Lineare

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Lineare

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Der Umwelt zuliebe – chlorfrei gebleichtes Papier – XXXXXXX – Änderungen vorbehalten – Copyright by GROHE

GROHE

Planung für die

Hotellerie:

Bad - Wellness - Sanitär

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Inhalt

Sanitärplanung Hotellerie … Seite 3

Hotelbäder … Seite 6

Das Wellness-Bad … Seite 6

Das Komfort-Bad … Seite 8

Das Business-Bad … Seite 10

Hygiene in öffentlichen Räumen … Seite 12

Wellness-Bereich … Seite 14

Wirtschaftlichkeit … Seite 16

Energie- und Wassersparen … Seite 17

Planung … Seite 20

Objektabstände und Abmessungen … Seite 20

Stabilität und Brandschutz … Seite 21

Schallschutz … Seite 22

Normen und Richtlinien … Seite 24

6 Sterne für exzellenten Umgang

mit Wasser

In der Hotellerie muss die Planung von Bädern, Wellness-Einrichtungen und Sanitäranlagen

besondere Anforderungen erfüllen. Ob Wochenendausflug, Urlaub oder Geschäftsreise – der Gast

erwartet stets eine Ausstattung, die ihm hilft, zu entspannen und fit für den Tag zu sein.

Einwandfreie Hygiene ist kein Luxus, sondern Standard. Aber dabei gleichzeitig ein behagliches

Ambiente und Komfort zu schaffen, ist die hohe Kunst der Gastlichkeit. Für den Betreiber hat

außerdem die Wirtschaftlichkeit eine hohe Priorität.

Grohe verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Ausrüstung der Hotellerie und hat sich zur

weltweit führenden Marke von Sanitärprodukten entwickelt. Armaturen für Bad und Küche,

Brausen, Installations- und Spülsysteme von Grohe werden in zahlreichen Referenzobjekten eingesetzt.

Sie sorgen in Hotels unterschiedlicher Größenordnungen ebenso wie in Luxuslinern,

Wohnanlangen, kulturellen Einrichtungen oder Fußballstadien zuverlässig für komfortablen und

bedarfsgerechten Umgang mit Wasser.

Dauerhafte Zufriedenheit der Gäste mit ihrem Gastgeber, dem Hotel, und der Hoteliers mit ihren

Lieferanten ist vor allem eine Frage der Qualität. GROHE Produkte sind für den professionellen

Einsatz mit häufigem Gebrauch ohne nennenswerte Verschleißerscheinungen wie geschaffen.

Damit zeichnen sich alle GROHE Produkte insbesondere für die Hotellerie durch ihre Langlebigkeit

und Wartungsfreundlichkeit aus. Und wenn doch einmal ein Ersatzteil benötigt wird, garantiert

GROHE eine 10 Jahre lange Verfügbarkeit aller Komponenten.

6 Sterne kennzeichnen die unverwechselbaren Merkmale der Grohe Produkte, die gerade für

Hotelbetreiber und ihre Gäste spürbaren Mehrwert bieten:

GROHE StarLight® lässt Chrom-Oberflächen dauerhaft und hochwertig erstrahlen.

GROHE SilkMove® sorgt für leichgängige, präzise Bedienung der Einhebelmischer.

GROHE DreamSpray® schafft ein perfektes, fülliges Strahlbild von Kopf- und Handbrausen.

GROHE CoolTouch® bewahrt die Oberflächen von Thermostaten vor Überhitzung und schützt die Gäste

vor Verbrühungen.

GROHE TurboStat® halt die Wasser-Temperatur bei Thermostaten mit High-Tech automatisch konstant.

GROHE Whisper® reduziert den Schall bei der Wasserspülung auf ein absolutes Minimum, um die

Ruhe der Gäste nicht zu stören

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Planung für die Hotellerie … Seite 4

Yachthafen Residenz

Rostock-Warnemünde

Architekt: Flum Design

1

2

3

4

5

Pure Erfrischung erfordert

konsequente Planung.

„Auf Wiedersehen!“ - so lautet in der anspruchsvollen Hotellerie

nicht allein der Abschied, sondern auch ein Versprechen. Denn

Besucher, die mit Ausstattung und Service während ihres Aufenthalts

rundum zufrieden waren, werden zu Stammgästen und empfehlen

das „Zuhause auf Zeit“ gern weiter. Ein entscheidender Wohlfühlfaktor

ist das Bad, das von jedem Gast besonders aufmerksam

betrachtet wird. Längst ist es ein vollwertiger Wohnraum geworden,

wie z.B. Thomas Hagspiel, Leiter des zentralen Einkaufs und des

Umweltmanagements bei den international erfolgreichen ROBIN-

SON-Clubs, betont: „Komfort und Behaglichkeit gehören zu unserem

Anspruch wie exzellente Lage, Architektur, Ausstattung und

Atmosphäre. Die pure Freude an der Erfrischung ist dabei für

Geschäftsreisende und Seminarteilnehmer ebenso wie für Urlaubsgäste

ein besonders wichtiges Anliegen. Wer also nachhaltig einen

guten Eindruck bei seinen Gästen hinterlassen möchte, muss sich

auch entsprechend konsequent mit der Planung des Bades befassen.

Darüber hinaus wollen wir verantwortlich handeln und mit unserer

Ausstattung einen Beitrag zum ökologisch nachhaltigen Umgang

mit lebenswichtigen Ressourcen leisten. Wasser und Energie sparen

ist eine wichtige Aufgabe, bei der wir einen klaren Kurs verfolgen.“

1 Mardavall, Mallorca 2 SAS Radisson, Erfurt 3 InterContinental

Berchtesgaden Resort 4 Lounge Hotel Lennhof, Dortmund

5 Terasse Yachthafen Residenz, Rostock-Warnemünde

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Thomas Hagspiel

Leiter zentraler Einkauf

und Umweltmanagement,

ROBINSON-Clubs


Planung für die Hotellerie … Seite 6

Das Wellness-Bad Von Grund auf angepasst

an die jeweiligen Bedürfnisse.

