SPORTaktiv Winterguide 2016
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ÖSTERREICHS GRÖSSTES AKTIVSPORT-MAGAZIN<br />
aktiv<br />
Foto: Völkl<br />
WINTERGUIDE<br />
<strong>2016</strong>/2017<br />
EMOTIONEN<br />
Leidenschaft<br />
Skifahren<br />
TOURISMUS<br />
Wirtschaftsmotor<br />
Wintersport<br />
PRODUKTE<br />
Materialtrends<br />
und Neuheiten<br />
REGIONEN<br />
Die schönsten<br />
Skiberge<br />
LIFTE, PISTEN UND PREISE VON ALLEN SKIBERGEN ÖSTERREICHS IM ÜBERBLICK
4 BERGE, 123 PISTENKILOMETER,<br />
UNVERGESSLICHER SKISPASS<br />
Pure Winterfreude bereitet die Schladminger 4-Berge-Skischaukel<br />
– mit den „weltmeisterlichen“ Skibergen Hauser Kaibling,<br />
Planai, Hochwurzen und Reiteralm. Attraktionen wie die<br />
„Genussinsel“ am Hauser Kaibling, die „Klangpiste“ auf der<br />
Planai, die Funslope auf der Hochwurzen oder das „Black Quartett“<br />
(vier schwarze Pisten) auf der Reiteralm sorgen für außergewöhnliche<br />
Momente.Was alle vier Skiberge vereint? Sie stehen<br />
gemeinsam für Urlaubsglück, das bleibt.<br />
4berge.at<br />
lift<br />
Höf-Express I<br />
Hauser Kaibling 8er-Gondel<br />
Höf-Express II<br />
Ennslingalm-Lift<br />
Tauern Seilbahn<br />
Quattralpina<br />
Kaibling 6er<br />
Übungslift<br />
Gipfelbahn<br />
Senderbahn<br />
Alm 6er<br />
Sonnecklift<br />
Fastenberg 6er<br />
Planai I<br />
Planai II<br />
Planai 3er<br />
Mitterhausbahn<br />
Burgstallalmlift<br />
Lärchkogelbahn<br />
Märchenwiesebahn<br />
Weitmooslift Weitmoos-Tell<br />
Fritz-Blitz<br />
Mo<br />
Planai West<br />
Rohrmoo<br />
FOTO: Vier-Berge-Skischaukel<br />
Hauser Kaibling – Planai –<br />
Sport_Aktiv_Panorama_4-Berge_400x280.indd 1
s I<br />
in der Urlaubsregion<br />
Hinterfager<br />
Mitterfager<br />
erlift<br />
serbodenlift<br />
Hopsilift<br />
Rohrmoos II<br />
Obertalbahn<br />
Gipfelbahn Hochwurzen<br />
Hochwurzen II<br />
Hochwurzen I<br />
Reiteralm I<br />
Reiteralm »Preunegg Jet«<br />
Sepp’n Jet<br />
Reiteralm III<br />
Übungslift<br />
Verbindungslift<br />
Reiteralm »Silver Jet«<br />
6er Gasselhöhebahn II<br />
Muldenlifte<br />
Hasecklifte<br />
Übungslifte<br />
Drachenlift II<br />
Drachenlift I<br />
Rittislift<br />
Rittisbergbahn<br />
Kalilift<br />
Hochwurzen – Reiteralm<br />
Zauberlift<br />
Adlerlift I<br />
Adlerlift II<br />
19.11.2015 15:59:35<br />
Sky-Line
Dolomiten Residenz HHHHsup Sporthotel Sillian<br />
Dolomiten Residenz HHHHsup Sporthotel Sillian<br />
Gradonna HHHHsup Mountain Resort<br />
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Gradonna HHHHsup Mountain Resort<br />
GRADONNA HHHHSUP<br />
MOUNTAIN RESORT<br />
Das Großglockner Resort Kals-Matrei ist das<br />
größte Skigebiet Osttirols. Direkt an der Kalser<br />
Blauspitzabfahrt, auf 1.350 Meter Höhe, steigen<br />
Skiurlauber in einem exklusiven „Bergdorf“ ab:<br />
dem Gradonna**** S Mountain Resort mit Hotel<br />
und 41 Châlets. Gäste schwingen direkt von der<br />
Haustür zum Start in den Skitag. Gewohnt wird<br />
in bis zu 57 m² großen Suiten oder in Châlets<br />
mit bis zu 120 m² Fläche für bis zu 8 Personen.<br />
Kalser Marmor, Zirbenholz, Leder, Loden und<br />
Leinen bestimmen das Interieur. Im Hotel gibt es<br />
ein 3.000 m² großes Spa, einen Natur-Kinderclub<br />
für Kids ab 3 Jahren und einen neuen Teenie<br />
Club 12+, einen Sport Shop, einen Feinkostladen<br />
und ein Restaurant, das zeitgemäße Küche aus<br />
vorwiegend regionalen Produkten serviert. Durch<br />
die Tiefgarage ist das gesamte Resort autofrei.<br />
www.gradonna.at<br />
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schneesicheres Hochpustertaler Skigebiet<br />
und typische Osttiroler Gastlichkeit genießen<br />
Sie in der Dolomiten Residenz**** S Sporthotel<br />
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Das Skizentrum Hochpustertal ist ideal für<br />
Familien mit kleineren Kindern. Den Skipass<br />
gibt’s an der Hotelrezeption, die Testskier aus<br />
dem Sportshop gegenüber. Wenn die Kinder<br />
nicht mit wollen, ist das auch kein Problem: Im<br />
Übernachtungspreis sind täglich zwölf Stunden<br />
Kinderbetreuung enthalten. Ganz neu ist<br />
außerdem das tägliche Teenie-Programm. Für<br />
Erholung sorgt die 3.000 m 2 große Vitalresidenz.<br />
Im Restaurant verwöhnt man Sie mit<br />
herzhafter, regionaler und saisonaler Osttiroler<br />
Küche.<br />
www.sporthotel-sillian.at<br />
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Hochpustertaler Bergbahnen Nfg. GesmbH & Co KG I Sporthotel Sillian, A-9920 Sillian I ATU 44074407<br />
Großglockner Mountain Resort Kals GesmbH & Co KG I Gradonna 1 I A-9981 Kals am Großglockner I ATU 65650066
EDITORIAL<br />
WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017<br />
shredder > Ted Ligety<br />
helmet > Slam-Cap<br />
goggles > Amazify<br />
CHRISTOF DOMENIG<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-Chefredakteur<br />
christof.domenig@styria.com<br />
Foto: Thomas Polzer<br />
ALLES WINTER(URLAUB)!<br />
Die „Wetterwarnung“ erreichte uns im September. Aus dem Nebenbüro,<br />
unserer Anzeigenabteilung. „Achtung, der <strong>Winterguide</strong> explodiert.“<br />
Es ist ja kein Geheimnis, dass der Umfang eines gedruckten Mediums auch<br />
wesentlich vom Interesse der Anzeigenwirtschaft abhängt. Als wir 2009<br />
unseren ersten „<strong>Winterguide</strong>“ aus der Taufe hoben, waren wir glücklich<br />
und stolz, ein eigenes Magazin zum Thema „Skiurlaub“ geschaffen zu haben<br />
– mit damals rund 80 Seiten Umfang. Im Vorjahr waren es 172 Seiten.<br />
Heuer sind es letztendlich 324 geworden.<br />
So erfreulich ein solcher Rekordumfang auch ist – es tun sich im Vorfeld<br />
trotzdem ein paar Fragen auf. Die wichtigste: Wie gestaltet man ein Magazin<br />
mit über 300 Seiten und einem durchgehenden Thema so, dass es<br />
die Leser trotzdem dazu animiert, es von vorne bis hinten durchzublättern<br />
und immer wieder bei einer Geschichte hängen zu bleiben? Keinesfalls<br />
sollte es nur ein (redaktionell angereicherter) „Reisekatalog“ werden, in<br />
dem sich ein Skiberg-Porträt ans nächste reiht.<br />
Und ich denke, die Aufgabe ist uns gelungen! Wer den fertigen Guide<br />
durchschaut, stößt buchstäblich von der ersten bis zur letzten Seite ständig<br />
auf interessante Lesegeschichten, die dem Anspruch „informieren,<br />
nützen, Lust machen“ zu 100 Prozent entsprechen. Der Mix macht es aus –<br />
aus Erlebnis- und Materialstorys, Produkt- und Regionsvorstellungen.<br />
Lust machen natürlich auch die vielen Informationen und vor allem die Bilder<br />
aus den Winterurlaubsregionen, die seit seiner Premiere das Herzstück<br />
des SPORT aktiv-<strong>Winterguide</strong>s bilden. Jedenfalls zeigen diese 324 Seiten,<br />
welche überragende Bedeutung der Wintertourismus und vor allem das<br />
Skifahren in unserem Land unverändert haben.<br />
„Es gibt keinen Plan B“, betonen Touristiker immer wieder. Heißt: Andere<br />
sportliche Urlaubsthemen sind Zugaben, können aber das Skifahren, ergo<br />
den Wintertourismus nicht ersetzen. Diesem Wirtschaftsmotor haben wir<br />
auch die große Eintstiegsgeschichte gewidmet (ab Seite 26). Und weil<br />
ich eingangs „Wetterwarnung“ geschrieben habe – natürlich kommen dabei<br />
auch Probleme wie die Abhängigkeit von den Elementen zur Sprache.<br />
Aber man kann es drehen und wenden, wie man will: Winterurlaub ist zu<br />
großen Teilen das, was in den Skigebieten abläuft – und genau das spiegelt<br />
sich eben auch in unserem <strong>Winterguide</strong> wider.<br />
Es hat auch mit der „Dicke“ des <strong>Winterguide</strong>s zu tun, dass die Themen<br />
Langlaufen und Skitourengehen im „Guide“ nur angerissen, aber dafür prominent<br />
in der <strong>SPORTaktiv</strong>-Stammausgabe Dezember/Jänner abgearbeitet<br />
wurden. Aber so ist es eben: Österreich liefert wie kein anderes Land jede<br />
Menge spannenden Lesestoff, um euch auf einen sportlichen Winter einzustimmen.<br />
IMPRESSUM<br />
Medieninhaber und Herausgeber: TOP TIMES Medien GmbH, ein Unternehmen der Styria Media Group,<br />
8010 Graz, Gadollaplatz 1; Tel.: 0 316/80 63-25 80<br />
Geschäftsführung: Mag. Alfred Brunner<br />
Chefredaktion: Gerhard Polzer und Christof Domenig<br />
Redaktion: Klaus Molidor, Thomas Polzer, Christoph Lamprecht, Claudia Riedl, Axel Rabenstein, Sonja Burger, Klaus Höfler,<br />
Wolfgang Kuhn, Werner Ringhofer, Egyd Gstättner, Monika Neiheisser, Maximilian Brustbauer<br />
Anzeigen: Ronald Tomandl (Leitung), Sandra Freidl, Robert Nebel, Arnold Pauly;<br />
Layout & Produktion: Styria Media Design – m4! Mediendienstleistungs GmbH & Co KG, Helga Schweinzer;<br />
Alle Angaben ohne Gewähr, Haftung für Irrtümer und Änderungen ausgeschlossen. Satz- und Druckfehler vorbehalten.<br />
Alle Rechte vorbehalten.<br />
Berichte über Tourismusregionen und Events werden gegen Druckkostenbeiträge produziert.<br />
5<br />
FROM<br />
THE<br />
CORE<br />
Vertrieb für Österreich:<br />
Deeluxe Sportartikel Handels GmbH<br />
Europastrasse 8<br />
A-6322 Kirchbichl<br />
Tel. 05332 930200<br />
Mail: info@deeluxe.com<br />
@shredoptics<br />
shredoptics.com
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BORN IN BAVARIA – WORN AROUND THE WORLD<br />
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Eleganter und winterfester Damenstiefel mit Materialmix aus<br />
robustem G-1000 ® Heavy Duty und gewachstem Veloursleder.<br />
Sportlich leicht und dennoch stabil, vielseitig und komfortabel.<br />
Zusätzlicher Seitenreißverschluss für schnelles an- und ausziehen.<br />
Dank GORE-TEX ® Futter und IceGrip ZT Sohle voll wintertauglich.<br />
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EDITORIAL<br />
WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017<br />
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Körperklima.<br />
DIE GRÖSSTE WINTERSPORT-<br />
COMMUNITY DER WELT<br />
FOTO: aletscharena.ch / Christian Pfammatter<br />
Wer sagt, dass Skifahren nicht mehr „in“ ist? Wir von Skiline können Zahlen<br />
vorweisen, die das glatte Gegenteil beweisen. 2,5 Millionen Menschen<br />
ist die Skiline-Familie inzwischen groß. In über 240 Skigebieten kannst du<br />
über den Skipass deine zurückgelegten Höhenmeter abrufen, eine der<br />
vielen Skimovie- und Speedcheck-Strecken, Photopoints und viele weitere<br />
Skiline-Attraktionen nutzen. Denn wir wollen vor allem eines: sicherstellen,<br />
dass dein Skitag unvergesslich bleibt.<br />
Fünf Millionen Skimovies sind schon entstanden. Auf speziellen Strecken in<br />
über 60 Skigebieten wird man dank Skiline vollautomatisch auf der Strecke<br />
gefilmt. Den spektakulären und manchmal auch eher lustigen Film kann man<br />
dann auf skiline.cc oder am Smartphone ansehen und auf Facebook und Co.<br />
teilen. Ein besonderer Knüller: die neuen Parallelslalom-Anlagen. Battle dich<br />
mit Freunden und sieh dir danach das Video an. Mit wie viel Ehrgeiz oder<br />
Spaß man dabei zur Sache geht, bleibt jedem selbst überlassen.<br />
Für „Speedkings“ haben wir den Speedcheck im Angebot. Welches Tempo<br />
erreichst du auf Skiern? Die Speedcheck-Strecken verraten es dir – und<br />
lassen dich sicher nicht kalt. Am schnellsten Punkt wird ein Foto gemacht<br />
und die Geschwindigkeit eingeblendet. Aber keine Sorge, die Strecken<br />
sind extrasicher angelegt. Blutigen Anfängern sei aber vielleicht doch nur<br />
der normale Photopoint empfohlen!<br />
Brandneu: die iPhone App. In der neuen iPhone Skiline-App sind alle Infos<br />
noch besser und einfacher erreichbar. Auf der persönlichen Timeline siehst<br />
du alle deine Skitage, Videos und Fotos auf einen Blick! Ab 24. Dezember<br />
einfach im App Store nach Skiline suchen und los geht’s!<br />
Dein persönliches Urlaubsalbum . Ebenfalls neu ab dieser Saison: Nutz die<br />
Skiline-Attraktionen in einem von über 20 Skigebieten und lass dir ein<br />
persönliches Fotobuch, bestehend aus deinen Erlebnissen nach Hause<br />
schicken! So erhältst du ohne Aufwand die Fotos deines Urlaubs gedruckt<br />
und gebunden in den Händen. Bestellen kannst du das Album auf<br />
skiline.cc.<br />
Man sieht: Skiline sorgt für bestes Entertainment am Berg. Und <strong>SPORTaktiv</strong><br />
schürt mit seinem <strong>Winterguide</strong> <strong>2016</strong>/2017 perfekt die Vorfreude auf den<br />
Berg. Das ist auch der Grund, warum Skiline zum zweiten Mal Partner<br />
dieses östereichweit einmaligen <strong>Winterguide</strong>s ist. Alle Skiline-Skigebiete<br />
mit den jeweiligen Attraktionen findest du auch auf unserer Website. Auf<br />
www.skiline.cc kannst du dich gleich kostenlos registrieren – und dann als<br />
Teil der weltweit größten Wintersport-Community in die Skisaison starten!<br />
DANIEL WAKOUNIG<br />
Managing Director von Skiline<br />
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Scandic Outdoor GmbH<br />
info@scandic.de<br />
www.WOOLPOWER.de
INHALT<br />
104<br />
124<br />
26<br />
184<br />
46<br />
10 HOTSPOTS<br />
Von A(rlberg) bis Z(ugspitze): fünf heimische<br />
Top-Skiregionen, groß ins Bild gesetzt<br />
20 ZAHLENSPIELE ...<br />
... aus dem Winterwunderland Österreich<br />
24 SKIFAHREN IST FÜR MICH ...<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-Leser über ihren Lieblings-Wintersport<br />
26 ZUKUNFT DURCH VERÄNDERUNG<br />
Wie der „Wirtschaftsmotor Wintersport“ ganze Regionen<br />
erhält – und wie er selbst erhalten werden soll<br />
30 ES GIBT KEINEN PLAN B<br />
Saalbach-Tourismus-Chef Wolfgang Breitfuß im<br />
Interview über Pistenkilometer und Schneesicherheit<br />
34 HIAS GIBT SEIN BESTES<br />
Satiriker Egyd Gstättner über komfortables Skifahren<br />
38 VOM KLAPPERSITZ ZUR CABRIOBAHN<br />
Ein Blick aufs Liftfahren – gestern, heute und morgen<br />
46 WINTERLAND TIROL<br />
Als Einstieg zu den schönsten Tiroler Skibergen:<br />
Sieben Topnews aus Tirol – sowie alle Pisten und Lifte<br />
56 DIE SUCHE NACH DEM NEUEN SKI<br />
Unser Skilehrer erklärt, welcher Ski zu wem passt.<br />
Plus: Vorstellung von zehn neuen All Mountain-Skiern<br />
64 HOHES RENNFIEBER<br />
Ausprobiert: Das lernt man im Racecamp. Plus Vorstellung<br />
von fünf neuen Skiern aus dem Race-Segment<br />
78 FRAUEN IM „ABSEITS“<br />
<strong>SPORTaktiv</strong> war live dabei im Ladys-Freeride-Camp.<br />
Und: fünf neue Freeride-Ski im „Schaufenster“<br />
94 WEISSER TEPPICH FÜR HOLLYWOOD<br />
Österreichische Skiberge als Drehorte für Blockbuster<br />
104 STEIL AM SEIL<br />
Im Pistenbully auf der 78 Grad steilen Harakiri-Piste.<br />
Plus: fünf neue Performance Pisten-Ski<br />
112 LEIHEN, TESTEN, KAUFEN<br />
Warum bereits 50 Prozent der Ski geliehen werden<br />
116 HARTE ARBEIT „HÜTTENZAUBER“<br />
Wir haben einen Tag lang auf einer Skihütte<br />
hinter die Kulissen des „Hüttenzaubers“ geschaut<br />
124 GENUSS-GIPFEL<br />
Zu Gast im Zwei-Hauben-Lokal auf 2.084 m Höhe<br />
138 WINTERLAND VORARLBERG<br />
Sechs Topnews aus dem „Winter-Ländle“<br />
154 WINTERLAND SALZBURG<br />
Die besten Neuigkeiten aus den Salzburger Skiregionen<br />
168 DIE SKISCHULE KRIEGT DIE KURVE<br />
So lehrt und lernt man heute das Skifahren<br />
174 DER PARTYKÖNIG<br />
Was es braucht, damit beim Après-Ski die Post abgeht<br />
184 SPASS IM SCHNEE? EIN KINDERSPIEL<br />
Wintersport-Nachwuchspflege, Teil 1:<br />
Was Skigebiete speziell Familien mit Kindern bieten<br />
194 COOL UND ANDERS<br />
Wintersport-Nachwuchspflege, Teil 2:<br />
So hält man auch Jugendliche beim Skifahren<br />
206 JA, DER PASST!<br />
Was modernes „Skischuhfitting“ leistet. Plus:<br />
zehn neue Skischuhmodelle in der Vorstellung<br />
FOTOS: Kitzsteinhorn, Tux Finkenberg, Pistenbully, Verwallstube/Christian Gufler, Wildschönau Tourismus, iStock, Arlberg Bergbahnen<br />
8<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
216<br />
Frischen Sie die Funktion<br />
Ihrer Jacke auf!<br />
Nass?<br />
Schmutz und ein<br />
nasses Obermaterial<br />
verhindern den<br />
Feuchtigkeitstransport<br />
aus dem Jackeninneren!<br />
Trocken?<br />
Eine saubere,<br />
wasserdichte<br />
Jacke kann atmen<br />
und wird auf der<br />
Innenseite nicht feucht!<br />
230<br />
216 FRAUEN TICKEN ANDERS<br />
Wie die Sportartikel-Industrie auf<br />
geschlechterspezifische Bedürfnisse eingeht<br />
222 WINTERLAND KÄRNTEN<br />
Sieben Topnews von den Kärntner Skibergen<br />
230 IN DIE LUFT STATT ZU DEN LIFTEN<br />
An „eineinhalb“ Orten erlaubt: Heliskiing in Österreich<br />
236 FÜR IMMER REVOLUZZER<br />
So tickt die heutige Snowboard-Szene. Plus: Railkönig<br />
Marc Swoboda im Interview „über Hindernisse“<br />
246 WINTERLAND STEIERMARK<br />
Sieben Topnews aus den steirischen Skiregionen<br />
258 DER HAUSBERG IST WIEDER IN<br />
Was sich kleine Skigebiete einfallen lassen,<br />
um mit den Großen der Branche mitzuhalten<br />
262 WINTERLAND OBERÖSTERREICH<br />
Sechs Topnews aus den Skigebieten in Oberösterreich<br />
266 AM BERG, DA SCHREIT ES!<br />
Womit man am Laufsteg Piste heuer im Trend liegt<br />
278 WINTERLAND NIEDERÖSTERREICH<br />
Fünf Topnews aus Niederösterreichs Skiregionen<br />
284 SKIFAHREN IM EWIGEN EIS<br />
Österreichs Gletscherskigebiete stellen sich vor<br />
300 BIS DIE BACKEN KNACKEN<br />
Was man über die Skibindung – und über weiteres<br />
sicherheitsrelevantes Material wissen muss<br />
312 WINTERSPORT KANN AUCH ANDERS<br />
Vom Eisklettern bis zum Rodeln: die besten<br />
Alternativen zum Skifahren<br />
9<br />
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HOTSPOT IN TIROL<br />
FOTOS: xxx<br />
10<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTO: Arlberg Marketing/Mallaun<br />
DER ARLBERG SCHREIBT<br />
EINMAL MEHR SKIGESCHICHTE<br />
ER GILT ALS DIE WIEGE DES ALPINEN SKILAUFS – und schreibt<br />
jetzt wieder Skigeschichte: Ab sofort ist der Arlberg das größte<br />
zusammenhängende Skigebiet Österreichs! Vier neue Lifte, die<br />
jetzt im Dezember ihren Betrieb aufnehmen, machen den nahtlosen<br />
Zusammenschluss aller Skigebiete aus den legendären Arlberg-Orten<br />
St. Anton, St. Christoph, Stuben, Zürs und Lech möglich. In Zahlen:<br />
87 Lifte und Bahnen bringen die Skisportler nun zu 305 Kilometer an<br />
markierten Pisten und zu 200 Kilometern Tiefschneeabfahrten!<br />
Österreichs führende Skiregion fasziniert aber nicht allein wegen<br />
ihrer Dimension – der „Mythos Arlberg“ lebt auch von der Bedeutung,<br />
die dem Skisport hier seit über 100 Jahren beigemessen wird. Und<br />
das spürt man auch im Winter <strong>2016</strong>/17, wenn der alte Traum einer<br />
durchgängigen Arlberg-Skischaukel nun tatsächlich in Erfüllung geht.<br />
WEB: arlberg.net<br />
11
HOTSPOT IN SALZBURG<br />
WO DER SCHNEE ZU HAUSE IST<br />
DAS PURE WINTERVERGNÜGEN ERLEBEN, während anderswo noch<br />
immer keine Flocke vom Himmel gefallen – oder schon längst<br />
der letzte Schnee geschmolzen ist? Obertauern ist nicht nur das<br />
höchstgelegene Skigebiet des Salzburger Landes, sondern auch der<br />
schneereichste Wintersportort Österreichs. Und das bedeutet: perfekte<br />
Skibedingungen von November bis Anfang Mai!<br />
OBERTAUERN BIETET 100 KILOMETER toppräparierte Pisten, erschlossen<br />
mit 26 modernen Liftanlagen. Die „Schneeschüssel Österreichs“ ist<br />
aber auch ein Hotspot für all jene, die lieber „off Piste“ unterwegs sind<br />
und sich mit Respekt vor der Natur ihren Herausforderungen stellen.<br />
BESTNOTEN VERDIENT OBERTAUERN aber auch, wenn es um Après-Ski,<br />
Partystimmung und Live-Konzerte geht: Vom großen Skiopening bis zum<br />
„Gamsleiten-Kriterium“, Österreichs größter Schatzsuche im Schnee,<br />
reiht sich hier ein Top-Event an den anderen.<br />
WEB: obertauern.com<br />
FOTOS: xxx<br />
12<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTO: Obertauern<br />
13
HOTSPOT IN TIROL<br />
RISE&FALL:<br />
VIER LEUTE,<br />
EIN TEAM,<br />
KEIN ERBARMEN<br />
DIESER SLOGAN TRIFFT ES GENAU<br />
beim 5. RISE&FALL am 17. Dezember<br />
in Mayrhofen im Zillertal: Denn bei<br />
kaum einem anderen Winterevent<br />
ist der Weg bis ins Ziel gnadenloser<br />
als bei diesem Teamwettbewerb:<br />
Jeweils ein Teammitglied muss in<br />
den vier Disziplinen Skibergsteigen,<br />
Paragleiten, Mountainbiken und<br />
Skifahren bzw. Snowboarden den<br />
Berg und sich selbst bezwingen.<br />
Der Weg ist in diesem Fall nicht das<br />
Ziel. Denn der Weg ist hart, steil<br />
und erbarmungslos. Und er muss in<br />
kürzester Zeit – jeweils 430 Höhenmeter<br />
bergauf wie bergab – überwunden<br />
werden. Es zählt nur, wer<br />
am Ende als Erster die Ziellinie überquert.<br />
MIT DEM UNBÄNDIGEN WILLEN, an<br />
die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit<br />
zu gehen, werden am 17. Dezember<br />
wieder Spitzensportler aus<br />
der ganzen Welt in 60 Teams und<br />
vier Disziplinen gegeneinander antreten.<br />
Neben den Lokalmatadoren<br />
wie Markus Kröll, Urgestein der<br />
Berglaufszene, oder Patrick Hörhager,<br />
Sieger des RISE&FALL 2012 und<br />
2014, nehmen auch dieses Jahr wieder<br />
unzählige Weltklasseathleten,<br />
aber auch passionierte Hobbysportler<br />
die Herausforderung an.<br />
DIESER MEGAEVENT mit seiner tollen<br />
Atmosphäre ist aber auch ein Megaerlebnis<br />
für die Zuschauer, denn<br />
die Besucher des RISE&FALL dürfen<br />
sich nicht nur auf ein umfang reiches<br />
Rahmenprogramm freuen, sondern<br />
bekommen auch viel Adrenalin mit:<br />
Auf dem Eventgelände werden die<br />
actiongeladenen Bilder live und<br />
gestochen scharf auf einer Großbildleinwand<br />
übertragen – sechs<br />
HD- und zwei Slow-Motion-Kameras<br />
sowie Helikopteraufnahmen mit<br />
einer Cineflex-Kamera von Red Bull<br />
garantieren atemberaubendes Bildmaterial.<br />
Auch gut zu wissen: Der<br />
Eintritt zum RISE&FALL ist frei!<br />
WEB: riseandfall.at<br />
FOTO: TVB Mayrhofen, Foto Michael Werlberger<br />
14<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
15
HOTSPOT IN SALZBURG<br />
WAGRAIN-KLEINARL:<br />
WINTER-LEBENSFREUDE HOCH 2!<br />
BEI SOLCHEN AUSBLICKEN lässt sich der Winter wirklich genießen.<br />
Wagrain-Kleinarl hat aber nicht nur eine atemberaubende Landschaft<br />
zu bieten, sondern auch Skigebiete, in denen alle Wintersportler<br />
das passende Angebot für sich finden: Kleine Skifahrer erwarten<br />
Abenteuer in Wagraini’s Winterwelt, während Mutige ihr Können im<br />
Absolut Park demonstrieren. Abseits der Pisten sorgen Rodelbahnen,<br />
Langlaufloipen, Winterwanderwege, Pferdekutschenfahrten und viele<br />
weitere Attraktionen für Abwechslung.<br />
JA, UND NOCH EINEN GUTEN GRUND gibt es für den Winterurlaub in<br />
Wagrain-Kleinarl: Mit der kostenlosen Gästekarte erwartet Urlauber<br />
täglich freier Eintritt in das Erlebnisbad Wasserwelt Wagrain.<br />
Das bedeutet: Entspannung hoch 2 für die ganze Familie!<br />
WEB: wagrain-kleinarl.at<br />
FOTOS: xxx<br />
FOTO: Wagrain<br />
16<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
17
HOTSPOT IN TIROL<br />
FOTOS: xxx<br />
18<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTO: Abendstimmung am Grubigstein©TZA/U. Wiesmeier<br />
APRÈS-SKI EINMAL ANDERS<br />
NACH DEM SKITAG GEHT DER WINTERSPASS IN DIE NÄCHSTE RUNDE!<br />
Après-Ski lässt sich nämlich ganz unterschiedlich gestalten. In der<br />
Tiroler Zugspitz Arena heißt es täglich nach Sonnenuntergang: nochmal<br />
hinaus, aktiv sein, genießen! Jeden Abend erwartet die Gäste<br />
ein spezielles Après-Ski-Programm: Bei Fackelwanderungen, Schneeschuhtouren<br />
durch die Dämmerung, Rodelfahrten bei Flutlicht, Hüttentouren<br />
mit kulinarischen Highlights, Skishows oder Pistenbullyfahrten<br />
lässt man den Tag unter der Zugspitze ausklingen – ganz gemütlich<br />
oder ganz spektakulär. Eines haben alle Aktivitäten gemeinsam: Sie<br />
sind der ideale Abschluss eines wunderbaren Tages in der Tiroler Zugspitz<br />
Arena und schüren die Vorfreude auf den nächsten Urlaubstag!<br />
WEB: zugspitzarena.com<br />
19
ZEIG<br />
MIR DIE<br />
WINTER<br />
WUNDERWELT<br />
ÖSTERREICH<br />
ZAHLENSPIELE<br />
2.955<br />
LIFTE UND SEILBAHNEN<br />
gibt es in Österreich.<br />
Kaum zu glauben: Auch<br />
wenn Kabinen- und Sesselbahnen<br />
aufholen, liegt<br />
zahlenmäßig immer noch<br />
der gute alte Schlepplift<br />
mit 1.850 Anlagen im gesamten<br />
Bundesgebiet in<br />
Führung.<br />
400<br />
METER ÜBER<br />
DEM BODEN schwebt die hochmoderne<br />
3S-Bahn in Kitzbühel durch die Luft. Sie verbindet auf<br />
einer Länge von 3,6 Kilometern Kitzbühel/Kirchberg<br />
mit Jochberg/Resterhöhe. Die Bahn überwindet dabei<br />
in 9 Minuten Fahrzeit nur einen Höhenunterschied<br />
von 137 Metern. Kleiner Tipp: Interessantes über heimische<br />
Seilbahnen gestern, heute und morgen erfährst<br />
du hier im <strong>Winterguide</strong> auf den Seiten 38–41.<br />
8,5KILOMETER LANG IST DIE<br />
LÄNGSTE SCHWARZE TAL-<br />
ABFAHRT DER ALPEN AUF<br />
DEM GOLDECK IN KÄRNTEN.<br />
IM ÜBERBLICK: Die 10 längsten und die<br />
10 „schwärzesten“, sprich: die schwierigsten<br />
Abfahrten auf unseren Skibergen<br />
haben wir auf Seite 106 aufgelistet.<br />
23.000<br />
HEKTAR PISTENFLÄCHE<br />
liegen Winter für Winter zwischen<br />
Boden- und Neusiedlersee.<br />
Das entspricht ungefähr der halben<br />
Fläche der Bundeshauptstadt Wien.<br />
68,5<br />
Millionen Nächtigungen hat es in<br />
der Wintersaison 2015/16 in unseren<br />
Skiorten gegeben – das waren wieder<br />
4 Prozent mehr als im Winter zuvor.<br />
Welche Bedeutung der Wintersport generell für<br />
den heimischen Tourismus hat? Lies nach in<br />
unserer Story auf Seite 26–29.<br />
78<br />
SNOWPARKS<br />
GIBT ES IN ÖSTERREICH MITTLERWEILE, DIE MIT<br />
RAILS, TABLES UND JUMPS FÜR ABWECHSLUNG<br />
ZUM PISTENALLTAG SORGEN UND SKIFAHREN<br />
AUCH FÜR DIE JÜNGERE GENERATION WIEDER<br />
INTERESSANT MACHEN.<br />
Neugierig, wie ein Snowpark entsteht?<br />
Dann lies nach auf Seite 242–243.<br />
FOTOS: istock, Kitzsteinhorn. KitzSki, TVB Paznaun-Ischgl<br />
20<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Die besten Angebote für…<br />
… Skiurlaub in einem der größten und<br />
modernsten Skigebiete weltweit!<br />
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3.000.000<br />
PAAR SKI WERDEN JÄHRLICH WELTWEIT VERKAUFT.<br />
Bei den Skischuhen sind es 3,3 Millionen.<br />
Zum aktuellen Skimaterial findest du jede<br />
Menge Infos in diesem <strong>Winterguide</strong> –<br />
der Einstieg dazu: Seite 56–57.<br />
19,4<br />
MILLIONEN MENSCHEN<br />
zwischen 14 und 70 Jahren bekennen sich im Alpenraum<br />
Österreich-Schweiz-Deutschland zum Skifahren. Anders<br />
formuliert: JEDER DRITTE BEWOHNER dieser Regionen<br />
betreibt aktiv den Wintersport Nummer eins.<br />
200<br />
nahmen Testleiter Franz<br />
Klammer (li.), Organisator<br />
Gerhard Brüggler sowie<br />
das Team des „WorldSkitest<br />
<strong>2016</strong>/17“ noch im vergangenen<br />
Frühjahr am Katschberg<br />
(K) unter die Füße. Innerhalb<br />
von drei Tagen wurden<br />
in neun verschiedenen<br />
Kategorien die besten Modelle<br />
für diesen Winter gesucht<br />
und gekürt. Alle Ergebnisse:<br />
WorldSkitest.com<br />
PAAR SKI<br />
DER NEUEN SAISON<br />
hoch<br />
ist der<br />
„Gipfel“ des<br />
einzigen Skigebiets<br />
im Burgenland.<br />
Ein Schlepplift bringt die<br />
Skifahrer in Kukmirn-Zellenberg<br />
auf die Übungswiese, auf der<br />
dann 500 blaue und 500 rote Pistenmeter<br />
zur Verfügung stehen. Dafür gibt es eine Beschneiungsanlage<br />
und sogar Flutlicht.<br />
360Meter<br />
GEMEINSAME STÜTZE FÜR ZWEI<br />
SEILBAHNEN: DIESE KONSTRUKTIVE<br />
BESONDERHEIT FEIERT DIESEN<br />
WINTER IN ISCHGL PREMIERE.<br />
DIE STÜTZE NUMMER 9 DER<br />
HÖLLBODENBAHN IST ZUGLEICH<br />
DIE STÜTZE NUMMER 3 DER<br />
1FLIMJOCHBAHN (SIEHE BILD).<br />
3.440<br />
METER – so hoch über Meeresniveau geht<br />
es auf dem Pitztaler Gletscher hinauf. Damit<br />
ist das Pitztaler Gletscher-Skigebiet das<br />
höchstgelegene Skiareal des Landes (im<br />
Bild die Bergstation). 100 Höhenmeter tiefer,<br />
bei 3.340 m, endet der Skispaß in Sölden.<br />
Über 3.000 Metern liegen die höchsten Pisten<br />
auch auf den Gletschern in Hintertux (3.250<br />
m), Stubai (3.250 m), im Mölltal (3.122<br />
m) und im Kaunertal (3.108 m) sowie in<br />
Obergurgl-Hochgurgl (3.082 m) und auf dem<br />
Kitzsteinhorn (3.029 m). Alles übers Skifahren<br />
auf den heimischen Gletschern: ab Seite 284.<br />
FOTOS: Tourismus, kk, Worldskitest, Pitztaler Gletscher, Ischgl<br />
22<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Den Winter im Landal-Ferienhaus entdecken<br />
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FÜR DIE RUND DREI MILLIONEN SKISPORTBEGEISTERTEN, DIE ES IN UNSEREM LAND GIBT ...<br />
„... meine eigene<br />
kleine Meditation.“<br />
Katharina Wieser, Mallnitz<br />
„... wie zu Hause sein.“<br />
Christina Brunner, Wien<br />
FOTOS: Privat, Hans Peter Steiner<br />
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<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
„... die dauerhaft beste Übung in Demut.<br />
Das geht noch tiefer! Kanten!<br />
Rein in den Tiefschnee!<br />
Das ewige Lernen. Herrlich. “<br />
Christoph Heigl, Kapfenberg<br />
„... die beste Therapie.“<br />
Margit Höll, Obertraun<br />
„... Leidenschaft!<br />
Und um diese zum Beruf zu machen,<br />
trainiere ich diszipliniert das ganze<br />
Jahr hindurch.“<br />
Fabian Bachler, Ramsau am Dachstein<br />
„... grenzenlose Freiheit –<br />
und das Tourengehen ist der<br />
Superlativ aller Ausdauersportarten.“<br />
Sabine Sander, Berlin<br />
„... ein Traum, der niemals enden sollte.<br />
Die Berge und der Schnee geben mir<br />
Kraft und unglaubliche<br />
Lebensfreude!“<br />
Paul Leberzipf, Krems<br />
„... meine<br />
große<br />
Liebe.<br />
Und das seit dem<br />
3. Lebensjahr ...“<br />
Johann Nager, Graz<br />
25
WINTERGUIDE<br />
Zukunft<br />
durch<br />
Veränderung<br />
TEXT: Klaus Molidor<br />
26<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
WIRTSCHAFTSMOTOR WINTERSPORT.<br />
Der Skitourismus ist in vielen Regionen eine Überlebensfrage.<br />
Wie findet die Branche die richtigen<br />
Antworten darauf? Dem sind beim „Forum Zukunft<br />
Winter“ die Experten auf der Spur gewesen. Im<br />
Hörsaal und auf der Piste. <strong>SPORTaktiv</strong> war dabei.<br />
FOTO: Kitzsteinhorn/Kaprun<br />
Die Branche ist beinahe so riskant<br />
wie das Börsengeschäft,<br />
so sensibel wie der Aktienhandel<br />
ist sie allemal. Die<br />
Rede ist vom Wintersport. In der vorigen<br />
Saison hingen die Mundwinkel<br />
nach unten, weil Anfang Dezember<br />
noch kein Schnee lag. Krisengeheul<br />
brach los – und am Ende stand vor der<br />
Bilanz der Wintersportgebiete im<br />
ganzen Land erst wieder ein Plus.<br />
Zum diesjährigen „Forum Zukunft<br />
Winter“ sind Seilbahner, Skihersteller,<br />
Touristiker und Skilehrer<br />
schon Anfang November mit einem<br />
breiten Grinsen nach Kaprun gekommen.<br />
Kein Wunder. Selbst im Tal waren<br />
die Wiesen schneebedeckt, die<br />
Berge ringsum sowieso, die ersten Lifte<br />
fahren – und das nicht nur auf dem<br />
Gletscher. Also sind die Gesichtszüge<br />
allenthalben entspannt.<br />
Da muss auch Günther Aigner lachen.<br />
Der Kitzbüheler ist Skitourismus-Forscher<br />
und weiß, wie emotional<br />
aufgeladen das Thema Schnee und<br />
Skifahren in Österreich ist. „Wir tendieren<br />
daher dazu, immer vorschnell<br />
ein Urteil zu fällen. Wenn es im November<br />
noch keinen Naturschnee<br />
gibt, heißt es gleich: Das wird ein<br />
schlechter Winter. Umgekehrt strahlen<br />
jetzt alle schon wegen ein paar<br />
Zentimeter Schnee und bejubeln<br />
ebenso schnell den heurigen Winter.“<br />
GROSSE INVESTITIONEN<br />
Irgendwie verständlich. Denn vom<br />
Wintersport hängt hierzulande eine<br />
Menge ab. Österreich ist nicht nur gefühlt<br />
eine Skination, sie ist auch in<br />
den Bilanzen der Gasthäuser, Hotels<br />
und Liftbetreiber eine Skination. „Der<br />
Tourismus hängt am Wintersport“,<br />
sagt Salzburgs Landeshauptmann<br />
Wilfried Haslauer. „Er ist eine Überlebensfrage.<br />
Sonst wandern Leute ab<br />
und Orte sterben aus. Dann hätten wir<br />
Verhältnisse wie in einigen Seitentälern<br />
in Italien oder Frankreich.“ Alle<br />
anderen Arten des Tourismus sind ein<br />
Zubrot, können den Wintersport aber<br />
nicht ersetzen. Die Zahlen unterstreichen<br />
das: Bei den Liften und Seilbahnen<br />
standen in der letzten Saison 52<br />
Millionen „Ersteintritte“ zu Buche.<br />
Eine gewaltige Zahl, die aber<br />
Ferdinand Eder, den Vertreter der österreichischen<br />
Seilbahnwirtschaft,<br />
nicht nervös macht. Weil – siehe oben:<br />
Die Hänge sind schon weiß. „Außerdem<br />
brauchen wir uns mit unseren<br />
Anlagen im internationalen Vergleich<br />
nicht zu verstecken.“ Ganz im Gegenteil.<br />
Während vor allem in der<br />
Schweiz Liftanlagen älter und älter<br />
werden, haben die Österreicher kräftig<br />
investiert und modernisiert. Allein<br />
in Salzburg sind in den letzten<br />
zehn Jahren 1,1 Milliarden Euro in<br />
neue Seilbahnen geflossen.<br />
Das zahlt sich aus. „Denn dem<br />
Skifahrer geht es heute um Bequemlichkeit“,<br />
sagt Franz Föttinger, Sprecher<br />
der heimischen Ski-Industrie.<br />
Das beginnt bei der Erreichbarkeit des<br />
Skiortes und geht weiter über den Skischuh,<br />
der individuell angepasst<br />
werden kann, bis hin zu Sitzheizung<br />
und Wetterhaube auf dem Sessellift.<br />
Convenience heißt das dann neudeutsch.<br />
27
WINTERGUIDE<br />
Der Markt brummt also, wie landauf<br />
landab, die Schneekanonen, wenn<br />
es kalt genug ist. Aber wie lange noch?<br />
Was ist mit dem Klimawandel? Was<br />
mit den stetig steigenden Liftkartenpreisen?<br />
„Der Klimawandel ist natürlich<br />
ein Thema“, sagt Franz Schenner<br />
von der „Allianz Zukunft Winter“.<br />
„Aber der kommt oder er kommt nicht.<br />
Wir müssen versuchen, jetzt schon das<br />
Beste daraus zu machen.“<br />
RASCHER PREISANSTIEG<br />
Skitourismus-Forscher Günther Aigner<br />
sieht da die Schneedepots immer<br />
mehr im Kommen. „Sie sind für die<br />
Skigebiete im Vergleich zur Beschneiung<br />
eine günstige Angelegenheit.“ Dabei<br />
wird der Schnee, der am Ende der<br />
Saison übrig bleibt, zusammengeschoben<br />
und mit Sägespänen oder Wärmedämmplatten<br />
bedeckt. Darüber<br />
kommt eine Folie, die Wind und Regen<br />
abhält und durch ihre weiße Farbe<br />
Sonnenlicht reflektiert. „Je größer der<br />
Schneehaufen und je kleiner die Oberfläche,<br />
desto besser. Durch die große<br />
Masse kühlt sich der Schnee sozusagen<br />
selbst“, sagt Aigner. In Kitzbühel betrug<br />
der Schneeverlust damit zuletzt<br />
über den Sommer nur rund 20 Prozent.<br />
„Ein super Wert, und das mit relativ<br />
wenig Aufwand.“<br />
Aigner hat aber auch zu den Liftpreisen<br />
geforscht und dabei festgestellt:<br />
Die Skikartenpreise sind zwar<br />
in den vergangenen 27 Jahren um jeweils<br />
drei Prozent pro Jahr gestiegen –<br />
„was nicht wenig ist“. Im genau gleichen<br />
Maß sind aber auch die<br />
Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr<br />
gestiegen. Deutlich ist hingegen<br />
der Unterschied beim Verbraucherpreisindex:<br />
Da ist das Skifahren im<br />
Vergleich doppelt so schnell teurer geworden.<br />
„Und trotzdem ist die Zahl<br />
der Skifahrertage in Österreich sogar<br />
gestiegen ...“<br />
Wird Skifahren also doch nicht<br />
zum elitären Sport, den sich der<br />
Durchschnittsbürger nicht mehr leisten<br />
kann? „Diese Preisdiskussion hätten<br />
wir schon vor 40 Jahren führen<br />
können. Denn billig war das Skifahren<br />
nie“, sagt Ferdinand Eder von der<br />
Seilbahnwirtschaft. Er ist in den<br />
1960er- Jahren in Bruck an der Glocknerstraße<br />
aufgewachsen. „Zwei Mal<br />
im Jahr sind wir mit dem Vater auf die<br />
Netzwerk, Allianz &<br />
Forum: alles Winter<br />
Der Hintergrund: 2006 konstituierte<br />
sich im Bundesland Salzburg<br />
das „Netzwerk Winter“ als branchenübergreifende<br />
Plattform, um<br />
den Breitenskisport und Wintertourismus<br />
nachhaltig abzusichern.<br />
Tourismus, Seilbahnen, Skiindustrie<br />
und Skilehrerverband arbeiten darin<br />
zusammen.<br />
2008 wurde das in Salzburg<br />
beheimatete Netzwerk um die<br />
bundesweite „Allianz Zukunft<br />
Winter“ erweitert.<br />
Und seit 2011 laden „Netzwerk“<br />
und „Allianz“ Branchenvertreter<br />
und Journalisten jährlich zum großen<br />
Gedankenaustausch „Forum<br />
Zukunft Winter“ ein. <strong>SPORTaktiv</strong><br />
war Anfang November bei der<br />
6. Ausgabe dieser „Denkfabrik für<br />
die Winterzukunft“ dabei.<br />
INFOS: www.netzwerk-winter.at<br />
www.allianz-zukunft-winter.at<br />
Schmitten gefahren. Das war’s“, erinnert<br />
er sich. Sonst musste der kleine<br />
Dorflift ausreichen.<br />
Aber gerade der „Lift hinterm<br />
Haus“ stirbt zusehends aus. Kleinere<br />
Skigebiete kommen nicht mehr mit,<br />
weil die Konkurrenz steigt und die<br />
Schneesicherheit fehlt. Teure Beschneiungsanlagen<br />
können sich die<br />
„Kleinen“ oft nicht leisten und die Spirale<br />
beginnt sich abwärts zu drehen,<br />
bis in die Insolvenz. „Klar kämpfen die<br />
Kleinen“, sagt Ferdinand Eder, „aber jedes<br />
Land hilft dabei, auch diese Gebiete<br />
zu retten.“ Die skifahrerische Nahversorgung<br />
müsse schließlich – Stichwort<br />
Nachwuchs – gewahrt bleiben.<br />
COOL WIE EIN SMARTPHONE<br />
Der Lift ums Eck reicht aber noch nicht<br />
aus, um Kinder wieder auf die Bretter<br />
zu bringen. Viel mehr geht es auch darum,<br />
den Skisport wieder „cool“ zu machen.<br />
„Das muss für die Kids wieder so<br />
sein wie das neueste Smartphone“,<br />
sagt Forum-Chef Franz Schenner, der<br />
für Innovationen bekannt ist. Ende der<br />
Neunzigerjahre hat er der Skiindustrie<br />
den Begriff „Carving“ für die taillierten<br />
Ski eingeredet. Und darum heißt es<br />
auch Funslope, Freeride, Freestyle.<br />
Skifahren, da ist sich die Branche<br />
einig, findet heute nicht mehr nur auf<br />
28<br />
der Piste statt, sondern in der Luft, im<br />
Tiefschnee, auf Schanzen. Kein Skigebiet<br />
ohne Funpark. Schon bei den ersten<br />
Saisonschwüngen auf dem Kitzsteinhorn<br />
zeigt sich: Viele Kinder und<br />
Jugendliche sind nicht auf der Piste,<br />
sondern probieren die Schanzen aus,<br />
rutschen über Rails und Tubes. Überhaupt<br />
ist schon viel los Anfang November.<br />
Obwohl es dicht schneit und die<br />
Sicht alles andere als gut ist. Skifahren<br />
funktioniert also noch – auch bei der<br />
Jugend: Die größten Zuwächse der letzten<br />
ein, zwei Jahre gibt es laut Statistik<br />
bei den 14- bis 25-Jährigen!<br />
Aufwärts geht es auch bei den<br />
Wiedereinsteigern. Nicht nur, aber vor<br />
allem dieser Gruppe will man mit dem<br />
neuen Trend „Schönskifahren“ wieder<br />
einen Anreiz bieten, die Latten anzuschnallen.<br />
„Die Beine zusammen und<br />
die Arme breit nach vorn strecken.<br />
Schau her, so“, ruft Skilehrer Franz Ebner<br />
und legt gleich selbst Hand an seinem<br />
älteren Schützling an. Nach eineinhalb<br />
Stunden Training schaut das<br />
tatsächlich besser aus, wie das Vorher-nachher-Video<br />
beweist.<br />
DAS PAKET MUSS STIMMEN<br />
„Genau darum geht es“, sagt Schenner,<br />
der selbst an dem Training teilnimmt.<br />
„Viele hören auf, weil nix mehr weitergeht,<br />
sie sich nicht mehr verbessern.<br />
Ein, zwei Tage mit einem Skilehrer<br />
und du fährst gleich ganz anders.“ Dieses<br />
Bewusstsein müsse in der Branche<br />
aber erst durchdringen. „Die Hoteliers<br />
wollen immer nur Betten verkaufen,<br />
aber kein Produkt. Bei den Seilbahnen<br />
ist es das Gleiche. Aber keiner kommt<br />
nur wegen einer tollen Bahn – das Paket<br />
muss stimmen.“<br />
Damit sich das Bewusstsein zur<br />
Veränderung bei Hoteliers und Liftbetreibern,<br />
in Skiindustrie und Handel<br />
festigt, hat Schenner zum Zukunfts-Forum<br />
auch einen Coach eingeladen.<br />
Ilja Grzeskowitz, ein 41-jähriger<br />
Berliner, ehemals Filialleiter einer<br />
Warenhauskette, soll diese Veränderung<br />
anstoßen. „Im Erfolg macht man<br />
die meisten Fehler“, lautet seine Botschaft.<br />
Anhand von persönlichen Erlebnissen<br />
veranschaulicht Grzeskowitz<br />
in seinem Vortrag, wie man<br />
Veränderung angeht und wie wertvoll<br />
sie sein kann. „Jeder weiß, dass Veränderung<br />
notwendig ist, jeder weiß, wie<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
sie theoretisch funktioniert, aber keiner<br />
geht es an“, sagt er.<br />
Wie fruchtbar der Boden wirklich<br />
ist, auf den diese Aussagen gefallen<br />
sind, wird sich erst in ein paar Jahren<br />
zeigen. Inzwischen läuft der Wirtschaftsmotor<br />
Wintersport auch so<br />
schon recht rund. Und das dank einem<br />
dicken Österreich-Bonus, der Leute aus<br />
dem Ausland wiederkommen lässt.<br />
Leute wie Grzeskowitz. Deutsche, Belgier,<br />
Niederländer, Russen, Engländer.<br />
Dieser Grund heißt: Gastfreundschaft!<br />
Die Herzlichkeit unterscheidet<br />
Österreich von vielen anderen Wintersportländern.<br />
Oder wie es Schenner im<br />
Wirtschaftssprech formuliert: „Das ist<br />
unser Asset.“ Die Gastfreundschaft<br />
gibt den Ausschlag, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis<br />
so gut ist. „So ist es<br />
wirklich“, sagt Urs, ein Schweizer, am<br />
Schlepplift auf dem Kitzsteinhorn.<br />
„Die Lifte sind besser als in der<br />
Schweiz, die Tickets sind billiger, das<br />
Essen ist besser und die Leute sind viel<br />
freundlicher.“ Urs macht längst keinen<br />
„Die Leute wollen beim<br />
Skifahren auf der Piste<br />
doch vor allem eines:<br />
gut ausschauen.“<br />
RICHARD WALTER, PRÄSIDENT DES<br />
TIROLER SKILEHRERVERBANDES ZUM<br />
TREND „SCHÖNSKIFAHREN“<br />
Skiurlaub in seiner Heimat mehr, sondern<br />
nur noch in Österreich.<br />
Keine Frage, in Europa ist das<br />
Wintertourismusland Österreich eine<br />
Marke. Und trotzdem wird Veränderung<br />
nötig sein, um neue Märkte zu erschließen.<br />
Als es vom Gletscher wieder<br />
runter ins Tal geht, steigt auch Norbert<br />
Karlsböck, Vorstandsdirektor der Gletscherbahnen<br />
Kaprun AG, mit in die<br />
große Gletscherjet-Gondel ein. „In Asien<br />
verbindet Österreich kaum jemand<br />
mit Bergen und Wintersport“, sagt er.<br />
Wenn er auf seinen Reisen in China<br />
oder Japan erklärt, wo Kaprun liegt,<br />
sagt er immer: „An der Spitze Salzburgs<br />
in den Schweizer Alpen – weil<br />
die Leute dort bei Alpen und Wintersport<br />
fast ausschließlich an die<br />
Schweiz denken. An ,Audili‘, also Österreich,<br />
denkt in China keiner.“ Dabei<br />
liegt in Fernost riesiges Potenzial. Immer<br />
mehr Leute können sich Skifahren<br />
leisten, auch der Skiverkauf steigt.<br />
„Dort müssen wir unseren Naturraum<br />
viel stärker bekannt machen“, sagt<br />
Karlsböck, der aber auch weiß, dass<br />
sehr wohl Gäste aus „exotischen“ Destinationen<br />
zu uns kommen. „Im Mai“,<br />
sagt Karlsböck, „kommt sogar eine<br />
Landschulwoche aus dem indischen<br />
Mumbai hierher auf den Gletscher ...“<br />
Über die Grenzen schauen, die topografischen<br />
und die mental gezogenen<br />
– genau das wird der Wintersport<br />
und damit die gesamte Tourismusbranche<br />
in Österreich brauchen, um<br />
weiter Jahr für Jahr ein Plus vor die Bilanz<br />
schreiben zu können.<br />
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INTERVIEW<br />
„ES GIBT<br />
KEINEN PLAN B“<br />
BESCHNEIUNG GEHT VOR GRÖSSE – sagt Wolfgang Breitfuß.<br />
Saalbachs Tourismusdirektor im <strong>SPORTaktiv</strong>-Talk über schlechte Winter,<br />
mentale Hürden und darüber, warum es WLAN in Gondeln braucht.<br />
Herr Breitfuß, kennen Sie alle Lifte in<br />
Ihrem Skigebiet?<br />
Natürlich. Ich bin viel im Gebiet<br />
unterwegs. Ich könnte meinen Job als<br />
Tourismusdirektor nicht ausüben,<br />
wenn ich das nicht machen würde. Am<br />
liebsten fahre ich auf der Hochalm. Die<br />
Piste liegt auf der Sonnenseite, ist breit<br />
und mittelschwer – genau perfekt für<br />
mich. Ich sage auch meinen Mitarbeitern,<br />
dass sie rausgehen und fahren sollen.<br />
Da kriegt man viel mit und kommt<br />
mit Leuten ins Gespräch.<br />
Geben Sie sich da zu erkennen?<br />
Nein, meistens nicht.<br />
Und was hören Sie da so?<br />
Was den Leuten gefällt und wie sie<br />
auf Saalbach gekommen sind. Ganz<br />
viele waren schon als Kinder beim<br />
Schulskikurs hier.<br />
Vor einem Jahr wurdet ihr zum „größten<br />
Skigebiet Österreichs“. Wie fällt<br />
heute die Bilanz aus?<br />
Sehr positiv. Es hat sich bewahrheitet,<br />
dass die Größe ein wesentlicher<br />
Faktor ist. Nicht bei den Stammkunden.<br />
Aber bei Leuten, die sich neu entscheiden,<br />
vielleicht zum ersten Mal einen<br />
großen Skiurlaub machen, da<br />
spielt die Größe eine wichtige Rolle.<br />
Wir haben bei den Nächtigungen ein<br />
Plus von 10 Prozent geschafft, trotz eines<br />
wirklich schwierigen Winters.<br />
Noch mehr hat Fieberbrunn von dem<br />
Zusammenschluss profitiert. Die sind<br />
auf plus 18 Prozent gekommen.<br />
Dabei kann doch niemand den ganzen<br />
Skicircus durchfahren ...<br />
Stimmt schon. Wir haben auch<br />
Gäste, die seit 15 Jahren kommen und<br />
noch nie in Leogang waren. Es geht da<br />
mehr um das „Ich könnte, wenn ich<br />
wollte.“ Die Strahlkraft ist einfach<br />
enorm. Wobei das heuer mit dem größten<br />
Skigebiet Österreichs schon wieder<br />
vorbei ist, weil am Arlberg neue Lifte gebaut<br />
wurden.<br />
Das Wetteifern geht aber weiter. Mit<br />
dem zellamseeXpress wollt ihr 2019<br />
auch das Gebiet Schmittenhöhe mit<br />
einbinden und seid dann mit 350 zusammenhängenden<br />
Pistenkilometern<br />
wieder vorne. Großmannssucht oder<br />
doch wirtschaftliches Denken?<br />
Damit spielen wir dann weltweit<br />
in der Oberliga. Der Trend geht einfach<br />
zu Großskigebieten. Der Zusammenschluss<br />
mit Zell am See wird für die<br />
Zeller wichtiger sein als für uns. Außerdem<br />
ist es ziemlich sicher die letzte<br />
logische Erweiterung des Gebiets. Danach<br />
wird Schluss sein. Das viel wich<br />
Der Touristiker<br />
WOLFGANG BREITFUSS hat die Tourismusschule<br />
Kleßheim absolviert, ist<br />
heute Hotelier in Hinterglemm und seit<br />
1995 Direktor des Tourismusverbands in<br />
Saalbach Hinterglemm.<br />
Mit dem Skicircus-Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbunn<br />
gehört das<br />
zweitgrößte Skigebiet des Landes mit<br />
270 Pistenkilometern in seinen Verantwortungsbereich.<br />
tigere Thema als die Größe eines Skigebietes<br />
ist eigentlich die Beschneiung.<br />
Denn wenn du nicht bis runter fahren<br />
kannst, nützen dir die meisten Pistenkilometer<br />
und die modernsten Seilbahnen<br />
auch nichts. Wir sind da mit<br />
über 1.000 Schneekanonen sehr gut<br />
aufgestellt. Früher hat es geheißen: „Es<br />
wird schon schneien.“ Heute hat sich<br />
das geändert in: „Wird schon kalt werden.“<br />
Wobei die Beschneiungs-Hersteller<br />
da sicher noch etwas in der Schublade<br />
haben, das in den nächsten Jahren<br />
kommen wird.<br />
Wahrscheinlich, dass man auch bei<br />
Plusgraden schon Kunstschnee produzieren<br />
kann ...<br />
Das kann und darf ich zum jetzigen<br />
Zeitpunkt nicht sagen.<br />
Geht es bei der Größe auch darum,<br />
alle Arten von Skifahrern anzusprechen?<br />
Quasi alle Nischen zu besetzen<br />
– Anfänger, Vielfahrer, Carver, Freestyler,<br />
Freerider, Boarder?<br />
Bei 270 Pistenkilometern ist natürlich<br />
für jeden etwas dabei. Super ist,<br />
dass wir mit Fieberbrunn auch ein<br />
Freeride-Gebiet von Weltruf im Angebot<br />
haben. Dort macht schließlich die<br />
World Tour ihren einzigen Stopp in Österreich.<br />
Unser Erfolgsgarant sind aber<br />
die vielen leichteren bis mittelschweren<br />
Pisten. Die brauchst du, wenn du<br />
die Masse anziehen willst. Viele Gäste<br />
kommen aus Deutschland oder den<br />
Niederlanden, die haben nicht viele<br />
Skitage pro Jahr, finden bei uns aber<br />
viele für sie passende Pisten vor.<br />
Ist der Konkurrenzkampf unter den<br />
Skigebieten so groß?<br />
Das würde ich gar nicht sagen. Jedes<br />
Gebiet ist für sich anders gestrickt,<br />
FOTOS: Saalbach-Hinterglemm, istock<br />
TEXT: Klaus Molidor<br />
30<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Skyrunning ist für Emelie<br />
Forsberg viel mehr als<br />
bloß ein Wettkampf:<br />
Das Erleben der Natur,<br />
das Rundumschauen in<br />
der Kulisse der Bergwelt<br />
begeistert die schwedische<br />
Ausnahmeläuferin.<br />
Nicht die Größe eines Skigebiets<br />
allein lockt die Wintersportler an:<br />
Die perfekt präparierten Pisten<br />
sind das wahre Trumpf-Ass.<br />
jedes hat seine Vorzüge. Außerdem ist<br />
die Größe nur ein Aspekt. Damit<br />
bringst du die Leute vielleicht einmal<br />
her. Wenn die Qualität aber nicht<br />
stimmt, sind sie gleich wieder weg.<br />
Die ständigen Investitionen sind<br />
enorm. Wie lange braucht es denn, bis<br />
sich Seilbahnen wie die „Tirol S“ nach<br />
Fieberbrunn oder dann die neue Verbindung<br />
nach Zell am See rentieren?<br />
Das kann ich so genau nicht beziffern.<br />
Sicher ist, dass sich die Bahnen<br />
wirtschaftlich schneller amortisieren<br />
als ein Hotel. Zum Glück, denn wir erschließen<br />
ja nicht nur neue Gebiete,<br />
sondern müssen auch bestehende Bahnen<br />
modernisieren oder ersetzen. In<br />
Saalbach zum Beispiel werden jetzt Lifte<br />
auf den Zwölferkogel ersetzt, die für<br />
die Ski-WM 1991 gebaut worden sind.<br />
Der heurige Herbst war lange sehr<br />
warm. Wie viele schlechte Winter<br />
könnten Sie sich denn wirtschaftlich<br />
leisten?<br />
Einen Winter, der nicht funktioniert<br />
– in dem also über einen Zeitraum<br />
von einem Monat nicht gefahren<br />
werden kann – den kann man vielleicht<br />
übertauchen, weil die Zimmer<br />
gebucht sind. Schwierig wird es dann<br />
im Jahr darauf. Das merken wir heuer<br />
schon: Letztes Jahr gab es lange keinen<br />
Schnee – also warten die Leute ab und<br />
entscheiden sich je nach Wetterlage<br />
für oder gegen einen Skiurlaub. Es ist<br />
ein Geschäft auf Messers Schneide.<br />
Und einen Plan B im Sinne der Nachhaltigkeit<br />
gibt es nicht?<br />
Das werde ich oft gefragt. Nein.<br />
Gibt es nicht. Natürlich nutzen wir die<br />
Bahnen im Sommer auch. Immer<br />
mehr Leute entdecken das Wandern<br />
wieder, den Aktivurlaub mit Kindern<br />
in den Bergen. Dazu wird auch das<br />
Mountainbiken immer populärer. In<br />
Summe bleibt da jetzt schon was über<br />
und ist nicht nur ein Nullsummenspiel.<br />
Aber das Wintergeschäft kann<br />
das alles noch nicht ersetzen.<br />
Wird Skifahren nicht immer mehr zum<br />
Premiumprodukt? Die Kartenpreise<br />
steigen, immer weniger Kinder fangen<br />
mit dem Sport an ...<br />
Schauen Sie doch nach Frankreich<br />
oder in die Schweiz. Da sind die Preise<br />
deutlich höher als bei uns, obwohl die<br />
Liftanlagen qualitativ nicht mithalten<br />
können. Die 50-Euro-Marke war eher<br />
eine mentale Hürde, die wir übersprungen<br />
haben. Wenn Sie aber eine<br />
Wochenkarte nehmen, fällt der Preis<br />
schon wieder darunter, dazu haben wir<br />
viele Aktionen für Eltern mit Kindern.<br />
Bei den Gästen gab es da null Diskussionen.<br />
In fünf Jahren wird es den Aufschrei<br />
aber wieder geben, wenn die Tageskarte<br />
60 Euro kostet. Aber wenn die<br />
Relation zum Angebot stimmt, wird<br />
das auch kein Problem sein. In einem<br />
kleineren Gebiet zahlen Sie vielleicht<br />
knapp 40 Euro, haben dafür aber nur<br />
einen Berg, den Sie nach drei Tagen inund<br />
auswendig kennen.<br />
Und der Wintersport-Nachwuchs?<br />
Das wird die Herausforderung<br />
der Zukunft. Wie bringen wir Kinder<br />
auf die Piste? Auch da gibt es Aktionen<br />
wie zu Ostern, wo Kinder bis zum Alter<br />
von 15 Jahren gratis fahren. Heute<br />
musst du auch schon in der Gondel<br />
WLAN haben. Wahnsinn eigentlich.<br />
Aber dadurch haben wir als Skigebiet<br />
auch ganz andere Möglichkeiten, die<br />
Kids zu erreichen. Überhaupt: Schon<br />
lustig, wie sich der ganze Winterurlaub<br />
verändert hat: Früher haben die<br />
Gäste bei uns im Hotel als Erstes gefragt:<br />
,Wo kann ich mein Auto parken?‘<br />
Heute ist die erste Frage: ,Wie<br />
lautet das WLAN-Passwort?‘<br />
31
WINTERGUIDE<br />
FOTO: Truc Allen<br />
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Eigenschaften und Atmungsaktivität<br />
einer Outdoorjacke zerstören:<br />
• Schmutz zieht Feuchtigkeit an und<br />
verhindert, dass Wasser vom Obermaterial<br />
abperlt. Dies beeinträchtigt auch<br />
die Atmungsaktivität der Jacke.<br />
• Haushaltsübliche Waschmittel auf<br />
Basis von Tensiden hinterlassen eine<br />
unsicht bare Schicht von unerwünschten<br />
Rück ständen. Diese halten dann die<br />
Feuchtigkeit im Material fest.<br />
• Abrieb im normalen alltäglichen Gebrauch<br />
trägt zudem die vom Hersteller<br />
aufgebrachte Imprägnierschicht ab.<br />
Mit dem neuen Nikwax Tech Wash<br />
16.1 kann Outdoorbekleidung zwischen<br />
4 und 10 mal (je nach Verschmutzung)<br />
gewaschen werden, bevor eine<br />
Nach imprägnierung notwen dig wird. So<br />
spart man viel Energie. Völlig PFC-frei<br />
werden die ursprünglichen Eigenschaften<br />
der Jacke beim Waschen wieder<br />
hergestellt. Und wenn sie ihre Funktion<br />
doch einmal völlig verloren hat und<br />
frisch imprägniert werden muss, dann<br />
wird die neue Imprägnierung idealerweise<br />
mit dem PFC-freien Nikwax TX.<br />
Direct hergestellt. Bei regelmäßigem<br />
Waschen mit Nikwax Tech Wash hält<br />
diese neue Imprägnierung dann wesentlich<br />
länger als mit anderen Spezialwaschmitteln.<br />
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Die Kartenverbünde wachsen und wachsen. Der Rekordwert<br />
heuer: 4.000 Pistenkilometer mit einem Skipass.<br />
Lange kann es nicht mehr dauern,<br />
dann wird es wohl für<br />
ganz Österreich einen gemeinsamen<br />
Skipass geben. Zumindest,<br />
wenn man den Trend hochrechnet.<br />
Denn in den vergangenen Jahren<br />
sind die Kartenverbünde stetig und<br />
rasant gewachsen. Begonnen hat alles<br />
in den 1980er-Jahren, als Skigebiete<br />
in einem ersten Schritt wechselseitig<br />
ihre Karten anerkannt haben. Es<br />
folgten Werbegemeinschaften – und<br />
daraus wuchsen als Erstes die Salzburger<br />
Sportwelt und die Region um<br />
Schladming zu „Ski amadé“ zusammen.<br />
Mittlerweile kommt dieser Verbund<br />
auf 760 Pistenkilometer, die mit<br />
270 Liften erschlossen werden.<br />
In Salzburg gibt es seit 2002 die<br />
„Ski alpin Card“, die auf der Schmitten<br />
und am Kitzsteinhorn sowie im<br />
Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang<br />
Fieberbrunn gilt. 121 Lifte und<br />
408 Pistenkilometer stehen hier zur<br />
Verfügung.<br />
ES GEHT IMMER NOCH MEHR<br />
In Salzburg hat man generell die Qual<br />
der Wahl, für welche multiregionale<br />
Saisonkarte man sich entscheiden<br />
soll. Denn neben Ski amadé und Ski<br />
alpin Card gibt es auch noch die „Salzburg<br />
Super Ski Card“, die in nahezu<br />
allen Salzburger Gebieten gültig ist.<br />
Und die heuer noch einmal signifikant<br />
erweitert wurde: Dank einer Fusion<br />
mit der „Kitzbüheler Alpen All<br />
Star Card“ gilt dieses Ticket nun in 25<br />
Skigebieten. 916 Lifte kann man damit<br />
benutzen und auf 2.750 Pistenkilometern<br />
abfahren. Zahlen, die auch<br />
ohne Höhenlage schon fast Schwindelanfälle<br />
auslösen können ... Aber es<br />
geht noch mehr. Die Tirol Snow Card<br />
steht überhaupt an der Spitze der Superlativen.<br />
Sie ist zwar kein klassischer<br />
Kartenverbund, in dem sich die<br />
Skigebiete gemeinsam vermarkten,<br />
gilt aber in 91 Skigebieten mit 1100<br />
Liften und 4.000 Pistenkilometern.<br />
Unbestritten ist, dass kleinere<br />
Skigebiete von den Verbünden insoferne<br />
profitieren, als sie in einer großen<br />
Maschinerie mitvermarktet werden.<br />
Und weil der Trend beim Gast<br />
eben immer noch zu „größer, besser,<br />
weiter“ geht. „Neben Pistenqualität<br />
und Schneesicherheit ist die Größe<br />
das dritte wichtige Kriterium für die<br />
Wahl des Skiurlaubsortes“, sagt dazu<br />
Ferdinand Eder, von der heimischen<br />
Seilbahnwirtschaft. „Auch wenn die<br />
Leute dann vielleicht trotzdem nur<br />
die gleichen zwei Pisten befahren.“<br />
FOTO: Ski amadé<br />
32<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
www.perskindol.at<br />
WARM-UP<br />
by NATURE.<br />
Die großen Skiverbünde<br />
auf einen Blick<br />
Ab 573 Euro beginnt der große<br />
Skispaß in der Saison <strong>2016</strong>/17.<br />
• SKI AMADÉ: 270 Lifte in 25 Gemeinden<br />
ergeben 760 Pistenkilometer auf<br />
356 Pisten. Die Jahreskarte kostet für<br />
Erwachsene € 573,–, für Jugendliche<br />
€ 406,– und für Kinder € 223,–.<br />
WEB: skiamade.com<br />
• SUPER SKI & ALLSTAR CARD: Heuer<br />
haben sich die „Salzburger Super Ski<br />
Card“ und „Kitzbüheler Alpen All Star<br />
Card“ zusammengeschlossen. Ergibt<br />
eine Gültigkeit für 916 Lifte in Salzburg,<br />
Tirol, Kärnten und Deutschland.<br />
Erwachsene zahlen für die Saisonkarte<br />
€ 755,–, für Jugendliche kostet<br />
sie € 566,– und für Kinder € 377,–.<br />
WEB: allstarcard.at<br />
• TIROL SNOW CARD: 91 Skigebiete,<br />
1100 Lifte, 4.000 Pistenkilometer.<br />
Saisonkarte Erwachsene € 756,–,<br />
Jugend € 604,–, Kinder € 378,–.<br />
WEB: snowcard-tirol.at<br />
• TOPSKIPASS KÄRNTEN – OSTTIROL: In<br />
31 Skigebieten mit 892 Pistenkilometern<br />
im Süden Österreichs gilt dieser<br />
„Über“-Skipass. Es gibt ihn bis<br />
8. Dezember als Saisonkarte, den<br />
ganzen Winter über auch als Mehrtageskarte<br />
ab 1,5 Tagen Dauer. Saisonkartenpreise:<br />
Erwachsene € 583,–;<br />
Jugendliche: € 467; Kinder € 292,–<br />
WEB: topskipass.at<br />
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ESSAY<br />
Hias<br />
gibt sein<br />
Bestes<br />
Ich reise ab!“ Ein Mann sitzt im Sessel<br />
eines Sessellifts, hoch über der Piste.<br />
Er bewegt sich nicht. Auch der Sessellift<br />
bewegt sich nicht. Der Mann<br />
ist allein. Er ist vereist. Er ist halb erfroren.<br />
Es ist stockdunkle Nacht. Und das<br />
Letzte, was er hervorbringt, ist ein gehauchtes:<br />
„Ich reise ab!“<br />
Der Mann heißt Karl Friedrich<br />
Sattmann und ist die Hauptfigur in<br />
Felix Mitterers legendärem (und anfangs<br />
skandalumwittertem) Fernseh-Vierteiler<br />
„Die Piefke-Saga“. Ich<br />
habe gehört, dass der ORF die Serie ursprünglich<br />
abgelehnt hat und erst der<br />
Norddeutsche Rundfunk – offenbar<br />
mit mehr Selbstironie gesegnet als der<br />
österreichische Staatsfunk – diesen<br />
zu einer Kooperation bei der Produktion<br />
überreden musste.<br />
Mittlerweile wurde die Piefka-Saga<br />
in allen Kanälen und Sendern zu allen<br />
Tages- und Nachtzeiten rauf und<br />
runter gespielt: Karl Friedrich Sattmann<br />
ist im letzten Augenblick doch<br />
noch gerettet und aufgetaut worden,<br />
er hat seinem geliebten Gastland die<br />
vielen Malheurs verziehen und ist,<br />
samt Familie, im Jahr darauf doch<br />
wiedergekommen ...<br />
Sattmann und auch ich stammen<br />
ja aus einer Zeit, in der wir noch mit<br />
Schleppliften skisozialisiert worden<br />
sind! Alpines Schlepperunwesen! Wie<br />
oft ich so einen Bügel ins Kreuz geschleudert<br />
bekommen habe, weil der<br />
Skiliftboy gerade einen Schluck Jagatee<br />
genommen hat oder eine rauchen<br />
gegangen ist. Oder mit einem Skilift<br />
girl geratscht hat. Und dann hat der<br />
Rustikus noch schadenfroh gegrinst!<br />
DIE LEHREN AUS DER PIEFKE-SAGA<br />
Die schmerzhaften Hämatome, verursacht<br />
von den Eisenstangen der automatischen<br />
Drehkreuze, deren Elektrik<br />
im entscheidenden Augenblick<br />
wieder einmal doch nicht funktioniert<br />
hat. Oder die brutalen Folterinstrumente,<br />
die damals unter dem Begriff<br />
„Skischuhe“ verkauft wurden:<br />
Romantische, aber barbarische Zeiten<br />
waren das …<br />
Die Piefke-Saga sorgte für heftige<br />
Proteste, anfangs waren auch die<br />
Eingeborenen beleidigt („wasch wüll<br />
denn der Flachlandtiroler?“), und Mitterer<br />
flüchtete nach Irland. Eine flache<br />
graue Insel – kein Schnee, keine Berge,<br />
keine Gipfel! Das Gegenteil einer<br />
Skination!<br />
Aber dann haben die Alpenmenschen<br />
doch dazugelernt. Nehmen wir<br />
nur die Skihandschuhherstellung<br />
her: Heute verwenden Bergsportspezialisten<br />
die Wolle von Tiroler Bergschafen<br />
als natürliche Isolierung.<br />
4-Weg-Stretch und Ziegenleder machen<br />
den Handschuh zum edelfunktionellen<br />
Bergbegleiter für Karl Friedrich.<br />
Oder die „recovery-socks“ für<br />
den beschleunigten Abtransport von<br />
Schlackstoffen und Laktaten. Karl<br />
Friedrich, ein Must today! Und hätte<br />
er damals bereits die Clima heat-<br />
TechRock-Fleecejacke mit Polartec<br />
Highloft, „atmungsaktiv und aus<br />
Top-Materialien hergestellt, die für<br />
FOTO: Turracher Höhe/Attisani<br />
34<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
SCHRIFTSTELLER<br />
EGYD GSTÄTTNER,<br />
als Kärntner praktisch mit<br />
den Bretteln aufgewachsen,<br />
macht sich so seine<br />
Gedanken. Über die Folgen<br />
der Piefke-Saga – und über<br />
die Komfortschiene beim<br />
„Natursport“ Skifahren.<br />
35
ESSAY<br />
angenehme Wärme bei minimalem<br />
Gewicht sorgen“, gehabt – Karl Friedrich<br />
wäre nie und nimmer auf die Idee<br />
gekommen, abzureisen!<br />
Nicht nur beheizte Handschuhe,<br />
beheizte Skischuhe, beheizte Socken<br />
sind heute eine Selbstverständlichkeit,<br />
lieber Karl Friedrich, sondern<br />
natürlich auch beheizte Sitze auf den<br />
Sesselliften. Von der Rolltreppe in der<br />
Talstation und vom berührungslosen<br />
Kartencheck ganz zu schweigen.<br />
Meistens sind die Sesselliftsessel<br />
auch noch mit Kunststoffglas<br />
umschalt. „Bubble“-Hauben,<br />
die ihre sechs, sieben, acht Passagiere<br />
vor allem wettermäßigen Unheil<br />
abschirmen wie eine Gluckhenne.<br />
Die Zukunft gehört sowieso den Fauteuil-Liften.<br />
Und natürlich der Gondelbahn,<br />
der Autobahn unter den<br />
Bergaufverkehrswegen, der Grande<br />
Dame unter den Sportler-Transportern.<br />
Bereits in naher Zukunft, im<br />
Teil 5 der Piefke-Saga, werden die Böden<br />
der Gondeln mit Perserteppichen<br />
ausgelegt und im Stil altenglischer Salons<br />
eingerichtet sein, mit rustikal-alpinen<br />
Motiven verquickt, wie etwa<br />
Kachelofen oder ein offener Kamin,<br />
Panflötenbeschallung und dezenter<br />
Zirbengeruch ...<br />
HOCHKULTUR BEIM APRÈS-SKI<br />
Vor dreißig Jahren weinte sich Tobias<br />
Moretti, mit dem Motorrad von der Alpenhanfplantage<br />
dahergeknattert,<br />
nachdem er Tochter Sabine Sattmann<br />
nach allen Regeln der Ski- und Erlebnismelklehrerkunst<br />
beglückt hatte,<br />
im breitesten Knacklauttirolerisch im<br />
Bett von Mutter Elsa Sattmann aus:<br />
„Elsa, ich sage dir, icccchhhh bin eine<br />
männliccchhhe Nutte!“<br />
Heute schlägt Moretti im Salon<br />
des Thermenhotels am offenen Kamin,<br />
ein Gläschen Port neben sich,<br />
beim Kultur-Gastspiel, wenn nicht gar<br />
Hochkulturgastspiel, ein Bein über<br />
das andere und liest noch ein bisschen<br />
unfrisiert (leger), aber jedenfalls<br />
im Kammerschauspielerdeutsch eine<br />
Thomas-Bernhard-Erzählung vor, die<br />
von niemand Geringerem als von Goethe<br />
handelt. „Was ich dichtete, ist das<br />
Größte gewesen zweifellos, aber auch<br />
das, mit welchem ich die deutsche Literatur<br />
für ein paar Jahrhunderte gelähmt<br />
habe“, soll Goethe gesagt haben,<br />
EGYD GSTÄTTNER<br />
Der Klagenfurter ist freier Schriftsteller<br />
und Hobbysportler.<br />
schrieb Bernhard, liest Moretti. „Es tut<br />
mir leid um alle die Schwachen, die<br />
der Größe nicht entsprechen können,<br />
weil sie den Atem nicht haben! Meinem<br />
Faust sind alle auf den Leim gegangen.<br />
So habe ich die Deutschen, die<br />
dafür wie keine andern geeignet sind,<br />
hinters Licht geführt. Aber auf was für<br />
einem Niveau!“<br />
„Ah!“ – wonneseufzen die Deutschen<br />
da in ihren Norwegerpullis<br />
und Recovery-Socks und räkeln sich<br />
wohlig in ihren Hochlandfauteuils,<br />
während hinter Moretti das Holz im<br />
Feuer knistert. „Ah! Endlich österreichische<br />
Hochkultur! Ah! Endlich<br />
Après-Ski-Weltliteratur! Jetzt fehlt<br />
nur noch der Millirahmstrudel!“<br />
Nein! Lachen Sie nicht! Ich meine<br />
die Schilderung des alpintouristischen<br />
Status quo weder ironisch noch<br />
sonstwie abwertend! Literatur am<br />
Berg ist eine gute Sache! Und man engagiert<br />
ja nicht nur Moretti, man engagiert<br />
ja auch mich. Ob Arlberg oder<br />
Turracher Höhe, Zell am See oder Lienzer<br />
Dolomiten: Die Hoteliers und<br />
ich – wir sind Bergkameraden! Sozusagen.<br />
Bargeldlos! Wir tun eben füreinander,<br />
was wir können! Und bei<br />
mir gibt’s auf den Zauberbergen sogar<br />
noch mehr zu lachen als bei Thomas<br />
Bernhard! Der Unterschied ist<br />
nur: Statt Millirahmstrudel bitte lieber<br />
Maronimousse an Kastanienreis!<br />
Aber die Naturkulturtouristiker lesen<br />
mir ohnehin jeden Wunsch von den<br />
Augen ab! Am liebsten würde ich gar<br />
nicht mehr abreisen …<br />
AUS ERSTER QUELLE<br />
Meine „Arbeit“, meine „Leistung“ ist<br />
also (wie auch bei allen anderen<br />
Künstlern) mein Auftritt zur Freude<br />
der Gäste am Berg. Mein „Honorar“,<br />
die „Gegenleistung“, ist, dass ich anschließend<br />
ein Wochenende lang selber<br />
Gast bin. Und daher weiß ich um<br />
den Luxus heutiger Skiurlaube aus<br />
erster Quelle Bescheid.<br />
Auch wenn ich selbst auf die<br />
freundliche Unterweisung in die<br />
Kunst des Stillleben-Malens, auf die<br />
Yoga-Kurse, auf das Spüren fachkundiger<br />
Hände des „Telak“ im Hamam,<br />
auf Vollmondtouren oder Nachtrodeln<br />
und sogar auf die „Morgenstund-Trilogie“<br />
verzichte und mich<br />
damit begnüge, nach einem meisterhaften<br />
Aufguss in der Panorama-Zirbensauna<br />
in der Dämmerung bei<br />
Frost und Eiswind im kuschelig beheizten,<br />
weihnachtlich hell erleuchteten<br />
See meine Runden zu schwimmen,<br />
wonneseufzend der Naturgewalt<br />
entstiegen im flauschigen Bademantel,<br />
das prasselnde Kaminfeuer des Panorama-Ruheraums<br />
zu betrachten,<br />
ein Schälchen Nüsse mit Dörrobst zu<br />
verzehren, ein Schlückchen Erdbeermilch<br />
zu nehmen, mich in der Whirlpoollandschaft<br />
zu verlieren, Lebensweisheiten<br />
von Henry David Thoreau<br />
von den Wänden des Spa-Bereichs zu<br />
lesen, mich am Wasserbett zu räkeln<br />
und dort Körper, Geist und Seele wieder<br />
aufzuwärmen – bevor ich mich<br />
mit meiner lieben Frau an die Bar oder<br />
in die Raucher-Lounge begebe … und<br />
all die Raffinessen des allmorgendlichen<br />
und allabendlichen Buffets zu<br />
würdigen, reicht der Platz hier längst<br />
nicht aus …<br />
DER BUTLER AUF DER PISTE<br />
Sind die altenglischen Salons noch die<br />
Ausnahme und der nahen Zukunft<br />
überlassen, so ist der Butler am Skiberg<br />
seit Jahren schon Wirklichkeit geworden!<br />
Gut, auf der Turracher Höhe heißt<br />
er nicht „James“, sondern „Hias“, und<br />
seine offizielle Bezeichnung ist „Pistenbutler“.<br />
Oder auch „Pistenbutlerin“,<br />
wenn Getraud statt dem Hias Dienst<br />
am Berg hat.<br />
KARIKATUR:: Petar Pismestrovic<br />
36<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Im Sommer, in der schneefreien Zeit,<br />
da verdingt sich der Hias als „Almbutler“,<br />
der, in „stilvolles Alm-Outfit“ (whatever<br />
this may be …) gekleidet, ein luxuriöses<br />
Verwöhn-Service inmitten der Natur herbeizaubert.<br />
Er begleitet die Gäste zu den schönsten<br />
Plätzen auf der Alm, organisiert Sonnenaufgangstouren,<br />
Picknicks an einem<br />
der wildromantischen Seen und<br />
ein unvergessliches Gipfelfrühstück<br />
von indisch gewürzter Suppe (Mulligatawny<br />
soup), Schellfisch aus der Nordsee<br />
(North Sea haddock), Hühnchen (chicken)<br />
und Obst (fruit) bis zu Sherry,<br />
Weißwein, Champagner und Portwein<br />
…<br />
Im Winter wiederum heißt es für<br />
den Pistenbutler Hias – nachdem er morgens<br />
den Talstation-Kamin eingeheizt<br />
und die ersten Skigäste mit steirischen<br />
Äpfeln gestärkt hat: ab aufs Butler-Mobil<br />
und mitten hinein ins Skigebiet. Hier<br />
wird an verschiedenen Stellen gehalten<br />
und flugs eine kleine Service-Bar aufgebaut,<br />
um müde und verschnupfte Skihelden<br />
mit Traubenzucker und Taschentüchern<br />
erstzuversorgen, Kinder mit<br />
Süßigkeiten und Himbeerwasser zu verwöhnen<br />
und deren Eltern auf Wunsch<br />
mit einem Gläschen Prosecco. Ohne Prosecco<br />
gibt es heutzutage ja sowieso nirgendwo<br />
mehr irgendeine Form menschlichen<br />
Lebens …<br />
RACETIGER SPEEDWALL SL UVO<br />
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ALLE JAHRE WIEDER<br />
Der Pistenbutler tut beim „Skiing for<br />
one“ wirklich alles für seine Herrschaft!<br />
Na ja, ob er sich mit imaginären Gästen<br />
bis zur Besinnungslosigkeit betrinkt,<br />
sei dahingestellt. Aber seiner Kundschaft<br />
zuliebe fragt Butler Hias jedes<br />
Jahr – zunehmend lallend: „The same<br />
procedure as last year? Olles gleich wias<br />
letzte Joahr?“ Und die Gäste erwidern<br />
stets: „The same procedure as every year,<br />
Hias!“<br />
Ich fühlte mich von Winter zu Winter<br />
wohler hier im exquisiten Skihimmel,<br />
nur die Erfüllung eines allerletzten<br />
Wunsches trennte mich von perfekter<br />
Bequemlichkeit: „Hias, könnten Sie<br />
bitte dieses Jahr für mich Ski fahren gehen?“<br />
Und der Pistenbutler antwortete<br />
mir nonchalant und mit einem Augenzwinkern<br />
„Well, I’ll do my very best“<br />
(deutsch: „Gut, ich werde mein Bestes geben“).<br />
Wer wird da noch abreisen wollen?<br />
SEITENZUG<br />
120_68_101<br />
LÄNGE (RADIUS)<br />
150 (11.1), 155 (11.9),<br />
160 (12.7)<br />
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SEILBAHNEN<br />
1972 baute Doppelmayr<br />
in Mellau im<br />
Bregenzerwald diese<br />
Einseil umlaufbahn.<br />
Die Türen der Gondeln<br />
wurden noch händisch<br />
bedient<br />
TEXT: Christof Domenig<br />
VOM KLAPPERSITZ<br />
Liftfahren im Wandel der Zeit. Von wackeligen Einsersesselliften bis zur<br />
Hightech-Gondel, die nichts mehr aus der Fassung bringt. Eine Reise durch die<br />
Seilbahngeschichte. Blick in die Zukunft inklusive.<br />
Wer weiß, was ohne dieses<br />
kleine rostige Ding geworden<br />
wäre, das Josef Nejez<br />
heute noch zu Hause aufbewahrt.<br />
Kitzbühel wäre vielleicht<br />
noch ein kleines Dorf in den Tiroler<br />
Alpen, die Gletscher unberührt und<br />
Wintertourismus gäbe es ziemlich sicher<br />
auch keinen. Vom Ski-Weltcup<br />
oder alpinen Weltmeisterschaften<br />
ganz zu schweigen.<br />
Dieses kleine rostige Ding ist ein<br />
Stück Seil. „Und zwar ein Stück vom<br />
Albert-Seil“, erklärt Josef Nejez. Benannt<br />
nach seinem Erfinder, dem<br />
deutschen Oberbergrat Wilhelm Au<br />
gust Julius Albrecht, der 1834 in der<br />
Bergbaustadt Clausthal im Oberharz<br />
das Drahtseil erfunden hat. „Und das“,<br />
sagt Nejez, „ist tatsächlich die wichtigste<br />
Erfindung in der ganzen Geschichte<br />
der Seilbahnen.“<br />
Josef Nejez ist seit mehr als 40 Jahren<br />
renommierter Seilbahnexperte,<br />
hat in den 1980er-Jahren selbst einige<br />
Patente mit dem Weltmarktführer<br />
Doppelmayr angemeldet und weiß<br />
ergo, wovon er spricht. Immer noch<br />
ist er viel unterwegs, um neue Bahnen<br />
zu besichtigen, zu testen und darüber<br />
im Fachmagazin „Internationale Seilbahn-Rundschau“<br />
zu berichten.<br />
Vom Albert-Seil war es aber schon<br />
noch ein weiter Weg bis zu den heutigen<br />
Kabinenbahnen und 8er-Sesselliften<br />
mit Sitzheizung. Anfangs<br />
war die Standseilbahn das Transportmittel,<br />
um auf den Berg zu kommen:<br />
1913 ging in St. Moritz die Chantarella-Bahn<br />
in Betrieb, die erste für den<br />
Wintersport gebaute Drahtseilbahn.<br />
Dank einiger Modernisierungen ist<br />
sie auch heute, 103 Jahren nach der<br />
Jungfernfahrt, immer noch in Betrieb.<br />
AUF DEM ZITTERBALKEN<br />
Erst ab den 1930er-Jahren setzten sich<br />
nach und nach die Seilschwebebah<br />
FOTOS: Doppelmayer, ISR<br />
TEXT: Klaus Molidor<br />
38<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Die Bahn des Typs<br />
„Funifor“ in Mantua.<br />
Durch die breite Seilspur<br />
sind die Gondeln<br />
auch bei Wind<br />
sehr stabil.<br />
ZUR CABRIO-BAHN<br />
nen durch. Weil sie billiger zu bauen<br />
waren und eine größere Kapazität<br />
hatten als die Standseilbahnen. Österreichs<br />
erster Schlepplift wurde 1937 in<br />
Zürs gebaut – der erste Sessellift des<br />
Kontinents fuhr aber nicht etwa am<br />
Arlberg, sondern in Tschechien. 1940<br />
führte ein Einsersessellift von Raztoka<br />
nach Pustevny. Anfangs noch mit<br />
nicht wirklich sicheren Holzstützen ...<br />
Heute sind Einsersessellifte eine<br />
aussterbende Spezies, um die sich<br />
fast so etwas wie ein Seilbahn-Artenschutz<br />
bemüht. Der berüchtigte Lift<br />
hoch zur Polsterrinne am steirischen<br />
Präbichl wurde mit Hilfe von prominenten<br />
Unterstützern zwar vor dem<br />
Abriss bewahr – seit Ende der vergangenen<br />
Wintersaison steht die museumsreife<br />
Anlage aus dem Jahr 1946<br />
aber für immer still. Dabei war die<br />
Der Seilbahn-Profi<br />
JOSEF NEJEZ ist seit mehr als<br />
40 Jahren ein Fachmann im<br />
Seilbahn-Business, hat selbst<br />
einige Patente angemeldet<br />
und schreibt im Fachmagazin<br />
„Internationale Seilbahn-<br />
Rundschau“.<br />
KONTAKT: E-Mail:<br />
office.gl@bohmann.at<br />
Fahrt mit solchen Bahnen selten ein<br />
Genuss. Besonders wenn der Lift abgestellt<br />
werden musste und auf freier<br />
Strecke hin und her und auf und ab<br />
schaukelte, war einem auf dem kleinen<br />
Holzbrett mit dem Metallbügel<br />
davor selten wohl zumute. Die ängstlichen<br />
Blicke auf Skikursen, wenn der<br />
Lehrer zu einem Einsersessellift abgebogen<br />
ist, sind legendär – heute sind<br />
sie Alpin-Folklore ...<br />
Ab den 1980er-Jahren ging es rasant<br />
bergauf mit der Entwicklung der<br />
Aufstiegshilfen. Doppel-, Dreier- und<br />
Vierersessellifte steigerten die Kapazitäten<br />
der Lifte. Und die Geschwindigkeit.<br />
Anfangs waren die Sessel fix auf<br />
das Seil geklemmt, bei den kuppelbaren<br />
Umlaufbahnen fuhren die Sessel<br />
dann in den Stationen vom Seil. Der<br />
Vorteil: Auf der Strecke können die<br />
39
SEILBAHNEN<br />
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Fahrzeuge mit bis zu 5 Meter pro Sekunde<br />
unterwegs sein, in den Stationen<br />
werden sie zum Ein- und Ausstieg<br />
abgebremst. Die festgeklemmten Bahnen<br />
durften dagegen nur mit 1,2 Meter<br />
pro Sekunde unterwegs sein.<br />
Überhaupt hat sich in den vergangenen<br />
zehn Jahren viel in puncto Sicherheit<br />
getan. „Durch eine einheitliche<br />
EU-Richtlinie gibt es jetzt überall<br />
die gleichen Standards“, erklärt Nejez.<br />
„Früher herrschte da schon oft der Protektionismus.<br />
Was das eine Land erlaubte,<br />
hat das andere vielleicht verboten.“<br />
Die europaweite Norm ist zwar<br />
nicht verpflichtend, sie hat die Sicherheit<br />
der Seilbahnen aber wesentlich<br />
verbessert. Und ständig verbessert<br />
hat sich auch die Seiltechnik: Sessel,<br />
die auf dem Trageseil zurückrutschten<br />
und schlimme<br />
Verletzungen verursachen<br />
konnten,<br />
gehören der<br />
Vergangenheit<br />
an. Auch Abstürze<br />
aus dem Sessel<br />
heraus sind mittlerweile<br />
eine absolute<br />
Seltenheit:<br />
„Die Sicherheitsbügel<br />
sind heutzutage<br />
oft so konzipiert,<br />
dass sie<br />
zwischen die Beine<br />
gehen, wodurch man nicht mehr unten<br />
durchrutschen kann. Und teilweise<br />
werden die Bügel schon nach dem<br />
Einstieg automatisch arretiert und<br />
erst in der Bergstation wieder gelöst.“<br />
„Seilbergungen aus<br />
einer Gondel will<br />
keiner. Damit stehst<br />
du am nächsten Tag<br />
sicher in der Zeitung.“<br />
JOSEF NEJEZ, Seilbahnexperte,<br />
erklärt, warum den teuren 3S-<br />
Bahnen die Zukunft gehört.<br />
MEHR KOMFORT<br />
Nach oben gegangen ist aber nicht nur<br />
die Sicherheit, auch der Komfort hat<br />
sich stark verbessert. Früher war man<br />
schon froh, wenn die harte Holz- oder<br />
Plastiksitzschale schneefrei war und<br />
man unterwegs nicht auf einem feuchten<br />
Sitz angefroren ist. Heute sind die<br />
Sessel gepolstert, auch Sitzheizungen<br />
gehören schon zum guten Ton. Die<br />
heizen freilich nicht die ganze Fahrt<br />
über, sondern werden nur einmal aufgewärmt.<br />
„In den Stationen laufen die<br />
Fahrzeuge dabei 17 Sekunden lang<br />
über eine Stromschiene mit 500 Watt“,<br />
erklärt Nejez, „dadurch ist der Sessel<br />
beim Einsteigen erwärmt.“ Wetterhauben<br />
schützen nicht nur vor unfreiwilligen<br />
Eis-Peelings im Gesicht<br />
– dank oranger oder gelber Farbevermitteln<br />
sie auch an trüben Tagen auf<br />
der Bergfahrt Sonnenschein.<br />
GRÖSSER, SCHNELLER, WEITER<br />
Auch bei den Gondelbahnen hat sich<br />
vieles verändert. Enge Stehkabinen<br />
für zwei, drei Personen sind längst Geschichte,<br />
moderne Umlaufbahnen bieten<br />
heute 10, 12 Personen einen bequemen<br />
Sitzplatz. Manche Pendelbahnen,<br />
bei denen nur je eine Kabine berg- und<br />
eine talwärts fährt, drehen sich während<br />
der Fahrt einmal um die eigene<br />
Achse, um auch allen Passagieren einen<br />
Panoramablick zu gönnen. Oder<br />
sie haben gleich eine Aussichtsterrasse<br />
an Bord – wie die „Cabrio-Bahn“, die<br />
auf das Stanserhorn in der Schweiz<br />
fährt, oder die Dachstein-Seilbahn<br />
in<br />
der Steiermark, bei<br />
der jeweils 10 Frischluftfanatiker<br />
und<br />
Schwindelfreie oben<br />
auf dem „Balkon“ der<br />
Gondel mitfahren<br />
können.<br />
Wie überall<br />
herrscht auch<br />
beim Seilbahnbau<br />
die Rekordmentalität.<br />
„Größer, schneller,<br />
weiter ist das<br />
Motto“, sagt Nejez. So liegen bei der<br />
„Peak-to-Peak-Gondola“ im kanadischen<br />
Whistler Mountain mehr als 3<br />
Kilometer zwischen den Stützen. Und<br />
in Vietnam ist eine Bahn mit einem<br />
Seilfeld von über 5 km geplant ...<br />
Technologisch dürfte die Zukunft<br />
den sogenannten „3S-Bahnen“ gehören,<br />
auch wenn sie die weitaus teuersten<br />
Lösungen sind. „3S“ steht dabei für<br />
3 Seile: Die Gondeln laufen auf zwei<br />
Trageseilen und werden von einem<br />
Zugseil befördert. „Durch die breite<br />
Seilspur sind die Gondeln sehr viel<br />
windbeständiger, die Kapazitäten sind<br />
deutllich höher“, weiß Experte Nejez.<br />
Bis zu 5.000 Fahrgäste pro Stunde können<br />
solche Bahnen auf den Berg bringen.<br />
Windgeschützt, mit freier Rundumsicht<br />
auf das Bergpanorama – und<br />
was noch wichtiger ist: „Die Gondeln<br />
können integriert geräumt werden“,<br />
sagt Josef Nejez. Übersetzt heißt das,<br />
dass die Gondeln bei jedem Störfall<br />
40<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Die Gmahbahn in Alpbach zeigt, was heute auf den Skibergen Standard ist: eine<br />
Sechsersesselbahn mit Windhaube und Sitzheizung – komfortabler geht es kaum.<br />
FOTOS: Doppelmayr<br />
selbst bis in die nächste Station weiterfahren<br />
können. Den Passagieren bleibt<br />
dadurch das Abseilen aus der Gondel<br />
erspart. „Das will ja schließlich kein<br />
Bahnbetreiber, denn mit einer Seilbergung<br />
stehst du am nächsten Tag ganz<br />
sicher in der Zeitung“, sagt Nejez.<br />
Der Schlepplift hat vielerorts ausgedient<br />
SCHLEPPLIFT ADE<br />
Schließlich bestätigt Seilbahnexperte<br />
Josef Nejez noch ein Gefühl, das sich<br />
nach mehreren Jahrzehnten eines Skifahrerlebens<br />
zuletzt immer stärker<br />
aufgebaut hat: Der Schlepplift ist<br />
ganz klar auf dem Rückzug. „Dort,<br />
wo früher Schlepplifte gefahren<br />
sind, werden heute Sesselbahnen<br />
gebaut. Und wo Sesselbahnen fahren,<br />
entstehen jetzt Kabinenbahnen.“<br />
Das Ende des zwei spurigen<br />
Nebeneinanderstehens mit einem<br />
Hartplastikbügel unter dem Allerwertesten<br />
wird also wohl bald gekommen<br />
sein.<br />
Von alldem hat Oberbergrat<br />
Albert nichts geahnt. Er wollte die<br />
Förderketten in den Bergwerken<br />
verbessern und experimentierte<br />
deshalb mit geflochtenem Draht.<br />
Vom Wintersport, zumal in diesem<br />
Ausmaß, war anno 1834 noch keine<br />
Rede. Heute sind Sessellifte und<br />
Seilbahnen im alpinen Raum eine<br />
Selbstverständlichkeit, über deren<br />
Entwicklungsgeschichte kaum wer<br />
nachdenkt. Nur Josef Nejez wird<br />
täglich daran erinnert, was einst<br />
den Ausschlag dafür gab. Von einem<br />
kleinen, unscheinbaren und<br />
rostigen Stück Draht, das er bei sich<br />
zu Hause hat ...<br />
RANGERGRIP 55<br />
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41<br />
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SPORT & BUSINESS<br />
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WEITEN SPORTSHOW. DIESMAL IM FOKUS:<br />
SEILBAHN-MARKTFÜHRER DOPPELMAYR.<br />
BUSINESS-PORTRÄT<br />
SERIE<br />
GLOBALE<br />
KABINENPARTY<br />
Wer schon einmal Sessellift oder Gondel gefahren ist, hat das mit großer Sicherheit in einer<br />
Seilbahn der Firma Doppelmayr gemacht – dem Weltmarktführer aus dem Ländle.<br />
Begonnen hat eigentlich alles<br />
ganz anders. Futtermaschinen,<br />
Obstwürger, Mostpressen – damit<br />
hat sich Konrad Doppelmayr<br />
im ausgehenden 19. Jahrhundert<br />
beschäftigt. Den Unternehmergeist,<br />
den trug der Firmengründer allerdings<br />
schon in sich, als er die<br />
Schmiede seines Lehrherrn Josef Anton<br />
Dür in Wolfurt in Vorarlberg<br />
kaufte und die Maschinen für die im<br />
Ländle blühende Textilindustrie reparierte.<br />
124 Jahre später gibt es das Unternehmen<br />
immer noch. Heute baut<br />
Doppelmayr aber Seilbahnen auf die<br />
steilsten Berge der Welt, mit Kabinen,<br />
die sich während der Fahrt drehen,<br />
oder zweistöckigen Gondeln mit Cabrio-Deck.<br />
Davon hatte Konrad Doppelmayr<br />
noch nichts geahnt, sein Sohn<br />
dagegen drehte sich schon in diese<br />
Richtung: Gemeinsam mit Sepp Bildstein<br />
baute Emil Doppelmayr 1937<br />
den ersten Skilift Österreichs – einen<br />
Schlepplift in Zürs am Arlberg. Für damalige<br />
Verhältnisse revolutionär. Auf<br />
390 Metern Länge überwand der<br />
Schlepplift 150 Höhenmeter und<br />
konnte immerhin 420 Personen pro<br />
Stunde auf den Übungshang bringen.<br />
So lange wie der erste Skilift ist<br />
heute beinahe die Liste an Innovationen,<br />
Weltrekorden und Weltneuheiten<br />
der Firma Doppelmayr. Ob das die<br />
erste Sitzheizung für Sesselbahnen<br />
war oder der erste mobile Schlepplift<br />
in Steibis im Oberallgäu, das längste<br />
urbane Seilbahn-Liniennetz in Boliviens<br />
Hauptstadt La Paz oder die bedienerlose<br />
Gondelbahn in Frankreich<br />
bis hin zur längsten Umlaufseilbahn<br />
der Welt in Vietnam, die in einer einzigen<br />
Sektion knapp 5,8 km zurücklegt<br />
und dabei den Höhenunterschied<br />
von 1.369 Metern überwindet.<br />
VIERTE GENERATION<br />
Nach Konrad und Emil ging das Staffelholz<br />
weiter an Artur Doppelmayr,<br />
der als Sinnbild gilt für ständige Weiterentwicklung,<br />
für lebenslanges Lernen,<br />
für die Absage an den Stillstand.<br />
1954 machte er seinen Abschluss als<br />
TEXT: Klaus Molidor<br />
42<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTOS: Doppelmayr<br />
Diplom-Ingenieur in Graz, stieg 1967<br />
zum Geschäftsführer des Unternehmens<br />
auf, das er zum Weltmarktführer<br />
weiterentwickelte. 1997, im Alter<br />
von mittlerweile 75 Jahren, promovierte<br />
er an der Technischen Universität<br />
Graz zum Dr. tech. – mit einer Doktorarbeit,<br />
in der er beschrieb, wie<br />
Seilbahnunfälle verhindert werden<br />
können.<br />
Heute führt sein Sohn Michael das<br />
Unternehmen in vierter Generation,<br />
immer noch am Heimatstandort in<br />
Wolfurt. Ohne protzigen Repräsentationsbau.<br />
Haus um Haus ist das Firmengelände<br />
gewachsen, selbst einen<br />
Zoo gibt es dort. Als Wiedergutmachung<br />
für den Lärm des Seilbahnwerks<br />
quasi. Erst heuer zu Weihnachten<br />
bekommt die Firma ein neues<br />
sechsstöckiges Verwaltungsgebäude.<br />
BAU DIR DEINE SEILBAHN<br />
Die Vormachtstellung auf dem Weltmarkt<br />
wird Bestand haben. Nicht nur<br />
wegen der vielen Innovationen wie<br />
der ersten Autoseilbahn, die Fahrzeuge<br />
aus der Montagehalle in Bratislava<br />
auf das 450 Meter entfernte Testgelände<br />
hievt. Oder weil das Unternehmen<br />
2002 mit dem Schweizer Konkurrenten<br />
Garaventa fusionierte. 2.546 Mitarbeiter<br />
werken derzeit für Doppelmayr,<br />
davon allein 1.329 in Österreich.<br />
In 90 Ländern steht heute zumindest<br />
eine Seilbahn des Vorarlberger Herstellers<br />
– oder anders gesagt: Fast auf<br />
der ganzen Welt können Seilbahnfahrer<br />
eine „Kabinenarty“ im Hause Doppelmayr<br />
feiern . . .<br />
Im Zeitalter der Globalisierung<br />
trägt das Unternehmen natürlich<br />
auch der digitalen Vernetzung Rechnung<br />
und nützt das Web, um seine<br />
Produkte bekannt zu machen. Auf der<br />
hauseigenen Internetseite können<br />
sich Interessenten per Konfigurator<br />
sogar ihre individuelle Seilbahn zusammenstellen.<br />
Von der Farbe der Sitze<br />
(in Stoff oder Leder) über die Seitenstreifen<br />
auf den Gondelbahnen bis<br />
zur Farbe der Berg- und Talstation. Allerdings<br />
dürften die wenigsten – neben<br />
dem nötigen Kleingeld – über einen<br />
entsprechend großen Garten<br />
verfügen. Und eine „Hausseilbahn“<br />
vom Erdgeschoß auf den Dachboden<br />
hat selbst der Weltmarktführer Doppelmayr<br />
nicht im Programm. Oder<br />
besser gesagt: noch nicht ...<br />
Fakten zu Doppelmayr<br />
Seilbahnen „made in Austria“<br />
HAUPTSITZ: Wolfurt (Vlbg.)<br />
GESCHICHTE: 1892 Gründung durch<br />
Konrad Doppelmayr. 1937 baute Emil<br />
Doppelmayr, der Sohn des Gründers,<br />
mit Seilbahn-Pionier Sepp Bildstein in<br />
Zürs den ersten Skilift Österreichs.<br />
In 4. Generation führt jetzt Michael<br />
Doppelmayr (Bild) das Unternehmen.<br />
HEUTE stehen weltweit 14.700 Doppelmayr-Anlagen<br />
in insgesamt 90 Ländern<br />
und auf sieben Kontinenten.<br />
DAS UNTERNEHMEN hat seinen Hauptsitz<br />
immer noch am Gründungsort in<br />
Wolfurt in Vorarlberg. Insgesamt<br />
beschäftigt der Weltmarktführer im<br />
Bereich Seilbahnen 2.546 Mitarbeiter,<br />
davon 1.329 in Österreich.<br />
WEB: doppelmayr.at<br />
43
WINTERGUIDE<br />
ÖSTERREICHS SEILBAHNEN ZÄHLEN ZUR ABSOLUTEN WELTSPITZE.<br />
Dafür gibt es vor allem drei Gründe: modernste Infrastruktur, ein sehr<br />
gutes Preis-Leistung-Verhältnis und die österreichische Gastfreundschaft. Die<br />
Investitionsbereitschaft der heimischen Unternehmen ist Voraussetzung dafür, dass Kunden<br />
von den modernsten und sichersten Anlagen profitieren. Neben den Seilbahnen und Liften,<br />
den sichtbaren Elementen dieser Erfolgsstory, sorgen unsere Unternehmerinnen und<br />
Unternehmer auch in anderen Bereichen für perfekte Dienstleistungen am Puls der Zeit.<br />
SEILBAHNEN<br />
– FÜNF FAKTEN, DIE JEDER<br />
WISSEN SOLLTE<br />
„ Kaum eine andere Branche steht so<br />
unter medialem und politischem Beschuss<br />
wie die heimischen Seilbahnen.<br />
Auch aktuell wird das Thema<br />
„Seilbahnen“ zunehmend emotional<br />
diskutiert, viele Vorurteile machen die<br />
Runde. Aber: Wir sind eine motivierte<br />
und verantwortungsvolle Branche, die<br />
diesen Weg energisch weiterbeschreiten<br />
wird, um weiterhin die wohl beste<br />
und bekannteste Wintersportregion<br />
der Welt zu sein! In diesem Sinne sende<br />
ich sportliche Grüße und wünsche<br />
Ihnen einen garantierten Schneespaß<br />
im Skiland Österreich! Denn mit uns,<br />
den Seilbahnen, geht’s bergauf – und<br />
so soll es bleiben!<br />
FRANZ HÖRL, Obmann des<br />
Fachverbandes Seilbahnen in der<br />
Wirtschaftskammer Österreich.<br />
”<br />
1.<br />
SEILBAHNEN SIND EIN WIRTSCHAFTS-<br />
TURBO IN DEN REGIONEN!<br />
Österreichs Seilbahnen sind weit<br />
mehr als reine „Zubringer“ zu den<br />
Skipisten. Sie sind auch regionale<br />
Wertschöpfungsmotoren und stabile<br />
Arbeitgeber. Im vergangenen<br />
Jahr wurde ein Kassenumsatz von<br />
1,3 Milliarden Euro erzielt, was den<br />
Jahresumsätzen der Webshops von<br />
Zalando und Apple in Deutschland<br />
entspricht. Seilbahnen schaffen Wertschöpfung<br />
und Arbeitsplätze, wobei<br />
durch die vermehrte Sommeröffnung<br />
der Bahnen auch immer mehr sichere<br />
Ganzjahresarbeitsplätze entstehen.<br />
Es geht mittlerweile darum, die hohen<br />
Standards abzusichern, Investoren,<br />
Handel, Gewerbe und Hotellerie ein<br />
fairer Partner zu sein – und damit das<br />
Leben in den alpinen Regionen unserer<br />
Heimat zu erhalten.<br />
FOTOS: istock, WKO Seilbahnen, Planai/Herbert Raffalt<br />
44<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
2.<br />
SKIFAHREN<br />
IST „IN“ UND<br />
TRADITION IN<br />
ÖSTERREICH!<br />
Die konstant hohen Ersteintrittszahlen<br />
in allen Skigebieten<br />
von insgesamt über 50<br />
Millionen jährlich zeigen, dass<br />
der Wintersport in Österreich<br />
nichts von seiner Beliebtheit<br />
eingebüßt hat. Der Blick auf<br />
unsere Pisten zeigt aber auch:<br />
Der Skisport ist unverändert<br />
jung und „in“. Im Durchschnitt<br />
sind die Wintersportler/-innen<br />
in Österreich 39 Jahre alt. Es<br />
gibt also nach wie vor einen starken jugendlichen Anteil, den wir auch<br />
für die kommenden Jahre und Jahrzehnte sichern und fördern möchten.<br />
Um den Skinachwuchs und damit die wintersportbegeisterten Menschen<br />
von morgen bereits heute zu aktivieren, bringen die österreichischen<br />
Seilbahnen pro Jahr ca. 120.000 Kinder gratis auf die Skipisten.<br />
4.<br />
SEILBAHNEN AGIEREN AM<br />
PULS DER ZEIT FÜR DEN GAST!<br />
Österreichs Seilbahnen schneiden bei<br />
den jährlichen Gästebefragungen<br />
stets erfolgreich ab. So würden 90<br />
Prozent der Befragten das von ihnen<br />
besuchte Skigebiet ohne jede Einschränkung<br />
in ihrem Bekannten- und<br />
Freundeskreis weiterempfehlen.<br />
Auch die Treffsicherheit von Kundenwünschen<br />
ist in Österreich höher als<br />
in anderen Ländern: Pistenqualität,<br />
Schneesicherheit und die Größe des<br />
Skigebiets sind heute die wesentlichen<br />
Entscheidungsfaktoren – und in<br />
allen drei Kategorien sind Österreichs<br />
Skigebiete immer ganz vorne dabei!<br />
5.<br />
BESTE QUALITÄT ZUM BESTEN PREIS<br />
IN DEN HEIMISCHEN SKIGEBIETEN!<br />
als vergleichbare Destinationen im<br />
Was Österreich bis heute auszeichnet,<br />
ist neben der weltweit führenden<br />
Seilbahninfrastruktur auch die<br />
Möglichkeit, aus einem vielfältigen<br />
Angebot an Skigebieten wählen zu<br />
können – vom kleinen, günstigeren<br />
Skigebiet für Familien und Einsteiger<br />
bis hin zu hochalpinen, international<br />
bekannten Wintersport-Hotspots.<br />
Dennoch zeigt sich in Sachen<br />
Ticketpreis, dass österreichische<br />
Skigebiete preislich attraktiver sind<br />
45<br />
3.<br />
DER SCHNEE<br />
VON HEUTE IST<br />
NACHHALTIG<br />
UND ENERGIE-<br />
EFFIZIENT!<br />
Österreichs Skipisten können zu einem<br />
großen Teil technisch beschneit werden.<br />
Dies trägt maßgeblich zur Pistenqualität<br />
und der Nutzbarkeit auch bei mangelndem<br />
Naturschnee bei. Dank der ständigen<br />
Modernisierungen und Investitionen<br />
in neueste Anlagen geschieht dies zudem<br />
auf sehr umweltverträgliche und ressourcenschonende<br />
Art und Weise. Im Wissen,<br />
dass wir alle behutsam mit dem kostbaren<br />
natürlichen Schatz umgehen müssen,<br />
stammen heute mehr als 85 Prozent des<br />
für die Beschneiung verwendeten Stroms<br />
aus erneuerbaren Energien.<br />
benachbarten Ausland. Während<br />
dort Tagespreise bis zu 70 Euro reichen,<br />
liegt der Spitzenwert in Österreich<br />
bei knapp über 50 Euro.<br />
Auch die zahlreichen Spezialtarife<br />
vor allem für Familien sorgen für<br />
ein sozial ausgewogenes Angebot.<br />
Nicht umsonst ist Österreich Marktführer<br />
beim Wintersporturlaub in<br />
Europa – und unsere Gäste wissen<br />
das zu schätzen.
