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MQ Herbst 2016

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03

Oktober / November / Dezember 2016

Das Artland-Magazin.

www.artland-magazin.tv

Themen:

Scheier

IN BORG

Geschichte einer

Landgaststätte

100 Jahre

Kind und Spiel

Ausstellung im Stadtmuseum

Quakenbrück

Willkommen

im Herbst

...der hat was zu bieten!

Mit der

Nordwestbahn...

...von Osnabrück bis zur

Küste - Teil 3

30 Jahre

DIL

Rückblick

Tag der Offenen Tür

Artland

dragons

Start in die

neue Saison


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Das ist ja interessant...

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Nicht nur der Herbst erschafft ein buntes Blatt…

Alle 14 Tage neu!

©Fotolia/aletia2011

Stellen Sie sich einmal vor: Eine App

am Smartphone stellt schon auf dem

Heimweg vom Auto aus den Herd an,

hat die Kochzeit genau so berechnet,

dass das fertige Essen gestaltet aus

jenen Zutaten, die sich im Kühlschrank

befinden, bereits auf dem Tisch steht,

wenn Sie nach Hause kommen.

Zukunftsmusik, meinen Sie? Noch ja,

aber die Wissenschaftler des Deutschen

Institutes für Lebensmitteltechnik

sind jetzt schon zusammen mit

Autobauern und Handyentwicklern

auf dem besten Weg dazu, dies alles

einmal Möglichkeit werden zu lassen.

Kommen Sie mit auf eine spannende

Reise der Nahrungsmittelproduktion

von Babylon bis Quakenbrück.

Jedes Jahr ist es das Gleiche: Die

Sonne zeigt sich immer seltener, die

Tage werden kürzer und die Wärme

des Sommers macht sich langsam auf

und davon. Gerade die Herbsttage bezeichnen

jene Zeit, in der die Familien

ihre Freizeit eher drinnen verbringen

– gemütlich mit einem Buch/Ihrem

MQ+ auf dem Sofa, vor dem Fernseher

oder auch bastelnd und backend um

den Küchentisch.

Und wie immer haben wir vom Redaktionsteam

uns wieder größte Mühe

gegeben, die vorliegenden Seiten für

unsere Leser/innen so bunt und facettenreich

wie möglich zu gestalten

– ja, ein buntes Blatt ist eben nicht die

alleinige Domäne des Herbstes!

So heißt es schon wieder einsteigen

in die Nordwestbahn – im dritten Teil

geht es von Bersenbrück und der „Perle

des Artlandes“ wie Quakenbrück

oft und gern genannt wird, bis nach

Cloppenburg, wo im Museumsdorf

sicherlich manche bisher noch nie

gehörte Überraschung wartet.

Ebenfalls die eine oder andere Überraschung

zeigt sich im Konzept für die

Quakenbrücker Innenstadt, das wir

Ihnen in diesem Heft vorstellen.

Und schließlich finden sich – um auf

die Anfangszeilen zurückzukommen

– mehr als packende Eindrücke

und Ausblicke auf Quakenbrücker

Nahrungsmittelhochtechnologie in

der Retrospektive „30 Jahre Deutsches

Institut für Lebensmitteltechnik“.

Herbstzeit ist auch und ganz besonders

Geschichtenzeit – und die

schönsten Geschichten finden Sie wie

immer im MQ+. In diesem Sinne: Entdecken

Sie Ihre schönste Geschichte

und ganz viel Neues in der aktuellen

Ausgabe - wir wünschen Ihnen viel

Spass dabei!

Ihre Redaktion

www.artland-magazin.TV

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Die Lokalzeitung für den nördlichen

Landkreis Osnabrück, Südoldenburg und

einen (kleinen) Teil des Emslandes

Redaktion und Anzeigenannahme:

Kreuzstr. 1 · 49610 Quakenbrück · Tel. (05431) 90 48 51

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In diesem Magazin

4/5 Rudolf Bosenius, Flugpionier

6-13 Scheier in Borg

15 Der Stieglitz

16/17 50 Jahre St. Petrus

20/21 Helferkreis Menslage

24/25 Bilderrätsel

26/27 Innenstadt-Konzeptideen

29-36 DIL - Ein Rückblick

37/39 Aus der Geschäftswelt

41-43 Artland-Dragons 2016/17

48/49 Bundestreffen Fracking

50/51 Kulturschatz Artland

52-57 Mit der NWB unterwegs

58-61 Freilichtmuseum Cloppenburg

66 Nachruf Richard Schmitz

67 Finanztipps

75 Rätselseite

76 Buchtipps

78/79 Kinotipps

80/81 Veranstaltungskalender

82 Impressum


Das Artland-Magazin.

Der Quakenbrücker Flugpionier

Rudolf Bosenius (1888-1960)

Rudolf Bosenius,

ein Quakenbrücker Flugpionier

von Heiko Bockstiegel

Seit Jahrzehnten beschäftigt

Luftfahrthistoriker die Frage,

wer denn nun der erste Luftfahrtpionier

war. Unternahmen

die Brüder Wright den ersten

Motorflug? Oder waren es die Deutschen

Gustav Weißkopf und Karl Jatho? Fest

steht: Es waren auf jeden Fall deutsche

Flieger, die einen entscheidenden

„Schritt“ in die Flugpioniergeschichte

setzten, und das nur wenige Jahre

nachdem sich Otto Lilienthal mit seinem

selbstkonstruierten Hängegleiter 25

Meter weit erhoben hatte. Wenn vom

Aufstieg der Fliegerei in Quakenbrück

die Rede ist, so steht der Name Rudolf

Bosenius hier mit an erster Stelle, einer

jener „Alten Adler“, die vor Ausbruch

des Ersten Weltkrieges die Prüfung zum

Flugzeugführer gemäß den Bestimmungen

des Deutschen Luftfahrer-Verbandes

bestanden hatten.

Geboren am 9. Oktober 1888 in Witten

an der Ruhr, war Bosenius nach entsprechender

Ausbildung bereits in den

Jahren 1906/07 im Modellflugbau tätig.

Hierbei betätigte er sich erfolgreich auch

im Eigenbau von Gleitflugzeugen, was

seinerzeit noch als „verrückte Spielerei“

bezeichnet wurde. Seine erste „Kiste“

hatte natürlich keinen Motor, aber man

konnte mit ihr gleiten und rutschen,

wenn man sie zuvor den Abhang hinauf

gebracht hatte. Mit fieberhaftem Interesse

verfolgte er die ersten Anfänge

der Aviatik, und als er 1909 als erste

Flugmaschine den Blériot-Apparat, also

denjenigen des ersten Ärmelkanalfliegers,

zu Gesicht bekam, fasste Bosenius

den Entschluss, sich dem Flugwesen mit

aller Energie zu widmen.

In Frankfurt am Main baute er zwölf eigene

Maschinen und nahm Anteil an der

Erprobung neuer technischer Hilfsmittel.

Bosenius bestand sein Fliegerexamen

am 18. April 1912 auf dem Flugfeld in

Bork (heute Borkheide) bei Berlin mit

Auszeichnung; das internationale Flugzeugführerpatent

von Bosenius trug die

Nummer 182. Im August 1909 war unter

der Ägide des Flugpioniers Hans Grade

(1879-1946) der Betrieb in Bork eröffnet

worden, wo bis zum Beginn des Ersten

Weltkrieges mehr als 80 Flugzeuge entstanden.

Überhaupt hatte das Jahr 1909

für den Motorflug besondere Bedeutung.

Im August überquerte Louis Blériot den

Ärmelkanal und Orville Wright veranstaltete

Schau- und Übungsflüge in Berlin

und im Umland, wo er mit mehr als 300

Metern Höhe einen Weltrekord flog.

Grade gründete eine Flugzeugfabrik,

entwickelte den legendären Grade-

Eindecker und richtete eine Pilotenschule

ein, arbeitete am Stummfilm „Flug zur

Sonne“ mit und begründete den ersten

deutschen Post-Motorflug. Am 18. Februar

1912 flogen die ersten Briefe zwischen

Brück und Bork, bald darauf auch nach

Beelitz und Fichtenwalde. Aber da es keine

Genehmigung der Reichspost dafür

gab, war es schnell damit vorbei.

Rudolf Bosenius wandte sich dann der

Grade-Flugmaschine zu, die er rasch

perfekt beherrschte. Von den Etappen

seines erfolgreichen Weges künden

auch die Namen Buer, Pferderennbahn

Recklinghausen, Bochum und der mitteldeutsche

Raum (Sterkrade-Holten,

Köppen-Taunus), wo Schau- und Wettflüge

durchgeführt wurden. Zudem schuf

die Einrichtung einer eigenen Flugschule

in Herten-Wanne die Voraussetzung für

die Ausbildung von Piloten. Kurze Zeit

war übrigens der Flugplatz in Emscherbruch

nach Bosenius benannt, wie der

Aufdruck einer Postkarte aus dem Jahre

1913 belegt. Als Bosenius beim dritten

Bochumer Schaufliegen am 28. April 1912

auf sich aufmerksam machte, hatte er

nach mehrmonatlichem Studium erst

wenige Tage zuvor die Pilotenprüfung

bestanden. Hier erhielt er viel Beifall,

hatte er mit seinem Grade-Eindecker

unter dem Beifall des Publikums doch

erstaunliche 50 Meter Höhe erreicht.

Dann war es so weit: Am 19. Mai 1912

inszenierte Bosenius gemeinsam mit

dem Verleger des „Bersenbrücker Kreisblattes“,

Heinrich Buddenberg, auf dem

Quakenbrücker Rennplatz, aus Bochum

kommend, erstmals ein Schaufliegen.

Das war für die Burgmannstadt natürlich

eine Sensation. Das „Bersenbrücker

Kreisblatt“ kündigte ihn denn auch als

„besten deutschen Gradeflieger“ und

„Sportsmann vom Scheitel bis zur Sohle“

an: „Im Kampf gegen scharfen Wind, die

Aviatiker steigen stets gegen den Wind

auf und laden gegen den Wind, sowie

durch einen Nachtflug bei Mondschein

... hat Bosenius seine Fähigkeiten als

Flieger wiederholt bestätigt. Auf dem

Quakenbrücker Fliegen dürften besonders

das elegante Kurvennehmen sowie

die Gleitflüge mit abgestelltem Motor,

von welchen unser Gast mehrere vorzuführen

gedenkt, das ganz besondere

Interesse des Publikums erwecken“.

Auf dem Gradeflieger war der Gleitflug

seinerzeit übrigens weit gefährlicher als

auf den mit erheblich größeren Tragflächen

versehenen Zweideckern. In seinem

Hängesitz unter den Tragflächen saß

Bosenius und steuerte seine Kiste ohne

Armaturenbrettt und ohne ein einziges

Instrument, sozusagen „frei nach

Schnauze“ über den holprigen Rennplatz

hinauf in die Lüfte. Die Grade-Eindecker,

„Wundervögel“ aus Leinwand, Draht und

Holz, erreichten eine Geschwindigkeit

von bis zu 120 Stundenkilometern. In

Quakenbrück verfolgten 1912 6.000 Zu-

4 | mq Ausgabe Herbst 2016


LITERATUR

Else und Rudolf Bosenius

vor einem Grade-Eindecker (ca. 1912)

schauer mit Spannung Bosenius’ Vorführungen.

Er musste einen Höhenflug von

50 (!) Metern präsentieren (viele kamen

damals noch nicht in solch „schwindelnde

Höhen“) und fünf Achten fliegen, was

bedeutete, dass er sich eine ganze Weile

in der Luft zu halten und dann auch noch

eine Ziellandung zu bauen hatte. Wenige

Tage darauf legte er beim Flugtag in

Ankum bei seinen von Seitenwind beeinträchtigten

Flügen „Geistesgegenwart

und Kaltblütigkeit an den Tag“.

Unter den Bewunderern des Quakenbrücker

Flugtages stand auch ein junges

Mädchen, die einzige Tochter Else des

Realgymnasial-Oberlehrers Professor

Hermann Morgenroth. Der Flugtag

entschied das Schicksal des Piloten.

Die junge Dame überreichte ihm einen

Blumenstrauß, und es dauerte nicht

lange, da schlossen Else Morgenroth und

Rudolf Bosenius den Bund fürs Leben.

Anfang 1914 diente Bosenius als Pilot

an der Westfront. Aber schon im März

1915 holte man ihn von dort weg, denn

Rudolf Bosenius in seinem Büro des THW-Heimes (ca. 1957)

nun wurde er als Fluglehrer nach Köslin,

Graudenz, Posen und schließlich an

die damalige Hohe Schule der Fliegerei

Berlin-Johannisthal abkommandiert.

Dort erlebte er das Ende des Ersten Weltkrieges.

Bosenius blieb dem „Revier“ treu,

so wurde er im Mai 1933 als Fluglehrer

in Dortmund eingesetzt, ein Jahr darauf

Stammflugzeugführer bei der Luftwaffe

in Paderborn und anschließend in Werl.

1937 musste er aufgrund eines Erlasses

aus der Luftwaffe ausscheiden, denn

Flieger in der Luftwaffe durfte man

danach nur sein, wenn man jünger als 35

Jahre war. Das bedeutete das Ende seiner

aktiven Fliegerei.

Im Zweiten Weltkrieg meldete sich

Bosenius freiwillig zur Front und war in

Nordnorwegen und Finnland eingesetzt,

um anschließend nach Deutschland

zurückkommandiert zu werden. Kurz vor

dem Einmarsch der westlichen Alliierten

meldete sich Bosenius freiwillig zum

Infanterieeinsatz an die Front, geriet

aber in Gefangenschaft und wurde von

den Amerikanern 1945 nach Frankreich

abtransportiert. Nach seiner Heimkehr

1946 stellte sich Bosenius den vielfältigen

Aufgaben des öffentlichen Lebens in

Quakenbrück zur Verfügung. So wurde

er als begeisterter Sänger 1948 Schriftführer

des neu belebten Quakenbrücker

Männerchores, und 1952 erfolgte auf

seine Anregung unter Mitarbeit von Lore

Pfaffendorf die Gründung des Gemischten

Chores. Hier ernannte man ihn bald

zum Ehrenvorsitzenden. Auch gehörte er

dem Vorstand des Kyffhäuser-Bundes an.

Doch der Name Rudolf Bosenius ist bis

heute untrennbar verbunden mit dem

Aufbau und der Entwicklung des Ortsverbandes

des Technischen Hilfswerkes

(THW), den er zunächst kommissarisch

und ab 1956 als bestellter Ortsbeauftragter

leitete. Bereits in den Jahren vor dem

Zweiten Weltkrieg hatte es in Quakenbrück

sozusagen als Vorläufer eine Technische

Nothilfe gegeben. Konsequent

arbeitete Bosenius in stiller Stube und in

vielen Übungen an der Fortentwicklung

des THW-Ortsverbandes, wobei ihm eine

treue Helferschar zur Seite stand.

Auf dem Hof der damaligen Stadtwerke

an der Wilhelmstraße befand sich das

mit Unterstützung durch den Kreis, die

Stadt und das Entgegenkommen der

Bundesvermögensverwaltung geschaffene

erste Übungsgelände. Groß war die

Freude, als 1956 die Schildsche Baracke

mit Ölbunker als erste eigene Unterkunft

bezogen werden konnte. Dieses

Gebäude an der Artlandstraße auf dem

Gelände der Firma Kynast wurde 1971

abgebrochen (heute Standort Wohnhäuser

Kynast und Hehler). Nach einer

Übergangszeit in der Steinbaracke an

der Danziger Straße (heute Heimstatt

des Neustädter Schützenbundes und der

Burgmannskapelle Quakenbrück) ist der

THW-Ortsverband seit 1980 in der ehemaligen

Ehrenhalle des Fliegerhorstes an

der Ostlandstraße ansässig.

Rudolf Bosenius ist am 5. Februar 1960

in Quakenbrück verstorben. Leider ist die

Familiengrabstätte Morgenroth-Bosenius

unmittelbar an der evangelischen

Friedhofskapelle bereits 1990 aufgelöst

und neu belegt worden. Die Erinnerung

an Bosenius, der in Quakenbrück eine

markante Persönlichkeit war, halten die

THW-Helfer bis heute wach. Er ist ihnen

Vorbild für einen ehrenamtlichen Idealismus,

durch den ein Verein sein festes

Fundament hat.

Ausgabe Herbst 2016 mq | 5


Das Artland-Magazin.

Detlef Bülow

Scheier in Borg

Wer Einheimische im Artland

nach dem Gasthaus „Scheier“ fragt,

dem wird bereitwillig Auskunft erteilt.

Eingebettet in Getreidefelder

unter alten Eichen findet man die

denkmalgeschützte Landgaststätte,

die 1890 im hier typischen

Fachwerkstil von Familie Dreyer

erbaut wurde. Mit ehemaligem Kolonialwarenladen,

historischer Kegelbahn

und schönem Biergarten ist sie nicht

nur ein Ziel für Radfahrer, Ausflügler und

Durchreisende. An Sonn- und Feiertagen

ist es hier belebt, an anderen Tagen wirkt

das Haus geschlossen, ist es aber nicht.

Kultig ist es hier, man trifft sich zum gesellschaftlichen

Spargelessen, oder auch

im Winter, um urgemütlich am Ofen zu

sitzen und Grünkohl zu essen. Gerne

werden einfache Speisen bestellt, denn

hier wird gekocht wie bei Muttern.

Ich habe das Gasthaus gegen Ende der

1970-er Jahre das erste Mal betreten und

erinnere mich noch sehr gut daran. Wir

machten damals eine Maitour und sind

auf dem Rückweg nach Quakenbrück

von einem Gewitter überrascht worden.

Wir trudelten pudelnass bei Scheier ein,

wurden von Walter Scheier mit einem

Schnaps empfangen und seine Frau Gretel

reichte uns ein Handtuch. Es dauerte

nicht lange und einer von uns entdeckte

die Kegelbahn. Wir blieben dann doch

länger als wir dachten.

Viel hat sich nicht verändert, es scheint

als hätte man hier die Zeit angehalten.

Neben der Theke ist heute noch ein

kleiner Kaufmannsladen. Denn Scheier

war von jeher nicht nur eine Gastwirt-

Gaststätte Scheier in Borg im Sommer 2016

6 | mq Ausgabe Herbst 2016


ARTLÄNDER ORIGINALE

Gründungsurkunde des ersten Kegelvereins von 1899

Ausgabe Herbst 2016 mq | 7


Das Artland-Magazin.

schaft, sondern auch ein Gemischtwarenladen,

der den Landbewohnern so

alles bot, was sie zum täglichen Leben

brauchten. Angefangen von Schmierseife

und Carbid für die Fahrradlampen über

das „lae Wiewerknöpe“ (Patentknöpfe

zum Einstecken), Petroleum und Glaszylinder

mit Dochten bis zu Kisten mit

Rosinen und Pflaumen, Strickgarn und

Strickelstöcke, Kaffeebohnen grün, den

„Schluckpetelgen“, Pferdeschweepen

und Fliegenhalftern sowie Mundharmonikas

und Haarpomade. Das haben im

Laufe der letzten Jahre alles die großen

Kaufhäuser am Stadtrand übernommen

– ausgenommen natürlich Dinge wie

„Piepenköppe“, Schiefertafeln mit Griffel

und Veilchenpastillen in Dosen!

Aber hier hat man versucht, ein klein

wenig davon zu erhalten. Hinten im Regal

stehen die alten Packungen aus den

1950-er-70-ern und Artikel des täglichen

Bedarfs, aber auch Holzschuhe kann

man hier noch finden. Auf und in dem

alten Verkaufstresen stehen Behältnisse

mit Weingummis und anderen

Süßigkeiten, wie in einem „Tante Emma

Laden“. Alles ist liebevoll erhalten. Die

Einrichtung ist rustikal, hohe Räumlichkeiten

– die Wände zum Teil vertäfelt, die

Balkendecke hat eine gewisse Patina. An

den Wänden hängen Fotos aus vergangenen

Zeiten und die eine oder andere

Jagdtrophäe. Hinten im Saal wird auch

heute noch gern gefeiert. Scheier ist

Bosselabschlussgaststätte seit mehr

als 20 Jahren und auf der historischen

Kegelbahn geht es noch gerne mal in die

Vollen. Ich glaube, es gibt im gesamten

Landkreis keine ältere noch funktionstüchtige

Kegelbahn als diese. Man

bemüht sich nicht um Hochglanzpolitur

und will nicht mehr sein als ein Gasthof

alter Art. Ohne Kitsch, ohne Rüschen.

Die Gaststätte Scheier ist ein Stück

Artländer Tradition, ein Erlebnis für

jeden, der deutsche Küche und einfache

bodenständige Gastfreundschaft

zu schätzen weiß. Jeder, der gerne mal

ein frisch gezapftes Bier in gemütlicher

Atmosphäre genießen möchte, ist hier

herzlich willkommen.

Historische

Kegelbahn

Blick in die Kolonialwarenhandlung

8 | mq Ausgabe Herbst 2016


ARTLÄNDER Originale

Rückansicht des Gasthauses

mit Garten

Ausgabe Herbst 2016 mq | 9


Das Artland-Magazin.

Mittlerweile ist Scheier nicht nur

durch die Gaststätte bekannt,

sondern auch durch Walter

Scheier selbst, der bis Anfang

der 1980-er Jahre das Traditionslokal

noch selber leitete.

Ich traf diesen außergewöhnlichen Mann

im Dezember letzten Jahres auf dem

Weihnachtsmarkt in Menslage wieder. Er

saß im Schaufenster vor einem Tisch, auf

dem Kopf hatte er einen Hut mit einer

weißen Straußenfeder. Walter ging vor

reichlich Publikum seiner Lieblingsbeschäftigung

nach, der Kalligrafie. Diese

Leidenschaft machte ihn auch weit über

die Grenzen des Artlandes bekannt. Als

echter Kalligraf liebte er es, mit Bambusfedern

auf Papyrus oder mit einer

Gänsefeder auf Ziegenhaut zu schreiben.

Das Versilbern und Vergolden von

Initialen erfolgte dann mit Krähenfedern.

Noch lange zeichnete er mit einem Federkiel

und ruhiger Hand Urkunden. Ich

wollte auch eine und entschloss mich,

hinein zu gehen. Es dauerte eine Weile,

bis ich an der Reihe war. Er fragte mich

nach meinem Namen und dann legte

der Künstler auch schon los. Interessiert

schaute ich ihm bei seiner Arbeit über

die Schulter und wir kamen ins Gespräch.

Schnell wurde mir klar, dass dieser Mann

einer derjenigen Menschen ist, die zu

den Artländer Originalen zählen, und so

machten wir einen Termin.

Wir schreiben den 26. Oktober 1920, es

ist ein Dienstag. In Hannover endet der

zweite Parteitag der Deutschnationalen

Volkspartei (DNVP). In den als Parteiprogramm

verabschiedeten Grundsätzen

eben jener DNVP wird die Wiederherstellung

der Monarchie gefordert - und

Walter Scheier erblickte das Licht der

Welt in Gelsenkirchen. * Aufgewachsen

ist er gegenüber dem alten Fußballstadion

Glückauf des Schalke 04, hier spielte

er auch als Junge und ist bis heute Fan

des FC Schalke 04 geblieben. „Ich bin

das älteste Mitglied im Fanklub. Zum 95.

Geburtstag haben sie mir noch eine Karte

geschickt“, erzählte er. Auch die frühen

Helden seiner Mannschaft, Ernst Kuzorra

und Fritz Szepan, hatte er gut in Erinnerung.

Sie haben aus fußballerischer Sicht

seine Jugend geprägt. Walter hatte drei

Schwestern. Doch zu seiner Jugendzeit

herrschte in Deutschland Wohnungsmangel.

Gerade eine Familie mit vier Kindern

hatte es schwer. So ergab es sich, dass der

14-jährige Walter auf das Schloss Ruhberg

(heute: Ciszyca in Polen) geschickt wurde.

Dort verbrachte er zwei Jahre und diente

mit vielen anderen Jungen nach der Schule

als Feldarbeiter und Erntehelfer. *Hier

war Zucht und Ordnung angesagt und

seine Erziehung war sehr militärisch.

1937 machte Walter eine Ausbildung in

einem großen Möbelhaus in Gelsenkirchen,

und als 1939 der Zweite Weltkrieg

ausbrach, meldete sich Walter freiwillig

bei der Deutschen Wehrmacht. 1940 kam

er als Luftbildauswerter zur Luftwaffe.

Stationiert war er zu Anfang des Krieges

im Norden Frankreichs. Später wurde er

über Paris, Österreich und Jugoslawien

nach Russland versetzt. „Zu der Zeit haben

wir die Filme der Luftaufklärung entwickelt,

getrocknet und auf Bewegungen

abgesucht“, erinnerte sich Walter Scheier.

10 | mq Ausgabe Herbst 2016


ARTLÄNDER Originale

Walter Scheier

* 26.10.1920 – † 05.08.2016

Ausgabe Herbst 2016 mq | 11


Das Artland-Magazin.

