lass fallen anker - Ausgabe 04/16

hein.seemann

„lass fallen anker - Blätter der Deutschen Seemannsmission“ - Zeitschrift über die Arbeit der Seemannsmission.

Philippinen -

Nation der Seeleute

Foto: DSM Wilhelmshaven/privat

Prof. Dr. Christina Aus der Au,

Kirchentagspräsidentin 2017

Jahreslosung 2017

Seite 3

Erinnerungen an eine bewegte Zeit

Es war einmal das

Seemannsheim Khorramshahr

Seite 11

AHOY PHILIPPINEN

Reise-Impressionen von einem Trainingskurs

Seite 9


Aus dem Inhalt - Editorial

Cover: ... and from our

Seafarers from „ROVA

Stones“. Was very grateful

after few disloading

of their Cargo in our

Harbor. That opportunity

was given for hours of

free from work. To see

DSM -station and City

Tour sightseeing.

Photo: DSM Wilhelmshaven/privat

3 Gott und die Welt |

Jahreslosung 2017 |

Von Prof. Dr. Christina Aus der Au, Präsidentin

Deutscher Evangelischer Kirchentag Berlin-

Wittenberg 2017

4-6 Nachrichten | Von Personen |

Von Stationen

7-10 Thema | PHILIPPINEN -

NATION DER SEELEUTE

Seefahrernation Philippinen - „Port Chaplains“

aus aller Welt kamen, lernten und waren begeistert |

Pastorin Heike Proske, DSM-Generalsekretärin, Bremen

„Ich liebe es, zu helfen - Mae Grünebaum, ehrenamtliche

Bordbesucherin bei der DSM Wilhelmshaven“

| Von Michael Halama, Redakteur/WZ

AHOY PHILIPPINEN - Reise-Impressionen

von Kerstin Schefe, Seemannsdiakonin,

DSM Stade-Bützfleth

Philippinen: Archipel im Westpazifik |

Michael Reckordt, Geograf, „PowerShift e.V.“, Berlin

11-13 Erinnerungen |

Es war einmal ein DSM-Seemannsheim

in Khorramshahr | Von Iris Rousseau

14-15

Ankerplätze für Seeleute und andere

wichtige Anschriften

Rückseite:

FESTMACHEN 2017 - Gedanken und

Meditationen zu Jahreslosung und Monatssprüchen

Frohe Weihnachten

und ein gesegnetes

Neues Jahr 2017

Joyeux Noël

et une

Bonne Année

2017

DSM-Generalsekretärin

Pastorin Heike Proske

Foto: E. Jean Tamedzo

Feliz Navidad

y un Feliz

Año Nuevo

2017

Liebe Leserinnen und Leser!

lass fallen anker - Blätter der Deutschen Seemannsmission“

hat als Zeitschrift eine fast genauso lange Geschichte

wie die Deutsche Seemannsmission selbst. Diese Geschichte

wollen wir weiter schreiben. Allerdings tragen wir den Veränderungen

der „digitalen“ Zeit Rechnung, die besonders im

Markt gedruckter Zeitschriften deutlich werden.

Darum wird „lass fallen anker“ im Jahr 2017 in einer einzigen

gedruckten Ausgabe erscheinen, mit verändertem Layout

und mit umfangreicherem Inhalt. Zusätzlich erscheint regelmäßig

das neue „lass fallen anker - aktuell“ mit zeitnahen Informationen,

die wir Ihnen in elektronischer Form zukommen

lassen möchten. Dazu unsere große Bitte: Nennen Sie uns

eine Mailadresse für den Versand. Eine kurze, formlose Mail

an headoffice@seemannsmission.org reicht völlig aus. So

bleiben Sie das ganze Jahr über informiert und erhalten die

einmalige gedruckte Ausgabe zusätzlich.

Falls Sie es vorziehen, die aktuellen Informationen

gedruckt und per Post zu erhalten, ist dies zumindest

im Übergangsjahr 2017 möglich. Mit dem elektronischen

Vertriebsweg sammeln wir im Jahr 2017 Erfahrungen, um

dann zu entscheiden, wie es ab dem Jahr 2018 weitergeht.

Über Ihre Anmerkungen und Mithilfe zur Gestaltung freuen

wir uns!

Ihre

Heike Proske, Generalsekretärin

Merry Christmas

and a

happy New Year

2017

Maligayang Pasko

at Manigong

Bagong Raon

2017

lass fallen anker - Blätter der Deutschen Seemannsmission“

erscheint vier Mal im Jahr in einer Auflage von 4.000 Exemplaren

und wird weltweit kostenlos bei Bordbesuchen an Seeleute

abgegeben. „lass fallen anker“ liegt in 16 Auslandsstationen

und 16 Stationen selbstständiger Inlandsvereine in

Deutschland zur Mitnahme aus.

Sie können unsere Arbeit mit Ihrer Spende unterstützen.

Spendenkonto:

Deutsche Seemannsmission e. V. - Jippen 1 - 28195 Bremen

Evangelische Bank eG, Kiel

BIC GENODEF1EK1

IBAN DE70 5206 0410 0006 4058 86

IMPRESSUM: „lass fallen anker - Blätter der Deutschen Seemannsmission“ - Zeitschrift für Seeleute. Hervorgegangen aus: „Blätter für Seemannsmission“, (Erstausgabe

Februar 1892) begründet von Pastor Julius Jungclaussen, Hamburg, und Pastor Friederich M. Harms, Sunderland,als vierteljährlich erscheinendes „Organ der Deutschen Seemannsmission“

und „LASS FALLEN ANKER“, Freundesbriefe, herausgegeben von Seemannspastor Harald Kieseritzky. • Herausgeberin: Pastorin Heike Proske, Generalsekretärin

(verantw.), Jippen 1, 28195 Bremen, Telefon +49 421/ 1 73 63-0, Fax +49 421 / 1 73 63-23; e-mail: headoffice@seemannsmission.org • Redaktion und Produktion: Gerhard Kling (gk),

Redaktionsanschrift: Postfach 1357, 58719 Fröndenberg,

Tel. +49 2377 / 67 84, Fax +49 2377 / 4800 • Druck: Hans Kock, Buch- und Offsetdruck

GmbH, Bielefeld. • „lass fallen anker“ erscheint viermal jährlich. Ein Teil der Auflage liegt in Stationen und Beratungsstellen der Seemannsmission in 16 Ländern aus.

2 • lass fallen anker 4/2016


Gott und die Welt

Bild aus der Seefahrt in FESTMACHEN 2017 (s. Rückseite) • Foto: Adelar Schünke/DSM Santos

Daily Text for

the Year 2017

A new heart also will

I give you, and a new

spirit will I put within

you: and I will take

away the stony heart

out of your flesh, and I

will give you an heart

of flesh.

Ezechiel 36, 26 (KJV)

Sulusyon ng Taon

2017

Kung makita nilang

muli nang naitayo ang

mga guho at puno ng

pananim ang dating

tigang na lupain,

makikilala ng mga

karatig-bansa na ako

si Yahweh. Akong si

Yahweh ang maysabi

nito at ito‘y gagawin ko.

Ezechiel 36, 26

(RTPV05))

Jahreslosung 2017

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz

und lege einen neuen Geist in euch.

Ezechiel 36,26 (Einheitsübersetzung)

Sind wir eigentlich noch zu retten? Werden wir

das Wüten der Kriege je befrieden? Können wir

die Folgen des Klimawandels noch abschwächen?

Wie und wo finden Menschen auf der Flucht weltweit

wieder Heimat? Wird der Traum eines vereinten Europas

zerplatzen wie eine Seifenblase?

Mitten hinein in diese Welt, die aus den Fugen zu

geraten scheint, lässt Gott seinen Propheten sprechen:

Ich schenke euch ein neues Herz. Ich will nicht zulassen,

dass ihr untergeht. Veränderung ist möglich, und

sie beginnt in euch. Neuanfang ist möglich, doch das

geht nicht von allein. Nicht, solange ihr euren Besitz

und eure Chancen hartherzig verteidigt vor den Bedürfnissen

des anderen. Nicht, solange ihr euch denen

verweigert, die um Zuflucht und Schutz bitten.

Ich schenke euch ein neues Herz. Ein Herz, das für

Miteinander schlägt, statt für Egoismus. Für ehrlichen

Ausgleich statt für faule Deals.

Und ich lege einen neuen Geist in euch. Einen Geist,

der euch unruhig macht, damit ihr nicht länger hinnehmt,

dass hier verschwendet wird, was anderen

die Lebensgrundlage raubt. Der euch mutig sein lässt

und aufstehen gegen Unrecht und dumpfe rassistische

Parolen. Einen Geist, der euch umdenken lässt und

großherzig teilen.

Denn Gott sagt uns zu: Wir sind gerettet. Und deshalb

sind auch wir diejenigen, die retten können. Wer,

wenn nicht wir?

Prof. Dr. Christina Aus der Au,

Präsidentin

Deutscher Evangelischer Kirchentag

Berlin-Wittenberg 2017,

Geschäftsführerin des

Zentrums für Kirchenentwicklung

an der Universität Zürich

4/2016 lass fallen anker • 3


Nachrichten | Von Personen

VOLONTARY WORK IN THE TEESSIDE WORLD

A CARING FRIEND,

ADVISOR AND ORGANIZER

Eva Marie Louise Yarrows

died on 30.07.2016.

She awarded in 1999 the

Cross of Merit of the Federal

Republic of Germany.

German Ambassador

Gebhardt von Moltke:

,,It would not be an

overstatement to use the

English phrase and describe

you as an Angel of Mercy.“

Photo: Karin Pearson

Middlesbrough. Eva Yarrow came to Teesside in 1960

with her husband Sgt. Robert E. Yarrow and her two

children, a son and a daughter, both born in Britain.

