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PINwand N°268

Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

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PINWAND N°268

DOMAINE DE BERTHOUMIEU

„Didier Barré – Das Gesicht

des Madiran!“

(Michel Bettane, Legende des französischen Weinjournalismus)

Charles de Batz: Zusammen mit dem rund 5 mal teureren Montus

Höchstbewertung aller Weine des Madiran!

Erlesene Weine und Feinkost November 2016


FRANKREICH

Berthoumieu | Madiran . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Charles de Batz: Höchstbewertung aller Weine des Madiran in der WEINWIRTSCHAFT

zusammen mit dem über 60 Euro teuren Montus!

Saint Antonin | Faugères (Languedoc) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Sie sind da! Fréderics großer Wurf aus dem Traumjahrgang 2015! Und der beste Magnoux

seit dem legendären 2004er, der mit 94 Parker-Punkten geadelt wurde!

Lamartine | Cahors . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14

Das hat die Welt noch nicht geseh'n! 96 Punkte für einen Alltagswein de Luxe!

Und wertvoller als Gold: Die rare Platinum Auszeichnung im WINE ENTHUSIAST:

„Bester Rotwein des ganzen französischen Südwestens in seiner Preisklasse!”

Joblot | Givry (Burgund) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Allen Meadows – der weltweit einfussreichste Burgundjournalist – setzt gleich drei

Weine Joblots auf seine Liste der größten Schnäppchen des Jahrgangs!

Clos du Caillou | Châteauneuf-du-Pape . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Authentische Bio-Weine von weltberühmtem Terroir verkörpern die Vermählung von

Tradition und Moderne! Und ein unfassbar guter Côtes du Rhône aus großem Jahr 2015!

Du Cros | Marcillac . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26

Urwüchsige Charakterweine aus einer autochthonen Rebsorte des romantischen

französischen Südwestens mit niedrigen Alkoholgradationen und einer wilden

Ursprünglichkeit!

Bouvet-Ladubay | Loire . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Die Seriensieger: Unsere meist verkauften Crémants! In Schnäppchenpaketen!

ITALIEN

Sandrone | Piemont . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Weiser Winzermagier, lebender Mythos und einer der großen Persönlichkeiten der

Wein-Welt. Seine legendären Baroli gelten als Inbegriff höchster Winzerkunst!

Barba | Abruzzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

„Barba – Hoher Qualitätsstandard zu fairsten Preisen mit interessanten, fest in der

Tradition der Region verwurzelten Weinen von hohem Niveau!” (Gambero Rosso)

DEUTSCHLAND

Julian Haart | Mosel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

Julian Haart gilt mittlerweile als der ungekrönte Kabinett-Star der Mosel. John Gilman

beispielsweise gibt ihm die höchsten Bewertungen im Traumjahrgang 2015!

Rebholz | Pfalz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

Gault Millau 2017: Chardonnay R – Bester Weißer Burgunder Deutschlands in 2015!

Battenfeld-Spanier/Kühling-Gillot | Rheinhessen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

Top-Ten trockene Rieslinge und Auslesen. Beste Kollektion ever!

SPANIEN

Bodegas Bernabeleva/Orusco | Vinos de Madrid . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

Absolute Weltklasseweine und super Alltags-Tropfen, auch als Schnäppchenpakete!


PinWand N° 268

Liebe Kunden,

Ihre Vorteile bei Pinard de Picard:

· Über 20 Jahre Weinkultur aus

Leidenschaft und Lust am Genuss

· Über 1000 ausgewählte Weine

· Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis

· Konsequente Qualitätsorientierung

· Top Service

· Individuelle Beratung

· Ab Weingut nur Kühltransporte!

· Optimale Lagerung in klimatisierter Halle

· Rückenschonend: Versand mit höchstens

12 Flaschen pro Paket!

· Höchste Sicherheit im Netz durch

SSL-Verschlüsselung

Pinard de Picard GmbH & Co. KG

Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost

Alfred Nobel Allee 28

66793 Saarwellingen | Campus Nobel

Tel. 0 68 38 979 50-0 | Fax 0 68 38 979 50-30

info@pinard.de | www.pinard.de

die letzten warmen Sonnenstrahlen haben unsere Herzen berührt,

die Tage werden neblig und die bedeutenden Weinführer

zum Jahrgang 2015 flattern auf den Schreibtisch. Unverkennbar

November! Und sofort kehrt Freude ein. Bei uns und unseren

Winzern. Natürlich entscheidet allein Ihr Geschmack über die

Weine, die Sie kaufen und genießen. Aber dennoch ist es auch

ein schönes Gefühl, wenn Ihre und unsere Lieblingsweine bei

kompetenten Kritikern Gefallen finden. Gleich acht der zehn

höchstbewerteten Rieslinge Deutschlands des Gault Millau

finden sich in unserem Programm. Ein tolles Kompliment für

unsere engagierten Winzer! Und wir stellen Ihnen heute und

in den nächsten Mailings einige der schönsten Weine des

Jahrgangs 2015 vor.

Auch unsere Klassiker aus Frankreich und Italien brillieren

wiederum mit spektakulären Qualitäten, die für sehr viel Furore

in der Weinszene sorgen. Und Sie sind herzlich eingeladen,

dabei zu sein!

Herzliche Grüße aus Saarwellingen,

Tino Seiwert &

Ralf Zimmermann

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FRANKREICH MADIRAN

Domaine de Berthoumieu

Domaine de Berthoumieu

MADIRAN

Charles de Batz: Höchstbewertung aller Weine des Madiran in der

WEINWIRTSCHAFT zusammen mit dem über 60 Euro teuren Montus!

Seit Jahren ist er ein Urgestein unseres Programms – einer der eigenständigsten, charaktervollsten und nach

Ansicht der „Deutschen Ärztezeitung“ auch gesündesten Rotweine der Welt!

„Madiran setzt erst dort an, wo der Bordeaux aufhört. Und diese herrlichen Rotweine werden noch (weit)

unter ihrem eigentlichen Wert gehandelt! Der Sieger unseres großen Tests: Charles de Batz!‘“ – FAZ

Der weltweit höchstes Ansehen genießende Weinguide DECANTER feiert unseren Madiran-Wein ‚Charles de

Batz‘ als besten französischen Rotwein unter 15,- Euro in der Kategorie ‚Regional France Red Blend.‘

„Charles de Batz: DER Preis-Genuss-Tipp!“ – WEINWISSER

4 PinWand N° 268 | November 2016


Domaine de Berthoumieu

MADIRAN FRANKREICH

Michel Bettane, die Legende des französischen Weinjournalismus, ist ebenso begeistert

wie Parker. In seinem ‚Le Guide Bettane & Dessauve des Vins de France 2017‘ urteilt der

knallharte Kritiker euphorisch: „Charles de Batz – Ein großer Erfolg!“ Und: „Didier

Barré - Das Gesicht seiner Appellation!”

Sie erinnern sich vielleicht noch, liebe Kunden über einen von uns mehrfach zitierten, da

erhebliches Aufsehen erregenden Artikel in Deutschlands großer Sonntagszeitung FAZ:

„Madiran setzt erst dort an, wo Bordeaux aufhört. Und diese herrlichen Rotweine werden

noch (weit) unter ihrem eigentlichen Wert gehandelt.“

Mit großem Vergnügen schauen wir uns die wichtigsten Thesen der FAZ nochmals an:

„Während der Bordeaux mit allen Tricks und Kniffen moderner Önologie gemacht wird,

um dem globalen Gaumen, dem Goût international, zu gefallen, bringt der Tannat all

das, wonach die Önologen in Cabernet und Merlot verzweifelt suchen. Eindringlich und

mit einer beneidenswerten Unverfrorenheit verkörpern die heiteren, kühl-distinguierten

Tannatweine einen unverfälschten Stil. Eigentlich ist der Bordeaux daran schuld. Der

berühmtesten und teuersten Markenikone der Weinwelt haben wir es zu verdanken,

dass die Einzigartigkeit der Rebsorte Tannat bis heute erfolgreich unter den Teppich der

Weingeschichte gekehrt wurde. Um Licht ins Dunkel zu bringen, ist ein kurzer Blick in

die Weingeschichte erhellend:

Damit die besten Weine des Bordeaux das Versprechen abgeben konnten, unter allen

Umständen besser zu sein als andere Rotweine, wurden fehlende Würze und Tiefe früher

durch Transfusion mit Tannat wettgemacht. Und weil Bordeaux nur rund 200 Kilometer

von der Gascogne entfernt liegt, versickerte der Tannat viele Jahrhunderte lang

unbemerkt in den Fässern der Bordelaiser Weinkeller. Das war eben genau der richtige

Saft für Châteaux, die ihren Weinen in schwachen Jahrgängen oder bei zu hohen

Erträgen quasi per ,Bluttransfusion‘ wieder auf die Beine halfen! Denn Tannat, das

ist ein ungeheuer kräftiger, tiefdunkler und gerbstoffreicher Rotwein aus der Gascogne

am Fuße der Pyrenäen-Ausläufer. Dass die Welt bei den südwestfranzösischen Weinen

erst jetzt aufhorcht, liegt also sicher nicht an den von der Natur mit vielen Talenten

gesegneten Tannats. Er liefert schon rein äußerlich alles, was die Herzen der Rotweinfans

höherschlagen lässt, und zeigt unmissverständlich an, dass Madiran erst dort ansetzt,

wo der Bordeaux aufhört. Bei der Farbe, bei der Tanninqualität und selbstverständlich

auch bei der Frucht. Vor allem aber zaubert der Tannat ins Glas, was vielen dicken

Rotweinen abgeht: Frische.

Den Winzern im Madiran hat nicht zuletzt die Erkenntnis zum Erfolg verholfen, die

ausgetretenen Pfade zu verlassen und auf Eleganz statt nur auf pure Kraft zu setzen.

Die Musketiere der Gascogne haben den schweren Säbel gegen das Florett getauscht,

und wenn die Tannine eines modernen Tannats ihre Wirkung am Gaumen entfalten,

dann bewegen sie sich dort so elegant wie ein Sportfechter auf der Planche und setzen

einen Wirkungstreffer nach dem anderen. Schöner kann man sich mit Gerbstoffen nicht duellieren, wie sie sich

fast unbemerkt herantasten, um dann am Gaumen Druck zu machen, dem Schluck Dynamik und dem Geschmacksbild

eine vollendete dritte Dimension verleihen.“

Selten habe ich einen so gut recherchierten Artikel gelesen wie diese fundierte Reportage über eine der charaktervollsten

Rebsorten der Welt. Werte Kunden, auch eine eigene Schlagzeile wert wäre die vorbildliche Preisgestaltung

auf unserer Traditionsdomaine: Trotz der Elogen, die den Weinen von

Didier Barré, dem kreativen Kopf und genialen Schöpfer dieser tollen

Weine, mittlerweile gesungen werden, beweist dieser begnadete Winzer

eine Preisdisziplin, die fast ohne Beispiel ist und mich sehr an die so

sympathische Philosophie Pierre Clavels erinnert.

Große Gewächse voller

Charakter, Authentizität

und Individualität.

Und zweifellos: Didier Barré, einer der größten Winzer des gesamten französischen Südwestens, der schon 30

Jahre die 1850 gegründete Familiendomaine umsichtig leitet, produziert große Gewächse voller Charakter, Authentizität

und Individualität mit einem Preis-Genuss-Verhältnis, das nicht zu überbieten ist.

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FRANKREICH MADIRAN

Domaine de Berthoumieu

Berthoumieu, FSW060413 „Charles „Charles de Batz”, de rouge Batz”, 2013 rouge 2013 14,5 % Vol. 18,53 €/l 13,90 €

FSW060413P 12x „Charles de Batz”, rouge 2013 (12 Fl. zum Preis von 11) 14,5 % Vol. statt 166,80 € nur 152,90 €

Höchstbewertung in der WEINWIRTSCHAFT zusammen mit dem ca. 60 Euro teuren Montus!

Eine Blindprobe beider Weine demostriert ausdrücklich die gleiche Qualität beider Madiran-Klassiker!

Goldmedaille in Paris, auf der einzigen ernst zu nehmenden französischen

Weinmesse!

Der gesündeste Wein der Welt laut Ärztezeitung, eines der größten Schnäppchen

und Weinwerte Frankreichs und Sieger der FAZ-Verkostung!

„Impressive, rich and

concentrated!”– Wine Enthusiast

Die urwüchsige, höchst authentische Spitzencuvée Charles de Batz ist ein grandioser Madiran von phantastischen

Lagen – ein individueller Charakterkopf im Konzert der großen Weine Frankreichs – und das zu einem

völlig unmöglichen Preis! Beeindruckend wie stets brilliert zunächst die tiefst dunkelrote, fast schwarze Farbe

dieses in Barriques bester Provenienz ausgebauten Aristokraten. Noblesse oblige! Die Überraschung für Kenner

traditioneller Madiranweine (die früher fast ein Jahrzehnt brauchten, um Trinkreife zu erlangen) folgt dann in

der Nase und am Gaumen: Didier, der die Mikrooxidation (die dosierte Zuführung von Sauerstoff während des

Weinausbaus) so meisterhaft beherrscht wie kaum ein Zweiter, hat es in einem der größten Jahrgänge in der

Weingutsgeschichte geschafft, diesen begeisternden ‚wilden’ Musketier mit einer sagenhaft weichen, cremigen

Textur zu versehen sowie einer höchst trinkanimierenden Säurestruktur – und daher auch wesentlich früher

zugänglich zu machen als noch in den 90er Jahren.

So fasziniert diese finessenreiche, elegante Cuvée aus 90% edelster Tannattrauben und auf

den Punkt gereiftem Cabernet-Sauvignon zunächst mit einer zart süßlichen, komplexen

roten Beerenfrucht, edlen Gewürzen und einer kühlen Mineralität. Nach längerer Belüftung

entströmen dem Glase betörende expressive Duftnoten von

Veilchen und Walderdbeeren, Kirschkompott, noblen Bitterschokoladen-

und Vanilleanklängen und Noten von hellem Tabak, Leder,

Oregano und getoastetem würzigen Zedernholz. Am Gaumen wie immer eine phantastische

Konzentration und Eleganz, eine sagenhafte kühle Frische und ein immenser Extrakt.

Welch harmonische, von nobler Säurestruktur (DAS ist deine der großen Stärken

des 2013er Jahrgangs!) und fabelhafter Dichte geprägte Stilistik! Dunkelrote und schwarze

würzige Beerenaromen umhüllen die dichten, kühlen, cremigen, noch zart kernigen

Gerbstoffe und diese für einen tannatgeprägten Wein sensationell weichen, seidenen

Tannine versprechen diesem authentischen Madiranwein ein Wahnsinnspotential!

Dieser originäre Kultwein brilliert mit authentischem Charakter und seiner wilden

natürlichen Schönheit. Ein grandioses Gewächs mit Feuer in den Adern und

den glutvollen Augen einer geheimnisvollen, zarten, ebenholzfarbenen Schönheit,

das aber auch die Rasse und Noblesse eines großen Bordelaiser Gewächses sein

eigen nennt. Für einen Madiran, den gesündesten Wein der Welt, ein schier unglaubliches

hedonistisches Trinkvergnügen!

„Großartiger Lagerwein,

trotzdem schon ab nächstem

Jahr hoher Trinkgenuss, mit

seidenen Tanninen!”

Michel Bettane

Zu genießen durchaus schon ab sofort, zu kräftigen Schmorgerichten beispielsweise,

aber auch solo. Seinen Höhepunkt aber wird dieser „grand vin de garde”

erst 2019 bis nach 2030 erreichen: Wohltuende Wärme wird dabei stets den Körper

durchströmen und die Sinne werden schwelgen in unbeschwertem Genuss!

‚Charles de Batz‘ ist eines der größten Schnäppchen und Weinwerte

Frankreichs – Bordeaux, zieh Dich warm an!

PS I: Viele unserer Stammkunden wissen, dass Didiers legendäre Cuvée ‚Charles de

Batz‘ laut ‚Deutscher Ärztezeitung‘ noch eine weitere ganz besondere Ehre zuteil

wurde: „Der gesündeste Wein der Welt“, sei er, meint Dr. Roger Corder vom Londoner

William Harvey-Institut für Kreislaufforschung. Corder hatte das so genannte

French Paradox genauer untersucht, das besagt, dass Menschen in Süd- und

6 PinWand N° 268 | November 2016


Domaine de Berthoumieu

MADIRAN FRANKREICH

Südwestfrankreich seltener Herzinfarkte erleiden als Menschen in anderen Industrienationen, obwohl sie sich

fettreicher und üppiger ernähren. Und Corders Experiment hatte einen eindeutigen Sieger: unseren tiefdunklen,

fast pechschwarzen, sehr polyphenolhaltigen Madiran ‚Cuvée Charles de Batz‘, hergestellt aus der autochthonen

Tannat-Rebe. Wohl bekomm’s!

PS II: Wissen Sie eigentlich, dass Comte d’Artagnan, der berühmte Musketier, der unter Ludwig XIV. eine brillante

Karriere bei den französischen Garde Musketieren erlebte, in Wirklichkeit Charles de Batz hieß und der

Name, unter dem er weltberühmt wurde, nur ein Pseudonym war. Ihm ist dieser grandiose Wein aus dem Herzen

des Landes der Musketiere gewidmet. Ein Heimatwein mit Seele! Die tollkühne Abenteuergeschichten können

Sie lesen in: „Les Trois Mousquetaires“ von Alexandre Dumas und d‘Auguste Maquet.

Zudem möchten wir Ihnen folgende Musketier-Weine noch ausdrücklich anempfehlen:

FSW060214 Pointé, Berthoumieu, rouge 2014 Pointé, rouge 2013

13,5 % Vol. 9,87 €/l 7,40 €

Welch authentischer Madiran (faszinierende Aromen von wilden roten und blauen Beeren) und welch „nobler

Bauernwein” mit entwaffnender Natürlichkeit und Ausstrahlung. Dieser wunderbare Alltagswein besticht

durch seine klare, feingliedrige Struktur und eine aromatische Nachhaltigkeit. Leuchtend dunkles Purpurrot;

ein intensives Bukett von kleinen roten Waldbeeren und Cassis, zart mineralisch unterlegt, dazu ein wenig

Veilchen und feine, reife, aromatische Sauerkirschen sowie dezente Noten von verführerischem Zimt, Vanille

und grüne Pfeffernoten verleihen ihm belebende Frische. Im Mund komplex, dicht, gleichzeitig von betörender

Weichheit, cremig-würzige Tannine, feingliedrige Struktur, finessenreich, charaktervoll, versehen mit einer animierenden

Trinkfrische, welche die Maßstäbe setzt im Madiran in dieser so genussfreundlichen Preisklasse. Ein

fabelhafter Essensbegleiter zu deftigen Geflügel- und Fleischgerichten, zu Quiche und Flammkuchen, aber auch

zu vegetarischen Eintöpfen mit Rübengemüse und roter Bete.

„Sehr trinkig, unglaubliches Preis-Leistungsverhältnis, ein Wein für alle Tage. Das ist für

mich auch große Winzerkunst, in einem solchen Preissegment schon solche Tropfen zu

erzeugen“, Christina Hilker, Deutschlands Sommelière des Jahres 2005

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FRANKREICH MADIRAN

Domaine de Berthoumieu

Berthoumieu, FSW060312 Haute Tradition, „Haute Tradition”, rouge 2013rouge 2012 14 % Vol. 11,93 €/l 8,95 €

FSW060312P 12x „Haute Tradition”, rouge 2012 (12 Fl. zum Preis von 11) 14 % Vol. statt 107,40 € nur 98,45 €

Die FAZ ist begeistert: „Einfach groß!”

‚Le Guide des meilleurs vins de France‘ ist die „Bibel“ der französischen Weinkritik. Er beurteilt jeweils den

neusten verfügbaren Jahrgang aus allen französischen Anbauregionen. In seiner Ausgabe 2015 lobt der Guide

unseren ‚Haute Tradition‘: „Große Qualität, saftig und einprägend.“

Dieser groß gefeierte Basiswein ist gleichzeitig der preiswerteste Wein der großen FAZ-Probe. Klein im Preis, aber

oho! Santé.

Es ist also nicht nur dem stolzen Musketier „Charles de Batz” zu verdanken, dass Didier Barré schon seit vielen

Jahren in Frankreich zu den ganz großen Namen in der Weinszene zählt, sondern auch seinen ebenso preiswerten

wie authentischen Basisweinen, charaktervollen Tropfen traditioneller Machart (60% Tannat, 30% Cabernet

Sauvignon, 10% Pinenc), natürlich mit den gleichen das Herz schonenden Ingredienzen ausgestattet.

So ein höchst originärer Tropfen, ein urwüchsiges Gascogne-Gewächs wie aus dem Bilderbuch, ist unser heute

präsentierter Haute Tradition 2011. So eine urige Stilistik gibt es nicht in Übersee, nicht in Spanien, nicht in

Italien oder sonst wo in Frankreich. Nur in der Gascogne!

Ein ursprünglicher Madiran, der mit wilder Frucht von saftigen Blaubeeren, prallen Schwarzkirschen und Holunder

betört, dazu kandierte schwarze Oliven, Wacholder und Anis sowie Holunder und Cassisblätter. Auch

am Gaumen präsentiert er sich mit anregender Struktur als „nobler Bauernwein“ mit entwaffnender Natürlichkeit,

enorm viel Frische und Ausstrahlung. Er besitzt viel Kraft und ist der optimale Begleiter zu deftigen

Gerichten, wie Eintöpfe mit Rind und Lamm oder zum Gulasch. Gerichte eben, die die Seele wärmen in der

winterlichen Zeit.

Christina Hilker, Deutschlands Sommeliere des Jahres: „Toller ehrlicher Wein, dem es an nichts fehlt und der

mir große Trinkfreude bereitet. Zu genießen ab sofort (gerne auch über zwei Abende aus der geöffneten Flasche

genießen) bis 2022+.“

FSW060610 FSW060612 Berthoumieu, „Vitis „Vitis MCM”, MCM”, rouge rouge 2012 2012

14,5 % Vol. 39,33 €/l 29,50 €

Konzentration vermählt sich mit Kraft der über 100jährigen Reben,

ihrer Eleganz und Struktur!

A new star is born: „Vitis MCM” – ein Weltklassewein aus 1900 gepflanzten Reben

mit unverfälschtem, autochthonen Geschmack. Ein eigenständiger Charakter

von wilder Ursprünglichkeit, der zu den großen Wein-Unikaten unserer Erde zählt.

NEUNZEHNHUNDERT. Eine magische Zahl.

Und Vitis MCM ist ein magischer Wein! Bitte anschnallen für diesen wie schwarzer Holundersaft im Glas stehenden

Madiran. Da dampfen einem Pflaumen und Lakritze in die Nase, reife Brombeeren hüpfen rum und

kaum ist der Vitis MCM im Mund, schreien alle Sinne Tannat! Unverkennbar, unvergleichlich, umwerfend!

Liebevoll vinifiziert von des Meisters Hand aus wertvollen Reben, die 1900 gepflanzt worden sind. Uraltes, unmanipuliertes

genetisches Material! Im Glas eine fabelhafte Konzentration und eine enorme Dichte, Tiefe und

Extrakt, gepaart mit einer für das Madiran wohl einzigartigen Komplexität der Aromen, einer grandiosen Finesse,

Frische und Mineralität formen ein Weinunikat der absoluten Weltspitze, der die Botschaft der FAZ

verdeutlicht: „Madiran setzt erst dort an, wo der Bordeaux aufhört. Und diese herrlichen Rotweine werden

noch (weit) unter ihrem eigentlichen Wert gehandelt!”

