DorfStadt 15-2016

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 15/16 · vom 3. November 2016 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

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Beilage in der Teilauflage

Sülldorf-Iserbrook!

Vom BV-Abgeordneten

zum Bürgermeister

Hat sich in Osdorf und im Bezirk Altona Sympathien erworben: Claudius von Rüden

Mit einem Rekordergebnis

von fast einem Dreiviertel

aller Stimmen gewann

Claudius von Rüden die

Bürgermeisterwahl Anfang

September in Halstenbek. Damit

hatte der Vollblut-Kommunalpolitiker

aus Osdorf selbst

nicht gerechnet. Vor dem Wahlkampf

war ihm schon von der

OSDORF

eigenen Partei dort die 100-prozentige

Unterstützung zugesagt

worden. Vielleicht liegt es auch

daran, dass sich der Kandidat

und seine Familie von Anfang

an in Halstenbek wohl fühlten?

Am 1. Februar 2017 jedenfalls

wird er sein Amt in Halstenbek

antreten. Bereits zum Ende dieses

Jahres legt er sein Amt als

Welche Chancen und Herausforderungen

bietet „Industrie

4.0“, die vierte, digitale, industrielle

Revolution für die Hamburger

Wirtschaft und den

Hamburger Hafen? Welche

Chancen und Handlungsbedarfe

ergeben sich aus den

längst begonnenen Veränderungen?

Sinkende Umsatzzahlen

im Hamburger Hafen, eine

schwächelnde Konjunktur in

China und der gesamten Weltwirtschaft

machen der Hamburger

Wirtschaft durchaus zu

schaffen. Welche politischen

Foto: PR

SPD-Bezirkspolitiker in der Bezirksversammlung

(BV) Altona

nieder, als Vorsitzender der SPD

Osdorf ist er bereits zurückgetreten.

Nachfolger wird sein

bisheriger Stellvertreter Oliver

Schmidt, Rechtsanwalt aus Osdorf.

In der Bezirksversammlung

ist er bereits im Jugendhilfeausschuss

aktiv. Seite 7

Chance: Industrie 4.0

Karien Prien lädt zum Wirtschaftsgipfel | PR

Handlungskonzepte sind nötig

um den Standort Hamburg in

der Weltwirtschaft weiterhin

zukunftsfähig und wettbewerbsfähig

zu halten und zur

„Smart City“ zu machen? Was

müssen Schulen, Universitäten,

Wirtschaft, Gesellschaft und

Politik jetzt miteinander auf

den Weg bringen?

Diese und andere Fragen diskutiert

Karin Prien mit Prof. Dr.

Henning Vöpel (HWWI), und

Unternehmer des Jahres, Andreas

Pfannenberg, am Montag

in der Elblounge in Blankenese.

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Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 15/2016 • 03.11.2016

ALTONA AKTUELL

Neues aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

E l b v o r o r t e

Jarowoy optimistisch zu guter Integration

Bezirksfraktionschef der Linken zu Flüchtlingswohnungen und Integration in Rissen | Markus Krohn

DorfStadt-Redakteur Wolf

Achim Wiegand Foto: privat

Moin, liebe Leser,

vor wenigen Tagen hat die Stadt

Hamburg mit der Stadt Cuxhaven

ein Abkommen über den

Rettungsdienst im Neuwerker

Watt geschlossen. Darin verpflichtet

sich unsere Freie und

Hansestadt zur Kostenbeteiligung.

Etwa, wenn Rotkreuzler

anrücken müssen, um unachtsame

Spaziergänger bei aufkommender

Flut aus dem zu

Hamburg gehörenden Schlick

zu ziehen. So weit, so gut. Und

nun kommt’s: was, wenn der

Hamburger Senat das Abkommen

jeder unserer sieben Bezirksversammlungen

zur Genehmigung

vorlegen müsste…?

Absurd. Genauso abstrus ist es,

dass die EU bei grenzüberschreitenden

Abkommen von

Voten wie der kleinen belgischen

Region Wallonien abhängt.

Finde ich. – Was meinen

SIE? Bitte E-Mail an redaktion@

dorfstadt.de

Mehr Geld für

Quartierskultur

Rathaus Altona – Der Bezirk

Altona kann mit mehr Geld von

der Stadt Hamburg für die

Stadtteilkultur rechnen. Das ist

Ankündigungen des Senats zu

entnehmen. Zuvor war Rot-

Grün vom Deutschen Kulturrat

scharf gerügt worden: „Die

Hamburger Stadtteilkultur befindet

sich in einer existenzbedrohend

schwierigen Lage.“

Kultursprecher Jens P. Meyer

von der oppositionellen FDP:

„Es ist schade, dass rotgrüne

Kulturpolitik immer erst auf

massiven Druck an die Realitäten

angepasst wird.“ Welche

Mittel in Altona nun wohin

fließen ist noch unklar.

Gute Konjunktur

beim Bauverein

Mitte Altona – Der genossenschaftliche

Altonaer Spar- und

Bauverein eG (kurz: altoba)

kann sich über eine positive

wirtschaftliche Entwicklung

freuen. Im Jahresabschluss 2015

ist jetzt ein Überschuss von

rund 4,26 Mio. Euro ausgewiesen

worden (Vorjahr: 3,85 Mio.

Euro). Die Bilanzsumme beträgt

352 Mio. Euro (Vorjahr: 345

Mio. Euro). Das reicht aus, um

4% Dividende auszuschütten.

Das ermöglicht neue Projekte,

darunter 150 Wohnungen in

der Mitte Altona. Außerdem

sollen 250 Wohnungen in Osdorf

modernisiert werden. Laut

altoba-Chef Burkhard Pawils

wird das Konzept beibehalten,

„unterschiedlichen Wohnformen

unter einem Dach“ anzubieten,

etwa das Miteinander

junger Familien mit Senioren.

Und die Presslufthämmer

schweigen…

Altona Altstadt – Nach über

zehn Jahren wird die umfassende

Sanierung des Gebiets

Große Bergstraße abgeschlossen.

Nur noch die Pflasterplatten

am Ikea-Kaufhaus sind in

Arbeit, dann ist finito. Damit

wird Altona, das dort 1966 die

erste Fußgängerzone Hamburgs

errichtete, nach vielen Schmuddeljahren

wieder über eine

ansprechende Einkaufsstraße

verfügen. Das neue Pflaster aus

Rotklinker mit Graugranit und

die Straßenlampen des Typs

„City-Woody“ kennt man

schon vom Goetheplatz. Dazu

kommen noch erweiterte Außengastronomie

und nachgepflanzte

Bäume. Im kommenden

Sommer sollen sie dann

verstummen, die Geräusche der

Presslufthämmer, Bagger und

Stein-Nassschneidegeräte.

Wohnen am Kino

Othmarschen – Mit großen

Schritten wird an der Vollendung

des Neubaugebietes auf

den einstigen Brachflächen am

UCI-Kino gewerkelt. Nun soll

die letzte Lücke geschlossen

werden: auf dem Areal neben

dem Lidl-Supermarkt. Dort entstehen

178 Wohnungen in bis

zu siebengeschossigen Gebäuden.

Ein Drittel der Appartements

sind Sozialwohnungen.

Direkt daneben ist ein Studentenhaus

geplant. Insgesamt

schaffen die Investoren in dieser

Ecke Othmarschens Wohnmöglichkeiten

für bis zu 500

Menschen. Anwohner sind über

die Verdichtung nicht so glücklich:

„Es gibt viel zu wenig

Freiraum“, klagt Andy Lunkenheimer

von der Bürgerinitiative

Mitgestaltung Othmarschen.

Hamburg schafft

Ausbaubeiträge ab

Hamburg-West – Bereits im

Sommer hat der Senat einen

Gesetzesentwurf zur Änderung

des Hamburgischen Wegegesetzes

und der Einheitssätze-Verordnung

zur Abschaffung von

Ausbaubeiträgen beschlossen.

Das Verhältnis zwischen den

Einnahmen und deren Erhebungsaufwand

habe sich als

unwirtschaftlich erwiesen, hieß

es in einer Erklärung.

Bio bezirksweit beliebt

Bezirk Altona – Man kann den

Altonaern ja Vieles nachsagen,

nicht jedoch, dass sie kein

Gesundheitsbewusstsein hätten,

wie die Umfrage einer Molkerei

zeigt. Danach sind die Bewohner

unseres Bezirk hamburgweit

die eifrigsten Bio-Käufer:

44% der hier Befragten gaben

an, ausschließlich oder regelmäßig

natürlich hergestelltes

Essen zu kaufen. Deutlich abgehängt

die Tabellennächsten:

Bezirk Nord 37%, Bezirk Mitte

32%. Insgesamt fristen Bio-

Lebensmittel aber noch ein

Nischendasein. Im Jahr 2015

machten sie deutschlandweit

nur 4,4 Prozent des gesamten

Lebensmittelumsatzes aus.

Die Flüchtlingsströme sind

abgeebbt, es gibt längst andere

Themen, die durch die

Medien geistern. Dabei ist

die Frage nach einer Zukunft

der fast 1 Million Menschen,

die letztes Jahr nach Deutschland

kamen weiter ungeklärt.

Und auch Fragen zur dauerhaften

Unterbringung von anerkannten

Asylbewerbern, zum

Beispiel in Rissen. „Das Thema

wird uns noch sehr lange

beschäftigen“ ist daher die folgerichtige

Einschätzung von

Dr. Ingo Lembke (Grüne), dem

Vorsitzenden des Flüchtlingsausschusses

der Bezirksversammlung

Altona. Es gilt, die

Bürgerverträge zwischen VIN

Rissen und dem Senat umzusetzen.

Glücklicherweise müssen

die Wohnungen auf dem

Gelände am Suurheid nicht

mehr so schnell gebaut werden,

wie ursprünglich geplant. Zudem

kann der Wohnungsbau

auf dem Gelände weitgehend

im Rahmen des vorhandenen

Bebauungsplan erfolgen, „mit

wenigen Ausnahmen, die der

Bezirk im Sinne des Bürgervertrages

genehmigen wird“, so der

Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion,

Robert Jarowoy gegenüber

der DorfStadt-Zeitung.

Strittig ist noch, wie der Quartiersbeirat

zusammengesetzt

wird, der über die Planungen

und Integrationsbemühungen

am Suurheid wachen soll. Zunächst

gibt es eine Zwischenlösung,

sodass die Pläne des

Bezirks und des Senats laufend

geprüft werden können. In diesem

Schritt besteht ein Über-

RISSEN

gangs-Gremium aus dem Vorsitzenden

des Sonderausschusses

Flüchtlinge und Vertretern

der VIN Rissen. Parallel dazu

diskutieren Vertreter

verschiedener Institutionen

im Stadtteil die

Zusammensetzung eines

wirksamen Stadtteilbeirates,

der in

Zusammenarbeit mit

dem neuen Stadtteilmanager

Martin Gorecki,

einem Geograph

aus Berlin, für

die Integration der

Flüchtlinge in dem

neuen Wohnquartier

neben dem Asklepios

Westklinikum sorgen

soll. Mitte November wird

Gorecki den Rissenern vorgestellt.

15,9%

Im Interview mit der DorfStadt-

Zeitung wirbt Jarowoy für die

vorbildliche Arbeit der VIN

Rissen. „Viele haben der VIN ja

Bio-Käsehändler und Krimiautor Robert Jarowoy

vor dem Fraktionsbüro der Linksfraktion

AfD-Nähe oder gar rechtsradikale

Stimmung vorgeworfen.

Das kann ich dort aber überhaupt

nicht finden“, erklärt der

Bezirkspolitiker. Er freut sich

auf die konstruktive Zusammenarbeit

bei der Integration

20,6%

16,8%

20,1%

18,6%

38%

Anteil Migranten in den Elbvororten

von neuen Bürgern in Rissen:

„Diejenigen, die nach Rissen

ziehen, haben ja eine spezifische

Bleibeperspektive. Diese

Menschen, meist Familien,

wollen sich ja integrieren.

Wenn wir ein

entsprechendes Angebot

schaffen, ist die Integration

dieser Menschen

kein Problem.“ Im Nachbardorf

„Sieversstücken“,

erzählt er, sei das schon

ganz gut gelungen:

Durch die Zusammenarbeit

mit dem „Runden

Tisch Blankenese“ oder

den dort ebenfalls lebenden

Obdachlosen, die als

neue Herausforderung

den Deutschunterricht für sich

entdeckt hätten – ganz ohne

bürokratische Hürden. Wie sich

die Bevölkerung der Elbvororte

zusammensetzt und wo bis

2015 die meisten Migranten

lebten, können Sie in der Grafik

hier sehen:

Foto: Krohn

Bahrenfeld Gr. Flottbek Othmarschen Osdorf Nienstedten Blankenese Iserbrook Sülldorf Rissen

Bevölkerung gesamt 29.599 10.913 14.672 26.507 7.228 13.199 11.244 9.043 15.145

davon Kinder u. 18 J. 4.695 2.269 2.874 5.276 1.482 2.435 2.000 1.698 2.726

in % 15,9% 20,8% 19,6% 19,9% 20,5% 18,3% 17,8% 18,8% 18%

davon Migranten 9.629 2.353 3.386 9.891 1.345 2.242 2.262 1.857 2.412

in % 33% 21,6% 23,1% 38% 18,6% 16,8% 20,1% 20,6% 15,9%

davon Kinder u. 18 J. 2.106 631 931 2.820 369 592 636 429 683

in % 45,9% 27,8% 32,4% 54,6% 24,9% 24,3% 31,7% 25,3% 25%

Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein – Stand: 2015

21,6%

33%

23,1%

Basisdaten © OpenStreetMap-Mitwirkende | Kartografie © grebemaps.de


E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 15/2016 • 03.11.2016 • 3

»Wenn’s runter geht, dann geht’s hoch«

Benzinpreis-Jo-Jo verunsichert Autofahrer auch in den Elbvororten | Wolf Achim Wiegand

Das kann doch wohl nicht

wahr sein, denkt mancher

Autofahrer beim Blick auf

die Preise der Tankstellen.

