MieterZeitung 2016

wgprenzlau

Ausgabe 10/16

®

MieterZeitung

der Wohnungsgenossenschaft Prenzlau eG

Ereignisse des Jahres

2015/2016

1 großes Dankeschön s. S. 13

Wie nennen wir unsere Eule? s. S. 26

BBU „Zukunftsaward

2016

s. S. 34

2. Weihnachtskonzert

der Genossenschaft s. S. 33

Familienfest im

Museumspark

Rüdersdorf s. S. 36

Willkommen


Kontakt zu uns

Wohnungsgenossenschaft Prenzlau eG

Marktberg 12, 17291 Prenzlau

Wie erreichen Sie uns?

Geschäftszeiten

Mo, Mi, Do von 08.30 – 11.30 Uhr

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Herausgeber

Wohnungsgenossenschaft Prenzlau eG

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www.wg-prenzlau.de

V.i.S.d.P.

Tino Fischer, Hans-Peter Wolf

Fotos

Wohnungsgenossenschaft Prenzlau eG, fotolia.de

Layout/Satz

Maria Avetisyan - www.maria-design.de

Auflage

2.000 Stück


Liebe Mitglieder und Mieter,

unsere Welt wird scheinbar immer

kleiner, schneller, zuweilen

hektischer.

Diese Erfahrung machen wir

praktisch jeden Tag, wenn uns

Zeitungen und Nachrichten mit

einer Flut von politischen und

wirtschaftlichen Informationen

versorgen.

Umso wichtiger ist es, Traditionen

und Werte zu erhalten, zu

pflegen und zu entwickeln.

Dies gilt ohne Zweifel für die genossenschaftliche

Grundidee des

gemeinsamen Eintretens und

Handelns, der Selbstbestimmung

und Selbstverwaltung.

Die Stärke unserer Genossenschaft

ist vor allem auch das Ergebnis

der Mitwirkung unserer

Mitglieder. Das Jahr 2015 war ein

Jahr, welches im Wesentlichen

vom wohnungswirtschaftlichen

Tagesgeschäft geprägt war.

Wir haben das Jahr vor allem

genutzt, um die Planungen von

Neubauvorhaben und Instandhaltungen

im Bestand voranzubringen.

Der Jahresabschluss liegt wieder

mit einem guten Ergebnis hinter

uns.

Ab 2016 wird unser genossenschaftlicher

Alltag wieder von

vielen Entscheidungen und

Weichenstellungen geprägt sein.

In der Verwaltung finden Optimierungen

von Abläufen statt,

um noch besser auf alle Ereignisse

reagieren zu können und

große Bauvorhaben werfen ihren

Schatten voraus. Entgegen der

Meinung Einzelner ist die weitere

Entwicklung unserer Genossenschaft

erforderlich, denn Stillstand

bedeutet Rückschritt und

dies können wir uns auf Dauer

nicht leisten.

Mit der heutigen Ausgabe unserer

Mieterzeitung informieren wir

Sie über wesentliche Ereignisse

und Vorhaben der Genossenschaft.

Natürlich sind auch wieder

Ideen gefragt, z.B. zu Themen

unserer nächsten Ausgabe.

Ihr Vorstand

und die Mitarbeiter der

Genossenschaft

3


Der Aufsichtsrat

Interview

mit wieder- oder neugewählten Aufsichtsratsmitgliedern

Bernd Hameister

verheiratet, 1 Kind,

hauptberuflich Leiter

Instandsetzung Brücken bei der

DB Netz AG, Region Ost.

Seit 1992 im Aufsichtsrat.

Was hat Sie motiviert,

sich zur Wahl in den

Aufsichtsrat zu stellen...

B.Hameister: Ich möchte

auch in den nächsten Jahren

zur weiteren positiven Entwicklung

unserer Genossenschaft

im Interesse der Mitglieder beitragen.

Ein wichtiger Gesichtspunkt ist

hier natürlich auch die Stadtentwicklung.

Wie vereinbaren Sie

Hauptberuf und

Nebentätigkeit...

B. Hameister: Mein Arbeitgeber

toleriert meine Tätigkeit, da

keine Interessenkonflikte auftreten

können.

4

Wie sehen Sie die

Entwicklung unserer

Genossenschaft in Ihrer

letzten Wahlperiode...

B. Hameister: In der letzten

Wahlperiode konnte die positive

Entwicklung unserer Genossenschaft

weitergeführt

werden.

Wesentliche Schwerpunkte waren

dabei die Fertigstellung

und Vorbereitung von Neubauten

sowie die Erhaltung der

Bausubstanz.

Was war bisher die

größte Herausforderung

in Ihrer Tätigkeit im

Aufsichtsrat?

B. Hameister: Die größte

Herausforderung in meiner Tätigkeit

war natürlich die Wende

und in diesem Zusammenhang

das Altschuldenhilfegesetz.

In der neuer Zeit war es dann

unser größter Neubau, der

Marktberg oder besser die

„Neue Mitte“ von Prenzlau.


Welche Ziele haben Sie

nach Ihrer Neuwahl

im Aufsichtsrat?

B. Hameister: Auch in Zukunft

ist es wichtig die Balance

zwischen Neubau und Modernisierung/Erhaltung

der Bausubstanz

zu halten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist

m.E. die Nachrüstung von Aufzügen

an den WBS 70 Plattenbauten

um die Objekte dem

demografischen Wandel anzupassen.

Im Rahmen meiner

Kontroll- und Beratungstätigkeit

als Aufsichtsratsmitglied

werde ich hier besonders darauf

achten.

Mario Göppert

ledig, keine Kinder

hauptberuflich

Mitarbeiter der

VR-Bank Uckermark-

Randow eG.

Seit 21.06.2016 im

Aufsichtsrat.

Was hat Sie motiviert,

sich zur Wahl in den

Aufsichtsrates zu stellen...

M. Göppert: Ich möchte die

künftige Entwicklung der Wohnungsgenossenschaft

Prenzlau

aktiv begleiten und meine beruflichen

Kenntnisse und Erfahrungen

aus der Finanzbranche in

die Arbeit des Aufsichtsrates mit

einbringen. Die Genossenschaft

und ihre Mitglieder sollen davon

profitieren können.

Wie vereinbaren Sie Hauptberuf

und Nebentätigkeit...

M. Göppert: Mein Arbeitgeber,

auch eine Genossenschaft, hat

eine positive Einstellung zur Ausübung

von Ehrenämtern, so dass

mir die erforderlichen Freiräume

gewährt werden.

Nicht ohne Erwähnung soll an

dieser Stelle auch das Verständnis

im privaten Umfeld bleiben,

denn auch ein Teil meiner Freizeit

wird künftig dem Aufsichtsrat

der Wohnungsgenossenschaft

Prenzlau gewidmet sein.

5


Der Aufsichtsrat

Wie sehen Sie die Entwicklung

unserer Genossenschaft

in Ihrer letzten Wahlperiode...

M. Göppert: Ich finde, dass

die Wohnungsgenossenschaft

Prenzlau in den letzten Jahren

einiges geleistet hat. Ein Beispiel

dafür, welches mir im Übrigen

sehr gut gefällt, ist die Neubebauung

und Gestaltung des

Marktberges.

Was war bisher die

größte Herausforderung

in Ihrer Tätigkeit im

Aufsichtsrat...

M. Göppert: Da ich ja ein neues

Mitglied im Aufsichtsrat bin, waren

das bislang zunächst nur das

Lampenfieber bei meiner Vorstellung

auf der Mitgliederversammlung

und die Anspannung

während der Wahl.

denen sich der Aufsichtsrat als

nächstes zu beschäftigen hat.

Welche Ziele haben Sie

nach Ihrer Neuwahl im Aufsichtsrat...

M. Göppert: Natürlich möchte

ich als erstes so schnell wie möglich

in diese für mich neue Aufgabe

hinein finden.

Als Mitglied des Kontrollorgans

werde ich meine beruflichen

Kenntnisse und Erfahrungen im

Sinne der Mitglieder einsetzen.

Nach den 3 Jahren, für die ich

jetzt in den Aufsichtsrat gewählt

wurde, möchte ich rückblickend

sagen können, dass die Entwicklung

der Wohnungsgenossenschaft

Prenzlau sowohl aus Sicht

der Mitglieder als auch wirtschaftlich

gesehen weiter positiv

verlaufen ist und ich mit dazu

beitragen konnte.

Die erste richtige Herausforderung

wird die umfassende Einarbeitung

in die anstehenden

Themen und Aufgaben sein, mit

6


Mitgliederversammlung

Bericht über die Mitgliederversammlung

Am 21.06.2016 war es wieder

soweit, der Aufsichtsrat hat zur

Mitgliederversammlung in den

Plenarsaal des Landkreises eingeladen.

