Dokumentation Demokratiekonferenz SOK 2016

vielfaltimsok

Dokumentation zur

Demokratiekonferenz 2016


Liebe Leserinnen und Leser,

am 15. November 2016 fand im Augustiner-

Saal in Neustadt an der Orla die diesjährige

Demokratiekonferenz der Partnerschaft für

Demokratie im Saale-Orla-Kreis statt. Unter

dem Motto „Partnerschaft braucht Partner“

kamen Menschen aus den unterschiedlichsten

gesellschaftlichen Bereichen zusammen, um

sich zu vernetzen, die Partnerschaft für

Demokratie besser kennenzulernen und ganz

konkrete Schritte für eine weitere

gemeinsame Arbeit zu planen.

Das Format der Veranstaltung war sehr offen

gehalten, es ging vor allem darum, ins

Gespräch zu kommen und in den Austausch zu

treten – dazu gab es einen

„Beteiligungsspaziergang“, bei dem alle zu

Wort kommen und ihre ganz persönlichen

Anliegen artikulieren konnten.

Die vorliegende Dokumentation dient der

Zusammenfassung des Abends und seiner

Ergebnisse.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen

Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die mit

ihren Ideen und ihren Erfahrungen zu einer

gelungenen Veranstaltung beigetragen haben.


Grußwort

– Jürgen Hauck, 1.Beigeordneter des Landrates

Herr Hauck begrüßte die Anwesenden mit einer kurzen Ansprache, in der er

darauf hinwies, dass der Umgang mit den zwar positiv besetzen Begriffen

„Demokratie“ und „Partnerschaft“ häufig auch komplizierte politische Vorgänge

und enormen Aufwand bedeutet: „Heute treffen wir uns hier unter Menschen,

die bereit sind, sich diesem komplexen Geschehen und auch dem Aufwand

darum herum zu stellen.“

Dies sei umso wichtiger, da es bei Demokratie nicht immer um die ganz großen

politischen Vorgänge gehe: „Demokratie ist tatsächlich viel mehr. Um

Demokratie muss auch im Alltag jedenfalls von denen, die zu ihren Werten

stehen, stets und immer wieder gerungen werden. Im Alltag geht es nämlich

darum, wie wir zusammenleben, wie wir miteinander, wie wir mit Dritten, wie

wir mit Fremden umgehen wollen.“

Angesichts immer offensiver agierender demokratiefeindlicher Einstellungen

sei es wichtiger denn je, dass die Befürworter den demokratischen Grundkonsens

offen und entschlossen nach außen vertreten: „Dazu gehört insbesondere auch,

dass wir uns entschieden gegen Gewalt und Menschenfeindlichkeit

aussprechen.“

Seit 2015 haben zahlreiche Vereine und Bildungsträger ihre Projektideen durch

Fördermittel der Partnerschaft für Demokratie umsetzen können. Sie haben

damit die demokratische Kultur in unserem Saale-Orla-Kreis bereichert, weshalb

Ihnen Herr Hauck seinen herzlichen Dank aussprach: „Ich hoffe, dass uns die

Partner auch im nächsten Jahr mit Ihrem Enthusiasmus und Ihrer Kompetenz

verbunden bleiben. Natürlich freuen wir uns auch, wenn weitere dazu kommen,

denn das kann unserem Projekt nur förderlich sein.“


Einführung: Partnerschaft für Demokratie im Programm

„Demokratie leben!“ und „DenkBunt“

– Annegret Zacharias (Coaching Lokale Partnerschaften für

Demokratie / Büro für Beratung & Evaluation Jena)

1. Lokale Partnerschaft für Demokratie (LPfD) im Programm „Demokratie

leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und

Jugend




Laufzeit: 2015 bis 2019 (jährliche Beantragung)

Strukturrahmen:

- Gebietskörperschaft > als 20.000 EinwohnerInnen

- Beteiligung an landes- und bundeszentralen Austausch- und

Qualifizierungsangeboten sowie der Evaluation

- Jährlich eine Demokratiekonferenz

In Thüringen zusätzliche Förderung durch „DenkBunt“ – Thüringer

Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit

Federführendes

Amt

Lokale

Koordinierungsund

Fachstelle

Begleitausschuss

Jugendforum


2. Strategische Ziele der lokalen Partnerschaft




Förderung und Stärkung des programmrelevanten

Engagements

Förderung einer vielfältigen lokalen Kultur des

Zusammenlebens

Förderung der Bearbeitung programmrelevanter lokaler

Problemlagen

3. Herausforderungen in der lokalen Partnerschaft für Demokratie





es soll ein gezielter „know-how-Transfer“ in die kommunalen

Verwaltungsstrukturen erfolgen (Verbesserung des Umgangs

mit Problemlagen)

es soll eine „Breitenwirksamkeit“ in der Bevölkerung erzielt

werden

Handlungskonzepte sollen partizipativ erarbeitet werden

es soll eine Gesamtstrategie entwickelt werden, die jährlich

überprüft und fortgeschrieben wird


Aufgaben des federführenden Amtes

• zentrale Ansprechstelle für das BMFSJ und das BAFzA

• Antragstellung (jährlich)

