WAktiv 2009 02-07.qxd - RfW Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender

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WAktiv 2009 02-07.qxd - RfW Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender

20. Jahrgang Juni 2009 Folge Nr. 2

wirtschaft aktiv

Wirtschaftszeitung von Unternehmern - für Unternehmer!

Wirtschaftsparlament WK-Wien -

Anträge der FACHLISTE geben

einmal mehr die Themen vor! Seite 12

Fachliste vergibt ein Stipendium für MBA-Studium! Seite 10

Taxikinderfahrt in den Wiener Prater Seite 7

Titelbild:

KommR Karl Ramharter bei der Preisverleihung beim

Landeslehrlingswettbewerb der Floristen im Palmenhaus

des Wiener Burggarten.


Seite 2

Pressemeldungen

Ramharter: Taxiunternehmer, Praterunternehmer und Schweizerhaus zeigen wieder einmal

ihr Herz für Kinder

(Wien) Die bereits zur Tradition gewordene Fahrt der Wiener Taxiunternehmer mit behinderten Kindern

aus Heimen in Wien in den Wiener Prater, die auch dieses Jahr unter dem Ehrenschutz von Kardinal

Dr. Schönborn, Bürgermeister Dr. Häupl und der Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, KommR

Brigitte Jank, stand, war auch heuer wieder ein schönes Ereignis.

Der Initiator, der Obmann des Taxiverbandes und Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer, Karl

Ramharter freut sich mit den Kindern über den gelungenen Nachmittag. Ganz besonders bedankt sich

Karl Ramharter aber bei den Wiener Taxiunternehmern und Lenkern, die sich den ganzen Tag in den

Dienst der guten Sache gestellt haben.

Die Kinder aus den Wiener Heimen wurden direkt im jeweiligen Heim ....

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Ramharter: Bei Demonstrationen bitte mehr Rücksicht auf die Wirtschaftstreibenden

Utl.: Demonstrationsrecht darf die Wirtschaft nicht über Gebühr behindern

Wien (OTS) - "Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo sie dieFreiheit eines Anderen einschränkt",

stellt Karl Ramharter, Fraktionsobmann der Fachliste der gewerblichen Wirtschaft, zu den wieder zunehmenden

Demonstrationen in der Innenstadt fest. "Daß durch die zunehmenden Demos massive Behinderungen

und Einschränkungen für die Unternehmer entstehen, wird scheinbar von den Veranstaltern und

von der Behörde oft nicht genügend bedacht".

Nun ist schon klar, daß das Demonstrationsrecht nicht eingeschränkt werden soll. Es muß aber möglich

sein, die Sinnhaftigkeit mancher Demos zu hinterfragen. Wenn manchmal mehr Polizisten als Demonstranten

unterwegs sind, dann wird in so einem Fall das Recht zu demonstrieren überstrapaziert. Es entsteht

auch der Eindruck, daß hier nur das Recht demonstrieren zu können, demonstriert werden soll.

Und die Kosten dafür trägt die Allgemeinheit, den Schaden hat die Wirtschaft.

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Ottendorfer: Regierung stößt Klein- und Mittelbetriebe vor den Kopf

Utl.: Ungleichbehandlung der Unternehmen in noch nie da gewesenem Ausmaß

Wien (OTS) - "Das heute voller Stolz von der Regierung vorgestellte Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetz

(ULSG) ist die zu Papier gewordene Ungleichbehandlung der Klein- und Mittelbetriebe

Österreichs", empört sich Peter Ottendorfer, SO-Stv. der Sparte Handel in der Wiener Wirtschaftskammer

und freiheitlicher Bezirksrat in Ottakring, über die heute präsentierten Pläne der Regierung

Betriebe ab 250 Mitarbeiter zu unterstützen. "Damit werden 80% der Unternehmen ausgegrenzt und

müssen halt sehen, wo sie in Zukunft eine Finanzierung bekommen".

Nach den bisher versprochenen Konjunkturpakten, die bei den KMU trotz aller Versprechungen nicht angekommen

sind und wohl auch nie ankommen werden, soll nun der Großindustrie nochmals und zwar

direkt geholfen werden. Mit der versprochenen Haftungsübernahme für Kredite der Großunternehmen

wird es für die Kleinen künftig sicher noch ...

Auf www.fachliste.at weiterlesen ...

wirtschaft aktiv 06-2009


wirtschaft aktiv 06-2009

Editorial

Aus meiner Sicht

KommR

Karl Ramharter

Fraktionsobmann

Fachliste der gewerblichen Wirtschaft

www.karl-ramharter.at

Keine Angst, ich werde in diesem Artikel nicht

über die Wirtschaftskrise jammern. Das tun

andere bei jeder unmöglichen Gelegenheit. Sie

verpacken das augenblickliche Modewort

„KMU“ in rhetorische Worthüllen, versprechen

etwas für die Gewerbetreibenden zu tun

und haben in Wirklichkeit keine Ahnung von

den KMU-Problemen und nur ihren Machterhalt

im Sinn.

Dass Ende Februar 2010 Wirtschaftskammerwahlen

stattfinden ist im Vorfeld an der Flut

von Einladungen zu Kammerveranstaltungen,

Spartenaussendungen und an der allgemeinen

Präsenz der WKW-Präsidentin in den diversen

Tageszeitungen - mittels Jubelinseraten -

zu erkennen. Die meisten dieser Veranstaltungen

haben alleine den Zweck, indirekte Wahlwerbung

mit Kammergeldern zu betreiben.

Oder glauben Sie, dass es uns KMUs wirklich

hilft, wenn Kammerfunktionäre öffentlich Matjes

verspeisen, oder ein Wohlfühl-Aktiv-

Wochenende vorstellen, um künftig stressresistent,

ausgeglichen und zufrieden die

hohen Anforderungen im Konkurrenzkampf

zu bewältigen? Dass Konsum die beste Wirkung

aus der Krise ist, dazu braucht es keine

Podiumsdiskussionen mit sogenannten hoch

bezahlten Berufsdiskutanten. Das weiß jeder

„Greißler“ seit hunderten von Jahren. Verständlich,

dass die Handel- und Gewerbetreibenden

von schönen Sonntagsreden genug

haben und meinen, dass den Worten schnellstens

Taten folgen sollten.

Zum Beispiel Steuerfreiheit für nicht entnommene

Gewinne. Oder Kredite zu fairen Konditionen,

statt verschärfter Richtlinien.

Senkung der KFZ-Steuer für das Transportgewerbe,

Pfuscherbekämpfung und Entlastung

von Bürokratie sowie einfache und faire Steuern,

um hier nur einige zu nennen.

Gezielt entlastet und gefördert müssen die

Klein- und mittleren Unternehmer werden,

sonst ist zu befürchten, dass das vielzitierte

Rückgrat der österreichischen Wirtschaft

einen Bandscheibenvorfall erleidet.

Vor einiger Zeit erklärte mir eine Friseurmeisterin,

dass sie nach sechzig von ihr ausgebildeten

Lehrlingen genug von den überzogenen

Vorschriften für Lehrlinge hätte. Ein Blumenhändler

klagte, dass er für eine Förderung

eines Filialbetriebes zwei Jahre im Voraus die

wirtschaftliche Entwicklung dieses Geschäftes

voraussagen sollte.

Es sind auch nicht immer die großen Ereignisse,

welche das Leben der KMUs schwer

machen. Meistens genügen schon die wöchentlichen

Demonstrationen auf den Geschäftsstraßen,

einschließlich Vandalismus.

Es ist der Wahlgemeinschaft „Fachliste der gewerblichen

Wirtschaft – Ring freiheitlicher

Wirtschaftstreibender“ und ihrer provokanten

Infragestellung der Pflichtmitgliedschaft zu

verdanken, dass die Wirtschaftskammer Wien

ihre verkrusteten Strukturen aufgebrochen

und ihre Leistungen den Mitgliedern nahegebracht

hat.

Zu den Serviceleistungen sollten aber auch

sichtbare Erfolge gehören, ansonsten wird die

Wahlbeteiligung im kommenden Februar -

März beschämend sein. Die Wahlgemeinschaft

„Fachliste der gewerblichen Wirtschaft – Ring

freiheitlicher Wirtschaftstreibender“ ist eine

parteifreie Gruppierung und nur den Gewerbetreibenden

verpflichtet. Als klassische

KMUs wissen wir um die Sorgen derer aus eigener

Erfahrung, darum ist unsere Arbeit in

der Wirtschaftskammer gut und wichtig.

In diesem Sinne hoffe ich, dass Sie unseren Bemühungen,

die Rahmenbedingungen für die

Handels- und Gewerbetreibenden zu verbessern,

zustimmen und diese unterstützen.

Karl Ramharter


KommR

Albert Lukas

SO-Stv. Sparte

Gewerbe & Handwerk

Seite 4

Gewerbe & Handwerk

wirtschaft aktiv 06-2009

Wo bleibt die versprochene

und fällige MwSt.-Senkung?

