PARENAS Newsletter 10-2015

parenaspfotenhilfech

Parenas Pfotenhilfe CH & Asociación Parenas ES. Seit Jahren sind Carmen und Roman im Tierschutz tätig. Ihr Fokus liegt auf der Ursachenbekämpfung der miserablen Situation der Tiere in Spanien. Mehr und mehr kamen die beiden zu der Überzeugung, dass es nicht ausreicht, sich vom Ausland aus zu engagieren. So packten die beiden Anfang 2014 ihr gesamtes Hab und Gut und wanderten nach Sevilla, Spanien aus, um vor Ort ein eigenes Tierheim, Asociación Parenas ES, zu eröffnen. Sie arbeiten Tag für Tag mit vollem Einsatz für all die in Not geratenen Tiere. Unzählige Hunde, Katzen, Esel und sogar Frettchen bekamen so die Möglichkeit auf ein schönes, eigenes Zuhause in einer liebevollen Familie.

NEWSLETTER

GEMEINSAM STARK FÜR TIERE!

Parenas

Pfotenhilfe CH

10/2015

Wie Alles begann… Seite 4

Nachhaltigkeit ist uns

wichtig!

Asociación

Parenas

ES

Seite 14

www.parenaspfotenhilfe.com


Inhaltsverzeichnis

Seite

Wie Alles begann... 4–5

Die wundervollen Galgos 6–7

Vermittlungsproblematiken, Vorurteile und Irrtümer (Teil 1) 8

Alle Engel welche, im August reisen durften... 9

Alle Engel welche, im September reisen durften... 10–11

Mistery’s Happy End 12–13

Nachhaltigkeit ist uns wichtig! 14

Spannende Vorträge in Birsfelden & Thun 15

Weitere Events 16

Rettungen August / September

Willkommen ihr wunderbaren Engel!


Wie Alles begann…

Da Carmen spanischer Nationalität ist, fuhren

Roman und sie oft nach Spanien in die Ferien und

trugen dort als Privatpersonen ihre Hilfe im Tierschutz

bei.

Eines Tages auf den Strassen Spaniens fanden

die Beiden eine Dogo Argentino Hündin. Die

Hündin war mit Stangen schwerst misshandelt

worden. Sie konnte sich kaum mehr bewegen.

Entsetzt von einem solchen Anblick rief Carmen

die spanische Polizei an, diese entgegnete ihr

bloss: „Werfen Sie den Hund in den nächsten

Graben“ SCHOCK! Nicht einmal die Polizei, die als

dein Freund und Helfer betitelt wird, leistet in so

einem Fall Hilfe! Was für einen Stellenwert muss

ein Hund in Spanien

haben, bei solchen Aussagen?!

Schliesslich schnappten Carmen und Roman sich

die Hündin und suchten ihr einen Platz, wo sie

sicher war und aufgepäppelt wurde. Sie nannten

sie Stella.

Bald darauf, mussten die Beiden den Nachhauseweg

antreten. Zurück in der Schweiz unternahmen

sie Alles um für Stella ein tolles Zuhause

zu finden, was sie auch schafften. Drei Monate

lang wurde Stella von der Benjamin Mehnert

Stiftung aufgepäppelt. Freitag an Weihnachten

war es schliesslich soweit und Carmen und Roman

fuhren nach Barcelona, um Stella in Empfang zu

nehmen. Die drei fuhren in die Schweiz zurück,

wo Stella von ihrer neuen Familie in die Arme geschlossen

wurde. Nach zwei Wochen voller Glück

und Liebe hatte Stella einen epileptischen Anfall

und erlag an den Folgen einer Hirnblutung....

Wach gerüttelt von Stella‘s Schicksal und dem tiefen

Stellenwert der Tiere in Spanien, hatten die

Beiden mehr denn je den Wunsch Hilfe zu leisten.

Anfangs unterstützten sie die Benjamin Mehnert

Stiftung und kamen schliesslich zum Entschluss

2012 selbst einen Verein zu gründen. So begannen

sie spanische Hunde in die Schweiz zu vermitteln.

Schnell mussten sie jedoch feststellen, dass die

spanische Qualität nicht mit der schweizer Qualität

mithalten konnte. Sei es in den Beschrieben

der Tiere oder der souveräne und saubere Ablauf

der Adoptionen. Parenas Pfotenhilfe CH war

nicht die Quantität sondern die Qualität, der Adoptionen

wichtig, was bis heute einer der hochstehendsten

Punkte unserer Philosophie ist.