WINTERLAND TIROL<br />
ZU<br />
GAST ... IM WINTERLAND<br />
TIROL<br />
Sonntag, 18. Dezember <strong>2016</strong><br />
Hallo daheim aus Tux-Finkenberg!<br />
Melde mich ganz kurz mit einer tollen Neuigkeit: Ich<br />
hab mich verliebt! Ja, er ist echt eine Wucht. Und jeden<br />
Tag entdecke ich neue wunderbare Seiten an ihm.<br />
Kein Wunder, bei der Größe! Ah ja, er ist ein „Einheimischer“.<br />
Hintertuxer Gletscher heißt er. Wie’s weitergeht?<br />
Keine Ahnung, es stehen auch alle anderen,<br />
die ihn kennenlernen, total auf ihn. Ich bleib jedenfalls<br />
noch eine Zeit hier. Alles Weitere dann später. Oder ihr<br />
schaut gleich rein: www.hintertuxergletscher.at<br />
SENDEN<br />
46<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017<br />
FOTOS: xxx
7DIE TOP<br />
NEWS<br />
... AUS DEN TIROLER SKIBERGEN<br />
134 KABINEN, 4.500 Personen pro<br />
Stunde, eine Fahrtdauer von knapp 9<br />
Minuten: Das sind die Eckdaten der<br />
neuen 10er-Einseilumlaufbahn, die<br />
künftig in Sölden die Skifahrer und<br />
Boarder aufs Giggijoch bringt.<br />
DIE LÄNGSTE 3S-BAHN der Alpen<br />
ersetzt am Stubaier Gletscher die 43<br />
Jahre alte Eisgratbahn. Auf 4,7 km<br />
schweben die Wintersportler in nur<br />
knapp elf Minuten zur Bergstation.<br />
WLAN und Panoramafenster inklusive.<br />
MIT 305 PISTENKILOMETERN und<br />
87 Seilbahnen ist der Arlberg mit St. Anton<br />
nun das größte zusammenhängende<br />
Skigebiet Österreichs! Möglich gemacht<br />
durch die zwei neuen Trittkopfbahnen<br />
auf Tiroler Seite (und die Flexenbahn<br />
in Zürs – siehe auch „Winterland Vorarlberg“).<br />
FAST 30 JAHRE war der Zweiersessellift<br />
Salvenmoos in Hochsöll in der<br />
Skiwelt Wilder Kaiser – Brixental in Betrieb.<br />
Ab jetzt fährt dort eine außergewöhnliche<br />
„Erlebnisgondel“ – mit 10<br />
Personen in jeder Kabine.<br />
EINE NEUE 8-ER SESSELBAHN<br />
transportiert nun in Ischgl 3.200 Personen<br />
pro Stunde von der Idalp auf<br />
das Flimjoch. Und neue Action gibt’s<br />
auch in Ischgl: Mit dem neuen Flying<br />
Fox kann man (samt Skiausrüstung)<br />
in 50 Metern Höhe und mit bis zu 84<br />
km/h von der Mittelstation bis auf<br />
die Dachterrasse der Talstation der<br />
Par datschgratbahn sausen.<br />
ZWEI NEUE LIFTANLAGEN verstärken<br />
die hochwertige Infrastruktur im Zillertal:<br />
Die 10er-Kabinenbahn Dorfbahn<br />
Gerlos und die 6er-Sesselbahn Waidoffen<br />
sorgen künftig für mehr Komfort auf<br />
der Piste.<br />
AM HINTERTUXER GLETSCHER<br />
wird eine neue Funslope eröffnet, mit<br />
verschiedenen Hindernissen, geeignet<br />
für Skifahrer, Snowboarder, Kinder und<br />
Erwachsene.<br />
FOTO: Tux Finkenberg<br />
ALLE INFOS: TIROL INFO<br />
Maria-Theresien-Straße 55,<br />
6020 Innsbruck<br />
Tel.: 0 512/72 72-0<br />
E-Mail: info@tirol.at<br />
WEB: tirol.at<br />
47
AUF EINEN BLICK:<br />
SKIBERGE IN TIROL<br />
Tageskarte<br />
Erwachsene<br />
Tageskarte<br />
Kinder<br />
Schlepper<br />
Sessellift<br />
Kabinen/Gondel<br />
km leicht<br />
km mittel<br />
km schwer<br />
Pisten km<br />
Achensee achensee.com 0 0 11 6 2 16 30 7 53<br />
Achensee - Christlum Achenkirch christlum.at 44 22 7 4 0 6 16 5 27<br />
Achensee - Planberg- und Wiesenlifte / Pertisau schischule-leithner.at 15 10 3 0 0 1 0 0 1<br />
Alpbachtal - Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau alpbacher-bergbahnen.at 44 22 32 7 8 32 78 18 145 3<br />
Astenberg / Wiesing - Achensee achensee.com 0 0 1 0 0 1 0 0 1<br />
Axamer Lizum axamer-lizum.at 37,5 22,5 2 6 1 7 21 2 40 2<br />
Bergeralm - Steinach am Brenner bergeralm.net 37 19,5 2 2 1 9,5 10 8 28,5 HM<br />
Berwang bergbahnen-berwang.at 41,5 21,5 8 3 1 24,2 9,7 1,5 35,4 HM<br />
Biberwier - Marienbergbahnen bergbahnen-langes.at 43 21,5 3 2 0 6,8 4,2 0 12,3 HM<br />
Boden - Bschlabs tirol.com/bergheimat 12 8,5 2 0 0 0 0 0 0,5<br />
Brandlift Scharnitz brandlift.at 11 9 1 0 0 1 0 0 1<br />
Brixen im Thale - SkiWelt skiwelt.at 47 23,5 39 35 16 122 129 10 284 HM<br />
Buchensteinwand - Bergbahn Pillersee bergbahn-pillersee.com 35 20 6 2 0 10 7 5 22 HM<br />
Burglift Stans burglift-stans.at 12,8 8,3 1 0 0 1 1 0 0<br />
Dorfberglift - Kanterlift / Kartitsch - Osttirol kartitsch.com 22,1 14,9 2 0 0 1,2 1 0,5 2,7 HM*<br />
Eggalm - Tux - Lanersbach tux.at 51 23 2 2 3 6 15 0 21 HM<br />
Ehrwald Wettersteinbahnen wetterstein-bahnen.at 42 21,5 4 2 0 17 4 2 23 HM<br />
Ehrwalder Almbahn / Ehrwald zugspitze.at 43 21,5 3 3 1 18 7,5 2 27,5 HM<br />
Elferbahnen Neustift / Stubaital elfer.at 28,9 0 3 0 1 2 5 0 7<br />
Ellmau - SkiWelt skiwelt.at 47 23,5 39 35 16 122 129 10 284 HM<br />
Fügen - Spieljoch spieljochbahn.at 49 22,1 3 2 3 1,2 14,8 0 17 HM<br />
Füssener Jöchle - Grän lifte-graen.com 35,5 21,5 3 1 1 3 5,5 0,5 9<br />
Fendels - Ried - Prutz tirolgletscher.com 35 21 5 1 1 6 4 1 11<br />
Fieberbrunn - Saalbach Hinterglemm Leogang saalbach.com 52 26 19 22 29 140 112 18 270 HM<br />
Galtür /Paznaun-Ischgl silvapark.at 39 23 5 2 2 6 24 13 43<br />
Gerlos - Zillertal Arena zillertalarena.com 50,5 22,7 18 22 11 43 89 11 143 4<br />
Glungezer glungezerbahn.at 28,5 17 5 2 0 6,5 15,5 1 23<br />
Going - SkiWelt skiwelt.at 47 23,5 39 35 16 122 129 10 284 HM<br />
Grünberg Obsteig sonnenplateau.net 13 7,5 1 0 0 1 0 0 1<br />
Gries - Lãngenfeld oetztal.at/freizeit/skigebiete/gries.html 21 3 2 0 0 0 1 0 1<br />
Hüttegglift Weerberg huettegglift.at 20 15 1 0 0 0 0 0 3<br />
Hinterfeldlift Mösern skigebiet-seefeld.at 16 16 0 0 0 1 0 0 1<br />
Hintertuxer Gletscher / Hintertux hintertuxergletscher.at 51 23 9 6 6 14 35 11 60 2<br />
Hochfügen Zillertal hochfuegenski.com 50,5 23 19 12 5 31,2 32,4 13,21 88,32 HM<br />
HochmoosBergbahn Kreithlift Leutasch hochmoos-tirol.com 32 22 2 1 0 3,5 1 0 4,5<br />
Hochzeiger - Jerzens im Pitztal hochzeiger.com 43 27 4 4 1 10 22 8 40 1<br />
Hochzillertal hochzillertal.com 51,5 23 19 12 5 28,7 41,3 13 88,07 3<br />
Hopfgarten - Itter - Kelchsau - SkiWelt skiwelt.at 47 23,5 39 35 16 122 129 10 284 HM<br />
Imster Bergbahnen imster-bergbahnen.at 31 16 2 2 0 4 3 2 9<br />
Innsbruck - Nordkette nordkette.com 38 22,8 0 2 3 1 13 1 15<br />
Innsbruck Igls - Patscherkofel patscherkofelbahnen.at 36 21,5 5 2 1 10 8 0 18<br />
Ischgl ischgl.com 46,5 29,5 13 25 7 39 150 34 238<br />
Jöchelspitze - Lechtaler Bergbahnen lechtaler-bergbahnen.at 32,5 20 1 1 0 2,5 2,5 0 5 HM*<br />
Jungholz jungholz.de 29,5 19,5 5 2 0 7 3 0 10 HM<br />
Kühtai kuehtai.info 37 18,5 6 5 1 6,026,2 8,9 41,12 HM<br />
Kals - GG Resorts Kals-Matrei gg-resort.at 45 22,5 7 5 3 8,5 22,5 6 41,6 HM<br />
Kappl / Paznaun-Ischgl kappl.com 39,5 25 6 3 1 10 20 5 42<br />
Karwendel-Bergbahn Pertisau - Achensee karwendel-bergbahn.at 27 18 3 0 1 6 6 0 12<br />
Kaunertaler Gletscher / Kaunertal kaunertaler-gletscher.at 42 26 5 2 1 14,8 4,3 2,7 21,8<br />
Kirchdorf in Tirol / Kitzbüheler Alpen skilift-kirchdorf.com 29 17,5 1 1 0 5 0 0 5<br />
Kitzbühel - Kirchberg kitzski.at 53 26 7 28 12 101 61 17 179 3<br />
Kolsassberg silberregion-karwendel.com 0 0 1 0 0 1,5 0 0 1,5<br />
Kössen bergbahnen-koessen.at 40 20 8 3 1 10 9 3 22<br />
Landeck - Zams - Fliess / Venetregion venet.at 37 22 3 3 1 6 15 1 22<br />
48<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Tageskarte<br />
Erwachsene<br />
Tageskarte<br />
Kinder<br />
Schlepper<br />
Sessellift<br />
Kabinen/Gondel<br />
km leicht<br />
km mittel<br />
km schwer<br />
Pisten km<br />
Lermoos - Grubigsteinbahnen bergbahnen-langes.at 43 21,5 1 4 3 10,8 12,6 1,9 27 HM<br />
Lienzer Bergbahnen - Zettersfeld/Hochstein lienzer-bergbahnen.at 45 22,5 4 5 1 10 22 5 37 HM<br />
Matrei - GG Resorts Kals-Matrei gg-resort.at 45 22,5 7 5 3 8,5 22,5 6 41,6 HM<br />
Maurach am Achensee - Rofanseilbahn rofanseilbahn.at 30,5 18 0 2 1 1 8 2 11<br />
Mayrhofen - Zillertal mayrhofner-bergbahnen.com 51 23 31 17 9 40 63 33 136 HM<br />
Muttereralm muttereralm.at 33 20 1 1 2 6 5 2 13<br />
Nauders nauders.com 40 26 7 5 1 23 34 12 75<br />
Nesselwãngle lifte-nesselwaengle.at 35 21 4 1 0 3 6,5 1 12,5<br />
Obergurgl - Hochgurgl obergurgl.com 50 34 9 8 7 35 55 20 110 HM<br />
Oberperfuss - Rangger Köpfl rangger-koepfl.at 27,5 14 3 0 1 8 7 2 17<br />
Obertilliach / Golzentipp - Lesachtal obertilliacher-bergbahnen.com 36 18 4 0 1 3,4 7,8 1 15,6 HM*<br />
Oetz - Hochötz oetz.com 37 18,5 4 6 2 12 21 3 39 HM<br />
Pettneu am Arlberg arlberg.com/skigebiet-pettneu.html 28 17 0 0 1 5 8 2 15<br />
Pitztaler Gletscher - Rifflsee / Pitztal pitztaler-gletscher.at 48 28 4 4 4 13,2 20,8 5,1 39,1<br />
Prägraten am Großvenediger<br />
osttirol.com/regionen/nationalparkregion/<br />
orte-taeler/praegraten-am-grossvenediger<br />
22 11 2 0 0 1 0,5 0,5 2<br />
Rastkogel - Tux - Vorderlanersbach tux.at 51 23 3 3 2 9 11 5 25 HM<br />
Reuttener Seilbahnen Hahnenkamm -<br />
Höfener Alm<br />
reuttener-seilbahnen.at 35,5 21,5 3 1 1 4 9 2 15 HM<br />
Roggenboden roggenboden.com 31,5 17,5 2 0 0 0 0 0 3<br />
Schattwald - Zöblen im Tannheimertal tannheimer-bergbahnen.at 34 20,5 2 2 0 9 4 2 15<br />
Scheffau - SkiWelt skiwelt.at 47 23,5 39 35 16 122 129 10 284 2<br />
Schlick 2000 schlick2000.at 37,5 19,1 5 2 2 12 6 2,6 20,6 HM<br />
Schwaz-Pill - Kellerjochbahn kellerjochbahn.at 29 17,5 3 2 0 7 5 2 14<br />
See / Paznaun-Ischgl bergbahn.com 39,5 25 5 2 2 8 25 8 41<br />
Seefeld / Birkenlift & Geigenbügel Ähellift seefeld.com 28 22 3 0 0 5 0 0 5<br />
Seefeld / Gschwandtkopf skigebiet-seefeld.at 38,5 26 9 1 0 5 2 0 7<br />
Seefeld / Rosshütte rosshuette.at 43,5 31 3 3 3 10 9 1 20 2<br />
Serfaus - Fiss - Ladis serfaus-fiss-ladis.at 49 30 11 16 12 47 123 28 214 3<br />
Serlesbahnen Mieders serlesbahnen.com 28 14 3 0 1 3 2,7 0 5,7<br />
Sillian - Hochpustertal hochpustertal-ski.at 45 22,5 2 3 2 5,6 15 1,1 22,4 HM<br />
Skilift Lärchenhof Erpfendorf laerchenhof-tirol.at 25 0 1 0 0 1 0 0 1<br />
Skilifte Knittel Elbigenalp knitteltirol.at 20 0 1 0 0 2 1 1 3 HM*<br />
Sölden soelden.com 52 26,5 9 16 8 70,2 44,6 29,4 146,1 14<br />
Söll - SkiWelt skiwelt.at 47 23,5 39 35 16 122 129 10 284 2<br />
St. Anton am Arlberg skiarlberg.at 52 31 28 46 13 131 123 51 305<br />
St. Jakob im Defereggental / Brunnalm stjakob-ski.at 45 22,5 4 3 1 4,7 11,1 1,2 23,7 HM<br />
St. Johann in Tirol bergbahnen-stjohann.at 42,5 21,5 10 4 3 16 23 3,5 42,5 HM<br />
Stanzach stanzach.at 21,5 15,5 3 0 0 0,7 1 0 3 HM*<br />
Steinberg am Rofan - Rofanlifte christlum.at 22 14 2 0 0 1 0 0 1<br />
Stubaier Gletscher / Stubaital stubaier-gletscher.com 46 23 9 8 5 21 14 5 62<br />
Tannheim - Neunerköpfle tannheimer-bergbahnen.at 35 21 4 1 1 5 5,5 1 11,5<br />
Thiersee - Mitterland schneeberg-hagerlifte.at 18 14 3 0 0 2 2 0 4<br />
Tiroler Zugspitzbahn zugspitze.at 44,5 23,5 4 2 2 6,6 10,2 0 17 HM<br />
Tirolina - Ski-, Sport- & Aktivberg Thiersee tirolina.at 18 14 2 0 0 2 2 1 4<br />
Tux - Finkenberg tux.at 51 23 26 23 15 53 94 12 196 HM<br />
Umhausen - Niederthai umhausen.com 26 17,5 4 0 0 2 1 1 4<br />
Vent vent.at 34,5 18 3 1 0 5 10 0 15<br />
Virgen in Osttirol virgental.at 10 7 1 0 0 1 0 0 1<br />
Waidring - Steinplatte steinplatte.co.at 44 22,5 1 9 2 20 20 2 42<br />
Westendorf - SkiWelt skiwelt.at 47 23,5 39 35 16 122 129 10 284 2<br />
Wildschönau - Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau wildschoenau.com 43 22 31 7 7 32 78 18 145 HM<br />
Zahmer Kaiser - Walchsee zahmerkaiser.com 30 15 8 1 0 13 2 0 15<br />
Zell am Ziller - Zillertal Arena zillertalarena.com 50,5 22,7 18 21 13 43 89 11 143 4<br />
skiline.cc-Legende: HM = Höhenmeter, HM* = Höhenmeter via 3-TälerPass oder Topskipass, 1-14 = Anzahl der Skiline-Attraktionen inkl. HM<br />
49
HOTSPOT IN TIROL<br />
SPUREN IM SCHNEE ...<br />
... KÖNNEN VIELFÄLTIG SEIN. Genauso vielfältig wie das Winterangebot im Kufsteinerland.<br />
Mit der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental befindet sich eines der<br />
größten und modernsten Skigebiete ganz in der Nähe. Familien und Anfänger<br />
finden aber auch im Thierseetal den perfekten Hang für gemütliches Spurenziehen<br />
mit den Skiern. Winterfreuden bietet die Region auch all jenen, die unverfälschte<br />
Natur erleben wollen. Mit Schneeschuhen durch die Wälder stapfen<br />
oder einen Berggipfel erklimmen, dazu der Ausblick auf das Kaisergebirge<br />
– einfach schön!<br />
Auch ohne Schneeschuhe lässt es sich im Winter durch die ruhigen Wälder wandern.<br />
Angebote wie energetische Heilwanderungen, Fackelwanderungen bei<br />
Nacht oder eine harmonisierende Wanderung inklusive Qigong-Einheit sind fixer<br />
Bestandteil im kostenlosen Winter-Erlebnisprogramm. Der Bewegungsdrang<br />
im winterlichen Kufsteinerland kann auch beim Langlaufen, Eislaufen, bei einer<br />
Skitour oder beim Rodeln gestillt werden. Höchster Naturgenuss erwartet einen<br />
auch im Kaisertal, dem frisch gekürten „schönsten Platz Österreichs“*!<br />
WEB: kufstein.com<br />
*Zusehervoting ORF-Sendung „9 Plätze – 9 Schätze“ <strong>2016</strong><br />
FOTOS: xxx<br />
FOTO: Kufsteinerland<br />
50<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
51
WINTERLAND TIROL<br />
HOCHFÜGEN<br />
HOCHFÜGEN<br />
DER „ALLESKÖNNER“ IM ZILLERTAL<br />
Hochfügen hat wieder einige Überraschungen bereit: neuer Lift, Snowpark oder die<br />
sogenannte FunLine. Diese und andere „Specials“ sorgen heuer für noch mehr Pistenspaß –<br />
auch bei denen, die das „ganz spezielle“ Wintererlebnis suchen.<br />
Einmal eine Piste (fast) ganz für<br />
sich alleine haben. Mit Freunden<br />
die allerersten Schwünge in<br />
den frisch präparierten Hang<br />
ziehen – in Hochfügen im Zillertal<br />
geht das. Garantiert. Gruppen ab fünf<br />
Personen können bei der „Privaten Piste“<br />
dieses exklusive und genussvolle<br />
Skifahren buchen.<br />
Mit den „Hochfügen Specials“ bietet<br />
das Gebiet am Eingang des Zillertals<br />
heuer besondere Erlebnisse an.<br />
Wie die „VIP-Tickets für den Sonnenaufgang“<br />
oder das „Einsteigen bei den<br />
Helden der Nacht“. Dabei können Interessierte<br />
einmal mit einem Pistenbully<br />
oder Leitwolf-Planiergerät mitfahren<br />
und spüren, wie es bei Nacht mit<br />
500 PS unter dem Hintern auf den Pisten<br />
zugeht.<br />
ELDORADO FÜR ALLE<br />
Seit der Gründung Anfang der 1960er<br />
ist das Hochfügen-Skigebiet auf 1.500<br />
Metern Seehöhe am Eingang des Zillertals<br />
vor allem bei sportlichen Skifahrern<br />
überaus beliebt. Die Gründe<br />
dafür liegen auf der Hand: Lange, abwechslungsreiche<br />
und teils echt anspruchsvolle<br />
Abfahrten in Höhenlage<br />
machen Hochfügen zum Ski-Eldorado<br />
für Könner und Kenner.<br />
Aber auch für Einsteiger ist das<br />
Skigebiet mit einem eigenen Anfän-<br />
ger-Areal und blauen Pisten durchaus<br />
geeignet. Und das „RRS-Programm“ ist<br />
speziell auf Kinder und Jugendliche<br />
abgestimmt: Kids trainieren und perfektionieren<br />
drei trendige Skitechniken<br />
– Rock, Ride & Style.<br />
Einen Blick hinter die Kulissen auf<br />
die Hightech-Ausstattung eines Skigebietes<br />
können kleine und große Gäste<br />
bei einer „Skigebietsführung“ erleben.<br />
Alle diese Hochfügen-Specials<br />
sind anfrag- und buchbar auf der<br />
Homepage unter www.hochfuegen<br />
ski.com. Und zudem sind alle Hochfügen-Specials<br />
auch als Geschenkgutschein<br />
im neuen Online-Erlebnisshop<br />
erhältlich.<br />
FOTOS: Skiliftgesellschaft Hochfügen<br />
52<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Hochfügen bietet frisch präparierte, unbefahrene Hänge, herrliche Ausblicke und perfekte Freeride-Möglichkeiten.<br />
Im letzten Jahrzehnt hat sich im<br />
Skisport einiges getan. Nicht mehr nur<br />
der alpine Skilauf mit Race- und<br />
Speed-Disziplinen wird als Wintersport<br />
anerkannt, sondern auch eine<br />
Fülle neuer Skisportarten wie Freeride,<br />
Freestyle und Cross. Freestyle und<br />
das spektakuläre Ski-Cross, bei dem<br />
vier Fahrer zugleich einen Kurs über<br />
Steilkurven, Wellen und Sprünge nach<br />
unten rasen, sind mittlerweile sogar<br />
olympische Disziplinen.<br />
Der sogenannte „sportliche Skifahrer“<br />
ist heutzutage also nicht mehr<br />
unbedingt nur der „alpine Pistenskifahrer“.<br />
Auf diesen Trend hat Hochfügen<br />
früh reagiert und als eines von wenigen<br />
Skigebieten spezielle Services<br />
für die Freeride-Community entwickelt.<br />
So sorgt auch die Seilbahngesellschaft<br />
mit Prävention und Aufklärung<br />
seit Jahren dafür, dass interessierte<br />
Freerider das traumhafte Gebiet mit<br />
der bestmöglichen Vorbereitung und<br />
Ausbildung genießen.<br />
LAWINENAUSWEIS<br />
In der kommenden Saison wird das<br />
Angebot im Bereich der Präventionsarbeit<br />
durch die ISTA-Zertifizierung<br />
nochmals erweitert. ISTA (International<br />
Snow Training Academy) ist ein international<br />
anerkanntes, mehrstufiges<br />
Lawinenausbildungsprogramm –und<br />
Hochfügen ist das erste Skigebiet Österreichs,<br />
das diese Zertifikate anbieten<br />
kann.<br />
Der Fokus liegt dabei auf der<br />
praktischen Anwendung des Risikomanagements<br />
sowie dem Stärken erworbener<br />
Fähigkeiten. In der Schulung<br />
inkludiert sind Lehrmaterial, der<br />
ISTA-Patch und der ISTA-Ausweis.<br />
Weitere Ausbildungsstufen können in<br />
Hochfügen und jedem weiteren ISTAzertifizierten<br />
Skigebiet der Welt absolviert<br />
werden. Diese Engagements der<br />
Hochfügener machen sich bezahlt –<br />
bessere Ausrüstung der Freerider und<br />
ein verstärktes Risikobewusstsein sind<br />
in den vergangenen Jahren deutlich zu<br />
bemerken gewesen.<br />
NEUE ANGEBOTE<br />
Auch Fans des präparierten Untergrunds<br />
suchen mittlerweile Alternativen<br />
zum klassischen Pistenangebot.<br />
Die neue „FunLine Hochfügen“ spielt<br />
mit dem natürlichen Gelände und<br />
sorgt für ein abwechslungsreiches<br />
Fahr-Erlebnis. Die FunLine startet an<br />
der blauen Piste 11a und ist eine abgegrenzte<br />
Piste mit eigener Streckenführung.<br />
Unebenheiten, Hügel, Kurven,<br />
Steilstücke und Richtungswechsel<br />
werden für einen besonderen Fahrspaß<br />
aufgenommen und „geshaped“.<br />
Im Vordergrund steht der Spaß<br />
und nicht die technische Ausstattung.<br />
Die Strecke kann von allen Ski- und<br />
Snowboardern gut bewältigt werden.<br />
Sie eignet sich für Kinder genauso wie<br />
für Senioren aller Könnerstufen.<br />
Durch die Höhenlage auf über 2.000<br />
Metern Seehöhe ist die Piste auch besonders<br />
schneesicher und mit der<br />
brandneuen 6er-Sesselbahn Waidoffen<br />
bequem und schnell zu erreichen.<br />
Auf „Boxen“ und sonstige Elemente<br />
wird in der FunLine bewusst verzichtet<br />
– diese finden leidenschaftliche<br />
Shredder im neuen „Snowpark Lamark“,<br />
der sich bei den Lamarkliften<br />
befindet und aus drei Lines und insgesamt<br />
13 Elementen besteht. Damit hier<br />
stets ideale Bedingungen herrschen,<br />
wird er zweimal täglich geshaped.<br />
PISTE – FREERIDE – FREESTYLE<br />
Nach den rasanten technischen Entwicklungen<br />
der letzten Jahrzehnte entwickelt<br />
sich das Skifahren wieder etwas<br />
zurück zu den Ursprüngen. Sich<br />
mit dem Fahren an die Gegebenheiten<br />
des Geländes anpassen zu können,<br />
zeichnet heute den sportlichen Skifahrer<br />
aus. Die Bereiche Piste, Freeride<br />
und Freestyle überschneiden sich stärker<br />
und werden vom Gast übergreifend<br />
nachgefragt. Und weil alle drei<br />
Disziplinen hier hervorragend ausgeübt<br />
werden können, gilt Hochfügen<br />
eben auch als „Alleskönner“ unter den<br />
Skigebieten.<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 5 10 22<br />
PISTEN: 88 km; ■ 31 ■ 32 ■ 13<br />
Skirouten 10<br />
PREISE: (Tageskarte): Erw.: € 50,50<br />
Jugendliche € 41,– Kinder € 23,–<br />
EXTRAS: FunLine, Snowpark, ISTA-zertifiziertes<br />
Skigebiet, Naturcanyon, SkiMovie,<br />
Photopoint, Freeride Point Hochfügen,<br />
Skifriends powered by Dynastar,<br />
LVS-Trainingssuchfeld presented by<br />
BMW, LVS-Checkpoints, Freeride-Kursangebote,<br />
WLAN, Zwergerl Club, 9 km<br />
Höhenloipe, beleuchtete Rodelbahn<br />
INFOS & BUCHUNGEN:<br />
Skiliftgesellschaft Hochfügen GmbH<br />
Tel.: 0 52 88/623 19<br />
E-Mail: info@hochfuegenski.com<br />
WEB: hochfuegenski.com<br />
facebook.com/hochfuegen<br />
53
HOTSPOT IN TIROL<br />
FOTOS: xxx<br />
FOTO: Zillertal Toruismus<br />
54<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
„EARLY MORNING SKIING“:<br />
UNBEDINGT AUSPROBIEREN<br />
MIT DER AUFGEHENDEN SONNE SKIFAHREN. Frühmorgens auf nahezu<br />
unberührten Hängen abfahren. Während die anderen noch schlafen oder<br />
beim Frühstück sitzen, ziehen Frühaufsteher im Zillertal bereits genussvoll<br />
ihre Schwünge über den frisch präparierten Pistenteppich.<br />
„Early Morning Skiing“ heißt dieses außergewöhnliche Erlebnis, das auch<br />
in dieser Saison wieder in den Zillertaler Skigebieten angeboten wird:<br />
Teilweise schon ab 6.55 Uhr fahren dort die Seilbahnen an! Und nach<br />
dem sportlichen Genuss wartet anschließend in zahlreichen Hütten ein<br />
ausgiebiges Frühstück mit regionalen Köstlichkeiten.<br />
Die Botschaft an alle, die doch lieber ausschlafen: zum Full Moon Skiing<br />
ins Zillertal kommen.<br />
508 Pistenkilometer, 179 Liftanlagen, ein Zillertaler Superskipass<br />
WEB: zillertal.at, holiday@zillertal.at<br />
55
ERKLÄR<br />
MIR ...<br />
DIE FÜNF SKI-<br />
KATEGORIEN<br />
MATERIAL<br />
DIE SUCHE NACH<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>- SKILEHRER MARTIN DOLEZAL<br />
GIBT HIER EINEN ÜBERBLICK ÜBER DIE<br />
GÄNGIGSTEN FÜNF SKIKATEGORIEN –<br />
ALS ORIENTIERUNGSHILFE, IN WELCHEM<br />
„REGAL“ DU DICH BEVORZUGT UMSCHAUEN<br />
SOLLTEST. IN UNSEREM WINTERGUIDE<br />
STELLEN WIR AUSSERDEM 30 PAAR SKI<br />
DER SAISON <strong>2016</strong>/17, AUFGETEILT AUF<br />
DIESE KATEGORIEN, GENAUER VOR. SOMIT<br />
DIENT DIR DIESE DOPPELSEITE AUCH ZUR<br />
ORIENTIERUNG, WO DU DIE JEWEILIGEN<br />
PRODUKTVORSTELLUNGEN FINDEST.<br />
Kategorie:<br />
ALL MOUNTAIN<br />
DAS BIST DU:<br />
Die Frage „Piste oder Tiefschnee“<br />
stellt sich für dich nicht, weil du beides<br />
spannend findest. Im Gelände bist<br />
du vielseitig unterwegs, schwingst<br />
lang genauso wie kurz. Auf der Piste<br />
genießt du lockere Carvingschwünge.<br />
Und zerfahrene Pisten am Nachmittag<br />
sind für dich auch kein Spielverderber,<br />
sondern spornen dich zum Spiel mit den<br />
Unebenheiten des Untergrunds an.<br />
Kategorie:<br />
RACE<br />
DAS BIST DU:<br />
Schnell und ohne Kompromisse bist<br />
du auf der Piste unterwegs. Der<br />
Untergrund, den du bevorzugst, ist<br />
kompakt bis richtig hart – auf solchen<br />
rennmäßig präparierten Pisten fühlst<br />
du dich pudelwohl. Gerne startest du<br />
bei Hobbyrennen, daher verfügst du<br />
nicht nur über eine sehr gute Skitechnik,<br />
sondern bist auch konditionell<br />
entsprechend gut drauf.<br />
DAS IST DEIN SKI:<br />
All Mountain-Ski sind die Alleskönner<br />
unter den Skiern und werden seit einigen<br />
Jahren zu Recht immer beliebter.<br />
Skifahrer aller Könnerstufen können<br />
auf der Piste und im Gelände universell<br />
Spaß haben. Charakteristisch für<br />
diese Ski ist eine Mittelbreite ab 70<br />
und bis ca. 90 Millimeter. All Mountain-Ski<br />
sind nicht zu aggressiv, bieten<br />
aber genügend Carving- und Tiefschnee-Spaß.<br />
Aber aufpassen: Das All<br />
Mountain-Segment ist eines mit großer<br />
Bandbreite. Es gibt innerhalb der Kategorie<br />
verschieden ste Angebote: vom<br />
einsteigertauglichen, einfach zu beherrschenden<br />
Ski bis zu einem mit Renntechnologie,<br />
für den man eine sehr gute<br />
Fahrtechnik braucht, um ihn wirklich mit<br />
Lust und Freude fahren zu können.<br />
10 PAAR NEUE ALL MOUNTAIN-SKI:<br />
SEITE 58/59<br />
Der Experte<br />
MARTIN DOLEZAL ist Obmann des<br />
Wiener Ski- und Snowboard lehrer-<br />
Verbandes „Snowsports Academy“<br />
und staatlich geprüfter Skilehrer.<br />
KONTAKT:<br />
martin.dolezal@snowsports.at<br />
DAS IST DEIN SKI:<br />
Race-Ski kommen den Renngeräten<br />
aus dem Skiweltcup nahe – allerdings<br />
sind die im Handel erhältlichen Ski<br />
schon noch ein Stück gutmütiger<br />
und haben einen kleineren Radius<br />
als die echten Weltcupski. Race-Ski<br />
charakterisiert eine schmale Mitte<br />
(66–72 mm), auch das Ende wird<br />
eher schmal gehalten. Das garantiert<br />
ein gutes Steuerverhalten in jeder<br />
Schwungphase. Beim Riesentorlauf-<br />
Racer ist auch die Front schmal,<br />
während Slalom-Racer eine breite<br />
Schaufel aufweisen. Gemeinsam ist<br />
beiden Racertypen: Nur mit sehr guter<br />
Technik und hohem Kraftaufwand sind<br />
sie sinnvoll zu fahren. Dann bieten sie<br />
allerdings Beschleunigung und Tempo-<br />
Stabilität wie kein anderer Ski.<br />
5 PAAR NEUE RACE-SKI:<br />
SEITE 68<br />
FOTO: Fischer Ski, Head, Blizzard, Völkl, Atomic, KK<br />
56<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
DEM NEUEN SKI<br />
Kategorie:<br />
FREERIDE<br />
& BIG MOUNTAIN<br />
DAS BIST DU:<br />
Powder statt Piste ist dein Credo: Am<br />
liebsten zieht es dich ins anspruchsvolle<br />
Gelände abseits der präparierten Hänge.<br />
Außerdem liebst du Geschwindigkeit<br />
und weite Schwünge, am besten<br />
im tiefen Pulverschnee. Und: Du hast<br />
bereits ein paar Jahre Erfahrung beim<br />
Fahren im freien Gelände gesammelt.<br />
DAS IST DEIN SKI:<br />
Durch ihre Breite (ab ca. 90 mm Mittelbreite<br />
aufwärts) sowie mehr Länge<br />
schwimmen die Ski im tiefen Schnee<br />
obenauf. Faustregel: Je breiter, desto<br />
besser – desto schwieriger aber<br />
auch das Handling auf einer Skipiste.<br />
Als Big-Mountain-Ski werden Freeride-<br />
Modelle bezeichnet – Mittelbreiten um<br />
130 mm sind keine Seltenheit. Die weiche<br />
Schaufel trägt ebenso zur Geländetauglichkeit<br />
bei. Wichtig ist nicht die<br />
Taillierung, sondern die gute Abstimmung<br />
von Flex, Rocker und Taillierung<br />
bzw. Radius. Meist haben diese Modelle<br />
die breitesten Stellen kurz vor den<br />
Enden – das dient der Auftriebsmaximierung.<br />
Eine sehr gute Skitechnik ist<br />
nötig, um mit den breiten Skiern gut zurechtzukommen.<br />
5 PAAR NEUE FREERIDE-SKI:<br />
SEITE 86<br />
Kategorie:<br />
PERFORMANCE<br />
PISTE<br />
DAS BIST DU:<br />
Du bevorzugst beim Skifahren<br />
eindeutig die Pisten und ein genussvoll<br />
durchgezogener Carvingschwung<br />
macht dir richtig Freude. Daher sind<br />
dir auch gut präparierte, aber nicht<br />
pickelharte Pisten am liebsten. In<br />
deinem skifahrerischen Repertoire<br />
kommen kurze und lange Schwünge<br />
gleichermaßen vor.<br />
DAS IST DEIN SKI:<br />
Die Flucht ins Gelände ist nicht jedermanns<br />
Sache. Und auch sportliche Skifahrer<br />
mit guter Technik wissen die<br />
sportlichen Pistenski zu schätzen. Im<br />
Vergleich zu den Race-Skiern sind sie<br />
stärker tailliert, komfortabler und weicher,<br />
vor allem im Bereich der Skienden.<br />
Die Ski verzeihen Fehler großzügiger<br />
als Race-Modelle, der Radius lässt sich<br />
einfacher und mit weniger Kraftaufwand<br />
bestimmen. Im Vergleich zum All<br />
Mountain- Ski sind Performance-Ski in<br />
der Mitte schmäler (rund 70 mm), was<br />
der Pistenperformance zugutekommt.<br />
5 PAAR NEUE PERFORMANCE-PISTENSKI:<br />
SEITE 107<br />
Kategorie:<br />
PARK & PIPE<br />
DAS BIST DU:<br />
Die Skipiste benützt du zwar auch<br />
– allerdings in erster Linie, um zum<br />
Funpark zu kommen. Rails, Tables<br />
und Jumps sind deine (Ski-)Welt.<br />
Dafür verfügst du allgemein über eine<br />
sehr gute Körperbeherrschung. Die<br />
sportliche Action im Funpark ist es<br />
aber nicht allein, die dich anzieht –<br />
Musik, Style und das Abhängen mit<br />
Gleichgesinnten gehören für dich zum<br />
Skifahren einfach dazu.<br />
DAS IST DEIN SKI:<br />
Park- & Pipe-Ski sind sogenannten<br />
Twin-Tips-Modelle, die auch<br />
hinten aufgebogen sind, um damit<br />
rückwärtsfahren und landen zu<br />
können. Darum ist auch die Bindung<br />
mittig montiert. Verstärkungen stellen<br />
sicher, dass der Ski auch bei grober<br />
Behandlung – wie harten Landungen<br />
oder dem Sliden auf Rails – nicht in die<br />
Knie geht. Konstruktiv sind die Ski auf<br />
der breiteren Seite angesiedelt und<br />
meist mit guten Gelände eigenschaften<br />
versehen.<br />
5 PAAR NEUE PARK- & PIPE-SKI:<br />
SEITE 245<br />
57
MATERIAL<br />
IM SCHAUFENSTER: 10 ALL MOUNTAIN-SKI<br />
Einer für alles. Der All Mountain-Ski ist von der Piste bis ins Gelände ein verlässlicher Partner.<br />
ATOMIC VANTAGE X 83 CTI<br />
Der breiteste Ski der leichten Vantage-X-Serie und die perfekte Mischung aus Pisten-<br />
Power und All Mountain-Agilität. Ein toller Systemski für All Mountain-Fahrer, die die<br />
meiste Zeit auf der Piste verbringen, auf gelegentliche Ausflüge ins Gelände aber auch<br />
nicht verzichten möchten.<br />
GEWICHT: 2.050 g TAILLIERUNG: 121/82/111 mm RADIUS: 16,4 m bei<br />
175 cm PREIS (UVP): € 699,95 (inkl. Bindung) WEB: atomic.com<br />
BLIZZARD QUATTRO 8.4 TI<br />
Ein Ski, der sich auf verspurten Pisten ebenso zu Hause fühlt wie auf eisigen Hängen.<br />
Mit einer Mittelbreite von 84 mm und einem 2-mm-Rocker zeigt der Quattro bei allen<br />
Schneebedingungen ein ausgewogenes Fahrverhalten und behält auch auf verspurten<br />
Pisten das Racegefühl bei. Dazu garantiert das Dämpfungssystem weniger Vibrationen<br />
und ein ruhigeres Fahrverhalten. Zusammen mit den Carbon-Einsätzen sorgt dies für<br />
ein dynamisches Fahrgefühl und höchste Stabilität.<br />
GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 129/84/113 mm RADIUS: 16 m bei<br />
174 cm PREIS (UVP): € 799,95 (inkl. Bindung) WEB: blizzard-ski.com<br />
BLOSSOM WIND SHEAR<br />
Der Wind Shear ist der perfekte All Mountain-Ski: Er passt sich schnell an alle<br />
Bedingungen an. Dank seiner Struktur ist er einem Race-Carver sehr ähnlich, aber<br />
er besitzt einen viel größeren Side Cut. Er garantiert sehr hohe Leistungsfähigkeit<br />
und eine großartige Wendigkeit – und das bei allen Verhältnissen.<br />
GEWICHT: 1.794 g TAILLIERUNG: 124/77/110 mm RADIUS: 17,5 m bei<br />
180 cm PREIS (UVP): € 704,– (ohne Bindung) WEB: lsp-austria.at<br />
ELAN AMPHIBIO 14 TI FUSION<br />
Ein sehr pistenorientiertes Mitglied aus der Elan-All Mountain-Amphibio-Skifamilie.<br />
Der sportliche Ski liebt alle Radien und Bedingungen, er kombiniert dank seiner<br />
4D-Technologie besten Grip und spielerisches Fahrverhalten und garantiert somit<br />
höchsten Fahrspaß.<br />
GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 121/73/104 mm RADIUS: 15,7 m<br />
bei 172 cm PREIS (UVP): € 599,99 (inkl. Bindung) WEB: elansports.com<br />
FISCHER PRO MTN 80 TI<br />
Die Weiterentwicklung des Testsiegers der Vorjahre bietet nun einen nochmals<br />
gesteigerten Fahrspaß. Ein zuverlässiger Begleiter für fallweise Ausflüge in die<br />
Off-Piste, wo der Ski mit dynamischer Leichtgängigkeit beeindruckt. Extreme<br />
Stabilität bei geringem Gewicht garantiert der Air-Tec-Ti-Kern.<br />
GEWICHT: 1.700 g TAILLIERUNG: 124/80/110 mm RADIUS: 16 m bei<br />
173 cm PREIS (UVP): € 549,95 (ohne Bindung) WEB: fischersports.com<br />
FOTOS: Hersteller<br />
58<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
HEAD MONSTER 98<br />
Entdecke deine Abenteuerlust neu und bewege dich abseits der ausgetretenen<br />
Wege. Ob im Wald, am Gletscher oder im Tiefschnee – dieses Monster kennt<br />
keine Grenzen. Durch die Verwendung des Werkstoffes Graphene konnten diese<br />
Ski deutlich stabiler und bissiger gebaut werden, ohne ein Gramm zusätzliches<br />
Gewicht zu benötigen<br />
GEWICHT: 2.175 g TAILLIERUNG: 135/98/120 mm RADIUS: 21,3 m bei<br />
177 cm PREIS (UVP): € 699,99 (inkl. Bindung) WEB: head.com<br />
K2 SUPER CHARGER MIT MXCELL 12 TXC<br />
Sportlicher Ski für den fortgeschrittenen Skiläufer, der langgezogene sowie auch<br />
enge Turns im oberen und mittleren Geschwindigkeitsbereich bevorzugt. Der<br />
Surper Charger ist zudem sehr reaktionsschnell und eisgriffig.<br />
GEWICHT: 1.390 g TAILLIERUNG: 127/76/105 mm RADIUS: 17 m bei<br />
175 cm PREIS (UVP): € 799,99 (inkl. Bindung) WEB: k2skis.com<br />
ROSSIGNOL EXPERIENCE 84 HD<br />
Hochleistungs-Pistencarver trifft auf ungezwungenes Freeridegefühl – das<br />
Ergebnis? Preisgekrönte Vielseitigkeit. Die neue Carbon Alloy-Matrix erhöht<br />
den Kantengriff sowie die Stabilität und verleiht diesem All Mountain-Ski eine<br />
spielerische Eigenschaft. Darüber hinaus punktet er mit der Air Tip-Technologie,<br />
dem Auto-Turn-Rocker-Profil und der verlängerten Taillierung.<br />
GEWICHT: 2.150 g TAILLIERUNG: 133/84/120 mm RADIUS: 16 m bei<br />
178 cm PREIS (UVP): € 599,– (inkl. Bindung) WEB: rossignol.com<br />
SALOMON X-DRIVE 8.8 FS<br />
Dieser All-Terrain-Rocker sorgt unter allen Schnee- und Geländebedingungen für ein<br />
optimales Gleichgewicht zwischen Auftrieb, Geländeanpassung und Stabilität. Damit<br />
ist er der ultimative All Mountain-Ski für tolle Carvingerlebnisse auf der Piste und für<br />
rasante Abfahrten im Backcountry.<br />
GEWICHT: 1.975 g TAILLIERUNG: 130/88/116 mm RADIUS: 17,8 m bei<br />
179 cm PREIS (UVP): € 599,90 (exkl. Bindung) WEB: salomon.com<br />
VÖLKL RTM 81<br />
Die 3-D-Ridge-Konstruktion und die neue iPT WideRide XL verleihen dem RTM 81<br />
noch mehr Potenzial und zusätzliche Power auf praktisch jedem Terrain. Ein Detail für<br />
Kenner: XTD Tip- & Tail-Rocker.<br />
GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 128/81/109 mm RADIUS: 17,9 m bei<br />
177 cm PREIS (UVP): € 749,95 (inkl. Bindung) WEB: voelkl.com<br />
59
WINTERLAND TIROL/VORARLBERG<br />
ARLBERG<br />
Pulverschnee und Endlospisten: Österreichs<br />
größtes zusammenhängendes Skigebiet bietet<br />
Hunderte Kilometer an Abfahrten.<br />
JETZT SCHLIESST SICH<br />
DER KREIS!<br />
Der Arlberg ist die Wiege des alpinen Skilaufs – und jetzt auch das größte<br />
zusammenhängende Skigebiet Österreichs. Vier neue Lifte machen möglich,<br />
was lange Zeit nur ein Traum gewesen ist.<br />
Iinsgesamt 87 Lifte und Bahnen, 305<br />
Kilometer markierte Skiabfahrten,<br />
200 Kilometer Tiefschneerouten<br />
im freien Skiraum: Das sind Zahlen,<br />
die Bände sprechen. Sie skizzieren<br />
die einzigartige Größe und Weite, die<br />
Liebhaber seit jeher am Arlberg schätzen.<br />
Österreichs Skiregion Nr. 1 fasziniert<br />
aber nicht alleine wegen ihrer<br />
Dimensionen. Das Epische ist hier<br />
vielmehr gepaart mit einer allgegenwärtigen,<br />
lebendigen Begeisterung<br />
für jene zwei Bretter, die in St. Anton,<br />
St. Christoph, Stuben, Zürs und Lech<br />
schon immer die Welt bedeutet haben.<br />
Eine fast kultische Hingabe an<br />
den Skisport formte den „Mythos Arlberg“<br />
und hier werden bis heute<br />
Champions geboren. 83 Medaillen haben<br />
die Größen des Skiclubs Arlberg<br />
von Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften<br />
bislang nach Hause<br />
gebracht.<br />
EIN TRAUM WIRD WAHR<br />
Die perfekte Landschaft, vom Skilauf<br />
inspirierte Menschen – fast logisch,<br />
dass die Zürser es waren, die einst den<br />
ersten Schlepplift Österreichs bauten.<br />
1937 wurde dann am Galzig in St. Anton<br />
die erste für den Winterbetrieb<br />
konzipierte Seilbahn errichtet. Beinahe<br />
so traditionsreich wie der Skisport<br />
ist auch die vielfach gestellte Frage der<br />
treuen Freunde des Arlbergs: Wird es<br />
sie irgendwann geben, die eine große<br />
Skischaukel? Die gesamte Region bildet<br />
mit „Ski Arlberg“ zwar schon seit<br />
Jahren einen der attraktivsten Kartenverbünde<br />
der Alpen. Der finale große<br />
Schritt, die skitechnische Verbindung<br />
zwischen Osten und Westen blieb<br />
aber stets nur ein großer Traum. Bis<br />
jetzt – denn nun geht er tatsächlich in<br />
Erfüllung.<br />
Im Winter <strong>2016</strong>/17 geht die seilbahntechnische<br />
Verbindung der Arlberger<br />
Skigebiete in Betrieb. Durch<br />
vier neue Liftanlagen wird das lange<br />
unmöglich Erscheinende letztlich<br />
FOTOS: Tourismusverband St.Anton am Arlberg, Lech Zürs Tourismus, Arlberg Marketing GmbH<br />
60<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
doch realisiert. Flexenbahn, Trittkopfbahn<br />
I und II sowie Albonabahn<br />
II heißen die neuen Bindeglieder, die<br />
„Ski Arlberg“ ab diesem Winter zum<br />
größten zusammenhängenden Skigebiet<br />
Österreichs vereinigen.<br />
65 KILOMETER RUHM<br />
Somit lassen sich alle fünf klassischen<br />
Arlberg-Orte – Lech, Zürs, Stuben,<br />
St. Christoph und St. Anton – bequem<br />
auf Skiern erreichen. Ebenso<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 13 46 28<br />
PISTEN: 305 km ■ 130 ■ 123 ■ 51,<br />
dazu 200 km hochalpine<br />
Tiefschneeabfahrten<br />
PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 52,–;<br />
Jugend/Senioren € 47,50;<br />
Kinder € 31,–;<br />
HÖCHSTE BERGSTATION: Valluga, 2.811 m<br />
INFOS UND BUCHUNGEN:<br />
TVB St. Anton am Arlberg<br />
WEB: stantonamarlberg.com<br />
Tourismusbüro Stuben<br />
WEB: stuben-arlberg.at<br />
Lech Zürs Tourismus<br />
WEB: lech-zuers.at<br />
WEB: www.arlberg.net<br />
wie Schröcken und Warth. Wer sie<br />
alle am Stück „erfahren“ möchte, unternimmt<br />
einen oder gar zwei Tagesausflüge<br />
durch die verschiedensten<br />
Gebiete und bekommt im Zuge<br />
dieser Tour de Force so etwas wie ein<br />
„Best of“ an perfekten Pisten und<br />
Traumlandschaften geboten. In das<br />
Szenario fügen sich schmucke Ortschaften,<br />
die sich trotz ihrer weltmännischen<br />
Natur Authentizität<br />
und unverfälschten alpenländischen<br />
Charme bewahren konnten.<br />
Seinen Skipionieren und -stars<br />
widmet der Arlberg mit dem „Run of<br />
Fame“ eine ebenfalls neue und spektakuläre<br />
Skirunde. Sie lockt als Herausforderung<br />
mit 65 Abfahrtskilometern<br />
und unglaublichen 18.000<br />
Höhenmetern. Die Route führt durch<br />
das gesamte Skigebiet und setzt an<br />
speziellen Infopoints den vielen großen<br />
Söhnen und Töchtern des Arlbergs<br />
Denkmäler – zum Beispiel den<br />
Weltmeistern und Olympiasiegern<br />
Egon Zimmermann und Mario Matt.<br />
Und der „Run of Fame“ ist für jedermann<br />
zu befahren. Von Warth nach<br />
St. Anton führt er sogar nur über<br />
blaue Pisten, in der Gegenrichtung<br />
sind auch rote und eine schwarze Abfahrt<br />
dabei und machen das Ganze ein<br />
wenig anspruchsvoller.<br />
TIEFSCHNEE-DORADO<br />
Im Arlberggebiet eröffnet sich neben<br />
dem riesigen Netz an markierten und<br />
präparierten Pisten aber auch ein wahres<br />
Off-Piste-Dorado. Die richtige Annäherung<br />
an den tiefen Schnee erleben<br />
und erlernen Freerider bevorzugt<br />
in geführten Gruppen. Oder auch mit<br />
„Private Guides“, den wahren Autoritäten<br />
des Bergs. Sie eröffnen ihren Gästen<br />
den sicheren Zutritt zu den großen<br />
landschaftlichen Schätzen und beeindruckenden<br />
Winkeln im Gebirge.<br />
Neben zahlreichen Freeride-Wochen<br />
und -Camps wird am Arlberg außerdem<br />
österreichweit exklusiv Heliskiing<br />
angeboten. Insgesamt ist der<br />
Variantenskilauf in nur wenigen Destinationen<br />
so sehr in die DNA der<br />
„Locals“ und weltweiten Fangemeinde<br />
eingeschrieben wie am Arlberg.<br />
Und die Faszination scheint hochgradig<br />
übertragbar: Wer einmal eine<br />
Tiefschneefahrt vom Schindlergrat<br />
oder vom „Mehlsack“ erlebt hat, weiß,<br />
was gemeint ist – und wird in der<br />
Regel rasch zum Teil der Back country-<br />
Community.<br />
61
WINTERLAND TIROL<br />
DAS KOMFORTABLE<br />
TOR ZUM ARLBERG<br />
Das Lechtal ist so etwas wie der Alleskönner unter den Skigebieten: sportlich und<br />
doch gemütlich, groß und doch überschauber, exklusiv und doch für alle. Denn das<br />
idyllische Tal im Westen Tirols öffnet das Tor zum riesigen Skigebiet am Arlberg.<br />
LECHTAL<br />
Allen Leuten recht getan, ist<br />
eine Kunst, die niemand<br />
kann? Offensichtlich war der<br />
Erfinder dieses Sprichworts<br />
nie im Lechtal, denn hier werden alle<br />
glücklich: Wer sich nicht zwischen<br />
behaglicher Gemütlichkeit und grenzenlosen<br />
Dimensionen entscheiden<br />
kann, findet im Lechtal beides. Wer einerseits<br />
auf den Kontostand achtet,<br />
gleichzeitig aber nicht auf Exklusivität<br />
verzichten will, bucht sein Hotel<br />
hier. Und wer es beim Wintersport<br />
zwischendurch sanft und dann wieder<br />
anspruchsvoll braucht, muss<br />
nicht zwischen verschiedenen Bergen<br />
hin und her wechseln. Somit ist das<br />
Lechtal die ideale Urlaubsregion für<br />
clevere Kombinierer.<br />
Die Erklärung, warum das so ist:<br />
Von hier aus ist der direkte Einstieg in<br />
die Ski-Arlberg-Skilifte von Lech und<br />
Zürs über Warth bis Schröcken möglich.<br />
Unbegrenzter Schneespaß in Österreichs<br />
größtem zusammenhängenden<br />
Skigebiet Ski Arlberg bedeutet<br />
natürlich Skivergnügen auf höchstem<br />
Niveau. Das mit Bestnoten ausgezeichnete<br />
Skigebiet wird mit der Wintersaison<br />
<strong>2016</strong>/2017 noch erweitert. Zwischen<br />
Zürs und Stuben/Rauz schließt<br />
sich der Kreis und jedes Ziel sowie jeder<br />
Ort im Arlberger Skigebiet ist<br />
schnell, einfach und bequem auf den<br />
Skiern zu erreichen. Mit der neuen Verbindung<br />
„Flexenbahn“ stehen gesamt<br />
305 Kilometer Skiabfahrten aller<br />
Schwierigkeitsgrade zur Verfügung<br />
und warten darauf, erobert zu werden.<br />
FAMILIÄR UND NACHHALTIG<br />
Das Lechtal selbst punktet dabei mit<br />
günstigen, aber umso hübscheren Unterkünften<br />
und traditioneller Gelassenheit.<br />
Hier kann man ankommen,<br />
ohne festzusitzen. Ein ausgeklügeltes<br />
Skibussystem bringt Schneefanatiker<br />
rasch und kostenlos zu den Liften. Wer<br />
noch Zweifel hat, macht sich am besten<br />
selbst ein Bild!<br />
Darüber hinaus haben die Touristiker<br />
des Tales innovative Konzepte<br />
entwickelt, um den Gästen schon jetzt<br />
das Wintersporterlebnis der Zukunft<br />
zu bieten. Den Skipass an der Hotelrezeption<br />
lösen? Ein Skilehrer, der die<br />
Kinder direkt am Hotel abholt? Das alles<br />
ist kein Problem. Familienfreundlichkeit<br />
und Nachhaltigkeit werden<br />
im Lechtal großgeschrieben. Die Projekte,<br />
die hier umgesetzt werden, haben<br />
nicht nur die Gegenwart, sondern<br />
auch die Zukunft im Blick, um jedem<br />
Gast in jedem Winter sein ganz persönliches,<br />
großartiges Schneeerlebnis zu<br />
bereiten.<br />
Infos & Buchungen:<br />
LECHTAL TOURISMUS<br />
Tel.: 0 56 34/53 15<br />
E-Mail:<br />
info@lechtal.at<br />
www.lechtal.at<br />
FOTOS: Lechtal Tourismus<br />
62<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Bei Buchung bitte<br />
Kennwort: Sport Active<br />
SONNTAG BIS MITTWOCH<br />
TRAUMHAFTE TAGE<br />
08.01 – 11.01<br />
3 Übernachtungen mit Gourmethalbpension<br />
Standard-Doppelzimmer<br />
2 Tages Skipass<br />
Burg Verwöhnleistungen<br />
€ 729,– pro Person<br />
SAMSTAG BIS MITTWOCH<br />
PERFEKTES SKIVERGNÜGEN<br />
07.01 – 11.01<br />
4 Übernachtungen mit Gourmethalbpension<br />
Standard-Doppelzimmer<br />
3 Tages Skipass<br />
Burg Verwöhnleistungen<br />
€ 986,– pro Person<br />
Unser Familienhotel auf der Sonnenloge des Arlbergs<br />
liegt für ein bequemes Ski-in und Ski-out direkt an der<br />
Piste und bietet einen hauseigenen Ski-Service. Auf die<br />
Skifreunde warten 305 km Pisten-Abfahrten und 200 km<br />
Tiefschnee-Abfahrten. Entspannung finden die Gäste<br />
im 1200 m 2 grossen Beauty & Wellness-Bereich, und<br />
unsere Küche auf Haubenniveau verwöhnt sie mit kreativen<br />
Gerichten aus hervorragenden Frischprodukten.<br />
Familie Lucian | Burg Hotel | Oberlech 266 | 6764 Lech am Arlberg | Österreich<br />
Tel +43 (0)5583 2291 | Fax -12 | info@burghotel-lech.com | www.burghotel-lech.com
RENNLAUF<br />
HOHES<br />
RENNFIEBER<br />
AUF DEN SPUREN DER WELTCUPSTARS. Die Jagd zwischen Riesentorlauf- und<br />
Slalomstangen macht Hobbyskifahrern nicht nur Spaß, sondern hilft auch der<br />
Skitechnik auf die Sprünge – so heißt es zumindest. Ob die These stimmt?<br />
Monika Neiheisser, an sich eine gute Skifahrerin, hat es beim fünftägigen<br />
Intensivcamp des „Race Centers Benni Raich“ im Tiroler Pitztal ausprobiert.<br />
FOTOS: Monika Neiheisser<br />
TEXT: Monika Neiheisser<br />
64<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Kurz vor dem Start erhalte ich<br />
meine Anweisungen über<br />
Funk: „Monika, denk dran:<br />
Den Oberkörper nach vorne<br />
neigen und so eng du kannst an den<br />
Torstangen vorbeifahren. Konzentrier<br />
dich und gib Gas. Strecke frei!“<br />
Ich stoße mich kräftig ab und versuche,<br />
die Torstangen mit Körperkontakt<br />
zu erwischen. Doch die Ski rattern<br />
und rumpeln über die Piste und<br />
schon in der zweiten Kurve entwickeln<br />
sie ein Eigenleben – ich gehe anstatt<br />
mit den Slalomstangen mit dem<br />
Schnee auf Tuchfühlung.<br />
Ja, man hat schnell „Aha-Erlebnisse“<br />
im Racecamp. Zum Glück geht<br />
es den anderen Teilnehmern nicht<br />
viel besser. Wir sind sieben ambitionierte<br />
Hobbyskifahrer. Das Ziel lautet,<br />
unsere Skitechnik zu verbessern<br />
– und ein Renncamp soll dafür eine<br />
perfekte Schule sein. Doch vor der<br />
Verbesserung steht eben offenbar die<br />
Ernüchterung.<br />
Das Tal liegt noch im Schatten,<br />
das Thermometer zeigt minus 15 Grad<br />
und die Rennstrecke ist mit vereisten<br />
Querrillen, die die Pistenraupe in den<br />
Schnee gefräst hat, durchzogen. Das<br />
Team des „Race Centers Benni Raich“<br />
legt Wert auf solch schwierige Pistenverhältnisse.<br />
Wie bei den Profis wurde<br />
die Strecke künstlich vereist und<br />
die Rillen sorgen für zusätzlichen Anspruch.<br />
„Bei der nächsten Abfahrt<br />
gibst du mehr Druck auf die Ski und<br />
lehnst dich nach vorne“, höre ich Florian<br />
aus dem Funkgerät. Ich hab die<br />
Fernsehbilder der Profis im Kopf, die<br />
scheinbar mühelos und der Schwerkraft<br />
trotzend zwischen den Toren<br />
ihre Spuren ziehen. Hier Rennluft zu<br />
schnuppern, ist jedenfalls mindestens<br />
so spannend, wie vor dem TV-Gerät<br />
Chips knabbernd ein Olympiarennen<br />
anzuschauen ...<br />
Fünf Tage Technik-, Riesenslalomund<br />
Slalom-Training, Videoanalyse,<br />
Trainingstipps und Skipräparieren<br />
stehen während meines Intensivkurses<br />
auf dem Programm. Kinder und<br />
Jugendliche mit Rennambitionen, sowie<br />
FIS-Rennläufer werden zeitgleich<br />
mit uns – aber natürlich in getrennten<br />
Kursen unterrichtet. Bereits 1998 hatten<br />
Benni Raich und sein Bruder Florian<br />
die Idee, eine Skischule für besondere<br />
Ansprüche zu gründen. Seither<br />
Sieben Hobbyskifahrer und ein Vollprofi: Florian Raich (re.), der mit<br />
seinem berühmten Bruder das „Race Center Benni Raich“ betreibt.<br />
steht die Skirennschule unter der Leitung<br />
von Florian und profitiert von<br />
der Erfahrung des Olympiasiegers<br />
und Weltmeisters Benni. Und sie steht<br />
für professionelle Rennvorbereitung.<br />
Doch auch ambitionierte Hobbyskifahrer<br />
wie wir können von dem Training<br />
profitieren. Das beginnt für uns<br />
lange, bevor die Sonne über die Gipfel<br />
lugt und die anderen Urlaubsgäste die<br />
Pisten besiedeln.<br />
HINTER MIR DIE STAUBWOLKE<br />
Um 8.30 Uhr geht es täglich los. Ich<br />
fahre mit meinen Campkollegen –<br />
drei Männern und drei Frauen aus<br />
Deutschland, Österreich und Südafrika<br />
– mit der Gondel der Riffelsee-Bahn<br />
hinauf, die uns zur Sunna Alm auf<br />
2.300 m bringt. Weiter Richtung Muttenkopf,<br />
kurz einfahren, dann steckt<br />
Florian 25 Tore im Abstand von 24 Metern<br />
auf der roten Piste zur Talstation<br />
der Mutten kopf-Bahn aus. Ein perfekt<br />
gleichmäßiger Riesentorlauf.<br />
Nach der Streckenfreigabe über<br />
Funk versuche ich, hart auf der Kante<br />
um die Tore zu carven, doch in Wahrheit<br />
rutsche ich um jede Kurve und<br />
ziehe eine dicke Schneestaubwolke<br />
hinter mir her. „Carven bringt Tempo,<br />
rutschen kostet Zeit“, erfahren wir<br />
dann von Benni Raich. Und wie er auf<br />
diesen Hängen das Skifahren von seinem<br />
Vater gelernt und mit vier Jahren<br />
sein erstes Rennen absolviert hat.<br />
Mehr als 10.000 Tore hat er während<br />
seiner Karriere alljährlich bereits vor<br />
Saisonstart passiert – „jetzt will ich<br />
was von meinem Wissen und meiner<br />
Erfahrungen an euch weitergeben“.<br />
Am Nachmittag, bei der Videoanalyse,<br />
habe ich auch das Gefühl, heute<br />
schon Tausende von Toren durchfahren<br />
zu haben, denn meine Beine wollen<br />
eigentlich nur noch eins: ruhen.<br />
In einem Raum mit Klassenzimmer-<br />
Atmosphäre betrachten wir unsere<br />
Fehler in Zeitlupe. Sich zu verstecken<br />
ist sinnlos. Für uns Freizeit-Skiläufer<br />
folgt die nächste Ernüchterung:<br />
„Monika, du musst mit dem Oberkörper<br />
mehr nach vorne, das sieht ja aus,<br />
als könnte man einen Stuhl unter deinen<br />
Hintern stellen. Markus, dir muss<br />
ich die X-Bein-Stellung austreiben.<br />
Die bremst und ist ein eher frauentypischer<br />
Fehler.“ Markus schaut etwas<br />
betreten zu Boden.<br />
HILFE, FREIHÄNDIG!<br />
Der nächste Skitag fühlt sich zu Beginn<br />
gleich noch unsicherer an – doch<br />
Überraschung: „Das ist gut“, verkündet<br />
Florian, „denn nur so ändert man<br />
einen eingefahrenen, falschen Stil.“<br />
65
RACECAMP<br />
Wieder sind die Stangen am Muttenkopf<br />
ausgesteckt. Florian beobachtet<br />
uns akribisch am Ende der Riesenslalomstrecke,<br />
filmt und gibt uns individuelle<br />
Tipps. Plötzlich verlangt<br />
er meine Stöcke und ordnet an: „Jetzt<br />
fährst du einmal ohne. Denn wer<br />
ohne Stöcke gut fahren kann, fährt<br />
mit Stöcken noch besser.“<br />
Hilfe! Mir kommt es vor, als würde<br />
er mir mein Geländer wegnehmen,<br />
an dem ich mich um die Tore hangle.<br />
Adrenalin schießt durch meinen Körper,<br />
doch ich sammle meinen ganzen<br />
Mut. Plötzlich neige ich den Oberkörper<br />
weiter nach vorne – weil ich muss<br />
– und meine Bewegungen werden mit<br />
jedem Lauf geschmeidiger!<br />
IN DIE BUCKELPISTE<br />
Dann ist Mittagspause – und eine<br />
Stunde später geht’s schon wieder weiter.<br />
Es heißt schließlich nicht umsonst:<br />
Intensiv camp! Vom Grubenkopf<br />
auf 2.800 m Höhe stauben wir<br />
durch silbrig glitzernden Pulverschnee.<br />
Jetzt stoppt Florian vor einer<br />
angsteinflößenden Buckelpiste, die<br />
steil in die Tiefe stürzt. Vor der Ab<br />
fahrt rät er uns: „Ihr müsst euch nur<br />
den Weg so suchen, wie das Wasser<br />
fließen würde. Also immer in den Buckeltälern<br />
fahren.“ Eine Zeitlang geht<br />
das gut, doch dann hebelt mich doch<br />
ein Buckel aus und ich küsse wieder<br />
einmal den Schnee. Florians feixender<br />
Kommentar: „Das Leben ist hart in<br />
den Bergen.“ Scheint zu stimmen ...<br />
MIT MENTALTRAINING<br />
Bei mir läuft es trotzdem von Tag zu<br />
Tag besser. Die „Stockerlhaltung“, der<br />
ersten Videoanalyse ist nicht mehr so<br />
ausgeprägt und es gelingt mir mittlerweile,<br />
deutlich enger um die Stangen<br />
zu carven. Sogar ohne Stöcke – und<br />
ohne Mitdrehen des Oberkörpers.<br />
Auch Markus nimmt mehr und mehr<br />
Abschied von seiner X-Bein-Stellung.<br />
Dafür übt er nicht nur auf der Piste.<br />
Ganz wie die Profis gibt er sich allabendlich<br />
vor dem Schlafengehen einem<br />
Mentaltraining hin, in dem er<br />
sich die richtige Beinstellung vorstellt.<br />
„Am nächsten Morgen geht’s<br />
dann immer viel besser“, ist er ehrlich<br />
überzeugt. Doch auch ohne Mentaltraining<br />
merke ich, dass sich mit jedem<br />
Tag, langsam, aber doch, neue Bewegungsmuster<br />
in meinen Körper<br />
schleichen.<br />
SLALOM IM NEBEL<br />
Als Abschluss der fünf Tage wartet<br />
aber noch ein echter Hammer: Slalom<br />
statt Riesentorlauf! Jetzt stehen die<br />
Stangen am Mutterkopf im Abstand<br />
von bloß zwölf Metern. Auf einer<br />
schwarzen Piste! Wir sehen sie kaum,<br />
so nebelig ist es, und auch das Eis unter<br />
der Schneedecke ist echt tückisch.<br />
Nur mit extrem kurzen und kleinen<br />
Schwüngen kommen wir hier durch,<br />
wenn wir immer schön auf der Kante<br />
fahren.<br />
Für mich ist es eine einzige<br />
Rutschpartie ohne Rhythmus, denn<br />
immer wieder bringen mich überraschende<br />
Mulden in der Piste aus dem<br />
Schwung. Erschwerend kommt noch<br />
der Muskelkater dazu. Doch spätestens<br />
jetzt weiß ich, was Benni meint,<br />
wenn er sagt: „Talent alleine hat noch<br />
keinen weitergebracht. Es hilft nur<br />
Training, Training, Training.“ Nun,<br />
den Anfang dazu haben wir in den<br />
letzten fünf Tagen immerhin getan ...<br />
Gib dir das Renntraining im Camp des Ski-Heros<br />
Im „Race Center Benni Raich“ sind auch Hobbskifahrer richtig!<br />
„Race Camps“ finden den ganzen Winter<br />
über in der Heimat des Olympiasiegers<br />
und Weltmeisters statt: im Pitztal, genauer<br />
gesagt, im Skigebiet Riffelsee und<br />
am Pitztaler Gletscher. Vom ambitionierten<br />
Hobbyskifahrer bis zum FIS-Rennläufer<br />
kann jeder seine Technik in Kursen<br />
mit unterschiedlichen Leistungsniveaus<br />
verbessern. Fünf Tage Training, Liftkarte,<br />
Videoanalyse und Mittagessen kosten<br />
€ 500 für Erwachsene, € 485 Euro für<br />
Kinder (bis Jg. 2001).<br />
ALLE INFOS:<br />
WEB: race-center.at<br />
pitztal.com<br />
WILD, WILDER –<br />
PITZTAL WILD FACE<br />
Im Tiefschnee vom Gipfel bis ins<br />
Tal – und nur die Zeit zählt.<br />
25./26. FEBRUAR. Das ist wirklich nur<br />
etwas für die richtig „wilden Hunde“!<br />
Anders als bei den sonstigen<br />
Qualifikationsbewerben für die Freeride-World<br />
Tour ist das Pitztal Wild<br />
Face das einzige Event, bei dem es<br />
ausschließlich auf die Zeit ankommt.<br />
In einem Höllentempo werden sich die<br />
Skifahrer und Snowboarder vom Mittagskogel<br />
ins Tal bis nach Mandarfen<br />
stürzen. Los geht es auf 3.173 Metern<br />
vom Gipfelkreuz über Scharte und<br />
Hauptrinne 4,6 Kilometer bis ins Tal.<br />
Infos und Anmeldungen:<br />
WEB: pitztal-gletscher.at<br />
FOTOS: Pitztal Wild Face, Klaus Höfler<br />
66<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
ANOTHER<br />
photo © Agence ZOOM / Les skis utilisés par l’athlète sont personnalisés et non disponibles à la vente.<br />
Henrik Kristoffersen (NOR)<br />
DAY<br />
HERO<br />
World Cup SI 130<br />
HERO FIS SL<br />
RACING IN YOUR BLOOD<br />
World-class competition is about reaching the top step of the podium. Elite-level<br />
power, smooth acceleration, and enhanced control allow you to propel<br />
yourself to victory, join the Band of Heroes, and enjoy Another Best Day.<br />
www.rossignol.com
MATERIAL<br />
IM SCHAUFENSTER: 5 NEUE RACE-SKI<br />
Bissig, schnell, spurtreu auch bei hohen Geschwindigkeiten: Diese „Racer“ sind echte Rennmaschinen.<br />
ATOMIC REDSTER DOUBLEDECK 3.0 GS<br />
Der ultimative Premium-Rennski für weite, schnelle und präzise geschnittene<br />
Schwünge auf hartem Untergrund. Perfekt für Rennen und ambitioniertes Pistenfahren.<br />
Dieses Jahr neu: Das Race-Interface, von dem auch die Weltcupfahrer<br />
profitieren, ermöglicht noch präziseres Steuern und maximalen Kantengriff.<br />
GEWICHT: 2.068 g TAILLIERUNG: 116,5/71/102 mm RADIUS: 16/17/18 m<br />
bei 178 cm PREIS (UVP): € 899,99 WEB: atomic.com<br />
BLOSSOM FLY UP<br />
Sozusagen ein „gemäßigter“ Racing-Ski, der dank eines besser passenden Side-Cuts und<br />
einer weicheren Struktur auch für erfahrene, schnelle Skifahrer etwas leichter zu fahren<br />
ist. Aber trotzdem halten die Kanten sicher und stark auf eisiger Piste, beste Stabilität bei<br />
hohen Geschwindigkeiten dank Sandwich-Struktur und Wood-Core-Technologie.<br />
GEWICHT: 1.790 g TAILLIERUNG: 113,8/68,8/98,8 mm<br />
RADIUS: 18 m bei 180 cm PREIS (UVP): € 714,00 WEB: lsp-austria.at<br />
FISCHER SPORTS RC4 THE CURV DTX<br />
Race-Feeling in kultivierter Form: Extrem dynamisches Kurvenverhalten dank<br />
DiagotexTM, Triple-Radius und knallgelber World-Cup-Base mit original Race-<br />
Schliff. Verstärkt mit einer 0.8-Titanalbegurtung ist dieser Ski wie geschaffen für<br />
anspruchsvolle Fahrer, die ihrem Material auf der Piste alles abverlangen!<br />
GEWICHT: 2.075 g TAILLIERUNG: 121/72/106 mm RADIUS: 16 m<br />
bei 171 cm PREIS (UVP): € 799,95 WEB: fischersports.com<br />
HEAD WELTCUP REBELL I.SPEED<br />
Zu schnell ist nicht schnell genug für die siegeshungrige „WCR i.-SPEED“-Maschine.<br />
Ob in der Slalom- oder Riesenslalom-Ausführung – dieser Racer bietet alles, was sich<br />
Rennfahrer und sportliche Pistenflitzer erwartet: wettbewerbserprobte Beschleunigung,<br />
Balance, Kontrolle und sichere Schwünge auch bei Topgeschwindigkeiten.<br />
GEWICHT: 2.499 g TAILLIERUNG: 119/68/99 mm<br />
RADIUS: 18 m bei 180 cm PREIS (UVP): ab € 849,95 WEB: head.com<br />
VÖLKL RACETIGER SL<br />
Blitzschnelle Reaktion und Wendigkeit, kombiniert mit maximalem Kantengriff, das ist<br />
das Geheimnis für messerscharf geschnittene, engste Turns dank UVO-Technologie;<br />
Speedwall-Multilayer-Woodcore; powered by Titanium; Belag = P-Tex 4500.<br />
GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 123/68/104 mm RADIUS: 13,6 m<br />
bei 170 cm PREIS (UVP): € 799,95 WEB: voelkl.com<br />
FOTOS: Hersteller<br />
68<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
WINTERLAND TIROL<br />
MAYRHOFEN<br />
DAS STEILSTE PISTENERLEBNIS<br />
UND DIE COOLSTE SUITE<br />
Mayrhofen verzaubert mit 100 Prozent Winter – von chillig bis spektakulär.<br />
FOTOS: Mayrhofner Bergbahnen<br />
Mayrhofen verwöhnt seine Gäste<br />
mit 136 Pistenkilometern<br />
und 57 Liftanlagen im Herzen<br />
der Tiroler Berge, eingerahmt von<br />
mächtigen Dreitausendern. Abseits<br />
der imposanten Zahlen zeigt der<br />
Ziller taler Urlaubsort mit dem Actionberg<br />
Penken und dem Genießerberg<br />
Ahorn, wie sportlich und vielseitig,<br />
wie stylish und entspannt, wie überraschend<br />
und anregend der Winter<br />
sein kann: Das steilste Pistenerlebnis<br />
Österreichs, ein Iglu mit Suiten aus<br />
Schnee und einer der besten<br />
Snowparks in den Alpen warten darauf,<br />
entdeckt zu werden.<br />
ADRENALIN UND ACTION<br />
Dank der neuen Penkenbahn (mit<br />
WLAN in der Gondel) zeigt sich der<br />
Weg vom Quartier in den Schnee<br />
noch schneller und bequemer. Oben<br />
wartet die Actionwelt mit dem „Vans<br />
Penken Park“ mit sechs Areas und<br />
Vierersessellift. Wenige Schwünge<br />
sind es von dort zu einer weiteren<br />
Mayrhofen-Legende: der „Harakiri“.<br />
Bei 78 Prozent Gefälle gleicht der Blick<br />
von oben dem in einen Abgrund. Wer<br />
unten angekommen ist, hat sich das „I<br />
survived Harakiri“-T-Shirt redlich<br />
verdient – und kann sich gleich beim<br />
Fotoshooting verewigen.<br />
FAMILIENBERG MIT KÜHLEM HOTEL<br />
Der „Ahorn“ dagegen ist der Genießerberg.<br />
Lässig chillen funktioniert hier<br />
ebenso gut wie entspannte Familienausflüge<br />
oder romantische Stunden<br />
zu zweit. Breite Carvingpisten sind<br />
ideal für elegante Schwünge, ebenso<br />
wie für die ersten Versuche auf Skiern<br />
oder Snowboard. Eltern schätzen die<br />
Übersicht, wenn der Nachwuchs einmal<br />
allein unterwegs ist, die knackige<br />
Talabfahrt nach Mayrhofen bietet Abwechslung<br />
genug.<br />
Für Nicht-Skifahrer und -Boarder<br />
bietet der Ahorn zum Beispiel eine<br />
Winterwanderung auf dem Panoramarundweg<br />
mit einer atemberaubenden<br />
Aussicht. Oder aber einen Besuch<br />
in der White Lounge: Tagsüber ist das<br />
Iglu-Dorf eine angesagte Location mit<br />
modernem Sound und einer kultigen<br />
Bar – abends verwandelt es sich in ein<br />
faszinierendes Hotel aus Eis und<br />
Schnee. Eine Nacht in einer der kunstvoll<br />
gestalteten Suiten auf 2.000 Meter<br />
Höhe ist ein unvergessliches Erlebnis.<br />
Seit letztem Winter können die<br />
Pisten auch mit den in Europa einzigartigen<br />
„Snow-Limo-Tours“ erkundet<br />
werden. Die „Snow Limo“, ein Schlitten<br />
auf zwei Skiern, stammt aus Kanada<br />
und damit kann man sich komfortabel,<br />
sicher, aber trotzdem sportlich<br />
über die Pisten am Ahornplateau<br />
chauffieren lassen.<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 9 17 31<br />
PISTEN: 136 km ■ 40 ■ 63 ■ 33<br />
PREISE: Erw. € 51,–; Jugend € 41,–;<br />
Kinder € 23,–<br />
Info<br />
MAYRHOFNER BERGBAHNEN<br />
Tel.: 0 52 85/62 2 77<br />
M.: info@mayrhofner-bergbahnen.com<br />
WEB: mayrhofner-bergbahnen.com<br />
69
HOTSPOT IN TIROL<br />
FOTOS: xxx<br />
FOTOS: SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental<br />
70<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
www.hohe-salve.com<br />
AB IN DIE HÜTTEN!<br />
DEN MÄRZ SOLLTEN SICH FREUNDE DER SKIHÜTTENKULTUR vormerken:<br />
Vom 4. bis 25. März lädt die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental in den<br />
Kitzbüheler Alpen zu Österreichs größter Skihütten-Gaudi. In vielen der<br />
77 Hütten der Region wird dann am Nachmittag bei Livemusik getanzt<br />
und gefeiert. „Aufg’spielt“ wird dabei für ganz unterschiedliche<br />
Geschmäcker: von uriger Volksmusik über Jazz und Boogie bis hin zu<br />
coolen Beats und lässigem Rock steht alles auf dem Programm.<br />
WÄHREND DER SKIHÜTTEN-GAUDI-WOCHEN erwartet Urlauber insgesamt<br />
ein attraktives Paket in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental. Von<br />
Montag bis Freitag führen kostenlose Skiguides die Gäste täglich ab 9<br />
Uhr zu den besten Pisten, schönsten Hängen oder sonnigsten Abfahrten.<br />
Und natürlich zu den besten Hütten mit der coolsten Livemusik!<br />
WEB: www.hohe-salve.com<br />
71
WINTERLAND TIROL<br />
WIPPTAL<br />
AUF DIE BRETTLN, FERTIG, LOS!<br />
Nicht nur für Familien ein Geheimtipp: Die Bergeralm in Steinach im Tiroler Wipptal ist ein<br />
kleines, feines Skigebiet mit modernen Liften und ermöglicht großes Pistenvergnügen.<br />
Rund 28 km bestens präparierte<br />
Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden<br />
klingen überschaubar<br />
– doch in Kombination mit dem<br />
einzigartigen Wipptal-Panorama vermittelt<br />
das Skigebiet Bergeralm in<br />
Steinach Wintergästen einen absolut<br />
außergewöhnlichen Genuss. Das bestätigt<br />
nicht nur der „Skiresort.de“-<br />
Test, der dem Gebiet den „Geheimtipp“-Status<br />
zuerkannt hat. Die Pisten<br />
sind auch mit dem Tiroler Pistengütesiegel<br />
ausgezeichnet und bieten allen,<br />
vom Anfänger bis zum ambitionierten<br />
Rennfahrer, ein ideales Gelände. Und<br />
der Skispaß endet nicht zwingend am<br />
Nachmittag – jeden Mittwoch, Freitag<br />
und Samstag sind die Pisten von 18.30<br />
bis 21.30 Uhr hell erleuchtet. Den<br />
„Night-Ride“ kann man auf vier verschiedenen<br />
Abfahrten mit insgesamt<br />
9 km Länge auskosten. Mit ihrer auch<br />
wettkampftauglichen Ausleuchtung<br />
zählt die Bergeralm sogar zu den größten<br />
Nachtski-Arenen Europas.<br />
Für den genussvollen Einkehrschwung<br />
bieten sich gleich mehrere<br />
Möglichkeiten an: Das Panoramarestaurant<br />
befindet sich direkt bei der<br />
Mittelstation; die Bärenfalle oberhalb<br />
davon. Wer es urig mag, steuert die<br />
„Alte Bergeralm“ direkt unterhalb der<br />
Mittelstation an.<br />
DIE FAMILIEN-SKIARENA<br />
Unter den Gästen der Skiarena Bergeralm<br />
ist der Anteil an Familien mit Kindern<br />
besonders hoch. Und das liegt<br />
nicht nur an Noah, dem Maskottchen,<br />
das die Kleinsten bei den ersten Skiversuchen<br />
am Übungsgelände begleitet.<br />
Sondern am gesamten Umfeld und Angebot.<br />
Für die Pause oder zum Aufwärmen<br />
bietet das Panoramarestaurant in<br />
„Noahs-Spielecke“ eine Kinderbetreuung<br />
an. Dieser Service ist kostenlos<br />
und kann ganz ohne Voranmeldung<br />
in Anspruch genommen werden.<br />
Ebenfalls eine tolle Aktion: Alle<br />
Gästekinder mit den Geburtsjahrgängen<br />
2013 und 2014 sind diesen Winter<br />
zu einem Gratis-Kinderskikurs inklusive<br />
Materialverleih eingeladen. Über<br />
eine Anmeldung freuen sich die „Skischule<br />
Bergeralm“ sowie „Hansis Skischule“.<br />
Ein kleines, aber feines Paradies<br />
für Familien mit Kleinkindern ist<br />
schließlich auch der Übungsschlepplift<br />
in Trins mit angrenzendem Winter-Spielbereich<br />
im Freien inklusive<br />
Rutschhügel und Eislaufplatz. Während<br />
sich die Kleinen im Schnee vergnügen,<br />
können die Eltern auf der großen<br />
Terrasse des Liftstüberls gemütlich<br />
die Wintersonne genießen.<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 1 2 2<br />
PISTEN: 28 km ■ 9 ■ 10 ■ 8;<br />
plus 1 km Freerideroute<br />
PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 37,–;<br />
Jugend € 25,–; Kinder € 19,50<br />
WEB: www.bergeralm.net,<br />
www.wipptal.at<br />
GEHEIMTIPP<br />
Führendes Skigebiet<br />
bis 30 km Pisten<br />
<strong>2016</strong><br />
FOTOS: TVB Wipptal, Skischule Bergeralm, Bergeralm<br />
72<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
WINTERLAND TIROL<br />
TIROLER ZUGSPITZ ARENA<br />
WEITER BLICK, NAHE ERHOLUNG<br />
Deutschlands höchster Berg hat auch für Österreich eine Menge zu bieten:<br />
In der Tiroler Zugspitz Arena warten Pisten und Loipen aller Art und ein sagenhafter<br />
Fernblick auf Großglockner, Großstadt und Graubünden.<br />
Eine Abfahrt bis München? Sorry,<br />
das geht von der Bergstation der<br />
Tiroler Zugspitzbahn nicht. Aber<br />
zumindest reicht an klaren Tagen die<br />
Fernsicht bis zum Fernsehturm der<br />
bayerischen Metropole. Und der Großglockner<br />
ist dann auch zu sehen, genauso<br />
wie der Piz Bernina im Schweizer<br />
Kanton Graubünden.<br />
Wer sich wieder trennen kann<br />
vom Berg- und Städtepanorama, dem<br />
liegen in der Tiroler Zugspitz Arena<br />
124 Kilometer Piste zu Füßen – der<br />
Großteil davon schneesicher, weil<br />
künstlich beschneibar, und vielfältig,<br />
denn zur Zugspitz Arena gehören neben<br />
dem namensgebenden Berg auch<br />
die Skigebiete Ehrwalder Alm, Lermoos,<br />
Biberwier und Berwang-Bichlbach.<br />
Das bedeutet: Vom Knirps bis<br />
zum Könner werden alle Skifahrer<br />
mit entsprechenden Pisten bedient.<br />
Weil sanfte Mobilität eines der<br />
Schlagwörter der Stunde ist, fährt der<br />
„Arena Express“ zwischen Vils und<br />
Garmisch-Partenkirchen. Für Gäste<br />
und Einheimische ist die Zugverbindung,<br />
an der sich die Skigebiete der<br />
Zugspitz Arena wie an einer Kette aufreihen,<br />
gratis. Wer dazu noch die „Top<br />
Snow Card“ löst, erweitert seinen Pistenhorizont<br />
mit einem Schlag auf 88<br />
Lifte und 210 Pistenkilometer in Österreich<br />
und Deutschland und kann<br />
seine Schwünge auch in Mittenwald<br />
und Garmisch-Partenkirchen ziehen.<br />
LOIPEN UND LICHT<br />
Wer lieber am Boden bleibt, statt mit<br />
Gondel- und Sesselbahnen auf knapp<br />
3.000 Meter Seehöhe zu schweben, auf<br />
Wintersport aber trotzdem nicht verzichten<br />
will, dem stehen 110 km<br />
Langlaufloipen zur Verfügung. Gratis!<br />
Wie übrigens auch die Rundbusse, die<br />
es Skifahrern und Langläufern ermöglichen,<br />
das Angebot umfassend und<br />
ohne Angst vor einer zu späten Rückreise<br />
zu nutzen.<br />
Wobei: Los ist in der Zugspitz Arena<br />
auch nach Einbruch der Dunkelheit<br />
einiges. Auf den Flutlichtpisten zum<br />
Beispiel oder den beleuchteten Rodelbahnen,<br />
bei Skishows oder Fackelwan<br />
derungen. Und wer das Skigebiet einmal<br />
von einer ganz anderen Seite<br />
kennenlernen möchte, kann eine<br />
Fahrt im Pistenbully buchen und mit<br />
390 PS unterm Hintern in einem 9 Tonnen<br />
schweren Gerät auf Raupen die<br />
Pisten bergauf fahren, die er sonst hinunterwedelt.<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE UND PISTEN: 49 Bergbahnen und<br />
124 km Pisten in den Skigebieten Ehrwalder<br />
Alm, Wettersteinbahnen, Lermoos<br />
Grubigstein, Biberwier Marienberg,<br />
Skischaukel Berwang Bichlbach;<br />
PREISE (TAGESKARTE HS): Erwachsene ab<br />
€ 41,50 (Berwang); Jugend € 38,–;<br />
Kinder € 21,50; Top Snow Card für alle<br />
Gebiete der Zugspitz<br />
Arena plus Zugspitzplatt,<br />
Garmisch-Partenkirchen<br />
und Mittenwald, ab 2 Tagen:<br />
Erw. € 86,–; Jugend<br />
€ 79,–; Kinder €43,50<br />
INFOS & BUCHUNGEN:<br />
WEB: zugspitzarena.com<br />
FOTOS: TZA / C. Jorda<br />
74<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FEEL INNOVATION<br />
SELBST DIE BESTE TECHNOLOGIE IST NICHT IMMER AUF DEN ERSTEN BLICK<br />
SICHTBAR. ABER IN DEM MOMENT, IN DEM DU DIR EINEN SUPERSHAPE AN-<br />
SCHNALLST, WIRST DU DEN WAHREN UNTERSCHIED ERST RICHTIG SPÜREN.<br />
DANK ULTRA-LEICHTEM GRAPHENE UND DER KRAFTVOLLEN KERS TECHNOLOGIE<br />
ERFÄHRST DU DIE ABSOLUT PURSTE FORM DES SKIVERGNÜGENS.
