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gaea.de

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Agrostim

Biotechnologieprodukte GmbH

Pflanzenhilfsstoffe mit

Huminsäuren und

Bodenbakterien

Was können Sie leisten?

Dipl. Ing. agrar Uwe Böhm

www.agrostim.de

25.01.2012 Schönnewitz


Ideales biologisches

Ausgleichsverhältnis im Boden:

• 65 % organische Substanz

• 20% Edaphon

• 15 % mineralischer Zuschuß

Zu berücksichtigen:

….. „Es gibt nicht nur Nährstoffe sondern

auch Nährkräfte“….. Quelle: Annie- France Harrar

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Nährstoffaufnahme der Pflanze

Stickstoff Phosphor Kalium

Hormone

Organische Säuren

Kohlenhydrate

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Humus

Extrakt mit alkalinen Substanzen

Humine Substanzen

(unlöslich)

Humine Substanzen

(löslich)

Behandelt mit Säure

Huminsäure Fulvosäure

Extrakt mit Alkohol in Basen löslich

Hymatomelanic Säure Grau-Humin Säure Braun-Humin-Säure

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Wirkungsmechanismus

von Huminstoffen

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Оptimierung ptimierung der Nährstoffversorgung

der Pflanzenwurzel

• Unmittelbarer Zufluß von Nährstoffen und

Mikroelementen;

• Mobilisierung von Phosphorverbindungen zu einer

pflanzenverfügbaren Form;

• Mobilisierung und Transport von Kationen der

Übergangselemente (u.a. Kupfer, Eisen, Zink) zu

pflanzenverfügbaren Chelat-Verbindungen

• Optimierung der Bodeneigenschaften (Bereitstellung

von Energie für die Bodenmikroorganismen und

Verstärkung ihrer mikrobiologischen Aktivität,

Förderung der Wasserhaltefähigkeit,

Prof. Olga Yakomenko,

Strukturstärkung)

Fakultät für Bodenkunde der Lomonossow-Universität, Moskau

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Оptimierung ptimierung der Pflanzendüngung

• Oberflächenaktivität: Huminsäuren und Fulvosäuren

verringern die Oberflächenspannung von wässrigen

Lösungen und verstärken damit das

Eindringvermögen durch die Zellwände.

• In der Folge wird die Durchlässigkeit des

Transportsystems der Pflanze optimiert und der

Nährstofftransport beschleunigt.

• Der Energie-Metabolismus, die Photosynthese-

Intensität und die Chlorophyll-Synthese werden

angeregt .

Prof. Olga Yakomenko,

Fakultät für Bodenkunde der Lomonossow-Universität, Moskau

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Einfluß auf die Pflanzenphysiologie

• Huminstoffe verstärken die Synthese von АТP in

der Zelle, welche die Pflanzenatmung optimieren

• Einige Molekülkomponenten der Huminstoffe

sorgen für die Produktion von

Pflanzenwachstumshormonen und wirken damit

ähnlich wie Hormone.

• Verstärkung der Aktivität von Fermenten. Man

kann zeigen, dass Huminstoffe die Konzentration

von Katalasen, Peroxydasen, Diphenyloxydasen

und Invertasen erhöhen

Inaktivierung von Toxikanten im Boden

• Absorbtionsvermögen und Puffer für Schwermetalle

Prof. Olga Yakomenko,

Fakultät für Bodenkunde der Lomonossow-Universität, Moskau

25.01.2012 Schönnewitz


Hauptkomponenten

(mg/Liter)

Org. Stoffe: 1000...5000

Huminstoffe: 800....2000

Gesamt-Stickstoff: 80,0....90,0

Gesamt-Phosphor: 80,0....85,0

Gesamt-Kalium: 150..….250

Mikroelemente

(mg/Liter)

Fe: 0,06

Cu: 0,04

Co: 0,1

Mn: 0,23

Zn: 0,09

B: 1,18

Mo 0,01

pH-Wert:

7,5….8,5

Mikroflora nach

“Lebensmittelstandart”

Bifidobacteria: 10 7 Einh./ml

Lactobacteria: 10 4 Einh./ml

Bacillus: 2*10 5 Einheiten

Andere Mikroflora

(in 1000 Mikrobenkörper auf 1g

Trockensubstanz)

Spore bakterium: 14900

Fungi: 186,3

Streptomycites: 462,5

Oligonitrophylles: 27

Vitamine

(in μg/% Trockenmasse)

Vitamin A: 0,094

Vitamin B1: 0,8

Vitamin B2: 7,3

Vitamin B12: 0,11

Vitamin C: 182,5

Vitamin E: 1,07

Vitamin PP: 1,48

Humisol

Pflanzenhormone

Indolyl-Essigsäure (IAA):

