pdf-Datei - Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven

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Fachbereich Technik

Abteilung Maschinenbau

Oldenburg

Ostfriesland

Wilhelmshaven

Empfehlungen zur Durchführung von Bachelor- und Masterarbeiten

Prof. Dr. Götting

Prof. Dr. Vogel

Stand: WS 2008/2009

Fachhochschule


Hinweis

Die folgenden Empfehlungen sind entstanden, um den Studierenden der Abteilung Maschinenbau

eine Unterstützung bei der Abfassung von Studien- und Abschlussarbeiten sowie für die Vorbereitung

des Kolloquiums zu geben. Sie können selbstverständlich nur allgemeine Hinweise zur formalen

Gestaltung beinhalten und müssen jeweils der konkreten Aufgabenstellung angepasst werden. Sie

gelten auch nur dann, wenn der jeweilige Betreuer mit der Anwendung der Empfehlungen

einverstanden ist, Vorgaben des Betreuers der Arbeit haben in jedem Fall Vorrang vor diesen

Empfehlungen!

Interessierte finden weiterführende Hinweise in [1] und [2].


Inhaltsverzeichnis

1 Form der schriftlichen Arbeit................................................................................ 1

1.1 Layout allgemein .......................................................................................... 1

1.1.1 Format................................................................................................... 1

1.1.2 Überschriften......................................................................................... 1

1.1.3 Fußnoten............................................................................................... 2

1.1.4 Kopf- und Fußzeile................................................................................ 2

1.1.5 Abbildungen und Tabellen..................................................................... 3

1.1.6 Literaturangabe und Literaturverzeichnis .............................................. 4

1.2 Anhang ..................................................................................................... 5

1.3 Inhaltsverzeichnis ..................................................................................... 6

2 Inhaltliche Gliederung.......................................................................................... 7

3 Bearbeitung und Stil ............................................................................................ 9

4 Formaler Ablauf................................................................................................. 11

5 Kolloquium......................................................................................................... 13

Literaturverzeichnis


1 Form der schriftlichen Arbeit 1

1 Form der schriftlichen Arbeit

1.1 Layout allgemein

1.1.1 Format

Die Arbeit ist in DIN A4 zu erstellen. Der Einband ist frei wählbar.

Schriftart

Als Schriftart muss durchgängig im Text eine Proportionalschrift verwendet werden,

Abbildungen und Anhang ausgenommen.

Empfehlung:

� Arial oder Times New Roman

Die zu verwendende Schriftgröße beträgt 12pt. Als Kleinschrift für Bildunterschriften,

Tabellen, Indizes oder Fußnotentexte ist die Größe 10pt zu verwenden.

Absatzformatierung

Im Fließtext ist ein Zeilenabstand von 1,5 Zeilen einzuhalten. Absätze in Kleinschrift

(mehrzeilige Bildunterschriften und Fußnotentexte) sollten einzeilig geschrieben

werden. Fließtexte werden im Blocksatz angeordnet. Bei Bildunterschriften empfiehlt

sich eine linksbündige Ausrichtung, obwohl hier auch eine zentrische Ausrichtung

denkbar ist. Die Seitenränder müssen links und rechts eine Breite von 2,5 cm haben,

oben und unten müssen 2 cm Platz bleiben. Jeder Absatz hat 6pt Abstand (½Zeile)

zum nächsten Absatz.

Die letzte Zeile eines Absatzes sollte niemals auf einer neuen Seite stehen. Ebenso

steht niemals die erste Zeile eines neuen Absatzes allein unten auf einer Seite.

Weiterhin werden Überschriften nicht ohne wenigstens zwei Zeilen des Textes unten

auf eine Seite gestellt.

1.1.2 Überschriften

Überschriften werden durch die Schriftgröße abgesetzt. Sie sollten in folgenden

Formaten erstellt werden.


1 Form der schriftlichen Arbeit 2

� Überschrift 1: Schriftgröße 14, fett,

� Überschrift 2: Schriftgröße 12, fett

� Überschrift 3: Schriftgröße 12, fett

Abstände zwischen dem jeweiligen Überschriftentyp und dem voran- bzw. nachgestellten

Text sind frei wählbar, müssen jedoch in der gesamten Arbeit für jeden Typ

einheitlich sein.

Die Hauptkapitel werden fortlaufend nummeriert. Nach einer Überschriftennummer

wird nur dann ein Punkt gesetzt, wenn eine weitere Unterteilung erfolgt ("2", aber

"2.1"). Hauptkapitel mit einer Überschrift 1. Ordnung müssen jeweils auf einer neuen

Seite beginnen.

