Doppelpunkt 91 Oktober November 2016

wihochfeld

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

Evangelisch – lutherische Kirchengemeinde Neu Wulmstorf

Ausgabe 91 Oktober / November 2016

Wo aber der Geist des Herrn ist,

da ist Freiheit. 2.Kor 3,17

Foto : Tim Lühning


INHALT UND IMPRESSUM

Angedacht 3

Zum Titelbild 4

Lebendiger Advent 2016 5

Weihnachtsmarkt 6

Aus dem Kindergottesdienst 7

Neuer KU 4 Jahrgang beginnt 8

Erntedankfest 8

Reformationstag 10 -11

Martinstag 12

Ende der Sommerzeit 13

60 Jahre Lutherkirche 14-15

Unsere Verwaltung 16

Musik in der Lutherkirche 17

INHALT

Gottesdienstplan 18-19

Treffpunkte für Alt und Jung 20

Wenn Eltern älter werden 21

Trauungen in der Lutherkirche 22

Freud & Leid 23

Diakonische Angebote 24

Feierabendtalk 25

Interview mit Niklas Nadolny 26-28

Grüße aus den KiTas 29-30

Wir sind für SIE da 31

Angebot des Diakonischen Werkes 32

Gemeindeseminar in Elstorf 33

Wo Glaube ist, ist auch Lachen 34

Unsere Bankverbindung : Sparkasse Harburg-Buxtehude

IBAN : DE98 2075 0000 0060 0637 32

BIC: NOLADE21HAM

Impressum

Herausgeber Der Kirchenvorstand der Lutherkirche Neu Wulmstorf

Verantwortlich Wilfried Hochfeld, 21629 Neu Wulmstorf , Immenweg 23

Tel 040 7005083 E-Mail : wilfried.hochfeld@arcor.de

Redaktion

Rolf Chodura, Ingeborg Lienau, Ingrid Rosenthal,

Pastor Florian Schneider, Horst Schneekloth, Wilfried Hochfeld

Anzeigen Wilfried Hochfeld Tel 040 7005083,

Verteilung Hannelore Matthees Tel 040 7009226

Druck

Gemeindebriefdruckerei, 29393 Gr. Oesingen

Satz / Layout Wilfried Hochfeld

Auflage

7400 Stück

Oktober-November 2016

Der Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 28. Oktober 2016

Wir freuen uns über Ihre Beiträge und Leserbriefe. Jedoch behält sich die Redaktion die

Auswahl und Kürzung bei deren Veröffentlichung vor.

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

2


ANGEDACHT

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor einiger Zeit ergab sich zufällig ein Gespräch

über das Thema Buß- und Bettag. Da

sagte jemand zu mir:

„Also ehrlich gesagt, ich finde es gut, dass

dieser elendige Feiertag endlich abgeschafft

worden ist!“ Und ich fragte neugierig nach:

„Wieso denn?“ „Ich konnte noch nie etwas

damit anfangen, mit Buße und so. Und überhaupt

diese trübe Woche: erst der Volkstrauertag,

dann dieser Büßertag und am Ende der

Totensonntag. Und das alles in der sowieso

schon so dunklen, grauen, feuchten und unangenehmen

Jahreszeit. Nein, da geh ich lieber

arbeiten! Das können die Katholiken machen,

die müssen ja beichten und büßen!“

Und ich sah den Gesichtsausdruck, der mir

verriet: Wir – ein Glück – nicht!

Vorsichtig fing ich an, meinem Gegenüber zu

erklären, dass auch wir eine Beichte haben,

zwar in der Form etwas anders, aber rein inhaltlich

weitgehend so wie auch unsere katholischen

Schwestern und Brüder.

Ich frage mich, warum wir in der modernen

Gesellschaft mit Buße und Beichte nichts

mehr oder nur ganz wenig anfangen können.

Vielleicht weil das Wort „Buße“ negativ besetzt

ist und man dabei von einem unangenehmen

Gefühl beschlichen wird. Begriffe wie

„Verhör“ oder „Geständnis“ können dabei

eine Rolle spielen.

Vielleicht ist da Angst, einem anderen gegenüber

zugeben zu müssen, etwas falsch gemacht

zu haben; die Angst, als Mensch, als Person,

infrage gestellt und dadurch womöglich erniedrigt

zu werden; die Angst, einem anderen

ausgeliefert zu sein.

Und wer ist das schon gerne?

Auch wenn der Buß- und Bettag nun kein

freier Tag mehr ist, ein kirchlicher ist er allemal

und so feiern wir an diesem Tag auch

Gottesdienst. Als Christen

haben wir die Chance, über

begangene Fehler und Versäumnisse,

über eigenes Unvermögen

und belastende

Schuld nachzudenken und

nach Möglichkeiten zu suchen,

diese Lasten abzulegen.

Wir kennen das alle: Wenn

wir etwas auf dem Herzen haben, wenn uns

Fehler unterlaufen sind, die uns im Grunde

leidtun, wenn wir keine Ruhe mehr haben,

weil wir diese Fehler die ganze Zeit mit rum

schleppen, wenn wir deswegen bedrückt und

traurig sind, dann tut es gut, einmal mit jemandem

reden, sich aussprechen zu können.

Zum anderen aber auch die Möglichkeit zu

haben, im Gebet alles vor Gott zu bringen

und ihn ehrlich um Vergebung zu bitten.

Denn Jesus Christus hat uns eingeladen:

„Kommt her zu mir all, die ihr mühselig und

beladen seid, ich will euch erquicken!“ Im

Gebet können wir Gott bitten, uns unsere

Last abzunehmen und uns freizusprechen von

aller Schuld, uns einen Neuanfang zu ermöglichen

mit ihm und mit allen, von denen uns

der Graben der Enttäuschung und die Mauer

des Schweigens trennen.

Gönnen wir uns diesen Augenblick der Ruhe

und der Besinnung.

Und so, finde ich, ist der Buß- und Bettag

kein Tag, der uns das Leben vermiesen will,

im Gegenteil: Es ist ein Tag, der uns eine

Dimension des Lebens eröffnet, die wir durch

unseren Alltag oftmals verloren haben.

Darum lade ich ganz herzlich am Buß- und

Bettag, 16.11. um 19 Uhr in die Lutherkirche

zu einem besinnlichen Gottesdienst ein.

Es grüßt Sie und Euch

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

3


LEBENSWEG - FENSTER IN DER KAPELLE

it „Lebensweg“ ist das Glasfenster eines

uns unbekannten Künstlers betitelt,

M

das in der Friedhofskapelle in Neu Wulmstorf

zu betrachten ist. Unzählige Menschen haben

die viele Assoziationen und Deutungen zulassende

Glasmalerei in den letzten Jahrzehnten

angeschaut: mal bewusst, mal unbewusst,

während sie einer Trauerfeier beiwohnten;

mal mit verweinten Augen, mal mit dem klaren

Blick des Abschiedes, wenn sie einen Angehörigen

oder Verwandten zu Grabe tragen

mussten.

Was ist eigentlich zu sehen? Ein blau dahin

fließender Fluss, der vielleicht daran erinnert,

dass alles oder vieles im Leben im Fluss ist. An

dem Fluss wächst ein bläulich-grünlicher Lebensbaum,

in dem ein Vogel sitzt. Oder ist es

der Heilige Geist in Gestalt einer Taube? Wer

weiß das schon? Und steht der Baum dafür,

was wachsen durfte auf einem Lebensweg?

Ein Herz und Fische erkenne ich außerdem in

diesem Baum. Dort etwa, wo sich Baum und

Fluss treffen, dort, wo Wachsen und Vergehen

aufeinander stoßen, hat der unbekannte

Künstler die Buchstaben A und Ω ins Bild gesetzt.

In der Offenbarung des Johannes (22,13)

bezeichnet sich Christus mit dieser Buchstabenkombination,

sagt, er sei „das Alpha und

das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang

und das Ende.“

Bunt und deutungsoffen ist das Bild in der Neu

Wulmstorfer Friedhofskapelle, mit dem A und

Ω wird jedoch sehr deutlich: Im Fluss der Zeiten,

in unserem Leben, das auf Vergehen zuläuft,

in dem alles, was wachsen durfte, irgendwann

abbricht, in diesem Fluss der Zeiten

gibt es einen, der alles umgreift, der Macht

über alle Wirklichkeit hat, der am Endpunkt

des Todes doch neuer Anfang ist und einen

neuen Anfang setzt.

Original Skizze von 1986

Das Fenster wurde bei der Glasmanufactur

Schneider , Glinde bei Hamburg hergestellt

und die Verglasung 1986 von der Gemeinde

Neu Wulmstorf in Auftrag gegeben.