Gretel Dreyer

fotografiert und

handkoloriert von

Walter Scheier

„Das war auch die Zeit, als ich anfing,

mich für die Fotografie zu interessieren.“

Ein altes Foto zeigt ihn mit Fellmütze an

Weihnachten 1941 in der Ukraine. „Die

alte Mütze habe ich immer noch. Sie hat

mir im russischen Winter gute Dienste

geleistet.“ Nach einer Verletzung wurde

er in ein Lazarett in Salzwedel verlegt

und machte da dann noch eine weitere

Ausbildung zum Bordfunker. Er hatte

die schweren Kriegstage überlebt und

fand nach Kriegsende seine Heimatstadt

Gelsenkirchen zerstört vor.

Es gab nicht mehr viel und Deutschlands

Städte waren zum großen Teil nur noch

Ruinen, die Druckereien ausgebrannt. Die

Menschen suchten nach Arbeit und versuchten

irgendwie über die Runden zu

kommen. Ausgestattet mit Schreibfeder,

Federhalter und einem Talent für Schönschrift,

konnte der ehemalige Soldat sich

ein Zubrot verdienen. „Kranzschleifen

für Beerdigungen habe ich beschriftet“,

sagte er. Und weiter erinnerte er sich an

eine Ausstellung seiner Zeichnungen

und Sprüche in einer nicht zerstörten

Reinigung. „Die Leute waren froh, wenn

sie Weihnachtskarten oder Sprüche

kaufen konnten.“

Dann lernte er durch einen Freund seine

spätere Ehefrau Gretel Dreyer kennen,

die sich zufällig auch in Gelsenkirchen

aufhielt. Ihre Eltern hatten in Norddeutschland

ein Wirtshaus. Zusammen

mit ihr ging Walter Scheier nach Borg

ins Artland und beide übernahmen die

Gaststätte nach ihrer Hochzeit, Walter

wurde Gastwirt und Gretel Inhaberin des

Hauses. Der wirtschaftliche Aufschwung

war zu spüren, es gab viel zu feiern, die

Menschen hatten etwas nachzuholen.

Walter war ein guter Wirt, er hatte das

Vereinsleben in der Gemeinde gefördert.

Er war Seelsorger und Ersatzvater für die

Gäste. Die Kegelbahn, die es schon seit

1890, dem Erbauungsjahr des Hauses,

gab, ließ er umbauen. Wenn man vorher

die Kegel noch mit der Hand aufbauen

musste, so ging es ab 1967 automatisch,

und der örtliche Kegelverein freute sich.

Auch für den persönlichen Nachwuchs

hatte er gesorgt. „Ich habe sechs Kinder

und drei leben immer noch in Menslage.“

Mittlerweile hatte sich Walter eine

eigene Kamera zugelegt. Er fotografierte

Vereine, Schulklassen, die schöne Landschaft

des Artlandes, ab und zu auch die

vorbeifahrende Kleinbahn, die von Quakenbrück

über Berge nach Lingen fuhr.

Aber auch sehr gerne seine Frau Gretel.

Die Fotos entwickelte er nachts im ersten

Stock des Gasthauses, da hatte er eine

Dunkelkammer eingerichtet. Das eine

oder andere Foto wurde auch von Hand

nachkoloriert. Die Kamera und das Equipment

zum Entwickeln kaufte Walter auf

Ratenzahlung von Franz Eick, der selbst

auch fotografierte und an der Langen

Straße 29 in Quakenbrück eine Drogerie

betrieb, die er gerade aufgab. Heute befindet

sich an dieser Stelle die Rats-Apotheke.

Walter führte die Gaststätte, und

wenn die Zeit es erlaubte, fotografierte

er Auftragsarbeiten für Vereine, Freunde,

Bekannte und die Lokalzeitung. Er entwickelte

die Bilder in der Nacht und schrieb

nebenbei auch noch die dazugehörigen

Artikel. Als die ersten Einkaufsmärkte ins

Artland kamen, entwarf und zeichnete

er auch noch die Plakate für COOP und

Comet. Diese wurden, wegen der Größe,

im Saal hergestellt und mit Wasserfarben

und Pinseln auf Pappe gemalt. Auch

das Gestalten von Giebelbalken und

Torbögen durch Sprüche und Verzierungen

sowie die farbliche Hervorhebung

stand auf seinem Plan. Mit 75 Jahren

stand Walter das letzte Mal auf einem

Gerüst und hat seinen Entwurf, nachdem

ein Zimmernann ihn in den Eichenbalken

geschnitzt hatte, farblich hervorgehoben.

Aber einen großen Teil seiner eigentlich

freien Zeit widmete der Gastwirt bis

heute der Kalligrafie.

Obwohl Walter Scheier sich schon vor

langer Zeit als Gastwirt zurückgezogen

hatte, stand die Gastwirtschaft Scheier,

die heute von seinem Sohn betrieben

wird, noch lange mit ihm in Verbindung.

Walter Scheier verstarb am 5. August

2016 und ich bin froh, dass ich mit ihm

noch dieses Interview führen durfte. Er

zeigte mir mit Stolz seine alten Fotos

und stolz durfte er auch sein. Ich hätte

mich vor ihm jederzeit verneigt und

meinen nicht vorhandenen Hut gezogen.

Walter Scheier lebte bis zu seinem Tod

mit seiner Tochter ganz in der Nähe der

Gaststätte, in einem netten Fachwerkhaus.

Als ich ihn am 2. Mai in seinem

Garten fotografierte, standen in einem

separaten Raum des Hauses noch immer

die Federkiele, die Tinte und Blätter

bereit. Auf dem Tisch lag ein umgekipptes

Tintenglas und davor eine Lache rote

Tinte. Nach näherem Hinsehen, entdeckte

ich, dass der Tintenfleck aus Wachs

war. Walter war auch ein Schelm.

12 | mq Ausgabe Herbst 2016


ARTLÄNDER Originale

Heimatfotografie

von Walter Scheier:

Schützenfest in Borg

Jugendsportspiele

Ausgabe Herbst 2016 mq | 13


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14 | mq Ausgabe Herbst 2016


Vogel des jahres:

Der Stieglitz

(Distelfink)

Sehr farbenprächtig präsentiert

sich der Stieglitz,

den der Naturschutzbund

Deutschland (Nabu)

und der Landesbund für

Vogelschutz in Bayern

zum Vogel des Jahres

2016 ausgewählt haben. Er lebt überall

in Deutschland in rund 275 000 bis

410 000 Revieren. Er ist also nicht vom

Aussterben bedroht, wie viele andere

unserer geflügelten Freunde. Wie sie alle

ist er jedoch auf ein großes Angebot an

Wildkräutern, Natur- und Obstgärten

sowie Sträucher angewiesen, weil er

sich überwiegend von Samen ernährt

und zur Brutzeit auch Blattläuse frisst.

Da er die Samen von Disteln bevorzugt,

nennt man ihn auch Distelfink. Wegen

seines bunten Gefieders wird er gern in

Volieren gehalten und gezüchtet. Sein

Ruf „stichlit“ hat ihm den zweiten Namen

Stieglitz eingebracht. Er ist häufig in

verwilderten Gärten, an strukturreichen

Bauernhöfen und Einzelhäusern, in Alleen

und Feldgehölzen anzutreffen. Baumreiche

Landschaften bis etwa 1300 /1600

Meter sind sein typischer Lebensraum.

Als geschickter Akrobat kann er mit

seinem spitzen Schnabel die härtesten

Samen knacken und aus ihren Fruchtständen

herausholen. Wie Forschungen

ergeben haben, ernährt sich der Stieglitz

von 152 Wildkräutern wie Acker-, Gänse-,

und Kratzdisteln, Hirtentäschelkraut,

Ampfer, Wegerich, Mädesüß, Vogelmiere,

Sonnenblume, Beifuß, Kornblume, Knöterich.

Kieferzapfen und Birkensamen.

In der Zeit zwischen Mai und August

hat das monogame Stieglitzpärchen

zwei Bruten mit zirka fünf Eiern und

die Aufzucht der Jungen zu versorgen.

Der Nistplatz liegt hoch in Baumkronen

oder hohen Sträuchern. Hier baut das

Weibchen ein gut gepolstertes Nest, in

das sie die befruchteten Eier ablegt. Die

Jungvögel werden innerhalb von 12 bis 14

Tagen flügge und können das Nest verlassen,

werden aber maximal bis zum 25.

Lebenstag noch von den Eltern gefüttert.

Sieglitze können acht bis neun Jahre,

in Gefangenschaft sogar 17 Jahre alt

werden. Männchen und Weibchen sind

in ihrer Zeichnung einander sehr ähnlich

und schwer voneinander zu unterscheiden.

Die Gesichtsmaske des Männchens

ist größer und dunkler, seine Flügelspiegel

sind intensiver und ausgeprägter als

beim Weibchen, das weniger Rot an der

Kehle und ein grüngelbes Bauchgefieder

hat. Im Gegensatz zum männlichen,

gebogenen Schnabel ist der weibliche

meistens gerade. Stieglitze sind gern

in kleinen Gruppen unterwegs. Als sog.

Teilzieher überwintern sie in Westeuropa.

In strengen Wintern ziehen sie aber

in wärmere Regionen. Dem Stieglitz

wurden früher Ausdauer, Fruchtbarkeit

und Beharrlichkeit nachgesagt. Aus

christlicher Sicht gilt der Distelfink als

Symbol für die Passion und den Opfertod

Jesu Christi.

Quellen:

Wikipedia und

Nabu Informationen 1/2016

Text: Alexandra Lüders

Fotos: Friedel Zöpfgen

Ausgabe Herbst 2016 mq | 15


Das Artland-Magazin.

Pastorin Christina Richter

und Pastor Friedrich Hülsmann

mit Gemeindemitgliedern.

50 Jahre evangelisch-lutherische

St.-Petrus-Kirche

Fünf Veranstaltungen

für fünf Jahrzehnte

hatte der Gemeindevorstand

im Rahmen

des fünfzigjährigen

Jubiläums der Petrus-Kirche geplant.

Drei Programmpunkte des

Festjahres sind bereits erfolgreich

verlaufen. Am 22.Oktober

lädt die Gemeinde ab 9 Uhr zum

Petrus-Frühstück und am 27.

November um 14 Uhr zu einem

abschließenden Festgottesdienst

ein.

Den Auftakt des Jubeljahres

machte eine Bilder-Ausstellung

von Reinhard Bultmann im

Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus

im September 2015.

„Auf den Spuren von Dietrich

Bonhoeffer“ titelte die Präsentation

von Gemälden und Texten,

die bei der Ausstellungseröffnung

von der diakonischen

Schwester Lieselotte Ulmer

vorgestellt wurden. Pastorin

Christina Richter hatte den

Kunstmaler in ihrer früheren Gemeinde

seelsorglich begleitet

und seine Familie zur Eröffnung

willkommen geheißen.

Reinhard Bultmann war ein Patenkind

Bonhoeffers, der durch

gemeinsame Mitgliedschaft

(1940) in der „Bekennenden

Kirche“ freundschaftlichpastorale

Kontakte zur Familie

Bultmann pflegte. Ein Highlight

für die Veranstalter und

Besucher der Ausstellung war

die Begegnung mit Reinhard

Bultmanns Schwester Lieselotte

Kramer, die Bonhoeffer

als kleines Mädchen häufiger

begegnet war. Ein mitreißendes

Konzert mit der Band „The Höllenfahrt“

begeisterte Junge und

Junggebliebene in der Petrus-

Kirche. Viele Besucher weilten

zu Gast beim Sommerfest rund

um die St.-Petrus-Kirche, denn

sowohl der Gottesdienst als

auch das Schauprogramm, die

Kaffeetafel und zwei Vorträge

zur Historie der Gemeinde und

der Neustadt inspirierten Jung

Eine Gemeinschaft

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Vom Dach des Hauses Bethanien hat

man einen schönen Blick auf den Turm

der Petruskirche.

16 | mq Ausgabe Herbst 2016


entwurf eines Weihnachtstellers

von reinhard bultmann,

Patenkind von Dietrich bonhoeffer

(ausstellung vom 27. 9. bis ???, St. Petrus-kirche)

Der Altar der St.

Petrus-Kirche

wird von einem

Frauenteam

immer schön

geschmückt.

50

Jahre

Geschichte VON St. SyLVESTER

St. PetruS

in Quakenbrück

und Alt. Ein besonderer Dank galt

rund 30 Sponsoren, die hochwertige

Preise für die Tombola

gestiftet hatten.

Am 22. Oktober 2016 eröffnet ein

Petrus-Frühstück um 9 Uhr den

geistlichen Impuls zum Apostel

Petrus, den die Landessuperintendentin

Dr. Birgit Klostermeier

aus Osnabrück im Gemeindehaus

geben wird (Anmeldung/Kosten

5 Euro). Zum Ausklang des

Jubeljahres soll am 27. November

(1. Advent) um 14 Uhr ein

Festgottesdienst zusammen mit

dem Familienzentrum Bethanien

und dem Petrus Duo stattfinden.

Die Predigt hält Superintendent

Hans Hentschel. Anschließend

gibt es einen Empfang mit Grußworten

( Anmeldung !). „Vor 50

Jahren in der Neustadt“ lautet

eine nostalgische Foto-Ausstellung

mit Bericht von Liselotte

Ulmer über die Bedeutung des

Diakonissen-Mutterhauses

Bethanien, die zu diesem Anlass

eröffnet werden soll.

50

Jahre

ST. PeTrUS

QUakenbrück

Die Gemeinde wird zu diesem Termin erstmalig einen eigenen

Fotokalender (2017) mit aktuellen Aufnahmen aus der

Neustadt und der Kirchengemeinde vorstellen.

Fotos/Text: Aexandra Lüders

/

Programm

des Festjahres

Im weiträumigen Gemeindesaal genießen

die Besucher des Jubiläums-Programms

kulinarische Genüsse, Vorträge und

Ausstellungen.

Ein attraktives Schauprogramm unterhielt

die Gäste des Sommerfestes bis in die

Abendstunden.

Ausgabe Herbst 2016 mq | 17


Das Artland-Magazin.

18 | mq Ausgabe Herbst 2016


NATUR UND UMWELT

Schwerstkranke und sterbende

Menschen und deren Angehörige

begleiten, darum geht es in

der ambulanten Hospizarbeit.

Als Ergänzung des Angebotes

von Pflegediensten und anderen

sozialen Einrichtungen bringen

die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter Zeit mit

für Gespräche, Hinhören oder

einfach Dasein und helfen so,

den Alltag zu erleichtern. Die

Besuche der Hospizhelfer sind

oft auch eine wertvolle Unterstützung

für Angehörige und

Freunde. Für diese Begleitungen

werden die Ehrenamtlichen

sorgfältig und sehr intensiv

vorbereitet.

LEBENSHILFE

zeit finden sich große Mengen von ihnen auf ihren Schlafbäumen ein. Wenn

er kann, brütet der Star in Kolonien. Aber auch als Einzelpaar lässt er sich in

unsere Gärten nieder, wo ihm eigens aufgehängte Kästen zum Brüten

angeboten werden. Gerade die Gärtner schätzen den Star als emsigen Insektenvertilger.

Der kleine Vogel sucht hauptsächlich die Tipula-Larve, die der

Landwirtschaft gelegentlich große Probleme bereitet. Die Tipula ist die Larve

Der Hospizverein der Leben Wiesenschnake. bis Sie Umgang frisst mit am den Tage existentiellen

Krisensituationen Triebe. unseres

die Wurzel der Weidegräser und in

zuletzt e.V. bietet der in Nacht Zusammenarbeit

mit dem Erwachsenenbil-

Der Star erbeutet die Lebens. Larve, Vertraulichkeit in dem seinen und Schnabel in die Erde bohrt

die oberirdischen

dungswerk Cloppenburg

und ihn dann

erneut

öffnet. Durch

Verschwiegenheit

diese Taktik

sind

kann

während

er die „Bohrung“ vergrößern und

eine qualifizierte Ausbildung an, des Kurses - ebenso wie später

besser an seine Nahrung gelangen. Normalerweise werden in der Landwirtschaft

die den Anforderungen des Hospiz-Dachverbandes

entspricht. fer - unabdingbar und oberste

beim Einsatz als Hospizhel-

die Tipula-Larven mit Giften bekämpft. Diese Gifte töten aber auch andere

Lebewesen, nicht zuletzt unsere Vögel.

Sie beginnt im Februar 2017 Voraussetzung.

und schließt im November

Um die Zahl

2017

der Stare zu erhöhen, kann man so genannte Starenkästen

nach ca. 110 Unterrichtsstunden

mit einem Diese Zertifikat Bruthilfen zum werden der gerne Schulung angenommen, können vielfältig wenn sie im in Garten Quakenbrück an geeigneter ist immer mitt-

(nicht gemeint sind Die Geschwindigkeitsmessgeräte Gründe für die Teilnahme an der Das Polizei) Hospizbüro aufhängen. im Schiphorst 2

„Ehrenamtlichen Stelle Hospizhelfer“ platziert werden. sein, die hauptamtliche Koordinatorin

dass sich Uli Stare Michel -ähnlich bietet wie allen unser Kuckuck- Uhr geöffnet. als Brutparawochs

von 14:30 Uhr bis 17:30

ab. Der Kurs umfasst Wenig vielfältige bekannt ist,

Informationen sit zum betätigen. Thema Sie legen Interessierten allerdings ihr ein Ei Beratungsgespräch

sich auch vor bei der Staren Anmeldung beobachten, die Andere bereits Termine längere können Zeit gerne

nur in die Nester ihrer Artgenossen.

Sterben und Tod Dieses (allgemein Verhalten lässt

menschliche, philosophische,

verpaart sind und selbst zum Junge Kurs an, aufziehen. um die eigene In den meisten vereinbart Fällen wird werden das unter Ei

pflegerische, medizinische und

jedoch von den Besitzern

Motivation,

aus dem

die

Nest

Erwartungen

entfernt. Offensichtlich

an info@leben-bis-zuletzt.de

sind sie in der

rechtliche Aspekte), aber auch die Arbeit als Hospizhelfer und oder unter der Telefonnummer:

Lage, das Ei als ein fremdes zu erkennen; jedenfalls so lange, wie sie selbst

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0 54 31 - 9 26 36 97.

noch keine eigenen gelegt haben.

Gelegentlich kommt es vor, dass der männliche Star das erste, vom eigenen

Weibchen gelegte Ei entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Abwehrreaktion

St. Sylvester

gegenüber Stiefkindern, weil das erste Ei oft von einem Nebenbuhler befruchtet

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Ausgabe Herbst 2016 mq | 19


Das Artland-Magazin.

Der Helferkreis Menslage

bekommt den Sonnenschein-Preis verliehen

Detlef Bülow im Gespräch mit Frau Susanne Hormes

Vor genau einem Jahr haben wir über

die freiwilligen Hellerinnen und Helfer

berichtet, die unter dem Motto: „Hilfe für

Hesepe“ in Quakenbrück und Umgebung

80 Tonnen Hilfsgüter gesammelt, sortiert

und verteilt haben. Mittlerweile ist es

um das Thema Flüchtlinge etwas ruhiger

geworden. Dennoch gibt es sie, die

Flüchtlinge aus Syrien, Kosovo, Albanien,

Afghanistan, Irak und Serbien. Im Laufe

des Jahres 2015 kamen über eine Million

Menschen nach Deutschland, um vor

Krieg und Verfolgung in ihren Heimatländern

zu fliehen. Wir haben alle noch die

Bilder von ankommenden Zügen voller

hoffnungsvoller Menschen, von ehrenamtlichen

Helfern und dem herzlichen

Willkommen heißen vor Augen. Aber

auch skeptische Stimmen, ob Deutschland

denn dies alles schaffen könne,

prägten die Debatte in der Gesellschaft

seit diesem Zeitpunkt. In der Politik wird

seither der richtige Umgang mit den

Flüchtlingen heftig diskutiert. Doch die

ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

diskutieren nicht sie packen an, so auch

der Helferkreis Menslage. Hier haben sich

15 Frauen und Männer aus Menslage und

der näheren Umgebung zusammengetan,

um Geflüchteten das Ankommen

und das Leben im Dorf zu erleichtern.

Sie möchten ihnen unsere Gesellschaft

näher bringen. Gemeinsam werden hier

34 Menschen (6 syrische und 1 irakische

Familie) begleitet, für ein kleines Dorf wie

Menslage mit ca. 2.500 Einwohnern eine

beachtliche Zahl.

Ich habe diese Gruppe besucht, denen

es wichtig ist, den Menschen zur Seite

zu stehen, die aus unterschiedlichsten

Gründen ihre vertraute Umgebung und

ihr bisheriges Leben hinter sich lassen

mussten.

„Wir erleben die kulturellen und religiösen

Bräuche als bereichernd und vielfältig

und unterstützen die Geflüchteten, die

zum Teil muslimischen und zum anderen

Teil jesidischen Glaubens sind, in ihren

Wertvorstellungen“.

Die evangelische Kirche in Menslage stellt

der Gruppe Räumlichkeiten zur Verfügung,

die sie für gemeinsame Treffen mit

den Geflüchteten und andere besondere

Aktionen nutzen können. In der Dorfmitte

von Menslage steht ihnen ein leer

stehender Geschäftsraum zur Verfügung.

Dort werden gespendete/organisierte

Dinge des täglichen Lebens sowie

Kleidung gesammelt und ausgestellt. Die

Geflüchteten können dort kostenfrei und

unbürokratisch einkaufen, was sie zum

Leben brauchen.

3 Frauen aus dem Helferkreis geben

den Geflüchteten dreimal in der Woche

Deutschunterricht. „Dieser Unterricht ist

immer wieder eine besondere Herausforderung,

da der Wissensstand der Geflüchteten

von nicht alphabetisiert in der arabischen

Sprache nur für die Grundstufe

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20 | mq Ausgabe Herbst 2016


HelFer im LANDKREIS

Fotos:

Preisverleihung

Detlef Bülow

der deutschen Sprachverwendung reicht.

Es wird jederzeit auf die Besonderheiten

der einzelnen Menschen eingegangen

und Rücksicht genommen“.

Unterrichtet werden zeitweise bis zu 9

Erwachsene (derzeit sind es 4 Frauen,

da die übrigen Teilnehmer in anderen

Deutschkursen sind) – ohne behördliche

Hürden bzw. besondere Zugangsberechtigungen.

„Ein wichtiger Teil unserer Arbeit besteht

darin, den Geflüchteten Praktikumsplätze

und Arbeit zu vermitteln. So haben 2

Jugendliche bereits mehrere 2-wöchige

Schulpraktika absolviert. Eine junge

syrische Frau (Muslimin und Mutter von

2 Kindern) hat ein Praktikum an einer

Schule in Quakenbrück gemacht, wo sie

gemeinsam mit einer Fachkraft für den

Ganztag gekocht hat. Eine weitere junge

Frau (Mutter von 3 Kindern) hilft bei der

Arbeit in einem Ferienhaus. Zwei junge

Männer (Familienväter) haben Berufsorientierungspraktika

in naheliegenden

Firmen gemacht, woraus sich bereits ein

festes Beschäftigungsverhältnis ergeben

hat. Ein älterer Mann hat dem örtlichen

Friedhofswärter geholfen und 2 weitere

Männer haben kurze Praktika im Großraum

Menslage gemacht“.

Darüber hinaus erledigt und organisiert

der Helferkreis Fahrdienste für

die Geflüchteten. Sie begleiten sie zu

den Behörden und Ärzten, helfen ihnen

beim Ausfüllen komplizierter Formulare,

unterstützen sie bei Gesprächen in den

Schulen, fördern ihre Kinder beim Lesen

und Rechnen.

So erfahre ich, dass einige Kinder bereits

Fußball im örtlichen Fußballverein

spielen. Um zum Training zu kommen,

werden sie von jungen Müttern des Helferkreises

mitgenommen.

Junge Frauen nehmen zusammen mit

gleichaltrigen, einheimischen Frauen

Sportangebote des TV Menslage wahr.

Auch gemeinsame Ausflüge werden

unternommen. So gehen sie mit Flüchtlingen

zusammen in Geschäften ihres

Kulturkreises einkaufen.

Fahrräder werden organisiert und repariert,

da die Busverbindung nicht in alle

Richtungen gewährleistet

ist. Damit auch die Frauen

Radfahren lernen, wurde

über einige Zeit sonntags Frau Marlene Schröder,

morgens ein Fahrradlern- Quakenbrück, erhielt

Lehrgang angeboten und ebenfalls für ihr Ehrenamt

in der Flüchtlingshilfe, Diakonieshop,

Caritasshop und

dankend angenommen.

„Wir sind über WhatsApp Emaus-Obdachlosenhilfe

miteinander vernetzt und den Sonnenscheinpreis

können so zeitnah und

Fotos: Heide Graf

unkompliziert ad hoc Hilfe

aktivieren. Wir arbeiten

ausschließlich ehrenamtlich und unentgeltlich.

Es stimmt uns froh, immer wieder von den

Geflüchteten zu hören, dass sie sich sehr

wohl und gut aufgehoben fühlen und trotz

der schlechten Anbindung an Bahn und

Bus nicht wieder aus Menslage wegziehen

möchten“.