Es wird empfohlen, die Gliederung der Arbeit aus Gründen der Übersichtlichkeit und

Gefahr der zu starken Zerteilung in höchstens drei weitere Unterteilungen pro Kapitel

vorzunehmen. D. h., ein Kapitel sollte höchstens ein vierstelliges Unterkapitel haben.

Beispiel: 5.3.1.1 Beispielkapitel

Dies erscheint aber auch nur dann sinnvoll, wenn der Umfang der Arbeit dementsprechend

groß ist und ein Unterkapitel 4. Ordnung eine gewisse Anzahl von Zeilen

überschreitet. Eine Unterteilung in Unterkapitel erfolgt ausschließlich dann, wenn es

mindestens zwei Unterkapitel auf gleicher Ebene gibt. Zu einem Unterkapitel 5.3.1

gehört also mindestens ein Unterkapitel 5.3.2!

1.1.3 Fußnoten

Fußnoten werden in Schriftgröße 10pt geschrieben und haben ein 1-zeiliges Absatzformat.

Sie werden zusätzlich durch einen Strich vom übrigen Text abgetrennt.

1.1.4 Kopf- und Fußzeile

Kopf- bzw. Fußzeilen werden zur fortlaufenden Seitennummerierung verwendet.

Die Kopfzeile enthält linksbündig den Titel (Schriftgröße 12pt) des aktuellen Kapitels

mit Kapitelnummerierung (z. B. "2 Stand der Technik") und rechtsbündig die

Seitennummer. Ob die Überschrift erster ("2 Einführung") oder zweiter Ordnung ("2.1

Stand der Technik") verwendet wird, ist dem Umfang der Unterkapitel und der


1 Form der schriftlichen Arbeit 3

jeweiligen Seitenaufteilung anzupassen. Endet ein Unterkapitel und beginnt ein

neues Unterkapitel auf der betreffenden Seite, so wird als Kolumnentitel der Titel des

neuen Unterkapitels angeführt.

Die Kopfzeile ist durch einen Strich vom Text abgesetzt, wodurch die Übersichtlichkeit

verbessert wird. Als Beispiel kann die Kopfzeile dieser Seite angeführt werden.

Wahlweise können Logos der FH und/oder der Diplomfirma eingefügt werden.

Wird nur eine Fußzeile verwendet oder sind in der Kopfzeile Logos eingefügt, enthält

die Fußzeile die Seitennummer.

1.1.5 Abbildungen und Tabellen

Unterschriften zu Abbildungen und Tabellen werden vom Anfang der Arbeit beginnend

mit 1 aufwärts oder Kapitelweise innerhalb einer Überschrift erster Ordnung

("Abbildung 1.1" bis "Abbildung 1.n") durchnumeriert. Dabei ist zwischen Abbildungen

und Tabellen zu unterscheiden. Darstellungen, die vollständig der Literatur entnommen

wurden, müssen mit Quellenangabe versehen werden (s. Kapitel

1.1.6 Literaturangabe und Literaturverzeichnis). Werden sie stärker abgeändert,

muss der Hinweis erfolgen "nach Quelle ..." (Beispiel: (nach [Bull95])). Abbildungsver-

zeichnis und Tabellenverzeichnis sind als Liste hinter dem Inhalts- und

Abkürzungsverzeichnis einzufügen (vgl. Kapitel "3 Inhaltliche Gliederung").

Abbildungen und Tabellen müssen im Text mit Verweis erwähnt werden. Der Verweis

im Text soll fett markiert werden, um das Auffinden von Erläuterungen zu

Darstellungen oder Tabellen für den Leser zu vereinfachen. Es ist möglich, auf voroder

nachgestellte Darstellungen zu verweisen. Dabei muss darauf geachtet werden,

dass keine allzu große Distanz zwischen den in Beziehung stehenden Elementen

entsteht. Wenn möglich, sollten beide auf der gleichen Seite stehen. Wird auf

Abbildungen verwiesen, die in größerem Abstand zum Verweis stehen und nicht

wieder aufgeführt werden, soll die Seitennummer, auf der die entsprechende Abbildung

zu finden ist, mit angeführt werden.

Die Begriffe Abbildung und Tabelle werden durchgehend ausgeschrieben, sowohl im

Text als auch in der Unterschrift oder dem jeweiligen Verzeichnis.