Vielen Dank an Rena Ewald von der Gemeinde

Neu Wulmstorf für die Unterstützung bei der

Recherche.

Florian Schneider

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

4


DAS DUTZEND IST VOLL

LEBENDIGER ADVENTSKALENDER IN NEU WULMSTORF –

JETZT GASTGEBER WERDEN

E

ine feste Neu Wulmstorfer

Institution ist der

Lebendige Adventskalender

in den letzten elf Jahren

geworden, und das aus gutem

Grund: An jedem Abend in der

Adventszeit treffen sich von

18.00 Uhr bis 18.30 Uhr an verschiedenen

Adressen Menschen

unseres Ortes vor einem

geschmückten Fenster. Das

Fenster trägt die Datumszahl

des Tages wie bei einem Adventskalender.

Jeden Abend gibt es eine kurze Geschichte zu

hören, es werden Lieder gesungen; dann gibt

es Punsch oder Glühwein (alkoholfrei) und

ein bisschen Weihnachtsgebäck. Diese halbe

Stunde des Tages ist kostbar, bietet

sie doch Gelegenheit, jenseits

von Hektik und Stress in echte Advents-

und Weihnachtsstimmung

zu kommen. Die Aktion endet am

Heiligen Abend in den Gottesdiensten

der Kirchen unseres Ortes.

Im Vorbereitungsteam des Lebendigen

Adventskalenders gab es

einige Veränderungen: Jürgen

Wellhöfer und Helmut Gerheim

sind aus dem Organisationsteam

ausgeschieden. Ihnen sei für ihr

langjähriges Engagement herzlich

gedankt! Zu Florian Schneider stoßen nun

neu ins ökumenische Team dazu: Doris Petersen

(Kreuzkirche), Christa Müller (St. Josef)

und Beate Rühle (FeG).

Da Weihnachten bekanntlich immer so plötzlich

kommt, startet jetzt die Vorbereitung:

Alle, die daran interessiert

sind, in diesem Jahr Gastgeber

zu sein, melden sich bitte ab

sofort bis zum 19. Oktober bei

Pastor Florian Schneider (Wilhelm

-Busch Str. 18a,Tel. 700 82 76;

Schneider-Florian@t-online.de)

oder bei Doris Petersen (Tel. 700

53 23). Hier erhalten Sie weitere

Informationen und erfahren, welche

Termine noch frei sind. Anschließend

wird eine Gastgeberliste erstellt

und vor der Adventszeit veröffentlicht.

Am Montag, 7. November, treffen sich um 20

Uhr alle Gastgeber in der Kreuzkirche

(Bredenheider Weg 16) zu einem Infoabend.

Lebendiger Advent vor der KiTA Lutherkirche

Dann kann es losgehen – mit Punsch und

Geschichten, Keksen und Liedern.

Florian Schneider

(für das Vorbereitungsteam)

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

5


WEIHNACHTSMARKT

Der etwas andere Weihnachtsmarkt –

ein Markt zum Mitmachen

Der dritte Advent ist immer ein besonderer

Tag in unserer Kirchengemeinde. An diesem

Tag (11. Dezember) findet rund um die Lutherkirche

unser großer Weihnachtsmarkt

statt.

Nach dem Gottesdienst wartet ein buntes

Programm auf Sie mit viel adventlicher und

weihnachtlicher Atmosphäre, mit Karussell

und Krippenspiel, mit Singen und Wurst, mit

Glühwein und Kinderpunsch und vielem

mehr. In der nächsten Ausgabe wird Ihnen

das Programm detailliert vorgestellt.

Unser Markt trägt den Titel „Der etwas andere

Weihnachtsmarkt“, ist doch einiges anders

als bei hergebrachten Weihnachtsmärkten:

Eine große Schar von Ehrenamtlichen bereitet

den Markt vor, baut Buden auf und

verlegt Kabel, verkauft Kuchen und Wurst,

kleine Geschenke oder Glühwein. Sie arbeiten

wirklich ehrenamtlich, denn der Erlös

des Weihnachtsmarktes kommt zu 1/3 der

Aktion „Brot für die Welt“, zu 2/3 dem Umbau

des Gemeindehauses I zugute.

Unser Weihnachtsmarkt ist ein

Markt zum Mitmachen.

Vielleicht mögen Sie auch unseren Weihnachtsmarkt

unterstützen. Sie können beispielsweise

Kuchen oder Torten backen und

zum Verkauf spenden. Ihre Kuchen und Torten

können Sie am 3. Advent morgens im

Gemeindehaus I abgeben. Oder Sie unterstützen

uns beim Aufbau der Buden. Wenn Sie

dabei sein möchten, melden Sie sich bitte bei

mir (Tel. 700 82 76). Wir freuen uns, wenn

unser Weihnachtsmarktteam größer wird,

wenn Menschen mitmachen und neue Ideen

einbringen.

Florian Schneider

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

6


KINDERSPUREN IN DER KIRCHE

Neues vom Kindergottesdienst

Schon gesehen? In der Kirche gibt es eine

Ausstellung von ganz jungen Künstlern!

Nicht so bekannt wie Van Gogh, Rembrandt

oder Picasso, aber dennoch… einen Besuch

wert.

Die Kinder im Kindergottesdienst haben eine

Aufgabe der besonderen Art bekommen.

Malt einen Psalm! Ein Psalm ist lt. Definition

ein geistliches Lied, religiöses Gedicht oder

ein Lied, das menschliche Grundhaltungen

vor Gott ausdrückt: Dankbarkeit, Anklage,

Lob, Bitte, Vertrauen etc. Am bekanntesten

sind die 150 Psalmen im Buch der Psalmen

(Psalter] im Alten Testament. Einen Psalm

singen – geht, einen Psalm sprechen – geht

auch – aber einen Psalm MALEN? Schwierig

denken Sie jetzt? Nicht für unsere tollen KU-

in Psalm Davids.

Der Herr ist mein

E Licht und mein Heil;

vor wem sollt ich mich

fürchten? Der Herr ist

meines Lebens Kraft; vor

wem sollte mir grauen?

Darum, so die Bösen, meine

Widersacher und Feinde, an

mich wollen, mein Fleisch

zu fressen, müssen sie

anlaufen und fallen.

4 Kinder im Kindergottesdienst.

Psalm 27 „Der HERR ist mein Licht mein Heil“

wurde den Kindern vorgelesen und sie sollten

zu jedem Abschnitt sagen, was sie dazu

denken. Die Gedanken der Kinder dazu haben

uns Erwachsene ganz schön in Erstaunen

versetzt, manchmal grundehrlich, aus dem

Bauch heraus, manches aber auch sehr philosophisch

und mit der aktuellen Nachrichtenlage

verknüpft. Danach haben sich die Kinder

ihre Lieblingstextstelle ausgesucht und diese

dann gemalt. Anschließend wurden die Bilder

an die Wand gehängt und von allen bestaunt

– und jedes Bild ist genau der Text –

nur eben gemalt. Kommen Sie gern und

schauen sie es sich selbst einmal an.

Stephanie Richter

Der HERR ist mein Licht und mein Heil;

vor wem sollte ich mich fürchten!

Wenn sich Krieg wider mich erhebt,

so verlasse ich mich auf Gott.

Wenn sich schon ein Heer

wider mich legt, so fürchtet

sich dennoch mein Herz

nicht; Wenn sich Krieg

wider mich erhebt, so

verlasse ich mich auf ihn.

Eins bitte ich vom Herrn,

das hätte ich gerne, dass ich

im Hause des Herrn bleiben

möge mein Leben lang, zu

schauen die schönen

Gottesdienste des Herrn

und seinen Tempel zu

besuchen.

Denn er deckt mich in

seiner Hütte zur bösen Zeit,

er verbirget mich heimlich

in seinem Gezelt und

erhöhet mich auf einem

Felsen………….

Wenn die Übeltäter an mich wollen, um

mich zu verschlingen, meine Widersacher

und Feinde, sollen sie selber straucheln

und fallen.

Denn Gott birgt mich im Schutz seines

Zeltes und erhöht mich auf einem Felsen.

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

7


KU4 - VORBEREITUNGSTEAM

A

uf dieser Seite möchte ich der Kirchengemeinde regelmäßig über KU4 berichten.

Konfirmanden sind wertvolle Geschöpfe in unserer Kirchengemeinde und es sollte

ihnen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. In unserer heutigen Zeit, wo Glauben

immer mehr in den Hintergrund tritt oder sogar ganz verschwindet, sollten wir bemüht

sein, den Kindern den Glauben und die Werte der christlichen Gemeinschaft näher zu bringen.

