Kreuz&Quer 04/2016

sgvmarketing

K6074

Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis. 04 / 2016

KREUZ&QUER

WANDERTIPPS

WANDERWELTEN

WANDERJUGEND

TERMINE

AKTIV-MAGAZIN

SAUERLÄNDISCHER GEBIRGSVEREIN

RÄTSEL

Foto: © shutterstock.com / Patrizia Tilly

Auf ausgezeichneten Wegen

Niederrhein

Saarschleife

Bayerischer Jura

Frankenwald-Marathon

Tipps & Trends

Prominente in der Freizeit:

Sven Lorig

www.sgv.de


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Liebe Leserinnen, liebe Leser!

EDITORIAL

Geht Ihnen das

auch so? Man

findet – gefühlt

– noch immer

Tannennadeln vom

letzten Weihnachtsfest in der Sofaritze, da steht

der nächste Jahresendtermin schon wieder vor

der Tür. Aber auch diese Zeiten-Hürde werden wir

natürlich wieder meistern. Wir werden einmal mehr

zurückblicken, vor allem aber auch nach vorn. Beim

Rückklick werden wir als SGVer natürlich in erster

Linie an unseren beiden Jubiläums- und Geburtstagsjahre

denken. Und das hoffentlich auch mit einer

gehörigen Portion Stolz und Zufriedenheit. Vor allem

deshalb, weil es offensichtlich gelungen ist, den

Verein als ein generationsübergreifendes Angebot

darzustellen, dass allen pessimistischen Unkenrufen

zum Trotz bestens in diese Zeit passt. Die gesunde

Mischung aus Tradition und Moderne, aus Gesundheit

und Geselligkeit hat viele „Seiteneinsteiger“ und

„Aufgeweckte“ neugierig gemacht und für die Sache

entflammt. In der ersten Kreuz&Quer-Ausgabe des

neuen Jahres werden wir natürlich noch einmal eine

Bilanz ziehen und auch noch – so weit möglich -

die Berichte aus den Abteilungen nachreichen, die

die Redaktion nach der letzten Zusammenstellung

erreicht haben.

Grund zu Optimismus bietet übrigens auch die bereits

erfolgreich angelaufene Umsetzung der neuen SGV-

Strukturen, u.a. mit der Einrichtung von vier Gebietskonferenzen,

die die bisherigen Regionalversammlungen

ersetzen. Hier zeigt sich inzwischen ganz deutlich,

dass es wahrlich nicht am Willen zur Mitarbeit und zur

Verantwortungsübernahme mangelt, wenn die dafür

erforderlichen Strukturen und Angebote der Zeit und

ihren Anforderungen angepasst werden.

So gestärkt wird es wohl auch kein Problem sein, den

nächsten Deutschen Wandertag 2019 im SGV-Land zu

stemmen. Die Grundverträge sind auf dem Weg und

unterzeichnet, nun wird es in den nächsten Jahren darum

gehen, sich umsichtig-bürgernah, innovativ und für

die Sache der „Freizeit in der Natur“ und eben auch für

unsere Region nachhaltig zu positionieren. Die Chance,

die sich dem SGV dabei einmal mehr bietet, ist gewaltig.

Was natürlich auch nicht heißt, dass man sich bis zu so

einem Großereignis bei all den zwischenzeitlich anstehenden

Themen entspannt zurücklehnen darf. Unsere

Hilfe, unser Sachverstand und unser Engagement sind

auch an anderen Stellen nach wie vor oder mehr denn

je gefragt. Nur eines der möglichen Stichworte: Die

Partnerschaft mit dem neuen Naturpark Sauerland-Rothaargebirge.

Ich vergleiche das vielleicht mal mit einem

Künstler. Was nützen ihm und der Welt seine schönsten

Bilder, wenn er sie nicht attraktiv präsentiert. Will sagen:

Die Natur um uns herum haben wir schon, jetzt geht es

darum, den Menschen den Eintritt und den Aufenthalt in

diesem Erlebnis auf spannende und beeindruckende Art

und Weise schmackhaft hat zu machen.

Spannende Zielgruppen sind natürlich auch dabei einmal

mehr die jüngeren Generationen. Und dass man genau

diese Szenen „an den Haken“ bekommen kann haben

übrigens die Organisatoren des diesjährigen „Traildorado“

im Jugendhof bewiesen. Liest sich ja im ersten Moment

etwas fremd oder auch „schon wieder neu-deutsch“. War

aber – wie ebenfalls im Heft nachzulesen – für Aktive und

Fans ein Knaller.

Zum Schluss komme ich also doch noch einmal auf

Weihnachten zurück. Und mir fällt ein Satz ein, den ich

unlängst gelesen habe, dessen Urheber ich noch nicht

einmal kenne: Ein freundliches Wort bringt mehr Licht als

die hellste Girlande der Weihnachtsbeleuchtung! Dem ist

eigentlich nichts hinzufügen.

Außer natürlich, dass die Redaktion Ihnen, unseren

Leserinnen und Lesern, Ihren Familien und Freunden eine

friedvolle Weihnachtszeit wünscht. Verbunden mit der

Hoffnung, dass wir uns im nächsten Jahr alle gesund,

munter und voller Tatendrang wiederlesen.

Thomas Reunert

INHALT

TITELGESCHICHTE

Erlebnis Niederrhein 4 – 6

Wunderschöne Natur und reiche Kultur

Haus Ripshorst, RVR 7

35. Ruhrgebietswandertag Oberhausen 7

SGV PARTNER VELTINS

Das Geheimnis des Veltins-Hopfens 8

Neuer Baumwipfelpfad an der Saarschleife 9

SGV-JUGENDHOF 10

- Bei den Ruhrtal-Radlern sehr beliebt

- Über 100 „TrailDoradoer“ im SGV-Jugendhof

- Oster-Angebot 2017

Wandern im Bayerischen Jura 11

im Amberg-Sulzbacher Land

ÖPNV REPORT NWL 12

Bessere Verbindungen im Sauerland

6. Frankenwald-Marathon 13

1 Tag, 42 km, 500 Wanderwütige

SGV ERLEBNISANGEBOTE 2017 14 – 19

SGV-WANDERAKADEMIE NRW 20

- Veranstaltungen November 2016 - Februar 2017

SGV-SHOP 20

Schatzkisten und Juwelen

im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge 21

GESAMTVEREIN 22 – 23

- SGV und Veltins verlängern

Zusammenarbeit bis 2020

- Mehr als 200 SGV-Bezirks und -Abteilungsvertreter

bei den ersten Gebiets-Konferenzen

- Wichtige Struktur- und Satzungsänderungen

und Stärkung des Wir-Gefühls

- SGV-Kompetenzteam „Vereinsentwicklung“

und SGV-Beraterpool

SGV PARTNER Stadtwerke Kassel 24

Saubere Energie und Partnerschaft auf Augenhöhe

Interview

DWJ – Deutsche Wanderjugend 25

PROMINENTE IN DER FREIZEIT 26

Sven Lorig

VERANSTALTUNGEN 27

- Tag des Wanderns

- TourNatur, DWT Sebnitz,

Kohlbergreffen,

Siegener Uferfest

- Unterwegs mit dem MVG Wanderbus

ERLEBNIS SGV 29 – 33

RÄTSEL / Gewinner 34

REISEN, WANDERN, INFORMIEREN 35

SGV-PARTNER

UND UNTERSTÜTZER

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3


Erlebnis Niederrhein:

Wunderschöne Natur und reiche Kultur

Auf

ausgezeichneten

Wegen wandern

&

Galgenvenn

Zugegeben: „Hohe Berge haben wir bei uns am

Niederrhein nicht, und dennoch sind unsere beiden

Naturparke Hohe Mark – Westmünsterland und

Schwalm-Nette ausgezeichnete Wandergebiete“,

sagt Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin

Niederrhein Tourismus. Und das kann man wörtlich

nehmen: Neun Wanderwege sind vom Deutschen

Wanderinstitut als „Premiumwanderwege“

prämiiert. Alle

liegen im Naturpark

Schwalm-Nette und

überqueren zum Teil

auch die deutschniederländische

Grenze. Diese zertifizierten

Wanderwege

zeichnen sich vor

allem dadurch aus, dass sie bestens ausgeschildert

und naturnah landschaftlich attraktiv gelegen

sind und darüber hinaus genügend Rast- und

Einkehrmöglichkeiten bieten. Eine „wandervolle

Wasserwelt“ erschließt sich hier mit herrlichen

Ausblicken auf Seen und Flüsse und an 25

ausgewählten Stellen mit einem besonderen Blick

auf die Gewässer wurden Bodenplatten eingelassen,

an denen gleich vor Ort über QR-Code oder

per Telefon spannende Informationen abgerufen

werden können. „Wasser-Blicke“ nennt man am

Niederrhein diese besondere Form der Information

für die Wanderfreunde. Die Premiumwanderwege

am Niederrhein sind übrigens die einzigen ihrer

Art im flachen Gelände, ansonsten gibt es diese

prämiierten Wanderwege bisher nur in Bergregionen.

Eine besondere

Auszeichnung

In diesem Jahr ist der Premiumwanderweg „Galgenvenn“

bei einem Wettbewerb zum beliebtesten

deutschen Wanderweg sogar auf Platz 2 gewählt

worden.

Auch der zweite Naturpark des Niederrheins, der

„Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland“ zeigt

sich als Eldorado für Wanderfreunde. Dort, wo der

Niederrhein, das Münsterland und die Metropolregion

Ruhr aneinandergrenzen, kann ein jeder

nach seinem Geschmack Ruhe suchen und finden

oder Abenteuer und Aktion erleben. Da gibt es:

eine Parklandschaft, eine Wasserlandschaft, eine

Waldlandschaft und eine Folgelandschaft. Schon

überraschend, was darunter zu verstehen ist!

KREUZ&QUER 2/16

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StiftsMuseum Xanten

lebendige

LVR-RömerMusem

Geschichte erleben

Hafentempel

Eine spannende Zeitreise

von den Römern bis

zu Joseph Beuys

Neben der Natur hat der Niederrhein aber noch viel

mehr zu bieten – Kultur in bestechender Vielfalt

und hoher Qualität. Ein Beispiel dafür ist die historische

Römerstadt Xanten, seit 2014 auch der erste

„Staatlich anerkannte Luftkurort“ am Niederrhein.

• Der LVR-Archäologische Park Xanten macht

römische Geschichte lebendig.

• Auf dem Gelände der antiken Provinzstadt

"Colonia Ulpia Traiana" sind antike Fundstücke

und imposante Rekonstruktionen römischer

Bauwerke zu bewundern.

• Wie das Leben der Römer am Niederrhein

vor 2.000 Jahren aussah, wird vor allem im

modernen Neubau des „LVR-RömerMuseums“

auf anschauliche und unterhaltsame Weise

dargestellt.

Der LVR- Archäologische Park ist Deutschlands

größtes archäologisches Freilichtmuseum. Wer

genau hinhört meint, noch das Marschieren der

römischen Legionäre wahrzunehmen.

Xanten bietet noch zwei weitere Anziehungspunkte:

Die Nord- und Südsee - ideal für Wassersportler.

Durch „Siegfried von Xanten“ ist die Stadt unmittelbar

mit der Sage der berühmten Nibelungen

verbunden. Das „SiegfriedMuseum“ inmitten

der historischen Altstadt informiert über den

Nibelungenmythos. Auf überbauten historischen

Gebäuderesten steht dieses Museum, das seine

Ausstellungsstücke spannend und unterhaltsam in

einer faszinierenden Sagenwelt präsentiert.

Mitten im Ort steht der über 700 Jahre alte prächtige

Dom von St. Viktor, ein einmaliges Monument

der Zeitgeschichte. Ganz in seiner Nähe befindet

sich das „StiftsMuseum Xanten“ mit dem

Kirchenschatz des Domes, eine Zeitreise von der

Römerzeit über das Mittelalter bis zur Auflösung

des Stifts Anfang des 19. Jahrhunderts! Das

Museum dokumentiert die Geschichte des

Xantener Stifts und des religiösen Lebens in

Xanten. Da liegen tausende Akten und Urkunden

im Stiftsarchiv und mehr als 13.000 Bücher in der

Stiftsbibliothek.

SiegfriedMuseum

St. Viktor Dom

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Erlebnis Niederrhein:

Wunderschöne Natur und reiche Kultur

Schloss Moyland

– Eine Besonderheit

am Niederrhein

Der Weg ist nicht weit von Xanten nach Bedburg-

Hau. Dort befindet sich inmitten einer weitläufigen

Gartenanlage und in einem historischen

Wasserschloss ein Museum mit internationaler

Strahlkraft: Schloss Moyland, ein Museum für

moderne und zeitgenössische Kunst und ein

internationales Forschungszentrum zu dem

rheinischen Avantgardisten Joseph Beuys. Die

Sammlung des Museums fußt auf einer ehemaligen

Privatsammlung der Brüder van der Grinten.

Mit 6.000 Arbeiten - Zeichnungen, Malereien,

Plastiken, und großen Installationen des Künstlers

- befindet sich in Schloss Moyland die weltweit

größte Sammlung von Werken des Künstlers

Joseph Beuys, einer der wichtigsten Protagonisten

der Kunst des 20. Jahrhunderts.

2 Jakobswege und der Pieterpad bieten neben den

9 Premium-Wanderwegen einmaliges Wandererlebnis

am Niederrhein

Natur, Wandern und Kultur haben sich am Niederrhein zu einer einzigartigen

Symbiose gefunden. Dafür stehen außergewöhnlich angelegte Naturparke, ein

wanderbares Wanderwegnetz, mit

einer Auswahl von Premium- und

Jakobswegen, und natürlich die

vielen Museen mit ihren akribisch erarbeiteten

und zusammengestellten

historischen Relikten vergangener

Zeiten und modernen Kunstschätzen.

KONTAKT UND INFORMATIONEN

Informationen zum Wandern und zu den kulturellen Highlights der

Region Niederrhein finden Sie unter

www.niederrhein-tourismus.de/auszeit.html oder bei der:

Maas

Maas

Groesbeek

Kleve

Kranenburg

Gennep

Vierlingsbeek

Nimwegen

Groesbeek

Straelen

Kleve

Kranenburg

Roermond

Jakobsweg 3

Jakobsweg 4

Pieterpfad

Waal

Nimwegen

Gennep Steyl

Vierlingsbeek

Roerdalen-

Montfort

Waal

Millingen

a.d. Rijn

Swolgen

Swolgen

Steyl

Goch

Venlo

Niers

Rhein

Kalkar

Weeze

Kevelaer

Geldern-

Walbeck

Straelen

Vorden

Swalmen

Emmerich-

Elten

Venlo

Niers

Rhein

Kalkar

Braamt

Goch

Zelhem

Emmerich- Xanten

Millingen Weeze

Wesel

Elten

a.d. RijnKevelaer

Braamt

Geldern-

Walbeck

Vorden

Zelhem

Rheinberg

Moers

Krefeld-Linn

Ruhr

Moers

Lippe

Schloss Moyland

Xanten

Wesel

Rheinberg

Ruh

Niederrhein Tourismus GmbH Tel. +49 (0) 21 62 - 81 79 03

Willy-Brandt-Ring 13 Fax +49 (0) 21 62 - 81 79 180

41747 Viersen info@niederrhein-tourismus.de

www.niederrhein-tourismus.de/auszeit.html

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Roermond

Roerdalen-

Montfort

Swalmen

Krefeld-Linn


Haus Ripshorst

Informationszentrum Emscher Landschaftspark

• Informationen zum Emscher Landschaftspark

• Gehölzgarten Ripshorst mit Bäumen von der Eiszeit bis zur Gegenwart

• Führungen durch den Gehölzgarten

• Bauerngarten

• Bienenhaus

• Umweltpädagogischer Unterricht zu Themen aus Natur und Umwelt

• Revierrad-Verleih und Service

• Vermietung von Seminarräumen

Foto: Ralf Schumacher

Schön gelegen am Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen bietet Ihnen der Regionalverband Ruhr

einen Park der besonderen Art. Vielleicht wollen Sie sich nach dem Shopping im CentrO auf

etwas ruhigere Weise erholen. Der Gehölzgarten Ripshorst, als 2 km langes Gehölzband angelegt,

zeigt dem Besucher anschaulich die Schönheit und Vielfalt der Bäume und Sträucher von

der Eiszeit bis zu den heutigen Kulturpflanzen. Weite Wiesen laden zum Rasten und Spielen ein.

In den Gebäuden des ehemaligen Bauernhofes Haus Ripshorst ist seit 1999 das Informationszentrum

Emscher Landschaftspark zu Hause.

Wer mehr über den Emscher Landschaftspark wissen möchte, der ist hier goldrichtig: Das

Informationszentrum Emscher Landschaftspark bietet den Besuchern Infos über die Entstehung

und Entwicklung des Emscher Landschaftsparks, gibt Auskunft über bedeutsame Standorte und

viele Informationen über die Route der Industrienatur.

Ein Besuch im Haus Ripshorst lohnt sich auch für Ausflügler: Wer den Emscher Landschaftspark

per Drahtesel erkunden möchte, kann sich verschiedene Räder direkt im Haus Ripshorst

ausleihen. Während der gesamten Sommersaison öffnet der Imker regelmäßig das Bienenhaus

für Besucher. An allen Sonn- und Feiertagen vom 23.4.2017 bis 8.10.2017 bietet der

„Ziegenmichelhof“ den Gästen von Haus Ripshorst selbstgebackenen Kuchen, fair gehandelten

und zertifizierten Kaffee, Curryürstchen sowie Bio-Käse, Bio-Milchprodukte und andere

regionale Produkte zu fairen Preisen an.

Das gesamte Veranstaltungsangebot für Haus Ripshorst liegt im Programmheft 2017 vor. Es

ist im Informationszentrum Emscher Landschaftspark kostenlos erhältlich oder kann im Internet

unter www.metropoleruhr.de eingesehen werden. Das neue Programm 2017 finden Sie auch

unter http://sgv.de/links-63.html

Regionalverband Ruhr

Informationszentrum Emscher Landschaftspark

Haus Ripshorst

Ripshorster Straße 306 • 46117 Oberhausen

Fon: (0208) 8 83 34 83 • Fax: (0208) 8 83 34 86

E-mail: infozentrum-elp@rvr-online.de • Internet: www.metropoleruhr.de

Öffnungszeiten:

März bis Oktober: Dienstag–Sonntag und Feiertage: 10:00–18:00 Uhr

November bis Februar: Dienstag–Sonntag und Feiertage: 10:00–17:00 Uhr

Geschlossen von Montag, 18.12.2017

bis einschließlich Samstag, 6.1.2018

Wieder geöffnet ab Sonntag, 7.1.2018

Eintritt frei!

Regionalverband Ruhr

Foto: RVR

r

Lippe

35. Ruhrgebietswandertag Oberhausen

Schiffsparade zusätzliches Highlight

Sonntag, 30. April 2017

Der Kaisergarten am Schloss Oberhausen

ist diesmal Anlaufpunkt des 35. Ruhrgebietswandertages,

der wieder von den

beiden Partnern, RVR und SGV, ausgetragen

wird. Zwei Fußwanderungen (ca. 6 km

und 15 km) und 1 Radwanderung (ca. 40

km) haben die SGV-Abteilungen Oberhausen

und Duisburg ausgewählt und in

die Betreuung genommen. Sie führen zum

Anlegesteg im Kaisergarten, wo das Abschlussfest,

mit Programm und Verlosung,

sich diesmal paart mit der traditionellen

Schiffsparade, übrigens Bestandteil der

Veranstaltungsreihe „KulturKanal“. Alljährlich

startet dieses Ereignis zur Eröffnung

Start Fußwanderungen:

ca. 9.00 – 11.00 Uhr

Centro-Oberhausen

(ist ausgeschildert)

der Fahrgastschifffahrt auf dem Rhein-Herne-Kanal.

Es ist schon ein besonderer Eindruck, wenn die

über 40 Schiffe den Anlegesteg erreichen und so

eine imposante Kulisse schaffen.

Die flache Ruhrgebietsregion rund um Oberhausen

durchqueren die Teilnehmer auf ihren Touren und

können die wunderbar frisch ergrünende Landschaft

mit ihren wechselnden Frühlings-Bildern erleben.

Die Fußwanderungen starten vom CentrO Oberhausen

aus und die Radtour führt vom Hauptbahnhof

Duisburg zum Kaisergarten.

Start Radwanderung:

ca. 9.00 – 11.00 Uhr

Hauptbahnhof Duisburg

(direkt am Haupteingang ist ausgeschildert)

Die „4. Schiffsparade KulturKanal“ paart sich in

diesem Jahr mit dem Ruhrgebietswandertag.

www.kulturkanal.rvr.ruhr

Gasometer &

Rhein-Herne-Kanal

Gedenkhalle Schloss Oberhausen

Regionalverband Ruhr

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7


GESAMTVEREIN

Man schmeckt’s:

Das Geheimnis des Veltins-Hopfens

So weit das Auge reicht, wachsen die Hallertauer

Hopfenpflanzen in die Höhe. In den gepflegten

Hopfengärten reifen die Dolden und sorgen dafür,

dass frisches Veltins seinen typischen Pilsgeschmack

erhält. Deutschland besitzt heute eine

Hopfenanbaufläche von über 17.000 Hektar, rangiert

damit hinter den USA auf Platz zwei. Hopfen

ist ein strategischer Rohstoff, denn durch seinen

saisonalen Anbau ist er nicht ständig verfügbar.

Schon deshalb muss sich der Braumeister zusammen

mit dem Hopfenpflanzer und dem Händler

rechtzeitig über den Bedarf der aktuellen Ernte

unterhalten und diesen für sich

absichern. Die Brauerei C. & A.

Veltins hat frühzeitig die Weichen

für einen verlässlichen Hopfenanbau

gestellt. „Wir setzen auf die

sehr gute Zusammenarbeit mit

unserem langjährigen Mitarbeiter

und Hopfenbauer Jakob Schauer,

der die Hallertau wie seine Westentasche

kennt“, sagt Veltins-

Geschäftsführer Walter Bauer.

Der Hopfen ist im Brauprozess

ausschlaggebend

Wie tragend und formend die Rolle des Hopfens

im Bier ist, entscheidet schon früh die Wahl der

Hopfensorte, die verwendete Menge und natürlich

der richtige Zeitpunkt der Hopfengabe beim Brauprozess.

