeschnitten. Sie verenden

am Meeresboden.

Und was macht man nun, wenn man

einen schlechten Tag erwischt hat und

ein Hai kommt mit Brustflossen nach

unten (Zeichen für Aggressivität) auf

einen zu? „Ganz ruhig verhalten“, empfiehlt

Jupp Kerckerinck zur Borg, „auf

keinen Fall herumstrampeln oder gar

wegschwimmen. Stattdessen immer den

Blickkontakt suchen, bis sich der Hai gelangweilt

davonmacht“. Das machen

Haie häufiger, weiß der Tierschützer.

Der Kontakt mit den Haien hat sein Leben

verändert. VonHause warerfrüherJäger

und Angler. Beides ist jetzt tabu. Er lebt

bewusster, gerade im respektvollen Umgang

zwischen Tier und Mensch. Auch

mit jetzt 77 springt er einige Male pro

Jahr ins Meer, um mit den Haien zu

schwimmen. „Das Meer ist so wichtig für

alle, die gerne atmen. Deswegen werde

ich immer für die Haie kämpfen, dennsie

halten das biologische Gleichgewicht im

Meer,welches 70 Prozent unseres Sauerstoffs

produziert. Wenn das Meer kippt,

haben wir alle keine Chance.“ Stürbe der

Hai aus, nähmen die Raubfische überhand

–„und würden die Fische fressen,

die wir gerne essen.“ Nach Meinung bedeutender

Meeresbiologen werden bis

2017 nahezu 100 Haiarten ausgerottet

sein.

Deswegen geht er auch vehement gegen

die Vermüllung der Weltmeere vor, vor

allem durch Plastikabfälle. Nanopartikel

gelangen in die Nahrungskette und so

auch am Ende in den menschlichen Organismus.

Die Weltmeeresindals Ökosysteme

gefährdet. Der Müllteppich hat erhebliche

Spätfolgen, dennPlastik überdauert

Jahrhunderte. Der Umweltaktivist zeigte

Fotos von Plastikmüllinseln im Pazifik,

von denen eine „so groß wie Indien ist“.

Für Tiere sei dieser Müll lebensbedrohlich:

„50 Prozent aller Delfine und Wale,

die tot angeschwemmt werden, haben

Plastik im Magen“, so Kerckerinck.

Peter Sauer

www.sharkprotect.com

www.sharks.org

Jupp Kerckerinck kurz vor dem Sprung in

die Unterwasserwelt des Pazifik.

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Orkotten 31-33•48291Telgte

Tel.:025 04/7005-0 (Hauptbetrieb)

Rudolf-Diesel-Straße 67 •48157 Münster

Tel.:0251/70 39 77-0

ZUR PERSON

Jupp Kerckerinck wurde in Münster geboren und wuchs auf dem Familienanwesen

Haus Borg auf. Nach Bundeswehr, Banklehre, Leitung einer Werbeagentur,

Rennfahrer-Zeit und Verwaltung des Familienbetriebs zog er 1978 in die USA,

wo er die „Lucky Star Ranch“, die erste kommerzielle Wildfarm in Nordamerika,

eröffnete. Er widmete sich schon früh Umweltthemen. Seine Liebe zu Haien entdeckte

erdurch das Tauchen mit diesen Meeresbewohnern. Er gründete „Sharkprotect

e.V.“mit der Website www.sharkprotect.com und ist Präsident des Shark

Research Institute inPrinceton, New Jersey. Diese gemeinnützige Organisation

dient dem Haischutz, der Forschung und der Öffentlichkeitsarbeit. Sie unterhält

auch die „Global Shark Attacks Files“. 2012 veröffentlichte ersein Buch „Haie:

Eine Liebesgeschichte“ im Druck-Verlag Kettler.

pesa


LEBEN &WISSEN 27

Die Jagd nach den Meilen

Lohnen sich Vielfliegerkarten eigentlich auch für Wenigflieger? Experten auf

dem Gebiet der Prämien- und Bonusangebote beantworten wichtige Fragen.

Schon lange vor dem Abflug sollte man sich überlegen, ob man bei seiner Reise Meilen sammeln möchte.

„Manchmal gibt es sogar für den

Wechsel des Stromanbieters oder

für den Kauf eines neuen Autos

ordentlich Meilen.“

Oliver Kühn

Die meisten Fluggesellschaften locken

ihre Passagiere mit Vielfliegerkarten.

Doch nicht jeder Fluggast

bringt es auf mehrere Flüge im Jahr.

Allerdings hat man Jahre Zeit, um

Prämienmeilen anzuhäufen. „Die

Programme sind kostenlos, man verliert

also nichts“, sagt Ravindra

Bhagwanani, Geschäftsführer des

Beratungsunternehmens Global

Flight. So habe man die Chance,

einen Freiflug zu bekommen. „Das

ist für die meisten Wenigflieger die

begehrteste Prämie.“ Allerdings

müssen Meilensammler eines beachten:

Steuern und Gebühren des Prämienfluges

sind extra zu zahlen.

Abwie vielen Flügen bringt

eine Vielfliegerkarte eine

Prämie?

„Man sollte versuchen, bei

Ainem e Programm möglichst

viele Meilen zu sammeln –inder Luft

und am Boden“, sagt Alexander Koenig.

Er ist Gründer vonFirst Class and More,

einem Spezialisten für das Meilensammeln.

Beim Miles-and-More-Programm

der Lufthansa etwagebe es unzähligeAktionen,

mit denen man Meilen sammeln

kann.

Wer mindestens zwei- bis dreimal jährlich

– am besten Langstrecke – fliegt,

könne es in wenigen Jahren zum einen

oder anderen Prämienflug bringen, sagt

Oliver Kühn,

Chefredakteur

des Magazins

„Reise &Preise“.

Vorausgesetzt,

die Fluggäste

wählen das richtige

Programm.

Ein Beispiel: „Für

einen Flug nach

Neuseeland gibt

es in der Economy Class im besten Fall

22 000 Meilen“, erklärt Kühn. Um nach

Mallorca und zurück zu fliegen, brauche

man etwa imExecutive-Club der British

Airways 15 000 Meilen. Nach London

und zurück kommt man schon für 8000

Meilen. Das ist vergleichsweise attraktiv.

Doch nicht alle Airlines und Verbünde

geben die Flüge bereits für so wenige

Meilen her: Bei der Lufthansa kostet ein

regulärer Europaflug (hin und zurück)

30 000 Meilen –eine Schwelle, die viele

nur schwer erreichen. Eine sogenannte

Flysmart-Prämie bekommt man zwar für

die Hälfte der Meilen, kann sie aber frühestens

zwei Wochen vor der Reise buchen.

Bei Air Berlin wiederum gibt es

Schnäppchen-Prämien bereits ab 3000

Meilen pro Strecke.

Wie finde ich das richtige Vielfliegerprogramm?

Man muss sich die Programme imDetail

anschauen. Die Star Alliance um die Lufthansa

sei für den Gelegenheitsflieger

meist nicht relevant, sagt Bhagwanani.

Zu teuer sind die Prämienflüge und vor

allem die Gebühren, die man noch zusätzlich

zahlen muss. Oliver Kühn rät,

nicht unbedingt bei der Airline Meilen zu

sammeln, mit der man am häufigsten

unterwegs ist. „Manchmal gibt es bei

einer Partnergesellschaft der jeweiligen

Airline-Allianz mehr Meilen.“ Ein Beispiel:

„Wer viel mit Lufthansa fliegt,

kommt bei United Airlines meist schneller

zum Prämienflug –denn bei deren

Flügen werden mehr Meilen gutgeschrieben.“

Und: Wer bei Lufthansa sammelt,

kann seine Meilen für Prämienflüge bei

der Tochter Eurowings einsetzen. „Da

sind die Gebühren geringer.“

Wie groß sind die Unterschiede zwischen

den Airlines und Verbünden?