Heute berichte ich über das KU4 Vorbereitungsteam.

Mit dem Einführungsgottesdienst am Sonntag,

den 28.08.2016 begann offiziell das

neue KU4 Jahr 2016 / 2017.

Doch schon vor dem offiziellen Beginn ist die

aus ihren Gruppen und über ihre Arbeit. Die

regelmäßigen Rückmeldungen aus den

Gruppen werden vom Vorbereitungsteam

ausgewertet und fließen dann in die Unterrichtseinheiten

mit ein. Das Vorbereitungsteam

ist ein Baustein im KU4. Zwei weitere

Bausteine sind die Unterrichtenden,

und ganz

wichtig, die KU4 Kinder.

Achja! Jetzt wollen die

Leser sicherlich noch

wissen Wer ist eigentlich

im Vorbereitungsteam.

Vorbereitung auf den KU4 Unterricht angelaufen.

Das KU4 - Vorbereitungsteam hat die

unterrichtenden Eltern auf die ersten Unterrichtsstunden

vorbereitet. Termine wurden

festgelegt und die Gruppeneinteilung ist

abgeschlossen.

In diesem Jahr hat das Vorbereitungsteam

einen neuen Reader für die Unterrichtenden

gestaltet. Der Reader beinhaltet den kompletten

Unterrichtsstoff. Er ist Leitfaden und

unterstützt die Unterrichtenden in ihrer

Arbeit. Das Vorbereitungsteam bereitet die

Unterrichtenden intensiv auf den Unterricht

vor. Dabei werden die Inhalte möglichst

kindgerecht vermittelt. Bei den Vorbereitungsabenden

berichten die Unterrichten

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

8

Der Hauptverantwortliche

ist Pastor Florian

Schneider. Die ehrenamtlichen

Mitarbeiter sind Elke Marie Geerdes;

Peter Geerdes und Stephanie Richter,

die außerdem die Gottesdienste für das KU4

mitgestaltet.

In diesem Sinne wünsche ich allen am KU4

Beteiligten einen guten Start und viel Spaß!

"KU 4" bedeutet : Die Kinder sind in der

vierten Klasse und erhalten ein erstes Jahr

Konfirmandenunterricht. Die Besonderheit

dabei: Die Kinder werden in kleinen Gruppen

von jeweils zwei Eltern unterrichtet.

Alle unterrichtenden Eltern treffen sich regelmäßig

und planen mit einem der Pastoren

den Unterricht.

Peter Geerdes


ERNTEDANK

Gottesdienst mit Taufen zum Erntedankfest 2016:

Einzigartige Früchte

W

ir leben in einer

Wegwerfgesellschaft:

Rund 60%

der Lebensmittelabfälle fallen in

Privathaushalten an, etwa 82 kg

pro Person und Jahr. Viele weitere

Lebensmittel werden schon

vernichtet, bevor sie überhaupt

auf dem Markt angeboten werden.

Weil wir alle lieber zu makellos

schönen Früchten greifen,

vernichten Landwirte bis zu

30% ihrer Ernte: Was nicht dem

Idealbild entspricht, wird aussortiert.

Die Initiative Querfeld geht dagegen

an, macht Lobbyarbeit

für schiefes und krummes Gemüse.

Verkauft werden jene

Erzeugnisse, die „normalerweise“

bei der Ernte aussortiert

werden, da sie nicht den optischen

Vorstellungen des Handels

entsprechen.

Dank dieser Initiative gibt es das

also doch noch: Obst und Gemüse

in so vielfaltigen Formen,

wie sie nur in der Natur vorkommen;

so mannigfaltig, wie

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

9

Gott es in seiner Schöpfung

vorgesehen hat: besonders,

einzigartig, unverwechselbar.

Sie sehen links und rechts einige

Impressionen.

Wenn ich mir dieses Obst und

Gemüse anschaue, freue ich

mich; mit einem staunenden

Schmunzeln stelle ich mir vor,

dass Gott seine krummen und

besonderen Geschöpfe mit

eben solchem Wohlwollen ansieht.

Das Durchgenormte ist langweilig

und eintönig – beim Menschen

wie beim Gemüse. Das

Makellose kann man nur bestaunen,

aber nicht lieben. Das

Glatte schmeichelt, lässt einen

auf Dauer aber nicht einhaken.

Dem Schiefen und Krummen

gilt Gottes Liebe, wie Paulus im

1. Korintherbrief schreibt: „Das

Geringe und das Verachtete hat

Gott erwählt.“

Wir mögen schief und krumm

sein, sind aber gerade dadurch

einzigartig und werden liebevoll

von Gott angeschaut.

Lassen Sie uns mit Staunen darüber und mit Dank für Gottes Güte zu dem, was sonst

aussortiert wird, in diesem Jahr Erntedank feiern, und zwar in einem Gottesdienst

mit Taufen am Sonntag, 2. Oktober, um 10 Uhr. Es wirken mit: Kinder aus dem

Lutherkindergarten und unser Kinderchor.

Florian Schneider

Fotos: http://www.querfeld.bio / Querfeld / @uglyfruits


GOTTESDIENST ZUM REFORMATIONSTAG AM 31.10.

95 Thesen für eine neue Kirche

as „Schwarze Brett“ der Stadt Wittenberg war im 16. Jahrhundert die imposante Tür

D der Schlosskirche. An sie und zum Zwecke der öffentlichen Bekanntmachung nagelte

Martin Luther seine 95 Thesen; zugleich wurden sie an einige hochrangige Kirchenfunktionäre

versandt. Diese Thesen und das, was in der Folge aus ihnen wurde, waren zugleich

Schwarzpulver wie Mörtel.

Schwarzpulver: Die alte kirchliche Ordnung explodierte. Ablassprediger wurden verjagt, Pfarrer

heirateten, predigten auf Deutsch, Menschen lasen die Bibel in ihrer Muttersprache. Das

war alles unerhört neu und sprengte das vorige kirchliche Leben.

Mörtel: Der kirchliche Aufbruch, eigentlich als eine Reform des bestehenden kirchlichen Lebens

gedacht, führte zum Bau einer neuen Kirche, der evangelisch-lutherischen Kirche, in

der das unerhört Neue institutionalisiert wurde.

Was steht eigentlich drin in jenen 95 Thesen, die Dynamit und Mörtel sind? Eine kleine Auswahl:

1. Als unser Herr und Meister Jesus Christus

sagte: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist

nahe herbeigekommen“, wollte er, dass das

ganze Leben der Glaubenden Buße sei.

21. Es irren daher diejenigen Ablassprediger,

die da sagen, dass ein Mensch durch Ablässe

des Papstes von jeder Strafe gelöst und errettet

wird.

27. Lug und Trug predigen diejenigen, die

sagen, die Seele erhebe sich aus dem Fegfeuer,

sobald die Münze klingelnd in den Kasten

fällt.

43. Man muss die Christen lehren: Wer einem

Armen gibt oder einem Bedürftigen leiht, handelt

besser, als wenn er Ablässe kaufte.

45. Man muss die Christen lehren: Wer einen

Bedürftigen sieht, sich nicht um ihn kümmert

und für Ablässe etwas gibt, der erwirbt sich

nicht Ablässe des Papstes, sondern Gottes

Verachtung.

50. Man muss die Christen lehren: Wenn der

Papst das Geldeintreiben der Ablassprediger

kennte, wäre es ihm lieber, dass die Basilika

des Heiligen Petrus in Schutt und Asche sinkt

als dass sie erbaut wird aus Haut, Fleisch und

Knochen seiner Schafe.

59. Der heilige Laurentius sagte, die Schätze

der Kirche seien die Armen der Kirche. Aber er

redete nach dem Wortgebrauch seiner Zeit.

60. Wohlüberlegt sagen wir: Die Schlüsselgewalt

der Kirche, durch Christi Verdienst geschenkt,

ist dieser Schatz.

62. Der wahre Schatz der Kirche ist das heilige

Evangelium der Herrlichkeit und Gnade Gottes.

94. Man muss die Christen ermutigen, darauf

bedacht zu sein, dass sie ihrem Haupt Christus

durch Leiden, Tod und Hölle nachfolgen.

Wir feiern unseren Gottesdienst zum Reformationstag mit Thesenanschlag am 31. Oktober

um 19 Uhr in der Lutherkirche. Musikalisch begleitet wird er vom Posaunenchor und der

Kantorei.