Sie alle setzen durch ihr ehrenamtliches

Engagement ein Signal, für mehr Interesse,

Akzeptanz und Verantwortung zwischen

den Bürgern und neuen Mitbürgern, um

ein harmonisches Zusammenleben zu bewirken.

Sie alle gemeinsam versuchen den

Geflüchteten ein neues Zuhause zu geben.

Ich finde das sehr bewundernswert.

Der Helferkreis Menslage hat aber auch

etwas zu feiern, denn die Caritas-Gemeinschaftsstiftung

Osnabrück vergibt

alljährlich den Sonnenschein-Preis, mit dem

ehrenamtliches Engagement gewürdigt

wird. In diesem Jahr wurde auch der Helferkreis

Menslage mit dem Sonnenschein-

Preis ausgezeichnet.

Helferkreis Menslage von links nach rechts: Heidi Börger, Georg Varding, Doris Schmidt, Hermann Urban,

Britta Wagner, Susanne Hormes, Agnes Varding, Heide Graf, Silke Winkler, Viktor Wiebe

HERZLICHEN Glückwunsch!

Ausgabe Herbst 2016 mq | 21


Das Artland-Magazin.

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22 | mq Ausgabe Herbst 2016


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Marcel Brockschmidt und Detlef Bülow gebeten, einige ihrer Werke zusammen zu tragen und zu Verfügung

zu stellen. Alle Ausstellungsstücke wurden auf Leinwand gedruckt und auf Keilrahmen gezogen. So entstand

eine beeindruckende Ausstellung, die dem Betrachter unterschiedliche Sichtweisen auf das Artland zeigen.

Die gesamte Ausstellung ist eine Schenkung des MQ+ Artland Magazins an das Christliche Krankenhaus.

Alle Exponate wandern nach der Vernissage auf die Stationen und sollen deren Wände dekorieren.

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Mo. - Fr. 9:30 - 18:00

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Ausgabe Herbst 2016 mq | 23


Das Artland-Magazin.

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24 | mq Ausgabe Herbst 2016


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dürfte bereits viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte

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Die meisten werden die Fehlersuchbilder

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Ausgabe Herbst 2016 mq | 25


Das Artland-Magazin.

Zeit für Veränderungen

Innenstadtkonzeptideen

für Quakenbrück

von Detlef Bülow

WOCHENMARKT

Ich persönlich mag es, wenn der

Wochenmarkt in Quakenbrück

auf der Langen Straße stattfindet

und es geht nicht nur mir so.

Wenn ich mit meiner Kamera

über diesen besonderen Wochenmarkt

ziehe, der ja immer

nur dann stattfindet, wenn auf

dem Marktplatz etwas anderes

geplant ist, werde ich häufig

von Touristen angesprochen.

Sie erzählen mir, dass wir in

unserem kleinen historischen

Städtchen einen ganz besonders

schönen Wochenmarkt hätten.

Manche erzählen mir, dass er sie

an Holland erinnern würde, aber

alle sind sich einig: Es ist ein sehr

schöner Anblick. Sie schwärmen

von den vielen schönen alten

Häusern, die Quakenbrücks

Altstadt zu bieten hat und dass

diese durch die vielen bunten

Farben der davor aufgestellten

Waren der Händler noch besser

zur Geltung kommen. Denn dadurch,

dass die Straße an diesem

Tag für den Durchgangsverkehr

gesperrt ist, nähme man sich viel

mehr Zeit, um alles zu betrachten.

Die Besucher würden sich

die prachtvollen Giebel und so

manchen Spruch auf den Balken

der Fachwerkhäuser genauer

anschauen, an denen sie ansonsten

einfach vorrübergingen,

weil sie auf den Verkehr achten

müssten. Ich freue mich immer,

wenn ich so etwas zu hören

bekomme und gebe ihnen Recht.

Denn da sind die Obst- und

Gemüsestände, die Metzger, der

Bäcker, der Geflügelhändler, ein

Käsestand, der Fischhändler und

die Blumenverkäufer, die mich

mit ihren bunten Farbtupfern

immer wieder dazu verführen,

ein neues Foto zu machen. Ja,

was das betrifft, geht es mir

wie den Motten und dem Licht.

Darüber hinaus duftet es nach

frischen Blumen, gebackenem

Brot, Obst und Gemüse, nach

mediterranen Gewürzen und

sogleich tauche ich ein in die

besondere Atmosphäre des Wochenmarktes.

Denn es ist genau

diese Atmosphäre, die neben einem

tollen Angebot an frischen

Waren die Besucher in unser

Städtchen lockt. Dieses Treiben,

ja dieses Leben auf der Straße,

macht mich jedes Mal neugierig.

Ich beobachte die Menschen,

die am Freitagmorgen über den

Wochenmarkt auf der Straße

flanieren. Sie schlendern in

aller Ruhe, schauen und halten

einen ‚‘Klönschnack‘‘. Viele

Kunden sind Stammkunden.

Die Händler wissen um die

Wünsche der Marktbesucher

und alle werden freundlich

und mit einem Lächeln begrüßt.

Ich möchte nicht behaupten,

dass der übliche Wochenmarkt,

der auf dem Marktplatz

abgehalten wird, schlechter ist,

aber wenn ich den Touristen,

die mich ansprechen, erzähle,

dass der Markttag auf der

Langen Straße nur in Ausnahmefällen

stattfindet, stoße

ich auf Unverständnis und

ernte meistens ein „Schade“ in

Verbindung mit einem Kopfschütteln.

Tourismus wird ja in Quakenbrück

groß geschrieben,

eventuell sollte dann auch bei

solchen Aussagen genauer hingehört

werden. Ich persönlich

fände es nicht schlecht, wenn

der Wochenmarkt in den Sommermonaten

auf der Langen

Straße stattfinden würde.

Allerdings sollte er dann erst

in Höhe des Rathauses beginnen

und sich in Richtung Hohe

Pforte ausdehnen, damit der

Verkehr zwischen der OLB sowie

der Burg- und Kolpingstraße

weiterfließen kann. So wäre

auch die Zufahrt für Anlieger

der Großen Kirchstraße gewährleistet.

Ich glaube fest daran,

dass das auch für die Geschäfte

in der Langen Straße positive

Auswirkungen hätte.

GASTRONOMISCHE

MEILE

Die Lange Straße wurde vor geraumer

Zeit zu einer Spielstraße

erklärt. Als Anlieger betrachte

ich das Geschehen auf dieser

Straße vielleicht deswegen

etwas genauer, weil ich auf ihr

nun mal sehr viel unterwegs

bin. Vielfach gleicht diese

Spielstraße eher einem Hindernisparcours.

Besonders schwer

haben es Rollstuhlfahrer und

Passanten mit Kinderwagen.

Als Fußgänger wird man beim

Stadtbummel immer wieder

durch das Verkehrsaufkommen

bedrängt. Der Bereich zwischen

der Kleinen Mühlenstraße

26 | mq Ausgabe Herbst 2016


Marktplatz Quakenbrück

Nadelöhr Lange Straße:

Verkehrsberuhigung sieht anders aus.

Impressionen vom Markttag

in der Langen Straße.

Der Bereich bis zum Rathaus müsste

allerdings verkehrstechnisch frei bleiben.

Fotos: Detlef Bülow

und der Goldstraße ist hiervon

besonders betroffen und die

ursprünglich zur Verkehrsberuhigung

aufgestellten Pflanzenkübel

und Abgrenzungen

verschlimmern die Lage noch.

Es wäre doch eine Überlegung

wert, für die Zeit, wo die Eisdiele

und das Café Krogmann ihren

Gästen schöne Außenplätze bieten,

an dieser Stelle eine kleine

Gastronomie-Zone einzurichten,

zu der sich eventuell auch

die Gaststätte Thöle und das

Ristorante DiStefano gesellen.

Eine runde Sache wird es, wenn

dieser Teil der Langen Straße ab

morgens 10:00 Uhr bis abends

für den Durchgangsverkehr gesperrt

wird. Schon ist eine kleine

Oase entstanden, wo Touristen

und Einheimische mal ganz entspannt

das Straßentreiben beobachten

könnten. Der Verkehr

würde für diese Zeit reibungslos

über die Theodor-Gessner-Straße

weiterlaufen.

FAHRRAD-TOURISMUS

Ja, und wenn wir gerade bei

den lieben Touristen sind und

Quakenbrück sich zu einer „Radstadt“

weiterentwickeln möchte,

erlaube ich mir noch eine kleine

Anmerkung: Ist Ihnen, liebe

Leserin und lieber Leser schon

einmal aufgefallen, wie viele

Fahrradtouristen mit einem

Elektrofahrrad unterwegs sind?

E-Bikes sind so populär wie

nie zuvor, aber die „Radstadt“

Quakenbrück bietet ihren Fahrradtouristen

keine Möglichkeit,

die Akkus ihrer Fahrräder in der

Innenstadt öffentlich zu laden.

Es existieren Ladestationen am

Krankenhaus, am Café Vielfalt in

der Lötzener Straße, am Artland

Kotten, an der Bremer Straße

und eine weitere an einem großen

Verbrauchermarkt an der Oldenburger

Straße. Immer mehr

Menschen steigen ganz bewusst

auf das E-Bike um. Damit die

Akkus von E-Bikes, Pedelecs, oder

E-Roller unkompliziert „betankt“

werden können, sollten einige

dieser Ladestationen im Zentrum

Quakenbrücks nicht fehlen.

Wenn es in unserer so schönen

historischen Innenstadt solche

öffentlichen Ladestationen gäbe,

dann würden sie auch genutzt.

Während der Akku wieder Power

bekommt, genießt der Besitzer

gemütlich einen Kaffee, schaut

sich die Sehenswürdigkeiten

der Stadt an oder legt einen

kleinen Museumsbesuch ein.

So etwas spricht sich übrigens

auch schnell rum und würde

zu einer Belebung der Innenstadt

beisteuern.

WOHNMOBIL-

TOURISMUS

Ein weiteres Thema wäre

„Tourismusförderung durch

Wohnmobilstellplätze“:

Wohnmobilstellplätze in

attraktiver Lage würden dazu

beitragen, weitere Touristen

nach Quakenbrück zu locken.

Geeignete Plätze lassen sich

mit geringem Aufwand anlegen,

da befestigte Parkplätze

bereits vorhanden sind. Offizielle

Wohnmobilstellplätze

sind in unserer Burgmannsstadt

aber leider Mangelware.

Konkret befinden sich drei

dieser Stellplätze am Hallenbad.

Bieten Städte attraktive

Stellplätze, sind Wohnmobilisten

selbst bei widrigem

Wetter unterwegs. Letzere

müssen auch mal etwas essen

und einkaufen, das sollte man

bedenken! Quakenbrück bietet

interessante Ecken für Stellplätze.

Wer bereits bei der Planung

die Wünsche der Gästemehrheit

berücksichtigt, kann selbst

dort mit Zuspruch rechnen, wo

Touristenströme sonst achtlos

vorbeiziehen. Daraus könnte

sich ein Ansteigen der Tagestouristenzahl

ergeben – entsprechend

sollte hier der Anschluss

nicht verpasst werden. Die

Investitionen für diese Plätze

sowie für Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten

lassen sich über

moderate Nutzungsgebühren

wieder reinholen. Wie andere

Städte bereits zeigen, lohnt

sich die Investition in schöne,

stadtnahe Plätze. Ohne gute Angebote

verweilen Touristen nur

kurz an einem Ort, fahren gleich

weiter und geben ihr Geld

anderswo aus. Wohnmobilisten

haben heute bereits eigene

Internetportale und vergeben

für gute Stellplätze Sterne. Kann

es sich da eine Stadt wie die

unsere leisten, nicht mit dieser

Entwicklung mitzugehen?

Ausgabe Herbst 2016 mq | 27


28 | mq Ausgabe Herbst 2016


Ein Rückblick

Ausgabe Herbst 2016 mq | 29


Zehntausend Jahre Nahrungsmittelproduktion von der Korn-Optimierung der Sumerer

bis zur Nahrung aus dem 3D-Drucker im Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik:

VON BABYLON NACH QUAKENBRÜCK

Unser täglich Brot ganz neu betrachtet

Gerade hier ist die Entstehung

der Produktion von

Nahrungsmitteln am besten

erforscht. Mesopotamien,

das Zweistromland:

heute das bürgerkriegsgeschüttelte

Syrien und der Irak. Die Region war

nach dem Ende der Eiszeiten eines

der klimatisch angenehmsten Gebiete

der Erde: Ein trockenwarmes, mit den

heutigen Verhältnissen vergleichbares

Klima führte zur Ausbildung

von Steppen, auf denen Gazelle,

Steinbock und Wildschaf grasten.

Zu den Gräsern, die hier wuchsen,

gehörten auch die wilden Vorfahren

von Roggen, Weizen und Gerste.

Das Wild und die Gräser lockten

Jäger und Sammler an; zahlreiche

Siedlungsplätze etwa der Natufien-

Kultur zeigen, dass die Region eine

dichte Bevölkerung ernährte. Dass

die Wildgräser bereits von Jägern

und Sammlern genutzt wurden,

zeigen Funde von Feuerstein-

Sicheln, Mörsern und Mahlsteinen.

Vor 13.000 Jahren begannen die

Menschen Grasarten wie Wildeinkorn,

Wildemmer und Wildgerste

anzubauen. Durch die gezielte

Zuchtauswahl veränderten sich die

wilden Pflanzen: Einkorn, Emmer

und Gerste wurden spätestens vor

10.500 Jahren zu Kulturpflanzen,

erkennbar an festen Ährenachsen,

von denen die Ährchen bei der Reife

nicht mehr abfielen. Einkorn und

Emmer gehören beide zur Gattung

Weizen, und der Wildemmer ist

vermutlich aus einer Kreuzung von

Einkorn mit einer anderen Grasart

hervorgegangen. Einkorn ist ein

Wintergetreide, wird also im Herbst

gesät und hat im Frühjahr einen

Wachstumsvorsprung vor Sommergetreide

wie Emmer. Dafür kann man

diese nach der Aussaat schneller

ernten. Wegen unterschiedlicher

Erntezeit ergänzen sich beide gut

und wurden oft gemeinsam angebaut.

Gerste wurde angebaut, da sie

auch an trockenen, heißen und leicht

salzhaltigen Orten wächst. Gut 1.000

Jahre nach der Domestizierung des

Emmers entstand aus einer Kreuzung

des Emmers mit einem Wildgras

der Weizen. Ein anderes nahrhaftes

Wildgras, der Wildroggen, ließ sich

aber wohl zunächst nicht domestizieren

- Roggen bestäubt sich nicht

selbst, und so bestäuben Wildpflanzen

immer wieder die vom Menschen

ausgewählten Pflanzen und machen

deren Zuchtwahl zunichte. Roggen

wurde daher vermutlich erst viel

später in Europa domestiziert, wo es

keinen Wildroggen gab.

Vor rund 9.000 Jahren waren auch

vorher wild gesammelte Hülsenfrüchte

zu den Kulturpflanzen

Erbsen, Linsen und Kichererbsen

domestiziert worden. Hülsenfrüchte,

aufgrund der Form ihrer Blüte auch

Schmetterlingsblütler genannt, sind

proteinreich und ergänzen Getreide

daher gut. Vor allem aber: Sie leben

in einer Gemeinschaft mit Bodenbakterien,

die Stickstoff aus der Luft

binden können. Stickstoff ist ein

wichtiger und oft knapper Pflanzennährstoff.

Der gemeinsame Anbau

mit Getreide förderte daher auch

dessen Wachstum.

Schließlich fand man bei Ausgrabungen

am Rande von Ur/Mesopotamien

im heutigen Irak Tontäfelchen, auf

denen dokumentiert sind, dass ein

Komondor (ku-um-du-ruk - Hirtenhund)

Nahrungsvorräte bewachte,

die nicht mehr nur gesammelt,

sondern erstmals auch „geschaffen“

– also produziert wurden.

SZENENWECHSEL

Der Burger sieht ganz normal aus:

Brötchen oben und unten, Salat,

und in der Mitte Fleisch. Aber statt

aus Rindfleisch ist der Belag aus

pflanzlichen Bestandteilen - und aus

Insekten. Vielen Thailandbesuchern

sind Insekten als Nahrungsquelle bei

weitem nicht unbekannt, auch wenn

es Käfer, Heuschrecke und Co bei uns

in Europa als Nahrungsmittel und

Proteinlieferant nicht gerade leicht

haben. In Afrika, Asien, Australien -

auf all diesen Kontinenten gehören

Insekten zur täglichen Nahrung von

zwei Milliarden Menschen, wie die

Welternährungsagentur der Vereinten

Nationen (FAO) feststellte. Im

Westen erzeugen gegrillte, frittierte

oder gedünstete Grillen, Maden,

Würmer oder Ameisen bislang eher

einen Reiz der ganz anderen Art…

30 | mq Ausgabe Herbst 2016


Aber warum sollten Insekten auch

in Europa eine größere Rolle in der

Ernährung der Menschen spielen?

„Der wichtigste Vorteil ist, dass

Insekten gut schmecken“, so auch

viele Nahrungsmittelexperten. Es

gebe rund 2000 Arten, die als essbar

gelten und schmackhaft seien. „Das

wäre doch schon einmal die Grundvoraussetzung,

um daraus ein Geschäft

zu machen.“

Die Experten sehen in den Insekten

als Nahrungsmittel viele Vorteile.

„Insekten sind sehr nachhaltig“, sagt

Sergiy Smetana, Doktorand beim

Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik

(DIL) in Quakenbrück.

Insekten sind laut FAO gesund und

nahrhaft, reich an Proteinen und

gesunden Fetten, besitzen viel Kalzium,

Eisen und Zink. Ihre Aufzucht

ist deutlich weniger klimaschädlich

als die der meisten anderen Tiere, sie

belastet das Grundwasser weniger.

Und sie sind effizienter: Um dieselbe

Menge an Proteinen zu erzeugen,

benötigen Grashüpfer zwölfmal

weniger Futter als Rinder und halb

so viel Futter wie Schweine oder

Hähnchen. Außerdem benötigen Insekten

weniger Land. „Insektenaufzucht

ist daher auch besonders für

urbane Regionen gut geeignet“, sagt

Smetana. Ein wichtiges Argument, da

weltweit immer mehr Menschen in

Städten leben.

Mit einem Wort: Nahrungsmittel aus

Insekten sind umweltfreundlicher als

tierische Produkte. Gesünder, das belegen

auch Studien, sind sie ohnehin..

„Die Proteine werden sehr gut vom

Körper aufgenommen.“ Anders als

Rind- und Schweinefleisch enthalten

sie kaum gesättigte Fettsäuren, die

für viele Zivilisationskrankheiten

mit ursächlich sind, und sind reich an

Vitamin B12.

So weit die Vorteile. Und trotzdem: In

der Europäischen Union ist das Essen

ganzer Insekten zwar erlaubt, nicht

Netzwerke schaffen und

diese nutzen, ist längst ein übliches

Regularum unserer Zeit.

Die Ursprungsintentionen tauchen

aber auch dort auf, wo man sie so

gar nicht vermuten würde.

Kommen Sie mit auf

eine spannende Reise durch die

Nahrungsmittelproduktion

zwischen Quakenbrück

und den mesopotamischen

Zivilisationen Ur und Babylon.

von Andreas Brinker

aber der Genuss von verarbeiteten

Tieren. Gemahlene und zu Burger-

Klopsen verarbeitete Insekten gelten

als neuartige Lebensmittel (Novel

Food). „Es ist ein neues Nahrungsmittel,

und das muss erst auf seine

Verträglichkeit getestet werden”,

sagt DIL-Experte Smetana. Viel

Forschung wird noch nötig sein,

weil nicht jedes Insekt auch für die

menschliche Nahrungsaufnahme

geeignet ist.

Was also übrigbleibt von zehntausend

Jahren Nahrungsmittelproduktion:

Dass wir als „Genusskonsumenten“

wieder dort stehen, wo sich im

mesopotamischen Zweistromland,

in und um Metropolen wie Ur und

Babylon, bei Heuschrecken, Algen

und Flechten als Nahrung der Kreis

schließt. Und dass wir „back to

the roots“ - zurück zu unseren

Ernährungsursprüngen – auch und

vor allem deshalb gekommen sind,

weil uns die Wissenschaftler und

Forscher des DIL auf diesen Weg

gebracht haben.

Und für all jene, denen Heuschreckenburger

und Wurmklösschen noch

etwas zu urorganisch klingen mögen:

selbstverständlich ist dieser Weg

auch längst in einen Begriff gefasst

– Neuerfindung der Nahrungsmittel

durch Basis-Optimierung.

Zurück nach Quakenbrück. Und nach

vorne mit dem Deutschen Institut für

Lebensmitteltechnik – in eine völlig

neue Zukunft unserer Nahrungsmittel!

Ausgabe Herbst 2016 mq | 31


30 Jahre Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik - Eindrücke und Ausblicke:

Unentbehrliche Innovationen

aus Quakenbrück als Weichenstellung

für die Zukunft unserer Lebensmittel

Weltmarktführende

Nahrungsmittelhochtechnologie

hinter einer fast

schon unscheinbar

wirkenden baulichen Fassade, so

präsentiert sich das DIL dem interessierten

Besucher. Ein Eindruck, wie

er sich aber nur von außen zu bieten

scheint. Übertritt man erstmal die

Schwelle des Institutes, wird sich

dieser Eindruck sehr schnell revidieren.

Denn schon die ersten Schritte

in das Objekt gewähren mitreißende

Einblicke in nahezu unglaubliche

Dimensionen und beeindruckende

Technik.

Beeindruckend vor allem auch

bezüglich der Polarität, die dem

Wissenshungrigen hier gezeigt wird:

Sind es zum einen hochkomplexe, exzessive

Technologien wie 3D-Drucker

zur Lebensmittelgestaltung, so ist

es auf der anderen Seite beispielsweise

ein – wichtiger wie lapidarer

– Prozess, wie die Erreichung

des richtigen „Fließ-Status“ von

Schokolade, eine fast schon banale

Angelegenheit, welche aber gerade

in ihrer Einfachheit einen enormen

Hintergrund braucht und deren Bedeutung

im Alltag unumstritten ist:

Schließlich soll die Schokolade weder

zu hart sein, noch in der Hand statt

im Mund schmelzen – vom richtigen

Farbton einmal ganz abgesehen.

Ja, wenn man sich erstmals mit dem

Institut beschäftigt, denkt man

natürlich sofort an Gentechnologie

und ähnlichem, ist aber überrascht,

dass die Aufgabengebiete und

Technologien, welchen sich das DIL

als Weltmarktführer seit nunmehr

30 Jahren in Quakenbrück stellt,

komplett andere sind, als man es als

Laie erwartet hätte.

32 | mq Ausgabe Herbst 2016


Stellen Sie sich

einmal folgendes vor:

Unsere Proteine züchten wir

auf der Fensterbank in Form

von grünen Mikroalgen,

Pilze wachsen zur Eiweißversorgung

im Keller und

Insekten leben auf dem Dach

zwischen Obst und Gemüse.

Zukunft oder schon Realität?

Eine interessante Komponente,

mit der sich das Deutsche

Institut für Lebensmitteltechnick,

kurz DIL,

in Quakenbrück beschäftigt.

von Andreas Brinker

Ausgabe Herbst 2016 mq | 33


Überrascht ist der

Besucher auch von

der Jugendlichkeit

und und dem Elan der

wissenschaftlichen und

hochspezialisierten Mitarbeiter des

Instituts, zunehmend auch ein Beleg

für das Entwicklungspotential und

unentbehrlich für Innovationen in

Vermarktung, neuen Technologien

und Produkten, die vor allem

Convenience, Nachhaltigkeit, Lebensmittelsicherheit

und auch Clean-

Labelling beinhalten.

Das DIL bietet hier eine hochkarätige

und konzentrierte Diskussionsund

Wissensplattform, die unter

anderem die wichtigsten weltweiten

Trends analysiert und umsetzt,

dabei aber auch das weltumspannende

Thema unserer Lebensmittel

heute und in Zukunft beleuchtet und

darstellt.

Essen ist immer schon ein wichtiges

Thema gewesen und spiegelt auch

immer die aktuelle Gesellschaft

wider. Längst dient die Nahrungsmittelaufnahme

für viele Deutsche

nicht mehr nur der reinen Versorgung.

Kulinarische Empfindlichkeiten

schaffen auch soziale Identität

– Essen wird so zum Lebensgefühl.

Und dieses Lebensgefühl will genauso

auf den Verbraucher personalisiert

werden in Optik und Geschmack, wie

all die anderen Produkte und Dienstleistungen,

die uns umgeben.

