MITTE bitte! 3-2016

mittebitte

Um Wellness, Fitness & Co. geht es in dieser Ausgabe: Wer oder was macht einen Mann so richtig schön? Für diese Frage haben wir nämlich einen Blick in einen ganz speziellen Herrensalon gewagt. Dazu gibt es Tipps für Wellness, Entspannung und eine kleine Auszeit oder einen gesunden Lunch in Mitte und vieles mehr.

Das Magazin für Berlin – mittendrin Preis: 3,80 € Nr. 3/2016

MITTE

1

MITTE bitte!

Spezial

Relaxed

durch den

Winter

Aktuell

Baufortschritt bei BVG

und Staatsoper

Serie:

Manufakturen

Handgemachte

Renaissance

Spotlights

Hier steppt

der Berliner Bär


FITNESS / KURSE / SPA / POOL / HAMAM

Exclusive Wellness

Two For One

SPECIAL

Bis zum 31.12.2016

erhalten Sie zwei Tageskarten

zum Preis von einer.

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Im TITANIC Hotel Chausseestraße 30 / 10115 Berlin

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3

Und wenn wir die ganze Welt durchreisen,

um das Schöne zu finden:

Wir müssen es in uns tragen,

sonst finden wir es nicht

Ralph Waldo Emerson

Editorial

Was verbinden Sie mit dem Winter? Weihnachten?

Skifahren? Opulentes Essen? Bei mir ist das hauptsächlich

die Zeit für Wellness und Sauna, um der Kälte ein

Schnippchen zu schlagen. Im Sommer genießt man die

Sonne am Ufer der Spree, sitzt an lauen Abenden im

Biergarten und tanzt Salsa am Bodemuseum. Und im

Winter? Da ist Zeit für andere Genüsse: Theaterbesuche,

ein Wochenende im Wellnesshotel, ausgiebige Spaziergänge

und üppige Mahlzeiten mit Ente, Gans und Lebkuchen.

Und zum Jahreswechsel der Murmeltier-Vorsatz,

mehr Sport zu treiben …

Um Wellness, Fitness & Co. geht es deshalb auch in dieser Ausgabe: Wer oder

was macht einen Mann so richtig schön? Für diese Frage haben wir nämlich

einen Blick in einen ganz speziellen Herrensalon gewagt. Dazu gibt es Tipps für

Wellness, Entspannung und eine kleine Auszeit oder einen gesunden Lunch in

Mitte. Eine Auszeit vom Alltag können Sie aber auch bei einem Bummel über

einen der vielen Weihnachtsmärkte in der Mitte Berlins nehmen – wir stellen

Ihnen einige davon vor.

Meine Highlights

in diesem Heft

Wann ist Mann ein Mann?

Unsere Autorin Bärbel Arlt

besuchte eine exklusive

Männerdomäne

Seite 22 Foto: Pavel Becker

Winterzeit ist genauso gut eine Zeit für einen kurzen Blick zurück – auf Erreichtes,

aber damit auch Vergangenes – und einen hoffnungsvollen Blick in die

Zukunft – auf Wünsche und Ziele. Was sind Ihre Ziele im kommenden Jahr?

Bis zur nächsten Ausgabe von MITTE bitte! im März 2017 bleibt mir nur, Ihnen

friedvolle Feiertage und einen erfolgreichen Start in das Neue Jahr zu wünschen.

Genießen Sie die Winterzeit mit all ihren Besonderheiten! Jetzt aber eine gute

Entspannung beim Lesen von MITTE bitte!

Wir zeigen in unserer

Serie über Manufakturen,

wie und wo heute

noch von Hand

gefertigt wird.

Seite 12 Foto: Ulla C. Binder

Anja Strebe

Chefredakteurin

So erreichen Sie uns:

' 030 55280365

info@mitte-bitte.de

www.mitte-bitte.de

www.facebook.com/mitte.bitte

www.twitter.com/@MITTE_bitte

# MittebitteMag


4

Inhaltsverzeichnis

Aktuell

6 Aktuell

8 Richtfest im künftigen Gleisbett

Der neue U-5-Bahnhof am Roten Rathaus

10 Die Staatsoper auf der Zielgeraden

Probelauf im Probenzentrum

Lifestyle

22

12 Serie: Manufakturen – es gibt sie noch

Handgemachtes aus Berlin

16 Der Winter lässt uns kalt!

Shopping-Tipps

20 Relaxed durch den Winter

Tipps für eine entspannte Jahreszeit

22 Ganz auf Mann eingestellt

Der etwas andere Barbershop

30

24 Gönnen Sie sich etwas!

Wellness von A–Z

25 Feine Küche

Neues aus der Berliner Gastronomie

30 Winter-Weihnacht

Weihnachtsmärkte mitten in Berlin

32 Reisen

38

Kultur

36 Lektüre für lange Winterabende

Das gefällt uns!

38 Ausblick

Kulturtermine

Kulturnachrichten

Spotlights

44 Das war los!

Highlights in Berlin

44

DIE MITTE e.V.

48 Neues aus dem Verein

Service

50 Verlosung / Impressum


6

Aktuell

Schloss.Stadt.Berlin

Während das alte Stadtschloss als »Humboldt-Forum«

wiederaufersteht (voraussichtliche Eröffnung: 2019), kann

man sich ganz in der Nähe, im Ephraim-Palais im Nikolaiviertel,

über dessen turbulente Geschichte informieren. Die

Ausstellung „Schloss.Stadt.Berlin – Die Residenz rückt in

die Mitte“ konzentriert sich auf dessen Geschichte zwischen

1650 und 1800. Anhand von Gemälden, Grafiken, Plänen,

Modellen und Inszenierungen lässt sich anschaulich nacherleben,

wie nach dem Dreißigjährigen Krieg aus dem mittelalterlichen

Berlin-Cölln das neue barocke Berlin wurde, eine

glänzende Residenz- und Hauptstadt. Diese Geschichte spiegelt

sich in dem Stadtschloss. Es rutschte von seiner Randposition in

die neue Mitte Berlins und wurde so zum Symbol von Prunk und

Pracht des Preußentums.

www.stadtmuseum.de

Foto: Stadtmuseum Berlin/

Reproduktion: Oliver Ziebe

Foto: Karin

Jung/pixelio.de

Ideenwettbewerb für Radschnellwege

Fahrradfahren ohne Unterbrechungen – welcher Radfahrer wünscht

sich das nicht? Radschnellrouten – eine Art Autobahn für Radler –

könnten das Fahrradfahren in Berlin unkomplizierter, angenehmer

und schneller machen und so manchen Pendler aufs Rad bewegen.

Dazu hatte der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.)

im Frühjahr mit einem Ideenwettbewerb die Berliner aufgerufen,

kreativ zu werden und mit eigenen Vorschlägen für neue Radschnellwege

dem Senat unter die Arme zu greifen. Eine Expertenjury

verkündete kürzlich die Gewinner des Wettbewerbs. Prämiert

wurden der „Panke-Trail“ von Buch bis zum Mauerpark, außerdem

eine Route vom Görlitzer Park bis zum Teltowkanal sowie der

„Radschnellweg Nord“ zwischen Frohnau und Wilhelmsruh. Derzeit

prüft die die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in

einer Potenzialanalyse mögliche Strecken für Radschnellrouten. Denn

auch der Senat möchte mit neuen, breiten und geraden Straßen Berlin

fahrradfreundlicher machen.

www.adfc-berlin.de

Neuer Küchenchef

Eyck Zimmer ist neuer Küchenchef des Restaurants Quarré im Hotel Adlon

Kempinski. „Ich koche wie meine Stadt Berlin – kreativ, unkompliziert und

mit Schnauze“, begann er seinen ersten Arbeitstag. Das Produkt, der Geschmack

sowie Akzente der Berliner Küche stehen für den gebürtigen

Erfurter bei seiner Tätigkeit im Fokus. Vor seinem Wechsel konzipierte

der 46-Jährige als Küchendirektor die Ausrichtung und das Design des

„Skykitchen“ im Berliner andel’s Hotel. Von 2010 bis 2014 war er als

Chef de Cuisine in einem der namhaftesten privaten Mitgliederclub der

Welt, dem Hong Kong Jockey Club, tätig. Fast 16 Jahre seiner Karriere

verbrachte der Thüringer in England: Restaurant Head Chef im „The Ritz

Hotel“, Executive Sous Chef im „Claridge’s Hotel“ und Chef de Partie im

„The Dorchester Hotel“ sind nur einige Stationen seiner Zeit in London.

2006 wurde er zum Koch des Jahres in England gekürt. „Ich habe eine sehr

enge Verbindung zu Großbritannien, Berlin jedoch nie aus den Augen verloren.

Hier liegen meine gastronomischen Wurzeln“, erklärt Eyck Zimmer.

www.kempinski.com

Foto: Hotel

Adlon Kempinski

Mitte bitte!


Auszeichnung für Berlin-Mitte

Unlängst wurde der Bezirk Berlin-Mitte als Gewinner des Wettbewerbes

»Kommune bewegt Welt« in der Kategorie über

100.000 Einwohner ausgezeichnet. Stephan Winkelhöfer, Integrationsbeauftragter

des Bezirks, hat den Preis entgegengenommen.

Der Wettbewerb honoriert das gemeinschaftliche

Engagement von Kommunen mit migrantischen Organisationen

und anderen Eine-Welt-Akteuren zum Thema Migration

und Entwicklung. Veranstaltet wird der Wettbewerb alle

zwei Jahre von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums

für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Schirmherr des Wettbewerbs ist Bundesentwicklungsminister

Dr. Gerd Müller. Der Preis ist mit 20.000 Euro

dotiert. Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke sieht diesen

Preis als Anerkennung für alle, die sich im Bezirk Berlin-Mitte für

partnerschaftliche globale Zusammenarbeit engagieren. Zahlreiche

Vereine und Initiativen arbeiten – zumeist sogar ehrenamtlich – gemeinsam

an dem Ziel, soziale und wirtschaftliche Verbesserungen für die

Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern umzusetzen.

www.engagement-global.de

Foto: Andreas Grasser

7

Aktuell

Foto:

Annamartha/pixelio

Gute Trauben für den Hauptstadtsekt

Anfang Oktober fand in Berlin im Humboldthain erneut die Weinlese für den

Hauptstadtsekt statt und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Es wurden insgesamt

rund 400 Kilogramm der süßen Trauben geerntet. Daraus können

etwa 200 Flaschen Hauptstadtsekt gewonnen werden. Grundlage der Idee

zur Anlegung eines Weinberges war die Partnerschaft mit der badischen

Gemeinde Achkarren im Kaiserstuhl, die in den Jahren von 1987 bis 1999

Weinstöcke der Sorte »Grauer Burgunder« für die Pflanzung bereitstellte.

Innerhalb der Weinpartnerschaft mit Achkarren wurden und werden bis

heute die im Humboldthain geernteten Trauben versektet. Wie aus dem

Bezirksamt zu erfahren war, ist der Hauptstadtsekt ein beliebtes und begehrtes

Präsent zu Dienstjubiläen, Verabschiedungen, für Auszeichnungen

verdienter Bürger des Bezirks Mitte und als Gastgeschenk für Städtepartnerschaften.

www.berlin.de/ba-mitte

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UND ES GEHT

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8

Aktuell

Sogenannte Pilzstützen nehmen die Deckenlast auf. BVG-Chefin Sigrid Nikutta dankte allen am Bau Beteiligten. Fotos: Erich Grönke

Richtfest im künftigen Gleisbett

Mit etwas Phantasie kann man es erahnen – der neue U5-Bahnhof Rotes Rathaus könnte

ein Schmuckstück werden. Und das nicht nur wegen seiner einzigartigen Pilzkopfstützen,

die ein wenig futuristisch anmuten.

www.bvg.de

sächlich etwas passiert ist, konnte

nicht nur der Regierende Bürgermeister

Michael Müller bestätigen,

der aufgrund der Bauarbeiten

in seiner Amtsstube ordentlich

Lärm auf die Mütze bekommt.

Am Tag der offenen Baustelle

durften nämlich alle Interessierten

ebenfalls einen Blick hinter

den Bauzaun der künftigen U5

werfen und sich vom Fortschritt

der Arbeiten überzeugen. Dieser

Einladung folgten mehr als 3.000

Interessierte, die in den Rohbau

des U-Bahnhofes hinabstiegen,

um einmal dort entlangzugehen,

Seit Januar 2013 haben die Bauleute

für den U-Bahnhof über 55.000

Kubikmeter Erde ausgehoben; aus

über 35.000 Kubikmetern Beton

und über 6.500 Tonnen Betonstahl

haben sie beeindruckende Räume

unter der Erde geschaffen. Im zukünftigen

Gleisbett fand unlängst

das traditionelle Richtfest statt –

verbunden mit einem großen

Dank bei den Bauleuten und allen

Beteiligten.

Am U-Bahnhof direkt vor dem

Roten Rathaus wird seit fast vier

Jahren gebaut, doch oberirdisch

ist wenig zu sehen. Dass hier tatwo

später Gleise liegen und die

U-Bahnen fahren werden.

Seit 2010 wird an der Verlängerung

der U5 vom Alexanderplatz

bis zum Brandenburger Tor gearbeitet.

Das Projekt „Lückenschluss

U5“ verlängert die bisherige U5-

Linie und führt sie am Brandenburger

Tor mit der U55 zusammen.

Neben 2,2 Kilometern Tunnelstrecke

entstehen mitten in Berlins

Mitte auch die drei neuen Bahnhöfe

Rotes Rathaus, Museums insel

und Unter den Linden. Ab 2020

könnte der Verkehr dann auf der

neuen Strecke rollen.

Mitte bitte!


Hier kann man die Lage

des neuen Bahnhofes gut

erkennen.

9

Aktuell

Foto: bünck + fehse

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13.

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10

Aktuell

Teile der neuen

Staatsoper sind bereits

in den Probebetrieb

gegangen.

Stadtentwicklungssenator

Andreas

Geisel, zukünftiger

Staatsoper-Intendant

Matthias Schulz

und Jürgen Flimm,

noch-Amtsinhaber,

sowie der Regierende

Bürgermeister Michael

Müller (v. l.) beim

Rundgang.

