BLSHGMagazin2

blshg

Ausgabe 2 unseres Magazins

Ausgabe 2 | 2016

SELBSTHILFEGRUPPEN

2016

SHG Psychische Erkrankungen

Arnold Fass | Tel. 0664/783 64 70 oder 02626/649 25 | E-Mail: arnold.fass@a1.net

SHG Eisenstadt: Thomas A. Edison Straße 2, Technologiezentrum, Haus TechLab

SHG Forchtenstein: Hauptstraße 54, Gemeindeamt

SHG Oberwart: Wiener Straße 40, PSD Oberwart

SHG Sonnenblume, St. Martin an der Raab, SHG-Leitung: Bettina Heidinger | Tel. 0664/100 24 29

IM ÜBERBLICK

BLSHG

MAGAZIN

Das Informationsblatt des Burgenländischen Landesverbandes der Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppe Borderline

Tel. 0664/129 55 92 | E-Mail: AndreaP.85@gmx.at

RHEUMATISCHE ERKRANKUNGEN

Selbsthilfegruppe Rheuma Burgenland

Hauptstraße 33, 7203 Wiesen

Walter Strobl | Tel. 0664/380 33 33 | E-Mail: wast@hth.at

Rheuma Hilfe Österreich

www.rheuma-hilfe.at

SCHLAFAPNOE

SHG Schlafapnoe

www.schlafapnoe-shg.at

SEHBEHINDERUNG

Blinden-und Sehbehindertenverband Wien, NÖ und Bgld.

www.braille.at

SPEISERÖHREN–ERKRANKUNGEN

Selbsthilfeorganisation für Kinder und Erwachsene mit kranker Speiseröhre (KEKS) Österreich

www.keks.at, www.keks.org

STOMA–PATIENTEN

Österr. Ilco, Stoma Selbsthilfegruppe Burgenland

Herrengasse 12, 7432 Oberschützen

Margarethe Kirnbauer | Tel. 0699/12 53 04 84 | E-Mail: kirnbauermargit@gmail.com | www.ilco.at

TRAUMA

Österr. Gesellschaft für Schädelhirntrauma ÖGSHT

www.trauma-austria.org

Zwei unter einem Dach in Eisenstadt

Neues Gebäude mit BGKK und SVB

BLSHG – Burgenländischer Landesverband der Selbsthilfegruppen

Technologiezentrum Eisenstadt, Haus TechLab

Thomas A. Edison Straße 2, 7000 Eisenstadt

www.selbsthilfe-landesverband-burgenland.at

Die bgld. Selbsthilfegruppen

stellen sich vor ...

Kontaktpersonen & Adressen

Neuigkeiten & Termine


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016

Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN

V O R W O R T

13 Fische

saßen bei Tische

und hatten die gleiche Neuralgie.

Doch weil sie stolz warn,

sagten sie es nie,

und so erfuhrn sie nie

von der gleichen Neuralgie.

(Hildegard Knef)

Liebe Leserin! Lieber Leser!

Die Teilnahme an der Selbsthilfegruppe war ein Schritt, den ich nie bereute.

Doch davor vergingen Monate, bis mein Mann und ich den Entschluss fassten,

tatsächlich eine Gruppe aufzusuchen.

Gedanken, wie es sein würde, offen über unsere Probleme zu sprechen, welche Leute dort

sein würden, ob wir uns wohl fühlen könnten und ob es tatsächlich von Vorteil sein würde,

dort hin zu gehen, beschäftigten uns.

Und dann ging alles glatt und wir fühlten uns sehr bald wohl, konnten unsere Fragen

stellen, konnten mit Menschen sprechen, die schon länger in einer ähnlichen Situation

waren und sahen sehr schnell, dass wir die richtige Entscheidung getroffen hatten.

Das ist nun schon Jahre her, ich habe selten ein Treffen ausgelassen und habe in meinem

Engagement für die Selbsthilfe eine neue und interessante Aufgabe gefunden.

Noch immer verlasse ich die Gruppe mit einem Gefühl der Zufriedenheit und wenn ich sie

selbst leite, freue ich mich, die Lebensqualität anderer ein klein wenig verbessert zu haben.

Alle haben eine Bürde zu tragen, aber die Kompetenzen, die Anteilnahme, das Verständnis

und die Empathie der Teilnehmer der Selbsthilfegruppen machen die Situationen erträglicher.

Gedankenaustausch über die Erkrankungen, über Lösungsansätze, über positive und

negative Erfahrungen in Zusammenhang mit der Erkrankung verringern die Last. Und plötzlich

merkt man, dass man auch noch lachen kann, dass es auch noch positive Erlebnisse gibt

und dass es sich lohnt, an der eigenen Lebensqualität zu arbeiten.

Und so freue ich mich über jede weitere Person, die den Weg zu ihrer Selbsthilfegruppe

gefunden hat, die nicht alleine mit dem Schicksal hadern muss und die diese wichtigen

Begegnungen mit Menschen, die sich in ähnlichen Situationen befinden, erleben darf.

Mit freundlichen Grüßen,

Mag. Angelika Klug

(Obmann-Stellvertreterin des Burgenländischen Landesverbandes

der Selbsthilfegruppen und Obfrau von hpe burgenland)

I N H A L T

04 GASTKOMMENTAR

Mag. Norbert Darabos

06 INTERVIEW

Hartwig Roth, BGKK

08 CIA & SHZ

Cochlea Implantat

Austria &

Schwerhörigenzentrum

Bgld.

11 Brot-Back-

Workshop

12 KOLUMNE

Mag. Mitsch

Psychische

Erkrankungen

16 Familienberatung

Pöttsching

18 SNZ

Sozialnetzwerk

Zillingtal

19 Verein AUTISMUS

BURGENLAND

IMPRESSUM

Herausgeber: BLSHG – Burgenländischer Landesverband der Selbsthilfegruppen,

c/o Technologiezentrum Eisenstadt, Haus TechLab, Thomas A. Edison Straße 2,

7000 Eisenstadt, www.selbsthilfe-landesverband-burgenland.at, ZVR: 436591181

Der BLSHG wird vertreten durch seinen Vorstand. Mitglieder des Vorstands sind (seit 2016):

Arnold Fass, Mag. Angelika Klug, Gabriele Schreiner, Johann Wutzlhofer, Dr. Barbara Bittmann,

Maria Bruckner, Gabi Hafner, Walter Strobl.

Der BLSHG wird unterstützt durch:

Land Burgenland und Burgenländische Gebietskrankenkasse

20 ANONYME

ALKOHOLIKER

23 Übersicht

Selbsthilfegruppen

2016

Konzeption, Layout, Grafik und Satz: punkt & pixel | agentur für mediendesign,

Heidi Schwungfeld-Fass, Joseph Lanner-Gasse 3, 2136 Laa an der Thaya, www.punktundpixel.at

Texte: zur Verfügung gestellt durch die jew. Selbsthilfegruppen

Fotos: zur Verfügung gestellt durch die jew. Selbsthilfegruppen, Kurbad Tatzmannsdorf AG,

Burgenland Tourismus GmbH, www.fotolia.com, Titelbild: Gerd Dümmler – BLSHG

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016

Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN

GASTKOMMENTAR

Liebe Leserinnen und Leser,

wer krank ist, ist auf die Hilfe seiner Mitmenschen

angewiesen. Die professionelle Versorgung kranker

Menschen durch Ärzteschaft, Spitäler und

Pflegeeinrichtungen sind ein wesentlicher Bestandteil

im Gesundheitssystem. Doch müssen auch neue

Formen der Betreuung, die durch das organisierte

Gesundheitswesen nicht bewältigt und übernommen

werden können, unterstützt und gefördert werden.

