Stiepeler Bote 245 - November 2016

3satzbochum

Monatszeitung für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 245 November 2016

Verkehrte

Welt bei Bauer

Schorsch

Bühnenstück beim

Plattdeutschen

Gottesdienst strapazierte

die Bauchmuskeln der

Zuschauer. Seite 11

Kontrollen werden gefordert

Diskussionen über neue Einbahnstraßen-Regelung. Seite 6

„Wege durchs Königreich“

Heimatverein gibt Buch über Straßennamen heraus. Seite 10


STIEPEL AKTUELL

ANZEIGE

„Im Winter verkaufen wir die Sonne“

Neues Team berät kompetent im TUI ReiseCenter an der Kemnader Straße

Im TUI ReiseCenter an der Kemnader Straße werden die Kunden von (v.l.) Viola Werth, Stefanie

Bellgardt, Annelie Kraudelt und Büroleiterin Julia Knoll kompetent beraten.3satz Foto: H.-W. Sure

Diese vier jungen Damen

wickeln die Jahreszeiten

einfach um ihren kleinen

Finger und ändern auf Kundenwunsch

auch mal schnell

deren traditionelle Reihenfolge.

„Wenn es gewünscht

wird, und es wird oft gewünscht,

dann verkaufen wir

im Winter die Sonne“, sagt

Julia Knoll, Leiterin des TUI

ReiseCenters an der Kemnader

Straße 335. Die Reiseverkehrskauffrau

führt seit

Mitte des Jahres im bekannten

Stiepeler Büro ein junges

und neu zusammen gestelltes

Team, das von den

Reiseberaterinnen Stefanie

Bellgardt, Annelie Kraudelt

und Viola Werth komplettiert

wird.

Von der Premium-Destination

für den anspruchsvollen

Kunden, über die Kreuzfahrt,

den Lifestyle- oder Familien-Urlaub

bis zum Last Minute-Angebot

haben Julia Knoll

und ihre Mitarbeiterinnen

alle Reisevarianten in ihrem

Portfolio. Und sie können

eine kompetente Beratung

anbieten, denn das Quartett

ist häufig dienstlich unterwegs,

um für die Reisenden

auf allen Kontinenten die Angebote

zu recherchieren und

auszuprobieren. Julia Knoll

hat die Vereinigten Staaten

von Alaska bis Florida bereist,

Stefanie Bellgardt ist

Expertin für Europa und die

Karibik, Annelie Kraudelt für

die Balearen und Kanaren

und Viola Werth wird jeden

fachkundig bedienen, der einen

Familienurlaub plant.

„Wir bieten unseren Kunden

bei deren Urlaubs- und

Reiseplanungen einen

Komplettservice an“, schildert

Julia Knoll, „Beratung,

Buchung und Zahlungsabwicklung

kommen aus einer

Hand.“ Nicht nur mit diesem

Servicemerkmal kann das

Stiepeler TUI ReiseCenter

im Vergleich zu Internet-Reiseportalen

punkten.

Auf unverhofft auftretende

Schieflagen in politisch instabilen

Ländern oder auf

kurzfristig auftretende Turbulenzen

in Unternehmen –

wie kürzlich bei TUIfly – können

die Reise-Expertinnen

schnell reagieren. „Im Fall

der TUIfly-Problematik konnten

wir jede Buchung retten“,

erklärt Julia Knoll, „da zeigt

sich dann für den Kunden

ganz deutlich der Vorteil im

Vergleich zur Internetbuchung.

Da sind viele enttäuschte

Kunden in der Warteschleife

hängen geblieben

und konnten ihre Reise nicht

antreten.“

Aber nicht nur an diesen

Beispielen zeigen sich die

Vorteile, die das Reisebüro

bietet, den Kunden zum

Umdenken veranlasst und

ihn wieder zurückführt zur

persönlichen Beratung. „Wir

sehen auf unseren Dienstreisen

viele Ziele und prüfen

dort die Angebote. Wir können

unsere eigenen Erfahrungen

in die Beratung einbringen

und unseren Kunden

zu- oder auch abraten. Das

schafft schließlich auch die

Vertrauensbasis, auf der wir

arbeiten“, sagt Julia Knoll

zum Erfolgsprinzip ihres TUI

ReiseCenters in Stiepel.

Für das Reisebüro hat gerade

eine buchungsstarke

Phase begonnen. „Kurz vor

dem Jahresende planen

viele Kunden ihren Urlaub

für das kommende Jahr und

buchen dann auch zügig. In

vielen Unternehmen muss

ja auch die Urlaubsfrage

bis spätestens Ende Januar

geklärt sein“, sagt die Büroleiterin

und gibt auf direktem

Weg einige Entscheidungshilfen.

„Weil Ägypten und die

Türkei eher zurückhaltend

nachgefragt werden, sind

die Alternativen im Winter

beispielsweise die Kanaren

oder die Dominikanische Republik.

Für den Sommer kristallisiert

sich das westliche

Mittelmeer als Top-Reiseziel

heraus.“

Übrigens: den von Kunden

immer stärker nachgefragten

Kreuzfahrt-Reisen trägt

das TUI ReiseCenter jetzt

mit einer nur für dieses Thema

konzipierten Homepage

Rechnung. Noch im November

geht die Seite online unter

www.kreuzfahrt.love

TUI ReiseCenter Bochum

Kemnader Straße 335

Tel.: 02 34 - 9 79 99 77

www.tui-reisecenter.de/bochum

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag

09:00-13:00

15:00-18:30

Samstag

09:00-13:00

2 | Stiepeler Bote | November 2016


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

EDITORIAL

Es gibt einige untrügliche Anzeichen dafür, dass für das Jahr 2016 der Endspurt

eingeläutet ist. Dazu gehört neben dem Blick auf den Kalender unter

anderem auch, dass für die Stadtreinigung die sogenannte Laubzeit begonnen

hat. Sie wird auch in den kommenden Wochen gut damit beschäftigt

sein, rund 30.000 Kubikmeter Laub von Straßen und Gehwegen zu entfernen.

Damit wir uns sicher zu unseren Zielen bewegen können. Die Aufgabe

ist ambitioniert, das Laub soll komplett entfernt sein, bevor der erste Schnee

fällt.

Der erste Schnee wäre im übrigen eine stimmungsvolle Kulisse für die bevorstehende

Weihnachtszeit, die sich ebenfalls ankündigt. Beispielsweise

in Form zahlreicher Adventsbasare und -märkte, die bei uns im Bochumer

Süden stattfinden und die wir für Sie in einer Übersicht zusammengestellt haben. Diese Basare bieten immer

wieder eine ansprechende Möglichkeit zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest. Und sie liefern Anregungen für

das eine oder andere Geschenk, das wir unseren Liebsten unter den Baum legen möchten.

Foto: Volker Wiciok

Zum Thema Weihnachtsgeschenke können wir übrigens auch eine gute Idee beisteuern. Der Stiepeler Verein

für Heimatforschung e.V. begann vor einigen Jahren, Stiepeler Geschichte anhand von Straßennamen aufzuarbeiten.

Zu lesen war davon in loser Reihenfolge im Stiepeler Boten. Nach der letzten Ausgabe in dieser

Reihe wurde immer häufiger der Wunsch an uns herangetragen, die Texte gesammelt zu veröffentlichen. Diesen

Wunsch können Heimatverein und 3Satz Verlag jetzt mit Veröffentlichung des Buches „Wege durchs Königreich –

Geschichte der Straßennamen in Stiepel“ erfüllen!

Das Buch gibt es ab sofort für 16,90 Euro zu kaufen. Die Erlöse aus dem Verkauf werden in den Ausbau des „Pfingstblümchens“,

den Erweiterungsbau des Heimatvereins an der Pfingstblume, investiert. Dort sollen zukünftig Vorträge und Ausstellungen stattfinden.

Wir freuen uns, wenn Sie diese Anregung in Ihre Weihnachtsgeschenke-Liste aufnehmen.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

November 2016 | Stiepeler Bote |

3


STIEPEL AKTUELL

Kleine Fortschritte

Max Wevelsiep: Die Eingewöhnungsphase in Ruanda ist überstanden

Nun sind schon fast zwei Monate

vergangen, seitdem ich

in Kigali lebe, und so langsam

geht es bergauf. So fällt es mir

von Mal zu Mal leichter, meine

Zeit in meiner

Einsatzstelle

zu füllen,

da ich mich

inzwischen

immer besser

auf die Kinder

einstellen

kann. Eines hat beispielsweise

das Spiel „Scrabble“ für

sich entdeckt und überrascht

mich immer wieder mit besonderen

Englisch-Kenntnissen

und verblüffender Kombinationsgabe.

Bei den anderen

Kindern versuche ich mithilfe

von leichten bis anspruchsvollen

Texten die Aussprache

zu verbessern oder büffle mit

ihnen für den nächsten Test.

Natürlich darf auch das Karten-

und Fußballspielen weiterhin

nicht zu kurz kommen.

Auch in meiner Freizeit tut sich

Dieser Blick auf Kigali bietet sich Max Webvelsiep jeden Tag auf

seinem Weg zur Arbeit.

Foto: privat

nun einiges: Meine Kenntnisse

der Landessprache sind

bisher noch sehr holprig, das

wird sich aber wohl schon

bald ändern, schließlich habe

ich nun jemanden gefunden,

der unbedingt Deutsch lernen

möchte – so werden wir uns

von nun an regelmäßig unsere

jeweilige Muttersprache

beibringen. Bei einem Bier,

welches hier etwa ebenso oft

wie in Deutschland getrunken

wird, habe ich ihn bereits etwas

kennengelernt und auch

schon die erste gemeinsame

Unterrichtsstunde mit ihm

gehabt. Für die verbleibende

freie Zeit habe ich mit dem

Goethe-Institut, in welchem

zum Beispiel regelmäßig

deutsche Filme kostenlos vorgeführt

werden, und der städtischen

Buchhandlung zwei

Orte gefunden, in denen ich

mich bereits heimisch fühle.

An dieser Stelle wird in den

kommenden Monaten der

Stiepeler Max Wevelsiep

regelmäßig von seinen Erfahrungen

während seines

Freiwilligendienstes in einem

Heim für Straßenkinder

in Ruanda berichten.

Da die Entsende-Organisation

„VIA“ nur zu 75 Prozent

staatliche Förderung erhält,

werden noch Spender gesucht,

damit Projekte wie

diese auch weiterhin stattfinden

können. Spenden

gehen an VIA e.V., IBAN:

DE79 2405 0110 0065 0887

83. Verwendungszeck:

Spende und Name/Firma.

Mit großer Spannung blicke

ich nun auf den Monat November:

Ab dann beginnt

nämlich die lange Schulferienzeit,

so dass sich auch im

Heim einiges ändern wird.

Dazu natürlich mehr in der

nächsten Ausgabe.

Bis dahin, Max

4 | Stiepeler Bote | November 2016


FREIZEIT UND KULTUR

Zoff um Tante Withas Erbe

Theaterverein Preziosa präsentiert seine neueste Boulevardkomödie

Mehr als eine Theateraufführung

erwartet die Besucher,

wenn der Theaterverein Preziosa

1889 Bochum-Stiepel

jeden Herbst zu einem

neuen Stück einlädt. Denn

mit Getränken, Würstchen

und Schnittchen, die vor

der Vorstellung und in der

Pause angeboten werden,

ist die Veranstaltung auch

ein beliebter Treffpunkt so

mancher Stammzuschauer.

Am 22. Oktober feierte die

Boulevardkomödie „Denn sie

wissen nicht, was sie erben“

aus der Feder von Erich Virch

im Jugendheim der St. Johannes-Gemeinde

Premiere.

Knapp 100 Besucher erlebten

mit, wie Edith und Dietrich

Buschmeier darauf hoffen,

endlich das Erbe ihrer mittlerweile

90-jährigen Tante Witha

antreten zu können. Doch

natürlich wollen Tante Witha

selbst und auch ihr Neffe Eugen

ein Wörtchen mitreden,

und für weitere Verwicklungen

sorgen Nachbarin Doris sowie

die Nonne Severitas.

Wie es sich für eine echte

Boulevardkomödie gehört,

bleibt dann mal die Hand in

einer Urne stecken, Telefonanrufe

und Besuche kommen

Ein getöpferter Krug spielt keine unwesentliche Rolle (v.l.): Dietrich

(Ingo Liebich), Edith (Martina Basaldella), Doris (Sonja Detert)

und Eugen (Rainer Feldmann).

Fotos: 3satz

im ungünstigsten Moment,

und plötzlich muss sich ein

Quicklebendiger für einen Toten

ausgeben.

„Das könnte so passieren“,

hatte Helmuth Pohl, Vorsitzender

des Theatervereins,

in seinen Eingangsworten

mit einem Augenzwinkern gesagt.

In jedem Punkt mag dies

nicht stimmen, aber „Erben ist

immer ein Thema“, bestätigte

Zuschauerin Evelyn Penkwitz

der Preziosa eine aktuelle

Stückauswahl.

Anderthalb Stunden plus

Pause dauert der Zweiakter,

in dem die Schauspieler ihr

Publikum mitreißen, zu Vermutungen,

wie es weitergeht,

und vor allem zu vielen Lachern

animieren. Die bewährte

Spielleitung hatten auch bei

dieser Inszenierung wieder

Paul und Beate Schütz, wobei

letztere zudem in die Rolle

der Tante Witha schlüpfte.

Hans und Karin Reitz hatten

die Eintrittskarten von ihren

Kindern geschenkt bekommen

und waren von ihrem ersten

Besuch einer Aufführung

des Theatervereins begeistert.

Vor allem Ingo Liebich

als Dietrich hatte es ihnen angetan.

Dieser führt ein spielfreudiges

Ensemble an, dem

neben Beate Schütz auch

Martina Basaldella als Edith,

Rainer Feldmann als Eugen,

Sonja Detert als Nachbarin

Doris und Yvonne Klüser als

Nonne Severitas angehören.