Oft gilt: Wer wenig bezahlt, bekommt

auch wenige Meilen. Doch manche Airlines

schreiben für die günstigsten Buchungsklassen,

die man meist angeboten

bekommt, 100 Prozent Meilen gut –anderenur

25 Prozent, wie Kühn berichtet.

Unter den großen Airlines seien British

Airways und United Airlines am großzügigsten.

„Knauseriger“ seien Miles and

Morevon Lufthansa oder Flying blue von

AirFrance, die auf die günstigsten Tarife

nur 25 Prozent geben.

„Blinde Treue macht inden meisten Fällen

keinen Sinn, man muss sich immer

das Preis-Leistungsverhältnis anschauen“,

rät Bhagwanani. Bei Billigfliegern

sind die Vielfliegerprogramme nicht so

weit verbreitet wie bei den großen Gesellschaften

–doch sie können sich lohnen.

Worauf muss man achten, wenn man

Flüge bucht?

Man sollte auf den Preis schauen, sagt

Bhagwanani. „Und dabei alle Meilen mitnehmen,

die man bekommen kann.“ Gelegenheitsflieger

sollten für mehr Meilen

keine Extra-Kosten in Kauf nehmen: „Das

lohnt sich selten.“ Alexander Koenig rät,

die Flugbuchungdirektauf der Webseite

der Fluggesellschaft durchzuführen. Dort

wird nämlich immer die Buchungsklasse

mit angegeben.

Lässt sich das Meilenkonto nur mit Flügen

füllen?

Es gibt verschiedene andere Wege. So

kann man zum Beispiel über die Deutschlandcard

für Air-Berlin-Flüge sammeln,

Payback-Punkte können für das Milesand-More-Konto

umgewandelt werden.

doppelte Oberschenkeltasche

mit

Reflexpaspel

„Über eine Kreditkarte der jeweiligen

Fluggesellschaft kann man ebenfalls Extrameilen

sammeln“, sagt Kühn. Der

Kaufbetrag wird dabei nach einem bestimmten

Schlüssel in Meilen umgewandelt.

„Manchmal gibt es sogar für den

Wechsel des Stromanbieters oder für den

Kauf eines neuen Autos ordentlich Meilen.“

Allein Lufthansa bietemehr als 300

zusätzliche Sammelmöglichkeiten. Allerdings

sollte man genau die Gebühren

gegenrechnen.

Kann man als Familie gemeinsam Meilen

sammeln?

Bei vielen Airlines und Allianzen sammelt

jeder Passagier für sich, auch Kinder

müssen eine eigene Kartehaben. Das Zusammenlegen

vonMeilen auf einer Karte

ist oft mit Gebühren verbunden. dpa

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Die FLEX­Kollektion


28

Kleiner Anfang –großer Wa

„Die Lehman Brothers“: Borchert-Theater inMünster erzählt die herausfordernde Geschichte einer Familien-Dynastie

Ein Drink auf die anstehenden Geschäfte: Szene aus dem Stück im Borchert-Theater

Münster mit Sven Heiß und Hannah Sieh. Foto: Silvia Drobny

AlsHenry Lehman 1844 das erste Mal

amerikanischen Boden betritt, zieht

er seine besten Schuhe an. Für den

Sohn eines Viehhändlers aus Unterfranken

ist Amerika das gelobte

Land. Hierwird er zusammenmit seinen

Brüdern ein Finanz-und Bankenimperium

aufbauen, dessen Zusammenbruch

die Welt 2008 in eine Krise

stürzt, von der sie sich bis heute nicht

erholt hat. Zumindest nicht die ärmeren

Teile der Welt.

Der italienische Dramatiker

Stefano Massini hat Aufstieg

und Fall der Lehman

Bank in einem250-seitigen

Textkonvolut festgehalten,

aus dem Tanja Weidner im Borchert-

Theater eine Inszenierung destillierte,

die dreieinhalb Stunden dauert. Das

ist viel. Aber nicht zu viel für eine

Familiengeschichte, die die Entwicklung

des Kapitalismus

exemplarisch beleuchtet.

Das Stück ist in drei Teile

gegliedert. Als Henry im

ersten Teil einen Tuchladen

eröffnet, geschieht

das aus schierer

Notwendigkeit

heraus, seinen Lebensunterhalt

zu bestreiten.

Der Brand

einer Plantage verändert

das Geschäftsmodell.

Aus den Kaufleuten

werden Händler.

Nach dem Bürgerkrieg

wird eine Bank gegründet und statt mit

Warenmit Geld gehandelt. Hier steht der

Gewinn im Mittelpunkt. Im dritten Teil

treiben die Lehman Brothers ihre Geschäfte

vollends ins Abstrakte. Aus Bankern

werden Trader, für die Geldverdienen

zum Selbstzweck wird.

Weidner gelingt es, diesen Wandel in ausdrucksstarkeBilder

umzusetzen. Der Anfanghandelt

vonden Gründervätern und

wirkt fastwie ein Historienspiel,

bei

dem

Anfangs sind die Lehmans

nur kleine Tuchhändler,

später werden sie ein

Banken-Imperium gründen.

Szene mit Hanna

Sieh und Florian Bender.

ausführliche erzählerische Passagen die

Figuren charakterisieren. Hannah Sieh,

Florian Bender und Jürgen Lorenzen als

Gründerväter wirken hier noch richtig

sympathisch, wie sie mit jüdischem Witz

und Unternehmergeist ihr Geschäft aufbauen.

Man lebt und lässt leben. Das Verhältnis

zum Plantagenbesitzer, von dem

sie die Baumwolle beziehen, und zum

Fabrikanten, an den sie liefern, ist persönlich

und bringt beiden Seiten

Vorteile.

Doch je erfolgreicher

sich die Geschäfte entwickeln,

desto schematischer

werden

die Ge

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Er schwärmt für

Münsters designierter Generalmusikdirektor Golo Ber

„Ich finde es schön, wen

Ventura auch im Jahr 201

val Musica Sacra betreut.

Berg, der als Generalmu

in Münster bereits 2017 d

ge Venturas antritt. De

aufhorchen. Denn er m

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soll. Sondern zeigt d

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Festivalgründer Ven

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schon im Gespräch.

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gewann, das

Ein Mann mit reicher Theater- und Konzerterfahrung: Golo Berg, seit 2012 Chefdirigent

des Theaters Vorpommern, wird inknapp einem Jahr in Münster sein Amt als neuer Generalmusikdirektor

zent aus Wer

nach 1920 b

antreten.

Foto: Matthias Ahlke der anderen

S


29

hn

Die Lehman Brothers machen sich daran,

die Welt zu erobern –und sie dann in die

Krise zu stürzen. Szene mit Hannah Sieh,

Alexander Gier, Florian Bender und Jürgen

Lorenzen (v. l.). Fotos: KIaus Lefebvre

schäftspartner und desto mehr reen

sich die handelnden Figuren auf

nktion.SvenHeiß als Lehman der

nGeneration ist schon mehr Maals

Mensch, wenn es darum geht,

rerbteGeldzuvermehren. Mit ihm

die Betriebstemperatur der Inszegdeutlich

an. Diese Tendenz finit

Alexander Gier und Alice Zikeli

mans der dritten Generation ihren

unkt. Sie sind die Protagonisten

k überzogener Szenen, in denen

m, Geld, Gewinn und Spekulation

uen Religion hochstilisiert werden.

er und ihr Ensemble haben sich mit

Lehman Brothers“ keiner kleinen

sforderung gestellt. Aber sie haben

ältigt. Dem Zuschauerfordert die

zenierung durchaus Sitzfleisch ab.

ber es lohnt sich, weil das Stückeiniges

über den Kapitalismus aussagt.