„95 Punkte!”– Wine Enthusiast

„96+ Punkte!”– Pinard de Picard

Dieser immens mächtige, hochkomplexe, beerenwürzige Wein setzt neue Maßstäbe im Madiran, fasziniert, fordert

die Sinne – er macht sprachlos gar. Seine intensive Frucht (wilde Walderdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren,

saftige Kirschen, rote Johannisbeeren), seine noblen Gewürze (Muskatnuss, Zimt, schwarzer Pfeffer, Zedernholz),

seine Anklänge an Bourbon-Vanille, hellen Tabakduft, edle Bitterkakaocreme, Haselnuss, Rosenblätter und eine

tiefe würzig-erdige Mineralität, seine betörende Fruchtsüße, seine verführerischen Noten von schwarzem Tee,

frischer, süßer Lakritze, seine seidige, schier unfassbar cremige Gerbstoffqualität, seine innere Balance, all dies

macht dieses einzigartige Gewächs zum Vorbild aller Weine des gesamten französischen Südwestens! Dieser

8 PinWand N° 268 | November 2016


Domaine de Berthoumieu

MADIRAN FRANKREICH

edle Musketier packt die Zunge mit einer Konzentration an dunkelschwarzer Frucht, umspült sie mit einer

salzig-süßen Ader und jagt eine Gerbstoffwolke nach, die für einen Tannat in dem Alter selbstverständlich ist,

in seiner Feinheit aber wieder überrascht. Der eigentliche Hit jedoch ist seine Frische. Es knackt so richtig auf

der Zunge, die Balance zwischen Frucht und Säure ist perfekt, der Puls des Tropfens hoch und deshalb auch so

wunderbar erfrischend. Nichts ist heiß, der Wein ist kühl im Mund, am Gaumen vergnügt sich eine Zwetschke

mit dem Süßholz und der Abgang ist ein richtiges Naturschauspiel. Ein Kraftpaket mit stilvoller Eleganz! Der

Lebenssaft würdevoller, uralter Reben. Die Zunge taucht immer wieder ein in eine Orgie komplexer Aromen,

der Mundraum wird verwöhnt von cremigen, reifen, würzigen Tanninen und einer packenden, abgrundtiefen

Mineralität! Das ist DIE Referenz für Madiran! Unglaublich dicht und konzentriert, wie die allerbesten, um

ein Vielfaches teureren Weine des Bordelais (das ist definitiv höchste Premier Grand Cru Qualität!),

dabei in seiner betörenden Textur von einer formidablen Eleganz und einer kühlen, aristokratischen

Textur. Trinken Sie dieses geniale Weinmonument in einer Blindprobe mit Ihren Freunden gegen die

superteuren Luxuscuvées aus Italien oder gegen die renommiertesten Bordelaiser Gewächse aus dem

gleichen Jahrgang. Das Ergebnis dieser Probe könnte wieder einmal vinologische Weltbilder einreißen.

Authentischer ist Madiran auf Flasche kaum zu genießen; ein Wein, der Leben atmet, der Spaß macht

und Emotionen auslöst, weil er so urwüchsig, so authentisch, so unverfälscht riecht und schmeckt,

dass schier das Herz aufgeht, wenn man ihn auf der Zunge hat. Unser Kleinod Berthoumieu hat die

Tannat-Rebe schlicht geadelt! Zu genießen ab sofort, wenn es im Winter draußen richtig kalt ist und

die Wölfe um das Haus ziehen (Braucht dann viel Luft!), Höhepunkt 2020 bis nach 2035.

Werte Kunden: Unser ‚Vitis Neunzehnhundert’ ist mit keinem anderen Wein auf der Welt vergleichbar.

Authentischer Charakter, wie es originärer nicht geht. Der Saft uralter Reben, das

Blut der Musketiere und des wilden Madiran!

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FRANKREICH FAUGÈRES

Domaine Saint Antonin

Domaine Saint Antonin

FAUGÈRES

Frédéric Albaret produziert authentische, individuelle

Weinunikate voller Frische, Finesse und Mineralität auf den

berühmten schwarzen Schieferböden des Languedoc!

„Les Magnoux“ – Ein Weltklassewein des französischen Südens zu einem völlig unmöglichen Preis!

Ralf Zimmermann: „Die Kombination des Traumjahrgangs 2013 im Languedoc und eine Umstellung des

Ausbaus im Keller führen zum wohl besten Magnoux der Geschichte!“

Und der FEINSCHMECKER jubelt(e): „Les Jardins – Der schönste Wein der Welt unter 10 Euro!“

Faugères ist ein wildromantisches Gebiet nördlich von Béziers, das als einzige AOC des Languedoc flächendeckend

über homogene karge Böden aus schwarzem Schiefer verfügt, der ansonsten im Midi nur sehr selten

anzutreffen ist. Die Weinberge erstrecken sich über wellige Hügel mit relativ steilen Hängen und sind somit

hervorragend geeignet zur Erzeugung großer Rotweine, die von Liebhabern wegen ihres unverwechselbaren

Charakters hoch gerühmt werden. Und es ist das die Stilistik prägende Schiefergestein, das in den Spitzenweinen

für eine ureigene und unverwechselbare Identität sorgt: Tiefgründige Mineralität trifft feinste Frucht und Finesse!

Bei den besten Winzern des Faugères sind diese hochkomplexen Weine terroirgeprägte Unikate auf höchstem

10 PinWand N° 268 | November 2016


Domaine Saint Antonin

FAUGÈRES FRANKREICH

Der legendäre Schatz des Faugères:

Schwarzer Schiefer bildet die Grundlage für

den grandiosen Magnoux.

Qualitätsniveau, die sich wohltuend aus dem Einheitsbrei vieler industriell „gemachter“

oder uniformer, ermüdender Garrigueweine hervorheben und zu den unbestrittenen Referenzweinen

des Languedoc gezählt werden.

Und es ist immer wieder EIN Name, der respektvoll genannt wird, wenn französische

Winzerikonen sich hinter vorgehaltener Hand über die besten Weine des Faugères austauschen:

Frédéric Albaret, ebenso qualitätsversessen wie sympathisch, produziert magische

Gewächse voller Eleganz, die nicht marktschreierisch mit neuem Holz und modisch

marmeladiger Neuer-Welt-Monotonie langweilen, sondern ganz im Gegenteil mit einer

rassig-eleganten Textur, mit einer betörenden Frucht, seidigen Tanninen und einer noblen,

„kühlen“ Mineralität die Zunge liebkosen. Und der Ursprung dieser phantastischen

Qualitäten, die trotz Elogen der Weinkritiker noch immer zu den provokant günstigen

Preisen zu erwerben sind, die das Languedoc weltberühmt gemacht haben, liegt natürlich

primär im oben angesprochenen genialen Terroir der exzellenten Weinberge: Karge,

schwarze Schieferböden, in harter handwerklicher Arbeit aufgelockert, ein weitestgehend

naturnaher Anbau und extrem tief wurzelnde Reben, die sich ihren Weg durch den Schiefer

hart erkämpfen müssen, um (in heißen, trockenen Sommern) tief in der Erde genügend

Wasser zur Ernährung der Pflanzen zu finden. Und somit werden natürlich die Mineralien

aus den Tiefen der Erde in die Trauben und später in den fertigen Wein transmittiert!

Das Resultat dieser beispielgebenden handwerklichen Arbeit und des Genius eines sensiblen

Weinmachers: Zutiefst mineralische Bilderbuchweine des französischen Südens,

Terroir pur, das eindeutig den Rebsortencharakter dominiert, sehr rar und von phantastischer

Qualität: Berührende Unikate, Referenzweine des Languedoc! Unbedingt probieren!

PS: Sie wissen sicher, liebe Kunden, dass die Revue du vin de France den Jahrgang 2013 im

Languedoc als den besten seit 1998 wertet! Und auch Parker schwärmt von den „brillanten

Weinen” des Languedoc in 2013!

FLA060315 Les Jardins de Saint Antonin, Saint Antonin, rouge 2015 Les (Bio) Jardins de Saint Antonin, 14 % Vol. rouge 2013 9,27 €/l 6,95 €

„Les Jardins – Der schönste

Wein der Welt unter 10 Euro!”

– Feinschmecker

Unser Kleinod, die Domaine Saint Antonin, ist stets für dicke Schlagzeilen gut!

Ein Hammer schlechthin war vor wenigen Jahren die Bewertung des FEIN-

SCHMECKERS: „FEINSCHMECKER-Highlights des Jahres: Hundert Lieblingsweine

– Die zehn schönsten Weine der Welt unter 10 Euro!“ And the winner was:

Unsere Domaine Saint Antonin, seit Jahren bekannt für ein dramatisch gutes

Preis-Genuss-Verhältnis seiner betörenden Weine.

Das Urteil im Detail: „Les Jardins de Saint Antonin ist unfassbar günstig. Mollige

Frucht und ein kühler Kern von den Schiefer-Terrassen der Languedoc-AOC Faugères. Auch für wenig

Geld muss man nicht auf Stil und Mineralität verzichten!“

Pinard de Picard stimmt diesem Urteil ausdrücklich zu! ‚Les Jardins de Saint Antonin‘ ist einer dieser so ungemein

preis„werten“ und schmackhaften Alltagsweine aus dem französischen Süden, der das Languedoc vor

mehr als zwei Jahrzehnten als Quelle herausragender Trinkweine über Nacht weltberühmt machte und der das

großartige vinologische Können von Frédéric Albaret eindrucksvoll belegt. Seit Jahren sind auch unsere Kunden

dieser Meinung und machen so den „die Gärten von Saint Antonin” zu einem der meist verkauften Weine

unseres Programms. So wird das auch und gerade im neuen Jahrgang 2015 der Fall sein, der europaweit für

begeisternde Kommentare von Fachjournalisten und Weinliebhabern gleichermaßen sorgt. In der Nase eine betörende,

komplexe, tiefgründige Aromenintensität: Frisch gepflückte rote und schwarze Waldbeeren, schwarze

Kirschen und Zwetschgen begleiten Noten, die an frisch geschroteten schwarzen Pfeffer, Feige, dunkle Schokolade

Nelke und Zimt erinnern, feinst unterlegt mit einem delikaten, vanilleartigen Holzton und fabelhaft kühlen,

frischen, rauchigen Anklängen. Trotz dieser Aromenkonzentration bleibt die Nase sehr elegant und höchst erotisch.

Am Gaumen präsentiert sich dieser spektakulär schöne Wein extrem saftig, dicht, cremig und zupackend

glycerinreich. Welch enorme Faszination! Dieser Weingigant ist so ungemein reich in seinem Extrakt, seiner

Opulenz und seinen süßen Tanninen und mündet in einem langen Finale. In seiner Fülle und Süße evoziert er

durchaus Anklänge an einen tollen Portwein, aber ohne dessen Schwere!

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FRANKREICH FAUGÈRES

Domaine Saint Antonin

Werte Kunden: Zwischen 5,- und 12,- Euro sind wohl die spannendsten Entdeckungen zu machen in der Welt

des Weins. In dieser attraktiven Preisklasse findet selbst der Kenner animierende Tropfen mit komplexem Geschmack

und individuellem Herkunftscharakter. Ob der ‚Les Jardins‘ nun der beste Wein der Welt unter 10 Euro

ist, mag dahingestellt sein. Der Favorit des FEINSCHMECKERS war er auf jeden Fall!!! Mehr Wein zu diesem

Preis finden Sie, werte Kunden, wohl auf der ganzen Welt nicht! Und letztjährig noch einmal ein dickes Lob für

unseren LeckerSchmecker, und wieder im FEINSCHMECKER zu finden. Journalisten-Ikone Jens Priewe feiert ihn

unter seinen 50 Lieblingsweinen. Wir zitieren:

„Man braucht kein dickes Portemonnaie, um gut zu trinken. Kein Geheimtipp mehr in Deutschland ist dieser

saftige, dunkelfarbene Rotwein aus Frankreichs Süden: ohne Marmeladennoten, ohne Neuholz, aber mit der

unbekümmerten Frische und Frucht einer urwüchsigen Grenache-Syrah/Carignan-Cuvée, für die man sich auch

vor Gästen nicht zu schämen braucht.“

Saint FLA060415 Antonin, Faugeres Faugères Lou Cazalet „Lou rouge Cazalet”, 2015rouge 2015 14,5 % Vol. 13,20 €/l 9,90 €

Saftig, dicht und muskulös. Der klassische Kaminwein!

Faugères schon unverkennbar in der Nase. Zuerst viel Schiefer, danach saftige rote Frucht

und etwas Leder und Gewürze. Köstlich. Der Auftritt auf der Zunge selbstbewusst. Da wird

mit üppig reifer Brombeerfrucht herum geworfen, dahinter becircen schwarze Kirschen und

ein Sack voll orientalischer Gewürze rundet das opulente Mundschauspiel gekonnt ab. Es

fühlt sich dicht an, kraftvoll, muskulös. Der Lou Cazalet hat Statur und ist dazu noch richtig

saftig. Erst am Gaumen schmeckt man dann den Schiefer. Kühl, leicht rauchig und, wie es

sich gehört, fein steinig. Wunderbar runde und weiche Tannine sorgen für Textur im äußerst

extraktreichen Körper, seidig gleiten sie ab und sobald der cremige Tropfen sich in Richtung

Abgang aufmacht, wird es noch einmal so richtig fruchtig. Und zwar intensiv! Was bleibt

ist ein Hauch von Schiefer, etwas Leder und eine dicke fette schwarze Brombeere,die sich

einfach nicht verabschieden will. Das ist Rotwein für alle, die es gerne etwas füllig wollen, die

eine gewisse Opulenz zu schätzen wissen und die sich nicht vor Muskeln fürchten. Es bleibt

bei allem Feuer und Parfum des Südens die Frische und Eleganz eines großen, viel teureren

Nord-Rhôneweines. Macht zu Fleisch und Wildschwein perfekte Figur. Kein modischer Neuholzton,

keine Rustikalität, keine Marmelade! Stattdessen: Eine kühle Mineralität und die

duftige Würze im geschmeidig dichten Mundgefühl vereinen den Charme, das Licht und die

Wärme des Südens mit der Singularität des schiefrigen Terroirs.

Zu trinken nach unserem Geschmack ab sofort (Tannine sind sehr fein und reif), bei einer Trinktemperatur von

16–18° Celsius, Höhepunkt Herbst 2017 bis ca. 2025.

Verständlich bei diesen Qualitäten, dass Parker nach der Verkostung des Cazalet schon einmal wörtlich geschrieben

hat, dass er überhaupt nicht verstehen könne, wie so gute Weine, die zu den phantastischsten, ja

unglaublichsten Weinwerten der Welt zu zählen seien, zu einem solch günstigen Preis zu haben sind!

Saint FLA060213 Antonin, „Les Magnoux”, Les Magnoux, rouge rouge 2013 2013 14,5 % Vol. 19,93 €/l 14,95 €

FLA060213M Les Magnoux, rouge 2013 MAGNUM 14,5 % Vol. 21,33 €/l 32,00 €

Ralf Zimmermann: „Das ist der beste Magnoux seit dem legendären 2004er mit den 94 Parker-Punkten!

Der geniale Jahrgang 2013 und die nochmalige Verbesserung im Kellerausbau in großen Holzfudern

erinnert mich stilistisch ganz stark an den 2004er. Back to the roots. Grandioser Stoff. Packend die kühle

Ader des schwarzen Schiefers!”

Frédéric Albarets Spitzencuvée „Les Magnoux“ lässt auf unkopierbare Weise die abgrundtiefe und zugleich seidene

Mineralität und den unverfälschten Terroircharakter des schwarzen Schiefers sowie eine traumhaft hedonistische,

betörende Frucht sinnlich erfahrbar werden! Wegen seiner erotisierenden Duftkomplexität DAS Aushängeschild

der neuen authentischen Spitzenweine aus dem Languedoc, zwar enorm dicht und mit einer grandiosen Tiefe

versehen, aber überhaupt kein Extraktionsmonster mit Muskeln und überbordendem Eichenholz, stattdessen mit

einer vor kurzem im französischen Süden noch nicht vorstellbaren Finesse gesegnet, an der sich die anderen großen

Weine des Languedoc messen lassen müssen! Tief dunkelrot steht dieser noble Weinriese im Glas, in der Nase ungemein

komplexe, verführerische schwarze Beeren und reife Früchte (Kirschen!), dazu Lakritze, rote und schwarze

Johannisbeeren sowie feine, würzige Anklänge und Noten von schwarzen Oliven, Eukalyptus, Mouton-Minze und

12 PinWand N° 268 | November 2016


Domaine Saint Antonin

FAUGÈRES FRANKREICH

Zigarrenkiste. Die expressive Frucht und

eine traumhaft cremige Textur betören

schmeichlerisch den Gaumen, hüllen ihn

ein in ein samtenes Tuch, verweilen, wollen

überhaupt nicht mehr loslassen. Faszination

pur!

Dieser großartige Wein löst mit seiner seidigen

Fülle wohlige Schauer aus, ein herrlich

runder, harmonischer, delikater, verführerisch

weicher Wein; der noble Kern

seiner intensiven Mineralität umspielt

dabei fordernd die Zunge. Danach öffnet

sich die dichte, kühle Gerbstofftextur im

Mund, um die Sinne mit mächtiger Kraft

(aber ohne ermüdende Schwere, dieser

Aristokrat der Sinne scheint zärtlich über

die Zunge zu schweben), aber auch mit

zartem Schmelz, Geschliffenheit und wiederum

subtiler Schiefer-Mineralität zu

verwöhnen. Und welch dramatische Länge!

Nach 24-stündiger Öffnung breitet

sich vor dem staunenden Betrachter eine

expressive, kühle Minzfrische aus wie bei

einem großen Mouton-Rothschild!

Ein wahrer Geniestreich von Frédéric,

Terroir und Individualität pur und von

extremer Qualität: Wein-GENUSS in

Vollendung! Es fällt schwer, stilistische

Vergleiche zu finden für diesen Gänsehautwein,

er vereint in sich die edle Kühle

eines großen Syrah der nördlichen Rhône

mit der Eleganz und Finesse eines aristokratischen

Gewächses aus dem Burgund.

Star-Sommelier Sebastian Georgi, der mit seiner höchst empfehlenswerten Kölner Pizzeria 485° (‚485

Grad‘ steht für die optimale Temperatur, bei der die Pizza in 60 Sekunden gebacken wird) zurzeit wegen

seiner tollen Essensqualität und einer vom Gault Millau ausgezeichneten Weinkarte für viel Furore sorgt,

urteilt: „Das ist DER Gegenentwurf zu allen marmeladigen Syrahs aus der Neuen Welt!“ Welch betörende

Qualität aus dem vielleicht bisher größten Jahrgang im Faugères – und hier wiederum die absolute Spitze

verkörpernd. Bravissimo! Frische, Frucht und Finesse treffen feinste Mineralität.

PS: Nachdem der Magnoux von Parker im grandiosen 2004er Jahrgang mit für seine Preisklasse unglaublichen

94 Punkten geadelt wurde, erzählte mir Frédéric, dass ihm jedermann „geraten hat, jetzt müsse ich

doch endlich die Preise erhöhen. Doch warum sollte ich dies tun? Damit sich dann nur noch die Reichen

der Welt meine Gewächse leisten können? Niemals! Ich mache Weine für Liebhaber, aber nicht für Etikettentrinker.“

Welch noble altruistische Einstellung!

Tinos ultimativer Restaurant-Tipp ist Georgis eben erwähnte Pizzaria 485°: „Eine Pizzeria samt

Pizzataxi mit einer Weinkarte, die einem Spitzenrestaurant Ehre machen würde? Das alles zu fairen

Preisen? Geht nicht? Geht doch, wenn der Geschäftsführer Sebastian Georgi heißt, Spitzensommelier

und eine Art Enfant terrible der etablierten Weinszene ist. Er sagt: Erstmals hätte er eine Karte

zusammengestellt, von der er jeden Wein trinken würde. Wir auch!“ Kann es ein größeres Lob geben als

das vom Gault Millau 2016, der die Auszeichnung ‚Weinkarte des Jahres in Deutschland‘ vergibt?!

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FRANKREICH CAHORS

Château Lamartine

Château Lamartine

CAHORS

14 PinWand N° 268 | November 2016


Château Lamartine

CAHORS FRANKREICH

Das hat die Welt noch nicht geseh’n!

96 Punkte für einen französischen Rotwein unter 10 Euro.

Seit über 20 Jahren führen wir unsere Weinhandlung. An eine vergleichbar

euphorische Bewertung können wir uns nicht erinnern!

Das ist wahrlich einer der größten Weinwerte, die es je gegeben hat!

WEINWISSER: „Testsieger Große Cahors-Verkostung: Château Lamartine Cuvée Expression!”

Manfred Klimek in der Welt am Sonntag: „Château Lamartine: Großer Wein für wenig Geld!”

Die ‚Bibel‘ der französischen Weinkritik schwärmt: „Alain Gayraud vinifiziert die großen Klassiker der

Region, die durch ihren Charakter, ihre Finesse ihre Frische und grandiose Reife betören!”

Das Cahors ist eines der ältesten und berühmtesten Weinanbaugebiete Frankreichs und über Jahrhunderte waren

die so genannten „black wines” aus der Malbec-Rebe gefragter in der Weinwelt als die benachbarten Bordelaiser

Gewächse. Und Alain Gayraud ist einer der TOP-Winzer der Region, die sich auf den Weg gemacht haben,

Cahors seine historische Stellung wieder zu geben. „Mit guten Weinen, die Bordelais ein Dorn im Auge sind,

weil um einiges billiger”, wie Klimek in der WELT zu Recht urteilt.

Diese gewaltigen Provokationen der benachbarten Bordealiser Weinwelt entstammen einer zauberhaften Landschaft.

In Millionen von Jahren hat der wildromantische Lot zwischen der Garonne-Ebene und den Auvergne-Bergen

sein Flussbett in die trockene Hochebene am Rande des Zentralmassivs gegraben und seine für den

Weinanbau so wertvollen Sedimente angehäuft. Er mäandert durch abrupte Felsabbrüche und weiß getünchte

Kalkklippen, aber auch durch fruchtbare, grün leuchtende Täler und Weinberge auf flachen Geländeterrassen.

Immer wieder windet sich der Lot in weiten Schleifen, auf deren Landzungen mittelalterliche Städte und

Burgen liegen. In diesem zauberhaften Tal gedeiht die kapriziöse Malbec-Traube bestens, die dereinst auch im

Médoc höchstes Ansehen genoss und ein hoch geschätzter Bestandteil vieler hochklassiger Bordeauxgewächse

war, in den letzten Jahrzehnten jedoch vom pflegeleichteren Merlot weitestgehend verdrängt wurde. Bei sorgsamer

Pflege, niedrigen Erträgen und fein dosierter Extraktion vermag die Malbec-Rebe Großes, ja Unerhörtes zu

leisten: Sie bringt dann Weine hervor, welche als ultimative Herausforderung der allerbesten Weine vom Ufer

der Gironde gelten.

„Schade, dass man Wein

nicht streicheln kann.“

Nach Ansicht so manchen bewanderten Weinkenners gehört daher die Region

Cahors zu den aufregendsten Anbaugebieten der Welt überhaupt. Die

Weine sind deshalb so spannend, weil sie von ganz eigener Stilistik sind: die

Fruchtaromatik ist expressiv, die Struktur größten Bordelaiser Gewächsen

ebenbürtig, die Finesse bei gereiften Gewächsen der Spitzenwinzer häufig

burgundisch. Sehr selten habe ich so wohlbalancierte Rotweine genießen dürfen. Sie hinterlassen am Gaumen

den Geschmack von vollkommener Fülle, sie sind reichhaltig, cremig und harmonisch sowie von einer blumig-würzigen

Kraft, die sehr nachhaltig ist. Ein großer Cahors, nicht umsonst berühmt geworden als der Wein

der Könige und Päpste, ist gewirkt wie ein edler Samtteppich, der den Gaumen mit seinen überaus wohlschmeckenden

Aromen vollständig auskleidet. Wer jemals einen gereiften Cahors gekostet hat – etwa aus dem Spitzenjahrgang

1990 – ist hingerissen von den subtilen Aromen: Trüffel, Unterholz, Beeren und Lakritze paaren

sich mit einer Minzfrische, ähnlich einem Mouton-Rothschild. Keine Frage auch, ein wirklich guter Cahors

gehört zu den langlebigsten Rotweinen der Welt.