Warum musste es ausgerechnet

der 21.06.2016 sein,

so die häufigste Frage.

Entsprechend unserer Satzung

ist die Mitgliederversammlung

bis zum 30.06. des lfd. Jahres

durchzuführen. Unter Beachtung

der notwendigen Vorleistungen,

Betriebskostenabrechnung, Jahresabschluss

und Vorprüfung

dessen bleibt nur der Juni übrig.

Zur Sicherung der Räumlichkeiten

haben wir den Plenarsaal

schon sehr zeitig bestellen müssen

und da gab es noch keine

Termine zur Fußball-Europameisterschaft

2016!

Entsprechend bestätigter Tagesordnung

hat unser Aufsichtsratsvorsitzender

Frank Müller die

Sitzung eröffnet.

Ebenfalls entsprechend Tagesordnung

folgte dann der Bericht

des Vorstandes und des Aufsichtsrates

zum Geschäftsjahr

2015. Hier haben dann die anwesenden

Mitglieder und Gäste

unser neues

Kaufmännisches

Vorstandsmitglied,

Frau Petra Müller,

zum ersten Mal in

ihrer neuen Aufgabe

erleben dürfen.

Es war sicher nicht

leicht nach so kurzer

Einarbeitungszeit

den Komplex

der wirtschaftlichen

Entwicklung

unserer Genossenschaft

darzustellen

– „Feuertaufe

bestanden“.

Nach den Berichten

von Vorstand und Aufsichtsrat

wurde dann der zusammengefasste

Prüfbericht 2014 der

Wirtschaftsprüfer verlesen.

Es war zusammengefasst wieder

ein erfolgreiches Jahr unserer

Genossenschaft. Dieser Tatsache

geschuldet, haben dann

die Mitglieder die notwendigen

7


Mitgliederversammlung

Beschlüsse zur Feststellung des

Jahresabschlusses 2015 und zur

Entlastung von Vorstand und

Aufsichtsrat gefasst. Der nächste

Tagesordnungspunkt, die Wahl

von Mitgliedern des Aufsichtsrates,

hat uns etwas wehmütig gestimmt,

denn unser langjähriges

Aufsichtsratsmitglied Alexander

Bloch hat beschlossen, sich nicht

erneut zur Wahl zu stellen. Aufsichtsrat

und Vorstand haben

sich für die Zusammenarbeit

bedankt und wir wünschen Alexander

Bloch viel Gesundheit und

alles Gute für seinen weiteren

Lebensweg. Aber trotz des Ausscheidens

von Herrn Bloch konnte

der Aufsichtsrat weiter stabil

besetzt werden. Unser ebenfalls

langjähriges Aufsichtsratsmitglied

Bernd Hameister hat sich

wieder zur Wahl gestellt und wurde

einstimmig wieder gewählt.

Wir gratulieren Herrn Hameister

zur Wahl und freuen uns auf die

weitere Zusammenarbeit. Mario

Göppert hatte sich als Kandidat

zum Aufsichtsrat gestellt und

wurde von den Delegierten nach

8

überzeugender Vorstellung

auch überzeugend

gewählt. Wir

begrüßen Herrn Göppert

nochmals auf das

Herzlichste und sind gespannt

auf die Zusammenarbeit. Natürlich

erhielt wie jedes Jahr unser

Bürgermeister Hendrik Sommer

die Möglichkeit ein Grußwort

zu richten und ebenso natürlich

ließ er sich es nicht nehmen unser

neues Vorstandsmitglied Frau

Müller persönlich zu begrüßen.

Die Veranstaltung konnte dann

wie geplant beendet werden.

Natürlich hatten wir ein Herz für

die Fußballfreunde, die aktuellen

Spielstände der Deutschen

Mannschaft haben wir immer

eingeblendet – es gab aber leider

nicht viel zu blenden.

Ein kleiner Hinweis auf Grund der

Verwunderung einzelner Gäste.

Die Mitgliederversammlung ist

eine geschlossene Veranstaltung

der Genossenschaftsmitglieder,

zu der wir Gäste zulassen- dies

ist nicht in jeder Genossenschaft

so. Das Wohnrecht in einer Genossenschaftswohnung

ist nicht

gleichbedeutend mit der Mitgliedschaft!

Die zugelassenen

Gäste haben aber kein Stimmund

Rederecht! Also für die

Zukunft nicht verwundert sein,

wenn nicht jeder eine Stimmkarte

erhält oder vielleicht auch das

Rederecht verwehrt wird.


Aus dem Alltag der Genossenschaft

INFO

Service

Neue Gesichter, neue Wege –

in der Genossenschaft

Wir bilden

Immokaufleute

aus!

Oder die neue Zukunft

unserer Genossenschaft?

Seit 01.05.2016 ist Frau

Petra Müller unser

neues Kaufmännisches

Vorstandsmitglied.

Frau Müller ist Jahrgang

1965 und wohnt

in Angermünde, also

in unserer Region.

Die zwei wesentlichen Etappen

ihrer beruflichen Laufbahn waren:

8 Jahre Geschäftsführerin

einer Tiefbaufirma und somit

gesamtverantwortlich für das

Unternehmen mit ca. 50 Beschäftigten

und 12 Jahre Kaufmännische

Leiterin eines großen

Pflegedienstes in der Uckermark.

Wir begrüßen nun auch Frau

Müller herzlich in unserer Genossenschaft

und freuen uns auf

eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Lehrlingsausbildung oder

auch Azubis genannt!

Ab 01.11.2016 ist Frau

Julia Fricke unser 1.

Azubi in der Genossenschaftsgeschichte.

Frau

Fricke ist Jahrgang 1998

und wohnt in Prenzlau.

Sie hat während ihrer Schulzeit

verschiedene Praktikas absolviert

und besitzt die Fachoberschulreife.

Die Ausbildung erfolgt in

Kooperation mit unserer Partnergenossenschaft

der WOBAG

Schwedt, da wir nicht die Voraussetzungen

in unserer kleinen

Verwaltung haben. Wir wünschen

Frau Fricke viel Glück und

vor allem viel Spaß in der sicher

anstrengenden Ausbildung und

begrüßen auch sie in unserer

Mitte.

Und da uns das Auswahlverfahren

zu unserem Azubi schwer

gefallen ist, begrüßen wir nun

noch Herr Markus Eick

als 2. Azubi. Herr Eick ist

Jahrgang 1989 und Umschüler

aus gesundheitlichen

Gründen. Wir als

Genossenschaft übernehmen

zwar ebenfalls in Kooperation

mit der WOBAG Schwedt

die Ausbildung, die Kosten trägt

allerdings die Rentenversicherung.

Durch seine bereits abgeschlossene

Lehre kann Herr Eick

am 01.11.2016 mit dem 2. Lehrjahr

starten. Wir wünschen auch

Herrn Eick viel Glück und Spaß

in der anstrengenden Ausbildung

und hoffen, dass er unsere

Erwartungen erfüllen kann.

9


Aus dem Alltag der Genossenschaft

Reparaturen sowie Schäden

unkompliziert & schnell melden!

Während der Nutzungsphase

einer Wohnung bzw. eines Hauses

bleiben notwendige Reparaturmaßnahmen,

ob klein oder

groß, nicht aus. Um Folgeschäden

zu vermeiden, bitten wir Sie,

uns diese auf schnellstem Weg

zu melden.

Folgende Möglichkeiten

können Sie nutzen:

1. Anruf während der Geschäftszeiten

in unserer Geschäftsstelle

unter Telefon 03984 87020.

Die anwesenden Mitarbeiter

werden Ihr Anliegen entgegennehmen

und entsprechend Notwendigkeit

weiterleiten.

2. Schriftliche, formlose Information

mit Ihrem Namen, Anschrift

und Rufnummer, dies geht natürlich

auch per E-Mail an

info@wg-prenzlau.de.

3. Persönlicher Besuch in unserer

Geschäftsstelle Marktberg 12 zu

unseren Geschäftszeiten.

Wichtig: Außerhalb unserer

Geschäftszeiten rufen Sie den

Notdienst unserer Fachfirmen

direkt an. s. S. 43-44

Achtung: Bei Missbrauch

des Notdienstes werden die

Mehraufwendungen dem

Verursacher angelastet!

Legionellenprüfung!

Der Eine oder Andere erinnert

sich vielleicht noch an unsere

Ausgabe der Mieterzeitung 09/

2012, hier haben wir über die

notwendigen Pflichten der Hauseigentümer

entsprechend Trinkwasserverordnung

berichtet.