Kostete der Liter Benzin am

Vorabend auf der Heimfahrt

vom Büro noch 1,26

EUR, steht er morgens auf dem

Weg zur Arbeit bereits bei 1,33

EUR pro Liter. „Das ist wie bei

einem Jo-Jo“, schimpft Pendler

Peter W. (38), „ein ewiges Auf

und Ab!“

Der Unmut ist berechtigt. Tatsächlich

gab es seit Jahresbeginn

an den Zapfsäulen viele

Hochs und Tiefs. Und das bisweilen

innerhalb weniger Stunden.

Nach Angaben von Verbraucherdiensten

sind bei einzelnen

Tankstellen Preisschwankungen

von bis zu 19

Cent pro Liter am Tag verzeichnet

worden. Eine verlässliche

Tankkostenkalkulation ist in

Firmen mit Autoflotten ebenso

schwierig geworden, wie beim

privaten Kraftfahrer.

Lassen sich die Fahrzeuglenker

von dem Auf und Ab beeindrucken?

Eine Stichprobe der

DorfStadt-Zeitung bei Pächtern

im Verbreitungsgebiet ergibt

dazu keine eindeutige Aussage.

Was damit zusammenhängt,

dass Tankstellenbetreiber kein

belastbares Zahlenmaterial an

der Hand haben, weil die Preise

von den Konzernzentralen

ferngelenkt werden.

Davoud Ghanbari, Betreiber

der Jet-Tankstelle an der Osdorfer

Landstraße 170, beobachtet

dennoch: „Wenn’s runtergeht,

dann geht’s hoch.“ Soll

heißen: sobald der Preis an den

vorgeschriebenen Anzeigetafeln

umspringt, fährt mehr oder

weniger Kundschaft vor. „Da

die Preise sekundenschnell

wechseln, kann es sein, dass

der nächste Kunde an der Kasse

einen anderen Betrag auf dem

Zettel hat, als der vorige in der

ELBVORORTE

Warteschlange.“

Es gibt übrigens auch freudige

Nachrichten von der Tankfront.

So war es dieses Jahr in den

Sommerferien anders, als in

Vorjahren. Konzerne nutzen

nämlich den Umstand, dass die

Urlauberkarawanen betankt

werden müssen – immerhin

macht sich fast jeder zweite

Deutsche mit dem Auto auf in

die Ferien. Dieses Jahr war es

deutschlandweit anders: „Trotz

der Sommerferien sind die

Preise für Super E10 und Diesel

im Schnitt um jeweils rund

einen Cent gefallen“, meldet das

Internetportal clever-tanken.de.

Grund: Uneinigkeit bei der

OPEC, dem kartellartigen

Bündnis der erdölproduzierenden

Länder.

Momentan zeigt die Preistendenz

wieder nach oben. Ursache

ist nicht, dass der

schwarze Rohstoff in arabischen

Wüsten oder auf dem

Grund der Nordsee an sich

knapper wird, sondern reine

Spekulation. Sobald Händler

einen kriegerischen Konflikt in

Fördergebieten und damit Verknappung

fürchten, steigt der

Preis. Naturkatastrophen sind

ein weiterer Faktor, der Tankstellenpreise

treibt, etwa kürzlich

in Kanada, wo Waldbrände

die Ölproduktion aus Schiefersand

bremsten. Weiterer Faktor:

der Wert des US-Dollars gegenüber

dem Euro, da der Ölhandel

in amerikanischer Währung

abgewickelt wird. „Wertverlust

des Euros gegenüber dem Dollar

hebt die Preise“, weiß der

ADAC.

Die Betreiber der 14.500 deutschen

Tankstellen sind das letzte

Glied in der Öl-Wertschöpfungskette.

Den Preis können

sie nicht beeinflussen. Bei manchen

deckt der diktierte harte

Wettbewerb gerade noch die

Kosten. Den Unmut der Autofahrer

ziehen sich die Tankstellenbesitzer

trotzdem zu:

„Klar, mancher lässt uns spüren,

dass er sauer ist,“ berichtet

der Pächter einer Esso-Tankstelle

in Rissen, „dagegen hilft

nur Weglächeln.“ Nur bei Benzinklau

hört die Freundlichkeit

auf – in 2015 wurden in

Deutschland fast 80.000 Fälle

gemeldet. Und die Täter werden

raffinierter: Kapuzen, Baseballcaps

im Gesicht und überklebte

Nummernschilder überlisten

jede Videokamera.

Die Möglichkeit, Preise naher

Unterschied zwischen Tag und Nacht: Die günstigste Zeit zum Tanken ist zwischen 18 und 20 Uhr,

fand DorfStadt-Redakteur Wolf Achim Wiegand heraus

Foto: Wiegand

Tankstellen per Smartphone-

App zu vergleichen, wird laut

DorfStadt-Recherche eher selten

genutzt. „Ich selbst tue das

auch nicht,“ gibt Ghanbari zu.

„Allgemein ist Markenbindung

recht weit verbreitet – ein paar

Cents rauf oder runter ändern

bei vielen Autofahrern nicht die

Gewohnheit.“

Zum Schluss ein Tipp vom

freundlichen Servicemann einer

Shell-Tankstelle in Blankenese:

„Tanken Sie abends zwischen

18 bis 20 Uhr, dann ist

es meistens am günstigsten.“

Wohl, weil die Nation den

Fernsehabend einläutet und

nicht so viel unterwegs ist.

Aber Vorsicht! Wer zu spät zum

Tanken kommt, den bestraft die

Preissäule, warnt die Markttransparenzstelle

des Bundeskartellamts:

„Am teuersten ist

Tanken in den Nachtstunden

zwischen 23 und 5 Uhr morgens.“

Eine Erklärung: nachts

sind viele Berufsfahrer unterwegs,

die sich den Sprit auf

Firmenkosten oder per Tankkarte

holen, koste es, was es

wolle. – Was für Erfahrungen

haben SIE beim Tanken gemacht?

E-Mail: redaktion@dorfstadt.de

Feuer im Stadtzentrum

Aufgrund eines Feuers musste

vor kurzem das Stadtzentrum

Schenefeld kurzfristig evakuiert

werden. In einem Stand auf

dem Marktplatz war in einem

Elektroverteilerkasten unterhalb

einer Fritteuse Feuer ausgebrochen,

wodurch es zu einer

starken Rauchentwicklung kam.

Dank tatkräftiger Helfer und

der Schenefelder Feuerwehr

konnte der Brand schnell

gelöscht und der Rauch entlüftet

werden und niemand kam

zu Schaden.

Einsatz für Hunde

im Bezirk Altona

Vor kurzem hatten Hundehalter

im Altonaer Rathaus gemeinsam

mit Politikern und der Verwaltung

ein konfliktfreies Flächenkonzept

für Hunde in

Altona beraten. Zur Präsentation

der Ergebnisse sind alle

Hundebesitzer sowie alle interessierten

Bürger eingeladen.

Die Abteilung Stadtgrün des Bezirksamts

präsentiert einen

Entwurf für ein Flächenkonzept

am 3. November von 18–21 Uhr

im Kollegiensaal des Altonaer

Rathauses.

altonale Kunstherbst

Rund 50 regionale und internationale

Künstler zeigen am

kommenden Wochenende (5.

und 6. November) im Rahmen

des altonale Kunstherbst aktuelle

Arbeiten aus den Bereichen

Maleri, Zeichnung, Druckgrafik,

Skulptur und Fotografie.

Alle Künstler sind persönlich

vor Ort und freuen sich auf

Kontakt mit dem Publikum.

Der altonale Kunstherbst findet

im alten Englandfährterminal

am Elbufer in Altona statt. Erleben

Sie den Charme der lichtdurchfluteten

Ausstellungshalle

und genießen sie auf der windgeschützten

Außenterrasse den

Blick über Hafen und Elbe.

Anschrift: Van-der-Smissen-

Straße 4 (Bus 111 und 112 bis

Fährtermial Altona). Eintritt: 6

Euro.

In der Weihnachtsbäckerei...

Der Bürgerverein Sülldorf-

Iserbrook lädt auch in diesem

Jahr alle Kinder ab 6 Jahren,

am Dienstag, den 29.11. und

Donnerstag, den 1.12.2016,

jeweils von 15 bis ca. 17 Uhr,

zum weihnachtlichen Kekse

backen in der Backstube der

Bäckerei Hansen, ein.

Die Teilnahmegebühr beträgt

7,--€/Kind, davon übernimmt

2,--€ der Bürgerverein. Die

gebackenen Kekse können natürlich

mit nach Hause genommen

werden. (Zum Selbernaschen

oder als Weihnachtsgeschenk?)

Da die Teilnehmerzahl begrenzt

ist bitten wir um Anmeldung

bis zum 15.11.2016 unter 0177-

870 82 82 oder info@bv-suelldorf-iserbrook.de.

Osdorfer Landstraße

ohne Busbuchten?

Der AfD-Bezirksabgeordnete

Uwe Batenhorst kritisiert die

Hamburger Verkehrsbehörde,

die eine umfangreiche Sanierung

der Osdorfer Landstraße

auf Höhe des Groß Flottbeker

Marktes plant. Dabei sollen die

Busbuchten auf beiden Seiten

der Landstraße wegfallen. Für

Batenhorst völlig unnötig.

„Durch den Wegfall der Busbuchten

wird jeder Halt eines

Busses den nachfolgenden Verkehr

blockieren.“ Er versteht die

Planungen nicht: „Es ist ausreichend

Platz für wartende Fahrgäste

und Radwege vorhanden.“

Klimatag in Blankenese

Am 11. November veranstaltet

das Zukunftsforum Blankenese

den inzwischen 4. Blankeneser

Schülerkongress unter dem

Motto „Klimawandel & CO2:

Wie packen wir es selbst an?“

An dem Kongress nehmen über

100 Schüler teil. Die Schüler

diskutieren Ideen und Forderungen,

die die Jugendlichen

zuvor gemeinsam im Unterricht

entwickelt haben.

Pröpste unterwegs

Aktion zum Reformationstag im Kirchenkreis | Konrad Matzen

ELBVORORTE

Thomas Drope, Dr. Karl-Heinrich Melzer und Frie Bräsen bei

einer Probefahrt vor der St. Trinitatis-Kirche Foto: Wallocha/Kirchenkreis HHSH

Am Reformationstag, letzten

Montag, machten sich

die drei Pröpste des Ev.-

Luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein

per

Lastenfahrrad auf den Weg,

um die neuen revidierten

Lutherbibeln in die Kirchengemeinden

zu bringen – für jede

Predigtstätte gab es eine neue

Altarbibel.

„Das Wort Gottes ist die

Grundlage unseres Glaubens.

Es ist 32 Jahre her, dass die

Lutherbibel neu übersetzt wurde.

Die Gelegenheit, diese neue

Bibelübersetzung in die Hände

der Menschen zu legen, wollen

wir uns nicht entgehen lassen –

nicht nur symbolisch, sondern

ganz direkt!“, so Propst Dr.

Karl-Heinrich Melzer.

Propst Thomas Drope sagt dazu:

„Die deutsche Sprache ist

durch Luthers Übersetzungskunst

bis heute geprägt. Wenn

es heute noch sprichwörtlich

heißt, jemand solle ‚sein Licht

nicht unter den Scheffel stellen’,

dann bedient er sich bei

Luther. Die revidierte Lutherbibel

ist das Basisglaubensbuch

unserer Kirche und ein Dokument

der Schönheit unserer

Sprache. Die revidierte Bibelausgabe,

die wir an die Gemeinden

verteilen, soll darum

vielen Menschen Freude und

Halt vermitteln.“

Die Bibeln sind schwer – jede

wiegt 2,7 Kilogramm. Jeder

Propst fährt eine Strecke von

zwischen 60 und 90 Kilometern.

Um die Strecke und das

Gewicht zu schaffen, fahren sie

mit E-Bikes. Propst Frie Bräsen

(Blankenese) sagt: „Wir bekommen

sehr viele positive Rückmeldungen.

Fast alle Kirchengemeinden

machen mit und

freuen sich, dass wir kommen.

Die warten richtig auf die

Bibeln – und das beflügelt uns

wirklich! Die Aktion macht

richtig Spaß!“

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Das Gehirn hört mit!

Aber was machen dann die

Ohren? Natürlich müssen

diese erst einmal die angebotenen

Klänge unserer

Umgebung aufnehmen und

an das Gehirn weitergeben.

Aber erst das Gehirn verarbeitet

die akustischen Signale

in „Verstehen“. Auch auf dem

61. Internationalen Hörgeräteakustiker-Kongress

in Hannover

war dieses Thema an den

Messeständen allgegenwärtig.

Das erklärte Ziel der Branche:

Das Gehirn entlasten und somit

das Verstehen erleichtern.

Immer auf der Suche nach der

besten Technik für ihre Kunden

waren natürlich auch M. Dornis

und M. Behr von Hörgeräte

Dornis auf der Messe unterwegs

und haben nach wegweisenden

Neuheiten Ausschau gehalten.

Eindeutiger Favorit: das Hörsystem

„OPN“ von Oticon. Besser

als je zuvor schafft es dieses

Hörgerät, das Verstehen im

Gehirn zu aktivieren. Mehr als

15 Jahre forschte das Unternehmen

in diesem Bereich. Das

Ergebnis ist wirklich beeindruckend.