Nur wenige Gramm sind notwendig, doch

deren Bedeutung und Wirkung sind enorm. Je

nach Bierstil gibt der Brauer 100 bis 400 Gramm

Hopfen auf einen Hektoliter Bier: Biere nach

Pilsener Brauart, wie das Veltins Pilsener, werden

zum Beispiel etwas stärker gehopft, als beispiels-

weise die malzbetonten Exportbiere. Jedes Gramm

Hopfen, jedes Grad des Sudes entscheidet über

den Geschmack – der Brauprozess ist etwas

Besonderes.

Die Mischung ist eine

Kunst für sich

Die angebauten Hopfensorten werden in Bitterund

Aromahopfen eingeteilt. Während die Bitterhopfen

eine kantigere, lang anhaltende Bittere

erzielen, ist der Aromahopfen das sprichwörtliche

Zünglein an der Waage. Für die harmonische

Balance zwischen Aroma und Bittere ist der Braumeister

verantwortlich – keine leichte Aufgabe bei

einer Auswahl von über 200 Hopfensorten. Walter

Bauer: „Um ein vielschichtiges Aromaprofil zu erreichen,

werden beim Veltins Pilsener verschiedene

Hopfensorten mit ganz spezifischen Merkmalen

kombiniert, um so den einzigartigen Geschmack

von frischem Veltins zu gestalten.“ Nach diesem

Satz hüllt sich Walter Bauer in Schweigen. „Mehr

sage ich nicht – das ist unser Geheimnis!“

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Völlig neue Aussichten

und neuer Baumwipfelpfad

an der Saarschleife

Der vierte deutsche Baumwipfelpfad steht seit diesem Sommer an Deutschlands schönster Flussschleife, der

Saarschleife. Auf 1250 Metern schlängelt sich der bis zu 23m hohe Pfad durch Buchen, Eichen und Douglasien.

Er schraubt sich über die Baumkronen hinauf in die Lüfte und mündet im 42 Meter hohen Aussichtsturm, der

einen atemberaubenden Blick ins Tal der Saarschleife und auf die grünen Hügel des Naturparks Saar-Hunsrück

frei gibt, bei klarer Sicht sogar bis hin zu den Vogesen. Die Steigung von max. 6% (20 Höhenmeter) ist auch im

Rollstuhl oder mit dem Kinderwagen leicht zu bewältigen.

Abwechslung

bei Jung und

Junggebliebenen

An didaktischen Stationen werden Leben und Lebensformen

des Waldes gezeigt. Ruhezonen gibt

es zum Entspannen und interessante Erlebnisstationen:

Eine Rutsche und die Rialtobrücke mit

Wackelelementen in luftiger Höhe

sorgen auch bei den Kindern für die richtige

Portion Spaß und Spannung.

Der Baumwipfelpfad lädt dazu ein, die Natur

an der Saarschleife das ganze Jahr über zu

entdecken – natürlich nicht bei extrem schlechter

Witterung. Aber bei Schneefall wird der Pfad

geräumt und ist gefahrlos zu begehen.

Mitten im

Wanderparadies

Rund um die Saarschleife erstreckt sich eines der

schönsten Premium-Wandergebiete des Saarlandes

mit zahlreichen zertifizierten Rundtouren. In

unmittelbarer Nähe verlaufen der Cloefpfad und

die Saarschleife-Tafeltour.

Auf dem acht Kilometer kurzen Cloefpfad erleben

die Wanderer einen sehr schönen Abstieg durch

das romantische, schluchtartige Steinbachtal,

gehen dann ein Stück entlang der Saar und über

steile Serpentinen wieder hinauf zur Cloef.

Die Saarschleife-Tafeltour führt durch wilde Bachtäler

und über abenteuerliche Bergpfade bis hoch

zur mittelalterlichen Burg Montclair. Wie alle

Tafeltouren des Saarlands ist sie durchgehend mit

einer Kochmütze markiert und steht unter dem

Motto „Wandern und Schlemmen“. Originell:

Die Wanderer setzen mit der letzten Fähre des

Saarlandes auf die andere Flussseite über.

Wer das Trekkingabenteuer sucht, der wandert

auf dem Saar-Hunsrück-Steig zwischen Perl, Trier

und Boppard auf 410 km. Auf der zweiten Etappe

kommen die Wanderer über die Saarschleife zum

Etappenziel in Mettlach an.

ANGEBOT / INFO / KONTAKT

Tourismuszentrale Saarland GmbH

Franz-Josef-Röder-Str. 17 · 66119 Saarbrücken

Tel. + 49 (0) 681 927200 · info@tz-s.de

www.urlaub.saarland · www.saarschleifenland.de

Fotos: © Alexander M. Groß

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SGV-JUGENDHOF

SGV-Jugendhof bei den Ruhrtal-Radlern sehr beliebt

Seit zehn Jahren zieht der RuhrtalRadweg Tourenradler an die Ruhr. Auf seinen 230 Kilometern zwischen Winterberg

und Duisburg entwickelt der Flussradweg einen einzigartigen Spannungsbogen vom Sauerland in die

Metropole Ruhr. Der ADFC zertifiziert die Strecke als Vier-Sterne-Qualitätsroute und auch unter den Radlern

gehört der RuhrtalRadweg mittlerweile zu den Top Drei der beliebtesten Radfernwege in Deutschland. Über

1,25 Mio. Aufenthaltstage jährlich mit einem Gesamtumsatz von 26,9 Mio. Euro machen den RuhrtalRadweg

zu einem radtouristischen Leuchtturmprojekt in NRW und zu einer wahren Erfolgsgeschichte.

Der SGV-Jugendhof „Ihr Erlebnisgastgeber im Sauerland“ ist einer der Ruhrtalradweg-Gastgeber der ersten

Stunde. Seit nunmehr 10 Jahren kehren Radler auf ihrem Weg im SGV-Gästehaus ein und sind begeistert. Im

Rahmen einer Feier wurden dem SGV-Jugendhof und weiteren Partnern in Arnsberg Urkunden überreicht. Die

Ruhr Tourismus GmbH und der SGV freuen sich auf weitere erfolgreiche Jahre.

Über 100 „TrailDoradoer“ im SGV-Jugendhof

Spannung, Spitzenleistung und Begeisterung bei der DM

Herdecke/Arnsberg – Vom 8. bis 9. Oktober

fand in Arnsberg die 4. Auflage des Events

„TrailDorado – Die legendäre 24h Trailrunning

Party“ inkl. der Deutschen Meisterschaft

im 24-Stunden-Trailrunning (TRA) statt, mit

überschwenglicher Resonanz der Teilnehmer.

24 Stunden auf schwierigen Pfaden laufen,

Vorträge über außergewöhnliche Trail- und

Ultramarathonrennen, abenteuerliche

Bergbesteigungen oder Schiffstörns hören

und an Insider-Workshops teilnehmen – all

dies erlebten die Teilnehmer und Gäste des

„TrailDorado“ im Arnsberger Wald. Perfektes

Wettkampfwetter und Live-Musik sorgten für

eine besondere Trailrunning-Stimmung und

hervorragende Laufergebnisse.

Der 4,1 km lange, anspruchsvolle Rundkurs mit 130 Höhenmetern

verlangte den Sportlern alles ab. Sie lieferten sich bis

zum Schluss ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Sieger

bei den Männern wurde zum dritten Mal in Folge der Niederländer

Roman Packbier mit 168,51 km und 5330 Höhenmetern.

Bei den Damen siegte mit 160,29 Kilometern und 5070

Höhenmetern Nadja Koch vom SCC Scharmede.

Bei den Staffeln konnte der LAC Veltins Hochsauerland

mit seinem Team „Sauerländer Laufraketen

1“ den Titel mit 250,71 km und 7930 Höhenmetern

erfolgreich verteidigen. Zum Abschluss gab

es eine unerwartete Auszeichnung. Das Organisationsteam

rund um Michele Ufer erhielt den Preis

„Bestes Trailrunning Event 2016, TOP Orga, Mega

Party, Best Event, Best Team Ever“. Das sorgte für

einige Tränen der Rührung im 20köpfigen ehrenamtlichen

Organisationsteam, das mit unheimlich

viel Engagement bei der Sache war.

Spitzenleistungen - vielleicht weil die Atmosphäre

des Jugendhofes animierte? Jedenfalls äußerten

sich die Teilnehmer begeistert und haben für das

nächste Jahr gleich gebucht.

Sa–Mo 15.–17.4.2017

Für Familien, die die Osterzeit aktiv und

abwechslungsreich gemeinsam verbringen möchten!

Wir bieten Ihren Kindern ein abwechslungsreiches

und buntes Programm, z.B.:

- Osterfrühstück

- Ostereier suchen

- Abenteuertour in den großen Arnsberger Wald mit

verschiedenen Spielen (z.B. Mutprobe, Waldläuferprüfung)

- weitere spannende Natur-Beobachtungsaufgaben

- Erlebnis und Spannung im

Balance-Slackline-Parcours

- verschiedene Spielaktionen

- intuitives Bogenschießen mit kleinem Turnier

... und einiges mehr!

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Hasenwinkel 4

59821 Arnsberg

Telefon (02931) 52 48-25

Telefax (02931) 52 48-27

jugendhof@sgv.de

www.sgv-jugendhof.de

www.sgv.de


Wandern im

Bayerischen Jura

Das Amberg-Sulzbacher Land ist ein Geheimtipp für Wanderer:

eindrucksvolle Kalkfelsen, sanfte Jurakuppen, schier endlose

Wälder und liebliche Flusstäler bieten eine abwechslungsreiche

und eindrucksvolle Naturkulisse.

Qualitätswandern

Wandervergnügen pur versprechen die Qualitätswanderwege

Erzweg und der Jurasteig, die zu

den deutschen Spitzenwanderwegen gehören. Die

Touren führen über lichtdurchflutete Felsgrate,

mediterran anmutende Karstlandschaften oder

durch tief eingeschnittene Täler. Der Erzweg verschmilzt

die abwechslungsreiche Landschaft mit

den Zeugen der Industriegeschichte im „Ruhrgebiet

des Mittelalters“. Der Jurasteig leitet als

Rundweg über die Höhen und Täler des Bayerischen

Jura und bietet mit seinen Schlaufenwegen

puren Wandergenuss.

Flusswandern

Flüsse wie die Vils oder die Lauterach laden

Naturgenießer ein, ihrem Verlauf zu folgen.

Entlang der Vils geht es auf dem Vilstalwanderweg

von der Quelle bis zur Mündung. Mit zu den

schönsten Wanderwegen gehört der Wacholderwanderweg.

Er führt durch die Wacholderheiden

des Lauterachtals, das auch als Bayerische

Toskana bezeichnet wird. Durch die zypressenähnlichen

Baumsäulen des Wacholders, das

nahezu mediterran anmutende Kleinklima des

Tals und den Duft des wilden Thymians wähnt

man sich tatsächlich eher in der Toskana als

mitten in Bayern.

Höhlenwandern

Der Bayerische Jura östlich von Nürnberg gehört

zu den höhlen- und felsenreichsten Gebieten

Deutschlands. Eine Besonderheit stellen die Höhlenwanderungen

dar. Mehrere Tourenvorschläge

führen in die versteckte Felsenwelt zu zahlreichen

Höhlen, die mit Taschenlampen erkundet werden

wollen. Allein auf dem Hirschbacher Höhlenrundwanderweg

kommt man auf ca. 13 Kilometern

an über 30 Höhlen vorbei. Hier verbinden sich

Wandern und Abenteuer zu einer einzigartigen

Mischung.

Fotos: © Clemens Zahn, Stefan Gruber, Michael Sommer


Bestellen Sie unsere kostenlosen Wanderbroschüren und Tourenkarten:

Tourist-Info Amberg-Sulzbacher Land

Hallplatz 2 · 92224 Amberg

Tel.: 09621 10239

marketing@amberg-sulzbach.de

www.amberg-sulzbacher-land.de

KREUZ&QUER 4/16

11


5

5

ÖPNV-REPORT

Neuer Fahrplan bringt bessere

Verbindungen im Sauerland

Zum Fahrplanwechsel am 11.12.2016 verbessern

sich die Zugverbindungen im Sauerland deutlich.

Zu diesem Termin tritt der neue Verkehrsvertrag

für das sog. „Sauerland-Netz“ in Kraft. Zwar

lassen die eingeplanten Neufahrzeuge vom Typ

„Link“ des polnischen Herstellers PESA noch

auf sich warten, doch auch mit der Flotte aus

gebrauchten Fahrzeugen kann DB Regio NRW das

neue Angebotskonzept umsetzen. Und das bringt

deutliche Verbesserungen:

Auf der „Oberen Ruhrtalbahn“ wird es künftig bessere

Verbindungen mit den Linien RE 17 (Hagen –

Warburg) und RE 57 (Dortmund – Winterberg/Brilon)

geben. Mit täglich identischen Abfahrtszeiten

ergänzen sich beide Linien zwischen Fröndenberg

und Bestwig annähernd zu einem Halbstundentakt.

Der RE 17 wird dabei gegenüber dem bisherigen

Fahrplan um einige Minuten schneller, so dass in

Schwerte der Anschluss zum RE 7 nach Münster

erreicht wird. Ergebnis: deutlich kürzere Reisezeiten.

Am anderen Ende der Linie, in Warburg, muss

künftig allerdings häufiger umgestiegen werden:

der neue RE 11 (Düsseldorf – Paderborn –

Kassel) übernimmt weitestgehend die Verbindung

von Warburg nach Kassel, vier Mal am Tag gibt es

aber auch weiterhin Direktverbindungen mit dem

Liniennetzplan Sauerland

Stand: Dezember 2016

Zeichenerklärung

RE 57

Linienverlauf RB 43

Köln

RB 25

Essen

Linien des Sauerlandnetzes

Sonstige RE-/RB-Linien

Sonstige S-Bahn-Linien

Linienendpunkt

Übergang zum Fernverkehr

Stand: Dezember 2016

RE 2

RB 42

Dorsten

Enschede

RB 51

RB 51

Gelsenkirchen

RE 3

Dortmund

RB 43 RB 50

RB 53 RB 59 Hbf

Olpe

RB 92

www.nwl-info.de

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RE 16

RB 40

RE 16

RB 91

RB 91

RE 16

Enschede

RB 51

RB 50

RB 92

MS Zentrum Nord, Rheine

Siegen

Osnabrück

RE 17. Neu sortiert wird

zudem das Angebot im

Bereich Brilon. Der RE 57

bietet künftig ab Brilon

Stadt täglich im Zweistundentakt

Direktverbindungen

nach Dortmund an, ergänzt

wird das Angebot durch die

Linie R 42 zwischen Brilon

Stadt und Korbach/Marburg.

Ab Winterberg wird

am Wochenende weiterhin

stündlich nach Dortmund

gefahren, unter der Woche

zweistündlich.

Neuerungen gibt es auch auf den Nebenstrecken

im Sauerland! So werden die Fahrpläne der Linien

RB 53 (Dortmund – Iserlohn) und RB 54 (Unna –

Fröndenberg – Neuenrade) jeweils so verändert,

dass sich die Umsteigemöglichkeiten an den

Knotenbahnhöfen deutlich verbessern. Auf der

RB 53 – die zudem 4 Minuten schneller wird –

heißt dies z. B. täglich neue Anschlüsse zum

RE 7 nach Münster in Schwerte oder zum RE 1

ins Ruhrgebiet in Dortmund. Auch kann der

werktägliche Halbstundentakt nach Iserlohn

ausgeweitet werden.

Osnabrück

Osnabrück

Rahden

Minden, Hannover

RE 17

RB 89

RE 11 RE 11

Hannover

RE 1 RE 3

RE 13

RB 69

RE 6

RE 11

RB 89

Hannover

RB 84

DO Signal

RB 72 RB 74

Kreiensen

Iduna Park

Bad Harzburg

DO-Hörde

RB 54 4

RB 84 RB 85

RB 59

Unna

5

RB 59

RB 59 Paderborn

5

DO Tierpark

Soest

RB 72

Hbf

RB 84/RB 85

DO-

RE 11

RE 11

Göttingen

Kirchhörde

RB 59

RB 89

RB 89

Ottbergen

DO-Löttringhausen

RE 82

Frömern

Altenbeken

Wittbräucke

Ardey

RE 57 R 42

Herdecke

DO-

Brilon Stadt

Aplerbeck

Süd

RB 53

Fröndenberg

RE 13

RE 57

RB 89

RE 17 RE 17

Warburg Northeim

RE 7 Schwerte

Brilon

Hagen Hbf

Wald

Ergste

Göttingen

RE 17 RB 40 RB 91

Bösperde

Hennen

Bigge

5 8

Menden (Sauerland)

Willingen

Kalthof

Hofgeismar-Hümme RT 3

Menden Süd Siedlinghausen

Usseln

Iserlohnerheide

Hofgeismar

Lendringsen

Korbach

RT 3 Kassel Hbf

RB 91 Iserlohn

Binolen

Silbach

Kassel

RE 16

RE 16 RB 53

Volkringhausen

RB 91

Sanssouci

Hannover

Balve

Winterberg Marburg

Erfurt

RE 11 RE 17

Garbeck

RE 57

Küntrop

Kassel-

Finnentrop RB 92

Neuenrade

RB 54

Wilhelmshöhe

Würzburg

Frankfurt

RE 4 RE 4

RB 52 RB 52

RB 53

RB 59

RE 57

RB 63

RE 2

RB 42

RB 53

RE 57

RB 63

RB 64

RB 65

RB 68

RE 7

RE 15

DO-Aplerbeck

DO-Sölde

RB 50

RE 13

RE 7

RE 7

RB 69/RB 89

RB 67

RE 7

RB 69/RB 89

RB 66

RB 64 RB 65

RB 68

Münster Hbf

Hamm

RB 54

RE 15 RB 42

RB 69 RB 89

RB 50

RB 66 RB 67

In rot markiert erkennen Sie die Linien im neuen Sauerland-Netz

sowie die jeweiligen Anschlussverbindungen (grau).

RE 2

RB 67

RB 54

RE 70

RE 78 RE 82

Bielefeld Hbf

RB 75

RE 57

RB 61

RB 69 RB 71 RB 73 RB 74

RB 75

RB 74

RB 67

RB 69

RE 6

R 42

Wickede

Neheim-Hüsten

Arnsberg

Oeventrop

Freienohl

Meschede

Bestwig

Olsberg

RB 74

R 42

RE 17

RB 67

RB 75

RB 57

R 42

RB 71

RB 61

RE 78

RE 6

RE 70

RE 82

RB 61

RB 71

Bredelar

Marsberg

Westheim

Scherfede

RE 78

RE 6

RE 70

RB 71

RB 61

RE 78

RE 6

RE 70

RB 72

RE 82

RB 72 RB 72 RB 72

RB 72

Herford

RB 43

RB 43

Dorsten

Bochum RE 1

Feldhausen

RE 6

Essen RE 11

Gladbeck-Zweckel

Duisburg

1

Gladbeck Ost

2

4

Gelsenkirchen-Buer Süd

Gelsenkirchen Zoo

RE 4 RE 57

Herne-Wanne-Eickel Hbf

RB 51 RB 52

Herne-Börnig

1 2 5

Castrop-Rauxel Süd

Castrop-Rauxel-Merklinde

Dortmund-Bövinghausen

RB 40

Bochum

DO-Lütgendortmund Nord

RE 16

Dortmund-Marten

Dortmund-Rahm

Dortmund-Huckarde Nord

RB 43 Dortmund Hbf

8

RE 13

Wuppertal RE 4

Köln RE 7

RB 52

HA-

Oberhagen

Dahl

Rummenohl

Dahlerbrück

Schalksmühle

Brügge

Lüdenscheid RB 52

Meinerzhagen RB 25

RB 73

Lemgo-

Lüttfeld

RB 85

Die gewohnten Fahrzeuge prägen, neben weiteren Baureihen, vorerst

auch weiterhin das Bild im Sauerland.

Foto: Johannes Schmoll

Im Hönnetal wird das Angebot der Linie RB 54 neu

sortiert: Künftig werden die von Neuenrade kommenden

Züge in Fröndenberg jeweils einen direkten

Anschluss zum RE 57 nach Dortmund haben. Die

Verbindung wird damit rund 20 Minuten schneller

zurückzulegen sein als bisher – und das nun

auch länger am Abend sowie zudem samstags im

Stundentakt! Zusätzliche Verbindungen bestehen ab

Menden jede Stunde über Fröndenberg nach Unna.

Ein weiteres Bonbon für die Linien RB 52, RB 53,

RB 54 und RE 57 hält der neue Fahrplan ab

11.06.2017 bereit: Ab diesem Termin wird es an

Wochenenden zusätzliche Spätverbindungen von

Dortmund ins Sauerland geben! Einen Vorgeschmack

bieten die Sonderzüge in der Silvesternacht!

Im Zug durch die Silvesternacht

Nach großen Erfolgen im Münsterland werden in

diesem Jahr erstmalig auch im Sauerland zusätzliche

Sonderzüge in der Silvesternacht eingesetzt! Auf

fast allen Strecken im Raum Ruhr-Lippe verkehren

die Züge im Zweistundentakt, jeweils mit guten Anschlüssen

untereinander. Ob von Köln nach Siegen

und Bad Berleburg, von Dortmund nach Iserlohn

und Menden oder von Willingen nach Brilon Stadt

und Arnsberg: In dieser Nacht ist fast alles auf der

Schiene möglich!

Die Hin- und Rückreise zu Ihrer Silvesterparty ist

damit schnell, günstig und sicher möglich. Die

Frage, wer nüchtern bleibt und fährt, stellt sich in

diesem Jahr also nicht! Alle Züge sind mit Kundenbetreuern

besetzt, die gerne beim Fahrscheinkauf

behilflich sind und als Ansprechpartner zur Verfügung

stehen. Alle Details zu den Fahrplänen und

Linien sowie zum passenden Ticket finden Sie im

Internet unter www.nwl-info.de/unna.