Eva’s convictions emerged during a childhood of some

turmoil. Her father was only 52 when he died after an accident

in his own nursery garden. (The nursery, founded

by her grandfather, was the first to supply freshly cut

roses to the Tsar of Russia). Tragedy struck again when

one of her brothers was killed aged 23 during the war

in ltaly.

Eva grew up with the ambition of owning her own

nursery garden, however, 1945 Eva and her mother fled to

Glatz. They returned home in 1945 only to be evacuated

again in 1946. They lost everything, reached Hannover

after four weeks of uncertainty and settled there, Eva

met and married the British Soldier Sgt. R. Yarrow and

they lived in Berlin until 1954 when they moved first to

Scotland, then to Burton on Trent and finally settled in

Teesside. There they brought up their two children and

Eva worked as a secretary.

Eva‘s mother joined the family there in 1971 and was

nursed until her death in 1975 Evas husband died also

four years later aged 52 after a long illness. Briefly this

is Evas private life. Few of us can imagine the dedication

to her voluntary work to the extent that German

Ambassador Gebhardt von Moltke described her as a

„truly exceptional woman to deep Christian convictions

and innate goodness of heart who has devoted herself

to serving her fellow human beings and alleviating

hardship”. He added: “In all your work you have never

wavered in your dedication to helping those in need

around you. It would not be an overstatement to use the

English phrase and describe you as an Angel of Mercy.”

Eva Yarrow’s work spans decades in the voluntary sector

to tile German Lutheran Congregation and Seamen’s

Mission in Middlesbrough. She became a member of the

congregation’s Committee, soon took over as secretary

and has also been its treasurer since 1975.

The congregation in the 60th consisted of many young

couples with children, German women having married

British servicemen. These women longed to continue

their traditions, express their faith in their mother tongue

and to include their children in all this. so Eva offered to

run a weekly craft afternoon extending the welcome to

a wider circle of friends to the congregation.

When in 1973 the welfare Society for the Seamen’s

Mission in Middlesbrough was founded, Eva also became

its member. She helped organize a saturday church

service, followed by a meal and filmshow for seamen

visiting the port.

Since then she has been closely involved with the German

Seamen’s Mission in Middlesbrough, serving also

on its Executive Committee. She has often stood in for

the head of the mission and visited ships in Teesport

regularly. Once every week Eva arrived at the Mission to

bring the bookkeeping and other paperwork up to date.

Eva Yarrow remained the contact person for any enquiries

in that region, she visited housebound parishioners and

also those in hospitals and nursing homes, conducting

services for them.

With her unwavering optimism and dedication Eva has

been to many who have met and known her a caring

friend, a comforter, advisor and she has also been an

administrator and organizer of great qualities, someone

who held this community together with her strength

and convictions.

We, the congregation feel that Eva’s work has received

deserved acknowledgement through the award. Eva died

on 30.07.2016. •

Traudel Walker,DSM Middlesbrough

„Mayday“ - eine Melodie geht um die Welt / Spende für die DSM

Esens/Bremen. Seine Komposition „Mayday“

stellt der Esenser Journalist Bernd F. Kürten künftig

der Deutsche Seemannmission (DSM) zur Verfügung.

Gedacht ist an eine Verwendung der Melodie,

die mit dem intonierten SOS-Funkzeichen beginnt

und endet, bei Gedenkfeiern für Fischer, Seeleute

und Rettungsmannschaften. Bernd F. Kürten

überlässt seine Komposition der DSM kostenfrei

und verzichtet auf Einkünfte aus Aufführungen.

Die offizielle Übergabe an DSM-Generalsekretärin

Pastorin Heike Proske fand statt am 5. Juli 2016 im

Mehrgenerationenhaus in Esens.

Für Großorchester-Aufführungen wurde das

Werk vom verstorbenen früheren Landesposaunenwart

Michael Junker bearbeitet. Die erste

„Mayday“-Aufführung eines Großorchesters fand

durch das Marine-Musikkorps Wilhelmshaven

vor 20 Jahren auf der Insel Borkum anlässlich der

Schließung des dortigen Marinestützpunktes statt.

Bernd F. Kürten schrieb die Komposition mit

dem Titel „Mayday“ unter dem Eindruck des tragischen

Unglücks, das den deutschen Rettungskreuzer

Alfried Krupp am 1. Januar 1996 vor der

ostfriesischen Küste ereilte und bei dem die zwei

Besatzungsmitglieder Theo Fischer und Bernd Gruben

ums Lebens kamen. • dsm

Die Noten sind gegen eine Spende erhältlich bei

der DSM. Kontakt: Deutsche Seemannsmission

e.V., Tel. +49-421-17363-0,

E-Mail: headoffice@seemannsmission.org

Foto: Dietmar Bökhaus

Bernd F. Kürten (links) mit DSM-Generalsekretärin

Pastorin Heike Proske.

4 • lass fallen anker 4/2016


Von Stationen| Nachrichten

Bischöfin Kirsten Fehrs:

„Ankerplatz des Lebens“

Duckdalben feierte 30. Geburtstag

Hamburg/Bremen. Mit einem Gottesdienst

startete Sonntag,28. August 2016 in Hamburg

die Festwoche zum 30-Jährigen Bestehen des

Internationalen Seemannsclubs Duckdalben.

Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs nannte den

Club einen „Ankerplatz des Lebens“. Der Duckdalben

sei eine „mitten in den

Hafen hineingebaute

und hineingepflanzte

Willkommenskultur“,

sagte die Bischöfin in

ihrer Predigt. Sie sei „dem

Herrgott von Herzen

dankbar, dass es diesen

Ort gibt.“

Im Duckdalben werde Gastfreundschaft praktiziert.

Alles sei „liebevoll durchdacht und auf die Bedürfnisse

der Seeleute zugeschnitten“. Die Billardtische

seien„bester Beleg dafür, dass man nun wieder festen

Boden unter den Füßen hat“.

Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos)

überbrachte die Grüße des Senats.

Seit Gründung besuchten knapp 800.000 Seeleute

aus aller Welt den Club, rund 100 kommen täglich.

Träger des „Duckdalben“ ist die DSM Hamburg-

Harburg e.V.

Die Deutsche Seemannsmission e.V. mit Sitz in

Bremen unterhält im Ausland ein Netz von 16

Stationen, beispielsweise in Lomé, Valparaiso

und Singapur. In Deutschland gibt es ebenfalls 16

Standorte, die von eigenständigen Inlandsvereinen

getragen werden. • epd

Ökumenischer Gottesdienst mit der DSM

Basel feierte „75 Jahre Schweizer Flagge zur See“

Basler Schiffer-Seelsorger und Ex-

“Sailing Chaplan“ der DSM, Diakon

Walter Schär (oben),

und Pastorin Heike Proske (unten)

beim ökumenischen Gottesdienst in

Basel. Fotos(2): Trösch

Basel. Die Basler Rheinhäfen standen 2016 im

Zeichen des Jubiläums „75 Jahre Schweizer

Flagge zur See“. Auch die Schweiz hat eine

kleine Hochseeflotte mit bewegter Geschichte.

Zurzeit fahren rund 50 Schiffe unter

Schweizer Flagge mit Heimathafen Basel. Die

Sektion Basel des Schweizer Seemannsclubs

organisierte ein gelungenes Fest. Vor allem

ehemalige Seeleute aus der ganzen Schweiz

mit ihren Angehörigen nahmen daran teil.

Shanty-Chöre gehörten zum Programm wie

ein ökumenischer Gottesdienst, gestaltet von

lokalen Kirchenvertretern unter Leitung von

Diakon Walter Schär, aktiver Basler Schiffer-

Seelsorger und ehemaliger „mitfahrender

Seemannspastor“ bei der DSM. DSM-

Generalsekretärin Heike Proske überbrachte

im Festprogramm am Samstagabend, sowie

am Sonntag im Gottesdienst, Grüße

und Wünsche als Vertreterin der ICMA

und der DSM, gespickt mit persönlichen

Erlebnisberichten.

Nach dem positiv aufgenommen

Gottesdienst, kam ein ehemaliger Seemann,

der sich lebhaft an seine Fahrenszeit und

den Aufenthalt im Seemannsheim in Lomé

erinnerte, auf Pastorin Proske zu und dankte

ihr. So wurden Fäden von der Vergangenheit in

die Gegenwart geknüpft.

Im Schweizer Schifffahrtmuseum

dokumentiert eine eindrückliche

Ausstellung mit Fotos und Objekten

Werdegang und Entwicklung der Schweizer

Hochseeschifffahrt.• Daniel Trösch

Seemannsdiakon

Mark Möller ist nun für

die DSM in London.

Foto: Privat

Neu in der DSM-Station London

London. Ab November 2016 arbeitet Mark Möller auf der Station der

Deutschen Seemannsmission e.V. in London/Tilbury.

Vor allem Besuche von Seeleuten an Bord der Schiffe in den

Londoner Häfen werden im Zentrum seiner Tätigkeit stehen, aber

auch die seelsorgerliche Begleitung im Queen Victoria Seamen‘s Rest

(QVSR), mit dem wir seit langem partnerschaftlich verbunden sind.

Der 45-Jährige gebürtige Hamburger machte seine Ausbildung

zum Diakon im Evangelischen Johannesstift in Berlin und studierte

Soziale Arbeit an der Evangelischen Fach-Hochschule.

Zuletzt arbeitete Mark Möller neun Jahre bei den Hoffnungsorten

Hamburg (Stadtmission Hamburg), wo er ein Begegnungscafé in der

Innenstadt leitete, sowie vernetzende Stadtteilarbeit machte. Mark

Möller verfügt bereits über Erfahrungen im Ausland.

Wir freuen uns auf ein gutes Miteinander. • dsm

Maritimer Adventskalender 2016

Mehr über den Adventskalender 2016

und die „E-Mail-Alarm“-Registrierung

zum Verkaufsstart des Kalenders auf

der Website:

maritimer-adventskalender.de

„Weihnachten am Ohr“ 2016

Die Aktion „Weihnachten am Ohr“

der Seemannsmission findet auch in

diesem Jahr statt.

