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KURT 11/2016

KURT - Das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für die Region Gifhorn Ausgabe 11/2016

KURT - Das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für die Region Gifhorn
Ausgabe 11/2016

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Das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für die Region Gifhorn<br />

kostenfrei ∙ <strong>11</strong>/<strong>2016</strong><br />

Bus und Bahn: Tickets<br />

werden wieder teurer<br />

» Seite 4<br />

Verein „Stark für Tiere“<br />

rettet Hühner vorm Tod<br />

» Seite 14<br />

Punks sei Dank: Wittinger<br />

Dosenbier kehrt zurück<br />

» Seite 22<br />

<strong>KURT</strong> führt Interview<br />

mit Weihnachtsmann<br />

» Seite 27<br />

Fritzcafé: Künstlergruppe<br />

zeigt Akt-Zeichnungen<br />

» Seite 37<br />

Stadthalle: Silvester<br />

mit Swinging Sixties<br />

» Seite 41<br />

N‘Stylz:<br />

Gifhorner Hip-Hop-Crew<br />

tanzt sich in alle Herzen<br />

<strong>KURT</strong> traf die sechs jungen Frauen zum Interview und Foto-Shooting » Seite 6


2<br />

3<br />

ALPEN<br />

ABEND<br />

LIVE COOKING & BUFFET<br />

blaulicht & blitzlicht ............» Seite 4<br />

land & leute ..........................» Seite 14<br />

trends & lifestyle ................» Seite 21<br />

editorial<br />

Eine kulinarische Reise<br />

durch die Alpen<br />

im Gehrenkamp1a, 38550 Isenbüttel<br />

Aktuelle Termine<br />

auf roth-catering.de<br />

oder rufen Sie uns an:<br />

05374/95515-0<br />

bummel & rummel ............. » Seite 26<br />

kunst & kultur .....................» Seite 34<br />

szene & events ....................» Seite 41<br />

Anni geht nach Ghana ‐<br />

und <strong>KURT</strong> berichtet drüber<br />

Erst vor ein paar<br />

Monaten hat sie<br />

ihr Abitur am<br />

Humboldt-Gymnasium<br />

abgelegt,<br />

jetzt geht die<br />

18-jährige Anni<br />

Gabka aus Gifhorn<br />

nach Ghana. Acht<br />

Monate wird sie<br />

dort in einem<br />

Waisenhaus mit Kindergarten und Schule arbeiten – und<br />

was sie dort alles erlebt, wird sie Euch ab sofort Monat<br />

für Monat im jeweils aktuellen <strong>KURT</strong> berichten. Wie sich<br />

Anni auf Leben und Arbeiten in dem westafrikanischen<br />

Staat vorbereitet hat, erfahrt ihr auf Seite 16.<br />

Kaaaaaaalt!<br />

Ich bibbere noch immer. So kalt<br />

war‘s beim Foto-Shooting für<br />

<strong>KURT</strong>s neues Cover. Zwei Stunden<br />

– erst in der Dämmerung, dann<br />

in völliger Dunkelheit – und vor<br />

allem eines: im Freien! Ende Oktober!<br />

Bei diesen Temperaturen!<br />

Doch was jammere ich überhaupt?<br />

Ich durfte doch einen<br />

Schal tragen. Ganz anders unsere<br />

sechs Models: Natürlich froren<br />

auch sie in ihren knappen Outfits.<br />

Doch immer dann, wenn die Kamera<br />

auslöste, ließen sie sich das<br />

nicht mehr anmerken. Respekt!<br />

Und ist das Jammern über die<br />

Kälte nicht eigentlich eh nur ein<br />

Luxusproblem? Mark Twain soll<br />

einmal gesagt haben: „Sommer<br />

ist die Zeit, in der es zu heiß ist,<br />

um das zu tun, wozu es im Winter<br />

zu kalt war.“ Was könnte er nur<br />

meinen? Eisangeln sicher nicht.<br />

Wahrscheinlich bin ich ja auch<br />

nur so empfindlich, weil ich sonst<br />

sehr viel Zeit im wohlig warmen<br />

Büro verbringen darf. Beneidenswert<br />

ist das dennoch nicht.<br />

Und im Gegensatz zu Mark Twain<br />

verschleiere ich wenigstens nicht<br />

in blumigen Worten, was ich sagen<br />

möchte. Mein Credo bleibt<br />

gleich – und gilt im Sommer wie<br />

im Winter: Lieber in der dunkelsten<br />

Kneipe als im hellsten Büro.<br />

<br />

Bastian Till Nowak<br />

(nowak@kurt-gifhorn.de)


4<br />

5<br />

Tickets für Bus und Bahn werden teurer,<br />

aber nicht für Fahrten innerhalb Gifhorns<br />

blaulicht & blitzlicht<br />

Bus und Bahn fahren<br />

wird teurer: Zum Jahreswechsel<br />

hebt die Verbundgesellschaft<br />

Region<br />

Braunschweig (VRB) die<br />

Ticketpreise an – im Schnitt<br />

jedoch um gerade mal 1,3<br />

Prozent. Zum Vergleich:<br />

Vor einem Jahr stiegen die<br />

Preise um durchschnittlich 2,4 Prozent.<br />

Die Preissteigerung trifft lediglich die<br />

Preisstufen 3 und 4: Die Karte der ohnehin<br />

schon teuersten Stufe 4 kostet künftig 8,80<br />

Euro (heute: 8,60 Euro). Sie gilt allerdings<br />

auch für das gesamte Verbundgebiet von<br />

Wittingen bis Braunlage, von Hohenhameln<br />

bis Helmstedt. Für eine Fahrt von Gifhorn<br />

nach Braunschweig oder<br />

Wolfsburg ist ein Ticket der<br />

Stufe 3 fällig – das kostet<br />

künftig 5,50 Euro (heute:<br />

5,40 Euro). Ein Ticket der<br />

Stufe 1 – zum Beispiel für<br />

eine Fahrt innerhalb des<br />

Gifhorner Stadtgebiets –<br />

kostet auch künftig 2,60<br />

Euro. Der Preis für eine Fahrt der Stufe 2 –<br />

beispielsweise von Gifhorn nach Meinersen<br />

oder Calberlah – bleibt bei 3,90 Euro. Auch<br />

die Preise der beliebten Tageskarten bleiben<br />

unverändert. Grund für die Verteuerung seien<br />

laut Angaben der VRB höhere Personalkosten<br />

– und um Investitionen in die Modernisierung<br />

des Nahverkehrs zu ermöglichen.<br />

„Heute geht alles ruckzuck,<br />

hat aber keinen Bestand“<br />

The Cashbags kommen nach Müden – Interview mit Bassist Brenny<br />

Advent<br />

bei uns<br />

Stimmen Sie sich auf die Adventszeit ein<br />

GÄRTNEREI<br />

LINNEWEH<br />

Freitag, 18. Nov.<br />

08.00 - 19.00 Uhr<br />

Samstag, 19. Nov.<br />

08.00 - 16.00 Uhr<br />

Je ab <strong>11</strong> Uhr Bewirtung<br />

durch Petermann Wurstwaren<br />

Wir freuen uns auf Sie!<br />

Bahnhofstr. 29, 38539 Müden<br />

www.gärtnerei-linneweh.de<br />

Johnny Cash lebt! Eins zu eins gleichen<br />

sie in Klang und Erscheinungsbild ihrem<br />

großen Vorbild; mit authentischer Stimme,<br />

Westerngitarre, Telecaster, Kontrabass<br />

und Schlagzeug präsentieren<br />

The Cashbags eine mitreißende Show –<br />

so wie Ende November in der Eventhalle<br />

Kubus in Müden. Mit dabei: Bassist Robert<br />

„Brenny“ Brenner (41) aus Zwickau.<br />

Susanne Ihlau sprach mit ihm für <strong>KURT</strong><br />

über den Inbegriff guter Rockmusik und<br />

die Fähigkeit des Menschen, zu lieben.<br />

<strong>KURT</strong>: Was hältst Du von der aktuellen Musik?<br />

Brenny: Um es mit Matthew Parker zu sagen:<br />

98 Prozent Scheiße, 2 Prozent Edelstein.<br />

Selbst junge Leute, die mit dem Dreck heutzutage<br />

aufwachsen, fragen sich nach einer<br />

Weile: Wie kommt es eigentlich, dass ich im<br />

Jahr <strong>2016</strong> dastehe, und dass für mich Titel<br />

wie „Smoke on the Water“ immer noch aktuell<br />

und immer noch der Inbegriff von guter<br />

Rockmusik sind, und dass all dieser moderne<br />

Mainstream an mir vorbeigeht? Heutzutage<br />

fehlt die Nachhaltigkeit.<br />

<strong>KURT</strong>: Wie kommt das?<br />

Brenny: Es gibt kaum noch Projekte, die<br />

über das Heute hinaus Bestand haben, alles<br />

ist direkt auf die Zielgruppe zugeschnitten.<br />

Du kannst übers Internet heute ein Vielfaches<br />

der Leute sofort und unkompliziert<br />

erreichen, das war Dir vor 40 Jahren nicht<br />

möglich. Damals konntest Du Deine Musik<br />

nur über einen Plattenvertrag verbreiten<br />

mit professionellem Verkauf, mit Distribution<br />

und all ihren Möglichkeiten. Das wird heute<br />

alles übers Internet abgebildet – das geht<br />

alles ruckzuck, hat aber keinen Bestand.<br />

<strong>KURT</strong>: Ist Johnny Cash denn Musik für jede<br />

Generation?<br />

Brenny: Ich glaube, so lange auf dieser Welt<br />

Züge fahren, es Gefängnisse gibt und der<br />

Mensch in der Lage ist, zu lieben, so lange<br />

werden Johnny-Cash-Songs aktuell sein.<br />

<strong>KURT</strong>s Tipp: The Cashbags stehen am Samstag,<br />

26. November, im Kubus, Oheweg 3, in<br />

Müden auf der Bühne. Einlass ist ab 19 Uhr.<br />

Beginn: 20 Uhr. Tickets gibt‘s für 29 Euro im<br />

Vorverkauf unter www.paulis.de!


6<br />

7<br />

Einmal N‘Stylz – immer N‘Stylz:<br />

blaulicht & blitzlicht<br />

Tanzen aus Liebe<br />

Gifhorns schönste Geschichte über Freundschaft und Leidenschaft<br />

Es ist Sonntagabend – noch hell – als die<br />

Mädels der Gifhorner Tanzgruppe N‘Stylz<br />

mit ihrer Trainerin Nadja Weidner an der<br />

Kulisse des Fotoshootings für <strong>KURT</strong>s aktuelles<br />

Cover eintreffen. Trotz Zitterns<br />

in knapper Kleidung und klirrender Kälte<br />

verliert die Truppe nie ihr charmantes Lächeln:<br />

Nach zwei Stunden ist alles im Kasten<br />

– und das Ergebnis kann sich absolut<br />

sehen lassen. Immerhin haben wir es mit<br />

Profis zu tun, das Spiel mit Mimik und Gestik<br />

verstehen sie perfekt. Alles sieht so<br />

einfach, so selbstverständlich, so meisterhaft<br />

routiniert aus – welch enorme<br />

Arbeit aber tatsächlich dahinter steckt,<br />

hat <strong>KURT</strong> für Euch herausgefunden.<br />

Vor gut zwölf Jahren beginnt Nadja Weidner<br />

(32) ihr Dasein als Trainerin und erfüllt<br />

sich damit einen Traum. Über Workshops<br />

bildet sie sich weiter: „Damals kamen extra<br />

amerikanische Choreographen nach<br />

Deutschland – inzwischen gibt’s aber auch<br />

viele gute Leute bei uns“, erklärt Nadja. Ihre<br />

Leidenschaft fürs Tanzen gibt sie Woche für<br />

Woche an ihre Schüler weiter. 2008 gründet<br />

sich in der SV Gifhorn die erfolgreiche Formation<br />

N‘Stylz bestehend aus sechs festen<br />

Tänzerinnen. Nur zwei Jahre später rückt die<br />

Nachwuchs-Tanzgruppe N‘YG (N‘Stylz Young<br />

Generation) nach. Wie eng der Stil, die Choreographien,<br />

das Miteinander und der Zusammenhalt<br />

beider Gruppen mit ihrer Trainerin<br />

Nadja verbunden sind, wird allein schon<br />

an den Namen deutlich – denn das N steht<br />

für nichts anderes als für Nadja.<br />

Beide Crews stehen regelmäßig auf der<br />

Bühne: In den Sparten Hip Hop, Dancehall,<br />

New Style und Lyrical Dance stellt<br />

die Trainerin mit viel Energie und<br />

Liebe zum Detail tolle Choreographien<br />

auf die Beine – Publikum<br />

und Tänzerinnen sind meist gleichermaßen<br />

begeistert. „Im Vordergrund<br />

steht für uns eindeutig der<br />

Spaß, wir wollen keinen Leistungsdruck“,<br />

betont Nadja. Und darin ist<br />

sich die aktuelle N‘Stylz-Formation<br />

bestehend aus Merle Brennecke<br />

(30), Nadja Waldmann (31), Jessica<br />

Nodurft (20), Melissa Wotschel<br />

(20) und Julia Kunstmann (21)<br />

auch absolut einig.<br />

Tiefe Freundschaften haben sich<br />

unter den Tänzerinnen entwickelt:<br />

„Jede passt auf die andere auf.<br />

Wenn es jemandem schlecht geht,<br />

Kisses for Chris Brown<br />

reden wir darüber und tanzen uns dann den<br />

Frust von der Seele“, beschreibt Merle den<br />

Zusammenhalt der Gruppe; der wahrlich etwas<br />

besonderes ist. Und Nadja ergänzt: „Als<br />

Trainerin musst Du funktionieren, egal wie es<br />

Dir geht. Doch sobald wir mit dem Training<br />

beginnen, dauert es keine zehn Minuten,<br />

dann ist alles wie weggeblasen.“ Der gemeinsame<br />

Spaß und die Leidenschaft fürs Tanzen<br />

verbinden enorm – das geht sogar so weit,<br />

das einige Mitglieder, um dabei bleiben zu<br />

können, auf einen Umzug verzichten.<br />

Um sich weiterzuentwickeln fährt die Crew<br />

gemeinsam zu Workshops, zum Beispiel in<br />

Berlin: „Das ist ziemlich hart“, räumt Nadja<br />

ein. „Zwei bis drei Stunden pures Tanzen –<br />

das ist nichts für Anfänger, aber sehr inspirierend.“<br />

100 bis 150 Leute treffen sich bei solchen<br />

Workshops in einer doch eher kleinen<br />

Halle: „Es ist absolut eng“, verrät Nadja. „Und<br />

wenn man da nicht aufpasst, bekommt man<br />

schon mal einen Arm ins Gesicht.“<br />

Anfang <strong>2016</strong> hat die Crew ein Video zum<br />

Dancehall-Stück „Mek it Bunx“ gedreht: „Binnen<br />

drei Stunden waren wir fertig, dafür<br />

ist man dann gern einen ganzen Tag unterwegs“,<br />

erklärt Merle belustigt. Supported<br />

werden sie bei solchen Aktionen immer von<br />

denen, die zwar regelmäßig zum Training<br />

erscheinen, sich bei Auftritten jedoch eher<br />

im Hintergrund halten. Christina Braun oder<br />

„Chris Brown“, wie sie liebevoll von den »


