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JA zum Leben - die Wurzeln der kindlichen Atemkraft

Von Anbeginn an birgt der Atem des Kindes seine Quelle für Gesundheit, Ausstrahlungskraft und Präsenz. Sowohl das seelische, körperliche als auch geistige Wachstum hängen davon ab, ob wir die energetische Konstitution beim Kleinkind beachten. Dagmar Neff, Kleinkindpädagogin mit jahrelanger Erfahrung und energetische Therapeutin in eigener Praxis, vermittelt ein wesentliches Grundverständnis für den Zugang zum sensiblen Bereich der Lebenskräfte. Atem, Rhythmus und Naturgesetze sind Kernthemen, denn sie bilden den Schlüssel zu den schöpferischen Quellen des Kindes und damit zum Aufbau einer gut funktionierenden Immunkraft. Als Wegweiser für eine positive Entwicklung im Lebensalltag mit Kindern richtet sich das Buch insbesondere an Eltern, Therapeuten und Pädagogen. Mit Infos zu den Atemtypen sowie detailliert und anschaulich beschriebenen Übungen, die gesunden und kranken Kindern helfen, ihre Atemkraft (Lebenskraft) zu stärken und sie zu stabilisieren. Empfehlungen für spezielle Bachblüten und bewährte homöopathische Mittel lassen sich als zusätzliche Unterstützung bei "Hindernissen" wirksam einsetzen.

7.2 Was den Mut

7.2 Was den Mut zum Eigensinn fördert Der achtsame Umgang mit dem Selbstwertgefühl des Kindes und Ich-stärkende Erfahrungen nähren die Kraft des Eigensinns. Wenn Erwachsene den Widerspruch des Kindes ernst nehmen, sein unabhängiges Denken und seine Selbständigkeit unterstützen und es gute Erfahrungen mit dem Nein-Sagen macht, wächst in ihm ein gesunder Eigensinn und es lernt, für sich selbst zu entscheiden. Während den Kindheitsjahren ist das Bedürfnis nach Frieden überaus groß. Für das Kind gilt es, sich in seiner eigenen unendlichen Welt zurechtzufinden, sie zu erobern und sich in sie hineinzuträumen. Hier ist das rechte Maß entscheidend, mit dem wir als Erwachsene das Kind anleiten, damit es sich in seine Richtung hin entwickeln kann, nach der sein eigener Sinn es weist. Indem wir ihm das Gefühl vermitteln, dass es so in Ordnung und „richtig“ ist, bestärken wir es in seinem Kindsein mit all den Potenzialen, die ihm innewohnen. - 38 -

8 Prägung des Atemzentrums Ein weiteres Naturgesetz der Atemenergetik tritt bei der Geburt in Kraft. Es stellt keinen neuen Aspekt der Astrologie dar, sondern bezieht sich auf das Zusammenspiel der polar-kosmischen Kräfte Erde, Mond und Sonne. Vordergründig geht es um die irdischen Lichtverhältnisse, denen das Neugeborene im Moment seiner Geburt begegnet. Der zu diesem Zeitpunkt vorherrschende Sonnen- und Mondphasenstand regt das Atemzentrum im Gehirn des Kindes an, wenn es den dunklen Geburtskanal verlässt. Es ist der Impuls, welcher die Prägung des Atemzentrums verursacht. Er wird sowohl von Zeitpunkt und Ort als auch vom Sonnenoder Mondstand beeinflusst. Entdeckung und Erforschung des zweifach richtigen Atems und seiner Anwendung verdanken wir dem sensitiven Musiker Erich Wilk. Er studierte die Einheit von Atem, Bewegung, Blutbewegung und den Fluss von Heilenergie in Verbindung mit Mond- und Sonnenlichtbetonung. Besser gesagt erkannte er die Bewegung der Säfte, des Wassers und des Blutes im menschlichen Organismus als Abbild der Gezeiten im mehrfachen Sinn. Dabei entdeckte Wilk eine Gesetzmäßigkeit als grundlegende Erklärung für Gesundheit sowie Krankheit: Die gegensätzlichen Einflüsse und Einwirkungen von Sonne und Mond auf die Erde stellen auch für uns Menschen gegensätzliche Einflüsse dar. Wilks Erkenntnisse fanden durch die Ärztinnen Dr. M. Schulze-Schulmeyer und Dr. Charlotte Hagena sowie durch den Arzt Christian Hagena in der medizinischen Praxis erfolgreiche Anwendung und auch Bestäti- - 39 -