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Hotelbäder müssen unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht werden. Abhängig vom verfügbaren Raum, beginnt die Planung

mit der Aufgabe, zu klären, was der Gast benötigt und erwartet. Ob Funktionalität, Wellness oder Komfort - moderne

Badausstattung berücksichtigt nicht nur die „maßgeblichen“ Normen, sondern ebenso den Stil des Hauses, vom Doppelzimmer

bis zur Suite.

Das Wellness-Bad.

Offenheit wird groß geschrieben: Auf ca. 3,5 x 5 m finden auch zwei Personen ausreichend

Platz, sich zu erfrischen. Das gilt insbesondere an den beiden Waschtischen, wo Armaturen

wie Atrio (wie in diesem Beispiel) oder die puristisch-geradlinige Allure Wasser spenden. Die

großzügige Wanne stellt die Erholung ganz in den Mittelpunkt - nicht nur räumlich. Die

Abtrennung des WCs, ein aufgeräumtes Interieur und klare farbliche Akzente schaffen eine

entspannte Atmosphäre mit viel Offenheit für nachhaltige Wohlfühl-Momente.

� InterContinental Berchtesgaden Resort, Deutschland

mit Unterputzkörper

35 501

Allure


Planung für die Hotellerie … Seite 8

Das Komfort-Bad

Das Komfort-Bad

Geradlinig und einladend zugleich ist das Komfortbad mit insgesamt rund 3 x 4 m Grundfläche:

Die großzügige Wanne lädt zum Relaxen ein. Wohnlichkeit ist hier ebenso wichtig wie

die praktische Bedienung. Die Linie Atrio (wie in diesem Beispiel) steht für zeitlose Eleganz

und klassische Formensprache. Aber auch Armaturen, wie die minimalistische Lineare, unterstützen

konsequent den modernen Charakter, der gerade für anspruchsvolle Geschäftsreisende

und privat reisende Wochenend-Gäste gleichermaßen optimal ergänzt wird. Maximalen

Komfort in Bedienung, Temperatur-Konstanz und Sicherheit bieten Thermostatarmaturen für

Wanne und Dusche.

� Park Hyatt, Zürich, Schweiz

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mit Unterputzkörper

35 501

Lineare


Planung für die Hotellerie … Seite 10

Das Business-Bad

Das Business-Bad.

Wenn besondere Ökonomie in der Nutzung knappen Raumes in Verbindung mit Top-Niveau

gefragt ist, steigen die „Aktien“ für das Business-Bad. Denn günstige Lösungen müssen nicht

auf Komfort verzichten, sondern als wichtigstes Kapital vor allem Kreativität einsetzen. Wie in

diesem Beispiel, wo der vorhandene Raum optimal genutzt wird. Die clevere architektonische

Verbindung aus Schlafzimmer und Bad sorgt für Transparenz und suggeriert Weitläufigkeit.

Heller Naturstein verleiht auch kompakten Räumen zusätzliche Größe. Die schlanke Armaturenlinie

Atrio setzt hier ein klares puristisches Signal. Genauso können Einhebelmischer wie

Eurosmart an dieser Stelle mit Funktionalität und komfortabler Bedienung überzeugen. Die

Rainshower-Kopfbrause schafft für den Nutzer enorme Bewegungsfreiheit auch auf engstem

Raum.

� Mercure Hotel Newa, Dresden, Deutschland

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mit Unterputzkörper

35 501

Eurostyle


Planung für die Hotellerie … Seite 12

Vorrang für Hygiene

Wenn fremde Menschen sich sprichwörtlich „die Klinke in die Hand geben“, müssen Planer besonders an

Hygiene denken. Vor allem bei öffentlich genutzten Sanitärräumen der Hotellerie und Gastronomie. Helle,

freundliche und klare Gestaltung wirkt „Schwellenängsten“ entgegen. Eine saubere Anordnung der WCs,

Waschtische und Urinale ist mit den Installationselementen Rapid SL einfach zu realisieren, in Einzel- oder

Reihenmontage, vor der Wand oder als Raumteiler für „Insellösungen“. Die Betätigungen der WC-Spülungen

sind bei GROHE mit verschiedenen Funktionalitäten (Pneumatik wahlweise für Ein- und Zweimengenauslösung

oder Start-Stopp; manuelle Betätigung oder berührungslos via Infrarotstrahl) und in vielfältigen Designs verfügbar,

die eine Abstimmung aller Sanitärobjekte auf eine gemeinsame Linie erlauben.

Unantastbarer Vorteil durch berührungslose Bedienung:

Infrarot-Elektronik für Waschtisch & Urinal

Komfortable Bedienung und optimale Hygiene am Waschtisch gewährleistet die berührungslose

Steuerung mittels Infrarot-Elektronik. Bedarfsgerecht wird der Wasserfluss in

Gang gesetzt, sobald sich die Hände der Armatur annähern. Ebenso automatisch stoppt

der Fluss auch wieder. Das gleiche Grundprinzip gilt auch für die elektronische Steuerung

der Urinalspülungen. Hier reagiert der Infrarotstrahl zuverlässig auf die Annäherung

des Körpers. Die Elektronik verfügt über verschiedene Programmierungen und lässt sich

beispielsweise auf automatische Spülvorgänge in festen Zeitintervallen einstellen.

Sicherer Ausgleich:

Verbrühschutz durch Grohtherm Micro

Eine perfekte Ergänzung zu allen Armaturen in öffentlichen Sanitärräumen ist der

Grohtherm Micro, der das abzugebende Wasser auf eine vorab festgelegte Temperatur

mischt. Das gilt für klassische Selbstschluss-Armaturen wie Eurodisc SE und Contromix,

die per Knopfdruck ausgelöst werden, ebenso wie für Infrarot-gesteuerte Armaturen wie

Europlus E, aber auch bei klassischen Zweigriffarmaturen und Einhebelmischern. Die

thermische Desinfektion zur Vermeidung von Legionellen lässt sich damit überall leicht

und zuverlässig handhaben. Zugleich fungiert der Grohtherm Micro gerade in Sanitärräumen

mit hohem Sicherheitsbedarf als thermostatische Absicherung. Bei Ausfall der

Kaltwasser-Zuführung stoppt der Grohtherm Micro den Wasserfluss selbsttätig und

schützt vor Verbrühungen. Schon bei geringen Druckschwankungen in den Leitungen

sorgt er schnell für Ausgleich und eine konstante Temperatur des fließenden Wassers.