Nunmehr sind einige Jahre vergangen

und die Warmwasseranlagen

müssen wieder geprüft

werden. Diese Prüfung übernimmt

unser Vertragspartner

dann ab Herbst 2016. Ein bitterer

Beigeschmack: Da es sich um

eine gesetzlich vorgeschriebene

Prüfung handelt, sind die Prüfkosten

umlagefähige Betriebskosten,

welche Ihnen

dann mit der Betriebskostenabrechnung

wieder angelastet

werden.

10


Rauchmelderpflicht jetzt auch

in Brandenburg

Im Gesetz- und Verordnungsblatt

Nr. 14 vom 20.05.2016 ist

das Gesetz zur Novellierung

der Brandenburgischen Bauordnung

und zur Änderung des

Landesimmissionsschutzgesetzes

veröffentlicht. Damit ist also

die Rauchmelderpflicht auch in

Brandenburg angekommen.

Aber einen kleinen Beigeschmack

hat die Geschichte doch, da der

Einbau auf Grund der Gesetzespflicht

als Modernisierung umgelegt

wird.

Weiterhin entstehen jährliche

Wartungskosten für eingebaute

sicherheitstechnische Anlagen

gibt es gesetzlich vorgeschriebene

Prüfungen, welche dann als

Betriebskosten umgelegt werden.

Wir informieren jeden Wohnungsnutzer

rechtzeitig über

den Einbau und die damit

verbundenen Kosten.

Alle Neubauten sind ab sofort

mit Rauchmeldern auszurüsten

und für die Bestandsbauten gibt

es eine Übergangsfrist bis zum

31. Dezember 2020. Wir werden

also in den nächsten Jahren die

Forderungen umsetzen.

Rauchmelder sind eine wichtige

technische Einrichtung zur

Vermeidung/Einschränkung von

gesundheitlichen und baulichen

Schäden durch Feuer und besonders

Rauch.

11


Aus dem Alltag der Genossenschaft

wg-prenzlau.de/gaestewohnung.html

Jetzt

Gästewohnung

reservieren!

Gästewohnung „Die Zweite“

Bei uns müssen Sie Ihre Gäste nicht in ein Hotel

schicken, sondern können Ihnen unsere

modernen Gästewohnungen anbieten.

Bereits in der letzten Ausgabe

unserer Mieterzeitung haben wir

über unsere Gästewohnung berichtet.

Die Gästewohnung am

Marktberg 42 wurde in kurzer

Zeit von vielen Gästen besucht

und Nachfragen haben wir bereits

jetzt schon für das kommende

Jahr erhalten. Daher haben

wir beschlossen, eine weitere

Wohnung für Gäste einzurichten.

Unsere neue Gästewohnung ist

ganz in der Nähe, in der Klosterstraße

26, zu finden. Ähnlich

ausgestattet bietet die Wohnung

für 4 Personen ausreichend Platz.

Zur Ausstattung gehören eine

komplett eingerichtete Küche

mit Kühlschrank, Herd, Geschirr,

Besteck usw. Das Wohnzimmer

ist mit genügend Sitzmöglichkeiten,

einem Fernseher und einer

12

zusätzlichen Schlafcouch ausgestattet.

Dazu kommt ein Schlafzimmer

mit einer Schlafcouch für

2 Personen, Kleiderschrank und

genug Decken und Kissen (ohne

Bezüge) für die Nacht oder den

Mittagsschlaf und das moderne

Bad ist gefliest und mit neuen

Sanitäranlagen ausgestattet.

Die Gästewohnung können Sie

dann auch ganz bequem von

zu Hause aus über unsere

Interseite buchen oder Sie

rufen uns zu unseren

Geschäftszeiten an.

Noch ein Tipp

„An verlängerten Wochenenden

oder Feiertagen wie z. B. Weihnachten,

Ostern, Jugendweihen...

sind die Gästewohnungen sehr

gefragt. Reservieren Sie sich

rechtzeitig Ihre Wunschtermine.“


50 Jahre –

eine Wohnung

599,99 Monate – Treue,

2607 Wochen – gemeinsame

Geschichte und 1 großes

Dankeschön

Bereits 50 Jahre wohnen nun

schon einige Mieter in ein und

derselben Genossenschaftswohnung

und wollen nirgendwo

anders hin. Dabei waren die Anfänge

sehr bescheiden.

Das Wohnen bei den Eltern war

damals noch normal. Die erste

gemeinsame Wohnung bei der

Arbeiterwohnungsgenossenschaft

war da schon ein großer

Fortschritt. Um eine Wohnung zu

bekommen, mussten sogenannte

Aufbaustunden oder Eigenleistung

geleistet werden.

Das war seinerzeit der übliche

Weg, um eine der begehrten

Wohnungen zu bekommen –

heute undenkbar.

Schon zur Grundsteinlegung,

beim Richtfest und beim Einzug

gab es ein Fest. Das waren damals

unbeschreibliche Momente,

richtig feierliche Angelegenheiten

mit Blaskapelle und vielen

Festreden. Und dann noch die

individuelle Freude der Glücklichen,

die eine Wohnung beziehen

konnten.

Ja, die Wohnblöcke hätten noch

viel größer sein können. Es gab

auch so manche Enttäuschung,

dass der eine oder andere nicht

berücksichtigt werden konnte.

Aber das Feiern der neuen Bewohner

wollte damals gar kein

Ende nehmen, voller Stolz wurde

den Kollegen und Freunden das

neue Zuhause gezeigt.

Die meisten der neuen Mieter

hatten lange genug auf eine

Wohnung gewartet. Nun endlich

eine Wohnung, die man

abschließen konnten, eine Küche,

die man nicht mit anderen

gemeinsam nutzen musste, die

eigene Toilette mit Wasserspülung,

eine Badewanne, fließendes

kaltes und warmes Wasser,

helle Räume, dicht schließende

Fenster.

Es war eine ganz neue Lebensqualität.

13


Aus dem Alltag der Genossenschaft

Im Jahr 1966 war es dann soweit.

Die Wohnblöcke in der Baustraße

und Steinstraße konnten bezogen

werden. Die meisten Bewohner

hatten wahre Schmuckstücke

aus ihren Wohnungen gemacht,

oft mit der Hilfe der Kollegen und

Nachbarn.

In den ersten Jahren konnte man

viele Kinder lachen und natürlich

auch weinen hören, vernahm

ihren Lärm beim Spielen und

Streiten. Es ging immer lebhaft

zu. Die Jahre vergingen und die

Kinder wurden größer und zogen

weg, die Eltern blieben und

wurden älter und ruhiger.

Nach jahrzehntelang lärmenden

Lebenszeichen verstummte

das Kinderlachen, Krankenwagen

und Umzugswagen fuhren

öfter vor. Im Laufe der 50 Jahre

sind viele Menschen weggezogen,

neue Mieter sind eingezogen,

aber einige Mieter sind uns

treu geblieben. Die Erstbezieher

suchten meist erst im Alter eine

neue Bleibe. Meistens schweren

Herzens und aus gesundheitlichen

Gründen verließen sie eine

liebgewordene Umgebung und

ein gemütliches Zuhause.

In der heutigen Zeit ist so eine

lange Mietzeit kaum noch denkbar!

Damals hingegen konnte

man im heimischen Betrieb

eine Ausbildung absolvieren

© akpool.de / Ansichtskarte Prenzlau 1969

Brüssower Str., Bahnhof, Stadtpark

und wurde schneller, oft auch

sicherer, sesshaft. Meist zieht es

heute schon die Jugend zur Ausbildung

oder zum Studium in

die große weite Welt. Alles wird

schneller, größer und globaler.

Gerade deshalb sollte dieser runde

Geburtstag nicht so unauffällig

von statten gehen. So hatten

wir als besondere Gäste unsere

Mitglieder zur Jubilarfeier am 13.

Juli 2016 eingeladen, die bereits

50 Jahre in derselben Wohnung

wohnen.

Wir möchten uns an dieser

Stelle noch einmal für Ihre

langjährige und außergewöhnliche

Treue bedanken.

14


Wir gratulieren

Wir gratulieren recht herzlich

Die Wohnungsgenossenschaft Prenzlau eG gratuliert folgenden

Mitgliedern zu Ihrem „besonderen“ Geburtstag und wünscht

vor allem Gesundheit.

