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Ausgabe 2 unseres Magazins

Ausgabe 2 | 2016 SELBSTHILFEGRUPPEN 2016 SHG Psychische Erkrankungen Arnold Fass | Tel. 0664/783 64 70 oder 02626/649 25 | E-Mail: arnold.fass@a1.net SHG Eisenstadt: Thomas A. Edison Straße 2, Technologiezentrum, Haus TechLab SHG Forchtenstein: Hauptstraße 54, Gemeindeamt SHG Oberwart: Wiener Straße 40, PSD Oberwart SHG Sonnenblume, St. Martin an der Raab, SHG-Leitung: Bettina Heidinger | Tel. 0664/100 24 29 IM ÜBERBLICK BLSHG MAGAZIN Das Informationsblatt des Burgenländischen Landesverbandes der Selbsthilfegruppen Selbsthilfegruppe Borderline Tel. 0664/129 55 92 | E-Mail: AndreaP.85@gmx.at RHEUMATISCHE ERKRANKUNGEN Selbsthilfegruppe Rheuma Burgenland Hauptstraße 33, 7203 Wiesen Walter Strobl | Tel. 0664/380 33 33 | E-Mail: wast@hth.at Rheuma Hilfe Österreich www.rheuma-hilfe.at SCHLAFAPNOE SHG Schlafapnoe www.schlafapnoe-shg.at SEHBEHINDERUNG Blinden-und Sehbehindertenverband Wien, NÖ und Bgld. www.braille.at SPEISERÖHREN–ERKRANKUNGEN Selbsthilfeorganisation für Kinder und Erwachsene mit kranker Speiseröhre (KEKS) Österreich www.keks.at, www.keks.org STOMA–PATIENTEN Österr. Ilco, Stoma Selbsthilfegruppe Burgenland Herrengasse 12, 7432 Oberschützen Margarethe Kirnbauer | Tel. 0699/12 53 04 84 | E-Mail: kirnbauermargit@gmail.com | www.ilco.at TRAUMA Österr. Gesellschaft für Schädelhirntrauma ÖGSHT www.trauma-austria.org Zwei unter einem Dach in Eisenstadt Neues Gebäude mit BGKK und SVB BLSHG – Burgenländischer Landesverband der Selbsthilfegruppen Technologiezentrum Eisenstadt, Haus TechLab Thomas A. Edison Straße 2, 7000 Eisenstadt www.selbsthilfe-landesverband-burgenland.at Die bgld. Selbsthilfegruppen stellen sich vor ... Kontaktpersonen & Adressen Neuigkeiten & Termine


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016 Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN V O R W O R T 13 Fische saßen bei Tische und hatten die gleiche Neuralgie. Doch weil sie stolz warn, sagten sie es nie, und so erfuhrn sie nie von der gleichen Neuralgie. (Hildegard Knef) Liebe Leserin! Lieber Leser! Die Teilnahme an der Selbsthilfegruppe war ein Schritt, den ich nie bereute. Doch davor vergingen Monate, bis mein Mann und ich den Entschluss fassten, tatsächlich eine Gruppe aufzusuchen. Gedanken, wie es sein würde, offen über unsere Probleme zu sprechen, welche Leute dort sein würden, ob wir uns wohl fühlen könnten und ob es tatsächlich von Vorteil sein würde, dort hin zu gehen, beschäftigten uns. Und dann ging alles glatt und wir fühlten uns sehr bald wohl, konnten unsere Fragen stellen, konnten mit Menschen sprechen, die schon länger in einer ähnlichen Situation waren und sahen sehr schnell, dass wir die richtige Entscheidung getroffen hatten. Das ist nun schon Jahre her, ich habe selten ein Treffen ausgelassen und habe in meinem Engagement für die Selbsthilfe eine neue und interessante Aufgabe gefunden. Noch immer verlasse ich die Gruppe mit einem Gefühl der Zufriedenheit und wenn ich sie selbst leite, freue ich mich, die Lebensqualität anderer ein klein wenig verbessert zu haben. Alle haben eine Bürde zu tragen, aber die Kompetenzen, die Anteilnahme, das Verständnis und die Empathie der Teilnehmer der Selbsthilfegruppen machen die Situationen erträglicher. Gedankenaustausch über die Erkrankungen, über Lösungsansätze, über positive und negative Erfahrungen in Zusammenhang mit der Erkrankung verringern die Last. Und plötzlich merkt man, dass man auch noch lachen kann, dass es auch noch positive Erlebnisse gibt und dass es sich lohnt, an der eigenen Lebensqualität zu arbeiten. Und so freue ich mich über jede weitere Person, die den Weg zu ihrer Selbsthilfegruppe gefunden hat, die nicht alleine mit dem Schicksal hadern muss und die diese wichtigen Begegnungen mit Menschen, die sich in ähnlichen Situationen befinden, erleben darf. Mit freundlichen Grüßen, Mag. Angelika Klug (Obmann-Stellvertreterin des Burgenländischen Landesverbandes der Selbsthilfegruppen und Obfrau von hpe burgenland) I N H A L T 04 GASTKOMMENTAR Mag. Norbert Darabos 06 INTERVIEW Hartwig Roth, BGKK 08 CIA & SHZ Cochlea Implantat Austria & Schwerhörigenzentrum Bgld. 11 Brot-Back- Workshop 12 KOLUMNE Mag. Mitsch Psychische Erkrankungen 16 Familienberatung Pöttsching 18 SNZ Sozialnetzwerk Zillingtal 19 Verein AUTISMUS BURGENLAND IMPRESSUM Herausgeber: BLSHG – Burgenländischer Landesverband der Selbsthilfegruppen, c/o Technologiezentrum Eisenstadt, Haus TechLab, Thomas A. Edison Straße 2, 7000 Eisenstadt, www.selbsthilfe-landesverband-burgenland.at, ZVR: 436591181 Der BLSHG wird vertreten durch seinen Vorstand. Mitglieder des Vorstands sind (seit 2016): Arnold Fass, Mag. Angelika Klug, Gabriele Schreiner, Johann Wutzlhofer, Dr. Barbara Bittmann, Maria Bruckner, Gabi Hafner, Walter Strobl. Der BLSHG wird unterstützt durch: Land Burgenland und Burgenländische Gebietskrankenkasse 20 ANONYME ALKOHOLIKER 23 Übersicht Selbsthilfegruppen 2016 Konzeption, Layout, Grafik und Satz: punkt & pixel | agentur für mediendesign, Heidi Schwungfeld-Fass, Joseph Lanner-Gasse 3, 2136 Laa an der Thaya, www.punktundpixel.at Texte: zur Verfügung gestellt durch die jew. Selbsthilfegruppen Fotos: zur Verfügung gestellt durch die jew. Selbsthilfegruppen, Kurbad Tatzmannsdorf AG, Burgenland Tourismus GmbH, www.fotolia.com, Titelbild: Gerd Dümmler – BLSHG Druck- und Satzfehler vorbehalten. 2 3