8<br />

9<br />

blaulicht & blitzlicht<br />

» anderen genannt wird, ist eine von<br />

ihnen. Sie kümmert sich um Styling und<br />

Make-up der Mädels. Bei durchschnittlich<br />

ein bis zwei Auftritten im Monat gibt‘s<br />

da gut was zu tun: „Im Sommer sind wir<br />

jedes Wochenende gebucht und treten<br />

zum Beispiel beim Gifhorner Altstadtfest<br />

oder beim Drachenbootrennen am<br />

Tankumsee auf“, berichtet Nadja. Um<br />

dabei eine breite Masse anzusprechen,<br />

studieren sie Choreographien zu beliebten<br />

Chartstürmern oder House-Musik<br />

ein, auch Elemente aus R‘n‘B oder<br />

Reggae fließen mit ein. „In erster Linie<br />

geht es uns ums Entertainment“, erklärt<br />

Nadja. „Wir probieren auch immer wieder<br />

etwas Neues aus.“ Ein klassisches Stück<br />

war schon dabei – „und als nächstes soll<br />

ein Rock-Song folgen“. Nur die rechte Inspiration<br />

fehlt dazu noch.<br />

Für die kommenden Gigs wird derzeit<br />

fleißig an den Abfolgen der einzelnen Tanzschritte<br />

gefeilt. Jetzt im November gibt‘s<br />

gleich zwei Termine: „Erst nehmen wir an einem<br />

Dance Battle im Kulturzentrum Pavillon<br />

Auch mit der<br />

Nachwuchs-Crew<br />

N‘YG (N‘Stylz<br />

Young Generation)<br />

ist Trainerin und<br />

Choreographin<br />

Nadja Weidner<br />

erfolgreich<br />

unterwegs.<br />

in Hannover teil – und Ende November folgt<br />

die große Lloyds Musicalshow in der Congress<br />

Union Celle, bei der wir schon seit einigen<br />

Jahren immer wieder dabei sein dürfen.“<br />

Beim Dance Battle in Hannover können unsere<br />

Gifhorner Tänzerinnen<br />

mal wieder<br />

zeigen, was sie drauf<br />

haben. Ganz anders<br />

waren die Wettbewerbe, an denen sie<br />

in ihrer Anfangszeit teilgenommen haben:<br />

Dort sollten sie innerhalb weniger Minuten<br />

die eigene Choreo zu einem vorgegebenen<br />

Song vorführen. „Doch das sind nicht wir“, »<br />

Julia Kunstmann (21):<br />

„Ich liebe das Tanzen,<br />

denn so kann ich Spaß<br />

und Sport miteinander<br />

kombinieren.“<br />

Melissa Wotschel (20):<br />

„N‘Stylz ist nicht nur<br />

Tanzen, N‘Stylz ist<br />

Freundschaft, Familie<br />

und Freude am Leben.“<br />

Jessica Nodurft (20):<br />

„Tanzen ist einfach ein<br />

Lebensgefühl, eine<br />

Leidenschaft mit den<br />

Beinen.“<br />

Nadja Waldmann (31):<br />

„Ich bin dankbar für die<br />

schönen Augenblicke.<br />

Würden wir mehr tanzen,<br />

die Welt wäre besser.“<br />

Merle Brennecke (30):<br />

„Aufstehen, hingehen,<br />

abgehen und durchdrehen<br />

– bestes Hobby<br />

der Welt!“<br />

Nadja Weidner (32):<br />

„Wir geben unser Herzblut<br />

in jede Choreographie.<br />

Wir entwickeln alle<br />

unsere Schritte selbst.“


10<br />

<strong>11</strong><br />

blaulicht & blitzlicht<br />

» machen Merle und Nadja klar. „Wir geben<br />

unser ganzes Herzblut da rein – erst wenn<br />

alles stimmig ist, funktioniert es.“ Und dazu<br />

gehört nun mal auch die Song-Auswahl.<br />

Die Musicalshow in Celle steigt am Samstag,<br />

26. November. „Das macht immer mega<br />

Spaß: Alles findet ganz professionell auf einer<br />

großen Bühne statt und wird von Licht- und<br />

Soundtechnikern begleitet“, schwärmt Merle.<br />

„Und vor dem Auftritt gibt‘s immer eine<br />

Generalprobe“ – leider ist das alles andere als<br />

selbstverständlich. Denn nicht selten müssen<br />

die engagierten N‘Stylz-Tänzerinnen ihre<br />

Choreographien sogar kurzfristig verändern,<br />

weil sie plötzlich eine viel kleinere Bühne vorfinden,<br />

als es ihnen die Veranstalter zuvor<br />

beschrieben haben. „Dann ist Improvisation<br />

gefragt.“ Dass die Mädels auch das perfekt<br />

beherrschen, bestätigt das Publikum immer<br />

wieder mit kräftigem Applaus.<br />

Für die Zukunft wünschen sich die Tänzerinnen<br />

von N‘Stylz, dass sie munter so<br />

weitermachen können. Sie wollen sich und<br />

ihre Choreographien weiterentwickeln und<br />

hoffen auf die ein oder andere schöne und<br />

spannende Überraschung: Vielleicht kommt<br />

ja auch noch die große Chance um die Ecke –<br />

insgeheim träumen sie natürlich von großen<br />

Bühnen und N‘Stylz im Rampenlicht.<br />

Fest steht jedenfalls, dass N‘Stylz auch in<br />

Zukunft großes Programm zu bieten hat.<br />

Und über Zuwachs freuen sich auch alle:<br />

„Wir suchen immer neue Leute, die Spaß an<br />

Bewegung und Tanz haben – dafür braucht<br />

man auch keine Erfahrung“, versichert Merle.<br />

„Ich selbst habe erst mit 22 Jahren bei N‘Stylz<br />

angefangen zu tanzen. Davor habe ich sämtliche<br />

anderen Sportarten ausprobiert. Nach<br />

dem Probetraining wusste ich dann aber: Die<br />

Musik ist gut, da mache ich mit!“<br />

<strong>KURT</strong>s Tipp: N‘Stylz ist eine Gruppe der<br />

Sportvereinigung Gifhorn. Training ist zwei<br />

Mal pro Woche: mittwochs von 18.30 bis<br />

20.30 Uhr und sonntags von 12 bis 13.30<br />

Uhr in den Räumen der SV Gifhorn am Sportplatz<br />

Eyßelheide hinter dem Aldi-Markt,<br />

Braunschweiger Straße 106b, in Gifhorn. Ein<br />

zusätzliches freies Training gibt es immer<br />

sonntags von 13.30 bis 15.30 Uhr. Und die<br />

Nachwuchs-Gruppe N‘YG trainiert am Sonntagvormittag<br />

von <strong>11</strong> bis 12 Uhr. Wer Interesse<br />

hat, darf jederzeit zweimal kostenlos am<br />

Training teilnehmen. Einsteiger und Fortgeschrittene<br />

sind gleichermaßen willkommen.<br />

Möchte man bleiben, zahlt man nur 15 Euro<br />

im Monat und kann dafür auch alle anderen<br />

Angebote der SV Gifhorn nutzen. Kinder<br />

zahlen 9 Euro, für Auszubildende und<br />

Studierende sowie für Menschen mit geringem<br />

Einkommen gibt es Sonderkonditionen.<br />

Und – gaaaaanz wichtig: „Es dürfen selbstverständlich<br />

nicht nur Frauen und Mädchen<br />

mitmachen“, betont Trainerin Nadja. „Beide<br />

Gruppen sind auch offen für männliche Tänzer.“<br />

Wer vorbeikommt, ist von der guten<br />

Atmosphäre und den netten Mädels sicher<br />

sofort überzeugt. Weitere Infos findet Ihr im<br />

Internet unter www.nstylz.de!


12<br />

13<br />

blaulicht & blitzlicht<br />

22.<strong>11</strong>. Eine Gesellschaft ohne ein Miteinander<br />

und aufeinander Zugehen<br />

funktioniert nicht – und ohne die vielen<br />

Akteure im Hintergrund würde es viele<br />

Angebote schlichtweg nicht geben. Wir<br />

reden von Ehrenamt und Freiwilligenarbeit,<br />

von Menschen, die es sich zur Aufgabe<br />

gemacht haben, zu helfen, zu unterstützen,<br />

zu fordern und zu fördern.<br />

Diese Menschen sind das Rückgrat unserer<br />

Gesellschaft, die Helden unseres Alltags.<br />

Höchste Zeit, um Danke zu sagen –<br />

vor allem all jenen, die nicht in Vereinen<br />

organisiert sind und denen deshalb ohnehin<br />

viel zu selten gedankt wird! Genau<br />

deshalb lädt die Stadt Gifhorn jetzt zur<br />

„Stunde der stillen Stars“ ein.<br />

Stunde der stillen<br />

Stars<br />

Gifhorns Stadtverwaltung möchte den Helden des Alltags danken<br />

„Besonders die nicht organisierten Helfer<br />

sind angesprochen“, betont Stadtoberhaupt<br />

Matthias Nerlich. „Wir möchten jeden erreichen.“<br />

Gemeinsam mit Annette Hoffmann<br />

vom Fachbereich Kultur entstand die Idee<br />

zur Veranstaltung, bei der den vielen fleißigen<br />

Heinzelmännchen unserer Stadt Dank<br />

und Wertschätzung entgegengebracht werden<br />

soll. Menschen, die jeden Sonntag auf‘m<br />

Fußballplatz pfeifen, regelmäßig den Gemeindekurier<br />

austragen, Flüchtlingen Nachhilfeunterricht<br />

in Deutsch geben oder Freizeitaktivitäten<br />

mit ihnen planen. Menschen,<br />

die sich jahrelang schon um Familien mit<br />

geringem Einkommen bemühen, aberhunderte<br />

gespendete Kleidungsstücke sortieren<br />

und verteilen – sowie Menschen, die ihre Zeit<br />

nicht opfern, sondern schenken, um Aktionen<br />

der Begegnung zu schaffen. Kunst und<br />

Kultur, Sport, Wohlfahrtsverbände, Flüchtlings-<br />

und Obdachlosenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe:<br />

Die Aufgaben sind vielfältig – das<br />

Feld ehrenamtlichen Engagements ist groß.<br />

Mindestens genauso groß soll der Abend<br />

in Gifhorns Stadthalle werden: Das Orchester<br />

der Kreismusikschule spielt, es gibt eine<br />

Streetdance-Show des Gifhorner Tanzhauses<br />

und traditionelle Dudelsackmusik. Unter der<br />

Moderation des früheren Stadtbrandmeisters<br />

Wolfgang Scharfenberg wird ein buntes,<br />

abwechslungsreiches Programm geboten.<br />

Die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg unterstützt<br />

die Veranstaltung. Sprecherin Alexa von der<br />

Brelje ist jetzt schon überzeugt: „Die Gäste<br />

werden einen tollen Abend erleben und dieses<br />

Gefühl mit nach Hause nehmen.“<br />

Alle Künstler kommen aus Gifhorn und<br />

treten ehrenamtlich auf – als ihr persönlicher<br />

Dank an die Ehrenamtlichen im Saal. Die<br />

Gästeliste ist dabei keineswegs schon abgeschlossen:<br />

„Jeder, der sich ehrenamtlich engagiert,<br />

soll sich melden und bekommt eine<br />

Freikarte“, verspricht Bürgermeister Nerlich.<br />

Eine Mail an kultur@stadt-gifhorn.de genügt<br />

oder ein Brief an Stadt Gifhorn, Fachbereich<br />

Kultur, Marktplatz 1, 38518 Gifhorn. Los geht<br />

die „Stunde der stillen Stars“ am Dienstag,<br />

22. November, um 20 Uhr in der Stadthalle.


14<br />

15<br />

Sie bewahren die Hennen<br />

vor dem Tod<br />

Der Verein „Stark für Tiere“ sucht Hühnermamis und Hühnerpapis<br />

land & leute<br />

Eigentlich wären sie nur noch wie Abfall<br />

weggeworfen worden – doch dank<br />

der Rettungsaktion von „Stark für Tiere“<br />

kommen die 20 Legehennen, die noch viel<br />

zu jung zum Sterben sind, nun in ein neues<br />

und vor allem schlachtfreies Zuhause.<br />

Das engagierte Team um die Vollbüttelerin<br />

Jenny Breit (35) konnte den Betreiber<br />

der Freilandhaltung in unserem Landkreis<br />

überzeugen, die Tiere nach dem<br />

Ausstallen abzugeben. Anders als die allermeisten<br />

ihrer Artgenossen dürfen sie<br />

nun ein glückliches Leben führen – und<br />

ein wesentlich längeres, als es das nackte<br />

Tierverwertungsprinzip im Normalfall<br />

vorsieht. <strong>KURT</strong> war für Euch dabei.<br />

Bei Einbruch der Dunkelheit wird die Stalltür<br />

geöffnet. Huhn für Huhn reicht der Landwirt<br />

die Tiere nach draußen. Jenny und ihr<br />

Team nehmen sie in ihre Arme und legen<br />

sie behutsam in mitgebrachte Transportboxen.<br />

Anders läuft‘s bei größeren Rettungsaktionen<br />

in Massentierhaltungen: Dort sind<br />

Schutzanzüge nötig; weil die Helfer nicht<br />

wissen können, ob – und falls ja: wie sehr –<br />

die Tiere erkrankt sind. Und um das Ganze für<br />

die Hühner so stressfrei wie möglich zu machen,<br />

finden diese Aktionen immer erst bei<br />

Dunkelheit statt. Dann sind sie schläfrig, laufen<br />

nicht gackernd durch die Gegend – und<br />

geraten durch die fremden Riesen in den<br />

Schutzanzügen nicht unnötig in Panik.<br />

Zurück nach Vollbüttel: Dort soll die Übergabe<br />

an die neuen Hühnerhalter stattfinden.<br />

Die ersten Hühnerpaten warten schon auf<br />

Jennys Hof. Schnell sind die Verträge unterschrieben<br />

– sie sollen es den Hühnern garantieren,<br />

von ihren neuen Besitzern artgerecht<br />

umsorgt zu werden: mit genügend Auslauf,<br />

einem warmen Stall, liebevoller Pflege und<br />

vor allem keinem Ende auf dem Teller.<br />

Doch so viel Glück haben nicht alle Hennen.<br />

Anders als ein Schwein oder ein Masthuhn<br />

werden Legehennen einzig und allein<br />

zum Eierlegen gezüchtet, und eben nicht<br />

zur Fleischgewinnung. Im Klartext bedeutet<br />

das, dass nach einem Jahr Legeperiode für<br />

sie dann Schluss ist. Die Tiere werden im<br />

Alter von gerade mal 15 Monaten ausgestallt<br />

– und entsorgt! Für den Betreiber<br />

sind die Hochleistungs-Hennen dann<br />

nämlich nicht mehr rentabel, ihre angezüchtete<br />

Legeleistung lässt allmählich<br />

nach. Ihr Leben war bis auf den letzten<br />

Cent durchkalkuliert – und dann sind sie<br />

nichts mehr wert. Eben nur noch Abfall.<br />

Allein in Deutschland werden jedes Jahr<br />

etwa 45 Millionen Legehennen auf diese<br />

Weise entsorgt; zuzüglich zu den rund<br />

50 Millionen männlichen Küken, die ver-<br />

gast oder erstickt oder bei lebendigem Leib<br />

geschreddert werden – denn sie könnten<br />

ja niemals Eier legen und sind deshalb von<br />

vornherein nichts wert. „Das Hauptinteresse<br />

der modernen Hühner-Intensivtierhaltung<br />

besteht darin, profitable Hühner zu züchten“,<br />

erklärt die Tierschutzorganisation PETA<br />

(People for the Ethical Treatment of Animals;<br />

auf deutsch „Menschen für den ethischen<br />

Umgang mit Tieren“). Dies führe dazu, dass<br />

die sogenannten Masthühner an zahlreichen<br />

gesundheitlichen Problemen leiden – unter<br />

anderem auch an Erkrankungen der Knochen<br />

und Beine, weil die Tiere so schwer und<br />

„fleischig“ sind. „Hennen, die als Super-Legehennen<br />

gezüchtet werden, stehen unter<br />

extrem hohem Stress“, so die Tierschützer.<br />

„Ihre extensive Legedauer beträgt daher nur<br />

ein oder höchstens zwei Jahre, während die<br />

normale Lebenserwartung einer Henne, die<br />

ihre Eier rein zur Fortpflanzung legt, bei über<br />

zehn Jahren liegen kann.“ In der Intensivtierhaltung<br />

legen Hennen heute bis zu 300 Eier<br />

pro Tier und Jahr – und ihre ausgemergelten<br />

Körper bezahlen den Preis dafür.<br />

Die Hennenrettungen sind übrigens nur<br />

ein Standbein des Vereins „Stark für Tiere“.<br />

Das Team um Jenny Breit hat es sich zur Aufgabe<br />

gemacht, sich um das Wohl aller Tiere<br />

zu kümmern, unabhängig von Herkunftsland<br />

und Tierart. „Natürlich retten wir auch andere<br />

Lebewesen aus der Massentierhaltung oder<br />

vor der Schlachtung“, erklärt Jenny. „Aber<br />

immer nur legal und wenn wir die Möglichkeit<br />

bekommen.“ So wie im Fall des netten<br />

Hühnerhalters aus dem Landkreis Gifhorn.<br />

Auch Ihr könnt helfen!<br />

Ab dem nächsten Jahr möchte das Team<br />

mit einem weiteren Betrieb kooperieren.<br />

Dann geht es nicht mehr nur um 20 Hennen,<br />

sondern um rund 460, die Jahr für Jahr ein<br />

neues Zuhause suchen. Dafür werden noch<br />

weitere Abnehmer gesucht, die jeweils einer<br />

kleinen Gruppe Hennen – immer mindestens<br />

zwei, maximal 25 Tiere – ein artgerechtes<br />

und schlachtfreies Zuhause geben möchten.<br />

Wer sich also zutraut, eine gute Hühnermami<br />

oder ein guter Hühnerpapi zu werden, sollte<br />

sich melden – direkt bei Jenny Breit unter<br />

Tel. 05373-3090023. Weitere Infos gibt‘s im<br />

Internet unter www.stark-fuer-tiere.de!