HOTSPOT IN TIROL<br />
GROSSER SPORT BEIM<br />
„BIG MOUNTAIN HOCHFÜGEN“<br />
FRISCHEN TIEFSCHNEE unter den Brettern zu spüren, ist für immer mehr<br />
Skifahrer das Größte. Doch der Freeride-Elite zuzuschauen, das sorgt<br />
auch bei geübten Freizeit-Freeridern für große Augen und ungläubige<br />
Blicke. Am 28. Jänner besteht beim 7. Big Mountain Hochfügen im<br />
Zillertal die perfekte Gelegenheit dazu. Der „Big Mountain“ ist die<br />
gefürchtete Ostwand in Hochfügen mit bis zu 40 Prozent Gefälle und<br />
sie bietet 70 Freeridern der internationalen Nachwuchselite zahlreiche<br />
Möglichkeiten für perfekte Lines. Es geht um Punkte für die Freeride<br />
World Tour sowie um insgesamt 10.000 Euro Preisgeld.<br />
Aus der Zuschauerperspektive erlebt man die spektakulären Runs,<br />
Lines und Jumps von der 8er Alm aus, gemütlich im Liegestuhl. Und<br />
rund um den Bewerb warten coole Partys, Konzerte und Sideevents.<br />
WEB: hochfuegenski.com<br />
FOTOS: xxx<br />
FOTO: Hochfügen<br />
76<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
77
FREERIDE<br />
Frauen<br />
im<br />
„Abseits“<br />
FREERIDEN LIEGT VOLL IM TREND. Frauen allerdings greifen (noch) eher<br />
selten zu den breiten Powder-Latten. Spezielle Ladys-Freeride-Kurse sind ein<br />
Versuch, für mehr Geschlechterparität abseits der Pisten zu sorgen – und<br />
SPORT aktiv-Redakteurin Claudia Riedl machte bei einem Kurs in Ischgl (T) den<br />
Selbstversuch. „Schneedeckentauchen“ inklusive ...<br />
Da das Fahren im Gelände seit<br />
einigen Wintern Hochkonjunktur<br />
erlebt, hat sich der<br />
Tourismusverband Paznaun-<br />
Ischgl in Tirol zusammen mit der Skischule<br />
Ischgl ein besonderes Angebot<br />
überlegt: die „Ladies Freeride Xperience“.<br />
Mit dem einfachen Ziel, dass der<br />
Freeride-Trend auch in der Damenwelt<br />
noch stärker Fuß fasst.<br />
Kurz erklärt: Bei diesem Ladies-Camp<br />
tauchen Frauen für einen<br />
Tag mit einem speziellen Einsteigerkurs<br />
in Ischgl in die Welt abseits der<br />
präparierten Skipisten ein – Skiverleih,<br />
Verpflegung und Wellness inklusive.<br />
Wer das Paket bucht, bekommt<br />
zudem einen Einführungskurs in<br />
Schnee- und Lawinenkunde, lernt die<br />
Vorteile von Freeride-Skiern kennen<br />
und trainiert sogar Körperspannung<br />
und Gleichgewicht. Frauen im „Abseits“?<br />
Klingt doch gut, hat sich auch<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-Redakteurin Claudia<br />
Riedl gedacht und schon im vorigen<br />
Winter als Freeride Frischling einen<br />
Selbstversuch im Geländeskifahren<br />
gewagt – und lässt das Erlebte und<br />
Gelernte hier Revue passieren ...<br />
Ski fahren durch unberührten<br />
Schnee abseits der markierten Skipisten.<br />
Zugegeben, in die ehrliche Vorfreude<br />
auf dieses Off-Piste-Fahren hat<br />
sich schon während der Anreise etwas<br />
Sorge gemischt, war ich doch zuletzt<br />
überhaupt recht wenig auf den<br />
Skiern gestanden. In der Unterkunft<br />
in Galtür angekommen, habe ich<br />
dann auch gleich meine tapferen Mitstreiterinnen<br />
getroffen: 16 Ladys unterschiedlichsten<br />
Alters (von 20 bis 50<br />
Jahren) haben sich von diesem speziellen<br />
Freeride-Package anlocken lassen.<br />
Nur der Vollständigkeit halber:<br />
Im regulären Fall sind die Damengruppen<br />
nicht so groß bemessen – ab<br />
diesem Winter ist das Paket für 2 bis 5<br />
Freundinnen buchbar und als Tagespauschale<br />
angelegt.<br />
BEWÄHRUNGSPROBE<br />
Weiter geht’s mit meinem Kurs-Tagebuch:<br />
Nach der Anreise ging es für unsere<br />
Frauengruppe ab nach Ischgl, genauer<br />
zur Silvretta-Arena, einem<br />
grenzüberschreitenden Wintersportgebiet,<br />
das Österreich mit der Schweiz<br />
TEXT: Claudia Riedl<br />
78<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTO: TVB Paznaun-Ischgl<br />
79
FREERIDE<br />
REDUZIERT AUF<br />
SCHUTZ<br />
Ladys only: Mit dem neuen Angebot der Skischule Ischgl bekommen Freundinnen<br />
einen Crashkurs im Tiefschneefahren – Schnee- und Lawinenkunde inklusive.<br />
ASCENT 30<br />
AVABAG<br />
Das sensationell LEICHTE und<br />
KOMPAKTE AVABAG-SYSTEM bietet<br />
SCHUTZ – selbst bei anspruchsvollsten<br />
Unternehmungen. Erreicht wird dies<br />
durch eine neuartige Verschweißungstechnologie<br />
des Airbags sowie durch<br />
die innovativ einfache Venturieinheit.<br />
Wenig Bauteile und ein komplett<br />
geschlossenes, robustes System<br />
machen AVABAG leicht, kompakt und<br />
extrem zuverlässig!<br />
Entdecke AVABAG<br />
auf ortovox.com!<br />
verbindet und neben zahlreichen präparierten<br />
Pisten auch ein riesiges Off<br />
Piste-Areal im Angebot hat. Die passenden<br />
Freeride-Ski für unsere ersten<br />
Schwünge im Tiefschnee standen wie<br />
versprochen kostenlos zum Verleih<br />
zur Verfügung.<br />
Da wir uns als Freeride-Neulinge<br />
natürlich nicht ohne ausgebildete<br />
Führung ins Gelände stürzen konnten,<br />
haben uns drei Powder-Guides<br />
aus der Skischule Ischgl unter ihre Fittiche<br />
genommen und jede Dame mit<br />
einem LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät)<br />
ausgestattet – Sicherheit<br />
muss schließlich sein! In zwei<br />
Gruppen aufgeteilt (Anfänger und<br />
Fortgeschrittene) ging es dann gleich<br />
zum Üben auf den ersten Hang. In<br />
welcher Gruppe ich als Free ride-<br />
„Nackerbatzl“ war, erklärt sich wohl<br />
von selbst ...<br />
Um gleich mal auf den Punkt zu<br />
kommen: Eine gute Figur auf der präparierten<br />
Skipiste zu machen, ist für<br />
viele keine Hexerei. Beim Freeriden<br />
hingegen kommt man als Anfänger in<br />
eher selten ohne „Gesicht-Schneedecken-Berührung“<br />
den Hang hinunter.<br />
Und das, obwohl unsere Guides jede<br />
Menge nützliche Fahrtipps parat hatten.<br />
Die da wären:<br />
• Nur keine Rückenlage! „Viele Anfänger<br />
glauben, dass man sich beim Freeriden<br />
nach hinten lehnen muss, damit<br />
vorn die Skispitzen rauskommen.<br />
Stimmt aber nicht! In steilem Gelände<br />
sollte man in Mittellage fahren, um<br />
das Tempo kontrollieren und die Ski<br />
besser steuern zu können“, erklärt<br />
Freeride-Guide Hannes Walser von<br />
der Skischule Ischgl. Eine schmale<br />
Skiführung und eine etwas aufrechtere<br />
Position des Oberkörpers ermöglichen<br />
ebenfalls ein leichteres Drehen<br />
der Ski im tiefen Schnee.<br />
• Zentrale Stellung auf dem Ski! Man<br />
sollte gut ausbalanciert auf dem Ski<br />
stehen, also den Körperschwerpunkt<br />
genau über der Bindung haben. Ist das<br />
Körpergewicht auf die ganze Fußsohle<br />
verteilt, fällt das Navigieren leichter.<br />
Hüfte, Knie und Sprunggelenk<br />
sind angewinkelt, Hände und Stöcke<br />
„Ladies Freeride<br />
Xperience“ in Ischgl<br />
Im Paket sind folgende<br />
Leistungen inkludiert:<br />
• Freeride-Kurs mit Off-Piste-Guide der<br />
Skischule Ischgl<br />
• Skiverleih (Ski+Stöcke) im Silvretta-<br />
Sports-Testcenter<br />
• Skiversicherung (Diebstahl, Verlust,<br />
Bruch)<br />
• Lunch im Restaurant Vider Alp (exkl.<br />
Getränke & Tischreservierung)<br />
• Eintritt ins Silvretta Center Ischgl:<br />
Sauna, Dampfbad, Schwimmen<br />
Das Paket ist direkt bei der Skischule<br />
Ischgl buchbar und kostet ab € 109,–<br />
p. P./Tag. Für 2–5 Personen.<br />
ALLE INFOS: skischule-ischgl.at<br />
FOTOS: TVB Paznaun-Ischgl, Franziska Miehlke<br />
80<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Erfahrene Guides weisen auf die Gefahren im ungesicherten Gelände hin und<br />
erklären, welche Utensilien unbedingt in einen Freeride-Rucksack gehören.<br />
gehören nach vorne ins Sichtfeld des<br />
Fahrers.<br />
• Hoch-/Tiefbewegung! Beim Kurvenfahren<br />
kann man sich die Vorteile des<br />
sogenannten „Rebound-Effekts“ zunutze<br />
machen. Durch eine Hoch-/<br />
Tiefbewegung im Knie- und Sprunggelenk<br />
sowie das Verlagern der Belastung<br />
von vorne nach hinten wird der<br />
Ski aus dem Schnee an die Oberfläche<br />
gehoben. Extra-Tipp: Etwas mehr<br />
Druck auf den Außenski verhindert,<br />
dass dieser in einer Kurve „ausschert“.<br />
Ein paar Übungsfahrten und einige<br />
„Schneeküsse“ später hoben wir<br />
uns dann tatsächlich mit unseren<br />
Powderschwüngen vom Fahrstil eines<br />
„Skikindergartlers“ ab.<br />
WENN JEDE SEKUNDE ZÄHLT<br />
Auch für die Lawinenkunde hat man<br />
sich beim Freeride-Kurs ausgiebig<br />
Zeit genommen. Unsere Guides führten<br />
uns nicht nur nochmals ausführlich<br />
in die korrekte Handhabung eines<br />
LVS-Geräts ein, sondern erklärten<br />
auch, welche Ausrüstung für sichere<br />
Ausflüge ins Gelände nötig ist. Denn<br />
egal, wo und mit wem man unterwegs<br />
ist – ein paar „Security-Begleiter“ sind<br />
beim Off-Piste-Fahren unerlässlich.<br />
LVS-GERÄT: Dieses elektronische Gerät<br />
mit Sende- und Suchbetrieb dient<br />
der Lawinenverschüttetensuche und<br />
gehört zur Standardausrüstung eines<br />
Freeriders. Mit seiner Hilfe lässt sich<br />
eine andere mit einem eingeschalteten<br />
LVS-Gerät ausgestattete Person in<br />
einer Lawine anpeilen und schnell orten.<br />
Das Gerät gehört übrigens nicht<br />
in den Rucksack, sondern muss eng<br />
am Körper getragen werden.<br />
SONDE: Mit der Lawinensonde kann<br />
ein verschüttetes Opfer im Lawinenkegel<br />
aufgespürt und die exakte Verschüttungstiefe<br />
ermittelt werden.<br />
SCHAUFEL: Ohne eine Lawinenschaufel<br />
hat man praktisch keine Chance, einen<br />
Verschütteten aus einem Lawinenkegel<br />
zu befreien, denn der Schnee hat<br />
im Kegel eine sehr hohe Dichte und<br />
wird hart wie Beton.<br />
Neben dieser Standard-Sicherheitsausrüstung,<br />
wie man sie vom<br />
Skitourensport kennt, sollten auch<br />
beim Freeriden noch andere nützliche<br />
Utensilien wie ein Erste-Hilfe-Paket,<br />
eine Rettungsdecke oder ein Seil<br />
im Rucksack mitgeführt werden. Und<br />
die Profis, aber auch immer mehr Freizeit-Freerider<br />
zählen verstärkt den<br />
Lawinen-Airbag zu ihren ständigen<br />
Begleitern. Was dieser Airbag kann,<br />
welche Modelle es gibt, erfährst du<br />
auf den folgenden Seiten.<br />
So kurzweilig und lustig unsere<br />
Guides bei der Freeride-Schulung waren<br />
– in Sachen Schutz und Sicherheit<br />
sind auch sie auf der Spaßbremse gestanden.<br />
„Denkt immer dran: Ihr bewegt<br />
euch im freien, unberührten Gelände!,<br />
wo selbst bei größter Vorsicht<br />
immer ein Restrisiko bleibt! Nur mithilfe<br />
einer guten Ausrüstung ist man<br />
in der Lage, einem Verschütteten<br />
rasch zu helfen oder aber man kann<br />
selbst gefunden werden.“<br />
Die Erklärung, dass bereits nach<br />
10 bis 15 Minuten die Überlebenschancen<br />
eines Verschütteten unter<br />
der weißen Decke immer mehr gegen<br />
Null absinken, hat zusätzlich für die<br />
nötige Aufmerksamkeit bei der Sicherheitseinschulung<br />
gesorgt.<br />
TEST BESTANDEN<br />
Zu guter Letzt hat unsere Frauengruppe<br />
nochmals die pulvrigen Tiefschneepisten<br />
unsicher gemacht, bevor<br />
uns die Guides mit gutem<br />
Gewissen und den besten Wünschen<br />
aus der „Freeride-Grundschule“ entließen.<br />
Mein Resümee: Das „Ladies Freeride<br />
Xperience“-Package (Details auf<br />
der linken Seite) ist ein tolles Angebot<br />
für Skisportlerinnen, die in komprimierter<br />
Form das erste Mal Freeride-Luft<br />
schnuppern, die richtige Fahrtechnik<br />
erlernen und wichtige<br />
Informationen zur Lawinenverschüttetensuche<br />
erhalten möchten.<br />
Die Bezeichnung „Anfängerkurs“<br />
allerdings ist mit Vorsicht zu genießen.<br />
Denn um den Freeride-Einstiegskurs<br />
zu belegen, sollte man schon eine<br />
geübte Skifahrerin sein und etwa vor<br />
„schwarzen“ Pisten nicht zurückschrecken.<br />
Ladys, auf die das aber zutrifft,<br />
kann ich nur ermuntern, es mir<br />
gleichzutun – und in diesem Winter<br />
in einem „Ladys-Freeride-Camp“ einzuchecken!<br />
81
FREERIDE<br />
VORSICHT,<br />
GEFAHRENZONE!<br />
SICHER INS GELÄNDE. Stephan Skrobar ist Skiführer und Alpinausbilder –<br />
und begeisterter Freerider. Er kennt die Szene genau, stellt ihr an sich ein gutes Zeugnis aus –<br />
er weiß aber auch um die Defizite im Umgang mit dem Risiko im freien Skigelände.<br />
Wie man sich vernünftig ans Geländeskifahren herantastet und wie man risikobewusst<br />
mit Gefahren umgeht, erklärt er hier im Interview.<br />
Mit dem Lift rauf, off Piste runter –<br />
darauf fahren immer mehr Skifahrer<br />
ab. Aber wo beginnt eigentlich das<br />
gefährliche Gelände?<br />
Je nach Schneebedingungen und<br />
Geländeform kann das Freeriden gleich<br />
neben der Piste gefährlich sein. Ohne<br />
Panikmache: Es gibt einfach im unpräparierten<br />
Skiraum eine Menge größerer<br />
und kleinerer Gefahrenquellen – wie<br />
Dolinen, kleine Felsen, Treewells, also<br />
Hohlräume um eingeschneite Bäume,<br />
oder auch kurze Mulden, die kleinen<br />
Lawinen großen Stauraum bieten.<br />
Was ist mit den ausgewiesenen Skirouten<br />
in Skigebieten – sind diese<br />
wirklich immer ungefährlich?<br />
Eine generelle Antwort kann man<br />
darauf nicht geben. Aber laut Definition<br />
ist eine Skiroute eine markierte, vor<br />
Lawinengefahr gesicherte Abfahrt, die<br />
weder präpariert noch kontrolliert ist.<br />
Wer abseits der planierten Piste unterwegs<br />
sein möchte und sich die Einschätzung<br />
der Lawinengefahr nicht<br />
zutraut, für den sind Skirouten im Bereich<br />
der Markierungen ein erster<br />
Schritt in Richtung Gelände.<br />
Als Szenekenner: Wie hoch ist deiner<br />
Einschätzung nach das Gefahrenbewusstsein<br />
bei Freeridern mittlerweile<br />
ausgeprägt?<br />
Das Gefahrenbewusstsein nimmt,<br />
wie die Zahl der Freerider, kontinuierlich<br />
zu. Das Freeriden taucht immer öfter<br />
abseits der Branchenmedien in den<br />
Nachrichten auf, vor allem, wenn es<br />
prominente Lawinenopfer zu beklagen<br />
Der Freeride-Experte<br />
STEPHAN SKROBAR ist staatl. gepr. Skilehrer<br />
und Skiführer, Alpinausbilder,<br />
Skilehrerausbilder, Gründungsmitglied<br />
des Fischer-Freeski-Teams und Mitglied<br />
des Pieps-Freeride-Team-Managements.<br />
Gemeinsam mit Peter Perhab leitet<br />
er „Die Bergstation“ – das Freeride<br />
& Alpin-Center in Ramsau am Dachstein<br />
(St). Er bietet Freeride Camps, Freeski<br />
Mountaineering, Skitouren & Alpenüberquerungen,<br />
Techniktraining und Lawinenschulungen<br />
an – in der Dachstein-<br />
Tauern-Region und in ganz Österreich.<br />
WEB: diebergstation.at<br />
mit Gefahrenbewusstsein fördern. Als<br />
Beispiel sei hier die Snow & Safety<br />
Conference genannt, die alljährlich im<br />
Dezember in Zürs/Arlberg stattfindet.<br />
Verglichen mit der Skitourenszene:<br />
Welche Gruppe ist eher „risikobewusst“<br />
unterwegs?<br />
Beide Gruppen sind auf ihre eigene<br />
Art risikobewusst unterwegs. Skitourengeher<br />
sehen durch die entschleunigte<br />
Art der Fortbewegung sicher ein<br />
ganzheitlicheres Bild der Berge und beachten<br />
neben dem generellen großräumigen<br />
Lawinengefahrpotenzial auch<br />
aufmerksamer die Wetterentwicklung<br />
oder gefährliche Geländeformen. Freerider<br />
müssen meist mehrmals am Tag<br />
Entscheidungen treffen, Risikomanagementstrategien<br />
anwenden, die aber oft<br />
nur spezifische Geländekammern, einzelne<br />
Hänge oder Rinnen betreffen. So<br />
entwickeln auch sie durch regelmäßige<br />
Wiederholung ein ausgeprägtes Risikobewusstsein.<br />
Welche Sicherheitsausrüstung brauchen<br />
speziell Freerider? Und kann<br />
man abschätzen, wie viele tatsächlich<br />
damit unterwegs sind?<br />
LVS, Schaufel, Sonde sind auch im<br />
Freeridebereich absoluter Standard – da<br />
gibt es eigentlich keinen Unterschied<br />
zum Bereich Skitouren. Einzig der Gewichtsfaktor<br />
spielt beim Freeriden eine<br />
nicht so große Rolle. Jener Prozentsatz,<br />
der gänzlich ohne Sicherheitsausrüstung<br />
unterwegs ist, dürfte bei beiden<br />
Gruppen ungefähr gleich groß sein.<br />
Nur unterscheiden sich meiner Erfahgibt.<br />
Und über diesen Kanal werden vor<br />
allem Neueinsteiger oft für das alpine<br />
Risikomanagement sensibilisiert. Auch<br />
gibt es jeden Winter Veranstaltungen,<br />
die direkt das Freeridepublikum ansprechen<br />
und die Auseinandersetzung<br />
FOTOS: K2 Ski, Armin Walcher<br />
INTERVIEW: Christof Domenig<br />
82<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
ung nach hier die Gründe für das Weglassen<br />
von Sicherheitsausrüstung. Ist es<br />
beim Freerider vermehrt Ignoranz oder<br />
auch Unwissen, so ist es bei Tourengehern<br />
oft eine altersbedingte Überheblichkeit.<br />
Diese Erkenntnis basiert aber<br />
rein auf meinen Beobachtungen.<br />
Die Ausrüstung mitzuhaben ist das<br />
eine – mit ihr umgehen zu können, das<br />
andere. Wie schaut es hier deiner<br />
Erfahrung nach bei Freeridern aus?<br />
LVS-Trainings sind im Freeridebereich<br />
verbreitet, werden auch oft als<br />
Rahmenveranstaltungen bei Contests,<br />
Freeridetagen oder Messen angeboten.<br />
Das demografische Segment der Freerider<br />
ist generell ein sehr neugieriges,<br />
oft aus studentischem Umfeld, das ein<br />
hohes Interesse an Lawinenübungen<br />
mitbringt und sich auch gerne über die<br />
aktuelle Lehrmeinung zu Risikomanagementstrategien<br />
am Laufenden<br />
hält. Defizite gibt es eventuell im Bereich<br />
der Ersten Hilfe, des Abtransports<br />
und auch in der Freeridetaktik selbst<br />
bei Geländeauswahl, Zeit- und Energiemanagement.<br />
Welche Ausbildung soll man zum<br />
Freeriden machen bzw. unterscheiden<br />
sich Kurse speziell für Freerider von<br />
solchen für Skitourensportler?<br />
Gemeinsam mit Peter Perhab leite<br />
ich das „Bergstation Freeride & Alpin<br />
Center“ am Dachstein und Umgebung<br />
und wir bieten spezielle Kurse und<br />
Ausbildungen für Freeride-Einsteiger<br />
und -Profis an. Hier liegt der Fokus<br />
eher auf der skitechnischen Weiterentwicklung<br />
und vermehrt in alpinem<br />
Risikomanagement, zum Beispiel Gelände-<br />
und Schneekunde. Bei Skitourenkursen<br />
achten wir eher auf<br />
Gehtechnik, Materialkunde und Tourenplanung.<br />
Alpine Rettungstechniken<br />
wie Lawinenübungen, Spaltenbergungen<br />
und dergleichen sind bei<br />
beiden dabei.<br />
Es gibt mittlerweile auch ein großes<br />
Angebot an kleinen Airbag-Rucksäcken<br />
eigens für Freerider: Wie verbreitet<br />
sind diese – und wer soll sich<br />
einen zulegen?<br />
Airbagrucksäcke breiten sich rasch<br />
aus, inzwischen gehört ein Airbag fast<br />
schon zur Standardausrüstung beim<br />
Freeriden. Es gibt verschiedene Systeme<br />
von verschiedenen Anbietern für unterschiedliche<br />
Bedürfnisse am Markt. Und<br />
ja, jeder sollte sich einen zulegen.<br />
Zum Abschluss kurz zusammengefasst:<br />
Wie geht man konkret und risikobewusst<br />
ans Freeriden herangeht?<br />
Vorher nachdenken, nachher Bier<br />
trinken! Aber im Ernst: Eine eventuell<br />
ERST DIE<br />
LEHRE,<br />
DANN DAS<br />
GELÄNDE<br />
Wer Freerider werden will, ist mit<br />
einem Einstiegskurs gut beraten.<br />
EINIGE ANBIETER:<br />
NATURFREUNDE<br />
Datum & Ort: 12. Februar am<br />
Hochkar (NÖ).<br />
Inhalt: Mit einem bestens ausgebildeten<br />
Profi die ersten Schritte ins Gelände<br />
wagen. Auch ein LVS-Training steht auf<br />
dem Programm.<br />
Teilnahmebedingungen: Mindestalter<br />
12 Jahre, fortgeschrittene Skitechnik,<br />
sehr gute Fitness.<br />
INFOS UND ANMELDUNG IM<br />
WEB: team.naturfreunde.at<br />
DIE BERGSTATION<br />
Datum & Ort: 6.–8. 1. auf der Tauplitz<br />
(St); 27.–29. 1. und 17.–19. 2. am<br />
Krippenstein (OÖ); 3.–5. 2. am Dachstein<br />
(St); , 10.–12. 2. in Serfaus/Ischgl/<br />
Arlberg (T); 24.–26. 2. in Obertauern/<br />
Zauchensee (S).<br />
WEB: diebergstation.at<br />
SAAC-CAMPS<br />
Datum & Ort: 17.–18. 12. in Hochfügen<br />
(T); 21.–22. 1., Füssener Jöchle<br />
Grän; 25.–26. 3. in Galtür (alle Tirol).<br />
WEB: saac.at<br />
WOMEN’S WINTER CAMP<br />
Datum & Ort: 8.–11. 1. in Kirchberg/<br />
Tirol; 9.–12. 3. in St. Jakob/Osttirol<br />
WEB: womenswintercamp.com<br />
WOMEN‘S PROGRESSION DAYS BY<br />
LORRAINE HUBER<br />
Datum & Ort: 12.–15.1. in Lech am<br />
Arlberg (T).<br />
WEB: lorrainehuber.com<br />
fatale Risikomanagementstrategie<br />
wäre der Selbstbetrug vor einer notwendigen<br />
Entscheidung so nach dem<br />
Motto: „Ich finde das gut. Und da ich<br />
mich ja nicht in Frage stelle, ist es auch<br />
gut!“ Eine Ausbildung ist sicher der<br />
passende Beginn einer langen und guten<br />
Freeridekarriere. Fakt ist: Den sich<br />
permanent ändernden Gegebenheiten<br />
beim Freeriden kann man eher begegnen,<br />
wenn man sich zuvor in eine professionelle<br />
Lehre begeben hat.<br />
83
MATERIAL<br />
IM SCHAUFENSTER: 5 LAWINENRUCKSÄCKE<br />
Die Airbags behindern dich absolut nicht beim Freeriden, aber sie können im Ernstfall dein Leben retten.<br />
ABS<br />
P.RIDE 18<br />
Mit dem neuen P.RIDE bietet der Marktführer ABS<br />
die erste serienmäßige Partnerauslösung per Funk<br />
an. Es ist der erste Lawinenairbag, der sowohl die<br />
eigene Verschüttung als auch die von Begleitern in<br />
einer Gruppe aktiv verhindern kann. ABS sorgt zudem<br />
mit dem Twinbag-System als einziger Hersteller für<br />
doppelte Sicherheit: Geht ein Airbag während des<br />
Lawinenabgangs kaputt, bleibt noch ein zweiter.<br />
Es besteht die Wahl zwischen verschiedenen großen<br />
Zip-ons mit 18, 32 oder 45+5 Litern.<br />
GEWICHT: k. A.<br />
VOLUMEN: 18 Liter<br />
PREIS (UVP): € 905,– (Base Unit)<br />
WEB: abs-airbag.com<br />
BLACK DIAMOND<br />
PILOT 11 JETFORCE<br />
Der minimalistische PILOT wurde für<br />
Heli-Trips, Catskiing und zum Skifahren<br />
abseits der Piste entworfen und mit<br />
der JetForce-Technologie ausgestattet.<br />
JetForce, eine Revolution in Sachen<br />
Airbag-Technologie, sorgt als Bestandteil<br />
deiner Lawinenausrüstung für eine<br />
(reisefreundliche) Extra portion Sicherheit.<br />
GEWICHT: 3.200 g<br />
VOLUMEN: 11 Liter<br />
PREIS (UVP): € 1.000,–<br />
WEB: blackdiamondequipment.com<br />
MAMMUT<br />
RIDE REMOVEABLE<br />
AIRBAG 3.0<br />
Enjoy the RIDE. Mit dem neuen Airbag-3.0-<br />
System ausgestattet, ist der Ride der absolute<br />
Allrounder. Egal, ob beim Freeriden oder auf<br />
Tages-Ski- und Snowboardtouren – dieser<br />
Rucksack sitzt bequem auf deinem Rücken; und<br />
seine technische Ausstattung lässt sowieso keine<br />
Wünsche offen.<br />
GEWICHT: 2.200 g (inkl. Avabag-System)<br />
VOLUMEN: 30 Liter<br />
PREIS (UVP): € 770,–<br />
(inkl. Carbon-Kartusche)<br />
WEB: mammut.ch<br />
BCA<br />
FLOAT 22<br />
Schlanke Form und sehr leicht – das sind gute<br />
Argumente für den BCA Float 22. Und auch, dass<br />
genug Platz ist, um Rettungsausrüstung, Verpflegung<br />
und Bekleidung mitzuführen, gefällt. Für Schaufel<br />
und Sonde ist ein Extrafach vorhanden, das<br />
Helmtragesystem und die diagonale Skibefestigung<br />
überzeugen ebenfalls.<br />
GEWICHT: 2.660 g (inkl. Druckzylinder)<br />
VOLUMEN: 22 Liter<br />
PREIS (UVP): € 699,95 (inkl. Druckzylinder)<br />
WEB: backcountryaccess.com<br />
ORTOVOX<br />
ASCENT 22 AVABAG<br />
Das verbaute Lawinenairbagsystem ist extrem<br />
kompakt, sensationell leicht, herausnehmbar und<br />
lässt sich ohne eingeschraubte Kartusche immer<br />
wieder problemlos auslösen, um den Ernstfall<br />
trainieren zu können.<br />
GEWICHT: 1.950 g (inkl. Avabag-System)<br />
VOLUMEN: 22 Liter<br />
PREIS (UVP): € 679,95 (inkl. Avabag-System)<br />
WEB: ortovox.com<br />
FOTOS: Hersteller<br />
84<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
WINTERLAND TIROL<br />
ISCHGL<br />
POWDERN<br />
IM PAZNAUN<br />
Im Tiroler Paznaun lernen Freerider und Tourengeher in speziellen Kursen,<br />
sich mit den Skiern im freien Gelände zu bewegen. Veranstaltungs-Highlight:<br />
das Freeride-Festival in Kappl vom 20. bis 22. Januar 2017.<br />
FOTOS: TVB Paznaun-Ischgl<br />
Rücklage oder Vorlage? Wie positioniere<br />
ich mein Körpergewicht<br />
beim Tiefschneefahren? Wo ist<br />
die beste Line? Und: Wie bediene ich<br />
eigentlich ein Lawinenverschüttetensuchgerät?<br />
Das Paznauntal lockt in<br />
diesem Winter nicht nur mit seinem<br />
vielfältigen Gelände abseits der präparierten<br />
Pisten – Freunde des Backcountry<br />
(sowie alle, die es werden wollen)<br />
kommen vor allem mit ganz<br />
speziellen Kursangeboten auf ihre<br />
Kosten.<br />
„FREERIDEN FÜR LADIES“<br />
Die Damen etwa bekommen in Ischgl<br />
mit dem Angebot „Freeriden für Ladies“<br />
einen Crashkurs in Schnee- und<br />
Lawinenkunde und lernen die Vorteile<br />
der breiten Freerideski kennen. Mit<br />
dem Piz Val Gronda finden Freeride-<br />
Neulinge in Ischgl nebenbei den perfekten<br />
„Übungsspielplatz“ für Einsteiger<br />
vor. Mit der Gondel erreichbar und<br />
Tiefschneehänge mit der optimalen<br />
Hangneigung, so weit das Auge reicht<br />
– ein Powder-Paradies für Kursteilnehmer<br />
und Ausbilder.<br />
Das Angebot „Freeriden für Ladies“<br />
beinhaltet einen Freeride-Kurs<br />
der Skischule Ischgl inklusive Skiverleih,<br />
Mittagessen im Restaurant Vider<br />
Alp (ohne Getränke) – und für die Lockerung<br />
der Muskeln ist auch ein Eintritt<br />
in den Wellnessbereich des Silvretta<br />
Centers mit dabei. Das Paket ist<br />
bei der Skischule Ischgl ab 109 Euro<br />
pro Person buchbar.<br />
Wer einmal einen winterlichen<br />
Gipfel mit Skiern bezwungen und bei<br />
der anschließenden Abfahrt den Pulverschnee<br />
gespürt hat, kommt von diesem<br />
faszinierenden Sport kaum wieder<br />
los. Für einen sicheren Einstieg wartet<br />
auf Skitouren-Neulinge in Ischgl in<br />
dreitägigen Camps ein Kursprogramm<br />
mit professionellem Theorie- und Praxisanteil.<br />
So wird neben wichtigen<br />
Aufstiegs- und Tiefschneefahrtechniken<br />
und der Handhabung des Tourensowie<br />
Lawinenequipments auch viel<br />
Wert auf das richtige Verhalten abseits<br />
der präparierten Pisten gelegt.<br />
Der Unterricht im Gelände und<br />
die Schwierigkeit der Gipfeltouren<br />
richten sich nach dem Niveau der<br />
Gruppe. Die Kurse finden jeden Mittwoch<br />
bis Freitag ab vier Teilnehmern<br />
statt und kosten 245 Euro pro Person –<br />
exklusive Liftkosten und Ausrüstung.<br />
FREERIDE-FESTIVAL IN KAPPL<br />
Vom 20. bis 22. Januar ist in Kappl drei<br />
Tage lang „Powdern pur“ angesagt: Das<br />
Backcountry rund um den Paznauner<br />
Skiort lädt zum dritten Free ride-<br />
Festival. Auf dem Programm: Fahrund<br />
Sicherheits-Workshops, Guidings,<br />
Technikkurse, Vorträge, eine Filmnacht<br />
sowie Materialtests. Und das<br />
Beste: Alle diese Programmpunkte<br />
sind kostenlos. Wer sich mit den Großen<br />
der Szene messen will, kann sich<br />
außerdem bei den „Open Faces“-Freeride-Wettbewerben<br />
der Qualifikation<br />
stellen. Nähere Infos dazu im Web<br />
unter: kappl.com!<br />
Kontakt<br />
TVB PAZNAUN-ISCHGL<br />
Dorfstraße 43, A-6561 Ischgl<br />
Tel.: 050/990 100<br />
E-Mail: info@ischgl.com<br />
WEB: ischgl.com<br />
85
MATERIAL<br />
IM SCHAUFENSTER: 5 NEUE FREERIDE-SKI<br />
Ob flaumiger Pulver oder knuspriger Harsch: Mit diesen Modellen steuerst du sicher durchs freie Gelände.<br />
HEAD COLLECTIVE 105<br />
Der COLLECTIVE 105 ist eine temperamentvolle Mischung aus neuartigem<br />
Powderjäger und einer traditionell schnellen, reaktionsfreudigen HEAD-<br />
Rennmaschine. Man kann es mit diesem Modell auf der präparierten Piste so<br />
richtig krachen lassen – aber auch im Tiefschnee ganz entspannt surfen.<br />
GEWICHT: 2.270 g TAILLIERUNG: 146/105/128 mm<br />
RADIUS: 17,5 m bei 181 cm PREIS (UVP): € 599,99 WEB: head.com<br />
K2 PINNACLE 105<br />
Die neue K2-Konic-Technologie mit einem leichten, leistungsstarken Nanolite-<br />
Holzkern im Zentrum optimiert Handling und Kontrolle im Gelände. Gleichzeitig<br />
verleihen der Holzkern und das Titanium-Laminat entlang der Seitenbereiche dem<br />
Ski eine Extra portion Power und Stabilität für den All, Mountain-Einsatz<br />
GEWICHT: 1.875 g TAILLIERUNG: 137/105/121 mm<br />
RADIUS: 19 m bei 184 cm PREIS (UVP): € 699,95 WEB: k2skis.com<br />
SALOMON QST 106<br />
Der QST 106 ist in allen Terrains ein zuverlässiger Begleiter. Er repräsentiert alles,<br />
was Skifahrer, die keine Kompromisse im Backcountry machen wollen, benötigen:<br />
Performance auf hartem wie auch weichem Schnee, hervorragende Geländeanpassung,<br />
schnell und agil. Der bis dato beste Freeride-Ski von Salomon.<br />
GEWICHT: 1.839 g TAILLIERUNG: 120/73/103 mm<br />
RADIUS: 14 m bei 165 cm PREIS (UVP): € 599,00 WEB: salomon.com<br />
SCOTT SCRAPPER 115<br />
Skifahrer lieben den 124 SCRAPPER so sehr, dass die SCOTT-Ingenieure ihn für<br />
diese Saison auch in einer 115er-Version gebaut haben. Der neue SCOTT Scrapper<br />
115 bietet dieselbe Konstruktion und dasselbe Design wie sein Bruder, kommt jedoch<br />
in einer wendigeren Breite.<br />
GEWICHT: 1.800 g TAILLIERUNG: 142/115/131 mm<br />
RADIUS: 23 m bei 183 cm PREIS (UVP): € 579,90 WEB: scott-sports.com<br />
VÖLKL 100EIGHT<br />
Maximale Agilität und Variabilität: Der 100EIGHT mit 3D.Ridge-Technologie ist<br />
die neue All Mountain-Waffe für jeden Skitag in jedem Gelände. Der 100EIGHT<br />
kombiniert besten Auftrieb mit größter Stabilität und Vielseitigkeit. Im Detail: Toughbox-Construction;<br />
Multi-Layer-Woodcore; Tapered Shape; Full Rocker.<br />
GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 141/108/124 mm<br />
RADIUS: 22 m bei 181 cm PREIS (UVP): € 699,95 WEB: voelkl.com<br />
FOTOS: Hersteller<br />
86<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
WINTERLAND TIROL<br />
DIESER WINTER WIRD<br />
INNOVATIV!<br />
Die 3S-<br />
Eisgratbahn am<br />
Stubaier Gletscher<br />
und das Event-<br />
Spektakel<br />
„GAIA – Stubai<br />
Mutter Erde“ stehen<br />
für den Fortschritt<br />
im Stubaital.<br />
FOTOS: Stubaier Gletscher, Schlick 2000/Andre Schönherr, Sartori&Thaler/Günther Egger/Andre Schönherr<br />
Innovative Ideen der Stubaier haben<br />
in den letzten Jahren immer wieder<br />
zur Entstehung neuer Attraktionen<br />
für Winterurlauber geführt. Etwa, was<br />
die Errichtung moderner Anlagen in<br />
den Skigebieten betrifft, oder aber in<br />
die Einführung attraktiver Angebote<br />
für Familien mit Kindern. Als Konsequenz<br />
des Innovationsgeistes konnte<br />
das Stubaital seine Wintersport-Kompetenz<br />
jüngst stark ausbauen – und<br />
auch in diesem Winter wird der Fortschritt<br />
wieder sicht- und erlebbar.<br />
NEUE 3S-EISGRATBAHN<br />
Die Top-Neuerung betrifft die Eisgratbahn,<br />
seit jeher die wichtigste Ader des<br />
Liftbetriebs im Skigebiet Stubaier Gletscher.<br />
Seit 1973 hat die alte Bahn Skifahrer<br />
auf 2.900 Meter Seehöhe transportiert<br />
– heuer ist sie nach über 40<br />
Jahren „im Dienst“ feierlich in den Ruhestand<br />
verabschiedet worden. Ende<br />
Oktober hat ihre Nachfolgerin, die<br />
neue 3S-Eisgratbahn, ihren Betrieb am<br />
Gletscher aufgenommen.<br />
Sie ist nicht nur ein Hingucker,<br />
sondern mit 4,7 km Länge gleich die<br />
längste 3S-Bahn der Alpen. Über sieben<br />
Stützen fährt sie in zwölf Minuten von<br />
der neuen Talstation mit Skidepot<br />
über eine ebenfalls neue Mittelstation<br />
auf den Berg. Die Bahn überwindet dabei<br />
1.200 Höhenmeter und kann in ihren<br />
von Pininfarina designten Gondeln<br />
doppelt so viele Gäste befördern<br />
wie bisher. Neben Stehplätzen bietet<br />
jede Gondel auch 24 Sitzplätze in Leder<br />
sowie Gratis-WLAN. Passend zum<br />
Neubau erwartet die Wintersportler<br />
heuer auch eine neue Skiroute als Talabfahrt.<br />
„GAIA – STUBAI MUTTER ERDE“<br />
Doch auch hinsichtlich neuartiger<br />
Events kann das Stubaital punkten.<br />
Das Tal wird erbeben, wenn am 17. Februar<br />
2017 „GAIA – Stubai Mutter Erde“<br />
in Neustift uraufgeführt wird. Ein<br />
Schneehang im Ortsteil Milders wird<br />
zur atemberaubenden Kulisse für diese<br />
Multimedia-Ski- und -Tanzperformance,<br />
die Enrique Gasa Valga, Choreograph<br />
und Ballettdirektor des Tiroler<br />
Landestheaters, inszeniert. Nach der<br />
Premiere wird das Spektakel dann<br />
noch einmal eine Woche später, am 24.<br />
Februar, jeweils um 20.30 Uhr, bei den<br />
Sonnbergliften in Neustift-Milders aufgeführt.<br />
Event-Tipps<br />
10. 12.: Winter-Warm-Up-Party im<br />
Skigebiet Schlick 2000, Fulpmes<br />
13.–14. 1.: 2. Rodeltestival bei den<br />
Elferbahnen Neustift<br />
17. und 24. 2.: GAIA – Stubai Mutter<br />
Erde, Neustift<br />
10.–12. 3.: 26. Stubai Cup der<br />
Gleitschirmflieger, Neustift/Fulpmes<br />
April–Mai: Spring Sessions im<br />
Snowpark Stubai Zoo am Stubaier<br />
Gletscher, Neustift<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 9 9 20<br />
PISTEN: 110 km ■ 57 ■ 41 ■ 12;<br />
plus 10 Skirouten, 2 Snowparks,<br />
12 Rodelbahnen<br />
PREISE (STUBAIER SUPERSKIPASS):<br />
Erw. € 100,–; Jugendliche € 70;<br />
Kinder € 50,– (Preisbeispiele für<br />
2 Tage in 4 Skigebieten);<br />
Kinder bis 10 Jahre fahren in Begleitung<br />
eines zahlenden Elternteils gratis mit<br />
den Bergbahnen<br />
INFOS & BUCHUNGEN:<br />
TVB Stubai Tirol<br />
Tel.: 0 50/18 81 0<br />
E-Mail: info@stubai.at<br />
WEB: stubai.at<br />
STUBAITAL<br />
87
HOTSPOT IN TIROL<br />
EIN GLÄNZENDES SKI-ERLEBNIS<br />
DAS „SKI-JUWEL ALPBACHTAL WILDSCHÖNAU“ wird seinem Namen gerecht.<br />
Zum Beispiel mit dem neuen Angebot „First Line Deluxe“, das den<br />
Luxus ermöglicht, die allerersten Schwünge in eine frisch präparierte<br />
Piste zu ziehen. Neu in diesem Winter sind auch eine Funslope sowie die<br />
Eva-Maria-Brem-Rennstrecke. Am Reither-Kogel kann man heuer erstmalig<br />
Pistenraupen-Copilot sein, und am Markbachjoch, Schatzberg und Wiedersbergerhorn<br />
in drei nagelneue Skihütten zur Stärkung einkehren.<br />
Über 109 Pistenkilometer erstreckt sich Tirols Ski-Juwel. Sportliche Skifahrer<br />
und Freerider finden am Wiedersbergerhorn Topreviere vor, am<br />
Schatzberg laden besonders breite Pisten zum sonnigen Skivergnügen<br />
ein. Strahlend sind auch die Aussichten auf die Ski Juwel Events: Vom 9.–<br />
11. Dezember lockt das Ski Opening Alpbachtal, vom 16.–18. Dezember<br />
das Ski Opening Wildschönau. Am 7. Jänner gastiert der Ö3 Pistenbully<br />
am Wiedersbergerhorn, am 26. Jänner wird das Musik-Schneefest Oberau<br />
und am 18. März das Lions-Schneefest Schatzberg gefeiert.<br />
Alle Infos auf skijuwel.com<br />
FOTOS: FOTO: xxx Tourismus Alpachtal Wildschönau<br />
88<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
89
• Eislaufen und Pferdeschlittenfahrten<br />
Skivergnügen im<br />
Tiroler AlpbAchTAl<br />
Sportlich-gesunde Tage im pirchner hof<br />
Ob Skifahren, Winterwandern oder Langlaufen: Das Alpbachtal<br />
verzaubert mit seinen genussreichen Winterangeboten<br />
– und dem Hildegard-MEHRwert im Pirchner Hof!<br />
Das erste ganzheitliche Hildegard-von-Bingen-Hotel Pirchner<br />
Hof in Reith im Alpbachtal ist ein ganz besonderer Ort – weit<br />
weg vom Alltag und ganz nah dran an der Natur.<br />
Nach Ihrem aktiven Wintertag stärken Sie sich mit gesunden<br />
Köstlichkeiten aus unserer Hildegard-Küche, in der die<br />
frischesten Produkte von unserem Bauernhof und aus der<br />
Region verarbeitet werden. Zwischendurch ziehen Sie Ihre<br />
Bahnen im ganzjährig beheizten Outdoor-Pool und lassen<br />
sich unterm funkelnden Tiroler Sternenhimmel treiben.<br />
In unserem Spa tanken Sie Energie in der Saunalandschaft<br />
und lassen sich bei wohltuenden Massagen und<br />
Anwendungen verwöhnen. Und das abwechslungsreiche<br />
Entspannungs- & Aktiv-Angebot macht Lust aufs nächste<br />
Winterabenteuer...<br />
Tauchen Sie ein ins Alpbachtaler Winterwunderland!<br />
Entdecken Sie das Alpbachtal von seiner<br />
schönsten Winterseite:<br />
• Ski Juwel Alpbachtal mit 145 km<br />
schneesicheren Pisten, 45 Liftanlagen<br />
und 24 urigen Hütten<br />
• 70 km Langlaufloipen<br />
• 7 Rodelbahnen<br />
• Paradies für Skitourengeher, Winterund<br />
Schneeschuhwanderer<br />
4 TAGE SKIVERGNÜGEN<br />
• 4 Übernachtungen (Anreise So. oder Mo.)<br />
inkl.Verwöhnpension<br />
• Pirchner Hof’s Inklusivleistungen<br />
• 3-Tages-Skipass oder<br />
Beauty-Gutschein im Wert von € 80<br />
• Tägliches Bewegungs- und<br />
Entspannungsprogramm<br />
• Alpbachtal Seenland Card<br />
• Kostenfreier Skibus<br />
ab € 493 pro Person<br />
Das erste ganzheitliche<br />
h ilD egarD -von-Bingen-h otel<br />
Neudorf 42 . 6235 Reith im Alpbachtal Tirol .<br />
Austria . Tel. +43 5337 62749<br />
info@pirchnerhof.at . www.pirchnerhof.at
WINTERLAND TIROL<br />
PITZTAL<br />
SCHNEEGARANTIE UND<br />
ACTION AM DACH TIROLS<br />
Vielseitig, kraftvoll, aktiv und berührend zeigt sich das knapp 40 Kilometer lange Tiroler<br />
Pitztal im Winter. Die besondere geografische Lage seiner drei Skigebiete Hochzeiger, Rifflsee<br />
und Pitztaler Gletscher beschert Gästen Schneesicherheit und Sonnenstunden.<br />
FOTOS: Tourismusverband Pitztal<br />
Es wirkt, als hätte sich eine<br />
Schneedecke über ein soeben in<br />
den Alpen gelandetes Ufo gelegt:<br />
Auf 3.440 Metern über dem Meeresspiegel<br />
befindet sich das höchste Café<br />
Österreichs, das passenderweise den<br />
Namen „Café 3.440“ trägt. Um es jedoch<br />
gleich vorwegzunehmen: Es<br />
gibt am Pitztaler Gletscher nicht nur<br />
feine Backwaren, sondern auch fantastische<br />
Möglichkeiten für Skifahrer,<br />
Tourengeher und Eiskletterer.<br />
Mit Pisten für alle Könnerstufen<br />
gilt der Pitztaler Gletscher als eines<br />
der schneesichersten und gleichzeitig<br />
anspruchsvollsten Gletscherskigebiete<br />
im Land. Seit September läuft hier<br />
der Skibetrieb. Österreichs höchste<br />
Seilbahn – die Wildspitzbahn – befördert<br />
Gäste ins ewige Eis. Sie gelangen<br />
von der Talstation auf 2.840 Metern<br />
Höhe auf den 3.440 Meter hohen Hinteren<br />
Brunnenkogel. Und hier steht<br />
es, das berühmte „Café 3.440“ – mit<br />
freischwebender Terrasse und Panoramaglasfront<br />
mit Aussicht auf über 50<br />
Dreitausender.<br />
Tourengeher finden hier auch einen<br />
perfekten Ausgangspunkt für<br />
Skitouren auf den höchsten Berg<br />
Tirols – die 3.774 Meter hohe Wildspitze<br />
– und herrliche Abfahrten. Auf<br />
Powderjunkies warten rund um den<br />
Pitztaler Gletscher 41 Kilometer<br />
Off-Piste-Varianten und Tiefschnee<br />
ohne Ende. Das mit dem Gletscher verbundene<br />
Skigebiet Rifflsee am Talende<br />
bietet Fun-Carvern und Genusskifahrern<br />
zusätzlichen Skigenuss.<br />
„SPIELPLATZ SCHNEE“<br />
Die Vorzüge seines familienfreundlichen<br />
Angebots packt das Skigebiet<br />
Hochzeiger in das Programm „Spielplatz<br />
Schnee – Pitzi’s Schneeabenteuer“.<br />
Ganz ohne Druck und mit viel Abwechslung<br />
bei Erlebnissen abseits der<br />
Pisten fällt das Skifahren lernen hier<br />
besonders leicht. Zusammen mit den<br />
beiden Hochzeiger-Maskottchen Pitzi<br />
und Gratsch heißt es für die Kinder<br />
dann Spiel und Spaß bei Schneeballschlachten,<br />
beim Schneemann- & Iglubauen,<br />
beim Nachtrodeln oder Schneeschuhwandern<br />
durch den Zirbenpark.<br />
Besonderer Tipp: Die Pitz Regio<br />
Card, die für alle drei Skigebiete im<br />
Pitztal gilt, ist ab drei Tagen zu haben<br />
und kostet dann in der Hauptsaison<br />
€ 140 (Erwachsene9 bzw. 84 (Kinder)<br />
und € 127 bzw. 76 in der Nebensaison.<br />
Besonders attraktiv für junge Familien:<br />
Kinder unter 10 Jahren fahren in<br />
Begleitung eines Elternteils bei allen<br />
Bergbahnen im Pitztal kostenlos.<br />
Infos und Buchungen<br />
TOURISMUSVERBAND PITZTAL<br />
Tel.: 0 54 14/86 9 99-15<br />
E-Mail: info@pitztal.com<br />
WEB: pitztal.com<br />
91
WINTERLAND TIROL<br />
ÜBERALL DABEI SEIN!<br />
Mit einem einzigen Skipass erobert man neun Skigebiete der Olympia SkiWorld Innsbruck.<br />
INNSBRUCK<br />
Dabei sein ist alles – so lautet bekanntermaßen<br />
der olympische<br />
Gedanke. In Innsbruck muss<br />
man das wissen, immerhin war die<br />
Stadt bereits drei Mal Ausrichter von<br />
Olympischen Winterspielen. Was ist<br />
also naheliegender, als dass man mit<br />
einem einzigen Skipass ganz einfach<br />
überall dabei sein kann? Gleich neun<br />
Ski- und Snowboardgebiete bilden die<br />
Olympia SkiWorld Innsbruck, und<br />
die ist im wahrsten Sinne des Wortes<br />
olympiaerprobt: Auf dem Patscherkofel,<br />
in der Axamer Lizum oder im<br />
spektakulären K-Park Kühtai wetteiferten<br />
1964, 1976 sowie 2012 (anlässlich<br />
der 1. Olympischen Jugendwinterspiele)<br />
die Wintersportler um<br />
olympische Medaillen.<br />
90 Bergbahnen und Lifte befördern<br />
die Skifahrer rund um Innsbruck<br />
in luftige Höhen. Beschneiungsanlagen<br />
sorgen dafür, dass der<br />
Skispaß auch schneesicher ist, bis<br />
weit ins Frühjahr hinein. 300 Pistenkilometer<br />
beinhaltet das Ski-Eldorado<br />
vor Innsbrucks Haustür, und alles ist<br />
mit einem einzigen Skipass befahrbar.<br />
Dabei kommt man hoch hinaus:<br />
In Österreichs höchstgelegenem Skiort<br />
Kühtai startet man auf 2.020 Meter<br />
Seehöhe in den Skitag. Wer in dem<br />
nur 20 Autominuten von Innsbruck<br />
entfernten Ort wohnt, hat die Skipisten<br />
damit vor der Haustür.<br />
SPORTLICH ODER FAMILIÄR<br />
Innsbrucks wohl „schrägster“ Park<br />
liegt gleich oberhalb der Stadt – der<br />
„Nordkette Skylinepark“ mit dem Prädikat<br />
„incity“ bietet Snowboardern<br />
spannende Herausforderungen. In nur<br />
20 Minuten vom Stadtzentrum mit der<br />
Standseilbahn und Gondel zu erreichen,<br />
ist die Nordkette auch das Skigebiet<br />
und die Chill-out-Area für Sonnenanbeter.<br />
Hier zeigt sich die Freeride<br />
City Innsbruck ebenso wie die Axamer<br />
Lizum, der Kühtai oder der Stubaier<br />
Gletscher von der „Powder“-Seite.<br />
Wer Lust auf gemütliche<br />
Schwünge hat, der ist in den Familienskigebieten<br />
Glungezer, Schlick<br />
2000, Ranger Köpfl und dem Muttereralmpark<br />
– wo sich der längste<br />
Snowpark der Region befindet – bestens<br />
aufgehoben. Dieser 3,2 km lange<br />
Snowpark, MAP 6020, bietet mit seinen<br />
Bereichen Kidspark, Jib Alley,<br />
Slopestyle Area und Wood Obstacles<br />
gleich vier Zonen mit unterschiedlichen<br />
Herausforderungen.<br />
Mit dem Skipass der Olympia Ski<br />
World Innsbruck erwirbt man nicht<br />
nur die Lizenz zum Abfahren in neun<br />
Top-Skigebieten – mit dem kostenlosen<br />
Skibus werden die Gäste bis April<br />
auch bequem und umweltfreundlich<br />
dorthin befördert. Der Skipass kostet<br />
für 6 Tage 222 Euro für Erwachsene;<br />
Jugendliche, Kinder und Senioren erhalten<br />
eine Ermäßigung.<br />
Erhältlich ist der Superskipass<br />
bei der „Innsbruck Information“ –<br />
hier der Kontakt: Tel.: 0512/53 56 oder<br />
per Mail an info@innsbruck.info!<br />
Infos und Buchungen<br />
INNSBRUCK TOURISMUS<br />
Tel.: 0 512/59 8 50<br />
E-Mail: office@innsbruck.info<br />
WEB: innsbruck.info<br />
FOTOS: Innsbruck Tourismus<br />
92<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
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Hollywood<br />
TEXT: Wolfgang Kuhn<br />
94<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FILM AB! Österreichische Skiberge werden als Drehorte für Hollywood-<br />
Blockbuster immer beliebter. Von James Bond bis zurück zu den Beatles –<br />
wo sich Wintersportler auf die Spuren der berühmtesten Werbeträger<br />
für unsere Skipisten begeben können.<br />
FOTOS: Ötztal Tourismus<br />
Touristen wie James Bond kann<br />
sich Österreich nur wünschen:<br />
Er kommt einfach immer wieder.<br />
Im Dienste ihrer Majestät<br />
macht der Agent allerdings selten Urlaub<br />
in der Alpenrepublik, meistens<br />
liefert er sich mit üblen Burschen Verfolgungsjagden,<br />
deckt Verschwörungen<br />
auf oder es gibt sonst wieder irgendwo<br />
Ärger.<br />
Immerhin: Als Stammgast hat<br />
Bond über die Jahre jede Menge Geld<br />
in Österreich gelassen – dank treuer<br />
Fans, die 007 rund um den Erdball verfolgen.<br />
„Allein für Tirol hat der Dreh<br />
des letzten Bond-Films ‚Spectre‘ einen<br />
geschätzten Werbewert von 100 Millionen<br />
Euro“, meinte damals Tirols<br />
oberster Werber Josef Margreiter. Und<br />
Mr. Bond ist schließlich nicht der einzige<br />
Filmheld, der gerne in Österreich<br />
Station macht – wie ein Rückblick in<br />
die Geschichte zeigt.<br />
HITCHCOCK UND DER SCHNEE<br />
Die Schwäche Hollywoods für das<br />
winterliche Österreich begann im<br />
Prinzip bereits 1926, als Meisterregisseur<br />
Alfred Hitchcock im Ötztal seinen<br />
Stummfilm „The Mountain Eagle“<br />
drehte. „Zum Drehort brauchten<br />
wir immer sieben Stunden, weil Autofahren<br />
auf dieser Straße nicht erlaubt<br />
war. Wir nahmen also einen Pferdewagen.<br />
Meine Frau, damals als Cutterin<br />
tätig, saß auf der Kamera“, erinnerte<br />
sich die Regielegende später. Der<br />
im Film auftauchende Schnee störte<br />
Hitchcock übrigens maßlos, weswegen<br />
er ihn mit einem Aggregat auch<br />
weitgehend wegschmolz.<br />
1931 entstand am Arlberg ein weiterer<br />
Klassiker: „Der weiße Rausch“<br />
mit dem österreichischen Skipionier<br />
Hannes Schneider in der Titelrolle<br />
war der erste Skifilm mit Ton. Die damals<br />
revolutionären Choreografien,<br />
Filmtechniken, Sprünge und die rasanten<br />
Abfahrten wirken bis heute<br />
nach: Der Arlberg zählt nicht zuletzt<br />
aufgrund solcher Filme zu den legendärsten<br />
Skigebieten der Welt und gegen<br />
Ende jeder Saison wird der „Weiße<br />
Rausch“ heute als spektakuläres Massenstart-Rennen<br />
von der Valluga bis<br />
hinunter ins Tal gefahren.<br />
DIE DOPPELTEN BEATLES<br />
Im März 1965 suchten dann die berühmtesten<br />
Pilzköpfe der Welt die<br />
heimischen Skipisten auf: Die Beatles<br />
drehten ihren zweiten Kinofilm<br />
„Help!“ in Obertauern. Es gab nur ein<br />
Problem: Keiner der Fab Four konnte<br />
Ski fahren und nur einer von ihnen<br />
(John Lennon) hatte es überhaupt<br />
schon mal probiert. Für die wilden<br />
Verfolgungsjagden auf den Pisten<br />
mussten Doubles her, die in den heimischen<br />
Skilehrern Herbert Lürzer,<br />
Hans Pretschner, Franz Bogens perger<br />
und Gerhard Krings gefunden wurden.<br />
Und so lernten die Liverpooler<br />
Weltstars zu Beginn der Dreharbeiten<br />
die „doppelten“ Beatles am Kirchbühellift<br />
kennen. „Die Einheimischen<br />
haben sie für Mädchen gehalten“, erinnert<br />
sich Lürzer, dem heute das Hotel<br />
Edelweiß gehört, in dem die Beatles<br />
damals übernachteten.<br />
Die Stunts, die das Drehbuch für<br />
die Musiker vorsah, sprangen die<br />
vier Österreicher ohne Probleme. Die<br />
Handlung des Films blieb den Mitwirkenden<br />
am Set aber verborgen – und<br />
so geht es bis heute vielen: „Keiner<br />
weiß doch wirklich, worum es da genau<br />
ging“, sagt McCartney-Double Lürzer<br />
heute. Er hat sich den Film erst Jahre<br />
später angesehen. Im Hotel Marietta<br />
im Zentrum von Obertauern spielte die<br />
Band gegen Ende der Dreharbeiten übrigens<br />
ihr erstes und letztes Konzert in<br />
Österreich. Eine restlos geleerte Hotelbar,<br />
ein paar gerissene Klaviersaiten<br />
und ein geplatztes Schlagzeugfell waren<br />
die Bilanz einer legendären Nacht.<br />
DIESEL AUF DEM SNOWBOARD<br />
Wild unterwegs war auch Muskelstar<br />
Vin Diesel, als er 2002 im Tiroler Kaunertal<br />
Teile seines Actionkrachers<br />
„xXx – Triple X“ drehte. Unterlegt von<br />
Hatebreeds Knochenbrecher „I Will<br />
Be Heard“ brettert Film-Extremsportler<br />
Xander Cage auf einem Snowboard<br />
durch die schroffe Gletscherwelt, um<br />
schließlich eine Lawine auszulösen,<br />
die praktischerweise die Kommunikationszentrale<br />
der bösen Russen ausschaltet.<br />
Die fünfminütige Sequenz<br />
ist das spektakuläre Herzstück des<br />
Films. Obwohl Diesel zuvor noch<br />
nie auf dem Snowboard gestanden<br />
war, drehte er trotzdem einige Szenen<br />
selbst – die wirklich gefährlichen<br />
Stunts überließ er jedoch dem Tiroler<br />
Freeride-Star Florian Orley.<br />
Etwas gemächlicher ging es naturgemäß<br />
bei den Dreharbeiten zu „Bridget<br />
Jones – Am Rande des Wahnsinns“<br />
2004 in Lech am Arlberg zur Sache.<br />
Auch wenn laut Drehbuch „Skihaserl“<br />
Renee Zellweger für einige Turbulenzen<br />
sorgte, unter anderem vom<br />
Sessellift fiel und in voller Skiausrüstung<br />
direkt in ein Geschäft mitten im<br />
Dorf kullerte. Im wirklichen Leben<br />
war es übrigens genau umgekehrt:<br />
Bridget-Darstellerin Zellweger war<br />
auf den Brettern recht flott unterwegs,<br />
während Co-Star Colin Firth überhaupt<br />
nicht Ski fahren konnte. An die<br />
Dreharbeiten erinnern heute noch einige<br />
Bilder im Lecher Hotel Post, wo<br />
einige Teile gedreht wurden.<br />
Stolz ist man übrigens auch in<br />
Seefeld, wo Hugh Jackman im letz<br />
95
SKI & ENTERTAINMENT<br />
TOP-<br />
FILME<br />
die bei uns<br />
gedreht<br />
wurden<br />
THE MOUNTAIN EAGLE: 1926, Hitchcock-Stummfilm,<br />
Drehort Ötztal/Tirol<br />
DER WEISSE RAUSCH: 1931, mit Hannes<br />
Schneider, Drehort Arlberg/Tirol/<br />
Vorarlberg<br />
HELP!: 1965, mit den Beatles, Drehort<br />
Obertauern/Salzburg<br />
JAMES BOND – DER HAUCH DES<br />
TODES: 1987, mit Timothy Dalton,<br />
Drehort Naggleralm/Kärnten<br />
XXX – TRIPLE X: 2002, mit Vin Diesel,<br />
Drehort Kaunertal/Tirol<br />
BRIDGET JONES – AM RANDE DES<br />
WAHNSINNS: 2004, mit Renee<br />
Zellweger, Drehort Lech am Arlberg<br />
POWDER GIRL (CHALET GIRL):<br />
2010, mit Brooke Shields, Drehort St.<br />
Anton und Kaunertal/Tirol<br />
STREIF – ONE HELL OF A RIDE:<br />
2014, Drehort Kitzbühel<br />
JAMES BOND – SPECTRE: 2015, mit<br />
Daniel Craig, Drehorte Obertilliach/<br />
Tirol und Altaussee/Steiermark<br />
EDDIE THE EAGLE: <strong>2016</strong>, mit Hugh<br />
Jackman, Drehort Seefeld/Tirol.<br />
ten Jahr für die Dreharbeiten von<br />
„Eddie the Eagle“ Quartier bezog. Für<br />
das Abenteuer des britischen Skisprung-Bruchpiloten<br />
Michael „Eddie“<br />
Edwards standen ausnahmsweise jedoch<br />
keine schneeverwehten Hänge<br />
im Mittelpunkt, sondern die Seefelder<br />
Sprungschanze.<br />
Ein legendärer Skifilm, der bis<br />
heute am Arlberg weiterlebt.<br />
IMMER WIEDER 007<br />
Aber dann natürlich: Bond, James<br />
Bond. Immer wieder ist 007 ebenso<br />
wie sein Schöpfer Ian Fleming (der<br />
zeitweise in Kitzbühel lebte) mit Österreich<br />
in Berührung gekommen. Bei<br />
den in der Schweiz gedrehten Ski-Szenen<br />
in „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“<br />
spielte 1969 bereits ein Österreicher<br />
eine Rolle: Sportstar Toni<br />
Sailer sprang als Double von 007-Darsteller<br />
George Lazenby ein. Die Anfangssequenzen<br />
von „Der Spion, der<br />
mich liebte“ (1977) spielen zwar in einem<br />
fiktiven Alpendorf in Österreich,<br />
wurden jedoch am Piz Bernina in der<br />
Schweiz gedreht.<br />
Timothy Dalton kehrte 1987 für<br />
„Der Hauch des Todes“ in die Alpenrepublik<br />
zurück – die Cello-Rutschpartie<br />
im Schnee über die tschechisch-österreichische<br />
Grenze wurde auf der<br />
Naggler-Alm in Kärnten inszeniert.<br />
Zuletzt stellte Daniel Craig 2015<br />
das Land auf den Kopf, als er im Ost<br />
FOTOS: KK<br />
ATOMIC.COM<br />
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DER NEUE<br />
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UNSER BISHER LEICHTESTER ALPINSKISCHUH.<br />
FOTOS: Pitztal Wild Face, Klaus Höfler<br />
#WEARESKIING
tiroler Obertilliach an einer Holzhütte<br />
mit gezückter Pistole vorbeilief,<br />
sich im Ötztaler Sölden aus einem zerbröselten<br />
Hubschrauber rettete oder<br />
in einem Boot über den steirischen<br />
Altausseer See glitt. In Obertilliach<br />
hat sich das „Bond-Haus“ zu einem beliebten<br />
Reiseziel entwickelt: Der Heustadel<br />
wurde in der Steiermark zerlegt<br />
und am oberen Rand einer Piste<br />
im Skigebiet Golzentipp wieder aufgebaut.<br />
Im Hotel Almwellness gibt es<br />
übrigens bis heute Pauschalangebote<br />
mit Namen wie „Ein Quantum Heu“<br />
oder „Auf den Spuren von 007“ ...<br />
BEGEISTERTER REGISSEUR<br />
In Sölden wiederum schwärmte Regisseur<br />
Sam Mendes von den „spektakulären<br />
Glasfronten“ des IceQ-Restaurants<br />
auf rund 3.000 Metern Höhe<br />
samt atemberaubendem Alpenpanorama:<br />
„Mendes war von Beginn an von<br />
der außergewöhnlichen Architektur<br />
des IceQ begeistert – und von den<br />
Möglichkeiten und Motiven rund um<br />
den Gaislachkogl und die Gletscherstraße.<br />
Unsere Infrastruktur bis auf<br />
„Pilzköpfe“ in Oberntauern: Im Schnee brauchten die Beatles Doubles.<br />
3.000 Meter und die Dienstleistungsqualität<br />
hat die Filmemacher schlussendlich<br />
überzeugt“, erklärt Jack Falkner,<br />
Geschäftsführer der Söldner<br />
Bergbahnen, weshalb 2015 der Bond-<br />
Coup gelang. „Man muss wirklich sagen:<br />
Wir sind geadelt worden! Schließlich<br />
werden für James-Bond-Streifen<br />
nur die schönsten Plätze der Welt von<br />
den Location-Scouts ausgewählt.“<br />
007-Darsteller Daniel Craig ließ es<br />
sich damals mit seiner Ehefrau Rachel<br />
Weisz im Bergland Hotel Sölden gutgehen<br />
und trank seinen Kaffee am liebsten<br />
an der Hotelbar, anstatt in seiner<br />
212 QuAadratmeter großen „Gipfelsuite“.<br />
Wodka-Martini bestellte er übrigens<br />
keinen.<br />
Die neuen Blizzard Quattro Ski sind eine High-Performance Ski<br />
Kollektion - entwickelt um perfekt auf präparierten Pisten zu<br />
carven. Die vielseitige Ausrichtung bietet punktgenau das Modell,<br />
wie du es brauchst: für dein Können, für dein Gelände, für deinen<br />
Schnee.<br />
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UM BLIZZARD QUATTRO ZU TESTEN.
WINTERLAND TIROL<br />
OSTTIROL<br />
VIEL MEHR ALS NUR SKIFAHREN . . .<br />
Skifahren in Skigebieten mit Geheimtipp-Charakter, kombiniert mit Skitourengehen,<br />
Schneeschuhwandern, Übernachten im Iglu und Flanieren in der Altstadt von Lienz.<br />
Das alles ist „Ski plus X“ in Osttirol.<br />
Skifahren und nichts als Skifahren.<br />
Jeden Morgen der Erste am<br />
Lift. Vom Anreise- bis zum Abreisetag<br />
möglichst viele Pistenkilometer<br />
sammeln. Diese Art der Skiferien ist<br />
für immer mehr Urlauber ein Auslaufmodell.<br />
Gefragt sind Spaß, Erholung<br />
und Erlebnisse auch abseits der<br />
Skipisten – sei es eine Schneeschuhwanderung,<br />
eine Skitour oder<br />
ein relaxter Shopping-Nachmittag in<br />
der City. „Ski plus X“ ist die Antwort<br />
in Osttirol auf die veränderten Bedürfnisse<br />
der Winterurlauber, die<br />
spontan entscheiden wollen und von<br />
ihrem Urlaub sowohl den perfekten<br />
Skitag als auch zusätzlich unvergessliche<br />
Naturerlebnisse oder romantische<br />
Alltagsfluchten erwarten.<br />
„SKI PLUS IGLU“<br />
Winterromantik einmal ganz anders:<br />
Gemeinsam mit einem erfahrenen<br />
Bergführer geht es mit Schneeschuhen<br />
durch die stille Winterlandschaft.<br />
An einer besonders schönen Stelle<br />
wird ein Iglu gebaut und das Nachtlager<br />
vorbereitet. Tief einkuscheln in<br />
den Daunenschlafsack, den nächtlichen<br />
Sternenhimmel und einen bezaubernden<br />
Sonnenaufgang genießen.<br />
Um 298 Euro pro Person ist man beim<br />
„Eskimopaket“ dabei.<br />
Oder doch bummeln? Lienz ist<br />
keine Großstadt, besitzt aber viel urbanes<br />
Flair und historischen Charme.<br />
Die Altstadt bezaubert mit eleganten<br />
Promenaden, alteingesessenen Handwerksläden,<br />
trendigen Boutiquen und<br />
süßen Cafés. Eine vielseitige und charmante<br />
Alternative und eine inspirierende<br />
Abwechslung zum Wintersport.<br />
Ab 298 Euro pro Person gibt es das Paket<br />
„Ski n’ the City“.<br />
SKITOUREN UND TIERWELT<br />
Osttirol zählt auch zu den angesagtesten<br />
Skitourenregionen. Routen in der<br />
einsamen Winterwelt weit weg vom<br />
Alltag und dazu faszinierende Abfahrten<br />
im Pulverschnee. Die schönsten<br />
Touren, die besten Erlebnisse findet<br />
man mit den Osttiroler Berg- und Skiführern:<br />
Die Schnuppertour ist schon<br />
um 75 Euro pro Person zu haben. Im<br />
Paket „Ski plus Nationalpark“ wiederum<br />
führt der Ranger hinein in eine<br />
wunderbare Winterwelt, zeigt verborgene<br />
Schönheiten und verrät<br />
spannende Geschichten über die Tierund<br />
Pflanzenwelt, die auch am Ende<br />
des Tages noch nachwirken. Spurenlesen<br />
und die Bewohner des Waldes beobachten<br />
– am besten geht das auf der<br />
geführten Schneeschuh-Tour um 15<br />
Euro pro Person.<br />
Skipaket<br />
SKI HIT SHORT STAY OSTTIROL<br />
3. 12. <strong>2016</strong>–21. 4. 2017<br />
• 3 x Nächtigung inkl. Frühstück<br />
• 2-Tage-Skipass „Ski-Hit Osttirol“<br />
ab EUR 153,– p.P.<br />
INFO UND BUCHUNG:<br />
Osttirol Information<br />
Mühlgasse 11, 9900 Lienz<br />
Tel.: 050/212 212<br />
E-Mail:info@osttirol.com<br />
WEB: osttirol.com<br />
FOTOS: Osttirol Werbung, Willi Seebacher, Christian Riepler;<br />
98<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
NATÜRLICH AKTIV SEIN<br />
IM „HOTEL TAURERWIRT“<br />
In Kals im Nationalpark Hohe Tauern, am Fuße des Großglockners,<br />
erwartet dich pure, unverfälschte Winteridylle. Gönn sie dir mit einer<br />
Auszeit im Vier-Sterne-Vital- und Wanderhotel Taurerwirt.<br />
Geborgenheit und Ruhe zum<br />
Wohlfühlen und Aktivsein;<br />
in einer Lage zum Verlieben:<br />
Das zeichnet den Taurerwirt in Kals<br />
am Großglockner, direkt im Nationalpark<br />
Hohe Tauern gelegen, aus. So<br />
weit das Auge reicht, erblickt man<br />
pure Natur. Ganz natürlich schmeckt<br />
auch der Aufenthalt, denn der Küchenchef<br />
kredenzt Forellen und Saiblinge<br />
aus dem eigenen Fischteich,<br />
Wild aus dem Kalser Jagdrevier sowie<br />
Fleisch- und Milchprodukte der umliegenden<br />
Bauern.<br />
Wer gerne aktiv ist und die<br />
Glocknerregion für sportliche Aktivität<br />
besucht, muss das nicht alleine<br />
tun. Die Hausherren begleiten Gäste<br />
gerne persönlich als Wander- und Naturführer<br />
oder als Fischer und Jäger in<br />
die einmalig schöne Natur des Glocknerdorfes<br />
Kals. Wer dann ermüdet<br />
wieder ins Vital- und Wanderhotel zurückkommt,<br />
kann im „Glockner Spa“<br />
entspannen und für neue Naturerlebnisse<br />
Kraft tanken. Verschiedenne<br />
Saunen und Ruheräume, wohltuende<br />
Massagen, Glocknerheubäder oder<br />
Kosmetikanwendungen wie das „Original<br />
Taurerwirt Gletscherschliffpeeling“<br />
bringen Körper und Geist wieder<br />
in Einklang. Ein entscheidender<br />
Erholungsfaktor ist auch der Schlaf –<br />
und den stört in der Ruhe des Kalsertals<br />
garantiert nichts!<br />
NATÜRLICH UMWELTBEWUSST<br />
„Nachhaltigkeit“ ist ein beliebtes<br />
Schlagwort unserer Zeit. Im Taurerwirt<br />
ist alles, was man darunter versteht,<br />
längst kein Novum mehr – sondern<br />
wird bereits seit Generationen<br />
gelebt. Der gewissenhafte Umgang<br />
mit natürlichen Ressourcen, das Leben<br />
der Werte „Umweltbewusstsein“<br />
und „Regionalität“ sind hier schon<br />
lang selbstverständlich. So deckt zum<br />
Beispiel das Hotel Taurerwirt seinen<br />
gesamten Energiebedarf aus dem eigenen<br />
Wasserkraftwerk und aus der eigenen<br />
Hackschnitzelanlage. Gemeinsam<br />
mit vielen anderen Maßnahmen<br />
ist so gesichert, dass die Natur im Nationalpark<br />
auch für Enkel und Urenkel<br />
noch so lebenswert und erholsam<br />
bleibt, wie sie es heute ist ...<br />
Package-Tipp: „Kalser<br />
Skitourenwoche“<br />
Inkludiert sind:<br />
• 6 Übernachtungen im Hotel<br />
• Taurerwirt-Verwöhnpension<br />
• Freie Benutzung des Glocknerspa<br />
• 1 Bergsteigermassage pro Person<br />
(50 Minuten)<br />
• 1 Hüttenübernachtung auf der<br />
Stüdlhütte mit Halbpension<br />
• 3 bis 4 Skitouren mit Bergführern<br />
• Alpine Sicherheitsschulung im<br />
Gelände, LVS-Übung, Schnee- und<br />
Lawinenkunde im Zuge der Skitouren<br />
• Großglockner-Gipfelbesteigung<br />
(3. 798 m) mit den Kalser Bergführern<br />
• Abschlussabend<br />
Termin: 25. März bis 1. April 2017<br />
Preis: ab € 1.254,– pro Person<br />
VITAL- UND WANDERHOTEL<br />
TAURERWIRT****<br />
9981 Kals am Großglockner<br />
Tel.: 0 48 76/82 26<br />
E-Mail: info@taurerwirt.at<br />
WEB: taurerwirt.at<br />
99
WINTERLAND TIROL<br />
SKIWELT WILDER<br />
KAISER-BRIXENTAL<br />
IRRSINNIG GROSS UND<br />
IRRSINNIG INNOVATIV<br />
Auf die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental treffen viele Superlative zu. „Irrsinnig groß“ und<br />
„irrsinnig nah“ sind nur zwei davon. Vor allem gibt es hier irrsinnig viel Pistenspaß!<br />
Die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental<br />
ist eines der größten und<br />
modernsten Skigebiete weltweit.<br />
Absolut einzigartig sind die<br />
neun direkten Einstiegsorte: Ellmau,<br />
Going, Scheffau, Söll, Brixen im Thale,<br />
Westendorf, Hopfgarten, Kelchsau,<br />
Itter sind die Hotspots der SkiWelt<br />
Wilder Kaiser-Brixental. Und diese<br />
energiegeladene Vereinigung ergibt<br />
in Summe über 284 ehrliche und täglich<br />
perfekt präparierte Pistenkilometer<br />
sowie 21 Talabfahrten. Ob als Anfänger,<br />
als Genuss- oder Vielskifahrer<br />
oder auch als ganze Familie: In der<br />
SkiWelt haben alle Wintersportler<br />
und Genießer jede Menge Spaß.<br />
In puncto Schneesicherheit trifft<br />
man hier ebenfalls ins Weiße, denn die<br />
SkiWelt zählt zu den schnee sichersten<br />
Wintersportregionen der Alpen.<br />
KEIN JAHR OHNE NEUERUNGEN<br />
Und die SkiWelt dreht sich ständig<br />
weiter: Für die Wintersaison<br />
<strong>2016</strong>/17 wurden wieder mehr als 27<br />
Millionen Euro investiert! Das Motto<br />
lautet: immer besser, immer attraktiver,<br />
immer moderner! Daher gibt es<br />
wieder einiges Neues zu entdecken:<br />
etwa die neue Erlebnis-10er-Gondel<br />
„Hans im Glück“ in der SkiWelt Söll,<br />
die in der Nacht sogar mit einer speziellen<br />
Beleuchtung in Szene gesetzt wird.<br />
Bemerkenswert auch die enorme Erweiterung<br />
der Beschneiungsanlagen:<br />
Nicht weniger als 229 Pistenkilometer<br />
sind mittlerweile beschneibar und innerhalb<br />
von nur drei Tagen winterfit!<br />
Österreichs höchstes Drehrestaurant<br />
auf der Hohen Salve, neue Skidepots<br />
und Parkplätze für bequemes Ski-in &<br />
Ski-out – die Liste der Highlights in der<br />
SkiWelt ist so irrsinnig lang wie die<br />
Summe der Pistenkilometer.<br />
Ab diesem Winter ist die Ski-<br />
Welt Teil des weltgrößten Skikartenverbundes,<br />
der AllStarCard. Durch<br />
den Zusammenschluss mit der Salzburger<br />
SuperSkicard wurde das Angebot<br />
schlagartig verdreifacht und<br />
das Pistenangebot der irrsinnig großen<br />
SkiWelt macht über 10 % der<br />
neuen SuperSkicard aus. Mit der<br />
Salzburger SuperSkicard wurde das<br />
Angebot schlagartig auf über 2.750<br />
Pistenkilometer verdreifacht.<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 16 35 39<br />
PISTEN: 284 km; ■ 122 ■ 129 ■ 33<br />
PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 47,–;<br />
Jugend € 35,50; Kinder € 23,50<br />
FOTOS: Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental<br />
100<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 90 modernste Lifte & Bahnen<br />
PISTEN: über 284 Pistenkilometer<br />
HIGHLIGHTS:<br />
• über 70 urige Hütten, Bergrestaurants<br />
und Après-Ski-Bars<br />
• ALPENIGLU®-Dorf mit Igluhotel,<br />
Restaurant, Bar, Eisausstellung<br />
und Eiskirche<br />
• 4 Funparks, Ski-Movie-Strecken, Ski-<br />
Welt Chill Areas mit Gratis-WIFI uvm.<br />
• 22 Skischulen mit eigenen Kinderskischulen,<br />
Kleinkindbetreuung (ab 5<br />
Monate), Gratis-Übungswiesen<br />
• 3 beleuchtete Rodelbahnen (Tagund<br />
Nachtrodelspaß bis 1 Uhr früh)<br />
• 13 km Nachtskilauf in Österreichs<br />
größtem Nachtskigebiet<br />
• 196,5 km Langlaufloipen und<br />
250 km Winterwanderwege<br />
Unterkünfte in jeder Kategorie:<br />
5-/4-/3-Sterne-Hotels, Pensionen<br />
und Apartments<br />
Packages & Angebote:<br />
Alle Kinder bis 15 Jahre (Jg. 2001–<br />
2010) fahren frei! Gilt vom 8.–22. 12.<br />
<strong>2016</strong> & 11. 3.–2. 4. 2017, wenn zumindest<br />
ein Elternteil einen Skipass von<br />
einer Gültigkeitsdauer von mindestens<br />
drei Tagen kauft.<br />
SuperSkiWochen – bis zu 25 % Preisersparnis:<br />
vom 8.–22. 12. <strong>2016</strong> & vom<br />
11. 3.–2. 4.2017<br />
NEU: Ladies & Men’s Day mit 25 %<br />
Rabatt! Ab 10. Jänner fahren jeden<br />
Dienstag alle Männer und jeden Mittwoch<br />
alle Damen bei Tages- oder Teiltageskarten<br />
zum Jugendtarif!<br />
Events:<br />
9.–11. 12. <strong>2016</strong> & 16.–18. 12. <strong>2016</strong>:<br />
SkiWelt-Winter-Opening-Party-<br />
Wochenende<br />
7.–22. 1. 2017:<br />
SkiWelt-Pistenparty-Wochen<br />
4.–25. 3. 2017:<br />
Skihütten-Gaudi-Wochen, täglich<br />
Live-Musik und Gratis-Skiguiding<br />
Info & Kontakt:<br />
SKIWELT WILDER KAISER – BRIXENTAL<br />
Dorf 84, A-6306 Söll<br />
Tel.: 0 53 33/400<br />
E-Mail: office@skiwelt.at<br />
WEB: skiwelt.at<br />
FACEBOOK: facebook.com/SkiWelt<br />
101
WINTERLAND TIROL<br />
REGION HALL-WATTENS<br />
SKIFAHREN, RODELN UND<br />
DIE NATUR ENTDECKEN<br />
Wie Forscher auf einer Expedition kann man sich in der Region Hall-Wattens fühlen.<br />
Und alle Facetten des Wintersports ausüben sowieso.<br />
Der frisch gefallene Schnee<br />
knirscht unter den Skiern, von<br />
der Rodelbahn erklingen lachende<br />
Kinderstimmen und heißer<br />
Glühwein wärmt die klammen Finger:<br />
Der Tiroler Bergwinter verheißt<br />
Urlaubsglücksgefühle, die für immer<br />
in Erinnerung bleiben.<br />
In der Region Hall-Wattens bieten<br />
fünf Rodelbahnen Schlittenspaß<br />
vom Feinsten. Es gibt sowohl familienfreundliche,<br />
leicht begehbare Strecken<br />
als auch rasantere Rodelpisten<br />
für sportliche Schlittenfahrer. Ob<br />
eine nächtliche Rodelpartie oder gemütlich<br />
mit den Kindern – hier kommen<br />
alle auf ihre Kosten.<br />
Skifahrer und Snowboarder können<br />
wählen: Naturschneespaß, wie<br />
man ihn in Europa nur noch selten<br />
findet, wird am Glungezer geboten.<br />
Dieser Skiberg ohne künstliche Beschneiung<br />
ist ein Geheimtipp unter<br />
passionierten Skisportlern, mit Panoramablick<br />
auf das gegenüberliegende<br />
Karwendelgebirge, die Tuxer und Stubaier<br />
Alpen. Außerdem sind weitere<br />
fünf Skigebiete in nur 20 bis 25 Minuten<br />
Fahrtzeit erreichbar.<br />
Auch für Anfänger und Kinder<br />
gibt es zwei ideale Liftanlagen: am<br />
Wattenberg und am Vögelsberg – hier<br />
wird sogar abends, bei Flutlicht, Ski<br />
gefahren, zum Beispiel beim innovativen<br />
Abendskikurs für Berufstätige.<br />
LANGLAUFEN MIT AUSSICHT<br />
Für Langlauffreunde ist die Region<br />
Hall-Wattens sowieso ein Paradies.<br />
Über 45 Kilometer Loipen warten auf<br />
Freizeitläufer ebenso wie auf ganz<br />
Sportliche; die Loipenbenützung ist in<br />
der gesamten Region Hall-Wattens<br />
kostenlos; nahe Parkmöglichkeiten garantieren,<br />
dass man ohne weite Fußmärsche<br />
schnell auf den Skiern steht.<br />
Wer Lust hat, mit Schneeschuhen<br />
zu wandern und die alpine Natur zu erkunden,<br />
für den ist eine geführte „Nature<br />
Watch“-Tour das Richtige: Mit<br />
einem Swarovski-Optik-Fernglas und<br />
begleitet von einem zertifizierten Na<br />
ture-Watch-Guide begibt man sich auf<br />
die Spurensuche von Tieren und Pflanzen<br />
im Naturpark Karwendel.<br />
Abseits von Pisten, Loipen und<br />
Rodelbahnen kann man sich auf die<br />
Entdeckung der größten Altstadt von<br />
Westösterreich freuen. Früher wurde<br />
hier Salz gesiedet, Silber geschmiedet<br />
und Welthandel betrieben – heute ist<br />
Hall in Tirol eines der charmantesten<br />
Städtchen am Inn.<br />
Info & Kontakt:<br />
WINTERLICHE URLAUBSANGEBOTE gibt<br />
es zu entdecken unter<br />
www.hall-wattens.at/winterurlaub<br />
TVB REGION HALL-WATTENS<br />
Unterer Stadtplatz 19<br />
A-6060 Hall in Tirol<br />
Urlaubshotline: 0 52 23/45 5 44-0<br />
E-Mail: office@hall-wattens.at<br />
WEB: hall-wattens.at<br />
FOTOS: TVB Region Hall-Wattens<br />
102<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Stell dich dem Berg,<br />
wird deine Reifeprüfung.<br />
Die Harakiri am Penken – das steilste Pistenerlebnis Österreichs.<br />
www.mayrhofner-bergbahnen.com<br />
Penken. Der Actionberg der<br />
So müssen Berge sein.