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016 Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN GASTKOMMENTAR Liebe Leserinnen und Leser, wer krank ist, ist auf die Hilfe seiner Mitmenschen angewiesen. Die professionelle Versorgung kranker Menschen durch Ärzteschaft, Spitäler und Pflegeeinrichtungen sind ein wesentlicher Bestandteil im Gesundheitssystem. Doch müssen auch neue Formen der Betreuung, die durch das organisierte Gesundheitswesen nicht bewältigt und übernommen werden können, unterstützt und gefördert werden. In den letzten Jahrzehnten haben sich im Burgenland zahlreiche und äußerst effiziente Selbsthilfegruppen etabliert. Sie verbinden Menschen mit gleichem Krankheitsschicksal, ermöglichen einen Austausch und die gegenseitige Unterstützung. Dem Eintritt in diesen Zirkel geht oft ein langer, vielfach einsamer Leidensweg voraus. Das eigentliche Ziel für den Einzelnen ist die Verbesserung seines körperlichen und psychischen Zustandes. Durch den Austausch mit anderen Menschen eröffnet sich den einzelnen Teilnehmern die Möglichkeit, im Kreise Gleichgesinnter zu lernen und besser mit den eigenen Problemen umzugehen. Indem sich Betroffene in Selbsthilfegruppen zusammentun, kommen sie ihrer Eigenverantwortung nach und verhalten sich solidarisch mit Personen, die das gleiche Schicksal erlebt haben. Die Menschen in Selbsthilfegruppen können aufgrund ihrer vielen Erfahrungswerte auch als Experten bezeichnet werden. Selbsthilfegruppen leben von der Eigeninitiative ihrer Mitglieder. Viele Menschen gewinnen verloren gegangene Zuversicht und Kontrolle für ihr Leben zurück. Als Gesundheitslandesrat weiß ich um die gute Arbeit und die großen Verdienste der Selbsthilfegruppen im Land Bescheid. Die burgenländischen Selbsthilfegruppen haben Vorbildcharakter und leisten einen immens wichtigen ideellen Beitrag im Gesundheitssystem und in unserer Gesellschaft. Auf sie kann nicht verzichtet werden. Aus diesem Grund fördert die burgenländische Landesregierung die Arbeit des Burgenländischen Landesverbands der Selbsthilfegruppen und ermöglicht diesem dadurch, zum Beispiel Unterstützungen bei Veranstaltungen der einzelnen Selbsthilfegruppen zu leisten oder auch Publikationen rund um das Thema SELBSTHILFE zu erstellen. Daher freue ich mich, dass es ein weiteres Exemplar des BLSHG-Magazins gibt und wünsche Ihnen eine anregende und informative Lektüre. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Mag. Norbert Darabos (Landesrat für Gesundheit, Soziales und Arbeit) 4 5


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016 Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN I N T E R V I E W MIT DEM OBMANN DER BURGENLÄNDISCHEN GEBIETSKRANKENKASSE, HERRN HARTWIG ROTH Versorgung am neuesten Stand der Wissenschaft gewährleisten. Die Ziele der Gesundheitsreform, wie z.B. eine effiziente Primärversorgung werden weiterhin umgesetzt und die Leistungen unserer Vertragspartner sollen optimal an die Bedürfnisse der Versicherten angepasst werden. Im Falle von neuen Krankheitsbildern ist es wichtig, sich am neuesten Stand der Wissenschaft und Medizin zu orientieren. Dies stellt eine große Herausforderung für die Krankenversicherung und auch für die Burgenländische Gebietskrankenkasse dar, da hochwertige, oftmals sehr kostenintensive Therapien, allen Betroffenen zur Verfügung gestellt werden sollen. Wie schätzen Sie in diesem Zusammenhang den Bereich der Selbsthilfe durch die Patienten ein, die sich zu Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen haben? Bei schwerwiegenden, chronischen, seltenen oder langwierigen Erkrankungen kann die Gebietskrankenkasse Organisation und Finanzierung der medizinischen Versorgung übernehmen. Durch die Zusammenschließung von Selbsthilfegruppen steigt das Vertrauen in eine medizinische und psychologische Behandlung, somit fühlen sich Betroffene ermutigt, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sie fühlen sich mit ihrer Erkrankung akzeptiert und ernstgenommen und können sich mit anderen Betroffenen und Angehörigen austauschen. Betroffene finden Informationen zu ihrer Erkrankung und Verständnis für die persönliche und psychische Situation. www.bgkk.at Herr Obmann Roth, Sie können bald den Neubau der Burgenländischen Gebietskrankenkasse erfolgreich abschließen. Bei Vorhaben dieser Art spricht man gerne von Jahrhundertprojekten. Welchen Zeitrahmen geben Sie der neuen Unterkunft der BGKK? Das Gebäude in der Esterhazystraße 3 stammt aus den 20ern des vergangenen Jahrhunderts. Das alte Gebäude der Burgenländischen Gebietskrankenkasse hat die Mitarbeiter rund 100 Jahre beherbergt und wir hoffen, dass das neue Gebäude die Angestellten der BGKK weitere 100 Jahre beherbergen wird. In den Jahrzehnten, in denen das alte Gebäude seine Dienste abgeleistet hat, haben sich die Leistungen der Gebietskrankenkasse auf ein Niveau entwickelt, das mit den Jahrzehnten der Nachkriegszeit nicht mehr vergleichbar ist? Die Aufgabenstellungen sind vergleichbar mit den damaligen. Der Umfang und die Inhalte haben sich jedoch deutlich verändert. Im Jahr 1960 betrugen die Leistungsaufwendungen der BGKK rund € 3.200.000,00. Die Versichertenzahlen betrugen rund 50.000, davon rund 25.000 Erwerbstätige. Im Jahr 2015 betrugen die Leistungsaufwendungen € 327.000.000,00 und die Versichertenzahl rund 160.000, davon rund 80.000 Erwerbstätige. Die Leistungen sind viel komplexer und vielfältiger geworden. Grund dafür ist unter anderem der medizinische Fortschritt. Können Sie und Ihr Vorstand nach der Inbetriebnahme des Gebäudes den Fokus nun noch stärker auf Aufgaben richten, die durch neue Krankheitsbilder auf die BGKK zukommen werden und welche Herausforderungen werden das sein? Der Neubau hat uns nicht wirklich in unserer Arbeit beeinträchtigt. So wie in der Vergangenheit wollen wir weiterhin eine versichertennahe Die wesentliche „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird natürlich in den einzelnen Gruppen vor Ort – in der Regel nach den Bedürfnissen der Krankheitsbilder – geleistet. Welche Aufgaben hat – aus der Sicht der Burgenländischen Gebietskrankenkasse – ein Landesverband, der die Selbsthilfegruppen zusammenfasst? Aus Sicht der Burgenländischen Gebietskrankenkasse hat ein Landesverband die Aufgabe, die einzelnen Selbsthilfegruppen zu fördern und zu unterstützen. Der Landesverband soll die Anlaufstelle bei Gründung einer Selbsthilfegruppe sein und beim Aufbau helfen. Außerdem zählen weiters zu den Aufgaben, ein flächendeckendes Netz von Selbsthilfegruppen aufzubauen, die Förderung der sozialen Integration und die Schaffung von Kontaktmöglichkeiten unter den Betroffenen. Anmerkung: Das Interview führte Johann Wutzlhofer. Die Fragen wurden Herrn Roth schriftlich übermittelt und auf gleichem Weg beantwortet. Wir danken dem Obmann der BGKK für die Mühe. BGKK Siegfried Marcus-Straße 5 7000 Eisenstadt Tel. 02682/608-0 E-Mail: bgkk@bgkk.at 6 7


