Bildlexikon der skurrilen Wesen - Kooperative Gesamtschule

kgserfurt

Bildlexikon der skurrilen Wesen - Kooperative Gesamtschule

Bild lexikon

der skurrilen Wesen


Erste Ausgabe, Erfurt 2012

Textredaktion:

Katrin Tallai

Philipp Bullerjahn

Bildredaktion und Gestaltung:

Gunter Michauck

Abbildungen:

Linolschnitte der jeweiligen Autoren

Handdrucke auf Papier

15 cm ∙ 21 cm bzw. 21 cm ∙ 15 cm

Umschlagabbildung:

Jennifer Kahlo, Yogolee, 2011

Bild lexikon

der skurrilen Wesen

Zoologische Neuentdeckungen,

erforscht und beschrieben

von Schülern der KGS Erfurt

Mit handgedruckten Linolschnitten

der Autoren

Erste Ausgabe

Kooperative Gesamtschule

»Am Schwemmbach« Erfurt

2012


Blubberdrache, der

Der Blubberdrache ist ein Säugetier. Er

lebt meist in feuchten Gebieten zum Beispiel

Sümpfen und Seen. Der Blubberdrache

geht nachts alleine auf Futtersuche. Er

ernährt sich hauptsächlich von knusprigen

Blättern (Knuspibambus).

Blubberdrachen pflanzen sich von Mai

bis August fort, damit die Sockelchen

(Babys von Blubberdrachen) acht Monate

später in einer warmen Jahreszeit geboren

werden. Jedoch trägt das Männchen die

2–4 Sockelchen. Wenn die Sockelchen auf

der Welt sind, sind sie ca. 30 cm groß.

Von erwachsenen Blubberdrachen beträgt

die Flügelbreite ca. 3 m und die Schwanzlänge

3,5 m. Sockelchen wiegen 25 kg ,

männliche Blubberdrachen bis zu 300 kg

und Weibchen ca. 190 kg.

Der Körper eines Blubberdrachen hat

die Form eines Drachen (Fabeltier), der

mit Schuppen ausgekleidet ist. Das Maul

sieht wie ein Feuerzeug aus, aus denen

Blubberblasen entfliehen. Die Körperfarben

der Weibchen sind meist rot-orangegelb

und der Männchen meist blau-grün,

selten schwarz. Die Augen sind schlitzförmig.

Alle Blubberdrachen haben rote

Augen. Bei Sonne verkriechen sie sich in

Höhlen oder Tunneln. Wenn der Blubberdrache

sauer wird, werden seine Seifenblasen

bis zu 50 cm breit und zielen dann

in die Augen des Feindes.

Jennifer Konrad (8d, 2010/11)

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Crausel, das

Erstmals wurde es im Schwarzwald entdeckt.

Das Vorkommen ist im Schwarzwald,

vereinzelt aber auch im Thüringer

Wald oder im Harz. Es lebt in einer kleinen

Waldhütte, es liebt den Schatten und

meidet die Sonne.

Das Crausel ist ein Zweibeiner. Es ist

ca. 1,77 m groß , wiegt 78 kg und hat ein

wuscheliges Fell, ein Schafsfell. Es bewegt

sich wie ein Mensch, hat ein gepflegtes

Aussehen, beachtet die Hygiene. Sein Kör-

perbau ähnelt dem eines Menschen. Es

läuft wie ein Mensch auf zwei Beinen, hat

eine normale Kopfform.

Als Zwitter pflanzt es sich selber fort.

Die Paarungszeit ist zwischen Juni und

August.

Zu den Besonderheiten zählen seine

flinken Finger und, dass es unheimlich

gerne Kekse isst. Das Crausel ernährt

sich meistens von Keksen, ansonsten von

Beeren oder Blättern.

Annabel Fleming (8d, 2010/11)

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Duschkröte, die

Die Duschkröte ist eine Riesenschildkröte

mit einem besonderen Merkmal: ein großer

Duschkopf. Sie lebt in hohen Graslandschaften

oder in Gebieten, in denen

feuchtes, tropisches Klima herrscht.

Die Duschkröte ist den anderen Tieren

ihrer Gattung in Sachen Haut und Farbe

sehr ähnlich. Ihre in Erdtönen gehaltene

Haut ist mit Schuppen bedeckt und ledrig.

Ihr Panzer ist meist in Schwarz- und

Ockertönen gefärbt. Das berüchtigte Tier

kann bis zu zwei Meter lang und bis zu

200 kg schwer werden. Dies ist allerdings

eher selten.

