HessenJäger 12/2016 E-Paper

NeumannNeudamm

Offizielles Mitteilungsblatt des Landesjagdverbandes Hessen e.V. mit den amtlichen Verlautbarungen der Hessischen Jagdbehörden

HessenJäger

12

Ausgabe 12/2016

35. Jahrgang

Neumann-Neudamm


Kinder in der Natur

2

1

Neu!

Klein/ Weber

1 | Löffel, der Hase

Ein faszinierendes Kinderbuch über die Abenteuer des Hasen Löffel.

In 24 kurzen Geschichten erlebt Löffel die unglaublichsten Abenteuer

und lernt bei seiner Wanderung die verschiedensten Tiere kennen. Für

Kinder ab 5 Jahren. Hardcover, 48 Seiten, zahlr. Illustrationen, Format:

22,5 x 31 cm. Best.Nr.: NN1358. Preis: € 10,-

Klein/Weber

2 | Löffel und Lena

Den welterfahrenen Hasen Löffel packt noch einmal die Wanderslust. Doch

diesmal macht er sich nicht allein auf den Weg, um ferne Länder zu entdecken

und fremde Tiere kennenzulernen, sondern seine sprachgewandte

Tochter Lena begleitet ihn. Für Kinder ab 5 Jahren. Hardcover, 48 Seiten,

zahlr. Abb., Format: 22,6 x 31 cm. Lieferbar ab 15.12.16.

Best.Nr.: NN1862. Preis: € 10,-

Winfried von Schumann

3 | Malspaß für kleine Waldläufer IV

Tiere auf dem Lande

Malbuch für Kinder ab 5 Jahren. Die fantasievollen Skizzen regen die kleinen

Künstler zum Ausmalen und Vervollständigen an. Zu jedem Bild gibt es

einen bunten Sticker, der bei der Farb auswahl hilft, ohne die eigene Kreativität

zu bremsen, jedoch zusätzlich noch Puzzlespaß beim Suchen der richtigen

Skizze macht. Softcover, 32 Seiten, zahlr. Abb., Format: 16,8 x 23,5 cm.

Best.Nr.: NN1740. Preis: € 5,-

4

5

3

6

Entdeckerset – Insekten

Best.Nr.: JN6030. Preis: Nur € 14,95!

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Kinderüberraschung

Statt 68, 70 Euro nur

39, 39 Euro!

Paket-Best.Nr.: SET 539

Für kleine Forscher

zwischen 6 & 12 Jahren

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Entdeckerset – Wie Pflanzen wachsen

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Immer frisches Trinkwasser bei jedem Waldausflug dabeihaben.

Stylische Aluflasche in metallic-blau. Füllmenge: 500 ml.

Best.Nr.: JN6035. Preis: € 3,95

4 | Malspaß für kleine Waldläufer V

Meine wilde Welt

Beim Ausmalen können Kinder ab 3 Jahren viele verschiedene heimische

Wildarten erleben und nebenbei noch einiges über sie lernen. Die kurzen,

informativen Texte sind sowohl zum Vorlesen als auch zum Sammeln

der ersten eigenen Leseerfahrungen geeignet. Softcover, 32 Seiten, zahlr.

Abb., Format: 16,8 x 23,5 cm. Best.Nr.: NN1851. Preis: € 5,-

5 | Memo-Spiel Jagdkönig

Wer sammelt die meisten Doubletten

Endlich einmal Jagdkönig sein – ohne hinterher die ganze Corona aushalten

zu müssen: Das ist der Traum vieler Jäger. In diesem Spiel können Sie

mit Ihren Kindern, Enkeln, Neffen und Nichten ganz unbeschwert Strecke

machen und ihnen spielerisch unsere heimischen Wildtiere vorstellen. So

geben Sie ganz ohne Zwang Ihr jagdliches Wissen weiter, denn gemeinsam

Erlebtes verbindet. Inhalt: 48 Karten (24 Bildpaare), Spielanleitung.

Für Kinder ab 4 Jahren. Best.Nr.: JN0009. Preis: € 9,95

6 | Wildschwein „Willi“

Plüschtier. Er ist der Liebling der Kinder: so richtig urig, aber dennoch

drollig. Material: 100 % Polyester. Größen: 25 cm hoch.

Best.Nr.: AK78242. Preis: € 18,-

Unser Ladengeschäft

in Melsungen –

zentral in Deutschland.

Mo–Fr: 9.30 bis 18.00 Uhr

Sa: 9.30 bis 13.00 Uhr

Kassel


A7


Bad Hersfeld

Melsungen

Ihr Partner für

WAFFEN, OPTIK, MUNITION,

JAGDAUSRÜSTUNG, MESSER,

HUNDEBEDARF, FACHMEDIEN!


Ein Wort zur Sache

Liebe Jägerinnen und Jäger!

Die Änderung des Bundesjagdgesetzes zur

Verwendung von halbautomatischen Langwaffen

mit wechselbarem Magazin ist am

9. November 2016 im Bundesgesetzblatt

veröffentlicht worden und am 10. November

2016 in Kraft getreten. Der neue § 19 Absatz

1 Nr. 2 Buchstabe c lautet: „Verboten

ist, mit halbautomatischen Langwaffen, die

mit insgesamt mehr als drei Patronen geladen

sind, sowie mit automatischen Waffen

auf Wild zu schießen“. Die Änderung

war notwendig geworden, nachdem das

Bundes verwaltungsgericht in zwei Urteilen

vom 7. März 2016 die Verwendung von halbautomatischen

Waffen mit austauschbarem

Magazin bei der Jagd für unzulässig erklärt

hatte. Das Urteil hatte für erhebliche Verunsicherung

bei Jägern und Waffenbehörden

gesorgt. Der Gesetzgeber hat zügig reagiert

und stellt jetzt wieder Rechtssicherheit für

Besitzer von halbautomatischen Langwaffen

mit Wechselmagazin her. Die große Novelle

des Bundesjagdgesetzes ist allerdings vom

Tisch und wird in dieser Legislaturperiode

nicht mehr angefasst.

Die Fragen und Antworten für die Jungjägerprüfung

sind bis zum Redaktionsschluss

leider immer noch nicht durch

das Hessische Umweltministerium veröffentlicht

worden. Seit Januar 2016 hat der

Landesjagdverband Hessen die Veröffentlichung

dieser Fragen vor Beginn der Jungjägerkurse

2016/17 angemahnt, bisher leider

ohne Erfolg. Die Zuständigkeit für das

Erstellen und die Veröffentlichung der Prüfungsfragen

liegt bei der staatlichen Verwaltung;

zurzeit vorliegend beim Hessischen

Ministerium. Der Landesjagdverband Hessen

ist weder für das Erstellen der Fragen

noch für deren Veröffentlichung zuständig;

LJV-Hessen Veranstaltungstermine 2017

Messe Jagen – Reiten – Fischen – Offroad 10.03.–12.03.2017 Alsfeld

Kynologische Arbeitstagung 25.03.2017 Ockstadt

Schriftliche Jägerprüfung 22.04.2017 Hessen

Landesjägertag 13.05.2017 Lorsch

Landeswettbewerb im Jagdhornblasen 10.06.2017 Kranichstein

Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen 11.06.2017 Kranichstein

Bundesjägertag 22.06.– 23.06.2017 Warnemünde

Landesmeisterschaft jagdl. Schießen 14.07.–16.07.2017 Frankfurt

Bundesmeisterschaft jagdl. Schießen 05.09.–09.09.2017 Garlstorf

Schriftliche Jägerprüfung 09.09.2017 Hessen

Verbandsschweiß-/Fährtenschuhprüf. 07.10.2017 Hoherodskopf

Schießobleutetagung 15.10.2017 Bad Nauheim/GS

er hat auch keinerlei rechtliche Handhabe,

das Erstellen oder die Veröffentlichung der

Fragen zu erzwingen. Der letzte Sachstand

aus dem Umweltministerium vom Monat

November lautet, man sei bestrebt, dass

alle Fragen und vorgeschlagenen Antworten

rechtssicher und frei von unklaren Inhalten

seien, das erfordere mehr Zeit als zunächst

gedacht. Alle Beteiligten würden davon unterrichtet,

wenn die Fragen und Antworten

im Netz verfügbar seien.

Das ist aus Sicht des Landesjagdverbandes

Hessen ein äußerst unbefriedigender

Zustand. Wir haben wiederholt darauf

hingewiesen, dass diese Vorgehensweise

dazu führen kann, dass Prüflinge, die im

Frühjahr 2017 durch die schriftliche Jungjägerprüfung

fallen, erfolgreich Klage vorm

Verwaltungsgericht erheben, weil sie nicht

ausreichend Zeit hatten, sich

auf die Prüfungsfragen vorzubereiten.

Erfreulich ist, dass im

Monat November die neue

Jagdaufseher Prüfungsordnung

des Landesjagdverbandes

Hessen nun

endlich unter Dach und Fach ist,

nach der die Teilnehmer unserer

Jagdaufseher Lehrgänge

zukünftig unterrichtet und

geprüft werden.

Um die Beteiligung an unserem

Newsletter zu erhöhen,

führen wir ein Gewinnspiel

mit attraktiven Gewinnen

durch. Teilnahmeberechtigt sind

alle Mitglieder der hessischen Jagdvereine

sowie auch Nichtmitglieder.

Minderjährige benötigen die Zustimmung

eines Erziehungsberechtigten, um am Gewinnspiel

teilzunehmen. Zur Teilnahme

muss lediglich das Kontaktformular ausgefüllt

und abgesendet werden. Eine Teilnahme

ist auf dem Postweg ebenso möglich.

Die Gewinner werden von uns benachrichtigt

und auf der Messe „Jagen Reiten Fischen

Offroad“ am 11. März 2017 bekannt

gegeben.

Liebe Jägerinnen und Jäger, ich wünsche

Ihnen für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage

alles Gute und Gottes Segen sowie

einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil

Ihr Prof. Dr. Jürgen Ellenberger

Präsident des Landesjagdverbandes Hessen

Ihr LJV Hessen sowie der

Verlag Neumann-Neudamm

bedanken sich bei allen Jägerinnen und Jägern

für die gute Zusammenarbeit in 2016

und wünschen eine besinnliche

Weihnachts zeit und guten Anblick

im Neuen Jahr 2017.

3

HessenJäger

Ausgabe 12/16


Impressum

Der beste Hund der VFSP mit Führerin

Petra Diebelius bei der Überreichung

des Wanderpreises.

Der Winter naht mit großen Schritten und die erste

Neue ist schon gefallen. Sie ist eine perfekte Gelegenheit,

um das Wild zu spüren, das für uns sonst meist

ungesehen im Revier seinen Pässen folgt. Insbesondere

Marderspuren werden nun sichtbar und so manche

Spur im Feld belegt den Feldhasenbestand nach der

Herbsttaxation noch einmal. Ein Ansitz bei Vollmond in

schneeweißer Landschaft bietet besondere Jagderlebnisse,

ob auf Sauen oder auf einen Winterfuchs. 59. Verbandsschweiß- und 13. Verbandsfährtenschuhprüfung S.10

Impressum

HessenJäger – Offizielles Mitteilungsblatt des Landesjagdverbandes

Hessen e.V. mit den amtlichen Verlautbarungen der

Hessischen Jagdbehörden.

Erscheinungstermin: In der ersten vollen Woche des Monats

Redaktionsschluss für Ausgabe 01/ 2017: 05.12.2016

Redaktion (ViSdPG)

Alexander Michel, Geschäftsführer des LJV Hessen

LJV Hessen, Am Römerkastell 9, 61231 Bad Nauheim

Postanschrift: Postfach 16 05, 61216 Bad Nauheim

Tel.: 06032/2008 oder 2009, Fax: 06032/4255

E-Mail: info@ljv-hessen.de, www.ljv-hessen.de

Verlag

Roland Zobel, Verlagsleitung

Verlag Neumann-Neudamm AG

Schwalbenweg 1, 34212 Melsungen

Tel.: 05661/9262-26, Fax: 05661/9262-19

E-Mail: info@neumann-neudamm.de

www.neumann-neudamm.de

Anzeigenbetreuung / Kleinanzeigen

Heike Schmidt (Anzeigen), Andrea Balde (Kleinanzeigen)

Verlag Neumann-Neudamm AG

Schwalbenweg 1, 34212 Melsungen

Tel.: 05661/9262-26, Fax: 05661/9262-19

E-Mail: anzeigen@hessenjaeger-online.de

E-Mail: kleinanzeigen@hessenjaeger-online.de

Layout

Claudia Böttger, Verlag Neumann-Neudamm AG

Claudia.Boettger@neumann-neudamm.de

Druck

Brühlsche Universitätsdruckerei GmbH & Co KG, Gießen

Bildnachweis: Titelbild: fotofrank – fotolia.com

Alle nicht gekennzeichneten Fotos wurden uns vom jeweiligen

Urheber zur Verfügung gestellt.

Bezugspreis

60,00 €/Jahr. Die Mindestbezugszeit beträgt 1 Jahr. Das Abonnement

verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis 4 Wochen vor

Ablauf schriftlich gekündigt wird. Für Mitglieder der dem LJV Hessen

angeschlossenen Vereine ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Mit Namen gezeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die

Meinung der Redaktion oder der Herausgeber wieder. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte, Datenträger, Bilder und Bücher wird keine

Haftung übernommen und keine Rücksendegarantie gegeben. Die

Redaktion ist berechtigt, Texte zu bearbeiten. Meldungen und Nachrichten

nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr. Nachdruck, auch

auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages.

4

HessenJäger

Ausgabe 12/16

Ein Wort zur Sache

Vorwort ...............................................................................................................S.3

Impressum ..........................................................................................................S.4

Jagdpolitik und Aktuelles

Änderung des Bundesjagdgesetzes tritt in Kraft ..................................................S.6

Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Aujeszkysche Krankheit bei Jagdhund aus dem Odenwald nachgewiesen ..........S.6

Jagdkynologische Arbeitsgemeinschaft Hessen – Stammtischeinladung ............S.6

Gaumenfreuden online finden..............................................................................S.6

Ein guter Zweck!..................................................................................................S.6

LJV-Vizepräsident Dr. Nikolaus Bretschneider-Herrmann – 60 Jahre ..................S.7

Jetzt Newsletter abonnieren und tolle Preise gewinnen!......................................S.7

Ehemaliger Naturschutzabteilungsleiter Dr. Eberhard Faust †..............................S.8

5. Basisschulung des LJV Hessen zum Thema: „Wolf in Hessen“........................S.8

Zweiter bestätigter Fall des Vogelgrippeerregers H5N8........................................S.9

59. Verbandsschweißprüfung und 13. Verbandsfährtenschuhprüfung

am 08. Oktober 2016 ...........................................................................................S.10

Lehrgänge der LandesJAGDschule des Landesjagdverbandes Hessen e.V. .........S.11

Autorabatte für LJV-Mitglieder.............................................................................S.12

Ausschreibung für den 40. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen

des LJV Hessen....................................................................................................S.13

Zaunkönige ..........................................................................................................S.15

„Leuchtturm-Projekt“ Rebhuhn in Hessen ..........................................................S.16

SVLFG informierte Jäger in Nordhessen..............................................................S.20

DJV-Nachrichten

Weihnachts-Aktion im DJV-Shop: Der DJV-Shop-Adventskalender.....................S.21

Jagdgebrauchshundprüfungen

Termine/Ergebnisse .............................................................................................S.22

In dieser Ausgabe befinden sich: Ein Beihefter von Alljagd sowie Beilagen von Askari, ALP JAGD und JANA Jagd + Natur.


Inhalt

Foto: JGV Rhön-Vogelsberg Fulda

Aus den Vereinen S.23

Ein Extra-Plus

an Sicherheit:

Aus den Vereinen

Bezirk Darmstadt .................................................................................................S.23

Bezirk Kassel .......................................................................................................S.26

Bezirk Wiesbaden ................................................................................................S.28

Hegegemeinschaften/Reviere ..............................................................................S.31

Lernort Natur

Nahrung unter Schnee und Eis ............................................................................S.34

Kurti Keilers Kurzgeschichte ................................................................................S.36

HessenJäger Weihnachtsrätsel ............................................................................S.37

Kleinanzeigen

Jagdverpachtung ..................................................................................................S.38

Jagdverpachtung, Jagdgelegenheit ........................................................................S.39

Jagdgelegenheit, Hunde, KFZ, Verschiedenes, Waffen/Optik ................................S.40

Jagdschulen .........................................................................................................S.41

Aus der Jagdbranche

Traditionelles Winterfest mit großer Lagerräumung.............................................S.42

Pferd & Jagd 2016...............................................................................................S.42

Kapitaler Anblick: Die Jagdjacke „Vitus“...............................................................S.43

Mit Leica ins Abenteuer! ......................................................................................S.43

Neu und lieferbar: CCI .22 LR „COPPER-22“ – die bleifreie .22 LR Munition! .....S.43

Auf Traditionspfaden Richtung Zukunft ...............................................................S.43

Drauß’ vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!......S.44

Leserbriefe an den Verlag NJN..............................................................................S.45

Jagd und Hege

Büchsenlicht, Jagdzeiten in Hessen, Revierkalender........................................... S.46

Termin

vormerken!

Jagen-Reiten-Fischen-Offroad

vom 10–12. März 2017 (Fr bis So) in der Hessenhalle

Alsfeld! Der „Treffpunkt unter Freunden“ für Jäger,

Fischer, Reiter sowie alle Natur- und Outdoor-Freunde.

5

HessenJäger

Ausgabe 12/16

Eine begeisternde Idee:

einfach den Rucksackdeckel mit

einem Reißverschluss wenden und

schon bietet Ihr normaler Jagdrucksack

die geforderte Sicherheit bei

Treibjagden. Solche Ideen und die

sorgfältige Verarbeitung zeugen

von unserer Leidenschaft für meisterliche

Handsattlerarbeit.

Immer ein Original.

Gegründet 1853

AKAH Albrecht Kind GmbH

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Tel.: 02261 - 705 555 • Fax: 02261 5 - 73 540

info@akah.de HessenJäger • www.akah.de

Ausgabe 12/16


Jagdpolitik und Aktuelles

Änderung des Bundesjagdgesetzes tritt in Kraft

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt: Einsatz von halbautomatischen Langwaffen wieder erlaubt

Die Änderung des Bundesjagdgesetzes zur

Verwendung von halbautomatischen Langwaffen

mit wechselbarem Magazin wurde

am 9. November 2016 im Bundesgesetzblatt

veröffentlicht und ist am 10. November

2016 in Kraft getreten. Der neue § 19

Absatz 1 Nr. 2 Buchstabe c lautet: "Verboten

ist, mit halbautomatischen Langwaffen, die

mit insgesamt mehr als drei Patronen geladen

sind, sowie mit automatischen Waffen

auf Wild zu schießen".

Die Änderung war notwendig geworden,

nachdem das Bundesverwaltungsgericht

in zwei Urteilen vom 7. März 2016 die Verwendung

von halbautomatischen Waffen mit

austauschbarem Magazin bei der Jagd für unzulässig

erklärt hatte. Das Urteil hatte für erhebliche

Verunsicherung bei Jägern und Waffenbehörden

gesorgt. Der Gesetzgeber hat

zügig reagiert und stellt jetzt wieder Rechtssicherheit

für Besitzer von halbautomatischen

Langwaffen mit Wechselmagazin her.

Die Allianz der im Forum Waffenrecht zusammengeschlossenen

Verbände von Bund der

Militär- und Polizeischützen (BdMP), Bund

Deutscher Sportschützen (BDS), Deutscher

Jagdverband (DJV), Deutsche Schießsport

Union (DSU), Verband der Hersteller von

Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) und

Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler

(VDB) sowie der Deutsche

Schützenbund (DSB) begrüßen die Regelung

ausdrücklich.

Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Aujeszkysche Krankheit (AK) bei Jagdhund

aus dem Odenwald nachgewiesen:

LJV Hessen rät Hundeführern zur Vorsicht

bei den noch anstehenden Drückjagden

Im Landkreis Odenwald hat sich ein Jagdhund

Anfang November auf einer Bewegungsjagd

mit dem Aujeszky-Virus infiziert

und ist wenige Tage danach in einer Tierklinik

verstorben. Das Hessische Landeslabor

bestätigte nach der Obduktion des Hundes

den Verdacht. Die Mitgliedsvereine wurden

umgehend durch Pressesprecher M. Stifter

informiert. Weitere Informationen

erhalten Sie auch

auf der Homepage des LJV

Hessen.

www.ljv-hessen.org

6

HessenJäger

Ausgabe 12/16

Achtung beim Kontakt des Hundes mit Schwarzwild!

Foto: Gerhard Niessner

Gaumenfreuden online finden

Sie haben eine schöne Keule in der Kühlung

und keine Ahnung, was Sie daraus

schönes zaubern sollen? Kein Problem!

Unter

www.hessenjaegeronline.de/

gaumenfreuden

finden Sie eine Sammlung toller Rezepte

für die Zubereitung zahlreicher Wildarten

als Download. Egal ob klassische Wildbratwurst,

herbstliches Rehragout mit Kürbis

oder eine pikante Wildtaubensuppe, lassen

Sie sich inspirieren und entdecken Sie Wild

noch einmal ganz neu.

Jagdkynologische Arbeitsgemeinschaft

Hessen

Stammtischeinladung

Der nächste Stammtisch der

Jagdkynologischen AG Hessen

findet statt am

07.12.2016, 19.30 Uhr

Die Lokalität ist die Gaststätte „Zur Linde“

in Wohnbach, Obbornhofener Straße 17,

61200 Wölfersheim. Hierzu sind alle Verbandsrichterinnen

und Richter sowie alle

jagdhundeinteressierte Jägerinnen und Jäger

herzlichst eingeladen. Wir würden uns

freuen wenn sie der Einladung folgen.

Klaus Hildebrand, Bernhard Keil

Stellv. Vorsitzende der AG

Ein guter Zweck!

Unterstützen Sie mit Ihren

Spenden oder Nachlässen unser

Eintreten für die Zukunft

der Jagd in Hessen!

Mit Spenden und Nachlässen

stärken Sie die finanzielle Unabhängigkeit

des Landesjagdverbandes und helfen uns,

die Interessen der Jägerschaft in wirksamen

Kampagnen zu vertreten.

Nähere Informationen erteilt Ihre LJV-Geschäftsstelle

Am Römerkastell 9

61231 Bad Nauheim

Tel.: 06032/9361-0

Telefax: 06032/4255

E-Mail: info@ljv-hessen.de


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

LJV-Vizepräsident Dr. Nikolaus Bretschneider-Herrmann – 60 Jahre

Am 26. November 2016 wurde LJV-Vizepräsident

Dr. Nikolaus Bretschneider-Herrmann

60 Jahre.

Bereits im Alter von weniger als 10 Jahren

war er ständiger Begleiter seines jagdlich

passionierten Vaters in Rauischholzhausen

im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Familiärerseits

wurde ihm dabei nicht nur die

Passion für die Jagd sondern auch die Liebe

zur Landwirtschaft in die Wiege gelegt. Nach

dem Studium der Agrarwissenschaften in

Gießen mit anschließender Promotion war

er in verschiedenen Funktionen der hessischen

Agrarverwaltung tätig und ist seit

2015 Leiter des Amtes für den Ländlichen

Raum des Hochtaunuskreises in Bad Homburg

(Landratsamt). Im Jahr 1976 legte Dr.