OPN arbeitet mit

ELBVORORTE

einer revolutionären Anpass-

Strategie, die es dem Hörgeräte-Träger

ermöglicht, sich in

der gesamten 360°-Umgebung

zu orientieren und sich auf die

wichtigen Signale zu konzentrieren.

Das funktioniert sogar

in geräuschvollen Umgebungen,

wie z.B. im Café oder auf

einer Familienfeier. In den

ersten Anpassungen bei Hörgeräte

Dornis hat sich die

Extraklasse der neuen OPN-

Hörgeräte bereits herausgestellt.

Sind Sie neugierig geworden?

Dann vereinbaren Sie einfach

einen Termin zur kostenlosen

Ausprobe dieser Weltneuheit.

Das Team von Hörgeräte

Dornis berät Sie gerne.

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4 • DorfStadt-Zeitung 15/2016 • 03.11.2016

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Wer baut denn da? Ein Überblick über die

Hamburgs Wohnungsbauprogramm und die Auswirkungen auf die Elbvororte | Markus Krohn

ELBVORORTE

Rissen: Rissenpark

Betrifft das Wohnungsbauprogramm

des Senates auch

den Hamburger Westen?

Gefühlt eher nicht. Durch

die Riesen-Baustelle an der

Osdorfer Landstraße, Ecke

Julius-Brecht-Straße mit 136

Wohneinheiten könnte man

den Eindruck gewinnen, dass

der groß angelegte Wohnungsbau

auch die Elbvororte erreicht.

Doch dringend benötigte

neue Sozialwohnungen (wie

vom Senat bevorzugt) entstehen

auch hier nicht, wie übrigens

fast nirgends in den Elbvororten.

Sozialer Wohnungsbau

ist lediglich auf dem riesengroßen

Areal an der Behringstraße

in Othmarschen sowie

im Zuge der Unterbringung

von Flüchtlingen in Rissen auf

dem Gelände des ehemaligen

Schwesternheims am Suurheid

geplant. Das Bezirksamt Altona

verweist auf weitere Bauvorhaben

am Vorhornweg oder die

neue Mitte Altona. Sprecher

Martin Roehl: „Unspezifisch

und auf längere Sicht geplant

sind Bauflächen im Zusammenhang

mit der A7-Deckelbebauung

sowie die Bebauung der

Trabrennbahn Bahrenfeld“. Das

kann allerdings noch dauern...

Und es mehren sich kritische

Stimmen, die Bauvorhaben

wegen der enormen Verdichtung

und fehlenden Rücksicht

auf die lokale Infrastruktur

ablehnen.

Auch wenn neben unantastbaren

Park- und Waldflächen in

den Elbvororten nur sehr wenige

Grundstücke zur Verfügung

stehen, gibt es zahlreiche größere

Neubauvorhaben, von

denen wir auf dieser Seite einige

exemplarisch vorstellen.

Dabei gilt auch hier, dass die

Immobilienpreise weiter steigen

und damit auch die Mieten.

Schon allein wegen der in den

Elbvororten erzielbaren hohen

Gewinne beim Verkauf von

Grundstücken bleiben die Erwerbskosten

für Eigentumswohnungen

hoch.

Deshalb ist es nicht verwunderlich,

wenn Bauherren und Vermarkter

großen Wert auf die

hochwertige Ausstattung ihrer

Bauwerke legen, denn die solventen

Interessenten, erwarten

dies in der Regel auch. Und die

Nachfrage nach solchen Wohnungen

und Häusern ist gleichbleibend

hoch.

Das Anwesen Rissenpark liegt

in direkter Nachbarschaft zum

Waldpark Marienhöhe, dem

Haus Rissen und dem Golfclub

Falkenstein. Eingebettet in den

ehrwürdigen Baumbestand entsteht

ein Ensembe, das begeistert:

Asymmetrische Achsen

geben jedem Haus seinen eigenen

Charakter und lassen individuelle

Grundrisse entstehen.

Die Gebäude gruppieren sich

um einen großzügigen Gemeinschaftsgarten.

Die Innengestaltung mit Fußbodenheizung

und Parkett

kann durch eine speziell entwickelte

Designlinie auf persönliche

Wohnwünsche abgestimmt

werden. Mit dem

Energiestandard KfW 70 sowie

einer kontrollierten Be- und

Entlüftung sind die Wohnungen

auch energetisch und klimatisch

besonders attraktiv.

Grossmann & Berger

Blankeneser Bahnhofstr. 16

Tel.: 35 08 02-209

www.rissenpark.de

Rissen: Falkenstein Living

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ab 3 Jahre

Di. 15.15 Uhr

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für Kids ab 7 Jahre

Do. 17.45 Uhr

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WOHNGESTALTUNG

IN DEN

ELBVORORTEN

Sülldorfer Landstraße 2

22589 Hamburg-Iserbrook

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Tel.: (0 40) 80 16 33

Sülldorf: Osterfeld

Direkt neben dem Golf-Club

Falkenstein entsteht ein weiteres

stilvolles Wohnensemble an

der Rissener Landstraße.

Von der Straße aus fällt der

Blick zunächst auf die modern

klassisch gestalteten beiden

Town Houeses mit großen

Fenstern. Jedes bietet vier

Wohnungen zwischen 56 und

124 Quadratmetern. Zentraler

Bau ist das so genannte Main

House, das sieben große Wohnungen

mit herrlichen Ausblicken

in die grüne Umgebung

bietet. Für Familien eignen sich

die sechs dreigeschossigen

Garden Houses auf der Südseite

des Grundstückes zum Golfplatz

gelegen mit großen Fenstern,

hellen Wohn- und ruhigen

Schlafräumen, Terrassen

und Dachterrassen. Die Fertigstellung

ist für Ende 2017

geplant.

Ahrensburger Immobilienkontor

An der Reitbahn 5

Tel.: (0 41 02) 6 95 87 57

www.falkenstein-living.de

Auf dem Osterfeld am Rande

der Feldmark entsteht das Klimamodellquartier

Sülldorf, das

kurz vor seiner Vollendung

steht. Das prämierte Konzept

mit 27 Reihenhäusern, 14 Eigentumswohnungen

und vier

exklusiven Doppelhäusern optimiert

mit dem Einsatz recycelter

Baustoffe und wegweisender

Energieversorgung den

Energieverbrauch. Die Häuser

und Eigentumswohnungen sind

in Bezug auf ihre Architektur,

Innenraumgestaltung und Ökologie

zukunftsweisend. Sie

gruppieren sich um einen Anger

wie um einen Dorfplatz. Die

vier Doppelhäuser bilden ein

eigenes geschlossenes Ensemble.

Bereits im Februar 2017

werden die ersten Familien in

ihr neues Zuhause einziehen.

Einzelne Wohnungen bzw.

Häuser sind noch zu haben.

Behrendt Gruppe

Friedensalle 271

Tel.: 38 02 19 76-0

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Iserbrook: Wientapper

Dieses Neubauprojekt im Herzen

Iserbrooks liegt in einer

Anliegerstraße in sonniger Ausrichtung.

In der Wientapperstraße

entstehen neue Wohnungen

in zwei massiven Baukörpern,

die derzeit umfangreich

saniert und um zwei Etagen

erweitert werden. 16 Neubauwohnungen

der Extraklasse

finden im 5. und 6. Obergeschoss

Platz. Luftig helle Zweibis

Vierzimmerwohnungen lokken

mit bodentiefen Fensterfronten,

großzügigen Raumaufteilungen

und modernem Wohnkomfort.

So sind die Wohnungen

mit massivem Eichenparkettfußböden

sowie Fußbodenheizung

ausgestattet. Große

Abstände zwischen den Gebäuden

und die grüne und

ruhige Lage machen das Wohnen

hier attraktiv. Fertigstellung:

spätestens Ende 2017.

Thomas Klinke Immobilien

Hamburger Straße 11

Tel.: 79 69 68-50

www.tki-hamburg.de


Neubauvorhaben in den Elbvororten

E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 15/2016 • 03.11.2016 • 5

Blankenese: Ole Hoop

Im Herzen von Blankenese, in

unmittelbarer Nachbarschaft

eleganter Villen mit gepflegten

Gärten entsteht demnächst ein

Ensemble von drei Stadtvillen.

Das hintere, besonders ruhig

gelegene Gebäude umfasst fünf

Eigentumswohnungen, in den

beiden vorderen Villen werden

Mietwohnungen entstehen. Die

Architektur der Villen orientiert

sich an den Vorzügen klassischer

Villen vereint mit einer

modernen Ausstattung. Die

Villen werden in grundsolider

Bauweise errichtet (Stein auf

Stein) und mit einer hllen Wärmedämmputzfassade

versehen.

Wie für West-Elbe üblich, werden

die Wohnungen niveauvoll

und elegant ausgestattet. Dazu

gehören u.a. Aufzug, Fußbodenheizung

mit Brennwerttechnik,

elegante Bodenbeläge und

eine Video-Gegensprechanlage.

West-Elbe

Wedeler Landstraße 38

Tel.: 82 29 05 58

www.west-elbe.de

Alt-Osdorf: Oslever Hööv

Auf dem Grundstück neben

dem Elbe Einkaufszentrum, auf

dem jahrzehntelang die Familienzirkusse

gastierten, entstehen

gerade drei Gebäude mit 55

Mietwohnungen und 77 Eigentumswohnungen,

die auf einer

gemeinsamen Tiefgarage errichtet

werden.

Das Besondere an dieser Anlage

ist der großzügige Innenhof mit

einem direkten Zugang zur

angrenzenden Parkfläche. für

die Erdgeschosswohnungen

gibt es zusätzliche kleine Gärten

entlang der Südfassade.

Sämtliche Wohnungen sind

nach Westen oder Süden orientiert,

die meisten verfügen über

eine Ausrichtung zu zwei

Gebäudeseiten. Die Auswahl ist

groß: von der kleinen Einheit

für eine bis zwei Personen bis

zum großzügigen Penthouse mit

Blick in den Park ist alles dabei.

Völckers & Cie, Tel.: 48 50 52-0

Sparda Immobilien GmbH,

Tel.: 35 74 01-2020

www.oslever-hööv.de

Offener Sonntag im Landhaus Holst:

Am 27. November (1. Advent) von 11–17 Uhr

media@dorfstadt.de

Groß Flottbek: Röbbek vier

Einst Klassenzimmer. Jetzt

klasse Zimmer. An der Röbbek,

einem ehemaligen Dorfgraben

in Groß Flottbek, entsteht rund

um die alte Dorfschule ein

Wohnensemble aus denkmalgeschützten

Gebäuden, sieben

Townhouses und vier Villen.

Das denkmalgeschützte Schulhaus

wird restauriert, das Dach

wird nach historischem Vorbild

eingedeckt, Parkettböden geschliffen

und Doppelkastenfenster

aufgearbeitet. Bei den Neubauten

wird der architektonische

Zeitgeist auf diesen Charakter

eingestimmt und mit

modernen Elementen gemischt.

Dazu gehören auch die moderne

helle Farbgebung und besondere

optische Akzente. In

der Mitte des Areals entsteht als

grüne Oase der Dorfplatz. Der

Bezug ist für Sommer 2018

geplant.

Grossmann & Berger

Blankeneser Bahnhofstr. 16

Tel.: 35 08 02-209

www.roebbekvier.de

Heilpädagogische Waldorfschule

Quellental 25 · 226o9 Hamburg

o4o/8199264o

sekretariat@raphaelschulehamburg.de

www.raphaelschulehamburg.de

Mittwoch, den o9.11.2o16

von o7.45 bis 12.3o Uhr

Wir laden ein zu einer Hospitation

im Unterricht mit

anschließender Gesprächsrunde

und einer Schulführung.

Othmarschen: Müllenhoffweg 67

Anmeldung

bis spätestens o7.11.2o16.

Othmarschen: coeur vert

Nähe der Einkaufstraße Waitzstraße/Beseler

Platz und der S-

Bahnstation Othmarschen befindet

sich dieses großzügige

Grundstück in idyllischer Lage.

Hier werden insgesamt vier

Häuser entstehen, davon zwei

Mehrfamilienhäuser mit jeweils

drei exklusiven Wohnungen

und zwei Doppelhäuser. Die

Ausstattung ist der Lage entsprechend

hochwertig. Auch

der energetische Aspekt wird

mittels neuester Technik berücksichtigt.

Dieses Projekt

steht noch ganz am Anfang.

Der Verkaufsstart hat gerade

begonnen, sodass Sie gute

Chancen haben, noch eines der

Doppelhäuser oder der Wohnungen

zu reservieren. Eine

gute Gelegenheit, eigene Ideen

bei der Planung einzubringen!

Die Fertigstellung ist für das

zweite Quartal 2018 geplant.

Maus Development GmbH

Blankeneser Hauptstr. 140

Tel.: 87 60 55 90

www.maus-development.com

Wir freuen uns

auf Ihren Besuch.

Immobilie in liebevolle Hände abzugeben?

Wir haben den Käufer für Sie!

Mit »coeur vert« entsteht in

zweiter Reihe am Klein Flottbeker

Weg mitten in Othmarschen

ein Neubau von vier

Stadthäusern und zwei Eigentumswohnungen.

Viele Familien

zieht es in diesen schönen

Elbvorort. Attraktiv ist dieses

Ensemble durch seine Kompaktheit,

die Wertstabilität verspricht.

Die Wohnungen verfügen

über 4 bis 6 Zimmer zwischen

121 und 167 Quadratmetern.

Die beiden Penthousewohnungen

bieten von den

großen Balkonen eine schöne

Aussicht auf die grüne Umgebung.

Die Formensprache des

Architekten ist insgesamt sehr

reduziert und erinnert an die

Meisterhäuser des Bauhauses in

Dessau. Durchbrochen wird

diese Gradlinigkeit durch Lärchenholzelemente

an der

Fassade.