Nämlich, dass er nicht zu

greifen ist. Der Weg vom kleinen

Tuchladen bis zum Platzen der

Immobilienblase ist ein Ausnutzen

immer neuer Möglichkeiten.

Aber es ist im Nachhinein

schwer auszumachen, an welcher

Stelle die Geschichte

eigentlich ihre fatale Wendung

nahm.

Helmut Jasny

Nächste

Aufführungen:

26. und 27.

November

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Verdis Opern

gwill sich auch für Neue Musik einsetzen

nFabrizio

8das Festi-

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40 Proken

der Zeit

estand. Auf

eite sieht er

sich als Kurator, der wie ein Museumsexpertedas

klassische Repertoirepflegen

und immer wieder neu vorstellen möchte.

Golo Berg ist in

dieser Spielzeit

noch Chefdirigent

des Theaters

Vorpommern.

Doch man

trifft ihn schon

Golo Berg über die Programme

jetzt regelmäßig

in Münster an,

sein Lieblingscafé

in der Nähe des Theaters hat er bereits

gefunden. Natürlich hält er auch

nach Wohnungen Ausschau –vor allem

aber bereitet er sich intensiv auf die kommenden

Aufgaben vor. „Es stehen ja auch

Entscheidungen etwa für das Ensemble

an“, erklärt Berg, „und die kann ich nur

treffen, wenn ich alles gut kenne.“Sohat

er bereits mehrere Opernproduktionen

gesehen und schaut sich unmittelbar

nach unserem Gespräch das Schauspiel

„Leonce und Lena“ an.

Als künftiger Opernchef in Münsters Orchestergraben

hat Golo Berg auch schon

die ersten Pläne mit Generalintendant

„Entscheidend ist, dass das Publikum

dem Dirigenten und seinen

Auswahlkriterien vertraut.“

„Ich fände es schön, wenn Fabrizio

Ventura auch im Jahr 2018 das

Festival Musica Sacra betreut.“

Golo Berg zur Kontinuität

Ulrich Peters geschmiedet. Eine Reihe

mit Märchenopern aus unterschiedlichen

Zeiten schwebt den beiden Musiktheater-

Enthusiasten vor. Ansonstenschwärmt er

vom reichen Werk Giuseppe Verdis. „Es

gibt keinen, der so für die Stimme komponiert

hat wie er“, analysiert GoloBerg.

Und damit nicht genug: „Verdis Figuren

sind immer widersprüchlich, da gibt es

kein simples Schwarz-Weiß: genau wie

bei Mozart!“ Zwar

hält er nachwie vor

Wagner-Opern in

Münster für machbar

und schätzt den

„Tristan“ sowie

Mussorgskys „Boris

Godunow“ als diejenigen

Werke des

19. Jahrhunderts

ein, die ihrer Zeit am weitesten voraus

sind.Aber dann landet er wieder bei Verdi:

„Otello würde ich so gern mal machen!“

Golo BergmöchteauchinZukunft in Japan

gastieren, wo er seit 2002 ein gern

gesehener Gast ist. In seinererstenMünster-Saison

jedoch will er sich besonders

intensiv der neuen Aufgabe widmen, will

drei Theaterproduktionen einstudieren.

Und dann noch etwas tun, was erschon

mit schönem Erfolg als GMD in Dessau

(von 2001bis 2009)praktiziert hat: lokale

Komponisten in Erinnerung bringen.

Von seinem Engagement für August

Klughardt in Dessau kündet eine schöne

CD; in Münster ist Berg bereits auf der

Spur Andreas Rombergs, den man nicht

zuletzt als Vertoner vonFriedrich Schillers

„Glocke“ kennt.

Großes Lob hat Berg für das Sinfonieorchester

Münster –und würde es gern

in neuen Räumen und mit ungewöhnlichem

Repertoire noch bekannter machen.

Jovel und Landesmuseum hat er

bereits auf dem Schirm und denkt intensiv

über Crossover-Projekte nach: „Ich

meine nicht ,Classic meets Rock‘“, stellt

Bergklar. „Aber Kombinationen mit Jazz

oder Klezmer-Musik: Das finde ich spannend.“

Harald Suerland


30 LEBEN &WISSEN

Bewegung für Generationen

Tanzschulen liegen im Trend, denn sie lehren nicht nur Walzer &Co., sondern sind mehr denn jeeine

gefragte Kommunikationsplattform und fester Bestandteil der Gesundheitsförderung.

Beim Zumba, dem Tanz- und Fitness-Trend aus den USA, werden der Stress weggetanzt und die Kondition verbessert. Tanzlehrerin Astrid Hösterey-Albrecht (vorn rechts) und Tanzlehrerin in Ausbildung Sina Meyknecht (vorn

links) zeigen, wie das geht.

Foto: Hubertus Kost

„Bewegung für Generationen“ –so

skizziert der Allgemeine Deutsche

Tanzlehrerverband (ADTV) die Kernaufgabe

seiner Mitglieder. Das sind

rund 800 Tanzschulen. Dazu gehört

die TanzschuleDrieseinMünster.Jochen

Driese ist Ausbildungslehrer

und damit „Partner“ für Tanzschulen

in Münster und im Münsterland. Seine

Erfahrung: Wer Tanzen lernt, der

ist zunehmend auch interessiert an

Kommunikation.

Vo Vr einigen Jahrzehnten gehörte

der Tanzunterricht

„einfach dazu“, um gesellschaftsfähig

zu sein. Das hat

sich geändert, zumindest

der Ansatz. So kommen neben den Teilnehmern

an den allgemeinen Kursen

auch einzelne Interessenten und Gruppen,

die Tanzen lernen möchten, um an

gesellschaftlichen Ereignissen teilnehmen

zu können. Zum Beispiel das Königspaar

eines Schützenvereins, das vordem

Ball unbedingt Walzerschritte üben

möchte. Oder der Geschäftsführer eines

Unternehmens, der beim Betriebsfest

beim „Jive“ mithalten möchte.

In seiner Tanzschule organisiert Jochen

Driese auch Betriebsfeste, bei denen

Tanzunterricht zum Programm gehört.

Sehr beliebt sind Hochzeitskurse und sogenannteKurzkurse

vonvier Wochen. Da

geht es nicht darum, das komplette Programm

zu vermitteln (was in der kurzen

Zeit auch garnicht möglich ist), sondern

um einen kleinen Standard anTänzen

und Figuren. Und wenn ein Hotel anruft

und „etwas zur Teambildung“ machen

möchte, dann ist der Tanzlehrer ebenfalls

gefragt.

Den gesellschaftlichen Aspekt des Tanzens

sieht Jochen Driese heute hauptsächlich

darin, dass man in der Tanzschule

in den Kursen und Tanzkreisen miteinander

ins Gespräch kommen möchte,

Bekanntschaften schließt und freundschaftliche

Verbindungen aufbaut.