130ng/ml

Inhaltsstoffe

Cytokonine (CK): 300μg/ml

Gibberelinsäure (GA):

2,53ng/ml

Abcisinsäure (AA): 41,5ng/ml

Aminosäuren

(mg/Liter)

Asparagine: 1,256

Threonine:

0,314

Glutathione:

0,686

Glycine:

0,425

Lysine:

0,145

Methionine:

0,226

Valine:

0,845

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“Die Rolle der Mikroorganismen,

welche die Rhizosphaere besiedeln,

erinnert an die Verdauungsorgane

der Tiere …”

N.А. Krasilnikov

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In einem Boden mit 2% Humus leben fast nur noch mineralisierende

Mikroben, die die organische Substanz in ihre anorganischen

Bauteile zerlegen, welche die Pflanze dann aus der Bodenlösung

aufnehmen muß (Zwangsernährung). Dabei wird laufend Säure

gebildet, die nicht biologisch aktiv gepuffert werden kann, d.h. der

pH-Wert in solch einem Boden fällt laufend. Damit sterben unterhalb

von etwa pH 5,8 die humusbildenden Mikroben, insbesondere die

Actinomyceten, irreversibel ab. – Krankheit auf allen Ebenen ist

die Folge.

In der Krume gut aufgebauter Böden lebt dagegen eine riesige Vielfalt

von Mikroorganismen. Die Mikrobenmasse bewegt sich bei etwa

5% Humus zwischen 3000 kg/ha und 4500 kg/ha.

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Gaiasan

ist ein Naturprodukt. Es ist Ernährungsunterstützung

zur Förderung eines gesunden Mikrobenlebens.

Es enthält Humus- und Pflanzenauszüge,

Enzyme und Stoffwechselprodukte von natürlichen

Mikroorganismen, Milchsäurebakterien und Hefen.

25.01.2012 Schönnewitz


Wie wirkt Gaiasan ?

Gaiasan beeinflußt im Boden, an Wänden oder in organischen Düngern das

mikrobielle Milieu so, daß die aufbauenden Mikroorganismen vorherrschend sind.

Vor allem sind das Milchsäurebakterien, Hefen und Photosynthese-Bakterien, die

sich gegenseitig stabilisieren

Vorteile:

- Zurückdrängung von Mineralisierern und Fäulniserregern

- Rotte im Boden wird in Richtung stabiler Krümel gelenkt

- Fermentativer Aufbau wird stimuliert

- Fäulnis und Schimmel verschwindet

Folge:

System Boden verliert kaum noch Energie

Neubildung von dauerhaftem und höchst

nährhaftem Humus

(Steigerung der Kat-ionenaustauschkapazität)

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Unterschied einer Rotteführung im Mist ohne

und mit Bakterien

Mist wird durch Heißrotte zerlegt in: CO 2, Wasser und Ammonium:

70% Verluste

Bei Festmist sind ca. 2,5% N in der Trockensubstanz

Das sind bei 250 kg TS / t = 6250 kg Rein N in 1000 t Festmist

x 0,7 (70%Verlust)

= 4375 kg N

= 4375,- € / 1000 t Verlust

Bei Einsatz von

Bakterien ist der

Rotteverlust ca. 10%

und N bleibt vorhanden

20 t Festmist / ha mit 6,25 kg N /t

= 125 kg Rein N

Davon mindestens 50% sofort

verfügbar aber überwiegender

Anteil wird in Dauerhumus

eingebaut

Ammonium in Humusbildung

geführt und bringt damit

mindestens 200,- € Mehrertrag

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Kohlenstoff (C) und Stickstoff (Norg und NH4 – N) – Gehalte

bezogen auf die Trockensubstanz von Tiefstallmist von Rindern.

Probenahme immer nach Winter ca. 2 Monate nach letztem Misten

Lufa Proben

C-

(%)

Norg

(%)

C/N

Verhältnis

NH 4 -N

(%)

ohne Gaiasan 45 1,0 21,4 1,1

mit Gaiasan 2008 43,3 1,9 22,8 0,03

mit Gaiasan 2009 40,2 2,1 19,1 0,01

mit Gaiasan 2010 37,6 2,1 17,9 0,01

Vor-

stufen für

Humus

nehmen

zu

C/N wird enger

ABER auch

bei zunehmenden

C -Verlusten

bleiben N-

Verluste bei

10%

Weniger

Abgasung

und

Abjauchung

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Ölrettich gesät am

27.08.2011

18 m³ Gülle / ha

Aufnahme 08.12.2011

18 m³ Gülle / ha

+ Gaiasan 30 ml / m³

Aufnahme 08.12.2011

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MOLKE:

CONDIT UND SEINE “EINZIGARTIGEN”