Die Spielfreude und die immer

neuen Stücke lassen

Marion Haggert jedes Jahr

wieder zur Preziosa kommen.

Diesmal nahm sie zum ersten

Mal ihren Sohn Steven Gabriel

mit. „Es gefällt mir sehr gut“,

erzählte der Neunjährige. Vor

allem wenn es turbulent und

lautstark auf der Bühne zuging,

hatte er großen Spaß.

Weitere Aufführungen der Komödie

„Denn sie wissen nicht,

was sie erben“ sind jeweils

um 19.30 Uhr am 18. und 19.

November in Haus Benecken

in Hattingen sowie am 25. und

26. November im Haus Spitz

an der Kemnader Straße zu

sehen. Karten gibt es unter

alma1000@t-online.de sowie

an der Abendkasse.

Vera Demuth

November 2016 | Stiepeler Bote |

5


STIEPEL AKTUELL

CDU fordert Kontrollen

Einbahnstraßen-Regelung in der Diskussion

Der Haarmannsbusch ist neuerdings

als Anliegerstraße ausgewiesen.

Foto: 3satz

„Umständlich nach Hause“

Leserbriefe zur neuen Einbahnstraßen-Regelung

Mit Interesse habe ich im

Stiepeler Boten“ den Artikel

über die Einbahnstraßen-Regelung

in der Haarstraße

gelesen. Ich bin davon insofern

betroffen, da ich in der

Voßkuhlstraße wohne und

jetzt nur sehr umständlich

nach Hause komme, da ich

den Haarmannsbusch ja auch

nicht benutzen darf. Ich kann

verstehen, dass die direkten

Anlieger der Haarstraße diese

Regelung begrüßen. Ich habe

hier selbst schon in prekären

Situationen durch hohes Verkehrsaufkommen

oder Riesenlaster

gesteckt. Trotzdem

finde ich die jetzige Regelung

Die neue Verkehrsregelung

in der Haarstraße sorgt weiterhin

für Diskussionsstoff.

Viele Anwohner der umliegenden

Straßen sind nicht

so glücklich mit der neuen

Einbahnstraße wie einige

Anlieger der Haarstraße.

Denn wie fließendes Wasser

sucht sich auch der Straßenverkehr

den kürzesten

Ausweichweg. Und die Anwohner-frei-Regelung

im

Haarmannsbusch wird auch

häufig missachtet, so dass

dort viele Anwohner über das

als zu kurz gedacht.

Da u.a. wir Voßkühler nun

gezwungen werden, den

Umweg über die Kemnader

Straße / Surkenstraße zu nehmen,

kommt es dort häufig zu

Staus, vor allem im Bereich

der Tankstellen und Geschäfte

auf der Kemnader Straße.

Ganz schlimm wird es, wenn

die Busse der beiden Linien

C31 und 356 an den Haltestellen

stehen. Dann bildet

sich in wenigen Minuten ein

Rückstau, und das Verlassen

der REWE-Garage oder des

Texaco-Geländes (mit der

Poststelle) ist kaum möglich.

Für den Haarmannsbusch

ist eine Anlieger-Regelung,

auch für die abzweigenden

Straßen, gefunden worden.

Wäre es nicht möglich, für die

Haarstraße eine ähnliche Regelung

zu finden und nur die

Anlieger der Voßkuhlstraße

und der unteren Surkenstraße

durchzulassen, mit einem

generellen LKW-Verbot? Die

Situation auf der Kemnader

Straße könnte dadurch etwas

entschärft werden, ohne die

Anlieger der Haarstraße nennenswert

zu belasten, und wir

als Fast-Anlieger der Haarstraße

wären zufrieden.

Margret Schröter

Voßkuhlstr. 30

Plus an Autos verärgert sind.

Zugenommen hat nun auch

der Verkehr auf der Kemnader

Straße in Stiepel. Viele,

die die Haarstraße nutzten,

um zur Surkenstraße mit ihren

Nebenstraßen zu kommen,

weichen nun über Frische

aus. Am Linksabbieger

kommt es somit häufig zu längeren

Rückstaus.

Auf die neuen Situationen reagiert

nun auch die Bezirksregierung

Süd. Im September

wurde die Stadtverwaltung

beauftragt, eine Verkehrszählung

auch mit Blick auf die

Verkehrsanbindung der Uni

auszuführen. In der Sitzung

Ende Oktober formulierte die

CDU-Fraktion die Anfrage an

die Stadt, ob die Beschränkung

auf Anlieger regelmäßig

kontrolliert werde, um unbefugtes

Befahren der Straße

zu verhindern.

Des einen Freud

Des einen Freud ist des anderen

Leid (vielleicht noch treffender

die englische Version

„One man‘s meat is another

man‘s poison). Niemand wird

behaupten wollen, dass der

Verkehr durch die getroffenen

Maßnahmen abnimmt.

Er sucht sich nur andere

Wege wie z.B Surkenstraße,

Kemnader Straße, Hevener

Straße. Dort hat der Verkehr

in den Stoßzeiten erheblich

zugenommen, und schließlich

wohnen dort ja auch Menschen,

die es gern ein wenig

ruhiger hätten. Von der Verschwendung

von Ressourcen,

bedingt durch lange Umwege,

soll hier erst gar nicht

die Rede sein. So mancher

Fußweg in Stiepel könnte

auch breiter sein, wenn der

sich dort ausbreitende Ackerboden

regelmäßig entfernt

würde.

Karin Schemmann

Surkenstraße 29a

6 | Stiepeler Bote | November 2016


AUS DEN VEREINEN

Mike Wefelscheid der jahresbeste Schütze

Königspokalschießen auf dem Schießstand an der „Ziegenbockstation“

Die Kompanie Dorf, die

Kompanie des Königs,

gewann das traditionelle

Königspokalschießen des

BSV 1854 Bochum-Stiepel.

Der Wettkampf wurde

Anfang Oktober auf dem

Schießstand an der Ziegenbockstation

ausgetragen.

Der Königspokal wird vom

amtierenden Königspaar

gestiftet und drei Jahre ausgeschossen.

Gewertet werden

die jeweils zehn besten

Schützen aus jeder der sieben

Kompanien. In diesem

Jahr setzte sich die Kompanie

Dorf mit 495 Ringen durch.

Platz zwei belegte die Kompanie

Mailand mit 489 Ringen

und Platz drei die Kompanie

Lottental mit 484 Ringen. Die

weiteren Platzierungen sehen

wie folgt aus: 4. Platz Kompanie

Brockhausen 482 Ringe,

Das Gruppenbild zeigt die jahresbesten Schützen des Bataillons

mit Königspaar, Adjutant und Ehrendame.

Foto: privat

5. Platz Kompanie Mittelstiepel

471 Ringe, 6. Platz Kompanie

Henkenberg 340 Ringe

und 7. Platz Kompanie Haar II

147 Ringe.

Geehrt wurden auch die 15

jahresbesten Schützen sowie

die jeweils drei besten

Schützen bei der Jugend und

bei den Junioren. Nachdem

die Jahresbesten durch den

Hauptmann der Kompanie

Dorf, Jan Witthüser, aufgerufen

wurden, erhielten diese

einen Orden von der amtierenden

Schützenkönigin Marlies

Witthüser. Jahresbester

Schütze ist Mike Wefelscheid

von der Kompanie Mailand

mit 343 Ringen. Bester bei

den Jugendlichen wurde

Philipp Schalkowski von der

Kompanie Mailand mit 145

Ringen und Bester der Junioren

ist Sven Hagenfeld von

der Kompanie Mittelstiepel mit

136 Ringen.

Die Jungschützen Nils Stüter

und Marcel Gronenberg

waren nicht nur unter des 15

Jahresbesten, sondern auch

unter den Besten der Jugend

und der Junioren, denn sie

nahmen an allen Vergleichsschießen

und den Jugendschießen

teil. Zum Abschluss

der Veranstaltung erinnerte

der 1. Vorsitzende des BSV

1854 Stiepel, Karl-Heinz

Witthüser, an das Schlachtfest,

das am Samstag, 29. Oktober,

ab 17 Uhr an der „Ziegenbockstation“

stattfindet.

November 2016 | Stiepeler Bote | 7


STIEPEL AKTUELL

Einstimmen aufs Fest

Advents- und Weihnachtsmärkte im Bochumer Süden

Musik, duftende Kerzen,

Glühwein und hübscher

Schmuck für die Wohnung

gehören einfach dazu, wenn

man sich auf Weihnachten

einstimmen möchte. Alles

dies und noch viel mehr

rund ums Fest bieten auch

in diesem Jahr wieder die

zahlreichen Adventsbasare

und -märkte, die im Bochumer

Süden stattfinden.

Zur „Winterreise“ lädt der Förderverein

St. Johannes-Stift

regelmäßig während der kalten

Jahreszeit ein. Am Dienstag,

8. November, um 19.30

Uhr erwartet die Besucher im

Wintergarten des St. Johannes-Stiftes,

Borgholzstraße

5-11, unter der Überschrift

„Bunte Brücken“ eine szenische

Lesung von Verena

Liebers (VIGLI). Mitwirkende

sind Lutz Kunert (Musik) und

Sabine Huber (Schauspiel).

„Buntes Laub – Bunter Basar“

lautet das Motto, unter

dem der Handarbeitskreis

des Lutherhauses, Kemnader

Straße 127, seinen Herbstbasar

veranstaltet. Dabei

gibt es eine Neuerung, denn

der Basar findet diesmal nur

an einem Tag – nämlich am

Samstag, 12. November –,

dafür aber mit einer verlängerten

Öffnungszeit von 11

bis 18 Uhr statt. Die Besucher

erwartet ein vielfältiges

Angebot an schönen Dingen

Auf dem Adventsmarkt im Stiepeler Klosterladen wird wieder

stimmungsvolle Weihnachtsdekoration abgeboten. Foto: 3satz

von Handarbeiten aus Wolle,

Ton, Holz und Keramik über

Schmuck bis zu Dekorationen

für Winter und Advent. Dazu

gibt es einen Imbiss zur Mittagszeit

sowie ein Kaffee- und

Kuchenbuffet der Frauenhilfe,

und ab 16.30 Uhr stimmen

Axel Zebeck und seine

Freunde beim offenen Singen

Volks-, Wander- und Herbstlieder

an.

Auch mit neuen Zeiten wartet

der Stiepeler Klosterladen,

Am Varenholt 11, auf. Der Adventsmarkt

wurde von zwei

auf vier Wochen ausgeweitet.

Los geht es am Sonntag,

13. November, und Besucher

haben bis zum Sonntag, 11.

Dezember, die Gelegenheit,

Adventsgestecke, -kränze

und -kalender, verschiedene

Klosterprodukte und liebevoll

ausgesuchte Geschenkideen

zu erwerben. Der Markt hat

dienstags bis freitags von 14

bis 17.45 Uhr, samstags von

10 bis 11.45 Uhr und sonntags

von 13 bis 17.45 Uhr geöffnet.

Der Basarkreis der Stiepeler

Dorfkirche lädt am 19. und 20.

November ins Gemeindehaus

an der Brockhauser Straße

74a ein. Die Frauen zeigen

am Samstag von 14.30 bis

18 Uhr sowie am Sonntag

von 11.30 bis 17 Uhr, was

sie genäht, gestrickt, gebastelt,

gekocht und gebacken

haben. Darüber hinaus gibt

es Kaffee, Kuchen und einen

Flohmarkt.

Sehr musikalisch geht es

beim Adventsmarkt mit

Kunsthandwerkermarkt im

St. Johannes-Stift zu, der

am ersten Adventssonntag,

27. November, von 11 bis 18

Uhr stattfindet. Der Chor der

Brenscheder und Borgholzschule

eröffnet den Markt mit

adventlicher Musik. Ab 14.30

Uhr spielt Manfred Althaus auf

der Zither, und um 15.30 Uhr

bietet das Ensemble „Sunny

Side Up“ Weihnachtsmusik

der besonderen Art, während

zur selben Zeit der Chor der

Don-Bosco-Schule in der Kapelle

Adventslieder singt.

Die nächste „Winterreise“

im St. Johannes-Stift findet

am Dienstag, 6. Dezember,

um 19.30 Uhr statt. Christina

Söding und Prof. Dr. Thomas

Söding gestalten den Nikolausabend

mit dem Thema „Der

heilige Nikolaus, ein Vorbild

aus alten Zeiten“. Die musikalische

Begleitung übernimmt

Alexander Schütz, Soloflötist

der Bochumer Symphoniker.

Frische Nordmannfichten aus

dem Sauerland bietet der

Stiepeler Weihnachtsmarkt

an der Dorfkirche, Brockhauser

Straße. Sie werden

ebenso wie Würstchen und

Waffeln vor dem historischen

Torbogen verkauft. Im Lichthof

des Gemeindehauses gibt

es Glühwein, Kinderpunsch,

hausgemachte Reibekuchen

und Weihnachtliches zum

Verschenken. Der Markt ist

am Donnerstag, 8. Dezember,

von 16 bis 20 Uhr, am

8 | Stiepeler Bote | November 2016


STIEPEL AKTUELL

Karnevalssession beginnt

Preziosa bereitet Prunktsitzung vor

Auf dem Weihnachtsmarkt an der Dorfkirche wird es auch wieder

frisch geschlagene Weihnachtsbäume geben. Foto: 3satz

Freitag, 9. Dezember, von 16

bis 21 Uhr, am Samstag, 10.

Dezember, von 11 bis 18 Uhr

sowie am Sonntag, 11. Dezember,

von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Zum Auftakt bläst am

Donnerstag um 18 Uhr der

Posaunenchor.

Zum mittlerweile achten Mal

lädt Pater Florian zum Stiepeler

Kloster-Weihnachtsbasar

ins Pfarrheim, Am Varenholt

15, ein. Am Samstag, 10. Dezember,

von 14 bis 18 Uhr

und am Sonntag, 11. Dezember,

von 10 bis 18 Uhr können

sich die Besucher dort

über Gelees, Marmeladen

und Liköre, Plätzchen aus der

Klosterküche, Pralinen sowie

Stricksachen und schöne

Handarbeiten freuen. Zudem

bieten Pater Florian und seine

Helfer am Sonntag zwischen

10 und 14 Uhr philippinisches

Essen an. Der Erlös des Basars

kommt den Kindern der

„Smoky Mountains“, die auf

den Müllhalden in Manila leben,

zugute.