Bretschneider-Herrmann die Jägerprüfung

ab und ist seit 1993 im Taunus jagdlich

aktiv und wohnhaft in Usingen. Er war 2.

Vorsitzender der Jägervereinigung Usingen

und ist Vorsitzender der Naturlandstiftung

Hochtaunus e.V. Von den Jagdvereinen des

Bezirkes Wiesbaden wurde er im Jahr 2005

erstmals in den Vorstand des LJV gewählt

und begleitet das Amt des Vizepräsidenten

nunmehr seit dem Jahr 2009. Daneben ist

er Mitglied im Landesnaturschutzbeirat und

gehört dem Vorstand des Naturschutz-Zentrum

Hessens an. Darüber hinaus betreut der

das Wildtier-Informations-System und die

vielfältigen mit landwirtschaftlichen Fragen

verbundenen Projekte und Programme des

LJV Hessen. Neben dem Amt des Vizepräsidenten

ist er innerhalb des Vorstandes insbesondere

für sämtliche Fragen des Offenlandes

zuständig und beschäftigt sich hier

mit den Fragen des Niederwildes, des Lebensraumes,

den Fragen der Feldwildschäden,

der neuen Energien und der Aus- und

Fortbildung der Jägerschaft. Auch auf Bundesebene

ist Vizepräsident Dr. Bretschneider-Herrmann

geschätzter Ansprechpartner

in vielerlei Projekten. Auch für seinen LJV

selbst ist er hoch geschätzter Fachmann für

alle Fragen in landwirtschaftlichen Angelegenheiten.

Schließlich ist er auch ständiger

Vertreter des LJV-Präsidenten im DJV-Präsidium.

Im Namen der hessischen Jägerschaft gratulieren

wir Dr. Nikolaus Bretschneider-Herrmann

zu seinem Wiegenfeste, wünschen

Der LJV Hessen gratuliert Dr. Nikolaus Bretschneider-

Herrmann zum 60. Geburtstag.

uns noch eine lange Zeit gemeinsamer Arbeit

im Präsidium und Vorstand des LJV und ihm

weiterhin Gesundheit und vor allem Waidmannsheil.

LJV Hessen

Jetzt Newsletter abonnieren und tolle Preise gewinnen!

Vernetzen lohnt sich doppelt:

1. Unter allen Empfängern des LJV-Hessen Newsletters werden im März attraktive Top-Gewinne verlost!

2. Empfänger des LJV-Hessen Newsletters sind immer als erste informiert, wenn es um Jagd in Hessen geht!

Sie bekommen den LJV-Hessen Newsletter noch nicht?

Dann registrieren Sie sich ganz einfach online und

sichern sich die Teilnahme am Gewinnspiel!

Auch Personen, die bereits bei unserem Newsletter

angemeldet sind, können teilnehmen.

Hier geht’s zur Anmeldung

www.ljv-hessen.de/gewinnspiel

Die Preise und Sponsoren werden auf der Internetseite und

in der HessenJäger-Januar-Ausgabe ausführlich vorgestellt.

Bockjagd in Masuren

Fasanenjagd

Drückjagdeinladung

Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder der hessischen Jagdvereine sowie auch Nichtmitglieder. Minderjährige benötigen die

Zustimmung eines Erziehungsberechtigten, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Mitarbeiter des Landesjagdverbands Hessen

e. V. und deren Angehörige können nicht teilnehmen. Zur Teilnahme muss lediglich die Anmeldung zum LJV-Hessen Newsletter

ausgefüllt und abgesendet werden. Teilnahmeschluss ist der 28.02.2017.

… sowie viele weitere

interessante Preise!

Eine Teilnahme ist auf dem Postweg ebenso möglich: LJV Hessen, Am Römerkastell 9, 61231 Bad Nauheim

Für einige Gewinne ist ein gültiger Jagdschein, ein Europäischer Feuerwaffenpass oder eine Erwerbsberechtigung Voraussetzung. Sollte der Gewinner nicht darüber verfügen,

wird der Preis erneut gezogen. Gleiches gilt auch für die Teilnahme an Jagdreisen und Gesellschaftsjagden, an denen Minderjährige aus gesetzlichen Gründen nicht

teilnehmen dürfen. Der LJV Hessen e. V. tritt nicht als Reiseveranstalter auf. Der jeweilige Anbieter ist für die Durchführung alleinig verantwortlich. Die Teilnahme an verlosten

Events, Jagdterminen und Jagdreisen erfolgt auf eigene Gefahr. Die Kosten für die Anreise und im Jagdrevier sind selbst zu tragen. Die Gewinner werden benachrichtigt

und auf der „Jagen Reiten Fischen Offroad“ am 11.03.2017 um 15 Uhr bekannt gegeben. Der Rechtsweg und die Barauszahlung sind ausgeschlossen.

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HessenJäger

Ausgabe 12/16


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

HMUKLV

Ehemaliger Naturschutzabteilungsleiter Dr. Eberhard Faust †

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der ehemalige

Leiter der hessischen Naturschutzverwaltung,

Dr. Eberhard Faust, am 22. Juni

2016 im Alter von 91 Jahren in seinem Geburtsort

Braunfels verstorben.

Dr. Faust wuchs in Leun und Braunfels auf

und legte 1943 in Gießen seine Reifeprüfung

ab. Wie viele seiner Zeitgenossen blieb

auch er nicht von Weltkrieg und Kriegsgefangenschaft

verschont. Faust studierte

Forstwissenschaften und legte 1949 seine

Prüfung als Diplom-Forstwirt ab, im Jahr

1952 die Große forstliche Staatsprüfung. Er

übernahm bis 1973 die Leitung des Fürstlich

Solms-Braunfels’schen Forstbetriebs.

Im Jahr 1972 wurde Faust der erste Träger

des Karl-Abetz-Preises der Universität

Freiburg.

Faust schied auf eigenen Wunsch 1973 aus

dem Privatforstdienst aus. In diesem Jahr

vollzog er einen grundlegenden Paradigmenwechsel:

Er übernahm im Quereinstieg

als „Landforstmeister z.A.“ die Leitung des

für Naturschutz und Naturparke zuständigen

Referats im damaligen Hessischen Ministerium

für Landwirtschaft und Umwelt.

Nach dem Ende der ersten rot-grünen Koalition

in Hessen wurde Dr. Faust schließlich

Leiter der Abteilung Naturschutz und Landschaftspflege

bis zum Jahr 1989.

Als gelernter Forstmann war er im späteren

Berufsleben professioneller Manager

sowohl in der Ökonomie als auch der Ökologie.

Mit Dr. Eberhard Faust ist ein höchst humorvoller

und liebenswerter Mensch von

uns gegangen.

Das Naturdenkmal Nr. 180 des Lahn-Dill-

Kreises, die über 400-jährige Dr. Faust-Eiche,

wird hoffentlich auch dazu beitragen,

ihn in Erinnerung zu halten.

Klaus-Ulrich Battefeld

5. Basisschulung des LJV Hessen zum Thema: „Wolf in Hessen“

Auch die nunmehr 5. Basisschulung des LJV

Hessen zur Thematik „Wolf in Hessen“

unter Leitung des Wolfsberaters Dieter Sellemann

war gut besucht. Die Teilnehmer

aus allen Landesteilen diskutierten im Tierpark

„Sababurg“ im nordhessischen Reinhardswald

über den derzeitigen Status des

Wolfes in Hessen sowie über die erforderlichen

Schritte bei einem erneuten Auftauchen.

Dabei wird der Information der Öffentlichkeit

(Waldbesucher, Nutzviehhalter, Sportler,

Tourismus etc.) eine erhebliche Rolle zur Akzeptanzsteigerung

des Wolfes zugemessen.

Inhaltlich steht jedoch der angemessene

Umgang beim Auftauchen eines Wolfes seitens

der beteiligten Akteure im Vordergrund.

In Fortsetzung der regen Diskussion folgte

dann der Kontakt zu Wölfen im angrenzenden

Gehege mit entsprechenden Verhaltensstudien

als attraktiver Abschluss der Schulung.

Text und Foto: LJV Hessen

Teilnehmer der 5. Basisschulung Wolf.

Baden Württembergische

®

Messe

Messegelände Ulm // 9.30 - 18.00 Uhr

Weitere Informationen unter:

www.uag.de // Tel: 07 31 / 9 66 15 - 60

10. - 12. Feb. '17

8

HessenJäger

Ausgabe 12/16

Landesjagdverband

Baden-Württemberg e.V.

Jägervereinigung

Ulm e.V.

Bayerischer Jagdverband

Kreisgruppe Neu-Ulm e.V.

Landesfischereiverband

Baden-Württemberg e.V.

Schutzgemeinschaft

Deutscher Wald

ForstBW Betriebsteil

Alb-Donau-Kreis

Ideelle Partner


Zweiter bestätigter Fall

des Vogelgrippeerregers H5N8

Keine Einsendung von Stockentenköpfen oder Stockentenschwingen

– Tote Kanadagans in Frankfurt

positiv getestet

Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat kurz vor Drucklegung dieser

Ausgabe den ersten Befund des Landeslabors in Gießen bestätigt,

wonach eine am 19./20. November in Frankfurt aufgefundene Kanadagans

an dem hochpathogenen Virus H5N8 erkrankt war. Damit

sind mittlerweile zwei Fälle des Virus‘ in Hessen bestätigt.

Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Steve Byland – fotolia.com

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass jetzt

keine Einsendung von Stockentenköpfen zur Beprobung im Rahmen

der Untersuchung zur klassischen Geflügelpest erfolgen

soll, wie noch im HessenJäger August 2016 gebeten.

Gleichfalls ist derzeit von der Einsendung von Stockentenschwingen

im Rahmen des Monitorings Abstand zu nehmen.

Sobald anderslautende Informationen vorliegen, werden wir

zeitnah informieren. (Anm. der LJV-Redaktion)

Im Umkreis des Fundorts der infizierten Kanadagans in Frankfurt-Sossenheim befinden sich zwei Kleinstbetriebe mit geringen Beständen

an Geflügel. Die Tiere wurden klinisch untersucht und der amtstierärztlichen Überwachung unterstellt. Die Proben waren alle negativ. Der

Fundort befindet sich in einem Wohngebiet ohne größere Wasserflächen, sodass nicht mit Zugvögeln zu rechnen ist. Die Tiere in den

zwei Kleinstbetrieben werden in zwei Wochen erneut untersucht. Die eingehende Risikobewertung durch das Umweltministerium und die

örtliche Veterinärbehörde der Stadt Frankfurt hat ergeben, dass keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Geflügelhalter stehen weiterhin landesweit in der Pflicht zur Aufstallung ihrer Geflügelbestände. Alle örtlichen Veterinärbehörden sind

aufgefordert die Umsetzung der Stallpflicht sicher zu stellen. Zudem gelten seit Wochenbeginn strengere Biosicherheitsmaßnahmen auch

für Geflügelbestände kleiner als 1000 Tiere. Um die Ausbreitung des Virus zu kontrollieren ist die Einhaltung aller behördlichen Vorgaben

von größter Bedeutung.

Weitere Informationen zum Thema Vogelgrippe H5N8 und ein Merkblatt für

Geflügelhalter entnehmen Sie bitte der Internetseite des Hessischen Umweltministeriums.

https://umweltministerium.hessen.de/verbraucher/

tiergesundheit-tierseuchen/tierkrankheiten-tierseuchen/

aviaere-influenza-gefluegelpest

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HessenJäger

Ausgabe 12/16


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

59. Verbandsschweißprüfung und 13. Verbandsfährtenschuhprüfung

am 08. Oktober 2016

Rund um den Hoherodskopf fand die 59.

Verbandsschweißprüfung und die 13. Verbandsfährtenschuhprüfung

statt, welche vom

LJV Hessen traditionell ausgerichtet wird.

Enttäuschend war die Anzahl der teilnehmenden

Gespanne. So hatten sich sowohl

auf der 20-Std.-Fährte als auch auf der über

40-Std.-Fährte nur jeweils drei Hundeführer

gemeldet. Bei der Fährtenschuhprüfung war

nur ein Gespann auf der 40-Std.-Fährte gemeldet.

Prüfungsleiter bei der VSwP war Bernhard

Keil. Richterobleute waren Manfred Bördner

und Wilfried Heckmann. Als Richter waren

im Einsatz Rainer Käs, Christel Müller, Klaus

Schmidt und Gerlinde Skrypzek.

Auf der 20-Std.-Fährte wurde der Rauhhaarteckel-Rüde

„Benny vom Weiten Feld“

geführt von Susanne Balle, Suchensieger.

Dafür erhielt die Führerin den Keiler als Wanderpreis.

Auf der über 40-Std.-Fährte gelang der Rauhhaarteckel-Hündin

„Darja vom Sauenjäger“

mit ihrem Führer Dieter Kleinschmidt die

beste Leistung der Prüfung. Für diese Arbeit

erhielt das Gespann den Wanderpreis in Form

einer „Saufeder“.

Die VFSP -Georg-Henning-Gedächtnis-Prüfung-

stand unter der Leitung von Klaus

Hildebrandt. Richterobmann war Franz-Josef

Bade und als Richter waren Hans-Jörg

Schanz und Dietmar Ruppert im Einsatz. Mit

dem Ungarischen Kurzhaar-Rüden „Aaron

von der Hahnenweide“ mit seiner Führerin

Petra Diebelius auf der 40-Sd.-Fährte erfolgreich.

Dafür erhielt die Führerin einen Hirschfänger

als Wanderpreis.

Nach der Richterbesprechung fand im Kurpark

von Hochwaldhausen die Preisverteilung

dieser traditionsreichen Prüfung statt.

Der Vizepräsident des LJV Hessen, Hans

Schindl, begrüßte neben den Hundeführern

auch zahlreiche Gäste. Im Rahmen der Preisverleihung

dankte Schindl den zahlreichen

Helfern und hier stellvertretend Otto Nies,

welcher maßgeblich zum guten Verlauf der

Verbandsprüfungen beigetragen haben. Darüber

hinaus dankte er insbesondere dem zuständigen

Forstamt Schotten, vertreten durch

Forstinspektor Dr. Ott und seinen Beamten für

die Bereitstellung der Prüfungsreviere und die

Mithilfe bei der Organisation und Durchführung

der Prüfung. Weiterhin galt sein Dank

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HessenJäger

Ausgabe 12/16

den Richtern und Hundeführern, insbesondere

den beiden Prüfungsleitern Bernhard Keil

und Klaus Hildebrandt und allen Helfern der

beiden Verbandsprüfungen sowie dem Bläserkorps

der Jägervereinigung Lauterbach.

Den Hundeführern, welche eine Fehlsuche

verbuchen mussten, gab er den Rat, im Interesse

von Jagd und Wild weiter mit ihren

Hunden zu arbeiten und sich erneut für diese

Prüfung zu bewerben. Hierbei brachte er

nochmals zum Ausdruck, dass die Hoherodskopfprüfung

zu den klassischen Nachsucheprfungen

in Deutschland zählt und dabei auch

internationale Anerkennung hat.

Neben den Wanderpreisen erhielten die Hundeführer

auch wertvolle Sachpreise, wobei

dann mit dem Verblasen der Strecke die Prüfung

beendet wurde.

Bereits am Vrabend trafen sich Verbandsrichter,

Hundeführer und jagdkynologisch

Interessierte zu ihrer traditionellen Tagung im

Suchenlokal. Im Mittelpunkt stand der hochinteressante

Vortrag des Humangenetikers

Prof. Dr. Jörg T. Epplen von der Ruhruniversität

Bochum, der zuvor von LJV-Vizepräsident

Hans Schindl zusammen mit hessischen

Jagdgebrauchshundleuten und den

Jagdvereinsvoritzenden Ulrich Weidner und

Dieter Mackenrodt begrüßt wurde. In seinem

Grußwort ging Vizepräsident Schindl kurz auf

jagdpolitische Themen ein und überbrachte

dabei die besten Grüße von Prof. Dr. Jürgen

Ellenberger.

Der Fachvortrag des Referenten beschäftigte

sich im Schwerpunkt mit der DNA-Diagnostik

der Hundezucht. Der Referent, seit vielen Jahren

Jagdscheininhaber und Besitzer zweier

Weimaraner, stellte ausführlich und verständlich

dar, wie wichtig die DNA-Diagnostik nicht

nur für den Züchter sondern auch für den

Führer von Jagdgebrauchshunden ist.

Zum Abschluss dankte LJV-Vizepräsident

Schindl Prof. Dr. Epplen für den überaus interessanten

Vortrag und merkte an, dass all‘

diejenigen, welche am heutigen Abend nicht

anwesend waren die Chance verpasst haben,

einem hochkompetenten Referenten ihre Fragen

stellen zu können.

Nächster Bestandteil des Prüfungstages

sind auch die am Tag der Prüfung selbst abgehaltenen

Schulungen, welche gleichsam

Interessantes für den praktizierenden Jäger

und auch den Jungjägeraspiranten bieten.

Interessierte Zuhörer bei der Demonstrationsfährte.

Foto: M. Stifter

LJV-Vizepräsident Schindl (re.) dankt Otto Nies (mitte)

stellvertretend für alle an der Organisation beteiligten

Helfer.

Foto: M. Stifter

LJV-Vizepräsident Schindl (re.) dankt Gerhard Niessner

für seinen Fachvortrag.

Referent war in diesem Jahr der anerkannte

Schweißhundführer Gerhard Niessner.

Er referierte zu dem Thema „Nachsuche auf

Schalenwild, Beurteilung von Anschüssen,

Organisation von Nachsuchen“. Der auch an

der LandesJAGDschule des LJV Hessen tätige

Niessner konnte dabei in seinem Vortrag

auf eine über 30-jährige Praxis zurückgreifen.

Dabei ließ er keine Frage offen und konnte


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Der beste Hund auf der 20-Std.-Fährte mit Führerin Susanne Balle.

Dieter Kleinschmidt (re.) wurde mit seiner Rauhhaarteckel-Hündin „Darja vom Saujäger“

Suchensieger und nahm den Wanderpokal in Form einer „Saufeder“ von Bernhard

Keil in Empfang. Foto: A. Hahner

den Bogen der Nachsuchenarbeit von den

brauchbaren Jagdgebrauchshunden bis hin

zur geeigneten Nachsuchenwaffe spannen.

Dabei war wesentlich, dass die Nachsuchenarbeit

angewandter Tierschutz ist und damit

Ausdruck der Waidgerechtigkeit. Im Rahmen

der Demonstrationsfährte zeigte Niessner die

verschiedenartigsten Anschüsse und konnte

so den Zuhörern die schwierige Arbeit der

Praxis aufzeigen und näher bringen.

Die beiden Veranstaltungen ergänzen sich

gegenseitig, so dass die Anwesenden sowohl

ihr praktisches als auch theoretisches Wissen

erweitern und ergänzen konnten.

Auch hier dankte der LJV-Vizepräsident

Schindl dem Referenten für seinen interessanten

Vortrag.

Alfred Hahner

Lehrgänge der LandesJAGDschule

des Landesjagdverbandes Hessen e.V.

Der Landesjagdverband Hessen e.V. führt 2017 in seiner LandesJAGDschule folgende Lehrgänge durch:

NEU

Fangjagdlehrgänge – maximal 20 Teilnehmer

Freitag, 17.03.2017 in Kranichstein

Samstag, 29.04.2017 im Wildpark Knüll

Freitag, 19.05.2017 in Kranichstein

Samstag, 17.06.2017 im Wildpark Knüll

Anerkannte Fangjagdseminare nicht nur für Jäger. Jeder Grundeigentümer hat die

Möglichkeit, mit der Teilnahme an einem Seminar auf seinem Grund und Boden Fallen

zu stellen. Der Unterricht beinhaltet einen theoretischen Unterricht von 4 Stunden,

in dem man über die Biologie, Jagd und Schonzeiten sowie alle rechtlichen

Vorschriften, die in der Fangjagdverordnung abverlangt werden. Kursgebühr: 50,- €

NEU

Fallenbaulehrgänge/Prädatorenbejagung – max. 12 Teilnehmer

Samstag, 18.03.2017 in Kranichstein

Samstag, 20.05.2017 in Kranichstein

Die häufigsten Fallenarten, Einbau, Beköderung, zu beachtende Vorschriften beim

Aufstellen der einzelnen Fallen, Jagdarten auf Raubwild. Kursgebühr: 50,-€.

Wildschadensseminar – mindestens 10 Teilnehmer

Samstag, 18.02.2017 im Wildpark Knüll

Jagdrechtliche Grundlagen, Ersatzpflicht, Wild- und Jagdschaden, gesetzliche

Vorverfahren, Schätzverfahren an landwirtschaftlichen Kulturen, Exkursion,

Wildschäden in der Praxis. Kursgebühr: 50,- €

NEU

Seminar Waffenkunde/Waffenhandhabung – max. 12 Teilnehmer

Samstag, 08.04.2017 in Babenhausen

In diesem Kurs wird zunächst der im Jungjägerausbildungskurs vermittelte Stoff

wiederholt/vertieft. Schwerpunkte können von den Lehrgangsteilnehmern zu

Beginn des Kurses festgelegt werden. Anschließen werden sich Waffenhandhabungsübungen

prüfungsrelevanter Lang- und Kurzwaffen. Ferner wird eine umfangreiche

Bestimmungsübung von Waffen, Waffenteilen/-zubehör, Munition und

Optik angeboten. Während des Kurses steht das „Begreifen“ im Wortsinn im Vordergrund,

d.h. zu (fast) allem, was den Kursteilnehmern vermittelt wird, werden

Exponate „in die Hand“ gegeben. Alle Teilnehmer erhalten eine Handreichung zur

Ergänzung der eigenen Ausbildungsunterlagen. Dieser Lehrgang eignet sich auch

zur Vorbereitung auf die Jagdaufseherprüfung. Kursgebühr: 50,- €

Planung und Durchführung von Bewegungsjagden – mind.

Samstag, 12.08.2017 im Wildpark Knüll 10 Teilnehmer

Nicht nur die Planung und Durchführung einer Bewegungsjagd, sondern auch

das waidgerechte Verhalten als Jäger auf einer Gesellschaftsjagd wird vermittelt.

Bei der Planung wird jedes einzelne Detail besprochen und berücksichtigt.

Rechtliche Grundlagen der Unfallverhütungsvorschrift und des Jagdgesetztes

werden behandelt. Was ist bei der Einladung und Ansprache des Jagdleiters zu

berücksichtigen, welches Revier eignet sich dafür? Modelle revierübergreifender

Jagden werden vorgestellt. Bejagungsstrategien der zu bejagenden Wildarten,

Hundeeinsatz, Verkehrssicherungspflicht, Standortwahl eines Schützenstandes,

Organisation der Jagdhelfer und vieles mehr wird in Theorie und Praxis veranschaulicht.

Kursgebühr: 50,- €

Repetitorium zur Jägerprüfung – maximal 15 Teilnehmer

Dienstag, 04.04.2017 bis Freitag, 07.04.2017

(Prüfung 22.04.2017) in Kranichstein

Der LJV Hessen bietet Bewerbern für die Jägerprüfung zur Auffrischung ihres

Wissens zu den Prüfungsterminen jeweils ein viertägiges Repetitorium an.

Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

Die Kursgebühr beträgt 250,- € (ohne Unterkunft und Verpflegung).

Jagdaufseherlehrgang (einschl. Prüfung) – mindestens 10 Teilnehmer

Montag, 19.06.2017 bis Samstag, 01.07.2017 in Kranichstein

Zugelassen werden nur Teilnehmer, die volljährig und jagdpachtfähig sind.

Die Kursgebühren für diese Lehrgänge betragen 300,- €. In den genannten Beiträgen

sind 45,- € Prüfungsgebühren enthalten (ohne Unterkunft u. Verpflegung).

Rotwildseminar – mindestens 10 Teilnehmer

Samstag, 24.06.2017 in Kranichstein

In diesem Seminar geht es um den König der Wälder. Doch werden wir diesem

in unserem Hochwildrevier gerecht? Themenschwerpunkte dieses Seminars

sind: Die Vermittlung von wildbiologischen Kenntnissen, Lebensraumgestaltung

in Form von Äsungsflächen, Wildruhezonen und Bejagungskonzepten, welche an

die Aktivitätsphasen angepasst sind. Ein interessantes Seminar für den Jagdpächter,

den Jungjäger und den Rotwildjäger. Kursgebühr: 50,- €

NEU

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HessenJäger

Ausgabe 12/16


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Niederwild-Artenschutz – mindestens 10 Teilnehmer

Samstag, 27.05.2017 in Kranichstein

Der Landesjagdverband Hessen richtet auch in diesem Jahr einen Sonderlehrgang

(Tageslehrgang) für den „Niederwildheger“ aus. Selbstverständlich können

auch Hochwildjäger, die sich auf dem Gebiet der Niederwildhege fortbilden

wollen, an einem solchen Lehrgang teilnehmen. Insbesondere unser Jungjägernachwuchs

sollte sich diesen Lehrgang, welcher auf die Aufzuchtzeit beschränkt

ist, nicht entgehen lassen. Kursgebühr: 50,- €

Grundlagenseminar Schweißarbeit – mindestens 10 Teilnehmer

Freitag, 18.08.2017 bis Samstag, 29.08.2017 im Wildpark Knüll

Zweitägiges Seminar für Jäger, die ihren Jagdhund speziell auf Schweiß führen

möchten (eigener Hund kann nach Absprache mitgebracht werden). Ein interessantes

und lehrreiches Seminar auch für Jungjäger und Jäger, die noch keinen

Hund besitzen. Kursgebühr: 100,- € (ohne Unterkunft u. Verpflegung)

- Änderungen vorbehalten –

Sollten Lehrgänge schon belegt sein, können Sie sich auf die Warteliste

setzten lassen, sowie dann ein Platz frei wird, werden Sie umgehend benachrichtigt.

Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten zu den Lehrgängen in

Kranichstein erhalten Sie bei Darmstadt Marketing GmbH, Luisenplatz 5,

64283 Darmstadt, Tel.: 06151/134513 und 06151/134516 und über www.

darmstadt-marketing.de.

Anmeldung für diese Lehrgänge erbitten wir möglichst umgehend an die

Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Hessen e.V., Am Römerkastell

9, 61231 Bad Nauheim, Tel. 06032-9361-11, Fax: 06032-4255, Frau Neumann

oder per E-Mail: christina.neumann@ljv-hessen.de zu senden.

Zerwirkkurs – maximal 12 Teilnehmer

Freitag, 05.05.2017 in Kranichstein

Freitag, 09.06.2017 im Wildpark Knüll

Freitag, 08.07.2017 in Kranichstein

Freitag, 25.08.2017 im Wildpark Knüll

Freitag, 15.09.2017 in Kranichstein

Freitag, 13.10.2017 im Wildpark Knüll

In diesem Kurs wird vom Fachmann erläutert und vorgeführt, mit welchem Werkzeug

man Fleisch vom jagdbaren Wild fachgerecht zerlegt. Hygieneanforderungen werden

dabei genauso erläutert wie auch Kniffe und Tricks für das leichte „aus der Decke

schlagen“ bzw. „Abschwarten“ bis hin zur Bratenportionierung. Kursgebühr: 50,- €

Wildveredelung – maximal 12 Teilnehmer

Samstag, 06.05.2017 in Kranichstein

Samstag, 10.06.2017 im Wildpark Knüll

Samstag, 09.07.2017 in Kranichstein

Samstag, 26.08.2017 im Wildpark Knüll

Samstag, 16.09.2017 in Kranichstein

Samstag, 14.10.2017 im Wildpark Knüll

In diesem Kurs wird vom Fachmann erläutert und vorgeführt, mit welchem Werkzeug

man ein bereits zerwirktes Stück Schalenwild veredelt. In diesem Seminar werden Sie

in das Geheimnis der Wurstküche eintauchen. Die Zubereitung eines Wildschinkens

ist ebenso Thema des Seminars wie das anschließende Räuchern. Getränke, Wildbratwurst

und kleine Kostproben sind in der Kursgebühr enthalten. Kursgebühr: 60,- €

Fuchsjagdseminar – mindestens 10 Teilnehmer

Samstag, 28.10.2017 in Kranichstein

Effektive Fuchsbejagung setzt Professionalität voraus. Dieses Seminar bietet alle

sach- und tierschutzgerechten Bejagungsarten auf den Fuchs. Themenschwerpunkte

des Seminars sind: Wildbiologie, Anlage von Luderplätzen, Fanganlagen, Natur- und

Kunstbaujagd, Standortwahl und Bau von Kunstbauen, Luderplätzen und Fanganlagen,

Reizjagd auf den Fuchs. Kursgebühr: 50,- € (ohne Unterkunft und Verpflegung)

Pig-S ®

Der „besondere“

Schwefel Dünger -

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Bio-Betriebe:

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der FiBL Liste

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Für die Mitglieder der Jagdvereine im LJV Hessen gibt es attraktive

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Exklusiv für Jäger in Hessen bietet Subaru Rabatte.

Abrufscheine hierfür erhalten Sie ausschließlich in der LJV Geschäftsstelle.

Rabatte anderer Hersteller können unter www.hessenjaeger-online.de

heruntergeladen werden.

Um einen Rabatt in Anspruch zu nehmen, brauchen Sie einen Abrufschein,

den Sie unter Angabe Ihrer Mitgliedsnummer (Adressaufkleber

HessenJäger) von der LJV Geschäftsstelle Frau Neumann, Tel.:

06032/9361-11 oder E-Mail: info@ljv-hessen.de beziehen können.

Schwefel ist in der Düngung ein besonders wichtiges Element.

Er ist ein essentieller Baustein für S-haltige Aminosäuren und Enzyme.

Wichtig für Chlorophyllhaushalt und Eiweißbildung. Ohne Schwefel kann

Stickstoff nicht umgesetzt werden.

Schwefelbedarf bei: • Grünland ca. 30-40kg/ha • Getreide ca. 20-30kg/ha

• Mais ca. 30-40kg/ha • Raps ca. 50-60kg/ha

In Baden-Württemberg und Bayern hat man flächendeckend festgestellt, dass

mit 25kg/ha Pig-S ® gedüngtes Grünland von Schwarzwild über die Dauer von

vier Monaten oder mehr nicht mehr geschädigt wird. Dazu benötigt man jedoch

Feuchte, eine Zeit lang Vegetation und die Mikroorganismen des Bodens

zur Umwandlung des Schwefels. Hier teilen sich Landwirte und Jäger oftmals

schon die Kosten der Düngung mit Pig-S ® an kritischen Stellen. Beim Einsatz

in Mais oder Weizen konnten Teilerfolge erzielt werden.

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HessenJäger

Ausgabe 12/16


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Ausschreibung für den 40. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen

des LJV Hessen am Samstag, den 10. Juni 2017 ab 7.45 Uhr,

im Jagdschloss Kranichstein (Schlosspark)

I. Allgemeines

1. Der 40. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen wird nach der DJV-Vorschrift für das Jagdhornblasen in der ab 1.1.2011 geltenden

Fassung durchgeführt. Es gelten darüber hinaus die in dieser Ausschreibung genannten Abweichungen und Ergänzungen.

2. Teilnahmeberechtigt in den Klassen C, B, und A sind Fürst-Pless-Hornbläsergruppen und in der Klasse G gemischte Bläsergruppen,

bestehend aus Bläsern des Fürst-Pless-Horns und des Parforce-Horns in B. Jeder Bläser darf bei einem Wettbewerb nur in einer Gruppe

und in einer Klasse mitwirken, mit Ausnahme des musikalischen Leiters. Musikalischer Leiter ist derjenige, der die Gruppe auf den

Wettbewerb hin ausgebildet hat und am Wettbewerbstag auch führt. Den Jagdvereinen bleibt die Wahl der Klasse, für die sie ihr Korps

melden, überlassen. Jeder Jagdverein kann mehrere Bläsergruppen melden.

3. Alle Teilnehmer werden gebeten, um 7.45 Uhr zum gemeinsamen Signal “Begrüßung” anwesend zu sein.

II. Signale/Vortragsstücke

Von den nachstehenden Signalgruppen für die Klassen C, B, A und G wird je eine Gruppe durch das Los bestimmt und ca. eine Woche vor

dem Wettbewerb den gemeldeten Bläserkorps bekannt gegeben. Die ausgelosten Jagdsignale sind jeweils in der angegebenen Reihenfolge

in den für den DJV verbindlichen Notierungen bei einmaligem Auftritt vorzutragen.

Klasse C (Mindeststärke 6 Bläser)

1. Das Ganze – Anblasen des Treibens

Treiber in den Kessel

Sau tot

Hase tot

Jagd vorbei

2. Aufmunterung zum Treiben

Das Ganze – Treiben zurück

Sau tot

Kaninchen tot

Jagd vorbei

3. Sammeln der Jäger

Das Ganze – Anblasen des Treibens

Reh tot

Flugwild tot

Jagd vorbei

4. Aufbruch zur Jagd

Aufhören zu schießen

Reh tot

Hase tot

Jagd vorbei

Klasse B (Mindeststärke 8 Bläser)

1. Aufbruch zur Jagd

Hirsch tot

Hase tot

Jagd vorbei – Halali

Zum Essen

2. Das Ganze - Anblasen des Treibens

Damhirsch tot

Kaninchen tot

Jagd vorbei – Halali

Zum Essen

3. Aufmunterung zum Treiben

Sau tot

Fuchs tot

Jagd vorbei – Halali

Zum Essen

4. Das Ganze – Treiben zurück

Hirsch tot

Reh tot

Jagd vorbei – Halali

Zum Essen

5. Sammeln der Jäger

Damhirsch tot

Flugwild tot

Jagd vorbei – Halali

Zum Essen

Klasse A (Mindeststärke 8 Bläser)

und Klasse G (Fürst-Pless-Hörner

und Parforce-Hörner in B (Mindeststärke

12 Bläser)

1. Begrüßung

Elch tot

Das Hohe Wecken

Das Ganze – Treiben zurück

Selbstwahlstück

2. Begrüßung

Wisent tot

Hirsch tot

Wagenruf

Selbstwahlstück

3. Begrüßung

Muffel tot

Fuchs tot

Hunderuf

Selbstwahlstück

4. Begrüßung

Bär tot

Reh tot

Blattschlagen

Selbstwahlstück

5. Begrüßung

Gams tot

Sau tot

Wild ablegen

Selbstwahlstück

6. Begrüßung

Damhirsch tot

Jagd vorbei – Halali

Aufmunterung zum Treiben

Selbstwahlstück

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HessenJäger

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Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Die in den Klassen A–C geforderten Jagdsignale sind nach dem Signalbuch “Die Jagdsignale”, herausgegeben vom Deutschen Jagdschutz-Verband

e.V., Franckh-Kosmos-Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart, und die in der Klasse G geforderten Jagdsignale nach dem

“Handbuch der Jagdmusik”, Band I, Hubertus-Produktion Stief, Mithrasweg 7, 68526 Ladenburg – jeweils neueste Auflage – zu blasen.

Für das Selbstwahlstück ist die von der Bläsergruppe eingereichte Partitur maßgebend.

Zum Selbstwahlstück: Marsch, Fanfare, Spielstück, kein Jagdsignal

Für den Vortrag des Selbstwahlstückes gilt die DJV-Bläserordnung entsprechend. Der Vortrag erfolgt auch hier ohne Noten und Dirigent

und mit denselben Hörnern, mit denen auch die Signale geblasen wurden. Das Stück muss mindestens 24 Takte lang sein (einschl. der

Wiederholungen) und in Klasse A mindestens 3-stimmig, in Klasse G mindestens 4-stimmig (2 Pless – 2 Parforcehornstimmen) gesetzt

sein. Eigenkompositionen sind erwünscht. Eine Bewertung nach der Schwierigkeit erfolgt nicht, jedoch werden Stücke, die der Kategorie

„leicht“ zugeordnet werden können, zum Wettbewerb nicht zugelassen. Hierzu gehören z.B.: Die Heidefanfare (Derks), Hoogstedder Jägerleut

(Derks), Jägermärsche Nr. 2–4, 6–8 (Stief), Jägermarsch Nr. 37 (Cornelli), Teckelfanfare (Deutscher Teckelclub), Treibermarsch

(Stief), Zum Trinken (Kislinger) udgl. Vorstehende Aufzählung ist beispielhaft und nicht abschließend. In Zweifelsfällen setzen Sie sich

bitte vor Abgabe der Meldung mit dem Landesbläserobmann in Verbindung.

Jede Gruppe reicht die Noten von drei Kürstücken in 1-facher Ausfertigung als gut leserliche Partitur (DIN A4, Hochformat, einseitig

bedruckt) zusammen mit der Meldung zum Landeswettbewerb ein. Auf der Partitur ist der Name des Komponisten und der Name der Bläsergruppe

anzugeben. Aus den von jeder Bläsergruppe eingereichten Kürstücken wählt der Landesbläserobmann das beim Wettbewerb

zum Vortrag kommende aus.

Folgende Jagdhörner sind zu dem Wettbewerb zugelassen:

Klasse A: Fürst-Pless-Hörner in der traditionellen zweiwindigen Bauart. Ventilhörner dürfen nur zum Einsatz kommen, wenn sie wie Fürst-

Pless-Hörner gehalten und die Ventile nicht benutzt werden.

Klasse G: Fürst-Pless-Hörner wie in Klasse A und Parforcehörner in B (ohne Ventile; Umschaltventil B/Es ist erlaubt).

III. Bewertung

1. Die Bewertung erfolgt durch ein Richterkollegium, das aus fünf Sachverständigen besteht.

2. Einsprüche gegen die Bewertung einer Bläsergruppe sind nur innerhalb einer Stunde nach Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses

an den Landesobmann zulässig.

3. Die Teilnehmer unterwerfen sich der Entscheidung der Wertungsrichter und verzichten auf den Rechtsweg.

IV. Anmeldung

Die Bläsergruppen sind schriftlich von den Jagdvereinen an den Landesbläserobmann Jürgen Keller, Ober-Liebersbach 2, 69509 Mörlenbach

(Tel./Fax: 06209/1482, Email: kellerjagdhorn@web.de), auf besonderem, beim LJV Hessen erhältlichen Anmeldeformular zu

melden. Das Anmeldeformular kann auch auf der Internetseite des Landesjagdverbandes www.ljv-hessen.de oder unter www.kellerjagdhorn.de

abgerufen werden. Meldeschluss ist Freitag, der 24. März 2017.

Die teilnehmenden Bläsergruppen erhalten ca. 1 Woche vor dem Wettbewerb die Starterlisten mit näheren Infos und die Bekanntgabe der

vorzutragenden Signalgruppe bzw. des ausgewählten Kürstückes. Die Korpsleiter geben die endgültige Stärkemeldung des Korps am 10.

Juni 2017, sofort nach dem Eintreffen in Kranichstein, bei dem Funktionspersonal an der Anmeldung ab.

V. Reihenfolge des Auftretens

Die Reihenfolge des Auftretens innerhalb der Klasse erfolgt nach dem zeitlichen Eingang der Anmeldung, jedoch in umgekehrter Reihenfolge.

VI. Nennungsgebühr

Die Nennungsgebühr für jede Bläsergruppe beträgt 150,- EUR. Die Nennungsgebühr ist gleichzeitig mit der Meldung auf das Konto des

LJV Hessen bei der Sparkasse Oberhessen IBAN: DE 235 185 007 900 270 544 12 BIC: HELADEF1FRI einzuzahlen. Meldungen werden

erst mit Eingang der Nennungsgebühr gültig. Startgeld ist Reuegeld.

VII. Gästegruppen

Gästegruppen aller Klassen aus den übrigen Bundesländern und dem Ausland sind zu dem Wettbewerb herzlich eingeladen und willkommen.

Sie starten unter denselben Bedingungen wie alle anderen Bläsergruppen, werden in der Siegerliste entsprechend gereiht, aber

in einer gesonderten Gästeklasse gewertet. Sie können nicht Landessieger werden und erhalten, wenn sie erstmalig in Kranichstein

teilnehmen, das hessische Bläserhutabzeichen sowie beim Erreichen der vorgeschriebenen Punktzahl in den verschiedenen Klassen eine

Urkunde oder eine Hornfesselspange in Bronze, Silber oder Gold mit Urkunde.

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HessenJäger

Ausgabe 12/16


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

VIII. Freier Vortrag

Nach Beendigung des eigentlichen Wettbewerbes bis zum Abschlussblasen und der Siegerehrung sind freie Vorträge der Bläsergruppen

erwünscht. Eine Bewertung durch das Richterkollegium erfolgt nicht. Interessierte Gruppen setzen sich bitte am Wettbewerbstag mit dem

Landesbläserobmann in Verbindung.

IX. Üben

Während der Dauer des Wettbewerbes ist jegliches Üben, auch in der weiteren Umgebung des Jagdschlosses, untersagt. Auch auf dem

Busparkplatz vor dem Zeughaus darf nicht geübt werden (Hoteltrakt des Jagdschlosses).

X. 33. DJV-Bundeswettbewerb

Der 33. DJV-Bundeswettbewerb wird in den Klassen A, G und Es ausgetragen. Hinsichtlich der Teilnahme hessischer Bläsergruppen am

Bundeswettbewerb gilt folgendes:

Klassen A und G:

Dem Landesjagdverband Hessen steht eine vom DJV zugestandene Quote von insgesamt 6 Bläsergruppen zu. Der Landesbläserobmann

wird sich nach Eingang der Meldung zum Hess. Landeswettbewerb mit den für den DJV-Bundeswettbewerb infrage kommenden Bläsergruppen

direkt in Verbindung setzen und nähere Einzelheiten abklären. Eine Anmeldung nach dem Hess. Landeswettbewerb am 10. Juni

2017 ist aus organisatorischen Gründen nicht mehr möglich.

Klasse Es:

Es-Horngruppen, die über ausreichende Erfahrungen im Es-Horn-Blasen verfügen (keine Anfängergruppen), können sich für die Teilnahme

am DJV-Bundeswettbewerb im Es-Hornblasen anmelden. Eine vorherige Qualifikation auf einem Landeswettbewerb ist nicht erforderlich.

Die Ausschreibung und entsprechende Anmeldeformulare zum 33. DJV-Bundeswettbewerb sind auf der Webseite www.kellerjagdhorn.de

abrufbar.

XI. Quartierwünsche

Die Bläserkorps besorgen sich ihre Quartiere selbst. Quartierwünsche können an das Verkehrsamt der Stadt Darmstadt, Luisenplatz 5,

64283 Darmstadt, Zimmervermittlung, Tel. 06151/132782 oder Fax 9515052, gerichtet werden.

XII. Rahmenprogramm

Während der Jagdhornbläserwettbewerbe kann das Jagdmuseum Jagdschloss Kranichstein und das Bioversum im Zeughaus besichtigt werden.

Zaunkönige

Als ich im Herbst mit einem Jungjäger frühmorgens

zum Rehwildabschuss auf einem

Hochsitz am Rande einer mit dichtem Gebüsch

umgebenen Feldholzinsel saß, ertönte

plötzlich lautstarker Vogelgesang. Mein

Gast staunte, als ich ihm erklärte, dass der

Verursacher der Schmettertöne ein nur 10 g

leichter Winzling der Vogelwelt ist

Der Zaunkönigmann ist der lautstärkste

und intensivste Sänger. Jede Gesangsstrophe

mit hohen Tönen und schnellen Trillern

dauert 5 Sekunden. Im Frühjahr ist er besonders

oft frühmorgens und spätabends

zu hören. Aber auch die Weibchen beteiligen

sich am Gesang, der aber leiser ist. Und

im Herbst sind es besonders die Jungen,

die sich hin und wieder melden.

Bei der Nahrungssuche sind die kleinen

Könige nur schwer zu beobachten, weil sie

dann in Bodennähe mausähnlich durchs

Gebüsch huschen. Sie sind dauernd in Bewegung,

verschwinden, tauchen wieder auf.

Als Insektenfresser suchen sie unermüdlich

nach Raupen, Motten, Spinnen und Käfern.

Der Schwanz ist immer steil hochgestellt.

Fotografisch sind die Kleinen meistens sehr

schwierig zu erfassen.

Im Frühjahr baut der König mehrere Kugelnester

aus Moos und Tierhaaren und die

Königin sucht sich eins zur Brut aus.

Früher waren die Wälder die Hauptlebensräume

der Zaunkönige. Aber sie tauchen

immer öfter in stadt- und dorfnahen Gärten

auf. Allerdings dürfen die nicht so ordentlich

gestaltet sein, sondern müssen auch verwilderte

Zonen haben, wo der schlechte Flieger

versteckt hüpfend seine Nahrung sucht.

Dieter Bark Auf Nahrungssuche Foto: Dieter Bark

15

HessenJäger

Ausgabe 12/16


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

„Leuchtturm-Projekt“ Rebhuhn in Hessen

Jäger mit Wetterauer Umweltschutzpreis für Offenlandarten-Schutz ausgezeichnet

Die Anfänge in der Düdelsheimer Gemarkung: Von links freuen sich 2013 über gelungenen Arten- und Naturschutz

Ortslandwirt Heinrich Schmück, Ortsvorsteher Robert Preusser, Johannes Mohr, Hans-Peter Henrich, 1. Vorsitzender

der Natur- und Vogelschutzgruppe und Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Düdelsheim, Andreas Mohr.

Der mit 2.000,- € dotierte Umweltschutzpreis

des Wetteraukreises wurde von Landrat

Joachim Arnold an den Rebhuhn-Hegering

Wetterau verliehen. Andreas Mohr und

Heiko Blecher nahmen die Auszeichnung

stellvertretend für etwa 40 beteiligte Jagdreviere

entgegen. Die Belobigung, ausgezeichnet

mit 500 Euro, erhielt Rolf Röse aus

Bleichenbach für seinen Wildpflanzen-Acker.

Mohr war bereits im Mai beim Landesjägertag

in Nidda von Umweltministerin Priska

Hinz mit dem Staatsehrenpreis für Lebensraumgestaltung

ausgezeichnet worden. Statt

einem Grußwort dankte für den LJV Hessen

der Vizepräsident Dr. Nikolaus Bretschneider-Herrmann

den drei Geehrten, insbesondere

den beiden Jägern Mohr und Blecher.