In den letzten Jahrzehnten haben sich im Burgenland zahlreiche und äußerst

effiziente Selbsthilfegruppen etabliert. Sie verbinden Menschen mit gleichem

Krankheitsschicksal, ermöglichen einen Austausch und die gegenseitige Unterstützung.

Dem Eintritt in diesen Zirkel geht oft ein langer, vielfach einsamer

Leidensweg voraus.

Das eigentliche Ziel für den Einzelnen ist die Verbesserung seines körperlichen und

psychischen Zustandes. Durch den Austausch mit anderen Menschen eröffnet sich

den einzelnen Teilnehmern die Möglichkeit, im Kreise Gleichgesinnter zu lernen

und besser mit den eigenen Problemen umzugehen.

Indem sich Betroffene in Selbsthilfegruppen zusammentun, kommen sie ihrer

Eigenverantwortung nach und verhalten sich solidarisch mit Personen, die das

gleiche Schicksal erlebt haben.

Die Menschen in Selbsthilfegruppen können aufgrund ihrer vielen Erfahrungswerte

auch als Experten bezeichnet werden. Selbsthilfegruppen leben von der

Eigeninitiative ihrer Mitglieder. Viele Menschen gewinnen verloren gegangene

Zuversicht und Kontrolle für ihr Leben zurück.

Als Gesundheitslandesrat weiß ich um die gute Arbeit und die großen Verdienste

der Selbsthilfegruppen im Land Bescheid.

Die burgenländischen Selbsthilfegruppen haben Vorbildcharakter und leisten

einen immens wichtigen ideellen Beitrag im Gesundheitssystem und in unserer

Gesellschaft. Auf sie kann nicht verzichtet werden.

Aus diesem Grund fördert die burgenländische Landesregierung die Arbeit des

Burgenländischen Landesverbands der Selbsthilfegruppen und ermöglicht diesem

dadurch, zum Beispiel Unterstützungen bei Veranstaltungen der einzelnen Selbsthilfegruppen

zu leisten oder auch Publikationen rund um das Thema SELBSTHILFE zu

erstellen.

Daher freue ich mich, dass es ein weiteres Exemplar des BLSHG-Magazins gibt und

wünsche Ihnen eine anregende und informative Lektüre.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Mag. Norbert Darabos

(Landesrat für Gesundheit, Soziales und Arbeit)

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016

Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN

I N T E R V I E W

MIT DEM OBMANN

DER BURGENLÄNDISCHEN

GEBIETSKRANKENKASSE,

HERRN HARTWIG ROTH

Versorgung am neuesten Stand

der Wissenschaft gewährleisten.

Die Ziele der Gesundheitsreform,

wie z.B. eine effiziente

Primärversorgung werden

weiterhin umgesetzt und

die Leistungen unserer

Vertragspartner sollen optimal

an die Bedürfnisse der

Versicherten angepasst werden.

Im Falle von neuen Krankheitsbildern

ist es wichtig, sich am

neuesten Stand der Wissenschaft

und Medizin zu

orientieren.

Dies stellt eine große

Herausforderung für die

Krankenversicherung und

auch für die Burgenländische

Gebietskrankenkasse dar, da

hochwertige, oftmals sehr

kostenintensive Therapien,

allen Betroffenen zur Verfügung

gestellt werden sollen.

Wie schätzen Sie in diesem

Zusammenhang den Bereich

der Selbsthilfe durch die

Patienten ein, die sich

zu Selbsthilfegruppen

zusammengeschlossen haben?

Bei schwerwiegenden,

chronischen, seltenen oder

langwierigen Erkrankungen

kann die Gebietskrankenkasse

Organisation und Finanzierung

der medizinischen Versorgung

übernehmen. Durch die

Zusammenschließung von

Selbsthilfegruppen steigt das

Vertrauen in eine medizinische

und psychologische

Behandlung, somit fühlen

sich Betroffene ermutigt,

professionelle Hilfe in Anspruch

zu nehmen. Sie fühlen sich mit

ihrer Erkrankung akzeptiert und

ernstgenommen und können

sich mit anderen Betroffenen

und Angehörigen austauschen.

Betroffene finden Informationen

zu ihrer Erkrankung und

Verständnis für die persönliche

und psychische Situation.

www.bgkk.at

Herr Obmann Roth, Sie

können bald den Neubau

der Burgenländischen

Gebietskrankenkasse

erfolgreich abschließen.

Bei Vorhaben dieser Art

spricht man gerne von

Jahrhundertprojekten.

Welchen Zeitrahmen geben

Sie der neuen Unterkunft der

BGKK?

Das Gebäude in der

Esterhazystraße 3 stammt aus

den 20ern des vergangenen

Jahrhunderts.

Das alte Gebäude

der Burgenländischen

Gebietskrankenkasse hat die

Mitarbeiter rund 100 Jahre

beherbergt und wir hoffen,

dass das neue Gebäude die

Angestellten der BGKK weitere

100 Jahre beherbergen wird.

In den Jahrzehnten, in denen

das alte Gebäude seine

Dienste abgeleistet hat,

haben sich die Leistungen

der Gebietskrankenkasse

auf ein Niveau entwickelt,

das mit den Jahrzehnten der

Nachkriegszeit nicht mehr

vergleichbar ist?

Die Aufgabenstellungen

sind vergleichbar mit den

damaligen. Der Umfang

und die Inhalte haben sich

jedoch deutlich verändert.

Im Jahr 1960 betrugen die

Leistungsaufwendungen der

BGKK rund

€ 3.200.000,00. Die

Versichertenzahlen betrugen

rund 50.000, davon rund

25.000 Erwerbstätige. Im

Jahr 2015 betrugen die

Leistungsaufwendungen

€ 327.000.000,00 und

die Versichertenzahl rund

160.000, davon rund 80.000

Erwerbstätige. Die Leistungen

sind viel komplexer und

vielfältiger geworden. Grund

dafür ist unter anderem der

medizinische Fortschritt.

Können Sie und Ihr Vorstand

nach der Inbetriebnahme des

Gebäudes den Fokus nun

noch stärker auf Aufgaben

richten, die durch neue

Krankheitsbilder auf die

BGKK zukommen werden und

welche Herausforderungen

werden das sein?

Der Neubau hat uns nicht

wirklich in unserer Arbeit

beeinträchtigt. So wie in der

Vergangenheit wollen wir

weiterhin eine versichertennahe

Die wesentliche „Hilfe zur

Selbsthilfe“ wird natürlich in

den einzelnen Gruppen vor

Ort – in der Regel nach den

Bedürfnissen der Krankheitsbilder

– geleistet.

Welche Aufgaben hat –

aus der Sicht der Burgenländischen

Gebietskrankenkasse

– ein Landesverband,

der die Selbsthilfegruppen

zusammenfasst?

Aus Sicht der Burgenländischen

Gebietskrankenkasse hat

ein Landesverband die

Aufgabe, die einzelnen

Selbsthilfegruppen zu fördern

und zu unterstützen. Der

Landesverband soll die

Anlaufstelle bei Gründung

einer Selbsthilfegruppe sein

und beim Aufbau helfen.

