Taxi Times München - August 2015

taxitimes

AUGUST 2015 3,50 €

www.taxi-times.com

MÜNCHEN

TAXIGEWERBE ALARMIERT

TAXIS RAUS

AUS DER

ALTSTADT?

DIE ENTSCHEIDER

Die Taxikommission

DIE NIVEAUVERBESSERER

Der Quality Check 2015

DIE AUSBAUER

Der Flughafen wächst


Zu jedem Einsatz bereit.

Der Touran*.

INHALT

SEHR GEEHRTE TAXIFREUNDE,

PERSONALIEN

* Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO 2

-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119.

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UberPOP ist weg und alles ist gut? Man kann den Eindruck

gewinnen, es ginge dem Taxigewerbe hauptsächlich darum,

so lange wie möglich so weiterwurschteln zu dürfen wie bisher.

Reizthemen wie die Wünsche unserer Kunden, ihr Taxi

einfach, schnell, unkompliziert und per App bestellen zu

können oder die Taxirechnung bargeldlos zu begleichen, werden

besser ausgespart.

Man kann von einer Zeit vor und einer Zeit nach UberPOP

sprechen. Denn eines hat sich durch Uber geändert: Die Kunden

schauen jetzt genauer hin, wer oder was sie von A nach

B bringt. Selbst wenn der Service der UberPOP-Fahrer eher

im unteren Bereich angesiedelt war, so gibt es immer noch

Taxifahrer, die in puncto Service bereitschaft und/oder Fahrzeugqualität

diese Minderleistung noch unterbieten. Aus Kundensicht

stellt sich das so dar: Wenn schon schlechter Service,

dann bitte mit einfachem Handling, bargeldloser Bezahlung

und niedrigerem Fahrpreis.

Jetzt müsste das Gewerbe fieberhaft darangehen, seinen Standard

zu heben. Aus Kundensicht hieße das, Gründe dafür zu

schaffen, von anderen Transport arten auf das Taxi umzusteigen,

genauer gesagt das Transport angebot Taxi so attraktiv

zu machen, dass es der Kunde in seine Auswahl bevorzugter

Transportmöglichkeiten aufnimmt – oder besser noch zu seinem

Favoriten wählt.

Es gibt Zentralen, die diesen Weg schon gehen. IsarFunk

überprüft einmal im Jahr die gesamte Fahrzeug flotte auf Qualität.

In Berlin wurde gerade das Bezahlen per App eingeführt.

Wenn das Taxigewerbe die Unterstützung der Politik einfordert,

dann muss es beweisen, dass es bereit ist, mit der Zeit

zu gehen, und dass es – zu Recht! – seinen Platz im Konzert

der Transportmittel im ÖPNV beansprucht. Dann kann es

nicht mehr passieren, dass Sonderrechte wie die Viktualienmarktpassage

einfach aufgehoben werden – ohne dass man

das Taxi gewerbe informiert.

– die Redaktion -

4 Gerold Flock

5 Alfred Girl

TITELTHEMA

6 Viktualienmarkt: Durchfahrt gesperrt

STADTPOLITIK

10 Die Taxikommission

ISARFUNK

16 Quality Check 2015

TAXI VERBAND MÜNCHEN

19 Verkehrspolitik

FLUGHAFEN

20 Neue Linien, Dritte Startbahn

21 T2-Satellit

RUBRIKEN

12 App-Anbieter: Uber, Mytaxi, taxi.eu

15 Meldungen: Bamberger Haus,

Little London, Gewalt gegen Taxifahrer

22 Autotest: Der neue Passat

24 Politik: Die neue Mobilität

25 Taxlertipp: Tilmans Biere

26 Taxi in den Medien

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TAXI AUGUST / 2015

3


PERSONALIEN

NACHRUF

Was von der Nacht

übrig blieb: Szene in

der Schwan thalerstraße.

ALFRED GIRL IST GESTORBEN.

Lichthäfen für

Nachtschwärmer:

die Kulturfabrik

(oben) und die

Optimolwerke

(rechts).

ES GIBT VIELE GRÜNDE,

TAXIFAHRER ZU SEIN

Wenn andere zum Feiern gehen, dann beginnt er seine Schicht. Und

wie ein Nachtfalke hat er ein scharfes Auge, mit dem er auch in der

Dunkelheit sehen kann. Sieht er ein gutes Motiv, dann drückt er ab.

Gerold Flock ist Nachtfahrer. Seit

Jahren schon. Und er kennt alle

Licht- und Schattenseiten seines

Berufes. „Es gibt viele Gründe, Taxifahrer

zu sein“, sagt er. Bei vielen ist es ein Übergang,

eine Überbrückung, eine Möglichkeit,

schnell Geld zu verdienen. Wer mehr

als zehn Jahre dabei ist, dem wird klar,

dass es nichts war mit dem Übergang.

„Die Zeiten haben sich geändert“, resümiert

Gerold Flock. Hartz IV und jetzt

zuletzt der Mindestlohn hätten einen weit

größeren Einfluss auf das Taxigewerbe

genommen, als ursprünglich erkennbar war.

Wenn die Freiräume im Taxijob weniger

werden, dann muss man sich eigene Freiräume

schaffen. Für Flock sind das die Berge

vor seiner Haustür – und die Fotografie.

„Ich hätte gerne eine große Spiegelreflexkamera,

damit man mich ernster

nimmt“, sagt er. Auf der

anderen Seite gelingen

ihm mit seiner kleinen

Sony Aufnahmen, die man

oft nur unentdeckt

machen kann. Bilder von

Menschen am Hauptbahnhof,

von Demos oder vom

Hungerstreik der Asylbewerber

am Münchner

Rindermarkt. Für alles

andere nimmt er seine

Leica V-Lux 1. „Das Tele

geht bis 420 Millimeter und die Schärfe

des Leica-Objektivs ist schon hervorragend“,

ergänzt er. Ein Stück weit sind seine

Bilder anarchisch, unkonventionell und

immer auf der Seite der Verlierer, liebevoll,

schonungslos, unzensiert. Sie zeigen

Menschen aus Eichstätt, aus Marokko, sie

Willkommen zum größten Volksfest der

Welt: Nachteindruck vom Oktoberfest.

zeigen Punks genauso wie die

Fischer von Nazaré.

Gerold Flock experimentiert,

spielt mit Licht und

Belichtung, mit Reflexionen,

Spiegelungen und verregneten

Windschutzscheiben. Und

immer wieder Nachtleben.

Und immer wieder Taxi. Wie

ein roter Faden in einem

Nachtfahrer und Fotograf: wechselvollen Leben. Denn

Gerold Flock.

das kann das Taxi – neben

dem Broterwerb – auch

sein: ein sicherer Hafen, ein Stück Regelmäßigkeit,

etwas, das ordnet. Nicht

umsonst beginnt sein unregelmäßiges

Foto tagebuch auf www. geroldflockphotography.

jimdo.com mit dem Kapitel

„Zero“, dem Kapitel null: Taxinights in

München.

tb

FOTOS: Gerold Flock (4), Tom Buntrock

TRAUERANZEIGE: Familie Girl

Viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde der Mann,

der das Innenleben unserer Taxis besser kannte als wir selber.

Da stand ich also, damals, mit meinem

neu zugelassenen Taxi und

einem Karton voller Zukunft. Die

Zukunft hieß „Datenfunk“ und bestand

laut Lieferschein aus einem „DBGtouch

incl. Cradle, einem fms-HUB MSC incl.

Multi-SIM“, Kabeln, einem Mikrofon,

einem Drucker, einer Antenne und allerhand

Kleinkram. Dieses ganze Zeug

musste mir jetzt jemand einbauen, der sich

mit so was auskennt – aber wer?

„Da fährst einfach zum Girl“, sagte mir

einer der erfahrenen Kollegen. Einfach?

Der Name „Girl“ stand weder im Branchenverzeichnis

noch irgendwo an der etwas

verwunschen wirkenden Hinterhofwerkstatt

in der Kastenbauerstraße, da stand

nur ein Schild mit der Aufschrift „Funktechnik

Metzker“. Und die, die den „Girl“

schon seit der Zeit kannten, als es das Wort

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„Datenfunk“ noch gar nicht gab, nannten

ihn nur „Burschi“. Ich habe ihn natürlich

trotzdem gefunden, schließlich bin ich

Taxler. Irgendwelche Umständlichkeiten

oder Ärgerlichkeiten, die man sonst so

kennt, wenn man sein Auto in die Werkstatt

bringt, gab es bei Alfred Girl nicht. Er

hat sich einfach Zeit genommen für seine

Kunden – so schnell wie möglich, so viel

wie nötig. Und die Arbeit war perfekt. Zwar

musste er manchmal das halbe Auto auseinandernehmen,

um all das zu installieren,

was ein modernes Taxi so braucht,

aber am Ende hat alles funktioniert und

war makellos – keine sichtbaren Schraublöcher,

keine Pfuschereien oder Wackeleien,

keine herumhängenden Kabel.

„Burschi war ein Ästhet in der Ausführung“,

hat mir ein langjähriger Freund und

Kollege von Alfred Girl gesagt.

Tätigkeitsschwerpunkte

J. Buchberger*

Fachanwalt

Strafrecht

Bußgeldsachen

Ein Ästhet mit Erfahrung. Als junger Mann

schon arbeitete Girl in der 1977 gegründeten

Firma Funktechnik Metzker, bevor er

sich 1984 mit einer eigenen Werkstatt in

der Gabelsbergerstraße selbstständig

machte. Sechs Jahre später kehrte er, als

neuer Eigentümer, zurück in die Kastenbauerstraße.

Girl, ein Kerl von einem Mann, Bergsteiger

und Autoliebhaber, wirkte wie

einer, dem nichts etwas anhaben kann.

Aber er hatte eine schwache Stelle – sein

Herz. Vor Kurzem sollte ihm bereits zum

zweiten Mal eine neue Herzklappe eingesetzt

werden. Er hat die Operation nicht

überlebt.

Alfred Girl starb wenige Wochen nach

seinem 58. Geburtstag. Wir werden ihn

nicht vergessen.

rb

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4 TAXI AUGUST / 2015

5


TITELTHEMA

TITELTHEMA

NOTWENDIGER KOMPROMISS

ODER EIN VORGESCHMACK?

