Motocross Enduro Ausgabe 12/2016

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Richtig ... 12! Warum? Nun, wenn ihre diese Zeilen lest, haltet ihr bereits die Ausgabe Nummer 12 in der Hand. Damit liegt ein Jahr voller Racing, Biketests und allerhand verrückter Erlebnisse hinter uns. Blicken wir zurück, gab es zu Jahresbeginn beispielsweise die riesige Diskussion um den Fortbestand der Deutschen Enduromeisterschaft. Mit den geplanten Änderungen seitens des DMSB...

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EDITORIAL

Aller guten Dinge sind?

Richtig ... 12! Warum? Nun, wenn ihre diese Zeilen

lest, haltet ihr bereits die Ausgabe Nummer 12 in

der Hand. Damit liegt ein Jahr voller Racing, Biketests

und allerhand verrückter Erlebnisse hinter

uns. Blicken wir zurück, gab es zu Jahresbeginn beispielsweise

die riesige Diskussion um den Fortbestand

der Deutschen Enduromeisterschaft. Mit den

geplanten Änderungen seitens des DMSB, fortan

nur noch einen Deutschen Meistertitel in der DEM

zu vergeben, folgte der Aufschrei im Fahrerlager.

Selbst die Vereine und Ausrichter der Meisterschaft

stellten sich gegen diesen Beschluss. Gegründet

wurde eine „Interessengruppe Enduro“, diese wiederum

verfasste eine Petition an den DMSB. Inhaltlich

wurden die Neustrukturierung der Enduro-

Meisterschaftsklassen sowie der anhängenden

Pokal- und Cup-Klassen und der geplante Wegfall

der C-Lizenz angeprangert. Der DMSB war sich wie

so oft keiner Schuld bewusst, wollte die Rennserie

mit diesem Beschluss verständlicher und damit zuschauerfreundlicher

machen. Nun, was ist passiert?

Eine merkliche Änderung hat es nicht gegeben. Die

Meisterschaft fand statt und kürte am Jahresende

ihre Meister, sowohl in den einzelnen Wertungsklassen

als auch den (neuen) internationalen Deutschen

Enduromeister. Während die Klassensieger

bereits vorzeitig feststanden, konnte Letzterer erst

beim Enduroklassiker Rund um Zschopau ermittelt

werden. Das Saisonfinale sollte heuer eine extrem

spannende und zugleich höchst anspruchsvolle Geländefahrt

sein. Regen und kühle Temperaturen

zehrten an den Kräften, sodass Rund um Zschopau

2016 eine ziemliche Schinderei für Mensch und Maschine

war.

Gleich eine Woche später folgte ein weiteres Highlight

im Erzgebirge – das GetzenRodeo! Ein Extrem-

Enduro-Event, das seinesgleichen sucht. Alle zwei

Jahre pilgern tausende Zuschauer in das kleine

Waldgebiet bei Grießbach, um die Weltelite der Extrem-Enduro-Piloten

zu bewundern. Die Organisatoren

haben es auch in diesem Jahr wieder einmal

geschafft, eine überaus komplizierte und aufsehenerregende

Strecke zu bauen. Graham Jarvis, Jonny

Walker und Co. mussten zwei Läufe bestreiten. Der

erste Lauf ist das „GetzenRace“, ein zweistündiges

Rennen mit 50 Teilnehmern. Im Anschluss der zweite

Lauf, genannt – „GetzenChamp“, ein über fünf

Runden dauernder Finallauf, an dem die zwölf

schnellsten Fahrer des „GetzenRace“ um die Krone

kämpften.

Um die Krone kämpften auch die Supercross-Piloten

am 22. Oktober in niederländischen Arnhem.

Neben Motocrossweltmeister Tim Gajser waren

auch Romain Febvre und Malcolm Stewart am Start.

Das Spektakel vor 25.000 Fans leitete die beginnende

Indoorsaison ein und war ein erster Fingerzeig

auf die bevorstehende deutsche Supercrosssaison.

Neben Arnhem war auch die VELTINS-Arena Schauplatz

eines „neuen“ Rennkonzeptes aus der Feder

von WM-Promoter Youthstream. Das Konzept eines

Hersteller-Cups war jedoch nicht komplett neu, wurde

im Vorfeld allerdings ordentlich gepusht. Am

Start waren zwar nicht alle der versprochenen Superstars

– einige mussten verletzungsbedingt ab-

sagen – dennoch konnte sich das Fahrerfeld sehen

lassen. Mit Ryan Dungey, Marvin Musquin und Jeffrey

Herlings stellte KTM klar die beste Mannschaft

und das sollte sich auch in der Ergebnistabelle widerspiegeln.

Trotz eines für Deutschland recht ordentlichen

Fahreraufgebotes, wollte in der riesigen

Arena, die für immerhin 60.000 Zuschauer Platz

bietet, keine Stimmung aufkommen.

Wenn wir schon bei Werksfahrern und Werksteams

sind, kommen wir an dieser Stelle auf unseren zweiten

Teil des Husqvarna-Factory-Bike-Tests zu sprechen.

In dieser Ausgabe erwarten euch die Bikes

von Mathias Bellino, Daniel McCanney und Pascal

Rauchenecker. Die Husqvarna-Piloten fahren allesamt

erfolgreich in der Enduro-Weltmeisterschaft

und haben unserem Cheftester Marko Barthel einen

tiefen Einblick in die Technik ihrer Arbeitsgeräte gewährt.

Wenige Seiten weiter gibt’s den vollen Testbericht

wie gewohnt in Wort und Bild.

Ebenfalls zu Gast in unserer Testgarage war die

Husqvarna TC 250. Der rassige Zweitakter wartet im

Modelljahr 2017 mit einem neuen Motor auf. Neben

diesem sind auch noch zahlreiche weitere Bauteile

gegenüber dem Vorgängermodell verändert worden.

Welche dies im Detail sind und wie sich die

neue TC 250 auf der Teststrecke schlug, lest ihr am

besten selbst nach.

In diesem Sinne wünscht euch das Redaktionsteam

viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe.

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MCE

Dezember '16


Mario Roman bei seinem ersten GetzenRodeo-Auftritt. Der Spanier beeindruckte

mit seinem präzisen Fahrstil und fuhr prompt aufs Podium


INHALT

Dezember 2016

TEST

16 Husqvarna TC 250

24 Husqvarna Enduro Factory Bikes

SUPERCROSS

34 Rider’s Cup Gelsenkirchen

38 EM: Arnhem/NL

46 Verbände

MESSE

44 Intermot 2016

CROSS COUNTRY

48 XCC Ried/A

ENDURO

52 WM: Six Days Navarra/E

58 DM: Zschopau

64 Kolumne Maria Franke

66 GetzenRodeo

RUBRIKEN

3 Editorial

4 Snap-Shot

8 Facts

14 Produkte

42 Poster: GetzenRodeo

50 Rockstar Kiedrowski Racing Team

72 Bike and Parts

76 Notizen + Termine

78 Vorschau Dortmund/Events

80 Standings

82 Vorschau Januar 2017/ Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO

könnt ihr als Abonnent uneingeschränkt nutzen,

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Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

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Supercoss-Spezialist Thomas Ramette (1) vor Matteo

Bonini (36). Insbesondere Ramette lieferte eine hervorragende

Performance gegen die Superstars ab

SEITE 38

Supercross

EM: Arnhem/NL


FACTS

Die Finalisten beim Red Bull

Straight Rhythm in Pomona/

Kalifornien/USA (v.l.):

Josh Hansen, Marvin Musquin

und Ryan Dungey

Red Bull Straight Rhythm 2016

Musquin gewinnt Spektakel

Das Red Bull Straight Rhythm gehört so ziemlich zu den absolut irrsten Racing-

Events der Neuzeit. Dieses Spektakel fand in diesem Jahr bereits zum dritten

Mal statt und erfreute sich erneut größter Beliebtheit, vor allem unter den Supercrossfans.

Gehandelt wird dieses Rennen in den USA bereits als die Evolution

herkömmlicher Supercrossrennen. Der Modus ist einfach: Die knapp

800 Meter lange Strecke beinhaltet keinerlei Kurve und besteht aus verschiedensten

Sprungkombinationen – insgesamt 74 Sprünge, der längste betrug

24 Meter! Es gilt, sich im K.o.-System gegen seinen direkten Konkurrenten

durchzusetzen. Letztendlich gewinnt der schnellste aller Piloten.

Am Start war so ziemlich alles, was Rang und Namen hat, und natürlich gab es

auch einige zusätzliche Spezialisten, die sich ans Gatter trauten. So gehörte

Youtube-Star „Ronnie Mac“ zu den Akteuren, die sich über die eigens präparierte

Buckelpiste wagten. Für Aufsehen sorgte auch der Auftritt von Josh Hill auf einem

E-Bike. Ihm gelang es sogar, einen seiner Kontrahenten auf einem herkömmlichen

Supercross-Bike zu schlagen. Durchsetzen konnte sich am Ende

aber KTM-Werkspilot Marvin Musquin in der Open-Klasse. Der Franzose hatte

bereits 2014 die Lites-Klasse gewonnen und konnte nun im dritten Jahr Ryan

Dungey und Josh Hansen auf die Plätze 2 und 3 verweisen.

• Text: Marco Burkert; Foto: Red Bull Content Pool

Am 20./21. Mai 2017

Motocross-WM in Teutschenthal

Der Motorsportclub Teutschenthal e.V. im ADAC richtet am 20. und 21. Mai den

„Grand Prix of Germany“ zur FIM Motocross-Weltmeisterschaft 2017 aus. WM-

Promotor Youthstream hat den offiziellen Rennkalender für 2017 veröffentlicht.

Demnach wird der „Talkessel“ nicht nur Schauplatz für die beiden Hauptklassen

der WM sein, die MXGP (bis 450-ccm-Motorisierung) und MX2 (bis 250 ccm),

sondern auch für die Klassen EMX 150 und EMX 300 zur Motocross-Europameisterschaft.

Die Frauen-Weltmeisterschaft WMX gehört nach vielen Jahren 2017

nicht zum WM-Rennprogramm in Teutschenthal. Joachim Jahnke, Vorsitzender

des MSC Teutschenthal: „Wir freuen uns, dass wir auch im kommenden Jahr wieder

Gastgeber für die internationale Motocross-Elite sind und wir werden alles

tun, um den WM-Lauf erfolgreich zu gestalten. Die Vorbereitungen haben im

Club bereits begonnen.“ Der Kartenvorkauf startet in Kürze. Hintergrund: Die

Motocross-WM 2017 geht über 20 Rennen. Start ist am 25. Februar in Qatar, das

Finale am 24. September in Frankreich. Siebzehn verschiedene Staaten auf vier

Kontinenten werden auf dem Reiseplan der Motocrosser im kommenden Jahr

stehen. Die indonesische Rennstrecke Pangkal Pinang erlebt zum ersten Mal einen

Motocross-Grand-Prix. Rückkehrer in den WM-Kalender sind unter anderem

Uddevalla in Schweden und Agueda in Portugal. Nach einigen Jahren Pause geht

es zudem wieder nach Russland, nach Orlyonok nahe dem Schwarzen Meer. Die

Mannschaftsweltmeisterschaft „Motocross of Nations“, die unmittelbar auf das

Finale der Solo-WM folgt, ist nach der überraschenden Absage von Glen Helen

(USA) am 24. September im britischen Matterley Basin.

• Text: Karola Waterstraat; Foto: Kai-Uwe Sickert

TERMINE 2017

MXGP/MX2-WM: 25.2. Losail/Qatar; 5.3. Pangkal Pinang/IND; 19.3. Neuquen/

ARG; 2.4. Leon/MEX; 16.4. Maggiora/I; 23.4. Valkenswaard/NL; 7.5. Kegums/

LV; 21.5. Teutschenthal/D; 28.5. Ernée/F; 11.6. Orlyonok/RUS; 25.6. Pietramurata/I;

2.7. Agueda/P; 9.7. Baldasserona/RSM; 23.7. Loket/CZ; 6.8. Lommel/B;

13.8. Frauenfeld/CH; 20.8. Uddevalla/S; 3.9. Charlotte/USA; 10.9. Assen/NL;

17.9. Villars-sous-Ecot/F.

Motocross of Nations: 1.10. Matterley Basin/GB.

Women’s-WM: 5.3. Pangkal Pinang/IND; 16.4. Maggiora/I; 28.5. Ernée/F; 23.7.

Loket/CZ; 13.8. Frauenfeld/CH; 10.9. Assen/NL.

Junior-WM: 30.7. Lange Motokeskus/EST.

Veteran MX World Cup: 10.9. Assen/NL.

EMX-Termine 2017

16.4. Maggiora/I (EMX125 + 250); 23.4. Valkenswaard/NL (EMX125 + 250); 7.5.

Kegums/LV (EMX125 + 250); 21.5. Teutschenthal/D (EMX150 + 300); 28.5. Ernée/F

(EMX125 + 250); 11.6. Orlyonok/RUS (EMX125 + 250); 25.6. Piatramurata/I

(EMX250 + 300); 2.7. Agueda/P (EMX125 + 250); 9.7. Baldasserona/RSM

(EMX150 + 300); 23.7. Loket/CZ (EMX65 + 85); 6.8. Lommel/B (EMX125 + 150 +

300); 13.8. Frauenfeld/CH (EMX250 + 300); 20.8. Uddevalla/S (EMX125 + 150);

10.9. Assen/NL (EMX 150); 24.9. Villars-sous-Ecot/F (EMX250 + 300).

Neben den WM-Piloten (hier Max Nagl)

werden in Teutschenthal 2017 auch die

EM-Cracks am Start sein

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MCE

Dezember '16


ADAC-MX-Masters-Termine 2017

stehen fest

Rund sechs Wochen nach dem ADAC-MX-Masters-Finale in Holzgerlingen steht

der Rennkalender für 2017 fest und auch dieser lässt wieder auf jede Menge Action

und Adrenalin hoffen. Genau wie in diesem Jahr finden auch in der kommenden

Saison wieder sieben ADAC-MX-Masters-Veranstaltungen statt, die über

den Zeitraum von April bis September verteilt sind und alle in Deutschland ausgetragen

werden. Zum Auftakt am 8. und 9. April gibt sich die internationale Motocross-Elite

traditionell im brandenburgischen Dahme-Spreewald-Kreis beim

MSC Fürstlich Drehna e.V. in der Niederlausitz die Ehre. Auf der 1650 Meter langen

Tiefsandstrecke „Rund um den Mühlberg“ werden die Piloten auf eine erste

Bewährungsprobe gestellt. 2016 war es der Däne Thomas Kjer Olsen, der gleich

zu Saisonbeginn als Tagessieger von sich reden machte. Am 29. und 30. April

treffen sich die Athleten im sächsischen Jauer wieder, um auf der 1700 Meter

langen Lehmboden-Strecke „Am Hahneberg“ rund 50 Kilometer nordöstlich von

Dresden ihr Können unter Beweis zu stellen. Die dritte Veranstaltung im neuen

Rennkalender ist auf den 13. und 14. Mai terminiert. An diesem Wochenende

richtet der MSC Mölln e.V. erstmalig ein ADAC-MX-Masters-Event aus, nachdem

der Verein als ADAC-MX-Academy-Standort und Veranstalter des weltweit einzigartigen

ADAC-MX-Gehörlosentrainings für Kinder und Jugendliche für viel

Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Der schleswig-holsteinische Club hatte in diesem

Jahr zahlreiche Umbauten und Vorbereitungen unternommen, um die 1600

Meter lange Sandstrecke für das ADAC MX Masters perfekt zu präparieren.

Nach einer anschließenden vierwöchigen Pause ist das ADAC MX Masters am

17. und 18. Juni beim MSC Drabenderhöhe-Bielstein e.V. zu Gast. Der nordrheinwestfälische

Traditionsverein, der 1952 gegründet wurde und seither 26 WM-

Läufe ausgerichtet hat, überzeugt auf seiner 1830 Meter langen Hartbodenstrecke

durch steile Auf- und Abfahrten. Vor allem die unmittelbare steile Auffahrt

nach dem Start gilt als besondere Herausforderung für viele Motocrosser des

ADAC MX Masters und des ADAC MX Youngster Cup. Der ADAC MX Junior Cup pau-

siert an diesem Wochenende. Gut einen Monat später sind die „jungen Wilden“

jedoch wieder mit am Start, wenn die Athleten am 15. und 16. Juli ans Gatter der

1850 Meter langen Sandstrecke des MC Tensfeld e.V. rollen. Der Rundkurs nahe

Plön in Schleswig-Holstein gilt als einer der anspruchsvollsten im Rennkalender,

der größte „MX-Sandkasten Deutschlands“ stellt viele Fahrer vor eine

schwierige Aufgabe. Dafür können sich die Liebhaber des Hartbodens dann auf

die letzten beiden ADAC-MX-Masters-Termine in 2017 freuen, die beide auf griffiger

Bodenbeschaffenheit in Baden-Württemberg stattfinden werden. Am

26. und 27. August verwandelt sich das Gelände des MSC Gaildorf e.V. in eine

große Event-Fläche für die Zuschauer, die, wie bei allen ADAC-MX-Masters-Veranstaltungen,

freien Zugang zum Fahrerlager haben und sich mit den Profis,

Hobby- und Privatfahrern sowie den Teamchefs und Mechanikern austauschen

können. Der schwäbische Verein, dessen 1650 Meter lange Strecke „Auf der

Wacht“ zu den Favoriten vieler Sportler zählt, gehört seit 2008 zu den regelmäßigen

Ausrichtern der beliebtesten Motocross-Rennserie Europas und wurde in

der Vergangenheit bereits mehrfach als „Bester Veranstalter“ oder für seine

„Beste Strecke“ geehrt. Das Finale wird am 23. und 24. September ausgetragen

und findet, genau wie in 2016, auch wieder in Holzgerlingen statt, wo in diesem

Jahr Überflieger Dennis Ullrich triumphierte und seinen dritten Titel holte. Die

Kraftfahrervereinigung Kalteneck e.V. hatte 2015 ein Jahr ausgesetzt, um die

1800 Meter lange Lehmbodenstrecke zu überarbeiten und das Fahrerlager zu

optimieren. Seit 2016 starten die Piloten auf dem „Schützenbühlring“ in eine

andere Richtung, sodass die Besucher den adrenalingeladenen Start voll einsehen

können. 2017 ist es übrigens der MSC Eiserne Hand e.V. in Aichwald, der für

eine Umgestaltung des Rundkurses „In den Horben“ eine kreative Pause einlegt.

Ab dem 1. Dezember 2016 startet die Einschreibung für die 13. Saison der Rennserie.

Fahrer haben online unter www.adac-mx-masters/online-nennung die

Möglichkeit, sich ihrem Alter und Hubraum entsprechend für eine der jeweiligen

drei Klassen des ADAC MX Masters anzumelden. Jugendliche von 10 bis 15 Jahren

auf 85-ccm-Zweitakt-Motorrädern nehmen am ADAC MX Junior Cup teil, der

ADAC MX Youngster Cup ist für Fahrer zwischen 14 und 21 Jahren auf 125-ccmund

250-ccm-Bikes. Beim ADAC MX Masters können Profis ab 15 Jahren ab

250 ccm Hubraum mitmachen. Selbstverständlich haben auch Privatfahrer die

Möglichkeit, sich für die Rennserie einzuschreiben. Für sie gibt es eine eigene

Wertung. • Text u. Foto: ADAC

ADAC MX Masters Kalender 2017: 8./9.4. Fürstlich Drehna; 29./30.4. Jauer;

13./14.5. Mölln; 17./18.6. Bielstein (ohne ADAC MX Junior Cup); 15./16.7. Tensfeld;

26./27.8. Gaildorf; 23./24.9. Holzgerlingen.

Motocross of European Nations 2017

in Polen

Promoter Youthstream gab bekannt, dass sowohl die Motocross of European

Nations und die Women’s Motocross of European Nations im kommenden Jahr in

Polen stattfinden werden. Genauer gesagt in Gdansk vom 1. bis 3. September,

wo dieses Format bereits im Jahr 2005 stattfand. Youthstream CEO Daniele Rizzi:

„Wir freuen uns, dieses interessante Rennformat 2017 in Polen präsentieren zu

dürfen und hoffen auf die zahlreiche Unterstützung der polnischen Fans. Ich

möchte mich bei der FIM, der polnischen Föderation und der Stadt Gdansk, die

dieses Event möglich machen, bedanken. • Text: Marco Burkert; Foto: KTM

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FACTS

nierte perfekt und alles lief nach Plan“, so Reichinger. Mit drei Siegen auf dem

Konto ging es für KTM-Pilot Markus Geier beim Finale nur noch darum, Punkte

zu machen. Diese Pflicht hat der 22-Jährige aus Schalchen absolviert und sich

seinen ersten Enduro-Masters-Titel gesichert. „Ich bin am Samstag ein vierstündiges

Motocrossrennen gefahren. Deshalb war ich froh, das Masters kontrolliert

angehen zu können“, meinte Geier. In der Klasse Profi Team machten

Michael (Husqvarna) und Walter (KTM) Feichtinger-Mühlbauer mit dem Sieg in

Schrems alles klar und holten sich den Masters-Gesamtsieg 2016 in der Klasse

Profi Team. • Text: Harald Wetzelsberger; Foto: Niki Peer

Masters-Titel für

Markus Geier

Sieger Lars Enöckl

feiert seinen Triumph

beim Mountain Race während

des Red Bull Sea to Sky im

türkischen Kemer

in der Provinz Antalya

Lars Enöckl siegt

bei Red Bull Sea to Sky

Die diesjährige Ausgabe des beliebten Hard-Enduro-Rennens in Kemer (Türkei)

fand nur wenig Zustimmung aus Sicht der Werksfahrer. Der Grund – die zahlreichen

Unruhen und die derzeitige politische Situation gingen nicht ganz spurlos

an den Werksteams vorbei. So entschied sich sowohl das Husqvarna- als auch

das KTM-Werksteam gegen einen Start bei diesem Event. Einzig Privatiers wie

Lars Enöckl, Manuel und Andi Lettenbichler, Wade Young, Blake Gutzeit oder Billy

Bolt reisten an. Für zahlreiche Fans war dies der bisherige Tiefpunkt bei Sea to

Sky, hatte sich dieses Event doch in den letzten Jahren zu einem echten Highlight

der Szene entwickelt. Der Austragungsmodus blieb ungeachtet der Starterzahlen

gleich und so fand erst das Beach Race, dann das Forest Race und

schließlich das Mountain Race statt. Dabei konnte sich der Österreicher Lars

Enöckl gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Die Youngster Billy Bolt und Wade

Young, aber auch Blake Gutzeit, mussten das Rennen vorzeitig beenden. Besser

kam hingegen Haudegen Andi Lettenbichler durch das Rennen, er konnte

sich den 2. Gesamtrang noch vor Scott Bouverie sichern. Manuel Lettenbichler

musste sich auf dem Gipfel des Tahtali mit dem undankbaren 4. Platz zufriedengeben.

Alles in allem litt die Veranstaltung unter dem Fehlen internationaler

Spitzenstars wie Graham Jarvis oder Alfredo Gomez.

• Text: Marco Burkert; Foto: Red Bull Content Pool

Reichinger gewinnt Granitbeißer –

Geier den Masters-Titel

Hart, härter, Granitbeißer – das letzte Enduro-Masters-Saisonrennen im Granitwerk

Kammerer in Schrems brachte die erwartete Schinderei und einen versöhnlichen

Ausgang für Florian Reichinger (Husqvarna). Der 22-jährige Munderfinger,

der heuer Verletzungen und Stürze wegstecken musste, siegte in der

Klasse Profi Einzel mit zwei Runden Vorsprung. KTM-Pilot Markus Geier absolvierte

seine Pflicht und holte sich den Masters-Titel. In der Klasse Profi Team

gewannen die Speed-Zwillinge Michael (Husqvarna) und Walter (KTM) Feichtinger-Mühlbauer

Rennen und Masters-Titel. Eigentlich wollte er ja in der Team-

Klasse starten. „Auf die Schnelle habe ich aber keinen passenden Teampartner

mehr gefunden. Darum habe ich mir gedacht, fahre ich halt Solo. Eine Rechnung

hatte ich ja ohnehin noch offen“, meinte Florian Reichinger nach dem

Rennen. Der junge Oberösterreicher spielt damit auf den Kreuzbandriss an,

den er sich unmittelbar vor Saisonbeginn zugezogen hatte, und einen schweren

Sturz beim Masters in Reisersberg, der ihm einen Krankenhausaufenthalt

bescherte.

Im Granitwerk Kammerer in Schrems zeigte der Husqvarna-Pilot seine Klasse.

„Ich habe die ersten zweieinhalb Stunden richtig auf Druck fahren und einen

schönen Vorsprung herausarbeiten können. Nach dem Tankstopp bei drei

Stunden Fahrzeit habe ich das Tempo etwas reduziert. Die Husqvarna funktio-

SuperEnduro-WM Riesa:

Ein Hauch SuperEnduro

bei „Rund um Zschopau“

Als Ende Oktober mit dem Geländefahrt-Klassiker „Rund um Zschopau“ das Finale

der Deutschen Enduro-Meisterschaft 2016 ausgetragen wurde, war natürlich

auch das demnächst bevorstehende Indoor-Highlight, der am 7. Januar 2017

in der SACHSENarena Riesa stattfindende Lauf zur SuperEnduro-Weltmeisterschaft,

ein Gesprächsthema. Natürlich freuen sich viele Endurofans schon jetzt

auf das die Winterpause verkürzende Event der Extraklasse. Einen kleinen Vorgeschmack

gab es insofern, dass sich unter den Teilnehmern am Enduro-DM-Finallauf

zwei Fahrer befanden, die auch die komplette SuperEnduro-WM bestreiten

werden. Während der 20-jährige Tim Apolle aus Sachsen-Anhalt nach

seinem Titelgewinn im Deutschen Enduro-Junioren-Pokal 2013 seit 2014 eine

feste Größe in der DM ist, war der ein Jahr ältere Südafrikaner Blake Gutzeit

dank der Unterstützung des Frohburger Yamaha-Händlers Nicky Neubert zum

ersten Mal in Zschopau am Start. Dennoch behielt der Hard-Enduro- und Super

Enduro-Spezialist von der Südhalbkugel unserer Erde knapp die Oberhand.

Während Blake Gutzeit als Gesamtzehnter sowie Fünfter der Klasse E2 ins Ziel

kam, landete Tim Apolle als E1-Dritter auf dem ebenso tollen 11. Gesamtrang.

„Das war ein hartes Stück Arbeit und nicht so weit weg von einem Hard Enduro.

Vor allem die Schlammpassagen haben mir Mühe gemacht, aber es war auf jeden

Fall ein gutes Training“, meinte Blake Gutzeit anschließend. Und weiter:

„Am kommenden Wochenende gehe ich auch beim GetzenRodeo an den Start.