Die Duschkröte ist immer an ihren

nicht zu übersehenden Duschkopf zu

erkennen, mit dem sie ca. alle zehn Minuten

den Boden mit Wasser begießt. Ihr

Duschkopf ähnelt einer Gießkanne, nur

das er zusätzlich zur Nahrungsaufnahme

dient, allerdings nicht zur Wasseraufnahme.

Denn das wird durch die zwei

Wasseraufbewahrungscontainer, die sich

in ihrem Inneren direkt unter dem Panzer

befinden, aufgenommen. Durch kleine

Löcher in ihrem Panzer gelangt das Wasser

in die Container. Deswegen ist es auch

so besonders wichtig, dass sie in einer

niederschlagsreichen Region lebt. Werden

die Wassercontainer zu voll, lässt sie das

Wasser durch die Brause ab. Ihr Wasser

ist nicht nur gut für die Pflanzen, sondern

auch für andere durstige Tiere.

Duschkröten sind vom Aussterben

bedroht, da Jäger sie oft töten, um ihre

wertvollen Duschköpfe in Baumärkten

weiterzuverkaufen.

Gitta Saitz (8d, 2010/11)

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Helefant, der [maskulin]

Der Helefant lebt in den mittleren Gebirgen

der Alpen, wo trotzdem noch einige

Bäume wachsen. Man kann ihn schon aus

der Ferne im Tal sehen, wenn man in die

Berge blickt.

Er ist sehr groß, breit, dick, muskulös

und kann bis zu 5 t schwer und 70 Jahre

alt werden. Sie werden bis zu 10 m lang

und 4 m hoch. Am Körper trägt er ein

dickes, braunes Fell, was mit hellbraunen

Flecken versehen ist. Der Kopf ist

jedoch nicht mit Fell bestückt, sondern ist

rau und faltig, wie bei einem Elefanten.

Weiterhin befinden sich am Kopf zwei

Stoßzähne und eine sehr markante Hundeschnauze.

Seine Besonderheiten sind:

seine beeindruckende Größe, die Hundeschnauze

und das er nicht tauchen kann.

Bei der jährlich stattfindenden Fortpflanzung

treffen sich die Weibchen und

Männchen im abgeflachten Land. Das

Weibchen kann pro Jahr nur ein Baby

gebären. Um dies zu erreichen, besteigt

das Männchen das Weibchen und überträgt

mit seinem Glied die Samen auf das

Weibchen. Ehe das Baby zur Geburt ausgewachsen

ist vergehen 10-15 Monate.

Auf der gesamten Welt existieren nur

noch rund 500 Stück dieser seltenen Tiere

und sie stehen deshalb unter Artenschutz.

Dies geschieht durch die Menschen, die

sie Jagen, um die Stoßzähne zu erbeuten

und diese auf dem Schwarzmarkt weiter

zu verkaufen.

Der Helefant wurde in den 1990er Jahren

von mehreren Tierforschern bei einer

Expedition in den Alpen entdeckt. Kurze

Zeit später wurde auch das Jagdverbot

für diese Tierart erteilt, weil man merkte,

dass nur noch sehr wenig Exemplare auf

der Welt existieren.

Philipp Bullerjahn (8d, 2010/11)

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Jodschwein, das

Das Jodschwein gehört zur Gruppe der

Schweine. Sie kommen aus alten Salzminen,

wo auch ihr Lebensraum ist. Dort

können sie in Herden von etwa 10 Tieren

auftreten.

Jodschweine haben einen großen dicken

Körper, kleine Beine und einen großen

Kopf. Man kann ein Jodschwein an seinen

vier Nasenlöchern erkennen, wodurch

sie Salz absondern.

Sie sind nicht sehr selten, da sie sich durch

Knospung fortpflanzen. Jedoch hat dieses

Phänomen noch niemand in freier Natur

betrachten können, da man diesen Vorgang

nur mit spezieller Lichteinstrahlung

betrachten kann.

Sie haben weiche Borsten, sind trotz

ihrer kleinen Beine sehr schnell. Am Tag

fressen 6 kg Salz und können als Haustier

gehalten werden.