„Sie spenden fünf Euro für eine

Telefonkarte und schenken einem

Seemann Zeit für ein Gespräch nach

Hause“. so die DSM.

Mehr auf: seemannsmission.org

4/2016 lass fallen anker • 5


Nachrichten

Deutsche Seemannsmission

Seelsorger

sehen Seeleute

weiterhin von

Piraterie bedroht

Bremen (epd). Piraterie ist nach Aussagen der Deutschen

Seemannsmission nach wie vor eine massive Be -

drohung für die Handelsschifffahrt und die Seeleute.

„Auch wenn die Zahlen zurückgegangen sind - in unsere

Stationen kommen immer wieder Seeleute, um über

traumatische Erfahrungen nach Überfällen auf See zu

reden“, sagte die Generalsekretärin der in Bremen ansässigen

Deutschen Seemannsmission e.V., Heike Proske,

dem Evangelischen Pressedienst (epd). Das passiere

beispielsweise in Durban, Hongkong, Singapur, Lomé in

Togo oder Douala in Kamerun. „Und immer erzählen die

Betroffenen von großer Hilflosigkeit.“

Zwar sind die Überfälle nach dem jüngsten Piraterie-

Bericht des Internationalen Schifffahrtsbüros IMB auf

den niedrigsten Stand seit 1995 gesunken. „Trotzdem

gab es in der ersten Hälfte des laufenden Jahres 98 Zwischenfälle“,

sagte Proske. „Piraten sind auf 72 Schiffen

an Bord gekommen, haben fünf in ihre Gewalt gebracht

und 64 Seeleute als Geiseln gekommen.“ Anders als etwa

bei Flugzeugentführungen werde über diese Zwischenfälle

kaum berichtet.

„Dabei ist die Situation für die Seeleute besonders dramatisch,

weil zugleich ihr Arbeitsplatz und ihr Wohnraum

angegriffen wird - einen Platz, um sich zurückzuziehen

und Abstand zu gewinnen, haben sie nach den

Überfällen nicht.“ Viele Betroffene nutzten dann zumindest

bei Landgängen und bei Besuchen in den Clubs der

Seemannsmission die Gelegenheit, um sich ihre Belastungen

von der Seele zu reden.

Oftmals überfallen schwer bewaffnete, organisierte

Banden Schiffe auf See und vor Anker, greifen die Besatzung

an, rauben Schiffsladungen oder bringen ganze

Frachter in ihre Gewalt, um sie weiterzuverkaufen oder

Lösegeld-Forderungen zu stellen.

Zwar sei die Situation vor der Küste Somalias durch

die Anti-Piraterie-Mission „Atalanta“ der EU ruhiger

geworden, sagte Proske. Doch die Situation ähnele einem

Schwelbrand, da Somalia ein fragiler Staat bleibe

und die Gefahr von Angriffen damit weiterhin hoch sei:

„Das kann jederzeit wieder aufflammen, wenn sich die

EU zurückziehen würde.“

Die Westküste Afrikas zähle nach wie vor zu den Hochrisiko-Gebieten.

Dort werden Proske zufolge unter anderem

Lösegelder für die islamistische Terrorgruppe „Boko

Haram“ in Nigeria erpresst.

Auch im südostasiatischen Raum gebe es weiterhin viele

Überfälle. Positiv sei dort in der Straße von Malakka

Stichwort: Deutsche Seemannsmission

Bremen (epd). Die Deutsche Seemannsmission

mit ihrer internationalen Zentrale in

Bremen gehört zu den ältesten Arbeitszweigen

der Evangelischen Kirche in Deutschland

(EKD).

Seit mehr als 125 Jahren leistet die Organisation

auf Schiffen, in Seemannsclubs und

in Seemannsheimen auf mehreren Kontinenten

Seelsorge und Sozialarbeit an Seeleuten

aus aller Welt. Die Arbeit geschieht

unabhängig von Herkunft und Religion der

Schiffsbesatzungen

International legt das Hilfswerk seit einiger

Zeit besonderes Gewicht auf die psychosoziale

Unterstützung von Piratenopfern und

Hilfen für Seeleute in der Flüchtlingskrise.

An der Nord- und Ostsee leistet die Organisation

in Zusammenarbeit mit dem Havarie-

Kommando in Cuxhaven Notfallseelsorge.

Die Arbeit wird aus Kirchensteuern, öffentlichen

Mitteln, Spenden und freiwilligen

Schiffsabgaben der Reeder finanziert.

Ihre Wurzeln hat sie im diakonischen

„Komitee für kirchliche Versorgung im

der Zusammenschluss von Anrainerstaaten zu einer gemeinsamen

Küstenwache: „Das müsste auch im westafrikanischen

Golf von Guinea passieren.“

Viel Lob hat Proske für deutsche Reeder. Sie schulten

ihre Offiziere, um im Ernstfall einer Panik an Bord begegnen

und Opfern helfen zu können. Erfolgreich sei neben

dem Einsatz der Marine auch der Einsatz staatlich zertifizierter

privater und bewaffneter Sicherheitskräfte an Bord

der Schiffe. Doch dieser Schutz werde beispielsweise vor

den Anrainerstaaten nicht zugelassen. •

epd-Gespräch: Dieter Sell

Foto: Verband Deutscher Reeder

Ausland“, das am 29. September 1886 gegründet

wurde. Heute wollen die etwa 800

Haupt- und Ehrenamtlichen rund um den

Globus mit Freizeitangeboten außerhalb der

Bordroutine der Vereinsamung und Entfremdung

in den zunehmend multinationalen

Besatzungen entgegenwirken. Sie arbeiten

eng mit anderen christlichen Seemannsmissionen

und Organisationen wie der Internationalen

Transportarbeiter-Gewerkschaft ITF

zusammen.

Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, die

Lebens- und Arbeitsverhältnisse an Bord zu

verbessern. Dafür unterhält die Deutsche

Seemannsmission im Ausland ein Netz von

16 Stationen, beispielsweise in Lomé, Valparaiso

und Hongkong. In Deutschland gibt

es ebenfalls 16 Standorte, die von eigenständigen

Inlandsvereinen getragen werden.

Unter ihnen sind Bremen, Hamburg, Rostock,

Brunsbüttel, Bremerhaven, Cuxhaven

und Emden. Auch in Duisburg, dem größten

Binnenhafen Europas, ist die Seemannsmission

tätig. • epd

40 Jahre VDR-

Inspektorenseminare

Bei der Festveranstaltung 40 Jahre

VDR-Inspektoren-Seminare sammelten

die Teilnehmenden 1.100€ für

die Arbeit der Deutschen Seemannsmission

e.V.

Am 03. August 2016 konnte DSM-

Generalsekretärin Pastorin Heike

Proske diese Spende für die internationale

Arbeit der DSM aus den

Händen von VDR-Geschäftsführer

Dr. Martin Kroeger in Empfang nehmen.

Zugleich informierten sich

DSM und VDR gegenseitig über

die Neuigkeiten zur Situation von

Seeleuten im Zusammenhang mit

Flüchtlingen im Mittelmeer.. • dsm

6 • lass fallen anker 4/2016


Philippinen - Nation der Seeleute| Thema

Vor Ort Erfahrungen ausgetauscht

Seefahrernation

Philippinen

Manila: „Port Chaplains“ aus aller Welt

kamen, lernten und waren begeistert

Von rund 1,5 Millionen Seefahrern weltweit ist die

Rede. Fast ein Drittel aller Seeleute stammt von

den Philippinen.

Daher organisierte die Internationale Dachorganisation

der christlichen Seemannsmissionen ICMA (International

Christian Maritime Association) den Kurs „AHOY

PHILIPPINEN“, bei dem „Port Chaplains“ aus aller Welt

in Manila philippinische Kultur und Besonderheiten sowie

Seeleute und den dortigen maritimen Arbeitsmarkt

kennenlernen konnten.

Das Interesse war groß: 70 Teilnehmende aus 21 Ländern

kamen, lernten und waren schließlich müde, aber

vor allem begeistert.

Denn täglich begegnen wir in unserem Alltag Filipinos

und Filipinas an Bord der Schiffe, in Clubs und Seemannsheimen.

Daher war es wichtig und überaus hilfreich,

mehr über das Land, die Kultur und den gesamten

Hintergrund zu erfahren.

Ohne Seeleute von den Philippinen stünde die internationale

Schifffahrt vor großen Problemen. Zuhause in der

Familie und von den Nachbarn werden sie hoch geachtet

und vom philippischen Staat wie andere „Overseas

Filipino Workers“ (OFW) als „new heros“ betrachtet.

In vielen Stationen der DSM haben wir das Glück, philippinische

Menschen als ehrenamtliche Mitarbeitende

zu haben - eine Freude für viele Seeleute und für uns in

der DSM. Lesen Sie mehr darüber, über den AHOY-.Kurs

und die Philippinen auf den folgenden Seiten. •

Pastorin Heike Proske,

DSM-Generalsekretärin

Philippischer Seemann auf einem Kreuzfahrtschiff(links).

Frank Wessel, Seemannspastor und Leiter der Station

der Deutschen Seemannsmission e.V. und des

Binnenschifferdienstes in Duisburg schrieb einmal von

seinen Erfahrungen mit philippischen Seeleuten auf

Kreuzfahrtschiffen - u.a.: „... Über Weihnachten war ich

zum vierten Mal auf der MS Columbus. Sie hat eine treue

philippinische Stammbesatzung. Als ich das Schiff auf

Mauritius betrat, hörte ich als erstes: „Hello Father! Welcome

back! Will we have a Christmas service again?“

So ist das, wenn man willkommen ist: Es gibt Arbeit!