Danach liegt mein Fokus auf der „Roof of Africa“ und nur eine Woche später geht

es dann mit dem SuperEnduro in Polen weiter. Darauf freue ich mich schon,

denn ich bin im vorigen Jahr Vierter bei den Junioren geworden und habe viel Erfahrung

sammeln können. Ob ich in diesem Jahr um den Titel mitfahren kann,

werden wir sehen. Auf Riesa freue ich mich besonders, denn ich habe inzwischen

viele Freunde und Fans in Deutschland. Im letzten Jahr hatte ich dort ein

paar großartige Momente, aber auch ein paar Fehler gemacht. So ist es aber nun

einmal beim SuperEnduro.“

Am Ende einer harten Outdoor- und kurz vor Beginn der nicht minder strapaziösen

Indoor-Saison schwang auch in der Stimme von Tim Apolle eine gewisse Vorfreude

mit. Er sagte: „Ich bin heute nicht nur Dritter in der E1 geworden, sondern

10

MCE

Dezember '16


Tim Apolle

Blake Gutzeit

habe mich auch in der Meisterschaft auf Platz 3 vorkämpfen können. Damit bin

ich echt zufrieden. Ich bin in diesem Jahr SuperEnduro, dann Enduro-DM, Cross

Country und ein paar Extrem-Enduros gefahren. Das war echt viel und eigentlich

sogar ein bisschen zu viel. Mir macht es aber halt riesigen Spaß zu fahren und

Rennen sind das beste Training. Im nächsten Jahr möchte ich, wenn alles mit der

Finanzierung und so passt, die Enduro-WM bestreiten. Jetzt freue ich mich aber

erst einmal auf die SuperEnduro-Saison, denn das ist etwas ganz Besonderes.

Während man bei allem, was man draußen macht, immer einiges von einer Disziplin

zur anderen mitnehmen kann, ist SuperEnduro etwas ganz Spezielles. Die

Strecken sind viel kürzer und viel intensiver. Der Puls ist in den drei Rennen je

acht Minuten ständig über 180, da muss ich mein Training jetzt komplett umstellen.

Dank der Unterstützung unserer Agrargenossenschaft habe ich mir eine

Trainingsstrecke mit Holzstämmen, Geröll, Traktorreifen und so weiter gebaut

und hoffe, dass es in nächster Zeit nicht so viel regnet. Beim SuperEnduro kann

es ja in den Hallen nicht regnen, das ist auch sehr angenehm. Ich war in der vorigen

Saison bei den Junioren Dritter und möchte auch in diesem Winter aufs Podest.

Vielleicht kann ich ja auch um den Titel mitfahren, aber dazu will ich erst

einmal den Saisonauftakt abwarten und sehen, wie stark die Konkurrenz ist.“

Da die in Riesa veranstaltende Auerswald Eventmanufaktur auch bei „Rund um

Zschopau“ wieder den wichtigen Part als Festzeltbetreiber und Partymacher

übernommen hatte, pflegte man natürlich bei dieser Gelegenheit die Kontakte

zu den Aktiven. „Das ist uns sehr wichtig, denn die Fahrer sind es, die auf der

Strecke die Action liefern und damit für eine unvergleichliche Stimmung sorgen“,

erklärte Daniel Auerswald stellvertretend, der zusammen mit seinem Bruder

Tobias hinter dem Event der Extraklasse steckt.

Informationen und Tickets für die dritte Ausgabe der SuperEnduro-WM am

7. Januar 2017 in der SACHSENarena Riesa gibt es über die Internetseite www.

superenduro-germany.de, in der Riesa-Information (Hauptstraße 61, 01589 Riesa),

unter der Ticket-Hotline 0351 30708000 sowie bei den Motorradhändlern

KTM Sturm in Zschopau sowie Neubert Racing Shop in Frohburg. Als Sonderaktion

gibt es beim Kauf von zehn Tickets eine elfte Karte gratis dazu (nur über Hotline

buchbar). • Text: Thorsten Horn; Fotos: Marco Burkert

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FACTS

Sherco gibt Preise für 2017er

Six-Days-Modelle bekannt

Wie immer ist diese Modellserie limitiert und mit zahlreichen Sonderzubehörteilen

versehen. Interessant wird es hier vor allem beim genauen Preisvergleich,

denn die Six-Days-Modelle liegen lediglich 70 Euro über dem Kaufpreis

des normalen Serienbikes. Sparfüchse dürften also recht schnell erkennen,

dass der Wert aller verbauten Extras weit mehr als 70 Euro beträgt! Angelehnt

an die diesjährige Six Days in Spanien kommt das Dekor in entsprechenden

Farben zum Einsatz. Zudem sind die Plastiks komplett in Weiß gehalten, der

Sitzbankbezug bietet mehr Grip und der Endschalldämpfer ist aus Aluminium

verziert mit einer Karbon-Endkappe. Dazu kommt noch ein schwarzes Kettenrad.

Folgend die Preisgestaltung:

Zweitakt-Sportenduros: SE 250 Sixdays 8665,-; SE 300 Sixdays 8765,- Euro.

Viertakt-Sportenduros: SE-F 250 Sixdays 9515,- Euro; SE-F 300 Sixdays 9665,-

Euro; SE-F 450 Sixdays 9765,- Euro.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Sherco

Marco Neubert

sichert sich

Titel bei

Europameisterschaft

Nur eine Woche nach seinem sensationellen

Sieg beim Enduro-Klassiker

„Rund um Zschopau“ gelang Marco

Neubert der nächste Clou. Beim Finale

der Enduro-Europameisterschaft

sicherte sich der KTM-Pilot den Titel

in der Klasse E2. Neubert konnte den

ersten von beiden Fahrtagen gewinnen

und fuhr am zweiten Fahrtag mit

Rang 2 erneut aufs Podium. In der

Summe gelang es ihm mit diesen Resultaten,

sich von Gesamtrang 3 in

letzter Minute an die Spitzenposition

zu setzen. In der EM-Gesamtwertung

hatte Neubert nach dem Finale in Holland

2 winzige Zähler mehr auf seinem

Konto als der zweitplatzierte

Jaromir Romancik (CZ).

• Text u. Foto: Marco Burkert

Haaker, Walker, Blazusiak

und Rauchenecker auf Grading List

Es sind nur noch wenige Wochen bis zum Start der SuperEnduro-Weltmeisterschaft

und die großen Hersteller schicken heuer lediglich vier Profis ins Rennen.

KTM und Husqvarna haben in der Vergangenheit die Indoormeisterschaft beherrscht

und geben nun ihre Fahrer zur diesjährigen Saison bekannt. Dabei beinhaltet

das Reglement im SuperEnduro eine sogenannte „Grading List“. Hier

darf jedes Team maximal zwei Fahrer benennen. Diese sind für die jeweiligen Finalläufe

gesetzt und müssen sich nicht qualifizieren. KTM schickt mit Taddy Blazusiak

den sechsfachen Weltmeister ins Rennen, jedoch stellt sich die Frage, ob

der Pole noch fit genug ist, um einen weiteren Titel einzufahren. Ebenfalls für

KTM nominiert ist Jonny Walker. Der junge Brite dient sozusagen als Back-up,

falls es Blazusiak nicht gelingen sollte, in den Titelkampf einzugreifen. Husqvarna

schickt mit Colton Haaker den amtierenden Weltmeister ins Rennen. An seiner

Seite wird Österreichs Pascal Rauchenecker seine erste Indoor-Saison bestreiten.

Rauchenecker bestritt in dieser Saison erstmals die Enduroweltmeisterschaft

und soll nun auch in die SuperEnduro-WM integriert werden. Definitiv

nicht dabei ist Cody Webb. Doch gerade der US-Boy war in der Vergangenheit als

einziger Fahrer annähernd in der Lage, seinen Landsmann Colton Haaker zu

schlagen. Ein großes Fragezeichen steht mit dieser Entscheidung auch über Alfredo

Gomez und Mario Roman. Die beiden Spanier konnten sich in der vergangenen

Saison auf den Plätzen 5 und 6 der Meisterschaft etablieren. Ob auch diese

Werksfahrer teilnehmen werden, stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest.

• Text u. Foto: Marco Burkert

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MCE

Dezember '16


Thury wechselt zu GST-Berlin

Dominique Thury gab nach Ende der Outdoor-Saison

schon die Trennung von seinem bisherigen

KTM-Team Falcon bekannt. Gemunkelt wurde zu

diesem Zeitpunkt bereits, dass Thury ins Team

von Christoph Lessing (GST-Berlin) wechselt. Das

Team ist weitreichend vernetzt und hat sowohl im

Enduro als auch im Motocross mit Fahrern wie

Marco Neubert oder Christian Brockel Titel eingefahren.

Nun möchte auch der 23-jährige Thury

vom guten Teamspirit profitieren und tritt in

Deutschland erstmalig beim Auftakt zur ADAC-

Supercross-Saison in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle

für GST an. Thury zum Wechsel:

„Ich bin stolz, euch verkünden zu können,

dass ich nicht nur die Supercross-, sondern auch

die Outdoor-Saison für KTM GST Berlin bestreiten

werde. Ich freue mich sehr, dass der Deal zustandegekommen

ist und fühle mich äußerst wohl in

meinem neuen Team. Ich bin guter Dinge, dass

wir nicht nur im Winter zum Supercross, sondern

auch im Sommer zum MX zu großen Dingen in der

Lage sind.“ • Text: Marco Burkert; Foto: Kai-Uwe Sickert

NEW SIZES

XXS – XXL

Tonus fährt wieder WM

Arnaud Tonus kehrt nach zwei Jahren US-Aufenthalt zurück nach Europa. Der

Schweizer wird für das Wilvo-Yamaha-Team in der WM an den Start gehen und

freut sich schon auf die Zusammenarbeit, auch mit seinem Teamkollegen Shaun

Simpson.

Update Enduro-WM und World Cups

WM-Kalender 2017: 25./26.3. Helsinki-Päijänne/FIN (EGP, E2, EJ, EY); 21.-23.4.

Puerto Lumbreras/E (EGP, E2, EJ, EY, EW); 26.-28.5. Spoleto/I (EGP, E2, EJ, EY);

24./25.6. Parádfürdó/H (EGP, E2, EJ, EY, EW); 1./2.7. Puchov/SK (EGP, E2, EJ, EY,

EW); 21.-23.7. Castelo Branco/P (EGP, E2, EJ, EY); 23./24.9. Hawkstone Park/GB

(EGP, E2, EJ, EY); 7./8.10. Argentinien/Ort noch offen (EGP, E2, EJ, EY); 20.-22.10.

Zschopau/D (EGP, E2, EJ, EY, EW).

ISDE 2017: 28.8.-2.9. Brive la Gaillarde/F.

*) EGP = EnduroGP; E2 = Enduro2; EJ = Enduro Junior; EY = Youth Enduro Cup; EW

= Enduro Women

Sales Day bei Kiedrowski Racing

Am Samstag, 26. November, können alle Nordlichter bei der Firma Kiedrowski

Racing Motorcycletrading in Hetendorf in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr wieder

super Schnäppchen machen, denn ihr spart bei allen Zubehör- und Bekleidungsartikeln

die 19 % Mehrwertsteuer (ausgenommen hiervon ist bereits reduzierte

Ware – viele 2016er Artikel bis 30 % oder Vorjahres-FOX-Hosen teilweise

sogar bis 50 % reduziert!).

Weiter warten viele neue FOX-Artikel

(Freizeitbekleidung/Jacken/MX-Bekleidung

...) auf euch! Die 2017er Kollektion

ist da – die alten Sachen

müssen raus – holt euch die

Schnäppchen! FOX „3 für 2 Deal“ –

zwei FOX-Artikel kaufen und den dritten

gibt es kostenlos!

Wer die neuen 2017er Bikes noch

nicht aus der Nähe gesehen hat –

fast alle neuen Modelle sind bereits

am Lager! Außerdem wartet ein gutes

Angebot an werkstattgeprüften Gebrauchtfahrzeugen

auf euch!

Ab nach Hetendorf. Der größte Offroadshop

in Norddeutschland auf

mehr als 1000 Quadratmetern.

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Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg,

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PHONE +49 8669 848 110


PRODUKTE

ZUPIN

Fly Racing Lite Hydrogen Limited Edition Tie-Dye

Extremely Limited Edition: Fly Racing stellt „Tie-Dye“ Set vor –

limitiert auf 1000 Stück

Zum Jahresabschluss gastierte die Supercross-Elite zum Monster Energy Cup in

Las Vegas und präsentierte dem Publikum neben spektakulären Rennen und

Stunts auch die eine oder andere Produktneuheit. Mit der Limited Edition Tie-

Dye Racewear fügte Fly Racing der etablierten Lite-Hydrogen-Linie ein Design

hinzu, das sich gewaschen hat. Im Batik-Look setzt dieses auf 1000 Stück limitierte

Set aus Hose, Hemd und Handschuhen Maßstäbe in Sachen Retro-Racewear.

Ein knalliges Farbspektakel, eingefasst in klare schwarze Flächen – so

holt man einen Klassiker ins Jahr 2017!

Dabei muss der ambitionierte Fahrer nicht auf die Annehmlichkeiten verzichten,

durch die sich Lite Hydrogen auszeichnet:

• Beste Bewegungsfreiheit durch extra leichte Stretch-Panel-Konstruktion

• Patentierte Verschlusssysteme für absolut sicheren Sitz

• Integrierte Mesh-Einsätze in den wichtigen Bereichen

• Verstärkte Bereiche an stark beanspruchten Stellen

Verfügbar ist die Fly Racing Limited Edition Tie-Dye Racewear im Zupin-Onlineshop.

Hier gibt’s auch alle Informationen zu den Eigenschaften, Preisen und verfügbaren

Größen.

Bezugsquelle:

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Trostberger Str. 26, 83301 Traunreut, Tel. 08669 848110

www.zupin-shop.de/Fly-limited-edition.html

24MX

Weihnachten bei 24MX

Wie eigentlich in jedem Jahr ist auch die diesjährige Saison viel zu schnell zu Ende

gegangen. Und ehe man sich versieht, steht Weihnachten und damit die Zeit

des Schenkens vor der Tür. Damit die Vorfreude auf die Saison 2017 auch unter

dem Weihnachtsbaum nicht zu kurz kommt, bietet 24MX vom 1. bis 24. Dezember

jeden Tag ein neues, spannendes Mega-Angebot an. Diese Weihnachtsangebote

gelten jeweils einen Tag lang und machen definitiv Lust auf das neue Jahr

und die kommende Saison.

Lass dich auch von den Geschenketipps inspirieren und finde das perfekte Geschenk

für offroadbegeisterte Freunde und Familie oder gar für dich selbst. Für

die Unentschlossenen unter euch bietet 24MX wie immer den beliebten Geschenkegutschein

an, auch digital für die Spätentschlossenen!

Das 24MX-Team wünscht allen MCE-Lesern ein frohes Fest!

Bezugsquelle:

www.24mx.de

Tel. 03222 1090900, info@24mx.de

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MCE

Dezember '16


Durchgehend handschuhfreundliche YKK-Zipper, ausreichend Taschen, ein verstellbarer

Fleecekragen und Jackensaum, Lederauflagen innen an den Knien

und ein einstellbarer Beinabschluss ergänzen das Angebot. Dazu kommen farblich

angepasste 3M-Reflektoren und eine umfassende Ausstattung mit Protektorentaschen

zum Nachrüsten mit D3O-Protektoren.

Es gibt nichts, was die Traverse nicht mitmachen würde. Aufbauend auf ihre

Wurzeln im Endurosport meistert sie selbst stundenlange Straßenkilometer mit

Bravour. Der Traverse-Anzug ist der wahre Alleskönner im KLIM-Produktportfolio.

Erhältlich ist der KLIM-Traverse-Anzug in den Farbstellungen: „Black“ und

„Green“, die Jacken gibt es in Größen von S, M bis 3XL, die Hosen in Bundgrößen

von 28 bis 42 und in Überlängen. Die Händlerverkaufspreise sind für die Jacke

449,- und für die Hose 449,- Euro.

Bezugsquelle:

www.klim.com

www.klim.com/International-Dealers.html

SM-SPORT

SM-Sport Adventskalender 2016

Ho, ho, ho… bald ist‘s wieder soweit.

Um Euch sportlich auf die Weihnachtszeit einzustimmen, hat die Firma SM-

Sport dieses Jahr im Onlineshop unter www.sm-sport.de vom 1. bis 24. Dezember

einen Adventskalender für euch vorbereitet. Freut euch auf dicke Prozente

sowie spannende und abwechslungsreiche Angebote rund um den Bereich Motocross-

und Enduro-Ausrüstung, Teile und Zubehör! Schaut mal rein und sichert

euch die besten Weihnachtsgeschenke – da ist für jeden das Richtige dabei.

Bezugsquelle:

SM-Sport Online-Shop: www.sm-sport.de

Tel. 06621 72346, info@sm-sport.de

facebook.com/SMOffroadSport

KLIM

Der Alleskönner

Dem Traverse-Anzug von KLIM mag zwar das große technische Highlight fehlen,

das ihn unmittelbar aus der großen Angebotsvielfalt heraushebt, seine Qualitäten

offenbaren sich manchem erst nach genauer Betrachtung, dann aber umso

massiver: leicht, robust, garantiert wasserdicht, atmungsaktiv und ein effektives

Ventilationssystem für die heißen Tage.

Ein großzügiger, komfortabler Schnitt für maximale Bewegungsfreiheit, geringes

Gewicht und eine dennoch extrem robuste Nylon-Konstruktion mit

500D-Cordura-Verstärkungen, die euch auch in extremen Situationen ausreichend

schützt. Eine garantiert wasserdichte 2-Lagen-GORE-TEX-Laminat-Konstruktion

(3 Lagen bei der Hose) bietet euch selbst bei hohen Geschwindigkeiten

den gewünschten Regenschutz: „GUARANTEED TO KEEP YOU DRY®“! Die

atmungsaktiven Stoffe, ein Feuchtigkeit ableitendes Netzfutter und ein großzügig

dimensioniertes, äußerst effektives Ventilationssystem mit zehn Belüftungsöffnungen

und wasserdichten Reißverschlüssen sorgen für außergewöhnlich

hohen All-Wetter-Komfort!

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MCE

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TEST: HUSQVARNA TC 250

Neuer Zweitakter

für den Crosseinsatz

Die 2017er TC 250 repräsentiert die logische Weiterführung der geschichtsträchtigen 250-ccm-2-Takt-Motocross-Maschinen von Husqvarna.

Sie ist jetzt noch leichter und wendiger und mit einem komplett überarbeiteten, leichten und sparsameren Motor ausgerüstet, der eine verbesserte

Massenzentralisierung und deutlich geringere Vibrationen aufweist. Die TC 250 ist jetzt kleiner, leichter und laufruhiger. Das klingt nach

einer Testfahrt und wir haben uns nicht lange bitten lassen und sind mit dem neuen Zweitaktfeger bei uns auf dem Testareal gefahren.

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

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TEST: HUSQVARNA TC 250

KURZ UND KNAPP – WAS IST NEU?

• völlig neue TC 250

• Gabel vom Typ WP AER48

• Obere Gabelbrücke CNC-gefräst

• Lenkeraufnahme

• Bodywork mit neuer Farbgebung

und neuen Grafiken

• Reifen vom Typ Dunlop MX-3S

• Hinterrad-Bremshebel (10 mm länger)

• Bremsbelag (unterschiedliches Material)

• 38-mm-Vergaser vom Typ Mikuni TMX

(vormals Keihin)

DIE NEUHEITEN IM DETAIL

Das Herzstück der neuen TC 250, die neue Zweitakt-Generation

jedoch noch mit Mikuni-Vergaser

Neuer Motor

Ihre Einfachheit und geringe Unterhaltskosten haben

die 250-ccm-2-Takter im Laufe der Generationen

bei Motocrossfahrern ungemein beliebt gemacht,

indem sie mehr als genug Power und eine

leichte Konstruktion bieten. Obwohl der Motor der

aktuellen TC 250 als einer der wettbewerbsfähigsten

seiner Klasse gilt, setzte Husqvarna die Entwicklungsarbeit

fort, um seinen Kunden einen

hochmodernen Zweitaktmotor anbieten zu können.

Der Motor der TC 250 des Modelljahres 2017

wurde daher komplett neu gestaltet und verfügt

nun über eine innovative Wellenanordnung für bessere

Massenzentralisierung, eine neue Ausgleichswelle

für geringere Vibrationen, eine Twin-Valve-

Control-Auslasssteuerung und ein überarbeitetes

5-Gang-Getriebe.

Gleichzeitig reduzieren diese die Vibrationen für

eine noch komfortablere Fahrt.

Neuer Kolben

Der neue Kolben verfügt über eine optimierte Form.

Zusätzlich dazu wurde der Durchmesser des Kolbenkopfes

für bessere Stabilität und Zuverlässigkeit

vergrößert.

Neue Motorgehäuse

Als direktes Resultat des auf Massenzentralisierung

abzielenden Designs des leichten Druckguss-

Motors der TC 250 wurden dessen interne Wellen

nun neu angeordnet. Die Kupplungswelle ist nun

um 4 mm höher angebracht und auch die Kurbelwelle

wurde um 19,5 mm nach oben verlagert, was

die Zentralisierung der oszillierenden Massen und

die Fahrbarkeit verbessert.

Darüber hinaus wurde die Ausgleichswelle auf

überaus kompakte Weise integriert, um die Gesamtkonstruktion

nicht zu beeinflussen. Neue äußere

Motordeckel reduzieren den Verschleiß durch

die Stiefel des Fahrers.

Am deutlichsten ist wohl die neue Ausgleichswelle zu spüren,

denn das gesamte Motorrad hat weniger Vibration

Neue Ausgleichswelle

Das neue Motordesign erlaubt die Verwendung einer

seitlich angebrachten Ausgleichswelle. Sie reduziert

Vibrationen merklich, was zu einer ruhigeren

und komfortableren Fahrt sowie geringerer Ermüdung

beim Fahrer führt.

Neue Kurbelwelle

Die neue Kurbelwelle besitzt den gleichen 72-mm-

Hub wie die vorangegangene TC-250-Generation.

Um Vibrationen auf ein Minimum zu reduzieren,

wurde die Kurbelwelle zusammen mit der neuen

Ausgleichswelle neu gewuchtet.

Schmutz auf ein Minimum reduziert, was einfache

Betätigung selbst bei härtesten Bedingungen sicherstellt.

Eine neue DDS-Kupplung wird verwendet

Neue Kupplung

Die TC 250 verfügt über eine DDS-Kupplung (Damped

Diaphragm Steel) – ein Membranfeder-System,

das das alte Schraubenfeder-System ersetzt

und für eine Betätigung mit weniger Kraftaufwand

sorgt. Das DDS-System erhöht außerdem die Reibwerte

und Langlebigkeit der Kupplung.

In Kombination mit dem hydraulischen Magura-

System ergibt dies ein beinahe wartungsfreies Paket

mit einem leichten und kontrollierbaren Gefühl

beim Kuppeln.

Neuer Auspuff

Der neue Krümmer wird von WP Performance Systems

in einem dreidimensionalen Stanzprozess

hergestellt. Alle Auspuffteile werden robotergeschweißt,

um höchste Qualität, Festigkeit und Performance

zu gewährleisten.

Wem die 250 ccm noch nicht genug sind, der kann

die Leistung mit dem im Husqvarna-Zubehör erhältlichen

300-ccm-Kit steigern.

TECHNIK-COLLAGE

Neues Dekor à la Husqvarna in Weiß-Gelb-Blau

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MCE

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Der neue Zylinder mit 66,4-mm-Bohrung

Neuer Zylinder

Der Zylinder mit 66,4 mm Bohrung verfügt über eine

neu entwickelte Auslasssteuerung für gleichmäßige

und kontrollierbare Power über das gesamte

Drehzahlband. Die Leistungsabgabe kann ganz

einfach durch Austauschen zweier mitgelieferter

Federn an Fahrervorlieben und Streckenverhältnisse

angepasst werden. Zylinder und Zylinderkopf

der neuesten Bauart besitzen einen neu gestalteten

Wassermantel, der bessere Wärmeableitung

und verbesserte Kühlung in extremen Situationen

garantiert. Über neue Aufnahmen für den Zylinderkopf

wird der Motor sicher im Rahmen befestigt.

Ob der neue Vergaser einen Vorteil bietet, erfahrt ihr im

Fahrbericht

Neuer Vergaser

Die Husqvarna TC 250 des Modelljahres 2017 ist

mit einem 38-mm-Flachschiebervergaser vom Typ

Mikuni TMX ausgerüstet.

Neues Getriebe

Für die TC 250 wurde ein neues 5-Gang-Getriebe

entwickelt, das dasselbe Übersetzungsverhältnis

wie jenes der vorangegangenen Generation hat. Eine

überarbeitete Schaltung garantiert präzise und

einfache Schaltvorgänge, während das innovative

Design des Schalthebels das Ansammeln von

Geändertes Bremsscheibendesign

Kaum ein Motocrosser hat serienmäßig Handschützer an

Bord, bei der TC 250 sind sie dabei


Neuer Auspuffkrümmer aus dem Hause

WP Performance Systems

Ein neuer WP-Stoßdämpfer mit Umlenkung

Einfach zugänglicher Luftfilter, jedoch ein sehr großes Seitenteil,

das vorher entfernt werden muss

Auch hinten kommt ein neues Bremsscheibendesign zum Einsatz

Wie eh und je wird mit einem Kickstarter gestartet

Wie viel bar Luftdruck in der Luftgabel? Richtig – 10,2 bar,

erinnert uns der Sticker am linken Gabelholm

Links am Lenker befindet sich der Killschalter, ein Anlasser oder

Mappingschalter ist nicht montiert an unserem Testmotorrad

Husqvarna vertraut auf eine Magura-Kupplung


TEST: HUSQVARNA TC 250

FAHRBERICHT

Knapp zwei Kilogramm Gewicht wurden gegenüber

dem Vorjahresmodell eingespart und damit liegt

die TC 250 bei 95,8 kg Leergewicht ohne Kraftstoff.

Das klingt zwar nicht besonders wenig, aber es ist

beim Fahren deutlich zu spüren. Bevor wir uns auf

die Strecke begeben, optimieren wir noch ein wenig

die Armaturen und passen diese nach unseren

Vorlieben an. Zusätzlich überprüfen wir noch den

Luftdruck von der neuen WP-AER48-Luftgabel. Dieser

Druck sollte bei genau 10,2 bar liegen, um bei

einem Fahrergewicht von zirka 80 kg inklusive Bekleidung

die bestmöglichen Eigenschaften zu bekommen.

Dazu nutzen wir die original Luftdruckpumpe

von WP, die zuverlässig den Luftdruck anzeigt.