PERSONALITY<br />
STEiL AM SEiL<br />
FOTOS: Zillertal Tourimus, Pistenbully<br />
TEXT: Klaus<br />
Molidor<br />
104<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/17
DIE HARAKIRI in Mayrhofen im Zillertal gehört zu Österreichs steilsten präparierten<br />
Pisten. Und Franz Hödl ist der Mann, der dafür sorgt, dass der Abschnitt mit einem<br />
Gefälle von 78 Prozent für Skisportler überhaupt fahrbar ist. Mit Leidenschaft und<br />
14 Tonnen rückt er der Harakiri in seinem Pistengerät täglich zu Leibe.<br />
Vor Franz Hödl stellt sich eine<br />
Wand auf. Weiß, hart, steil<br />
und mit einem Namen versehen,<br />
der alleine schon Respekt<br />
einflößt: Harakiri. Von Anfang<br />
November an haben die beiden fast<br />
täglich um 16.30 Uhr eine Verabredung.<br />
Hödl und die Harakiri. Der<br />
48-Jährige präpariert mit seinem Pistengerät<br />
Österreichs steilstes Pistenerlebnis,<br />
die Harakiri in Mayrhofen<br />
im Zillertal.<br />
78 Prozent durchschnittliches<br />
Gefälle hat die „schwärzeste“ Piste des<br />
Landes, nur die Mausefalle auf der<br />
Streif in Kitzbühel hat mit 85 Prozent<br />
noch mehr – der berüchtigte Abschnitt<br />
wird aber nur für die Hahnenkammrennen<br />
präpariert. Aber die Harakiri<br />
ist die unbestrittene Attraktion<br />
des Zillertals.<br />
Wenn die Penkenbahn abgestellt<br />
wird und die Skifahrer zum Einkehrschwung<br />
ansetzen, schwingt sich<br />
Hödl in sein 14 Tonnen schweres Gerät,<br />
startet den Motor und fährt langsam<br />
ein in die weiße Wand. Mit der<br />
Harakiri beginnt sein Arbeitstag.<br />
Nicht weil sie das schwierigste Stück<br />
ist, das er mit seinem Gerät zu bearbeiten<br />
hat, sondern ganz banal, weil sie<br />
die erste Piste ist, die ganz frei von Skifahrern<br />
ist. „Weil sie einfach nicht<br />
mehr zu erreichen ist, wenn die Lifte<br />
abgestellt sind“, sagt Hödl.<br />
EINMALIGES ERLEBNIS<br />
Erste Station ist immer der obere Ankerpunkt.<br />
„Denn die Harakiri, die<br />
kannst du nur am Seil präparieren,<br />
sonst geht da nichts.“ Im oberen, steileren<br />
Teil des Hangs überhaupt. 500 Meter<br />
lässt er sich an der Sicherung aus<br />
Stahl nach unten, dann muss er umhängen<br />
und sich am zweiten Ankerpunkt<br />
sichern. Diese Lebensversicherung<br />
für die Pistenpräparierer wird<br />
regelmäßig kontrolliert, damit<br />
Mensch und Maschine nicht ins<br />
Schleudern geraten.<br />
Der Harakiri-Mann<br />
FRANZ HÖDL präpariert seit 15<br />
Jahren die Pisten in Mayrhofen<br />
im Zillertal. Seit 2006 auch<br />
Österreichs steilstes Pistenerlebnis,<br />
die „Harakiri“.<br />
Seit 15 Jahren schon ist der dabei,<br />
seit zehn Jahren bügelt er die Harakiri<br />
für die Gäste glatt. „Weil anfangen<br />
kannst mit so einer Piste nicht“, sagt<br />
Hödl in breitem Tirolerisch. „Zwei<br />
Jahre braucht es schon, bis du mit dem<br />
Fahrzeug voll vertraut bist.“<br />
An seinen ersten Einsatz auf dem<br />
1.500 Meter langen, berühmten Hang<br />
erinnert er sich noch ganz genau. „Ein<br />
einmaliges Erlebnis, das vergisst du<br />
nicht. Damals hab ich großen Respekt<br />
gehabt.“ Obwohl er damals einen routinierten<br />
Kollegen an seiner Seite hatte.<br />
„Aber das war schon etwas Spezielles.“<br />
Auch heute noch nimmt er den 60<br />
Meter breiten Abschnitt nicht auf die<br />
leichte Schulter. „Respekt hab ich immer<br />
noch. Ohne den geht es nicht,<br />
sonst wirst du nachlässig und es wird<br />
gefährlich“, sagt Hödl.<br />
Die Harakiri, das sind je nach<br />
Witterung eineinhalb bis zwei Stunden<br />
höchste Konzentration. „Da<br />
darfst du keine Sekunde an etwas anderes<br />
denken.“ Die schiere Steilheit ist<br />
gar nicht in erster Linie das Problem.<br />
In zweiter Linie schon. „Durch das Gefälle<br />
ist die Harakiri sehr schwierig zu<br />
beschneien und in der Folge zu bearbeiten.<br />
Weil es schwer ist, den Schnee<br />
dorthin zu bringen und zu halten, wo<br />
du ihn haben willst.“<br />
Die Gefahr ist ständig dabei. Größer<br />
ist sie aber nicht bei extrem tiefen<br />
Temperaturen, sondern eher im März,<br />
wenn es wärmer wird. „Dann brichst<br />
du mit den Ketten leichter ein und<br />
rutschst weg.“ Passiert ist ihm in all<br />
den Jahren zum Glück nichts.<br />
Angefangen hat alles mit einer<br />
Mechanikerlehre. Über die Freude am<br />
Skifahren ist er in die Werkstatt der<br />
Seilbahnen gekommen und schließlich<br />
zum Fahren der PS-Monster mit<br />
Schild und hydraulischem Antrieb.<br />
„Das hat mich schon immer fasziniert“,<br />
sagt Hödl.<br />
EINMALIGES ERLEBNIS<br />
Dafür nimmt er in Kauf, dass er jetzt im<br />
Hochbetrieb kaum einen Abend zu<br />
Hause verbringen kann. Um 16.30 Uhr<br />
geht es los, bis Mitternacht ist er auf den<br />
Pisten unterwegs. Vier Tage Arbeit, zwei<br />
Tage frei – dieses Dienstrad dreht sich<br />
durchgehend von November bis zum<br />
Ende des Skibetriebs im Frühjahr unermüdlich<br />
in dieser Geschwindigkeit.<br />
Manchmal, wenn es in der Nacht stark<br />
schneit, muss er auch um 4 Uhr früh<br />
noch einmal ausrücken. „Die Leute<br />
wollen einfach eine präparierte Piste.“<br />
Obwohl dann nicht mehr viel zu retten<br />
ist. Nach der Raupen-Behandlung<br />
braucht der Schneeteppich eine Zeit<br />
zum Rasten. „Damit er sich ordentlich<br />
mit dem Untergrund verbinden kann“,<br />
erklärt Hödl. Schneit es in den Morgenstunden,<br />
„haben die Leute in den ersten<br />
zwei Stunden noch eine super Piste.“<br />
Danach ist es vorbei, weil alles aufgeht<br />
und zusammengeschoben wird.<br />
Normalerweise ist die Harakiri<br />
aber in Top-Zustand. „Sonst würden<br />
wir sie gar nicht freigeben, weil es zu<br />
gefährlich wäre“, sagt Franz Hödl.<br />
Wenn es die Zeit erlaubt, schnallt er<br />
sich auch selbst die Bretter an und<br />
fährt in die Harakiri ein. Ebenfalls mit<br />
Respekt, wie mit dem Pistengerät.<br />
„Denn ich muss ja kontrollieren, ob<br />
ich meine Arbeit gut gemacht habe.“<br />
105
SKIPISTEN<br />
TOP<br />
SCHWARZE<br />
PISTEN<br />
in Österreich<br />
EINE (NICHT<br />
VOLLSTÄNDIGE)<br />
LISTE VON<br />
STEILHÄNGEN<br />
AUF UNSEREN<br />
SKIBERGEN.<br />
High Coast Padded Jacket<br />
LEICHT UND<br />
FUNKTIONELL FÜR<br />
SPONTANE ABENTEUER<br />
Die High-Coast Kollektion wurde<br />
für spontane Ausflüge und Aktivitäten<br />
in der Natur entworfen.<br />
Perfekt für Momente, in denen<br />
schnelles und unkompliziertes<br />
Packen gefragt ist. Die High<br />
Coast Padded Jacket ist mit ihrer<br />
leichten Kunstfaserfüllung und<br />
dem robusten Obermaterial aus<br />
Polyamid und Bio-Baumwolle<br />
der perfekte Begleiter für Alltag<br />
und Abenteuer. Insbesondere in<br />
der Übergangszeit, wenn es zu<br />
kalt für eine Sommerjacke, aber<br />
noch zu mild für einen dicken<br />
Winterparka ist.<br />
Without nature, we’re nothing.<br />
HARAKIRI: Mit einem durchschnittlichen Gefälle von 78<br />
Prozent ist die Piste in Mayrhofen/Zillertal (T) die steilste<br />
Piste des Landes. Wer sich unter 78 Prozent nichts vorstellen<br />
kann: Das ist steiler als die Anlaufspur einer Sprungschanze<br />
... www.mayrhofen.at<br />
WIPPTAL: Die WM-Piste „Manni Pranger“ ist nur etwas für<br />
wahre Könner. Ein maximales Gefälle von bis zu 102 Prozent<br />
hat der extreme Steilhang in Steinach am Brenner (T)<br />
und führt dort beinahe senkrecht ins Wipptal hinab.<br />
www.bergalm.net<br />
STREIF: Die legendärste Piste der Welt in Kitzbühel. In<br />
der Mausefalle fällt die Strecke mit bis zu 85 Prozent ab.<br />
Abgesehen vom Hahnenkamm-Rennwochenende ist sie<br />
allerdings nicht präpariert und damit doppelt verschärft.<br />
www.kitzski.at<br />
BLACK SCORPIONS: Sieben gilt seit jeher als magische<br />
Zahl. Daher gibt es im Skigebiet Silvretta/Montafon (V)<br />
gleich sieben extrem steile Pisten: die „Black Scorpions“,<br />
die es auf ein maximales Gefälle von 81 Prozent bringen.<br />
www.silvretta-montafon.at<br />
DIABOLO: Teufel noch eins, geht es im Montafon steil ins<br />
Tal. Bis zu 70 Prozent Gefälle weist die „Diabolo“ im Skigebiet<br />
Golm (V) aus. Und oben lockt eine fast hämische<br />
„Trau di ahi“-Tafel die Experten auf die Piste.<br />
www.golm.at<br />
LANGER ZUG: Das Kriterium des „Langen Zugs“ in Lech-<br />
Zürs am Arlberg (V) ist gleich der Start: 142 Prozent Gefälle,<br />
das entspricht 55 Grad! Danach geht es aber auf<br />
der 6,5 km langen Abfahrt nach Lech entspannter zu – das<br />
Durchschnittsgefälle reicht nicht an Harakiri & Co. heran.<br />
www.lech-zuers.at<br />
GAMSLEITEN 2: Das Gefälle von teilweise bis zu 100 Prozent<br />
ist schon furchteinflößend. Richtig schwer macht die<br />
„Gamsleiten 2“ in Obertauern (S) aber die (Nicht-)Präparierung:<br />
Sie ist eine der steilsten Buckelpisten Europas!<br />
www.obertauern.at<br />
DIRETTISSIMA: Der Name ist Programm. Die „Direttissima“<br />
am Kärntner Katschberg ist 2,5 Kilometer lang und an der<br />
steilsten Stelle werden 100 Prozent Gefälle gemessen.<br />
www.katschi.at<br />
STEILHANG MITTERBACH: Von wegen Flachland! Die Gemeinealpe<br />
in Mitterbach am Erlaufsee bringt es auch auf<br />
maximal 70 Prozent Gefälle und ist damit ausgewiesenermaßen<br />
die steilste Naturpiste in Niederösterreich.<br />
www. gemeindealpe.at<br />
INFERNOPISTE: Auch in Hinterstoder (OÖ) geht es steil<br />
bergab. Vom Hösskogel geht es auf einem Kilometer mit<br />
70 Prozent Gefälle ins Tal.<br />
www.hinterstoder.at<br />
www.fjallraven.de<br />
106<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
IM SCHAUFENSTER: 5 PERFORMANCE-SKI<br />
Für alle, die fast ausschließlich auf der Piste unterwegs sind und Spaß am präzisen Carvingschwung haben.<br />
BLIZZARD QUATTRO RS<br />
Mehr Vielseitigkeit und Performance wurden noch in keinem Ski vereint. Mit einer<br />
Mittelbreite von 69 mm und der Full-Camber-Konstruktion ist der Ski wie gemacht<br />
für schnelles Umkanten beim hochsportlichen Skifahren. Die Full-Suspension-Technologie<br />
mit Carbon-Booster garantiert weniger Vibrationen und unschlagbaren Kantengriff.<br />
Carbon-Einsätze verleihen ihm ein Höchstmaß an Stabilität und Rebound.<br />
GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 116/69/100 mm RADIUS: 16 m<br />
bei 172 cm PREIS (UVP): € 999,95 (inkl. Bindung) WEB: blizzard-ski.com<br />
BLOSSOM GREATSHAPE<br />
Wurde für eine große Bandbreite an Bedingungen entworfen. Aggressivität, ein hoher<br />
Level an Sicherheit und eine gute Anpassungsfähigkeit sind die Haupteigenschaften<br />
des Greatshapes Ski, der auch Race-Carve-Eigenschaften wie Wendigkeit<br />
perfekt beherrscht. Er besitzt einen elastischen Flex und zusammen mit einer guten<br />
Torsionshärte ist das der perfekte Mix für einen beweglichen Ski. Für erfahrene Skifahrer<br />
mit einem sportlichen, ambitionierten und technisch präzisen Fahrstil.<br />
GEWICHT: 1.702 g TAILLIERUNG: 121/71/106 mm RADIUS: 14 m bei<br />
170 cm PREIS (UVP): € 790,00 (exkl. Bindung) WEB: lsp-austria.at<br />
ELAN SLX FUSION<br />
Der neue SLX Fusion stellt die perfekte Kombination aus Speed und Präzision dar.<br />
Er ist ein superagiler Slalomski für alle Freunde von Schräglagen. Eine Carbonverstärkung<br />
entlang der gesamten Skilänge und die doppelte Titaniumverstärkung<br />
sorgen bei diesem Carver für höchste Performance.<br />
GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 123/69/107 mm RADIUS: 12,4 m<br />
bei 165 cm PREIS (UVP): € 679,95 (inkl. Bindung) WEB: elansports.com<br />
HEAD SUPERSHAPE SPEED<br />
Dir kann alles nicht schnell genug gehen? Und du willst noch schneller sein? Schnall dir<br />
diese rennsportorientierten Ski an und gib dich dem Geschwindigkeitsrausch hin.<br />
GEWICHT: 2.072 g TAILLIERUNG: 124/68/104 mm RADIUS: 14 m bei<br />
170 cm PREIS (UVP): € 799,95 (inkl. Bindung) WEB: head.com<br />
FOTOS: Hersteller<br />
SALOMON X-MAX X12<br />
Mit diesem superkraftvollen und präzisen Ski sind dem Fahrspaß auf der Piste keine<br />
Grenzen gesetzt. Zwei Schichten aus Titan, Carbon-Einlagen und ein durchgehender<br />
Holzkern sorgen für maximale Power und Präzision auf der Piste.<br />
GEWICHT: 1.270 g TAILLIERUNG: 120/73/101 mm RADIUS: 15 m<br />
bei 170 cm PREIS (UVP): € 699,95 (inkl. Bindung) WEB: salomon.com<br />
107
WINTERLAND TIROL<br />
ACHENSEE<br />
SANFT SCHWINGEN<br />
ÜBER DEM „TIROLER MEER“<br />
Oben die Alpen, unten das „Herz“ einer ganzen Region – der Achensee:<br />
Für Familien und Naturgenießer tun sich hier echte Traumbedingungen auf.<br />
Wie ein Fjord liegt der Achensee<br />
zwischen Rofan- und Karwendelgebirge<br />
eingebettet.<br />
Diese faszinierende (und in Österreich<br />
einzigartige) Landschaft wird<br />
im Winter zum riesigen, weißen<br />
Spielplatz für Sportler. Die vier Skigebiete<br />
und zwei Übungsanlagen rund<br />
um den Achensee präsentieren sich<br />
dabei mit insgesamt 53 Pistenkilometern<br />
so wie der Achensee selbst – gemütlich<br />
und einfach schön.<br />
Direkt von den Ortschaften aus<br />
geht es in die Skigebiete, die durch die<br />
Bank mit ihren breiten Pisten gefallen<br />
– während die Kleinsten sich erst gar<br />
nicht mit Liftfahren plagen müssen,<br />
sondern die ersten Schwünge quasi<br />
mitten im Dorf lernen. Auch Wiedereinsteiger<br />
finden auf den Hängen über<br />
dem „Tiroler Meer“ schnell zum perfekten<br />
Schwung zurück. Und wer<br />
doch einmal Hilfe braucht, der wendet<br />
sich einfach an einen Profi der insgesamt<br />
sieben Skischulen rund um<br />
den See.<br />
DAS SKITOURENGEBIET<br />
Rofan- und Karwendelgebirge sind<br />
aber auch als erstklassige Skitourengebiete<br />
bekannt. Das erste Mal in diese<br />
Sportart eintauchen kann man bei<br />
den Achensee-Skitourencamps, die<br />
am 21./22. und 28./29. Januar 2017 in<br />
Maurach stattfinden. Staatlich geprüfte<br />
Berg- und Skiführer erklären,<br />
wie man sich am Berg verhält, LVS-Gerät,<br />
Sonde, Schaufel und Lawinenairbag<br />
benutzt und wie man Routen, das<br />
Gelände oder die persönliche Verfassung<br />
adäquat einschätzt.<br />
Natürlich bleibt dabei genügend<br />
Zeit für die Praxis: Dynafit, Ortovox,<br />
Scarpa und Skitrab stellen neuestes<br />
Equipment zur Verfügung, und an der<br />
Seite der Bergprofis geht es bei geführten<br />
Touren zu den schönsten Flecken<br />
des Rofangebirges. Wer Lust bekommen<br />
hat: Das Skitourencamp kostet €<br />
119,– pro Person – das komplette Programm,<br />
eine Übernachtung auf der<br />
Erfurter Hütte und ein Lawinenvortrag<br />
sind dabei inkludiert.<br />
Zahlen & Fakten<br />
4 SKIGEBIETE: Hochalmlifte, Rofanseilbahn,<br />
Karwendel-Bergbahn, Rofanlifte;<br />
plus 2 Übungsanlagen<br />
LIFTE: 2 6 11, plus<br />
4 Förderbänder, 1 Tellerlift, 6 Babylifte<br />
PISTEN: 53 km ■ 16 ■ 30 ■ 7; 200 km Loipen<br />
PREISE (TAGESKARTEN): Erw.: € 15,–<br />
bis 44,–; Kinder: € 10,– bis 22,–<br />
Event-Tipps <strong>2016</strong>/17<br />
31.12.: Silvesterschwimmen<br />
WEB: silvesterschwimmen.at<br />
13./14.1.: Splitboard Festival<br />
WEB: splitboard-festival.de<br />
21./22.1. & 28./29.1.: Skitourencamp<br />
WEB: achensee.com/skitourencamp<br />
26. 2.: Achensee 3-Täler-Lauf<br />
WEB: achensee.com/3-taeler-lauf<br />
5.–12.3.: Achensee Ballontage<br />
WEB: achensee.com/ballontage<br />
INFOS & BUCHUNGEN:<br />
Achensee Tourismus<br />
Tel.: 0 52 46/53 00-0<br />
E-Mail: info@achensee.com<br />
WEB: achensee.com<br />
FOTOS: Achensee Tourismus<br />
108<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
IM TAL DER UNBEGRENZTEN<br />
MÖGLICHKEITEN<br />
Im Zillertal geht es nicht ohne Superlative: Bei 508 bestens präparierten Pistenkilometern<br />
hat man als Wintersportler eigentlich nur ein Problem: Wo soll man hier anfangen?<br />
ZILLERTAL<br />
FOTOS: Zillertal Tourismus<br />
Es liegt auf der Hand, dass Menschen<br />
hoch hinauswollen in einem<br />
Tal, das von zahlreichen<br />
Dreitausendern umgeben ist. Auf dem<br />
Weg zur herausragenden Wintersportregion<br />
haben die Bewohner des Zillertals<br />
jedenfalls Beeindruckendes geleistet.<br />
Vier Großraum-Skigebiete mit 508<br />
Pistenkilometern erwarten die Winterurlauber<br />
heute, mit Höhenlagen, die<br />
bei rund 2.000 m Seehöhe beginnen<br />
und bis auf 3.250 m hinaufführen.<br />
Alle Pisten sind mit dem Zillertaler<br />
Superskipass (s. Kasten) zugänglich<br />
und dank modernster Beschneiungstechnik<br />
sind sie auch absolut<br />
schnee sicher. Die Bandbreite des Pistenangebots<br />
reicht von breiten Hängen<br />
über weite Carvingpisten bis hin<br />
zur Harakiri, dem steilsten präparierten<br />
Erlebnis Österreichs. Ob man als<br />
Skifahrer also eher knifflige Herausforderungen<br />
sucht, möglichst viele<br />
Pistenkilometer sammeln will oder es<br />
einfach entspannt angehen möchte,<br />
das ist also jedem selbst überlassen.<br />
Die Top-Neuerung des Winters<br />
<strong>2016</strong>/17 ist die 10er-Kabinenbahn<br />
Dorfbahn Gerlos mit dreistöckiger Talstation.<br />
Im Skigebiet Hochfügen verbessert<br />
die 6er-Sesselbahn Waidoffen<br />
den Skigenuss. Ebenfalls neu: eine<br />
Funslope am Hintertuxer Gletscher.<br />
GEMEINSAMER EINKEHRSCHWUNG<br />
Natürlich ist es nicht der Sport allein,<br />
der Skifahrer auf die Pisten lockt. Es<br />
sind auch Geselligkeit und Gemeinschaftserlebnsisse,<br />
die einen neue<br />
Energie und Kreativität für den Alltag<br />
schöpfen lassen. Beim Skifahren im<br />
Zillertal geht es daher nicht nur um<br />
die bequemsten Auf- und besten Abfahrten;<br />
der gesellige Einkehrschwung<br />
auf die großen Sonnenterassen<br />
oder in die ausgezeichneten<br />
Hütten gehört genauso dazu. Auch dafür<br />
ist vorgesorgt. Ob internationale<br />
Spitzengastronomie oder hochwertige<br />
Tiroler Küche, eines ist immer<br />
gleich: Die Zillertaler Gastronomen<br />
legen Wert auf Frische, Regionalität<br />
und Saisonalität. Wie beim Skigenuss<br />
gilt also auch für den Gaumen: Gäste<br />
bekommen höchste Qualität serviert!<br />
Der Zillertaler<br />
Superskipass:<br />
Ein All-in-One-Ticket für den ultimativen<br />
Skispaß, der Zillertaler Superskipass, ist<br />
vom 3. 12. <strong>2016</strong>–23. 4.2017 auf den gesamten<br />
508 Pistenkilometern und 179<br />
Liftanlagen im Zillertal gültig. Die Laufzeit<br />
kann von 2 bis zu 21 Tagen frei gewählt<br />
werden.<br />
MEHR INFORMATION:<br />
E-Mail: holiday@zillertal.at<br />
www.zillertal.at<br />
109
WINTERLAND TIROL<br />
OLYMPIAREGION SEEFELD<br />
HEIMAT DER CHAMPIONS UND<br />
KÄMPFERHERZEN<br />
Seefeld war drei Mal Schauplatz von Olympischen Winterspielen –<br />
hier geben sich wahre Sieger die Klinke in die Hand.<br />
Wenn ein Wintersportort drei<br />
Mal die Olympischen Spiele<br />
ausrichtet, mag das ein<br />
Glücksfall sein. Zufall ist es jedoch<br />
keiner: Bereits drei Mal fand das olympische<br />
Feuer seinen Weg in die Region<br />
Seefeld: 1964 und 1976 bei Olympischen<br />
Winterspielen und 2012 dank<br />
der Jugendwinterspiele. Allein dieser<br />
Umstand beweist, dass es sich bei<br />
Seefeld um eine nordische Top-Wintersportregion<br />
handelt. Dreifach bewährt<br />
als olympischer Austragungsort,<br />
wird die Region 2019 dann auch<br />
zum zweiten Mal die FIS Nordische<br />
Ski-WM ausrichten.<br />
Infos & Buchung:<br />
OLYMPIAREGION SEEFELD<br />
Tel: 050/88 00<br />
E-Mail: region@seefeld.com<br />
WEB: seefeld.com<br />
Wer nach Seefeld kommt, kann<br />
sich also mit den Besten messen und<br />
auf den Loipen der Olympiasieger und<br />
Weltmeister seine Bahnen ziehen. Es<br />
ist auch ein weltmeisterliches Gefühl,<br />
die Carving-Schwünge auf den gleichen<br />
sonnenverwöhnten Hängen wie<br />
Lindsey Vonn zu ziehen. Doch auch<br />
Champions wollen es mitunter etwas<br />
ruhiger angehen: In diesem Fall<br />
bieten sich Wanderungen zu urigen<br />
Hütten und abwechslungsreiche Naturrodelbahnen<br />
an. Nach einem ereignisreichen<br />
Tag sorgt eine facettenreiche<br />
Gastronomie für kulinarische<br />
Genüsse und ein umfassendes Wellnessangebot<br />
für Entspannung.<br />
Nach Ihrem Aufenthalt werden<br />
Sie wissen, warum sich Seefeld zu den<br />
exklusiven Mitgliedern von „Best of<br />
the Alps“ zählen darf. Hier erfahren<br />
nicht nur Olympia- und WM-Helden,<br />
sondern alle Gäste die gelebte Tiroler<br />
Herzlichkeit.<br />
Event-Highlights im<br />
Winter <strong>2016</strong>/17<br />
Bis 23.12.: Romantischer Adventmarkt<br />
9.–11.12.: Sport Wedl Langlauf-<br />
Opening in Leutasch<br />
13.–15.12.: Klingende Bergweihnacht<br />
25.12.–8.1.: Weihnachtsmarkt<br />
14.1.: Schneefest Seefeld<br />
14.–15.1.: Kaiser-Maximilian-Lauf<br />
20.–22.1.: Int. Snowpolo-Turnier<br />
26.–28.1.: Kristallzauber<br />
Winter Open Air mit Gregor Glanz<br />
27.–29.1.: FIS Weltcup Nordic<br />
Combined Triple<br />
4.–5.3.: Euroloppet Ganghoferlauf<br />
4.3.: Winterparty mit Stargast Andreas<br />
Gabalier<br />
INFOS ZU DEN EVENTS:<br />
WEB: seefeld.com/events<br />
FOTOS: Olympiaregion Seefeld, Stephan Elsler, Andre Schönherr<br />
110<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
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Carves up corduroy faster than a Thanksgiving turkey.<br />
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LEIHEN,<br />
TESTEN,<br />
KAUFEN<br />
FIFTY-FIFTY. Bereits die Hälfte aller<br />
Skiausrüstungen wird in Österreich geliehen.<br />
Stellt sich die Frage, woran das liegt –<br />
und für wen der Kauf von Wintersportequipment<br />
trotzdem noch Sinn macht.<br />
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kein Vorbestellen nötig,<br />
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FOTO: iStock<br />
112<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Sharing ist das Zukunftsmodell“,<br />
ist sich Ernst Aichinger,<br />
Vorsitzender der Berufsgruppe<br />
Sportartikelhandel in der<br />
Wirtschaftskammer Österreich im<br />
Hinblick auf die Entwicklungen beim<br />
Wintersportequipment sicher.<br />
Was noch vor gar nicht allzu langer<br />
Zeit undenkbar schien, ist inzwischen<br />
Realität: Das Verhältnis von gekaufter<br />
zu geliehener Ausrüstung<br />
liegt auch in der Skination Österreich<br />
bei 50:50! Großen Anteil daran haben<br />
naturgemäß Wintertouristen aus<br />
dem Ausland, die sich den mühseligen<br />
Transport oder überhaupt die Anschaffung<br />
einer Privatausrüstung ersparen<br />
möchten. Zudem haben viele<br />
bei Urlaubsantritt noch keinen konkreten<br />
Plan, ob oder wie lange sie Ski<br />
fahren wollen, und profitieren daher<br />
kurzfristig von der Flexibilität örtlicher<br />
Verleiher. Reiseveranstalter haben<br />
diesen Trend längst erkannt und<br />
bieten attraktive Packages mit Nächtigung,<br />
Liftpass und Skiausrüstung inklusive.<br />
Aber auch Herr und Frau Österreicher<br />
setzen immer mehr aufs Borgen.<br />
War früher das Paar Ski ganzer<br />
Stolz seines Besitzers, nehmen es inzwischen<br />
viele nicht mehr ganz so genau<br />
mit der Treue und probieren sogar<br />
innerhalb einer Saison unterschiedliche<br />
Modelle bzw. Fungeräte aus.<br />
Größeres Hintergrundwissen<br />
und breit gefächerte Produktpaletten<br />
sind Gründe dafür, dass immer mehr<br />
Hobbysportler – wenn auch nur für<br />
kurze Zeit – gezielt zu Spezialausrüstungen<br />
greifen. So kann man dank<br />
immer besserer und flexiblerer Serviceangebote<br />
auch innerhalb einer Urlaubswoche<br />
unkompliziert switchen<br />
– beispielsweise für einen Tag im Tiefschnee<br />
gezielt Freeride-Ski und Lawinenairbag<br />
leihen, tags darauf mit<br />
Race carvern präparierte Pisten genießen<br />
und am Wochenende mit dem<br />
Nachwuchs rodeln gehen.<br />
TENDENZ STEIGEND<br />
Rund 1.250 gewerbliche Skiverleiher<br />
gibt es laut WKO hierzulande – Tendenz<br />
weiter steigend. Kein Wunder,<br />
liegt Österreich mit rund 51 Millionen<br />
Skitagen pro Saison deutlich vor anderen<br />
Alpenländern wie Frankreich (48<br />
Millionen), Italien (29 Millionen) und<br />
113
SKIVERLEIH<br />
der Schweiz mit 25 Millionen Skitagen<br />
pro Winter.<br />
Wurde das Leihen anfangs noch<br />
von mancher Seite als Bedrohung für<br />
den Fachhandel wahrgenommen und<br />
stagnierende Umsätze befürchtet, hat<br />
man sich in der Industrie längst mit<br />
dem Trend arrangiert. Wer konkurrenzfähig<br />
bleiben will, setzt heute<br />
vermehrt auf persönliche Beratung<br />
und individuellen Service: Vorbestellt<br />
wird in der Regel per Internet, angepasst<br />
dann in den Shops vor Ort.<br />
Profiteur dieser Entwicklung ist<br />
der Kunde, der aktuelles Equipment,<br />
bestens serviciert, zu ansprechenden<br />
Preisen bekommt. Entlastend auf das<br />
Urlaubsbudget junger Familien wirkt<br />
sich zudem aus, dass man bei zahlreichen<br />
Verleihern zur Ausrüstung der<br />
Eltern das Leihequipment für den<br />
Nachwuchs gratis dazubekommt.<br />
Ein weiterer, nicht unwesentlicher<br />
Grund fürs Leihen ist schlichtweg<br />
der für die Ausrüstung benötigte<br />
Platz. Viele Urlauber bevorzugen die<br />
Anreise mit leichtem Gepäck und verzichten<br />
liebend gern auf die Montage<br />
von Skiträgern etc. Vor allem aber<br />
muss man sich bei der Leihvariante<br />
nicht um einen passenden Lagerplatz<br />
für den Rest des Jahres kümmern.<br />
ERST MIETEN, DANN KAUFEN<br />
Auch bei den heimischen Marktführern<br />
Intersport und SPORT2000 ruht<br />
man sich nicht auf den Lorbeeren aus,<br />
sondern erweitert stetig das Leihangebot.<br />
So kann man neben Skiern, Stöcken<br />
und Schuhen längst Sicherheitsausrüstung<br />
wie Lawinenairbags und<br />
teilweise sogar die entsprechende<br />
Sportbekleidung mieten – interessant<br />
auch für all jene, die vor der eigentlichen<br />
Kaufentscheidung das Material<br />
in der Praxis testen wollen.<br />
Mit der „Test & Buy“-Option forciert<br />
man bei Intersport solch eine<br />
Vorgangsweise: Wer von einem gemieteten<br />
Skimodell so begeistert ist,<br />
dass man sich zum Neukauf entscheidet,<br />
bekommt die Mietgebühr für bis<br />
zu zwei Tage rückerstattet. Ärgerliche<br />
Fehlkäufe gehören damit der Vergangenheit<br />
an – ein wichtiger Aspekt vor<br />
allem für Neu- und Wiedereinsteiger,<br />
die nicht gleich großen Investitionen<br />
wagen wollen.<br />
NICHT NUR EINE PREISFRAGE<br />
Während in den Wintersport orten bei<br />
der ansässigen Bevölkerung das eigene<br />
Paar Ski nach wie vor eine Selbstverständlichkeit<br />
darstellt, drängt sich für<br />
viele Gelegenheitsskifahrer heute<br />
nicht ohne Grund die Frage auf, ob es<br />
überhaupt noch Sinn macht, ein Paar<br />
Ski zu kaufen anstatt zu leihen.<br />
Auf rein monetärer Ebene ist dies<br />
mit einer einfachen Rechenaufgabe<br />
leicht zu klären: Ist man so oft auf der<br />
Piste unterwegs, dass die jeweiligen<br />
Mietkosten den Neupreis übersteigen,<br />
zahlt sich ein Kauf aus – sofern man<br />
nicht das Bedürfnis hat, ständig unterschiedliche<br />
Modelle zu fahren, und<br />
man mit dem Rundherum wie Transport,<br />
Service etc. kein Problem hat.<br />
Auf emotionaler Ebene sieht das<br />
Thema wieder anders aus. Viele Sportler<br />
haben eine besondere Beziehung<br />
zu ihrem Material, wollen es nicht teilen<br />
und betrachten die eigenhändige<br />
Pflege als wesentlichen Teil des Win<br />
Winterbergbahnen und Skifahren inklusive<br />
Das Urlaubspaket mit Ski- und Schnee-Erlebnis<br />
Winterbergbahnen inklusive<br />
Auch Wanderer kommen mit dem Ticket „Winterbergbahnen inklusive“<br />
voll auf ihre Kosten, denn damit können sie die vier Bergbahnen,<br />
welche Fußgänger befördern dürfen, gratis nutzen. Das Angebot<br />
ist vom 9. bis 26. Januar und ab einer Mindestaufenthaltsdauer<br />
von drei Nächten, von Montag bis Donnerstag, gültig. Einem entspannten<br />
Ausflug zum „Panorama-Informator“ auf dem Gamskopf<br />
bei Grän, zum größten Gipfelbuch der Alpen auf dem Neunerköpfle<br />
oder zum „Fensterl ins Tannheimer Tal“ bei der Wannenjochbahn<br />
in Schattwald steht somit nichts mehr im Weg. Auch ein Familienausflug<br />
auf die 3,5 km lange Rodelbahn in Nesselwängle ist mit dem<br />
Ticket möglich.<br />
Skifahren inklusive in sechs Gebieten<br />
Jeden Tag ein anderes Skigebiet – im Tannheimer Tal und Jungholz<br />
ist das kein Problem. Hier haben Skifahrer die Qual der Wahl. Ob<br />
nun sportliche Abfahrten in Schattwald und Zöblen, schöne Naturschneehänge<br />
am Neunerköpfle und in Nesselwängle, aussichtsreicher<br />
Pistenspaß in Grän oder Familienspaß in Jungholz. Mit dem<br />
Angebot „Skifahren inklusive“ ist das alles möglich. Denn in den drei<br />
Januar-Wochen vom 9. bis 26. Januar 2017 sind für alle Gäste, die einen<br />
Mindestaufenthalt von drei Nächten buchen, die Lifttickets von<br />
Montag bis Donnerstag inklusive.<br />
· www.tannheimertal.com
FOTO: iStock<br />
tersportvergnügens. Wichtige Voraussetzung<br />
dafür ist aber das entsprechende<br />
Wissen und Geschick im<br />
Umgang mit Schleifgerät und Wachs.<br />
Auch ständiges Wechseln und<br />
Herumprobieren beim Material ist bei<br />
Weitem nicht jedermanns Sache. Wer<br />
also keinen besonderen Wert darauf<br />
legt, jede Saison die aktuellsten Modelle<br />
mit der neuesten Technologie zu<br />
fahren, und auch eine entsprechende<br />
Zahl an Skitagen zusammenbringt,<br />
ist mit einem eigenen Paar Ski, das<br />
zum persönlichen Fahrstil passt, bestens<br />
bedient.<br />
TREFFPUNKT IM TAL<br />
Heute ist die Verleihstation aus vielerlei<br />
Gründen erste Anlaufstelle im Skigebiet.<br />
War früher der direkte, schnelle<br />
Einstieg ins Wintersportvergnügen<br />
ein weiteres Argument für den Privatski,<br />
so fallen heute dank ausgeklügelter<br />
Online-Vorbestellung (die in vielen<br />
Fällen mit einem zusätzlichen Preisrabatt<br />
einhergeht) lästige Wartezeiten<br />
bei der individuellen Anpassung weg.<br />
Zusätzliche Orientierung liefert etwa<br />
bei der leicht zu bedienenden Internet-Plattform<br />
von SPORT2000 Rent ein<br />
übersichtliches Bewertungssystem,<br />
das den Kunden auf einen Blick erkennen<br />
lässt, für welches Einsatzgebiet<br />
und welche Könnerstufe sich der jeweilige<br />
Ski eignet. Und wer trotzdem<br />
die persönliche Beratung dem Web<br />
vorzieht, ist beim Verleiher auch an<br />
der richtigen Adresse.<br />
Auch vergessliche Skibesitzer<br />
müssen sich im Fall des Falles nicht<br />
lange ärgern, sondern können im Verleihgeschäft<br />
Vergessenes kurzfristig<br />
ausborgen. Und schließlich fungieren<br />
die meisten Sporthändler mit Skiverleih<br />
auch als Service-Stationen für<br />
„Fremdski“ – wobei man gerade in der<br />
Hauptsaison (ohne Voranmeldung)<br />
etwas Geduld mitbringen sollte.<br />
Ein Argument hätten wir noch:<br />
Ist man mit einem Skigebiet noch<br />
nicht vertraut, erhält man in den Verleihshops,<br />
die in der Regel unweit der<br />
örtlichen Talstation liegen, garantiert<br />
wertvolle Insidertipps für die schönsten<br />
Abfahrten. Egal, ob mit eigenen<br />
oder geliehenen Skiern . . .<br />
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HÜTTENZAUBER<br />
HARTE ARBEIT<br />
„HÜTTENZAUBER“<br />
BERGE, SCHNEE, SKIFAHREN. So definiert sich das Winterland Österreich,<br />
das Marchfeld vielleicht ausgenommen. Österreich ist der Inbegriff des Wintertourismus,<br />
immer weiß, alle glücklich, kein Raunzen, die folklorisierte Idylle.<br />
Schon schön das alles, aber an die Arbeit dahinter denkt keiner.<br />
Der Journalist Maximilian Brustbauer hat einen Tag auf einer Skihütte in Gerlos<br />
miterlebt und lässt hier seinen Gedanken freien Lauf.<br />
TEXT: Maximilian Brustbauer<br />
116<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTOS: Alexander Pfeffel – photography.pfeffel.at, Julius Holländer<br />
Da, wo sich in einer Stunde die<br />
Touristen ihre Stöcke gegenseitig<br />
in den Rücken drücken,<br />
stehen jetzt nur die beiden<br />
Liftwarte vor ihrem Wartezimmer.<br />
„Griaß eink.“ Es ist Jänner, es ist halb<br />
acht Uhr morgens. Hier ist Gerlos, hier<br />
ist Skizirkus.<br />
Tief hängender Nebel verdeckt<br />
die Bergspitzen, Stille liegt über dem<br />
engen Tal, durchschnitten nur vom<br />
Surren der Gondelbahn. Über den<br />
schwarzen Hartgummimatten hat<br />
sich vergangene Nacht Neuschnee gelegt,<br />
nicht viel, nur leicht bestreut,<br />
wie Puderzucker auf einem Germknödel.<br />
Die Pistenbullys haben erst vor einer<br />
Stunde ihre Schicht beendet.<br />
Während in den Hotels schon Ham<br />
and Eggs und Müsli gefrühstückt<br />
wird, verzehren die Raupenfahrer erst<br />
ihr Abendessen. Feierabend trifft Tagesbeginn<br />
– so hart wie sonst nur in<br />
Großstädten die Müllabfuhr auf Clubkultur.<br />
Gerlos. Im Mittelalter war hier<br />
nur eine Passstraße für Handel. Später<br />
wurde Goldberg bau betrieben, weswegen<br />
es beinahe Krieg zwischen<br />
Tirol und Salzburg gegeben hätte. Vor<br />
hundert Jahren dauerte es zwei Tage,<br />
um nach Mayrhofen und zurück zu<br />
kommen. Unter Schuschnigg wurde<br />
die erste Straße nach Gerlos gebaut.<br />
Damit hat alles angefangen. Vor rund<br />
70 Jahren errichteten die Großväter<br />
die ersten Lifte, kleine Dorfwirtshäuser<br />
verwandelten sich unter den Vätern<br />
in Herbergen und sind heute die<br />
Hotelburgen der Söhne. Heute pendeln<br />
Shuttlebusse im 15-Minuten<br />
Takt durch das Tal.<br />
PIONIERARBEIT<br />
Die rauen Hände der zwei Liftwarte<br />
machen noch die anstrengenden Aufbaujahre<br />
sichtbar. Kraftvoller Händedruck.<br />
In ihren sonnengegerbten Gesichtern,<br />
mit Falten, so vielen wie die<br />
Alpen Täler haben, tragen die zwei<br />
mondäne Sonnenbrillen. Gerahmt von<br />
graumelierten Winterbärten haben<br />
die beiden Männer dieses eigene, heute<br />
schon fast verlorene, alterslose Männeralter<br />
zwischen 35 und 60 Jahren.<br />
In der Nebelwand vor dem Eingangsbereich<br />
der Gondelbahn deuten<br />
Der Dokumentarist<br />
MAXIMILIAN BRUSTBAUER ist<br />
neben seiner Tätigkeit als Lehrer<br />
am BORG Hegelgasse in Wien unter<br />
anderem auch freier Journalist mit<br />
Publikationen in der „Presse“, „Wiener<br />
Zeitung“ und anderen Medien.<br />
KONTAKT: E-Mail: info@querstadt.net;<br />
maximilian.brustbauer@gmx.at<br />
WEB: querstadt.net<br />
sich Silhouetten an und noch etwas<br />
müde stapfend kommen die ersten<br />
Menschen auf uns zu. Wiedererwiderndes<br />
„Griaß eink“, die kennen sich,<br />
Tag für Tag immer wieder dasselbe.<br />
Es ist kurz vor acht und das Team von<br />
„Seppi’s“ am Isskogel sammelt sich. 24<br />
Menschen, die den täglichen Hüttenzauber<br />
erzeugen.<br />
„Wir waren die Ersten hier am<br />
Berg, weil als der Lift gebaut wurde,<br />
wollte keiner rauf. Und mein Vater hat<br />
das dann eben gebaut“, erzählt Josef<br />
„Seppi“ Kammerlander, während sich<br />
die Angestellten auf die Gondeln verteilen.<br />
„Es gab damals da oben auch<br />
kein Leitungswasser, das haben wir<br />
in Kanistern raufgebracht. Da war es<br />
dann auch wieder mein Vater, der wochenlang<br />
im Winter rumgestapft ist<br />
und eine Quelle gesucht hat.“ Infrastruktur<br />
am Berg hieß do it yourself.<br />
Auf 1.810 Metern über dem Meer<br />
sieht es etwas besser aus als im vom<br />
Nebel versteckten Tal. Berge, Berge,<br />
Berge, „da hinten ist der Großvenediger<br />
und dort ist das Kitzsteinhorn.“<br />
– „Aha“, suchender, nichts findender<br />
Blick, „schön!“ Großes Lachen, „erkennst’s<br />
leicht ned?“ Tja, Berge, wohin<br />
das Auge reicht.<br />
Während Seppi die beiden Etagen<br />
zeigt – von wegen Hütte – sind die<br />
Angestellten schon am Putzen, denn<br />
das passiert vor dem Aufsperren. Am<br />
Abend müssen alle um 16.45 Uhr ins<br />
Tal, da geht sich nur das notwendigste<br />
Wischen und Maschinenputzen aus.<br />
Staubsauger, Tische wischen, Besteck<br />
polieren und in der Küche beginnt die<br />
Gulaschsuppe leicht zu köcheln. Der<br />
typische Geruch von Winterurlaub,<br />
Germknödel mit Pommes und Grillwürstel<br />
mit Vanillesauce. Skiwasser<br />
trifft Glühwein trifft Kaffee trifft<br />
Schnaps. Nur der Begriff „süß“ passt<br />
für diese Hüttenmischung.<br />
FRÖHLICHE MENSCHEN<br />
Die Zeit fährt mit den Köchen, den<br />
Kellnern und dem Rest der Belegschaft<br />
Schlitten und schon sind die<br />
ersten Skifahrer im SB-Bereich. Eine<br />
heiße Schokolade für die Tochter,<br />
ein kleines Bier für den Vater. „Es ist<br />
ein anstrengender Beruf, aber es ist<br />
auch ein zufriedenstellender Beruf.<br />
Die Menschen sind immer fröhlich,<br />
wenn sie zu uns kommen“, sagt Anita,<br />
Seppis Frau, und lächelt selbst.<br />
Obwohl mittlerweile schon Hunderte<br />
Paare Skischuhe über den roten<br />
Teppichboden rein-, Schlange gestanden<br />
und wieder rausgestapft sind,<br />
haben die Kammerlanders und ihre<br />
Angestellten eine Ruhe weg, die ansteckend<br />
ist. Der Abräumer „Aquarius“,<br />
die Nummer aus dem Musical<br />
„Hair“ pfeifend, tänzelt mit einem<br />
übervollen Tablett durch das Restaurant.<br />
Alles erinnert an die berühmte,<br />
ausgelutschte Metapher von der<br />
„geschmierten Maschine“, aber was<br />
soll’s, sie funktioniert. „Die Gäste<br />
dürfen nicht mitbekommen, wenn etwas<br />
nicht funktioniert“, merkt Anita<br />
augenzwinkernd an, während sie<br />
eine fünfköpfige Familie abrechnet,<br />
deren Vater nur noch seine Brieftasche<br />
im Griff hat. „Pommes!“ „Twix?“<br />
„Wo hast du das denn jetzt her? O.k.,<br />
das bitte auch noch auf die Rechnung,<br />
danke.“<br />
EIN SCHNEELOCH<br />
Gerlos hat rund 780 Einwohner und<br />
liegt auf 1.250 Metern Seehöhe. Vor<br />
zwei Jahren fielen hier 11 Meter<br />
117
HÜTTENZAUBER<br />
Das Bergidyll täuscht: Die Skihütte ist ein wahres „Kraftwerk“,<br />
in dem die Mitarbeiter einen ganzen Tag lang unter Strom stehen.<br />
Schnee, über den Winter verteilt, ein<br />
Schneeloch, eigentlich. Aber vergangenen<br />
Winter bekamen die Touristen<br />
bis zur ersten Jännerwoche nur<br />
schneeweiße Bänder durch grasgrüne<br />
Hänge gezeigt. Natur eben. Soll diesen<br />
Winter aber wieder ganz anders sein.<br />
Der Betrieb rast jetzt und gibt mir<br />
einen aus, irgendwann wurde mein<br />
Notizheft gegen einen Spritzer eingetauscht.<br />
Nicht nur die Ruhe der Kammerlanders<br />
ist ansteckend. „Gesundheit!“<br />
Sanft ist aus dem obersten Stock,<br />
da, wo der 12-mal-12-Meter-Schirm<br />
steht, der Bass zu hören. Ab 14 Uhr legen<br />
DJ Hoody und DJ Flexible auf. Seppi’s<br />
ist längst nicht mehr die Skihütte<br />
mit Volksmusik. „Vor über zehn Jahren<br />
wollten wir einen neuen Weg gehen.<br />
Nicht Ischgl, nicht Mallorca, aber<br />
Feiern mit Stil.“<br />
Während im Restaurantbereich<br />
noch gesättigte Menschen auf Bänken<br />
sitzen, stehen hier schon die Ersten<br />
auf denselbigen. Die Stimmung,<br />
die früher Seppis Vater mit der Zither<br />
erzeugt hat, kommt heute von House<br />
und ein bisschen Dub Step. Die Berge<br />
überdauern die Menschen, aber sie<br />
betten ihre Zeit immer wieder neu in<br />
das Panorama ein.<br />
Hinter der Bar vibrieren vier oder<br />
fünf oder auch sechs Leute, das geht<br />
nicht zu zählen, zum lauten, aber angenehmen<br />
Beat. Einer steht an der<br />
Zapfsäule, bis zum Schluss, durchgehend.<br />
Hände reichen Gläser, nehmen<br />
Scheine. Seppi sagt aus der Distanz<br />
zusehend: „Die machen das gut“ und<br />
noch zufriedener: „Das ist schon die<br />
nächste Generation!“ Wenn der Klimawandel<br />
nicht dazwischenfunkt,<br />
wird sich auch eine vierte ausgehen.<br />
15 Uhr und der Urlaub tanzt! Die<br />
Atmosphäre hat bis auf das Panorama<br />
nichts mit der Vorstellung einer<br />
klassischen Skihütte zu tun. „Ich war<br />
ohne Kinder immer hier und jetzt,<br />
mit meinen Kindern, komm ich auch<br />
Am Ende des langen<br />
„Hütten“-<br />
Tages kann man<br />
sich auch einmal<br />
ein kühles Bierchen<br />
genehmigen.<br />
her. Wir stehen halt etwas weiter von<br />
den Boxen weg“, sagt die holländische<br />
Touristenmutter. Enkel hüpfen um<br />
ihre Großeltern, Jugendliche stehen<br />
auf den Bänken, die Mittdreißiger lachend<br />
an der Bar und überall sonst,<br />
wo sie Platz finden.<br />
Moderner Familienurlaub mit<br />
Nachmittagsclub. Die Ansprüche haben<br />
sich geändert und Seppi befriedigt<br />
sie. Seinem Vater gefällt das Neue<br />
übrigens auch.<br />
VEREINTES EUROPA<br />
Ab halb fünf dünnt sich die Terrasse<br />
aus. Die Angestellten, die jetzt auch<br />
wieder etwas runterkommen, sind<br />
aus Österreich, Italien, Tschechien,<br />
Deutschland – und haben heute wiederum<br />
Menschen aus zig Nationen<br />
glücklich gemacht. Europa, vereint<br />
auf einer kleinen Hütte in den Alpen,<br />
ein zufriedenes, ein glückliches Europa<br />
lebt hier. Es geht um Tourismus,<br />
klar, um Geldverdienen. Ja, es ist das<br />
ein sorgenfreier Urlaub von der Welt,<br />
von den Problemen, aber vielleicht<br />
nehmen wir Glücklichgemachten diese<br />
Erkenntnis ein Stück weit mit, es ist<br />
uns zu wünschen.<br />
„Bedankt, zie je morgen.“ – „Goede<br />
nacht!“ Dann ist die Hütte mit einem<br />
Mal leer und still. Wir stellen uns an<br />
den Rand der Terrasse, schauen runter<br />
ins Tal. Die Sonne ist schon lange verschwunden<br />
und die Berge kommen<br />
blau schimmernd zur Ruhe. Nur noch<br />
Stille, die Touristen sind weg, die Angestellten<br />
schon im Tal, die Gondelbahn<br />
fährt nicht mehr, nur noch wir<br />
sind hier. Eine Zigarette, ein Schnaps<br />
– „Gesundheit!“<br />
FOTOS: Pitztal Wild Face, Klaus Höfler<br />
118<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
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ist in den Bergen daheim, kennt jedes<br />
Haus persönlich sowie die Leute und die<br />
echten Geheimtipps der Region.<br />
DAS GANZ SPEZIELLE GESCHENK<br />
Mit dem neuen Gutscheinshop kann den<br />
Liebsten (nicht nur zu Weihnachten) das<br />
Wertvollste zum Geschenk gemacht werden,<br />
nämlich gemeinsame Zeit. Einfach<br />
gestaltet, über „Print@home“ erstellt –<br />
und schon hat man ein ganz besonderes<br />
Präsent zu verschenken.<br />
SO VIELFÄLTIG KANN URLAUB SEIN!<br />
Die Urlaubsunterkünfte von Almliesl sind in<br />
Österreichs Bergen, Südtirol und in<br />
Italien zu finden.<br />
Hütte, Haus oder ganzes Dorf? „Almliesl“<br />
bietet viele Varianten.<br />
Das Gesamtangebot mit rund 140 Urlaubsdomizilen<br />
finden Sie im Gratis-Katalog und<br />
auf der Website: www.almliesl.com<br />
Urlaubs-Info und Beratung<br />
Kontakt: +43 (0) 65 42/80 48 0<br />
Mail: office@almliesl.com<br />
120<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017<br />
FOTOS: xxx
121
ALPENPARKS<br />
NICHT DAHEIM UND<br />
DOCH ZU HAUSE<br />
Die AlpenParks Hotels & Residences verbinden privates Wohnen mit dem perfektem Service<br />
eines Hotelurlaubs. Und das nur an den schönsten Plätzen des Landes.<br />
122<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
ANZEIGE / FOTOS: AlpenParks<br />
Wohnen wie daheim, aber<br />
an den schönsten Flecken<br />
Österreichs: So könnte<br />
man die Grundidee der<br />
AlpenParks Hotels & Residences beschreiben.<br />
Auf Urlaub sein und doch<br />
privat wohnen, kombiniert mit perfektem<br />
Service und allen Möglichkeiten,<br />
die Natur zu genießen – das alles<br />
ermöglicht das AlpenParks-Team. Ob<br />
Hütten oder Chalets, Appartements<br />
oder Hotels: AlpenParks baut, wie der<br />
Name schon sagt, seine Häuser in den<br />
Bergen, in wunderschöner Umgebung.<br />
ECHTE TRAUMLAGEN<br />
Im steirischen Altaussee zum Beispiel<br />
sind 46 Ferienhäuser aus Holz entstanden,<br />
die vom ersten Moment an Gemütlichkeit<br />
vermitteln – und viel Platz<br />
für Urlaub mit Freunden bieten. Die<br />
Chalets in der „Hagan Lodge“ in Altaussee<br />
gibt es für vier, sechs und acht<br />
Personen, teilweise mit eigener Sauna.<br />
In Maria Alm, in der Ferienregion<br />
Hochkönig am Fuße des Steinernen Meeres<br />
erwarten Gäste ein Aktiv hotel sowie<br />
großzügige Ferienappartements. Bei einer<br />
Größe zwischen 66 und 166 Quadratmetern<br />
lässt es sich vorzüglich entspannen<br />
– und vom Balkon aus den Blick auf<br />
die Salzburger Bergwelt genie´ßen. Und<br />
das an zwei Standorten: Entweder mitten<br />
im Zentrum von Maria Alm oder in<br />
der Residence Schmiedhöfl, fünf Gehminuten<br />
vom AlpenParks Hotel entfernt.<br />
Da wie dort genießen Urlauber die Vorzüge<br />
eines Vier-Sterne-Hotels mit ausgezeichnetem<br />
Restaurant; sowie eben den<br />
Luxus, in einem privaten Urlaubszuhause<br />
in den Bergen zu wohnen. Die Region<br />
punktet zudem mit 120 Pistenkilometern<br />
und 33 modernen Liftanlagen.<br />
In Bad Hofgastein liegen 31 luxuriöse<br />
Appartements zentral am Beginn<br />
der Fußgängerzone. Im Erdgeschoß<br />
findet man für Frühstück und<br />
den kleinen Hunger das „Breakfast &<br />
Bistro“. Der Vitalbereich in Bad Hofgastein<br />
ist mit Sauna, Infrarotkabine<br />
und einem Ruheraum ausgestattet.<br />
Die Alpentherme ist von dort aus in<br />
wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.<br />
Gleich drei AlpenParks-Standorte<br />
gibt es in Zell am See. Die „Residence<br />
Zell am See“ liegt mit zehn Appartements<br />
zentral und nahe der Talstation<br />
CityXpress. Direkt im Zentrum befindet<br />
sich das AlpenParks Hotel & Central.<br />
Die sechs Ferienwohnungen der<br />
Residence Areitbahn bieten einen<br />
grandiosen Blick aufs Kitzsteinhorn.<br />
Bleibt noch das Hotel Matrei in<br />
Osttirol: ein idealer Ausgangspunkt<br />
für Schulskireisen, Wintersportwochen<br />
und Familienurlaube mit unmittelbarer<br />
Nähe zum Skigebiet am Großglockner.<br />
NEU AB DEZEMBER <strong>2016</strong> – Moderne<br />
Zimmer & Ferienappartements im<br />
Zentrum von Kaprun.<br />
AlpenParks<br />
Hotels & Residences<br />
Hotels, Ferienhäuser und<br />
Appartements in den Bergen<br />
PRIVATES WOHNEN, kombiniert mit<br />
perfektem Service und der Möglichkeit,<br />
die Natur zu erleben und Sport<br />
zu treiben: Dafür steht AlpenParks.<br />
HOTELS & RESIDENCES werden nur an<br />
den schönsten Plätzen inmitten der<br />
österreichischen Alpen errichtet.<br />
ALLE INFOS:<br />
WEB: alpenparks.at<br />
info@alpenparks.at<br />
123
SKI & KULINARIK<br />
GOURMETKÜCHE<br />
AM BERG.<br />
In der Verwallstube sind<br />
Skischuhe und Fünf-Gänge-Gourmetdinner<br />
kein Stilbruch. Das Zweihaubenrestaurant<br />
liegt schließlich direkt an der Piste auf 2.085 Metern<br />
Seehöhe am Westgrat des Galzig, und damit mitten -<br />
drin im Skigebiet St. Anton am Arlberg.<br />
GENUSS<br />
-GIPFEL<br />
Was die im Tal können, kriegen<br />
wir auch hin“, sagen<br />
sich immer mehr Köche<br />
und wandern mit ihren<br />
Gourmetküchen in die Berge. Dass<br />
es funktioniert, zeigt ja die „Alpenglow<br />
Stube“ auf 3.488 m im amerikanischen<br />
Vail schon seit Jahren erfolgreich.<br />
Aber auch in Österreich wächst<br />
die Zahl der Hoch-Küchen. Kaviar<br />
statt Kaspressknödel lautet das Mantra,<br />
leuchtendes Beispiel in Österreich<br />
ist die Verwallstube-Galzig im Arlberggebiet:<br />
In der Bergstation der Galzig-Bahn<br />
wird neben dem SB-Restaurant<br />
niveauvoll in der Gourmetstube<br />
aufgekocht. Seit 1995 immer mit einer<br />
Haube bewertet, 2005 und jetzt in der<br />
aktuellen Ausgabe von Gault Millau<br />
sogar mit zwei Mützen.<br />
Einer, der den Aufstieg initiierte<br />
und mitgestaltete, ist Manfred Fahrner,<br />
seit 25 Jahren Geschäftsführer<br />
der Verwallstube. „Am Anfang haben<br />
FOTOS: Verwallstube/Christian Gufler<br />
TEXT: Werner Ringhofer<br />
124<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Herr der Verwallstube<br />
MANFRED FAHRNER hält als Geschäftsführer<br />
Europas höchstgelegenes<br />
Zweihaubenlokal, die Verwallstube in<br />
St. Anton am Arlberg, am Laufen.<br />
WEB: abbag.com<br />
mich die Leute für verrückt erklärt“,<br />
sagt er. Ein Gourmetrestaurant auf<br />
2.085 Metern! Und dann auch noch<br />
mit Schwerpunkt Fisch! „Nicht nur<br />
Saibling und Forelle, sondern auch<br />
exklusiver Meeresfisch steht bei uns<br />
auf der Karte. Oder Steinbutt aus dem<br />
Ofen für fünf Personen, Loup de Mer<br />
in der Salzkruste und natürlich unsere<br />
berühmte Bouillabaisse.“<br />
Hoch gepokert, aber das Risiko<br />
zahlte sich aus. „Ich habe an das<br />
Konzept geglaubt, schließlich haben<br />
wir das Publikum für so eine Küche.“<br />
Mit etwas Glück sitzt man Tisch<br />
an Tisch mit europäischem Hochadel,<br />
mit Hansi Hinterseer oder Gerhard<br />
Berger. Ohne großes Aufsehen.<br />
„Im Skigewand werden selbst prominente<br />
Menschen kaum erkannt. Nur<br />
als Wladimir Putin kam, spielte sich<br />
doch einiges ab“, erzählt Manfred<br />
Fahrner – „allein 40 Sicherheitsleute<br />
waren da auf den Beinen.“<br />
GERÄUCHERTES SAIBLINGSTATAR<br />
Argumente, warum Prominente und<br />
Normalsterbliche kommen, gibt es<br />
genügend. Schon allein das Bergpanorama:<br />
Der erste Blick fällt auf die<br />
weißgepuderten Gipfel von Patteriol,<br />
Saumspitze, Scheibler, Kuchenspitze<br />
und noch einigen mehr. Der zweite<br />
Blick fällt auf die malerisch inszenierten<br />
Teller. Absolut sehenswert, wie<br />
etwa das geräucherte Saiblingstatar<br />
mit zweierlei von der Gurke (Granité<br />
und Schaum).<br />
Neben der Optik verzaubert auch<br />
der Duft, vor allem bei den Trüffelgerichten.<br />
Nicht irgendwelche Billigstknollen<br />
werden vor dem Gast auf<br />
das Gericht gehobelt, nur allerfeinste<br />
Qualität darf auf den Tisch: weiße<br />
Albatrüffel aus dem Piemont oder<br />
Perigord-Trüffel aus Frankreich. Bei<br />
so viel Luxus könnte man jetzt glauben,<br />
man muss im Anzug erscheinen.<br />
„Stimmt nicht“, beruhigt Manfred<br />
Fahrner, „90 Prozent unserer Gäste<br />
kommen in Skischuhen und Anorak.“<br />
... ODER DOCH KAISERSCHMARREN<br />
Klar, so knapp an der Skipiste dreht<br />
sich nicht alles um Hochküche, auch<br />
Herzhaftes ist gefragt. Und das in großen<br />
Mengen: 300 Sitzplätze sind im<br />
unteren Geschoss, 400 oben, und auf<br />
der Terrasse kommen noch einmal<br />
500 dazu. Pasta, Pizza gibt es, Leberknödel-,<br />
Erbsen- und Frittatensuppe,<br />
Gulasch und Wiener Schnitzel. „Alles<br />
ist frisch, sogar der Teig für Apfel- und<br />
Topfenstrudel wird immer mit der<br />
Hand gezogen“, betont Manfred Fahrner.<br />
Ganz gern greifen die Gäste beim<br />
Kaiserschmarren zu – an starken Tagen<br />
werden bis zu 700 Eier verarbeitet.<br />
Für solche Mengen und bei so einem<br />
Anspruch braucht es einiges an<br />
Personal. 56 Mitarbeiter sind im ganzen<br />
Haus beschäftigt, 40 im SB-Bereich,<br />
16 in der Verwallstube. Eine gut<br />
zusammengeschweißte Mannschaft:<br />
„48 Leute vom letzten Jahr sind auch<br />
heuer wieder im Betrieb, manche<br />
kommen bereits seit 25 Jahren.“<br />
Grundbedingung für so einen Betrieb<br />
ist die absolute Frische der Ware.<br />
Regelmäßig liefert der Fischmarkt in<br />
Paris im Expresstempo: Um 7.30 Uhr<br />
in der Früh wartet Manfred Fahrner<br />
bereits im Tal, und erst wenn die Ware<br />
seiner strengen Prüfung standhält,<br />
darf sie mit der Seilbahn nach oben.<br />
Bis 8.30 Uhr muss alles erledigt sein,<br />
dann kommen die ersten Skifahrer.<br />
SCHWERTFISCH AN GONDEL<br />
Die Bedingungen in dieser alpinen<br />
Gegend können manchmal extrem<br />
sein. „Minus 15 Grad sind bei uns keine<br />
Seltenheit, da muss die Ware gut<br />
verpackt sein. Kartoffeln etwa werden<br />
süß, wenn sie gefroren sind.“ Eine<br />
unkonventionelle Lösung brauchte<br />
es, als einmal ein ganzer Schwertfisch<br />
geliefert wurde. Ein dreieinhalb<br />
TOP<br />
HOCH-<br />
KÜCHEN<br />
auf Österreichs<br />
Skibergen<br />
SCHAUFELSPITZ (T)<br />
Zwei Hauben in der Bergstation Eisgrat<br />
des Stubaier Gletschers auf<br />
2.900 m. Heuer allerdings wegen Umbauarbeiten<br />
von Gault Millau nicht<br />
bewertet. WEB: stubaier-gletscher.<br />
com/skigebiet/restaurants<br />
WEDELHÜTTE (T)<br />
Exklusives Hütten-Erlebnis im Hochzillertal<br />
auf 2.350 m; Schlemmen auf<br />
Hauben- und Wohnen auf 5-Sterne-Niveau.<br />
WEB: wedelhuette.at<br />
KRISTALLHÜTTE (T)<br />
Vom Hüttenklassiker bis zum ambitionierten<br />
Abendmenü auf 2.147 m, Zimmer<br />
mit grandiosem Ausblick, ebenfalls<br />
im Hochzillertal.<br />
WEB: kristallhuette.at<br />
ADLERLOUNGE (T)<br />
Mischung aus Tiroler Gemütlichkeit<br />
und modernem Design, sensationeller<br />
Glockner-Blick. Kals am Großglockner;<br />
WEB: adlerlounge.at<br />
GANNERHOF (OSTTIROL)<br />
Uriges Ambiente, feine Bioküche im<br />
Osttiroler Villgratental auf 1400 m.<br />
WEB: gannerhof.at<br />
RESTAURANT EISSEE (K)<br />
Moderner Glaspalast bei der<br />
Bergstation des Mölltaler Gletschers<br />
auf 2.800 m, die Spezialität ist feine<br />
Kärntner Hausmannskost.<br />
WEB: gletscher.co.at<br />
GASTHAUS FELLACHER (K)<br />
Eine Haube für die hervorragende<br />
Hausmannskost auf 1.400 m. Der<br />
Tipp: Schweinsbraten aus der Rein.<br />
Patergassen bei Bad Kleinkirchheim,<br />
WEB: almdorf.com<br />
RESTAURANT PHILIPP (ST)<br />
Haubengekrönte, klassische Linie mit<br />
innovativen Ideen in der Küche des<br />
Schlosshotels Seewirt (1.763 m) auf<br />
der Turracher Höhe.<br />
WEB: schlosshotel-seewirt.com<br />
LOSERHÜTTE (ST)<br />
Ofenbratl, Kaiserschmarrn, Speckjause,<br />
Wild- und Fischspezialitäten.<br />
Traumblick von 1540 m. Altaussee,<br />
WEB: loserhuette.at<br />
125
SKI & KULINARIK<br />
Meter langes „Viecherl“. In eine Gondel<br />
passte der Fisch nicht, also wurde<br />
er einfach unter die Gondel gehängt<br />
und so nach oben transportiert. „Anders<br />
wäre es nicht gegangen und ein<br />
schöner Werbegag war es außerdem“,<br />
erinnert sich Manfred Fahrner augenzwinkernd.<br />
Auch in der Küche auf fast 2.100<br />
m Höhe muss man sich an die speziellen<br />
Verhältnisse anpassen. Kuchen<br />
geht doppelt so schnell auf wie im Tal,<br />
Brot und Lebensmittel werden schneller<br />
trocken, Champagner hat „energischere“<br />
Perlen – und das Frühstücksei<br />
braucht eine Minute länger, bis es gekocht<br />
ist.<br />
Lange Zeit ging auch das Gerücht<br />
um, Wein würde so hoch oben schneller<br />
reifen. Deshalb wollte der Wachauer<br />
Spitzenwinzer F.X. Pichler einige<br />
Kisten probeweise im Keller der Verwallstube<br />
lagern, aber daraus wurde<br />
nichts. „Der Aufwand hätte sich nicht<br />
ausgezahlt. Meine Erfahrung hat gezeigt,<br />
dass die Höhe keine Vorteile<br />
bringt“, sagt Manfred Fahrner. Gut gefüllt<br />
ist das Gewölbe trotzdem – rund<br />
400 verschiedene Positionen stehen<br />
zur Auswahl bereit.<br />
AUCH ABENDS OHNE KRAWATTE<br />
Zeit zum Genuss ist nur bei Tageslicht,<br />
am Abend hat das Restaurant geschlossen.<br />
Nur einmal pro Woche, immer<br />
am Donnerstag von 19 bis 23 Uhr,<br />
wird ein Candlelight-Dinner veranstaltet.<br />
Dann erwartet die Besucher<br />
eine Gondelfahrt bei Nacht, das Dinner<br />
und Live-Klaviermusik. Übrigens:<br />
Die Krawatte kann man im Schrank<br />
lassen, auch am Abend geht es hier<br />
nicht steif zu – sportliche Eleganz ist<br />
angesagt.<br />
Die Wintersaison dauert in der<br />
Verwallstube bis Ende April, für Manfred<br />
Fahrner ist dann aber noch lange<br />
nicht Schluss. Das SB-Restaurant läuft<br />
auch im Sommer, erst ab Mai sind<br />
fünf Wochen Pause angesagt. „Ich<br />
wohne praktisch das ganze Jahr am<br />
Berg. Für mich der ideale Arbeitsplatz,<br />
in der Höhe fühle ich mich besonders<br />
frisch.“ Manfred Fahrners Frau arbeitet<br />
übrigens auch in der Verwallstube<br />
und für die Nachfolge innerhalb der<br />
Familie ist bereits gesorgt. „Der Sohnemann<br />
wird wohl einmal die Führung<br />
hier heroben übernehmen ...“<br />
MIT<br />
POWER<br />
AUF DER PISTE<br />
WINTERSPORT MACHT HUNGRIG. Das Problem:<br />
Die typisch fette und süße Skifahrerkost in den Hütten ist ein<br />
Dick- und Müdemacher. Für eine ganze Skiwoche voller Elan<br />
braucht es daher gesunde Alternativen. Wie das funktioniert,<br />
haben wir bei Mag. Martina Fellner von der „Österreichischen<br />
Gesellschaft für Sporternährung“ (ÖGSE) erfragt.<br />
TEXT: Werner Ringhofer<br />
Wenn die Berge Schneehauben<br />
tragen, denken wir sofort<br />
an Pulverschneepisten<br />
und Hüttengaudi. Eine ganze Woche<br />
auf den Latten kostet aber ordentlich<br />
Kraft. In einer Stunde verbraucht<br />
eine sportlich Ski fahrende Frau im<br />
Schnitt 400 kcal, Männer 550. Pistenfreaks,<br />
die den Skitag von der ersten<br />
bis zur letzten Gondelfahrt ausnützen,<br />
haben also ordentlich zu tun, um<br />
ihre Energiespeicher aufzufüllen.<br />
Da empfiehlt es sich schon, nicht<br />
irgendeinen, sondern qualitativ hochwertigen<br />
„Brennstoff“ einzufüllen.<br />
Um die typische Hüttenkost sollte<br />
man aber eher einen Bogen machen.<br />
Also keine Pommes, Toasts, Bernerwürsteln<br />
und Germknödel.<br />
Die gute Nachricht: Immer mehr<br />
Hütten bieten gesunde Alternativen<br />
– und mit Frühstück und Abendessen<br />
im Hotel kommt man dann gut<br />
durch die Skiwoche. Erst Recht, wenn<br />
man einige Tipps beachtet, die Ernährungswissenschafterin<br />
Martina Fellner<br />
von der „ÖGSE“ hier mit auf die<br />
Piste gibt.<br />
FOTOS: ÖGSE, istock<br />
126<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
ÖFTER UND LEICHT SNACKEN<br />
„Statt der üblichen drei Hauptmahlzeiten<br />
ist es besser, fünf kleinere Mahlzeiten<br />
über den Tag zu verteilen“, weiß<br />
Fellner. „Auf einmal zu viel zu essen,<br />
belastet nämlich die Verdauungsorgane.<br />
Entscheidend ist auch, dass der<br />
Snack möglichst kurz im Magen<br />
bleibt.“ Das kann man selbst ganz<br />
leicht steuern: Je besser die Nahrung<br />
gekaut wird, desto kürzer bleibt sie im<br />
Magen. Eine Erleichterung stellen<br />
auch fett- und zuckerarme sowie<br />
pflanzliche Speisen dar (außer Gurkensalat,<br />
Bohnen, Kraut und Pilzen).<br />
Auch ganz wichtig: Körperwarme<br />
Speisen und Getränke bevorzugen, sie<br />
bleiben kürzer im Magen als sehr kalte<br />
und sehr heiße Nahrung.<br />
Empfehlenswerte Speisen, die relativ<br />
kurz im Magen bleiben, sind z. B.:<br />
leichte Suppen, Joghurt, Weißbrot,<br />
Reis, Kartoffelpüree, fettarmer Käse<br />
und viel gekochtes oder gedünstetes<br />
Gemüse.<br />
TREIBSTOFF KOHLENHYDRATE<br />
Kohlenhydrate sind wichtige „Kraftstoffe“,<br />
wenn man den ganzen Tag am<br />
Ski steht. „Man sollte sie allerdings<br />
nicht in Form von Zucker, Limonaden,<br />
Süßigkeiten aufnehmen, denn diese<br />
enthalten zu wenig Mineralstoffe, Spurenelemente,<br />
Vitamine und Ballaststoffe<br />
– und können zu Leistungseinbrüchen<br />
führen.“ Ziel sollte es vielmehr<br />
sein, verstärkt komplexe Kohlenhydrate<br />
zu essen wie Vollkornprodukte oder Naturreis.<br />
WIE MAN KOMPLEXE<br />
KOHLENHYDRATE TANKT:<br />
• Beilagen (Nudeln, Reis, Kartoffeln,<br />
Brot) erhöhen • Fleisch und fette<br />
Saucen reduzieren • Brotscheiben dick<br />
schneiden und Belag reduzieren<br />
• Limonaden einschränken • wenig<br />
Süßigkeiten • Desserts in Form von frischem<br />
Obst<br />
DAS OPTIMALE TIMING<br />
„Kurz vor und während körperlicher<br />
Belastung sind schwerverdauliche<br />
Vollkornprodukte und ballaststoffreiche<br />
Lebensmittel allerdings nicht<br />
empfehlenswert, da es zu lange dauert,<br />
bis die Kohlenhydrate zur Energiegewinnung<br />
bereitstehen“, betont<br />
die ÖGSE-Expertin. Entscheidend ist<br />
daher auch das richtige Timing.<br />
WANN MAN WAS ISST:<br />
IN DER FRÜH: Müsli mit Obst, Vollkornbrot<br />
mit magerem Käse und Schinken<br />
und Gemüse, eventuell ein Ei.<br />
ZU MITTAG: Grießnockerlsuppe, Nudelgerichte<br />
ohne fettreiche Saucen, Salat.<br />
AM ABEND: Fischgericht, gebraten<br />
oder gegrillt mit Gemüse und Kartoffeln<br />
(gekocht oder Ofenkartoffeln),<br />
oder mageres Fleisch, natur gebraten<br />
oder gegrillt mit Gemüse, Naturreis<br />
oder Petersilkartoffel. JAUSE: Obst<br />
(Banane, Trockenfrüchte), Müsliriegel,<br />
Suppe (Gemüse-, Grießnockerl-, Nudel-<br />
oder Reissuppe), belegtes Brot mit<br />
fettarmem Käse oder Schinken und Gemüse.<br />
DIE RICHTIGE MENGE<br />
Ist man nur eine Stunde unterwegs,<br />
braucht man keine Kohlenhydrate<br />
extra. Für bis zu zwei Stunden Sport<br />
mit mittlerer Intensität genügen ca.<br />
30 g Kohlenhydrate, um die Körperspeicher<br />
wieder aufzufüllen. Über<br />
zweieinhalb Stunden braucht man 60<br />
bis 90 g „schnelle“ (z. B. Traubenzucker)<br />
und „langsame“ (also komplexe)<br />
Kohlenhydrate.<br />
ZUR ORIENTIERUNG:<br />
CA. 30 GRAMM KOHLENHYDRATE<br />
SIND ENTHALTEN IN:<br />
• 1 Semmelknödel • 1,5 Bananen<br />
• 2 Nektarinen • 2,5 Kiwi • 2 Schokomüslriegel<br />
• 2 Scheiben Vollkornbrot<br />
• 1 Portion Müsli (50 g) • 120 g<br />
gekochte Spaghetti • 150 g gekochter<br />
Reis • 3 Kartoffeln • 0,375 l Apfelsaft<br />
Die ÖGSE-Expertin<br />
MAG. MARTINA FELLNER ist<br />
Ernährungswissenschafterin und<br />
bietet u. a. Ernährungsberatung,<br />
Workshops, Vorträge und Kochkurse<br />
an.<br />
WEB: nutrition-consulting.at,<br />
oegse.at<br />
TRINKEN MIT VERSTAND<br />
Der Körper braucht bei und nach einer<br />
sportlichen Belastung natürlich auch<br />
Flüssigkeit. Der Bedarf ist beim Skifahren<br />
nicht zu unterschätzen, je nach<br />
Intensität können es 400 bis 1200 ml<br />
pro Stunde sein. Martina Fellner: „Bei<br />
geringer Anstrengung ist Leitungswasser<br />
optimal; bei höherer Intensität<br />
sind 100-prozentige Fruchtsäfte mit<br />
Leitungswasser aufgespritzt eine gute<br />
Wahl. Denn sie enthalten verschiedene<br />
Kohlenhydratarten (Traubenzucker,<br />
Fruchtzucker, Zucker), außerdem<br />
Vitamine und Mineralstoffe. Gut geeignet<br />
sind zwischendurch auch ungesüßte<br />
Früchte- und Kräutertees.“<br />
Nicht empfehlenswert sind Limonaden,<br />
Energy Drinks, Colagetränke,<br />
Apfel- oder Orangensäfte: Durch<br />
den hohen Zuckeranteil kommt es zu<br />
einer verzögerten Magenentleerung<br />
bzw. Aufnahme im Darm. Besser sind<br />
Johannisbeersaft, Kirsch- oder Multivitaminsaft,<br />
allerdings nur verdünnt.<br />
Und das Schnapsstamperl beim Einkehrschwung?<br />
Das sieht die Ernährungsexpertin<br />
mit Skepsis: „Man kann<br />
fast alles in Maßen essen und trinken,<br />
nur von Alkohol auf der Piste sollte<br />
man die Finger lassen.“<br />
127
TUX<br />
FINKENBERG<br />
WINTERLAND TIROL<br />
SCHNEE? SICHER!<br />
2.400 Höhenmeter liegen in der Region Tux-Finkenberg zwischen Berg- und Talstation.<br />
Breit ist auch das Spektrum: Vom Gletscherskifahren bis zur Funslope ist alles dabei.<br />
Kaum wo geht es weiter hinunter,<br />
kaum wo geht es höher hinauf als<br />
im Tuxertal. Bei 850 Metern Seehöhe<br />
fängt das Skigebiet in Tux-Finkenberg<br />
an und es endet auf dem Hintertuxer<br />
Gletscher in der dünnen<br />
Höhenluft von 3.250 Metern. Dadurch<br />
gibt es hier auch heutzutage noch von<br />
Oktober bis Mai eine hundertprozentige<br />
Schneesicherheit. Das muss auch<br />
sein, wenn man sich Österreichs einziges<br />
Ganzjahresskigebiet nennen<br />
darf. Skifahrer und Snowboarder haben<br />
in Tux-Finkenberg jeden Tag im<br />
Jahr die Möglichkeit, ihr Hobby auszuleben.<br />
Und das nicht etwa nur auf<br />
einem Hang, sondern auf 60 Pistenkilometern.<br />
Und etwas weiter unten,<br />
in der Ski- & Gletscherwelt Zillertal<br />
3000, warten im Winter nochmals 196<br />
Kilometer an präparierten Pisten.<br />
Wo also anfangen bei so einem<br />
Angebot? Insider raten da zu einer Pistentour<br />
vom Penkenjoch-Finkenberg<br />
über das Skigebiet Rastkogel zur Eggalm.<br />
Sportlich herausfordernder wird<br />
die Runde am Hintertuxer Gletscher –<br />
mit 15.000 Höhenmetern auf 60 km<br />
Piste verteilt. Und nach dem Skitag<br />
am Gletscher geht es auf den beschneiten<br />
Abfahrten runter ins Tal nach<br />
Hintertux, Tux-Vorderlanersbach und<br />
Tux-Lanersbach. Ah ja, ab diesem<br />
Winter kommt noch ein Spaßfaktor<br />
dazu: die Fun slope Hintertux im Bereich<br />
des Sommerbergs!<br />
DAS RUNDUM-ANGEBOT<br />
Skifahren allein ist heute aber zu wenig.<br />
Abseits der Pisten sind im Tuxertal daher<br />
auch 28 Kilometer Langlaufloipen<br />
gespurt. Skaten kann man aber nicht<br />
nur in der Loipe, sondern auch mit<br />
Schlittschuhen – auf einem der beiden<br />
Natureislaufplätze, die auch von Eisstocksportlern<br />
genutzt werden können.<br />
Kinder haben im Eggalm-Kinderpark<br />
Spaß im Schnee am Zauberteppich<br />
und auf dem Ski-Karussell. In der<br />
Playarena in Vorderlanersbach können<br />
sich die Kleinen auf 1.000 Quadratmetern<br />
im Indoorspielpark austoben,<br />
auch wenn das Wetter einmal schlecht<br />
sein sollte.<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 15 23 26<br />
PISTEN: 196 km; ■ 53 ■ 94 ■ 12;<br />
dazu 34 km für Freerider/Skirouten<br />
PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 51,–;<br />
Jugend/Sen. € 41,– ; Kinder € 23,– ;<br />
Top-Termine <strong>2016</strong>/17<br />
16. 12.: Bergadvent im Tuxertal<br />
30. 12.: Vorsilvesterparty für Kinder in<br />
Tux-Lanersbach<br />
3. 1.: Weihnachts- und Neujahrskonzert<br />
der Wiltener Sängerknaben<br />
Ab 9. 1.: Skishow in der Arena<br />
Hinteranger in Tux-Lanersbach<br />
(bis ca. Ende März)<br />
Alle Veranstaltungen in der Region:<br />
WEB: tux.at/events.htm<br />
INFOS & BUCHUNG:<br />
TVB Tux-Finkenberg<br />
Tel.: 0 52 87/85 06<br />
E-Mail: info@tux.at<br />
WEB: tux.at<br />
FOTOS: Tourismusverband Tux-Finkenberg<br />
128<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
REUTTE<br />
ROM, TIBET UND<br />
TIROLER GEMÜTLICHKEIT<br />
Winterurlaub einmal anders. In der Naturparkregion Reutte treffen Schwindelfreie<br />
auf Fährtenleser, Wanderer auf Wintersportler. Und das alles in einer coolen<br />
Mischung aus Ursprünglichem und Modernem.<br />
FOTOS:Tourismus Reutte<br />
Der Fernpass als Ferienattraktion<br />
– wer hätte das gedacht?<br />
Tatsächlich spannt sich seit<br />
mehr als zwei Jahren die<br />
„highline179“ in 114 Metern Höhe<br />
über die Fernpassstraße B179 und verbindet<br />
die Burgruine Ehrenberg mit<br />
dem Fort Claudia. Mit einer Länge von<br />
406 Metern ist diese Hängebrücke<br />
eine der längsten der Welt. Wegen ihrer<br />
klassischen Konstruktion wurde<br />
sie sogar ins Guiness-Buch der Rekorde<br />
aufgenommen – als „längste Fußgängerhängebrücke<br />
im Tibet-Style“.<br />
Ein Hauch von Fernost am Fernpass<br />
quasi.<br />
Die Brücke ist aber nur eine von<br />
vielen Attraktionen in der Naturparkregion<br />
Reutte. Auf der Burgruine<br />
Ehrenberg wartet zum Beispiel ein<br />
spannender Ausflug ins Mittelalter.<br />
Wer lieber die Natur entdeckt, kann<br />
das auf 22 Winterwanderrouten machen<br />
und über Panoramawege beeindruckende<br />
Bergseen wie den Hüttenmühlsee,<br />
den Urisee oder den<br />
mystischen Frauensee entdecken.<br />
Wandern und Kinder – auch das passt<br />
hier: Unter fachkundiger Anleitung<br />
kann man Fährte aufnehmen und<br />
Tierspuren im Schnee lesen.<br />
HAHNENKAMM UND GERSTLSUPPE<br />
Es geht aber auch richtig sportlich.<br />
Auf 120 Loipenkilometern zum Beispiel,<br />
im klassischen Diagonalstil<br />
oder im Skatingschritt – und das Tag<br />
für Tag auf (nächtlich) frisch gespurten<br />
Loipen. Skifahren geht hier natürlich<br />
auch: Wie Kitzbühel hat auch<br />
Reutte einen Hahnenkamm – aber anders<br />
als der berühmte „Bruder“ mit<br />
der Streif stehen in Reutte hauptsächlich<br />
mittelschwere Pisten zur Verfügung.<br />
Mit Luft nach oben und unten –<br />
heißt: für Profis wie auch Anfänger.<br />
Für die Regeneration sorgen dann<br />
in der Alpentherme Ehrenberg Sauna,<br />
Sole becken, Dampfbäder und Massagen.<br />
Ob sich da schon die alten Römer<br />
erholt haben? Möglich. Sicher ist, dass<br />
sie in der heutigen Naturparkregion<br />
Reutte vorbeigekommen sind. Spuren<br />
der Via Claudia Augusta sind heute<br />
noch zu sehen. Das war einst eine<br />
wichtige Handelsstraße, die den süddeutschen<br />
Raum mit Norditalien verband.<br />
Übrigens: Die Römerzeit findet<br />
sich auch auf der Speisekarte vieler<br />
Restaurants wieder, wo die überlieferten<br />
Rezepte neu interpretiert werden.<br />
Oder man bevorzugt die traditionellen<br />
Speisen. Auf Almen, in Hütten<br />
und Gasthäusern wird auch im Winter<br />
tirolerisch gekocht: Gerstlsuppe,<br />
Reetzer Baronbraten, Klausenschnitte,<br />
zubereitet aus regionalen Produkten,<br />
stärken den Körper für den nächsten<br />
Tag in der Naturparkregion<br />
Reutte: Ein Urlaub zwischen Rom,<br />
Tibet – und Tiroler Gemütlichkeit.<br />
INFOS & BUCHUNGEN: reutte.com<br />
129
HOTSPOT IN TIROL<br />
FOTOS: xxx<br />
130<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTO: www.MirjaGeh.com<br />
WINTER-ZAHLENSPIELE<br />
AUS DEM BRIXENTAL<br />
DREI ORTE, ZWEI SKIGEBIETE – UNBEGRENZTE MÖGLICHKEITEN!<br />
Zwei der besten Skigebiete Österreichs locken Familien und Funsportler<br />
ins Brixental im Herzen der Kitzbüheler Alpen: die SkiWelt Wilder<br />
Kaiser – Brixental und das Skigebiet Kitzbühel-Kirchberg. Beide sind<br />
Garanten für grenzenloses Skivergnügen und für einen Winter, wie ihn<br />
sich Sportliche wünschen. In Zahlen liest sich das so: 463 Pistenkilometer<br />
und über 140 Seilbahnen und Lifte bürgen für 180 Tage Skigenuss.<br />
Das Brixental mit seinen drei Orten Brixen im Thale, Kirchberg und<br />
Westendorf punktet aber auch abseits der Pisten: Übernachtung im<br />
Alpeniglu-Dorf, Eiskletterpark, zahlreiche Winterwanderwege und<br />
Langlaufloipen, Rodeln am Sportberg Gaisberg oder Segwayfahren mit<br />
Schneeketten auf Schnee – das alles sorgt für Urlaubserinnerungen,<br />
die nachhaltig bleiben!<br />
E-Mail-Kontakt: info@kitzbuehel-alpen.com<br />
WEB: kitzalps.com/brixental<br />
131
AUF „SKI-SAFARI“ IN<br />
TIROLS TOP-DESTINATIONEN<br />
ST. JOHANN IN TIROL<br />
WINTERLAND TIROL<br />
St. Johann in Tirol liegt in Mitten der eindrucksvollsten<br />
Skigebiete im Westen Österreichs.<br />
Ob gemütliches Familienvergnügen<br />
oder spannende Abenteuer-Safaris<br />
zu den eindrucksvollsten<br />
Skigebieten in<br />
Österreich: St. Johann in Tirol bietet<br />
mit seiner einzigartigen Lage in den<br />
Kitzbüheler Alpen den idealen Einstieg<br />
zu den „Big 5“ der Skizentren. Die<br />
Klassiker Kitzbühel, Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn<br />
und die<br />
SkiWelt Wilder Kaiser warten auf<br />
schneeaffine Aktivurlauber in unmittelbarer<br />
Nähe zum traditionsreichen<br />
Wintersportort. Und dazu kommen<br />
noch die bei Einheimischen sehr beliebten<br />
Skiberge in St. Johann und die<br />
Steinplatte in Waidring.<br />
Insgesamt ist das Angebot für Erholungsuchende<br />
hier nicht nur riesig,<br />
sondern weiter im Wachsen begriffen.<br />
Nicht ohne Grund sind hier seit<br />
vergangenem Winter die ehemaligen<br />
ÖSV-Helden Hermann Maier und Rainer<br />
Schönfelder als „Jung-Hoteliers“<br />
ansässig, und mit dem neuen Explorer<br />
Hotel verfügt St. Johann über das erste<br />
Passivhaus-Hotel in Tirol.<br />
ABWECHSLUNG GARANTIERT<br />
Wo in den Sommermonaten saftige<br />
Almwiesen Wanderer, Bergsteiger und<br />
Biker gleichermaßen anlocken, finden<br />
Package-Tipp<br />
SKISAFARI IN ST. JOHANN IN TIROL<br />
• 7 Übernachtungen • 6-Tage-Skipass<br />
mit AllStarCard • 2.750 Pistenkilometer;<br />
Preis: ab € 550,–/p. P.; www.safari.tirol<br />
TOP-EVENT: Lang & Klang am Skiberg<br />
an den Wochenenden im März<br />
www.kitzalps.cc/huettengaudi<br />
KONTAKT:<br />
Kitzbüheler Alpen – St. Johann in Tirol<br />
Poststraße 2, 6380 St. Johann in Tirol<br />
Tel.: 0 53 52/63 33 50<br />
E-Mail: info@kitzalps.cc<br />
WEB: www.kitzalps.cc<br />
in der Wintersaison Skifahrer wie<br />
Snowboarder das passende Revier, um<br />
sich sportlich einmal richtig auszutoben.<br />
So bietet etwa die Nordflanke des<br />
Kitzbüheler Horns 42 präparierte Pistenkilometer<br />
mit 17 Liftanlagen und<br />
Abfahrtsmöglichkeiten für alle Könnerstufen.<br />
Wer es gern richtig groß hat, dem<br />
stehen zwischen Saalbach und Fieberbrunn<br />
unzählige abwechslungsreiche<br />
Pisten-Highlights mit einer eindrucksvollen<br />
Gesamtlänge von 270<br />
Kilometern zur Verfügung. Und während<br />
der Nachwuchs bestens betreut<br />
die ersten Schwünge in den Schnee<br />
zieht, alpine Draufgänger auf der nahegelegenen<br />
Streif Weltcupluft<br />
schnuppern oder „Verspielte“ in einem<br />
der Snowparks ihre Tricks auspacken,<br />
freuen sich Genießer über die<br />
kulinarischen Köstlichkeiten. Die<br />
Angerer Almhütte ist hierfür nur einer<br />
von vielen Geheimtipps!<br />
FOTOS: Kitzbüheler Alpen – St. Johann in Tirol<br />
132<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Skispass 3<br />
Willkommen in der schneereichsten Region Tirols!<br />
Ab auf die Piste! Wochenendespecial - 2 Übernachtungen + 2 Tage Skipass ab € 147,-
WINTERLAND TIROL<br />
FERIENREGION<br />
HOHE SALVE<br />
SCHNEE, MUSIK & SPASS<br />
UNTER DER HOHEN SALVE<br />
Tirols schönster Aussichtsberg bietet Skifans abwechslungsreiche Pistenkilometer<br />
inklusive Hüttengaudi. Pluspunkt: Das Skigebiet ist auch per Zug perfekt erreichbar.<br />
Die Ferienregion Hohe Salve ist<br />
Teil eines der größten zusammenhängenden<br />
Skigebiete Österreichs,<br />
nämlich der SkiWelt Wilder<br />
Kaiser-Brixental. In Zahlen: 284<br />
bestens präparierte Pistenkilometer,<br />
90 moderne Liftanlagen und 77 Hütten<br />
warten hier auf die sportlichen<br />
Wintergäste. Und die kommen oft mit<br />
dem Zug angereist – aus gutem Grund:<br />
Die Gondelstation befindet sich gleich<br />
neben der Bahnhaltestelle Hopfgarten<br />
Berglift und ist somit für Zugreisende<br />
optimal erreichbar. Mit der<br />
Berg bahn geht es direkt auf den Gipfel<br />
der Hohen Salve.<br />
Nur einmal umsteigen, schon<br />
startet der Pistenspaß – bequem, oder?<br />
Zum Thema passt auch gleich die<br />
Meldung, dass die „Öffis“ der Region<br />
ab heuer alle in der Gästekarte<br />
inkludiert sind.<br />
SKIHÜTTEN-GAUDI<br />
Rund um die Hohe Salve wartet auf<br />
Gäste also fast endloser Pistenspaß<br />
– und zusätzlich bieten Fotopoints,<br />
Geschwindigkeitsmessstrecken, Funparks<br />
und Co. viel Abwechslung.<br />
Ebenso wie die über 70 Skihütten. Apropos:<br />
Vom 4. bis 25. März stehen alle<br />
Orte der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental<br />
im Zeichen der „Skihütten-Gaudi“-Wochen.<br />
Kostenlose Skiguides zeigen<br />
den Gästen in dieser Zeit zuerst<br />
ihre persönlichen Geheimtipps in Sachen<br />
Pisten und Abfahrten. Da zu einer<br />
gelungenen Skisafari aber auch<br />
der Einkehrschwung gehört, geht es<br />
danach gemeinsam in eine Hütte. In<br />
vielen der Skihütten herrscht dann<br />
pure Partystimmung: Zu Livemusik<br />
verschiedener Genres kann man (so<br />
gut, wie es die Skischuhe eben zulassen)<br />
das Tanzbein schwingen.<br />
SUPER SKI FAHREN – UND SPAREN<br />
Nicht minder attraktiv sind die Angebote<br />
vom 11. März bis 2. April: In dieser<br />
Zeit sind die „SuperSkiWochen“ und<br />
die „FamilienSkiWochen“ ausgerufen.<br />
Bei den „SuperSkiWochen“ gibt es bis<br />
zu 25 Prozent Rabatt auf den Urlaub.<br />
Auch für Familien hat die SkiWelt<br />
Wilder Kaiser-Brixental ein besonderes<br />
Special vorbereitet: Kinder bis 15<br />
Jahre fahren in den „FamilienSkiWochen“<br />
kostenlos, wenn ein Elternteil<br />
einen Skipass von mindestens drei Tagen<br />
Gültigkeitsdauer kauft.<br />
DER FAMILIEN-GEHEIMTIPP<br />
Abseits vom großen Rummel lassen<br />
sich im Familienskigebiet Kelchsau 16<br />
Kilometer perfekte Pisten ohne Wartezeiten<br />
entdecken – „klein, aber fein“<br />
lautet hier die Devise. Die Skipasstarife<br />
für die Doppelsesselbahn, die zwei<br />
Schlepplifte und einen Übungslift sind<br />
besonders günstig und attraktiv. Nach<br />
einem sportlichen Tag auf der Piste<br />
können Skifahrer ihre Energiereserven<br />
mit traditioneller Tiroler Kost in<br />
den zwei urigen Hütten in Kelchsau,<br />
der Höhenbrandalm und der Haagalm,<br />
wieder aufladen.<br />
Infos & Buchungen<br />
FERIENREGION HOHE SALVE<br />
Tel.: +43/57507/7000<br />
E-Mail: info@hohe-salve.com<br />
WEB: www.hohe-salve.com<br />
www.hohe-salve.com<br />
FOTOS: SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, Fotograf: Christian Kapfinger<br />
134<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
ERÖFFNUNGSSPECIAL<br />
ab€ 85,-<br />
pro Person und Nacht inkl.<br />
Energy-Halbpension und<br />
Benützung des 1.400 m 2 großen<br />
MOVE & RELAX Bereichs<br />
mit gratis Bewegungs-<br />
Schnuppereinheiten<br />
GÜLTIG VON 8.-23.<br />
DEZEMBER <strong>2016</strong><br />
Neuen Schwung reinbringen?<br />
AB 8. DEZEMBER IN HOPFGARTEN, MITTEN IN DEN KITZBÜHELER ALPEN<br />
hohesalve.at<br />
Das neue Sportresort HOHE SALVE setzt auf die Kraft der Bewegung – im Sommer wie im Winter,<br />
365 Tage im Jahr. Dabei ist Bewegung für uns mehr als ein bloßes Bekenntnis, sondern elementarer<br />
Bestandteil unseres täglichen Tun und Denkens. Für alle Altersgruppen und jeden Fitnessgrad.<br />
Meierhofgasse 26 | 6361 Hopfgarten im Brixental<br />
T +43 5335 2420 | welcome@hohesalve.at
HOTSPOT IN TIROL<br />
FOTOS: xxx<br />
136<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
WOHNEN UND<br />
WOHLFÜHLEN IM<br />
„SKI)HIT“-GEBIET<br />
Mit dem Winterstart stellt sich wieder<br />
die Frage nach dem perfekten „Spot“.<br />
Für Skifahrer, Boarder und Tourengeher<br />
ist der „Ski)Hit Osttirol“ ein echter<br />
Geheimtipp: Mit endlosen Pistenkilometern<br />
und hoher Schneesicherheit sorgt<br />
das Gebiet für riesiges Wintersportvergnügen.<br />
Der „Ski)Hit Osttirol“-Pass ist<br />
die Eintrittskarte für das „Großglockner<br />
Resort Kals-Matrei“, das schneesichere<br />
„Skizentrum St. Jakob im Defereggental“<br />
sowie das „Dolce-Vita-Skizentrum“<br />
Hochpustertal an der italienischen<br />
Grenze. Kinder bis sechs Jahre fahren<br />
in allen Ski)Hit-Gebieten gratis, für<br />
Kids und Teens zwischen 6 und 18 Jahren<br />
gibt es 50 Prozent Ermäßigung.<br />
TOP-WELLNESSHOTELS<br />
Perfekt sind in Osttirol auch die Hotels<br />
„Gradonna Mountain Resort“ in Kals<br />
am Großglockner und die „Dolomiten<br />
Residenz“ in Sillian.<br />
• Das Gradonna Mountain Resort<br />
(großes Bild) ist Mitglied der Leading<br />
Spa Resorts, in denen die besten und<br />
exklusivsten Wellness-Resorts vereinigt<br />
sind. „Ankommen und vom Fleck weg<br />
wohlfühlen“ ist hier das Motto. Das<br />
fängt schon dabei an, dass das Resort<br />
autofrei ist. Das sportliche Wintervergnügen<br />
kann dann direkt vom Hotel<br />
aus gestartet werden, denn das Resort<br />
liegt unmittelbar an der Talabfahrt der<br />
Skiregion Kals-Matrei. Das kostenlose<br />
Anfänger-Skigelände liegt ebenfalls<br />
direkt vor der Haustür, Langläufer steigen<br />
in nächster Nähe in die Rundloipe<br />
ein. Im Mittelpunkt steht im Gradonna<br />
immer: dein Wohlbefinden.<br />
• Die Dolomiten Residenz Sporthotel<br />
Sillian (kleines Bild) ist Osttirols erstes<br />
Familien-Wellnesshotel. Neben alpinem<br />
Lifestyle und Feinheiten aus der Küche<br />
genießt man in der Dolomiten Residenz<br />
Vier-Sterne-Superior-Niveau sowie<br />
Wellness pur auf über 3.000 m². Damit<br />
sich auch die kleinsten Gäste wohlfühlen,<br />
bietet das Team bis zu 12 Stunden<br />
am Tag Kinderbetreuung mit jeder<br />
Menge Spiel und Spaß an, dazu gibt<br />
es spezielle Kinderermäßigungen. Ein<br />
Teenie-Programm für Abwechslung und<br />
Spaß für alle Kids ab 12 Jahren. Kurz:<br />
ein Paradies für den Familienurlaub!<br />
WEB: schultz-ski.at<br />
137<br />
FOTO: schultz-ski.at
WINTERGUIDE<br />
ZU<br />
GAST ... IM WINTERLAND<br />
VORARLBERG<br />
Die Vorarlberger Skiberge begeistern durch<br />
ihre „endlosen Weiten“. Der Arl berg aber mit<br />
seinen Orten Lech, Zürs & Co. ist jetzt noch ein<br />
bisserl „endloser“ geworden ...<br />
FOTOS: xxx<br />
138<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
6<br />
DIE<br />
TOP<br />
NEWS<br />
... AUS VORARLBERGS SKIBERGEN<br />
NOCH GIGANTISCHER ist ab sofort das<br />
Skierlebnis am legendären Arlberg, der sich<br />
nun „Österreichs größtes zusammenhängendes<br />
Skigebiet“ nennen darf. Und dazu trägt<br />
auch die „Vorarlberger Seite“ kräftig bei:<br />
Herzstück der Investitionen von rd. 60 Millionen<br />
Euro ist die neue „Flexenbahn“ mit 47<br />
Kabinen, die Zürs mit Stuben/Alpe Rauz verbindet.<br />
MIT DEN TRITTKOPFBAHNEN<br />
I und II in Zürs und der Albonabahn II<br />
zwischen Stuben und Alpe Rauz reihen sich<br />
weitere drei neue Anlagen ins riesige Liftangebot<br />
ein. Erneuert wird auch die Bergbahn<br />
zwischen Lech und Oberlech samt<br />
Berg- und Talstation und unterirdischem<br />
Gepäcktransport.<br />
IM SKIGEBIET NOVA der Silvretta<br />
Montafon ersetzt eine 8er-Sesselbahn<br />
die bisherige Garfrescha-Bahn II. Diese<br />
neue Silvretta-Bahn bringt die Skigäste<br />
in kürzester Zeit von St. Gallenkirch bis<br />
zur Sonnen-Bahn-Bergstation auf den<br />
Gampabinger Berg.<br />
DIE OLYMPIABAHN am Ifen ersetzt im<br />
Kleinwalsertal den Schlepplift zwischen<br />
Bergstation und Ifenhütte. Nächstes Jahr<br />
erfolgt die Erneuerung der Ifenbahn und der<br />
Hahnenköpflebahn.<br />
AM DIEDAMSKOPF wird die Fun slope<br />
in den Funpark integriert. In Planung:<br />
Freestyler sollen bald schon auf über<br />
einem Kilometer Länge ihre Fähigkeiten bei<br />
herausfordernden Durchfahrten, Brücken<br />
oder Abzweigungen testen können.<br />
DIE „DALMÜSER RUNDTOUR“ führt per<br />
Ski zu verschiedenen Stationen wie Speedstrecke,<br />
Geschwindigkeitsmessung, Aussichtspunkten,<br />
Fotopoint sowie weiter zu<br />
Fuß bis zum Damülser Skimuseum. Die Runde<br />
dauert etwa drei Stunden.<br />
FOTO: Tourismus Lech/Zürs<br />
ALLE INFOS: Vorarlberg Tourismus,<br />
Poststraße 11, 6850 Dornbirn<br />
Tel.: 0 55 72/37 70 33-0<br />
E-Mail: info@vorarlberg.travel<br />
WEB: vorarlberg.travel<br />
139
WINTERGUIDE<br />
AUF EINEN BLICK:<br />
SKIBERGE IN VORARLBERG<br />
Tageskarte<br />
Erwachsene<br />
Tageskarte<br />
Kinder<br />
Schlepper<br />
Sessellift<br />
Kabinen/Gondel<br />
km leicht<br />
km mittel<br />
km schwer<br />
Pisten km<br />
Alberschwende liftbetriebe-alberschwende.at 28,5 15,8 6 1 0 5 13 0 18 HM*<br />
Alpenarena Hochhäderich-Hittisau-Riefensberg alpenarena.com 29 19 4 1 0 3,5 4 2,5 10 HM*<br />
Andelsbuch Bergbahnen bergbahnen-andelsbuch.at 31,4 18,1 5 2 1 5 9 1 22 HM*<br />
Brandnertal vorarlberg-alpenregion.at/brandnertal 46 26,5 5 6 3 22 30 3 55 HM<br />
Bödele - Schwarzenberg boedele.info 32,1 17,6 9 1 0 8,5 12 3,5 24 HM*<br />
Damüls damuels-mellau.at 49 28 7 14 2 27,6 50,5 30,9 109 3<br />
Diedamskopf diedamskopf.at 42 24 4 2 2 13 18 9 40 2<br />
Dorflift Sulzberg dorflift.com 9 7,5 1 0 0 0,5 0,5 0 1<br />
Faschina - Fontanella seilbahnen-faschina.at 36,5 23,5 2 2 0 4 9 2 15 HM*<br />
Gargellen / Montafon traumschnee.at 45,5 27,3 4 3 1 21 10 2 39<br />
Golm im Montafon golm.at 46,5 27 2 4 3 13,2 11 1,5 43,3<br />
Gurtis gurtis.at 16 10 3 0 0 0 0 0 4<br />
Hagenberg Sulzberg-Thal skilifte-hagenberg.at 21 17 2 0 0 0,2 4,2 0 4,4<br />
Heumöserlifte - Ebnit Dornbirn ebniterleben.at 17 11,1 2 0 0 2,5 0 0 2,5<br />
Hochlitten Riefensberg skilifte-hochlitten.com 27,5 17 3 0 0 3 3 0 6 HM*<br />
Kleinwalsertal - Kanzelwand - Fellhorn das-hoechste.com 44,5 17,5 3 6 8 13 20 0,5 36<br />
Kleinwalsertal - Talskigebiet tallifte-kleinwalsertal.at 35 17 16 3 1 20 7 2 30,5<br />
Kleinwalsertal - Walmendingerhorn das-hoechste.com 35 17 3 3 1 4 8 0 15<br />
Laterns - Gapfohl laterns.net 35 18 4 2 0 8 15 4 27<br />
Lech Zürs am Arlberg lech-zuers.at 52 31 28 47 13 130 122 51 304 2<br />
Mellau - Damüls - Faschina Skischaukel mellau-damuels.at 48 27,5 7 15 2 27,6 50,5 9,7 109<br />
Montafoner Kristbergbahn - Silbertal kristbergbahn.at 33,6 22,1 2 0 1 2 2 0 4<br />
Pfänderbahn - Bregenz am Bodensee pfaenderbahn.at 2 0 2 6 0 0 6<br />
Schetteregg schetteregg.at 31,8 17,5 5 1 0 3 5 1 10 HM*<br />
Schilift Bazora schilift-bazora.at 17,5 10,5 1 0 0 1 2 3,7<br />
Schilift Reuthe - Baien reuthe.at 12,5 7 1 0 0 0 0,4 0,7 1,1<br />
Schilifte Gröllerkopf uebersaxen.at 18 11 1 0 0 1,5 1,5 0 3<br />
Schilifte Millrütte skiliftle.at 9 7,5 3 0 0 1 1 0 2<br />
Schneiderkopf Buch gemeinde-buch.at 16,5 11,5 2 0 0 2 1 0 3<br />
Seilbahn Bezau seilbahn-bezau.at 30,8 17,8 5 2 1 5 9 1 22<br />
Seilbahnen Sonntag sonntagstein.at 34 20 0 1 1 4 3 1,5 8,5 HM*<br />
Sibratsgföll sibra.at 1 0 0 2 0 0 2<br />
Silvretta Bielerhöhe im Montafon silvretta-bielerhoehe.at 20,4 11,8 1 0 1 2 0 0 2<br />
Silvretta Montafon silvretta-montafon.at 51 29,5 8 18 12 60 45 8 140<br />
Skilift Hittisberg hittisau.at 15,4 10,7 1 0 0 0 0,9 0 0,9<br />
Skilift Krähenberg Sibratsgföll sibra.at 20 14 2 0 0 0 2 0 2<br />
Skilifte Furx zwischenwasser.at 19 14 2 0 0 0 1 0 2<br />
Skilifte Raggal skilifte-raggal.com 21,5 15 3 0 0 4,2 2,8 0 7 HM*<br />
Sonnenkopf - Klostertal sonnenkopf.com 41 23,5 4 4 1 13 16 1 34 HM*<br />
Stuben am Arlberg stuben-arlberg.at 51 30 34 50 13 146 147 55 348<br />
Walmendingerhorn - Ifen - Heuberg das-hoechste.com 39,5 17,5 2 2 0 67<br />
Warth - Schröcken am Arlberg warth-schroecken.at 50 25 28 46 13 130,5 122,5 51 504 3<br />
skiline.cc-Legende: HM = Höhenmeter, HM* = Höhenmeter via 3-TälerPass oder Topskipass, 1-4 = Anzahl der Skiline-Attraktionen inkl. HM<br />
140<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Perfect fit<br />
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141
WINTERLAND VORARLBERG<br />
SILVRETTA<br />
MONTAFON<br />
ACTION, SO WEIT DAS AUGE REICHT<br />
Das Skigebiet Silvretta Montafon startet mit vielen Neuheiten in die Saison <strong>2016</strong>/17!<br />
Actionreicher geht es kaum: Die<br />
Bilder vom Ski- und Snowboard-<br />
Cross faszinieren einfach. In der<br />
Silvretta Montafon bleibt es aber nicht<br />
beim Zuschauen: Im ausgebauten<br />
Freeride-Cross können Sportler aller<br />
Alters- und Könnensstufen die Action<br />
selbst erleben. Wer das Spektakel dieses<br />
Jahr vom 15. bis 18. Dezember ausprobiert,<br />
kann sich außerdem noch einiges<br />
von den Stars der Szene<br />
abschauen, denn der Weltcup im<br />
Snowboard- und Ski-Cross macht im<br />
Montafon Station!<br />
IN REKORDZEIT AUF DEN BERG<br />
Die Action beginnt dieses Jahr aber<br />
schon am Lift. Die neue Silvretta-Bahn<br />
im Nova-Gebiet ist die schnellste<br />
8er-Sesselbahn Vorarlbergs und<br />
bringt die Pistenflitzer in sechseinhalb<br />
Minuten auf 2.145 Meter. Der<br />
Achter-Sessellift ersetzt die Garfrescha-II-Bahn<br />
und macht auch ein Umsteigen<br />
auf den Anschlussschlepplift<br />
überflüssig.<br />
Extra für Frühaufsteher gibt es<br />
mittwochs, freitags und samstags<br />
drei verschiedene Sonnenaufgangsfahrten,<br />
bei denen sie ab 7.20 Uhr<br />
Schwünge in die ungespurten Pisten<br />
ziehen können, während die meisten<br />
anderen Skifahrer sich gerade noch<br />
einmal im Bett umdrehen.<br />
„Ganz normal“ Ski fahren kann<br />
man in der Silvretta Montafon natürlich<br />
auch: 140 Pistenkilometer, die<br />
mit 37 Liftanlagen erreichbar sind,<br />
laden dazu ein – für die Schneesicherheit,<br />
wenn Frau Holle einmal streiken<br />
und mit Naturschnee geizen sollte,<br />
sorgen neue Beschneiungsanlagen.<br />
EISKALTES VERGNÜGEN<br />
Alternativen gefragt? Ab Jänner kann<br />
man Ski und Board zeitweise gegen<br />
Steigeisen und Eispickel tauschen<br />
und sich beim Eisklettern versuchen.<br />
Und zwar jeden Donnerstag, unter der<br />
fachkundigen Anleitung eines erfahrenen<br />
Guides, der allen Teilnehmern<br />
die notwendigen Sicherungstechniken<br />
und den Bau eines Standplatzes<br />
zeigt. Deutlich gemütlicher, aber<br />
nicht minder spannend, geht es ebenfalls<br />
ab Jänner immer montags zu. Die<br />
„Abenteuer-Iglu-Nacht“ beginnt mit<br />
einer Fackelwanderung auf über 2.000<br />
Meter Höhe. Zur Stärkung gibt’s ein<br />
Käsefondue auf einem Eistisch, geschlafen<br />
wird im Iglu – Schaffell zum<br />
Warmhalten inklusive.<br />
Sehen lassen kann sich auch das<br />
Partyprogramm: Beim Opening am<br />
3. Dezember heizen voXXclub und<br />
Fäaschtbänkler ein, beim Weltcup<br />
treten Sido und SDP auf. Ende März<br />
regiert dann das „Blech“ in der Silvretta<br />
Montafon – beim „Brass am Berg“<br />
vom 24. bis 26. März.<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 12 18 8<br />
PISTEN: 140 km ■ 60 ■ 45 ■ 8; dazu über<br />
70 unterschiedliche Freeride-Routen mit<br />
28 km Länge<br />
PREISE (TAGESKARTE HS): Erw. € 51,–;<br />
Jugend € 41,–; Kinder € 29,50<br />
INFOS & BUCHUNGEN:<br />
WEB: silvretta-montafon.at<br />
Top-Termine <strong>2016</strong>/17<br />
3. 12.: Opening Silvretta Montafon<br />
mit voXXclub und Fäaschtbänkler<br />
15.–18. 12.: FIS Snowboard Cross<br />
Weltcup-Cross Alps Tour<br />
17. 12. Open-Air-Konzert Sido & SDP<br />
ab 21. 12.: Sonnenaufgangsfahrten<br />
(Mittwoch, Freitag, Samstag)<br />
ab 2. 1.: Abenteuer-Iglu-Nacht<br />
(jeden Montag)<br />
ab 12. 1.: Eisklettern (jeden<br />
Donnerstag)<br />
FOTOS: Silvretta Montafon<br />
142<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
SPORTLICHSTES<br />
SKIGEBIET<br />
VORARLBERGS<br />
Die Urlaubsregion Montafon mit allen Sinnen erleben und spüren:<br />
Im ****Hotel Zamangspitze, Ihrem BergSPA für mehr Lebensfreude inmitten der traumhaften Winterkulisse<br />
des Silvretta-Massivs.<br />
Entdecken Sie die 140 perfekt präparierten Pistenkilometer in unserem sportlichen „Haus- und Hof-Skigebiet“.<br />
Genießen Sie danach kuschelwarme Wellness auf 1.000 m² und die inspirierende Kraft des Montafons mit<br />
Bergheublumen, Alpenkräutern, Zirbelkiefer und vielen anderem mehr. Schwelgen Sie in der bekannt guten Küche<br />
mit ihrer köstlichen Vielfalt aus regionalen Produkten und lassen Sie sich von der herzlichen Atmosphäre der<br />
Zamangspitze rundum verwöhnen.<br />
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Genießen Sie den Augenblick.<br />
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Extras und1000 m² Sauna- und SPA-Bereich<br />
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• „Alpen-Milchshake“ - wohltuende Ziegenbuttercremepackung<br />
mit anschließender Balsammassage<br />
• Wacholder- & Heublumensudbad in der Hydro-Massagewanne<br />
• Unterhaltungsabende mit Live-Musik<br />
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Pauschalpreis pro Person im Doppelzimmer „Montafon“<br />
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• kostenloses Schidepot direkt an der Bahn (Sport Harry)<br />
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Pauschalpreis pro Person im Doppelzimmer „Montafon“<br />
BergSPA & Hotel Zamangspitze, A-6791 St. Gallenkirch, Ziggamweg 227, Tel. +43(0)5557/6238, info@zamangspitze.at
TOP<br />
DER<br />
VERHALTENS-<br />
REGELN<br />
auf unseren<br />
Skibergen<br />
1<br />
PISTENREGELN<br />
6<br />
Diese vom Skiverband<br />
aufbereiteten Pistenregeln<br />
sind im Streitfall auch für den<br />
Gesetzgeber maßgebend.<br />
1. RÜCKSICHTNAHME AUF ANDERE:<br />
Jeder Skifahrer oder Snowboarder muss<br />
sich so verhalten, dass er keinen anderen<br />
gefährdet oder schädigt.<br />
2<br />
7<br />
2. GESCHWINDIGKEIT UND FAHRWEISE:<br />
Auf Sicht fahren. Geschwindigkeit<br />
und Fahrweise müssen dem eigenen<br />
Können und den Gelände-, Schneeund<br />
Witterungsverhältnissen sowie der<br />
Verkehrsdichte angepasst werden.<br />
3. WAHL DER FAHRSPUR: Der von hinten<br />
Kommende muss seine Fahrspur so wählen,<br />
dass er vor ihm Fahrende nicht gefährdet.<br />
3<br />
8<br />
4. ÜBERHOLEN: Überholt werden darf von<br />
oben oder unten, von rechts oder von<br />
links, aber immer nur mit einem Abstand,<br />
der dem Überholten für alle seine<br />
Bewegungen genügend Raum lässt.<br />
5. EINFAHREN, ANFAHREN UND HANGAUF-<br />
WÄRTS FAHREN: Wer in eine Abfahrt einfahren,<br />
nach einem Halt wieder anfahren<br />
oder hangaufwärts schwingen oder fahren<br />
will, muss sich nach oben und unten<br />
vergewissern, dass er dies ohne Gefahr<br />
für sich und andere tun kann.<br />
4<br />
9<br />
6. ANHALTEN: Jeder Skifahrer oder<br />
Snowboarder muss es vermeiden, ohne<br />
Not an engen oder unübersichtlichen<br />
Stellen einer Abfahrt anzuhalten. Wer<br />
gestürzt ist, muss eine solche Stelle so<br />
schnell wie möglich freimachen.<br />
7. AUFSTIEG UND ABSTIEG. Wer aufsteigt<br />
oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der<br />
Skipiste benutzen.<br />
8. BEACHTEN DER ZEICHEN. Jeder Skifahrer<br />
und Snowboarder muss die Markierung<br />
und die Signalisation beachten.<br />
5<br />
10<br />
9. HILFELEISTUNG. Bei Unfällen ist jeder<br />
zur Hilfeleistung verpflichtet.<br />
10. AUSWEISPFLICHT. Jeder Skifahrer oder<br />
Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter,<br />
ob verantwortlich oder nicht, muss im Fall<br />
eines Unfalls seine Personalien bekanntgeben.<br />
FOTOS: www.oesv.at<br />
WWW.OESV.AT<br />
144<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
WWW.ELANSPORTS.COM<br />
NEU – JETZT ALLE ELAN SKIMODELLE<br />
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HANDWERKSKUNST<br />
FÜR IHR<br />
SKIVERGNÜGEN
ELAN – DIE SKI-<br />
SPEZIALISTEN<br />
Seit über 70 Jahren befasst sich die Marke Elan mit der Produktion<br />
von Ausrüstung für den Wintersport. Wir betreiben im<br />
slowenischen Begunje, am Fuße der julischen Alpen, eine der<br />
größten Skifabriken weltweit. Dies hebt uns von vielen anderen<br />
Herstellern ab, welche mittlerweile ihre Ski und Snowboards in<br />
Fernost produzieren lassen. Ski ’made in Europe’ für höchste<br />
Ansprüche.<br />
Als absoluter Spezialist kümmern wir uns 365 Tage im Jahr<br />
um das Thema Wintersport. Wir haben den Skisport stetig mit<br />
bedeutenden Innovationen bereichert. Innovationen, die einen<br />
echten Unterschied machen, wie der erste Carvingski oder<br />
die Amphibio Technologie. Und das nur aus einem einfachen<br />
Grund: Wir wollen die besten Ski und Snowboards bauen, für<br />
den maximalen Spaß im Schnee.<br />
AMPHIBIO – DIE INTELLIGENTE ROCKER TECHNOLOGIE<br />
Keine Kompromisse zwischen Rocker und Vorspannung.<br />
Elan’s Amphibio Technologie kombiniert die<br />
Vorteile der Rocker- und Vorspannungskonstruktion<br />
erstmalig in einem Ski.<br />
Das Vorspannungs Profil an der Ski Innenkante sorgt<br />
für perfekten Kantengriff – das Rocker Profil an der<br />
Aussenkante für eine leichte Schwungeinleitung.<br />
ROCKER<br />
Rocker ermöglicht<br />
leichtes Drehen.<br />
VORSPANNUNG<br />
Vorspannung bietet<br />
perfekten Kantengriff.<br />
ROCKER<br />
AMPHIBIO<br />
Amphibio garantiert beides.<br />
Leichtes Drehen bei gleichzeitig<br />
perfektem Kantengriff.