Reinholz & Hermsdorf

Stahltwiete 16

Tel.: 47 11 26-0

www.reinholz-hermsdorf.de

Stadthaus/Reihenhaus gesucht...

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6 • DorfStadt-Zeitung 15/2016 • 03.11.2016

Leserbriefe

richten Sie bitte an: redaktion@dorfstadt.de

oder an die DorfStadt-Zeitung,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Streng korrekt

Sehr geehrter Herr Matzen,

es ist schon fast ein wenig

peinlich, wenn in der Bildunterschrift

zum o.a. Artikel

von „seinem Graffiti an der

Wand zur Volkshochschule“ die

Rede ist. Soweit ich weiß, bietet

die VHS auch Italienisch-Kurse

an, in denen man dann lernt,

dass das Wort „Graffiti“ der Plural

ist. Es muss folglich „Graffito“

heißen, wenn von einem

die Rede ist. Nichts für ungut

und freundliche Grüße.

Peter Wilberg, 22589 Sülldorf

Parken in Blankenese

Sehr geehrte Damen

und Herren,

mit Interesse habe ich den

Artikel in der Ausgabe 14/2016

über die Parkraumbewirtschaftung

gelesen, und freue mich,

dass endlich wirksamere Maßnahmen

gegen die Dauerparker

ergriffen werden.

Bisher, dass heißt seit mindestens

zwei Jahren, galt die

Blank. Bhfstr und Teile der seitlich

abgehenden Straßen als

Parkzone mit höchstens 2 Stunden

Parken und Parkscheibe.

Tagsüber war der Parkraum also

schon immer für unsere

Kunden gedacht gewesen.

Leider haben die Anwohner

und viele hier arbeitende Menschen

sich nicht daran gehalten,

mit dem Ergebnis, daß den

Blankeneser Geschäften Kunden

fern geblieben sind.

Die Folge ist: Wir Geschäftsleute

haben hoffentlich dann mehr

Umsätze und könnten dann

auch wieder investieren, wie

z.B. in eine Anzeige der DSZ.

Vielleicht profitieren auch Sie

in Zukunft davon, daß bald

eine vernünftige Parkraumbewirtschaft

hier stattfindet.

Der Wegzoll ist kein Wegzoll

und außerdem nicht überflüssig,

sondern steigert die Attraktivität

Blankeneses durch mehr

Besucher, weil diese endlich

auch einen Parkplatz finden.

Im übrigen: In Bergedorf funktioniert

dies bestens.

Mit freundlichen Grüssen

Torsten Roya

Lieber Herr Wiegand,

Ihre Forderung, dass die Politik

nun die notwendigen Mittel zur

Neugestaltung des Ortskerns

bewilligen möge, kann ich nur

unterstreichen. Seit Jahren ist

die Verwaltung sehr konstruktiv

in den Dialog mit den Bürgern

und diversen Interessenvertretungen

gegangen. Nun

liegt endlich ein abgestimmter

Entwurf vor. Das Geld ist in Aussicht

gestellt, aber nicht bewilligt.

Die Parteien sind am Zug.

Die sogenannte „Parkraumbewirtschaftung“

ist keine gestalterische

Maßnahme. Hier geht

es darum, den öffentlichen

Raum, der zum Parken zur

Verfügung steht, so zu nutzen,

dass die Läden, Praxen und

Kanzleien im Ortskern ihren

Kunden einen Parkplatz bieten

können. Die waren in der Vergangenheit

oft von Langzeitparkern

belegt. Wenn die Rechnung

- wie andernorts geschehen

- aufgeht, wird man leichter

einen Parkplatz finden, also

eher im Ort z.B. einkaufen, und

gleichzeitig wird der Verkehr abnehmen,

weil der heute häufig

Parkplatz-Suchverkehr ist.

Wünschenswert wäre noch

eine Regelung für Anwohner.

Da sind wir bisher auf taube

Ohren bei den Behörden gestoßen:

Anwohnerparkzonen

sind in Hamburg generell

nicht vorgesehen. Auch hier

lohnt es, sich einzubringen und

auf solch eine Regelung zu

drängen. Es wird sicher nicht

der Endzustand einer Park- und

Verkehrsregelung bleiben. Mitwirkung

ausdrücklich gewünscht.

Herzlich, Kai Matthiesen

1. Vors. des Zukunftsforum Blankenese

e.V.

Hervorragender Kommentar,

der es auf den Punkt bringt! Die

Parteien bedienen sich vor der

Stadtbäckerei für Ihre Infostände

an der öffentlichen Fläche

selbst. Und der Rot-Grün verhasste

Autofahrer wird aus

Blankenese gedrängt. Kurzsichtig

und ideologisch motiviert

wird hier ein Stadtteil

kaputtgemacht.

Herzliche Grüße,

Walter Scheuerl

Vergnügliche Stunden

Liebe „Zeitungs-Familie“

Krohn,

gesten waren wir – erstmals –

zu einer Aufführung im Engelsaal

am Valentinskamp. Mit

Hilfe der DorfStadt-Zeitung

hatten wir zwei Karten für eine

Vorstellung gewonnen. Wir

waren sehr begeistert über das

Musical der himmlischen Töchter.

Und natürlich durfte der im

Engelsaal wohl beliebte „Theaterteller“

nicht fehlen, damit

auch das leibliche Wohl nicht

zu kurz kam. Wir hatten zwei

sehr vergnügliche Stunden verbracht

und möchten uns herzlich

dafür bedanken!

Liebe Grüße von Roswitha

und Peter Franz

E l b v o r o r t e

Umstritten: Rugenfeld wird saniert

Nach Umbau nur noch ein Autostreifen je Richtung – zugunsten eines Radstreifens | Konrad Matzen

OSDORF

Nun ist es also soweit! Im

Einkaufsviertel von Blankenese

ist das Zeitalter der

„Parkraumbewirtschaftung“

(sorry, Behördendeutsch…)

angebrochen. Fleißige Hände

haben im Auftrage des Bezirksamtes

innerhalb weniger

Tage genau 21 Parkscheinautomaten

zwischen S-Bahnhof

und Baurs Park installiert.

Die Maßnahme ist Teil einer

umfassenden Sanierung des

Blankeneser Ortskerns. Und sie

ist umstritten. Kritiker bemängeln,

dass die Besucher von

Bahnhofstraße & Co. schon zur

Kasse gebeten werden, bevor die

Verschönerung überhaupt begonnen

hat – die Bauarbeiten

für einen ersten Abschnitt sollen

erst im kommenden Frühjahr

beginnen. Weitere Bedenken:

die Automaten ermöglichen

zwar Zahlung per Handy

(kostet zusätzlich), geben aber

bei Barzahlung kein Wechselgeld

heraus. Kostenfreies Anwohnerparken

gibt’s auch nicht.

ab sofort bei uns:

Orangen-Quark-

Stollen

Für die Installation

der Blankeneser Parkscheinautomaten hoben Arbeiter metertiefe

Gruben aus. Anschließend wurden die Geräte an das Kabelgewirr

des städtischen Stromnetzes angeschlossen. Bis zur Inbetriebnahme

verdeckten Plastikbahnen die Hinweisschilder.

Fotos: Wiegand

Parken kostet nun

Blankeneser zur Kasse gebeten | Wolf Achim Wiegand

BLANKENESE

Schutz für die Bäume – einspurige Verkehrsführung. Am Rugenfeld

sind die Sanierungsarbeiten in vollem Gang

Foto: Krohn

Absicht von Behörde und Bezirkspolitik

ist es indes, Dauerparker

fernzuhalten. Damit will

man unter dem Strich mehr

Kunden für die lokale Wirtschaftswelt

anlocken. Wer sein

Auto länger abstellen wolle,

solle das Parkhaus am Bahnhof

benutzen.

Nun wird die Praxis zeigen, wie

sich die Maßnahme bewährt.

Knöllchen für parkscheinlos

parkende Autofahrer verteilen

Kontrolleure des Landesbetriebs

Verkehr im Zusammenhang mit

der Parkraumbewirtschaftung

in der Othmarscher Waitzstraße.

Maximal erlaubte Stelldauer:

zwei Stunden zu je 1 Euro 20.

Die glatt 5.000 Euro Investitionskosten

je Parkautomat

müssen ja schließlich verdient

werden. Ihre Beobachtungen

bitte per E-Mail an redaktion@

dorfstadt.de.

Zusatzinfo bargeldloses Parken:

www.smartparking.de/

mobil-parken

Mitte Oktober begannen die

umstrittenen Straßenbauarbeiten

am Rugenfeld, dem

Teilstück des Ring 3, der in

Osdorf beginnt. Umstritten

deshalb, weil die ursprünglich

vierspurige Straße nach den erforderlichen

Sanierungsmaßnahmen

nur noch einspurig

befahrbar sein soll. Die dann

zur Verfügung stehende Fläche

soll für breitere Gehwege und

vor allem einen Radfahrstreifen

genutzt werden. Bezirkspolitiker

und Autofahrer liefen Sturm

gegen diese Entscheidung des

Senates. Sogar die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete

für den

Hamburger Westen, Anne Krischok,

wehrte sich gegen diese

Maßnahme, obwohl sie einer der

beiden Regierungsparteien angehört.

Und auch der SPD Ortsverein

Osdorf war dagegen. Vorsitzender

Claudius von Rüden:

„Manchmal muss man auch innerhalb

der Partei Tacheles

reden.“ In Wirklichkeit führe

dort kaum jemand Fahrrad.

Auch die Dorf

Stadt-Redaktion

zählte und fand

heraus: Gerade mal

fünf Fahrräder pro

Stunde an einem

Wochentag fuhren

auf dem – zugegebenermaßen

– kaputten

Fahrradweg.

Ein Kompromiss

sieht nun vor, nur

auf einer Seite der

Fahrbahn einen Radfahrstreifen

einzurichten

– zwischen

Osdorfer Landstraße

und Rugenbarg. Anschließend

müssen

Radfahrer dann wieder auf den

Fahrradweg wechseln...

Die Bauarbeiten finden in zwei

Bauabschnitten statt: Zunächst

wird bis Heiligabend der Abschnitt

zwischen Osdorfer

Landstraße und der Kreuzung

Am Osdorfer Born hergestellt.

Die Bauarbeiten sind in vollem

Gange. Im Augenblick werden

die Fahrzeuge einspurig durch

die Baustelle geleitet.

Die Straße Am Osdorfer Born

südlich der Kreuzung wird als

Einbahnstraße in Richtung Rugenbarg

eingerichtet. Ein Anfahren

von Graeffs Getränkemarkt

ist also weiterhin vom

Rugenfeld aus möglich, aber

nicht mehr vom Rugenbarg aus.

Die Einfahrtsregelung wurde

entsprechend angepasst. Die

Anfahrt zum Hofladen Osdorf

oder die Baumschule Johs. Wortmann

ist von Süden aus nicht

möglich, da das Linksabbiegen

verboten wurde. Es ist eine Umleitung

ausgeschildert, um nach

einer „Fahrt um den Pudding“

von Norden aus rechts in die

Straße einzubiegen.

Der zweite Bauabschnitt erfolgt

dann ab Januar (je nach Witterung)

und wird voraussichtlich

Ende April 2017 abgeschlossen

sein. Für die Herstellung der

Kreuzung zum Rugenbarg wird

ab Ende Februar für etwa sechs

Wochen noch einmal der Südarm

des Rugenbargs voll gesperrt.

Obsthändlerin

Gudrun Minners (links), ist in Sülldorf aufgewachsen freut sich

über den persönlichen Kontakt mit ihren Kunden: „Über die Jahre

bekommt man doch viel mit, was sich bei unseren Stammkunden

so ereignet, Geburten, Hochzeiten, aber auch Krankheiten und an

dere Schicksalsschläge.“

Foto+Text: Tanzen

Ihr Lieblingsapfel ist der Elstar, „…weil der die richtige

Mischung aus süß und sauer hat.“ Gudrun Minners muss das

wissen. Sie bewirtschaftet mit Mann und Sohn einen Obsthof

im Alten Land, verkauft seit 1998 Obst aus eigenem Anbau in

Sülldorf. „Schon früher habe ich geholfen, Obst zu verkaufen,

auf dem Hof Appen am Sülldorfer Kirchenweg. Seit unserer

Hochzeit 1974 haben mein Mann und ich unseren eigenen

Obstanbau in Jork.“ 1974? Richtig gelesen. Nochmal ein Blick

aufs Foto: Kann nicht angehen. Aber Frau Minners ist sogar

zweifache Oma. Die beeindruckte Redakteurin fragt nach dem

Geheimnis – ist es das viele Obst? „Ich esse nicht mehr Obst

und Gemüse als andere“, lacht Minners. Seit vier Jahren sitzt

ihr Obst- und Gemüsemarkt im Gewächshaus der Friedhofsgärtnerei

Ruge am Sülldorfer Kirchenweg, hier wird zweimal

die Woche (Mi + Sa 07–13 Uhr) neben Äpfeln und Birnen aus

dem eigenen Anbau vornehmlich Obst und Gemüse aus der

Region verkauft. „Wir mögen es lieber bodenständig“, betont

Gudrun Minners, „wissen, woher unsere Produkte kommen.