Das Motorrad wird mit dem Kickstarter gestartet

und je nach Lufttemperatur ist der Choke

am Vergaser notwendig. Wir hatten zirka 16 °C Außentemperatur

und ein Choke war nicht notwendig.

Schon nach den ersten paar Gasstößen ist ein

Unterschied zum Vorgänger zu spüren und das ist

die geringere Vibration. Das Motorrad fühlt sich ruhiger

an und los geht unsere Ausfahrt auf das Testgelände.

Nach der Einführungsrunde drehen wir

den Gashahn auf „Laut“ und wollen nun wissen,

was die neue Zweitakt-Generation von Husqvarna

so drauf hat. Besonders handlich ist das Motorrad

geworden und dank der Massenzentralisierung

auch sehr gut kontrollierbar. Ein Spurwechsel geht

sicher und schnell vonstatten und lässt uns das

Motorrad sehr einfach fahren. Das WP-Fahrwerk ist

schon in der Serieneinstellung gut und mit ein paar

wenigen Klicks sind Änderungen zu spüren. Wir haben

auf der teilweise ausgefahrenen Teststrecke

ein paar Optimierungen an der Auswärtsdämpfung

durchgeführt und siehe da, das Motorrad bleibt

noch spurtreuer und stabiler als mit der Standard-

Konfiguration. Insgesamt ist das neue Fahrwerk eine

Bereicherung für die 250er und punktet nicht

nur beim Ansprechverhalten, sondern auch in Sachen

Progressivität. Kommen wir nun zur Motorcharakteristik.

Hier sind wir nicht ganz auf eine

perfekte Einstellung gekommen. Laut Handbuch

waren die Vergaserabstimmungen passend, aber

die Leistungsentfaltung war nicht so homogen, wie

wir es uns gewünscht hätten. Im unteren Drehzahlbereich

war es etwas zu fett und von dem Moment

an, an dem die Auslasssteuerung öffnete, war die

Leitungsentfaltung zu brachial. Es gelang uns zwar,

über ein sanftes Gasdosieren und mit gut dosiertem

Kupplungseinsatz die Leistung auf den Boden

zu bringen, aber mit einer besseren Einstellung

des Vergasers ist es sicher noch besser und einfacher.

Ansonsten bietet der neue Motor ausreichend Leistung

in jedem Bereich und das 5-Gang-Getriebe einen

guten Anschluss von einem Gang zum nächsten

und lässt sich einfach schalten. Eine sinnvolle

Ergänzung (an unserem Testmotorrad nicht montiert)

wäre ein Mappingschalter, womit der Fahrer

je nach Vorlieben und Streckenbedingungen die

Leistungscharakteristik noch verändern kann. Hohe

Geschwindigkeiten benötigen auch eine gute

Verzögerung und da kommen, wie bei jedem

Husqvarna-Motocrossmodell, die Brembo-Bremssysteme

zum Einsatz. Die 1 cm längere Hinterradbremse

ist gut zu erreichen und lässt sich sehr gut

dosieren. Auch die Vorderradbremse arbeitet tadellos

und verzögert ordentlich sowie sehr gut dosierbar.

Durch die neue Luftgabel ist es wichtig, dass

beim Transport ein „Gabelblocker“ verwendet

wird. Es kann ansonsten passieren, dass die Gabelfunktion

beeinträchtigt wird und das „Ausfedern“

der Telegabel nicht mehr möglich ist.

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MCE

Dezember '16


Handlich und sicher geht es durch die Kurve

Das Fahrwerk ist beim Absprung und bei der Landung

schon in der Standard-Konfiguration sehr gut


TEST: HUSQVARNA TC 250

Die Zweitakt-Power zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht

TECHNISCHE DATEN

(Herstellerangaben)

MOTOR

Bauart

Einzylinder-Zweitakt

Hubraum

249 ccm

Bohrung

66,4 mm

Hub

72 mm

Starter

Kickstarter

Getriebe

5 Gänge

Primärtrieb 26:73

Sekundärübersetzung 14:50

Kupplung

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad, Magura-

Hydraulik

EMS

Kokusan

FAHRWERK

Rahmen - Bauart Chrom-Molybdän-Stahl-

Zentralrohrrahmen

Federung vorne WP-USD, AER 48, Ø 48 mm

Federung hinten WP-Federbein

mit Umlenkung

Federweg vorne 310 mm

Federweg hinten 300 mm

Bremse vorne

Brembo-Zweikolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Bremse hinten Brembo-Einkolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,9 °

Radstand

1485 ± 10 mm

Bodenfreiheit

375 mm

Sitzhöhe

960 mm

Tankinhalt (ca.) 7 l

Gewicht

95,8 kg

Preis

8545,00 Euro

UVP inklusive 19% MwSt., zzgl. Nebenkosten

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MCE

Dezember '16

Handlichkeit dank wenig Gewicht und neuer Massenzentralisierung


FAZIT

Insgesamt betrachtet macht die Husqvarna TC 250 einen beachtlichen Schub nach vorn.

Das positive Handling lässt Freude aufkommen und der Motor schiebt zweitaktmäßig voran.

Sehr positiv zu erwähnen ist hierbei das WP-Fahrwerk mit der Luftgabel und die

Handlichkeit aufgrund der neuen Massenzentralisierung

BEWERTUNG

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen


TEST: HUSQVARNA FACTORY BIKES

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MCE

Dezember '16


Die GP-Motorräder von Bellino,

McCanney und Rauchenecker

In unserer letzten Ausgabe haben wir die beiden Factory-Bikes von Graham Jarvis und Mario Roman vorgestellt und

nun sind die Werksmotorräder der Enduro-GP-Fahrer Mathias Bellino, Daniel McCanney und Pascal Rauchenecker

an der Reihe. Im Rahmen der Factory-Präsentation in Italien durften wir auch diese Leckerbissen einen Tag fahren

und haben uns wie ein Werksfahrer gefühlt :-).

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Campelli, Future7Media

25

MCE

Dezember '16


TEST: HUSQVARNA FACTORY BIKES

Die Strecken

Der Test war wie eine kleine Enduroveranstaltung ausgelegt. Wir hatten eine vorgegebene Endurorunde mit verschiedenen Passagen wie Auffahrten und Abfahrten

sowie ein paar nette Singletrails durch die landschaftlich tolle Region der Lombardei zu absolvieren. Außerdem gab es zwei Sonderprüfungen, einen

Wiesenhang mit vielen Auf- und Abfahrten – typisch Italien eben. Die zweite Sonderprüfung lag inmitten eines Flussbettes, das ziemlich anspruchsvoll gesteckt

war. Beide Sonderprüfungen boten ein gutes Terrain, um die GP-Bikes anzutesten.

Ein extra Schutz vor Verschmutzung befindet sich an der

Steckverbindung vom Kraftstoffschlauch. Zusätzlich ist

die Verbindung mit einem Draht gesichert

Es wurde eine Neken-Gabelbrücke verbaut und das ehemalige

Zündschloss entfernt und mit einer Abdeckkappe

versehen. Zusätzlich wurde der komplette Kabelbaum optimiert

Porträt Pascal Rauchenecker

Geburtsdatum: 19.4.1993

Nation: Österreich

Größe: 1,85 m

Gewicht: 82 kg

Größter Erfolg: 2015, österreichischer Motocross-

Champion

Motorrad: Husqvarna FE 250

Mechaniker: Daniele Bernini

TECHNISCHE DATEN

Telegabel WP Factory 52

Stoßdämpfer

Durchhang

Rahmen

Umlenkung

Gabelbrücke

Lenker

Kühler

Sitzbank

Bremsscheibe

Bremsen

Kupplungsarmatur

Kupplung

Kette

Ritzel und Kettenblatt

Reifen

Felgen

Luftfilterkasten

Auspuffanlage

Fußrasten

Kolben

Pleuel

Zylinder

EFI

ECU

(Cone Valve)

WP Factory (Trax)

38 mm

Husqvarna Factory

vom MX-Modell

Neken

Neken

Standard

Blackbird

Brembo

Brembo

Brembo

Hinson

Regina

Supersprox

Michelin

Excel

Standard mit TwinAir-

Luftfilter

FMF Factory

Standard

Pankl

Pankl

Standard

Factory 44 mm

Factory

Das Kettenblatt ist von Supersprox und die Kettenführung

von TM Designworks. Zusätzlich ist oberhalb der Kettenführung

noch ein gefrästes Teil montiert, das die Aufnahmen

schützt

Ein Neken-Lenker im Carbon-Look ist montiert und die

rutschfeste Sitzbank kommt von Blackbird

Stabiler, aber dennoch flexibler Motorschutz von SXS sowie

ein Kupplungsdeckel von Hinson, der ebenfalls stabiler

als der Original-Deckel ist. Zusätzlich ist der untere

Motordeckel mit einem Carbonschutz versehen

Als Auspuffendschalldämpfer

kommt die Titan-Version

von FMF zum

Einsatz

26

MCE

Dezember '16


Der Titan-Krümmer mit Pump kommt ebenfalls von FMF

Am Serienmodell ist kein

Kickstarter verbaut, bei

der Factory-Version

kommt neben dem Anlasser

dennoch ein Kickstarter

zum Einsatz. Der Stoßdämpfer

ist ein „WP-Trax“

Eine 52-mm-WP-Factory-

Gabel „Cone Valve“ steckt

im Motorrad von Pascal

Foto oben: Ganz leicht und sanft lässt sich die FE 250 bewegen. Ein wenig Gas und schon fährt das Factory-Bike

einen Wheelie

Foto rechts oben: Die Leistung des Motorrades kommt so richtig auf der Wiesenprüfung zur Geltung

Foto rechts Mitte: Dank der Motocross-Umlenkung fährt es sich direkter und bietet mehr Progressivität

Foto rechts unten: Pascal zeigt uns zwischendurch, wie er mit seinem Motorrad umgeht

... und wie fährt sich das Motorrad?

Pascals Husqvarna FE 250 ist ein sehr angenehm zu fahrendes Motorrad. Der Motor bietet eine harmonische

Leistungsentfaltung und kommt dabei sanft von unten heraus, schiebt aber dann stetig bis ganz nach

oben vorwärts. Damit bietet die FE 250 eine überragende Leistungsabgabe, die sehr linear verläuft und die

deutlich mehr Leistung über das gesamte Drehzahlband bietet. Besonders auf den langen Geraden auf

dem Wiesentest dreht der Motor weit nach oben und der Vortrieb ist für eine 250er einfach genial.

Das Factory-Fahrwerk von WP bietet insgesamt ein gutes Ansprechverhalten. Aber bietet, wie schon erwartet,

eine hohe Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und bleibt erwartungsgemäß progressiv. Besonders

zu erwähnen ist hier die Verwendung einer Motocross-Umlenkung. Statt der Standard-Enduro-Version

vertraut Pascal auf die etwas straffere Ausführung.

Das macht sich dahingehend bemerkbar, dass sich das Hinterrad etwas direkter anfühlt und mehr Progressivität

bietet. Insgesamt ist die FE 250 eine geniale 250-ccm-Maschine, die eine unglaublich gute Performance

abliefert, speziell der Motor ist top.

27

MCE

Dezember '16


TEST: HUSQVARNA FACTORY BIKES

Daniels Factory-Bike ist mit einer speziellen Sitzbank ausgestattet. Damit rutscht man weniger

nach hinten und hat einen festen Punkt beim Sitzen

Eine andere, etwas dickere vordere

Bremsscheibe packt kräftig zu

Der kleine Carbonschutz schützt das

Kabel, das aus dem Motorgehäuse

kommt

Porträt Daniel McCanney

Geburtsdatum: 12.11.1991

Nation: Großbritannien/Isle of Man

Hobbys: MTB und Trial

Größe: 1,80 m

Gewicht: 75 kg

Größter Erfolg: 2014, Enduro-Juniorenweltmeister

Motorrad: Husqvarna FE 250

Mechaniker: Luca Ghislandi

Ähnlich wie bei Pascals FE 250 kommen

auch hier Hinson-Kupplungsdeckel, WP-

Trax-Stoßdämpfer und Kickstarter zum

Einsatz

Daniel mag an den Griffgummis den zusätzlichen

Schaumstoffring, der den Daumen

schont

Die hintere Bremsscheibe ist

voll und ohne Lüftungsschlitze.

Zusätzlich ist ein ZIP-TY

Bremsscheibenschutz aus Aluminium

verbaut. Die Splinte

vom Bremsbelagbolzen werden

extra mit einem Sicherungsdraht

gesichert.

Auch hier wieder der Titan-Endschalldämpfer

von FMF

Die hintere Bremsscheibe ist voll und

ohne Lüftungsschlitze. Zusätzlich ist

ein ZIP-TY-Bremsscheibenschutz aus

Aluminium verbaut. Die Splinte vom

Bremsbelagbolzen werden extra mit

einem Sicherungsdraht gesichert

HUSQVARNA FE 250

Daniel McCanney

Der SXS-Motorschutz ist verbaut und

auch der zusätzliche Carbonschutz

am unteren Motorgehäuse ist montiert.

Der Factory-Titan-Krümmer

komplettiert die FMF-Anlage

In der 52-mm-WP-Cone-Valve-Factory-Gabel

ist eine relativ weiche Feder

verbaut, dafür ist aber das Setting

progressiv abgestimmt

TECHNISCHE DATEN

Telegabel WP Factory 52

Stoßdämpfer

Durchhang

Rahmen

Umlenkung

Gabelbrücke

Lenker

Kühler

Sitzbank

Bremsscheibe

Bremsen

Kupplungsdeckel

(Cone Valve)

WP Factory (Trax)

38 mm

Husqvarna Factory

Standard

Neken

Neken

Standard

Blackbird

Brembo

Brembo

Hinson

Kette

Ritzel und Kettenblatt

Reifen

Felgen

Luftfilterkasten

Auspuffanlage

Fußrasten

Kolben

Pleuel

Zylinder

EFI

ECU

Regina

Supersprox

Michelin

Excel

Factory mit TwinAir-

Luftfilter

FMF Factory

Standard

Pankl

Pankl

Standard

Factory 44 mm

Factory

Neken-Gabelbrücke und Neken-Lenker sind Standard bei den

Husqvarna-Factory-Bikes

28

MCE

Dezember '16


... und wie fährt sich das Motorrad?

Eine ganz andere Charakteristik zeigt das Werksmotorrad

von Daniel McCanney. Was uns gleich

auffiel, ist die andere Sitzbank, die auf jeden Fall

gewöhnungsbedürftig ist, weil sie den Fahrer mehr

mittig auf der Sitzbank hält, aber dafür weniger

Spielraum bietet. Der Motor ist viel drehfreudiger

als ein Serienmotor, das kommt wohl auch durch

den geänderten Ansaugtrakt, der auch bei den Motocross-Factory-Bikes

genutzt wird. Damit ist der

Motor viel spritziger und agiler, aber man muss damit

umgehen können. Danny scheint damit bestens

zurechtzukommen, bei uns dagegen braucht

es ein wenig Einfahrzeit :-).

Das Fahrwerk ist zwar äußerlich ebenfalls mit einer

52er-WP-Cone-Valve-Gabel und einem WP-Trax-

Stoßdämpfer ausgestattet, aber die Abstimmung

ist völlig anders als die von Pascals Bike z.B. Nach

Rücksprache mit dem WP-Fahrwerksspezialisten

Juha Kirssi vor Ort erfuhren wir, dass Daniel lieber

mit einer weichen Federrate unterwegs ist, aber dafür

die Abstimmung härter mag. Das macht sich

wiederum beim Fahren so bemerkbar, dass es sich

härter anfühlt, als es in Wirklichkeit ist. Das „Problem“

ist, dass man eher am Grenzbereich ankommt

und weniger Reserven vorhanden sind.

Aber dennoch harmoniert die Telegabel sehr gut

mit dem Trax-System in Kombination mit der Standard-Umlenkung.

Was uns hier noch auffiel, ist die

aggressive Bremswirkung speziell an der Hinterradbremse.

Das kann aus der vollen Bremsscheibe

resultieren und bedarf ein wenig Eingewöhnungszeit.

Insgesamt ist Daniels Factory-Bike speziell

seinen Vorlieben angepasst, das ist in sofern interessant,

weil es eine ganz andere Charakteristika

zum Serienbike und zu Pascals Motorrad aufweist.

Foto oben links: Spritzig ist nicht nur der Motor ;-)

Foto oben rechts: Schnell dreht der Motor hoch und es bedarf einer höheren Agilität auf dem Bike

Foto unten links: Wenn man sich einmal an die Leistungsentfaltung gewöhnt hat, dann macht es mächtig Laune,

mit Daniels Husqvarna zu fahren

Foto unten rechts: Die spezielle Sitzbank hilft direkt in dieser Situation, nicht zu weit nach hinten zu rutschen


TEST: HUSQVARNA FACTORY BIKES

Standard bei den Husqvarna-Factory-Bikes ist das Supersprox-Kettenblatt,

die TM-Designworks-Kettenführung

und der zusätzliche Schutz für die Kettenführung

Hier im Bild etwas schlecht zu erkennen, aber die Steckverbindung

vom Kraftstoffschlauch ist mit einem Kabelbinder

gesichert

Auch wieder mit an Bord ist der FMF-Endschalldämpfer

Alle Husqvarna-GP-Endurofahrer

setzen auf die 52-mm-WP-Cone-

Valve-Telegabel, ebenso Mathias

Nur bei diesem Bike ist uns

aufgefallen, dass eine

Factory-Bremszange von

Brembo verwendet wird

PORTRÄT MATHIAS BELLINO

Geburtsdatum: 21.8.1991

Nation: Frankreich

Hobbys: Jet-Ski, Snow-Scoot, Karting

Größe: 1,80 m

Gewicht: 80 kg

Größter Erfolg: E3-Weltmeister 2015

Motorrad: Husqvarna FE 450

Mechaniker: Ludovic Kiefer

Ein zusätzlicher Kühler-Lüfter kommt auch beim Factory-

Bike zum Einsatz

Mathias fährt ziemlich weiche Progrip-Griffgummis,

wie man hier

deutlich am Abrieb sehen kann

WP-Trax-System mit perfekter

Abstimmung

HUSQVARNA FE 450

MATHIAS BELLINO

Hier sehen wir wieder viele Details: Kickstarter + FMF-

Krümmer + SXS-Motorschutz + Hinson-Kupplungsdeckel

TECHNISCHE DATEN

Telegabel WP Factory 52

Stoßdämpfer

Durchhang

Rahmen

Umlenkung

Gabelbrücke

Lenker

Kühler

Sitzbank

Bremsscheibe

Bremsen

Kupplungsdeckel

(Cone Valve)

WP Factory (Trax)

38 mm

Husqvarna Factory

Standard

Neken

Neken

Standard

Blackbird

Brembo

Brembo

Hinson

Kette

Ritzel und Kettenblatt

Reifen

Felgen

Luftfilterkasten

Auspuffanlage

Fußrasten

Kolben

Pleuel

Zylinder

EFI

ECU

Regina

Supersprox

Michelin

Excel

Standard mit TwinAir-

Luftfilter

FMF Factory

Standard

Pankl

Pankl

Standard

Factory 44 mm

Factory

Der Motorschutz geht bis weit unter die Umlenkung

30

MCE

Dezember '16


... und wie fährt sich das Motorrad?

Was soll ich sagen, als einfach nur genial :-) Ein überragendes Motorrad, was

wir im Vorfeld so nicht gedacht hätten. Ganz im Gegenteil zu unseren Erwartungen

ist die Motorcharakteristik nicht brachial, sondern super sanft und das

macht genau dieses Factory-Bike so besonders. Die 450er baut eine enorme

Traktion bei der Beschleunigung auf und bietet dem Fahrer eine perfekte Kontrolle

über die Leistungsabgabe. Auf Rückfrage, was wohl alles am Motor geändert

wurde, bekamen wir zu Antwort: „Sehr viel :-)“, dazu gehört eine größere

Schwungmasse, ein geändertes Mapping und eine optimierte Auspuffanlage

von FMF. Dazu kommen noch ein paar Besonderheiten, die mir auch persönlich

sehr entgegenkommen. Das ist zum einen eine sehr flache Lenker-Aufnahme

sowie eine weit hinten (zum Fahrer) eingestellte Lenkerposition. Zusätzlich ist

die Lenkung ziemlich straff eingestellt, was eine sehr große Stabilität am Lenker

bietet. Das Fahrwerk bietet eine enorme Reserve und hohe Progressivität.

Auch hier haben wir uns mit dem Fahrwerksspezialisten unterhalten und er

sagte uns, dass Mathias mindestens eine Federrate härter fährt als alle anderen

Husqvarna-Factory-Rider. Damit hat der Fahrer eine große Sicherheit bei

hoher Geschwindigkeit und kann auch weiter springen als manch anderer. Insgesamt

ein phänomenales Enduromotorrad, das wir am liebsten gleich mit

nach Hause genommen hätten :-)

SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!

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Foto oben: Wir müssen uns schon richtig Mühe geben, damit das Motorrad ausbricht. Es

bietet enorm viel Traktion bei der Beschleunigung

Foto Mitte: Das Fahrwerk bietet eine perfekte Balance zwischen Ansprechverhalten und

Progressivität. Ein besseres Fahrwerk bin ich noch nie gefahren :-)

Foto unten: Das beste Motorrad innerhalb der Husqvarna-Factory-Präsentation

HÄNDLERVERZEICHNIS UNTER:

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TEL.: 06351 - 398 77 02


TEST: HUSQVARNA FACTORY BIKES

Super sanfte Leistungsentfaltung

und ein geniales Fahrwerk

32

MCE

Dezember '16


www.husqvarna-motorcycles.com

Foto: R. Schedl

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

EIN ENTWICKLUNGSSPRUNG

NACH VORNE

Auf den völlig neu designten Enduros von Husqvarna Motorcycles kann man sich

problemlos in schweres Gelände begeben. Die ganze 2017er Modellpalette zeichnet sich

durch neue, kompakte, starke Motoren und fortschrittliches Design aus. Einschließlich der neuen

WP Xplor Federung, einer neuen, schlanken Silhouette und einem überarbeiteten Fahrwerk.

Jedes Modell ist leichter, schneller, einfacher zu fahren und fast eine kleine Revolution für sich.


SUPERCROSS: GELSENKIRCHEN/D

Jeffrey Herlings sorgte mit zahlreichen spektakulären Einlagen und starkem Racing für staunende Gesichter

34

MCE

Dezember '16

Ryan Dungey (5) mit guten Reaktionen am Startgatter, gewann aber keinen einzigen Lauf und wurde dennoch bester Fahrer


Die Top-Stars in der VELTINS-Arena waren ohne Zweifel Ryan Dungey (Mitte), Romain Febvre (links) und Tim Gajser (rechts)

Auf Schalke – KTM gewinnt

SMX Riders & Manufactures Cup

Es sollte der Event des Jahres werden, zumindest wenn es nach Promoter Youthstream gegangen

wäre. Die Rede ist vom Monster Energy Supermotocross Riders & Manufactures Cup, kurz

SMX Cup. Geplant war ein noch größeres Spektakel als bei den Motocross der Nationen, zugegeben

ein von Anfang an schwieriges und sehr hochgestecktes Ziel. Die dafür nötige Location

hatte man mit der VELTINS-Arena zwar schnell gefunden und immerhin, in dieses Stadion passen

gut 60.000 Zuschauer. Auch der Modus, Herstellermannschaften gegeneinander antreten

zu lassen, ist im Grundgedanken eine coole Sache, um den Motocrosssport zu fördern und

ähnlich wie in den USA der breiten Masse zugänglich zu machen. In der Realität wurde dieses

Event allerdings nicht von den Zuschauern angenommen oder zumindest nicht so, wie sich

das Youthstream erhofft hatte.

35

MCE

Dezember '16


SUPERCROSS: GELSENKIRCHEN/D

Gautier Paulin spielte eine wichtige Rolle neben seinem Teamkollegen Tim Gajser

Zach Osborne hätte sich und sein Team gern weiter vorn gesehen

Vielleicht einer der Gründe: Bereits im Vorfeld kam es zu Absagen einiger

Superstars und wohl auch Zuschauermagneten. So musste das

Team Husqvarna auf ihre Top-Piloten Max Nagl und Jason Anderson

verzichten – beide fielen verletzungsbedingt aus. Als Ersatzfahrer nominierte

Husqvarna Christophe Charlier und Thomas Covington.

Doch nicht nur Husky, sondern auch Yamaha konnte sein Versprechen

einer Top-Mannschaft nicht halten. Die ursprünglich angedachten

Stars Justin Barcia und Benoît Paturel sagten die Teilnahme wenige

Tage vor Veranstaltungsbeginn ab. Grund waren hier teaminterne

„vertragliche Konflikte“, die wohl mit bevorstehenden Markenwechseln

der Piloten zu tun hatten. Kawasaki-Fans hofften auf die Teilnahme

von US-Superstar Eli Tomac, wurden aber ebenfalls enttäuscht.

Mit Tommy Searle und Jordi Tixier hatten „die Grünen“ trotzdem zwei

Haudegen am Start. Leider ebenfalls nicht dabei war Ken Roczen,

dessen Teilnahme für Suzuki war spätestens mit der Bekanntgabe

des Wechsels zu Honda ad acta gelegt. Die Japaner traten mit Jake

Weimer, Jeremy Seewer und Arminas Jasikonis an. Honda hingegen

blieb von Verletzungspech oder anderweitiger Sorgen verschont und

konnte mit Weltmeister Tim Gajser sowie Gautier Paulin und Evgeny

Bobryshev aus dem Vollen schöpfen. Auch KTM brachte mit US-Star

Ryan Dungey, Marvin Musquin und Jeffrey Herlings ein sensationelles

Aufgebot in die VELTINS-Arena.

Am eigentlichen Veranstaltungstag traten sechs Hersteller an, um,

wenn man so will, den Besten unter ihnen auszufahren. Die Strecke

wurde natürlich eigens für dieses Rennen präpariert, und das vom bekannten

Streckendesigner Freddy Verherstraeten. Ganze 400 LKW-

Ladungen mit in etwa 8000 Tonnen Lehm und 2000 Tonnen Sand waren

nötig, um die Arena auf Schalke in ein Supercrossstadion zu

verwandeln. Die Teilnehmer haben es dann auch ordentlich krachen

lassen, allen voran die Mannschaft von KTM, die aufgrund des starken

Line-ups als Titelfavorit einzuschätzen war. Das zeichnete sich

schon im Training ab, als MX2-Star Jeffrey Herlings die schnellste aller

Rundenzeiten in die Tabelle hämmerte. Zu absolvieren galt es im Anschluss

die sogenannte Superpole, bei der jedes Team einen Fahrer

an den Start schicken durfte, der wiederum eine schnelle Runde hinlegen

musste. Sinn des Ganzen war es, so die Startplätze der Teams

auszufahren. Hier schlug Tim Gajser zurück, indem er Jeffrey Herlings

auf Platz 2 verweisen konnte und Honda damit in die beste Ausgangsposition

brachte. Das weitere Programm erstreckte sich über drei

Wertungsläufe, in denen sich die Teamfahrer bestmöglich platzieren

mussten.