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016 Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN COCHLEA IMPLANTAT AUSTRIA www.ci-a.at CIA & SHZ SCHWERHÖRIGENZENTRUM BURGENLAND www.shz-burgenland.at CIA BURGENLAND Der CIA Burgenland – angeschlossen an den CIA (= Cochlea Implantat Austria) Verein, welcher österreichweit tätig ist – bietet in seinen regelmäßigen Veranstaltungen Möglichkeit zum Kontakt mit ebenfalls Hörbeeinträchtigen und indirekt auch zu Angehörigen hörbeeinträchtigter Personen; als Mitglied des CIA können Sie sich als CITrägerIn regelmäßig über Neuerungen im Bereich der ständig erweiterten professionellen Hörprothesen bringen lassen, auch die Vereinszeitschrift des CIA „Gehört Gelesen“ ist inzwischen auch in Bulgarien, Ungarn, Rumänien und Slowenien bekannt geworden und ständig kommen weitere Länder hinzu. SHZ BURGENLAND Das Schwerhörigenzentrum Burgenland ist auf die Unterstützung schwerhöriger Personen spezialisiert und bietet auch Leihgeräte wie Schnurlostelefon, Vibrier- und Blinkwecker, Tür-„Glocken“ usw. an, welche nicht sofort gekauft werden müssen, sondern zuerst ausprobiert werden können. Heuer war der CIA auch zu einem EU-weiten Treffen von Selbsthilfevereinen und -gruppen in Varese mit dabei, die jährlich stattfindenden Treffen, immer in einem anderen EU-Land, sind für die gemeinsamen Wünsche und Bedürfnisse der CI-Träger sehr wichtig. Auch der Austausch darüber, was in Österreich und außerhalb regelmäßig so passiert oder nicht passiert ist allen Betroffenen sehr wichtig! Das Schwerhörigenzentrum Burgenland ist derzeit noch sehr unterbesetzt, es gibt einen Hilferuf an andere Betroffene: bitte meldet Euch, wir brauchen Vorstandsmitglieder, um die doch sehr vielfältigen Möglichkeiten des Schwerhörigenzentrums nutzen zu können. Das Schwerhörigenzentrum Burgenland ist angeschlossen an den ÖSB (= Österreichischer Schwerhörigenbund) und hat durch diesen Anschluss auch einige Möglichkeiten auf politischer Ebene und bei Krankenkassen Einfluss zu nehmen. Unsere Wünsche werden immer öfter ernst genommen, was für die Zukunft eines jeden von uns wichtig und vor allem notwendig ist! Ein derzeit sehr wichtiges Thema in der Schwerhörigenwelt: die Barrierefreiheit und die derzeit gesetzliche Umsetzung des „Bundesgleichstellungsgesetzes“ – nachfolgend ein Statement des ÖSB zu diesem Thema. STATEMENT DES ÖSB ZU AKUSTISCHER BARRIEREFREIHEIT ... Eines der wichtigsten Anliegen unserer Interessenvertretung ist die Umsetzung von akustischer Barrierefreiheit für Schwerhörige in allen Lebensbereichen, worüber wir im folgenden Statement einen Ein- und Überblick zu Bedeutung, Einsatz- und Umsetzungsmöglichkeiten geben dürfen: Der ÖSB und seine Mitgliedsvereine setzen sich bundesweit für barrierefreien Zugang für Hörbeeinträchtigte unter dem Leitgedanken „AKUSTISCHE BARRIERE- FREIHEIT“ in allen Lebensbereichen ein. Daher arbeitet der ÖSB seit vielen Jahren in zahlreichen sozial-, gesundheits- und behindertenpolitischen Gremien an der Umsetzung dieses Ziels mit und bietet auch Informationsvorträge in ganz Österreich zu diesem Thema an. Barrierefreiheit bedeutet Zugänglichkeit und Benutzbarkeit von Gebäuden, Wohnungen, Verkehrsmitteln, Ausbildungsangeboten, Beschäftigung, Gütern, Dienstleistungen und Informationen für alle Menschen. 8 9


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016 Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN BARRIEREN BEI SCHWERHÖRIGKEIT ... Für Schwerhörige ergeben sich akustische Barrieren, die die Kommunikation behindern und den barrierefreien Zugang zu Informationen und Dienstleistungen erschweren. Solche Barrieren, sind zum Beispiel: • große, nicht schallgedämmte und hallige Räume • Räume mit hohen Wänden und dem sich daraus ergebenden Nachhall • das Verstärken von Umgebungsgeräuschen durch Musikbeschallung (in Shops, …) • mehrere Personen sprechen durcheinander (in Restaurants, Cafés, …) • schlechte Tonübertragungen bei Veranstaltungen (Vorträge, Theater, Kino, ...) und räumliche Distanz zum Sprecher bzw. der Audioquelle bei Sprache & Musik, die über Lautsprecher, also eine herkömmlichen Tonanlage, ausgesendet werden, jedoch für schwerhörige Hörsystemträger keine Hilfe darstellen • Aufrufsysteme in Krankenhäusern und Arztpraxen • Schulbesuch, Hochschulebene, Aus- und Weiterbildung • Berufsalltag CIA & SHZ ZIELGRUPPEN & ZIELGRUPPENGRÖSSE: SCHWERHÖRIGE Schwerhörigkeit ist eine folgenreiche Kommunikationsbehinderung. Jede/r Schwerhörige hat andere „Hörbedürfnisse“. Die heutigen Hörsysteme wie Hörgeräte und Hörimplantate (z.B. Cochlea Implantate, …) können individuell auf verschiedene Hörsituationen mit unterschiedlichen Hörprogrammen eingestellt werden. Trotz bester Versorgung mit einem Hörsystem bleiben Schwerhörige hörbeeinträchtigt und stoßen in vielen Situationen an ihre Grenzen. Laut Statistik des DSB (Deutscher Schwerhörigenbund) kann gesagt werden, dass in Deutschland im Jahr 2005 an die 19,7 % der Bevölkerung ab 14 Jahren unter Schwerhörigkeit leiden: • leichtgradig schwerhörig (Hörverlust