• Mittelanforderungen

• Verwendungsnachweisführung

• Berufung bzw. Werbung für die Mitglieder des Begleitausschusses

• Beauftragung einer lokalen Koordinierungs- und Fachstelle bei

einem freien Träger

• aktive Mitarbeit im Begleitausschuss

• Vernetzung auf Kreis-, Landes- und Bundesebene

• Zusammenarbeit mit der Landes- und Bundesevaluation

Aufgaben der Koordinierungs- und Fachstelle

• Unterstützung bei der Steuerung und Fortschreibung der LPfD

• Öffentlichkeitsarbeit

• Koordinierung und Fachberatung der Einzelmaßnahmen

entsprechend des Handlungskonzeptes der LPfD

• Beratung der Akteure und Träger

• Geschäftsführung für den Begleitausschuss

• Förderung der Vernetzung vor Ort (Akteure, Initiativen und

Projekte)

• Vernetzung auf Kreis-, Landes- und Bundesebene

• Förderung der fachlichen/thematischen Qualifizierung der

Akteure vor Ort

• Zusammenarbeit mit der Landes- und Bundesevaluation

Aufgaben des Begleitausschusses

• Steuerung und Fortschreibung der LPfD

• Kommunikation der Ziele und Inhalte der LPfD

in die professionellen und sozialen Bereiche der Mitglieder

• Entscheidungen über die jährlichen Themenschwerpunkte und der

entsprechenden Budgets der LPfD

Der BgA ist die parlamentarische Instanz in der LPfD. Er arbeitet

partizipativ bei der (Weiter)Entwicklung der LPfD, ist mehrheitlich

zivilgesellschaftlich zusammengesetzt, beteiligt das Jugendforum

und vor allem die regionalen BürgerInnenbündnisse


„Partnerschaft braucht Partner: vom Aktivieren und Partizipieren“

– Christian Rost, Büro für Urbane Zwischenwelten, Leipzig

Die Basis

• Etabliertes Netzwerk von Akteuren im Saale-Orla-Kreis

• Unterstützung von Land und Bund

• Zahlreiche Veranstaltungen, Projekte und Programme

Die Herausforderung

• Wie können weitere Akteure aktiviert werden?

• Wie kann eine bessere Sichtbarkeit realisiert werden?

• Wie ist eine bessere Netzwerkarbeit zu ermöglichen?

• Welchen Mehrwert hat die Partnerschaft für Unternehmen,

Vereine und die Region?

• Wie kann dieser Mehrwert abgebildet/vermittelt werden?


Best-Practice:

Beispiele für Aktivierung und Sichtbarkeit

Westbesuch - Kunst-, Kultur- und Straßenfestival

• Ursprünglich als Festival für zeitgenössische Kunst geplant

• Herausforderung war, alle Bevölkerungsschichten im Stadtteil zu

erreichen

• Straßenflohmarkt als verbindendes Element

• Kommerz als Zugang zu Kunst genutzt

RegioCrowd

• Plattform zur Erprobung von Zeit- und Geldengagementprojekten im

Bereich Naturschutz

• Herausforderung war, Akteure für die Themen Umwelt- und

Naturschutz zu begeistern

• Leichter Zugang zu Informationen, wie man sich mit zeitlichem und

finanziellem Engagement bei konkreten Projekten einbringen kann


Front deutscher Äpfel

• Parodie einer rechtsextremen Partei

• „Nationale Initiative gegen die Überfremdung des deutschen

Obstbestandes und gegen faul herumlungerndes Fallobst“.

• Öffentlichkeitswirksam, aber auch sehr umstritten

Rechts gegen Rechst

• Unfreiwilliger Spendenlauf, erstmals in

Wunsiedel

• Rechte Trauermärsche und

Demonstrationen werden zum Spendenlauf

Erfurt Lacht

• Bündnis gegen Rechts in Erfurt

• Gegen jegliche Art gruppenbezogener Diskriminierung

• Ein Lachen für eine offene Gesellschaft als Marke

• Kontinuierliche Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit


Best-Practice: Vernetzung und Mehrwert

Kreative Deutschland

• Bundesweites Netzwerk Kultur- und Kreativschaffender

• Herausforderung war, wie kann eine gemeinsame Arbeit ohne

Mehraufwand realisiert werden?