Tim Gajser nahm den Rückenwind der Superpole mit in den ersten

Durchgang und konnte diesen souverän gewinnen. Dabei hatte er direkt

nach dem Start Ryan Dungey, der den Start gewann, überholt und

sich abgesetzt. Zwar versuchte der US-Star im letzten Renndrittel

noch einmal, an Gajser heranzufahren, dies gelang aber nicht. Damit

konnte Honda das erste Ausrufezeichen an diesem Tag setzen. Insgesamt

hatten sich die KTM-Piloten mit den weiteren Platzierungen

5 (Jeffrey Herlings) und 6 (Marvin Musquin) jedoch besser positioniert

als die Honda-Mannschaft. Die Platzierungen der Fahrer wurden nach

jedem Rennen addiert, wer am Ende die geringste Punktzahl hatte,

gewann.

Damit ging die KTM-Truppe als führende Mannschaft in das zweite

Wertungsrennen und kam dem Titelgewinn einen weiteren Schritt näher.

Auch wenn diesmal Exweltmeister Romain Febvre gewinnen

konnte, direkt hinter ihm überquerten Marvin Musquin und Ryan

Dungey die Ziellinie und auch Herlings war mit Platz 5 sehr gut dabei.

Pech hatte Tim Gajser, der erneut früh in Führung ging, dann aber

stürzte. Bei dem Versuch, die verlorenen Positionen wieder gutzumachen,

crashte der Slowene erneut und gab auf. Vor dem alles entscheidenden

dritten Wertungslauf lag nun also KTM vor Husqvarna

und Honda. Nun kam es für die KTM-Piloten darauf an, den Sieg nur

noch nach Hause zu fahren. Gesagt, getan. Denn das KTM-Trio setzte

sich im Rennverlauf auf die Positionen 1 bis 3 und stellte klar, wer hier

die beste Mannschaft am Start hatte. Herlings gewann den letzten

Lauf vor Dungey und Musquin. Mit diesem Zieleinlauf konnten die

drei Teamkollegen verdient den Manufacturers Cup gewinnen. US-

Boy Ryan Dungey wurde mit seinem 2-3-2-Resultat am Ende auch

noch zum besten Einzelfahrer gekürt, und das obwohl er keinen einzigen

Lauf gewonnen hatte. Auf Platz 2 der Herstellerwertung landete

Honda vor Kawasaki.

Was blieb, war eine Veranstaltung mit viel Potenzial, aber zu wenig

Zuschauern, ergo auch einer etwas flauen Stimmung während der

Rennen. Das gesteckte Ziel seitens Youthstream, ein neues Jahreshighlight

zu erschaffen, wurde keinesfalls erreicht. Wie es in Zukunft

um dieses Format steht, wurde bisher noch nicht verraten.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Youthstream

36

MCE

Dezember '16

Der Schweizer Jeremy Seewer gab alles, um sich und sein

Team bestmöglich zu präsentieren


Das Team KTM (v.l. Marvin Musquin, Jeffrey Herlings, Ryan Dungey) gewann vor Honda (Gautier Paulin, Evgeny Bobryshev, Tim Gajser) und Kawasaki (Jordi Tixier, Vsevolod Brylyakov,

Filip Neugebauer, Tommy Searle)

Monster Energy Riders’ Cup Gelsenkirchen - 8.10.2016

Gesamtergebnisse - Einzel: 1. Ryan Dungey, USA, KTM; 2. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 3. Marvyn Musquin, F, KTM; 4. Romain Febvre, F, Yamaha; 5. Jordi Tixier, F, Kawasaki; 6. Gautier Paulin, F, Honda; 7. Tim Gajser,

SLO, Honda; 8. Tommy Searle, GB, Kawasaki; 9. Christophe Charlier, F, Husqvarna; 10. Jake Weimer, USA, Suzuki. Ferner: 19. Dennis Ullrich, D, KTM.

Teams: 1. KTM; 2. Honda; 3. Kawasaki; 4. Husqvarna; 5. Yamaha; 6. Suzuki.

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SUPERCROSS: ARNHEM/NL

38

MCE

Dezember '16


Tim Gajser durfte einen dicken Pokal mit nach Hause nehmen

Tim Gajser

gewinnt Indoor

Es war ein großer Erfolg für den Auftakt zur diesjährigen Supercosssaison in Europa. Das Supercross in

Armhem, das als Ersatztermin für das Event im italienischen Genova auserkoren wurde, fand große Begeisterung

vor einem großen Publikum, das aufregende und rasante Rennen inmitten der Stadionatmosphäre

bewundern konnte. Neben jeder Menge Vorläufe gab es auch zwei Main-Events und das Superfinale um den

König von Arnhem.

39

MCE

Dezember '16


SUPERCROSS: ARNHEM/NL

Romain Febvre gewann einen Lauf, konnte aber

im Superfinale Tim Gajser nicht hinter sich halten

Start zum Superfinale mit dem Holeshot von Febvre

Supercoss-Spezialist Thomas Ramette (1) vor Matteo Bonini (36). Insbesondere

Ramette lieferte eine hervorragende Performance gegen die Superstars ab

Weltmeister Tim Gajser nahm die Supercross-Herausforderung an und wurde

König von Arnhem

Die Hauptakteure im Finale waren die beiden Weltmeister

Tim Gajser, Romain Febvre, aber auch der

US-Amerikaner Malcolm Stewart, seines Zeichens

SX-Lites-Champion, zählte zum erlesenen Favoritenkreis.

Bereits in der Qualifikation am Nachmittag kam es

zu einem ersten Kräftemessen dieses Trios. Hier

ließ Exweltmeister Romain Febvre die Muskel spielen

und konnte mit 45:797 Sekunden die schnellste

Rundenzeit seiner Qualigruppe markieren. Knapp

dahinter folgten Stewart und Gajser, wobei Stewart

die beiden Europäer wohl eher nicht auf seiner

Rechnung hatte. Die Topfünf komplettierten die aus

dem ADAC-SX-Cup bekannten Piloten Cédric Soubeyras

und Thomas Ramette. Im Qualifikationslauf

der Gruppe A konnte sich der Belgier Kevin Fors gegen

Nick Kouwenberg und Christoffer Thies durchsetzen.

Der aus dem Freestyle-Motocross bekannte

Kai Haase belegte in dieser Gruppe den 4. Rang,

Matt Bayliss komplettierte hier die Topfünf.

Im ersten Main-Event des Abends ging es bereits

heiß her. Mit einem Blitzstart schob sich Yamahastar

Romain Febvre an die Spitze des Fahrerfeldes.

Direkt dahinter positionierte sich Tim Gajser. Damit

bahnte sich ein Duell der MXGP-Piloten an, in das

sich auch Supercrossspezialist Thomas Ramette

einmischen wollte. Während sowohl Febvre als

auch Gajser unbeirrt ihre Runden auf der 700 Meter

langen Strecke zogen, fiel Ramette in der sechsten

Runde auf Position 6 zurück. Der Franzose konnte

sich später zwar noch auf Rang 5 verbessern, mehr

war allerdings nicht drin. Angelo Pellegrini erbte

den 3. Platz von Ramette, hatte aber gegen die übermächtigen

MXGP-Piloten keinerlei Chance und

blieb bis zur Zielflagge auf dieser Position. Nach

zwölf Runden überquerte schließlich Febvre als Erster

die Ziellinie und legte damit einen lupenreinen

Start-Ziel-Sieg hin. Gajser folgte ihm knapp eine Sekunde

später an 2. Stelle. Eher enttäuschend verlief

dieser Lauf aus Sicht von Malcolm Stewart. Der US-

Boy pflügte nach einem verhaltenen Start zunächst

aussichtsreich durch das komplette Fahrerfeld,

übertrieb es aber zur Halbzeit und stürzte auf Position

5 liegend. Als er sich wieder aufgerappelt hatte,

lag er auf Position 16. In den ihm noch verbleibenden

wenigen Runden hatte er keine Chance mehr,

nach vorn zu fahren und musste sich damit zufriedengeben.

Ganz anders präsentierte sich Stewart im zweiten

Main Event. Hier konnte er sich zwar nur unwesentlich

besser im Startgetümmel platzieren, anschließend

legte er allerdings eine beeindruckende Aufholjagd

in Richtung Spitzenposition hin. Nachdem

er sich den auf Platz 3 liegenden Matt Bayliss geschnappt

hatte, waren auch Mateo Bonini und Thomas

Ramette nicht vor ihm sicher. Erst studierte er

die Linie von Bonini und überholte diesen, um sich

anschließend ans Hinterrad von Ramette zu heften.

Im letzten Renndrittel konnte Stewart sich dann

auch den Franzosen zur Brust nehmen und den Lauf

für sich entscheiden. Zweiter wurde Romain Febvre,

der eine ähnliche Aufholjagd hinlegte wie Stewart.

Nach dem Start fand sich Febvre auf Position 13 wieder,

kämpfte sich in der Renndistanz jedoch unaufhörlich

nach vorn, um Thomas Ramette in der letzten

Runde zu überholen und sich damit Platz 2 zu

sichern. Tim Gajser hatte Pech und war in einen

Crash verwickelt, fiel ans Ende des Feldes zurück

und musste sich mühsam nach vorn arbeiten, sodass

es für den Honda-Piloten im Ziel nur zu Platz 7

reichte.

Im alles entscheidenden dritten Lauf des Abends,

dem sogenannten Superfinale, wurde der „König

von Arnhem“ ausgefahren. Einen wirklichen Favoriten

konnte man vor diesem Lauf nicht bestimmen,

denn sowohl Febvre als auch Stewart hatten bereits

einen Lauf für sich entscheiden können. Gajser, der

schnellste in der Quali, wollte hier auch noch ein

Wörtchen mitreden und das tat er dann auch. Zwar

hatte das Honda-Ass erneut Startprobleme – den

Holeshot sicherte sich Febvre – kam aber danach

immer besser in Schwung. Von Position 6 aus

schnappte sich Gajser einen nach dem anderen,

auch Top-Supercross-Piloten wie Thomas Ramette

oder Angelo Pelegrini waren kein Hindernis. Nach

einem kurzen Tête-à-Tête mit Romain Febvre im letzten

Renndrittel konnte Gajser auch diesen passieren

und seinem sicheren Laufsieg entgegenfahren.

Febvre wurde Zweiter im Superfinale, Cédric Soubeyras

konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten

als Dritter die Ziellinie überqueren. Damit durfte

sich Gajser am Ende die Krone aufsetzen lassen und

einen fetten Pokal mit nach Hause nehmen. Für den

MXGP-Pilot eine willkommene Abwechslung zum

sonstigen Alltag.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Supercross Arnhem

40

MCE

Dezember '16


US-Boy Malcolm Stewart hatte sich seinen Auftritt in Europa sicherlich leichter vorgestellt.

Der US-Star hatte durchwachsene Rennen zu verbuchen, konnte aber immerhin einen Lauf gewinnen

Supercross Arnhem/NL - 22.10.2016

Ergebnisse:

King of Arnhem: 1. Tim Gajser, SLO, Honda;

2. Romain Febvre, F, Yamaha; 3. Cédric

Soubeyras, F, Suzuki; 4. Malcolm Stewart,

USA, Honda; 5. Angelo Pellegrini, I, Suzuki;

6. Matteo Bonini, I, Kawasaki; 7. Thomas

Ramette, F, Suzuki; 8. Morgan Lessiardo,

I, Yamaha; 9. Matt Bayliss, GB,

Honda; 10. Zonta Filippo, I, Honda.

Supercross gesamt: 1. Romain Febvre, F,

Yamaha; 2. Tim Gajser, SLO, Honda;

3. Thomas Ramette, F; 4. Cédric Soubeyras,

F, Suzuki; 5. Malcolm Stewart, USA,

Honda; 6. Angelo Pellegrini, I, Suzuki;

7. Matteo Bonini, I, Kawasaki; 8. Jack Brunell,

GB, Kawasaki; 9. Matt Bayliss, GB,

Honda; 10. Sulivan Jaulin, F, KTM.

SX125 - Finale: 1. Calvin Fonvieille, F, Yamaha;

2. Bo Declercq, B, KTM; 3. Ryan Witlox,

NL, KTM; 4. Kevin Cattani, I, Suzuki;

5. Harry Kimber, GB, Husqvarna; 6. Adam

Collings, NL, Husqvarna; 7. Davide Gentoso,

I, Yamaha; 8. Jarni Kooij, B, KTM.

SX250 - Finale: 1. Morgan Lessiardo, I, Yamaha;

2. Steven Mages, USA, Kawasaki;

3. Kade Walker, CDN, Husqvarna; 4. Zonta

Filippo, I, KTM; 5. Luca Nijenhuis, D, Kawasaki;

6. Bram van den Hoek, NL, Kawasaki;

7. Julien Lebeau, F, Kawasaki; 8. Dylan

Woodcock, GB, Kawasaki; 9. Joe Clayton,

USA, Husqvarna; 10. Mike Kras, NL,

Husqvarna.

SX85 - Finale: 1. Adam Zsolt Kovacs, H,

KTM; 2. Nikita Kucherov, RUS, Kawasaki;

3. Boyd van der Voorn, NL, Husqvarna;

4. Alberto Barcella, I, Husqvarna; 5. Magnus

Smith, DK, Husqvarna; 6. Justin Trache,

D, KTM; 7. Kay Karssemakers, NL,

KTM; 8. John Pascal Gieler, D, Suzuki;

9. Baptiste Bordes, F, KTM; 10. Ben Clayton,

GB, Honda.

Ferner: 11. Carl Ostermann, D, KTM;

12. Constantin Piller, D, KTM.

KNMV Junior Trophy: 1. Olaf Wlodarcak;

2. Cobus van de Vorstenbosch; 3. Svenn

Borger; 4. Nick Linderman; 5. Levi Schrik;

6. Gyan Doensen; 7. Sven Gerrits; 8. Noah

Ho; 9. Troy Verburgh; 10. Lotte van Drunen.

JEREMY

SEEWER #91

MX2 WORLD

CHAMPIONSHIP


Graham Jarvis holt Hattrick vor

über 10.000 Fans beim GetzenRodeo

• Foto: Marco Burkert


MESSE: INTERMOT 2016

Suzuki präsentierte seine neue DR in Halle 7 • Foto: Koelnmesse GmbH, Thomas Klerx

KTM stellte seine ADVENTURE i

Husqvarna-Stand in Halle 9 • Foto: Koelnmesse GmbH, Andreas Hagedorn

Dirt-Track-Finale auf dem Parkplatz P1 • Foto: Koelnmesse GmbH, Thomas Klerx

Mast

INTERMOT bricht alle Rekorde

Mehr Premieren, mehr Aussteller, mehr Besucher, mehr Leidenschaft!

Die INTERMOT in Köln hat alle bisherigen Rekorde

übertroffen und glänzte mit einer perfekten Performance.

Die international führende Business- und

Eventmesse für Motorräder und Roller präsentierte

ein Feuerwerk an Innovationen mit rund 40 Premieren

der Fahrzeughersteller. Zugleich setzte die

INTERMOT mit emotionalen Erlebniswelten neue

Maßstäbe in der Messewelt für Motorräder. Die Leidenschaft

rund um die Faszination Bike war besonders

in der INTERMOT customized zu spüren, einer

speziell auf das Thema Customizing und das Lebensgefühl

der Szene ausgerichteten Show-in-

Show.

44

MCE

Dezember '16

Entsprechend strömten mit über 220.000 Besuchern

aus 95 Ländern deutlich mehr Bikerfans in die

Kölner Messehallen als jemals zuvor. „Die INTER-

MOT 2016 war ein Mega-Event mit herausragenden

Ergebnissen,“ freut sich Gerald Böse, Vorsitzender

der Geschäftsführung der Koelnmesse. „Wir haben

mit neuen Konzepten und speziell mit der Integration

der Customizing-Welt eine neue Ära eingeläutet,

getragen von Individualität, Emotionalität und Begeisterung.“

Auch für Reiner Brendicke, Hauptgeschäftsführer

des IVM, war die INTERMOT 2016 ein

voller Erfolg: „Das hervorragende Besucherergebnis,

beispielsweise mit mehr Fachbesuchern aus

Italien, beweist: Die Branche ist innovativ und zukunftsorientiert

aufgestellt. Die Industrie hat mit

neuen Modellen und Konzepten die Trends der Zeit

umgesetzt – hin zu mehr Individualität und Alternativen

für junge Einsteiger. Die Jugend entdeckt das

motorisierte Zweirad wieder, sei es in der urbanen

Mobilität oder als Ausdruck eines Lifestyles.“ Zur

INTERMOT 2016 zeigten 1133 ausstellende Unternehmen

aus 40 Ländern ihre Neuheiten und Produkte,

ein Plus von 17 Prozent zur Vorveranstaltung.

„Die große Zahl an Premieren und die weltweite mediale

Resonanz, besonders in Online- und viralen

Medien, im Vorfeld und während der Messetage unterstreichen

die Bedeutung der INTERMOT als wichtigsten

Treffpunkt der Motorradcommunity. Branche

und Szene treffen sich immer am wichtigsten

Spot, und der ist für die Motorradwelt in Köln“,

stellt Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der

Koelnmesse, fest.

Neue Maßstäbe für die zukunftsorientierte Entwicklung

einer Motorradmesse setzte die INTERMOT mit

den Show-in-Show-Konzepten INTERMOT customized

und INTERMOT e-motion. Hier wurden Trends

und Themen erlebbar gemacht, die die Verbraucher

bewegen und von der Industrie entsprechend umgesetzt

werden. So steht die INTERMOT customized

für einen rasant wachsenden Trend hin zu einer Individualisierung

des eigenen Bikes, das das persönliche

Lebensgefühl und den Anspruch des Fahrers

widerspiegelt. Über 100 Unternehmen zeigten

zur Premiere der INTERMOT customized ihre Produkte

– von außergewöhnlichen Umbauten über

Bekleidung bis hin zu szeneorientierten Möbeln

und Accessoires. Rund um die INTERMOT custo-


Halle 9 vor • Foto: Koelnmesse GmbH, Harald Fleissner

ers of Endurance • Foto: Koelnmesse GmbH, A.Hagedorn

Pressekonferenz bei KTM in Halle 9 • Foto: Koelnmesse GmbH, Harald Fleissner

mized gab es zusätzliche Highlights, wie die AMD

Championship of Custom Bike Building mit ihren

spektakulären Umbauten, die Bikes und die

1/8-Meilen-Rennen der Essenza und Sultans of

Sprint oder die Garage Area, wo Profis an Projekt-

Bikes schraubten.

Fünf Tage lang sorgte die einzigartige Kombination

aus Herstellerpräsentationen, spektakulärem

Show- und Motorsport- sowie attraktivem Mitmach-

Programm für volle Messehallen und tolle Stimmung.

Entsprechend zufrieden zeigten sich daher

die ausstellenden Unternehmen der INTERMOT. Angeführt

von BMW, Ducati, Harley-Davidson, Honda,

Horex, Kawasaki, KTM, Kymco, der Piaggio-Gruppe,

Polaris, Suzuki, Triumph und Yamaha warteten die

Hersteller mit zahlreichen Premieren auf und begeisterten

den internationalen Handel, aber auch

das interessierte Publikum, gleichermaßen.

Die INTERMOT e-Motion, das Segment für elektromobile

Zweiräder und Antriebstechnologien, präsentierte

die Neuheiten im Bereich urbaner Mobilität

und aktiver Freizeitgestaltung. Die Aussteller

berichteten von einem sehr guten Besucherzuspruch

und Gesprächen mit Fachbesuchern und Publikum.

Sind Pedelecs und E-Bikes im Freizeit-, aber

auch im sportlichen Fahrradsektor bereits gut eingeführt,

würde der E-Roller als mobile Alternative, besonders

im städtischen Umfeld, immer stärker in

den Fokus des Publikums rücken. Entsprechend

stark frequentiert waren zur diesjährigen INTERMOT

e-motion die Probefahrparcours für E-Roller und E-

Bikes/Pedelecs mit über 15.000 Testfahrten. Gute

Noten erhielt die INTERMOT 2016 auch für den neu

geschaffenen „Boulevard of Touring“ und die speziell

auf die Quad- und ATV-Szene fokussierte „Area 4“.

Die INTERMOT faszinierte nicht nur mit aufwändigen

Inszenierungen in den Messehallen, im gesamten

Freigelände der Koelnmesse konnten die Besucher

selbst aktiv werden und in allen Fahrzeugsegmenten

brandneue Modelle testen. Auch für Neueinsteiger

ohne Führerschein und Kids gab es entsprechende

Aktionsflächen.

Die Stuntshows und Rennsport-Action der Profis

begeisterten die Besucher mit ihren spektakulären

Auftritten.

Mit über 220.000 Besuchern aus 95 Ländern erzielte

die INTERMOT 2016 ein neues Rekordergebnis –

mit einem besten INTERMOT-Wochenende der Geschichte.

Der Fachbesucheranteil am Gesamtbesuch

lag erneut auf einem sehr hohen Niveau von

26 Prozent, ebenso wie der Auslandsanteil der

Fachbesucher mit rund 42 Prozent. Signifikante

Steigerungen bei den Fachbesuchern gab es besonders

aus Nord- und Südamerika sowie aus Asien.

Ein bemerkenswerter Fachbesucherzuwachs registrierte

die INTERMOT in Europa aus Italien (plus

8 Prozent), Belgien (plus 10 Prozent) und Frankreich

(plus 7 Prozent).

Die INTERMOT 2016 in Zahlen:

Zur INTERMOT 2016 beteiligten sich 1133 Unternehmen

aus 40 Ländern, davon 67 Prozent aus dem

Ausland. Schätzungen für den letzten Messetag

einbezogen, kamen über 220.000 Einkäufer und

Besucher aus 95 Ländern zur INTERMOT 2016. Der

Anteil der Fachbesucher lag bei rund 26 Prozent mit

einem Auslandsanteil von 42 Prozent. Die INTER-

MOT Köln belegte eine Bruttoausstellungsfläche

von rund 129.000 Quadratmetern, zusätzlich wurden

rund 70.000 Quadratmeter Freigelände für die

Durchführung des Rahmenprogramms genutzt.

Die nächste INTERMOT findet vom 3. bis 7. Oktober

2018 statt.

45

MCE

Dezember '16


MOTOCROSS: DMV BRC 2-TAKT CUP

Geschafft: Patrick Zipf im Ziel

Werl

Patrick Zipf

DMV BRC 2-Takt Cupsieger

Der alte König ist ...

„Toughest Fighter on 125 ccm“:

Thomas Haas

Tagessieger Tom Pölderl

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MCE

Dezember '16


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... verletzt. Betrachtet man die Veranstaltung in Werl

chronologisch, so musste man bereits mit Veröffentlichung

der Starterliste feststellen, dass der

amtierende Meister und Langzeit-Meisterschaftsführende

Christian Herzberg fehlte. Der Bad Salzuflener

Yamaha-Pilot konnte bei seinem „Heimrennen“,

zu dem er immerhin „nur“ 98 Kilometer

Anfahrt gehabt hätte, verletzungsbedingt leider

nicht antreten. Nur logisch, dass direkt gerechnet

wurde, wer noch welche Chancen hatte, ihn einzuholen.

Dabei war schnell klar, dass lediglich Patrick

Zipf die Punkte und das Zeug dazu hatte, er selbst

hatte den Vizetitel bereits inne. Zweiundzwanzig

Zähler trennten Zipf vor der Werler Veranstaltung

von Herzberg, ihm würde also ein Laufsieg reichen,

um sich zum neuen König des Cups zu krönen, ein

2. Platz, um gleichzuziehen. Letzteres war dann der

Fall.

Trotz eines weiteren GD-Holeshots – Zipf hatte somit

bereits zehn von 16 möglichen Starts gewonnen

– zog Tom Pölderl noch in der ersten Runde an Zipf

vorbei und dominierte den Lauf nach Belieben. Ganze

30 Sekunden fuhr der Dürener auf seiner KTM heraus

und ließ Zipf damit weiter zittern. In der Qualifikation

war Pölderl, für den der Werler Ring völliges

Neuland war, zuvor noch als Dritter hinter Bender

und Zipf zu finden. Bender wurde daher wie schon

zu Saisonbeginn in Langgöns mit dem MAXXIS Best

Qualified Award ausgezeichnet, musste seine KTM

im Lauf aber mit Defekt abstellen, wodurch A-Lizenzler

Tim Münchhofen den 3. Platz erbte. Bis Alexander

Mönch Platz 4 innehatte, galt es für ihn zwischen

Platz 9 und 4 ganze Arbeit zu leisten und sich

gegenüber Lion Kleinegrauthoff, André Müller und

Matthias Haas durchzusetzen. Der zweite und jüngere

Haas im Bunde, Thomas, kam nach einer kurzen

Verletzungspause offenbar besonders stark

nach Werl. Von Platz 20 aus kommend pflügte er

durch das Feld und platzierte seine 125er Twostroke-Army-Yamaha

auf dem 5. Rang.

Beim Start zum letzten Lauf der Saison ließ es sich

Patrick Zipf nicht nehmen, einen weiteren Holeshot

zu ziehen, Nummer 11 in diesem Jahr. Die Shoei-

Holeshot-Jahreswertung hatte er zu diesem Zeitpunkt

bereits haushoch gewonnen. Christian Herzberg

war der Einzige, der zwei Holeshots einfahren

konnte, ansonsten hatten Marco Hummel, Robin

Kohfink, Gerrit Knipprath und Patrik Bender jeweils

nur einen Start-Sieg zu verbuchen. Zipf dürfte aber

wohl eher damit beschäftigt gewesen sein, das Rennen

einfach nur nach Hause zu fahren, ein einziger

Zähler würde ihm zum Gesamtsieg der deutschen

Zweitaktmeisterschaft 2016 genügen. Dementsprechend

locker schien er den restlichen Verlauf des

Rennens zu nehmen und setzte Tim Münchhofen,

der als A-Lizenzler eh punktelos bleiben würde,

nichts entgegen. Auch zu Thomas Haas, der erneut

stark auf dem 4. Rang unterwegs war, konnte Zipf

gut auf Distanz halten, um sich am Ende des Rennens

zum neuen König des DMV BRC MX 2-Takt Cups

zu krönen. Pölderl, der 2016 nur gelegentlich im

Cup startete, fuhr fast schon unauffällig einen weiteren

unangefochtenen Sieg ein und erreichte damit

in der Gesamtwertung noch den 6. Platz. Nur

2 Punkte hätten ihm gefehlt, um in die Riege der

Topfive aufzurücken. Diese bestehen neben dem

frisch gekürten Meister Patrick Zipf aus Christian

Herzberg, Kevin Mikus, Tobias Piening und Dennis

Sandner. Neben Herzberg fehlten auch Mikus, der

in der folgenden Nacht Vater wurde, sowie Dennis

Sandner verletzungsbedingt. In der Tageswertung

sicherte sich Thomas Haas, der erstmals auf das Podium

im DMV BRC MX 2-Takt Cup klettern durfte, als

Drittplatzierter gleichzeitig den „Toughest Fighter

on 125 ccm“-Ehrenpreis in Erinnerung an Alex

Daum. In Werl wurden auch der 4. und 5. Platz mit

Pokalen versehen, diese gingen an Alexander

Mönch und André Müller, der ohne jegliches Zweitakttraining

mit einem am Vorabend erstandenen

Motorrad am Gatter stand. Just for fun!