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016 Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN Mag. a Charlotte Mitsch Klinische- und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) zum Thema ... PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN Warum steigen psychische Erkrankungen so rasant an? Wie kann Psychotherapie helfen? Steigt die Anzahl psychischer Erkrankungen tatsächlich so massiv an oder greifen endlich die Bemühungen, diesen mit Scham behafteten Bereich zu enttabuisieren, weshalb ihnen auch mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird? Wie in den meisten Belangen liegt auch hier die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Wurden in früheren Zeiten Beschwerdebilder nicht als psychisch mitverursacht erkannt oder akzeptiert, wurden Beschwerdebilder wie „Burnout“ schon einige Zeit vor der Jahrtausendwende konkret benannt und zum Thema gemacht. Ich selbst habe im Rahmen des Wiener Krankenanstalten Verbundes bereits Mitte der 90er Symposien zum Thema „Burnout“ im Pflege- und dem Medizinisch-technischen Bereich organisiert, das schon damals Säle füllte. Tatsache ist aufgrund der Berichte der Krankenkassen, dass die Kosten für Psychopharmaka steigen, Krankenstände aufgrund psychischer Überlastung, sowie auch die Beanspruchung von Psychotherapie oder auch die Inanspruchnahme von psychischen Rehabilitationen im Rahmen von entsprechenden Einrichtungen. Die Diagnosen aber sind teilweise unscharf, da „echte“ Depressionen oft mit depressiven Reaktionen auf Umstände, Überforderungsreaktionen, Veränderungskrisen in einem Topf verschmolzen werden. Von der Volkskrankheit „Depression“ im klassischen Sinne und einem Anstieg, die in Episoden auftritt und auch wieder abklingt, können wir in dem Sinne offenbar nicht sprechen. Jede Zeit führt aufgrund seiner gesellschaftlichen Normen, Werte und Anforderungen auch zu „ihren“ medizinischen wie auch psychischen Reaktionen und Problemen. So finden wir eine Häufung von Überlastungsreaktionen, die sich in Form von Erschöpfung, depressiven Reaktionen und/ oder Ängsten, wie Panikattacken, um den etwas überstrapazierten, vereinheitlichenden Begriff des „Burnout“ etwas zu differenzieren. Welche Gründe führen nun zu den psychischen Problemen der „heutigen“ Zeit? Psychische Probleme entstehen prinzipiell dann, wenn die psychischen Grundbedürfnisse, die allen Menschen gemein sind, nicht ausreichend erfüllt werden. In der Folge buchen wir von unserem psychischen „Konto“ ab. 1. Bindung (sich auf andere verlassen und sich geborgen fühlen können) und Zugehörigkeit. 2. körperliche, materielle, emotionale Sicherheit: dieses Grundbedürfnis ist das stärkste. 3. Leistungsfähigkeit, Gefühl von Kompetenz, Selbstwertgefühl 4. Kreativität, Spaß, Lust, Spontaneität 5. Sinnhaftigkeit dessen, was wir tun. Für ein besseres Verständnis der Entstehung der heutigen Probleme, möchte ich häufige Beispiele aus der Praxis anführen: ⊲ Fehlende Sicherheit und Zugehörigkeit durch Personalknappheit im Job Weniger Menschen müssen in kürzerer Zeit mehr Arbeit schaffen. Nicht selten sind alle Führungsebenen betroffen. Die obersten Vorgesetzten, die das Unternehmen konkurrenzfähig halten müssen, stehen unter Druck, den sie auf die mittlere Führungsebene (z.B. Projektmanager) weiterleiten. Diese wiederum üben ihn an die in der Hierarchie darunterliegenden Mitarbeiter aus. ⊲ Zeit ist Geld, Geld ist alles. Die Zahlen müssen stimmen, egal wie. Fehlende Anerkennung runden die Teufelsspirale nach unten schließlich noch ab. Mitarbeiter stoßen nicht selten auf taube Ohren ihrer Vorgesetzten, wenn sie ihr Arbeitspensum nicht mehr schaffen oder auch als Folge Konflikte im Team entstehen, da sie selbst dem Druck hilflos ausgeliefert sind. Dies führt zu dem Gefühl, die Anforderungen auf Dauer nicht zu schaffen. Angst, den Job zu verlieren, macht sich breit – auch in Berufen und Einrichtungen, die als „sicher“ gegolten haben. 12 13