Die Staatsoper auf der Zielgeraden

Bevor im Herbst kommenden

Jahres die komplette Staatsoper

eröffnet wird, wurde unlängst ein

wichtiger Meilenstein erreicht: Das

Probenzentrum und die Intendanz

sind so weit hergestellt, dass sie

für einen vierwöchigen Probelauf

übergeben werden konnten. Vom

„modernsten Opernhaus Europas“

– wie noch-Intendant Jürgen

Flimm schwärmte – überzeugten

sich bei einem Rundgang auch

der Regierende Bürgermeister und

Kultursenator Michael Müller sowie

Stadtentwicklungssenator Andreas

Geisel.

Gemeinsam mit dem designierten

Intendanten Matthias

Schulz besichtigten sie erst die

historische Intendanz, die mit

großem Aufwand saniert wurde

und anschließend den Neubau des

Probenzentrums. Müller lobte den

erreichten baulichen Standard und

unterstrich die kulturpolitische

Bedeutung der Staatsoper: „Ich

im historischen Glanz erstrahlt und

seine originäre Nutzung beibehält,

stellt der Neubau des Probenzentrums

eine wesentliche Innovation

für den künstlerischen Opernbefreue

mich, dass nach sechsjähriger

Unterbrechung wieder Stück

für Stück Leben in der Staatsoper

Unter den Linden einzieht. Während

das Intendanzgebäude wieder

Mitte bitte!


11

Aktuell

Neue Ein- und

Ausblicke.

Decken und Kronleuchter

verbreiten

bewusst einen Fünfziger-Jahre-Charme.

trieb der Staatsoper dar.“ Er sehe

eine gute Perspektive für das Haus

als attraktiver Anziehungspunkt für

die Stadt.

Geisel ergänzte: „Wir sind mit

der Baustelle der Staatsoper auf der

Zielgeraden. Die Oper kehrt wieder

an ihren alten identitätsstiftenden

Ort Unter den Linden zurück. Wir

alle werden stolz auf unsere Oper

sein, wenn die Baugerüste endgültig

verschwunden sind.“

Seit Herbst 2010 findet die aufwendigste

Sanierungsmaßnahme

in der Geschichte der Staatsoper

statt. Mehrfach wurden Bauzeit

und Kosten nach oben korrigiert.

Es bestand grundlegender Sanierungsbedarf

für das Gebäudeensemble.

Die sanierte Oper soll den

Zuschauern zukünftig einen zeitgemäßen

Spielbetrieb sowie eine

bessere Sicht und Akustik bieten.

Das Probenzentrum mit knapp

8.000 Quadratmetern Nutzfläche

ist deshalb ein großer Neubau

auf dem Gelände des ehemaligen

Magazingebäudes und schlägt mit

Gesamtkosten in Höhe von rund

68 Millionen Euro zu Buche. Doch

damit erhält die Staatsoper zum

ersten Mal ein vollwertiges Probenzentrum

mit den notwendigen Probemöglichkeiten

(Szenische Probe

mit Originalkulissen, Orchesterprobesaal,

Ballett- und Chorprobensäle,

Einsing- und Stimmzimmer).

Das Intendanzgebäude mit

einer nutzbaren Fläche von 3.919

Quadratmetern ist ein Bestandsbau,

der denkmalgerecht in seiner

50er-Jahre-Fassung unter weitgehender

Verwendung von aufgearbeiteten

Originaleinbauteilen

instandgesetzt wurde. Es behält

seine ursprüngliche Nutzung. Der

Innenhof des Intendanzgebäudes

wurde von störenden Einbauten

befreit und kann nun vielfältig

genutzt werden. Die Gesamtkosten

belaufen sich hier auf rund 36

Millionen Euro.

Im Laufe ihrer 250-jährigen

Geschichte wurde die Staatsoper

mehrfach umgebaut. Während

der Sanierungszeit gastiert die

Staatsoper im Schillertheater.

www.staatsoper-berlin.de

Im Probenraum

für das Orchester

wird jetzt noch

an der richtigen

Akustik gefeilt.

Fotos:

Erich Grönke


12

Serie Manufakturen

Manufakturen –

es gibt sie noch (Teil 2)

Handgemachtes ist heiß begehrt und erlebt seit Jahren eine wahre Renaissance. In der Fortsetzung unserer Serie

über ausgewählte Manufakturen in Berlin geht es um Brillen und Korsetts. Zusammengetragen von Ulla C. Binder.

Mitte bitte!


Grenzgänger zwischen Fetisch und Fashion

13

Das Korsett hat es Tonia Merz

angetan, denn es bietet einen

großen Markt, der von der Fetischszene

über Oper, Bühne, Theater

und Film bis zur ganz normalen

Kundschaft reicht; ab und an sogar

gesundheitliche oder orthopädische

Bereiche abdeckt. Noch

während sie ihr Studium beendete,

bekam sie die ersten Aufträge

für maßangefertigte Korsetts

und baute drei bis vier davon pro

Monat. 2002, direkt nach ihrer

Diplomarbeit, gründete sie To.mTo

in der Torstraße 22. Seither fertigen

sie und ihr vier- bis sechsköpfiges

Team dort mit großer Leidenschaft

Korsetts für Damen – und auch für

Herren.

Das Korsett hat eine funktionelle

Wandlung durchlaufen. Es

ist nicht mehr nur Unterwäsche,

sondern eher Oberbekleidung

geworden. Früher waren sie reiner

Fetisch oder Wäsche, heute werden

die Überbrustkorsetts als Oberteil

getragen, als Abendgarderobe

oder Hochzeitsbekleidung. Die

Unterbrustkorsetts werden gern als

breiter Gürtel verwendet.

Die Herstellung hat sich seit

den letzten 200 Jahren – also seit

Erfindung der Nähmaschine und

der Industrialisierung – im Elementaren

nicht sehr verändert, erklärt

Tonia Merz. Die Grundkonstruktionen

sind sehr ähnlich, die Lage

der Nähte, die Verschlüsse sind

genau gleich geblieben, es wird

immer hinten geschnürt. Was sich

geändert hat, ist, dass die Stangen

nicht mehr aus Fischbein (aus den

Barten großer Wale) hergestellt

werden, sondern durch Spiralfedern

oder Federbandstahl ersetzt

wurden.

Tonia Merz erklärt auch den

Unterschied zwischen Korsett und

Korsage, die oft miteinander verwechselt

werden. Die Korsage sieht

einem Korsett zwar ähnlich, aber

verändert die Körperform nicht. Sie

sitzt passgenau auf dem Körper,

wird nicht geschnürt und komprimiert

höchstens durch Stretchstoffe

ein wenig.

Das Korsett hingegen erreicht

durch die Schnürung wirklich eine

Taillenreduzierung von zehn bis

fünfzehn Zentimetern. Von jedem

Schnitt ist in jeder Größe ein

Exemplar im Verkaufsraum vorhanden

und kann dort an probiert

und gekauft werden. Falls ein

Korsett nicht passen sollte,

wird es nach Maß und Wunsch

individuell angefertigt. Tonia

Merz’ stärkste Fähigkeiten sind

Toleranz und Aufgeschlossenheit.

Sie nimmt die Menschen einfach

so, wie sie sind, und kann ihnen

das gut vermitteln – ob alt, jung,

dick, dünn oder Rollstuhlfahrer,

ob man das Korsett auf einer

Hochzeit, Party oder ganz privat

tragen möchte.

Das Korsett findet

in vielen Bereichen

der Gesellschaft

seinen ganz besonderen

Platz.

Korsetts gibt es

schon seit der

ersten Hälfte des

16. Jahrhunderts.

Steckbrief:

TO.mTO Berlin,

Werkstatt &

Showroom

Torstraße 22,

10119 Berlin

www.tomto.de

Serie Manufakturen

Die Fotografin und Autorin Ulla

C. Binder studierte Freie Kunst und

Textildesign und hat im Rahmen

ihrer Ausbildung diverse handwerkliche

Berufe kennengelernt. Für ihr

Buch hat sie eine feine Auswahl

erlesener Manufakturen in Berlin

ausfindig gemacht.

Ulla C. Binder: »Manufakturen.

Handgemachtes aus Berlin«

208 Seiten, 90 farbige Abbildungen,

19,95 €, Nicolai Verlag


14

Serie Manufakturen

Die Spezialität

von ic! berlin sind

schraubenlose

Gelenke.

Transparenz:

Foyer, Meetingpoint

und

Betriebsküche.

Brillen, made in Berlin: ic! berlin

1996: Zwei Freunde von Ralph

Anderl studieren an der Hochschule

der Künste in Berlin und sollen als

Studienprojekt ein Produkt mit einem

schraubenlosen Gelenk designen.

So ist die Idee einer Blechbrille

entstanden. Ralph Anderl, gelernter

Kulturpädagoge, entdeckte die

Geschäftsidee darin und brachte

den Stein ins Rollen. Es entstand

ein handgesägter Prototyp aus Aluminium,

mit dem eine lange Reise

begann. Die Suche nach Herstellern

war schwierig. Alle lehnten ab, mit

der Begründung, eine solche Brille

sei nicht umsetzbar. Lösung? Selber

machen.

In Heimarbeit sägten, bogen

und schliffen die drei Herren, besuchten

1997 die Kölner Optikermesse,

die so freundlich war, den

Newcomern einen Messestand zu

schenken. Dort erregten sie großes

Aufsehen und mit einem Schlag

flatterten große internationale Ordermengen

in die Auftragsbücher.

„Plötzlich musste von heute auf

morgen alles auf einmal organisiert

werden: Patent, Produktion,

Logistik und so weiter“, erzählt

Ralph Anderl. Die Mailänder Messe

war nicht so spendabel, was die

Standvergabe anging. Also nähten

sich die Herren kleine Fächer auf

die Innenseite ihrer Jacketts, wo

sie die Brillenmodelle einhängen

und ihre Ware so auf der Messe

präsentieren konnten. Die Jacketts

kann man heute im Foyer der

Firma ansehen.

Es ergab sich ein Kontakt zum

Chef der Pariser Messe, auf der

ic! berlin 1998 auch gleich den

Silmo d’Or gewann – der Oscar

der Brillenwelt. Nicht nur die

Marke ic! berlin, sondern auch die

Anzahl der gewonnenen Preise

wuchs stetig.

1999 wurde die GmbH gegründet,

die 2004 in die heutige Pro-

duktionsstätte in der Backfabrik

zog. Inzwischen ist Ralph Anderl

der alleinige Inhaber und Chef

von ic! berlin. Auf drei Etagen der

schönen alten Backfabrik in Prenzlauer

Berg befinden sich nach wie

vor alle Bereiche der Produktion

unter einem Dach. Mittlerweile

hat ic! berlin 125 Mitarbeiter.

»Wir versuchen im Größerwerden

trotzdem stets die Transparenz,

Nähe und den Zusammenhalt zu

stärken«, so Ralph Anderl. Für

Nähe sorgt auch die eingravierte

Telefonnummer von ihm auf der

Bügelinnenseite jeder Brille. Der

Kunde hat so die Möglichkeit für

direktes Feedback.

Täglich werden kostenlose

Führungen durch den Betrieb mit

anschließendem Fabrikverkauf

angeboten. Ein Besuch dieses

außergewöhnlichen Betriebs lohnt

sich auf jeden Fall, auch wenn

man kein Brillenträger ist.

Steckbrief:

ic! Berlin,

Flagship Store

Max-Beer-Straße 17,

10119 Berlin

www.ic-berlin.de

Seite 12 bis 14 Text und Fotos © Ulla C. Binder, Nicolai Verlag

Mitte bitte!


STILVOLLES ENSEMBLE

LÄSSIGE ELEGANZ MITTEN IN DER CITY

SCHLEMMEN

Genießen Sie im Restaurant DUKE raffinierte,

unkomplizierte Köstlichkeiten von Küchenchef Florian

Glauert. Vom Business Lunch über eine ideenreiche

Dinnerkarte, bis hin zur Currywurst mit Champagner oder

einem beschwingten Jazz-Brunch am Sonntag.

GENIESSEN

Wir bieten Ihnen das ganze Jahr spannende

Unterhaltungsmomente. Von Lesungen über Themen-

Dinner und Kochevents bis hin zu Konzerten verschiedenster

Art. Ein Blick in unseren Eventkalender lohnt sich immer.

FEIERN & TAGEN

Ob Tagung, Empfang, Konferenz, Produktpräsentation oder

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Personen, 10 Veranstaltungsräume (von 22 bis 634 m²)

mit Tageslicht und geräumige Tagungssuiten zur Verfügung.

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Sommergarten, die Smokers Lounge oder das Restaurant

DUKE den richtigen Rahmen.

ELLINGTON HOTEL BERLIN | NÜRNBERGER STRASSE 50-55 | 10789 BERLIN | T +49 (0)30 68 315-0 | CONTACT@ELLINGTON-HOTEL.COM | WWW.ELLINGTON-HOTEL.COM


16

Lifestyle Shoppen

Der

lässt

Winter

uns kalt!

Denn wir können uns nach Herzenslust

in dicke Daunenjacken

einkuscheln, die wunderbaren und

trendigen Overknees beim Spaziergang

ausführen oder bei Kerzenschein

mit heißem Tee und einem Buch auf

dem Sofa lümmeln. MITTE bitte! war

wieder in der City unterwegs und

präsentiert die schönsten Teile zum

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Winter einen edlen Marsalaton

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17

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Friedrichstraße 154

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Mitte bitte!


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20

Lifestyle Spezial

Relaxed

durch den Winter

Um fit und gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen, müssen Sie

jetzt nicht unbedingt mit dem Joggen anfangen. Nicht umsonst ist es

die gemütlichste Zeit des Jahres. Nutzen Sie die Möglichkeiten für eine

Auszeit, entspannen Sie und tun Sie sich etwas Gutes. Friseur, Sauna

oder Beauty-Behandlung? Kurz gesagt: Finden Sie Ihre Mitte und lassen

Sie doch mal Fünfe gerade sein!

Mitte bitte!


Herrlicher Schlaf –

ganz natürlich

21

Lifestyle Spezial

Schlaf ist wohltuend und wichtig für die Gesundheit. Wir führten ein kurzes Interview

mit Chousein Kechagia, Geschäftsführer von COCO-MAT zum Thema »Gesunder Schlaf«.