Mehr und mehr wurde Carmen und Roman klar,

um so arbeiten zu können, wie sie es sich wünschten,

mussten sie vor Ort in Spanien sein. Die

Beiden entschieden ihr altes sicheres Leben in der

Schweiz aufzugeben und brachen alle ihre Zelte

ab und fuhren nach Spanien, um ihr Leben den

Tieren zu schenken.

Nun ist bereits einige Zeit vergangen, schon bald

sind es zwei Jahre seit sie der Schweiz den Rücken

kehrten. Und so etwas Grosses haben sie geschaffen!

PARENAS PFOTENHILFE CH!

Mit ganz viel Herz führen sie nun das Refugio

4


in Spanien und widmen Tag für Tag ihre Zeit

und Kraft den Tieren. Doch auch in Schulen und

Gefängnissen sind sie unterwegs, halten Vorträge

in der Schweiz und Spanien, denn das Übel muss

man an der Wurzel packen! Den Kindern und

Jugendlichen den korrekten Umgang mit den Tieren

vermitteln.

Tiere sollen keine Objekte sein, die schwach und

unterwürfig sind, sondern gleichberechtigte

Lebewesen, die Gefühle wie wir haben und die es

verdient haben geliebt und umsorgt zu werden.

so viele Engel bereits ein schönes Zuhause gefunden,

dank dir haben wir schon so oft funkelnde

Tieraugen gesehen, dank dir kämpfen Carmen,

Roman und das ganze Team für die Tiere in Spanien!


Die wundervollen Galgos

Das Erscheinungsbild des Galgos macht ihn zu

einem aussergewöhnlichen Hund, er ist schlank

und sehnig. Seine physischen Merkmale und

seine athletische Kondition machen ihn zu einem

vielbegehrten Hund. Heutzutage werden jedoch

nahezu alle Galgos allein und ausschliesslich für

die Jagd auf Kaninchen und für Rennen benutzt,

besser gesagt missbraucht. Als Familienhund

wird der Galgo im Allgemeinen nicht in Betracht

gezogen.

Zweifelsohne hat die Tatsache, dass sie für jagdliche

Aktivitäten wie auch Wettrennen eingesetzt

werden und dies ihre ausschliessliche Daseinsbestimmung

ist, dazu geführt, dass das Leben eines

Galgos zu einem ewigen Kampf ums Überleben

geworden ist: Nach jeder Jagdsaison nützlich zu

bleiben für seine Besitzer.

Jedes dieser noblen, jungen, starken und kraftvollen

Tiere läuft Gefahr, „aussortiert“ zu werden,

sobald es auch nur einmal in einem Rennen

schlecht abgeschnitten hat oder zu langsam gewesen

ist, bei der Jagd auf Kaninchen sich falsch

verhalten hat, sich ein Bein verrenkt oder sich die

Schwanzspitze, welche bei einem Rennen, für die

Leistung von Bedeutung ist, durch einen Unfall

abgetrennt hat etc. All dies absurde Gründe, die

aus einem möglichen „Sieger“ oder einem in

seiner Leistung aussergewöhnlichen Hund, ein

Wesen machen, das für Galgueros jeden Wert

verloren hat.

Von diesem Moment an läuft die Lebensuhr eines

Galgos rückwärts. Sie werden in Tötungsstationen

abgegeben, auf Feldern ausgesetzt, es wird

ihnen in den Kopf geschossen, sie werden aufgehängt,

verbrannt, an einem schweren Stein festgebunden,

um zu verdursten etc. Diese Aufzählung

von Grausamkeiten, die für einen normalen

Menschen unvorstellbar sind, liesse sich beliebig

fortsetzen…

Zusammen mit verschiedenen Tierschutzorganisationen,

in Spanien und im Ausland, kämpfen wir

ohne Unterlass für eine Beendigung dieser Tragödie,

welche sich Jahr für Jahr wiederholt ohne,

dass aufseiten des Staates Massnahmen ergriffen

werden.