• Gegenseitiger Praxis- und Erfahrungsaustausch spart

Ressourcen

• Gemeinsame Aktionen bündeln Kräfte und ermöglichen eine

bessere Sichtbarkeit

Gesprächsbereit

• Weiterbildungsangebot im Bereich Konfliktmanagement

• Gemeinsame Bedarfe identifiziert und Angebot realisiert

• Mehrwert für alle Beteiligten, durch gemeinschaftlich

organisierte Weiterbildung

welcomesaxony

• Verein Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V.

• Herausforderung ist der massive Imageschaden Sachsens für

Unternehmen

• Sowohl Kunden, als auch Arbeitnehmer haben ein Problem mit

dem Standort Sachsen

• Aktivierung von Unternehmen, um im eigenen Interesse dem

Standort wieder ein positives Image zu geben


Die Zukunft

• Aktivierung: Schnittstellen schaffen – Interessen wahrnehmen

• Sichtbarkeit: gemeinsame Kommunikation stärken – Impulse

setzen

• Vernetzung: Ressourcen bündeln – Austausch ermöglichen

• Mehrwert schaffen: Gemeinsam Angebote entwickeln und

nutzen

• Mehrwert vermitteln: Bedürfnisse der jeweiligen Akteure

erfüllen

Aber: Alles hängt mit allem zusammen!

Die Zukunft

gestalten

• Wie sind die Rahmenbedingungen vor Ort im Saale-Orla-Kreis?

• Was sind geeignete Ansätze, um Herausforderungen zu meistern?

• Welche Ideen sollen konkret weiterentwickelt werden?


Partnerschaftlich Arbeiten –

ein Beteiligungsspaziergang

Bewertung der vorgestellten Praxisbeispiele:

Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, die vorgestellten Praxisbeispiele,

welche sich thematisch mit Partnerschaft, Beteiligungskultur und Demokratie

beschäftigen, zu bewerten und diejenigen Projekte zu kennzeichnen, welche

ihnen bereits bekannt waren.

Hierfür wurde an die Teilnehmenden im

Vorfeld eine Tüte verteilt, welche drei

verschiedene Symbole auf Klebezetteln

beinhaltete (1. „Kenne ich schon“, 2. Daumen

nach oben, 3. Daumen nach unten).

Bewertet

werden sollten

die Projekte danach, ob

sie oder die Idee der Projekte für

sinnvoll und umsetzbar im Saale-Orla-Kreis

beurteilt werden oder ob das jeweilige Projekt als nicht gut

gelungen, nicht passend oder inhaltlich nicht gut empfunden

wird.


Außerdem gab es die Möglichkeit, an Stehtischen, welche durch

Moderatoren betreut wurden, partnerschaftlich folgende Fragen zu

diskutieren. Dabei wurden die Antworten auf Moderationskarten an

Metaplanwänden festgehalten. Im Anschluss an den Beteiligungsspaziergang

wurden die Ergebnisse kurz durch die jeweiligen Moderatoren dem

gesamten Publikum vorgestellt.

Was bedeutet die Partnerschaft für Demokratie konkret für mich?

- Zusammenarbeit zum Bewahren demokratischer Werte

- Nachhaltigkeit

- Toleranz, Interesse, Engagement

- eine breite „Masse“ erreichen –> mehr Menschen ansprechen

- dass jeder zu Wort kommen darf

- Firmen müssen mit einbezogen werden

- Akteure aus der regionalen Zivilgesellschaft

- wache Augen haben

- spannende Projekte

- Demokratie in Familie, Schule, Arbeitsteam vorleben

- Offenheit

Welche Themen sind für mich in diesem Zusammenhang

wichtig/brennen unter den Nägeln?

- demokratische Projekte in Schulen –> Aufklärung

- mehr Mut zu konstruktiver Meinungsäußerung

- wie reagiere ich auf politischen „Gegenwind“

- Kinder und Jugendliche müssen Demokratie leben, nicht lernen

- Wie motiviere ich trotz negativer Erlebnisse?

- Bildungspflicht, nicht Schulpflicht

- Abgrenzung von rassistischen und völkischen Strukturen

Was kann ich zur Partnerschaft beitragen?

- Räumlichkeiten und Interessierte vor Ort

- Hilfe beim Hürden abbauen (Erzählcafé)

- Arbeit in Schulen (Schulsozialarbeit)

- (M)ein Netzwerk

- Interesse

- gewaltfreie Kommunikation

- Methoden der Handlungsebene


Wo brauche ich Unterstützung?

- AGs an Schulen (Zusammenkommen)

- Ansprechpartner bei rechtlichen Fragen

- finanzielle Mittel

- Problembewusstsein wecken (Unterstützung von Fachpersonal)

- Durchführung von Projekten (Manpower)

- Demokratiekonferenz in der Schule

- erklären wie Demokratie funktioniert -> Planspiele

- Arbeit mit Schülersprechern

- Demokratieerziehung in der Grundschule

- Grundschule! Empathie, .... Projekte fehlen

- Fördergelder für Projektumsetzung

Wie kann die Zusammenarbeit jenseits konkreter Projekte funktionieren?