Handgefertigte Betten und

Schlafprodukte sind Ihre Spezialität.

Warum?

Wir bei COCO-MAT haben einen

Traum: wir möchten jedem Menschen

den besten Schlaf bieten. Die

Weisheit der Natur ist unsere Kraft

und Inspirationsquelle: Wir haben es

geschafft, innovative Produkte und

Möbel aus natürlichen Materialien

zu produzieren, komplett metallfrei.

Es geht also auch um die

Verbindung zur Natur?

Wir plädieren leidenschaftlich für

nachhaltige Entwicklung, Liebe und

Fürsorge für den Mitmenschen und

Respekt zur Natur. Alle Schlafprodukte

werden aus natürlichen

Materialien und aus erneuerbaren

Quellen wie Kokosfaser, Naturkautschuk,

Wolle, Seegras, Rosshaar,

Holz und Gänsedaunen hergestellt.

Menschen mit Behinderung und

aus sozial schwächeren Gruppen

sind Teil der großen COCO-MAT-

Familie und werden mit besonders

großer Freude im Unternehmen

willkommen geheißen.

Die Produkte kommen alle aus

Griechenland?

Das COCO-MAT-Werk in Xanthi,

Griechenland, hat einen nahezu

neutralen Kohlenstoff-Fußabdruck

und eine Recyclingrate von 96

Prozent. Ohne Rauch oder Lärm

arbeiten erfahrene Handwerker

nach traditionellen Produktionsmethoden

und in Handarbeit. Alle

Restmaterialien werden weiterverwertet

und so entstehen Produkte

wie Hausschuhe, Deko-Kissen, aber

auch das eigene PR-Material wie

zum Beispiel die COCO-MAT-Herzen

und Jutebeutel.

Was macht die Philosophie von

COCO-MAT aus?

Die Tür der COCO-MAT Geschäfte

steht immer offen: Hier wird

Gastfreundschaft, Authentizität und

Natürlichkeit großgeschrieben. Wir

erfrischen Sie mit Berg-Tee und

frisch gepresstem Orangensaft,

bieten Ihnen original griechische

Köstlichkeiten an, damit Sie die

COCO-MAT Schlafproduktreihe

hautnah erleben können, solange

Sie möchten. Die COCO-MAT-Geschäfte

sind außerdem Treffpunkt

für viele interessante Veranstaltungen.

Wir bieten unsere Räumlichkeiten

kostenlos für fast jedes

Event an: vom Business-Meeting,

Yoga- oder Kochkurs, Buchpräsentation,

bis hin zum Kindergeburtstag

und vieles mehr. Gastfreundschaft

wird in den COCO-MAT-

Geschäften nicht nur angeboten,

sondern jeden Tag aktiv gelebt.

COCO-MAT begann als kleines Familienunternehmen

im Jahr 1989 in Griechenland und hat

sich innerhalb von 27 Jahren zu einer global

anerkannten Marke etabliert. Mit wachsender

Präsenz in den großen Metropolen der Welt

von den USA, über Island, bis hin zu Südkorea

und Singapur feiert COCO-MAT 2016 stolz

den weltweiten Erfolg in 18 Ländern mit 100

Verkaufsstellen und Hotels. In Deutschland

gibt es acht COCO-MAT-Geschäfte: in Berlin,

Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Köln, Stuttgart

und München hat man den Schlaf auf

Naturmaterialien neu entdeckt; Dortmund ist für 2016 in Planung. Bis 2020

werden insgesamt 20 Geschäfte zur deutschen COCO-MAT-Familie gehören.

www.coco-mat.com

Fotos:

COCO-MAT


22

Lifestyle Spezial

Stilechte

Gentlemen –

auch das Team

des Circle.

Ganz auf Mann eingestellt –

der etwas andere Barbershop

Unweit des Gendarmenmarktes, in der Charlottenstraße 35, führt ein roter Teppich in eine

ganz besondere Welt. Gentlemen‘s Circle heißt sie und ist ganz auf Männer eingestellt. Vom

Barbiersalon über die Bar bis zur Boutique – hier darf der Mann Mann sein. Gründer und

Besitzer André Goerner hat sich damit seinen Traum von einer perfekten exklusiven Männerdomäne

erfüllt – zu der auch ausschließlich nur Männer Zutritt haben. Von Bärbel Arlt

André Goerner nennt den Gentlemen’s

Circle schlicht und einfach

eine „Manufaktur für Herrenkultur“.

Und seit zwei Jahren zieht diese

Manufaktur Männer in ihren Bann,

die Wert auf ein gepflegtes und stilsicheres

Äußeres legen. Dabei steht

der perfekte Herrenhaarschnitt

sowie die traditionelle Nassrasur

mit Echthaarpinsel, klassischem

Rasiermesser und heißen Tüchern –

die von Profi-Barbieren aus aller

Welt zelebriert wird – durchaus

im Vordergrund. Doch es sind

auch die Zigarre und der Whisky

danach, ein edler Parfümduft oder

ein maßgeschneidertes Hemd, die

den Gentlemen’s Circle zu einem

perfekten Männerrefugium machen.

Sollten für ein Event noch ein Smoking

mit passender Schleife, Schuhe

oder Manschettenknöpfe benötigt

werden, ist auch das absolut kein

Problem. Gentlemen’s Circle stehe

damit für starke Partner, die alle

zusammen den Circle für das Wohlfühlen

des Mannes bilden, so André

Goerner.

Auch die Optik ist selbstverständlich

auf klassische Typen

abgestimmt. So schmückt sich das

Männerreich mit schweren Sesseln,

Spiegeln und Messing, Parkett

und Marmor – alles in Erd- und

Naturtönen, meist unbehandelt und

eigens für das Geschäft angefertigt.

Es versprüht den Charme der

1920er- und 1930er-Jahre und

weckt durchaus Erinnerungen an

Herrenclubs in London. Doch an

die sogenannten guten alten Zeiten

wolle der Gentlemen’s Circle nicht

anknüpfen, versichert Goerner. „Er

ist eine moderne Interpretation,

ein Ort, der Stabilität in die heutige

schnelllebige Zeit bringen möchte.“

Besucht wird er von Kunden, die

eine Affinität für diese Art von Lifestyle

haben. Da kommen Studenten

ebenso wie der Vater mit dem

Sohne, Musiker, Politiker oder Gastronomen.

So nimmt zum Beispiel

regelmäßig Sternekoch Kolja Kleeberg

auf dem Friseurstuhl „Apollo

2“ Platz, der seit den 1930er-Jahren

konkurrenzlos in Japan gebaut wird.

Auch Dirigent Christian Thielemann,

Rapper Sido, CSU-Politiker Dr. Peter

Ramsauer, Moderator Klaas Häufer

Umlauf und Medienmanager Bernd

Schiphorst lassen sich verwöhnen.

André Goerner lebt seit 16 Jahren

in Berlin. Nach dem Mauerfall

absolvierte der gebürtige Sachse

zunächst in Bayern eine Friseurlehre,

arbeitete für Star-Friseur Gerhard

Mitte bitte!


23

Lifestyle Spezial

Meir, führte dessen Geschäfte im

Adlon und im Grand Hotel Heiligendamm.

Seit 2004 betreibt der

40-Jährige einen eigenen Salon

»Goerner&Company« für Damen

und Herren am Hausvogteiplatz.

Und so weiß er aus Erfahrung,

dass Männer den Friseurbesuch

oft durchaus als notwendiges Übel

ansehen und sich nicht entspannen

können. „Viele mögen es auch nicht,

beim Haare- und Bartschneiden

eine Frau neben sich zu haben,

die sich Strähnen machen lässt,

sowie umgekehrt auch die Damen

in vielen Situationen eine intime

Atmosphäre zu schätzen wissen“,

schmunzelt der Haarstylist.

Und so wurde vor rund zehn

Jahren die Idee vom Gentlemen’s

Circle geboren – natürlich klassisch

in einer männlichen Zigarrenrunde.

Doch Goerner ist keiner, der Ideen

holterdiepolter umsetzt. Sie reifen

wie ein edler Whisky. Denn für ihn

ist es Zeitverschwendung, etwas

mittelmäßig zu tun. Erfolgsgeschichten,

so sagt er, werden von keinem

Businessplan geschrieben, sondern

von Leidenschaft. Und diese Leidenschaft

lebt Goerner, der selbst

den eleganten Lifestyle pflegt. „Es

war noch nie so einfach wie heute,

ein Gentleman zu sein“, sagt er und

macht das nicht nur am gepflegten

Äußeren fest. Ein Gentleman muss

seiner Meinung nach zuhören können,

aufmerksam, respektvoll und

sensibel gegenüber sich selbst und

seiner Umwelt sein. Übrigens auch

zu Hause. Die Jogginghose ist für

ihn absolut tabu und das Frühstück

am Bett für Frau und Tochter nicht

nur ein Sonntagsritual.

Apropos Frauen: So ganz ohne

sie geht es im Gentlemen’s Circle

allerdings doch nicht. Immerhin, so

plaudert André Goerner aus dem

Nähkästchen, sei erst einer Frau

kurz vor der Eröffnung vor zwei

Jahren aufgefallen, dass im perfekt

durchgestylten Gentlemen’s Circle

eine Garderobe fehlte. Auch hängt

ein übergroßes Frauenfoto über

dem grünen Samtsofa im Wartebereich.

Und jeden Freitag, ab 19 Uhr,

darf Mann zum „Smokey Friday“

gern Frau oder Freundin mitbringen,

um ihn mit Drink und Zigarre

bei der Auswahl eines Maßhemdes

zu beraten oder ihn lächeln zu sehen,

wenn er seine Lieblingsschuhe

perfekt geputzt bekommt.

Das Interieur ist

klassisch und

in Naturtönen

gehalten.

Unten:

Hier gibt es noch

die traditionelle

Nassrasur mit

Echthaarpinsel,

klassischem Rasiermesser

und heißen

Tüchern.

Andy Korb, unser

Model auf dem Titel

dieser Ausgabe,

wagte den Selbsttest

und fühlte

sich rundum gut

betreut.

André Goerner,

Inhaber des Gentlemen’s

Circle.

Foto: Erich Grönke

Fotos: Pavel Becker


24

Lifestyle Spezial

Gönnen Sie sich etwas!

Unsere Tipps von A–Z

In unserer Hauptstadt gibt es zahlreiche Wellnessangebote, die man in Anspruch nehmen

kann. Aber auch Zuhause kann man im Handumdrehen ein Wellnessprogramm starten.

Hier ein paar Tipps, die Sie ohne großen Aufwand bewerkstelligen können.

Aufwärmen

… können Sie sich in den unzähligen

Saunen in Berlin. Zum Beispiel

im OLIVIN (www.olivin-berlin.com)

oder im Royal Spa (www.spaberlin.

de), wahre Oasen gegen Winterkälte.

Bewegung

Ein langer Spaziergang am Tag

wäre optimal. Die frische Luft

bringt den Kreislauf in Schwung

und sorgt für eine gute Durchblutung.

Zudem gibt es verschiedenste

Sport- und Fitnessangebote

in allen Stadtteilen.

(www.fit-sportstudios.de)

Entspannungsbad

500 g grobes Meersalz (Badesalz)

mit 10 Tropfen Ätherischem

Öl (gern Lavendel) und einem

Ess löffel Olivenöl vermengen und

nach Bedarf ins Badewasser geben.

Gesichtsmaske

Eine Avocado mit 80 g Quark und

einem Esslöffel Honig vermengen.

Anschließend auf das Gesicht

auftragen, Augen und Mundpartie

aussparen. Die Maske nach

10–15 Minuten mit lauwarmem

Wasser abspülen.

Handy und Telefon ausschalten!

Statt Klingeltönen können Sie nun

entspannter Musik lauschen und

auch selbst abschalten!

Kerzenlicht und Lichterketten

sorgen für ein warmes Lichtambiente.

Auch der Duft von Räucherstäbchen

und ätherischen Ölen

trägt zum Wohlfühlen bei.

Loslassen

… zum Beispiel beim Floaten in

Berlin-Mitte (www.float-berlinmitte.de).

Hier können Sie beim

nahezu schwerelosen Treiben an

der Wasseroberfläche auch die

Gedanken des Alltags treiben

lassen! Massagen und verschiedene

Wellnessprogramme zum

Rundum-Wohlfühlen gibt es im

vabali spa Berlin (www.vabali.de).

Man(n) gönnt sich ja sonst nichts:

In der Therme Bad Saarow gibt es

neben einem Sand-Lichtbad auch

Mein Tipp

Auch mal NEIN sagen lernen

Sich eine Auszeit zu gönnen, fällt manchen einfach nicht leicht.

Erst recht nicht, wenn man nicht Nein sagen kann oder Sorge

hat, mit der Umgebung zu kollidieren. Im Kreis der Ja-Sager

ist man hingegen stets gut gepuffert. Sich fügen und machen,

was von einem erwartet wird, weil in einer Welt voller Mitmacher

ein selbstbewusstes Nein nichts verloren hat? Anja

Förster und Peter Kreuz lenken in ihrem neuen Buch „NEIN“

den Blick auf das Wesentliche und sagen Ja zum Nein.

Anja Förster und Peter Kreuz:

„NEIN – Was vier mutige Buchstaben im

Leben bewirken können.“

256 Seiten, Pantheon, 14,99 €

ein Bierbad nach mittelalterlicher

Tradition, das nicht nur Männerherzen

höherschlagen lässt.

(www.therme.bad-saarow.de)

Pediküre und Maniküre

Fuß- und Fingernägel feilen und

anschließend mit einem Bad aus

warmem Wasser, Zitronensaft und

Olivenöl verwöhnen.

Smoothies

Nicht nur lecker, sondern auch

gesund: 200 ml Kokoswasser mit

1 Chicorée mixen, ½ Mango,

1 Apfel, 1 Orange, ¼ Ananas und

1 Kiwi schälen, klein schneiden

und gut durchmixen!

Winterduft

Mit einer Handvoll Gewürznelken

und 2–3 Orangen lässt sich winterlicher

Duft in der Wohnung verbreiten.

Dazu einfach die Nelken in

die Orangenschale stecken.

Zeit

Nehmen Sie sich Zeit, um zu entspannen.

Ob einmal wöchentlich

oder monatlich: es ist wichtig, sich

regelmäßig eine kleine Auszeit zu

gönnen!