Wir arbeiten unaufhörlich daran, möglichst viele

dieser Leben zu retten um ihnen eine bessere

Zukunft, als Familienhunde, zu bieten. Denn genau

dort, in einer Familie, macht der Galgo eine

bemerkenswerte Karriere.

Seine Noblesse, sein sanftes Verhalten mit Kindern

und alten Leuten, seine schnelle Anpassungsfähigkeit

an das Leben mit der Familie, sein

elegantes Erscheinungsbild und ruhiges Wesen

öffnen ihm auch in Spanien immer mehr Türen,

so wie dies schon seit einigen Jahren in europäischen

Ländern der Fall ist.

Heutzutage, wenn auch langsam und diskret, finden

immer mehr dieser schönen Tiere bei uns ein

Zuhause und entkommen so einem grausamen

Schicksal, das gewissen- und skrupellose Individuen

für sie vorgesehen haben.

6


Asociación Parenas ES & Parenas Pfotenhilfe CH

kämpfen um jedes einzelne dieser wundervollen

Geschöpfe, die zu uns kommen und all unsere

Bewunderung verdienen, denn sie sind:

Wahrhaftige Überlebende menschlicher Grausamkeit.

www.parenaspfotenhilfe.com


Vermittlungsproblematiken, Vorurteile und

Irrtümer Teil 1

„Was? Ein Hund vom Ausland?“

Ja, leider hört man immer noch sehr häufig, solche

Antworten. Vorurteile und Misstrauen sind

allgegenwärtig. Warum dies?

Unseriös, Geldmacherei? Heutzutage schrecken

einige Leute immer noch zurück und ziehen die

Adoption eines Auslandhundes nicht in Betracht.

Seriöses vermitteln und Ehrlichkeit müssen an

erster Stelle stehen im Auslandtierschutz! Wir als

Verein und Team wünschen es uns von ganzem

Herzen, dass unsere Engel in ein „Für immer Zuhause“

ziehen können. Darum sind wir transparent

und ehrlich wenn es um Fragen bzgl. unserer

Tiere und Arbeit geht.

bei uns. Bei uns ist der Hund der beste Freund

des Menschen. In Spanien, der Hofhund, der

Jäger, der Gebrauchsgegenstand, die Geburtenmaschine

etc.

Sie haben Tötungsstationen, die explodieren vor

Überfüllung. Leid auf den Strassen sieht man täglich!

Misshandelte, geschlagene Tiere, die ausgesetzt

und ihrem Schicksal überlassen werden.

Findet man dass in der Schweiz, Deutschland,

Österreich? NEIN!

Daher setzten wir uns ein für mehr Recht für die

Seelen in Spanien!

„Wieso ein Hund vom Ausland adoptieren, wenn

es in unseren Heimatländern auch Tiere gibt,

denen es schlecht geht?“

Tiere, die nicht artgerecht behandelt und gehalten

werden, nach denen muss man leider nicht

lange suchen. JA, es ist überall ein Thema! Auch

Schweizer und Deutsche Tierheime sind voll.

Warum also die spanischen Engel unterstützen?

In unseren Heimatländern haben Tiere Rechte, sie

sind geschützt von unserem Gesetz und bekommen

dadurch eine Stimme (es gibt immer eine

Dunkelziffer die man nicht kennt)

In Spanien wie auch in Italien, Rumänien, Ungarn

etc. sieht die Lage etwas anders aus. Hunde und

Katzen haben nicht den gleichen Stellenwert wie

(Fortsetzung folgt)

8


Alle Engel welche, im August, reisen durften…

v.o.l. Aloe, Ashira,

Ballerina, Boomer,

Carambar, Carys, Felix,

Finja, Fiona, Happy,

Haribo, Hawaii, Jasmin,

Krokus, Maoam, Marino,

Merengue, Nomo,

Pacito, Rosi, Samba, Sol,

Time

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Alle Engel welche, am 11. September 2015, reisen

durften...

v.o.l. Alice, Cameron,

Capuccino, Cassis,

Christina, Dina, Dulce,

Ferrari, Gaisha, Green,

Kansas, Kia, Lila, Lola,

Luna, Michael, Nala,

Orchidee, Tango

10


Alle Engel welche, am 2. Oktober 2015, reisen

durften...

v.o.l. Carla, Chanel, Dafne, Gandalf, Isi, Jupiter, Montana, Viana

All diese Engel wurden abgeholt oder von einer

Pflegestelle aus vermittelt...

v.o.l. Curry, Florentine, Gipsy, Mateo, Pongo, Athena, Ninja, Pink

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Mistery’s Happy End

Mistery wurde von Carmen und Roman am 15.