Kurt Tucholsky

Foto: istockphoto / Martin Molcan

Es gibt auch nicht den EINEN Cahors: Die Terroirs und die individuelle Handschrift der Winzer sind sehr unterschiedlich.

Wegen ihrer kraftvollen Fülle, der komplexen Fruchtaromen und der enormen Eleganz wählen einige

Kenner für eine bestimmte Stilrichtung innerhalb der Weine der Region auch die Bezeichnung „Burgunder des

Südens”. Château Lamartine mit seinen herausragenden Weinen voller Finesse und Sinnlichkeit scheint mir

mit der beste Beleg dieser These. Wobei ich persönlich sie fast noch mehr als die Nachfolger der großen Bordeaux-Weine

der 80er Jahre sehe, klassisch in ihrer Stilistik und nicht zu modernen Marmeladen- und Alkohol-

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FRANKREICH CAHORS

Château Lamartine

monstern verkommen. 15% Alkohol sind heute in Bordeaux bedauerlicherweise keine Seltenheit mehr, während

mein heiß geliebter Lafite 1983 gerade einmal 12,5% besaß. Die großen Cahors profitieren von einer idealen

Mischung zwischen mediterranem und atlantischem Klima: genügend Niederschläge – Trockenstress ist für die

Haupt-Rebsorte Malbec zumeist ein Fremdwort – ausreichend Sonnenstunden und im Herbst durchlüftet ein

frischer Wind die Weinberge. Allerdings neigt diese Rebsorte auch zum Verrieseln und ist anfällig für Krankheiten.

Aus diesem Grund wurde sie aus den Weingärten des Bordelais weitgehend verbannt – im Libournais des

19. Jahrhunderts war sie hingegen noch die wichtigste Sorte! Nur im malerischen Tal des Lot wird sie in Europa

heute in größerem Stil kultiviert und sorgt ansonsten in Südamerika für Aufsehen.

Interessant zu wissen für ein tieferes Verständnis der Weine der Region ist auch, dass das Cahors, galloromanischen

Ursprungs und damit eines der ältesten und berühmtesten Weinanbaugebiete Frankreichs, in seiner

langen Geschichte bedauerlicherweise drei gravierende Katastrophen hat überstehen müssen. Zum ersten die

wirtschaftlichen Sanktionen (!) des Bordelais zu Beginn der Neuzeit, die heute noch für die extreme Rivalität

beider Regionen verantwortlich sind: Die Bordelaiser Handelshäuser sperrten den Cahorswinzern einfach den

Transportweg über das Wasser zu ihren florierenden Märkten in Nordeuropa ab, voller Neid auf die viel konzentrierteren,

kräftigen, fruchtigen und dunkelfarbenen schlichtweg besseren Weine aus dem Cahors – die als

„the black wines” in England sehr gefragt waren –, mit denen man als geeignetes Verschnittmaterial die eigenen,

dünnen, blassen Weinchen aufpäppelte. Ein wahrer Wirtschaftskrieg und -krimi! Dann suchte Ende des 19.

Jahrhunderts die Reblausplage die Region heim und den wohl schlimmsten Schlag ereilte das Cahors mit dem

verheerenden, mehrwöchigen, harten Jahrhundertfrost 1956, dem damals 99 % aller Anpflanzungen zum Opfer

fielen! Erst in den letzten Jahren ist Cahors endlich eine Region im Glück, denn sie profitiert von einer seltenen

Abfolge großer Jahrgänger nacheinander, die eindrucksvoll das enorme Potenzial einer Appellation beweisen,

die den großen Renommierregionen der Welt in nichts nachsteht. Die besten Gewächse befinden sich, und das

schreibe ich mit Bedacht, auf dem Niveau gar von Premier Grand Crus aus dem Bordelais und wir sind stolz,

Ihnen diese Weine auf Weltklasseniveau präsentieren zu können.

Neben den phantastischen Kalkböden von einer Güte wie im Burgund und den alten Malbec-Reben ist ein einzigartiges

Klima in Cahors verantwortlich für die exorbitante Qualität der Weine. Mit diesen Voraussetzungen

gesegnet, zeichnet ein großartiger Winzer für diese ultimativen Provokationen des Bordelais verantwortlich.

Wir stimmen hier voll dem Lob der ‚Bibel‘ der französischen Weinkritik zu, die richtig ins Schwärmen: „Alain

Gayraud vinifiziert die großen Klassiker der Region, die durch ihren Charakter, ihre Finesse, ihre Frische und

grandiose Reife betören!“ Seit Jahren führen wir seine Weine in unserem Programm, die einen festen Stamm

von Liebhabern gefunden haben. Und heute präsentieren wir die frisch eingetroffenen neuen Jahrgänge unserer

3 Kultweine, von denen brandaktuell der preiswerteste dieser Gewächse mit einer geradezu unfassbaren Bewertung

geadelt worden ist: 96 Punkte für einen französischen Rotwein unter 10 Euro. Seit über 20 Jahren führen

wir unsere Weinhandlung. An eine vergleichbar euphorische Bewertung können wir uns nicht erinnern.

Kisten weise kaufen, Freunde und ab sofort und über Jahre hinweg genießen!

Château FSW080114 Lamartine, rouge Château 2014 Lamartine, rouge 2014 12,5 % Vol. 13,27 €/l 9,95 €

Das hat die Welt noch nicht geseh'n!

96 Punkte für einen Alltagswein de Luxe!

Und wertvoller als Gold: Die rare Platinum Auszeichnung

im WINE ENTHUSIAST: „Bester Rotwein des ganzen

französischen Südwestens in seiner Preisklasse!”

Wie köstlich mundet dieser edle

Tropfen! Eine traumhaft leckere,

zu einem Drittel in gebrauchten

Barriques (ansonsten Betoncuvées)

ausgebaute Basiscuvée aus vorbildlich

selektierten Malbec- und Merlottrauben

aus einem der größten

Jahrgänge in Cahors besticht durch

ihre feingliedrige Struktur und ihre

komplexe, elegante Aromatik. In

der Nase ein betörendes Bukett von

Kirschen und roten Beeren, Veilchen

und schwarzen Johannisbeeren, faszinierend

unterlegt von Noten von

würzigem Tabak, geröstetem Fleisch und Lakritze. Der Genießer bekommt das wohlige Gefühl, er könne sich

ganz und gar in diesem betörenden Duft verlieren. Wie in einer verführerischen Frau. Weibliche Leser meiner

Foto: istockphoto / Tony_Kwan

16 PinWand N° 268 | November 2016


Château Lamartine

CAHORS FRANKREICH

Zeilen können sich sicherlich ein entsprechendes männliches Pendant imaginieren. Am Gaumen präsentiert sich

dieser burgundisch inspirierte Wein fast tänzerisch, mit ausgeprägter Mineralität und feincremiger Säure- und

Tanninstruktur. Eine solch formidable aromatische Fülle bei einer solch betörenden Präzision und Frische ist

schlicht spektakulär. Das cremige Tannin ist feinkörnig, und im animierenden Nachhall, der von einer ausgeprägten

Kirschnote und einer fein durchwobenen Würze dominiert wird, blüht die Frucht noch einmal mit

Grandezza auf und klingt dann, ganz lange, tief mineralisch aus. Und welch grandiose Harmonie und innere

Balance, geradezu referenzartig in seiner provokant günstigen Preisklasse! Lamartines Basiswein ist DAS

größte Schnäppchen des Jahrgangs aus Frankreich!

,Les meilleurs vins de France’: „Ein Model-Wein des Cahors. Traumhaftes Preis-Genuss-Verhältnis!“

Tino Seiwert: „Ich kann die Euphorie des Journalisten verstehen. Gerade

weil dieser Wein so traumhaft balanciert am Gaumen schmeckt

wie ein klassischer Bordeaux. Jeder unserer Kunden sollte diesen Wein

wenigstens einmal probieren. Nur Liebhabern opulenter, sehr fülliger

Weine rate ich von diesem genialen Tröpfchen ab. Sie würden hier

nicht fündig. Aber allen anderen kann ich nur eindringlich anempfehlen:

Kaufen Sie sich dieses faszinierende Gewächs kistenweise und

erfreuen sich über wenigstens 8-10 Jahre an diesem wunderbaren

Klassiker. Er ist fast ein kleines Rotwein-Märchen!”

Jenseits

96 Punkte!

von Gold!

Manfred Klimek urteilte bereits über einen

Jahrgangsvorgänger in der WELT genauso zutreffend:

„Großer Wein für wenig Geld!“

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FRANKREICH CAHORS

Château Lamartine

PS: Wir wissen natürlich auch, dass dieser faszinierende Cahors nach seiner Traumbewertung zwischen ca. 13

und 20 Euro auf den europäischen Märkten deutlich teurer als bei uns gehandelt wird. Aber Pinard de Picard

macht dieses Speil natürlich nicht mit, sondern wir bieten unseren Kunden diese Trouvaille mit unserer normalen

Kalkulation an!

Particuliere FSW080213 2013 Cuvée Particulière, rouge 2013 13 % Vol. 18,00 €/l 13,50 €

Traumhaft traditioneller Cahors-Stil!

Niemals zuvor war die ‚Cuvée Particulière’ so gut wie in den letzten Jahren. „Alain Gayraud vinifiziert immer

harmonischere, finessenreichere und ausdruckstärkere Weine, der Particulière macht schlicht sprachlos“, jubelt

begeistert die „Bibel“ der französischen Weinkritik, das „Classement des meilleurs vins de France“ und vergab

diesem Wahnsinnsstoff schon mal sagenhafte 17/20 Punkten, eine Qualitätsliga, in der im Bordelais Weine wie

Giscours, La Lagune oder Lagrange angesiedelt sind!

In der Nase rote sowie blaue Beeren und Kirsche (manchmal erinnert der Wein mit Reife an einen großen Burgunder),

dann etwas weißer Pfeffer, Tabak und ein weihnachtliches Früchtebrot. Finalisierend etwas Thymian

und Salbei. Im Mund dann jene Dichte, die man von der Region erwartet und die dem Wein wieder das Burgundische

ein wenig nimmt. Das Tannin ist bereits im Abbau begriffen, die Frucht kämpft sich am Gaumen in

den Vordergrund. Ich halte das Dekantieren meist für überflüssig, hier sind zwei Stunden Luft aber dringend

anzuraten. Und das Wichtigste: Das Potential dieses in gebrauchten und kaum schmeckbaren neuen Barriques

ausgebauten Weins (90 % Malbec, 10 % Tannat) ist grandios: Davon konnte ich mich wiederum bei einem letzten

Besuch vor Ort vergewissern, als mich Alain den 1990er probieren ließ, einen durch sein edles Rosenparfum

und Aromen von kleinen Griotte-Kirschen zutiefst beeindruckenden Wein. Die dezente Süße in den ungemein

weichen, seidenen, cremigen Tanninen wird in 2013 belebt durch mineralische Frische (DAS Signum des Jahrgangs)

und einen stringenten Säurenerv – ein großer Wein, Charakter pur, zu einem unglaublich fairen Preis!

Unbedingt ein bis zwei Stunden vor dem Trinken dekantieren, dann können Sie diesen großen Wein bereits

jetzt zu dunklen Fleischgerichten wie Hirschrücken mit Wachholdersoße und Brombeersoufflé oder geschmorte

Rehkeule mit eingelegten Kirschen und Schwarzwurzelgemüse genießen; seine wahre Größe zeigt sich jedoch

erst in ein bis zwei Jahren bis wohl nach 2030, wenn der

mächtige Tanninkern abgeschmolzen und die Säure perfekt

integriert sein wird.

Expression FSW080312 2012 Expression, rouge 2012 13,5 % Vol. 35,87 €/l 26,90 €

Sieger der großen Cahors-Verkostung im

WEINWISSER!

Gekeltert wird der reinsortige „Expression“ ausschließlich

aus uralten, ertragsschwachen Malbecreben – eine Weltrarität,

die nur durch die außerordentliche Güte des Klimas

im Bereich der Domaine Lamartine zu erklären ist: „Ein

deutscher Kriegsgefangener pflanzte 1943 auf einer besonderen,

3 Hektar großen Parzelle Malbec-Stöcke, diese haben

wie durch ein Wunder den verheerenden mehrwöchigen

harten Frost von 1956 überlebt, dem damals 99 % aller

Anpflanzungen im Cahors zum Opfer fielen,“ erzählt Alain

voller Stolz. Diese wertvollen Trauben von alten Rebstöcken

besten genetischen Ursprungs liefern heute die Basis

für den komplett in neuen Barriques ausgebauten reinsortigen Malbec, einen der großen Klassiker der Region.

Und für die führende französische Weinzeitschrift „Revue du Vin de France“ – sie widmete schon vor ein paar

Jahren den südwestfranzösischen Weinen ein großes, euphorisches Special unter dem Titel „Das große Erwachen

im Südwesten“ – ist es ebenfalls schlicht der „größte unter allen verkosteten Weinen“.

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Château Lamartine

CAHORS FRANKREICH

„Alain Gayraud vinifiziert die großen

Klassiker der Region, die durch ihren

Charakter, ihre Finesse, ihre Frische und

grandiose Reife betören“!

Stolz. Vater und Sohn.

Unser visionäres Winzertandem

Gayraud!

Dieser ausschließlich in neuen Barriques ausgebaute reinsortige Malbec ist einer der großen Klassiker der Region;

bereits der 1999er (!) wurde als der „größte unter allen verkosteten Weinen des französischen Südwestens“

angesehen, so die Eloge der „Revue du Vin de France“.

In der Nase eine betörende, komplexe, tiefgründige Aromenintensität: Frisch gepflückte rote und schwarze

Waldbeeren, schwarze Kirschen und Zwetschgen begleiten Noten, die an frisch geschroteten schwarzen Pfeffer,

Feige, dunkle Schokolade Nelke und Zimt erinnern, feinst unterlegt mit einem delikaten, vanilleartigen Holzton

und fabelhaft kühlen, frischen, rauchigen Anklängen. Trotz dieser Aromenkonzentration bleibt die Nase sehr

elegant und höchst erotisch. Am Gaumen präsentiert sich dieser spektakulär schöne Wein extrem saftig, dicht,

cremig und zupackend glycerinreich. Welch enorme Faszination! Dieser Weingigant ist so ungemein reich in

seinem Extrakt, seiner Opulenz und seinen süßen Tanninen und mündet in einem langen Finale. In seiner Fülle

und Süße evoziert er durchaus Anklänge an einen tollen Portwein, aber ohne dessen Schwere!

„Kraft und kultivierte Eleganz”, jubelte zu Recht der WEINWISSER über seinen gefeierten Jahrgangsvorgänger!

Dieser fabelhafte Wein präsentiert sich zurzeit noch verschlossen und wird seine Genussreife voraussichtlich

zwischen 2019 und 2030+ erreichen.

Tino Seiwert:

„Expression 2012: Auf seinem Höhepunkt so elegant und aristokratisch, wie Bordeaux es gerne wäre, aber

nur noch selten ist!”

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FRANKREICH BURGUND

Domaine Joblot

Domaine Joblot

GIVRY, BURGUND

Mit seinen Weinen verzaubert Kultwinzer Jean-Marc Joblot nicht nur uns.

Allen Meadows – der weltweit einflussreichste Burgundjournalist – setzt

gleich drei davon auf seine Liste der größten Schnäppchen des Jahrgangs!

Meadows ist begeistert: „Joblot: Die größten Schnäppchen des Burgunds! 2014 ist im Burgund ein sehr guter

bis hin zu einem exzellenten Jahrgang mit klassischen Weinen.“

Gleichzeitig zählt der weltweit einflussreichste Kritiker für die Weine des Burgund gleich drei der immer noch

so sympathisch preis„werten“ Weine zu den größten Schnäppchen des Jahrgangs! Er urteilt wörtlich: „Joblot has

once again turned in remarkable quality and these wines are worth your attention!“

Parker schreibt: „Die Familie Joblot bringt regelmäßig Givrys hervor, die ebenso gut oder besser sind als die

meisten Grands Crus von der Côte d’Or – nur dramatisch günstiger im Preis!“

Tino Seiwert: „Joblot 2014 – Pinot Noir, die glücklich machen. Die Weine sind seit über zwei Jahrzehnten in

Insiderkreisen Kult und es ist kaum möglich, besseren Burgunder für diesen Preis zu bekommen. Die phantastischen

2014er besitzen ein großes Reifepotential!“

20 PinWand N° 268 | November 2016


Domaine Joblot

BURGUND FRANKREICH

FBU040814 Pied de Chaume, Givry, rouge 2014 13 % Vol. 30,53 €/l 22,90 €

Pinot Noir ist die dünnschaligste aller roten Rebsorten und daher die zickigste, pflegeintensivste und empfindlichste,

die ,sensibel’ auf falsche Behandlung in Weinberg und Keller reagiert. Als die Inkarnation einer fragilen,

verletzlichen, grundehrlichen und empfindlichen ,Persönlichkeit’ braucht sie ein ihr gemäßes Mikroklima und

die besondere Pflege eines einfühlsamen Winzers sowie einzigartige Böden, um ihre großen Stärken in einem

hinreißenden Wein zu offenbaren: Eleganz, Finesse und die Transmission des Terroirs in unvergleichlich brillante,

aufregende und feinste Aromen. So wie unser Pied de Chaume, vinifiziert vom sensible Winzerduo Vater

und Tochter, denen es vor allem um Finesse, Frische und betörender Frucht in seinen weltweit gesuchten Weinen

geht. Sie setzen neues Holz nur sehr verhalten ein und ziehen duftige Transparenz der alkoholischen Dichte vor.

Und dieser wunderschöne, zartrauchige Pinot Noir duftet attraktiv nach intensiven, roten Kirschen und verführerischen

Waldhimbeeren, subtil unterlegt von feinen Zedernholznoten und floralen Anklängen, präsentiert

sich auf der Zunge ungemein saftig, zart und trinkanimierend, mit feinen Tanninen und frischer Säurestruktur

und verwöhnt die Zunge mit seiner beispielhaften Harmonie und rassigen Mineralität. Welch rarer Glücksfall

eines hocheleganten Burgunders zum ausgesprochen fairen Preis! Eleganz und Finesse pur, der Antipodenwein

zu allen ‚Monster’-Weinen dieser Erde! Zu genießen ab sofort bis mindestens 2022.

PS: Dieses Prachtexemplar eines Pinot Noirs wurde von Frank Kämmer vor Jahren schon im WEINGOURMET

als großartiges Schnäppchen unter 25 Euro gefeiert: „Jean-Marc Joblot hat mittlerweile fast schon Kultstatus.

Seine Rotweine verfügen über eine bisher in dieser Appellation nicht gekannte Tiefe und Persönlichkeit sowie ein

bemerkenswertes Reifepotential und stellen so manchen großen Wein der Côte d’Or in den Schatten”.

FBU040314 Givry Joblot, 1er Givry Cru 1er „Clos Cru Marole”, „Clos Marole”, rouge rouge 2014 2014

13 % Vol. 35,87 €/l 26,90 €

„Große Weine muss man komponieren wie große Musik“, meint Jean-Marc Joblot. Und was haben wir nur für

eine geniale Komposition im Glas. Ein Sinfonieorchester spielt auf!

Foto: istockphoto / phbcz

Welch komplexes, sinnlich-laszives Pinot-Parfum, welch Zauber eines zartkirschigen und betörend schwarzbeerigen

Dufts! Die wunderschöne Landschaft Burgunds taucht vor dem inneren Auge auf und ein Bouquet-Garni-Duft

sowie Aromen von Wacholder, Nelke, weißem Trüffel und gemahlenem schwarzen Pfeffer vermählen

sich mit den verführerischen Fruchtaromen. Da erklingen Töne, die Anklänge an große, feingliedrige, traditionelle

Vosne-Romanée evozierenden! Es strömt auch eine kräutrige und minzige Frische aus dem Glas hervor,

die ihm einen fast mediterran beschwingten Anstrich verleiht. Der Körper ist samtig und gleichwohl fest konturiert,

das geschmeidige, cremige Tannin trägt ein rot- und blaubeeriges Fruchtspiel von Waldbeeren, roten und

schwarzen Kirschen und roten Johannisbeeren, dazu zeigt sich noch eine feine Note von rassiger Mineralität.

Genial! Ein Premier Cru, der für die Côte Chalonnaise geradezu exemplarisch ist und DIE ultimative Herausforderung

selbst für die Grands Crus der Côte d’Or, die ein Mehrfaches dieses traumhaften Weines kosten. Kein

Wunder, erinnert doch, eine Laune der Natur, die Kalkformation des ‚Marole‘ eben genau an diejenige des

weltberühmten Clos de la Roche! Maskuline Kraft ist eingebettet in sinnliche Saftigkeit und finessenreiches

Spiel. Feinste Mineralität und enorme Differenziertheit der

Aromen machen fast süchtig nach dem nächsten Schluck.

Das ist Burgund pur, zum Abtauchen, zum Träumen, zum

Meditieren. Und im unendlich langen, saftigen, zutiefst

jodig-mineralischen Nachhall kommt der satt rubinrote

Wein selbst dann noch in Wellen wieder, wenn man meint,

er wäre schon längst abgetaucht.

„Große Weine muss man

komponieren wie große Musik“

Jean-Marc Joblot

Diese Hommage an eine der großen Rebpersönlichkeiten der Welt verströmt sich schon lustvoll aus dem Glas.

Das ist Hedonismus pur. Höhepunkt etwa Herbst 2017 bis nach 2030.

Liebe Kunden: Viele von Ihnen wissen, dass der „Rote Riesling”, wie viele Liebhaber den Pinot Noir gern zu

nennen pflegen, wie sein „weißer Bruder” meine persönlichen Lieblingsreben sind, weil sie so eng mit dem Boden

verbunden sind, auf dem sie wachsen. Bei beiden Reben lässt ein großer Winzer das Terroir sprechen und vinifiziert

sinnliche, ja mystische Tropfen. So wie den ‚Clos Marole’!

Von Meadows in seine begehrte Liste „der großen Schnäppchen des Jahrgangs” aufgenommen!

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FRANKREICH BURGUND

Domaine Joblot

Joblot, FBU040614 Givry 1er Cru „Clos Givry du 1er Cellier Cru „Clos aux Moines”, du Cellier rouge Aux 2014 Moines”, rouge 2014 13 % Vol. 35,87 €/l 26,90 €

Richtig guter Stoff für wenig Geld!

Ein typischer Joblot mit genialer Frische, ein Pinot, der uns glücklich macht: So duftig wie transparent und

tiefgründig im Bukett brilliert er mit einer rassigen, packenden Mineralität, und mit einer brillanten Frucht

(Waldhimbeeren, saftige rote Kirschen, schwarze Johannisbeeren), zarten Veilchennoten, würzigen Tabak-Anklängen

und Noten von Leder und Holzrauch; betörenden Aromen, die sich mit kraftvoller Eleganz und einer

geradezu fleischigen, wollüstigen Textur vermählen. Welche Orgie von verführerischer Frucht und erdiger Tiefe!