Exotische Früchte sind eher die Ausnahme.“ Obwohl sie auf

dem heimischen Hof eigentlich genug zu tun hat, sogar sonntags

(„Da werden unsere Saisonarbeiter mit selbstgebackenem

Apfelkuchen versorgt.“), liebt sie die Markttage in Sülldorf:

„Die Leute hier sind supernett, man kommt direkt ins

Gespräch, kann die Kunden probieren lassen und erhält

gleich tolles Feedback, wie das Obst schmeckt.“ Einen Tipp

hat sie auch gleich noch parat: „Äpfel lagert man am besten

im Kühlschrank, in einer Plastiktüte, so bleiben die Früchte

schön saftig.“


Bürgermeister von Halstenbek

Claudius von Rüden erhält über 73% der Stimmen. Ein Gespräch über Bürgernähe | Markus Krohn

Die Mitgliederversammlung

der SPD Osdorf hat einen

neuen Vorsitzenden gewählt:

Bei der außerordentlichen

Versammlung im

Bürgerhaus Bornheide votierten

die Genossen für Oliver

Schmidt (47). Schmidt übernimmt

das Amt von seinem

Vorgänger Claudius von Rüden

(40), der sein Amt zuvor niedergelegt

hatte. Von Rüden, der

seit 2008 die Geschicke des

OSDORF

Ortsvereins führte, tritt zum

1.2.2017 das Bürgermeisteramt

in Halstenbek an. Am 11. September

dieses Jahres wurde er

dort mit 73,7 Prozent zum

neuen Bürgermeister gewählt.

Rekordergebnis! Mit von Rüden

tritt der dienstälteste SPD-Vorsitzende

von der politischen

Bühne in Altona ab. Auch aus

der aktiven Kommunalpolitik

wird von Rüden Ende des Jahres

ausscheiden. Seit 2008 ist er

Abgeordneter in der Bezirksversammlung

Altona, in der er

unter anderem Vorsitzender des

Regionalausschusses für die

Stadtteile Osdorf, Lurup und

Iserbrook sowie Sprecher des

Wirtschaftsausschusses war.

Von Rüden geht mit einem lachenden

und weinenden Auge.

„Ich freue mich sehr auf die

neue Herausforderung in Halstenbek.

Aber natürlich fällt

mir der Abschied aus Osdorf

nicht leicht. Ich habe hier viele

nicht nur politische Freunde

gefunden.“

„Traurig“ und „stolz“ zugleich,

zeigt sich der Kreischef der

Altonaer SPD Mathias Petersen

über den Weggang von Claudius

von Rüden nach Halstenbek.

„Er war eine stets verlässliche

Größe in der SPD und

anerkannter Kommunalpolitiker.

Mit seiner gewinnenden

Art hat er viele Menschen überzeugen

können, sich an politischen

Entscheidungen vor Ort

zu beteiligen.“ Das fantastische

Ergebnis von Claudius von Rüden

bei der Bürgermeisterwahl

in Halstenbek zeige, dass Sozialdemokraten

mit Rückgrat

Wahlen deutlich gewinnen

können, resümiert Petersen

nicht ohne Stolz.

Oliver Schmidt war vor seiner

Wahl stellvertretender Vorsitzender

der SPD Osdorf. Er

wohnt mit seiner Familie im

Arnimviertel in Alt-Osdorf und

ist beruflich als Rechtsanwalt

tätig. Schmidt ist aktiv in der

Bezirksversammlung Altona.

Dort ist er zweiter stellvertretender

Vorsitzender der SPD-

Bezirksfraktion und Sprecher

des Jugendhilfeausschusses.

Claudius von Rüden vor dem Wappen der Baumschulgemeinde Halstenbek

Der künftige Bürgermeister von

Halstenbek besuchte die Dorf-

Stadt-Redaktion kurz vor Redaktionsschluss.

Zeit für ein

paar Fragen:

DorfStadt: Was reizt Sie, Bürgermeister

von Halstenbek zu

werden?

Claudius von Rüden: Ich finde

Kommunalpolitik spannend.

Als Leiter der Verwaltung arbeite

ich eng mit den politischen

Entscheidungsträgern zusammen

und kann die Gemeinde

mitgestalten. Halstenbek ist

eine liebenswerte Gemeinde im

Grünen mit vielen Aufgaben,

die ich bereits aus der Hamburger

Politik kenne, so zum

Beispiel Wohnungsbau oder

Wirtschaftsförderung. Als Bürgermeister

von Halstenbek

möchte ich natürlich auch dort

wohnen. Deshalb suchen wir

zurzeit nach einem Haus für

unsere Familie.

Können Sie sich auch vorstellen,

mal in die „ganz große“

Oliver Schmidt

Politik zu gehen?

Ich freue mich darauf, Bürgermeister

von Halstenbek zu werden,

und mein Ziel ist es, nach

sechs Jahren wiedergewählt zu

werden.

Kann man Halstenbek irgendwie

mit dem Bezirk Altona

vergleichen?

Da Halstenbek direkt an den

Westen Altonas angrenzt, gibt

es in mehreren Punkten Überschneidungen.

Wer im so genannten

„Speckgürtel“ auf

Wohnungssuche geht, stellt

fest, dass auch hier die Preise

extrem angezogen haben und

sich teilweise kaum von Hamburger

Bedingungen unterscheiden.

Auch in Haushaltsfragen

stehen sowohl Altona als auch

Halstenbek vor der Herausforderung,

mit den zur Verfügung

stehenden Ressourcen viel

erreichen zu müssen. Wofür das

Geld ausgegeben wird, entscheidet

in Halstenbek nicht der

Bürgermeister, sondern die Gemeindevertretung.

Ich fühle

mich den Interessen aller

Bürger verpflichtet und werde

mich bemühen, im Dialog mit

allen Parteien bestmögliche

Lösungen für Halstenbek zu

erarbeiten.

Eine direkte Schnittstelle zum

Bezirk Altona gibt es durch den

Regionalpark Wedeler Au. Die

E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 15/2016 • 03.11.2016 • 7

Foto: Torsten Seck

Oliver Schmidt war vor seiner

Wahl stellvertretender

Vorsitzender der SPD

Osdorf. Er wohnt mit seiner

Familie im Arnimviertel in

Alt-Osdorf und ist beruflich

als Rechtsanwalt tätig. In

der Bezirksversammlung

Altona ist er zweiter stellvertretender Vorsitzender der SPD-

Bezirksfraktion und Sprecher des Jugendhilfeausschusses.

Schmidt möchte den guten und wertschätzenden Umgang

mit den Vereinen und Institutionen in Osdorf fortführen und

den Ortsverein für alle Bürgerinnen und Bürger noch erreichbarer

machen: „Als SPD-Ortsverein sind wir auch außerhalb

von Wahlkämpfen erster Ansprechpartner der Bürgerinnen

und Bürger in Osdorf. Besonders in einem so bunten

Stadtteil wie Osdorf, mit der Hochkamp-Siedlung im Süden,

den großen Feldmarken und den dörflichen Resten in der

Mitte und dem Osdorfer Born im Norden heißt es genau

zuzuhören und die Stimmung im Stadtteil deutlich weiterzutragen,

damit auf dem politischen Parkett die richtigen

Entscheidungen getroffen werden.“

www.spd-osdorf.de

Gemeinde Halstenbek ist mit

ihrem Landschaftsschutzgebiet

Düpenauniederung Mitglied im

Verein Regionalpark Wedeler

Au, in dem auch Altona Mitglied

ist. Daher werde ich die

Altonaer Bezirksamtsleiterin

Dr. Liane Melzer beim nächsten

Vereinstreffen der Mitgliedskommunen

als Kollegin wieder

treffen.

„Halstenbek braucht Wirtschaftskompetenz“

haben Sie

im Wahlkampf gesagt. Muss

sich Altona jetzt Sorgen machen,

dass Sie viele Hamburger

Unternehmen abwerben?

(Lacht) Nein. Nur weil ein

Unternehmer mich kennt,

kommt er nicht nach Halstenbek.

Da gibt es viele unternehmerische

Entscheidungen,

die zu einer Ansiedlung führen.

Aber natürlich fallen mir viele

Gründe ein, die für Halstenbek

als Unternehmensstandort

sprechen.

Wenn Sie jemanden aus dem

Bezirk nach Halstenbek einladen

– wohin würden Sie

gehen?

Ich würde demjenigen natürlich

das Halstenbeker Rathaus zeigen

und das Quartier drum

herum, das gerade neu entwickelt

wird. Und ich würde

mit meinem Gast zum Krupunder

See gehen. Früher

konnte man dort baden. Das

geht heute nicht mehr, aber

man kann hervorragend spazieren

gehen.

Was würden Sie gern noch in

Altona/Osdorf ändern, wenn

es „mal eben“ ginge?

Weniger ändern als bestärken.

Ich glaube an die repräsentative

Demokratie, da die gewählten

Politiker keine Einzelinteressen

verfolgen, sondern sich

für die gesamte Bevölkerung

einsetzen. So werden auch diejenigen

Menschen in der Bezirksversammlung

vertreten, die

sich aus unterschiedlichen

Gründen nicht so gut einbringen

können wie andere.

Manchmal muss man dann als

Politiker harsche Kritik von

einzelnen Gruppen einstecken -

auch mal unter der Gürtellinie.

Mir ist aber wichtig, meine

Meinung nicht nach dem jeweiligen

Mainstream auszurichten,

sondern vernünftige Entscheidungen

für alle zu treffen, die

auch langfristig erfolgreich

sind. Die Kritik trifft dann

gegebenenfalls auch den eigenen

Senat. So haben wir in

Osdorf und im Bezirk den

Fahrradstreifen auf der Straße

Rugenfeld abgelehnt. Als Politiker

vor Ort können wir doch

am besten einschätzen, ob der

dort überhaupt gebraucht wird.

Wir glauben, dass die jetzt

stattfindenden Umbaumaßnahmen

an der Lebenswirklichkeit

der Menschen vorbeigehen.

Also: Ich wünsche mir, dass es

in der Altonaer Lokalpolitik

auch weiterhin eine offene, ehrliche

und anständige Kommunikation

und Diskussionsfreude

mit klaren Meinungen gibt.

www.claudiusvonrueden.de

»Ab ins Zelt«

BV Rissen lädt zum Herbst-Flohmarkt | PM

Unter dem Motto „Ab ins

Zelt!“ lädt der Bürgerverein

Rissen e.V. am Sonnabend,

den 12. November von 11

bis 17 Uhr zum herbstlichen

Familientag ins große Zelt

und ins Bürgerhaus an der

Wedeler Landstraße 2 in Rissen

ein.

Im Mittelpunkt steht der Flohmarkt

mit Winterbekleidung

und Spielzeug für Kinder. Hier

darf nach Herzenslust gestöbert

und gekauft werden – Schnäppchen

inklusive. Wer etwas zu

verkaufen hat, kann sich einen

Platz im Zelt reservieren. Die

Standgebühr für einen Tapeziertisch

beträgt 10 Euro.

Im Bürgerhaus regt eine gemütliche

Caféhaus-Atmosphäre zum

RISSEN

geselligen Klönschnack an. In

lockerer Runde kann man sich

hier kennenlernen, miteinander

Ideen und Meinungen austauschen.

Und damit das kulinarische

Vergnügen nicht zu kurz

kommt, halten die Mitglieder

des Bürgervereins Kaffee und

Kuchen, Erbsensuppe und

Würstchen, Glühwein und andere

Getränke bereit.

Der Eintritt zu „Ab ins Zelt!“ ist

frei. Spenden für die Arbeit des

Bürgervereins sind willkommen.

Anmeldungen und Reservierungen

von Flohmarkt-Interessenten

nimmt der Bürgerverein

ab sofort per Telefon

oder per Mail entgegen: 81 12

56 oder info@buergervereinrissen.de.

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eigener Produktion

sowie Gemüse

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8 • DorfStadt-Zeitung 15/2016 • 03.11.2016

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Gym-Abo entwickelt“, so Sportkoordinatorin

und stellvertretene

Geschäftsführerin Petra

Wedel. „Mittlerweile bieten wir

im Rahmen des Abos über 50

Sport-Angebote an sieben Tagen

in der Woche an. Die bauliche

Erweiterung um 220 Quadratmeter

Sportfläche für den

Kursbereich ist abgeschlossen.

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Foto: PR

Lecker: Blankeneser Kirchenstollen von Bäcker Körner

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Foto: PR

Während sich in den Supermärkten

schon im Sommer

die Weihnachtsware

türmt, wird bei Bäcker

Körner in Blankenese ganz

traditionell im Herbst erst

angefangen zu backen. Begonnen

hat Bäckermeisterin und

Konditorin Sabine Möller Mitte

Oktober mit ihrem Lieblingsstollen,

dem Orangen-Quark-

Stollen – ohne Rosinen und als

leichte Variante noch nicht so

weihnachtlich im Geschmack.

Gleichzeitig wird übrigens auch

der Blankeneser Kirchenstollen

gebacken. Diese klassische und

auf 120 Stück limitierte Variante

lagert bis Ende November

auf dem Blankeneser Kirchturm.

Andere Stollen-Varianten

werden erst in diesen Tagen

frisch gebacken und verkauft.

All diese Köstlichkeiten wurden

in den vergangenen Jahren regelmäßig

bei der Stollenprüfung

GOLD prämiert – wie es

dieses Jahr sein wird, zeigt sich

am 11. und 12. November. Dann

finden im Einkaufszentrum

Mercado die öffentlichen Stollen-Prüfungen

statt. Wer Fragen

rund um’s Thema Stollen

hat, hat dort den Fachmann –

oder er fragt ganz einfach

Bäckermeisterin Sabine Möller.

Einen besonderen Service bietet

die Bäckerei Körner noch an:

auf Wunsch werden die 1A

Butter-Stollen oder Butter-

Marzipan-Stollen auch verschickt

– ob an die Lieben,

denen man einen Gruß senden

möchte oder für Firmen als

Präsent – auch auf größere

Mengen sind die Bäcker aus

Körners Backstube eingestellt.