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

10


schenkte der preußische König Friedrich Wilhelm IV. der

Stadt Wittenberg diese Thesentür. Sie enthält den Text der

95 Thesen Luthers und ist mit musizierenden Knaben auf

den Türkämpfern versehen, nach Zeichnungen Ferdinand

von Quasts und Modellen von Friedrich Drake.


MARTINSTAG

A

m Freitag, den 11.11.2016, dem

MARTINSTAG, feiern wir wieder einen

ökumenischen Familiengottesdienst

um 17 Uhr in der Lutherkirche.

Im Mittelpunkt steht natürlich die Geschichte

vom Heiligen Martin.

Martin lebte vor langer, langer Zeit und war

römischer Offizier. In einer Geschichte wird

berichtet, dass er seinen Mantel mit einem

Bettler teilte, weil der nichts hatte und stark

fror. Später wurde Martin Bischof und seine

Fürsorge für die Armen und Bedürftigen

blieb. In unserem Gottesdienst, in dem die

MitarbeiterInnen der KiTa im Apfelgarten

mitwirken, wird es also um das Abgeben und

Teilen gehen. Danach ziehen wir mit den

Laternen, die jedes Kind mitbringt, hinaus Bild: Factum / ADP In: Pfarrbriefservice.de

und wir laufen zur Katholischen Kirche St.

Josef unter Geleit der Feuerwehr, wo wir

miteinander die Martinsbrötchen teilen. Also

Freitag, den 11.11.2016,

das praktizieren, wovon wir im Gottesdienst

ökumenischer Familiengottesdienst

gehört haben.

Heide Wehling-Keilhack um 17 Uhr in der Lutherkirche.

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

12


VOR ODER ZURÜCK ? ENDE DER SOMMERZEIT

S

eit dem 27.03.2016 befinden wir uns in

der Sommerzeit.

Dabei wurde die Uhr um eine Stunde

von 2 auf 3 Uhr vorgestellt, "die Nacht war

eine Stunde kürzer".

Die nächste Zeitumstellung ist am:

Sonntag den 30.10.2016 um 3:00 Uhr.

Die Uhr wird dann um 1 Stunde zurückgestellt,

"die Nacht ist also eine Stunde länger". Dabei

findet der Wechsel von der Sommerzeit in die

Winterzeit (Normalzeit) statt.

Die besten Merksprüche zur Zeitumstellung

‣ Vorne im Jahr werden die Uhren VORge

stellt, hinten im Jahr werden sie ZURÜCKge

stellt.

‣ Immer zum Sommer hin. Im Frühling eine

Stunde vor und im Herbst eine Stunde zurück.

‣ Im Sommer zeigt das Thermometer PLUS

und im Winter MINUS.

‣ Die Zeit, die man im Frühjahr abgibt, holt

man sich wieder im Herbst.

‣ Im "Frühjahr" ... muss man "früher"

aufstehen...

‣ Im Herbst werden die Nächte länger, im

Frühjahr werden sie kürzer.

‣ Zeitumstellung ist wie alles im Leben. Man

muss immer erst etwas geben, bevor man

etwas zurückbekommt.

Wilfried Hochfeld

Bald ist Weihnachten

Papier

Bücher

Geschenke

pbg

Einkaufspark

Vosshusen

Bahnhofstr. 25b

21629 Neu Wulmstorf

Telefon (040) 700189-0

Aktuelle Bücher, Reiseführer, Grußkarten

Briefpapier und Füllhalter, Geschenke.

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

13


60 JAHRE LUTHERKIRCHE

Eine rund erneuerte Kirche für die Lutherkirchengemeinde

60 Jahre wird unsere Lutherkirche in diesem Jahr alt. Darum blicken wir in jeder Doppelpunktausgabe

jeweils auf ein Jahrzehnt zurück. ZeitzeugInnen kommen zu Wort und stellen ihre

persönlichen Erinnerungen vor. Wir stehen in der fünften Dekade (1997-2006). Ich spreche

mit Hans Herman Bredehöft. Er erlebte etwas, was nicht vielen vergönnt ist: zweimal war er

an einem Kirchenbau beteiligt. Seit 1949 lebt er in Neu Wulmstorf und sah, wie die alte Lutherkirche

erbaut wurde. 40 Jahre später war er mit über 1300 ehrenamtlichen Arbeitsstunden

an der Erneuerung der in die Jahre gekommenen Kirche beteiligt.

In unserem Gespräch erzählt Hans Hermann

Bredehöft mit funkelnden Augen von Sternstunden

der Erneuerung; im Rückblick überstrahlen

diese Erfahrungen auch allen Streit,

der mit der Runderneuerung der Kirche verbunden

war.

• Die Lutherkirche wird „runderneuert“. Wie

kam es dazu und wie waren Sie eingebunden

in dieses Projekt?

H. H. Bredehöft: „Die alte Lutherkirche war

baufällig und genügte nicht mehr den Ansprüchen

eines modernen Gemeindelebens. Irgendwann

sprach mich Pastor Hellmanzik an

und zeigte mir ein Modell der neuen Kirche.

Wir haben dann meinen Sohn, der Architekt

ist, in die Planung mit einbezogen. Es wurden

Pläne erstellt, der Kirchenvorstand stimmte

zu, das Landeskirchenamt genehmigte den

Umbau und dann konnte es losgehen.“

• Sie haben die Zeit des Umbaus in Ihrem

Bautagebuch dokumentiert. Über zwei Jahre

waren Sie täglich auf der Baustelle. Woran

erinnern Sie sich aus dieser Fülle sofort?

H. H. Bredehöft: „Eigentlich sollte unser Christusfenster

nicht wieder in der neuen Kirche

verbaut werden. Es war marode. Ich baute es

aus und entfernte den Holzrahmen. Ein Glaser

erneuerte die Einfassung. Dann wurde unser

Rundfenster in der neuen Kirche über dem

Altar eingebaut, ein toller Blickfang. Pastor

Loos war begeistert davon, als er später erstmals

die Kirche betrat. Und nicht nur er: Ich

weiß, dass der Blick auf das Fenster vielen

ganz wichtig ist.“

• Das klingt nach einem ordentlichen Tempo.

Gab’s gar keine Komplikationen?

H. H. Bredehöft: „Natürlich. Vor allem fehlte

es immer am Geld. Aber es gab viele Ideen. Es

gründete sich ein Förderkreis zur Runderneuerung;

ebenso gab es die Servicegruppe, die

durch Beerdigungskaffeetrinken und andere

Veranstaltungen Geld einnahm. Menschen

haben ehrenamtlich an der Runderneuerung

mitgearbeitet. Zum Beispiel hat die „Kabel

AG“, zu der ich auch gehörte, kilometerlange

Kabel in der Kirche verlegt. Und weil wir ja

auch eine neue Orgel benötigten – die alte

war feucht geworden –, gründete sich ein

Förderkreis für die Orgel. So kam viel Geld

zusammen.“

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

14


DAS FÜNFTE JAHRZEHNT 1997-2006

• Darum gingen die Arbeiten gut voran, wie

man Ihrem Bautagebuch entnehmen kann.

H. H. Bredehöft: „Genau. Am 7.6.1998 haben

wir den letzten Gottesdienst in der alten

Lutherkirche gefeiert.

Danach wurden alle liturgischen

Geräte ins Gemeindehaus

getragen.

Dort fanden in der Zwischenzeit

die Gottesdienste

statt. Zu Weihnachten

und den Konfirmationen

benutzten wir die Aula der

Hauptschule. Schon fünf

Monate später, am

26.11.1998, konnten wir

Richtfest und Grundsteinlegung

feiern. Es war für

mich sehr ergreifend, als

ich per Seilwinde den

Richtkranz in der neuen

Kirche nach oben ziehen

durfte.“

• War dieser Augenblick für Sie der schönste?

H. H. Bredehöft: „Es gab noch mehr schöne

Erfahrungen. Zu Silvester 1999/2000 habe

ich alle überrascht: Die Glocken waren bereits

aufgehängt, ich hatte im Vorfeld das

Christusfenster eingebaut. Und zum Jahreswechsel

läuteten dann zum ersten Mal nach

zwei Jahren wieder die Glocken. Mit einem

20 m langen Seil haben wir die Glocken manuell

geläutet. Das war ein Ereignis für den

ganzen Ort. Aber der allerschönste Moment

war, wie das erneuerte Kugelkreuz auf den

Turm der Kirche aufgesetzt wurde. Ich erinnere

mich, wie ich mit

meiner Frau und Ehepaar

Hellmanzik auf dem Turm

stehe, später habe ich

mich – wie man sieht –

auf die Kugel gesetzt.