Dieses „Leuchtturm-Projekt“ von Jägern

werde weit über Hessen wahr genommen.

Es helfe mit, einengende Regelungen auf politischer

Ebene zu öffnen. Der Einsatz für das

Rebhuhn geht, das stellten die Referenten

heraus, nicht nur über Lebensraumverbesserung.

Ganz wichtig – und da hat der Rebhuhn-Hegering

Wetterau Schulterschluss

mit vielen Naturschützern vor Ort – ist auch

die Prädatoren-Bejagung. Mit Zahlen konnten

Blecher und Mohr wissenschaftlich belegen,

welchen Einfluss Fuchs und Waschbär

auf die Offenlandarten haben. Gleiches

bestätigen Naturschützer bei geschützten

16

HessenJäger

Ausgabe 12/16

Arten wie dem Kibitz. Bereits jetzt zeichnet

sich ab, dass die Verleihung des Umweltschutzpreises

neue Kontakte und Diskussionen

angeschoben hat.. So zum Beispiel

bei der Herbsttagung der Ortsbeauftragten

der Staatlichen Naturschutzwarte. Nur gemeinsam

kann etwas bewegt werden – und

Anerkennung gab es deshalb auch für die

zielgerichtete Unterstützung der Fachstelle

Naturschutz und Landschaftspflege beim

Wetteraukreis.

Volles Haus im Plenarsaal des Friedberger

Kreishauses: Landrat Joachim Arnold

konnte fast 140 Gäste, darunter auch den

Vorsitzenden des Kreisnaturschutzbeirates

Alfred Leiß (Bindsachsen) zur 37. Verleihung

des Wetterauer Umweltschutzpreises

willkommen heißen. In seiner Begrüßung

hob Arnold den Gemeinsinn der Naturschützer

hervor, egal ob es sich um Verbände

mit Naturschutz im Namen handele

oder eben andere Landnutzer wie Jagd,

Forst-, Land- und Wasserwirtschaft. Die

Zusammenarbeit stütze das Engagement.

„Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele

Menschen sich engagieren. Zum Teil wirken

sie im Verborgenen und machen kein

großes Aufheben um ihre Tätigkeiten. Mir

ist aber wichtig, dass andere Menschen

darauf aufmerksam gemacht werden, und

dazu ist auch diese Preisverleihung da.

Der Umweltschutzpreis und die Belobigung

sollen Ihnen signalisieren: Sie und

Ihre Arbeit werden gesehen und wertgeschätzt.

Bitte machen Sie weiter!“ Dieser

Inspiration folgend passte auch der Festvortrag

von Dr. Jörg Brauneis aus Eschwege

in das Programm: Unter dem Titel „Natur-

und Artenschutz aus Jägerhand“ hielt

das aktive HGON-Mitglied zunächst einen

Rückblick auf die geschichtliche Entwicklung

von Jagd und Hegemaßnahmen. Gesellschaftliche

Umbrüche führten immer

wieder zu Änderungen und zur weiteren

Dezimierung von Tierarten. S.18

Rolf Röse mit Bärbel Kraft (links), Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring (2. v. r.) und Pia Heidenreich-Hermann (re.)

von der Stadtverwaltung Ortenberg.


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Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

Büdingens Bürgermeister Erich Spamer gratulierte Andreas Mohr im Plenarsaal zum Umweltschutzpreis.

18

HessenJäger

Ausgabe 12/16

„Hieran sehen Sie, dass der eine seiner wichtigsten

Wurzeln in der Jagd hat, obwohl diese Verwandtschaft

nicht selten von Jägern als auch Naturschützern heftig

bestritten wird“, sagte Brauneis. Er würdigte das Konzept

der Hegegemeinschaften und Hegeringe, Reviergrenzen

zu überschreiten, gemeinsam Verbesserungen

für die Tiere anzustoßen und aktiv an der Diskussion

um die Biologische Vielfalt teilzunehmen. „Sie haben

bisher insgesamt 40 Jagdpächter motiviert, sich Ihrem

Artenschutzprogramm, sprich Hegering, anzuschließen.“

Beim Gespräch auf den Schwarzen Sofas stellten

Mohr, Blecher und Röse ihre Projekte vor. Diese drehen

sich insgesamt um den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt

in der Agrarlandschaft. Zwar hat der Rebhuhn-Hegering

eben das Rebhuhn im Fokus, jedoch helfen die

Lebensraum gestaltenden Maßnahmen auch vielen anderen

Arten: Blühstreifen, Hecken, Brachflächen bieten

Niederwild, Insekten und Vögeln Deckung und Nahrung.

Die ersten Schritte nach dem Engagement im Pro

Natur-Projekt der Hegegemeinschaft Büdingen-Nord

2011 ging Andreas Mohr mit der Renaturierung von

Graswegen in der Düdelsheimer Gemarkung 2012 und

2013. Blühende Feldwege mit einer bunten Mischung

aus Sonnenblumen, Malven, Kamille aber auch Kohl

und vielen anderen Pflanzen wurden als „Düdelsheimer

Modell der Neubegrünung von Graswegen“ bekannt.

Das Praxisprojekt beweist bis heute, dass der Erhalt

prägender Tierarten unserer Kulturlandschaft, die oft

mehr zur Kultursteppe geworden ist, möglich ist. Durch

das Pilotprojekt von Ortsbeirat, Natur- und Vogelschutzgruppe,

Jagdgenossenschaft und Ortslandwirt Düdelsheim,

der Initiative „Pro Natur“ der HG Büdingen-Nord,

JV Büdingen, LJV Hessen und dem Düdelsheimer Feldschütz

bekamen sensible Feldbewohner wie Rebhuhn,

Fasan und Hase eine neue Zukunft. Durch Graswege als

lineare Vernetzungselemente entstanden, so Andreas

Mohr, auf den mit Wildkräutern neu eingesäten Wegen

Grenzlinien sowie Deckung und Äsung entlang der großen

Äcker. Diese neu geschaffenen, wildfreundlichen

Streifen stellen außerdem eine wichtige lineare Biotopvernetzung

dar, bieten Wind- und Wetterschutz in der

winterkahlen Landschaft und mindern durch die starke

Verwurzelung der Wildpflanzen die Bodenerosion.

Die daraus gewonnenen Erkenntnisse mündeten

schließlich als weiteres Engagement in der Gründung

des Rebhuhn-Hegerings Wetterau. Mit Heiko Blecher

aus Rosbach fand Mohr einen weiteren Mitstreiter und

gemeinsam wurden ihre Bemühungen und Erkenntnisse

besonders in den Revieren Rosbach, Heuchelheim,

Gettenau und Düdelsheim mit Erfolg gekrönt.

Sogar Wetterau-Landrat Arnold bestätigte: „Sie haben

innovative Konzepte umgesetzt, das Prädatoren-Management

und Lebensraumverbesserungen durch das

Rebhuhn-Schutzprojekt in die öffentliche Diskussion

gebracht“.

Ein ähnliches Refugium für die Natur ist der Wildkräuteracker

von Rolf Röse in Ortenberg-Bleichenbach,


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

der mit wenigen Eingriffen über Jahre

hinweg auch ein wirtschaftlicher Lieferant

für Bioenergie sein könnte. Nicht

zuletzt schätzen auch Menschen die von

den Preisträgern erzeugte Vielfalt, sei es

zum Pflücken von Blumensträußen oder

zur Erholung inmitten von duftendem

Fenchel. Röse arbeitet dabei eng mit der

Bayerischen Landesanstalt für Weinbau

und Gartenbau in Veitshöchheim und Saaten-Zeller

(Eichenbühl-Riedern). Der Umweltschutzpreis

des Wetteraukreises und

der Staatsehrenpreis des Landes Hessen

sind damit mit dem EAW-Programm von

Saaten-Zeller verbunden. Die Jäger sehen

in den Wildpflanzen alternative Energien

zu den Mais-Plantagen, die sich als Rohstoff-Lieferant

für Biogas-Anlagen ausgebreitet

haben. Monokulturflächen aus

Mais verhindern Artenvielfalt und provozieren

Wildschäden durch Schwarzwild.

Schon die ehemalige hessische Umweltministerin

Lucia Puttrich überzeugte sich

bereits 2011 auf einem Röse-EAW-Acker

persönlich davon, wie viel Leben, vom

Schmetterling über Bienen bis zum Feldhasen

oder Fasan, eine Wildpflanzenmischung

bietet.

Zum Ausklang der Umweltschutzpreis-Verleihung

wünschten sich Mohr

und Blecher, die Landwirtschaftsabteilung

der Kreisverwaltung solle ein Türöffner

sein, um an den Ausbildungsstellen den

jungen Landwirten ein wenig mehr Gespür

für die Bedürfnisse der Tierarten in

Feld und Wiese zu vermitteln. „Es sind

Kleinigkeiten, die Landwirte tun können,

die ihnen nicht wehtun, aber der Natur viel

Heiko Blecher und Andreas Mohr, Pia Heidenreich-Hermann mit Rolf Röse und Bärbel Kraft (Stadtverwaltung Ortenberg,

die für Röses Unterstützung einen Blumenstrauß erhielten) sowie Landrat Joachim Arnold.

bringen“, so Mohr. Röse fühlte sich vom

Wetteraukreis und besonders der Stadt

Ortenberg unterstützt und gab die Belobigung

an die Bayerische Landesanstalt in

Veitshöchheim weiter. Diese forsche aktiv

an der Energiegewinnung aus Wildpflanzen.

Er wünschte sich, in Hessen möge

auch eine vergleichbare Einrichtung geschaffen

werden. Diese Anregung wurde

vom Wetteraukreis aufgenommen.

Rolf Röse will im Sommer nächsten Jahres

eine Informationsfahrt in die Bayerische

Landesanstalt organisieren. Interessenten

können sich schon jetzt bei ihm melden.

Nach der Verleihung des Umweltschutzpreises

und der Belobigung gehörten

Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring

(Ortenberg), Bürgermeister Erich Spamer

(Büdingen) und Rosbachs Erster Stadtrat

Heinz Sill zu den ersten Gratulanten.

Ein Grußwort sprach auch Dr. Nikolaus

Bretschneider-Herrmann, Vizepräsident

des LJV Hessen. Musikalisch umrahmt

wurde die Veranstaltung von der Jagdhornbläsergruppe

„Halali 2006“. Durch

das Programm führte die Leiterin der

Fachstelle Naturschutz und Landschaftspflege,

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Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

SVLFG informierte Jäger in Nordhessen

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft,

Forsten und Gartenbau (SVLFG) ist als

Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft

(LBG) auch die gesetzliche Unfallversicherung

für Jagdpächter und Eigenjagdbesitzer.

Die Jagd birgt viele Gefahren. Alljährlich

kommt es hier zu zahlreichen Unfällen mit

schwerwiegenden Folgen. Einige davon enden

leider tödlich. Deshalb gibt es seit gut

70 Jahren eine umfassende soziale Absicherung,

die im Sozialgesetzbuch verankert

ist. Die Arbeitsgemeinschaft Nordhessischer

Jagdvereine und die SVLFG haben in

einer gemeinsamen Informationsveranstaltung

am 1. Oktober 2016 in der Stadthalle

Melsungen einen Einblick in den weiten Bereich

der gesetzlichen Unfallversicherung

für Jäger gegeben.

Das Vorstandsmitglied der SVLFG, Dr.

Volker Wolfram, begrüßte die zahlreichen

Teilnehmer und hob die Bedeutung des Dialogs

zwischen der LBG und der Jägerschaft

hervor. Dr. Rudolf Leinweber, Vizepräsident

des Landesjagdverbandes Hessen, unterstrich

vor dem Hintergrund der aktuellen

Diskussion die Wichtigkeit einer sachlichen

Information und forderte die SVLFG

auf, sich der Probleme der Jägerschaft

beispielsweise zum Kreis der versicherten

Das Plenum folgte aufmerksam den Ausführungen der Redner von

Jagdverband und SVLFG.

20

HessenJäger

Ausgabe 12/16

Personen anzunehmen und Problemlösungen

aufzuzeigen.

Dirk Ender, Leiter des Leistungsbereiches

der SVLFG, stellte in seinem Vortrag den

Kreis der Personen dar, die im Rahmen

der Jagdausübung und den damit zusammenhängenden

Tätigkeiten versichert sind

und grenzte die Fälle ab, bei denen kein

Versicherungsschutz besteht. Hieraus

wurde deutlich, dass der versicherte Personenkreis

– insbesondere bei jagdlichen

Tätigkeiten – von den jeweils individuellen

Verhältnissen abhängt und nur in den wenigsten

Fällen pauschal festgestellt werden

kann. Anschließend wurden die Leistungen

der LBG anhand von realen Jagdunfällen

dargestellt.

Hartmut Fanck, Leiter des Beitragsbereiches

der SVLFG, berichtete über große

Unterschiede beim Beitragsmaßstab und

bei der Beitragshöhe für Jagden bis zur

Errichtung der SVLFG. Auf Basis eines

entsprechenden Votums des Deutschen

Jagdverbandes werden nun seit über drei

Jahren die Beiträge für Jagden bundesweit

nach der bejagbaren Fläche berechnet. Da

die Jagden eine eigene Risikogruppe bei

der LBG bilden, werden mit den Beiträgen

grundsätzlich nur die Leistungsaufwendungen

finanziert, die in Jagdunternehmen entstanden

sind (zuletzt 13,6 Millionen Euro).

Eine „Quersubventionierung“ anderer oder

durch andere Risikogruppen gibt es nicht

mehr. Vor diesem Hintergrund kann die von

einigen Jägern geforderte „private Versicherung“

nur eine „günstigere“ aber keine

„bessere“ Lösung sein. Und dabei ist noch

nicht einmal berücksichtigt, dass eine theoretische

Herauslösung von „Hobbyjagden“

den Beitrag für „Arbeitgeberjagden“ unweigerlich

in die Höhe treiben würde. Mit dem

Deutschen und dem Bayerischen Jagdverband

wurde erst im letzten Monat in einer

Besprechung im Bundeslandwirtschaftsministerium

vereinbart, die wesentlichen Eckpunkte

der gesetzlichen und der privaten

Unfallversicherung zu vergleichen. Im Anschluss

wollen die Jagdverbände über ihre

politischen Forderungen entscheiden. Einer

etwaigen Gesetzesinitiative, mit dem Ziel

der Erweiterung des versicherten Personenkreises,

stehe die SVLFG aufgeschlossen

gegenüber.

Zudem widmete die Veranstaltung sich der

Sicherheit im Jagdbetrieb und den Gesundheitsgefahren

in der Natur, denn gerade

durch Vorsorge und Prävention kann viel

Schmerz und Leid verhindert werden. Der

Leiter des Landesbetriebes HessenForst,

Michael Gerst, betonte in diesem Zusamvon

links: Dirk Ender, Hartmut Fanck, Heinrich Jungheim, Martin Adelmann, Volker

Dippel, Dr. Volker Wolfram, Dr. Rudolf Leinweber.


Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden

menhang die Bedeutung der Prävention für

die Forstwirtschaft und Jagd. In weiteren

Vorträgen zeigten die Aufsichtspersonen

der SVLFG, Volker Dippel und Heinrich

Jungheim, die Unfallgefahren im Jagdbetrieb

anhand der Unfallursachen auf. Trotz

getroffener Vorsichtsmaßnahmen sind

die Jagdausübung und der Bau jagdlicher

Einrichtungen mit besonderen Unfall- und

Gesundheitsgefahren verbunden. Unfallschwerpunkt

waren Sturzunfälle beim Bau

von Ansitzeinrichtungen. Daneben ereigneten

sich aber auch immer wieder schwere

Unfälle beim Umgang mit Schusswaffen.

In den Referaten wurden alle bedeutsamen

Bestimmungen zu Schutzmaßnahmen beziehungsweise

Verhaltensweisen zur Vermeidung

von Jagdunfällen angesprochen.

Der Bogen spannte sich hierbei vom sorgfältigen

Umgang mit Waffen und Munition

bei der Ausübung der Jagd über das Verhalten

bei Gesellschaftsjagden bis hin zur

Nutzung von jagdlichen Einrichtungen.

Als Gastredner referierte der Arbeits- und

Umweltmediziner Martin Adelmann über

Infektionskrankheiten, die von Tieren auf

den Menschen übertragen werden können.

Dabei sind die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis

(FSME) unverändert

von Bedeutung. Der Referent ging auch

auf weniger bekannte Erkrankungen wie die

Hantavirus-Infektion ein, die in Einzelfällen

zu Nierenversagen führen kann.

SVLFG

Die SVLFG ist zuständig für die Durchführung

der landwirtschaftlichen Unfallversicherung

für über 1,5 Millionen Mitgliedsunternehmen

mit ca. 1 Million versicherten

Arbeitnehmern, der Alterssicherung der

Landwirte für über 220.000 Versicherte und

über 600.000 Rentner sowie der landwirtschaftlichen

Kranken- und Pflegeversicherung

für ca. 700.000 Versicherte im Gebiet

der Bundesrepublik Deutschland. Sie führt

die Sozialversicherung zweigübergreifend

durch und bietet ihren Versicherten und

Mitgliedern umfassende soziale Sicherheit

aus einer Hand. Die SVLFG ist maßgeschneidert

auf die Bedürfnisse der in der

Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau

tätigen Menschen und ihrer Familien.

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Ausgabe 12/16


Jagdgebrauchshundprüfungen

Termine

KJV Ziegenhain

BP am 21.01.2017 und

am 24.02.2017/31.03.2017

Treffpunkt: 9.00 Uhr, Michelsbergerstr. 15, 34621

Frielendorf.

Info: B. Schäfer, Mobil: 0171/5802865.

1. Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Niederwild

ohne Leistungsnachweis Wasser.

2. Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Schalenwild

nur mit Lautnachweis.

Gerichtet wird nach BPO-Hessen vom

01.11.2008.

Die Zulassung ist aus der gültigen Fassung der

BPO zu entnehmen.

Schweißfährten sind mit Schwarzwildschweiß

gespritzt.

Max.: 6 Hunde.

Nenngeld/Reugeld: 80,- €.

Schleppwild, Patronen, Jagdschein, Impfpass

etc. sind am Prüfungstag dem PL. vorzulegen.

Nennung: Mit Vordruck Anlage 1 der BPO-Hessen

(www.ljv-hessen.de).

Nennung: bitte 14 Tage vorher an Barbara Schäfer,

Michelsbergerstr. 15, 34621 Frielendorf

oder schaefer.barbara@gmx.net.

JK Main-Taunus

Abrichte- und Hundeführerlehrgang 2017

Vorbereitung zur BP-Hessen

Der Lehrgang beginnt am 25.02.2017 und endet

mit der Prüfung am 24.6.2017 mit der BP am

24.06.2017.

Max.: 12 Hunde.

1. Gehorsam / Schussfestigkeit.

2. Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Niederwild

(außer Schalenwild) ohne Leistungsnachweis

Wasser.

3. Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Schalenwild.

Es gelten die Bestimmungen der BPO-Hessen.

Lehrgangsgebühr: 120,- €/150,- € (Mitgl./Nichtmitgl.).

Nenngeld: BP 60,- €; Teilprüfung 50,- €.

Weitere Informationen: Oskar Schuch, Tel.:

0171/1464900.

JV Büdingen

Der Jäger und sein Hund. Nicht nur der Erstlingsführer

hat die Qual der Wahl, bei der Auswahl

welcher Hund zu ihm passt

Einladung: Informationsveranstaltung über Jagdhunde,

ihren jagdlichen Eigenschaften, Eigenheiten

und Fähigkeiten.

Termin:19.02.2017, Bürgerhaus Nidda-Fauerbach,

Bürgerstrasse 5, 63667 Nidda.

Wer: Zukünftigen Führer, Jäger und Interessierte.

Beginn: 15.00 Uhr Pfostenschau

mit anschließendem Vortrag.

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HessenJäger

Ausgabe 12/16

Ergebnisse

JV Untertaunus

BP am 28.08.2016 und 03.09.2016

„Hannes“, Balu vom Eselsteich, TiBr

F.: Daniel Söngen

Basco vom Habichtswald, Weim

F.: Gregor Hück Gregor

Zeno von der grünen Eiche, KlM

F.: Peter Müller

„Oscar“, Crampus vom Eulenberg, DD

F.: Peter Reinhardt

Sepp vom Watzenhahn, PRT

F.: Philip Tölle

Alyoscha vom Grahl, KlM

F.: Ulrich Meißner

Frida vom Schindwald, PRT

F.: Holger Hertling

Bakira von der Lindeshalde, StBr

F.: Nick Schneider

JV Untertaunus

VGP am 01./02.10.2016 um Hanau/Gedern

Panja von Heek, DL

F.: Wolfgang Hübenthal, II./320 Pkt.

Flocke vom Wolfsbösch, DL

F.: Dr. Holger Meyer, II./302 Pkt.

Ares vom Hegemeister, DL

F.: Sebastian Schmidts, III./312 Pkt.

VPS am 01./02.10.2016 um Hanau/Gedern

Bosca vom Stockey, DL

F.: Iris Beisheim, II./180 Pkt.

JV Witzenhausen

VGP am 14./15.10.2016 um Witzenhausen

Juli vom Unstrut-Hainich, PP

F.: Karina Monk, 328 Pkt., ÜF, I. Preis

Danka vom Sonnenhügel, KIM

F.: Thomas Ring, 314 Pkt., ÜF, I. Preis

Linda vom Kapellenhof, DD

F.: Lukas Hildebrand, 311 Pkt., ÜF, I. Preis

Arthus v. d. Hegeteichen, DD

F.: Dieter Baumann, 302 Pkt., ÜF, III. Preis

Cato von der Klarhorst, KIM

F.: Jürgen Wendland, 275 Pkt., ÜF, III. Preis

BP für Nachsuche auf Schalenwild

am 09.10.2016 um Witzenhausen

Amy vom Harzwald

F.: Kathrin Holler

Calle vom Kalkberg

F:. Philipp Reuß

Isis

F.: Rilana Kurz-Baumann

Mirabel vom Klosterwald

F.: Hendrik Schäfer

Poldi vom Eulengrund

F.: Karl-Otto Hollstein

BP für Nachsuche auf Niederwild

ohne Wasser am 09.10.2016

Deep Impact Bambery

F.: Melanie Stühler

Donatello von Lichtenfels

Mirabel vom Klosterwald

F.: Sandra Pfluger

F.: Hendrik Schäfer

Hanauer JK / KJV Gelnhausen

VGP (TF) 15./16.10.2016 um Hanau und Gelnhausen

Ceddie vom Struthof, DL

F.: Walter Geipel, 281 Pkt., II. Pr., lt.

Finn vom Schwabachtal, DK

F.: Katja Reußwig, 222 Pkt., III. Pr., st.

VGP (ÜF) 15./16.10.2016 um Hanau und Gelnhausen

Ass von Angelsburg, Weim

F.: Petra Diebelius, 313 Pkt., II. Pr., ?