Außerdem zählen weiters

zu den Aufgaben, ein

flächendeckendes Netz von

Selbsthilfegruppen aufzubauen,

die Förderung der sozialen

Integration und die Schaffung

von Kontaktmöglichkeiten unter

den Betroffenen.

Anmerkung: Das Interview

führte Johann Wutzlhofer. Die

Fragen wurden Herrn Roth

schriftlich übermittelt und auf

gleichem Weg beantwortet.

Wir danken dem Obmann der

BGKK für die Mühe.

BGKK

Siegfried Marcus-Straße 5

7000 Eisenstadt

Tel. 02682/608-0

E-Mail: bgkk@bgkk.at

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016

Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN

COCHLEA IMPLANTAT

AUSTRIA

www.ci-a.at

CIA & SHZ

SCHWERHÖRIGENZENTRUM

BURGENLAND

www.shz-burgenland.at

CIA BURGENLAND

Der CIA Burgenland –

angeschlossen an den CIA

(= Cochlea Implantat Austria)

Verein, welcher österreichweit

tätig ist – bietet in seinen

regelmäßigen Veranstaltungen

Möglichkeit zum Kontakt mit

ebenfalls Hörbeeinträchtigen

und indirekt auch zu Angehörigen

hörbeeinträchtigter

Personen; als Mitglied des CIA

können Sie sich als CITrägerIn

regelmäßig über Neuerungen

im Bereich der ständig

erweiterten professionellen

Hörprothesen bringen lassen,

auch die Vereinszeitschrift des

CIA „Gehört Gelesen“ ist

inzwischen auch in Bulgarien,

Ungarn, Rumänien und

Slowenien bekannt geworden

und ständig kommen weitere

Länder hinzu.

SHZ BURGENLAND

Das Schwerhörigenzentrum

Burgenland ist auf die

Unterstützung schwerhöriger

Personen spezialisiert und

bietet auch Leihgeräte wie

Schnurlostelefon, Vibrier- und

Blinkwecker, Tür-„Glocken“ usw.

an, welche nicht sofort gekauft

werden müssen, sondern zuerst

ausprobiert werden können.

Heuer war der CIA auch zu

einem EU-weiten Treffen

von Selbsthilfevereinen und

-gruppen in Varese mit dabei,

die jährlich stattfindenden

Treffen, immer in einem

anderen EU-Land, sind für die

gemeinsamen Wünsche und

Bedürfnisse der CI-Träger sehr

wichtig. Auch der Austausch

darüber, was in Österreich

und außerhalb regelmäßig so

passiert oder nicht passiert ist

allen Betroffenen sehr wichtig!

Das Schwerhörigenzentrum

Burgenland ist derzeit noch sehr

unterbesetzt, es gibt einen

Hilferuf an andere Betroffene:

bitte meldet Euch, wir brauchen

Vorstandsmitglieder, um die

doch sehr vielfältigen Möglichkeiten

des Schwerhörigenzentrums

nutzen zu können.

Das Schwerhörigenzentrum

Burgenland ist angeschlossen

an den ÖSB (= Österreichischer

Schwerhörigenbund) und hat

durch diesen Anschluss auch

einige Möglichkeiten auf

politischer Ebene und bei

Krankenkassen Einfluss zu

nehmen. Unsere Wünsche

werden immer öfter ernst

genommen, was für die Zukunft

eines jeden von uns wichtig und

vor allem notwendig ist!

Ein derzeit sehr wichtiges

Thema in der Schwerhörigenwelt:

die Barrierefreiheit und die

derzeit gesetzliche Umsetzung

des „Bundesgleichstellungsgesetzes“

– nachfolgend ein

Statement des ÖSB zu diesem

Thema.

STATEMENT DES ÖSB

ZU AKUSTISCHER

BARRIEREFREIHEIT ...

Eines der wichtigsten Anliegen

unserer Interessenvertretung

ist die Umsetzung von

akustischer Barrierefreiheit

für Schwerhörige in allen

Lebensbereichen, worüber

wir im folgenden Statement

einen Ein- und Überblick zu

Bedeutung, Einsatz- und

Umsetzungsmöglichkeiten

geben dürfen:

Der ÖSB und seine

Mitgliedsvereine setzen sich

bundesweit für barrierefreien

Zugang für Hörbeeinträchtigte

unter dem Leitgedanken

„AKUSTISCHE BARRIERE-

FREIHEIT“ in allen Lebensbereichen

ein. Daher arbeitet

der ÖSB seit vielen Jahren in

zahlreichen sozial-,

gesundheits- und behindertenpolitischen

Gremien an der

Umsetzung dieses Ziels mit und

bietet auch Informationsvorträge

in ganz Österreich zu diesem

Thema an.

Barrierefreiheit bedeutet

Zugänglichkeit und Benutzbarkeit

von Gebäuden,

Wohnungen, Verkehrsmitteln,

Ausbildungsangeboten, Beschäftigung,

Gütern, Dienstleistungen

und Informationen

für alle Menschen.

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016

Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN

BARRIEREN BEI SCHWERHÖRIGKEIT ...

Für Schwerhörige ergeben sich akustische Barrieren, die die Kommunikation behindern und

den barrierefreien Zugang zu Informationen und Dienstleistungen erschweren.

Solche Barrieren, sind zum Beispiel:

• große, nicht schallgedämmte und hallige Räume

• Räume mit hohen Wänden und dem sich daraus ergebenden Nachhall

• das Verstärken von Umgebungsgeräuschen durch Musikbeschallung (in Shops, …)

• mehrere Personen sprechen durcheinander (in Restaurants, Cafés, …)

• schlechte Tonübertragungen bei Veranstaltungen (Vorträge, Theater, Kino, ...) und

räumliche Distanz zum Sprecher bzw. der Audioquelle bei Sprache & Musik, die über

Lautsprecher, also eine herkömmlichen Tonanlage, ausgesendet werden, jedoch für

schwerhörige Hörsystemträger keine Hilfe darstellen

• Aufrufsysteme in Krankenhäusern und Arztpraxen

• Schulbesuch, Hochschulebene, Aus- und Weiterbildung

• Berufsalltag

CIA & SHZ

ZIELGRUPPEN & ZIELGRUPPENGRÖSSE: SCHWERHÖRIGE

Schwerhörigkeit ist eine folgenreiche Kommunikationsbehinderung.

Jede/r Schwerhörige hat andere „Hörbedürfnisse“. Die heutigen

Hörsysteme wie Hörgeräte und Hörimplantate (z.B. Cochlea Implantate, …)

können individuell auf verschiedene Hörsituationen mit unterschiedlichen

Hörprogrammen eingestellt werden. Trotz bester Versorgung mit einem Hörsystem bleiben

Schwerhörige hörbeeinträchtigt und stoßen in vielen Situationen an ihre Grenzen.

Laut Statistik des DSB (Deutscher Schwerhörigenbund) kann gesagt werden, dass in Deutschland im

Jahr 2005 an die 19,7 % der Bevölkerung ab 14 Jahren unter Schwerhörigkeit leiden:

• leichtgradig schwerhörig (Hörverlust


BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016

Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN

Mag. a Charlotte Mitsch

Klinische- und Gesundheitspsychologin,

Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie)

zum Thema ...