12 KREUZ&QUER 4/16


6. Frankenwald Wandermarathon – 27. Mai 2017

Vorfreude am Start

Ein Tag,

42 Kilometer, rund 500 Wanderwütige

und jede Menge Wanderspaß

Der erste wichtige Termin im Wanderkalender des kommenden Jahres ist der 27. Mai 2017 – zumindest für

viele Marathonwanderer. Dafür sprechen die Teilnehmerzahlen der Veranstaltungen der letzten 5 Jahre. Natürlich

sind 42 Kilometer kein Pappenstiel. Aber niemand soll die abwechslungsreiche Strecke mit sanften Hügeln, aber

auch saftigen Anstiegen, im Dauerlauf bewältigen. Im Gegenteil – Landschaftserlebnis und Naturgenuss dürfen

nicht zu kurz kommen, genauso wenig wie Spaß und Unterhaltung oder auch ausreichend Verpflegung. Deshalb

gibt es entlang der Route etwa zwei Dutzend Erlebnis- und Verpflegungsstationen, welche die Tour zu einem

unterhaltsamen und kurzweiligen Tagesmarsch für ambitionierte Freizeitwanderer machen.

in der

Wanderschlange

Abseilaktion

Riesenbank

personifizierter Wegweiser

Um 7.00 Uhr geht's los

Jedes Jahr wechseln Strecke und Austragungsort.

So ist 2017 die Festhalle in Tettau in der fränkischen

Rennsteigregion Start- und Zielpunkt. Von

hier aus machen sich die Wanderer um 7:00 Uhr

morgens auf den Weg.

KONTAKT UND INFORMATIONEN

FRANKENWALD TOURISMUS Service Center

Markus Franz Tel. 09261 60150

Adolf-Kolping-Straße 1 Fax 09261 601515

96317 Kronach mail@frankenwald-tourismus.de

www.frankenwald-wandermarathon.de

Wanderer aus ganz Europa lockt der Wandermarathon

in den Frankenwald. Ein Grund sind neben

der tollen, vom Frankenwaldverein unterstützten

Wanderorganisation, die abwechslungsreichen

Erlebnisstationen, die Sehens- und Erlebenswertes

aus der Region an die Strecke bringen. Schon

Kultcharakter haben dabei die „Frankenwald-Weiber“,

die sich jedes Jahr neben Bier, Schnaps

und Würsten immer wieder neue Überraschungen

für die Wanderer einfallen lassen.

Rundumverpflegung

Frühstücksbuffet, ein warmes Mittagessen und

abends wiederum eine große Genussstraße sowie

Snacks und Getränkestationen stehen unterwegs

bereit, natürlich auch mit schmackhaften Spezialitäten

der Frankenwald-Küche.

Bei so viel herrlichem, abgerundetem Naturerlebnis

gehen die rund 42 Kilometer fast wie im

Flug vorbei. Und sollte dem einen oder anderen

unterwegs die Puste ausgehen – ein kostenloser

Shuttleservice hilft weiter.

Die Teilnehmergebühr beträgt 55.- Euro (zzgl.

VVK-Gebühr) und beinhaltet die komplette

Tagesverpflegung sowie ein Starterpaket mit nützlichen

Wanderutensilien und –unterlagen. Da die

limitierten Startplätze sehr begehrt sind, empfiehlt

sich eine rechtzeitige Anmeldung, die ab Januar

2017 auf www.xing-events.com startet.

Frankenwald-Weiber auf Traktor

Fotos © : Frankenwald Tourismus:

M. Teuber, M. Balkow, M. Gröger

KREUZ&QUER 4/16

13


SGV ERLEBNISANGEBOTE 2017

Wandern Sie mit, der SGV hat für 2017 wieder ein vielfältiges Angebot entwickelt.

Aus den Erläuterungen, die jedem Angebotsabschnitt vorangestellt sind, gehen die Unterschiede

in der Organisation der einzelnen Reisen im Hinblick auf das geltende Reiserecht und die damit

verbundene Insolvenzsicherung hervor.

Hier in der Kreuz&Quer sind die einzelnen Rubriken wie folgt gekennzeichnet:

A Vermittlerangebote

B Nicht kommerzielle Pauschalangebote

C Kommerzielle Pauschalangebote

T Tagestouren

Ansprechpartner:

Dr. Wolfgang Eckel

SGV-Hauptwanderwart

Aher Weg 20, 27616 Beverstedt

Tel. 04747 / 87 30 821, eckel.wo@gmail.com

Teilnahmebedingungen für mehrtägige Veranstaltungen des SGV

· bitte bei der SGV-Geschäftsstelle anfordern

· werden nach Anmeldung zugestellt

· sind auf der Homepage des SGV – www.sgv.de – veröffentlicht

Für die Anmeldung der von Ihnen gewählten Wanderung benutzen Sie bitte das unten stehende Anmeldeformular.

Füllen Sie dieses bitte vollständig aus, schneiden es aus und senden es dem entsprechenden Wanderführer zu.

Nehmen Sie an mehreren Wanderungen teil, kopieren Sie bitte den Abschnitt und füllen ihn dann aus.

Erläuterungen zur

verwendeten Symbolik

Streckenwanderung

Standortwanderung

Fußwandern

Hochgebirgswandern

Radwandern

Wanderung mit naturkundlichen

Beiträgen

Wanderung mit kulturgeschichtlichen

Beiträgen

Skiwandern

Alle Wanderangebote finden Sie auch im

Internet unter www.sgv.de.

Hier können Sie sich dann direkt anmelden.

ANMELDUNG Wanderurlaub 2017

Für Wanderung

Kommerzielle Pauschalangebote

Nr. _________________________ vom _______________ bis _______________

Ich kenne die Teilnahmebedingungen für mehrtägige Veranstaltungen des

Sauerländischen Gebirgsvereins und erkenne sie als verbindlich an.

Name, Vorname

Geburtsdatum

Straße

PLZ, Wohnort

_______________________________________________________

_______________________________________________________

_______________________________________________________

_______________________________________________________

RÜCKANTWORT

Wanderurlaub 2017

Für die Wanderung Nr. ________ vom _____________ bis ______________

– NUR VOM WANDERFÜHRER AUSZUFÜLLEN –

JA, Sie können an der Wanderung teilnehmen.

Einzelheiten über die Wanderung werden Ihnen durch ein separates

Informationsschreiben mitgeteilt.


Telefon-Nr. ______________________ E-Mail ___________________________________


Falls die Wanderung bereits ausgebucht ist, bitte ich um Aufnahme in die Warteliste:

ja nein – € _________ Rückporto in Briefmarken füge ich bei.

Die Wanderung ist bereits ausgebucht.

Sie sind in der Warteliste vorgemerkt.

Ich bin Mitglied des Wandervereins _______________________ /

kein Mitglied.

________________________________________________________________________

Datum

Unterschrift

________________________________________________________________

Datum

Unterschrift des Wanderführers / Radwanderführers

14

SGV ERLEBNISANGEBOTE 2017


A

Vermittlerangebote

3. – 17. Mai A 1

Lesbos – Insel mit griechischer

Ursprünglichkeit

und Poesie

Wanderregion: Lesbos

Das Kombi-Wander-Programm besteht aus 2 Teilabschnitten.

Je eine Woche wandern wir im Lepetimnos- und Olymposgebirge!

Teil 1 Lesbos Nord/Ost bis Zentral: Bei der Küstentour Skala

Sikamina durchwandern wir das Tal der alten Wassermühlen

und erleben eine wildromantische Panoramatour. Bei

der Lepetimnosbesteigung (968m) gehen wir zum Dach der

Insel und wandern bei der drei Klöstertour (beinbedeckende

Kleidung) über geschichtsträchtige Pfade zur Klosterschänke

des LeMonds Kloster und zur Ebene von Kalloni.

Teil 2 Lesbos Süden mit dem Olymposgebirge: Individuelle

und charmante Unterbringung in unterschiedlich, nach traditioneller

Bauweise gestalteten Häuschen und Zimmern im

herrlichen, ca. 9 ha großen Olivenhain, direkt am Ufer des

Golf von Geras. Wir überqueren das Aquädukt und gehen

durch die Quelloase bei Karini über einen romantischen

Pfad bis Agiassos. Wunderbare Aussichten bietet die Steilküste

des Südens mit der Bucht von Melinda. Ein spätes

Mittagsessen (HP) nehmen wir im Hafen von Plomari ein

und besichtigen anschließend einer Ouzodestillerei. Bei einer

Rundwanderung zur Quelloase „Ana Angiri“ gehen wir

über das verschlafene „Assomatos“ (Holzschnitzer), wo die

Zeit stehengeblieben ist. Durch Sand- und Gebirgspisten

führt uns der Weg, bei einer hoffentlich guten Fernsicht, zu

einer Gebirgs-Taverne mit origineller Inselküche (HP). Auch

den Gipfel des Südens, den Olympos (968 m) werden wir

erklimmen (Änderungen vorbehalten!).

Anmeldung bis 28.02.2017: Erdmute und Bernd Rodekurth

Im Merzfeld 1

51467 Bergisch Gladbach

Tel.: (02202) 8 15 90

E-Mail: be-rodekurth@t-online.de

Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll

Kosten pro Teilnehmer:

Mit Individuellen Kosten je Verfügbarkeit pro Teilnehmer ist zu rechnen:

ca.880,- € (DZ), zuzgl. nach Anmeldung eine SGV-Sicherheitszahlung

(nach Aufforderung) Eine Kombi Reiseversicherung (je Preislage) mit

Reiserücktrittskosten-, Reiseabbruch, Kranken- und Gepäckversicherung

wird Privat empfohlen!

9. – 22. Juli A 2

Land der offenen

Fernen

Wanderregion: Die Rhön, das

einzigartige Mittelgebirge im Dreiländereck,

Bayern-Hessen

und Thüringen

In der Stadt Gersfeld in Osthessen im Landkreis Fulda

ist unser Standquartier. Die Wanderungen führen über

blühende Wiesen und mittelschwere Höhenwege.

Anmeldung bis 01.05.2017: Erna und Hans Bunk

Am Hardenberger Hof 28

42549 Velbert

Tel.: (02051) 6 72 28

E-Mail: hans-bunk@t-online.de

Schwierigkeitsgrad:

mittelschwer

Kosten pro Teilnehmer: ca. 660.- €

SGV ERLEBNISANGEBOTE 2017

...sind Angebote zu Ferienwanderungen, die ehrenamtlich und nicht kommerziell, nicht gewerblich und ohne Absicht der Gewinnerzielung durchgeführt werden.

Der Wanderführer ist lediglich Vermittler von Einzelleistungen, wie etwa Hotelübernachtungen und Transfers, und tritt gegenüber dem Leistungserbringer als solcher

auf. Die Reiseteilnehmer zahlen die Kosten für die verschiedenen Leistungen direkt vor Ort an den Leistungserbringer. Der Wanderführer ist zur Entgegennahme einer

Anzahlung der Reiseteilnehmer berechtigt.

Reisetermin 14.04. – 23.04.2017 (Osterferien)

Auf diesen Seiten haben wir die

wesentlichen Informationen zu den

Erebnisangeboten zusammengefassst.

Weitere Details zu den Reisen finden Sie

in der Gesamtübersicht auf der Homepage

des SGV:

www.sgv.de

28. Dezember 2017 –

4. Januar 2018 A 3

Jahreswechsel und

Wanderfreizeit im

Lipperland

Wanderregion: Lipperland

Angenehm, ruhig, aber beständig wollen wir dem „Neuen

Jahr 2018“ entgegen wandern. Das Lipperland und seine

Umgebung sind der passende Rahmen für diese aktive

Wanderfreizeit. Ruhig und ohne Hektik genießen wir

hier den Reiz dieser Landschaft. Die schönen Gegenden

mit alten Mischwäldern, das gesunde Klima und die reine

Luft sollen uns neue Kraft geben. Vielleicht können wir

sogar in einer schneebedeckten Landschaft wandern! Bei

den täglichen Wanderungen wollen wir abschalten und uns

erholen. Bei dieser Wanderfreizeit gilt unser Interesse auch

der Geschichte und den Menschen im Lipperland! Gesucht

werden „Wanderfreunde“, welche die Wandergruppe mögen

und sich in den Kreis von Wanderfreunden einreihen können!

Am Abend werden wir immer beim gemeinsamen Essen den

vergangenen und neuen Tagesablauf besprechen und dann

den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Anmeldung bis 01.04.2017: Jürgen u. Anneliese Klußmann

Weststraße 53, 44866 Bochum

Tel.: (02327) 3 17 48

E-Mail: juergen.klussmann@web.de

Schwierigkeitsgrad:

mittelschwer

Kosten pro Teilnehmer: ca. 450,- €

Sauerländer Gastlichkeit. Natürlich!

Weitere Informationen unter: www.travelwide.de

Genießen Sie die wohlige und persönliche Atmosphäre

unseres Familienbetriebs. Leben, träumen und entspannen Sie.

Hier bei uns - in Ihrem Sauerländer Hof.

Geführte Top-Touren 2017:

- Wanderwoche der Sauerländer Wandergasthöfe 19. bis 26. April 2017

- Wanderwochenende mit 2 geführten Tagestouren – 15. bis 18. Juni 2017

- 11. Stöbers Herbstwanderwoche – 01.10. bis 08.10.2017

Wanderpauschalen & weitere geführte Touren

direkt am Wanderweg „Sauerland Höhenflug“

und am Zugangsweg Rothaarsteig gelegen

jede Menge Tourentipps

ausgebildete Wanderführer im Haus

Übernachtung mit Frühstück

ab 50,- EUR p.P. im DZ

Ermäßigung ab 3 und 5 Übernachtungen

59969 Hallenberg / Hochsauerland

Merklinghauser Str. 27

Telefon: 02984/92 37 - 0

Telefax: 02984/25 56

E-Mail: hotel@sauerlaender-hof.de

www.sauerlaender-hof.de

SGV ERLEBNISANGEBOTE 2017 15


B Nicht kommerzielle Pauschalangebote

SGV ERLEBNISANGEBOTE 2017

...sind Angebote zu Ferienwanderungen, die ehrenamtlich und nicht kommerziell, nicht gewerblich und ohne Absicht

der Gewinnerzielung durchgeführt werden.

a) Der Wanderführer bietet als Reiseveranstalter eine wesentliche Gesamtheit von Reiseleistungen an. Er nimmt vor

Reiseantritt eine Anzahlung und/oder den Reisepreis entgegen. Reisevertragsrecht und Insolvenzsicherungspflicht

finden Anwendung.

b) Der Wanderführer bietet als Reiseveranstalter eine wesentliche Gesamtheit von Reiseleistungen an. Er organisiert

Ferienwanderungen nur gelegentlich (nicht mehr als 1- bis 2-mal pro Jahr). Er kann vor Reiseantritt eine Anzahlung

und/oder den Reisepreis entgegennehmen. Das Reisevertragsrecht findet Anwendung. Die Insolvenzsicherungspflicht

besteht nicht.

c) Der Wanderführer bietet als Reiseveranstalter eine wesentliche Gesamtheit von Reiseleistungen an. Er nimmt vor

Reiseantritt weder eine Anzahlung noch den Reisepreis entgegen. Das Reisevertragsrecht findet Anwendung. Die

Insolvenzsicherungspflicht besteht nicht.

16. – 22. März B 1

Grenzgängertage

in Bad Iburg

Wanderregion: Teutoburger Wald

Wir wandern hauptsächlich auf dem Ahornweg entlang

der früheren Landesgrenze zwischen Hannover und Preußen.

Bergauf und bergab führt uns unser Weg durch viele

Waldgebiete und an alten Grenzsteinen vorbei. Außerdem

wandern wir auf dem Hüggel und sehen Stationen des

historischen Kalkbergwerkes. Nach unseren Wanderungen

werden wir abends mit dem Grenzgängermenü verwöhnt.

Anmeldung bis 14.02.2017 Elisabeth Heinker

Theodor-Heuss-Straße 27

48341 Altenberge

Tel.: (02505) 51 78

E-Mail: elisabeth-heinker@t-online.de

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Kosten pro Teilnehmer: ca. 450,- €

28. April – 12. Mai B 2

Italien: Insel ELBA –

Einzigartige Natur mit

allen Sinnen empfinden

Wanderregion: Insel Elba/Italien

(Ligurische Küste)

Malerische Küsten und Strände säumen diese paradiesische

Insel, auf der wir bei den Wanderungen durch

die atemberaubende, abwechslungsreiche Natur den

besonderen Reiz kennenlernen wollen. Lassen wir uns

vom Duft der Kräuter, wie Rosmarin, Salbei und Thymian

berauschen. Wir entdecken bei erholsamen Wanderungen

in Kleingruppen die Schönheit dieser Insel und lassen

den Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Erholsame Tage bei frühlingshaften Temperaturen und das

mediterrane Klima werden unserer Gesundheit gut tun.

Anmeldung bis 09.02.2017

Monika Ruhrmann

Zum Wahnenbusch 19a

41812 Erkelenz

Tel.: (02431) 7 07 01

Mobil: (0151) 20 10 73 01

E-Mail: ruhrmann-wandern@web.de

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Kosten pro Teilnehmer: ca. 1.098,- €

29. April – 7. Mai B 3

Frühlingserwachen an

Mosel und Rhein

Wanderregion: Mittelrhein

Moselsteig, Hunsrücksteig und Rheinsteig: Diese Premium-Wanderwege

rund um Koblenz werden uns eine Woche

lang begleiten. Die Wanderung beginnt an der Mosel und

führt uns u. a. zum steilsten Weinberg Europas. Weiter

geht es über den Hunsrück und durch eine Klamm an den

Rhein nach Boppard. Zum Schluss wandern wir auf dem

Rheinsteig und besichtigen die Festung Ehrenbreitstein

in Koblenz.

Anmeldung bis 01.03.2017

Andreas Eberhardt

Hosterbacher Str. 37 a, 53227 Bonn

Tel.: (0228) 4 10 05 72

E-Mail: WUMAG-KBO@netcologne.de

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Kosten pro Teilnehmer: ca. 485,- €

30. April – 7. Mai B 4

Auf den Spuren

Friedrich des Großen

Wanderregion: Potsdamer

Seenplatte rund um Berlin

Viel Wald und Wasser rund um Berlin: Park Sanssouci,

Grunewald, Müggeler Berge, Müggel-See, Wannsee,

Havelsee, Potsdamer Seenplatte – das sind einige der

landschaftlichen Schätze, die wir zu Fuß, per Bus und

per Schiff erobern wollen. Dabei nutzen wir auch den 416

km langen 66-Seen-Weg auf seinen schönsten Etappen.

Manche Schiffskreuzfahrt wird dabei sein. Natürlich wandern

wir auch zum traditionellen „Baumblütenfest“ in der

Inselstadt Werder. Vielleicht begegnen wir auch unterwegs

dem legendären „Hauptmann von Köpenick“? Das

Ganze wird „verpackt“ von einer genussreichen Erlebnis-

Gastronomie.

Bei genügender Teilnehmerzahl wird von/bis Lippstadt ein

eigener Reisebus eingesetzt, der uns während der gesamten

Woche für Transfers und Ausflugsfahrten exklusiv zur

Verfügung steht. Zustiegsmöglichkeiten auch in Bielefeld

und im Raum Hannover.

Anmeldung bis 28.02.2017

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

12 – 14. Mai

23. – 25. Juni

Lothar Brode

Gieseler Weg 6, 59556 Lippstadt

Tel.: (02941) 7 71 86

E-Mail: lotharbrode@versanet.de

leicht

ca. 850,- € (DZ), 1.025,- € (EZ)

12. – 14. Mai

23. – 25. Juli

11. – 13. August B 5

Kulinarische

Erlebniswanderung

Wanderregion: Sauerland

Erlebnis-Wandern im Naturpark

Sauerland Rothaargebirge!

Wenholthausen im Naturpark Sauerland Rothaargebirge

gehört zu den Wanderdörfern im Sauerland. Eine bestens

ausgeschilderte Wanderwelt, incl. des Premium Wandwerweges

„Sauerland-Höhenflug“ läd Sie ein, Wandern und

Kulinarische Köstlichkeiten zu erleben.

Das Hochsauerland ist zu jeder Jahreszeit ein Genuss. Mit

Freunden oder auch als Single-Wander/in erleben Sie in

einer Gruppe den Naturgenuss des Sauerlandes.

Unser Wanderhotel bietet Schwimmbad, Sauna und Wellness

und die kulinarischen Köstlichkeiten des Restaurants

sind schon mehrfach ausgezeichnet worden. Also: Alles

echt lecker und vom Feinsten!

Freitags Anreise und den Wanderort Wenholthausen individuell

erkunden, samstags geführte Erlebnis-Wanderung!

Anmeldung bis eine Woche vor Termin

Albert Nagel

Johannes-Steven-Str. 32

59889 Eslohe-Wenholthausen

Tel.: (02973) 23 29

E-Mail: albert.nagel54@gmail.com

Schwierigkeitsgrad: leicht

Kosten pro Teilnehmer: ca. 190,- € (DZ), ca. 200,- € (EZ)

24. Juni – 1. Juli B 6

Von A (Augustusburg)

bis Z (Zschopautal)

Wanderregion:

Unbekanntes Sachsen

Wo einst Kaiser, Könige und Kurfürsten residierten, ist

heute der Wanderer König. Auf wenig bekannten Wanderwegen

im „Goldenen Dreieck“ (Dresden-Chemnitz-

Leipzig) wandern wir zu den landschaftlichen Schätzen

Sachsens: Wildromantische Täler (z.B. die Rochlitzer

und Freiberger Mulde), Zschopautal mit Kriebsteinsee;

Erlebniswelt Schlösser und Burgen (z.B. Burg Kriebstein,

schönste Raubritterburg Sachsens auf einem steilen Felssporn

hoch über dem Zschopautal, oder Schloss Rochlitz,

seit 995 hoch über dem Muldental steil aufragend, mächtig

und unbezwingbar, oder Schloss Augustusburg, die

„Krone des Erzgebirges“, gut erhaltenes Lust- und Jagdschloss

des Kurfürsten August). Auch die Umrundung der

Zschopau-Talsperre (Kriebsteinsee) zu Fuß und per Schiff

gehört dazu. Ferner ist ein Tagesausflug nach Dresden

mit Stadtrundfahrt und Elbdampferfahrt vorgesehen. Das

Ganze wird „verpackt“ von einer genussreichen Erlebnis-

Gastronomie eines Waldhotels direkt am Kriebsteinsee.

Bei genügender Teilnehmerzahl wird von/bis Lippstadt

ein eigener Reisebus eingesetzt, der uns während der

gesamten Woche für Transfers und Ausflugsfahrten exklusiv

zur Verfügung steht. Weitere Zustiegsmöglichkeiten

unterwegs auf Anfrage.