Juli 2014 aus der Tötung gerettet. Er war gerade

mal wenige Wochen alt und doch schon so

gezeichnet vom Leben! Mit dick gepolsterten

Handschuhen musste Carmen ihn anpacken, denn

er wehrte sich sehr gegen jede Berührung. Doch

wie jedes Büsi musste auch er untersucht werden.

Schliesslich lebte er sich im Refugio ein, blieb

jedoch sehr scheu, anfassen und streicheln waren

undenkbar! Er verzog sich sofort in die Höhe,

wenn man das Katzenzimmer betrat. Falls man

ihn bedrängte, konnte er auch seine Krallen

zeigen und schreckte auch nicht vor einem Frontalangriff

zurück. Im Team machten wir uns oft

Sorgen, ob man für ihn ein passendes Zuhause

finden würde...

Nicole T. Und ihr Freund Nico haben Kater Mistery,

jetzt Neron im Juli 2015 adoptiert. Neron

hat nun zwei neue Gspändli, eines davon ist

Happy, dass ebenfalls ein sehr traumatisiertes

Büsi war. Nicole war es also genau bewusst was

es heisst, solch einem traumatisierten Tier ein Zuhause

zu schenken. Eigentlich waren die beiden

gar nicht auf der Suche nach einem dritten Büsi.

Doch nachdem Nicole eine Vorkontrolle für unseren

Verein durchgeführt hatte, fragte sie trotzdem

unser Vermittlungsteam nach einem schwer

vermittelbaren Büsi an. Für Nicole und Nico war

schnell entschieden, dass Mistery zu ihnen ziehen

würde.

Ich durfte mit Nicole über den Einzug von Mistery

und ihr jetziges Leben sprechen:

Wie lief es ab als ihr Neron zu euch nach Hause

genommen habt?

Wir haben ihn im Böxli in unser Schlafzimmer

genommen und die Tür geschlossen, damit er

alleine alles erkunden konnte, ohne unsere anderen

beiden Katzen. Wir öffneten das Törli und

setzten uns auf unser Bett und warteten. Bald

siegte die Neugier und er streckte sein Köpfchen

aus der Box. Nach kurzer Zeit frass und trank er,

was mich schon mal sehr beruhigte.

Am Anfang konnten wir ihn zwar nie anfassen,

aber er blieb immer im gleichen Raum wie wir

und beobachtete uns von Weitem.

Mein grosses Glück war, dass Neron sehr verfressen

ist. ;) darum versuchte ich ihn aus der

Hand zu füttern. Am Anfang musste ich ihm das

Fleischstückchen in einem Abstand von ca. 2 Metern

hinwerfen und bereits am vierten Tag frass

er mir aus der Hand, aber streicheln oder anfassen

konnte ihn noch nicht.

Als er zwei Wochen bei uns war, hatten wir den

Kontrollbesuch bei unserem Tierarzt. Wir sedierten

ihn mit einer Tablette, um das ganze Prozedere

für ihn erträglich zu machen. Durch die Sedierung

konnte ich ihn streicheln und er genoss es

sehr, es schien als ob eine Last von ihm abfallen

würde. Nach diesem Besuch beim Tierarzt schlich

er immer mehr um uns herum und suchte die

Nähe zu mir und meinem Freund. Aber mir fiel

immer mehr auf, dass er vor Männern viel mehr

Angst hat als vor Frauen und somit auch vor meinem

Freund etwas mehr Abstand nahm als vor

mir, und das ist heute noch so.

12


Ab der 5. Woche versuchte ich ihn hochzuheben,

zuerst nur ein kleines Stücken und heute sitzt er

immer lieber auf meinem Arm :)


Nachhaltigkeit ist uns wichtig!

Nachhaltigkeit ist uns wichtig, daher hielt Carmen

dieses Jahr bereits zwei Vorträge im Jugendgefängnis.

Sie berichtete über ihre tolle Arbeit,

die sie und Roman Tag täglich leisten. Carmen

versucht auf diesem Weg den Jugendlichen den

richtigen Umgang mit den Tieren zu vermitteln

und sie zu sensibilisieren, denn bei den Jugendlichen

muss man ansetzten! Die Zuhörer hingen

förmlich an Carmens Lippen.