Raum- und Zeitgewinn elementar:

Rapid SL

Vorwandinstallationen mit Rapid SL helfen, den vorhandenen Raum optimal zu nutzen

und schaffen zusätzliche Ablageflächen. Waschtische, WCs und ggf. Urinale werden

bedarfsgerecht und Platz sparend verteilt. Auch Reihen-WC-Anlagen lassen sich damit

leicht planen. Hier kommen wahlweise Unterputz-Spülkästen oder Druckspüler zum

Einsatz. Aufgrund der besonders schnellen Montage der Elemente minimiert sich der

zeitliche Aufwand der Renovierung enorm. Ausfallzeiten durch Nichtvermietung während

des Umbaus halten sich dadurch in einem vertretbaren Rahmen.

� Park Hyatt, Zürich, Schweiz

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Planung für die Hotellerie … Seite 14

Wellness-Ausstattung:

Oasen des sinnlichen Umgangs mit Wasser

Entspannung und Erholung, Gesundheit und Fitness sind für viele Gäste ein wichtiger Anreiz, das Hotel der Wahl

immer wieder zu besuchen und dafür seine professionelle Wellness-Infrastruktur zu nutzen. Wasser hat dabei eine

besondere Bedeutung: Sei es beim Duschen, Baden oder Schwimmen, bei Kneipp-Anwendungen oder der Massage

mit gezieltem Wasserstrahl, wie z.B. mit den funktionalen Handbrausen von GROHE.

Das gilt nicht nur für Wellness-Hotels mit eigener Spa-Abteilung. Freude am Umgang mit Wasser, zum Abschalten,

Wohlfühlen und Stimulieren, gehört bereits zum Standard, den jedes Hotel anbieten sollte. Großzügige Kopfbrausen

wie Rainshower bieten das besondere Duscherlebnis. Die einzigartige GROHE DreamSpray® Technologie verteilt das

Wasser gleichmäßig auf alle Düsen und hüllt den Gast in opulente, wohlige Schauer ein.

Allen Anforderungen gewachsen.

Entspannung mit Wasser ist auch eine Frage der Technik. Eine zuverlässige Versorgung lässt

sich noch leichter mit der innovativen Unterputz-Lösung Rapido planen und installieren. Dabei

handelt es sich um einen universellen Einbaukörper sowohl für klassische Einhandmischer

(Rapido E) als auch für Brause- und Wannenthermostate (Rapido T). Mit einer Einbautiefe von

nur 70 mm bleibt jede Menge Raum für mehr Bewegungsfreiheit unter der Dusche. Weil die

Rapido-Unterputzkörper standardgemäß mehrere Abgänge besitzen, ist die wahlweise

Steuerung von Wanneneinlauf, Hand- und Kopfbrause über den Aquadimmer kinderleicht.

Auch der Einsatz von Seitenbrausen neben der Kopf- oder Handbrause lässt sich mit separatem

Absperrventil erfrischend einfach handhaben, zumal Rapido T mit einer Durchflussleistung

von über 50 Litern pro Minute allen Anforderungen gewachsen ist.

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Rainshower


Planung für die Hotellerie … Seite 16

Wirtschaftlichkeit

Die Zahlen müssen stimmen. Berechnungen, die sich für Sie auszahlen

Durch die Investition in Wasser- und Energie sparende Systeme und Armaturen von GROHE steigern Sie nicht

nur den Komfort lhrer Gäste, sondern langfristig auch die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit Ihres

Hauses.

Die unten stehende Tabelle zeigt am Beispiel einer Duscharmatur den Vergleich zwischen klassischen

Armaturen, GROHE Einhandmischern und GROHE Thermostaten. Sehen Sie selbst, wie viel Sie mit GROHE

sparen können.

Beispiel:

Dusche im Gästebad

Durchfluss/min bei 3 bar

mittlere Duschzeit pro Duschgang

Gesamtzeit: Wasser läuft (inkl. Temperaturwahl & Einseifen)

Wasserverbrauch pro Duschgang

Wasser- u. Energiekosten (inkl. Abwasser)*

Kosten pro Duschgang

mittlere Nutzungshäufigkeit pro Dusche/Jahr

Kosten pro Dusche/Jahr

Wasser- & Energiekosten für 200 Zimmer/Jahr

Kostenersparnis bei 200 Zimmern pro Jahr

Einheit

konv.

Zweigriff-

Armatur**

GROHE

Einhandmischer

Europlus**

Annahmen: Hotel mit 200 Zimmern, davon 1/3 EZ und 2/3 DZ; Auslastung 60%, d.h. an 219 Tagen im Jahr * Durchschnittswert für Deutschland

Duschgänge: 1,5 im EZ und 3 im DZ pro Zi/Tag ** mit nachgeschalteter Handbrause 12 l

Beispiel: Waschtischarmatur im öffentlichen

Sanitärraum eines Hotels/Restaurants

mittlere Laufzeit pro Benutzung

Durchfluss

Wasserverbrauch pro Nutzung

Wasser- u. Energiekosten (inkl. Abwasser)*

Kosten pro Nutzung

mittlere Nutzungshäufigkeit pro Armatur/Jahr

Kosten pro Armaturen/Jahr

Anzahl Armturen pro Sanitärraum

Wasser- & Energiekosten bei 4 Armaturen pro Jahr

Kostenersparnis pro Jahr

Einheit

Basis: 150 Nutzungen pro Armatur und Tag; 300 Tage im Jahr; 4 Armaturen (2 x Damen- / 2 x Herrentoilette)

* Durchschnittswert für Deutschland

Stimmen Ökonomie und Ökologie Ihres

Wasserverbrauchs?