1 Form der schriftlichen Arbeit 4

Abbildungen und Tabellen sollten so groß sein, dass Legenden, Bezeichnungen und

wichtige Details eindeutig erkennbar bleiben. Sollen mehrere Ergebnisse oder Aussagen

in einer Abbildung dargestellt werden, ist zu überprüfen, ob eine Darstellung in

mehreren Graphiken nicht vorteilhafter wäre. Ähnliche Abbildungen sollten einheitlich

gestaltet sein (z. B. Achsenbeschriftungen, Schriftart und -größe etc.). Kopien sollten

nicht auf dunklem Hintergrund basieren, gescannte Bilder sind in kopiertem Zustand

oft nicht mehr zu erkennen.

Die Beschriftung von Abbildungen und Tabellen sollte die Abbildung bzw. Tabelle

ohne weiteren Bezug auf den Text verständlich machen. D.h. ein Leser könnte ohne

Lesen des Fließtextes die Abbildungen verstehen.

1.1.6 Literaturangabe und Literaturverzeichnis

Literaturangaben

Zitate und Textabschnitte, die vom Inhalt her keine allgemein bekannte Aussage

treffen und der Fachliteratur entstammen, müssen als solche durch Angabe der

Quelle gekennzeichnet werden.

Die Quellenkurzangabe erfolgt in eckigen Klammern. Die Zitate werden entweder

durch Nummern "[11]" oder durch Abkürzungen "[Stu89]" kenntlich gemacht [3]. Bei

der ersten Methode müssen die Quellenkurzangaben in der Reihenfolge des

Auftretens geordnet sein. Zur zweiten Methode: der Autor wird dabei durch Angabe

der ersten vier Buchstaben seines Nachnamens kenntlich gemacht. Ist der Autor

unbekannt wird "NN" angegeben. Groß- und Kleinschreibung wird ansonsten

beibehalten. Zuletzt erfolgt die Angabe des Erscheinungsjahres der Quelle in zwei

Ziffern.

Beispiele:

� [Schu93a] für den einzelnen Autor Schulte, 1993 als Erscheinungsjahr

der Veröffentlichung und a als Zähler der Veröffentlichungen dieses

Autors in diesem Jahr.

� [NiWi89] für die zwei Autoren Niemann und Winter sowie 1989 als Erscheinungsjahr.


1 Form der schriftlichen Arbeit 5

� [BIMS92] für die drei Autoren Bley, Mischo und Stadelmeyer sowie das

Erscheinungsjahr.

� [RKHL89] für die vier Autoren Roser, Kaiser, Hirschmann und Lechner

sowie das Erscheinungsjahr 1989.

Mehr als vier Autoren werden bei dieser Art der Quellenkurzangabe nicht berücksichtigt.

Wortwörtliche Zitate von weniger als drei Zeilen Länge werden in den Text mit Anführungszeichen

eingefügt. Längere Zitate müssen einzeilig geschrieben und eingerückt

oder durch Leerzeile vom übrigen Text abgesetzt werden.

Literaturverzeichnis

Allgemein ist das Literaturverzeichnis alphabetisch bzw. numerisch zu ordnen. Bei

Quellenkurzangabe mit Kürzel ist die Literatur (s. Kapitel Literaturangaben) nach

Anfangsbuchstaben der Autoren alphabetisch zu ordnen, dann nach

Erscheinungsjahr. Sind alle Angaben identisch, kann die Reihenfolge frei gewählt

werden.

Die vollständige Literaturangabe erfolgt dann in folgender Reihenfolge: Name, erster

Buchstabe des Vornamens des Autors: Titel, Art der Quelle (Dissertation u. ä.),

Schriftenreihe / Band / Zeitschrift, Verlag, Erscheinungsort, Erscheinungsjahr, z.B.

[Misc93] Mischo, A.: Modellbasierte Akquisition und Implementierung des

1.2 Anhang

technologischen Wissens für die NC-Detailplanung, Dissertation, Schrif-

tenreihe Produktionstechnik, Lehrstuhl für Fertigungstechnik, Saarbrücken,

1993.

Anhänge werden an die Arbeit fest angebunden und durchnumeriert (Anhang 1, Anhang

2... Anhang n). Sie werden nicht in fortführender Seitenzahl der eigentlichen

Arbeit weitergezählt, sondern nach eigenem System nummeriert.