PSYCHISCHE

ERKRANKUNGEN

Warum steigen psychische Erkrankungen so rasant an?

Wie kann Psychotherapie helfen?

Steigt die Anzahl psychischer Erkrankungen tatsächlich so massiv an oder greifen endlich die Bemühungen,

diesen mit Scham behafteten Bereich zu enttabuisieren, weshalb ihnen auch mehr Aufmerksamkeit geschenkt

wird? Wie in den meisten Belangen liegt auch hier die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

Wurden in früheren Zeiten Beschwerdebilder nicht als psychisch mitverursacht erkannt oder akzeptiert, wurden

Beschwerdebilder wie „Burnout“ schon einige Zeit vor der Jahrtausendwende konkret benannt und zum

Thema gemacht.

Ich selbst habe im Rahmen des Wiener Krankenanstalten Verbundes bereits Mitte der 90er Symposien zum

Thema „Burnout“ im Pflege- und dem Medizinisch-technischen Bereich organisiert, das schon damals Säle

füllte.

Tatsache ist aufgrund der Berichte der Krankenkassen, dass die Kosten für Psychopharmaka steigen,

Krankenstände aufgrund psychischer Überlastung, sowie auch die Beanspruchung von Psychotherapie oder

auch die Inanspruchnahme von psychischen Rehabilitationen im Rahmen von entsprechenden Einrichtungen.

Die Diagnosen aber sind teilweise unscharf, da „echte“ Depressionen oft mit depressiven Reaktionen auf

Umstände, Überforderungsreaktionen, Veränderungskrisen in einem Topf verschmolzen werden.

Von der Volkskrankheit „Depression“ im klassischen Sinne und einem Anstieg, die in Episoden auftritt und auch

wieder abklingt, können wir in dem Sinne offenbar nicht sprechen.

Jede Zeit führt aufgrund seiner gesellschaftlichen Normen, Werte und Anforderungen auch zu „ihren“

medizinischen wie auch psychischen Reaktionen und Problemen.

So finden wir eine Häufung von Überlastungsreaktionen, die sich in Form von Erschöpfung, depressiven

Reaktionen und/ oder Ängsten, wie Panikattacken, um den etwas überstrapazierten, vereinheitlichenden Begriff

des „Burnout“ etwas zu differenzieren.

Welche Gründe führen nun zu den psychischen Problemen der „heutigen“ Zeit?

Psychische Probleme entstehen prinzipiell dann, wenn die psychischen Grundbedürfnisse, die allen

Menschen gemein sind, nicht ausreichend erfüllt werden.

In der Folge buchen wir von unserem psychischen „Konto“ ab.

1. Bindung (sich auf andere verlassen und sich geborgen fühlen können) und Zugehörigkeit.

2. körperliche, materielle, emotionale Sicherheit: dieses Grundbedürfnis ist das stärkste.

3. Leistungsfähigkeit, Gefühl von Kompetenz, Selbstwertgefühl

4. Kreativität, Spaß, Lust, Spontaneität

5. Sinnhaftigkeit dessen, was wir tun.

Für ein besseres Verständnis der Entstehung der heutigen Probleme, möchte ich häufige Beispiele aus der

Praxis anführen:

⊲ Fehlende Sicherheit und Zugehörigkeit durch Personalknappheit im Job

Weniger Menschen müssen in kürzerer Zeit mehr Arbeit schaffen. Nicht selten sind alle Führungsebenen

betroffen. Die obersten Vorgesetzten, die das Unternehmen konkurrenzfähig halten müssen, stehen unter

Druck, den sie auf die mittlere Führungsebene (z.B. Projektmanager) weiterleiten. Diese wiederum üben ihn

an die in der Hierarchie darunterliegenden Mitarbeiter aus.

⊲ Zeit ist Geld, Geld ist alles.

Die Zahlen müssen stimmen, egal wie. Fehlende Anerkennung runden die Teufelsspirale nach unten

schließlich noch ab. Mitarbeiter stoßen nicht selten auf taube Ohren ihrer Vorgesetzten, wenn sie ihr

Arbeitspensum nicht mehr schaffen oder auch als Folge Konflikte im Team entstehen, da sie selbst dem Druck

hilflos ausgeliefert sind. Dies führt zu dem Gefühl, die Anforderungen auf Dauer nicht zu schaffen. Angst, den

Job zu verlieren, macht sich breit – auch in Berufen und Einrichtungen, die als „sicher“ gegolten haben.

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016

Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN

PSYCHISCHE

ERKRANKUNGEN

⊲ Ungeeignete Kräfte auf Führungspositionen

Eine gute Kraft ist noch lange kein guter Chef! Mitarbeiter brennen seltener aus, wenn es eine klare, gute

Führung gibt, die sie angemessen fordert, fördert, unterstützt und Anerkennung und produktive Kritik

äußert.

⊲ Wie gehen wir miteinander um?

Menschen begegnen diesen Anforderungen gegenüber unterschiedlich. Vereinfacht skizziert versuchen

manche, dieser Unsicherheit mit Mehraufwand, Überengagement und Selbstaufopferung zu begegnen.

Andere wiederum wenden die „Ellbogen-Technik“ nach dem Motto „Rette sich wer kann, koste es, was

es wolle…“ an. „Selbstaufopferung“ trifft also extrem gezeichnet auf „Selbstbezogenheit, also Egomanie“

und auf passive Mitläufer, die noch irgendwie funktionieren, ohne Stellung zu beziehen oder für sich

Veränderungen zu überdenken. Dies schürt wiederum die Rivalität in Gruppen, also die Gegenkraft des

Zusammenhalts. Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, sich auf jemanden verlassen zu können, wird verletzt.

Alles das erzeugt Dauerstress und leistet psychosomatischen Reaktionen wie Schlafstörungen, Sorgen,

Nervosität, Antriebslosigkeit, Angst und Sinnlosigkeitsgefühlen, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch mit

ihren körperlichen Begleiterscheinungen wie geringe Belastbarkeit, Panikattacken, Kopfschmerzen, Probleme

des Stützapparates etc. Vorschub. Der fragwürdige Umgang miteinander oder auch mit uns selbst, wenn wir

uns aufopfern, betrifft neben den Arbeitsbeziehungen ebenso Paar- und Freundschaftsbeziehungen. Statt

einem produktiven Miteinander erfolgt ein isoliertes Nebeneinander oder gezieltes Gegeneinander.

Auch eine Folge des Werteverlustes? Wie oft sind es wir selber, die einander Angst machen!

⊲ Verletzter Selbstwert und Schamgefühl, Stigmatisierung

Das Selbstwertgefühl sinkt ab, da die Leistungsfähigkeit nicht mehr gegeben ist und die eigene

oft hohe Erwartungshaltung nicht erfüllt. Prinzipiell will jeder Mensch gute Leistungen bringen.

Schamgefühl ist die häufige Folge. Es bleibt dann kaum noch Kraft und Zeit, sich mit sonst freudvollen

Aktivitäten wie Sport, Treffen mit Freunden, etc. den notwendigen Ausgleich für das eigene

„psychosomatische Konto“ zu verschaffen oder diese zu genießen oder sie gönnen es sich aus Scham

nicht mehr. Dazu wird oft das Leben in der Partnerschaft und Familie in Mitleidenschaft gezogen. Auch

der Rückzug aus dem Freundeskreis ist eine Reaktion, die die Betroffenen im Endeffekt aber wiederum

schwächt. Zu groß aber ist die Angst, von anderen wegen psychischer Probleme abgewertet zu werden.