Patrick Schmidt (8d, 2010/11)

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Kuktus, der

Ein Kuktus ist ein großer, flugunfähiger

Vogel. Er kommt nur in extrem heißen

Gegenden vor. Er hat ein weiches, flauschiges

Gefieder. Die Gliedmaßen sind

grün und haben lange Stacheln, welche

er zur Abwehr von Feinden benutzt. Er

wird bis zu 2,07 m groß, wiegt bis zu 36

kg und wird bis zu 76 Jahre alt. Sollte er

im Kampf einmal Gliedmaßen verlieren,

wachsen sie nach fünf Wochen nach. In

diesen fünf Wochen schlägt er seinen

Schnabel in den Boden und verwurzelt

sich dort.

Kuktusse haben von März bis Mai Paarungszeit.

Wenn sie sich paaren, stoßen

sie ein Aroma aus, welches wir Menschen

nicht wahrnehmen. Hat ein Männchen

ein Weibchen gefunden, spuckt das

Männchen auf eine Stelle am Boden, in

welcher das Weibchen dann Wurzeln

schlägt. Nach 36 Stunden wachsen dann

fünf bis sechs neue Kuktusse.

Kuktusse ernähren sich ausschließlich

von Ziegenmilch. Deshalb gibt es einmal

im Jahr eine große Kuktuswanderung, in

der sie sich Ziegen suchen. Diese züchten

sie dann, denn Kuktusse sich hochintelligent

und wissen, wie man Ziegen melkt.

Experten schätzen, dass es auf der Welt

nur noch 3291 lebende Exemplare gibt.

Deshalb stehen Kuktusse unter Naturschutz.

Philippe Schmidt (8d, 2010/11)

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Löwenschaf, das

Das Löwenschaf kommt ursprünglich aus

Afrika. Es lebt dort in großen Wäldern.

Man findet es selten als Paar, da es keine

Herdentiere sind. In anderen Ländern gibt

es Löwenschafe nur im Zoo zu sehen.

Das Löwenschaf wird meist 1,20 m

groß und wiegt bis zu 30 kg. Es hat ein

auffallend großes Maul. Das Fell ist meist

hell- bis dunkelbraun, kann aber auch

weiß oder schwarz sein. Die Ohren, die

Pfoten und der Schwanz sehen aus wie bei

einem Löwen.

Es frisst gerne kleinere Tiere, wie z.B.

Kaninchen oder auch kleinere Vögel. Ab

und zu gehören auch mal Pflanzen zu

seiner Nahrung.

Von März bis April ist die Paarungszeit

der Löwenschafe. Das Weibchen

bekommt vier bis fünf Junge, die fünf

Monate in ihrem Bauch bleiben. Nach der

Geburt bleibt die Mutter noch zwei Monate

bei den Kleinen, während der Vater

Nahrung sucht.

Das Löwenschaf markiert sein Revier

mit eigenen Düften. Wenn jemand zu nah

an sein Revier kommt, kann es passieren,

dass es sich auch mal verteidigt. Deshalb

ist große Vorsicht geboten.

Sophie Warnk (8d, 2010/11)

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Nemo, der, das; : Niemand

Der Nemo ist ein auf dem Land lebendes

Säugetier. Er hat einen Schildkrötenpanzer,

welcher von grün bis gelb-orange

gefärbt sein kann. Sein Kopf und sein

Schwanz ähneln denen eines Wolfes. Die

Beine sind denen eines Büffels ähnlich.

Nemos haben eine unauffällige grau-braune

Färbung des Fells an Kopf, Schwanz

und Beinen.

Ein Nemo kann drei Meter lang und

vier Meter hoch werden, außerdem

wiegt er etwa zwei Tonnen. Dies trifft

auf männliche und weibliche Tiere zu. Sie

unterscheiden sich auf den ersten Blick

nicht.

Sie pflanzen sich jährlich im Herbst

fort. Dazu treffen sich die allein lebenden

Tiere auf großen Flächen, obgleich der

Lebensraum eines Nemos hauptsächlich

aus dichten Wäldern besteht. Dort ernähren

sich die Tiere meist von Aas, sie fressen

aber auch Beeren, Gras und Kräuter.

Nemos sind Allesfresser.

Der erste Nemo wurde im Jahr 2011 in

polnischen Wäldern entdeckt. Seither sind

etwa 50 Tiere im Osten Sachsens und in

Polen gesichtet wurden.

Felix Schuster (8d, 2010/11)

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Pickelschwein, das

Das Pickelschwein kommt ursprünglich

aus Afrika. Mittlerweile lebt es aber auch

in ganz Europa und in Teilen Asiens,

vereinzelt in Afrika. Die Pickelschweine

leben in warmen Gebieten, hauptsächlich

auf Weiden und Grünflächen.