Für Taxis ist hier Schluss, Busse

fahren weiter. Mit diesem Schild

schafft die Stadt München

Fakten, die dem Taxigewerbe

nicht gefallen.

TAXIS RAUS AUS

DER ALTSTADT?

Der Lebensraum des Taxis in der Innenstadt

schwindet. Jetzt hat es den Viktualienmarkt

erwischt. Das könnte aber nur der Anfang

gewesen sein. Der Anfang vom Ende?

Das mag für manchen Taxifahrer

ein Schock gewesen sein: Plötzlich

war die Viktualienmarkt-

Durchfahrt weg. Auf der Tal-Seite stand da,

wo vorher noch „Taxi frei“ stand, am

21. Mai 2015 ein Verbotsschild. Das ist für

das Taxi in München bitter, war doch die

Querung der Altstadt eines der wenigen

Zugeständnisse, die die Stadt an das Taxigewerbe

gemacht hat. Das Aus der für

Taxis legalen Durchfahrt über den Viktualienmarkt

in westlicher Richtung bedeutet

für Fahrgäste Mehrkosten und für Taxifahrer

auf der Suche nach einem freien Platz

an einem der einträglichen Taxistände in

der Altstadt teilweise absurde Umwege.

Wie konnte es dazu kommen? Die Stadt

München schiebt den Schwarzen Peter der

Dieses Einsatzfahrzeug hat sich einen Platz

am Ende des Beck-Stands gesucht …

Regierung von Oberbayern zu. Die habe als

Rechts- und Fachaufsichtsbehörde bemängelt,

dass der Fahrzeugdurchlauf auf dem

Viktualienmarkt zu hoch sei, um der Norm

einer Fußgängerzone noch zu genügen. So

sei die Stadt München von der Regierung

von Oberbayern aufgefordert worden, dem

Miss stand Abhilfe zu schaffen.

Die Stadt München hat daraufhin den

Verkehr zu Füßen des Alten Peters genau

beobachtet. Dabei sei aufgefallen, dass laufend

Taxis die Fußgängerzone aus Richtung

Tal befahren, vom Rosental kommend sei

der Taxi durchgangsverkehr dagegen geringer.

Dies sei der Tatsache geschuldet, dass

so ein Rundkurs möglich sei, also vom

Marienplatz vorbei an der Heilig-Geist-

Kirche über den Markt und dann über

Rosental und Rindermarkt

wieder

zurück zum Marienplatz.

In Gegenrichtung ist so ein

Rundkurs unmöglich, da der Marienplatz

nur in südlicher Richtung von

Taxis befahren werden darf.

Diese Rundstrecke sei insbesondere

von den Taxis benutzt worden, die am Taxistand

vor dem Kaufhaus Beck keinen Platz

mehr gefunden haben. Dass jetzt gerade

die Fahrer bestraft werden, die sich nicht

überzählig am Beck-Stand aufstellen, sollte

aber nicht unerwähnt bleiben. Außerdem,

so die Stadt weiter, habe sich eine

Abkürzung vom Max-Joseph-Platz zum

Oberanger über Hofgraben, Burgstraße

und Viktualienmarkt beziehungsweise

Hofgraben,

Pfisterund

Sparkassenstraße

und Viktualienmarkt

etabliert. Dass mit dieser Abkürzung nicht

nur Taxifahrern geholfen war, sondern

auch Fahrgäste schneller und billiger an

ihr Ziel kamen, zählt hier anscheinend

nicht.

Die Sperrung jedenfalls sei notwendig,

um die Verkehrssicherheit von Fußgängern

und Fahrradfahrern zu gewährleisten,

die Umfahrung über den – meistens

verstopften – Altstadtring sei hinzunehmen.

Durch die Zufahrtmöglichkeit über

das Rosental und die Prälat-Zistl-Straße

seien Taxistand und Abhol adressen, wie

das Hotel Louis beispielsweise, weiterhin

anfahrbar, durch die Sperrung vom Tal

ließe sich eine deutliche Reduzierung des

Verkehrs aufkommens auf dem Viktualienmarkt

erzielen. Vermehren hingegen werden

sich Einnahmen

aus gebührenpflichtigen

Verwarnungen.

Einmal Viktualienmarkt

kostet 20 Euro – und seit

Mitte Juli ist die Schonzeit

vorbei.

So ärgerlich diese Regelung für

das Münchner Taxigewerbe auch ist, sie

könnte nur das Vorspiel zu einer weit größeren

Katastrophe sein, denn: „Die Sperrung

der Einfahrt für Taxis vom Tal aus

erfolgt als erste Maßnahme, um den Ver-

»Weitere

Maßnahmen zur

Verkehrsreduktion

werden derzeit

geprüft.«

kehr in der Fußgängerzone Viktualienmarkt

zu reduzieren. Weitere Maßnahmen

zur Verkehrsreduktion werden derzeit

geprüft.“ Dabei haben unsere Stadtväter

wohl übersehen, dass das Taxi bereits eine

wirksame Maßnahme zur Verkehrsreduktion

ist. Denn das Taxi ist eine Alternative

zum Individualverkehr und als Bestandteil

des Öffentlichen Personennahverkehrs

(ÖPNV) ein unverzichtbares Bindeglied

zwischen dem Angebot der MVG und den

Bedürf nissen der Kunden.

Mit diesem Aspekt des Taxigewerbes

tut sich die Stadt München schon lange

schwer. Da privatwirtschaftlich organisiert,

erkennen manche Politiker den Status des

Taxis als ÖPNV-Mitglied nicht an. Das ist

gefährlich, vor allem in einer Zeit, in der

andere Anbieter gierig ihre Hände nach

den Taxi kunden ausstrecken. Dabei hat

man es vornehmlich auf das schnelle und

einfache Geschäft abgesehen. Um Kranke,

Behinderte, Rentner und Schüler kann sich

ja weiter das Taxi kümmern – aber das

allein wird dem Gewerbe zum Überleben

nicht reichen. Anstatt nach Einführen des

Mindestlohnes dem Gewerbe dabei zu helfen,

sein einstiges Kerngeschäft zu sichern,

nämlich die gute alte Laufkundschaft – im

Fachjargon Einsteiger genannt –, werden

dem Taxi immer öfter Knüppel zwischen

die Beine geworfen.

Man könnte den Eindruck gewinnen,

dass das Taxi in der Stadt stört. Wann

immer größere Veranstaltungen geplant

werden, trifft es zuerst die Taxi stände.

Zum Stadtfest am Rindermarkt wird der

dortige Taxistand aufgelöst, und da die

Marienplatz-Durchfahrt ebenfalls gesperrt

ist, kann auch der Beck-Stand nicht angefahren

werden. Einen Ersatzstand direkt

am Fest, wo ja erhöhter Bedarf sein dürfte,

gibt es nicht. Das Streetlife-Festival in der

… und behauptet ihn auch dann noch, als deswegen der gesamte

Durchgangsverkehr zum Erliegen kommt.

FOTOS: Tom Buntrock

FOTOS: Tom Buntrock

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TAXI AUGUST / 2015

7


TITELTHEMA

Aufforsten im Schilderwald:

Hier trifft es den Odeonsplatz-

Stand gleich mehrmals.

Hier fehlt ein Schulweghelfer – und dem Taxigewerbe nach der

Standplatzverkürzung zwei Plätze am Lyonel-Feininger.

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Ludwig- und Leopoldstraße beseitigt gleich

mehrere Taxistände, vom Odeonsplatz

über das Siegestor bis zum Ainmiller. Ein

Ersatzstand in der Franz-Joseph-Straße

kann das nicht kompensieren.

Gleichzeitig werden bei Demonstrationen

und Veranstaltungen wie der

Sicherheitskonferenz oder zuletzt beim

G-7-Gipfel auf Elmau Taxistände im großen

Stil als Polizei-Nachrück- und -Parkplätze

missbraucht. Am Bahnhof Nord hatten

während des Gipfels zeitweise nur noch

sechs Taxis Platz. Der Rest wurde von Polizei-Einsatzfahrzeugen

belegt. Die Stände

am Odeonsplatz und am Max-Joseph-Platz

waren ebenso von einem Halteverbot während

des Gipfels betroffen wie der Stachus

oder der Beck-Stand. Ersatzstände? Fehlanzeige!

Besonders schön: Trotz zahlreicher

freier Parkplätze in der näheren

Umgebung wurde der Taxistand in der

Kistlerhofstraße gleich für eine Woche zur

Polizei-Parkzone. Da das Hotel am Stand

fast ausnahmslos von Polizisten bewohnt

wurde, hätte mancher Kollege die Gegend

8

wahrscheinlich ohnehin gemieden. So

ließe sich diese Rücksichtslosigkeit

wenigstens erklären.

Einzige Lichtblicke: Der Harras-Stand

bleibt erhalten und der Pasinger Bahnhof

hat wieder Anschluss an das Taxi – wenn

auch in verkleinerter Form. Leider wird

der Stand trotzdem ausreichen. Während

der taxilosen Zeit haben sich viele der ehemaligen

Kunden umgewöhnt und benutzen

jetzt andere Verkehrsmittel. Hier bewahrheitet

sich der Spruch „Aus den Augen, aus

dem Sinn“. Doch der Wahnsinn hat Methode:

Alleine in den letzten Wochen wurden

mehrere Taxistände verkürzt, da runter die

Stände in der Domagkstraße und vor dem

Suite-Hotel, Taxi Times München berichtete

in seiner letzten Ausgabe darüber.

Jetzt hat der Bezirksausschuss 7

Sendling-Westpark wieder zugeschlagen.

Bei der Umgestaltung des Partnachplatzes

wurde der Taxistand um zwei Stellflächen

zurückgesetzt – und damit verkürzt. Der

Bezirksausschuss 19 macht es nicht besser:

Am Ratzingerplatz fielen zwei Stellplätze

einer komfortablen Bus anfahrt zum

Opfer. In beiden Fällen rückt das Taxi wieder

ein kleines Stückchen aus dem Sichtfeld

des Bürgers heraus. Zur Erinnerung:

Am Harras hatte man Gleiches vor mit dem

alteingesessenen Stand vor der Post.