Elvira Wieland

Gisela Pietsch

Marianne Holz

Marianne Lau

Lothar Brandt

Wilfried Kersten

Jürgen Laatsch

Rainer Schmidt

Marlene Köcke

Hartmut Knispel

Friedrich Böhme

Hartmut Koch

Bärbel Braun

Horst Gohlicke

Bernhard Werischak

Hartmut Heilke

Manfred Schmidt

Karola Korkow

Klaus Gödke

Hartmut Diedrich

Wolfgang Goetz

Michael-Stefan Rukat

Christa Napiecek

Lutz Koppermann

Artur Turner

Rudi Leinert

Edwin Magdziarek

Waltraut Pagel

Sigrid Schweininger

Helga Jaitner

Karin Leutz

Hannelore Krickow

Horst Fischer

Gerda Reuschle

Gundel Stegner

Dieter Pohl

Traute Stöhr

Peter Schmidt

Elothilde Zimmer

Marlis Schall

Monika Malischewski

Siegfried Saathoff

Rosemarie Njul

Gertrud Schlacht

Hildegard Fett

Jürgen Buchholz

Marga Gebauer

15


Wir gratulieren

Hermann Schulz

Dora Grefe

Jürgen Below

Ingrid Jahnkow

Erwin Lünse

Erhard Engler

Christa Mieland

Gisela Schulz

Hans-Georg Dolgner

Christa Lemke

Eberhard Knaack

Horst Bendler

Charlotte Vogel

Edelgard Hensch

Rudi Feldhahn

Kurt Groth

Ingeborg Koll

Unser jünstes Mitglied ist

übrigens 21 Jahre und

unser ältestes

Mitglied ist 96 Jahre.

Frieda Berndt

Waltraut Schultz

Horst Willmann

Edeltraut Goeritz

Gisela Arndt

Thomas Schlopsnies

Hildegard Margraf

Manfred Wartenberg

Giesela Pietzarka

Heinz Zimmer

Helmut Weyer

Erwin Gall

Ilse Glöde

Margarete Kraus

Edith Brüssow

Walter Grefe

Rudolf Paasch

Edeltraud Schröder

Karl-Heinz Giese

Gerhard Rumpf

Edith Mull

Grete Berkhahn

Gertrud Sprengel

Bertold Flieth

Heinz-Jürgen Zierke

16


Ratgeber

– Mythen des Mietrechts –

Wenn es um die Rechte und Pflichten von

Mietern geht, halten sich einige Legenden

hartnäckig, obwohl sie jeglicher rechtlichen

Grundlage entbehren. Höchste Zeit also, um

etwas Licht in das Gewirr aus Halbwahrheiten,

Gerüchten und Legenden zu bringen.

!?

Früher aus dem Vertrag

mit drei Nachmietern

Dieses Gerücht hält sich schon

seit Jahren, auch wenn es keinerlei

rechtliche Grundlage dafür

gibt. Wer seinen Mietvertrag

kündigt, muss sich an die geltenden

Kündigungsfristen halten.

Es gibt keinen Anspruch darauf,

früher aus dem Mietvertrag

zu kommen, wenn man seinem

Vermieter eine gewisse Anzahl

an potenziellen Nachmietern

benennt. Oft hat man aber dennoch

gute Chancen, sich mit der

Wohnungsgenossenschaft in

solch einer Situation zu einigen.

Schließlich sparen wir uns dadurch

die Nachmietersuche.

Voraussetzung einer Einigung

zur vorfristigen Entlassung aus

dem Mietvertrag ist jedoch, dass

es mit dem potentiellen Nachmieter

zu einem Mietvertrag

kommt. Bleibt ein Vertragsabschluss

aus, so gelten dann die

normalen Kündigungsfristen fort.

!?

Als Vermieter behalte

ich einen Zweitschlüssel,

logisch

Auf gar keinen Fall! Zwar ist der

Vermieter Eigentümer der Wohnung,

ein Recht auf Zweitschlüssel

hat er aber nicht. Grundsätzlich

werden bei der Wohnungsübergabe

alle Schlüssel an den Mieter

ausgehändigt. Die Mieter können

aber natürlich einen Zweitschlüssel

bei der Wohnungsgenossenschaft

hinterlegen. Das kann ganz

hilfreich sein, falls man sich ausgesperrt.

Haben sich beide Parteien

auf eine solche Zweitschlüsselhinterlegung

geeinigt, erlaubt

das dem Vermieter aber trotzdem

nicht, unangekündigt die Wohnung

zu betreten.

17

» RATGEBER


Ratgeber

» RATGEBER

– Mythen des Mietrechts –

!?

Im Gemeinschaftsflur

dürfen Mieter Schuhe

abstellen

Der Mietvertrag beschränkt sich

nur auf die Wohnung – deshalb

dürfen persönliche Gegenstände

nicht im Treppenhaus oder

im Gemeinschaftsflur abgestellt

werden. Die einzige Ausnahme

bilden Kinderwagen und Rollatoren.

Sie dürfen dort stehen

bleiben. Aber auch nur dann,

wenn die Gegenstände dort niemanden

behindern oder keine

Fluchtwege versperrt werden!

!?

!?

Mein

Wasserhahn

tropft –

ich mindere die Miete

Auch wenn viele glauben – nicht

jeder Mangel berechtigt automatisch,

die Miete zu mindern.

Zunächst muss der Mieter seinem

Vermieter zügig über den

Mangel informieren und eine

angemessenen Frist zur Beseitigung

setzen. Außerdem muss er

auch seine Mietminderungsabsicht

gegenüber dem Vermieter

ankündigen, sollte dieser seiner

Pflicht zur Mängelbehebung

nicht nachkommen. Aber auch

bei der Höhe der Minderung

sind Grenzen zu beachten!

Übrigens: wird die Miete unberechtigter

Weise gemindert,

kann dies im schlimmsten Fall

sogar der Vermieter zum Anlass

für eine fristlose Kündigung nehmen.

Einmal im Monat kann ich so richtig feiern...

Es gibt kein Recht auf regelmäßige Party. Schweigend auf dem Sofa

sitzen und die Hände im Schoß falten, muss man aber deswegen auch

nicht. Natürlich darf man Gäste in seiner Wohnung empfangen und

feiern. Rücksicht auf die Nachbarn muss man dabei aber immer nehmen.

Das heißt zum Beispiel auch, dass die in der Hausordnung geregelten

Ruhezeiten zu beachten sind. Steht trotzdem mal eine größere

Feier an, kann man absehbaren Ärger schon im Vorfeld vermeiden,

indem man mit den Nachbarn spricht und sie im besten Falle einfach

mit einlädt.

18


Eine Frage der Sicherheit

Man hält sich zwar nur immer kurz darin auf, aber dennoch: das Treppenhaus

ist die Visitenkarte des gesamten Hauses. Wenn es einen

verschmutzten Eindruck macht, fühlt man sich unwohl, aber jenseits

des ästhetischen Faktors gilt ebenso: Das Treppenhaus ist oftmals der

einzige Flucht- und Rettungsweg!

Diese juristisch bedeutsame

Tatsache hat Folgen, denn: Die

Fluchtwege müssen immer frei

sein. Bei einem Feuer müssen die

Bewohner so schnell wie möglich

ungehindert ins Freie kommen

können. Natürlich dürfen die

Löscharbeiten auch nicht behindert

werden.

Wenige Sekunden können zwischen

Rettung und Zerstörung

entscheidend sein! Notfalldienste

sind auf passierbare Wege im

Hausflur angewiesen, da eine

Trage erheblich mehr Platz als

ein einzelner Mensch benötigt.

Diese doch recht simplen Fest-

stellungen haben konkrete Folgen:

denn Schuhe, Schuhregale,

Garderoben, Blumen, Regenschirme

und dergleichen mehr haben

das Potenzial, ein Treppenhaus

unsicher zu machen. In einem engen

Hausflur dürfen diese Dinge

deshalb keineswegs aufgestellt

werden und selbst in einem

Achten Sie bitte darauf, dass

die Wege für alle Menschen

gut begehbar sind!

breiten Treppenhaus kann ein un-

» RATGEBER

19


Ratgeber

günstig platziertes Paar Schuhe,

Menschen zu Fall bringen.

Eine weitere Gefahr eröffnet sich

mit der Dekoration an der Wohnungseingangstür

bis hin zu

Wänden im Treppenhaus.

Ein schöner Kranz, ein Paar Blumen

oder ein schönes Bild steigern

das Wohlbefinden – aber

zu bedenken ist, dass solche

Gegenstände sehr leicht Feuer

fangen können und eine starke

Rauchwirkung entwickeln.

§

Gesetzliche Regelungen hierzu

sind verankert in der Brandenburgischen

Bauordnung

§ 14 Brandschutz

„…Bauliche Anlagen sind so anzuordnen,

zu errichten, zu ändern

und instand zu halten, dass

der Entstehung eines Brandes

und der Ausbreitung von Feuer

und Rauch (Brandausbreitung)

vorgebeugt wird und bei einem

Brand die Rettung von Menschen

und Tieren sowie eine

Entrauchung von Räumen und

wirksame Löscharbeiten möglich

sind. …“

Fazit: Es mag noch so harmlos

wirken, wenn es aber wirklich einmal

brennt, dann kann es kritisch

werden. Der Besitzer solcher Gegenstände

kann im Schadensfall

schadenersatzpflichtig werden.