Anmeldung bis 28.02.2017 Lothar Brode

Gieseler Weg 6, 59556 Lippstadt

Tel.: (02941) 7 71 86

E-Mail: lotharbrode@versanet.de

Schwierigkeitsgrad: leicht

Kosten pro Teilnehmer: ca. 690,- € (DZ), 770,- € (EZ)

16

SGV ERLEBNISANGEBOTE 2017


B Nicht kommerzielle Pauschalangebote

SGV ERLEBNISANGEBOTE 2017

10. – 15. Juli B 7

Die grüne Lunge

im Ruhrgebiet

Wanderregion: Wald und Seenlandschaft

Haltern im Ruhrgebiet

Der „Kohlenpott Ruhrgebiet“ mal ganz anders – nicht

Industrielandschaft, sondern „grüne Lunge“:

Eine idyllische Wald- und Seenlandschaft mit pittoresken

Feuchtbiotopen und Heidelandschaften westlich von

Dortmund bzw. südlich von Münster im Herzen Westfalens.

Natürlich gehören auch zünftige Schiffskreuzfahrten

(Halterner See und Aa-See Münster) dazu. Am Wege

liegen urig-rustikale Waldcafés und Biergärten, und auch

Bauer Ewalds legendärer „Prickingshof“ liegt ganz in der

Nähe unseres kleinen Familienhotels. Bequeme Wald-

Wanderwege und romantische Uferpfade laden uns ein.

Auch die Universitätsstadt Münster am Aa-See liegt nicht

weit. Für die notwendigen Transfers und Fahrten vor Ort

nutzen wir die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs.

Anmeldung bis 28.02.2017 Lothar Brode

Gieseler Weg 6, 59556 Lippstadt

Tel.: (02941) 7 71 86

E-Mail: lotharbrode@versanet.de

Schwierigkeitsgrad: leicht

Kosten pro Teilnehmer: ca. 490,- € (DZ), 550,- € (EZ)

16. – 23. Juli B 8

Wohlfühlen – Sehen – Erleben:

Die Ferienregion Eslohe

Wanderregion: Hochsauerland

im Naturpark Sauerland Rothaargebirge

Ob kleine Gruppe mit Freunden oder auch gerne als Single:

Kommen Sie in den Naturpark Sauerland Rothaargebirge.

Auf geführten Wohlfühl-Wanderungen, zwischen 6

und 12 km, mit Besuchen und Erlebnissen von besonderen

Sehenwürdigkeiten in unserer Ferienregion (Klöster,

Talsperren, Museen, u.v.m) erleben Sie die Wanderwelt

des Hochsauerlandes. Lassen Sie die Hektik und die Eile

zu Hause, hier kann man tief durchatmen und hier kann

JEDE/R mitgehen.

Wenholthausen im Naturpark Sauerland Rothaargebirge

gehört zu den Wanderdörfern im Sauerland. Eine bestens

ausgeschilderte Wanderwelt, incl. des Premium

Wandwerweges “Sauerland-Höhenflug” läd Sie ein zum

Wohlfühl-Wandern und um Land, Leute, Kultur und Kulinarische

Köstlichkeiten zu erleben. Die Ferienregion Eslohe

und das Wanderdorf Wenholthausen sind zu jeder Jahreszeit

ein Genuss. Unser Wanderhotel bietet Schwimmbad,

Sauna und Wellness. Die kulinarischen Köstlichkeiten des

Restaurants sind schon mehrfach ausgezeichnet worden.

Also: Alles echt lecker und vom Feinsten!

Sonntags Anreise und den Wanderort Wenholthausen

individuell erkunden. Montags bis freitags geführte Wanderungen,

samstags individuelle Wanderungen und Erkundungen,

sonntags Abreise.

Ein Rahmenprogramm, incl. Hüttenabend, runden diese

Wanderwoche ab.

Anmeldung bis 01.07.2017 Albert Nagel

Johannes-Steven-Str. 32

59889 Eslohe-Wenholthausen

Tel.: (02973) 23 29

E-Mail: albert.nagel54@gmail.com

Schwierigkeitsgrad: leicht

Kosten pro Teilnehmer: ca. 560,- €, (DZ), ca. 570,- € (EZ)

buchbar auch nur für 3 Nächte ca.

250,- € (DZ), ca. 260,- € (EZ)

12. – 19. August B 9

Über den Hexensteig

zur Verlobungsinsel

Wanderregion: Harz

Eine faszinierende Wander- und Erlebnisfahrt „Harz total –

Ost und West“ mit vielen landschaftlichen und kulturellen

Höhepunkten. Dazu gehören u.a.: Goslar, Wernigerode,

Bad Harzburg, Hahnenklee (Stabkirche), Schiffskreuzfahrt

auf der Okertalsperre, Eckerntalsperre, Rappbode-

Talsperre, romantische Täler wie Okertal, Ilsetal und Bodetal;

Dampfzugfahrt auf den Brocken, Seilbahnauffahrten

(Wurmberg, Hexentanzplatz); unterirdische Kahnfahrt

im Erzbergwerk, Ilsetaler und Romkerhaller Wasserfälle,

Liebesbank-Weg, Europäischer Fernwanderweg zur Verlobungsinsel,

Dammgraben-Wassersysteme u.v.m.

Der besondere Clou ist das Hotel auf der Harzhöhe in

Hahnenklee: Hier haben wir „all inclusive“, d.h. neben

Frühstücks- und Abendbuffet sind auch eine Mittags-

Picknick-Box sowie die Getränke zum Abendessen bereits

im Arrangementspreis inklusive!

Für die notwendigen Transfers und Fahrten vor Ort nutzen

wir die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs.

Anmeldung bis 28.02.2017 Lothar Brode

Gieseler Weg 6, 59556 Lippstadt

Tel.: (02941) 7 71 86

E-Mail: lotharbrode@versanet.de

Schwierigkeitsgrad: leicht

Kosten pro Teilnehmer: ca. 690,- € (DZ), 760,- € (EZ)

2. – 10. September B 10

Bornholm:

Perle der Ostsee

Wanderregion: Insel Bornholm

Eine abwechslungsreiche Landschaft mit zahlreichen Höhepunkten

erwartet uns: Weite Dünengebiete, unberührte

Wälder, aussichtsreiche Hügel, felsige Urstromtäler und

idyllische Feuchtbiotope, bizarre Klippenpfade an der

Küste, verträumte Fischerdörfer, historische Rundkirchen

– das „Mallorca Dänemarks“ mit seinem milden Klima

hat viel zu bieten.

Für die Hin- und Rückreise wird ein komfortabler Reisebus

ab Lippstadt eingesetzt, der uns auch während der gesamten

Wanderwoche zur Verfügung steht. Unterwegszustiege

im Raum Hannover, Hamburg und Stralsund sind möglich.

Im Reisepreis inklusive ist auch eine Schiffsüberfahrt von

Rügen nach Bornholm und zurück, inklusive Bordverpflegung

sowie eine Zwischenübernachtung mit Halbpension

in Stralsund.

Anmeldung bis 28.02.2017 Lothar Brode

Gieseler Weg 6, 59556 Lippstadt

Tel.: (02941) 7 71 86

E-Mail: lotharbrode@versanet.de

Schwierigkeitsgrad: leicht

Kosten pro Teilnehmer: ca. 1.190,- € (DZ), 1.480,- € (EZ)

Auf diesen Seiten haben wir die

wesentlichen Informationen zu den

Erebnisangeboten zusammengefassst.

Weitere Details zu den Reisen finden Sie in der

Gesamtübersicht auf der Homepage des SGV:

www.sgv.de

17. – 24. September

Indian Summer

im Sauerland

B 11

Wanderregion: Hochsauerland –

Naturpark Sauerland Rothaargebirge

Erwandern Sie in einer Gruppe, die herbstlichen Wälder

des Sauerlandes. Lassen Sie den „Indian Summer“

im Naturpark Sauerland Rothaargebirge auf sich wirken,

atmen Sie neu tief durch! Wenholthausen im Naturpark

Sauerland Rothaargebirge gehört zu den Wanderdörfern

im Sauerland.

Eine bestens ausgeschilderte Wanderwelt, incl. des Premium

Wanderweges „Sauerland-Höhenflug“ läd Sie ein,

Wandern, Land, Menschen und kulinarische Köstlichkeiten

zu erleben.

Die Ferienregion Eslohe und das Wanderdorf Wenholthausen

sind zu jeder Jahreszeit ein Genuss. Mit Freunden oder

auch als Single-Wander/in erleben Sie in einer Gruppe den

Naturgenuss des Sauerlandes.

Unser Wanderhotel bietet Schwimmbad, Sauna und Wellness.

Die kulinarischen Köstlichkeiten des Restaurants

sind schon mehrfach ausgezeichnet worden. Also: Alles

echt lecker und vom Feinsten!

Sonntags Anreise und den Wanderort Wenholthausen

individuell erkunden, montags bis freitags geführte Wanderungen,

samstags individuelle Wanderungen und Erkundungen,

sonntags Abreise. Ein Rahmenprogramm, incl.

Hüttenabend runden diese Wanderwoche ab.

Anmeldung bis spätestens 01.09.2017

Albert Nagel

Johannes-Steven-Sr. 32

59889 Eslohe-Wenholthausen

Tel.: (02973) 23 29

E-Mail: albert.nagel54@gmail.com

Schwierigkeitsgrad: leicht

Kosten pro Teilnehmer: ca. 560,- € (DZ), ca. 570.- € (EZ),

auch nur 3 Nächte buchbar ca.

250,- €, ca. 260,- € (EZ)

29. – 16. November B 12

Ostfriesland im Herbst

Wanderregion: Ostfriesland

Herbstsonne oder Herbststürme – lassen Sie sich überraschen

von der Schönheit und Vielfalt der Landschaft

Ostfrieslands. Wir wandern an der Küste, in den Groden

und entlang der Siele. Außerdem werden wir einen Tag auf

einer ostfriesischen Insel verbringen. Nach einem Tag an

der frischen Luft werden wir abends von der ostfriesischen

Kochkunst verwöhnt.

Anmeldung bis 28.09.2017 Elisabeth Heinker

Theodor-Heuss-Str. 27

48341 Altenberge

Tel.: (02505) 51 78

E-Mail: elisabeth-heinker@t-online.de

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Kosten pro Teilnehmer: ca. 470,- €

SGV ERLEBNISANGEBOTE 2017 17


C Kommerzielle Pauschalangebote

SGV ERLEBNISANGEBOTE 2017

...sind Angebote zu Ferienwanderungen, die gewerblich und kommerziell durchgeführt werden. Grundlage für die Rechtsbeziehungen

sind die Reisebedingungen/Allgemeinen Geschäftsbedingungen der kommerziellen Veranstalter/Anbieter.

a) Der Anbieter bietet selbst oder in Zusammenarbeit mit einem Reiseunternehmen als Reiseveranstalter eine Gesamtheit

von Reiseleistungen an. Er nimmt vor Leistungserbringung eine Anzahlung und/oder den Reisepreis entgegen. Reisevertragsrecht

und Insolvenzsicherungspflicht finden Anwendung.

b) Der Anbieter bietet selbst oder in Zusammenarbeit mit einem Reiseunternehmen als Reiseveranstalter eine Gesamtheit

von Reiseleistungen an. Der vollständige Reisepreis wird am Ende der Veranstaltung beglichen. Das Reisevertragsrecht

findet Anwendung. Die Insolvenzsicherungspflicht besteht nicht.

Anmeldung für jede

dieser Reisen bitte direkt an:

Martin Velling

Schillerstr. 1

45525 Hattingen

Tel.: (0171) 1 25 72 37

E-Mail: martin.velling@posteo.de

22. – 29. Januar C 1

Winterwandern am

Achensee

Wanderregion: Tirol

Wir wandern auf gut geräumten Winterwanderwegen in

der abwechslungsreichen Region Achensee – romantisch

eingebettet zwischen Karwendelgebirge und Rofangebirge.

Sowohl in der Höhe (Seilbahnauffahrt) als auch in

den vielen schönen Nebentälern (z.B. Gramai, Tristenau,

Gerntal, Unterau, Oberau, Achental) gibt es hervorragend

präparierte Fußwege, die durch die weiße Pracht zu behaglichen

Almgasthöfen und aussichtsreichen Berghütten

führen. Vom Standquartier Maurach aus bringen uns kostenlose

Busse zu malerischen Zielen mit beeindruckender

Bergkulisse.

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

mittelschwer

ca. 580,- € (DZ), ca. 680,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 80,- €

9. – 16. Januar C2

Lanzarote – Insel aus

Feuer und Fels

Wanderregion:

Spanien/Kanarische Inseln

Mit dem eigenen Kleinbus in überschaubarer Gruppe lassen

wir den mitteleuropäischen Winter für eine Woche

hinter uns und wandern durch die karge, von Bergen,

Vulkanen und dem allgegenwärtigen Meer bestimmte

Landschaft Lanzarotes, der am nächsten an Afrika gelegenen

kanarischen Insel. Es geht durch die Feuerberge

und am Strand entlang, zu aussichtsreichen Höhen und

felsigen Gebirgszügen, durch sehenswerte Städtchen und

zu Zeugen der Phantasiewelt Cesar Mandriques.

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

mittelschwer

ca. 920,- € (DZ), ca. 1020,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 160,- €

5. – 10. Februar C3

Inselwinter auf Amrum

Wanderregion: Nordseeinseln,

Schleswig-Holstein

Schöne alte Friesendörfer - faszinierende Dünenlandschaft

- endlose Sandflächen - mit einem Wort: AMRUM!

Zusammen mit dem Sylter Süden bildet die schöne

Nordfriesin den westlichsten Vorposten der Watt- und

Inselwelt Holsteins -- und das heißt „links“ offene raue

See, „rechts“ inselreicher Nationalpark Wattenmeer mit

Föhr und den Halligen im Rücken. Hier lässt es sich

auch im Winter angenehm und erlebnisreich in der kühlen

Natur wandern!

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

mittelschwer

ca. 480,- € (DZ), ca. 570,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 60,- €

20. – 26. April C4

„Vier Meere sehen“ –

auf dem Meerweg

Radfahrregion: Niedersachsen

Die „Meere“ Niedersachsens liegen wie Perlen an der

Schnur am Wege: Los gehts an der Nordsee, dem einzigen

„richtigen“ Meer. Ostfriesland, Oldenburger Land

- und schon liegt das Zwischenahner Meer am Wege,

mit dem sehenswerten Bad Zwischenahn. Es folgen der

Dümmer See im DümmerWeserLand und das Diepholzer

Moor, bevor die Tour am Steinhuder Meer bei Wunstorf

endet. Das liebliche Steinhude mit dem historischen

Scheunenviertel erwartet die Radler mit Aal und Korn.

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

mittelschwer

ca. 490,- € (DZ), ca. 590,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 25,- €

3. – 14. Mai C5

San Francisco

Wanderregion: Kalifornien

Das „Goldene Tor“ verbindet den Pazifik mit der Bucht

von San Francisco, überspannt von der berühmtesten aller

Brücken. Drumherum gibt es viel zu erwandern: Mount-

Tamalpais-Naturpark, Muir Woods mit ihren Mammutbäumen,

das riesige Waldgebiet Presidio, Angel Island,

die Pazifikküste und und und... Aber auch die „unamerikanischste

Stadt der USA“ kommt nicht zu kurz: Cable Cars,

Chinatown, Fisherman's Wharf, Jackson Square, Lombard

Street, Alcatraz, Cable Cars, Kathedralen, Twin Peaks –

nur einige der sehenswerten Highlights der „Schönen

am Pazifik“.

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

mittelschwer

ca. 1850,- € (DZ), ca. 2250,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 350,- €

28. Mai – 2. Juni C6

Flensburg: Frohe

Freizeit an der Förde

Wanderregion: Schleswig-Holstein/

Dänemark

Die „Metropole des hohen Nordens“ empfängt ihre Besucher

nicht nur mit sehenswerter Altstadt und herausragender

Lage am „Fjord“, sondern auch mit bestechend

schöner Wanderlandschaft diesseits und jenseits der

dänischen Grenze. Der dänische Gendarmenweg, die bewaldeten

Hügel am Fördeufer und Schloss Glücksburg

sind nur einige der attraktiven Wanderziele und um die

Heimat des „Flens“, des berühmten Biers.

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

leicht bis mittelschwer

ca. 620,- € (DZ), ca. 720,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 60,- €

8. – 13. Juni C7

Happy Mosel

Radfahrregion: Mosel, Saar

Zum letzten Mal heißt es „HAPPY MOSEL - autofrei am

Fuße der Weinberge“ am Sonntag nach Pfingsten. Von

Reil über Bullay - Cochem - Kobern bis Winningen werden

die Uferstraßen für Autos gesperrt. Ab 2017 wird „HAPPY

MOSEL“ eingestellt. Aber auch an den anderen Tagen lassen

sich die Uferbereiche von Mosel, Rhein, Saar, Lieser

und Ueß dank fast lückenlosem Radwegenetz bequem und

steigungsfrei mit dem Fahrrad erkunden.

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

mittelschwer

ca. 440,- € (DZ), ca. 490,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 30,- €

3. – 7. Juli C8

Prag – die goldene

Stadt im Sommerkleid

Wanderregion: Tschechien

Einmal über die zweifach geknickte Karlsbrücke mit ihren

zahlreichen Gauklern, Akrobaten, Malern und Musikern

schlendern – einmal den Hradschin (Burgberg) mit Veitsdom

und Goldenem Gässchen sehen - einmal auf dem

Altstätter Ring mit bunten Altstadthäusern, Rathaus und

Weltzeituhr flanieren – einmal auf der Kleinseite im Biergarten

sitzen! Das alles und viel mehr wird in Prag und

drumherum Wirklichkeit!

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

leicht

ca. 540,- € (DZ), ca. 640,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 60,- €

12. – 19. Juli C9

Nord-Süd-Passage

„alpin“

Radfahrregion: Alpen

Längs durch die Alpen - von Nord nach Süd: Ein Traum

für jeden trainierten Fernradfahrer! Wir starten in Bad

Reichenhall und steuern Zell am See an, um dann dem

höchsten Gipfel Österreichs über die Großglockner-

Hochalpen-Straße unsere Reverenz zu erweisen. Kärntens

Westen und Osttirol leiten über ins Pustertal und über

Brixen durchs Eisacktal nach Bozen.

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

anspruchsvoll

ca. 780,- € (DZ), ca. 980,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 80,- €

18

SGV ERLEBNISANGEBOTE 2017


C Kommerzielle Pauschalangebote

SGV ERLEBNISANGEBOTE 2017

6. – 14. August C10

Nauders/Ötztaler Alpen

Wanderregion: Tirol

Im Dreiländereck Schweiz (Unterengadin)/Italien (Südtirol)/Österreich

(Tirol) liegt Nauders am Rande der Ötztaler

Alpen in der Nähe des Reschensees im Hochtal des

Stillebachs (1700-1900 m Talhöhe; Berge bis 3000 m

Höhe). Vielfältige Wandermöglichkeiten im Talgrund und

in unterschiedlichen Höhen machen das Gebiet zu einem

Wanderparadies, das wir in leichten, mittleren und auch

anspruchsvollen Touren, teils mit Seilbahnunterstützung,

erkunden.

Schwierigkeitsgrad:

anspruchsvoll

Kosten pro Teilnehmer: ca. 880,- € (DZ), ca. 980,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 80,- €

17. – 22. August C11

Moselsteig /

zum Zweiten

Wanderregion: Mosel

2015 ging es zum ersten Mal auf den Moselsteig: Von

Traben-Trarbach über Enkirch - Reil - Zell - Bullay bis

Neef. Nun folgt die Fortsetzung: Neef - Ediger-Eller -

Beilstein - Cochem - Pommern. Der überaus interessant

und originell markierte junge Weg mit zahlreichen neuen

Abschnitten und prachtvollen Ausblicken führt über die

Moselhöhen, kreuzt Nebentäler und berührt zwischendurch

das Hauptflusstal mit manch schönem Ort und

interessanten Burgen.

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

mittelschwer

ca. 480,- € (DZ), ca. 530,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 82,- €

24. Sep. – 2. Okt. C13

Lake District -

Seen sehen!

Wanderregion: Mittelengland/

Lake District

16 große Seen (von denen der Windermere als schönster

gilt), insgesamt 1000 kleine Seen und Weiher, dazu

ein Dutzend Berge zwischen 800 und 1000 m, Hügel

und Wälder sowie seltene Flora und Fauna bilden den

Naturpark „Lake District“ (Seebezirk) in der Grafschaft

Cumbria im Nordwesten Englands, eines der herausragenden

Wandergebiete auf den britischen Inseln, das wir

mit all seinen Schönheiten in Tälern und Höhen zum

Herbstbeginn durchwandern.

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

mittelschwer bis schwierig

ca. 820,- € (DZ), ca. 1120,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 140,- €

9. – 15. Oktober C14

Papenburger Emsland

Radfahrregion: Emsland

Radfahrmöglichkeiten en masse gibt es rund um Papenburg

und seine Kanäle. Dazu kommen attraktive Sehenswürdigkeiten,

z.B. Schloss Clemensruhe in Sögel oder

das winzige Festungsdorf Bourtange in den benachbarten

Niederlanden. Wir radeln beschaulich, mal länger, mal

kürzer durch das flache und bezaubernde Emsland.

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

leicht bis mittelschwer

ca. 480,- € (DZ), ca. 580,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 30,- €

22. – 28. Oktober C15

Goldene Ahr

Radfahrregion: Ahrtal/Eifel

Herbstzeit und neuer Wein – das heißt an der Ahr: Federweißer,

Federroter, junger Wein all das gibt’s nicht nur

in Kellern und Gasthäusern, sondern auch an Ständen auf

dem Wanderweg. In erster Linie denkt jeder gleich an

den „Rotweinwanderweg“, der sich aussichtsreich über

die Höhen links der Ahr hinzieht. Aber auch an Ahrschleifen

entlang, durch Nebentäler und ins Ahrgebirge führen

unsere Touren.