Das Luxemburger Modell der Mehrwertsteuersenkung

sieht bekanntlich

vor, daß für bestimmte Branchen - wie

z.B. persönliche Dienstleistungen,

Bauleistungen oder die Gastronomie -

die Mehrwertseuer gesenkt bzw. nicht

verrechnet werden kann.

Also eigentlich ein ideales Instrument um

die Konjunktur und damit die gesamte Wirtschaft

anzukurbeln. Im März wurde auch

unter medialem Jubel eine entsprechende

Vereinbarung der EU-Finanzminister präsentiert.

Nur seither ist diesbezüglich genau

gar nichts passiert. Zumindest hört und

sieht man nichts davon.

Dabei ist das Luxemburger Modell nicht nur

eine sehr gute Maßnahme zur Konjunkturbelebung,

sondern eignet sich auch hervorragend

als Instrument für die Pfuscherbekämpfung.

Liegt es doch auf der Hand, daß

- wenn erst gar keine Mehrwertsteuer bezahlt

werden muß - die Ersparnis für ein

“schwarzes” Geschäft wesentlich geringer

ausfällt und das Animo deutlich verringert

wird. Da kann dann auch durchaus mit Qualität

und der Gewährleistung argumentiert

werden.

Aber leider kann sich die Bundesregierung

noch immer nicht zur Anwendung des Luxemburger

Modells entschließen. Da bringt

man lieber - über Umwege - eine Erhöhung

der Mehrwertsteuer in die Diskussion um

dann kurz darauf mit totaler Entrüstung zu

dementieren. Jedes Kind weiß, daß zum jetzigen

Zeitpunkt Steuererhöhungen kontraproduktiv

sind. Was jetzt notwendig ist, ist

Kosten zu sparen und alles, aber auch wirklich

alles zu tun, damit die Konjunktur wieder

anspringt und der Konsum steigt.

Bald ist es soweit!

Das Geld, sofern welches verdient wird, fließt wieder

in die eigene Tasche. Denn knapp die erste Hälfte des

Jahres arbeiten wir ja ausschließlich für den Staat!

Spartenobmann Stv. KommR

Peter P. Ottendorfer u. Spartenobmann-Stv

KommR Albert Lukas

folgten der Einladung von Baumeister

Ing. Peter Pichler zum Arbeitskreis

Bau, zu der auch

Vertreter des Baunebengewerbes

kamen. Besonderer Schwerpunkt

des Abends war das Thema Normen.

Es gibt in jeder Fachgruppe

eine Unzahl an Vorschriften und

Gesetzen, aber die Flut von 4800

Normen die auch der kleinste

Baumeister einhalten muss, übersteigt

jede Vorstellung. Wo doch

immer wieder von Vereinfachung

und Erleichterungen sowie von

Bürokratie-Abbau gesprochen

wird.


wirtschaft aktiv 06-2009

Industrie

ÖGB entdeckt “unser”

Steuerentrümpelungsprogramm

Es hat den Anschein, als ob der ÖGB

nun endlich das Steuerreformprogramm

der FACHLISTE entdeckt

hat. Die Forderung nach einer automatischen

Valorisierung der Einkommensteuer-Tarifstufen

inklusive aller

Absetzbeträge und fixen Freibeträgen

wird von der FACHLISTE schon

seit Jahren verlangt.

Diese Forderung ist zur Vermeidung einer

“kalten” Progression einfach notwendig.

Damit würde die Kaufkraft der Arbeitnehmer

gestärkt und somit auch unmittelbar

die Konjunktur belebt. Schade ist nur,

daß sich der ÖGB nicht gleich mit unserer

Forderung nach einer “Flat Tax” anfreunden

kann. Die Flat Tax, einhergehend mit

einer Entrümpelung und Vereinfachung des

Steuersystems, wäre ein zusätzlicher Konjunkturschub.

Davon würden nämlich Arbeitnehmer

und Arbeitgeber profitieren.

Hinsichtlich Vermögenssteuer, Vermögenszuwachssteuer

oder der Wertschöpfungsabgabe

dürften beim ÖGB aber wieder die

alten, klassenkämpferischen Gefühle die

Oberhand gewonnen haben. Neue Steuern

wären ein falsches Signal in alle Richtungen.

Und auch die so gerne angeführten Vergleiche

für Vermögenssteuer und Co. im internationalen

Umfeld stimmen nicht bzw.

stellen nur eine verzerrte Wiedergabe der

echten Situation dar.

In Ländern, in denen es Vermögenssteuern

gibt, ist der Faktor Arbeit wesentlich

geringer (um etwa die Hälfte weniger) besteuert,

als in Österreich. Nicht zuletzt

deswegen verlangt die Fachliste seit Jahren

eine drastische und nachhaltige Senkung

der Lohnnebenkosten. Denn auch das

wäre ein Konjunkturimpuls, der sofort

neue Arbeitsplätze schaffen und die vorhandenen

absichern könnte.

Runter mit Maut und KFZ-Steuer!

Davon ausgehend, daß Österreich die

höchsten Kfz-Steuern der EU und

eine höhere Mautbelastung als

Deutschland hat, wird klar, daß hinsichtlich

der Besteuerung und der

Bemautung für die Transportwirtschaft

und die Industrie etwas getan

werden muß. Und zwar sofort.

Die zunehmenden Insolvenzen im Transportgewerbe

beweisen, daß es bereits 5

nach 12 ist. Der internationale Wettbewerb

und die Uneinsichtigkeit der heimischen

Politik setzen die Frächter immer

mehr unter Druck. Dazu kommt noch die

derzeitige Wirtschaftskrise, dei den Transporteuren

den sprichwörtlichen Rest gibt.

Daher ist unsere Forderung nach Senkung

der KFZ-Steuer auf einen europäischen

Mittelwert von etwa 900.- Euro pro Jahr

nicht zu diskutieren, sondern als Minimalforderung

umzusetzen. Damit könnte man

die bereits begonnene Ausflaggung stoppen

und vielleicht sogar wieder KFZ nach

Österreich zurückholen.

Eine weitere Forderung ist die Staffelung

der LKW-Mautgebühren entsprechend

den Schadstoffklassen der LKW. Hier

sollte eine Art Bonus/Malus System Platz

greifen, das die schadstoffarmen LKW begünstigt.

Mit der Senkung der KFZ Steuer für die

LKW und einer Senkung der Mautgebühren

für schadstoffarme Fahrzeuge könnte

man der Transportwirtschaft ein wichtiges

Signal geben, doch wieder in den Fuhrpark

zu investieren. Dieses Signal soll den Transportunternehmern

auch beweisen, daß die

Anliegen der Transporteure ernst genommen

werden und es durchaus Sinn macht,

statt auszuflaggen lieber doch in Österreich

zu bleiben.

Aber auch für die gesamte Wirtschaft

hätte die Reduktion von Maut und KFZ

Steuer positive Auswirkungen. Günstigere

Transportkosten helfen nicht nur der Industrie

sondern wirken sich positiv auf den

Konsum aus und helfen, die Inflation gering

zu halten. Jede Erhöhungen der Transportpreise

wirkt sich - auch wenn das von der

AK stets bestritten wird - unmittelbar auf

den Produktpreis aus.

Seite 5

KommR

Detlev Neudeck

SO-Stv. Sparte

Industrie

“Wir sollen den

Wirtschaftstreibenden

nicht Angst, sondern

Mut machen.

Nicht mit Worten,

sondern mit Taten!”


KommR

Peter Ottendorfer

SO-Stv. Sparte

Handel

Seite 6

Diskussionen über die Veränderungen der Wiener Märkte,

führten SO-Stv. KommR Ottendorfer, Geschäftsleute und

Marktstandler am Wiener Volkertmarkt.

Handel

Ist die Bildungspolitik

schon im Urlaub?

In den letzten Monaten hat es Diskussionen

zu zahlreichen Themen,

besonders aber zur Bildungspolitik

gegeben. Von der Zentralmatura bis

zu weniger oder mehr Anwesenheit

der Lehrer war alles irgendwie

Thema. Außer unsere Forderung

nach dem Fach “WIRTSCHAFT”!

Dabei wäre gerade die Wirtschaft ein

Lehrfach, das in der Oberstufe unterrichtet

gehört. Wirtschaftliche Zusammenhänge

zu verstehen und das Wissen, daß nicht die

Politik sondern die Unternehmer Arbeitsplätze

schaffen wäre doch ein guter Ansatz

zu künftig besser informierten Bürgern.

Scheinbar ist das aber nicht gewollt.

Wie sonst ist es erklärbar, daß noch immer

fast die Hälfte der Jugendlichen, die eine

Lehre absolvieren, bei der Prüfung durchfallen.

Und zwar nicht nur wegen mangeldem

Fachwissen, sondern weil die vielgerühmten

Kulturtechniken wie lesen und

schreiben nicht beherrscht werden. Alle

reden darüber, doch die Politik unternimmt

nichts bzw. wenn doch, dann viel zuwenig.