KJV Melsungen

BP am 23.10.2016 in Rhünda

Niederwild ohne Wasser

Gismo v. Forsthaus Augustdorf, LR

F.: Bernhard Drewes

Filou v. d. Lönsheide, HAT

F.: Rüdiger Trebing

Biene v. Kümmelbach, KlM

F.: Franceska Zahnreich

Niederwild mit Wasser

Glow After Dark Ocean, FCR

F.: Harald Rössing

Lina v. Hohen Knüll, DW

F.: Werner Rocke

Stöbern

Ajax, TiBr

F.: D. Wendel

Bast v. Willingshäuser Forst, DJT

F.: Dirk Zimmermann

Biene v. Kümmelbach, KlM

F.: Franceska Zahnreich

Schweiß

Vilja v. Schnepfenthal, RT

F.: Dieter Fochtmann

Biene v. Kümmelbach, KlM

F.: Franceska Zahnreich

Lina v. Hohen Knüll, DW

F.: Werner Rocke

Hugo, BGS

F.: Hans Toscher

Quando v. Wittenmoor, PP

F.: Bernd Meisterfeld

Hector, BrBr

F.: Sabine Nadler

glenkar – fotolia.com


Aus den Vereinen

Neues aus

Vereinen & Verbänden

adrenalinapura – fotolia.com

Bezirk Darmstadt

Kreisjagdverein

Gelnhausen

www.kjv-gelnhausen.de

Ehrenmitglied Ottokar Raacke †

Der KJV trauert um sein Ehrenmitglied und langjährigen

Kynologischen Leiter Ottokar Raacke, der

am 4. November 2016 entschlafen ist. Mit ihm

geht ein passionierter Jäger, leidenschaftlicher

Hundeführer und Züchter, dessen Herz bis zuletzt

für seine DD geschlagen hat. Ottokar hat bereits als

22-jähriger Jäger auf der VJP in Fulda seinen ersten,

selbst abgerichteten Jagdhund, die DD-Hündin

KJV Gelnhausen trauert um Ottokar Raacke.

Dorle v.d. Hirschwiese erfolgreich geführt. 1962 erfolgte

dann die Zwingergründung unter dem Zwingernamen

„von Wächtersbach“ und der Beginn

einer jahrzehntelangen züchterischen Laufbahn

mit großen Erfolgen, sowohl im Inland, als auch im

Ausland. Fast siebzig Würfe mit über 450 Welpen

entstammten seiner Zucht. Hundeführer hierzulande,

in Europa und Übersee führten seine Hunde

erfolgreich auf unzähligen Prüfungen.

Daneben engagierte sich Ottokar fast drei Jahrzehnte

beim Aufbau eines Zucht- und Ausbildungswesen

in Bulgarien und war als Richter

in vielen Ländern Europas unterwegs. Mehrfach

reiste er in die USA um als Richter an den dortigen

Armbruster Zuchtprüfungen teilzunehmen.

Für seine Leistungen als Abrichter und Führer

wurde ihm, unter anderem, vom JGHV die Goldene

Ehrennadel verliehen.

Neben der Zucht des DD hat sich Ottokar um den

KJV Gelnhausen besonders verdient gemacht.

Er war Verbandsrichter der ersten Stunde, Kynologischer

Leiter von 1963 bis 1980, Leiter der

Hundeführerlehrgänge und lange Jahre Jungjägerausbilder.

Unter seiner Ägide erfolgte 1966

der Anschluß unseres Vereins an den JGHV.

In seinen Hundeführerlehrgängen hat Ottokar

unzähligen Vereinsmitgliedern mit Rat und Tat

beiseite gestanden. Nicht zu zählen sind die

Hundeprüfungen, die er als Führer, aber auch

als Prüfungsleiter und Richter absolviert hat. Für

seine Verdienste wurden ihm alle Auszeichnungen,

die der KJV zu vergeben hat, verliehen.

Mit Ottokar Raacke verliert der KJV ein verdientes

Mitglied und einen hervorragenden Züchter

und Hundeführer. Wir trauern um ihn. Unser

Mitgefühl gilt Christa, die ihn bei all seinem Wirken

immer so gut unterstützt hat.

Gerhard Seidenkranz

Wetterauer

Jagdclub

wetterauer-jagdclub-friedberg.de

Friedel Weinmann †

Am 25.Oktober 2016 verlor der Wetterauer JC

sein Mitglied Friedel Weinmann an einer plötzlich

aufgetretenen heimtückischen Krankheit mit

83 Jahren.

Weinmann war seit genau 50 Jahren Mitglied im

JC. Er gehörte zu den leider immer weniger werdenden

Menschen für die ein gegebenes Wort

und ein Handschlag mehr galt als jeder geschriebene

Vertrag.

Friedel Weinmann verstarb im Alter von 83 Jahren.

Seine ganze Fürsorge galt seiner Familie, neben

seiner großen Passion, der Jagd, hier insbesondere

auf Sauen und Niederwild.

Auch das Jagen auf Hochwild in unseren östlichen

Nachbarländern hatte es ihm angetan. In

der Steiermark sowie Osttirol waren seine besonderen

Jagdfreunde. Ins Villgratental bei Lienz

hatte es ihn im vergangenen Sommer mit

Freunden noch einmal hingeführt, wie er damals

bereits ahnte und sagte „ich will den „Walder

Franz“ noch einmal sehen, es wird das letzte Mal

sein“.

23

HessenJäger

Ausgabe 12/16


Aus den Vereinen

Er führte bei den früheren guten Niederwildjagden

in der Wetterau wie selbstverständlich seinen

DD an der Seite und dem JGHV stellte er

sich Jahrzehnte als Verbandsrichter bei Hundeprüfungen

zur Verfügung.

Friedels besondere Liebe galt dem Jagdhornblasen,

für das er noch die Treuenadel für 50 Jahre

aktives Blasen erhalten hatte. Viele Hornfesselspangen

zeigten, dass er auch bei Wettbewerben

z.B. in Wien oder in Kranichstein aktiv war.

Im Revier Stammheim war er vom ersten bis

zum letzten Tag seines Jägerlebens tätig, hier

schoss er seinen ersten und seinen letzten Bock.

Zwischendurch betreute er noch 27 Jahre mit

zwei Jagdfreunden das Eigenrevier Ilbenstadt I.

Sein Schwager und LJV Vizepräsident a.D. Wolfgang

Sailer hielt an seiner letzten Ruhestätte in

Petterweil im Namen des JC einen würdevollen

Nachruf und beachtliche 20 Jagdhornbläser

hatten sich zu seinem letzten Gang eingefunden.

Sie ließen ihm zu Ehren die Fanfare „Abschied

vom Wald“ erklingen, die er sich für diesen Tag

gewünscht hatte.

Wir werden Friedel Weinmann stets in ehrenvoller

Erinnerung behalten.

Jürgen Zink

Ehrenmitglied Wilhelm Kilian 85 Jahre

Am 06. Oktober 2016 feierte

Wilhelm Kilian aus Fürth im

Odenwald seinen 85. Geburtstag.

Kilian ist Ehrenmitglied

des JK und kann auf mehr als

42 Jahre als Revierpächter

des Reviers „Fürth, rechts der

Weschnitz“ zurückblicken, das

er u. a. zusammen mit seinem

Sohn Joachim und seinen Enkelkindern bejagt.

Zur Geburtstagsfeier im engeren Familienkreis

sind auch die Jagdhornbläser und der 1. Vorsitzende

des JK, Udo Pfeil erschienen, um dem

Jubilar ihre Geburtstagsaufwartung zu machen.

Pfeil machte in seiner Laudatio deutlich, dass

die älteren Jäger nicht am Rande des Jagdklubgeschehens

stehen, sondern in dessen Mitte, da

deren reiche Erfahrungsschätze für das Vereinsleben

von immenser Wichtigkeit seien. Pfeil bedanke

sich bei Kilian insbesondere für die vielen

ehrenamtlichen Tätigkeiten und sein Engagement

für den Jagdklub.

Lange Jahre ehrenamtlich im Dienste der Jagd

Während seiner bisherigen jagdlichen Laufbahn

kann Kilian (er legte 1969 die Jägerprüfung ab)

neben vielen Erlebnissen vor allem auf seine langjährige

ehrenamtliche Tätigkeit als Kreisjagdberater

zurückblicken. Kilian ist nach wie vor Mitglied

in verschiedenen Vereinen seiner Heimatgemeinde

und auch immer noch ehrenamtlich tätig. Im

Jahr 2001 erhielt er den Landesehrenbrief des

Landes Hessen sowie 2006 die Ehrenplakette des

Kreises Bergstraße für Verdienste um das Vereinsleben.

Im Jahr 2006 wurde ihm das Bundesverdienstkreuzes

am Bande verliehen.

24

HessenJäger

Ausgabe 12/16

Jagdklub St. Hubertus

Kreis Bergstraße

Auch im Rahmen der Ferienspiele der Gemeinde

Fürth ist Kilian immer noch aktiv und be-geistert

mit einem Fachwissen Jahr für Jahr die jungen

Teilnehmer für Natur und Jagd.

Die Mitglieder und der Vorstand des JK gratulieren

Kilian recht herzlich zu seinem 85. Ge-burtstag

und wünschen ihm weiterhin alles Gute, Gesundheit

und noch viel Waidmannsheil.

Rolf Stadler

Schießmeisterschaften im Jagdlichen Schießen

JK ermittelt seine besten Schützen

Insgesamt 31 Schützen traten in Mannschaften

gegeneinander in verschiedenen Disziplinen an.

Geschäftsführer Christian Hirsch begrüßte zusammen

mit Schießobmann Ferdinand Stichter

die Teilnehmer des Wettkampfes auf dem

Schießstand des JK. Die musikalische Begrüßung

erfolgte durch die Jagdhornbläser. Insgesamt

sechs Mannschaften der Hegeringe 1

bis 6 (Ried I und II, Bergstraße, Lautertal, Weschnitztal,

Birkenau) traten gegeneinander an.

Weiterhin mussten die Schützen ihre Treffsicherheit

in den beiden Schrotdisziplinen Trap

und Skeet unter Beweis stellen.

In der Mannschaftswertung belegte der Hegering

I, Ried Nord mit insgesamt 939 Punkten

den ersten Platz und errang damit den Titel des

Klubmeisters 2016. Den zweiten Platz belegte

der Hegering III, Bergstraße mit insgesamt

893 Punkten. Platz drei konnte der Hegering VI,

Birkenau mit 881 Wertungspunkten für sich behaupten.

Bester Einzelschütze und damit Tagesbester war

mit einer Gesamtleistung von 264 Punkten Jörg

Hänssler vom Hegering III, gefolgt von Ferdinand

Stichter (Hegering I, 263 Punkte) und Gottfreid

Prechtl (HG VI, 252 Punkte). Mit 26 von 30

getroffenen Tontauben konnte Hänssler zudem

noch den Gesamtsieg in den beiden Schrotdisziplinen

erringen (2. Platz Ferdinand Stichter

(HG I, 25 Tauben) und 3. Platz Otto Glaser (HGI,

23 Tauben)! Bester Kugelschütze war Gottfried

Prechtl vom Hegering VI aus Birkenau mit 142

von 150 möglichen Ringen, gefolgt von Edward

Puterbaugh (HG I, Ried Nord) mit 140 Ringen

und Rolf Stadler (HG 5, Weschnitztal) mit 138

Ringen.

Ein besonderer Dank des Jagdklubvorstandes

gilt allen Helferinnen und Helfern, insbesondere

dem Aufsichtspersonal auf den einzelnen

Schießständen, ohne die eine solche Veranstaltung

nicht möglich wäre.

Jägervereinigung

Oberhessen

jaegervereinigung-oberhessen.de

Helmut Nickel mit Leistungsplaketten

vom JGHV ausgezeichnet

Anlässlich der Jahresabschlussfeier vom Hundekurs

2016 wurde Vorsitzender Helmut Nickel

mit den Leistungsplaketten in Bronze und Silber

des JGHV ausgezeichnet.

Hundeobmann Klaus Schmidt (li.) überreicht die

Plaketten mit Urkunden an Helmut Nickel.

Bereits bei der Gründung im Jahr 2004 hatte

Nickel die Ausbildung und Führung von Jagdgebrauchshunden

und die Förderung des Jagdgebrauchshundewesens

als wesentliches Ziel

Die Plätze 1 bis 3 belegten die Schützen der Hegering-Mannschaften I, III und VI (vorne kniend links Gesamtsieger

Jörg Hänssler und stehend links der Zweitplatzierte Ferdinand Stichter,).

Fotos: Rolf Stadler


in der Satzung festgeschrieben. Durch seine

intensiven Bemühungen wurde die JVgg 2008

in den JGHV aufgenommen. Bereits unmittelbar

danach startete unter der Leitung von Klaus

Schmidt der erste Ausbildungslehrgang mit

Brauchbarkeitsprüfung. Bereits ein Jahr später

nahmen über 20 Hunde am Ausbildungskurs

teil. Heute bietet die Hundegruppe neben dem

Abrichtelehrgang jährlich einen Vorbereitungslehrgang

für die Jugendsuche, ein Schweißseminar

und ein Anschuss-Seminar an. Auch das

Prüfungsangebot wurde erweitert, sodass neben

der BP auch VGP, VPS, VSwP, VFSP und eine

Bringtreueprüfung angeboten werden.

Auch mit der vorbehaltlosen Bereitstellung seines

Revieres unterstützte Nickel von Anfang an

die Ausbildung der Jagdhunde. Die Leistungsplaketten

in Bronze und Silber erhielt Nickel aus

der Hand vom Hundeobmann Klaus Schmidt.

Jagdverein Hubertus

Gießen und Umgebung e.V.

hubertus-giessen.de

Meisterschaftsfeier und Saisonabschluss der

Hubertus-Jagdschützen in Heisterberg

Bei den Hessischen Landesmeisterschaften im

jagdlichen Schießen waren die Jagdschützinnen

und Jagdschützen des JV wieder sehr erfolgreich.

Darüber hinaus haben sich viele freiwillige Helfer

und der Schießausschuss in 2016 ehrenamtlich

auf dem Schießstandgelände eingebracht.

Diesem Engagement und die errungenen Titel

wurden nun im Kreise der Jagdschützen, dem

Schießausschuss und verdienten Helfern auf dem

Jagdparcours in Heisterberg bei unserem Vereinsmitglied

Augustinus von Papen gebührend

gedankt.

Der Vorsitzende des JV Dieter Mackenrodt bedankte

sich stellvertretend bei dem Vorsitzenden

des Schießausschusses.

Dank an die Jagdschützinnen und Jagdschützen des JV.

Mackenrodt begrüßte und dankte daher auch den

Gästen für ihr erfolgreiches und zeitaufwendiges

Engagement der abgelaufenen Saison und ehrte

die Aktiven mit den neuen Ehrennadeln des LJV

für Jagdschützen.

Dieter Mackenrodt überreichte die Ehrennadeln

in Bronze, Silber und Gold für 5, 10, 20, 30,

40, 50 und 60-jährige Tätígkeiten im Bereich

Aus den Vereinen

EhrEn

EHREN

kartE KARTE

des jagdlichen Schießens. Auch die errungenen

DJV-Schießleistungsnadeln in Bronze, Silber und

Gold der laufenden Saison wurden überreicht.

Darüber hinaus gab es für die neuen Schützen

gesponserte Schießwesten. Augustinus von Papen

dankte er für die Bereitstellung der Räumlichkeiten

auf dem Jagdparcours in Heisterberg mit

einem Präsent.

Danach gingen die ca. 25 Teilnehmer in 3 Rotten

in den Jagdparcours.

Erfolgreiche Fortbildungsveranstaltung

„Wildbret verwerten/Veredelung von Wild“

Motivierte 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

konnte der Hubertus-Vorsitzende Dieter Mackenrodt

zur Weiterbildung begrüßen.

Als Referent und für die Organisation zuständig

konnte wieder Hubertusmitglied und Wildexperte

Daniel Seller sowie sein Mitarbeiter Alex gewonnen

werden.

Beiden galt der besondere Dank, da sie neben

Ihrer Arbeit Zeit fanden, in einer Abendveranstaltung

den Teilnehmern praktische Fertigkeiten

rund um das Thema „Wildbret“ zu vermitteln.

Die hohe Zahl an Interessenten zeigte, dass es

das Ziel vieler Jäger ist, das „Lebensmittel Wildbret“

als ein Erzeugnis von hoher Qualität aus der

18 Teilnehmer bei der Fortbildung zur Wildbretveredelung.

Region bereit zu stellen. Dies ist ein Garant für

langfristige, vertrauensvolle und zufriedene Kundenbeziehungen.

Zwei Wildsauen und zwei Rehe wurden in küchenfertige

Stücke zerwirkt.

Nach dem Lehrgang wurde es bei Party-Service

Seller gemütlich: Da wurden köstlichste Wildgerichte

von Gams, Reh, Wildschwein und Hirsch

aufgetischt und leckere Weine angeboten.

Der 1. Vorsitzende Dieter Mackenrodt bedankte

sich bei dem Referenten für seinen professionellen

und praxisorientierten Vortrag und lud die

Jägerschaft zu weiteren Fortbildungsveranstaltungen

des Vereins ein.

„Verhalten nach dem Schuss und Bewerten

der Anschüsse“ – Seminar mit dem Experten

Reiner Käs

Für den Februar 2017 bieten wir einen „Höhepunkt“

an:

1-Tagesseminar: „Verhalten nach dem Schuss

und Bewerten der Anschüsse“

Der renommierte Schweißhundeführer Reiner

Käs weist dabei schrittweise in die kompakte

Materie „ein.

25

HessenJäger

Ausgabe 12/16

7. bis 9. März 2014

Sa+So mit großem

Pferde-Showprogramm

16. FACHMESSE – 10.03.-12.03.2017

JAGEN REITEN FISCHEN OFFROAD

Tel.: 0 66 31 / 7 84 29 • www.jagdmesse-alsfeld.de

Hessische

Informationsund

Verkaufsausstellung

Hessenhalle Alsfeld

Jagd- und Sportwaffen • Jagdreisen • Optische Geräte • Tresore • Jagdmesser • Bekleidung • Hundebedarf

Lederwaren • Schuhe • Jagdzubehör • Bücher, Literatur • Waffenpflege • Wildkühlgeräte • Jagdschmuck

27.02. - 01.03. 2015

Freitag, 7. März 2014


Aus den Vereinen

Termin: 25. Februar 2017, von 9.00 Uhr bis ca.

17.00 Uhr; max. 25 Teilnehmer.

Anmeldungen: 1. Vorsitzender Dieter Mackenrodt,

Mobil: 0172/6766504 oder per E-Mail:

dm@hubertus-giessen.de.

Kostenbeitrag: 50,- € inkl. Mittagessen im „Hotel

am Keltentor“ in 35444 Biebertal-Königsberg.

Eine Anmeldebestätigung und die Tagesagenda

erfolgt nach Ihrer Anmeldung.

Jagdklub St. Hubertus

Offenbach Stadt und Land e.V.

jagdklub-offenbach.de

Jägerschlag

Der JK feierte zusammen mit der Weiß-Blauen

Jagdgesellschaft den diesjärigen Jägerschlag.

Die fünf frischgebackenen Junjäger/innen

Cornelia Holler, Roger Hinz, Reinhold Kuhn,

Annnika Petri und Stefanus Prinsloo nahmen

ihren Jägerschlag und Ihre Jägerbriefe vom

Vereinsvorsitzenden Heinz-Peter Auer und dem

Ausbildungsleiter Kyriakos Papadopulos entgegen.

Das Bläserkorps des JK umrahmte das

feierliche Ritual musikalisch. Im voll besetzten

Lokal zeigten sich die Gäste und die Jungjäger/

innen begeistert von dem Ritual, der feierlichen

Stimmung und der Geselligkeit. Die Besonderheit

der vorangeganen Prüfung ist das Lob der

Prüfungskommission. Diese lobte die ehemaligen

Prüflinge für deren ausgezeichnete Prüfungsvorbereitung.

Heinz-Peter Auer

Fünf frischgebackene Jungjäger.

Bezirk Kassel

1. Vorsitzender Karl-Friedrich Arendt †

Plötzlich und für viele doch unerwartet müssen

wir schmerzlich Abschied nehmen von unserem

langjährigen 1. Vorsitzenden Karl-Friedrich

Arendt, der nach kurzer schwerer Krankheit im

Alter von nur 61 Jahren am 16.10.2016 für immer

von uns gegangen ist.

Mit Hörnerklang und Kranzniederlegung am Grab

hat ihm die heimische Jägerschaft bei der Beisetzung

auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde

Bergfreiheit die letzte Ehre erwiesen.

Seit 1980 war er Mitglied in unserem Verein und

hat mit Begeisterung über viele Jahre als Jungjäger-Ausbilder

gewirkt. Schnell hat man in der

26

HessenJäger

Ausgabe 12/16

Jagdschutzverein

Edertal e.V.

jsv-edertal.de

Vereinsspitze seine

Fähigkeiten erkannt

und ihn zunächst

zum stellvertretenden

Vorsitzenden

gewählt. Seit 2006

war er 1. Vorsitzender

und hat dieses

Amt hervorragend

ausgeübt.

Die Kreisjägerschaft

des Landkreises

Waldeck/Frankenberg

hat ihn bereits

JSV Edertal trauert um

Karl-Friedrich Arendt.

1996 als stellvertretenden Kreisjagdberater für den

„Altkreis Waldeck“ bestellt. Ab 2003 übte er dieses

Ehrenamt bis zuletzt in der Funktion als Kreisjagdberater

aus.

In seiner Heimatgemeinde Bergfreiheit, wo er am

15.09.1955 geboren wurde, hat er Zeit seines Lebens

verbracht und sich bei der Jägerschaft als

Jagdgenossenschaftsvorsitzender betätigt. Auch

sein Jagdrevier hat er bereits ab dem jugendlichen

Alter bis heute als Pächter betreut.

Wir verlieren mit Karl-Friedrich Arendt einen kompetenten

Jäger, einen fachkundigen Berater in

jagdlichen Angelegenheiten und vor allem einen

wertvollen Freund und Mentor.

Sein Engagement war für uns alle ein Vorbild

In Dankbarkeit werden wir Ihm ein ehrendes Gedenken

bewahren. Gez. Ingrid Konradt

Klub Kurzhaar Kurhessen/

Jägerverein Lahn-Ohm

jaegerverein-lahn-ohm.de

Dr. Albert Lemmer †

Der Klub Kurzhaar Kurhessen (KK)

und der JV Lahn-Ohm trauert um sein

Ehrenmitglied Dr. Albert Lemmer, der

plötzlich und unerwartet am 8. Oktober

im Alter von 75 Jahren verstorben ist.

Besonders tragisch waren die Umstände

seines Todes, dieser ereilte ihn während

der Trauerfeier für seinen Schwager.

Mit dem Hornsignal „Jagd vorbei – Halali“

nahm eine große Zahl von Jägern und Hunde-leuten

am 14. Oktober in der Dorfkirche

seines Heimatortes Heskem Abschied von einem

unserer erfolgreichsten und bekanntesten

Führer und Züchter von DK-Hunden.

Nach einer Landwirtschaftslehre und dem Abschluss

als Agraringenieur studierte Lemmer

ab 1963 Veterinärmedizin in Gießen und promovierte

zum Dr.med.vet. Im Jahr 1971 gründete

er in Heskem eine

Kleintierpraxis, die

sich unter seiner

Leitung zu einem

überregional anerkannten

tierärztlichen

Fachzentrum

entwickelt hat.