Tanzen als Kommunikation. Das ist in allen

Altersgruppen angesagt. Die größte

Kundengruppe der Tanzschulen sind

heute Interessenten zwischen 30 und 50

Jahren. Natürlich gibt es viele jüngere

und ältere Kursus-Teilnehmer. Deshalb

ist das Programm breiter geworden. So

gehören zum Beispiel Zumba-Kurse

längst zum Angebot –und auch dieKunden

in der Gruppe „60 plus“ lieben nicht

nur die langsamen Rhythmen.

Damit ist ein weiterer Aspekt angesprochen:

Tanzen fördert die Gesundheit und

hält fit. Darüber gibt es zahlreiche Veröffentlichungen.

So belegt eine Studie der

Ruhr-Universität Bochum die positive

Wirkung des Tanzens auf Körper und

Geist. Dazu gehören gesteigerte Reaktionsfähigkeit

und höhere Aufmerksamkeit,

das zeigen weitere Forschungsbeiträge.

Begonnen hat Jochen Driese vor 40Jahren

inseiner Tanzschule mit Schülerkursen,

nachdem er zuvor durch das Münsterland

„getingelt“ war und auf Anfrage

vonVereinen Tanzunterricht gab: Schallplatten

unter dem Arm, den Musikkoffer

an der Hand –das waren die Anfänge,

und das war durchaus üblich. Weniger

üblich ist der Weg, der den Tanzlehrer in

diesen Beruf führte. Jochen Driese ist gelernter

Feinmechaniker, hat in diesem

Handwerk die Meisterprüfung abgelegt

und an der Universität Münster eine

Werkstatt geleitet. Der gebürtige Oberfranke

hatte damals aber schon das Tanzen

als Leistungssport entdeckt und in

zwölf Jahren mit Gerda, die später seine

Frau wurde, „alle Klassen durchtanzt“. Er

machtedann sein Hobby zumBeruf, ließ

sich zum Tanzlehrer ausbilden und später

zum Tanzsport-Trainer, umTurnierpaare

trainieren zu können. Als Ausbildungs-Lehrer

–eine weitere Qualifikation

–ist der Münsteraner deutschlandweit

für den ADTV im Einsatz, um tänzerischen

Nachwuchs zu prüfen.

Drei Jahre dauert inzwischen die Ausbildung

zum Tanzlehrer nach den Richtlinien

des Verbandes. Nicht alle Tanzschulen

bieten die gesamte Bandbreite der

Ausbildung an. Deshalb übernimmt

Driese alsPartner für einigeTanzschulen

in der Region den fachtheoretischen Teil

der Ausbildung, das heißt, er vermittelt

die Theorie des Tanzens. Die „Tanz-Lehrlinge“

kommen dafür zwei Mal pro Woche

in den Ausbildungsbetrieb Driese

nach Münster. Die Aussichten, nach erfolgreicher

Ausbildung übernommen zu

werden, sind gut. Den Absolventen ist bewusst,

dass sie in ihrem Beruf kaum einen

freien Abend haben werden, aber –das

weiß nicht nur Jochen Driese aus eigener

Erfahrung–„sehr viel Freude, und das ist

ganz wichtig“. Hubertus Kost

TANZSCHULEN

Die meisten Deutschen lernen Tanzen in einer der rund

800 Tanzschulen, die zum Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband

(ADTV) gehören. Tanzschulen liegen im

Trend. Cornelia Willius-Senzer, Präsidentin des Verbandes:

„ADTV-Tanzschulen sind durch ihre ausgebildeten Fachkräfte

mehr denn je gefragt.“ Zwei Millionen Menschen,

die jedes Jahr „unterrichtet“ werden und Freude am Tanzen

haben, sind dafür die Bestätigung. Der Verband sieht

sich auch als Vermittler kultureller Bildung, denn, so

heißt es im ADTV-Kulturprofil: „Tanz ist eine der ältesten

Kulturtechniken der Menschheit.“ Und die wird immer

wieder neu belebt.

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LEBEN &WISSEN 31

„Notlage“ im Feriencamp: So wurde

aus dem Küchenbrett ein Sportgerät

Seit 1929 kennt man in Münster „Speckbrett“ –und begeisterte Anhänger gibt es noch heute.

„Ich würde tippen, dass die Zahl

in Münster durch die vereinslosen

Speckbrett-Spieler deutlich im

vierstelligen Bereich liegt.“

Timo Höppner

Bis inden Sommer 1929 reicht die

Geschichte des Speckbretts zurück.

Damals machten sich 15 Jugendliche

der SV91Münster auf den Weg zum

Titisee,umsich in einemFerienlager

mit befreundeten Schwimmern aus

Freiburg zutreffen. Auf der Suche

nach sportlicher

Abwechslung

stießen sie

auf ein altes

Tennisnetz, das

sie über einen

Platz spannten.

Und auch einen

alten, abgewetzten

Tennisball

hatten die

Jungs, einzig Schläger fehlten –an

Tennisrackets war damals nicht zu

denken, zuteuer waren die Spielgeräte

des „Weißen Sports“. So machten

die Jugendlichen aus der Not

eine Tugend und griffen zuBrettern,

die in der Küche dem Speckschneiden

dienten.

Schon war ein neuer Sport geboren,

mit Begeisterung nahmen

die Urlauber die Idee mit

nach Münster, das zum Mekka

des Speckbretts wurde. Ein

Jahr später gab esdie ersten Speckbrettplätze

in Sudmühle, in der Folgefand diese

ungewöhnliche Sportart nirgendwo

auf der Welt so viele Anhänger. Und die

entwickelten das Spiel und die Utensilien

stetig weiter.Sohaben die einfachen Küchenbretter

längst ausgedient, seit den

1970er Jahren sind Holzschläger mit Löchern

der Standard.

Damals wie heute erfreut sich der Sport

mit dem auf den ersten Blick ungewöhnlichen

Spielgerät großer Beliebtheit, seit

einigen Jahren erfahren die 25 öffentlichen

und zwölf vereinseigenen Speckbrett-Plätze

in der Stadt wieder regenZulauf.

Etwa 300 Spieler sind insgesamt

beim TuSHiltrup, bei der SV 91Münster

und beim SV SentruperHöhe (SVSH) organisiert,

dazu kommen die Betriebssportler.

Die Dunkelziffer aber ist deutlich

höher. „Ich würde tippen, dass

die Zahl in Münster durch die

vereinslosen Speckbrett-

Spieler deutlich im vierstelligen

Bereich liegt“, sagt Timo

Höppner, Sportwart des

SVSH. „Bei uns haben wir

mit 130 Mitgliedern einen

Höchstwert erreicht.“

Nicht immer aber warendieZeiten

rosig. Um die Jahrtausendwende

führte Speckbrett ein Schattendasein,

viele ältere Akteure hörten auf, es fehlte

der Nachwuchs. „Da war der Sport in

einer Talsohle“, so Höppner, der weder

fürden Ab- noch für den neuerlichenAufschwung

eine plausible Erklärung hat.

War esder abflauende Tennisboom, der

auch dem Speckbrett zusetzte? „Das

kann eine Begründung sein. Aber es war

auch nicht leicht, an Bretter zu kommen“,

meint Höppner, der für die weiter wach-

Ein Brett, ein Ball, ein Platz: Beim Speckbrett kommt man, wie Michael Thiemann hier demonstriert, schnell

ins Spiel.

Foto: Jürgen Peperhowe

sende Beliebtheit auch die „Mund-zu-

Mund-Propaganda“ verantwortlich

macht. „Viele bringen ihre Freunde mit,

die dann oft beim Speckbrett bleiben.“

Auch weil sich bei Anfängern –anders als

beim Tennis –schnell Erfolgserlebnisse

einstellen und Ballwechsel zustande

kommen.