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016 Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN ⊲ Ungeeignete Kräfte auf Führungspositionen Eine gute Kraft ist noch lange kein guter Chef! Mitarbeiter brennen seltener aus, wenn es eine klare, gute Führung gibt, die sie angemessen fordert, fördert, unterstützt und Anerkennung und produktive Kritik äußert. ⊲ Wie gehen wir miteinander um? Menschen begegnen diesen Anforderungen gegenüber unterschiedlich. Vereinfacht skizziert versuchen manche, dieser Unsicherheit mit Mehraufwand, Überengagement und Selbstaufopferung zu begegnen. Andere wiederum wenden die „Ellbogen-Technik“ nach dem Motto „Rette sich wer kann, koste es, was es wolle…“ an. „Selbstaufopferung“ trifft also extrem gezeichnet auf „Selbstbezogenheit, also Egomanie“ und auf passive Mitläufer, die noch irgendwie funktionieren, ohne Stellung zu beziehen oder für sich Veränderungen zu überdenken. Dies schürt wiederum die Rivalität in Gruppen, also die Gegenkraft des Zusammenhalts. Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, sich auf jemanden verlassen zu können, wird verletzt. Alles das erzeugt Dauerstress und leistet psychosomatischen Reaktionen wie Schlafstörungen, Sorgen, Nervosität, Antriebslosigkeit, Angst und Sinnlosigkeitsgefühlen, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch mit ihren körperlichen Begleiterscheinungen wie geringe Belastbarkeit, Panikattacken, Kopfschmerzen, Probleme des Stützapparates etc. Vorschub. Der fragwürdige Umgang miteinander oder auch mit uns selbst, wenn wir uns aufopfern, betrifft neben den Arbeitsbeziehungen ebenso Paar- und Freundschaftsbeziehungen. Statt einem produktiven Miteinander erfolgt ein isoliertes Nebeneinander oder gezieltes Gegeneinander. Auch eine Folge des Werteverlustes? Wie oft sind es wir selber, die einander Angst machen! ⊲ Verletzter Selbstwert und Schamgefühl, Stigmatisierung Das Selbstwertgefühl sinkt ab, da die Leistungsfähigkeit nicht mehr gegeben ist und die eigene oft hohe Erwartungshaltung nicht erfüllt. Prinzipiell will jeder Mensch gute Leistungen bringen. Schamgefühl ist die häufige Folge. Es bleibt dann kaum noch Kraft und Zeit, sich mit sonst freudvollen Aktivitäten wie Sport, Treffen mit Freunden, etc. den notwendigen Ausgleich für das eigene „psychosomatische Konto“ zu verschaffen oder diese zu genießen oder sie gönnen es sich aus Scham nicht mehr. Dazu wird oft das Leben in der Partnerschaft und Familie in Mitleidenschaft gezogen. Auch der Rückzug aus dem Freundeskreis ist eine Reaktion, die die Betroffenen im Endeffekt aber wiederum schwächt. Zu groß aber ist die Angst, von anderen wegen psychischer Probleme abgewertet zu werden. ⊲ Zu lange Krankenstände Oft erstrecken sich diese über Monate hindurch. Diese „Auszeit“ wird oft als große Verunsicherung erlebt, da die Zeit in dem Fall nicht alle Wunden heilt, sondern diese ohne entsprechende Hilfe womöglich noch zu „eitern“ beginnen. Je länger Betroffene im Krankenstand verbleiben, desto stärker wächst auch die Unsicherheit. Eine moderate Auszeit macht nur dann Sinn, wenn sie dafür genützt wird, entweder im bestehenden Job wieder Fuß zu fassen und Wege gegen ein Ausbrennen zu finden oder sich gezielt neu zu orientieren. An diesen Beispielen sehen wir also deutlich eine Spirale, die in sich wieder zu neuen Folgeproblemen führt. Rechtzeitige professionelle Hilfe Betroffene trauen sich im Laufe des Krankenstandes oder der Arbeitslosigkeit immer weniger zu, was bis zur Berufsunfähigkeit gehen kann. Je früher die Hilfe in Anspruch genommen wird, desto kürzer und nachhaltiger kann die Therapie wirken. Sonst können Beschwerden hartnäckiger werden und Folgeprobleme nach sich ziehen. Angewandte Psychologie, Psychotherapie und Selbsthilfegruppen – ein Widerspruch? Die angewandte Psychologie und Psychotherapie können einerseits Verhalten, Denken und Fühlen der Menschen erklären. Die Psychotherapie aber selbst hat die Aufgabe, Betroffene dabei zu unterstützen, ihre „Wunden“ zu versorgen. Psychotherapeuten bauen mit den Betroffenen eine Arbeitsbeziehung auf, die modellhaft Sicherheit vermitteln soll. Auf dieser Basis soll mit dem Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe erarbeitet werden, indem blockierende, ungünstige Denk- und Verhaltensmuster entdeckt und umgelernt werden können. Der Mensch ist spezialisiert darauf, Probleme zu lösen. Funktioniert ein Weg nicht, kann er einen anderen finden – eben auch mit Hilfe eines Therapeuten, der Betroffenen auf professionelle Weise hilft, blockierende Muster und „Betriebsblindheit“ zu überwinden, um so eine ausreichende Erfüllung der psychischen Grundbedürfnisse wieder herzustellen. Selbsthilfegruppen sind ein wichtiger, niederschwelliger Zugang, sich der eigenen Probleme in produktiver Form im Rahmen einer stützenden Gemeinschaft zu stellen. Eine gut geführte und zusammengesetzte Selbsthilfegruppe deckt durch den Gruppeneffekt, nämlich nicht allein mit seinem Problem zu sein und gemeinsam zu Lösungen zu finden, die psychischen Grundbedürfnisse ab. Wie in jedem Bereich bewährt sich jedoch nicht der Alleingang, sondern die Zusammenarbeit, die einander fruchtbar ergänzen sollten. Deshalb soll der Dialog von beiden Seiten her, also den Selbsthilfegruppen und den Vertretern der professionellen Berufsgruppen gewahrt und gepflegt werden. Mag. a Charlotte Mitsch ist Klinische- und Gesundheitspsychologin sowie Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie). 1. „Das verlorene Ich – so gewinnen wir unsere Stärke zurück“, Goldegg, 2010 2. „Das starke Ich – wie wir das Beste aus uns machen“, Goldegg, 2012 3. „Psychisch fit wie nie zuvor – Wie Menschen es schaffen, sich selbst und ihr Leben zu verändern“, Goldegg, 2014. 14 15


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016 Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN F A M I L I E N B E R A T U N G L E B E N S B E R A T U N G P A R T N E R B E R A T U N G FAMILIENBERATUNG PÖTTSCHING Was ist Beratung? Beratung ist eine klärende und unterstützende Interventionsform. Ziel ist, dass der Klient lernt, zunehmend besser mit sich selbst und den Bedingungen seiner Umwelt umzugehen. Es geht um einen Kompetenzgewinn im Umgang mit sich selbst und der Welt. Was kann Beratung? Durch grundlegende Haltung der Wertschätzung, Empathie, Kongruenz und professioneller psychologischer Beratung kann der/die BeraterIn gemeinsam mit dem/der KlientIn neue Wege zur Lösung von Problemen erarbeiten und in der Durchführung beratend und begleitend tätig sein. Wir beraten und begleiten Sie bei: ⊲ Schwierigkeiten in der Paarbeziehung ⊲ Problemen mit Kindern ⊲ Familiären Konflikten ⊲ Fragen zur Sexualität ⊲ Schwangerschaftskonflikten ⊲ Sinnfindung Familienberatung Pöttsching Seestraße – Sozialzentrum 1, 7033 Pöttsching Tel. 0699/188 77 111 E-Mail: beratung.bgld@evang.at Montag 17-19 Uhr (außer an Feiertagen) und nach persönl. Vereinbarung ⊲ Einsamkeit und Enttäuschung ⊲ Überforderung und Erschöpfung ⊲ Neuorientierung nach Schicksalsschlägen ⊲ Schwierigkeiten in der Lebensmitte ⊲ Berufsproblemen ⊲ Konflikten in Teams und Arbeitsgruppen Seit März 2014 Familienberatung bei Gericht! In Zusammenarbeit mit der Vorsteherin des Bezirksgerichtes, Frau Mag. Böck, wird an den Amtstagen (jeweils 1. und 3. Dienstag) neben den juristischen Auskünften durch die Familienrichter auch Familienberatung angeboten. Dabei wird bei Fragen beraten wie: • Ist Trennung oder Scheidung für mich ein Weg? • Wie wird die Scheidung durchgeführt? • Wie werden der Unterhalt und die Obsorge geregelt? • Wo kann ich weitere Unterstützung bekommen? Wir nehmen uns Zeit, um auf Ihre emotionale Situation einzugehen und unterstützen Sie bei der Suche nach weiteren Hilfsangeboten. Telefonische Auskünfte und Terminvergabe beim Bezirksgericht Eisenstadt (02682/70 10). Familienberatung bei Gericht Justizzentrum Einsenstadt Tel. 02682/70 10 1. Untergeschoss, Zimmer 105 Jeden 1. und 3. Dienstag, 9.30 - 11.30 Uhr 16 17