Was hat das mit der Durchfahrt am Viktualienmarkt

zu tun? Es scheint, als störe

das Taxi im Stadtbild. Schritt für Schritt

wird dem Taxi die Existenzgrundlage entzogen.

Es wird ausgesperrt, zurückgedrängt,

abgeschoben, außer Sichtweite

gebracht. Ein Verkehrsmittel ohne Sonderrechte

– wie eben die Querung der Altstadt

vom Osten Richtung Hauptbahnhof – hat

auch keinen Sonderstatus mehr und somit

keinen Vorteil gegenüber Mitbewerbern,

die eindeutig kein ÖPNV sind – und es

auch gar nicht sein wollen. Wenn wir

diesem Treiben nicht bald Einhalt gebieten,

dann wird das Taxi irgendwann ganz

aus der Stadt verschwinden. Die Sperrung

des Viktualienmarktes für Taxis ist nicht

das erste Warnsignal – aber ein besonders

deutliches. tb

FOTOS: Tom Buntrock

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STADTPOLITIK

CUMALI NAZ

(SPD)

DR. ALEXANDER

DIETRICH (CSU)

VORSITZENDER

DER TAXI­

KOMMISSION

CHRISTIAN

VORLÄNDER (SPD)

STELLVERTRETEN­

DER VOR­

SITZENDER DER

TAXIKOMMISSION

PAUL

BICKELBACHER

(BÜNDNIS 90/

DIE GRÜNEN)

Naz wurde in Adana geboren, lebt seit 1982 in München

und ist seit 2014 im Stadtrat. Der Politologe und Sozialpädagoge

ist migrations politischer Sprecher der SPD-Fraktion

und Mitglied im Sozial-, Bildungs-, Sport- und Kreisverwaltungsausschuss

sowie in der Stadtratskommission für

Integration. Seine politischen Schwerpunkte sind Inte grations-

und Flüchtlingspolitik.

FOTO: spd-rathausmuenchen.de/ueber-uns

DR. REINHOLD BABOR (CSU)

Der seniorenpolitische Sprecher der CSU-Stadtratsfraktion

ist promovierter Physiker und Gymnasiallehrer.

Er ist Mitglied in mehreren Ausschüssen und

setzt sich unter anderem für bezahlbaren Wohnraum,

gegen die Benachteiligung älterer Menschen, für

gesunde Ernährung und artgerechte Tierhaltung sowie

für einen besseren Individualverkehr mit entsprechenden

Parkmöglichkeiten ein.

FOTO: www.csu-rathaus-muenchen.de/team/stadtraete

Dietrich wurde von der CSU-Fraktion – der Vorsitz steht der

stärksten Fraktion zu – als Fraktionssprecher im Kreisverwaltungsausschuss

für den Vorsitz in der Taxikommission

vorgeschlagen. Der gebürtige

Münchner ist studierter Jurist und Richter

am Amtsgericht. Dietrich kommt aus

dem CSU-Ortsverband Moosach

und ist seit 2103 im Stadtrat. Er

hat keinen beruflichen Bezug

zum Taxigewerbe.

FOTO: www.stadtrat-dietrich.de/bilder

VON FLORIAN OSRAINIK

GESTATTEN:

TAXI

KOMMISSION

Die Taxikommission

unterliegt der

Geschäftsführung des

KVR, hat beratende

Funktion und

setzt sich

Der seit 2014 im Stadtrat vertretene Vorländer ist in der Taxikommission

Stellvertreter des Vorsitzenden. In seiner Fraktion

ist er Fachsprecher für Lesben und Schwule und

gegen Rechts extremismus. Vorländer wurde in

Beirut geboren und ist Rechtsanwalt mit

Schwerpunkt Strafrecht. Viele kennen

ihn aus verschiedenen Gerichts-

Schows. Zu seinen Zielen zählen

ein buntes München, kulturelle

Vielfalt und sozialer

Zusammenhalt.

mit Fragen der

Taxibranche auseinander.

Dafür treffen

sich die 16 Mitglieder

der Kommission ein- bis

zwei mal im Jahr. Jeder

Ver treter hat eine Stimme,

Entscheidungen werden

nach dem Mehr heitsverhältnis

getroffen. Der

Stadtrat entsendet zehn

Mitglieder – pro portional

nach Fraktions stärke –

in die Kommis sion. Die

Mitglieder aus den

Fraktionen hier im

Kurz porträt.

FOTO: spd-rathausmuenchen.de/

ueber-uns

GÜLSEREN DEMIREL

(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

UND ROSA LISTE)

Die einzige Frau in der Taxikommission ist Fraktionsvorsitzende

der Grünen und wurde in Malatya geboren.

Sie ist Sozialpädagogin in der Arbeiterwohlfahrt und

seit 2008 im Stadtrat. Demirel ist im Sozial-, Kommunal-,

Kinder- und Jugendhilfeausschuss sowie in der

Gleichstellungskommission vertreten. Ihre politischen

Schwerpunkte liegen in den Bereichen Sozial-, Kinder-,

Jugend- und Migrationspolitik.

FOTO: www.gruene-muenchen.de/stadtratsfraktion

Bickelbacher ist seit 2008 im Stadtrat und in den Ausschüssen

für Stadtplanung und Bauordnung, Arbeit und Wirtschaft,

im Bauausschuss sowie im Aufsichtsrat der MVG

vertreten. Er hat Geografie studiert und ist als Stadt- und

Verkehrsplaner sowie als Radreiseautor tätig. Seine kommunal

politischen Ziele sind grüne und familienfreundliche

Stadtviertel und klimaverträgliche Mobilität mit Schwerpunkt

Fuß- und Radverkehr.

FOTO: www.gruene-muenchen.de/stadtratsfraktion

MICHAEL KUFFER

(CSU)

HELMUT SCHMID

(SPD)

THOMAS RANFT

(PIRATENPARTEI)

DR. JOSEF ASSAL

(BÜRGERLICHE

MITTE)

Der Vorsitzende der CSU Forstenried/Fürstenried ist seit

2008 im Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der CSU. Kuffer

ist unter anderem finanzpolitischer und verkehrspolitischer

Sprecher sowie Korreferent der Stadtkämmerei. Zu seinen

politischen Schwerpunkten zählen der Kampf gegen den

Rechts extremismus, eine nachhaltige kommunale Finanzpolitik

und ein leistungsstarkes Rettungswesen.

Helmut Schmid ist seit 1984 im Stadtrat und wirtschaftspolitischer

Sprecher seiner Fraktion. Der gelernte Großhandels

kaufmann und Verwaltungswirt ist im

Kreis verwaltungsausschuss, im Gesundheitsausschuss und

im Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft vertreten. Zu seinen

Anliegen im Rathaus zählen unter anderem die Förderung

des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie die städtische

Energiepolitik.

Der freie Journalist, Autor und Produzent studierte Soziologie

in München und wurde 2014 in den Stadtrat gewählt. Ranft

ist unter anderem Mitglied im Radio-LORA-Förderverein und

im Bayerischen Journalisten-Verband und engagiert sich für

den Eishockeysport. Er setzt sich für frei zugängliche Informationen

sowie für eine frühzeitige Bürgerbeteiligung bei

Entscheidungs prozessen und Redlichkeit der handelnden

Personen ein.

Assal ist als Student lange Taxi gefahren und kennt das

Gewerbe aus dieser Zeit. Er wurde für die SPD in den Stadtrat

gewählt und wechselte dann zur Bürgerlichen Mitte. Der

leitende Feuerwehr not arzt und Notfallmediziner ist unter

anderem Mitglied im Gesundheits-, Finanz- und Kulturausschuss.

Zu seinen politischen Zielen zählen eine soziale und

umweltfreundliche Weiter entwicklung sowie ein verbessertes

Notfall- und Katastrophen management in der Stadt.

FOTO: www.kuffer2014.de/pressebereich-1/pressefoto FOTO: spd-rathausmuenchen.de/ueber-uns FOTO: www.freiheitsrechte-transparenz-buergerbeteiligung.de/Fotos+zum+Download

FOTO: Dr. Josef Assal

TAXI AUGUST / 2015


APP-ANBIETER

Längst fällige

Modernisierung

des Gewerbes oder

Kundenklau: Mit

Mytaxi gerät auch

Geldgeber Daimler

in die Kritik.

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SCHLAG

AUF SCHLAG

Viele haben gemeckert – die Taxi-Auto-Zentrale in Stuttgart hat

gehandelt. So gelang es dem David, einer lokalen Taxizentrale,

eine Gerichtsentscheidung gegen Goliath, einen europaweit operierenden

App-Anbieter, zu erwirken. Grund für die Aufregung

war eine Rabatt aktion der moovel-Tochter Mytaxi. Kunden, die

mit Kreditkarte bezahlten, wurde ein Rabatt von 50 Prozent eingeräumt.

Die Rabatt aktion fiel nur zufällig mit dem letzten Bahnstreik

zusammen. Trotzdem dürfte der Mangel an regulären

Reisemöglichkeiten zum Erfolg der Aktion beigetragen haben.

Der Rabatt stieß auf harsche Kritik des Taxigewerbes. Die

Aktion sei nur dazu geeignet, gewachsene Zentralenstrukturen

zu zerstören. Außerdem sei ein Rabatt auf den Taxipreis wettbewerbswidrig.

Dem hielt Mytaxi entgegen, das Ziel sei lediglich

eine Digitalisierung des Taxigewerbes zugunsten des Kunden.

Mytaxi sieht sich in der Rolle des Modernisierers der Branche.

Außerdem werbe man so neue Fahrgäste für das Produkt Taxi.

Taxizentralen hingegen befürchten einen Raubbau an ihrer

Stammkundschaft, die durch solche Angebote von regionalen

Anbietern weggelockt werden sollen.