Am Gaumen getragen von erfrischender Säure: Ein faszinierendes Mundgefühl, das Zartheit und Kraft sinnlich

vereint. Der „Clos du Cellier Aux Moines“ ist stets der mineralischste und konzentrierteste, auch verschlossenste

Pinot Noir der sympathischen Familiendomaine Joblot, braucht daher stets die längste Flaschenreife, bis er alle

Facetten seines phantastischen Terroirs offenbart. Deshalb empfehle ich, diesen „Chambertin“ aus Givry trotz

der Weichheit seiner Tannine erst ab 2018 bis etwa 2030+ zu genießen.

Von Meadows ebenfalls in die Liste der besten Schnäppchen des Jahrgangs aufgenommen und schon gleich hoch

bewertet wie viele der berühmtesten Premier Cru (beispielsweise von Perrot-Minot, Lambrays oder Méo-Camuzet)

aus den Prestige-Lagen, die teilweise deutlich über 100 Euro kosten!

Joblot, FBU040714 Givry 1er Cru „Clos Givry des 1er Bois Cru Chevaux”, „Clos du Bois rouge Chevaux”, 2014 rouge 2014 13 % Vol. 35,87 €/l 26,90 €

„Prachtvoll und zugleich sexy. Was für ein Verführer! Der tiefgründige Duft dieses Tropfens nimmt einen sofort

für sich ein. Frisch zerstoßene Himbeeren, Sauerkirschen, Holunder und Blaubeeren dominieren diesen Wein auf

wunderbare Weise. Mit etwas Sauerstoffkontakt treten feine Noten von Baumrinde, Zimt und Zedernholz hinzu,

darüber schwebt ein feiner Rosenduft. Feminin und subtil fordernd zeigt er sich auf der Zunge, wo er sich mit der

gleichen Fruchtintensität wie in der Nase zeigt und einer anregenden Säure, die den Gaumen nach einem zweiten

Schluck verlangen lässt.Top Wein zum Solo trinken, wenn der Frühling seine ersten Sonnenstrahlen zeigt und als

Begleiter zu leichter und aromatischer Küche wie Wachtel auf Linsen mit Waldhimbeerdressing, rote Bete Risotto

mit Garnelen, Kaninchenfrikassee mit Tomaten und Estragon und natürlich auch zum kräftig zubereiteten Fisch

mit Rotweinsauce, wie Seeteufel auf Graupengemüse mit Blattspinat und Burgunder Jus.“

Wer hat diese begeisterten Zeilen geschrieben? Christina Hilker, eine der besten deutschsprachigen Verkoster!

Und dem habe ich nichts hinzuzufügen. Außer der Trinkreife: Ab sofort bis nach 2022. Santé!

Werte Kunden: Greifen Sie zu beim Jahrgang

2014 der Domaine Joblot. Grandiose Qualität

zu vergleichsweise kleinem Preis!!

Jean-Marc Joblot wird

seit 3 Jahren tatkräftig

von Juliette, seiner

ebenso hübschen wie

sympathischen Tochter,

unterstützt. Auf dem Foto

neben ihr sehen

wir die dritte Generation:

ihren geliebten Großvater!

Schnurrendes Kätzchen

lenkt Tino vom Verkosten

in Joblots Küche ab.

22 PinWand N° 268 | November 2016


Clos du Caillou

CHÂTEAUNEUF-DU-PAPE FRANKREICH

Clos du Caillou

CHÂTEAUNEUF-DU-PAPE

Clos du Caillou: Eines der schönsten Plätzchen in Châteauneuf-

du-Pape! Authentische Bio-Weine von weltberühmtem

Terroir verkörpern die Vermählung von Tradition und Moderne!

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FRANKREICH CHÂTEAUNEUF-DU-PAPE

Clos du Caillou

Viele von Ihnen, liebe Kunden, sind seit vielen Jahren begeisterte Liebhaber der Domaine Clos du Caillou und

haben sich diese großartigen, langlebigen und höchst sinnlichen Gewächse in ihren Keller gelegt. Und Sie haben

gut daran getan, bieten diese wunderbaren Weine doch in ihrer jeweiligen Preisklasse ein unübertrefflicher

Genuss! Parker vergibt stets hohe Bewertungen, sowohl für den ungemein preiswerten „spektakulären Côtes du

Rhône, ein kleiner Châteauneuf“ und erst recht für die „fabulösen Châteauneufweine selbst, die zu den besten

Tropfen der Welt gehören. In addition to their sensational Châteauneufs, don’t miss their Côtes du Rhônes!“

Clos FRS020115 du Caillou, „Côtes-du-Rhône, rouge rouge 2015 2015 (Bio) 13,5 % Vol. 14,00 €/l 10,50 €

Was verführt uns hier für ein erotisches Meisterwerk aus dem Überfliegerjahrgang 2015, der an der

südlichen Rhône von alles überstrahlender Qualität sich darstellt. Welch geniale Frische für einen

südländischen Wein, welche Feinheit, welch saftige, ungemein komplexe Fruchtaromen!

Parker urteilt: „Year after year, Clos du Caillou continues to produce some of the finest Cotes du Rhônes of

the appellation.“

Und er hat ja so Recht! Dieser bezaubernde Côtes du Rhône von privilegierten Weinbergen ist einer der schönsten

Weine seiner Art! Ein Glanzstück aus diesem weltberühmten Weingut, das zu den höchst dekorierten der

Region gehört! Welch betörender, verzaubernder Duft in der Nase! Saftige Kirschen, Holunderbeeren, etwas

Cassis und eine fast schon süße Würze wehen durch die Nasenflügel. Im Mund ein einziger Traum. Erdbeeren,

Himbeeren, Kirschen, Holunder, man ringt um Fassung, ob dieses wunderbaren Fruchtspektakels, das von einer

feinen Tabaknote untermalt wird. Erst wenn man sich beruhigt hat, stellt man eine äußerst angenehme Würze

fest am Gaumen, merkt man, wie elegant der Wein, wie verspielt und lebendig er vom Charakter her ist. Rund

im Mundgefühl dank seines weichen Saftes, elegant dank feiner Würze, seidig aufgrund fast vollständig abgeschliffener

Tannine, die bestenfalls noch einen Hauch von Haftung hinterlassen. Die Zunge kriegt gar nicht

genug vom Saft der Kirsche und der Holunderbeeren, rollt sich vor Freude, verlangt nach mehr und man ergibt

sich diesem Wunsch und nimmt den nächsten großen Schluck. Am Ende zeigt sich der Tropfen sogar etwas

liköresk, schiebt eine süße Note hinterher und zeigt im Abgang nochmals alles was so in ihm steckt. Ein Wahnsinnswein,

der einfach riesengroße Freude macht, der Trinkspaß pur ist und der am besten mit 16º ganz leicht

gekühlt getrunken werden will. Unkompliziert und richtig süffig. Ein Traum von Côtes du Rhône. Ganz großes

unbeschwertes Weinvergnügen, eine sagenhafte Qualität für einen Preis von ca. 10 Euro und daher unsere

ganz besondere Empfehlung!

Macht bereits jetzt Riesenspaß und wird sich sicher noch bis 2020 und länger gut entwickeln.

Clos FRS020214 du Caillou, „Bouquet Bouquet des Garrigues”, des Garrigues, CdR Côtes-du rouge 2014Rhône rouge 2014 (Bio) 14 % Vol. 18,53 €/l 13,90 €

Eine duftige, becircende Fruchtwolke, ein seidiger Charmeur auf dem Niveau sehr guter Châteauneufweine,

der in 2014 stark von der Zugabe von Trauben profitiert, die in anderen Jahrgängen in die TOP-Cuvées fließen!

„DIE Sensation im Angebot von Clos du Caillou“, so urteilte Deutschlands renommierte Sommelière Paula

Bosch vor über einem Jahrzehnt bereits über diesen samtig eleganten Tropfen, der mit Auszeichnungen

überhäuft wird: So belegte er im weltweiten Grenachetest des FEINSCHMECKERs mit einem überragenden

Preis-Genussverhältnis einen Platz unter den Top Ten und wurde von Parker („the essence of Provence“) zu den

„größten Schnäppchen der gesamten Weinwelt“ gezählt!

Dieser komplexe Wein riecht so ungemein vibrierend und schmeckt so tiefgründig erfrischend und würzig, wie es

im Süden Frankreichs vielfältig duftet! In der frischen Nase vermählen sich wilde Würznoten der Garrigue (Nomen

est Omen) und feine helle Tabaknoten mit einem verführerischen Rotkirschenbukett, kleinen Waldbeeren und feinen

Veilchenaromen. Am saftigen Gaumen eine traumhafte Energie und Fruchtsüße (rote Waldbeeren, Sauerkirschen,

duftige florale Rosenblätter und Veilchen) und eine vibrierende, kühle Textur. Weiche, würzige Tannine mit

einer Spur salzigen Kalksteins streicheln zärtlich die Zunge! Der betörende, traumhaft balancierte, enorm frische,

fein mineralische Abgang begeistert mit einer eleganten und aufdringlichen Holzwürze. Sehr gut ausbalanciert!

Großes Kompliment an die Patronin Sylvie Vacheron, die mit dieser genialen Cuvée, qualitativ einem großen

Châteauneuf-du-Pape entsprechend, preislich dem eines guten Côtes-du-Rhône, einen der absoluten Lieblingsweine

unseres gesamten Sortiments vinifiziert! Santé.

24 PinWand N° 268 | November 2016


Clos du Caillou

CHÂTEAUNEUF-DU-PAPE FRANKREICH

Hier sind wir voll im Thema Terroir:

Bruno Gaspard, Keller meister, mit

dem „Schatz“ der Domaine: Steine!

Gerade wegen seiner feinen Mineralität eine absolute Bank für anspruchsvollen Trinkgenuss in diesem Preissegment,

ein toller Wein, zu genießen ab sofort bis ca. 2022.

FRS020314 Châteauneuf-du Clos Caillou, Châteauneuf Pape „Safres”, du rouge Pape 2014 Safres (Bio) 2014

14,5 % Vol. 43,87 €/l 32,90 €

Präzise, schlank, elegant.

Châteauneuf du Pape zum Fliegen.

In Frankreich der Superhit!

Wenn einem Aromen von dunkelbeeriger Konfitüre und ein paar Kräutern der Garrigue in die Nase hüpfen,

dann ist das eine echte Wohltat. Wenn dann im Mund das Spiel so weitergeht kommt richtig Freude auf. Reife

dunkle Erd- und Himbeeren tanzen auf der Zunge, Olivenbäume stehen am Wegesrand und die Garriguekräuter

sind derart präsent, dass man am liebsten augenblicklich in die Küche will, um irgendwas damit zu würzen.

Eine abgeriebene Orangenschale taucht noch auf, saftig

wird es und auch kraftvoll. Der Gaumen giert nach dem Tanninkleid,

das so sanft wie samtig ist. Man schmeckt erst jetzt

die englische, leicht bittere Orangenmarmelade auf der Zunge,

etwas Olivenpaste und einen Hauch Wacholder, der sich

im nachhall zeigt. Der Les Safres braucht die Karaffe, dann

geht er auf im Glas und auch im Mund.Ddann wird er richtig

süffig wie auch ungemein sympathisch. Er dreht von Würze

hin zu Frucht, wird immer klarer und auch immer straffer. Er wirkt frisch, ist weit entfernt von konzentriert,

fühlt sich fast schlank im Mund an. Ich würde sogar sagen, dass er klar wie ein Gebirgsbach ist und geschliffen

wie ein Diamant. Aus diesem Grund schenk ich mir nochmals nach und genieße das kühle Rauschen in den

elektrisierten Geschmacksknospen. Mit 16º, da fühlt es sich am besten an. Im besten Wortsinne: Châteauneuf

du Pape vom Feinsten!

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FRANKREICH MARCILLAC

Domaine du Cros

Domaine du Cros

MARCILLAC

Urwüchsige Charakterweine aus einer autochthonen Rebsorte des

romantischen französischen Südwestens mit traumhaft niedrigen

Alkoholgradationen und einer wilden Ursprünglichkeit!

Überschwängliche Bewertungen in der Fachpresse! So lobte Tobias Treppenhauer unser Kleinod schon vor

drei Jahren im WEINWISSER: „Der Wein ist unglaublich gut, der Preis ist dafür extrem günstig und in

Kombination mit der Herkunft aus einem kleinem Weingebiet sowie der unbekannten Rebsorte lässt sich im

Freundeskreis auch noch bestens der Weinkenner mimen. ☺”

Es ist Sommer und Sie brausen der Sonne und der französischen Mittelmeerküste entgegen?

Dann machen Sie, werte Kunden, doch bitte einmal im Herzen des Aveyron, einem betörenden Mosaik landschaftlicher

Vielfalt, eine kurze Zwischenstation. Denn an der Schnittstelle zwischen dem Zentralmassiv, dem

Land der Musketiere und dem Languedoc können Sie in einer wenig bekannten, aber atemberaubend-faszinierenden

Bergregion im Tal von Marcillac eine wildromantische Landschaft genießen. Das Aveyron entdecken

heißt auch, auf den Spuren der Jakobspilger zu wandern, deren Weg sich durch Wälder und anmutige Wiesen

schlängelt. Und die traumhafte Region ist Liebhabern der guten Dinge des Lebens bekannt durch das idyllische

Örtchen Laguiole, aus dem die traditionellen, handgemachten, hochwertigen Messer kommen; sie ist auch berühmt

wegen ihrer Rinder der Rasse „Aubrac”, die ein ganz besonders wohlschmeckendes Fleisch liefern; sie ist

des weiteren bekannt durch den Roquefort und einen der besten 3-Sterne-Köche Frankreichs, Michel Bras. Und

das Viadukt von Millau (auf spektakulärer Höhe mit Pfeilern, die bis zu 340 Meter und damit höher als der

26 PinWand N° 268 | November 2016


Domaine du Cros

MARCILLAC FRANKREICH

Eiffelturm in den Himmel ragen und einer Länge von 2.460 m überquert die vierspurige hochelegante Schrägseil-Autobahnbrücke

auf nur 9 Stütz-Pfeilern das Tal) sowie die Tarnschlucht, eine magische Abfolge von berührenden

Naturschönheiten, gehören zu den weltweit beliebten Höhepunkten dieser faszinierenden Landschaft.

Aber hier finden wir auch einen authentischen, urwüchsigen Wein in einer einzigartigen stilistischen Ausprägung,

der selbst erfahrene Weingenießer, die schon fast alles zu kennen glauben, überraschen wird! Der

Marcillac-Wein ist eine der unbekanntesten, da mit 160 ha Gesamtfläche auch eine der kleinsten Appellationen

Frankreichs. Doch unter Insidern genießt sie legendären Ruf! Die dort ausschließlich angebaute Rebsorte „Fer

Servadou”, von den Einheimischen „Mansois” genannt, ist absolut eigenständig und eigenwillig und besitzt

ausgeprägt autochthonen Charakter. Sie liefert farbintensive dunkle Weine reizvoll eigenständigen Charakters.

Einen guten Marcillac kann man bereits jung mit höchstem Genuss trinken. Seine Gerbstoffe wirken vom

Mundgefühl her ungewöhnlich frisch, mild und präzise. Herausragendes Merkmal ist ein intensives Himbeer-,

Cassis- und Blaubeerenbukett mit rauchig-mineralischen Noten, das sich mit zunehmender Reife verstärkt. Ein

guter Marcillac ist auch sehr lagerfähig, aber ob seines geringen Bekanntheitsgrades unverschämt preiswert und

stellt eine originelle Bereicherung der französischen Weinkultur dar.

In einem natürlichen, traumhaft schönen Talkessel, der für den Weinanbau ein optimales Mikroklima besitzt,

haben wir mit dem sympathischen und dynamischen Julien Teulier einen qualitätsversessenen Winzer entdeckt,

der mit seinem Vater Philippe so charaktervoll-individuelle Rotweine produziert, dass jeder Weinfreund, der

einmal in seinem Leben einen solch originellen Tropfen verkostet hat, ihn immer an seinem authentischen Stil

wiedererkennen wird. Bereits seit vier Generationen produzieren die rührigen Teuliers diese Terroir-Weine ganz

eigener Stilistik, doch seit einem Jahrzehnt gibt es nochmals große Fortschritte quantitativer und qualitativer

Art durch Hinzukauf bester Lagen der Appellation, zum Teil in extremer Talkessel-Steillage, und durch die Errichtung

neuer klimatisierter Kelleranlagen, in denen das Be- und Umfüllen der thermoregulierten Inoxbehälter

ausschließlich mit Hilfe der Schwerkraft vorgenommen wird.

Die beiden Cuvées dieser Domaine haben in den letzten Jahren für ein ganz erhebliches Aufsehen in der französischen

Fachpresse gesorgt (u.a. Coup de coeur im Guide Hachette; von weiteren Lobeshymnen berichten wir

Ihnen bei der Beschreibung der Weine) und liefern seither Jahrgang für Jahrgang konstante Qualitäten von eindrucksvoller

Expressivität und feinster Balance und von einer derart handwerklichen Machart, dass wir Ihnen

diese großartigen Qualitäten zu schier unglaublich günstigen Schnäppchenpreisen ganz besonders ans Herz

legen möchten! Echtes, traditionelles Frankreich, wie es authentischer nicht sein kann!

FSW010115 „Lo Domaine Sang del du Cros, Pais”, „Lo rouge Sang 2015 del Pais”, rouge 2015

12,5 % Vol. 11,87 €/l 8,90 €

Auf den malerischen

Hängen des wildromantischen

Marcillac wachsen

einige der charaktervollsten

Rotweine Frankreichs

Ein Underdog mit allergrößtem Unterhaltungswert!

Du meine Güte! Was liebe ich diesen Wein, diese Rebsorte. Seit meinem ersten Glas, das ich vor Jahren getrunken

habe, gehört der Lo Sang del Pais zum Inventar bei mir. Fer Savadou, so heißt die Rebsorte, die hier keiner

kennt, Marcillac das Gebiet, aus dem sie stammt. Der Duft die reinste Cassis- und Himbeerorgie auf einer Wolke

feinster Würze. Im Mund dieses unglaublich feminine Spiel von Veilchen, Kirschen und ein paar kleinen Himbeeren.

Weit weg jedoch von nur banal fruchtig, vielmehr sorgt eine straffe Würze für Charakter und man freut

sich über eine Leichtigkeit im Mund, die ein wenig an schlanken Cabernet Franc erinnert. Da ist null Gewicht,

das Gerbstoffkleid ist fein und seidig, die Frucht führt die Regie und die Würze trabt ganz brav im Gleichschritt

hinterher. Was ist das für ein Spaß am Gaumen, wenn der Tropfen federleicht an ihm vorüberzieht, wenn das

agile Säurespiel die Zunge neckt und man am liebsten schon den nächsten Schluck nehmen möchte, obwohl der

Mund noch immer voll ist. Kindlich verspielt ist dieser Wein, er bietet größten Unterhaltungswert und wer nicht

gleich den gesamten Bestand vernichtet, der kann diesen Wein über zehn und mehr Jahre genießen. Kostet so gut

wie nichts und liefert eine Show ab, die man immer wieder sehen, in diesem

Fall schmecken will. Ich liebe diesen Tropfen wie am ersten Tag!

Marcillac, terra incognita – urwüchsige, authentische Weine aus einer

traumhaft schönen Landschaft warten auf ihre Entdeckung...

Ich liebe diesen

Tropfen wie am

ersten Tag!

FSW010214 Cuvée Domaine Vieilles du Cros, Vignes, „Cuvée rouge Vieilles 2014 Vignes”, rouge 2014 13 % Vol. 15,93 €/l 11,95 €

Genial einfach. Einfach genial. Bunkern was geht!

Ist schon der „Kleine”, der Lo Sang del Pais, ein echter Knaller, so setzt der Vieilles Vignes nochmals so richtig

einen oben drauf. Dunkle Himbeeren in der Nase, reichlich Kirschen und eine Wolke Rauch versorgen das

Riechorgan mit dichten Düften. Auf der Zunge kommt genau das, was man sich von 90 Jahre alten Reben ruhig

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FRANKREICH MARCILLAC

Domaine du Cros

erwarten darf. Kraft, Muskeln und auch Dichte. Nur dass diese Kombination dank einer frischen Säureader

ausgesprochen fein und leicht wirkt. Ganz viel Sauerkirsche schmeckt man, Darjeeling-Tee am Gaumen und

im Abgang eine Würze, die an Erde und an Unterholz erinnert. Charaktervoll trifft es am besten und wenn

man den Wein nur lang genug im Mund behält, dann spürt man eine Essenz aus Frucht und Tee und Würze.

Phänomenal! Was aber vielleicht noch mehr fasziniert, ist diese Leichtigkeit, mit welcher dieser doch recht konzentrierte

Tropfen sich im Mund zu schaffen macht. Mit welcher Eleganz er Muskeln zeigt und wie erfrischend

er agiert. Die Zunge eingelullt von Kirschen und Johannisbeeren, der Gaumen feinst benetzt mit Tee und Rauch,

der Abgang endlos lang und das Gefühl ganz einfach wunderbar. Der Preis ein Witz für das was da geboten

wird! Und zehn tolle Jahre hat der Tropfen auch noch vor sich. Herz, was willst Du mehr? Kaufen, bunkern,

Freude haben. Richtig toller Wein!

In Frankreich ist unter Insidern dieser „Vieilles Vignes” (von bis zu 90 Jahre alten Reben) mit Kultstatus versehen

und schon mehrfach mit einer Goldmedaille in Paris, einer der wenigen ernst zu nehmenden französischen

Weinmessen, ausgezeichnet worden. Von den vielen weiteren großartigen Bewertungen wollen wir Ihnen eine

besonders liebevolle gerne kundtun: „Rarer Wein mit rarem Preis-Genussverhältnis” urteilte Tobias Treppenhauer

im WEINWISSER, über den stilistisch sehr ähnlichen 2010er. Und weiter: „Die Weine der Domaine du

Cros heimsen Bewertungen ein, die sonst nur für Weine mit einem deutlich höheren Preis vergeben werden.

Daher in dreifacher Hinsicht eine perfekte Empfehlung für meine Leser:

· Der Wein ist unglaublich gut,

· der Preis ist dafür extrem günstig

· und in Kombination mit der Herkunft aus einem kleinem Weingebiet sowie der unbekannten Rebsorte lässt

sich im Freundeskreis auch noch bestens der Weinkenner mimen.☺“

Treppenhauer trifft es auf den Punkt. Verlassen Sie, werte Kunden, vertrauensvoll die ausgetretenen Pfade der Weinwelt

und Sie werden reichlich belohnt von einem der großen Charakterweine Frankreichs! Kategorie persönlicher

Lieblingswein und definitiv DER Referenzwein seiner gesamten Appellation! Ein solch charaktervolles Urgestein

mit dieser fabelhaften Qualität kostet in berühmten Renommierregionen schlicht das Doppelte bis Dreifache!

Domaine FSW010412 du Cros, Les Les Rougiers, rouge rouge 2012 2012 13 % Vol. 21,27 €/l 15,95 €

Charakterkopf aus dem Marcillac. DER Herbst- und Winterwein schlechthin.

Dunkelduftig beschreibt es wohl am besten, was da aus dem Glas ins Riechorgan entweicht. Schwarzer Pfeffer,

Rauch, Cassis und Fleisch. Im Mund steht der Les Rougiers in voller Pracht auf der Zunge und beeindruckt

mit dunkler Kirsche, schwarzer Johannisbeere und jeder Menge Fleischigkeit. Da ist Kraft unter der Haube

und man spürt die Dichte, mit welcher der

Wein agiert. Zusätzlich zu der so typischen

„Himbeer- und Kirschigkeit”, mit welcher Fer

Savadou sonst auftritt, zeigt dieser Tropfen

eine wunderbare Pfeffrigkeit, glänzt mit

einem ebensolchen feinen Gerbstoffkleid und

tänzelt fein und frisch über die Zunge. Am

Gaumen ein Hauch von frischer Minze, die

für Kühle sorgt, eine Würze, die an Laub

und Unterholz erinnert, ein Wein der sich

das Prädikat "Herbst" umgeschnallt hat.