16<br />

17<br />

land & leute<br />

Anni ist schon da. Während Ihr diese Zeilen lest, ist die<br />

18-jährige Anni Gabka bereits in Ghana. Am 1. November<br />

ging ihr Flug. Acht Monate wird die junge Gifhornerin<br />

in dem westafrikanischen Land bleiben, um in einem<br />

Waisenhaus zu arbeiten. „Ich wollte etwas Sinnvolles<br />

machen und habe nach Projekten in englischsprachigen<br />

Ländern gesucht.“ Dabei stieß sie auf den<br />

Verein You4Ghana: „Sehr locker, sehr sympathisch –<br />

ich war sofort überzeugt.“ Auch Annis Vater fand<br />

die Idee spitze. „Nur Muttern war anfangs etwas<br />

skeptisch.“ Letztlich bekam Anni aber die volle<br />

Unterstützung ihrer Eltern –<br />

und die nötigen 3000 Euro<br />

für Hin- und Rückflug<br />

sowie Unterkunft und<br />

Verpflegung.<br />

Anni hilft. „Ich habe<br />

mich für ein Waisenhaus<br />

mit Kindergarten gemeldet.“<br />

Dort soll sich Anni zunächst<br />

um die Freizeit der Kids<br />

kümmern: Basteln, Spielen und<br />

Vorlesen gehören zu ihren Aufgaben,<br />

aber auch Kochen und die Kinder ins Bett<br />

bringen. „Später soll ich dann noch im Unterricht<br />

der Vorschule helfen“, erzählt sie. Mathe und Englisch<br />

stehen auf dem Stundenplan – und vielleicht<br />

darf Anni auch bald ganz allein unterrichten.<br />

Anni hat sich vorbereitet. Brettspiele und Kinderbücher<br />

hat Anni mitgenommen – und dabei<br />

immer darauf geachtet, bloß nichts falsch zu machen:<br />

„Die kleine Raupe Nimmersatt würde bei den<br />

Waisenkindern in Ghana sicher nicht so gut ankommen.“<br />

Das Leben in Ghana ist nun mal anders als in<br />

Deutschland – ganz anders! Selbst mit Geld lässt sich<br />

dort nicht immer alles kaufen. Andere Mädchen,<br />

die bereits in Ghana sind, rieten<br />

ihr deshalb, möglichst alles einzupacken,<br />

worauf sie keinesfalls<br />

verzichten möchte. „Das ist aber<br />

gar nicht so leicht“, stellte Anni<br />

fest. Oder wüsstet Ihr auf Anhieb,<br />

wie viele Tuben Zahnpasta<br />

und wie viele Tampons Ihr für<br />

acht Monate bräuchtet?<br />

Anni geht nach<br />

Ghana<br />

Anni Gabka ist 18 Jahre alt. Das Abitur hat sie gerade bestanden,<br />

nun geht sie für acht Monate nach Ghana. „Work and Travel in<br />

Australien kann ja jeder“, sagt die junge Gifhornerin. „Ich möchte<br />

aber etwas Sinnvolles machen.“ In dem westafrikanischen Land<br />

arbeitet sie deshalb jetzt in einem Waisenhaus – und was sie<br />

dabei alles erlebt, lest Ihr ab sofort jeden Monat im neuen <strong>KURT</strong>.


im<br />

orn<br />

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18 - ANZEIGE -<br />

Ein Jahr Wahlleistungsstation:<br />

„Das Klima ist klasse“<br />

So erlebte Dirk Zimmermann aus Meine das HELIOS Klinikum Gifhorn<br />

Wahlleistungsstation:<br />

ma ist einfach klasse“<br />

Die Wahlleistungsstation im HELIOS Klinikum<br />

Gifhorn hat ihren ersten Geburtstag<br />

gefeiert. Die Zwischenbilanz kann<br />

sich sehen lassen:<br />

WAS IStRund EINE<br />

2000 Patienten<br />

WAHLLEIStUNGSStAtION?<br />

nutzten das persönliche Bei den Wahlleistungsangeboten und individuelle<br />

wird zwischen ärztlichen (medizinischersten<br />

Behandlungzwölf durch Chefarzt/ Monaten –<br />

Angebot in den<br />

Stellvertreter) und nichtärztlichen<br />

rund zehn Prozent Wahlleistungen zahlten (gehobener ihren Service) Aufenthalt<br />

selbst. Einer dieser Selbstzahler war<br />

unterschieden, die die Patienten in<br />

Anspruch nehmen können. Innerhalb<br />

Dirk Zimmermann,<br />

der Wahlleistungsstation<br />

Patient des<br />

genießen<br />

Darmzentrums.<br />

Hier schildert im komfortablem er seine Hotelambiente<br />

Patienten dann eine Unterbringung<br />

Erlebnisse.<br />

n“,<br />

als<br />

när<br />

sein<br />

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ichtig<br />

dreckig geht, denkt man anders<br />

darüber.“<br />

Die medizinische Behandlung und<br />

Betreuung ist dieselbe wie in den<br />

Regelstationen. Doch Dirk Zimmermann<br />

gefielen der Komfort, die<br />

Privatsphäre und der zusätzliche Service.<br />

„Das Klima ist einfach klasse“,<br />

sagt er.<br />

Da die Chefärzte des Darmzentrums,<br />

Prof. Dr. med. Harald Meyer-Lehnert<br />

und Priv.-Doz. Dr. med. Roger Kuhn,<br />

auch die lange unbekannte Ursache<br />

seiner Krankheit fanden, überstand er<br />

den „Schock Krankenhaus“ glimpf-<br />

„Natürlich ist das kostenfreiem eine WLAN. Investition“, blickt<br />

Im Service enthalten sind auch täglich<br />

der Mann<br />

Stefan<br />

aus<br />

Schad<br />

Meine<br />

frischeszurück. Obst, Kaffeespezialitäten<br />

Aber als<br />

und<br />

ihm klar<br />

Kuchen, eine Minibar mit verschiedenen<br />

alkoholfreien Getränken sowie<br />

wurde, dass er stationär behandelt werden<br />

müsse, stand sein Entschluss schnell fest:<br />

Er möchte seinen Krankenhaus-Aufenthalt<br />

in einem Ein-Bett-Zimmer auf der Wahlleistungsstation<br />

verbringen.<br />

„Ich hatte eine schwierige Sache, bei der<br />

ich nicht unbedingt wusste, wie sie ausgeht“,<br />

lich. „Jetzt ist alles wieder gut“, sagt<br />

er.<br />

Klinikgeschäftsführer<br />

freut es, dass die Wahlleistungsstation<br />

mit ihren 14 Ein-Bett- und sechs<br />

Zwei-Bett-Zimmern so gut ankommt.<br />

„Wenn das Angebot auch derart<br />

von Menschen angenommen wird,<br />

die eben über keine entsprechende<br />

Privat- oder Zusatzversicherung verfügen,<br />

spricht das für die Qualität der<br />

Station. Wir sind froh, unseren Patienten<br />

unser Wahlleistungskonzept mit<br />

der persönlichen, individuell auf den<br />

Patienten zugeschnitten Betreuung<br />

anbieten zu können.“<br />

Wahlleistungsstation<br />

Wir möchten auch für Patienten mit einer<br />

Zusatzversicherung attraktiv sein.<br />

mit vielen zusätzlichen Leistungen<br />

wie etwa Flatscreen-tV – inklusive<br />

dem Pay-tV-Angebot von Sky – und<br />

Anzeige<br />

verrät er. Daher habe ihn das Angebot der<br />

komfortablen Unterbringung und vielen<br />

Service- und Zusatzleistungen letztlich überzeugt.<br />

„Selbstverständlich kann man als Unbeteiligter<br />

auf die Preise gucken und sagen:<br />

‚Ach, das ist ja alles gar nicht notwendig.‘“<br />

Eines könne er seiner Erfahrung nach aber<br />

unterschreiben: „Wenn es einem richtig dreckig<br />

geht, denkt man anders darüber.“<br />

Die medizinische Behandlung und Betreuung<br />

ist dieselbe wie in den Regelstationen.<br />

Doch Dirk Zimmermann gefielen der Komfort,<br />

die Privatsphäre und der zusätzliche<br />

Service. „Das Klima ist einfach klasse“, sagt er.<br />

Da die Chefärzte des Darmzentrums,<br />

Prof. Dr. Harald Meyer-Lehnert und Priv.-Doz.<br />

Dr. Roger Kuhn, auch die lange unbekannte<br />

Ursache seiner Krankheit fanden, überstand<br />

er den „Schock Krankenhaus“ glimpflich.<br />

„Jetzt ist alles wieder gut“, sagt der Meiner.<br />

Klinikgeschäftsführer Stefan<br />

Schad freut es, dass die<br />

Wahlleistungsstation mit ihren<br />

14 Ein-Bett-Zimmern und<br />

sechs Zwei-Bett-Zimmern so<br />

gut ankommt. „Wenn das<br />

Angebot auch derart von<br />

Menschen angenommen<br />

wird, die eben über keine<br />

entsprechende Privat- oder<br />

Zusatzversicherung verfügen,<br />

spricht das für die<br />

Qualität der Station. Wir sind<br />

froh, unseren Patienten unser<br />

Wahlleistungskonzept<br />

mit der persönlichen, individuell<br />

auf den Patienten zugeschnitten<br />

Betreuung anbieten<br />

zu können.“<br />

eine Auswahl von verschiedenen Zeitungen<br />

und Zeitschriften.<br />

Grundsätzlich hat jeder Patient die<br />

Möglichkeit, die Wahlleistungen zu<br />

nutzen. Die Abrechnung erfolgt entweder<br />

über die Privat- oder Zusatzversicherung<br />

bzw., falls eine solche<br />

Versicherung nicht besteht, direkt mit<br />

dem Patienten. Die Preise finden Sie<br />

unten im Infokasten.<br />

www.helios-kliniken.de/gifhorn<br />

Doch was ist eine Wahlleistungsstation?<br />

Bei den Angeboten wird zwischen ärztlichen<br />

und nichtärztlichen Wahlleistungen unterschieden,<br />

die die Patienten in Anspruch nehmen<br />

können. Zu den ärztlichen Leistungen<br />

gehören die medizinische Behandlung durch<br />

den Chefarzt oder seinen Stellvertreter, zu<br />

den nichtärztlichen Leistungen ein gehobener<br />

Service. Innerhalb der Wahlleistungsstation<br />

genießen Patienten dann eine Unterbringung<br />

im komfortablen Hotelambiente<br />

mit vielen zusätzlichen Leistungen wie etwa<br />

Flatscreen-Fernseher – inklusive dem Pay-TV-<br />

Angebot von Sky – und kostenfreiem W-Lan.<br />

Im Service enthalten sind auch täglich frisches<br />

Obst, Kaffeespezialitäten und Kuchen,<br />

eine Minibar mit verschiedenen alkoholfreien<br />

Getränken sowie eine Auswahl verschiedener<br />

Zeitungen und Zeitschriften.<br />

Grundsätzlich hat jeder Patient die Möglichkeit,<br />

die Wahlleistungen zu nutzen. Die<br />

Abrechnung erfolgt entweder über die<br />

Privat- oder Zusatzversicherung beziehungsweise<br />

direkt mit dem Patienten, falls eine solche<br />

Versicherung nicht besteht.<br />

land & leute<br />

Die Preise<br />

im Überblick<br />

Die Preise für die Wahlleistungsstation<br />

wurden von unabhängiger Stelle und nach<br />

Prüfung der angebotenen Leistungen vom<br />

Verband der Privaten Krankenversicherung<br />

festgelegt. Getragen werden diese entweder<br />

von einer entsprechenden Versicherung<br />

oder in Eigenleistung durch den Patienten.<br />

Ein-Bett-Zimmer mit Dusche und WC:<br />

140,00 Euro pro Tag<br />

Zwei-Bett-Zimmer mit Dusche und WC:<br />

70,00 Euro pro Tag<br />

Begleitperson:<br />

70,00 Euro pro Tag<br />

Die Unterbringung einer Begleitperson kann nur<br />

ermöglicht werden, wenn es die Belegung zulässt.<br />

Ansprechpartner und weitere Infos:<br />

Für Fragen zur Wahlleistungsstation steht<br />

die Wahlleistungsmanagerin Dorina Weiser<br />

unter Tel. 05371-87 3055 zur Verfügung.<br />

Weitere Infos gibt es auch im Internet<br />

unter www.helios -kliniken.de/gifhorn!<br />

19


20<br />

21<br />

Sicher ans Ziel mit<br />

Schaurig-schöne<br />

Jahrmarkt-Poesie<br />

Theater für Kids:<br />

Pippi Langstrumpf<br />

trends & lifestyle<br />

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18.<strong>11</strong>. Hereinspaziert, hereinspaziert zur<br />

schaurig-schönen Jahrmarkt-Poesie: Solo-<br />

Künstlerin Katharina Witerzens schlüpft am<br />

Freitag, 18. November, in verschiedene Rollen.<br />

Wie schon so oft möchte sie sich mit<br />

Katharinas Schaubude auch im Kulturzentrum<br />

in Meinersen wieder sensibel wie<br />

auch fulminant in die Herzen des Publikums<br />

spielen. Mal ist sie Prinzessin Perla, dann wieder<br />

Ching-Chang-Fu oder Madame Juliette:<br />

Sobald sie eine Maske trägt, verschmilzt Katharina<br />

mit dieser und verkörpert eine neue<br />

Person. Die Clownfrau ist Harlekin und Bajazzo<br />

– sie ist lustig, traurig und macht nachdenklich.<br />

Einfühlsam wandelt sie zwischen<br />

Melancholie und überraschendem Witz und<br />

zaubert mit großartiger Verwandlungskunst<br />

eine entrückte Stimmung, der sich niemand<br />

entziehen kann. Unter der Regie des einstigen<br />

Roncalli-Clowns Pello entstand das<br />

abendfüllende Programm der sanften Clownin<br />

aus Celle – die jetzt allein fliegt.<br />

Großes Theatervergnügen erwartet die Zuschauer<br />

bei Katharinas Schaubude am Freitag,<br />

18. November, ab 20 Uhr im Kulturzentrum,<br />

Am Eichenkamp 1, in Meinersen. Einlass ist<br />

ab 19.30 Uhr. Karten gibt es für 10 Euro im<br />

Vorverkauf oder für 12 Euro an der Abendkasse.<br />

Weitere Infos gibt‘s im Internet unter<br />

www.kulturverein-meinersen.de!<br />

06.-08.12. „Zwei mal drei macht vier,<br />

widewidewitt und drei macht neune, ich<br />

mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt“:<br />

Text und Melodie haben sich Kindern<br />

und Erwachsenen längst gleichermaßen eingebrannt.<br />

Der fröhliche, freiheitsliebende<br />

Geist von Pippi Langstrumpf ist und bleibt<br />

aktuell. Kein Wunder also, dass der Klassiker<br />

der Kinderbuchliteratur gleich an drei Tagen<br />

auf der Bühne in Gifhorns Stadthalle zu sehen<br />

sein wird: am Dienstag, Mittwoch und<br />

Donnerstag, 6., 7. und 8. Dezember.<br />

Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz<br />

Efraimstochter Langstrumpf ist das stärkste<br />

Mädchen der Welt. Sie stellt die Regeln der<br />

Erwachsenen auf den Kopf und interessiert<br />

sich auch herzlich wenig dafür, als eines Tages<br />

die Prüsseliese kommt, um sie im Auftrag<br />

des Waisenrats in ein Kinderheim zu<br />

bringen. „Wenn ich mit der Figur der Pippi<br />

überhaupt eine andere Absicht hatte, als<br />

meine jungen Leser zu amüsieren, so war es<br />

Grimms Kater stiefelt durch die Stadthalle<br />

29.-30.<strong>11</strong>. Eine der<br />

berühmtesten Geschichten<br />

der Gebrüder Grimm<br />

nimmt kleine und große<br />

Zuschauer mit in ein kunterbuntes<br />

Märchenland:<br />

Der gestiefelte Kater ist<br />

in einem Theater für Kinder<br />

ab vier Jahren am Dienstag<br />

und Mittwoch, 29. und 30.<br />

November, in der Gifhorner<br />

Stadthalle zu Gast.<br />

Traurig ist der Müllerbursche, denn sein<br />

Vater, der alte Müller, ist gestorben. Als Erbe<br />

hat er ihm nichts hinterlassen – außer einem<br />

Kater. Was nur soll er mit einem nutzlosen<br />

Foto: Benjamin Westhoff<br />

das – ihnen zu zeigen, dass man Macht haben<br />

kann, ohne sie zu missbrauchen, denn von<br />

allen Kunststücken im Leben ist dies deutlich<br />

das allerschwerste“, sagte einst Autorin Astrid<br />

Lindgren. Das Schlosstheater Celle zeigt<br />

sechs Vorstellungen des Theaters für Kinder<br />

ab fünf Jahren – an allen drei Tagen jeweils ab<br />

8.45 Uhr und ab 10.45 Uhr in der Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, in Gifhorn. Eintritt: 8 Euro.<br />

Mäusefresser? Doch sein<br />

Erstaunen ist groß, als<br />

der Kater plötzlich zu reden<br />

beginnt und ihm verspricht,<br />

das Schicksal des<br />

Burschen zum Guten zu<br />

wenden. Alles, was er, der<br />

Kater, dafür brauche, seien<br />

ein paar neue Stiefel...<br />

Gezeigt wird die Produktion<br />

des Wolfsburger Theaters<br />

vier Mal: am Dienstag<br />

und Mittwoch, 29. und 30. November,<br />

jeweils ab 8.45 Uhr und ab 10.45 Uhr in der<br />

Stadthalle, Schützenplatz 2, in Gifhorn. Eintrittskarten<br />

gibt‘s für 8 Euro im Vorverkauf.