Vor dem Stuttgarter Landgericht wogen die Argumente der

Zentrale schwerer. Auch wenn Mytaxi nicht selbst fahre, unterliege

der Dienst einer „mittelbaren Bindungswirkung“. Somit

sei für Mytaxi der Taxi tarif genauso verbindlich wie für alle

anderen Taxiunternehmen. Die vom Taxigewerbe erhoffte Signalwirkung

für ganz Deutschland blieb allerdings aus: Nur wenige

Wochen nach dem Urteil legte Mytaxi eine zweite 50-Prozent-

Aktion auf – deutschlandweit, bis auf die vom Urteil betroffenen

Gebiete rund um Stuttgart. Außerdem hat Mytaxi gegen das

Urteil Berufung eingelegt. Die Entscheidung darüber steht im

September an.

tb

STILLE WASSER

Seit der Abschaltung von UberPOP in Deutschland ist es still

geworden um den einstigen Herausforderer des Taxigewerbes.

Zumindest erschwert die Einhaltung von Recht und Ordnung das

Wachstum des US-Anbieters beträchtlich. Außerdem müssen sich

Uber-Anwärter jetzt der regulären Unternehmerprüfung unterziehen.

Das kostet nicht nur Zeit, die Prüfung will auch bestanden

werden. Auf jeden Fall stieg die Zahl von Prüfungsteilnehmern

rapide an.

Zu glauben, Uber wäre damit bereits besiegt, ist aber falsch.

Die Anzeige Ubers bei der Europäischen Kommission wird jetzt

bearbeitet. Außerdem lauert Uber nur auf eine Deregulierung und

Umgestaltung des Taximarktes im Sinne des US-Anbieters und

seiner Investoren. So sind Erfolge wie in Deutschland, Frankreich

und Spanien nur eine Momentaufnahme und kein Endstand.

Das Ende von UberPOP ist nur ein Etappensieg im Kampf gegen

den US- Anbieter. Jetzt machen sich Kalanick und Gefolge im

Mietwagensektor breit.

Inzwischen wurde bekannt, dass Uber in Dachau 50 Mietwagenkonzessionen

beantragt hat. Uber ist nicht vom Markt, sondern

nimmt Anlauf für die nächste Runde.

tb

FOTOS: Mytaxi (o.), Fotolia / B. Wylezich, Montage: Moritz Federlein, Hailo (u.)

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12


APP-ANBIETER

MELDUNGEN

„Die Taxibranche

lässt sich nicht von

Lock angeboten von

Anbietern verführen.“

Taxi.eu-Chef

Hermann Waldner

setzt auf die Solidarität

im Gewerbe.

NEWSTICKER

Taxifahrer werden leicht zu Opfern von Raubüberfällen –

obwohl nur mit geringer Beute zu rechnen ist.

GEWALT GEGEN

TAXIFAHRER

DIE BESTELL-APP


DER ZENTRALEN

Taxibestellung per App boomt. Doch nicht alle App-Anbieter kommen

aus dem Taxigewerbe. Anders taxi.eu. Diese Bestell-App stärkt die

Taxizentralen vor Ort. Ein Konzept, das Schule macht.

Auf den ersten Blick sind alle Taxi-

Apps gleich. Mal abgesehen von

Design, unterschiedlichen Funktionen

und Zusatzoptionen – man drückt

auf den Bestellknopf und dann kommt ein

Taxi. Auf den zweiten Blick unterscheiden

sich Taxi-Apps gewaltig. Denn hinter der

Technik stehen unterschiedliche Geschäftsmodelle.

Da gibt es zum Beispiel plietsche Newcomer,

die irgendwann einmal irgendwo

im Regen standen und kein Taxi bekamen.

Die Telefonnummer der lokalen Taxizentrale

ist gerade nicht zur Hand. Wie

könnte man das Problem lösen? Eine Idee

war geboren und mit dem Geld geeigneter

Investoren wird ein Start-up gegründet,

eine App entwickelt und auf den Markt

geworfen. Der Rest ist Marketing.

Anders bei taxi.eu. Deren Entwickler

Hermann Waldner und Michael Weiss sind

tief im Taxigewerbe verwurzelt und bringen

eine langjährige Erfahrung in der Auftragsvermittlung

und Software entwicklung

mit. Gemeinsam sind sie Geschäftsführer

der in Berlin und Wien ansässigen

fms Systems GmbH. Sie wissen, was Taxizentralen

für ihre tägliche Vermittlungsarbeit

brauchen und arbeiten eng mit

ihnen zusammen. „Wir nehmen das traditionelle

Taxigewerbe mit und verbinden

dessen Qualitätsstrukturen mit den neuen

digi talen Möglichkeiten“, sagt Hermann

Waldner.

Wegen der großen Nähe zu den Zentralen

handelte sich Wettbewerber Mytaxi

mit seinen Rabatt aktionen auch harsche

Kritik ein: „Die Solidarität von Fahrern und

Kunden in und mit der Taxibranche ist

gewaltig“, sagt Waldner. „Die Taxibranche

lässt sich nicht von Lock angeboten von

Anbietern verführen, die letztendlich

un sere Branche zerschlagen wollen.“

Die Zahlen geben dem Chef von Taxi

Berlin und Mitgeschäftsführer von Isar-

Funk recht: Taxi.eu arbeitet aktuell mit

über 130 Taxizentralen in mehr als

100 Städten zusammen. Derzeit fahren

über 62000 Taxis mit rund 160 000 Fahrern

in mehr als zehn europäischen Ländern

für taxi.eu, etwa in den nationalen Metropolen

Luxemburg, Amsterdam, Kopenhagen,

Prag, Wien und Berlin sowie den

Schweizer Zentren Basel, Genf, Lausanne

und Zürich und im französischen Lyon.

Seit 2015 ist die App taxi.eu auch in Istanbul

und Athen verfügbar.

Kunden haben den Vorteil, dass hinter

der Bestell-App immer eine leistungs starke

Zentrale steckt, die ihnen im Zweifels fall

mit Rat und Tat zur Seite steht. Mit der in

Berlin gerade eingeführten bargeldlosen

Bezahlfunktion – dieser Service wird in

absehbarer Zeit auch in München verfügbar

sein – rundet taxi.eu sein umfassendes

Leistungsangebot ab. Wer auf taxi.eu setzt,

der setzt auf eine immer größer werdende

Gemeinschaft von Zentralen und Fahrern.

Und auf eine App, die das Taxi gewerbe und

die lokalen Taxizentralen stärkt. tb

FOTO: taxi.eu

FOTO: Thomas Schröder, Little London, Wikimedia/Oliver Raupach

Leider häufen sich gerade wieder Überfälle auf Taxifahrer. Erschreckend

dabei ist die hohe Gewaltbereitschaft, die die Täter an den Tag

legen. So wurde am 12. Juli ein Berliner Kollege von einem Pärchen

überfallen. Der Mann stach mit einem Messer auf den Fahrer ein,

während seine Komplizin ihm Reizgas in die Augen sprühte. Nur

sechs Tage später wurde ein Kollege ebenfalls aus Berlin von zwei

Männern mit einem Messer bedroht und ins Gesicht geschlagen.

Beute: Geldbörse, zwei Handys und ein Schlüsselbund. Währenddessen

erholt sich ein Kollege von seinen Verletzungen, auf den Anfang

Juni 32 Mal mit einem Messer eingestochen wurde. Hier haben die

Täter nur 100 Euro erbeuten können. Meldungen wie diese kommen

auch aus anderen Regionen, wie etwa aus Frankfurt, wo am 20. Juli

ein Kollege mit Reizgas angegriffen wurde. Hier begnügten sich die

Täter mit einem Handy. Aufgrund dieser Häufung von Überfällen auf

Taxifahrer ist es unverständlich, dass die Behörden ihre starre Haltung

gegen eine Video überwachung im Taxi beibehalten. Es kann

nicht sein, dass Datenschutz vor Opferschutz geht. tb

VERY BRITISH

Der ganze Stolz des

Little London ist seine

Auswahl erlesener

Ginsorten.

Wer bei englischer Küche nur an Fish ’n’ Chips oder Frühstück mit

Eiern und Speck denkt, der kann sich im Little London im Tal 31 eines

Besseren belehren lassen. Der Neuzugang in der Altstadt ist eine

gelungene Mischung aus London-Pub und Hotel lobby, nur edler – und

vor allem gemütlich. Für das britische Flair sorgen Meantime London

Pale Ale und Fuller’s London Pride vom Fass – neben einer beachtlichen

Auswahl von 120 Whiskeys. Das Angebot an anderen Spirituosen,

wie etwa Gin, ist ebenso beeindruckend und sucht in München

seinesgleichen. Höhepunkt sind aber die Steaks aus dem Montague

Steakhouse Grill. So ist das Little London eine Adresse, die sich die

Münchner Taxifahrer merken sollten. tb

Speisen vor historischer Fassade: Die

Terrasse des Bamberger Hauses ist beliebt.

FERDINAND UND

FRANCESCO

Das Bamberger Haus hat eine lange Tradition

als Gartenrestaurant. Das architektonische

Kleinod mit der fränkischen

Barockfassade liegt am westlichen Ende

des Luitpoldparks und hat gastronomisch

schon einiges erlebt. Jetzt beleben mit

Sebastian Flaskamp, Tom Breiter und

Mathias Rösch drei erfahrene Gastronomen

das unlängst mit der Pleite in die

Schlagzeilen gekommene Haus mit neuem

Konzept: Im oberen Bereich gibt es österreichische

Spezialitäten – die Auswahl

würde jedem Wiener Kaffeehaus zur Ehre

gereichen –, im Tiefparterre bietet eine

familienfreundliche Pizzeria italienische

Gerichte von Antipasti bis Pasta. Zu erwähnen

ist die Anfahrt über Burgunder- und

Brunnerstraße. Eine Zufahrt über die

Brunnerstraße von der Karl-Theodor-

Straße ist wegen der Einbahnregelung

nicht möglich. tb

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14 TAXI AUGUST / 2015

15


ISARFUNK

Die Checker

der IsarFunk Taxizentrale

vor dem

ADAC Prüf zentrum.

MEHR

QUALITÄT

IM TAXI!

Kleine Taximesse: IsarFunk

machte aus dem Quality Check

2015 eine Taximesse (oben). Für

jedes Fahrzeug wird ein Prüfbogen

ausgefüllt (rechts).

BESSER GEHT’S NICHT

QUALITY CHECK 2015

IsarFunk bringt das Münchner Taxigewerbe mit mehr Qualität nach

vorne: So erfolgreich war der Quality Check noch nie.