Beispiel:

Anhang A A1


1 Form der schriftlichen Arbeit 6

1.3 Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis stellt kein eigenes Kapitel dar und erhält demzufolge keine

Kapitelnummer. Die Einleitung stellt das erste Kapitel dar und mit ihr beginnt auch die

Seitennummerierung. Alle Seiten vor der Einleitung können falls erforderlich in

römischen Ziffern durchnummeriert werden.

Abkürzungs-, Abbildungs-, Tabellen werden ohne Kapitelnummer, aber mit römischer

Seitennummer im Inhaltsverzeichnis angeführt. Das Literaturverzeichnis erhält

ebenfalls keine Seitennummer.

Der Anhang kann eine eigene Seitennummerierung erhalten.

Das Inhaltsverzeichnis wird in seiner äußeren Form eingerückt und in Fluchtlinie

ausgerichtet (s. u. Beispiel).

Beispiel: Abkürzungsverzeichnis.................................................................... I

Abbildungsverzeichnis..................................................................... II

Tabellenverzeichnis......................................................................... IV

1 Einleitung............................................................................. 1

2 Stand der Technik................................................................. 2

2.1 Klassische Verfahren...................................................... 2

2.1.1 Theoretische Untersuchungen......................... 2

2.1.2 Beispiele von Anlagen .................................... 3

2.1.3 Beurteilung der Anlagen ................................. 4

2.2 Moderne Verfahren........................................................ 6

3 Aufbau der Prototypanlage................................................... 8

4 Ergebnisse der Inbetriebnahme............................................ 9

5 Zusammenfassung................................................................ 12

Literaturverzeichnis

Anhang


2 Inhaltliche Gliederung 7

2 Inhaltliche Gliederung

• Titelblatt

• Kopie des Themenblattes

• Erklärung über eigenständige Erstellung der

Arbeit (nur bei Bachelor-/Masterabschlussarbeit)

• Inhaltsverzeichnis

• Abkürzungsverzeichnis (falls erforderlich)

• Abbildungsverzeichnis und Tabellenverzeichnis

• Text der Arbeit

• Literaturverzeichnis

• Anhang

Die Gliederung des Textes der Arbeit ist mit dem Betreuer zu erstellen und dem Thema

anzupassen. Sie orientiert sich an folgenden inhaltlichen Punkten:

� Einleitung mit Hinführung zur Problemstellung

� Ausformulierung der Problemstellung

� Grundlagen und/oder Stand der Technik

� geplante Vorgehensweise (Konzept)

� Versuchsaufbau (falls vorhanden)

� Versuchs-/Arbeitsdurchführung

� Auswertung/Ergebnisse

� Zusammenfassung und Ausblick

Römische

Seitenzahl, keine

Kapitelnummerierung

Durchgehende

Seiten- und

Kapitelnummerierung

Nummerierung der

Anhänge A1, A2,...


2 Inhaltliche Gliederung 8

Im ersten Kapitel kann eine kurze Vorstellung der Praxissemesterstelle erfolgen

(Name und Sitz der Firma, Geschäftsfeld(er), Anzahl der Beschäftigten), soweit das

für die Einordnung der Aufgabenstellung erforderlich ist. Bitte keine unreflektierte

Widergabe von Werbematerial.

Die Kapitel Einleitung und Zusammenfassung sollten im Zusammenhang zu lesen

sein. Die Einleitung gibt die Motivation der Themenstellung, den wissenschaftlichen

Kontext und die geplante Vorgehensweise an. Die Zusammenfassung stellt die

Inhalte und Ergebnisse der Arbeit dar. Beide Kapitel umfassen nicht mehr als 2+2

Seiten. Erfahrungsgemäß ist es am günstigsten, diese Abschnitte gegen zeitliches

Ende der Arbeit zu schreiben.


3 Bearbeitung und Stil 9

3 Bearbeitung und Stil

Studien- bzw. Abschlussarbeiten können vom Betreuer vorab gelesen werden. Die

Abgabe der Arbeit zur Vorkorrektur sollte in höchstens zwei inhaltlich

zusammengehörenden Teilen erfolgen.

Der Betreuer liest die Arbeit nicht auf Schreibfehler, satzbautechnische Mängel,

Fehler in Ausdruck und Interpunktion Korrektur, sondern arbeitet sie nur in Hinsicht

auf inhaltlich/fachliche und strukturelle Mängel durch. Oben angeführte Fehler, die

bei der Vorkorrektur auffallen, werden angestrichen, es wird aber nicht gesondert

danach gesucht.