Die Wirtschaft benötig gut ausgebildete

Schulabgänger, die dann entsprechend weiter

ausgebildet werden können. Dazu muß

wirtschaft aktiv 06-2009

aber die Basis vorhanden sein und von den

Schulen geschaffen werden. Natürlich ist

für Politiker - vor allem für Linke - leichter,

der Wirtschaft die Schuld an den mangelnden

Lehrstellen zu geben, als sich ernsthaft

des Problems anzunehmen. Und die Erfahrung,

daß die Lehrlingsstiftungen bildungspolitisch

genau nichts bringen, werden die

Politiker auch noch machen.

Die Aufgabe der Politik ist es, die Rahmenbedingungen

zu schaffen, die den Unternehmern

das Arbeiten ermöglicht. Und das

bitte ist eine Bringschuld der Politik. Wir

als FACHLISTE setzen uns für die Unternehmerschaft

ein und fordern permanent

die Schaffung eben dieser Rahmenbedingungen

ein. Aber solange die Sozialpartner

der Meinung sind, es wäre ohnehin “alles

paletti”, wird sich hier nichts ändern.

Vielleicht könnte die kommende WK-

Wahl im nächsten Frühjahr etwas bewirken.

Jede Stimme für die Fachliste ist eine

Stimme für die Unternehmer, und zwar

ohne Umwege. Wir setzen uns für die Unternehmer

ein und sind auch ausschließlich

den Unternehmern verpflichtet. Das beweisen

wir seit nunmehr über 38 Jahren.

Und wir werden uns auch künftig weiter

für die Unternehmer, vor allem für die

KMU, einsetzen.

KommR Peter Ottendorfer organisierte einen Ausflug mit den

Wiener Lebensmittelhändlern zur Niederösterreichischen

Landesausstellung .


wirtschaft aktiv 06-2009

Transport & Verkehr

Weg mit den “schwarzen” Schafen -

Transportwirtschaft unterstützt

Initiative des Verkehrsministeriums

Die Transportwirtschaft unterstützt

ausdrücklich die Initiative des Verkehrministeriums

nach vermehrten

Kontrollen. Schließlich sind diese

Kontrollen eine Unterstützung für

alle “ehrlichen” Frächter und dienen

auch dazu, Wettbewerbsverzerrungen

durch “schwarze Schafe “ abzustellen.

Überspitzt ausgedrückt könnte man sogar

sagen, daß endlich von Seiten der EU was

Vernünftiges beschlossen wurde. Diese Initiative

ist nämlich keine Erfindung unserer

Frau Verkehrsminister, sondern geht auf

die Umsetzung einer EU-Richtlinie zurück.

Es bleibt aber auch zu hoffen, daß diese

Kontrollen nicht in Schikanen ausarten.

Was manchmal sehr plakativ als schwerer

Mangel angeprangert wird, stellt sich nachträglich

oft als Kleinigkeit heraus. Oder ist

tatsächlich jemand der Meinung, daß ein

Sprung im Lampenglas den Entzug der

Kennzeichen rechtfertigt?

Gerade bei ausländischen Frächtern sind

Kontrollen hinsichtlich Ladung, Einhaltung

der Lenk- und Ruhezeiten und der Kabotage

zu begrüßen. Denn ein Grund für den

Anstieg dieser unseriösen Paraktiken ist

die Tatsache, daß bisher viel zu wenig kontrolliert

wurde.

Die österreichische Transportwirtschaft investiert

sehr viel Geld in die Modernisierung

der Fuhrparks. Daher müssen

ausländische Frächter gezwungen werden,

sich an unsere Spielregeln zu halten.

TAXI-Kinderfahrt in

den Wiener Prater

Die diesjährige Kinderfahrt der Wiener

Taxiunternehmer war wieder ein

sehr schönes Ereignis. Die Freude

der Kinder zu sehen und zu spüren

ließ sich heuer auch Präsidentin Jank

nicht nehmen.

Der besondere Dank gilt aber all

jenen, die sich in den Dienst der

guten Sache gestellt haben. So vor

allem den Wiener Taxiunternehmern

und Lenkern, der Familie Kolarik

vom Schweizerhaus und den Praterunternehmern.

Seite 7

KommR

Helmut Haslinger

SO-Stv. Sparte

Transport & Verkehr


KommR Prof.

Joseph Reitinger-Laska

SO-Stv. Sparte

Tourismus &

Freizeitwirtschaft

Seite 8

“Das Wort KMU ist

zum Modewort geworden.

Meistens

sind es nur rhetorische

Worthülsen

selbsternannter

KMU Spezialisten!”

Tourismus & Freizeit

Der Pratervorplatz - oder wie seit

neuestem mit Straßenschildern

amtlich gemacht: Riesenradplatz -

wurde vor einem Jahr eröffnet. Trotzdem

gibt es aus der Sicht der beim

Konkurs der Errichtergesellschaft

zum “Handkuss” gekommenen Unternehmer

keinen Grund zum feiern.

Und das, obwohl seit der Eröffnung vor

einem Jahr sehr viel passiert ist. Die verantwortliche

Stadträtin ist zurückgetreten

und der neue Korruptionsstaatsanwalt interessiert

sich für die Zahlungen an eine

Firma in Delaware, USA, die allerdings ein

Bankkonto bei einem österreichischen Institut

hat. Vieles ist noch aufzuklären und

Vieles wird noch geklärt werden.

Die FACHLISTE hat jedenfalls den betrof-

wirtschaft aktiv 06-2009

Pratervorplatz - noch immer

kein Grund zum Feiern!

Mit der Reisebürosicherungsverordnung

hat Österreich versucht, eine

EU-Richtlinie zum Schutz der Konsumenten

vor einer Insolvenz eines

Reiseveranstalters umzusetzen.

Die EU-Richtline schreibt vor, daß jedes

Mitgliedsland dafür zu sorgen hat, daß die

Ansprüche der Konsumenten im Falle der

Insolvenz eines Veranstalters abgesichert

sind. Passiert das nicht oder - wie in

Österreich scheinbar nur unzureichend -

dann muß die Republik Österreich für diesen

Fall die volle Haftung übernehmen.

Während es für die kleinen Reiseveranstalter

eine verpflichtende Haftpflichtversicherung

gibt, konnten es sich die

Veranstalter der großen Konzerne einmal

mehr "richten". Und zwar durch sogenannte

Patronatserklärungen der Konzernmutter.

Nur, wenn die Konzernmutter

in Schieflage gerät, dann ist diese Patronatserklärung

das Papier nicht wert, auf

dem sie geschrieben wurde.

Die interessierte Öffentlichkeit konnte in

den letzten Wochen miterleben, wie der

fenen Unternehmern volle Unterstützung

zugesagt. Leider wurde ja unser diesbezüglicher

Antrag im Wiener Wirtschaftsparlament

- nämlich die Wiener Kammer

möge sich dafür einsetzen, daß die Gemeinde

Wien den vom Konkurs der Errichtungsgesellschaft

betroffenen Unternehmern

eine finanzielle Hilfe gewährt -

von WV (rot) und WB(schwarz) gemeinsam

abgelehnt.

Warum etwa zahlreiche Flächen in den

Gebäuden noch immer nicht genützt sind,

ist die politische Komponente, die noch zu

klären ist. Und warum der verantwortliche

Geschäftsführer der Prater Service GmbH

noch immer im Amt ist, ebenso. Wobei

auch hier eine Änderung schon Platz gegriffen

hat: Die Prater Service GMBH hat

jetzt einen zweiten Geschäftsführer bekommen.

Einen Aufpasser für den ersten?

Wie hoch ist das Haftungsrisiko

der Republik Österreich?

deutsche Arcandor Konzern - zudem

neben der Quelle auch der Reiseveranstalter

Neckermann gehört - in finanzielle

Schwierigkeiten geraten ist. Wenn der

Konzern Pleite geht, ist natürlich die Patronatserklärung

gegenüber der österreichischen

Tochter wertlos. Und dann hat -

im Falle des Falles - auch die Republik

Österreich ein Problem, und zwar ein Haftungsproblem.

Dabei wäre die Lösung sehr einfach. Mit

einer Fondslösung könnte man die gesamte

Haftungsproblematik finanzieren.

Alle Veranstalter zahlen einen Beitrag in

diesen Fonds und der Fonds kann allfällige

Ansprüche von jenen Kunden übernehmen

und abdecken, die von der Insolvenz

betroffen sind.

Aber vielleicht war hier das Problem, daß

dieser Vorschlag von den Betroffenen gekommen

ist. Von Praktikern, die um die

Problematik wissen. Nachdem die Krise

jetzt auch die “Großen” erfasst hat, könnte

ja nun ein Umdenken einsetzen und man

doch auf die Profis hören!


wirtschaft aktiv 06-2009

Information & Consulting

Die “Kreditklemme”

existiert doch!

Auch wenn Politiker und vor allem

WKÖ Präsident Leitl permanent

versuchen, die sogenannte “Kreditklemme”

in Abrede zu stellen, es ist

eine Tatsache, daß es kaum Kredite

für KMU zu leistbaren Konditionen

gibt.