⊲ Zu lange Krankenstände

Oft erstrecken sich diese über Monate hindurch. Diese „Auszeit“ wird oft als große Verunsicherung

erlebt, da die Zeit in dem Fall nicht alle Wunden heilt, sondern diese ohne entsprechende Hilfe

womöglich noch zu „eitern“ beginnen. Je länger Betroffene im Krankenstand verbleiben, desto stärker

wächst auch die Unsicherheit. Eine moderate Auszeit macht nur dann Sinn, wenn sie dafür genützt wird,

entweder im bestehenden Job wieder Fuß zu fassen und Wege gegen ein Ausbrennen zu finden oder

sich gezielt neu zu orientieren.

An diesen Beispielen sehen wir also deutlich eine Spirale, die in sich wieder zu neuen Folgeproblemen

führt.

Rechtzeitige

professionelle Hilfe

Betroffene trauen sich im Laufe

des Krankenstandes oder der

Arbeitslosigkeit immer weniger

zu, was bis zur Berufsunfähigkeit

gehen kann. Je früher die Hilfe

in Anspruch genommen wird,

desto kürzer und nachhaltiger

kann die Therapie wirken.

Sonst können Beschwerden

hartnäckiger werden und

Folgeprobleme nach sich

ziehen.

Angewandte Psychologie, Psychotherapie und Selbsthilfegruppen –

ein Widerspruch?

Die angewandte Psychologie und Psychotherapie können einerseits Verhalten, Denken und Fühlen der

Menschen erklären. Die Psychotherapie aber selbst hat die Aufgabe, Betroffene dabei zu unterstützen,

ihre „Wunden“ zu versorgen. Psychotherapeuten bauen mit den Betroffenen eine Arbeitsbeziehung

auf, die modellhaft Sicherheit vermitteln soll. Auf dieser Basis soll mit dem Betroffenen Hilfe zur

Selbsthilfe erarbeitet werden, indem blockierende, ungünstige Denk- und Verhaltensmuster entdeckt

und umgelernt werden können. Der Mensch ist spezialisiert darauf, Probleme zu lösen. Funktioniert ein

Weg nicht, kann er einen anderen finden – eben auch mit Hilfe eines Therapeuten, der Betroffenen auf

professionelle Weise hilft, blockierende Muster und „Betriebsblindheit“ zu überwinden, um so eine

ausreichende Erfüllung der psychischen Grundbedürfnisse wieder herzustellen.

Selbsthilfegruppen sind ein wichtiger, niederschwelliger Zugang, sich der eigenen Probleme in

produktiver Form im Rahmen einer stützenden Gemeinschaft zu stellen. Eine gut geführte und

zusammengesetzte Selbsthilfegruppe deckt durch den Gruppeneffekt, nämlich nicht allein mit seinem

Problem zu sein und gemeinsam zu Lösungen zu finden, die psychischen Grundbedürfnisse ab.

Wie in jedem Bereich bewährt sich jedoch nicht der Alleingang, sondern die Zusammenarbeit,

die einander fruchtbar ergänzen sollten. Deshalb soll der Dialog von beiden Seiten her, also den

Selbsthilfegruppen und den Vertretern der professionellen Berufsgruppen gewahrt und gepflegt werden.

Mag. a Charlotte Mitsch ist Klinische- und Gesundheitspsychologin sowie Psychotherapeutin

(Verhaltenstherapie).

1. „Das verlorene Ich – so gewinnen wir unsere Stärke zurück“, Goldegg, 2010

2. „Das starke Ich – wie wir das Beste aus uns machen“, Goldegg, 2012

3. „Psychisch fit wie nie zuvor – Wie Menschen es schaffen, sich selbst und ihr Leben zu verändern“,

Goldegg, 2014.

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016

Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN

F A M I L I E N B E R A T U N G

L E B E N S B E R A T U N G

P A R T N E R B E R A T U N G

FAMILIENBERATUNG

PÖTTSCHING

Was ist Beratung?

Beratung ist eine klärende

und unterstützende

Interventionsform.

Ziel ist, dass der Klient

lernt, zunehmend besser

mit sich selbst und den

Bedingungen seiner Umwelt

umzugehen. Es geht um einen

Kompetenzgewinn im Umgang

mit sich selbst und der Welt.

Was kann Beratung?

Durch grundlegende Haltung

der Wertschätzung, Empathie,

Kongruenz und professioneller

psychologischer Beratung kann

der/die BeraterIn gemeinsam

mit dem/der KlientIn neue

Wege zur Lösung von

Problemen erarbeiten und in

der Durchführung beratend und

begleitend tätig sein.

Wir beraten und begleiten Sie bei:

⊲ Schwierigkeiten in der Paarbeziehung

⊲ Problemen mit Kindern

⊲ Familiären Konflikten

⊲ Fragen zur Sexualität

⊲ Schwangerschaftskonflikten

⊲ Sinnfindung

Familienberatung Pöttsching

Seestraße – Sozialzentrum 1, 7033 Pöttsching

Tel. 0699/188 77 111

E-Mail: beratung.bgld@evang.at

Montag 17-19 Uhr (außer an Feiertagen)

und nach persönl. Vereinbarung

⊲ Einsamkeit und Enttäuschung

⊲ Überforderung und Erschöpfung

⊲ Neuorientierung nach Schicksalsschlägen

⊲ Schwierigkeiten in der Lebensmitte

⊲ Berufsproblemen

⊲ Konflikten in Teams und Arbeitsgruppen

Seit März 2014 Familienberatung bei Gericht!

In Zusammenarbeit mit der Vorsteherin des Bezirksgerichtes, Frau Mag. Böck, wird an den Amtstagen

(jeweils 1. und 3. Dienstag) neben den juristischen Auskünften durch die Familienrichter auch

Familienberatung angeboten.

Dabei wird bei Fragen beraten wie:

• Ist Trennung oder Scheidung für mich ein Weg?

• Wie wird die Scheidung durchgeführt?

• Wie werden der Unterhalt und die Obsorge geregelt?

• Wo kann ich weitere Unterstützung bekommen?

Wir nehmen uns Zeit, um auf Ihre emotionale Situation einzugehen und unterstützen Sie bei der Suche

nach weiteren Hilfsangeboten.

Telefonische Auskünfte und Terminvergabe beim Bezirksgericht Eisenstadt (02682/70 10).

Familienberatung bei Gericht

Justizzentrum Einsenstadt

Tel. 02682/70 10

1. Untergeschoss, Zimmer 105

Jeden 1. und 3. Dienstag, 9.30 - 11.30 Uhr

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016

Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN

SOZIALNETZWERK ZILLINGTAL

SNZ

Der Verein SNZ wurde aus der Aktion „Essen auf Rädern“ Anfang 2009 geboren und war ursprünglich

bis zur offiziellen Vereinsgründung im Dezember 2009 eine Interessensgemeinschaft. Er ist eine

unabhängige und parteipolitisch neutrale Plattform, deren Mitglieder und freiwillige Helfer sich zum Ziel

gesetzt haben, soziale Projekte in Zillingtal zu realisieren, um so auch die Dorfgemeinschaft zu fördern.

Welche Dienstleistungen können in Anspruch genommen werden?