Kräftig und doch fein, fleischig aber nicht

muskulös, leicht versnobt, aber trotzdem

bodenständig. Der Les Rougiers spielt alle

Stücke, versteht sich als Universaltalent und

hebt sich eindrucksvoll durch Mineralität

und Würze vom „klassischen” Marcillac ab.

Braucht heute noch etwas Luft im Glas, geht

dann aber auf und verzaubert einen immer

mehr. Ein Charakterkopf wie sein Schöpfer.

Das Beste aus dem Marcillac! Potential für

ein Jahrzehnt!

Philippe Teulier, knorriger

Charakterkopf, ein echtes

südfranzösisches Original

– genau wie seine Weine!

28 PinWand N° 268 | November 2016


Maison Bouvet-Ladubay

LOIRE FRANKREICH

Maison Bouvet-Ladubay

LOIRE

Die Seriensieger: Unsere meist verkauften Sekte!

In Schnäppchenpaketen!

Höchste französische Eleganz aus prickelnden Träumen:

„Feste Feiern“ mit unseren edlen Schaumweinen von der Loire!

Foto: Sophie Boursier

Der legendäre Ruf von Bouvet-Ladubay wird seit Jahren untermauert durch grandiose Testsiege:

So beurteilt Die WEINWIRTSCHAFT diese Premium-Schaumweine der Welt: „Eingereicht wurden nur

Spitzenerzeugnisse, die weltweit bereits einen guten Ruf haben und größtenteils auch schon mit Preisen

ausgezeichnet wurden. Die Konkurrenz war also sehr groß und sehr gut. 1. Platz für Bouvet Trésor!“

Und VINUM schreibt: „Dieser Bouvet Trésor ist eine Unverschämtheit: Ein Schaumwein dieser Qualität

zu einem derart niedrigen Preis gehört eigentlich verboten…“

„Der dominierende

Name der Szene ist zu

Recht Bouvet Ladubay!“

FALSTAFF

Liebe Kunden: Es wäre ein geradezu unmögliches Verfangen, die Armada der gesamten

Testerfolge hier aufzulisten: Zahlreiche Publikationen in diversen Gourmet- und

Weinzeitschriften mit Blindverkostungen wirklich großer Champagner, in denen die

Sekte von Bouvet-Ladubay als Piraten eingeschmuggelt wurden, belegen eindrucksvoll

die Gleichwertigkeit, bisweilen gar die Überlegenheit dieser herausragenden

Sekte selbst gegenüber hochwertigen Champagnerprodukten.

Und so hat kein anderer Schaumweinerzeuger in den letzten Jahren für solch ein Aufsehen, ja gar ungläubiges

Erstaunen auf internationalen Verkostungen gesorgt wie einer der ältesten und gleichzeitig der renommierteste

Schaumweinhersteller an der Loire, Bouvet-Ladubay. Dieses 1851 gegründete Traditionshaus, im reizvollen und

romantischen Loiretal bei dem pittoresken Städtchen Saumur gelegen, verfügt über ca. 8 km lange und in bis zu

12 Meter Tiefe gegrabene kühle Kellergewölbe, in denen unter optimalen Bedingungen nach der hochwertigen

traditionellen Methode (Flaschengärung) Sekte auf absolut gehobenem Champagnerniveau erzeugt werden.

Nur wesentlich preiswerter!

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FRANKREICH LOIRE

Maison Bouvet-Ladubay

Foto: Sophie Boursier

Die Grundlage für die außergewöhnlichen Qualitäten unseres Traditionshauses ist die Lese sehr reifer und

streng selektierter Chenin Blanc- und Chardonnay-Trauben von sehr kreidehaltigen Böden, die für den individuellen

Charakter dieser exzellenten Prickler verantwortlich zeichnen. Diese klassisch trockenen, cremigen,

mit einer weichen Seidigkeit und großartigen Frische ausgestatteten Premium-Schaumweine von der Loire sind

wegen ihrer perfekten Produktionsbedingungen und der Sorgfalt im Detail im Weinberg wie im Keller einfach

konkurrenzlos gut! Mit ihrer nervigen Dichte, transparenten Reintönigkeit und fruchtigen Finesse sind sie genau

das Richtige zum Schwelgen, Genießen und Feste Feiern!

Probierstube in unterirdischen

Kreidekellern

des Weinguts.

PS: In vielen französischen Familien ist es Brauch, an Weihnachten Loire-Sekt zu entkorken – nicht statt, sondern

trotz Champagner. Er prickelt einfach frischer, fröhlicher und gefällt mit mehr beschwingter Leichtigkeit

als viele gravitätischen Berühmtheiten aus Reims! In Qualität und Geschmackserlebnis stehen sie den prickelnden

Tropfen mit den großen Namen aber in nichts nach!

Bouvet FLO011100 Rosé Excellence Bouvet Brut Rosé Excellence Brut 12,5 % Vol. 14,53 €/l 10,90 €

xFLO011100P 12 x Bouvet Rosé Excellence Brut (12 Flaschen zum Preis von 11) statt 130,80 € nur 119,90 €

In tief in den Stein gegrabenen Gewölben reifen die herrlichsten Schaumweine, die in Frankreich außerhalb der

Champagne erzeugt werden. Stil und Herstellungsweise sind sehr ähnlich dem in der Champagne. Ihre beschwingte

30 PinWand N° 268 | November 2016


Maison Bouvet-Ladubay

LOIRE FRANKREICH

Leichtigkeit unterscheidet die Bouvet-Laduay Weine aber von den klassischen Champagnern. Und das zeigt exemplarisch

bereits dieser verschwenderisch sich verströmende fruchtige Rosé. Höchste Auszeichnungen zeugen von der

großartigen Qualität der durch Flaschengärung erzeugten Produkte. Der renommierte Journalist Jens Priewe lobte

daher im FEINSCHMECKER: „Bonjour! Der lachsrote Crémant Rosé von Bouvet Ladubay könnte schon gut zum

Jeansanzug passen. Diesen flaschenvergorenen Schaumwein schlürf ich jederzeit gern als Aperitif. Ich weiß nicht,

ob er der beste seiner Kategorie ist. Aber er ist feinperlig wie ein guter Champagner, sehr trocken und trotzdem rund

und fruchtig am Gaumen. Er kommt von der Loire, ist aus Cabernet Franc erzeugt“ und fasziniert mit seiner verführerischen,

ganz feinen Frucht nach Erdbeere und Himbeere, Cassis, Pfirsich und Quitten. Und so ein eleganter,

gleichwohl wunderbar cremiger und attraktiver Festtagswein kostet nicht mal 10 Euro. Zugreifen, Leute, zugreifen!

FLO011300 Bouvet Excellence Excellence Crémant Cremant de Loire de brut Loire blanc brut blanc 12,5 % Vol. 15,87 €/l 11,90 €

FLO011300P 12 Zum x Bouvet attraktiven Excellence Paketpreispreis Cremant xxxx! de Loire brut blanc (12 Flaschen zum Preis von 11) statt 142,80 € nur 130,90 €

Wein des Jahres!

„Der Testsieger in der Kategorie ‚Traditionelle Flaschengärung Frankreich‘

ist Bouvets Excellence. Der Crémant-Botschafter der Loire!“

(WEINWIRTSCHAFT)

Goldmedaillen im Guide Gilbert & Gaillard sowie im Concours

National des Crémants!

Ein Paradeschaumwein, eine exzellente Einstiegsqualität in die faszinierende Welt

des qualitativ führenden Sektherstellers Frankreichs: Ein echter Spaßmacher und

optimaler Schaumwein für die fröhliche Party; nicht zum Einlagern bestimmt,

sondern jung zu trinken. Das Bukett ist feinfruchtig und sehr subtil für einen prickelnden

Wein dieser Preisklasse. Am Gaumen rassig, der Nachhall ist intensiv,

sanft cremig und fein unterlegt mit einer delikaten Mandelnote. Ein sehr feines

Mousseux – in seiner so genussfreundlichen Preisklasse überschäumend gut!

FLO010114 Cuvée Saphir Blanc Brut 2014 12,5 % Vol. 15,87 €/l 11,90 €

FLO010114P 12x Cuvée Saphir Blanc Brut 2014 Bouvet-Ladubay, (12 Flaschen zum Preis Cuvée von 11) Saphir Blanc Brut 2014 statt 142,80 € nur 130,90 €

Verführung. Sinnlichkeit. Prickeln im Bauch...

Fein ausbalancierte, frische, harmonische Cuvée aus 95% Chenin blanc und

5% Chardonnay, glänzende Goldfarbe mit grünen Reflexen, feine, lang anhaltende

Perlage, fruchtige Nase, dezent-elegante Aromen von hellen Früchten,

Mandeln, Akazien und weißen Blumen, Sieger zahlreicher Degustationen!

Dieser Beau schmiegt sich cremig am Gaumen an und besticht zugleich mit

seinerm anregenden Prickeln, das eingebettet ist in eine saftige Fruchtfülle von reifen Quitten, Pfirsich und

Honigmelone. Unser meistverkaufter Crémant unseres begnadeten Spezialisten für edle Schaumweine von der

Loire: Fast unglaubliches Preis-Genussverhältnis!

Unser meistverkaufter Crémant!

Christina Hilker, Deutschlands Sommelière des Jahres 2005 urteilt: „Genialer Stoff. Nicht nur der perfekte Apéritif,

sondern auch vortrefflicher Begleiter zu den klassischen Häppchen wie Crevetten Cocktail, Lachshäppchen

und Parma Schinken mit Honigmelone.

FLO010212 Cuvée Bouvet-Ladubay, Trésor Blanc Cuvée Brut Trésor 2012 Blanc Brut 2012

12,5 % Vol. 22,53 €/l 16,90 €

FLO010212P 12x x Cuvée Trésor Blanc Brut 2012 (12 Flaschen zum Preis von 11) statt 202,80 € nur 185,90 €

Bouvet-Ladubays Tresor feiert Triumpfe! Im Jahrgang 2010: Schaumwein des Jahres in

Frankreich, Coup de Coeur vom Guide Hachette & 92 Parker-Punkte!

Brandaktuell: Die Ehrungen wiederholen sich auch beim frisch eingetroffenen 2012er:

Wiederum Goldmedaille bei Mundus Vini!

Hier zitieren wir Ihnen gerne eine begeisterte Laudatio von Christina Hilker, Deutschlands Sommelière des Jahres:

„Einen überschäumend guten Schaumwein, der weltweit keine Konkurrenz zu fürchten hat, zu diesem absoluten

31


FRANKREICH LOIRE

Maison Bouvet-Ladubay

Sensationspreis: Unmöglich, meinen Sie? Dann sollten Sie unbedingt einmal diese klassische Prestigecuvée aus den

besten Chenin- (80%) und Chardonnaytrauben exklusiver Lagen probieren. Welche Finesse und Rasse, welch feines

Perlenspiel, welch ausdrucksvolles Bouquet (Quitten, reife gelbe Früchte, dezente Röstnoten, ofenwarmes Brioche)

kennzeichnen diesen mittlerweile unter Kennern legendären Schaumwein. Er wurde wie die großen Champagner

von Krug zu 100% in neuen Barriques vergoren und hat in etlichen Blindverkostungen große Namen der Champagne

souverän auf die Plätze verwiesen. Doch vergleichen Sie doch selbst zu Hause und lassen Sie sich in genussreichen

Stunden von diesem Prachtexemplar eines Weltklasse-Schaumweines verzaubern. Der Trésor Blanc tänzelt

förmlich auf der Zunge sowie am Gaumen und hat die Attribute eines Grand Cru: Feinheit, Leichtigkeit, Ausgewogenheit

und Bekömmlichkeit. Eine sinnlich-verführerische Champagner-Alternative mit einer feinen Säurestruktur

und dem gewissen Frischekick! Die salzige und anregende Mineralität im Nachhall lassen ihn zum perfekten

Apéritif werden, aber er begleitet auch feine Gerichte mit Muscheln, Krustentieren und Meeresfisch vortrefflich. Mit

diesem Schaumwein wird jeder Tag zum Feiertag. Denn jede Flasche macht Lust auf mehr!

Foto: istockphoto/ rglinsky

Der FALSTAFF schwärmt ebenfalls: „Sehr feines, gut anhaltendes Mousseux. Leckere gelbe Tropenfrucht, feiner

Blütenhonig, ein Hauch von Biskuit, attraktives Bukett. Stoffig, seidige Textur, gelbe Birnenfrucht, finessenreicher

Säurebogen, elegant und lange anhaltend, salziger Touch im Abgang, ein toller Speisenbegleiter.“ Und

zückt beim gleich guten 2010er die Höchstnote im Schaumwein-Test von 93 Punkten!

Und das vielleicht schärfste Urteil: „Dieser Wein ist eine Unverschämtheit: Ein Schaumwein dieser Qualität

zu einem derart niedrigen Preis gehört eigentlich verboten…“ – VINUM

Bouvet-Ladubay, FLO010300 Cuvée Cuvée Trésor Trésor Rosé Rosé Brut Brut 12,5 % Vol. 21,20 €/l 15,90 €

DIE qualitative Ausnahme unter den französischen Rosé-Schaumweinen und offensichtlich auch bei unseren

Kunden sehr beliebt. Reinsortig hergestellt aus Cabernet Franc-Trauben fasziniert dieser rassige Sekt durch eine

zartrosa Tönung, eine beeindruckende rotfruchtige Nase (Johannisbeeren, Himbeeren und zarte Erdbeeranklänge)

und einen ausgewogenen Geschmack auf der Zunge mit einer delikaten Konzentration. Ein einmaliger,

verrückter, fast anarchistischer Tropfen mit dem vollen, weinigen Körper eines Roten und der Lebendigkeit eines

Weißen: Die Quintessenz eines Rosés!

Der FALSTAFF urteilt: „Mittleres Lachsrosa, Silberreflexe,

zartes Mousseux. Feines, attraktives rotes

Waldbeerkonfit, zart mit Mandarinenzesten unterlegt.

Anklänge von Kirschen. Komplex, stoffig, seidige

Textur, rote Fruchtnuancen, finessenreiche Säurestruktur,

gute Länge, mineralischer Nachhall,

lagerfähiger Stil, vielseitiger Speisenbegleiter.

Nimmt es mit jedem gutem Champagner auf.“

32 PinWand N° 268 | November 2016


Luciano Sandrone

PIEMONT ITALIEN

Luciano Sandrone

PIEMONT

Weiser Winzermagier, lebender Mythos und einer

der großen Persönlichkeiten der Wein-Welt.

Seine legendären Baroli gelten, Jahrgang für Jahrgang,

als Inbegriff höchster Winzerkunst!

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ITALIEN PIEMONT

Luciano Sandrone

Gambero Rosso: „Luciano Sandrone könnte man als beliebtesten Modernisten unter den Traditionalisten des

Langhe-Weins bezeichnen. Wie alle ganz Großen des Weinbaus gelingt es ihm, seine Barolo-Selektionen zum

Erzählen zu bringen. Von ihrer Herkunft berichten sie mit Kraft und Charakterstärke! Sie gehören unbestreitbar

zu den weltweit bekanntesten und angesehensten Marken für Qualitätswein. Angefangen mit dem berühmten

Barolo Cannubi Boschis 1989 und 1990, kannte die Ruhmesgeschichte des Hauses bis heute keinen Stillstand.“

Spektakuläre Bewertungen schon bis hin zu 100 Punkten!

Und diesmal die zweit- und dritthöchste Punktzahl aller Baroli aus 2012 bei Parker und auch die

dritthöchste Punktzahl bei Galloni!

Eine Reise in das atemberaubend schöne Land am Fuße der Berge, die geradezu magische Heimat eines der großen

Rotweine der Welt, des Barolo, ist jedes Jahr ein Höhepunkt in meinem Weinhändlerleben. Inspirierend und

ein steter Quell der Freude sind dabei meine Gespräche und Verkostungen mit der so sympathischen, ungemein

authentischen und zugleich charismatischen Winzerpersönlichkeit Luciano Sandrone. Der Grandseigneur des

Barolo gehört zu den lebenden Legenden des Piemonts und weiß ganz bewegt aus eigener Anschauung von einer

Zeit zu erzählen, als im Piemont die Uhren noch ganz anders tickten als heute, von den schweren Jahren der

älteren Winzergeneration, der harten Arbeit in den Weinbergen und der ständigen Angst ihrer Väter, im Herbst

genügend Trauben ernten zu können, um durch deren Verkauf die Familie, oft mehr schlecht als recht, ernähren

zu können. Heute kaum noch vorstellbar, aber damals verkauften die Weinbauern im Piemont, das heute zu

den großen, mythischen Weinbauregionen der Welt zählt, ihre Trauben noch lose und zumeist für ganz kleines

Geld an einige wenige Großhändler, die eine Monopolstellung besaßen!

Und wie so viele Winzer seiner Generation, die quasi bei Null angefangen und den Sprung in die Selbständigkeit

gewagt haben, ist Luciano Sandrone qualitativ geradezu explosiv, aber quantitativ sehr behutsam gewachsen. Er

war zunächst lange Zeit mit leidenschaftlicher Hingabe als Kellermeister

bei Marchesi di Barolo tätig, erarbeitete sich hier eine hohe Reputation

und kaufte nach und nach eigene Weinberge. So begann er dann 1978

kleinere Traubenmengen, und zwar gleich aus der Spitzenlage Cannubi,

in eigener Regie zu verarbeiten (ein Donnerschlag in der gesamten Weinwelt!)

und hat sich dann in den 80er Jahren endgültig selbstständig gemacht.

Angesichts der spektakulären Qualitäten von Beginn an war ihm

rasch großer Erfolg beschert, der durch den Eintritt seines jüngeren Bruders

Luca in das Weingut (1992) weiter gestützt wurde. Beide konnten

ihre wertvollen Erfahrungen zusammen einbringen und so finden wir

bei den Sandrones heute ein „kostbares Zusammenspiel alter Weisheit

und moderner Kompetenz, die sich im Glas widerspiegelt“ (so Maurizio

Ross in ‚Mythos Barolo’, einem wunderschönen Wein-Lese-Buch).

„Die alte Weisheit“, das meint insbesondere die handwerkliche Weinbergsarbeit

nach alter Tradition: „Qualität im Weinberg ist zwar nicht

alles, aber das absolut Entscheidende. Meine Aufgabe ist es, die Einzigartigkeit

meines Terroirs mit meinen Händen im Weinberg zu fördern.

Im Weinberg wird der Wein gemacht und nicht im Weinkeller. Dort

geht es nur noch darum, die Trauben möglichst schonend und sauber

zu vinifizieren und ihnen die besten Möglichkeiten der Entwicklung zu

gönnen“, so Luciano. Dazu gehört ein strikter Verzicht auf Düngemittel

(DIE Unsitte der 70er Jahre!) und ein drastisch reduzierter Ertrag

sowie eine bestmögliche Traubenselektion in den großartigen Lagen,

die zu den besten des Piemonts gehören. Die Weinbergsbearbeitung geschieht

in extrem naturnahem Anbau, doch nicht bio-zertifiziert, denn

man will nicht auf einer populären Welle mitschwimmen und scheut

verständlicherweise die schwerfällige italienische Bürokratie.

Alte Weisheit trifft auf moderne Kompetenz:

Luciano trägt das Image des beliebtesten Modernisten unter den Traditionalisten!

„Die moderne Kompetenz“, die der Gambero Rosso zutreffend Sandrone attestiert, weist auf die behutsamen

Umstellungen in der Kellerarbeit hin, die Luciano das Image des „beliebtesten Modernisten unter den Traditionalisten“

(Gambero) eingebracht hat. „Es hat somit einen gewaltigen Qualitätssprung gegeben, in Spitzenjahr-

34 PinWand N° 268 | November 2016


Luciano Sandrone

PIEMONT ITALIEN

Sandrones Weine: Ein kostbares

Zusammenspiel von alter Weisheit und moderner

Kompetenz, das sich im Glas widerspiegelt.

gängen ebenso wie in durchschnittlichen. Verkürzte Extraktion und entsprechend einer uralten Piemonteser

Tradition der behutsame Einsatz von erstklassigen 500 l Holzfudern bester französischer Provenienz (davon

nur ca. 20% neu, der Rest gebraucht denn Holz hat nur eine dienende, strukturgebende Funktion) in unserem

1998 am Fuße der legendären Lage Cannubi erbauten neuen Weinkeller haben dazu entscheidend beigetragen.

Damit will ich nicht sagen, dass man früher nicht in der Lage war, guten Wein zu machen, aber mit den Kenntnissen

von früher war es eben auch nur der Wein von früher“, so Luciano in seiner engagierten, verschmitzt lächelnden

und ruhigen Art, die auf den ersten Anschein gar nicht erkennen lässt, dass man hier einen legendären

Qualitäts-Revolutionär des Piemonts, einen der dynamischen Erneuerer des Barolo, vor sich sitzen hat. Und all

die Evolutionen in den letzten drei Jahrzehnten, zu denen immer mehr auch Lucianos höchst engagierte Tochter

Barbara beigetragen hat, haben dazu geführt, dass der Name Sandrone weltweit einen mythischen Klang

erhalten hat. Sandrones große Baroli sind wie ein burgundischer Grand Cru aus dem Piemont, Finesse und

Eleganz paaren sich mit großer innerer Dichte und majestätischer Kraft. Sie gelten, wie sein Barbera, sein

Dolcetto und sein Nebbiolo Valmaggiore, Jahrgang für Jahrgang, als Inbegriff höchster Winzerkunst!

Werte Kunden: Eine Reise ins Piemont: Das sind sinnliche Genüsse und Verführung pur im Glas und auf dem

Teller! Und großer Piemonteser Wein kann vielleicht anders schmecken, aber niemals besser als die sinnlichen

Pretiosen von Sandrone!

IPI040115 Dolcetto Sandrone, d'Alba Dolcetto rosso d’Alba 2015 rosso 2015

13 % Vol. 15,33 €/l 11,50 €

Der sinnliche Verführer aus phantastischem Jahrgang!

Welch saftiger, vollmundiger Dolcetto aus 11 verschiedenen Lagen mit ihren unterschiedlichen Böden, die alle

ihre Facetten in die Komplexität dieses betörenden Tropfen mit seinem phantastischen Preis-Genuss-Verhältnis

einbringen! In der verführerisch-sinnlichen Nase ein einladender tiefdunkler Duft nach roten und schwarzen

Früchten und prallen Kirschen, feinst unterlegt mit einer betörenden floralen Note und Veilchenanklängen.

Auch am Gaumen ist sie wieder da, diese betörende, extraktsüße, schmeichelnde Frucht, ungemein saftig, ein

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ITALIEN PIEMONT

Luciano Sandrone

Charmeur und Schmeichler der Zunge, bei aller faszinierenden Frische und bemerkenswerten Struktur sehr geschmeidig

und wunderbar harmonisch balanciert mit lebendigem Frucht-Säure-Spiel, das lange nachklingt. Zu

genießen ab sofort bis 2018+.