Im Verlauf der Reise haben wir zwei Gottesdienste

miteinander gefeiert, beide mit Abendmahl ...“

Foto: Frank Wessel

4/2016 lass fallen anker • 7


Thema | Philippinen - Nation der Seeleute

Die Seemannsmission erwartet die Seeleute - hier in Person von Mae Grünebaum

(links) mit Crew-Mitgliedern eines Kohlefrachters im August 2016.

... mit Seeleuten im Garten des Seemannsheims der Deutschen Seemannsmission

Wilhelmshaven e.V.

Fotos (4): DSM Wilhelmshaven

Wilhelmshaven: Mae Grünebaum engagiert sich bei der

Seemannsmission als ehrenamtliche Bordbesucherin.

Dabei hat die gebürtige Filipina zwei Jungs

und arbeitet im Schichtdienst.

Selfie mit Mae Grünebaum (v.): Besuch mit indischen Seeleuten

in der Wilhelmshavener Christus- und Garnisonkirche.

Mae Grünebaum (v.r.) mit Seeleuten im Internationalen

Seemannsclub der DSM Wilhelmshaven.

„Vorstand und Kollegen der DSM

Wilhelmshaven e.V. nennen

Mae Grünebaum längst liebevoll

einen ‚Engel der Seemannsmission‘“.

,,Ich liebe es, zu helfen‘‘

WILHELMSHAVEN - Ihre erste

Begegnung mit Seeleuten aus ihrer

Heimat vergisst Mae Grünebaum

nie.

„Es war am Heiligabend vor vielen

Jahren. Ich hatte vor den Feiertagen

letzte Besorgungen gemacht

und traf in der Marktstraße in

Wilhelmshaven auf fünf Landsleute.

Die wunderten sich darüber, dass

alle Geschäfte und Restaurants

geschlossen waren und wussten

nicht, wohin an diesem Abend.“

Kurzentschlossen hat sie die

frierenden Filipinos zu sich nach

Hause eingeladen. ,,Hier haben sie

sich erst mal mit philippinischem

Rum aufgewärmt“. erzählt sie

lachend.

An die Seemannsmission hat die 1970 in

Cebu City auf den Philippinen geborene

Mae Grünebaum zu dieser Zeit gar nicht

gedacht . „Obwohl ich regelmäßig am

Seemannsheim in der Hegelstraße vorbei

gefahren bin.“ Dann wurde dort dringend

jemand mit guten Englischkenntnissen

gesucht und sie wurde angesprochen.

Für die 45-Jährige der Einstieg: Seit fünf

Jahren ist Mae Grünebaum nun schon als

ehrenamtliche Schiffsbesucherin bei der

Seemannsmission regelmäßig für Seeleute

aus aller Herren Länder da.

,.Gerade Landsleute freuen sich, wenn

ich an Bord komme oder abends im

Haus an der Hegelstraße als Ansprechpartnerin

für sie da bin“, sagt sie. Es

gibt Besatzungen, die sich Tage vor dem

Festmachen in Wilhelmshaven erkundigen,

ob Mae Grünebaum auch da ist.

Eine denkwürdige Begegnung ergab sich

nach dem Einlaufen der havarierten MSC

FLAMINIA‘ im Jahr 2012. Beim Brand an

Bord waren Seeleute ums Leben gekommen,

einige Männer deshalb unruhig. Mae

Grünebaum begleitete Seemannspastor

Peter Sicking. „Da traf ich unter den Besatzungsmitgliedern

einen ehemaligen

Mitschüler aus der Heimat. Wir hatten

uns über 20 Jahre nicht gesehen - und

natürlich nicht gleich wiedererkannt.“

Dem Filipino ging es gleich viel besser -

er hatte jemanden gefunden, dem er sich

anvertrauen mochte.

Vorstand und Kollegen nennen Mae

Grünebaum längst liebevoll den „Engel

der Seemannsmission“. Doch sie ist viel

zu freundlich und bescheiden, um das

selbst zu erwähnen. Ich liebe es, zu helfen“,

ist ihre einfache, aber eindrückliche

Erklärung für ihr Engagement.

Die examinierte Krankenschwester plant

sogar ihren Schichtdienst in der Rehaklinik

um, wenn es die Schifffahrtslage erfordert.

Fest eingeplant sind die Schiffsbesuche

am Wochenende. Ihre beiden Söhne,

17 und sieben Jahre alt, stehen voll hinter

ihrem Ehrenamt. So ist Mae Grünebaum

weiterhin mit viel Freude für die Seeleute

da. Dabei bleibt ihr sogar noch Zeit für

eine weitere Leidenschaft - das Backen. •

Michael Halama/

WILHELMSHAVENER ZEITUNG

8 • lass fallen anker 4/2016


Philippinen - Nation der Seeleute |Thema

Foto: Katharina Bretschneider

Oben: Die Seminar-TeilnehmerInnen besuchten in Manila auch Unterkünfte,

in denen Seeleute während der Arbeitssuche leben oder in der Zeit, in der

sie unbezahlt für Agenturen im Einsatz sind, um später einen Platz an Bord

zu erhalten.

Rechts: Arbeits-Markt im wörtlichen Sinn

im Luneta Parc „Kalaw“, wo Arbeit suchende Seeleute

und das Arbeitsangebot unter freiem Himmel zusammen treffen.

Foto: NAMMA

AHOY PHILIPPINEN

Reise-Impressionen von Kerstin Schefe*

Foto: DSM e.V.

DSM-Generalsekretärin Pastorin Heike Proske (Mitte) beim

Besuch in der Übernachtungseinrichtung der katholischen

Scalabrini für Seefrauen und Frauen von Seeleuten.

Ahoi Philippinen, hieß es Ende September

2016. Teilnehmende verschiedener

ICMA-Mitgliedsorganisationen

** trafen sich zum gleichnamigen

Ahoy Kurs auf den Philippinen. Der

Trainingskurs befasste sich mit der

philippinischen Kultur und der Arbeit

mit philippinischen Seeleuten.

So konnte der Veranstaltungsort nicht

besser gewählt werden.

Für mich war es der erste Besuch auf einer

der über 7000 Inseln im pazifischen

Ozean. Viel hatte ich bereits von Seeleuten

über ihre Heimat erfahren, trotzdem

hatte ich noch keine konkreten Vorstellungen

oder Bilder vor Augen.

Ich erwartete bei Ankunft im Regen zu

stehen, stand jedoch im Stau und konnte

gleich das Verkehrssystem der Philippinen

kennenlernen. Und auch wenn die

Foto:_Katharina Bretschneider

Seemannsdiakonin Maike Puchert (DSM Hamburg-Harburg), Mitte links, und Seemannsdiakonin Katharina Bretschneider (DSM Lübeck), Mitte rechts,

mit Seeleuten September 2016 im Stella Maris Pius XII, Manila.

4/2016 lass fallen anker • 9


Thema | Philippinen - Nation der Seeleute

Foto: Katharina Bretschneider

Die DSM-Reisegruppe in Manila (v.l.n.r.):

- sitzend: Matthias Ristau, Mark Möller (neu in London), Arnd

Braun-Storck (New York), Antje Zeller (Bremerhaven), Heike

Proske (Generalsekretärin), Maike Puchert, Olaf Schröder

(DUCKDALBEN), Katharina Bretschneider (Lübeck)

- stehend: Martina Platte (Hongkong), Adelar Schünke

(Santos), Reinhild Dehning (Piräus), Kerstin Schefe (Stade-

Bützfleth), Martina Schindler (Cuxhaven).

Nicht mit auf dem Foto Nonilon Olmedo, philippinischstämmiger

Mitarbeiter im DUCKDALBEN (Hamburg).

Er weilte zum Zeitpunkt der Aufnahme bei seiner Familie.

Filipinos die Einhaltung von Verkehrsregeln nicht so genau

nehmen, funktioniert alles und wir kamen gut sowie

sicher im Hotel an.

Insgesamt waren ca. 70 Delegierte aus aller Welt zu

Gast, so dass zwischen den Vorträgen auch ein interessanter

Austausch und neue Bekanntschaften entstanden.

Wir durften viel über die Geschichte, Gewohnheiten

und Kultur der Filipinos erfahren und gleichzeitig erleben.

Auch neue und auch bedrückende Informationen haben

wir erhalten. So wussten viele nicht von dem unbezahlten

Dienst – oft über mehrere Monate -, den Seeleute

in Agenturen tun müssen, um die Chance zu erhalten,

einen Vertrag an Bord zu erhalten.

Ebenso haben wir Unterkünfte besucht, in denen sie zu

dieser Zeit oder auch während der Arbeitssuche, leben.

Der Standard einer dieser „Seemannsheime“ hat mich

sehr betroffen gemacht, und ich hätte dort auf keinen

Fall übernachten wollen. Dabei hatte ich immer noch im

Hinterkopf, dass philippinische Seeleute doch eher zu

den Privilegierten der Bevölkerung gehören.

Doch der aus der Arbeit bereits bekannte Satz, die

„Aufopferung für die Familie“, lässt die Filipinos immer

mit einem Lächeln im Gesicht vieles ertragen und macht

sie zu einem beeindruckenden Volk, dass ich in meiner

Zeit auf den Philippinen noch mehr lieben gelernt habe.

Ich freue mich auf weitere viele Begegnungen mit

(philippinischen) Seeleuten. Es lohnt sich auch immer,

einen Menschen hinter seinem Lächeln zu verstehen

und kennenzulernen. •

* Seemannsdiakonin Kerstin Schefe leitet den

Internationalen Seemannsclub „Oase“, Stade-Bützfleth

** ICMA = International Christian Maritime Association

Philippinen: Archipel im Westpazifik

Die Philippinen sind ein Archipel mit

7.107 Inseln, einer Gesamtfläche von

etwa 300.000 Quadratkilometern und

einer Küstenlinie von über 36.000 Kilometern.