22<br />

23<br />

Prost! Auf die Rückkehr des<br />

Dosenbiers<br />

„Gimme my Wittinger“: Band überzeugt Brauerei mit Musikvideo<br />

trends & lifestyle<br />

Pfeif aufs Pfand, das Pils aus der Büchse<br />

kommt zurück: „Dosenbier hat seine Fans –<br />

manchmal braucht es nur einen Stupser<br />

von außen“, sagt René Hagemann, Marketing-Chef<br />

der Wittinger Privatbrauerei.<br />

Die Fan-Kultur der 80er Jahre gebe es<br />

nach wie vor und Überlegungen das Dosenbier<br />

wieder einzuführen<br />

waren ebenfalls<br />

immer wieder da. Ein<br />

Partyspaß-Musikvideo<br />

der Ramones Experience<br />

aus dem Gifhorner<br />

Nordkreis gab nun aber<br />

endgültig den Ausschlag<br />

für die Entscheidung<br />

der Brauerei, die<br />

in der Szene für helle<br />

Begeisterung sorgt: Die<br />

beliebte Dose von damals<br />

kommt nach einem<br />

Relaunch Anfang<br />

nächsten Jahres endlich<br />

zurück auf den Markt!<br />

Ein Veteranentreffen in der Klein Oesinger<br />

Punker-Hütte gab den Anstoß: „Unser Kumpel<br />

Christian Bock hatte bei seinen Eltern im<br />

Keller die herrliche Deko, unseren heiligen<br />

Gral, gefunden“, berichten Ramones Experience.<br />

Gemeint ist eine Original-Dose des<br />

Wittinger Gebräus mit Ablaufdatum 10/‘89.<br />

Die zwölf Veteranen können sich gerade so<br />

zurückhalten – die Dose bleibt verschlossen.<br />

Doch der Durst ist geweckt: Nach etlichen<br />

erfolglosen E-Mails an die Wittinger Brauerei<br />

schreiben die Punks schließlich den Song, der<br />

das Revival der Bierdose endlich dingfest machen<br />

sollte: „Gimme my Wittinger“.<br />

„Irgendwo kommst Du her und dort bist<br />

Du und bleibst Du immer irgendwie Zuhause“,<br />

erklärt Ramones-Experience-Frontmann<br />

Boris Neubrandt seine Verbundenheit. „Zuhause<br />

ist die Summe vieler<br />

guter Momente – und<br />

in unserem Fall gehörte<br />

Wittinger Bier dazu.“<br />

Den eigentlichen Auslöser<br />

kannte René Hagemann<br />

gar nicht: „Boris<br />

kam bloß auf mich zu und<br />

meinte, dass das Dosenbier<br />

fehlt. Ich solle mich<br />

drum kümmern, dass es<br />

wieder kommt.“ Mach<br />

mal, René! „Da ich damals<br />

aber noch recht neu<br />

in der Wittinger Brauerei<br />

war, wusste ich das erst<br />

nicht einzuschätzen.“<br />

Der Trend zum Dosenbier<br />

komme allerdings merklich zurück, berichtet<br />

René Hagemann – und das trotz des<br />

Dosenpfands. Der von der Regierung geplante<br />

Rücklauf zur Müllvermeidung funktioniert.<br />

Und die Fan-Gemeinde findet‘s klasse: Das<br />

„leichte Bier“ in der Dose, die kaum etwas<br />

wiegt, lässt sich super transportieren – und<br />

die leeren Kannen lassen sich an vielen Pfandautomaten<br />

wieder zu Geld machen.<br />

Die Hartnäckigkeit und Kreativität der Band<br />

trägt Früchte: Die Brauerei gibt ihr „Hey ho,<br />

let‘s go“ und so entsteht ein Spaßvideo in<br />

der Musikscheune in Pollhöfen und am Tor<br />

der Wittinger Privatbrauerei, wo die Jungs<br />

„mit dem Schneidbrenner rummachen“,<br />

lacht René Hagemann. Die Dosen für den Clip<br />

haben die Musiker übrigens selbst lackiert –<br />

in genau dem Gelb, das die Dosen aus der<br />

Brauerei im Nordkreis einst zierte.<br />

Die Idee und die Bilder haben ihn sofort<br />

begeistert – und die Facebook-Fans der<br />

Band und der Brauerei gleichermaßen: Mehr<br />

als 4500 Mal wurde das Video inzwischen »


24<br />

❶<br />

❷<br />

❸<br />

❹<br />

trends & lifestyle<br />

25<br />

❺<br />

» angeklickt und etliche Male geteilt. Nach<br />

Umfragen bei bewährten Händlern und dem<br />

Jubelschrei der Fans ist die Wiedereinführung<br />

nun sichere Sache: „Unsere Design-<br />

Abteilung arbeitet eifrig an der Gestaltung –<br />

die damalige Trendfarbe wird es allerdings<br />

nicht werden“, berichtet Marketing-Chef Hagemann.<br />

„Unsere neue Dose wird dem modernen<br />

Look unserer anderen Produkte angepasst<br />

– in den Farben weiß und blau – und<br />

dann fester Bestandteil unseres Sortiments.“<br />

An der Grundrezeptur habe sich in all den<br />

Jahren jedoch nichts verändert, betont<br />

René Hagemann. Und auch die alte Dosenabfüllanlage<br />

ist noch in<br />

Takt: Für das<br />

Schwesterunternehmen<br />

Herrenhäuser<br />

in Hannover<br />

werden schließlich bis heute Dosen abgefüllt<br />

– die Technik ist also vorhanden, der<br />

Wiedereinführung steht nichts im Wege. In<br />

0,5-Liter-Dosen wird der lang ersehnte Schatz<br />

dann Anfang 2017 wieder in den Regalen<br />

stehen – „und die Dosen-Fans brauchen endlich<br />

kein anderes Bier mehr zu trinken“.<br />

Eine Palette DAB<br />

der Toten Hosen:<br />

„Für uns war‘s ein<br />

lausiger Tausch!“<br />

Das Bier als Lebenselixier: Boris Neubrandt<br />

hat es mit seiner Band geschafft,<br />

die Wittinger Brauerei von der<br />

Wiedereinführung des Dosenbiers zu<br />

überzeugen – die Inspiration lieferte<br />

der Fund einer alten Pilsette mit Ablaufdatum<br />

10/‘89. <strong>KURT</strong>-Mitarbeiterin<br />

Dany Stephan sprach mit ihm über die<br />

alte Punker-Hütte in Klein Oesingen,<br />

so manch bierseligen Rausch und die<br />

trotz alledem nicht verlorene Jugend.<br />

<strong>KURT</strong>: Habt Ihr nicht einen Moment lang<br />

überlegt, die gefundene Dose zu öffnen?<br />

Boris: Das ist sicherlich der erste Gedanke.<br />

Der zweite richtet sich dann auf die negativen<br />

Erfahrungen aus den Anfängen der<br />

Archäologie. Damals wurden in Unkenntnis<br />

viele Kulturschätze unwiederbringlich zerstört.<br />

Darüber hinaus wäre es ein Sakrileg!<br />

<strong>KURT</strong>: Warum ist das Wittinger Bier für Eure<br />

Band eigentlich so eine Besonderheit?<br />

Boris: Ob nun Forest Hills in New York City<br />

oder der Fuhrenkamp in Groß Oesingen –<br />

irgendwo kommst Du her und dort bist<br />

Du und bleibst Du immer irgendwie Zuhause.<br />

Zuhause ist die Summe vieler guter<br />

Momente, wenn auch eher beiläufig oder<br />

selbstverständlich. In unserem Fall gehörte<br />

aber auf jeden Fall Wittinger Bier dazu!<br />

<strong>KURT</strong>: Das Zentrum Eurer Jugend war eine<br />

Hütte etwa einen Kilometer nördlich von<br />

Klein Oesingen. Wie sah‘s dort aus?<br />

Boris: Mit sechs Quadratmeter umbautem<br />

Raum und einem Unterstand war es unsere<br />

Robinsonade. Der verlassene Melkschuppen<br />

der Familie Bock war genau das Richtige<br />

für unsere Punker-Gang: Lagerfeuer,<br />

Bier, Deutsche Jagd Zigarren, Ramones,<br />

Sex Pistols und Clash im Kassettenrekorder.<br />

Das Taschengeld oder die Kellerfunde<br />

reichten für den ersten kleinen Schwips –<br />

„...als wir unsterblich waren“.<br />

<strong>KURT</strong>: Aber nicht irgendein Bier, oder?<br />

Boris: Natürlich nicht! Es waren immer die<br />

Freunde aus Wittingen im Alumantel, die<br />

seit der Konfirmation bei keiner Reise und<br />

bei keinem Konzert fehlen durften.<br />

<strong>KURT</strong>: Gibt es bei all dem bierseligen<br />

Rausch auch unverblasste Erinnerungen?<br />

Boris: In Hamburg waren wir mal mit den<br />

Toten Hosen bei der Damenwahl-Tournee<br />

im Backstage-Bereich und hatten eine Palette<br />

Wittinger dabei. Das damalige Design<br />

unseres Alukameraden sprach für sich und<br />

so verabschiedeten wir uns im Tausch mit<br />

einer aufgerissenen Palette DAB von den<br />

Hosen. Für uns war‘s ein lausiger Tausch.<br />

Aber die Toten Hosen waren an dem Abend<br />

so gut wie nie!


26<br />

Ein Weihnachtsmarkt extra für Kinder<br />

bummel & rummel<br />

27<br />

09.12. Das Gifhorner<br />

Bündnis für Familie – dem<br />

auch <strong>KURT</strong> angehört – lädt<br />

für Freitag, 9. Dezember,<br />

zum Weihnachtsmarkt für<br />

Kinder ein. Unter dem Motto<br />

Märchen aus aller Welt wird<br />

es gemütliche Erzählinseln<br />

geben, an denen die Kinder bekannten<br />

Fabeln lauschen können. Für Atmosphäre<br />

sorgen die beliebten Weihnachtsmarkthütten<br />

in Kinderformat. Zu einem tollen<br />

Programm auf dem Marktplatz<br />

werden von 15 bis<br />

18 Uhr köstliche Schleckereien<br />

angeboten: Es gibt<br />

Popcorn von Mitarbeitern<br />

der Sparkasse, selbstgebackene<br />

Mini-Muffins der<br />

Kita Robin HuD, das Gleichstellungsbüro<br />

bietet Amerikaner an und<br />

Ausländerbeauftragte Mehtap Aydinoglu<br />

serviert warme Suppe. Und Kinderschminken<br />

gibt‘s selbstverständlich auch.<br />

Heidechor: Adventskonzert in St. Nicolai<br />

04.12. Von klassischer<br />

Musik Ludwig van<br />

Beethovens über Franz<br />

Schubert bis hin zu<br />

Eigenkompositionen von<br />

Chorleiter Paul Schaban<br />

reicht das Repertoire:<br />

Der Heidechor Gifhorn-Neubokel<br />

lädt für Sonntag, 4. Dezember, ab 16 Uhr<br />

zum Adventskonzert in der St. Nicolai-<br />

Weihnachtsmärchen in der Traumwelt<br />

kirche, Steinweg 4,<br />

in Gifhorn ein. Stimmungsvolle<br />

Chormusik<br />

im Wechsel mit Orgelwerken<br />

von Domenico<br />

Zipoli und Johann Sebastian<br />

Bach – virtuos<br />

vorgetragen von Tim Borbe – erwarten<br />

das Publikum. Karten gibt‘s für 12 Euro im<br />

Vorverkauf bei Arko, Steinweg 27.<br />

07.12. Eine musikalische<br />

Geschichte über<br />

ein mutiges Menschenkind<br />

mit Herz präsentiert<br />

der Kulturverein<br />

Meinersen in diesem Jahr<br />

als Weihnachtsmärchen:<br />

Damit Tim gut einschlafen<br />

kann, liest ihm sein Vater die Geschichte<br />

Im Land der Drachen und Elfen vor. Im<br />

Traum vermischen sich dann jedoch wahre<br />

Erlebnisse mit den Bildern<br />

aus dem Buch. Tim findet<br />

sich in einer phantastischen<br />

Welt wieder... Das Figurentheater<br />

der Gruppe „Die<br />

Roten Finger“ richtet sich<br />

an Kinder ab vier Jahren. Zu<br />

sehen ist es am Mittwoch, 7.<br />

Dezember, ab 16 Uhr, im Kulturzentrum,<br />

Am Eichenkamp 1, in Meinersen. Einlass<br />

ist ab 15.30 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro.<br />

Hey Weihnachtsmann,<br />

wieso bist Du so dick?<br />

Jede Frage ist erlaubt: <strong>KURT</strong> holt die Antwort vom Weihnachtsmann<br />