Lange ist es nicht mehr bis

zum 11.11. und somit bis zum

Beginn der neuen Karnevalssession

2016/2017. Auch der

Theaterverein Preziosa 1889

Bochum-Stiepel lädt wieder

zu seiner tradtitionellen Großen

Prunksitzung am Karnevalssamstag,

25. Februar

2017, ein.

Unter dem Motto „Karneval in

Stiepel – eine runde Sache“

hat die Preziosa ein buntes,

närrisches Programm zusammengestellt,

bei dem wieder

einmal – und so ist man das

ja von der Preziosa gewohnt

– jeder auf seine Kosten

kommt. Die Höhepunkte des

Programms werden sein: De

Froende, Stimmungssänger

Olli Olé, Bauer Schulte-Brömmelkamp

und Dirk Elfgen.

Wegen der schon jetzt großen

Nachfrage beginnt der Kartenvorverkauf

pünktlich zum

Sessionsstart am 11.11.2016.

Karten (20 Euro) gibt es unter

der Telefon-Nr. 0234 / 33 09

59 (M. Voigt).

Die Akteure des

Theatervereins

Preziosa bereiten

sich jetzt schon

auf die große

Prunksitzung im

kommenden Februar

vor. Foto: Sure

November 2016 | Stiepeler Bote |

9


AUS DEN VEREINEN

„Wege durchs Königreich“

Buch zu Stiepels Straßennamen

Autor Andreas Finke hat seine Texte und

viele Fotos zu Stiepels Straßennamen in

einem Buch veröffentlicht. Foto: 3satz

Schon vor einigen Jahren begann

der Heimatverein, Stiepeler

Geschichte anhand von

Straßennamen aufzuarbeiten.

Der Stiepeler Bote veröffentlichte

die Straßenberichte in

loser Reihenfolge.

Nach der letzten Ausgabe in

dieser Reihe kam vermehrt

der Wunsch auf, die Texte

als gesammeltes Werk zusammenzustellen.

Diesen

Wunsch können Heimatverein

und 3satz Verlag jetzt mit Herausgabe

des Buches „Wege

durchs Königreich – Geschichte

der Straßennamen in

Stiepel“ erfüllen.

Neben der Ergänzung einiger

Straßennamen, die in der

Serie keine Berücksichtigung

fanden, werden auch technische

Aspekte des Straßenbaus

in der Zeit vor

und nach 1900 erläutert.

Ausführlich werden die

beiden großen Projekte

des Straßenbaus, der

Chausseebau / Kemnader

Straße sowie der

Bau der Straßenbahnlinie

/ Kosterstraße beschrieben.

Eine Gesamtdarstellung

aller heutigen

Stiepeler Straßennamen

rundet das Bild ab. Auf

den knapp 100 Seiten

finden sich rund 90 überwiegend

historische Fotos.

Das Buch gibt es ab sofort

für 16,90 Euro zu kaufen. In

Stiepel haben sich die Ruhrland

Apotheke Meyer und

Zeitschriften/Lotto Lexer (im

REWE-Markt) bereit erklärt,

den Verkauf zu übernehmen.

In Ehrenfeld gibt es das Buch

in der Buchhandlung Mirhoff &

Fischer (ehemals Napp, Pieperstraße)

und in der Innenstadt

in der Mayerschen (Kortumstraße).

Die Erlöse aus

dem Buchverkauf werden in

den Ausbau des „Pfingstblümchens“

fließen, dem Erweiterungsbau

des Heimatvereins

an der Pfingstblume, in dem

zukünftig Vorträge und Ausstellungen

stattfinden sollen.

10 | Stiepeler Bote | November 2016


TITELGESCHICHTE

Pfarrer Jürgen Stasing und Wilhelm Hensing vom Stiepeler Verein für Heimatforschung sprachen beim Plattdeutschen Gottesdienst –

der Pfarrer komplett auf hochdeutsch, Hensing komplett auf platt.

„Wo fängt Heimat an un wo haört se op?“

28. Plattdeutscher Gottesdienst – nachdenklich und heiter zugleich

Zum 28. Mal lud der Heimatverein

zu seinem Plattdeutschen

Gottesdienst

ein. „Heimat“ war auch das

inhaltliche Thema. Nach der

Predigt folgte das Stück

„Jupp, dä Superknecht“,

eine amüsante Verwechslungskomödie.

„Im Dialekt kann man Dinge

sagen, die man in hochdeutsch

nicht sagen kann“, erklärte

Pfarrer Jürgen Stasing

zu Beginn des Plattdeutschen

Gottesdienstes. Wie immer

bei diesem besonderen Gottesdienst

war das Lutherhaus

voll – auch wenn viele

der Gäste kaum plattdeutsch

sprechen.

Dass es die meisten aber gut

verstehen, merkte man an

den Lachern des Publikums

während der Predigt von Wilhelm

Hensing vom Heimatverein.

Heimat war auch das

Thema seiner Rede, die Hensing

sehr aktuell gestaltete.

Er sprach über seine Definition

von Heimat, was das Wort

früher beinhaltete und das,

was es aktuell heißen sollte,

in Zeiten von Flüchtlingskrise

und der vermeintlichen Angst

vor dem Islamismus. Heimat

sei das, wo Angst keinen

Platz habe und wo man unter

Freunden lebe.

Im zweiten Teil des Abends

ging es sehr gesellig zu. Die

Theatergruppe des Heimatvereins

brachte das Stück

„Jupp, dä Superknecht“ auf

die Bühne. Jupp, gespielt von

Günter Rumberg, verhindert

die große Katastrophe auf

dem Bauernhof, nachdem

Bauer Schorsch (Wilfried

Krunke) sturzbetrunken nach

Hause kommt und jeden Moment

der Landwirtschaftsminister

(Jürgen Dickten) zu Besuch

kommt. Bäuerin Lisbeth

(Christel Vogelsang) gibt sich

kurzerhand als Bauer aus und

der befreundete Bürgermeister

(Heinz-Jürgen Hensing)

als Bäuerin. Der betrunkene

Bauer sitzt die ganze Zeit

sprachlos in seinem Sessel,

getarnt als Opa nach einem

Unfall auf dem Hof. Das Chaos

nimmt seinen Lauf, als

der Viehhändler (Reinhard

Vogelsang) für den Minister

gehalten wird und zwei Journalistinnen

(Gaby Matuschik,

Dorothe Harms) betrunken

gemacht werden, damit der

Schwindel nicht auffällt. Regie

führte Astrid Kranenberg, Inge

Rumberg soufflierte. vim

Der Posaunenchor Haar sorgte für die musikalische

Untermalung des Gottesdienstes.

„Jupp, dä Superknecht“: Vor allem Wilfried Krunke als betrunkener Bauer und Heinz-Jürgen

Hensing als verkleidete Bäuerin sorgten für viele Lacher. Fotos: 3satz / Sure

November 2016 | Stiepeler Bote | 11


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Zu Fuß nach Jerusalem

Präsentation in der Pilgerhalle

Ein außergewöhnlicher Weg

führte den katholischen Priester

Johannes Schwarz aus

Liechtenstein zu Fuß nach

Jerusalem und wieder zurück.

Jenseits konventioneller Pilgerrouten

wanderte der Geistliche

in einer Auszeit über die

Karpaten nach Osten, flüchtete

vor rumänischen Hirtenhunden,

durchquerte die ukrainische

Steppe und stapfte

in der Verkehrslawine der russischen

Schwarzmeerküste in

dicken Abgaswolken seinem

fernen Ziel entgegen. Mit einem

streunenden Hund stand

er am höchsten Berg Armeniens

und lauschte arabischem

Disco-Pop am tiefsten

Punkt der Erde. Er besuchte

abgelegene georgische Felsenklöster

und lag blutend

am italienischen Straßenrand.

Es war eine Reise mit vielen

beeindruckenden Kulissen,

aber mehr noch „ein Weg der

Begegnungen“, so Schwarz.

Ob mit Jugendlichen am

Flussstrand, Beduinen am

Lagerfeuer, bulgarischen Bordellbesitzern

oder schnurrbärtigen

Männern in einer türkischen

Baugrube bei einem

Gläschen Çay. Vielleicht am

tiefsten hat den Gottesmann

jedoch die einsame Stille der

Wüste berührt - eine Stille,

wie er sagt, die nicht „leer ist,

sondern erfüllt; eine Stille in

der Gott zum Herzen spricht“.

14.000 Kilometer, 26 Länder,

15 Monate sind die eindrucksvollen

Zahlen zu dieser Reise

- und 25.000 Euro, die er

unterwegs an Bedürftige und

katholische Hilfsprojekte verteilte.

Mit einer Buchpräsentation

und Multimediapräsentation

machte er im Oktober Station

in der Pilgerhalle des Klosters

Stiepel. Mehr zu seiner Reise

auf www.4kmh.com

Konzert mit der Singgemeinde

Marienlob in Lied und Musik

Die Konzertreihe Marienlob

in Lied und Musik wird am

Sonntag, 13. November, um

15 Uhr mit einem Chor-Konzert

in der Wallfahrtskirche

St. Marien, Am Varenholt 9

fortgesetzt. Auftreten wird die

Evangelische Singgemeinde

Oberhausen unter der Leitung

von Susanne Friedrich-Bode.

Im Dezember steht ein Solisten-Konzert

auf dem Programm.

Am Sonntag, 11.

Dezember, spielt ab 15 Uhr

Percussion Posaune Leipzig.

Die Konzertleitung hat Joachim

Gelsdorf inne.

Wie immer ist der Eintritt zu

den Konzerten frei, um eine

Spenden wird gebeten.

12 | Stiepeler Bote | November 2016


AUS DEN VEREINEN

Knappen posieren als Bergbau-Models

Fotoshooting am Malakoffturm für den neuen Stadtwerke-Kalender

Es war eine ungewöhnliche

Szenerie, die sich kürzlich

den Spaziergängern bot, die

am Malakoffturm in Stiepel

vorbeikamen. Am Bliestollen

wurden sie Augenzeugen eines

Fotoshootings in einem

außergewöhnlichen Ambiente.

Der Berufsfotograf Sascha

Kreklau hatte vor dem Malakoffturm

eine Szene gestellt,

in der sich fünf Bergmänner in

Abeitskleidung um eine Gezähekiste

versammelt hatten.

Verschiedene Arbeitsgeräte

waren auf der Kiste drapiert:

Geleucht, Hacken, Pannschüppen,

Trinkflaschen, Butterbrotdosen

und auch eine

Schnupftabakflasche durfte

nicht fehlen.

Der Grund für dieses außergewöhnliche

Treffen war einfach

erklärt. Die Stadtwerke

Bochum veröffentlichen in

Für den Kalender der Stadtwerke stellten Mitglieder des Knappenvereins am Malakoffturm

in Stiepel eine Bergbauszene nach.

Foto: Kickstein

ihrem Jahreskalender 2017

eine Auswahl von Projekten,

die sie im Rahmen ihrer Sponsorentätigkeit

förderten. „Was

den Knappenverein Schlägel

und Eisen Bochum-Stiepel/

Dorf von 1884 angeht, haben

wir einen besonderen Grund

zur Freude“, sagt der 1. Vorsitzende

Dr. Rainer Dickhut.

„Dank der Unterstützung der

Stadtwerke sehen wir uns in

der Lage, den Nachbau der

Kleinzeche Haunert zu errichten,

die tatsächlich direkt

neben dem Malakoffturm bis

1954 gefördert hat.“

Nach der erfolgreichen Renovierung

des Turmes

wertet dies

der Knappenverein

als einen weiteren

Meilenstein

in seiner Vereinsgeschichte.

„Unser Ziel ist es,

die Erinnerung

an den Bergbau

möglichst auch

optisch wahrnehmbar

zu erhalten“,

sagt Dr.

Rainer Dickhut.

Da fügte es sich

passend zu dem Fototermin,

dass die Knappen drei Tage

nach den Fotoaufnahmen die

Nachricht erhielten, dass die

Stadt Bochum die Genehmigung

für den Nachbau erteilt

hat. Die Knappen haben also

eine Menge Arbeit vor sich –

und freuen sich darauf.

November 2016 | Stiepeler Bote | 13


BLICK NACH WEITMAR-MARK

Auf den Spuren der Malteser

Kirchengemeinde plant Reise

Wersi-Orgel trifft Panflöte

„Himmelsklänge“ in der Kirche

Auf die „Spuren des Apostels

Paulus und des Malteser

Ordens“ begibt sich die

ev. Kirchengemeinde Weitmar-Mark

im kommenden

Jahr im Rahmen einer achttägigen

Reise. Die ev. Kirchengemeinde

Weitmar-Mark

bietet in Kooperation mit der

ev. Kirchengemeinde Recklinghausen-Ost

in der Zeit

vom 30. April bis 7. Mai 2017

eine Flug reise nach Malta und

Gozo an.

Die Reise beginnt mit dem

Flug von Düsseldorf nach

Valetta. Von dort aus werden

Ausflüge unternommen, so

nach Vittoriosa, Senglea, zu

den Upper Gardens in Valetta

und St. John`s Co-Cathedral.

Die alte Inselhauptstadt

Mdina, die St. Pauls Grotte

und die Agatha-Katakomben

stehen ebenso auf dem Programm,

wie ein Ausflug zur

Nachbarinsel Gozo.

Anmeldeschluss ist der 31.

Januar 2017. Der Reisepreis

pro Person beträgt

1.250 Euro im Doppelzimmer

(EZ-Zuschlag 180 Euro). Ein

Informations-Abend zur Reise

findet am 10. November um

19 Uhr in der Emmaus-Gemeinde

(Karl-Friedrich-Str.

65a) statt. Anmeldung und

Infos bei Martina Rieger, Tel.:

0234-3386486, oder per Mail

unter rieger2006@arcor.de

AUS DER GESCHÄFTSWELT

ANZEIGE

Zu einem Konzert mit Claudia

Hirschfeld an ihrer Wersi-Digitalorgel

und David Döring

mit der Panflöte sind alle Musikfreunde

am Samstag, 29.

Oktober, ab 15.30 Uhr in die

Heimkehrer-Dankes-Kirche,

Karl-Friedrich-Str. 109, nach

Weitmar eingeladen.

Claudia Hirschfeld ist seit

mittlerweile 30 Jahren professionell

als Organistin und

Keyboarderin unterwegs und

zählt zu den Stars an ihrem

Instrument. In Europa, aber

auch in Nord- und Südamerika

sowie Arabien und China

hat sie schon erfolgreich

in die Tasten gegriffen, aber

auch bei vielen TV-Auftritten

für Furore gesorgt. Neben

ihrer Tätigkeit als Solistin hat

sich Claudia Hirschfeld auch

als „Orchester“ für namhafte

Sänger, Chöre und Instrumentalsolisten

einen Namen

gemacht und arbeitet dabei

unter anderem mit Weltstars

wie René Kollo, Eva Lind, der

Trompetenlegende Walter

Scholz, den German Tenors

oder eben David Döring zusammen.

David Döring ist mit Musik

groß geworden, hat zunächst

Geige gelernt, ehe er zur

Panflöte gewechselt ist und

sich darauf eine nahezu unerreichte

Virtuosität angeeignet

hat. Seine YouTube-Videos

wurden millionenfach geklickt

und haben ihn auf der ganzen

Welt zu einem Star an seinem

Instrument gemacht. Gerne

geht David Döring auch neue

Wege, spielt mit seiner Panflöte

Melodien, die man sonst

noch nie auf so einem Instrument

gehört hat.

Gemeinsam präsentieren

Claudia Hirschfeld und David

Döring mit ihren „Himmelsklängen“

ein Programm, das

Spirituelles genauso enthält

wie Gospels, aber auch immer

wieder gerne gehörte Welthits

– alles zum „Lobe Gottes und

zur Freude der Menschen“.

Karten kosten 18 Euro, ermäßigt

zehn Euro.

Sommersprosse wird zur Kleiderfreundin: Isabel Strohbach

setzt ab jetzt komplett auf Second-Hand-Damenmode. Die

Boutique an der Königsallee 34 bietet neben moderner, gepflegter

Damenmode auch eine große Auswahl an Umstandsmode.

Spätestens ab Dezember soll der neue Name „Kleiderfreundin“

den alten „Sommersprosse“ ersetzen. Die neue Homepage ist

bereits geschaltet: www.kleiderfreundin-bochum.de Foto: 3satz

Kreativbasar der Hl. Familie

Der Handarbeits- und Bastelkreis der Gemeinde Hl. Familie in

Weitmar-Mark veranstaltet am 15. November seinen Basar. Im

Gemeindeheim an der Heimkehrer-Dankes-Kirche, Karl-Friedrich-Str.

111, wird eine Vielfalt an kreativen Arbeiten und Geschenkideen

für die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit

und für weitere Gelegenheiten angeboten. Der Basar findet

am Sonntag, 13. November, von 10 bis 18 Uhr statt. Das bei

den Besuchern beliebte Dom-Cafe ist ab 14 Uhr geöffnet.

Facharztpraxis für sprechende Medizin

Spezialist für Psychiatrie und Psychotherapie – Auch Hausbesuche sind möglich

Yunus Albar (Foto), 42 Jahre alt,

ist seit über zwölf Jahren ärztlich

tätig und arbeitet seit dieser Zeit

ausnahmslos im psychiatrischen

und psychotherapeutischen

Bereich. Der gebürtige Berliner

hat am renommierten Universitätsklinikum

Charité studiert

und war während seines Studiums

dort auch zwei Jahre in der

Hirntumorforschung tätig. Der

Psychiater und ärztliche Psychotherapeut

bietet seine Leistungen

in drei Sprachen (Deutsch,

Türkisch, Englisch) an. Vorerst

für Selbstzahler und Privatversicherte,

bis er einen Kassensitz

erlangt. Die Leistungen

werden nach der Gebührenordnung

für Ärzte (GOÄ) direkt mit

den Patienten abgerechnet.

Yunus Albar ist Mitglied der

Deutschen Gesellschaft für

Psychiatrie und Psychotherapie,

Psychosomatik

und Nervenheilkunde

e.V. (DGPPN). Der

42-Jährige arbeitet

seit 2008 im Ruhrgebiet

und hat seinen

Lebensmittelpunkt in

Berlin und Bochum.

Erreichbar ist Yunus

Albar auf diesen Wegen:

Telefonisch über

seine Patienten-Hotline

0234-93 69 87 70

(Mo. bis Do. von 10

bis 16 Uhr, Termine

zusätzlich nach Vereinbarung):

per Fax 0234-

93 69 87 77, per E-Mail

info@psychotherapie.click

sowie über die Homepage

(im Aufbau,

Senden von Nachrichten

möglich).

www.psychotherapie.click

14 | Stiepeler Bote | November 2016


STIEPEL AKTUELL

Die vergangene Ernte feierte die Landjugend Stiepel mit einem gemeinsamen Gyrosessen. Bei kühlen Getränken und dem

exzellenten Essen blickten die vielen Mitglieder der Landjugend sowie das Stiepeler Schützenkönigspaar Karl-Heinz I. und Marlies I.

auf die Höhepunkte der vergangenen Monate zurück.

Fotos: privat

Stiepeler Platt und Kreativmarkt

Die „Plattdeutschen“ sind am Dienstag, 8. November, wieder

zu Gast im Heinrich-König-Seniorenzentrum der AWO, Wabenweg

14-16. Im Rahmen eines geselligen Kaffeetrinkens werden

Texte auf Stiepeler Platt vorgetragen. Gemeinsam gesungene

Lieder runden den Nachmittag ab. Die Veranstaltung beginnt

um 15 Uhr, Gäste sind willkommen. Am 25. November öffnet

in der Zeit von 12 bis 17 Uhr das Heinrich-König-Seniorenzentrum

wieder seine Türen für den Kreativmarkt in adventlicher

Stimmung. An den verschiedenen Ständen kann Kreatives und

Weihnachtliches erworben werden.

Weihnachten auf Mallorca

Wer über Weihnachten und Silvester behaglichere Temperaturen

mit Mittelmeerambiente wünscht, hat noch die Gelegenheit,

sich bei der AWO-Seniorentouristik für eine betreute Seniorenreise

anzumelden. Freie Plätze sind noch zu haben für die Reise

nach Paguera auf Mallorca, die vom 22. Dezember bis zum

2. Januar 2017 stattfindet. Geboten werden Haus-zu-Haus-Zubringerdienste,

AWO-eigene Gruppenbetreuung, Flüge einschließlich

Transfers, Unterbringung im 3-Sterne-Hotel mit

Halbpension, Weihnachts- und Silvesterprogramm. Infos bei

der AWO Witten, Wetter, Herdecke, Tel.: 02302 / 20 20 790.

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November 2016 | Stiepeler Bote | 15


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sich für Botox oder eine

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Literarischer Herbst

Lesung in der Familienbibliothek

Die Fördervereine der Büchereien

laden zum „Literarischen

Herbst“ ein. Die Lesungen finden

in den städtischen Büchereien

statt. B4, das Bündnis

Bochumer Bücherei Benutzer,

koordiniert diese Veranstaltungen.

Die Büchereien

in Langendreer, Querenburg,

Wattenscheid, Wiemelhausen,

Gerthe und Linden nehmen

daran teil. In der Familienbibliothek

Wiemelhausen

stellt Sabine Bode ihr Buch

„Kinder sind ein Geschenk –

aber ein Wellness-Gutschein

hätt‘ es auch getan“ vor. Sie

ist Comedy-Autorin, Journalistin

und Übersetzerin. In

dem Buch werden freche und

Lesen in der Leseinsel

Neue Wasserleitung

In der Brenscheder Straße

Die Netzgesellschaft der

Stadtwerke Bochum begann

am Montag, 24. Oktober, mit

der Erneuerung von Wasserversorgungsleitungen

sowie

der Erneuerung und Umbindung

von Wasserhausanschlüssen

in der Brenscheder

Straße.

Die Arbeiten werden auf dem

Abschnitt Brenscheder Straße

6a bis 36 sowie in der Wetterstraße

von Brenscheder

Straße bis Richtstrecke ausgeführt.

Die Stadtwerke setzen

bei der Baumaßnahme

auf das sogenannte Berstlining-Verfahren.

Bei der grabenlosen

Erneuerung wird die

vorhandene Graugussleitung

zum Bersten gebracht und in

komische Geschichten über

den Alltag mit Kindern erzählt.

Es geht um z.B. chaotische

Zustände auf Indoor-Spielplätzen

oder um das Wettrüsten

bei Kindergeburtstagen.

Sabine Bode schreibt mit

Sprachwitz und passend zur

Ruhrgebietsmentalität ehrlich,

aber nie bösartig. Neben den

zahlreichen Erziehungsratgebern

mal ein witziges Buch für

Eltern.

Die Lesung findet in der Familienbibliothek

Wiemelhausen,

Markstraße 292, am 4.

November, um 19.30 Uhr,

statt. Anmeldungen unter Telefon-Nr.

0234/75401 sind erforderlich.

Im November finden drei Veranstaltungen in der Leseinsel statt.

Am 12. November ab 15 Uhr liest die Kunsthistorikerin Dr. Birgit

Poppe aus ihrem Buch „Franz Marc: Liebe, Leidenschaft und

künstlerische Avantgarde“. Eintritt: 5 Euro. Am 24. November

ab 20 Uhr heißt es „Geschichte hat viel zu erzählen“. Carsten

Jaehner, Chefredakteur des Online-Portals Histo-Couch, stellt

seine Favoriten unter den historischen Romanen vor. Am 26.

November liest ab 15 Uhr Fritzi Bender aus ihrem Bilderbuch

„Balduin sieht rot“ für Kinder ab 5 Jahren. Eintritt frei. Zu allen

Terminen wird um Voranmeldung gebeten (0234/53048072).

das umgebende Erdreich verdrängt,

während gleichzeitig

das neue Rohr eingebracht

wird. Auf diese Weise werden

lediglich Kopflöcher in den

Gehwegen geöffnet. Die platzsparende

Bauweise reduziert

zudem die Belästigung durch

Staub, Lärm und Abgase für

die Anwohner. Bei der Anbindung

der Hausanschlüsse

kann es zu kurzfristigen Versorgungsunterbrechungen

kommen. Die Anwohner werden

entsprechend informiert.

Die Arbeiten beginnen in der

Wetterstraße und werden von

dort abschnittsweise weitergeführt.

Die Baumaßnahme

soll bis Ende des Jahres fertiggestellt

sein.

16 | Stiepeler Bote | November 2016


AUS DEN VEREINEN

Neues Fahrzeug für die DLRG

Stadtwerke unterstützen Lebensretter

Bei strahlendem Sonnenschein

und unter dem Beifall

zahlreicher Vereinsmitglieder

konnte die Ortsgruppe

Bochum-Süd der Deutschen

Lebensrettungsgesellschaft

(DLRG) endlich das lang ersehnte

und dringend benötigte

neue Vereinsfahrzeug, das

von den Stadtwerken Bochum

gesponsert wurde, übernehmen.

Das Multifunktionsfahrzeug ist

technisch hochwertig ausgerüstet

und wird im Wasserrettungsdienst

ebenso eingesetzt

wie als Mannschaftsfahrzeug

Phönix auf Ausstellung

Kemnader-See-Schau

Nach der erfolgreichen Präsentation

auf der Stiepeler

Fliegenkirmes bereitet sich

der Rassegeflügel-Zuchtverein

Phönix Stiepel auf die

Kemnader-See-Schau vor.

Diese findet traditionell am

letzten Wochenende im November

(26. und 27.) auf dem

Hof Gabriel an der Brockhauser

Straße 110 statt.

Die Phönix-Mitglieder zeigen

dort wieder ihre Züchtungen

und stehen für Interessierte

mit Rat und Tat zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei, für Speisen

und Getränke sorgen die Mitglieder

des RGZV Phönix.

in der Jugendarbeit. In einer

kleinen Feierstunde an der

Wachstation an der Ruhr, zu

der auch Vertreter aus Politik

und Hilfsorganisationen sowie

befreundete Vereine geladen

waren, wurde der Bus feierlich

von Dietmar Spohn, Sprecher

der Geschäftsführung

der Stadtwerke Bochum, seiner

Bestimmung übergeben.

Mit dem neuen Fahrzeug sind

die ausschließlich ehrenamtlich

arbeitenden Helfer nun

in der Lage, auch weiterhin

ihren vielfältigen Aufgaben

nachzukommen.

Gerhard Thiemeyer (rechts)

und Nico Trösken begutachten

einen Marans-Hahn von Klaus

T h i e r h o f f . F o t o : p r i v a t

Dietmar Spohn (2. v.l.) freute sich mit den Lebensrettern über das

neue Fahrzeug.

Foto: 3satz

„Zu verkaufen“

Komödie der Volksbühne

Seit Ende Oktober wird die

Herbstkomödie „Zu verkaufen“

auf der Volksbühne gespielt.

Ein Kaninchen hindert ein dilettantisches

Gaunerduo am

Türmen. Der Versuch sich in

einem leeren, zum Verkauf

stehenden Haus zu verstecken

stellt sich als folgenschwerer

Fehler heraus. Der

ein wenig konfuse Hausverkäufer

bringt sowohl Gauner

als auch Kaufinteressierte in

eine „schwere Identitätskrise.

Dies geht so weit, dass die

netten Nachbarn den Reiz

des Kriminellen entdecken

und ein hinterwäldlerischer

Polizist kurz davor steht,

den Kopf zu verlieren. Wenn

durch die immer konfuseren

Verwechselungen selbst die

Beteiligten nicht mehr wissen,

wer sie eigentlich sind, dann

bleibt beim Publikum kein

Auge trrocken.

Das Stück wird noch an diesen

Terminen aufgeführt: 4.,

5. und 6. November, jeweils

um 19.30 Uhr, Einlass ab

18.30 Uhr. Vorverkauf unter

Tel. 0234 / 47 23 87. Restkarten,

falls vorhanden, gibt es

an der Abendkasse. Eintritt:

10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

November 2016 | Stiepeler Bote | 17


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Stromsparen geht, um Energieausweise,

energetische

Modernisierung, KfW-Fördermittel,

Heizung, Solarstrom

oder andere Themen. „Schon

die Suche nach dem richtigen

Ansprechpartner ist oft eine

große Hürde auf dem Weg

zum Handeln“, sagt Wolfgang

Schuldzinski, Vorstand der

Verbraucherzentrale NRW, „für

Laien ist im Energiebereich oft

kaum erkennbar, wer eigentlich

Beratung anbietet: Energieversorger,

Handwerker,

Architekten, Behörden.“ Hinzu

komme die Angst, dass sich

darüber hinaus Betrüger und

Geschäftemacher in dem Feld

umtreiben könnten. Genau diese

Hürden will der Energielotse

abbauen, indem er schnell und

einfach zu passenden, sinnvollen

Angeboten führt.

Die Weihnachtsausgabe des Stiepeler Boten erscheint am

Freitag, 25. November.

Redaktions- und Anzeigenschluss:

Dienstag, 15. November

Impressum

Herausgeber: 3satz Verlag

und Medienservice GmbH,

Alte Hattinger Straße 29,

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz: Michael

Zeh (verantwortlich), Vicki

Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken, Martin

Jagusch, Vera Demuth

Anzeigen: Nicole Knippert,

Mo, Mi, Do und Fr 9-12 Uhr,

Tel. 0234/940 98 52,

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang, Tel. 02302 /

277 49 94,

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2016.

Druck: Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz

Titelfoto: 3satz

18 | Stiepeler Bote | November 2016


Zum Wohle der Dorfkirche

Verein der Freunde und Förderer wurde 2005 gegründet

tiepeler Vereine

Zu den nächsten Projekten

gehört die Sanierung der

Nordwand. Diese Maßnahme

soll zum Erhalt der Stiepeler

Dorfkirche beitragen, dem

Ziel des Vereins der Freunde

und Förderer der Kirche. „Die

Wand wird immer in Mitleidenschaft

gezogen, da hier

die Feuchtigkeit von unten

kommt“, erzählt Hans-Heinrich

Risse, der nicht nur der

Vorsitzende des Vereins, sondern

auch dessen Initiator ist.

„Lass uns einen Verein gründen“,

habe er zu Pfarrer

Jürgen Stasing gesagt und

„Bekannte zusammengetrommelt“.

22 Mitglieder gründeten

schließlich vor elf Jahren den

überkonfessionellen Verein.

Heute sind es fast fünfmal so

viele – darunter natürliche,

aber auch juristische Personen,

wie etwa das Zisterzienserkloster,

der Heimatverein

Kemnade, der Förderverein

Kemnade, die Vereinigung Alter

Burschenschafter und der

Kartellverband katholischer

deutscher Studentenvereine

–, die sich für den Erhalt des

romanischen Baudenkmals

an der Brockhauser Straße

einsetzen.

„Eigentlich sind es noch nicht

genug“, meint Risse, der

schon dem Freundeskreis

Stiepeler Dorfkirche angehörte.

Da dessen Aktivitäten

jedoch vorrangig auf das

1.000-jährige Jubiläum des

Gotteshauses, das 2008 gefeiert

wurde, ausrichtet waren,

wollte Risse stattdessen

einen dauerhaften und nachhaltigen

Verein gründen.

Ihr Ziel, Geld für die Sanierung

der Kirche zu sammeln,

erreichen die Mitglieder vorwiegend

über die persönliche

Ansprache und durch

Mund-zu-Mund-Propaganda.

Außerdem verkauft der Förderverein

bei der Gemeindefeier

Würstchen und bietet

beim Adventsbasar Glühwein

an, um präsent zu sein und

Seit 2005 setzt sich der Verein der Freunde und Förderer der Stiepeler

Dorfkirche für den Erhalt der Kirche ein. Foto: privat

auf sein Anliegen aufmerksam

zu machen. Darüber hinaus

veranstalten die Mitglieder

Kirchenführungen.

Besonders setzt man auf

Zuwendungen, die dadurch

zustande kommen, dass bei

Feierlichkeiten nicht Hochzeits-

oder Geburtstagspräsente

verschenkt werden,

sondern Geld an den Verein

gespendet wird. Wofür genau

die Mittel eingesetzt werden,

entscheiden weder Kirche

noch Gemeinde, sondern der

Vorstand. „Wir sind bei der

Geldvergabe unabhängig“,

betont Risse, wobei die Kirche

nicht völlig außen vor bleibt,

da der jeweilige Pfarrer – aktuell

Jürgen Stasing – stets

kraft Amtes im Vorstand sitzt.

Mittlerweile konnte der Verein

mehr als 50.000 Euro in

den Erhalt der Kirche und

des Kirchhofs investieren. So

wurde zum Beispiel die Altarplatte

erneuert, und auch

Infos zum Verein

Verein der Freunde und Förderer

der Stiepeler Dorfkirche

Gründungsjahr: 2005

Mitglieder: 103

Vereinsvorsitz:

Hans-Heinrich Risse

Internetseite:

www.stiepeler-dorfkirche.de

Kontakt:

Telefon: 0234 / 79 11 06

(Hans-Heinrich Risse, Vorsitzender),

0234 / 70 23 69 (Hans-Peter

Neumann, Schriftführer)

E-Mail: h.h.risse@gmx.de

hans-peter_neumann@web.de

Fresken, Malereien und Grabsteine

wurden restauriert. „Die

Aufgaben nehmen aber kein

Ende, es wird immer Geld

benötigt“, sagt Risse über die

andauernde Selbstverpflichtung

des Vereins.

Vera Demuth

November 2016 | Stiepeler Bote | 19


100% VFL BOCHUM

Wurtz entwickelt sich zum Knipser

Angreifer aus Fürth legt in der Scorer-Wertung zu – Profivertrag für Baack

Nicht jeder Neuzugang,

den Sportvorstand Christian

Hochstätter vor Saisonbeginn

in den Kader des VfL Bochum

holte, durfte damit rechnen,

von Beginn an ein Kandidat

für die Stammformation des

Zweitligisten zu sein. Schließlich

waren die Schlüsselpositionen

mit bewährten Kräften

besetzt, die auch zum Auftakt

der Zweitliga-Saison erwartungsgemäß

in der Start-Elf

standen. Allerdings blieb der

VfL nicht von den Tücken des

Geschäfts verschont: Cheftrainer

Gertjan Verbeek hatte

plötzlich zahlreiche Ausfälle

zu verzeichnen, insbesondere

bei den Routiniers. Stefano

Celozzi, Tim Hoogland, Timo

Perthel, Anthony Losilla oder

Kevin Stöger waren bzw. sind

noch von verletzungsbedingten

Zwangspausen betroffen.

Einerseits problematisch für

die Betroffenen, andererseits

die Chance für die Perspektivspieler

– namentlich junge

Leute wie Nico Rieble, Jan

Gyamerah, Pawel Dawidowicz,

Russell Canouse oder

Johannes Wurtz.

Seine Chance zweifellos genutzt

hat Offensivfußballer

Johannes Wurtz. Der vom

Liga-Konkurrenten SpVgg

Greuther Fürth verpflichtete

Angreifer empfahl sich über

Kurzeinsätze und spektakuläre

Joker-Tore gegen die

Johannes Wurtz (rechts) hat sich mit überzeugenden

Auftritten gut ins VfL-Team integriert.

3satz Foto: H.-W. Sure

Liga-Favoriten Hannover 96

und VfB Stuttgart für mehr

Spielanteile, die ihm Cheftrainer

Gertjan Verbeek nun

auch gewährt. Wurtz hat sich

nach knapp einem Drittel der

Saison den Ruf erworben,

einer der vielversprechendsten

Neuzugänge an der Castroper

Straße zu sein. „Wenn

ich reinkomme, versuche ich,

sofort dazu sein und möchte

unserem Spiel immer noch

einen neuen Impuls geben“,

sagt Johannes Wurtz. Das

ist dem 24-Jährigen nachweislich

gelungen.

Der

ehemalige

Fürther ist

in seinen

Einsätzen

mit flottem

Antritt, Zug

zum Tor

und Qualität

im Torabschluss

auffällig

geworden.

Vor dem

10. Spieltag

– dem

Fernsehspiel

beim

1. FC Kaiserslautern

– belegte er

hinter dem

ebenfalls

aus Fürth

gekommenen Tom Weilandt

(ein Tor, sechs Assists) Platz

zwei in der vereinsinternen

Scorer-Wertung. Wurtz’ Zwischenbilanz:

vier Tore und

zwei Assists. Das klingt vielversprechend

– Johannes

Wurtz ist auf dem besten Weg

zum veritablen Knipser.

Ein anderer kommt aus der

Defensive und wird von seinem

Verein als einer der vielversprechendsten

Spieler des

VfL-Talentwerks bezeichnet:

Tom Baack hat seinen ersten

Profivertrag bis zum 30.

Juni 2019 unterschrieben.

Der 17-jährige Defensivakteur

des VfL Bochum spielt

bereits seit zehn Jahren bei

den Blau-Weißen und trainiert

seit der Saison 2015/16

bei den Profis mit. Aktuell hat

der U17-Nationalspieler (13

Einsätze) ebenfalls mit Verletzungspech

zu kämpfen und

kuriert einen Knöchelbruch

aus.

„Tom Baack gehört schon seit

längerem zu jenen Spielern

unseres Talentwerks, denen

wir zutrauen, den Sprung

in die erste Mannschaft zu

schaffen“, sagt VfL-Sportvorstand

Christian Hochstätter.

„Die momentane Knöchelverletzung

ist zwar ärgerlich,

aber wir sind davon überzeugt,

dass Tom diesen Rückschlag

wegsteckt. Wir hoffen

darauf, dass der Heilungsprozess

weiterhin so positiv

verläuft wie bisher. Er ist noch

so jung, da bleibt viel Zeit, um

uns Freude zu bereiten.“

„Ich freue mich, Teil einer rasanten

Entwicklung zu sein,

die der VfL in den vergangenen

Jahren genommen hat“,

sagte Tom Baack. „Das Bekenntnis

des Vereins zu jungen

Spielern und den eigenen

Talenten hat den Ausschlag

gegeben, mich längerfristig

an den VfL zu binden“, erklärte

der DFB-Junioren-Auswahlspieler.

Uli Kienel

20 | Stiepeler Bote | November 2016


AUS DEN SPORTVEREINEN

Start in die Winterrunde

Tennis-Meeting für Neumitglieder

Eine neue Terrasse hat die Fußballabteilung von RW

Stiepel am Kunstrasenplatz „in Betrieb“ genommen (rechts oben).

In Eigenregie wurde die Fläche fertiggestellt, die im Heimspiel gegen

Weitmar 09 erstmals genutzt wurde. Das Mobiliar spendeten

die Firmen Berendes Gartenbau, GPG Gase-Partner und Reininghaus-Seifert.

Foto: 3satz

Schoiber läuft 245 Kilometer

In 31 Stunden von Athen nach Sparta

Ausdauer-Höchstleistungen

erbrachten wieder die Athleten

der BSG Springorum. Im

besonderen Maß traf dies auf

Oliver Schoiber zu, der nach

seinem Sieg bei der 230 Kilometer

langen TorTour de Ruhr

nun erstmals am Spartathlon

teilnahm. Dabei mussten die

370 qualifizierten Teilnehmer

die 245,3 Kilometer lange

Strecke von Athen nach Sparta

zurücklegen.

Bei Temperaturen um 40 Grad

begaben sich die Läufer auf

die Spuren des historischen

Botenläufers Pheidippides,

der die Strecke um 500 vor

Christus zurücklegte. Nach

31:09:21 beschwerlichen

Stunden mit

Hitze am Tag,

Kälte in der

Nacht und

der Überquerung

des

1100 Meter

hohen Sangas-Passes

lief Schoiber, entkräftet aber

sehr stolz, als 45. Läufer der

Gesamtwertung ins Ziel. Dies

gelang insgesamt nur 234

Teilnehmern.

Der TC Rot-Weiß Stiepel hat

für die Tennis-Hallensaison

2016/2017 wieder drei Damen-

und drei Herren-Mannschaften

gemeldet. Es spielen

die Herren 1 in der Ruhr-Lippe-Liga,

die Herren 40 in der

Bezirksliga, die Herren 50 in

der Westfalenliga, die Damen

1 in der Bezirksliga, die Damen

40 in der Westfalenliga

und die Damen 50 in der Verbandsliga.

In den Begegnungen

werden jeweils vier Einzel

und zwei Doppel gespielt, die

Heimspiele (Termine ersichtlich

über die Homepage des

Vereins) beginnen jeweils um

17 Uhr. Die Matches können

von der Clubgastronomie aus

oder direkt in der Halle verfolgt

werden.

Am Freitag, 25. November,

findet in der Tennishalle an

der Kemnader Straße unter

der Leitung von Breitensportwart

Marc Rehwald ein Tennis-Meeting

für neue Mitglieder

des TC Rot-Weiß Stiepel

statt. Im Vordergrund stehen

das gegenseitige Kennenlernen

und das Finden von

neuen Spielpartnern beim gemeinsamen

Spiel. Einzelheiten

können bei Marc Rehwald

über die Vereinshomepage

erfragt werden.

www.tcrwstiepel.de

November 2016 | Stiepeler Bote | 21


SPEZIAL: GÄNSEZEIT

Bei Gänsebraten auf Qualität achten

Tipps zum Kauf des Festtagsessens

Es ist Herbst. Wenn es

draußen kalt und ungemütlich

wird, steigt die Lust

auf deftiges Essen. Viele

Restaurants in Stiepel und

Umgebung bieten spezielle

Gänsegerichte an. Wer Lust

hat, ein Gänsegericht selbst

zuzubereiten, sollte auf einige

Dinge achten.

Gefüllte Gans, Gänsebrust,

Gans mit Maronen, Rotkohl,

oder Klößen – das Angebot

der heimischen Restaurants

ist vielseitig.

Wer Gänse- oder Entenbraten

zuhause servieren möchte,

hat ebenfalls eine große

Auswahl. Die Kennzeichnung

gibt wichtige Hinweise auf die

Herkunft und Haltungsform,

doch ist es schwierig, den

Überblick zu behalten. Worauf

man beim Einkauf des Festtagsbratens

achten sollte, erklärt

die Verbraucherzentrale

Brandenburg.

In Deutschland wird der Bedarf

an Geflügel, der im Supermarkt

erhältlich ist, nur

zu einem geringen Teil aus

heimischer Erzeugung abgedeckt.

Häufig kommt der Gänsebraten

aus intensiver Aufzucht,

wie Polen oder Ungarn.

„Heimisch aufgewachsenes

Geflügel aus der Region und

aus ökologischer Aufzucht ist

die beste Wahl“, so Veronika

Wrobel, Ernährungsexpertin

bei der Verbraucherzentrale.

Wenn Gänse ausreichend

Auslauf und Bewegung haben,

langsam aufgezogen

werden und gutes Futter bekommen,

sei das besser für

die Tiere und das Fleisch erreicht

in der Regel eine höhere

Qualität. „Es ist weniger

fetthaltig und aromatischer im

Geschmack“, so die Verbraucherschützerin

weiter.

Empfehlenswert ist direkt

beim Erzeuger

einzukaufen.

Wer im Supermarkt

einkauft,

sollte auf

Angaben wie

„Freilandhaltung“,

„Bäuerliche Freilandhaltung“,

oder „bäuerliche

Freilandhaltung

– Unbegrenzter

Auslauf“ achten. Dies

sind durch gesetzliche

Vorschriften in der EU

geregelte Haltungsangaben,

bei denen

Tierschutzstandards eingehalten

werden.“ Besonders

strenge Anforderungen an

Aufzucht, Futterzusammensetzung

und Platzbedarf pro

Tier gelten für Geflügel aus

ökologischer Tierhaltung. Für

Bio-Qualität müssen Kunden

daher auch einen deutlich höheren

Preis bezahlen.

Ist keine Haltungsform angegeben,

müssen Kunden davon

ausgehen, dass das Tier

aus intensiver Tierhaltung

kommt. „Formulierungen, wie

„Bauerngans“, „Landgans“,

„bäuerliche Aufzucht“ oder

„tiergerechte Haltung“ sind

gesetzlich nicht geschützt.

„Sie suggerieren besondere

Qualität, verschleiern jedoch

häufig, dass das angebotene

Fleisch aus intensiver Aufzucht

kommt“, sagt Wrobel.

Bei Geflügel aus Deutschland

können Hersteller den

Herkunftsnachweis „D, D, D“

angeben. Dies ist eine freiwillige

Angabe, die darüber informiert,

dass das Geflügel in

Deutschland geboren, aufgezogen

und geschlachtet wurde.

Auch aus dem Preis lassen

sich häufig Rückschlüsse

auf die Herkunft ziehen. Wrobel:

„Billiggänse und -enten

sind oft von weit hergereist.“

Beim Einkauf von tiefgefrorenem

Geflügel sollten Kunden

darauf achten, dass die

Verpackung nicht beschädigt

ist. Auch wichtig ist, dass das

Fleisch keinen Gefrierbrand

hat: „Bei Gefrierbrand droht

ein hoher Qualitätsverlust.

Der Braten bleibt zäh und ledrig“,

so die Expertin.

Bei frischem verpacktem

Geflügelfleisch ist das Verbrauchsdatum

angegeben.

Dies sollten Kunden auf keinen

Fall überschreiten. Außerdem

sollten sie darauf

achten, die empfohlene Lagertemperatur

einzuhalten.

Guten Appetit.

Foto: Fotolia

22 | Stiepeler Bote | November 2016


AUS DEN SPORTVEREINEN

A-Klasse-Aufstieg für Chimento/Dickel

Latein-Paar des T.T.C. Rot Weiss Silber tanzt weiter in der Erfolgsspur

Erfreuliche Resultate erzielten

die Tanzpaare des

T.T.C. Rot-Weiss-Silber Bochum

bei der Landesmeisterschaft

der Latein- und

Standard-Paare in Düsseldorf.

Herausragend dabei

Maurizio Chimento und Sarah

Dickel, die in der Landeshauptstadt

den Aufstieg

in die HGR A-Latein perfekt

machten.

In der HGR II A Latein waren

vom T.T.C. Bochum gleich

zwei Paare in Düsseldorf am

Start. Volker Bösing und Carolin

Heier arbeiten zurzeit auf

den Aufstieg in die S-Klasse

hin. Sie belegten einen ausgezeichneten

dritten Platz

knapp vor Kai Wehmeier und

Katrin Klimetzek, die das Turnier

als Vierte beendeten.

Ein gut besetztes Starterfeld

von 28 Paaren zeigte sich in

Maurizio Chimento und Sarah Dickel vom

T.T.C. RWS Bochum machten in Düsseldorf

den Aufstieg in die Latein-A-Klasse

amtlich. Foto: Martin Schlichting

der HGR B Latein. Auch hier

waren zwei T.T.C.-Paare am

Start. Danny Deschan und

Nicole Zborowski verpassten

knapp das Finale.

Für sie war mit Platz

acht in der zweiten

Zwischenrunde

Schluss. 20 Paare

ließen sie mit ihrem

Resultat jedoch hinter

sich. Im Finale

standen schließlich

Maurizio Chimento

und Sarah Dickel.

Im vergangenen

Jahr gewannen die

beiden erst den Landesmeistertitel

in der

C-Klasse, sodass ihr

erklärtes Ziel in diesem

Jahr der Sieg in

der B-Klasse – aber

doch „wenigstens“

der Aufstieg in die

A-Klasse – war. Das Tanzpaar

hatte zielgerichtet für die

Meisterschaft trainiert und war

mit seiner Leistung in dem

starken Teilnehmerfeld sehr

zufrieden.

Unter dem Coaching der Bochumer

Trainer Anna Salita

und Artur Balandin sowie mit

der Unterstützung ihrer Teamkollegen

aus der Formation

steigerten sie sich Runde um

Runde und sorgten mit einem

besonderen Eyecatcher

im Cha Cha Cha für den

„Wow“-Effekt. Sie belegten

Platz vier und verbuchten sogar

ein paar Einsen für sich.

Maurizio Chimento und Sarah

Dickel machten damit an

diesem Tag den Aufstieg in

die HGR A Latein perfekt und

durften direkt im Anschluss in

dieser Klasse mittanzen. Zwar

schieden sie - wie auch Volker

Bösing und Carolin Heier - in

der Vorrunde aus, dennoch

war es für sie ein gelungener

Tag.

Schäfer referiert über Brexit

Diskussionsrunde bei TC Weitmar 09

Der TC Weitmar 09 lädt interessierte

Bürgerinnen und Bürger

am Montag, 31. Oktober,

um 20 Uhr in das Clubhaus

des TC Weitmar 09, Erbstollen

14, zu einem Vortrag zum

Thema „Brexit - Risiken und

Chancen“ ein. Der Verein hat

den stellvertretenden Vorsitzenden

der SPD-Bundestagsfraktion,

MdB Axel Schäfer,

für diesen Vortrag gewinnen

können.

Da die Zahl der Plätze im

Clubhaus des Tennisclubs

begrenzt ist, werden die Interessierten

gebeten, sich unter

der Rufnummer 0234/472661

anzumelden. Das Grim-Team,

Pächter des Clubhauses, hält

ab 18 Uhr Speisen und Getränke

bereit.

November 2016 | Stiepeler Bote | 23


AUS DER SCHULE

Bastians und Gyamerah bei Erstklässlern

SchulOffensive: VfL Bochum schickt seine Profis zu den Lernanfängern

Besuch vom VfL Bochum

gab es wieder für die in

diesem Schuljahr eingeschulten

Kinder im gesamten

Bochumer Stadtgebiet.

Bereits zum zehnten Mal

ging der Fußball-Zweitligist

aus unserer Stadt in

die SchulOffensive. Dabei

besuchten die Lizenzspieler

an 20 Grundschulen die

Erstklässler und bereiteten

sie in VfL-Manier auf den

„Ernst des Lebens” vor.

Die Augen der Kinder waren

mindestens genauso groß

wie ihre Begeisterung, als der

prominente Besuch eintraf.

Jeweils zwei Spieler waren

pro Schule im Einsatz. Kapitän

Felix Bastians und Jan

Gyamerah besuchten den

Fußball auf dem Stundenplan: Besuch von VfL-Kapitän Felix Bastians

und Jan Gyamerah erhielten die Erstklässler des Schulverbundes

Brenscheder Schule. Foto: VfL Bochum 1848

Brenscheder Schulverbund

an der Marksraße.

Die Schulanfänger hatten sich

mächtig ins Zeug gelegt, den

VfL-Spielern einen gebührenden

Empfang zu bereiten.

Plakate wurden gemalt, ganze

Klassenräume Blau und

Weiß geschmückt und natürlich

durfte auch die VfL-Hymne

„Bochum“ von Herbert

Grönemeyer nicht fehlen, die

von den Kindern gesungen

wurde. Für all diese Mühen

wurden die Kinder mit Autogrammen

belohnt, auch wenn

das eine oder andere i-Dötzchen

mit der Schönschrift der

Profis nicht zufrieden war und

kommentierte: „Das kann man

ja gar nicht lesen!“ Für jedes

Kind gab es Stundenpläne

und Schulhefte im VfL-Design,

obendrauf noch Eintrittskarten

für ein Heimspiel und

einen Plüsch-Bobbi Bolzer als

Klassenmaskottchen.

Qualifiziert hatten sich die

Grundschulen über ein VfL-

Quiz. Die 20 Schulen mit den

meisten Punkten wurden mit

dem Besuch der Profis belohnt.

Die drei besten Schulen

werden beim Heimspiel

gegen Heidenheim zusätzlich

noch prämiert. Zu den drei

besten Grundschulen gehört

die Brenscheder Schule.

24 | Stiepeler Bote | November 2016


AUS DEN SPORTVEREINEN

Disco-Dancer tanzen im Medaillen-Regen

T.T.C Rot-Weiss-Silber bei der Deutschen Meisterschaft in Essen erfolgreich

Ein Medaillen- und Pokalregen

ging zum Saisonabschluss

bei der TAF Deutschen

Meisterschaft im

Disco Dance in Essen auf

die Tänzerinnen und Tänzer

des T.T.C. Rot-Weiss-Silber

nieder.

Die DM begann traditionell mit

den Kinderformationen. Die

von Laura Gansczyk und Just

Berger trainierte Bochumer

D.C. Force Formation gewann

den Wettbewerb souverän. In

den folgenden Wettbewerben

schickte der T.T.C. 13 Duos

an den Start. Nach ihrem Formationssieg

gewannen Maja

Hartstock und Aylin Beyer

auch in der Kids Duo Rising

Star-Kategorie und Liliana

Schlechthauer und Viktoria

Salikova landeten auf Platz

zwei. Der erste Platz des Junioren

Rising Star-Wettbewerbs

ging nach Bochum an

Jule Lohmann und Lea-Marie

Böning. Im Hauptgruppen

Duo-Wettbewerb gewannen

Ronja Lehmkuhl und Katharina

Gröpper. Alle Gewinner

qualifizierten sich für die Superstar-Kategorie.

Dort starteten

vier T.T.C.-Junioren-Duos.

Lena Breu und Lona Brechmann

landeten auf Platz vier,

gefolgt von Antonia Welsow

und Malin Hammer auf Platz

fünf. In ihrem ersten Jahr als

Duo ertanzten sich Melina

Trawny und Marie Olschweski

den Vizemeister-Titel. Die

Titelverteidigung gelang Lara

Lamkemeier und Sophie

Gröpper überlegen.

In der Superstar Duo Girls-Hauptgruppe

zogen vier

Für die T.T.C.-Formation „Dance Attack Juniors“ ist die Saison

noch nicht vorbei. Sie nimmt Anfang November an der Disco-Dance-Weltmeisterschaft

in Örebro/Schweden teil. Foto: privat

von fünf Duos ins Finale ein.

Zoe Retter und Jil Bruckhaus

landeten auf Platz drei, während

Laura Gansczyk und Carolin

Kowalewski sich über die

Silbermedaille freuten. Ganz

oben auf dem Podest standen

die neuen Deutschen Meister

Celina Kutschki und Paulina

Waldoch. Kristina Schneider

und Diana Bordo belegten

Rang sechs, Linda Blömeke

und Katharina Goede wurden

Neunte.

Bei den Formationswettbewerben

tanzten die amtierenden

Meister „Dance Attack

Juniors“ schon bei der

Weltmeisterschaft 2015 unter

die Top Fünf. Auch in dieser

Saison überzeugten sie alle

Wertungsrichter mit einer von

Jennifer und Vivian Lazar

ausgedachten Choreographie

und feierten den Titelgewinn.

Die Formation „New

Generation“ belegte Platz

vier. Im Hauptgruppen-Formationswettbewerb

schickte

der T.T.C. zwei Formationen

an den Start. Beide werden

von Andy Bartsch und Just

Berger trainiert. Dance Attack

erreichte ihr Saisonziel und

belegte Platz drei. Der Titel

wurde zwischen den Vizeweltmeistern

„Crazy Crocodile

Company“ aus Garbsen

und den Weltmeistern „D.Q.

Dance-Squad“ aus Bochum

entschieden. Der Titel ging

mit allen Bestnoten nach Bochum,

womit sich die D.Q.

Dance-Squad die Meisterschaft

zum dritten Mal in Folge

holte.

Auch in den Solo-Wettbewerben

wird zwischen der Rising

Star- und der Superstar-Kategorie

unterschieden. Bei den

Kids Rising Stars wurde Leonie

Korz Vierte. Die vier Bochumer

Starterinnen der Rising

Star-Hauptgruppe waren

auch mit ihren Resultaten zufrieden.

Josina Kurek wurde

Sechste, Laura Brechmann

Fünfte und Charlotte Fries

Vierte. Carolin Kowalewski

qualifizierte sich als Zweite für

die Superstar-Kategorie.

Auch in den Super Star-Wettbewerben

der Junioren gaben

die Bochumer den Ton an. Im

Finale konnten sich die vier

Bochumerinnen klar von der

starken Konkurrenz abheben.

Auf dem Podest standen Marie

Olschewski (3.), Lara Lamkemeier

(2.) und als Meisterin

Sophia Gröpper. Lea-Marie

Böning wurde Achte.

In der Hauptgruppe Solo (Super

Stars) qualifizierten sich

vier der acht T.T.C.-Aktiven

für das Finale. Just Berger

gewann souverän den Titel.

Paulina Waldoch, Zoe Retter

und Laura Gansczyk tanzten

mit anspruchsvollen Choreographien

auf Platz vier, fünf

und sechs.

Die Gruppen setzten den

Schlusspunkt bei der DM.

Der T.T.C. schickte drei Small

Groups in den Junioren-Wettbewerb.

„Kick It“ landete in

ihrer ersten Saison auf Platz

vier. „Love to Dance“ belegte

Rang drei hinter der Konkurrenz

aus Altlandsberg. „Attacktion“

freute sich über Gold

und damit über die Titelverteidigung.

Die Bochumer HGR 2 Small

Group „Dance Attack Forever“

gewann ebenfalls den

Wettbewerb. Nachdem die

Kinderformation am Vortag

den Sieg sicherte, überzeugten

ihre zwei Small Groups

auch in diesem Wettbewerb.

„Sweet Force“ tanzte auf Platz

fünf und die Tänzerinnen der

„Dance Attack Kids“-Gruppe

freuten sich über den Titel.

Die Hauptgruppen Small

Group „Posh“ tanzte zur Bronzemedaille.

Anfang November wird die

Disco Dance-Weltmeisterschaft

in Örebro/Schweden

entschieden, bei der die Formationen

„Dance Attack Juniors“

und „D.Q. Dance-Squad“

ihre internationalen Ergebnisse

und Titel verteidigen wollen.

November 2016 | Stiepeler Bote | 25


TERMINE

Nostalgiefahrt: Abschied von der Kohle

Museumszug fährt am 5. November zur letzten Förderzeche

Die Dampflokomotive und der

Museumszug des Bochumer

Eisenbahnmuseums fahren am

Samstag, 5. November, durch

das Ruhrgebiet. Unter Dampf

wird die letzte fördernde Ruhrgebietszeche

angesteuert, das

Bergwerk „Prosper Haniel“ in

Bottrop. Das Bergwerk wird

Ende 2018 stillgelegt und kann

nur noch wenige Male angefahren

werden. Ein weiteres Highlight

ist die Einfahrt auf die Zeche

„Zollverein“ in Essen.

Der Sonderzug, bestehend aus

nostalgischen 1.- und 2.-Klasse-Wagen,

wird von der Dampflokomotive

„38 2267“ gezogen.

Termine

Unterstützt von der Diesellokomotive

V100, beginnt die

Nostalgiefahrt um 9.15 Uhr am

S-Bahnhof Dahlhausen. Weitere

Zustiege sind in Essen Steele-Ost,

Essen Hbf, Mülheim/

Ruhr Hbf und Oberhausen Hbf.

Nach Befahrung des Werksgeländes

der Zeche „Prosper Haniel“

ist die Ankunft auf Zeche

Zollverein für 13.15 Uhr geplant.

Die Fahrgäste haben hier ca. 3

Der Sonderzug beginnt seine Fahrt am S-Bahnhof

Dahlhausen. Foto: Eisenbahnmuseum/Peter Nitsch

November

Stunden Aufenthalt und können

entweder mit Führungen oder

auf eigene Faust das Zechengelände

erkunden. Im Anschluss

setzt sich die Rundfahrt durch

das westliche Ruhrgebiet mit

der zweimaligen Rheinüberquerung

fort.

Nach der Fahrt über den „Heißener

Berg“ endet diese Themenfahrt

voraussichtlich um 19

Uhr am S-Bahnhof Dahlhausen.

Weitere Informationen, unter

anderem zu den Fahrpreisen,

gibt es telefonisch unter 0234-

492516 (Di-Fr, 10-17 Uhr) sowie

online unter www.eisenbahnmuseum-bochum.de

Sa, 29. Oktober

Himmelsklänge – Modernes Konzert

mit Claudia Hirschfeld an ihrer

Wersi-Digitalorgel und David

Döring mit der Pan-Flöte in der

Heimkehrer-Dankes-Kirche, Karl-

Friedrich-Str. 109, ab 15:30 Uhr.

So, 30. Oktober

Kirche – Kunst – Konzerte:

Tastenreich: Präludien und

Fugen, Werke von Bach bis

Schostakowitsch. Dorfkirche

Stiepel, 11.30 Uhr.

Hallo Kinder – Auf dem Planeten

Blau. Diesmal wird das

Leben auf unserem Planeten

erforscht. Unserem Planeten

Blau. Wie ist das mit dem

Treibhauseffekt, as macht der

Klimawandel mit uns? Was

können wir tun, um das Leben

auf der Erde zu erhalten?

Im Anschluß übernehmen die

Kinder die Bühne! Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 16 Uhr.

Kantatengottesdienst am Reformationstag:

Dietrich Buxtehude

„Erhalt uns Herr, bei deinem

Wort“, Johann Nicolaus

Hanff „Es segne uns Gott“,

Singekreis Stiepel, Barockorchester

caterva musica. Dorfkirche

Stiepel, 19 Uhr.

Mo, 31. Oktober

Quartalsversammlung des

Theatervereins Preziosa 1889

in der Gaststätte „Alt Piräus“,

Gräfin-Imma-Straße 48, 19.30

Uhr.

Mi, 2. November

Frauenhilfe Emmauskirche:

Kreativ sein: Wir ziehen Kerzen

mit Frau Hedtfeldt, 15 - 17 Uhr.

Fr, 4. November

SV Diana: 2. Vergleichs kampf

SV Diana / Kompanie Stiepel

Dorf, Vereinsschießstand Borgböhmer´s

Waldesruh. 19.30

Uhr.

„Zu verkaufen!“ , die neue Komödie

der Volksbühne. Saalbau

Haus Spitz, Kemnader Str.

138, 19.30 Uhr.

Sa, 5. November

„Zu verkaufen!“ , die neue Komödie

der Volksbühne. Saalbau

Haus Spitz, Kemnader Str.

138, 19.30 Uhr.

So, 6. November

„Zu verkaufen!“ , die neue Komödie

der Volksbühne. Saalbau

Haus Spitz, Kemnader Str.

138, 19.30 Uhr.

Mo, 7. November

Waltraud Ehlert alias Esther

Münch mit ihrem neuen Programm

„Wallis Wahrheiten“ im

Henrichs im Industriemuseum

Henrichshütte, Werksstr. 31-

33, Hattingen, 20 Uhr.

Di, 8. November

Offenes Frühstück Lutherhaus:

9:00 - 11:30 Uhr

Plattdeutsches Kaffeetrinken

im Heinrich-König-Seniorenzentrum.

Die „Plattdeutschen“

wieder zu Gast. Im Rahmen eines

geselligen Kaffeetrinkens

werden Texte auf Stiepeler

Platt vorgetragen. Heinrich-König-Seniorenzentrum

der AWO,

Wabenweg 14-16.

Die Veranstaltung beginnt um

15.00 Uhr, Gäste sind herzlich

willkommen.

Mi, 9. November

Frauenhilfe Lutherhaus:

15:00 Uhr

Frau Höpker bittet zum Gesang

– Spontan, mitreißend, inspirierend,

Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr.

Mehr Infos und Anmeldemöglichkeit

unter www.frauhoepker.de.

Do, 10. November

Erzählcafé – Treffen der Seniorinnen

bei Kaffee und Kuchen

zum Klönen. Ev. Kirchengemeinde

Zum guten Hirten,

Weitmarer Holz Straße 34 a,

15 Uhr.

Sa, 12. November

Lesung: Die Kunsthistorikerin

Dr. Birgit Poppe liest aus ihrem

Buch „Franz Marc: Liebe,

Leidenschaft und künstlerische

Avantgarde“. Eintritt: 5

Euro. Um Voranmeldung wird

gebeten (0234/53048072). Leseinsel,

Brenscheder Str. 60a,

15 Uhr.

Basar im Lutherhaus von 11 bis

18 Uhr. Handarbeiten aus Wolle,

Stoff und Holz, Keramik,

Schmuck, Dekorationen für Winter

und Advent und vieles mehr.

Ab 16.30 spielen Axel Zebeck

und Freunde Volks-, Wanderund

Herbstlieder zum mitsingen.

Velvet – Irish and Scottish

Folk. Konzert im Haus Spitz,

Kemnader Str. 138, 19.30 Uhr.

So, 13. November

Kreativbasar mit Dom-Cafe

des Handarbeits- u. Bastelkreises

der Gemeinde Hl. Familie

Weitmar-Mark. Gemeindeheim,

Karl-Friedrich-Str. 111,

10 – 18 Uhr

SV Diana: LG Übungsschießen

und Weihnachtspreisschießen

II, Vereinsschießstand

Borgböhmer´s Waldesruh.

19.30 Uhr.

Konzertreihe Marienlob:

Chor-Konzert mit der Ev. Singgemeinde

Oberhausen. Kloster-

und Wallfahrtskirche, Am

Varenholt 9, 15 Uhr.

Mi, 16. November

Frauenhilfe Emmauskirche:

Andacht zum Buß- und Bettag

mit anschließendem Kaffeetrinken.

15 Uhr.

Sa, 19. November

Basar an der Stiepeler Dorfkirche:

Basarkreis Dorfkirche,

Gemeindehaus, Brockhauser

Str. 74a, 14:30-18 Uhr

26 | Stiepeler Bote | November 2016


TERMINE

Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist

05.11.2016, 19:30 Uhr // 06.11.2016, 19:30 Uhr

Die Verwandlung von Frank Weiß und Romy Schmidt nach Kafka.

15.11.2016, 19:30 Uhr

Tschick von Wolfgang Herrndorf

02.11.2016 // 19:30 Uhr

Bilder deiner großen Liebe von Wolfgang Herrndorf

09.11.2016, 19:30 Uhr

Spieltrieb von Juli Zeh

12.11.2016, 19:30 Uhr // 13.11.2016, 19:30 Uhr

The Sound of Detroit mit Mike Huckaby –

Aus einer der wichtigsten Musikstädte der Welt, Detroit, kommt

der House- und Techno-Produzent Mike Huckaby. Auf seinen Artist

Talk (in englischer Sprache) mit anschließendem DJ-Set im PRT

stimmt Felix Nisblé mit einem Vortrag über den Sound von Detroit

im Allgemeinen sowie Mike Huckabys Musik im Speziellen ein.

18.11.2016, 21:00 Uhr. Eintritt frei bis 23:00 Uhr. Danach 5 €

Termine

So, 20. November

Basar an der Stiepeler Dorfkirche:

Basarkreis Dorfkirche,

Gemeindehaus, Brockhauser

Str. 74a, 11:30-17:00 Uhr

Mo, 21. November

Spielenachmittag für Seniorinnen

und Senioren mit Kartenund

Brettspielen. Ev. Kirchengemeinde

Zum guten Hirten, Weitmarer

Holz Straße 34 a, 15 Uhr.

Mi, 23. November

Diakoniekreis Lutherhaus: 18 Uhr

Do, 24. November

SV Diana: LG Übungsschießen

und Weihnachtspreisschießen

III, Vereinsschießstand

Borgböhmer´s Waldesruh.

19.30 Uhr

Geschichte hat viel zu erzählen.

Carsten Jaehner, Chefredakteur

des Online-Portals

Histo-Couch stellt seine

Favoriten unter den historischen

Romanen vor. Um

Voranmeldung wird gebeten

(0234/53048072). Leseinsel,

Brenscheder Str. 60a, 20 Uhr.

Fr, 25. November

„Erkennen Sie die Melodie“ –

Musikquiz. Verschiedene Genres

vom Musical, Operette bis

Jazz-Standards sind zu erraten.

Haus Oveney, Oveneystr.1,

18.30 Uhr.

Karten nur im Vorverkauf bis

20.11.2016.

Sa, 26. November

Lesung: Fritzi Bender liest

aus ihrem Bilderbuch „Balduin

sieht rot“ für Kinder ab 5

Jahren. Eintritt frei. Um Voranmeldung

wird gebeten

(0234/53048072). Leseinsel,

Brenscheder Str. 60a, 15 Uhr.

Denn sie wissen nicht, was sie

erben – Theaterverein Preziosa

1889 spielt eine Komödie von

Erich Virch. Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr

So, 27. November

Denn sie wissen nicht, was sie

erben – Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr

Fr, 25. November

Adventlicher Kreativmarkt im

Heinrich-König Seniorenzentrum.

An den unterschiedlichen

Ständen kann Kreatives

und Weihnachtliches erworben

werden. Für das leibliche

Wohl ist bestens gesorgt.

Heinrich-König-Seniorenzentrum

der AWO, Wabenweg 14-

16 von 12 - 17 Uhr.

Der nächste Stiepeler Bote

erscheint wieder am

25. November.

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns bis zum

15. November per E-Mail

schicken:

termine@

3satz-bochum.de

November 2016 | Stiepeler Bote | 27


TERMINE

Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 – 11 Uhr // Do: 14 – 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik (14-tägig): 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (11 bis 15 Jahre) 16-18 Uhr,

Vergissmeinnicht (Anonyme Alkoholiker) 19 – 21 Uhr

Christliche Meditationsgruppe - Erster Montag des Monats

18.30 – 20.15 Uhr

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg: jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 – 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr ab 13.09.

Offene Tür (OT) für 12- bis 15-Jährige 17 – 18.30 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr

Abhängige Spieler 19.30 – 21.30 Uhr

„Ensemble Concertino“ 20 - 21.30 Uhr

Regelmäßige Termine

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“ Sundern: Probe im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, 17 - 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor 19 - 20.15 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Der Himmel über Bochum - Astronomische Beobachtung im IUZ

Sternwarte Bochum, Obernbaakstraße 2-12,

Während des Winterhalbjahrs (von November bis Ende März) findet

regelmäßig mittwochs um 19 Uhr eine astronomische Veranstaltung

statt. Im Dezember am 2.12., 9.12. und 16.12.

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel, Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199 von 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Lutherhaus: Yoga Ü 60 9.30 - 11.00 Uhr

Emmauskirche: Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 10 Jahren:

16 - 18 Uhr

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr (außer in

den Ferien und an Feiertagen).

Musikverein Gut Klang 1921 Bochum-Stiepel: Probe im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 19:30 bis 21:45 Uhr

freitags

Lutherhaus: Yoga 9.30 - 11.15 Uhr

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

Die Weihnachtsausgabe

des Stiepeler Boten

erscheint am

25. November.

Anzeigen- und

Redaktionsschluss:

15. November.

28 | Stiepeler Bote | November 2016


Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

samstags

GOTTESDIENSTE

18.30 Uhr Vorabendmesse

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr (Mi: 18.30 Uhr)

Gemeindemesse an Werktagen Di. bis Sa. 18.30 Uhr (Mo.: 7.30 Uhr)

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 6. November, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stasing

Sonntag, 13. November, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr.in Häger

Sonntag, 13. November, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit anschließender Feier zum Volkstrauertag,

Pfr. Stasing

Mittwoch, 16. November, 19 Uhr, Buß- und Bettag, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr.in Balte

Sonntag, 20. November, 10 Uhr, Ewigkeitssonntag, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr.in Häger

Sonntag, 20. November, 15 Uhr, Totensonntag, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Stasing

Sonntag, 27. November, 10 Uhr, 1. Advent, Dorfkirche:

Gottesdienst, Pfr. Stasing

Sonntag, 27. November, 11 Uhr, Lutherhaus:

Familiengottesdienst, Pfr. Schilling

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 6. November, 10 Uhr:

Musikalischer Gottesdienst mit dem Chorprojekt, Pfarrer Loer

Sonntag, 13. November, 10 Uhr:

Pfarrerin Schmidt-Solty, zeitgleich findet der monatliche Kindergottesdienst

mit Melissa Schiedung und Team statt, 4-10 jährige Kinder

sind herzlich eingeladen zu biblischen Geschichten, Basteln,

Spielen und gemeinsamen Singen. Gerne können die Eltern der

kleineren Kinder diesen mitfeiern.

Mittwoch, 16. November, 15 Uhr:

Andacht zum Buß- und Bettag, Pfarrerin Schmidt-Solty

Sonntag, 20. November, 10 Uhr:

Gottesdienst zum Totensonntag, Pfarrer Loer und das “Ensemble

Concertino“

Sonntag, 27. November, 10 Uhr:

Gottesdienst zum 1. Advent, Pfarrerin Schmidt-Solty

Dienstag, 29. November, 18 - 19 Uhr: “Offene Türen im Advent“.

Dieser Ausgabe des Stiepeler Boten liegen Prospekte der

Firma Einrichtungshaus Rodemann GmbH & Co. KG bei

November 2016 | Stiepeler Bote | 29


GOTTESDIENSTE

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr

Sonntags Gottesdienst um 9.30 Uhr –

6. November, Entschlafenengottesdienst

13. November, Übertragungsgottesdienst mit Bezirksapostel

Chorprobe montags um 19.30 Uhr

Jugendgottesdienst am 20. November

KiGo 10 – 14 am 20. November, um 9.30 Uhr in Kaltehardt

Seniorentreffen: 8. November, um 15 Uhr

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse am Dienstag und Donnerstag um 9 Uhr

SPORTVEREINE

Erfolgreicher Auftritt

TV Brenschede bei DM in Potsdam

Erfolgreich präsentierten

sich die Sportgymnastinnen

des TV Brenschede bei der

Deutschen Meisterschaft in

Potsdam. Rosalie Adameck

(Wettkampf K8) belegte im

Mehrkampf Platz 15 und in

der Einzelwertung mit dem

Ball Platz acht.

Fiona Koch wurde im Mehrkampf

Neunte und in der Einzelwertung

mit dem Seil Achte.

Milena Redhardt belegte

im Mehrkampf Platz 15. In der

K-Gruppe erreichten Rosalie

Adameck, Pari Karimi, Marie

Rattay, Ruslana Mahlovana

und Michelle Mehring Platz

20. Mit diesem Ergebnis waren

die Bochumerinnen die

beste westfälische Mannschaft.

Die Gruppe The Next GYMeration

hatte sich in Röbel/Müritz

in diesem Jahr ebenfalls

für die Deutschen Meisterschaften

Gymnastik und Tanz

qualifiziert. In der Altersklasse

18+ erreichten die Mädchen

im Mehrkampf Platz acht.

In der Gymnastik und im

Tanz belegte die Gruppe im

Endkampf den 7. und den 4.

Platz. Zu der erfolgreichen

Mannschaft gehörten Milena

Redhardt, Verena Casapu,

Lara Scheller, Maike Dietsch,

Yvonne Lelitko, Fiona Koch,

Melanie Kowallik und Alexandra

Rau.

Die Trainingszeiten des TV

Brenschede in der Übersicht:

Kinderturnen (3 bis 6 Jahre):

montags 16.30 bis 17.30 Uhr

(ab 8.11.); Kinderturnen (6

bis 10 Jahre): montags 17.30

bis 18.30 Uhr (ab 8.11.). Die

Gruppe am Donnerstag (17

bis 18 Uhr) trainiert in der Erich-Kästner-Schule.

Gerätturnen

(ab 11 Jahre): montags

18.30 bis 20 Uhr. Fitnesstraining:

montags 20 bis 21.30

Uhr. RSG, Gymnastik/Tanz:

dienstags 17 bis 20 Uhr und

donnerstags 16 bis 20 Uhr.

Gymnastik für ältere Turnerinnen:

mittwochs 18 bis 19 Uhr.

Gymnastik für Altersturner:

freitags 20 bis 22 Uhr.

Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen

Sonntag, 6. November, 10 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstr. 9:

Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Pfarrer Röttger, Posaunenchor

Freitag, 11. November, 17.30 Uhr, St. Meinolphuskirche:

Andacht zum Martinsumzug

Sonntag, 13. November, 10 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstr. 9:

Gottesdienst mit Pfarrer Röttger

Sonntag, 13. November, 17 Uhr, St. Johanneskirche, Brenscheder Str.:

Ökumenische Andacht zu St. Martin mit dem Posaunenchor Petri,

anschließend Laternenumzug

Mittwoch, 16. November, 16 Uhr, Baumhofzentrum:

Gesamtgemeindlicher Gottesdienst zum Buß- und Bettag mit

Abendmahl, Pfarrer Loer, ab 15 Uhr gemeinsames Kaffeetrinken.

Sonntag, 20. November, 10 Uhr, Baumhofzentrum:

Gottesdienst mit dem Kirchenchor

Sonntag, 20. November, 10 Uhr, Melanchthonkirche,Königsallee 46:

Gottesdienst mit Gedenken der Verstorbenen der Gemeinde,

Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Sonntag, 20. November, 15 Uhr, Friedhof an der Stiepeler Straße

und Friedhof an der Wiemelhauser Straße:

Andachten zum Ewigkeitssonntag

Sonntag, 27. November, 10 Uhr, Baumhofzentrum:

Gottesdienst mit Pfarrer Loer

Wuselgottesdienst für Kinder

Sonntag, 27. November, 11.30 Uhr, Melanchthonkirche, Königsallee 46

Gottesdienste an Nachmittagen

Montag, 7. November, 15.30 Uhr:

St. Johannes-Stift, Borgholzstr. 5-11

Mittwoch, 16. November, 16 Uhr, Baumhofzentrum:

Gesamtgemeindlicher Gottesdienst zum Buß- und Bettag mit

Abendmahl, Pfarrer Loer, ab 15 Uhr gemeinsames Kaffeetrinken.

Donnerstag, 24. November, 16 Uhr:

Matthias-Claudius-Haus, Am Bleckmannshof 19a

Evangelische Kirchengemeinde

Zum Guten Hirten - Sundern

Samstag, 5. November 2016, 17 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahl: Pastor Schuld

Sonntag, 27. November, 10 Uhr:

Gottesdienst zum 1. Advent, Pastorin Hövermann

30 | Stiepeler Bote | November 2016


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Das Berliner Testament

Für immer verbindlich oder kann es noch geändert werden?

SERVICE RECHT

Der „Klassiker“ des gemeinschaftlichen

Testamentes

von Eheleuten ist

das Berliner Testament.

Das Berliner Testament regelt,

dass sich die Eheleute

zunächst wechselseitig

zu Alleinerben einsetzen

und die gemeinsamen Kinder

zu gleichen Teilen zu

Schlusserben eingesetzt

werden.

Dies dient zunächst einmal

der (Alters-)Absicherung des

länger lebenden Ehegatten

und zum anderen dem Erhalt

des Vermögens in der

Familie. Schon zu Lebzeiten

beider Eheleute ist das

Berliner Testament für die

Testierenden verbindlich. Es

kann nämlich nicht einfach

© Foto: www.konitzer.it / pixelio.de

nur von einem der Eheleute

durch ein neues Testament

einseitig abgeändert oder

widerrufen werden. Vielmehr

soll jeder Ehepartner in seinem

Vertrauen auf den Fortbestand

des gemeinschaftlichen

Testamentes geschützt

werden. Daher ist die Aufhebung

oder Abänderung

eines Berliner Testamentes

nur durch ein neues gemeinsames

Testament der Eheleute

möglich. Zwar gibt es

die Möglichkeit eines einseitigen

Widerrufes, dieser ist

jedoch an strenge Formen

gebunden. Der einseitige

Widerruf muss von einem

Notar beurkundet und dem

anderen Ehegatten förmlich

zugestellt werden, damit dieser

auch sicher Kenntnis von

dem Widerruf erlangt und

für sich selbst entscheiden

kann, ob er ein neues Testament

errichten will.

Verstirbt einer der Ehegatten,

wird die Bindung des

Berliner Testamentes noch

strenger. Die Erbeinsetzung

der Kinder kann in aller Regel

nicht mehr abgeändert werden.

Diese Bindungswirkung

eines Berliner Testamentes

soll sicherstellen, dass der

Ehegatte, der zuerst verstirbt,

sich darauf verlassen

können soll, dass nach dem

Tod des anderen Ehepartners

die Kinder tatsächlich

Schlusserben werden. Für

den Längerlebenden hat

dies letztlich zur Folge, dass

er auf Entwicklungen in der

Beziehung zu den Kindern

nicht mehr durch eine Änderung

des Berliner Testamentes

reagieren kann. Gerät

also ein Kind „auf die schiefe

Bahn“, oder es kommt zu

einem Kontaktabbruch, so

bleibt es dennoch Erbe des

länger lebenden Elternteils.

Auch wenn beispielsweise

durch eine Immobilienübertragung

auf eines der Kinder

die Wertigkeit des Nachlasses

erheblich verändert

wurde, ist eine Korrektur

des Testamentes nicht mehr

möglich. Andererseits bietet

die Bindungswirkung auch

einen Schutz gegen „Überredungskünste“

einzelner

Kinder oder auch Dritter, die

ein Interesse haben, anstelle

der bisherigen Erben zu Erben

eingesetzt zu werden.

Wichtig bei der Errichtung eines

Berliner Testamentes ist

deshalb, dass sich die Testierenden

über die Frage der

Bindungswirkung Gedanken

machen und auch in ihrem

Testament positiv etwas

dazu sagen, ob die Erbeinsetzung

der Kinder bindend

sein soll oder nicht.

Dabei sind klare Formulierungen

zu wählen, damit bei

Streitigkeiten nicht Gerichte

bemüht werden müssen,

wie in dem nachfolgenden

Beispiel. In selbst verfassten

Testamenten liest man immer

wieder mal die folgende

Formulierung in verschiedenen

Variationen: „Wir, die

Eheleute, setzen uns gegenseitig

als Alleinerben ein.

Das heißt, der überlebende

Ehegatte ist Alleinerbe und

hat die Verfügungsgewalt

über das gesamte Vermögen.“

Hier stellte sich dem OLG

Bamberg Anfang diesen

Jahres nun die Frage, ob

mit der Formulierung zur

Verfügungsgewalt über das

gesamte Vermögen gemeint

war, dass auch eine Änderung

des Berliner Testamentes

möglich sein sollte.

Dies hat das OLG Bamberg

allerdings verneint, so dass

die weiteren Testamente wegen

der eingetretenen Bindungswirkung

des Berliner

Testamentes unwirksam

waren. Der Zusatz, so das

OLG Bamberg, habe lediglich

klarstellende Bedeutung

dahingehend, dass der länger

lebende Ehegatte uneingeschränkter

Alleinerbe

des Erstversterbenden sein

solle. Der Zusatz hat also

mehr Verwirrung als Klarheit

geschaffen. Auf eindeutige

Formulierungen in einem

Testament kommt es also

an.

Christoph Daniel · Fachanwalt für Erbrecht

Berliner Straße 4 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 27 90 90 · Fax 0 23 02 / 27 90 80

info@erbrecht-witten.de · www.erbrecht-witten.de

November 2016 | Stiepeler Bote | 31

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