⊲ Essen auf Rädern

Das Essen wird vom Wirtshaus Zillingtal 6x pro Woche frisch zubereitet und vom Sozialnetzwerk in

eigens dafür vorgesehenen Behältnissen noch warm zu Ihnen nach Hause geliefert. Dieses Service

kann von jedem Bewohner in Anspruch genommen werden (z.B. ältere Personen, Mütter, die durch

Krankheit ausfallen, etc.) Menüpreis inkl. Zustellung: € 6,--

⊲ Besuchsdienst

Sie sind alleine, möchten gerne besucht werden, zum Plaudern, Spielen, etc. – das Sozialnetzwerk

ist für Sie da.

⊲ Botendienst

Sie können Amtswege, Einkäufe, etc. nicht mehr alleine erledigen – das Sozialnetzwerk hilft Ihnen

gerne.

⊲ Pflegeberatung

Sie haben ein Pflegeproblem, hätten gerne eine fachliche Beratung durch eine diplomierte

Pflegekraft – kein Problem – das Sozialnetzwerk steht Ihnen zur Seite.

⊲ Vortragsreihen

⊲ Langsam-Geh-Treff wöchentlich

⊲ Tagesmutter

⊲ Lernbetreuung

Des Weiteren verfügt das SNZ über ein Depot mit Krankenbehelfsmitteln wie Rollatoren,

Pflegebetten, Rollstühlen etc., um den Einwohnern von Zillingtal bei dringendem Bedarf diese sofort

leihweise zur Verfügung stellen zu können.

Sozialnetzwerk Zillingtal

Obmann Josef Lackinger

Hauptstraße 49, 7034 Zillingtal

Tel. 02688/721 00-2 (Gemeindeamt, Fr. Silke Sommer)

VEREIN

AUTISMUS

Autismus-Spektrums-Störung –

Was ist das?

Vielen berühmten Persönlichkeiten,

wie Albert Einstein,

Charles Darwin oder Bill Gates

wird eine Form des Autismus

nachgesagt.

Aber was heißt Autismus? Ist es

gleich zu setzen mit Asperger?

Sind alle „Autisten“ kognitiv

beeinträchtigt? Haben alle eine

„Inselbegabung“?

Der Verein Autismus Burgenland

hat sich zum Ziel gesetzt

unter anderem diese Fragen zu

klären, also Aufklärungsarbeit

zu leisten und die Gesellschaft

für das Thema zu sensibilisieren.

Der Verein besteht aus selbstständigen

Psychologen,

Sonder- und Heilpädagogen

oder Ärzten, welche Diagnostik,

Beratung und Therapie in ihren

freien Praxen anbieten bzw.

mit Kindern und Jugendlichen

mit einer Autismus-Spektrums-

Störung arbeiten.

BURGENLAND

Wichtig ist den

Vereinsmitgliedern eine gute

Vernetzung der betreuenden

bzw. begleitenden Personen

der betroffenen Kinder,

Jugendlichen und Familien.

Die meisten Eltern wissen,

dass „da etwas ist“, können

aber nicht genau sagen, was

es ist. Bei dieser Frage ist eine

Diagnostik bzw. Abklärung sehr

hilfreich.

In den letzten Jahren sind die

Autismus-Diagnosen gestiegen,

aber auch die Anzahl der Kinder,

die zur Abklärung kommen.

Dies zeigt eine deutliche

Sensibilisierung für dieses

Thema.

Drei Bereiche sind bei einer

Autismus-Spektrums-Störung

betroffen:

⊲ soziale Kommunikation

(z.B.: eingeschränkte Gestik,

kein Deuten mit dem Zeigefinger,

um Interesse

auszudrücken)

⊲ soziale Interaktion

(z.B.: eingeschränkter

Blickkontakt, kein

offensichtliches Interesse an

Gleichaltrigen)

⊲ eingeschränktes

Interessensgebiet

(z.B.: stereotype Verhaltensweisen,

Spezialinteressen, wie

z.B. Züge, Weltall, Wasser,

Mittelalter; sich immer

wiederholender Gebrauch von

Gegenständen auf die gleiche

Art und Weise).

Unser Verein finanziert sich

ausschließlich über finanzielle

Unterstützer.

Wir sind immer wieder auf der

Suche nach Sponsoren, da die

Anzahl der Betroffenen, die zu

uns finden, stetig steigt.

Verein Autismus Burgenland

Mag. a Carina Fang, Präsidentin

Sulzriegel 52

7431 Bad Tatzmannsdorf

E-Mail: autismus.bgld@gmx.at

www.autismus-burgenland.at

Spendenkonto:

IBAN: AT57 3312 5000 0000 9340

BIC: RLBBAT2E125

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016

Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN

Was kann die AA

bewirken?

Die Anonymen Alkoholiker

werden durch das 12 Schritte-

Programm geleitet.

Dadurch werden die

einzelnen Teilnehmer zu

einem selbstständigen und

verantwortungsvollen Leben

hingeführt.

Wir lernen, das Leben wieder

voll in die Hand zu nehmen und

erfahren, dass ein glückliches

Leben ohne Alkohol, Ausreden

und Lügen möglich ist.

Die Gruppe hilft dabei jedem

Einzelnen insbesonders jedem

„Neuen“, diesen Weg zu

beschreiten.

Wir versuchen jeden Tag neu

unser Leben zu meistern und

erfahren, dass es bei Rückfällen

auch immer wieder einen neuen

Tag und einen Neubeginn gibt.

Alkoholismus ist eine

Suchtkrankheit, sie kann nicht

geheilt werden, doch kann

die Krankheit zum Stillstand

gebracht werden, wenn jeder

einzelne einen Weg ohne

Alkohol leben möchte.

In den wöchentlichen Gruppen

(Meetings) lernt jeder Einzelne,

mit Hilfe der anderen diesen

Weg zu gehen.

ANONYME

www.anonyme-alkoholiker.at

Wer sind die Anonymen

Alkoholiker?

Die Gemeinschaft der

Anonymen Alkoholiker ist eine

weltweite Selbsthilfegruppe,

die vor mehr als 80 Jahren in

den USA gegründet wurde

und die fast in jedem Land auf

der Erde vertreten ist.

Im Burgenland gibt es in

Eisenstadt, Neusiedl am See,

Mattersburg und Markt Allhau

Gruppen (Meetings), die sich

einmal in der Woche treffen

und gegenseitig die eigenen

Erfahrungen weitergeben und

so miteinander „Erfahrung,

Kraft und Hoffnung“ teilen.

Die Anonymität ist ein ganz

wesentlicher Bestandteil der

Gemeinschaft. Es erfolgt

keine Registrierung oder

EINIGKEIT

DIENST

GENESUNG

R

Anonyme Alkoholiker

sonstige Aufzeichnung der

Gruppenmitglieder und keiner

muss sich mit vollem Namen

vorstellen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Die einzelnen Gruppen

erhalten sich durch eigene

Spenden.

ALKOHOLIKER

BURGENLAND

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016

Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN

ANONYME

ALKOHOLIKER

Kontakte:

Nordburgenland

1030 Wien, Barthgasse 5

Tel. 01/799 55 99

E-Mail: info@anonyme-alkoholiker.at

Südburgenland

8010 Graz, Mesnergasse 3

Tel. 0316/57 47 40 (19-21 Uhr) oder

0650/751 21 53

E-Mail: stmk-ktn@anonyme-alkoholiker.at

www.anonyme-alkoholiker.at

BURGENLAND

Wo und wann finden Treffen (Meetings) statt?