Hey Weihnachtsmann, wie schaffst<br />

Du es überhaupt, an nur einem Abend<br />

alle Kinder dieser Welt zu besuchen?<br />

Wieso können Deine Rentiere fliegen?<br />

Und was machst Du eigentlich im Sommer?<br />

Oder: Hey Santa, wieso ist Dein<br />

Bauch so dick? Du darfst fragen, was<br />

Du fragen willst! Zusammen mit dem<br />

Weihnachtspostamt der Deutschen<br />

Post sorgt <strong>KURT</strong> dafür, dass Du eine<br />

Antwort bekommst... Und die schönsten,<br />

originellsten und interessantesten<br />

Fragen an den Weihnachtsmann<br />

werden in <strong>KURT</strong>s Dezember-Ausgabe<br />

abgedruckt – selbstverständlich inklusive<br />

Antwort des alten Rauschebarts.<br />

Mitmachen ist ganz einfach: Schreib<br />

auf, was Du schon immer mal vom Weihnachtsmann<br />

wissen wolltest und sende<br />

diese Frage zusammen mit Deinem Namen<br />

sowie Alter, Adresse, Telefonnummer<br />

und – ganz wichtig – einem Foto von<br />

Dir an Magazin <strong>KURT</strong>, Steinweg 20, 38518<br />

Gifhorn. Natürlich kannst Du all das auch<br />

per E-Mail erledigen: Pack das Foto von<br />

Dir in den Anhang der Mail und sende diese<br />

an kurt-gifhorn@web.de! Und über ein<br />

selbstgemaltes Bild freut Santa sich auch.<br />

Alle Fragen, die bis spätestens 15. November<br />

in der Redaktion eintrudeln, werden<br />

garantiert<br />

beantwortet<br />

– das hat<br />

der Weihnachtsmann<br />

bereits versprochen!<br />

Foto: Angelika Warmuth/Deutsche Post


28<br />

Schlossmarkt<br />

zum Advent<br />

Vorweihnachtliches Vergnügen<br />

26.-27.<strong>11</strong>. Festlich erleuchtet wird<br />

der Innenhof des Gifhorner Schlosses –<br />

zusammen mit den Buden und Tannen<br />

entsteht so eine ganz besondere vorweihnachtliche<br />

Atmosphäre: Bereits<br />

zum 21. Mal steigt am ersten Adventwochenende,<br />

26. und 27. November, der<br />

„Schlossmarkt zum Advent“. Mehr als<br />

40 Aussteller sind dabei, zudem etliche<br />

Vereine und Organisationen. Allesamt<br />

engagieren sie sich für eine gute<br />

Sache, denn ein großer Teil des Erlöses<br />

geht an die Aktion „Helfen vor Ort“.<br />

Am Samstag, 26. November, hat der<br />

Schlossmarkt zum Advent von 12 bis 21<br />

Uhr geöffnet – und damit eine Stunde<br />

länger als in den vergangenen Jahren. Der<br />

Grund liegt auf der Hand: Die Atmosphäre<br />

ist einfach großartig, die Besucher wollen<br />

länger bleiben. Am Sonntag, 27. November,<br />

hat der Schlossmarkt dann wie ge-<br />

Sa. 26.<strong>11</strong>.<br />

12 Uhr: Posaunenchor<br />

St. Nicolai<br />

13 Uhr: Temperamentos<br />

(internationaler<br />

Chor)<br />

14 Uhr: Posaunenchor<br />

der Immanuelgemeinde<br />

S.E.L.K.<br />

Groß Oesingen<br />

15 Uhr: Posaunenchor<br />

des Kirchenkreises<br />

Gifhorn<br />

16 Uhr: Theaterchor<br />

Gifhorn (in der<br />

Schlosskapelle)<br />

17 Uhr: Heidechor<br />

Gifhorn-Neubokel<br />

18 Uhr: Feuerwehr-<br />

Musikzug Gifhorn<br />

19 Uhr: Isetaler Brass-<br />

Band Gamsen<br />

20 Uhr: Moon<br />

Makers (Rock-Pop-<br />

Jugendband der<br />

Kreismusikschule<br />

Gifhorn)<br />

wohnt von <strong>11</strong> bis 18 Uhr geöffnet – pünktlich<br />

zum Adventskonzert in der St. Nicolaikirche<br />

ist wieder Feierabend.<br />

Schmuck und Adventskränze, handgefertigte<br />

Krippen, Holz- und Schmiedearbeiten,<br />

selbstgemachte Pralinen, Tolles aus Wolle<br />

und noch viel mehr wird draußen in den Buden<br />

und drinnen an den Ständen angeboten.<br />

Volles Programm beim Schlossmarkt<br />

So. 27.<strong>11</strong>.<br />

13 Uhr: Volkstanzgruppe<br />

Westerholz<br />

14 Uhr: Parforce-<br />

Bläsercorps Gifhorn<br />

15 Uhr: Gifhorner<br />

Kammerchor (in der<br />

Schlosskapelle)<br />

16 Uhr: Posaunenchor<br />

St. Altfrid<br />

16.30 Uhr: Gifhorner<br />

Männerchor (in der<br />

Schlosskapelle)<br />

17 Uhr: Posaunenchor<br />

der<br />

Friedenskirche Groß<br />

Oesingen<br />

17.30 Uhr: Großes<br />

Abschlusssingen<br />

„O du fröhliche“<br />

18.15 Uhr:<br />

Adventskonzert für<br />

die ganze Familie<br />

(Achtung: Das<br />

Konzert findet in<br />

der St. Nicolaikirche<br />

statt)<br />

Beim Koffermarkt sind Kunsthandwerker der<br />

Kreisvolkshochschule dabei, die ihre Waren<br />

im Schlosshofgewölbe aus dem Koffer heraus<br />

verkaufen. Im Angebot haben sie Topflappen,<br />

Mützen, Schals, Handschuhe, Socken<br />

und vieles mehr. Selbstverständlich gibt‘s<br />

auch wieder Mistelzweige zu erstehen. Und<br />

für Kinder ab fünf Jahren werden Mitmachaktionen<br />

im Schlossmuseum geboten.<br />

Der Lions Club Gifhorn beteiligt sich mit<br />

dem Verkauf von Glühwein, der Lions Club<br />

Südheide bietet Kartoffelpuffer an. Bei den<br />

Landfrauen gibt‘s selbstgebackene Torten<br />

und Kuchen sowie Hochzeitssuppe und Kekse.<br />

Und beim Naturschutzbund (Nabu) gibt<br />

es nicht nur Nistkästen zu erwerben, sondern<br />

auch wärmenden Glühapfel. Außerdem<br />

im Angebot: Hefezöpfe, Schmalzkuchen,<br />

Quarkbällchen, gebrannte Mandeln und Mini-<br />

Christstollen sowie Bratwurst, Brezeln, Ofenkartoffeln,<br />

Langosch und Früchtepunsch.<br />

Flammlachs und Fischbrötchen – die beiden<br />

Renner des vergangenen Schlossmarktes –<br />

werden ebenfalls wieder angeboten.<br />

bummel & rummel<br />

29<br />

Auftakt zum<br />

Weihnachtsmarkt<br />

Der Gifhorner Weihnachtsmarkt öffnet<br />

am Mittwoch, 23. November,<br />

um 16.30 Uhr seine Pforten. Auf der<br />

Bühne wird das Duo Rose und Berg<br />

die Weihnachtsmarkt-Besucher zusammen<br />

mit dem Bläserquartett der<br />

beliebten Famberg-Musikanten auf<br />

die Adventszeit einstimmen. Auch der<br />

Weihnachtsmann ist wieder am Start,<br />

um Süßigkeiten an alle Kinder zu verteilen.<br />

Unterstützt wird er dabei von<br />

einer Schar fleißiger Englein sowie Bürgermeister<br />

Matthias Nerlich.<br />

Viereinhalb Wochen läuft der Weihnachtsmarkt<br />

in der Innenstadt. Geboten<br />

werden Kunsthandwerk, Kleinkunst<br />

und allerlei Leckereien. Nicht verpassen<br />

sollte man Schnellzeichner Juri, der<br />

am 26. November und 17. Dezember<br />

in rasantem Tempo Karikaturen der<br />

Besucher zeichnet. Und auch der bei<br />

Gifhorns Kindern bekannte Puppenspieler<br />

ist jeden Mittwoch und Sonntag<br />

wieder mit dabei – diesmal mit Geschichten<br />

vom Dschungelbuch.<br />

Geöffnet hat der Weihnachtsmarkt<br />

montags bis samstags von 10 bis 19<br />

Uhr, sonntags von 12 bis 19 Uhr. Letzter<br />

Öffnungstag ist der 23. Dezember.


30<br />

31<br />

bummel & rummel<br />

Whisky<br />

Wein<br />

Schokolade<br />

und vieles mehr<br />

Besuchen Sie uns auch auf dem<br />

Gifhorner Weihnachtsmarkt<br />

zwischen Kinocenter und C&A<br />

Sigrid Wiertz<br />

Lindenstraße 1,<br />

38518 Gifhorn<br />

Tel.: 0173 593 74 47<br />

www.wiertz-genussvoll.de<br />

Stimmungsvolle Musik – umsonst und<br />

draußen, live und unplugged – gibt‘s<br />

an allen vier Adventssonntagen auf<br />

unserem Weihnachtsmarkt vor Helgas<br />

Glühweinhütte und „Wiertz Genussvoll“<br />

in Höhe Kinocenter: Los geht‘s<br />

am 27. November mit Kiwi 2. Es folgen<br />

M.A.D Experience (Foto oben links) am<br />

4. Dezember, Freight Train Hobos (darunter)<br />

am <strong>11</strong>. Dezember und Creeper 2<br />

(unten rechts) am 18. Dezember.<br />

„Wir möchten den Besuchern des Weihnachtsmarktes<br />

einfach noch mehr bieten,<br />

als sie sowieso schon auf der Bühne am<br />

Brunnen geboten bekommen“, hoffen<br />

Sigrid Wiertz von „Wiertz Genussvoll“, H1-<br />

Chef Holger Hirsch und seine Kollegin Karin<br />

Kuznik von Helgas Glühweinhütte darauf,<br />

dass sich ihre Ecke des Weihnachtsmarktes<br />

an den Adventssonntagen wieder zum<br />

Geheimtipp entwickeln wird. Mit der Live-<br />

Musik gingen die Budenbetreiber vor drei<br />

Jahren erstmals an den Start: „Die Resonanz<br />

des Publikums ist überwältigend.“<br />

Konzertveranstalter und Budenbetreiber zugleich:<br />

Sigrid Wiertz (links), H1-Chef Holger Hirsch und Karin Kuznik<br />

von Helgas Glühweinhütte sind längst ein eingespieltes Team.<br />

Umsonst, draußen, live und<br />

unplugged<br />

Jeden Sonntag Live-Musik bei Helgas Glühweinhütte und Wiertz<br />

Die Musik spielt jeweils von 16 bis 18 Uhr. Kiwi 2,<br />

die Freight Train Hobos und Creeper 2 sind auf dem<br />

Weihnachtsmarkt bereits alte Bekannte, M.A.D Experience<br />

sind erstmals dabei: Sie spielen rotzigen,<br />

erdigen Blues-Rock voller Dynamik und Spannung.<br />

Helgas Glühweinhütte und „Wiertz Genussvoll“<br />

sind übrigens auch genau die richtige Adresse für all<br />

jene, die den Weihnachtsmarkt zu späterer Stunde<br />

besuchen wollen, selbst wenn andere Buden schon<br />

um 19 Uhr schließen: „So lange Kundschaft da ist,<br />

halten wir den Glühwein warm und die Buden geöffnet“,<br />

verspricht Holgi. „Gerne bis 20 Uhr und an<br />

den Wochenenden auch gern noch etwas länger.“


32<br />

Delicat lädt zur zweiten internationalen<br />

Katzenausstellung in der Stadthalle ein<br />

bummel & rummel<br />

33<br />

26.-27.<strong>11</strong>. Freunde der Edel- und Liebhaberkatzen<br />

kommen voll auf ihre Kosten:<br />

Am Samstag und Sonntag, 26. und 27. November,<br />

findet die zweite Ausstellung des<br />

Vereins Delicat in der Gifhorner Stadthalle<br />

statt. Erinnern wir uns: Rund 120 stattliche<br />

Katzen wurden im vergangenen<br />

Jahr vorgestellt und lockten<br />

etliche Besucher an. Auch<br />

diesmal versprechen<br />

die Veranstalter<br />

interes-<br />

sante Bühnenshows: Anerkannte Richter aus<br />

ganz Europa begutachten die Katzen, die<br />

Gewinner werden prämiert. Die Aussteller<br />

freuen sich über interessiertes Publikum und<br />

stehen für Gespräche bereit. Und auch das<br />

ein oder andere Schmankerl für die Katz gibt<br />

es bei den Fachhändlern vor Ort zu erstehen.<br />

Katzenliebhaber merken sich also: Samstag<br />

und Sonntag, 26. und 27. November, jeweils<br />

ab 10 Uhr in der Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, in Gifhorn. Das<br />

Tagesticket für Erwachsene<br />

kostet 5 Euro. Jugendliche<br />

ab 14 Jahren sowie<br />

Rentner zahlen 3,50<br />

Euro. Für Kinder ist<br />

der Eintritt frei.<br />

Werner Beilke<br />

übernimmt den BSK-Saal<br />

Bürgerschützenkorps freut sich über Pächterwechsel zum 1. Januar<br />

Werner Beilke, Inhaber der L‘Osteria in<br />

der Gifhorner Innenstadt, übernimmt<br />

ab 1. Januar für zehn Jahre die Pacht<br />

des Bürgerschützensaals. Die aktuellen<br />

Geschäftsführer Elke und Frank Remus<br />

baten um Aufhebung des 2012 geschlossenen<br />

Vertrags. Karl-Heinz Krüger, Major<br />

des Bürgerschützenkorps (BSK), und sein<br />

Vize, Hauptmann Thomas Reuter, machten<br />

sich auf die Suche nach einem Nachfolger<br />

– und stießen dabei auf Werner.<br />

„Berufliche wie auch gesundheitliche Faktoren<br />

verwehren den Eheleuten Remus die<br />

Weiterarbeit auf dem Saal“, erklärt Major Krüger<br />

und beschreibt die vergangenen Jahre<br />

als „sehr gute Zusammenarbeit“.<br />

Der neue Pächter sollte in der großen BSK-<br />

Familie sein – und genau so einer wurde nun<br />

gefunden: „Werner ist ein guter, geradliniger<br />

Mann. Es kann nur gut sein ihn in unserem<br />

Haus zu haben, besonders für Familienfeiern“,<br />

meint Karl-Heinz Krüger. „Viele Vereine<br />

und Verbände nutzen den Saal, er ist ein Mittelpunkt<br />

des gesellschaftlichen Lebens.“<br />

Den Saal möchte der neue Pächter moderner<br />

und interessanter gestalten – zum Beispiel<br />

mit Kronleuchtern. Denn: „Eine Braut<br />

entscheidet binnen fünf Sekunden, ob sie<br />

dort feiern möchte oder nicht“, weiß der erfahrene<br />

Gastronom. „Da muss einfach alles<br />

stimmen.“ Deshalb werde die Küche in Zukunft<br />

auch alles anbieten, was verlangt wird,<br />

verspricht Werner seinen künftigen Gästen.