© Gänse blümchen/pixelio.de

Mitte bitte!


25

Lifestyle Spezial

Essen fürs Gehirn

In der Mitte von Berlin gibt es viele Möglichkeiten für einen schnellen Business Lunch.

Doch auch hier geht es zunehmend um ein gesundes Auffüllen der Energiespeicher.

Lange Meetings, kurze Nächte und

mindestens so viele Tabs im Kopf

offen wie am Rechner – unser

Alltag ist geprägt durch Stress und

Leistungsdruck. Unser wichtigstes

Organ dabei: das Gehirn. Oft

neigen wir dazu, auch unser Essen

dem stressigen Alltag anzupassen.

Schnell, fettig oder viel zu

wenig, denn im Sitzen verbraucht

der Körper ja gar nicht so viel.

„Ein Irrglaube“, weiß Stefanie

Röber-Hasenbrink. Die Diätassistentin

mit eigener Praxis betreut

viele Patienten, die in der heutigen

Zeit mit der hohen, geistigen

Leistungserwartung, Multi-Tasking

und Dauerbereitschaft durch die

ständige Online-Verfügbarkeit erst

wieder lernen müssen, was sie

essen sollten – und was besser

nicht. Viele Arbeitgeber haben den

Trend der Digitalisierung aufmerksam

verfolgt und versuchen,

ihren Mitarbeitern außerhalb der

ausgeglichenen Work-Life-Balance

eine „Feel-Good-Atmosphäre“ zu

schaffen. Neben frischem Obst,

hochwertigen Tees und Sport- oder

Entspannungskursen sorgen immer

mehr Firmenchefs für das Wohl ihrer

Mitarbeiter. Dazu gehören auch

ein gesundes Mittagessen und für

den Körper nachhaltig verwertbare

Snacks während langer Meetings.

„Wir beobachten zunehmend,

dass nicht nur in Berlin immer

öfter nach dauerhafter Verpflegung

der Mitarbeiter gefragt wird und

insbesondere nach sogenannten

Brainfoods“, erzählt Dr. Alexander

Brunst, Co-Founder des Startups

CATERWINGS. Das Team rund um

den sportlichen Jungunternehmer

hat es sich zum Ziel gemacht,

die Cateringlandschaft gründlich

aufzumischen und bietet neben

den klassischen Schnittchen auch

gesunde, nachhaltige Mahlzeiten,

Essen aus regionaler Herkunft

und von kleineren Caterern sowie

Ernährungsberatung an – speziell

für Unternehmen und ihre

Arbeitnehmer. „Die Wissenschaft

hat bewiesen, dass mit den sogenannten

‚Brainfoods‘ die geistige

Leistungsfähigkeit gezielt erhöht

werden kann“, erklärt Brunst.

Mit dem Wissen um die

Wirkung der Leistungssteigerung

setzen bereits viele Arbeitgeber

auf gesunde Ernährung am

Arbeitsplatz und die Anbieter von

schnellen Mittagsmenüs in Mitte

ziehen nach.

Dr. Alexander

Brunst von

CATERWINGS.

Mein Tipp

Lunch auf dem Gendarmenmarkt

Gerade jetzt zur Weihnachtszeit empfehle ich zum Mittag unbedingt

einen Gang über den WeihnachtsZauber am Gendarmenmarkt.

Hier gibt es tolle Lunch-Angebote wie heiße Suppen und Eintöpfe,

pikante Strudel oder ausgewählte Tagesgerichte und Lunch-Menüs.

Auf der Speisekarte auch Spätzle, Flammkuchen, Rahmbrot, Quiches

und Tartes. Da lohnt es sich gleich doppelt, neben der Suche nach

schönen Weihnachtsgeschenken hier nach einem leckeren Lunch

Ausschau zu halten. Von 11–14 Uhr ist der Eintritt in der Woche frei.

www.gendarmenmarktberlin.de

Foto: Philipp Dubrau, Fotos oben: Tim Reckmann, Jörg Brinckheger, Rainer Sturm, alle pixelio


26

Foto: Meissner/Blickensdorf

Lifestyle Kolumne

Feinste Torten

und Törtchen in

der Auslage.

Törtchenzeit

Frau Meissner und der Graf auf der Suche nach

der süßen Verführung

Joelle Meissner und Lo Graf von Blickensdorf sind süßen Gaumenfreuden nicht abgeneigt.

In »Törtchenzeit« berichten sie über ihre Streifzüge durch Berlins kulinarische Welten,

immer auf der Suche nach Berlins besten Konditoren. Heute: „Magische Törtchen“.

Joelle Meissner ist

eine Berliner Malerin

und Konzeptkünstlerin.

Zudem ist sie

ausgebildete Kunsttherapeutin

und Meditations-Lehrerin.

Lo Graf von

Blickensdorf zählt

zu Deutschlands

beliebtesten Tortenbloggern.

Der Berliner

Autor ist zudem

Konzeptkünstler und

Cartoonist.

Foto: Agentur Baganz

Fröstelnd gingen Frau Meissner

und ich über den herbstlichen Gendarmenmarkt,

über den sich ein

grauer Himmel spannte. Als wir die

Friedrichstraße erreichten, steuerte

Frau Meissner wie verzaubert auf

das Modehaus Galeries Lafayette

zu, in welches sie wie magisch

hineingesogen wurde. Ich folgte ihr

misstrauisch.

Im Inneren herrschte eine

französische Atmosphäre. Eine

Verkäuferin unterhielt sich charmant

auf Französisch mit einer

Mutter mit kleiner Tochter. Und als

ich versehentlich mit einem älteren

Herrn zusammenstieß, kam ein

höfliches „Pardon, Monsieur!“ von

„Pyramid au

Chocolat Blanc

et au Caramel“.

„Pyramid au

Chocolat Blanc

et au Caramel“.

seinen Lippen. Kein Wunder, dass

Frau Meissner sich als Halbfranzösin

hier pudelwohl fühlt und das

Modehaus eine gewisse Anziehungskraft

für sie hat.

Als wir im Cafébereich vorbeikamen

und die üppige Tortenauslage

sahen, spielten unsere

Geschmacksnerven verrückt und

auch ich war nun ebenfalls wie verzaubert.

Wir sahen eine Überfülle

von Törtchen und Petit Fours, dass

uns die Augen übergingen. Das

Gegenteil wäre aber auch schlimm

gewesen, denn in Frankreich steht

schließlich die Wiege des feinen

französischen Feingebäcks, den

berühmten Petit Fours.

Wir suchten uns unsere

Traumtörtchen aus und nahmen

Platz. Frau Meissner probierte ein

Törtchen mit dem wohlklingenden

Namen „Pyramid au Chocolat Blanc

et au Caramel“ (Stück 5,95 €) und

schwebte schon beim ersten Bissen

im französischen Tortenhimmel und

hauchte nur ein „Délicieux!“

Ich wählte ein Törtchen namens

„Mont-Blanc Au Fraises“ (Stück

5,90 €), das ein Meisterwerk der

französischen Konditoreikunst war.

Ein wahres Konglomerat wertvoller

Ingredenzien, die sich wunderbar

in meiner Mundhöhle entfalteten.

Wir fühlten uns wie Göttin

und Gott in Frankreich. Zufrieden

genossen wir unseren Cappuccino

und betrachteten das emsige Treiben

rund um den Cafébereich.

So beruhigten sich unsere

Geschmacksnerven nach einer

Weile wieder. Und aus den Galeries

Lafayette entließen sie uns wieder

in das herbstliche Berlin, über dem

der graue Himmel plötzlich nicht

mehr so grau aussah.

Galeries Lafayette

Friedrichstraße 76–78

www.galerieslafayette.de

Mitte bitte!


27

Lifestyle Advertorial

Sizilianische Küche im Pascarella

Die Begeisterung der Berliner und Berlin-Besucher für die italienische Küche ist ungebrochen.

Eine Interpretation italienischer Küche auf gehobenem Niveau findet man im Restaurant „Pascarella“

im Anfang des Jahres eröffneten Hotel TITANIC Chaussee in der Chausseestraße.

An den ersten Dönerladen 1978 in

Kreuzberg erinnert das „Pascarella“

nun wahrlich nicht, auch wenn

die Brüder Aygün darauf achten,

dass die Tradition bewahrt und mit

Modernem aufgepeppt wird. Das

Gastronomiekonzept ist an den

„Beef Grill Club by Hasir“ angelehnt

– Steakhäuser auf gehobenem

Niveau.

Hier im „Pascarella“ trifft – wie

auch im gleichnamigen Lokal in

Charlottenburg – sizilianische

Küche auf Dry-Aged Beef. Der

aus Paris stammende Küchenchef

Philippe Lemoine sorgt für das leibliche

Wohl der Gäste und Besucher

und verwöhnt sie mit mediterranen

Köstlichkeiten – mal traditionell,

mal modern interpretiert. Am offenen

Grill verarbeitet er hausgereiftes

bestes Fleisch, schwenkt Pasta

und wirbelt Pizza mit seinem Team.

Ob nun mittags oder am Abend –

das „Pascarella“ ist der ideale Ort

zum Treffen, italienisch Schlemmen

oder einfach „Dolce far niente“.

Platz ist in dem im Frühjahr

2016 eröffneten Restaurant des

inzwischen dritten Titanic-Hotels in

Berlin für insgesamt 100 Gäste. Auf

335 Quadratmetern muss man da

auch nicht dicht gedrängt sitzen.

Die Einrichtung ist gemütlich –

warme Brauntöne dominieren den

Raum. Neben Pizza, Pasta und

Risotto stehen auch Fisch- und

Fleischspezialitäten vom Grill auf

der Speisekarte. Ausgewählte Weine,

Käsespezialitäten und raffinierte

Desserts runden das Angebot für

italienische Gaumenfreuden ab.

Das erste Hasir-Restaurant öffnete

1984 in Kreuzberg als kleines

Grillrestaurant, das aus einem

sechs Jahre vorher gegründeten

türkischen Lokal hervorging. In

Berlin gibt es derzeit insgesamt 18

Restaurants der HASIR GROUP an

unterschiedlichen Berliner Standorten.

Auch der Beef Grill Club im

Berliner Olympiastadion gehört

dazu. Verschiedene Styles werden

für jeden Geschmack angeboten:

Steak House (Beef Grill Club), traditionelle

türkische Küche (HASIR),

hausgemachte Burger und knuspriges

Hähnchen (HASIR Burger

und Chickenberg) und natürlich

italienische Speisen (Pascarella und

La Paglia).

Restaurant Pascarella

im Hotel Titanic

Chausseestraße 30,

10115 Berlin

oder:

Schlüterstraße 69,

10625 Berlin

Öffnungszeiten:

Mo–Sa: 11–23 Uhr

So: 16–23 Uhr

www.titanic-hotels.de


28

Lifestyle Feine Küche

Foto:

art’otel

Wohin in Mitte?

In der Mitte von Berlin verändert sich auch die Gastronomie ständig: Neue Restaurants,

neue Bars, neue Konzepte und Ideen. Wir stellen Neues aus der Berliner Gastro-Szene vor.

Upside down im art’otel berlin mitte

Das Untere nach oben kehren: Das art’otel berlin mitte im Herzen Berlins erstrahlt

nach umfangreicher Renovierung in neuem Glanz aus Kupfer, Gold und Holz.

Werke des großen Künstlers Georg Baselitz – berühmt für seine kopfstehenden

Arbeiten – und modernes Design sorgen für einen trendigen Touch des

Lifestyle-Hotels im Herzen Berlins. Im Erdgeschoss des historischen Ermelerhauses,

das ebenfalls zum art’otel berlin mitte gehört, ist das neue

„Upside Down Bar & Restaurant“ untergebracht. Auch hier eine Verschmelzung

alter und moderner Architektur zusammen mit der Kunst

von Georg Baselitz. Auf der Karte stehen kleine und größere Gerichte

mediterraner Küche. Probieren kann man das alles beim Brunch, der

jeden zweiten Sonntag des Monats stattfindet. Für Nachtschwärmer

finden hingegen Events wie Funky Jazz Brunch und DJ’s Finest Friday

statt. An der Bar gibt es natürlich alle Barklassiker und auch eigene

Signature-Cocktails, zu denen erfrischende Spritz-Getränke, der „Thymian

Scotch“ und der „Berlin Passion“ gehören.

www.upsidedownbar.com

Brechts Steakhaus mit neuer Küche

Ob Wagyu Rib Eye, Porterhouse Steak oder Chateaubriand – im Brechts

Steakhaus am Schiffbauerdamm können Liebhaber von saftigen Steaks

und zartem Entrecote seit dem Sommer aus erlesenen Fleischsorten

wählen. Dabei entlockt das auf Gourmetfleisch spezialisierte Restaurant

vis-a-vis des Bahnhofs Friedrichstraße nicht nur seinen

handverlesenen Fleischsorten feinste Aromen, auch Beilagen und

Desserts werden mit viel Hingabe zubereitet. Und Weinkenner

freuen sich über ausgewählte korrespondierende Jahrgangsweine

aus Chile, Südafrika, Kalifornien oder Argentinien. „Wir arbeiten

eng zusammen mit handverlesenen Farmern, die strengsten Richtlinien

entsprechen“, erklärt Gastronom Michael Pankow und fügt an:

„Reife, Haltung und Fütterung sind entscheidend für ein gutes Steak.“

Für die perfekte Zubereitung wird das Gourmetfleisch dann auf Lavasteingrills

zubereitet, die dem Fleisch eine zarte Kruste und feine Röstaromen

verleihen, während das Innere schön saftig bleibt. Das alles kann man

genießen mit einem direkten Blick auf die Spree.

www.brechts.de

Foto:

Erich Grönke

Foto:

BMB Gruppe

Gesund und stylish im Ki-Nova

Eine gesunde Alternative zur mittäglichen Bratwurst mit Pommes? Mit dem

Ki-Nova hat nun auch in Berlin ein urbanes und stylishes Restaurant

eröffnet, das sich das Gesundheitsbewusstsein im Alltag nicht nur

auf seine Fahnen, sondern auch gleich in den Namen geschrieben

hat: Bestehend aus dem japanischen Ki für Energie, und dem

lateinischen Nova für Neu, verspricht der Name des neuen

Slowfood-Hotspots am Potsdamer Platz Erholung durch Genuss.