Das Pickelschwein ist klein und hat

ganz viele Pickel über den ganzen Körper

verteilt. Es ist klein, schnell und menschenscheu.

Es hat einen runden dicken

Bauch mit einem leicht ovalen Kopf. Die

Pickelschweine besitzen sehr kurze Beine

und eine kleine Nase. Das Pickelschwein

ist ein Zwitter. Das heißt es vermehrt sich

selbst.

Weiter hat es keine richtige Schweinsnase,

im Winter zieht es in ein wärmeres

Gebiet, es kann gut schwimmen und ist

nur 50 cm groß.

Sophia Fischer (8d, 2010/11)

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Poffbone, eurasische, die

Es handelt sich um ein Tier, was ein Ei

als Panzer benutzt. Sie kommen in allen

Ländern vor, auch im Haushalt, aber am

häufigsten sind sie im Gebirge anzutreffen.

Poklappe am Hinterteil der Poffbone.

Ein Embryo wird ausgeschieden und in

ein Hühnerei (auch andere Eier möglich)

gelegt. Dies tun sie aber nur alle 4 Jahre,

da sie mindestens 80 Jahre alt werden

können, wahrscheinlich auch älter, aber

das älteste, was bis jetzt bekannt ist, ist

gerade 80 Jahre alt. Es sind nur wenige

der Poffbonen entdeckt worden.

Die Nahrung und die Verhaltensweisen

wurden noch nicht erforscht.

Paul Dassuj (8d, 2010/11)

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Qualerd, das

Das Qualerd lebt im Meer und kommt in

korallen- und algenreichen Gebieten vor.

Man trifft es meist als kleine Herde mit

zwei bis vier Tieren an.

Das Qualerd hat den Kopf eines Pferdes

und den Körper einer Qualle. Außerdem

sind sie mit einem sehr langen Schweif

geschmückt. Der Kopf des Qualerd ist mit

einem Panzer umzogen, dieser schützt die

lebenswichtigen Organe. Das Qualerd hat

eine Lunge und muss deshalb, um Luft

zu holen , an die Wasseroberfläche. Das

Qualerd braucht nur fünf Minuten an der

Wasseroberfläche, um ausreichend Luft

zu haben. Jetzt kann er bis zu fünf Stun-

den unter Wasser bleiben. Für die Nacht

sucht sich das Qualerd ein Riff, wo es

Schutz vor Feinden findet.

Das Geschlecht kann man an dem

Schweif und der Mähne des Tieres erkennen.

Bei männlichen Tieren sind diese

dunkel braun bis schwarz und bei weiblichen

Tieren hell braun bis hell blond.

Die Fortpflanzung ähnelt denen der

Fische. Die befruchteten Eier bringen sie

anschließend ans Land, an eine geschützte

Stelle. Nach 30 Tagen schlüpfen die jungen

Qualerde und gehen selbstständig ins

Wasser. Nach einem halben Jahr sind sie

ausgewachsen und geschlechtsreif.

Melissa Pitan (8d, 2010/11)

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Schlauraupe, die; die -n

Die Raupe trägt eine große Brille, wodurch

sie auf den Menschen äußerst

schlau und intelligent wirkt. Allerdings

hat sie fürchterliche Angst vor Menschen.

Wenn man als Mensch mit der Schlauraupe

in Berührung kommt, erleuchten ihre

Augen feuerrot.

Man findet diese bis zu 8 cm lange,

stark behaarte, gut gebaute Raupe auf

deutschen Wiesen, die Nähe zum Nadel-

wald haben. Als Schlafplatz dient einer

solchen Raupe ein großer Nadelhaufen,

den sie sich innerhalb einer Woche durch

Arbeit schaffen kann.

Die Fortpflanzung findet mittels Eigenbefruchtung

statt. Ihre Eier legt sie

in ihrem Schlafplatz ab. Die Schlauraupe

befruchtet sich einmal im Monat, wodurch

dies eine weit verbreitete Tierart

geworden ist.

Sarah Langhammer (8d, 2010/11)

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Tieraffenmännchen, das

Das Tiraffenmännchen kommt häufig

in europäischen Gebirgen, wie den Alpen,

vor. Es lebt auf Bergwiesen, wo es

sich meist Höhlen oder Gänge gräbt, um

Unterschlupf zu finden. Das Tiraffenmännchen

ernährt sich hauptsächlich von

Pflanzen. Es bevorzugt frisches Gras und

Kräuter.