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016 Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN SOZIALNETZWERK ZILLINGTAL SNZ Der Verein SNZ wurde aus der Aktion „Essen auf Rädern“ Anfang 2009 geboren und war ursprünglich bis zur offiziellen Vereinsgründung im Dezember 2009 eine Interessensgemeinschaft. Er ist eine unabhängige und parteipolitisch neutrale Plattform, deren Mitglieder und freiwillige Helfer sich zum Ziel gesetzt haben, soziale Projekte in Zillingtal zu realisieren, um so auch die Dorfgemeinschaft zu fördern. Welche Dienstleistungen können in Anspruch genommen werden? ⊲ Essen auf Rädern Das Essen wird vom Wirtshaus Zillingtal 6x pro Woche frisch zubereitet und vom Sozialnetzwerk in eigens dafür vorgesehenen Behältnissen noch warm zu Ihnen nach Hause geliefert. Dieses Service kann von jedem Bewohner in Anspruch genommen werden (z.B. ältere Personen, Mütter, die durch Krankheit ausfallen, etc.) Menüpreis inkl. Zustellung: € 6,-- ⊲ Besuchsdienst Sie sind alleine, möchten gerne besucht werden, zum Plaudern, Spielen, etc. – das Sozialnetzwerk ist für Sie da. ⊲ Botendienst Sie können Amtswege, Einkäufe, etc. nicht mehr alleine erledigen – das Sozialnetzwerk hilft Ihnen gerne. ⊲ Pflegeberatung Sie haben ein Pflegeproblem, hätten gerne eine fachliche Beratung durch eine diplomierte Pflegekraft – kein Problem – das Sozialnetzwerk steht Ihnen zur Seite. ⊲ Vortragsreihen ⊲ Langsam-Geh-Treff wöchentlich ⊲ Tagesmutter ⊲ Lernbetreuung Des Weiteren verfügt das SNZ über ein Depot mit Krankenbehelfsmitteln wie Rollatoren, Pflegebetten, Rollstühlen etc., um den Einwohnern von Zillingtal bei dringendem Bedarf diese sofort leihweise zur Verfügung stellen zu können. Sozialnetzwerk Zillingtal Obmann Josef Lackinger Hauptstraße 49, 7034 Zillingtal Tel. 02688/721 00-2 (Gemeindeamt, Fr. Silke Sommer) VEREIN AUTISMUS Autismus-Spektrums-Störung – Was ist das? Vielen berühmten Persönlichkeiten, wie Albert Einstein, Charles Darwin oder Bill Gates wird eine Form des Autismus nachgesagt. Aber was heißt Autismus? Ist es gleich zu setzen mit Asperger? Sind alle „Autisten“ kognitiv beeinträchtigt? Haben alle eine „Inselbegabung“? Der Verein Autismus Burgenland hat sich zum Ziel gesetzt unter anderem diese Fragen zu klären, also Aufklärungsarbeit zu leisten und die Gesellschaft für das Thema zu sensibilisieren. Der Verein besteht aus selbstständigen Psychologen, Sonder- und Heilpädagogen oder Ärzten, welche Diagnostik, Beratung und Therapie in ihren freien Praxen anbieten bzw. mit Kindern und Jugendlichen mit einer Autismus-Spektrums- Störung arbeiten. BURGENLAND Wichtig ist den Vereinsmitgliedern eine gute Vernetzung der betreuenden bzw. begleitenden Personen der betroffenen Kinder, Jugendlichen und Familien. Die meisten Eltern wissen, dass „da etwas ist“, können aber nicht genau sagen, was es ist. Bei dieser Frage ist eine Diagnostik bzw. Abklärung sehr hilfreich. In den letzten Jahren sind die Autismus-Diagnosen gestiegen, aber auch die Anzahl der Kinder, die zur Abklärung kommen. Dies zeigt eine deutliche Sensibilisierung für dieses Thema. Drei Bereiche sind bei einer Autismus-Spektrums-Störung betroffen: ⊲ soziale Kommunikation (z.B.: eingeschränkte Gestik, kein Deuten mit dem Zeigefinger, um Interesse auszudrücken) ⊲ soziale Interaktion (z.B.: eingeschränkter Blickkontakt, kein offensichtliches Interesse an Gleichaltrigen) ⊲ eingeschränktes Interessensgebiet (z.B.: stereotype Verhaltensweisen, Spezialinteressen, wie z.B. Züge, Weltall, Wasser, Mittelalter; sich immer wiederholender Gebrauch von Gegenständen auf die gleiche Art und Weise). Unser Verein finanziert sich ausschließlich über finanzielle Unterstützer. Wir sind immer wieder auf der Suche nach Sponsoren, da die Anzahl der Betroffenen, die zu uns finden, stetig steigt. Verein Autismus Burgenland Mag. a Carina Fang, Präsidentin Sulzriegel 52 7431 Bad Tatzmannsdorf E-Mail: autismus.bgld@gmx.at www.autismus-burgenland.at Spendenkonto: IBAN: AT57 3312 5000 0000 9340 BIC: RLBBAT2E125 18 19


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016 Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN Was kann die AA bewirken? Die Anonymen Alkoholiker werden durch das 12 Schritte- Programm geleitet. Dadurch werden die einzelnen Teilnehmer zu einem selbstständigen und verantwortungsvollen Leben hingeführt. Wir lernen, das Leben wieder voll in die Hand zu nehmen und erfahren, dass ein glückliches Leben ohne Alkohol, Ausreden und Lügen möglich ist. Die Gruppe hilft dabei jedem Einzelnen insbesonders jedem „Neuen“, diesen Weg zu beschreiten. Wir versuchen jeden Tag neu unser Leben zu meistern und erfahren, dass es bei Rückfällen auch immer wieder einen neuen Tag und einen Neubeginn gibt. Alkoholismus ist eine Suchtkrankheit, sie kann nicht geheilt werden, doch kann die Krankheit zum Stillstand gebracht werden, wenn jeder einzelne einen Weg ohne Alkohol leben möchte. In den wöchentlichen Gruppen (Meetings) lernt jeder Einzelne, mit Hilfe der anderen diesen Weg zu gehen. ANONYME www.anonyme-alkoholiker.at Wer sind die Anonymen Alkoholiker? Die Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker ist eine weltweite Selbsthilfegruppe, die vor mehr als 80 Jahren in den USA gegründet wurde und die fast in jedem Land auf der Erde vertreten ist. Im Burgenland gibt es in Eisenstadt, Neusiedl am See, Mattersburg und Markt Allhau Gruppen (Meetings), die sich einmal in der Woche treffen und gegenseitig die eigenen Erfahrungen weitergeben und so miteinander „Erfahrung, Kraft und Hoffnung“ teilen. Die Anonymität ist ein ganz wesentlicher Bestandteil der Gemeinschaft. Es erfolgt keine Registrierung oder EINIGKEIT DIENST GENESUNG R Anonyme Alkoholiker sonstige Aufzeichnung der Gruppenmitglieder und keiner muss sich mit vollem Namen vorstellen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die einzelnen Gruppen erhalten sich durch eigene Spenden. ALKOHOLIKER BURGENLAND 20 21