KOMPONENTEN

Die hydrolysierte Käsemolke in Condit ist die Quelle der positiven Mikroorganismen aus der Laktose, welche

die wesentlichen und einzigartigen Nährstoffe dem Boden zufügen und aktivieren. Die hydrolysierte

Käsemolke enthält auch Bakterien, die Luftstickstoff fixieren, in den Boden überführen und pflanzenverfügbar

machen

SCHLEMPE:

Die Schlempe, die in der hydrolysierten Molke enthalten ist, ist eine Quelle von Kali, welche die Bodenstruktur

aufbaut, die Widerstandskraft der Pflanzen erhöht und die Fruchtbildung fördert

LIGNO ZELLULOSE:

Die vergorene Ligno Zellulose in Condit ist ein Humusbaustein und Bestandteil des organischen Materials, das

für den Boden wesentlich ist

PFLANZLICHES ORGANISCHES MATERIAL:

Das vergorene pflanzliche, organische Material in Condit ist die Hauptquelle von langsam wirkendem, natürlich

erzeugtem Stickstoff

HOLZKOHLE:

Die Holzkohle in Condit verbessert das Kohlenstoffgleichgewicht und dient als leicht zugängliche

Energiequelle für die Bodenmikroben

ZEOLITH:

Der Zeolith in Condit ist vor allem für die stufenweise Freisetzung von den Nährstoffen in den Boden

verantwortlich und verbessert die Bodenstruktur.

HUMINSÄUREN:

Im Gesamtvolumen des organischen Materials, das 79% von Condit ausmacht sind 4% Huminsäuren

enthalten

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Zeolith

hydrolisierte

Molke

Häuft Anordnung

an

Struktur

CEC

Zurückhalten Kapazität

Entgiftung

Glukose, Aminosäuren,

Peptide, Vitamine und

Mineralstoffe

Nährhafte, durch

Mikroorganismen direkt

assimilierbare

Elemente

Physische und chemische

Eigenschaften

Was bewirkt Condit im Boden?

Luftstickstofffixierende

Bakterien

Stimuliert die

biologische

Aktivität

Boden

Ligno

Zellulose

C-Formen

Kohlenstoff

Nährhafte zu mineralisierende

Elemente

Biologische

Eigenschaften

Vergorenes

Pflanzliches material

N-Formen P, K , Ca, Mg…

Bodenreichtum

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Relative Erträge

130

125

120

115

110

105

100

95

90

85

80

Kronos

TESTERGEBNISSE KOHL

Delus

Rotkohl

Roxy

Zelox

Durchschnitt

4 Sorten Rotkohl ; Test durchgeführt in den

Niederlanden

Standard

Condit

25.01.2012 Schönnewitz


%

102

101

100

99

98

97

96

95

94

93

92

TESTERGEBNISSE KOPFSALAT

Relatives Gewicht, Kopfsalat

0-object KAS (600kg/ha) +

350kg/ha potassium

Condit (2000kg/ha +

100kg/ha potassium

Durchgeführt durch Innoventis in den Niederlanden, 2009

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Relative Erträge

TESTERGEBNISSE KARTOFFELN

70

60

50

40

30

20

10

0

Kartoffeln

Jahr 1 Jahr 2 Durchschnitt

Durchgeführt durch ÚKSUP in der Slowakei,

2007

Ohne Düngemittel

NPK

Condit

Condit Mineral

25.01.2012 Schönnewitz


kg ds/ha

6000

5000

4000

3000

2000

1000

0

TESTERGEBNISSE WEIDELAND

Weideland, sandiger Boden

0-object KAS (50kg N/ha) Condit (50kg N/ha)

Durchgeführt durch Altic in den Niederlanden

cut 3

cut 2

cut 1

25.01.2012 Schönnewitz


Harmonisches Verhältnis eines

voll ausgereiften Humusbodens

• 20% Mikroalgen

• 7 % Mikropilze

• 7 % Protozoen

• 15 % beschalte und unbeschalte Amöben

• 2 % Nematoden

• 2 % Rädertierchen

• 27 % Bodenbakterien und Viren

• 13 % autochthone Mikroflora und Nannedaphon

• 7 % Zysten und Sporen, d. h. in einem

augenblicklichen Ruhezustand befindliche

Kleinwesen

Quelle: Annie- France Harrar

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Huminsäuren + Bakterien

+ Feinmineralien + Konditionierer im Komplex

=

HUMUSAUFBAU

=

- Reduzierung:

- Wasserbedarf

- Krankheiten

- Schädlinge

- Effizientere Nährstoffausnutzung

- Bessere Qualitäten des Erntegutes

25.01.2012 Schönnewitz


Vielen Dank für

Ihre

Aufmerksamkeit !

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