AMPHIBIO 4D<br />
DER ERSTE VIERDIMENSIONALE SKI<br />
FÜR MAXIMALE VIELSEITIGKEIT<br />
KANTENGRIFF<br />
LINKS<br />
PRÄZISE<br />
SCHWUNGEINLEITUNG<br />
VORNE<br />
HARMONISCHE<br />
SCHWUNGAUSLEITUNG<br />
HINTEN<br />
LEICHTES DREHEN<br />
RECHTS<br />
Die erfolgreiche Einführung der Amphibio Technologie in der<br />
Saison 2011/12 war für uns ein guter Grund, weiter an dieser<br />
preisgekrönten Technologie zu arbeiten. Das Ergebnis der passionierten<br />
Entwickler ist die neuartige 4D-Technologie. Vierdimensional<br />
bedeutet: Rocker auf der Außenkante für leichtes Drehen,<br />
Camber auf der Innenkante für maximalen Kantenhalt. Konvex<br />
(nach außen gewölbte) geformte Titaniumeinlagen für präzise<br />
Schwungeinleitung vor der Bindung, konkav (nach innen gewölbte)<br />
geformte Titaniumeinlagen für harmonische Schwungausleitung<br />
hinter der Bindung. Klingt technisch, bringt jedoch maximale<br />
Performance gepaart mit höchstem Skispaß. Mit dieser Konstruktion<br />
konnten wir die Torsionsstabilität erhöhen und gleichzeitig<br />
die Absorption von Vibrationen um 30 Prozent verbessern. Somit<br />
bieten die Amphibio ® -Modelle mehr Laufruhe als je zuvor.<br />
snowstyle <strong>2016</strong><br />
All Mountain / GOLD<br />
Amphibio 84 XTi Fusion<br />
AUSGABE 05/<strong>2016</strong><br />
Amphibio 84 XTi Fusion<br />
snowstyle <strong>2016</strong><br />
Men Allround / SILBER<br />
Amphibio 14 Fusion<br />
Amphibio 16 Ti2<br />
snowstyle <strong>2016</strong><br />
Men High Performance / GOLD<br />
Amphibio 16 Ti2 Fusion<br />
AUSGABE 05/<strong>2016</strong><br />
Amphibio 16 Ti2 Fusion<br />
Amphibio 16 Ti2 Fusion<br />
Amphibio 84 XTi Fusion<br />
Amphibio 12<br />
AUSGABE 04/<strong>2016</strong><br />
Amphibio 84 XTi Fusion<br />
Amphibio 12
Der LEICHTESTE Damenski der Welt.<br />
Entwickelt<br />
für Frauen.<br />
Begehrt<br />
von allen.<br />
#lightskiing<br />
“Es ist zum Heulen,<br />
dass maximale<br />
Performance gepaart mit<br />
leichtestem Gewicht, nur<br />
für Frauen erhältlich ist”.<br />
Filip Flisar, amtierender<br />
Ski Cross Weltmeister<br />
Der neue Delight Prime mit innovativer SlimShape Technologie, Vollholzkern und neuer Powershift Platte.
W STUDIO<br />
Elans W-Studio feiert seinen zehnten Geburtstag. Ein passioniertes<br />
Team, welches ausschließlich aus skibegeisterten Damen<br />
besteht, kümmert sich mit viel Leidenschaft um die innovativen<br />
Damenski Modelle (Abb. oben Delight Supreme). Und dabei steht<br />
selbstverständlich nicht nur das Design im Vordergrund. Wir sind<br />
ständig darum bemüht, die Kollektion noch leichter, vielseitiger<br />
und effizienter zu machen. Die maximale Unterstützung der<br />
Fahrerin ist dabei unser Hauptaugenmerk. Wir möchten Ski für<br />
Frauen bauen, mit denen sie Ihr Level stetig verbessern können<br />
und maximalen Spaß im Schnee erleben.<br />
ELAN DELIGHT<br />
BLACK EDITION<br />
MIT SWAROVSKI KRISTALLEN,<br />
FÜR GLITZERNDES SKIVERGNÜGEN<br />
snowstyle <strong>2016</strong><br />
Ladies Allround / SILBER<br />
Delight Supreme<br />
Delight Supreme<br />
AUSGABE 05/<strong>2016</strong><br />
Delight Supreme<br />
MEHR INFO UNTER:<br />
DELIGHTBLACK.ELANSKIS.COM<br />
ELAN INSOMNIA FUSION<br />
Auch beim spritzigen und super stylischen Damen Allrounder Insomnia<br />
Fusion, kommt die neue Amphibio ® 4D-Technologie zum Einsatz. Der<br />
Ski verfügt über eine Titaneinlage, die im vorderen Bereich konvex und<br />
im hinteren Bereich des Skis konkav geformt ist. Im Gegensatz zu den<br />
Ampibio ® -Modellen für Herren sind die dezidierten Damenversionen mit<br />
etwas leichteren Holzkernen ausgestattet. Dies ist durch die Verwendung<br />
von speziellen Hölzern oder Holzmischungen möglich. Perfekt geeignet<br />
für sportliche Skifahrerinnen.<br />
Ausgabe 04/<strong>2016</strong><br />
snowstyle <strong>2016</strong><br />
Ladies High Performance / GOLD
FÜR ECHTE RIPPER<br />
Aufgrund seiner exzellenten Fahreigenschaften<br />
und der innovativen Konstruktion wurde der<br />
Ripstick 96, bei so gut wie allen namhaften Skitests,<br />
herausragend beurteilt.<br />
Die neue Big Mountain Linie Ripstick besteht aus vier Erwachsenen Modellen (Mittelbreiten<br />
94/96/106/116 mm) und einem Kinder Modell (Mittelbreite 86mm). Auch<br />
bei diesen neuen Freerideski spielt das Gewicht eine zentrale Rolle. Das Ziel<br />
der Entwickler war es, Ski zu konstruieren, die besonders reaktionsfreudig<br />
sind und dennoch harmonische Turns erlauben. Zudem sollten<br />
die Ski gleichzeitig leicht sein und allen Belastungen standhalten,<br />
vor allem in schwierigem Terrain. Die Lösung aus dem<br />
Hause elan ist eine Kombination aus der bewährten<br />
TubeLite Konstruktion (Vollholzkern mit<br />
röhrenförmigen Karbonverstärkungen<br />
auf der gesamten Länge des<br />
Skis) und Vapor Inserts<br />
im Bereich von Tip<br />
und Tail. Die Vapor<br />
Inserts bestehen<br />
aus einer High-Tech<br />
Kompositverbindung<br />
und reduzieren sowohl das<br />
Gewicht als auch Vibrationen – somit<br />
lassen sich die Ripstick-Modelle auch im<br />
anspruchsvollsten Gelände bestens kontrollieren.<br />
AUSGABE 01/2017<br />
RIPSTICK 96<br />
IMMER<br />
VOLLGAS<br />
Diese Worte treffen perfekt auf Elan’s<br />
Vorzeigeathlet und Charakterkopf mit<br />
markanter Bartmode, Filip Flisar zu.<br />
Auch in der Saison <strong>2016</strong>/17 will der 28-jährige Slowene<br />
und aktuelle Skicross Weltmeister, im Weltcup wieder fleissig<br />
mitmischen. Wir wünschen ihm eine ähnlich erfolgreiche<br />
Saison wie 2011/12, in der er den Gesamtweltcup für<br />
sich entscheiden konnte. Auf geht’s Filip!!!<br />
Mehr über Filip Flisar: facebook.com/pages/Filip-Flisar/<br />
IMMER AM LIMIT<br />
Das unsere Ski auch den extremsten Bedingungen<br />
standhalten, beweist unser<br />
Teamfahrer Matthias Mayr Jahr für Jahr<br />
auf’s neue. 2015 reiste er mit seinem Team<br />
zu einer der abgelegensten Inseln der Welt<br />
zwischen Russland und Japan. Den dortigen Vulkan befuhr er, unter<br />
extremsten und äußerst gefährlichen Bedingungen, als erster<br />
Mensch mit Skiern. Mehr dazu unter: www.onekotan.com<br />
Das nächste, spektakuläre Projekt ließ nicht lange auf sich warten.<br />
Anfang <strong>2016</strong> ging es in den Nordosten Sibiriens um dort, an einem<br />
der kältesten Plätze der Erde mit bis zu -55 Grad,die höchsten Berge<br />
zu befahren. Mehr Informationen zu diesem waghalsigen Trip unter:<br />
www.matthiasmayr.com
U-FLEX SKI & SCHUH<br />
SKIFAHREN SO LEICHT<br />
WIE LAUFEN<br />
Das U-Flex Konzept von elan hat 2014 den begehrten ISPO Gold Award<br />
in der Kategorie Ski-On-Piste gewonnen. Das Set wurde speziell für<br />
KinderentwickeltundbestehtausSkiundSchuh.DieandieForm<br />
vonLaufschuhsohlenangelehnteKonstruktionsweise verbessert<br />
den Flex besonders bei sehr kurzen Kinderski<br />
bis 120 Zentimeter um bis zu 25 Prozent.<br />
Der dazu passende Schuh mit Flex-Zonen ist<br />
eine konsequente Erweiterung des Konzepts<br />
und garantiert bessere Bewegungsfreiheit und<br />
warme Kinderfüße.<br />
FLEXENDER SKISCHUH FLEXENDER SKI<br />
PERFEKTER FLEX<br />
„Mit den neuen U-Flex Modellen wird den<br />
Kindern das Skifahren um einiges leichter<br />
gemacht. Der weiche Flex sorgt für eine<br />
runde Biegelinie und die Kinder brauchen<br />
viel weniger Kraft, um den Ski zu steuern.<br />
In Kombination mit dem flexenden Kinderschuh<br />
ergibt sich ein perfektes Set<br />
für alles Kids.”<br />
(Kurt Hafner, Skischulleiter Top On Snow München)
BESUCHEN SIE UNSERE EINZIGARTIGE ”WHITE ELEMENTS TOUR“<br />
UND TESTEN SIE DIE NEUESTEN ELAN MODELLE.<br />
Unter www.white-elements-tour.com finden Sie alle Daten und Orte.<br />
ELAN RENTAL<br />
Egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Experte, wir bieten für sämtliche Zielgruppen den<br />
passenden Ski. Unsere Explore Rental Serie richtet sich vor allem an die Einsteiger<br />
und Fahrer im mittleren Geschwindigkeitsbereich. Für alle die mehr wollen,<br />
stehen unsere auf den Vorseiten beschriebenen Modelle als spezielle<br />
Verleihski zur Verfügung. Unser Elan Rental Händler vor Ort berät<br />
sie gerne. Ausführliche Informationen zu unserer Kollektion finden<br />
Sie außerdem unter: www.elansports.com<br />
INNOVATIVE MODELLE<br />
FÜR IHREN PERFEKTEN<br />
SKITAG!<br />
UNSERE AKTUELLEN MODELLE ERHALTEN SIE UNTER ANDEREM BEI:<br />
INTERSPORT WINNINGER – 3300 Amstetten<br />
BERGWERK MOUNTAIN STORE GMBH – 4020 Linz<br />
EDER RUDOLF – 4591 Molln<br />
DAUM SPORT – 5122 Ach<br />
SPORTHAUS BRANDSTÄTTER KG – 5453 Werfenwang<br />
SPORT KLIEBER GMBH – 5531 Eben i. Pongau<br />
R&R SPORTART GMBH – 5541 Altenmarkt<br />
INTERSPORT SPORT AM JET – 5542 Flachau<br />
SPORT 2000 PERNER – 5542 Flachau<br />
SPORT RAPPL GES. MBH – 5550 Radstadt<br />
SPORT HOLZNER GMBH – 5562 Obertauern<br />
FIRN SEPP – 5570 Mauterndorf<br />
SNOWORLD – 5600 St. Johann/Pongau<br />
SPORT FACTORY WAGRAIN – 5602 Wagrain<br />
LACKNER & SILBERGASSER SPORTS – 5602 Wagrain<br />
SPORT HAUSER – 5603 Kleinarl<br />
SCHIVERLEIH PANORAMA – 5611 Grossarl<br />
TOP-RENT ANGERTAL – 5630 Bad Hofgastein<br />
PORTI SPORT GMBH – 5652 Dienten<br />
SPORTHAUS ANDREAS EGGER KG – 5661 Rauris<br />
EUROPSPORT RENTAL & SERVICE – 5700 Zell am See<br />
SKI MOBIL – 5700 Zell am See<br />
INTERSPORT HARMS – 5741 Neukirchen<br />
HÖLZL SPORT – 5742 Königsleiten<br />
INTERSPORT PATTERER – 5743 Krimml<br />
SPORT OBERLADER – 5752 Viehhofen<br />
SNOWACADEMY SAALBACH – 5753 Saalbach<br />
SPORT HAGLEITNER – 5753 Saalbach<br />
HANSIS BESTPRICE – 5753 Saalbach<br />
SNOW & FUN HINTERGLEMM – 5754 Hinterglemm<br />
RABBIT SPORTS – 5754 Hinterglemm<br />
SPORT SIMON – 5760 Saalfelden<br />
MAYER BALTHASAR-JOHN – 5761 Maria Alm / Hinterthal<br />
SSS ASITZ – 5771 Leogang<br />
CARVE IN – 6167 Neustift<br />
SPORT 2000 SEPPL PRAMSTALLER – 6183 Kühtai+Fil. Gries<br />
IGGY`S SPORTSHOP – 6236 Alpbach<br />
SPORT KOSTENZER KG – 6263 Fügen<br />
SPORT STOCK – 6272 Kaltenbach<br />
SPORT 2000 ENGELBERT – 6281 Gerlos<br />
SPORT EGGER – 6281 Gerlos<br />
SPORT & SNOW STARTSCHUSS – 6283 Schwendau<br />
RENT FOR FUN – 6290 Mayrhofen<br />
SPORT NENNER – 6294 Hintertux<br />
KECHT SKISPORT – 6300 Wörgl<br />
SKICENTER STOLL E.U. – 6306 Söll<br />
SEISL PETER – 6306 Söll<br />
SPORTHAUS EDINGER – 6306 Söll<br />
THALER RENATE – 6311 Wildschönau<br />
ALPINSPORT – 6344 Walchsee<br />
SKIVERLEIH MARTIN BRANDAUER – 6344 Walchsee<br />
SPORT GATT – 6351 Scheffau<br />
ALPIN-LADEN-CENTER – 6351 Scheffau<br />
INTERSPORT WINKLER – 6352 Ellmau<br />
SPORT 2000 FUCHS – 6352 Ellmau<br />
GOINGSPORT – 6353 Going<br />
GERRY SPORT GMBH – 6365 Kirchberg<br />
ETZ KG – 6370 Kitzbühel<br />
SKI RENT MICHAEL – 6370 Kitzbühel<br />
SPORT NOICHL-ELEMENT 3 – 6371 Aurach<br />
SPORT 2000 WALTL – 6372 Oberndorf<br />
SCHILAD`L – 6373 Jochberg<br />
SPORT 2000 EGGER SIMON – 6380 St. Johann i. Tirol<br />
GRANDER FLORIAN – 6380 St. Johann i. Tirol<br />
CHECK IN – 6391 Fieberbrunn<br />
AGE SPORT GMBH – 6433 Ötz<br />
FISCHER KEG – 6433 Ötz<br />
SUNUP SPORT – 6450 Sölden<br />
SPORT MIKE – 6450 Sölden<br />
SCHEIBER SPORT GMBH – 6456 Obergurgl/Hochgurgl<br />
SPORT PLANKENSTEINER – 6524 Feichten<br />
BACHER SPORTCENTER – 6534 Serfaus<br />
SPORTSHOP SEILBAHNCENTER – 6543 Nauders<br />
FILI-RENT – 6543 Nauders<br />
SPORT SALNER GMBH – 6561 Ischgl<br />
SPORT WALTER – 6563 Galtür<br />
SPORT JENNEWEIN – 6580 St. Anton<br />
SPORT KLOTZ – 6622 Berwang<br />
SPORT SCHUSTER GES.M.B.H – 6631 Leermoos<br />
HOFHERR SCHIVERLEIH GMBH – 6631 Lermoos<br />
NORBERT`S FUNVERLEIH – 6654 Holzgau<br />
SPORTHAUS RAINER GEHRING – 6675 Tannheim<br />
SKIVERLEIH BECK – 6708 Brand<br />
SPORT MILANOVIC – 6752 Dalaas<br />
LUCIAN BURGHOTEL OBERLECH – 6764 Lech am Arlberg<br />
SPORT HARRY – 6791 St. Gallenkirchen<br />
SPORT RUDIGIER GMBH – 6793 Gaschurn<br />
GIGASPORT GMBH – 8010 Graz<br />
KOLLETNIGG GMBH & CO.KG – 8480 Mureck<br />
SPORT ROBL GMBH – 8774 Mautern in der Steiermark<br />
SPORT PLANK – 8813 St. Lamprecht<br />
EPM-SPORTS GMBH – 8850 Murau<br />
BRANDSTÄTTER-MARA PETER – 8864 Turracherhöhe<br />
SPORT TRITSCHER GMBH – 8971 Rohrmoos<br />
MATHIAS GERHARDTER – 8973 Pichl/Enns<br />
INTERSPORT PILZ – 9020 Klagenfurt<br />
SKI- UND SNOWBOARDSCHULE – 9521 Treffen<br />
GRUBER & WULSCHNIG – 9546 Bad Kleinkirchheim<br />
NOCK SPORT HUBER KG – 9564 Patergassen<br />
SPORT SÖLLE GMBH & CO KG – 9631 Tröpolach<br />
SKISCHULE GOLDECK – 9805 Baldramsdorf<br />
INTERSPORT MÖLLTALER GLETSCHER – 9831 Flattach<br />
SKI & SPORTSCHULE KATSCHBERG – 9863 Rennweg<br />
SUNNY SPORT & MODE GMBH – 9920 Sillian<br />
SPORT 2000 WIBMER – 9971 Matrei/Osttirol<br />
SPORT GRATZ KG – 9981 Kals am Grossglockner<br />
JOACHIM´S SKISHOP – 9992 Iselsberg<br />
HERVIS SPORTS – ausgewählte Filialen<br />
ELAN CENTRAL EUROPE GMBH ASCHHEIMER STR. 13 ∙ D-85622 FELDKIRCHEN ∙ TEL: +49 89 427176-0 ∙ FAX: +49 89 427176-66 ∙ INFO@ELAN-SPORT.EU ∙ WWW.ELANSKIS.COM - FOLLOW US ON:<br />
ELAN.SKIS<br />
@ELANSKIS
FERNWÄRME<br />
LIEGT VOLL<br />
IM TREND<br />
In seiner Heimat nie out, bei uns gerade<br />
wieder stark im Kommen: der trendige<br />
Norweger-Pulli von Dale of Norway.<br />
ANZEIGE<br />
FOTOS: Dale of Norway<br />
Norwegen und Pullover – diese<br />
beiden Begriffe sind untrennbar<br />
miteinander verbunden.<br />
Beim Stichwort Norweger-Pullover<br />
hat jeder sofort ein Bild im Kopf: das<br />
eines dicken, flauschigen Kleidungsstücks<br />
aus Wolle, mit dem unverwechselbaren<br />
Schneeflocken-Eiskristall-Muster<br />
auf der Brust.<br />
Weil in Norwegen die Winter kalt<br />
sind, haben einst die Frauen der Fischer<br />
Pullover gestrickt, die ihre Männer<br />
beim Fischfang wärmen sollten.<br />
Längst gehören die Pullis in ihrer Heimat<br />
zur kulturellen Identität – ob im<br />
klassischen „Mariusgenser“, in Norwegens<br />
Nationalfarben Rot, Blau und<br />
Weiß oder im moderneren Design.<br />
WÄRME AUS NORWEGEN FÜR ALLE<br />
Einer der Marktführer, was die Qualität<br />
bei Strickpullovern betrifft,<br />
kommt aus dem kleinen Dorf Dale. In<br />
der 1000-Seelen-Gemeinde in Westnorwegen<br />
hat die Firma Dale of Norway<br />
ihren Sitz und produziert an den<br />
Ufern des Veafjordes die Wärmespender<br />
aus reiner Wolle.<br />
Produktion kostet Strom – und<br />
auch den machen sie sich in Dale<br />
selbst: Die mächtigen Wasserfälle der<br />
Umgebung erzeugen die notwendige<br />
Elektrizität. Von der Schurwolle bis<br />
zum fertigen Pulli wird fast alles immer<br />
noch in Norwegen produziert.<br />
Während bei den Norwegern der<br />
mustergültige Wärmespender nie out<br />
war, erlebt er in unseren Breiten seit<br />
einigen Jahren ein Revival in der<br />
Mode-, Sport- und Outdoorszene.<br />
Manche Muster sind dezent und edel,<br />
wie der Bestseller „Holmenkollen“<br />
(rechts im Bild), andere wie die „Setesdal“-Strickjacke<br />
(oben) stechen durch<br />
ihr einzigartiges Muster hervor.<br />
WETTERFEST UND INNOVATIV<br />
Aber ob klassisch oder modern – die<br />
Eigenschaften von Wolle sind unschlagbar:<br />
Von Natur aus antibakteriell<br />
wärmt sie sogar dann noch, wenn<br />
sie feucht geworden ist. Zudem ist<br />
Wolle einer der nachhaltigsten Textilrohstoffe<br />
überhaupt. Tradition hat bei<br />
Dale of Norway einen wichtigen Stellenwert,<br />
innovative Technologien<br />
ebenso – wie wetterfeste Jacken und<br />
Pullover beweisen. Von der Skipiste<br />
bis in die City – mit einem Norweger-Pullover<br />
oder einer wetterfesten<br />
Strickjacke ist man stets modisch unterwegs.<br />
Den nächsten „Dale of Norway“-Händler<br />
in deiner Nähe findest<br />
du im Store-Locator auf der Website<br />
daleofnorway.com<br />
153
WINTERLAND SALZBURG<br />
6<br />
DIE<br />
IM SKICIRCUS Saalbach Hinterglemm<br />
Leogang Fieberbrunn garantieren neue<br />
Lifte und Bahnen für noch mehr Skivergnügen:<br />
Die 1987 erbaute „Schönleitenbahn“<br />
wurde durch eine moderne 10er-Kabinenbahn<br />
ersetzt; die neue 10er-Kabinenbahn<br />
„12er Express“ verbindet nun den Zwölferkogel<br />
und die Übungslifte im Bereich<br />
Westgipfel. Der Oberschwarzachlift wird<br />
zu einem Doppel-Tellerlift umgebaut und<br />
an der Asitzbahn-Mittelstation in Leogang<br />
entsteht ein neuer Speicherteich.<br />
TOP<br />
NEWS<br />
AM KITZSTEINHORN führt die neue<br />
„Schmiedingerbahn“, eine 8er-Sesselbahn<br />
mit beheizten Sitzen und Wetterschutzhauben,<br />
bis auf 2.776 Meter Seehöhe<br />
und ersetzt die Schmiedingerlifte aus<br />
dem Jahr 1969. Durch den Wegfall dieser<br />
Schlepper werden auch die Pisten freier<br />
und breiter. Für maximalen Fahrspaß sorgt<br />
ab sofort auch die neue Abenteuerpiste<br />
„Eagle Line“: Steilkurven, kleine Sprünge<br />
und Spezialhindernisse zeichnen die moderne<br />
Funline aus.<br />
VON DER SCHMITTENHÖHE in Zell<br />
am See-Kaprun hinunter ins Glemmtal<br />
führt nun eine neue, 3,5 km lange Abfahrt.<br />
Durch die supermoderne 10er-Umlaufkabinenbahn<br />
„zellamseeXpress“ (mit WLAN,<br />
Jukeboxx-Gondeln usw. wurde somit eine<br />
Skiabfahrt, die bereits 1930 und 1980 genutzt<br />
worden war, wieder eröffnet.<br />
EINE NEUE BLAUE PISTE hinunter zur<br />
Talstation des „Champion Shuttles“ ergänzt<br />
in Wagrain/Kleinarl das abwechslungsreiche<br />
Pistenangebot.<br />
IM RAURISERTAL wird der Waldalmschlepplift<br />
durch die neue Waldalmbahn,<br />
eine moderne 10er-Gondelbahn, ersetzt.<br />
IN SCHÖNFELD/THOMATAL im<br />
Lungau wird mit zwei Skiliften der Betrieb<br />
auf diesem schönen Familienskiberg wieder<br />
aufgenommen.<br />
ALLE INFOS:<br />
Salzburgerland Tourismus<br />
Wiener Bundesstraße 23, 5300 Hallwang<br />
Tel.: 0 662/66 88-0<br />
E-Mail: info@salzburgerland.com<br />
WEB: salzburgerland.com<br />
FOTOS: xxx<br />
FOTO: Dachstein West ©OÖTourismus,Erber<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>SPORTaktiv</strong> <strong>2016</strong>/2017<br />
154 154
Montag, 6. Februar 2017<br />
Liebe Daheimgebliebene!<br />
Also die Fuschlseeregion ist super. Von unserem Hotelfenster<br />
aus schauen wir auf tief verschneite Wälder.<br />
Gestern waren wir Ski fahren in Gaissau-Hintersee, für<br />
uns Naturgenießer einfach perfekt. Heute haben wir Biathlon<br />
ausprobiert – Spitze! Jetzt wärmen wir uns dann<br />
gleich im Wellnessbereich (voll fein) auf, und abends<br />
geht’s noch zum Flutlicht-Skifahren beim Oberwaldlift.<br />
Hier könnt ihr nachschauen, was wir sonst noch dieser<br />
Tage treiben – und ruhig ein bisserl neidig sein ;-):<br />
fuschlseeregion.com<br />
SENDEN<br />
ZU<br />
GAST ... IM WINTERLAND<br />
SALZBURG<br />
155
WINTERGUIDE<br />
AUF EINEN BLICK:<br />
SKIBERGE IN SALZBURG<br />
Tageskarte<br />
Erwachsene<br />
Tageskarte<br />
Kinder<br />
Schlepper<br />
Sessellift<br />
Kabinen/Gondel<br />
km leicht<br />
km mittel<br />
km schwer<br />
Pisten km<br />
Abtenau im Lammertal karkogel.com 31,5 10,5 4 1 1 6 3 1 10<br />
Annaberg - Lungötz - Dachstein West dachstein.at 42,4 18 18 8 3 7 63 7 77 HM<br />
Bad Gastein - Ski amade skigastein.com 50,5 25,5 5 10 7 34,1 58,9 4,6 101,1 3<br />
Bad Hofgastein - Ski amade skigastein.com 50,5 25,5 4 8 7 30,6 52,5 2,6 87 3<br />
Dienten - Maria Alm - Mühlbach / Hochkönig hochkoenig.at 49,5 24,5 18 9 5 52 41 19 120 2<br />
Dorfgastein - Ski amade dorfgasteiner-bergbahnen.at 50 25 4 8 5 24,9 37,4 1,4 72,5 2<br />
Eben - monte popolo - Ski amade eben.at 35 17,5 2 2 0 1,8 4,2 0 6 3<br />
Fageralm / Forstau - Ski amade ski-fageralm.at 46 23,5 5 2 0 8 7 0 15 HM<br />
Fanningberg fanningberg.info 41 20,5 3 2 0 13 7 10 30<br />
Filzmoos - Ski amade filzmoos.at 42 21 5 2 1 6 6 1 13 HM<br />
Flachau - snow space - Ski amade flachau.at 50 25 15 17 11 30 85 5 120 3<br />
Flachauwinkl-Kleinarl - Ski amade shuttleberg.com 50 25 3 6 0 19 7 2 40 HM<br />
Gaissau Hintersee gaissauhintersee.at 35 15 6 3 0 23 10 1 34<br />
Goldegg - Ski amade goldeggamsee.at 32 16 4 0 0 4 1 0 5<br />
Großarl Tal - Ski amade grossarltal.info 44 22 4 8 5 26 36 1 73 HM<br />
Großeck - Speiereck - Mauterndorf grosseck-speiereck.at 41 20,5 4 4 2 26 17 7 50 HM<br />
Grossglockner - Zellersee grossglockner-zellersee.info 0 0 21 17 12 57 49 32 139<br />
Hallein Dürrnberg - Zinkenlifte duerrnberg.at 25 15 3 1 0 2 5,5 0,5 8<br />
Hörndllift Embach embach.at 20 15 2 0 0 2 1 0 3<br />
Kaprun - Maiskogel maiskogel.at 39 20 1 2 0 14 5 1 20 HM<br />
Kitzsteinhorn - Kaprun kitzsteinhorn.at 50 25 5 5 7 13 25 3 41<br />
Königsleiten / Wald - Zillertal Arena zillertalarena.com 50,5 22,7 18 22 13 43 89 11 139 3<br />
Krimml / Hochkrimml - Zillertal Arena krimml.at 50,5 22,7 18 22 12 43 89 11 143 4<br />
Leogang saalfelden-leogang.com 52 26 20 22 28 140 110 20 270 2<br />
Lofer - Almenwelt Lofer skialm-lofer.com 41 20,5 5 3 2 31 12 3 46<br />
Mittersill - Panoramabahn Kitzbüheler Alpen panoramabahn.at 53 26 7 28 12 101 61 17 215 HM<br />
Obertauern obertauern.com 44 22 6 18 2 61 35 4 100<br />
Oberwaldlift Faistenau oberwaldlift-faistenau.at 10 9 1 0 0 0,4 0,4 0,4 1,2<br />
Piesendorf Niedernsill erlebnisberg.at 17,7 9,9 2 0 0 0,5 2 0 2,5<br />
Postalm Arena am Wolfgangsee postalm.at 33 16 3 1 0 5,3 5,5 1,2 12 HM<br />
Radstadt - Altenmarkt - Ski amade radstadt-altenmarkt.at 50 25 3 2 3 9,2 7,5 0,6 17,3 HM<br />
Raurisertal - Hochalmbahnen hochalmbahnen.at 40,5 20,5 4 1 3 15 12 5 32 HM<br />
Russbach am Pass Gschütt - Dachstein West dachstein.at 42,4 18 42 14 10 32 94 16 142 HM<br />
Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn saalbach.com 52 26 19 22 29 140 112 18 270 4<br />
Saalfelden - Hinterreit hinterreit.at 32 16 2 0 0 1,7 1,6 1,1 4,4<br />
Schmitten - Zell am See schmitten.at 50 25 9 10 8 30 28 19 77 2<br />
Skilifte Unken / Heutal heutal-lift.at 25 12 4 0 0 4 6 1 11<br />
Sportgastein - Ski amade skigastein.com 50,5 25,5 1 0 2 3,5 13,2 1,5 25,9 HM<br />
St. Johann - Alpendorf - Ski amade alpendorf.com 50 25 16 17 11 30 81 4 120 2<br />
St. Martin im Lammertal stmartin.info 26 14 3 0 0 2 2 0 4<br />
Wagrain - Ski amade bergbahnen-wagrain.at 50 25 16 17 11 30 85 5 120 2<br />
Weißsee Gletscherwelt weissee.at 35 17,5 4 2 2 6 15 2 23<br />
Werfenweng bergbahnen-werfenweng.com 39 21 5 2 2 11 15 1 27 HM<br />
Wildkogel-Arena - Neukirchen Bramberg wildkogel-arena.at 44 21,5 10 4 4 28 25 9 62 3<br />
Zauchensee - Flachauwinkl - Ski amade zauchensee.at 50 25 6 6 4 23,5 16,2 4,3 44 6<br />
Zwölferhorn Seilbahn St. Gilgen 12erhorn.at 27 19 1 0 1 1 5 1 7<br />
skiline.cc-Legende: HM = Höhenmeter, 2-5 = Anzahl der Skiline-Attraktionen inkl. HM<br />
156<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Unser Aktiv-Angebot<br />
3 Übernachtungen (zw. Sonntag und Freitag)<br />
inkl. Genießer-Arrangement<br />
Verbringen Sie 4 Tage im Waldhof und freuen<br />
Sie sich nach einem aufregenden Tag im Schnee<br />
auf erholsame Stunden im Spa. Unser Extra:<br />
Gratis Shuttleservice zu Langlauf- und Skigebiet.<br />
ab 272,– im DZ Hochfeld, pro Person,<br />
buchbar 8.1.2017–24.2.2017<br />
Endlich<br />
Aktiv<br />
Endlich daheim.<br />
Kennen Sie den Geheimtipp für den abwechslungsreichsten<br />
Winterurlaub, den Sie sich vorstellen können? Im Ebner’s Waldhof am See<br />
genießen Sie aktive Stunden rund um die Uhr, indoor und outdoor. Gönnen Sie<br />
sich Erlebnistage beim Schneeschuhwandern, Schifahren, Langlaufen, Tuben auf<br />
der Waldhof Alm – und abends das faszinierende Angebot der Waldhof Spa- und<br />
Wasserwelt mit Sportmassagen und Fitnessgalerie. Auf nach Fuschl am See!<br />
www.ebners-waldhof.at
WINTERLAND SALZBURG<br />
SAALBACH<br />
IM HOME OF LÄSSIG<br />
WARTET DAS VOLLE PROGRAMM<br />
Langeweile? Im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn unmöglich.<br />
G<br />
anze 270 Abfahrtskilometer,<br />
70 Liftanlagen, 60<br />
Skihütten, zahlreiche<br />
Snowparks, Freeride-Parks,<br />
Flutlichtpisten, SkiMovie-, Speedund<br />
Rennstrecken, Funcross- und<br />
Snow-Trails, Langlaufloipen, dazu ein<br />
spannendes Zusatzprogramm von der<br />
Rodelbahn bis zum Baumzipfelweg:<br />
Keine Frage, der Skicircus Saalbach<br />
Hinterglemm Leogang Fieberbrunn<br />
ist nicht nur das lässigste, sondern sicher<br />
auch eines der umtriebigsten<br />
und „buntesten“ Skigebiete Österreichs.<br />
Die beliebte Urlaubsdestination<br />
im Herzen der Alpen steht für ein<br />
vielschichtiges Gastronomie- und<br />
Hotellerieangebot von A bis Z, für<br />
Après-Ski, Topevents und Partys vom<br />
Feinsten ebenso wie für eine sportlich<br />
einzigartige Arena. Von sanften Hängen<br />
über weite Carvingpisten bis hin<br />
zur schwarzen WM-Abfahrt, von topgeshapten<br />
Snowparks bis zum weitläufigen,<br />
tiefschneereichen Freeride<br />
Gelände – der Skicircus Saalbach<br />
Hinterglemm Leogang Fieberbrunn<br />
bietet seinen „Wintersport-Artisten“<br />
das volle Programm! Vorstellung? Jeden<br />
Tag!<br />
2,5 MILLIONEN BESUCHER<br />
Vor allem die Weitläufigkeit und die<br />
tägliche Toppräparierung der Pisten<br />
werden von den Gästen hoch geschätzt.<br />
Für höchste Qualität der Pistenpräparierung<br />
und Beschneiung<br />
sorgt ein erfahrenes Team aus 120 Mitarbeitern<br />
mit einer Flotte von 71 Pistenfahrzeugen<br />
und rund 1.000 Schneekanonen.<br />
Auch nicht alltäglich: Eine<br />
Schneehöhenmessung per GPS ermöglicht<br />
in weiten Teilen des Gebiets einen<br />
noch effizienteren Einsatz der Beschneiung<br />
und der Pistengeräte.<br />
Mehr als 600 Mitarbeiter sorgen<br />
für den reibungslosen Ablauf im Skicircus<br />
Saalbach Hinterglemm Leogang<br />
Fieberbrunn und bewegen pro Wintersaison<br />
rund 2,5 Millionen Besucher im<br />
gesamten Skigebiet. Und das ganze Circus-Team<br />
arbeitet für ein gemeinsames<br />
Ziel: „Am Ende jeder Investition und<br />
jedes Engagements steht der Komfort<br />
der Wintersportler, eine perfekt präparierte<br />
Piste und das gute Gefühl, unseren<br />
Gästen den lässigsten Skiurlaub<br />
seit Langem beschert zu haben . . .“<br />
FAMILIENFREUNDLICH<br />
Winterurlaub für die Familie kann<br />
auch günstig sein. Mit attraktiven An<br />
FOTOS: saalbach.com<br />
158<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
geboten haben Pistenflöhe und Eltern<br />
im Skicircus gleichermaßen gut lachen.<br />
So kostet der Skipass bei der Aktion<br />
„Power of Zehn“ für Kinder und Jugendliche<br />
unter 19 Jahren jeden<br />
Samstag ab dem Saisonstart nur 10<br />
Euro. Mit dem „Montelino-Skipass“<br />
fahren kleine Gäste, die 2011 oder später<br />
geboren sind, kostenlos; die Jahrgänge<br />
2001 bis 2010 zahlen die Hälfte,<br />
und Jugendliche (von 1998 bis 2000) erhalten<br />
25 Prozent Ermäßigung. Ab 18.<br />
März gilt in Saalbach Hinterglemm<br />
und Leogang das Angebot „Family<br />
Hit“: Pro Buchung eines Erwachsenen<br />
erhält ein Kind (bis 14 Jahre) den Aufenthalt<br />
im Zimmer der Eltern kostenlos,<br />
jedes weitere Kind zahlt die Hälfte.<br />
Passend dazu gilt ab 18. März im gesamten<br />
Skicircus der Osterbonus, bei<br />
dem Kinder (geboren 2001 und später)<br />
gratis fahren, wenn ein Elternteil mindestens<br />
einen 4-Tage-Skipass kauft.<br />
GAUMENFREUDEN<br />
Frische Luft und viel Bewegung, da<br />
knurrt der Magen. Kein Problem –<br />
mehr als 60 Hütten im Skicircus laden<br />
die Gäste ein, sich zu stärken, den<br />
Durst zu löschen und dabei die Aussicht<br />
und die Sonne zu genießen. Zusammen<br />
mit den vielfältigen Restaurants<br />
im Tal findet sich damit im<br />
Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang<br />
Fieberbrunn alles, was den Gaumen<br />
glücklich macht – von der heimischen<br />
Küche bis zum Gourmetmenü<br />
auf Hauben-Niveau.<br />
Von ruhig und beschaulich bis hin<br />
zu laut und bunt bietet der Skicircus<br />
Après-Ski und Nachtleben vom Feinsten.<br />
Vor allem Saalbach Hinterglemm<br />
ist für Après-Ski-Action, Partys und<br />
Events berühmt und bietet jedem, der<br />
Unterhaltung sucht, ein unerschöpfliches<br />
Angebot: beim Hüttenzauber und<br />
beim klassischen Après-Ski ebenso wie<br />
in unzähligen Pubs und Bars mit<br />
Live-Musik, oder bei den zahlreichen<br />
hochkarätigen Events. Oft Schulter an<br />
Schulter mit so manchem Promi ...<br />
ZWEI NEUE BAHNEN<br />
Die Bergbahn-Gesellschaften lassen<br />
für die Wintersaison <strong>2016</strong>/17 über 42<br />
Millionen Euro in den Ausbau des Skigebiets<br />
fließen. Der Löwenanteil davon<br />
geht mit rund 22,5 Millionen Euro<br />
in die topmoderne 10-Personen-Umlaufgondelbahn<br />
Schönleitenbahn. Damit<br />
schießt die Beförderungskapazität<br />
dieser Seilbahn von 2.048 auf 3.200 pro<br />
Stunde in die Höhe – und das bedeutet:<br />
wedeln statt warten.<br />
Rund 5,5 Millionen Euro werden<br />
in Hinterglemm in die Errichtung des<br />
12er-Express und den Umbau des Oberschwarzachliftes<br />
zu einem Doppel-Tellerlift<br />
investiert. Die neue 10er-Kabinenbahn<br />
des 12er-Express startet<br />
neben dem Oberschwarzachlift und<br />
endet neben dem Dr.-Karl-Renner-<br />
Haus. Mit einer Länge von rund 240<br />
Metern verbindet sie nun komfortabel<br />
die Übungslifte im Bereich Westgipfel<br />
mit dem Zwölferkogel, ohne die lästige<br />
Straßenquerung. Oder eben: gondeln<br />
statt gehen ...<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 29 22 19<br />
PISTEN: 270 km; ■ 140 ■ 112 ■ 18;<br />
PREISE (TAGESKARTE HS): Erw. € 52,–;<br />
Jugend € 39,–; Kinder € 26,–<br />
INFOS & BUCHUNGEN: Tourismusverband<br />
Saalbach Hinterglemm, Glemmtaler<br />
Landesstraße 550, 5753 Saalbach.<br />
Tel.: 0 65 41/68 00-68<br />
E-Mail: contact@saalbach.com<br />
WEB: saalbach.com<br />
Top Events <strong>2016</strong>/17<br />
2.–4. 12.:<br />
Bergfestival – Saalbach Hinterglemm<br />
8.–11. 12.:<br />
Rave on Snow – Saalbach Hinterglemm<br />
13. 1.:<br />
Mountain Attack – Saalbach Hinterglemm<br />
27. 1.:<br />
White Style – Leogang<br />
6.–11. 3.:<br />
Freeride World Tour – Fieberbrunn<br />
Pistenspaß und<br />
Hüttengaudi:<br />
Im Skicircus<br />
Saalbach<br />
Hinterglemm<br />
Leogang<br />
Fieberbrunn<br />
ist für jeden<br />
etwas dabei.<br />
Und zwar von<br />
früh bis spät!<br />
159
#homeofsports<br />
130<br />
Schritte<br />
ZUM SKICIRCUS<br />
SAALBACH HINTERGLEMM LEOGANG<br />
EIGENER<br />
Sport-<br />
Concierge<br />
2X SPORT-WELLNESS<br />
IM Fünften<br />
IM Garten<br />
AKTIVE WINTERTAGE<br />
• 3 Übernachtungen in der gebuchten Zimmerkategorie<br />
• Salzburger Hof Verwöhnpension<br />
(Frühstück, Nachmittagsjause & 4-Gang-Wahlmenü am Abend)<br />
• 2 Wellnesswelten IM FÜNFTEN & IM GARTEN<br />
• Täglich wechselndes Sportprogramm<br />
• Sportconcierge & Skiguide<br />
• Test von Adidas Eyewear Brillen<br />
ab € 385,-<br />
Buchung und Anfrage nach Verfügbarkeit<br />
SALZBURGER HOF LEOGANG<br />
Sonnberg 170 • 5771 Leogang • T +43 6583 7310<br />
office@salzburgerhof.eu • www.salzburgerhof.eu
WINTERLAND SALZBURG<br />
WERFENWENG<br />
MIT AUSSICHT UND WEITSICHT<br />
Werfenweng verbindet Skispaß in atemberaubender Bergkulisse<br />
mit nachhaltigem Tourismus – und das seit Jahren erfolgreich.<br />
Top: Perfekte Pistenverhältnisse herrschen in der Regel bis April!<br />
FOTOS: TVB Werfenweng<br />
Vom Bischling, dem Werfenwenger<br />
Hausberg, abzufahren,<br />
heißt, eine der längsten und<br />
schönsten Panoramaabfahrten im<br />
Salzburger Land unter die Ski zu nehmen.<br />
Allein dieses Erlebnis ist purer<br />
Genuss. Die Berge im Blick und die<br />
Wintersonne im Nacken: So gelingen<br />
die schönsten Schwünge im besten<br />
Schnee – und den findet man hier in<br />
der Regel bis April vor.<br />
Entspannt geht es aber nicht erst<br />
auf der Piste, sondern schon auf der<br />
Anreise zu: Unkomplizierte Öffi-Anbindungen<br />
und Reisen mit leichtem<br />
Gepäck sind typisch für einen Werfenweng-Urlaub.<br />
Auch im Ort selbst<br />
findet man alles, was entschleunigt<br />
und das Klima freut: Etwa Skibusshuttles<br />
mit Erdgasantrieb oder<br />
E-Taxis. Den Skipass, die Leih-Skiausrüstung<br />
und bei Bedarf auch<br />
Ski-Übungsstunden gibt es aus einer<br />
Hand, die Hotels und Sportshops erfüllen<br />
dafür gerne alle Wünsche.<br />
Nachhaltig urlauben heißt aber<br />
nicht, dass der Spaß zu kurz kommt.<br />
Am Beispiel Aprés-Ski: Erst nimmt<br />
man einen Sundowning Drink bei DJ-<br />
Sounds am Rosnerköpfel ein, der Blick<br />
schweift dabei über das gesamte<br />
Salzachtal. Von dort geht’s dann mit<br />
der letzen Gondel ins Tal und weiter<br />
ins Werfenwenger Nachtleben.<br />
DIESER URLAUB HAT CHARME<br />
Nachhaltigkeit, Ehrlichkeit, Natürlichkeit:<br />
Durch alle diese Werte zeichnet<br />
sich auch das 4-Sterne-Superior<br />
„Travel Charme Bergresort“ aus. Das<br />
liegt inmitten der traumhaften Bergkulisse<br />
über Werfenweng. Suiten, Zimmer<br />
oder (bei Familien besonders beliebte)<br />
Ferienwohnungen stehen als<br />
Unterkunftstypen zur Auswahl. Nach<br />
der Piste geht es in das „Puria“ Premium<br />
Spa mit seinem 20 Meter langen,<br />
beheizten Außenpool. Und auf die Küche<br />
des Bergresorts trifft die Bezeichnung<br />
„natürlich“ voll zu: Im Hauben-<br />
Restaurant „Alpenzeit“ ebenso wie im<br />
„Stroblhaus“, einem Bauernhaus aus<br />
dem 16. Jahrhundert, wo fein und bodenständig<br />
diniert werden kann.<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 2 2 5<br />
PISTEN: 27 km ■ 11 ■ 15 ■ 1<br />
PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 39,–;<br />
Jugend € 35,50,–; Kinder € 21,–<br />
Package-Tipp<br />
„Skifoan“-Package im Travel<br />
Charme Bergresort Werfenweng<br />
Das 4-Sterne-Superior Travel<br />
Charme Bergresort liegt nur 150 m<br />
vom Lift entfernt. Das Package kann<br />
ab 1. Jänner bis Anfang April –<br />
ab zwei Personen – gebucht werden.<br />
Enthalten sind:<br />
• 2-Tage-Skipass für das gesamte<br />
Familienskigebiet Werfenweng<br />
• 2 Tage Skiverleih (Ski und Stöcke)<br />
• 2 Tage Privat-Skicoach<br />
für je 2 Stunden<br />
• Skimassage<br />
Preis: € 256,– p. P.<br />
INFOS UND BUCHUNGEN:<br />
WEB: werfenweng.eu<br />
travelcharme.com<br />
161
HOTSPOT IN SALZBURG<br />
FOTOS: xxx<br />
162<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTO: St. Johann-Alpendorf<br />
FAMILIEN „HOCH IM KURS“<br />
IN SANKT JOHANN-ALPENDORF<br />
GROSSE SKISTARS UND SOLCHE, DIE’S NOCH WERDEN WOLLEN, sind in Sankt<br />
Johann-Alpendorf echt gut dran. Die 93 Prozent Pistenanteil in „Blau“ und<br />
„Rot“ weisen die Skischaukel Sankt Johann-Alpendorf/Wagrain/Flachau als<br />
optimales Familienskigebiet aus. Stimmt auch, denn die durchwegs breiten<br />
und übersichtlichen Pisten bringen wirklich alle auf die Brettln. Und mit Attraktionen<br />
wie „Teufelsweg“ (samt Sagengestalten), coolen Funslopes, dem<br />
Freestyle-Park „Betterpark Alpendorf“, oder Skimovie- und Zeitmessstrecken<br />
wird speziell dem Nachwuchs an einem Skitag viel Abwechslung geboten.<br />
Professionelle Ski- und Snowboardschulen beschleunigen den Dreh im<br />
Schnee, Samstag und Sonntag fahren Kinder und Jugendliche zum günstigen<br />
Junior-Weekend-Discount (Tageskarte um nur 16 bzw. 26 Euro)! Und was die<br />
Großen freuen wird: Quer über alle Skiberge warten rund 60 urig-romantische<br />
Skihütten. Jaja, es hat schon viele gute Gründe, warum die Skischaukel<br />
Flachau/Wagrain/Alpendorf in der Salzburger Sportwelt beim Test von<br />
skiresort.de fünf von fünf Sternen in Sachen Familienfreundlichkeit erhält ...<br />
WEB: alpendorf.com<br />
163
WINTERLAND SALZBURG<br />
ZELL AM SEE-<br />
KAPRUN<br />
ABWECHSLUNG<br />
AUF HÖCHSTER EBENE!<br />
AM GIPFEL DER GENÜSSE. Ski fahren auf 3.000 Metern Seehöhe, Spaß auf<br />
der längsten Funslope der Welt, Party und Gemütlichkeit, unberührte Natur:<br />
Das alles bietet die Wintersport-Region Zell am See-Kaprun im Herzen Österreichs.<br />
Ist das Herz involviert, ist ein besonderes<br />
Erlebnis garantiert. Und im<br />
Herzen Österreichs liegt Zell am See-<br />
Kaprun. Das passt genau, denn die<br />
Region präsentiert sich als eine der<br />
vielseitigsten Wintersport regionen des<br />
Landes. Da sind die Skigebiete<br />
Schmittenhöhe und Maiskogel, da ist<br />
das Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn<br />
mit Pisten auf bis zu 3.000 Metern Seehöhe<br />
– und da ist als weitere Besonderheit<br />
die Nähe zum Nationalpark Hohe<br />
Tauern.<br />
Wer traditionell Ski fahren auf<br />
präpariertem Untergrund will, der<br />
kann das auf 66 Pisten mit 138 Kilometern<br />
tun. Und zwar auch, wenn anderswo<br />
die Lifte stillstehen. Dank der<br />
modernen Beschneiungslagen und<br />
dem Bonus des Gletschers gilt für Skifahrer<br />
das Motto: „Geht nicht, gibt’s<br />
nicht.“ Für Abwechslung im Wedel-Alltag<br />
und jede Menge Extraspaß<br />
sorgen mehrere Snowparks in den<br />
Skigebieten, Österreichs attraktivste<br />
Superpipe und die längste Funslope<br />
der Welt auf der Schmittenhöhe. Salzburgs<br />
einziges Gletscherskigebiet, das<br />
Kitzsteinhorn punktet mit genialen<br />
Pisten von Oktober bis in den Frühsommer,<br />
mit Höhenloipen und der besonderen<br />
„Gipfelwelt 3000“.<br />
Während oben am Gletscher schon<br />
länger Ski gefahren wird, und auch die<br />
Schmittenhöhe aufgrund des frühen<br />
Wintereinbruches den Betrieb seit 18.<br />
November aufgenommen hat, wird der<br />
Winter offiziell vom 8. bis 11. Dezember<br />
<strong>2016</strong> eingeläutet. Live-Konzerte, Partys<br />
und Entertainment auf der Schmittenhöhe<br />
und im „Ferry Porsche Congress<br />
Center“ bilden beim Ski Opening mit<br />
164<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTOS: Zell am See-Kaprun, Gletscherbahnen Kaprun, Schmittenhöhebahn AG<br />
ANTENNE BAYERN das lässig-coole Rahmenprogramm<br />
für Schwünge im Schnee.<br />
WELLEN, GRILL UND WARME SITZE<br />
Neuerungen und Superlativen heizen<br />
die Freude auf den Winter <strong>2016</strong>/17 in<br />
Zell am See-Kaprun weiter an: Am<br />
Kitzsteinhorn wurden die Schmiedingerschlepplifte<br />
durch eine neue<br />
8er-Sesselbahn – die höchste im Salzburger<br />
Land – ersetzt. Nun geht es auf<br />
beheizten Sitzen und mit Wetterschutzhauben<br />
aufwärts. Die neue<br />
Spaßpiste „Eagle-Line“ ergänzt mit<br />
Wellenbahn, Sprüngen und Steilkurven<br />
das Pistenangebot am Gletscher.<br />
Grillspaß auf 2.500 Metern Höhe<br />
bietet die neue „Mystic Mountain BBQ-<br />
Night“ auf dem Kitzsteinhorn. Die<br />
Gäste erwartet hier eine (mystische)<br />
Abendstimmung auf dem Gletscher<br />
mit Köstlichkeiten vom Steingrill und<br />
ein Empfang mit Alphornklängen,<br />
dampfendem Glühwein und Punsch.<br />
Das alles macht den Abend zu einem<br />
garantiert nicht alltäglichen Erlebnis.<br />
Die „Mystic Mountain BBQ-Night“<br />
gibt es an drei Terminen: am 12. Jänner,<br />
23. Februar und 16. März.<br />
Auf der Schmittenhöhe eröffnet<br />
die 10er-Kabinenbahn zellamsee<br />
Xpress eine neue 3,5 Kilometer lange<br />
Skiabfahrt in Richtung Glemmtal.<br />
Der zellamseeXpress verfügt über<br />
sechs Jukeboxx-Gondeln samt modernstem<br />
Multimedia-Soundsystem.<br />
Ebenfalls neu auf der Schmittenhöhe<br />
ist das „Ski’n’Brunch“-Angebot: An<br />
vier Terminen gehören die Pisten ab<br />
7 Uhr morgens den Frühaufstehern,<br />
die sich dann zum Brunch auf der Sonnenalm<br />
treffen.<br />
STILLE ZEITEN IN DER NATUR<br />
Ein wahres Juwel für alle, die den sanften<br />
Winter bevorzugen, bietet der vor<br />
wenigen Saisonen neu belebte Ronachkopf<br />
in Thumersbach. Der Thumersbacher<br />
Hausberg (und Ex-Skiberg) ist heute<br />
exklusiv für Skitourengeher und<br />
Schneeschuhwanderer zugänglich.<br />
Weitere Skitouren entdecken Wintersportler<br />
auf dem Kitzsteinhorn. Auf Natur-<br />
und Tierliebhaber wartet dieses<br />
Jahr ein besonderes Winterabenteuer:<br />
Bei der Schaufütterung lassen sich<br />
Wildtiere aus nächster Nähe beobachten.<br />
Top Events<br />
Bis 26.12.: Sternenadventmärkte<br />
26.12.16–8.3.17.: SnowNight in Zell<br />
am See/cityXpress (jew. Mi. ab 20 Uhr)<br />
23.1.–27.2.: Nightshow in Kaprun/<br />
Lechnerberg (jew. Mo. ab 20 Uhr)<br />
11.–18.2.: Ballonalps 2017<br />
9.–12.3.: Red Turns – Weingenuss auf<br />
2.000 m auf der Schmittenhöhe<br />
INFOS UND BUCHUNGEN:<br />
Zell am See-Kaprun<br />
Brucker Bundesstraße 1a<br />
A-5700 Zell am See<br />
Tel.: 0 65 42/770<br />
E-Mail: welcome@<br />
zellamsee-kaprun.com<br />
www.zellamsee-kaprun.com<br />
www.facebook.com/zellamseekaprun<br />
165
WINTERLAND SALZBURG<br />
SCHMITTEN<br />
VON DER SCHMITTEN<br />
„ÜBER DEN TÄLERRAND“ SCHAUEN<br />
Mit dem neuen „zellamseeXpress“ und neuer Abfahrt gelangen Skifahrer von der<br />
Schmitten in Zell am See ab diesem Winter ins benachbarte Glemmtal. Ebenfalls neu:<br />
Das „Ski’n’Brunch“ – Frühaufsteher bekommen hier die besten Pisten serviert.<br />
Mit der Eröffnung der 10er-Umlaufkabinenbahn<br />
„zellamseeXpress“<br />
schaut die Schmitten<br />
ab diesem Winter sprichwörtlich<br />
über den Tälerrand. Ermöglicht sie<br />
den Skifahrern doch über eine 3,5<br />
Kilometer lange rote Piste die Abfahrt<br />
ins Glemmtal. Die neue Piste<br />
sollte man sich auch deshalb nicht<br />
entgehen lassen, weil sie spektakuläre<br />
Ausblicke auf die Saalbacher<br />
Grasberge und das Steinerne Meer<br />
bietet.<br />
Die komfortable Bahn wartet<br />
übrigens auch mit einer Weltneu <br />
heit auf: Sechs Jukeboxx-Gondeln.<br />
So funktioniert der Spaß: Beim Aufwärtsschweben<br />
loggt man sich mit<br />
dem Smartphone ins kostenlose<br />
WLAN ein und klickt auf die Seite<br />
mit dem Jukeboxx-Button. Danach<br />
heißt es einfach: Lieblingssong nach<br />
Genre und Interpret auswählen, zurücklehnen<br />
und Musik genießen!<br />
EXTRAFRÜHER SKI-GENUSS<br />
Auch das ist auf der Schmitten in diesem<br />
Winter neu: Die Drehkreuze öffnen<br />
an ausgewählten Terminen bereits<br />
ab sieben Uhr früh. Neben dem<br />
Bergpanorama im Licht des Sonnenaufgangs<br />
erwarten die Skifahrer dann<br />
frisch präparierte und herrlich leere<br />
Pisten, bevor beim gemeinsamen<br />
Brunchen auf der Alm die Kraftreserven<br />
aufgefüllt werden. Die Termine<br />
für das „Ski’n’Brunch“: 2. Januar,<br />
6. und 27. Februar sowie 6. März.<br />
In der ebenfalls neuen Eder Hütte,<br />
die sich Service und traditionellen<br />
Charme auf die Fahnen geheftet hat,<br />
warten frisch zubereitete Pinzgauer<br />
Schmankerl. Mit qualitativ hochwertigen,<br />
traditionellen und regionalen<br />
Köstlichkeiten sorgt das Hüttenteam<br />
für Gaumengenuss vor genauso wie<br />
nach dem Pistenvergnügen.<br />
Sehen – oder besser hören lassen<br />
kann sich auch der Schmittener Veranstaltungswinter:<br />
Auf der AreitAlm<br />
findet am 7. Dezember ein Poetry Slam<br />
statt – auch hier passt das Motto:<br />
„Über den Tälerrand.“ Und „Wanda“<br />
bringen am 21. Jänner „Amore“ sowie<br />
garantierte Topstimmung ins Skigebiet.<br />
Top-Termine <strong>2016</strong>/17<br />
7. 12.: Poetry Slam auf der AreitAlm<br />
17. 12.: Gondel-Roulette und<br />
Eröffnung des zellamseeXpress<br />
5. 1., 19. 1., 23. 2., 9. 3., 23. 3.:<br />
Jodel-Workshop<br />
21. 1.: Exklusives Wanda-Konzert<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 8 10 9<br />
PISTEN: 77 km; ■ 30 ■ 28 ■ 19;<br />
PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 50,–;<br />
Jugend € 37,–; Kinder € 25,–<br />
INFOS & BUCHUNGEN:<br />
WEB: schmitten.at<br />
FOTOS: Schmitten<br />
166<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
S KI - WELLNESS - GENUSS<br />
eiNZiGArTiGe UrLAUBS-GLÜcKSMoMeNTe MiT ScHNeeGArANTie erLeBeN<br />
Sympathischer Luxus, familiäres Ambiente, verführerische<br />
Genüsse, wohltuende Entspannung. Erleben Sie Urlaub mit<br />
allen Sinnen. Gönnen Sie sich eine genussvolle Auszeit in<br />
perfekter Lage in der Ferienregion Zell am See-Kaprun.<br />
Sie schlafen in Kingsize-Betten wie in den besten 5-Sterne-Luxus-<br />
Hotels der Welt. Der Barbarahof wurde<br />
<strong>2016</strong> erneut mit 5 goldenen Schneesternen<br />
im Ski Guide Austria ausgezeichnet.<br />
Übungslifte und Skischulen sind direkt<br />
hinter dem Hotel.<br />
Zu den Skigebieten Maiskogel, Kitzsteinhorn<br />
und Schmittenhöhe fahren Sie<br />
bequem direkt vom Hotel mit Ski-Shuttle.<br />
SKIPAUSCHALE<br />
3 x SKI & FUN<br />
• 4 Tage, 3 Übernachtungen<br />
inkl. Barbarahof-Verwöhnpension<br />
mit Superior-Buffet-Frühstück<br />
• "Süße ecke" am Nachmittag<br />
• 5-Gang-Wahlmenü am Abend<br />
• Benützung unseres SPA 600 m²<br />
• 3-Tages-Skipass Zell am See-Kaprun<br />
• Skipass-Ausgabe im Hotel<br />
• Ski-Shuttle-Service direkt vom Hotel<br />
• BArBArAHoF ViP-cArD GrATiS:<br />
• 20 % ermäßigung beim Ski-Verleih<br />
in der Premium class<br />
• 5 % ermäßigung beim Shoppen<br />
• 1x Skiwachsen gratis<br />
Pauschale ab Euro 420,00 p.P.<br />
WWW. HOTEL-BARBARAHOF. AT<br />
Alpen Wellness Hotel Barbarahof****S<br />
Nikolaus-Gassner-Straße 11<br />
A-5710 Kaprun<br />
Tel. +43 6547 7248<br />
info@hotel-barbarahof.at
SKISCHULEN<br />
DIE SKISCHULE<br />
KRIEGT DIE KURVE<br />
DER LEHRER VORAUS UND ALLE FOLGEN IN SEINER SPUR. So haben viele nicht mehr<br />
ganz Junge ihre Skikurse in Erinnerung. Wie heute das Skifahren gelehrt wird und warum<br />
der Skilehrer immer öfter zum Multitalent wird: Johann Reisenberger und Martin Dolezal<br />
vom Wiener Skilehrerverband „Snowsports Academy“ geben Auskunft.<br />
Die österreichischen Skischulen<br />
sind weltweit bekannt für<br />
Qualität und höchste Perfektion.<br />
Diesen hervorragenden<br />
Ruf hat man sich über viele Jahrzehnte<br />
erarbeitet und die „Österreichische<br />
Skischule“ dadurch weltweit zu einer<br />
Marke gemacht. Obwohl seit der<br />
Gründung der ersten Skischule im<br />
Jahr 1923 durch den Arlberger Hannes<br />
Schneider kein Stein auf dem anderen<br />
geblieben ist, so gilt doch eines quer<br />
durch die Zeiten: Egal, wie radikal<br />
sich im Lauf der Zeit die Skitechnik<br />
veränderte und damit auch die Lehrpläne<br />
und Unterrichtsmethoden – der<br />
Qualitätslevel der österreichischen<br />
Skischulen konnte stets gewahrt werden.<br />
Besonders die letzten 15 Jahre des<br />
Freizeit-Skilaufs waren von rasanten<br />
technologischen Entwicklungen geprägt.<br />
Sie haben das Skifahren und<br />
vor allem den ersten Einstieg in die<br />
Sportart wesentlich erleichtert. Aus<br />
dem immer neuen und verbesserten<br />
Skimaterial ergibt sich für die Skischulgäste<br />
auch eine Vielzahl von<br />
neuen Möglichkeiten: Während in<br />
diesem Winter ganz aktuell das „schöne<br />
und elegante Skifahren“ auf der<br />
Piste wieder hoch im Kurs steht (was<br />
übrigens an eine langjährige Traditi<br />
FOTO: Schischule Ralf und Walter<br />
TEXT: Johann Reisenberger<br />
& Martin Dolezal<br />
168<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Der klassische Kinderskikurs ist immer<br />
noch die Hauptbeschäftigung vieler<br />
Skischulen. Aber die Angebote werden<br />
vielfältiger, Privatstunden und individuelles<br />
Skiguiding boomen.<br />
on der österreichischen Skischule erinnert),<br />
steigt auch die Nachfrage<br />
nach Skitouren-, Freeride- und Freestylekursen<br />
in jüngster Zeit stark an.<br />
Insbesondere stehen die gemeinsamen<br />
Erlebnisse und die Bewegung in<br />
der Natur – gar nicht unbedingt nur<br />
auf Alpinskiern – im Vordergrund:<br />
Aktivitäten wie Langlaufen, Schneeschuhwandern<br />
und sogar Rodeln werden<br />
vermehrt nachgefragt und auch<br />
bereits in zahlreichen Skischulen<br />
kursmäßig angeboten.<br />
DER SKILEHRER ALS MULTITALENT<br />
Gerade diese Vielseitigkeit des Angebotes<br />
ist auch Grund dafür, dass der<br />
Skilehrer heutzutage längst nicht<br />
mehr nur „Ski-Lehrender“ ist, sondern<br />
ein moderner Dienstleister, dem<br />
neben fachlicher Kompetenz auch ein<br />
hohes Maß an Flexibilität und Vielseitigkeit<br />
abverlangt wird.<br />
Grundsätzlich stellt jeder Tag mit<br />
den Skischulgästen neue Herausforderungen:<br />
Nicht nur die Schneeverhältnisse<br />
und das Wetter setzen Flexibilität<br />
voraus – der Skilehrer muss<br />
sich vor allem auch an die unterschiedlichen<br />
Gäste und ihre ebenso<br />
unterschiedlichen Wünsche anpassen<br />
können. Von Skischulbetreiber<br />
wird daher heute auch häufig erwartet,<br />
dass ihre Mitarbeiter nicht bloß<br />
Alpinfahrer sind, sondern auch zumindest<br />
eine zweite Ausbildung, etwa<br />
für Snowboard oder Langlauf, mitbringen.<br />
Und zudem muss der moderne<br />
Skilehrer auch eine gute Kommunikationsfähigkeit,<br />
Rhetorik sowie<br />
didaktische, methodische und psychologische<br />
Kenntnisse besitzen.<br />
Auch Kenntnisse in mehreren Fremdsprachen<br />
werden vom modernen Skilehrer<br />
gewünscht.<br />
SELBSTSTÄNDIGE SCHÜLER<br />
Analog zu diesen veränderten Anforderungen<br />
hat sich auch der Unterrichtsstil<br />
in den Skikursen stark gewandelt:<br />
Der „autokratische Führungsstil“,<br />
dass also der Skilehrer allein<br />
sämtliche Entscheidungen für die<br />
Gruppe trifft, ist Schnee von gestern.<br />
Heutzutage wird vielmehr versucht,<br />
die Gäste noch stärker in den Unterricht<br />
miteinzubeziehen, vor allem<br />
aber die individuellen körperlichen<br />
Voraussetzungen jedes Einzelnen zu<br />
berücksichtigen.<br />
Bei einem modernen Skiunterricht<br />
werden den Gästen nicht nur<br />
neue Bewegungen beigebracht oder<br />
die Technik verbessert, sondern es<br />
wird vielmehr danach gestrebt, diese<br />
auch zur „sportlichen Selbstständigkeit“<br />
zu entwickeln. Das Ziel dabei ist,<br />
das Bewegungsgefühl der Gäste so<br />
weit zu fördern, dass diese selbst in<br />
der Lage sind, ihre Bewegungen zu<br />
spüren, Fehler zu erkennen und eigenständige<br />
Lösungen zu entwickeln.<br />
Von dieser Lehrmethode profitieren<br />
letztlich sowohl Skilehrer als<br />
auch Gast: Das Bewegungsverständnis<br />
des „Skilehrlings“ wird gefördert,<br />
wodurch Korrekturen besser verstanden<br />
werden und somit effizienteres<br />
Lernen möglich wird. Dies steigert die<br />
Motivation des Gastes, erhöht den<br />
Spaß am Skisport – und erleichtert<br />
169
SKISCHULEN<br />
zugleich auch ganz entscheidend die<br />
Arbeit des Lehrers.<br />
Während die Sicherheit auf den<br />
Pisten für Skischulen seit jeher ein<br />
zentrales Thema darstellt und daher<br />
unverändert großer Wert auf die Einübung<br />
einer kontrollierten Fahrweise<br />
gelegt wird, ist und bleibt das Wichtigste<br />
freilich das Vermitteln von<br />
Freude am Skisport. Diese ist essenziell,<br />
da ein guter Lernerfolg ohne Spaß<br />
an der Sache naturgemäß ausbleiben<br />
wird. Daher steht auch das „spielerische<br />
Lernen“ im Zentrum jedes Skiunterrichts.<br />
ZIELGRUPPEN UND ANGEBOTE<br />
Auffallend ist, dass sich der Trend immer<br />
weiter weg vom klassischen<br />
Gruppenunterricht für Kinder hin zu<br />
Privatstunden oder Unterricht in<br />
Kleingruppen auch für Jugendliche<br />
und Erwachsene entwickelt. Eine klare<br />
Zielgruppe für Skischulen kann daher<br />
nicht mehr festgemacht werden:<br />
Es gibt Angebote für Kinder, die das<br />
Skifahren erlernen wollen, für Jugendliche,<br />
die Unterstützung bei ersten<br />
Ausflügen in den Tiefschnee oder<br />
den Park suchen, als auch natürlich<br />
für Erwachsene, die entweder als Wiedereinsteiger<br />
auf die Piste zurückkehren<br />
oder schlicht und einfach ihre<br />
Technik verbessern möchten.<br />
Für alle Zielpersonen gibt es wiederum<br />
eine Vielzahl an Angeboten.<br />
Während von Kindern nach wie vor<br />
hauptsächlich das Kursangebot genutzt<br />
wird (und dies somit nach wie<br />
vor das Haupteinkommen zahlreicher<br />
Skischulen ausmacht), buchen<br />
vor allem Jugendliche und Erwachsene<br />
vermehrt Privatstunden oder Unterricht<br />
in Kleingruppen. Die Vorteile<br />
dieser Modelle liegen klar auf der<br />
Hand: Individuelle Betreuung, keine<br />
Wartezeiten, höhere Qualität des Unterrichtes.<br />
Zusätzlich ergibt sich bei<br />
kleineren Gruppen und mit individuellerer<br />
Betreuung eben auch die Möglichkeit,<br />
neue Schneesportgeräte auszuprobieren<br />
und in neue Sportarten<br />
hineinzuschnuppern.<br />
DIE SKILEHRER<br />
Martin Dolezal<br />
ist Präsident des Wiener Skiund<br />
Snowboardlehrerverbandes<br />
„Snowsports Academy“ und staatlich<br />
geprüfter Skilehrer. Sein Ziel<br />
ist es, das Skifahren in der ganzen<br />
Welt zu verbreiten. „Mit Snowsports<br />
Academy bilden wir Skiund<br />
Snowboardlehrer auf der<br />
ganzen Welt in Skigebieten und<br />
auch in Skihallen wie zum Beispiel<br />
in Dubai aus.“<br />
Johann Reisenberger<br />
ist staatlich geprüfter Skilehrer<br />
und im Skilehrer-Ausbildungsteam<br />
der Snowsports Academy. Er ist<br />
auch Autor eines Skilehrerbuches,<br />
Skischulleiter und am liebsten im<br />
tiefen Powder unterwegs.<br />
Sein Motto: „I love Snow“.<br />
SNOWSPORTS ACADEMY: Der Skilehrerverband<br />
der Bundeshauptstadt<br />
Wien bietet professionelle<br />
Ski- und Snowboardlehrerausbildungen,<br />
Trainingskurse, Geländekurse,<br />
Race Academy.<br />
KONTAKT/INFOS:<br />
www.snowsports.at<br />
VOM SKILEHRER ZUM SKIGUIDE<br />
Skilehrer werden aber auch verstärkt<br />
gebucht, um mit ihnen als Guides<br />
neue Skigebiete und ausgefallene Varianten<br />
zu erkunden und zu entdecken.<br />
Diese Dienstleistung stellt<br />
mittlerweile vor allem in großen Skigebieten<br />
(etwa auf dem Arlberg) sogar<br />
die Hauptbeschäftigung vieler<br />
Skilehrer dar. Dabei empfiehlt es<br />
sich, den Skilehrer nicht nur als Guide<br />
zu nutzen, sondern in einem Zug<br />
auch das entsprechende Material,<br />
wie etwa breite Freerideski, in der<br />
Skischule auszuleihen und die dazu<br />
passende Skitechnik mit dem Profi<br />
zu erarbeiten.<br />
In vielen Skischulen gibt es heu<br />
te auch weitere moderne Zusatzangebote,<br />
wie etwa Videoanalyen oder<br />
Unterricht unter Zuhilfenahme verschiedenster<br />
technischer Hilfsmittel,<br />
die individuell passend zum Gast ausgewählt<br />
werden. Diese Angebote werden<br />
in den nächsten Jahren bestimmt<br />
noch deutlich ausgebaut werden und<br />
auch in der breiteren Masse der Skischulen<br />
ankommen.<br />
COACHING PER APP<br />
Man muss kein großer Prophet sein,<br />
um zu erkennen, dass es in den kommenden<br />
Jahren noch viele spannende<br />
Entwicklungen im Skiunterricht geben<br />
wird. Die neuen Medien können<br />
jetzt schon verstärkt in den Skiunterricht<br />
eingebunden werden – Coaching-Apps,<br />
wie „Learnhow2ski“ erobern<br />
bereits den Markt und geben<br />
einen Vorgeschmack auf das, was<br />
noch kommen wird.<br />
Die neuen Medien werden den<br />
Skischulmarkt künftig vermutlich in<br />
mehfacher Hinsicht revolutionieren:<br />
Zum einen werden viele Gäste versuchen,<br />
ihre Fähigkeiten im Selbststudium<br />
zu verbessern, zum anderen wird<br />
sich auch der Unterrichtsalltag von<br />
Skilehrern wesentlich verändern, da<br />
sich immer neue Möglichkeiten bieten,<br />
den Unterricht spannender und<br />
professioneller zu gestalten. Aber an<br />
einem wird sich auch weiterhin<br />
nichts ändern: Dass die österreichischen<br />
Skischulen bei allem, was sie<br />
leisten, einfach Weltspitze sind!<br />
Der Weg zum Skilehrer<br />
SKILEHRER-ANWÄRTER: Die österreichische<br />
Ausbildung startet mit einem<br />
zehntägigen Anwärterkurs. Hat man<br />
diesen erfolgreich abgeschlossen, darf<br />
man sich „Skilehrer-Anwärter“ nennen<br />
und schon in einer Skischule arbeiten.<br />
LANDESSKILEHRER: Diese Ausbildung<br />
setzt sich aus vier Lehrgängen zusammen:<br />
Drei skispezifischen Ausbildungen<br />
mit jeweils 10 Tagen Dauer und einen<br />
7-tägigen Alpinkurs.<br />
DIPLOM-SKILEHRER: Landesskilehrer<br />
können sich an den Bundessportakademien<br />
zum staatlich geprüften Diplom-Skilehrer<br />
weiterbilden. Der theoretische<br />
und praktische Unterricht geht<br />
über zwei Semester und umfasst auch<br />
die Bereiche Snowboard, nordischer<br />
Skisport und Trendsportarten.<br />
INFOS IM WEB: snowsportaustria.at<br />
FOTOS: Snowsports Academy<br />
170<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Dienstauto.<br />
Nähere Infos zur Ski- und Snowboardlehrer-Ausbildung auf<br />
www.snowsports.at, (0650)5005522 und auf office@snowsports.at<br />
DU HAST ES IN DER HAND.<br />
LEARN HOW2 SKI. DIE APP. JETZT ERHÄLTLICH.<br />
powered by FISCHER AND snowsports academy<br />
www.learnhow2ski.com
HOTSPOT IN SALZBURG<br />
FOTO: Tourismusverband Großarltal<br />
172<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
EIN GENUSS-SKITAG<br />
BEGINNT MIT„SKIKERIKI“<br />
SPORTLICH RASANT ODER HERRLICH GENUSSVOLL? Diese Frage stellt sich<br />
im Großarltal nicht, denn hier wird jede Abfahrt zum sportlichen Hochgenuss!<br />
Während Mama etwa die einladend breiten Pisten hinunterschwingt,<br />
zieht es Papa auf die anspruchsvollen Freerideabfahrten. Die Kids tummeln<br />
sich inzwischen im coolen Funpark. Gemeinsam genießt die ganze<br />
Familie dann regionale Schmankerl in einer der gemütlichen Skihütten<br />
oder gönnt sich eine Auszeit auf den zahlreichen Ruheplatzl’n am Pistenrand,<br />
mit Blick zu den verschneiten Gipfeln der Hohen Tauern. Übrigens,<br />
der besondere Tipp heißt „Skikeriki“: Das Erlebnis „Morgenskilauf“ bei<br />
Sonnenaufgang wird mit einem Verwöhn-Frühstück am Berg abgerundet!<br />
In der herrlichen Natur am Eingang zum Nationalpark Hohe Tauern kann<br />
man aber auch Kraft und neue Energie tanken – beim Winterwandern,<br />
Langlaufen oder Rodeln. Schneeschuhwanderungen, Skitouren oder<br />
gar Eisklettern unternimmt man am besten unter der Obhut der Ski- &<br />
Bergführer von „Berg-Gesund“ – dieses Service ist für Gäste von rund<br />
100 Partnerbetrieben gratis! Mehr dazu: www.berg-gesund.at.<br />
TOURISMUSVERBAND GROSSARLTAL<br />
Tel.: 0 64 14/281, E-Mail: info@grossarltal.info, WEB: www.grossarltal.info<br />
173
PERSONALITY<br />
DER PARTYKÖNIG<br />
HOCH DIE FLASCHEN! Theo Goldner vom Hofstadl in Flachau weiß,<br />
wie er den Pistenflitzern auch beim Apres-Ski Dampf machen kann.<br />
TEXT: Wolfgang Kuhn<br />
174<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTOS: kk, istock<br />
Gong! Punkt 16 Uhr am<br />
Nachmittag erklingt eine<br />
Glocke vor dem Hofstadl,<br />
um jene Party einzuläuten,<br />
auf die viele Pistenhelden und<br />
Schneehasen schon gewartet haben:<br />
Jeden Tag steigt in der riesigen Hütte<br />
– Fassungsvermögen 1.000 Personen<br />
– das angesagteste Après-Ski von<br />
Flachau. Eine eigene Hofstadl-Hymne<br />
erklingt, die altbekannten Partykracher<br />
werden mit ansprechender Lautstärke<br />
aus den Boxen gewuchtet und<br />
eine feierwütige Meute aus aller Herren<br />
Länder tanzt und singt nach Leibeskräften<br />
mit.<br />
Eine ausgeklügelte Logistik und<br />
ein sportlich-motiviertes Team sorgen<br />
dafür, dass selbst im hektischsten<br />
Betrieb niemand verdursten muss:<br />
„Dabei sind wir immer noch ein Familienbetrieb<br />
und haben ganz klein<br />
angefangen“, erinnert sich der Juniorchef<br />
Theo Goldner. „1984 war das noch<br />
eine ganz kleine Hütte, in der meine<br />
Eltern Bier, Obstler und Würstel serviert<br />
haben. Nicht einmal eine Tür<br />
hat’s gegeben, nur einen Vorhang.“<br />
TREFFPUNKT FÜR STAMMGÄSTE<br />
Über die Jahre wurde die Hütte zu einer<br />
richtigen Party-Burg ausgebaut,<br />
ohne den ursprünglichen Charakter<br />
zu verlieren: „Zu uns kommen sicherlich<br />
80 Prozent langjährige Stammgäste.<br />
Ich glaube, das liegt an unserem<br />
familiären Klima. Die Eltern arbeiten<br />
nach wie vor jeden Tag mit im Betrieb,und<br />
wir haben viele langjährige<br />
Mitarbeiter aus der Region, mit denen<br />
unsere Gäste jedes Jahr ein Wiedersehen<br />
feiern. Die Leute kommen zu uns,<br />
damit sie ein bisschen Spaß haben<br />
können – und wir versuchen, ihnen<br />
das Beste zu geben. Unser Motto: Jeder<br />
muss mit einem Lächeln aus der Hütte<br />
gehen.“<br />
Die meisten Gäste kommen aus<br />
Deutschland, Holland und Österreich,<br />
und für viele ist das Après-Ski<br />
mindestens so wichtig wie ein perfektes<br />
Pistenerlebnis. Goldner sieht seinen<br />
Hofstadl denn auch als Zufluchtsort,<br />
an dem seine Gäste für ein paar<br />
Stunden dem grauen Alltag entkommen<br />
können.<br />
Der 35-jährige Partykönig hat<br />
auch eine Erklärung, warum diese<br />
Mischung aus nicht ganz astreiner<br />
musikalischer Unterhaltung und einigen<br />
Williams-Birnen nur im Winter<br />
wirklich funktioniert: „Im Winter<br />
ist es kalt, da freuen sich die Leute<br />
über die warmherzige Atmosphäre in<br />
den Hütten. Das, was wir hier bieten,<br />
haben sie zu Hause eben nicht.“<br />
Allein das Altholz erzeugt eine<br />
urige Atmosphäre, in der sich die Leute<br />
wohlfühlen und Spaß haben können.<br />
Da wird dann eben auch zu Liedern<br />
getanzt und geschunkelt, die<br />
sie sich zu Hause vermutlich nie im<br />
Leben anhören würden. „Aber bei<br />
uns sind sie eben im Urlaub wie ausgewechselt.<br />
Das macht dieses ganze<br />
Drumherum aus: Urlaub, Skifahren,<br />
eine urige Hütte, ein zünftiges Après-<br />
Ski, dazu einen Jagatee – und alle sind<br />
glücklich.“<br />
GAUDI AUCH IM TEAM<br />
Auf die Frage, ob er den „Anton aus<br />
Tirol“ nach dem 7.431. Mal überhaupt<br />
noch hören kann, muss Theo lachen:<br />
„Doch, ich mag die Musik schon, auch<br />
wenn ich sie im Betrieb schon fast gar<br />
nicht mehr wahrnehme. Aber ganz<br />
ehrlich: Wir haben hier im Team hinter<br />
der Bar selber die größte Gaudi, feuern<br />
die Leute an und klatschen mit,<br />
wenn so richtig die Post abgeht.“<br />
Und wenn die ganze Sause vorüber<br />
ist? „Ich müsst lügen, wenn ich<br />
nicht jedes Mal froh wär, eine Wintersaison<br />
wieder glücklich hinter mich<br />
gebracht zu haben – und wenn wieder<br />
Ruhe in mein Leben einkehrt.“ Die<br />
Ruhe vor dem Sturm – denn eines ist<br />
auch Theo klar: Die nächste Saison<br />
kommt bestimmt.<br />
NA DANN PROST!<br />
Was in Hütten und an den<br />
Schirmbars so runterläuft<br />
HOCHPROZENTIGES sollte man erst<br />
genießen, wenn man die Ski bereits<br />
ausgezogen hat. Folgende Après-<br />
Ski -Getränke sind so gefährlich<br />
wie Blitzeis – aber lecker:<br />
TOP<br />
DER<br />
APRÉS-SKI-<br />
GETRÄNKE<br />
in Österreich<br />
HEISSE OMA: Kein Pistenhäschen im<br />
fortgeschrittenen Alter, sondern ein<br />
beliebtes Après-Ski-Getränk aus heißer<br />
Milch mit Eierlikör. Wird auch<br />
gern mit Vanille und Sahne verfeinert.<br />
HEISSE MILCH MIT GIN: Die etwas<br />
stärkere Alternative zur „heißen“<br />
Oma, aber auch oft mit Vanille als<br />
Zugabe – was gefährlich den starken<br />
Alkoholgeschmack übertüncht.<br />
LUMUMBA: Heißt anderswo auch<br />
„Schneegestöber“ u. ä., ist aber immer<br />
das Gleiche. Nämlich heißer Kakao<br />
mit Rum. Heiß und langsam soll<br />
man den „Lumumba“ auch trinken.<br />
JAGATEE Ein Klassiker an kalten Skitagen,<br />
aus Schwarztee und (Inländer-)Rum,<br />
wird mit viel Zucker und<br />
verschiedenen Gewürzen abgeschmeckt.<br />
Vorsicht: Auch bei einem<br />
Alkoholgehalt von meist 12–15 % ist<br />
der Jagatee nicht zu unterschätzen!<br />
GROG: „Wasser kann, Zucker darf,<br />
Rum muss“: Dieser Spruch gibt das<br />
Rezept für einen guten Grog exakt<br />
wieder. Wer sich nicht die Nacht verderben<br />
will, sollte am Zucker sparen.<br />
FEUERZANGENBOWLE: Die Mischung<br />
aus Rotwein, starkem Rum und verschiedensten<br />
Gewürzen wärmt hervorragend,<br />
aber geht schnell in den<br />
Kopf: Ab 2 Gläsern wird es kritisch.<br />
WILLI: Ein Stamperl Williamsbirne<br />
samt kleiner Birnenfrucht.<br />
FEIGERL: Ein Stamperl Wodka mit dazugehöriger<br />
Feige.<br />
FLÜGERL ROT: 2 cl roter Wodka, aufgefüllt<br />
mit 6 cl Red Bull – Achtung,<br />
das verleiht auch beim Skifahren ungewollte<br />
„Flügerl“.<br />
ZIRBERL: Ein Stamperl Zirbenschnaps<br />
– für viele praktisch Medizin ...<br />
175
SKI & STIMMUNG<br />
MUSIK UND SKIFAHREN. Das gehört zusammen wie das<br />
Wachs auf die Bretter. Dabei bieten die Skiberge mittlerweile<br />
weitaus mehr als allgemeine Schunkelseligkeit in den<br />
Skihütten oder an der Schirmbar.<br />
UND JETZT ALLE!<br />
FOTOS: Mooserwirt<br />
TEXT: Wolfgang Kuhn<br />
176<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTO: Mooserwirt<br />
Kaum zu glauben, wie beschaulich<br />
das Phänomen Après-Ski<br />
begonnen hat, damals im 19.<br />
Jahrhundert, als einige wohlsituierte<br />
Lebemänner- und -frauen ins<br />
winterliche Chamonix fuhren. Bei einem<br />
Gläschen Rotwein und sanfter<br />
Klaviermusik ließ man im Schein des<br />
Kaminfeuers den Tag Revue passieren<br />
und nutzte die Gunst der „Tea Time“,<br />
um die Damen etwas aufzuwärmen.<br />
Zumindest, was Letzteres betrifft,<br />
hat sich über die Jahrzehnte nichts geändert.<br />
Heute schwitzt das Partyvolk<br />
an der Hüttenbar, stampft im Takt der<br />
Discobeats mit den Skischuhen und<br />
schmachtet die Angebetete bei „Hulapalu“<br />
an. Hodiodiodiodiiee geht<br />
schließlich immer, auch nach drei<br />
„Radler ist kein Alkohol“<br />
Gesungen von Rick Arena zur Musik<br />
von „Jo, mir san mit‘n Radl do“<br />
Radler ist kein Alkohol, Radler ist kein<br />
Alkohol, Radler ist kein Alkohol!<br />
Das ist die Geschichte von Johnny,<br />
Jim und Jack.<br />
Die durstigen Kollegen<br />
ziehen gern mal einen weg.<br />
Der Johnny steht auf Walker, der Jim<br />
trinkt lieber Beam.<br />
Und Jack, dem alten Sack,<br />
stellt man am besten Daniel‘s hin.<br />
Doch dann die Katastrophe,<br />
als die drei in Hamburg warn.<br />
Die Reeperbahn war zu<br />
und nach Hause keine Bahn.<br />
Ihr Durst war unerträglich‚<br />
ne Kneipe war noch auf.<br />
Doch gab es dort nur Radler,<br />
da rasteten sie aus.<br />
Denn: Radler ist kein Alkohol, Radler ist<br />
kein Alkohol, Radler ist kein Alkohol!<br />
Im Sommer dann auf Malle,<br />
die drei sind hackedicht;<br />
sie können nur noch lallen<br />
und kein Kellner ist in Sicht.<br />
Sie schnappen sich die Krüge<br />
von nem Kegelsportverein,<br />
doch nach dem ersten Schluck<br />
fangen alle an zu schrei‘n.<br />
Denn: Radler ist kein Alkohol, Radler ist<br />
kein Alkohol, Radler ist kein Alkohol!<br />
Die Moral von der Geschichte<br />
die ist doch sonnenklar:<br />
Vermisch Bier und Limo nicht,<br />
das ist doch nicht normal.<br />
Drum folgen wir dem Ratschlag<br />
von Johnny, Jim und Jack: Nie mehr<br />
Radler – alles andre hau‘n wir weg!<br />
Denn: Radler ist kein Alkohol, Radler<br />
ist kein Alkohol, Radler ist kein Alkohol!<br />
Radler ist kein Alkohol, Radler ist kein ...<br />
schwarzen Abfahrten und einigen<br />
Feigerl-Wodkas ...<br />
ROCK & POP STATT PARTYKRACHER<br />
Wer der Erfolgskombi Musik & Ski auf<br />
den Grund gehen will, kommt am berühmten<br />
„Mooserwirt“ in St. Anton<br />
nicht vorbei. Seit 2001 werden in der<br />
„wahrscheinlich schlechtesten Skihütte<br />
am Arlberg“ die aktuellsten Winterhits<br />
vorgestellt. Die selbstironische Eigenbezeichnung<br />
täuscht, das<br />
Publikumsinteresse spricht für sich.<br />
Was dabei akustisch auffällt: Der DJ beschallt<br />
das Partyvolk mit einem Mix<br />
aus Rock und Pop, der dem sportlich-internationalen<br />
Publikum am Arlberg<br />
entspricht und sich teils deutlich<br />
von den Ski-Schlagern in anderen Hütten<br />
abhebt. Eine Stroboskopan lage beleuchtet<br />
die Tanzfläche, kleine, verwinkelte<br />
Sitzecken laden dazu ein,<br />
dem Flirt von der Tanzfläche näher auf<br />
die Gore-Tex-Pelle zu rücken.<br />
Den „Anton aus Tirol“ hört man<br />
dabei immer seltener: „Es gibt keinen<br />
klassischen Après-Ski-Hit“, sagt Eugen<br />
Scalet, Besitzer, Betreiber und<br />
geistiger (Quer-)Kopf des inzwischen<br />
auf 90 Mitarbeiter angewachsenen<br />
Hüttenzauberkomplexes inklusive<br />
Luxushotel. „Wir entwickeln und verändern<br />
ihn laufend. Das Après-Ski<br />
von <strong>2016</strong> hat mit dem von 2006 nichts<br />
mehr zu tun. Und auch das Après-Ski<br />
von 2026 wird anders sein.“ Natürlich:<br />
Wer den Ballermann in den Alpen<br />
sucht, wird nicht unbedingt beim<br />
Mooserwirt, aber nach wie vor bei den<br />
unzähligen Schirmbars und Skihütten<br />
fündig.<br />
MEGA EVENTS ZUM ANHEIZEN<br />
Gleichzeitig fällt auf, welcher Aufwand<br />
mittlerweile für die musikalische<br />
Untermalung des Skiurlaubs betrieben<br />
wird – und wie hochwertig<br />
beispielsweise die Programme sind,<br />
die vor allem bei den Skiopenings in<br />
den verschiedenen Regionen geboten<br />
werden. „Der ursprüngliche Gedanke<br />
hinter diesen Großevents war es, mit<br />
einem internationalen Topstar zu Beginn<br />
der Saison die Botschaft zu vermitteln:<br />
,Seht her – wir haben Schnee‘“,<br />
erklärt Georg Bliem, Geschäftsführer<br />
der Schladminger Planai, wo heuer<br />
beim Snowbreak am 2. Dezember<br />
Deichkind und Alligatoah die Saison<br />
177<br />
einläuten – bei einem Event, „für das<br />
wir bereits im März mit der Arbeit begonnen<br />
haben“.<br />
Ganz vorn dabei im Bereich der<br />
Snow-Open-Airs ist auch Obertauern.<br />
Dort gibt sich beim Opening am 3. Dezember<br />
die Elektro-Pop-Band „Glasperlenspiel“<br />
die Ehre – deren Musik<br />
von den Après-Ski-Klassikern wie Mickie<br />
Krause und Co. so weit entfernt<br />
ist wie Katar vom ersten Abfahrtsgold.<br />
Und auch das Line-up des BERG<br />
FESTivals in Saalbach Hinterglemm<br />
vom 2. bis 4. Dezember erinnert mit<br />
Acts wie Alligatoah, Wolfmother, In<br />
Extremo, La Brass Banda, Skindred<br />
und Zebrahead ebenfalls eher an<br />
Events wie das Nova Rock, genauso<br />
wie am ersten Dezember-Wochenende<br />
in St. Anton und Lech-Zürs, wo Rea<br />
Garvey und Gregor Meyle den ersten<br />
Schnee zum Brodeln bringen.<br />
Mittlerweile haben selbst internationale<br />
Großveranstalter die Alpen<br />
für sich entdeckt: So hat beispielsweise<br />
das legendäre „Wacken“-Festival<br />
mit „Full Metal Mountain“ einen Ableger<br />
am Kärntner Nassfeld etabliert –<br />
der diesen Winter vom 27. März bis 2.<br />
April stattfindet.<br />
Trotzdem: Am Partyhit an der<br />
Schirmbar wird auch in diesem Winter<br />
keiner vorbeikommen. Die Hitliste<br />
gibt‘s hier unten – und einen Text<br />
zum Mitsingen in der Spalte links!<br />
DER FEUCHTFRÖHLICHE:<br />
Rick Arena feat. DJ Düse – „Radler ist<br />
kein Alkohol“<br />
DER NEWCOMER: Hans Entertainment<br />
– „Hoch die Hände – Wochenende“<br />
DIE PARTYHYMNE: Peter Wackel –<br />
„Die Nacht von Freitag auf Montag“<br />
DER FLIRTSONG: Markus Becker –<br />
„Die schönste Frau der Welt“<br />
DER UNVERMEIDBARE:<br />
Andreas Gabalier – „Hulapalu“<br />
DER BALLERMANN: Mickie Krause –<br />
„Biste braun, kriegste Fraun“<br />
DER OHRWURM: Stereoact feat.<br />
Kerstin Ott – „Die immer lacht“<br />
DER MOTTO-SONG: Peter Wackel –<br />
„Scheiss drauf“<br />
DIE UNVERZICHTBARE:<br />
Helene Fischer – „Atemlos“<br />
DER NUMMER-1-HIT: Felix Jaehn –<br />
„Ain’t Nobody“<br />
TOP-<br />
APRÈS-SKI-HITS<br />
Das tönt heuer<br />
aus den<br />
Boxen:
WINTERLAND SALZBURG<br />
SNOW SPACE FLACHAU<br />
SNOW SPACE FLACHAU:<br />
LICHTJAHRE<br />
VORAUS!<br />
Das „spacigste“ Skigebiet Österreichs – mitten in Ski amadé – glänzt mit breiten Pisten<br />
und abwechslungsreichen Skiabfahrten. Und mit Angeboten, die alle überzeugen –<br />
von der Familie bis zum Partytiger.<br />
Gemütliche und Sportliche,<br />
Familien und Partyhungrige,<br />
„Best Ager“ wie Anfänger:<br />
Sie alle finden im snow<br />
space ihre perfekten Pisten. „It's your<br />
place“ heißt es im snow space Flachau<br />
– und das gilt universell für alle!<br />
Zwischen „Hermann-Maier-Weltcupstrecke“<br />
und Übungshang hat<br />
das Skigebiet mit Wagrain und<br />
St. Johann/Alpendorf 120 Kilometer<br />
Pisten im Angebot, die großzügigen<br />
Bewegungsspielraum für jeden bieten.<br />
Wer mit Kindern unterwegs ist,<br />
für den sind die vielen Familienabfahrten<br />
genau richtig, während es die<br />
schnelle Fraktion zur Zeitmessstrecke<br />
zieht. Gemütliche Skihütten, Bergrestaurants<br />
und echt traumhafte Sonnenterrassen<br />
runden den Skitag ab – kulinarisch<br />
und in Sachen Entspannung.<br />
Und auch hier besteht freie Auswahl:<br />
von gemütlich-uriger Atmosphäre bis<br />
hin zum Highlife-Après-Ski-Fieber hat<br />
snow space Flachau alles im Angebot.<br />
Bei alledem verwundert es nicht,<br />