Das ist geregelt im BGB § 823

Schadensersatzpflicht

§

BGB § 823 Schadensersatzpflicht

„…(1) Wer vorsätzlich oder fahrlässig

das Leben, den Körper,

die Gesundheit, die Freiheit, das

Eigentum oder ein sonstiges

Recht eines anderen widerrechtlich

verletzt, ist dem anderen

zum Ersatz des daraus entstehenden

Schadens verpflichtet. …“

Die Lebensweisheit „es ist noch

immer gut gegangen oder es ist

bisher auch nichts passiert“ ist

hier übrigens fehl am Platz.

Bei Gefahr für Leib und Leben

ist immer vom Schlimmsten

auszugehen - passiert etwas,

sollte man für den Ernstfall

gerüstet sein!

20


Infos zur Schädlingsbekämpfung

Immer mehr Menschen entdecken

die schönsten Orte auf

der Welt durch Fernreisen. Doch

manchmal lässt es sich nicht vermeiden,

dass unliebsame Gäste

die Heimreise im Koffer mit

antreten und dann für Aufregung

sorgen. Dazu gehören u.a.

Bettwanzen, welche kaum ohne

professionelle Hilfe bekämpfbar

sind. Aber auch in unserer Region

haben wir einige Schädlinge,

die uns das Leben schwer

machen. Wer kennt sie nicht die

Läuse, Kakerlaken, Mäuse und

Ratten, um eine kleine und wohl

die bekannteste Auswahl zu nennen.

Wichtig ist die professionelle Bekämpfung

und die beginnt, wie

jeder wissen müsste, bei der

Prävention. Lebensmittel in die

Toiletten sind der Vitaminbasar

für die Ratten. Vermüllte Keller

und Gemeinschaftsräume bilden

dann ideale Verstecke zur Familienplanung

der Ratten und Mäuse.

Wir können nur mit unseren

Fachfirmen die Folgen

mindern, Sie können die

Ursachen beseitigen!

Bei bewusstem Leben lassen

sich 90% unserer Schädlinge

vermeiden. Die kleinen Tierchen

sind natürlich auch intelligent

und deshalb bleibt immer

das Restrisiko mit 10%.

Ein kleiner Hinweis zum Schluss:

Für einige Schädlinge gibt es

eine behördliche Meldepflicht,

welche in jedem Bundesland

abweichend sein kann. Wer sich

dafür interessiert, sprechen Sie

mit Fachfirmen, diese sind in

der Regel immer aktuell informiert

und kennen auch die zugelassenen

Bekämpfungsmittel

in der richtigen Dosierung.

Grafik: © klassewasser.de

21


Baugeschehen in der Genossenschaft

Baugeschehen in der Genossenschaft

Unser Dauerbrenner –

Georg-Dreke-Ring

So ist das mit Versprechen, sie

sind schnell gemacht und schwer

eingehalten – nicht bei uns.

Die Arbeiten an den Häusern im

Georg-Dreke-Ring wurden planmäßig

an der Fassade und den

Balkonen am Haus 67-73 hofseitig

beendet.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich

streiten, aber alle uns

bekannten Ortsfremden sind

22

von der besonderen Art der Fassadengestaltung

positiv überrascht.

Leider verliefen die Arbeiten

nicht ganz planmäßig, wir

hatten teilweise im Frühjahr sehr

hohe Luftfeuchtigkeit und dies

ist ein großes Problem bei der

Betoninstandsetzung und Beschichtung.

Wir alle wissen, wenn

mal etwas nicht klappt, dann geht

alles schief, unsere vorgefertigten

Balkongeländer wurden zur Beschichtung

geschickt und verschwanden

– heute wissen wir,

sie wurden zur falschen Baustelle

ausgeliefert. Aber wie sagt man,

Ende gut alles gut und an dieser

Stelle vielen Dank an die betroffenen

Bewohner. Als Entschädigung

erhalten auch sie schöne

und deutlich größere Balkone

ohne Mietpreiserhöhung.

Die Arbeiten wurden dann ab

August 2016 auf der Straßenseite

fortgeführt und ganz am Ende

erhalten die Häuser 67-81 noch

dieses Jahr neue Hausvordächer

und Briefkastenanlagen.

Im Frühjahr 2017 beginnen wir

dann mit der Hofseite der Häuser

75-81 und dann ist der 1.

Bauabschnitt Georg-Dreke-Ring

beendet.


Straße des Friedens 23/25

An den beiden Häusern wurde

die Fassade hofseitig instandgesetzt.

Für uns total unerklärlich,

hat sich dort der Strukturputz

großflächig abgelöst. Die Häuser

wurden noch vor dem Kauf vom

damaligen Eigentümer instandgesetzt.

Straße des Friedens 2-10

Die Stadt Prenzlau hat die Straße

grundhaft ausgebaut und zahlreiche

Parkplätze neu entstehen

lassen. Damit hier ein schönes

Straßenbild entsteht, haben wir

im Zuge dieser Baumaßnahmen

unsere Hauseingangsbereiche

neu gestaltet.

Für 2017 ist der Anstrich der

straßenseitigen Fassade geplant.

Geschwister-Scholl-Straße

Die Planungsleistungen haben

begonnen und entsprechend

der Terminvorgabe wurde der

Bauantrag am Ende des Jahres

2015 eingereicht.

Entwurf Geschwister-Scholl-Straße

23


Marketing in der Genossenschaft

Wir sind auf

„Responsives Design“

umgestiegen

Der Anspruch an moderne

Internetauftritte von Unternehmen

hat sich in den letzten

Jahren grundlegend gewandelt.

Während noch vor

einigen Jahren der

Charakter einer

Website vor allem

in ihrer passiv-informellen

Struktur bestand

und das Betrachtungsmedium

ausschließlich der

stationäre Computer

war, wünscht

der Seitenbesucher

von heute dynamische Interaktion

über unterschiedlichste Medien

wie Smartphones, Tablets

oder Laptops einsehbare Website.

Unsere Webseite ist

nun auch mobil für

Sie erreichbar.

Gleichzeitig ist der User in seiner

Mobilität anspruchsvoller in Bezug

auf Qualität und Erreichbarkeit

von Informationen.

So gelten im Bereich von Smartphones

gänzlich andere Kriterien

als am PC, denn Inhalte müssen

mit nur einem Finger abrufbar

sein, ohne an Übersicht oder

Funktionalität zu verlieren.

Daher haben wir unseren

Internetauftritt an die modernen

Anforderungen angepasst.

Sozusagen haben wir die Technik

im Hintergrund verändert.

Abgerundet wird die neue Technik

durch sein responsives Design,

das automatisch auf das

Betrachtungsmedium des Users

reagiert und für eine perfekte

Darstellung der Inhalte sorgt.

24 32


Unsere Genossenschaft ist

im Landkreis präsent

Unsere Buswerbung

Die Einwohnerzahlen von Prenzlau

sinken seit Jahren, zwar nicht

ganz so schlimm wie prognostiziert,

aber trotzdem spürbar.

Wir als zweit größter Vermieter

wollen natürlich mithelfen, dies

wieder zu verändern.

Prenzlau hat sich in den letzten

Jahren zu einer noch attraktiveren

Kleinstadt entwickelt und das

wollen wir mit Stolz allen Menschen

sagen/zeigen.

Dies geschieht teilweise über die

Stadtverwaltung im Rahmen des

Geschäftsstraßenmanagements,

durch die Werbe- und Interessengemeinschaft,

durch das

Internet und ähnliche Aktivitäten.

Um nun Prenzlau noch bekannter

zu machen, um Zuzug zu erreichen,

müssen entsprechende

Wohnungen vorhanden sein, hier

sind wir mit unseren sehr unterschiedlichen

Angeboten gut

aufgestellt.

Damit dies auch möglichst viele

Menschen sehen, haben wir uns

entschlossen, wieder Buswerbung

zu starten. Es gibt also einen Bus,

der vorzugsweise in unterschiedlichen

Landkreisen mit unserer

Werbung unterwegs ist.

Also Augen auf, er ist zwar im

Landkreis unterwegs, aber fährt

natürlich auch die Haltepunkte in

Prenzlau an.

25


Marketing in der Genossenschaft

Ideen sind wieder gefragt!

Wie nennen wie unsere Eule?

Seit dem vergangenen Jahr begleitet

uns nun die Eule.