In diesem Sinne verabschiedet sich die „2-Takt Cup

Family“ auch in die Winterpause. Man darf sich

schon jetzt auf die Saison 2017 freuen, denn bisher

hat sich die Leistungsdichte Jahr um Jahr gesteigert

und es gab in vier Jahren vier verschiedene Gesamtsieger.

Der Spaß am Zweitakter und der Sportsgeist

stehen immer an oberster Stelle, egal um welchen

Platz gekämpft wird! BRAAAP!

• Text: Robin Hannes; Fotos: Michael Stallmeister

Podium in Werl: 1. T.Pölderl, 2. P.Zipf, 3. T.Haas, 4. A.Mönch, 5. A.Müller

DMV BRC MX 2-Takt Cup

Endstand nach 8 Läufen inkl. Werl - 8.10.16. : 1. Patrick Zipf, Husqvarna,

326 Punkte; 2. Christian Herzberg, Yamaha, 304; 3. Kevin Mikus,

Honda, 247; 4. Tobias Piening, Yamaha, 203; 5. Dennis Sandner, Suzuki,

139; 6. Tom Pölderl, KTM, 137; 7. Thomas Haas, Yamaha, 133;

8. Marco Hummel, Husqvarna, 131; 9. Matthias Haas, Yamaha, 127;

10. Gerrit Knipprath, KTM, 123.

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MCE

Dezember '16


XCC: CROSS COUNTRY EUROPAFINALE RIED/A

Starke „Ösis“.sicherten

sich die Titel

Der mehrfache Enduro-Europameister Werner Müller

sicherte sich mit seiner Performance erstmals

den nationalen ACC-Titel. Der HSV Ried hatte als

„Neuveranstalter“ bei der ACC gemeinsam mit ACC-

Serienmanager Rudi Rameis ein Top-Rennwochenende

organisiert. „Wir haben an diesem Wochenende

sehr viel Lob bekommen und freuen uns natürlich,

dass die Fahrer ihren Spaß hatten“, so Jürgen

Kinz, Präsident des HSV Ried. Besonders dankte

er dem Österreichischen Bundesheer, auf dessen

Gelände der Finallauf über die Bühne ging.

Bei kühlen Temperaturen wurden am Samstag in

17 Rennklassen die ACC-Titel vergeben. Das hatte

auch viele Besucher auf das Armee-Gelände gelockt:

„Die ACC Serie ist eine tolle Rennserie. Ich

freue mich natürlich sehr über den Titel“, sagte

Werner Müller, der sich sowohl am Samstag den

ACC-Profi-Titel als auch am Sonntag den ECC-Senioren-Titel

sichern konnte. Am Samstag führte im

Rennen aber kein Weg vorbei am MX-Open-Staatsmeister

Lukas Neurauter, der für den HSV Ried den

Laufsieg in der Profi-Klasse holte. Alle Top-Platzierten

und natürlich die Champions wurden am Abend

bei der ACC-Meisterschaftsfeier im Festzelt des

HSV Ried groß gefeiert.

Zum Europa-Finale am Sonntag präsentierte sich

das Wetter etwas freundlicher und auch die Sonne

zeigte sich öfters. Die Strecken- und Bodenverhältnisse

brachten schnellere Rundenzeiten und noch

spannendere Läufe. In der Profi-Klasse lieferten

sich Werner Müller und Mario Hirschmugl fünf Runden

lang ein sehenswertes Duell. Ab Runde 6 konnte

sich dann der 35-jährige Hirschmugl absetzen

und er feierte nach zwei Stunden seinen ersten

Cross-Country-Europameistertitel. „Am Samstag

kämpfte ich noch mit den Hindernissen und fuhr

eher verkrampft. Am Sonntag war ich wie ausgewechselt,

die Kondition hat gepasst – einfach wunderschön“,

jubelte der KTM-Vertragsfahrer bei der

Siegerehrung. Den 3. Platz auf dem Podium holte

Reitwagen-Testpilot Herbert Lindtner.

Der Österreicher Mario Hirschmugl ist Cross-

Country-Europameister 2016. Der KTM-Vertragsfahrer

setzte sich beim XCC-Finale in

Ried nach tollen Rad-an-Rad-Duellen gegen

seinen Landsmann Werner Müller durch, vor

Walther Schneider, der die deutschen Farben

auf dem Podium vertrat. Die deutschen Spitzenfahrer

überließen das Feld dieses Jahr

weitgehend den Nachbarn und glänzten mit

Abwesenheit.

In allen Rennklassen gab es interessante und faire

Zweikämpfe zu bewundern. Beim europäischen Finallauf

begrüßten die Österreicher viele Fahrer aus

Deutschland und Italien. Der ECC-Titel der Damen

ging übrigens auch an Österreich, nämlich an Larissa

Redinger vom MSC Mattighofen.

Nach einem langen Cross-Country-Rennjahr freuen

sich nun alle auf die verdiente Rennpause und auf

die Vorbereitung für das Sportjahr 2017.

Bei der Deutschen Cross-Country-Meisterschaft hat

die Einschreibung bereits geöffnet. Mit Spannung

wird vor allem die neue Sprint-Klasse erwartet, die

mit ihrem Zuschnitt ein tolles, unkompliziertes Angebot

für die MX-Szene darstellt.

Alle Infos und Ergebnisse unter:

www.xcc-racing.com

• Fotos: sportpixel.eu/BABOONS

Der neue Cross-Country-Europameister

heißt Mario Hirschmugl

48

MCE

Dezember '16


Ried lockte zum Saisonende nochmals viele Fahrer an

Österreich ist bekannt für

endurotypische Strecken

49

MCE

Dezember '16


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM

Tom Bahlke, eines der hoffnungsvollen Nachwuchstalente,

wird immer stärker!

Sven Kiedrowski siegte in Vellahn erneut in der

Profiklasse

Der Kiedrowski Racing Servicetruck wird auch in

der 2017er Saison auf sämtlichen Strecken Norddeutschlands

für euch parat stehen ...

BE READY FOR 2017

Die Kiedrowski-Racing-Teamfahrer haben bei den

letzten Events wieder einen richtig guten Job gemacht

...

Allen voran war es Jascha Berg (264), der mit dem Titel

„Deutscher Motocross Pokalsieger MX2“ trotz

Verletzung zur Mitte der Saison sein Saisonziel zu

100 % umgesetzt hat – Glückwunsch, Jascha!

Nach dem Titel des Deutschen Jugend-Motocross-

Meisters 2014 ein weiterer Meilenstein und wohl

verdienter Erfolg in seiner Karriere. Jascha wird

auch 2017 im Team Kiedrowski Racing bleiben – lediglich

das Bike wird gewechselt ... aus der 125er

wird eine 250 4T – Husqvarna bleibt!

Aber auch die anderen Teamfahrer haben tolle Ergebnisse

abgeliefert:

Niedersachsen Cup - Topfünf: MX2, Lasse Rudolf,

4. Platz; Senioren 2, Frank Rudolf, 2. Platz (Vizemeister);

Senioren 1, Steven Markowski, 5. Platz;

Damen, Nieke Rudolf, 3. Platz; Giana Markowski,

4. Platz.

Norddeutscher ADAC MX-Cup - Topfünf: 65er, „Jjw

Flummi“ Jannes Wittig, 2. Platz (Vizemeister); MX1,

Sven Kiedrowski, 2. Platz (Vizemeister); MX1, Martin

Scheuch, 5. Platz; Senioren 2, Jens Zeidler,

3. Platz; Senioren 1, Maik Ladwig, 3. Platz.

Eine starke Saison hatten auch die Teamfahrer in

der Offroadscramble-Meisterschaft – mit mehr als

500 eingeschriebenen Fahrern die größte Offroadserie

in Norddeutschland! Mit Lennart Marwede

und Lars Baumgartner hat das Team gleich zwei

Meister im Team!

Die Meisterschafts-Topten-Ergebnisse: Klasse 1,

Tom Bahlke, 6. Platz; Klasse 2, Sebastian Weiß,

8. Platz; Klasse 2, Karsten Brockmann, 10. Platz;

Klasse 3, Mathis Becker, 6. Platz; Jugend, Lennart

Marwede, 1. Platz (Meister); Chrischan Müller,

4. Platz; Lorenz König, 7. Platz; Louis Heins,

10. Platz; Senioren, Lars Baumgartner, 1. Platz

(Meister); Mirko Luckhaus, 7. Platz; Profis, Sven Kiedrowski,

3. Platz.

KOMM INS TEAM KIEDROWSKI RACING –

BE READY FOR 2017

Am Sonntag, 27.11.2016, sind alle Kiedrowski-Racing-Fahrer

zum Saisonabschlusstraining auf das

private Offroadgelände nach Alpershausen eingeladen.

Gemeinsames Training und Saisonabschluss

für alle Teamfahrer – egal ob MX oder Enduro!

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support

hast, solltest du die Vorteile nutzen, die man als

Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing hat!

Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-Support

des Teams kann sich sehen lassen – so gibt es

bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich Sportfahrerprogramme

verschiedener Hersteller – und das

nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

Beim Kauf einer neuen Suzuki RM-Z 250/450, Yamaha

YZ/YZ-F/WR oder Honda CRF 250/450 beispielsweise

gibt es für Sportfahrer top Konditionen und

interessante Sportfahrerpakete. Beta-Endurokunden

erhalten je nach Meisterschaftsniveau neben

50

MCE

Dezember '16


Jens Zeidler fuhr eine starke

Saison bei den Oldies!

Der Deutsche Motocross-Pokalsieger

Jascha Berg – auch 2017

im Team Kiedrowski Racing!

Auch MX-Einsteiger wie Annika Suhr werden unterstützt

– man muss kein Rennfahrer sein, um

ins Team zu kommen ...

Ersatzteilbudget und Fahrershirt das Bike zu absoluten Hammerpreisen.

Auch bei den neuen Husqvarna-Modellen gibt

es tollen Support – vor allem für Enduro-DM-/Pokal-, GCCund

auch Offroadscramble-Fahrer! Ruft an und lasst euch ein

spezielles Angebot machen, Tel. 05052 912798.

Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading ist mit mehr

als 1000 Quadratmetern der größte Offroad-Shop in Norddeutschland

und bereits seit einigen Jahren offizieller Honda-

und Suzuki-MX-Stützpunkt für Norddeutschland, Husqvarna

Center sowie seit mehr als zehn Jahren auch Betaund

GasGas-Händler. Seit 2015 ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland eine weitere starke

Marke hinzugekommen.

Mehr Infos unter www.kiedrowski-racing.de

Mit dem Onlineshop www.husky24.de hat die Firma Kiedrowski

Racing eine Plattform geschaffen, auf der alle Husqvarna-Piloten

ihre Originalersatzteile bequem raussuchen

und Powerparts sowie Bekleidung bestellen können. Perfekt

für die Kunden ist die Zahlung per PayPal und der kostenlose

Versand innerhalb Deutschlands ab einem Warenwert von

99,- Euro.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren des

Teams: Helge Schwark von der Firma HGT Greifer • Christian

Keszler von Keszler Top Brands • BUY MX • Michelin • Castrol

Power1 • P.O.W. Pro-Off-road-Wash (www.pro-offroad-wash.

com) • ZAP-Technix • Silentsport • Ron und Dave vom Foliencenter

Langenhagen und TRY-IT Stickers, die es mit ihrer Unterstützung

ermöglichen, auch optisch immer professionell

aufzutreten!

Ihr wollt auch Teamfahrer werden?

Ruft an unter 05052 912798!

Infos zum Team gibt’s hier:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de

www.husky24.de


ENDURO: SIX DAYS NAVARRA/E

Team USA

mit historischem Sieg

Die US-Boys Kailub Russell, Michael Layne, Taylor Robert und Thad Duvall konnten bei der Enduro-Mannschaftsweltmeisterschaft

im spanischen Navarra die Gesamtwertung der Trophy-Mannschaften gewinnen. Damit haben

die vier Herren das geschafft, was noch keiner amerikanischen Mannschaft je zuvor gelungen ist. Alle Teilnehmer

hatten eine sechstägige Tortur unter verschiedensten Wetterbedingungen zu bewerkstelligen. An fünf von insgesamt

sechs Fahrtagen galt es, täglich mehrere Sonderprüfungen zu absolvieren, am sechsten und letzten Tag folgte

dann ein Abschluss-Motocross. Die Kunst besteht nicht nur allein aus schnellem Fahren – um über die komplette

Renndistanz in Wertung zu bleiben, müssen alle vier Teamfahrer der Trophy-Wertung im Ziel ankommen. Somit

ergibt sich für Mensch und Maschine ein knallharter Schlagabtausch über hunderte Kilometer.

52

MCE

Dezember '16

Die US-Boys (v.l. Thad Duvall, Taylor Robert, Kailub

Russel und Michael Layne) haben erstmals in

der ISDE-Historie einen Sieg für die USA eingefahren.

Zweiter wurde die Trophy-Mannschaft aus

England (links, v.l. Jamie McCanney, Nathan Watson,

Daniel McCanney und Jamie Lewis) vor dem

tschechischen Team (rechts, v.l. Jaromir Romancik,

Ondrej Helmich, Patrik Markvart und Jiri Hadek)


53

MCE

Dezember '16


ENDURO: SIX DAYS NAVARRA/E

Taylor Robert wurde Schnellster aller Teilnehmer

World-Trophy

Überraschungen hielt die 91. Ausgabe der Six Days

schon während der ersten beiden Fahrtage bereit.

Titelverteidiger Australien bekam bereits am ersten

Tag die ganze Härte dieses Wettbewerbs zu spüren.

Durch die extreme Trockenheit gab es auf der gesamten

Strecke enorme Staubentwicklungen. Die

dadurch verbundene Sichtbeeinträchtigung wurde

vielen Teilnehmern zum Verhängnis. So auch Australiens

Teamfahrer Josh Strang, der wegen eines

Sturzes vorzeitig die Segel streichen musste. Damit

war das hochfavorisierte australische Team mit seinen

drei verbliebenen Fahrern chancenlos in Sachen

Gesamtsieg. Auch Kolumbien und Österreich

hatten schon am ersten Fahrtag mit Ausfällen zu

kämpfen und rutschten demzufolge ans Ende der

Gesamtwertung. Ganz anders verlief der Auftakt

hingegen für die US-Amerikaner, sie konnten den

Tag mit 26,02 Sekunden Vorsprung gegenüber den

schnellen Italienern gewinnen. Auch die Briten und

Gastgeber Spanien positionierten sich mit knappem

Abstand auf Platz 3 und 4 der Gesamtwertung.

Aus Sicht des deutschen Teams mit Davide von Zitzewitz,

Tilman Krause, Paul Roßbach und Mark Risse

verlief der Auftakt mit einem 10. Platz eher mäßig.

Der Paukenschlag im deutschen Team folgte

jedoch am zweiten Fahrtag. Hier musste Paul Roßbach

das Handtuch werfen. Er hatte sich am ersten

Fahrtag die Hand dermaßen angeschlagen, dass ein

erneuter Start nicht in Frage kam. Damit war das

deutsche Trophy-Team ebenfalls nur noch zu dritt

unterwegs und damit von Rang 10 auf Rang 18 gerutscht.

Das gleiche Schicksal ereilte Polen und Ungarn

– somit gab es am zweiten Tag bereits 6 von

22 Teams mit nur noch drei Fahrern!

Die US-Boys setzten ihren Siegeszug indes unbeeindruckt

von jeglichen Bedingungen fort. In den

Topfünf gab es am zweiten Tag keine Bewegungen –

es führten immer noch die USA vor Italien (2), England

(3), Spanien (4) und Portugal (5). Am dritten

und vierten Tag galt es für alle Teilnehmer, wie bei

den Six Days üblich, neue Sonderprüfungen unter

die Stollen zu nehmen. Regenschauer verschärften

die herrschenden Streckenverhältnisse zusätzlich

um ein Vielfaches. Der einst staubtrockene Boden

war nun plötzlich glatt wie Schmierseife. Das lag

nicht jedem Teilnehmer, was sich auch in der Ergebnisliste

widerspiegelte. Erneut unbeeindruckt zeigten

sich die US-Boys, die inzwischen mehr als

1,35 Minuten Vorsprung auf Italien vorzuweisen hatten.

Taylor Robert zeichnete sich als schnellster

Fahrer aller Klassen an diesem schwierigen Tag aus.

Weniger glücklich wirkten die eigentlich Regen erprobten

Engländer. Sie verloren ihren 3. Platz an

Gastgeber Spanien. Die Truppe um Ivan Cervantes

konnte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung

ordentlich Boden gutmachen.

Der vierte Tag brachte in der World-Trophy-Wertung

nur wenig Neues. Das Wetter war wieder etwas besser

und das kam wohl allen Teilnehmern zugute. Die

US-Amerikaner verloren zwar ein wenig ihres Vorsprungs

(10 Sekunden), durften sich aber über eine

solide Führung freuen. Schnellster Pilot war dies-

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MCE

Dezember '16


Timing ist das A und O, ebenso wie gute Teamarbeit. Ohne

diese kommt man bei den Six Days nicht sehr weit

Ivan Cervantes kämpft mit den schwierigen

Bedingungen, neben enormer Staubentwicklung

gab es auch Regen und Schlamm

Titelverteidiger Australien war bereits am ersten

Tag raus aus dem Titelkampf, Daniel Sanders

kämpfte bis zum Schluss verbissen gegen

Taylor Robert um den „Titel“ des

schnellsten Fahrers aller Teilnehmer

mal nicht Taylor Robert, sondern der Italiener Giacomo

Redondi, der mit seinem Team auch am vierten

Tag auf Platz 2 lag. Spannend anzusehen war dagegen

der Kampf um Platz 3, denn hier konterten die

Briten und eroberten sich ihren tags zuvor verlorenen

3. Platz von den Spaniern zurück.

Am fünften Fahrtag traf es besonders die Italiener

hart. Gleich zwei Ausfälle musste das bis dato auf

Position 2 liegende Team hinnehmen. Während Oscar

Balletti sein Arbeitsgerät mit technischen Problemen

abstellen musste, brach sich Manuel Monni

das Handgelenk bei einem Crash. Aber auch Gastgeber

Spanien war in der Gesamtwertung aus den vorderen

Rängen verschwunden. Grund war hier der

Ausfall von Ivan Cervantes, er hatte sich am Vortag

einen deftigen Schlag auf des „Mannes besten

Stücks“ zugezogen und war zur Untersuchung ins

Krankenhaus gefahren. Er gab via facebook Entwarnung,

starten konnte Cervantes allerdings nicht. Daraus

ergab sich folgendes Bild in der Gesamtwertung:

USA vor England und der Tschechischen

Republik.

Was blieb, war das abschließende Motocrossrennen

am sechsten und letzten Fahrtag der Six Days.

Auch hier ließen die US-Boys nichts anbrennen und

spulten sicher ihre Runden ab. Mit einer außerordentlichen

Teamleistung ging der verdiente Sieg am

Ende an die Amerikaner, die im Übrigen mit Taylor

Robert auch den schnellsten aller Teilnehmer stellten.

Auf Platz 2 landeten die Briten mit einer ebenfalls

hervorragenden Leistung, wenngleich sie vom

Ausfall der Italiener etwas profitierten. Gleiches gilt

auch für das tschechische World Trophy Team, das

bedingt durch den Ausfall von Italien und Spanien

auf Gesamtplatz 3 landete. Das deutsche Team beendete

die 91. Auflage der Weltmeisterschaft auf

dem 15. Platz. Insgesamt hatten elf von 22 World

Trophy Teams am Ende mit Ausfällen zu kämpfen,

das zeigt, wie wichtig neben Schnelligkeit vor allem

auch die Zuverlässigkeit bei diesem Wettbewerb

ist.

Junior-Trophy

In der Junior-Trophy gab es einen ähnlich starken

Durchmarsch wie in der World Trophy. Hier kam die

bestimmende Mannschaft allerdings aus Schweden.

Micke Persson, Albin Elowson und Jesper Börjesson

konnten sich vom ersten Tag an in Szene setzen

und die Führung übernehmen. Keines der

anderen Junioren-Teams schaffte es, die Schweden

wirklich in Bedrängnis zu bringen. Mit cleverer Taktik

und sauberem Fahrstil gelang es den jungen

Schweden trotz aller Umstände schließlich, den Titel

in der Nachwuchsklasse zu holen. Wie schon in

der World Trophy hatte auch in der Junior Trophy

Gastgeber Spanien einen guten Auftakt und konnte

sich nach zwei Fahrtagen an 2. Position behaupten.

Doch auch das spanische Junioren-Team blieb von

Ausfällen nicht verschont, so musste Tosha Schareina

am dritten Tag aufgeben und das Team verschwand

ans Tabellenende. Zum direkten Verfolger

der Schweden avancierte nun das Junioren-Team

der USA. Obwohl die US-Boys alles daran setzten,

55

MCE

Dezember '16


ENDURO: SIX DAYS NAVARRA/E

Australien mit

(v.l.) Jessica Gardiner,

Tayla Jones und

Jemma Wilson

Spanien mit (v.l.) Laia Sanz Pla-Giribert,

Mireia Badia Camprubi und

Sandra Gomez Cantero

auch hier einen Sieg einzufahren, sollte dieses Vorhaben

nicht klappen und die Jungs mussten sich

letztendlich mit Gesamtplatz 2 zufriedengeben.

Glücklich waren auch die Italiener. Zwar hatte die

Junior-Trophy Italiens am Anfang noch den 2. Platz

inne und musste diesen im Laufe der sechs Tage abgeben,

aber zum Schluss überwog die Freude über

den 3. Gesamtrang. Wenig gut verlief der Auftritt

des deutschen Junioren-Teams mit Yanik Spachmüller,

Jan Allers und Lukas Streichsbier. Nach dem Auftakt

und den sehr staubigen Bedingungen fand sich

das Team vorerst nur auf Position 13 von 19 Teams

wieder. Yanik Spachmüller bekam es in der Nacht

vom dritten auf den vierten Fahrtag zu allem Unglück

auch noch mit einer Erkältung zu tun, die ihn

schließlich am Start hinderte. Damit war das Team

ab dem vierten Tag folgend nur noch zu zweit unterwegs

und demzufolge chancenlos, sich in irgendeiner

Weise zu verbessern. Mit Platz 15 in der Gesamtwertung

blieb das Team hinter den Erwartungen

zurück.

Damen-Trophy

Einen Lichtblick (aus deutscher Sicht) gab es dafür

bei den Damen. Hier gelang es Maria Franke, Heike

Petrick und Enduro-Rookie Vanessa Danz aufs Podium

zu fahren. Bereits im Vorfeld hatte man sich in

der Damenwertung gute Chancen auf eine Topdrei-

Platzierung ausgerechnet. Einen ersten Dämpfer erhielt

das Team jedoch schon weit vor dem Start zur

91. Auflage der Six Days. Verletzungsbedingt musste

Steffi Laier ihre Teilnahme absagen, damit stand

das Projekt kurzzeitig auf der Kippe. Mit Vanessa

Danz war jedoch schnell Ersatz gefunden, auch

wenn sie in ihrer bisherigen Karriere noch nie etwas

mit dem Endurosport zu tun hatte. Binnen vier Wochen

erhielt die 22-Jährige einen Crashkurs in Sachen

Enduro und nahm das Abenteuer Six Days auf

sich.

Mit dem Auftakt im spanischen Navarra kristallisierten

sich die Australierinnen schnell als klare Titelfavoritinnen

heraus. Auch die Spanierinnen präsentierten

sich mit einem starken Line-up und wurden

im Rennverlauf zum größten Konkurrent der in Führung

liegenden Australierinnen. Letztere entschieden

die Gesamtwertung jedoch haushoch für sich,

während Spanien Zweiter wurde. Das deutsche

Team konnte sich ab dem ersten Tag die 3. Position

sichern, wenngleich es im Verlauf einige haarige Situationen

geben sollte. Während Maria Franke einen

Tagessieg nach dem anderen holte und Heike

Petrick stets solide Ergebnisse ablieferte, kämpfte

Vanessa Danz verbissen damit, im Wettbewerb zu

bleiben. Ohne jegliche Erfahrung war das erklärte

tägliche Ziel die Zielankunft. Nach sechs anstrengenden

und äußerst fordernden Tagen hatten es die

drei Mädels geschafft – Podium in der Damenwertung!

Noch dazu konnte sich Maria Franke als

schnellste aller Damen auszeichnen lassen! Ein hervorragender

Erfolg – Glückwunsch!

Club

Bei den Clubmannschaften konnte sich das Italienische

Team um Lorenzo Macoritto, Emanuele

Facchetti und Andrea Verona durchsetzen. Zweiter

wurde das Team „Trail Jesters“ (Josh Toth, Jason

Klammer und Ben Kelly), Dritter „Eric Cleveland Memorial“

(Jimmy Jarrett, Broc Hepler und Alex Dorsey).

Bestes deutsches Club-Team war auf Platz 19

DMSB 1 - ADAC Hessen-Thüringen/Westfalen mit

Robin Graube, Jens Pester und Florian Ebener.

• Text: Marco Burkert; Fotos: FIM

56

MCE

Dezember '16


Deutschland war bei den Damen mit

Rang 3 erfolgreich. Maria Franke (re.),

Heike Petrick (Mitte) und Vanessa Danz

(links) erreichten diesen Erfolg hinter

den Teams aus Spanien und Australien

Enduro-Mannschafts-WM - Six Days - Navarra/E - 11.-16.10.2016

Ergebnisse:

World Trophy:

1. USA (Kailub Russell, Michael Layne, Taylor Robert, Thad Duvall)

13:46:40:93

2. Großbritannien (Daniel McCanney, Jamie Lewis, Nathan Watson,

Jamie McCanney) +3:38:66

3. Tschechien (Ondrej Helmich, Patrik Markvart, Jaromir Romancik,

Jiri Hadek) +29:42:34

4. Schweden , +38:32:63 (Joakim Grelsson, Kevin Olsen, Oliver Nelson, Adam

Andersson); 5. Estland, +1:03:14:72 (Veiko Rääts, Priit Biene, Martin Leok,

Rannar Uusna); 6. Argentinien, +1:17:21:19 ( Juan Ignacio Zunino, Nicolas Kutulas,

Luciano Benavides, Fernando Correa); 7. Mexiko, +1:40:49:53 (Jose Luis

Perez, Roberto Quintanilla, Homero Diaz, Arturo Rodriguez); 8. Schweiz,

+1:56:21:41 (Alexandre Amey, Cédric Evard, Christophe Robert, Thomas

Schranz); 9. Ecuador, +2:23:14:88 (Juan Felipe Bustamante, Martin Bustamante,

Juan Jose Puga, Michael Encalada); 10. Norwegen, +2:23:25:04 (Alexander

Nyberg, Jon Anders Sogn Oiom, Kevin Burud, Kristian Felix Jensen).