dass snow space Flachau bereits zahlreiche<br />
internationale Skigebietsauszeichnungen<br />
erhalten hat. Und dass<br />
Flachau zudem seit Jahren im Skiweltcup<br />
ein Fixstern ist. Die Heimat<br />
von Hermann Maier ist einerseits<br />
ein beliebtes Trainingszentrum der<br />
ÖSV-Skirennläufer sowie internationaler<br />
Weltcuprennläufer.<br />
Jährliches Highlight der Wintersaison<br />
ist der „Audi FIS Skiweltcup<br />
Nachtslalom“ der Damen. Rund um den<br />
10. Jänner gibt sich die internationale<br />
Skielite in Flachau wieder ein Stelldichein,<br />
um sich von Tausenden begeisterten<br />
Zuschauern feiern zu lassen.<br />
WEGE IN DEN SCHNEE<br />
Flachau punktet weiters mit leichter<br />
Erreichbarkeit – und dabei gibt es<br />
mehrere Möglichkeiten: Die eigene<br />
Autobahnabfahrt von der A10 macht<br />
die Anreise mit dem Auto problemlos<br />
möglich. Bequem, stressfrei und noch<br />
dazu kostenlos bringt der „Salzburg–<br />
Flachau Skibus“ vom 17. Dezember bis<br />
19. März Wintersportfreunde täglich<br />
von der Landeshauptstadt Salzburg<br />
ins snow space und wieder retour. Zunehmend<br />
nutzen die Gäste die Möglichkeiten,<br />
die sich auf dem Luftweg<br />
ergeben: Morgens ins Flugzeug, nachmittags<br />
auf die Piste – das funktioniert,<br />
weil es aus allen Himmelsrichtungen<br />
günstige Flugverbindungen nach Salzburg<br />
gibt. Und eine knappe Bus-Shuttle-Stunde<br />
später schwingt man schon<br />
über die Flachauer Pisten.<br />
Apropos Bus: In Flachau bringen<br />
Skibusse mit modernem Informationssystemen<br />
die Gäste von den einzelnen<br />
Orts Stellen zu den drei Talstationen. Die<br />
Busse sind erstmals mit einem modernen<br />
Informationssystem ausgestattet und<br />
verkehren in der Hauptsaison täglich im<br />
10- bzw. 15-Minuten-Takt.<br />
FOTOS: Bergbahnen Flachau, Flachau Tourismus;<br />
178<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Package-Tipps<br />
Alle Pauschalangebote beinhalten Hotel<br />
oder Appartement, wahlweise Frühstück<br />
oder Halbpension, das Skiticket<br />
und weitere Inklusivangebote. Beispiele<br />
für spezielle Package-Aktionszeiträume:<br />
8.–11. 12.: Saison Opening „Start up 17“<br />
bis 24. 12. sowie 1.–8. 4.:<br />
„Sixty Plus Weeks“<br />
8.–11. 1.: Weltcup Party Days<br />
ab 18. 3.: Osterfamilienaktion<br />
28. 3.–1. 4.: Ladies Week<br />
„Bring a friend“<br />
Tolle Aussichten: snow space Flachau lockt mit großem<br />
Pistenangebot für Familien, Gruppen und sportliche<br />
Skifahrer im Salzburger Land.<br />
FAMILIEN-SNOW-SPACE<br />
Im snow space fühlen sich auch Familien<br />
besonders wohl. Ein Grund dafür ist,<br />
dass sich Kinder (Jg. 2001–2010) und Jugendliche<br />
(Jg. 1998–2000) an den Wochenenden<br />
über einen Rabatt von bis<br />
zu 35 Prozent auf den Normaltarif freuen<br />
dürfen. Die Tickets sind um € 16,–<br />
bzw. 26,– erhältlich. Auf Großfamilien<br />
warten in Flachau und in ganz Ski<br />
amadé weitere spezielle Vergünstigungen:<br />
Mit dem Familienbonus bekommt<br />
das dritte und jedes weitere Kind den<br />
Skipass kostenlos. Bequem: Wer den<br />
Online-Ticket-Shop (auf flachau.at) bereits<br />
zu Hause nutzt, kann ohne Verzögerung<br />
in die Gondel steigen.<br />
Für Vielfahrer rentiert sich die Skiamadé-Saisonkarte:<br />
Bis 6. Dezember<br />
wird diese noch zum günstigen Vorverkaufspreis<br />
angeboten – und gerade bei<br />
Kinder- und Jugendsaisonkarten ist<br />
dieses Angebot attraktiv. Preislich interessant<br />
sind auch die Pauschalen, die<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 11 16 18<br />
PISTEN: 120 km ■ 30 ■ 85 ■ 5<br />
PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 50,–;<br />
Jugend € 37,50; Kinder € 25,–<br />
INFOS:<br />
BERGBAHNEN FLACHAU GMBH<br />
Tel.: 0 64 57/22 21,<br />
E-Mail:<br />
bergbahnen@flachau.at<br />
www.flachau.at<br />
Event-Tipps<br />
TV-Sendung Zauberhafte Weihnacht<br />
„im Land der Stillen Nacht“<br />
Flachau wird am 4. und 5. Dezember<br />
zur Kulisse der beliebten TV-Sendung,<br />
die am 17. Dezember um 20.15 Uhr auf<br />
ORF 2 um am 23. Dezember um 20.15 im<br />
BR ausgestrahlt wird.<br />
8.–11.12.: Winter-Start-Up Mit großem<br />
Ski-Testcenter, Funsport zum Ausprobieren,<br />
Hüttengaudi und Après-Ski<br />
mit Live-Acts und Partys. Am 8. Dezember<br />
gastiert der „Ö3-Pisten Bully“ in<br />
Flachau.<br />
9.1.: Star-Challenge-Charityevent<br />
zugunsten des Salzburger<br />
Skinachwuchses<br />
10.1.: „Audi FIS Weltcup Nachtslalom“<br />
der Damen Seit Jahren gehört<br />
das Rennen zu den Highlights im Weltcup-Kalender.<br />
19.2.: Atomic X-Perience Day<br />
Großes Skitestcenter der Firma Atomic<br />
es die ganze Saison über zu verschiedenen<br />
Zeiten gibt (siehe Package-Tipps).<br />
Sie kombinieren Übernachtung, Skipass<br />
und weitere Leistungen.<br />
DREI NEUE PHOTOPOINTS<br />
Hinstellen, lächeln, downloaden und<br />
gleich online versenden: So einfach<br />
schickt man Urlaubsgrüße heute.<br />
Möglich machen es (auch) die Photopoints,<br />
von denen es diesen Winter<br />
drei neue im snow space gibt: Zu finden<br />
sind sie bei der Hermann-Maier-Weltcupstrecke,<br />
bei der Bergstation<br />
des starjet 3 und der Talstation des<br />
starjet 1. Gut, dass alle Berg- und Talstationen<br />
Gratis-WLAN offerieren.<br />
Nutzen sollten Gäste aber auch<br />
die spannende „snow space Flachau“-<br />
Challenge: Es gilt, Höhenmeter quer<br />
durchs Skigebiet sowie Abzeichen bei<br />
den Photopoints zu sammeln – und<br />
als Belohnung winken tolle Preise!<br />
179
WINTERLAND SALZBURG<br />
FLACHAU<br />
AM GIPFEL DER GAUDI!<br />
Wer Ski- und Winterurlaub mag, der wird Flachau ganz bestimmt lieben.<br />
Auch wegen der vielen sportlichen und geselligen Angebote abseits der Pisten.<br />
In der Heimat von Doppel-Olympiasieger<br />
Hermann Maier kommen sie<br />
alle auf ihre Kosten: Die ambitionierten<br />
Sportlichen genauso wie die<br />
Genuss-Skifahrer, die Freerider wie<br />
die Wiedereinsteiger oder die<br />
Skizwergerl. Flachau bildet das Herzstück<br />
von Ski amadé, dem größten<br />
Skiverbund Österreichs mit 270 Seilbahnen<br />
und 760 Pistenkilometern.<br />
Das breite Pistenangebot für alle Könnerstufen,<br />
seine international bekannten<br />
Snowparks, sechs Skischulen<br />
und zahlreiche Skihütten sorgen<br />
genauso für Hochstimmung im Urlaub<br />
wie das abwechslungsreiche Hotel-<br />
und Freizeitangebot.<br />
Nicht nur im klassischen Wintersport<br />
bietet Flachau zahlreiche Wahlmöglichkeiten.<br />
Auch abseits der Piste<br />
lässt sich allerlei Neues ausprobieren.<br />
Viele Funsportarten funktionieren<br />
auch auf Schnee ganz hervorragend: So<br />
etwa geht’s mit dem Segway oder mit<br />
dem Fatbike durch die winterliche<br />
Landschaft rund um Flachau. Oder<br />
man schwingt sich auf ein Snowbike<br />
oder auf einen Schlitten: Vier beleuchtete<br />
Rodelbahnen versprechen jede<br />
Menge Kufenspaß. Alle genannten<br />
Sportgeräte gibt’s einfach zum Leihen.<br />
Noch rasanter ins Tal geht’s mit der<br />
Alpen-Achterbahn „Lucky Flitzer“ –<br />
dank Flutlicht auch am Abend.<br />
Die nahe gelegene Therme<br />
Amadé mit elf Becken, weitläufigem<br />
Saunabereich und zahlreichen Rutschen<br />
sorgt ebenfalls für jede Menge<br />
Spaß, aber auch für ganzheitliche Entspannung.<br />
GUT ESSEN UND FEIERN<br />
Flachau ist aber auch bekannt für sein<br />
legendäres Après-Ski. Livemusik und<br />
DJs sorgen für beste Stimmung und<br />
durchtanzte Nächte. Und auch kulinarische<br />
Vorlieben werden in Flachau<br />
hervorragend erfüllt: Frühaufsteher<br />
etwa freuen sich über ein ausgiebiges<br />
Pistenfrühstück nach den ersten<br />
Schwüngen im Schnee. Auf den<br />
Skihütten werden überhaupt feine<br />
Köstlichkeiten serviert, von Pongauer<br />
Wildgerichten bis hin zu leckeren<br />
Mehlspeisen. Die Flachauer Gastronomie<br />
zeichnet sich dabei durch Regionalität<br />
und Saisonalität aus. Junge<br />
Köche, die international Erfahrung<br />
gesammelt haben, verstehen sich darauf,<br />
der traditionellen Pongauer Küche<br />
einen modernen Anstrich zu verleihen<br />
– also unbedingt durchkosten!<br />
Bekannt ist Flachau auch für seine<br />
Veranstaltungen. Nur drei davon<br />
zum Vormerken: Vom 8. bis 11. Dezember<br />
heißt es „Start up 17“ – sprich:<br />
Die Skisaison wird feierlich eröffnet.<br />
Am 10. Jänner gastiert der „Audi FIS<br />
Skiweltcup“ mit dem Damen-Nachtslalom<br />
in Flachau, und am 19. Februar<br />
lädt Atomic zum X-Perience Race Day.<br />
NICHTS WIE HIN!<br />
Ja, und falls sich jetzt jemand fragt:<br />
Wie komm ich eigentlich hin nach<br />
Flachau? Antwort: Ganz einfach: Der<br />
Ort liegt zentral im Pongau im Salzburger<br />
Land – und ist über die A10 Tauernautobahn<br />
(„Exit 66“) sehr gut aus allen<br />
Richtungen erreichbar.<br />
INFOS UND BUCHUNGEN:<br />
Flachau Tourismus<br />
Tel.: 0 64 57/22 14<br />
E-Mail: info@flachau.com<br />
WEB: flachau.com<br />
FOTOS: Flachau Tourismus<br />
180<br />
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FLACHAU<br />
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inklusive Skipass<br />
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zum 3*Aparthotel, vom Selbstversorger<br />
bis zum lockeren<br />
Gourmetsportler.<br />
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Buchungshotline<br />
+43(0) 6457/2311
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AUF DER „KÖNIGLICHEN“ RUNDE<br />
ZUM GIPFEL DER GEFÜHLE<br />
32 PISTENKILOMETER, FÜNF GIPFEL, MAJESTÄTISCHES PANORAMA und spektakuläre<br />
Abfahrten: Die „Königstour“ in der Skiregion Hochkönig zählt zu Recht zu<br />
den beliebtesten Skisafaris in den Alpen! An einem Tag geht es, ohne einmal<br />
abzuschnallen, über die drei Ortschaften Maria Alm, Dienten und Mühlbach über<br />
bestens präparierte Pisten – und immer mit direktem Ausblick auf den Hochkönig<br />
und das Steinerne Meer. Am Ende des Tages sind mehr als 6.700 Höhenmeter<br />
geschafft – mehr Hochgefühl geht nicht.<br />
TATSÄCHLICH BIETET KAUM EINE ANDERE REGION im Salzburger Land so traumhafte<br />
Ausblicke und Eindrücke wie die Region Hochkönig – das imposante Bergmassiv<br />
dient als Kulisse für 120 herausfordernde Pistenkilometer. Es ist aber auch die<br />
Vielfalt des Wintersportangebots, die den Hochkönig so populär macht: Der „Blue<br />
Tomato Kings Park“ etwa zählt mit fast 2 km zu den längsten Snowparks der Alpen.<br />
GET CONNECTED! Auf dem Gipfel der Gefühle bleibt man stets mit der Umwelt<br />
verbunden. 300 Free WLAN Access Points im gesamten Skiverbund Ski amadé<br />
bringen das World Wide Web in luftige Höhen – ideal, um per GPS die schönsten<br />
Pisten zu erkunden oder Erinnerungsfotos mit Freunden zu teilen. Brandneu:<br />
Am Skiline-Photopoint am Aberg-Langeck machst du per Selbstauslöser einen<br />
Schnappschuss an einem der schönsten Aussichtspunkte des Hochkönigs!<br />
WEB: hochkoenig.at<br />
FOTOS: xxx<br />
FOTO: Hochkönig Tourismus<br />
182<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
183
SKI & KINDER<br />
SPASS IM SCHNEE?<br />
EIN KINDERSPIEL<br />
184<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
WINTERSPORT-NACHWUCHSPFLEGE, TEIL 1. Nachdem<br />
der Schulskikurs vielerorts passé ist, liegt es an Eltern, ihre<br />
Kids für den Skisport zu begeistern. Und an den Urlaubsanbietern,<br />
den Familien Angebote zu unterbreiten, die wirklich<br />
Lust aufs Skifahren und den Wintersport machen. Welche<br />
das sein können? Wir stellen hier einige interessante<br />
Konzepte für den Skiurlaub mit Kids vor.<br />
TEXT: Monika Neiheisser<br />
FOTO: Wildschönau Tourismus<br />
Skiurlaub mit Kindern stellt<br />
nicht nur die Eltern auf die<br />
Probe, sondern auch an Urlaubsanbieter<br />
spezielle Ansprüche.<br />
Denn auch sie wissen: Nur<br />
wenn es dem Nachwuchs gut geht,<br />
können Eltern entspannen, den Urlaub<br />
genießen – und kommen wieder.<br />
Viele Skigebiete widmen sich dieser<br />
Zielgruppe und weisen sich selbst<br />
als „Kinderskigebiete“ aus. Doch was<br />
steckt hinter diesen Angeboten? Wir<br />
haben uns mehrere „Familien-Skiberge“<br />
quer durchs Wintersportland<br />
Österreich im Detail angeschaut –<br />
und gleich einige Tipps daraus abgeleitet,<br />
worauf man beim Buchen eines<br />
Familienskiurlaubs achten sollte.<br />
DAS SKIGEBIET<br />
Beginnen wir gleich beim Skigebiet:<br />
Als Übungshang empfehlen sich flache<br />
Hänge, idealerweise in höheren,<br />
schneesicheren Lagen. Naturschnee ist<br />
für die ersten Pflugbögen nämlich<br />
angenehmer als „Maschinenschnee“.<br />
Ebenfalls darauf achten sollte man,<br />
dass das Skigebiet über kindersichere<br />
Sessellifte verfügt, bei denen die Kleinen<br />
nicht unter dem Bügel durchrutschen<br />
können.<br />
Die Zahl der Pistenkilometer und<br />
Lifte ist für Familien eher Nebensache,<br />
von vielen werden kleinere, aber umso<br />
feinere Skigebiete sowie ebensolche<br />
Ortschaften ausdrücklich geschätzt.<br />
Schließlich sind sie überschaubar, etwas<br />
größere Kinder finden sich darin<br />
schon selbstständig zurecht. Und die<br />
Eltern von richtigen „Skizwergen“ befinden<br />
sich in einem kleinen Skigebiet<br />
auch näher an der Skischule, wenn es<br />
nicht so viele Pistenkilometer gibt.<br />
Und falls einmal ein größeres „Motivationstief“<br />
beim Nachwuchs auftreten<br />
sollte, sind sie rasch zur Stelle. Nicht<br />
zuletzt sind die kleineren Skiberge<br />
meist preislich attraktiver. Aber der<br />
Vollständigkeit halber: Natürlich haben<br />
auch die großen Skigebiete für Familien<br />
ihre Reize – und ihre Angebote!<br />
DIE UNTERKUNFT<br />
Welcher Unterkunftstyp als besonders<br />
familientauglich empfunden wird,<br />
hängt natürlich zum einen von persönlichen<br />
Vorlieben ab und zum anderen<br />
vom Familienbudget. Viele spezialisierte<br />
Familien- und Kinderhotels<br />
bieten heute alles, was Kindern und Eltern<br />
den Winterurlaub versüßt – vom<br />
hoteleigenen Skikurs über die Indoor-Abenteuerwelt<br />
bis hin zur<br />
Kleinstkinder- und Babybetreuung.<br />
So viel Service ist allerdings üblicherweise<br />
im oberen Preissegment<br />
angesiedelt. Doch auch im Drei-Sterne-Segment<br />
werden Familien zunehmend<br />
umworben. Eines von vielen Beispielen<br />
dafür ist das Hotel „Sportwelt“<br />
direkt an der Piste in Zauchensee im<br />
Salzburger Land: Auf Luxus wird dort<br />
bewusst verzichtet – dem Nachwuchs<br />
stehen trotzdem Kinder- und Jugendzimmer<br />
und sogar ein eigenes Kinderkino<br />
zur Verfügung. Und die Eltern<br />
185
SKI & KINDER<br />
müssen trotzdem nicht auf den Sky-<br />
Wellnessbereich mit Blick in die verschneite<br />
Bergwelt verzichten.<br />
Übernachten in Pisten- bzw. Liftnähe<br />
ist generell einen weiteren Familientipp<br />
wert: Fein für Groß und Klein,<br />
denn so bleiben anstrengende Fußwege<br />
in Skischuhen kurz gehalten. Noch<br />
ein Detail, auf das man achten kann:<br />
Abendbuffets anstelle von (zeitintensiven)<br />
Wahlmenüs werden von vielen<br />
Familien geschätzt, vor allem, wenn<br />
die Kinder noch klein sind. Ein Unterkunftstyp<br />
wird aktuell immer beliebter:<br />
Hüttendörfer! Jede Menge Privatsphäre,<br />
Wohnen in den „eigenen vier<br />
Wänden“ und doch ein Hauch von<br />
Abenteuer-Feeling – das finden Familien<br />
zum Beispiel im Blockhaus-Dorf<br />
„Woodridge“ im beschaulichen Werfenweng<br />
im Salzburger Land vor.<br />
DER SKIKURS<br />
Auch bei Skikursangeboten vor Ort<br />
lohnt es sich, bereits im Vorfeld genauer<br />
hinzuschauen. Der Preis sollte nicht<br />
das Hauptkriterium sein, wichtig ist<br />
vielmehr die spielerische Vermittlung<br />
von Lerninhalten in kleinen Gruppen,<br />
unter Berücksichtigung der Bedürfnisse,<br />
die sich aus dem jeweiligen Alter<br />
der Kids ergeben. Zu bedenken ist<br />
etwa, dass kleine Kinder schnell ermüden<br />
und ihre Konzentrationskapazitäten<br />
begrenzt sind.<br />
„Spielplatz Schnee“ nennt sich<br />
dazu ein interessantes Konzept für<br />
Skizwerge von drei bis sechs Jahren,<br />
das im Skigebiet Hochzeiger in Tirol<br />
angeboten wird: Vormittags geht es für<br />
zwei Stunden auf die Ski, dann ist Zeit<br />
zum Iglubauen, Rodeln oder für andere<br />
Alternativen. Das Konzept ist auf die<br />
Bedürfnisse von Vorschulkinder abgestimmt,<br />
bei denen eben Kräfte und<br />
Konzentration rasch schwinden. Die<br />
Eltern sind bei allen „Spielplatz<br />
Schnee“-Aktivitäten herzlich zur Teilnahme<br />
eingeladen, und auch die Skikurse<br />
der Erwachsenen sind zeitlich so<br />
abgestimmt, dass sich das Bringen und<br />
Abholen der Kids stressfrei ausgeht.<br />
WOHIN MIT DEN JÜNGSTEN?<br />
Kindern wird üblicherweise nicht vor<br />
drei Jahren die Teilnahme an einem<br />
Skikurs empfohlen. Viele Skischulen<br />
nehmen Kinder sowieso erst auf, sobald<br />
sie keine Windel mehr brauchen.<br />
Viele Angebote sorgen heute dafür,<br />
dass sich Kids aller Altersgruppen auf<br />
den Skibergen bestens unterhalten.<br />
SIMONHÖHE (K)<br />
www.simonhoehe.at<br />
ST. CORONA AM WECHSEL (NÖ):<br />
www.familienarena.at<br />
HOCHFICHT AM BÖHMERWALD (OÖ):<br />
www.hochficht.at<br />
SKIREGION DACHSTEIN WEST (OÖ):<br />
www.dachstein.at<br />
GAISSAU-HINTERSEE (S):<br />
www.gaissauhintersee.at<br />
RIESNERALM (ST): 1. österr. Kinderskischaukel;<br />
www.riesneralm.at<br />
SKIBERG GALSTERBERG (ST):<br />
www.galsterberg.at<br />
WILDSCHÖNAU/ALPACHTAL (T):<br />
www.wildschoenau.com<br />
SERFAUS FISS LADIS (T):<br />
www.serfaus-fiss-ladis.at<br />
BURMIS ABENTEUERLAND (V):<br />
www.kleinwalsertal.com<br />
TOP<br />
KINDER-<br />
SKIBERGE<br />
in Österreich<br />
Eine Ausnahme findet sich in der „1.<br />
Skischule Wildschönau“ im „Skijuwel<br />
Alpachtal Wildschönau“: Hier können<br />
schon Zweijährige in den Skikurs. Und<br />
sie haben auch viel Spaß dabei, weil<br />
nämlich das Kursprogramm speziell<br />
auf diese allerjüngste Zielgruppe zugeschnitten<br />
ist: Die ersten Meter auf<br />
Skiern werden absolut spielerisch vermittelt<br />
– und wenn die Kraft ausgeht<br />
oder den Kleinen kalt ist, werden sie<br />
einfach im „Kid’s Center“ indoor weiter<br />
betreut. So können die Eltern entspannt<br />
ihren Skitag genießen. Auch<br />
andernorts gilt: Für Kinder unter drei<br />
gibt es oft alternative Betreuungsmöglichkeiten<br />
zum Skikurs, die den Kids<br />
mehr Freude bereiten – draußen im<br />
Schnee genauso wie drinnen.<br />
DAS FAMILIENBUDGET<br />
Wir haben es zwar schon angesprochen,<br />
aber das Reisebudget ist für viele<br />
Familien natürlich ein wichtiges Thema,<br />
das vertiefende Beachtung verdient.<br />
Erster Tipp dazu: Bevor Kinder<br />
schulpflichtig sind, lohnt es sich, Urlaube<br />
außerhalb der Hochsaison und<br />
Ferienzeiten zu legen. Nicht nur, weil<br />
auf den Pisten viel weniger los ist, sondern<br />
vor allem, weil es in dieser Zeit oft<br />
besonders günstige Angebote gibt.<br />
Nach speziellen Familienpackages<br />
Ausschau zu halten, zahlt sich die<br />
ganze Saison über aus: Mancherorts<br />
bezahlen Familien für maximal zwei<br />
Kinder den Skipass, alle weiteren fahren<br />
gratis Lift; auf anderen Skibergen<br />
wiederum ist der Kinderpass überhaupt<br />
gratis, wenn Erwachsene eine<br />
Mehrtageskarte lösen – die Sparvarianten<br />
sind vielfältig gestreut.<br />
Aber nicht nur Liftbetreiber, sondern<br />
auch Hotels bieten häufig spezielle<br />
Familien-Arrangements. Sparpotenziale<br />
tun sich auch bei den<br />
Betreuungsstunden auf. Ein Beispiel:<br />
Im Familien skigebiet „See“ im Tiroler<br />
Paznaun, im Schatten der Partymetropole<br />
Ischgl, können Eltern zwischen<br />
stundenweiser und Ganztagesbetreuung<br />
wählen – zu Preisen von 1 Euro<br />
pro Stunde. Eine Wochenkarte für die<br />
Ganztagesbetreuung gibt es dort sogar<br />
schon ab € 19,–. Man sieht: Es lohnt<br />
sich, ein wenig zu recherchieren und<br />
zu vergleichen.<br />
IM KRANKHEITSFALL<br />
Noch ein abschließender Tipp: Eine<br />
Reiserücktrittsversicherung springt<br />
ein, wenn der Skiurlaub im Krankheitsfall<br />
nicht angetreten werden<br />
kann. Und je größer der Familienverband,<br />
desto höher sind nicht nur die<br />
Kosten für einen Urlaub – es steigt<br />
auch rein arithmetisch die Wahrscheinlichkeit<br />
eines krankheitsbedingten<br />
Ausfalls an. Auf die Stornoversicherung<br />
zu verzichten, hieße also<br />
eher, an der falschen Stelle zu sparen ...<br />
FOTO: Wildschönau<br />
186
WINTERLAND SALZBURG<br />
WO FRAU HOLLE<br />
KEINE KANONEN BRAUCHT<br />
Jetzt ist es amtlich: Obertauern ist Österreichs schneereichster Wintersportort!<br />
OBERTAUERN<br />
Man kann bekanntermaßen mit<br />
Kanonen auf Spatzen schießen.<br />
Immerhin sichert das Siegel<br />
„Schneesicherheit“ die Existenz<br />
vieler Wintersport-Destinationen,<br />
auch wenn diese meist dem extensiven<br />
Einsatz von Schneekanonen zu<br />
verdanken ist. Obertauern, mit 1.740<br />
Metern höchstgelegener Wintersportort<br />
des Salzburger Landes, konnte sich<br />
hingegen schon immer einer natürlichen<br />
Schneesicherheit rühmen. Jetzt<br />
ist diese wissenschaftlich bewiesen:<br />
Laut einer aktuellen Studie ist Obertauern<br />
der Wintersportort mit den<br />
größten Schneehöhen in Österreich –<br />
und folglich mit perfekten Bedingungen<br />
von November bis Anfang Mai.<br />
Konkret wurden in einem 30-jährigen<br />
Messzeitraum 264 Zentimeter<br />
als „mittlere maximale“ Schneehöhe<br />
ermittelt. Damit führt Obertauern<br />
das Ranking sogar mit großem Abstand<br />
an. Interessant ist auch, dass<br />
sich die Schneehöhen statistisch gesehen<br />
in den letzten 108 Jahren nicht<br />
verändert haben. Der Vollständigkeit<br />
halber: Ja, auch in Obertauern wird<br />
beschneit – doch dient dies nur der sogenannten<br />
„Grundbeschneiung“. Ski<br />
gefahren wird fast ausschließlich auf<br />
einem Naturschnee-Teppich.<br />
VIEL MEHR ALS EIN SCHNEELOCH<br />
Wobei der Schnee in Obertauern<br />
längst nicht alles ist. Inmitten der Salzburger<br />
Bergwelt zwischen 1.630 und<br />
2.313 m Seehöhe wartet nicht nur Pistenspaß,<br />
sondern auch modernster Hotel-<br />
und Appartementkomfort, ein<br />
Top-Wellness- und -Fitness-Angebot,<br />
vielfältige Shoppingmöglichkeiten,<br />
jede Menge Après-Ski, ein aufregendes<br />
Nachtleben, zahlreiche Events der Extraklasse<br />
und nicht zuletzt eine herrlich<br />
unbeschwerte Urlaubsstimmung.<br />
Mit der „Tauernrunde“ verfügt Obertauern<br />
zudem über eine der attraktivsten<br />
Skirunden des Alpenraums, die<br />
von einer Traumabfahrt zur nächsten<br />
führt. Und eh klar: Zum vollkommenen<br />
Pistenvergnügen gehört natürlich<br />
auch ein Abstecher in eine der<br />
zahlreichen gemütlichen Skihütten!<br />
Zahlen & Fakten<br />
•Das höchstgelegene Skigebiet des<br />
Salzburger Landes<br />
• Schneesicherheit von Ende November<br />
bis Anfang Mai<br />
• Ski-in/Ski-out-Garantie: von jeder<br />
Unterkunft direkt auf die Piste<br />
LIFTE: 2 18 6<br />
PISTEN: 100 km ■ 61 ■ 35 ■ 4<br />
PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 44,–;<br />
Jugend € 33,–; Kinder € 22,–<br />
EXTRAS: Attraktive Pauschalwochenarrangements<br />
Event-Highlights<br />
30. 11.–4. 12.: Ski-Opening; am 3. 12.<br />
Eröffnungskonzert mit Glasperlenspiel<br />
9. 12.: Krampusparty (Ö3-Disco)<br />
10. 12. und 22. 4.: Tauernskitage<br />
16.–17. 4.: Gamsleiten Kriterium<br />
TOURISMUSVERBAND OBERTAUERN<br />
Pionierstraße 1, 5562 Obertauern<br />
Tel.: 0 64 56/72 52<br />
E-Mail: info@obertauern.com<br />
WEB: obertauern.com<br />
FOTOS: Tourismus Obertauern<br />
188<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
PaSSt mir und zu mir<br />
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Alle Infos auf: www.maier-sports.com<br />
© Maier Sports<br />
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HOTSPOT IN SALZBURG<br />
WAS FÜR EIN FAMILIENWINTER!<br />
VERSPROCHEN: AUF DEN 62 PISTENKILOMETERN DER WILDKOGEL-ARENA<br />
Neukirchen & Bramberg finden speziell Familien, Anfänger und Wiedereinsteiger<br />
ideale Bedingungen vor! Denn 85 Prozent der Pisten sind hier „rot“<br />
und „blau“! Die kuscheligen Maskottchen „Kogel-Mogel“ und „Kogel-Mia“<br />
heißen Kinder im eigenen Restaurant, im Gästekindergarten, im Kogel-Mogel-<br />
Kinderland sowie bei Skikursen willkommen. Die Eltern oder Oma & Opa<br />
wissen ihre Kinder also bestens aufgehoben, gehen inzwischen entspannt Ski<br />
fahren oder genießen kulinarische Schmankerln im Aussichts-Bergrestaurant.<br />
Und direkt von der Wildkogel- Arena führen zwei herrliche Talabfahrten<br />
nach Neukirchen am Großvenediger und nach Bramberg am Wildkogel!<br />
Die schneesichere Höhenlage mit Blick auf die 3.000er der Ferienregion<br />
Nationalpark Hohe Tauern und ein naturnahes Programm mit Nationalpark-<br />
Rangern sind weitere Highlights in einem Skiurlaub in der Wildkogel-Arena.<br />
Und das Beste kommt zum Schluss: Hier wartet auf euch (siehe Bild)<br />
die längste beleuchtete Rodelbahn der Welt – mit 14 Kilometern und<br />
1.300 Höhenmetern!<br />
WEB: wildkogel-arena.at<br />
FOTO: Luaks Budimaier<br />
190<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
191
WINTERLAND SALZBURG<br />
MITTERSILL<br />
VOM NATIONALPARK AUF DIE<br />
LEGENDÄRE KITZBÜHELER STREIF<br />
In den Nationalparkorten Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden geht das atemberaubende<br />
Panorama der Hohen Tauern über ins perfekte Pistenerlebnis von Österreichs<br />
berühmtesten Skigebiet.<br />
Inmitten der Ferienregion Nationalpark<br />
Hohe Tauern ist ein atemberaubendes<br />
Wintererlebnis in Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden<br />
zu<br />
finden. Angrenzend an das Skigebiet<br />
Kitzbüheler Alpen im Norden und die<br />
Hohen Tauern im Süden, verspricht<br />
diese besondere Lage ein perfektes<br />
Wintererlebnis. Die Urlaubsregion<br />
bietet damit neben zahlreichen Pistenkilometern<br />
auch atemberaubende<br />
Einblicke in den Nationalpark Hohe<br />
Tauern. Dabei ist der Winter hier in<br />
den Alpen immer etwas ganz Besonderes,<br />
die verschneiten Berge und Täler<br />
bieten ein unnachahmliches Flair.<br />
Der Startpunkt für Skiausflüge<br />
und Skitouren ist die Panoramabahn<br />
Kitzbüheler Alpen. Von Mittersill<br />
oder Hollersbach geht’s direkt auf die<br />
Bergstation Resterkogel und damit<br />
ins Skigebiet Kitzbüheler Alpen. Vom<br />
südlichsten Einstieg aus warten rund<br />
179 Pistenkilometer, der Snowpark<br />
Hanglalm oder zahlreiche Off-Piste<br />
Strecken mit urigen Hütten und Restaurants.<br />
Die Kitzbüheler Streif mit<br />
angeschnallten Skiern erreichen und<br />
einen phänomenalen Schwebezustand<br />
in 400 Metern Höhe in der Dreiseilumlaufbahn<br />
erleben – keine Frage:<br />
Diese Skisafari hat es in sich!<br />
SCHNEESICHERES ABENTEUER<br />
Ein „Wintermärchen“ bietet die Region<br />
Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden<br />
den Langläufern. Einsteiger wie Geübte<br />
finden auf der 200 Kilometer langen<br />
Pinzga-Loipe eher gemütlichere<br />
Routen, während sich Profis auf der<br />
nachts beleuchteten Blizzard-Loipe<br />
auch von der Dunkelheit nicht stoppen<br />
lassen müssen. Ein absolutes<br />
Highlight ist die Hochmoorloipe: Auf<br />
einem Sonnenplateau in 1.200 m Höhe<br />
gelegen, bietet die schneesichere Loipe<br />
einen traumhaften Blick auf die<br />
verschneiten Dreitausendergipfel.<br />
Aufgrund ihrer Lage bietet die Region<br />
Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden<br />
auch eine Vielzahl an Alternativen<br />
abseits von Piste und Loipe. Ob<br />
sanfte Hügel oder umgeben von den<br />
„Gebirgsriesen“ des Nationalparks –<br />
unvergessliche Erlebnisse in intakter<br />
Natur sind garantiert. Die Nationalpark-Ranger<br />
organisieren ein abwechslungsreiches<br />
Programm, das<br />
von Wildtierbeobachtung bis hin zu<br />
Schneeschuhwanderungen reicht.<br />
Package-Tipp<br />
„SO LÄSST SICH’S LEBEN!“-PAKET<br />
• 3 Übernachtungen (mit Frühstück)<br />
in der Region Mittersill- Hollersbach-<br />
Stuhlfelden<br />
• 2-Tages-Skipass im Skigebiet<br />
Kitzbühel<br />
• 1 Eintritt in die Nationalparkwelten<br />
in Mittersill<br />
Preis: Ab EUR 199,– pro Person<br />
(buchbar bis April 2017)<br />
INFOS UND BUCHUNGEN:<br />
Mittersill Plus GmbH.<br />
Tel.: 0 65 62/42 92<br />
welcome@mittersill.info<br />
WEB: mittersill.info<br />
FOTOS: Mittersill<br />
192<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
DIE SCHAUKEL INS<br />
WINTERSPORTVERGNÜGEN<br />
Zentral im Salzburger Pongau liegt die Skischaukel Alpendorf-Wagrain-Flachau. Verbunden<br />
über die Berge, bietet die Skiregion Wintersport auf höchstem Niveau im Salzburger Land.<br />
SANKT JOHANN<br />
ALPENDORF<br />
FOTOS: St. Johann/Alpendorf<br />
Hier gehen die Pisten sicher nicht<br />
aus: Die Skischaukel Alpendorf-Wagrain-Flachau<br />
zählt<br />
zum riesigen Verbund von „Ski<br />
amadé“ und ist auch eines der größten<br />
zusammenhängenden Skigebiete im<br />
Salzburger Land. Seit mittlerweile<br />
drei Wintern besticht die Region<br />
durch noch mehr Attraktivität und<br />
Größe, und zu verdanken ist dies<br />
der talüberspannenden Pendelbahn<br />
„G-LINK“, die beide Wagrainer<br />
Bergseiten miteinander verbindet.<br />
Musste man also früher noch den<br />
Skibus benutzen, so kann man jetzt<br />
mit der Seilbahn auf die andere Seite<br />
gondeln. Insgesamt stehen 120 Pistenkilometer<br />
und über 40 topmoderne<br />
Seilbahnen bereit.<br />
Vor allem Familien fühlen sich<br />
auf den Pisten dieser Skischaukel besonders<br />
wohl. Gleichzeitig finden alle<br />
Wintersportler in Sankt Johann-Alpendorf,<br />
was sie für einen perfekten<br />
Skiurlaub benötigen: Traumhafte Pisten<br />
und Abfahrten, moderne Lifte, gemütliche<br />
Hütten. Oder den Freestyle<br />
Park „Betterpark Alpendorf“, der vor<br />
allem die Jugend begeistert. Eine<br />
Top-Hotellerie direkt an der Piste gehört<br />
ebenfalls zum Angebot. Man<br />
kann also die Ski abschnallen und unverzüglich<br />
in den Relax-Modus umschalten<br />
– großzügige Wellnessbereiche<br />
der Hotels machen es möglich.<br />
KAFFEEPAUSE IN SANKT JOHANN<br />
Sankt Johann-Alpendorf ist darüber<br />
hinaus bekannt für seine unkomplizierte<br />
Erreichbarkeit. Verantwortlich<br />
dafür ist seine zentrale und verkehrsgünstige<br />
Lage, nur rund 45 Minuten<br />
von der Stadt Salzburg entfernt.<br />
Und wer dort im Winterurlaub einmal<br />
eine kurze Pause vom Sport einlegen<br />
möchte, den lädt die Kleinstadt<br />
Sankt Johann ein. Die liegt von Alpendorf<br />
nur wenige Minuten entfernt<br />
und ist perfekt zum Shopping oder gemütlichen<br />
Kaffeetrinken.<br />
Top-Termine <strong>2016</strong>/2017<br />
Bis 23. 12.: „Licht-Advent“ – der neue<br />
Adventmarkt in Sankt Johann<br />
8. 12.: Winteropening mit Bayern 3<br />
Clubtour und Tom Novy<br />
6. 1.: Großer Pongauer Perchtenlauf<br />
7.–12. 3.: Para-Ski-Weltmeisterschaft<br />
25. 3.: Eule Downhill Cross<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 11 16 18<br />
PISTEN: 120 km ■ 30 ■ 81 ■ 4;<br />
plus 5 Skirouten<br />
PREISE (HS TAGESKARTE): Erw. € 50,–;<br />
Jugendliche € 37,50; Kinder € 25,–<br />
Junior Weekend Discount: Jugendliche<br />
€ 26,–; Kinder € 16,– (jeden Samstag<br />
und Sonntag, den ganzen Winter über)<br />
INFOS & BUCHUNGEN:<br />
TVB Sankt Johann-Alpendorf<br />
Tel.: 0 64 12/60 36<br />
E-Mail: info@sanktjohann.com<br />
www.alpendorf.com<br />
193
SKI & JUGEND<br />
WINTERSPORT-NACHWUCHSPFLEGE, TEIL 2. Mindestens ebenso anspruchsvoll,<br />
wie Kinder vom Skifahren zu begeistern (siehe Story vorher), ist es, sie später im<br />
Jugendalter auch beim Wintersport zu halten. Wir haben uns deshalb auch umgehört,<br />
welche Angebote Wintersportregionen speziell der jugendlichen Zielgruppe bieten –<br />
und welche Regionen dabei besonders innovativ sind.<br />
COOL UND<br />
ANDERS<br />
Was kommt eigentlich nach<br />
Zauberteppich und Zwergerlgruppe?<br />
Oder anders<br />
ausgedrückt: Wo gehen<br />
die Youngsters auf die Piste, wenn sie<br />
den Kinderangeboten (siehe Seite 184–<br />
186) in den Skigebieten entwachsen<br />
sind? Wenn es gleichzeitig langweilig<br />
und auch uncool geworden ist, mit den<br />
Eltern über die Pisten zu kurven?<br />
Eines ist klar: Jugendliche, die<br />
im Kindesalter mit dem Skifahren begonnen<br />
haben, suchen früher oder<br />
später nach Alternativen zur Art der<br />
Sportausübung der Elterngeneration.<br />
Finden sie solche nicht, lassen sie die<br />
Ski im Keller stehen – und holen sie<br />
(wenn überhaupt) erst wieder heraus,<br />
wenn dann der eigene Nachwuchs auf<br />
dem Zauberteppich steht . . .<br />
Doch es gibt sehr wohl Skiregionen<br />
in Österreich und auch in den benachbarten<br />
Alpenländern, die dieses<br />
Problem – und die Jugendlichen als<br />
eigene Zielgruppe erkannt haben. Wir<br />
haben uns in und rund um Österreich<br />
umgesehen und stellen hier einige Skigebiete<br />
und ihre Angebote vor, die besonders<br />
innovativ und umtriebig sind,<br />
damit Jugendlichen der Spaß am Skifahren<br />
erhalten bleibt.<br />
FREERIDE & FREESTYLE<br />
In Sachen Freeride-Areas und Freestyle-Parks<br />
ist der Skizirkus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn<br />
sicher ganz vorne mit dabei.<br />
Dort, im Grenzgebiet zwischen Salzburger<br />
Pinzgau und Tirol, finden die<br />
jungen Ski-Spielarten Freeride und<br />
Freestyle im „Natural Park“ zur Symbiose.<br />
Viele Skirouten, LVS-Suchfelder<br />
und eine Freeride Lounge sind für die<br />
jungen Powderfans ebenfalls maßgeschneidert.<br />
Und für „On-Piste-Spaß“<br />
sorgen bei der Jugend zusätzlich<br />
Snowparks, SkiMovie- und Speedstrecken.<br />
Adrenalinfördernde Alternativen<br />
zu den Skiern kommen in der Regel<br />
ebenfalls gut an: Beim Flying-Fox-XXL<br />
„fliegen“ Wagemutige mit 130 km/h in<br />
143 m Flughöhe über die Bergwelt.<br />
Action verspricht auch eine Snowmobilfahrt<br />
und das Rodeln auf der 6 km<br />
langen Naturrodelbahn am Biberg<br />
oder auf der Spielberg-Strecke wird zur<br />
kollektiven Gruppen-Gaudi. Bei Letzterer<br />
wird außerdem mit dem Pistenbully<br />
hochgefahren!<br />
TEXT: Monika Neiheisser 194<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTOS: Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn<br />
Für den Thrill beim Zuschauen<br />
sorgt in diesem Winter am 27. Jänner<br />
der „White Style“, ein Mountainbike-Event<br />
auf Schnee, sowie die Freeride<br />
World Tour vom 6. bis 11. März.<br />
Und ein Argument, das sicher auch<br />
zieht, ist natürlich der Preis: Jeden<br />
Samstag kostet der Skipass hier für alle<br />
unter 19 Jahren nur € 10,–!<br />
Bleiben wir gleich im Salzburger<br />
Land: Mit dem ehemaligen Abfahrtsweltmeister<br />
Michi Walchhofer<br />
um die Wette fahren können ambitionierte<br />
Youngsters in der Weltcuparena<br />
Zauchensee beim wöchentlichen<br />
Gästeskirennen. Rasante Strecken, die<br />
steile Weltcup-Abfahrt und weite Carvinghänge<br />
sowie steile Buckelpisten<br />
sorgen für Abwechslung und Sportlichkeit<br />
in Altenmarkt-Zauchensee.<br />
Weltmeisterlich gut Ski fahren lernt<br />
man in Walchhofers Skischule „Top<br />
Alpin“ mit speziellem Jugendangebot:<br />
Auf zwei permanenten Trainingsstrecken<br />
und einer Rennstrecke mit<br />
kostenloser Zeitmessung kann jeder<br />
sein Können messen und verbessern.<br />
Entspannt wird danach in der Chill<br />
Lounge – mit Indoor-Halfpipe.<br />
Das Skigebiet in Zell am See-<br />
Kaprun zieht mit seinem XXL-Freeridegebiet<br />
wiederum viele jugendliche<br />
Powder-Fans an, ebenso wie mit<br />
fünf definierten Routen und einer Feeride-Infobase.<br />
Auch die 160 Meter lange<br />
und über 6 Meter hohe Halfpipe, die<br />
längste Funslope der Welt sowie das<br />
Snowpark-Areal sind hier Kult. „Eagle<br />
Line“ nennt sich eine Spaßpiste mit<br />
Wellenbahn, Steilkurven und kleinen<br />
Jumps. Eine Filmstrecke und Fotopoints<br />
in den Funparks liefern online<br />
Beweise für das eigene Können<br />
– das tun auch GoPro-Kameras, die es<br />
zum Leihen gibt. Und auch in Zell am<br />
See-Kaprun fahren Kinder und Jugendliche<br />
unter 19 Jahren immer samstags<br />
für nur € 10,– einen Tag lang Ski!<br />
CHILL-OUT-ZONE & SNOWPARTY<br />
Gut zur Abgrenzung von den Eltern: Im<br />
Skigebiet Hochzillertal in Tirol findet<br />
die „advanced young generation“ auf<br />
Skiern und Board eine ganze Area samt<br />
eigenem Lift und jeder Menge weiterer<br />
hipper Möglichkeiten vor. Boarder<br />
checken im „Betterpark Hochzillertal“<br />
ein, haben dort die Wahl unter 14 verschiedenen<br />
Absprüngen oder „durchkreuzen“<br />
die 100 Meter lange und fünf<br />
195
SKI & JUGEND<br />
Action im Funpark oder Chillen im<br />
Iglu: nur zwei von vielen Angeboten,<br />
mit denen Wintersportgebiete bei der<br />
Jugend punkten.<br />
Meter hohe Superpipe. Wer es lieber gemütlich<br />
mag, schaut einfach vom Liegestuhl<br />
in der Chill-out-Area mit Musikanlage<br />
dem sportlichen Treiben zu.<br />
Wer an die Kombi Skifahren & Feiern<br />
denkt, kommt an der Partymetropole<br />
Ischgl und dem nahen Schweizer<br />
Samnaun schwer vorbei. Aber nicht<br />
nur Entertainment und Party werden<br />
in den Silvretta-Alpen in Tirol großgeschrieben<br />
– tagsüber warten dort coole<br />
Jumps in herausragenden Funparks,<br />
Freeriden im Powder und Runs auf anspruchsvollen<br />
Pisten mit bis zu 70 Prozent<br />
Gefälle. In Freeride-Kursen und<br />
Tourencamps lernen auch die Teenies<br />
die Tricks für die Fahrt im Powder.<br />
Abends stürzt man sich dann ins Partytreiben<br />
– nicht umsonst trägt Ischgl<br />
den Beinamen „Ibiza der Alpen“.<br />
Weniger als Partyzone bekannt,<br />
aber nicht minder attraktiv für Jugendliche<br />
ist das Skigebiet Silvretta-Montafon<br />
in Vorarlberg. Hauptattraktionen<br />
sind der Nike-Snowpark<br />
im Grasjoch mit über 40 Obstakeln<br />
und Chill-out-Area, sowie der Crosspark<br />
mit Geschicklichkeitsparcours.<br />
Und anschließend geht es in die<br />
Chill-Lounge des Après-Ski Lokals<br />
Casa Nova im Tal. Pistenbullyfahren<br />
kommt ebenfalls gut an: Selber ans<br />
Steuer darf man ab 18 – am Beifahrersitz<br />
des PS-starken Ungetüms mitfahren<br />
darf man hier aber schon in jüngerem<br />
Alter.<br />
Der Verleih von Winterfunsport-<br />
Geräten und die längste Nachtrodelbahn<br />
Vorarlbergs ab der Lindauerhütte<br />
kommen sicher auch gut an – ebenso<br />
wie dieser Termin: Vom 15. bis 18. Dezember<br />
werden hier der Snowboard-Cross-<br />
und der Ski-Cross-Weltcup<br />
ausgetragen.<br />
ADRENALINKICK & IGLU-LODGE<br />
Auch rund um Österreich sind wir auf<br />
der Suche nach innovativen Jugendangeboten<br />
in Skigebieten fündig geworden:<br />
Im Skicenter Latemar Obereggen<br />
in Südtirol wartet der Snowpark Obereggen,<br />
der mehrfach als einer der besten<br />
Snowparks im Alpenraum ausgezeichnet<br />
wurde. Snowboarder und<br />
Freestyler können sich auf mehr als 30<br />
Strukturen mit Kickern, Rails, Boxen,<br />
Boardercross, Halfpipe und Co. austoben.<br />
Und wer tagsüber nicht genug<br />
hat, kann seine Tricks bei Flutlicht im<br />
einzigartigen Nightpark auf der Jibline<br />
neben der Nachtpiste zeigen.<br />
In der Skiregion Kronplatz im<br />
Pustertal (ebenfalls Südtirol) kommen<br />
Adrenalin-Junkies auf ihre Kosten: Ein<br />
Tandemflug mit dem Paraglider sorgt<br />
für Abwechslung und einen Perspektivenwechsel<br />
im Skigebiet – Fotos und<br />
Film vom eigenen Flug inklusive. Mut<br />
braucht’s auch bei der bis zu 80 km/h<br />
schnellen Fahrt auf Europas längster<br />
„Zipline“, einer Art „Mega-Flying-Fox“:<br />
Auf 3,2 km Länge geht es über zehn<br />
Stationen talwärts. Spaßig ist auch<br />
das Angebot, mit einem „Böckl-Schlitten“<br />
die Piste runterzujagen – der „Monoski-Schlitten“<br />
wird mit Gewichtsverlagung<br />
gesteuert.<br />
Last but not least der Blick zum<br />
Nachbarn: In Oberstdorf (D) können<br />
die Jungen Funsport-Geräte wie<br />
Snowbike, Skifox oder Airboard auskosten.<br />
Oder sie machen etwas Cooles<br />
– im wahrsten Sinn des Wortes: Entweder<br />
sie bauen sich einen Iglu – oder sie<br />
übernachten in der „Iglu-Lodge“, mit<br />
Whirlpool unterm Sternenhimmel am<br />
Nebelhorn. Ein richtiges Abenteuer –<br />
und das ist es doch, was die Jungen im<br />
Winter erleben wollen ...<br />
FOTOS: Ischgl, Oberstdorf
MIT DEM INDIVIDUELLEN HERREN/DAMEN-SCHUH VON ICEPEAK lassen sich Trekking- und Wald-Outfits<br />
lässig abrunden. Sein wasserabweisendes A.W.S. Design verspricht bei jeder Wetterlage trockene Füße<br />
und zeigt sich mit einer Komfortsohle. Der markante Mix aus Veloursleder, Textil und Gummi verleiht<br />
dem Schuh eine moderne, energie-erfüllte Wirkung.<br />
Herausnehmbare Memorysohle<br />
und Thinsulate® Futter<br />
Integrierte Stützeinlage für<br />
eine optimale Stoßdämpfung<br />
Gemusterte Schnürung<br />
mit Haken und Ösen<br />
Rutschfestes Profil an der Sohle<br />
IcepeakSports • www.icepeak.fi
HOTSPOT IN SALZBURG<br />
ENTDECKE MARIAPFARR<br />
IM SALZBURGER LUNGAU –<br />
DENN MEHR SONNE GIBT’S NIRGENDWO<br />
OB AUF SKIERN, BEIM SCHNEESCHUHWANDERN, IN DER LOIPE, beim Rodeln oder auf<br />
einem Pferdeschlitten: Es gibt viele gute Möglichkeiten, Maria pfarr im salzburgerischen<br />
Lungau zu entdecken. Egal aber, wie du es angehst – eines bleibt immer<br />
gleich: Du bewegst dich hier auch im Winter im „sonnenreichsten Ort Österreichs“!<br />
Und da die Sonne nachweislich Körper und Seele positiv beeinflusst, tankst du bei<br />
einem Winterurlaub in Mariapfarr ganz automatisch Kraft und Energie!<br />
Diesen Energieschub kannst du gleich locker umsetzen: Etwa beim Langlaufen auf<br />
der einzigen beschneiten Höhenloipe im Lungau mit täglicher Beleuchtung.Oder<br />
mit dem SkiLungau-Skipass: Damit hast du Zugang zu 67 Liftanlagen und 300 km<br />
Skipisten auf den Skibergen Katschberg-Aineck, Grosseck-Speiereck und Fanningberg.<br />
Der Skibus bringt dich gratis zu Piste und ab einem 4-Tage-Skipass kannst<br />
du noch eine Unmenge an Vergünstigungen der „SkiPLUS Wochen“ in Anspruch<br />
nehmen! Apropos günstig: Vom 8. bis 20. Jänner läuft in Mariapfarr die Aktion<br />
„Senioren woche 65plus“. Mit Skipässen für über 65-Jährige zum Kindertarif, zahlreichen<br />
Benefits – und natürlich mit jeder Menge Sonne.<br />
WEB: mariapfarr.at<br />
FOTOS: xxx<br />
FOTO: Mariapfarr<br />
198<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
199
WINTERLAND SALZBURG<br />
FANNINGBERG<br />
FAMILIENBERG<br />
AUF DER SONNENSEITE<br />
Der Fanningberg im Salzburger Lungau hat sich als familienfreundliches<br />
und schneesicheres Skigebiet einen Namen gemacht,<br />
bei dem der Wohlfühlfaktor an erster Stelle steht.<br />
Gewiss: Als Geheimtipp geht<br />
der Fanningberg mittlerweile<br />
nicht mehr durch.<br />
Immer mehr Wintersportfreunde<br />
haben das Kleinod im Lungau<br />
für sich entdeckt. Sie wissen es zu<br />
schätzen, ihren Urlaub in einer ganz<br />
besonderen Region zu verbringen: Als<br />
ursprünglicher Lebensraum trägt der<br />
Lungau, eingebettet zwischen den<br />
Radstädter Tauern im Norden und den<br />
Nockbergen im Süden, seit Juli 2012<br />
die Auszeichnung zum UNESCO<br />
Biosphärenpark Salzburger Lungau.<br />
Wenn die Temperaturen in der<br />
Lungauer Bergwelt sinken, dann<br />
schlagen die Herzen der Wintersportler<br />
umso höher.<br />
Gerade der Fanningberg gilt hier<br />
als sonniges, schneesicheres Familienskigebiet.<br />
Er liegt in einer Seehöhe<br />
von 1.500 bis 2.150 Metern – sozusagen<br />
hoch genug „über dem Alltag“ – und<br />
bietet jedem Sportbegeisterten puren<br />
Winterspaß. Auf den 30 bestens präparierten<br />
Pistenkilometern kommen<br />
alle auf Anhieb zurecht: Ob Anfänger<br />
oder Könner, ob auf Skiern oder auf<br />
dem Board, hier fühlen sich alle wohl.<br />
Die sonnenreichste Region Österreichs<br />
lädt aber nicht nur zum Skifahren<br />
ein. Meteorologisch begünstigt<br />
durch seine Höhenlage von durchgehend<br />
über 1.000 Metern, ist der Salzburger<br />
Lungau idealer Ausgangspunkt<br />
für viele reizvolle Skitouren<br />
und Winterwanderungen – so auch<br />
der Fanningberg.<br />
VON KLEIN BIS GROSS<br />
Stammgäste – und davon gibt es mittlerweile<br />
viele – wissen es auch zu<br />
FOTOS: Fanningbergbahnen GmbH & CoKG<br />
200<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
schätzen, dass Innovationen ihren Besuch<br />
stetig komfortabler machen. Ein<br />
Beispiel dafür ist die 6er-„Samson-Sesselbahn“<br />
mit Wetterschutzhauben, die<br />
seit einigen Jahren das Rauffahren<br />
schneller und bequemer macht. Benannt<br />
ist sie nach dem gutmütigen<br />
Riesen, der Jahr für Jahr durch die Dörfer<br />
des Lungaus tanzt. Am Puls der Zeit<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 2 3 ; 1 Zauberteppich<br />
PISTEN: km 30 ■ 13 ■ 7 ■ 10<br />
PREISE (TAGESKARTE): Erw.: € 41,–;<br />
Jugendliche: € 30,–; Kinder: € 20,50;<br />
SEEHÖHE: 1.500 bis 2.150 m<br />
BETRIEBSZEITEN: 3. Dezember–17. April,<br />
jew. von 9–16 Uhr<br />
EXTRAS: 2 Ski- und Snowboardschulen;<br />
2 Sportartikelgeschäfte & Skiverleih;<br />
neu eingerichtetes Skidepot bei der Talstation;<br />
Schneetelefon: 0 64 73/70 08;<br />
Wetterkamera: 3 SAT, ORF2, ORF 3,<br />
Kabel TV-Kanal der Salzburg AG;<br />
Live-WEBCAM: www.fanningberg.info<br />
INFOS UND KONTAKT:<br />
E-Mail: office@fanningberg.info<br />
WEB: fanningberg.info<br />
ist auch der 6er-Zirbenjet mit Wetterschutzhauben<br />
und beheizten Sitzflächen.<br />
Gemeinsam mit drei Schleppliftanlagen<br />
transportieren die beiden<br />
modernen Bahnen Skifahrer in die luftigen<br />
Höhen inmitten der Salzburger<br />
Bergwelt.<br />
Ein großes Herz zeigt der Fanningberg<br />
gerade für die kleinsten Gäste. Im<br />
Fanny-Kinderpark – in sonniger Lage<br />
mit Zauberteppich – können sie sich<br />
im Schnee tummeln, mit Märchenfiguren<br />
spielen und ganz leicht spielerisch<br />
das Skifahren erlernen. Auch der<br />
Besuch der Ski- beziehungsweise<br />
Snowboardschule für Groß und Klein<br />
ist möglich und bleibt für viele ein unvergessliches<br />
Winterurlaubserlebnis.<br />
SERVICE UND KULINARIK<br />
Bekannt ist der Berg auch für das<br />
Dienstleistungsangebot und für die<br />
Kulinarik. Wer seine Skiausrüstung<br />
nicht von zu Hause mitschleppen will,<br />
kann sich alles ausborgen und genießt<br />
obendrein noch den besonderen Service<br />
des örtlichen Sporthandels. Dass<br />
die Ausrüstung dabei auf dem neuesten<br />
Stand der Technik ist, versteht sich<br />
von selbst.<br />
Im „Gamsstadl“ und im „Pizzastadl“<br />
auf 2.015 Metern kocht und<br />
singt der Hüttenwirt Toni persönlich<br />
und bringt täglich frische Mehlspeisen<br />
aus Omas Küche sowie ofenfrische<br />
Pizzas auf den Tisch, die man auf<br />
der Panoramaterrasse mit Blick über<br />
den gesamten Lungau genießen kann.<br />
Von dort aus werden einmal wöchentlich<br />
(immer mittwochs) Rodelpartien<br />
auf einer 6 km langen Naturrodelbahn<br />
mit anschließendem Stelzen-Essen<br />
und Hausmusik veranstaltet.<br />
Fährt man die Familienabfahrt<br />
talwärts, so gelangt man zur „Zirmbar“,<br />
der wohl urigsten Skihütte des<br />
Fanningbergs und zum „Zirberl“, welches<br />
an der Talstation des Zirbenjets<br />
gelegen ist und zum urigen Einkehrschwung<br />
einlädt. Regionale Küche<br />
wird hier großgeschrieben. Und wer<br />
es gemütlich und modern zugleich<br />
mag, quartiert sich im heuer neu errichteten<br />
Chaletdorf Fanningberg ein:<br />
Mit 15 Ferienhäusern liegt es direkt<br />
neben der Piste.<br />
201
Charmantes Chaletdorf am Fanningberg im Lungau<br />
Genau so muss Urlaub sein!<br />
Im Chaletdorf Fanningberg, auf stattlichen 1.500 Metern Seehöhe gelegen, haben Sie den Lungau stets im Blick.<br />
Das sehr gute Essen genießen, entspannt in den Tag hineinleben und geruhsam die Nacht verbringen:<br />
Das alles ist im neu erbauten Chaletdorf Fanningberg ganz normal. Aufgrund der zentralen Lage öffnen Sie nur<br />
Ihre Hüttentür und schon stehen Sie direkt neben Lift und Pisten. Und im Sommer locken unzählige<br />
Wanderungen in die Bergregion Salzburger Lungau.<br />
ANSPRUCH<br />
Die alpinen Appartements sollen ein Ort des Rückzuges und der Auszeit<br />
für Alleinreisende, Paare und Freundesgruppen, gerne aber auch Spielund<br />
Freiraum für die ganze Familie sein. Eben das, wonach Ihnen gerade<br />
zumute ist. Was das Beste daran ist? Das alles soll ausschließlich Ihrem<br />
Wohlergehen und Ihrer Gesundheit zugute kommen – und zwar inmitten<br />
intakter Natur, mit sauberem Wasser, regionalen Lebensmittel und frischer<br />
Bergluft.<br />
TRADITION<br />
Die Chalets wurden bewusst in traditioneller Bauweise errichtet und mit<br />
viel Feingefühl zu einem harmonischen Ensemble zusammengefügt.<br />
Beim Bau der 15 alpinenAppartements kamen ausschließlich Naturmaterialien<br />
zum Einsatz, heimisches Holz strahlt nun natürliche Wärme aus<br />
und sorgt für rundum wohltuende Hüttenatmosphäre.<br />
Ein modern gestalteter großzügiger Wohnbereich, Küche, Bäder und<br />
drei Schlafzimmer garantieren Ihnen Ihren verdienten Freiraum.<br />
Zur Standard- ausstattung in allen Chalets gehört als alpine Raffinesse<br />
„RuheZEIT“ auch eine finnische Holzsauna. Zudem verfügen die meisten<br />
Chalets sogar über einen offenen Kamin.<br />
KULINARIK<br />
Das gastronomische Angebot am Fanningberg ist vielfältig: Zusätzlich<br />
zum Restaurant im Haupthaus bitten bewirtschaftete Hütten und Bergrestaurants<br />
zur Einkehr. Reichhaltig ist die Auswahl an regionaler Kost,<br />
die mit besten heimischen Lebensmitteln zubereitet wird. Als Bewohner<br />
des Chaletdorfes genießen Sie die Vorteile des Familienbetriebes, zu dem<br />
die Gaststätten „s’Stüberl“, „Zirmbar“ und „Zirberl“ sowie eine eigene<br />
Landwirtschaft gehören.<br />
CHALETDORF FANNINGBERG<br />
FANNINGBERG 157<br />
A-5573 WEISSPRIACH<br />
TEL. +43 (0)664 / 750 43650<br />
OFFICE@CHALETDORF-FANNINGBERG.AT<br />
WWW.CHALETDORF-FANNINGBERG.AT
AUF DIE LEICHTE TOUR<br />
DER STUBAI TOUR ULTRALIGHT ist der leichteste Eispickel<br />
im Stubai-Sortiment. Schaft und Haue bestehen aus hochwertigem<br />
Aluminium, die verstellbare Handschlaufe gibt zusätzliche Sicherheit.<br />
Stehen auf Skitouren schwierige Passagen auf hartem Firn an,<br />
dann ist dieser Eispickel genau der richtige Partner.<br />
WINTER<br />
NEWS<br />
stubai-sports.com<br />
Sieger im<br />
World-Skitest<br />
DER VÖLKL CODE SPEEDWALL<br />
S ist der Gewinner in der High-<br />
Performance-Kategorie beim<br />
diesjährigen World Skitest. Vor<br />
allem die Stabilität und Laufruhe<br />
bei hohen Geschwindigkeiten<br />
und langen Schwüngen brachten<br />
dem Ski Bestnoten ein. Wer<br />
einen reinrassigen Pistenski mit<br />
Renngenen sucht, ist mit ihm<br />
perfekt ausgestattet.<br />
voelkl.com<br />
Die große Freiheit<br />
BEIM FREERIDEN entscheidet<br />
die Kombination aus Schutz,<br />
Wärme und Atmungsaktivität.<br />
Schließlich kommt vor der Abfahrt<br />
der Aufstieg. KARPOS EXTREMA-<br />
Jacket und -Pant sorgen dank<br />
Gore-Thermium-Membran und<br />
Primaloft-Silver-Isolation für ein<br />
ideales Körperklima – abwärts<br />
und bergauf.<br />
sportful.com/karpos<br />
FOTOS: Hersteller<br />
KALTE TAGE?<br />
WARME HÄNDE!<br />
FÜR DIE GANZ KALTEN WINTERTAGE<br />
ist der CHIBA-Supersoft-Mitten-Handschuh<br />
gemacht. Er ist wasserdicht und atmungsaktiv<br />
und hält dank seiner Fütterung aus Daunen<br />
und Primaloft wunderbar warm.<br />
chiba.de<br />
WOLLIG WARM<br />
WILDSPITZE.TW heißt derTop-Handschuh von<br />
ZANIER, der mit der österreichischen Bergrettung<br />
gemeinsam entwickelt wurde. Vier-Wege-<br />
Stretch-Materialien sorgen für besten Tragekomfort,<br />
Ziegen leder garantiert die Robustheit der Innenhand<br />
und für die Isolierfunktion ist feine Tiroler<br />
Schafwolle („TIROLWOOL®“) zuständig.<br />
zaniergloves.com<br />
203
MATERIAL<br />
ZEIG<br />
MIR ...<br />
... WAS ICH ZUM<br />
SKIFAHREN<br />
ALLES BRAUCHE<br />
LOGISCH: SKI ALLEIN REICHEN NICHT ZUM SKIFAHREN.<br />
Und nachdem wir in unserem <strong>Winterguide</strong> <strong>2016</strong>/17 materialseitig bislang<br />
bloß neue Ski vorgestellt haben, widmen wir uns nun auch der restlichen<br />
Ausrüstung. Von den Schuhen über die Bindung bis zu den Stöcken, von<br />
der Unterwäsche bis zu den Helmen. Hier ein kurzer Wegweiser durch<br />
die verschiedenen Materialinfos, die noch folgen.<br />
FOTO: Fischer Sports<br />
204<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
EQUIPMENT:<br />
SKISCHUHE: Individuelles Anpassen liegt im Trend<br />
– für Anfänger genauso wie für Profis.<br />
MEHR auf Seite 206–211<br />
SKISTÖCKE: Sag mir, wie du fährst, und ich sage<br />
dir, welchen Skistock du dafür brauchst.<br />
MEHR auf Seite 214–215<br />
BEKLEIDUNG:<br />
Passform, Klimaregulierung, Optik: Skimode kann<br />
viel mehr als bloß gut ausschauen.<br />
MEHR auf Seite 266–268<br />
JACKEN UND HOSEN: Mut zur Farbe auf der Piste.<br />
Dieser Winter wird knallig bunt.<br />
MEHR auf Seite 272–273<br />
HANDSCHUHE: Schutz vor Kälte, Verletzungen<br />
– und die ewige Frage: Fingerhandschuh oder<br />
Fäustling?<br />
MEHR auf Seite 274–275<br />
UNTERWÄSCHE: Natur- oder doch Kunstfaser?<br />
Und: Warum Kompressionsunterwäsche auch für<br />
Freizeitskifahrer Sinn macht.<br />
MEHR auf Seite 276–277<br />
FÜR DIE SICHERHEIT:<br />
Gut geschützt zu Tal wedeln. Der Überblick über<br />
die wichtigsten „Securitys“ beim Skifahren.<br />
BINDUNG: Wie sie die Kraft auf den Ski überträgt<br />
und wann sie auslösen muss.<br />
MEHR auf Seite 300–301<br />
PROTEKTOREN: Schutz und Komfort – die neuen<br />
Rückenprotektoren sind kaum noch spürbar.<br />
MEHR auf Seite 302–303<br />
HELM UND BRILLE: Heiler Kopf und klare Sicht –<br />
beides ist unerlässlich für den Pistenspaß.<br />
MEHR auf Seite 304–305<br />
FÜR DIE SKIPFLEGE: Tipps für scharfe Kanten,<br />
einen guten Belag und das richtige Wachs.<br />
MEHR auf Seite 306–308<br />
205
SKISCHUH-FITTING<br />
Von der Fußanalyse über Auswahl<br />
und Anprobe bis zur Anpassung:<br />
Beim Skischuhkauf ist gute Beratung<br />
besonders wichtig – und<br />
Zeitdruck ist fehl am Platz.<br />
JA, DER PASST!<br />
ANPASSBARE SKISCHUHE sind aus den Sortimenten der Sporthändler längst nicht<br />
mehr wegzudenken. Was es <strong>2016</strong>/17 im Bereich „Skischuh fitting“ Neues gibt<br />
und was man generell wissen sollte, wenn man sich neue Skischuhe zulegen will:<br />
Wir verschaffen euch den Durchblick.<br />
Natürlich gibt es Innovationen<br />
der Sportbranche, die<br />
bald wieder verschwinden<br />
– anpassbare Skischuhe gehören<br />
definitiv nicht in diese Kategorie.<br />
Im Gegenteil: Skischuhkauf ohne<br />
ausgefeilte Anpassungsmöglichkeiten<br />
kann man sich fast nicht mehr<br />
vorstellen. <strong>2016</strong>/17 geht „Skischuhfitting“<br />
– oder „Bootfitting“, wie das Anpassen<br />
genannt wird – in eine neue<br />
Runde. Und die Vorteile der „Angepassten“<br />
überzeugen ja wirklich: Kalte<br />
Füße, drückende Stellen oder umgekehrt<br />
ein „schwimmendes“ Gefühl im<br />
eigentlich zu großen Schuh – solche<br />
„Spaßkiller“, die man früher einmal<br />
als „unvermeidlich“ beim Skifahren<br />
hingenommen hat, sind heute passé.<br />
Aber weil bestimmt noch einige<br />
mit älteren Skischuhen aus der „Vor-<br />
Fitting-Ära“ unterwegs sind, wollen<br />
wir hier noch einmal auf die beiden<br />
Hauptvorteile hinweisen, die ein Skischuh<br />
bringt, der professionell an den<br />
Fuß angepasst ist:<br />
• Druck- und Engstellen, die schmerzen<br />
oder den Blutfluss behindern,<br />
lassen sich durch die modernen Anpassungsmöglichkeiten<br />
gezielt eliminieren.<br />
Das ist nicht nur ein wichtiges<br />
Thema, wenn man „Problemfüße“<br />
hat, wie etwa einen hohen Rist oder<br />
ein Überbein. Wobei: „Normfüße“<br />
gibt es ja eigentlich nicht – unsere<br />
Füße sind fast so individuell wie ein<br />
FOTOS: Thomas Polzer, Nordica<br />
TEXT: Christof Domenig<br />
206<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Fingerabdruck. Auch wichtig zu wissen:<br />
Schlechte Durchblutung ist oft<br />
auch die Ursache, wenn man mit kalten<br />
Füßen kämpft.<br />
• Über einen Skischuh, der eng und<br />
gleichmäßig am Fuß anliegt, lässt<br />
sich die Kraft auf den Ski exakt übertragen.<br />
So macht das Skifahren einfach<br />
mehr Spaß als mit einem Schuh,<br />
der nicht wirklich perfekt passt.<br />
ISPO-AWARD FÜR NORDICA<br />
Die wohl auffälligste Neuerung bei<br />
anpassbaren Skischuhen kommt<br />
für diesen Winter von Nordica und<br />
nennt sich „Tri-Fit“. Die Neuheit wurde<br />
auf der ISPO, der jährlichen Leistungsschau<br />
der Sportbranche, mit einem<br />
Gold Award im Bereich Skisport<br />
prämiert. Tri-Fit nennt sich das Verfahren<br />
deshalb, weil die Anpassung<br />
in drei Schritten erfolgt. Der erste betrifft<br />
den Innenschuh, der zweite die<br />
Schale, wobei der Anpassungsprozess<br />
mit Infraroterwärmung erfolgt. Und<br />
als dritten Schritt lassen sich auch<br />
Komponenten,wie etwa Schnallen, in<br />
ihrer Position individualisieren.<br />
Völlig neu im Nordica-Verfahren<br />
ist der Einsatz von Infrarot zum Erwärmen<br />
der Schale: „Durch diese Tiefenwärme<br />
wird einerseits nur ein Teil<br />
der Schale gezielt erwärmt, andererseits<br />
werden die Molekularstrukturen<br />
des Materials nicht zerrissen. Es<br />
behält somit zu 100 Prozent seine ursprünglichen<br />
Eigenschaften“, zählt<br />
Alexander Mericka von Nordica wichtige<br />
Unterschiede zu bisher bekannten<br />
Fittingprozessen anderer Hersteller<br />
auf. Der Tri-Fit-Anpassungsprozess<br />
Nordicas „Speedmachine“-Skischuhe<br />
sind in<br />
diesem Winter<br />
neu im Bereich<br />
anpassbarer Skischuhe.<br />
Für das<br />
innovative „Tri-<br />
Fit“-Konzept bekam<br />
Nordica einen<br />
„ISPO Gold<br />
Award“ verliehen.<br />
beschränkt sich diesen Winter noch<br />
auf Nordicas Sport-Komfort-Linie<br />
„Speedmachine“, soll in Zukunft aber<br />
wesentlich ausgeweitet werden und<br />
größere Teile des Sortiments umfassen,<br />
verspricht Mericka.<br />
DIE ANPASSUNGSMETHODEN<br />
Auch andere Skischuh- (und Zubehör-)Hersteller<br />
haben ihre Anpassungskonzepte<br />
für diesen Winter<br />
wieder verfeinert. Im Groben sind<br />
die unterschiedlichen Methoden freilich<br />
schon aus den letzten Wintern<br />
bekannt. Hier ein Überblick über die<br />
verschiedenen Anpassungssysteme:<br />
INNENSCHUH-ANPASSUNG. Bei dieser<br />
Methode wird der Innenschuh erwärmt,<br />
anschließend steigt man in den<br />
Schuh hinein. Das Material passt sich<br />
an die Fußform an und behält die Form<br />
nach dem Abkühlen auch bei. Diese<br />
einfache Anpassungsmöglichkeit gibt<br />
es bei vielen Skischuhen.<br />
SCHALEN-ANPASSUNG. Die Methode<br />
lässt größeren Variationsspielraum,<br />
ist aber auch aufwendiger. Nur einige<br />
Hersteller bieten bei höherpreisigen<br />
Modellen die Möglichkeit der Schalenmodellierung.<br />
Dabei wird die Außenschale<br />
erwärmt und dann mit unterschiedlichen<br />
Methoden an die<br />
Fußform angepasst.<br />
GESCHÄUMTER INNENSCHUH. So<br />
funktioniert das „Schäumen“: Skischuh<br />
anziehen, der Fachmann spritzt<br />
dann einen speziellen Schaum in den<br />
Schuh und dieser verfestigt sich gemeinsam<br />
mit einem vorgefertigten Innenschuh<br />
aus Leder zum perfekt passenden<br />
Innenschuh.<br />
MASS-SKISCHUHE. Die Firma Strolz,<br />
ein Unternehmen aus Lech und Zürs<br />
am Arlberg, stellt Skischuhe individuell<br />
in Handarbeit her – und zwar passgenau<br />
nach Maß. Von der Schale bis<br />
zum (geschäumten) Innenschuh.<br />
FEINTUNING. Bootfitting endet nicht<br />
beim Skischuh – sondern ist auch als<br />
Gesamtpaket zu verstehen. Mit thermoverformbaren<br />
Einlegesohlen, den<br />
richtigen Socken und anderem Zubehör<br />
lässt sich die Passform von Skischuhen<br />
noch weiter verfeinern.<br />
GUTE BERATUNG GEFRAGT!<br />
Was man beachten sollte: Skischuhfitting<br />
beim guten Sportfachhändler<br />
ist beratungsintensiv. Am Beginn des<br />
Beratungsgesprächs steht üblicherweise<br />
eine Fußanalyse. Viel Fachwissen,<br />
aber auch Geschick und nicht<br />
zuletzt Gefühl sind im Anpassungsprozess<br />
von einem Verkaufsberater<br />
gefordert. Gute Fachhändler legen daher<br />
nicht nur viel Wert auf ein breites<br />
Sortiment, sondern lassen ihre Kundenberater<br />
auch intensiv schulen. Für<br />
den Kunden aber bedeutet das: Für<br />
den Skischuhkauf unbedingt noch etwas<br />
mehr Zeit einplanen als für anderes<br />
Sport equipment – und dort kaufen,<br />
wo man sich auch wirklich gut<br />
betreut fühlt.<br />
Skischuhkauf: Auch<br />
das sollte man wissen<br />
FLEX: Der Flex-Wert (manchmal auch<br />
„Härte-Wert“) bezeichnet den Widerstand<br />
des Skischuhs in der Beweglichkeit<br />
nach vorne. Als Faustregel gilt: Je<br />
höher der Wert, desto sportlicher der<br />
Schuh; je niedriger, desto komfortabler.<br />
Achtung: Der Flex-Wert ist nicht<br />
genormt und daher nur zum Vergleich<br />
zwischen Skischuhen der gleichen<br />
Marke wirklich geeignet.<br />
GRÖSSE: Skischuhgrößen werden gängigerweiße<br />
mit dem „Mondopoint“-System<br />
angegeben. Es ist genormt und daher<br />
exakter als andere Größensysteme.<br />
ANPROBE: Ein nagelneuer Skischuh, in<br />
den man hineinschlüpft, muss sich eng<br />
anfühlen, weil das Material des Innenschuhs<br />
sind einträgt oder eben durch<br />
Wärme angepasst wird. Fakt ist: Viele<br />
Skischuhe werden zu groß gekauft – vor<br />
allem, wenn man nicht oder schlecht<br />
beraten wird.<br />
207
SKISCHUH-FITTING<br />
Zu Beginn der Passformoptimierung<br />
mit<br />
Bootdoc-Produkten<br />
steht eine umfangreiche<br />
Fußanalyse –<br />
zum Beispiel mit dem<br />
3D-Scanner.<br />
MIT „BOOTDOC“ PASST DER SCHUH!<br />
Skischuhanpassung betrifft nicht nur den Schuh selbst: Bootdoc vervollständigt das<br />
individuelle Gesamtpaket je nach Bedarf mit Einlagen, Socken oder sogar einem Heizsystem.<br />
Individualisierung von Sportschuhen<br />
ist die Kernkompetenz von<br />
Bootdoc. Die heimische Marke verfügt<br />
dabei nicht nur, aber gerade auch<br />
im Bereich Skischuhanpassung über<br />
ein umfangreiches Sortiment und<br />
großes Know-how: „Je nach Bedarf<br />
und Budget gibt es viele Möglichkeiten,<br />
Schmerzen, aber auch Probleme<br />
wie kalte Füße zu eliminieren“, erklärt<br />
Daniel Steininger von Bootdoc.<br />
Wer im Handel auf das „BD“-Logo<br />
stößt, sollte unbedingt das Beratungsangebot<br />
in Anspruch nehmen, welches<br />
sich in drei Schritte gliedert:<br />
Analyse – Auswahl – Anpassung. Am<br />
Beginn der Beratung steht die Fußanalyse,<br />
die im High-End-Bereich mittels<br />
3D-Scanner durchgeführt wird.<br />
Anschließend werden mit dem Kunden<br />
Optimierungsmöglichkeiten erörtert.<br />
Stellt sich ein Fuß etwa als<br />
„Problemfuß“ (z. B. durch ein Überbein)<br />
heraus, wird ein geschäumter<br />
Bootdoc Innenschuh die Maßnahme<br />
der Wahl sein. Doch auch mit einfacheren<br />
Mitteln lässt sich wirkungsvoll<br />
Bootfitting betreiben – wie die folgenden<br />
Beispiele zeigen:<br />
• Für praktisch jeden interessant sind<br />
die thermisch anpassbaren „Bootdoc-<br />
Einlagen“, die den Komfort und die<br />
Passform von Skischuhen stark verbessern.<br />
Hier geht es um Themen wie<br />
Stützen und Führen, um eine gute<br />
Druckverteilung und das Eliminieren<br />
von Druckstellen.<br />
• „Power Fit Socks“ mit leichter Kompressionswirkung<br />
sind ein weiterer<br />
Optimierungsschritt. Wobei das Thema<br />
„Kompression“ oft mit „Leistung“<br />
gleichgesetzt wird. Die Hauptvorteile<br />
für Freizeitskifahrer liegen jedoch in<br />
verzögerter Ermüdung sowie in besserer<br />
Durchblutung – wichtig, um kalte<br />
Füße zu verhindern.<br />
„BD-Einlagen“, „Power Fit<br />
Socks“ und „Heat Socks“ mit<br />
Heizsystem (v. r. n. l.) –<br />
nur drei Beispiele aus dem<br />
riesigen Bootdoc-Sortiment<br />
fürs Skischuh -Fitting.<br />
• Wer nun trotzdem noch beim Skifahren<br />
an den Füßen friert, für den<br />
sind die Heizsocken „BD Heat Socks“<br />
als Ergänzung die richtige Wahl.<br />
Gut zu wissen: Nicht nur mit neuen,<br />
sondern auch mit älteren Skischuhen<br />
ist eine Passformoptimierung<br />
mit Bootdoc-Produkten möglich.<br />
Schon mancher, der den Spaß am Skifahren<br />
durch schmerzende oder kalte<br />
Füße bereits verloren hatte, hat ihn<br />
dank Bootdoc wiedergefunden ...<br />
WEB: boot-doc.com<br />
ANZEIGE / FOTOS: Bootdoc<br />
208<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
WINTER<br />
NEWS<br />
KLASSISCH<br />
GUTE WÄSCHE<br />
LÖFFLER TRANTEX®-Unterwäsche ist ein<br />
Funktionswäsche-Klassiker aus Österreich.<br />
Das Material transportiert Schweiß besser als<br />
jeder andere Stoff ab, trocknet schnell und<br />
bleibt geruchsneutral. Für ganz kalte Tage<br />
gibt es die Transtex-Wäsche auch mit<br />
Merinowolleanteil.<br />
loeffler.at<br />
Sonnige Zeiten<br />
für die Haut<br />
SONNENPFLEGE, die speziell auf<br />
die Anforderungen beim Outdoorsport<br />
abgestimmt ist, bietet ATEIA®<br />
ALPIN. Das Gesichts- und Lippensoftgel<br />
aus Österreich pflegt und<br />
schützt die Haut und bietet<br />
neben Reparaturenzymen auch<br />
einen Kälteschutz. ATEIA® ALPIN<br />
gibt es in Apotheken.<br />
ateia.at<br />
SCHNELL AUF EINEN KAFFEE<br />
DIE COFFEE FLASK vom US-Marktführer<br />
HYDRO FLASK hält Heißgetränke bis zu sechs<br />
Stunden lang heiß. Mit den vakuumisolierten<br />
und doppelwandigen Kaffeebechern mit praktischem<br />
Hydro Flip Lid sagt man der Coffeeto-go-Wegwerfgesellschaft<br />
den Kampf an. Es<br />
gibt die Coffee Flask in vielen Farben und zwei<br />
Größen.<br />
hydroflask.com<br />
PASST UND SCHÜTZT<br />
DIE KOMPERDELL PRO VEST vereint Sicherheit<br />
und höchsten Tragekomfort. Die Protektoren-Wendeweste<br />
passt sich durch Körperwärme<br />
noch besser der Körperform an, ist atmungsaktiv,<br />
schützt den Rücken sowie die Rippen und<br />
hat einen Nierengurt integriert.<br />
komperdell.com<br />
FOTOS: Hersteller<br />
WETTERFESTE WOLLE<br />
Die Jotunheimen ist nicht nur fesch, sondern<br />
auch innovativ! Die Wolljacke von DALE OF<br />
NORWAY (für Damen und Herren) ist durch<br />
eine spezielle Behandlung stark wasserabweisend<br />
und wird durch eine Membran komplett wasserund<br />
winddicht. Damit eignet sich die Jotunheimen<br />
sogar zum Skifahren.<br />
daleofnorway.com<br />
209
MATERIAL<br />
IM SCHAUFENSTER: 10 NEUE SKISCHUHE<br />
Nach der Einführung in die verschiedenen Anpassungssysteme auf den Seiten vorher hier die praktische Umsetzung.<br />
ATOMIC HAWX ULTRA 130<br />
Genieße das legendäre Hawx-Gefühl, jetzt<br />
auch mit schmalerer Passform. Der HAWX<br />
ULTRA ist der leichteste Alpin-Skischuh, den<br />
Atomic je produziert hat – ganze 25 Prozent<br />
Gewicht wurden gespart. Dazu kommt der<br />
neue Memory-Fit-3D-Innenschuh für ultimativen<br />
Tragekomfort.<br />
FLEX: 130<br />
PREIS (UVP): € 559,95<br />
WEB: atomic.com<br />
DALBELLO AVANTI 130 IF<br />
Dank I.F.Liner-Thermoverformung ist beim<br />
AVANTI 130 IF eine hundertprozentige<br />
Anpassung des Schuhs an jeden Fuß möglich.<br />
Weitere Features: Austauschbare Dura-<br />
GripTM-Spitzen- bzw. Fersenschützer,<br />
Canting, einstellbarer bzw. entfernbarer<br />
Manschettenspoiler.<br />
FLEX: 130<br />
PREIS (UVP): € 449,95<br />
WEB: dallbello.it/de<br />
FISCHER<br />
RC PRO 130 VACUUM FULL FIT<br />
Der RC PRO garantiert perfekten Sitz schon<br />
beim ersten Einstieg. Elastische Zonen in sensiblen<br />
Fußbereichen und perfekte Kraftübertragung<br />
über Power-Zones direkt auf das Zwei-Komponenten-Power-Chassis<br />
sorgen für komfortable<br />
High-Performance. Optionales Feintuning<br />
über die Fischer-VACUUM-Technologie. Und<br />
SOMA-TEC schont Kraft und Gelenke.<br />
FLEX: 130<br />
PREIS (UVP): € 499,95<br />
WEB: fischersports.com<br />
HEAD RAPTOR 140 RS<br />
Der vom Weltcup inspirierte RAPTOR 140 RS<br />
für großartige, tempofreudige Skifahrer ist ein<br />
leistungsorientierter Schuh für zehntelsekundenschnelle<br />
Kraftübertragung. Mit schneller, direkter<br />
Skikontrolle, einem anpassbaren, starren Flex,<br />
dem starken Halt und Komfort von HEAD-Performance-PRO-Liners<br />
und den revolutionären<br />
Klettbändern der Spineflex-Schnallen präsentiert<br />
sich der Raptor als leichter, schneller und<br />
wendiger Schuh.<br />
FLEX: 150 / 140 /130<br />
PREIS (UVP): € 499,95<br />
WEB: head.com<br />
K2 SPYNE 130<br />
Der SPYNE 130 ist das Flaggschiff der All-<br />
Mountain Performance-Serie. Dank des nietenfreien<br />
Energy-Interlock-Systems schluckt er<br />
die Kräfte, die von außen einwirken – Unterstützung<br />
liefern der Powerfuse-Spyne, der vorgeformte<br />
und anpassbare Intuition-Innenschuh<br />
sowie der „Power Cinch Strap“. Mit seinem<br />
130iger-Flex der perfekte Skischuh für sportliche<br />
All-Mountain-Skifahrer; erhältlich in den<br />
Breiten 97 mm, 100 mm und 102 mm.<br />
FLEX: 130<br />
PREIS (UVP): € 499,95<br />
WEB: k2skis.com<br />
LANGE RS 130<br />
Der Hochleistungsschuh RS 130 überzeugt<br />
mit Leistungsfähigkeit, Präzision und einer<br />
hervorragenden Passform. Der neutrale, aufrechte<br />
Stand sorgt für effizientere Leistungsübertragung<br />
und langsamere Ermüdung. Der neue Pro-Fit-<br />
Innenschuh mit Control-Fit-Technologie und einer<br />
„Custom Tongue“ garantiert herausragenden<br />
Tragekomfort.<br />
FLEX: 130<br />
PREIS (UVP): € 499,99<br />
WEB: lange-boots.com<br />
FOTOS: Hersteller<br />
210<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
www.flsk.de<br />
ROSSIGNOL<br />
ALLTRACK PRO 130 WTR<br />
Der neue ALLTRACK PRO 130 WTR überzeugt<br />
mit der revolutionären Fusion aus Kraft,<br />
Präzision und Aufstiegsleistung. Der Schuh bietet<br />
den Ski/Hike-Komfort eines lösbaren Freeride-Schuhschafts,<br />
kombiniert mit der herkömmlichen<br />
fixierten Position für Kraft und Präzision bei<br />
der Abfahrt. Darüber hinaus garantiert er Komfort,<br />
Wärme und Halt. Strapazierfähige Grip-<br />
Sohlen und Fussgewölbe sorgen für herausragenden<br />
Halt und Widerstandsfähigkeit.<br />
FLEX: 130<br />
PREIS (UVP): tba.<br />
WEB: rossignol.com<br />
SALOMON X PRO 120<br />
Obwohl der X PRO 120 nicht mal 2<br />
Kilo auf die Waage bringt, bietet er die<br />
Abfahrtsperformance eines Schwergewichts.<br />
Dafür sorgen die neue Twinframe2-<br />
Schalenkonstruktion und seine exklusive<br />
Polyamid-Chassis-Konstruktion.<br />
FLEX: 120<br />
PREIS (UVP): € 449,95<br />
WEB: salomon.com<br />
Die Revolution der<br />
Thermoflasche.<br />
Die FLSK [fla:sk, flask] kombiniert höchste<br />
Isolierleistung mit puristischem Design.<br />
18 Std heiß<br />
24 Std kalt bruchsicher<br />
SCOTT SPORTS G2 130 POWERFIT<br />
Der SCOTT G2 130 Powerfit verfügt über<br />
eine Powerfit-Schalentechnologie und einen<br />
thermoformbaren Innenschuh mit einem<br />
leistungsstarken 130er-Flex. Dieser Skischuh<br />
verfügt über echte Alpin-Performance und<br />
einen überragenden Trage- und Fahrkomfort,<br />
egal bei welchen Bedingungen.<br />
FLEX: 130<br />
PREIS (UVP): € 499,95<br />
WEB: scott-sports.com<br />
TECNICA MACH1 130 MV<br />
Der MACH überzeugt durch seine überragende<br />
Passform schon bei der ersten Anprobe.<br />
Mit dem „Custom Adaptive Shape“ bietet er<br />
zusätzlich eine Vielzahl effektiver Fitting-Optionen.<br />
Das thermoverformbare Microcell-Material<br />
umfasst den Innenschuh und kann vom<br />
Bootfitter punktgenau bearbeitet werden. Besonders<br />
sportliche Skifahrer wissen die Kombination<br />
aus direkter Kraftübertragung, optimaler<br />
Kontrolle und Komfort zu schätzen.<br />
FLEX: 130<br />
PREIS (UVP): € 499,95<br />
WEB: tecnica.it/osterreich<br />
15 % Rabatt<br />
mit dem<br />
Gutscheincode<br />
„be-active“<br />
211<br />
*gültig bis 31.01.2017, einzulösen auf www.flsk.de, nicht<br />
kombinierbar mit weiteren Rabatten.