Die etwa 96 Millionen Einwohner/innen

(2012) verteilen sich auf

zirka 880 bewohnte Inseln. Diese werden

im Westen vom Südchinesischen

Meer, im Osten vom Pazifik und im Süden

von der Sulu-See umschlossen. Der

Archipel wird in drei große Inselgruppen

unterteilt. Im Norden liegt Luzon, auf

der sich unter anderem die Hauptstadt

Manila befindet. Zentral gelegen sind

die Visayas, zu denen unter anderen die

Inseln Palawan, Mindoro, Panay, Negros,

Cebu, Bohol, Masbate, Leyte und

Samar gezählt werden. Und im Süden

befinden sich Mindanao und der Sulu-

Archipel mit den größeren Inseln Tawi-

Tawi, Jolo und Basilan. Die Philippinen

sind eigentlich nur die Spitzen submariner

Gebirgsketten an der Grenze zweier

Kontinentalplatten, der Eurasischen

und der Philippinischen. Aus dieser Lage

an der Plattengrenze resultieren Erdbeben

und Vulkanismus. Man schätzt die

Zahl der aktiven Vulkane momentan auf

22. Einer davon ist der Pinatubo, der im

Juni 1991 letztmalig ausbrach und 500

Menschen den Tod brachte. Ein anderer

aktiver Vulkan ist der Mayon, der

zuletzt im Dezember 2009 ausbrach.

Über 40.000 Menschen mussten damals

evakuiert werden. Östlich des Archipels

verläuft der Philippinengraben, einer der

weltweit größten Tiefseegräben mit bis

zu 10.540 Metern Tiefe. Die Philippinen

sind durch potenzielle Seebeben (Tsunamis)

ebenso stark gefährdet wie andere

Länder in der Region.

Der Archipel liegt in den niederen tropischen

Breiten. Das Klima wird durch

die umgebenden Meere geprägt, von

denen kein Ort weiter als 200 Kilometer

entfernt ist. Das Meer bewirkt, dass

die Temperatur das ganze Jahr über mit

nur geringen Schwankungen bei 26,6°C

liegt. Die meisten Niederschläge bringt

der Süd-West-Monsun vor allem von

Mai bis November (bis zu 450 Millimeter

im August). An der Westküste,

zum Beispiel in Manila, sind die ersten

vier Monate des Jahres (normalerweise)

trocken. An der Ostküste hingegen

verteilt sich der Niederschlag gleichmäßiger

über das ganze Jahr. In Surigao im

Nordosten Mindanaos regnet es von

November bis Februar am stärksten. In

dieser Zeit fallen über 450 Millimeter

pro Monat. Allgemein kann man sagen,

dass wegen der in Nord-Süd-Richtung

verlaufenden Gebirge an der Ostseite

der Inselgruppe wesentlich mehr Niederschlag

fällt als an der Westküste.

Zudem können von August bis November

Taifune über die Insel hinweg fegen.

Von den jährlich etwa 20 Taifunen treffen

durchschnittlich acht bis neun auf

bewohnte Flächen. Die beiden Taifune

Pepeng und Ondoy töteten im Herbst

2009 knapp 1.000 Menschen und richteten

einen Schaden von umgerechnet

über 800 Millionen US-Dollar an.

Flora und Fauna sind auf den Inseln

sehr vielschichtig. Es gibt über 5.000

verschiedene Tierarten, unzählige Insektenarten

und über 13.000 verschiedene

Pflanzen, davon zirka ein Drittel

endemisch, also nur auf den Philippinen

vorkommend. Allein auf Palawan

sind mehr als 600 verschiedene Arten

von Schmetterlingen anzutreffen. Hinzu

kommen unter anderen Papageien,

Schlangen, Krokodile, Gleithörnchen,

Wasserbüffel oder Echsen.

Im maritimen Bereich finden sich in

den Philippinen über 20.000 Quadratmeter

Korallenriffe, die von unzähligen

Meeresbewohnern wie Schildkröten

und Fischen als Lebensräume genutzt

werden.

Auch kulturell und ethnologisch bietet

der Archipel eine große Vielfalt. Neben

den Negritos, den Zuwanderern aus

prähistorischer Zeit, kamen vor Jahrhunderten

malaiische Völker auf den Archipel.

Die Malaien machen heute gut 90

Prozent der Bevölkerung aus, während

die Negritos, die Ureinwohner, nur gut

10 • lass fallen anker 4/2016


Seemannsheim Khorramshar | Erinnerungen

zwei Prozent stellen.

Es folgten Chinesen

(heute zirka zwei Prozent

der Bevölkerung),

Inder, Araber, Spanier

und US-Amerikaner, die

allesamt eigene kulturelle,

religiöse, sprachliche,

wirtschaftliche

und politische Spuren

hinterließen. So gibt es

170 verschiedene Sprachen,

von denen Tagalog

beziehungsweise Filipino

und Cebuano die

wichtigsten sind. Wissenschafts-

und Unterrichtssprache

ist größtenteils

Englisch. Einige

Bevölkerungsgruppen

sprechen auch Spanisch

oder Chinesisch.

Etwa 92 Prozent der

Bevölkerung gehören

dem christlichen, davon

81 Prozent dem katholischen

Glauben an, fünf

Prozent dem Islam. Unter

den restlichen knapp

vier Prozent dominieren

Anhänger/innen des

Buddhismus, Taoismus,

Hinduismus und animistischer

Religionen. Die

Philippinen sind also in

vielfacher Hinsicht eine

sehr vielschichtige und

vielseitige Inselgruppe.

• Michael Reckordt

Der Autor ist Geograf und

jetzt für „PowerShift e,V.“ Berlin

tätig. Michael Reckordt war

Geschäftsführer des philippinenbüro

e. V. im Asienhaus

Köln. - Auszug mit freundlicher

Genehmigung aus:“Handbuch

Philippen“, Horlemann-Verlag,

Bad Honnef, 5. Auflage, November

2014 Hrsg. Niklas Reese

und Rainer Werning.

Bezug:

www.asienhaus.de/philippinenbuero/publikationen/handbuch-philippinen

Vor mehr als 37

Jahren eröffnete

ein DSM-

Seemannsheim

in Khorramshahr,

der iranischen

Stadt, gelegen am

Zusammenfluss

von Euphrat und

Tigris, in der Provinz

Chuzestan,

der Hoffnungsträger

der Deutschen Seemannsmission.

Seemannsmission an der Schnittstelle

Es war einmal ein DSM-Seemannsheim

in Khorramshahr

Erinnerungen an eine bewegte Zeit | Text und Fotos von Iris Rousseau*

Im

Mai saß ich in meinem Büro am Computer

und las eine E-Mail. Und jemand

schrieb mir in Englisch: „Du warst mit

Deiner Tochter auf unserem Schiff und ich habe mich

immer gefragt, was aus Euch geworden ist, wo ihr seid

und lebt, oder überhaupt noch lebt. Ich habe so oft von

Euch gesprochen und meiner Familie von Euch erzählt,

... Euch Jahre gesucht. Und nun habe ich Dich gefunden,

im Internet und ich bin jetzt sicher, dass Du es bist.

Ich saß vor dem Bildschirm, habe gefroren und geweint.

Ich kann meine Überraschung und Freude nicht in Worte

fassen. Spontan habe ich Alexander W. und seine Lebenspartnerin

Kimberly eingeladen und im Sommer sind

sie dann an die Elbe bei Hamburg gereist.

„Eigentlich wollte ich mit Schottenrock plötzlich vor

eurer Türe stehen“, hat er gesagt, aber dann habe ich

dem Überraschungsmoment doch die Einladung und die

übliche Anreise vorgezogen.

Wir verbrachten zauberhafte Tage ohne Raum und keine

Zeit dazwischen. Alexander W. hatte einen kleinen

Frosch mitgebracht, zwei flache Steine schräg übereinandern

geklebt, grün und schwarz bemalt mit Schiffsfarbe.

Es war sein Talisman, ich hatte ihn damals mit

meiner Tochter Iriane auf dem Schiff gebastelt, um die

Tage des Wartens schneller vergehen zu lassen. Wir hatten

den Frosch an Alexander geschenkt. Die gesamten

Spielsachen für meine Tochter lagen noch im Hamburger

Hafen, in wasserdichten Tonnen verpackt und warteten

auf den Frieden in Persien.

Vor 37 Jahren ein Hoffnungsträger

Das DSM-Seemannsheim, eröffnet in Khorramshahr,

der iranischen Stadt, gelegen am Zusammenfluss von

Euphrat und Tigris, in der Provinz Chuzestan war vor

mehr als 37 Jahren ein Hoffnungsträger der Deutschen

Seemannsmission.

Wir, als kleine dreiköpfige Familie, meine Tochter war

damals vier Jahre alt, reisten mit Freude, großen Hoffnungen

und einem Sechs-Jahresvertrag nach Khorramshahr.

Sechs Stück von 44 Gallon Drums waren gepackt,

standen in einer Lagerhalle im Hamburger Hafen und

warteten auf die Order, verschifft zu werden.

Die Seemannsmission, damals unter der Leitung von

Generalsekretär Pastor Osterwald, ermöglichte uns schon

Monate vorher Farsi, die Sprache des Landes, zu erlernen.

Wir hatten Glück, fanden schnell eine sehr sympathische

Perserin, die ganz in unserer Nähe wohnte. Sie

unterrichtete uns mit Geduld und einer Liebenswürdigkeit,

für die wir sehr dankbar waren, weil wir das Schreiben

und die korrekte Aussprache doch nicht so einfach

fanden.

4/2016 lass fallen anker • 11


Erinnerungen | Seemannsheim Khorramshahr

Eine Schiffsbesatzung im

Seemannsheim.

Die kleine Rousseau-Tochter Iriane mit dem schottischen

Schiffsingenieur Alexander W. der am Sonntag generell und

traditionsbewusst mit Schottenrock und weißen Kniestrümpfen

an Bord umher lief.