Wer sich nicht ganz sicher ist,

welchen Stollen er am liebsten

mag: am 24. und 25. November

finden in allen Verkaufsstellen

von Bäcker Körner (in Blankenese,

Rissen und Wedel)

Stollen-Probiertage statt –

rechtzeitig zum 1. Advent, dem

klassischen Stollen-Geschenktag.

Bäckerei Hartmut Körner

Blankeneser Landstraße 13

Tel.: 86 12 78

www.baeckerei-koerner.de

Jedes Jahr das Gleiche: Am Ende

des Herbstes müssen die

Gartenmöbel von der Terrasse

geräumt und winterfest verstaut

werden. Den ganzen

Winter über ist die Terrasse leer

und sieht trostlos aus. Das muss

nicht so sein. Unter einem

Terrassendach können die

Möbel einfach stehen bleiben.

Die Terrasse sieht mit einer

netten, winterlichen Dekoration

wohnlich und einladend aus.

Manchmal verführt der Anblick

sogar zu einem gemütlichen

Päuschen, eingekuschelt in eine

Wolldecke.

Ein Terrassendach schützt nicht

nur vor Regen, sondern auch vor

herabfallender Kälte und Nässe,

so dass schon im zeitigen Frühjahr

die ersten gemütlichen

Stunden im Freien verbracht

werden können.

Auch für die Sommermonate

schafft man sich die Möglichkeit,

noch mehr schöne Stunden

draussen zu verbringen.

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Ein plötzlich aufziehender Regenschauer

bedeutet nicht

mehr die schnelle Flucht ins

Haus und das hastige Zusammenraffen

der Polsterauflagen,

Bücher oder des Kaffeegeschirrs

oder gar das Ende eines netten

Grillabends mit Freunden.

Gute Glasüberdachungen bieten

Schutz, verdunkeln aber weder

die Terrasse noch die sich anschließenden

Räume. Mit Seitenelementen

entsteht ein idealer

Wind- und Wetterschutz.

Als Neuheit auf dem Terrassendachmarkt

- und nur bei

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Beleuchtung. Die LED-

Beleuchtung sorgt für ein stimmungsvolles

Licht, das stufenlos

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Zu Hause ist es einfach am

schönsten: Der Wunsch nach

Behaglichkeit prägt weiterhin

die Trends der Inneneinrichtung,

vom Möbeldesign über

angesagte Wand- und Teppichfarben

bis zu Wohnaccessoires.

Wohnen im Einklang mit der

Natur: Der rustikal wirkende

Esstisch gehört ebenso dazu

wie natürliche Farbtöne für

Wand und Boden oder beispielsweise

ein grober Stoffbezug

für das Sofa. Am Fenster

lässt sich dieser Einrichtungstrend

gekonnt aufgreifen, etwa

mit Rollos oder Gardinen in

beliebten Creme-, Beige- und

Brauntönen. Ebenfalls ein

Blickfang sind Rollos aus Holz.

Viele wünschen sich kräftige,

fröhliche Farbtupfer für die

eigenen vier Wände. „Die

Fensterdekoration eignet sich

hervorragend dazu, starke

Farben in wohl dosierter Form

einzusetzen“, berichtet Wohnen-

Experte Nicolas Gernat. Sein

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Resultat sind stimmungsvolle

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oder auch das Esszimmer.

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eingesetzt, sie lassen sich flexibel

verschieben, öffnen und

schließen, sie sind Blick- und

Sonnenschutz in einem. Und es

gibt sie in unzähligen Farbund

Designvarianten.

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ihrer Variabilität: Ihre einzelnen

Elemente lassen sich beliebig

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Bitte ausschneiden und aufbewahren!

Eine persönliche Begegnung –

was gibt es Schöneres? Auch

für die Bewohnerinnen und Bewohner

des Schilling-Stifts in

Iserbrook ist der direkte Kontakt

mit Tieren bedeutsam, und

aus diesem Grunde freuen sie

sich, dass Gudrun Derlin regelmäßig

zu ihnen ins Haus Flora,

dem Wohnbereich für Menschen

mit Demenz, kommt. Sie ist

nämlich immer in Begleitung

von ihrem Zwergschaf „Krümelchen“

und dem Seidenhuhn

„Seidenfein“, die sie zusammen

mit anderen Tieren auf ihrem

Gnadenhof pflegt und umsorgt.

Die Bewohner freuen sich über

diesen besonderen Besuch und

genießen es, die Tiere zu streicheln

und mit ihnen zu sprechen.

Sie fühlen sich dabei in

ihre Kindheit und Jugendzeit

zurückversetzt, wo die Tierhaltung

noch eine ganz andere

Rolle gespielt hat als heute. Ein

Hund, Schwein oder Huhn

gehörten zu der Familie dazu.

Auch die sonst schwer erreichbaren

Bewohnerinnen und

Bewohner erleben so einen

besonderen Moment mit diesem

Besuch. Frau Derlin ist eine

sehr aufmerksame und empathische

Frau, die dafür sorgt,

dass die Bewohnerinnen und

Bewohner mit den Tieren eine

schöne Zeit erleben.

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Altonaer Tag der

Wirtschaft 2016

im Haus Rissen

Welcher Unternehmer hat heute

eigentlich keine Probleme,

geeignete Mitarbeiter oder gar

Auszubildende zu finden? Die

beschleunigte Digitalisierung

sowohl der Alltags- als auch

der Arbeitswelt wird von Jugendlichen

schnell adaptiert,

was sie für bestimmte Berufsbilder

empfänglich macht. Mit

welchen Strategien werben die

Unternehmen schon frühzeitig

um Nachwuchskräfte und welche

Rolle spielen dabei staatliche

Bemühungen wie zum

Beispiel das AV Dual der

Berufsschulen? Diesen und vielen

anderen Fragen geht der

Tag der Wirtschaft 2016 des

Bezirks Altona im Haus Rissen

nach. Anhand von best practise-Beispielen

werden Unternehmer

aus dem Bezirk einen

Abend lang diskutieren.

Tag der Wirtschaft

am 4. November, 18 Uhr

Haus Rissen

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27 Jahre Tanz und Bewegung

Am 1. November 1989 wurde

das Ballettstudio Beate Schüßler-Preuß

neben dem Elbe-

Kino eröffnet. Schon bald wurden

dort die Räumlichkeiten zu

klein, und das Studio zog in

den Akeleiweg, wo es drei helle

Tanzräume mit Schwingböden

und Spiegelwänden gibt und

einen extra Step-Raum mit

besonders hartem Fußboden.

Dort finden sich jede Woche

mehr als 300 Kinder, Jugendliche

und Erwachsene zwischen

3 und 80 Jahren ein, um mit

den sechs qualifizierten Tanzpädagogen

zu trainieren und zu

tanzen. Das Angebot ist vielseitig:

Tänzerische Früherziehung

ab 3 Jahre, Kreativer Kindertanz,

Kinderballett, Steppen ab

Eine Rose zum Jubiläum. Die Ballettlehrerin Michaela Frauenlob mit

ihren Ballettkindern im Studio von Beate Schüßer-Preuß Foto: PR

8 Jahre, Hip Hop ab 10, und

Spitzentanz frühestens ab 12

Jahre. Auch Jugendliche und

Erwachsene bis zu den Senioren

kommen auf ihre Kosten

z. B. bei Ballett, Moderner-Tanz,

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Step-Kurs für Erwachsene-Anfänger

ist in Planung. Folgende

Kurse haben gerade neu begonnen

und noch Plätze frei: Kinder

3 und 4 Jahre am Dienstag

15.15 Uhr, Step-Kids 8-10

Jahre Donnerstag 17.45 Uhr

und Hip Hop 13-16 Jahre

Mittwoch 18.40 Uhr. Jederzeit

sind kostenlose Probestunden

in allen Gruppe möglich, bei

Anmeldung erhebt das Studio

keine Aufnahmegebühr.

Zum 27. Geburtstag des Ballettstudios

bietet die Leiterin Beate

Schüßler-Preuß das Jubiläums-

Special an: Im November anmelden

– erst ab Januar 2017

Beitrag zahlen! Das Studio-

Team freut sich auf interessierte

Tanz- und Bewegungsfans.

Ballettstudio Schüßler-Preuß

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Tel.: 8 00 59 59

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10 • DorfStadt-Zeitung 15/2016 • 03.11.2016

W e i h n a c h t s m ä r c h e n

Weihnachtsmärchen für die ganze Familie!

Die schönsten Weihnachtsmärchen in den Hamburger Elbvororten.

»Ach, du lieber Weihnachtsmann!«

Das kann man laut

sagen! Denn irgendwas

läuft da gewaltig

schief.

Wer ist es nur, der

das Weihnachtsfest

in diesem Jahr

verhindern will?

Nachdem der Weihnachtsmann

von

den leckeren Keksen

gegessen und

dem Weihnachtspunsch getrunken hat, die ihm ein heimlicher

Verehrer mitten in der Nacht vor die Tür gestellt hat, ist

er an Grippe erkrankt.

Lilli, der Wichtel, ist verzweifelt. Da muss schnell Hilfe her.

Aber auch der Engel Lucia, der gerade mit der Wunschzettelpost

ankommt, weiß keinen Rat. Schließlich bittet der kranke

Weihnachtsmann Lucia, Hilfe bei seiner guten Freundin, der

Zauberin Malvina, zu holen. Ein Zaubertrank muss her, denn

in vier Tagen ist Weihnachten.

Foto: PR

Ort: Gemeindehaus Sülldorf, Sülldorfer Kirchenweg 187

Karten: bei Lotto am S-Bahnhof Sülldorf

Eintritt: 7,– , Erwachsene: 9,– €

Premiere: 10.12., 16 Uhr Vorstellungen: 11.12., 14.30 und

17.30 Uhr; 17.12., 14.30 und 17.30 Uhr; 18.12.,16 Uhr

www.theaterinsuelldorf.de

Foto: PR

Herr der Diebe

Die beiden Hamburger Ausreißer Prosper und Bo treffen auf

der Flucht vor ihrer Tante Esther in Venedig auf den Herrn der

Diebe. Er ist der geheimnisvolle Anführer einer Kinderbande,

bei denen die beiden unterschlupf finden. Als Versteck dient

Ihnen ein verlassenes Kino. Eines Tages erhält Scipio, der

Herr der Diebe, von einem alten Grafen den Auftrag, einen

rätselhaften hölzernen Flügel zu „besorgen“...

Lasst euch überraschen und verzaubern in den Gassen von

Venedig bei uns im Theater!

Ort: Aula Schule Iserbarg, Iserbarg 2

Karten: Tel.: 86 69 09 27

Eintritt: 7,– €

Termine: 2.12., 18 Uhr; 3.12., 14:30 + 17 Uhr;

4.12., 14:30 + 17 Uhr

www.volksspielbuehne.de

Foto: Oliver Fantitsch

2x3 Karten

am 25.11.16,

16 Uhr

Schneewittchen

und die 7 Zwerge

Ein Weihnachtsmärchen

mit Musik nach

den Gebrüdern Grimm.

„Spieglein, Spieglein

an der Wand, wer ist

die Schönste im ganzen

Land?“

Um diese Frage dreht

sich das Leben am

Hofe der Königin.

Der Spiegel antwortet

stets und

zuverlässig: „Frau

die Schönste hier“.

Königin, Ihr seid

So hätte es ewig weitergehen können hätte nicht der Spiegel

eines Tages hinzugefügt: „…aber Schneewittchen ist noch

tausendmal schöner als ihr“. Besessen von dem Gedanken,

die Schönste im Land sein zu müssen, befiehlt die Königin

ihrem Jäger Schneewittchen in den Wald zu bringen, damit

sie dort für immer und ewig verschwindet. (ab 4)

Ort: St. Pauli Theater

Karten: Tel.: 4711 0 666 und allen Vorverkaufsstellen

Eintritt: 10,90 bis 20,90 €

Termine: 25. November bis 22. Dezember 2016

www.st-pauli-theater.de

Die Schneekönigin

Märchen von

Hans Christian Andersen

mit Musik.

Herrn Böses Zauberspiegel,

der alles Gute und Schöne

ins Schlechte und Hässliche

verzerrt, zersplittert in

tausend Millionen kleine

Teile und fällt auf die Erde

hinab.

Gerda und Kay sind Nachbarskinder

und beste

Foto: Roxana Vlad

Freunde. Doch plötzlich erscheint Kay die Welt böse, abstoßend

und widerwärtig, sein Herz wird eiskalt, denn zufällig

geriet ihm ein Spiegelsplitter ins Auge – und ins Herz. So

gelingt es der Schneekönigin leicht, Kay in ihren Eispalast zu

locken. Auf der Suche nach ihrem besten Freund begegnet

Gerda zauberhaften Gestalten in unbekannten Welten ...

Hans Christian Andersens Märchen erzählt von der Kraft der

Liebe, vom Wert des Selbstvertrauens und vom Kampf

gegen die innere Kälte dieser Welt. (ab 5)

Ort: Theater für Kinder – Allee Theater, Max-Brauer-Allee 76

Karten: Tel.: 38 25 38

Eintritt: 16,50 €

Termine: 12. November 2016 bis 29. Januar 2017

www.theater-fuer-kinder.de

Foto: PR

Die Bremer

Stadtmusikanten

Auf dem Mühlenhof gehen

der Esel, der Hund, die

Katze und der Hahn, ihrer

Arbeit nach, so gut sie es in

ihrem Alter noch können.

Nun aber will die alte

Müllerin die »unnützen Fresser«

loswerden.. »Etwas

Bes-seres als den Tod finden

wir überall« meint

Grauschimmel – und so

überredet er seine Freunde, mit ihm nach Bremen zu gehen:

Dort werden immer gute Stadtmusikanten gebraucht!