87 Jahre nach seiner Erfindung lebt

Speckbrett weiter quietschvergnügt. Und

pflegen die Münsteraner ihren ganz eigenen

Sport weiter, gibt es zum 100. Geburtstag

sicher eine große Party –dank

der 15 Jugendlichen, die 1929 aus der

Not eine Tugend machten.

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2 BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT

Sicherheit und Gesundheit

in deutschen Unternehmen

Umfrage der gesetzlichen Unfallversicherung unter Führungskräften und Beschäftigten zur

Präventionskultur in verschiedenen Branchen und Firmengrößen

Die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung beraten, unterstützen und qualifizieren Betriebe bei der Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements beziehungsweise eines Managements für Sicherheit und Gesundheit

und verfolgen dabei einen ganzheitlichen Ansatz, Potenziale von Gesundheit und Gesundheitsförderung systematisch in die betrieblichen Prozesse und Strukturen einzubinden.

Foto: Dominik Buschardt/DGUV

Welche Rolle spielen Sicherheit und

Gesundheit im Betrieb? Fühlen sich

die Beschäftigten von ihrer Führung

wertgeschätzt? Wie geht man mit

Fehlern um? Diese und andere Fragen

zu sozialem Umgang und Klima

in den Betrieben stellte das Meinungsforschungsinstitut

infas im

Auftrag der gesetzlichen Unfallversicherung

an Führungskräfte in 500

Unternehmen und Einrichtungen

verschiedener Branchen und Größen.

Im Rahmen einer Bevölkerungsumfrage

konnte zudem die Sicht

von 942 Beschäftigten dazugewonnen

werden. Eine statistische

Auswertung aller Antworten liegt

nun vor.

Anlass für die Umfrage ist die neue Präventionskampagne

zur Kultur der Prävention,

die im kommendenJahr starten

wird. Mit dieser Kampagne wollen Berufsgenossenschaften

und Unfallkassen

über zehn Jahre hinweg für einen ganzheitlichen

Ansatz in der Prävention werben.

Die Fragen an die Unternehmenzieltendeshalb

auf die zentralen Handlungsfelder

der Kampagne: Prävention als integrierter

Bestandteil aller Aufgaben,

Führung, Kommunikation, Beteiligung,

Fehlerkultur, Soziales Klima und Betriebsklima,

Ergebnisse.

Wichtigstes Ergebnis der Befragung:

Unternehmen und Einrichtungen, die Sicherheit

und Gesundheit ernst nehmen

und fördern, erhalten auch bessere Bewertungen

bei den Themen gute Führung,

Kommunikation und Beteiligung

der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Dieses Ergebnis zeigt, dass wir mit der

Kampagne richtig liegen. Sicherheit und

Gesundheit im Betrieb müssen im Zusammenhang

gesehen werden. Die Kultur

der Prävention ist eine Querschnittsaufgabe“,

sagt Dr. Walter Eichendorf,

stellvertretender Hauptgeschäftsführer

der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

(DGUV).

Differenziert man bei den Antworten speziell

nachdem Kriterium der Betriebsgröße,

fällt auf, dass größereBetriebe grundsätzlich

nicht besser beurteilt werden als

kleinere Betriebe oder umgekehrt. Jedoch

wird die eigene Präventionskultur

in Kleinstbetrieben und Großbetrieben

eher besser bewertet als in mittleren Betrieben

mit 50 bis 249 Beschäftigten.

Konkrete Maßnahmen zur Förderung

vonSicherheit und Gesundheit gibt es in

93 Prozent der Betriebe mit mehr als 250

Beschäftigten, wobei dies zum Beispiel

nur 55 Prozent der Betriebe mit 50 bis

249 Beschäftigten angeben. Die Themen

Sicherheitund Gesundheit als Anreiz zur

Personalgewinnung zu nutzen, bejahen

30 Prozent der Unternehmensleitungen

aus Betrieben mit bis zu neun Beschäftigten.

In Betrieben mit 50 bis 249 Beschäftigten

stimmen dem nur acht Prozent zu.

Bei den unterschiedlichen Branchen gibt

es signifikanteUnterschiede. Im öffentlichen

Dienst sind alle erfragten Maßnahmen

im Unternehmen seltener vorhanden

als in den anderen Branchen. Unternehmensziele

für Sicherheit und Gesundheit

finden sich am häufigsten im Dienstleistungsgewerbe

und Maßnahmen zur

Förderung von Sicherheit und Gesundheit

sowie Sicherheitund Gesundheit als

Anreiz zur Personalgewinnung am häufigsten

im produzierenden Gewerbe.

Insgesamt zeigt sich eine sehr hohe Zustimmung

zur Wichtigkeit vonSicherheit

und Gesundheit für die Unternehmen beziehungsweise

Einrichtungen. So antworten

91 Prozent der Beschäftigten bei

der Frage zuSicherheit und Gesundheit

bei der Arbeitmit sehr wichtig oder eher

wichtig. Hier spielt wahrscheinlich aber

auch die soziale Erwünschtheit eine Rolle,

so die Autoren der Studie.

Befragt wurden 500 Unternehmensleitungen

und 942 Beschäftigte im Jahr

2014.Daesaber signifikanteUnterschiede

zwischen beiden Gruppen hinsichtlich

Branchenzugehörigkeit und Betriebsgröße

gibt, ist eine direkte Vergleichbarkeit

ihrer Antworten nicht möglich.

Der komplette IAG-Report 2/2016

„Kultur der Prävention in Unternehmen

und Bildungseinrichtungen –

Eine Befragung zum Ist-Zustand“

steht im Internet als PDF-Datei zum

Download zur Verfügung unter http:/

/publikationen.dguv.de/dguv/

pdf/10002/iag-report-2-2016.pdf.

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Unternehmenspreis

Gesundheit

BKK vergibt die Auszeichnung zum neunten

Mal /Anmeldung bis 31. Oktober

Zum neunten Mal vergibt der BKK

Dachverband den Deutschen Unternehmenspreis

Gesundheit an Unternehmen

und Organisationen, die

sich in besonderer Weise für dieFörderung

der Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter einsetzen.

Die Förderung der Gesundheit von Mitarbeitern inUnternehmen wird mit dem Preis der BKK gewürdigt. Foto:

VDBW

Interessenten können noch biszum

31.Oktober unter www.deutscherunternehmenspreis-gesundheit.de

die Bewerbungsunterlagen

anfordern. Hier finden Sie auch

weitergehende Informationen zum Preis.

„Firmen sollten alle Möglichkeiten nutzen,

die Leistungsfähigkeit ihrer Mitglieder

langfristig zu erhalten,“ sagt Franz

Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes.

„Es gibt viele Möglichkeiten, wie

zum Beispiel die ergonomische Anpassung

des Arbeitsplatzes, flexible Arbeitszeitmodelle

und Pausenregelungen, eine

gesundheitsbewussteUnternehmensführung,

mitarbeiterorientierte Kommunikation

und soziale Unterstützung,die die

Gesundheit und das Wohlbefinden der

Belegschaft positiv beeinflussen und

Stress mildern.“

„Dass krankheitsbedingte Fehlzeiten

durchschnittlich um ein Viertel gesenkt

werden können, wenn Arbeitgeber in geeignete

und wirksame Maßnahmen zur

Förderung der Gesundheit ihrer Mitarbeiter

investieren, zeigt ein iga-Report

aus dem Jahr 2015“, so Knieps weiter.