- regelmäßige Angebote, Meetings, Workshops, Weiterbildungen

- Vorort-Besuche

- Plattform (online) für Vereine zur Vernetzung

- gemeinsam Themen finden für Praxis- und Erfahrungsaustausch

- Vertrauen, Beziehungsebene pflegen

- Schulsozialarbeit

- durch ein gemeinsames Handlungskonzept

Wie kann Vernetzung mit vorhandenen Akteuren funktionieren?

- mehr als darüber sprechen, konsequent handeln

- kommunale Koordinierungsregeln

- Verlässlichkeit

- über und miteinander reden

- regelmäßige Treffen und konkrete Verabredungen

- Veranstaltungsreihe die Handlungsschwerpunktethematisiert

- Rechte auch mal zum Gespräch einladen -> Erzählcafé

- ins Gespräch kommen wie zur Demokratiekonferenz

- sollte unbedingt weiter gehen

- Bildungskoordinator

- Aufgabenteilung/Austauschtreffen

- Integrationsbeauftragter

- Ehrenamtskoordination

- Information/Vernetzung wechselseitig

- im Kreislauf von Kommune zum Land zum Bund


Bildnachweis: Zusammen - Quelle: Büro für urbane Zwischenwelten, Come – In: Quelle: Diakonieverein

Orlatal e.V.,Interkulturelles Nähcafé - Quelle: Ramona Kleinhenz, Sommerwerkstatt 2016 – Quelle:

Pößneck Alternativer Freiraum e. V., Fest der Völkerverständigung – Quelle: www.gemeindelangenorla.de/fest_voelkerfreundschaft/2016/2016.htm,

Weltkindertag – Quelle: Bildungswerk BLITZ e.V.,

Nicht informiert - Quelle: Büro für urbane Zwischenwelten, Westbesuch - Quelle: Büro für urbane

Zwischenwelten, RegioCrowd – Quelle: https://www.facebook.com/RegionMarburgerLand/photos

/pcb.1195631357160829/1195630287160936/?type=3&theater, Hello World – Quelle: Büro für urbane

Zwischenwelten, Apfelfront – Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Front_Deutscher_Äpfel#

/media/File:Gräfenberg_ist_bunt_-_Apfelfront_Gruppenfoto.jpg, Rechts gegen Rechts – Quelle:

http://www.horizont.net/agenturen/nachrichten/Rechts-gegen-Rechts-Wie-ein-Neonazi-Aufmarsch-fuerdie-gute-Sache-umfunktioniert-wurde-131491,

Erfurt Lacht – Quelle:

https://www.facebook.com/erfurtlacht/, Kreative Deutschland – Quelle: Kreative Deutschland,

Gesprächsbereit– Quelle: www.aktion-zivilcourage.de/Galerien_neu.496s0/, Welcome Saxony – Quelle:

http://www.welcomesaxony.de, Welcome Saxony – Quelle: http://www.welcomesaxony.de, Neue Zeiten –

Quelle: Büro für urbane Zwischenwelten


Fest der Völkerverständigung - Aufarbeitung und

Aussöhnung in Langenorla

Quelle: www.gemeinde-langenorla.de/fest_voelkerfreundschaft/2016/2016.htm

Projektbeschreibung

Langenorla

SOK

Trägerschaft

Partner

Was wurde gefördert

Ziele

Die in Langenorla stattfindende Gedenkveranstaltung für die im Ortsteil Kleindembach

untergebrachten ehemaligen Zwangsarbeiter der NS-Rüstungsindustrie, wird

jährlich mit verschiedenen Schwerpunkten durchgeführt. Vor allem soll dabei die

ansässige junge Generation aktiv mit einbezogen werden. Hierfür wird ein Projekt mit

dem Thema „Aufarbeitung und Aussöhnung“ speziell für Kinder zugeschnitten: In Vorträgen

an der Grundschule Langenorla setzten sich die Schülerinnen und Schüler der

4. Klasse mit den Folgen von Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung auseinander.

Außerdem wird die bestehende Gedenkstätte gepflegt, an der während der

Gedenkveranstaltung am 07. Mai – dem „Fest der Völ kerverständigung“ – gemeinsam

mit ehemaligen Zwangsarbeitern und deren Ange hörigen Blumen an der Gedenkstätte

niedergelegt werden. Insgesamt beteiligen sich viele Vereine und Einwohner der

Gemeinde bei der Vorbereitung und Durchführung der Gedenkveranstaltung.