Die BAWAG PSK hat übrigens ihre Vertriebspartner

in der Kommerzkreditschiene

davon in Kenntnis gesetzt, daß die

Vermittlung von Kommerzkrediten bis auf

Weiteres eingestellt ist. Finanzierungen

von Freiberuflern und Selbständigen mit

privatem Hintergrund können noch “selektiv”

abgewickelt werden.

Die Informationen, die hinsichtlich Kreditvergabe

von anderen Unternehmern kommen,

haben ähnlichen Inhalt. Einen Kredit

gibt es nur dann, wenn dieser zu annähernd

100% besichert ist. Nur, jemand der

100% an Sicherheiten hat, braucht in den

seltensten Fällen einen Kredit.

Dabei sollte den Banken schon klar sein,

daß das Bankenrettungspaket aus Steuergeldern

finanziert wird. Und dieses Steuergeld

wird von den KMU erwirtschaftet.

Die Dankbarkeit gegenüber der Politik

sollte sich dahingehend ändern, daß man

auch die KMU in den Überlegungen der

Banken berücksichtigt.

Wenn es für den Mittelstand keine Finanzierungen

mehr gibt, wird sich die Wirtschaftskrise

zwangsläufig ausweiten. Der

Industrie wird mit Haftungsübernahmen

“unter die Arme” gegriffen, die KMU läßt

man “im Regen stehen”.

Dabei ist diese Politik auch von den Banken

sehr kurzsichtig. Die Unternehmer

wissen genau, welche Bank sie unterstützt

hat und wo man nur abgewimmelt wurde.

Wenn sich die Wirtschaft wieder erholt

hat, werden jene Banken, die jetzt den

KMU die kalte Schulter gezeigt haben, viel

Geld für Werbung ausgeben müssen, um

dann überhaupt wieder Kommerzkredite

vergeben zu können.

Und wer noch immer die Märchen der

Politk glaubt, daß es ohnehin genug Geld

für den Mittelstand gibt, der möge doch

bitte einmal anonymisiert bei einer Bank

anfragen. Dann wird man auch verstehen,

warum manche Firmen wegen mangelnder

Finanzierungen Aufträge einfach nicht annehmen

können.

Versicherungsagenten -

endlich gleiches Recht für alle?

Seit vielen Jahren kämpfen die Versicherungsagenten

dafür, dass ihnen auch nach

der Beendigung des Agenturverhältnisses

die Vermittlerprovision weiterbezahlt wird.

Grundsätzlich besteht dieses Recht zwar

schon jetzt, es ist aber kein zwingendes

Recht. Bei der Auflösung des Vertrages -

durch den Versicherungsagenten - verliert

dieser daher oft die Folgeprovisionen.

Für viele der rd. 8.700 aktiven und selbständigen

Versicherungsagenten in Österreich

ist die Weiterbezahlung der Provision

nach Beendigung des Agenturverhältnisses

eine Frage der wirtschaftlichen Existenz.

Festzuhalten ist, dass dieses Recht der Folgeprovisionen

beispielsweise den Versicherungsmakler

oder den angestellten Außen-

dienstmitarbeitern (diesen per Kollektivvertrag)

zusteht. Hier wird also mit unterschiedlichem

Maß gemessen und eine

Berufsgruppe eklatant benachteiligt. Der

Grundsatz "Gleiches Recht für alle" muss

auch hier seine Geltung haben!

Vor diesem Hintergrund stellte die Wahlgemeinschaft

FACHLISTE einen Antrag in

der WKÖ, bei der Justizministerin eine Gesetzesänderung

einzufordern, die eine

zwingende Provisionsweiterzahlung auch

nach Beendigung des Agenturvertrages

zum Inhalt hat.

Da dieser Antrag mit großer Mehrheit angenommen

wurde, kann man davon ausgehen,

daß nun endlich dieses Problem für

die Versicherungsagenten gelöst wird.

Seite 9

Eva Gschwandner

SO-Stv. Sparte

Information & Consulting

“Es ist zu befürchten,

daß das Rückgrat

der heimischen

Wirtschaft Schaden

erleidet!”


Seite 10

Eva Gschwandner

SO-Stv. Sparte

Information & Consulting

Mit

der

Fachliste

der

gewerblichen

Wirtschaft

zum

Akademischen

Titel!

Die Unternehmerin

Eva Gschwandner -

unsere Ansprechperson

für UnternehmerInnen

Mit der Fachliste der gewerblichen

Wirtschaft zum Akademischen

Titel - so leicht wie selten zuvor!

Wir vergeben ein Stipendium zum

MBA, Master of Business Administration

(MBA), ein Managementstudium,

das alle wesentlichen

Bereiche des Wirtschaftsmanagements

abdeckt und ohne Matura

möglich ist!

Bildung ist für KMU zu einem der wichtigsten

Faktoren für besseren Ertrag geworden.

Bildung bedeutet immer ein

mehr an Information, ein mehr an Wissen

und dadurch höhere Qualität.

Mit der besseren Qualität steigen auch

die Umsätze, wenn das gelernte Wissen

in den einzelnen Bereichen auch umgesetzt

wird. Leicht gesagt, aber richtig gute,

praxisnahe und umsetzbare Ausbildungen

kosten meist viel Geld. Die FACHLISTE

ist für Sie fündig geworden. Die KMU

Akadamie & Management AG bietet Ausbildungen

zu einem kostengünstigen Preis

und einem großen Nutzen.

Ein, die KMU Kompetenz umfassender

Lehrgang in 3 Abschnitten, der schlussendlich

sogar zu einem akademischen

Titel - MBA in General Management -

ECCO' führt! Die KMU Akademie&Management

AG legt besonderen Wert auf

die Anforderungen der KMU's und EPU's

und deren Mitarbeiter. So kostet diese

vollwertige Ausbildung lediglich € 4.000,-

- exkl. Mwst. Im Vergleich mit anderen

Schulungseinrichtungen kostet ein Master-Studium

von € 10.000,-- aufwärts.

Nachdem sich Weiterbildung nicht

immer mit den beruflichen und privaten

Verpflichtungen vereinbaren lässt, ist dieses

Studium als Fernlehrgang aufgebaut.

Sie bekommen eine externe Festplatte

mit allen Vorlesungen und dazu die Skripten.

Somit bestimmen Sie das Lerntempo

selbst. Die KMU Akadmie bietet bei Bedarf

zusätzliche Unterstützung an.

wirtschaft aktiv 06-2009

Das STIPENDIUM!

Nach erfolgreichem Abschluss führen Sie

den international anerkannten akademischen

Titel "MBA in General Management

- ECCO"! Leben heißt

lernen. Qualifizierung bringt Sicherheit.

Die Fachliste wird Sie dabei unterstützen

und ein Stipendium verlosen. Die Zulassungsvoraussetzungen

sind mindestens

eine abgeschlossene Berufsausbildung

und 3 Jahre Berufspraxis!

Die Einreichfrist läuft ab sofort und

endet mit Ende Oktober 2009. Im November

wird dann unter den eingereichten

Kandidaten das Stipendium ausgelost.

Ihre Bewerbungen für das Stipendium

richten Sie mit aussagekräftigen Unterlagen

(Voraussetzungen müssen erfüllt

sein) an:

Fachliste der gewerblichen

Wirtschaft

1030 Wien, Hetzgasse 34/7

Tel: 01 - 715 49 80-0

Fax: 01 - 715 49 80-12

E-Mail: fachliste@fachliste.at

Die Verleihung des Stipendiums erfolgt im

Rahmen eines kleinen Festaktes durch

den Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer,

KommR Karl Ramharter.


wirtschaft aktiv 06-2009

Aktuell

Trafikanten, wehrt Euch!

Die Fachliste der gewerblichen

Wirtschaft hat in der letzten “Wirtschaft

Aktivӟber die Probleme der

Trafikanten beim Verkauf von Wertkarten

berichtet. Eine Umfrage

unter den Wiener Trafikanten hat

ergeben, daß fast 85% der Trafikanten,

die an der Umfrage teilnahmen,

mit dem derzeitigen System unzufrieden

sind.

Natürlich wurden die Wiener Linien mit

dem Ergebnis der Umfrage konfrontiert

und der Versuch gestartet, ein Gespräch

über die Probleme der Trafikanten beim

Verkauf der Wertkarten zu führen. Das

Resultat war ein Schreiben der Wiener Linien,

das an Überheblichkeit gegenüber

ihren Kunden - den Wiener Trafikanten -

wohl schwer zu überbieten ist.

Hinsichtlich der abgerissenen und dann

vom Kunden nicht gekauften Wertkarten

meinten die Wiener Linien (Zitat aus dem

Antwortschreiben):

“Aufgrund mehrerer festgestellter Missbrauchsfälle

(“Vermietung” von Wertkarten,

offensichtlicher Privatgebrauch, etc.)

mussten die Wiener Linien verstärkt auf

die Einhaltung des betreffenden Vertragspunktes

beharren.”