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

mittelschwer

ca. 480,- € (DZ), ca. 560,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 25,- €

20. – 27. November C16

Mallorca Nordwest

Wanderregion: Spanien/Mallorca

Im westlichen Tramuntanagebirge stehen der Aufstieg auf

den Galatzo, die Küstentour Deia-Llucalcari-Son Mico-

Port Soller und die „wilde“ Wanderung Sa Trapa-Sant Elm

auf dem Programm. Im zweiten Teil steht dann das östliche

Tramuntanagebirge auf dem Plan, mit der Umrundung

des Puig Roig, der Überquerung der Massanella und der

Runde um den Tossals.

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

mittelschwer bis anspruchsvoll

ca. 1050,- € (DZ), ca. 1180,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 90,- €

3. – 9. September C12

Küstentrip in Portugal

von Lissabon bis Porto

Radfahrregion:

Portugal/Atlantikküste

Nach einer kurzen Erkundung der Altstadt Lissabons geht

es über Estoril zur Atlantikküste. Dann heißt es: Richtung

Norden – und dann immer geradeaus... Vorbei an Coimbra

mit seiner sehenswerten Altstadt geht der Weg von Quartier

zu Quartier bis nach Porto, dessen Zentrum als Beispiel

einer historisch erhaltenen Stadt UNESCO-Welterbe

ist. Deren Besichtigung steht am Ende der Radfahrtage.

Schwierigkeitsgrad:

Kosten pro Teilnehmer:

mittelschwer bis schwierig

ca. 840,- € (DZ), ca. 980,- € (EZ),

bei Eigenanreise abzgl. 160,- €

Auf diesen Seiten haben wir die

wesentlichen Informationen zu den

Erebnisangeboten zusammengefassst.

Weitere Details zu den Reisen finden Sie in der

Gesamtübersicht auf der Homepage des SGV:

www.sgv.de

T

SGV ERLEBNISANGEBOTE 2017

Tageswanderungen

26. Februar

Kleinode am

Wegesrand

Wanderregion: Münsterland

Im Münsterland gibt es über 100 Schlösser und Herrensitze

aus verschiedenen Jahrhunderten. Einige sind bekannt,

viele aber liegen abseits der Touristenrouten, versteckt

in der Weite der münsterländer Parklandschaft.

Auf dieser Rundwanderung ab Bahnohf Senden, Westf.,

Haltestelle Bösensell, werden wir an drei von ihnen vorbeiwandern:

Haus Ruhr, Haus Alvinghof und Haus Wiek.

Anmeldung: Keine Anmeldung

Martina Benneweg

Wermelingstraße 50

48147 Münster

Tel.: (0251) 3 90 97 97

E-Mail: sgv-muenster@t-online.de

Schwierigkeitsgrad:

mittelschwer

Kosten pro Teilnehmer: 3,- € für SGV-Mitglieder,

5,- € für Nichtmitglieder

30. April

Auf Pilgerwegen rund

um Coesfeld

Wanderregion: Münsterland

Bei dieser Rundwanderung ab Bhf. Coesfeld wandern wir

in stetem Auf und Ab vorbei an blühenden Obstbäumen

und Rapsfeldern und haben immer wieder schöne Ausblicke

auf die erwachende Natur und die Baumberge.

Wir wandern zeitweise auf dem Jakobus – oder Ludgeruspilgerweg

und treffen bei unserem Gang durch Coesfeld

auf Relikte einer seit dem Mittelalter bestehenden Verehrung

des Hl. Jakobus.

Anmeldung: Keine Anmeldung

Martina Benneweg

Wermelingstraße 50

48147 Münster

Tel.: (0251) 3 90 97 97

E-Mail: sgv-muenster@t-online.de

Schwierigkeitsgrad:

mittelschwer

Kosten pro Teilnehmer: 3,- € für SGV-Mitglieder,

5,- € für Nichtmitglieder

SGV ERLEBNISANGEBOTE 2017 19



Die jeweils angegebenen Ansprechpartner/innen

stehen für Leitung/Anmeldung/Info zur Verfügung

Sisi und das kaiserliche Wien

Vortrag mit anschließender Diskussion

und Meinungsaustausch

10.11.2016, Unna

Klaus Thorwarth, Tel. (02303) 15387

Auf dem Kölnpfad von

Thielenbruch nach Schlebusch

Führung im Straßenbahnmuseum der KVB

16.11.2016, Köln

Anmeldung bis zum 11.11.2016

Peter Frenger, Tel. (0214) 25011

Weltkulturerbe Zollverein

Besuch der Ausstellung zur Geschichte

des Bergbaus im Ruhrpott

16.11.2016, Essen

Anmeldung bis zum 15.10.2016

Hans Voß, Tel. (02932) 25694

Druckereibesichtigung der

Rheinischen Post Düsseldorf

Einblicke in das Verlagswesen der

Rheinischen Post

17.11.2016, Düsseldorf

Anmeldung bis zum 11.11.2016

Margret Völz, Tel. (02173) 995361 oder

Klaus Heinze, Tel. (02173) 70804

„Natur erleben und Vielfalt

genießen im Schwerter Wald“

Naturschutzgebiete Aplerbecker Wald,

Nathebachtal und Schwerter Wald

19.11.2016, Schwerter Wald

Wilfried Lippß, Tel. (02389) 539537

Besuch des Adventsmarktes

in Flierich

Historisches Dorf Flierich, Backhaus, Kirche mit

Kirchplatz, Bahnhof Lenningsen, ehemalige Bahn

Dortmund-Welver

27.11.2016, Bönen-Flierich

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81101

20 KREUZ&QUER 4/16

VERANSTALTUNGEN VON MITTE

NOVEMBER 2016 BIS MITTE FEBRUAR 2017

Exkursion in das Erlebnismuseum

„Westfälische Salzwelten“

und Wanderung auf den

„Sassendorfer Salzspuren“

Die Bedeutung des Salzes für den

menschlichen Körper, die Nutzung des

wertvollen Rohstoffes sowie der Einfluss auf

die Entwicklung der Region Bad Sassendorf

03.12.2016, Bad Sassendorf

Anmeldung bis zum 04.11.2016

Willi Linn, Tel. (02937) 6007 oder

(0170) 5556864 oder info@willi-linn.

de

Weihnachtsmarkt auf Schloss

Merode bei Düren

Romantischer Weihnachtsmarkt mit

traditionellem Handwerk

17.12.2016, Düren/Langerwehe

Anmeldung bis zum 13.12.2016

Giesela Bender, Tel. (02173) 75772

Die Davert – größtes Waldgebiet

im Münsterland

Ein Waldjuwel im Münsterland, Davensberg –

das Tor zur Davert

17.12.2016, Davensberg

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81101

Algarve im Wanderschritt

Pauschalreise nach Portugal (735,- €),

Wanderungen

an der Algarve, Geschichte und Kultur

05.03. – 15.03.2017, Portugal-Algarve

Anmeldung bis zum 15.11.2016

Reinhild Oberste, Dierkesstr. 32 a,

57368 Lennestadt oder

oberste_verm@t-online.de

Informationen zu den folgenden

Die SGV-Wanderakademie bietet in Kooperation mit der

Waldakademie im Wildwald Vosswinkel Veranstaltungen zu

verschiedenen Umweltthemen an.

Über die genauen Daten der Veranstaltungen informieren

Sie sich bitte im Wildwald Vosswinkel, Tel. (02932) 97 23-0

oder im Internet www.wildwald.de

SGV SHOP

Sauerland Kalender

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Preis SGV-Mitglieder: EUR 14,95

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Bestellmöglichkeiten

Schönes Sauerland 2017

Schönes Sauerland 2017

Bitte beachten Sie die Veranstaltungen unseres Kooperationspartners:

LWL-Museum für Naturkunde – Außenstelle Heiliges Meer –

Informationen und Anmeldungen bekommen Sie unter der Anschrift:

LWL-Museum für Naturkunde – Außenstelle Heiliges Meer –

Heiliges Meer 1 · 49509 Recke, Tel. (05453) 9 96 60, Fax (05453) 9 96 61

E-Mail: heiliges-meer@lwl.org, www.lwl.org/naturkundemuseum

Die Kurse sind nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AwbG) anerkannt

Einführung in die Gesteinsbestimmung

18.11. – 20.11.2016

Informationen zu den folgenden

Veranstaltungen bekommen Sie bei

der SGV-Wanderakademie,

Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg,

Tel. (02931) 52 48-48 oder -41

E-Mail: wanderakademie@sgv.de

Alle Veranstaltungen finden, sofern

nicht anders angegeben, im

SGV-Jugendhof in Arnsberg statt.

Vereinsrecht und

Vereinsstrukturen

12.11.2016

Um Gunst und Geld werben –

Sponsoring und Fundraising

12.11.2016

Verbandsoffener

Wanderführerlehrgang (kompakt)

– Ausbildung zum zertifizierten

Wanderführer und zertifizierten

Natur- und Landschaftsführer

(ZNL)

18.11.2016 – 27.11.2016

Auf Nummer sicher gehen

– Reiserecht während des

Wanderführerlehrganges vom

18. – 27.11.2016

Termin bei der Wanderakademie erfragen!

SGV-Wanderführerlehrgang

mit den Modulen 1 und 2 des

Rahmenplanes des Deutschen

Wanderverbandes

> per Post: SGV-Shop, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

> per FAX: (02931) 52 48 15

> per E-Mail: shop@sgv.de

19./20.11.2016 und 26./27.11.2016

Nähere Infos und Anmeldungen beim

Teutoburger-Wald-Verband,

Tel. (0521) 63019

Aktivitäten für Kinder und

Jugendliche planen, durchführen

und abrechnen

03.12.2016

Nachzertifizierung der SGV-

Wanderführer zum zertifizierten

Wanderführer nach den

Richtlinien des Deutschen

Wanderverbandes (DWV), Module

4 und 5

Modul 4: 03.-04.12.2016

Modul 5: 10.-11.12.2016

Umgang mit Motorsäge,

Spaltgeräten und Sappi

21.01.2017 und 28.01.2017

Das pusten wir einfach weg –

Erste Hilfe bei Wanderungen

mit Kindern

28.01.2017

Erfolgreich Mitglieder werben /

sinnvolle Pressearbeit

04.02.2017

„Was ist, wenn etwas passiert?“ –

Versicherungen im SGV

04.02.2017

Wegemarkierer-Lehrgang

(Einführung)

18.02.2017

Der Deutsche Alpenverein bietet in Zusammenarbeit mit der SGV-Wanderakademie im

Rahmen des Monatstreffs Arnsberg an jedem dritten Mittwoch im Monat einen länderkundlichen

Lichtbildervortrag mit umweltrelevanten und politischen Gesichtspunkten an.

Die Veranstaltung findet jeweils um 20.00 Uhr im SGV-Jugendhof „Wilhelm Münker“ in

Arnsberg statt. Nähere Informationen unter www.dav-hochsauerland.de oder telefonisch

unter (02933) 7 93 03 (Reinhard Camatta)

Öffnungszeiten des SGV SHOP:

Montag/Mittwoch/Donnerstag 9.00-12.00 Uhr, Telefon (02931) 52 48 13

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20

KREUZ&QUER 3/15 20


Auf 3.826 km² vereint er wunderschöne

Naturschutzgebiete mit Kultur- und Industriedenkmälern

Schatzkisten und Juwelen

im Naturpark

Sauerland-Rothaargebirge

Beitrag zum Landeswettbewerb eingereicht

/ Ordnung schaffen in der Infrastruktur

Er soll ein Mitmach-Naturpark sein, und Bürger und Gäste dazu animieren, die natürlichen und kulturgeschichtlichen Schätze seiner

Landschaften aktiv zu genießen und dadurch Zukunft bewahren. An diesen Zielen richtet sich das Naturpark-Team aus.

Diese Maxime prägt auch den Wettbewerbs-Beitrag zum Landeswettbewerb „Naturpark.2018.Nordrhein-Westfalen“ mit dem Thema:

„Schätze der Natur“. „Wir möchten den Naturpark zeigen als neue Naturschatzinsel NRWs, Juwelen finden und Schatztruhen füllen“,

erläutert Geschäftsführer Detlef Lins den Anspruch. Im Sommer 2018 ist es dann soweit – das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt,

Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz wird über die Projekte der 12 teilnehmenden Naturparke befinden und die begehrten

Fördergelder (1 Mio. Euro) zuweisen.

Den Naturpark in

Geschichten vermitteln

Die Projektideen lesen sich wie eine Geschichte

voller zu bestehender Abenteuer und das nicht

ohne Grund. Gilt es doch, besonders Familien

mit Kindern in puncto Naturentdeckungen und

Umweltbildung zu sensibilisieren. Und was passt da

besser, als dieses über phantasievolle Ansprache

und einprägsame Bilder zu erreichen?

So sollen in Zukunft Orte in den Regionen

Sauerland und Siegerland-Wittgenstein als

„Natur-Schatztruhen“ wie Portale den Weg in die

Landschaft eröffnen. Informationszentren werden

ausgestaltet und regionale Themenschwerpunkte

gebildet. Ein weiteres Teilprojekt richtet sich direkt an

die Menschen. Sie sollen ihre „Juwelen“ beisteuern,

ihre persönlichen Lieblingsorte in der Landschaft

nennen. Detlef Lins: „Hier kommt der Mitmach-

Effekt zum Tragen: Wir werden gezielt das regionale

Wissen, die Kreativität und die Erfahrung der Bürger

und Institutionen – zum Beispiel im Umwelt- und

Naturschutz – einbinden. Und dann ist es an uns,

diese zusammengetragenen Juwelen zu schleifen

und zu polieren, damit wir die Schatztruhen damit

füllen können.“

Die Krönung des ganzen Vorhabens ist schließlich

eine Art interaktive und wachsende Schatzkarte für

das Gebiet des Naturparks, auf der all solche Natur-

Schatzkisten und ihre Juwelen verzeichnet sind.

Das Team des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge

bereist derzeit die Regionen und macht sich ein

Bild von der Infrastruktur in der Landschaft. Schöne

Aussichtspunkte, die gut erreichbar an hochwertigen

Wanderwegen liegen und attraktiv gestaltet sind - so

wie hier am „Listerblick“ nahe Voßsiepen -, werden

auch in Zukunft erhalten.

Im Bild von links nach rechts: Regionalmanager/innen

Kerstin Berens, Tim Hellinger, Bernd Strotkemper und

Petra Mengeringhausen sowie der stellv. Geschäftsführer

Georg Schmitz und Geschäftsführer Detlef Lins.

Aufräumen und neue

Kräfte entfalten

Von diesem Elan erhofft sich das Team einen

weiteren Schub für die Naturparkentwicklung,

die mit einer gewissen Aufräumarbeit

einhergeht. „Wir möchten uns von einigen

älteren Zöpfen im Bereich der Infrastruktur

– Parkplätze, Schutzhütten, Spielplätze –

trennen und uns mit den frei gewordenen

Ressourcen schwungvoll neuen Projekten

zuwenden“, erklärt Detlef Lins, „und wir

freuen uns, dass der SGV als Partner mit im

Boot sitzt.“

ANGEBOT / INFO / KONTAKT

Naturpark Sauerland-Rothaargebirge e.V.

Johannes-Hummel-Weg 2, 57392 Schmallenberg

Telefon: 02974 9680626

info@naturpark-sauerland-rothaargebirge.de

www.naturpark-sauerland-rothaargebirge.de

Foto: Naturpark Sauerland-Rothaargebirge/Anna Galon

KREUZ&QUER 4/16

21


GESAMTVEREIN

Klares Signal für verlässliche Partnerschaft –

SGV und Veltins verlängern Zusammenarbeit bis 2020

Der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) und die

Brauerei C. & A. Veltins verlängern ihre Zusammenarbeit

bis zum Jahr 2020. Damit knüpfen

beide Seiten an die nun schon 13 Jahre lange

Kooperation an, die in dieser Zeit unterschiedliche

SGV-Engagements voranbrachte. „Wir freuen

uns, dass wir durch Veltins einen verlässlichen

Partner an unserer Seite wissen, der unsere

SGV-Geschicke unterstützt und mitgestaltet“,

sagte SGV-Präsident Dr. Andreas Hollstein bei der

Unterzeichnung der Vereinbarung.

Gerade in den zurückliegenden Jahren habe

Veltins wichtige Impulse gegeben, wenn es um

die Durchführung von Veranstaltungen, aber

auch die gastronomische Ausgestaltung von

SGV-Hütten der Ortsvereine ging. „Genau diesen

Weg wollen wir fortsetzen, zumal alles rund ums

Wandern ungebremste Popularität genießt – der SGV

ist einfach nahe an den Menschen und das wird

honoriert“, sagt Veltins-Marketingdirektor Herbert

Sollich. Der SGV habe früh die Zeichen der Zeit

als Chance zur Weiterentwicklung erkannt und für

sich zu nutzen gewusst. So sei der Sauerländische

Gebirgsverein heute eine lebendige Struktur, die

sich in den Ortsvereinen auf vorbildliches ehrenamtliches

Engagement stützen könne. Sollich:

„Der SGV hat über alle Altersgruppen hinweg eine

große gesellschaftliche Relevanz erhalten – der

Mega-Trend der naturnahen Freizeitbeschäftigung

wird mit aller Kraft in die Zukunft getragen!“ Gerade

daran werde die Brauerei C. & A. Veltins dank der

vielfältigen Aktivitäten mitarbeiten. Dazu gehört die

Unterstützung des Veranstaltungsmanagements, aber

auch die Beratung der Hüttenwarte zur Steigerung

der Gastronomiekompetenz.

„Wir freuen uns, dass Veltins mit diesem eindeutigen

Bekenntnis ein klares Signal für die gemeinsame

Zukunftsgestaltung mit dem SGV gegeben hat“, so

SGV-Präsident Dr. Andreas Hollstein.

Mehr als 200 SGV-Bezirks und -Abteilungsvertreter

bei den ersten Gebiets-Konferenzen

Die Hauptversammlung 2016 hat beschlossen, dass

es, neben der Delegiertenversammlung und der

Vorsitzenden-Konferenz im Frühjahr und an Stelle der

bisherigen Regionalversammlungen, jährlich im Herbst

vier Gebiets-Konferenzen geben wird. Die Gebiets-Konferenzen

bündeln die Interessen der Abteilungen und

Bezirke und dienen zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch

sowie zur Abstimmung mit der Geschäftsstelle.

Zudem finden auf den Gebiets-Konferenzen die Wahlen

zu den Delegierten fürs Präsidium (pro Konferenz ein

Abteilungs- und ein Bezirksvertreter) statt. Die Sitzungen

wurden von der Geschäftsstelle organisiert. Mehr als

200 Vertreter aus den SGV-Bezirken und -Abteilungen

trafen sich am 29. Oktober 2016 in Arnsberg (Gebiet

Nord-Ost), am 04. November 2016 in Bochum (Gebiet

Nord-West), am 05. November 2016 in Wuppertal (Gebiet

Süd-West) und am 12. November 2016 in Schmallenberg

(Gebiet Süd-Ost). Die Delegierten fürs Präsidium werden

in den nächsten Ausgabe der Kreuz&Quer vorgestellt.

SCHON VORMERKEN!

69. Gebirgsfest 2018

30.6.-1.7.2018

Olsberg

BocK

auf

Wurst!

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22 KREUZ&QUER 4/16


Delegiertenversammlung

am 11. Juni in Neuenrade

Wichtige Struktur- und Satzungsänderungen

und Stärkung des Wir-Gefühls

Zur Hauptversammlung 2016 trafen sich am den 11. Juni Delegierte aus den örtlichen Abteilungen sowie

den Bezirken in Neuenrade, um die Weichen für die künftige Entwicklung des Vereins zu stellen. Unter

dem Motto "Zukunft gemeinsam gestalten" beschlossen die Vertreter der lokalen und regionalen Ebene

wichtige Schritte für die nachhaltige Entwicklung des SGV. Die Optimierung der Vereinsstruktur, die auch

eine Satzungsänderung notwendig machte, wird zukünftig in der Intensivierung des Meinungsaustausches

zwischen Gesamtverein und den örtlichen Abteilungen, sowie der stärkeren Einbindung der Abteilungen

in Entscheidungsprozesse bestehen. Das Herzstück des SGV sind seine örtlichen Abteilungen, in denen

die Mitglieder ihre Heimat haben. Die Umbenennung vom Haupt- zum Gesamtverein wird in den nächsten

Jahren ein Symbol für das Wir-Gefühl im SGV sein. Die Kernpunkte:

(A) Weiterführung der jährlichen Vorsitzenden-

Konferenz, (B) Einführung von vier jährlichen

Gebiets-Konferenzen, (C) Wahl von vier Abteilungs-

und vier Bezirksvertreter ins Präsidium

sowie (D) Verknüpfung von Gremien. Durch die

Anpassung der Gesamtvereins-Satzung müssen

nun zeitnah auch die Satzungen der Abteilungen

und Bezirke ergänzt und geändert werden. Hier

steht die Geschäftsstelle den Vorständen mit Rat

und Tat zur Verfügung: c.schmidt@sgv.de

Arbeitskreis „SGV 2030“ nimmt die Arbeit auf

Im Rahmen der SGV-Hauptversammlung 2016 wurde zudem beschlossen, einen Arbeitskreis einzurichten,

der bis zur Delegiertenversammlung 2017 in Attendorn die Beitragsordnung des Gesamtvereins überprüft

sowie mögliche Änderungs- und Ergänzungsvorschläge erarbeitet. Im Rahmen der Überarbeitung sollen

auch die Bereiche „Außerordentliche Mitglieder“ und „Direkt-Mitglieder“ überarbeitet werden. Zudem soll

ein Konzept „SGV 2030 – Strategie zur nachhaltigen Mitgliedergewinnung und -betreuung“ erarbeitet

werden. Dieser Arbeitskreis mit Mitgliedern aus allen Bereichen hat nun seine Arbeit aufgenommen.

Am 16.12.2016 kommt dieser Arbeitskreis wieder zusammen um die Teilbereiche "Mitgliederbetreuung -

zufriedene Mitglieder", "Mitgliedergewinnung - begeisterte Neumitglieder " und "Imagewerbung - bessere

Wahrnehmung des SGV in der Gesellschaft und Öffentlichkeit" auszuarbeiten.

Wenn auch Sie sich einbringen möchten und im Arbeitskreis mitarbeiten möchten, dann

kommen Sie doch gerne zum nächsten Arbeitskreis am Freitag, den 16.12.2016 16:30 Uhr bis

19:30 Uhr dazu. Bitte senden Sie dafür eine kurze Anmeldung an marketing@sgv.de an.