34<br />

35<br />

Kopfüber<br />

Über Verschwörungen<br />

grundsätzliche Problem<br />

aufmerksam gemacht<br />

wird: Fachkundige politische<br />

Bewegungen<br />

warnen seit Jahren davor,<br />

fitte Internet-Journaille berichtet dezidiert<br />

von der rechtsextremen Untergrund-Bewegung<br />

in all seinen Facetten – denn so Underground ist<br />

auch ein Reichsbürger nicht. Es gibt fabelhaftes<br />

Material auf You-Tube darüber. Wen es interessiert,<br />

der kann mal nach dem lustigen Opa Axel<br />

Stoll suchen – oder etwas erschreckender nach<br />

den Unsterblichen, die richtig mutig maskiert<br />

einen Fackellauf starten und ihre Kleingeistigkeit<br />

mit pompöser Musik unterlegen.<br />

Zum Schluss frage ich mich dann noch, ob<br />

es auch bei uns in Gifhorn freundlich<br />

weggelächelt wird, wenn der Nachbar<br />

plötzlich seinen Briefkasten<br />

ab- und nur noch die Reichskriegsflagge<br />

aufhängt. Ich frage<br />

mich, ob auch hier bei uns<br />

in einem nett gemeinten Café<br />

über das jüdische Banken-<br />

Imperium ernsthaft gesprochen<br />

wird. Oder die NWO. Oder<br />

arisches Erbgut. Ich hoffe dann<br />

immer, dass Gifhorn schlauer ist.<br />

Dass Gifhorn sich von politischen<br />

Trickbetrügern und Wortspuckern nicht<br />

beirren lässt und sich gegen Verschwörungen erhebt.<br />

Nicht jeder, der die Zeitgeist-Doku gesehen<br />

hat, weiß um den <strong>11</strong>. September. Nicht jeder, der<br />

eigenhändig googeln kann, findet auch gut recherchiertes<br />

Material.<br />

Der Reichsbürger als solcher ist ein xeno- und<br />

neophober Anti-Steuerzahler, der sich gerne ein<br />

Bad Selbstmitleid einlässt und darin ertrinkt. Er<br />

poltert drauf los, und Spuckereste kleben ihm in<br />

den Mundwinkeln. In den eigenen vier Wänden<br />

verdrückt er zur N-TV-Doku „Apokalypse Hitler“<br />

eine Träne und masturbiert zu den Urlaubsfotos<br />

von Beate Zschäpe.<br />

Gifhorn, sei nicht so. Sei erwachsen, trete vor<br />

die Tür und versöhne Dich mit der Welt. Denn<br />

wir alle brauchen Verständnis, Interesse und Neugier.<br />

Gifhorn, wir brauchen keine Verschwörungstheorien.<br />

Wir brauchen Versöhnungstheorien.<br />

Von Malte Schönfeld<br />

Zerbrecht Ihr Euch<br />

auch manchmal den<br />

Kopf über irgendetwas?<br />

Oder findet Ihr Maltes<br />

Kritik an Reichsbürgern<br />

einfach nur grundfalsch?<br />

Mailt an redaktion@<br />

kurt-gifhorn.de!<br />

Ein Mann in Bayern, der sich selbst als „Reichsbürger“<br />

anerkennt, hat mehrere Polizisten bei einer<br />

Razzia schwer verletzt. Einer der Beamten ist<br />

gestorben. Die Nachricht haben wir alle noch in<br />

Erinnerung. „Wir haben ihn eben für ein bisschen<br />

anders gehalten“, erklärte hinterher der Bürgermeister<br />

von Georgensgmünd. „Aber nicht in der<br />

Form, dass man reagieren muss.“ Uff.<br />

Der Täter war Jäger, er hortete 31 Waffen,<br />

war offen antisemitisch und antidemokratisch.<br />

Er hatte sich von seinem Wohnsitz abgemeldet<br />

und den Briefkasten abgehängt;<br />

wohnhaft blieb er in der 7000-Seelen-Gemeinde<br />

dennoch. Und nun<br />

stelle ich mir nur eine Frage:<br />

Wenn man nicht gegen einen<br />

solchen Menschen das Wort<br />

ergreift, der Deutschland zu<br />

alledem noch in den Grenzen<br />

von 1937 sieht und sich am<br />

Grund und Boden von Ostpreußen<br />

und Niederschlesien<br />

erfreut – wann dann?<br />

Wenn Polizei und Behörden bei<br />

einem Mann nicht hellhörig werden,<br />

der über Monate zu Hause 31 Waffen im Schrank<br />

verwaltet, ohne dort offiziell zu wohnen – wann<br />

dann? Wie inkonsequent der Mann in all seinem<br />

Reichswahn war, sieht man daran, dass er bei<br />

Facebook ein Bild teilte, auf dem zum Hängen<br />

der Bundesregierung aufgerufen wurde. Für jemanden,<br />

der jeden Vormittag seine Walther PPK<br />

liebevoll abstaubt, ist das sogar noch erschreckend<br />

wenig Eigeninitiative. Hätte man nicht<br />

spätestens da reagieren müssen? „Hätte, hätte,<br />

hätte...“, sagen dann diejenigen, die es noch<br />

besser wissen als wir Besserwisser. Doch dann<br />

frage ich mich weiter, weshalb erst jetzt auf das<br />

Ring frei für<br />

Joseph Haydn<br />

Klangkunst und Kampfkunst wurden<br />

bei „Klassik im Ring“ vorzüglich vereint.<br />

Die Premiere des gemeinsam von<br />

Kulturverein und Boxclub auf die Beine<br />

gestellten Events belohnte das aufgeschlossene<br />

Publikum in Gifhorns Boxmühle<br />

gleich mehrfach: Das preisgekrönte<br />

TenHagen Quartett spielte Stücke<br />

von Joseph Haydn und Edvard Grieg.<br />

Die beiden Gifhorner Lokalmatadore<br />

Justin Pulmann und Marcel Drenkwitz<br />

zeigten einen beeindruckenden Schaukampf.<br />

Und auch die Mädchen einer<br />

Seilspringgruppe stellten ihr Können unter<br />

Beweis. Der Appell an Kulturvereins-<br />

Chefin Britta Scheller und Boxclub-<br />

Präsident Werner Kasimir ist eindeutig:<br />

Gifhorn wartet auf die Fortsetzung.<br />

kunst & kultur


36<br />

„Der Nussknacker“ in unserer Stadthalle<br />

04.12. Pjotr Iljitsch Tschaikowskis<br />

Nussknacker ist auf<br />

den Tanz- und Bühnenböden<br />

unserer Welt längst ein<br />

Klassiker des Balletts. Die Geschichte<br />

ist so weihnachtlich<br />

wie der Duft von Bratäpfeln<br />

und das Glitzern von Lametta<br />

– und sie verzückt immer<br />

wieder Jung und Alt. Das Russische<br />

Staatstheater für Oper<br />

und Ballett Komi bringt den Nussknacker nun<br />

zu uns: Am Sonntag, 4. Dezember, erzählen<br />

die Tänzerinnen und Tänzer<br />

die bekannte Geschichte der<br />

kleinen Marie, die am Weihnachtsabend<br />

einen Nussknacker<br />

von Onkel Drosselmeier<br />

geschenkt bekommt<br />

und davon träumt, dass er<br />

sich in einen Märchenprinzen<br />

verwandelt. Los geht die<br />

märchenhafte Reise durch<br />

die Zauberwelt um 16 Uhr in<br />

der Stadthalle, Schützenplatz 2, in Gifhorn.<br />

Tickets gibt‘s ab 35 Euro im Vorverkauf.<br />

Musik-Comedy urkomisch und unmöglich<br />

19.<strong>11</strong>. Ein unmögliches<br />

Konzert zu geben – das schaffen<br />

nur Stenzel & Kivits. In<br />

ihrer neuen Comedy-Show<br />

ist kein klassisches Thema vor<br />

ihren Improvisationen und<br />

Persiflagen sicher. Ebenso<br />

werden Jazz, Pop und Folklore<br />

mit außergewöhnlichen und einfallsreichen<br />

Musikinstrumenten interpretiert. Der<br />

Kunst im Klinikum:<br />

Darstellung von Menschen<br />

„Ich liebe es, Menschen so zu<br />

zeigen, wie sie sind“, erklärt<br />

Ulrike Obermeier. Passend<br />

dazu lautet der Titel ihrer<br />

Ausstellung „Darstellung von<br />

Menschen“. Noch bis Jahresende<br />

sind 20 ihrer Werke in<br />

der Eingangshalle des Helios-Klinikums,<br />

Campus 6, in<br />

Gifhorn zu sehen.<br />

Beim Portraitieren der Personen<br />

in verschiedenen Situationen<br />

experimentiert Ulrike<br />

Obermeier mit Formen,<br />

Farben und Techniken: „Meine<br />

Bilder sind abstrakt, abstrahiert<br />

oder naturalistisch.“<br />

Erstaunliche Werke, zumal<br />

sie erst vor acht Jahren mit<br />

der Malerei begann. Hut ab!<br />

Ideenreichtum der beiden Musiker<br />

scheint unerschöpflich,<br />

sie verstehen ihr Hand- und<br />

Mundwerk. Ihr „The Impossible<br />

Concert“ geben sie am<br />

Samstag, 19. November, ab 20<br />

Uhr, im Rittersaal des Schlosses,<br />

Schlossplatz 1, in Gifhorn.<br />

Tickets gibt‘s ab 19 Euro beim Kulturverein<br />

(Tel. 05371-813924), Steinweg 3, in Gifhorn.<br />

Der Akt als künstlerische Darstellung des unbekleideten<br />

menschlichen Körpers in Bewegung<br />

ist eines der faszinierendsten Themen<br />

für Künstler aller Epochen: Die Künstlergruppe<br />

Permanent <strong>11</strong>+ aus Meinersen, Dalldorf,<br />

Celle und Braunschweig zeigt ihre Zeichnungen<br />

und Skizzen rund ums Thema „Akte“ nun<br />

im Fritzcafé, Hillerser Straße 1, in Dalldorf.<br />

Seit 1997 besteht die Künstlergemeinschaft,<br />

die sich in unregelmäßigen Abständen<br />

gegenseitig in ihren Ateliers zum künstlerischen<br />

Austausch trifft und gemeinsame<br />

Ausstellungen organisiert – zuletzt in Bad<br />

Harzburg. Gegenseitiger Respekt und Toleranz<br />

sorgen für eine entspannte Atmosphäre<br />

beim Zeichnen: „In dieser Freiheit, im wertschätzenden<br />

Miteinander sind wir aneinander<br />

gewachsen“, schwärmt Heide Lühr-Hassels<br />

von der Arbeit mit Heide von Tresckow,<br />

Heike Antonschmidt, Helge Karnagel und<br />

Regine Herms. Die Ergebnisse ihres Schaffens<br />

sprechen dabei wahrlich für sich.<br />

Beim Aktzeichnen geht es ums Erfassen<br />

der Proportionen, der jeweiligen Körperhaltung<br />

und des charakteristischen Ausdrucks –<br />

mit wenigen Strichen soll geschwind die<br />

Grundhaltung der Figur skizziert werden.<br />

„Es ist faszinierend und spannend zugleich,<br />

den lebenden Körper in Bewegung, in Veränderung<br />

und durch neue Sichtweisen zu<br />

erfassen. Die Lebendigkeit des nackten<br />

menschlichen Körpers bildlich darzustellen<br />

regt uns als Künstler an“, erklärt Heide Lühr-<br />

Hassels. „Die Aufregung, die Überraschung,<br />

das Abenteuer – was daraus entsteht, macht<br />

die Faszination unseres Zeichnens aus. Nicht<br />

bestimmen zu können, nicht voraussagen zu<br />

können bildet den besonderen Reiz.“<br />

Noch bis zum 27. November können<br />

Kunstbegeisterte die Werke im gemütlichen<br />

Fritzcafé bewundern. Und Betreiber Fritz Simon<br />

serviert dazu auch gerne eine Tasse Kaffee<br />

und ein Stück selbstgebackenen Kuchen.<br />

Heide Lühr-Hassels:<br />

Akt aus Collage, 2014.<br />

Heike Antonschmidt: „Verträumt“, 2015.<br />

Helge Karnagel:<br />

„Christina“, <strong>2016</strong>.<br />

kunst & kultur<br />

Akte im Fritzcafé:<br />

Aufregung, Überraschung und Abenteuer<br />

Regine Herms:<br />

„Die Susannen III“, 2012.<br />

Heide von Tresckow:<br />

Collage, 2012.<br />

37


38<br />

Kirche und Kino: „Der Wert des Menschen“<br />

28.<strong>11</strong>. Ein gelernter<br />

Maschinist Anfang 50 hat<br />

seit anderthalb Jahren<br />

keinen Job mehr. Obwohl<br />

er vom Arbeitsamt zu<br />

Fortbildungen genötigt<br />

und in zahllosen Kursen<br />

trainiert wird, findet er<br />

keine Anstellung. Erst als<br />

er sich mit einer unqualifizierten Tätigkeit zufriedengibt,<br />

wird er als Kaufhausdetektiv eingestellt.<br />

Mit geradezu ethnologischem Interesse<br />

seziert das in ruhigen, beobachtenden<br />

Bildern fotografierte Drama die Demontage<br />

eines starken Charakters,<br />

der die vielen Demütigungen<br />

stoisch über sich<br />

ergehen lässt, ohne seine<br />

Würde zu verlieren.<br />

Der französische Film<br />

Der Wert des Menschen<br />

ist formal strenge, fast<br />

philosophische Meditation<br />

über menschlich-moralische Kosten unseres<br />

Wirtschaftssystems. Bei uns läuft er in<br />

der Veranstaltungsreihe „Kirche und Kino“<br />

am Montag, 28. November, ab 19 Uhr im<br />

Kinocenter, Steinweg 32, in Gifhorn.<br />

Kino(t)räume für Frauen: „4 Könige“<br />

08.12. Weil bei ihnen<br />

zu Hause die Familienkonflikte<br />

kurz vor Weihnachten<br />

eskalieren, verbringen<br />

vier sehr unterschiedliche<br />

Jugendliche dieses Jahr<br />

Heiligabend in der Psychiatrie.<br />

Zu ihrem Glück steht<br />

ihnen der unkonventionelle<br />

Arzt Dr. Wolff zur Seite, der in allen Vier<br />

ihre Stärken sieht und ihnen mehr zutraut<br />

als sie sich selbst. Gemeinsam erleben sie<br />

ein Weihnachten, das sie nie vergessen werden<br />

– voller Trotz und Traurigkeit, aber auch<br />

voller Ironie und Überraschungen.<br />

4 Könige ist<br />

ein wahrlich unkonventioneller<br />

Weihnachtsfilm und<br />

begeistert vor allem mit<br />

seinen jungen Hauptdarstellern:<br />

Jella Haase, Jannis<br />

Niewöhner, Paula Beer<br />

und Moritz Leu. Er läuft<br />

am Donnerstag, 8. Dezember, ab 20 Uhr im<br />

Kinocenter, Steinweg 32, in Gifhorn und ist<br />

Teil der Veranstaltungsreihe „Kino(t)räume<br />

für Frauen“ des Gifhorner Frauenzentrums.<br />

Einlass ist ab 19.30 Uhr.<br />