Ermitteln Sie die individuellen Sparpotenziale Ihres Hotels

bei Wasser und Energie (für die Warmwasserbereitung)!

Eine einfache Eingabemaske für die maßgeblichen Faktoren

GROHE

Thermostat

Grotherm 3000**

l/min 12 12 12

sek. 360 360 360

sek. 420 378 362

l 84 75,6 72,4

€/m3 5 5 5

€ 0,42 0,378 0,362

550 550 550

€ 231,0 207,9 199,1

€ 46.200 41.580 39.820

€ 4.620 6.388

konv.

Armatur

konv.

Armatur mit

Begrenzung 6 l

GROHE Selbstschluss-Armatur

Eurodisc SE

GROHE Elektronik-

Armatur Europlus E

oder Tectron

sek. 35 35 30 25

l/min. 13 6 6 6

l 7,58 3,5 3 2,5

€/m3 5 5 5 5

€ 0,0379 0,0175 0,015 0,0125

45.000 45.000 45.000 45.000

€ 1705,50 787,50 675,00 562,50

4 4 4 4

€ 6.822 3.150 2.700 2.250

€ 3.672 4.122 4.572

finden Sie als registrierter Nutzer im Internet unter

„www.mygrohe.de“. Das hinterlegte Programm zeigt

schnell und übersichtlich, wie Sie an Waschtisch, Dusche,

WC und Urinal den Einsatz von Wasser und Energie minimieren

können.

Einsatz an Wasser und Energie minimieren,

Komfort maximieren.

Selbst wenn Trinkwasser in Mitteleuropa - noch - nicht knapp ist: Sparsamer und schonender Umgang mit der

lebenswichtigsten Ressource lohnt sich! Schon rein ökonomisch schlagen Wasserver- und -entsorgung in der

Hotellerie erheblich zu Buche. Auch der Einsatz von Energie für die Warmwasserbereitung verdient besondere

Beachtung. Produkte von GROHE für alle Zapfstellen des Hotels, im Gästebad ebenso wie in den öffentlich

genutzten Sanitärräumen der Gastronomie und in den Wellness-Einrichtungen, können den Planer dabei unterstützen,

der Verschwendung von Wasser und Energie schon im Vorfeld Einhalt zu gebieten.

Ein Tipp für automatischen Stopp

Versehentliches Laufen lassen des Wassers? Das kann mit

Selbstschlussarmaturen nicht passieren. Klassiker wie Contromix

oder Eurodisc SE mit elektronischer Laufzeitsteuerung setzten

den Fluss auf Knopfdruck hin in Gang und unterbrechen ihn

wieder - genau so, wie es vorab eingestellt wurde. Genauer

gesagt zwischen 2 Sekunden bis 30 Minuten. Hier werden auch

automatische Spülungen (Intervall z.B.: alle 3 Tage) zur Vermeidung

von Wasserstagnation oder für die thermische Desinfektion

mit einer optionalen Fernsteuerung programmiert.

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Spülkästen, mit denen der Wasserverbrauch nicht

„den Bach ‘runter geht“

WC-Spülbecken haben je nach Auslegung einen unterschiedlichen

Bedarf in Bezug auf die Wassermenge; er variiert

abhängig vom Modell zwischen 6 und 9 Litern. Außerdem ist

auch nicht für jeden Spülvorgang die gleiche Menge erforderlich.

Darauf sind die Grohe Spülsysteme bestens eingestellt.

Die Rapid SL Air-Pneumatik erlaubt bei der Zweimengenvariante

eine Wahl zwischen vollem (große Taste) und halbem

Spülvolumen (kleine Taste). Die kleine Taste lässt sich sogar

zum Stoppen des Wasserflusses verwenden, wenn zuvor die

große Taste betätigt wurde.


Planung für die Hotellerie … Seite 18

Sicherheit, die nachweislich ankommt

Die GROHE TurboStat®-Technologie der Brause-Thermostate

reagiert blitzschnell auf Temperatur- bzw. Druckschwankungen

und gleicht diese sofort automatisch aus.

Gerade in der Hotellerie treten solche Schwankungen häufig

auf, wenn viele Gäste morgens gleichzeitig unter die

Dusche gehen. Langes Tarieren an Griffen für warm/kalt

entfällt. Und der EcoButton trägt mit bis zu 50% seinen Teil

zur Sparsamkeit bei. Ob Auf- oder Unterputz - mit der

SafeStop-Taste bei 38 Grad und dem GROHE CoolTouch®

ist er außerdem stets auf der sicheren Seite.

In einem von Grohe initiierten und groß angelegten

Vergleichstest gingen alle drei Varianten des Grohtherm-

Thermostaten in ihren Klassen stets als Sieger hervor! Das

angesehene und neutrale Testinstitut LGA QualiTest GmbH

in Würzburg, Deutschland, führte den Thermostattest durch.

Er deckte die Qualität der Temperaturkontrolle, Sicherheit,

Handhabung und die Servicequalität ab. Insgesamt wurden

17 Produkte namhafter europäischer Hersteller geprüft.

Top in Komfort, Hygiene und Effizienz

Die Armaturenlinie Europlus E, die mittels Infrarotstrahl

„erfühlt“, wenn ein Nutzer sich die Hände waschen möchte,

ist bei Komfort, Hygiene und Effizienz unschlagbar. Wird der

ausgesendete Infrarotstrahl unterbrochen, gibt sie zuverlässig

und bedarfsgerecht den Wasserfluss frei und stoppt

ihn nach einer festgelegten Menge oder Laufzeit, je nach

Voreinstellung. Die Europlus E ist je nach Bedarf mit oder

ohne Temperaturwahl-Hebel erhältlich.