GESAMTVEREIN

SGV-Kompetenzteam

„Vereinsentwicklung“

und SGV-Beraterpool

Um eine noch intensivere Beratung sicherstellen zu können

und positive Erfahrungen aus SGV-Bezirken und Abteilungen

anderen Vorständen zur Verfügung zu stellen, wurde

das Kompetenzteam "Vereinsentwicklung“ gebildet. Zur

Unterstützung bei der Vereinsarbeit stehen, neben dem

Team der SGV-Geschäftsstelle, die drei Mitglieder des

SGV-Kompetenzteams Vereinsentwicklung, Hans Weber,

Thomas Kempf und Hans-Hermann Weber, zur Verfügung.

Nächster Beratungstermin des Kompetenzteams:

30.11.2016 ab 13:00 Uhr im SGV-Jugendhof, Hasenwinkel

4, 59821 Arnsberg. Infos/Anmeldungen: Birgit

Irre (Mitgliederverwaltung), Tel.: (02931) 52 48-17,

E-Mail: mitglied@sgv.de

Als Ergänzung wurde zusätzlich ein SGV-Beraterpool

aufgebaut, der bei speziellen Fragestellungen noch

intensivere Hilfe leisten kann. Foto: Heidi Steinkopf

Wir sagen

Dankeschön!

Liebe Wegemarkiererin,

lieber Wegemarkierer,

damit unsere Wanderfreundinnen und Wanderfreunde

sowie Gäste unserer Wanderregionen Jahr für Jahr

ein optimal markiertes Wanderwegenetz genießen

können, ist Dein ehrenamtliches Engagement von

enormer Bedeutung. Im Kreise der qualifizierten

und erfahrenen Wegemarkiererinnen und

Wegemarkierer bist Du – auch bei Wind

und Wetter – für Deinen Verein unterwegs.

Die Wandervereine

in Nordrhein-Westfalen

Hubert Prange

Im Namen aller Mitglieder

und Gäste herzlichen Dank!

Hubert Prange

SGV-Hauptfachreferent

für Wege

KREUZ&QUER 4/16

23


PARTNER STADTWERKE KASSEL

Saubere Energie und

Partnerschaft auf Augenhöhe

Kassel – Auf den ersten Blick ist die Zusammenarbeit

zwischen einem Energieversorger

und einem Wander- und Freizeitverein wie dem

SGV nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit.

Doch genau die inzwischen schon im dritten

Jahr andauernde Partnerschaft der Städtischen

Werke Kassel und dem SGV ist ein gutes Beispiel

dafür, dass sich unternehmerischer Weitblick

und bürgerliches Engagement durchaus sinnvoll

ergänzen können. Kai Wachholder (50), Leiter

des Vertriebs für Privat- und Gewerbekunden des

Kasseler Energieanbieters, zeigt sich jedenfalls

im Kreuz&Quer-Gespräch zufrieden über „diese

Partnerschaft auf Augenhöhe“.

Herr Wachholder, wie viel Leben sehen Sie nach

den gemachten Erfahrungen in der Kooperation

mit dem SGV?

Sehr viel, weil wir auf unterschiedlichen Ebenen

aktiv zusammenarbeiten können und somit eben

auch beide Seiten einen Nutzen davon haben.

So haben wir inzwischen fast alle Liegenschaften

des Vereins in der Versorgung und Betreuung und

haben die Betriebskosten auf diesem Weg spürbar

gesenkt.

Natürlich bietet sich aber auch eine inhaltliche

Verbindung über Ihren umfassenden Natur-

Energie-Ansatz.

Richtig, denn wir sind mit unseren Angeboten

und Leistungen zu 100 Prozent sauber und grün

unterwegs. Ich zitiere da einfach mal unseren

Vorstand Stefan Welsch: „Wir warten nicht, bis die

Energiewende passiert, wir nehmen sie selbst in

die Hand.“

Aber Ihre Kreativität geht über die saubere Energieversorgung

inzwischen deutlich hinaus.

Sie meinen unser „Hausengel-Konzept“? Das ist

in der Tat höchst innovativ, denn es ist eine Art

Hausschutzbrief für die Verbraucher. Kennen Sie

das, wenn Sie aus heiterem Himmel und zu den

Kai Wachholder

unmöglichsten Zeiten einen Schaden im oder

am Haus haben? Rohrbruch. Oder Stromausfall.

Oder Dachschaden. Und natürlich findet sich zu

diesen Zeiten kurzfristig kein Handwerker. Doch

durch eine Kooperation mit einem bundesweiten

Handwerkernetz können wir Ihnen zusichern, dass

unser „Hausengel“ innerhalb von garantierten

zwei Stunden die benötigte Hilfe schickt. Und

sogar auch bezahlt.

Und beim nächsten Mal sollten wir uns aber

darüber unterhalten, wie der SGV auch von Ihrem

Smarthome-Konzept profitiert.

Gern. Vielleicht aber vorab schon mal so viel:

Es vernetzt Ihre Heizkörper, Fenster, Türen,

Steckdosen und Netcam mit einer intelligenten

Steuerungseinheit, so dass Sie jederzeit und von

überall Zugriff darauf haben. Ganz einfach über

Ihren PC, Ihr Smartphone oder Ihr Tablet.

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24 KREUZ&QUER 4/16


Kuhglocken machten sie bekannt

Schellengruppe Wilgersdorf feierte ihren 40. Geburtstag

Seit vierzig Jahren lassen sie nicht nur im Siegerland ihre Kuhglocken erklingen und erfreuen damit Jung und Alt.

Und so war es den Mädchen der Wilgersdorfer Schellengruppe unter ihrem langjährigen Leiter Gerd Hartmann ein

echtes Bedürfnis, ihren Geburtstag am 18. Juni mit Gästen und ehemaligen Mitgliedern in Wilgersdorf zu feiern.

Grußworte sprachen der stellv. Bürgermeister Klaus Grünebach, die Geschäftsführerin der DWJ-NRW, Claudia

Eisenstein und der Vorsitzende des SGV Wilgersdorf, Otto Görg. Und dann erfreute die Schellengruppe mit einer

Volksweise aus Österreich und einem bayerischen Volkslied. Im Anschluss betraten zahlreiche ehemalige Schellengruppenmädchen

die Bühne und spielten vor einer begeisterten Zuhörerschar wie aus einem Guss, präzise und

harmonisch auf ihren Glocken. Ein Akkordeonauftritt von Joana Breitenbach und Leni Mockenhaupt setzten den

Schlusspunkt unter eine würdige Geburtstagsfeier.

1976 gründete der damalige Leiter Werner Hartmann die dem SGV und der DWJ-NRW angeschlossene Schellengruppe

Wilgersdorf, die sich anfangs noch „Wilgersdorfer Schwalben“ nannte. Sie bestand zunächst aus Mädchen

im Alter von sieben bis 16 Jahren, die schnell einen großen Bekanntheitsgrad erreichten.

Wie Gerd Hartmann und Anika Müller mitteilten, hatte die Schellengruppe 1978 ihren ersten großen Auftritt beim

Deutschen Wandertag in Kassel. 1979 trat die Schellengruppe gemeinsam mit dem Wilgersdorfer SGV-Chor

beim Deutschen Wandertag in Trier auf. Am 8. August 1981 wirkten die Mädchen im Telezirkus der ARD mit.

Gerd Hartmann: „Das wir gemeinsam vielen Menschen viel Freude und Abwechslung mit unseren Liedern bieten,

wird uns bei Hochzeiten, Geburtstagen, in Altenheimen etc., immer wieder bestätigt.“ Der inzwischen verstorbene

Werner Hartmann leitete die Gruppe bis Anfang 1999 und betraute dann seinen Sohn Gerd mit der Leitung.

Highlight Steubenparade

Die ehemaligen

und derzeitigen

Mitglieder der

Schellengruppe

Wilgersdorf feierten

am Samstag mit

zahlreichen Gästen

ihren vierzigsten

Geburtstag.

Ihre größten Erlebnisse hatten die Schellengruppenmädchen 1992, als sie während eines neuntägigen Amerikaaufenthalts

an der berühmten Steubenparade in New York teilnahmen und in der New Yorker St.-Patricks-

Kathedrale sowie vor dem Capitol in Washington ihre Kuhglocken erklingen ließen. Vermittelt hatte hier der

Deutsch-Amerikaner und Mitorganisator der Steuben-Parade, Lutz Richard, der die Schellengruppe auf dem

Deutschen Wandertag in Pirmasens hörte.

DWJ

Aktivitäten für Kinder und

Jugendliche planen,

durchführen und abrechnen

Tagesseminar für Jugendwart*innen, Gruppenleiter*innen sowie

Interessierte, die Kinder- und Jugendarbeit aufbauen möchten –

Leitung: Claudia Eisenstein. Schwerpunkt dieses Lehrgangs ist

das weite Feld der Organisation von Aktivitäten für Kinder und

Jugendliche in einer SGV-Abteilung.

Im ersten Teil wird den Fragen nachgegangen: Welche Aktionen

kommen bei Kindern an? Was kann für Jugendliche angeboten

werden? Wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen aus?

Und was ist bei der Vorbereitung noch zu beachten?

Zweiter Teil des Lehrgangs: Finanzierung der Aktivitäten.

Datum: 3. Dezember 2016, 10:00 bis 16:00 Uhr

Ort:

SGV-Jugendhof, Arnsberg

Alter:

ab 16 Jahren / max. 20 Personen

Kosten: 15,- €

Leistungen: Lehrgangsmaterial, Verpflegung

Der DWJ-Newsletter

Seit März 2016 gibt es den Newsletter der DWJ LV NRW mit

vielen Informationen über Aktivitäten, Veranstaltungen und

Neuigkeiten. Wer also regelmäßig DWJ-Informationen erhalten

möchte: Bitte auf der Seite www.wanderjugend-nrw.de den

Newsletter abonnieren und sogar in den bisherigen stöbern.

KREUZ&QUER 4/16

25


PROMINENTE IN DER FREIZEIT

„Was Laufen für

mich bedeutet?

Ein Schonwaschgang

für die Seele!“

Es gibt wohl in der Tat einen lebenden

Beweis, dass in einem gesunden Körper

auch ein liebenswerter Geist wohnt:

Sven Lorig

Mal ganz ehrlich: So ganz oft hat man es ja nicht als

Journalist, nach einem Promi-Gespräch das Telefon

zur Seite zu legen und zu denken: „Mein lieber

Mann, das war jetzt aber mal ein ganz erstaunlich

netter und vor allem herrlich unkomplizierter Kerl

am anderen Ende.“ Und bei diesem Sven Lorig hat

man auch noch das Gefühl, dass dieses Spontan-

Urteil sogar dann noch Bestand haben könnte, wenn

man sich irgendwann auch einmal persönlich über

den Weg laufen würde. Egal, für „Kreuz&Quer“ sind

es aber nicht unbedingt die Sympathie-Punkte, die

den Mann auf den aktuellen Thementhron gebracht

haben, sondern es ist zunächst einmal seine Leidenschaft

zum ebenso genießerischen wie disziplinierten

Laufen in der Freizeit. Und das vor allem und

mit größter Hingabe im Wald. Wenn der gebürtige

Hildener, der gerade seinen 45. Geburtstag feiern

konnte, von seinem Hobby erzählt, dann bekommt

seine ohnehin schon warme Stimme einen noch

weicheren Klang: „Laufen ist für mich wie ein Mini-

Urlaub“, schwärmt er. „Ein Schonwaschgang für

Körper und Seele. Wenn ich laufe, dann ist eben für

eine Stunde nur noch Sven-Time.“

Der Mann, der das sagt und uns in regelmäßigen

Abständen zum Beispiel als Moderator der „Aktuellen

Stunde“ im Dritten des WDR oder als „Fährtenleger“

bei der kleinen SWR-Rate-Show „Das Dings

vom Dach“ immer wieder seine tadellos schlanke

Figur in die Wohnzimmer projizieren lässt, hatte

diese Einstellung wohl nicht immer in dieser Form.

Auch wenn er vielleicht ja schon von frühester

Jugend an sportlich war. Als Junge hat er begeistert

Fußball gespielt. Und Eishockey. Und

ein leidenschaftlicher Tänzer war er auch noch.

Aber er war eben auch nie dem süßen, guten

Leben abgeneigt. „Ich bin schließlich Rheinländer,“

sagt er, er wisse schon, wie das mit

dem Genießen geht. Aber spätestens mit seiner

Frau habe er das gute Leben dann eben auch

exzessiv praktiziert, nahm der Genuss so richtig

Fahrt auf. „Wir haben viel und oft gemeinsam

gekocht. Und immer schön mit besten Zutaten.

„Und vor allem mit viel guter Butter.“ Und

plötzlich habe er eben rund 100 Kilogramm

(„oder sogar noch ein paar mehr“) gewogen

und über das „Mondgesicht“, das ihm da aus

dem Spiegel entgegengeblickt habe, nicht

schlecht gestaunt. Die Überraschung war wohl

auch deshalb so groß, sagt er heute rückblickend

mit gut gespielter Irritation, weil er sich

„gedanklich doch noch immer voll im Training

befunden“ habe. „Ich hatte das Gefühl, dass

man mich jederzeit würde von der Kette lassen

können und ich würde auch wieder Bestleistungen

vollbringen.

Doch das Schicksal hat es anders vor. Seine

Frau hatte zu dem Zeitpunkt bereits begriffen,

dass man sich aus guten Gründen etwas verschärfter

um die eigene Gesundheit kümmern

sollte. Sven hatte dieses Gefühl aber wohl eher

noch nicht. Stattdessen freute er sich über die

klugen und ambitionierten Einsichten seiner Frau

und schenkt ihr zur Unterstützung und zur Motivation

einen Pulsmesser. Den er dann allerdings

in einem schwachen Moment – „nur mal so“ –

selbst ausprobiert und sofort zu dem ernüchternden

Ergebnis kommt: Das Ding muss kaputt sein.“

Genau in diesem Moment muss sich wohl der

Schalter im Kopf umgelegt haben. Das war 1998.

Von nun an ging es plötzlich und im wahrsten

Wortsinn unaufhaltsam los und voran. Zunächst

im Schlosspark Eller, später in die Wälder und

Grünflächen der Umgebung und inzwischen

eigentlich überall, wo man mit dem richtigen

Schuhwerk herlaufen kann. Dass er inzwischen

sogar an Marathon-Läufen teilgenommen hat, sich

regelmäßige Trainingseinheiten unter fachlicher

Betreuung leistet, bis zu sechs Mal in der Woche

auf der Piste ist, sei hier nur am Rande erwähnt,

weil es neben den sportlichen Herausforderungen

ja eben auch um das neue Lebensgefühl für den

Dreifach-Vater (alles Mädchen) geht. Und wenn er

dann so ganz nebenbei von seinen so unendlich

erholsamen Bewegungs-Urlauben in Kärnten oder

Schweden schwärmt, dann merkt man, dass Sven

Lorig angekommen ist. In der Welt der Bewegung,

in der Welt des freien Kopfes durch frische Luft, in

der Welt des Körpererlebnisses. Aber man merkt

auch: Am Ziel ist er noch lange nicht.

26 KREUZ&QUER 4/16

Text: Thomas Reunert.

Bilder: NDR


TourNatur– ein voller Erfolg

Vom 2. bis 4.September 2016 präsentierte sich der SGV in Kooperation mit

dem SauerlandTourismus auf der TourNatur. In diesem Jahr gab es auf der

Messe auch etwas zu feiern: Die Sauerland-Wanderdörfer als „Qualitätsregion

Wanderbares Deutschland“ haben mit dem Rothaarsteig, dem Sauerland-

Höhenflug sowie der Sauerland-Waldroute nun drei bekannte Fernwanderwege,

die die Prüfung zum Qualitätsweg bestanden haben. Die Zertifikate wurden

feierlich vor den Augen zahlreicher Besucher verliehen.

Sebnitz – Kunstblumen,

Mühlenpracht und Winnetou

Sebnitz – Beim Deutschen Wandertag in Sebnitz präsentierte Verbandskulturwart

Dr. Peter Kracht den Hauptkulturwarten der Gebietsvereine ein besonderes „Kultur-

Erlebnis“: Die Erkundung der Kunstblumenstadt mit ihrer feinen Museumsmeile. Über

das eindrucksvolle Kirnitzschtal mit dem

besonderen Zeitzeugen, der Kirnitzschtalbahn,

erste Überland-Straßenbahn der Welt,

vorbei an der „Feste“ Königstein ging`s

nach Rathen, wo auf der Felsenbühne auch

Karl Mays „Winnetou“ zu Hause ist. „Hier

kommt tatsächlich jeder Kulturmensch auf

seine Kosten,“ so der Verbandsfachwart.

1. Tag des Wanderns –

Starke SGV-Beteiligung

VERANSTALTUNGEN

REGIONALREPORT

Der vom Deutschen Wanderband ins Leben gerufene

bundesweite „Tag des Wandern“ fand erstmals am

14. Mai 2016 statt. Ein gelungener Auftakt, weiß der

Wanderverband zu berichten und spricht von 250 Veranstaltungen.

Viele SGVer haben sich an diesem Tag auf

die Wanderschaft gemacht und exemplarisch für dieses

Engagement möchten wir die Wanderung nennen, die unter dem Motto „Mit dem

Teufel im Bunde“ vom SGV-Jugendhof aus startete und bei der Wanderführer

Karl-Heinz Schuster die schaurig-schöne Sage

von der ledernen Brücke erzählte.

Am 14. Mai 2017, heißt es wieder in Deutschen

Landen „2. Tag des Wanderns“. Und das

gewiss wieder mit dem SGV. Interessiert ist die

Geschäftsstelle Arnsberg, welche Abteilungen

bzw. Bezirke für den 14. Mai 2017 planen

und bittet um einen kurzen Hinweis auf ihre Wanderaktivität.

Foto: Wolfgang Veidl

Kohlbergtreffen

Bei bestem Wetter und mit

vielen Wanderfreunden

fand am 09.10.2016 das

diesjährige Kohlbergtreffen

statt. Zum Totengedenken

hielten Vizepräsident

Harald Kahlert und

Bundestagsabgeordnete

Christel Voßbeck-Kayser

die Ansprachen.

Siegener Uferfest mit dem WDR

Beim Siegener Uferfest gab es auch für Wanderer

eine besondere Aktion der Lokalzeit Südwestfalen

und des SGV: Unter „Kamera-Begleitung“ des

Reporters Markus Krczal, haben rund 100 Naturfreunde einen

Teil des historischen Rundwegs Siegen-Achenbach erkundet.

Der Archäologe Manuel Zeiler erzählte unterwegs Spannendes

zur Siegener Bergbaugeschichte.

Die rund 15 Kilometer lange Strecke bewies, warum Siegen

die „grünste Stadt Deutschlands“ ist. Der Erfinder des Wanderweges,

Dieter Solms (Heimatverein Achenbach), führte

mit drei Wanderführern die Gruppe durch Bachtäler und

grüne Wälder. Es ging vorbei an einem alten Rennofen, einer

Friedenskirche und einem ehemaligen Panzer- Schießplatz,

heute ein Spiel- und Sportstätte.

Ziel: Die WDR-Bühne beim Siegener Ufer-Fest.

Dort wurde dann gefeiert: 125. SGV-Geburtstag,

die Neugestaltung der Siegener Innenstadt und

die Freilegung der Sieg.

Unterwegs mit dem

MVG Wanderbus

1. Mai bis 5. November 2017

Die Vorbereitungen auf die Wanderbus-Saison

2017 sind bereits jetzt in vollem Gange, denn

im kommenden Jahr möchte die Märkische Verkehrsgesellschaft

(MVG), gemeinsam mit den

anliegenden Orten und dem SGV, die Strecken

sowie die „Unterwegs-Erlebnisse“ noch attraktiver

gestalten. Und ab dem 1. Mai rollt er wieder,

klimatisiert und mit großen Panoramascheiben,

damit der Wanderer wieder die schwingende

Landschaft, die Menschen und das Flair der

anheimelnden Dörfer auf sich einwirken lassen

kann. Mehr Details gibt es in unserer nächsten

Ausgabe (erscheint am 15.02.2017)

INFO

Märkische Verkehrsgesellschaft, Lüdenscheid

Tel. (02351) 1801-153

E-Mail: kontakt@mvg-online.de

Internet: www.mvg-online.de (Suchfunktion Wanderbus)

KREUZ&QUER 4/16

27


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zahlt die Städtische Werke AG. Mit Ende des zweiten Jahres erlischt diese Mitgliedschaft automatisch, ohne

dass sie kündigen müssen. Für SGV-Mitglieder übernimmt die Städtische Werke AG die nächsten zwei SGV-Jahresbeitragsrechnungen.

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28 KREUZ&QUER 4/16


Hightec-Landmaschinen

& exotische Pflanzenwelt

Arnsberg – Eine Bus-Tour ins Emsland unternahmen 29

Wanderfreunde aus Hüsten, Neheim und Arnsberg mit Wanderführer

Bernd Temmen. Das spannende Programm: Besichtigung

des Landmaschinenhersteller Krone in Spelle, mit

großem Erstaunen bei den Teilnehmern, vor allem, als sich

zum Fertigungs-Abschluss ein fix und fertiger „Riesenernter“

mit 24 Metern Breite in Hochglanzlack zeigte.

Weiter führte die Tour nach Emsbüren, wo eine Führung

durch die „Gartenwelt Emsbüren“ (Bild) mit ihrem XXL-

Gartencenter der Fa. Emsflower, dem wohl größten Betrieb

dieser Branche, stattfand. Eine teils exotische Pflanzenwelt,

eigene Pflanzenzüchtungen, das Tropenhaus und dessen

Flora und Fauna begeisterten die Besucher ebenso wie die

enormen Handels-Mengen des In- und Exportgeschäftes.

Die Schlusseinkehr fand auf der Rheiner Salinenstraße im

Restaurant mit dem vielsagenden Namen „Gottesgabe“ statt.