Ferner: 15. Deutschland, +12:58:41:17 (Tilman Krause, Davide von Zitzewitz,

Paul Roßbach, Mark Risse); 17. Österreich, +14:57:00:69 (Pascal Rauchenecker,

Bernhard Schöpf, Matthias Wibmer, Markus Geier).

Junior World Trophy:

1. Schweden (Micke Persson, Albin Elowson, Jesper Börjesson) 10:30:55:71

2. USA (Trevor Bollinger, Steward Baylor, Grant Baylor) +0:45:23

3. Italien (David Soreca, Matteo Pavoni, Matteo Cavallo) +4:21:50

4. Finnland, +9:01:20 ( Henric Stigell, Mika Barnes, Eemil Pohjola); 5. Frankreich,

+9:45:52 (Jeremy Carpentier, Anthony Geslin, David Abgrall); 6. Australien,

+24:10:67 (Tom McCormack, Jack Simpson, Nic Tomlinson); 7. Mexiko,

+25:10:91 (Didier Goirand, Eric Yorba, Ivan Ramirez); 8. Chile, +31:26:44 (Benjamin

Herrera, Diego Herrera, Esteban Lanz); 9. Österreich, +40:31:35 (Michael

Feichtinger, Walter Feichtinger, Florian Reichinger); 10. Polen, +1:04:08:89

(Jakub Kucharski, Kamil Szuta, Damian Magierowski).

Ferner: 11. Schweiz, +1:20:56:07 (Kelien Michaud, Sandro Allemann, Alexandre

Vaudan); 15. Deutschland, +8:33:15:19 (Yanik Spachmüller, Jan Allers, Lukas

Streichsbier).

Women’s World Trophy:

1. Australien (Jessica Gardiner, Tayla Jones, Jemma Wilson) 7:57:39:29

2. Spanien (Laia Sanz Pla-Giribert, Mireia Badia Camprubi,

Sandra Gomez Cantero) +3:48:67

3. Deutschland (Maria Franke, Vanessa Danz, Heike Petrick) +18:08:46

4. USA, +32:01:43 (Nicole Bradford, Rachel Gutish, Tarah Gieger); 5. Schweden,

+37:26:25 (Emelie Karlsson, Hanna Berzelius, Amanda Elvin); 6. Kanada,

+1:20:05:88 (Shelby Turner, Felicia Robichaud, Megan Leigh Griffith);

7. Slowakei, +12:39:07:25 (Katarina Jurickova, Karin Hostinska).

Club Team Award:

1. Italien (Lorenzo Macoritto, Emanuele Facchetti, Andrea Verona)

10:55:42:48

2. Trail Jesters (Josh Toth, Jason Klammer, Ben Kelley) +5:13:69

3. Eric Cleveland Memorial (Jimmy Jarrett, Broc Hepler, Alex Dorsey)

+10:53:66

4. United Kingdom - Team Scotland, +12:48:27; 5. Missouri Mudders,

+16:41:26; 6. MC Pavia, +20:03:39; 7. RFME Team 1, +21:08:97; 8. Czech Republic/KBS

UAMK Team Unhost, +23:16:65; 9. Tony Agonis Memorial, +25:03:13;

10. United Kingdom - British Army Enduro, +27:50:54.

Ferner: 19. DMSB 1 - ADAC Hessen-Thüringen/Westfalen, +1:06:16:12;

23. DMSB 2 - ADAC Württemberg/Südbaden/Schleswig-Holstein/Hessen-Thüringen,

+1:26:54:99; 33. DMSB 3 - ADAC Mittelrhein/Hessen-Thüringen,

+1:58:51:81; 70. DMSB 5 - ADAC Nordbayern/Südbayern/Württemberg,

+4:21:36:93; 82. DMSB 4 - ADAC Südbayern/Nordrhein/Hansa, +5:13:10:62;

108. DMSB 6 - ADAC Nordbayern/Hessen-Thüringen, +14:21:57:21.


ENDURO: DM ZSCHOPAU

58

MCE

Dezember '16


Würdiges

Saisonfinale

Der Enduro-Klassiker „Rund um Zschopau“ präsentierte sich in diesem Jahr als eine

Herausforderung der besonderen Art. Mit seinen zahlreichen Auf- und Abfahrten,

Schlammdurchfahrten und fordernden Sonderprüfungen zählt diese Veranstaltung

zu den absolut anspruchsvollsten Geländefahrten, die man in Deutschland

unter die Stollen nehmen kann. Heuer gab es jedoch zahlreiche Veränderungen,

die zum einen den Prolog, aber auch die Rennstrecke am Samstag betrafen.

59

MCE

Dezember '16


ENDURO: DM ZSCHOPAU

Doppelerfolg für Marco Neubert – der KTM-Pilot gewann sowohl den Prolog als auch die Overall-Wertung am Samstag

So wurde der Prolog nach der Kritik im Vorjahr (zuschauerunfreundlich)

im Wesentlichen so geändert,

dass fast jeder Winkel eingesehen werden

konnte. Die üblichen Hindernisse, wie Baumstämme,

eine Matrix, Hackschnitzel, grobe Steine oder

Betonröhren, spendierten dem Parallel-Parcours

die nötige Würze und waren ein erster Fingerzeig

auf das, was die Teilnehmer am Samstag erwartete.

Und auch an diesem gab es Änderungen. So war

beispielsweise der berühmte „Teufelsberg“ in diesem

Jahr nicht Bestandteil der Strecke. Grund:

Schwarzfahren! Daraufhin hatte der Grundstückseigentümer

die diesjährige Nutzung untersagt. Für Ersatz

war jedoch in Form einer neuen spektakulären

Steilauffahrt gesorgt. Steilauffahrt ist auch gleich

das richtige Stichwort für eine weitere Neuerung,

die es früher schon einmal gab – der „Weberhang“.

Zwar war dieser in den letzten Jahren schon immer

Bestandteil der Strecke, nun gehörte er jedoch zur

Sonderprüfung – eine feine Sache! Diese und zahlreiche

weitere delikate Abschnitte, an dieser Stelle

sei nur die berüchtigte „Börnichener Schlammdurchfahrt“

erwähnt, machten Zschopau 2016 zu

einer unvergesslichen Veranstaltung.

Der imposante Auftakt zu „RuZ“ mit dem Parallel-

Prolog am Freitagabend ließ die Herzen der Endurofans

bereits höherschlagen. Vor prallgefüllten Zuschauerrängen

lieferten sich die Teilnehmer spek-

takuläre Zweikämpfe auf der neu gestalteten Strecke.

Für die vorerst erste unschlagbare Rundenzeit

sorgte Südafrikas Blake Gutzeit, der auf einer Zweitakt-Yamaha

an den Start ging. Mit diversen Auftritten

bei EnduroCross- und Extrem-Endurorennen

vorbelastet, kam dies nicht ganz überraschend.

Über eine Stunde lang folgte Fahrerpaar um Fahrerpaar,

darunter Endurohaudegen wie Marcus Kehr

(Sherco), Mark Risse (Beta), Jonathan Rossé (Yamaha),

Nick Emmrich (Husqvarna) oder auch Pascal

Springmann (Beta), doch keiner war in der Lage, die

Spitzenzeit von Blake Gutzeit zu unterbieten. Erst

als Marco Neubert seine KTM an den Start schob,

sah es so aus, als ob die Zeit von 3:14:34 Minuten zu

wackeln schien. Und tatsächlich, Neubert gelang es

unter tosendem Applaus eine sensationelle Zeit von

3:05:83 in die Tabelle zu meißeln. Schneller geht

nicht, waren sich fachkundige Zuschauer einig –

oder doch? Zwei Fahrerpaarungen, Andi Beier

(Husqvarna) gegen Björn Feldt (KTM) und Davide

von Zitzewitz (KTM) gegen Dennis Schröter (Husqvarna),

standen schließlich noch aus. Doch so sehr

sich diese vier Herren auch streckten, die Bestzeit

an diesem Abend gehörte Marco Neubert! Ein historischer

Erfolg für den KTM-Fahrer, der den Zschopauer

Prolog bereits zum zweiten Mal gewinnen

konnte. Das hat vor ihm noch keiner geschafft!

Am Samstag stand vor allem das Duell Davide von

Zitzewitz gegen Dennis Schröter im Fokus. Der

Grund: Einzig diese beiden durften sich noch Chancen

auf den begehrten Titel des Internationalen

Deutschen Enduromeisters ausrechnen! Bis auf diesen

klassenübergreifenden und gleichzeitig wichtigsten

Titel im deutschen Endurosport waren alle

anderen Titel bereits vergeben. Und die Bedingungen,

um solch ein brisantes Duell auszutragen, hätten

kerniger kaum sein können. Tagelanger Regen

ließ die Strecke bereits im Vorfeld aufweichen und

auch am Samstagmorgen sorgten ständig wiederkehrende

Schauer für sehr pikante Streckenverhältnisse.

Egal ob es der klassische, 3,5 Kilometer lange

Crosstest am Zschopauer Skihang oder die beiden

Endurotests in Weißbach (6 km) und Venusberg

(6,5 km) waren, überall war maximale Konzentration

gefragt. Doch auch die Verbindungsetappe ist

bekannt für ihren hohen Schwierigkeitsgrad und

wird mit zunehmender Renndistanz zum Konditionskiller.

Mit einer Streckenlänge von zirka 85 Kilometern

kommen die Akteure binnen der drei zu absolvierenden

Runden gut und gerne auf über

250 gefahrene Kilometer und dies bei 80 Prozent

Geländeanteil. Wie anspruchsvoll dieses Gelände

ist, zeigt die Ausfallquote, die in diesem Jahr je nach

Klasse bei 30 bis 40 Prozent lag!

60

MCE

Dezember '16


Dennis Schröter am frühen Morgen auf dem rutschigen Crosstest am Skihang gleich mit

der Bestzeit, am Tagesende gewann Schröter den begehrten Meistertitel im Championat

Auch Altmeister Marcus Kehr nahm nach langer Auszeit am Enduroklassiker „RuZ“ teil

und kam prompt in den Genuss einer ordentlichen Schlammpackung

Davide von Zitzewitz, hier am berühmten Börnichener Schlammloch, fand in Zschopau

nicht den gewünschten Rhythmus

Marco Neubert gewann bereits am Freitagabend den Prolog und schrieb damit Geschichte

Zurück zum Renngeschehen. Bereits die erste von

insgesamt drei Runden gestaltete sich als schwierig.

Am frühen Samstagmorgen war es Davide von

Zitzewitz, der wenige Minuten nach dem Start auf

dem Marktplatz in Zschopau als Erster auf dem

Crosstest „Skihang“ zu bewundern war. Der norddeutsche

KTM-Pilot bevorzugt es, seine Kontrahenten

möglichst zeitig unter Druck zu setzen. Auf der

noch jungfräulichen Wiese des Skihangs war die

richtige Linienwahl jedoch alles andere als einfach.

Dementsprechend agierte von Zitzewitz zu vorsichtig

und das schlug sich negativ auf die Prüfungszeit

nieder. Mit der viertschnellsten Zeit im Auftakttest

geriet von Zitzewitz von Beginn an unter Druck – eine

Situation, die er eigentlich vermeiden wollte.

Besser lief es bei seinen Konkurrenten, allen voran

Dennis Schröter. Er warf seine gesamte Erfahrung in

die Waagschale und legte sogleich die Bestzeit im

allerersten Test des Tages hin. Ebenfalls gut dabei

waren Prologsieger Marco Neubert, der sich direkt

hinter Schröter auf Position 2 setzen konnte, und

Andi Beier, der hier die drittschnellste Zeit fuhr.

Speziell Marco Neubert, inspiriert von seinem Sieg

am Vorabend, bewies in den folgenden beiden Endurotests

(Weißbach und Venusberg) seine gesamte

Klasse. Vor heimischem Publikum zauberte er eine

fehlerfreie Fahrt auf die Piste und fuhr so

zweimal zur Bestzeit. Einzig Dennis Schröter konnte

dem KTM-Piloten aus Affalter einigermaßen Paroli

bieten und rangierte knapp hinter Neubert auf Position

2. Sowohl Andi Beier als auch Davide von Zitzewitz

konnten diesen Speed nicht mitgehen und verloren

bereits nach der ersten Runde etwas den

Anschluss.

Fortan, mit Beginn der zweiten Runde, entbrannte

zwischen Neubert und Schröter ein völlig unerwartetes

Duell um den Tagessieg bei Rund um Zschopau

2016. Husqvarna-Pilot Schröter legte im zweiten

Umlauf sowohl im Crosstest als auch im ersten

der beiden Endurotests nach und fuhr zur jeweiligen

Prüfungsbestzeit. Knapp dahinter rangierte jeweils

Marco Neubert. Letzterer konterte im Endurotest

Venusberg erneut mit der Bestzeit seinerseits

und bewahrte sich damit die Möglichkeit auf den Tagessieg.

Indes verschärfte sich der Streckenzustand immens,

sodass trotz fortgeschrittener Renndistanz

eine immer höhere Konzentration gefragt war. Entscheidend,

sowohl für das Duell um den Tagessieg

als auch für das Duell im Kampf um den Overall-Sieg

in der Deutschen Enduromeisterschaft, sollte

schließlich die dritte und letzte Runde in Zschopau

sein. Davide von Zitzewitz musste in den drei verbleibenden

Sonderprüfungen alles riskieren, um

seine Titelchancen aufrechtzuerhalten. Durch erneute

Regenschauer entwickelte sich der Crosstest

am Skihang zum Vollstrecker der Meisterschaft. Von

Zitzewitz stürzte auf der glatten Schlammpiste und

verlor damit jegliche Hoffnung, die verlorene Zeit

gegenüber Dennis Schröter wieder wettzumachen.

Als Schröter den vor ihm gestarteten Zitzewitz in der

Prüfung überholte, wusste auch er, was los war. Für

den Husqvarna-Piloten war damit zwar der Kampf

um die Meisterschaft entschieden, nicht aber das

Duell mit Marco Neubert um den Tagessieg. Bei nun

noch zwei verbleibenden Sonderprüfungen lag

Schröter knapp eine Sekunde vor Marco Neubert,

der jedoch zündete im Endurotest Weißbach die

zweite Stufe seiner Rakete und nahm Schröter wiederum

so viel Zeit ab, dass er nun vor dem abschließenden

Endurotest in Venusberg eine Sekunde in

Führung lag. Dieser Zweikampf erschien Schröter

angesichts des winkenden Titelgewinns dann doch

zu riskant und er ging im letzten Test des Tages auf

Nummer sicher. Neubert jedoch blieb bis zur letzten

Sekunde fest im Rennmodus und lieferte nochmals

eine Bestzeit ab. Im Ziel durften sich beide, Dennis

Schröter über den Gesamtsieg in der internationalen

Deutschen Enduromeisterschaft und Marco

Neubert über seinen allerersten Overall-Sieg in der

DEM, freuen.

Neben diesem Sensationsduell gilt ein Klassensieg

bei Rund um Zschopau aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrads

als etwas ganz Besonderes. Dementsprechend

hoch war die Motivation bei Andi Beier,

61

MCE

Dezember '16


ENDURO: DM ZSCHOPAU

62

MCE

Dezember '16


in der Klasse E1 zu gewinnen. In der

bisherigen Saison hatte Beier keinen

einzigen Tagessieg seiner Konkurrenz

überlassen und das blieb auch in

Zschopau so. Beier gewann vor dem

Schweizer Jonathan Rossé und Tim

Apolle. Der Klassensieg in der E2 ging

natürlich an Marco Neubert, der sich

mit seinem Doppelsieg ein sensationelles

Saisonfinale beschert hat. Davide

von Zitzewitz dominierte die Saison,

war aber in Zschopau alles in

allem zu zaghaft unterwegs. Trotzdem

kann der 24-Jährige auf eine hervorragende

Saison zurückblicken, die

er schließlich mit dem Meistertitel in

der E2 beendete. Dritter in der stark

besetzten Klasse wurde erneut Nick

Emmrich, der hier Altmeister Marcus

Kehr auf Rang 4 hinter sich halten

konnte. Die Klasse E3 hatte mit Dennis

Schröter ihren Sieger gefunden.

Im kommenden Jahr möchte Schröter

gern noch eine komplette Saison bestreiten

und seinen Konkurrenten damit

die Möglichkeit zur Revanche geben.

Zweiter wurde Jan Schäfer, der in

Zschopau eine respektable Leistung

abliefern konnte. Ebenso wie der

drittplatzierte Mark Risse.

Was bleibt ist der Eindruck einer wirklich

unvergleichlichen Enduroveranstaltung

Rund um Zschopau 2016. Die

Organisatoren haben sich in diesem

Jahr trotz aller vorangegangenen

Schwierigkeiten ganz besonders ins

Zeug gelegt, um allen Endurosportfans

eine unvergessliche Veranstaltung

zu präsentieren – was auch gelungen

ist. Im kommenden Jahr wird

die komplette Weltelite im Rahmen

des WM-Laufs zu Gast in Zschopau

sein. Ein Event, auf das wir alle mit

Spannung blicken.

• Text u. Fotos: Marco Burkert

Enduro-DM - 7. + letzter Lauf - Rund um Zschopau

- 22.10.2016

Ergebnisse:

E1: 1. Andreas Beier, Husqvarna; 2. Jonathan Rossé,

CH, Yamaha; 3. Tim Apolle, Husqvarna; 4. Patrick

Strelow, Husqvarna; 5. Tilman Krause, KTM;

6. Maria Franke, KTM; 7. Maik Schubert, KTM.

E2: 1. Marco Neubert, KTM; 2. Davide von Zitzewitz,

KTM; 3. Nick Emmrich, Husqvarna; 4. Marcus

Kehr, Sherco; 5. Blake Gutzeit, ZA, Yamaha;

6. Kenny Lötzsch, KTM; 7. Martin Kradorf, KTM;

8. Pascal Springmann, Beta; 9. Jens Pester,

Husqvarna; 10. Jörg Haustein, Kawasaki.

E3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Jan Schäfer,

KTM; 3. Mark Risse, Beta; 4. Björn Feldt, KTM;

5. Ralf Scheidhauer, KTM; 6. Nico Rambow, KTM;

7. Daniel Hänel, KTM; 8. Gerrit Helbig, KTM; 9. Tobias

Wittek, Sherco; 10. André Engelmann, Husqvarna.

Inter-DM: 1. Marco Neubert, KTM; 2. Dennis Schröter,

Husqvarna; 3. Andreas Beier, Husqvarna; 4. Jonathan

Rossé, CH, Yamaha; 5. Davide von Zitzewitz,

KTM; 6. Jan Schäfer, KTM; 7. Mark Risse, Beta;

8. Nick Emmrich, Husqvarna; 9. Marcus Kehr,

Sherco; 10. Blake Gutzeit, ZA, Yamaha.

EJ: 1. Felix Martin, KTM; 2. Lukas Streichsbier,

Husqvarna; 3. Yannik Mosch, TM; 4. Jan Vasta, CZ,

Husqvarna; 5. Alexander Gehlert, Husaberg.

Mit 16 Jahren gerade erst den Führerschein

bestanden, traute sich Jeremy Sydow

in die Fußstapfen seines Vaters und

ehemaligen MZ-Werksfahrers Mike Sydow.

Nach zwei Runden war jedoch

Schluss, zu schwierig die Streckenbedingungen

für den Enduro-Rookie

63

MCE

Dezember '16


KOLUMNE: MARIA FRANKE

Saison erfolgreich beendet ...

Hallo MCE-Leser,

hinter mir liegt ein Monat voller emotionaler Momente.

Ihr habt sicherlich mitbekommen, dass wir

bei den Six Days in Spanien mit einem Damenteam

vertreten waren. Neben Heike Petrick und Vanessa

Danz war auch ich Bestandteil dieses Teams. Trotz

der kompletten WM-Saison war die Mannschaftsweltmeisterschaft

Neuland für mich. Aus Zuschauersicht

habe ich diesen spektakulären Wettbewerb

zwar schon verfolgt, selbst daran teilzunehmen, ist

jedoch noch einmal etwas komplett anderes.

In Spanien angekommen, mussten wir uns zuerst

einmal mit den Gegebenheiten im Fahrerlager vertraut

machen. Danach folgte das übliche Ablaufen

der Sonderprüfungen, nur eben, dass es bei einer

Sechstagefahrt ein paar Prüfungen mehr sind als

sonst üblich. Alles in allem stellte sich aber heraus,

dass der Veranstalter großen Wert auf „Fahrbarkeit“

gelegt hatte. Lediglich die Endurotests beinhalteten

einige knifflige Stellen.

Speziell der erste Fahrtag sollte sich schwierig gestalten.

Warum? Nun, zum einen war es sehr staubig

und die Sichtverhältnisse dementsprechend

schlecht. Zum anderen mussten wir (Heike, Vanessa

und ich) ziemlich am Ende des Fahrerfeldes starten,

da wir im vergangenen Jahr keine Mannschaft

am Start hatten. Dennoch konnten wir uns von Beginn

an auf dem 3. Rang etablieren und hatten fortan,

was die Startplätze angeht, mehr Glück. Auch

am zweiten Tag blieb es staubig, die Strecke war

zunehmend ausgefahren und trotzdem gelang es

uns, den 3. Gesamtrang zu halten. Zusätzlich zum

64

MCE

Dezember '16

Teamwettkampf schielt man natürlich mit einem

Auge auf die Einzelwertung. Hier hatte ich noch eine

kleine Rechnung mit der Spanierin Laia Sanz offen.

Am dritten Fahrtag wurde ich durch einen heftigen

Sturz allerdings fast aus der Bahn geworfen.

Ich verlor dadurch wertvolle Zeit und brauchte einige

Minuten, bis ich mich wieder zu 100 Prozent fokussieren

konnte. Wachgerüttelt durch diesen

Fauxpas, war die Konzentration in den verbleibenden

drei Tagen extrem hoch, zum Glück! Speziell

am vorletzten Tag konnte ich der zu diesem Zeitpunkt

führenden Laia Sanz richtig viel Zeit abnehmen

und selbst in Führung gehen. Dies war auch

für die Mannschaft wichtig, hier war uns dank einer

geschlossenen Leistung der 3. Platz in der Gesamtwertung

so gut wie nicht mehr zu nehmen. Beim

abschließenden Motocrossrennen am sechsten Tag

hieß es eigentlich nur noch, sicher ins Ziel zu fahren.

Dies gelang uns und damit hatten wir es geschafft

– 3. Platz bei der Mannschaftsweltmeisterschaft!

Das Tüpfelchen auf dem i war für mich der

Sieg in der Damen-Einzelwertung!

Kurz darauf folgte ein weiteres höchst anspruchsvolles

Rennen – das Finale zur Deutschen Enduromeisterschaft

in Zschopau. Die Strecke war durch

tagelangen Regen ziemlich schwierig, die Sonderprüfungen

bei „RuZ“ zählen auch nicht gerade zu

meinen Lieblingen. Dennoch wollte ich unbedingt

alles bestmöglich bestreiten und keinesfalls ausfallen.

Los ging es mit dem Prolog. Mit dem neuen

Layout hatte es der Veranstalter geschafft, alles viel

zuschauerfreundlicher zu gestalten als 2015. Die

Stimmung war richtig cool, man hat selbst unter

dem Helm mitbekommen, wie die Fans gejubelt haben.

Am Samstag war es dann schon ziemlich

schwer. Regen und Kälte taten ihr Übriges und

zehrten ziemlich an den Kräften. Ich empfand insbesondere

die dritte Runde als totalen Motivationskiller.

Trotzdem, aufgeben kam nicht in Frage und

auch die Fans entlang der gesamten Strecke haben

alles getan, um uns Fahrer anzufeuern – DANKE! Im

Ziel angekommen, war meine Platzierung mit Rang

6 in der E1 und Platz 23 im Championat besser als

erhofft.

Um die Saison für mich abzuschließen, konnte ich

eine Woche später noch einmal als Zuschauer an

der Strecke stehen. Das GetzenRodeo hatte gerufen

und es war ziemlich interessant, den Extreme-Enduro-Piloten

bei der Arbeit zuzuschauen. Dieses

Event mit all seinen Zuschauern ist schon irgendwie

komplett verrückt. Die Menschenmassen in diesem

kleinen Waldgebiet, die Stimmung, die abartig

schwere Strecke mit ihren Auf- und Abfahrten –

Wahnsinn! Für mich war es ein schönes Erlebnis,

das man so schnell nicht vergisst.

Nun, die Outdoor-Saison ist vorerst zu Ende und

mein Blick richtet sich nun auf das Jahr 2017. Wie

ich euch bereits in der letzten Kolumne geschrieben

habe, werde ich erneut für das KTM-Team

Sturm in der Klasse E1 starten und auch in der WM

möchte ich versuchen, den Erfolg aus diesem Jahr

zu wiederholen.

In diesem Sinne, bis zur nächsten Ausgabe.

Eure Maria


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ENDURO: GETZENRODEO

Graham Jarvis gewann das GetzenRodeo

zum dritten Mal in Folge – Rekord bei Deutschlands

größtem Extreme-Enduro

Die sind doch irre im Erzgebirge –

Jarvis gewinnt GetzenRodeo

Was für ein Rennen! Die sechste Ausgabe des GetzenRodeo war erneut ein voller Erfolg. Weit

über 10.000 Zuschauer pilgerten in das kleine Waldgebiet nahe Zschopau, um die weltbesten

Extreme-Enduro-Piloten anzufeuern.

66

MCE

Dezember '16


67

MCE

Dezember '16


ENDURO: GETZENRODEO

Alfredo Gomez nimmt die 2 Meter hohe Steilwand

an der „Getzenpfanne“ mit einem mächtigen Satz

Mit dabei waren unter anderem Graham Jarvis, Jonny

Walker, Alfredo Gomez, Mario Roman und Ben

Hemingway. Dem Veranstalter war es nach 2014 also

aufs Neue gelungen, ein äußerst hochkarätiges

Fahrerfeld ins Erzgebirge zu locken.