Förderverein der Staatlichen Grundschule Langenorla

Gemeinde Langenorla als Mitorganisator, Grundschule Langenorla, Kinder- und Jugendfeuerwehr

/ Feuerwehr der Gemeinde Langenorla, Tradition verbindet e.V.

U.a. pädagogisches Material, Honorarkosten für Referenten und musikalische Umrahmung,

Ausleihgebühren Technik/Zelt

••

Auseinandersetzung mit rechtsextremistischem Gedankengut, um menschenverachtendes

und demokratiefeindliches Verhalten zu erkennen und Gegenstrategien

aufzubauen.

••

Versöhnungsarbeit, Angst und Bedenken vor Fremden abbauen, aus Fremden

werden Freunde.

••

Gemeinsames Ablegen von Blumen an der Gedenkstätte.

••

Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen bei jungen Menschen, klare Darstellung

der deutschen Geschichte.

••

Geschichtsdarstellung aus erster Hand (Erfahrungsberichte Herr Böhme).


Ein Haus für Alle – „come in“ in Neustadt/Orla

Quelle: Diakonieverein Orlatal e.V.

Projektbeschreibung

Mit dem Projekt soll ein interkultureller Begegnungsort geschaffen werden, an dem

sich Menschen aller Altersgruppen unabhängig von ihrer Herkunft treffen können. Es

sollen außerdem Informations- und Bildungsangebote entwickelt werden. Das Angebot

wird partizipativ gestaltet und umfasst u.a. Beratung, Information/Training, offene

Angebote, Veranstaltungen (Musik, Tanz, Sport) und Unterstützung im Alltag. Die Selbstorganisation

von Migrantinnen und Migranten ist dabei ausdrücklich konzeptionell

verankert. Die Räume stehen auch anderen regionalen Vereinen und Initiativen zur

Verfügung, um ein möglichst buntes Angebot zu realisieren.

Trägerschaft

Partner

Was wurde gefördert

Ziele

Diakonieverein Orlatal e.V.

Kreis der Ehrenamtlichen, regionale Vereine, freie Träger

Honorar für Koordination, Miete, Bürokosten, Verbrauchsmaterial

• Einrichtung einer dauerhaften Koordinierungsstelle.

• Gewährleistung von regelmäßigen Öffnungszeiten.

• Durchführung vielfältiger Veranstaltungen.

Neustadt/Orla

SOK


Sommerwerkstatt 2016 – „Tolerant handeln,

Demokratisch leben“ in Pößneck

Quelle: Pößneck Alternativer Freiraum e.V.

Projektbeschreibung

Pößneck

SOK

Trägerschaft

Was wurde gefördert

Ziele

Das Sommerfest soll zur Vermittlung von Werten wie Toleranz, Demokratie, Akzeptanz

verschiedener (Jugend-)Kulturen, Religionen und Ansichten beitragen. Es ist offen für

Interessierte aller Altersstufen, unabhängig von Herkunft und Religion und frei von

Teilnehmergebühren. Die Bildungsangebote, Kulturveranstaltungen und Kennenlernnachmittage

des Sommerfestes sind von und mit in Pößneck lebenden Flüchtlingen

und Jugendlichen gestaltet. Innerhalb dieser Woche gibt es ein komprimiertes Angebot

der vielfältigen Arbeit des Freiraums (z.B. Bildungsangebote, Kulturveranstaltungen

oder Kennlernnachmittage), um die Arbeit des Vereins (PAF) intensiv vorstellen zu

können, so dass dieser weitere InteressentInnen für die Projekte begeistern und zum

Mitmachen bewegen kann. Angeboten wurden. Darüber hinaus soll weiterhin für ein

demokratisches Engagement geworben und dergleichen Werte vermittelt werden.

Namhafte, politisch aktive, bzw. engagierte Künstler beteiligten sich an der Werkstatt.

Es wurde bei keinem der Einzelprojekte innerhalb der Sommerwerkstatt eine Teilnehmergebühren

veranschlagen, um allen gesellschaftlichen Gruppen die Teilnahme zu

ermöglichen.

Durch verschiedene Seminare und Workshops im Bereich der politischen Bildung

werden Teilnehmende über Themen wie Rassismus, Nationalismus und gruppenbezogene

Menschenfeindlichkeit informiert. Es wurden Wege des Miteinanders aufgezeigt,

die sich mit der Hauptsache des aktuellen Problems beschäftigen: Nicht gegen ein

Massenphänomen zu „kämpfen“, sondern sich für demokratische Werte einzusetzen,

fernab von physischen Konfrontationen.

Pößneck Alternativer Freiraum e.V. (PAF)

Honorare Künstler und Referenten, Werbemittel, Ausleihgebühr für Technik

• Netzwerkarbeit durch Teilnehmerlisten und Umfragen (in einem Blog im Internet

präsentiert).