Es sollte Wert darauf gelegt werden, dass der Schwerpunkt (auch vom Umfang her)

des Berichtes auf der Schilderung der persönlichen Arbeiten und Ergebnisse liegt.

Kapitel wie "Stand der Technik" sollten eventuell gekürzt werden.

Die Arbeit sollte so verfasst werden, dass sie von einem Unbeteiligten mit gewissen

Grundkenntnissen, die der Verfasser der Arbeit voraussetzen kann, verstanden wird.

Diesen vorausgesetzten Grundkenntnissen des Lesers angepasst müssen auch die

Ausführungen zu den thematischen Grundlagen der Arbeit in Umfang und Tiefe erfolgen.

Eine wissenschaftliche Arbeit wird nicht als Bericht in der Ich-Form verfasst. Es wird

empfohlen, sich den fachspezifischen Schreibstil und den richtigen Gebrauch von

Fachausdrücken durch Lektüre von Fachbüchern, aktuellen Fachzeitschriften und

vorhergegangenen Abschlussarbeiten anzueignen. Bei der verwendeten Literatur ist

darauf zu achten, dass durch die Aktualität und Schnelllebigkeit der Thematik die

Quelle nicht eventuell ihre Aussagekraft verloren hat.

Formulierungen mit "man" sollten vermieden und stattdessen die Passivform verwendet

werden.

Auf die Verwendung durchgängig einheitlicher Zeiten sollte geachtet werden.

Sätze sollten nicht im gleichen Wortlaut beginnen, mit dem der vorangegangene Satz

geendet hat.


3 Bearbeitung und Stil 10

Formulierungen wie "wie in Abbildung 2 zu sehen ist..." sollten vom Autor mehrfach

überdacht werden und auf ihre Eindeutigkeit hin überprüft werden. Oftmals werden

Aussagen zu Abbildungen oder Tabellen gemacht, die nicht eindeutig nachvollziehbar

sind und einer weiteren Erläuterung bedürfen. Verweise auf Abbildungen und

Tabellen sollten mit Textmarken erfolgen, um bei einem nachträglichen Abändern

des Textes, beim Einfügen einer neuen Abbildung oder beim Verschieben ganzer

Kapitel Zusammenhänge und Nummerierungsreihenfolgen zu wahren. Ebenso sollte

die Nummerierung der Überschriften und der Kolumnentitel über Textmarken eingebunden

werden.

Bei Abbildungen ist auf die Bildqualität zu achten, und die durch undeutliche Kopien

oder mangelnde Bildgröße eventuell verfehlte Erläuterungsabsicht zu überprüfen. Es

gibt sehr strenge Auffassungen über die Verwendung besonderer Schriftzeichen und

Markierungen. So wird niemals unterstrichen, sondern zur Hervorhebung entweder

fett oder kursiv (eventuell fett und kursiv) geschrieben. Außerdem wird in

deutschen Texten auf deutsche Anführungsstriche, wie sie auch im vorliegenden

Text durchgängig verwendet werden, bestanden. Schließlich wird der Unterschied

zwischen Binde- und Trennstrich einerseits und Gedanken- und Spiegelstrich andererseits

gemacht ("-" gegenüber "–").


4 Formaler Ablauf 11

4 Formaler Ablauf

Den Ablauf der Erstellung einer Bachelor-Abschlussarbeit regelt die Prüfungsordnung

[4]. Einige Details sind im Folgenden zusammengefasst.

Die Abschlussarbeit ist in drei Exemplaren in Papierform abzugeben. Jeweils ein

Exemplar für:

� Erstprüfer

� Zweitprüfer

� Archiv (Abgabe im Abteilungssekretariat).

Werden Teile oder die gesamte Arbeit auch in elektronischer Form abgegeben, so

sind Dateiformate der Texte und Bilder mit dem Betreuer abzusprechen.

Eventuelle Exemplare für den Firmenbetreuer sind gesondert zu vereinbaren. Bei

extern erstellten Arbeiten wird empfohlen, die fertig gestellte Arbeit dem

Firmenbetreuer vorzulegen, um Vorgaben der Praxissemesterstelle nicht zu verletzen

(Betriebsgeheimnisse o.ä.).

Ist für die Abschlussarbeit ein Sperrvermerk vereinbart worden, so ist anstatt des dritten

(Archiv-)Exemplars nur ein Titelblatt der Arbeit abzugeben.