Das erste Mal waren auch Kamran und Sami mit

dabei. Die Jugendlichen durften die Hunde streicheln

und bekamen so ein Gefühl für die Tiere,

gerade auch für die handicapierten Hunde. Jedes

Lebewesen hat Würde und Rechte und Kamran

und Sami waren richtige Stars! Es war für alle Beteiligten

eine tolle Erfahrung und die Leiter vom

Gefängnis waren so begeistert von Carmen, dass

sie fragten ob man sie buchen könne. Daher war

schnell entschlossen, dass Carmen das unbedingt

weiter machen musste.

Im Mai war Carmen das zweite Mal auf Besuch

und die Teenies blühten richtig auf und hatten

Freude an den Hunden und den Geschichten von

Carmen. Ausser Angelina begleiteten sie Dakota,

Sami und Gaya.

Seit dem ersten Besuch im Gefängnis, kommen

immer wieder jugendliche Helfer ins Refugio und

leisten freiwilligen Arbeit. Für uns ein schönes

Zeichen, dass unsere Arbeit Anklang findet.

Wenn nur ein Teil des Erzählten bleibt, dann ist

das ein kleiner Erfolg, gegen das Tierleid und die

Quälerei in den Strassen von Spanien. Wir sind

bereits gespannt und freuen uns auf den nächsten

erfolgreichen Besuch im Jugendgefängnis.

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Spannende Vorträge in Birsfelden & Thun

Wir können auf zwei lehrreiche und spannende

Vorträge zurückblicken.

Carmen war am Donnerstag, 3. September 2015

in Birsfelden und am Freitag, 4. September 2015

in Thun zu Besuch.

Wir haben viele tolle Feedbacks erhalten und

freuen uns nun bereits auf die nächsten Vorträge

in der Ostschweiz!

www.parenaspfotenhilfe.com


Weitere Events

Herzlich laden wir euch zu einem spannenden

und informativen Vortrag über uns ein.

Carmen Krauer-Vidal (Präsidentin & Gründerin

Parenas Pfotenhilfe CH) wird darüber berichten,

wie der Verein entstanden ist und erzählt Spannendes

über das Refugio-Leben. Sie wird über

Notfälle, mit denen sich das Team immer wieder

auseinandersetzt und über die Situation der

Galgos in Spanien referieren. Der Anlass bietet

auch die Möglichkeit, Fragen an Carmen zu

stellen.

Vortrag St. Gallen

Datum: Donnerstag, 22. Oktober 2015

Türöffnung: 18.30 Uhr

Start Vortrag: 19.30 Uhr

Eintritt: frei (Kollekten/Spenden willkommen)

Ort:

Hotel Einstein (Berneggsaal, 7. OG), Berneggstrasse 2, 9000 St. Gallen

Vortrag Horgen

Datum: Freitag, 23. Oktober 2015

Türöffnung: 18.30 Uhr

Start Vortrag: 19.30 Uhr

Eintritt: frei (Kollekten/Spenden willkommen)

Ort: Senioren Begegnungszentrum Baumgärtlihof, Baumgärtlistrasse 12,

8810 Horgen (Parkplätze beim Bahnhof)

Wir freuen uns über ein zahlreiches Erscheinen!

Bitte lasst eure Fellnasen gutumsorgt Zuhause

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Rettungen August & September 2015

Herzlich Willkommen ihr wunderbaren Engel!

Am 3. August 2015 konnten wir zwei tolle Engel bei uns Willkommen heissen:

Akiro wurde von der Polizei bei unserem Tierarzt abgegeben. Er wurde von

einem Auto erfasst und die Polizei verlangte Akiro einzuschläfern, obwohl

er keine akuten Verletzungen hatte! Ein Glück, dass Carmen dort war. Heute

geht es Akiro super und er darf bald zu seiner Familie reisen!

Dali: Carmen war gerade im Gespräch mit unserem Tierarzt wegen Akiro, als

genau in dem Augenblick ein anderer Hund an der Klinik vorbei lief. Er schaute

rein und wollte sogar die Klinik betreten. Als er jedoch erschrak lief er

direkt auf die Strasse und um ein Haar hätte Carmen zusehen müssen, wie er

vom Auto erfasst wurde. Er hatte einige Schutzengel und konnte von Carmen

eingefangen werden..