Weltkindertag 2016 in Triptis „Kindern ein Zuhause geben“

Quelle: Bildungswerk BLITZ e.V.

Projektbeschreibung

Triptis

SOK

Trägerschaft

Partner

Was wurde gefördert

Ziele

Unter dem Motto „Kindern ein Zuhause geben“ lud das Team des Bildungswerks BLITZ

e.V. am 25. Sept. 2016 alle Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern zum Weltkindertagsfest

nach Triptis ein. Der Weltkindertag macht darauf aufmerksam, dass

alle Mädchen und Jungen die gleichen international festgeschriebenen Rechte haben

und eine Umgebung benötigen, die vom Gefühl des Willkommenseins geprägt ist. Auf

dem bunten Straßenfest fanden viele Aktivitäten, wie z. B. Bogenschießen, Kinderschminken,

Trommelworkshop, Musik und Bühnenprogramm statt. Außerdem wurden

die Kinder und ihre Rechte gefeiert. Die Auseinandersetzung mit Menschen- und Kinderrechten

bildeten einen thematischen Schwerpunkt des Kinderfestes.

Auf dem Weltkindertagsfest wurde ein Kinderrechte-Spiel entwickelt, mit dessen Hilfe

auf spielerische Art und Weise Kinderrechte erlebbar gemacht wurden. Auf der Straße

wurde von allen Teilnehmern des Festes ein Straßenbild gestaltet, welches sich mit

dem Themen „Zuhause“, „Kinderrechte“ oder „Wünsche von Kindern“ beschäftigt.

Weiterhin entstanden pädagogische Materialien für Kinder zum Mitnehmen (Buttons,

Aufkleber, Magnete, Postkarten).

Bildungswerk Blitz e.V.

SV Grün Weiß Triptis, Fanprojekt Jena, Landessportjugend

Öffentlichkeitsarbeit, Banner/Plakate/Give aways zum Thema Kinderrechte, Materialkosten

für das entwickelte Spiel, Materialkosten für Veranstaltung

• Wissenserwerb und Sensibilisierung für die Achtung der Kinderrechte.

• Stärkung der Gemeinwesenarbeit.

• Bekanntmachen der sozialen Arbeit des Trägers & der Partner.

• Kinder und Familien unterschiedlicher Herkunft, Hintergründe und (Lebens-)Erfahrungen

in Kontakt zu bringen.


Interkulturelles Nähcafé in Gefell

Quelle: Ramona Kleinhenz

Projektbeschreibung

Trägerschaft

Partner

Was wurde gefördert

Ziele

Bei diesem Projekt wird über die gemeinsame Arbeit beim Nähen eine Basis für die

Begegnung unterschiedlicher Kulturen gelegt. Flüchtlinge treffen hier regelmäßig auf

alteingesessene Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt sowie auf die Bewohner

der „Wohnstätte Michaelisstift“. Die genähten Decken werden Kindern aus Flüchtlingsfamilien

in der Region geschenkt. Das Gefühl des Willkommen-Seins und persönliche

Begegnungen sollen gefördert und ausgebaut werden. Das inklusive Angebot richtet

sich an alle interessierten Menschen.

Diakoniestiftung Weimar - Bad Lobenstein

Tagespflege im Lebenskulturhaus Gefell, Patchwork Gruppe Gefell, Kirchenkreissozialarbeit

des Kirchenkreises Schleiz, Michaelisstift Gefell, Tross Fahrdienst

Material- und Ausstattungskosten, Honorare für Anleitung, Fahrtkosten für Teilnehmende

aus Hirschberg

• Impuls für die Begegnung von alteingesessenen und neuen Nachbarn.

• Positiv-Beispiel in Presse und Gemeinwesen.

• Kuscheldecken für Flüchtlingskinder.

SOK

Gefell


Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen

Quelle: http://www.welcomesaxony.de

Projektbeschreibung

Trägerschaft

Partner

Ziele

Der Verein Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e. V. (i.G.) gründete sich am 09.

Juni 2016 in Dresden. Durch seine Arbeit will er einen konkreten Beitrag zu mehr

Wirtschaftsleistung in Sachsen leisten. Die Motivation dafür, liegt darin begründet,

dass seit über einem Jahr Sachsen im negativen Fokus nationaler und internationaler

Medien steht. Außerdem ist eine gewisse Entfremdung von Teilen der Gesellschaft zu

beobachten, sowie eine Spaltung der Gesellschaft in vermeintliche Gewinner und Verlierer.