Seit 2006 findet dieses Event alle zwei Jahre statt

und hat sich seither zum größten Extremenduro in

Deutschland gemausert. Dazu trägt auch der überaus

zuschauerfreundliche Modus bei. Das Rennen

besteht im Grunde genommen aus einem Qualifikationslauf,

dem sogenannten „GetzenRace“, und

dem Finallauf der schnellsten zwölf Teilnehmer,

dem „ChampRace“. Im „GetzenRace“ haben die

Teilnehmer zwei Stunden Zeit, um auf dem zirka

4,5 Kilometer langen Rundkurs möglichst viele Runden

in die Statistik zu brennen. Die schnellsten

zwölf Piloten aus diesem Rennen qualifizierten sich

für das „ChampRace“, das mit einer kleinen, aber

feinen Streckenverschärfung und einer zu absolvierenden

Distanz von fünf Runden zu Buche schlug.

Der Parcours im „GetzenWald“ war darüber hinaus

so angelegt, dass man alle neuralgischen Punkte zu

Fuß erreichen konnte. Das ist es, was dem Rodeo

seinen einzigartigen Charakter verleiht – maximale

Aktion auf geringstem Raum. Beispielhaft!

Ganz so einfach wie in diesen Zeilen beschrieben,

gestaltete sich der Einzug in das besagte Champ

Race allerdings nicht. Bereits bei der im Vorfeld

stattfindenden Pressekonferenz, die im Übrigen eine

Neuerung beim GetzenRodeo war, betonten die

Profis den hohen Schwierigkeitsgrad dieser delikaten

Strecke. Jonny Walker erinnerte sich, wohl noch

mit Kopfschmerzen, an seinen heftigen Crash aus

dem Jahre 2014. Zudem sah Walker dieses Rennen

als Belastungstest nach seiner verletzungsbedingten

Zwangspause. Graham Jarvis, der 2012 zum ersten

Mal hier teilnahm, verglich so manchen Streckenabschnitt

mit dem berühmten Hare Scramble

am Erzberg und lobte sowohl die Stimmung an der

Strecke als auch die legendäre Aftershow-Party im

„besten Bierzelt der Welt“. Der Spanier Alfredo Gomez,

der 2014 nur knapp am Podest vorbeischrammte

und Vierter hinter Andi Lettenbichler

wurde, rechnete sich heuer gute Podiumschancen

aus. Hintergrund: Beide Lettis, sowohl Andi als

auch Manuel, sagten kurzfristig wegen Krankheit

ab. Die beiden Getzen-Rookies Lars Enöckl und Mario

Roman kannten den Event nur von Videos, zeigten

sich in Anbetracht des prächtigen Streckenlayouts

aber begeistert und konnten es kaum erwarten,

die zahlreichen Felssektionen unter die Stollen

zu nehmen. Auch die nationalen Fahrer, allen voran

Marcel Teucher und Kenny Lötzsch, wussten um die

bevorstehende, äußerst schwere Aufgabe, sich unter

die besten zwölf Piloten zu mischen und damit

das ChampRace bestreiten zu dürfen.

Wie schwer dies wirklich war, sollte der Samstag

zeigen. Dieser begann relativ entspannt mit einer

Autogrammstunde aller Toppiloten und zeigte bereits,

welche Zuschauermassen sich auf den Weg

ins erzgebirgische Grießbach gemacht hatten. Das

Festzelt schien aus allen Nähten zu platzen, jeder

wollte eines der begehrten Autogramme ergattern –

getreu dem Motto, Stars hautnah erleben, zeigte

sich das GetzenRodeo in den Morgenstunden. Doch

die lockere Atmosphäre sollte um Punkt 12:00 Uhr

mit dem Kanonenschuss, der als Startsignal diente,

einer wahrhaftigen Schinderei weichen. Für die Teilnehmer

galt es nun, 120 Minuten Vollgas zu geben

und sich im dichten Gedrängen möglichst unter den

zwölf schnellsten Piloten zu platzieren. Leichter gesagt

als getan, denn auf die Piloten warteten nun

delikate Streckenabschnitte wie die „Zwiebelschale“,

die „Speckschwarte“ (beides extreme Auf- bzw.

Abfahrten), gefolgt vom „Fettnapf“ (Schlammloch)

und der „Ölpresse“ (Bachbett), hinauf an der „Kar-

68

MCE

Dezember '16


Auffahrt „Speckschwarte“ – ganz ohne

Hilfe kam auch Graham Jarvis nicht aus

Jonny Walker meisterte diese Felssektion mit Bravour,

mehr als Platz 4 war im Finale aber nicht drin

toffelreibe“ (Steinfeld-Auffahrt) und schließlich zurück

zum „Ofenrohr“ (Tank- und Servicezone).

Schluss mit lustig also. Nun offenbarte sich die ganze

Härte der Strecke und trieb die Teilnehmer an den

Rand der völligen Erschöpfung. Während die Topstars

leichtes Spiel mit den ersten Auffahrten hatten,

brach hinter ihnen mehr oder weniger kontrolliertes

Chaos aus. Überall querstehende Motorräder,

Akteure, die kurzzeitig weder vor noch zurück

konnten, warteten auf die tapferen Streckenposten,

um gen Gipfel gehievt zu werden. In der Spitzengruppe

bestimmte indes Jonny Walker das Geschehen.

Der Brite bestritt nach langer Verletzungspause

sein erstes Extreme Enduro und wollte es gleich

zu Beginn wissen. Nach einer Stunde Renndistanz

wirbelte der Tankstopp das Klassement kräftig

durcheinander. Alfredo Gomez konnte zum in Führung

liegenden Walker aufschließen und seinen

Teamkollegen schließlich auch überholen. Gomez,

der noch vor dem Rennen witzelte, bei ihm in Spanien

habe es seit fünf Monaten nicht geregnet, gewöhnte

sich erstaunlich schnell an die nassen und

rutschigen Bedingungen. Mit einer nahezu fehlerfreien

Fahrt gelang ihm der Sieg im GetzenRace.

Dementsprechend happy und zuversichtlich zeigte

sich der KTM-Profi in Sachen ChampRace. Walker

überquerte die Ziellinie nach zwölf Runden als

Zweiter mit knapp zwei Minuten Rückstand auf Gomez

und war schon sichtlich enttäuscht, die 1. Position

nicht gehalten zu haben.

Eine etwas andere, wenn nicht sogar defensivere,

Taktik verfolgte Titelverteidiger Graham Jarvis. Bereits

im Jahre 2014 schonte er im GetzenRace seine

Kräfte, um später im ChampRace eine Schippe

drauflegen zu können. Gleiches schien auch der

Plan für 2016 zu sein, denn der Brite hielt sich bis

zur Halbzeit des Qualifyings auffällig zurück. Erst

nach einer guten Stunde drehte Jarvis etwas auf und

sicherte sich mit Platz 3 eine gute Startposition für

das ChampRace. Die Topfünf im GetzenRace komplettierten

Husqvarna-Werksfahrer Mario Roman

und KTM-Testfahrer Lars Enöckl. Wobei der Österreicher

Enöckl bereits zu den überrundeten Piloten

zählte, sprich einzig Gomez, Walker, Jarvis und Roman

blieben innerhalb einer Runde! Das zeigt, wie

schwierig die Strecke bereits in der Qualifikation

war. Bester Deustcher Pilot war im Übrigen Oldie

Gerhard Forster. Der GetzenRodeo-Veteran belegte

auf einer 350er Viertakt-Beta den 10. Platz! Neben

ihm qualifizierten sich auch Ben Hemingway, David

Cyprian (CZ), Phillip Bertl (A), Blake Gutzeit (ZA), Michele

Bosi (I) und Kyle Flanagan (ZA) für das Finale

über fünf Runden.

Das, was der „normalsterbliche Durchschnittsendurist“

vielleicht gerade noch so zu bewältigen vermag,

wurde für das ChampRace aufs Äußerste verschärft.

Will heißen – einige der neuralgischen

Abfahrten wurden nun zu Auffahrten umdeklariert

und damit stieg der Schwierigkeitsgrad nochmals

deutlich an. Auch nach einer Umfahrung solcher

Scharfrichter suchte man 2016 vergebens. Wer gewinnen

wollte, der musste überall den direkten Weg

nehmen oder sein Bike vorzeitig abstellen. Nach einer

90-minütigen Servicepause fiel dann der Startschuss

zum finalen ChampRace. Die Startreihenfolge

ergab sich aus der Platzierung des vorangegangenen

GetzenRace. Um das Ganze noch spannender

zu machen, wurde je ein Fahrerpaar alle zehn Sekunden

auf die Strecke geschickt. Den Anfang

machten also Alfredo Gomez und Jonny Walker, gefolgt

vom Husqvarna-Duo Graham Jarvis und Mario

Roman. Jarvis fackelte jedoch nicht lange, warf seine

gesamte Routine in die Waagschale und übernahm

bereits nach wenigen Auffahrten die Führung.

Nun wurde einmal mehr deutlich, dass die Taktik

69

MCE

Dezember '16


ENDURO: GETZENRODEO

Mario Roman an einer der zahlreichen rutschigen Abfahrten, der

Spanier fuhr bei seinem ersten Gastauftritt direkt aufs Podest

Trialspezialist Ben Hemingway zeigte an

der „Kartoffelreibe“, wie es richtig geht

Falko Haase (li.), Vereinsvorsitzender,

und Matthias Schubert (re.)

Knackpunkt „Speckschwarte“ – hier hatten alle Probleme, auch der heimliche

Publikumsliebling Blake Gutzeit, viel umjubelter Youngster im Getzenwald

der anfänglichen Zurückhaltung aufzugehen

schien. Keiner seiner Konkurrenten war in den folgenden

fünf Runden in der Lage, ihm das Wasser zu

reichen. Pro Runde benötigte Jarvis etwas mehr als

zehn Minuten (!) und konnte somit relativ schnell einen

sicheren Vorsprung gegenüber dem zweitplatzierten

Alfredo Gomez aufbauen. Das Ziel erreichte

Jarvis in Führung liegend knapp drei Minuten eher

als Gomez und er durfte sich zum dritten Mal als

Sieger des GetzenRodeos feiern lassen. Damit ist

der Brite alleiniger Rekordhalter vor Ralf Scheidhauer

(zwei Siege). Es sollten weitere zwei Minuten

vergehen, bis Mario Roman als Drittplatzierter die

Ziellinie überquerte. Der Spanier lieferte sich ein

knallhartes Gefecht mit Jonny Walker. Letzterer

musste nach einigen Fahrfehlern allerdings etwas

zurückstecken und wurde „nur“ Vierter. Die Enttäuschung

war Walker im Ziel deutlich anzusehen, er

hatte sich hier wesentlich mehr ausgerechnet. Freudestrahlend

erreichte hingegen Blake Gutzeit als

Fünfter das Ziel. Der Südafrikaner erntete entlang

der kompletten Strecke immer wieder tosenden Applaus,

da er die Zuschauer stets zum Anfeuern animierte.

Durch diese sympathische Art war Gutzeit in

diesem Jahr so etwas wie der heimliche Publikumsliebling

und das dankte er seinen Fans. Gerhard

Forster, der sich als einziger deutscher Fahrer für

das Finale qualifizieren konnte, wurde am Ende toller

Zwölfter und vom Publikum ebenso gefeiert!

Dem Spektakel vorangegangen war jedoch eine

Mammutaufgabe, wie Vereinsvorsitzender Falko

Haase zu berichten wusste: „Der Verein hat gerade

einmal 17 Mitglieder, für uns bedeutet dieses Rennen

sehr viel harte Arbeit. Alles muss im Vorfeld gut

geplant werden, das beginnt beim Ausarbeiten der

Strecke, dem Beschaffen von verschiedensten Baumaterialien,

der Medienarbeit und geht schließlich

in den Streckenbau über. Dazu hatten viele Vereinsmitglieder

Urlaub bei ihren Arbeitgebern eingereicht,

um in der heißen Phase täglich mit anpacken

zu können. Alle sind mit viel Herzblut bei der Sache.

Zugegeben, ohne eine gewisse Verrücktheit und

Liebe zum Sport wäre diese Veranstaltung nicht

machbar“, so Haase. Auch Vorstandsmitglied Matthias

Schubert zeigte sich unmittelbar nach der Veranstaltung

begeistert und überwältigt: „Das war gigantisch!

Unser erklärtes Ziel war es immer, die

weltbesten Fahrer nach Grießbach zu holen und damit

allen Zuschauern eine Freude zu bereiten, das

konnten wir nach 2014 auch 2016 realisieren. Für

mich persönlich ein Riesenerfolg. Mein Dank gilt allen

Helfern und Sponsoren, die dies möglich gemacht

haben.“

• Text u. Fotos: Marco Burkert

70

MCE

Dezember '16


Mario Roman: Es ist phantastisch. Mein erster Start

hier und dann lande ich direkt auf dem Podium. Für

mich verlief heute alles bestens. Ich habe mich

wohlgefühlt, das Bike lief super und meine Linienwahl

war gut. Graham hatte an der Spitze einen unglaublichen

Speed vorgelegt, zu schnell für mich.

Aber ich habe mir einen harten Kampf mit Alfredo

und Jonny geliefert. Jonny konnte ich an einer felsigen

Auffahrt in der zweiten Runde überholen, lag

von diesem Moment an auf Platz 3 und konnte diesen

bis zum Ziel halten.

Jonny Walker: Ich hatte nicht meinen besten Tag.

Der 4. Platz war weit von dem entfernt, was ich mir

erhofft hatte. Das ist aber nicht weiter schlimm,

denn es war das erste technisch anspruchsvolle Extreme

Enduro, das ich seit Februar bestritten habe.

Deshalb will ich nicht zu hart zu mir selbst sein. Im

Qualifying lief alles gut, der 2. Platz war vollkommen

in Ordnung. Ich wusste aber, dass ich im Finale

wesentlich mehr pushen muss, um zu gewinnen

oder gar aufs Podium zu fahren. Doch umso mehr

ich das versucht habe, umso mehr Fehler habe ich

gemacht. Am Ende Vierter zu werden, war im Nachhinein

das Maximum für mich.“

Alfredo Gomez: Es war ein verrücktes Rennen. Graham

war heute unglaublich schnell, zu schnell! Natürlich

wollte ich gewinnen, aber Grahams Performance

ist eine Klasse für sich. Zweiter zu werden,

war also das Beste, was ich aus meiner Sicht machen

konnte.

STIMMEN DER FAHRER

Graham Jarvis: Zum dritten Mal das GetzenRodeo

zu gewinnen, war unglaublich. Dieses Rennen findet

schließlich nur alle zwei Jahre statt, da ist es

schwierig, dreimal hintereinander zu gewinnen. Ich

mag die Bedingungen, alles ist sehr technisch und

kommt meinem Fahrstil sehr entgegen. In der Qualifikation

war ich Dritter, habe aber versucht, meine

Energie für das Finale zu sparen. Ich habe dann im

Finale sofort gepusht und konnte die anderen

Jungs an einer langen, felsigen Auffahrt überholen.

Von diesem Moment an bin ich mein eigenes Rennen

gefahren und konnte gewinnen!

GetzenRodeo - Grießbach - 29.10.2016

Ergebnisse:

GetzenRace: 1. Alfredo Gomez, E, KTM; 2. Jonny Walker, GB, KTM;

3. Graham Jarvis, GB, Husqvarna; 4. Mario Roman, E, Husqvarna;

5. Lars Enöckl, A, KTM; 6. Ben Hemingway, GB, Beta; 7. David Cyprian,

CZ, KTM; 8. Philipp Bertl, A, Beta; 9. Blake Gutzeit, ZA, Yamaha;

10. Gerhard Forster, D, Beta.

GetzenChamp: 1. Graham Jarvis, GB, Husqvarna; 2. Alfredo Gomez, E,

KTM; 3. Mario Roman, E, Husqvarna; 4. Jonny Walker, GB, KTM;

5. Blake Gutzeit, ZA, Yamaha; 6. Ben Hemingway, GB, Beta; 7. David

Cyprian, CZ, KTM; 8. Philipp Bertl, A, Beta; 9. Michele Bosi, I, Beta;

10. Kyle Flanagan, ZA, Sherco; 11. Lars Enöckl, A, KTM; 12. Gerhard

Forster, D, Beta.


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Inhalte: MOTOCROSS und ENDURO Tests der neuen 2016er Offroad - Motorräder -

Produktvorstellungen – Regionale Rennserien –

Kolumnen führender Spitzenpiloten – Spezial und Rubriken – Standings

– Renntermine – Produktvorstellungen


NOTIZEN/TERMINE

Das neue, moderne Verpackungsdesign der Motul-Produkte

als Unternehmen in die Entwicklung neuer Produkte einbringen, wird durch das

neue Produktdesign auch nach außen hin sichtbar. So sind neben technischen

Zeichnungen die Grundwerte unserer Markenidentität auf die neuen Verpackungen

gedruckt worden“, erläutert Nicole Rößler, Leiterin Marketing der MOTUL

Deutschland GmbH.

Offiziell wurde das neue Design nun auf der diesjährigen Automechanika, der

internationalen Leitmesse der Automobilbranche für Ausrüstung, Teile, Zubehör,

Management und Services, sowie der Intermot, der größten deutschen

Messe im Zweiradbereich, vorgestellt. „Die überaus positive Resonanz der Besucher

unseres Messestandes hat gezeigt: Mit der ansprechenden Neugestaltung

unserer Verpackungen haben wir einen wegweisenden Schritt in die richtige

Richtung gemacht“, fasst Nicole Rößler die Reaktionen zusammen.

Weiterhin hoher Qualitätsanspruch

Die Produktverpackungen im neuen Look wird es weiter in der bewährt exzellenten

Qualität sowie in den gewohnten Gebindegrößen geben – das heißt für den

Bereich Motorrad 12 x 1 und 4 x 4 Liter, für den Autobereich 12 x 1 und 4 x 5 Liter

sowie 60 und 208 Liter und für die Industrie in Großgebinden. Damit an den bisherigen

Bestellprozess reibungslos angeknüpft werden kann, werden auch die

Artikelnummern beibehalten. Das Verpackungsdesign der Motul Classic Range,

der Motul Factory Line sowie der Motul 300V Motorsport Line bleibt unverändert.

Modern und innovativ –

Motul-Produkte weltweit

in neuem Design

Um die Markenidentität innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe weiter

zu forcieren, hat Motul ein neues Verpackungsdesign eingeführt. Die Fässer

und Kartons sind jetzt einheitlich in den Markenfarben Rot und Weiß gestaltet

und entsprechen damit der Corporate Identity des Schmierstoffherstellers.

Erstmals offiziell vorgestellt wurde das neue Design auf der Automechanika in

Frankfurt und der Intermot in Köln.

Weltweit sind die Fässer und Kartons der Motul- und MotulTech-Schmierstoffe

seit Kurzem einheitlich gestaltet: Die roten Motul-Fässer und Kartonagen mit

weißer Schrift kommen im Auto- und Motorradbereich zum Einsatz; die weißen

MotulTech-Fässer, die wiederum rot beschriftet sind, werden für Industrieprodukte

genutzt. Das moderne, überarbeitete Layout der neuen Produktverpackungen

reflektiert die Motul-Unternehmenswerte und ist auf die Corporate

Identity abgestimmt. „Die Innovationskraft, Expertise und Leidenschaft, die wir

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Das Verpackungsdesign der Motul Classic Range,

der Motul Factory Line sowie der Motul 300V

Motorsport Line bleibt unverändert

TERMINE

NOVEMBER

18./19.11. Int. ADAC Supercross München 2016 Olympiahalle

ADAC Südbayern e.V., Ridlerstr. 35, 80339 München

Ticket-Hotline 089 31888581, tickets@supercrossmuenchen.de

www.muenchenticket.de, www.eventim.de

www.supercrossmuenchen.de

25./26.11. 14. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz

MSC Lugau e.V. im ADAC, Ole Stark, Postfach 1123, 09382 Lugau

Tickethotline 0371 38038380 (Mo.-Fr. 9:00-17:00 Uhr)

DEZEMBER

3.12. DAMCV Meisterfeier 2016, MCS Rheindahlen

Kath. Hauptschule Rheindahlen (Ganztagsschule),

Geusenstraße 29, 41179 Mönchengladbach

Koordinaten: 51.1502800, 6.3649913, www.damcv.de

JANUAR

7.1. SuperEnduro Sachsenarena Riesa

Hallenenduro-WM

Ticket-Hotline: 03525 529422, E-Mail: info@tourismus-riesa.de

www.superenduro-germany.de

13.-15.1. ADAC Supercross Dortmund, Westfalenhallen Dortmund

Ticket-Hotline: 0231 5499333, www.supercross-dortmund.de

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EVENTS

13.-15. Januar

Supercross Dortmund

Atemberaubender Klassiker: Tickets für das ADAC Supercross Dortmund sichern

Extrem, atemberaubend, absolut hochkarätig – das Jahr 2017 könnte in den

Dortmunder Westfalenhallen nicht spektakulärer beginnen. Vom 13. bis zum 15.

Januar geht dort die 34. Auflage des ADAC Supercross Dortmund, der traditionsreichsten

und größten Supercrossveranstaltung Deutschlands, über die Bühne.

An drei Tagen wird den Zuschauern ein einzigartiger Mix aus knallharter Rennaktion

und akrobatischem Freestyle geboten – jeder Veranstaltungstag liefert eine

vierstündige Show der Superlative, die die Besucher aus den Sitzen reißen wird.

Karten gibt es im Internet unter www.supercross-dortmund.de, in allen ADAC-

Geschäftsstellen oder telefonisch über die Hotline 0231 5499333 des ADAC

Westfalen, die montags bis freitags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr erreichbar ist.

Mehr als 200 Lkw-Ladungen Lehmboden verwandeln die Westfalenhalle in eine

Motocrossarena, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Auf dem rund 300 Meter

langen Kurs werden die Rennen in unterschiedlichen Klassen ausgefahren.

Die SX1 ist die Königsklasse mit erfahrenen Toppiloten aus Europa und Übersee.

In der Klasse SX2 kämpfen europäische Fahrer im Alter von 15 bis 22 Jahren um

den Sieg. Daneben können erstmalig auch die Nachwuchspiloten zeigen, aus

Wir bedanken uns bei den Sportlern für die wunderbaren

und spannenden Rennen und wünschen frohe Weihnachten

DAMCV


welchem Holz sie geschnitzt sind. An jedem Veranstaltungstag findet ein SX3-

Rennen statt, bei dem sich die hoffnungsvollen deutschen Talente von 12 bis 16

Jahren mit ihren 85er-Maschinen auf großer Bühne dem Publikum präsentieren.

Das ADAC Supercross Dortmund ist das Finale des ADAC SX-Cups, der Offroad-

Winterserie mit vorangegangenen Events in Stuttgart, München und Chemnitz.

In der Ruhr-Metropole werden aber nicht nur die Cup-Champions gekürt. Vor allem

die Fahrer der Klasse SX1 streben nach dem Titel ‚König von Dortmund’, der

auch in diesem Jahr mit einem Suzuki Swift für den Gewinner hoch dotiert ist. In

der SX2-Klasse wird traditionsgemäß der Titel „Prinz von Dortmund“ vergeben.

Wie in den vergangenen Jahren beginnt jeder Veranstaltungstag des Megaevents

in den Westfalenhallen mit einem stimmungsvollen Opening inklusive

großer Pyro- und Lasershow. Einer der Höhepunkt eines jeden Tages ist das Red

Bull Freestyle. In den vergangenen Jahren gaben sich die besten Freestyle-Asse,

darunter Weltmeister ihrer Zunft, in Dortmund die Klinke in die Hand. Neu geordnet

präsentiert sich 2017 das Fahrerlager beim ADAC Supercross Dortmund,

das sich gleich über zwei Hallen erstreckt. Hier gibt es für die Besucher einiges

zu entdecken. Die Stars der Supercross- und Freestyle-Szene geben sich auch

im Fahrerlager gewohnt locker, schreiben bereitwillig Autogramme und beantworten

gerne die Fragen der Fans. Auch die Offroadmaschinen selbst können

hier genauer unter die Lupe genommen werden.

Für Gruppen und ADAC-Mitglieder ist der Eröffnungstag von besonderem Interesse.

Nur am Freitag, 13. Januar 2017, ist der ADAC-Mitgliedervorteil wie auch

das zusätzliche Gratis-Ticket bei sieben bestellten Karten im Angebot. Zudem

hält der Sonntag spezielle Angebote bereit: Zum einen ist er der MAOAM-Familientag,

an dem Kinder bis 14 Jahre in allen Preisstufen einen deutlich reduzierten

Eintrittspreis zahlen. Zum anderen werden alle 400er-Blöcke – der oberste

Tribünenrang – zum Bronze-Preis verkauft.

Jede Menge Extras bietet das Gold-Plus-Angebot, das bei der 34. Auflage des

ADAC Supercross Dortmund erstmals gebucht werden kann. Inhaber dieser Tickets

haben nicht nur die besten Plätze, auf denen sie die Action aufgrund der

Nähe zur Strecke besonders intensiv erleben. Sie kommen zusätzlich in den Genuss

eines reservierten Tisches sowie eines Begrüßungscocktails im exklusiven

SX-Club, der sich erstmals 2017 in Halle 3A befindet. Das besondere Angebot ist

für acht Personen im Komplettpaket für 1099 Euro buchbar und bietet selbstverständlich

zudem alle Vorzüge, die im Kauf eines normalen Gold-Tickets zum

Preis von 117 Euro enthalten sind: ein Programmheft, permanenter Zutritt zum

Fahrerlager sowie ein reservierter Parkplatz (je vier Tickets ein Parkausweis) in

unmittelbarer Nähe zur Veranstaltungshalle.

Termin: 13. bis 15. Januar 2017 - ADAC-Supercross Dortmund

ADAC SUPERCROSS

DORTMUND

13. BIS 15. JANUAR

2017

Ticket - Hotline:

Tel: 02 31 - 54 99 333

ADAC.SupercrossDortmund • www.supercross-dortmund.de


STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Endstand nach 1 Veranstaltung

Maggiora/I - 24./25.9.)