Lauschige Atmosphäre, packende Krimis<br />

09.<strong>11</strong>. In ein Gewölbe der Spannung verwandeln<br />

die Autoren der Gifhorner Literaturwerkstatt<br />

die Kasematte im Historischen<br />

Museum: Krimis aus eigener Feder lesen sie<br />

bei Hochspannung im Schloss am Mittwoch,<br />

9. November, ab 19 Uhr im Schloss,<br />

Schlossplatz 1, in Gifhorn. Das Trio der Musikschule<br />

Fallersleben umrahmt den Abend: Mit<br />

Gitarre, Oboe und Geige zeigen die Musiker<br />

Interpretationen bekannter klassischer Werke<br />

und Musical-Highlights. Dazu gibt‘s Sekt,<br />

Wein, alkoholfreie Getränke und lauschige<br />

Atmosphäre bei Kerzenschein. Eintritt: 5 Euro<br />

an der Abendkasse. Einlass ist ab 18 Uhr.<br />

Seelenpop vom<br />

maskierten Wunder<br />

09.12. Aufgepasst: Hier kommen Musiker,<br />

die was zu sagen haben – und das auch tun.<br />

Wolfgang Herbst und das maskierte Wunder<br />

spielen am Freitag, 9. Dezember, im Café<br />

Charlottenburg – wortgewaltig und poetisch.<br />

Die Musik der Hannoveraner verführt mit<br />

funkelnder, eigenwilliger Sprache und unwiderstehlichen<br />

Melodien im elektroakustischen<br />

Soundgewand. Überhaupt sind die Lieder<br />

eine akustische Entdeckungsreise, denn<br />

jeder Song ist auch ein oszillierendes, überraschendes<br />

Klanggemälde, das nachdenklich<br />

und exemplarisch unser Leben reflektiert, die<br />

Pole zwischen Hoffnung und Verzweiflung,<br />

Sehnsucht und Vergeblichkeit abschreitet.<br />

Dabei gelingt es der Band, das Publikum<br />

mit ihren Liedern zum Schweben zu bringen<br />

und es bei aller Schwere der Gedanken in die<br />

Leichtigkeit des Seins zu befördern.<br />

„Sind wir alle austauschbar?“, fragt Wolfgang<br />

Herbst, Sänger und Kopf der Band.<br />

Schon beim Hören der ersten Takte wird klar:<br />

Seine Musik ist es nicht. Überzeugen kann<br />

man sich beim Konzert des Vereins „Gitarre<br />

& Kultur Gifhorn“ am Freitag, 9. Dezember,<br />

ab 20 Uhr im Café Charlottenburg im Speicherhof,<br />

Steinweg 10, in Gifhorn. Einlass ist<br />

ab 18.30 Uhr. Tickets gibt‘s für 15 Euro im<br />

Vorverkauf. Abendkasse: 17 Euro. Vereinsmitglieder<br />

zahlen nur 13 Euro.<br />

kunst & kultur<br />

39<br />

Ohnsorg-Theater:<br />

Verteufelte Zeiten<br />

27.<strong>11</strong>. „So ein Lotterleben!“, schimpft<br />

die tüchtige Magd Taline. Obwohl sie sich,<br />

unterstützt von Knecht Jan und Flüchtlingsmädchen<br />

Marie, tagein, tagaus auf<br />

dem Herkenshof abrackert, droht der<br />

Hof völlig zu verkommen. In dem Stück<br />

Verteufelte Zeiten inszeniert Anatol<br />

Preissler am Sonntag, 27. November, in<br />

unserer Stadthalle gekonnt einen der gefeiertsten<br />

Klassiker des Ohnsorg-Theaters.<br />

Der Jungbauer Heiko genießt nach seiner<br />

Rückkehr aus Krieg und Gefangenschaft<br />

erstmal viel lieber das Leben – und<br />

das in vollen Zügen: In einem versteckten<br />

Alkoven brennt er Schnaps, und in der<br />

übrigen Zeit amüsiert er sich mit Helga,<br />

der flotten Tochter des Dorfpolizisten.<br />

Der Landarbeit nicht zugetan, verspricht<br />

Heiko, diejenige Frau zu heiraten, die ihm<br />

den Stall ausmistet. Doch ahnt er nicht,<br />

welche Probleme er sich damit schafft...<br />

Teuflisches Vergnügen gibt‘s mit der<br />

Komödie „Verteufelte Zeiten“ am Sonntag,<br />

27. November, ab 16 Uhr in der<br />

Stadthalle, Schützenplatz 2, in Gifhorn.<br />

Tickets gibt‘s ab 16 Euro im Vorverkauf.<br />

Wolfgang Sommer und Beate Kiupel im<br />

Stück „Verteufelte Zeiten“. Fotos: Maike Kollenrott


40<br />

Foto: Stephan Pflug<br />

szene & events<br />

41<br />

Silvester in der<br />

Stadthalle<br />

Samstag, 31. Dezember <strong>2016</strong><br />

18:30–20:45 Uhr<br />

Familie Malente<br />

Musik aus Studio C<br />

Die wilden Sixties – beliebte Schlager<br />

und Melodien der Fernsehunterhaltung<br />

21:00 Uhr<br />

Silvester<br />

mit Scotland & Yard<br />

Swing ins neue Jahr – Silvester-Party mit<br />

Gifhorns Kult-Trio<br />

Swinging Sixties<br />

in der Silvesternacht<br />

Stadthalle: Unterhaltung mit Familie Malente – Tanz mit Scotland & Yard<br />

Foto: Stephan Pflug<br />

präsentiert von:<br />

Preise und weitere Infos<br />

unter 05371 / 808136 oder<br />

www.stadthalle-gifhorn.de<br />

Stilvoll ins neue Jahr!<br />

31.12. Sie sind längst der unangefochtene<br />

Publikumsliebling der Gifhorner Theatergänger:<br />

die Malentes! Die beiden gut<br />

gelaunten Entertainer präsentieren zum<br />

Jahreswechsel am 31. Dezember ab 18.30<br />

Uhr in der Stadthalle, Schützenplatz 2,<br />

in Gifhorn gemeinsam mit den Rosie Singers<br />

ihre neue Show „Musik aus Studio C“.<br />

Und gleich danach wird weitergefeiert<br />

mit den Lokalmatadoren Scotland & Yard,<br />

mit Getränke-Flatrate und mit exquisiten<br />

Speisen von Roth of Switzerland.<br />

Alles dreht sich um die Schlager-Legenden<br />

und Teenie-Hits der Musiksendungen im<br />

deutschen Fernsehen der 60er Jahre – und<br />

das alles in Farbe und Stereo. Die Gastgeber<br />

Peter und Vico Malente (Foto oben) entführen<br />

gekonnt und stilsicher ins adrette<br />

Fernsehglück von damals und bereiten mit<br />

Schnittchenteller und Käse-Igel einen unvergesslichen<br />

Abend. Zugleich wird es eine der<br />

letzten Chancen sein, die Malentes auf Tour<br />

in Gifhorn zu erleben – künftig möchten sie<br />

nämlich ein eigenes Theater managen.<br />

Den zweiten Teil der langen Silvesternacht<br />

in der Stadthalle bestreiten ab 21 Uhr waschechte<br />

Gifhorner Lokalmatadore: Die Kult-<br />

Band Scotland & Yard (Foto unten rechts)<br />

rund um Gifhorns bekanntesten Schotten<br />

Morris Sharpe sind Garanten für beste Laune<br />

und einen beschwingten – und vor allem<br />

tanzbaren – Silvesterabend. Zusammen mit<br />

Wolfgang Dietzmann und Fritz Ludwig bringt<br />

Morris gehörig Jazz, Swing, Classic-Rock-Evergreens<br />

und Schlager sowie Gassenhauer von<br />

diesseits und jenseits des Ärmelkanals mit.<br />

<strong>KURT</strong>s Tipp: Tickets für Familie Malente gibt‘s<br />

ab 26 Euro im Vorverkauf, für die Silvesternacht<br />

mit Scotland & Yard für 55 Euro –<br />

sämtliche Getränke sind in dem Preis<br />

bereits enthalten! Und wer beide<br />

Veranstaltungen bucht, erhält<br />

einen Rabatt.<br />

Ticket-Hotline:<br />

05371-808136.<br />

Weitere Infos:<br />

www.<br />

stadthallegifhorn.de!


42<br />

43<br />

Die Elite des deutschen Blues in Gifhorn<br />

szene & events<br />

<strong>11</strong>.<strong>11</strong>. Ein Highlight für Blues-Fans:<br />

Die gefeierten Musiker Ignaz Netzer<br />

und Christian Rannenberg sind am<br />

Freitag, <strong>11</strong>. November, ab 20 Uhr in<br />

der Scheune des Deutschen Hauses,<br />

Steinweg 3, in Gifhorn zu Gast.<br />

Christian Rannenberg, ein Pionier am<br />

Klavier, gilt als gefragter Begleit- und<br />

Solopianist – bereits zweimal erhielt<br />

er den Preis der deutschen Schallplattenkritik.<br />

Und Ignaz Netzer gründete im zarten<br />

Alter von 13 Jahren seine erste Blues-Band.<br />

Mit ihm auf Tour waren bereits Größen wie<br />

Alexis Korner, Champion Jack Dupree, Louisiana<br />

Red, Barbara Dennerlein und Gerhard<br />

Polt. In Zusammenarbeit mit dem Verein „Gitarre<br />

und Kultur“ verspricht der Kulturverein<br />

Gifhorn einen spannenden Blues-Abend –<br />

back to the roots. Einlass ist ab 19 Uhr. Tickets<br />

gibt‘s für 15 Euro beim Kulturverein<br />

(Tel. 05371-813924), Steinweg 3, in Gifhorn.<br />

A-capella-Artisten auf höchstem Niveau<br />

Volker Putt: Lach- und Krachgeschichten<br />

03.12. 100 Jahre Pop-<br />

Musik als rein vokales Erlebnis:<br />

Modern, authentisch<br />

und unverfälscht – das sind<br />

Vocaldente. Mit ihrem Programm<br />

„Life is a highway“<br />

präsentieren sie am Samstag,<br />

3. Dezember, ab 20 Uhr<br />

in der Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, in Gifhorn gekonnt<br />

den Charme der 20er, den<br />

Drive der 60er und den modernen<br />

Radio-Sound. Die<br />

fünf jungen Männer sind Vokalartisten<br />

und Entertainer<br />

auf höchstem Niveau – ihre<br />

Show ist einfallsreich mit<br />

temperamentvollen Choreographien.<br />

Tickets gibt‘s ab<br />

18 Euro im Vorverkauf.<br />

18.<strong>11</strong>. Harte schnelle<br />

Riffs und donnernder Gesang<br />

mit einer großen Portion<br />

Humor: Volker Putt<br />

aus Helmstedt machen<br />

mit einem Hauch Metal,<br />

gemischt mit Ska und Oi-<br />

Punk sowie sozialkritischen<br />

Texten garantiert keine lustlosen Lieder. Auf<br />

ihrer ersten Platte „Lach- und Krachgeschichten“<br />

ist das laut und deutlich<br />

zu hören. Mit Punk-<br />

Größen wie Alarmsignal,<br />

Alarmstufe Riot, Platzverweis<br />

und Kassierer standen<br />

Volker Putt bereits<br />

auf der Bühne – nun gehen<br />

sie bei uns in die Vollen:<br />

am Freitag, 18. November, ab 21 Uhr im<br />

Flax, Braunschweiger Straße 3a, in Gifhorn.<br />

Kult-Kneipe Flax<br />

dreht wieder auf<br />

Bis auf die Grundmauern scheint vom<br />

alten Schiller-Pub nichts geblieben: Die<br />

Kult-Kneipe Flax hat die Bastion an der<br />

Braunschweiger Straße eingenommen,<br />

nachdem sie ihr altes Refugium am<br />

Schillerplatz nach 31 Jahren und ein paar<br />

Tagen räumen musste. „Weltkulturerbe<br />

Gifhorn“ nennt sich die neue Rock-Bar<br />

selbstbewusst – und dass nun auch mal<br />

krachigere Töne angeschlagen werden<br />

sollen, hörte man zur Neueröffnungs-<br />

Party noch vor dem Betreten schon vor<br />

der Tür. DJ Matze van Bauseneick legte<br />

The Cure, Nirvana und Blinky Blinky Computerband<br />

auf. Die Besucher dankten es<br />

ihm mit ausgelassenem Freudentaumel<br />

auf der doch recht übersichtlichen Tanzfläche.<br />

Das neue Flax ist zwar kleiner als<br />

das alte, doch das muss ja kein Nachteil<br />

sein – meinen auch Wirtin Güler Demirci<br />

und ihre Partnerin Nicole Rudbach.


ORREKTURABZUG<br />

44<br />

ORREKTURABZUG<br />

<strong>KURT</strong>s Tipps:<br />

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stimmt der Verlag (z. B abhängig von der<br />

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Alle Termine im November<br />

Mi. 09.<strong>11</strong>.<br />

bgebung der Titelseite).<br />

bgebung der Titelseite).<br />

Gegen das Vergessen<br />

– Erinnerung<br />

an die Pogromnacht<br />

im November<br />

1938, Bündnis<br />

„Bunt statt Braun“,<br />

19 Uhr, St. Alfrid-Gemeinde,<br />

Pommernring<br />

2, Gifhorn.<br />

Hochspannung im<br />

Schloss, Krimi-<br />

Lesung der Literaturwerkstatt,<br />

19 Uhr,<br />

Museum im Schloss,<br />

Schlossplatz 1,<br />

Gifhorn (» Seite 38).<br />

Do. 10.<strong>11</strong>.<br />

Teenie-Disco, ab 17<br />

Uhr, Freizeit- und<br />

Bildungszentrum<br />

Grille, Ludwig-Jahn-<br />

Straße 12, Gifhorn.<br />

Kino(t)räume für<br />

Frauen: „Hedi<br />

Schneider steckt<br />

fest“, 20 Uhr,<br />

Wo Gäste Hotel am zu Weißdornbusch Freunden werden<br />

Hotel Weißdornbusch am Weißdornbusch 4<br />

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Weißdornbusch Telefon 38518 0 53 Gifhorn 71 / 5 47 76<br />

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Gifhorn<br />

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Datum, Kinocenter, Unterschrift Stein-<br />

Datum, Unterschrift<br />

weg 32, Gifhorn.<br />

Fr. <strong>11</strong>.<strong>11</strong>.<br />

Blues mit Ignaz<br />

Netzer und Christian<br />

Rannenberg,<br />

20 Uhr, Deutsches<br />

Haus, Torstraße 2,<br />

Gifhorn (» Seite 42).<br />

Sa. 12.<strong>11</strong>.<br />

Kaninchenausstellung,<br />

ab 9<br />

Impressum<br />

Uhr, Sportheim, wir Ihnen gerne.<br />

wir Ihnen gerne.<br />

Birkenweg 2,<br />

Ribbesbüttel.<br />

„Vertrauen in<br />

Politik und Wirtschaft<br />

– Fundament,<br />

Schmiermittel<br />

oder Fassade?“,<br />

Vortrag von Patrick<br />

Kolzuniak, 10 Uhr,<br />

Kreisvolkshochschule,<br />

Freiherr-vom-<br />

Stein-Straße 24,<br />

Gifhorn.<br />

<strong>KURT</strong> ist das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für<br />