„Wir freuen uns sehr darauf, mit dem Ki-Nova eine kleine Oase

mitten im Großstadtdschungel zu schaffen, in der man sich ganz

auf sich selbst besinnen kann“, sagt Mirko Alexander Nikolitsch,

Geschäftsführer der BMB Gruppe. „Unsere Gäste können auf

ein kreatives Foodkonzept gespannt sein, das nicht nur auf Superfoods

wie Granatäpfel, Avocado und Cranberry setzt, sondern

auch heimische und regionale Produkte wie Spinat, Leinsamen

oder Rote Bete verwendet.“ Wer in seiner Mittagspause also schnell

und zugleich gesund essen möchte, ist im Ki-Nova mit seinen trendigen

Gerichten rund um die Superfoods, knackigen Salate und liebevoll

zusammengestellten Bowls genau richtig.

www.ki-nova.de

Mitte bitte!


Foto: Strebe

Adlon Kempinski mit neuer Lobby

Der alte Staub ist raus – viel Licht und neuer Glanz sind rein: Das Hotel Adlon

Kempinski hat für sechs Millionen Euro seine Lobby umgebaut und modernisiert.

Inspiration lieferte dabei der Elefantenbrunnen, ein Geschenk

des Maharadscha von Patiala um 1930. Ausgesuchte Antiquitäten

und elegante Möbel aus Italien, prunkvolle Kronleuchter aus Murano-Glas

und wertvolle Materialien wie Kalkstein, Leder, Messing

und Onyx sind die charakteristischen Merkmale des neuen

Designs. Besonders stolz ist Emile Bootsma, Geschäftsführender

Direktor des Hotel Adlon Kempinski, auf ein ganz besonderes

Schmuckstück: ein über 3,5 Meter langer und 750 Kilogramm

schwerer Lüster aus Italien. Im Mittelpunkt steht aber nach wie

vor der berühmte Elefantenbrunnen, der unter der Glaskuppel

mit modernen Lichteffekten neu in Szene gesetzt wurde. Die

Rezeption befindet sich nach wie vor auf der linken Seite der

Lobby – jetzt jedoch deutlich nach hinten versetzt und vergrößert.

Links und rechts davon der Concierge-Desk sowie der Empfangstresen

der Ladies in Red. Dahinter die ebenfalls neu gestaltete Smokers Lounge

und das Business Center.

www.kempinski.com/de/berlin/hotel-adlon

29

Lifestyle Feine Küche

Kreativer Kopf in der Bellini Lounge

Rühren, shaken, floaten – der neue Barchef der Bellini Lounge, Sharif

Megdad, beherrscht nicht nur seine Rezepte, auch die Technik stimmt.

Nach 15 Jahren Erfahrung in der Berliner Bar- und Clubszene übernimmt

der gebürtige Berliner und erfahrene Barkeeper nun die

Bellini Lounge in Berlin-Mitte. Megdads Vorliebe für innovative

und kreative Drinks macht sich dabei nicht nur beim Einsatz

von frischen Kräutern wie Zitronengras, Basilikum oder Thymian

bemerkbar, auch der Kontakt zu seinen Gästen ist für ihn

eine wichtige Inspirationsquelle. Am Puls der Zeit ist deshalb

auch die neue Gin & Tonic-Karte. Ob „Gin Mare“ zu „Thomas

Henry Tonic an Rosmarin, Thymian und Basilikum“, „Monkey 47

Gin an Grapefruit“ oder mit Tonic verfeinerter „Elephant Gin an

Ingwer und Apfel“ – feinabgestimmte Kreationen für verwöhnte

Gaumen, Nachtschwärmer und Berlin-Besucher. Das Ambiente in

der Bellini Lounge ist edel mit authentischem Szene-Charme und lädt

in verschiedenen Bereichen zum Entspannen ein.

www.bellinilounge.de

Foto:

Bellini Ganymed

Die Craft-Alternative im Marienpark

Bierfreunde aufgepasst: Die Amerikaner machen jetzt auch Berliner

Bier: Das Stone Brewing World Bistro & Garden hat vor kurzem im

Marienpark eröffnet. Das gigantische Gelände mit rund 5.000

Quadratmetern Fläche hat sich Stück für Stück in eine Brauerei

und ein Bistro mit 800 Sitzplätzen sowie in einen wundervollen

Garten zum Ausruhen und Genießen verwandelt. Die stilvolle

Library Bar mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Craft-Bieren

hat täglich von 16 Uhr bis Mitternacht, am Wochenende bereits

ab 12 Uhr bis Mitternacht geöffnet. Seit diesem Sommer ist

auch die 100-Hektoliter-Brauerei in vollem Betrieb. Der Standort

ist in einem ehemaligen Gaswerk-Komplex aus dem Jahr

1901, früher einmal ein wichtiger Bestandteil der industriellen

Infrastruktur. Stone-CEO und Mitgründer Greg Koch verliebte

sich in diesen Standort auch deswegen, „weil er die Atmosphäre

einschließlich Kunst und Musik, wie sie in Berlin so typisch ist, in

allen Facetten und Nuancen widerspiegelt“. Wer es ausprobieren

will, findet neben Craft-Bier auch leckere Speisen mit Zutaten aus

lokaler oder regionaler Produktion, zumeist in Bio-Qualität.

www.stonebrewing.eu

Mein Tipp


30

Lifestyle Weihnachten

Foto: Philipp Dubrau

Winter-Weihnacht mitten in Berlin

Auch in diesem Jahr bietet Berlin wieder eine Vielzahl von Weihnachtsmärkten

in der Stadt. Pünktlich zum ersten Advent geben wir einen kleinen Überblick über

die schönsten Plätze zum Schlendern in der Mitte von Berlin.

Winterwelt am Potsdamer Platz

Schlittschuhlaufen am Piano-See

und Eisschießen oder Rodeln mit

Blick auf das Brandenburger Tor?

Die Winterwelt bietet winterliche

Aktivitäten für jeden. Danach gibt

es eine Stärkung in den Salzburger

Schmankerl-Hütt’n mit Brettljause,

Foto: Erich Grönke

Obazda, Saftgulasch, Kasnocken

oder Jagertee. Der traditionelle

Weihnachtsmarkt in unmittelbarer

Nähe lädt bis zum 26. Dezember

zum Bummeln ein.

Wann: bis 01. Januar 2017,

10–22 Uhr täglich,

Heiligabend bis 14 Uhr

Eintritt: frei

www.winterwelt-berlin.de

Nostalgischer

Weihnachtsmarkt

Rings um die St. Hedwigs-Kathedrale

lässt sich der Weihnachtsbummler

gern von Mandelbrennern

und Kastanienröstern verführen

oder genießt eine im flackernden

Feuerschein aufgegossene Feuerzangenbowle.

Kunsthandwerker

bieten ihre Waren an und Laternenbauer,

Kerzendreher und Spekulatiusbäcker

zeigen ihre Kunst.

Wann: bis 26. Dezember 2016

Öffnungszeiten: Mo–Do

12–21:30 Uhr, Fr 12–22:30 Uhr,

Sa 11–22:30 Uhr, So 11–21:30 Uhr

Heiligabend geschlossen, ab 25.12.

von 11:30–21 Uhr

Eintritt: frei

www.berliner-weihnacht.de

Weihnachtsmarkt auf dem

Alexanderplatz

Der Weihnachtsmarkt lockt mit

mehr als 100 Hütten und Attraktionen

wie der Eisbahn, dem

Partyhaus vom Nikolaus, Europas

größter Erzgebirgspyramide und

klassischem Handwerk wie Töpfer,

Schmiede und Glasbläser.

Wann: bis 26. Dezember 2016

(Hütten und Eisbahnen bis

01. Januar 2017)

Öffnungszeiten: 10–22 Uhr täglich,

Heiligabend bis 14 Uhr

Eintritt: frei

www.bergmannevent.de

Mitte bitte!


31

Lifestyle Weihnachten

Foto: Wolfgang Scholvien

Weihnachtsmarkt

am Roten Rathaus

Eine Marktgasse mit Altberliner

Kulisse, eine Schlittschuh-Eisbahn

rund um den Neptunbrunnen, Straßenkünstler

wie Puppenspieler und

Märchenerzähler, Weihnachtsmann,

Karussells für Groß und Klein und

natürlich ein vielseitiges gastronomisches

Angebot – das ist der Weihnachtsmarkt

am Roten Rathaus.

Wann: bis 29. Dezember 2016

Öffnungszeiten: Mo–Fr von

12–22 Uhr, Sa–So von 11–22 Uhr,

Heiligabend geschlossen, 25./26.12.

von 11–21 Uhr, 29.12. von 12–21 Uhr

Eintritt: frei

www.berlinerweihnachtszeit.de

Christmas

Garden

Eine Besonderheit ist in diesem

Jahr der Christmas Garden Berlin

im Botanischen Garten. Noch

bis zum 01. Januar 2017 öffnet er

jeden Abend seine Pforten für

einen ganz speziellen Spaziergang

durch bunte Illuminationen.

Es locken regionale Speisen an

urigen Feuerstellen und eine 300

Quadratmeter große Eisbahn.

Weitere Highlights sind ein

Sternenwald, ein Glühwürmchengarten,

Rudolph und seine

Freunde, ein Zauberwald und ein

Klangspiel.

www.christmas-garden.de

Mein Tipp

WeihnachtsZauber am

Gendarmenmarkt

Persönlich finde ich ja den Weihnachtsmarkt

auf dem Gendarmenmarkt am romantischsten.

Im Mittelpunkt des WeihnachtsZaubers steht

natürlich wieder der große Weihnachtsbaum,

umgeben von traditionellen Handwerksbuden

und gehobener Berliner Gastronomie. Im großen

Kunsthandwerkerzelt kann man Holzschnitzern,

Bildhauern und anderen Handwerkern über

die Schulter sehen. Für Unterhaltung sorgen

Akrobaten, Tanzgruppen, Chöre und Jongleure

mit einem wechselnden Showprogramm. Den

Leckermäulern wird Entscheidungsfreudigkeit

abverlangt – die Angebote sind so vielseitig wie

lecker. Von Ente und Champagner bis hin zum

Tiroler Schinkenbrot und Glühwein ist geschmacklich

fast alles vertreten. Überaus löblich:

Der Charity-Gedanke kommt ebenfalls nicht zu

kurz: Ein Teil der Eintrittsgelder wird gespendet

zur Förderung von vielen Projekten im Bezirk

Mitte.

Wann: bis 31. Dezember 2016

Öffnungszeiten: täglich 11–22 Uhr,

Heiligabend und Silvester 11–18 Uhr

(Silvesterparty ab 20 Uhr, 12 €)

Eintritt: 1 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei,

Mo–Fr 11–14 Uhr Eintritt frei

(außer 24.–26./31.12.)

www.weihnachtsmarkt-berlin.de

Foto: Philipp Dubrau


32

Lifestyle Reisen

Blick von

der Festung

Hohensalzburg

auf das

Dom-Quartier.

Unterwegs auf der Via Culinaria

Mittags noch in der Mitte von Berlin! Doch welch schöner Gedanke, bereits am Nachmittag

bei einer Tasse Kaffee und leckerer Süßspeise entspannt im Café Tomaselli oder im

Café Fürst am Alten Markt in Salzburg zu sitzen. Nur eine gute Flugstunde dauert es, um

in die italienisch angehauchte, barocke Mozartstadt zu gelangen. Von Elke Petra Thonke

Mozartkugeln

sind die süße

Verführung und

gehören einfach

zu Salzburg.

Doch es bleibt nur wenig Zeit, um

einige Sehenswürdigkeiten dieser

Stadt in Augenschein zu nehmen.

Einmal die engen Gassen durchstreifen

mit den schönen Läden,

den geschwungenen Torbögen

und alten Zunft-Schildern. Durch

manche Häuser hindurchgehen,

um andere Gassen zu erreichen

und sich über die schmucken Arkadenhöfe

erfreuen. Rasch ein Foto

von Mozart, der auf dem gleichnamigen

Platz auf seinem Sockel

steht und mit mildem Blick nach

Osten schaut. Für sein Geburtsund

Wohnhaus (heute Museen)

bleibt kaum Zeit. Hoch über der

Festspielstadt thront die Festung

Hohensalzburg aus dem Jahre 1077.

Hinauf führt die älteste Standseilbahn

Österreichs. Der Blick auf die

Stadt und das Dom-Quartier ist

beeindruckend. Im Burghof erleben

Besucher vom 25. November bis

zum 18. Dezember einen stimmungsvollen

Adventsmarkt.

Obwohl auch Salzburg zur Via

Culinaria gehört und somit zu den

acht Genusswegen des Salzburger

Landes, geht es weiter ins liebliche

Bluntautal des Tennengebirges.

Vom Salzburger Altstadtbahnhof

fährt eine S-Bahn in 40 Minuten

in den weiter südlich gelegenen

hübschen Ort Golling. Die Marktgemeinde

liegt eingebettet in der

Bergwelt mehrerer Zweitausender.

Auch hier gibt es eine Burg, auf

der die »Kleinen Festspiele« im

Sommer stattfinden. Mitten im Ort

befindet sich das 4-Sterne-Hotel

Döllerer, ein guter Startpunkt für

die Via Culinaria.

2009 hatten sich führende Gastronomen

mit den besten einheimischen

Produzenten zusammengetan.

Kaum woanders im Land gibt

es eine solche Dichte an Haubenlokalen.

Sie sind der Glanzpunkt der

österreichischen Gastronomie. Ob

Fleisch-, Fisch- oder Käsefans, auch

Kräuterliebhaber, Süßschnäbel, Bierund

Schnapsfreunde kommen hier

voll auf ihre Kosten.

Andreas Döllerer gehört zum

Beispiel zu den herausragenden

Mitte bitte!


33

Lifestyle Reisen

Köpfen der Gastronomie-Szene. Er

wurde mehrfach als Koch und Gastronom

des Jahres ausgezeichnet.

Bereits jetzt ist der 37-Jährige ein

alter Hase, was sein Ideenreichtum,

sein Können und seine Erfahrung

betrifft. Seit über 100 Jahren existiert

der Familienbetrieb.