Einfacher Dreh zum Sparen

Die einfachste Art, an der Waschtischarmatur den Wasserfluss

zu reduzieren, stellen so genannte Sparmousseure dar.

Sie werden einfach anstelle des Standard-Mousseurs in den

Auslauf geschraubt und bieten ein „sattes“ Strahlbild trotz

„mageren“ Durchflusses.

Großzügiger Strahl, aber

genügsam im Verbrauch

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Die Handbrause Tempesta ist

für den Einsatz im Hotel geradezu

prädestiniert. Zum einen,

weil sie mit ihrem 100 mm

breiten Kopf und der GROHE

DreamSpray® Technologie für

einen großzügigen Strahl sorgt,

dabei leicht und schnell zu reinigen

und mit einem umlaufenden

Prallschutz für den Fall des

Falles bestens gerüstet ist. Zum

anderen aber ist sie mit einem Durchfluss-Konstanthalter, der

den Verbrauch auf ca. 9,4 l/Min. begrenzt, sehr genügsam.

Direktes Mischen sofort im Griff

Wer die Wassertemperatur wunschgemäß einstellen möchte,

muss bei klassischen Zweigriffarmaturen häufig viel Geduld

beim Hantieren mitbringen. Mit Einhebelmischern wie

z.B. Europlus gelingt dies wesentlich direkter und schneller,

so dass weniger Wasser ungenutzt abfließt. Interessant für

einen professionellen Einsatz von Armaturen und entsprechend

für spürbare Sparpotenziale gerade in der Hotellerie ist

die Ausstattung aller GROHE Einhebelmischer mit individuell

einstellbaren Durchflussbegrenzern zwischen 6 und 15 l/Min.

Die bewährte Justierung über den Mengenanschlag sorgt

für die passende Grundeinstellung. Die GROHE SilkMove®

Technologie in der Kartusche garantiert in allen GROHE

Einhebelmischern eine besonders

leichte und präzise

Steuerung.


Planung für die Hotellerie … Seite 20

Planung Installationssysteme

Objektabstände und Abmessungen.

Einsatzbereiche für Rapid SL und Uniset, Objektabstände und Normen.

Objektabstände

1. Durchschnittliche

Objektabmessungen

2. Bewegungsfläche

zur Nutzung der

Objekte

3. Mindest-Objekt-

Abstände

a. Achsabstände

b. Dusch-

Wanne

c. Seitenwand

c. Seitenwände

Bautiefen.

B: 60 B: 50 B: 40 B: 40 B: 40 B: 80 B: 175

T: 55 T: 40 T: 60 T: 40 T: 60 T: 80 T: 75

75

100

75

90

*= waagerechte Abwasseranschlussleitung

- Maßangaben ohne Verkldg.

1) = senkrechte Abwasseranschlussleitung

WC, Betätigung von vorn

WC, Betätigung von vorn/oben

Waschtisch

Bidet

Urinal

75

80

75

80

80 - 70 70 75 - -

70 65 60 60 65

70 65 60 60 65

75 70 65 65 -

75

80

75 - 65 65 70

50 45 40 40 45

50 45 40 40 45

50 45 45 40 45

DN 50

-

-

130

130

130

75

90

-

-

-

-

-

-

75

90

- -

T

DN 80

140 1) /170*

175

170*

170*

170*

-

-

-

-

-

-

DN 100

165 1) /180*

175/180*

180*

180*

180*

V = 20

T = 60

V=20

40 65 75 50

T=60

40

65

DN 50

-

-

170

265

240

min. 900

V= 20 T=40 40 40

min 75

T

DN 80

265

-

220

265

265

T=75

225

min. 75

DN 100

265

-

230

265

265

B =175

„Das Stemmen von Aussparungen

und Schlitzen ist nicht zulässig“.

Ohne statischen Nachweis sind lediglich

die in der Tabelle genannten

Schlitze erlaubt.

Die DIN 1053 macht die herkömmliche

Unterputzinstallation nahezu unmöglich.

Die Vorwandinstallation kommt verstärkt

zur Anwendung, weil dadurch

das Mauerwerk nicht geschwächt

wird.

Um zu einer sicheren und darüber

hinaus einfachen Installation der

Sanitärobjekte zu kommen, bieten

sich die selbsttragenden Elemente

Rapid SL zur Trockenverkleidung an.

Wanddicke

11,5

17,5

24,0

30,0

36,5

1)

≥ 11,5

≤ 38,5

≥ 36,5

-

6,0

12,5

12,5

12,5

≤ 12,5

≤ 3

≥ 99

-

2)

26,0

38,5

38,5

38,5

24

gemauerte

Tiefe Breite

24

≥ 11,5

≤ 15

1,5

1,5

≤ 40,0

≥ 40,0

1,0

3,0

3,0

3,0

3,0

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Planung Installationssysteme

Gesicherte Stabilität DIN 1053-Teil 1„Mauerwerk”

und Brandschutz.

Beispiel: Senkrechte Schlitze

Im Verbund gemauerte Aussparungen 1)

gefräste Schlitze 2)

Beispiel: Waagerechte Schlitze

max. 2 Schlitze in einer Wand

senkrechte Schlitze waagerechte und

schräge Schlitze

gemauerte

Tiefe Breite Tiefe Breite

10,0

10,0

15,0

20,0

20,0

-

-

1,5

2,0

2,0

nicht

begrenzt


Planung für die Hotellerie … Seite 22

Planung Installationssysteme

Normen und Gutachten zum Schallschutz.

Unter praxisgerechten Bedingungen hat das Fraunhofer Institut für Bauphysik Schallmessungen mit

Rapid SL und Uniset durchgeführt. Die ausgezeichneten Messergebnisse aller Produkte erfüllen die Anforderungen

der DIN 4109 und der DIN 4109-10.

In diesem Teil werden, abweichend vom Standard Schallschutz mit 30 dB(A)

• erhöhte Schallschutzanforderungen mit 27 dB(A)

• Komfortschallschutz 24 dB(A)

festgelegt.