Das heißt doch im Klartext, daß die Wiener

Linien ihren Kunden - nämlich den

Wiener Trafikanten - Betrügereien unterstellen.

Ein weiteres Bonmot aus dem

Schreiben soll hier auch noch zitiert wer-

den:

“Abschließend möchten wir Sie noch um

Verständnis bitten, daß unser Ansprechpartner

.... auschließlich das Landesgremium

Wien der Tabaktrafikanten als Teilorganisation

der Wirtschaftskammer ..

ist”:

Damit betreiben die Wiener Linien Gesprächsverweigerung

in Reinkultur. Wenn

sich die Wiener Trafikanten organisieren,

um sich außerhalb der Wirtschaftskammer

vertreten zu lassen, dann wird das

von den Wiener Linien einfach ignoriert.

Kann ein Grund der sein, daß das Gremium

in dieser Angelegenheit zu wenig

unternommen hat und daher den Wiener

Linien als Gesprächspartner viel lieber ist?

Jedenfalls wird die FACHLISTE natürlich

weiter an diesem Problem dran bleiben

und sich um eine Lösung für die Wiener

Trafikanten bemühen. Leider wollen die

Wiener Linien gar nicht wissen, welche

Lösungsvorschläge seitens der Trafikanten

angedacht wurden. So z.B. eine Wertkarte,

die erst beim erstmaligen Gebrauch entwertet

wird und dann eben die entsprechende

Gültigkeit für eine Woche oder

einen Monat hat. Damit könnte man sich

das teure, wöchentliche Drucken von

Wertkarten sparen und außerdem auch

auf Fahrgäste Rücksicht nehmen, die nicht

von Mo-Fr arbeiten, sondern - vielleicht

wegen einer Messe - von Do-Mi arbeiten

und in diesem Zeitraum die BIM benützen.

AUFGEDECKT!

(c) Foto: Gerhard DOPPLER

Wiener Wohnen fährt mit einem Bus durch die Wiener Gemeindebauten, um endlich wegen

der Probleme mit den Migranten und deren mangelnder Integrationsbereitschaft aktiv zu werden.

Die Wiener Unternehmen zeigen sich allerdings befremdet darüber, daß es ein Bus aus

Deutschland sein muß, der hier zum Einsatz kommt. Gibt es in Wien keine Busunternehmer,

die diesen Auftrag übernehmen könnten?

Seite

11

KommR

Günter RITTINGER

Landesgeschäftsführer

“Die AK fordert

ständig Geld -

natürlich von den

Unternehmern!

Eine AK-Reform

analog zur WK-Reform

wurde ja dankend

abgelehnt!”


(C) WK-Wien, /Florian Wieser

Seite 12

Aktuell

wirtschaft aktiv 06-2009

Sommersitzung des Wirtschaftsparlaments

Die diesjährige Sommersitzung des

Wiener Wirtschaftsparlamentes war

einmal mehr von den Anträgen der

Fachliste der gewerblichen Wirtschaft

geprägt.

Eigentlich müßte sich die WK über die

Anträge der FACHLISTE freuen, sind

doch diese Anträge ein Arbeitsauftrag an

das Wirtschaftsparlament und die entsprechende

Umsetzung der eigentliche

Arbeitsnachweis des Wirtschaftsparlamentes.

Aufgrund der teilweise schon prekären Situation

des Transportgewerbes war ein

dringlicher Antrag aller Fraktionen notwendig.

In diesem Antrag wurde die Wiener

Wirtschaftskammer beauftragt, sich

verstärkt für das Transportgewerbe einzusetzen.

Dieser Antrag wurde einstimmig

angenommen.

Abschaffung der MindestKöSt

Die Fachliste hat einmal mehr die Abschaffung

der Mindeskörperschaftssteuer

(MindestKöSt) gefordert. Die Begründung

dafür liegt auf der Hand: Eine Steuer zu

bezahlen, auch wenn es - warum auch

immer - keinen Gewinn gibt, ist irgendwie

unlogisch und unsinnig.

Kurioserweise hat sich hier die Grüne

Wirtschaft gegen die Unternehmer ausgesprochen

und die Zustimmung zu diesem

Antrag verweigert. Es kann hier nicht

erklärt werden, ob die Grünen gegen alle

Anträge sind, die nicht von ihnen selbst

gestellt werden, oder ob sie einfach nicht

mitbekommen haben, worum es dabei eigentlich

geht. Jedenfalls wurde dieser Antrag

mehrheitlich - außer der Enthaltung

der Grünen - angenommen.

Reisebürosicherungsverordnung

Ein weiterer Antrag der FACHLISTE betraf

eine Änderung der Reisebürosicherungsverordnung.

Aufgrund der Dringlichkeit

wurde dieser Antrag im Wirtschaftsparlament

der WK-Wien zurückgezogen

und gleichzeit bei der WKÖ eingebracht.

Nachdem die Sitzung des WiPa der WKÖ

noch nicht stattgefunden hatte und der

Antrag letztlich alle Reisebüros in ganz

Österreich betrifft, konnten die FACH-

LISTE damit direkt das Wirtschaftsparlament

der WKÖ befassen.

Bundesbeschaffung

Ein weiterer Antrag hatte eine Änderung

der Vergabeordnung zum Inhalt. Derzeit

ist es so, daß die BBG (Bundesbeschaffung)

zwar die Bilanzen der Unternehmer

sehen will, sich nicht aber darum kümmert,

ob die formalrechtlichen Rahmenbedingungen

wie Entpflichtung nach der

Elektroaltgeräteverordnung oder Verpakkungsverordnung

eingehalten werden. Das

begünstigt narürlich die Trittbrettfahrer

und bedeutet einen erheblichen Wettbewerbsnachteil

für jene Unternehmer, die

die entsprechenden Gebühren zahlen

(müssen).

Eine diesbezüglich Reklamation bei der

BBG ergab, daß man sich dort nicht dafür

zuständig fühlt. Daher ist eine entsprechende

Änderung der Vergabeordnung

dringend notwendig. Da der Antrag der

FACHLISTE einstimmig angenommen

wurde, ist dies ein klarer Arbeitsauftrag an

die Wiener Kammer.

Änderung des Insolvenzrechts

Ein weiterer Antrag der FACHLISTE hatte

die Änderung des Insolvenzrechtes zum

Inhalt. Wobei zwei Punkte wesentlich

waren: Künftig keine Schlechterstellung

mehr von GMBH Geschäftsführern gegenüber

solchen von einer Einzelfirma und

die Ermöglichung der Zustimmung der

Krankenkassen zu einem Zwangsausgleich.

Bis dato ist es nämlich so, das die WGKK

die Zustimmung zu einem Zwangsausgleich

verweigert, weil man bei der

WGKK der Meinung ist, nicht zustimmen

zu dürfen. Auch dieser Antrag wurde nach

einer Abänderung einstimmig angenommen.

Die Abänderung wurde deshalb notwendig,

weil sich die anderen Fraktionen der

Forderung nach einem Insolvenzrechtlichen

Vorverfahren (ähnlich dem Chapter

11 in den USA) nicht anschließen wollten

bzw. konnten. Im Sinne der Wirtschaftstreibenden

hat die FACHLISTE dann auf

diesen Punkt verzichtet und damit eine

einstimmige Annahme erreicht. >>>>


wirtschaft aktiv 06-2009

Arbeitsauftrag an die Wiener Kammer

Es hat sich also einmal mehr gezeigt, daß

die FACHLISTE mit ihren überlegten und

ausformulierten Anträgen sehr viel für die

Wiener Unternehmer erreichen kann.

Unverständlich bleibt allerdings, warum

manche Fraktionen einem Antrag die Zustimmung

verweigern, obwohl dieser Antrag

ganz klar eine Verbesserung für die

Wiener Unternehmer zum Ziel hat.

Man hat zeitweise den Eindruck, daß manche

Zustimmung oder Ablehnung sich

eher nach dem Fraktionsgehorsam als

nach Sinnhaftigkeit für die Wiener Unternehmer

richtet.

“Es ist wichtig, daß Geld

von oben nach unten zu

den KMU kommt”!

Vizepräsident Wirtschaftskammer Wien

KommR Karl Ramharter

Aktuell

der Wirtschaftskammer Wien - WKÖ

www.sbausparkasse.at

WKÖ - Wirtschaftskammer

Österreich

In der WKÖ wurde von der FACHLISTE

der Antrag zur Reisebürosicherungsverordnung

eingebracht. Dabei geht es im

wesentlichen darum, daß von den “kleinen”

Reisebüros eine Bankgarantie zur

Absicherung im Falle einer Insolvenz verlangt

wird, während bei den Konzernen

eine “Patronatserklärung “ des Mutterkonzernes

genügt. Gerade die drohende

Insolvenz der QUELLE in Deutschland, zu

der mit Thomas Cook, ein großer Reiseveranstalter,

gehört, hat gezeigt, was im

falle des Falles eine derartige Patronatserklärung

Wert ist: NICHTS!