Zum Glück bin ich schwindelfrei.

In diesem Moment

auf dem Turm

wussten wir, dass wir den

Umbau geschafft hatten.

Und als die Kirche zu

Pfingsten 2000 eingeweiht

wurde, die Glocken

läuteten, die neue Orgel

zu hören war, da war das

auch ein bewegender

Foto: H. H. Bredehöft Moment.

• Sie schildern schöne

Momente rund um den Umbau; es gab auch

Streit und Verwerfungen.

H. H. Bredehöft: „Ja, leider. Es gab viel Streit.

Ich kann aber sagen, dass mir die vielen

Stunden auf der Baustelle gefallen haben.

Und Pastor Hellmanzik war der Motor des

Umbaus. Ohne ihn hätten wir diese neue

Kirche nicht. Und was für eine schöne Kirche

haben wir!

Die Fragen stellte Florian Schneider

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

15


GESICHTER UNSERER GEMEINDE

Kirchenbüro Pfarramtssekretärin

Astrid Schlabbach

Gemeindehaus II,

Wilhelm-Busch-Str.18

Bürozeiten: Mo, Mi + Do 9 - 11

Uhr, Di 16:30 -18:30 Uhr

700 84 63 709 708 68

@: astrid.schlabbach@evlka.de

Pfarramt I

Pastorin Heide Wehling-Keilhack

Königsberger Str. 4 B

700 67 07

@: wehling-keilhack@ewetel.net

Lutherkindergarten

Jannine Olimsky

Bei der Lutherkirche 7

700 52 05

@: Lutherkindergarten@gmx.de

Kindergarten im Apfelgarten

Christina Yavas

703 88 490

@: apfelgarten@kita-verbandhittfeld.de

Pfarramt II

Pastor Dr. Florian Schneider

Wilhelm-Busch-Str. 18a,

700 82 76

@:schneider-florian@t-online.de

Vorsitzender des

Kirchenvorstandes

Rolf Chodura

Gerhart-Hauptmann-Ring 21 a

700 55 46

@: rolalcho@web.de

Kirchenmusikerin

Claudia Kusch

Dahlenkamp 30

21079 Hamburg

040-68 99 89 11

@: claudikusch@gmx.de

Küster und Hausmeister

Andrej Brese

Mobiltelefon:

0177-884 63 06

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

16


MUSIK IN DER LUTHERKIRCHE

Kantorei

dienstags, 19.30 Uhr GH I

Claudia Kusch 040 - 68 99 89 11

Kinderchor

mittwochs, 16 - 16.45 Uhr

Singschulenraum GH I

Claudia Kusch 040 - 68 99 89 11

Posaunenchor

mittwochs, 19.30 Uhr GH I

Claudia Kusch 040 - 68 99 89 11

Gospelchor “Joy‘n music“

donnerstags, 19.30 Uhr Kirche / GH I

Iris von der Lieth 700 76 33

Blockflöten-Ensemble

14täglich donnerstags 20.00 Uhr GH II

Cornelia Grude 700 03 30

KAOS - Kammerorchester Süderelbe

montags 19.30 Uhr GH I

Andreas Grude 04161 557841

Beat Box

dienstags 19 - 20.30 Uhr, Kirche

Singschule im GH I

Musikgarten im GH I

montags 15:00 Uhr (ab 2 Jahre)

montags 16:00 Uhr (3-5 Jahre)

Singschulenraum GH I

Claudia Kusch 040 - 68 99 89 11

dienstags 14.45 Uhr Mini/Spatzen

dienstags 15.30 Uhr Minispatzen (ab 4 Jahre)

dienstags 16.15 Uhr Spatzen (ab 5 Jahre)

Cornelia Grude 700 03 30

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

17


2.10. 10 Uhr Erntedank

Familiengottesdienst

mit Taufen und Kindern aus dem Lutherkindergarten

9.10. 10 Uhr 20. Sonntag nach Trinitatis:

Abendmahlsgottesdienst

16.10. 10 Uhr 21. Sonntag nach Trinitatis:

Gottesdienst mit Taufen mit anschließendem Kirchenkaffee

23.10. 10 Uhr 22. Sonntag nach Trinitatis:

Gottesdienst

Samstag,

29.10.

18 Uhr Jugendgottesdienst zur Einführung von

Nachbarschaftsjugenddiakon Niklas Nadolny

30.10. 10 Uhr 23. Sonntag nach Trinitatis:

Festgottesdienst zur Goldenen Konfirmation mit Abendmahl

Montag,

31.10.

19 Uhr Reformationstag:

Gottesdienst mit Thesenanschlag

Pastor Schneider und Team aus der

KiTa Lutherkindergarten

Pastor Schneider

Pastorin Wehling-Keilhack

Pastorin Wehling-Keilhack

Superintendent D. Jäger; Jugendliche

aus der Nachbarschaft Neu

Wulmstorf-Elstorf

Pastor Schneider

Siehe Seite 9

Anschließend gemeinsames

Mittagessen (Kürbissuppe)

11.30 Uhr

Kindergottesdienst für 9- bis 12-Jährige

Siehe Seite 26 ff

Pastor Schneider Siehe Seite 11

6.11. 10 Uhr Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres:

Gottesdienst mit Taufen

Pastorin Heide Wehling-Keilhack

Freitag, 17 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Martinstag Team der KiTa Apfelgarten,

11.11.

Pastorin Wehling-Keilhack

13.11. 10 Uhr Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres (Volkstrauertag):

Pastor Schneider

Abendmahlsgottesdienst

Mittwoch, 19 Uhr Buß- und Bettag

16.11.

Abendmahlsgottesdienst

20.11. 10 Uhr Letzter Sonntag des Kirchenjahres (Ewigkeitssonntag):

Gottesdienst mit Erinnerung an die Verstorbenen des letzten

Jahres

20.11. 15 Uhr Andacht in der Friedhofskapelle, begleitet durch den

Posaunenchor

Samstag,

26.11.

11.30 Uhr

Kindergottesdienst für 9- bis 12-Jährige

11.30 Uhr

Kindergottesdienst für 9- bis 12-Jährige

11.30 Uhr

Kindergottesdienst für 9- bis 12-Jährige

Pastorin Wehling-Keilhack Siehe Seite 3

Pastorin Wehling-Keilhack,

Pastor Schneider

Pastor Schneider

10 Uhr Kinderkirche für 4- bis 8-jährige Kinderkirchenteam,

Pastorin Wehling-Keilhack

27.11 10 Uhr 1. Advent

Gottesdienst mit Eröffnung der Brot-für-die-Welt-Aktion

Pastorin Wehling-Keilhack

11.30 Uhr

Kindergottesdienst für 9- bis 12-Jährige

11.30 Uhr

Kindergottesdienst für 9- bis 12-Jährige


TREFFPUNKTE

Bibel-Gesprächs-Kreis

2. u. 4. Montag, 19.30 Uhr / GH I

Daniel Lange 700 04 96

Mütterkreis

1. Donnerstag, 19 Uhr GH I

Pn Heide Wehling-Keilhack 700 67 07

Besuchsdienstkreis –

Besuche zu Geburtstagen

Gerda Rega 700 66 17 GH II

Fröhlicher Seniorenkreis

14täglich,Freitag 14.30 Uhr GH II

Christiane Hochfeld 700 50 83

Pastor Florian Schneider 700 82 76

Gemeinsamer Mittagstisch im GH II

Beginn um 12.30 Uhr

Nächste Termine : 19.10./16.11./21.12.

Anmeldung : Kirchenbüro 700 84 63

Taufkerzen-Gruppe

letzter Sonntag im Monat, 19 Uhr GH I

Gisela Schneekloth 700 82 35

Ökumenischer Arbeitskreis Asyl

Kontakt: Ingrid Rosenthal 700 65 14

Sonntagsteestube

sonntags ab 14.30 Uhr GH I

Elke Goebel 700 32 15

Evangelische Gemeinschaft Neu Wulmstorf

Immenweg 32

Kontakt : Pastor Bernd Wahlmann

040-22869136

Gottesdienst sonntags um 17 Uhr

Lutherkirchennest im GH II

Krabbelgruppe am Vormittag, dienstags

Kontakt / Anmeldung über das Kirchenbüro

Eine-Welt-Verkauf

Kontakt: Cornelia Meyer 764 29 935

FeierabendTalk

Dieter und Tabea Knöhr / 700 62 87

C.Herrendorf

nächster Termin : 24. Oktober um 19 Uhr im GH I

Die Stricklieseln

Stricken für Babys und Frühchen

letzter Dienstag im Monat 14 - 16:30 Uhr GH I

Edeltraud Kalisch, . 700 82 66

Gerlinde Kohnen 703 80 439

Niemand hat alle Gaben, Ämter und Tugenden. So muss an einem jeglichen Christen

etwas sein, was da mangelt. Darum hat es Gott so geordnet,

dass einer dem anderen diene.