Dazu bietet das Deutsche Institut für

Lebensmitteltechnick neben Hanf

und Insekten auf der Speisekarte

auch Technologien an. So z.B. unter

der Devise „Zurück zu den Wurzeln,

frisch und nicht erhitzt“. Ja, das ist

möglich. Interessanterweise wird

die Rückbesinnung der Verbraucher

auf die Essgewohnheiten unserer

Vorfahren – frisch, natürlich,

aus der Region – heute nur mehr

durch hochkomplexe Technologien

erreicht. Die Möglichkeiten reichen

von gepulsten Feldern als schonende

Alternative zur Haltbarmachung

von Getränken bis hin zur Ultraschallbehandlung

zur Erreichung von

Weichheit und Dichte bei Fleisch und

anderen Produkten.

Heute bestimmen Trends weitgehend

die Entwicklung neuer Produkte. Der

Verbraucher will Lebensmittel, die

sicher, gesund, bequem, preiswert,

aber vor allem auch natürlich sind

– eine Herausforderung für die

Industrie, aber vor allem auch der

Hauptgrund für Entwicklung und Einsatz

fortgeschrittener Technologien

zur Behandlung von Lebensmitteln

wie ionisierende Strahlung, Membranfiltration,

magnetische Felder und

gepulstes Licht.

Die Verbundenheit der physischen

Objekte und die virtuelle Realität

all unserer Geräte wird die nächste

Herausforderung sein, der sich

Lebensmittelproduzenten und die

IT-Industrie stellen müssen. Stellen

Sie sich eine Welt vor, in der sich unsere

Geräte um die meisten unserer

Alltagsprobleme kümmern. Bevor

wir ins Auto steigen, schlägt unser

Smartphone einige Mahlzeiten vor,

die mit den vorhandenen Produkten

in der Küche gekocht werden können

und das GPS schlägt die optimale

Beginnzeit vor, selbstverständlich

vom Lenkrad unseres Autos aus

gesteuert.

Und die Ära der modernen Lebensmittelgestaltung

hat gerade erst

begonnen. Maßgeblich beteiligt

ist und bleibt auch in Zukunft das

Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik

in Quakenbrück. Damit geben

die Mitarbeiter dieses Institutes

unserer Gesellschaft die Chance,

den nächsten evolutionären Schritt

in Richtung einer nachhaltigen Lebensmittelerzeugung

zu vollziehen.

All das können die Wissenschaftler

in Quakenbrück machen – diesen

Schritt zu vollziehen, liegt allein in

der jeden Verantwortung der Verbrauher.

Nutzen wir ihn doch!

34 | mq Ausgabe Herbst 2016


Impressionen von der Jubiläumsfeier

am 9. September 2016

3o Jahre

Ausgabe Herbst 2016 mq | 35


36 | mq Ausgabe Herbst 2016

Deutsches Institut fürLebensmitteltechnik e.V.

Prof.-von-Klitzing-Str. 7 | 49610 Quakenbrück

Tel +49(0)5431.183 - 0 | info@dil-ev.de | www.dil-ev.de


Das Artland-Magazin.

Der Spielzeugladen

Schönes Spielzeug fördert die

Kreativität und läßt Kinderaugen

leuchten. Spielen macht

allerdings auch Erwachsenen

Spaß. Gut, dass sich dieses auch

Christian Eckholt gedacht hat.

Denn er eröffnet in diesen Tagen

in der Langen Straße 49 den

Spielzeugladen Dingsbums.

Schon zum Burgmannsfest baute

der findige Geschäftsmann

eine große Sandkiste vor seinem

noch leerstehenden Laden auf

und machte so auf sein Vorhaben

aufmerksam.

Mich jedenfalls machte es

neugierig und so kamen wir ins

Gespräch.

Christian war bisher im elektrotechnischen

Bereich weltweit

und oft über längere Zeiträume

auf der ganzen Welt unterwegs.

Er wollte sich nach der

Geburt seines Sohnes beruflich

umorientieren, damit er häufiger

zuhause ist und somit mehr Zeit

für die Familie hat.

„Nachdem wir Anfang 2015 von

Meppen nach Quakenbrück

gezogen sind, ist mir ziemlich

schnell aufgefallen, dass es

im direkten Umfeld keinen

richtigen Spielwarenladen gibt,

der Beratung, Service und das

entsprechende Ambiente liefert.

Da ich den Spaß am Spielzeug

mit unserem Nachwuchs teile,

kam also schnell die Idee auf,

einen eigenen Spielwarenladen

zu eröffnen“, erzählte er mir, als

ich ihn fragte, wie er auf die Idee

kam, einen Spielzeugladen zu

eröffnen.

Ich wollte aber auch wissen, wie

jemand, der aus der Elektrotechnik

kommt, in ein vollkommen

unbekanntes Feld wie den

Einzelhandel wechselt und

sich zudem noch selbstständig

macht? Seine Antwort kam sehr

schnell.

„Das wurde ich bereits häufig

gefragt! Ich bin in den Einzelhandelsbetrieben

meiner Eltern

aufgewachsen und quasi von

klein auf damit groß geworden.

Lediglich der Spielwarenbereich

war also neu. Nach langer

Recherche habe ich einen Handelspartner

gefunden, der ein

breitgefächertes Warenangebot

bietet und einem viel Freiraum

für eigene Gestaltungen lässt.

So habe ich also im Februar

erstmals Kontakt zu Idee +

Spiel aufgenommen. Durch die

Gespräche mit Idee + Spiel stieg

die Begeisterung für Spielzeug,

was mich letztendlich in dem

Beschluss bestärkt hat, einen

eigenen Laden zu eröffnen.

Danach habe ich direkt mit

der Planung begonnen und

mich mit einer Werbeagentur

zusammengesetzt, um dem

Ganzen einen Namen zu geben,

der nicht alltäglich ist und den

man nicht vergisst, so entstand

“Dingsbums - Der Spielwarenladen”.

Dingsbums gefällt mir, aber ist

es nicht sehr schwer sich im

Wettbewerb mit dem Internethandel

und den Supermärkten

zu behaupten?

„Die Frage lässt sich schnell

beantworten: Service macht den

Unterschied. Wenn der Kunde es

wünscht, liefern wir die Ware in

einem Umfeld von 30 Kilometern

kostenfrei aus, auch nach

Feierabend. Es wird Spieleabende

geben, in denen beispielsweise

neue Gesellschaftsspiele

vorgestellt und getestet

werden können – ein Angebot,

welches auch Erwachsenen

zugute kommt. Durch die große

Produktpalette von Idee + Spiel

sind wir in der Lage, kurzfristig

Ware zu besorgen, die beispielsweise

nicht bei uns am Lager

ist oder im Laden geführt wird.

Zudem bieten wir eine Wunschkistenwand.

Dort können Kinder

ihre Wünsche zum Geburtstag,

Weihnachten, Ostern, oder anderen

Anlässen in kleine Kisten

legen, danach nur noch Oma,

Opa oder Freunde vorbeischicken

und es wird immer das

Richtige geschenkt. Selbstverständlich

werden die Geschenke

Geschäftswelt

Irina Bauer, Christian Eckholt

mit Sohn Henry und Bianca

Runden freuen sich auf die

Neueröffnung

Fotos/Text: Detlef Bülow

vor Ort durch meine Mitarbeiter

und mich originell verpackt. Des

Weiteren besteht die Möglichkeit,

sich durch die Zusammenarbeit

mit Lieferanten an

Kindergarten- oder Schulfesten

mit Spielen zu beteiligen. Und

für Kunden, die dennoch gern

im Internet einkaufen, wird es

selbstverständlich auch einen

Internetshop geben.“

Das hört sich doch gut an. Wir

wünschen gutes Gelingen und

freuen uns über diese Bereicherung

in der Langen Straße.

NACHHILFE

Mal- und Zeichenkurse

Sprachkurse

Almut Oing-Arlinghaus

für alle Klassen und Schulformen

im Einzelunterricht

Mappenvorbereitung für

gestalterische Studiengänge

Hauptstr. 17

49637 Menslage

Telefon: 05437/94 74 40

Ausgabe Herbst 2016 mq | 37


Artland-Umzüge

Umzug geht auch ohne Stress und Hektik

Mit einer mehr als 20-jährigen

Erfahrung im Spedition & Logistikbereich,

leitet Karsten Appelhans

als Geschäftsführer sein Team. Fast jeder

sieht es so: Umzüge gehören nicht gerade

zu den angenehmsten Beschäftigungen. Am

besten ist es, wenn Experten zur Hand sind.

Karsten Appelhans ist so einer. Ob Heim und

Haus oder Gewerbe, er und seine Mitarbeiter

kennen sich aus in Sachen Umzug, Möbellagerung

und Haushaltsauflösung. Seine

Mitarbeiter kümmern sich um das professionelle

Einpacken von Glas, Porzellan und

weiterem empfindlichen Inventar und haben

so manchen Kniff parat, wie der Wechsel in

ein neues Zuhause oder an einen anderen

Firmenstandort gut gelingen kann.

„Wir sind ein Umzugsunternehmen für Menschen

die Qualität und Vertrauen suchen. Das

heißt nicht automatisch, dass wir teuer sind.

Bei uns fühlt sich jeder Kunde gut betreut,

egal wie groß oder klein der Umzug auch ist.

Mit unseren geschulten Mitarbeitern sorgen

wir für eine zuverlässige Logistik und für den

sicheren Möbeltransport, “ umreißt Karsten

Appelhans den Anspruch seines Unternehmens.

Artland-Umzüge erfüllt auch noch weitere

Aufgaben und Wünsche, wie etwa Verpackung,

Montage, Auspacken, Arrangieren,

und selbst die Gardinen bringen sie in die

Wäscherei. „Bei uns kann man einen Umzug

buchen, in den Urlaub fahren, und wenn man

wiederkommt, ist alles an anderer Stelle am

richtigen Platz“, sagt Appelhans. Möglich

macht das eine professionelle Planung und

Organisation durch Mitarbeiter auf die man

sich verlassen kann.

Aber damit nicht genug: Sie sind auf der

Suche nach einem Lagerraum für Ihr Mobiliar,

wie Gartenmöbel, Erbstücke oder andere

Möbel. Das Unternehmen Artland-Umzüge

bietet Ihnen auch in diesem Fall alles was Sie

brauchen. Ob als vorübergehende Lösung

für die Lagerung Ihrer Möbel während eines

Auslandsaufenthalts oder als langfristige

Lösung, um damit mal Platz in den eigenen

vier Wänden zu schaffen.

„Mit meinem Service, der Aufwand und

Kosten minimiert, sparen meine Kunden Zeit

und Geld. Sie nutzen das Know-how eines

erfahrenen Teams und schonen Ihre Nerven.

So wird umziehen leicht gemacht. Meine

Kunden ziehen einfach um und können sich

auf die wesentlichen Dinge, wie Beruf, Familie

und Einzugsort konzentrieren. Den Rest übernehmen

gerne wir, “ so Karsten Appelhans.

KA Artland Umzüge UG

Finkenweg 3

49610 Quakenbrück

Tel.: 05431-9263115

info@artland-umzuege.de

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das neue Café

in der Langen Straße

Am 7. September 2013 öffnete das Café Cassellius in Quakenbrück

unter der Leitung seines neuen Inhabers, Thomas Krogmann. Thomas

stammt aus einer familiengeführten Handwerks-Bäckerei und

betreibt drei Filialen im näheren Umkreis. Mit Leidenschaft und Tradition

werden jede Nacht täglich frische Backwaren produziert. Das

Sortiment umfasst dabei Brot, Brötchen, Kuchen, Torten und Feingebäck.

In seinem Café in der Langen Straße bot er bislang seinen

Gästen auch verschiedene Frühstücksvariationen oder -buffet sowie

Mittagsgerichte an. Doch jetzt entsteht etwas Neues.

Bereits seit Anfang des Jahres hat Thomas in der Langen Straße einen

zusätzlichen Geschäftsführer. Björn Hemme, ein langjähriger Bekannter

hat mit Thomas ein neues Konzept entwickelt. Seit Januar dieses

Jahres war es dann an der Zeit dieses umzusetzen. Von dem Café war

zum Burgmannsfest nicht mehr viel zu erkennen. Kernsanierung war

angesagt und die innengelegenen Sitzplätze mussten nach draußen

verlagert werden. Es wurde im hinteren Bereich ein barrierefreier

Zugang geschaffen, eine zusätzliche moderne und behindertengerechte

Toilette und ein Wickelraum wurden eingebaut. Während der

Bauphase geht der Verkauf über einen Verkaufswagen aber weiter.

Es entsteht neben dem bekannten Café nun ebenfalls ein erweitertes

Angebot des Mittagstisch sowie des Abendtisches - eine Art American

Diner. Das Café mit seinem traditionellen Sortiment bleibt, aber

es werden Hamburger, Salate und Flammkuchen dazugekommen.

Suppen und Eintöpfe sind ebenfalls geplant und sollen das Angebot

ergänzen.

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Björn erklärt mir im Gespräch das neue Erfolgsrezept:

„Eine optimale Mischung aus Tradition und Moderne,

das sind die Zutaten für unseren Erfolg. Wir wissen,

dass nicht nur Methoden und Werkzeuge erfolgreiches

Arbeiten ermöglichen, sondern Menschen, die engagiert

und motiviert ihre Aufgaben anpacken. Menschen,

die das notwendige Wissen haben und die bereit

sind, ständig etwas Neues zu lernen und zu entdecken.

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Kollegen und Kunden gegenseitig ergänzen, unterstützen

und motivieren.

Unsere Qualität wird vor allem durch die Leistung und

Erfahrung unserer Mitarbeiter in allen Fachbereichen

sichergestellt. Wir wollen unsere Kunden auch in Zukunft

begeistern. Diesen Grundsatz versuchen wir in

allen unseren Bereichen konsequent umzusetzen, denn

unser Geschäftserfolg hängt von der Zufriedenheit unserer

Kunden ab.

Uns ist es wichtig, möglichst flexibel und individuell

auf alle Kundenwünsche reagieren zu können. Unsere

hochwertigen Waren werden mit viel Liebe und Sorgfalt

hergestellt, sie sind stets frisch im Angebot.“

Wir wünschen weiterhin gutes Gelingen und viel Erfolg.

Ausgabe Herbst 2016 mq | 39


Das Artland-Magazin.

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40 | mq Ausgabe Herbst 2016


Spielplan

SAISON 2016/17

Datum Tag Uhr Heim Gast

24.09.2016 Sa 19:30 FC Schalke 04 Basketball Artland Dragons 63:72 S

01.10.2016 Sa 19:00 Baskets Akademie Weser-Ems/OTB Artland Dragons 87:80 N

08.10.2016 Sa 19:30 Artland Dragons VfL AstroStars Bochum

15.10.2016 Sa 19:00 LOK Bernau Artland Dragons

22.10.2016 Sa 19:30 Artland Dragons SC Rist Wedel

28.10.2016 Fr 19:30 ROSTOCK SEAWOLVES Artland Dragons

05.11.2016 Sa 19:30 Artland Dragons Iserlohn Kangaroos

12.11.2016 Sa 19:30 Artland Dragons Itzehoe Eagles

19.11.2016 Sa 18:00 RSV Eintracht Artland Dragons

26.11.2016 Sa 19:30 Artland Dragons MTV Herzöge Wolfenbüttel

03.12.2016 Sa 19:30 Citybasket Recklinghausen Artland Dragons

10.12.2016 Sa 19:30 Iserlohn Kangaroos Artland Dragons

17.12.2016 Sa 19:30 Artland Dragons ROSTOCK SEAWOLVES

07.01.2017 Sa 18:00 MTV Herzöge Wolfenbüttel Artland Dragons

15.01.2017 So 17:00 Artland Dragons Baskets Akademie Weser-Ems/OTB

21.01.2017 Sa 19:30 Artland Dragons Citybasket Recklinghausen

29.01.2017 So 17:00 SC Rist Wedel Artland Dragons

04.02.2017 Sa 19:30 Artland Dragons RSV Eintracht

11.02.2017 Sa 19:00 VfL AstroStars Bochum Artland Dragons

18.02.2017 Sa 19:30 Artland Dragons LOK Bernau

25.02.2017 Sa 19:30 Itzehoe Eagles Artland Dragons

04.03.2017 Sa 19:30 Artland Dragons FC Schalke 04 Basketball

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Ausgabe Herbst 2016 mq | 41


Team 2016/17

22 Chris dewayne Frazier

Shooting Guard/Point Guard

42 | mq Ausgabe Herbst 2016

7 Gregory Graves

Power Forward

6 Johann Potratz

Shooting Guard

8 Benjamin Fumey

Power Forward/Center

13 Aleksandar Dimitrijevic

Power Forward

15 Kenneth Ray Cooper

Center

21 Jon


11 Philipp Lieser

Point Guard

athan Mesghna

Small Forward/

Power Forward/Shooting Guard

1 Matthew Eric Reid

Point Guard/Shooting Guard

5 Maximilian Rockmann

Small Forward/Shooting Guard

14 Blanchard Obiango

Power Forward/

Small Forward

25 ThoRben Banko

Shooting Guard/Small Forward

Ausgabe Herbst 2016 mq | 43

ˆ

Foto: BP-Blueprint GmbH - www.blueprint-fotostudio.de


Das Artland-Magazin.

Foto: Manfred Pollert

Cliff Barnes

and the Fear of Winning

Hier wird die Musik noch mit der „Hand“ gemacht.

Live in der DDR 1989 - Ein Tag vor dem Mauerfall!

Foto: Manfred Pollert

Cliff Barnes and the

Fear of Winning

kennen wir noch

aus den achtziger

und neunziger

Jahren. Der Name

der Band ist an

eine Figur aus der

Fernsehserie Dallas angelehnt.

Sie waren Stars.

1986 wurde die deutsche

Independent-Rock-Band in

Quakenbrück gegründet. Initiatoren

waren Robert „Tijuana“

Giddens, der als Manager von

DAF in England schon von sich

reden gemacht hatte, der Gitarrist

Heinz „Henry“ Rebellius und

Manager Gisbert Wegener. Bevor

es überhaupt einen einzigen

Song gab, machte der außergewöhnliche

Name der Band die

Runde – und die Storys, die über

sie in der Presse auftauchten.

Demnach waren die beiden Musiker,

die sich für dieses Projekt

neue Namen gaben – Bobby

Tijuana und ‚Big Dog‘ Doug

LaTrine, US-Amerikaner aus Tucson,

Arizona, die aufgrund ihrer

antiamerikanischen Texte einen

schweren Stand in den USA

hatten und deshalb angeblich

nur in Deutschland eine Platten-

44 | mq Ausgabe Herbst 2016


Kunst & Kultur

Impressionen vom

Videodreh am Quakenbrücker

Bahnhof

FotoS: Detlef Bülow

firma für ihr Material begeistern

konnten. Willie Nelson persönlich

soll sie aus einer gemeinsamen

Tournee herausgeworfen

haben, so hieß es im ungewöhnlich

aufwendigen und vollmundigen

Promo-Material der Band.

Storys, die die deutschen Medien

gerne aufnahmen und weitergaben,

und die der Band zu einem

sehr gutem Start verhalfen.

Live und auf insgesamt sieben

Alben stellte die Band mit ihrer

eigenen Art von „Alternative

Country“ die Politik dieser Welt

infrage. Ronald Reagan z.B. war

die Zielscheibe für den legendären

Song „Fucking in the White

House“. Oder: 1989 spielte

CBATFOW eine Tournee durch

die DDR, nur ein paar Tage bevor

die Mauer fiel. „Einige sagen,

die Band hätte nichts damit zu

tun gehabt, aber es gibt auch

andere Meinungen...!“

Neben den politisch motivierten

Songs hörte man von CBATFOW

viele Songs über die Liebe. Die

Band tourte intensiv in Europa

und den USA. Ende der Neunziger

Jahre löste sich die Band auf,

doch 2001 gab es eine Wiedervereinigung

für die CD „Godsatwork“,

die mit zum Teil neuen

Musikern eingespielt wurde und

es gab auch einige Live-Konzerte.

Im Jahr 2009 taten sich

Tijuana Giddens und ‚Big Dog‘

Rebellius wieder zusammen, um

die Band „Artland Country Club“

aus der Taufe zu heben. Ihr

Musikstil erscheint noch mehr

roots-orientiert, das Klangbild

ist geprägt von akustischen

Gitarren, aber auch Saxofon,

Marimbafon und Perkussion.

Der „Artland Country Club“

stellte 2010 sein selbst entwickeltes

Pedal Power System vor

– ein Stromerzeugungs-System,

das mithilfe von vier Fahrrädern

die elektrische Energie erzeugt,

die die Band für ihre Auftritte

benötigt.

2014 – 25 Jahre nach dem Fall

der Berliner Mauer, den damals

Cliff Barnes and the Fear of

Winning hautnah in der Ex-DDR

miterlebten - gibt es eine weitere

Vereinigung der Band, deren

Kern aus Robert „Tijuana“ Giddens,

Marcus Praed und Heinz

„Henry“ Rebellius besteht.

Danach wurde es wieder etwas

ruhiger um die Band.

Doch jetzt reiten die alten Helden

wieder. Im Juli 2016 startete

Ausgabe Herbst 2016 mq | 45


Das Artland-Magazin.

Giddens, über Facebook einen

Aufruf und suchte nach Statisten

für den Dreh zu dem Video

für den Song Mr. Rodriguez, der

auch Teil des neuen Albums

„WORLD2HOT“ ist.

Drehorte waren das Schloss

Hartkotten, das alte Bürogebäude

der ehemaligen Firma

Kynast, die Kantine und der

Bahnhof Quakenbrück. Freunde,

Bekannte und mehr als hundert

Quakenbrücker Fans der Band

waren Bob Giddens‘ Aufruf, als

Statisten vorbeizukommen,

gefolgt und in weißer Kleidung

erschienen. Der Bahnhof wurde

ausgeleuchtet und der Vorplatz

glich einer Bühne, es kam einem

so vor, als hätte „klein Hollywood“

in Quakenbrück Einzug

gehalten. Als die Dämmerung

einsetzte hieß es dann: „Achtung

Dreh. Kamera läuft!“

Mitwirkende waren unter anderem

Bela B. (Die Ärzte), Tito (Tito

& Tarantula), die Dragon-Flames,

bekannte Quakenbrücker

Gesichter wie Harald Ziemer,

Pelle Spalthoff, Olaf Dunze, Ludger

Bramlage, der Busfahrer und

kein Geringerer als Schlager-

Star Christian Steiffen aus

Osnabrück, der in die Rolle eines

durchgeknallten Nervenarztes

schlüpfte.

Das Video zu „Mr. Rodriguez“ erzählt

die Geschichte einer Band,

die sich von ihren Fesseln befreit

und dank intelligenter und

CO 2-neutraler Technik zu neuen

Höhen durchstartet. Denn die

Musiker von Cliff Barnes sind

seit vielen Jahren in eine Anstalt

weggesperrt, wo sie tagtäglich

mit Schlagermusik und Psychopharmaka

ruhiggestellt werden.

Doch der leitende Arzt verabreicht

eines Tages den Bandmitgliedern

Bob, Henry und Marcus

andere Medikamente – und die

Jungs wachen aus ihrem desolaten

Zustand auf und begeben

sich mit Freunden und alten

Bekannten auf eine wilde Reise

in einem verrückten Bus.

Am Freitag, 14. Oktober, erschien

das neue Album der Kult-Band.

Sie bleiben ihrem Motto treu

und mit „World2Hot“ nehmen

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Leitung: Adelheid Hüsemann

Termin: jeden 1. DienstagimMonat

15.00 bis 17.00 Uhr,Anmeldung erbeten!

Ort: AOK-Servicezentrum Osnabrück

Niedersachsenstr.10, 49074 Osnabrück

Anmeldung: 05 41 -348-6 53 94

Fotos Schloss Hartkotten: frank Oelkers

46 | mq Ausgabe Herbst 2016


Kunst & Kultur

die Musiker den Klimawandel

und seine Verursacher ins Visier.

Doch hinter dem neuen Album

steckt nicht bloß der Appell, dass

die Menschheit endlich etwas

gegen den Klimawandel unternehmen

muss, wenn sie nicht

immer mehr ins Schwanken

geraten soll.

Nein, hinter der Scheibe verbirgt

sich ein ganzes Projekt zur

umweltfreundlichen Produktion

von Musik: World2Hot wurde

nach Angaben der Band mit

einem geringst möglichen CO 2-

Fußabdruck produziert. Wie das

funktioniert, erklärt Cliff Barnes

and the Fear of Winning so: „Bei

der Produktion dieses Albums

haben wir nur eine minimale

Umweltbelastung durch

CO 2-Ausstoß zugelassen. Das

heißt: wir haben mit Photovoltaik,

einer Wasser-Turbine und

unserem Pedal-Power-System,

bei dem vier Fahrräder Elektrizität

generieren, den benötigten

Strom für die Produktion

erzeugt.

Die Zeit ist reif für Veränderungen,

für Toleranz, für Liebe.

Unsere Welt ist durch unfähige

Politiker geprägt – aber wir

verdienen mehr als das, für uns

selbst und für unsere Kinder,“ so

Giddens.