Die anderen Fraktionen wollen das Problem

scheinbar nicht sehen und stimmten

gegen diesen Antrag. Hoffentlich kommt

es nie zu einer Insolvenz eines Großveranstalters,

denn sonst müßten sich die

Parlamentarierer einige unangenehme

Fragen stellen (lassen).

Das Ich-Du-Er-Sie-Es Sanierungsdarlehen

mit 2,4 % Zinsen! *

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Seite Seite1313

Die Wahlgemeinschaft der FACHLISTE

brachte auch einen Antrag ein, der die

Weiterzahlung der Vermittlerprovision

nach Beendigung eines Agenturverhältnisses

zum Ziel hat.

Seit vielen Jahren kämpfen die Versicherungsagenten

dafür, dass ihnen auch nach

der Beendigung des Agenturverhältnisses

die Vermittlerprovision weiterbezahlt

wird. Grundsätzlich besteht dieses Recht

zwar schon jetzt, es ist aber kein zwingendes

Recht. Bei der Auflösung des Vertrages

- durch den Versicherungsagenten -

verliert dieser daher oft die Folgeprovisionen.

Die Versicherungen nützen diese

Zwangslage oft aus, weil sie wissen, daß

der Versicherungsagent es sich nicht leisten

kann, seinen Vertrag zu kündigen.

Für viele der - österreichweit - rd. 8.700

aktiven und selbständigen Versicherungsagenten

ist die Weiterbezahlung der Provision

nach Beendigung des Agenturverhältnisses

eine Frage der wirtschaftlichen

Existenz.

Festzuhalten ist, dass dieses Recht der

Folgeprovisionen beispielsweise den Versicherungsmakler

oder den angestellten

Außendienstmitarbeitern (diesen per Kollektivvertrag)

zusteht. Hier wird also mit

unterschiedlichem Maß gemessen und

eine Berufsgruppe eklatant benachteiligt.

Der Grundsatz „Gleiches Recht für alle“

muss auch hier seine Geltung haben!

Vor diesem Hintergrund wurde der Antrag

in der WKÖ angenommen.

Wesentlich war auch eine Diskussion um

BASEL II. Präsident Leitl ist ja stets der

Meinung, daß BASEL II keine Auswirkung

hat und die vielbesprochene Kreditklemme

gar nicht existiert. Nachdem es

zwei Anträge zum Thema BASEL II gab

und die Diskussion sehr kontroversiell

und emotionell geführt wurde, hat man

beschlossen, daß sich das erweiterte Präsidium

dieser Angelegenheit annimmt.

Die FACHLISTE wird natürlich an diesem

Thema “dran” bleiben und die “Wirtschaft

Aktiv” wird darüber berichten. Ist die Unternehmensfinazierung

doch zu wichtig,

um nach einer Zuweisung an das erweiterte

Präsidium einfach zur Tagesordnung

überzugehen.


wirtschaft aktiv 06-2009

Aktuell

Schwerpunkt für KMU:

Mitarbeiteraus- und Weiterbildung

Bildungskarenz Plus, die Alternative

zu Kurzzeitarbeit und Mitarbeiterabbau.

Für den Unternehmer

die Möglichkeit Personalkosten

zu reduzieren und das pro

Mitarbeiter und Jahr in einer Höhe

von mindestens € 20.000.-

Die momentane Situation vieler KMU ist

geprägt von Auftragseinbrüchen und

einer - bis zu einem gewissen Grad - unsicheren

Zukunft. Gute Mitarbeiter sind

zwar ein wesentlicher Bestandteil jeden

Betriebes, was hilft es aber, wenn die

Aufträge ausbleiben!

Bildungskarenz Plus ist die Chance, sowohl

für MitarbeiterInnen als auch für

Unternehmen, die unter einem Rückgang

von Aufträgen leiden oder einfach

vorsorgen wollen. Mit Bildungskarenz

behält das Unternehmen die gut qualifizierte

Stammmannschaft mit Blick auf

die Zeit nach der Krise und erhöht mit

der Weiterbildung die Qualifikation der

MitarbeiterInnen.

Personal wird in Krisenzeiten nicht freigesetzt,

sondern bleibt im Unternehmen

geringfügig beschäftigt. Die Auftragsschwäche

wird konstruktiv genutzt. Die

Mitarbeiter erwerben Qualifikationen,

die dem Unternehmen und den MitarbeiterInnen

persönlich zugute kommen.

Gut ausgebildet zu sein, heißt bei Schwächen

und Krisen sicherer im Job zu sein.

Diese Aktion wird durch die einzelnen

Bundesländer mit Landesmitteln bis

50 % der Weiterbildungskosten und das

AMS über das Weiterbildungsgeld gefördert.

Vorteile Unternehmer:

* Einsparung Personalkosten

* Know-How bleibt erhalten

* Qualifizierung der Mitarbeiter

Richtung Mitunternehmer

Vorteile Mitarbeiter:

* Arbeitsplatz bleibt erhalten

* Kostenlose Höherqualifizierung

* Gesichertes Einkommen

Die Firmen sparen sich zum Einen die

hohen Personalkosten, obwohl die MitarbeiterInnen

nicht wesentlich weniger

Entgelt erhalten. Die MitarbeiterInnen

behalten weiterhin die Sicherheit des

Arbeitsplatzes.

Das Unternehmen hält das Know How

und die Arbeitskraft im Betrieb und verfügt

nach Ende der umsatzschwächeren

Zeit wieder über das Stammpersonal.

Die MitarbeiterIn ist nach Ende der Weiterbildung

kostenlos höher qualifiziert

und das Unternehmen profitiert vom

neuen Know-How der neuen MitarbeiterInnen.

Bildungskarenz = Kostenersparnis

für den Betrieb!

Bei Fragen zur Bildungskarenz Plus kontaktieren

Sie:

KMU Akademie & Management

AG

1010 Wien, Hegelgasse 19/4

Tel.: 01 890 08 44

www.kmuakademie.at

wien@kmuakademie.at

Einladung zum Sommerheurigen

Die Wahlgemeinschaft

“Fachliste der gewerblichen Wirtschaft -

Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender

lädt Freunde, Unterstützer und Sympathisanten ganz herzlich

zum traditionellen Sommerheurigen ein.

Wann: Donnerstag, 6. August 2009, 19.00 Uhr

Wo: Heuriger MUTH, 1190 Wien, Probusgasse 10

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Um Anmeldung wir gebeten: Tel: 01-715 49 80-0 E-Mail:office@fachliste.at

Seite 15

OMBUDS -

MANN

Unser Ombuds-Mann:

KommR Gerd Kaufmann

Haben Sie Ideen?

Wollen Sie etwas einbringen?

Unternehmer gestalten

ihre Zukunft,

ihre Rahmenbedingungen.

Ombudsmann Gerd Kaufmann, selbst Unternehmer,

unermüdlich zur Verbesserung

der Kammertätigkeit sowie als Hilfe für

Wiener Unternehmer für Sie im Einsatz,

bittet um Mitarbeit.

Können Sie sich vorstellen, dass Sie Ihre Erfahrungen

und Ideen einbringen und damit

etwas bewirken?

Bei Meisterprüfungen, in Innungen und Gremien,

aber auch bei der AUVA, WGKK, PVA

im Interesse für die Wirtschaft. Ihre Erfahrungen,

Ihre Probleme sind auch für mich

als Ombudsmann wichtig um so effektiv als

möglich arbeiten zu können.

Mit Rat und Tat stehe ich gerne zur Seite

und werde immer ein offenes Ohr für Ihre

Probleme haben und damit verbunden hoffentlich

auch die Lösungen.

Übrigens: Kennen Sie schon die “Tips vom

Ombudsmann”? Nachzulesen auf der

Ombudsmann Homepage unter

www. fachliste.at/ombudsmann


Seite 16

Die Kleinen stehen im Regen, die

Regierung ist ohne Strategien!

Traurig aber wahr, was ich hier als Wirtschaftsfrechdachs

so alles erleben muss.

Maßnahmen im Arbeitsmarktpaket Nummer

2, tönt es von den Regierungsbänken.

Ein neues Paket, neue Förderungen für die

Großen und die KMU werden wieder einmal

mit Ankündigungen abgespeist. Dabei

waren die Klein- und Mittelunternehmen

der stabile Faktor in der krisenhaften

Wirtschaftswelt.

Aber eine Regierung mit Umverteilungen

von unten nach oben, bringt alle österreichischen

KMU in die Krise. Die neuen

Maßnahmen sind ein reiner Placeboeffekt

und nicht wirklich durchgreifend. Kurzarbeit,

mehr fällt unseren Politikern nicht

ein. Wo bleibt die nachhaltige Arbeitsplatzsicherung,

wo sind Investitationsmaßnahmen,

wo positive Signale?

Das Bankenpaket ist auf Schiene, doch bei

Österreich's Mittelstandsunternehmen ist

die Stimmung so schlecht wie seit 1996

nicht mehr. Zahlreiche Unternehmen klagen

aber über Schwierigkeiten bei Krediten,

die sich vor allem in teuren Konditionen

niederschlagen.