Im historischen Steingewölbe

des Anwesens befindet sich das

mehrfach ausgezeichnete Wirtshaus

(eine Haube). Ganz unspektakulär

genießt man an rustikalen

Holztischen bei wohliger Kachelofenwärme

die gut bürgerlichen

Gerichte. Die abgehobene, feine

Küche hingegen bietet das Genießerrestaurant,

das mit drei Hauben

geadelt wurde. „Cuisine Alpin“,

daran arbeitet Döllerer – und unter

dieser Bezeichnung erschien auch

sein 300 Seiten starkes Kochbuch.

Darin kann man ihn auch wahrnehmen

als Bewahrer und Erneuerer

althergebrachter Rezepte der regionalen

Küche.

Die Via Culinaria führt natürlich

auch zu regionalen Produzenten.

Sei es beispielsweise die Lerchenmühle

von der Familie Wiese oder

der Fischzüchter Sigi Schatteiner in

Golling. Sie arbeiten alle umweltschonend

und auf Biobasis. In

Kuchl finden Besucher die Hofkäserei

Fürstenhof. Sie produziert 35

Käsesorten, wovon etliche Sorten

im Hofladen angeboten werden.

Vor den Toren Salzburgs, in

Grödig, gibt es einen Fischzüchter

aus Leidenschaft. Manfred Grüll

ist der einzige Kaviar-Hersteller in

Österreich und erregt damit über

Landesgrenzen hinweg Aufsehen

in der Gourmetwelt. Er besitzt

einen gesunden Humor, Liebe

zum Produkt, Freude am Schaffen

und hat Respekt vor den Tieren.

„Erlebnismittel“ nennt er seine

Lebensmittel. Gerade wird ein 16

Jahre alter Stör geschlachtet. In

seinem Bauch stecken mehrere

Kilo feinster Kaviar. Doch vom Stör

wird noch mehr gewonnen. Aus

seiner Haut werden Handtaschen

und Gürtel gefertigt.

Im angrenzenden Bistro gibt es

für Besucher so ziemlich alles, was

sich als Fisch oder Schalentier im

Wasser tummelt. Der letzte Schrei

sind Kaviar-Pralinen – sozusagen

eine Weltneuheit. Zeit sollte man

für einen Besuch aber schon

mitbringen – über der Tür eines

Produktionsraumes prangt folgendes

Schild: ICH HABE KEINE ZEIT,

mich zu beeilen.

Die Enoteca mit

integrierter Bibliothek

in Kuchl. Über

2500 Sorten Wein

lagern hier.

Infos:

Salzburger Land

Tourismus und Wegweiser

„Via Culinaria“:

www.salzburgerland.com

Tel: 0043 662 66880

Döllerers Genusswelten:

www.doellerer.at

Grüll Fischspezialitäten:

www.gruell-salzburg.at

Flüge täglich von

Berlin-Tegel nach

Salzburg:

www.airberlin.com

Vater Herrmann

und Sohn Andreas

Döllerer im Weinkeller.

Fotos: Elke Petra Thonke

Alex Koblinger,

Sommelier bei

Döllerer.


34

Lifestyle Reisen

Heiße Quellen in Bad Hévíz

Viele Touristen zieht es regelmäßig wegen des mediterranen Klimas in die Gegend um

den ungarischen Plattensee (Balaton). Tourismusmagnet sind jedoch auch die zahlreichen

Thermalquellen im Land, von denen die größte in Bad Héviz zu finden ist.

Anreise:

Flughäfen Wien

oder Budapest,

Direktflüge zum Héviz-Balaton

Airport

Sármellek über www.

mutsch-reisen.de

Hoteltipp:

NaturMed Hotel

Carbona****s

www.carbona.hu/de

Tipps für Ausflüge:

Steinmeer von

Salföld, Halbinsel

Tihany, Schloss von

Keszthely, Markttreiben

»Liliomkert«

in Káptalantóti,

Fahrt mit der Bimmelbahn

»Dotto«

zum Ufer des

Balatons

Bad Hévíz an der westungarischen

Bäderstraße, unweit des Balatons

gelegen, ist die Kur- und Bäderstadt

mit der längsten Tradition in Ungarn.

Der See, dessen Quelle vulkanischen

Ursprungs ist, führt warmes

Thermalwasser (selbst im Winter

sinkt die Temperatur nicht unter 23

Grad) mit einer einmaligen Zusammensetzung

heilaktiver Substanzen.

In 38 Metern Tiefe entspringt die

Quelle, durch deren Kraft 410 Liter

pro Sekunde nach oben gepumpt

werden, wodurch sich das Wasser

des Sees alle zwei Tage komplett

erneuert. Die Mineralien und der

Heilschlamm machen das Wasser

so wertvoll, besonders für Patienten

mit Erkrankungen der Gelenke und

des Bewegungsapparates.

Doch neben Kuren und Heilanwendungen

wird auch das Thema

Wellness groß geschrieben. Einige

der Hotels in der Region zählen zu

den besten Wellness- und Spa-Destinationen

Europas. Die 5-, 4- und

3-Sterne-Hotels verfügen fast alle

über eigene Thermalquellen, können

großzügige Badelandschaften

vorweisen und sind mit modernen

Kurabteilungen ausgestattet.

Kulinarisch gesehen bietet die

ungarische Küche, die zu den

besten Küchen Osteuropas zählt –

ein breites Spektrum an Genüssen.

Typisch sind auch die vielen Wein-

keller mit alten Gewölbekellern,

in denen man die einheimischen

Gerichte mit einer Weinprobe

verbinden kann. Wer Angst vor der

ungarischen Sprache hat, dem sei

gesagt, dass viele Ungarn – vor

allem in touristisch erschlossenen

Regionen – ein hervorragendes

Deutsch sprechen. Gäste entdecken

also in Bad Héviz und Umgebung

ein vielgestaltiges Land mit gastfreundlichen

Menschen.

Viele Hotels in und um Bad

Héviz punkten mit ausgedehnten

Wellnessanlagen.

Besuch auf dem

Biomarkt in

Káptalantóti.

Fotos: Strebe

Mitte bitte!


35

Fotos: Strebe

Lifestyle Reisen

Aktiv wohlfühlen auf Usedom

Für Berliner gern mal Ziel für ein Wellnesswochenende: Usedom.

Grüne Weiten, lange Sandstrände, mächtige Steilufer und breite Dünenlandschaften

gehören zur Insel und zwingen förmlich zur Entschleunigung.

Usedom lockt mit

Wasser, Strand und

zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten.

Wenn man eine Auszeit inmitten

der Natur sucht, kann man sich auf

Usedom wunderbar vom maritimen

Flair der Sonneninsel verzaubern

lassen. Hier werden vielfältige

Wellnessmöglichkeiten angeboten,

viele davon sogar gratis unter freiem

Himmel – ob Nordic Walking

am Strand, Yoga, Thalasso oder

Klimawanderungen. Auf den Radoder

Erlebnistouren kann man viele

„Schätze“ auf der Insel entdecken.

Für die einen sind es bevorzugt

Küste und Meer – hier bietet sich

beispielsweise die längste Strandpromenade

Europas an. Wunderbar

ausgebaut und direkt hinter der

Düne geht es zwischen den drei

Kaiserbädern Bansin, Heringsdorf

und Ahlbeck grenzüberschreitend

bis ins polnische Swinemünde.

Die anderen lieben ganz besonders

das Usedomer Hinterland,

auch „Achterland“ genannt. Ein

Ausflug empfiehlt sich hier besonders

für Liebhaber von fangfrischem

und exzellent zubereitetem

Fisch in die „Bauernstube“ nach

Morgenitz. Und wenn man schon

mal dort unterwegs ist, lohnt ein

Abstecher nach Loddin, wo es sogar

eine Tribüne gibt, von der aus

man den einmaligen Sonnenuntergang

beobachten kann.

Und wer sich lieber im Spa

verwöhnen lässt, ist in einem

der vielen Wellnesshotels an der

richtigen Adresse. Sie locken unter

anderem mit Sanddornmassagen,

Algenmousse-Packungen, Milchoder

Bierbädern. Über einen ganz

besonderen Charme verfügen dabei

die alten Badeorte, allen voran

das historische Seebad Heringsdorf.

Im gleichnamigen Strandhotel

Heringsdorf ist Wellness ein

großes Thema. Neben verschiedenen

Saunen ist das Highlight

ein Pool mit original Heringsdorfer

Solewasser. Aus 408 Metern

Tiefe gefördert, ist die Jodsole ein

wahrer Jungbrunnen für Gesundheit

und Schönheit. Mit ihrem

natürlichen Gehalt an wertvollen

mineralischen Spurenelementen

wird sie bei vielen Erkrankungen

therapeutisch genutzt. Das Strandhotel

ist besonders stolz auf den

eigenen Zugang zur Quelle und

bietet verschiedene Wellnesspakete

für seine Gäste an.

Aber ob nun wellnessen im

Hotel oder Ausflüge in die Umgebung

– die Insel ist vielfältig und

überrascht selbst Usedom-Kenner

immer wieder mit neuen Facetten.

Viele Hotels bieten die

unterschiedlichsten

Wellnessprogramme.

Anreise:

über die Ostseeautobahn

A20, per Bahn oder

Fernbus

Hoteltipp:

Strandhotel Heringsdorf,

4-Sterne-Hotel direkt

am Ostseestrand, großes

Wellness-Angebot

www.strandhotelheringsdorf.de

Tipps für Ausflüge

„Bauernstube“ Morgenitz,

Paddeln oder

Tretbootfahren am

Achterwasser in Loddin,

Wasserschloss Mellenthin

www.usedom.de


36

Kultur Bücher

Lektüre für lange Winterabende

Das gefällt uns!

Poesie der Gegenwart

Wie schreiben gegenwärtige Dichter über die

alte und neue deutsche Hauptstadt? Martin

Jankowski und Birger Hoyer haben sich auf

die Suche nach dem heutigen Sound Berlins

begeben und Gedichte von Autorinnen und

Autoren zusammengeführt, die eines eint: die

lyrische Suche nach der Stadt Berlin. Trotz aller

Kontraste entsteht so ein schlüssiges Bild einer

so offenen wie vielfältigen Stadt: Nachkriegszeit,

Kalter Krieg und Wendezeit haben ihre

Spuren hinterlassen, doch etwas ganz Neues ist

entstanden und hat auch in der Poesie Einzug

gehalten. Die zum Teil erstmals veröffentlichten

Gedichte präsentieren den lyrischen Klang des

neuen, gegenwärtigen Berlins.

Martin Jankowski und Birger Hoyer:

„Nachtbus nach Mitte –

Berliner Gedichte von heute“,

184 Seiten,

Verlag für Berlin-Brandenburg,

18,– €.

Berliner mit Geschichte

Wer jetzt glaubt, in diesem Buch geht es um

die Berliner Prominenz, hat sich leider getäuscht.

Zu den 111 Berlinern, die man kennenlernen

sollte, gehören Menschen, die die Stadt

durch ihre Geschichte prägen. Eigentlich Normal-Berliner,

aber eben mit dem Quentchen an

Besonderem. So wie Klavierhelmut, der heute

Abend bestimmt wieder auf der Kottbusser

Brücke spielt, während der Visionär Ralf Steeg

weiter daran arbeitet, dass die Berliner bald

wieder in der Spree schwimmen können. Dazu

ein Bademeister aus dem Prinzenbad, eine

Toilettenführerin, eine Bienenzüchterin. „Eben

Leute, die sich engagieren und etwas bewegen

wollen“, so die Autoren.

Lucia Jay von Seldeneck,

Verena Eidel:

„111 Berliner, die man kennenlernen sollte“,

240 Seiten,

Emons Verlag,

16,95 €

Süße Köstlichkeiten

Zu Weihnachten gehört der Duft von frischen

Keksen und Bratäpfeln einfach dazu – die Lust

auf Süßes und die Freude am Backen begleitet

uns aber durch das ganze Jahr. Ingrid Pernkopf

kennt alle beliebten wie verführerischen

Rezepte, die das gemütliche Zusammensein im

Kreis der Lieben erst wirklich perfekt machen.

Gemeinsam mit Alexander Höss-Knakal legt sie

mit „Österreichische Mehlspeisen“ eine jahreszeitlich

gegliederte Auswahl vor, die Rücksicht

auf das saisonale Angebot an Früchten und

Gemüse nimmt.

Ingrid Pernkopf,

Alexander Höss-Knakal:

„Österreichische Mehlspeisen –

250 Rezepte für alle Jahreszeiten“,

224 Seiten,

Pichler Verlag,

29,90 €

Gewinnen

Berlin City Ost.

Zwischen Strausberger Platz und Brandenburger Tor

Wie ein Fotoalbum aus der Kindheit mutet der

Bildband „Berlin City Ost“ von Günter Blutke

an. Seine fotografischen Spaziergänge führten

Blutke in den Sechziger- und Siebzigerjahren

immer wieder ins Ostberliner Zentrum, vom

Strausberger Platz bis zum Brandenburger Tor.

Die City Ost galt damals als Vorzeigeprojekt

der DDR und wurde nach seiner fast völligen

Zerstörung 1945 nun völlig neu gestaltet. Wer

mehr über diese Zeit erfahren oder einfach

nur in alten Erinnerungen schwelgen möchte,

kann hier einen von insgesamt drei Bildbänden

„Berlin City Ost“ gewinnen. Einfach

bis zum 18. Dezember 2016 den Newsletter

auf www.mitte-bitte.de abonnieren

oder auf Facebook unsere Seite liken und

dazu eine E-Mail an info@mitte-bitte.de

schreiben mit dem Betreff „Bücher“.

Günter Blutke:

„Berlin City Ost. Zwischen Strausberger

Platz und Brandenburger Tor“,

124 Seiten, be.bra verlag

www.bebraverlag.de

Mitte bitte!


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37

das Magazin für alle

Berlin-Interessierten

Anzeige Bücher

das Magazin für Berlin – mittendrin Preis: 3,80 € nr. 3/2016

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Baufortschritt bei BVG

und Staatsoper

Serie:

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handgemachte

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der Berliner Bär


38

1

2

4

Kultur Ausblick

Termine

Foto: Richter Media Gallery

Foto: ARTPLAY Media/BOSCH.