die Region Gifhorn. Es erscheint monatlich und liegt<br />

an mehr als 200 Stellen in und um Gifhorn aus.<br />

Herausgeber: Bastian Till Nowak<br />

Redaktion: Bastian Till Nowak (Chefredakteur),<br />

Dany Stephan, Sophie Isabell Bremer, Çağla Canıdar<br />

Layout: Bastian Till Nowak, Aileen Kristen<br />

Fotos (sofern nicht anders angegeben): Nils Mahnke<br />

(Titelseite), Bastian Till Nowak, Çağla Canıdar, Dany<br />

Stephan, Fotolia sowie jeweilige Veranstalter<br />

Druck: B&S Druckerei, Isenbüttel<br />

Auflage: 5000 Exemplare<br />

Verantwortlich für den Anzeigenteil:<br />

Bastian Till Nowak<br />

Anzeigen: Agentur BT Media, Steinweg 20,<br />

38518 Gifhorn, Telefon: 05371-9414151,<br />

E-Mail: kurt-gifhorn@web.de<br />

Leserbriefe per E-Mail an kurt-gifhorn@web.de<br />

oder per Post an Agentur BT Media, <strong>KURT</strong>-Redaktion,<br />

Steinweg 20, 38518 Gifhorn<br />

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Datei-<br />

B and The Rattle-<br />

Formaten beantworten<br />

snakes, ab 13 Uhr,<br />

Media Markt, Braunschweiger<br />

Straße 34,<br />

Gifhorn.<br />

Spielenacht, 17.30<br />

Uhr, Gemeindesaal,<br />

Gutsstraße 1,<br />

Isenbüttel.<br />

80er/90er-Party,<br />

ab 21 Uhr, Kubus,<br />

Oheweg 3, Müden.<br />

Wo ist wann was<br />

los? <strong>KURT</strong> druckt<br />

auch Deinen Termin:<br />

Schicke einfach eine<br />

Mail an redaktion@<br />

kurt-gifhorn.de!<br />

So. 13.<strong>11</strong>.<br />

Kaninchenausstellung,<br />

ab 9<br />

Uhr, Sportheim,<br />

Birkenweg 2,<br />

Ribbesbüttel.<br />

Fußball-Oberliga:<br />

MTV Gifhorn –<br />

SV BW Bornreihe,<br />

14 Uhr, Sportpark<br />

Flutmulde, Winkeler<br />

Straße 1, Gifhorn.<br />

Blues Company,<br />

Konzert, 17 Uhr,<br />

Kultbahnhof, Am<br />

Bahnhof Süd 9,<br />

Gifhorn (» Seite 47).<br />

Trio zu Viert: „Musikalische<br />

Tierkreiszeichen“,<br />

Konzert,<br />

19 Uhr, Freikirche,<br />

Dorfstraße 53,<br />

Neudorf-Platendorf.<br />

Mo. 14.<strong>11</strong>.<br />

Multimedia-Vortrag:<br />

Myanmar,<br />

Benefizband 40 Zone<br />

rockt für den guten Zweck<br />

25.<strong>11</strong>. Die Jungs von 40 Zone wollen nur eins: mit ihrer<br />

handgemachten Musik Gutes tun! Und das machen sie seit<br />

mittlerweile sieben Jahren unentwegt. Zu ihrem nächsten<br />

Benefizkonzert kommen 40 Zone am Samstag, 25. November,<br />

in den Kultbahnhof, Am Bahnhof Süd 9, in Gifhorn. Mit<br />

kraftvollem Party-Rock wollen sie das alte Gemäuer zum Beben<br />

bringen: Mit Songs von Bryan Adams, AC/DC, Die Ärzte,<br />

Pink Floyd und Prince wird die sechsköpfige Band dem Publikum<br />

bereits zum dritten Mal einheizen. Das Engagement der<br />

Gitarristen Peter, Andi und Flo, von Bassist Andi, Schlagzeuger<br />

Stefan, Marvin am Piano sowie Sänger Stephan hat sich schon<br />

oft ausgezahlt: Sie spielten bereits für krebskranke Kinder, den<br />

Mukoviszidose-Verein und den Verein für Kinder in Armut. Diesmal<br />

soll der Erlös dem Förderverein des Kultbahnhofs zu Gute<br />

kommen, um Kindern aus Familien mit geringem Einkommen<br />

damit Musikunterricht zu ermöglichen. Los geht‘s um 20 Uhr.<br />

Einlass ist ab 19 Uhr. Karten gibt‘s für 10 Euro im Vorverkauf.<br />

Abendkasse: 15 Euro. Infos: www.kultbahnhof-gifhorn.de!<br />

Veranstaltungsreihe<br />

„Blick von Gifhorn in<br />

die Welt“, 19.30 Uhr,<br />

Rathaus, Marktplatz<br />

1, Gifhorn.<br />

Di. 15.<strong>11</strong>.<br />

Quizabend, 20 Uhr,<br />

Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a,<br />

Gifhorn.<br />

Premiere: „Rose is<br />

a rose is a rose is<br />

a rose“, Schauspiel,<br />

20 Uhr, Staatstheater,<br />

Kleines Haus,<br />

szene & events<br />

45<br />

Magnitorwall 18,<br />

Braunschweig.<br />

„Islam, Islamismus,<br />

Salafismus<br />

und Menschenrechte“,<br />

Vortrag<br />

von Dr. Gundula<br />

Krüger, 18.30 Uhr,


46<br />

47<br />

szene & events<br />

Kreisvolkshochschule,<br />

Freiherr-vom-<br />

Stein-Straße 24,<br />

Gifhorn.<br />

Fr. 18.<strong>11</strong>.<br />

Adventsausstellung,<br />

8 bis 19 Uhr,<br />

Gärtnerei Linneweh,<br />

Bahnhofstraße 39,<br />

Müden.<br />

Blutspende, 15 bis<br />

19.30 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus,<br />

Gilder Weg 66,<br />

Leiferde.<br />

Katharinas Schaubude,<br />

20 Uhr, Kulturzentrum,<br />

Am Eichenkamp<br />

1, Meinersen<br />

(» Seite 20).<br />

Volker Putt, Punk-<br />

Konzert, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a,<br />

Gifhorn (» Seite 42).<br />

Sa. 19.<strong>11</strong>.<br />

Adventsausstellung,<br />

8 bis 16 Uhr,<br />

Gärtnerei Linneweh,<br />

Bahnhofstraße 39,<br />

Müden.<br />

Bilderbuchkino:<br />

„Der beste Sänger<br />

der Welt“,<br />

15 Uhr, Bücherei,<br />

Schulstraße 31,<br />

Isenbüttel.<br />

Premiere: „Das<br />

Dschungelbuch“,<br />

15 Uhr, Staatstheater,<br />

Großes Haus, Am<br />

Theater, Braunschweig.<br />

Rock an der Riede,<br />

ab 18 Uhr, Schützenheim,<br />

Schulstraße<br />

34, Isenbüttel<br />

(» Seite 49).<br />

Stenzel & Kivits:<br />

„The Impossible<br />

Concert“, 20 Uhr,<br />

Schloss, Schlossplatz<br />

1, Gifhorn<br />

(» Seite 36).<br />

Hit-Mix-Schlager-<br />

Party, ab 20<br />

Uhr, Bei Micha,<br />

Sonnenweg 30,<br />

Gifhorn.<br />

Hoax & Warteschleife:<br />

„Ab ins<br />

Exil“, Eintritt frei, ab<br />

20 Uhr, Musikscheune,<br />

Pollhöfen 32,<br />

Ummern.<br />

flax<br />

WELTKULTURERBE GIFHORN<br />

ROCK BAR<br />

Open: Di - Sa ab 18.00 Uhr<br />

Di - Sa<br />

Pilsstunde | 18.00 - 20.00 Uhr<br />

Gezapftes Frisch vom Fass<br />

0,3 Ltr. 2,00 €<br />

Di. 15.<strong>11</strong>.16,<br />

Di. 06.12.16,<br />

Di. 20.12.16<br />

Di. 08.<strong>11</strong>.16<br />

Di. 22.<strong>11</strong>.16<br />

Di. 29.<strong>11</strong>.16<br />

jeden<br />

Mittwoch<br />

jeden<br />

Donnerstag<br />

Freitags /<br />

Samstags<br />

Quiz-Abend | 20. 00 Uhr<br />

Beantworte 4x 5 Fragenblöcke,<br />

im Team oder alleine!<br />

Sonderveranstaltungen - LIVE<br />

Sa. 10.12.16<br />

Monsters of Liedermaching,<br />

Rock-<br />

Konzert, 20 Uhr,<br />

Kulturzentrum Hallenbad,<br />

Schachtweg<br />

31, Wolfsburg.<br />

Ü-40-Party, 21 Uhr,<br />

Eventhalle Kubus,<br />

Oheweg 3, Müden.<br />

Russian Clubsound<br />

vs. Black Music, ab<br />

23 Uhr, Revolution<br />

Club, Heidebrink 3,<br />

Gifhorn.<br />

Spiele-Abend | 20. 00 Uhr<br />

Rummikub, Vier gewinnt, Kniffel,<br />

Karten- und Brettspiele<br />

Finde Spielpartner und hab Spaß!<br />

Cocktail-Abend | 19.00 - 22.00 Uhr<br />

Cocktails mit Alk. 5,00 € | ohne Alk. 3,50 €<br />

Bar-Abend | 18.00 - 22.00 Uhr<br />

Blues & Rock n`Roll - von Ray Charles<br />

bis Rolling Stones<br />

Abseits des Mainstreams!<br />

Rock / Hardrock / Crossover / Indie<br />

Crazy Beats | 20 - 23.00 Uhr<br />

Livemusik der 50er/60er Jahre<br />

Beat, Blues und Rock‘n‘Roll<br />

www.flaxbar.de<br />

Mo. 21.<strong>11</strong>.<br />

Blutspende, 15.30<br />

bis 19.30 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus,<br />

Molkereistraße,<br />

Allerbüttel.<br />

Multimedia-Vortrag:<br />

Mongolei,<br />

Veranstaltungsreihe<br />

„Blick von Gifhorn in<br />

die Welt“, 19.30 Uhr,<br />

Rathaus, Marktplatz<br />

1, Gifhorn.<br />

Di. 22.<strong>11</strong>.<br />

„Deutschland zwischen<br />

Helfen und<br />

Hassen“, Vortrag<br />

von Prof. Dr. Cordula<br />

von Denkowski,<br />

18.30 Uhr, Kreisvolkshochschule,<br />

Freiherr-vom-Stein-<br />

Straße 24, Gifhorn.<br />

Selbsthilfegruppe<br />

Tinnitus und<br />

Schwerhörigkeit,<br />

19 Uhr, Mehrgenerationenhaus,<br />

Steinweg<br />

20, Gifhorn.<br />

Mi. 23.<strong>11</strong>.<br />

Blutspende, 16<br />

bis 20 Uhr, Mehrzweckhalle,<br />

Bokensdorfer<br />

Weg 12,<br />

Westerbeck.<br />

Eröffnung des<br />

Weihnachtsmarktes,<br />

Fußgängerzone,<br />

Steinweg,<br />

Gifhorn (» Seite 29).<br />

Info-Abend der<br />

IG Metall mit<br />

VW-Betriebsrat<br />

Stephan Wolf, 19<br />

Uhr, Isenbütteler<br />

Hof, Hauptstraße 3,<br />

Isenbüttel.<br />

Vortrag: „Assistenzsysteme<br />

im<br />

Alter“, 19 Uhr,<br />

Helios Klinikum,<br />

Campus 6, Gifhorn.<br />

Blues Company<br />

swingt im Kultbahnhof<br />

13.<strong>11</strong>. In Musikerkreisen heißt es: Ob ein Lied wirklich gut ist,<br />

erkennt man daran, ob es in Begleitung nur einer Gitarre am Lagerfeuer<br />

gut klingt. Dem nehmen sich die erfahrenen Vollblutmusiker<br />

Todor „Toscho“ Todorovic und Mike Titré – auch bekannt<br />

als Blues Company – gerne an: Bei mehr als 3500 Konzerten in<br />

nahezu ganz Europa ließen sie bereits begeisterte Zuhörer zurück.<br />

Insgesamt brachten sie 25 Alben heraus sowie zahlreiche Sampler<br />

– zum Teil hochgradig prämiert. Und für den Hollywood-Streifen<br />

„L.A. Blues“ steuerten sie den Titelsong „Blue and lonesome“<br />

bei. Zu hören sind die Beiden mit ihrem swingend leichten und<br />

gefühlvollen Programm, mit dem sie ihre akustischen Instrumente<br />

entstauben, nun auch bei uns: am Sonntag, 13. November, ab<br />

17 Uhr im Kultbahnhof, Am Bahnhof Süd 9, in Gifhorn. Los geht‘s<br />

um 17 Uhr. Tickets gibt’s für 15 Euro im Vorverkauf oder 18 Euro<br />

an der Abendkasse. Weitere Infos: www.kultbahnhof-gifhorn.de!<br />

Do. 24.<strong>11</strong>.<br />

„Afrika zwischen<br />

Kriegen,<br />

Flüchtlingselend<br />

und Moderne“,<br />

Vortrag über die<br />

Maghreb-Staaten<br />

von Dr. Manfred<br />

Bormann, 18.30<br />

Uhr, Kreisvolkshochschule,<br />

Freiherrvom-Stein-Straße<br />

24, Gifhorn.<br />

Blug plays Hendrix,<br />

Konzert, 20<br />

Uhr, Kultbahnhof,<br />

Am Bahnhof Süd 9,<br />

Gifhorn.<br />

Fr. 25.<strong>11</strong>.<br />

„Swinging<br />

Christmas“ mit<br />

Beverly Daley<br />

und The Up Town<br />

Four, 19.30 Uhr,<br />

Klosterkirche,<br />

Klosterstraße 2,<br />

Hankensbüttel.


48<br />

49<br />

Trio zu Viert:<br />

„Sonne, Mond und<br />

Sterne“, musikalische<br />

Lesung, 20<br />

Uhr, Kavalierhaus,<br />

Steinweg 3, Gifhorn.<br />

40 Zone, Benefizkonzert,<br />

20 Uhr,<br />

Kultbahnhof, Am<br />

Bahnhof Süd 9,<br />

Gifhorn (» Seite 45).<br />

Sa. 26.<strong>11</strong>.<br />

Adventsmarkt bei<br />

der Lebenshilfe,<br />

8 bis 14.30 Uhr,<br />

Werkstatt für behinderte<br />

Menschen,<br />

Im Heidland 19,<br />

Gifhorn.<br />

Internationale<br />

Katzenausstellung,<br />

ab 10 Uhr,<br />

Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, Gifhorn<br />

(» Seite 32).<br />

Schlossmarkt<br />

zum Advent, 12<br />

bis 21 Uhr, Schloss,<br />

Schlossplatz 1,<br />

Gifhorn (» Seite 28).<br />

Adventsmarkt in<br />

Isenbüttel, ab 13<br />

Uhr, Ringstraße,<br />

Isenbüttel.<br />

Mini-Weihnachtsmarkt<br />

in Päse, ab<br />

14 Uhr, Feuerwehrhaus,<br />

Päse.<br />

Foxtrott- und<br />

Disco-Fox-Party, ab<br />

20 Uhr, Bei Micha,<br />

Sonnenweg 30,<br />

Gifhorn.<br />

Benefiz-Rock<br />

an der Riede<br />

19.<strong>11</strong>. Der Erlös ist für die Deutsche<br />

Knochenmarkspenderkartei bestimmt: Los<br />

geht der Rock an der Riede am Samstag, 19.<br />

November, um 18 Uhr im Schützenheim,<br />

Schulstraße 34, in Isenbüttel. Mit dabei<br />

sind die Pop-Punks Final Impact (Foto),<br />

die Modern-Rock-Band K.T. Says No, die<br />

Freight Train Hobos und Mario Kolbe.<br />

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.<br />

The Cashbags: „A<br />

Tribute to Johnny<br />

Cash“, 20 Uhr,<br />

Eventhalle Kubus,<br />

Oheweg 3, Müden<br />

(» Seite 5).<br />

Russian Beats &<br />

House mit DJ Steel<br />

und DJ M Newman,<br />

ab 23 Uhr, Revolution<br />

Club, Heidebrink<br />

3, Gifhorn.<br />

So. 27.<strong>11</strong>.<br />

Internationale<br />

Katzenausstellung,<br />

ab 10 Uhr,<br />

Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, Gif-<br />

horn (» Seite 32).<br />

Weihnachtsmarkt<br />

in Müden, ab <strong>11</strong><br />

Uhr, Historischer<br />

Ortskern, An der<br />

Kirche, Müden.<br />

Schlossmarkt<br />

zum<br />

Advent, <strong>11</strong> bis<br />

18 Uhr, Schloss,<br />

Schlossplatz 1,<br />

Gifhorn (» Seite 28).<br />

Fußball-Oberliga:<br />

MTV Gifhorn –<br />

FT Braunschweig,<br />

14 Uhr, Sportpark<br />

Flutmulde, Winkeler<br />

Straße 1, Gifhorn.<br />

Ohnsorg-Theater:<br />

„Verteufelte<br />

Zeiten“, 16 Uhr,<br />

Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, Gifhorn<br />

(» Seite 39).<br />

Live-Musik auf<br />

dem Weihnachtsmarkt:<br />

Kiwi 2, 16<br />

bis 18 Uhr, Helgas<br />

szene & events<br />

Glühweinhütte und<br />

Wiertz Genussvoll,<br />

Steinweg in Höhe<br />

Kinocenter, Gifhorn<br />

(» Seite 31).<br />

Mo. 28.<strong>11</strong>.<br />

Kirche und Kino:<br />

„Der Wert des<br />

Menschen“, 19 Uhr,<br />

Kino, Steinweg 32,<br />

Gifhorn (» Seite 38).<br />

Mi. 30.<strong>11</strong>.<br />

Comedy: „Die Werner<br />

Momsen ihm<br />

seine Weihnachtsshow“,<br />

20 Uhr,<br />

Kulturzentrum Hallenbad,<br />

Schachtweg<br />

31, Wolfsburg.<br />

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Neu im Internet:<br />

www.labowla.com<br />

<br />

Ü 3 0 PA R T Y<br />

A M 0 3 . 12 . 2 0 16<br />

K A R T E N I M B R A U H A U S<br />

E R H Ä LT L I C H<br />

adventszeit<br />

ALLE JAHRE WIEDER<br />

Feiern Sie mit Familie, Freunden und Kollegen Ihre Weihnachtsfeier an den<br />

Adventswochenenden bei weihnachtlichem Buffet und anschließender Party.<br />

Freitags und samstags ab 18:30 Uhr für 29,50 € p.P. exkl. Getränke, mit DJ<br />

Reservierungen erforderlich unter: 0 53 71 - 96 08 60<br />

Wir freuen uns auf Sie!<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Schützenplatz 1 38518 Gifhorn www.gifhorner-brauhaus.de<br />

Dienstag bis Samstag ab 17:00 Uhr Sonntag 9:30 bis 20:00 Uhr


50<br />

51<br />

szene & events<br />

Honky Tonk ist<br />

„sehr, sehr heiß“<br />

Beim Honky-Tonk-Festival verwandelte<br />

sich die Gifhorner Promenade zur Partymeile:<br />

Mandy Jäschke-Pohl (21), die<br />

bei <strong>KURT</strong>s Verlosung Tickets gewonnen<br />

hatte, gefiel vor allem der Auftritt von<br />

Jamstreet mit der markanten Stimme<br />

der liebreizenden Bianca Böhme bei<br />

Schütte. Doch auch bei The Hornets<br />

im Paula‘s sei die Stimmung laut Mandy<br />

„sehr, sehr heiß“ gewesen. Ganz begeistert<br />

war auch <strong>KURT</strong>s Kopfüber-Kolumnist<br />

Malte Schönfeld (24) – vor allem von<br />

Solo-Künstler Markus Funke im Cappu:<br />

„Dabei bin ich sonst gar nicht mal ein<br />

so großer Freund von Akustik-Musik –<br />

aber man bekam sofort das Gefühl, dass<br />

es ihm wichtig ist, was er tut.“ Und für<br />

Honky-Tonk-Organisatorin Katrin Wenzel<br />

steht fest: „Die tolle Stimmung macht<br />

schon Lust aufs nächste Mal.“<br />

masha.hassan@stadthalle-gifhorn.de<br />

Tel. 0 53 71 / 59 47 21<br />

www.stadthalle-gifhorn.de<br />

STADTHALLE<br />

GIFHORN


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24. Nov. 01. Dez. 08. Dez. 15. Dez. 22. Dez.<br />

Lassen Sie bei den Weihnachtspartys am BernsteinSee die Korken knallen:<br />

Mit Sektempfang ab 18:30 Uhr, Buffet ab 19 Uhr, DJ und Party von<br />

20:30 Uhr bis 2 Uhr morgens.<br />

Einfach 2 bis 20 Karten für Ihr Team, Ihren Verein oder Freundeskreis buchen<br />

und mit bis zu 120 Gästen ausgelassen (mit)feiern – in stimmungsvoll dekoriertem<br />

Ambiente!<br />

Nur 29 € pro Person, Karten nur im Vorverkauf<br />

Jetzt reservieren: 05379/98 14 00<br />

Gans-Essen ab <strong>11</strong>.<strong>11</strong>.<strong>2016</strong><br />

Nur 89 € für 4 Pers., inkl. 1 Flasche Wein, bitte 2 Tage vorher bestellen<br />

www.bernsteinsee.de

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