Einen Tag nach dem Erscheinen

des neuen Albums fand

am Samstag, den 15. Oktober,

im Osnabrücker Rosenhof das

Release-Konzert zu World2Hot

statt. Das Besondere an diesem

Konzert, die Elektrizität für

die Band wurde während des

Auftritts mit vier Fahrrädern

produziert. Das Pedal-Power-

System kam somit erstmalig

bei einem Indoor-Konzert zum

Einsatz, womit die Band ein Zeichen

gegen die fortschreitende

Erwärmung unseres Planeten

setzte. Es war ein außergewöhnliches

Spektakel.

Ich kann nur sagen, die Jungs

haben es immer noch drauf. Ja,

sie sind wie ein guter Wein, der

je älter er wird, immer besser

wird. Ich gratuliere zu diesen

überaus gelungen Album.

Detlef Bülow

Die neue CD

von Cliff Barnes And The Fear Of Winning

Illustration: Moritz R®

Ausgabe Herbst 2016 mq | 47


»LIEKUT«

Neue CD der „DRIEWERS“

mit plattdeutschen Liedern und

Texten von Heinz von der Wall

Liekut (Geradeaus) heißt die neue CD der

Bramscher Folkgruppe Driewers. Sie hat 13

Texte des 2008 verstorbenen plattdeutschen

Schriftstellers Heinz von der Wall neu

aufgenommen bzw. neu arrangiert. Dabei

sind nahezu alle Stücke von Rythmik und

Plattrock gekennzeichnet. Peter Börs, Rainer

Drewes, Alfred Figura, Günther Kruse-Joachim,

Helmuth Kohn und Moncef Zorgati, verstärkt

durch die Gastmusiker Manuela Loger

(Wiesmoor), Hans-Gerd Lietzke (Münster) und

Markus Kusche (Fürstenau) wollen mit dieser

Tonproduktion ihrem ehemaligen Freund und

Förderer Heinz von der Wall ein Andenken setzen,

aber natürlich auch die Attraktivität des

Plattdeutschen mit modernen, musikalischen

Akzenten erhöhen. Ein 16-seitiges Booklet mit

allen Texten erleichtert zweifellos das Hörverständnis.

Produziert wurden die Aufnahmen

im Fürstenauer Tonstudio Kulturfabrik.

Liekut gibt es für 12,50 EURO in den meisten

Buchhandlungen und natürlich bei Rainer

Drewes (Email: radrewes@t-online.de).

Die Driewers werden am 21. Oktober 2016 in

einer öffentlichen Veranstaltung in der Kornmühle

des Tuchmachermuseums mit dem

Wilhelm-Fredemann- Gedächtnispreis geehrt.

Dieser vom KHBB und HBOL verliehene Preis

wird der Gruppe für ihren Einsatz zum Erhalt

der plattdeutschen Sprache überreicht. Auf

dieser Veranstaltung werden die Driewers

einige 48 Lieder | mq von Ausgabe Liekut spielen. Herbst 2016

Bundestreffen

der Bürgerinitiativen

gegen Gasbohren

in Quakenbrück

Quakenbrück war am 08./09.10.2016

Tagungsort des Bundestreffens der unter

„Gegen Gasbohren“ vernetzten Bürgerinitiativen.

Die Organisation und Durchführung

lag in den Händen der Interessengemeinschaft

Fracking-Freies Artland

e.V. . Es nahmen 27 Bürgerinitiativen aus 8

Bundesländern teil, die an diesem Treffen

durch insgesamt 40 Personen vertreten

waren. Zu den behandelten Themen

zählten der neue Rechtsrahmen für Fracking,

die derzeitige Situation vor allem im

Tight-Gas-Gebiet und im Schiefergasgürtel

Niedersachsens sowie im Kohleflözgebiet

Nordrhein-Westfalens. Außerdem wurden

die Gesundheitsgefährdungen durch

Gasförderung thematisiert, das Erz-Fracking

sowie Bohrschlämme und radioaktive

Abfälle. Auch internationale Entwicklungen

standen im Fokus sowie der Ausbau

erneuerbaren Energien als Ersatz für

fossile Energieträger.

Auf deutliche Kritik stieß das Verhalten

zahlreicher Politiker, die der Bevölkerung

suggerieren, das im August veröffentlichte

neue gesetzliche Regelungspaket sei

geeignet, Fracking zu verhindern. Dabei

erlaubt es nahezu den uneingeschränkten

Einsatz von Fracking im Tight-Gas

(in dichtem Sandstein) selbst in Natura

2000 - Gebieten. Lediglich ausgesetzt bis

2021 wird Fracking in den Schiefer- und

Kohleflözgebieten. Hier werden innerhalb

dieses Zeitraumes vier sog. Forschungs-

Fotos: Alexandra Lüders


INTERESSENGEMEINSCHAFT Frackingfreies Artland

vorhaben mittels Fracking erlaubt. Wo diese

durchgeführt werden steht derzeit noch

nicht fest. Danach wird das Gesetz erneut

überprüft werden, so dass ab 2021 auch im

Hinblick auf gewerbliche Schiefergasförderung

mittels Fracking wieder alles offen ist.

Daher werden die Fracking-Gegner mit

phantasievollen Aktionen außerhalb von

Verwaltungsverfahren ihren Widerstand erhöhen

und sich verstärkt in bergrechtliche

Genehmigungsverfahren für Fracking-Vorhaben

und die Versenkung von Lagerstättenwasser

einsetzen. Angesichts der bereits

heute vorhandenen erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigungen

der Anwohner im

Umfeld von Erdgas- und Erdölförderplätzen,

der durch Erdbeben beschädigten Häuser

sowie der Freisetzung klimaschädigender

Treibhausgase ist es völlig unverständlich,

dass die Förderung fossiler Energieträger

noch erhöht werden soll. Weitere Probleme

verbergen sich in den Bohrschlammgruben,

beim Transport und Verpressen

von Lagerstättenwasser sowie bei den

radioaktiven Abfällen. Hierfür fordern die

Initiativen entsprechende Versorgungs-,

Aufbereitungs- und Lagerungskonzepte.

Statt auf die Erschließung weiterer fossiler

Energieträger mit den vielen Risiken,

Gefahrenpotentialen und Folgeschäden

zu setzen, sollte die Politik wie von der

Mehrheit der Bürger gefordert, Fracking

ausnahmslos verbieten. Denn Fracking

konterkariert die Energiewende und den

Klimaschutz. Mehr Klimaschutz, Energieunabhängigkeit,

Versorgungssicherheit

und Wirtschaftlichkeit erreichen wir nur

durch Energieeinspar- und -effizienzmaßnahmen

sowie den Ausbau erneuerbarer

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Ausgabe Herbst 2016 mq | 49


Das Artland-Magazin.

Selbstverständnis einer Region

zwischen Weltkulturerbe-Diskurs und Energiewende

von Martin Espenhorst

Im Jahr 1986 – also vor

30 Jahren – erschien in

einer lokalen Tageszeitung

ein Artikel mit dem Titel

„Artländer Bauernhöfe

neben den Pyramiden von

Gizeh?“.

Damals wurden 52 Objekte

für die UNESCO-Liste

angemeldet, darunter

auch die sogenannte

„Kultur- und Bauernhoflandschaft“

Artland.

Aktuell gibt es sieben niedersächsische

Weltkulturerbestätten, darunter unter anderen

den Hildesheimer Dom, den Hildesheimer

Domschatz, die Altstadt von Goslar

und auch das Bergwerk Rammelsberg.

Bekanntlich ist das Artland kein Weltkulturerbe

geworden: Der Diskurs um das Artland

als Kulturerbe und -schatz aber ist bis heute

präsent: Eine verpasste Chance, wie Jutta

Böning und Arnold Beuke 2007 schrieben,

die manch einer inzwischen wohl bedauere.

Das Artland hatte damals berechtigte

Chancen als Weltkulturerbe zertifiziert

zu werden, doch stieß die Initiative auf

enormen Widerstand. Die einen wünschten

sich, dass das historische Vermächtnis

des Artlandes mit seiner langen Tradition

– Höfe, Heuerhäuser, Speicher, Scheunen,

Backhäuser – geschützt sowie touristische

Ambitionen gestärkt würden. Die anderen

hingegen fürchteten, dass aus einem

leistungsstarken landwirtschaftlichen

Produktionsstandort nicht viel mehr als

eine optisch hübsche Museums- und Parklandschaft

entstehe und dass ökonomische

Bedürfnisse und Notwendigkeiten der

Existenzsicherung und des Wettbewerbs

ignoriert werden könnten. Überhaupt

sahen sich Bauern durch die Bestimmungen

der UNESCO nicht mehr als „Herren

im eigenen Haus“. Einig aber waren sich

die Kontrahenten darin, dass das Artland in

seiner kulturellen Ganzheit einzigartig sei

und als „einmaliges Zeugnis der ländlichen

Baukultur in Nordwesteuropa“ gelte.

Insofern war die Debatte für das Selbstverständnis

unserer Region von besonderer

Bedeutung.

Heute – 2016 – führen wir einen ganz

anderen Diskurs: Es geht nicht mehr, wie

in den 1980er Jahren um die Frage des

Schutzes und der Steuerung des – unbestrittenen

– wertvollen kulturellen

Vermächtnisses des Artlandes mit seiner

bedeutenden Bau- und Sachkultur, sondern

um die divergierenden Rationalitäten des

Denkmalschutzes einerseits und des durch

den Klimawandel sensibilisierten Umweltschutzes

auf der anderen Seite, die im

UNESCO-Welterbe selbst ein unaufgelöstes

Spannungsverhältnis erzeugen. Zu diesem

interessanten Resultat kommt Andrea

50 | mq Ausgabe Herbst 2016 Fotos: Alexandra Lüders


KULTURSCHATZ Artland

Rehling vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte

in Mainz in einer Studie aus dem Jahr 2011. Denn die

Begriffe von Kultur und Natur veränderten sich im Laufe

der letzten Jahrzehnte, worauf die UNESCO reagierte und

neben dem Kulturerbetitel auch einen Naturerbetitel

einführte. Hier geht es um Erdgeschichte, Evolution von

Ökosystemen, um spezifische Naturerscheinungen oder

den Lebensraum bedrohter Tierarten. Paradebeispiele sind

Galapagos und Yellowstone. Auch ein Welt-Naturerbe mit

niedersächsischen Bezug gibt es: das Wattenmeer.

Wie wird sich das Artland in den nächsten 30 Jahren positionieren?

Das Artland ist – wie stets in den Jahrhunderten

seiner Geschichte – gefordert: Erinnert sei an Prozesse

wie die Markenteilung, Industrialisierung, Elektrifizierung,

Melioration, Computerisierung, Renaturalisierung und

aktuell Energieversorgung. Auch Auto und Eisenbahn

gehören hierher, denn Straßen und Schienen sind Teile des

Artlandes geworden. Werden nun Stromtrassen – technische

Instrumente des Klimawandels – möglicherweise

das Artland wie einen Keil schmerzhaft durchschneiden?

Dann jedenfalls ändern sich das Profil und das Selbstverständnis

des Artlandes erneut fundamental und zwar

sowohl als Kulturerbe wie auch als Naturerbe. Während in

den 1980er Jahren das Weltkulturerbe-Projekt auf Grund

des Diskurses vor Ort im Artland scheiterte, gruppiert sich

der Diskurs heute um ein anderes, universelles Problem –

nämlich den Klimawandel. Oder geht das Artland gestärkt

aus dem neuen Diskurs hervor? Was werden die Debatten

um Stromtrassen, Windräder und Fracking bewirken? Wird

es zu einem Abschied von der Kulturlandschaft Artland

kommen? Werden Kultur- und Naturerbe als gemeinsame

Kategorien zu einem neuen Selbstverständnis des Artlandes

im Sinne des UNESCO-Welterbes führen? Zu erwarten

ist jedenfalls, dass der Konnex Mensch und Natur in den

nächsten Jahren eine bedeutende Rolle spielen und eine

neue Erzählung vom Artland als ein Erbe der Menschen

hervorbringen wird.

Interaktion von Mensch und Natur I (F. Frasch, Stadtmuseum Quakenbrück)

Zufriedenen Könige

bringen Freude ins

Gartenbeet

Text/Fotos:

Alexandra Lüders

Natur und Bildung (F. Frasch, Stadtmuseum Quakenbrück)

Interaktion von Mensch und Natur II (F. Frasch, Stadtmuseum Quakenbrück)

Ausgabe Herbst 2016 mq | 51


Grünes Quakenbrück

52 | mq Ausgabe Herbst 2016

Luftaufnahme: artlandfoto.de


Mit der NWB

von Osnabrück zur Küste - Teil 3

von Detlef Bülow

Ausgabe Herbst 2016 mq | 53


Das Artland-Magazin.

Foto:: Detlef Bülow

Schon heißt es wieder einsteigen

und Türen schließen, denn meine

Fahrt mit der Nord-West-Bahn

geht weiter. Der Zug fährt in den

Bahnhof Bersenbrück ein, Fahrgäste

steigen aus, aber ebenso

viele steigen auch ein. Ich gehöre zu

denen, die einsteigen. Mein nächster Halt

ist Quakenbrück, meine Heimatstadt, die

Stadt, in der ich geboren wurde und in der

ich lebe.

Zunächst sitze ich allein auf einem

Fensterplatz, doch das ändert sich schnell.

Eine Mutter mit zwei Kindern setzt sich

zu mir. Ich finde es äußerst amüsant,

den Gesprächen meiner Sitznachbarn

zu lauschen. Doch dieses Mal habe ich

meine Schwierigkeiten. Sie sprechen

ein gebrochenes Deutsch, dem ich nicht

immer folgen kann. Ich habe meinen

Notizblock in der Hand, aber ich bringe

nichts zu Papier. Die Kinder spielten eine

Art „Schnick-Schnack-Schnuck“. Immer

wieder wankend zwischen deutscher

und einer Sprache, die mich zunehmend

verwirrt. Ich versuchte die Kleinen mit

freundlichen Blicken zu taktieren, jedoch

ohne jeden Erfolg.

Hinter mir klingelt ein Handy, schon komme

ich in den Genuss einer jungen Frau,

die lautstark telefoniert und nicht nur

sich, sondern das gesamte Abteil damit

unterhält, zuzuhören. Sie hat den Lautsprecher

an und spricht zunächst noch

in normaler Zimmerlautstärke. Zunehmend

steigert sie sich dermaßen in das

Gespräch hinein, dass sogar schon bald

Passagiere aus dem hinteren Teil unseres

Waggons laut werden und fragen, ob ihr

mal jemand sagen könne, dass sie bereits

schreit. Ich vergnüge mich prächtig und

bemerke, wie sich die Mutter der beiden

spielenden Kinder über mich amüsiert.

Wir lächeln uns an. Währenddessen wird

das Intensivtelefonat, in denen es nicht

um Belangloses, wie durchdiktierte Einkaufszettel,

angekündigte Ankunftszeiten

der Bahn oder Ähnliches geht, hinter mir

fortgesetzt. Wir erfahren Hochkomplexes

und uns wird weitläufig erörtert, worauf

es bei einer Freundschaft unter Frauen

ankommt und was man darf und was auf

gar keinen Fall geht, ja sogar verboten ist.

Dann verstummt die Handyfrau, denn sie

wird von der Zugbegleiterin nach ihrem

Fahrausweis gefragt, die sie aber auch

darum bittet, ihr Gespräch etwas leiser

fortzuführen.

Kopfschüttend kommt sie dann auch zu

uns, fragt freundlich nach den Fahrscheinen,

streicht dabei den Kindern, die

anscheinend nichts mitbekommen haben

und mittlerweile auf dem Fußboden vor

uns sitzend ihr Spiel weiterführen, über

ihr Haar, wünscht uns noch eine schöne

Weiterfahrt und fragt hinter uns, ob noch

jemand zugestiegen sei. Ich versuche mal

mein Glück und frage die mir gegenüber

sitzende Frau:„Woher kommen Sie?“

Sie erzählt mir, dass sie und ihre Kinder

vor einem Jahr aus Syrien gekommen

sind. Sie sei mit ihrer Familie geflohen

und habe in ihrer Heimat alles verloren.

Ich bin erstaunt, wie gut sie der deutschen

Sprache mächtig ist, merke aber

auch, dass es ihr schwer fällt, darüber zu

sprechen. Auf meine Frage, was sie in Syrien

gemacht hat, erfahre ich, dass sie Lehrerin

war, bis die radikalislamistische Miliz

ihr und den anderen Lehrern den Unterricht

verboten haben. Die Taliban hätten

sie und die anderen Lehrer geschlagen

und davon gejagt. Anschließend hätten

sie die Schule gesprengt. Ich merke wie

sich mein Gemütszustand verändert, in

mir entsteht Wut und Entsetzen. Sie ist

froh, dass ihre Familie und sie in Deutschland

aufgenommen wurden und fahre

jetzt mit ihren Kindern nach Ahlhorn, um

Freunde aus dem Asylheim zu besuchen.

Dann muss ich mich auch schon verabschieden,

denn wir haben Quakenbrück

erreicht. Also erhebe ich mich, hänge

mir meine Kameratasche um, die Kinder

stehen auf, reichen mir zum Abschied

die Hand und wünschen mir noch einen

schönen Tag. Sehr gut erzogen, sage ich

mit einem Lächeln und verlasse den Zug.

Schade eigentlich, ich hätte mich noch

sehr gerne weiter unterhalten.

Vor mir steht der restaurierte Bahnhof,

vor ein paar Jahren eher noch ein Schandfleck

Quakenbrücks, aber jetzt zählt er

zu den „Perlen“ der Burgmannsstadt.

Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte,

dass er zu einem der schönsten auf dieser

Strecke gehört.Hier wurde im August

noch das Benefizkonzert „Rock für Tibet“

abgehalten. Eine richtig gute Veranstaltung;

bei guter Livemusik treffen sich hier

Quakenbrücker und Artländer und selbst

ehemalige Quakenbrücker reisen zu

diesem Event extra an, um mit Freunden

und Familie mal wieder zu feiern.

Nun geht es aber los, denn heute liegt

noch ein straffes Programm vor mir.

Die Quakenbrücker nennen ihr Städt-

54 | mq Ausgabe Herbst 2016


Mit der Nordwestbahn unterwegs

Hasepark

Fotos:: Archiv Bersenbrücker Kreisblatt

chen auch sehr gern „die Metropole des

Artlandes“. Das Artland ist eine Kulturlandschaft,

die durch ihre imposanten

Fachwerkbauernhäuser berühmt ist und

ihresgleichen sucht. Zum Artland gehören

die Stadt Quakenbrück – bekannt

durch ihre Altstadt – und die Orte Badbergen,

Gehrde, Menslage, Nortrup und

viele kleine Bauerschaften. Die historische

Altstadt der Burgmannstadt lädt, egal zu

welcher Jahreszeit, zu einem Spaziergang

ein. Ein Highlight ist die St.-Sylvester-

Kirche; sie wurde erstmals im Jahre 1235

erwähnt. Mit ihrem 68 Meter hohen

spätromanischen Turm und der geschwungenen

Haube aus der Barockzeit

ist sie ein echtes Schmuckstück. Quakenbrück

wird wegen seiner mittelalterlichen

Stadtanlage mit vielen Fachwerkhäusern

in touristischen Publikationen gerne „Rothenburg

des Nordens“ genannt. Der so

genannte „Poggenpad“ (Froschpfad) ist

ein touristischer Besichtigungsweg, der

durch die Innenstadt führt. Er ist durch

im Bürgersteig eingelassene Platten mit

Froschfußabdrücken gekennzeichnet und

führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten

der Stadt.

Ich mag meine Heimatstadt aber auch

sehr gern, weil sie reich an Grünflächen

ist. Am Rande der Altstadt liegt zum

Beispiel der Stadtpark (heute „Park der

Deutschen Einheit“). Diese Anlage ist der

älteste Park in Quakenbrück. Er bildet mit

seinen teilweise alten Baumbeständen

eine kleine „grüne Lunge“ mitten in der

Stadt und lädt vor allem an einem goldenen

Oktobertag zu schönen Spaziergängen

ein. Ursprünglich war es der Garten

des ehemaligen Amtsgerichtes. Hier lässt

es sich wunderbar mitten in der Stadt

verweilen. Vereinzelt finden hier auch

Veranstaltungen statt, aber ich meine,

dass er zu wenig genutzt wird.

Über eine schöne Eichenallee, die unmittelbar

am Stadtpark beginnt und entlang

der Hase führt, gelangt der Spaziergänger

in das Erholungsgebiet Schützenhof. Zwischen

Deichsee und Stadtwald liegt der

Hasepark, ein 18 Hektar großes Gelände,

das von der Hase umflossen wird und

bereits seit 1902 besteht. Zwei Biotope

und viele Hecken bilden eine parkähnliche

Landschaft, in der im September das

traditionelle Pferderennen des Artländer

Rennvereins stattfindet. In den 1980-er

Jahren hielt hier der ADAC noch spektakuläre

Cross-Rennen ab und am „Hasering“

Constance und Hans-Wilhelm Welker auf der Terasse des Cafés

trafen sich nicht nur Auto- und Motorradfahrer

aller Klassen, nein, auch auf dem

See wurden Rennen gefahren. Ich erinnere

mich noch sehr gut daran. Den Geruch

von Ethanol und das Heulen der Motoren

werde ich ebenfalls nicht vergessen.

Mein eigentliches Ziel ist aber Gut Vehr,

denn hier habe ich heute eine Verabredung

mit Hans-Wilhelm Welker. Gut

Vehr, das bereits im 13. Jahrhundert

erstmals erwähnt wurde, ist eine große

Hofanlage, eingerahmt vom Getreidespeicher

und den Ställen für Vieh- und

Wohneinheiten für die damaligen

Bediensteten. In dem leicht abseits

stehenden„Schloss“ wohnen die Eltern

von Hans-Wilhelm. Umrahmt ist das Ganze

von schönen alten Baumbeständen

und Feldern. Seit 2000 lenkt das Ehepaar

Ausgabe Herbst 2016 mq | 55


Das Artland-Magazin.

Nordwestbahn auf dem Weg

von Essen nach Cloppenburg

Hans-Wilhelm Welker beim Abschlag

Constance und Hans Welker die Geschicke

des Gutes. Nach einer intensiven Zeit

in der Landwirtschaft verfolgten sie ein

völlig neues Konzept. Sie eröffneten am

1. Juli 2005 einen Swin-Golf-Platz und ein

Speichercafé. 2011 kam die Feierscheune

dazu. Seitdem ist Gut Vehr ein Ort, der

auch jenseits der Grenzen des Osnabrücker

Landes für die gute Gastfreundschaft

geschätzt wird.

Hans-Wilhelm möchte mir heute mal

das Golf-Spielen näherbringen. Genauer

gesagt das Swin-Golf, es kommt aus

Frankreich und ist als „Golfen ohne große

Aufwand“ auch bei uns mittlerweile sehr

beliebt. Acht Anlagen gibt es in Niedersachsen,

aber nur eine im nördlichen

Osnabrücker Land und diese ist bei uns,

auf Gut Vehr. Hans-Wilhelm erwartet

mich schon auf der Terrasse vor dem

Café. Nach der Begrüßung suche ich mir

einen Leihschläger und einige Bälle aus.

Constance hat für uns einen kleinen

Bollerwagen mit Verpflegung vorbereitet,

in den wir auch unsere Schläger und Bälle

packen. Wir machen uns auf dem Weg

und auf dem Trainingsplatz werden mir

erstmal Abschläge beigebracht. Hans-

Wilhelm ist ein guter Lehrer und was soll

ich sagen: Es macht mir Spaß. Wir schnappen

uns unseren Bollerwagen und gehen

auf den Platz. „Wo der Ball hin soll, zeigt

dir die Fahne an“, sagt Hans-Wilhelm und

lässt mich vorlegen. Rund 4,5 km legen

wir während des Spiels zurück. Glücklich

erreichen wir Bahn Nummer 18 und ich

glaube, ich habe mich gar nicht so dumm

angestellt. Ich gönne mir im Hofcafé

noch einen Tee und wir schnacken noch

ein wenig. So erfahre ich von Constance,

Dreharbeiten zu „Uralte Kameraden“ am Bahnhof Quakenbrück

Bahnsteig des Bahnhofs Cloppenburg

56 | mq Ausgabe Herbst 2016


Mit der Nordwestbahn unterwegs

Museumszug

auf dem Bahnhof Essen

dass auf Gut Vehr am 25. September das

erste Oldtimer-Treffen stattfindet. Na, da

sehen wir uns spätestens wieder, sage ich,

bedanke mich für alles und mache mich

auf den Weg nach Hause. Morgen will ich

weiter nach Cloppenburg.