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016 Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN ANONYME ALKOHOLIKER Kontakte: Nordburgenland 1030 Wien, Barthgasse 5 Tel. 01/799 55 99 E-Mail: info@anonyme-alkoholiker.at Südburgenland 8010 Graz, Mesnergasse 3 Tel. 0316/57 47 40 (19-21 Uhr) oder 0650/751 21 53 E-Mail: stmk-ktn@anonyme-alkoholiker.at www.anonyme-alkoholiker.at BURGENLAND Wo und wann finden Treffen (Meetings) statt? Eisenstadt: Markt Allhau: Mattersburg: Neusiedl am See: Dienstag, 19:30 Uhr Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Haus F (gegenüber Parkhaus) 7000 Eisenstadt, Johannes-von-Gott-Platz 1 Freitag, 19:00 Uhr Verein VAMOS – neben Raiffeisenbank 7411 Markt Allhau, Gemeindestraße 35 Samstag, 19:00 Uhr Pfarrheim gleichzeitig Al-Anon-Meeting (Angehörige von Alkoholikern) in eigenem Raum 7210 Mattersburg, Hauptstraße 15 Sonntag, 17:00 Uhr Altenwohn- und Pflegeheim – linke Außenstiege, 1. Stock 7100 Neusiedl am See, Kardinal-Franz-König-Platz 1 EINIGKEIT DIENST GENESUNG R SELBSTHILFEGRUPPEN 2016 2016IM ÜBERBLICK ALKOHOLPROBLEME Gemeinschaft der „Anonymen Alkoholiker“ Wöchentlich stattfindende Meetings in Eisenstadt, Markt Allhau, Mattersburg, Neusiedl/See www.anonyme-alkoholiker.at In Mattersburg führen Familiengruppen wöchentlich stattfindende Meetings: www.al-anon.at www.alk-info.com ALZHEIMER Opifera SHG für Alzheimerkranke www.opifera.at BEGLEITUNG UND PFLEGE KRANKER KINDER KIB children care – Verein rund ums erkrankte Kind www.kib.or.at AUTISMUS Verein Autismus Burgenland Sulzriegel 52, 7431 Bad Tatzmannsdorf Mag. Carina Fang | Tel. 0664/544 97 78 | E-Mail: autismus.bgld@gmx.at BLUTGERINNUNG SHG von Gerinnungspatienten www.inr-austria.at BURN OUT Praxis für Burnout-Prophylaxetraining und Stressmanagement 7423 Pinkafeld Gabi Haidwagner | Tel. 0664/492 64 45 | E-Mail: info@burn-out.co.at www.burn-out.co.at DARMERKRANKUNGEN Österr. Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (ÖMCCV) Zweigstelle Burgenland Hauptstr. 42, 7304 Nebersdorf Monika Oszvald | Tel. 0664/918 09 77 oder 02614/26 70 (nach 19:00) | E-Mail: monika.oszvald@gmail.com Christine Landauer | Tel. 02612/426 26 oder 0664/558 26 72 www.oemccv.at DEMENZ SHG für Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen Birkengasse 2, 7041 Wulkaprodersdorf Judith Zirkovits | Tel. 02687/620 93 | E-Mail: judith.zirkovits@gmx.at 22 23


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016 Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN SELBSTHILFEGRUPPEN 2016 DIABETES Österr. Diabetiker Vereinigung Sektion Burgenland (ÖDV) Referat für Kinder und Jugendliche KH der Barmh. Brüder, 7000 Eisenstadt oder Fasangasse 5, 7051 Großhöflein Dr. Barbara Bittmann | Tel. 02682/662 08, 0699/13 58 98 02 | E-Mail: b.bittmann@utanet.at www.diabetes.or.at Österr. Diabetiker Vereinigung (ÖDV) Feldgasse 13, 7311 Neckenmarkt Gabriele Schreiner | Tel. 0650/940 55 96 | E-Mail: familie.schreiner@aon.at www.diabetes.or.at IM ÜBERBLICK Österr. Diabetiker Vereinigung (ÖDV) – SHG Bgld. Mitte Wiesengrund 3, 7323 Ritzing Brigitta Fischer | Tel. 02619/673 69, 0664/377 79 95 | E-Mail: brigitta.fischer@bnet.at www.diabetes.or.at Österr. Diabetiker Vereinigung (ÖDV) – Selbsthilfegruppe Jennersdorf 8382 Krobotek 36 Dr. Günter Rothbauer | Tel. 03325/87 70 | E-Mail: g.rothbauer@gmx.at www.diabetes.or.at Österr. Interessensgemeinschaft der Diabetiker (ÖID) Wassergrund 16, 7111 Parndorf Franz Huszar | Tel. 02687/484 47, 0664/383 39 65 | E-Mail: huszar.franz@aon.at, oeid.diabetiker@bkf.at DIALYSE-PATIENTEN, NIERENTRANSPLANTIERTE Gesellschaft Nierentransplantierter und Dialysepatienten Wien, NÖ und Burgenland www.gnd-wnb.at EPIDERMOLYSIS BULLOSA debra – austria www.schmetterlingskinder.at EPILEPSIE BAKI – Bgld. Anfallskranke Interessensgemeinschaft Lobzeile 10F/7, 7000 Eisenstadt DI Andreas Wuketich | Tel. 0676/534 30 62 | E-Mail: an.wu@bnet.at www.baki.at GEN-DEFEKTE ANGELMAN VEREIN ÖSTERREICH www.angelman.at SHG Klinefelter Österreich www.klinefelter-ost.at HAUTERKRANKUNGEN Happy Skin – Selbsthilfegruppe für alle Hauterkrankungen Margit Hegedüs | Tel. 0699/17 21 28 84 | Email: ma.hegedues@gmail.com SELBSTHILFEGRUPPEN 2016 HERZERKRANKUNGEN, HERZFEHLER IM ÜBERBLICK SHG Herzverein Burgenland Hauptstrasse 71, 7343 Neutal Eva Tuczay | Tel. 0664/461 46 37 | E-Mail: herzverein.burgenland@gmail.com www.herzverein-burgenland.at Aktion Kinderherz Österreich www.kinderherz.at Herzverband Österreich www.herzverband.at HÖRBEEINTRÄCHTIGUNG, HÖRBEHINDERUNG Burgenländischer Gehörlosenverein www.bgld-gehoerlosenverein.at CIA Landesgruppe Burgenland – SHG für Hörbeeinträchtigte Personen Neudorf 51, 7341 Markt St. Martin Hilde Renner | Tel. 0660/486 18 21 | E-Mail: cia-burgenland@gmx.at | www.ci-a.at CI-Selbsthilfe Bgld. – NÖ – Stmk. Viktor Alderg. 3a, 2491 Neufeld Markus Raab | Tel. 0664/617 20 60 | E-Mail: ci-selbsthilfe@allesprechenmit.net www.allesprechenmit.net Schwerhörigenzentrum, SHZ Burgenland, Selbsthilfegruppe für Schwerhörige Neudorf 51, 7341 Markt St. Martin Hilde Renner | Tel. 0660/486 18 21, FAX: 01/313 36-90 51 51 | E-Mail: hilde.renner@shz-burgenland.at www.shz-burgenland.at KIND – VERLUST – TRAUER Selbsthilfegruppe für Eltern von Sternenkindern c/o Frauenberatungsstelle „die Tür“, Joachimstraße 11/5, 7000 Eisenstadt Koordination: Michaela Palkovich-Prieler | Tel. 0699/13 63 36 50 | E-Mail: unseresternenkinder@gmail.com Ungewollte Kinderlosigkeit Blumengasse 9, 7011 Siegendorf Anita Novotny | Tel. 0676/585 55 12 | E-Mail: koller-anita@gmx.at KREBS, TUMORE Frauenselbsthilfe nach Krebs – Verein Burgenland Süd Rechte Bachg. 81, 7400 Oberwart Anna Gorissen | Tel. 03352/339 44, 0660/347 27 20 E-Mail: fsh-ow@gmx.at, anna.gorissen@gmx.at, hilde.hadl@aon.at, Luise.Oswald@lk-stmk.AT Österreichische Krebshilfe Hartiggasse 4, 7202 Bad Sauerbrunn Andrea Konrath | Tel. 0650/244 08 21 | E-Mail: oe.krebshilfe.bgld@aon.at www.krebshilfe-bgld.at Prostatakrebs Selbsthilfe Burgenland St. Martinsgasse 14, 7132 Frauenkirchen Herbert Hauser | Tel. 01/333 10 10, 02172/33 36, 0699/10 12 92 73 | E-Mail: herbert.hauser@bnet.at 24 25