Mit seinem Tod

endet eine beispiellose

Züchterkarriere,

die 1960

mit der Gründung Trauer um Dr. Albert Lemmer.

des DK-Zwingers „vom Osterberg“ begann und

nun nach 56 Jahren und insgesamt 125 Würfen

nach dem Willen des Verstorbenen für immer

seine Pforten schließen wird. Bei der Zucht

scheute Albert Lemmer nicht vor Experimenten

zurück und war entgegen gängiger Zuchtpraxis

ein Verfechter der konsequenten Inzucht. Aus

seiner Zucht sind als Werbeträger für die Rasse

unzählige Spitzenhunde hervorgegangen. An

dem großen Erfolg seines letzten Rüden „PitII

vom Osterberg“ als bestem Rüden der diesjährigen

Dr.Kleemann-Prüfung konnte er sich nur

noch wenige Tage erfreuen.

Lemmer war seit 1962 Mitglied im KK, war

Verbandsrichter und Spezialzuchtrichter. Von

1975-1995 war er Verbandszuchtwart des DKV

und bis zuletzt Mitglied der Zuchtkommission.

Dass DK-Hunde heute nahezu HD-frei sind, ist

sicher auch sein Verdienst. Teils gegen den Willen

aus den eigenen Reihen setzte er seinerzeit

die obligatorische HD-Untersuchung für alle

Zuchthunde durch. Als fachlich kompetenter

Formwertrichter stand er auf den großen Prüfungen

oft im Ring und war als solcher im Inund

Ausland geschätzt und geachtet.

Lemmer war auch ein hochpassionierter Jäger

und treffsicherer Schütze. Er jagte nie ohne

Hund, stets wurde er von mehreren seiner Osterberger

, oft waren es auch fünf und mehr,

bei der Jagd begleitet. Selbst, als in den letzten

Jahren eine schwere Erkrankung seine Mobilität

stark einschränkte, schaffte er bis zuletzt

mit eisernem Willen und großer Energie den

Weg zum geliebten Ansitz.

Dem Verstorbenen wurden viele Ehrungen zuteil,

exemplarisch seien nur zwei benannt. Auf

der HV 2016 des Klubs wurde er zum Ehrenmitglied

ernannt und ihm die echt goldene Nadel

verliehen. Eine ganz besondere, sehr seltene

Ehrung war die „Baron-von Gingis-Medaille“,

die höchste Auszeichnung des VDH, die ihm

2010 von dessen Präsident überreicht wurde.

Albert Lemmer hinterlässt eine schmerzliche

Lücke im Kurzhaarlager. Er wird unvergessen

bleiben und in unseren Herzen und Gedanken

weiterleben.

Albrecht Keil

Ebenso trauert der JV Lahn-Ohm, dem Lemmer

schon im Gründungsjahr 1976 beitrat. Er engagierte

sich 12 Jahre in der Position des 2.

Vorsitzenden. Der Verein erkannte ihm, für sein

aktives Wirken, die Ehrenmitgliedschaft zu. Mit

Albert Lemmer verliert der Verein ein hochgeschätztes

Mitglied von großer Tatkraft, höchstem

Fachwissen und der ausgeprägten Bereitschaft

zur Übernahme von Verantwortung.

Ein hilfreicher Ratgeber, dessen freundliche,

gewinnende Art in Erinnerung bleiben wird, ist

nun von uns gegangen. Der Jägerverein Lahn-

Ohm wird seinem verstorbenen Ehrenmitglied

ein gebührendes Andenken bewahren.

Manfred Krahn,

2. Vorsitzender

Redaktionsschluss für Ausgabe 01/2017

05.12.2016


JGV

Rhön-Vogelsberg Fulda

Begeisternde Geschichten aus einem langen

Jägerleben

10. Jagdforum von Sorg Premium Cars und der

JGV mit Konrad Esterl

Kein Jägerlatein, aber viele Geschichten aus

einem langen Jägerleben: Wildmeister Konrad

Esterl begeisterte im Autohaus Sorg rund 200

Waidgenossen aus der Region. Sorg Premium

Cars und die JGV hatten bereits zum 10. Mal

zum Jagdforum geladen.

Geschäftsführerin Dr. Mascha Sorg dankte in ihrem

Grußwort zunächst dem Team um Verkaufsleiter

Benjamin Schrimpf, die die Fahrzeuge von

Jaguar, Land Rover und Range Rover wie immer

gekonnt in waidmännischer Kulisse in Szene

gesetzt hatten. Zwischen Trophäen, Präparaten

und Baumwipfeln erläuterte Schrimpf dann zunächst

die Vorzüge der präsentierten Fahrzeuge.

Sogar ein eigenes Sondermodell des Land Rover

Discovery Sport zu einem Hammerpreis hatte

das Autohaus Sorg im Repertoire.

Sodann übernahm JGV-Vorsitzender Dr. Rudolf

Leinweber das Mikrofon, um den Gastredner des

Abends, Wildmeister Konrad Esterl, anzukündigen.

Der Berufsjäger und Jagdbuchautor referierte

zum Thema „Ruf-, Lock- und Reizjagd auf alles

Schalenwild“. Das tat der 79-jährige nicht etwa in

Lehrbuchmanier, sondern anhand unzähliger Anekdoten

aus seinem langen Jägerleben.

Seine Jagdbücher sind weit über die Grenzen

seiner bayerischen Heimat hinaus bekannt.

„Der Auftritt heute Abend war auch für erfahrene

Waidmänner gespickt mit begeisternden

Geschichten“, freute sich Schrimpf, der selbst

Jungjäger ist.

(v. li. n. re.): Dr. Mascha Sorg (Geschäftsführerin Sorg

Premium Cars), Konrad Esterl (Referent), Dr. Rudolf Leinweber

(Vorsitzender JGV Rhön-Vogelsberg) und Benjamin

Schrimpf (Verkaufsleiter Sorg Premium Cars).

Redaktionsschluss

für Ausgabe 01/2017

05.12.2016

Jagdverein Hubertus

Kreis Eschwege

jvwm.de

Herbstversammlung

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Saal als

der Vorsitzende, Rainer Stelzner, die Versammlung

eröffnete. Dieser große Zuspruch mag auch

damit zusammengehangen haben, dass seit über

zwei Jahrzehnten erstmals die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge

auf der Tagesordnung stand. Stelzner

erläuterte, dass die Jagdverbände auf Kreis-,

Landes und Bundesebene sich im Interesse von

Wild und Jagd zunehmend in die öffentliche Diskussion

in unserer Mediengesellschaft einbringen

müssen, was zusätzliche Finanzmittel erforderlich

mache. Nach den Erläuterungen des Vorsitzenden,

stimmten die anwesenden Vereinsmitglieder der

Erhöhung des Mitgliedsbeitrags einstimmig zu.

Ehrung langjähriger Mitglieder

Vorsitzender Rainer Stelzner ehrte wieder zahlreiche

langjährige Mitglieder mit einer Ehrenurkunde.

Für 25-jährige Mitgliedschaft: Dirk Giese, Jürgen

Schellhase; Erwin Möller, Willi Schneider, Friedhelm

Zindler, Eleonore Reimold, Rudolf Koch

und Jürgen Gerhard Bertelt.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Horst Karges,

Hans-Joachim Mengel, Volker Schmidt und Rainer

Weißhaar.

Für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft: Georg und

Kurt Bierschenk geehrt.

Überreichung der Jägerbriefe

Gemeinsam mit dem Ausbildungsleiter, Hermann

Müller, überreichte Stelzner den Jungjägerinnen

und Jungjägern des JV feierlich die Jägerbriefe.

Aus den Vereinen

Den Jägerbrief erhielten: Monika Aschhoff; Sabine

Hupfeld, Dr. Heinz Berkermann, Ernst-Ludwig

Derin, Chrinstoph Küthe, Falk Seifert und Lennart

Wetzestein.

Vortrag über die Heimatnatur

Den Höhepunkt der Versammlung bildete ein

Vortrag des passionierten Natur- und Wildtierfotografen

und Ausbildungsleiters des Jagdvereins,

Hermann Müller. In einem faszinierenden

Kaleidoskop mit hervorragenden Aufnahmen

aus der Heimatnatur nahm er das Publikum mit

auf eine Reise durch das Werden und Vergehen

der Natur im Jahreslauf.

Am Ende des Vortrags dankte das Publikum dem

Referenten mit langanhaltendem Applaus. Der

Vorsitzende überreicht ihm als äußeres Zeichen

des Dankes einen Präsentkorb.

Traditionsgemäß umrahmten die Jagdhornbläser

des Vereins die Versammlung.

Dr. Jörg Brauneis

Ehrenurkunde

für langjährige

Mitglieder durch

Vorsitzenden Rainer

Stelzner

Hessenjäger

Kassel

hessenjaeger-kassel.de

Projekttage der Wichern-Schule

mit Lernort Natur

„Wer wohnt wo im Wald?“ Oder: „Was krabbelt

denn da?“ Fragen wie diese standen an drei

Waldtagen für die 64 Schülerinnen und Schüler

der Johann-Hinrich-Wichern-Grundschule

vor den Herbstferien im Blickpunkt. Lehrerin

Christiane Rauen hatte in

Zusammenarbeit mit Cornelia

Döring, der Leiterin

von Lernort Natur und

Vereinsmitglied Cornelia

Schraub die Projekttage

zum Kennenlernen des

Waldes ausgearbeitet.

Auftakt des ersten Exkursionstages

war ein Frühstück

im Eichwald mit den

Lehrerinnen und Lehrern,

Vorsitzender Stelzer und Ausbildungsleiter

Müller überreichen

den Jungjägern die Jägerbriefe.

27

HessenJäger

Ausgabe 12/16


Aus den Vereinen

die den Kindern Verhaltensregeln mit auf den

Weg gaben. An sechs verschiedenen Stationen

lernten sie unter anderem Kastanien, Eicheln

und Bucheckern nebst den dazuge-hörigen

Blättern kennen. An der Eichhörnchen-Station

durften die Kinder Wallnüsse und Haselnüsse

verstecken, wie es die kleinen Waldbewohner

auch zu tun pflegen.

Besonderheiten von Nadelhölzern stellt Herbert Bachmann den

interessieren jungen Zuhörern vor. (Foto: Christiane Rauen)

Carina Schraub verteilt Spiegel, damit die Schülerinnen und

Schüler einfacher in die Baumkronen schauen können.

(Foto: Christiane Rauen)

Am nächsten Tag erklärte Vorsitzender Herbert

Bachmann vor einer Eiche die Aufgaben eines

Försters und was diesen von einem Jäger unterscheidet.

Ameisen sowie andere Insek-ten auf

und unter der Erde waren weitere Anlaufstellen.

Basteln einer Waldlandschaft mit gesammelten

Blättern, Tannenzapfen, Bucheckern und Eicheln

im Schuhkarton rundeten das Programm dieses

Vormittages ab.

Den Abschlusstag bildete das Kennenlernen der

Waldtiere. Den Abschluss der Projekttage bildete

eine Andacht, die Beiratsmitglied Dietmar

Hahn gestaltete. Außerdem wirkten aus unserem

Jagdverein mit: Dr. Odo Hildenhagen, Nadine

Jungheim und Horst Rubisch.

(beb)

28

HessenJäger

Ausgabe 12/16

Kreisjagdverein

Hofgeismar

kjv-hofgeismar.de

Jubiläum beim Hochsitzbau mit den Jungjägern

des KJV-Hofgeismar

Die 13 Teilnehmer des 51. JJ-Lehrganges

trafen sich am 22.10.2016 zum Hochsitzbau.

Ausbildungsleiter Rüsseler begrüßte den

Jagdpächter Pahland sowie

Horst Stockhecke, der den Hochsitzbau in

bewährter Weise leitete.

Ein besonderer Gruß galt dem Geburtstagskind

Holger Gieseler.

Der Ausbildungsleiter machte einige Ausführungen

über den Hochsitzbau, die UVV

sowie über Fragen, die während der Jagdscheinprüfung

gestellt werden können.

Er bedankte sich bei Stockhecke, dass er

schon zum zehnten Mal den Jungjägern

während ihrer Ausbildung den Bau eines

Hochsitzes vorführte.

Seit Rüsseler die Ausbildung übernommen

hat, wurde mit den Lehrgängen jedes

Jahr ein Hochsitz gebaut.

Nach drei Stunden konnte Horst Stockhecke

das obligatorische Jungjägerschild

„Jungjägersitz 2016“ am fertigen Hochsitz

anbringen.

Anschließend ging es in die Jagdhütte.

Hier gab es Holgers Geburtstagskuchen

und eine Brotzeit, die Rolf Pahland zubereitet

hatte.

Dank an Horst Stockhecke und Rolf Pahland,

die mit der Gelegenheit einen Hochsitzbau

zu bauen, zum Gelingen der Ausbildung

unserer Jungjäger bei getragen

haben.

Zum Schluss gab es noch eine Überraschung.

Der Jagdpächter spendierte dem

Lehrgang im nächsten Jahr den Abschuss

eines Rehbocks. Dieser wird dann bei der

Jägerbriefübergabe unter den Teilnehmern

verlost.

E.R.

Der 51. JJ-Lehrgang vor dem fertigen Hochsitz.

Bezirk Wiesbaden

Jagdklub

Main-Taunus e.V.

jagdklubmaintaunus.de

Horst-Ulrich Roth †

Der JK trauert um sein am 14.10.2016 im Alter

von 89 Jahren verstorbenes Mitglied Horst-Ulrich

Roth.

Trauer um Horst-Ulrich Roth.

Roth hat über Jahrzehnte den JK, teils an verantwortlicher

Stelle, mitgestaltet. Bereits seit

Anfang der 50er Jahre trat er dem Verein bei und

engagierte sich über viele Jahre bei den Jagdschützen

und als aktiver Jagdhornbläser. Lange

Zeit arbeitete er als stellvertretender Vorsitzender

und auch als Schriftführer im Vereinsvorstand.

Zuletzt war er bis zu seinem Tode Vorsitzender

des Ältestenrates.

In Anerkennung seiner Verdienste um die Organisation

der Hessischen Jägerschaft wurde

der passionierte Jäger mit den Ehrennadeln des

Landesjagdverbandes Hessen ausgezeichnet.

Die Ehrennadel des Deutschen Jagdverbandes

in Silber wurde ihm im März 2011 verliehen.

Neben den Familienangehörigen und zahlreichen

Weggefährten gaben ihm das Bläserkorps des

JK anlässlich seiner Beisetzung am 28.10.2016

auf dem Hauptfriedhof in Kelkheim/Ts. das letzte

Geleit. Wir werden dem allseits geschätzten

Jagdkamerad stets in Ehren gedenken.

Horst Heil

Jagdverein Hubertus

Bad Homburg e.V.

jagdverein-hubertus.de

Usinger Laurentiusmarkt

Auch in diesem Jahr trug die Bad Homburger

und Usinger Jägerschaft mit einem Informationsstand

für Naturfreunde zum Marktgeschehen

bei. In dem Informationsanhänger des LJV und

in dem liebevoll hergerichteten Pavillon gab es

jede Menge Präparate zu entdecken. Wie bereits


Auch in diesem Jahr sorgte Falknerin Liesa am Präparatewagen

des LJV für großes Aufsehen. Fotos: Stefan Strobel

im letzten Jahr überraschte Uhu „Uko“ mit seiner

Falknerin Liesa im Präparatewagen die Besucher.

Besonders am Familien-Montag fanden sich viele

kleine Gäste bei den Hegern und Pflegern ein

und testeten in den „Fummel-Kisten“ des LJV ihr

Wissen. Für manch‘ einen gab es in diesem Zusammenhang

ganz neue Dinge zu begreifen. Es

war wiedermal eine gute Möglichkeit, die Jagd

und unseren damit in Verbindung stehenden Auftrag

zur Hege und Pflege des Wildes und der Natur

dem breiten Publikum näher zu bringen. Auf

diesem Weg noch einmal einen recht herzlichen

Dank an unsere aktiven Mitglieder, vorweg Tanja

und Matias Richter sowie Heinz Meine für die inzwischen

langjährige Übernahme der Organisation

und Planung.

Lisa Ebner

Verein der Jäger

des Dillkreises e.V.

dillkreisjäger.de

Erfolgreicher Start der Gruppe

"Junge Dillkreisjäger"

Auf Initiative einiger junger Jäger hat sich im vergangenen

September die Interessensge-meinschaft

„Junge Dillkreisjäger“ (IG) im VdJd Dillkreises

gegründet.

Ziel ist es, Erlebnisse rund um die Jagd zu teilen,

Gemeinschaft unter Gleichgesinnten zu erleben

und sich in Themen rund um das Waidwerk weiterzubilden.

Das erste offizielle Treffen nach der

Gründungsveranstaltung fand nun

im Oktober statt.

Unter dem Motto „Professionelles

Zerwirken“ fand sich eine Gruppe

von 15 jungen Jägern in der Metzgerei

Schneider in Haiger-Langenaubach

ein, um sich von

einem Metzgermeister das

Abschwarten und aus der

Decke Schlagen sowie das

anschließende Zerwirken genau

erklären zu lassen.

Nach einer kurzen Begrüßung

durch den 1. Vorsitzenden

der Dillkreisjäger, Dr.

Rudolf Schönhofen, schritt

man sofort zur Tat. Unter Anleitung des jungen

Metzgermeisters Christi-an Schneider,

der mit den Anwesenden die Passion für

die Jagd teilt und selbst Mitglied der IG ist,

begaben sich alle Teilnehmer an das Zerwirken

des erlegten Wildes, wobei sogar das

Aufbrechen nochmal an einem kurz zuvor

erlegten Kitz demonstriert werden konnte.

Dabei wurden neben den grundlegenden

Fertigkeiten auch einzelne Tricks und Kniffe, die

man nur im Rahmen des täglichen Ausübens

des Metzgerhandwerks erlernt, an die Teilnehmer

wei-tergegeben.

Im Anschluss an das Zerwirken ging es zum gemütlichen

Teil des Abends über.

Das nächste Treffen, ein erster Stammtischtermin,

wurde gleich vereinbart.

Wer Interesse hat, bei den „Jungen Dillkreisjägern“

mitzumachen oder sich einzubringen ist herzlich

eingeladen und kann sich gerne ein Informationsschreiben

sowie die Kontaktdaten zur Gruppe auf

der Internetseite www.dillkreisjäger.de herunterladen.

Silvan Schönhofen, Felix Weyl

Jägerinnen im Schießkino

Im Oktober trafen sich 10 Dillkreisjägerinnen

zum "Frauenschießen" am Schießstand

in Wetzlar-Münchholzhausen. Dieses Treffen

wurde von Martina Oestreich organisiert.

In entspannter Atmosphäre konnten

alle ihre Schießfertigkeiten überprüfen und

verbessern. Gemeinsam mit der freundlichen

(männlichen) Standbetreuung hatten

die Jägerinnen hierbei viel Spaß. Beim

Aus den Vereinen

anschließenden gemütlichen Beisammensein

in der anliegenden Pizzeria wurden interessante

Gespräche geführt und alle waren interessiert an

weiteren Zusammenkünften in Form von "Wintergrillen",

Erste-Hilfe-Kurs oder ähnlichem. Ideen

können gerne weitergegeben werden! Kontakt:

Martina Oestreich, oestreich.bernd@t-online.de.

10 Dillkreisjägerinnen kamen zum "Frauenschießen"

nach Wetzlar-Münchholzhausen.

Sachsenhäuser

Jagdklub e.V.

sjk-frankfurt.de

Auf dem Frankfurter Roßmarkt war wieder Erntedankfest

Das Bläserkorps des SJK war wieder dabei

Landwirtschaft liegt in der Luft beim Erntefest.

Das Wetter ist einladent, Offenes Feuer verströmt

rauchigen Geruch. Die Damen des Landfrauenverbandes

backen ihre Kuchen und Torten. Es

gibt frische landwirtschaftliche Erzeugnisse wie,

Äpfel, Bergkäse, Marmelade, Honig, Apfelwein,

Bier und Federweißer. Das Motto: Stadt- Land-

Genuß. Das Bläserkorps des SJK begrüßt die

In den Räumen der

Metzgerei Schneider

konnte den Gruppenmitgliedern

das

profes-sionelle Zerwirken

aus Sicht eines

Metzgermeisters näher

gebracht werden.

Foto: Dr. Rudolf

Schönhofen

Bläserkorps des SJK beim Erntedankfest auf dem Frankfurter

Roßmarkt.

Gäste vor der Bühne. Dann eröffnet der Vorsitzende

des Kreisbauernverbandes, Karl Heinz Gritsch,

das Erntefest. Besonders Kinder und Jugendliche

haben großes Interesse an der Veranstaltung.

Wo sehen die Kinder sonst noch Kühe, Schweine

und Ziegen? Die Reden der Veranstalter bieten

Abwechslung und das Bläserkorps spielt in den

Pausen Jagdsignale und Märsche. Auf dem Roß­

29

HessenJäger

Ausgabe 12/16


Aus den Vereinen

markt sieht man moderne landwirtschaftliche Maschinen

aber auch eine Reihe älterer historische

Traktoren. Die Veranstaltung dauert drei Tage

und bietet den Besuchern Essen, Trinken und Abwechslung

an den Ständen. Horst Belz

Jäger-Verein

Frankfurt Nord-Ost e.V.

jvno.net

Jagdhornklänge auf dem Frankfurter Erntemarkt

Einmal ist keinmal; zweimal ist Zufall und dreimal

ist Tradition!

Frei nach diesem Motto trafen sich auch dieses

Jahr wieder die Bläserinnen und Bläser des Bad

Vilbeler Jagdvereins und des JVNO, nun zum dritten

Mal in Folge auf dem jährlichen Erntemarkt

in Frankfurt. Mit achtzehn Parforce- und Fürst

Pless-Hörnern wurde einem interessierten Publikum

der musikalische Ablauf eines traditionellen

Jagdhornklänge auf dem Frankfurter Erntemarkt.

Foto: Volker Jochim

Jagdtages näher gebracht. Gespickt mit interessantem

Hintergrundwissen führte Patrick Gütlich

(Zweiter Vorsitzender und Ausbilder des JVNO)

das Publikum anschaulich durchs Programm.

Das Bild des Jägers in der Öffentlichkeit als

staatlich geprüfter Naturschützer aber auch als

Bewahrer einer gelebten Tradition dabei positiv

herauszustellen, fand offensichtlich Anklang. Anregende

Gespräche mit interessierten Zuhörern

während der Pausen und im Anschluss an den

Bläserauftritt zeugten hiervon. Als gelungene Kooperation,

die allen Beteiligten viel Freude bereitet

hatte, wurde der gemeinsame Auftritt der beiden

Jagdhornbläserkorps empfunden. Eine Tradition,

die sich lohnt, auch im nächsten Jahr fortgeführt

zu werden.

Willi Frommer

vorbildlichen Aktion

„Menschen helfen

Menschen“!

Traditionell fand in Orlen

„Auf der Moll“, die

von der ansässigen

Jägerschaft initiierte

Waldandacht statt.