Parker ist ein großer Freund dieses Dolcetto und urteilte bei einem vergleichbaren Jahrgangsvorgänger: „Wunderschöner

Einstiegswein in die fabelhafte Weinwelt einer der führenden Domainen des Piemonts mit einer

seidenen Persönlichkeit und phantastischen Feinheit und mit einer unvergleichlichen Eleganz und Finesse.“

Sandrone, IPI040214 Barbera d’Alba, Barbera rosso d'Alba, 2014 rosso 2014 13 % Vol. 26,00 €/l 19,50 €

Schon mehrfach 2 Gläser im Gambero Rosso!

In der betörenden Nase dieser Barbera-Pretiose ein reizvoller Duft insbesondere nach roten Beeren, saftigen,

süßen Kirschen, einem Hauch von Kaffee und Schokolade, im Hintergrund auch Veilchen und zarte Anklänge

an einen duftenden Waldboden nach einem erfrischenden Sommergewitter. Am Gaumen vermählt sich tiefe

Fruchtfülle, zart unterlegt von feinem Rauch und edlen Gewürzen, mit einem weichen Körper und samtiger,

feingliedriger Struktur und zarte mineralische Noten tanzen mit den aromatischen Gewürzen und Schoko-Sauerkirschen

fröhlich Samba! Facettenreich und nuanciert mit bestechender Finesse, sehr

fein balanciert, seidenweich, saftig und lang nachhallend. Ein Barbera der Extraklasse in

ausgesprochen elegantem Stil, feinst gezeichnet durch des Magiers sensible Hand! Einer

der besten Barbera, den der legendäre Altmeister je vinifizieren konnte, so mineralisch

und energetisch wie nie zuvor! Zu genießen ab Frühjahr 2017 und wird sich über weitere

3-5 Jahre hinweg fulminant entwickeln!

Sandrone, IPI040314 Valmaggiore Valmaggiore Nebbiolo d’Alba, Nebbiolo rosso d'Alba, 2014 rosso 2014 13,5 % Vol. 33,27 €/l 24,95 €

Welch eleganter Nebbiolo aus dem Keller eines der über Jahrzehnte hinweg besten Piemonteser Winzers. Dieser

packende Nebbiolo ist mitten in Roero gewachsen und Valmaggiore ist die berühmteste Lage dort. Die sorgfältige

Weinbergsbearbeitung geschieht mit der gleichen extremen Aufmerksamkeit wie bei den Baroli Sandrones.

Auch hier mehrfache grüne Lese und winzige Erträge unter 30 hl/ha. Der Weinberg ist dichter bepflanzt als die

Baroli, so dass hier zwischen neun- und zehntausend Weinstücke pro Hektar stehen. Und diese Dichtpflanzung

zur Reduzierung des Ertrages des einzelnen Weinstocks ist piemontweit „state of the art“. Die sandigen Böden

in Valmaggiore zeichnen für die singuläre Feinheit und Eleganz der Edelrebe Italiens verantwortlich. Der vibrierend

betörende Wein ist etwas heller als die Baroli, denn bei diesem feinsinnigen Gewächs geht es ausschließlich um die

„The wine achieves a rare

level of balance that is not

easy for the Barbera grape.“

Robert Parker

36 PinWand N° 268 | November 2016

Foto: Enzo Isaia


Luciano Sandrone

PIEMONT ITALIEN

Finesse im fertigen Wein. Und was ist das nur für eine „geile” Nase: Betörende rote Früchte, konzentrierte Himbeere

und Walderdbeere, feine Kirsche, Johannisbeere, sehr duftig und verspielt, weiße Schokolade, ein Hauch nobler asiatischer

Gewürze, insgesamt ultrafein, rassig, verspielt, aber auch vibrierend und total auf Finesse vinifiziert. Das

ist schlicht höchste Burgunder-Winzerkunst im Piemont und erinnert ein wenig an legendäre Barberesci! Auch im

Mund deutlich Erdbeere und Himbeere, leichte rote Kirsche, wie schon in der Nase total verspielt, ein wenig dominikanischer

Tabak, dann kommt salzige Mineralität, aber nicht in der extrem intensiven Ausprägung wie bei den

Baroli. Alles fein bleibend, geschliffenes, poliertes Tannin, mit toller frischer Säure dabei und recht deutlicher, wenn

auch nicht wuchtiger, roter Frucht. Und finanziell die absolute Provokation der großen Baroli, die aus der gleichen

Rebe, nur auf anderen Terroirs vinifiziert werden, von denen aber viele bei weitem nicht die Klasse dieses Valmaggiore

besitzen. Da sind sie wieder, die betörenden Piemonteser im burgundischen Stil. Welch Leckerschmecker mit höchstem

Anspruch, der viele Baroli mühelos an die Wand spielt! Zu genießen ab sofort bis 2020.

IPI040512 Barolo Sandrone, „Le Barolo Vigne” „Le rosso Vigne” 2012 rosso 2012

14 % Vol. 105,33 €/l 79,00 €

IPI040512M Barolo „Le Vigne” rosso 2012 MAGNUM 14 % Vol. 212,00 €/l 159,00 €

DER prachtvolle Archetypus eines großen Barolo klassischer Machart! Vinifiziert nach dem urtraditionellen

Konzept, große Lagen NICHT getrennt zu füllen, sondern ihre positiven Eigenschaften in EINEM großen Wein

zusammenzufügen, indem man erlesene Trauben von vier der besten Terroirs zwar getrennt ausbaut, dann aber

zu einer berührenden Cuvée zusammenfasst. Dieses barolische Urgestein betört mit seinem fabelhaft brillanten,

feinen Parfum und einer grandiosen Finesse, Verspieltheit und Eleganz andererseits. Und welche wunderbare

Reife in der betörenden Frucht, ein Markenzeichen seiner großen Terroirs, die sich mit einer faszinierenden

Würze vermählt, welch packende Mineralität, welch aristokratische Struktur

und welch traumhaft feine Tannine! Und eine Balance, die selbst dem Kenner

Staunen abverlangt. Zu genießen ab 2018 bis nach 2030.

Winespectator: 95 Punkte!

IPI040412 Barolo Sandrone, „Cannubi Barolo Boschis” „Cannubi rosso Boschis” 2012 rosso 2012

14 % Vol. 113,33 €/l 85,00 €

IPI040412M Barolo „Cannubi Boschis” rosso 2012 MAGNUM 14 % Vol. 225,33 €/l 169,00 €

Cannubi ist wohl die berühmteste Lage im gesamten Barolo. Hier vereinen sich alle positiven Eigenschaften:

Kraft und Harmonie, maskuline wie feminine Eigenschaften, Ying und Yang. Dieser Weltklassewein gehört in

jede große Weinsammlung!

Der FALSTAFF hat eine liebvolle Hommage über einen der großen Männer des italienischen Weinbaus und

seinen legendären Cannubi geschrieben. Wir zitieren gerne in Auszügen:

„Sandrones ‚Barolo Cannubi Boschis‘ – das schlichte, geradlinige Etikett mit dem marine-blauen Quadrat ist bei

Weinliebhabern auf der ganzen Welt Kult. Spätestens seitdem der -legendäre 1990 Barolo Cannubi Boschis von Parker

zuerst mit 99 und später mit 100 Punkten bedacht wurde, wurde aus dem Wein eine gesuchte Rarität und aus seinem

Macher ein Star. Dabei lag das gar nicht in dessen Absicht. Luciano Sandrone ist ein bedächtiger, zurückhaltender

Mensch, der sich vor allem in seinem Keller glücklich fühlt. Er wollte einfach einen Barolo machen, der seinen Vorstellungen

entspricht, geschmeidiger und eleganter als viele der damals gängigen Barolos. Sein Vorbild war und ist ganz

klar: Burgund. Die Eleganz, die er in seinen ersten Ausflügen ins Burgund bei den dortigen Weinen fand, wollte er auch

in seinem Barolo wiederfinden. Die knapp zwei Hektar, die Sandrone in der Lage Cannubi Boschis hat, waren dafür

perfekt geeignet. 1978 erzeugte Sandrone seinen ersten Barolo, ab dem Jahrgang 1985 trug er auch den Lagennamen

Cannubi Boschis. Der Cannubi-Hügel, der unmittelbar am Ortsausgang von Barolo beginnt und sich sanft geschwungen

mehrere Kilometer Richtung Norden hinzieht, ist eine der renommiertesten Barolo-Lagen. Er liegt geologisch

in der Mitte zwischen der jüngeren Tortonianum-Zone, die vor allem La Morra prägt, und der wesentlich älteren

Helvetikum-Zone, die die Lagen in Monforte und Serralunga charakterisiert. Cannubi Boschis befindet sich im weiter

vom Ort entfernten Teil des Hügels und gehörte früher einmal der Familie Boschis, daher der Name. Die nach Süden

bis Südosten geneigten Hänge bieten beste Voraussetzungen für die Nebbiolo-Rebe. ‚Gerade in nicht so guten Jahren‘,

so Luciano Sandrone, ‚erweist sich die Güte dieser Lage. Das hebt die Weine aus Cannubi von anderen Lagen ab.‘ Wie

vom Boden vorgegeben, ist der Wein auch stilistisch eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne. Nach einer

Maischestandzeit von rund drei Wochen im Stahltank reift der Wein in neuen und gebrauchen 500-Liter-Fässern. Die

jährliche Produktion beschränkt sich auf neun- bis elftausend Flaschen. Einige der Weine sind schlichtweg absolute

Weltklasse. Eine Pflichtadresse für alle, die Barolo und die anderen Weine aus dem Piemont lieben!“

Und der Jahrgang 2012 dieses legendären Cannubi ist ein phantastischer Wein in ganz klassischem Stil! Zu

genießen 2019 bis nach 2030.

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ITALIEN ABRUZZEN

Fratelli Barba

Fratelli Barba

ABRUZZEN

„Barba – Hoher Qualitätsstandard zu fairsten Preisen mit

interessanten, fest in der Tradition der Region verwurzelten

Weinen von hohem Niveau!” (Gambero Rosso)

„Ehrgeizige Winzer retten die Ehre des Roten mit dem schlechten Ruf. Sie zeigen, was alles im

Montepulciano steckt: mal ist er markant, mal elegant, er liefert Spitzenqualitäten ebenso wie schöne

Alltagsweine.“ – FEINSCHMECKER

Sanft geschwungene Hügelketten, Felder und Wälder wechseln sich ab, die langen Sandstrände der Adria und

wild-romantische Berge rahmen eine urwüchsige mediterrane Landschaft ein. Die Abruzzen sind ein Stück

unberührtes Italien – eine authentische Naturschönheit, die zum Verweilen animiert. Und der hier angebaute

Montepulciano ist eine phantastische, höchst eigenständige Rebsorte und der ungeschminkte Ausdruck seiner

Landschaft, der Kultur und der Seele der hier lebenden Menschen, „ein bisschen ungeschliffen vielleicht, aber

dafür aufrichtig, stark und entschlossen“ (FEINSCHMECKER). Und urwüchsige Weine mit einer feinen Säurestruktur,

fernab jeglicher Neuer-Welt-Stilistik und bar jeglicher marmeladiger Noten, vinifiziert Giovanni Barba,

der „verlässliche Steuermann des Gutes, der stets neue Impulse setzt und Garant ist für den seit einigen Jahren

gleich hohen Qualitätsstandard zu fairsten Preisen und der zum Sprung auf den Gipfel ansetzt” (GAMBERO

ROSSO). Unbedingt probieren. Salute!

38 PinWand N° 268 | November 2016


Fratelli Barba

ABRUZZEN ITALIEN

IAB010115 Montepulciano d’Abruzzo rosso 2015 Fratelli Barba, „Barba”, 12,5 % Vol. Montepulciano 7,93 €/l d’Abruzzo rosso 5,95 2015€

IAB010115P 12x Montepulciano d’Abruzzo rosso 2015 (11 + 1 Flasche gratis) 12,5 % Vol. statt 71,40 € nur 65,45 €

Abruzzen Nationalpark:

Refugium für Mensch,

Tier und Rebe

Ein urwüchsiger, autochthoner, herrlich feinfruchtiger Alltagswein

aus ganz großem Jahrgang, reinsortig aus perfekt gereiften

Montepulciano-Trauben gekeltert, ein wunderbar süffiger Rotwein

für jeden Tag und viele Anlässe, der mit seinem „konzentrierten

Schmeichelduft” (Gambero Rosso) zu verzaubern vermag. Ob zur

Entspannung nach einem warmen Sommertag auf der Terrasse

oder als Wärmespender in kalten Winternächten begeistert dieser

saftige, fruchtige, pikante Rotwein mit intensivem Kirsch-,

Waldbeeren-, Schlehen- und Mandelduft sowie erdig-würzigen

Noten und zeigt deutlich die Handschrift des genialen Weinmachers

Stefano Chioccioli, der als beratender Önologe maßgeblich

für den Qualitätsaufschwung bei Barba verantwortlich zeichnet.

Nach fünf Monaten schonendem Ausbau im gebrauchten Barrique

präsentiert sich dieser „sorten- und terroirtypische” (Gambero Rosso)

Tropfen deutlich geschliffener und feiner als die meisten Abruzzen-Weine,

die nur allzu leicht zur Rustikalität neigen und ist

dennoch unverkennbar ein urtypischer Montepulciano! Auf der

Zunge verführen milde Gerbstoffe, die sich weich und geschmeidig

in eine würzige Struktur integrieren. Derart leckere und supergünstige

Rotweine (und im Unterschied zu vielen anderen 2015ern

eher schlank in der Textur und bar jeder Marmelade) sind nicht

nur in den Abruzzen, sondern in ganz Italien die große Ausnahme.

Welch wunderbarer Alltagswein, aber von ganz und gar nicht

alltäglicher Qualität mit einer ureigenen Identität und singulärem

regionalen Charakter! Schon mehrfach zwei Gläser im Gambero

Rosso und die Auszeichnung für ein besonders günstiges Preis-Genuss-Verhältnis!

Wahrlich: Ein Traum-Montepulciano aus einem

Jahrhundertjahrgang, perfekt zu Pasta, Pizza und zu einer Vielzahl

mediterraner Gerichte! Zu genießen ab sofort bis 2019.

IAB010513 Vigna Franca, Montepulciano d’Abruzzo rosso Fratelli 2013 Barba, „Vigna 13,5% Vol Franca” 2013 13,20 €/l 9,90 €

Für Italien-Fans

ein absolutes Muss!

„Vigna Franca” ist eine wertvolle Einzellage, die mit sehr alten

Montepulciano-Reben bestockt ist. Liebhaber nobler italienischer Weine erkennen bei jedem Schluck dieses originären

Rotweins, dass es die Kraft und Komplexität uralter Reben ist, die diesem außergewöhnlichen Rotwein

seine ureigene Stilistik verleiht: Welch urwüchsiger Landadel mit dem betörenden Reiz der malerischen Landschaft

der Abruzzen – authentisch, charaktervoll, Lichtjahre entfernt von jeglicher modischen Weichspülerei.

Nur sehr dezent ist der 18-monatige Ausbau im Barrique zu spüren. Stattdessen betören noble, fruchtig-süßliche

rote Beerenaromen, gepaart mit Anklängen an Kirschen, Zedernholz, Vanille, Espresso, edlen Tabak und

animierende feinherbe sowie mineralische Noten, die Nase. Am Gaumen vereinen sich große

Expressivität, füllige Eleganz und eindrucksvolle Klarheit mit einer grandiosen Frische und kernigen

Tanninen, die mit Flaschenreife noch wesentlich weicher und cremiger werden, und einer

anregenden Säure – ein Prachtexemplar! Keine Frage: In seiner so genussfreundlichen Preisklasse

ist der 2013er „Vigna Franca” einer der spannendsten und charaktervollsten Rotweine ganz

Italiens. Ein phantastischer Montepulciano, der überzeugend demonstriert, dass diese häufig so

malträtierte Rebsorte unter den Händen begnadeter Winzer großartige, edle, autochthone Weine hervorbringen

kann, die in ihrer traumhaften inneren Balance qualitativ meilenweit über so vielen standardisierten, hoch

gehypten Beerenfruchtbomben stehen mit ihren ermüdenden Marmeladenschwänzen. Ein kostbarer Schatz,

den es zu entdecken lohnt! Referenzqualität geradezu zum Dumping-Preis!

Liebe Kunden: Die originären, charaktervollen Weine von Barba sind der beste Beweis für die neue Qualitätsdimension

in den Abruzzen. Für Italien-Fans, die nicht die opulenten, sondern schlanke Weine lieben, ein absolutes

Muss! Unser Meisterwerk aus 2013 können Sie genießen ab sofort (phantastischer Begleiter zu geschmorter

Lammhaxe mit Röstgemüse), Höhepunkt jedoch erst ab Herbst 2017 bis 2020+.

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DEUTSCHLAND MOSEL

Weingut Julian Haart

Weingut Julian Haart

PIESPORT, MOSEL

Born to be Haart!

Kleiner Namenspate für eine Kabinett-Größe.

J.J. und Nadine Haart sind überzeugt:

Lecker sind die goldgelben 2015er Träubchen!

Der Lieblingsschüler von Klaus-Peter Keller war vor 5 Jahren

Deutschlands größtes Winzertalent. Und heute gilt er zu Recht

als einer der absoluten Spitzenwinzer der Mosel!

„Julian Haart ist auf dem besten Weg in Richtung Winzerelite Deutschlands.

Seine Markenzeichen: Feingefühl und Eleganz!” – FAZ

Julian Haart schmückt selbst die Karten von New Yorks Drei-Sterne-Restaurants!

Julians Jahrgang 2015 ist einfach genial! Wie eine hypothetische Mischung des

fabelhaften 2011ers mit der Frische des faszinierenden 2014ers:

Funkelnde Brillanten am Himmel der Mosel! Salzige Mineralität trifft

auf eine strahlende Frucht und ein „geiles“ Mundgefühl voller Präzision und

spielerischer Eleganz!

40 PinWand N° 268 | November 2016


Weingut Julian Haart

MOSEL DEUTSCHLAND

DMO051415 HaartRiesling Julian Haart, HaartRiesling 2015 2015

DV 10,5% Vol. 11,87 €/l 8,90 €

Ein Meisterwerk aus unserer Weinmanufaktur. Dem Julian seinen guten Namen gibt.

Ein MUSS für alle Haart-Fans! Und für alle, die es noch werden wollen.

Welch beschwingter Tropfen für die vibrirenden Momente im Leben. Das ist der Tanz der Elfen mit einem komplexen

Aromenbogen in der Nase, einer phantastischen Furcht mit gelben und rotbeerigen sowie glockenklaren

floralen Aromen und Noten von rauchigem Schiefer. Das ist Verführung pur! Und welch Trinkfluss auf der

Zunge: Glockenklar und tänzerisch zart verströmt sich dieser verspielte, traumhaft frische Wein und begeistert

selbst die verwöhntesten Gaumen.

Ein ungemein fröhlicher Riesling, die „unerträgliche” Leichtigkeit des Seins verkörpernd. Mit gerade einmal

10,5% Alkohol die Inkarnation der Lebenslust an den kommenden lauen Frühlings- und Sommerabenden. Der

Terrassenwein par excellence, DIE Alternative zum Champagner oder zum Opern schmettern in der Badewanne.

Jedes Glas dieses tänzelnden Rieslings versprüht schiere Lust beim Genuss! Werte Kunden: Für einen Moselriesling

dieser Preisklasse ist dieser Wein eine absolute Sensation. Ein großartiger MoselRiesling in originärem

Haart-Stil von spektakulären, dramatisch schönen Steillagen zu einem fast unglaublich günstigen Preis! Doch

Vorsicht, Suchtgefahr! Da muss ich selbst aufpassen, denn Julians Sinnenzauber wird kistenweise auch in meinem

eigenen Keller landen! Das ist mein Terrassenwein par excellence. Sehnlichst erwarte ich die wärmenden

Sonnenstrahlen! Und wenn nicht, dann öffne ich die Flaschen einfach so! Wie am Samstag, als ich aus Südfrankreich

zurück kam (wo ich natürlich auch immer wieder alkoholstarke Weine trank) und mich voller Freude

auf diesen „Reparaturwein” des Gaumens stürzte. Toller Geschmack kann so unfassbar preiswert sein!

DMO051615 Jay-Jay Haart Jay-Jay Kabinett 2015 2015 9,5% Vol. 15,93 €/l 11,95 €

Julian Haart gilt für viele Weinkenner mittlerweile als der ungekrönte

Kabinett-Star der Mosel. John Gilman beispielsweise gibt

ihm die höchsten Bewertungen im Traumjahrgang 2015 in der

wunderschönen Region, VOR den berühmten Granden!

Mit Käse fängt man Mäuse, sagt man. Mit Schiefer mich! Das ist mein

Boden, mein Geschmack, mein Mundgefühl, dem ich mich schwer entziehen

kann, wenn es, so wie hier, von soviel feiner Frucht und Mineralik

dominiert ist.

Aus der weltberühmten, extrem steilen Traumlage Goldtröpfchen kommen

die Trauben für diesen mineralischen, verspielten, zart gewobenen,

delikaten, klassischen Kabinett – ein Riesling zum Niederknien schön!

Das Idealbild gar eines tänzerischen, verspielten moselanischen Rieslings,

der mit seiner rassigen Säure vorbildhaft demonstriert, warum

2015 im süßen Bereich als der beste Jahrgang seit 1971 gilt. Schon in

der Nase faszinieren eine tiefe Mineralität und eine ungemein komplexe

Aromatik, insbesondere Weinbergspfirsich, Cassis und Mandarinen. Am

Gaumen bei aller Dichte und Fülle ungemein viel Spiel, Finesse, Rasse

und schon wieder eine vibrierende Mineralität: Welch unnachahmliche

Brillanz auf der Zunge, welche Leichtigkeit des Seins, welch betörendes

Spiel! Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert auf einmalige Art und

Weise, warum ein Kabinett für viele Liebhaber den klassischen Moselwein

par excellence darstellt, nicht zuletzt wegen seiner Leichtigkeit im

Alkohol (knapp 9,5%), die ihn zu einem wunderbaren Zech-, Aperitifund

Terrassenwein werden lässt, aber auch zum idealen Begleiter für

leichte, feine Speisen. Zu genießen mit höchster Trinkfreude ab sofort,

Potential für 20 Jahre+

Eine absolute Kaufempfehlung von Tino Seiwert: „Der kommt in meinen Keller! In der schöpferischen Synthese

von Boden, Mikroklima, alten Reben und den intuitiven Entscheidungen großer Winzer liegen die

Geheimnisse solch faszinierender Weine!”

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DEUTSCHLAND PFALZ

Ökonomierat Rebholz

Ökonomierat Rebholz

SIEBELDINGEN, PFALZ

Weltklassegewächse aus zertifiziertem biodynamischen Anbau!

Die Spitzenkollektion der Großen Gewächse 2015 sind die besten des Jahrzehnts, wenn nicht gar der Gipfel in

der Weingutsgeschichte! Auch die Kritiker sind voller Lob. Beispielsweise der brandaktuelle Gault Millau 2017:

· Chardonnay R: Bester Weißer Burgunder Deutschlands in 2015!

· Riesling Kastanienbusch 2015: Top-Ten Deutschlands der trockenen Rieslinge mit der

dritthöchsten Punktzahl!

Wahrlich: Hansjörg Rebholz schafft es jahraus, jahrein, eine vibrierende Selektion „wahrhaft erregender Weine“

zu vinifizieren, wie Hugh Johnson und Jancis Robinson sie einst tauften: Seine originären, unverfälschten

Charakterweine stehen in der glanzvollen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und lösen Emotionen aus,

können gar als Archetypus gelten der grandiosen Weine des stolzen Weinanbaugebietes der Pfalz. Denn „für

Hansjörg Rebholz ist der Respekt vor der Natur die Quelle all dessen, was einen Wein ausmacht“, so Stuart

Pigott. Und niemals waren seine Weine besser als in 2015. Unsere ganz besondere Empfehlung!