3 5

Foto: Messe Berlin

Foto: Messe Berlin

Foto: Janson Jong

1

2

3

Der Britische Blick: Deutschland

– Erinnerungen einer Nation

Was: Ausstellung aus dem

British Museum

Wann: bis 09.01.17

Wo: Martin-Gropius-Bau

www.gropius-bau.de

Hieronymus

Bosch.VISIONS ALIVE

Was: Die Multimedia-Ausstellung

zum 500. Todestag von

Hieronymus Bosch

Wann: Verlängert bis 31.01.17

Wo: Alte Münze Berlin

www.boschalive.com

Omer Fast: »Reden ist nicht

immer die Lösung«

Was: Ausstellung des Film- und

Videokünstlers

Wann: bis 12.03.17

Wo: Martin-Gropius-Bau

www.gropius-bau.de

Die Teheran Sammlung

Was: Kunst aus dem Teheraner

Museum für Zeitgenössische Kunst

Wann: 04.12.16–26.02.17

Wo: Gemäldegalerie (Kulturforum)

www.smb.museum

Hippologica

Was: Pferdesportmesse

Wann: 15.12.16

Wo: Messegelände Funkturm

www.hippologica.de

Silvesterparty

Was: Bühnenprogramm und

Feuerwerk

Wann: 31.12.16

Wo: Festmeile (Straße des 17. Juni)

www.silvester-in-berlin.de

Der Nussknacker

Was: Staatliches Russisches

Ballett Moskau

Wann: 10.01.17

Wo: Admiralspalast

www.admiralspalast.de

Berlin Fashion Week

Was: Modemesse

Wann: 17.–20.01.17

Wo: verschiedene Orte in Berlin

www.fashion-week-berlin.com

Internationale Grüne 4

Woche Berlin 2017

Was: Messe für

Ernährungswissenschaft,

Landwirtschaft und Gartenbau

Wann: 20.–29.01.17

Wo: Messegelände

www.gruenewoche.de

67. Berlinale

Was: Internationale Filmfestspiele

Berlin

Wann: 09.–19.02.17

Wo: Berlinale-Palast und

weitere Kinos

www.berlinale.de

„Mein kleiner grüner Kaktus“ – diesen

Song von den Comedian Harmonists

kennt wohl jeder. Deshalb

freue ich mich schon sehr auf das

Weihnachts- und Dinnerkonzert mit

den unvergleichlichen Sängern am

03. Dezember im Ellington Hotel Berlin.

Im festlichen Saal Femina erklingt

das neue Weihnachtsprogramm der

COMEDIAN HARMONISTS TODAY mit

Klassikern wie „Veronika, der Lenz

ist da“ oder „Wochenend und Sonnenschein“.

Dazu kredenzt Küchenchef

Florian Glauert ein köstliches

Drei-Gänge-Dinner. Ich verrate nur,

dass es am Ende einen halbflüssigen

Schokoladenkuchen mit Cassis-Feigen

und Tahiti-Vanilleeis gibt …

www.ellington-hotel.com

Eröffnungskonzert

Was: Eröffnung Barenboim-Said

Akademie

Wann: 04.03.17

Wo: ehemaliges Magazin der

Staatsoper, Französische Str. 33d

www.barenboim-said.com

MaerzMusik 5

Berlin 2017

Was: Internationales Musikfestival

Wann: 18.–26.03.17

Wo: Haus der Berliner Festspiele

und andere Orte in Berlin

www.berlinerfestspiele.de

Mein Tipp:

COMEDIAN

HARMONISTS

TODAY

Foto: Messe Berlin

Mitte bitte!


»entre límites

39

zwischen grenzen –

berlin«

Kultur Ausblick

Im Rahmen des Mexikojahres

in Deutschland 2016/17 und der

Städtepartnerschaft von Berlin und

Mexiko-Stadt wird im Kunstraum

Kreuzberg die große Gruppenausstellung

„entre límites / zwischen

grenzen – berlin“ mit insgesamt

zehn neuen Klanginstallationen

von mexikanischen und deutschen

Künstlern gezeigt. Daran beteiligt

sind Vertreter verschiedener Generationen

mit ganz unterschiedlichen

Zugängen zur Klangkunst. Mehr als

Fotos: Gudinni

die Hälfte der ausgestellten Klanginstallationen

sind während lokaler

Projektresidenzen in Deutschland

und Mexiko entstanden. Das Genre

hat in beiden Ländern in den vergangenen

Jahren eine außerordentliche

Entwicklung erfahren. „entre

límites / zwischen grenzen – berlin“

führt beide Szenen erstmals in

einem großen Ausstellungsprojekt

zusammen. Die beteiligten Künstler

sind: Arturo Hernández Alcazar,

Mario de Vega, Marcela Armas &

Gilberto Esparza, Manuel Rocha,

Guillermo Santamarina, Rogelio

Sosa, Sam Auinger, Hans Peter Kuhn,

Stefan Roigk und Stefan Rummel.

Das deutsch-mexikanische Klangprojekt

wird veranstaltet von singuhr

e. V., Kurator ist Carsten Seiffarth aus

Berlin. Zuvor wurde die Ausstellung

bereits in Mexiko-Stadt gezeigt.

entre límites /

zwischen grenzen –

berlin

26.11.16–15.01.17

Kunstraum Kreuzberg/Bethanien,

Mariannenplatz 2,

10997 Berlin

Öffnungszeiten:

täglich 11–20 Uhr

www.singuhr.de

Neue APA S S IONATA-Show

„Cinema of Dreams“

Wunderschöne Pferde und spektakuläre

Showhighlights – das ist

APASSIONATA. Bei der neuen Show

„Cinema of Dreams“ erwartet die

Besucher auch diesmal wieder

ein Feuerwerk der Emotionen und

der Kreativität: ein Ensemble aus

Reitkunst auf höchstem Niveau, in

Szene gesetzt durch wundervolle

Kompositionen aus beeindruckenden

Lichteffekten, liebevoll gestalteten

Kostümen und mitreißenden

Rhythmen, Melodien und Tanzchoreografien.

Ob temperamentvolle Menorquiner

oder anmutige Friesen – in

„Cinema of Dreams“ geht es mit

den schönsten Pferden der Welt

auf Zeitreise in die große Zeit

des Films: In einer kleinen Stadt

eröffnet ein Kino und mit ihm der

Zauber, in fantastische Welten

eintauchen zu können. Der Magie

seiner Filme erliegen auch Eve und

Tom, deren gemeinsames Leben

von da an durch das Traumtheater

geprägt wird …

Das neue APASSIONATA-Programm

bahnt sich seinen Weg

durch das Kino des 20. Jahrhunderts

und begleitet dabei zwei

Freunde, die ihre Sehnsüchte und

Hoffnungen niemals aufgeben,

auch wenn die Zeit sich gegen sie

und ihre Träume wendet.

APASSIONATA „Cinema of Dreams“

13.–15.01.17,

Mercedes-Benz Arena,

Tickets:

www.apassionata.com

Foto: APASSIONATA


40

Kultur Ausblick

Relax!

Zurück in die 80er Jahre geht es im Wintergarten mit „RELAX!

80’s Hits & Acrobatics“. Noch bis zum 19. Februar trifft in

der neuen Wintergarten-Show atemberaubende Akrobatik

auf den Sound der 80er Jahre, begleitet von einer furiosen

Live-Band und grandiosen Sängern. Musikalisch inspirierte

Top-Artisten erwecken immer neue Bilder zum Leben – und

Erinnerungen an der Deutschen liebstes Jahrzehnt. „Like

a Virgin“ – und mit Sexappeal – tanzt Geraldine mit ihren

Neon-Hula-Hoops über die Bühne, und die Girls von Threestyle

»just want to have fun», ganz in Ekstase, mit sagenhaft präziser

Hand-auf-Hand-Akrobatik. „What a Feeling“! Süße Erinnerungen

kommen und gehen. „Sweet Dreams“ werden sichtbar, ein Sänger

wird zum „Slave to the Rhythm“, und halbe Menschen moven

zu elektronischen Sounds, während ganze Menschen „In the Air

tonight“ durch den Bühnenhimmel fliegen. Wow!

www.wintergarten-berlin.de

Foto: Paul

A. Jackson

Sehnsucht nach THE ONE

Über 100 Künstler auf der größten Theaterbühne der Welt, ein

Produktionsbudget von über elf Millionen Euro, die aufwändigste

Show in Europa – mit „THE ONE Grand Show“ hat sich

der Friedrichstadt-Palast wieder einmal selbst übertroffen.

Inszeniert von Showmacher Roland Welke wechselt hier verschwenderische

Pracht mit leisen, poetischen und surrealen

Momenten. Im Stück wird ein verlassenes Revuetheater

durch eine Undergroundparty aus dem Tiefschlaf gerissen.

Ein Gast – gespielt von Echo-Preisträger Roman Lob – verliert

sich in der magischen Aura des Ortes. Vor seinem

inneren Auge erweckt die damalige Theaterdirektorin (Brigitte

Oelke) die alten Zeiten. Vergangenheit und Gegenwart

verschwimmen in einem Wachtraum. Immer stärker spürt der

junge Mann dabei die Sehnsucht nach dem einen Menschen,

der alles für uns bedeutet – THE ONE. Weltstar Jean Paul Gaultier

entwarf die über 500 gewagten, extravaganten Kostüme.

www.palast.berlin

Foto:

Sven Darmer

Ohne wilde Tiere

Der 13. original Roncalli-Weihnachtscircus ist auf Jubiläumstour

mit dem Motto „40 Jahre Reise zum Regenbogen“.

Vom 16. Dezember bis zum 02. Januar 2017

gastiert der Circus wieder im Tempodrom. Premiere

ist am 17. Dezember. In diesem Jahr feiert Roncalli

seinen 40. Geburtstag. Die Vision damals wie heute:

Circus ohne wilde Tiere, aber mit viel Poesie. Der

Schöpfer des „schönsten Circus der Welt“, der Jahr für

Jahr Zehntausende Besucher ins Schwärmen bringt

und Generationen für Circus begeistert, wird auch

in diesem Jahr wieder dafür sorgen, dass nicht nur

Kinderherzen beim Anblick des festlich geschmückten

Tempodroms höher schlagen. Zudem gibt es am 31.

Dezember ein Silvesterkonzert mit dem Deutschen Symphonie

Orchester Berlin und den Artisten der Manege –

ein Klangzauber unter der Zirkuskuppel.

www.roncalli.de

Foto:

Roncalli

Mitte bitte!


Nervenkitzel pur

Der berühmte Circus Flic Flac schreibt weiter legen däre

Showgeschichte und verurteilt seine Fans nun mit „Höchststrafe

– 25 Jahre Flic Flac“ zu ebendieser. Fans der modernen,

unkonventionellen und bis ins Detail perfekt durchchoreografierten

Show dürfen sich noch bis zum 04. Dezember

in den gut zweistündigen Vorstellungen auf reichlich

Lichttechnik, Motorengeheul, brachiale Rockbeats und

jede Menge gewagte Stunts freuen. Im „Globe of Speed“

fahren die Motorradfahrer volles Risiko und rasen in wirklich

wahnwitzigem Tempo durch die Stahlkugel. Rauf, runter,

kopfüber, kreuz und quer – die Helldriver sind immerhin

ein Markenzeichen von Flic Flac. Nicht weniger spektakulär

sind die waghalsigen Südamerikaner der Flic Flac Adrenaline

Troupe am Todesrad und auf dem Hochseil. Oder die

verrückten Freestyle Jumper der Mad Flying Bikes, die mit

rasantem Tempo zwischen den Besuchern in die Manege geschossen

kommen, in der Luft irrsinnige Drehmanöver und

Rückwärtssaltos springen und ihre Motocross-Maschinen

im Flug mal eben zur Seite drehen. Insgesamt gehen über

50 Artisten von Weltrang unter der 16 Meter hohen Kuppel

an die Grenzen des Machbaren und bieten eine Show der

Extraklasse – rasant und mit Schockmomenten garniert.

Nichts für schwache Nerven!

www.flicflac.de

Foto: Erich Grönke

41

Kultur Ausblick

Foto: A. Strebe

„Kings & Queens“ im Palazzo

„Kings & Queens“ lautet der Titel der brandneuen Show, die noch bis zum

05. März 2017 im Spiegelpalast gezeigt wird und eigens für PALAZZO konzipiert

wurde – und der Name ist Programm! Der König alias Varieté-Veteran

Jean-Pierre Poissonnet ist bekümmert: Die letzte handfeste Rauferei liegt

schon einige Zeit zurück und darüber hinaus bereitet ihm seine älteste

Tochter Pauline große Sorgen – und das nicht nur, weil sein Sohn Omar

Cortez mit seiner eher prinzessinnenhaften Art in ganz anderen Sphären

schwebt und für die Thronfolge nicht in Frage kommt. Anstelle

ihrer Bestimmung zu folgen, umgibt Pauline sich ständig mit den

falschen Leuten und träumt von Freiheit und Unabhängigkeit. Das

kann so nicht weitergehen! Kurzerhand entschließt sich der Regent,

ein rauschendes Fest zu veranstalten, auf der seine Erstgeborene zur

Vernunft und nach Möglichkeit auch gleich an den Mann gebracht

werden soll. Und natürlich darf auch die Ente nicht fehlen, die in

diesem Jahr mit Chicorée, Granatapfel und Feigensauce daherkommt.

Sternekoch Kolja Kleeberg hat wieder eine ganz besondere Speisenfolge

für vier Gänge ersonnen. Dazu gehören unter anderem Thunfisch-Tatar,

Rote-Bete-Suppe und Schokoladenkuchen. Und Co-Gastgeber Hans Peter

Wodarz gibt den Startschuss: Palazzo – es ist angerichtet!

www.palazzo.org

Gewinnen

Nach drei gefeierten Kinofilmen mit den dazu gehörenden Erfolgs-Soundtracks

springen die Hits von „Bibi & Tina“ nun auf die

große Livebühne für „Bibi & Tina – Die große Show“. Mit einer

mitreißenden Geschichte, in der Bibi und Tina eines ihrer größten

Abenteuer erleben werden – und mit allen Hits von Peter Plate

und Ulf Leo Sommer, die auch gleichzeitig die Produzenten der

Show sind und ein hochkarätiges Ensemble aus Sängern, Tänzern

und einer Live-Band präsentieren. Termine in Berlin sind

am 30.12.2016 und zusätzlich am 07.01.2017 in der Mercedes-Benz

Arena. Wir verlosen insgesamt drei Fanbücher

zu „Bibi & Tina“. Einfach bis zum 18. Dezember 2016 eine

E-Mail an info@mitte-bitte.de schreiben mit dem Betreff

„Bibi & Tina“. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

www.bibiundtina-show.de


42

Spots

Das war los!