Wie auch in den Jahren

zuvor ging es darum,

durch die Einnahmen

der Kollekte und dem

Verkauf von warmen

Getränken sowie von

selbstgemachten Wildbratwürstchen,

einen

18 Schülerinnen und Schüler durchwanderten den Waldlehrpfad.

gemeinnützigen Verein

in Orlen finanziell zu

unterstützen.

und reizvoll ausgestattet. Somit hatten die 18 Schüler/innen

der Klasse 2a von der Grundschule Mengerskirchen

einen interessanten und aufschlussreichen

Lehrpfad zu durchwandern. Begleitet wurden

die Kinder nicht nur vom Lehrpersonal,

sondern vor allen Dingen

von der Jägerschaft, die an Ort und

Stelle Rede und Antwort stand und

zur Aufklärung und Ergänzung aller

Fragen beitrug. Zu entdecken waren

z. B. Fuchs und Dachs am jeweiligen

Bau u.v.m.

Eine Kanzel wurde bestiegen.

Am Zielort erwartete die Kinder ein

Lagerfeuer. Hier konnten die Kinder

an der Glut mit einem Stockbrot etwas

Essbares backen.

Der krönende Abschluss fand am

Als neue Pfarrerin konnte Monika Kreutz begrüßt

werden.

In Ihrer Predigt ging Sie einfühlsam auf aktuelle

Themen ein.

Auch zogen wie letztes Jahr, zwei Formationen

Kraniche direkt über die Moll, um die Predigt, sozusagen

zumindest augenscheinlich, von oben zu

unterstützen.

Die Waldandacht wurde durch das Bläsercorps,

unter der Leitung von Stefan Ochs, musikalisch

mit Stücken auf den Parforcehörnern begleitet.

Dies ist uns eine liebgewonnene Aufgabe geworden,

an der alle aktiven Bläser teilnehmen wollen

und die durch Krankheit ausgefallenen zumindest

die „Kollekte“, unterstützen.

Es waren ca. 250 Besucher erschienen.

Die Einnahmen kommen in diesem Jahr denjenigen

Orlener Senioren zugute, denen es leider

LJV-Lernort­Natur-Anhänger statt. nicht mehr möglich ist, an solchen Veranstaltungen

Den Kindern wurden alle Tiere erklärt.

Ein Lernerfolg, der im Klassenzimmer

nicht zu erzielen ist, meinte die Lehrerin

zufrieden. Am Schluss bekam jedes Kind eine

Erinnerungsurkunde ausgehändigt, welche mit

teilnehmen zu können.

Ein herzliches Dankeschön allen Besuchern, sowie

den Veranstaltern und freiwilligen Helfern, die

diese Aktion mit Ihrer Teilnahme unterstützt und

möglich gemacht haben.

großem Stolz angenommen worden war.

Klaus Pfeiffer Traditioneller Jägerschlag

Am 18.09.2016 konnten wir unsere Jungjäger

brauchtumsgerecht in die Jägerschaft einführen.

Jagdverein Mit den Worten „Der erste Schlag soll dich zum

Untertaunus

Jäger weihen, der zweite Schlag Dir Waidgerechtigkeit

verleihen, der dritte sei ein Gebot, was Du

jv-untertaunus.de

nicht kennst das schieße nicht tot“ wurden die

jungen Jägerinnen und Jäger traditionell in die

16. Traditionelle Waldandacht in Taunusstein Reihen der Jäger aufgenommen.

Das Bläsercorps des JV unterstützt auch in

diesem Jahr die Orlener Jägerschaft bei Ihrer Bläser bei der traditionellen Waldandacht.

Jägervereinigung

Oberlahn e.V.

jaegervereinigung-oberlahn.de

Walderlebnistag im Revier Dillhausen

Jagdpächter und Mitjäger hatten mit ihren Partnern

einen 2,5 km langen Waldlehrpfad fachmännisch

30

HessenJäger

Ausgabe 12/16


Aus den Vereinen

Mit eindringlichen und mahnenden Worten, die

Sie noch einmal an die Waidgerechtigkeit erinnern

sollten, erhielten sie Ihre Urkunden und Jägerbriefe.

Wir vom JV sind uns sicher, dass wir mit unserer

Ausbildung auf dem richtigen Wege sind, diesen

jungen Menschen heute und in Zukunft das erfor

derliche Rüstzeug für Ihre weitere Jagdausübung

mitgegeben zu haben.

Wir wünschen allseits guten Anblick und Waidmannsheil.

Zum Jäger geschlagen.

Hegegemeinschaften/Reviere

Hegering

Gründchen

Gründchenjäger zeigen sich treffsicher

Eine gute Beteiligung herrschte beim Abschlussschießen

des HG. Nicht nur die alten Hasen, auch

Jungjäger, Jagdinteressierte und die Jägerdamen

zeigten sich treffsicher.

Vorsitzender Bernd Wettlaufer freute es, dass sich,

im Hinblick auf die herbstliche Drückjagdsaison,

die HG-Mitglieder so zielsicher präsentierten. Die

Schießwarte Ralf Dörr und Heinrich Schmidt konnten

insgesamt 15 Jahresschießnadeln verteilen.

Die von Büchsenmacher Heinrich Schmidt

handgemalte Hegering- Ehrenscheibe mit Rehbockmotiv

gewann Stefan Dörr. Gesamtsieger

im jagdlichen Schießen wurde Rolf Fischer. Die

Nächstplazierten waren Bernd Wettlaufer und

Carsten Michel. Bei den Damen traf Anette Weber

am besten. Dem Jagdkameraden Werner Rüffer

und den Schießwarten dankte Wettlaufer für die

gute Organisation.

Arno Eifert

Jäger- Familientag auf Burg

Herzberg

Zu einer Naturerlebniswanderung

und Besichtigung der

Burg Herzberg trafen sich die

Mitglieder des Hegeringes

Gründchen mit ihren Freunden

und Familienangehörigen.

Hegeringleiter Bernd Wettlaufer

freute sich über den guten

Besuch des „Jäger-Familientages“.

Die Gründchenjäger

bedankten sich besonders

bei ihren Frauen und Partnerinnen

für die geübte Toleranz

gegenüber allen jagdlichen

Aktivitäten und das Verständnis

für die „häuslichen Abwesenheitszeiten“

während der

Jagdsaison. Burghauptmann Baron Jürgen von

Dörnberg ließ es sich nicht nehmen, die grüne

Jägerfamilie persönlich durch die Burganlage zu

führen.

Arno Eifert

Die Mitglieder des Hegerings Gründchen unternahmen eine Naturerlebniswanderung

und Besichtigung der Burg Herzberg.

HG Essetal, Warmetal

und Reinhardswald

11. gemeinsame Schwarzwildschwerpunktjagd

Am 18.09.2016 traf man sich zum Strecke legen.

HG-Leiter Horst Kramer von der HG Essetal

konnte 60 Jägerinnen und Jäger, darunter auch

Jungjäger des laufenden Kurses beim KJV-Hofgeismar,

begrüßen.

Die HG Warmetal war durch Uwe Groß vertreten.

Ganz besonders freuten sich die Jäger über die

Grußworte des 1. Vorsitzenden vom KJV - Hofgeismar,

Dr. Wilfried Dietze. Er lobte die Zusammenarbeit

der drei Hegegemeinschaften.

60 Jägerinnen und Jäger bei gemeinsamer

Schwarzwildschwerpunktjagd.

Während der drei Tage kam eine ausreichende Anzahl

von Wildschweinen zur Strecke. Die drei Hegeringleiter

waren mit dem Ergebnis zufrieden.

Es kam auch einiges an Raubwild zur Strecke.

Dank auch an die Bläser des KJV - Hofgeismar, die

die Strecke verblasen

haben.

HG-Leiter Stefan

Simmering mit

seinen Mitgliedern

sorgte für das leibliche

Wohl.

Alle Teilnehmer waren

sich einig, dass

man sich auch zukünftig

zum Strecke

legen und zum Erfahrungsaustausch

treffen sollte.

Schlussendlich ein

herzliches Dankeschön

an die HG

Reinhardswald mit ihrem Leiter Stefan Zimmering

für die Organisation des Treffens.

Gute Beteiligung beim Abschlussschießen des HG.

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31

HessenJäger

Ausgabe 12/16


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HessenJäger

Ausgabe 12/16


Lernort Natur

Nahrung

unter

Schnee

und Eis

Die Tage sind kurz, die Nächte lang und eisige

Temperaturen keine Seltenheit mehr.

Die Zeit der Fülle ist vorbei und alle Wildtiere

müssen sich ihre karge Nahrung nun mühsam

zusammensuchen. Dabei brauchen sie

jetzt sogar mehr Energie, um ihre Körpertemperatur

zu halten. Viele haben sich im

Herbst eine dicke Fettschicht angefressen,

von der sie nun zehren; sie vermeiden jeden

unnötigen Schritt. Dazu allerdings müssen

sie wirklich ruhige Einstände finden – und

wo gibt es die heute noch? Waldbesucher,

Hundebesitzer und andere Erholungsuchende

stören die winterliche Stille immer wieder.

Da hilft es den Wildtieren, wenn Ruhezonen

eingerichtet werden. In normalen

Wintern reicht ihnen dann ein gutes Vorhandensein

von Wildfrüchten und -kräutern

aus. Natürlich stellt ein Wildacker an einer

ruhigen Stelle im Revier eine willkommene

Nahrungsergänzung dar. Bestückt z.B. mit

verschiedenen Kohlsorten, Buchweizen,

Winterfutterraps, Gelb- und Schwarzhafer,

finden zahlreiche Wildtiere in der äsungsarmen

Zeit genug Nahrung und Schalenwild

wird nicht so schnell zum Verbeißen und

Schälen verleitet.

Wird der Winter allerdings sehr streng, kann

eine Fütterung größere Schäden verhindern.

Das Füttern allerdings wurde durch die neue

Jagdverordnung stark erschwert.

Welche Futtermittel genutzt werden, wie

und in welchen Mengen das Ausbringen

erfolgt, darüber entscheiden die Hegegemeinschaften

und legen ein Fütterungskonzept

vor. Sie arbeiten auch Orte und Zahl der

Fütterungsstellen aus und vermerken diese

auf einer Revierkarte. Bei all ihren Über­

34

HessenJäger

Ausgabe 12/16


Lernort Natur

legungen müssen sie insbesondere an die

Ruhe bedürfnisse des Hochwildes denken.

Mögliche Futtermittel sind Rau- und Saftfutter.

Als Raufutter ist ausschließlich das Füttern

von Heu und reiner Grassilage erlaubt.

Das heißt, dass alle Arten von Heu-Presslingen,

wie z.B. als Pferdefutter bekannte

Pellets, nicht angeboten werden dürfen.

Zum Saftfutter zählen Obst von heimischen

Obstbäumen oder Gemüse, wobei in Hessen

Schalenwild nur während wirklicher Notzeiten

mit Futterrüben (keine Zuckerrüben oder

Pastinaken), Obsttrestersilage, Mohrrüben

und Früchten heimischer Waldbäume gefüttert

werden darf und selbst dann immer nur

in Kombination mit Raufutter. Insgesamt

sollte in Hochwildgebieten das Gewichtsverhältnis

ca. 60 % Raufutter und 40 % Saftfutter

betragen.

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Um allerdings Futter ausbringen zu dürfen, muss von der Jagdbehörde eine sogenannte

Notzeit ausgerufen werden. Anhand des Wetters überprüft diese, ob die

Natur wirklich weniger Nahrung anbietet, als das Wild braucht. Die Jagdverordnung

gibt auch gewisse Anhaltspunkte vor, wann eine Notzeit vorliegen könnte, nämlich:

eine geschlossene Schneedecke von mehr als 60 Zentimetern über einen Zeitraum

von mehr als drei Wochen. Das bedeutet, dass drei Wochen lang so viel Schnee

liegen muss, dass normal große Menschen bis über die Knie einsinken. Ein Zustand,

den es in Hessen seit vielen Jahren nicht mehr gegeben hat. Bei geringeren

Schneehöhen bedarf es für die Fütterungserlaubnis einer Harschschneebildung

oder starken Vereisung, denn beides verhindert, dass das Wild Nahrung freischarren

kann. Dieser Zustand muss allerdings auch für zwei Wochen zu erwarten sein.

Für Schwarzwild gilt, dass während einer Notzeit nur unverarbeitetes Saft- und

Kraftfutter in Form von heimischem Getreide, Erbsen und Früchten heimischer

Waldbäume gefüttert werden darf. Verboten sind nicht heimische Früchte,

Back- und Süßwaren, Küchenabfälle und Schlachtabfälle.

Wer Futter ausbringt, muss immer darauf achten, dass es nur die Wildart

erreicht, für die es ausgebracht wurde. Außerdem darf jeweils nur so viel

angeboten werden, wie die Wildtiere innerhalb einer Woche fressen können.

Bei einer so langen Liegezeit im Freien muss darauf geachtet werden,

dass es nicht verdirbt. Deshalb haben sich Futterraufen bewährt, in denen

das Futter überdacht liegt, sodass es nicht nass wird und verdirbt.

Wünschen wir dem Wild gut vorbereitete Reviere und einen milden Winter.

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HessenJäger

Ausgabe 12/16


Lernort Natur

Kurti Keilers

Kurzgeschichte

Niko Fux

Wuhlen und brechen unmoglich!

Lustlos kaut Borstel auf einer Wurzel herum, der Hunger macht

unserem jungen Keiler zu schaffen, denn schon seit Tagen hält

anhaltend strenger Frost den Siebenwipfelwald fest in der Hand.

In der Erde schlummern noch so viele Leckereien, das weiß

Bors tel, doch ist das Erdreich nun zu hartgefroren und ein Wühlen

nach Pilzen und Insekten somit unmöglich.

Ach, war das herrlich, als noch vor ein paar Wochen der Boden

übersäht war mit Eicheln, Bucheckern, Obst und anderen Köstlichkeiten!

Die Bäume hatten ihre Früchte abgeworfen und es

gab Fraß für jeden in Hülle und Fülle. Doch das ist nun schon

eine Weile her und das Nahrungsangebot merklich geschrumpft.

Ja, natürlich haben alle Tiere diese Zeit genutzt, um sich ein

Fettpolster anzufuttern. Und dennoch: Borstels Magen knurrt

jetzt!

Der hungrige Schwarzkittel blickt sich um. Wo steckt nur Kurti?

Der erfahrene alte Keiler würde sicher wissen, wo Borstel jetzt

etwas Gutes zu fressen finden würde. Aber Kurti ist seit einer

Weile wie vom Erdboden verschluckt. So macht sich Borstel alleine

auf die Suche nach einer Mahlzeit.

Er beobachtet einen Sprung Rehe, der die letzten Blätter einer

Brombeerhecke abrupft. Borstel seufzt, so ein Blättchen macht

einen stattlichen Keiler auch nicht satt.

Er zieht weiter durch die eisige Nacht, sein Atem bildet kleine

weiße Wölkchen. Borstel friert nicht, denn seine dichte Unterwolle

hält die Körperwärme und schützt ihn vor Wind und

Wetter. Es zieht Borstel nun zum Waldrand, zur Wiese mit den

Obstbäumen, hier gab es doch so viel, da muss doch noch etwas

zu finden sein.

Aber Pustekuchen, gerade einmal einen hartgefrorenen, verschrumpelten

Miniapfel kann er finden.

Er blickt auf das Dorf im Tal unter ihm, beobachtet die Lichter,

die auf der Straße vorbeihuschen. Autos, das weiß Borstel, das

ist ein gefährlicher Ort für Wildtiere.

Just in diesem Moment sieht er den Fuchs von der Straße her

zum Wald schnüren, einen verunfallten Hasen trägt er im Fang.

Oh ja, das wäre auch etwas für Borstel, so ein leckerer Hasenbraten.

Aber ihn schauderst es bei dem Gedanken an die hellen

Lichter und den Motorenlärm, er erinnert sich nur zu genau an

seinen beinahe Unfall. Nein, nein, die Straße nach Aas abzusuchen,

ist keine Option für ihn und so zieht er zurück in den

Wald. Seine Laune sinkt jetzt auch auf Minustemperatur. Da

endlich wittert er Kurti. Mit flottem Schritt trollt er der Fährte

nach und trifft endlich auf unseren alten Keiler. Nach einer kurzen

Begrüßung erkennt Kurti schnell, wo der Schuh bei Borstel

drückt und er lenkt ihn auf einen neuen Wechsel. Eine ganze

Zeit marschieren sie, bis Kurti endlich stehen bleibt. Borstel

staunt nicht schlecht: Mitten im Wald stehen sie vor einem Feld.

Hafer, Buchweizen, alte Sonnenblumen, Markstammkohl und

vieles mehr steht hier. Ob der Bauer wohl vergessen hat, das

Feld abzuernten? Kurti klärt Borstel auf, dass dies ein Feld extra

für die Wildtiere ist und der Jäger es angelegt hat.

Aber irgendwie ist Borstel das gerade total Schwarte, er füllt

sich seinen Bauch und schmatzt zufrieden, schon ist seine

schlechte Laune wie weggefegt. Jetzt ist ihm auch klar, warum

Kurti verschwunden war. Hier wird auch Borstel nun eine Weile

bleiben, denn so kann man den Winter aushalten!

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Einige Tiere gibt es, die gibt es gar nicht. Aber echte Ratefüchse kennen sicher

einen Löwenanteil davon trotzdem. Tragt die erratenen Tiere waagerecht in

die jeweilige Spalte ein. Ä, ö, ü werde dabei zu ae, oe, ue, ß zu ss. Habt ihr

alle richtig, so könnt ihr senkrecht ein Lösungswort ablesen, das etwas

mit dem jagdlichen Schießen zutun hat.

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teilnehmen, bei denen die vollständige Adresse angegeben wurde. Die persönlichen

Daten werden nur zum Zweck des Preisversands gespeichert. Pro

Adresse wird eine Einsendung beim Gewinnspiel berücksichtigt. Die Gewinner

werden in der Ausgabe 01/2017 veröffentlicht. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

2. Welche Drossel hat keine Federn?

3. Welches Kätzchen ist kein Tier?

1. Welcher Dachs hat keine Zügel?

4. Welcher Vogel ist so schmutzig, dass er nicht fliegen kann?

5. Welcher Affe kommt nicht in den Fellwechsel?

6. Welcher Hase wird niemals

von einer Klippe springen?

7. Welcher Vogel bekommt den Hals nicht voll?

8. Welcher Wolf hat kein Fell?

9. Welche Ratte trägt häufig eine Brille?

10. Welche Spinne

trägt Kleidung?

11. Welcher Löwe kommt auch in Hessen vor?

12. Welche Ente ist immer falsch geschossen?

ivan kmit – fotolia.com

13. Welche Schlange hat Beine?

14. Welcher Vogel hat keine Flügel, keine

Federn und keinen Schnabel?

15. Welcher Frosch verträgt kein Wasser?

16. Welcher Hund ist schwer an die

Kette zu legen?

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HessenJäger

Ausgabe 12/16


Kleinanzeigen

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HessenJäger

Ausgabe 12/16


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Jagdverpachtung

Jagdverpachtung

Die Jagdgenossenschaft Obergrenzebach im Schwalm-Eder-Kreis verpachtet ab

dem 01.04.2017 ein ca. 300 ha großes Niederwildrevier – davon sind 30 ha Wald

– auf die Dauer von 10 Jahren. Revierbesichtigung und weitere Infos durch den

Vorstand H.G. Heinmöller, Tel.: 06691/4374 oder 0162/6244792.

Jagdverpachtung

Der Jagdbezirk Rabenscheid (Reviergröße 630 ha/bejagbare Fläche 610 ha /Waldanteil

30 %, Feldanteil 70 %) der Jagdgenossenschaft Breitscheid soll ab 01.04.2017

neu verpachtet werden. Bei Interesse erhalten Sie weitere Informationen unter

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Nicht erlaubnispflichtige Waffen müssen den Hinweis „Abgabe nur an Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr“ enthalten. Information laut Waffen gesetz: WaffG Anlage 2, Abschnitt 1, „Verbotene Waffen“: Der Umgang (=

Erwerb, Besitz, Überlassen, Führen, Verbringen, Mitnehmen) mit folgenden Gegenständen ist verboten (gem. Nr. 1.2.4): Für Schusswaffen bestimmte Vorrichtungen, die das Ziel beleuchten (z.B. Zielschein werfer) oder markieren

(z.B. Laser- oder Zielprojektoren). Für Schusswaffen bestimmte Nachtsichtgeräte und Nachtsichtzielgeräte mit Montage vorrichtungen sowie Nachtsichtvorsätze und Nachtsichtaufsätze für Zielhilfsmittel (z.B. Zielfernrohre), sofern

die Gegenstände einen Bildwandler oder eine elektronische Verstärkung besitzen. Information zum Bundesjagdgesetz: BJagdG § 19, „Sachliche Verbote“: Künstliche Lichtquellen, Spiegel und Vorrichtungen zum Anstrahlen

oder Beleuchten des Zieles, Nachtzielgeräte, die einen Bildwand ler oder eine elektronische Verstärkung besitzen und für Schusswaffen bestimmt sind ..., beim Fang oder Erlegen von Wild aller Art zu verwenden oder zu nutzen.


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Jährlicher Treffpunkt für Jäger im Norden

Vom 8. bis 11. Dezember ist es wieder so

weit. Die Pferd & Jagd in Hannover öffnet ihre

Pforten und es heißt wieder: Messe-Highlight,

jährlicher Branchentreffpunkt, Trendbarometer,

einzigartige Produktvielfalt sowie informatives

und unterhaltsames Rahmenprogramm.

42

HessenJäger

Ausgabe 12/16

Über 300 Aussteller kommen mit neuesten

Jagd- und Sportwaffen, Ausrüstung, Waffenschränken,

Tresoren, Optik, Munition,

Hochsitzen, Jagdzubehör, Anglerbooten,

Präparaten, Büchern, Schmuck und vielem

mehr und garantieren eine umfassende

Neueste Trends und bewährte Klassiker – 300 Aussteller garantieren auf der Pferd & Jagd in Hannover eine

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sich in diesem Jahr mit noch mehr Produkten

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Klassiker, aktuelle Waffenmodelle in

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Optik, Messer. Die Sonderschau ist die optimale

Gelegenheit, sich mit den wichtigsten

Vertretern der Branche auszutauschen und

Spitzenprodukte zu erwerben. Mit dabei

sind hochkarätige Namen wie Blaser, Sauer,

Krieghoff, Mauser, Merkel, Zeiss, Schmidt &

Bender, Swarovski und viele andere.

Schauen Sie auch im Jagdkino vorbei, wo

JANA Jagd & Natur Ihnen mit interessanten

Filmen und Top-Referenten Information

im Breitwandformat präsentiert. Und wer

direkt vor Ort auf die „Pirsch“ gehen will,

kann im Schießkino, beim Lichtpunkt- oder

auch beim Bogenschießen die Treffsicherheit

unter Beweis zu stellen.

8. bis 11. Dezember 2016, 10:00–18:00 Uhr

Messegelände in Hannover

Tickets Messe-Kasse: Erwachsene 13,50

EUR, Ermäßigt 11,50 EUR, Junior-Ticket

10,50 EUR.

Kinder bis einschließlich 5 Jahre haben

freien Eintritt.

www.pferd-und-jagd-messe.de


Kapitaler Anblick: Die Jagdjacke „Vitus“

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die bleifreie .22 LR Munition!