„Dieser zeigt außerdem, dass jeder eingesetzte

Euro, der in die Gesunderhaltung

der Mitarbeiter investiert wurde, mindestens

2,73 Euro Ersparnis hervorbringt.

Das betrifft alteund jungeArbeitnehmer

im gleichen Maße.“

Die Teilnahme ist kostenfrei, setzt aber

voraus, dass das Unternehmen seit mindestens

einem Jahr aktiv betriebliche Gesundheitsförderung

betreibt und seinen

Firmensitz in Deutschland hat.

Der Preis wird imFrühsommer 2017 in

sechs Unternehmenskategorien vergeben:

Industrie, Handel/Transport/Verkehr,

Gesundheits- und Sozialwesen,

Klein- und Mittelunternehmen (KMU),

Öffentlicher Dienst und sonstige Dienstleistungen.

Zum zweiten Mal lobt der BKK Dachverband

den Sonderpreis „BGF Innovativ“

aus. Denn innovatives Denken und Handeln

sind wichtige Treiber in der Weiterentwicklung

der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Ausgezeichnet wird ein

neues, erfolgreiches Projekt oder eine besonders

kreative Maßnahme. Auszeichnungswürdig

sind allerdings nur solche

Projekte und Maßnahmen, deren erfolgreiche

Umsetzung nachweisbar ist.

Beim Zertifikat „gute Praxis“ muss sich

das Unternehmen in der Umsetzung des

Betrieblichen Gesundheitsmanagements

an den Qualitätskriterien des Europäischen

Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung

(ENWHP) orientieren.

Zudem werden Maßnahmen in mindestens

einem der Handlungsfelder (Bewegung

& Ernährung, Psychische Gesundheit,

Demografie, Familie &Beruf)

umgesetzt.

Das Zertifikat „Exzellenz“bedeutet, dass

das Unternehmen alle Qualitätskriterien

vollständig erfüllt, Maßnahmen inallen

im Fragebogen abgefragten Handlungsfeldern

anbietet und einen bestimmten

Punktwert erzielt.

Die Preisträger im vergangenen Jahr waren

die Deutsche Post DHL Group, die

Bayer Pharma AG Berlin. die Sozial-Holding

der Stadt Mönchengladbach, Siemens,

SAP, die Bettina Harms GmbH und

die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover.

Miteinem Exzellenz-

Zertifikat ausgezeichnet wurden das Bayerische

Rote Kreuz, J.W. Ostendorf, die

Abfallwirtschaft München und BASF.

www.deutscher-unternehmenspreis-gesundheit.de

Wege zu mehrGesundheit&Leistungsfähigkeit–

das Institut fürgesundheitliche Prävention als

erfahrener Partnerfür IhrUnternehmen

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Zu den Herausforderungen einerzukunftsorientierten und nachhaltigen Unternehmensstrategie

zähleninsbesondere:

•Älter werdendeBelegschaften

•Arbeiten 4.0 / Digitalisierung der Arbeitswelt

•Umgang mit psychischen Belastungen

•Bewältigung vielfältiger Veränderungsprozesse

Der Bedarf,die Gesundheit undLeistungsfähigkeit der

BeschäftigtenimBlick zu behaltenund nachhaltig

im Unternehmen zu gestalten, steigt.

Das IFGP berät und unterstützt Unternehmen

seit 20 Jahren in der strategischen undoperativen

Umsetzung vonBetrieblichem Gesundheitsmanagement

(BGM)und Demografiemanagement.

ZurFörderung undzum Erhaltder Gesundheit und

Leistungsfähigkeit IhrerBeschäftigtenbietenwir ein

breitesPortfolioanInstrumenten, Maßnahmen und

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4 BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT

Gesundheitsbewussten

Lebensstil unterstützen

Studie: 225 Milliarden Euro für krankheitsbedingte Ausfälle /Qualifiziertes Personal hilft, Kosten zu senken

Mitarbeiter sind und bleiben das

wichtigste Kapital eines Unternehmens.

Durch den demografischen

Wandel und den drohenden Fachkräftemangel

wird es immer wichtiger,

Mitarbeiter mit betrieblichen

Gesundheitsmaßnahmen beim Führen

eines gesundheitsbewussten Lebensstils

zu unterstützen.

Ein Unternehmen ist so gesund

und so leistungsfähig

wie seine Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Die Entwicklung

vonGesundheit am

Arbeitsplatz ist daher eine zentrale Aufgabe

jedes Unternehmens und sollte

unter Einbezug der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter in und von den Betrieben

selbst gestaltet werden. Gerade durch

den steigenden Altersschnitt der Belegschaften

gewinnen betriebliche Gesundheitsmaßnahmen

immer mehr an Bedeutung.

Betriebliche Gesundheitsmaßnahmen

bringen neben gesunden Mitarbeitern

einen weiteren positiven Effekt mit sich.

Gerade im Kampf um Fachkräftekann betriebliche

Gesundheitsförderung einen

entscheidenden Auswahlfaktor darstellen.

Neben dem gesundheitlichen Aspekt

fördern solche Maßnahmen auch noch

das betriebsinterne Klima und tragen

zum Wohlbefinden der Arbeitnehmer

bei.

Trotzallem sind Unternehmen noch sehr

zurückhaltend, was die Förderung von

„gesundem Arbeiten“ angeht, da zum

einen das Kosten-Nutzen-Verhältnis

schwer ersichtlich ist und zum anderen

Erfolge nur langfristig zu verzeichnen

sind. Doch kranke Arbeitnehmer sind

nicht nur schlecht für die Unternehmen

selbst, sondern haben auch gravierende

Auswirkungen auf die gesamte Volkswirtschaft.

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens

Booz &Companybelaufen sich

die Kosten vonkrankheitsbedingten Ausfällen

bundesweit auf rund 225 Milliarden

Eurojährlich.Häufigste Ausfallursache

sind demnach chronische Rückenschmerzen,

durch die Kosten von mehr

als 17Milliarden Euro entstehen. Dabei

sind dies Kosten, die sich eben mit betrieblichen

Gesundheitsmaßnahmen

senken ließen.

Zur professionellen Einführung von

Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagement

(BGM) ist qualifiziertesPersonal

notwendig, welches aufbauend

auf die spezifischen Gegebenheiten

„Bachelor of Arts“ Gesundheitsmanagement: Der Studiengang qualifiziert zum Präventionsspezialisten, der Konzepte für gesundheitsfördernde Verhaltensweisen

aus den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung und Entspannung/Stressmanagement plant, koordiniert und umsetzt.

Foto: DHfPG

im Unternehmen individuelle Konzepte

entwickelt. Die notwendigen Fachkompetenzen

vermitteln die nebenberuflichen

Lehrgänge der BSA-Akademie im

Fachbereich BGM, wie etwa zur „Fachkraft

für betriebliches Gesundheitsmanagement

(IHK)“, sowie die Bachelorund

Master-Studiengängeder Deutschen

Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement

DHfPG. So können

beispielsweise Studierendebeim „Master

of Arts“ Prävention und Gesundheitsmanagement

den Studienschwerpunkt BGM

wählen. Hiervon profitieren nicht nur

Unternehmen, die das Thema BGM im

eigenen Unternehmen selbst steuern,

sondern auch Gesundheitsdienstleister

wie Fitness- und Gesundheitsunternehmen,

die sich zusätzliche Einnahmemöglichkeiten

als BGM-Dienstleister erschließen

möchten.