Martin Luther

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

20


WENN ELTERN ÄLTER WERDEN

Themenabend am 24. November um 20 Uhr in der Lutherkirche

W

enn Eltern älter werden …

… dann verändert sich einiges –

im Gefühlshaushalt, in der Lebensplanung,

vielleicht sogar im Tagesablauf.

Ein biographischer Umbruch ersten Ranges

findet statt: Auf einmal

brauchen die Eltern Unterstützung,

Hilfe und

Pflege.

Am 24. November sind Sie

eingeladen, im Rahmen

eines Themenabends ab

20 Uhr diesen Fragen in

der Lutherkirche Neu

Wulmstorf nachzugehen.

Die Mobile FamilienBildung

des Diakonischen

Werkes hat das Thema in Form eines Impulsreferates

vorbereitet. Dabei geht es um Informationen,

Anregungen und Austausch zu

folgenden Fragen:

‣ Wie gehe ich mit der wachsenden Hilfebedürftigkeit

der Eltern um, ohne das eigene,

selbstbestimmte Leben zu verlieren?

‣ Welche emotionalen Herausforderungen

gibt es?

‣ Wie kann ich Verantwortung

übernehmen, ohne mich selbst

dabei aufzugeben?

‣ Welche Hilfsangebote kann

ich nutzen? Referentin ist Diplom

Pädagogin Ina Müller.

Die Lutherkirchen-gemeinde

lädt zusammen mit der katholischen

Kirchengemeinde St. Joseph,

der FeG Neu Wulmstorf,

der Nicolaikirche (Elstorf) und

der Evangelisch-freikirchlichen

Gemeinde Neu Wulmstorf (Baptisten) zu

dieser kostenlosen Veranstaltung ein.

Florian Schneider

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

21


Getauft wurden

TAUFEN - TRAUUNGEN UND ABSCHIED

04.09. Leo Alexander Filatov Luhering 14

Paul Stuckert Theodor-Heuss-Str. 29

Laura Stuckert Theodor-Heuss-Str. 29

2.10. Isabelle Richter Grenzweg 10 B

Svea Müller Berlepschkamp 5

Matti Unruh Im Apfelgarten 25

Lara Unruh Im Apfelgarten 25

16.10. Samuel Stark Im Apfelgarten 79

Johanna Marie Dohmes Im Apfelgarten 8

Kirchlich getraut wurden

03.09. Maxim Podlewskich und Jessica, geb. Ropers Harburg

Die Daten stehen nur in der

Printausgabe zur Verfügung

03.09. Pamela Jantzen und Andreas, geb.Müller Wacholderweg 28

10.09. Mateusz Hübsch und Anna, geb. Poser Hindenburger Str. 49

01.10. Torben Matthees und Jennifer, geb. Salm Theodor-Fontane-Str. 25 A

Unter Gottes Wort und Segen haben wir Abschied genommen von

30.08. Ina Münnich geb. Kreutz Marktplatz 24 87 Jahre

06.09. Luzi Wetstein Stieglitzweg 5 79 Jahre

15.09. Hermann Adolf Goethestraße 9 E 80 Jahre

20.09. Hilde Seelandt geb. Flege Marktplatz 24 103 Jahre

29.09. Lotte Jakuszeit geb. Sieloff Marktplatz 24 81 Jahre

04.10. Manfred Janetzki Eduard-Mörike-Str. 18 85 Jahre

20.10. Helga Thrun geb. Jessen Eduard-Mörike-Str. 20 B 75 Jahre

26.10. Ingeborg Stotzka geb. Otte Marktplatz 24 86 Jahre

28.10. Irene Sümnich geb. Gresens Marktplatz 24 85 Jahre

Daten bis zum 28. Oktober wurden berücksichtigt.

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

23


BERATUNGSNETZ IM LANDKREIS HARBURG

KRISEN MEISTERN – LEBEN GESTALTEN

Diakonisches Werk der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld

und Winsen

Geschäftsstelle

und Kirchenkreissozialarbeit

Im Saal 27, 21423 Winsen

0 41 71/6 92 60

FaBi - Mobile Familienbildung

Im Saal 27, 21423 Winsen

0 41 71/6 92 60

Soziale Beratung

Neue Straße 8, 21244 Buchholz

0 41 81/28 27 80

Migrations – u. Flüchtlingsberatung

Neue Straße 8, 21244 Buchholz

0 41 81/ 3 62 18

Flüchtlingssozialarbeit

Neue Straße 8, 21244 Buchholz

0 41 81/ 2 19 79 65

Begleitung Ehrenamtlicher in der Flüchtlingsarbeit

Neue Straße 8, 21244 Buchholz

0 41 81/2 19 79 60

Soziale Schuldnerberatung

Neue Straße 8, 21244 Buchholz

0 41 81/ 2 19 79 79

Schwangerenberatung

Neue Straße 8, 21244 Buchholz

0 41 81/ 28 27 80

BISS– Beratungs-und Interventionsstelle bei

häuslicher Gewalt im Landkreis Harburg

Neue Straße 8, 21244 Buchholz

+ FAX 0 41 81/ 2 19 79 21

Fachstelle für Sucht und Suchtprävention

Neue Straße 8, 21244 Buchholz

0 41 81/ 40 00

Lebensberatung für Einzelne, Paare und

Familien

Neue Straße 8, 21244 Buchholz

0 41 81/ 40 80

Diakoniestationen

Nordheide gGmbh

Häusliche Alten - und Krankenpflege

Spez. ambulante Palliativ Versorgung (SAPV)

Ute Renken und Elke Biederer

700 15 80 Fax 700 158 20

Email: info@dst-nordhei.de

Häusliche Alten -

und Krankenpflege

0800/111 0 111 ·

0800/111 0 222

Anonyme Alkoholiker

freitags, 20 Uhr GH II, Kontakt:

04168 554

Kirchenkreis Hittfeld

Superintendentur / Superintendent Dirk Jäger 04105/2420

Email : suptur@kirchenkreis-hittfeld.de / Internet : www.kirchenkreis-hittfeld.de

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

24


FEIERABENDTALK

Wenn deine Kinder flügge werden, hilf ihnen,

die Bodenhaftung nicht zu verlieren.

Liisa Hyttinen

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

25


NIKLAS NADOLNY - DIAKON UND SOZIALPÄDAGOGE

DAS INTERVIEW MIT UNSEREM NEUEN DIAKON NIKLAS NADOLNY FÜHRTEN PASTORIN

HEIDE WEHLING-KEILHACK UND PASTORIN RUTH STALMANN-WENDT

Stalmann-Wendt: Lieber Herr Nadolny, am

1. September beginnen Sie Ihre Arbeit als

neuer Diakon in Elstorf und Neu Wulmstorf.

Worauf freuen Sie sich besonders?

Nadolny: Es beginnt ein ganz neuer Lebensabschnitt

für mich. Allein da ist schon Freude

genug dabei. Ganz besonders freue ich mich

aber auf die neue berufliche Situation. Zwei

(noch) ganz fremde Gemeinden werden mir

zukünftig immer mehr begegnen, werden

die Orte sein, an denen ich viel Zeit verbringen

werde. Dabei freue ich mich auf die große

Herausforderung, die Kinder- und Jugendarbeit

vor Ort zu gestalten, die Nachbarschaft

Neu Wulmstorf/ Elstorf näher kennenzulernen

und ein Teil von ihr zu werden.

Ich freue mich auf die vielen neuen Menschen,

Begegnungen und Gesichter – und

auf mein neues Reihenhaus, in dem ich zukünftig

wohnen werde.

Wehling-Keilhack:

Sie haben also schon eine Wohnung in unserer

Region gefunden. Wie schön. Nun sind

wir natürlich neugierig, wo sie die Wohnung

gefunden haben und ob sie allein hierher

ziehen oder noch jemanden mitbringen.

Nadolny:

Wir haben uns ein kleines Reihenhaus in

Neu Wulmstorf angemietet, auf das wir uns

schon sehr freuen. Wir? Ich ziehe mit meiner

Freundin Rieke gemeinsam von Hannover

nach Neu Wulmstorf. Wir werden zukünftig

also beide hier leben.

Stalmann-Wendt:

Dann wünschen wir Ihnen beiden, dass Sie

sich in der neuen Umgebung sehr wohl fühlen.