Bereits in der letzten Ausgabe

unserer Mieterzeitung hatten wir

bei der Auswahl unseres Maskottchens

um Hilfe gebeten.

Bei der Auszählung der Stimmen

lag die Eule mit Abstand ganz

klar vorn. Doch wie geht es jetzt

weiter? So ganz ohne Namen

geht es nicht. Wie nennen wir

unsere Eule?

Jetzt mitmachen und gewinnen!

Lassen Sie Ihrer Fantasie

freien Lauf und senden Sie uns

Ihren Vorschlag.

Nutzen Sie hierzu gleich diese

Karte s. S. 42 – einfach abtrennen

und los gehts!

Der Gewinner* und damit

Namensgeber erhält

einen Citygutschein im

Wert von 50,- Euro

*Der Gewinner wird unter Ausschluss der

Öffentlichkeit durch die hauptamtlichen Mitarbeiter

der Verwaltung und Vertreter des

Aufsichtsrates unserer Genossenschaft ermittelt

und überträgt sein Namensgebungsrecht

auf die Wohnungsgenossenschaft Prenzlau

eG.

26 32


Gramzower Museums Bahn

Unsere Uckermark, der nordöstliche

Teil der Mark Brandenburg,

ist landschaftlich außerordentlich

reizvoll. Leichte Bergkuppen

wechseln mit vielen größeren

und kleineren Seen. Sie geben

diesem Landstrich sein einmaliges

Gepräge. Seit 1250 zu Brandenburg

gehörend, war die

Uckermark von jeher ein Zentrum

der Landwirtschaft. Damals

war Prenzlau bereits die Hauptstadt

der Uckermark, aber schon

im Jahre 1168 wurde Gramzow

erstmals urkundlich erwähnt

und ist damit der älteste Ort der

Uckermark.

Die Intensivierung der Landwirtschaft

um die Jahrhundertwende

in diesem fruchtbaren Teil der

Uckermark, führte wie überall

in Deutschland zum Bestreben,

die erzeugten Produkte schnel-

ler und preisgünstiger zum Verbraucher

und auf den städtischen

Markt zu bringen. Mit am besten

dafür geeignet, bot sich zur damaligen

Zeit der Bau einer Kleinbahn

an. Auf der Grundlage des

„preußischen Kleinbahngesetzes“

von 1892, konnten in Deutschland

unzählige dieser Bahnen mit

vereinfachten Bau- und Betriebsbestimmungen

entstehen. Und

so konnte der preußische Regierungspräsident

schon am 4. Mai

1904 eine unbefristete Bau- und

Betriebskonzession für die geplante

Kleinbahn erteilen.

Nur wenige Monate später wurde

die Kreisbahn Schönermark

– Damme als normalspurige

Kleinbahn ins Handelsregister eingetragen

und der Betrieb konnte

1905 eröffnet werden. Nach dem

2. Weltkrieg wurden die Gleisan-

27


Marketing in der Genossenschaft

28

lagen als Reparationsleistungen

zum Teil durch deutsche Kriegsgefangene

abgebaut und in den

Jahren 1946 bis 1949 im Rahmen

eines Wiederaufbauplanes neu

verlegt. Die Deutsche Reichsbahn

übernahm, wie überall im

Lande, 1949 die Betriebsführung

der Kleinbahn. Der nach der

Wiedervereinigung allmählich

einsetzende öffentliche Kraftverkehr

und der ständig zunehmende

Individualverkehr führten

zu einem stetigen Rückgang

der Verkehrsleistungen auf der

Strecke. Im Ergebnis dieser Entwicklung

wurde am 27. Mai 1995

der noch bestehende Personenzugverkehr

durch die Deutsche

Bahn AG endgültig eingestellt.

Bereits am 1. Juni 1996 ist das

Museum feierlich eröffnet worden

und zeigt dem Besucher

Eisenbahngeschichte der Kleinund

Privatbahnen Deutschlands.

Seit dieser Zeit hat das Museum

immer mehr an Bedeutung gewonnen

und sich stetig weiter

entwickelt. Bis heute besichtigten

ca. 108.000 Besucher das Museum

und bestätigen die Richtigkeit

des Konzeptes.

Das gesamte Projekt wird ständig

Veränderungen, Verbesserungen

und Vervollkommnungen mit

sich bringen. Diese ständigen

Veränderungen und mögliche

zusätzliche Ausstellungen werden

die Besucher immer wieder

aufs Neue in das Museum locken

und es so zu einer Sehenswürdigkeit

für viele Gäste unserer

Region machen. Das ist aber nur

mit Hilfe von Sponsoren, vielen

Spenden und Förderern möglich.

Auch wir versuchen mit unserem

Beitrag für den Erhalt dieses

schönen Museums zu sorgen.

Diese Zusammenarbeit zwischen

Museum und Wohnungsgenossenschaft

ermöglicht noch viele

andere interessante Möglichkeiten.

So zum Beispiel haben wir im

letzten Jahr zusammen mit dem

DRK ein einzigartiges Kinderfest

auf dem Gelände feiern können.

In diesem Jahr wird es gruselig

werden. Im Oktober zu Halloween

wird sich der „Geisterzug“

in Bewegung setzen und wieder

zu einem tollen, spannenden Erlebnis

werden.

Sonntag 30.10.

Halloween-Fahrt 2016

ab Gramzow ó Damme

18.30 - 21.30 Uhr

An Halloween verwandelt sich der

Bahnhof Gramzow und Damme in

ein schaurig schönes Spektakel –

lassen Sie sich überraschen!

Die Fahrkarten gibt es nur im

Vorverkauf (Tel. 039861 70159

oder eisenbahnmuseumgramzow@freenet.de)


Patenschaften mit der Genossenschaft

Patenschaften mit

der Genossenschaft

Seepark „Duftgarten“

Immer wieder berichten wir hier

gern über unsere sehr harmonische

Zusammenarbeit mit der

Max-Lindow-Schule. Denn dieses

Engagement ist in der heutigen

Zeit nicht mehr selbstverständlich.

Auch in diesem Jahr haben sich

wieder zwei Klassen bereit erklärt,

den Duftgarten im Seepark zu

pflegen.

Die Schüler halten ab September

einmal in der Woche den Garten

sauber und werden nach dem

Rechten sehen. In den Sommerferien

hatten wir zusammen mit

Firma Piepenbrock die Pflege sichergestellt.

Wir freuen uns immer wieder darüber,

wie sich auch junge Menschen

dazu bereit erklären, unsere

Heimatstadt zu unterstützen

und zu pflegen.

Musikschule & Chor

Nun fast traditionell haben wir

mit der Musikschule eine Patenschaft

zur besonderen Förderung

einzelner Talente. Wir alle

haben schon in verschiedenen

Veranstaltungen die Qualität u.a.

des Chores unseres Gymnasiums

erleben dürfen und sind schon

etwas stolz, dass wir dies in unserer

kleinen Stadt haben.

Natürlich passiert hier nichts von

selbst, es steckt viel Arbeit der

Ausbilder darin. Auch mit unserer

Unterstützung werden besonders

begabte Musikschüler

und deren persönliche individuelle

Entwicklung gefördert.

Wir freuen uns nun auf unser

2. Weihnachtskonzert, welches

komplett von der Musikschule

organisiert wurde und dies ohne

Kosten für uns. Schön wäre es,

wenn wir zahlreiche Besucher

begrüßen können, damit sich die

Mühe und Aufregung lohnt.

29


Patenschaften mit der Genossenschaft

„Hey, wir woll‘n die

Blizzards seh‘n“

Bald beginnt die neue Eiszeit

Seit dem vergangenen Jahr unterstützen

wir den aktiven Eishockeysport

in der Uckermark. Bereits

in unserer letzten Ausgabe

der Mieterzeitung haben wir dieses,

in unserer Region doch recht

ungewöhnliche Thema, erwähnt.

Nun möchten wir Ihnen unsere

Prenzlauer Eishockeymannschaft

etwas genauer vorstellen.

Uckermarkliga – „Prenzlau

Blizzards“

In der recht jungen Liga, die ausschließlich

in der Schwedter Eisarena

ausgespielt wird, gehen die

Prenzlau Blizzards ab Oktober in

ihre dritte Saison.

In der Premieren-Saison konnte

der Verein in der 10er Liga einen

guten sechsten Platz erreichen.

Für die Blizzards war die Teilnahme

an dieser Liga ein wichtiger

Schritt, denn somit stand dem

Wachsen des Vereins nichts mehr

im Wege. Zum einen schuf das

die Möglichkeit, jungen und unerfahrenen

Blizzards Spielpraxis

zu geben (denn in der Ostseeliga*

ist es für Rookies ziemlich

hart) und zum anderen können

die etwas älteren Blizzards

(denen der Aufwand und/oder

das Tempo in der OL zu hoch ist)

ihr Hobby weiter betreiben, ohne

gleich die Schlittschuhe an den

Nagel hängen zu müssen.