Die Initiative „Gesundheit im Betrieb

selbst gestalten“, die vom Arbeitgeberverband

deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen

DSSV und der DHfPG/

BSA-Akademie gegründet wurde, vernetzt

Unternehmen/Institutionen und

Gesundheitsdienstleister, die über den

DSSV organisiert sind. Die bundesweite

Initiative unterstützt Unternehmen und

Institutionen, die ein eigenes BGM aufbauen

oder Maßnahmen der Gesundheitsförderung

in bestehende Programme

integrieren wollen.

Ebenfalls steht ein großes, bundesweites

Netzwerk von regionalen Gesundheitsdienstleistern

zur Verfügung, mit denen

KooperationenimBGM gestartetwerden

können. Hinzukommen zahlreiche Praxis-Werkzeuge

für die Umsetzung von

BGM wie beispielsweise rechtliche

Grundlagen, Vorlagen für eigene Fachvorträge

und Checklisten.

www.dhfpg-bsa.de

www.gesundheitimbetrieb.de

Azubis mit mehr

Unfällen als Ältere

Größere Risikobereitschaft

Gesunde Mitarbeiter

sind Ihnen wichtig?

Ich bin für Sie da –mit guten Ideen zur erfolgreichen

betrieblichen Gesundheitsförderung.

aok-bgf.de/nw

AOK NORDWEST –Gesundheit inbesten Händen.

Berufsanfänger in Nordrhein-

Westfalen haben deutlich

mehr Unfälle als ältere

Arbeitnehmer. Obwohl Auszubildende

im Jahr 2015

einerseits sehr viel häufiger auf Grund

von Verletzungen ausfielen, waren sie

andererseits wesentlich schneller wieder

fit. Die aktuelle Azubi-Sonderanalyse der

DAK-Gesundheit für NRW belegt ein

stark erhöhtes Unfallrisiko der Jungen:

Während 2015 insgesamt über alle Altersgruppen

hinweg8,6 Unfälle auf hundert

Arbeitnehmer kamen, waren esbei

den 15- bis 19-Jährigen 21 Fälle –144

Prozent mehr. Bei der Dauer sieht es bei

jüngeren Arbeitnehmern besser aus.

Nach durchschnittlich zehn Tagenist die

Arbeitsunfähigkeit beendet, bei Älteren

hingegen dauert es mit 18,7 Tagen fast

doppelt so lange.

Ein anderes Freizeitverhalten und risikobehaftete

Sportarten machen den Unterschied

aus. „Jüngere haben eine größere

Risikobereitschaft, dadurch kommt es bei

Ihnen häufiger zu Unfällen“, sagt Rainer

Lange, Sprecher der DAK-Gesundheit in

NRW.


BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT 5

Innere Kündigung: Ursachen und

Gegenmaßnahmen

Ergebnisse einer Studie

Jeder fünfte Arbeitnehmer interessiert

sich nicht mehr für seinen Job

und tut nur noch das Nötigste, so

eine Schätzung von Personalverantwortlichen.

Die Folgen der „inneren

Kündigung“ sind für Unternehmen

und Angestellte gravierend: Qualitätseinbußen,

sinkende Produktivität,

steigende Fehlzeiten und Konflikte

im Team zählen dazu. Oft geht

das Nachlassen des Engagements

mit seelischen und körperlichen Erkrankungen

einher. Eine wissenschaftliche

Studie der Initiative Gesundheit

und Arbeit (iga) zeigt auf,

was die Auslöser innerer Kündigung

sind und was Unternehmen tun können,

um das Engagement ihrer Mitarbeiter

zu erhalten oder zurückzugewinnen.

Für die dreiteilige Untersuchung

hat die iga 230 Personalverantwortliche

in zwölf

großen, mittelständischen

und kleinenUnternehmen befragt.

Beteiligt warenOrganisationen der

Privatwirtschaft und des öffentlichen

Dienstes sowie eine Nichtregierungsorganisation.

Demnach führen unter anderem Schwächen

im Führungsverhalten dazu, dass

Mitarbeiter ihr Engagement verlieren und

den Arbeitseinsatz auf ein Minimum reduzieren.

Mangelnde Wertschätzung, fehlende

Mitbestimmung und ungelösteKonflikte

zählen nach Einschätzung der Befragten

zu den wichtigsten Auslösern.

Doch auch Veränderungen in der Organisation

können innere Kündigung auslösen,

insbesondere wenn diese Veränderungen

mit Personalabbau und Arbeitsverdichtung

einhergehen und durch lange

Phasen der Unsicherheit geprägt sind. Dabei

schätzen die befragten Personalverantwortlichen,

dass bundesweit rund 20

Prozent der Angestellten bereits innerlich

Qualitätsstandard

gesetzt

Leitsätze zur Telearbeitsmedizin

Der Verband Deutscher Betriebs-

und Werksärzte

(VDBW) hat Leitsätze zur

Telearbeitsmedizin veröffentlicht.

Damit werden in

der Arbeitsmedizin Qualitätsstandards

gesetzt.Grundlage sind eine rechtlich stabile

Basis und die Gewährleistung der

ärztlichen Schweigepflicht sowie Sicherheit

der Daten. Die vomVDBW entwickeltenLeitsätze

seien die Grundlageeines zukunftsfähigen

Konzeptes moderner Arzt-

Beschäftigten-Beziehung, so der Verband.

Es ermöglicht eineerfolgreiche arbeitsmedizinische

Versorgung.

Telemedizin umfasst vielfältige Versorgungsoptioneninden

Bereichen Diagnostik,

Therapie und Rehabilitation sowie

Beratung über eine räumliche oder zeitliche

Distanz.

Zum Jahreswechsel ist das E-Health-Gesetz

(„Gesetz für sicheredigitaleKommunikation

und Anwendungen im Gesundheitswesen“)

in Kraft getreten. Es zieltdarauf

ab, die unterschiedlichen Akteureim

Gesundheitssystem durch eine Teleinformatikstruktur

zuvernetzen. Insbesondere

für die Arbeitsmedizin eröffnen sich

Rund 20 Prozent der Angestellten bundesweit haben bereits innerlich gekündigt, schätzen die befragten Personalverantwortlichen. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement

kann dem entgegenwirken.

Foto: colourbox.de

gekündigt haben. Interessanterweise gehen

sie bei ihrem eigenen Unternehmen

jedoch nur vonlediglich zehn Prozent aus.

Für die betroffenen Arbeitnehmer kann

innereKündigungerhebliche gesundheitliche

Folgen haben. Die Personalverantwortlichen

bestätigen empirische Befunde,

wonach es zu Depressionen, Suchtund

Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen

kann. Darüber hinaus kann sich die

innere Kündigung einzelner Mitarbeiter

negativauf die übrigeBelegschaft auswirken:

Soziale Beziehungen verschlechtern

sich, es kommt zu Mehrarbeit für Kollegen

und Unzufriedenheit bei anderen

Mitarbeitern.

Die iga-Studie zeigt aber auch Erfolg versprechende

Maßnahmen zum Erhalt des

Engagements auf. Nach Einschätzung der

Befragten sind vor allem regelmäßige

Mitarbeitergespräche hilfreich. Wichtig

ist dabei unter anderem ein hoher Gesprächsanteil

der Arbeitnehmer (zum

Beispiel 80 Prozent). Zudem sollten Führungskräfte

für die Mitarbeitergespräche

hier Möglichkeiten. Telearbeitsmedizin

kann die Gesundheitskompetenz von Beschäftigten

fördern und die betriebsärztliche

Betreuung verbessern. Vordem Hintergrund

derpersönlichen vertrauensvollen

Arzt-Beschäftigten-Beziehung sind

mit IT-Lösungen ergänzende Unterstützungsprozesse

zu ermöglichen.