Neuer Tag, neues Glück. Es scheint ein

schöner Tag zu werden, denn die Sonne

lacht,was in diesem Sommer ja keine

Selbstverständlichkeit ist! Heute geht

es mit der Nord-West-Bahn weiter nach

Cloppenburg, wo ich mich meine Kollegin

Alexandra Lüders treffe. Viel ist heute

nicht los am Bahnhof. Es liegt wohl daran,

dass ich etwas später los fahre. Aber ich

sehe alte Bekannte. Paul Bergfeld und

Ralph Hanheide drehen gerade an ihrem

neuen Krimi: „Uralte Kameraden“ oder

„Leo kommt zurück“. Da sage ich doch

mal guten Tag, ja und ehe ich mich versehe,

fährt mir doch mein Zug vor der Nase

weg. Dumm gelaufen, aber mein Termin

ist sowieso erst in anderthalb Stunden,

so kann ich bei den Dreharbeiten noch

etwas zusehen und nehme einfach den

nächsten Zug. Der kommt auch schnell,

ich steige diesmal auch ein und nehme

Platz. Wir fahren den Bahnhof Essen/

Oldenburg an und ich sehe auf dem Gleis

gegenüber eine alte Dampflok. Schnell

habe ich meine Kamera schussbereit,

springe kurz aus dem Triebwagen und

mache einige Fotos. Zurück im Zug, setze

ich mich auf meinen Platz, schaue mir die

Fotos vom Dreh in Quakenbrück und die

vom Bahnhof in Essen an, da erreichen

wir auch schon meinen Zielbahnhof

Cloppenburg. Als ich ausstieg, stand eine

Gruppe im traditionell schottischen Kilt

auf dem Bahnsteig. Ich sprach die Frauen

und Männer an und schnell stellte sich

heraus, dass es sich um die Band Crest

of Gordon aus Bremen handelte, die

hier einen Auftritt hat. Eine echt gut

gelaunte Truppe, die mir sogar noch

ein Ständchen brachte. Crest of Gordon

tritt bei den Vorführungen, die sich über

das gesamte Bundesgebiet und die

europäischen Nachbarländer verteilen,

immer in den traditionellen Farben des

im Raum Aberdeen ansässigen Hochland-

Clans der Gordon auf - daher auch der

Name Crest of Gordon - ‚Im Zeichen der

Gordons‘. Dies bedeutet aber auch: Kein

öffentlicher Auftritt ohne den traditionell

schottischen Kilt.

Nun mache mich aber auf dem Weg zum

Museumsdorf, das nur einen Katzensprung

vom Bahnhof entfernt liegt.

Spontaner Auftritt der Gruppe „Crest of Gordon“ aus Bremen

Ausgabe Herbst 2016 mq | 57


Diese Fachwerkkirche stammt aus dem Raum Hildesheim.

Romantisch - in der guten Stube des

Quatmannshofes erinnert eine historische

Kaffeetafel an alte Zeiten.

Das Dach des Quatmannshofes

soll saniert

werden.

Diese zauberhafte Töpferei stammt aus dem Süden des Osnabrücker Landes.

58 | mq Ausgabe Herbst 2016

Die Dorfschule war eine alte Bauernschaftsschule

für Renslage und Dalvers.


Infos

per Telefon unter 04471- 9484- 0

und unter www.museumsdorf.de

Niedersächsisches Freilichtmuseum Cloppenburg

Museumsdorf

Cloppenburg

von Alexandra Lüders

Im Museumsdorf Cloppenburg gehen pro

Jahr rund 270 000 Menschen auf Spurensuche,

indem sie hautnah die regionale

Geschichte des Landes erleben.

Ganzjährig tauchen sie in die Welt der vergangenen

fünf Jahrhunderte ein, bummeln zwischen

repräsentativen Bauernhäusern (Wehlburg/Badbergen), kleinen Landarbeiterhäusern,

alten Werkstätten und Mühlen. Hier scheint die Zeit

stehen geblieben zu sein.

Die Uhren ticken langsamer als im hektischen Alltag der Moderne und

die Besucher genießen die Entschleunigung, während sie viele

Stunden im Museumsdorf verbringen.

Lageplan - auf dieser Karte

können Besucher die einzelnen

Gebäude finden.

Ausgabe Herbst 2016 mq | 59


Das Artland-Magazin.

Diese Zimmerei stand ursprünglich in Andorf (Menslage).

Sie lassen sich von dem Charme der

Fachwerkkirche, der Bauernschaftsschule

(Kirchspiel Menslage) und dem Landadelssitz

Gut Arkenstede (nahe Quakenbrück

) und der Zimmerei aus Andorf

(Menslage) verzaubern. Im vergangenen

Jahr nahmen sogar 281 000 Gäste rund

60 Gebäude der historischen Anlage in

Augenschein.

Im ältesten Teil des Dorfes stammen viele

Gebäude aus dem Oldenburger Münsterland,

dem Artland und dem Osnabrücker

Land (Töpferei).

Ganz Niedersachsen ist hier in der Architektur,

in Exponaten und Gebäudeteilen

vertreten. Erst vor wenigen Jahren zog

eine Viehwaage aus dem emsländischen

Ahmsen ins Museumsdorf . Pago Balke

nutzt sie heute als gruseligen Schauplatz

für seine musikalisch-satirischen Führungen,

die noch bis zum 6. November

gebucht werden können. Doch nicht nur

das „Inventar“ des musealen Dorfes ist

für alle Generationen sehenswert. Rund

50 000 Menschen nahmen in 2015 an den

kostenlosen, museumspädagogischen

Programmen unter den Titeln „Geschichte

erleben“ und „Sonntagsspaziergang“

teil. Diese Angebote haben unter der neuen

Leitung von Lukas Aufgebauer noch

eine Erweiterung erfahren. Neue Themen

wie „Kinderalltag früher“, „Eine kleine

Reise in die Vergangenheit“, „Sonntags

gibt es gute Butter“ und „Flechten mit

Weiden“ verlocken Kinder zum Mitmachen.

Besonders interessant für Schulklassen

sind Angebote zum Brotbacken,

Blaufärben, Gänsekiele anfertigen und

damit Schreiben, Kochen und Essen am

offenen Herdfeuer, Zinnlöffel gießen, dem

Pottbäcker an der Töpferscheibe zusehen

oder sich eine Portion Butter stampfen.

„Living History“ lautet die Devise auch

bei den kostenlosen Führungen, Sonderausstellungen

zur Kunst- und Kulturgeschichte,

zur Geschichte des Handwerks

und der Landwirtschaft sowie bei den

regelmäßig wiederkehrenden Events wie

die Gartenpartie, die historische Dorfkirmes

(Raupe), der Tag des Ostfriesischen

und Alt-Oldenburger Pferdes, die Erntedankmahlzeit

und der Nikolausmarkt.

Im Sommer ist der Windmüller vor Ort,

mahlt Korn und erteilt Auskunft über die

Mühlentechnik. Auch in der alten Schmiede

aus Dalvers (Berge) hat der Schmied

immer noch mehrere Eisen im Feuer,

die er dann den Hammer schwingend

auf dem Amboss bearbeitet. Ebenfalls

faszinierend sind die Vorführungen in der

Spinn- und Weberstube vor allem für das

weibliche Publikum, das sich an historischem

Porzellan, Gemälden, Möbeln

und Scherenschnitten erfreut. Auch in

diesem Punkt tauchen immer wieder

Bezüge zum Artland auf. Seit einiger Zeit

beherbergt das Museumsdorf historische,

vom Aussterben bedrohte Haustierrassen

wie die Bunten Bentheimer Schweine,

Emdener Gänse, Schafe und sonstiges

Federvieh. Ein kulinarisches Muss ist die

regionale Küche des Dorfkruges nahe

des idyllischen Weihers. Außerdem

backt der Museumsbäcker täglich Brot,

das die Besucher frisch aus dem Ofen

probieren können. Für Gruppen steht

eine breite Palette von Vermittlungsangeboten

zur Auswahl, die in hochdeutsch,

plattdeutsch oder fremdsprachig von

fachkundigen Mitarbeitern auf dem

ganzen Gelände durchgeführt werden.

Wie der Museumsleiter Professor Uwe

Meiners informierte, dürfen die Besucher

Wer sich traut, darf die Glut

aus dem Backofen der Wehlburg holen.

Handwerkskunst an der Drehscheibe

ist in der Töpferei zu bewundern und zu erstehen.

60 | mq Ausgabe Herbst 2016


Mit der Nordwestbahn unterwegs

Fotos: Alexandra Lüders

Hier wurden früher Opas Kutschen und Wagen gebaut.

2017 auf die Ergebnisse eines vor einem

Jahr begonnenen Forschungsprojektes

über die Zeit der nationalsozialistischen

Herrschaft gespannt sein. Darin werde

auch der Frage nachgegangen, wie und

in welcher Form ideologisch-politischer

Druck auf die Planung und Umsetzung

des Museumsdorfes unter der Leitung

von Heinrich Ottenjann (1886-1961)

ausgeübt wurde. Wegen seiner museumspädagogischen

Angebote sei das

Museum in 2015 vom Niedersächsischen

Wirtschaftsministerium als „besonders

kinderfreundlich“ ausgezeichnet worden.

Gemütlich und lecker ist es

im Restaurant Dorfkrug.

Das Leben des Landadels wird in Gut Arkenstede

präsentiert- auch mit Exponaten aus dem Artland.

In der Schmiede aus Dalvers glüht

noch so manches Eisen.

Die satirisch-musikalischen Führungen von Pago

Balke sollte man sich nicht entgehen lassen.

Ausgabe Herbst 2016 mq | 61


Feiern in stilvoller Atmosphäre

Entspannen im Bauerngarten

Gut schlafen im Heuhotel

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oder in der finnischen Kota

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Neues GOLD

aus

Kalkriese

Kabinettausstellung

vom 12. November 2016

bis 15. Januar 2017

Sauna-Events im Alfen

Ab September 2016 beginnt die

Eventreihe in der Wellness-Welt

am Alfsee. Spezielle Frauentage

oder ein germanisches Flammenmeer

werden bis März 2017

angeboten.

„Wir wollen uns stetig weiterentwickeln“,

erklärt Anton

Harms, Geschäftsführer der Alfsee

GmbH. Die Saunalandschaft

am Alfsee ist seit Dezember 2015

in Betrieb. In der Zwischenzeit

wurde ein Saunagarten angelegt

und ein Tauchbecken integriert,

sowie ein besonderes Segel in

der doppelgeschossigen Sauna

installiert. „Für ein besonders

Gefühl beim Aufguss“, erklärt

Harms. Neben Kinderschwimmkursen,

Aquafitnesskursen und

Yogastunden wurde ein Fitnessraum

eingerichtet.

Events wie Germanen gegen

Römer gehören ab sofort zum

Konzept der Alfsee GmbH.

Besucher ziehen eine Figur aus

einem Topf. Wer den Germanen

zieht, bezahlt lediglich

den ermäßigten Eintritt. Beim

germanischen Falmmenmeer

werden über 1.000 Kerzen angezündet,

Freyas Frauentag bietet

ein Special für Frauengruppen

und am Pärchen Tag wird eine

Person eingeladen. Auch im

Spa Bereich werden spezielle

Angebote vorgehalten.

„Wir freuen uns schon sehr auf

die neuen Highlights für unsere

Besucher“, so Harms.

Event-Kalender

zum Download unter

www.alfen-saunaland.de

62 | mq Ausgabe Herbst 2016


Sie sind eine kleine Sensation: Die im Sommer in Kalkriese

gefundenen acht Goldmünzen. Rund um diesen außergewöhnlichen

Fund zeigt eine Kabinettausstellung die Geschichte zu

den Münzen, ihrer Bedeutung vor 2000 Jahren und ihren Wert

für Wissenschaft und Forschung heute. Doch wie kamen die Münzen in

den Boden? Woher stammen die Münzen? Und was bedeuten sie für die

weiteren Forschungen am Ort der Varusschlacht? Die Ausstellung nimmt

die Goldmünzen im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe. Sie zeigt

die Besonderheiten der Münzen, macht es mit digitalen hochauflösenden

Grafiken möglich die Münzen bis ins Kleinste zu betrachten und gibt

nur vier Monate nach dem Fund Antworten auf wesentliche Fragen. Die

antike Münzproduktion und Geldwirtschaft werden mit interaktiven

Angeboten für Jung und Alt nachvollziehbar. Rundgänge durch die Ausstellung,

Vorträge ausgewiesener Experten und weitere Programme

widmen sich in den Wintermonaten den acht Goldmünzen.

Weitere Informationen unter www.kalkriese-varusschlacht.de.

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Ausgabe Herbst 2016 mq | 63


Das Artland-Magazin.

Energetische

Gebäudesanierung

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64 | mq Ausgabe Herbst 2016


Energetische Gebäudesanierung

Passive und aktive Nutzung der

Sonnenenergie auch im Altbaubestand

Um die viel diskutierte Erderwärmung

im Durchschnitt unter 2 Grad zu halten

bedarf es besonderer Anstrengungen

bei der Reduzierung der Treibhausgase.

Einen erheblichen Beitrag dazu könnte

die energetische Sanierung von Gebäuden

im Altbaubestand leisten. Gerade in

diesem Bereich bestehen große Energieeinsparpotentiale;

denn für die Wärmeversorgung

von Gebäuden wenden

wir den größten Teil des bundesweiten

Jahresendenergieverbrauchs auf. Heizwärmeverbräuche

bei Altbauten von

150 - 275 kWh/m²a und darüber hinaus

sind keine Seltenheit. Im Vergleich dazu

liegen Niedrigenergiehäuser bei 35 - 75

kWh/m²a und Passivhäuser bei 15 kWh/

m²a. Plusenergiehäuser erzielen sogar

ausschließlich durch die auf ihre Außenhüllen

treffende Sonnenstrahlung mehr

Energie als sie für den eigenen Wärmeund

Strombedarf benötigen. Energetisch

sanierte Altbauten erreichen zwar nicht

immer Passiv- bzw. Plusenergiehauswerte,

wohl aber eine deutliche Reduzierung

des Wärmeverbrauchs. Außerdem

tragen derartige Sanierungsmaßnahmen

zu einer Senkung der Energiekosten,

Komfortverbesserung und Wertsteigerung

der Immobilie bei. Vor Beginn einer

Sanierung sollte anhand von Thermographie-Aufnahmen,

die die energetischen

Schwachstellen in den Außenwänden

aufzeigen sowie Überprüfung der Boden-,

Wand und Dachaufbauten eine Bestandsanalyse

erhoben werden. Auf dieser

Grundlage können zielgerichtet energetische

Sanierungsmaßahmen bezogen auf

die individuellen Voraussetzungen der jeweiligen

Baukonstruktionen, Funktionen

und Gestaltung eines Altbaus geplant

werden. Von besonderer Bedeutung ist

die Reduzierung der Transmissionswärmeverluste

durch entsprechend energetische

Ertüchtigungen der Außenhülle.

Mit den heutigen Dämmstoffen, Bauelementen

und Verglasungen lassen sich beachtliche

Energieeinsparungen erzielen.

Dies wird deutlich beim Vergleich einer

früheren Einfachverglasung mit einer

hoch wärmegedämmten Dreifachverglasung,

deren Wärmedurchgangskoeffizient

um den Faktor 10 verbessert wurde.

Ganz ohne Kompromisse wird man

allerdings bei Altbausanierungen nicht

auskommen; denn teilweise lassen sich

Wärmebrücken gar nicht oder nur mit

großem Aufwand beseitigen. Historische

und gestalterisch hochwertige Fassaden

wie die aus der Gründerzeit (Foto) können

durch entsprechende Innendämmungen

sowohl energetisch ertüchtigt als auch in

ihrer ursprünglichen Form erhalten werden,

ohne sie mit einer äußeren Dämmhülle

zu verkleiden. Unter energetischen

Gesichtspunkten haben aneinandergesetzte

Reihen-, Ketten- und Stadthäuser

ohnehin den Vorteil, dass lediglich die

Straßen- und Hofseiten sowie die Dachflächen

als tatsächliche Außenhüllen

ertüchtigt werde müssten. Die Nutzung

der passiven Solareinträge im Winter ist

bei vielen Altbauten nur bedingt möglich,

da die Fenster nach allen Seiten und nur

selten streng nach Süden ausgerichtet

sind. Diese könnten z.B. durch den zusätzlichen

Anbau einer verglasten Pufferzone

sowie Vergrößerung der Südfenster

gesteigert werden. Durch dach- bzw.

fassadenintegrierte Kollektoren und/

oder Photovoltaikanlagen kann auch im

Altbaubestand die aktive Solarenergie zur

Wärme- und Stromversorgung genutzt

werden. Der Restwärmebedarf könnte

z.B. durch eine Wärmepumpenanlage mit

Erdsonden gedeckt werden.

Durch gezielte energetische Ertüchtigungen

von Altbauten werden nicht nur

Energieeinsparungen, sondern auch bei

entsprechender Kreativität des Architekten

funktionale und gestalterische

Verbesserungen der Gebäude erreicht. Im

Sinne des Klimaschutzes, der Energiewende

und der Versorgungssicherheit sind

energetische Sanierungen im Altbaubestand

mit Einbindung der Sonnenenergienutzung

von großer Bedeutung.

Architekt Dipl.-Ing. Andreas Henemann,

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Ausgabe Herbst 2016 mq | 65


Das Artland-Magazin.

Richard Schmitz

* 3. Januar 1959 † 22. September 2016

Der „Eventmacher” von Quakenbrück!

Nach der Schule, Ausbildung und während seines

BWL-Studiums machte er seine ersten Erfahrungen

als Diskjockey bei den damaligen Diskobetreibern Karl

Dyckers und Herrn Olligegeers.

Im Jahre 1988 eröffnete er das Luisencenter Quakenbrück,

welches unter anderem eine Kegelbahn,

eine Kneipe, eine Videothek, ein Solarium und vielen

Quakenbrückern sicherlich noch in guter Erinnerung

„Heiner im Käfer“ beinhaltete. Im Laufe der Zeit wurde

das Luisencenter in „Flash“ umbenannt. Einen Namen,

den es bis heute erfolgreich trägt.

Parallel dazu hatte Richard Schmitz in Friesoythe die

Diskothek „Extra“ aufgebaut. Wie kaum ein anderer

verstand er aktuelle Trends zu nutzen und neu zu

entdecken. So war er mit seinem Geschäftspartner

Viktor Held sehr engagiert beim Aufbau des „Bel Air“

in Cloppenburg und beim Diepholzer „Luma“, dem

früheren Airport. Auch hier gelang es ihm stets Trends

zu finden und zu setzen und damit Menschen auf die

Diskobühne zu bringen.

Sein Engagement in Quakenbrück bleibt unvergessen.

Viele Veranstaltungen hat er mitinitiiert und

gemanagt. Das Burgmannsfest rund um den Marktplatz,

Sylvesterball, Ball des Sports, Oktoberfest der

Burgmannskapelle trugen u.a. seine Handschrift.

Was ihn auszeichnete, war stets größtmöglicher

Einsatz und perfekte Organisation bei Veranstaltungen

aller Art, absolute Zuverlässigkeit und eine „Handschlagsmentalität

hanseatischer Kaufleute“, wie man

sie heute nur noch selten findet.

Richard Schmitz sah stets das Gute in den Menschen.

Er selbst hat gerne gegeben, war hilfsbereit und

ein Faible dafür entwickelt, besonders Menschen in

schwierigen Lebenssituationen zu helfen und Halt zu

geben. Dabei drängte er sich nie in den Vordergrund,

hielt sich stets zurück. Trotz all diesen menschlichen

und beruflichen Erfolgen hat er niemals die Bodenhaftung

verloren.

Richard lernte vor 13 Jahren seine Lebensggefährtin

Lili Bender kennen, ein Team, das sich schnell sehr gut

ergänzte und mit Viktor Helds Unterstützung ihre

Konzepte erfolgreich weiterentwickelte.

Sein Sohn Johannes und Viktor Held werden als Geschäftsführer

das Flash und die Veranstaltungsaktivitäten

in Quakenbrück in seinem Sinne weiterführen.

Ja, Richard, wohl viel zu früh bist du von uns gegangen.

Auf eine Reise, deren Ziel wohl niemand von uns kennt,

aber an deren Ende hoffentlich eine Bühne steht, die

hier unten stets dein Leben war.

Die Redaktion MQ+ Das Artland-Magazin.

Richard, du wirst uns fehlen

66 | mq Ausgabe Herbst 2016


FINANZEN

Pokemon GO

ist gefährlich

– Geld anlegen sollte nicht so sein!

Sind Ihnen auch jüngst die Menschen aufgefallen, die auf ihr Smartphone starren und dabei

offenbar ziellos umherlaufen? Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Pokémon Jäger

handelt, ist hoch. Pokémon GO ist der neueste Spiele-Hit und gleichzeitig eine Aktivität,

die mich leider erschreckend stark an das Verhalten zahlreicher Kapitalanleger erinnert.

In Rio, New York, Sydney, Berlin, aber auch

in Quakenbrück oder Vechta findet man

zahllose Personen, die verrückt danach

sind, kleine virtuelle Kreaturen zu finden,

die sich Pokémons nennen. Dies nimmt

teils suchtähnliche Züge an. Menschen

laufen unvermittelt in den Straßenverkehr

und gemäß Medienberichten

wurden bereits Autofahrer Pokémon Go

spielend erwischt. In den USA sind zwei

Männer von einer Klippe gestürzt, die

sie beim ununterbrochenen Starren auf

ihr Handy zu spät bemerkt haben. Den

Absturz aus über 20 Metern haben sie

glücklicherweise mit vergleichsweise

leichten Verletzungen überlebt.

Ein daran erinnerndes Verhalten stellen

ich und meine Kollegen leider immer

wieder auch bei Kapitalanlegern fest. Sie

legen ihr häufig hart erarbeitetes Geld

zu einseitig (oft zu risikoreich oder zu

renditearm) an und erinnern an Pokémon-Jäger,

die sich wie mit Scheuklappen

der Realität verschließen. Auch wenn

diese Anleger (wir sagen Spekulanten)

dabei vordergründig keine körperlichen

Verletzungen erleiden, so können doch

der finanzielle Schaden und damit auch

die Schmerzen recht hoch sein.

Geldanlegen ist kein Spiel, aber oft

erinnert es daran. So wird in einzelne

Titel, Länder oder Branchen investiert

(besser spekuliert) und mit den „besten“

Ideen und Empfehlungen von Analysten,

selbsternannten Experten und freundlichen

Beratern das Vermögen zu einseitig

aufgestellt. Leider zudem oft mit sehr

hohen Kosten - wer da immer gewinnt

ist klar. Nicht zu vergessen der Sparer,

der sein Geldvermögen ausschließlich

auf Sparbüchern, Fest- oder Tagesgeldern

angelegt hat und somit nach Abzug der

Inflation per se verliert.

Ich erwarte ja nicht, dass sich der Kapitalanleger

so viel Zeit nimmt wie der

durchschnittliche Pokémon-Jäger (krasse

43 Minuten am Tag wird gespielt), aber

ein gewisses Maß an Verantwortung

gegenüber dem eigenen Geld und damit

gegenüber sich selbst und auch den

Angehörigen sollte man schon erwarten

dürfen.

Die wichtigsten Erkenntnisse für Kapitalanleger

sind nobelpreisgekrönt und

damit öffentlich bekannt und sogar

erfreulich verständlich. Genutzt werden

diese viel zu wenig, was sicherlich auch

mit den finanziellen Interessen der

Finanz“industrie“ zu tun hat. Die baut

nämlich zuerst ihre teuren „Lösungen“

und sucht dann den Käufer dafür. Dafür

wirbt sie mit viel Geld. Sollte nicht der

Mensch in den Vordergrund rücken, für

den dann eine passende Lösung zusammengestellt

wird?

St. Annenstraße 11 | 49610 Quakenbrück | Tel. 0 54 31 / 36 09

Fax 0 54 31 / 74 92 | Mobil 01732174564 | E-Mail: wristok@online.de

u Innenausbau

u Türen

u Möbelbau

u Fenster

u Sonnenschutz

u Insektenschutz

u Küchenumbau

u Rolläden

u Schlüsseldienst

u Kundendienst

Viele Formen der heute immer noch

genutzten Geldanlage sind antiquiert

und erinnern mich an die früher einmal

bekannte Telefonzelle. Vielleicht wäre

es besser gewesen, die alten Formen

der Geldanlage „abzubauen“ und die

Telefonzellen zu erhalten. Weniger Handys

würde mehr Sicherheit im Verkehr

bedeuten und weniger antiquierte Geldanlagen

würden bessere Investmenterfahrungen

mit sich bringen.

Michael Renze

Abatus VermögensManagement

Ausgabe Herbst 2016 mq | 67


KULTURRING QUAKENBRÜCK

PROGRAMM 2016/17

KUNST

mit Heinrich

Schafmeister,

Leonhard´Lansink

und LUC feit

MONTAG

23. Jan.

2017

Heinrich Schafmeister (Foto: Herbert Began)

Leonard Lansink (Foto: Thomas Kost)

Die neue Spielsaison des

Kulturrings Quakenbrück e.

V. „steht“ und der Kartenvorverkauf

hat begonnen.

Und das aktuelle Programm

verlockt zu spannenden und unterhaltsamen

Schauspiel- und Musicalabenden

jeweils um 20 Uhr in der Aula des

Artland-Gymnasiums.