WINTERLAND SALZBURG<br />
KÖNIGLICHE AUSWAHL<br />
UND EIN PISTENCHECKER<br />
Auf fünf Gipfel an einem Tag stehen und den Pistenzustand schon beim Frühstück prüfen:<br />
Am Hochkönig ist das alles möglich. Gänsehaut und Traumpanoramablicke inklusive.<br />
HOCHKÖNIG<br />
Ein König ohne Thron? Das wäre<br />
doch wie ein Winter ohne<br />
Schnee. Genau darum stehen im<br />
Skigebiet Hochkönig auch an mehreren<br />
Stellen Holzthrone, damit der<br />
Skifahrer gleich weiß, wo er ist. Wobei<br />
– das merkt man ohnehin am<br />
maje stätischen Panorama des Steinernen<br />
Meeres und des Hochkönigs und<br />
an der königlichen Pistenauswahl:<br />
120 Kilometer Abfahrten liegen einem<br />
zu Füßen, erreichbar mit 32 modernen<br />
Liften und Seilbahnen.<br />
Anfänger, Fortgeschrittene oder<br />
Profia, Genießer, Freerider oder Snowboarder<br />
– sie alle erleben am Hochkönig<br />
alpine Glücksmomente. Drei Funparks<br />
und eine Funslope sorgen für<br />
Gänsehaut, mit dem 1,8 Kilometer<br />
langen Blue Tomato Kings Park bietet<br />
die Region überhaupt einen der längsten<br />
Snowparks der Alpen.<br />
Wenn man einen Skitag bestmöglich<br />
ausnützen möchte, dann bedarf<br />
es auch einiger Vorbereitung –<br />
gut, wenn einem dabei geholfen wird.<br />
Damit Carver und Wedler zum Beispiel<br />
schon beim Frühstückstisch<br />
wissen, wo aktuell die besten Bedingungen<br />
herrschen, gibt es am Hochkönig<br />
den „Pistenchecker“ Tom.<br />
Mehrmals die Woche erkundet er das<br />
Skigebiet und versorgt Facebook, Youtube<br />
und das Portal hochkoenig.at mit<br />
aktuellen Videos aus der Region. Zusatzvorteil:<br />
Damit kann man sich<br />
schon ein Bild machen, wie die Pisten<br />
aussehen, noch ehe man erstmals im<br />
Skigebiet Hochkönig zu Gast war.<br />
DAS GANZE GEBIET AN EINEM TAG<br />
Die Ambitionierten erwartet eine besondere<br />
Herausforderung: an einem<br />
Tag eine komplette Runde durchs gesamte<br />
Skigebiet. Auf der sogenannten<br />
„Königstour“ erwarten einen fünf<br />
Gipfel, man bewältigt 32 Pistenkilometer<br />
und überwindet 6.700 Höhenmeter.<br />
Der Lohn dafür: atemberaubende<br />
Panoramen – und am höchsten<br />
Punkt der Tour ein Erinnerungsfoto:<br />
Auf dem Aberg-Langeck wartet seit<br />
dieser Saison nämlich ein Fotopoint,<br />
der die Erinnerung an die Königstour-Runde<br />
auch ohne eigene Kamera<br />
für die Ewigkeit festhält.<br />
Top-Termine <strong>2016</strong>/17<br />
13.–15. 1.: Fridge Festival mit Big Air<br />
und internationalen Music-Acts.<br />
14.–15. 1.: Königstage mit dem Ö3<br />
Pistenbully, Renntraining mit Schild<br />
Skiracing und Freeride-Safety-Camps<br />
19. 3.: Skihüttenroas<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 5 9 18<br />
PISTEN: 120 km ■ 52 ■ 41 ■ 19;<br />
dazu 8 Kilometer Freeride-Routen<br />
PREISE (TAGESKARTE): Erwachsene<br />
€49,50; Jugend €37,–; Kinder €24,50<br />
INFOS UND BUCHUNGEN:<br />
Höchkönig Tourismus GmbH<br />
5761 Maria Alm<br />
Tel.: 0 65 84/20 388<br />
E-Mail: region@hochkoenig.at<br />
WEB: hochkoenig.at<br />
FOTOS: Bergbahnen Hochkönig<br />
212<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTOS: Rauriser Hochalmbahnen<br />
RAURIS<br />
ECHTES<br />
WINTERG’FÜHL<br />
Abseits von Trubel und Hektik begeistert<br />
das Skigebiet der Rauriser<br />
Hochalmbahnen mit breiten<br />
Pisten, tief verschneiten Hängen und<br />
grandiosen Aussichten – hier steht<br />
Naturgenuss an oberster Stelle. Auf<br />
den 32,5 familienfreundlichen und<br />
bestens präparierten Pistenkilometern<br />
in allen Schwierigkeitsstufen erleben<br />
Wintersportler echtes Winterg´<br />
fühl im Nationalpark Hohe Tauern.<br />
Skizwerge, geübte Pistenwedler und<br />
Genussskifahrer können sich hier<br />
nach Herzenslust austoben. Die 700 m<br />
lange Funslope und der Nuggetpark<br />
sorgen für Abwechslung – und sind<br />
besonders bei Jugendlichen beliebt.<br />
Schneesicher ist das Skigebiet<br />
nicht nur aufgrund der Höhenlage –<br />
die Pisten reichen von 950 bis 2.175 m<br />
Seehöhe –, sondern auch dank moderner<br />
Beschneiungsanlagen. Urige Almhütten,<br />
professionelle Skischulen und<br />
der Ausblick auf die Goldberggruppe,<br />
den Hochkönig und das Glocknergebiet<br />
runden das Angebot ab. Das Skigebiet<br />
ist außerdem klimafreundlich:<br />
Der Strom für Beschneiungs- und Liftanlagen<br />
wird im eigenen Wasserkraftwerk<br />
produziert.<br />
NEU: Diesen Winter erscheint die<br />
Waldalmbahn im neuen Glanz: Eine<br />
10er-Gondelbahn der neuesten Generation<br />
ersetzt den Waldalm-Schlepplift<br />
– modernster Komfort garantiert. Vormerken:<br />
Am 16. Dezember startet die<br />
Rauriser-Hochalmbahnen-Saison.<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 3 1 6<br />
PISTEN: 32,5 km; ■ 15 ■ 12,5 ■ 5;<br />
PREISE (TAGESKARTE HS): Erw. € 40,50;<br />
Jugend € 31,–; Kinder € 20,50<br />
WEITERE INFORMATIONEN:<br />
WEB: hochalmbahnen.at<br />
www.pyua.de<br />
WHITE ROOM<br />
GREEN PIECE<br />
UNSERE 3-LAGEN-JACKE DISRUPT-Y. AUS 100% RECYCELTEM POLYESTER.<br />
Für Sportler, die sich nicht zwischen, sondern für Performance, Style und Nachhaltigkeit entscheiden.<br />
Unsere Vision? Hochfunktionale Produkte ohne Footprint. Diese Meilensteine haben wir schon erreicht:<br />
geschlossener Recyclingkreislauf, giftfreie Imprägnierung, Produktion in Europa.<br />
Lust auf unbeschwerte Performance? Green Pieces gibt’s auf www.pyua.de
MATERIAL<br />
ERKLÄR<br />
MIR...<br />
... EINEN<br />
ALPIN-<br />
SKI-<br />
STOCK<br />
SKISTOCK IST GLEICH SKISTOCK? KEINESWEGS.<br />
Es lohnt sich durchaus, sich auch über den Stock beim<br />
Kaufen (oder Leihen) einige Gedanken zu machen.<br />
Fachmann Daniel Bürkle hat uns die folgenden<br />
sechs Fragen beantwortet.<br />
1. AUS WELCHEN MATERIALIEN WERDEN<br />
SKISTÖCKE GEFERTIGT? UND WORIN<br />
LIEGEN DIE UNTERSCHIEDE?<br />
• Carbon ist ein sehr leichtes Material<br />
mit einer hohen Biegefestigkeit, das<br />
zum perfekten Schwungverhalten führt.<br />
Der Nachteil: Carbon ist vergleichsweise<br />
teuer. Von einem „Carbon"-Schriftzug<br />
allein sollte man sich allerdings<br />
nicht blenden lassen: Es gibt noch keine<br />
einheitliche Richtlinie, ab welchem<br />
Carbon anteil der Begriff auf dem Stock<br />
aufgedruckt werden darf. Leki verwendet<br />
bei der Produktion z. B. ausschließlich<br />
das hochwertige HM-Carbon.<br />
• Aluminium ist in der Verwendung<br />
höchst stabil, gleichzeitig auch sehr robust.<br />
Scharfe Skikanten können dem<br />
Stockrohr fast nichts anhaben. Und in<br />
der Herstellung ist es eine kostengünstigere<br />
Variante.<br />
• Carbon Composite ist eine Mischung<br />
aus Alu und Carbon. Meist sind Stöcke<br />
aus diesem Material sehr leicht und<br />
trotzdem robust.<br />
2. IN WELCHE KATEGORIEN LASSEN SICH<br />
SKISTÖCKE EINTEILEN?<br />
Aufgrund der Vielzahl an Verwendungszwecken<br />
gibt es auch bei Skistöcken<br />
viele Kategorien, die sich jedoch von<br />
Hersteller zu Hersteller, wie auch von<br />
denen bei Skiern, etwas unterscheiden.<br />
Leki kategorisiert sein Sortiment wie<br />
folgt: Vario, Freeski, Worldcup Race,<br />
Kids, Junior, Ladys. Zusätzlich unterscheidet<br />
Leki auch zwischen „Trigger“<br />
und „Non-Trigger“: Beim „Trigger“ wird<br />
die Schlaufe um den Handschuh montiert<br />
und kann per Knopfdruck vom<br />
Stock getrennt werden. „Non-Trigger“<br />
bezeichnet die herkömmliche Schlaufenvariante.<br />
3. WELCHES SIND DIE HAUPTBESTAND-<br />
TEILE VON SKISTÖCKEN – UND WORAUF<br />
KOMMT ES BEI DEN TEILEN AN?<br />
• Der Griff: Er sollte in erster Linie komfortabel<br />
sein, schließlich liegt er einen<br />
ganzen Skitag lang in der Hand. Der<br />
Trigger-Griff hat zudem den Vorteil,<br />
dass das System bei einem Sturz auslöst<br />
wie eine Sicherheitsbindung und der<br />
Stock nicht an der Hand bleibt. So lassen<br />
sich viele Verletzungen vermeiden,<br />
etwa der Schulter, der Arme oder auch<br />
der „Skidaumen“.<br />
• Die Schlaufe: Manche Schlaufen sind<br />
aus Neopren gefertigt, was den Vorteil<br />
hat, das sie kein Wasser aufsaugen<br />
und nicht einfrieren. Das spezielle Trigger-System<br />
bietet den Vorteil, dass sich<br />
die Schlaufe durch eine einfache Daumenbewegung<br />
lösen lässt. Durch das<br />
System bietet der Stock eine direkte<br />
Kraftübertragung ohne Verluste.<br />
FOTOS:© Hansi Heckmaier/Leki Lenhart GmbH<br />
214<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
IM SCHAUFENSTER:<br />
NOCH 3 SKISTÖCKE<br />
Auch diese drei neuen Modelle werden den<br />
Ansprüchen von Skisportlern vollauf gerecht.<br />
Der Experte<br />
DANIEL BÜRKLE ist Key-Account-<br />
Manager beim Sportartikel-Großhändler<br />
und Leki-Importeur Redler<br />
Sports mit Sitz in Lauterach,<br />
Vorarlberg.<br />
WEB: leki.at<br />
• Das Rohr: Zu welchem Material man<br />
greift, hängt auch vom Verwendungszweck<br />
ab: Wer speziell leichte Stöcke<br />
bevorzugt, dem ist Carbon zu empfehlen,<br />
wer auf Robustheit Wert legt, kann<br />
auch zu einem Aluminium-Stock greifen.<br />
• Der Teller: Alpinteller sind kleiner als<br />
Tourenteller, die vermehrt im Tiefschnee<br />
zum Einsatz kommen. Bei Leki kann jeder<br />
Teller auf jeden Spitz gedreht und<br />
binnen Sekunden von Alpin auf Touren<br />
gewechselt werden.<br />
4. WIE PASST DER STOCK?<br />
Dafür gibt es eine Faustregel: Der Winkel<br />
zwischen Ober- und Unterarm eines<br />
angelegten Arms soll bei 90 Grad liegen,<br />
wenn die Spitze im Schnee steckt. Die<br />
meisten Stockhersteller bieten auf ihren<br />
Internetseiten zudem einen Online-Längenratgeber,<br />
wo neben der Körpergröße<br />
auch weitere Faktoren wie das Alter und<br />
das skitechnische Können berücksichtigt<br />
werden.<br />
5. WAS UNTERSCHEIDET DAMEN- VON<br />
UNISEX-STÖCKEN? Der Hauptunterschied<br />
liegt im Griff, der an die kleinere<br />
Damenhand angepasst ist. Bei der Auslösung<br />
des Trigger-Mechanismus achtet<br />
Leki auf leichte Bedienbarkeit. Optisch<br />
erkennbar sind die Ladys-Stöcke am unterschiedlichen<br />
Design.<br />
6. IN SUMME: WARUM ALSO ZAHLT ES<br />
SICH AUS, SICH BEIM SKISTOCKKAUF EIN<br />
PAAR GEDANKEN ZU MACHEN?<br />
Es gibt eine große Angebotspalette mit<br />
vielen ausgeklügelten Modellen für unterschiedliche<br />
Einsatzbereiche. Man<br />
bekommt somit wirklich den Skistock,<br />
der exakt zu den persönlichen Bedürfnissen<br />
passt. In puncto Qualität zahlt<br />
es sich aus, auch auf vermeintliche Details<br />
zu achten. Bei Leki spielt das Thema<br />
Nachhaltigkeit eine große Rolle, zu<br />
dieser Philosophie gehört auch, so hohe<br />
Qualität anzubieten, dass der Stock<br />
auch über mehrere Saisonen hinweg<br />
gern behalten wird.<br />
FOTOS: Hersteller<br />
SALOMON<br />
ARCTIC S3<br />
Erstklassiger Style und mehr<br />
Sicherheit für All-Mountain-<br />
Skifahrer. Der S3-Freeski-<br />
Griff ist für den Fall, dass<br />
der Stock beim Skifahren<br />
ungewollt hängenbleibt, mit<br />
einer selbstlösbaren Schlaufe<br />
ausgestattet. Zudem zeichnet er<br />
sich bei geringem Gewicht durch<br />
Robustheit aus.<br />
GEWICHT: 100 g<br />
LÄNGE: verstellbar<br />
von 115 bis 130 cm<br />
PREIS (UVP): € 49,–<br />
WEB: salomon.com<br />
KOMPERDELL<br />
NATIONALTEAM CARBON<br />
Ein hochwertiger Stock mit einem<br />
eigens entwickelten Carbon-<br />
Schaft, der Belastungswerten bis<br />
zu 200 Kilo standhält. Mit dem<br />
original Weltcup-Design, einem<br />
Duplo-Renngriff und Wolfram-<br />
Carbid-Spitzen ist dies der perfekte<br />
Stock für jeden anspruchsvollen<br />
Pistenfahrer.<br />
GEWICHT: 216 g<br />
LÄNGE: 120 cm<br />
PREIS (UVP): € 79,95<br />
WEB: komperdell.com<br />
LEKI<br />
SPEED S<br />
Der SPEED S im sportlichen<br />
Airfoil-Design macht auf der<br />
Piste die beste Figur. Dank<br />
hochfestem Aluminium und<br />
superkomfortablen Trigger-<br />
S-Griffen wirst du mit diesen<br />
Stöcken sicherlich viel Spaß<br />
beim Carven haben.<br />
GEWICHT: 240 g (bei<br />
Länge 120 cm)<br />
LÄNGE: verstellbar von<br />
110 bis 135 cm<br />
PREIS (UVP): € 100,–<br />
WEB: leki.at<br />
215
LADYS FIRST<br />
FOTO: iStock<br />
TEXT: Claudia Riedl<br />
216<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FRAUEN<br />
TICKEN ANDERS<br />
... AUCH BEIM SKIFAHREN. Die Sportartikelindustrie hat auf diesen<br />
Umstand mit spezieller Ausrüstung für Damen reagiert.<br />
Ob die Modelle „für sie“ tatsächlich Sinn machen und wie<br />
Männlein und Weiblein sich sonst auf der Piste<br />
unterscheiden? <strong>SPORTaktiv</strong> kennt die Antworten.<br />
Sie ist gern mit Blümchen oder<br />
anderen Mustern verziert und<br />
sieht adrett aus: die Wintersportausrüstung<br />
für Frauen.<br />
Alles Mädchenkram? Von wegen!<br />
Nicht erst seit diesem Winter bietet<br />
der Markt Skiequipment extra für die<br />
Dame, das sich aber nicht nur in der<br />
Optik, sondern auch in der Funktion<br />
vielfach von den klassischen<br />
Unisex-Modellen unterscheidet. Und<br />
das hat schon seine Gründe. Petra Hofer<br />
von Giga sport verrät uns im Folgenden,<br />
wie die „feminine“ Skiausrüstung<br />
funktioniert, was es beim<br />
Kauf zu beachten gilt – und wie „frau“<br />
fahr- und styletechnisch diesen Winter<br />
ganz leicht die Kurve kriegt.<br />
SINN ODER UNSINN?<br />
Derzeit gibt es auf dem Sportartikelmarkt<br />
eine breite Palette an frauenspezifischer<br />
Skiausrüstung. Vor allem die<br />
Damenskier bzw. Ladycarver, die Bindungen<br />
und Skischuhe sind genau auf<br />
die Bedürfnisse von Frauen zugeschnitten.<br />
Den „femininen“ Handschuh<br />
gibt’s noch obendrauf.<br />
Ob die Damenausrüstung auch<br />
wirklich Sinn macht, wollten wir von<br />
Ski-Expertin Petra Hofer von Gigasport<br />
Graz genauer wissen. Und sie erklärt<br />
uns gleich: „Damenskier und Co. haben<br />
absolut ihren Nutzen. Frauen haben<br />
einfach einen anderen Körperbau<br />
als Männer und auch der weibliche<br />
Körperschwerpunkt liegt durch das<br />
breitere Becken, die schmälere Taille<br />
und die Rundungen an Bauch, Beinen<br />
und Po weiter hinten. Natürlich spielen<br />
auch Gewicht und Größe eine Rolle.<br />
Frauen sind in der Regel kleiner und<br />
leichter als Herren, weisen meist eine<br />
schwächer ausgeprägte Muskulatur<br />
auf und können somit beim Skifahren<br />
auch weniger Kraft einsetzen.“<br />
DER SKI FÜR SIE<br />
Wie werden diese Geschlechterunterschiede<br />
nun bei der Produktentwicklung<br />
umgesetzt? Petra Hofer wirft für<br />
uns einen Blick auf das Material: „Der<br />
Damenski unterscheidet sich vom<br />
klassischen Alpinski grundsätzlich in<br />
Gewicht, Optik und Montagemittelpunkt.<br />
Da die Frau im Schnitt weniger<br />
Kraft einsetzen kann, muss bei den Damenskiern<br />
das Gewicht reduziert werden.<br />
Um das zu erreichen, versehen einige<br />
Hersteller die Skier mit leichteren<br />
Holzkernen, z. B. aus Pappelholz oder<br />
sogar mit Kunststoffkernen.<br />
Aufgrund des unterschiedlichen<br />
Körperschwerpunkts sitzt beim Damenski<br />
auch die Bindung weiter vorn,<br />
sodass „sie“ den Ski mit weniger Kraftaufwand<br />
drehen kann. Optisch unterscheidet<br />
sich das Damen- vom Herrenmodell<br />
meist durch die Farbgebung<br />
oder durch typisch ‚weiblichen‘ Aufdruck.<br />
(Mehr zum Thema Ladyski siehe<br />
Seite 220 und 221.)<br />
217
LADYS FIRST<br />
SKI LONGER,<br />
SKI STRONGER!<br />
OPEDIX ® Kinetic Health Gear<br />
definiert Funktionsbekleidung neu.<br />
MEHR ABFAHRTEN, weniger Muskelkater,<br />
schnellere Erholung: Das verspricht die<br />
neue Funktionsbekleidung von OPEDIX®.<br />
Der Hintergrund: Die korrekte Ausrichtung<br />
aller wichtigen Bestandteile des<br />
Bewegungsapparats wie Muskeln, Sehnen<br />
und Gelenken sowie die Aktivierung<br />
der neuronalen Tiefensensibilität müssen<br />
stimmen. Gleichzeitig müssen Skisportler<br />
sich perfekt bewegen können. Auf all<br />
diese Anforderungen hat sich OPEDIX®<br />
spezialisiert.<br />
Das US-Unternehmen fertigt wissenschaftlich<br />
entwickelte, hochwertige<br />
Funktionsbekleidung, die den Bewegungsablauf<br />
unterstützt und optimiert.<br />
Durch das spezielle Material wirken die<br />
Shorts, Tights und Shirts bei höchstem<br />
Tragekomfort ähnlich einem Kinesiotape:<br />
Bei jeder Bewegung werden die Gelenke<br />
unterstützt und geschont, die Haltung<br />
wird verbessert, die Leistungsfähigkeit<br />
gesteigert und es wird Verletzungen vorgebeugt.<br />
Die Bekleidung funktioniert<br />
auf und abseits der Piste und Loipe, bei<br />
allen anderen Sportarten ebenso wie in<br />
Beruf und Alltag.<br />
WEB: opedix.de<br />
Kleider machen<br />
Sportler: Die Shirts<br />
und Tights von<br />
OPEDIX® unterstützen<br />
den Körper bei der<br />
Bewegung und<br />
steigern somit die<br />
Leistung.<br />
FOTOS: Opedix<br />
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Frauen fahren – im<br />
Schnitt – mit weniger<br />
Krafteinsatz<br />
Ski als Männer. Nur<br />
ein Punkt von vielen,<br />
die die Industrie<br />
bei weiblichem<br />
Equipment berücksichtigt.<br />
VON KOPF BIS FUSS<br />
Weiter geht’s mit den Skischuhen:<br />
Frauen brauchen anders geschnittene<br />
Skistiefel, die beim Abfahren nicht einschneiden.<br />
Sie haben meist dickere<br />
Waden, die auch noch tiefer ansetzen,<br />
weshalb die Damenskischuhe mit einem<br />
kürzeren Schaft ausgestattet sind.<br />
Da Frauen außerdem leichter frieren,<br />
haben die Skistiefel ein dickeres Innenfutter<br />
als vergleichbare Ausrüstung<br />
für Herren. Bei manchen Damenmodellen<br />
besteht übrigens auch die<br />
Schale aus mehreren Teilen, um die<br />
Kraftübertragung zu verbessern.<br />
Beim Skischuhkauf ist vor allem<br />
auf die richtige Passform zu achten –<br />
unsere Ski-Expertin hat hier einen<br />
Tipp: „Mit dem ‚Bootfitting‘, das wir<br />
bei Gigasport seit einigen Jahren anbieten,<br />
kann man seine Skischuhe<br />
über thermische Formung an die persönliche<br />
Fußform anpassen lassen.<br />
Auch Fußfehlstellungen werden berücksichtigt,<br />
damit auf der Piste<br />
nichts mehr drückt oder reibt.“<br />
Wo bei Damenski und -skischuh<br />
sehr viel Aufwand hinter der Produktentwicklung<br />
steckt, sind andere<br />
Ausrüstungsteile schon etwas einfacher<br />
von den Männermodellen abzuwandeln,<br />
wie uns die Gigasport-Expertin<br />
erklärt: „Der Helm für die Frau<br />
ist einfach etwas schmäler geschnitten<br />
als das Unisex-Modell und innen<br />
gerne mit warmer, kuscheliger Pelzfütterung<br />
versehen.“ Und auch bei der<br />
Skibrille gibt’s Unterschiede: „Die<br />
Brille soll ja bekanntlich gut anliegen,<br />
bei der Frau aber zusätzlich die sensiblere<br />
weibliche Gesichtshaut nicht reizen<br />
und keine Abdrücke hinterlassen.<br />
Daher wird bei den Damenmodellen<br />
auch besonders weicher Schaum eingesetzt.<br />
Die Skibrille für ‚sie‘ ist außerdem<br />
filigraner als ihr männliches<br />
Pendant.“<br />
Für den Schutz der Finger bzw.<br />
der ganzen Hand sind beim Skifahren<br />
ja die Handschuhe zuständig. Auch<br />
von diesem wichtigen Ausrüstungsteil<br />
gibt es speziell auf die Bedürfnisse<br />
der Frau zugeschnittene<br />
Modelle. Diese sind nicht nur schmäler<br />
geschnitten, sondern meist auch<br />
mit einem schnell wärmenden Material<br />
wie Primaloft gefüttert, da Frauen<br />
im Schnitt auch an den Fingern rascher<br />
frieren. „Wer bei der Wärme keine<br />
Kompromisse eingehen will, greift<br />
am besten gleich zu beheizbaren<br />
Handschuhen“, rät Petra Hofer.<br />
URBANER CHIC<br />
In Sachen Optik unterscheidet sich das<br />
Skimaterial für Damen von der Herrenausrüstung<br />
in Farbe und Muster.<br />
Nicht selten geben Hersteller ihren Lady-Skibrillen<br />
einen pinken oder violetten<br />
„Anstrich“ und verzieren Helme<br />
mit dezenten Blümchenmustern. Aber<br />
noch viel stärker mit optischen Fragen<br />
setzen sich die (Ski-)Modemacher auseinander.<br />
Denn das Pisten-Outfit für<br />
die Frau soll nicht nur farb-, sondern<br />
auch schnitttechnisch den aktuellen<br />
Trends entsprechen.<br />
Weite Baggyhosen, wie man sie<br />
vom Snowboarden kennt, sind zwar<br />
bequem und bieten viel Bewegungsfreiheit,<br />
treffen jedoch nicht immer<br />
den Geschmack der modebewussten<br />
Skifahrerin. Um die weibliche Silhouette<br />
zu unterstreichen, setzen da<br />
FOTO: Atomic<br />
218<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
her viele Hersteller auf taillierte Skijacken<br />
und eng anliegende Hosen – der<br />
Bewegungspielraum soll dabei aber<br />
nicht zu kurz kommen. Kein einfacher<br />
Spagat. Wie die Hersteller ihn lösen?<br />
„Indem sie mehr Stretchmaterial<br />
in die eng anliegende Kleidung einarbeiten“,<br />
weiß die Gigasport-Expertin.<br />
Die schmäler geschnittenen Jacken<br />
und Hosen künden übrigens<br />
auch von dem Trend zu straßentauglichen<br />
Pisten-Outfits, der sich in diesem<br />
Winter fortsetzt. Modische Steppungen<br />
und eine hohe Taille bei der Jacke<br />
oder farbenfrohe und gemusterte Hosen<br />
machen Damen nach dem Skitag –<br />
ohne Umziehen – auch für die urbane<br />
Umgebung optisch fit.<br />
WARM EINGEPACKT<br />
Bleiben wir noch bei der Bekleidung:<br />
Hier macht vor allem die Jacke den Unterschied<br />
zwischen Mann und Frau.<br />
Die Damen-Skijacke ist nämlich meist<br />
wärmer als das Herrenmodell. „Es wird<br />
viel mit Daunenfüllung und Primaloft<br />
gearbeitet, um die Frau beim Skifahren<br />
warm zu halten“, erklärt Hofer.<br />
Wieso? Weil es eben Frauen öfter<br />
und schneller kalt ist als Männern.<br />
Die Ursache dafür liegt unter anderem<br />
in der Körperzusammensetzung<br />
begründet. Bei Frauen ist die Muskulatur<br />
weniger ausgeprägt als bei den<br />
Männern, dafür ist der Körperfettanteil<br />
höher. Fett kann die Wärme zwar<br />
isolieren, aber nicht erzeugen. Diese<br />
Arbeit erledigen die Muskeln. Wie<br />
hält sich „frau“ also auf der Piste<br />
warm? Ein Tipp dazu: „Neben warmen<br />
Jacken und beheizbaren Handschuhen<br />
stehen auch Heizeinlagen<br />
für die Skischuhe hoch im Kurs.“<br />
TYPISCH FRAU?<br />
Da wir gerade bei den Unterschieden<br />
sind: Wir wollten von unserer Expertin<br />
wissen, ob sich die Damen auch in<br />
ihrem Skiverhalten von den Männern<br />
unterscheiden. „Das Verhalten von<br />
Frauen auf der Piste ist etwas anders.<br />
Sie fahren entspannter – Genuss und<br />
Ausgleich zum Alltag stehen im Vordergrund.<br />
Bei den Männern kann dagegen<br />
auch mal der Wettkampfgedanke<br />
dominieren“, glaubt Hofer.<br />
Da stellt sich in weiterer Folge die<br />
Frage, ob Männer nun beim Skifahren<br />
ein höheres Verletzungsrisiko aufweisen<br />
als Frauen. Antwort: Jein! Das Verletzungsrisiko<br />
bei Männern ist nur<br />
geringfügig höher, wie uns das „Kuratorium<br />
für Verkehrssicherheit“ (KFV)<br />
mitteilt. Aber: Männer weisen ein anderes<br />
Verletzungsmuster auf als Damen.<br />
Die KFV-Unfallerhebung aus<br />
dem Jahr 2014 hat ergeben, dass die<br />
häufigsten Schäden bei beiden Geschlechtern<br />
Muskel- und Sehnenverletzungen<br />
des Knies sind. Aber während<br />
etwa 39 Prozent aller beim<br />
Skifahren verletzten Frauen aufgrund<br />
einer Knieverletzung behandelt werden<br />
mussten, waren es bei den Männern<br />
nur rund 23 Prozent.<br />
Die Sportartikelindustrie hat,<br />
wie wir nun wissen, auf diese typisch<br />
„weiblichen Verletzungen“ mit frauenspezifischen<br />
Skimodellen, die sich<br />
vor allem durch ihr geringeres Gewicht<br />
auszeichnen, reagiert. Leichteres<br />
Drehen des Skis und weniger<br />
Kraftaufwand sind das Ergebnis. Und<br />
damit soll auch das Risiko von Knieverletzungen<br />
bei Frauen gesenkt – vor<br />
allem aber der Spaß auf der Piste gesteigert<br />
werden.<br />
WER SPORT<br />
TREIBT,<br />
BRAUCHT<br />
SIXTUS.<br />
Fördert die Durchblutung<br />
Hält die Füße aktiv warm<br />
Schützt die empfi ndliche Haut<br />
FACTS ZUR FRAUENAUSRÜSTUNG<br />
WEICHE BRETTER. Der Damenski ist<br />
leichter, biegsamer und optisch verspielter.<br />
Die Bindung sitzt weiter vorne,<br />
um den hinten liegenden Körperschwerpunkt<br />
auszugleichen und das<br />
Drehen des Skis zu erleichtern.<br />
GUT ZU FUSS. Skischuhe für Frauen haben<br />
einen kürzeren Schaft, da der Wadenansatz<br />
tiefer liegt. Meist ist der<br />
Stiefel auch mit einem besonders warmen<br />
Futter und leicht zu öffnenden<br />
Schnallen ausgestattet.<br />
FÜR DIE FEINMOTORIK. Die „femininen“<br />
Skihandschuhe zeichnen sich durch<br />
schmälere Schnitte und wärmere Fütterungen<br />
aus. Wer besonders schnell<br />
friert, greift zu beheizbaren Modellen.<br />
DER RICHTIGE DURCHBLICK. Die Skibrille<br />
für die Frau soll die Gesichtshaut schonen<br />
und gut anliegen, ohne Abdrücke<br />
zu hinterlassen. Daher dominieren filigrane<br />
Schnitte und weicher Schaum<br />
bei den Damenmodellen.<br />
NICHT OHNE HELM. Speziell für die<br />
Dame gibt es schmale Helme mit warmer<br />
Plüsch- oder Pelzfütterung. Extra-Polsterungen<br />
im Innern sorgen für<br />
zusätzlichen Schutz und Komfort.<br />
Die Sport-Pflegeserie mit der höchsten<br />
Dosierung an naturreinen ätherischen Ölen.<br />
AKTIVIERT, BELEBT UND REGENERIERT.<br />
VOR, WÄHREND UND NACH DEM SPORT.<br />
219<br />
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... EINEN<br />
LADYSKI<br />
Leichter, weicher, flexibler – ein Ski speziell für<br />
die Frau spielt auf der Piste seine Stärken aus.<br />
Worin er sich noch von einem klassischen<br />
Alpinski für beide Geschlechter unterscheidet,<br />
erklärt Gigasport-Expertin Petra Hofer.<br />
1. GEWICHT & OPTIK. Grundsätzlich unterscheidet<br />
sich der klassische Damenski<br />
vom „typischen“ Alpinski in Gewicht,<br />
Optik und Montagemittelpunkt. Beim<br />
frauenspezifischen Ski wird an Gewicht<br />
gespart, da Damen in der Regel kleiner<br />
und leichter sind und somit beim Skifahren<br />
weniger Kraft einsetzen können.<br />
„Ladyski haben ein Gewicht von rund<br />
2.000 g pro Ski. Herren- und Unisex-<br />
Alpinski wiegen schon mal ungefähr<br />
1.000 g pro Ski mehr“, weiß Expertin<br />
Petra Hofer. Die gängigsten Damenski-Modelle<br />
auf dem Markt lassen sich<br />
in die Kategorien All-Mountain und Allround-Carver<br />
einordnen.<br />
Zur Optik: Damenskier sind oft geschlechtsspezifisch<br />
gestylt – am hier<br />
abgebildeten „One Luv 74“ von K2 zu<br />
sehen. „Die beliebtesten Farben bei<br />
Damen skiern sind Schwarz und Weiß.“<br />
2. BINDUNG. Der Montagemittelpunkt<br />
der Bindung ist beim Damenmodell<br />
nach vorne versetzt, um den weiter hinten<br />
liegenden Körperschwerpunkt von<br />
Frauen auszugleichen. So wird das<br />
Drehen des Skis erleichtert. Die Bindung<br />
selbst ist bei den Damen ebenfalls<br />
leichter und optisch weniger massiv<br />
ausgeführt als bei Unisex-Modellen.<br />
3. MATERIAL. Unterschiede beim Gewicht<br />
sind auf die verwendeten Materialien<br />
zurückzuführen. Zwar sind auch<br />
beim Unisex-Alpinski Holzkerne Standard.<br />
Um beim Ladyski Gewicht zu sparen,<br />
statten Hersteller diese aber oft mit<br />
leichteren Holzkernen (z. B. aus Pappelholz)<br />
aus. Nicht selten wird auch auf<br />
Kunststoffkerne zurückgegriffen.<br />
4. FLEX/TORSION. Flex (= Biegsamkeit in<br />
Längsrichtung) und Torsion (= Verdrehbarkeit<br />
um die Längsachse) bestimmen<br />
die Steifigkeit eines Skis. Damenskier<br />
unterscheiden sich von anderen Alpinskiern<br />
durch einen weicheren Flex und<br />
eine weichere Torsion. Faustregel: Je<br />
weicher der Flex, je einfacher sich der<br />
Ski also durchbiegt, desto leichter dreht<br />
er auf der Piste. Dafür ist er bei höherem<br />
Tempo weniger stabil.<br />
Dank weicher Torsion wird ein Damenski<br />
„fehlerverzeihend“. Der Grund:<br />
„Je weicher die Torsion, desto mehr<br />
nimmt der Aufkantwinkel von der Skimitte<br />
zu den Skienden hin ab. Der Ski<br />
‚macht auf‘ und greift an den Skienden<br />
weniger stark“, erklärt die Expertin.<br />
Titan-Einlagen, die die Torsionssteifigkeit<br />
bestimmt, werden bei Damenskiern<br />
in der Regel dünner ausgeführt,<br />
FOTOS: K2, Gigasport<br />
220<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
um die gewünschten Eigenschaften zu<br />
erreichen. Bei dickeren Titan-Einlagen<br />
wird der Ski härter und fährt sich sportlicher<br />
– mehr Kraftaufwand ist damit<br />
aber auch gefragt.<br />
5. TAILLIERUNG + RADIUS. Unter Taillierung<br />
versteht man bekanntlich das<br />
Verhältnis der Breite von Schaufel, Skimitte<br />
und Skiende, das den Kurvenradius<br />
eines Skis wesentlich mitbestimmt.<br />
„Die gängigsten Mittelbreiten bei den<br />
Damenskiern liegen – gleich wie vielen<br />
Herren- oder Unisex-Modellen – zwischen<br />
70 und 80 mm. In Hinblick auf<br />
den Kurvenradius ist der Unterschied<br />
markanter: Damenskier weisen in der<br />
Regel geringere Radien (ca. 10–14 m)<br />
auf als klassische Unisex-Pistenskier<br />
(ca. 12–16 m).<br />
6. SKISPITZE/SKIENDE. Die Rockerkonstruktion<br />
hat sich auch im Damen skisektor<br />
durchgesetzt. Bei Rocker-Skiern beginnt<br />
die Aufbiegung der Schaufel früher<br />
und die Kantenlänge ist kürzer, wodurch<br />
sich der Ski leichter drehen lässt.<br />
Der drehfreudige und fehlerverzeihende<br />
Rocker-Ski eignet sich besonders<br />
gut auch für den Einsatz im Tief- oder<br />
Schlechtschnee (z. B. wenn es „sulzig“<br />
ist).<br />
Die Expertin<br />
PETRA HOFER ist Abteilungsleiterin<br />
der Bereiche Ski-Hartware<br />
und Fahrräder bei Gigasport Graz.<br />
E-MAIL: Petra.Hofer@gigasport.at<br />
WEB: gigasport.at<br />
7. ZIELGRUPPE. „Zielgruppe der Damenmodelle<br />
sind ‚gemütliche‘ bis mäßig<br />
sportliche Skifahrerinnen. Frauen, die<br />
schnelle Abfahrten bevorzugen oder<br />
gar Rennen fahren, kaufen sich hingegen<br />
selten Damenskier“, erklärt Hofer.<br />
Mit dem K2 „One Luv 74“ hat allerdings<br />
auch die fortgeschrittene, sportliche<br />
Skiläuferin ihre Freude.<br />
Manchmal ist es aber auch eine Frage<br />
der Eitelkeit oder des Geschmacks,<br />
mit welchem Paar Ski „frau“ fährt:<br />
„Gute Skifahrerinnen greifen manchmal<br />
lieber zu Männer- oder Unisex-Skiern,<br />
um zu zeigen, dass auch härtere und<br />
schwerer zu fahrende Skier kein Problem<br />
für sie sind. Nicht jede Frau mag<br />
außerdem einen ‚Mädchenlook‘, den<br />
manche Damenmodelle aufweisen.“<br />
8. KAUF- & PFLEGETIPPS. „Wichtig ist,<br />
dass man den Ski beim Kauf nicht zu<br />
lang wählt, den Radius abstimmt und<br />
auf die richtige Mittelbreite achtet.<br />
Sportfachhändler beraten gerne und<br />
helfen bei der Auswahl. Ein regelmäßiger<br />
Skiservice ist dann in der Folge entscheidend<br />
für Spaß und Sicherheit auf<br />
der Piste. Deshalb sollte man seine Skier<br />
mindestens zweimal im Jahr professionell<br />
servicieren lassen, damit etwa der<br />
Belag nicht austrocknet.“<br />
IM SCHAUFENSTER: 5 NEUE LADYS-SKI<br />
Für die weibliche Fraktion: Fünf Damen-Ski-Modelle der Saison <strong>2016</strong>/2017!<br />
FOTOS: Hersteller<br />
ATOMIC<br />
CLOUD ELEVEN<br />
XT<br />
Ein genialer Performance-Pistenski<br />
für Frauen und das<br />
Topmodell in jeder<br />
Hinsicht – mit der<br />
gleichen Performance-Technologie<br />
wie<br />
die Redster XT für<br />
Männer. Der Cloud<br />
bietet auch innovative<br />
Renntechnologien:<br />
Full Sidewall, Light<br />
Woodcore, Densolite<br />
Core und Titanium<br />
Stabilizer.<br />
GEWICHT: 1.860 g<br />
TAILLIERUNG:<br />
117/71/104 mm<br />
RADIUS: 13 m bei<br />
162 cm<br />
PREIS (UVP):<br />
€ 599,95<br />
WEB: atomic.com<br />
HEAD<br />
SUPER JOY<br />
Die einzigartige Superlite-Konstruktion<br />
speziell für Frauen<br />
bietet sportlichen Skifahrerinnen<br />
erstklassigen<br />
Highspeed-Carving-Spaß<br />
auf der<br />
Piste. Die Performance<br />
wurde sportlicher<br />
– und der Kantenwechsel<br />
in der<br />
Schwungeinleitung<br />
gelingt mit diesem Ski<br />
absolut mühelos.<br />
GEWICHT: 1.980 g<br />
TAILLIERUNG:<br />
128/75/108 mm<br />
RADIUS:<br />
12,5 m bei 163 cm<br />
PREIS (UVP):<br />
€ 599,95<br />
WEB: head.com<br />
K2<br />
ONE LUV 74<br />
PLUS<br />
Ein sehr lebendiger<br />
und reaktionsfreudiger<br />
Ski, maßgeschneidert<br />
für die<br />
fortgeschrittene,<br />
sportliche Skiläuferin.<br />
Die Leichtbauweise,<br />
das reduzierte<br />
Schwunggewicht<br />
sorgen für Wendigkeit,<br />
einfaches Handling<br />
und Präzision.<br />
GEWICHT: k. A.<br />
TAILLIERUNG:<br />
121/74/107 mm<br />
RADIUS: 12,5 m<br />
bei 160 cm<br />
PREIS (UVP):<br />
€ 499,95<br />
WEB: k2skis.com<br />
SALOMON<br />
W-MAX 12<br />
Schneller Skispaß für<br />
die flotte Dame, den<br />
ganzen Tag über! Mit<br />
diesem superkraftvollen<br />
und präzisen Ski sind<br />
dem Fahrspaß auf der<br />
Piste keine Grenzen<br />
gesetzt. Zwei Schichten<br />
aus Titan, Carbon-Einlagen<br />
und ein<br />
durchgehender Holzkern<br />
sorgen für maximale<br />
Power und<br />
Präzision bei jedem<br />
Schwung.<br />
GEWICHT: 1.839 g<br />
TAILLIERUNG:<br />
120/73/103 mm<br />
RADIUS: 14 m<br />
bei 165 cm<br />
PREIS (UVP):<br />
€ 699,95<br />
WEB: salomon.com<br />
VÖLKL<br />
FLAIR SC UVO<br />
Testsieger beim World<br />
Skitest in der Kategorie<br />
der sportlichen Damenski.<br />
Der extraleichte, gewichtsoptimierte<br />
Holzkern,<br />
das leichte Bindungssystem<br />
sowie Karboneinlagen<br />
sorgen für ein optimiertes<br />
Gesamtgewicht und unterstützt<br />
die Fahrerin. Der<br />
Tip Rocker erleichtert die<br />
schnelle Kurveneinleitung<br />
und der UVO Schwingungstilger<br />
mindert Vibrationen<br />
und sorgt zusätzlich<br />
für Laufruhe.<br />
GEWICHT: 2.640 g<br />
TAILLIERUNG:<br />
121/72/105 mm<br />
RADIUS: 14 m<br />
bei 165 cm<br />
PREIS (UVP):<br />
€ 699,95<br />
WEB: voelkl.com<br />
221
WINTERLAND KÄRNTEN<br />
ZU<br />
GAST ... IM WINTERLAND<br />
KÄRNTEN<br />
Über den Wolken<br />
– und dem Skihimmel<br />
ganz nah:<br />
Auf dem Nassfeld<br />
und auch den anderen<br />
Kärntner<br />
Skibergen setzt<br />
man noch mehr<br />
auf den Wohlfühlfaktor.<br />
FOTOS: xxx<br />
222<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
7DIE TOP<br />
NEWS<br />
... AUS KÄRNTENS SKIBERGEN<br />
Nicht unbedingt für Pistenerweiterung<br />
oder zusätzlichen Seilbahnbau,<br />
sondern für die Qualitätssicherung<br />
wurde auf den Kärntner Skibergen<br />
viel Geld in die Hand genommen.<br />
2,5 MILLIONEN EURO<br />
wurden allein am Nassfeld investiert, um<br />
in erster Linie den „Wohlfühlfaktor“ bei<br />
den Skigäste zu stärken. Dementsprechend<br />
floss das Geld in neue Schneemaschinen<br />
und Pistengeräte, in die<br />
Pisten sicherung und Pistenbeschilderung<br />
sowie in die Schneeanlagenoptimierung.<br />
AM KATSCHBERG wurden 500.000<br />
Euro in die Erweiterung der Beschneiungsanlagen<br />
und in die Leistungserhöhung<br />
der Pumpen investiert.<br />
NEUE BESCHNEIUNGSTEICHE<br />
für noch größere Beschneiungskapazität<br />
hat man auf der Turracherhöhe angelegt<br />
– Kostenpunkt: stolze 3,5 Millionen Euro.<br />
AUF DER GERLITZEN hatte der Ankauf<br />
eines neuen Pistengerätes Priorität, bei<br />
der Gesamtinvestition von 1,3 Mio wurde<br />
aber auch die Erweiterung der Beschneiungsanlage<br />
einbezogen.<br />
ZUM 60-JAHR-JUBILÄUM nahm man<br />
in Bad Kleinkirchheim 2 Millionen in die<br />
Hand, baute die Beschneiung aus, dazu<br />
neue Rennstrecken und Funpark sowie<br />
neue Pistengeräte.<br />
INVESTITIONEN hauptsächlich in die<br />
Beschneiungsanlagen wurden auch am<br />
Mölltaler Gletscher, am Hochrindl, im<br />
Dreiländereck, am Ankogel und auf der<br />
Koralpe getätigt.<br />
PANORAMAKAMERAS, Pistenkorrekturen,<br />
Kartensystem und WLAN<br />
sorgen auch am Goldeck für noch mehr<br />
Spaß während des Skitags.<br />
FOTO: Nassfeld<br />
ALLE INFOS:<br />
Urlaubsinformation Kärnten<br />
Völkermarkter Ring 21–23<br />
9020 Klagenfurt<br />
Tel.: 0 463/30 00<br />
E-Mail: info@kaernten.at<br />
WEB: kaernten.at<br />
223
AUF EINEN BLICK:<br />
SKIBERGE IN KÄRNTEN<br />
Tageskarte<br />
Erwachsene<br />
Tageskarte<br />
Kinder<br />
Schlepper<br />
Sessellift<br />
Kabinen/Gondel<br />
km leicht<br />
km mittel<br />
km schwer<br />
Pisten km<br />
Ankogel – Mallnitz ankogel-ski.at 45 22,5 3 0 2 2,8 5 5 12,8 HM<br />
Bad Kleinkirchheim – St. Oswald Skiarena ski-thermen-golf.at 46 23 15 7 4 18 77 8 103 HM<br />
Bodental carnica-rosental.at 22 17 2 0 0 1 1 0 2 HM*<br />
Dreiländereck – Arnoldstein 3laendereck.at 34,5 19 8 1 0 6 7 4 17 HM<br />
Eberstein – Saualpe eberstein.at 17 13 1 0 0 0,9 0 0 1 HM<br />
Emberger Alm – Berg im Drautal embergeralm.info 29,5 15 4 0 0 4 5 1 10 HM*<br />
Falkert HEIDI ALM BergResort heidialm.at 29,5 16,8 5 0 0 3 8 1 12 HM<br />
Flattnitz flattnitz.net 27,5 16 3 1 0 6 4 3 13 HM*<br />
Gerlitzen Alpe gerlitzen.com 44,5 22 9 7 1 12 27 3 42 HM<br />
Goldeck am Millstätter See sportberg-goldeck.com 39 19,5 5 2 2 8 9,5 7,5 25 HM<br />
Heiligenblut – Großglockner gross-glockner.at 43 21,5 6 1 4 20 34 1 55 HM*<br />
Innerkrems innerkrems.at 38 19 7 2 0 7 27 2 36 HM<br />
Katschberg katschi.at 44 22 8 6 2 10 50 10 70 HM<br />
Klippitztörl klippitz.at 33 19 4 2 0 18 10 0 28 HM<br />
Koralpe koralpe-kaernten.at 32 17,5 5 1 0 10 11 3 24 HM<br />
Mölltaler Gletscher gletscher.co.at 45 22,5 2 5 2 5,2 7,7 4,5 17,4 HM<br />
Nassfeld nassfeld.at 46 23 16 9 5 30 69 11 110 HM+5<br />
Petzen – Feistritz ob Bleiburg petzen.net 30 15 4 0 1 7 7 1 15 HM<br />
Simonhöhe - Sankt Urban simonhoehe.at 29,5 17,5 8 0 0 7 5 1 13 HM<br />
Sirnitz - Albeck – Hochrindl hochrindl.at 32 18 6 1 0 9 6 4 19 HM*<br />
Skilift in Griminitzen kirchbach.gv.at 9 7 1 0 0 0,5 0 0 1 HM<br />
Turracher Höhe turracherhoehe.at 44,5 22 7 6 1 14,5 24 3,5 42 HM<br />
Vorhegg / Kötschach – Mauthen koemau.com 31 15,5 3 1 0 1 5 0 6 HM*<br />
Weinebene weinebene.at 28,5 16,5 6 0 0 6 8 4 18 HM*<br />
Weißbriach / Gitschtal weissbriach.at 28 14 3 0 0 1 3 0 4 HM*<br />
Weissensee weissensee.com 30,5 16,5 4 1 0 3 3 0 6 HM*<br />
skiline.cc-Legende: HM = Höhenmeter, HM* = Höhenmeter via 3-TälerPass oder Topskipass, 5 = Anzahl der Skiline-Attraktionen inkl. HM<br />
AUTOMATISCHE<br />
AIRBAG<br />
ENTLEERUNG<br />
Der Airbag wird nach 3 Minuten<br />
automatisch entleert. Bei einer<br />
Verschüttung wird der Schneedruck auf<br />
die verschüttete Person verringert und<br />
es entsteht eine Atemhöhle.<br />
MEHRFACH<br />
AUSLÖSUNGEN<br />
Der kompakte Lithium-Ionen-<br />
Akku unterstützt mind. 4 Airbag-<br />
Auslösungen pro Ladung und ist<br />
auch für Flugreisen geeignet.<br />
PIEPS<br />
JETFORCE<br />
ÜBEN OHNE<br />
ZUSATZKOSTEN<br />
Da das elektronische System weder<br />
eine Gaskartusche, noch den Austausch<br />
einer Auslöseeinheit benötigt, kann der<br />
PIEPS JETFORCE auch zum Üben ohne<br />
Zusatzkosten ausgelöst werden.<br />
ELEKTRONISCHER<br />
LAWINEN-AIRBAG<br />
...mit Hochleistungsakku und Düsengebläse,<br />
der rein Umgebungsluft zum Aufblasen benutzt.
DER KURZE WEG<br />
ZUR LANGEN ERHOLUNG<br />
Ideales Basislager für deinen Winterurlaub: Vom Hotel Katschberghof sind es nur<br />
wenige Schritte bis zu Naturerlebnis, Bewegungslust und Entspannung.<br />
FOTOS: Hotel Katschberghof<br />
Mittendrin statt nur dabei!<br />
Wer im Hotel Katschberghof<br />
wohnt, hat alles ums Eck – das<br />
Haus liegt nämlich direkt inmitten<br />
des Wander- und Skizentrums. Die<br />
Skipisten beginnen vor der Haustür,<br />
die Langlaufloipen und die Rodelbahn<br />
sind wenige Schritte entfernt und die<br />
urigen Hütten sind zu Fuß, auf Skiern<br />
oder im Pferdeschlitten in wenigen<br />
Minuten erreichbar. Der Katschberghof<br />
ist das Basislager für Naturerlebnis,<br />
Bewegungslust und Entspannung.<br />
SCHNEE- UND GAUMENFREUDEN<br />
Die kristallklare und allergenfreie Luft<br />
auf 1.650 Metern Seehöhe macht Winterspaziergänge<br />
oder auch Schneeschuhwanderungen<br />
unter den Bergspitzen<br />
des Ainecks zu wahren<br />
„Sauerstoffkuren“. Und selbst Romantiker<br />
werden, dick eingemummt, auf<br />
einer Fahrt mit dem Pferdeschlitten<br />
glücklich, wenn sie durch die verzauberte,<br />
glitzernde Winterlandschaft<br />
gleiten.<br />
Auch in Zeiten des Klimawandels<br />
ist genug Schnee am Katschberg: Von<br />
Anfang Dezember bis weit nach<br />
Ostern regiert am Katschberg König<br />
Winter.<br />
Wer mag, beginnt seinen sportlichen<br />
Tag im Katschberg hof schon im<br />
Panorama Fitnessraum – beim Aufwärmen<br />
für einen Skitag auf 70 km<br />
präparierte Pisten oder für eine<br />
Langlaufrunde auf der fordernden Höhenrunde<br />
rund ums Aineck – und hat<br />
dabei einen unvergleichlichen Ausblick<br />
auf das imposante Bergpanorama<br />
des Katschbergs.<br />
Nach einem Tag an der frischen<br />
Luft – egal, ob aktiv-sportlich oder entspannt-romantisch<br />
– erwartet die Gäste<br />
im Hotel Katschberghof Erholung<br />
und Entspannung. Im Wellnessparadies<br />
lockert man die Muskeln im Hallenbad,<br />
reinigt im Dampfbad die Atemwege,<br />
holt sich sanfte Tiefenwärme in<br />
der Infrarotkabine oder schwitzt in der<br />
finnischen Sauna. Das besondere<br />
Highlight ist auch hier die Panorama-Sauna,<br />
die wiederum den Blick auf<br />
die Bergkulisse freigibt. Danach warten<br />
dann liebevoll zubereitete kulinarische<br />
Hochgenüsse von traditionell<br />
bis international auf den Gaumen –<br />
serviert mit herzlicher Gastfreundschaft<br />
und aufmerksamem Service.<br />
„Pulverschnee“-Package<br />
Angebot für 3 Übernachtungen<br />
im Hotel Katschberghof<br />
INKLUSIVE: Das „Pulverschnee“-Angebot<br />
beinhaltet drei Übernachtungen<br />
im Doppel- oder Mehrbettzimmer, die<br />
Genießer-Halbpension mit Suppe und<br />
Kuchen am Nachmittag, ein Vitalcocktail<br />
sowie einen 10-Euro-Gutschein pro<br />
Person für Wohlfühlbehandlungen im<br />
Wellnessbereich, der auf 1.000 Quadratmetern<br />
Panorama-Schwimmbad und<br />
-Sauna bietet.<br />
Dazu gibt es die Hinteregger BonusCard<br />
mit zahlreichen Vorteilen.<br />
PREIS PRO PERSON:<br />
für 3 Übernachtungen von<br />
Donnerstag bis Sonntag:<br />
von 8. 1.–4. 2.: ab € 252,–<br />
von 4. 3.–8. 4.: ab € 252,–<br />
von 8. 4.–17. 4.: ab € 257,–<br />
ALLE INFOS:<br />
Hotel Katschberghof<br />
Katschberghöhe 4<br />
9863 Rennweg<br />
Tel.: 0 47 34/266<br />
E-Mail: info@katschberghof.at<br />
WEB: katschberghof.at<br />
225
WINTERLAND KÄRNTEN<br />
VILLACH<br />
SKISPASS UND THERMENGENUSS<br />
IM HERZEN KÄRNTENS<br />
Rund um die Villacher Skiberge Gerlitzen Alpe und Dreiländereck gibt’s jede Menge<br />
zu entdecken: Bestens präparierte Skipisten, Winterzauber im Naturpark und<br />
das modernste Thermenerlebnis Österreichs.<br />
HÖCHSTES SKIVERGNÜGEN<br />
Ganz oben, auf 1.900 m, auf der Gerlitzen,<br />
erleben Privilegierte das Glück, am Morgen die<br />
Abfahrten ganz für sich alleine zu haben.<br />
Und ein neues Hotel, direkt an der Piste.<br />
Mit eigener Sternwarte. Und Infinity-Pool.<br />
Ab EUR 734,– p.P.<br />
für 4 Nächte inkl. HP, 3 Tages-Skipass,<br />
Pistenpully selberfahren, Skidoo-Fahrt u.v.m.<br />
Skispaß pur gibt’s auf der Gerlitzen Alpe. Das größte Skigebiet<br />
Mittelkärntens ist mit 17 Liften, 42 bestens präparierten<br />
Pistenkilometern, 15 km Skirouten und dem<br />
Kids-Snowpark ein Wintersport-Eldorado. Als einziges offizielles<br />
„Welcome Beginners“-Skigebiet Kärntens bietet die<br />
Gerlitzen – neben breiten Abfahrten und einer der besten Skischulen<br />
des Landes – auch jeder Menge Schnee: Dank<br />
modernster Beschneiungstechnik kann man hier, auf der<br />
Südseite der Alpen, von Anfang Dezember bis April abfahren.<br />
Gemütlich geht es im Familienskigebiet Dreiländereck<br />
bei Arnoldstein zu. Mit Pisten für Anfänger und Genussskifahrer,<br />
urigen Hütten und einer acht Kilometer langen Rodelbahn.<br />
Tipp für Tourengeher und Winterwanderer ist der Naturpark<br />
Dobratsch; Langläufer finden in der Alpen Arena<br />
nicht nur Top-Verhältnisse, sondern auch eine Flutlichtloipe.<br />
Und mit dem Skipass gibt’s gleichzeitig 20 Prozent Ermäßigung<br />
beim Eintritt in der KärntenTherme Warmbad-Villach,<br />
der modernsten Thermen-Erlebniswelt Österreichs –<br />
fürs perfekte Entspannen nach dem Skitag!<br />
INFOS, ANFRAGEN<br />
UND KATALOGBESTELLUNGEN:<br />
Tel.: 0 42 42/42 0 00;<br />
E-Mail: office@region-villach.at<br />
WEB: region-villach.at<br />
FOTOS: Region Villach<br />
226<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
DEIN FAMILIENURLAUB<br />
DIREKT AM SEE<br />
Der Brennseehof in Feld am See (K) bietet sportliche Winterurlaube<br />
für jeden Geschmack.<br />
FOTOS: Brennseehof<br />
Urlaub in Feld am See/<br />
Bad Kleinkirchheim<br />
Das zeichnet die Region aus:<br />
• Das Winter-Erlebnis direkt am zugefrorenen<br />
See mit Eislaufplatz und<br />
Kinderskiwiese – direkt beim Hotel in<br />
Feld am See;<br />
• die beleuchtete Naturrodelbahn in<br />
der Ortsmitte;<br />
• das Skigebiet Bad Kleinkirchheim mit<br />
100 km Pisten, 24 Liftanlangen und<br />
rund 20 urigen Hütten;<br />
• die romantischen Winterwander wege,<br />
sechs Rodelbahnen und Schneeschuhwanderstrecken;<br />
• die 8 km lange Römerloipe quer durch<br />
Bad Kleinkirchheim und zahlreiche<br />
weitere Loipen in der Umgebung<br />
Wenn der Winter in den Kärntner<br />
Nockbergen anklopft,<br />
steht eine spannende Zeit vor<br />
der Tür. Und zwar eine mit viel Sonne,<br />
denn die ist dank des mediterranen<br />
Klimaeinflusses garantiert.<br />
Weitere gute Argumente für den<br />
„Brennseehof“: Die Skiregion Bad<br />
Kleinkirchheim lockt mit perfekten<br />
Pisten und gemütliche Winterwanderwege<br />
laden zu romantischen Spaziergängen<br />
ein. Die beleuchtete örtliche<br />
Rodelbahn, der hoteleigene<br />
Eislaufplatz und die Smiley-Kinderskiwiese<br />
mit Zauberteppich bedeuten<br />
Spaß für die ganze Familie.<br />
Ein See vor der Haustür ist in<br />
Kärnten fast Ehrensache – und genau<br />
den gibt es am Brennseehof auch. Am<br />
Felder See ist die Eisdecke wie gemacht<br />
für Eisläufer, Hockeyspieler<br />
oder Eisstockschützen. Ansonsten<br />
lockt ein abwechslungsreiches Aktivprogramm<br />
rund um die Themen<br />
Schnee und Eis die Gäste – und eine<br />
enge Kooperation mit der Ski- und<br />
Sportschule Krainer sorgt für perfekte<br />
sportliche Erlebnisse.<br />
Der Brennseehof verfügt ferner<br />
über eine „See-Wellnessanlage“ mit<br />
ganzjährig beheizten Pools sowie Panorama-Natursaunen<br />
mit Blick auf See<br />
und Berge. Massage- und Kosmetikprogramme<br />
nach jedem Geschmack<br />
runden das Entspannen ab!<br />
Package-Tipp<br />
„TOP-JÄNNER-SKIWOCHEN 4 = 3“<br />
Das Angebot: 4 Nächte im Hotel oder<br />
4-Tage-Skipass buchen, 3 Nächte bzw.<br />
3-Tage-Skipass zahlen. Inkludiert sind:<br />
• Brennseehof All-In-Leistungen<br />
• Abwechslungsreiches Aktiv-Programm<br />
• Kostenloser Skibus nach Bad Kleinkirchheim<br />
PREISE: ab € 370,– p. P.;<br />
Jugend & Senioren ab € 270,– p. P.<br />
(Großzügige Kinder-<br />
Ermäßigungen auf<br />
Anfrage)<br />
INFO & BUCHUNG:<br />
www.brennseehof.com<br />
227
WINTERLAND KÄRNTEN<br />
HEILIGENBLUT<br />
DIE MAGIE DES WINTERS<br />
Wer die volle Kraft der Alpen spüren will, sollte sich in deren Mitte begeben – ins Bergdorf<br />
Heiligenblut, umgeben von Dreitausendern, am Fuß des höchsten Berges Österreichs.<br />
Der Großglockner (3.798 m)<br />
scheint mit seiner Mächtigkeit<br />
die Zeit anzuhalten. Entsprechend<br />
beschaulich und gemütlich<br />
liegt das romantische Bergdorf Heiligenblut<br />
zu seinen Füßen – und intensiv<br />
spürt man hier den Wunsch, sich<br />
den Abenteuern und der Faszination<br />
des Hochgebirges zu nähern.<br />
Die Bergbahn führt bis auf 2.900<br />
m hinauf – immer im Angesicht des<br />
Großglockners. Im Skigebiet sind die<br />
Abfahrten außergewöhnlich lang, dafür<br />
die Wartezeiten kurz. Zwei Drittel<br />
des Skigeländes liegen oberhalb<br />
von 2.000 Metern; das gibt Sicherheit<br />
für gute Schneeverhältnisse sowie die<br />
Freiheit und Weitläufigkeit, die es für<br />
kleine und große Abenteuer braucht.<br />
Abseits der Pisten erwartet dich<br />
in Heiligenblut eine riesige Freeride-Arena.<br />
Der Freeride-Checkpoint an<br />
der Mittelstation bietet wichtige Infos<br />
und Lawinenupdates samt LVS-Gerätecheck.<br />
Unter Tiefschnee-Enthusiasten<br />
ist das Skigebiet schon lange<br />
ein Geheimtipp. Jenen, die es werden<br />
wollen, stehen professionelle Guides<br />
und spezialisierte Ausrüster zur Verfügung.<br />
Das Skigebiet ist aber auch ein<br />
Ski- und Adventure-Paradies für Familien<br />
und Kinder. Spezielle Angebote<br />
wie die „Schneemannkarte“ (um<br />
nur € 3,– pro Tag für Kinder bis 10 Jahre)<br />
sowie weitere interessante Spezialangebote<br />
bieten Familien einen angenehmen<br />
Einstieg ins hochalpine<br />
Skivergnügen. Und es gibt noch mehr<br />
zu erleben: etwa Panzerknacker-Iglus<br />
bauen, mit professionellen Guides natürliche<br />
Funslopes im Gelände entdecken<br />
und vieles mehr.<br />
NEU: GROSSGLOCKNER PLUS CARD<br />
Für jene, die in die vielen Abenteuer<br />
des Hochgebirges voll eintauchen<br />
wollen, gibt es nun die Grossglockner<br />
Plus Card: Sie enthält beispielsweise<br />
das Programm „Nacht der Sterne“ sowie<br />
weitere Erlebnisprogramme und<br />
bietet insgesamt 14 Top-Adventures<br />
zum Vorteilspreis. Die Card macht<br />
Gäste damit zu Insidern – die mehr sehen,<br />
mehr erleben und einfach mehr<br />
von ihrem Urlaub haben.<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 4 1 6 1<br />
PISTEN: 55 km ■ 20 ■ 34 ■ 1; dazu 10 km<br />
Skirouten sowie 15 km² Freeride-Arena<br />
PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 43,–;<br />
Jugend/Sen. € 34,50; Kinder € 21,50<br />
Package-Tipps<br />
GROSSGLOCKNER PLUS CARD –<br />
SKIING & MORE<br />
gültig vom 17. 12. <strong>2016</strong>–17. 4. 2017<br />
8 Tage/7 Nächte im Gasthof mit HP,<br />
6-Tage-Grossglockner Plus Card mit<br />
drei Inklusiv-Erlebnissen –<br />
PREIS: ab € 610,– p. P. (Erm. für Kinder)<br />
ADRENALIN-SKIWOCHENENDE<br />
Termine: 19.–22. 1. 2017 und<br />
23.–26. 3. 2017<br />
4 Tage/3 Nächte im Gasthof mit HP,<br />
2-Tage-Grossglockner Plus Card, Skitechnik-Training,<br />
Freeriding mit Guide –<br />
PREIS: ab € 450,– p. P.<br />
INFOS & BUCHUNGEN:<br />
Tel.: 0 48 24/27 00-20<br />
E-Mail: office@<br />
heiligenblut.at<br />
WEB: heiligenblut.at<br />
FOTOS: Heiligenblut<br />
228<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
LANDHOTEL POST****<br />
EIN HOTEL MIT LANGER TRADITION<br />
IM ZENTRUM VON HEILIGENBLUT<br />
DIREKT AN DER TALSTATION GELEGEN<br />
• 50 geräumige Zimmer • Wellnessbereich<br />
• beheizter Innenpool, Sauna • Dampfbad<br />
und Solarium • Ruheraum mit Liegestühlen<br />
• Massage auf Anmeldung<br />
PACKAGE:<br />
• 3 Übernachtungen mit Halbpension<br />
im Doppelzimmer mit Balkon oder Terrasse<br />
• Reichhaltiges Frühstücksbuffet<br />
• Abends 4-Gang-Wahlmenüs<br />
• Nutzung des Wellnessbereiches mit Sauna<br />
• Ein Mal Solarium<br />
AB € 285,– P. P.<br />
Hof 1, 9844 Heiligenblut<br />
Tel.: 0 48 24/22 45<br />
E-Mail: info@landhotel-post.at<br />
www.landhotel-post.at<br />
HUNGUEST HOTEL<br />
HEILIGENBLUT<br />
SPORTLICHES HOTEL IN HEILIGENBLUT<br />
• 113 Zimmer und Appartements • Badebereich<br />
mit Innenpool und Kinderbecken<br />
• Sauna, Dampfbad, Infrarotkabine und Ruheraum<br />
• Tennishalle mit 3 Tennisplätzen<br />
und Squash • Massage auf Anmeldung<br />
PACKAGE:<br />
• 3 Übernachtungen mit Halbpension<br />
im Doppelzimmer mit Balkon oder Terrasse<br />
• Reichhaltiges Frühstücksbuffet<br />
Abendessen vom Buffet<br />
• Nutzung des Badebereiches mit Sauna<br />
• 1 Stunde Tennis oder 30 Minuten Squash<br />
AB € 237,– P. P.<br />
Winkl 46, 9844 Heiligenblut<br />
Tel.: 0 48 24/41 11<br />
E-Mail: office@hotel-heiligenblut.at<br />
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HELISKIING<br />
In die<br />
LUFT<br />
statt zu den<br />
LIFTEN!<br />
FOTOS: xxx<br />
FOTO: Arlberg Bergbahnen<br />
230<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
HELISKIING IST IN ÖSTERREICH ein besonderes Erlebnis. Auch, weil<br />
es besonders rar ist. Lediglich auf zwei Bergen auf der Vorarlberger<br />
Seite des Arlberggebiets ist es erlaubt. Im Süden Kärntens nützt man<br />
aber die Grenznähe zu Italien für ein Skiabenteuer mit Hubschrauber.<br />
TEXT: Klaus Höfler<br />
Heliskiing und Österreich –<br />
das ist ein seltsam distanziertes<br />
Verhältnis. Zwar sind<br />
wir als Skination eine Weltmacht,<br />
haben die besten Skifahrer,<br />
Liftanlagen und Skihütten. Aber Hubschrauber-Transporte<br />
am Berg? Gibt<br />
es für Skifahrer hierzulande nur im<br />
Notfall und in die andere Richtung:<br />
vom Berg herunter mit dem Notarzt.<br />
Aber es wäre nicht Österreich,<br />
gäbe es nicht Ausnahmen. Um genau<br />
zu sein: eine Ausnahme. Um noch genauer<br />
zu sein: eineinhalb Ausnahmen.<br />
Zum einen wäre da der Arlberg.<br />
Dort darf das Unternehmen Wucher<br />
Skifahrer auf zwei ausgesuchte Bergflanken<br />
bringen: zum 2.652 Meter hohen<br />
Mehlsack und zum Schneetäli<br />
auf 2.450 Meter Seehöhe. Beide in Vorarlberg<br />
gelegenen Hänge funktionie<br />
ren als Rutsche in eine andere Dimension<br />
des Skifahrens. Kein enges<br />
Gewusel wie auf einer präparierten<br />
Piste, kein zeit- und konditionsintensiver<br />
Aufstieg wie beim Tourengehen,<br />
kein Zwischending zwischen Lift und<br />
Off-Piste wie beim Freeriden. Stattdessen<br />
ein gemütliches, wenn auch nicht<br />
ganz leises Dahinschweben in Vogelperspektive<br />
Richtung Gipfel in exklusiven<br />
Kleingruppen.<br />
Auch der Preis ist freilich exklusiv.<br />
Rund 150 Euro kostet der Spaß pro<br />
Person und Flug. Die Begleitung durch<br />
einen ausgebildeteten Ski- und Bergführer<br />
ist verpflichtend (und im Preis<br />
nicht inkludiert), eine adäquate Sicherheitsausrüstung<br />
ebenfalls. Ohne<br />
eingeschaltetes und überprüftes<br />
LVS-Gerät darf keiner in den Hubschrauber.<br />
EINGESTAUBT UND ABGEHOBEN<br />
Schon das Abheben vom Kriegerhorn<br />
im Skigebiet Lech ist ein Erlebnis.<br />
Nicht nur, weil sich zwei Flüge vor einem<br />
gerade Hermann Maier für den<br />
Abflug fertig gemacht hat. Es ist das<br />
Startprozedere, das eine positive Form<br />
von Stress erzeugt. Sich in den Schnee<br />
hockerln. Von den Rotorblättern des<br />
heranschwebenden Hubschraubers<br />
einstauben lassen. Geduckt in den<br />
Heli klettern.<br />
Und plötzlich wird man wie von<br />
einem Magneten Richtung Himmel<br />
gezogen. Dann rattert man verschneite<br />
Felswände entlang, die Aussicht<br />
dehnt sich aus, beim Überfliegen von<br />
Gipfelgraten bricht plötzlich der Boden<br />
unter den Füßen weg. Man fühlt<br />
Schwerelosigkeit, bevor der Pilot mit<br />
einer waghalsigen Steilkurve rund<br />
231
HELISKIING<br />
um den Gipfel den Landepunkt anvisiert.<br />
Diese Inszenierung verliert<br />
auch bei erfahrenen Heli-Skifahrern<br />
nie an Faszination. Bei Gegnern dieser<br />
Bespaßungsvariante der Berge sorgt<br />
sie dagegen für erhöhten Blutdruck<br />
und Unverständnis.<br />
DISKUSSIONEN IM 5-JAHRES-TAKT<br />
So bricht am Arlberg bei jeder Verlängerung<br />
der auf fünf Jahre befristeten<br />
Flugbewilligung eine Diskussion<br />
über Sinnhaftigkeit und Naturverträglichkeit<br />
dieser Art von Wintersport<br />
los. Zwei Welten prallen da aufeinander.<br />
Hier die Touristiker und das<br />
Flugunternehmen, die vor allem mit<br />
der überschaubaren Anzahl von rund<br />
250 Flügen pro Saison argumentieren.<br />
Dort eine Gegenfront aus Umweltschutzorganisationen<br />
wie der Alpenschutzkommission<br />
oder dem Umweltdachverband,<br />
die auf die Barrikaden<br />
steigen, wenn – wie aktuell – wieder<br />
eine Verlängerung der Bewilligung<br />
ansteht. Derzeit geht es um die Flugperiode<br />
bis 2021.<br />
Geflogen wird wenn es die Wetterverhältnisse<br />
zulassen von Montag<br />
bis Freitag. Rund 800 Gäste werden so<br />
pro Winter zum Tiefschneefahren auf<br />
den Berg geflogen. Diese Menge sei ok,<br />
sagt Wucher-Sprecher Dieter Heidegger.<br />
Einem Hadern mit den hierzulande<br />
strengen Reglements will er keinen<br />
Raum geben: „Die Vorschriften in Österreich<br />
sind in Ordnung.“ In Sachen<br />
Expansion ist Wucher mittlerweile<br />
nach Georgien „ausgewandert“, wo<br />
man ein Heliskiing-Angebot nach kanadischem<br />
Vorbild betreibt.<br />
Die Lage an der Grenze macht Heliskiing<br />
am Kärntner Nassfeld möglich – ohne<br />
Flug auf österreichischem Staatsgebiet.<br />
„Heliskiing ist eine Form von<br />
Tourismus, die wir in Österreich nicht<br />
wollen und auch nicht brauchen“,<br />
wettert dagegen Franz Maier, Präsident<br />
des Umweltdachverbandes, und<br />
verweist auf die Alpenkonvention, die<br />
seit 2002 in Österreich gilt und Heliskiing<br />
eigentlich verbietet. Auch das<br />
Tiroler Naturschutzgesetz untersagt<br />
kommerzielle Heliflüge in den<br />
Schnee. Nachdem es in den 1980er-Jahren<br />
zwischen Montafon und Arlberg<br />
noch 50 Landezonen gegeben hat, sind<br />
heute nur noch die beiden Spots auf<br />
der Vorarlberger Seite des Arlbergs übrig<br />
geblieben. Sie werden aber auch<br />
von den benachbarten Skigebieten in<br />
Ischgl und Galtür aus beworben, wo<br />
örtliche Skischulen den Transfer organisieren.<br />
RAUFFLIEGEN IN ITALIEN ...<br />
Neben dem Arlberg gibt es aber seit<br />
vergangenem Winter auch eine zweite<br />
Heliskiing-Destination in Österreich.<br />
Zumindest eine halbe, denn das<br />
Angebot im Grenzgebiet zwischen Italien<br />
und Österreich ist ein Unikum im<br />
juristischen Freiraum. Geschickt<br />
nutzt man das national Erlaubte im einen,<br />
um das Verbotene im anderen<br />
Land zu umfliegen. Konkret: Der<br />
kommerzielle Transport von Skifahrern<br />
und Ausrüstung mit dem Hubschrauber<br />
auf einen Berg ist in Österreich<br />
dem eingangs erwähnten<br />
Anbieter am Arlberg vorbehalten,<br />
sonst überall verboten. In Italien wiederum<br />
gibt es für das Skifahren im<br />
freien Gelände zum Teil strenge naturschutzrechtliche<br />
Restriktionen,<br />
zum Beispiel in Natur- und Wildschutzgebieten.<br />
Aber nur, weil etwas gesetzlich<br />
nicht erlaubt ist, muss es ja nicht automatisch<br />
unmöglich sein – dachten<br />
sich der Unternehmer Christian Sölle<br />
und Freerider Alexander Huber, beide<br />
aus Hermagor am Fuße des Nassfelds<br />
in Kärnten. Über einen slowenischen<br />
Mittelsmann kamen sie mit einer Heli-Firma<br />
aus Tolmezzo knapp 20 Kilometer<br />
nördlich von Udine in Kontakt,<br />
die Heliskiing-Flüge auch in Cortina<br />
anbietet.<br />
Gemeinsam nutzen sie seit vergangenem<br />
Winter mit Pragmatismus<br />
und Fantasie den Umstand, dass die<br />
Staatsgrenze direkt entlang des Höhenzugs<br />
am Rande des Skigebiets<br />
Nassfeld verläuft. Heißt: Der Hubschrauber<br />
startet knapp hinter der österreichischen<br />
Staatsgrenze am Ufer<br />
des Pramollo-Stausees auf italienischem<br />
Staatsgebiet und fliegt die Skifahrer<br />
im italienischen Luftraum auf<br />
den Rosskofel vulgo Monte Cavallo auf<br />
2.240 Meter (700 Höhenmeter Abfahrt)<br />
und den Rio Secco/Trögl auf 2.203 Meter<br />
(700 Höhenmeter). Am Gipfelplateau<br />
wird auf italienischer Seite gelandet.<br />
Man könnte hier freilich auch auf<br />
italienischer Seite bleiben und ins Tal<br />
abfahren – in den Karnischen Alpen<br />
gibt es diesbezüglich kein Verbot.<br />
... UND ABFAHREN IN KÄRNTEN<br />
Aber der „Kniff“ ist hier ein anderer,<br />
geht es doch um ein Heliskiing-Abenteuer<br />
in Österreich. Also heißt es für<br />
die Skifahrer, nachdem sie aus dem<br />
Hubschrauber gekrabbelt sind und<br />
das Abfliegen des Hubschraubers abgewartet<br />
haben, sich die Ski zu<br />
schnappen und die Staatsgrenze oben<br />
am Berg zu überschreiten. Es braucht<br />
nur wenige Schritte und sie befinden<br />
sich in Österreich – wo es im freien<br />
Naturraum Richtung Tal geht.<br />
Gut, könnten Skeptiker dieses<br />
Geschäftsfelds einwenden, für diesen<br />
Gipfel braucht man nicht zwingend<br />
einen Hubschrauber, mit ein bisserl<br />
Kondition kommt man auch im Rahmen<br />
einer attraktiven Skitour in den<br />
Genuss der atemberaubenden Aussicht.<br />
Stimmt! Aber bei klarer Fernsicht<br />
blickt es sich nach einem flotten<br />
Heliflug ausgeruhter Richtung Obere<br />
Adria, in die Bergketten der Julischen<br />
Alpen, zu den slowenischen Giganten<br />
Triglav und Mangart, hinüber nach<br />
Südtirol oder in die Hohen Tauern im<br />
Norden.<br />
Es empfiehlt sich also, zu schauen,<br />
zu genießen und die Bilder im Kopf<br />
abzuspeichern, bevor es über unverspurte<br />
Hänge hinunter Richtung Skigebiet<br />
geht. „Wir wollen in einem ohnehin<br />
erschlossenen Skigebeit den<br />
Gästen ein zusätzliches Angebot bieten“,<br />
wirbt Sölle. Und der Bedarf<br />
scheint gegeben: In diesem Winter<br />
wird das Angebot ausgeweitet. Angeflogen<br />
werden auch der Monte Zermula<br />
(2.143 Meter, 900 Höhenmeter Abfahrt)<br />
und für Einsteiger die „Krone“<br />
(1.832 Meter/300 Höhenmeter).<br />
FOTO: Nassfeld<br />
232<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Zwei Boards geschnappt.<br />
Ein Abenteuer erlebt.<br />
PREMIUM-VERSPRECHEN<br />
| Skipass- und kurse in den meisten Clubs inklusive<br />
| Ski- und Snowboardkurse für Kinder (ab 4 Jahren) und<br />
Erwachsene für Einsteiger bis zum Profi<br />
| Winterclubs in Top-Skigebieten, direkt am Berg oder am Lift<br />
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(gilt vom 02.01.–01.04.17)**<br />
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<strong>SPORTaktiv</strong> UND NASSFELD LADEN EIN INS FREERIDE-CAMP<br />
FREERIDEN<br />
LERNEN VOM<br />
SZENE-HERO<br />
Ob ambitionierter Einsteiger oder schon<br />
Powder-Profi – im <strong>SPORTaktiv</strong>-Freeride-Camp<br />
am Nassfeld (K) sind alle willkommen.<br />
Als Guide und Instruktor zeigt euch<br />
Szene-Hero Alex Huber drei Tage lange<br />
die besten Tricks.<br />
Das <strong>SPORTaktiv</strong>-Freeride-Camp ist in den<br />
vergangenen vier Jahren zur Institution am<br />
Kärntner Nassfeld geworden! Neben dem exklusiven<br />
Erfahrungsaustausch mit Freeride<br />
Superstar Alex Huber gibt es dabei wieder<br />
viele andere Gründe, vom 19. bis 22. Jänner<br />
oder vom 23. bis 26. März 2017 in der herausragenden<br />
Freeride-Area Nassfeld einzuchecken.<br />
Das Paket, das wir geschnürt haben,<br />
hat wie gewohnt Klasse – und der Preis von<br />
475 Euro ist angesichts des Gebotenen (alle<br />
inkludierten Leistungen im Kasten rechts)<br />
echt günstig.<br />
An alle, die noch keine Erfahrung im<br />
trendigen Freeriden haben: Kein Problem,<br />
du musst nur eine gute Skitechnik und<br />
eine hohe Motivation fürs Freeriden mitbringen,<br />
denn es gibt einen ausführ lichen<br />
Sicherheitsprolog – und es wird in drei Leistungsgruppen<br />
gefahren, damit der Powder <br />
Spaß bei niemandem zu kurz kommt.<br />
Also: Nicht lang zuwarten, sondern anmelden,<br />
denn bei 24 Teilnehmern heißt es<br />
schon: „Leider ausgebucht!“
DAS<br />
ANGEBOT:<br />
3 Tage Freeriden<br />
in kleinen Gruppen mit<br />
Top-Guides, 3 Nächte/<br />
HP+ im 4-Sterne-<br />
Superior-Hotel<br />
um € 475,–<br />
Das <strong>SPORTaktiv</strong>-<br />
Freeride-Camp<br />
am Kärntner Nassfeld<br />
TERMINE:<br />
A: 19.–22. Jänner 2017<br />
B: 23.–26. März 2017 (beide Do. bis So.)<br />
UNTERKUNFT: 4-Sterne-Superior-Falkensteiner<br />
Hotel & Spa Carinzia in Hermagor<br />
(www.falkensteiner.com)<br />
REVIER: Freeride-Area Nassfeld<br />
TEILNEHMER: max. 24 Personen<br />
ZIELGRUPPE: gute Skifahrer mit hoher<br />
Motivation fürs Freeriden<br />
Camp-Inhalt:<br />
• Sicherheitsprolog<br />
• 3 Tage Freeride-Technik mit den<br />
Freeride-Pros<br />
• erweiterter Lawinensicherheits-Workshop<br />
• Inside-Talk mit den Guides und<br />
aktiven Freeridern<br />
• auf Wunsch: Aufstieg mit Fellen je nach<br />
Schnee- und Wetterlage möglich;<br />
entsprechendes Material kann vor Ort<br />
extra ausgeliehen werden<br />
IM PREIS ENTHALTEN SIND:<br />
• 3 Nächte im 4-Sterne Superior-Hotel<br />
Falkensteiner & Spa Carinzia, DZ mit<br />
Verwöhn- Halbpension, Wellness paket,<br />
Benutzung des 2.400 m² großen Acquapura<br />
SPA und weiteren Inklusivleistungen<br />
• 3-Tage-TOP-SKIPASS Nassfeld<br />
• Begleitung & Betreuung durch<br />
Profi-Bergführer sowie durch den<br />
Freeride-Star Alex Huber<br />
• Fischer-Freeride-Testski für alle Teilnehmer<br />
• Testmöglichkeit von Pieps-Sicherheitsequipment:<br />
LVS-Gerät, Schaufel, Sonde<br />
• „<strong>SPORTaktiv</strong>-Campschutz powered by<br />
NÜRNBERGER“-Versicherung für drei Tage<br />
(Wert € 10,98)<br />
• ALS GESCHENK:<br />
1 Paar „CEP“-Ski Merino Socks<br />
(Wert € 49,90)<br />
FOTOS: Nassfeld-Hermagor/Anton Brey, Falkensteiner, KK<br />
Der Experte<br />
„LOCAL-HERO“ ALEX HUBER<br />
ist wieder Chefguide beim<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-Freeride- Camp.<br />
ZUM TESTEN:<br />
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mit Schaufel, Sonde,<br />
LVS-Gerät DSP Pro.<br />
FISCHER RANGER 98 TI<br />
für Adventure-Feeling in<br />
allen Situationen.<br />
TOPPREIS NUR FÜR <strong>SPORTaktiv</strong>-LESER:<br />
€ 475,–<br />
Aufpreis für Einzelzimmer: € 129,–<br />
(Nächtigungstaxe ist extra vor Ort zu<br />
bezahlen.)<br />
INFO & BUCHUNG: mit Kennwort<br />
„<strong>SPORTaktiv</strong>-Freeride-Camp“<br />
Info & Servicecenter:<br />
Nassfeld – Pressegger See<br />
9620 Hermagor/Austria<br />
Tel.: 0 42 85/82 41<br />
E-Mail: info@nassfeld.at<br />
www.nassfeld.at<br />
Unser Basecamp: das 4-Sterne-Superior-<br />
Falkensteiner Hotel & Spa Carinzia.<br />
235
SNOWBOARDEN<br />
FÜR IMMER<br />
REVOLUZZER<br />
SNOWBOARDEN IST NICHT MEHR ANGESAGT?<br />
Die einst hippe Szene auf dem Rückzug? Stimmt gar nicht, wie ein näherer Blick beweist:<br />
Im Winter <strong>2016</strong>/17 zeigt sich der Sport fix etabliert – und vitaler denn je!<br />
Für mich ist Snowboarden Leidenschaft,<br />
Beruf, Vergnügen,<br />
Herausforderung, eine Lebenseinstellung<br />
– mein Leben. Am<br />
liebsten bin ich jede freie Minute im<br />
Schnee und verbringe dort meine<br />
Zeit mit Gleichgesinnten und Freunden.<br />
Es gibt nur mich und den Berg.<br />
Ich fühle die grenzenlose Freiheit,<br />
wenn ich auf dem Brett stehe. Snowboarding<br />
is awesome!“ Wenn Manuel<br />
Lindmoser, Junior Hardgoods Buyer<br />
beim Branchenprimus Blue Tomato,<br />
über Snowboarden spricht, hört sich<br />
das nicht so an, als ob die einst so wilde<br />
Szene jemals in eine Krise geschlittert<br />
wäre. Dennoch berichteten Medien<br />
in den letzten Jahren immer wieder<br />
über den Niedergang des Snowboardens<br />
– bezeichnenderweise oft Publikationen,<br />
deren Schreiber selbst nie<br />
auf einem Board unterwegs waren.<br />
Dass ihr Befund so nicht stimmen<br />
kann, zeigt sich insbesonders am<br />
Beispiel Blue Tomato: 1988 vom ehemaligen<br />
Snowboard-Europameister<br />
Gerfried Schuller als kleine Snowboard-Schule<br />
im steirischen Schladming<br />
gegründet, operiert das Unternehmen<br />
längst international und<br />
zählt heute über 400 Mitarbeiter. 2015<br />
erwirtschaftete Blue Tomate einen<br />
Umsatz von 69 Millionen Euro, rund<br />
36 Prozent mehr als im Jahr davor.<br />
Eines hat sich aber bei allem<br />
Wachstum nie geändert: Nach wie vor<br />
FOTO: Michael Lindmoser, Wolfgang Wieser<br />
TEXT: Wolfgang Kuhn<br />
236<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
sind im Unternehmen in erster Linie<br />
begeisterte Snowboarder am Werk,<br />
die bei Neuschnee schon einmal ihre<br />
Arbeitsplätze im Stich lassen, um<br />
selbst ihre Lines zu ziehen.<br />
Was allerdings schon stimmt:<br />
Am Berg teilen sie sich die Hänge heute<br />
mit ehemaligen Gesinnungsgenossen,<br />
die eben nicht mehr auf dem<br />
Snowboard unterwegs sind. Seit sich<br />
die Skiindustrie erfolgreich einige<br />
Tricks bei der „jungen“ Konkurrenz<br />
abgeschaut hat, ist es dank Carvingskier<br />
nicht mehr so schwer, Skifahren<br />
zu erlernen. Auch der Abfahrtsspaß<br />
im Powder ist heute dank breiter<br />
Rocker-Latten (fast) genauso groß, wie<br />
er am Snowboard seit jeher war. Und<br />
der Aufstieg mit Touren skiern funktioniert<br />
eben auch leichter und dank<br />
hippem „Freeski“-Design ist es sogar<br />
für die coolsten Dudes nun wieder legitim,<br />
Ski zu fahren.<br />
NEUE BOARD-TECHNOLOGIEN<br />
Doch Stillstand war noch nie die Sache<br />
der Snowboard-Macher, die längst<br />
auf die veränderten Marktbedingungen<br />
reagiert haben: „Und zwar mit vielen<br />
neuen, speziellen Produkten für<br />
jede Zielgruppe – zum Beispiel mit<br />
Splitboards sowie Bindungen und<br />
Boots für den Tourenbereich. Dem<br />
Snowboarder bietet man damit alle<br />
Freiheiten im alpinen Gelände und er<br />
wird zusätzlich mit der gewohnt lässigen<br />
Abfahrt im Powder belohnt“,<br />
erklärt Manuel Lindmoser, der mit<br />
diversen Innovationen auf eine breitere<br />
Käuferschicht setzt. „Es gibt viele<br />
verschiedene, technische Updates<br />
in allen Bereichen. Mit dem Splitboard-Trend<br />
können wir jetzt unsere<br />
tourenorientierten Kunden sehr gut<br />
bedienen, den Einsteigern oder Gelegenheitsfahrern<br />
wiederum machen<br />
es diverse Reverse-Camber-Technologien<br />
um einiges leichter, das Snowboard<br />
zu steuern. Dann gibt es noch<br />
den ,Powder Surf Trend‘: Das sind eigens<br />
entwickelte Boards ohne Bindung,<br />
um das Surfgefühl noch besser<br />
in den Schnee zu bringen.“<br />
REVOLUZZER IM HERZEN<br />
Doch nicht nur das Material hat sich<br />
geändert, auch die unangepassten Revoluzzer<br />
von damals sind erwachsen<br />
geworden. Die jungen Wilden von<br />
einst sitzen jetzt in Büros, ihr Sport<br />
ist nicht mehr Punkrock, sondern<br />
längst olympische Disziplin. Über die<br />
Entwicklung zu Letzterem hätte sich<br />
die Snowboard-Community beinahe<br />
komplett zerstritten, und die Frage,<br />
was Snowboarding heute überhaupt<br />
bedeutet, ist immer noch permanenter<br />
Diskussionsgegenstand: „Eine Szene<br />
zu definieren, die so stark wächst<br />
und sich verändert, ist schwierig. Um<br />
es bildlich auszudrücken: Aus dem<br />
Kern wurde ein Baum mit vielen verschiedenen<br />
Ästen wie beispielsweise<br />
Freestyle, Freeride, Touring, Race<br />
und Carving. Das Einsatzgebiet unterscheidet<br />
sich stark voneinander und<br />
auch die Ansprüche ans Material sind<br />
verschieden. Aber dennoch sind wir<br />
alle zusammen Snowboarder.“<br />
Auch die Aussage, dass die Szene<br />
„erwachsen“ geworden sei, will Manuel<br />
Lindmoser so nicht stehen lassen:<br />
„Ich würde es ‚erfahrener‘ nennen.<br />
Wir wissen, was wir wollen<br />
beziehungsweise brauchen, um unseren<br />
perfekten Tag im Schnee zu erleben.<br />
Hier wird vermehrt auf Qualität<br />
und Funktionalität gesetzt statt auf<br />
schrille Styles. Aber dennoch sind wir<br />
auf der Suche nach Einzigartigkeit –<br />
SOZIALE MEDIEN. 5 der 9 Sportler<br />
mit den meisten Followern bei den<br />
letzten Olympischen Spielen waren<br />
Snowboarder.<br />
GROSSES ANGEBOT. Bei eigenen<br />
Parks, Pipes und gekennzeichneten<br />
Powderlines kann man aus dem Vollen<br />
schöpfen.<br />
KIDS ON BOARD. Mittlerweile nehmen<br />
die jungen Wilden von einst ihre eigenen<br />
Kinder mit aufs Brett.<br />
GROSSE ZIELGRUPPE. War die Altersgruppe<br />
früher eingeschränkt, findet<br />
man heute problemlos Boarder zwischen<br />
3 und 50.<br />
FRAUENPOWER. Frauen-Snowboarding<br />
erlebt auf Pro-Level gerade<br />
einen unglaublichen Schub mit tollen,<br />
talentierten Stars.<br />
5GRÜNDE,<br />
die fürs<br />
Snowboarden<br />
sprechen<br />
237<br />
Der Experte<br />
MANUEL LINDMOSER<br />
Junior Hardgoods Buyer<br />
KONTAKT: Blue Tomato GmbH<br />
WEB: blue-tomato.com<br />
und im Herzen sind wir immer noch<br />
wilde Revoluzzer.“<br />
KEINE SPUR VON ALTERSMILDE<br />
Reicht das, um den Nachwuchs zu beeindrucken<br />
und für den Sport zu begeistern?<br />
Denn jede Szene lebt doch<br />
davon, dass sie mit frischem Blut vitalisiert<br />
wird. Das gilt erst recht für die<br />
Snowboarder, die in ihrem Selbstverständnis<br />
für immer jung und unverbraucht<br />
bleiben wollen: „Wenn Medien<br />
von einem ‚abklingenden Trend‘<br />
berichten, beflügelt es sogar wieder<br />
mehr junge und neue Individualisten,<br />
damit zu beginnen. Hier bietet auch<br />
das Internet eine echte Chance: Wer<br />
Fotos von Bekannten im Schnee sieht<br />
oder Clips der neuesten Stunts von<br />
Ikonen im Web entdeckt, wird immer<br />
wieder aufs Neue begeistert und motiviert“,<br />
weiß Lindmoser.<br />
Vor allem aber gibt es mittlerweile<br />
wieder ein paar echte Helden, zu<br />
denen sowohl junge als auch alte Hasen<br />
aufsehen: „Junge, internationale<br />
Stars wie Kyle Mack, Marcus Kleveland<br />
oder Anna Gasser haben das<br />
Zeug, richtig viele Menschen zu begeistern.<br />
Sie treiben die Szene immer<br />
weiter nach vorne. Das pusht den ganzen<br />
Sport und gibt jungen Leuten die<br />
Motivation, noch härter an sich zu arbeiten.“<br />
Snowboarden und Altersmilde?<br />
Nicht die Spur ...