Hier sind auch keine Spielerpässe

nötig. Das Kommando über die

PR-Blizzards hat Peter Jahn.

In der letzten Spielsaison konnten

sich die Blizzards den fünften

Tabellenplatz erkämpfen.

Im Oktober startet die neue

Spielsaison. Interessierte und

Sportbegeisterte können auch

als Zuschauer die Schwedter Eisarena

besuchen und die Mannschaft

unterstützen.

Aktuelle Spielpläne finden Sie auf

der Website der Neubrandenburg

Blizzards: www.nb-blizzards.de

30


Tabelle Saison 2015/2016

*Ostseeliga

Die Ostseeliga ist in M-V die einzige

offizielle Spielklasse, in der

das Niveau aber relativ hoch ist,

da die teilnehmenden Vereine

bereits einige Jahre an Erfahrung

vorzuweisen haben.

In dem Ostseeliga-Team aus

Neubrandenburg, den NB-Blizzards,

spielen unsere Jungs, die

schon relativ lang dabei sind

oder das Eishockey an anderer

Stelle erlernt haben.

Die Ligaspiele werden in Malchow,

Rostock und Heringsdorf

ausgetragen.

Da diese Liga offiziell dem deutschen

Eishockeybund (DEB) zugehörig

ist, sind Spielerpässe von

Nöten.

31


Rückblicke

Rückblicke

Kinderweihnachtsfeier 2015

Weihnachtsmann zu Gast bei

Genossenschaftskindern

Am 01. Dezember 2015 hatten

wir wieder zur Kinderweihnachtsfeier

eingeladen.

Bereits zum zweiten Mal waren

wir zu Gast in der ehemaligen

Blumenhalle der Landesgartenschau.

Die vielen Stühle wurden

mit lustigen Zipfelmützen dekoriert

und die Bühne war für das

Programm ebenso weihnachtlich

geschmückt. Nach und nach

kamen dann die kleinen Gäste

mit roten Bäckchen.

Ganz aufgeregt und gespannt

lauschten die Kinder dem Weihnachtsprogramm

„Jeder Mensch

braucht Hilfe“.

Dann aber war es endlich soweit

und der Weihnachtsmann kam

zur Tür herein. Es wurden dem

Weihnachtsmann fleißig Lieder

gesungen und Gedichte vorgetragen,

sodass der Bärtige zufrieden

jedem Kind ein Geschenk

überreichen konnte.

Es war wie immer ein toller

Nachmittag!

Tschüss, bis bald lieber

Weihnachtsmann...

32


2. Weihnachtskonzert der

Genossenschaft

In der Vorweihnachtszeit 2015

hat unsere Genossenschaft gemeinsam

mit der Musikschule

Prenzlau und dem Preußischen

Kammerorchester das 1. Weihnachtskonzert

der Unternehmensgeschichte

organisiert. Alle

Anwesenden fanden dies eine

tolle Idee und ein tolles Programm,

leider war der Plenarsaal

nicht komplett gefüllt – vielleicht

Anlaufschwierigkeiten?

Bereits an dieser Stelle laden wir

zum 2. Konzert am 29.11.2016,

in den Plenarsaal des Landkreises

Uckermark ein. Der Eintrittspreis

beträgt wiederum 8,50 €, welcher

komplett der Musikschule zur

Förderung einzelner Talente zur

Verfügung gestellt werden.

Dienstag, 29.11.2016

Weihnachtskonzert

Fotos: 1. Weihnachtskonzert 2015

mit Schülern der Kreismusikschule Uckermark

und dem Preußischen Kammerorchester

Leitung: Jakub Rabizo und Jürgen Bischof

Moderation und Bariton: Frank Matthias

16 Uhr (Einlass ab 15 Uhr) im Plenarsaal,

Karl-Marx-Str. 1, in Prenzlau

inkl. Begrüßungsgetränk, in der Pause Kaffee

und Weihnachtsgebäck am Buffet

Eintrittspreis

8,50 € p.P.

33


Rückblicke

BBU „Zukunftsaward 2016

Unsere Wohnungsgenossenschaft

erhält besondere Auszeichnung.

Elf Unternehmen wurden am 08.

März 2016 in Bad Saarow ausgezeichnet.

Die Jury unter Vorsitz

von Barbara Loth, Staatssekretärin

in der Senatsverwaltung für

Arbeit, Integration und Frauen

vergab in den Kategorien „Genossenschaften“

und „Gesellschaften“

insgesamt acht Preise

und drei Anerkennungen. „Die

Vielfalt des Engagements der

Wohnungsunternehmen für ihre

Nachbarschaften hat die Jury

sehr beeindruckt. Es war für uns

nicht einfach, eine Entscheidung

zu treffen“, so Loth. Die „BBU-Tage“

ist die größte wohnungswirtschaftliche

Fachtagung der Region

und fand vom 7. bis 9. März

2016 im brandenburgischen Bad

Saarow statt. Unter dem Motto

„Digitale Horizonte“ wurden rund

1.000 Berliner und Brandenburger

Gäste aus Wohnungswirtschaft,

Partnerunternehmen und

Politik erwartet. Highlight ist die

Verleihung des „BBU ZukunftsAward“

an hervorragende Nachbarschaftsprojekte.

Als Gäste nahmen u. a. Brandenburgs

Infrastrukturministerin

Kathrin Schneider, Berlins Integrations-Staatssekretärin

Barbara

Loth sowie Berlins Stadtentwicklungs-Staatssekretär

Prof.

Dr. Engelbert Lütke Daldrup an

der Fachtagung teil. Die Begründung

der Jury: „Kleines Unternehmen

– großes Engagement.

Mit dieser Aktion sendet die

Genossenschaft ein starkes Signal

schon an die Grundschüler

von Prenzlau, dass sie besonders

wertgeschätzt werden und

Teil der Gemeinschaft sind.“ Als

vergleichsweise kleine Genossenschaft

wurde 2015 erstmals

allen 180 Schulanfängern an den

vier Grundschulen in Prenzlau

im Rahmen besonderer Events

34


(Feuerwehrübungen) „Zuckertüten“

geschenkt. Die entsprechenden

Beutel lassen sich z.B. als

Taschen für den Sportunterricht

weiterverwenden und enthielten

vor allem Schulutensilien.

Besonders hervorgehoben wurde,

dass die Genossenschaft sich

damit explizit nicht nur an die

Mitgliederkinder wendet, sondern

an die Stadtgesellschaft

insgesamt. „Diese klare Geste

der Solidarität ist großartig.“ so

die Begründung der Jury.

Natürlich konnten wir dies nicht

allein leisten, wir hatten starke

Partner. Gemeinsam mit den

Stadtwerken Prenzlau GmbH

und der VR Bank Uckermark-

Randow eG konnten wir dieses

Projekt 2015 realisieren und haben

es auch 2016 fortgeführt.

Auch in diesem Jahr hatten wir

zusammen mit der AWO in die

Klosterstraße eingeladen.

Bereits im dritten Jahr in Folge

bieten wir Interessierten einen

Blick hinter die Kulissen der AWO,

Verkaufsstände der Uckermärkischen

Werkstätten und ein buntes

Programm für Kinder. In den

ersten beiden Jahren wurden wir

etwas unsanft vom Wetter überrascht

und wir mussten daher

immer etwas umplanen. Doch

in diesem Jahr wurden wir mit

Sonnenschein belohnt und der

Markt konnte wie geplant stattfinden.

Gut Ding will eben doch

3. Osterhofmarkt

Bereits zum dritten Mal fand der

Osterhofmarkt in der Klosterstraße

16 statt.

Weile haben. Wie bisher möchten

wir im kommenden Jahr die

Zusammenarbeit mit der AWO

Uckermark fortsetzen und zum

vierten Osterhofmarkt einladen.

Der Hofmarkt soll ein fester Bestandteil

im Veranstaltungskalender

werden und dabei auch noch

wachsen und viele Besucher anlocken.

Vorankündigung:

Am 06. April 2017 findet der

4. Osterhofmarkt statt!

35


Rückblicke

Familienfest im

Museumspark Rüdersdorf

Großes Fest vor historischer

Kulisse

36

Am 09. Juli 2016 hatte der Verein

der Nordostbrandenburgischen

Wohnungsgenossenschaften

zum Familienfest nach Rüdersdorf

eingeladen. Nach der Eröffnung

des Festes um 10.00 Uhr

konnte jeder auf einen spannenden

Rundkurs gehen. Mit Laufkarten

in der Hand wurden die

einzelnen Stationen „abgearbeitet“,

dabei stand der Spaß aber

ganz klar im Vordergrund.