Die Zentrale rief – und alle kamen!

Am 9. Juni 2015 durchliefen

350 an IsarFunk angeschlossene

Taxis den erfolgreichsten Quality Check

aller Zeiten. Das lag nicht nur an der ausnehmend

hohen Beteiligung, das lag vor

allem an der überdurchschnittlich hohen

Zahl von Einsen und Zweien, die die Taxiprüfer

vergeben konnten. „Es zeigt sich,

dass hier viele Unternehmer Zeit, Geld und

Mühen in die Pflege ihrer Fahrzeuge

gesteckt haben“, berichtet Taxi prüfer und

Marketingleiter Jürgen Dinter. Folgerichtig

musste beim Quality Check 2015 auch kein

Fahrzeug wegen auffälliger Mängel aus der

Vermittlung genommen werden.

Gleichzeitig war es IsarFunk gelungen,

aus der Fahrzeug kontrolle einen Taxi-

Event zu machen. Auf dem Gelände vor

dem ADAC Prüfzentrum in der Münchner

Ridlerstraße haben sich zahlreiche Anbieter

rund ums Taxi gewerbe

zu einer kleinen Taximesse

zusammengefunden: die

Daimler AG Niederlassung

München, die Stadtwerke

München, die E.ON Gas

Mobil GmbH, DIT München

GmbH (Toyota), die MAHAG

und der TVM, der Taxi Verband

München. Auch die

Taxi Times mit der Lokalredaktion

war vertreten. Die

Daimler AG Niederlassung

München versorgte die Fahrerinnen

und Fahrer mit Snacks und kalten

und warmen Getränken. Außerdem

warteten auf alle Isar Funker Geschenke

von den Spon soren – darunter eine KFZ-

Verbands tasche nach neuer DIN für jedes

Fahrzeug, ge stiftet von den Helios Kliniken

München.

Auch die Taxi Times

war beim Quality Check

vertreten.

Hier wird Wert aufs Detail gelegt.

Dass IsarFunk mit seinem

Qualitäts anspruch auf der

richtigen Spur ist, beweist

das positive Kundenfeedback.

So wurde im

„Focus Money“ Ende letzten

Jahres die IsarFunk

Taxizentrale unter 15 Mitbewerbern

auf Platz drei

gewählt – ein Erfolg, den

das IsarFunk-Qualitätsmanagement

für sich verbuchen

kann. „Der Quality

Check, der in dieser Form

in Deutschland einmalig sein dürfte, ist

ein wichtiger Baustein zum Erhalt unserer

Qualität“, erklärt Jürgen Dinter. „Wenn

aber die Qualität unserer Flotte so stimmig

ist, wie der IsarFunk Quality Check 2015

belegt, dann brauchen wir uns vor den Mitbewerbern

nicht zu verstecken.“ tb

FOTOS: IsarFunk

FOTO: IsarFunk

IsarFunk-Marketingleiter Jürgen Dinter: gelebte Qualität.

Wer ständig pauschal den mahnenden Zeigefinger

gezeigt bekommt, ist bald genervt. Vor allem, wenn

er schon sein Bestes tut. Anlass genug, sich anzuschauen,

was Taxifahrer und Unternehmer bei IsarFunk an Qualität

leisten. Der Quality Check bot eine gute Gelegenheit. Wie also

leben IsarFunker Qualität? Als Prüfer konnte ich mir mein eigenes

Bild machen.

Als das Taxi langsam ins Prüfzentrum rollt, sagt dem Prüfer

schon der erste Blick, dass es hier einer ernst meint. Steinschläge

auf der Haube? Fehlanzeige. Baumarktdellen oder Folienkratzer?

Nicht die Spur. Mit sichtlichem Stolz baut sich der selbst fahrende

Unternehmer vor seinem zwei Jahre alten Prunkstück auf und

öffnet bereitwillig alle Türen, um auf die makellose Innenausstattung

zu deuten: „Einmal jährlich spendiere ich eine professionelle

Innenreinigung – zusätzlich zur täglichen Pflege.“ Der Prüfer grinst

und setzt bereitwillig die Note Eins auf den Prüfbericht. Eigentlich

müsste es eine Eins plus sein, meint er dazu und freut sich über

das strahlende Gesicht des Unternehmers.

Darf es ein bisschen mehr sein? Als der Prüfer den nächsten

Einserkandidaten vor sich hat, lüftet der Fahrer ein kleines

Geheimnis: Sein Taxi sei doppelt foliert, um hässliche Steinschlagflecken

zu verhindern. Da ist man schon sprachlos.

Wenn es um die richtige Pflege geht, kommt man schnell ins

Gespräch. Für das Cockpit empfiehlt man mir ein Spezialmittel,

das es wie eine Speckschwarte glänzen lässt. Das hochwertige

Leder wird täglich sanft mit lauwarmem Wasser – und nur mit

Wasser! – abgewischt. Erklärter Todfeind sei der Felgenschmutz,

der in mühsamer Handarbeit entfernt werden muss. Hier freut

sich der Prüfer, eine Waschanlage in der Aschauer Straße empfehlen

zu können, die das in Sekunden automatisch erledigt.

Wie man aus Alt Neu machen kann, konnte ich an einem Taxi

sehen, dessen Folierung in treuer Pflicht erfüllung vollkommen

ermattet war. Die Haube sah aus wie ein 20 Jahre alter Linoleum-

Küchenfußboden. Dem Patienten wurde die Note Vier verabreicht

und eine umfassende Politur verordnet. Und siehe: Einige Tage

später strahlten Fahrer und blitzblankes Taxi stolz um die Wette.

Das wurde sofort mit einer Note Zwei belohnt.

Auch wenn nicht jedes IsarFunk-Taxi beim Quality Check die

Bestnote erhält – es ist einfach schön zu sehen, wie viel Mühe

Mal ehrlich, seit Uber, Mytaxi und

Co versuchen, das Taxigewerbe

aufzumischen, tönt es aus allen

Ecken: Taxi kann nur durch Qualität

überleben! Als Marketing leiter von

IsarFunk bin ich natürlich auch in

diesem Chor dabei.

sich die IsarFunker bei der Pflege ihrer Fahrzeuge geben. Noch

schöner ist es, Ihre Leistungen persönlich anerkennen zu können.

Lob macht mehr Spaß als ein mahnender Zeigefinger. jd

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16 TAXI AUGUST / 2015

17


ISARFUNK

TAXI VERBAND MÜNCHEN

Bei Kaffee und Kuchen oder Cola und

Schnittchen konnten Fahrer, Unternehmer

und Aussteller entspannt fachsimpeln.

Das Buffet sponserte die Mercedes

Niederlassung München.

VIKTUALIENMARKT

IST ERST DER ANFANG

VERKEHRSPLANUNGEN DER STADT KONTRA

FAHRVERHALTEN DER FAHRER

TAXI-EVENT STATT (NUR)


FAHRZEUG-KONTROLLE

IsarFunk organisierte zum Quality Check 2015 eine kleine Taximesse.

So wird Qualitätsmanagement zum Event. Auch für Snacks

und Getränke wurde gesorgt. Für die Fahrerinnen und Fahrer eine

willkommene Abwechslung.

Die neue

E-Klasse mit

Erdgasantrieb

ist ECO! Michele

J. Cocco legt

letzte Hand an.

Die Mercedes

Niederlassung

München sorgte

für warme und

kalte Getränke.

Branko Budic, erdgas mobil, präsentierte

die neue Erdgas-Vorteilskarte.

Die Einbahnführung am Viktualienmarkt

haben sich die Taxifahrer angeblich selbst

zuzuschreiben. Wenn am Beck-Stand kein

Platz war, dann ist man halt mal kurz einmal

rum um den Viktualienmarkt und Rindermarkt,

vielleicht hatte man ja beim

zweiten „Anflug“ mehr Glück. Durch dieses

erhebliche Verkehrs aufkommen werden

die strengen Richtlinien über

Verkehrsbewegungen in einer Fußgängerzone

nicht mehr erfüllt. Die Stadt muss

dann also Maßnahmen ergreifen, um den

Verkehr in der Fußgängerzone zu reduzieren.

So weit, so gut – oder eben nicht.

Eines von mehreren Verkehrskonzepten,

die derzeit diskutiert und geprüft werden,

sieht die komplette Sperre des

Marienplatzes für jeglichen Verkehr vor.

Weder Busse noch Fahrradfahrer noch Rikschas

noch Taxis, sondern ausschließlich

Fußgänger sollen sich hier dann bewegen

Geschäftsführender

Vorstand des Taxi

Verbandes München

TVM: Florian

Bachmann.

dürfen. Dann ist wieder eine Durchfahrt weniger vorhanden und

das Taxi verliert eine weitere Möglichkeit, sich in der Innenstadt

zu bewegen. Kunden zur und aus der Innenstadt dienstleistungsfreundlich

und mobilitäts gerecht zu befördern, wird damit weiter

erschwert.

Zurzeit wenden sich Behindertenverbände wegen flexibler

Fahrdienste vermehrt an uns und formulieren ihre Bedürfnisse.

Das Taxigewerbe steht also vor der Herausforderung, die Wünsche

der Fahrgäste mit den Vorstellungen und Ideen der Politiker zu

verbinden. Der Taxiverband bemüht sich derzeit bereits, dringend

notwendige Gespräche zur Einflussnahme zu führen und unsere

Anliegen weiter zu verfolgen. fb

Thomas Wöber, Geschäftsführer der gibgas

consulting München, in der neuen Mercedes

E-Klasse NGD mit Erdgas-/CNG-Antrieb.

Das Volkswagen Zentrum in der

Schleibingerstraße ist Partner des

Taxigewerbes.

Das ADAC

Prüfzentrum in

München bot

den idealen

Rahmen für

einen professionell

gestalteten

IsarFunk Quality

Check 2015.

Stets gut gelaunt: Peter Szitar, DIT

München GmbH (rechts) mit Stefan

Huber, Dispoleiter IsarFunk.

Claudia Watzin (ganz rechts), Kundenbetreuerin

bei IsarFunk, verteilt Erste-

Hilfe-Pakete der Helios Kliniken München.