42 PinWand N° 268 | November 2016


Ökonomierat Rebholz

PFALZ DEUTSCHLAND

DPF030215 Weißer Burgunder trocken Rebholz, 2015 Weißer (Bio) Burgunder DV trocken 2015 12,5% Vol. 14,00 €/l 10,50 €

In seiner attraktiven Preisklasse einer der beliebtesten Weißweine unseres Programms!

Hansjörg Rebholz, der unbeirrbare Charakterkopf, kann nicht nur Weltspitze, seine

Basisweine sind ein Renner unseres Programms!

Dieser inspirierende Weißburgunder wurde aus bester Traubenqualität vinifiziert, aus

einer grandiosen Parzelle, die unmittelbar an den legendären Mandelberg angrenzt.

Er fasziniert in der Nase durch seine terroirgeprägte Individualität und sein komplexes

Aromenspiel: Weiße Blüten, weißer Pfeffer, Mandarinenschalen, kandierte Zitrusfrucht,

Zitronengras, Grapefruit, zart unterlegt von Mandelanklängen und einer wunderbaren

Raucharomatik, die sich aus dem traumhaften Zusammenspiel von Rebe und vorzüglichen

Lößlehmböden ergibt. Was für ein fabelhafter Terrassenwein und zudem ein kongenialer

Essensbegleiter (seafood), der eindrucksvoll belegt, dass gerade die Burgundersorten

eine der großen Stärken der Südpfalz sind. Die Rebsorte Weißburgunder schwingt sich unter

den Händen des begnadeten Magiers Rebholz zu ungeahnten Höhenflügen empor und

wird wegen ihrer belebenden Frische, ihrer Präzision (bei aller Cremigkeit!), ihrem tänzerischen

Spiel und ihrer Mineralität zu einer echten Alternative selbst für eingefleischte

Rieslingfreaks! Ein kongenialer Esssensbegleiter und zu genießen ab sofort bis 2018+.

DPF032315 Chardonnay „R” trocken Rebholz, 2015 (Bio) Chardonnay „R” trocken 201513% Vol. 40,00 €/l 30,00 €

Der Chardonnay „R” trocken

ist zweifellos DIE weiße Burgunderperle

Deutschlands im

Jahrhundertjahrgang 2015 mit

einer Wahnsinns-Mineralität.

Und welch singuläre Präzision, Eleganz und Fokussiertheit. Der Überraschungscoup

für Degustationen mit weitaus teureren Prestigegewächsen aus dem Burgund! Und im

Typus Corton-Charlemagne. Nur um Lichtjahre preiswerter!

Liebe Kunden: Jedem, der Spaß am Genuss großer Weißburgunder hat, können wir nur

dringend raten, sich einige Flaschen dieses Schatzes zu sichern: So begeisternd war unsere

Probe bei Birgit und Hansjörg, dass dieser Chardonnay uns als bekennende Rieslingliebhaber

das Herz höher schlagen lässt ob seiner Rasse, seiner Mineralität, die mit so viel

Grip die Zunge bearbeitet, und dann, fast wie eine Erlösung, ein warmer fetter Schmelz,

gleichwohl ungemein frisch wegen der reifen Säure, dicht, und lang anhaltend. Hierin

stilistisch dem Großen Gewächs Weißburgunder aus dem Sonnenschein nicht unähnlich!)

Enorme Fülle ohne Schwere. Und welch animierendes Aufspiel im brillanten Nachhall.

Der Chardonnay „R” spielt in einer eigenen

Liga! Ähnlich wie bei Fußballmagier

Messi, der seine Genialität mit einer Selbstverständlichkeit, Leichtigkeit

und einem understatement zum Ausdruck bringt, als sei sie

schlicht das normalste der Welt. Das hohe Lied der Lobpreisungen

wird ihm sicherlich nicht nur vom Gault Millau vielfach gesungen

werden. Wir und unsere Kunden bei unseren Verkostungen geraten

regelmäßig ins Schwärmen.

Gault Millau: Deutschlands

bester Weißer Burgunder in 2015!

„Aus einem großen

Jahrgang einer der besten

Weine Deutschlands“

Tino Seiwert

DPF032015 Riesling Rebholz, „vom Birkweiler Rotliegenden” Riesling „vom trocken Rotliegenden” 2015 (Bio) trocken 201512% Vol. 24,00 €/l 18,00 €

Der kleine Kastanienbusch: Ein furioser Riesling mit verführerischem Schmelz!

Dieser furiose Riesling vom Rotliegenden stammt aus dem Kastanienbusch (Nomen est Omen – hier dominiert

rötlicher Schiefer) und die betörenden Aromen werden von roten Beeren, Grapefruit, Holunder, Cassis, Weinbergspfirsich

und einem Strauß frischer Kräuter wie Thymian, Majoran und Minze dominiert. Und dann am

Gaumen: Welch verführerischer Schmelz, welch Kraft und Fülle, deutlich anders in seiner Stilistik als der Buntsandstein:

Hier haben wir einen Verführer mit höchstem Charme im Glase! Und dann packt der rote Schiefer

zu und zeichnet verantwortlich für die vibrierende, erfrischend kühle, ungeschminkte Mineralität in diesem ras-

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DEUTSCHLAND PFALZ

Ökonomierat Rebholz

sigen, traumhaft feinschmelzigen Spitzen-Riesling, der beispielhaft demonstriert, welch phantastischen Qualitäten

Hansjörg Rebholz in 2015 vinifiziert hat. Die feine Wildkräuteraromatik und das balancierte Spiel, aber auch

die frische und tiefgründige Mineralität vereinen sich zu einem harmonischen Chor und stimmen eine Hymne an

auf die einzigartige Finesse und Mineralität großer Rieslinge aus den weltberühmten deutschen Nobelterroirs, die

in der Weinwelt (wieder!) einen ähnlich magischen Klang besitzen wie die teuersten Lagen des Burgund!

Rebholz, DPF030615 Kastanienbusch Kastanienbusch Riesling Großes Riesling Gewächs Großes 2015 Gewächs 2015 (Bio) 12,5% Vol. 60,00 €/l 45,00 €

Gault Millau: Top-Ten Deutschlands der trockenen Rieslinge mit der dritthöchsten Punktzahl!

Kastanienbusch: Ralf Zimmermanns Lieblings-Riesling in der 2015er Kollektion von Hansjörg Rebholz!

Dass der renommierte „Wine-Spectator“ schon einmal die Legende aus dem Kastanienbusch bei einer internationalen

Vergleichsprobe als „bester trockener Riesling“ ausgezeichnet hat, zeigt, dass dieser Typus eines

Naturweins auch auf der ganz großen Welt-Bühne bestehen kann. Ein großer Charakterwein!

Aus einer spektakulär schönen Steillage südlicher Exposition (mehr als 300m hoch gelegen) mit einem herrlichen

Ausblick über den Talkessel auf den Pfälzer Wald, einer jener raren Orte, die auf feinfühlige Menschen einen

magischen Zauber verströmen, kommt einer der legendären Spitzenrieslinge Deutschlands. Die roten Schieferböden,

die es in der gesamten Pfalz nur in Teilen des Kastanienbuschs gibt, prägen diesen ARISTOKRATISCHEN,

tief mineralischen Riesling, der so anders schmeckt als die großen Rieslinge von der Nahe, dem Rheingau oder

Rheinhessens, aber auch sehr verschieden von allen anderen Pfälzer Weinen. Denn hier kommt stilbildend der

einzigartige Boden ins Spiel, der rote Schiefer, der diesem grandiosen Riesling neben der Pfälzer Fülle, Dichte

und Konzentration eine Finesse, Feinheit und Mineralität verleiht, die jeden Liebhaber begeistert, der diesen

fabelhaft schönen Wein jemals genießen darf.

Ungemein betörend, dicht und sehr mineralisch in der Nase, mit höchst komplexen Aromen von weißen Blüten,

Orangen, reifer Ananas, Zitrusfruchtschalen, Tee, weißem Pfeffer, Weihrauch, unterlegt von einer Note, die

rauchige, zartherbe, kräuterwürzige Anklänge an Speck und hellen Tabak evoziert. Extrem packend im Mund,

großartige mineralische Würze, dazu eine sehr saftige, präsente, herrlich reife Säure (DAS ist 2015!), überaus

schmelzige Struktur sowie eine vibrierend vitale, finessenreiche, kristalline Textur und ein grandioses, sehr langes,

ungemein rassiges Finale mit seidenen Tanninen und voller feinfruchtiger Eleganz und nobler Mineralität! (Der

Gault Millau lobte schon mal: „Der Riesling Kastanienbusch ist die in Flaschen getragene spielerische Leichtigkeit

des Rieslings mit endloser Tiefe“) Ein traumhafter Riesling, eine Inkarnation flüssig gewordener Mineralien aus

tiefen geologischen Schichten, eine Hommage an eines der ganz großen Weißwein-Terroirs der Welt! Erscheint

uns saftiger und reifer als die Vorgängerjahre zu diesem frühen Zeitpunkt, der Spaßfaktor ist bereits jetzt immens!

„Einer der großartigsten trockenen

Weißweine auf dem Planeten Wein:

feinblumig und zartwürzig im Duft.

Den Gaumen durchzieht dieser

überaus subtile Wein mit edler Rieslingfrucht,

feiner Mineralität und

delikatem Säurespiel und hinterlässt

die Erinnerung an einen einzigartigen,

vielschichtigen Riesling von

schwereloser Eleganz“, so die Hymne

von Stuart Pigott an dieses zutiefst

emotional berührende Weinmonument.

Der ‚Kastanienbusch’,

das ist Weltklasse pur, die Paradoxien

der großen Weine der Welt

demonstrierend, da Dichte, Kraft

und Leichtigkeit königlich vereint!

Zu genießen ab sofort Höhepunkt

Herbst 2017 bis nach 2030.

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PinWand N° 268 | November 2016


Battenfeld-Spanier | Kühling-Gillot

RHEINHESSEN DEUTSCHLAND

Battenfeld-Spanier & Kühling-Gillot

RHEINHESSEN

Hans Oliver Spanier brilliert in der dynamischsten deutschen

Anbauregion für trockene und edelsüße Rieslinge mit

faszinierenden Öko-Weinen auf absolutem Weltklasseniveau!

Liebe Kunden: Immer wieder haben wir Ihnen im Frühjahr und Sommer diesen Jahres geschrieben, wie phantastisch

die Großen Gewächse aus Deutschland in 2015 ausgefallen sind. Im brandaktuell erschienenen GaultMillau 2017

sind unter den 10 besten trockenen deutschen Rieslingen alleine 8 aus dem Programm von Pinard de Picard. Sie

haben die meisten davon sicherlich bereits in Ihren Kellern liegen bzw. sind schon beim genussvollen Trinken dieser

Weltklasse-Weine. Fast alle Top-Rieslinge sind auch bereits ausverkauft, doch wir können Ihnen mit großer Freue

heute nochmals das phantastische Große Gewächs Frauenberg von Battenfeld-Spanier anbieten mit der dritthöchsten

Punktzahl im Gault Millau. Dazu haben wir einen grandiosen Einstiegswein und eine der 10 besten Auslesen

Deutschlands, wie wiederum der Gault Millau urteilt! Einfach Vorräte ergänzen oder erstmals zuschlagen!!

DRH020315 Frauenberg, Riesling Großes Gewächs trocken 2015 (Bio) 12,5% Vol. 56,00 €/l 42,00 €

DRH020315M Frauenberg, Battenfeld-Spanier, Riesling Frauenberg Großes Gewächs Riesling trocken Großes 2015 Gewächs MAG. 201512,5% Vol. 59,33 €/l 89,00 €

Gault Millau: Top-Ten Deutschlands der trockenen Rieslinge mit der dritthöchsten Punktzahl!

„Große Gewächse stark wie nie”, Eichelmann, Deutschlands Weine 2017

„Der Riesling ist ein Grenzgänger, der Widerspruch, der Naturbelassene, bei dem die hellen Aromen der Frucht

und die dunklen Aromen des Steins transzendieren zu glasklarer Tiefgründigkeit“ (Hans Oliver). Von solch einem

unverfälschten Naturwein wollen wir Ihnen jetzt erzählen:

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DEUTSCHLAND RHEINHESSEN

Battenfeld-Spanier | Kühling-Gillot

Frauenberg 2015: Das ist purer Wein voller Harmonie! Ein grandioser Riesling von unfassbarer Komplexität, der

schon ab seiner Freigabe im September hervorragend munden, gleichwohl Jahre brauchen wird, all seine Nuancierungen

zu entfalten. Vinifiziert aus kerngesund gelesenen goldgelben, geschmacksintensiven und höchst lockerbeerigen

Träubchen. Welch klirrende Mineralität. Welche Präzison auf der Zunge! Welche Noblesse! Das ist

Gänsehautatmosphäre pur. Schlicht Weltklasse.

Und in seiner ganzen Stilistik ein eher „leiser“ Riesling. So, wie ich ihn liebe. Denn Feinheit, Finesse und Trinkfreude

heißen die Kardinalstugenden eines Großen Gewächses. Nicht Extraktion, Kraftmeierei oder extreme

(Über-) Konzentration. Ich habe es schon ein paar Mal geschrieben: Ein exzellenter Riesling soll fein, tiefgründig

und elegant in seiner Aromatik sein und seidig in der Mineralität über die Zunge laufen, tänzerisch schwebend

und transparent gewirkt, ohne jegliche Schwere. Das sind Parameter, die Riesling-Liebhaber in aller Welt so

sehr sich wünschen und die wir nur bei großen Rieslingen von großen Lagen aus Deutschland (andere Regionen

haben andere Stärken!) finden, vinifiziert von großen Winzerpersönlichkeiten. Diese Eigenschaften versinnbildlicht

in stilbildender Qualität der so ungemein kalkig-tabakig und mineralisch-kräuterwürzige Frauenberg! In

dieser packenden Mineralität mit seinem nicht enden wollenden salzigen Nachhall erinnert er mich ein wenig

an große Riesling-Interpretationen aus dem Westhofener Morstein und ist ein Paradebeispiel für die Qualitäts-

Philosophie des begnadeten Öko-Winzers Hans Oliver Spanier!!

Eine ganz persönliche Anmerkung von Tino Seiwert: Gewachsen in steiler Lage, gehört dieser fabelhafte Wein –

von der Stilistik her Battenfelds elegantester, schlankster, ja ein fast „asketischer Wein“, wie Rieslingfreak Stuart

Pigott es so trefflich formuliert – schon zu meinen persönlichen Favoriten, seit er im Jahrgang 2002 bereits in

einer Blindprobe großer deutscher und Wachauer Rieslinge brillierte und, damals noch zum großen Erstaunen

aller Experten, in der absoluten Spitzengruppe landete. Dieser grandiose Kalkterminator von aristokratischer

Struktur fasziniert durch einen präzisen mineralischen Charakter, die diesen Weltklasse-Riesling zu einem einzigartigen

Unikat werden lässt. Jedes Jahr wandert er in meinen persönlichen Keller, doch noch nie hat er mich

so verzaubert wie in 2014 und jetzt nochmals mehr in 2015. Das ist Weltklasse pur, das ist einer der größten

Rieslinge Deutschlands. Wahrlich: Ein Geigenspiel erklingt, ganz piano und auf einer Stradivari natürlich – Ich

will noch eine ganze Menge Leben!

Battenfeld-Spanier, DRH020815 Riesling „Edition Pinard Pinard de Picard” de Picard” trocken trocken 2015 2015 (Bio) DV 12% Vol. 13,27 €/l 9,95 €

Ein Gutsriesling edelster Provenienz mit höchst attraktivem Preis-Genuss-Verhältnis!

46 PinWand N° 268 | November 2016


Battenfeld-Spanier | Kühling-Gillot

RHEINHESSEN DEUTSCHLAND

„Die neue Kollektion ist wieder bärenstark, schon die Gutsweine sind sehr gut“, lobt brandaktuell Gerhard

Eichelmann, „Deutschlands Weine 2017”.

Wunderbar reife, kerngesunde Träubchen erbrachten in 2015 einen zauberhaften Wein voll strahlender, vibrierender

Mineralität, vermählt mit einer rassigen Säure, einer animierenden Frische und einem sinnlichen Mundgefühl

infolge seiner wunderschönen Konzentration und inneren Dichte. Und dieser verführerische Basisriesling

– „meine Visitenkarte“ sagt H.O. voller Stolz – das Aushängeschild des Gutes, ist derart gelungen (Stuart Pigott:

„Battenfelds Rieslinge leuchten bereits vom kleinsten Wein an“), dass wir Hans Oliver wiederum baten, für

Pinard de Picard eine Selektion seiner besten Fässer abzufüllen, die wir Ihnen, werte Kunden, ganz besonders

ans Herz legen möchten. Dieser betörende Gutsriesling auf absolutem Spitzenniveau demonstriert beispielhaft

die Typizität der großen rheinhessischen Kalklagen. Schon in der Nase brillieren wilde Kräuter und präzise

und intensiv die steinige Mineralität des energetischen Kalksteins, die mit Ihrer kühlen und frischen Aromatik

fesselnd animierend wirkt. Fein verwoben betören Aromen vom reifen Weinbergspfirsich, Grapefruit, Fuji-Apfel

und dezente Anklänge von noblen Gewürzen und weißen Blüten. Man möchte mit der Zunge schnalzen! Schön,

dass es solch leckere und bezahlbare Weißweine gibt, die so unspektakulär gut sind! Wahrlich ein phantastischer

Zechwein auf allerhöchstem Niveau, ein großartiger Riesling für den Alltag aus zertifiziertem Bioanbau, der

die Stilistik seiner Herkunft aus drei TOP-Gemarkungen des Wonnegaus gekonnt in prononcierte Frische und

erstklassige Qualität übersetzt: Die Mölsheimer Lagen zeichnen verantwortlich für die animierende, packende,

salzige Mineralität (die um so vibrierender den Gaumen streichelt, je länger die Flasche geöffnet ist) und Hohen-Sülzen

für den verführerischen Schmelz.

Liebe Kunden: 2015 bot die Chance, ganz große Weine zu machen. Hans Oliver hat sie genutzt und schon sein

Einstiegswein ist erste Sahne und spricht in seiner rassigen selbst fortgeschrittene Rieslingliebhaber an: Allerhöchster

Trink-Genuss von einem Winzerstar Rheinhessens!

DRH031315 Pettenthal 2015 Pettenthal Riesling Riesling Auslese Auslese 2015 Kühling-Gillot

(Bio) 7,5% Vol. 52,00 €/l 39,00 €

96 Punkte Gault Millau und damit in den TOP-Ten Deutschlands im größten Edelsüßjahrgang seit 1971:

„Wir schwärmen von einem ganzen Füllhorn an fruchtigen und edelsüßen Weinen, das wir auf diesem Niveau

hier noch nie probiert haben!”

Tino Seiwert: „Seidene Schiefer-Eleganz vermählt sich mit rheinischer Lebenslust und Fülle. Welch himmlische

Weltklasse-Auslese zu einem Understatement-Preis, wie es in dieser irren Qualität nur deutscher Riesling

kann. Frucht, Würze, brillante Länge, klassischer Stil. Ein irres Weinmonument für 50 Jahre und mehr. Ein

Süßweinjahr wie 2015 gibt es nur alle paar Jahrzehnte mal. Ein Muss in meinem Keller!”

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SPANIEN MADRID

Bodegas Bernabeleva / Oruscao

Bodegas

Bernabeleva / Orusco

VINOS DE MADRID

Unsere Entdeckung des

Jahres aus Spanien!

Die Bären sind los!

Irgendwo im spanischen Niemandsland sorgt seit einiger Zeit ein Weingut unter der Leitung eines ebenso ehrgeizigen

wie tatkräftigen Oenologen für Furore – mit außergewöhnlichen Garnacha-Weinen, die durch ihre

Finesse eher an burgundisch inspirierte Pinots erinnern denn an heißblütige Südländer. Bereits nach unserem

ersten Treffen waren wir ob dieser ungewöhnlichen Qualitäten derart begeistert, dass uns sofort klar war, unverzüglich

mit der Zusammenarbeit mit diesem begnadeten Weinmacher beginnen zu wollen. Allerdings mussten

wir uns über ein Jahr gedulden, bis es heute endlich soweit ist – denn in Insiderkreisen kursiert der Name dieses

kleinen Weingut als Top-Geheimtipp und dementsprechend sind die Weine oftmals kurz nach ihrem Erscheinen

bereits ausverkauft!

Doch beginnen wir der Reihe nach. Vor uns auf dem Tisch steht eine ganze Reihe von Gläsern mit Rotweinen

zum Probieren; wir sind völlig ahnungslos, welche Weine in den Gläsern ausgeschenkt wurden. Blind tasting im

Schnelldurchgang, alles ganz gut, aber nichts, was uns vom Hocker reißt. Probenalltag! Doch dann der letzte

Wein in der Reihe: er elektrisiert. Ungewöhnlich, anders, faszinierend, frisch, aromatisch, elegant, dicht, trotz

der relativ hellen Farbe, einfach super. Was ist denn das? NAVAHERREROS!

Szenenwechsel. Madrid, die Königliche. Genau Richtung Westen muss man die spanische Hauptstadt, mit 600-

800 m die höchstgelegene Europas, verlassen, um nach San Martín de Valdeiglesias zu gelangen. Eine gute Stunde

braucht man, und mit jedem Kilometer, den man zurücklegt, verändert sich die Landschaft, wird schroffer,

gebirgig fast, die Außentemperatur kühlt deutlich ab, man merkt die Höhe. Am Horizont wachsen die östlichen

Ausläufer der Bergkette Sierra de Gredos gen Himmel, eingerahmt von alten, magisch anmutenden Wäldern,

die noch immer das keltiberiche Erbe der Region verströmen, struppige Pinien und felsige Gipfel bestimmen die

48 PinWand N° 268 | November 2016


Bodegas Bernabeleva / Oruscao

MADRID SPANIEN

Szenerie. Hier, im äußersten Westen der erst zu Beginn der neunziger Jahre gegründeten DO Vinos de Madrid,

zu Füßen der markanten Kuppe des Cerro de Guisando, liegt das kleine Kellereigebäude, und von hier kommen

also die von intimen Kennern der spanischen Weinszene als „die besten der gesamten Region“ geltenden Weine.

Den Ursprung für diese noch relativ junge Erfolgsgeschichte legte bereits vor knapp 100 Jahren ein renommierter

Madrider Arzt namens Vincente Alvares-Villamil, der 1923 das 400 ha große Gelände kaufte. Inspiriert

von der mythischen Aura der von der keltischen Vergangenheit durchdrungenen Gegend mit aus Felsbrocken

geformten Steinbären, die quasi heilige Stätten waren, taufte er das Areal auf den Namen „Bernabeleva“, was

sich mit ‚Bärenwald‘ oder ‚Der Weg des Bären‘ übersetzen lässt. Der Arzt glaubte an die magische Besonderheit

dieses Ortes und pflanzte edle Garnacha-Rebstöcke, um seinen neuen Traum zu verwirklichen: ausdrucksstarke

Weine mit tiefgründigem Charakter zu vinifizieren. Doch die politische Instabilität des folgenden Jahrzehnts

und der darauffolgende spanische Bürgerkrieg beendeten seinen Traum vom großen Wein, vorerst. Es folgte eine

lange Zeit des Dornröschenschlafs, es wurden belanglose Weine hergestellt oder die Trauben an die Kooperative

geliefert. Aber die Zeit arbeitete kontinuierlich für die Reben, die Jahr für Jahr an Qualität gewannen und heute

bis zu über 80 Jahre alt sind! Tolle Voraussetzungen, um im Jahr 2006 den Wendepunkt in der Geschichte des

Weinguts einzuleiten. Zwei Urenkel von Vincente, Juan Diez und Santiago Matallana Bilnes, erbten einen Teil der

Weinberge. In ihnen schlägt der gleiche Pioniergeist, der seinerzeit ihren Urgroßvater umtrieb. Da sie selbst jedoch

keinerlei Erfahrung als Winzer oder Önologen hatten, mussten

sie Rat von außen holen und sie engagierten dafür den bestmöglichen

Berater, Raul Perez, der einen großartigen Ruf als Spezialist

für „cool climate“-Weine genießt, um ihre Vision für das Projekt

„Bernabeleva“ zu entwickeln: Kühle Weine voller Reinheit und

Ausdruckskraft, in Harmonie mit dem Land ihrer Vorfahren und

unabhängig von den aktuellen Moden im spanischen Weinbau. So

entwickelten sie gemeinsam ihr Projekt und dann gelang den beiden

Urenkeln wiederum ein Glücksgriff: Zur Umsetzung der Ideen

engagierten sie den feinfühligen Weinmacher Marc Isart Pinos.