Während den Großbanken Milliarden zur

Eigenkapitalstärkung in den Rachen geworfen

wurden, warten die kleinen Betriebe

immer noch auf eine entsprechende

Hilfe. Mit dieser Ungleichbehandlung

muss endlich Schluss sein. Es ist

ungerecht und fragwürdig, den Banken, die

sich verspekuliert haben, bereitwillig viele

Milliarden nachzuwerfen und Industriekonzernen,

die laut genug aufschreien,

unter die Arme zu greifen, aber unzählige

KMU im Regen stehen zu lassen.

Schließlich sind sie nicht nur die besten

Steuerzahler, sondern müssen auch zigtausende

Arbeitsplätze erhalten.

Leserbriefe

Das offene Wort!

"Wer trägt jetzt noch das Risiko?"

Der GPA-Vorsitzende Wolfgang Katzian in

seinem News-Interview. Arbeitnehmer

zahlen schon die Zeche. Sie dürfen nicht

ein zweites Mal zahlen!

Wirtschafts-Zusammenhänge dürften

nicht die Stärke des neuen GPA-Vorsitzenden

sein. Er moniert, dass die ach so

bösen Unternehmer "wie die Weltmeister"

verdient haben und jetzt das Risiko

scheuen. Dabei übersieht er, dass er wahrscheinlich

nur gewisse Manager und Banken

meint, die das heutige

Wirtschaftsproblem angezettelt haben.

Es ist eine nicht sehr hohe menschliche

Regung: Wenn einer am Boden liegt, dann

hauen alle drauf. In einem Rundumschlag

auf alle Unternehmer loszuschimpfen, speziell

auf die kleinen und mittleren Unternehmen,

zeigt nicht von einem "gewissen

Durchblick". Schwer zu begreifen sind

dann auch noch Streikaufrufe und das Akzeptieren

von auflammenden Hetzkampagnen.

Es hilft den Großen nicht, die verzweifelt

zu überleben versuchen und schon gar

nicht den KMUs, die rd. 70% der Arbeitnehmer

beschäftigen. Wir, als "Fachliste der

gewerblichen Wirtschaft" verwehren uns

gegen diese Entwicklung. Es schadet unserer

Wirtschaft und gerade das können wir

momentan gar nicht brauchen.

"Die Arbeitnehmer zahlen schon die

Zeche?" Was meint er wie es dem Durchschnitts-Unternehmer

geht? Und zum Gesunden

muss es erst wieder bei den

Unternehmern aufwärts gehen. Wer soll

sonst die Arbeitsplätze bringen? Die Gewerkschaft?

Außerdem: Uns ist lieber es geht den Firmen

gut und die Gewerkschaften haben

eine Melkkuh vor sich, als die Kuh ist sterbenskrank

und zum melken gibt es auch

nichts mehr.

Name und Anschrift der Red. bekannt

------------------------------

Gratulation der Fachliste zur Veranstaltung

mit dem Weekend Magazin. Ich muss gestehen,

bisher habe ich noch keine Einladung

des RFW wahrgenommen. Aber die

Themen Werbung und Bildung sind für

wirtschaft aktiv 06-2009

Haben Sie ein Parteibuch oder eine eigene Meinung?

mich als Unternehmer schon sehr wesentlich.

Ich war sehr begeistert von dieser

informativen und professionellen Veranstaltung.

Auch wurde mir die Arbeit der

Fachliste bewusst und ich weiß, dass ich bei

den nächsten Wahlen diese Gruppierung

unterstützen werde. Die Rede des Präsidenten

war sehr überzeugend. Ein Mann

aus der Praxis, der weiss wovon er spricht.

Ich glaube meine Stimme ist bei einer kleinen

aktiven Fraktion besser augehoben, als

bei jenen die zwar die Möglichkeiten

haben, aber nichts tun. Der Fachliste kann

ich nur sagen: Weiter so, ihr seid auf dem

richtigen Weg.

W.Heidler, Wien

---------------------------------

Betrifft: Hilfe in der Wirtschaftskrise

Die Regierung will mit dem neu geschaffenen"Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetz(ULSG)"

Österreichs Grossbetrieben

helfen, die mehr als 250 Mitarbeiter

haben. Dazu wurden von dem nicht ausgenützten

100 Mrd. Banken-Haftungspaket

10 Mrd. abgezogen. Mit diesem Betrag wird

die Regierung für Kredite haften, die von

der Industrie aufgenommen werden.

Wäre es nicht höchst vernünftig gewesen,

den Teil der österreichischen Wirtschaft

nicht zu vernachlässigen, der für die Arbeitsplätze

am Wichtigsten ist? Die KMU

(Kleinere- und Mittlere Unternehmen).

Die KMU sind die größten Arbeitgeber im

Land, die über 70% der Lehrlinge ausbilden.

Gemäß der KMU-Forschung haben

sie im Zeitraum von 2004 bis 2008 um rd.

55% mehr Arbeitsplätze geschaffen als die

Großbetriebe. Sie haben allerdings keine

effektive Lobby und sie leiden nicht so

spektakulär.

KommR. Gerd Kaufmann

------------------------------

Ich verstehe die österreichische Wirtschaftpolitik

nicht. Oder haben wir gar

keine? Die hochdotierten Politiker erklären

lächelnd, wie gut die Lage ist und verschweigen,

dass jeder 4.KMU aufgrund der

Finanzkrise Mitarbeiter entlassen musste;

Jede 3. solche Schritte plant und die Geschäftslage

dramatisch eingebrochen ist.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist im

österreichischen KMU Segment angekommen,

hier gibt es nichts mehr zu beschönigen.

Franz Hill, Wien


wirtschaft aktiv 06-2009

Ihre Meinung bitte an

unsere Redaktion!

Redaktion Wirtschaft aktiv

1030 Wien, Hetzgasse 34/7

redaktion@fachliste.at

Betreff: Kredite für KMU`s - Thema " Betriebe

ins Aus"

Sehr geehrte Herren,

Als Geschäftsführer eines Handels- und

Produktionsbetriebes in Wien verfolge

ich die diversen Ergüsse der Politiker aus

den unterschiedlichen Farbspektren, der

Wirschaftskammer ebenso, lese jede

Woche mit Erschrecken die Insolvenzlisten

des KSV als Spiegel bezüglich der

Wirtschaftslage.

Mit Interesse ebenso die zutreffenden Berichte

im Wirtschaftsblatt, zuletzt den Artikel

zu Basel II vom 26.06.09. Da ich selbst

seit 1970 in der gleichen Branche des Industriebedarfes

ständig tätig war und bin,

habe ich und meine Mitarbeiter entsprechende

Erfahrung mit Lieferanten, Kunden

und speziell seit 2008 mit der Hausbank.

Dies einerseits mit dem Inlandsbedarf der

Industrie, sowie wir im Export in die angrenzenden

Ostländer genauso tätig sind,

wie auch für Libyen, Thailand, Ukraine, Indien,

China u.A.

Dies als typischer KMU mit derzeit sieben

Mitarbeitern, vor einem Jahr waren es

noch 10.

Bezüglich einer Kreditierung für Betriebsmittel

und Investitionen durch die Hausbank

ist Sache wie folgt:

Sie sprechen nie mit dem tatsächlichen

Entscheidungsträger für einen Kredit, die

entsprechende Anfrage geht von ihrem

Bankberater an einen sogenannten Risk-

Manager, welcher natürlich keine Ahnung

von dem - von ihrem Unternehmen - tatsächlich

hat oder haben kann. Dieser hält

sich an Ziffern und wenn das Unternehmen

unter 8,0 % Eigenkapital rechnerisch

aufweist, so wird nicht einmal eine Überbrückungsfinanzierung

in der vorliegenden

Wirtschaftskrise, durch z.B. AWS angedacht

oder diskutiert.

Dies auch dann nicht, wenn der Betrieb eigentlich

"nur" zwischen 5 und 10% des

Netto-Jahresumsatzes an Barmitteln rasch

benötigen würde, der Betriebseigner

selbst an die 18% als Sicherung zur Abfederung

der Krise, für notwendige Investitionen

bereits eingebracht hat.

Dies geht seit Monaten soweit, daß die

Hausbank an einem Tag 2,0% ! des Umsatzes

als kurzfristigen, unbesicherten Kredit

zusagt, am darauf folgenden Tag jedoch nur

wieder 1,0% auch gewährt!

Die Folge ist aktuell klar zu sehen - Mitarbeiter

werden gekündigt, sonstige Kosten-

Leserbriefe

träger möglichst herunter gefahren, notwendige

Investitionen hinaus verschoben.

Weiters werden langjährige Geschäftsbeziehungen

mit Lieferanten durch Zahlungsverzögerungen

gefährdet, man

mutiert vom Skontozahler - dies brächte

derart Bargeld dem Betrieb - zum Spätzahler.

Conclusio:

Auch Betriebe, welche seit mehr als 25

Jahren am Markt sind, mit einer Hausbank

zusammen gearbeitet haben, stehen wegen

einiger Prozent an Kapital vom Umsatz,

schlicht im "Regen".