FOTOS: IsarFunk (8)

FOTOS: IsarFunk (2), Florian Bachmann

Betriebs- und Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum

des BDF – Überbetrieblicher Dienst Dr. Hingerle GBR

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TAXI AUGUST / 2015

19


FLUGHAFEN

FLUGHAFEN

Münchner Airport im Aufwind: Für den Sommerflugplan

haben die Airlines rund 224 000 Flüge zu 228 Zielen

angemeldet – ein Plus von zwei Prozent.

Geht schon Anfang 2016 in

Betrieb: das Midfield-Terminal

am Terminal 2.

FLUGHAFEN

MÜNCHEN:

NEUE LINIEN –

NEUE KUNDEN

T2-SATELLIT AB APRIL 2016

Ab jetzt läuft der Countdown: Satellit für das Terminal 2 am Münchner

Flughafen soll im April 2016 eröffnet werden.

Steigende Fluggastzahlen, breiteres Angebot, zusätzliche Flugziele

und Fluggesellschaften – der Flughafen München tut alles

für sein Wachstum.

Wissenswert für Zubringer und Taxifahrer am Flughafen ist

daher, welche Fluggesellschaften neu sind auf Münchner Terrain.

Dazu gehört Atlasjet am Terminal 1C. Die türkische Fluggesellschaft

betreibt auch Zagrosjet aus der autonomen Region

Kurdis tan. Ein Neuzugang findet sich mit Borajet am Terminal 1B.

Der Carrier mit Heimat flughafen Istanbul-Atatürk zählt acht

moderne Embraer 190 zu seiner Flotte.

Neu am Terminal 1D finden sich Bulgarian Air Charter, flybe,

InterSky, Mistral Air und Transavia France. Bulgarian Air Charter

ist eine im Juni 2000 gegründete private bulgarische Charterfluggesellschaft

mit Sitz in Sofia. Die britische Gesellschaft flybe

betreibt hauptsächlich kleinere Maschinen mit Platz für 78

BVG: JA ZUR

DRITTEN

STARTBAHN

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am 15. Juli 2015

alle noch anhängigen Klagen gegen die Nichtzulassung der Revision

im Verwaltungsstreitverfahren um die dritte Start-und-Landebahn

am Münchner Flughafen zurück. „Mit den heutigen

Entscheidungen haben wir nun die Bestandskraft unserer Ausbaugenehmigung

und damit Rechtssicherheit für dieses so wichtige

Ausbauvorhaben erreicht“, erklärte der Vorsitzende der FMG-

Geschäftsführung, Dr. Michael Kerkloh. „Zehn Jahre nach dem

Projektstart hat das höchste deutsche Verwaltungsgericht damit

abschließend entschieden, dass unsere Planungen allen fachlichen

und gesetzlichen Anforderungen standhalten.“ Durch die Entscheidungen

des Bundesverwaltungsgerichtes werden die Luftverkehrsprognose

und der Ausbaubedarf für den Flughafen München

bestätigt.

bis 118 Passagiere – davon aber 69 Stück! InterSky ist eine

Regional fluggesellschaft mit Sitz in Bregenz. Neben München

werden von ihr Ziele wie Graz, Salzburg und Zürich, aber auch

Berlin-Tegel, Düsseldorf und Hamburg angeflogen. Mistral Air

wurde vom Schauspieler Bud Spencer gegründet und gehört jetzt

der italienischen Post. Der Urlaubsflieger Transavia ist eine

60-prozentige Air-France-Tochter und hat seine Basis auf dem

Pariser Flughafen Orly.

Die ägyptische Nesma Airlines ist ab sofort im Terminal 1C zu

finden. Ihre Operationsbasen liegen in den schönsten Urlaubszielen

Ägyptens. Einziger Zugang am Zentralbereich ist Kuwait

Airways. Seit Juli 2015 fliegt der durch den Golfkrieg angeschlagene

Carrier München wieder an. Eine vollständige Liste aller

Check-ins findet sich im kostenlosen Flugplan der FMG, den es an

jedem Infoschalter gibt, und auf www.munich-airport.de. tb

Für Flughafenchef Kerkloh ist mit dem Abschluss des Gerichtsverfahrens

ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur dritten

Start-und-Landebahn erreicht.

Anders als seitens der Kläger behauptet verstoßen die Planungen

nach Überzeugung des Gerichtes auch nicht gegen europäische

Naturschutzrichtlinien. Geklagt hatten der BUND

Naturschutz in Bayern und fünf Privatkläger. Nun liegt die Entscheidung

bei den drei Gesellschaftern der FMG – dem Freistaat

Bayern, dem Bund und der Stadt München.

tb

FOTOS: Flughafen München GmbH/Dr. Werner Hennies, unten: Alex Tino Friedel

FOTO: FMG/Dr. Werner Hennies

Drei Jahre und zwei Monate nach der

Grundsteinlegung für das Satellitengebäude

am Münchner Flughafen

steht jetzt das Zeitfenster für die

Eröffnung des Bauwerks fest: Im April 2016

werden Passagiere erstmals die Gelegenheit

haben, das brandneue Abfertigungs gebäude

zu nutzen. Diese Terminplanung haben die

Flughafen München GmbH (FMG) und die

Deutsche Lufthansa AG festgelegt. Der

exakte Er öffnungs termin soll Anfang kommenden

Jahres bekannt gegeben werden.

Wie schon das Terminal 2 wird der

Satellit im Rahmen eines Joint Ventures

zwischen FMG und Lufthansa im Verhältnis

60 zu 40 gemeinsam errichtet und betrieben.

Der Münchner Flughafen gewinnt

durch den Satelliten mit seinen 27 gebäudenahen

Flugzeugabstellpositionen, über die

Fluggäste direkt und ohne Bustransfer ins

Flugzeug gelangen, eine zusätzliche Kapazität

von elf Millionen Passagieren im Jahr.

„Sowohl in quantitativer als auch in qualitativer

Hinsicht wird der Satellit den Flughafen

München in eine neue Dimension

führen“, erklärt Flughafenchef Dr. Michael

Kerkloh. „Die hohe Aufenthalts- und Servicequalität

unseres Airports, die zuletzt

durch die Auszeichnung zum ersten europäischen

Fünf-Sterne-Flughafen dokumentiert

wurde, bleibt damit auch in Zukunft

ein entscheidender Wettbewerbsvorteil der

bayerischen Luftverkehrsdrehscheibe“, so

Kerkloh weiter.

Für Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa-Passagevorstands

Finanzen & Hub

München, ist das neue Passagiergebäude

ein Meilenstein für die weitere Entwicklung

des Premium-Drehkreuzes München: „Mit

dem Satelliten werden wir unseren Passagieren

eine optimale Infrastruktur mit

einzig artigem Ambiente anbieten. Das Terminal

2 zählt schon heute zu den besten

der Welt. Gleiches können unsere Gäste

vom Satelliten erwarten. Als Erweiterung

des Terminals 2 ist er vollständig nach den

Bedürfnissen der Lufthansa-Fluggäste ausgerichtet.“

Als erstes „Midfield-Terminal“ an

einem deutschen Flughafen verfügt der

Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum

Medex Plus GmbH – Betriebsärztlicher Dienst

Dr. med G. Kirchhoff

Alle Untersuchungen zum Ersterwerb oder zur Verlängerung von

Führerscheinen für Fahrgast- und Personenbeförderung (Taxi/Mietwagen),

Lastwagen (Klasse C) und Omnibusse (Klasse D)

Unsere

Untersuchungszeiten:

Ridlerstr. 8

80339 München

Montag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und

Mittwoch und Freitag von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr.

Telefonische Voranmeldung erspart Wartezeit.

Tel: 089 / 509 144

Fax. 089 / 506 094

Satellit über keine öffentliche Anbindung.

Die Passagiere checken im Terminal 2 ein

und fahren nach der Passagier- und Handgepäck

kontrolle mit einer unter irdischen

U-Bahn in weniger als einer Minute zum

Satelliten. Dort finden sie neben allen Service-

und Abfertigungseinrichtungen ein

umfangreiches Shopping- und Gastronomie

angebot vor. Midfield-Terminals gibt

es schon in den Flughäfen Washington-

Dulles-International, Abu Dhabi und

Dubai-World Central International. Am

Flughafen Berlin Brandenburg soll ebenfalls

ein Satellit in Betrieb genommen

werden.

Das Münchner Taxigewerbe und die

Kollegen am Münchner Flughafen werden

vom Satelliten mittelbar profitieren. Mit

der Erweiterung steigert sich die Kapazität

des Terminals 2 um ein Drittel. Das

bedeutet mehr potenzielle Taxikunden

und kürzere Wartezeiten am Standplatz.

So bietet der Ausbau des Münchner Flughafens

Wachstums chancen für die Dienstleistung

Taxi.

tb/fmg

E-Mail: info@zemba.de

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20 TAXI AUGUST / 2015

21


AUTOTEST

AUTOTEST

TECHNIK

Motor: Vier-Zylinder-Diesel

Hubraum: 1 968 cm 3

Leistung: 110 kW (150 PS)

Kraftübertragung: Sechs-Gang-DSG,

Frontantrieb

Testverbrauch: 5,9 l Diesel/ 100 km

Gewicht: leer 1 501 kg

(zulässiges Gesamtgewicht: 2 040 kg)

Einzigartig: Der neue Passat ist

bisher nur in Berlin als ausgerüstetes

Vorführ taxi unterwegs.

Höchstgeschwindigkeit: 218 km/h

Beschleunigung (0–100 km/h): 8,7 s

Kofferraumvolumen: 586 l

Garantie: 2 Jahre ab Erstzulassung

Preis inkl. Taxipaket: ca. 28 800 €

(Limousine) bzw. 29 700 € (Kombi,

jeweils netto)

BOMBARDIERT

MIT INFORMATIONEN

Volkswagen schafft es immer wieder, ein Auto zu bauen, das schlicht

aussieht. Der neue Passat hat keine Ecken, keine Kanten, stattdessen

ein einfaches Design. Mehr braucht man nicht. Oder doch?