Sie machen sich auf den Weg, das Licht aus dem

Räuberhaus lockt sie an. Genau dort wollen sich die Vier niederlassen

– wie sollen sie die Räuber vertreiben?

Nur, wenn sie alle zusammenhalten, können sie gegen die

Räuber gewinnen! (ab 4)

Ort: FORUM Schenefeld, Achter de Weiden 30

Karten: (0 41 01) 60 61 41

Eintritt: 6,– €

Termine: 2.12. um 17 Uhr; 3.12., 17 Uhr; 4.12.,14 + 17 Uhr;

9.12., 19.30 Uhr („Märchen am Abend“); 10.12., 14 und 17

Uhr; 11.12., 14 und 17 Uhr

www.theater-schenefeld.de

Der kleine Ritter Trenk

„Leibeigen geboren,

leibeigen

gestorben, leibeigen

ein Leben

lang“ – ja, so hieß

es damals als es

noch Ritter gab.

Schrecklich ungerecht

findet

das Bauernjunge

Trenk, der mit seiner Familie unter dem grausamen Wertolt

dem Wüterich zu leiden hat. Deshalb beschließt er eines

Tages, sein Glück in der Stadt zu suchen. Für den kleinen

Trenk beginnt eine lange und gefährliche Reise! Doch mit

Mut, guten Freunden und ein paar Tricks wird Trenk schließlich

sogar selbst zum Ritter und zieht gegen einen echten Drachen

ins Feld. Gut, dass ihn dabei das Fräulein Thekla begleitet!

Am Ende der Geschichte stehen die weisen

Worte des Fürsten: „Leibeigen

Foto: PR

geboren, als Ritter gestorben, tapfer

ein Leben lang!“

2x4 Karten

am 10.12.16,

17:30 Uhr

Ort: Altonaer Theater, Museumstr.17

Karten: Tel.: 39 90 58 70

Eintritt: 10,– bis 20,– €

Termine: 24. November 2016 bis 16. Januar 2017

www.altonaer-theater.de

Dornröschen

Ein Märchen für

Kinder ab 4 Jahren.

Bald ist es wieder

soweit – die Märchenzeit

beginnt für

Groß und Klein.

Dieses Jahr präsentiert

das Laientheater

das Märchen

von (Dorn-)

Röschen, welches

von Karlheinz Komm in ein frisches und turbuletes Märchenspiel

verwandelt wurde.

Alle Zuschauer werden gleichermaßen bezaubert und mit

witzigen und fröhlichen Elementen bestens unterhalten.

Freuen Sie sich auf ein buntes, lustiges und mit viel Spielwitz

inszeniertes Märchen. (ab 4)

Foto: PR

Ort und Termine:

Stadtteilschule Bahrenfeld, Regerstraße 21-25

26.11. um 16.30 Uhr; 27.11. um 14 Uhr; 3.12. um 16.30 Uhr;

4.12. um 14 Uhr

Bürgerhaus Bornheide, Bornheide 76: 11.12. um 15 Uhr

Karten: Tel.: 45 80 19

Eintritt: 6,– €

www.amateur-theater-altona.de

G E W I N N S P I E L :

Foto: PR

Die Zauberflöte

In Kooperation mit dem

Wunderland Theater.

Kleine und große

Menschen nehmen wir

mit auf eine musikalische

Reise durch die wundersame

Märchenwelt der

Zauberflöte, durch die

Reiche der Nacht und

der Sonne.

Wir begegnen der sternflammenden

Königin und

Ihrer schönen Tochter

Pamina, dem verliebten

Prinzen Tamino und

Papageno, dem bunten Vogelfänger, der auf der Suche nach

seiner Papagena viele Abenteuer zu bestehen hat.

Hauptanliegen dieser Inszenierung ist es, die Oper auch für

ganz junge Menschen verständlich und spannend zu gestalten.

(ab 4)

Ort: Theater Wedel e.V., Rosengarten 9

Karten: kasse@theater-wedel.de

Tel.: (0 41 03) 9 67 90 67

Eintritt: 7,– , Erwachsene: 9,– €

Termine: 3.12., 4.12., 17.12., 18.12. jeweils 14 Uhr

www.theater-wedel.de

Foto: Beltz Verlag

Zum Glück gibt`s Freunde

Die drei Freunde aus Mullewapp, Franz von Hahn, Johnny

Mauser und der dicke Waldemar, zählen zu den unsterblichen

Bilderbuchhelden dieser Welt und sind aus der heutigen

Kinderliteratur nicht mehr wegzudenken. Sie zeigen uns,

wie man zu dritt alle Höhen und Tiefen des Lebens meistert,

denn richtige Freunde helfen einander. Richtige Freunde

träumen voneinander und beschließen immer alles zusammen.

Und deshalb sind richtige Freunde einfach unbesiegbar.

(ab 3)

Ort: Altonaer Theater, Museumstraße 17

Karten: Tel.: 39 90 58 70

Eintritt: 13,50 €

Termine: 2. bis 30. Dezember 2016

www.altonaer-theater.de

Sie wollen Karten gewinnen? Dann senden Sie uns eine Karte mit »Schneewittchen« oder »Trenk« an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg

oder per E-Mail an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 16.11.2016. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


T e r m i n e DorfStadt-Zeitung 15/2016 • 03.11.2016 • 11

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de

VUN HACKEPETER UN DE KOLE MAMSELL

Männe und Püppi leben endlich im eigenem Heim

in idyllischer Ruhe und Beschaulichkeit. Doch das

Geld ist knapp und so vermieten sie zwei Zimmer

an die betagte Frau Holle und den handwerklich

begabten, aber scheinbar vergesslichen Herrn

Hacke. Die beiden Alten bringen das geordnete

Leben von Püppi und Manni gehörig in Aufruhr.

Plötzlicher nächtlicher Lärm und schaurige

Geschichten, sowie abendlicher Besuch gehören

schnell zur Tagesordnung. Männe und Püppi

basteln sich flugs ihre eigene Wahrheit zusammen.

Frei nach dem Motto „nichts Genaues weiß man nicht“ spekulieren sie wild herum und

ziehen ihre Konsequenzen.

Eine leicht satirische Schauerkomödie, in der die Ebene zwischen Vorstellung und Tatsache im

Unklaren bleibt – spannend und sehr unterhaltend zugleich!“

Foto: PR

Laternenumzug der Johannes-Kirchengemeinde

Die Johannes-Kirchengemeinde

lädt ein zum traditionellen

Laternelaufen um die

Fischteiche: Während es

draußen dunkler wird, entzünden

wir beim Laternelaufen

um die Fischteiche unsere

Lichter und erhellen das

Dunkel. Dabei wollen wir singen,

die Geschichte von

Sankt Martin hören und miteinander

teilen, so wie er es

getan hat.

Termin: 13. November 2016 um 17 Uhr

Ort: Fischteiche im Klövensteen

Foto: Lutz Borck

Termine: Sa 29.10.2016, 19 Uhr, So 30.10.2016, 16 Uhr, Sa 5.11.2016, 19 Uhr, So 6.11.2016,

16 Uhr, Mo 7.11.2016, 20 Uhr, Di8.11.2016, 20 Uhr

Ort: Aula der Schule Iserbarg, Iserbarg 2, 22559 Rissen

Eintritt: 7,– €

www.volksspielbühne.de oder Tel.: (040) 866 909 27

Kerbst und Kock präsentieren: »Singel sucht Cover«

Lesung gleich langweilig?

Nicht mit „Kerbst und Kock“. Bei Deutschlands

verrücktestem Pärchen wird gesungen, parodiert

und persifliert, improvisiert und geflirtet,

bis sich die Buchstaben biegen.

Erleben Sie die erste gemeinsame Lesung von

Deutschlands verrücktestem Pär-chen! Ein

großer Spaß für Jung und Alt.

Für alle, die schon immer mal wissen wollten,

was sich hinter den Kulissen des glitzernden

Showbusiness abspielt.

Foto: PR

Unterhaltsam, lachmuskelreizend und mit viel

Musik! Hier kommen sogar Lesemuffel und

Literaturlegastheniker auf ihre Kosten!

Termine: Samstag, 12. November um 20.30 Uhr, Sonntag, 13. November 2016 um 17.30 Uhr

Eintritt: 20,-€, Kartenreservierung unter Tel.: (0 41 03) 8 58 36

www.batavia-wedel.de

IMPRESSUM Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags.

Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf Achim Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de);

Herausgeber/Chefredakteur/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manuskripte und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen. Ein

Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Bitte beachten Sie die Beilagen von EDEKA Pippow, Iserbrook, der Kirchengemeinde Sülldorf-Iserbrook

und Erdkorn GmbH, Iserbrook!

Verlag: MK Medien PR- & Eventagentur, Bramweg 31, 22589 Hamburg. Tel.: 87 08 016-0, Redaktion ·

E-Mail: redaktion@dorfstadt.de Anzeigen E-Mail: media@dorfstadt.de; Druck: WE-Druck, Oldenburg;

Vertrieb: Speed to Service A. Straka-Jacobs © MK Medien PR- & Eventagentur.

Die nächste Ausgabe erscheint am 24. November 2016, Redaktionsschluss: 16. November 2016.

Foto: Oliver Fantitsch

redaktion@ dorfstadt.de

G E W I N N S P I E L

Sie wollen gewinnen? Dann senden Sie uns eine Karte mit »27 Club«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 11.11.2016. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

The 27 Club – Legends never die

3x2 Karten

am 17.11.16

um 20 Uhr

A Tribute to: Jimi Hendrix,

Amy Winehouse, Janis Joplin,

Kurt Cobain, Jim Morrison,

Brian Jones (Rolling Stones)

and more

Sie alle hatten ein außergewöhnliches

Talent, sie waren

geniale Musiker und sie haben

Musik-Geschichte geschrieben.

Doch im Alter von 27 gingen

sie eine bizarre Verbindung ein:

sie wurden Mitglied im „Club

27“. Ihr Lebensmotto war „Live

fast, love hard, die young“.

„The 27 Club“ bringt die unvergessliche

Musik von Legenden

die diesem legendären Club

angehören, auf die Bühne.

Dieses ist jedoch keine gewöhnliche

Cover- oder Look-A-

Like-Show, sondern viel mehr.

Eine große Band, bestehend aus

britischen Vollblutmusikern –

von den Songs ihrer Vorbilder

inspiriert – verneigt sich musikalisch

vor ihren Idolen.

Unvergessliche Songs führen

zurück in die gute alte Zeit des

Rock n‘ Roll, aber die vielseitigen

Musiker können auch

Grunge wie „Smells

like Teen Spirit“ oder

den souligen Blues

von „Rehab“.

Zudem werden die verschiedenen

Musikstile und -

richtungen aufgegriffen und zu

Songs kombiniert, die die

Künstler vielleicht erschaffen

hätten, wenn Sie alle in ein und

derselben Band im Rock n‘ Roll-

Himmel spielen würden. So entsteht

ein Konzertabend, bei dem

die Zuhörer in nostalgischer

Erinnerung schwelgen können,

aber gleichzeitig etwas völlig

Neues erleben.

The 27 Club

Vorstellungen:

2. November 2016, 20 Uhr

4.–6., 8.–11., 15.–20. und

22.–27. November 2016

Di.- Fr.+ So. jeweils 20 Uhr,

Sa. jew. 17 und 21 Uhr

St. Pauli Theater

Preise: 19,90 € bis 56,90 €

Tickets: (040) 4711 0 666

www.st-pauli-theater.de

Dieser Adventskalender gehört in jedes Haus!

Blankeneser Kalender-Initiative findet erfolgreiche Fortsetzung in Othmarschen – nur noch wenige Kalender verfügbar! | Konrad Matzen

ELBVORORTE

Auch wenn gerade die Uhren

wieder auf Winterzeit

umgestellt worden sind:

Die Tage werden (noch)

kürzer, draußen wird’s kalt

und drinnen gemütlich. Die

Advents- und Weihnachtszeit

bringt viele dazu, über das

vergangene Jahr nachzudenken

und auch über Menschen zu

sinnieren, denen es nicht so gut

geht. Das bevorstehende Weihnachtsfest

rückt den Heilbringer

Jesus Christus ins Zentrum

unseres Lebens und zeigt, dass

es gut tut, sich um andere Menschen

zu kümmern und zu helfen,

wenn es nötig ist. Wer sich

nicht in seiner eigenen Familie

engagiert, um seine Nächsten

zu versorgen, kann sich in

zahlreichen Initiativen engagieren

oder mit Spenden anderen

helfen. Am liebsten in der

direkten Nachbarschaft. Das ist

seit drei Jahren sehr einfach.

Der Initiative einiger Mütter an

der Bugenhagenschule in Blankenese

ist es zu verdanken, dass

dort nun schon der dritte Adventskalender

erscheint, mit

dem man doppelt Gutes tun

kann: Zum Einen, indem man

den Kalender kauft, denn der

Erlös geht zu 100 Prozent an

verschiedene wohltätige Zwecke

in der Region, zum Anderen,

indem man den Kalender jemandem

schenkt, denn mit

dem Kalender kann man viele

attraktive Preise gewinnen, die

die lokale Wirtschaft dem

Projekt zur Verfügung gestellt

hat. Somit ist der Kalender das

ideale Geschenk für die Liebsten,

Freunde, Geschäftspartner

oder Mitarbeiter...

Team Blankenese: Sabine Fröbel, Stephanie Schütt, Andrea Fiedel,

Christa Sindemann, Bettina Bauermeister, Jasmin Senckel-Vollmer

und Inka Demann.

Foto: Vollmer/Jenkins

In Othmarschen kam die Idee

so gut an, dass sich sofort ein

paar Ehrenamtliche fanden, die

eine Othmarscher Adventskalender-Initiative

starteten. Nun

erscheint in diesem Jahr auch

dort schon die zweite Auflage!