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016 Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN SELBSTHILFEGRUPPEN 2016 SHG Brustkrebs operierte Frauen Sportplatzstrasse 11, 7452 Unterpullendorf Elfriede Strachota | Tel. 02612/429 40, 0664/254 73 06 | E-Mail: strachota@aon.at SHG Darmkrebs www.derdickdarm.org SHG Myelom- und Lymphomhilfe Österreich www.myelom-lymphom.at Verein der Kehlkopflosen und Halsatmer Österreichs www.halsatmer.at KREBSINFO www.krebsinfo.at www.stomaforum.at www.stoma-ok.at IM ÜBERBLICK LEBERERKRANKUNGEN HEPATITIS Hilfe Bgld., Plattform Gesunde Leber HHÖ Karnergasse 50, 7301 Deutschkreutz Mag. Mathilde Zinggl | Tel. & Fax: 02613/20 218, 0676/429 03 58 | E-Mail: zinggls@gmx.at www.gesundeleber.at LOT(COPD, Lungenfibrose und Langzeitsauerstoff-Therapie) Selbsthilfegruppe Kobersdorf Lindgrabenerstraße 1, 7332 Kobersdorf www.selbsthilfe-lot.at MORBUS BECHTEREW ÖVMB Landesstelle Bgld. – Österreichische Vereinigung Morbus Bechterew Wildgansgasse 3, 7400 Oberwart Ruth Kurz | Tel. 0664/875 40 05 | E-Mail: burgenland@bechterew.at | www.bechterew.at MORBUS PARKINSON Parkinson SHG Burgenland Hauptstraße 2a, 7442 Hochstraß Gabriele Hafner | Tel. 0664/438 84 60 | E-Mail: jupps-bgld@gmx.at www.parkinsonselbsthilfe-bgld.at Parkinson SHG Oberwart Neustifterstr. 30, 7461 Stadtschlaining Charlotte Eberhardt | Tel. 0650/809 30 33 | E-Mail: charlotte.eberhardt@aon.at SHG für Angehörige von Parkinsonpatienten Karin Toth | Tel. 0699/10 25 89 86 | E-Mail: karintoth@gmx.at MULTIPLE SKLEROSE Multiple Sklerose Gesellschaft Burgenland Sulzriegl 52, 7431 Bad Tatzmannsdorf Ingrid Wachter | Tel. 0664/122 62 36 | E-Mail: msges.bgld@gmx.at www.msges-bgld.at Neusiedl: Jutta Madle | Tel. 0664/316 63 41 | E-Mail: jutta.mad@gmx.at Oberwart: Mag. Kornelia Knaus | Tel. 03323/25 90, 0664/500 23 05 Eisenstadt: Wilhelm Klinger | 7061 Trausdorf, FS II/1/5 | Tel. 0664/782 11 94 Kohfidisch: Margarete Zapfel | Tel. 0664/911 65 15 | E-Mail: margarete.zapfel@gmx.at SELBSTHILFEGRUPPEN 2016 IM ÜBERBLICK NAHRUNGSMITTELUNVERTRÄGLICHKEIT Österr. Arbeitsgemeinschaft Zöliakie für das Burgenland Kirschengasse 6, 7033 Pöttsching Margit Reisner | Tel. 0680/210 77 18 | E-Mail: zoeliakie.burgenland@gmx.at | www.zoeliakie.or.at SHG Fruktose-, Laktose- und Histaminintoleranz, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und Ernährung frulakco.at EBNS - Ernährungsberatung nach Syndromen www.meinthema.com/ebns NARKOLEPSIE Österr. Narkolepsie Gesellschaft Fesslers 17, 6914 Hohenweiler, Vorarlberg Jennifer Bocek | Tel. 0664/135 24 33 | E-Mail: jennifer.bocek@aon.at | www.narkolepsie.at OSTEOPOROSE Olbendorf: Hannelore Schuch | Tulmen 191, 7534 Olbendorf | Tel. 0664/230 51 45 | E-Mail: lore59@a1.net Oberwart: Elisabeth Seper | Gartengasse 7, 7400 Oberwart | Tel. 0699/12 62 12 36 E-Mail: seper.elisabeth@bkf.at, evafuerst@bnet.at, juliana.toth@gmx.at, viktor.freingruber@gmx.at www.osteoporose-oberwart.at Großhöflein: Willersdorf: Maria Bruckner | Weinberggasse 25, 7051 Großhöflein | Tel. 0664/73 25 78 18 (Fr. Bruckner) oder Tel. 0664/955 75 68 (Fr. Hirschhofer) | E-Mail: aon.914782953@aon.at Erna Prisching | 7432 Willersdorf 109 | Tel. 0664/533 12 82 | E-Mail: erna.prisching@gmx.net Oberloisdorf: Aurelia Krutzler | Hauptstr. 13A, 7451 Oberloisdorf | Tel. 0664/125 17 05 | E-Mail: maria.diakow@aon.at www.osteoporose-selbsthilfe.org SHG Osteoporose Berg www.aktiongesundeknochen.at PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN Pro mente Burgenland Franz Lisztg. 1/Top 3, 7000 Eisenstadt DSA Petra Prangl | Tel. & Fax: 02682/651 88, 0664/548 91 41 | E-Mail: office@promente-bgld.at www.promente-bgld.at HPE Burgenland – Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter Hunnenweg 1, 7000 Eisenstadt Mag. Angelika Klug | Tel. 0664/403 20 76 | hpe-burgenland@hpe.at | www.hpe.at Gols: Andrea Eckelhart-Göpfrich | Tel. 0699/10 02 64 94 Eisenstadt: Brigitte Haid | Tel. 02689/33 13 Oberpullendorf: Mag. Angelika Klug | Tel. 0664/403 20 76 Hermine Leiner | Tel. 0664/525 85 90 Oberwart: Franz Bayer | Tel. 0650/395 26 73 Güssing: Mag. Brigitte Reichart | Tel. 03322/443 11 26 27

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