„Hier in Bernabeleva

arbeiten wir im

Weinberg mit großem

Respekt für die

Balance unserer Reben

mit der Natur.“

Drei Visionäre haben sich

gefunden: Die Brüder Bilnes

und Winzer-Magier

Marc Isart Pinos (links).

Ihre Weinberge liegen in

einem intakten ökologischen

Umfeld: Nachhaltiges

Wirtschaften mit

uralten Rebstöcken!

Wahrlich ein Glückstreffer: Der noch junge Katalane (ja, ausgerechnet

ein Katalane in der Höhle des Löwen) fungiert gleichzeitig als Weinmacher und Vollzeitmanager des Weinguts

und empfängt die Besucher, die sich in diese abgelegene Gegend verirren. Ruhig, bedächtig und mit viel Geduld entführt

er jeden Gast in die Geheimnisse seiner Arbeit, erklärt, zeigt, macht sinnlich erfahrbar. Welches Wort vermag

am besten seine Ausstrahlung zu erklären, die jeden Zuhörer in seinen Bann zu ziehen vermag? Vielleicht ist es seine

persönliche Hingabe, sein Herzblut in diesem großartigen Projekt.

„Hier in Bernabeleva arbeiten wir im Weinberg mit großem Respekt für die Balance unserer Reben mit der Natur.

Bio-Etiketten oder eine Öko-Zertifizierung sind allerdings nicht unser Ziel, auch wenn wir bio-dynamische

Methoden, teilweise an Mondphasen orientiert, anwenden. Die Höhenlage unserer Weinberge, das trockene

Klima und die kalten Winde, die kontinuierlich von der Sierra herunterwehen, ermöglichen uns eine pestizidund

fungizidfreie Arbeit. Alles geschieht per Hand; Pferde und Maultiere helfen mitunter bei der Bodenbearbeitung

im Weinberg, soweit es die enge Pflanzdichte zulässt. Unsere Weine, die alle aus autochthonen Rebsorten

produziert werden, sollen idealtypisch die Unterschiede in der Ausrichtung,

der Vegetation, der unterschiedlichen Höhenlagen und der jeweiligen

Böden eines jeden Weinbergs zum Ausdruck

bringen. Die Sonne kann hier in dieser Höhenlage

erbarmungslos sein, und so müssen die Weinberge

sowohl eisigen Wintern als auch extrem heißen

Sommern standhalten. Im Weinkeller versuchen

wir letztlich nur, die Qualität des Traubenmaterials

schonend zu bewahren, so wie wir es aus

dem Weinberg in der Lese erhalten. Die stets auf

den Punkt gereiften Trauben werden in 12kg-Kisten

manuell geerntet und für ungefähr 24 Stunden gekühlt, die Gärung startet

in großen hölzernen Gärständern. Danach bleiben die Rotweine je nach

Bedarf zwischen 5-8 Wochen auf der Maische stehen; zum Reifen füllen wir

sie in Fässer aus französischer Eiche um, wobei wir nur sehr wenig neue

Fässer benutzen, um Holzeinfluss zu minimieren. Diese aufwändige

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SPANIEN MADRID

Bodegas Bernabeleva / Oruscao

Arbeitsweise, der maximal sensible Weinanbau im Einklang mit der Umwelt, ist für uns der einzig gangbare

Weg, um wahrhaft große Weine herzustellen, die unser spezifisches Lagenpotential und den jeweiligen Charakter

der alten Rebstöcke zeigen. Unsere Weinberge leben, sie atmen und stehen in Verbindung und im Austausch

mit der sie umgebenden Natur. Und dass soll man alles im fertigen Wein auch schmecken!“

Eine Fahrt im Geländewagen zu den verschiedenen Parzellen hilft noch besser zu verstehen, was Marc so liebevoll

erklärt hat. Jeder Weinberg hat eine andere Bodenfärbung, keine Bodenzusammensetzung gleicht der

anderen, mache stehen flach auf einem Hochplateau, andere auf zum Teil steil ansteigenden Hängen, die nach

Süden oder Norden exponiert sind. Häufig dominieren magere, nährstoffarme gelbliche Sandböden, in die sich

die knorrigen, meist über 80 Jahre alten Buschreben ducken, im Untergrund findet sich Granit mit verschiedensten

mineralischen Einschüben. In den bis zu 1000m über dem Meeresspiegel gelegenen Weinbergen wachsen

hauptsächlich autochtone alte Garnacha- und Albillo-Rebstöcke, dazu etwas Moscatel de Grano Menudo,

Tinto Morenillo, Macabeo und etwas Garnacha Blanca.

Liebe Kunden: Was Marc aus diesen Weinbergen und unter diesen extremen Bedingungen auf die Flasche zaubert,

ist schlichtweg genial. Seine Garnacha-Weine verströmen ein geradezu verschwenderisches, sinnliches südländisches

Parfüm. Im Mund strahlen sie eine enorme Tiefe und Komplexität aus, sind unglaublich finessenreich

und wohlschmeckend, realtiv hell in der Farbe, ohne auch nur einen Hauch an geschmacklicher Intensität zu

verlieren, es sind allesamt leuchtende Rohdiamanten.

Vor über 90 Jahren hatte Vincente Alvares-Villamil einen Traum, heute hat dieser sich unter den

begnadeten Händen von Marc Isart erfüllt. Konsequent in der Ablehnung jeglicher moderner

weinindustrieller Effekthaschereien, mit minimalistischer Kellerarbeit und umso anspruchsvollerer

bio-dynamischer Weinbergsarbeit wird die Tradition, die Geschichte und die Schönheit und

Harmonie des Landes der Ahnen zu flüssigen Träumen. Diese unauflösliche Verbindung mit den

uralten Wurzeln ist die Quelle der Inspiration für die Erzeugung grandioser Weine.

PS1: Auf dem Flaschenetikett reitet Diana, die keltische Göttin

der Jagd, auf dem Rücken eines Bären, den Weinpokal erhoben

in der Hand. Der Mythos lebt. Lasst die Bären los!

PS2: Heute präsentieren wir Ihnen nicht nur die in Spanien

schon als Kultweine gehandelten Weine von Bernabeleva,

sondern und zusätzlich drei Exklusivfüllungen für Pinard de

Picard, denn Marc fungiert nicht nur als Weinmacher auf

Bernabeleva, nein, er kennt jeden Rebstock und jeden Weinberg

im Umfeld von Madrid mit Vornamen und fungiert

daher zusätzlich als Berater verschiedener Weingüter. Auf

einem von diesen, Orusco, vinifiziert Marc drei Alltagsweine

de luxe aus autochthonen Rebsorten der Region für Pinard

de Picard: Wider den Zeitgeist, wider den Mainstream.

Ursprüngliches Spanien statt alkoholischer Fruchtbomben

aus industrieller Massenabfertigung. Viel Wein für ganz wenig

Geld! Der Name für unser gemeinsames Projekt lautet

Hijos del campo und ist Programm. „Kinder des Feldes“ oder

„des Landes“, so die wörtliche Übersetzung.

Diese herausragenden Alltagsweine

sind wahrlich Kinder ihrer Heimat!

1934: Luisa Álvarez Esquerdo, Tochter des Bernabeleva-Gründers

Vincente Alvares-Villamil, geht den ‚Weg des Bären‘.

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Bodegas Bernabeleva / Oruscao

MADRID SPANIEN

SVM020315 Hijos Orusco, del Hijos Campo, del Campo tinto 2015 tinto 2015 > ANKUNFTSOFERTE 14,5% Vol. 10,60 €/l 7,95 €

Ein Alltagswein de luxe zu einem provokativen Preis!

Fleischiger, deutlich rotbeerig, mit kräftiger Würze unterlegter Duft steigt aus dem Glas. Genauso kraftvoll

schlägt der Hijos del Campo auch auf der Zunge auf. Fruchtig, nach Sauerkirschen und nach Himbeeren schmeckend,

mit einer sehr schönen Säureader versehen, welche für ein überraschend frisches wie auch agiles Mundgefühl

sorgt. Der Gaumen fein eingepinselt von einem präsenten, aber gleichzeitig auch sehr feinen Tanningerüst.

Oben hui, unten noch huier, der macht Spaß, der Tropfen. Nachdem sich die fleischig-saftigen Frucht aromen

ein wenig verzogen haben, bleiben feines Leder und getrocknete Gewürze übrig, die den Wein mit einem charaktervollen

Unterbau versorgen. Erst im Abgang tauchen die Kirschen dann wieder auf, zeigen sich von ihrer

saftigen Seite und auch im Nachhall bleiben sie, neben einer schönen Würze, lang erhalten. Ein kleiner Wein,

für jeden Tag gemacht, der aber alles andere als alltäglich ist. Fröhlich trinken und genießen. Der braucht keine

philosophischen Erklärungen. Das ist ein Tischwein aus 100% Tempranillo, der sich an jede Küche anpasst. Und

der sicher ein paar schöne Jahre vor sich hat und in den nächsten Monaten der Flaschenreifung sein Tannin abschmelzen

wird. Um die 16º Trinktemperatur sind perfekt, um die Fruchtaromen hervorzuheben, wärmer wird

er von selbst. Klein, aber ungemein fein. Unbedingt probieren! Salud!

SVM020215 Hijos Orusco, del Hijos Campo, del rosado Campo, 2015 rosado 2015

12,5% Vol. 9,27 €/l 6,95 €

SVM020215P Hijos Orusco, del Hijos Campo, del rosado Campo, 2015 rosado – 122015 Flaschen > 12 für zum 10 Preis von 10! statt 83,40 € nur 69,50 €

Trocken, frisch und traumhaft würzig. Möge der Sommer niemals enden!

Etwas Himbeere in der Nase, ein Schuss Malve und ein Bund trockener Kräuter. Im Mund ein Rosé, der trocken

auf der Zunge steht, alles andere als auf banale Frucht aufbaut und sensationell mineralisch daherkommt. Keine

opulente Fülle im Mund, keine leidige Süße, kein vordergründiges Fruchtkonzert. Dafür leicht und schlank

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SPANIEN MADRID

Bodegas Bernabeleva / Oruscao

im Mundgefühl, fein in der Struktur, wunderbar würzig und dabei mit einer eleganten, frischen Note behaftet,

wie man sie nur von wesentlich teureren waschechten Südfranzosen aus der Provence kennt. Der Hijos del

Campo rosado ist aber Madrilene! So wie der sich auf der Zunge anfühlt, sieht man die Reben direkt vor dem

geistigen Auge auf den sandigen Kalkböden stehen, der feine Nebel, der den Gaumen streift, erinnert auch daran.

Ein traumhaft trockener, geradliniger Abgang animiert zum nächsten großen Schluck und so ist die Flasche

schneller leer, als man es vorgehabt hatte. Das ist Sommerrosé für alle, die gerne einmal auch ein zweites oder

drittes Glas genießen. Das geht locker und ist das Minimum, was man sich von diesem leckeren, unkomplizierten

Rosé (80% Tempranillo, 20% Malvar) reuelos hinter die Binde kippen kann. Ran an die Gläser, es wird viele

Gelegenheiten geben, diesen Traum eines Rosés zu genießen!

Orusco, SVM020115 Hijos del Campo Hijos 2015 del blanco Campo, blanco 2015 12% Vol. 9,27 €/l 6,95 €

Orusco, SVM020115P Hijos del Campo Hijos 2015 del blanco Campo, > 12 blanco für 10 2015 – 12 Flaschen zum Preis von 10! statt 83,40 € nur 69,50 €

Erfrischend anders, spannend aromatisch. Ein weißer Madrilene, der begeistert.

Völlig ungewohnt der Duft. Ein Schuss Kamille, etwas Holunder und ein Tick von Sanddorn. Bin ich da richtig?

Oh ja! Weiße Blüten auf der Zunge, herb, animierend, frisch und lebendig. Am Gaumen Wildkräuternoten,

ungewohnt, doch äußerst interessant und spannend. Trocken wie ein Löschblatt, saftig, ja, aber auch herb

am Gaumen. Hoch aromatisch, unbekannt, neugierig machend. Ist das Muskatnuss, die kurz vorm Abgang

auftaucht? Der Hijos del Campo blanco passt so gar nicht ins gewohnte Geschmacksbild und genau das macht

ihn so interessant. Soviel zu entdecken, so viele neue, unbekannte Geschmacksnuancen. Frische Kräuter und ein

ganzer Korb voll Blumen. Ein sehr floraler, von einer moderaten Würze getragener Wein, der große Lust drauf

macht, die Küche anzuwerfen. Je länger ich probiere, umso faszinierender wird dieser Tropfen. Das ist was anderes,

was Spannendes und mit etwas Luft richtig Aromatisches. Ich brauch‘ ein zweites Glas, weil, jetzt beginnt er

mich richtig zu faszinieren, dieser kleine und höchst anders gepolte Madrilene. Jetzt will ich´s wissen! Sie auch?

SVM029915P Orusco Probierpaket 2015 – 12 Flaschen zum Preis von 10! statt 87,40 € nur 69,50 €

Probierpaket: Alle 3 Weine zu

attraktivem Kennenlernpreis!

Wir bieten Ihnen diese drei wunderbaren

Alltagsweine im 12er-Paket zum attraktiven

Kennenlernpreis an.

Paketinhalt:

· 4 Flaschen Hijos del Campo Rosado 2015

· 4 Flaschen Hijos del Campo Blanco 2015

· 4 Flaschen Hijos del Campo Tinto 2015

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Bodegas Bernabeleva / Oruscao

MADRID SPANIEN

SVM010515 Camino Bernabeleva, de Navaherreros, Camino de Navaherreros, tinto 2015 tinto 2015

13,5% Vol. 13,20 €/l 9,90 €

Fein, frisch, klar, vibrierend und brillant. Und mit dem gewissen Extra des genialen 2015er Jahrgangs!

Schöne neue Garnachawelt!

Ein Duft zum Reinhüpfen! Himbeeren, Erdbeeren, Lavendel, Nelken und eine endlos wirkende

Aromenvielfalt duftet aus dem Glas. Kaum im Mund legt der Camino de Navaherreros

auch schon los. Er pulsiert auf der Zunge, er vibriert und ist dermaßen frisch, dass man aus

dem Staunen gar nicht rauskommt. Reife Himbeeren vereinen sich mit Aromen kleiner brauner

Nelken, Lavendel harmoniert mit Erdbeeren und eine trockene Würze erinnert an Omas

Kräutergarten. Seltenst zuvor habe ich solch rassigen, dynamischen und kühlen, ja fast schon

schillernden Garnacha getrunken. Ultrafein das präsente Gerbstoffkleid, das den Gaumen

einhüllt, zarte rote Beerenfrucht bleibt allzeit spürbar und lässt am Ende eine würzige, saftig-puristische

Trockenheit übrig. Umwerfend und einfach anders. Pures Garnacha-Vergnügen.

Brillant, leuchtend und klar wie ein Gebirgsbach ist der Camino de Navaherreros, mit

einem leicht pfeffrigen Abgang. Der Kerl ist verspielt und frech und macht riesengroßen Spaß

im Mund. Etwas Luft in der Karaffe steht ihm gut, ein dickes Steak auf dem Teller dazu und

Sie befinden sich auf Wolke Sieben. Bernabeleva: Merken Sie

Parker ist so begeistert wie wir:

„Camino de Navaherreros

tinto 2014 is a great value!“

sich diesen Namen. Der wird Spaniens neuer Kultstoff!

Zu genießen ab sofort bis 2019+

2014 von Parker bereits hoch gelobt. Und 2015 setzt bei gleichem Preis qualitativ

nochmals eine Schippe drauf!

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SPANIEN MADRID

Bodegas Bernabeleva / Oruscao

SVM010713 Arroyo del Tortolas, tinto 2013 13,5% Vol. 37,20 €/l 27,90 €

Ralf Zimmermanns persönliche Garnacha-Entdeckung des Jahres! Was für ein Juwel!

Was für eine geniale Nase: Der Zauber südlicher Landschaften verschenkt verschwenderisch sein Parfum. Blaubeeren,

Johannisbeeren und eine balsamisch duftende Würze. Und dann erst das Erlebnis im Mund. Schwarze

Kirsche, ein Schuss Lakritze und eine Rippe feinster Bitterschokolade. Alles schön verpackt in einem animierend

frischen Säuremantel. Keck steht der faszinierende Arroyo del Tórtolas auf der Zunge, ist sowas von belebend, wie

man es von Garnacha gar nicht kennt. Warum hatte ich dieses Madrider Juwel bis jetzt nicht auf dem Radar?

Das ist pure Lebenslust! Der Gaumen giert nach den roten und blauen Früchten, liebt es, wenn der feine trockene

Nebel an ihm haften bleibt und gar nicht enden will. Es hallt ewig nach, ist würzig (Thymian, Rosmarin, wilde

Rosen), hat Gripp und betört mit einer Kirsch-und Beerenaromatik, die filigran und fast schwerelos erscheint.

Ralf Zimmermanns persönliche Garnacha-Entdeckung des Jahres! Unglaublich, wie fein und elegant man Würze,

Frucht und Mineralik in solcher Harmonie vereinen kann. Wo warst Du nur die ganze Zeit, mein Schatz? Ich

habe Dich vermisst, obwohl ich Dich noch nicht einmal gekannt hab'. Die nächsten 10 Jahre der pure Genuss,

bitte dekantieren. Am besten mit frischen 16 º zu Wild, zu Braten und zur Paella zu genießen. Ein Traumstoff,

ein spanischer Spitzenwein aus dem wilden Madrider Hinterland mit gaaaanz feinem Tannin! Hier treffen alte

Reben, ein grandioses Terroir und ein Winzermagier aufeinander und ergeben höchste Garnacha-Kunst!

SVM010912 Viña Bonita, tinto 2012 14,5% Vol. 49,20 €/l 36,90 €

Fein, frisch und finessenreich. Ganz großes Garnacha-Kino! Schlicht Weltklasse zu kaum glaublichen Preis!

max. 2 Flaschen

pro Kunde

Wer nur die Farbe dieses großartigen Weines sieht, wird es kaum glauben wollen. Da steht ein fast

transparenter, in hellstem kirschrot funkelnder Garnacha im Glas, aus welchem wunderbare Aromen

von frischen Waldbeeren, kombiniert mit etwas Unterholz, in die Nase steigen. Doch kaum im Mund,

zeigt der Viña Bonita, dass er alles andere als ein Softie ist. Enorm würzig, mit der unbändigen Kraft

und dem Charakter bis zu 80 Jahre alter Rebstöcke, stellt er seine wohlproportionierten Muskeln zur

Schau. Erdig, würzig, zupackend, kühl und mit Raffinesse (wo sonstwo gibt es diese Feinheit in solch burgundischer

Finesse in Spanien!) tanzt er auf der Zunge, und erst ganz am Schluss wird auch der Gaumen mit Aromen

frischer roter Waldbeeren ausgekleidet. Dieser Grandseigneur wirkt distinguiert, frisch und äußerst feingliedrig

in der Struktur. Getrocknete Kräuter vermischen sich mit schwarzen Brombeeren, ich spüre, wie der Wein mich

packt, mich fesselt und in einen Strudel voll feuriger Aromatik reinzieht. Knochentrocken, wahnsinnig mineralisch

und unglaublich finessenreich fühlt es sich an, mit einem tollen Gerbstoffgerüst. Verträgt locker ein bis zwei

Stunden in der Karaffe und trinkt sich dann am besten mit 16-18º zu scharf Gebratenem vom Grill. Und das

Beste ist: Den können Sie getrost bis 2030 und länger bunkern, er wird immer besser und gar noch größer. Das ist

großes Garnacha-Kino! Ungewöhnlich in der Stilistik und ganz weit abseits des Mainstreams.

Lieblingswein von

Tino Seiwert!

Liebe Kunden: Ich komme

aus dem Schwärmen gar

nicht mehr heraus:

Ein grandioser, sehr

rarer Weltklassewein

von individueller

Ausstrahlung,

Terroir-Charakter

und enormer

Tiefe, Würze und

Persönlichkeit. Seine

stille Eleganz wirkt

geradezu erregend.

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Bodegas Bernabeleva / Oruscao

MADRID SPANIEN

SVM010114 Navaherreros blanco 2014 14 % Vol. 22,53 €/l 16,90 €

max. 2 Flaschen

pro Kunde

Nix Hermitage. Der kommt aus Madrid! Zauberstoff!

Weiße Blüten, gelbe Blüten, etwas Honig und eine wunderbare Note von Melisse und gelber Pflaume steigen

meine Nase hoch. Im Mund ein weicher Wein, ein zart herber Tropfen, der sich mit rundem Körper und einer

sanften Cremigkeit ausbreitet. Etwas Melisse wieder, ein wenig Pflaume, viel Blütenstaub und eine phantastisch

herbe Aromatik verschaffen sich im Mundraum Platz. „Hermitage“ fällt in der Verkostungsrunde und

damit liegen wir doch so weit daneben. Der Navaherreros kommt aus Madrid. Was treiben die "da oben" nur?

Wenn wir es nicht besser wüssten (wir kennen ja bereits die „Roten“, die uns auch sehr schwer beeindruckt

haben), wir würden alle Wetten kläglich verlieren. Das Mundgefühl ist eine Offenbarung, die Frucht auf der

herben Seite, die Mineralik dominierend, die Würze gelb und aromatisch. Am Gaumen haftet dieser Wein

ganz fein und auf der Zunge macht er Druck mit seinem runden Körper. Das ist Fülle, die sexy ist, das ist Speck,

der nicht fett ist und eine Opulenz, die trotzdem schlank ist. Geht nicht? Versuchen Sie´s! Trinkanimierend bis

zum Anschlag schreit dieser Wein nach mediterraner Küche und nach Fischgerichten aller. Ein Wein der Ruhe

und Gelassenheit ausstrahlt. Madrid kann nicht nur Fußball, Madrid kann auch Wein!

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Herbsttag

„Herr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.

Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,

und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;

gib ihnen noch zwei südlichere Tage,

dränge sie zur Vollendung hin und jage

die letzte Süße in den schweren Wein.“

Rainer Maria Rilke

Die Ernte 2016 ist eingebracht! Wir waren

dabei. Immer wieder mal einen Tag haben wir

in den Weinregionen verbracht. Ein bisschen

mitgeholfen, solange der Rücken es ertrug,

Trauben probiert und die ersten Moste.

Erste Begeisterung kommt auf! Wir fangen

an zu träumen und warten voller Spannung

und Vorfreude auf den kommenden Februar,

wenn wir die Weine nach der Vergärung

verkosten können! Fiebern Sie mit uns,

2016 könnte ganz groß werden!

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