In der Hoffnung, die empfundene Alternativlosigkeit zu durchbrechen, erscheint

für manche die Abkehr zu nationalisierenden Ansichten als probates Mittel. Im Extrem

steigert sich diese Entwicklung in offene Fremdenfeindlichkeit, obwohl die Ursache des

Problems wohl eher im Umgang der Menschen miteinander in der etablierten Gesellschaft

zu suchen ist. Der Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen“ will diesen

Tendenzen entgegenwirken und ein Netzwerk mit dem klaren Bekenntnis für Weltoffenheit

und Internationalität im Freistaat Sachsen aufbauen. Der Verein möchte sich

konkret einbringen, um die vorhandenen großen Potentiale der sächsischen Wirtschaft

zu stärken und auszubauen, um die gesamte Gesellschaft davon profitieren zu lassen.

Für seine Ziele engagiert sich der Verein im Rahmen von Podien und öffentlichen Diskussionen.

Er bindet Unternehmen in Sachsen aktiv in die Arbeit ein und steht als

Kommunikator für eine breite Öffentlichkeit zur Verfügung.

(Quelle: www.welcomesaxony.de)

Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V. (i.G.)

Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH, Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft

mbH, Silicon Saxony e. V., IHK Chemnitz, Infineon Technologies

Dresden GmbH u.v.m.

• Ausländer- und fremdenfeindlichen Tendenzen durch Aufklärungsarbeit

entgegenwirken.

• Aufbau eines Wirtschafts-Netzwerkes mit klarem Bekenntnis für ein weltoffenes

und internationales Sachsen.

• Mehr Wirtschaftsleistung in Sachsen ermöglichen.


Regiocrowd

Quelle: http://www.regiocrowd.com

Projektbeschreibung

Trägerschaft

Partner

Ziele

Regiocrowd ist eine Plattform zur Erprobung von Zeit- und Geldengagementprojekten

im Bereich Naturschutz. Sie wurde vom Dübener Heide e.V. initiiert und wird durch den

Freistaat Sachsen gefördert. Menschen aller Alters- und Interessengruppen finden hier

eine Möglichkeit, sich ohne spezielle Vorkenntnisse für ihre Umwelt einzusetzen und

dabei den eigenen Horizont zu erweitern. Im Rahmen von Zeitengagementprojekten

kann jeder selbst dabei helfen, dass tolle Ideen in der Natur reale Gestalt gewinnen.

Gleichzeitig dürfen sich alle, die mitmachen, auf eine erholsame Zeit, spannende

Kontakte und das Erlernen neuer Fertigkeiten freuen. Zudem verlinkt regiocrowd auf

interessante Crowdfunding-Projekte im Umweltbereich, die von anderen Plattformen

angeboten werden. Hier können begeisterte Unterstützer Geld geben und erhalten

dafür, je nach Initiator, eine ideelle oder finanzielle Gegenleistung. Damit der Erhalt

sowie die Weiterentwicklung von Naturschutzgebieten durch Zeit- und Geldengagement

auch andernorts Schule macht, bietet das Expertenteam von regiocrowd verschiedene

Informations- und Unterstützungsmaßnahmen an. (Quelle: www.regiocrowd.

com)

Naturpark Dübener Heide e.V.

Freistaat Sachsen, VisionBakery, EcoCrowd

• Interesse für Umweltthemen wecken.

• Bürgerschafltiches Engagement fördern und ermöglichen.

• Finanzierung von Umweltschutzprojekten erleichtern.

• Mitwirkende untereinander vernetzen.


Westbesuch – Das Kunst-, Kultur- und Straßenfestival

im Leipziger Westen

Quelle: Christian Rost

Projektbeschreibung

Trägerschaft

Partner

Ziele

Der Westbesuch ist ein Kunst-, Kultur- und Straßenfest im Leipziger Westen. Vor über

10 Jahren das erste Mal durchgeführt, sollte er einen ehemaligen Boulevard temporär

zum Leben erwecken. Ort des Festivals war bis 2015 die Karl-Heine-Straße, welche

seinerzeit von Leerstand, Verfall und Kriminalität geprägt war. Einige Kultureinrichtungen

vor Ort entschlossen sich jedoch, eine Art „Tag der offenen Tür“ zu initiieren, an

dem alle Bevölkerungsschichten in dem benachteiligten Stadtteil teilhaben können.

Die wesentliche Herausforderung dabei war, auch Menschen mit geringem Kunstinteresse

für die Angebote zu begeistern. Als Lösung wurde ein Straßenflohmarkt organisiert,

der Kunst und Trödel miteinander vereinte und so einen niederschwelligen

Zugang für alle ansässigen Bürgerinnen und Bürger ermöglichte.

Das Konzept war so erfolgreich, dass der Straßenzug mittlerweile aufgewertet und mit

Leben erfüllt ist. Das ursprüngliche Ziel des Vereins wird nun an einem anderen Ort,

dem Bürgerbahnhof Plagwitz, weiterverfolgt.