Das Ehepaar Rousseau gibt

ein Essen für die Mitarbeitenden

und ihre Familien

Die persische Revolution

Ich habe dieses Seemannsheim in Khorramshahr geliebt und unsere

Arbeit dort auch, aber all unser Einsatz und Enthusiasmus konnte

die Persische Revolution nicht aufhalten. Wir erlebten und durchlebten

eine Zeit der Spannung, Angst, Furchtlosigkeit, Schrecken, Mut

und Hoffnung, aber hatten auch das Gefühl und die Gewissheit, wirklich

gebraucht zu werden. Es spornte uns an, nicht aufgeben zu wollen.

Die einzigen Foreigners, für die die Schranke zum Hafen geöffnet

wurde, waren wir.

Bakschisch verweigerten sie plötzlich, aber meinen Marmorkuchen

und Schafskäse mit Zwiebel, Tomaten, Paprika mit Essig und Öl, dem

konnten sie nicht widerstehen.

Gerne würde ich hier anfangen zu erzählen, über unsere Seemannsmission,

über das dortige Personal , über die Seeleute, die internationalen

Seeschiffe, die an der Pier während der Revolution im total abgeschlossenen

Hafen lagen, die Schiffe, die weder beladen noch gelöscht

wurden.

Kurz vor der unsrigen Jahreswende 1978/79 hatte es sich nicht zum

Besseren gewandelt, und Pastor Osterwald fürchtete um unsere Sicherheit.

Die Telefon-Verbindung konnte nur sehr selten und nach tagelangem

Versuchen hergestellt werden, und wir bekamen dann Order,

Schutz im Hafen auf einem europäischen Schiff zu suchen. Es war

gegen Mitternacht, die Silvesternacht.

Die ersten Absagen auf deutschen Schiffen haben wir etwas mutlos

hingenommen, große Bedenken wurden geäußert und dann, so sagte

man uns, der Unterschlupf, den man uns gewehrt, könne ihre eigene

Sicherheit an Bord in Gefahr bringen.

Dann stiegen wir am persischen Militär-Wachposten vorbei, die

Gangway hinauf und hofften auf dem englischen Schiff auf eine positive

Antwort.

„The Krauts are pulling out.“

Die Besatzung des Kühlschiffes “TOWNSVILLE“ von der Rederei

Blue Star Line, beladen mit 7000 Tonnen Hühnern, feierte. Es war ja

die Silvesternacht und ich sehe ihn noch heute vor mir, einen großen

Mann mit dunklem Haar, glattem, freundlichem Gesicht, Anfang 50.

Er stand oben am Geländer, hielt sich mit beiden Händen dort fest und

wankte ein wenig. Ein Offizier mit einem Streifen auf der Uniform,

hatte uns nach oben gebracht und wir konnten dann höflich unseren

Wunsch vortragen. “Wir suchen ein Schiff, auf dem wir bleiben können,

wenn es draußen auf der Straße und im Seemannsheim nicht

mehr so sicher ist für die “Foreigners“. “The Krauts are pulling out”,

rief der Captain frohgemut und dann noch hinterher: “Yes you can

stay as long you want”.

Am nächsten Morgen packten wir das Allernötigste und gingen an

Bord. Vor allem am Dschuma’a, am Freitag, wenn die Moscheen sich

füllten, fühlten wir uns im total abgeschlossenen Hafen sicher.

In der Eigner-Kammer mit den großen Fenstern und der edlen Holzverschalung,

oben neben der Kapitäns-Kammer, verbrachten wir dann

nahezu drei Monate und nur in ruhigen Stunden und Tagen fuhren wir

in die Seemannsmission und schaute nach dem Rechten.

In dieser Zeit habe ich, als einstige Seefahrerin gelernt und begriffen,

was wirkliche Disziplin, Hierarchie an Bord eines englischen Schiffes,

Kameradschaft, Höflichkeit, Anstand und entspannender Humor trotz

schwierigster Lage ist.

Die britische Besatzung war äußerst höflich zu mir und reizend mit

Iriane, sie war das Maskottchen an Bord. Hatten sie doch fast alle Familien

in England und Schottland.

12 • lass fallen anker 4/2016


Seemannsheim Khorramshahr | Erinnerungen

Auf dem Kühlschiff MV “TOWNSVILLE“ der Reederei Blue Star Line, beladen mit 7000 Tonnen Hühnern, fanden die Rousseaus Zuflucht

Und da war ein schottischer Ingenieur, ein junger Mann, der entzückende

Dinge für Iriane bastelte. Aus Holz gesägt mit Schiff-Farbe bemalt,

drei Wellensittiche auf einem Balken, sie schaukeln und stehen

heute noch hier, ... sie sind sehr wertvoll für uns.

Dieses Farb-Foto, in schon schlechter Qualität, muss ich nicht extra

beschreiben, es ist meine kleine Tochter mit dem Schiffsingenieur Alexander

W., der am Sonntag generell und traditionsbewusst mit Schottenrock

und weißen Kniestrümpfen an Bord umher lief.

Am 1. Februar 1979 kam Ajatollah Ruhollah Chomeini aus seinem Exil

von Paris zurück. Langsam und unsicher ging er in Teheran die Gangway

des gelandeten Flugzeuges hinunter. Die Menschen waren wie

erstarrt. Nun sollte und würde alles besser werden.

Dann, einige Wochen später, wurden plötzlich die Schiffe gelöscht,

beladen, der Hafen geöffnet und die Schiffe durften auslaufen. Wir nahmen

Abschied von der Besatzung. Wir standen an der Pier mit unseren

Taschen, winkten und weinten, dann fuhren wir zurück ins Seemannsheim,

voller Hoffnung auf Frieden mit der neuen politischen Situation. •

Die Autorin:

Iris Rousseau leitete in der Zeit vom

01.07.1978 bis 07.06.1979 (Ausreise) mit ihrem

damaligen Ehemann Michael Rousseau das

internationale Seemannsheim der Deutschen

Seemannsmission in Khorramshahr/Iran.

Sie lebt und arbeitet heute als Bildhauerin

in Winsen/Luhe-Hoopte.

www.rousseau.de

Fakten zum Seemannsheim Khorramshahr

1960 • Der Fachverband Deutsche

Seemannsmission, Dr. Maas*,

wird auf den Hafen Khorramshahr

aufmerksam gemacht.

1961 • Vorbereitung der Errichtung

eines internationalen Seemanns-

Clubs in der Rechtsform einer Vereinigung

nach iranischem Recht.

1963 • 3.5. Abbruch der Planung

wegen untragbarer Auflagen der

Behörden.

1967/68 • Wiederaufnahme der

Planung führt nicht zum Ziel, da

die iranischeSchiffahrtsgesellschaft

Arya Einspruch gegen die Errichtung

eines Seemanns-Clubs durch

Ausländer erhebt.

1977 • 11. bis 13. Juli

Erkundungsreise Dr. Maas/Pastor

Osterwald** nach Khorramshahr

13.10. Die Schifffahrtsagenten in

Khorramshahr bilden ein Committee,

um einen Seemanns-Club aus

Schiffsabgaben zu finanzieren.

Anmietung eines Hauses zur Einrichtung

des Clubs.

November: Beginn der Umbauarbeiten

unter Leitung von Sozialarbeiter

(grad.) Hannes Schwartau.

1978 • 17.4. Dr. Maas eröffnet

in Gegenwart des deutschen

Botschafters den International

Seamen‘s Club Khorramshahr.

September: Kapitän Michael Rousseau

und Ehefrau Iris Rousseau als

Heimleiter entsandt.

1979 • Juni: Ehepepaar Rousseau

verlässt den Club. Der Betrieb

im Hafen kommt wegen der iranischen

Revolution zum Erliegen.

1980 • 6. bis 15. Februar

Pastor Osterwald und Kapitän

Rousseau schließen den

International Seamen‘s Club.

Alle Ansprüche von Mitarbeitern und

Behörden werden abgefunden.

April: Beginn des Krieges des Irak

gegen den Iran. •

Quelle: Dr. Reinhard Freese,

„Geschichte der Deutschen

Seemannsmission“, 1991 Bielefeld

* Dr. Heinrich Maas

von 1956 bis 1980 Präsident

Deutsche Seemannsmission e.V.

** Pastor Carl Osterwald

von 1973 bis 1983 Generalsekretär

Deutsche Seemannsmission e.V.

4/2016 lass fallen anker • 13


Ankerplätze für Seeleute - support of seafarers‘ dignity

Deutsche

Seemannsmission e.V.