Bereits zum Start am Freitag, 28. Oktober,

gastieren mit dem weltberühmten, auch

erfolgreich verfilmten Klassiker „Wer hat

Angst vor Virginia Woolf?“ von Edward

Albee die bekannten Darsteller Leslie

Malton und Felix von Manteuffel in der

Burgmannstadt. Dieses Stück ist das

amerikanische Pendant zu Strindbergs

Welterfolg „Totentanz“, in dem es dem

Autor gelingt, diese Beziehungs-Katastrophe

mit abgründigem Humor und

tiefer Menschlichkeit zu erzählen. Weiter

geht es am Samstag, 27. November, mit

der Bühnenfassung des anrührenden

Til-Schweiger-Kinohits „Honig im Kopf“

mit Karsten Speck, Achim Wolff und Anne

Bedenbender. Die Bühnenfassung verbindet

auf gelungene Weise traurige mit

lustigen sowie tiefsinnige mit leichtfüßigen

Momenten.

Zu Beginn der Vorweihnachtszeit wird

am Freitag, 9. Dezember, die ganze

Familie von dem Familienmusical „Drei

Haselnüsse für Aschenbrödel“ begeistert

sein. Hier geht es bereits um 19 Uhr los, so

dass sich auch alle Kinder von den wunderschönen

Kostümen, der originalen

Filmmusik von Karel Svoboda aus dem

legendären Defa-Film und mitreißenden

Musicaldarstellern verzaubern lassen

können. Also: ein ganz besonderer Abend

nicht nur für Märchenliebhaber von sechs

bis mindestens 106.

Leonard Lansink, bestens bekannt als

Münsteraner Privatdetektiv „Wilsberg“

und die ebenso von Film und Fernsehen

her vertrauten Schauspieler Heinrich

Schafmeister und Luc Feit werden

schließlich am Montag, 23. Januar 2017,

mit der Komödie „Kunst“ einen amüsanten

Theaterabend bieten. Für ihr Stück

wurde die Autorin Yasmina Reza unter

anderem mit dem Prix Molière ausgezeichnet,

der höchsten Auszeichnung, die

ein Autor in Frankreich erhalten hat. Diese

geistreiche Gesellschaftskomödie zählt

zweifellos weltweit zum Besten, was das

zeitgenössische Theater zu bieten hat.

Auch ein Kinderstück steht wieder auf

dem Programm des Kulturrings, denn am

Montag, 5. Dezember 2016, heißt es um 15

Uhr „Frohe Weihnachten, kleiner Eisbär“

nach Hans de Beer. Hierbei präsentiert

das in Quakenbrück von früheren Gastspielen

her bestens bekannte Ensemble

des Wittener Kinder- und Jugendtheaters

eine spannende, abwechslungsreiche

Geschichte für die ganze Familie, mit

Kostümen und Bühnenbild wie aus dem

Bilderbuch und Liedern, die ins Ohr gehen.

Schließlich erzählt im Juni 2017 die neunte

Musical-Produktion der Musical-AG

des Artland-Gymnasiums als Sonderveranstaltung

in humorvoller Weise die

Geschichte des „Letzten Drachens“, die

von Edith Nesbitt im Jahre 1925 geschrieben

wurde. In der Uraufführung können

die Schüler erneut ihre tänzerischen

Fähigkeiten, ihre Lust an Schauspiel und

Gesang ausleben und in prachtvollen

Kostümen vor detailverliebter Kulisse

zeigen.

Tickets für die Reihenveranstaltungen

(als Abo-4er-Kombi für 98 Euro und als

Einzelkarte für 28 Euro, ermäßigt 20 Euro)

gibt es bei der Nordwestticket-Hotline

(Tel. 0421-363636), bei www.nordwestticket.de,

in allen Vorverkaufsstellen von

Nordwest-Ticket sowie in der Tourismus-

Information Artland, Lange Str. 39, in

Quakenbrück.

68 | mq Ausgabe Herbst 2016


5./6. NOV. 2016

IN GEHRDE

Der Martinsmarkt in Gehrde hat sich zu

einem beliebten Volksfest im Landkreis

Osnabrück etabliert. Er findet am 5. und 6.

November 2016 zum 10. Mal auf dem Ferienhof

Groneick am Rande von Gehrde statt und

man kann schon von einer liebgewordenen

Tradition sprechen. Jedes Jahr kommen viele

Besucher aus nah und fern. Es wird viel wert

auf hochwertige Produkte, schönes Kunsthandwerk

und kulinarische Spezialitäten

gelegt. Ein buntes Rahmenprogramm rundet

den Martinsmarkt ab. Zum Jubiläum sind

noch mehr Aussteller eingeladen und es wird

viel Musik, Tanz und Vorführungen geboten.

Die Kutschen fahren wieder vom Parkplatz

der Reithalle an der Bundesstraße bis vor den

Eingang. Ein Bus-Shuttle fährt direkt aus

Bersenbrück zum Ausstellungsgelände.

Neue Parkflächen am Gelände erleichtern

das Hinkommen.

Eine weitere Tradition ist das Marionetten-

Theater „Krise mit Luise“ am Vortag des

Martinsmarktes. Dieses „unverschämte

Stück“ Theater über den größten Macker

aller Zeiten wird am Freitagabend um

19:30 Uhr im Theaterzelt auf dem Hofgelände

vorgeführt. Karten hierfür sind im

Vorverkauf unter 05439-1342 sowie in den

Buchhandlungen Möllmann in Ankum, Runge

in Berge und Bücherwelt in Bersenbrück

erhältlich.

Öffnungszeiten

des Martinsmarktes:

Samstag, 05.11.2016

14.00 Uhr - 19.00 Uhr

Sonntag, 06.11.2016

10.00 Uhr - 18.00 Uhr

Orthopädie-Schuhtechnik • Schuhfachgeschäft

Ausgabe Herbst 2016 mq | 69


Das Artland-Magazin.

Sonderausstellung

„Kind und Spiel“ im Stadtmuseum

„Spielende Kinder sind lebendig

gewordene Freuden“, das sagte

schon der berühmte Dichter Friedrich

Hebbel. Passend dazu hat das

Stadtmuseum eine neue Sonderausstellung

zum Thema „Kind und

Spiel“ entwickelt, die am 9. Oktober

um 11.15 Uhr eröffnet und bis März

2017 zu sehen sein wird.

Dem kindlichen Spielzeug kommt

seit jeher eine besondere Bedeutung

zu. Puppen zum Beispiel waren ein

beliebtes Mittel der Erziehung. Mädchen

lernten im Spiel, wie sie sich

in ihrer späteren Rolle als Frau zu

verhalten haben. Andererseits gibt

es bis heute spezielles technisches

Spielzeug für Jungen, das sie auf

die Aufgaben als Mann vorbereiten

soll. Vor diesem Hintergrund wird

die neue Ausstellung, bei der sich

das Museum in ein Spielzeugland

verwandelt und die von der Vergangenheit

bis zur heutigen spielenden

Kinderwelt reicht, über das nostalgische

Betrachten hinaus kritische

Denkanstöße geben.

Über viele Jahre haben die Museumsmitarbeiter

Spielzeug und

Spiele, manches schon mehr als 100

Jahre alt, gesammelt. Auch durch

Leihgaben kam Einiges für die neue

Ausstellung zusammen. So gibt es

Teddys, Puppen, Puppenstuben und

-häuser, Eisenbahn, Baukästen, Gesellschaftsspiele,

Kaufmannsläden und

vieles mehr zu bestaunen.

Eine Fotoausstellung der besonderen

Art rundet diese Sonderausstellung

ab. Über Facebook wurden Quakenbrücker

und Ehemalige aufgerufen

Fotos aus ihrer Kinderzeit einzusenden.

Viele sind dieser Aufforderung

nachgekommen und so entstand

eine einmalige Fotoausstellung in

der gezeigt wird, wie sich das Spielen

in den letzten 100 Jahren verändert

hat. Kinder und Jugendliche zeigen

Einblicke in ihre Lebenswelten. Sie

nehmen uns mit und zeigen die Welt

des „Spielens“ aus ihrer Perspektive:

anrührend, witzig, bunt, schillernd,

nachdenklich und immer direkt und

ehrlich. Einige von ihnen werden

sich hier gerahmt und hinter Glas

wiederfinden.

Auch eine Kindermitmach-Aktion, die

bereits mehrfach auf viel Resonanz

gestoßen ist, wird es wieder geben.

Den Einführungsvortrag in die

Ausstellung „Kind und Spiel“ hält Dr.

Eckhard Schiffer.

Geschäftsführer: Ilja Jumanow

robert-bosch-str. 11 · 49610 Quakenbrück

Tel. 0 54 31 / 61 86 · Fax 0 54 31 / 900 39 65

70 | mq Ausgabe Herbst 2016


Kartenvorverkauf:

Buchhandlungen Thoben und Buchgalerie Artland

sowie über die Homepage der Theaterwerkstatt:

www.theaterwerkstatt-quakenbrueck.de

Quakenbrück

e.V.

PROGRAMM 2016

Theaterwerkstatt Quakenbrück e.V. Bahnhofstr. 35 · 49610 Quakenbrück · Tel. 0 54 31 / 26 44 · www.theaterwerkstatt-quakenbrueck.de

Fr,

21. 10.

20 Uhr

© Norbert Ewald

Session des Musikerforums Artland am 11. Nov. um 20 Uhr

Konzert

Theaterwerkstatt Quakenbrück

Eintritt: VVK 15/13 €, AK 18/16 €

Do,

17. 11.

20 Uhr

Kabarett

Theaterwerkstatt Quakenbrück

Eintritt: VVK 15/13 €, AK 18/16 €

Matthias Brodowy:

„Gesellschaft mit beschränkter Haftung“

Ingo Börchers:

„Ferien auf Sagrotan“

Nachdem der Mensch über Jahrmillionen den aufrechten Gang erlernte, hat er in wenigen

Jahren den Rückschritt vollzogen. Stets über sein Smartphone gebeugt, irrt er durch die

Welt. Wozu denken, wenn ein Algorithmus viel besser für mich entscheiden kann? Wozu

Freiheit, wenn mir im virtuellen Dasein viel mehr Fenster offen stehen? Zu allem hat der

vercloudete Mensch eine schnelle Meinung und was im Internet steht, das wird schon

wahr sein. Mit einem „Gefällt mir“ auf der Maus und der Verbal-Keule im Gepäck formt er

locker flockig aus dem kategorischen Imperativ einen obligatorischen Konjunktiv. Alles

geht, nichts muss. Daumen hoch, Daumen runter. Und schnell noch ein Selfie im Circus

Maximus der kurzen Launen. Willkommen in der Gesellschaft mit beschränkter Haltung!

Torben Beerboom:

„Passion for Piano“

Torben zieht seine Inspiration aus

seinen vielen, weltweiten Reisen,

besonders in die USA, und seiner

Heimat, dem Ruhrgebiet. Diese Region

entlang der Ruhr hat besonderen industriellen

Charme. Sie ist geprägt vom

Kohlebergbau vergangener Tage and

diese Atmosphäre kann man weiterhin

spüren. Heutzutage haben kulturelle

Veranstaltungen ihren Weg in die ehemaligen

Industriegebäude gefunden.

Dabei entsteht ein Kontrast, der auch

Torben reizt. Er schafft eine besondere

Atmosphäre, indem er sein elegantes

Instrument – den Konzertflügel – vor

dieser rauen Industriekulisse inszeniert.

Ingo Börchers ist bekennender Hypochonder. Aber multitaskingfähig.

Das heißt, er kann vor mehreren Krankheiten gleichzeitig Angst haben.

Denn er weiß, sie lauern überall: Pilze und Bakterien,Viren und Parasiten, Sporen und Schmarotzer.

Darum wäscht er sich mehrmals täglich die Hände, wenn nicht mit Seife, so doch in

Unschuld. Und damit ist er nicht allein. Wir wollen ein Leben ohne Nebenwirkungen. Nach uns

der Beipackzettel. Keimfreiheit lautet das Gebot der Stunde. Im Krankenhaus und in der Pflege,

am Geldautomaten und in der Politik. Nachdem der kritische Kommentator des Google-Zeitalters

(WDR) auf der Datenautobahn aufgeräumt hat, widmet er sich in seinem aktuellen Kabarett-Solo

nun einer alternden Gesellschaft, die kein Risiko mehr eingehen will. Ferien auf Sagrotan. Witzig.

Intelligent. Fundiert.

Fr,

16. 12.

20 Uhr

Kabarett

Sa,

22. 10.

16 Uhr

„Cowboy Klaus und

das pupsende Pony“

Theaterwerkstatt Quakenbrück

Eintritt: VVK: 6 € / AK: 6 €

Theaterwerkstatt Quakenbrück

Eintritt: VVK 15/13 €, AK 18/16 €

Achtung!

Kein Einlass nach Beginn

der Veranstaltung!

Ausgabe Herbst 2016 mq | 71


Das Artland-Magazin.

DER KULtURVEREIN Li.F.T. e.V. Restrup Präsentiert:

Solala – eine eigenartig

In einer Zeit, als es noch ein volkstümliches

Singen gab, war das alltägliche

Leben da eine Art Musical? Es gab

Lieder zur Arbeit, zum Feierabend, beim

Wandern, in der Kirche, auf Festen, für

Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Heute lässt man singen, vornehmlich im mp3-

Format und viele haben ihren persönlichen

Soundtrack zum eigenen Alltagsfilm ständig

im Ohr. Für speziell interessierte Menschen

gibt es Chöre, also Gruppen, die das tatsächlich

noch selbst machen, dieses ‚Singen’. Auch

in Bippen existiert so eine Widerstandsgruppe

seit nun genau 10 Jahren unter dem Decknamen

Solala. Für ihre konspirativen Treffen gewährt

ihnen von Beginn an die evangelische

Gemeinde St. Georg eine Heimstatt in ihrem

Gemeindehaus.

Der Titel der Gruppe ist Programm und

Provokation zugleich. Ein Teil der Stücke im

Repertoire sind wirklich „so lala“, will heißen:

ohne Text, nur auf Klangsilben gesungen.

Der grundsätzliche Gestus hingegen ist alles

andere als nett: Das Ensemble präsentiert

sich mit einem rauen Ton von expressiver

Dringlichkeit – der Leiter der Gruppe wünscht

sich einen „cholerischen Chor“ – und dafür

müssen die Akteure immer wieder ihre

persönlichen Grenzen ausweiten. Aber es gibt

auch den introvertierten Stimmgestus, die

leisen Töne, sogar als Flüstern bis hin zum

gestalteten Schweigen.

Ein Fokus bei der Auswahl für das Repertoire

liegt auf markanten Melodien und Charakterstücken,

die für den eigenen Stil arrangiert

werden. Es wird auch achtbare Chorliteratur

dargeboten, jedoch immer im Kontrast, etwa

zu einer rhythmische Scat-Nummer im Sound

kreischender Affen oder einer ‚geheulten’

Mond-Melodie. Damit sattsam bekannte

Lieder nicht langweilen, braucht es immer

einen ‚Twist’ im Arrangement: Also etwas

verändern oder hinzufügen, das aufmerken

lässt. So werden etwa im Stile der Bricolage,

einer Kunst-Technik, die Versatzstücke in

neue Zusammenhänge stellt, hymnologische

Melodiezitate eingebaut.

Revolvergebiss des Mako-Hais

....in der Sieb- und Waschstation

Des Weiteren setzt die Gruppe ein optisch

reizvolles, klanglich aufreizendes Instrumentarium

ein: Schuhlöffel als Klapperpaare, Rasseln,

Bumm-Schläger, Kazoos, eine Vuvuzela,

ein Megafon, Cajon, Congas, sowie Bleche,

Holzbretter, Regentonne – ein Tschingderas-

72 | mq Ausgabe Herbst 2016


e Stimmung

sabum der besonderen Sorte, das speziell den nach

Stammesgesängen klingenden Liedern eine mystische

Atmosphäre verleiht.

Im kulturhistorischen Ambiente des Restruper

Theatersaals präsentieren die 35 Lokalmatadore aus

dem Raum Bippen-Berge-Menslage angetrieben von

Jürgen Zimmermann nun ein Programm ihrer Lieblingsstücke

– ein LallelujaXL!

Solala – Das Stimmenkollektiv

Jubiläumskonzert „Zehnerkarte“

Samstag, 29. Oktober 2016 – 20.00 Uhr

Achtung: Begrenzte Platz-Kapazität

Vorverkauf:

Bücher Weitzel, Fürstenau (Tel. 05901-2209)

Dütt & Datt, Bippen (Tel. 05435-3369274)

Schreibwaren Runge, Berge (Tel. 05435-2240)

Copy- und Buchladen Ankum (Tel. 05462-72080)

P.S. Bei Solala hört der Spaß auf!

Kartenvorbestellung:

05462-72080

(Buchhandl. Möllmann Ankum)

05435-3369274

(Dütt & Datt, Bippen)

05435-2240

Li.F.T.

(Schreibwaren Runge, Berge)

05901-2209

(Bücher Weitzel, Fürstenau)

Mitglied der

www.kulturverein-lift.de

SAAL DER COMPAGNIA BUFFO · 49626 RESTRUP

UND ALTER BUCHLADEN, HAUPTSTR. 21, BERGE

Do. 6. Serientäter-KINOABEND: 20 00

OKT „Theo gegen den Rest der Welt” BERGE

Sa. 15. Punk-Festival 20 00

OKT Drei legendäre Bands live

Sa. 22. Stani - Solo 20 00

OKT „Wir hatten ja nix - Kabarett

Sa. 29. SOLALA - Konzertabend 20 00

OKT „Zehnerkarte“

Do. 3. Serientäter-KINOABEND: 20 00

NOV „Wir können auch anders” BERGE

Sa. 5. Kerstin Wittstamm 20 00

NOV Ist das die Liebe? mit Caspar Harlan

So. 6. Kindertheater 15 00

NOV „Käpt’n Lüttich & Baby Dronte“

Sa. 12. Poetry-Slam 20 00

NOV Moderation: Andreas Weber, MS

Fr. 18. WIPPSTEERT - live 20 00

NOV Plattdeutscher Folk, Rock und Groove

Do. 1. Serientäter-KINOABEND: 20 00

DEZ „Der Texaner” BERGE

Mi. 7. Oh, du du du Fröhliche 20 00

DEZ Buffo-Weihnachtsspecial

Sa. 31. Techno-House-P 22 00

DEZ Techno-Revue mit anschl. Party

Ausgabe Herbst 2016 mq | 73

PROGRAMM

KALENDER

Li.F.T. e.V.

Literatur, Film und Theater auf dem Land

Restrup 10 ...49626 Bippen

Telefon: 0 54 35-2410

e-mail: liftbippen@hotmail.com

www.kulturverein-lift.de

...Spendenkonto: Kreissparkasse BSB

(BLZ 265 515 40) Kto.-Nr. 121 212 716

FÜRSTENAU

BIPPEN

KREISEL


THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Allgemeines

BERGE


COMPAGNIA

BUFFO








QUAKEN-

BRÜCK➔

NORTRUP➔

KETTENKAMP➔

RESTRUP

BERSENBRÜCK ➔


Das Artland-Magazin.

74 | mq Ausgabe Herbst 2016


Ausgabe Herbst 2016 mq | 75


Das Artland-Magazin.

Im November:

HERBStZEIt = Lesezeit - Buchtipps für lange abende & mehr

Einfach gut

kochen!

TIM MÄLZER

Die Küche

Mit über 120 Rezepten, Verlag: Mosaik

(2016), Sprache: Deutsch, gebunden, mit

Goldfolienprägung. Pappband veredelt,

Lesebändchen, 400 S., 5-farbig, 270 mm

ISBN-10: 3-442-39304-3 24,99 EUR

Seine Leser zu motivieren und inspirieren

anstatt ihnen feste Vorgaben zu machen

- das war und ist Tims besonderes Anliegen.

Er möchte Grundverständnis schaffen

und dadurch dem Leser ausreichend

Raum geben, die Rezepte nach dessen

eigenen Ideen, nach persönlichem Geschmack

zu variieren. Diese Philosophie

setzt Tim Mälzer nun zum ersten Mal

kompromisslos um: DIE KÜCHE ist ein

Grundlagen-Kochbuch, in dem es um

Know-how geht, in dem er das Basiswissen

des Kochens vermittelt und die

wichtigsten Fragen zu Nahrungsmitteln

und Kochtechniken beantwortet.

Claus Spitzer-ewersmann,

Mareike Lange

Kulinarische Schätze zwischen Osnabrücker

Land und Teutoburger Wald

Verlag: Umschau Buchverlag (2016)

Gebunden, 136 S. 275 mm,

ISBN-10: 3-86528-916-9 34.95 EUR

Regionale

Küche!

Zwischen Osnabrücker Land und Teutoburger

Wald finden sich zahlreiche Schätze

aus Kunst und Kulinarik, die einen

Besuch lohnen. Dazu haben sich nicht nur

in den Großstädten Bielefeld und Osnabrück,

sondern auch in vielen umliegenden

Städten und Gemeinden interessante

Restaurants und Cafés sowie spannende

Adressen aus den verschiedensten Branchen

angesiedelt.

Begeben Sie sich mit uns auf eine kulinarische

Entdeckungsreise in dieser

schönen Region!

Cody Mcfadyen

Die Stille vor dem Tod

Verlag: Bastei Lübbe , 1. Aufl. (2016)

Aus der Reihe: Smoky Barrett - 5

Sprache: Deutsch, geb., 480 S., 215 mm

ISBN-10: 3-7857-2566-3 22.90 EUR

An einem kalten Oktobertag werden

Smoky Barrett und ihr Team nach Denver,

Colorado, gerufen. Im Haus der Familie

Wilton ist Schreckliches geschehen: Die

gesamte fünfköpfige Familie wurde

ermordet, und der Täter hat durch eine

mit Blut geschriebene Botschaft Smoky

mit der Lösung des Falles beauftragt.

Doch das Unheil ist weit größer, denn

Smoky Barrett

ist zurück!

die Wiltons sind nicht die einzigen Opfer.

Insgesamt drei Familien wurden in

der gleichen Nacht und in unmittelbarer

Nähe voneinander getötet. „Komm und

lerne“, lautet die Botschaft an Smoky. Es

wird ein grausamer Lernprozess, das Böse

in seiner reinsten Form.

Charlotte Link

Die Entscheidung

Verlag: Blanvalet (2016),

Sprache: Deutsch

Gebunden, 576 S., 22 cm

ISBN-10: 3-7645-0441-2

Neues von

Charlotte Link!

22.99 EUR

Eigentlich will Simon mit seinen beiden

Kindern in Südfrankreich ein ruhiges

Weihnachtsfest feiern. Doch dann kommt

alles ganz anders: Die Kinder sagen ihm

kurzfristig ab, seine Freundin gibt ihm

den Laufpass, und auf einem Strandspaziergang

begegnet er einer jungen, völlig

verwahrlosten Frau: Nathalie, die weder

Geld, Papiere noch eine Unterkunft hat,

die fürchterlich abgemagert und hochgradig

verängstigt ist. Sie tut ihm leid,

und er bietet ihr seine Hilfe an. Nicht

ahnend, dass er durch diese Entscheidung

in eine mörderische Geschichte hineingezogen

wird, deren Spuren bis nach

Bulgarien führen.

BRUCE SPringsteen

Born to Run

Verlag: Heyne (2016)

Sprache: Deutsch, Gebunden, 672 S., mit

Farbteil, 227 mm

ISBN-10: 3-453-20131-0

Der „Boss“

erzählt!

27.99 EUR

Selten zuvor hat ein Bühnenkünstler seine

eigene Geschichte mit solch einer Kraft

und solch einem lodernden Feuer niedergeschrieben.

Wie viele seiner Songs

(„Thunder Road“, „Badlands“, „Darkness

on the Edge of Town“, „The River“, „Born in

the U.S.A.“, „The Rising“ oder „The Ghost

of Tom Joad“, um ein paar wenige zu

erwähnen) ist Bruce Springsteens Autobiografie

geprägt von der Lyrik eines einzigartigen

Songwriters und der Weisheit

eines Mannes, der ausgiebig über sein

Leben nachgedacht hat.

Bruce Springsteen, geboren 1949, zählt

zu den weltweit erfolgreichsten Musikern

überhaupt.

76 | mq Ausgabe Herbst 2016


Bücherwelt

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Gerne senden wir Ihnen unsere Angebote regelmäßig per E-Mail

Anmeldung unter: Artland@Lutz-Fleischwaren.de

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Tel.: 0 54 31 - 96 95 80 · Fax: 0 54 31 - 90 47 37

Mail: info@gutvehr.de · www.gut-vehr.de


Das Artland-Magazin.

KINO-TIPPS:

Seit dem 29.09.2016 im Programm

3D: FINDET DORIE

Seit dem 06.10.2016 im Programm

DIE INSEL DER BESONDEREN KINDER

Ab 13. Oktober

INFERNO

Ab 20. Oktober

BRIDGET JONES‘S BABY

Ab 20. Oktober

TROLLS

Mit Disney•Pixars Comedy-Hit FINDET

DORIE kehrt Publikumsliebling Dorie

auf die Leinwand zurück. Die blaue

Paletten-Doktorfisch-Dame ohne Kurzzeitgedächtnis

lebt inzwischen glücklich

und zufrieden mit Nemo und Marlin im

Korallenriff, als sie einen Geistesblitz hat:

Irgendwo da draußen müsste doch ihre

Familie sein, die vielleicht längst nach

ihr sucht. Und so startet Dorie mit Marlin

und Nemo in das größte Abenteuer ihres

Lebens, das sie durch den Ozean bis zum

berühmten Meeresbiologischen Institut

in Kalifornien führt. Bei der Suche nach

ihren Eltern bekommt Dorie Unterstützung:

Da ist der mürrische Oktopus (bzw.