Und immer noch setzt der Westbesuch e.V. auf die Integration aller Bevölkerungsschichten

im Stadtteil. Bewohnerinnen und Bewohner des Asylbewerberheims vor Ort

organisieren so zusammen mit anderen Akteuren im Rahmen des Straßenfestes einen

internationalern Food-Markt. Die ansässige Bevölkerung wird darüber hinaus an einem

VIP-Stand mit besonderen Angeboten und Geschenken bedacht.

Westbesuch e.V.

Interessengemeinschaft Bürgerbahnhof Plagwitz, Stadt Leipzig, TOOM Baumarkt, uvm.

• Wiederbelebung benachteiligter Stadtquartiere.

• Einbindung einer breiten Bevölkerungsschicht.

• Zugang zu kulturellen und künstlerischen Angeboten für alle ermöglichen.

• Spaß haben.

• Miteinander ins Gespräch kommen.

• Zivilgesellschaftliches Engagement fördern.


Kreative Deutschland

Quelle: Christian Rost

Projektbeschreibung

Trägerschaft

Partner

Ziele

Kreative Deutschland ist ein Netzwerk von Kultur- und Kreativschaffenden aus der

gesamten Bundesrepublik. Mitglieder sind über 25 Branchenverbände, Interessengemeinschaften

und Fördereinrichtungen. Frei nach dem Motto „Zusammen ist man

weniger allein“, gibt es zwischen den Netzwerkmitgliedern monatliche Telefonkonferenzen

und zweimal jährlich ein Treffen bei einem der Partner. Bei diesem regelmäßigen

Austausch geht es zum einen um das gegenseitige voneinander Lernen. So

werden Veranstaltungsformate gegenseitig von den Partnern übernommen oder Ressourcen

geteilt. Zum anderen setzt das Netzwerk eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit

um. Um auch zwischen den Treffen und Telefonkonferenzen gemeinsame Aktivitäten

nicht aus den Augen zu verlieren und sich jederzeit austauschen zu können,

nutzt das Netzwerk ein internetbasiertes Team-Tool, indem Dokumente geteilt, Termine

vereinbart und diskutiert werden kann. Die so entstandene deutschlandweite Zusammenarbeit

spart den einzelnen Netzwerkpartner Zeit und Ressourcen. Darüber hinaus

sorgt das gemeinsame Auftreten für eine bessere Sichtbarkeit einzelner oder gemeinsamer

Aktionen und Projekte.

Offenes Netzwerk ohne Rechtsform

Künstlerkolonie Fichtelgebirge, Kreativnetz Neukölln, Kreativnetz Spandau, Klub

Dialog Bremen, Kreativsaison MV, kre-H-tiv Netzwerk Hannover, Kreativnetzwerk

Osnabrück, Kreativraum Koblenz, Die Kreativen Trier, Kreativzentrum Saar, Kreatives

Chemnitz, Kreatives Leipzig, Wir gestalten Dresden, Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt,

Kreativstammtisch Kiel, Hamburg hoch11

• Gegenseitiger Austausch und Unterstützung.

• Gemeinsame Nutzung von Wissen und Ressourcen.

• Gemeinsame Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

• Bessere Außenwahrnehmung und Sichtbarkeit.


Gesprächsbereit - Demokratie stärken. Kommunikation fördern.

Konfliktkultur lernen. (Dresden)

Quelle: www.aktion-zivilcourage.de/Galerien_neu.496s0/

Projektbeschreibung

Trägerschaft

Partner

Ziele

Das Projekt beschäftigt sich vor allem mit der Ausbildung von 24 potenziellen Moderatoren

nach dem basisorientierten methodischen Ansatz der Thérapie Sociale. Die

Moderatoren wenden diesen Ansatz in Stadtteildialogen in verschiedenen Dresdner

Stadtteilen an. Ziel der Dialog-Abende ist es, die zunehmende Polarisierung in der

Stadtgesellschaft zu überwinden, in kontinuierlichen Kommunikationsprozessen

wirkliche Begnungen und Austausch zu ermöglichen und Menschen, die leiden und

sich Veränderungen wünschen einzubeziehen. Die Dialogveranstaltungen stoßen

einen Lernprozess an, in welchem Menschen erfahren, dass Konflikte zur Demokratie

gehören und dass es möglich ist, Konflikte ohne Gewalt auszutragen. Außerdem sollen

durch die Dialog-Abende Räume geschaffen werden, in denen reale Schwierigkeiten

lösungsorientert bearbeitet werden.

(Quelle: Initiativkreis GESPRÄCHSBEREIT)

Aktion Zivilcourage

Initiativkreis GESPRÄCHSBEREIT

• Mittels guter, problemorientierter Moderationskompetenzen und verschiedener

Beteiligungsverfahren soll eine demokratische und gewaltfreie Kommunikation

innerhlab der Stadtgesellschaft gefördert wird.

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