Ein Auto, das fährt, sonst nichts. Wer

absolut nicht auffallen möchte, ist

im neuen Passat richtig, das glatte

Gegenteil von, sagen wir, einer Chevrolet

Corvette. Das einzige Manko an der

schlichten Schönheit ist die lichte Höhe.

Wenn man das Auto einen Tick höher

gebaut hätte, wäre das Einsteigen bequemer.

Sonst ist alles wie eine Oberklasse:

lang, breit, reichlich Platz, tolle Sitze, sanf-

Unser Vorführtaxi war mit Navi ausgestattet.

tes Gleiten. Ein Wohlfühlauto, das jedem

gefallen kann. Sicher sind gegenüber dem

Vorgängermodell viele Dinge verbessert

worden. Man muss schon genau hinsehen,

um die Unterschiede zu erkennen.

Vor allem dann, wenn man im Prospekt

etwas nicht mehr sieht, weil es das nicht

mehr gibt: EcoFuel und CNG. Davon hat

sich Volkswagen Pkw im neuen Modelljahr

verabschiedet. Erdgas autos gibt es nur

noch bei Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Volkswagen Pkw setzt auf konventionelle

Verbrenner. Für uns kommen Diesel mit

120 oder 150 PS infrage, jeweils mit DSG

verfügbar. Später soll noch ein Plug-in-

Hybrid mit 211 PS kommen, der bis zu

50 Kilometer rein elektrisch fahren kann.

Mit dem voll ausgestatteten Vorführ taxi

von Volkswagen Automobile (Passat TDI

BlueMotion 150 PS) habe ich knapp 6 Liter

Diesel pro 100 Kilometer verbraucht. Ein

guter Wert für ein Auto dieser Art und

Güte. Die Informationsmöglichkeiten über

die aktuellen Befindlichkeiten des Autos

und der Welt drumherum sind enorm.

Dort, wo Autos früher eine Instrumententafel

hatten, hat der Passat einen Bildschirm.

Darauf werden die Instrumente

sowie Verbrauch, Reichweite, Reifendruck

und vieles mehr abgebildet. Über der

Mittel konsole gibt es ein weiteres, größeres

Display für noch mehr Informationen

(Radio, Klima, Telefon, Apps usw.).

Zwischen dem standardmäßig angezeigten

Drehzahlmesser und dem Tachometer

kann man das Navi-Bild mitlaufen lassen.

Im Drehzahlmesser springt zusätzlich mit

jedem Gasstoß die aktuelle Verbrauchsanzeige

auf. Mir ist das alles zu viel Gewimmel.

Dass jeder Druck aufs Gaspedal einen Fingerhut

voll Sprit ins Jenseits befördert, weiß ich

auch ohne Anzeige. Ich gucke lieber auf die

Straße und achte auf den Verkehr.

FAHRGERÄUSCHE? KAUM ZU

HÖREN

Auf der einen Seite bombardiert mich das

Auto mit Informationen, auf der anderen

Seite lässt es mich vom Fahrgeschehen

kaum noch etwas spüren, ja greift sogar

ein, wenn ich vermeintlich fehlerhaft handle.

Fahrgeräusche, Motorgeräusche? Sind

kaum wahrnehmbar und gehen im Sound

der Anlage unter. Schaltstöße? Macht das

FOTOS: Wilfried Hochfeld

DSG nicht. Es beschleunigt nahezu kontinuierlich.

Die ganzen Fahr assistenten

machen das Fahren sicherer, vor allem in

Grenzsituationen, in denen sich der normale

Autofahrer nicht auskennt. Wenn

man nichts von ihnen merkt, hat man alles

richtig gemacht.

Manchmal nerven sie auch. Wenn mir

das Bremspedal unter dem Fuß weggezogen

wird, weil das Auto selbsttätig stärker

bremst, als ich es vorhatte, fühlt sich das

an wie Luft in der Bremse – unangenehm.

Wenn das Auto selbsttätig gegenlenkt, weil

ich einer Linie zu nahe gekommen bin,

fühlt sich das an wie Lenkungsspiel – auch

unangenehm.

Ich warte auf den Tag, an dem das Auto

all die Informationen über seinen Zustand

und über seine Lage im Verkehr – die es

großenteils jetzt schon hat – vollends in

selbstständiges Fahren umsetzen kann.

Dann muss ich nicht mehr auf die Straße

gucken und auf den Verkehr achten, sondern

kann mich an den vielen bunten

Gimmicks auf den Displays erfreuen.

DSG MIT FREILAUF

Nach Lesart der neuen, elektrischen Mobilität

sind Verbrenner in Autos ja zum Aussterben

verurteilt. Vorerst macht der

Diesel-Stinker im neuen Passat noch eine

ganz gute Figur. Der Verbrauch ist noch

einmal reduziert worden. Er hält auch ohne

Harnstofftank die Euro-6-Norm ein. Mit

Start-Stopp-Automatik und DSG mit Freilauf

verfügt der Passat über weitere Spareigenschaften.

Eine Zeile in der Serienausstattungs liste

hat meine Aufmerksamkeit erregt: Bremsenergie-Rückgewinnung.

Was macht der

Passat, der nachweislich nicht elektrisch

angetrieben werden kann, mit der zurückgewonnenen

Energie? Antwort aus den

Volkswagen-Informationen: „Die beim

Bremsen oder im Schubbetrieb freiwerdende

Energie wird mittels Rekuperation

vom Generator in elektrische Energie

umgewandelt. Diese wird in der Batterie

gespeichert und steht bei kommenden

Beschleunigungsvorgängen zur Verfügung.

Dann kann die Batterie elektrische Verbraucher

speisen und den Motor vom

Antrieb des Generators entlasten.“

Der neue Passat mit seiner aussterbenden

Technik setzt der neuen, elektrischen Mobilität

in Sachen Wirtschaftlichkeit ganz schön

zu. Knapp 6 Liter Diesel pro 100 Kilometer

und kein elektrischer Aufpreis gegen knapp

6 Liter Super pro 100 Kilometer – die ein

moderner Hybrid auch gerne schluckt – plus

elektrischer Aufpreis, da muss ein scharf

kalkulierender Taxiunternehmer schon den

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Der neue Volkswagen Passat ist schön

und fährt schön. Wieweit der nun schöner

ist und schöner fährt als andere Luxuslimou

sinen anderer Hersteller, ist

Geschmackssache und ein Rechenmodell

mit vielen Parametern. Den Passat TDI Blue-

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gibt es ab 27500 Euro (Netto-Listenpreis).

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Sollten sich wie erhofft auch in München

der Taxitarif erhöhen, dann bleiben

ja vielleicht ein paar Euro übrig, um unsere

Fahrgäste mit solch einem schönen Auto

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22 TAXI AUGUST / 2015

23


POLITIK

TAXLERTIPP

DIE NEUE

MOBILITÄT

Die Landtagsfraktion der Freien

Wähler sieht das Ziel der

Bundesregierung von einer

Million Elektroautos auf

deutschen Straßen bis 2020

kritisch und diskutierte am

13. Juni 2015 vor über

200 Gästen die Frage: „Strom,

Wasserstoff oder Gas – Was

tankt das Auto von morgen?“

Moderator Michael Piazolo von den Freien Wählern bei der

Podiumsdiskussion mit Matthias Klietz, BMW Forschung und Technik

GmbH, und Wolfgang Schmid, Audi AG (von links nach rechts).

Begehrte Objekte bei den Freien Wählern im Nordhof

des Bayerischen Landtags: Tesla Model S und BMW i8 (vorne).

Bis 2014 wurden in Deutschland nur 8 522 Elektroautos

zugelassen. Von einem Durchbruch der E-Mobilität kann

bisher nicht gesprochen werden. Unter blauem Himmel –

für Essen und Trinken war gesorgt – sollte deshalb der Wett bewerb

unterschiedlicher Antriebskonzepte besprochen werden. Ein gutes

Dutzend alternativ angetriebener Fahrzeuge – vom Elektromotorrad

Johammer bis zum Tesla Model S und dem BMW i8 –

gab es rund um die Podiumsdiskussion der Freien Wähler,

geleitet von Michael Piazolo, im Nordhof des Bayerischen Landtags

zu sehen. Neben Thorsten Glauber von den Freien Wählern folgten

Vertreter von Tesla, BMW und Audi sowie der Präsident des

Bundes verbands eMobilität e. V. der Einladung.

„Der Verbrenner wird uns noch weit bis ins nächste Jahrzehnt

begleiten, auch wenn der Anteil der Elektrifizierung stetig zunehmen

wird“, sagt Wolfgang Schmid von Audi. Thorsten Glauber

kritisiert nicht nur die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge in

Bayern, „die Industrie kann sich nicht mal auf einheitliche Stecker

festlegen“. Für Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbands eMobilität,

wäre das Problem der Lade infra struktur „relativ simpel zu lösen.

Es gibt flexible Ladeboxen. 15 Millionen Euro wurden für die

Ladeachse Leipzig–München investiert und man fragt sich: Wo

wurde dieses Geld verbraten?“ Was läuft falsch? Kurt Sigl, der

sich mehr Fortschritt bei der E-Mobilität wünscht, kritisiert, dass

im Rahmen der Zielsetzung der Regierung die Nationale Plattform

Elektro mobilität gegründet wurde, die ehrenamtlich von drei ehemaligen

Bossen aus Wirtschaft, Politik und Gewerkschaft betrieben

wird. „Und das funktioniert nicht, die Arbeitskreise sind

gescheitert, die Infrastruktur hinkt hinterher.“

Für die Vertreter der Hersteller besteht ein ausreichendes

Angebot an E-Fahrzeugen, der „Pull im Markt“ müsse aber noch

generiert werden. Bis jetzt sind etwa 85 Prozent der elektrifizierten

Fahrzeuge gewerblich. Ein Elektrofahrzeug ist im Vergleich

zum konventionellen Fahrzeug deutlich teurer, das kann man nur

„sehr schwer einfahren“. Einig war man sich, dass die Anschaffungskosten

für E-Fahrzeuge sinken müssen, was auch über eine

größere Stückzahl geschehen könnte. Anreize durch die Politik

sollten durch verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten, eine

geringere Mehrwertsteuer und eine bessere, kostenfreie Ladeinfra

struktur ermöglicht werden.