Prüfaufbau für Rapid SL

> in der Leichtbau-Ständerwand

Prüfergebnisse vom Fraunhofer Institut für Bauphysik

Rapid SL Prüfergebnis Anforderungen

mit Installationsschallpegel

Spülkasten, im DIN DIN

6–9l fremden Wohnbereich 4109 4109–10

L in in dB(A) StufeI Stufe II Stufe III

2-Mengenspülung

14dB(A)


Planung für die Hotellerie … Seite 24

Planung der Trinkwasserinstallation

Normen und Richtlinien

Das Ziel der Trinkwasserverordnung ist der Schutz der menschlichen Gesundheit vor den nachteiligen Einflüssen, die sich

aus der Verunreinigung von Trinkwasser ergeben, durch Gewährleistung einer jederzeitigen Genusstauglichkeit und Reinheit

an den Entnahmestellen für Wasser für den menschlichen Gebrauch. Trinkwasser ist ein verderbliches Lebensmittel

ohne aufgedrucktes Verfallsdatum.

Optimaler Schutz für das wichtigste Lebensmittel in

Hotellerie und Gastronomie

Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Trinkwasserrichtlinie

in nationales Recht wurde am 28. Mai 2001 die

„Verordnung zur Novellierung der Trinkwasserverordnung

vom 21.05.2001“ veröffentlicht. Die Trinkwasserverordnung

(TrinkwV 2001) trat am 1. Januar 2003 in Kraft. Wesentliche

Veränderungen der neuen Trinkwasserverordnung im

Bereich der Trinkwasserinstallationen sind:

• Veränderung des Geltungsbereiches bis hin zur letzten

Zapfstelle

• Zuweisung der Zuständigkeit für die Einhaltung der

Verordnung und somit der Sicherstellung der Trinkwasserqualität

in der Hausinstallation an den Eigentümer bzw.

Betreiber der Anlage

• Anzeigepflicht neuer und bestehender Regen- bzw.

Brauchwassernutzungsanlagen beim Gesundheitsamt

• Verschärfte Anforderungen an das Trinkwasser

• Besonderheiten hinsichtlich der Materialwahl bei bestimmten

Wässern (siehe auch DIN 50930, Teil 6)

• Informationspflicht des Betreibers gegenüber dem

Gesundheitsamt, z.B. beim Auftreten von Legionellen

• Vermehrte Überwachung von Trinkwasserinstallationen,

besonders von Anlagen, aus denen Wasser für die Öffentlichkeit

zur Verfügung gestellt wird

• Nutzer von Trinkwasseranlagen sind über Wasserbehandlungsmaßnahmen

zu informieren

• Zuweisung der Aufrechterhaltung der Trinkwasserqualität

in der Hausinstallation an den Betreiber.

In § 4 der TrinkwV geht der Gesetzgeber davon aus, dass

ein zur Verteilung kommendes Trinkwasser die in der

Verordnung aufgeführten mikrobiologischen, chemischen

und Indikator-Parameter einhält. Des Weiteren wird unterstellt,

dass bei der Wassergewinnung, -aufbereitung und

-verteilung die allgemein anerkannten Regeln der Technik

eingehalten werden.

Für die Planung, Errichtung und den Betrieb von Trinkwasserinstallationsanlagen

gelten als anerkannte Regeln der Technik

die nebenstehend aufgeführten Normen und Arbeitsblätter.

Im Rahmen der Fortschreibung des Technischen Regelwerkes

sowie der nationalen Umsetzung der Europäischen Normen

hat der Normenausschuss Wasserwesen im DIN eine Überarbeitung

und Zusammenfassung aller für die Trinkwasserinstallation

zuständigen Normen beschlossen. Es ist auch

weiterhin mit wesentlichen Änderungen zu rechnen.

Gesundheitsgefahren in Trinkwasseranlagen können verschiedene

Ursachen haben. Zu den physikalischen Veränderungen

gehört z.B. die Temperaturerhöhung im Kaltwasserbereich.

Erhöhte Metallionenkonzentrationen deuten auf chemische

Veränderungen hin; Stagnation bedeutet mikrobiologische

Veränderungen.

Wesentliche Problembereiche dabei sind: die fachgerechte,

der jeweiligen Spezialaufgabe angepasste Planung, die richtige

Produkt- und Werkstoffwahl, handwerklich einwandfrei

ausgeführte Installationen und der bestimmungsgemäße

Betrieb, wobei zum einen der Wartung und Instandhaltung,

zum anderen aber der Betriebsweise und Nutzung, die letztlich

nur durch den Betreiber sichergestellt werden kann, eine

besondere Rolle zufällt.

Im Schadensfalle kann demjenigen, der die Regelwerke eingehalten

hat, also keine grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden.

Derjenige, der vom Regelwerk abweicht und andere

technische Lösungen umsetzt, hat den Nachweis zu erbringen,

dass seine abweichende Lösung mindestens der im

Regelwerk beschriebenen gleichwertig ist. Dies kann im

Einzelfall schwierig werden.

TrinkwV

DIN EN 806-

1...4

DIN 1988

1...8

VDI 6023

Blatt 1

Verordnung über die Qualität von Wasser für

den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung

– TrinkwV 2001)

Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen...;

Deutsche Fassung EN 806-1...4

Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen

(TRWI); Technische Regel des DVGW

Hygiene in Trinkwasser-Installationen –

Anforderungen an Planung, Ausführung,

Betrieb und Instandhaltung

DVGW W 551

Arbeitsblatt

DVGW W 553

Arbeitsblatt

ZVSHK

www.grohe.com

Übersicht der wichtigsten für Planung, Bau und Betrieb von Trinkwasserinstallationen maßgeblichen Bestimmungen

Basis einer hygienebewussten Planung

Die Detailanforderungen aus den Regelwerken lassen sich

abstrahiert zu wenigen Schutzzielen zusammenfassen. Im

Folgenden werden Hinweise zu den einzelnen Schutzzielen

unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen der

Hotelbranche gegeben:

1. Anforderungen an Werkstoffe und die Werkstoffauswahl

zur Vermeidung von Kontaminationen mit chemischen

Stoffen

Rohrleitungssysteme, Einbauteile und Armaturen bestehen zum

überwiegenden Teil aus metallenen Werkstoffen. Der zwangsläufige

Kontakt des Trinkwassers mit der metallenen Innenoberfläche

führt zu naturgesetzlich gegebenen Reaktionen und damit

ggf. zu einer Erhöhung der Metallionenkonzentration im Trinkwasser.