Septopus) Hank, der nur noch sieben

Tentakel hat, den Wärtern aber dennoch

regelmäßig durchs Netz geht. Beluga

Bailey glaubt, dass sein Echolot kaputt

ist, und Walhai Destiny entpuppt sich als

extrem kurzsichtig. Trotz gewisser Handicaps

wachsen Dorie und ihre Freunde

bei diesem witzigen Abenteuer über sich

hinaus und entdecken die magische Kraft

von Freundschaft und Familie.

Von dem visionären Regisseur Tim

Burton, basierend auf dem Bestseller

Roman, kommt ein unvergessliches und

bildgewaltiges Kinoerlebnis auf uns zu.

Als Jake (Asa Butterfield) verschiedene

Hinweise findet, die Realität und Zeit auf

rätselhafte Weise auf den Kopf zu stellen

scheinen, entdeckt er einen geheimen

Zufluchtsort, DIE INSEL DER BESONDEREN

KINDER.

Je mehr Jake über die Bewohner der

Insel und über ihre außergewöhnlichen

Fähigkeiten erfährt, desto mehr wird ihm

bewusst, dass Sicherheit nur eine Illusion

ist und dass Gefahr in Gestalt von übermächtigen,

unsichtbaren Feinden überall

lauert. Jake muss unbedingt herausfinden,

was wahr ist, wem er trauen kann

und wer er selbst wirklich ist.

...setzt die Leinwandabenteuer des berühmten

Harvard-Symbologen fort: Robert

Langdon (Tom Hanks) wird darin mit

einer Reihe von Hinweisen konfrontiert,

die mit Dantes „Inferno“ zusammenhängen.

Nachdem er in einem italienischen

Krankenhaus mit Amnesie erwacht ist,

tut er sich mit der jungen Ärztin Sienna

Brooks (Felicity Jones) zusammen, weil

er hofft, dass sie ihm dabei helfen kann,

seine Erinnerung wiederzuerlangen. Gemeinsam

hetzen sie in einem Wettlauf

gegen die Zeit durch ganz Europa, um

einen Wahnsinnigen davon abzuhalten,

einen globalen Virus freizusetzen, der

die halbe Weltbevölkerung auslöschen

würde.

Oscar®-Preisträger Ron Howard („The Da-

Vinci Code – Sakrileg“, „Illuminati“) kehrt

für die Verfilmung des jüngsten Bestsellers

aus der Milliarden Dollar schweren Robert-

Langdon-Reihe von Dan Brown wieder auf

den Regiestuhl zurück.

Erfolgreich, stilsicher und mittlerweile

genau im Leben als TV-Produzentin

angekommen... Von wegen! Der Alltag

von Bridget Jones (Renée Zellweger) ist

natürlich alles andere als geregelt. Und

obendrein ist die chaotische Londonerin

plötzlich schwanger. Ein Baby - das hat

gerade noch gefehlt! Oder vielleicht doch

nicht? Wenn sie nur wüsste, wer der Vater

ist?! Für ungeahnte Hormonstürme sorgt

dabei nicht zum ersten Mal in ihrem Leben

Marc Darcy (Colin Firth). Doch auch

die Begegnung mit dem charismatischen

Jack Qwant (Patrick Dempsey) hat sie

restlos aus den Gummistiefeln gehauen...

Zwölf Jahre musste die Welt auf sie warten,

auf die liebenswerteste und chaotischste

Junggesellin aller Zeiten! In BRIDGET

JONES‘ BABY kehrt Oscar-Preisträgerin

Renée Zellweger in ihrer Paraderolle der

charmant-schusseligen Titelheldin zurück

auf die große Kinoleinwand. An ihrer Seite

auf keinen Fall fehlen darf Colin Firth („The

King‘s Speech“) alias Mr. Marc Darcy. Neu

gesellt sich Frauenschwarm Patrick Dempsey

(„Grey‘s Anatomy“) zum Cast.

Animationsfilm zu den „Troll Dolls“, der

berühmten Spielzeugreihe: Prinzessin

Poppy (Lena Meyer-Landrut) ist die Anführerin

der friedlichen und immer gutgelaunten

Trolle.

Doch bei einer Feier geht einiges schief

und viele ihrer Untertanen werden von

den großen und übellaunigen Monstern

namens Bergen entführt.

Diese Monster sind nur glücklich, wenn

sie Trolle essen. Um die Entführten zu retten,

wagt sich Poppy aus dem ihr bekannten

und eigentlich sicheren Königreich hinaus

wobei der grantige und übellaunige

Außenseiter Branch (Mark Foster) Poppy

bei ihrem aufregenden Abenteuer als Begleiter

zur Seite steht.

Taxi- und Mietwagenfahrten

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78 | mq Ausgabe Herbst 2016


KINOWELT

Ab 27. Oktober

3D: MARVELS DOCTOR STRANGE

Doctor Stephen Strange (Benedict Cumberbatch)

ist ein arroganter Neurochirurg,

der seiner Tätigkeit nach einem Autounfall

nicht mehr nachgehen kann. Bei

der Einsiedlerin The Ancient One (Tilda

Swinton) in Tibet lernt er schließlich, sein

verletztes Ego hinten anzustellen. Nur so

ist es ihm möglich die Geheimnisse einer

verborgenen mystischen Welt voller alternativer

Dimensionen kennenzulernen.

So wird Doctor Strange zum mächtigsten

Magier der Welt. Zurück im New Yorker

Stadtteil Greenwich Village muss er als

Vermittler auftreten, um die reale Welt

im Marvel Cinematic Universe vor einer

nicht greifbaren Gefahr zu schützen.

Anfang November

GIRL ON A TRAIN

Jeden Tag nimmt die geschiedene Rachel

Watson (Emily Blunt) den Zug, um nach

London zur Arbeit zu kommen, und jeden

Tag fährt sie damit an ihrem alten Haus

vorbei, in dem sie mit ihrem Exmann

gelebt hat. Dieser lebt noch immer in

dem Haus, jetzt mit seiner neuen Frau

und einem Kleinkind. Um sich von ihrem

Schmerz abzulenken, fängt sie an,

ein Pärchen (Hayley Bennett und Luke

Evans) zu beobachten, das ein paar Häuser

weiter wohnt. Die perfekte, glückliche

Famile. Doch als sie eines Tages wieder

mit dem Zug vorbei fährt, beobachtet sie

etwas Schockierendes. Am nächsten Morgen

wacht Rachel mit einem bösen Kater

auf und kann sich an nichts erinnern.

Ab 16. November

3D: FANTASTISCHE TIERWESEN

Der exzentrische und einzigartig begabte

britische Zauberer Newt Scamander (Eddie

Redmayne) erforscht magische Wesen

auf dem ganzen Planeten. In seinem

unscheinbaren, aber im Inneren durch

Magie vergrößerten Koffer beherbergt er

eine ganze Sammlung seltener und gefährdeter

magischer Kreaturen samt ihrer

Lebensräume. 1926 reist er schließlich in

das magie-phobische Amerika. Schnell

wird ihm klar, dass sich die magische

Gemeinschaft in den USA regelrecht vor

den No-Maj (aka Muggeln) versteckt.

Und die Zauberer und Hexen dort sorgen

sich sogar noch mehr um die öffentliche

Enthüllung der Magie als im Vereinigten

Königreich. Vor Ort trifft er dann auf die

rechtschaffende Porpetina „Tina“ Goldstein

(Katherine Waterston), Mitarbeiterin

der US-Zaubereibehörde Magical

Congress of the United States of America,

kurz MACUSA. Als eine Vielfalt seiner teils

gefährlichen Geschöpfe aus seinem Koffer

kommen, ist Chaos Programm.

Mit dieser Verfilmung der Entstehung des

fiktiven Lehrbuchs „Phantastische Tierwesen

und wo sie zu finden sind“ wird Joanne

K. Rowlings „Harry Potter“-Universum

erweitert.

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Ausgabe Herbst 2016 mq | 79


CHORFORUM Foto: Alexandra Lüders

Veranstaltungen im Artland

Quelle: www.artland.de

10 OKTOBER

21.10.2016, 10:00 - 12:00 Uhr

Ökumenischer Marktstand der ACK

im Artland

Ort: Quakenbrück Marktplatz, Marktplatz,

49610 Quakenbrück

21.10.2016, 20:00 Uhr

Torben Beerboom:

„Passion for Piano“

Ort: Theaterwerkstatt e.V., Bahnhofstr.

35, 49610 Quakenbrück

22.10.2016, 16:00 Uhr

Stille Hunde Theaterproduktionen:

„Cowboy Klaus und das pupsende

Pony“

Zu einem richtigen Cowboy fehlt Klaus

noch einiges. Richtige Cowboys schlafen

nämlich nachts am Lagerfeuer und trinken

Kaffee aus Blechtassen.

Ort: Theaterwerkstatt e.V., Bahnhofstr.

35, 49610 Quakenbrück

22.10.2016, 17:00 - 21:00 Uhr

Kartenabend „Buben Raus“

Veranstalter: Schützenverein Herbergen

e. V., Hauptstr. 32, 49637 Menslage

Ort: Schützenhalle am Rüskenbrink,

Am Rüskenbrink, 49637 Menslage

22.10.2016, 19:00 Uhr

Lustschießen

Veer Burskupper Schützenbund e. V.

22.10.2016, 19:30 Uhr

Artland Dragons - SC Rist Wedel

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

23.10.2016, 15:00 Uhr

Schlussschießen /

Erm. Vereinsmeister

Ort: Schützenhalle Borg-Bottorf-Wasserhausen,

Quakenbrücker Landstr. 19a,

49637 Menslage

23.10.2016

Trödelmarkt

Veranstalter: H & H Märkte,

49074 Osnabrück

Ort: Famila Quakenbrück, Oldenburger

Str. 1, 49610 Quakenbrück

24.10.2016, 18:00 Uhr

Sitzung des erweiterten Vorstandes

Veranstalter: Heimatverein Menslage

e.V., Spiekstr. 17, 49637 Menslage

Ort: Heimatstube Menslage,

Kirchwinkel 12, 49637 Menslage

27.10.2016, 18:00 Uhr

Presse- und Öffentlichkeitsarbeiten

(Fortbildung)

Wie machen wir die Presse auf uns

aufmerksam, um den Verein in der

Öffentlichkeit darzustellen?

Ort: Heimathaus Badbergen,

Am Markt 4, 49635 Badbergen

28.10.2016, 20:00 Uhr

Wer hat Angst vor Virginia Woolf -

Kulturring Quakenbrück

Mit „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“

schrieb Edward Albee das amerikanische

Pendant zu Strindbergs „Totentanz“.

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

29.10.2016, 17:00 Uhr

Konzert „Chorforum & Mercks wol“

Veranstalter: Chorforum Quakenbrück

Ort: Gut Vehr, Gut Vehr 4,

49610 Quakenbrück

29.10.2016

„Rock im Moor“

Veranstalter: Schützenverein Hahnenmoor-Börstel

e. V., Im Forsten 7, 49637

Menslage

Ort: Schützenhalle Hahnenmoor, Hahnenmoostrasse

28a, 49637 Menslage

30.10.2016, 15:00 Uhr

Jahresabschlußschießen

des Schützenverein Herbergen

Ort: Schützenhalle am Rüskenbrink,

Am Rüskenbrink, 49637 Menslage

11 NovemBER

01.11.2016, 18:00 Uhr

Vergleichsschießen BW, RV Werlte,

NSB

Ort: Schützenhalle Neustadt, Danziger

Straße, 49610 Quakenbrück

05.11.2016, 15:30 Uhr

Schweineschießen

Ort: Schützenhalle am Rüskenbrink,

Am Rüskenbrink, 49637 Menslage

05.11.2016, 17:00 Uhr

Konzert in der Arche „Duo Schöön“

Ort: Christliches Krankenhaus,

Danziger Straße 2, 49610 Quakenbrück

05.11.2016, 19:30 Uhr

Kohlessen

Veranstalter: Schützenverein Borg-

Bottorf-Wasserhausen e.V.,

Alter Löninger Weg 26, 49637 Menslage

Ort: Schützenhalle Borg-Bottorf-Wasserhausen,

Quakenbrücker Landstr. 19a,

49637 Menslage

05.11.2016

Nordkreistreffen

AWO Menslage e.V.

06.11.2016

Hallenfahrertag Nortrup

Mehr Infos unter: www.rufnortrup.de

Veranstalter: Reit- und Fahrverein

Nortrup, Feildorfer Str. 64,

49593 Bersenbrück

Ort: Reithalle Nortrup,

Hardelager Straße 1a, 49638 Nortrup

07.11.2016, 18:00 Uhr

Vorstandsarbeit mit Spaß und

Gewinn (Fortbildung)

Der Vorstand ist die zentrale „Schaltstelle“

für den Verein. Wie kann die Arbeit für

alle Beteiligten im Vorstand effektiv und

befriedigend gestaltet werden?

Ort: Sportlerheim Neuenkirchen,

Kolpingstraße 27, 49586 Neuenkirchen

09.11.2016, 15:00 Uhr

Besichtigung heimischer Betriebe

u.a. Pilze Meijer

LandFrauenverein Menslage/Nortrup

Treffpunkt: Parkplatz Polizei

10.11.2016, 18:00 Uhr

Laternenumzug des Schützenverein

Borg-Bottorf-Wassenhausen

Ort: Schützenhalle Borg-Bottorf-Wasserhausen,

Quakenbrücker Landstr. 19a,

49637 Menslage

11.11.2016, 19:00 Uhr

Wulfter Stammtisch

Hof Sudhaus-Middendorf

Bürger / Bürgerinnen treffen sich an

jedem 2. Freitag im Monat zum Wulfter

Stammtisch in der Fachwerkscheune auf

dem Bauernhof Sudhaus - Middendorf

Ort: Bauernhof Sudhaus-Middendorf,

Osteresch 4, 49635 Badbergen

11.11.2016, 20:00 Uhr

Vergleichsschießen „Alt gegen Jung“

Ort: Schützenhalle Unter den Eichen,

Plückmannstraße 27,

49610 Quakenbrück

11.11.2016, 20:00 Uhr

Session des Musikerforums Artland

Ort: Theaterwerkstatt e.V.,

Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück

12.11.2016, 19:30 Uhr

Artland Dragons - Itzehoe Eagles

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

12.11.2016

Quakenbrück Live -

7 Bands in 7 Kneipen

Ort: Quakenbrück, 49610 Quakenbrück

13.11.2016, 11:00 Uhr

Volkstrauertag im Ehrenhain

Ort: Ehrenhain, Am Ehrenhain,

49610 Quakenbrück

13.11.2016, 17:00 Uhr

Martinsumzug

des SV Hengelage-Brokstreek

Ort: Schützenhalle Hengelage,

49610 Quakenbrück

14.11.2016, 15:00 Uhr

Plattdeutscher Erzählnachmittag

Heimatverein Menslage e.V.

Ort: Gaststätte Bodemann-Overbeck,

Hauptstraße 2, 49637 Menslage

17.11.2016, 20:00 Uhr

Ingo Börchers:

„Ferien auf Sagrotan“

Ingo Börchers ist bekennender Hypochonder.

Aber multitaskingfähig. Das

heißt, er kann vor mehreren Krankheiten

gleichzeitig Angst haben.

Ort: Theaterwerkstatt e.V.,

Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück

18.11.2016, 18:00 Uhr

Jahresabschluss KHBB

„Grünkohl essen“

Heimatverein Menslage

Veranstaltungsort: Alfhausen

18.11.2016, 19:30 Uhr

Generalversammlung

in der Herberger Hütte

Veranstalter: Herberger Hütte, Alter

Löninger Weg 12, 49637 Menslage

Ort: Herberger Hütte, Menslage

19.11.2016, 19:30 Uhr

Die Amigos - Danke Freunde -

Tournee 2016

Erfolg hat einen Namen! Die Amigos

sind derzeit das Maß aller Dinge im

internationalen Schlagergeschäft und

sorgen für grenzenlose Begeisterung im

gesamten deutschsprachigen Europa! Sie

zählen zwischenzeitlich zu den größten

Stars der internationalen Schlagerszene.

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

20.11.2016, 10:00 Uhr

Jugend-Stadtpokalschießen

Ort: Schützenhalle Neustadt,

Danziger Straße, 49610 Quakenbrück

21.11.2016, 18:00 Uhr

Projektmanagement (Fortbildung)

Wenn Projekte im Verein anstehen, ist

es wichtig, die Zielsetzungen und die

Planungsschritte sinnvoll aufeinander

abzustimmen.

Ort: Kuhlhoff Bippen,

Berger Straße 8, 49626 Bippen

26.11.2016, 15:00 Uhr

Geflügelschießen

des SV Hengelage-Brokstreek

Ort: Schützenhalle Hengelage,

49610 Quakenbrück

26.11.2016, 15:00 Uhr

Weihnachtsmarkt

an der Schützenhalle

Veer Burskupper Schützenbund e. V.

26.11.2016, 15:00 Uhr

Adventskaffee

AWO Menslage e.V.

Ort: Gaststätte König-Haferkamp,

Hauptstr., 49637 Menslage

26.11.2016, 18:30 Uhr

Musikal. Adventsandacht

mit koreanischem Kirchenchor

Veranstalter: Kirchengemeinde St.

Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: Quakenbrück, 49610 Quakenbrück

26.11.2016, 19:30 Uhr

Artland Dragons - MTV Herzöge

Wolfenbüttel

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

27.11.2016, 10:00 Uhr

Nortruper Weihnachtsmarkt des

Reitervereins Nortrup

Veranstalter: Reit- und Fahrverein

Nortrup, Feildorfer Str. 64,

49593 Bersenbrück

Ort: Reithalle Nortrup,

Hardelager Straße 1a, 49638 Nortrup

27.11.2016, 10:00 Uhr

Badberger Weihnachtsmarkt

Ort: Badbergen, 49635 Badbergen

27.11.2016, 14:00 Uhr

Festgottesdienst

50 Jahre St. Petruskirche

Ort: St. Petruskirche, Artlandstr. 14,

49610 Quakenbrück

80 | mq Ausgabe Herbst 2016


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27.11.2016, 15:00 Uhr

Advents- und Tannenbaumschießen

Ort: Schützenhalle Neustadt,

Danziger Straße, 49610 Quakenbrück

27.11.2016, 20:00 Uhr

Honig im Kopf

- Kulturring Quakenbrück

Tragikomödie von Florian Battermann,

basierend auf dem Film und Drehbuch von

Til Schweiger und Hilly Martinek

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

12 DEZemBER

01.12.2016, 18:00 Uhr

Steuern, Gemeinnützigkeit und

Spenden im Verein (Fortbildung)

Ort: Kulturzentrum Renslage,

Renslager Straße 1, 49637 Menslage

02.12.2016

Weihnachtsfeier

des DRK Ortsverein Menslage

03.12.2016

Nikolausreiten des Reit- und Fahrverein

Menslage e.V.

Ort: Reithalle Menslage, Berger Str. 3,

49637 Menslage

Damen | Kinder | Herren | Wäsche

Sport- und Jagdbekleidung | Berufsbekleidung

Veranstaltungen im Artland

03.12.2016 - 04.12.2016,

Weihnachtsmarkt Quakenbrück

Ort: Marktplatz Quakenbrück, Markt 1,

49610 Quakenbrück

03.12.2016 - 04.12.2016,

Weihnachtsmarkt im Stadtmuseum

Veranstalter: Stadtmuseum Quakenbrück,

Markt 7, 49610 Quakenbrück

Ort: Stadtmuseum Quakenbrück,

Markt 7, 49610 Quakenbrück

04.12.2016, 10:00 Uhr

Gottesdienst mit Eröffnung der

St.-Sylvester-Kirche

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

04.12.2016, 20:00 Uhr

Adventsschießen des Schützenverein

Hahnenmoor-Börstel e. V.

Ort: Schützenhalle Hahnenmoor,

Hahnenmoostrasse 28a, 49637 Menslage

05.12.2016 - 06.12.2016, 16:00 Uhr

Ayurvedisch Kochen

Bereits zum zweiten Mal führt Ayurvedatherapeutin

Sabine Geisler in einem

Wochenendkurs in die Grundlagen des

ayurvedischen Kochens ein.

Ort: Christliches Krankenhaus, Danziger

Straße 2, 49610 Quakenbrück

05.12.2016

Frohe Weihnachten, kleiner Eisbär -

Kulturring Quakenbrück (Kinderstück)

Nach Hans de Beer - Ensemble des Wittener

Kinder- und Jugendtheater e.V.

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

06.12.2016, 19:30 Uhr

Theater-Abo-Bus 2016/2017

Auch in der neuen Saison 2016/17 bietet

das Theater Osnabrück einen besonderen

Service: einen Theatershuttle.

08.12.2016, 15:00 Uhr

Adventsfeier des Landfrauenvereins

Menslage/Nortrup

Ort: Gaststätte König-Haferkamp,

Hauptstr., 49637 Menslage

08.12.2016, 17:00 Uhr

Archivarbeiten und Vorstellung Heft

30 in der Heimatstube Menslage

Veranstalter: Heimatverein Menslage

e.V., Spiekstr. 17, 49637 Menslage

Ort: Heimatstube Menslage, Kirchwinkel

12, 49637 Menslage

09.12.2016, 19:00 Uhr

3 Haselnüsse für Aschenbrödel -

Kulturring Quakenbrück

Ein Musical für die ganze Familie. Mit

liebevoll und detailreich gestaltetem

Bühnenbild, wunderschönen Kostümen

und einer mitreißenden Truppe

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

11.12.2016, 10:00 Uhr

Familiengottesdienst der Ev.-luth.

Kirchengemeinde Menslage

Ort: St. Marienkirche Menslage

11.12.2016, 15:00 Uhr

Nikolausturnen des QTSV

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

11.12.2016, 15:00 Uhr

Nikolausturnen in Badbergen

Beim traditionellen Nikolausturnen zeigen

die Hallensportler im TuS Badbergen ihr

Können.

Ort: Sporthalle Badbergen, Jahnstraße,

49635 Badbergen

11.12.2016

Weihnachtsmarkt in Menslage

Veranstalter: Werbegemeinschaft

Menslage, Alter Mühlenweg 3,

49637 Menslage

13.12.2016

Blutspende (DRK Ortsverein Menslage)

Ort: Grundschule Menslage, Hauptstraße

31, 49637 Menslage

16.12.2016, 20:00 Uhr

Matthias Brodowy: „Gesellschaft mit

beschränkter Haftung“

Nachdem der Mensch über Jahrmillionen

den aufrechten Gang erlernte, hat er in

wenigen Jahren den Rückschritt vollzogen.

Ort: Theaterwerkstatt e.V.,

Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück

17.12.2016, 19:30 Uhr

Artland Dragons - Rostock Seavolves

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

17.12.2016

Weihnachtsschule im Vereins- und

Kulturzentrum Renslage

Ort: Vereins- und Kulturzentrum Renslage,

Renslager Str. 1 a, 49637 Menslage

18.12.2016, 18:00 Uhr

Johann Sebastian Bach „Weihnachtsoratorium“

1-3 mit dem Philharmonischen

Chor Quakenbrück

Die ersten drei Teile des sechs Teile umfassenden

Weihnachtsoratoriums von J. S.

Bach wurden an den drei Weihnachtsfeiertagen

1734 in Leipzig uraufgeführt.

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

18.12.2016, 19:00 Uhr

Weihnachtskonzert in der Marienkirche

Menslage

Veranstalter: Kirchenchor Menslage

Ort: St. Marienkirche Menslage

31.12.2016, 18:00 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

Ausgabe Herbst 2016 mq | 81


Das Artland-Magazin.

IMPRESSUM

Herausgeber

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

Hindenburgstraße 48 | 49610 Quakenbrück

Gesamtherstellung

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

Redaktion

Hans-Wilhelm Oelkers (V.i.S.d.P.),

Ruth Keck, Alexandra Lüders,

Marie Katzer, Florian Risch, Detlef Bülow,

Heiko Bockstiegel, Andreas Brinker,

Bernd Middendorf, Alexander Eidner sowie

Vereine, Firmen, Personen, Gruppen und

Institutionen, die uns freundlicherweise

Texte und Fotos zur Verfügung stellen.

Verantwortlich für den Inhalt der redaktionellen

Texte sind die jeweiligen Vereine,

Firmen, Personen, Gruppen und Institutionen.

Anzeigen- u. RedaktionsAdresse

Oelkers, Druckhaus im Artland

Hindenburgstraße 48

49610 Quakenbrück

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fax 0 54 31 - 94 10 50

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