Zu Gast auf

Zeche Zollverein

Soest/Essen – Als Ziel einer Tagesfahrt des SGV-

Bezirks Möhne hatte die Vorsitzende Gabi Otten

(3.v.li.) das Weltkulturerbe „Zeche Zollverein“

in Essen ausgesucht. Bei einer sachkundigen

Führung erfuhren die SGVer viel Wissenswertes

über die lange und bewegte Geschichte des

bekannten ehemaligen Bergwerks und dessen

imposante Übertage-Anlagen. Der Bildung und

Wissensvermittlung folgte die Entspannung am

Baldeneysee, wo zur Stärkung und Aufbereitung

des zuvor Erlebten eine kurze Rast eingelegt

wurde. Das Programm ließ noch Freiraum, bei

Spaziergängen die herrliche Umgebung des

zum Gewässersystem der Ruhr gehörenden

Sees erkunden zu können. Ein Dank ging an

Gabi Otten, die allen einen erlebnisreichen und

unvergesslichen Tag beschert hatte.

Auf den Seiten „ERLEBNIS SGV“

berichtet KREUZ&QUER aus dem

vielfältigen Vereinsleben.

Die Bilder und Texte dokumentieren

das ehrenamtliche Engagement und

den Ideenreichtum der Aktiven in den

Abteilungen und Bezirken; bearbeitet

von Jörg Haase.

Zuschriften für diese Rubrik bitte

nur an:

Jörg Haase · Auf der Platte 19

59955 Winterberg

E-Mail: joerghaase@sgv.de

Bitte um Verständnis: Bei den erfreulich vielen,

vielen interessanten Berichten, die Jörg Haase

erreichen, ist es nicht immer möglich, dass er

alle in der nächsten Ausgabe oder in voller Länge

(wie eingereicht) einstellt. Wir geben uns Mühe,

die Berichte nachzuholen. – Danke!

Erlebnis SGV

Wandern fördert Lebensqualität

90 Jahre SGV in Kallenhardt

Kallenhardt – 90 Jahre – Grund genug, das Jubiläum zu feiern. Auf dem Programm:

attraktive Wanderungen und ein musikalischer Frühschoppen in der

Kallenhardter Schützenhalle. Gut 200 Gäste, Wanderfreunde aus den ca. 20

SGV-Abteilungen der SGV-Region Möhne, trafen sich an der Schützenhallte

und beteiligten sich an den Wanderungen. Besonders zu erwähnen ist die

mit Erinnerungswimpel angereiste stattliche Delegation des SGV Allagen mit

Chefwanderführer Werner Altenähr (Bild). Nach Rückkehr begann der eigentliche

Festakt. Herrliche Melodien des Kallenhardter Blasorchesters fanden

aufmerksame Zuhörer. Hubert Knippschild ließ als Festredner 90 Jahre SGV-

Vereinsgeschichte lebendig werden und erinnerte an den wichtigsten Termin,

den 11. Juli 1926: „Zwölf Bürger führte die Idee zusammen, einen Verein zu

gründen, in dem das Wandern einen herausragenden Stellenwert einnehmen

sollte. Sie schlossen sich dem Bezirk Möhne an, was angesichts der heute

immer noch geltenden Zugehörigkeit zu diesem Bezirk von einer enormen

Treue zeugt!“ Er ergänzte: „Der frisch gegründete Verein wanderte nicht nur,

er kennzeichnete Wanderwege, pflanzte Baumgruppen und machte schon

damals Werbung für den Fremdenverkehr!“ Und das ist bis heute so: Mehr als

120 km Wanderwege, etwa 150 Ruhebänke und zehn Schutzhütten zeugen

von einer lebendigen SGV-Abteilung. Jedes Jahr gibt es hochinteressante

Wanderungen und seit 1988 zählen Wanderwochen in andere Gefilde (bisher

28) für die Mitglieder zum Angebot.

Veränderung auf dem langen Weg: 1973 Nennung als „SGV“ und „Heimatverein“.

Ende 1974 gehörten 38 Mitglieder weiter dem SGV an, 52 dem

Heimatverein. Aber: Beide Vereine bilden immer noch eine geschlossene

Gemeinschaft, die im SGV-Bezirk Möhne eng zusammenarbeiten. Gabi Otten

(SGV-Bez.Vors.) gratulierte und betonte mit Nachdruck: „Was eure Vorfahren

hinterlassen haben, habt ihr nicht nur aufgegriffen und gepflegt, sondern

weiterentwickelt. Dafür kann ich nur meine Hochachtung aussprechen und

euch zurufen: „Macht weiter so – zum Wohle des SGV!“ Rüthens Bürgermeister

Peter Weiken sprach den SGV-Verantwortlichen höchstes Lob aus:

„Ihr legt eine enorme Eigeninitiative an den Tag und pflegt die Wanderwege,

so dass sich Stadt und Bauhof kaum darum kümmern müssen. Danke für

euer Engagement zum Wohle unserer Bürger!“ Ortsvorsteher Anton Cramer:

„Ihr tragt in erheblichem Maße zur Attraktivität unseres Ortes bei und seid ein

wesentlicher Bestandteil unserer Vereinslandschaft! SGV und Heimatverein

sind gleichermaßen „Spitze“!

25 Jahre Einsatz für die Qualifizierung

beim SGV: Heike Senger

Arnsberg - Als es in Ehrenamtlichkeit nicht mehr ging, entschied sich

die SGV-Vereinsspitze zur Hauptamtlichkeit, war ihr doch die Qualifizierung

des Ehrenamtes und dazu passender Sparten nach innen

und mit Außenwirkung wichtig. 1982 wurde das Weiterbildungswerk

gegründet, dem folgte 1986 das Naturschutzzentrum - beides SGVseitig

in 'geistiger Vaterschaft' von Heinz Engels.1999 kam es zum

'2-Säulen-Modell' durch Verschmelzung beider, das nun als SGV-

Wanderakademie firmiert, jüngst um "NRW" erweitert, da auch andere

Wandervereine im Land teilnehmen. Seit 1991 verantwortlich, entwickelte

Heike Senger Bildungsangebote und führte die Einrichtung ab

1998 zusammen mit Dirk Zimmermann (Leiter Naturschutzzentrum)

durch kulturpolitische Turbulenzen um Wertigkeit und Finanzierung der Erwachsenenbildung.

Von Anfang an bedeutsam, das nötige Stunden-Aufkommen und das Finden der Referenten.

Vizepräsident Harald Kahlert würdigte bei einer Festlichkeit im SGV-Jugendhof zu Heike Senger's

25jährigem Dienstjubiläum ihr Engagement und weckte bei vielen Gästen Erinnerungen an die

oft nicht leichte Aufgabe für den Träger "SGV", der sich freut, dass 2010 und erneut 2014 die

für die Akzeptanz wichtige Zertifizierung der Einrichtung erfolgte. Der Besucherzuspruch von

jedermann und Mitgliedern ist ein Beleg für erfolgreiches Wirken. Dafür Dank und Anerkennung,

Heike Senger - und: Weiter so zum Wohl der Ehrenamtlichkeit!

13.–20. September 2017

Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Marsberg e.V.

Telefon 02992-8200

KREUZ&QUER 4/16

29


Auf historischen Spuren

DO-Holzen – Wanderzeit ist immer – so auch im Februar. Die Holzener hatten zu einem 5km-Spaziergang

auf historischen Spuren durch Wandhofen (zu Schwerte) eingeladen. Erste Station: Ein wunderschöner

Panoramablick über das im Norden liegende Ardeygebirge, gen Süd-Osten über den Ochsenkopf auf der

Villigster-Westheide, auf Bürenbruch (264 m ü. NN) und weiter bis Hagen.

Am Findling der Familie von Wandhof (Bild) stellte Wanderführer Ferdi Ziese (re.) deren Familiengeschichte

dar sowie das Straßen-Namensschild von Hermann de Wandhof, der als Richter zu Schwerte und Scherene

zu Westhofen hier sein Amt ausübte, was von der Bedeutung der Familie zeugt.

Interessant: Die verfallene Wasserburg Wandhofen – sie war 3 1/2 Rheinische Hufe groß (ein Huf ca. 2.500

Quadratmeter, also ein Morgen). „Der letzte Bewohner auf der Burg soll ein Schäfer und mit dem Teufel im

Bunde gewesen sein. Weitere historische Plätze im Ruhrtal erweckten die Aufmerksamkeit, wie z.B. die Wasserburg

Haus Ruhr, früher genannt „Wyhagen“. „Hinze von der rure“ lebte hier gegen 1349. Er erbaute den

ersten Rundturm, wusste Ferdi Ziese. Auch die dickste Kastanie des Ruhrtals mit 6,80 Metern Stammumfang

ist hier zu finden. Eine sehr lehrreiche Wegstrecke direkt vor der eigenen Haustür, so das Fazit der Mitwanderer.

Kleine Dinge – große Freude

Düsseldorf – Manche Dinge mögen von ihrer Größe her faszinieren – kleine aber

nicht minder. Das erlebten 24 Düsseldorfer SGVer beim Besuch des Bonsai-Museums.

Auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern bietet das Freilichtmuseum an

einem Lehrpfad alles Wissenswerte zum Thema „Bonsai“. Neben 34 Text-Tafeln

gab es mehr als 120 Bäume in klassischer, asiatischer oder moderner europäischer

Gestaltung zu bewundern – einige von ihnen schon hundert Jahre alt.

Der Lehrpfad geht in neun Räumen auf die Geschichte, die Philosophie, die

Wuchsformen der Bäume, die Gestaltungstechniken, die Pflege und die geeigneten

asiatischen und europäischen Baumarten ein. Unterschiede und Gemeinsamkeiten

zwischen der klassisch japanischen und der europäischen Philosophie

dokumentieren den mittlerweile eigenständigen Weg der europäischen

Bonsai-Gestaltung, berichtet Rosa-Maria Ludigs, die Wanderführerin und Ideen-

Lieferantin. Dafür gab's uneingeschränkten Zuspruch: Es hat allen gut gefallen.

Erlebnis SGV

Den Frankenweg von Anfang bis Ende

Münster – Seit 2012 wandern die Münsteraner jeweils eine Woche im September, um den 520 Kilometer langen Frankenweg

vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb zu bewältigen. Im Norden mit dem Frankenwald und den Städten Kronach

und Kulmbach, durch das obere Maintal mit Weismain und Vierzehnheiligen, die Fränkische Schweiz bis zur Frankenalb

mit Altdorf bei Nürnberg bis zum Naturpark Altmühltal – 2015 von Treuchtlingen nach Harburg an der Wörnitz, dem Endpunkt

dieses empfehlenswerten Weitwanderweges, der als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifiziert ist. Eine

Fortsetzung bis Donauwörth erweiterte noch den Blick auf die vorher schon mehrfach tangierte „Romantische Straße“.

Vorteilhaft: Tägliche Quartierwechsel (max. 3 Gasthöfe) waren dank sorgfältiger Planung nicht nötig. Im Bild: Der

Ausgangsort für alle Tagestouren der letzten Etappen war die Fuchsienstadt Wemding. Verschiedentlich verlief der Frankenweg

zusammen mit den Markierungen des Jakobusweges. Fazit des Chronisten Günter Dietrich: Ein schönes Stück

Deutschland ist durchwandert, bewundert und erlebt worden, Dank den regionalen Wandervereinen für die exzellente

Wegmarkierung. Übrigens: Wandern bildet, daher noch dieses: Fuchsien sind nach Dr. Fuchs aus Wemding benannt.

Acht Tage auf Tour in rheinischen Weinbergen

Marl – 25 Wanderer dieser SGV-Abteilung verbrachten acht Wandertage am

Rhein in Bad Hönningen. Inmitten der Weinberge besuchten sie Schloss

Arenfels, unternahmen Wanderungen auf dem Rheinsteig und tauschten

den Wanderweg mit Schiffsplanken bei einer Schiffstour nach Königswinter,

wobei sie den Ausblick auf Drachenfels und Siebengebirge genießen

konnten. Auch Bad Lins mit der gepflegten Altstadt (Bild) war ein reizvolles

Ausflugsziel, bei dem oft der Blick nicht nur nach vorn oder zurück, sondern

auch nach oben ging – besonders beim Einsatz der Fotolinsen. Ein Besuch

im Römermuseum und im Thermal-Bad rundeten das Erlebnisprogramm ab.

Wandern und Malen

sind gut kombinierbar

Hüsten – Dass Wandern und Malen gut zueinander passen

und sich hervorragend kombinieren lassen, erfuhren zwölf

Teilnehmer einer Wanderaktion dieser SGV-Abteilung. Bei

der kleinen kreativen Wanderung in der Nähe von Gut Stiepel

fanden sie schnell wunderschöne Naturmotive. Bei einer

ausgedehnten Pause mit idyllischen Ausblicken konnte jeder

unter der Anleitung von Uli Steinwender (5.v.li.) mit Pastellkreide

Bilder von der sommerlichen Natur anfertigen. Es

entstanden viele kleine Kunstwerke, das Ergebnis wird hier in

einer „Natur-Galerie“ mit gewissem Stolz auf das Geleistete

präsentiert. Fazit: Die Aktion hat allen viel Spaß gemacht und

sollte auf jeden Fall eine Neuauflage erfahren.

Historische Wanderrouten

Möhne – Kultur pur erlebten Wanderfreunde aus dem gesamten SGV-Bezirk Möhne bei ihrer alljährlichen kulturhistorischen

Wanderung, die diesmal Lippstadt im Fokus hatte. Gabi Otten begrüßte als Bezirksvorsitzende (Bildmitte) mit der

Anmerkung, dass sich Wanderer zum einen bevorzugt in der Natur aufhalten, aber andererseits auch gern kulturelle Angebote

wahrnehmen. Auf Wirken und Bedeutung teuflischer Hexen oder frommer Stiftsdamen wiesen die Stadtführerinnen

hin, während bei der zweiten Gruppe die Geschichte Lippstadts im Fokus stand. Kurze Halts nutzten die Stadtführerinnen,

um fachkompetent auf die 825-jährige Geschichte

ihrer Stadt einzugehen. Bild: Stadtführerin Johanna

Stark am Bürgerbrunnen vor dem Stadtpalais. Die

SGVer bewunderten imposante Sakralbauten und

erfuhren einiges über wichtige ehemalige Persönlichkeiten

Lippstadts. Übereinstimmend die Einschätzung

aller: Dank an die Gastgeber für diesen

unterhaltsamen wie lehrreichen Tag – es hat sich

gelohnt, Lippstadt als größte Stadt im Kreis Soest

besucht zu haben. Wer also ein attraktives Ziel

sucht – Lippstadt ist eine Empfehlung.

30 KREUZ&QUER 4/16

Im Osnabrücker Land

mehrtägig unterwegs

Krombach – 30 Wanderer dieser Siegerländer SGV-Abteilung

waren Ende Mai mehrtägig auf Entdeckungstour im Osnabrücker

Land. Von der tollen Unterkunft am Ausgangspunkt Bad

Laer mit wunderschönem Kurpark starteten die Wanderungen

rund um Bad Iburg und Bad Rothenfelde, wo das größte Gradierwerk

mit 412 Metern Länge und zehn Metern Höhe einen

mächtigen Eindruck hinterließ. Nach einer stärkenden Einkehr

in der Bismarckhütte wurden die letzten Kilometer nach Bad

Laer unter die Wanderstiefel genommen. Die letzte Tour des

Programms führte von Lengerich zum Lengericher Canyon,

der aus einem ehemaligen Kalkabbaugebiet entstand, das

1977 stillgelegt wurde. Der Blick auf das türkisblaue Wasser

bildete einen wunderschönen Abschluss der erlebnisreichen

Mehrtagestour, die erneut die geübten Wanderführer Heide

Keiber und Martin Gruner organisierten.


Düssel-Quelle liefert

Wasser nur von Hand

Wülfrath/Mettmann – Bei zwei Wandertouren begab sich

diese SGV-Abteilung in Wülfrath auf Spurensuche. Sie

ging auf Quellensuche, was zu bemerkenswerten Erkenntnissen

führte. Der Mettmanner Bach (Bild) kann sich auf

eine (wenn auch baulich gefasste) munter sprudelnde

Quelle verlassen, die ihn mit frischem Wasser versorgt.

Ganz anders ergeht es der Düssel, die der Landeshauptstadt

ihren Namen gab: Sie hat als Quelle nur einen

„Wasserstrahl von Hand“ – und das als Folge einer Straßenbaumaßnahme,

was bedeutet: Ein Anlieger dreht den

Wasserhahn auf. Das führte spontan zu der satirischen

Frage „Hängt Düsseldorf am Tropf?“, wie Pressewartin

Karin Roemer berichtet. Trotz ihres außergewöhnlichen

und mickerigen Beginns ist sie durch viele Zuflüsse doch

noch zu einem ansehnlichen Wasserlauf gewachsen.

Rucksackfrühstück in

der Rüdenburg-Ruine

Arnsberg – Unter Leitung des Burgenexperten Wolfgang

Mohler (Bild unten links) fand mit 22 SGVern aus dieser

Abteilung eine Wanderung zur Arnsberger „Alten Burg“

statt. Ab der Jägerbrücke führte die insgesamt gut acht

Kilometer lange Strecke über den Hans-Hein-Weg und

Eisenberg hinauf zu den Ruinen der Rüdenburg. Hier informierte

Mohler mit kurzweiligen, interessanten Erläuterungen

über den Stand der bisher erfolgten Ausgrabungen. Er

gab ferner Informationen zu neuen Erkenntnissen über die

Zukunft dieses Arnsberger Projektes. Mitten in der Ausgrabungsstätte

wurde dann ein Frühstück aus dem Rucksack

eingenommen. Vor dem Rückweg überraschte der Rumbecker

Alphornbauer Detlef Ludemann die Wandergruppe

mit einem Ständchen auf seinem Eigenbau-Instrument,

das man im heimischen Landstrich eher selten zu Ohren

bekommt, schreibt Chronist Klaus Peters.

Schönheit des

Nordens erlebt

Marl – Diese SGV-Abteilung war in der Holsteinischen

Schweiz auf Tour. Ihr Standquartier hatte sie in Neumüster.

Von hier aus ging es zur Rosenstadt Eutin, eine Schifffahrt

führte als „5 Seen Tour“ nach Plön. Sonniges Wetter begleitete

die Gruppe beim Spaziergang durch Travemünde

und Lübeck, wo es zur Kaffeezeit „Einkehr“ hieß. Natürlich

schmeckte allen die regionale Spezialität „Marzipan-

Torte“. Süßem folgte Deftiges in einer Schinkenräucherei,

wo man Wurst und Schinken probierte. Am Ende des

Ostseefjords Schlei wurde in Schleswig der Bordesholmer

Altar in St. Petri bestaunt. Auch in Kappeln wurde wegen

der schönen Altstadt Station gemacht - vielen als Drehort

der TV Serie „Der Landarzt“ bekannt. Gute Eindrücke

hinterließen die Fischerorte Holm und Maasholm und

luden ein zum Wiederkommen.

Erlebnis SGV

Der 10.10-Code führt zu Wandererlebnissen

Arnsberg – Ein besonderer Code soll bei dieser SGV-Abteilung Interesse an ihren Wanderangeboten wecken – und

das tut er auch: Der Code, also Schlüssel, lautet „10.10-Wanderung“. Wer ihn nicht kennt, fragt sofort „Was verbirgt

sich hinter der Zahlenkombination?“ Die Lösung – ganz einfach Die Wanderung beginnt immer um 10.10 Uhr und

findet am 2. und 4. Mittwoch im Monat statt. Der Erfolg gibt den Arnsberger SGVern Recht: Die Idee hat in der Stadt

wie im Umfeld gezündet, auch dank der Medien, die den Code verwandt haben.

Ein zweites Angebot wandernd etwas für sich und seine Gesundheit zu tun: Feierabendwanderungen (besonders für

Schreitischtäter). Jeweils am 1. und 3. Donnerstag kann man ab 18 Uhr mit der „SGV-Feierabendwanderung“ und

in einer fröhlichen Gemeinschaft Gleichgesinnter über 1,5 bis zwei Stunden Schritt für Schritt in den Feierabend

starten. Gute Ideen und Anregungen für die überall Wanderprogramme anderer SGV-Abteilungen. Erfolgreich in der

Umsetzung und sicher gut für die Mitgliederkartei.

Zauberhafter Nachmittag

Arnsberg – Die Senioren dieser SGV-Abteilung erlebten im Juni

einen wahrhaft zauberhaften Nachmittag in der vereinseigenen

Hermann-Balkenohl-Hütte. Bei Kaffee und Kuchen wurden alte

Filmschätzchen gezeigt: Der 1990 erste Deutsche Wandertag

nach der Wende, diverse Schützenfeste, aber auch Maria

Hellweg in Arnsberg. Danach zeigte Zauberkünstler Jürgen

sein magisches Können, wobei die Gäste einbezogen wurden

(Bild). Lange wurde geklönt, die Bütterkes und manches Veltins

schmeckten. SGV ist eben nicht nur wandern – kurzweilige

Geselligkeit gehört auch dazu.

Mädesüss hilft bei Asthma

Holzen – Ferdi Ziese führte

durch die vergessene

Welt der Kräuter, weil ihre

Existenz und ihr Nutzen

weitestgehend aus dem

öffentlichen Bewusstsein

verschwunden sind. Viele

werden als „Unkraut“ abgetan

und eher gleich

vernichtet als denn ihrem

Zweck zugeführt. „Jedes Kraut hat einen Sinn und Zweck“, weiß Ferdinand

Ziese (re.), der auch als Medienwart im Vorstand tätig ist.

In der üblichen Wachstumszeit ab ca. Mitte Mai bis zu ihrem jahreszeitlich

bedingten Ende sorgt er für einen Abbau dieses Vorurteils: An jedem 3. Freitag

im Monat (17.00 Uhr) ist Treffen am Haus Ledendecker (Kreisstraße 30 in

Holzen), um gemeinsam auf Wildkräuter-Erkundungstour zu gehen.

Ferdi Ziese: „Premierengäste sind stets erstaunt, was alles so am Wegesrand

wächst und blüht. Dazu gehört beispielsweise auch Mädesüß, das (als

Tee zubereitet) Asthmakranken sehr hilfreich ist. Am Ende der fachkundigen

Führung durch das Wannebachtal lädt Heinz Ledendecker ein, sich von einem

Kräutersüppchen überzeugen zu lassen. SGVer, die ihren Wanderplan bereichern

wollen, wenden sich bitte direkt an Ferdi Ziese (0176) 66105030).

Zu der Runde der heimischen SGV-Kräuterexperten gehören auch Dirk Hanne

und Heinz Ledendecker.