Wie sind Sie eigentlich

dazu gekommen,

Diakon

zu werden?

Und was finden Sie

an Ihrem Beruf

besonders spannend?

Was macht

Ihnen am meisten

Spaß?

Nadolny:

Bis zum Studium

hab ich lange

nachgedacht, was

ich gerne beruflich machen möchte, und hab

vieles ausprobiert, bis ich mich dann (auch

durch meine elterliche und gemeindliche

Prägung) für das Studium

„Religionspädagogik und Soziale Arbeit“

entschieden habe. Mir liegen beide Bereiche

sehr am Herzen, sowohl Theologie/Glaube

als auch die Sozialpädagogik.

Noch während des Studiums hatte ich oft

hin und her überlegt, ob ich eher als Sozialpädagoge

oder als Diakon arbeiten möchte.

Jetzt arbeite ich als Diakon und bin darüber

sehr froh. Die Arbeit ist abwechslungsreich,

was es nie langweilig macht. Mir macht es

besonders Spaß, Kinder und Jugendliche bei

ihrem Heranwachsen zu begleiten, für kürzer

oder länger ein Wegbegleiter zu sein. Ich

mag es, mit Jung und Alt zusammen zu sein

und zu arbeiten und im Team tolle Ideen

und Projekte umzusetzen. Der Spaß kommt

da von ganz alleine!

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

26


NIKLAS NADOLNY - FUSSBALLFAN UND MUSIKER

Wehling-Keilhack:

Nun gibt es ja nicht nur den Beruf. Erlauben

Sie uns auch ein paar Fragen zu Ihrem Privatleben.

Welche Hobbies haben Sie?

Nadolny:

Ich bin gern unter Menschen. Meine Familie

und meine Freunde sind mir da ganz wichtig.

Mit denen kann ich sowohl einen ruhigen

DVD-Abend auf dem Sofa verbringen, an der

Xbox Fifa spielen oder auch mal eine Runde

Gesellschaftsspiele.

Ich bin total „Fußball

-verrückt“ und leidenschaftlicher

HSV'ler und koche

sehr gerne auch mal was. Bis vor kurzem

habe ich mit ein paar Freunden zusammen

in einer Band gespielt. Ich kann alleine bequemlich

meine Zeit genießen und die Seele

baumeln lassen, bin aber auch sehr gerne

mit meinen Freunden zusammen.

Stalmann-Wendt:

Eine Ihrer großen Leidenschaften ist die Musik.

Welches Instrument spielen Sie?

Welche Musik machen Sie gern?

Und welche Musik hören Sie gern?

Nadolny:

Das ist richtig. Die Musik ist schon eine große

Leidenschaft und auch ein wichtiger Begleiter

in meinem Leben. Ob auf der Gitarre,

am Piano oder Schlagzeug – da wo ich gerade

drauf Lust habe, lasse ich meine Motivation

und Freude raus. Durch meine Heimatgemeinde

höre und spiele ich viel Worshipmusik.

Das ist eine Art moderne Lobpreismusik

für Gemeinden und für mich persönlich ein

guter Weg, um Gott näher zu kommen. Ansonsten

mag ich deutschsprachige Musik

und Künstler, die ich auch gerne auf der Gitarre

oder mit der Band cover.

Wehling-Keilhack:

Was würden Sie mitnehmen, wenn Sie acht

Tage auf einer einsamen Insel verbringen

müssten?

Nadolny:

Mein Kopfkissen, Shampoo und genügend

Essen.

Stalmann-Wendt:

Und noch eine persönliche Frage: Welches

ist Ihr Lieblingsfilm? Und welchen Film haben

Sie als letztes gesehen?

Oh, der letzte Film, den ich gesehen habe,

war, glaube ich, Rush Hour mit Jackie Chan.

Ich bin aber auch absoluter Serien-Fan. Zu

meinen Highlights gehören da Scrubs, How I

met your Mother und Two and a half Men.

Da sind auf jeden Fall einige „Lacher“ drin.

Wehling-Keilhack:

Sie sind in den Gemeinden Neu Wulmstorf/

Elstorf vor allem mit der Kinder- und Jugendarbeit

beauftragt. Was möchten Sie den Kindern

und Jugendlichen vermitteln, was

möchten Sie ihnen mitgeben?

Nadolny:

Mein Herzensanliegen ist es, dass die Kinder

und Jugendlichen immer wieder stückweise

Gott erleben und spüren und erfahren, was

Glaube bedeutet, wie er trägt und was diese

Themen Gott und Glaube mit ihnen zu tun

haben. Dass Gott nicht nur ein Kirchengebäude

oder ein Gottesdienst ist, sondern

direkt bei ihnen im Leben und im Herzen

ansetzt. Dass sich das Ganze jedoch auch

nicht nur auf persönlicher und privater Ebene

abspielt, sondern erst in einer Gemeinschaft

und im Untereinander und im Gegenseitigen

total entfaltet. Dabei will ich gar

nicht so sehr etwas vermitteln, sondern vor

allem mit ihnen gemeinsam entdecken, erleben

und erfahren.

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

27


NIKLAS NADOLNY - ENTDECKER UND VERMITTLER

Das alles kombiniert mit tollen Projekten,

Juleica-Schulungen, Freizeiten und ihrer eigenen

Mitarbeit, Mitgestaltung und Teilnahme

– wenn ich ihnen da irgendetwas mitgeben

kann bzw. sie etwas für sich mitnehmen

können, wäre das ziemlich cool.

Stalmann-Wendt:

Das klingt nach viel Begeisterung. Wir freuen

uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und

wünschen Ihnen, dass Sie und auch Ihre

Freundin sich in der Lutherkirche ebenso wie

in der Nicolaikirchengemeinde sehr wohlfühlen.

Danke für das Gespräch.

Niklas Nadolny wird in einem Jugendgottesdienst am

Samstag, den 29. Oktober um 18.00 Uhr in der Lutherkirche Neu Wulmstorf

in sein Amt als Diakon eingesegnet.

Wir wünschen ihm Gottes Segen und viel Erfolg für seine Arbeit in den beiden

Kirchengemeinden Neu Wulmstorf und Elstorf

Ruth Stalmann-Wendt / Heide Wehling-Keilhack

Konfirmanden-Treff

Die nächsten Termine

werden später bekanntgegeben.

Jugendgruppe/ab 14 Jahre

Die nächsten Termine werden

später bekanntgegeben.

Open House

Treffpunkt für Jugendliche

Die nächsten Termine werden

später bekanntgegeben.

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

28


AUS DEM LUTHERKINDERGARTEN

I

n diesem Jahr haben wir uns das Thema

„Wasser“ ausgesucht. Zum Glück hatten

wir schöne ,warme Tage und konnten

unsere Wasserbahn im Außengelände nutzen.

Auch uns „großen“ Hortis macht das

Matschen und Spielen im Wasser richtig viel

Spaß. Außerdem experimentierten wir mit

Wasser, da konnte man ganz schön viel beobachten

und erfahren.

Der Höhepunkt war der Besuch im Freilichtmuseum

am Kiekeberg. Zuerst haben wir uns

einen alten Bauernhof angeguckt, dort sollten

wir die Toilette und den Wasserhahn

suchen. Es gab aber keinen Wasserhahn und

keine Toilette, die Leute mussten früher aufs

Feld gehen um ihr „Geschäft“ zu machen.

Wasser gab es nur an einem Brunnen, das

musste man sich dort jeden Morgen holen,

den haben wir uns angeguckt. Das Wasser da

drinnen roch komisch und sah trübe aus.

Danach durften wir zwei Eimer Wasser tragen,

das war sehr anstrengend. Die Museumspädagogin

hat mit uns ein Wasserwerk

mit Wasserleitungen nachgebaut und uns

gezeigt, wie das Wasser nach Hause kommt.

Und das Tollste war, dass wir danach auf den

Wasserspielplatz gegangen sind und wir mit

Wasser rumplantschen konnten.

Sabine Bröhan

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

29


VULKAN IN DER KITA APFELGARTEN

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber

inne (Hermann Hesse)

Sommerzeit ist auch Ferienzeit und viele

Kinder und Familien haben diese Zeit genutzt

um gemeinsam Urlaub zu machen. Andere

Kinder mussten noch auf den Urlaub warten

und haben bei uns in der ev.-luth. Kita Apfelgarten

ausgiebig gespielt, gelacht und Spaß

gehabt.

Bei schönstem Strahlewetter konnten die

Kinder das Außengelände erobern.