Durch die Minimierung das Trinkwasser verändernder

Legierungsbestandteile und die Abstimmung der Werkstoffe

auf die Trinkwasserqualität nach DIN 1988-7 bzw. DIN 50930-6

erfüllen GROHE Produkte diese hohen Anforderungen.

2. Anforderungen an Werkstoffe und die Werkstoffauswahl

zur Begrenzung der mikrobiellen Besiedlung

Besondere Bedeutung kommt unter hygienischen Aspekten

den nichtmetallenen Werkstoffen zu, da von ihnen eine

Trinkwassererwärmungs- und Trinkwasserleitungsanlagen;

Technische Maßnahmen

zur Verminderung des Legionellenwachstums;

Planung, Errichtung, Betrieb und

Sanierung von Trinkwasser-Installationen

Bemessung von Zirkulationssystemen in

zentralen Trinkwassererwärmungsanlagen

Merkblätter/Fachinformationen zur

Druckprüfung, Inbetriebnahme, Hygiene.

Begünstigung der Biofilmbildung in den Installationssystemen

ausgehen kann. Die Anforderungen an derartige Werkstoffe

sind in der UBA-Leitlinie zur Umsetzung der KTW-Empfehlungen,

ergänzt durch die Anforderungen des DVGW-Arbeitsblattes

W 270 formuliert. In die Trinkwasserinstallation sind

nach DIN 1988-2 nur Produkte einzubauen, die den anerkannten

Regeln der Technik entsprechen. Eine Selbstverständlichkeit

bei GROHE.

3. Dimensionierung von Installationen – Vermeidung

von zu langen Standzeiten und Verkeimung

„Wasser muss fließen“ – eine Erkenntnis aus der Römerzeit.

Für moderne Installationssysteme bedeutet dies vor allen

Dingen die bedarfsgerechte Dimensionierung der Rohre unter

Berücksichtigung der in Hotelanlagen auftretenden Gleichzeitigkeitsbedingungen

nach DIN 1988-3, wobei dem Planer bei

der Festlegung der individuellen Gleichzeitigkeitsfaktoren besondere

Verantwortung obliegt. Der schnelle Wasseraustausch

ist zu begünstigen. Das bedeutet: hohe Strömungsgeschwindigkeiten,

das Einschleifen von Entnahmestellen sowie die

Anordnung von regelmäßig genutzten Entnahmestellen am

Ende des Installationssystems. Es sollen nach VDI 6023 Blatt 1

nur Entnahmestellen geplant werden, die regelmäßig im Sinne

der Aufrechterhaltung der Trinkwasserqualität genutzt werden.

Aus schallschutztechnischen Gründen sind Rohrsysteme


Planung für die Hotellerie … Seite 26

Planung der Trinkwasserinstallation

Normen und Richtlinien

und Baukörper voneinander zu trennen. Vorwand-Installationssysteme

von GROHE erleichtern hier dem Planer die Arbeit.

4. Absicherung von angeschlossenen Apparaten und

Geräten

Werden in Installationsanlagen Apparate (z.B. Wärmetauscher,

Trinkwassererwärmer, Wasserbehandlungsanlagen)

eingebaut oder Geräte (Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen,

Reinigungsgeräte) angeschlossen, so sind diese

nach DIN EN 1717 bzw. der noch gültigen DIN 1988-4 abzusichern.

Entsprechend der Gefährdungskategorie des anzuschließenden

Apparates ist eine Sicherungseinrichtung auszuwählen.

Tragen die einzubauenden bzw. anzuschließenden

Bauteile ein DVGW-Zertifizierungszeichen, so gelten diese als

eigensicher und können ohne weitere Maßnahmen angeschlossen

werden.

5. Vermeidung von Rückfließen

Die Trinkwasserinstallationsanlage endet mit den freien Ausläufen

der Entnahme-Armaturen oder den zugeordneten

Sicherungsarmaturen nach DIN EN 1717. Bei Sanitärarmaturen

mit angeschlossenen Hand- oder Schlupfbrausen besteht

die Gefahr des Zurücksaugens. In die Armatur integrierte

Sicherungseinrichtungen schützen das Trinkwasser vor dieser

Gefahr und machen GROHE Armaturen eigensicher.

6. Anforderungen an den Korrosionsschutz

Neben der Innenkorrosion sind die Kontaktkorrosion, die

Elementbildung und die Außenkorrosion in Zusammenhang

mit Trinkwasserinstallationen von besonderer Bedeutung. In

DIN 1988-7 werden die verschiedenen Korrosionsarten erläutert

und Maßnahmen für die korrosionsschutzgerechte

Planung und Ausführung beschrieben.

7. Vermeidung von Undichtigkeiten bzw. Eindringen

von Verunreinigungen

Fertig installierte Rohrsysteme sind einer Druckprüfung nach

ZVSHK-Merkblatt zu unterziehen. Aus hygienischen und praktischen

Gründen sollte die Druckprüfung mit Luft oder einem

inerten Gas durchgeführt werden. Anlagen, die mit Wasser

abgedrückt werden, sind danach unmittelbar in Betrieb zu

nehmen, d.h. der regelmäßige Wasseraustausch ist durch

Spülpläne sicherzustellen. Während der Verlegung der Rohr-

leitungen ist darauf zu achten, dass keine Fremdstoffe in die

Leitungsöffnungen eindringen können.