Eisenstadt:

Markt Allhau:

Mattersburg:

Neusiedl am See:

Dienstag, 19:30 Uhr

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder,

Haus F (gegenüber Parkhaus)

7000 Eisenstadt, Johannes-von-Gott-Platz 1

Freitag, 19:00 Uhr

Verein VAMOS – neben Raiffeisenbank

7411 Markt Allhau, Gemeindestraße 35

Samstag, 19:00 Uhr

Pfarrheim

gleichzeitig Al-Anon-Meeting (Angehörige von Alkoholikern)

in eigenem Raum

7210 Mattersburg, Hauptstraße 15

Sonntag, 17:00 Uhr

Altenwohn- und Pflegeheim – linke Außenstiege, 1. Stock

7100 Neusiedl am See, Kardinal-Franz-König-Platz 1

EINIGKEIT

DIENST

GENESUNG

R

SELBSTHILFEGRUPPEN

2016

2016IM ÜBERBLICK

ALKOHOLPROBLEME

Gemeinschaft der „Anonymen Alkoholiker“

Wöchentlich stattfindende Meetings in Eisenstadt, Markt Allhau, Mattersburg, Neusiedl/See

www.anonyme-alkoholiker.at

In Mattersburg führen Familiengruppen wöchentlich stattfindende Meetings:

www.al-anon.at

www.alk-info.com

ALZHEIMER

Opifera SHG für Alzheimerkranke

www.opifera.at

BEGLEITUNG UND PFLEGE KRANKER KINDER

KIB children care – Verein rund ums erkrankte Kind

www.kib.or.at

AUTISMUS

Verein Autismus Burgenland

Sulzriegel 52, 7431 Bad Tatzmannsdorf

Mag. Carina Fang | Tel. 0664/544 97 78 | E-Mail: autismus.bgld@gmx.at

BLUTGERINNUNG

SHG von Gerinnungspatienten

www.inr-austria.at

BURN OUT

Praxis für Burnout-Prophylaxetraining und Stressmanagement

7423 Pinkafeld

Gabi Haidwagner | Tel. 0664/492 64 45 | E-Mail: info@burn-out.co.at

www.burn-out.co.at

DARMERKRANKUNGEN

Österr. Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (ÖMCCV) Zweigstelle Burgenland

Hauptstr. 42, 7304 Nebersdorf

Monika Oszvald | Tel. 0664/918 09 77 oder 02614/26 70 (nach 19:00) | E-Mail: monika.oszvald@gmail.com

Christine Landauer | Tel. 02612/426 26 oder 0664/558 26 72

www.oemccv.at

DEMENZ

SHG für Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen

Birkengasse 2, 7041 Wulkaprodersdorf

Judith Zirkovits | Tel. 02687/620 93 | E-Mail: judith.zirkovits@gmx.at

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016

Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN

SELBSTHILFEGRUPPEN

2016

DIABETES

Österr. Diabetiker Vereinigung Sektion Burgenland (ÖDV)

Referat für Kinder und Jugendliche

KH der Barmh. Brüder, 7000 Eisenstadt

oder Fasangasse 5, 7051 Großhöflein

Dr. Barbara Bittmann | Tel. 02682/662 08, 0699/13 58 98 02 | E-Mail: b.bittmann@utanet.at

www.diabetes.or.at

Österr. Diabetiker Vereinigung (ÖDV)

Feldgasse 13, 7311 Neckenmarkt

Gabriele Schreiner | Tel. 0650/940 55 96 | E-Mail: familie.schreiner@aon.at

www.diabetes.or.at

IM ÜBERBLICK

Österr. Diabetiker Vereinigung (ÖDV) – SHG Bgld. Mitte

Wiesengrund 3, 7323 Ritzing

Brigitta Fischer | Tel. 02619/673 69, 0664/377 79 95 | E-Mail: brigitta.fischer@bnet.at

www.diabetes.or.at

Österr. Diabetiker Vereinigung (ÖDV) – Selbsthilfegruppe Jennersdorf

8382 Krobotek 36

Dr. Günter Rothbauer | Tel. 03325/87 70 | E-Mail: g.rothbauer@gmx.at

www.diabetes.or.at

Österr. Interessensgemeinschaft der Diabetiker (ÖID)

Wassergrund 16, 7111 Parndorf

Franz Huszar | Tel. 02687/484 47, 0664/383 39 65 | E-Mail: huszar.franz@aon.at, oeid.diabetiker@bkf.at

DIALYSE-PATIENTEN, NIERENTRANSPLANTIERTE

Gesellschaft Nierentransplantierter und Dialysepatienten Wien, NÖ und Burgenland

www.gnd-wnb.at

EPIDERMOLYSIS BULLOSA

debra – austria

www.schmetterlingskinder.at

EPILEPSIE

BAKI – Bgld. Anfallskranke Interessensgemeinschaft

Lobzeile 10F/7, 7000 Eisenstadt

DI Andreas Wuketich | Tel. 0676/534 30 62 | E-Mail: an.wu@bnet.at

www.baki.at

GEN-DEFEKTE

ANGELMAN VEREIN ÖSTERREICH

www.angelman.at

SHG Klinefelter Österreich

www.klinefelter-ost.at

HAUTERKRANKUNGEN

Happy Skin – Selbsthilfegruppe für alle Hauterkrankungen

Margit Hegedüs | Tel. 0699/17 21 28 84 | Email: ma.hegedues@gmail.com

SELBSTHILFEGRUPPEN

2016

HERZERKRANKUNGEN, HERZFEHLER

IM ÜBERBLICK

SHG Herzverein Burgenland

Hauptstrasse 71, 7343 Neutal

Eva Tuczay | Tel. 0664/461 46 37 | E-Mail: herzverein.burgenland@gmail.com

www.herzverein-burgenland.at

Aktion Kinderherz Österreich

www.kinderherz.at

Herzverband Österreich

www.herzverband.at

HÖRBEEINTRÄCHTIGUNG, HÖRBEHINDERUNG

Burgenländischer Gehörlosenverein

www.bgld-gehoerlosenverein.at

CIA Landesgruppe Burgenland – SHG für Hörbeeinträchtigte Personen

Neudorf 51, 7341 Markt St. Martin

Hilde Renner | Tel. 0660/486 18 21 | E-Mail: cia-burgenland@gmx.at | www.ci-a.at

CI-Selbsthilfe Bgld. – NÖ – Stmk.