Telemedizin ist ein Sammelbegriff für

verschiedenartige ärztliche Versorgungskonzepte,

die als Gemeinsamkeit den

prinzipiellen Ansatz aufweisen, dass medizinische

Leistungen der Gesundheitsversorgung

derBevölkerung in den Bereichen

Diagnostik, Therapie und Rehabilitation

sowie bei der ärztlichen Entscheidungsberatung

über räumliche Entfernungen

(oder zeitlichen Versatz) hinweg

erbracht werden.

Hierbei werden Informations- und Kommunikationstechnologien

zwischen Ärzten,

Ärzten und Patienten auch unter Einbeziehung

von nichtärztlichen Fachpersonal

eingesetzt, wenn sie sich nicht an

dem selben Ort befinden. Telemedizinische

Methoden werden integraler Bestandteil

nahezu jeden medizinischen

Fachgebiets sein.

geschult werden. Auch ein betriebliches

Gesundheitsmanagement kann nach Auffassung

einesGroßteils der Befragtendas

Mitarbeiterengagement fördern und erhöhen.

Genannt wurden unter anderem

Sportangebote und Gesundheitstage.

Weitere Gegenmaßnahmen sind nach

den Erfahrungen der Personalverantwortlichen:

Partizipation (zum Beispiel

durch das Einbinden in Entscheidungen)

sowie ein größerer Handlungs- und Entscheidungsspielraum.

Die Ergebnisse des dreiteiligen Studienprojekts

„Engagement erhalten –innere

Kündigung vermeiden“ sind im aktuellen

iga.Report 33 erschienen. Der Report

enthält zudem eine Listevon Best-Practice-Strategien,

wie das Engagement erhalten

und gefördert werden kann, sowie

eine Checkliste, um innere Kündigung

vonMitarbeitern frühzeitig zu erkennen.

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Betriebliches Gesundheitsmanagement

im Münsterland

Betriebliches Gesundheitsmanagement im Münsterland im Gespräch

mit Silke Ogryssek, Gesundheitsmanagerin der IKK classic.

Körperlich anstrengende Arbeit, eine monotone Arbeitshaltung,

Termindruck oder fehlende Abstimmungsprozesse belasten die

Gesundheit von Mitarbeitern und können zu einem hohen Krankenstand

führen. Je nach Größe geraten Betriebe bei längeren

Krankheitsausfällen oft auch organisatorisch unter Druck. Zusätzlich

kämpfen viele Betriebe darum, Mitarbeiter möglichst

lange im Unternehmen zu halten bzw. geeigneten Nachwuchs

zu finden. Beiall diesenDingen unterstützt IKK-Gesundheitsmanagerin

Silke Ogryssek –sie ist die Ansprechpartnerin in Sachen

betriebliches Gesundheitsmanagement im Münsterland.

Wie sieht es aus indeutschen Betrieben?

SILKE OGRYSSEK: Da ist zum einen die gesundheitliche Situation:

Trauriger Spitzenreiter bei den Gründen für die Arbeitsunfähigkeit

in Betrieben ist das Muskel- und Skelettsystem. Laut

einer Analyse der IKK classic entfallen 26,5 Prozent auf das Kreuz

mit dem Kreuz, gefolgt von Krankheiten der Atmungsorgane

mit 15,7 Prozent. Verletzungen schlagen mit 13,8 Prozent zu

Buche und psychische Erkrankungen liegen mit 10,6 Prozent

auf Platz vier. Höchste Zeit also, sich um die Gesundheit der

Mitarbeiter zu kümmern. Weitere Probleme sind Fachkräftemangel

und Demografie: Die geburtenstarken Jahrgänge verlassen

allmählich den Arbeitsmarkt. Für die Betriebe wird es schwerer,

den Personalbedarf durch eigene Ausbildung zu decken, zugleich

steigt der Altersschnitt der Fachkräfte.

Im branchenübergreifenden Run auf Schulabgänger und gestandene

Spezialisten zählen inzwischen nicht nur finanzielle

Vorteile. Mit den gewandelten Lebensentwürfen ändern sich

auch die Ansprüche an den Arbeitgeber.Neben familienfreundlichen

Angeboten haben, für die nachwachsenden Erwerbsgenerationen,

gerade gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen

eine wichtige Bedeutung.

Was ist das Besondere amBGM mit der IKK classic?

SILKE OGRYSSEK: Im Rahmen des BGM unterstützen wir seit

vielen Jahren Firmen unterschiedlichster Branchen und Größen

–kleinere Betriebe liegen uns aber besonders am Herzen. Sie

haben oft nicht ausreichend finanzielle und personelle Ressourcen

sowie die zündenden Ideen um BGM umzusetzen. Doch

sie unterschätzen häufig ihre Stärken: Kleinere Betriebe sind beweglicher

als große Unternehmen. Zum Beispiel können sie Änderungen

im Arbeitsablauf oder in den Prozessen viel schneller

und flexibler umsetzen. Mit einem gut funktionierenden Team

als Grundlage lässt sich eine Menge bewegen. Wenn es gelingt,

diese Beweglichkeit für gesundheitsfördernde Ansätze in

den Betrieben zu nutzen, können Unternehmen beim Ringen

um Fachkräfte einen erheblichen Wettbewerbsvorteil erzielen

und: Ein gesundheitsbewusster Betrieb erhöht nicht nur seine

Attraktivität für potenzielle Neueinsteiger, erträgt auch dazu

bei, die Leistungskraft der eigenen Fachkräfte möglichst lange

zu erhalten.

Wie genau läuft BGM mit der IKK classic ab?

SILKE OGRYSSEK: Am BGM können Arbeitgeber teilnehmen, die

bei der IKK classic versicherte Mitarbeiter beschäftigten. Hierzu

schließt die Geschäftsleitung eine verbindliche Vereinbarung

mit der IKK classic über die gemeinsam geplanten Maßnahmen

und Qualitätskriterien ab. Die Analyse der Gesundheitssituation,

Workshops und Gesundheitstrainings sowie spezielle Seminare

für Führungskräfte sind dabei wichtige Bausteine. Mit der IKK

classic wird BGM so individuell, wie die Unternehmen selbst. Wir

begleiten die Betriebe während des gesamten Prozesses. Und

das Engagement von Arbeitgebern und Arbeitnehmern wird

auch noch honoriert. Als Belohnung erhalten Arbeitgeber einen

Bonus von bis zu 2.500 Euro –50Euro pro IKK-versichertem,

teilnehmenden Arbeitnehmer. Die IKK-versicherten Mitarbeiter

erhalten ebenfalls 50 Euro, wenn sie an sämtlichen Trainings

teilgenommen haben.

WeitereInformationen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement

der IKK classic im Münsterland sind unter der Rufnummer

0251/ 6059-6061, per E-Mail an silke.ogryssek@ikk-classic.de

oder unter www.ikk-classic.de/bgm erhältlich.

Silke Ogryssek

ist seit 1. September 2016

Gesundheitsmanagerin der

IKK classic und betreut Betriebe

in den Regionen Münster,

Rheine, Coesfeld und Ahlen.

Ein gesunder Betrieb braucht gesunde Mitarbeiter.

Welche Krankenkasse unterstützt mich dabei?

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Gesundheitsmanagement der IKK classic.

Sichern Sie sich bis zu2.500 Bonus.

Weitere Informationen unter unserer

kostenlosen IKK-Firmenkundenhotline: 0800 0455 400.

Oder auf www.ikk-classic.de/bgm

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