Am 9. August 2015 fanden vier Engel auf verschiedenen Wegen zu uns:

Pandora wurde direkt bei uns im Refugio abgegeben von einer Frau, die sie

gefunden hatte. Anscheinend war sie irgendwo eingeschlossen, wo sie sich

versucht hatte selber zu befreien. Ihr ganzer Rücken und auch die Ohren waren

aufgeschürft.

Geisha und Ninja wurden auf der Autobahn gesichtet

und Silvia und Ivan, den beiden Helfern von Carmen

und Roman, gemeldet. Die Beiden konnten Gott sei

Dank unversehrt eingefangen werden. Diese Rettung

war alles andere als ungefährlich, denn es war direkt

an der Schnellstrasse. Wir sind dankbar, dass alle unversehrt

nach Hause zurückkehrten!

Samurai wurde von Carmen und Roman entdeckt, als sie auf dem nach Hause

Weg waren. Der Süsse war nur Haut und Knochen und hatte einen riesen

Durst. Voller Flöhe und anderem Ungeziefer luden sie den grossen Jungen

ins Auto und fuhren direkt ins Refugio, wo er als Erstes einen grossen Napf

Futter bekam.

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Carmen wollte eigentlich nur eine ausgeliehene Katzenbox zurück in die Tötung

bringen, jedoch trafen sich Isi‘s und Carmens Blick und Schwups war es

geschehen. Bald wird Isi in ihr neues Zuhause reisen können! (gerettet am 11.

August 2015)

Henry fand am 12. August 2015 zu uns. Ihm gefiel anscheinend die Praxis von

unserem Tierarzt, denn dort zog es ihn hin. Dadurch lief er Roman über den

Weg, der ihn kurzer Hand mitnahm.

Am 21. August 2015 konnten fünf Engel von Carmen und Roman gerettet werden:

Bonito und Mini wurden direkt vor der Haustür einer

Dame ausgesetzt, welche die Beiden zu unserem Tierarzt

brachte. Carmen und Roman waren gerade auch

da und nahmen die zwei Hübschen auf.

Lunera und Truki wurden aus der Tötung gerettet. Obwohl das Refugio schon

übervoll war, konnten Carmen und Roman diese beiden Schätze nicht ihrem

Schicksal überlassen! Ebenfalls war ein Meerschweinchen in der Tötung, dass

Carmen und Roman auch mitnahmen. Es heisst nun Milka und darf im Refugio

bei seinen neuen Kumpels bleiben.

Carmen und Roman haben Garfield am 30. August 2015 auf der Strasse gefunden.

Er spielte dort ohne zu wissen wie gefährlich seine Situation wirklich

war.

18


Am 11. September 2015 waren Carmen und Roman in der Tötung und konnten

viele Engel raus holen. Leider waren einige der Engel sehr schwach und

wir mussten sie die Regenbogenbrücke entlangschreiten lassen. Wir denken

an euch!


Ich suche noch… Chico der sanfte Riese

Chico ist ein lebensfroher grosser Bub und sich

manchmal seiner Grösse und Stärke nicht bewusst!

Ab und an kann er richtig stürmisch sein aber so

möchte er eigentlich nur seine Liebe und Freude

ausrücken! Er versteht sich gut mit seinen Artgenossen,

ist ihnen gegenüber aber zurückhaltend.

Viel lieber hat er uns Zweibeiner!

Chico können wir uns fast in jedem Lebensmodell

vorstellen, eine Familie (ohne Kleininder) oder

auch bei einer Einzelperson würde er sich sehr

wohl fühlen.

Immer dabei und der beste Freund von seinem

Menschen sein, dass wäre das Grösste für ihn.

Chico

wartet nun schon sehr lange im Refugio auf sein

„Für immer Zuhause“ vielleicht hat das warten

jetzt ein Ende? Wir wünschen es uns sehr für den

Süssen! Seine zukünftigen Menschen werden

einen Traumhund bei sich aufnehmen und sich

fragen, wieso musste der arme Junge denn so

lange

warten..?

Denn mit ihm hat man den Jackpot gezogen!