DEUTSCHER WANDERTAG IM SAUERLAND

3. - 8. Juli 2019

herzlich willkommen

IN SCHMALLENBERG

& WINTERBERG

Willkommen in der 1. Qualitätsregion Wanderbares Deutschland

Aktuelle Informationen: www.sgv.de/Button Startseite

KREUZ&QUER 4/16

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Auf Spargel folgte Rosenpracht

Netphen – Die Frauengruppe dieser Siegerländer SGV-Abteilung verbrachte einen

schönen Tag im Hessenland. Im Mittelpunkt stand erst Spargel, das edle Frühlingsgemüse,

dem folgten im zweiten Teil der Reise optische Schönheit und

Duft prächtiger Rosen.

Vor den Genuss hatte Wanderführerin und Reiseleiterin Anni Kuhlenberg Information

und eigenes Tätigwerden platziert: Auf dem Spargelhof gab's eine sach- und fachkundige

Führung zu den Erarbeitungsstationen wie Sortier-, Schäl- und Abpackhallen,

dem sich eigenhändige Schälversuche anschlossen. Selbstgestochene Spargelstangen

durften gewaschen und mit nach Hause genommen werden. Höhepunkt dann der

Essgenuss von „Spargel satt“.

„Dieser Köstlichkeit schloss sich dann im Rosenpark Steinfurth mit dem Rundgang

durch vielfältige Themengärten eine weitere an, umgeben von einem Rausch an

Blüten, Düften und Farben von Duft- und Märchen- bis zu den Englischen Rosen“, ist

im Reisebericht für K&Q festgehalten. In zu alledem passender Atmosphäre mit hohen

Topfrosen fand die K&K-Runde (Kaffee und Kuchen) statt, die so für die Bedienung

aller Sinne sorgte: „Es war ein Traum“, attestierte die Chronistin und empfahl damit

auch anderen Gruppen, einmal solch einen Tag ins Programm zu nehmen.

Stadtwasser leitet Quellwasser

Hallenberg – Bei dem traditionellen jährlichen Wanderwochenende im Frühsommer

stand diesmal das Lipperland mit Standquartier in Schieder-Schwalenberg im

Mittelpunkt. 27 SGVer dieser Abteilung konnten dabei viel Neues, aber auch Gleichartiges

kennenlernen. Zu bisher noch nie Gesehenem gehört das „Stadtwasser“: Es

leitet zur Versorgung frisches Quellwasser schon seit frühen Zeiten in einem offenen

Graben zum örtlichen Marktplatz. In die Rubrik „Gleichartiges“ gehören die Fakten,

dass Schwalenberg wie Hallenberg nicht nur ein wunderschönes Fachwerkstädtchen

ist, sondern auch 1231 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Zum Thema „Wasser“ Negatives wie Positives: Negativ war, dass der Dauerregen die

erhofften Ausblicke von den Höhen von Eggegebirge und Teutoburger Wald sowie

vom Kahlenbergturm in das weite Lipperland mit Wolken verhinderte. Als Positives

gilt festzuhalten: Der Wettergott muss doch ein Wanderer sein, denn für die Tour

zu der Einmaligkeit „Externsteine“ hatte er ein Einsehen. Sie konnte als Rundtour

um Knickenhagen und Bärenstein bei Sonnenschein stattfinden. Nach Erklimmen

der Felsen (Bild) öffnete sich ein weiter Ausblick in das Land des Hermann.

Eine Augenweide für alle Hallenberger.

Erlebnis SGV

Herr Forstrat Ehmsen ließ bitten –

zum Jubiläum ging's auf seinen Weg

Voßwinkel – Zehn Arnsberger SGV-Wanderfreunde folgten im Juni diesem Ruf. Ziel: 76 Kilometer Ehmsenweg – von

Olpe nach Arnsberg – in einem Stück. Sein Wegezeichen X8 führt durch eine landschaftlich reizvolle Gegend, seinen

Namen verdankt er dem SGV-Gründer Forstrat Ernst Ehmsen. Dieser „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“

bietet viele Aussichten, aber auch viele Höhenmeter! Für die Teilnehmer bedeutete die Herausforderung „in einem

Rutsch“: Rucksackverpflegung, kein Nachtschlaf, gute Kondition, Durchhaltvermögen und Optimismus … auch

hinsichtlich möglicher Wetterkapriolen. In Olpe ging's los. Bei rund 20 Grad und extrem feuchter Witterung, die

Rücksäcke gefüllt mit Wasser und Nahrung, hieß es, 76 km und das anspruchsvolle Höhenprofil zu bewältigen. An

ausgewählten Orten erhielten die Wanderer Versorgung und frische Teilstreckenwanderer füllten die Kerngruppe auf.

Regen und vom Boden aufsteigende Feuchtigkeit (gefühlt 100%) schränkten so manchen Weitblick ein. Trotzdem

kam die Gruppe vereint im Kampf gegen die stechenden Pferdebremsen wie geplant gegen 23 Uhr in Fretter an.

Ab Fretter galt dann „Mit Acht durch die Nacht“… hoffentlich bis ins Ziel.

Motiviert in die Nacht

Rainer Schmidt, Michael Rademacher, Michael Regniet, Jochen Krautstein, Hildegard und Meinolf Kauke sowie

Annette und Andreas Schreiber machten sich motiviert und gut gestimmt, mit GPS, Stirn- und Taschenlampen auf

den gut markierten Weg. Der Regen wirkte langsam, aber sicher störend - Kleidung und Schuhe waren nass, kalt

und unbequem. Da die Unwetterfront auch nicht vor dem Sauerland Halt machte, musste die „Ehmsen-Tour“ bei

Faulebutter abgebrochen werden. Aber trotzdem – 47 km bei dem widrigen Wetter – das ist schon was.

Michael Regniet lief nach der Wetterberuhigung gemeinsam mit Ehefrau Martina am folgenden Tag doch noch die

rund 30 km lange Restetappe Diese Reststrecke kommt als Tageswanderung ins Jahresprogramm 2017.

Schönheit des

Nordens erlebt

Rosenstadt besucht und

in Lübeck Marzipan genossen

Marl – Diese SGV-Abteilung war in der Holsteinischen

Schweiz auf Tour – ihr Standquartier hatte sie in Neumünster.

Von hier aus ging es zur Rosenstadt Eutin, eine Schifffahrt

führte als „5 Seen Tour“ nach Plön. Sonniges Wetter

begleitete die Gruppe beim Spaziergang durch Travemünde

und Lübeck, wo es zur Kaffeezeit Einkehr hieß. Natürlich

schmeckte allen die regionale Spezialität „Marzipan-Torte“.

Süßem folgte Deftiges in einer Schinkenräucherei, wo man

Wurst und Schinken probierte. Am Ende des Ostseefjords

Schlei wurde in Schleswig der Bordesholmer Altar in

St. Petri bestaunt. Auch in Kappeln wurde wegen der schönen

Altstadt Station gemacht: Vielen als Drehort der TV-

Serie „Der Landarzt“ bekannt. Gute Eindrücke hinterließen

die Fischerorte Holm und Maasholm und luden zum Wiederkommen

ein.

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Exkursion zur Drachenburg

Königswinter/Erkrath-Haan – 26 Wanderfreunde, von denen 6 Gäste meinten: Schon der

Anstieg durch das Nachtigallental mit dem Blick auf Schloss Drachenburg und die Ruine

Drachenfels war ein einzigartiges Erlebnis (Bild). In der Gartenanlage erklärte Juliane

Wolfram die wechselhafte Schloss-Geschichte: errichtet 1882 – 1884 durch den Bonner

Gastwirtsohn Stephan von Sarter, der als Börsenanalyst zu Wohlstand und Ehren gekommen

war. Beim Rundgang durch die historischen Räume scheint es so, als kehre der ehemalige

Schlossherr Stepan von Sarter (1833 – 1902) jeden Moment zurück, aber warum er hier nie

übernachtet hat, bleibt sein Geheimnis. SGV-Wanderführerin Margarete Blumenrath führte

dann durch das Nachtigallental und die Weinberge bis nach Rhöndorf. Fazit des mit der

SGV-Wanderakademie durchgeführten Wander-Unternehmens: Wandern bildet!

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32 KREUZ&QUER 4/16


Selma Haake wurde 108

Hordel – Am 2. Oktober

wurde Selma Haake sensationelle

108 Jahre. In Bochum

1908 geboren, ist

sie exakt seit dem 10. Februar

1938 Mitglied im SGV

Hordel. Deren Vorsitzender

Gerd Delaveaux gratulierte

aus Anlass ihres 105. Geburtstags noch in Bochum. Inzwischen

lebt sie unweit des Kyffhäuser nah bei ihrem Sohn (Bild) in

Bad Frankenhausen in einer Pflegeheim-Wohngruppe, wo sie

ihren 106., 107. und just in diesem Herbst den 108. Geburtstag

feierte. Ein kurzer Blick zurück: 1933 heiratete sie ihren

Mann Walter († 1969), der als Bergmann unter Tage arbeitete

und in seiner Freizeit beim SGV als begeisterter Zitherspieler

im Wanderheim anzutreffen war. Mit diesem Jahrgang dürfte

Selma Haake das älteste SGV-Mitglied sein und auch auf

Ebene des Deutschen Wanderverbandes konkurrenzlos sein.

Harald Kahlert

legte sich ins Zeug

Ratibor/Märkischer

Kreis – Im wahrsten

Sinne des Wortes

legte sich Vizepräsident

Harald Kahlert

(hinten Mitte) mächtig

ins Zeug – und das im Rahmen der Partnerschaft

von MK und Kreis Ratibor/Polen. Zum 15-jährigen

Bestehen der Kooperation brachte eine Delegation

der SGV-Abteilung Iserlohn Feuerwehr-Uniformhosen

nach Groß-Peterwitz. Sie waren zuvor zur Nutzung

durch die Jugendfeuerwehr in Eigenleistung

abgeändert worden. Über die Spende freuen sich

neben den SGVern Bürgermeister Andrzej Waarzynek

(hinten li.) und der Sekretär des Deutschen

Konsulates in Oppeln, Leonard Malcharczyk.

Erfreuliches vom SGV-Arnsberg

Viele Ideen hatte Klaus Peters in die örtliche Programmarbeit eingebracht und

vor allem medial sehr gut in Arnsberg und Umgebung in der Öffentlichkeit

verkauft. Auch K&Q hat er eifrig genutzt, was nicht ohne Folgen blieb, denn

es gab einerseits Zuspruch aus den eigenen Reihen und Mitmachbereitschaft

für die Zukunft. Nun aber steht er aus privaten Gründen als Pressemann nicht

mehr zur Verfügung. Doch etwas bleibt: Seine Idee von den im Stadtgebiet

aufgestellten und auf acht Standorte gewachsenen "SGV-Info-Points" (Archiv-

PERSONALIEN

Horst Kniese 90

Hagen – SGV-Präsident Dr. Andreas Hollstein hat gemeinsam

mit dem damals wie heute aktiven Redaktionskollegen

Jörg Haase und Geschäftsführer Christian Schmidt gratuliert

und ihm neben einem Dank für die seinerzeit geleistete

Arbeit zum Wohle des SGV alles Gute für die Zukunft

gewünscht. Horst Kniese war von 1975 bis Mitte 1993 fast

zwei Jahrzehnte Chefredakteur des damaligen SGV-Organs „Sauerland-

Zeitung-SZ“. Sehr engagiert und professionell übte er seine Aufgabe und

Funktion aus und hat „der Stimme des SGV“ ein Profil gegeben, das weit

über ein Vereinsblättchen hinausging und auch beim DWV Aufmerksamkeit

erzeugte. Dazu gehörten einige Interviews mit örtlichen und überörtlichen

Promis des öffentlichen Lebens, aber auch aus den Reihen des SGV. Auf

Horst Kniese folgten Thomas Günzl (†) und Dagmar Thiel als leitende

Redakteure. Passend zum Jahrtausendwechsel wurde das Produkt unter

dem neuen Titel „Kreuz & Quer“ im Magazin-Charakter modernisiert und

sorgt nun auch schon im 16. Jahr in Chefredaktion von Thomas Reunert

für profilierte Darstellung des SGV nach innen wie nach außen. Von der

aktuellen K&Q-Redaktion: Herzlichen Glückwunsch.

bild) betreut er weiterhin. Er bleibt auch als Beisitzer dem Abteilungsvorstand

erhalten Seine Nachfolge hat Elvira Eberhard angetreten, die er bei

Bedarf gern unterstützen wird.

Wanderwart Heinz Beleke überraschte an gleicher Stelle mit erstaunlichen

Zahlen: Der „SGV-Wander- und Erlebnisplan 2015“ enthielt 172

traditionelle Veranstaltungen und viele neue Angebote (Teilnehmer2 028

/ 1.492 Wander-Kilometer).

NACHRUFE

Gerda Terfloth

Iserlohn – Kurz vor Vollendung ihres 86. Lebensjahres trat

Gerda Terfloth nach 69 Jahren SGV-Mitgliedschaft ihre letzte

Wanderung an. Noch als Fräulein Halfmann führte sie

1951 im Hause ihres späteren Schwiegervaters Karl Terfloth

das erste Wandertagsbüro anlässlich des 52. Deutschen

Wandertages in Iserlohn. Der Unternehmer Karl Terfloth,

damals ehrenamtlich mit großem Engagement Abteilungsund

Bezirksvorsitzender sowie Mitglied des Hauptvorstandes, organisierte

einst den ersten Deutschen Wandertag nach dem 2. Weltkrieg – die

gesamte Familie und die Mitarbeiter waren im Einsatz. Erst nach dem

Wandertag heiratete sie Karl-Ludwig Terfloth.

Gern erinnert sich SGV-Vizepräsident Harald Kahlert als damaliger

Vize-Vorsitzender der Iserlohner Abteilung an die Vorstandssitzungen

im Hause Terfloth. Anlässlich des 101. DTW ehrte der (jetzt: Ehren-)

Präsident des Deutschen Wanderverbandes, Karl Schneider, fünfzig Jahre

nach dem ersten Nachkriegswandertag Gerda mit dem Ehrenzeichen des

Wanderverbandes in Silber.

Erich Reinschmidt

Deuz – Die in Netphen aktive Siegerländer SGV-Abteilung

trauert um Erich Reinschmidt, der am 28. August 2016

im Alter von 85 Jahren verstarb. Er war seit 1971 SGV-

Mitglied und wurde schon ein Jahr später als Schriftführer

in den Vorstand gewählt. Von 1976 bis 2001 war

er 25 Jahre lang Vorsitzender. In seine Amtszeit fielen

der Bau der Saarwaldhütte und die Wiedererrichtung der

Hermannshütte. Mit Ausscheiden aus dem Amt nach so

vielen aktiven Jahren wurde er einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

In dieser Funktion nahm er noch viele Jahre an Vorstandssitzungen

sowie vielen Besprechungen teil und brachte seine Erfahrung ein. Er

organisierte in Deutschland viele Tages- und Mehrtageswanderungen

und Wanderwochen im Ausland. Häufig hat er zum Tagesabschluss mit

seinem Akkordeon für fröhliche Stimmung gesorgt. „Mit seinem Namen

sind für viele SGVer unvergessliche, schöne Erinnerungen verbunden,“

heißt es in einem Nachruf. Für seine Verdienste erhielt er 1995 vom

SGV-Gesamtverein das Ehrenzeichen in Silber, 2001 folgte das Goldene.

Freud und Leid sind

oft nicht weit entfernt

Oberhundem – Man kann wieder einmal sehen, wie Freud und Leid so

dicht beieinander liegen: Große Trauer herrscht bei dieser SGV-Abteilung

über den plötzlichen Tod von Frido Mettbach, der 68-jährig am 15. September

verstarb. Noch Ende August hatte der engagierte Wanderfreund

das 125-jährige Vereins-Jubiläum gefeiert und einige Tage vor seinem

Lebensende noch an der dreitägigen Wanderfahrt des Oberhundemer SGV

in die Lüneburger Heide teilgenommen. 1988 trat Frido Mettbach dem

SGV und der Abteilung bei, seit 2008 bereicherte er als Wanderführer

das Vereinsleben.

Nur wenige Tage später verstarb der Schwager von Frido Mettbach,

Herbert ten Haaf mit 74 Jahren, ebenfalls unerwartet. Er war einige Jahre

Wanderführer, bis seine Erkrankung es nicht mehr zuließ.

Erhard Mengel

Netphen – Diese Siegerländer SGV-Abteilung trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden und ihr Ehrenmitglied

Erhard Mengel (86), der am 1. Mai seine letzte Wanderung angetreten hat. In der SGV-Familie, der er 72

Jahre als Mitglied angehörte, fühlte er sich stets zu Hause. Das Wandern und die Aufenthalte mit Familie und

Wanderfreunden in freier Natur boten ihm stets einen wichtigen Ausgleich zu seinem Beruf.

Als 15-Jähriger trat er 1944 dem SGV bei – von 1956 bis 1989 wirkte er aktiv im Vorstand. Von 1956 bis 1958 war er

Jugendwart, danach von 1959 bis 1961 Naturschutzwart und von 1962 bis 1963 Volkstumswart in der Abteilungsarbeit.

1963 wurde er zum Vorsitzenden gewählt, eine Funktion, die er 26 Jahre bis 1989 ausfüllte. Sehr am Herzen lag ihm von

1982 bis 1985 der Bau des Wanderheimes. Seine Verdienste um den SGV wurden 1989 mit dem Ehrenzeichen des SGV-

Gesamtvereins in Gold gewürdigt und 1993 ernannte ihn die Netphener SGV-Abteilung zu ihrem Ehrenmitglied. „Erhard

hat durch seine Mitgliedschaft, Mitarbeit und ständige Präsenz über viele Jahre die Geschichte des Vereins positiv geprägt.

Auf ihn war Verlass“, heißt es im Nachruf. Nicht unerwähnt bleiben dürfen die Ausrichtung des SGV-Gebirgsfestes 1980

in Netphen und die seit 1972 bestehende Freundschaft mit dem Spessartbund Klingenberg.

Alfons Henke

Echthausen – Diese SGV-Abteilung trauert um sein Ehrenvorstandsmitglied Alfons Henke. Ohne ihn wäre es

wohl nicht zur Gründung der Abteilung gekommen. Bei seinen Spaziergängen reifte bereits im Jahr 1950

die Idee, einen Verein mit Gleichgesinnten zu gründen. Er (Jhg. 1920) war somit Gründungsmitglied, trat

dem Verein 1951 bei und wurde bei der ersten Vorstandwahl am 6. Januar gleichen Jahres zum Schriftführer gewählt.

34 Jahre lang führte er diese Aufgabe aus und gab als Heimatverbundener viele Anregungen zur inhaltlichen Ausgestaltung

des Vereins. Bei seinem Abschied aus dem Vorstand wurde er als Ehrenvorstandsmitglied ausgezeichnet. „Es war für ihn

eine Selbstverständlichkeit auch weiterhin dem Verein mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen," – heißt es in einem Nachruf

– und weiter: So erstellte er zum 50-jährigen Vereinsjubiläum eine umfangreiche Chronik. Sein Tod stellt einen großen

Verlust dar. Der SGV Echthausen dankt ihm für sein unermüdliches Schaffen und wird ihn in guter Erinnerung behalten.

Mia Schnadt

Arnsberg – Der SGV trauert um Maria (Mia) Schnadt, die am 24. Juni im Alter von fast 87 Jahren verstarb.

Zusammen mit Ehemann Werner leitete sie fast zehn Jahre lang das SGV-Ski- und Wanderheim

Hochsauerland in Niedersfeld. Viele Schulklassen, Wandergruppen, Familien und Einzelgäste kamen

oftmals wegen der von ihnen geschätzten und dort herrschenden guten Atmosphäre wieder. Wegen der

relativ sicheren Schneelage war es besonders in Wintermonaten eine gute Adresse. Ein hauseigener Skiverleih sicherte die

Möglichkeit, von hier aus Wintersport betreiben zu können. In der Zeit ihrer Heimleitung wurden umfangreiche Neuerungen

und Modernisierungen realisiert – neue Fenster und Duschen in den Zimmern gehörten dazu. Das alles konnte aber den

Rückgang bei den Übernachtungen zu anderen Jahreszeiten nicht ausgleichen, was in der SGV-Gesamtvereinsspitze

nach umfangreichen wie vielfältigen Überlegungen zur Gegensteuerung schließlich zum Verkehr des Standortes führte.

Die Privatisierung an ein engagiertes SGV-Mitglied sicherte, dass das Haus bis heute unter dem Namen "Waldhaus

Hochsauerland" und unter Fortsetzung des einstigen SGV-Konzeptes touristisch eine gute Adresse ist.

Tillmann Achenbach

Krombach – Diese Siegerländer SGV-Abteilung trauert um ihr langjähriges Mitglied und ihren Vize-

Vorsitzenden Tillmann Achenbach, der im Alter von nur 59 Jahren viel zu früh verstarb. Er war 34

Jahre SGVer, davon 25 Jahre aktiv im Vorstand und 23 Jahre als Vize-Vorsitzender. Außerdem vertrat

er als Hüttenwart die Abteilung bei den jährlichen Fachwarte-Tagungen des SGV-Gesamtvereins in

Arnsberg. „Tillmann war als aktiver Wanderer auf den Touren immer Garant für eine Überraschung. Bei den Hüttenabenden

war auf seine Hilfe Verlass, ferner bei der praktischen Hüttenarbeit und dem Weihnachtsmarkt", heißt es in einem

Nachruf des Vorstandes. Hauptfachreferent Manfred Küchler vom SGV-Präsidium schreibt in seiner Kondolenz: „Gerne

erinnere ich mich an die Hüttenwartetagungen, wo Tillmann nicht fehlen durfte. Auch ist mir der Hütten-Besuch bei der

Fachtagung 2011 in guter Erinnerung. Als ich im Vorfeld fragte, ob wir die Hütte besuchen können, war es für Tillmann

eine Selbstverständlichkeit, uns einzuladen."

KREUZ&QUER 4/16

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Der Bezugspreis dieses Magazins ist im Mitgliedsbeitrag des SGV enthalten.

Abo-Preis für Nicht-Mitglieder:

4 Ausgaben 12 EUR inkl. Versandkosten (2,25 EUR pro Ausgabe zzgl. Versandkosten)

Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Bilder wird keinerlei Gewähr übernommen.

Bild- und Texthonorare werden nicht gewährt.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe

ist der 10. Januar 2017.

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