MXoN:

(Schlechteste Platzierung=Streichresultat)

1. Frankreich 29

Romain Febvre, Yamaha, 1/4

Gautier Paulin, Honda, 3/11

Benoit Paturel, Yamaha, 10/14

2. Niederlande 30

Jeffrey Herlings, KTM, 1/2

Glenn Coldenhoff, KTM, 6/7

Brian Bogers, KTM, 14/20

3. USA 33

Jason Anderson, Husqvarna, 1/-

Cooper Webb, Yamaha, 4/10

Alex Martin, Yamaha, 9/9

4. Belgien 36

Kevin Strijbos, Suzuki, 3/3

Jeremy van Horebeek, Yamaha, 5/7

Brent van Doninck, Yamaha, 18/39

5. Italien 44

Antonio Cairoli, KTM, 2/2

Michele Cervellin, Honda, 12/13

Samuele Bernardini, TM, 15/16

6. Schweiz 44

Arnaud Tonus, Kawasaki, 4/8

Jeremy Seewer, Suzuki, 8/11

Valentin Guillod, Yamaha, 13/16

7. Großbritannien 73

Tommy Searle, Kawasaki, 5/22

Shaun Simpson, KTM, 6/38

Max Anstie, Husqvarna, 18/22

8. Australien 76

Dean Ferris, Yamaha, 5/15

Todd Waters, Suzuki, 7/14

Mitchell Evans, Yamaha, 35/37

9. Estland 93

Tanel Leok, KTM, 13/19

Harri Kullas, KTM, 16/23

Priit Ratsep, Honda, 22/25

10. Kanada 95

Kaven Benoit, KTM, 8/12

Tyler Medaglia, Husqvarna, 18/35

Shawn Maffenbeirer, KTM, 25/32

Ferner:

15. Österreich 137

Pascal Rauchenecker, Husky, 19/23

Lukas Neurauter, KTM, 23/36

Michael Sandner, KTM, 36/36

22. Deutschland 14

(Endstand nach 18 Veranstaltungen

inkl. Glen Helen/USA - 11.9.)

MXGP:

1. Tim Gajser, SLO, Honda 731

2. Antonio Cairoli, I, KTM 647

3. Max Nagl, D, Husqvarna 603

4. Romain Febvre, F, Yamaha 564

5. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda 545

6. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 536

7. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 406

8. Clément Desalle, B, Kawasaki 372

9. Valentin Guillod, CH, Yamaha 352

10. Shaun Simpson, GB, KTM 343

Ferner:

26. Dennis Ullrich, D, KTM 41

32. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki 22

38. Angus Heidecke, D, KTM 10

MX2:

1. Jeffrey Herlings, NL, KTM 739

2. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 625

3. Benoit Paturel, F, Yamaha 512

4. Max Anstie, GB, Husqvarna 504

5. Pauls Jonass, LV, KTM 403

6. Brian Bogers, NL, KTM 398

7. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki 378

8. Samuele Bernardini, I, TM 377

9. Petar Petrov, BG, Kawasaki 351

10. Aleksandr Tonkov, RUS, Yamaha 320

Ferner:

23. Henry Jacobi, D, Honda 94

37. Brian Hsu, D, Suzuki 43

43. Pascal Rauchenecker, A, Husky 24

49. Christopher Valente, CH, KTM 20

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Assen/NL - 28.8.)

WMX:

1. Livia Lancelot, F, Kawasaki 302

2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 278

3. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 220

4. Kiara Fontanesi, I, Honda 214

5. Courtney Duncan, NZ, Yamaha 196

6. Amandine Verstappen, B, KTM 188

7. Anne Borchers, D, Suzuki 164

8. Shana van der Vlist, NL, Yamaha 125

9. Natalie Kane, IRL, KTM 108

10. Britt van der Werff, NL, Suzuki 99

Ferner:

12. Kim Irmgartz, D, Suzuki 79

16. Stephanie Laier, D, KTM 69

17. Virginie Germond, CH, Suzuki 61

38. Janina Lehmann, D, KTM 8

39. Carmen Allinger, D, Kawasaki 8

(Endstand nach 1 Veranstaltung

inkl. Assen/NL - 28.8.)

VMX:

1. Mats Nilsson, S, Yamaha 50

2. Ton van Grinsven, NL, TM 44

3. Robert Forsell, S, Kawasaki 38

4. Martin Zerava, CZ, Suzuki 34

5. Klaas Hofstede, NL, Husqvarna 31

6. Ronny van Hove, B, KTM 30

7. Danny Langenberg, NL, KTM 26

8. Phil Mercer, GB, KTM 26

9. Leons Kozlovskis, LV, Suzuki 23

10. Paul Woldendorp, NL, Honda 21

Ferner:

14. Christoph Lackner, A, KTM 12

(Endstand nach 11 Veranstaltungen

inkl. Rudersberg/D - 18.9.

Seitenwagen:

1. Hendrickx/van den Bogaart, B,

WSP-Husqvarna 424

2. Adriaensssen/Daiders, B,

WSP-AMS 381

3. Brown/Chamberlain, GB, WSP 377

4. Bax/Bax, NL, WSP-Yamaha 335

5. Cermak/Cermak, CZ, WSP-Mega 326

6. D.Willemsen/Beunk, NL, WSP 266

7. Wilkinson/Chamberlain, GB, WSP 248

8. Hermans/van Gaalen, NL, VMC 243

9. Giraud/Musset, F, WHT-KTM 215

10. Jarvis/Nilson, GB, WSP-Husky 211

Ferner:

12. Bürgler/Betschart, CH, WSP-KTM 201

25. Weiss/Schneider, A, VMC 39

26. Blank/Klooz, D, VMC 36

32. Inderbitzin/Forster, CH, Yamaha 18

33. Cuche/Cuche, CH, VMC-KTM 18

34. Battaglia/Furrer, CH, VMC--KTM 16

35. Boller/Strauss, CH, WSP-KTM 15

40. Heinzer/Betschart, CH, VMC-KTM 7

51. Senz/Meulenbroek, D, VMC 2

53. Garhammer/Nicke, D, VMC 1

54. Peter/Schlinnertz, D, WSP 1

EM

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 6./7.8.)

125 ccm 2-Takt:

1. Jago Geerts, B, KTM 357

2. Stephen Rubini, F, KTM 248

3. Pierre Goupillon, F, KTM 242

4. Gianluca Facchetti, I, KTM 221

5. Roan van de Moosdijk, NL, Yam. 215

6. Kim Savaste, FIN, Kawasaki 184

7. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 175

8. Zachary Pichon, F, Yamaha 168

9. Brian Strubhart Moreau, F, Kawa 155

10. Andrea Zanotti, RSM, KTM 143

Ferner:

30. Jeremy Sydow, D, KTM 29

34. Marcel Stauffer, A, KTM 21

36. Maurice Chanton, CH, KTM 13

39. René Hofer, A, KTM 14

40. Maurice Chanton, CH, KTM 13

46. Martin Winter, D, KTM 5

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Assen/NL - 27./28.8.)

150 ccm 4-Takt (Honda):

1. Emil Weckman, FIN, Honda 222

2. Hakon Fredriksen, N, Honda 209

3. Leopold Ambjörnson, S, Honda 149

4. Luis Outeiro, P, Honda 137

5. Rasmus Moen, S, Honda 136

6. Yago Martinez, E, Honda 132

7. Henry Vesilind, EST, Honda 126

8. Anton Nordström Graaf, S, Honda 105

9. Carl Jorgensen, S, Honda 84

10. Andrea Adamo, I, Honda 78

Ferner:

13. Pascal Jungmann, D, Honda 64

(Endstand nach 10 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 6./7.8.)

250 ccm:

1. Thomas Kjer Olsen, DK, Husky 404

2. Darian Sanayei, USA, Kawasaki 373

3. Bas Vaessen, NL, Suzuki 324

4. Anton Gole, S, Husqvarna 265

5. Kevin Wouts, B, KTM 244

6. Miro Sihvonen, FIN, KTM 223

7. Jorge Prado Garcia, E, KTM 210

8. Nicolas Dercourt, F, Kawasaki 207

9. Hunter Lawrence, AUS, Kawasaki 167

10. Mike Stender, D, Yamaha 145

Ferner:

35. Michael Kratzer, A, KTM 23

41. Kilian Auberson, CH, KTM 16

52. Stephan Büttner, D, Kawasaki 8

54. Kevin Auberson, CH, KTM 7

55. Enzo Steffen, CH, Honda 7

56. Stefan Ekerold, D, Husqvarna 6

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 30./31.7.)

300 ccm:

1. Mike Kras, NL, KTM 264

2. Yentel Martens, B, Husqvarna 257

3. Brad Anderson, GB, Yamaha 203

4. Matthew Moffat, GB, KTM 150

5. Dietger Damiaens, B, KTM 135

6. Patrick Vos, NL, KTM 113

7. Francisco Utrilla Antonio, E, Yam. 110

8. Mathias Plessers, B, KTM 107

9. Lewis Gregory, GB, Yamaha 104

10. Joshua van der Linden, NL, Yam. 101

Ferner:

25. Nicolas Bender, CH, Husqvarna 30

39. Patrik Bender D, KTM 9

41. Dennis Schröter, D, Husqvarna 7

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. St. Petersburg/RUS - 2./3.7.)

Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 289

2. Petr Bartos, CZ, KTM 243

3. Dmytro Asmanov, UKR, Kawasaki 189

4. Ondrej Brendl, CZ, Suzuki 173

5. Petr Michalec, CZ, Honda 163

6. Matija Kelava, KRO, KTM 145

7. Theo Urbas, SLO, Kawasaki 143

8. Hrvoje Karas, KRO, Yamaha 130

9. Jakub Hruska, SK, Suzuki 125

10. Jaka Zavrsan, SLO, Kawasaki 78

Ferner:

45. Andreas Schmidinger, A, Honda 21

47. Patrik Schrattenecker, A, KTM 18

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Cieszyn/PL - 21./22.5.)

Women’s European Cup:

1. Sara Andersen, DK, Yamaha 64

2. Julie Dalgaard, DK, Honda 63

3. Emelie Dahl, S, Yamaha 56

4. Natalie Kane, IRL, KTM 52

5. Joanna Miller, PL, KTM 45

6. Britt van der Werff, NL, Suzuki 43

7. Caroline Berglund, S, Husqvarna 36

8. Gabriela Seisdedos, E, Kawasaki 36

9. Barbora Lankova, CZ, Suzuki 30

10. Jana Antosova, CZ, KTM 29

Ferner:

12. Anne Borchers, D, Suzuki 27

16. Laura Soller, D, Husqvarna 19

19. Nina Kaas, D, Honda 10

DM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Holzgerlingen - 17./18.9.)

ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, D, KTM 240

2. Harri Kullas, FIN, KTM 228

3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husky 222

4. Arminas Jasikonis, LT, Suzuki 143

5. Christian Brockel, D, KTM 139

6. Dominique Thury, D, KTM 105

7. Mike Stender, Suzuki 104

8. Petr Smitka, CZ, KTM 102

9. Vaclav Kovar, CZ, KTM 84

10. Angus Heidecke, D, KTM 80

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Holzgerlingen - 17./18.9.)

ADAC MX Youngster Cup:

1. Bas Vaessen, NL, Suzuki 230,0

2. Miro Sihvonen, FIN, KTM 220,0

3. Stefan Ekerold, D, Husqvarna 208,0

4. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 147,0

5. Cedric Grobben, B, KTM 123,5

6. Nathan Renkens, B, KTM 122,5

7. Tomas Kohut, SK, KTM 114,0

8. Martin Krc, CZ, KTM 112,0

9. Richard Sikyna, SK, KTM 108,0

10. Glen Meier, DK, KTM 96,5

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Holzgerlingen - 17./18.9.)

ADAC MX Junior Cup:

1. Rene Hofer, A, KTM 175,0

2. Meico Vettik, EST, KT M 148,0

3. Maksim Kraev, RUS, KTM 137,0

4. Cameron Durow, ZA, KTM 118,0

5. Maks Mausser, SLO, KTM 107,0

6. Adam Kovacs, H, KTM 106,5

7. Mike Gwerder, CH, Husqvarna 95,5

8. Maximilian Spies, D, Husqvarna 92,5

9. Jett Lawrence, AUS, Kawasaki 75

10. Egert Pihlak, EST, KTM 69

Endstand (nach 7 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 11.9.)

MX Open:

1. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 296

2. Dominique Thury, KTM 274

3. Christian Brockel, KTM 232

4. Tim Koch, Suzuki 230

5. Lars Reuther, KTM 154

6. Nils Gehrke, Suzuki 152

7. Chris Gundermann, Yamaha 144

8. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 138

9. Stephan Büttner, Kawasaki 134

10. Moritz Schittenhelm, KTM 130

Endstand (nach 5 Veranstaltungen

inkl. Jauer - 9.10.)

Junior MX2:

1. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 232

2. Stephan Büttner, Yamaha 215

3. Ron Noffz, Yamaha 194

4. Tim Koch, Suzuki 186

5. Jan Jakobson, EST, Kawasaki 140

6. Tobias Linke, Kawasaki 133

7. Nico Koch, KTM 108

8. Leon Ast, Yamaha 102

9. Marek Krejci, CZ, KTM 88

10. Robert Riedel, KTM 70

Endstand (nach 8 Veranstaltungen

inkl. Schenkenhorst - 4.9.)

Seitenwagen:

1. Clohse/Verhagen, B/NL, WSP 285

2. Faustmann/Haller, VMC 223

3. Santermans/Mucenieks, B/LV,

WSP 221

4. Weiss/Schneider, A, VMC 219

5. Blank/Klooz, VMC 194

6. Interbitzin/Forster, VMC-Yamaha 191

7. Garhammer/Kälin, D/CH, VMC 171

8. Engelbrecht/Hegewald, WHT-KTM 166

9. Reimann/Reimann, WSP 161

10. Wilkinson/Kirwin, GB, WSP 160

Endstand (nach 9 Veranstaltungen

inkl. Rudersberg - 17./18.9.)

Quad:

1. Joe Maessen, NL, Yamaha 362,0

2. Julian Haas, KTM 253,0

3. Joris Kersten, NL, Yamaha 217,0

4. Oliver Vandendijk, B, Honda 192,5

5. Casper Holm, DK, Yamaha 189,0

6. Nick van Hout, NL, Yamaha 171,0

7. Alexander Norskov, DK, Yamaha 167,0

8. Sandy Schulze, Honda 166,0

9. Robin Grieven, B, Yamaha 153,0

10. David Freidinger, A, Suzuki 144,0

POKAL

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Wolgast - 24.7.)

Open:

1. Franziskus Wünsche, KTM 134,5

2. Dario Dapor, Yamaha 92,0

3. Christian Hoßfeld, Honda 70,5

4. Maximilian von Heuß-Blößt,

Honda 54,5

5. Stefan Badstuber, Yamaha 54,5

6. Florian Badstuber, Yamaha 53,0

7. Jan Uhlig, Kawasaki 50,0

80

MCE

Dezember '16


8. Jonas Wolf, Husqvarna 42,0

9. Marcel Kaltenbach, Husqvarna 42,0

10. Lutz Beste, Honda 41,5

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Jauer - 9.10.)

MX2:

1. Jascha Berg, Husqvarna 118,0

2. Luca Lier, Kawasaki 110,5

3. Fabian Pries, Yamaha 93,5

4. Oliver Jacques Sczeponek, KTM 73,0

5. André Stumpf, Suzuki 63,5

6. Nils Viertel, Kawasaki 55,5

7. Nico Koch, KTM 47,0

8. Dominik Bretschneider, Kawa 45,5

9. Jasper Dempewolf, Kawasaki 37,5

10. Mathias Linke, Suzuki 37,0

Endstand (nach 8 Veranstaltungen

inkl. Schenkenhorst - 4.9.)

Seitenwagen:

1. Ohl/Reinert, WSP 234

2. Hartmann/Bodtländer, WSP 212

3. Hannuschke/Friedrisszyk, VMC 187

4. Müller/Ritzmann, VMC-Husaberg 144

5. Hey/Friedrisszyk, WHT 139

6. Kutschke/Schmidt, VMC 124

7. Kuhr/Ebert, WSP 88

8. Knübben/Godau, WSP 80

9. Pietzer/Schödl, VMC 79

10. Winkler/Buschmann, Bastech-KTM 61

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Lugau - 2.10.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“

MX-Meisterschaft 65 ccm:

1. Sebastian Meckl, KTM 134,5

2. Maximilian Werner, KTM 125,0

3. Kevin Geiger, KTM 114,0

4. Colin Sarre, KTM 104,0

5. Dominic Bilau, KTM 73,0

6. Eddy Frech, KTM 71,5

7. Tom Landgraf, KTM 68,0

8. Lucas Schwarz, KTM 67,5

9. Kimi Schmitt, KTM 65,0

10. Noel Schmitt, KTM 56,0

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Lugau - 2.10.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“

MX-Meisterschaft 85 ccm:

1. Maximilian Spies, Husqvarna 143,0

2. Paul Bloy, Suzuki 99,0

3. Noah Ludwig, KTM 89,0

4. Constantin Piller, KTM 88,0

5. Laurenz Falke, Husqvarna 84,5

6. Eric Jette, Kawasaki 77,0

7. Nick Domann, KTM 60,5

8. Justin Trache, KTM 58,0

9. Simon Längenfelder, Husqvarna 57,5

10. Robin Konrad, D, KTM 56,0

ENDURO

WM

Endstand Six Days (Enduro-Mannschafts-

WM) s. Seite 54

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Cahors/F - 11.9.)

E1:

1. Eero Remes, FIN, TM 284

2. Nathan Watson, GB, KTM 275

3. Daniel McCanney, GB, Yamaha 192

4. Ivan Cervantes, E, KTM 158

5. Pascal Rauchenecker, A, Husky 153

6. Rudy Moroni, I, KTM 139

7. Gianluca Martini, I, Kawasaki 136

8. Victor Guerrero, E, KTM 119

9. Mikael Persson, S, Yamaha 109

10. Jamie McCanney, GB, Yamaha 88

Ferner:

12. Edward Hübner, D, Yamaha 67

E2:

1. Matthew Phillips, AUS, Sherco 262

2. Mathias Bellino, F, Husqvarna 249

3. Loïc Larrieu, F, Yamaha 230

4. Taylor Robert, USA, KTM 214

5. Alex Salvini, I, Beta 197

6. Cristobal Guerrero, E, Yamaha 136

7. Davide Guarneri, I, Honda 126

8. Deny Philippaerts, I, Beta 107

9. Oriol Mena, E, Honda 106

10. Christophe Nambotin, F, KTM 67

Ferner:

15. Marco Neubert, D, KTM 12

18. Bernhard Schöpf, A, KTM 10

E3:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 284

2. Johnny Aubert, F, Beta 242

3. Manuel Monni, I, TM 225

4. Antoine Basset, F, KTM 221

5. Jaume Betriu, E, KTM 163

6. Romain Dumontier, F, Yamaha 143

7. Luis Correia, P, Beta 139

8. Jonathan Barragan, E, Gas Gas 121

9. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 96

10. Lorenzo Santolino, E, Sherco 79

Ferner:

18. Nico Rambow, D, KTM 6

EnduroGP:

1. Matthew Phillips, AUS, Sherco 222

2. Mathias Bellino, F, Husqvarna 203

3. Steve Holcombe, GB, Beta 202

4. Eero Remes, FIN, TM 197

5. Nathan Watson, GB, KTM 179

6. Loïc Larrieu, F, Yamaha 167

7. Taylor Robert, USA, KTM 160

8. Johnny Aubert, F, Beta 134

9. Alex Salvini, I, Beta 133

10. Manuel Monni, I, TM 87

Ferner:

18. Pascal Rauchenecker, A, Husky 22

Junioren

1. Giacomo Redondi, I, Honda 317

2. Albin Elowson, S, Husqvarna 224

3. Josep Garcia, E, Husqvarna 192

4. Henric Stigell, FIN, TM 157

5. Diogo Ventura, P, Gas Gas 153

6. Davide Soreca, I, Honda 148

7. Kirian Mirabet, E, Sherco 102

8. Oliver Nelson, S, TM 91

9. Matteo Cavallo, I, Beta 76

10. David Abgrall, F, Yamaha 75

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Cahors/F - 11.9.)

Women:

1. Laia Sanz, E, KTM 144

2. Maria Franke, D, KTM 137

3. Jane Daniels, GB, Husqvarna 135

4. Sanna Kärkkäinen, FIN, KTM 102

5. Jemma Wilson, AUS, Yamaha 62

6. Mireia Badia Camprubi, E, Husky 61

7. Emelie Karlsson, S, Yamaha 57

8. Martina Reimander, S, KTM 38

9. Valérie Roche, F, Beta 20

10. Katrine Rye Holmboe, N, KTM 19

INTER-DM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Zschopau - 22.10.)

Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 483

2. Davide von Zitzewitz, KTM 475

3. Marco Neubert, KTM 459

4. Andreas Beier, Husqvarna 454

5. Jan Schäfer, KTM 404

6. Björn Feldt, KTM 401

7. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 384

8. Nick Emmrich, Husqvarna 382

9. Paul Roßbach, KTM 342

10. Tim Apolle, Husqvarna 340

Enduro1:

1. Andreas Beier, Husqvarna 150

2. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 128

3. Tim Apolle, Husqvarna 118

4. Tilman Krause, KTM 106

5. Patrick Strelow, Husqvarna 90

6. Maria Franke, KTM 90

7. Yanik Spachmüller, KTM 81

8. Maik Schubert, KTM 79

9. Eddie Findling, Sherco 73

10. Robin Graube, GasGas 61

Enduro2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 147

2. Marco Neubert, KTM 138

3. Nick Emmrich, Husqvarna 120

4. Paul Roßbach, KTM 90

5. Kenny Lötzsch, KTM 89

6. Pascal Springmann, Beta 81

7. Martin Kradorf, KTM 79

8. Kai-Arne Petruck, Sherco 70

9. Bruno Wächtler, KTM 68

10. Jens Pester, Husqvarna 66

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 150

2. Jan Schäfer, KTM 126

3. Björn Feldt, KTM 124

4. Mark Risse, Beta 100

5. Nico Rambow, KTM 99

6. Christian Weiß, KTM 86

7. Daniel Hänel, KTM 80

8. Gerrit Helbig, KTM 78

9. André Decker, KTM 64

10. Marc Neumann, KTM 60

Junioren:

1. Jan Allers, KTM 147

2. Lukas Streichsbier, Husqvarna 135

3. Yannik Mosch, TM 106

4. Felix Martin, KTM 101

5. Jan Taube, Husqvarna 95

6. Tom Kölbach, Beta 74

7. Alexander Gehlert, Husaberg 72

8. Max Bindemann, Husqvarna 54

9. Florian Badstuber, KTM 38

10. Ole Soltwedel, KTM 30

SUPERMOTO

WM

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Castelletto di Branduzzo/I - 18.9.)

S1:

1. Thomas Chareyre, F, TM 285

2. Marc-Reiner Schmidt, D, TM 265

3. Pavel Kejmar, CZ, KTM 234

4. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 217

5. David Gimenez, E, Suzuki 181

6. Jose Luis Hernandez, E, Suzuki 150

7. Marius Lita, RO, Suzuki 108

8. Gabriele Gianola, I, Yamaha 99

9. Sorin Traistaru, RO, Suzuki 96

10. Lionel Deridder, B, KTM 59

Ferner:

14. Andreas Buschberger, A, Husqv. 31

17. Manuel Stehrer, A, Husqvarna 26

18. Robert Gattinger, A, KTM 26

19. Bernhard Hitzenberger, A, Yamaha 26

23. Kevin Maurer, A, TM 22

EM

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Castelletto di Branduzzo/I - 18.9.)

ES2:

1. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 252

2. Milan Sitniansky, CZ, Honda 239

3. Giovanni Bussei, I, TM 205

4. Diego Monticelli, I, TM 186

5. Romain Kaivers, B, KTM 173

6. Joan Llados, E, TM 172

7. Kevin Fagre, S, Yamaha 167

8. Luca Ciaglia, I, Honda 154

9. Lorenzo Promutico, I, Honda 115

10. Alessandro Asnicar, I, Yamaha 104

INTER-DM

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Harzring - 24./25.9)

S1:

1. André Plogmann, Suzuki 254

2. Manuel Hagleitner, A, KTM 187

3. Markus Class, Husqvarna 175

4. Jan Dominik Deitenbach, Suzuki 163

5. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 160

6. Peter Banholzer, Yamaha 159

7. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 156

8. Steffen Albrecht, Husqvarna 150

9. Markus Volz, Husqvarna 144

10. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna 143

N2:

1. Max Banholzer, Yamaha 269

2. Maximilian Kofler, A, Husqvarna 264

3. Bernhard Hitzenberger, A, Yam. 233

4. Till Goldenstein, Suzuki 174

5. Markus Larcher, A, KTM 165

6. Nick Seeger, Husqvarna 145

7. Joshua Das, NL, Suzuki 140

8. Alexander Köckritz, Kawasaki 137

9. Steffen Hiemer, Yamaha 130

10. Sebastian Dechent, Husqvarna 113

Pokal - P3:

1. Christian Pacher, KTM 205

2. Rasmus Priergaard, DK, TM 179

3. Jan Philipp Berges, TM 164

4. Sven Kromer, Honda 154

5. Kim Adlhart, A, KTM 142

6. Dominic Lehner, A, TM 133

7. Ralf Ebert, Kawasaki 131

8. Martin Haase, KTM 115

9. Sascha Pätzold, Husqvarna 90

10. Alex Breuker, Suzuki 89

(Endstand nach 3 Veranstaltungen ALT

inkl. Schaafheim - 16./17.7.)

Trophy - T4-Süd:

1. Christian Reiß, Honda 128

2. Kevin Szalai, F, KTM 117

3. Christopher Robert, Husqvarna 106

4. Kevin Labenski, KTM 103

5. Niko Haubensack, Husqvarna 98

6. Tim Lukas Schröder, Suzuki 95

7. Tibor Zieres, KTM 94

8. Tobias Wirtherle, Suzuki 82

9. Wolfgang Deml, Husqvarna 74

10. Steven Prediger, KTM 56

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. CHE - x./x.6.)

Trophy - T4-Nord:

1. Patrick Pady, KTM 117

2. André Möhlmann, Yamaha 111

3. Thomas Sasse, KTM 87

4. Andrej Willms, Suzuki 53

5. Sven Friedrich, KTM 50

6. Heiko Stieber, KTM 50

7. Christian Strothmann, TM 49

8. Uwe Truskowski, KTM 48

9. Toni Dabow, Husaberg 46

10. Kevin Meyer, KTM 43

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Harzring - 24./25.9)

Ü40 - Cup:

1. Steffen Jung, Suzuki 278

2. Eike Moes, TM 229

3. Phil Gee, GB, TM 227

4. Harald Wirtz, Suzuki 194

5. Ingo Ruh, Husqvarna 169

6. Christian Klipfel, KTM 168

7. Paul Wijgaerts, B, KTM 155

8. Jochen Hahn, KTM 136

9. Karsten Zimmermann, Husqvarna 128

10. Welf Ernst, Kawasaki 125

Das

Online-Mag:

www.mce-online.de

81

MCE

Dezember '16


VORSCHAU

MOTOCROSS ENDURO 1/2017

Vergleich:

KTM 350 EXC-F / 450 EXC-F

MX-Test: Suzuki RM-Z 250

SUPERCROSS München + Chemnitz

VERBÄNDE Regionale MX- und Enduro-Serien

MOTOCROSS ENDURO 1/2017 - JANUAR - ERSCHEINT AM 22.12. AN EUREM KIOSK

IMPRESSUM

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Motocross Enduro

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