Viktor Alderg. 3a, 2491 Neufeld

Markus Raab | Tel. 0664/617 20 60 | E-Mail: ci-selbsthilfe@allesprechenmit.net

www.allesprechenmit.net

Schwerhörigenzentrum, SHZ Burgenland, Selbsthilfegruppe für Schwerhörige

Neudorf 51, 7341 Markt St. Martin

Hilde Renner | Tel. 0660/486 18 21, FAX: 01/313 36-90 51 51 | E-Mail: hilde.renner@shz-burgenland.at

www.shz-burgenland.at

KIND – VERLUST – TRAUER

Selbsthilfegruppe für Eltern von Sternenkindern

c/o Frauenberatungsstelle „die Tür“, Joachimstraße 11/5, 7000 Eisenstadt

Koordination: Michaela Palkovich-Prieler | Tel. 0699/13 63 36 50 | E-Mail: unseresternenkinder@gmail.com

Ungewollte Kinderlosigkeit

Blumengasse 9, 7011 Siegendorf

Anita Novotny | Tel. 0676/585 55 12 | E-Mail: koller-anita@gmx.at

KREBS, TUMORE

Frauenselbsthilfe nach Krebs – Verein Burgenland Süd

Rechte Bachg. 81, 7400 Oberwart

Anna Gorissen | Tel. 03352/339 44, 0660/347 27 20

E-Mail: fsh-ow@gmx.at, anna.gorissen@gmx.at, hilde.hadl@aon.at, Luise.Oswald@lk-stmk.AT

Österreichische Krebshilfe

Hartiggasse 4, 7202 Bad Sauerbrunn

Andrea Konrath | Tel. 0650/244 08 21 | E-Mail: oe.krebshilfe.bgld@aon.at

www.krebshilfe-bgld.at

Prostatakrebs Selbsthilfe Burgenland

St. Martinsgasse 14, 7132 Frauenkirchen

Herbert Hauser | Tel. 01/333 10 10, 02172/33 36, 0699/10 12 92 73 | E-Mail: herbert.hauser@bnet.at

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BLSHG – MAGAZIN Ausgabe 2 / 2016

Ausgabe 2 / 2016 BLSHG – MAGAZIN

SELBSTHILFEGRUPPEN

2016

SHG Brustkrebs operierte Frauen

Sportplatzstrasse 11, 7452 Unterpullendorf

Elfriede Strachota | Tel. 02612/429 40, 0664/254 73 06 | E-Mail: strachota@aon.at

SHG Darmkrebs

www.derdickdarm.org

SHG Myelom- und Lymphomhilfe Österreich

www.myelom-lymphom.at

Verein der Kehlkopflosen und Halsatmer Österreichs

www.halsatmer.at

KREBSINFO

www.krebsinfo.at www.stomaforum.at www.stoma-ok.at

IM ÜBERBLICK

LEBERERKRANKUNGEN

HEPATITIS Hilfe Bgld., Plattform Gesunde Leber HHÖ

Karnergasse 50, 7301 Deutschkreutz

Mag. Mathilde Zinggl | Tel. & Fax: 02613/20 218, 0676/429 03 58 | E-Mail: zinggls@gmx.at

www.gesundeleber.at

LOT(COPD, Lungenfibrose und Langzeitsauerstoff-Therapie)

Selbsthilfegruppe Kobersdorf

Lindgrabenerstraße 1, 7332 Kobersdorf

www.selbsthilfe-lot.at

MORBUS BECHTEREW

ÖVMB Landesstelle Bgld. – Österreichische Vereinigung Morbus Bechterew

Wildgansgasse 3, 7400 Oberwart

Ruth Kurz | Tel. 0664/875 40 05 | E-Mail: burgenland@bechterew.at | www.bechterew.at

MORBUS PARKINSON

Parkinson SHG Burgenland

Hauptstraße 2a, 7442 Hochstraß

Gabriele Hafner | Tel. 0664/438 84 60 | E-Mail: jupps-bgld@gmx.at

www.parkinsonselbsthilfe-bgld.at

Parkinson SHG Oberwart

Neustifterstr. 30, 7461 Stadtschlaining

Charlotte Eberhardt | Tel. 0650/809 30 33 | E-Mail: charlotte.eberhardt@aon.at

SHG für Angehörige von Parkinsonpatienten

Karin Toth | Tel. 0699/10 25 89 86 | E-Mail: karintoth@gmx.at

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose Gesellschaft Burgenland

Sulzriegl 52, 7431 Bad Tatzmannsdorf

Ingrid Wachter | Tel. 0664/122 62 36 | E-Mail: msges.bgld@gmx.at

www.msges-bgld.at

Neusiedl: Jutta Madle | Tel. 0664/316 63 41 | E-Mail: jutta.mad@gmx.at

Oberwart: Mag. Kornelia Knaus | Tel. 03323/25 90, 0664/500 23 05

Eisenstadt: Wilhelm Klinger | 7061 Trausdorf, FS II/1/5 | Tel. 0664/782 11 94

Kohfidisch: Margarete Zapfel | Tel. 0664/911 65 15 | E-Mail: margarete.zapfel@gmx.at

SELBSTHILFEGRUPPEN

2016 IM ÜBERBLICK

NAHRUNGSMITTELUNVERTRÄGLICHKEIT

Österr. Arbeitsgemeinschaft Zöliakie für das Burgenland

Kirschengasse 6, 7033 Pöttsching

Margit Reisner | Tel. 0680/210 77 18 | E-Mail: zoeliakie.burgenland@gmx.at | www.zoeliakie.or.at

SHG Fruktose-, Laktose- und Histaminintoleranz, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und Ernährung

frulakco.at

EBNS - Ernährungsberatung nach Syndromen

www.meinthema.com/ebns

NARKOLEPSIE

Österr. Narkolepsie Gesellschaft

Fesslers 17, 6914 Hohenweiler, Vorarlberg

Jennifer Bocek | Tel. 0664/135 24 33 | E-Mail: jennifer.bocek@aon.at | www.narkolepsie.at

OSTEOPOROSE

Olbendorf: Hannelore Schuch | Tulmen 191, 7534 Olbendorf | Tel. 0664/230 51 45 | E-Mail: lore59@a1.net

Oberwart: Elisabeth Seper | Gartengasse 7, 7400 Oberwart | Tel. 0699/12 62 12 36

E-Mail: seper.elisabeth@bkf.at, evafuerst@bnet.at, juliana.toth@gmx.at, viktor.freingruber@gmx.at

www.osteoporose-oberwart.at

Großhöflein:

Willersdorf:

Maria Bruckner | Weinberggasse 25, 7051 Großhöflein | Tel. 0664/73 25 78 18 (Fr. Bruckner) oder

Tel. 0664/955 75 68 (Fr. Hirschhofer) | E-Mail: aon.914782953@aon.at

Erna Prisching | 7432 Willersdorf 109 | Tel. 0664/533 12 82 | E-Mail: erna.prisching@gmx.net

Oberloisdorf: Aurelia Krutzler | Hauptstr. 13A, 7451 Oberloisdorf | Tel. 0664/125 17 05 |

E-Mail: maria.diakow@aon.at

www.osteoporose-selbsthilfe.org

SHG Osteoporose Berg

www.aktiongesundeknochen.at

PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN

Pro mente Burgenland

Franz Lisztg. 1/Top 3, 7000 Eisenstadt

DSA Petra Prangl | Tel. & Fax: 02682/651 88, 0664/548 91 41 | E-Mail: office@promente-bgld.at

www.promente-bgld.at

HPE Burgenland – Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter

Hunnenweg 1, 7000 Eisenstadt

Mag. Angelika Klug | Tel. 0664/403 20 76 | hpe-burgenland@hpe.at | www.hpe.at

Gols: Andrea Eckelhart-Göpfrich | Tel. 0699/10 02 64 94

Eisenstadt: Brigitte Haid | Tel. 02689/33 13

Oberpullendorf: Mag. Angelika Klug | Tel. 0664/403 20 76

Hermine Leiner | Tel. 0664/525 85 90

Oberwart: Franz Bayer | Tel. 0650/395 26 73

Güssing: Mag. Brigitte Reichart | Tel. 03322/443 11

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