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Ich suche noch… Lolita der Wirbelwind

Wenn man Lolita anschaut, dann schaut man

stets in ein lachendes Hundegesicht. LEBENS-

FREUDE PUR strahlt diese Hündin aus!

Eine Freundin fürs Leben, dass ist unsere Knuddelmaus

Lolita! Wir freuen uns über Post für die

Hübsche!

Lolita ist ein Wirbelwind, immer auf Achse.

Spielen mit ihren Kumpels findet sie das Grösste

und versteht sich mit Rüden wie auch Hündinnen

super. Da Lolita vor Energie strotzt und auch

intelligent ist, würde sie sich gut für Hundesport

eignen und hätte bestimmt auch Freude daran.

Doch nicht nur andere Hunde liebt sie, Menschen

liebt sie genau so wenn nicht noch ein bisschen

mehr ;-)

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Ich suche noch… Burns das Powerpacket

Klein aber OHO ;-)

Burns ist anfangs etwas zurückhaltend aber das

ist nur der erste Eindruck. Der kleine Mann ist

sehr aufgeschlossen sobald er aufgetaut ist. Mit

seinen Hundekumpels versteht er sich toll und

würde sich auch sehr gut als Zweithund eignen.

Mit uns Menschen liebt er es zu knuddeln und

geniesst sehr die Nähe und die Zuneigung. Burns

ist neugierig und möchte die grosse weite Welt

erobern! Dazu sucht er jetzt nur noch seinen

Menschen. Er sitzt auf gepackten Koffern und

wartet nur noch auf DICH!

Wer möchte dem süssen Strahlemann seinen

grössten Wunsch erfüllen?

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Ich suche noch… Stevie der Kämpfer

Stevie hatte es alles andere als leicht in seinem bisherigen

Leben, doch von seinem sonnigen Gemüt hat er nichts

eingebüsst! Als er zu Carmen und Roman kam, stand es

alles andere als gut um den Süssen. Auf Messers Schneide

wanderte sein noch junges Leben. Durch eine Vergiftung

verlor er sein Augenlicht und war sehr geschwächt! Er

blutete aus seinen Augen und hatte starke Schmerzen!

Nach einem Besuch bei einem Spezialisten entschieden

wir seine Augen zu entfernen.

Heute geht es ihm besser denn je. Wenn man Stevie beobachtet,

dann merkt man nichts von seiner Behinderung.

In seinem Gesicht kann man leider nicht in seine wunderschönen

strahlenden Augen blicken, denn strahlen, ja dass

würden sie bestimmt. Freude und Lebenshunger sieht

man in allem was er tut! Behindert, blind.. diese Worte

möchten wir eigentlich kaum in den Mund nehmen, wenn

wir über diesen tollen Engel sprechen. Er meistert jeden

Tag mit einer Leichtigkeit die bewundernswert ist! Er orientiert

sich super an seinen vierbeinigen Freunden und an

uns Menschen.

Wir suchen für Stevie ein schönes Zuhause mit einem

souveränen Ersthund. Da Stevie doch auch schon etwas

älter ist, nimmt er es gerne gemächlich. Daher sehen wir

ihn in einem ruhigeren Zuhause. Ein eingezäunter Garten

wäre auch toll, wo er sicher alles erkunden kann. Stevie

möchte noch viel erleben, seine Menschen auf Ausflügen

begleiten, toben, spielen und nur noch der Sonnenseite

des Lebens entgegenschreiten!

Mit Stevie holt man sich einen Sonnenschein nach Hause.

Er wird seine Familie sehr glücklich machen!

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Spenden-Info

Schweizer Konto:

PostFinance AG, 3030 Bern

Empfänger: Verein Parenas Pfotenhilfe CH

Konto-Nr.: 60-485232-1

IBAN-Nr.: CH30 0900 0000 6048 5232 1

BIC: POFICHBEXXX

PayPal: p.pfotenhilfe@hotmail.com

SMS-Spende:

Und so geht’s, als Beispiel mit CHF 50.-. SMS an die Nummer 488, Text: Support Parenas dann den

Betrag: 50 (Es ist möglich von CHF 5.- bis 100.- zu spenden, für höhere Beträge müsste man dann

pro CHF 100.- eine SMS machen). Also im Ganzen sieht es dann so aus: Support Parenas 50 an die

Nummer 488.

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