Das tolle Kurzprojekt "Wir bauen einen Vulkan"

ließ einen großen, Wasser speienden

Sandvulkan in der Sandkiste entstehen.

Auch die Gruppenräume wurden für den

baldigen Kinderansturm herausgeputzt und

flott gemacht und strahlen nun um die

Wette.

Am 1. August 2016 standen dann alle Zeichen

wieder auf "Anfang" und wir sind mit

Schwung und Elan in ein neues Kindergartenjahr

gestartet. In der Fuchsgruppe wurden

aus den „Kleinen" nun große Vorschulkinder,

die jetzt voller Vorfreude und Wissenshunger

neue Aufgaben bewältigen möchten.

Nach der Eingewöhnung der neuen Kinder

wurde für das Hausbauprojekt bereits das

Fundament gebaut, und ein

großes Wasserprojekt mit

vielfältigen Angeboten ist

ebenfalls geplant.

Wir begrüßen unsere neuen

Kinder und deren Familien

ganz herzlich und freuen uns

auf ein schönes KiTa Jahr mit

vielen gemeinsamen Erlebnissen

und bleibenden Eindrücken.

Die Fuchs-Gruppe (Frau Millies,

Frau Spottek und Herr Seibel)

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

30


SEELSORGE, GESPRÄCHE, EHEJUBILÄEN …..

KIRCHE IST FÜR SIE DA !

Sie sind seit 25 oder 50 oder 60 Jahren

verheiratet? Oder sogar noch länger?

Wir freuen uns mit Ihnen! Wenn Sie dies

wünschen, können Sie die Feier Ihrer Silbernen,

Ihrer Goldenen oder Ihrer Diamantenen

Hochzeit gern mit einem Gottesdienst

verbinden. Sie wollen diesen Tag festlich

begehen und würden sich freuen, wenn

auch „jemand von der Kirche“ dabei wäre?

Welche Form dabei die richtige für Sie ist,

klären wir im Gespräch. Allerdings: Wir können

nicht wissen, wer sich über einen Besuch

freuen würde. Deshalb sind wir auf

Ihre Hinweise und Tipps angewiesen.

Wenn uns der Termin Ihres Ehejubiläums

bekannt ist, erhalten Sie zur Goldenen und

zur Diamantenen Hochzeit automatisch Besuch

von Ihrer Kirchengemeinde.

In der Regel überbringt

Ihnen Ihr/e

PastorIn dann die

Segenswünsche der

Kirchengemeinde und

überreicht Ihnen die

Urkunde unseres Landesbischofs

Ralf Meister.

In all diesen Fällen

gilt:

Bitte sprechen Sie uns

an – und haben Sie

keine Scheu vor dem

Anrufbeantworter!

Ihre Pastoren

Florian Schneider ,

Heide Wehling-

Keilhack

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

31


GEMEINSAM INS NEUE

Gesprächsgruppe für Frauen nach Trennung/ Scheidung

beginnt am 20. Oktober 2016

Trennung bedeutet immer Verlust, auch

wenn der Entschluss zur Trennung selbst

gefasst wurde.

Das Leben verändert sich in allen Bereichen,

eine Fülle von praktischen und rechtlichen

Fragen muss geklärt, der Umgang mit den

Kindern geregelt werden.

Dieser Einschnitt in das bisherige Leben erzeugt

die unterschiedlichsten Gefühle.

Die Lebensberatungsstelle für Einzelne, Paare

und Familien des Diakonischen Werkes

der Ev.-Luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen

bietet ab Oktober in ihren Räumlichkeiten

eine Trennungsgruppe zur Unterstützung

von Frauen im Trennungsprozess an.

In der Trennungsgruppe haben Sie die Möglichkeit,

die entstehenden Gefühle zu

bearbeiten und Anregungen für einen gelingenden

Trennungsprozess bzw. einen guten

Umgang mit sich selbst zu erhalten. Neben

dem kreativen Herangehen an verschiedene

trennungsrelevante Themen soll der Austausch

untereinander ein Schwerpunkt der

jeweiligen Abende sein.

Die Gruppe ist als Insel der Ruhe und Kraft in

Ihrem gegenwärtigen Chaos gedacht und soll

durch gegenseitige Stärkung und Unterstützung

der Teilnehmerinnen eine Neuorientierung

erleichtern.

Das Angebot ist für Frauen, die sich nach

vollzogener Trennung in einem Trennungsprozess

befinden.

Bei massiven psychischen oder psychiatrischen

Erkrankungen ist die Gruppe nicht

geeignet.

Insgesamt sind 10 Treffen geplant - zur Erleichterung

des Kennenlernens finden die

ersten fünf Treffen im 14-täglichem Abstand

statt, die weiteren Termine sind im monatlichen

Abstand.

Donnerstags, 20.00 bis 21.45 Uhr

5 Termine in 2016 und 5 Termine in 2017

Termine: 2016:

20.10./03.11./17.11./01.12./15.12.

2017: 19.01./ 16.02./16.03./20.04./

Nachtreffen 14.09

.

Kosten: Spende erbeten

Leitung: Sandra Hagemann

(Dipl. Sozialpädagogin,

Mitarbeiterin der Lebensberatungsstelle);

Anette

Otto (freie Mitarbeiterin)

Anmeldung erbeten per E-

Mail bis 4.Oktober 2016 – bitte mit Name,

Anschrift und Telefon-Nr.

Lebensberatungsstelle für Einzelne, Paare

und Familien Diakonisches Werk der Ev.-

Luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen

Im Saal 27, 21423 Winsen,

Mail: lebensberatung-winsen@t-online.de

Für Rückfragen: Tel.: 04171-63978

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

32


AUS DER NACHBARSCHAFT

Gemeindeseminar „Im Zeichen der Rose“

Die Nicolaikirchengemeinde Elstorf lädt ein zu vier Abenden über

Grundeinsichten der Reformation:

18. Oktober 2016:

„Du hast mir gar nichts zu sagen“

Wort Gottes und Freiheit

25. Oktober 2016:

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“

Rechtfertigung und Gerechtigkeit

1. November 2016:

„Sorry, dumm gelaufen“

Buße und Versöhnung

8. November 2016:

„Von wegen nichts zu machen!“

Verantwortung und Hoffnung

Beginn: 19.30 Uhr

Ort: Gemeindehaus Elstorf, Lindenstr. 11, 21629 Neu Wulmstorf

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Wir bitten um Anmeldung. Tel.:04168-226

Ohne Glauben kann ein Gebet kein Gebet sein. Denn

wie will der beten, der nicht glaubt, dass bei Gott

soviel Güte sei, dass er die Betenden erhören wolle?

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

33


WO DER GLAUBE IST, IST AUCH LACHEN

Ein Pfarrer ist unzufrieden mit der geringen

Summe, die er jede Woche im Klingelbeutel

findet. Ein Gast schlägt ihm deshalb vor, die

anderen Kirchengäste zu hypnotisieren um

die Leute dazu zu bringen, etwas mehr zu

spenden. Pfarrer: "Und wie genau mache ich

das?" Gast: "Ganz einfach. Zuerst drehst du

die Heizung auf, damit es etwas wärmer als

sonst ist. Dann predige in einer monotonen

Stimme. Währenddessen nimm eine Uhr an

einer Kette und schwinge sie langsam vor den

Leuten hin und her. Dann sage ihnen, sie sollen

20 Euro in den Klingelbeutel legen."

Am nächsten Sonntag versucht der Pfarrer es

mit dieser Methode und zu seiner Freude ist

der Klingelbeutel voll mit 20-Euro-Scheinen.

Das geht eine Weile gut, bis an einem Sonntag,

gerade als die Gemeinde in Trance verfiel,

die Kette von der Uhr abbrach, mit einen

dumpfen Knall auf den Boden zerbrach und

ihre mechanischen Innereien überall verstreute.

"Scheiße", schimpft der Pfarrer.

Es hat eine Woche gedauert, die Kirche wieder

sauber zu kriegen.

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

34


Anzeigen

Neuländer Kamp 2A ● 21079 Hamburg

Telefon 040 - 76 61 38 - 0

Fax 040 - 77 23 79

Internet : www.lengemann-eggers.de

E-Mail: info@lengemann-eggers.de

Danke...

sagen wir allen Inserenten, die die Herausgabe des Doppelpunktes mit

ihren Anzeigen finanzieren. Sie sorgen mit ihren Inseraten dafür, dass der

Doppelpunkt kostenlos an alle Haushalte im Kernort Neu Wulmstorf verteilt

werden kann.

mail@rueckertheizung.de

www.lutherkirche-neu-wulmstorf.de

35

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine