und Werkrealschule Heilbronn-Böckingen - Elly-Heuss-Knapp-Schule

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und Werkrealschule Heilbronn-Böckingen - Elly-Heuss-Knapp-Schule

Elly-Heuss-Knapp

Grund- und Werkrealschule Heilbronn-Böckingen

MEDIENKONZEPT

Stand 07/2011


MEDIENKONZEPT ELLY-HEUSS-KNAPP-GWRS

INHALT

VORWORT ...........................................................................................................................................................2

1 BEDEUTUNG DES MEDIENKONZEPTS FÜR DIE ELLY-HEUSS-KNAPP-GWRS .......................................................4

1.1 KOLLEGIUM ..................................................................................................................................................4

1.2 SCHÜLERINNEN .............................................................................................................................................4

1.3 SCHULLEITUNG ..............................................................................................................................................5

1.4 SCHULTRÄGER ...............................................................................................................................................5

1.5 ELTERN ........................................................................................................................................................5

1.6 FAZIT ..........................................................................................................................................................6

2 BESTANDSAUFNAHME .....................................................................................................................................7

2.1 SCHULPROFIL ................................................................................................................................................7

2.2 RÄUMLICHE UND TECHNISCHE AUSSTATTUNG, SUPPORT .........................................................................................7

2.3 BESTANDSAUFNAHME ZUR BESTEHENDEN MEDIENKOMPETENZ IM KOLLEGIUM ...........................................................11

2.3.1 Auswertung zur Unterrichtsplanung und Computereinsatz ..............................................................13

2.3.2 Persönliche Medienkompetenz (Eigenauskunft und Selbsteinschätzung)..........................................13

2.3.3 Ausblick hinsichtlich Schulungsbedarf und Wünsche zum Medienkonzept der Schule seitens der

Kolleginnen und Kollegen .........................................................................................................................14

3 BESTEHENDE MEDIENPROJEKTE DER SCHULE ................................................................................................15

3.3.1 PRIMARBEREICH (KLASSEN 1 - 4) ..................................................................................................................15

3.3.2 Sekundarbereich (Klassen 5 - 10) .....................................................................................................18

4 ZUKUNFTSORIENTIERUNG .............................................................................................................................22

4.1 ANZUBAHNENDE KOMPETENZEN .....................................................................................................................22

4.2 MEDIENENTWICKLUNG IM HINBLICK AUF DIE FÜNF SCHULENTWICKLUNGSBEREICHE .....................................................23

4.2.1 Unterrichtsentwicklung ....................................................................................................................23

4.2.2 Organisationsentwicklung ...............................................................................................................24

4.2.3 Kooperationsentwicklung ................................................................................................................25

4.2.4 Personalentwicklung ........................................................................................................................25

4.2.5 Technologieentwicklung ..................................................................................................................26

5 UNSER WEG ZUR MEDIENKOMPETENTEN SCHULE ........................................................................................29

IMPRESSUM ......................................................................................................................................................31

ANHANG ...........................................................................................................................................................32


MEDIENKONZEPT ELLY-HEUSS-KNAPP-GWRS

VORWORT

Vorwort

Die Elly-Heuss-Knapp-Schule wurde 1974/75 im Heilbronn-Böckinger Wohngebiet „Auf der Schanz“

gebaut und nahm im September 1975 als Grund- und Hauptschule mit einem weit

überdurchschnittlich jungen Kollegium den Betrieb auf. Moderner Unterricht war selbstverständlich

und dazu gehörten natürlich auch immer die jeweils neuen Medien. Tageslicht-Projektoren,

Tonbandgeräte, Fernseher, Episkope und Mikroskope gehörten bereits zur selbstverständlichen

Ausstattung, als ältere Schulen diese Medien noch nicht nutzen konnten. Die damalige Schulleitung

achtete gemeinsam mit dem Kollegium auch immer darauf, in puncto Medienausstattung auf der

Höhe der Zeit zu sein.

Der erste „Elektronenrechner“ hielt bereits im Frühjahr 1976 Einzug in der Elly-Heuss-Knapp-Schule.

1986 wurde der erste Computerraum eingerichtet, der noch mit MS-DOS-Rechnern ausgestattet war.

Das junge Kollegium nahm die Neuerungen und Weiterentwicklungen interessiert auf und setzte sie

im Unterricht ein. Im Jahr 1997 hatte die Schule ihre eigene Schulhomepage und wurde

Projektschule für „Schulen ans Netz“. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Elly-Heuss-Knapp-

GWRS zu den ersten Schulen im Stadt- und Landkreis Heilbronn gehört, die ein ausgedehntes

Schulisches Netzwerk einrichten ließ, mit LAN- und Internet-Anbindung sämtlicher Klassenzimmer.

Im Zuge der rasanten Entwicklung der neuen Medien wurde es nötig, ein eigenes Medienkonzept mit

einem Mediencurriculum zu erstellen, um die Medien, vor allem die Neuen Medien, gezielter im

Unterricht einzusetzen und den SchülerInnen nachhaltiger zu erschließen.

Damit und mit der finanziellen Unterstützung durch die Stadt Heilbronn und durch Sponsoren

(Hardware4friends, Schulen ans Netz, Telekom, Sparkassenstiftung, Dieter Schwarz Stiftung u.a.) ist

die Schule bisher in der Lage, ihren Standard im Bereich der Medienpädagogik zu halten bzw.

kontinuierlich auszubauen.

Bei der Lehrerneueinstellung wurde in den letzten Jahren immer auch Wert auf die individuelle

Medienkompetenz der BewerberInnen und deren Bereitschaft, sich im Medienbereich einzubringen,

berücksichtigt.

Die übermäßige Medienpräsenz im privaten Umfeld der SchülerInnen stellt für die Institution Schule

eine große Herausforderung dar. Einerseits sind die SchülerInnen so mit Neuen Medien

überschwemmt, dass die Schule versucht ist, nicht auch noch zu weiterem Medienkonsum

beizutragen. Dem stehen jedoch folgende Positivaspekte eines erweiterten Einsatzes Neuer Medien

in der Schule gegenüber:

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MEDIENKONZEPT ELLY-HEUSS-KNAPP-GWRS

VORWORT

- die Forderung „Bereit für’s Leben“ im Schulleitbild impliziert Kompetenzerwerb im Umgang

mit gängigen Medien

- die Forderung „Erziehung zu Eigenverantwortlichkeit“ im Schulleitbild verlangt Aufklärung

über Nutzen, Missbrauch und Gefahren im Umgang mit Neuen Medien

- die Forderung „methodenreicher und rhythmisierter Unterricht“ im Schulleitbild verlangt

den Einsatz von Medien im Unterricht

- die Forderung einer „demokratischen Struktur“ verlangt Chancengleichheit für die

SchülerInnen; wer zu Hause nicht die Möglichkeit hat, muss in der Schule den Umgang mit

Neuen Medien lernen dürfen.

Die Elly-Heuss-Knapp-Schule hat sich deshalb zu einem sinnvollen Ausbau des Mediencurriculums

entschieden und erstellt eine schuleigenes Medienkonzept, getreu der Forderung im Leitbild: „Wir

schaffen Kontinuität, Transparenz und Verbindlichkeit“.

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BEDEUTUNG DES MEDIENKONZEPTS FÜR DIE ELLY-HEUSS-KNAPP-GWRS

1 Bedeutung des Medienkonzepts für die Elly-Heuss-Knapp-

GWRS

Im Folgenden wird die Bedeutung eines Medienkonzeptes/ -curriculums unserer Schule aus

verschiedenen Perspektiven beleuchtet und die entsprechenden Personengruppen (das Kollegium,

die SchülerInnen, die Schulleitung, die Schulträger, die Eltern) einzeln diskutiert.

1.1 Kollegium

Für das Kollegium unserer Schule dient ein Medienkonzept an erster Stelle der Einheitlichkeit,

Orientierung und zur allgemeinen Sicherheit und Klarheit. Des Weiteren soll das Curriculum eine

gewisse Transparenz und Verbindlichkeit bieten, an der sich alle Lehrkräfte gleichermaßen

orientieren können. Das Kollegium soll auf diese Weise die Möglichkeit haben, die Vorgaben des

Medienkonzeptes als Richtlinie zu betrachten, die nacheinander abgearbeitet werden soll. So können

auch Überschneidungen mit den individuellen Stoffverteilungsplänen der Lehrkräfte bezüglich des

„Medienunterrichts“ weitgehend vermieden werden. Zudem sollen die Inhalte des

Mediencurriculums aufeinander aufbauen und klare Vorgaben sollen sowohl die Verbindlichkeit, als

auch die Kooperation der Lehrkräfte unterstreichen.

1.2 SchülerInnen

Auch den SchülerInnen soll das Medienkonzept Orientierung bieten und ihnen helfen, ihren

individuellen Wissensstand mit dem Sollzustand zu vergleichen. Das Medienkonzept soll ihnen den

Weg ebnen, in eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Medien im Allgemeinen und dem Umgang

mit Schulcomputern im Speziellen. Die SchülerInnen sollen ein Verständnis für den Computer als

„Werkzeug“ zur Informationsgewinnung entwickeln, und ihn nicht ausschließlich als reines

„Spielzeug“ zum Vergnügen betrachten.

Im Rahmen ihrer Ausbildung und hinsichtlich des Leitbildes unserer Schule sollen die SchülerInnen

zum selbständigen Umgang mit Medien erzogen, und auf ihren weiteren Lebens- und Berufsweg

umfassend vorbereitet werden. Den SchülerInnen soll nicht nur ein Recht auf Medienkompetenz und

Vollständigkeit zukommen, ein Portfolio soll den Lernprozess dokumentieren und im späteren

beruflichen Leben als Referenz die entsprechende Qualifizierung vorweisen. Das Medienkonzept

bietet den SchülerInnen einen Einblick in ihren zukünftigen Lernprozess und soll das Bewusstsein und

die Identifikation mit der eigenen Schule fördern.

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BEDEUTUNG DES MEDIENKONZEPTS FÜR DIE ELLY-HEUSS-KNAPP-GWRS

1.3 Schulleitung

Für die Schulleitung steht der allgemeine Überblick über die Lehrinhalte bezüglich der

Medienausbildung der Schule an erster Stelle. Die unterrichteten Inhalte werden durch den Einsatz

des Curriculums klar und transparent festgehalten. Das Bewusstsein der Kollektivarbeit, welches

auch im Leitbild der Schule „Gemeinsam mit Herz und Verstand – Bereit für´s Leben!“ fest verankert

ist, wird durch das Mediencurriculum zusätzlich unterstützt. Dass Schulleitung, Lehrkräfte und

SchülerInnen auch an dieser Stelle gemeinsam an einem Strang ziehen, fördert die Entwicklung

positiver Wertbilder der SchülerInnen, sowie die Außenwirkung und die Imagepflege der Schule.

Gleiche Zielvorstellungen unterstützen somit nicht nur die Lehrkräfte bei der Umsetzung der

geplanten Inhalte, sondern dienen gleichzeitig der Attraktivität der Schule und der

Öffentlichkeitsarbeit.

1.4 Schulträger

Für den Schulträger stellen sich besonders die Fragen nach der sinnvollen Verwendung der

Geldmittel, sowie die der Kostenkontrolle und Kostenübersicht. Die Gewissheit der konkreten

Verwendung der Gelder durch ein ausgearbeitetes Mediencurriculum kann eine fruchtbare

Zusammenarbeit zwischen Schule und Schulträger nur unterstützen.

1.5 Eltern

Das Medienkonzept wird sowohl als Printmedium (Flyer), wie auch auf der schuleigenen Homepage

veröffentlicht. Die Eltern können von einem Mediencurriculum unserer SchülerInnen profitieren.

Dieses bietet ihnen gemäß unserem Leitbild „Wir schaffen Kontinuität, Transparenz, und

Verbindlichkeit mit unserer effektiven und klaren Organisation sowie demokratischen Struktur“

neben Transparenz und positiver Außendarstellung der Schule die Gewissheit einer guten Ausbildung

ihrer Kinder.

Es bietet den Eltern die Sicherheit, dass ihre Kinder den verantwortungsvollen Umgang mit den

entsprechenden Medien erlernen, aber auch über potentielle Gefahren aufgeklärt werden. Wichtig

ist insbesondere die Thematisierung des verantwortlichen Umgangs mit den entsprechenden

Medien. Ebenso steht die Aufklärung über potentielle Gefahren im Mittelpunkt.

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BEDEUTUNG DES MEDIENKONZEPTS FÜR DIE ELLY-HEUSS-KNAPP-GWRS

1.6 Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass eine Professionalisierung im Medienbereich nur durch

eine altersgerechte und aufeinander aufbauende „Medienausbildung“ angebahnt und entsprechend

vertieft werden kann. Um es mit den Worten unseres Leitbildes zu sagen: „Wir begleiten, fördern

und stärken – kompetent, engagiert und kreativ.“

Um dieses Ziel auch in Verbindung mit dem Medienkonzept in den nächsten Jahren aktiv umsetzen

zu können, werden die Werte unseres Leitbildes „Eigenverantwortung“, „Wertschätzung“ und

„Zuverlässigkeit“ nicht nur von den Lehrkräften vorgelebt, sondern auch an die SchülerInnen

weitergegeben.

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BESTANDSAUFNAHME

2 Bestandsaufnahme

2.1 Schulprofil

Die Elly-Heuss-Knapp-Schule in Heilbronn-Böckingen ist eine durchgängig zweizügige Grund- und

Werkrealschule. Als offene Ganztagesschule arbeiten wir im Grundschulbereich nach dem

Heilbronner Weg“, im Werkrealschulbereich in teilgebundener Form mit teilweise verpflichtenden

Elementen. Zur Durchführung des Ganztagesbetriebs erhalten wir aktuell für die Werkrealschule als

Brennpunktschule 84 und für die Grundschule 16 zusätzliche Lehrerstunden. Anteilmäßig fließen hier

Stunden in die Umsetzung des Medienkonzepts der Schule ein.

Leitbild der Schule

Gemeinsam mit Herz und Verstand – bereit fürs Leben.

Schule ist mehr als Unterricht: Wir begleiten, fördern und stärken – kompetent, engagiert und

kreativ.

Leitbild Unterricht

Wir fördern jeden Schüler / jede Schülerin individuell und erziehen sie zur Eigenverantwortlichkeit

durch methodenreichen und rhythmisierten Unterricht.

In den vergangenen Jahren stand im Bereich „Medienkompetenz“, der übrigens noch nie als solcher

explizit aufgeführt war, das Lernen mit dem Computer als Aktionsfeld im Vordergrund. Konkret

bedeutete das den Ausbau der Hardware und des Schulnetzes, die Fort- und Weiterbildung des

Kollegiums und die Ausarbeitung und Erprobung des ITG-Curriculums der Werkrealschule. Seit 2009

kam das Lernen mit dem Interaktiven Whiteboard in den Klassen 5-7 neu hinzu.

Außerdem gibt es sowohl im Primar- als auch im Sekundarbereich viele Einzelprojekte, die bislang

nicht in einem Medienkonzept zusammengeführt waren.

2.2 Räumliche und technische Ausstattung, Support

Die Schule verfügt über die allgemein übliche Ausstattung hinsichtlich Overheadprojektoren, CD-

Playern, DVD- / Video-Geräte.

In unserer Mediathek stehen über 200 DVD´s für den Unterricht als Lehr- und Lernprogramme sowie

Filme zur Verfügung. Der Fachbereich Musik verfügt ebenfalls über fast 100 Musik-CD´s. Die

Medienausstattung für Unterrichtsprogramme und interaktiver Software zum Einsatz mit dem

SMART Board wird ständig erweitert.

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BESTANDSAUFNAHME

Fünf Klassenräume und ein Fachraum (Technik) wurden 2009 mit SMART Boards und Notebooks

ausgestattet. Diese SMART Boards wurden von der Firma scottys beamer installiert.

Die sechs Rechner hat die Firma SBE ins Schulnetzwerk integriert. Zwei weitere SMART Boards und

Notebooks sind momentan in der Installationsphase und sollen im Schuljahr 2011/12 funktionsfähig

den Klassenlehrern übergeben werden.

Im zentralen Computerraum sind 15 + 6 Schülerarbeitsplätze und ein Lehrerarbeitsplatz eingerichtet.

Die 6 zusätzlichen Schülerarbeitsplätze

werden durch Notebooks geschaffen, die

auch bei Bedarf in Klassenzimmer oder

andere Schülerarbeitsräume transpor-

tiert werden können. In der

Schülerbücherei der WRS wurden zehn

funktionsfähige der 15 ersetzten

Computer des Computerraums installiert.

Im Grundschulgebäude sind in insgesamt 6 Klassenzimmern jeweils Einzelcomputerarbeitsplätze

vorhanden. Die Hardware ist unterschiedlich, ca. 4 - 8 Jahre alt.

Sämtliche Klassenzimmer sowohl im GS- als auch im WRS-Gebäude sowie die Fachräume sind

vernetzt mit dem Schulserver und damit auch mit einem Internetzugang versehen. Es gibt Kabel- und

Funkverbindung.

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BESTANDSAUFNAHME

Die Präsenzbücherei steht den SchülerInnen während der Unterrichtszeit zur Verfügung. Zur Ausleihe

Technische Daten:

Schülerbücherei

Anschaffung 2004:

10 Maxdata Artist PC

Pentium 4 / 2,8 GHz

512 kB Cache, 800 FSB

512 MB DDR-RAM, 400 MHz

Festplatte 40 GB

Grafik onboard, 64 MB

Soundkarte onboard, SB 16-komp.

Windows XP

Computerraum

Anschaffung 2008:

15 PC Intel DualCore E2180 / 1,8 GHz

2x1 GB RAM DDR2, 667

SATA-Festplatte 160 GB

nutzen die Schüler den Bücherbus „Robi“.

Traditionell pflegen viele KollegInnen an der Elly-

Heuss-Knapp-GWRS einen regen und

regelmäßigen fachlichen und methodisch-

didaktischen Austausch. Im Zuge der

Leitbilderstellung kam der Wunsch nach einem

Lehrerarbeitszimmer auf. Dieses Ziel wurde 2009

umgesetzt. Ein ehemaliges Klassenzimmer wurde

in Eigenarbeit soweit renoviert und eingerichtet,

dass es sowohl zweckmäßig als auch klimatisch

ansprechend ausgestattet ist. Den LehrerInnen

stehen hier notwendige Medien inklusive 3

Computerarbeitsplätze mit Anbindung ans

Schulnetz zur Verfügung.

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BESTANDSAUFNAHME

Grafik onboard

Sound onboard

Windows XP

Anschaffung 2008:

6 Notebooks HP 6720s

15,4 ”

Festplatte 120 GB

Klassenzimmer und Fachräume (Technikraum)

Anschaffung 2009:

6 SMART Board-Notebooks

5 SMART Boards in den Klassenräumen

1 SMART Board im Fachraum Technik

Fujitso Esprimo Mobile V6515 PE T3400

15,4 “ / 2,16 GHz

2 GB RAM

Festplatte 160 GB

Windows XP

Zwei mobile Medienwagen ausgestattet mit je einem Notebook, Aktivlautsprechern und Beamern

Der Support für das schulische Netzwerk wurde der Firma sbe network solutions übertragen. Die

Firma mit Sitz in Heilbronn beschäftigt sich ausschließlich mit dem Management von

Computersystemen (Lifecycle Management) jeder Größenordnung. Innerhalb dieser Spezialisierung

entstand die Software Rembo/mySHN® für ein selbstheilendes System. Diese Software beinhaltet alle

notwendigen Funktionen zur Installation, Wiederherstellung und Softwareverteilung, ebenso zur

Hard- und Softwareinitialisierung.

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BESTANDSAUFNAHME

2.3 Bestandsaufnahme zur bestehenden Medienkompetenz im

Kollegium

Im Rahmen der Medienkonzeptentwicklung wurde ein Fragebogen erstellt. Das Kollegium sollte über

dessen Medieneinsatz reflektieren.

In dieser Auswertung wurde deutlich, dass über 76 % aller Kolleginnen und Kollegen dem Einsatz

Neuer Medien absolut positiv gegenüber stehen. Lediglich 24 % stehen dem Medieneinsatz „eher

positiv“ gegenüber. Es gibt keine kompletten Ablehnungen.

Wie stehe ich dem Einsatz von Neuen Medien im

Unterricht gegenüber?

positiv

76%

eher positiv

24%

eher positiv

positiv

negativ

Bereits 53% des Kollegiums setzen den Computer oder ein SMART Board (interaktives Whiteboard)

im Unterricht sehr häufig bis häufig - also täglich oder mehrmals pro Woche - ein. Diese Zahl

bestätigt, dass SMART Board und Computer bereits sehr gut im Kollegium akzeptiert sind. Es besteht

nach wie vor großer Bedarf und intensiver Wunsch nach noch mehr Ausstattung und

Einsatzmöglichkeit im Unterricht.

Berücksichtigt werden muss bei dieser Betrachtung jedoch, dass an unserer Schule bisher nur an der

Werkrealschule sieben Klassen- und ein Fachraum mit einem Laptop/SMART Board ausgestattet sind.

Die Grundschule verfügt noch nicht über SMART Boards. Dem Kollegium der Grund- und

Werkrealschule stehen jeweils ein mobiler Medienwagen mit Laptop/Beamer zur Verfügung. Zur

weiteren, mobilen Nutzung stehen sechs Laptops im Computerraum der Werkrealschule bereit. Alle

Klassenzimmer haben einen Internetanschluss.

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BESTANDSAUFNAHME

Die Hitliste der am meisten eingesetzten Medien führt der Overhead-Projektor an. 100 % aller

befragten Kolleginnen und Kollegen benutzen den Overhead-Projektor. Der Einsatz wurde meist

parallel mit CD-Playern genannt.

(Fast) jeder Klassenraum der Grund- und Werkrealschule ist mit einem Overhead-Projektor und

einem CD-Player ausgestattet.

(Mehrfachnennungen waren möglich!)

16

14

12

10

8

6

4

2

0

Beamer/Laptop

Overheadprojektor

PC/Notebook

Welche Medien werden regelmäßig im Unterricht

eingesetzt?

Smartboardd

Beamer, Laptop, SMART Board und Foto-/Videokamera liegen im Ranking fast gleichauf.

Foto/Videokamera

CD/MP3-Player

Beamer/Laptop

Overheadprojektor

PC/Notebook

Smartboard

Foto/Videokamera

CD/MP3-Player

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BESTANDSAUFNAHME

2.3.1 Auswertung zur Unterrichtsplanung und Computereinsatz

Sofern digitale Medien im Klassenzimmer genutzt werden, dann überwiegend für Video- und

Filmpräsentationen. Auch der CD-Player ist ein absolut häufig genutztes Gerät.

Beim Computereinsatz wird die Internetrecherche - speziell innerhalb der Projektarbeit - häufig

genannt.

Generell werden von allen Kolleginnen und Kollegen die SchülerInnen nur nach Absprache mit dem

Lehrer zum Computereinsatz geführt. Eine unkontrollierte Nutzung des Computers findet innerhalb

der Unterrichtszeit demzufolge nicht statt.

Ein großer bis überwiegender Teil der Kolleginnen und Kollegen setzt den Computer bereits in

bestimmten Unterrichtsphasen gezielt ein. Sie nutzen somit den Computer bereits temporär zum

selbstgesteuerten Lernen im Unterricht. Leider sind es noch wenige Kolleginnen und Kollegen, die

den Computer als festen Bestandteil des selbstgesteuerten Lernens einsetzen können. Als Grund

wird in diesem Zusammenhang stets die mangelnde technische Ausstattung der Klassenräume

genannt.

Alle Lehrer, die den PC regelmäßig im Unterricht einsetzen, entwickeln nach eigenen Angaben auch

eigene Konzepte (inhaltliche Strukturen, Einbindung von Text- und Bildmaterial, interaktive

Arbeitsmaterialen erstellen etc.). Ein fachübergreifender Austausch innerhalb der Fachkollegen

findet eher selten statt.

Eine besondere Rolle nimmt wiederum die Projektarbeit ein. Hier wird verstärkt fachübergreifend -

sogar hin und wieder auch im Austausch mit Kollegen aus anderen Schulen - gearbeitet.

2.3.2 Persönliche Medienkompetenz (Eigenauskunft und Selbsteinschätzung)

Die meisten Kolleginnen und Kollegen sind nach eigenen Angaben mit den sogenannten „üblichen “

Computeranwendungen vertraut. Computer oder Laptop in der Verbindung mit Beamer sind

regelmäßig im Unterrichtseinsatz. Am häufigsten werden das Programm Word und die

Internetrecherche als bereits „etablierte“ Anwendungen innerhalb des Unterrichts genannt.

Spezielle Kenntnisse sind für Noten-/Zeugnisprogramme bei fast allen Kollegen vorhanden. Auch im

Bereich digitaler Bildbearbeitung werden teilweise gute Basiskenntnisse genannt. Für Audio-

(Podcast-) und Präsentationsprogramme gibt es nur wenige Angaben. Die Office-Programme Excel,

Access und Powerpoint werden sehr selten im Bereich der eigenen Medienkompetenz erwähnt.

Andererseits werden diese Programmanwendungen auch nur ganz selten im Wunsch nach

Schulungsbedarf aufgeführt.

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BESTANDSAUFNAHME

Gleichzeitig wird jedoch auf den Einsatz und das Beherrschen „klassischer Medien“ (Tafelanschrieb/

Lexikon/ alle Formen der klassischen Leselern-/ Schreiblernkompetenzen) hingewiesen. Diese

Kompetenzen sind nach wie vor im Unterricht der Grund- und Werkrealschule unabdingbar.

2.3.3 Ausblick hinsichtlich Schulungsbedarf und Wünsche zum Medienkonzept

der Schule seitens der Kolleginnen und Kollegen

Eine ganz große Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen möchte gerne Laptop und SMART Board

verstärkt im Unterricht einsetzen. Ganz intensiv werden auch für diese Medien Schulungen

gewünscht. Eine Ausstattung aller Klassenzimmer mit SMART Boards und Laptops wird ausdrücklich

gewünscht bzw. gefordert. Generell besteht ein intensiver Wunsch und Bedarf nach neuer und

aktueller Ausstattung mit den Neuen Medien (neue PCs/Laptops, Drucker, CD-Player etc.). Mit

Nachdruck wird seitens der Kolleginnen und Kollegen auf den Austausch völlig veralteter Geräte

hingewiesen. Dieser Wunsch kann vom Medienkompetenzteam nachvollzogen werden und wird an

den Schulträger weitergeleitet.

Ebenfalls wird die oft lange Zeitspanne bis zur Reparatur defekter Geräte aus Kostengründen als sehr

problematisch eingestuft.

Häufig wird der Wunsch zur Schulung für Audio-/Videoanwendungen genannt.

Fortbildung im Bereich digitale Fotografie/Video

Fortbildung im Bereich Computer allgemein

Fortbildung zur Bedienung der Smartboards

Smartboards und Laptops in allen Klassenzimmern

Neue Software für vorhandene Rechner

Neue, aktuellere Geräte(z. B. neue CD-Player/neue

PC/Rechner, Farbdrucker...)

Schnellere Reparaturen/Support bei defekten

Geräten (PC/Drucker)

2

2

4

4

0 2 4 6 8 10

5

7

8

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MEDIENPROJEKTE DER SCHULE

3 Bestehende Medienprojekte der Schule

Über den ITG-Unterricht der WRS hinaus sind viele Einzelprojekte in das Mediencurriculum integriert.

Diese Projekte beziehen sich sowohl auf die analogen als auch die Neuen Medien. Sie geschehen

bereits regelmäßig, wobei wir auch außerschulische Kompetenzen einbinden.

In der Grundschule werden die Computerkurse von äußerst kompetenten Oberstufenschülern des

benachbarten Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums angeboten, ebenso wie das Schüler-Onlinemagazin (in

Zusammenarbeit mit einer Lehrkraft). Sie helfen als Jugendbegleiter für eine Aufwandsentschädigung

an der Schule. An der neuen Schulhomepage arbeitet ein schuleigener „Juniorjugendbegleiter“ mit

einer Schülergruppe zusammen. Einer der Lehrbeauftragten der Schule betreut

Mittwochnachmittags das „Internetcafe“.

An zusätzlichen Lehrerstunden verwendet die Schule zurzeit insgesamt 11 Stunden aus dem

Ganztagesbereich der Werkrealschule für die Ausweitung des Mediencurriculums über das

Kerncurriculum hinaus.

Bereiche, die wir weiterentwickeln werden bzw. visionär behandeln, werden im Folgenden unter den

jeweiligen Medien genauer beschrieben.

3.1 Primarbereich (Klassen 1 - 4)

Computer

Kompetenz Inhalte/ Umsetzung

Umgang mit dem Computer

Lernprogramme zur Differenzierung (selbstgesteuertes

Lernen)

Erlernen informationstechnischer

Grundlagen

Texte in WORD verfassen

Computer als Arbeitsmittel/ Werkzeug

verstehen

Abschlussschülerzeitung gestalten (Kl.4)

Textverarbeitungsprogramme nutzen Tastaturschulung (bisher AG, zukünftig Kl. 4)

Die Tastaturschulung wurde bisher nur als AG angeboten. Künftig soll diese verpflichtend für alle

SchülerInnen der Klasse 4 durchgeführt werden, da sich feinmotorische Fähigkeiten bereits in der

Grundschulphase nachhaltig entwickeln. Somit verfügen die SchülerInnen über bessere

Voraussetzungen für den Start in die weiterführende Schule.

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MEDIENPROJEKTE DER SCHULE

Internet

Kompetenz Inhalte/ Umsetzung

Internet als Informationsmittel nutzen

Umgang mit Suchmaschinen schulen

Analyse der Internetnutzung/ Gefahren

Einsatz von onlinebasierten

Lernprogrammen

Kindersuchmaschinen für Arbeitsaufträge nutzen (z.B.

www.blinde-kuh.de)

Internetführerschein absolvieren (bisher AG, zukünftig Kl.

4)

Lesebegleitung durch das Antolin-

Leseförderungsprogramm (Kl.1-4)

Für SchülerInnen der Kl. 2-4 werden seit vielen Jahren bereits Computerkurse angeboten. Im

Rahmen dieser AG`s erwerben die SchülerInnen der vierten Klasse bereits den Computer-/

Internetführerschein. Zukünftig sollen alle ViertklässlerInnen die Chance zur Absolvierung dieses

Zertifikats haben.

Printmedien

Kompetenzen Inhalte/ Umsetzung

Lese-/ Schreibkompetenz Lesenächte, Lesewettbewerb (schulintern)

Büchereibesuch, „Robi“ Buch-LKW (einmal monatlich), eigene

Schulbücherei

Buchvorstellungen/ Autorenlesungen

ZiG (Projekt Zeitung in der Grundschule)

außerschulische Brieffreundschaften zu anderen Klassen (evtl.

ins Ausland)

Handy

Das Handy gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Es ist unabdingbar, dieses Medium in der Schule

zu thematisieren.

Kompetenzen Inhalte

verantwortungsvoller Umgang

mit dem eigenen Handy

neue Möglichkeiten entdecken

Gefahren und Nutzen lernen/ Missbrauch erkennen

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MEDIENPROJEKTE DER SCHULE

Schon GrundschülerInnen nutzen täglich ihr Handy. Deshalb ist es notwendig, den

verantwortungsvollen Umgang, sowie mögliche Gefahren im Umgang mit dem Handy im Unterricht

altersgerecht einzubinden.

Das Verbot des Handygebrauchs auf dem Schulgelände ist bereits seit 2004 in der Schulordnung

verankert und von allen Gremien akzeptiert. Dadurch soll Missbrauch während der Schulzeit

verhindert werden. Missbrauchsvorfälle werden dennoch exemplarisch besprochen und

thematisiert (bspw. Herumzeigen von Fotos und Videos), um auch Vorfällen in der Freizeit

vorzubeugen.

Interaktive Whiteboards

Die Werkrealschule wurde im Jahr 2008 von der AIM-Akademie mit fünf interaktiven Whiteboards

inklusive Beamer ausgestattet. Da diese großen Anklang innerhalb des Kollegiums fanden (siehe

Auswertung Fragebogen), wurden aus schuleigenen Mitteln zwei weitere Systeme installiert.

Um unserem Schulleitbild gerecht zu werden, wollen wir Neue Medien in der Grundschule verstärkt

einbinden. Dazu gehört nach unseren Erfahrungen in der Werkrealschule unabdingbar das

interaktive Whiteboard. Dadurch können viele Medienkompetenzen angebahnt werden, die

Anwendung wird von den SchülerInnen als selbstverständlich angesehen.

Kompetenzen Inhalte/Umsetzung

Interaktiver

Umgang mit Neuen

Medien

Nutzung als Tafel (zum Schreiben mit dem Stift, Abwischen)

Nutzung als Präsentationsfläche mit dem Beamer (für Powerpoint o.ä.)

Nutzung interaktiver Übungen (Lückentexte, Rätsel, Quizze aus dem Internet

oder den Lesson Activity Tools)

Nutzung der Notebook Software inklusive aller Tools (Handschrifterkennung,

Mathewerkzeuge, Bild- und Audiodateien der Galerie, Recorder)

Nutzung zur Recherche im Internet (schnelles Nachschlagen oder

Videosequenzen z.B. von „youtube“ nutzen)

Erstellung von Mindmaps, Lückentexten, Kreuzworträtseln

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MEDIENPROJEKTE DER SCHULE

3.2 Sekundarbereich (Klassen 5 - 10)

Internet/PC

Kompetenz Inhalte/ Umsetzung

Internet als Kommunikationsmittel

nutzen

Analyse des eigenen Internetverhaltens

Gefahren im Netz erkennen und dabei

den kritischen/reflektierten Umgang

üben, Suchtverhalten

Internet als Informationsmittel nutzen

Einsatz von onlinebasierten

Lernprogrammen

Chat, Email, Facebook, SchülerVZ,…

Online-Schülerzeitung „tintenklecks“ (als AG

wöchentlich)

Mitarbeit bei Gestaltung der Schulhomepage

Kommunikationsregeln im Netz: Netiquette, Chatiquette

Thematisierung von Cyber- Kriminalität/ Mobbing, Viren

und Datenschutz

soziale Netzwerke kritisch betrachten

selbstständige Recherche und Präsentationsvorbereitung

in den Projektstunden (1 pro Woche)

Angebote der einzelnen Lehrwerke nutzen (fachbezogen,

z.B. New Highlight, Terra,…)

Lesebegleitung durch das Antolin-

Leseförderungsprogramm (Kl. 5-7)

Online- Umfragen gestalten

Seit 2005 besteht unser „Internetcafé“. Dies wird von einem geschulten Lehrbeauftragten während

der unterrichtsfreien Zeit am Mittwochnachmittag zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr betreut. Das

„Internetcafé“ wird in der bestehenden Form nicht weitergeführt.

Zukünftig soll die Nutzung konzeptioneller und lernunterstützender, aber trotzdem auf freiwilliger

Basis gestaltet werden. Die SchülerInnen haben die Möglichkeit, Lernprogramme,

Anwendungssoftware, Drucker, Scanner usw. zu nutzen.

Im Zuge dieser Neugestaltung wird auch über eine Namensänderung diskutiert.

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MEDIENPROJEKTE DER SCHULE

Buch

Kompetenzen Inhalte

Lesekompetenz

analoge Informationsquellen nutzen

Handy

Kompetenzen Inhalte

Zusatzfunktionen des Handys sinnvoll

nutzen

Datenübertragungsmöglichkeiten

verstehen

Verantwortungsvollen Umgang mit dem

Handy schulen

(Nähere Erläuterung unter 3.3.1 Primarbereich)

Lesewettbewerb

Büchereibesuch, Bücherbus, Schulbücherei

Zeitungsprojekt ZiSch (Kl. 5-7)

Vorleser, „Mann liest vor“

Besuch in Buchhandlungen

Film-/Dokumentationsfunktion (Audio-/Videoexperimente)

Audioguide Stadtführung in Heilbronn

Funktion der Stoppuhr nutzen (z.B. im Sportunterricht)

Schüler fungieren als Experten und erklären die

Aufnahmefunktion

Schuldenfalle Handy

Gefahren und Missbrauch/ Veröffentlichungen im

Internet

Die Heilbronn Stadtmarketing bietet seit kurzem eine Stadtführung mit Audioguide an, der auf ein

Handy oder einen MP3-Player herunter geladen wird. Im Rahmen des Faches WZG kann das Thema

Heilbronn“ motivierend und medial erlebt werden.

TV/ Video/ DVD

Kompetenzen Inhalte

Informations- /Wissenspool nutzen Nutzen der schulinternen Mediathek mit Wissensfilmen

(z.B. Was ist was?, National Geographics,…)

Nutzung von Filmen des KMZ zur Veranschaulichung von

Themen

Dieser Bereich soll in seiner Struktur neu organisiert und online für schulinterne Nutzer gestellt

werden. (Siehe auch 4.2.1 Organisationsentwicklung)

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MEDIENKONZEPT ELLY-HEUSS-KNAPP-GWRS

MEDIENPROJEKTE DER SCHULE

Digitalkamera, MP3-Player

Kompetenzen Inhalte

Bild- und Audiodateien selbst herstellen

und weiter bearbeiten

Fotobearbeitung mit freien

Programmen (z.B. Irfan-View/Photo

Filtre)

Förderung des Rechtsbewusstseins

(Datenschutz, Urheberrechte,…)

zur Unterstützung von Präsentationen

mit eigenen Storyboards eine Fotostory gestalten

(Projekt: „Tatort Schule“)

Foto AG mit laufenden Beiträgen in der Online-

Schülerzeitung „tintenklecks“

(www.tintenklecks.jnbw.de)

Szenen nachstellen, filmen oder fotografieren

Interviews aufnehmen und präsentieren

Hörspiele herstellen

Bewerbertraining (Bewerbungsgespräche filmen und

auswerten) in Kl.8 oder im „JobFit“- Projekt

Gesangsexperimente im Musikunterricht (zu

Hintergrundmusik singen, Singstar, …)

Bild- und Audiodateien hochladen (z.B. ins Internet)

Die Medien zur Erstellung von Audio- und Videodateien sind an unserer Schule bereits regelmäßig

und selbstverständlich im Einsatz.

Videokamera (digital)

Kompetenzen Inhalte

Mit Funktionen umgehen

Weiterbearbeitung

Diktiergerät

Kompetenzen Inhalte

Mit Funktionen umgehen

Weiterbearbeitung

Werbespots selber drehen (Musikunterricht Kl. 7/8)

Kleine Filme oder Szenen darstellen zur Unterstützung

von Präsentationen

Bewerbungstraining

Interviews aufnehmen

Hörspiele herstellen

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MEDIENPROJEKTE DER SCHULE

Interaktives Whiteboard

Kompetenzen Inhalte

Interaktiver Umgang mit den Neuen

Medien

Computer/ Nccad und CNC-Fräsmaschine

Kompetenzen Inhalte

Umgang mit computergesteuerten

Fertigungstechniken

Nutzung als Tafel (zum Schreiben mit dem Stift,

Abwischen)

Nutzung als Präsentationsfläche mit dem Beamer (für

Powerpoint o.ä.)

Nutzung interaktiver Übungen (Lückentexte, Rätsel, Quiz

aus dem Internet oder den Lesson Activity Tools)

Nutzung der Notebook Software inklusive aller Tools

(Handschrifterkennung, Mathewerkzeuge, Bild- und

Audiodateien der Galerie, Recorder)

Nutzung zur Recherche im Internet (schnelles

Nachschlagen oder Videosequenzen z.B. von „youtube“

nutzen)

Erstellung von Mindmaps, Lückentexten,

Kreuzworträtseln

Türschilder, Namensschilder, Beschriftung Waldlehrpfad

Grafische Darstellungen als Planungsmittel Analog mit

Zeichenbrett und vergleichsweise digital am Computer

erstellen.

Mit computergesteuerten Werkzeugmaschinen

Fertigungsaufgaben erledigen

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MEDIENKONZEPT ELLY-HEUSS-KNAPP-GWRS

ZUKUNFTSORIENTIERUNG

4 Zukunftsorientierung

4.1 Anzubahnende Kompetenzen

In das bestehende Leitbild der Schule wurde von sämtlichen Gremien einstimmig der Zusatz „Leitbild

Medienkompetenz“ beschlossen:

„Wir beziehen Neue Medien in den Unterricht ein; wir vermitteln Fertigkeiten im Umgang mit ihnen

und erziehen die SchülerInnen zur kritischen und verantwortungsbewussten Nutzung.“

Auch wenn nur die Neuen Medien im Leitbild Medienkompetenz aufgeführt sind, so haben doch die

konventionellen Medien nach wie vor ihren festen Platz im Schulcurriculum. Grundlage aller

weiteren Kompetenzen ist zum Beispiel die Lesekompetenz, was sowohl das Beherrschen der

Lesefertigkeit als auch die „Lust auf’s Lesen“ mit einschließt. Die Printmedien (Buch, Zeitung,

Zeitschrift, …) gehören deshalb noch immer zu den wichtigsten Medien.

Im Folgenden soll erläutert werden, welche Kompetenzen anzubahnen sind, um dem Leitbild

Medienkompetenz gerecht zu werden.

Es verlangt zunächst einmal Kompetenzen bei der Lehrperson,

� sie muss die "Neuen Medien" selbst nutzen können,

� sie muss wissen, wie sie sachgerecht im Unterricht einsetzbar sind und

� sie muss wissen, welche erweiterten neuen Lernmöglichkeiten sie bieten bzw. zum normalen

Unterricht hinzufügen

� sie muss erste Schritte zur kritischen Medienkompetenz ermöglichen können.

Die SchülerInnen sollen gemäß dem Leitbild Medienkompetenz die vielseitigen

Nutzungsmöglichkeiten der Neuen Medien kennen, nutzen und kritisch, sowie

verantwortungsbewusst damit umgehen lernen:

- sie sollen die Neuen Medien und die damit verbundenen Komponenten bedienen lernen (PC,

Drucker, Scanner, Beamer, Digitalkamera)

- sie sollen Lernprogramme anwenden und andere Methoden des Selbstlernens umsetzen

(eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten)

- sie sollen Zeichen- und Bildbearbeitungsprogramme sowie Schreibprogramme und

Kalkulationsprogramme anwenden können

- aktiv und kreativ verschiedene Medienprodukte gestalten

- mit Hilfe von Medien projektorientiert arbeiten

- sie sollen die Fähigkeit zur Reflexion entwickeln

- sie sollen drohenden Datenmissbrauch im Internet erkennen und vermeiden

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ZUKUNFTSORIENTIERUNG

- sie sollen Cybermobbing erkennen und wissen, wie sie darauf reagieren können

- sie kennen die Verhaltensregeln in Kommunikationsplattformen und können sich

angemessen verhalten

4.2 Medienentwicklung im Hinblick auf die fünf

Schulentwicklungsbereiche

4.2.1 Unterrichtsentwicklung

Der Unterricht bildet das Zentrum der pädagogischen Arbeit, deshalb zielen alle weiteren Punkte

(Organisationsentwicklung, Kooperationsentwicklung, Personalentwicklung und Technologie-

entwicklung) auf eine Verbesserung des Unterrichts hin.

Die Elly-Heuss-Knapp-WRS hat sich im Jahr 2006 auf den Weg der Pädagogischen Schulentwicklung

nach Dr. Heinz Klippert gemacht, die das eigenverantwortliche Arbeiten und Lernen in den Mittel-

punkt des Unterrichts stellt. Das Programm basiert sowohl auf Schülerqualifizierung als auch auf

Lehrerqualifizierung.

Quelle: http://wiki.zum.de/Datei:Haus-des-Lernens_neu.jpg

Hauptanliegen ist, die SchülerInnen zu befähigen „selbst” zu tun, allein oder im Team, die richtigen

Methoden anwenden zu können und durch Kooperation das Arbeitsergebnis zu erreichen oder zu

verbessern. Das PSE-Konzept berücksichtigt anerkannte Prinzipien wie „Das Lernen lernen“, „Jeder

Schüler lernt anders“, „Handlungsorientiertes Lernen“. Die Lehrkraft wird zum Lernbegleiter.

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ZUKUNFTSORIENTIERUNG

Teilweise unterstützend, teilweise aber auch unabdingbar ist hierfür aktive Medienarbeit, z.B.

- selbstständige Recherche im Internet und in Printmedien

- Verwenden von Audio- und Videodokumenten (inkl. Bedienung der Geräte)

- Erstellen von Text-, Video-, Audiodokumentation zu Arbeitsergebnissen

- Gruppenarbeit am SMART Board

Die SchülerInnen müssen für dieses Unterrichtskonzept den verantwortungsvollen Umgang mit den

entsprechenden Medien erlernen.

Das Kollegium muss sich kontinuierlich weiterbilden (siehe 4.2.4 Personalentwicklung).

Es wird weiterhin angestrebt, durch sinnvollen Medieneinsatz noch mehr offene Lernformen in den

Unterricht zu integrieren, die differenziertes, individuelles Lernen ermöglichen und die SchülerInnen

öfter zu gleichberechtigt Beteiligten im Lernprozess machen. Zudem sollen Schülerkompetenzen

stärker genutzt werden (Schüler lehren Schüler, Schüler lehren Lehrer). Das stärkt das Selbst-

bewusstsein der SchülerInnen und führt sie zu mehr Eigenverantwortung.

Die logische Weiterentwicklung der Pädagogischen Schulentwicklung stellte für die Elly-Heuss-Knapp-

Schule die Medienentwicklung mit einem eigenen Medienkonzept dar, das wir hiermit in seiner

aktuellen Form vorlegen.

4.2.2 Organisationsentwicklung

Seit wir nach den Methoden der Pädagogischen Schulentwicklung unterrichten, wurden

Einzelstunden weitgehend zugunsten von Doppelstunden, aber auch Projektvormittagen oder

-nachmittagen abgeschafft.

Zur weiteren Organisationsentwicklung wurde im Januar 2011 die schulinterne Arbeitsgruppe

Medienkompetenz gegründet. Ihr Auftrag war und ist, ein schlüssiges, auf die Schulbesonderheiten

passendes Medienkonzept zu entwickeln und dessen Umsetzung zu überwachen. Die Gruppe trifft

sich regelmäßig. In der Entstehungsphase des Medienkonzepts gab es teilweise wöchentliche

Arbeitssitzungen. Sie erhält Unterstützung durch die Schulleitung.

Um Überschneidungen beim Ausleihen von Geräten und Benutzen von Räumen zu vermeiden

verwenden wir bisher Eintragungslisten. Dies hat den Nachteil, dass bei der Unterrichtsvorbereitung

zu Hause nicht sicher ist, ob das gewünschte Medium oder der gewünschte Fachraum auch

tatsächlich zur entsprechenden Zeit zur Verfügung steht.

Da wir auf unserer zurzeit neu entwickelten Schulhomepage auch einen internen Bereich eingebaut

haben, der mit Passwort erreichbar ist, wollen wir hier ein Online-Ausleih- und Buchungssystem

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ZUKUNFTSORIENTIERUNG

aufbauen. Ob wir dies mit Moodle oder einem anderen System erreichen, ist noch nicht sicher, da

hier noch das Knowhow fehlt.

4.2.3 Kooperationsentwicklung

Die Einrichtung des Lehrerarbeitszimmers (siehe 2.2 Technische und räumliche Ausstattung, Support)

wurde zwar mit viel Begeisterung aufgenommen, dennoch wurde es nicht wie ursprünglich erwartet

der Ort der Kooperation innerhalb des Kollegiums. Es wird eher für Einzelarbeit genutzt. Die Gründe

dafür könnte eine anonyme Umfrage klären (Evaluation der Maßnahme).

Eine neue Einrichtung könnte Kooperation von zu Hause aus intensivieren, nämlich die Aufnahme

einer Kommunikationsplattform im internen Bereich der neuen Schulhomepage.

Die Pädagogische Schulentwicklung nach Klippert sieht umfangreiche Dokumentationen von

Lernspiralen vor. So sehr wir mit Klippert-Methoden arbeiten, haben wir diesen Bereich doch in den

letzten zwei Jahren sehr vernachlässigt. Dabei würde gerade er natürlich sehr zur Kooperation

innerhalb des Kollegiums beitragen, indem gelungene Unterrichtssequenzen festgehalten werden. Es

wäre also auch im Hinblick auf die Medienentwicklung sinnvoll, sich diesem Bereich wieder stärker zu

widmen.

Die Entwicklung der Schule hin zu einem modernen Bildungszentrum, das in der heutigen Zeit

angesiedelt ist, erfordert neue Formen der Zusammenarbeit. Eine Schule wäre schlecht beraten,

würde sie sich nicht für außerschulische Kompetenzen öffnen. Die Elly-Heuss-Knapp-Schule

kooperiert deshalb seit einigen Jahren gerne und viel mit Institutionen und Firmen und arbeitet mit

Lehrbeauftragten und Jugendbegleitern zusammen. (siehe Punkt 3 Bestehende Medienprojekte).

4.2.4 Personalentwicklung

Die Bestandsaufnahme zur bestehenden Medienkompetenz im Kollegium hat gezeigt, dass nicht nur

eine große Fortbildungsbereitschaft, sondern großer Fortbildungswunsch besteht. Dies betrifft vor

allem den Umgang mit dem SMART Board, das SchülerInnen und LehrerInnen gleichermaßen

fasziniert. Das Fortbildungsangebot, das von Schulleitungsseite aus koordiniert wird, soll in naher

Zukunft vier Bereiche umfassen:

- Bereich „PowerPoint“ und „Bild- und Tonbearbeitungsprogramme“

Eine größere Anzahl von KollegInnen fühlt sich nicht genügend fit in solchen Programmen, um z.B.

SchülerInnen bei Präsentationen mit neuen Medien genügend beraten zu können.

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ZUKUNFTSORIENTIERUNG

- Bereich „ungewöhnliche Medien im Unterricht“

Im Bereich der Neuen Medien arbeiten bisher kaum LehrerInnen mit MP3-Player, Handy, oder

digitaler Videokamera, weil sie selbst zu wenig vom Umgang mit dem Gerät und der weiteren

Bearbeitung der Produkte verstehen. Hier muss Sicherheit im Umgang erlangt werden können.

- Bereich „Nutzen und Gefahren des Internets“ inkl. youtube und social networks

Unterricht darf in seinen Methoden und Inhalten niemals stagnieren. Neues muss aufgegriffen

werden. Wie sollen die SchülerInnen getreu dem Leitbild „Bereit für’s Leben“ gemacht werden, wenn

nicht mit den realen Herausforderungen! Hier besteht auch die Möglichkeit, SchülerInnenkompetenz

nutzen zu können, aber nur, wenn die Lehrkraft selbst zumindest Grundkenntnisse besitzt.

- Bereich „SMART Board“

KollegInnen, die noch kein SMART Board in ihrem Klassen- bzw. Fachraum haben, sollen ebenso wie

neue KollegInnen zunächst noch einmal eine Grundausbildung zum Gebrauch und einfachen

Anwendungen bekommen.

Die sogenannten „SMART Board-Besitzer“, also diejenigen, die ein SMART Board in ihrem

Klassenzimmer haben oder als FachlehrerIn häufig in einem Klassenzimmer unterrichten, in dem ein

SMART Board angebracht ist, brauchen eine darauf aufbauende Fortbildung. Beides ist für den

frühen Herbst 2011 vorgesehen.

Ein Teil der geplanten Fortbildungen kann durch die Multimediaberaterin der Schule abgedeckt

werden. Für die übrigen Fortbildungen sollen Angebote der AIM, des Kreismedienzentrums und des

Schulamts genutzt werden.

Eine der drei Medienbeauftragten wird zusätzlich die Ausbildung zur Multimediaberaterin machen

(das Einverständnis liegt bereits vor).

4.2.5 Technologieentwicklung

Um unser Medienkonzept wie geplant durchführen zu können, bedarf es einiger Veränderungen im

Technologiebereich. Die notwendigen und wünschenswerten Ausstattungsverbesserungen sollen

hier in der Reihenfolge ihrer Dringlichkeit aufgeführt werden.

- ausreichender technischer Support

Die seither mit dem technischen Support beauftragte Firma hat ein neues Produkt entwickelt

und angekündigt, uns mit der bei uns installierten Firmensoftware nicht mehr hinreichend

unterstützen zu können. Der Wartungsvertrag wurde von Firmenseite aus nicht verlängert. Die

Schule muss nun einen Sponsor für die Umrüstung des gesamten Schulnetzwerks auf die neue

Software finden oder aber einen Support-Anbieter finden, der uns zumindest bis zur nächsten

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MEDIENKONZEPT ELLY-HEUSS-KNAPP-GWRS

ZUKUNFTSORIENTIERUNG

Finanzierungswelle des Schulträgers mit dem bisherigen System unterstützt. Eine Lösung soll

frühzeitig nach Schulbeginn im Herbst gefunden sein.

- SMART Boards in allen Klassenzimmern der Werkrealschule und der Grundschule

Bislang sind die Zimmer der Klassen 5 - 7 sowie eine 9. Klasse mit SMART Boards ausgerüstet.

Diese Verteilung ist darin begründet, dass zur Zeit der Anschaffung Klassen- und FachlehrerInnen

dieser Klassenstufen eine signifikant bessere Medienkompetenz vorweisen konnten und auch

das größte Interesse an der neuen Technologie hatten. Die Schule plant den weiterhin

kontinuierlichen Ausbau in Richtung „SMART Boards für alle“, war jedoch wieder mit zwei

möglichen Wegen konfrontiert: Sollen wir zuerst die Werkrealschule weiter versorgen oder

zuerst die Grundschule mit einbeziehen?

Wir haben uns für den zweiten Weg zugunsten der Grundschule entschieden, nicht zuletzt, da

durch den Fachraumunterricht in der Werkrealschule häufig die Möglichkeit besteht, das SMART

Board Zimmer einer anderen Klasse zu nutzen – das ist nicht optimal, aber zumutbar. In der

Grundschule wollen wir die Klassen vier bis eins – in dieser Reihenfolge – ausstatten.

- verfügbare aktuelle Technik in allen Klassenzimmern und in der Schülerbibliothek

Im Grundschulbereich arbeiten die Kinder in ihren Klassenzimmern teilweise noch mit inzwischen

völlig veralteten und nur noch für einfache Lernprogramme verwendbaren Computern. Diese

alten Computer müssen in absehbarer Zeit ersetzt werden. Die zehn Computer in der

Schülerbibliothek der WRS sind noch mit Röhrenbildschirmen ausgestattet und sowohl durch die

veraltete Ausstattung als auch durch den sieben Jahre langen, täglichen Gebrauch nur noch

bedingt einsetzbar. Anstelle dieser „Computerreihe“ stellen wir uns zwei Medieninseln mit

jeweils vier neuen Computern in diesem Raum vor und zusätzlich zwei bis drei kleinere

Laptopwagen mit jeweils sechs Laptops, die in den Klassenzimmern der Werkrealschule für

Gruppenarbeit verwendet werden können.

- SMART AirLiner Wireless Slate

Mit dem AirLiner Wireless Slate interagiert man drahtlos mit dem SMART Board im gesamten

Klassenzimmer. Mit dem Stift können Programme gesteuert werden, Details hervorgehoben und

Text geschrieben werden. LehrerInnen können von jedem Platz aus und damit weniger

lehrerzentriert interaktiv unterrichten – mehrere SchülerInnen können gleichzeitig schreiben,

sogar simultan mit dem SMART Board.

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ZUKUNFTSORIENTIERUNG

Dieses SMART Board Zubehör erscheint uns ideal für die

Beteiligung möglichst vieler SchülerInnen im Unterricht, für die

Erziehung zu Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit,

wie wir es in unserem Schulleitbild verankert haben. Der Preis

von ca. 475.- € pro AirLiner Slate ist akzeptabel. Für die

Klassengröße der Elly-Heuss-Knapp-GWRS wären fünf bis sechs

Geräte optimal.

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UNSER WEG ZUR MEDIENKOMPETENTEN SCHULE

5 Unser Weg zur medienkompetenten Schule

Das Kollegium der Elly-Heuss-Knapp-GWRS geht schon seit einiger Zeit auf dem Weg zur

medienkompetenten Schule. Die intensive Arbeit an diesem Medienkonzept hat gezeigt, dass die

Ankunft am Ziel noch nicht unmittelbar bevorsteht. Es gilt noch ein gutes Stück Wegs zu gehen.

Zunächst einmal war die Bestandsaufnahme sehr wichtig, weil damit auch Lücken und

Fehlentwicklungen sichtbar wurden.

Dabei haben wir z.B. erkannt, dass das „Internetcafé“ nicht mehr unseren Vorstellungen entspricht

und beim Formulieren der anzubahnenden Kompetenzen konnte sich eine zukünftige Form, die

unserem Medienkonzept entspricht, herauskristallisieren (siehe 3 Bestehende Medienprojekte).

Im Bereich Organisationsentwicklung werden wir als nächsten Punkt die Buchungs- und

Ausleihplattform einrichten. Sie soll bis zu den Weihnachtsferien allen LehrerInnen zur Verfügung

stehen. Ein Hauptaugenmerk wird die Schule in den kommenden zwei Schuljahren auf die

Fortbildung des Kollegiums und die bessere Kooperation legen. Durch die Multimediabeauftragten

werden vermehrt Schulungen zu Präsentations- und Bildbearbeitungsprogrammen angeboten,

während die schon erfahrenen SMART Board LehrerInnen ihr Wissen an die interessierten

KollegInnen weitergeben. Die erste SMART Board Schulung soll bereits im September stattfinden und

danach regelmäßig einmal pro Monat. Auch Unterrichtshospitationen sind willkommen und werden

eingeplant. Um zu einer besseren Kooperation zu kommen, werden wir die geplante Evaluation des

Lehrerarbeitszimmers im Herbst durchführen und geeignete Maßnahmen zur Verbesserung

einleiten.

Die Technologieentwicklung steht nicht deshalb an letzter Stelle, weil sie einen geringeren

Stellenwert hätte, sondern weil bei ihr die Schule selbst die kleinste Möglichkeit zu Veränderung hat.

Dafür sind erhebliche finanzielle Mittel nötig. Was aber sehr schnell im September entschieden

werden muss, ist die weitere Zusammenarbeit mit der Firma SBE – was die Softwareumstellung auf

Linux Logodidact bedeutet – oder die Beauftragung eines neuen Anbieters mit der Wartung des

schulischen Netzwerks.

Die für die Umsetzung des Konzepts wichtige Hardwareerneuerung und der Hardwareausbau sind

abhängig von der Finanzierungsmöglichkeit. Die steht im Moment von Städtischer Seite nicht zur

Verfügung, weshalb sich die Schule um Sponsoren bemühen muss. Ein erster Schritt ist die

Einreichung dieses Konzepts beim Wettbewerb Medienkompetente Schule der Dieter-Schwarz-

Stiftung.

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UNSER WEG ZUR MEDIENKOMPETENTEN SCHULE

Das vorliegende Medienkonzept wurde dem Kollegium zur Abstimmung vorgelegt und erhielt

einstimmige Zustimmung. Einer Abordnung des Elternbeirats und den Schülervertretern wurde es

vorgestellt und äußerst positiv aufgenommen. Eine eingehendere Vorstellung bei den SchülerInnen

und Eltern sowie der Abstimmung darüber ist für den September terminiert.

Die Medienkompetenzgruppe wird das Konzept kontinuierlich weiterentwickeln und das Erreichen

von Zielvereinbarungen überwachen.

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IMPRESSUM

Impressum

Die Mitglieder des Medienkompetenzteams:

Angelika Biesdorf

Rita Gold

Katrin Siebold

Susanne Klapka

Kai Urban

Monika Binhammer

Katharina Wodarzik

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ANHANG

Anhang

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ANHANG

Schulhomepage: http://www.ehk-schule.de

Schüler-Onlinemagazin „Tintenklecks“: http://www.tintenklecks.jnbw.de

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