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Geschoss ca. 1,4 Gramm/21 Grain

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Geschwindigkeit ca. 550 m/s

50er Schachtel

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sportlichem Schnitt:

Jagdlich gut

durchdacht,

setzt sie das

wertige und

geräuschlose

Material

Loden zeitgemäß

um!

Ein hochschließender

Innenkragen

aus weichem

Lodenfleece,

die winddichte

Front und warme,

moltongefütterte Taschen sorgen für ein

perfektes Innenklima. Dank der asymmetrischen

Form der Ärmelbündchen legen sich

diese wärmend über den Handrücken und

erlauben durch Umschlagen, die Armlänge

wie durch eine Manschette anzupassen.

Der Schulterbereich wird durch eine Zwischenschicht

aus wasserdichtem Taslangewebe

besonders vor Nässe geschützt.

Seitliche Reißverschlüsse am Saum sorgen

für guten Sitzkomfort und ein Zugband ermöglicht

die stufenlose Variation zwischen

tailliert und luftig-bequem. Reichlich Platz

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Außen- und Innentaschen.

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winterlicher Kälte!

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Aus der Jagdbranche

Mit Leica ins

Abenteuer!

Premium-Fernglas kaufen

und Expeditionsreise nach

Spitzbergen gewinnen

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Spitzbergen erleben? Dann bringt Sie der

Kauf eines Leica Trinovid HD 42 oder Kompakt-Fernglases

Leica Ultravid BR oder Trinovid

BCA nun ein ganzes Stück näher.

Unter allen Käufern, die sich anschließend

online registrieren, verlost Leica die Teilnahme

an einer einzigartigen Expeditionsreise

nach Spitzbergen im Wert von bis zu 9.000

Euro. Zudem haben Sie die Chance auf einen

von 20 Gutscheinen für ein Seminar

der Leica Akademie. Die Aktion läuft noch

bis zum 31. Januar 2017. Die exklusive Segelschiff-Reise

findet vom 28. August bis

9. September 2017 statt und wird von dem

bekannten Fotografen und Naturexperten

Norbert Rosing geleitet, der den insgesamt

bis zu 12 Teilnehmern die faszinierende Eisund

Tierwelt der norwegischen Inselgruppe

nahebringt. Zahlreiche Gletscher und Fjorde,

das bunte Treiben in den dicht bevölkerten

Brutkolonien der Seevögel und ein Abstecher

ins Eis stehen auf dem Reiseprogramm.

Weitere Informationen erhalten Kunden

online unter www.leica-camera.com/

spitzbergen2016 sowie bei allen Leica Stores,

Leica Boutiquen und Fachhändlern.

Auf Traditionspfaden Richtung Zukunft

Markenrelaunch des Traditionsunternehmens Alljagd

Seit nunmehr fast 50 Jahren setzt Alljagd

auf Nähe, die Nähe zur Natur, zum Sport

und zum Kunden. In den Fokus werden

dabei Werte wie Qualität, professionelle Beratung

und kompaktes Branchenwissen am

Puls der Zeit gesetzt.

Durch den Relaunch des Markenlogos

wurde ein Logo erschaffen, das als Siegel

dient, um die Markenwerte und das damit

verbundene Markenversprechen nach au­

ßen zu transportieren und visuell den Weg

Richtung Zukunft zu gehen.

Der neue Alljagd-Katalog 2016|2017 liegt

zur Abholung in allen Alljagd-Fachgeschäften

aus. Ebenso ist er direkt zu bestellen

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Telefon: 02941/97 40 70

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43

HessenJäger

Ausgabe 12/16


Aus der Jagdbranche

Drauß’ vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Die meisten Strecken sind gelegt,

die Drückjagdsaison hat

ihren Höhepunkt erreicht, die

Tage werden immer kürzer,

draußen duftet es nach Glühwein

und Keksen und das Jahr neigt sich

merklich dem Ende zu. Jetzt steht Stress vor

der Tür: der Weihnachtseinkaufsstress!

Nicht mit uns! Wir haben für Sie die perfekten

Geschenke für Ihre Jagdfreunde zusammengetragen,

die im gut sortierten Fachhandel oder

z.B. bei JANA erhältlich sind, damit die besinnliche

Vorweihnachtszeit nicht zum blanken Einkaufswahnsinn

wird und nebenbei noch Zeit für

den einen oder anderen Ansitz bleibt.

Mit jagdlich gestalteten Geschenken können

Sie kaum etwas falsch machen. Immer

gut sind Kalender, zum Beispiel mit Wildtiermotiven.

Die Aufnahmen herausragender

Fotografen holen Monat für Monat die

Wildnis ins heimische Wohnzimmer und

wenn die Sonnen- und Mondlaufzeiten mit

angegeben sind, kann der nächste Sauenansitz

direkt vom Sofa aus geplant werden.

Neben Fotografien erhalten Sie natürlich

auch Kalender mit Karikaturen, Gemälden

oder Schwarz-Weiß-Zeichnungen, sodass

für jeden Geschmack das Richtige zu finden

sein wird.

Jagd & Hund

2017

NeumaNN-Neudamm

Hillman bietet Hand- und Duschtücher im

Camo-Design mit Wildtiermotiven. Egal ob

Sau, Fuchs oder Wolf, die naturgetreuen

Abbildungen lassen Sie noch nach der heißen

Dusche nach dem kalten Ansitz „Auge

in Auge“ mit dem heimischen Wild sein.

Hand- und Duschtücher von Hillman mit verschiedenen

Wildtiermotiven. Größe: 30 x 50 cm bzw. 70 x 140 cm.

Material: 100 % Polyester (Mikrofaser), Rückseite

100 % Baumwolle. Preis: 7,90 € bzw. 44,90 €.

44

HessenJäger

Ausgabe 12/16

Für einen echten Morgenmuffel, der ohne

ein ordentliches Frühstück nicht zu gebrauchen

ist, kann ein exklusives Frühstücksbrettchen

mit Wildtiermotiven das Richtige

sein. Dank der liebevollen Gestaltung garantieren

diese bei jeder Mahlzeit gute Laune,

nicht nur beim Frühstück. Achten Sie beim

Kauf darauf, dass Sie ein hochwertiges Brett

wählen, z. B. mit Melaminbeschichtung, um

das Geschenk unempfindlich, schnitt- und

spülmaschinenfest zu machen, denn nur so

hat der Beschenkte lange Freude daran.

Nach einigen Drückjagden haben Sie sicher

einen schönen Rehrücken oder eine

Keule vom Wildschwein in der Truhe, die

sich – mit einem schönen Rotwein serviert

– optimal für ein zünftiges Weihnachtsessen

eignen. Im Jägerhaushalt kommt für

den reich gedeckten Tisch dann natürlich

nur hochwertiges Porzellan im entsprechenden

Design infrage. Gmundner Keramik

bietet liebevoll handgemachte Services

mit Hirschmotiven in Grün oder Rot.

Jedes Teil der Gmundner Keramik ist ein

unvergleichliches Unikat höchster Keramikkunst,

das durch die Handbemalung

eine besondere Farbtiefe erhält. Trotzdem

ist es nach den Ansprüchen

unserer

Zeit mikrowellengeeignet

und spülmaschinenfest.

Passend dazu

erhalten Sie Gläser,

Tischdecken oder Besteck.

Ein Geschenk der

besonderen Art!

Nach Weihnachten naht bald die jagdarme

Zeit und mit ihr womöglich kalte

Tage und Nächte, die man lieber mit einem

guten Tropfen vor dem Kamin als

draußen eher untätig beim Ansitz verbringt.

Laden Sie doch Ihren Jagdfreund

zu einem Jagdabend und einer guten

Flasche Wein ein, bei dem Sie Ihre Erlebnisse

noch einmal Revue passieren

lassen. Die Jagdweine des

Weingutes H.L. Menger bieten

nicht nur im Glas die richtige

Atmosphäre, nein, auch die

Etiketten sind mit Illustrationen

von Wildtiermaler

Dieter Schiele passend

gestaltet. Die winterlichen

Motive „Schwarzwild“,

„Hasen im Schnee“ und

„Fuchs“ sorgen garantiert

für die passende Stimmung.

Gerade die holde Weiblichkeit neigt dazu, in

der kalten Jahreszeit zu frieren. Da ist eine

Jacke oder Weste aus der neuen Kollektion

von Hubertus genau das Richtige. Die

Qualitätsprodukte aus reinem Naturmaterial

vereinen Eleganz und vielseitige Funktionen

in sich. Wie alle Lodenprodukte von Hubertus

Loden sind sie aus 100 % Schafschurwolle

gefertigt, mit größter Sorgfalt genäht

und verarbeitet, sodass Sie garantiert eine

Investition für die Ewigkeit tätigen. Dank

hochwertiger, manueller Verarbeitung sind

sie als warme Kleidungsstücke

für die

Übergangszeit oder

zum Unterziehen

im Winter bestens

geeignet!

Farbliche Akzentuierungen

machen die neue

Kollektion von Hubertus

Loden auch interessant

für Naturfreunde – und

absolut stadttauglich!

Wenn es etwas wirklich Persönliches sein

soll, empfehlen wir eine exklusiv bestickte

Wolldecke der im hessischen

Grünberg beheimateten Firma Textildruck

Wörmann. Aus einer breiten

Wolldecken von Wörmann in den Maßen

150 x 200 cm individuell besticken lassen!


Aus der Jagdbranche

Palette wählen Sie Ihre Doubleface-Farbkombination

und Ihr jagdliches Wahlmotiv

aus. Zusätzlich können Sie auch eine Textzeile

aufsticken lassen, wobei Sie

zwei Schriftarten zur Auswahl

haben. So stimmen Sie das

Geschenk direkt auf den Beschenkten

ab und machen es

zu etwas ganz Besonderem.

Ausgefallen und doch passend

zur Weihnachtszeit ist das

Räuchermännchen „JÄGER“

von AKAH. Es ist wunderschön

aus Naturholz gearbeitet und

hat dabei liebevolle Details wie

die Pfeife, aber auch Gewehr und Fernglas.

Manchen Leuten können Sie sicher

auch kuriose Geschenke

machen. Hierzu sollten

Sie sie allerdings schon

etwas besser kennen. Für ausgesprochen

hirschaffine Schusselköpfe, die gerne etwas

verlieren, gibt es jetzt den Schlüsselfinder

von Troika. Im Design „O Deer“ röhrt einem

auf Pfiff der Geweihte entgegen bzw. der verlorene

Schlüssel. Ein originelles Geschenk

und zugleich ausgesprochen nützlich, denn

der intelligente Schlüsselanhänger wird

manches Suchen ersparen!

Und wenn Sie etwas für Ihre Kinder oder

Enkel suchen, das kindgerecht, aber doch

jagdlich ist, dann empfehlen wir das neue

Memo-Spiel „Jagdkönig“. So können

Sie selbst am verregnetsten Tag in der

Schonzeit unbeschwert Strecke machen

und dabei dem Jägernachwuchs spielerisch

unsere heimischen Wildtiere vorstellen.

Dabei geben Sie ganz

ohne Zwang

Ihr jagdliches

Wissen

weiter – und

können Jagdkönig

werden, ohne

die ganze Corona aushalten zu müssen!

Wir wünschen Ihnen Waidmannsheil bei der

Geschenkejagd, besinnliche Feiertage und

einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Leserbriefe an den Verlag NJN:

Aktuelles Thema: Legalisierung der Nachtzieltechnik.

Von den Lesern, die mit einer vollständigen Veröffentlichung

einverstanden waren, sind die kompletten Texte unter

www.neumann-neudamm.de einzusehen.

Auf unseren Bericht im HessenJäger

10/2016 haben zahlreiche Leser mit teilweise

sehr ausführlichen Leserbriefen

geantwortet. Diese waren sehr kontrovers

und wir möchten versuchen, sie in Auszügen

wiederzugeben.

Zunächst zum Trend, der aufgrund einer

Beteiligung von lediglich etwas mehr als 80

Lesern nicht repräsentativ ist: 15 % lehnen

Nachtzieltechnik für die Jagd grundsätzlich

ab. 34 % haben Pro- und Contra abgewogen,

aber sich noch keine abschließende

Meinung gebildet. 51 % waren klar für eine

Legalisierung der Nachtzieltechnik.

Es stand der Vorwurf eines Lesers im

Raum, der besagte: „Bei dem Artikel hat

wohl die Firma Jahnke die Feder geführt.“

Ganz unberechtigt ist dieser Einwand nicht,

denn mit den Anzeigen, die die Firma Jahnke

in zahlreichen Jagdzeitschriften und so auch

im HessenJäger schaltet, ist die Diskussion,

die sonst verschämt im Hinterzimmer

stattfindet, wieder aufgeflammt. Als Jagdmagazin

sollte man sich dieser Diskussion

stellen, anstatt – wie in Bayern passiert – zu

versuchen, der Firma die Werbung für ihre

Produkte zu untersagen und gleichzeitig

davon zu profitieren, dass solche Anzeigen

es ermöglichen, die Kosten für das Mitgliedermagazin

auf einem minimalen Niveau für

den Verband zu halten. Ein Leser brachte

die Gegenseite bestens auf den Punkt: „Der

Jäger soll keine Wildkameras nutzen und

möglichst keine Selbstladebüchsen. Nachtzieltechnik

und Dämpfung sind tabu. Dafür

aber immer mehr Schonzeiten in Kauf nehmen

und Geocacher, Freizeitreiter, Jogger,

Radfahrer zu jeder Tages und Nachtzeit im

Revier dulden. Seine Ausrüstung und seine

Stände werden sabotiert, er wird Bambimörder

genannt. Auch soll er viel Pacht zahlen,

Wildschaden ersetzen und natürlich darf

niemals Wild auf den landwirtschaftlich und

forstwirtschaftlich genutzten Flächen sein.“

Der Widerstreit der Gefühle spricht aus einigen

Leserbriefen. Einerseits möchte man

„sauber und korrekt jagen“, andererseits

verspricht genau der Einsatz der Technik,

dass man noch sauberer schießen kann,

denn selbst moderne legale Zieloptiken

schaffen es nicht, zu jeder Zeit das Wild

… namentlich bei allen natürlich voran die

Schweine … auch sauber und präzise anzusprechen.

Klar und deutlich formuliert auch dieser Leser:

„Niemand ist gehalten, diese Technik

zu nutzen, wer aber will bzw. diese braucht,

sollte es aber dürfen.“ Und weiter: „Wenn

wir es nicht schaffen, die Bedrohung durch

die Schweinepest durch eine spürbare Reduktion

der Schwarzkittel in den Griff zu bekommen,

wird sich baldigen Tages von der

Gesellschaft bzw. unsere „Freunden“ fragen

lassen müssen: „Warum/wozu brauchen/

leisten wir uns eigentlich noch die Jäger???

„Dann können die jetzigen Betonköpfe bald

letztmalig „Halali und Jagd vorbei“ blasen.“

Interessant auch die berechtigte Aussage:

„Die Landwirtschaft und alles mit ihr nutzt

allerorten die modernste Technik, nur wir

Jäger sollen, mit immer mehr Schonzeiten,

die Ergebnisse dieser Modernisierung mit

Mitteln bekämpfen wie vor 100 Jahren.“

Alles in allem rücken etliche Leser die

Frage der effektiven Seuchenvorbeuge

(Schweinepest), die erheblichen Kosten für

den Wildschaden und den öffentlichen Auftrag

eines stabilen und artenreichen Wildbestandes

in den Fokus. Andere nennen

aber auch die Problematik der effektiven

Raubwildbejagung bei politisch motivierten

Schonzeiten und gleichzeitigem Wunsch,

die Neozoen Marderhund und Waschbär

möglichst klein zu halten. Es gab aber auch

eher schadenfrohe Zuschriften wie diese

Aussage: „dann lasst sie doch sehen, ob sie

auch noch für ihre irrsinnigen Schonzeitversuche

und waffenrechtlichen Einschränkungen

sind, wenn die Räude ihre Schoßhündchen

erledigt hat.“

Alles in allem wünschen sich die Leser einen

offeneren Umgang von Verbänden und Politik

mit dem Thema. Viele fühlen sich allein

gelassen mit ihren Problemen bei immer

neuen Aufgaben und Herausforderungen.

Aus politischer Sicht ist wohl eine Erlaubnis

von Nachtzieltechnik nicht so schnell

zu erwarten, im Sinne einer effektiven Seuchenbekämpfung

könnte aber eine Einzelfallerlaubnis

durchaus schneller kommen,

als manchem lieb ist. Eine gewisse Befriedigung

gibt es bereits bei der wachsenden

Bereitschaft, den Schalldämpfer in Hessen

grundsätzlich zuzulassen, auch hier äußern

einige Leser die Hoffnung, dass das, was

bis vor einigen Jahren noch als NoGo – als

unmöglich – galt, sich auch bei der Nachtzieltechnik

weiter fortsetzt.

Als Verlag werden wir das Thema natürlich

weiter begleiten und freuen uns, Sie

als unsere Leser dabei regelmäßig einbeziehen

zu dürfen.

45

HessenJäger

Ausgabe 12/16


Jagd und Hege

agrus – fotolia.com

Revierkalender

Muffelwild Brunft

Schwarzwild Rauschzeit

Füchse Ranz

46

HessenJäger

Ausgabe 12/16

Angaben ohne Gewähr

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Büchsen-

Licht

7 Mi 5 08:13 16:14 13:00 ---

8 Do 08:14 16:14 13:27 00:33

9 Fr 08:15 16:14 13:54 01:48

10 Sa 08:16 16:14 14:24 03:05

11 So 08:17 16:14 14:57 04:25

12 Mo 08:18 16:14 15:36 05:45

13 Di 08:19 16:14 16:22 07:03

14 Mi 08:20 16:14 17:18 08:14

15 Do 08:20 16:14 18:21 09:16

16 Fr 08:21 16:14 19:30 10:08

17 Sa 08:22 16:14 20:41 10:50

18 So 08:23 16:15 21:52 11:24

19 Mo 08:23 16:15 23:00 11:53

20 Di 08:24 16:16 --- 12:19

21 Mi 08:24 16:16 00:07 12:42

22 Do 08:25 16:17 01:11 13:05

23 Fr 08:25 16:17 02:15 13:28

24 Sa 08:26 16:18 03:17 13:53

25 So 08:26 16:19 04:19 14:20

26 Mo 08:26 16:19 05:20 14:51

27 Di 08:26 16:20 06:19 15:28

28 Mi 08:27 16:21 07:14 16:10

29 Do 08:27 16:22 08:06 17:00

30 Fr 08:27 16:23 08:52 17:56

31 Sa 08:27 16:24 09:32 18:57

1 So 08:27 16:25 10:07 20:03

2 Mo 08:27 16:26 10:38 21:12

3 Di 08:26 16:27 11:06 22:22

4 Mi 08:26 16:28 11:33 23:35

5 Do 5 08:26 16:29 11:59 ---

6 Fr 08:25 16:31 12:26 00:49

Die oberste Jagdbehörde kann auf Antrag einer

Rotwildhege gemeinschaft die Jagdzeit auf Schmalspießer

und Schmaltiere im Mai für deren Gebiet aufheben. Die

festgesetzten Jagdzeiten umfassen nur solche Zeiträume

einschließlich Tageszeiten, in denen nach den örtlich gegebenen

äußeren Umständen für einen Jäger die Gefahr der

Verwechslung von Tierarten nicht besteht. Die zur Aufzucht

notwendigen Elterntiere dürfen in den biologisch jeweils

verschiedenen Setz- und Brutzeiten bis zum Selbstständigwerden

der Jungtiere nicht bejagt werden. Folgende,

vorstehend nicht aufgeführte Wildarten sind ganzjährig

mit der Jagd zu verschonen: Wisent, Elchwild, Steinwild,

Gamswild, Schneehase, Murmeltier, Wildkatze, Luchs, Fischotter,

Seehund, Wachtel, Auer-, Birk- und Rackelwild,

Haselwild, Alpenschneehuhn, Säger, Haubentaucher, Großtrappe,

Graureiher, Greife, Falken, Kolkrabe. Alle übrigen

wildlebenden Tierarten unterliegen dem Naturschutzrecht.

*1

keine Jagdzeit bis zum 31. Dezember 2019, danach vom

16. September bis 31. Oktober, soweit sie nicht nach Abs. 3

Satz 2 zu verschonen sind

*2

keine Jagdzeit bis zum 31. Dezember 2019, danach vom

1. November bis 15. Januar, soweit sie nicht nach Abs. 3

Satz 2 zu verschonen sind

*3

keine Jagdzeit bis zum 31. Dezember 2019, danach vom

1. September bis 15. Januar, soweit sie nicht nach Abs. 3

Satz 2 zu verschonen sind

*4

keine Jagdzeit bis zum 31. Dezember 2019, danach vom

1. Oktober bis 15. Januar, soweit sie nicht nach Abs. 3 Satz

2 zu verschonen sind

Dezember

Januar

Aufgang

Untergang Aufgang

Untergang

ROTWILD

– JAGDZEITEN IN HESSEN –

Dez.

Januar

Kälber • •

Schmalspießer u. Schmaltiere • •

Hirsche und Alttiere • •

DAM- u. SIKAWILD

Hirsche, Alttiere u. Kälber • •

Schmalspießer u. Schmaltiere • •

REHWILD

Böcke • •

Ricken u. Kitze • •

Schmalrehe • •

SCHWARZWILD

Keiler u. Bachen • •

Überläufer u. Frischlinge • •

MUFFELWILD • •

FELDHASEN •

FÜCHSE • •

WILDKANINCHEN • •

WASCHBÄR • •

MARDERHUND • •

MINK • •

SUMPFBIBER • •

STEINMARDER • •

BAUMMARDER, ILTISSE,

HERMELINE, MAUSWIESEL

DACHSE

REBHÜHNER *1

FASANE

Hähne •

Hennen

WILDTRUTHÄHNE u. -HENNEN

RINGELTAUBEN

adulte •

juvenile • •

TÜRKENTAUBEN *2

HÖCKERSCHWÄNE

GÄNSE

Kanadagänse

Graugänse

Bläß-, Saat-, Ringelgänse

ENTEN

Gültig ab 01.04.2016

Stockenten •

Nilgänse •

Pfeif-, Krick-, Spieß-, Berg-, Reiher-,

Tafel-, Samt- u. Trauer enten

WALDSCHNEPFEN

BLÄSSHÜHNER *3

MÖWEN *4

Lach-, Sturm-, Silber-,

Mantel- u. Heringsmöwen

RABENKRÄHEN und ELSTERN •

• ab 1./ bis Monatsende Bis 15.

Schonzeit


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„DAS GEFÜHL ZU WISSEN, DASS

MAN DIE RICHTIGE ENTSCHEIDUNG

GETROFFEN HAT.“

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Qualität, Leistung, Präzision, Zuverlässigkeit, Wertigkeit und Perfektion.

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Auenstraße 5b | 85391 Allershausen | Tel: +49 8166 9979399 | Fax: +49 8166 9979393

info@nachtsichttechnik-jahnke.de | www.nachtsichttechnik-jahnke.de/haendler

Das Montieren von Nachtsichtgeräten auf Zielfernrohren/Schusswaffen ist in Deutschland und Österreich verboten.

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