Präsident:

Propst i. R. Jürgen F. Bollmann

Vizepräsident:

Uwe Michelsen

Generalsekretärin:

Pastorin Heike Proske

Geschäftsstelle

Jippen 1

28195 Bremen

E-mail:

headoffice@seemannsmission.org

Fon: +49-421-1 73 63 - 0

Fax: +49-421-1 73 63 - 23

Internet

Deutsche Seemannsmission:

www.seemannsmission.org

Internet-Edition „lass fallen anker“:

www.lassfallenanker.de

Seemannsfrauengruppen

Bremerhaven: Seemannsheim,

Schifferstr. 51-55, 27568 Bremerhaven

Fon: +49-471- 4 30 13

Fax: +49-471- 41 78 52

Lübeck: Ursula Schneider,

Fon: +49-451-799370

Organisationen der Seemannsfrauen

Verband der Seemannsfrauen e.V.:

1. Vorsitzende Annabel Crotogino,

Ludolfstraße 8, 20249 Hamburg

Fon: + 49-176 6112 7372

E-Mail: ahoi@seemannsfrauen.de

Verein der Seemannsfrauen „Ostsee“ e. V.:

Vorsitzende Anneliese Diedrich,

c/o Willi-Grünert-Stiftung,

Goerdelerstr. 20, 18069 Rostock

Fon: +49-381-400 3410

INTERNATIONAL CHRISTIAN

MARITIME ASSOCIATION (ICMA)

E-Mail: chairman@icma.as

Internet: www.icma.as

(Mit Suchmaschine „Directory online“ mit

den Stationen der ICMA-Mitglieder weltweit)

Center for Seafarers‘ Rights New York

Fax: +1-212-3498342

E-Mail: csr@seamenschurch.org

ITF - International Transport

Workers Federation

Internet: www.itfglobal.org

ISWAN - International Seafarers‘

Welfare & Assistance Network

www.seafarerswelfare.org

A

ALEXANDRIA (Ägypten)

Markus Schildhauer

Fon: +20-3-429 8910

Mobil: +20-12-23 44 27 50

E-Mail:

alexandria@seemannsmission.org

Adresse: P.O Box 603 oder 19 Rue

Mohamed Masseoud, Wabur Majá

AMSTERDAM (Niederlande)

Hans-Gerhard Rohde

Fon: +31-20- 6 22 08 42

Fax: +31-20- 6389610

Mobil: +31-65331 06 93

E-Mail:

amsterdam@seemannsmission.org

Adresse:

Keizersgracht 733,

Amsterdam NL 1017 DZ

ANTWERPEN (Belgien)

Jörg Pfautsch

Mobil: +32 (0) 478-292.469

E-Mail:

antwerpen@seemannsmission.org

Adresse:

Antwerp Seafarers’ Centre

(Seemannsheim),

Italielei 72,

B-2000 Antwerpen

Fon: +32-3- 2 33 34 75

(9.00 - 9.45 Uhr)

Fax: +32-3- 2 32 29 10

B

BRAKE (Deutschland)

Pastor Dirk Jährig

Fon: +49-4401-81004

E-Mail:

brake@seemannsmission.org

Adresse:

Seamen‘s Club, Ecumenical

Seafarers Centre

Zum Pier 1,

26919 Brake

Fon: +49 4401 85 54 25

Fax: +49 4401 85 54 26

BREMEN (Deutschland)

Pastorin Jutta Bartling

E-Mail:

jutta.bartling@seemannsmission.org

Katrin Mathiszik

E-Mail:

katrin.mathiszik@seemannsmission.org

Adresse:

Seemannsheim, Internationaler

Seemannsclub (täglich ab 15 Uhr)

Jippen1/Ecke Faulenstr.

28195 Bremen

Fon: +49-421-169 44-0

Fax: +49-421- 169 44-44

BREMERHAVEN (Deutschland)

Int. Seemannsclub „Welcome“

Thomas Reinold, Antje Zeller

Fon: +49-471-424 44

Fax: +49-471-4192450

E-Mail:

welcome@seemannsmission.org

Adresse: An der Nordschleuse 1,

27568 Bremerhaven-Container-Terminal

Bremerhaven-Mitte, Seemannsheim

Pastor Werner Gerke

Fon: +49-471-90 26 307

E-Mail:

werner.gerke@seemannsmission.org

Dirk Obermann

Fon: +49-471- 4 30 13

Mobil: +49-151-52 48 30 39

Fax: +49-471-41 78 52

E-Mail:

dirk.obermann@seemannsmission.org

Christine Freytag

Mobil: +49-176 84 02 43 50

E-Mail:

christine.freytag@seemannsmission.org

Adresse:

Schifferstraße 51-55,

27568 Bremerhaven; Postfach 120 509,

27519 Bremerhaven

BRUNSBÜTTEL (Deutschland)

Leon Meier,

Anja Brandenburger-Meier

Fon: +49 - 4852 - 8 72 52

Fax: +49 - 4852 - 85 96

E-Mail:

brunsbuettel@seemannsmission.org

Adresse: Seemannsheim und Seemanns-

Frauenheim, Warteraum für Seemannsfrauen

im Leitstand auf der neuen Schleuse

(Tag/Nacht geöffnet)

Kanalstraße 8 und 10, 25541 Brunsbüttel

C

CUXHAVEN (Deutschland)

Martin Struwe, Martina Schindler

Fon: +49-4721-56 12-0,

Fax: +49-4721-56 12-30

Mobil: +49 160-95 07 58 42

E-Mail: cuxhaven@seemannsmission.org

Adresse:

Grüner Weg 25, 27472 Cuxhaven

D

DOUALA (Cameroun)

Manfred und Elvira Kühle

Fon Reception: +237 233 42 27 94

Mobil (Reserv.): +237 6999 154 48

Mobil M. Kuehle: +237 6999 154 52

E-Mail: douala@seemannsmission.org

Adresse: Foyer du Marin, B.P.

5194, Douala (Cameroun)

DUISBURG (Deutschland)

Gitta Samko

Fon: +49-203– 29 51 39 91

Fax: +49-2066-991814

E-Mail:

duisburg@seemannsmission.org

Adresse:

Ev. Binnenschifferdienst und

Deutsche Seemannsmission,

Dr.-Hammacher-Str. 10,

47119 Duisburg

DURBAN (Republik Südafrika)

Hans-Werner Casper

Mobil: 0027 (0) 82 423 6014

E-Mail: durban@seemannsmission.org

Adresse: 33 Chicks Drive, Durban North

4001; P.O.Box 17374, Congella 4013

E

EMDEN (Deutschland)

Meenke Sandersfeld

Fon: +49 - 4921- 920 80

Fax: +49-4921- 2 08 39

E-Mail: emden @seemannsmission.org

Adresse: Am Seemannsheim 1,

26723 Emden

G

GENUA (Italien)

Barbara Panzlau

Mobil: +39 342 326 15 91

E-Mail: genua@ seemannsmission.org

Adresse:

Missione Marittima Germanica

presso Stella Maris Genova

Piazzetta Don Bruno Venturelli 9

16126 Genova

GLÜCKSTADT (Deutschland)

Mobil: +49 - 4124 - 98 05 400

E-Mail:

glueckstadt@seemannsmission.org

Adresse: Im Neuland, 25348 Glückstadt

GOOLE (Großbritannien)

Beratung, Mariners’ Club

Fon/Fax: +44-1405- 76 47 30

Adresse: Bridge Street, North Humberside,

Goole DN 14 5TD,

H

HAMBURG (Deutschland)

Hamburg-Altona

Heimleitung:

Diakonisch: Fiete Sturm

Kaufmännisch: Martin Behrens

Fon: +49-40- 3 06 22-0

Fax: +49-40- 3 06 22 18

E-Mail: altona@ seemannsmission.org

Adresse:

Seemannsheim, Große Elbstraße 132,

22767 Hamburg (Altona)

Seemannspfarramt der Nordkirche

Pastor Matthias Ristau

Fon: +49-40-32871992

Pastor June Yanez

Mobil: +49-151 188 68 440

E-Mail:

nordkirche@seemannsmission.org

Adresse: Große Elbstraße 132,

22767 Hamburg (Altona)

Krayenkamp

Inka Peschke, Felix Tolle

Fon: +49-40- 370 96-0

Fax: +49-40-370 96-100

E-Mail:

krayenkamp@seemannsmission.org

Adresse:

Seemannsheim, Krayenkamp 5,

20459 Hamburg

Waltershof, „DUCKDALBEN“

Jan Oltmanns, Anke Wibel,

Juliane Pinkepank, Nonilon

Olmedo, Abegail Fortich-Täubner,

Olaf Schröder, Katrin Kanisch

Fon: +49-40- 740 16 61

Fax: +49-40- 740 16 60

E-Mail:

duckdalben@seemannsmission.org

14 • lass fallen anker 4/2016


Für die Würde der Seeleute - Ankerplätze für Seeleute

Adresse: international seamen’s club

Zellmannstr. 16

21129 Hamburg (Waltershof)

Bordbetreuung

Maike Puchert

Fon: +49-40-22 66 07 131

Mobil: +49(0)170-308 35 00

E-Mail: maike@dsm-harburg.de

Adresse: Zellmannstraße 16,

21129 Hamburg-Harburg

Seafarers‘ Lounge

Markus Wichmann

Fon: +49-40-236483870

E-Mail: cu@seafarers-lounge.de

Adresse: Zellmannstraße 16,

21129 Hamburg

HONGKONG (China)

Martina Platte

Fon (priv.): +852 - 24 108 615

Fax: +852 - 24 108 617

E-Mail: hongkong@seemannsmission.org

Adresse: Hongkong, Mariners’ Club, 2

Containerport Road, Kwai Chung, NT

K

KIEL (Deutschland)

Seemannsheim „Haus auf der Schleuse“

Stefanie Zernikow, Seemannsdiakonin

(Bordbetreuung / Clubleitung

und Hausleitung)

Fon: +49-431-331-492

Mobil: +49 (0) 152 29 22 73 49

E-Mail: dsm-kiel@seemannsmission.org

Adresse: Maklerstr. 9, 24159 Kiel

Seafarers´ Lounge

Adresse: Ostseekai 1, 24103 Kiel

Tel:+ 49(0) 431 90894597

E-Mail: Seafarers-lounge-kiel@

seemannsmission.org

International Seamen‘s Club Baltic-Poller

Fon: +49 (0) 152 29 22 73 49

Adresse: Ostuferhafen 15, 24148 Kiel

Seemannsheim Holtenau

Ewa Hellmann (Heimleitung)

Adresse: Kanalstr. 64, 24159 Kiel-Holtenau

Fon: +49-431-36 12 06

Fax: +49-431-36 37 07

E-Mail:

kiel-holtenau@seemannsmission.org

L

Le Havre (Frankreich)

Michael Ludwig

Fon: +33- 235 49 58 30

Fax: +33(0) 811 48 99 72

Mobil: +33- 623-10 56 75

E-Mail: lehavre@seemannsmission.org

Adresse:Büro: 32, Rue de Trouville, 76610

Le Havre

LISSABON (Portugal)