Highlights in Berlin

An dieser Stelle folgt wieder eine Auswahl interessanter Veranstaltungen der vergangenen Wochen.

Vielleicht waren Sie sogar dabei? Ansonsten machen Sie doch einfach mit und melden Sie uns Ihre Veranstaltung

oder schicken Sie Fotos an spot@mitte-bitte.de. Wir freuen uns!

Foto: Erich Grönke

Mitte bitte!


43

Spots

1

Lichterfest

in Berlin

Jedes Jahr leuchten in Berlin Sehenswürdigkeiten, Wahrzeichen und bedeutende

Gebäude in den wunderbarsten Farben. Am Leipziger Platz wurde ein Video gezeigt (1)

und auch der Berliner Dom wurde kunstvoll in Szene gesetzt (2). Im Nikolaiviertel lauschten

die Besucher musikalischen Klängen (3) und vor dem Stadthaus warteten die Wächter

der Zeit (4). Mehr Fotos unter www.berlin-leuchtet.com und www.festival-of-lights.de.

2


44

Spots

3

4

Mitte bitte!


Halloween

im Dungeon

1

4

45

Spots

Bei der diesjährigen Halloween-Show „Mörderische Mama“

hat das Berlin Dungeon die Puppen tanzen lassen. Auf der

Halloween-Party von Natascha Ochsenknecht (1 l.) waren die

angesagtesten Promis der Hauptstadt (2) dabei und haben

ihre Knochen zu heißen Beats zappeln lassen. Mit dabei unter

anderem auch Jenny Elvers (3) und Maxi Arland (4).

2

3

Fotos: Erich Grönke

3

„Miss 50plus“-

Wahl

Christine Lösch-Schleier (1) hat sich bei der Wahl zur

„Miss 50plus“ gegen die letzten 19 von über 500 Konkurrentinnen

aus dem gesamten Bundesgebiet durchgesetzt.

Die 64-Jährige aus Königslutter ist damit die schönste

Deutsche über 50 Jahre. Die Top 20 hatten sich beim

Finale im Mercure Hotel MOA Berlin einer prominenten

Jury gestellt – unter anderem Uli Wegner, Dagmar

Frederick und Julian F. M. Stoeckel (2). Statt im Bikini ging

es für die Kandidatinnen im Dirndl über den Laufsteg (3).

Die drei Bestplatzierten freuten sich über ihren Erfolg (4).

1 23

4


46

3 2

1

Spots

4

Serienale

Um die Wertschätzung von Serien ging es bei der ersten Serienale

– dem neuen Pendant zur Berlinale. Die Festivalzentrale

befand sich im Hotel Crowne Plaza Berlin City Centre. Hier begrüßte

Gastgeber und Deputy General Manager Marcus Neuzerling

seine Gäste (1) – hier mit Stefanie Simon. Auch Maren

Gilzer, Julian F. M. Stoeckel (l.) und Falk-Willy Wild amüsierten

sich prächtig (2). Serienale-Geschäftsführer Ben Niemann erklärte

das Ansinnen des Festivals mit dem Fokus auf Serien

und kam mit den Gästen ins Gespräch (3) – hier mit Claudia

Campus und Jean Bork (l.). Hauptstadtharfe Simonetta Ginelli

sorgte zur Begrüßung für musikalische Untermalung (4).

Fotos: Erich Grönke

VBKI-Sommerfest

Mehr als 1.000 Macher aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft feierten

gemeinsam beim VBKI-Sommerfest, das im Kronprinzenpalais stattfand

(1+2). VBKI-Präsident Markus Voigt wünschte sich in seiner Ansprache

Taten aus den Reihen der Parteien. Handlungsdruck gebe es im Überfluss,

und zwar in so gut wie allen Bereichen (3). Berlins Regierender Bürgermeister

Michael Müller appellierte daran, die sich durch das Wachstum in

Berlin ergebenden Chancen auch für Investitionen zu nutzen (4).

1

4 2 3

Fotos: Agentur Baganz

Mitte bitte!


2

6. Diabetes

gala in Berlin

Diabetes mellitus in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, war

auch diesmal wieder erklärtes Ziel der Diabetes-Charity-Gala im

TIPI am Kanzleramt (1). Knapp 90.000 Euro kamen als Projektspenden

zusammen (2). Geladen waren Gäste aus Politik,

Wirtschaft und Showbusiness. Durch den Abend führte die

TV-Moderatorin Inka Bause (3). Der Thomas-Fuchsberger-Preis«

wurde gemeinsam mit Dr. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender der

Deutschen Diabetes-Hilfe, von Jennifer und Julien Fuchsberger

überreicht. Für die musikalische Untermalung sorgte Cassandra

Steen mit Ihrer A-cappella-Performance (4).

47

Spots

3

4 1

Fotos: Erich Grönke

1

Fotos: Erich Grönke

Zeit, Wein,

Kunst und

Genuss

Wie Berliner Uhren ticken, weiß die

Berliner Traditionsmarke ASKANIA.

Höhepunkt ist in jedem Jahr die

feierliche Präsentation der limitierten

Jahrgangsuhr „Quadriga“. Zu den

Gästen im Kempinski Hotel Bristol

gehörten zahlreiche Persönlichkeiten

aus der Berliner Gesellschaft

(1+2) – Credo der Veranstaltung:

Zeit und Wein. Leonhard R. Müller,

ASKANIA-Vorstandsvorsitzender,

nutzte die Gelegenheit zu zahlreichen

Gesprächen mit seinen Gästen

(3). Auf der Bühne hingegen beste

Unterhaltung – unter anderem mit

Andreas Marius-Weitersagen als

Westernhagen-Double (4).

2 3 4


48

Die Mitte e. V.

DIE MITTE e. V.

Rückblick und Ausblick

Als Interessenvertretung für Berlins Mitte berichtet

DIE MITTE e. V. hier über aktuelle Themen ihrer Standortpolitik

und gemeinschaftliche Aktionen in der Berliner Mitte.

Jahresempfang und East End Theaterpreis

Shermin

Langhoff erhielt

in diesem Jahr

den East End

Theaterpreis.

Building Bridges – das war das

Motto des diesjährigen Jahresempfangs

der Interessenvertretung

DIE MITTE e. V. Gefeiert

wurde im Chamäleon Theater

und in den Hackeschen Höfen.

Gemeinsam mit vielen Wegbereitern

und Unterstützern wurde auf

bisher erreichte Ziele zurückgeblickt

sowie auf die Umsetzung neuer

Ideen angestoßen. Zahlreiche Gäste

aus Wirtschaft, Kultur und Politik

nutzten die Veranstaltung zum

gemeinsamen Netzwerken.

Zu den Ehrengästen des Abends

gehörten unter anderem Tim Renner,

Staatssekretär für kulturelle

Angelegenheiten und Dr. Beatrice

Kramm, Präsidentin der Industrieund

Handelskammer zu Berlin.

In ihrer Rede betonte Kramm die

Notwendigkeit einer gemeinschaftlichen

Bündelung der Kräfte, um

den Standort in seiner Entwicklung

voranzutreiben. Dazu sei es

auch notwendig, Brücken in alle

Richtungen zu bauen. Der Verein

bringe Vertreter aller relevanten

Branchen und Themenbereiche

zusammen und identifiziere dann

gemeinsam, in welche Richtung

sich der Standort Mitte in Zukunft

entwickeln soll.

Vorstandsvorsitzender Guido

Herrmann stellte die erfolgreiche

Entwicklung des Vereins dar und

gab einen Ausblick auf künftige

Aktivitäten. „Berlins Mitte nimmt

Fahrt auf! Unser Ziel ist es, diesen

Standort zu einem weltoffenen,

lebenswerten Forum für die Berliner

und ihre Gäste zu machen.

Im Herzen Berlins kommen alle

Funktionen des städtischen Lebens

zusammen: Handel, Kultur, Wissenschaft,

Politik. Der Jahresempfang,

gemeinsam mit den EAST END

Theatern, hat ein Zeichen gesetzt:

Vielfalt ist unsere größte Stärke!“,

so der Gastgeber des Abends.

Im Rahmen des Jahresempfangs

wurde anschließend der Ehrenpreis

des Berliner Theaterviertels

East End an Theaterregisseurin

und Intendantin Shermin Langhoff

für ihre bedeutende Arbeit in

der Kulturszene überreicht. Die

Laudatio übernahm Regisseur Falk

Richter. „Wir brauchen Visionäre

wie Shermin Langhoff, die Menschen

zusammenbringen und

Räume schaffen, in denen angstlos

gedacht, gestritten und Kunst

gemacht werden kann“, lobte er.

Und Staatssekretär Tim Renner ergänzte:

„Shermin Langhoff ist eine

unserer wichtigsten, innovativsten

und erfolgreichsten Intendantinnen.“

Frühere Preisträger waren

die Sängerin und Schauspielerin

Georgette Dee, der Kabarettist und

Liedermacher Rainald Grebe, die

Schauspielerin Dagmar Manzel, der

Kabarettist Peter Ensikat und der

Garderobier in Clärchens Ballhaus

Günther Schmidtke.

www.die-mitte.berlin

Mitte bitte!


49

Die Mitte e. V.

Auszug aus der

Mitgliederliste

Dr. Beatrice Kramm, Präsidentin der

Industrie- und Handelskammer zu Berlin.

MITTE im Weihnachtsglanz

Eine stilvolle Veranstaltung in den

Hackeschen Höfen.

Preisverleihung und Ansprachen fanden im

Chamäleon Theater statt.

Erstmalig ist es dem Verein DIE

MITTE e. V. gelungen, in Kooperation

mit visitBerlin Hauptakteure

und Verantwortliche an einen Tisch

zu bekommen, um eine Basis für

ein einheitliches Gesamterscheinungsbild

der weihnachtlichen

Beleuchtung und Aktivitäten in

MITTE zu finden. Ausgangspunkt

war die jährliche Illumination der

Linden bis zum Pariser Platz.

Unter den Linden und Friedrichstraße

werden den Berlinern und

Gästen in diesem Jahr zauberhaften

Lichterglanz bescheren. Eine

besondere Herausforderung war

dabei, ein verbindendes Element

zwischen Anfang und Ende des

drei Kilometer langen Boulevards

zu finden. Dazu werden zwei

über sechs Meter hohe Figuren

am Oranienburger Tor und am

Checkpoint Charlie aufgestellt,

die sich Lichtbälle quasi zuwerfen.

Eine weihnachtliche „Weltkugel“

verbindet auf Berlins berühmtester

Kreuzung die Friedrichstraße

und Unter den Linden. Und 34

große Schnee kugeln werden auf

der Einkaufsmeile die Illusion der

Lichterkette perfekt machen.

Dass es in diesem Jahr in der

Friedrichstraße überhaupt weihnachtlich

leuchtet, ist neben dem

Engagement des Vereins auch

Investoren und Unterstützern zu

verdanken wie dem Quartier 205

The Q. und dem Quartier 206 – um

nur einige zu nennen. Die festliche

Beleuchtung funkelt übrigens bis

zum Neujahrstag.

DIE MITTE e. V.

Friedrichstraße 95

10117 Berlin-Mitte

+49 30 2096 2390

info@die-mitte.berlin

www.die-mitte.berlin

Fotos: Erich Grönke


50

Gewinnen

Service

Das passt noch unter den Baum

Wie wäre es noch mit einem funkelnden Geschenk zum Weihnachtsfest?

Diese zauberhaften Schmuckstücke mit dem Namen

Winter Flower kommen aus dem Hause PIPPA&JEAN. Es scheint

fast so, als würde durch den Schnee eine ganz besondere Blüte

scheinen. Die Kette sowie das Armband sind vergoldet und mit

auffallenden Swarovski-Elements und Glaskristallen besetzt. Der

Gesamtwert von Kette und Armband beträgt 180 Euro. Um diesen

wunderbaren Schmuck zu gewinnen, einfach bis zum 18. Dezember

2016 auf www.mitte-bitte.de den Newsletter von MITTE bitte! abonnieren

oder auf Facebook unsere Seite liken und dazu eine E-Mail

an info@mitte-bitte.de schreiben mit dem Betreff „PIPPA&JEAN“.

Dann trifft das Paket noch pünktlich zum Fest ein. Wer kein Glück

hat, vereinbart einfach einen Termin für eine Style Party und sucht

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MITTE bitte! liegt an verschiedenen

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Anja Strebe

Ansbacher Straße 20

10787 Berlin

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info@mitte-bitte.de

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Herausgeberin/V. i. S. d. P.

Anja Strebe

Redaktion

Anja Strebe (Chefredaktion)

Elke Petra Thonke

Bärbel Arlt

Patricia Kurowski

Erich Grönke (Fotoredaktion)

redaktion@mitte-bitte.de

Anzeigen

Anna Franke

info@mitte-bitte.de

Titelfoto:

Erich Grönke

Layout & Grafik

F. Flach, typegerecht berlin

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Auflage

16.800

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Fotos wird keine Haftung übernommen.

Vervielfältigungen des Inhalts

nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung.

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Martin-Gropius-Bau Berliner Festspiele

August, 2016 Courtesy Galerie Arratia Beer / gb agency / Dvir Gallery / James Cohan Gallery / Filmgalerie 451 © Omer Fast / Gestaltung: Ta-Trung, Berlin

Omer Fast

»Reden ist nicht immer

die Lösung«

18.11.2016 – 12.3.2017

Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Öffnungszeiten: Mi – Mo, 10:00 – 19:00 Uhr, Di geschlossen

an den Feiertagen geöffnet, 24. und 31. 12. geschlossen

@GropiusBau | #OmerFast

Veranstalter

Der Martin-Gropius-Bau und das Programm

„Immersion“ werden gefördert durch

Partner

Medienpartner

www.gropiusbau.de

www.berlinerfestspiele.de

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