Die Spielstationen waren im gesamten

Museumspark verteilt

und so konnte jeder Teilnehmer

spielerisch den Museumspark

erkunden. Seit über 760 Jahren

wird in Rüdersdorf Kalkstein abgebaut

- Rohstoff für Zement


und viele andere Baustoffe.

Direkt an den aktiven Tagebau

grenzt der 17 Hektar große Museumspark,

der die Geschichte

des Kalkabbaus erzählt. Besucher

können die einstigen Brennöfen

und Transportanlagen besichtigen

und erfahren, wie die alten

Industrieanlagen funktionierten.

Die technischen Bauwerke, die

nach Entwürfen berühmter Baumeister

wie Schinkel errichtet

wurden, bilden ein einzigartiges

architektonisches Ensemble. Der

Museumspark gehört zu den bedeutendsten

Industriedenkmälern

Deutschlands. Die Gebäude,

Anlagen und Freiflächen sind

für jeden Besucher frei zugänglich

und sie geben viel Raum für

spannende Spaziergänge, Erkundungstouren

und tolle Feste.

Begleitet wurde das Fest von

einem tollen Bühnenprogramm

bei dem meist der Nachwuchs

das Programm gestaltete.

Wer mochte, konnte eine historische

Führung buchen.

Bei den geologischen Führungen

wiederum geht es in den Tagebau

auf Fossiliensuche. Denn der

240 Millionen Jahre alte Kalkstein

birgt versteinerte Muscheln und

Schnecken in sich. Spannend ist

auch eine Landrover - Tour entlang

des noch aktiven Tagebaus.

Während der abenteuerlichen

Fahrt hören die Gäste interessantes

zum Tagebaugeschehen.

Bitterer Beigeschmack war auch

dieses Jahr die geringe Gästezahl.

Das Fest wird von den Genossenschaften

für ihre Mieter

und Mitglieder organisiert und

diese kommen nur wenig – mal

sehen ob und wie es weiter geht.

37


Rückblicke

Jubilarfeier 2016

Sommerfest in der Weinscheune

mit besonderen Gästen

Am 13. Juli 2016 hatten wir alle

unsere Jubilare wieder in der

Weinscheune empfangen.

Schon traditionell feiern wir mit

unseren Geburtstagskindern dieses

Fest.

Wie immer hatte das Weinhaus

ein leckeres Kaffeegedeck vorbereitet.

Bei schönem Wetter und

sommerlichen Temperaturen

konnten die Gäste ihr Jubiläum

genießen. Nach dem leckeren

Kuchen, gab es eine „uckermärkische

Verkostung“ von heimisch

hergestellten Spirituosen.

Für die gute Stimmung und lustige

musikalische Begleitung, hatten

wir DJ Helge eingeladen.

Anschließend gab es dann ein

köstliches Grillbuffet bei dem

kaum ein Wunsch unerfüllt blieb.

Als besondere Gäste hatten wir

zu den Geburtstagsjubilaren

noch weitere Mitglieder eingeladen,

die bereits 50 Jahre in derselben

Wohnung wohnen.

Für diese langjährige und außergewöhnliche

Treue wollten wir

uns ganz herzlich bedanken.

38 32


Zuckertütenfest

Ja, was ist ein Zuckertütenfest?

Genau diese Frage haben wir uns

im letzten Jahr gestellt.

Bei unseren ersten Überlegungen

waren wir uns auch nicht

sicher. Die ersten Gedanken

bei unseren Vorbereitungen für

„solch“ ein Event gingen in Richtung

eines Kinderfestes.

Wir wollten auf dem Grundstück

in der Geschwister-Scholl-Straße

ein richtiges Kinderfest veranstalten.

Jeder Schulanfänger der

Stadt Prenzlaus sollte herzlich

willkommen sein und sich ein

kleines Geschenk abholen können.

Aber würde dann auch jeder

Schulanfänger kommen?

Sicherlich nicht! Nun standen wir

wieder am Anfang unserer Vorbereitungen.

39 33


Rückblicke

Diesmal aber nicht ganz allein,

denn in der Zwischenzeit konnten

wir weitere Mitstreiter an unserer

Seite begrüßen – die VR

Bank Uckermark-Randow eG und

die Stadtwerke Prenzlau.

In unseren ersten Gesprächen

kamen wir dann auf die Idee,

wir gehen zu den Schulanfängern!

So fanden dann auch

sehr schnell die ersten Gespräche

mit der Stadt Prenzlau und

den Direktoren der Grundschulen

statt und dem Zuckertütenfest

konnte nun nichts

mehr im Weg stehen. Jeder

Schulanfänger sollte einen Beutel

bekommen, der mit Kleinigkeiten

für den Schulalltag gefüllt

war. Die Kinder konnten sich über

einen Stundenplan, Rechengeld,

kleine Bücher, einem Stofftier und

natürlich auch über Süßigkeiten

freuen. Sogar der Beutel kann für

den Schulalltag eine weitere Verwendung

finden. Jetzt mussten

die 180 Beutel nur noch gepackt

werden.

Wir waren an jeder Grundschule

der Stadt zu Gast. Natürlich haben

wir die Beutel nicht einfach

so überreicht. Auch hier hatten

wir starke Partner an unserer Seite:

Der Kameradschaftsverein der

Prenzlauer Feuerwehr e.V. mit einem

liebevoll restaurierten Feuerwehrwagen

aus den 1960er

Jahren und Silvio Grensing alias

Clown Schlappo, der für die nötige

Stimmung sorgte.

40


Wie nennen wir unsere Eule?

Mein Vorschlag zum Namen

Helfen Sie uns bitte und geben Sie die Karte s.u.

ausgefüllt an uns zurück.

Unter den Einsendern verlosen wir dann

einen Citygutschein im

Wert von 50,- Euro

#

Bitte Ihren Vorschlag/Vorschläge eintragen:

Mein Vorschlag zum Namen:

41


Viel Spaß beim Ausmalen!

#

Damit wir Ihnen den evtl. Losgewinn

zusenden können, benötigen wir

von Ihnen:

Name

Karte in den

Postkasten der

Geschäftsstelle

einwerfen

oder

abgeben.

Vorname

Alter

Anschrift

Wohnungsgenossenschaft

Prenzlau eG

- Maskottchen Name -

Marktberg 12

17291 Prenzlau

An der Verlosung nehmen nur Mitglieder/Mieter der

Wohnungsgenossenschaft Prenzlau eG teil. Alle

übrigen Einsendungen werden nicht berücksichtigt!


Notdienste

Sanitär Fa. Sanitär-Krüger 0171 5283580 oder

03984 87000

Heizung

defekte Heizkörper Fa. Krüger 0171 5283580 oder

03984 87000

Störungen Fernwärme Stadtwerke Prenzlau 03984 853222 oder

0172 3029283

Baustraße-Steinstraße/H.-Heine-Straße

Fa. Dewald

Heizung und Sanitär

Klosterstraße 16a

Fa. Dewald

03984 3988 oder

0172 6404619

03984 3988 oder

0172 6404619

Marktberg 2-12

Fa. Siebeneicher 03984 874954

Elektro und Fa. Gottschalk 03984 874130,

Fernsehempfang

03984 718207 oder

0174 9884815

Schrankenanlagen Fa. Grabbert 0171 1433487

Schlüsseldienst Fa. Schröter 03984 833267 oder

03984 833269

Dachdecker Fa. Bameda 0171 3251269


Notdienste

Automatiktüren

Scharrnstraße 9-13 und Marktberg 12

Fa. Ballwitz 039603 20886

Klosterstraße 12/12a

Fa. Gottschalk 03984 874130, 03984 718207

0174 9884815

Aufzugsanlagen

Scharrnstraße 9-21 und Marktberg 31

Fa. ALKO 03334 279890, 0151 11334731

Marktberg 31

Außenaufzug 01805 322329

Marktberg 2/12 und Klosterstraße 16a

Fa. KONE 0800 8801188

Klosterstraße 12/12a

Fa. OTIS 0800 20304050

Störungsmeldungen der Aufzüge gehen natürlich auch über die

Notruftaste im Aufzug, dies ist eine Sprechverbindung zur

jeweiligen Notrufzentrale!

Fenster/Türen Fa. ISO Wehner 039863 78400

Fa. TVZ Zilesch 03984 2504

Bei Missbrauch der Notrufnummern werden wir die

zusätzlichen Kosten dem Verursacher anlasten.

www.wg-prenzlau.de

www.gewerberaum-prenzlau.de

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