8. Vermeidung von Stagnationsbereichen

Stagnation in den Rohrleitungen führt zu einer Beeinträchtigung

der Trinkwasserqualität und ist ähnlich zu werten wie die

Überschreitung des Verfallsdatums bei Lebensmitteln. Deshalb

ist nach DIN 1988-2 und DIN 1988-4 bei Planung, Bau und

Betrieb darauf zu achten, dass Wasser nicht stagniert. Nicht

durchströmte Umgehungsleitungen sind nicht zulässig.

9. Spülung, ggf. Desinfektion von Installationen bei

Inbetriebnahme

Trinkwasserinstallationen sind bei der Inbetriebnahme gründlich

zu spülen. Das ZVSHK-Merkblatt „Spülen, Desinfizieren

und Inbetriebnahme von Trinkwasser-Installationen“ beschreibt

die verschiedenen Spülverfahren (Wasser oder Wasser/Luft,

pulsierend) und deren Anwendungsnotwendigkeiten. Die Spülung

hat auf jeden Fall mit filtriertem Trinkwasser zu erfolgen.

Hausanschlüsse, die seit längerem stagnieren, sind vor Befüllung

der Installationsanlage in Abstimmung mit dem Versorgungsunternehmen

gründlich zu spülen, um Fremdeintrag

auszuschließen.

10. Regelmäßige Inspektion von Anlagen

Wie jedes technische System sind auch Trinkwasser-Installationsanlagen

regelmäßig nach DIN 1988-8 zu inspizieren und

bedarfsorientiert zu warten. VDI 6023 Blatt 1 gibt umfassende

Hinweise zu Inspektions- und Wartungsfragen und enthält

diverse Checklisten.

11. Abtrennung von nicht mehr betriebenen Anlagen

und Anlagenteilen

Leitungen und Anlagen, die bestimmungsgemäß auf Dauer

nicht mehr betrieben werden und infolgedessen stagnieren,

sind abzutrennen. Bis zu diesem Zeitpunkt sind sie Bestandteil

der Trinkwasseranlage und somit regelmäßig zu spülen.

12. Anforderungen an Einrichtungen zur Wasserbehandlung

(Filter, Dosiergeräte, lonenaustauscher) zur

Vermeidung von Verkeimungen und Grenzwertüberschreitungen

für chemische Stoffe

Alle Anlagen zur Wasserbehandlung müssen den Anforde-

rungen der DIN 1988-2 entsprechen und richtig dimensioniert

werden. Andere als die o.g. Anlagen, z.B. prophylaktisch eingebaute

Chlordioxidanlagen, entsprechen nicht dem Reinheitsgebot

der Trinkwasserverordnung. Werden dem Trinkwasser

Stoffe zugegeben, sind die Nutzer hierüber zu informieren.

13. Anforderungen bezüglich unzulässiger Erwärmung

von kaltem Trinkwasser

Nach der TrinkwV ist die Temperatur von kaltem Wasser auf

25°C begrenzt. Bei Planung und Bau von Leitungen für die

Kaltwasserversorgung ist darauf zu achten, dass es nicht zu

unzulässigen Temperaturerhöhungen kommt. Nach VDI 6023

Blatt 1 sind für warmgehende Leitungssysteme andere

Schächte und Kanäle zu wählen als für kalte. Rohrleitungen in

Schlitzen für kaltes Trinkwasser neben warmgehenden

Leitungen sind nach DIN 1988-2 ebenso wie Rohrleitungen in

beheizten Räumen zu dämmen.

14. Vermeidung von nassen Feuerlöschleitungen als

potenzieller Kontaminationsquelle

Werden nasse Feuerlöschanlagen unmittelbar an die Trinkwasserinstallation

angeschlossen, bestehen nicht beherrschbare

Risiken für die Trinkwasserhygiene. Feuerlösch- und Brandschutzanlagen

werden bestimmungsgemäß selten betrieben.

Aus diesem Grunde ist bei Planung, Bau und Betrieb sicherzustellen,

dass stagnierendes Wasser nicht entsteht oder aber mit

absoluter Sicherheit von der Trinkwasseranlage ferngehalten

wird. Mit Erscheinen der DIN 14462 ist der unmittelbare Anschluss

von Wandhydranten Typ F in Trinkwasserinstallationen

nicht mehr darstellbar. Feuerlösch- und Brandschutzanlagen

sind mittelbar anzuschließen oder als „nass/trocken“-Systeme

auszuführen. Im neuen Entwurf zur Überarbeitung der DIN

1988-60 werden verschärfte Anforderungen an die Trinkwasserhygiene

formuliert. Ziel ist es, wenn immer möglich, im Sinne

des Multibarrierensystems Trinkwasser- und Feuerlöschanlagen

voneinander zu trennen.

15. Warmwassertemperaturen >60°C zur Verminderung

des Legionellenwachstums

Im DVGW-Arbeitsblatt W 551 werden die Maßnahmen zur

Vermeidung des Legionellenwachstums in Trinkwassererwärmungsanlagen

und -installationssystemen beschrieben.

Die dauerhafte Einhaltung einer Speichertemperatur >60°C

www.grohe.com

sowie das nach DVGW-Arbeitsblatt W 553 berechnete und

hydraulisch abgeglichene Rohrnetz sind bei bestimmungsgemäß

betriebener Anlage die beste Garantie für ein hygienisch

einwandfreies Trinkwasser. Die Durchführung der Zirkulation

bis zur letzten Etagenzapfstelle bringt nicht nur hygienische

Vorteile, sondern auch Komfort. GROHE Thermostatarmaturen

stellen den Verbrühungsschutz sicher.

Eine vollständige Auflistung der im vorstehenden Text aufgeführten

Gesetze, Normen, Richtlinien und Merkblätter ist im

Internet unter www.mygrohe.de eingestellt. Zu Fragen der

Trinkwasserhygiene und der gesundheitlichen Beurteilung

von Trinkwasserverunreinigungen ist dort außerdem eine

umfangreiche Linksammlung abgelegt.

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