Außerdem ist eine DIN A4-Seite abzugeben, die neben dem Titel, dem Autor oder

der Autorin, dem Erst- und Zweitprüfer sowie den Terminen des Antrags auf

Zulassung zur Arbeit und ihrer Abgabe eine Zusammenfassung der Arbeit enthält.

Auf einem gesonderten Blatt ist darüber hinaus eine Zusammenfassung in englischer

Sprache (ein Abstract) hinzuzufügen.

Die Abbildung 1 erläutert den formalen Ablauf der Anfertigung der Abschlussarbeit.


4 Formaler Ablauf 12

Abbildung 2 Ablaufplan zur Anfertigung der Bachelor-Arbeit.

Einige weitere Erläuterungen:

• Sämtliche Formulare sind unter http://www.technik-emden.de/studium/po.php zu

finden

• Abgabe der ausgefüllten Formulare und der weiteren Dokumente beim

Sekretariat FBT-MB.


5 Kolloquium 13

5 Kolloquium

Nachdem Sie den Termin für das Kolloquium mit dem Erst- und Zweitprüfer

abgestimmt haben und der Raum feststeht, muss eine Woche vor dem Termin die

schriftliche Ankündigung des Kolloquiums aushängen.

Das Kolloquium selbst besteht aus einem Vortrag von 30 Minuten und einer

Diskussion sowohl zur Abschlussarbeit als auch zu ergänzenden Fragen zu Ihrem

Vortrag. Außer den Prüfern und Ihnen können am Kolloquium interessierte Zuhörer

teilnehmen. Ausnahmsweise kann die Firma, bei der die Abschlussarbeit erstellt

wurde, einer öffentlichen Veranstaltung widersprechen (§26 BPO).

Der Vortrag sollte weitgehend frei gehalten werden. Im Vortrag sollen Sie eine

nachvollziehbare Argumentation entwickeln. Er muss inhaltlich mit Ihrer schriftlichen

Arbeit übereinstimmen, aus Zeitgründen müssen Sie aber Straffungen vornehmen,

bzw. sich auf ausgewählte Schwerpunkte konzentrieren. Verwenden Sie Overhead-

Folien (rund 15 Folien) oder den PC, Bilder sind meist besser als Worte. Außerdem

helfen sie Ihnen, den Inhalt freier vorzutragen, da sie eine gute Merkhilfe für die

Reihenfolge Ihrer Ausführungen darstellen. Sie sollten sich aber davor hüten, den

Zuhörern zuviel zuzumuten. Verzichten Sie auch darauf, Folientexte wörtlich

vorzulesen.

Ein Vortrag mit Hilfe eines Videoprojektors ist möglich. Wenn Sie eine PowerPoint-

Präsentation vorbereiten, gelten die gleichen Hinweise, wie oben für Folien gegeben.

Die Demonstration von Programmen am Computer während des Vortrages ist wenig

sinnvoll. Der Vortrag wird dadurch in seiner Flüssigkeit unterbrochen, meist geht

auch gerade im falschen Moment etwas schief, so dass eher ein negativer Eindruck

zurückbleibt. Wenn es für das Verständnis notwendig ist, sollten Sie im Anschluss an

den Vortrag eine kurze Demonstration am Computer vornehmen, dann kommt es

aber besonders darauf an, durch eine gute Vorbereitung Pannen zu vermeiden!

Die Prüfer werden im Anschluss an den Vortrag noch einige Fragen stellen. Diese

werden sich auf Ihre Arbeit beziehen, eventuell auch etwas allgemeiner Natur sein.

Das Kolloquium ist eine Prüfung!


5 Kolloquium 14

Nach Vortrag und Diskussion werden sich die Prüfer über die Bewertung der Arbeit

und des Kolloquiums (wird getrennt benotet) verständigen und Ihnen anschließend

die Gesamtbewertung mitteilen.


Literaturverzeichnis

Literaturverzeichnis

[1] Hering, L.; Hering, H.: Technische Berichte. Friedrich Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH,

Braunschweig/Wiesbaden, 2007

[2] Grätsch, R.: Rüdiger Leitfaden für wissenschaftliches Arbeiten (WWW-Seite, 19.08.2008).

http://www.arbeitschreiben.de

[3] Zitierregeln DIN 1505-2. http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_1505-2

[4] Bachelor-Prüfungsordnung Allgemeiner Teil A und Teil B � Maschinenbau und Design.

http://www.fh-oow.de/studa/index.php?id=99

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