Beratung, Pfarrehepaar

Nora Steen-Mennrich und Leif Mennrich

Fon: +35–121–726 0976

Fax: +35-121–727 4839

Adresse: Av. Columbano Bordalo

Pinheiro, 481070-064 Lissabon

Lomé (Togo)

Pasteur Henri Sowu

Fon: +228-2227 53 51

Fax: +228-2227 77 62

E-Mail: lome@seemannsmission.org

Adresse: Seemannsheim, Foyer des Marins,

B.P. 1499, Lomé (Togo)

LONDON (Großbritannien)

Mark Möller

Fon: +44-(0)-1375-378295

Mobil: +44-(0)-7958005124

E-Mail:

london@seemannsmission.org

Adresse:

London, Grays, Essex, RM16 6QN, 16,

Advice Avenue, Chafford Hundred

LÜBECK (Deutschland)

Katharina Bretschneider

Fon/Büro: +49 451 72991

Fax: +49 451 8890505

Mobil: +49 172 4044844

E-Mail:

luebeck@seemannsmission.org

Adresse:

Seelandstr. 15/Lehmannkai 2

23569 Lübeck

Internationaler Seemannsclub

„Sweder Hoyer“

Geöffnet:

So, Mo, Di, Do., 17-21.30 Uhr

Fon: +49 (0) 451 3999106

(Call for Transport)

M

Mäntyluoto (Finnland)

Verena Wilhelm,

Wolfgang Pautz-Wilhelm

Fon/Fax: +358- 26383274

Mobil: +358- 400 - 740 594

E-Mail:

mantyluoto@ seemannsmission.org

Adresse:

Seemannsheim, Uniluodonkatu 23,

28880 Mäntyluoto

Middlesbrough / Tees-

Hartlepool (Großbritannien)

Irmgard Ratzke-Schulte /

Ulrich Schulte

Fon: +44- 1642- 82 50 84

Mobil: +44- (0)79 13 67 51 32

E-Mail:

middlesbrough@ seemannsmission.org

Adresse: 67 The Avenue, Linthorpe,

Middlesbrough TS5 6QU

DSM & MtS

Montevideo (Uruguay)

Beratung, zur Zeit nicht besetzt.

N

New Orleans (USA)

Notfallberatung

Fon/Fax: +1-504-48 21 536

E-Mail: gsmnola@cox.net

New York (USA)

Arnd Braun-Storck

Fon: +1-212- 677-4800

(dann „0“ für Rezeption)

Fax: +1-212-505-6034

Mobil: +1-203-570-7759

Web: www.gsmny.org

E-Mail: newyork@seemannsmission.org

Adresse: Seafarers’ International House

& Deutsche Seemannsmission;

123 E. 15th Street;

New York, N.Y. 10003

Reservierung: www.sihnyc@org

Nordenham (Deutschland)

Bordbesuche

Rolf Kühn

Fon: +49-4731-41 42

Mobil: +49-174 – 768 42 93

E-Mail:

nordenham@seemannsmission.org

Büro

Fon: +49 4401 85 54 25

Fax: +49 4401 85 54 26

Adresse: Deutsche Seemannsmission

Unterweser e. V., Zum Pier 1, 26919 Brake

P

Piräus (Griechenland)

Reinhild Dehning

Fon: +30-210- 42 87 566

Mobil: +30 - 6944 34 61 19

E-Mail:

piraeus@ seemannsmission.org

Adresse: P.O.Box 80 303, 18510 Piräus -

Botassi 60/62, 18537 Piräus

Porto (Portugal)

Beratung

Fon: +351- 22 77 22 216

(Gemeindezentrum)

Mobil: +351-91 32 96 812 (Pastor)

+351- 96 6963466 (Vorsitzende

Gemeindekirchenrat) Ulrike

Busch Gradim

R

Rio Grande (Brasilien)

Pastor Ruben Adelar Bonato

Fon: +55-53-30356523

E-Mail: mismarrg@gmx.net

Adresse: Rua Barao de Cotegipe 414

96.200-290 Rio Grande – RS – Brasil

Rostock (Deutschland)

Folkert Janssen

Mobil: +49- 160-2337866

Regina Qualmann

Mobil: +49-151-10 94 26 21

Dorothea Flake

Mobil: +49-151-10 92 50 30

E-Mail:

rostock@seemannsmission.org

Adresse: Seemannsclub „Hollfast“,

Überseehafen, Am Hansakai,

18147 Rostock -

Postfach 481028, 18132 Rostock

Fon: +49-381- 6700-431

Fax: +49-381- 6700-432

Geöffnet: täglich 17- 22 Uhr

Rotterdam (Niederlande)

Walter Köhler

Mobil 1: +31-(0)6-53 88 06 66

Mobil 2: +31-(0)6-20 49 53 77

E-Mail:

rotterdam@seemannsmission.org

Adresse: Walter Köhler, Deutsche

Seemannsmission Rotterdam

Nachtegaal 40

NL - 3191 DP Hoogvliet / Rotterdam

ISC The Bridge

Fon +31 63 22 74725

Seamen‘s Centre Rotterdam, Schiedam

Fon: +31-(0)1 04 26 09 33

S

Santos (Brasilien)

Pastor Adelar Schünke

Office Fon: +55 -13 - 3224 - 2880

Seamen‘s Mission

Mobil: +55-13-98112-6532

E-Mail:

santos@seemannsmission.org

Adresse:Seamen’s Centre,

Av. Washington Luiz, 361,

Santos - SP - Brasil, CEP 11055-001

SaSSnitz (Deutschland)

Beratung, Fon: +49-38392- 577 26 oder

577 27, Adresse: Grundtvig-Haus, Seestraße

3, 18546 Saßnitz

Singapur (Singapore)

Singapore, Lutheran Seafarers’ Mission

(Zur Zeit nicht besetzt.)

H/P: +65-96 71 02 16

Fax: +65-65 74 15 66

E-Mail:

seafarerscare@gmail.com

Stade-Bützfleth (Deutschland)

Kerstin Schefe

Fon +49-4146-1233

Fax +49-4146-1268

E-Mail: stade@ seemannsmission.org

Adresse: Seemannsclub „Oase“,

Hafen Bützfleth,

Postfach 5154, 21669 Stade-Bützfleth.

Geöffnet: Mo.-Fr. 16-22 Uhr,

So. 15-22 Uhr, Sa. geschlossen.

T

Tees-Hartlepool (s. Middlesbrough)

Travemünde (siehe Lübeck)

V

Valparaiso (Chile)

Beratung, Hans Asmus

Fon / Fax: +56 - 32 - 2 12 83 01

E-Mail:

valparaiso @ seemannsmission.org

W

Wilhelmshaven (Deutschland)

Tanja und Rainer Baumann,

Simone Sarow

Fon: +49-4421- 99 34 50

Fax: +49-4421- 99 34 51

E-Mail:

wilhelmshaven@seemannsmission.org

Adresse: Hegelstraße 11,

26384 Wilhelmshaven

Pastor Peter Sicking

Fon: +49-4421-50 29 96

4/2016 lass fallen anker • 15


Gedanken und Meditationen zu

Jahreslosung und Monatssprüchen

FESTMACHEN 2017

Herausgegeben von DSM-Generalsekretärin Pastorin Heike Proske

JAHRESLOSUNG

Prof. Dr. Christina Aus der Au, Präsidentin

Deutscher Evangelischer Kirchentag, Berlin-

Wittenberg 2017

JANUAR 2017

Bruno Ciceri, ICMA Chairman, Representative

of the Apostleship of the Sea International

at the Holy See’s Pontifical Council for the

Pastoral Care of Migrants and Itinerant People,

Vatican City

FEBRUAR 2017

Olav Fykse Tveit, Generalsekretär des Ökumenischen

Rates der Kirchen, Genf

MÄRZ 2017

Horst Janus, Theologischer Referent, Stellvertretender

Leiter Kirchenkanzlei der Bremischen

Evangelischen Kirche, Bremen

APRIL 2017

Martina Schindler, Bordbesucherin, DSM

Cuxhaven

MAI 2017

Eckhardt Rehberg, Bundestagsabgeordneter,

Vorsitzender der Landesgruppe Mecklenburg-

Vorpommern der CDU/CSU- Bundestagsfraktion,

Mitglied im Arbeitskreis Küste der CDU/

CSU-Bundestagsfraktion, Rostock/Berlin

JUNI 2017

Uwe Michelsen, Vizepräsident,

Deutsche Seemannsmision e.V., Hamburg

JULI 2017

Christoph Anders, Direktor, Evangelisches

Missionswerk (EMW), Hamburg

AUGUST 2017

Kerstin Schefe, Seemannsdiakonin,

DSM Hannover e.V. Hafen Stade-Bützfleth,

Seamens´s Club „Oase“

SEPTEMBER 2017

Dr. Thomas Pawlik, Professor für maritimes

Management und Studiendekan am Centre of

Maritime Studies der Hochschule Bremen

OKTOBER 2017

Dr. Thies Gundlach, Vizepräsident

Kirchenamt der Evangelischen Kirche in

Deutschland (EKD), Hannover

NOVEMBER 2017

Heinrich Bedford-Strohm,

Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in

Deutschland (EKD) und Landesbischof der Ev.-

Luth. Kirche in Bayern, Hannover/München

DEZEMBER 2017

Pfr. Cornelia Füllkrug-Weitzel,

Präsidentin von Brot für die Welt - Evangelischer

Entwicklungsdienst, Vorstandsvorsitzende

des Evangelischen Werkes für Diakonie

und Entwicklung, Berlin

Composite oben aus FESTMACHEN 2017 mit

Fotos von: Katharina Bretschneider/DSM Lübeck;

DSM Cuxhaven; Michael Ludwig/DSM Le Havre;

Adelar Schünke/DSM Santos

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Jippen 1 - 28195 Bremen

E-Mail:

headoffice@seemannsmission.org

www.seemannsmission.org | www.lassfallenanker.de

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