Es kann eine Körpergröße von bis zu

70 cm erreichen. Auf dem hellbraunen

Fell sind dunkle Streifen und Flecken

verteilt, die zur Tarnung dienen. Über

den Ohren hat das Tiraffenmännchen

je ein Horn. Diese dienen zum besseren

Ertasten der Umgebung. Der Tast- und

Orientierungssinn ist für Tiraffenmännchen

sehr wichtig, um Höhlen und Gänge

zu graben. Mit den Händen kann das

Tiraffenmännchen sehr geschickt umgehen.

Damit sammelt es zum Beispiel

Nahrung und gräbt Höhlen und Gänge.

Das Tiraffenmännchen stellt sich oft auf

die Hinterbeine, um die Umgebung besser

beobachten zu können und nach Feinden

Ausschau zu halten. Um dabei besseren

Halt zu haben dient der Schwanz.

Das Tiraffenweibchen kann einmal im

Jahr ein bis drei Jungtiere bekommen.

Die Tiraffenmännchen leben in Familien

zusammen. Im Winter halten sie Winterschlaf.

Deswegen sammeln sie das ganze

Jahr über Nahrung und lagern sie in ihren

Höhlen.

Josephine Stöckigt (8d, 2010/11)

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Vegol, das; die -s

Er kommt in Tropischer Umgebung und

warmen Umgebungen vor und lebt überwiegend

im Wald an Seen oder Flüssen.

Das Vegol hat ein bräunliches Affenfell

und Pfauenfedern. Die Augen des Tieres

sind stets geöffnet. Bei der Geburt wiegt

es zwei Kilogramm und ist ein Meter

groß. Das ausgewachsene Tier wiegt doppelt

so viel und ist doppelt so groß.

Seine Art ist vom Aussterben bedroht.

Wenn ein menschliches Wesen in der

Nähe ist, so zieht es die Pfauenfedern zusammen

und beginnt ein lautes Geschrei.

Die Besonderheit des Tieres ist, dass es

nur Männchen gibt und sie sich selbst

befruchten. Jeden Monat kann das Vegol

drei Neugeborene auf die Welt bringen.

Das Neugeborene ist zehn Tage im Bauch

des Vegols.

Vegole ernähren sich hauptsächlich von

Pflanzen und Insekten. Das Lieblingsgericht

des Vegols aber ist die Raupe.

Zu den Feinden zählt die Schnecke.

Wenn diese in der Nähe von Vegolen

auftaucht, zieht sich das Vegol schnell

zurück.

Anastasia Fanduchow (8d, 2010/11)

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Yogolee, der

Yogoleen sind seltene Tiere mit einer

etwas verrückten Lebensweise. Yogoleen

besitzen einen Pinguinkörper und einen

Yetikopf. Der Entdecker (anonym) dieses

Tieres gab den Namen Yogolee, weil er

zu diesem Zeitpunkt einen Joghurt (Zott

Yogolee) genoss.

Die weiblichen Yogoleen können bis zu

1,10 m, die männlichen bis zu ca. 1,50

m groß werden. Das größte Yogolee ist

1,70 m und erreicht somit die Größe eines

Jugendlichen.

Es wurde in Russland entdeckt. Yogoleen

lieben kalte Regionen. Die meisten

Yogoleen sind am Nordpol anzutreffen.

In der Antarktis wird zurzeit nach ihnen

geforscht.

Yogoleen pflanzen sich geschlechtlich

fort. Das Weibchen lockt das Männchen

mit seinem Lockruf an. Nach der Befruchtung

dauert es eine Woche bis das

Weibchen die Eier legen kann. Es legt ca.

2–4 Eier. Das Weibchen brütet ca. 5 Wochen

während das Männchen nach Futter

sucht. Die kleinen Yogoleen passen sich

schnell an die Lebensweise der Eltern an.

Wenn Gefahr droht, ziehen sich Yogoleen

schnell zurück d.h. Yogoleen sind

ganz flinke Tierchen und können somit

jeder Gefahr entkommen (wenn sie Glück

haben).

Jennifer Kahlo (8d, 2010/11)

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Kooperative Gesamtschule

»Am Schwemmbach«

Am Schwemmbach 10

99099 Erfurt

www.kgs-erfurt.de

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