Initiatorin Christa Mues-Sindemann

freut sich schon jetzt

über Bestellungen: „uns werden

die Kalender aus den Händen

gerissen“. Allein in Blankenese

sind bereits über 600 Stück verkauft.

Das Adventskalenderprojekt ist

nicht nur ein Instrument, um

damit Spenden für lokale Projekte

einzusammen, sondern

ein Kommunikationswerkzeug

Projekten mit Geschäftsleuten

zusammen und auch die beteiligten

Künstler, die die Gestaltung

der Kalender übernommen

haben, bringen ihre Fähigkeiten

in das Netzwerk ein. Nicht

zuletzt die vielen Schülerinnen

und Schüler aus zahlreichen

Schulen, die auch in diesem Jahr

wieder Bilder für die Advents-

Team Othmarschen: Pastor Martin Hofmann, Dörte Behrens,

Antonie von Mickwitz-Runge, Eva Kern, Christa Sindemann,

Beatrice Wachs und Leonie Thierfelder

Foto: Behrens

für das regionale Netzwerk: Die kalender gemalt haben... ein

Kalenderteams der beiden Kirchengemeinden

bringen Ehren-

also. Konkurrenz zwischen den

echtes Gemeinschaftsprojekt

amtliche aus den beteiligten beiden Projekten haben die

Kalenderteams übrigens nicht

festgestellt – im Gegenteil.

Insgesamt winken Preise im

Wert von über 15.000 Euro –

mit jedem Kalender! Es gibt

Einkaufsgutscheine, Candlelight

Dinner, Wellness-Wochenenden

und viele mehr zu

gewinnen. Die genaue Auflistung

der Gewinne ist im

Internet einsehbar. Da ist wirklich

für jeden etwas dabei.

Der Kalender ist in vielen

Geschäften in Blankenese und

Othmarschen erhältlich, in der

Kirchengemende Blankenese

und im Gemeindebüro der

Christuskirche. Größere Mengen

(ab 20 Exemplaren) können

per E-Mail über die jeweilige

Internetseite bestellt werden.

Dort finden Sie auch Listen der

Bezugsquellen.

www.blankeneseradventskalender.de

www.othmarscheradventskalender.de


12 • DorfStadt-Zeitung 15/2016 • 03.11.2016

I m

G e s p r ä c h

Die Kräuterhexe

aus Iserbrook

Kräuterwanderung durch den Jenisch-Park | Markus Krohn

ELBVORORTE

Die meisten von uns trampeln

einfach darauf herum.

Im heimischen Rasen wollen

wir sie sogar am liebsten

vernichten: Die Rede

ist von Kräutern, die überall

wachsen, wenn wir sie denn

lassen: Löwenzahn, Spitzwegerich,

Gänseblümchen oder

Brennnesseln. Wie bitte? Dieses

Unkraut soll Heilwirkung entfalten?

Das jedenfalls lernen

Teilnehmer der Kräuterwanderung

von »Kräuterhexe« Anne

Hentschel. Vor allem Menschen,

die sich wie sie selbst für

die Heilwirkung von Kräutern

interessieren, kommen zum

Beispiel in den Jenisch Park,

um mehr über die Kräuter zu

erfahren, die ihnen beim Spaziergang

unter die Füße kommen.

Aber auch Menschen, die

sich für eine Ausbildung in

Kräuterheilkunde interessieren,

nehmen hier den ersten Kontakt

mit der Heilpraktikerin auf.

Die Heilkraft der Natur, die sich

in Form der vielfältigen Heilpflanzen

Mensch und Tier zur

Verfügung stellt, hat sich seit

Jahrtausenden bewährt. Die

Phytotherapie, wie sie auch

genannt wird, ist die Behandlung

von Krankheiten und

Beschwerden durch Pflanzen

oder Pflanzenteile und deren

Zubereitung. Sie kann auch

präventiv eingesetzt werden

und wirkt sowohl auf der körperlichen

als auch auf der seelisch-emotionalen

Ebene.

Die Natur war lange Zeit das

einzige, was dem Menschen zur

Verfügung stand, um Krankheiten

und Verletzungen zu

behandeln. Unsere urzeitlichen

Vorfahren hatten vermutlich

noch sichere instinktive Fähigkeiten,

um die jeweils passenden

Pflanzen zu erkennen, so

wie es heute vor allem wilde

Tiere immer noch tun.

Die Kunst der Kräutertherapie

besteht darin, die einzelnen

Heilpflanzen bzw. ihre Bestandteile

so zusammenzustellen,

dass sie sich in ihrer Wirkung

verstärken

und ergänzen.

Außerdem ist es

wichtig, auf die

Verträglichkeit der

Mischung zu achten und

etwaige Nebenwirkungen

durch passende zusätzliche

Kräuter abzumildern. Ohne

fundierte Kenntnisse der pharmazeutischen

Wirkungen kann

man Kräuterheilkunde also

nicht praktizieren. Pflanzen

können auch toxisch wirkende

Inhaltsstoffe haben oder allergische

Reaktionen auslösen.

Außerdem müssen etwaige Neben-

oder Wechselwirkungen

mit anderen Arzneimitteln beachtet

werden. Für eine sichere

Behandlung ist daher eine sorgfältige

Ausbildung notwendig.

Um auch „offiziell“ mit Kräutern

arbeiten zu dürfen, legte

Hentschel 1999 die Prüfung für

den Arzneimittelschein vor der

Handelskammer Hamburg ab.

Im selben Jahr bekam sie die

erste Reiki-Einweihung. Es

folgte eine dreijährige abgeschlossene

Ausbildung zur

Heilpraktikerin und im April

2004 die zweite Einweihung in

Reiki. Die eigene Praxis eröffnete

sie vor

zehn Jahren, inzwischen

praktiziert sie in

Blankenese. Gleichzeitig arbeitet

sie als freie Dozentin und

gibt eine Wild- und Heilkräuterausbildung

für Experten und

Laien.

Die Iserbrookerin war schon

seit ihrem 15. Lebensjahr fasziniert

von den Pflanzen. Damals

verschlang sie, ähnlich wie

viele Teenager auch heute

noch, Indianergeschichten. „Ich

wollte wissen, wie die Indianer

mit Kräutern ihre Wunden und

Krankheiten heilten“, erinnert

sie sich. Allerdings gab es

damals noch niemanden, der

ihr das Wissen hätte beibringen

können, so lernte die heute 38-

jährige autodidaktisch. „Seit

über zwanzig Jahren erweitere

ich mein Wissen und meine

Erfahrung mit einheimischer,

indianischer und fernöstlicher

Kräuterheilkunde.“

Das nimmt sie auch heute noch

für sich in Anspruch. Dazu

gehört auch, dass sie die Heilkräuter

regelmäßig bei

sich selbst und ihrer Familie

anwendet und Erfahrungen

sammelt. Zum Beispiel mit

Wespenstichen: „Wenn man

den Saft aus den

Spitzwegerich-Blättern presst,

kann man ihn auf den gereizten

Hautstellen gut einwirken lassen.

Die Schwellung schwillt

ab, die Rötung geht zurück und

die Schmerzen werden schnell

»Kräuterhexe« Anne Hentschel erläutert die Heilwirkung von Spitzwegerich mitten auf der Wiese

vor dem künftigen Bargheer-Museum im Jenisch-Park

Fotos: Krohn

gelindert.“ Solche Beispiele verdeutlichen

die Wirkung der oft

verschmähten Pflanzen im Vortrag

der „Kräuterhexe“.

Überhaupt merken die Teilnehmer

an der Kräuterwanderung

sofort, was für eine Expertin da

vor ihnen steht. Die Informationen

über die Pflanzen purzeln

nur so aus ihr heraus:

Anwendungsgebiete, Inhaltsstoffe,

Zubereitung, Informationen

über Krankheiten und

praktische Beispiele – nichts,

was die Iserbrookerin für sich

behält. Natürlich kann der

Zuhörer gar nicht alle Informationen

davon im Kopf

behalten, dafür ist der Vortrag

spritzig und witzig. Trockene

Theorie jedenfalls hört sich

anders an. Die Teilnehmer

erfassen im wahrsten Sinne des

Wortes die Heilwirkung jeder

Pflanze, über die Anne Hentschel

spricht: Anfassen erwünscht,

Probieren immer erlaubt.

Und zerreiben: „Ich hab’

hinterher immer grüne Finger“,

lacht die fröhliche Mutter von

drei Kindern. Denn nicht nur

die Blätter des Löwenzahns

sind als Zutat für Salat oder

über Pizza der Renner, sondern

auch der Saft des Spitzwegerich

oder der Brennnessel.

Spitzwegerich wirkt beispielsweise

antibakteriell und ist

daher gerade im Herbst ein

Grüne Finger: Anne zerreibt am Liebsten alle Heilpflanzen

Fotos: Anatolii, womue, emer – fotolia.de

Polsterei

Raumausstatter

Fülscher

Tel. 511 02 01

www.fuelscher.com

Mittel, das bei Erkältungskrankheiten

kaum wegzudenken

ist. Als Tee oder im Honig

kann man den Spitzwegerich

zu sich nehmen. Oder man

beugt vor: Mit den nährstoffreichen

Samen der Brennessel

kann man seine körpereigene

Abwehr stärken. Auch geröstet

sind Brennesselsamen ein Energiebringer

– praktisch im Alltag!

„Es ist ja total cool, dass

die Kräuter eigentlich immer

dort wachsen, wo sie gebraucht

werden. Bei jeder Krankheit

finden sich die richtigen Pflanzen

in unmittelbarer Umgebung!“

erklärt die freundliche

Kräuterhexe und verweist auf

die Schafgarbe, die „als Tee

oder als Sitzbad hervorragend

gegen Blasenentzündung wirkt“.

Die Schafgarbe hat ihren Namen

übrigens von den Schafen,

die sich gelegentlich darin wälzen,

weil sie antibiotisch wirkt

und Blutungen stillt....

Unabhängig davon, ob man als

moderner Mensch an die Heilwirkung

der Pflanzen glaubt

oder doch lieber auf die chemisch-pharmazeutische

Keule

setzt, kann man die Apotheke

der Natur durchaus genießen,

denn sie ist auf unterschiedliche

Art und Weise sehr geschmackvoll,

dabei kostenlos und nahezu

überall verfügbar: Als Tee,

Smoothie oder Salat.

Und wer Glück hat, spürt die

heilende Wirkung sofort beim

Auflegen eines Löwenzahnblattes

auf Brust oder Rücken,

denn diese „Sonnenpflanze“

sorgt tatsächlich für Wärme im

Körper. Die Nackenschmerzen

des Redakteurs beim Tippen

dieses Textes sind jedenfalls

„wunder“bar verschwunden...

www.lichtkraeuter.de

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Die Wundermatratze – produziert in Deutschland!

Die Idee zur Soulmat Wundermatratze

kam Kay Steinbach,

Chef der Product Emotion

GmbH, bei der Einrichtung seines

neuen Hauses. Betten und

Matratzen gaben nicht das, was

er sich wünschte. Nämlich eine

möglichst leicht Unterlage, die

sich dem Körper anpasst und

problemlos reinigen lässt. Hier

war der Erfindergeist geweckt.

Alle reden von gesunder Lebensweise:

ergonomische Möbel

auf der Arbeit, Fitness in

der Freizeit, frische Luft und

Biolebensmittel. Nur das Schlafen

vernachlässigen wir, sagt

Steinbach. Also versammelte er

Mitstreiter, um eine Matratze

zu schaffen, die zwar wie eine

solche funktioniert, jedoch mit

Hightech ganz neue Eigenschaften

zeigt. Heraus kam die

Soulmat-Seelenmatratze. Unten

liegt der klassische Schaumstoffkern,

luftdicht ummantelt.

Über ein Ventil lässt sich der

Luftdruck mit einem selbstaufblasbaren

System regeln. So

kann jeder ganz leicht bestimmen,

wie er liegen möchte.

Durchliegen? Unmöglich!

Schmutz kann nicht eindringen

und bei Bedarf abgewischt werden.

Aber alleine darauf könnte

keiner liegen. Also kommt

Teil zwei drauf, das sogenannte

3D-Air-Space-Material oder

Abstandsgewirk. Millionen

senkrecht stehender Polyesterfäden

sorgen dafür, dass die

Luft zirkuliert, Schweiß wird

abtransportiert, kann seitlich

abdampfen. Zum Säubern

kommt die Matte in die Wanne

oder Dusche, trocknen – fertig.

Schließlich fehlt noch Teil drei,

die Funktionshülle. Auch sie

leitet die Feuchtigkeit weg, ist

gut waschbar. Das ganze wiegt

insgesamt neun Kilo. Das bedeutet

weniger Material, weniger

Rohstoffe. Und Langlebigkeit.

Für den Kern gibt es 25

Jahre Garantie. Übrigens: Nachhaltigkeit

wird hier großgeschrieben.

Wer eine Soulat

(zum Beispiel 90 x 200 Zentimeter)

erwirbt, erhält eine

Patenschatsurkunde für zwei

Quadratmeter Urwald. Bisher

konnte so bereits 4416 Quadratmeter

Regenwald geschützt

werden. In Döbeln befindet sich

die Produktionshalle, in der die

Matratze final zusammengebaut

wird.

Bitte informieren Sie sich vorab

unter www.soulmat.com!

Nutzen Sie unser Vorteilsangebot

– siehe Gutschein!

Wir freuen uns auf Ihren

Besuch!

Naturheilpraxis Anja Freese

Eichenstraße 14, Rellingen

Tel.: (0 41 01) 8 05 70 10

www.soulmat.de

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