Nachdem sich die Podiumsdiskussion nur um Elektrofahr zeuge

drehte, kamen alternative Antriebe erst gegen Ende durch Beiträge

aus dem Publikum in die Diskussion. So wurde bemängelt, dass

Betriebe erst ab einer gewissen Größe Förderungen durch die

Politik erhalten, der Fokus auf Lithium-Batterien – wegen beschränkter

Verfügbarkeit von Lithium – kritisiert sowie Antriebsmöglichkeiten

durch Wasserstoff und nachhaltig erzeugbares Erdgas

(Biomethan) von Politik und Wirtschaft gefordert.

fo

FOTOS: Florian Osrainik

FOTO: Andreas Breunig

TILMANS

BIERE

Braukunst zurück daheim.

Ein echter Münchner

Geheimtipp! Natürlich für

nach der Taxischicht.

Wie konnte das geschehen? Es muss mit der sprichwörtlichen

Laptop-und-Lederhosen-Ignoranz, der

Mia-san-mia-Arroganz zu tun haben, dass es in der

Welthauptstadt des Bieres schleichend und unversehens kein

gutes Bier mehr gab. Münchener Traditionsbrauereien – ja, Pfeifendeckel!

Fast ausnahmslos in der Hand internationaler Multis,

denen es einerlei ist, wenn sie heute bayerisches Helles abfüllen

und morgen ein bierhaltiges Erfrischungsgetränk von „Brech’s“.

Wieso hat sich niemand gegen die McDonaldisierung eines Kulturguts

gewehrt? Ach ja, Kostendruck, Gewinnmaximierung … Aber

warum haben wir die Bavaria nicht gleich mit verkauft? Dann

müssten wir uns nicht so schämen, wenn sie vorwurfsvoll auf die

Theresienwiese herabschaut.

Ausgerechnet aus Amerika kam die Rückbesinnung auf handwerkliche

Tugenden. Dort entsann man sich vergessener Hopfensorten

und entwickelte neue Aromazüchtungen. Mittlerweile

kommt ein Viertel des weltweit geernteten Hopfens aus Nordamerika.

Davon ließ sich auch Tilman Ludwig, der in Weihenstephan

Brauwesen studiert hat, inspirieren. Aus eingangs erwähnten

Gründen unzufrieden mit dem hiesigen Bierangebot, machte er

sich 2014 als unabhängiger Brauer selbstständig und verarbeitet

in seinem Bier ebenjenen edlen amerikanischen Aromahopfen.

Seit zwei Jahren mischen auch die Hallertauer Bauern mit eigenen

Züchtungen im Weltmarkt der „flavor hops“ mit, was

eindrucks voll den Stellenwert belegt, den sogenannte Craft-Biere

inzwischen auch in Deutschland besitzen. Die Brauereilandschaft

befindet sich in einem gewaltigen Umbruch.

Deshalb geht es an dieser Stelle ausnahmsweise nicht um eine

Sehenswürdigkeit, sondern um die Renaissance der Braukunst

in ganz Bayern und eben auch mitten in der Biermetropole, in

Obergiesing bei Tilmans Biere. Attraktionen stehen natürlich

trotzdem im Mittelpunkt: olfaktorische und gustatorische. Der

junge Braumeister Tilman Ludwig bezeichnet sich selbst als

„Gypsy-Brauer“, weil er Chargen seines Hellen und Brown Ale in

verschiedenen Brauereien wie etwa dem Gut Forsting braut. In

immer mehr Märkten und Wirtshäusern findet sich sein schlicht

„Das Helle“ betitelte Bier mit dem künstlerischen Etikett im Angebot.

Und das sollte man sich wahrlich nicht entgehen lassen. Es

schmeckt herrlich! Tief bernsteinfarben schäumt es ins Glas und

entwickelt eine fruchtig-herbe Blume. Die Geschmacksnoten des

ersten Schlucks explodieren am Gaumen vollmundig in tausend

Zwischentöne. Zur herben Bitterkeit gesellen sich malzige Süße

und ätherische Fruchtaromen auf herb-trockener Hopfenbasis.

Für die nahe Zukunft stellt Tilman Ludwig ein Dunkles sowie ein

Weißbier in Aussicht. Gewisse Teile der Redaktion platzen schon

fast vor Neugier.

hh

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braut Bier.

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24 TAXI AUGUST / 2015

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TAXI IN DEN MEDIEN

HUNDE FAHREN KOSTENLOS –

DIE GESCHICHTE

EINER FALSCHMELDUNG

Hunde im Taxi

ein kompliziertes

Thema.

FOTO: pixelio.de/Günter Havlena

Diese Aussage in mehreren Zeitungen

überraschte doch sehr: Hunde

fahren kostenlos im Taxi, hieß es

da. So schrieb die Münchner „tz“: „Ein Hund

ist – rechtlich gesehen – ein Gegenstand.

Deshalb gilt für den Vierbeiner und andere

Kleintiere die gleiche Beförderungs pflicht

wie für den Fahrgast. Hunde müssen demnach

vom Taxifahrer ohne Aufpreis mitgenommen

werden. Weigert er sich, kann der

Taxler sogar zu einem Bußgeld von mehreren

Hundert Euro verdonnert werden.“ In

anderen Zeitungen und Internetdiensten

erschienen ähnliche Darstellungen. Immer

mit der Aussage: Tiere sind juristisch eine

Sache, Sachen eines Fahrgastes müssen

kostenlos befördert werden, also müssen

Hunde kostenlos befördert werden. Sonst

droht Strafe.

Auslöser dieser Falschmeldungsflut

war eine Internetagentur, die vornehmlich

Automedien mit Nachrichten und Pressemeldungen

beliefert. Diese beruft sich auf

Informationen von ARAG-Spezialis ten.

Die ARAG wiederum meint, die der Agentur

zur Verfügung gestellten Informationen

seien sachlich falsch interpretiert

worden. Da weder die Agentur noch die

ARAG sich ver pflich tet sahen, einen

Widerruf zu veröffentlichen, blieb Taxi

Times nichts anderes übrig, als alle

Redaktionen direkt anzumailen und den

Sachverhalt aufzu klären. Auf Rechtsindex.de

ist seit Kurzem zu lesen: „Hunde

und Kleintiere müssen unentgeltlich

befördert werden, sofern die örtlichen

Taxitarifverordnungen keine gesonderte

Zuschlagsregelungen für Gepäckstücke

und Tiere enthalten. Deutschlandweit gibt

es rund 800 Taxi tarife, die in den jeweiligen

Städten und Gemeinden in der

Taxitarif ordnung geregelt sind, teilt der

Verlag taxi-times.com mit. Einige dieser

Tarife sehen auch einen Zuschlag für

Gepäckstücke vor. In München beispielsweise

darf pro Gepäckstück 60 Cent verlangt

werden. Somit gilt dieser Zuschlag

auch für Hunde.“

Ausführlicher beschreibt es Motor-

Exclusive.de unter der Überschrift „Hunde

fahren nicht überall kostenlos Taxi“: „Taxifahrer

müssen Hunde ihrer Fahrgäste nicht

generell kostenlos transportieren, wie kürzlich

fälschlicherweise behauptet wurde. Die

Regelungen hierzu unterscheiden sich

regional. In einigen Städten wie etwa München

fallen für Haustiere wie Gepäckstücke

Kosten an. Für Taxifahrten gelten laut der

Taxi Times das Personenbeförderungsgesetz

(PBefG) und der Tarif der jeweiligen

Gemeinde. Im dortigen Taxi-Taif ist ein

Zuschlag von 60 Cent pro Tier und/oder

Transportgefäß fällig.“

Und weiter: „Ein Taxifahrer dürfe einen

Hund von der Beförderung ausschließen,

wenn er nach PBefG eine Betriebsgefahr

darstellt. Das sei dann gegeben, wenn von

dem Hund eine Gefahr ausgeht, zum Beispiel

bei einem Kampfhund ohne Maulkorb.

Oder der Hund ist so verschmutzt, dass

nach dem Transport ein regulärer Betrieb

ohne vorherige Reinigungs aktion nicht

möglich ist.“ In der Bildunterschrift heißt

es dazu noch: „So bitte nicht losfahren: Fahren

Hunde im Kofferraum eines Kombis

mit, muss dieser mit einem Netz oder Gitter

vom Fahrgastraum abgetrennt sein.“ Taxi

Times begrüßt die journalistische Sorgfalt

des Kollegen Thomas Schneider von Motor-

Exclusive.de und aller anderen Redakteure,

die sich bemüht haben, den falsch dargestellten

Sachverhalt richtigzustellen. Die

Münchner „tz“ bleibt bis heute bei ihrer

falschen Darstellung.

tb

IMPRESSUM

Verlag

taxi-times Verlags GmbH,

Frankfurter Ring 193 a

80807 München, Deutschland

Telefon: +49 (0) 89 / 215 48 30 70

Fax: +49 (0) 89 / 215 48 30 79

E-Mail: info@taxi-times.com

Internet: www.taxi-times.com

Geschäftsführung: Jürgen Hartmann

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Handelsregister: Amtsgericht München

HRB 209524

Chefredaktion und V.i.S.d.P.

Tom Buntrock (tb)

tt-muenchen@taxi-times.com

Redaktion

Robert Biegert (rb), Helmut Hack (hh),

Florian Osrainik (fo)

Mitarbeiter dieser Ausgabe

Florian Bachmann (fb), Jürgen Dinter (jd),

Wilfried Hochfeld (wh)

Grafik & Produktion

Lotte Buchholz (verantwortlich),

Daniella Heil, Alan Peacock, Mareike Walter

Raufeld Medien GmbH,

Paul-Lincke-Ufer 42/43, 10999 Berlin

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Anzeigenleitung, Online-Verkauf

und Vertrieb

Elke Gersdorf, e.gersdorf@taxi-times.com

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Druck

Chroma Druckerei, Przemysłowa 5,

68-200 Żary, Polen

Erscheinungsweise 6 x pro Jahr

Heftpreis 3,50 €

Veröffentlichung gemäß § 8 Abs. 3 des

Gesetzes über die Presse vom 1.4.2000:

Gesellschafter der taxi-times Verlags GmbH,

München ist Jürgen Hartmann 100 %

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