Die Krise - welche unser Unternehmen

aktuell bis dato nur mit max. 10% Umsatzeinbruch

betraf - es hilft der Export erheblich

- wird durch die restrektive nicht -

Kreditvergabe durch die Hausbank entscheidend

angeheizt!

Die Hausbank will für jeglichen Kredit Sicherheiten

möglichst in Immobilien. So

mußte ich mir als Geschäftsführer des Unternehmens

anhören - schaun`s ihre Frau

hat ja ein großes Haus - da machen wir

eine Vormerkung und erst in einem Jahr

eine Eintragung im Grundbuch.

Auf die Frage was denn das Haus meiner

Frau mit der Firma zu tun habe mußte ich

mir anhören: Ja, wozu haben`s geheiratet

Hr. Haselböck?

Soweit zur geübten " Kultur" der Kreditvergabe

bei einer der Ersten Banken in

diesem Land, durch deren Mitarbeiter im

Nadelstreif.

Jetzt und sofort noch vor der geschäftlich

eingeschränkten Sommerpause brauchen

bestehende Unternehmen Mittel zur Finanzierung,

Urlaubsgelder stehen an, sohin

doppelte GKK, Steuern - welche der

Staatshaushalt ja ebenso benötigt.

Jeder Betrieb muß sich an die Wirtschaftslage

anpassen, umgekehrt geht es eben

nicht. Nur dazu sind eben Mittel erforderlich,

da strukturelle, betriebliche Maßnahmen

nicht sofort greifen können.

Letztendlich fließt Steuergeld nur von lebenden

Betrieben an den Staatshaushalt

zurück.

Und ganz wesentlich: Über ein Jahr lange

Diskussionen mit der Bank bezüglich Finanzierungen

bindet bei jedem Unternehmer

derartig viel an Kapazität an

Arbeitspotential anstelle für Kunden da zu

sein, Entwicklungsarbeit neuer Produkte

für den Markt zu schaffen.

Vorallem kostet es Zeit, Nervenbelastung,

welches durch die Entscheidungsträger bei

den Banken verursacht wurde und offensichtlich

weiter so gehen wird.

Mit freundlichen, sonntägigen Grüßen aus

dem regnerischen Wien

Dieter Haselböck, GF

Seite 17

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EHRUNGEN

Seite 18

im Blickpunkt

wirtschaft aktiv 06-2009

Verdiente Mandatare der FACHLISTE wurden von der Wiener Wirtschaftskammer

geehrt. Im Bild (v.li.n.re.):Helmut Steiger, SO-Stv. KommR Peter Ottendorfer, SO-Stv.

KommR Helmut Haslinger, Ing. Sascha Dastl und Thomas Konzcer!

Mit einer silbernen Kammermedaille wurden Ing. Peter Pichler (2.v.li) und Maria

Frind ausgezeichnet. SO-Stv. KommR Peter Ottendorfer, SO-Stv. KommR Helmut

Haslinger, SO-Stv. KommR Detlev Neudeck, Vizepräsident KommR Karl Ramharter

und Kammerdirektor Mag. Wollinger (im Bild v. li. n. re.) gratulierten recht herzlich.

Die Landesinnung Wien der

Floristen veranstaltete heuer

erstmalig den Landeslehrlingswettbewerb

für die Floristenlehrlinge

des dritten

Lehrjahres.

Das Palmenhaus im Burggarten

war ein würdiger Rahmen für

kunstvollen Arrangements, die

von den Lehrlingen präsentiert

wurden.

Vizepräsident KommR Karl

Ramharter (im li. Bild ganz

links) - die FACHLISTE hatte

als Preis einen Führerscheinkurs gespendet - hat in seiner Ansprache die tolle Leistung der

Lehrlinge gewürdigt. Immer an vorderster Front wenn es um die Organisation solcher bewerbe

geht: Angelika Laager (im re. Bild 2. von re).


wirtschaft aktiv 06-2009

im Blickpunkt

Seite 19

FACHLISTE, KMU-AKADEMIE und WEEKEND MAGAZIN

gemeinsam aktiv für die Wiener KMU!

“KMU - Mit Werbung zum Erfolg”! Unter diesem Titel hat die FACHLISTE zwei gut besuchte Veranstaltungen im Rathauskeller abgehalten.

Partner bei diesen Abenden war die “KMU-Akademie”, Mitveranstalter das “Weekend Magazin”! Es gab Vorträge zum

Thema “Werbung” und “Bildung”, beide Themen wurden von Teilnehmern als “... zum jetzigen Zeitpunkt gerade richtig ...” eingestuft.

Im linken, oberen Bild Vizepräsident KommR Karl Ramharter bei seinem Eröffnungsreferat. Im linken, unteren Bild die Hauptreferenten:

Ganz links Mag. Helmar Grabner von der KMU-Akademie, in der Bildmitte Christian Lengauer, MBA, Herausgeber Weekend

Magazin und rechts Vizepräsident KommR Karl Ramharter, flankiert von zwei “Missen”, die als Testemonials an den beiden

Veranstaltungen teilgenommen haben.


RFW-BO Amann fordert weitere

Optimierung der Kurzarbeit

Pensionsanspruch muss sich am ‚alten’ Lohn orientieren

und von der Pensionskassa übernommen werden!

„Die Ausweitung der Kurzarbeit auf 24 Monate ist grundsätzlich

zu begrüßen, dennoch muss es gelingen, die Abwicklung

dieses Modells für die Unternehmen unbürokratischer zu

gestalten. Hier sind wir noch lange nicht am Ende des Weges

angekommen und wir müssen uns noch viel stärker am

deutschen Modell orientieren“, erklärt der RFW-Bundesobmann,

KommR Ing Fritz Amann, zur Verlängerung der

Kurzarbeit in einer Presseaussendung.

Für Amann muss eine - je nach Auftragslage jederzeit veränderbare

- Arbeitszeit möglich sein, ohne neuerlich einen immensen

Bürokratieaufwand betreiben zu müssen. Die

Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter sei das verbriefte Ziel der

Unternehmen, aber eine praxisuntaugliche Behaltefrist, die „Untätigkeit“

auf Kosten der Unternehmen von oben verordnet,

habe in einem effizienten Kurzarbeitsmodell nichts verloren.

„Steht eine Kurzarbeit-Vereinbarung, haben sich die Sozialpartner

bis zur Beendigung nicht mehr einzumischen. Innerbetriebliche

Vereinbarungen haben hier Vorrang“, so Amann.

Natürlich kam zu diesem Vorschlag sofort ein Protest der Arbeitnehmervertreter.

Aber die Erfahrung aus der Vergangenheit

hat gezeigt, daß jeder für die Wirtschaft gute Vorschlag sofort

einen Ablehnungsreflex bei den Arbeitnehmervertretern hervorruft.

Warum hier klassenkämpferischem Verhalten statt

Taxifunk NEU!

Vor einem vollen Saal im Wiener Rathauskeller präsentierte Vizepräsident

KommR Karl Ramharter einem sehr interessierten

Publikum (Taxiunternehmer und auch Taxilenker) das

Konzept des “Taxifunk NEU”. Die Kollegenschaft

hatte die Möglichkeit, Wünsche und Vorstellungen

einzubringen und davon auch Gebrauch gemacht.

Da dieser Taxifunk ausschließlich den Unternehmern

gehören soll, ist es notwendig, auch deren Wünsche

aufzunehmen und umzusetzen.

Anfang September wird die Präsentation des Systems in Echtzeit

folgen. Die Taxiunternehmer haben jedenfalls ihr Interesse an

einer neuen Funkzentrale unmißverständlich kundgetan.

RFW-BO KommR Ing. Fritz Amann

einem für die Wirtschaft notwendigen Modell der Vorzug

gegeben wird, kann wohl nur ÖGB und AK beantworten.

RFW-Bundesobmann Amann spricht sich zudem auch dafür aus,

dass der Pensionsanspruch für die Differenz auf den vollen

Lohn für den Zeitraum der Kurzarbeit von der Pensionskassa

übernommen wird: „Wenn die Menschen schon auf Kurzarbeit

angewiesen sind, so sollte sich zumindest der Pensionsanspruch

weiter am ‚alten’ Lohn orientieren.“ Ziel muß es doch sein, der

Wirtschaft die Möglichkeit zu geben, die Arbeitsplätze zu erhalten.

Und dafür ist nicht nur bei den Betrieben Flexibilität

gefragt.

„Wir wollen die Menschen bei möglichst vollem Lohnausgleich

in ihrem angestammten Betrieb weiter beschäftigen. Da

bleibt allerdings kein Platz für Behaltefristen und restriktive Arbeitszeitstrukturen“,

betont Amann abschließend.

Folge Nr. 2 Jahrgang 2009 P.b.b.

Erscheinungsort Wien Verlagspostamt 1030 Wien

Zeitungsnummer GZ 02Z034015M DVR-Nummer 0391506

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