INTERVIEW<br />
MARC SWOBODA ÜBER . ..<br />
HINDERNISSE<br />
ER GENIESST DIE FREIHEIT AUF DEM SNOWBOARD,<br />
springt über Treppen und gleitet liebend gern über Geländer.<br />
Warum Marc Swoboda das tut? Weil ihn Hindernisse<br />
glücklich machen. Und der Spaß für ihn erst dort beginnt,<br />
wo der normale Weg sein Ende hat.<br />
TEXT: Axel Rabenstein<br />
Marc, was macht Snowboarden für<br />
dich aus?<br />
Für mich ist Snowboarden einfach<br />
die pure Freiheit. Wenn ich durch den<br />
Schnee gleite, löst das ganz besondere<br />
Glücksgefühle in mir aus.<br />
Und warum macht dir das Boarden<br />
mehr Spaß als das Skifahren?<br />
Ich denke, die ganze Haltung ist<br />
entspannter. Du stehst seitlich, nicht so<br />
frontal gegen den Hang, du brauchst<br />
keine Stöcke. Für mich ist Snowboarden<br />
wie Surfen – nur im Winter.<br />
Trotzdem scheint das Skifahren auch<br />
bei jungen Leuten derzeit mehr im<br />
Trend zu liegen. Woran liegt das?<br />
Snowboarden hatte einen riesigen<br />
Boom. Darauf folgt meistens eine Phase,<br />
in der es etwas ruhiger um eine<br />
Sportart wird. Zudem kamen massiv<br />
neue Freestyle-Ski und Freerider auf<br />
den Markt. Aber ich habe das Gefühl,<br />
dass das Snowboarden schon wieder im<br />
Kommen ist.<br />
Wird es auch mal langweilig, wenn man<br />
Tag für Tag auf dem Snowboard steht?<br />
Niemals! Sobald ich das Snowboard<br />
an den Füßen und die Ratschen<br />
geschlossen habe, scheinen alle anderen<br />
Gedanken aus meinem Kopf zu verschwinden.<br />
Es gibt nur noch den Berg,<br />
die Natur und das Board. Diese Tatsache<br />
fasziniert mich heute noch genauso wie<br />
am ersten Tag.<br />
Welche Rolle spielt dabei die Natur?<br />
Für mich eine große! Die Natur ist<br />
so komplex. Wir sind nur ein kleiner<br />
Teil von ihr. Wir sollten uns noch viel<br />
mehr nach der Natur richten, als zu versuchen,<br />
sie an unsere Bedürfnisse anzupassen.<br />
Die Natur hat sich über Millionen<br />
von Jahren entwickelt, sie steckt<br />
voller Wissen. Ich genieße jede Minute,<br />
die ich draußen verbringen kann.<br />
Manchmal fällt über Nacht der Schnee<br />
und hat bis zum nächsten Morgen die<br />
ganze Welt verzaubert. Ist das für<br />
dich noch etwas Besonderes oder<br />
schon ein gewohntes Bild?<br />
Das wird wohl immer speziell für<br />
mich bleiben. Ich komme ja nicht<br />
direkt aus den Bergen, sondern aus dem<br />
238<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTOS: Red Bull Contentpool/Markus Rohrbacher<br />
239
SNOWBOARD<br />
Osten Österreichs. Schon als Kind habe<br />
ich Iglus gebaut und bin die Hügel runtergerutscht.<br />
Ich finde, dass Schnee einen<br />
beruhigt. Geräusche werden gedämpft,<br />
Kanten geglättet. Schnee ist<br />
irgendwie magisch. Und fällt einfach so<br />
vom Himmel …<br />
Trotz deiner Liebe zur Natur zieht es<br />
dich immer wieder in die Stadt, um<br />
dort zu filmen und neue Tricks zu üben.<br />
Wie kommt das?<br />
Das Street-Snowboarden hat den<br />
Vorteil, dass man in kürzerer Zeit mehr<br />
Spaß haben kann. Im Tiefschnee baust<br />
du manchmal einen ganzen Tag an einer<br />
Schanze, dann wartest du noch auf<br />
die perfekten Lichtverhältnisse, um<br />
schließlich vielleicht fünf Versuche zu<br />
haben, ehe der Landehang hinüber ist.<br />
Beim Fahren auf Rails sind wir unabhängiger<br />
vom Wetter, nutzen die städtische<br />
Straßenbeleuchtung oder bauen<br />
uns selbst ein paar Scheinwerfer auf.<br />
Dann können wir innerhalb einer Stunde<br />
schon mal 50 oder 60 Versuche landen.<br />
Das bedeutet ganz einfach: mehr<br />
Glücksgefühle!<br />
Du sprichst von „Rails“ – also alles,<br />
was irgendwie länglich und geeignet<br />
ist, um daran entlangzusliden. Was ist<br />
so toll daran?<br />
Die ganze Stadt wird zur Fundgrube,<br />
zu unserer Spielwiese inmitten von<br />
Beton und Architektur. Das kommt in<br />
einem Film vor allem optisch gut rüber.<br />
Und es reicht schon eine lange Stange<br />
oder ein fünf Meter langes Geländer,<br />
um sehr viel Spaß damit zu haben.<br />
Aber sind Stürze hier nicht besonders<br />
folgenschwer?<br />
Es mag den Eindruck erwecken,<br />
dass ein Trick am Geländer riskanter<br />
wäre als ein Sprung über einen Kicker<br />
aus Schnee. Bei großen Schanzen<br />
brauchst du aber jede Menge Geschwindigkeit.<br />
Dabei entstehen große Kräfte,<br />
die auch bei einer Landung im weichen<br />
Tiefschnee eine Gefahr darstellen.<br />
Wenn ich hingegen langsam über ein<br />
Geländer gleite, kann ich einen Fehler<br />
viel einfacher ausgleichen oder einen<br />
Sturz noch abfangen. Und mich interessiert<br />
das Spielerische ohnehin mehr als<br />
die Geschwindigkeit.<br />
Beim Boarden in der Stadt wird das<br />
Umfeld zweckentfremdet. Ist das auch<br />
eine Rebellion gegen die Normalität?<br />
Mit Sicherheit bin ich jemand, der<br />
gerne mal gegen den Strom schwimmt.<br />
Der Railkönig<br />
MARC SWOBODA wurde am 25.<br />
August 1985 in Tulln an der Donau<br />
(Niederösterreich) geboren. Mit<br />
21 Jahren gewann er die „Austria<br />
Rookie Challenge“ in den Wertungen<br />
„Best Railrider“ sowie „Best<br />
Style“ und „Best Overall“. Im Jahr<br />
2007 war er Zweiter beim „Spring<br />
Battle“ im Absolut Park in Flachauwinkl,<br />
ein Jahr später wurde<br />
er Sechster bei den „Red Bull<br />
Nan shan Open 2008“ in China.<br />
Im Jahr 2012 gewann er mit der<br />
„Frontline Rail Jam“ in Stockholm<br />
einen der wichtigsten Wettkämpfe<br />
dieser Art in Europa. Zuletzt<br />
veröffentlichte er zahlreiche Filme<br />
und viel beachtete Videoclips,<br />
er entwirft auch Boarddesigns für<br />
Blue Tomato. Marc Swoboda ist<br />
ledig und lebt in Tulln.<br />
Trotzdem geht es mir in erster Linie darum,<br />
mich sportlich weiterzuentwickeln,<br />
besser zu werden und neue<br />
Tricks zu stehen.<br />
Dabei suchst du ganz gezielt nach<br />
Hindernissen. Andere Leute würden<br />
einem Hindernis eher aus dem Weg<br />
gehen. Glaubst du, dass sich viele<br />
Menschen zu oft in ihrer Komfortzone<br />
bewegen?<br />
Auf jeden Fall. Ohne, dass ich diese<br />
Menschen jetzt kritisieren möchte.<br />
Aber ich halte die Gewohnheit für eine<br />
der größten Schwächen und Gefahren<br />
in unserer Gesellschaft. So viele Menschen<br />
lassen sich vom Leben regelrecht<br />
einlullen. Ich denke, man sollte Gewohnheiten<br />
immer wieder hinterfragen.<br />
Die sogenannte Normalität halte<br />
ich nicht immer für die beste Lösung.<br />
Mal angenommen, ich möchte einige<br />
Hindernisse in Angriff nehmen. Wie<br />
sollte ich mich diesen in einem<br />
Snowpark am geschicktesten annähern?<br />
Erst einmal: Wer es machen möchte,<br />
der sollte es auch wirklich versuchen!<br />
Dabei kann ich den Rat geben, die<br />
Sache immer schön langsam anzugehen.<br />
Wer sich zuvor einige Videos ansieht,<br />
um die typischen Bewegungsabläufe<br />
auf einer Box oder Rail zu<br />
visualisieren, wird es einfacher haben.<br />
Die eigene Vorstellungskraft ist<br />
von großer Bedeutung.<br />
Besteht dabei nicht die Gefahr, dass<br />
ich mir etwas zutraue, was mich in der<br />
Realität überfordert?<br />
Das ist tatsächlich ein heikles Thema.<br />
Manchmal erwische ich mich dabei,<br />
dass ich mir etwas einreden möchte.<br />
Man sollte aber niemals denken,<br />
man müsse etwas tun. Die Motivation<br />
sollte immer aus kleinen Schritten heraus<br />
entstehen, am besten innerhalb einer<br />
Session, im Einklang mit dem eigenen<br />
Bauchgefühl. Dann hat man das<br />
Feeling und das nötige Selbstbewusstsein<br />
für sein nächstes Erfolgserlebnis.<br />
Trotzdem sind Verletzungen nicht auszuschließen.<br />
Dich hat es im Jahr 2011<br />
mal etwas gröber erwischt. Was lief<br />
da schief?<br />
In dem Jahr habe ich mir zweimal<br />
das Fußgelenk gebrochen, weil ich zu<br />
früh zurück aufs Snowboard wollte.<br />
Aber daraus habe ich gelernt. In der<br />
Ruhe liegt die Kraft! Und auch nach einer<br />
Verletzung sind es gerade die kleinen<br />
Schritte, die einen besonders zuverlässig<br />
voranbringen.<br />
Ist das auch deine Philosophie für die<br />
kommenden Jahre: In der Ruhe liegt<br />
die Kraft?<br />
Definitiv! In erster Linie geht es<br />
doch darum, das Snowboarden zu genießen<br />
und Spaß dabei zu haben. Dann<br />
wirst du automatisch besser, der Erfolg<br />
kommt von selbst – und du erlebst immer<br />
wieder herrliche Tage, an die du<br />
dich gerne zurückerinnerst.<br />
Welcher Tag wäre das bei dir? An was<br />
erinnerst du dich spontan?<br />
Da fällt mir der Air&Style-Contest<br />
in Innsbruck ein. Ich hatte die große<br />
Ehre, als Österreicher im Finale vor<br />
30.000 Zuschauern mitzuspringen. Das<br />
war schon genial. Ansonsten hat aber<br />
wirklich jeder Tag auf dem Snowboard<br />
das Potenzial für einen unvergesslichen<br />
Moment.<br />
FOTO: Red Bull Contentpool/Lorenz Holder<br />
240<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
HERZENS-<br />
ANGELEGENHElT<br />
Meine gefüllten Bonbons lassen<br />
Sportlerherzen höher schlagen.<br />
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FREESTYLE<br />
Größer, höher, weiter: Für Freestyle- Großevents werden wie hier auf<br />
der Planai gigantische Funparks aus Schnee gebaut.<br />
DIE MACHER<br />
DER KICKER<br />
SCHANZEN, RAMPEN, GELÄNDER:<br />
Ein Grazer Unternehmen baut für Skigebiete Hindernis-Parks in die Landschaft.<br />
Für all jene, denen es auf normalen Pisten zu langweilig ist.<br />
Für Ü30-Pistenveteranen klingt<br />
es wie eine Fremdsprache. Da<br />
gibt es Jib-Möglichkeiten, Railsund<br />
Boxen-Variationen, eine<br />
Pro Line und Kicker-Tables, eine „Industry<br />
Pipe Up“ und Picknick-Transferjumps.<br />
Aha! Gut, dass in der Chillout-Area<br />
ausreichend coole Freaks<br />
abhängen, die einem das alles übersetzen<br />
und erklären können. Willkommen<br />
in einem Supersnow- alias<br />
Funpark!<br />
Fast jedes mittelgroße Skigebiet<br />
hat mittlerweile einen. Die Größe variiert<br />
stark, das Publikum ist immer<br />
dasselbe. Es sind die Spielplätze des<br />
Nachwuchses, der dem Waldwegerlrallye-Alter<br />
entwachsen, aber für das<br />
Genusspistenschwingen noch zu jung<br />
ist.<br />
In diesen Parks mit ihren im Szeneslang<br />
Obstacles genannten Hindernissen<br />
geht es nicht um Carvingradius<br />
und Stockeinsatz, sondern um<br />
Geschicklichkeit, Gleichgewicht,<br />
Sprungtechnik und Mut. Mit einem<br />
Mix aus allem katapultieren sich die<br />
Snowboarder oder Skifahrer mit Saltos,<br />
Schrauben und Drehungen in<br />
atemberaubende Luftstände oder raspeln<br />
geschickt über Geländer, Kanten<br />
oder Rampen.<br />
GRAZER KNOW-HOW<br />
Die Kulisse dafür stammt in den Alpen<br />
nicht selten von „QParks“. Hinter<br />
diesem Namen steckt ein kleines Grazer<br />
Unternehmen, das sich auf die Gestaltung<br />
von Funparks in Skigebieten<br />
spezialisiert hat. Vor fünfzehn Jahren<br />
in einem Kreis junger Snowboarder<br />
entstanden, betreibt man heute<br />
Zweigstellen in Innsbruck und in der<br />
Schweiz und insgesamt 70 Anlagen in<br />
sechs Ländern. Die Referenz- und Einsatzliste<br />
klingt wie die Hitparade der<br />
Skiresorts in den Alpen: Kitzbühel,<br />
Sölden, St. Anton, Alta Badia, Gstaad,<br />
Planai, Dachstein ...<br />
FOTOS: QParks<br />
TEXT: Klaus Höfler<br />
242<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/17
Zuerst wird im Sommer mit dem Bagger grob vorgearbeitet, im Winter wird dann per<br />
Hand geshreddert und geshapt, um den Hindernissen den Feinschliff zu verleihen.<br />
„QParks“ war auch schon in<br />
der Türkei aktiv. In Uludag, rund<br />
drei Stunden von Istanbul entfernt,<br />
hat man auf 2.500 m Seehöhe in einem<br />
schneereichen Gebiet auf einem<br />
erloschenen Vulkan einen Funpark<br />
errichtet. „Aber in der Türkei<br />
sind die Dinge aufgrund der politischen<br />
Turbulenzen leider etwas ins<br />
Stocken geraten“, erzählen die beiden<br />
QParks-Gründer Jan und Paul<br />
Zach. Deshalb hat man sich zuletzt<br />
bei der Erschließung neuer Märkte<br />
auf Frankreich konzentriert – und<br />
gleich in La Plagne die weltweit längste<br />
Funslope errichtet.<br />
24 METER HOHER TABLE<br />
Hierzulande baut „QParks“ beispielsweise<br />
traditionell in Sölden seit 14<br />
Jahren am Ende jeder Wintersaison<br />
ein riesiges Obstacle für geladene<br />
Pro-Rider. Im vergangenen Jahr kam<br />
der Schnee dafür von drei Lawinen.<br />
Daraus wurde ein Schanzenungetüm<br />
mit einem 24-Meter-Table, einer Höhe<br />
von 9,2 Metern und einem 40-Grad-Take-off<br />
geschnitzt, der den Snowboardern<br />
alles abverlangte.<br />
Aber egal wo: Es geht überall um<br />
die Bespaßung der Skifahrer und<br />
Snowboarder abseits des konventionellen<br />
Pistenbetriebs. Auf eigens abgegrenzten<br />
Flächen werden Schanzen,<br />
Wellenbahnen und Hindernisse<br />
in der Landschaft verteilt – in der<br />
Chill-Variante mit Liegestuhl-Reservat<br />
plus Musikboxen.<br />
Die Gestaltung der Spielplätze<br />
passiert jedenfalls nicht zufällig, sondern<br />
nach ausgetüftelten Plänen. Bereits<br />
im Sommer wird das Areal vermessen,<br />
im besten Fall (wie etwa auf<br />
der Planai hoch über Schladming) die<br />
Topografie mittels Erdbewegungen<br />
schon vorgeformt. „Das spart Geld,<br />
weil wir so deutlich weniger des meist<br />
teuer maschinell erzeugten Schnees<br />
benötigen“, rechnen die Zachs vor.<br />
ERST KOMMT DER BAGGER<br />
„Wir brauchen so für unseren drei<br />
Hektar großen Park rund 30.000 Kubikmeter<br />
Kunstschnee – das ist nur<br />
ein Viertel der Menge, die wir brauchen<br />
würden, wenn wir die Hindernisse<br />
nur aus Schnee bauen würden“,<br />
bestätigt auch Karl Höflehner, erfahrener<br />
Betriebsleiter der Planaibahnen.<br />
Schon 2008 hat man dort den ersten<br />
Park errichtet. Bereits ein Jahr später<br />
hat man begonnen, das Gelände im<br />
Sommer mit dem Bagger vorzuformen.<br />
Heuer wurde nochmals großzü<br />
gig umgebaggert und neue Attraktionen<br />
wurden eingebaut.<br />
FEINJUSTIERUNG PER HAND<br />
Sobald der erste Schnee fällt – vom<br />
Himmel oder aus einer der zig Schneekanonen<br />
– rücken die Teams aus. Es<br />
reicht eine durchschnittliche Schneeauflage<br />
von 70 Zentimetern. Dann<br />
lässt man die Schneeberge anfrieren,<br />
später wird mit Schaufeln und Schabern<br />
die Grob- und Feinadjustierung<br />
der Objekte vorgenommen. Da wird<br />
von den international zusammengewürfelten<br />
Teams geshapt und geshreddert,<br />
bis jedes Hindernis eine glatt<br />
geschmirgelte Oberfläche hat und genau<br />
den Vorstellungen der Parkdesigner<br />
entspricht.<br />
Je nach Platzangebot werden<br />
„Lines“ für verschiedene Leistungsklassen<br />
errichtet – von Schanzen mit<br />
kindertauglichen Sprungweiten um<br />
die fünf Meter bis zu professionellen<br />
Kickern, bei denen man bis zu 25 Meter<br />
segelt.<br />
Woher die QParks-Mitarbeiter das<br />
so genau wissen? Weil nach getaner<br />
Arbeit der beste Part des Jobs kommt:<br />
das Selbst-Ausprobieren der Rails- und<br />
Boxenvariationen, Kicker-Tables und<br />
Picknick-Transferjumps.<br />
243
MATERIAL<br />
IM SCHAUFENSTER: 5 NEUE SNOWBOARDS<br />
Lässiges Design und modernste Technologie für coole Brettl-Artisten auf Piste, im Funpark oder im Gelände.<br />
BURTON<br />
CUSTOM TWIN<br />
Ein Klassiker brandneu: Das BURTON<br />
CUSTOM TWIN für grenzenlose Freestyle-<br />
Freiheit wurde auch jetzt, nach zwanzig Jahren,<br />
wieder verbessert. Das Squeezebox-Kern-<br />
Profil und die Frostbite-Kanten wurden dem<br />
typischen Park-Rider-Stance angepasst, Off-<br />
Axis ermöglicht einen natürlichen Flex, Kantenhalt<br />
und butterweiche Kontrolle. Die unglaubliche<br />
Wendigkeit und Gewichtsreduktion der<br />
Carbon- Highlights mit einem etwas schmaleren<br />
True-Twin-Shape runden das High-Performance-Packet<br />
ab. Die Präzision und Stabilität des<br />
Cambers ist die erste Wahl für Pros wie Marko<br />
Grilc, während Flying-V die Kraft des Cambers<br />
mit dem entspannten Auftrieb des Rockers<br />
für das Beste aus beiden Welten kombiniert.<br />
PREIS (UVP): € 599,95<br />
WEB: burton.com/at<br />
BURTON<br />
DEJA VU FLYING V<br />
Ob Powder oder Park, dieses Board<br />
macht alles mit. Die Flying-V-Konstruktion<br />
vereint die beide Vorteile von Camber<br />
und Rocker zu einem stimmigen Gesamtpaket.<br />
Im Powder genießt du unendlichen Auftrieb,<br />
während du auf harten Pisten und im Park volle<br />
Kantenkontrolle und Stabilität erhältst. Side Effects<br />
geben dir den zusätzlichen Auftrieb, den<br />
du brauchst, wenn du deine anspruchsvollen<br />
Lines im Backcountry ziehst. Auf die vielseitige<br />
Kantenkontrolle von Overbite-Frostbite-Kanten<br />
musst du auch nicht verzichten.<br />
PREIS (UVP): € 439,95<br />
WEB: burton.com/at<br />
DAMEN<br />
CAPITA<br />
DEFENDERS OF AWESOME<br />
Ein Snowboard für jeden Tag und mit dem<br />
du bei allen Bedingungen und in jedem<br />
Terrain eine gute Zeit haben wirst. Besiegelt<br />
wird die Großartigkeit des DOA<br />
durch mehrfache Design-Auszeichnungen<br />
und einen Good-Wood-Award in jedem<br />
Jahr seiner Existenz. Das Design löst Graphic-Neid<br />
bei deiner Crew aus und gibt<br />
deinem Riding eine selbstbewusste Note.<br />
Und das progressive Hybrid-Camber-Profil<br />
gibt dir den Pop und die Reaktion eines<br />
klassischen Camber-Boards und die Sicherheit<br />
eines Reverse Cambers. Egal, wo auf<br />
dem Berg – mit dem Defenders Of Awesome<br />
ist jede deiner Sessions ein Heimspiel.<br />
PREIS (UVP): € 449,95<br />
WEB: capitasnowboarding.com<br />
Alle Snowboards bei Blue Tomato erhältlich.<br />
WEB: blue-tomato.com<br />
LIB TECH<br />
T-RICE<br />
Travis nennt dieses Brett das beste auf dem<br />
ganzen Planeten! Er steht so auf das Brett,<br />
weil sich sein 164 cm langes Board anfühlt<br />
wie sein 161er, und das dank der Horsepower-Konstruktion.<br />
Basalt statt Fiberglas und<br />
die für den Topsheet verwendeten Bio-Plastic-<br />
Beans machen das Board leichter, stärker<br />
und umweltfreundlicher. Die revolutionäre<br />
C2 Banana/Camber Combo-Geometrie für<br />
aggressive Power und Magne-Traction für<br />
unglaublichen Kantenhalt und Kontrolle in alle<br />
Situationen erlauben es dir, auf dem Berg<br />
zu tun, was noch nie zuvor gemacht wurde!<br />
Die gesinterte Base verschafft dir dabei jede<br />
Menge Speed.<br />
PREIS (UVP): € 599,95<br />
WEB: lib-tech.com<br />
ROXY<br />
ALLY BANANA<br />
Kommt mit einem soften Rocker zwischen<br />
deinen Füßen und einer etwas härteren<br />
Flat-Section an Tip und Tail. Mit dieser Kombination<br />
bist du für alle Bedingungen und für<br />
jedes Terrain bestens gerüstet: Du ziehst mit<br />
dem ALLY BANANA mühelos deine Turns<br />
auf der Piste, es lässt dich durch den Powder<br />
schweben – und es ist auch allzeit bereit, um<br />
mit dir im Park etwas zu spielen ...<br />
PREIS (UVP): € 399,95<br />
WEB: roxy-austria.at<br />
DAMEN<br />
FOTOS: Hersteller<br />
244<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
IM SCHAUFENSTER: 5 PARK- AND PIPE-SKI<br />
Für alle, die beim Skifahren auch „spielen“ wollen, aber durchaus auch für Freeride-Ausflüge geeignet.<br />
BLOSSOM FREE TIBET<br />
Dank der Sandwich-Struktur und der hochwertigen Holzkernqualität unterstützt<br />
der Ski einen starken Absprung und eine stabile Landung. Ein Modell aber nicht<br />
nur für den Park und fürs Freestylen – wegen seiner weichen Struktur und guten<br />
Manövrierfähigkeit passt der Freetibet auch für alle, die mit dem Freeriden beginnen<br />
wollen. Man kann selbst bestimmen, wo die Bindung positioniert werden soll.<br />
GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 120/86/110 mm RADIUS: 19 m bei 176<br />
cm; PREIS (UVP): € 754,00 (ohne Bindung) WEB: lsp-austria.at<br />
K2 DOMAIN<br />
Der Park- und Pipe-Ski schlechthin – der einzige Ski von K2 mit symmetrischem<br />
Sidecut. Eine leichte Vorspannung sorgt für Agilität, Balance und Vielseitigkeit<br />
GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 115/90/115 mm<br />
RADIUS: 21 m bei 179 cm<br />
PREIS (UVP): € 399,95 (ohne Bindung) WEB: k2skis.com<br />
ROSSIGNOL STORM<br />
Der Storm ist ein extrem vielseitiger, preisgekrönter All-Mountain-Twin-Tip. Er<br />
überzeugt mit Kraft, Stoßdämpfung und hoher Strapazierfähigkeit für massive<br />
Park elemente und Slopestyle-Strecken. Die Mittelbreite von 92 mm sorgt für eine<br />
stabile Plattform für Jilbs und Rails, bildet ein vertrauenswürdiges Landepolster und<br />
überzeugt mit Auftrieb an Powder-Tagen.<br />
GEWICHT: 1.800 g TAILLIERUNG: 122/92/115 mm RADIUS: 20 m<br />
bei 170 cm PREIS (UVP): € 449,99 (inkl. Bindung) WEB: rossignol.com<br />
SALOMON NFX<br />
Mach es den Profi-Ridern nach und gib dich nur mit dem Besten vom Besten zufrieden.<br />
Der High-Performance-NFX ist ganz auf Langlebigkeit ausgelegt. Dazu bietet er<br />
Widerstandsfähigkeit, Vielseitigkeit und Fehlertoleranz.<br />
GEWICHT: 1.840 g TAILLIERUNG: 122/83/115 mm RADIUS: 17,2 m bei 176<br />
cm PREIS (UVP): € 399,90 (ohne Bindung) WEB: salomon.com<br />
FOTOS: Hersteller<br />
VÖLKL STEP<br />
Der speziell auf Park- & Pipe-Einsatz hin optimierte Ski macht den Step zum Top-Ski<br />
auf Rails. Details: Tough-Box-Construction; Sidewall; symmetrical sidecut; Multi-Layer-<br />
Woodcore, Tip- & Tail- Rocker.<br />
GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 118/80/100 mm RADIUS: 21,2 m<br />
bei 171 cm PREIS (UVP): € 349,95 (ohne Bindung) WEB: voelkl.com<br />
245
WINTERLAND STEIERMARK<br />
ZU<br />
GAST<br />
. . . IM WINTERLAND<br />
STEIERMARK<br />
FOTOS: xxx<br />
246 246<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017 2015/<strong>2016</strong>
Sonntag, 18. Dezember <strong>2016</strong><br />
Hallo an alle, die sehnsüchtig auf den Winter warten: Ich hab ihn<br />
schon gefunden – hier im steirischen Murtal! Und das Beste: Die<br />
ganze Familie ist happy, weil hier auf den acht Murtaler Skibergen<br />
jeder genau das kriegt, was er haben will. Vom Kinderzauberland<br />
für unser „Zwergerl“ bis zum Mega-Funpark für unseren Freestyle-<br />
Junior. Und wir beide lassen es derweil auf den Pisten so richtig<br />
tuschen. Platz genug ist ja. Mit dem Nocky Flitzer sind wir gefahren,<br />
im Thermalbad waren wir auch schon – ehrlich, da im Murtal<br />
wird dir der Tag fast zu kurz. Dafür sitzen wir abends lang beim<br />
Essen. Kannst ja nicht aufhören bei den Köstlichkeiten, die die hier<br />
auftischen ...<br />
SENDEN<br />
7DIE TOP<br />
NEWS<br />
AUS DEN STEIRISCHEN SKIBERGEN<br />
33 Millionen Euro wurden insgesamt<br />
auf den steirischen Skibergen<br />
investiert. Die größten Projekte:<br />
DIE BURGSTALLALMBAHN ist<br />
das neue Prunkstück auf der Planai:<br />
Statt des alten 4er-Lifts hievt nun<br />
eine moderne 8er-Sesselbahn mit<br />
Wetterschutzhaube 2.800 Skisportler<br />
pro Stunde direkt zum Planai-Gipfel.<br />
EIN „KINDERERLEBNISLAND“ wird<br />
ebenfalls auf der Planai im Bereich<br />
Weitmoos/Märchenwiese gebaut. Unter<br />
Einbindung zweier Skischulen werden<br />
unterschiedliche Bereiche für Anfänger,<br />
Fortgeschrittene und „Experten“ unter<br />
den Kids geschaffen.<br />
DIE NEUE FUNSLOPE am Hauser<br />
Kaibling bietet Skifahrern und<br />
Snowboardern auf einer Länge von<br />
700 Metern Elemente wie Steilkurven,<br />
Bodenwellen, Sprünge, einen Schneetunnel<br />
und eine Riesenschnecke.<br />
IN DER RAMSAU am Dachstein wurden<br />
700.000 Euro in den Vollausbau<br />
einer Schneeanlage investiert und so<br />
Schneesicherheit auf Kalis Erlebnispisten,<br />
dem Märchenweg und der Naturrodelbahn<br />
geschaffen.<br />
AUF DER TURRACHER HÖHE,<br />
im Vorjahr neu mit der Schafalmbahn<br />
bestückt, wurde die Beschneiungsanlage<br />
erweitert – und damit auch das<br />
Pistenangebot um zwei Kilometer.<br />
AM KREISCHBERG machen zwei<br />
neue Pisten das Angebot noch vielfältiger:<br />
Mit einer „Roten“ und einer<br />
„Schwarzen“ am Rosenkranz verfügt<br />
der Murtaler Skiberg nun bereits über<br />
42 Pistenkilometer.<br />
FOTO: Urlaubsregion Murtal/pics.ikarus.cc<br />
AM STUHLECK wurden 400.000 Euro<br />
in ein Pistengerät und in eine moderne<br />
Schneehöhenmessung investiert.<br />
ALLE INFOS:<br />
STEIRISCHE TOURISMUS GMBH<br />
St. Peter Hauptstraße 243, 8042 Graz<br />
Tel.: 0 316/40 03-0<br />
E-Mail: info@steiermark.com<br />
WEB: steiermark.com<br />
247<br />
247
AUF EINEN BLICK:<br />
SKIBERGE IN DER STEIERMARK<br />
Tageskarte<br />
Erwachsene<br />
Tageskarte<br />
Kinder<br />
Schlepper<br />
Sessellift<br />
Kabinen/Gondel<br />
km leicht<br />
km mittel<br />
km schwer<br />
Pisten km<br />
Aflenzer Bürgeralm aflenzer-buergeralm.at 12 8 4 1 0 3 6 0 9<br />
Altes Almhaus altesalmhaus.at 24 16 0 0 0 4 5 2 11<br />
Annerlbauer Lift - Krieglach annerlbauer.at 19 17 1 0 0 1 0 0 1<br />
Dachstein Gletscher dachsteingletscher.at 50 25 3 1 1 2 1 1 4<br />
Eichfeldlift - Turnau eichfeldhuette.at 15 12 1 0 0 0,3 0 0 1<br />
Familienschiberg St. Jakob im Walde familienschiberg.at 21,5 14,5 3 0 0 1 3 0 4<br />
Gaaler Lifte gaalerlifte.at 30 19 2 1 0 3,5 2 0,5 6<br />
Gaberl - Märchenwiese plankogel.at 16 13 1 0 0 2 0 0 2<br />
Galsterbergalm / Schladming galsterberg.at 41 20,5 2 1 1 10 8 2 20 HM<br />
Gedersberg gemeindekurier.at 17 10 1 0 0 0,25 0 0 0,25<br />
Grebenzen - St.Lambrecht grebenzen.at 34 19,5 6 1 0 2,9 9 0,3 25,2<br />
Hauereck St. Kathrein am Hauenstein hauereck.com 29,5 17 2 1 0 2 2 1 5<br />
Hauser Kaibling / Schladming hauser-kaibling.at 50 25 14 22 8 46,1 68,3 8,3 122,7 2<br />
Hochwurzen / Schladming planai.at 50 25 14 22 8 46,1 68,3 8,3 122,7 HM<br />
Hohentauern skihohentauern.at 33 19 4 0 0 2 9 1 12<br />
Kaiserau - Admont - Schneebären kaiserau.at 24 16 3 0 0 2 1 0 3<br />
Kleinlobming lobmingtal.at 23 13 2 0 0 0 1 0 1<br />
Krakau Tockneralmlift krakau.at 17 13 2 0 0 1 2 0 3<br />
Kreischberg / Murau kreischberg.at 43,5 23,5 6 4 3 17 16 9 42 HM<br />
Lachtal lachtal.at 40 21,5 8 2 0 7 16 2 25 HM<br />
Lammeralm Skiarena skilammeralm.at 29 16 2 1 0 2,4 3,7 2,2 8,3<br />
Loser - Altaussee - Schneebären loser.at 39,5 20 4 4 0 18 12 3 33 HM<br />
Mariazeller Bürgeralpe buergeralpe.at 34 29,5 2 2 1 5,5 3,5 2 11 3<br />
Miesenbach - Wiesenhofer gh-wiesenhofer.com 16 11 1 0 0 1 0 0 1<br />
Modriach-Winkel Hoislifte hoiswirt.at 19,5 16 4 0 0 5,5 1 0 6,5<br />
Mönichwald - Hochwechsellifte schiregion-joglland.at/moenichwald.php 20,5 14 3 0 0 1,5 3 0 4,5<br />
Murauer Frauenalpe frauenalpe.eu 24 15 5 0 0 3 6 1 10<br />
Niederalpl niederalpl.at 31 17 4 1 0 4 6 1 12<br />
Obdach schilift-obdach.at 20,5 16,5 3 0 0 0,3 0,5 1 1,8<br />
Oberes Murtal / Spitzer Almgasthof almgasthof-spitzer.at 16 14 2 0 0 1 1 1 3<br />
Planai / Schladming planai.at 50 25 14 22 8 46,1 68,3 8,3 122,7 3<br />
Planneralm - Schneebären planneralm.at 39 20,5 3 2 0 3 11 2 16<br />
Präbichl praebichl.at 37 18,5 3 2 0 6 11 3 20 HM<br />
Ramsau / Dachstein - Ski amadé ramsau.com 35,5 18 9 1 0 14 10 1 25<br />
Reiteralm / Schladming ski-reiteralm.at 50 25 14 22 8 46,1 68,3 8,3 122,7 HM<br />
Riesneralm - Schneebären riesneralm.at 40 20,5 2 3 0 20 7 3 30 2<br />
Salzstiegl bei Hirschegg salzstiegl.at 31 18,6 5 0 0 6 4 2 12 HM<br />
Schanz-Lift - Fischbach strudlwirt.at 16 13 1 0 0 1 0 0 1<br />
Schizentrum Rieseralm - Obdach rieseralm.at 23 16 4 0 0 4 6 2 11<br />
Schmoll Lifte - Steinhaus am Semmering schmoll-lifte.at 19 15 2 0 0 0,5 0,5 0,5 1,5<br />
Schöckl schoeckl.at 19,8 9,6 0 0 1 0 0 0 k. A.<br />
Seeberg / Seewiesen wsv-au.at 24 17 2 0 0 3 2 1 6<br />
Sommeralm - Holzmeisterlifte holzmeisterlift.at 20,5 15 2 0 0 2 1 0 3<br />
Sommeralm - Pirstingerkogellift sommeralm.at 18 12 1 0 0 1 2 0 3<br />
Sonnberglifte - Wald am Schoberpass sonnberglifte.at 25 17 3 0 0 4 5 0 9<br />
St. Hemma - Edelschrott sthemma.at 16 13 1 0 0 0,9 0,9 0 1,8<br />
St. Radegund Lift svradegund.info 0 0 1 0 0 0,2 0 0 0,2<br />
Stoderzinken - Ski amade stoderzinken.at 35,5 18 4 0 0 4 3 1 8<br />
Strallegg schiregion.at 0 0 2 0 0 2 1 0 3<br />
Stuhleck - Semmering stuhleck.com 41,5 21 6 4 0 18 6 0 24 2<br />
Tauplitz / Bad Mitterndorf - Schneebären dietauplitz.com 40 20,5 12 4 1 18 18 6 42 HM<br />
Teichalm Lifte teichalmlifte.at 23 15 3 0 0 1,5 2 1 4,5<br />
Tonnerhüttenlift tonnerhuette.at 20 15 1 0 0 2 2,5 0 4,5<br />
Turnau - Schwabenbergarena schwabenbergarena.at 28 17,5 3 0 0 1 4 1 6 HM<br />
Veitsch - Brunnalm skiveitsch.at 32 17,5 3 1 0 4 3 2 9<br />
Wenigzell schiregion-joglland.at/wenigzell.php 20,5 14 2 0 0 2 0 0 2<br />
Wildalpen wildalpen.at 0 0 1 0 0 0,5 1 0 1,5<br />
Wimmerlift / Hart-Purgstall wimmerlift.at 18 15 1 0 0 1 0 0 1<br />
skiline.cc-Legende: HM = Höhenmeter,<br />
2-3 = Anzahl der Skiline-Attraktionen inkl. HM<br />
248<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
5x<br />
HOT<br />
SKISPASS<br />
SPOT<br />
IN DER SPORTREGION SCHLADMING/DACHSTEIN – RAMSAU<br />
HOCH<br />
DROBEN<br />
DACHSTEIN-GLETSCHER.<br />
Ein Gletscher voller<br />
Möglichkeiten! Hochalpines<br />
Skivergnügen<br />
und Traumtouren erwarten<br />
dich, dazu Attraktionen<br />
wie der Sky Walk,<br />
die „Treppe ins Nichts“,<br />
der Eispalast oder die<br />
höchstgelegene Hängebrücke<br />
Österreichs. Ein<br />
Gesamtpaket für wahren<br />
Hoch-Genuss.<br />
derdachstein.at<br />
SONNIGSTE<br />
SKIWIESE<br />
FOTOS: Sportregion Schladming/Dachstein – Ramsau/ istock<br />
STODERZINKEN. Klein, aber<br />
fein präsentiert sich der<br />
Stoderzinken mit blauen,<br />
roten und schwarzen Pisten<br />
als echter Allrounder.<br />
Doch die wahre Stärke<br />
dieses Skigebiets liegt<br />
abseits des präparierten<br />
Geländes: Kenner<br />
schätzen den Stoderzinken<br />
besonders wegen seiner<br />
Tiefschneehänge,<br />
Skirouten und Varianten.<br />
stoderzinken.at<br />
GROSS<br />
UND KLEIN<br />
BESTER<br />
TIEFSCHNEE<br />
GALSTERBERG. Am<br />
Galsterberg gefällt<br />
einerseits den Sportlichen<br />
die Vorderkar-Piste.<br />
Andererseits<br />
sind hier die Kleinsten<br />
die Größten: Das erlebnisreiche<br />
Kinderland<br />
wartet mit vielen<br />
Attraktionen und jeder<br />
Menge Spaßfaktor auf<br />
– wie etwa einem Spieleturm,<br />
Riesenschneefiguren<br />
und einer Mega-Rodelbahn.<br />
galsterberg.at<br />
RAMSAU AM DACHSTEIN. Auf<br />
einem sonnigen Hochplateau<br />
liegt Ramsau am Dachstein – und<br />
mitten drin die „sonnigste Skiwiese<br />
Österreichs“ am Rittisberg. Das<br />
familienfreundliche Skigebiet<br />
bietet abwechslungsreiche Pisten<br />
und urig-gemütliche Hütten, die<br />
unvergessliche Skitage abseits des<br />
Trubels garantieren.<br />
skiregion-ramsau.at<br />
TEMPO RAUS –<br />
GENUSS REIN!<br />
FAGERALM. Das sonnige Hochplateau<br />
punktet mit herrlichen Naturschneepisten<br />
und urigen Hütten. Neu ist die<br />
„Goliath-Genuss-Oase“: Erlebe riesengroßen<br />
Genuss am aussichtsreichsten<br />
und sonnigsten Punkt der Fageralm.<br />
ski-fageralm.at<br />
249
WINTERLAND STEIERMARK<br />
HAUSER KAIBLING –<br />
DIE SCHÖNSTEN PISTEN<br />
Tellerlift<br />
Gipfelbahn Vorderkar<br />
„MEIN LIEBLINGS-SKIBERG mit den schönsten Pisten!“ So<br />
bezeichnen viele den Hauser Kaibling. Mit seiner Parkplatzgarantie<br />
bietet er den idealen Ersteinstieg in die<br />
Schladminger 4-Berge-Skischaukel und damit den perfekten<br />
Start ins pure Skivergnügen! Der modern ausgebaute<br />
Skiberg erhielt bereits zweimal die Auszeichnung<br />
„bestes Skigebiet Europas“; er punktet mit Schneesicherheit,<br />
perfekt präparierten Pisten und 14 urigen<br />
Hütten – alle mit Bedienung. Am höchsten Punkt der<br />
Skischaukel, auf 2.015 m Seehöhe, genießen Skifahrer<br />
ein atemberaubendes Panorama und auf der neuen<br />
Funslope ist Pistenspass für Groß und Klein garantiert.<br />
hauser-kaibling.at<br />
Gondel Galsterberg<br />
Galsterbergalmlift<br />
Höf-Express I<br />
Hauser Kaibling 8er-Gondel<br />
Höf-Express II<br />
Ennslingalm-Lift<br />
Tauern Seilbahn<br />
Quattralpina<br />
Kaibling 6er<br />
Übungslift<br />
Gipfelbahn<br />
Senderbahn<br />
Alm 6er<br />
Sonnecklift<br />
Fastenberg 6er<br />
Planai I<br />
Planai II<br />
Planai 3er<br />
Mitterhausbahn<br />
Burgstallalmlift<br />
Lärchkogelbahn<br />
Märchenwiesebahn<br />
Weitmooslift Weitmoos-Tellerlift<br />
Planai West<br />
Fritz-Blitz<br />
Moserb<br />
Rohrmoos I<br />
Gipfellift<br />
Roßfeldlift<br />
Lärchberglift<br />
Übungslift<br />
PLANAI – TÄGLICH GRÜSST<br />
DEIN TRAUM(SKI)TAG!<br />
IM HERZEN DER 4-BERGE SKISCHAUKEL, eingebettet in<br />
die Ennstaler Bergwelt mit Blick aufs Dachsteinmassiv,<br />
liegt die Schladminger Planai. Die Pisten haben 2013 die<br />
WM-Stars schon erprobt, Highlight ist die 4,5 Kilometer<br />
lange FIS-Abfahrt vom Gipfel bis ins Tal. Ohne Wartezeiten<br />
mit Panoramablick noch oben zu schweben, ermöglicht<br />
die neue Burgstallalm-8er-Sesselbahn.<br />
Neu sind auch Funslope und Funcross! Die Funslope<br />
sorgt mit Tunnel, Wellenbahn oder Schnecke für Gaudi<br />
abseits der Pisten und passt für alle Alters- und Könnerstufen.<br />
Flotter und sportlicher wird es im neuen Funcross,<br />
in den kleine Freestyle-Elemente verpackt sind.<br />
Wer beides mühelos meistert, ist garantiert bereit zu<br />
Höhenflügen im Planai-Superpark. planai.com<br />
Sport_Aktiv_Panorama_4-Berge_400x280.indd 1<br />
VIER BERGE FÜR<br />
HÖCHSTEN SKIGENUSS<br />
Vier Berge, 123 Pistenkilometer, unvergesslicher Skispaß:<br />
Die Schladminger Skischaukel hat’s in sich.<br />
DIE SCHLADMINGER 4-BERGE-SKISCHAUKEL vom Hauser Kaibling<br />
über Planai und Hochwurzen bis zur Reiteralm bietet auf 123 Pistenkilometern<br />
unvergesslichen Winterspaß: Skitage, an denen keine<br />
Piste zweimal gefahren werden muss. Attraktionen wie die neue<br />
„Funslope“ mit Gratis-WLAN am Hauser Kaibling, die Klangpiste<br />
auf der Planai, die „Funslope“ auf der Hochwurzen oder das Black<br />
Quartett mit vier schwarzen Pisten auf der Reiteralm. All das sorgt<br />
für Urlaubsmomente mit bleibendem Erholungswert. Wer dabei<br />
wirklich hoch hinaus will ...<br />
... erklimmt mit der Gipfelbahn am Hauser Kaibling den höchsten<br />
Punkt der 4-Berge-Skischaukel auf 2.015 m;<br />
... nutzt den Superpark der Planai zu unglaublichen Free style-<br />
Höhenflügen;<br />
... schwebt auf der Hochwurzen mit der Gipfelbahn ins Winterglück;<br />
... oder fühlt sich auf der Reiteralm, auf der Cool-Running-Rennstrecke<br />
mit Zeitmessung, wie ein echter Rennfahrer.<br />
Auf den Geschmack gekommen? Alle weiteren Highlights der<br />
Schladminger 4-Berge-Schischaukel gibt es unter:<br />
4berge.at<br />
FOTOS: 4-Berge-Skischaukel, shooting-star.at<br />
250<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
SCHLADMING/<br />
DACHSTEIN<br />
in der Urlaubsregion<br />
odenlift<br />
Hopsilift<br />
Rohrmoos II<br />
Obertalbahn<br />
Gipfelbahn Hochwurzen<br />
Hochwurzen II<br />
Hochwurzen I<br />
Reiteralm I<br />
Reiteralm »Preunegg Jet«<br />
Sepp’n Jet<br />
Reiteralm III<br />
Übungslift<br />
Verbindungslift<br />
Reiteralm »Silver Jet«<br />
6er Gasselhöhebahn II<br />
Muldenlifte<br />
Hasecklifte<br />
Hinterfager<br />
Übungslifte<br />
Mitterfager<br />
HOCHWURZEN – SPASS<br />
BEI TAG UND NACHT<br />
SKIFAHRER, SNOWBOARDER, RODLER UND WINTERWAN-<br />
Vorderfager II<br />
Vorderfager I<br />
Forstaubahn<br />
Jägerlift<br />
DERER: Sie alle fahren auf die Hochwurzen ab – und<br />
das bei Tag und Nacht! Breite, lange Abfahrten lassen<br />
das Herz des Genusscarvers höherschlagen; Anfänger<br />
und Familien freuen sich über Kinderangebote und<br />
leichtere Pisten oder auch über die Funslope. Abends<br />
geht es mit Rodeln auf der sieben Kilometer langen Naturrodelbahn<br />
weiter. Und alle, die vom Skifahren nicht<br />
genug bekommen, können sich beim Nachtskifahren<br />
auf perfekt präparierten Pisten nochmals richtig austoben.<br />
Wer sich am Abend urig bei heimischen Schmankerln<br />
stärken möchte, kann in eine der zahlreichen<br />
Hütten einkehren.<br />
planai.com<br />
Übungslift<br />
Drachenlift II<br />
Drachenlift I<br />
Rittislift<br />
Rittisbergbahn<br />
Kalilift<br />
Zauberlift<br />
Adlerlift I<br />
Adlerlift II<br />
Sky-Line<br />
18.11.2015 12:10:39<br />
Klanglift<br />
Bergkristalllift<br />
Zahlen & Fakten<br />
Dachstein Südwandbahn<br />
LIFTE: 9 21 14; PISTEN: 123 km ■ 46 ■ 69 ■ 8<br />
PREISE (TAGESKARTE): Erwachsene € 50,–;<br />
Jugend € 37,50; Kinder € 25,–<br />
EXTRAS: Handy-Ladestationen auf allen vier Bergen<br />
HAUSER KAIBILING: 700 m purer Pistenspaß auf der neuen<br />
Funslope, Parkplatzgarantie, zwei Talabfahrten, Genussinsel,<br />
14 Hütten mit Bedienung<br />
PLANAI: „Die besten Hüttenwirte Europas“ (laut „Best Ski Resort“-<br />
Studie), WM-Park + Planet Planai, Funpark, Klangpiste,<br />
Skiing in Paradise. NEU: Funslope und Funcross sowie die<br />
Burg stallalm-8er-Sesselbahn<br />
HOCHWURZEN: Nachtskifahren, Nachtrodeln, Winterwanderwege,<br />
idealer Ausgangspunkt für Skitouren<br />
REITERALM: „Triple Gold“ – Int. Pistengütesiegel“, großes Kinderland,<br />
„COOL RUNNING“-Rennstrecke mit Gratis- Foto-Point,<br />
„Black Quartett“ – vier schwarze Pisten<br />
INFOS & BUCHUNGEN: 4berge.at<br />
Austriascharte<br />
Hunerkogellift<br />
Mitterstein<br />
Schladminger Gletscher<br />
SKI REITERALM –<br />
DREIMAL GOLD<br />
EINMAL GOLD IST SPITZE – aber dreimal Gold ist nur<br />
den Besten der Besten vorbehalten: Der Skiberg Reiteralm<br />
kann sich in Sachen Beschneiung, Präparierung<br />
und Sicherheit über ein dreifaches internationales<br />
Pistengütesiegel in Gold freuen. Beim renommierten,<br />
anonymen Test schaffte kein anderes Skigebiet im europäischen<br />
Alpenraum so eine hohe Wertung. Natürlich<br />
profitieren Reiteralm-Skigäste auch <strong>2016</strong>/17 wieder von<br />
der Pistenqualität und vom breit gefächerten Angebot<br />
– vom topausgestatteten Kinderland bis zu „COOL<br />
RUNNING“, der Rennstrecke für jedermann mit Gratis-<br />
Foto-Point. Die sportliche Herausforderung nennt sich<br />
„Black Quartett“: Vier schwarze Pisten mit bis zu 80<br />
Prozent Gefälle haben es in sich!<br />
ski-reiteralm.at<br />
251
WINTERLAND STEIERMARK<br />
„BERGEWEISE“<br />
WINTERSPASS<br />
ABFAHREN<br />
IM WEISSEN<br />
NATUR-<br />
PARK<br />
ZIRBITZKOGEL-<br />
GREBENZEN<br />
Wenn der erste Schnee fällt,<br />
wird die Urlaubsregion Murtal<br />
zum Winter erlebnisland.<br />
Ob Genuss-Carver, Boarder, Freestyler<br />
oder Anfänger – der Pistenspaß ist auf<br />
den Murtaler Skibergen garantiert.<br />
Die Zutaten dafür sind: Schneesicherheit,<br />
perfekte Präparierung,<br />
selektive Hänge, modernste Liftanlagen<br />
und tolle Kindererlebniswelten.<br />
Und das gilt auch in den kleineren<br />
Skigebieten. Die ersten Schwünge<br />
im Schnee werden von topausgebildeten<br />
Skilehrerinnen und -lehrern<br />
in den Murtaler Skischulen begleitet.<br />
Abenteuer im Schnee versprechen<br />
der „Zauberteppich“, der Figurenpark<br />
oder das „BERGauf-RODELN“.<br />
Hat man einmal genug vom<br />
Schnee, bieten sich der „Sternenturm“<br />
(Europas höchstes Planetarium) in<br />
Judenburg, die Therme Aqualux in<br />
Fohnsdorf oder die Gesundheitstherme<br />
Wildbad in Dürnstein an. Adrenalinkicks<br />
sind bei winterlichen Fahrerlebnissen<br />
am Red Bull Ring garantiert<br />
– bei Schneeschuh- und Winterwanderungen,<br />
Loipenrunden oder Skitouren<br />
geht’s dagegen beschaulich<br />
tief in die Natur hinein. Danach hat<br />
man sich die Murtaler Gaumenfreuden,<br />
wie den Murtaler Steirerkas mit<br />
einem Stamperl Zirbenschnaps echt<br />
verdient.<br />
TIPP: Mit der Murtal GästeCard<br />
gibt’s für alle Gäste besondere Angebote<br />
in der Region. So zum Beispiel<br />
zahlreiche Vergünstigungen bei Skibergen<br />
sowie bei vielen Ausflugszielen<br />
wie Thermen oder Museen.<br />
Infos<br />
URLAUBSREGION MURTAL<br />
Tel.: 0 35 72/442 49<br />
E-Mail: urlaub@murtal.at<br />
WEB: murtal.at<br />
Gut und günstig Ski fahren“ ist<br />
das Motto im Familienskigebiet<br />
Grebenzen, mitten im Naturpark<br />
Zirbitzkogel-Grebenzen! 25<br />
Kilometer Pisten und Skirouten bis<br />
auf 1.900 m Seehöhe stehen zur Verfügung.<br />
Die Jugend steht hier im Vordergrund,<br />
gibt es doch extragünstige Preise<br />
bis 28 Jahre. Das Grebenzen-Team<br />
bürgt für beste Pistenqualität, für Kinder<br />
steht ein Übungsgelände mit Babylift,<br />
Zauberteppich und Karussell<br />
bei der Talstation zur Verfügung.<br />
Hermann Maier, Renate Götschl<br />
und Nicole Schmidhofer sind nur einige<br />
Ski-Asse, die auf der Grebenzen<br />
schon erfolgreich waren. Mit Union St.<br />
Lambrecht ist hier nämlich höchste<br />
Kompetenz bei der Austragung von<br />
Skirennen zu Hause.<br />
FOTOS: ikarus.cc, Tonnerhütte, Bergbahnen Grebenzen, TVB Oberwölz-Lachtal, TVB Murau-Kreischberg<br />
252<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
URLAUBSREGION<br />
MURTAL<br />
Ein Familienskigebiet im besten<br />
Sinne findet sich auch bei der Tonnerhütte:<br />
Der Schlepplift erschließt 4 Pistenkilometer,<br />
die täglich präpariert werden.<br />
Die Beschneiungsanlage sorgt für<br />
Schneesicherheit; für Kinder gibt’s „Kasimirs<br />
Übungshang“. Auf leidenschaftliche<br />
Rodler wartet das BERGaufRODELN:<br />
Bequem geht es mit dem Lift auf den<br />
Berg und dann runter – dank Flutlicht<br />
auch am Abend!<br />
TIPP: Das mit dem steirischen Loipengütesiegel<br />
ausgezeichnete Loipengebiet<br />
Laßnitz – Lambrecht bietet 14,2<br />
km Klassisch- und Skatingloipen und<br />
ist durch eine Beschneiungsanlage<br />
100 Prozent schneesicher.<br />
Package-Tipp<br />
• 3 Nächte inkl. Frühstück<br />
• 2-Tages-Skipass (im Skigebiet Grebenzen<br />
oder beim Tonnerhüttenlift)<br />
• Geführte „NaturLese“-Wanderung<br />
• Murtal GästeCard<br />
Preis: ab € 169,– p. P.<br />
TAGESKARTEN-PREISE IM SKIGEBIET<br />
GREBENZEN ST. LAMBRECHT: Erw. € 34,–;<br />
Jugendliche € 28,50; Kinder € 19,50<br />
Infos und Buchungen<br />
TVB NATURPARK ZIRBITZKOGEL-GREBENZEN<br />
Tel.: 0 35 84/20 05;<br />
E-Mail: info@natura.at<br />
WEB: natura.at<br />
MURAU-KREISCHBERG<br />
WINTER-ABENTEUER<br />
FÜR DIE GANZE FAMILIE<br />
Der Kreischberg hat ab sofort ein<br />
noch größeres Pistenangebot.<br />
Zwei neue Pisten werden diesen<br />
Winter am Rosenkranz eröffnet: eine<br />
breite, rote Piste, ideal zum Carven,<br />
und eine schwarze Piste für Könner.<br />
Der professionell betreute Funpark auf<br />
1.900 m Seehöhe bietet mit einer „Beginner<br />
Line“ und einer „Medium Line“<br />
Action für Freestyler und solche, die es<br />
noch werden wollen. Dazu kommen<br />
die beliebten Kreischberg-Extras wie<br />
Speedstrecke, permanente Rennstrecke<br />
und Tubing Arena. Für den Ski-Nachwuchs<br />
steht die Kinderwelt mit Zauberteppich,<br />
Babylift und Miniwellenbahn<br />
bereit. 100 Prozent Naturschnee-Genuss<br />
bietet der Hausberg der Murauer,<br />
die Frauenalpe.<br />
Abseits der Pisten besticht Murau-<br />
Kreischberg mit bezauberndem Altstadt-Flair,<br />
wunderbaren Winter-Höhenwanderwegen<br />
und zertifizierten<br />
Langlaufloipen. Regionale Kulinarik in<br />
den Gasthöfen und Hütten rundet den<br />
unvergesslichen Winterurlaub ab.<br />
Skigebiet Kreischberg<br />
LIFTE: 3 4 7<br />
PISTEN: 42 km; ■ 17 ■ 16 ■ 9<br />
PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 43,50;<br />
Jugendliche € 35,–; Kinder € 23,50<br />
Package-Tipp<br />
„KREISCHBERG WEEK“<br />
Inkludierte Leistungen:<br />
• 6-Tages-Skipass<br />
• 5 Übernachtungen inkl. Frühstück<br />
• Audio-Guide-Tour durch die<br />
malerische Stadt Murau<br />
• Murtal GästeCard<br />
• Family Days am Kreischberg: Gratis-<br />
Skipass für Kinder bis 15 Jahre (in<br />
Begleitung eines Elternteils, gültig<br />
3.–24. 12. und 20. 3.–2. 4.)<br />
Preis: ab € 359,– p. P.<br />
Infos und Buchungen<br />
TVB MURAU-KREISCHBERG<br />
Tel.: 0 35 32/27 20<br />
E-Mail: tourismus@murau.at<br />
WEB: murau-kreischberg.at<br />
253
WINTERLAND STEIERMARK<br />
FÜNF SKIBERGE, EIN SKIPASS!<br />
Die Tauplitz, die Riesneralm, die Planneralm, der Loser und die Kaiserau bieten<br />
124 bärenstarke Pistenkilometer mit einem Skipass – der „Schneebären-Card“.<br />
DIE SCHNEEBÄREN-CARD verbindet<br />
neben vier charismatischen Wintersportgebieten<br />
auch drei Regionen: Ausseerland-Salzkammergut,<br />
den Nationalpark<br />
Gesäuse und die Urlaubsregion<br />
Schladming- Dachstein.<br />
Die fünf Schneebären-Skigebiete<br />
Tauplitz, Riesneralm, Planneralm,<br />
Loser und Kaiserau bieten<br />
gemeinsam neben 124 Pistenkilometern<br />
auch jede Menge<br />
Freeride-Räume. Sie sind persönlich,<br />
unverfälscht und dabei auch<br />
bugdetfreundlich. Und das, obwohl<br />
die Betreiber der fünf Skiberge ständig<br />
in Neuerungen investieren.<br />
Zur Erklärung: Die Tagesskipässe<br />
gelten jeweils für ein Schneebär engebiet,<br />
Mehrtagespässe dagegen sind<br />
in allen fünf Skigebieten gültig und<br />
daher perfekt für Winterurlauber, die<br />
Pistenvielfalt erleben wollen. Die Entscheidung,<br />
welcher am Ende dein<br />
„Lieblingsschneebär“ ist, die<br />
liegt dann ganz bei dir.<br />
Und schließlich gibt es<br />
da noch die Schneebären-Saisonkarten<br />
– für Einheimische<br />
und für Vielfahrer, die<br />
spontan genießen wollen, ohne<br />
über Tageskarten-Preise nachdenken<br />
zu wollen. Extra preiswert ist die<br />
U25-Card und auch die Spezial pakete<br />
für Familien, Kinder und Partner bergen<br />
viel Sparpoten zial in sich. Ein Tipp<br />
noch: Bis 15. Dezember gilt sogar der<br />
Vorverkaufspreis – mit bis zu 40 Prozent<br />
Ermäßigung!<br />
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FOTO: Schneebärencard<br />
TAUPLITZ<br />
EINFACH DRAUF<br />
ABFAHREN<br />
Die Tauplitz lässt keinen kalt –<br />
mit ihrer sonnigen Plateaulage, jeder<br />
Menge Naturschnee und tollen<br />
Off-Piste-Möglichkeiten.<br />
FÜR DIE SPORTLICHEN: Die 8er-Gondelbahn<br />
Mitterstein führt zu den langen,<br />
selektiven Hängen des Tauplitzer<br />
Skigebiets, wo man sich so richtig auspowern<br />
kann. Weil auch das Freeriden<br />
immer mehr Anhänger findet, sei<br />
gleich erwähnt: Die Tauplitz bietet viel<br />
Tiefschnee-Freiheit und zahlreiche<br />
Lines in allen Expositionen. Gemeinsam<br />
mit dem natürlichen Schneereichtum<br />
ist das ein riesiger Pluspunkt des<br />
Skigebiets.<br />
Aber auch für Genussskifahrer ist<br />
hier alles angerichtet: Die sonnige<br />
Plateaulage verführt zum lockeren<br />
Schwingen auf den sanfteren Hängen<br />
der Tauplitzalm – 42 km Pisten stehen<br />
insgesamt zur Verfügung. Die Sonnencreme<br />
kann man auch auf den Hüttenterrassen<br />
sehr gut brauchen, wo heimische<br />
Köstlichkeiten mit steirischem<br />
Charme serviert werden. Da übersieht<br />
man in geselliger Runde auch einmal<br />
die Zeit. Gut also, wenn man eines der<br />
preiswerten Pauschalangebote des Ausseerlands-Salzkammergut<br />
angenommen<br />
hat, um Skigebiet und Region<br />
ohne Hektik auskosten zu können.<br />
ALLE INFOS:<br />
www.dietauplitz.com<br />
FOTO: Die Tauplitz<br />
254<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
RIESNERALM<br />
FOTO: Riesneralm<br />
MEHR SKIFAHREN –<br />
WENIGER LIFTFAHREN<br />
NICHT DIE GRÖSSTE, ABER OHO<br />
ist die Riesneralm. 30 Kilometer Piste,<br />
vier Talabfahrten und schon wieder<br />
eine Auszeichung – so lauten die Eckdaten.<br />
Zum zweiten Mal wurde das steirische<br />
Skigebiet beim internationalen<br />
„Skiareatest“ der Titel „Führendes Skigebiet<br />
bis 30 Kilometer“ verliehen. Und<br />
die Riesneralm beherbergt auch die einzigartige<br />
„1. österreichische Kinder-<br />
Skischaukel“. Punkten kann sie aber<br />
auch bei den Großen: Durch die langen<br />
Abfahrten trifft der Slogan „Mehr Skifahren<br />
– weniger Liftfahren“ den Nagel<br />
auf den Kopf. Für Freerider gibt es ein<br />
weitreichendes Areal und für die breiten<br />
Pisten wurden 15 neue Schneekanonen<br />
angeschafft – auch in „Schneelöchern“<br />
wie hier ist Kunstschnee nämlich nicht<br />
mehr wegzudenken: Mit den Kanonen<br />
NEU <strong>2016</strong>/17:<br />
•15 hochwertige Schneekanonen<br />
für die Schneesicherheit<br />
•Eventbühne und Sonneninsel am Hochsitz<br />
•Elektrotankstelle mit 4 Parkplätzen<br />
wird früh in der Saison die Basis für den<br />
Naturschnee geschaffen; schließlich<br />
dauert die Saison bis Ostern und das ist<br />
2017 erst am 17. April!<br />
Stichwort feiern: Am Gipfel gibt es jetzt<br />
eine Eventbühne für Live-Musik. Und<br />
alternativ dient die Bühnenfläche als<br />
Sonneninsel, auf der in Liegestühlen<br />
gechillt werden kann.<br />
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WINTERLAND STEIERMARK<br />
PLANNERALM<br />
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SCHNEE!<br />
Die Planneralm hat die<br />
„Viel Schnee“-Garantie.<br />
TIEFSCHNEE-SKIFAHREN hat auf der<br />
Planneralm eine lange Tradition. Aber<br />
auch Touren mit Schneeschuhen oder<br />
dem Snowboard werden im höchstgelegenen<br />
Skidorf der Steiermark als<br />
Alternative zum Pistenfahren immer<br />
beliebter. In unmittelbarer Liftnähe<br />
– aber abseits der Pisten – findest du<br />
herrliche Freeride-Reviere oder erlebst<br />
auf ausgedehnten Winterwanderungen<br />
die verschneite Natur.<br />
Schnee-Garantie gilt natürlich<br />
auch für die bestens präparierten Pisten<br />
sowie für die beleuchtete Rodelbahn.<br />
Die Kleinen vergnügen sich gut<br />
aufgehoben in Hüttennähe, aber dennoch<br />
abseits der Piste im Märchenwald,<br />
dem „Kinder-Freeridergebiet“.<br />
Freestyler finden zahlreiche Spots, die<br />
sie ganz nach ihren Wünschen gestalten<br />
können.<br />
Aber woher kommt es eigentlich,<br />
dass die Planneralm mit Naturschnee<br />
so gesegnet ist? Ganz einfach: Die Planneralm<br />
liegt in den Niederen Tauern<br />
an der Nordseite und direkt am Alpenhauptkamm.<br />
Da schneit es einfach viel<br />
mehr als anderswo. Aber wundere dich<br />
nicht – fahr einfach hin und hab viel<br />
Spaß im besten Schnee!<br />
ALLE INFOS:<br />
www.planneralm.at<br />
FOTO: Planneralm<br />
DER LOSER:<br />
MEIN SKI-ERLEBNIS-BERG!<br />
IM STEIRISCHEN TEIL DES SALZKAMMERGUTS liegt das familienfreundliche<br />
Skigebiet Loser. Es erwarten dich die<br />
längste Familienabfahrt Österreichs, eine herausragende<br />
Freeride-Arena und jede Menge Sonnenskilauf oberhalb<br />
der Baumgrenze. Also: nichts wie hin – zum Ski-Erlebnis-Berg<br />
Loser.<br />
WEB: loser.at<br />
FOTO: Loser Bergbahnen<br />
256
Bilder, die man<br />
sonst nirgends<br />
zu sehen kriegt.<br />
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GÜNSTIG SKIFAHREN<br />
Wer kriegt hier nicht Lust aufs Skifahren?<br />
Touristiker Karl Schmidhofer auf der<br />
frischen Piste „seiner“ Grebenzen.<br />
Das kleine steirische Skigebiet startet<br />
mit innovativen Angeboten neu durch.<br />
DER HAUSBERG<br />
IST WIEDER IN!<br />
EIN SKIURLAUB IST AUCH EINE KOSTENFRAGE – gerade für Familien oder die<br />
jüngere Zielgruppe. Um Twens auf die Piste zu locken, bieten manche Skigebiete im<br />
Osten Österreichs seit Kurzem günstige Konditionen für junge Erwachsene an. Doch<br />
generell gilt: Skifahren am Hausberg hat viele Vorzüge und ist vor allem eines: leistbar!<br />
FOTOS: Grebenzen, Murtal/Tom Lamm<br />
TEXT: Sonja Burger<br />
258<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Um Österreichs Ski-Asse wie<br />
Nicole Schmidhofer live zu<br />
erleben, muss man als Ostösterreicher<br />
nicht weit fahren<br />
– aber früh aufstehen! Denn wenn<br />
die ÖSV-Damen auf der Grebenzen<br />
im steirischen St. Lambrecht trainieren,<br />
stehen sie schon um 7 Uhr auf der<br />
Skipiste, noch bevor alle anderen starten.<br />
Mit ein bisschen Glück trifft man<br />
die Steirerin im Anschluss beim Frühstückskaffee.<br />
Beim Training im Skigebiet<br />
Grebenzen dürfte sich die 27-Jährige<br />
mit dem frechen Kurzhaarschnitt<br />
sehr daheim fühlen – ist sie doch in<br />
Schönberg im Lachtal, in unmittelbarer<br />
Nachbarschaft, aufgewachsen.<br />
Grebenzen und Lachtal zählen<br />
zu den „8 Murtaler Skibergen“, allesamt<br />
eher kleine Skigebiete. Eine große<br />
Skischaukel sucht man hier zwar<br />
vergeblich, kommt mit dem „Murtal<br />
Skipass“ aber trotzdem auf seine Kosten.<br />
Ab vier Tagen kann man mit einer<br />
Mehrtageskarte alle acht Skigebiete<br />
nutzen. Heute das Lachtal erkunden,<br />
morgen auf die Grebenzen und dann<br />
noch auf den Präbichl: Schon ist ein<br />
verlängertes Wochenende bis zur letzten<br />
Abfahrt optimal genutzt.<br />
ZEIT, ABER WENIG GELD<br />
Der klassische „Hausberg“ steht nach<br />
einem Dornröschenschlaf vor einem<br />
Imagewandel. Die Gründe dafür sind<br />
vielfältig. Zeit und Geld sind wichtige<br />
Faktoren. Statt eines langen Skiurlaubs<br />
in einem eher weit entfernten<br />
Skigebiet ist ein Trend hin zu kürzeren<br />
Wochenendtrips in nahe Skigebiete<br />
spürbar. Gerade für die Jungen<br />
ist ein langes Skiwochenende eine<br />
willkommene Abwechslung und<br />
kommt günstiger. Zeitlich und örtlich<br />
sind sie flexibler als Familien und<br />
können leichter spontan wegfahren.<br />
In der Lebenswelt der Twens stehen<br />
Ausbildung, Studium und Berufseinstieg<br />
an erster Stelle. Geld ist<br />
nicht unbedingt im Überfluss vorhanden,<br />
was einen sparsameren Lebensstil<br />
verlangt. Hinzu kommt, dass sie<br />
dem Alter der Vergünstigungen für<br />
Jugendliche bereits entwachsen sind,<br />
aber auch (noch) keine Familienrabatte<br />
mangels eigener Kinder beanspruchen<br />
können. Lange Skiurlaube<br />
in großen Skigebieten werden mit einem<br />
Blick auf die Kosten häufig nicht<br />
in Betracht gezogen.<br />
Die Ski müssen dennoch nicht<br />
am Dachboden oder im Keller verstauben.<br />
Denn etliche kleine Skigebiete<br />
im Osten Österreichs haben das<br />
Problem erkannt – und reagiert. Neuerdings<br />
gibt es etwa in der steirischen<br />
Skiregion Murtal oder der Skiregion<br />
Ostalpen in Niederösterreich einen<br />
neuen Tarif, der die Vergünstigungen<br />
von Jugendlichen bis deutlich über 20<br />
verlängert.<br />
FOKUS AUF DIE JUNGEN<br />
In der Skiregion Ostalpen wurde der<br />
Tarif „U25“, und im Murtal der „U28“<br />
für Skipässe jeder Kategorie eingeführt.<br />
Wie begeistert das Angebot angenommen<br />
wird, hat Karl Schmidhofer,<br />
Geschäftsführer des Skigebiets<br />
Grebenzen und Tourismusobmann<br />
der Region Murtal, beeindruckt und<br />
in seiner Entscheidung bestärkt. Erst<br />
im Vorjahr hatte der Tourismus-Profi<br />
das vor dem „Aus“ stehende Skigebiet<br />
übernommen. Noch in der ersten Saison<br />
führte er – probeweise – den neuen<br />
Tarif ein und setzte damit ganz bewusst<br />
auf die Gruppe der Jungen.<br />
„Schon letztes Jahr haben wir in<br />
dem Segment unter 28 Jahre eine Verdopplung<br />
der Gästezahlen verbucht.<br />
Unser Alleinstellungsmerkmal lautet<br />
ja auch: gut und günstig Ski fahren!“,<br />
betont Schmidhofer. Der erfolgreiche<br />
Probelauf von „U28“ hat ihn motiviert,<br />
den Kurs beizubehalten.<br />
Was zieht aber nun nicht nur Familien,<br />
sondern neuerdings auch Junge<br />
ins nahe, kleine Skigebiet statt in<br />
die touristischen Hotspots in Westösterreich?<br />
So mancher denkt ja bei<br />
Lachtal oder Mönichkirchen eher<br />
an Familien-Skiurlaub – aus gutem<br />
Grund. Kleine Skigebiete sind oft<br />
nicht nur wesentlich günstiger, sondern<br />
auch überschaubar und eher<br />
ruhig. Der Punkt ist: Wem der Sinn<br />
nach Après-Ski, schicken Hotels und<br />
trendigen Almhütten steht, den zieht<br />
es ohnehin in die großen Skigebiete.<br />
Für diese Art Skiurlauber sind kleine<br />
Skigebiete keine Alternative. Sportlich<br />
ambitionierte Skifahrer kommen<br />
aber auch in der Steiermark oder<br />
in Niederösterreich – oder anderswo<br />
im Land in einem kleinen Skigebiet<br />
– auf ihre Kosten. Entweder weil für<br />
einen Kurztrip das vorhandene Angebot<br />
an Pistenkilometern völlig ausreicht<br />
oder man bei einem längeren<br />
Aufenthalt mitunter von der Kooperation<br />
zwischen mehreren Skigebieten,<br />
wie im Murtal, profitiert.<br />
Günstige Skipässe allein sind<br />
aber noch nicht Anreiz genug. Skiurlauber<br />
mit kleinem Budget wünschen<br />
sich auch abseits der touristischen<br />
Hotspots gut präparierte Pisten, moderate<br />
Preise bei Verpflegung und<br />
Quartieren sowie Dienstleister vor<br />
Ort wie Skischulen und Skiverleih.<br />
Skifahren muss eben nicht teuer sein,<br />
um Spaß zu machen. Für die jungen<br />
Urlauber, die ins Murtal kommen,<br />
bietet das Gebiet zudem ausreichend<br />
259
GÜNSTIG SKIFAHREN<br />
hybrid free<br />
... go beyond<br />
Abwechslung. Nach dem Skitag ins<br />
Kino, oder essen gehen – ist der Skipass<br />
entsprechend günstig, bleibt dafür<br />
noch etwas übrig. Gerade dann,<br />
wenn es „nur“ für ein verlängertes<br />
Wochenende ist.<br />
SCHNELL MAL AUF DIE PISTE<br />
Nähe und Erreichbarkeit spielen somit<br />
eine immer größere Rolle. Dass<br />
man etwa von der Bundeshauptstadt<br />
Wien aus in ein bis zwei Stunden<br />
gleich mehrere Skigebiete per Auto<br />
und Bahn erreicht, verbuchen kleine<br />
Skigebiete wie Mönichkirchen oder<br />
St. Corona am Wechsel in Niederösterreich<br />
zunehmend als Plus. Passt die<br />
Schneelage, steht dem spontanen Skivergnügen<br />
nichts mehr im Wege.<br />
Auch in Niederösterreich erkannte<br />
man nun das Potenzial bei<br />
den Twens. Seit heuer bietet die „Ostalpen-Card“,<br />
womit man mit einer<br />
Saisonkarte mehr als 20 Skigebiete in<br />
Niederösterreich und der Steiermark<br />
nutzen kann, einen „U25-Tarif“. Junge<br />
Menschen bis 25 zahlen damit weiterhin<br />
nur den Jugendtarif und können<br />
so mehr als 200 Pistenkilometer<br />
auskosten. Für Besitzer der „NÖ-Card“<br />
gibt es heuer auch eine Neuerung, da<br />
sie damit zu einer um 44 Prozent vergünstigten<br />
Saisonkarte kommen,<br />
mit der sie vier Skigebiete (Annaberger<br />
Lifte, Gemeindealpe Mitterbach,<br />
Mariazeller Bürgeralpe und Schneeberg-<br />
Sesselbahn) befahren können.<br />
Stimmt der Preis, bleiben nicht nur<br />
Junge immer öfter in der Nähe, sondern<br />
traditionsgemäß auch Familien.<br />
DIE VIELFAHRER<br />
Für Markus Redl, seit 2011 Geschäftsführer<br />
der Niederösterreichischen<br />
Bergbahnen-Beteiligungsgesellschaft,<br />
sind aus Sicht der Skigebiete<br />
auch jene Gäste besonders interessant,<br />
die man als „Viel-Skifahrer“<br />
bezeichnen könnte. Ihnen ist ein langer<br />
Skiurlaub pro Saison nicht genug.<br />
Sie wollen möglichst oft auf den Berg.<br />
„Die Ostalpen-Card wird zu rund 50<br />
Prozent von Personen genutzt, die<br />
Mitglied eines Landesskiverbandes<br />
sind. Von der anderen Hälfte haben<br />
sehr viele in einem der Skigebiete einen<br />
Zweitwohnsitz und können mit<br />
dieser Karte viele andere Skigebiete<br />
der Umgebung nutzen“, erklärt Redl.<br />
Nicht ohne Grund zählen Viel-Skifahrer<br />
jeden Alters dort zur wichtigsten<br />
Zielgruppe.<br />
Eine breite Palette an verschiedenen<br />
Familientarifen bietet für jedes<br />
Budget das Passende. Damit trägt<br />
man nicht nur der Tatsache Rechnung,<br />
dass ein Skiurlaub für Mehrkindfamilien<br />
eine besondere finanzielle<br />
Belastung ist, sondern auch der<br />
geänderten Familiensituation im Allgemeinen.<br />
Spezielle Konditionen erhalten<br />
bei der Ostalpen-Card übrigens<br />
auch Sportler mit Behinderung und<br />
ihre Begleitperson.<br />
DAS Freeride-Fell<br />
extrem leicht · kleines Packmaß ·<br />
kraftsparend · variabel für unterschiedliche<br />
Ski einsetzbar · Adhäsionstechnologie<br />
mit perfektem<br />
Handling<br />
Gerade die jüngsten „Pistenflitzer“ fühlen sich in einem kleinen,<br />
überschaubaren Skigebiet oft sogar wohler als in einem großen.<br />
FOTOS: Familienarena Corona7Walter Strobl<br />
Steigfelle made in Austria<br />
contourskins.com<br />
260<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
KLEINER ANFANG, HOCH HINAUS?<br />
Wer zwar aufs Geld schauen muss,<br />
sich selbst oder der Familie aber trotzdem<br />
den Skispaß ermöglichen will,<br />
tut somit gut daran, zu vergleichen:<br />
Neben erschwinglichen Preisen für<br />
den Skipass findet man in Skigebieten<br />
fernab des Mainstreams preiswerte<br />
Quartiere und leistbare Berghütten.<br />
Kleine wie Große, Anfänger, Wiedereinsteiger<br />
und selbst Profis kommen<br />
somit auf so manchem „Hausberg“,<br />
wie etwa der Grebenzen, auf ihre Kosten.<br />
Und wer weiß: Vielleicht sind die<br />
Kleinen von heute, die sich von Nici<br />
Schmidhofer & Co. ein Autogramm<br />
holen, ja die Skistars von morgen.<br />
Skiurlaube in Kitzbühel oder St. Anton<br />
sind dafür nicht nötig. Grebenzen<br />
oder Annaberg tun es auch – und bieten<br />
für jede Geldbörse ein erschwingliches<br />
Pistenvergnügen.<br />
Sparen mit Köpfchen<br />
Auch kleine Tipps bergen in<br />
Summe großes Sparpotenzial:<br />
ABWECHSLUNG macht Spaß und spart!<br />
Probiert es doch an einzelnen Urlaubstagen<br />
mit günstigeren Alternativen wie<br />
Schneeschuhwandern, Langlaufen,<br />
Rodeln oder Eislaufen!<br />
ANFAHRTSWEGE sollten kurz sein! Ist<br />
das Skigebiet nur ein bis zwei Autostunden<br />
entfernt, spart man bei Kurzurlauben<br />
viel Zeit und Geld.<br />
ERMÄSSIGUNGEN sind viel wert! Etwa<br />
die in der Geschichte angesprochenen<br />
Rabatte für Junge oder Familien! Aber<br />
auch für Sportler mit Behinderung, Senioren<br />
außerhalb der Hauptsaisonzeiten<br />
u. v. m gibt es Vergünstigungen.<br />
ESSEN kann ganz schön ins Geld gehen.<br />
Fernab der Hotspots findet man kleine,<br />
urige Berghütten mit prima Kost!<br />
SKI sind gebraucht oder geliehen billiger.<br />
Das gilt auch für andere Ausrüstungsteile.<br />
SKIPÄSSE müssen nicht teuer sein! Vergleiche<br />
kleine und große Skigebiete.<br />
Kleine Skigebiete kooperieren oft miteinander,<br />
bieten so auch Abwechslung,<br />
aber zu einem günstigeren Preis.<br />
SKISCHULEN sollten familiär und freundlich<br />
sein. Achtet gerade als Familie darauf,<br />
ob ein Skigebiet spezielle Angebote<br />
hat. Hier bieten kleine Skigebiete<br />
vielfach besondere „Zuckerl“ …<br />
QUARTIERE können durchaus leistbar<br />
sein. Speziell kleine Skigebiete bieten<br />
häufig eine Fülle an Möglichkeiten von<br />
der Jugendherberge über Frühstückspensionen<br />
bis zum (Familien-)Hotel.<br />
261<br />
©SALOMON SA. All Rights Reserved. Photo: Scott Markewitz.<br />
YOUR CALL<br />
TO PLAY
WINTERLAND OBERÖSTERREICH<br />
ZU<br />
GAST ... IM WINTERLAND<br />
OBERÖSTERREICH<br />
FOTOS: xxx<br />
262 262<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
6<br />
DIE<br />
...AUS DEN OÖ-SKIBERGEN<br />
„PANORANDA“ heißt die neue „Skigenussrunde“,<br />
die auf 44 Kilometern bestens<br />
präparierter Pisten quer durch die Skiregion<br />
Dachstein West führt – und die in beiden<br />
Richtungen befahren werden kann.<br />
Immer mit Blick auf den Dachstein – und<br />
mit vielen Stopps bei gemütlichen Hütten.<br />
TOP<br />
NEWS<br />
Ob auf der<br />
44-km-Runde in<br />
Dachstein West<br />
oder wie hier am<br />
Hochficht im familiären<br />
Skigebiet:<br />
Oberösterreich<br />
spielt als<br />
Wintersportland<br />
alle Stückeln.<br />
MIT DEM „DACHSTEINKÖNIG“ in<br />
Gosau eröffnet im Dezember das wohl<br />
spannendste und innovativste Urlaubsparadies<br />
für Familien. Die Basis für den Erlebnisurlaub<br />
bietet ein 2.000 m² großer<br />
Indoorspielbereich mit Kino & Theater,<br />
Softplayanlage, Bowling- und Kartbahn<br />
usw. Nach draußen locken ein Skihang für<br />
kleine Anfänger im Hotelgarten und der<br />
Skilift direkt beim Hotel.<br />
AM KRIPPENSTEIN ist im hochalpinen<br />
Gelände mitten in der Freesports-Arena<br />
und mit Panoramablick auf den Dachstein<br />
ein neues topmodernes Bedienungsrestaurant<br />
entstanden, das Kulinarisches auf<br />
2.100 m bietet.<br />
HINTERSTODER/HÖSS wurde von Skiresort.de,<br />
dem weltweit größten Testportal<br />
von Skigebieten, als Testsieger <strong>2016</strong> in<br />
der Kategorie „Geheimtipp: Führende Skigebiete<br />
bis 40 km Pisten“ ausgezeichnet.<br />
AM HOCHFICHT im Böhmerwald wird<br />
das „AIGO Familien- & Sport resort“ zur<br />
zentralen Anlaufstelle speziell für skibegeisterte<br />
Familien. Das Hotel (mit eigenem<br />
Familien-Wellnessbereich) ist nur 20<br />
Autominuten vom ebenfalls „familiären“<br />
Skigebiet entfernt.<br />
FOTO: Oberösterreich Tourismus, Dachstein West<br />
„DER KASBERG KOCHT“<br />
nennt sich das kulinarische Highlight am<br />
Skiberg in Grünau im Almtal! Bekannte<br />
Köche, unter anderem Starkoch Mike Süsser,<br />
bewirten am 11. März die Skifahrer an<br />
jeder Hütte mit schmackhaften Köstlichkeiten.<br />
ALLE INFOS: OÖ-Touristik,<br />
Freistädter Straße 119, 4041 Linz<br />
Tel.: 0 732/72 77-200<br />
E-Mail: info@touristik.at<br />
WEB: www.touristik.at<br />
263
WINTERLAND OBERÖSTERREICH<br />
AUF EINEN BLICK:<br />
SKIBERGE IN OBERÖSTERREICH<br />
Tageskarte<br />
Erwachsene<br />
Tageskarte<br />
Kinder<br />
Schlepper<br />
Sessellift<br />
Kabinen/Gondel<br />
km leicht<br />
km mittel<br />
km schwer<br />
Pisten km<br />
Afiesl traumarena.at 0 0 1 0 0 0 0 0 1<br />
Attergau Skilift Kronberg schilift-kronberg.at 15 10 1 0 0 0,5 0,5 0 1<br />
Eberschwang ski-eberschwang.at 0 0 1 0 0 0 0 0 1,5<br />
Feuerkogel - Ebensee feuerkogel.net 36,6 15,5 4 1 2 4 5 1 15 HM<br />
Forsteralm - Waidhofen/Ybbs Gaflenz forsteralm.com 28 14 6 1 0 10 4 2 16<br />
Freesports Arena Dachstein Krippenstein/Obertraun dachstein-salzkammergut.com 38,5 18,1 3 1 3 4 6 3 13 HM<br />
Freistadt schilift.freistadt.at 15 10,5 1 0 0 1 0 0 1<br />
Glasenberg - Maria Neustift glasenberg.at 14 8 1 0 0 3 1 0 4<br />
Gosau - Dachstein West dachstein.at 41,2 17,4 17 9 3 14 34 3 51 HM<br />
Hansberg hansberg.at 19,1 11,6 2 0 0 0,7 0,5 0 1,2<br />
Hinterstoder - Höss hiwu.at 42,5 23,5 8 2 2 12 18 10 40<br />
Hochficht - Böhmerwald hochficht.at 37 24,5 7 3 0 9 10 1 20<br />
Hochlecken - Neukirchen / Altmünster hochlecken.at 17 11,5 4 0 0 2 1 1 4<br />
Hochplett - Oberaschau skilifte-oberaschau.at 14 11 2 0 0 2 2 0 4<br />
Kasberg - Grünau im Almtal kasberg.at 0 0 7 1 2 11 9 1 21<br />
Sandl - Viehberg viehberg.at 19,5 14 2 0 0 3 0 0 3<br />
Schilifte Kirchschlag schilifte-kirchschlag.at 17,5 12 3 0 0 2 1 0 3<br />
Skilift Oberaschenberg urlaub-neustift.at 0 0 1 0 0 1 0 0 1<br />
Skilift Peretseck / St. Johann am Walde saigahans.at 0 0 1 0 0 0,5 0 0 0,5<br />
St. Georgen am Walde - Schorschi-Lift schorschi.at 16,5 12,5 1 0 0 1 0 0 1<br />
Sternstein Lifte - Bad Leonfelden sternstein.at 29,5 18 1 1 1 1 4 0 5<br />
Wachtberglifte Weyregg am Attersee wachtberglifte.com 15 11 3 0 0 2 2 0 4<br />
Waldzell skiclub-waldzell.at 15,5 11,5 1 0 0 0,44 0,33 0 0,77<br />
Wintersportarena Liebenau wintersportarena-liebenau.com 17 13 1 0 0 1 1 0 2<br />
Wurzeralm - Spital am Pyhrn hiwu.at 39,5 22 4 2 1 10 10 2 22<br />
skiline.cc-Legende: HM = Höhenmeter, HM* = Höhenmeter via 3-TälerPass oder Topskipass, 5 = Anzahl der Skiline-Attraktionen inkl. HM<br />
SCHAU REIN!<br />
DER SCHNELLSTE WEG zu den österreichischen Skibergen, auf denen ein „Skiline“-Abenteuer auf dich wartet: Einfach reinklicken auf www.sportaktiv.com,<br />
weiter in die Rubrik „Ski alpin“, suche das richtige Bundesland – und schon kannst du den Skiline-„Erlebnisberg“ deiner Wahl anklicken und alle Infos über Lifte,<br />
Pisten und Preise erfahren.<br />
URBAN<br />
TRIFFT<br />
OUTDOOR<br />
264<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-OUTDOORGUIDE 2015
SKISPORT ZUM ANKLICKEN<br />
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und auch für jeden Tagestrip detaillierte Informationen zu<br />
Skigebieten, Wetter, Webcams, Schneehöhen, Hotels u. v. m. Mit den<br />
Winter-Apps für iPhone und Android erhältst du auch unterwegs immer die<br />
aktuellsten Infos aus deinen Lieblingsskigebieten.<br />
Auch <strong>SPORTaktiv</strong> nutzt diese tolle Internet-Plattform! Dank der Bergfex-<br />
Profis können wir auch in diesem <strong>Winterguide</strong> <strong>2016</strong>/2017 wieder einen<br />
Gesamtüberblick über die österreichischen Skiberge, ihre Lifte, Pisten und<br />
Preise präsentieren.<br />
Apropos: Wie erfolgreich und gern genutzt bergfex.at ist, beweist allein<br />
diese imponierende Zahl: Europas größte touristische Bergsportplattform<br />
wurde in der letzten Wintersaison allein im Monat Jänner mehr als 100<br />
Millionen Mal aufgerufen!<br />
WEB: bergfex.at<br />
FOTO: Bergfex<br />
265 265
SKIMODE<br />
Am Berg,<br />
da schreit es<br />
AUF DIE INNEREN WERTE KOMMT ES AN? STIMMT!<br />
Das gilt auch für die Skimode, denn hier muss vor allem die unterste Bekleidungsschicht<br />
für eine optimale Passform und Klimaregulierung sorgen. Dennoch: Wer beim Skifahren<br />
eine gute Figur machen möchte, sollte auch den „Dresscode“ auf der Piste beachten.<br />
Hier kommen die (knalligen) Farb- und Funktionstrends für den Skiwinter <strong>2016</strong>/17.<br />
FOTOS: SPORT 2000, CEP/Sven Kueenle, Marmot, Colmar, J.Lindeberg, iStock<br />
TEXT: Claudia Riedl<br />
266<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
267
SKIMODE<br />
Wenn der Skibetrieb in diesen<br />
Tagen und Wochen in<br />
allen Wintersportregionen<br />
voll einsetzt, ist es allerhöchste<br />
Zeit, sich über die richtigen<br />
Ski, den maßgeschneiderten Skischuh<br />
und die wärmenden Handschuhe<br />
Gedanken zu machen. Neben diesem<br />
Materialcheck sollten modisch<br />
Bewusste aber auch einen Seitenblick<br />
riskieren, was man heuer so fährt und<br />
trägt auf der Piste. Denn einmal abgesehen<br />
von der notwendigen Funktionalität:<br />
Unsere Skiberge und vor allem<br />
die Après-Ski-Hütten sind immer<br />
auch ein vielbeachteter Catwalk.<br />
Wir haben bei einer Expertin aus<br />
dem Sportfachhandel nachgefragt,<br />
welche Modetrends uns im kommenden<br />
Skiwinter erwarten – und wie<br />
moderne Materialien heute beim Skifahren<br />
für uns „mitdenken“.<br />
Die Expertin<br />
CLAUDIA GLEIRSCHER ist Geschäftsführerin<br />
von SPORT 2000 Hofer in<br />
Neustift im Stubaital.<br />
Sie sorgt für ein umfangreiches und<br />
sorgfältig ausgesuchtes Textilsortiment<br />
bei Sport Hofer. In der Freizeit findet<br />
man Claudia beim Joggen, Langlaufen<br />
und beim Skifahren.<br />
KONTAKT: hofer@sport2000.at<br />
WEB: hofer-sport-2000.at<br />
MACH’S WIE DIE ZWIEBEL<br />
Wir starten mit der Funktion: Das<br />
Zwiebelschalenprinzip gilt nach wie<br />
vor als großes Vorbild, wenn es darum<br />
geht, sich bestens für einen Skitag zu<br />
kleiden. Dieses Prinzip besagt bekanntlich,<br />
dass deine (Ski-)Kleidung<br />
aus mehreren Lagen bestehen soll, deren<br />
Funktionen aufeinander abgestimmt<br />
sind.<br />
Zur Erinnerung: Der hautnahe<br />
Base-Layer, also im Grunde die Funktionsunterwäsche,<br />
soll den Schweiß<br />
möglichst rasch von der Haut abtransportieren<br />
und nicht aufsaugen. Die<br />
Aufgabe des Mid-Layers (Isolationsschicht)<br />
ist etwas kniffliger: Dieser<br />
soll uns auf dem Gipfel oder im windigen<br />
Sessellift vor Kälte schützen, auf<br />
der Talabfahrt aber nicht zu stark wärmen,<br />
damit wir möglichst wenig<br />
schwitzen. Dünne Fleecejacken oder<br />
Isolationsjacken aus Primaloft oder<br />
einer anderen Kunstfaser sind dafür<br />
geeignet. Bei der äußersten Schicht<br />
unterscheidet man zwischen Hardshell-<br />
und Softshell-Modellen, die sich<br />
beide durch Winddichtheit und Atmungsaktivität<br />
auszeichnen. Hardshelljacken<br />
lassen zusätzlich kein<br />
Wasser durch.<br />
Textil-Profi Claudia Gleirscher<br />
von SPORT 2000 Hofer in Neustift im<br />
Stubaital hat einige Pflegetipps für die<br />
Funktionskleidung parat: „Für alle<br />
Bekleidungsschichten gibt es spezielle<br />
Waschmittel, die man im Sportfachhandel<br />
kaufen kann. Nach dem<br />
Waschen der Funktionsmaterialien<br />
nicht auf das Imprägnieren vergessen!<br />
Und noch ein Tipp: Daunenprodukte<br />
sollte man nach dem Waschen im<br />
Trockner gemeinsam mit Tennisbällen<br />
trocknen.“<br />
ES KOMMT FARBE REIN<br />
Die Skimode von heute ist aber nicht<br />
nur funktionell und strapazierfähig,<br />
sondern folgt auch bestimmten modischen<br />
Trends. Womit wir bei der Frage<br />
wären, welche Farben im kommenden<br />
Skimodenwinter angesagt sind.<br />
Unsere Expertin von SPORT 2000<br />
weiß auch da Bescheid: „Wie bereits<br />
im vorherigen Winter ist auch heuer<br />
die Skibekleidung sehr farbenfroh.<br />
Alle Varianten von kräftigen Farben<br />
wie Grün, Orange, Gelb und Rot sowie<br />
verschiedenste Blautöne wie Petrol,<br />
Navy oder Türkis dominieren in der<br />
Herren- wie in der Damenabteilung.“<br />
Basics in Schwarz oder Weiß sind –<br />
speziell bei den Hosen – aber nach wie<br />
vor gefragt und werden vom modebewussten<br />
Skifahrer auch gerne mit Jacken<br />
in kräftigen Tönen kombiniert.<br />
Erlaubt ist letztendlich, was gefällt –<br />
und was die Farb palette hergibt.<br />
Genderunterschiede gibt es hinsichtlich<br />
der Skibekleidung nur einige<br />
wenige: Die Schnitte der Damenmodelle<br />
sind körperbetonter, die<br />
Wattierung in den Jacken meist etwas<br />
stärker ausgeprägt, da Frauen leichter<br />
frieren als Männer. „Die Männer beziehen<br />
den modischen Aspekt zwar<br />
auch mit ein, trotzdem darf’s bei<br />
ihnen vor allem funktionell und praktisch<br />
sein“, verrät uns Claudia<br />
Gleirscher. „Tiefergesetzte, leicht erreichbare<br />
Taschen, ein integriertes<br />
Brillenputztuch und eingepackte Kapuzen<br />
stehen auf der Wunschliste der<br />
Herren ganz oben.“<br />
VON ALTEN UND NEUEN TRENDS<br />
Zwei textile Trends, die wir bereits aus<br />
dem Skitourenbereich kennen, sind einerseits<br />
die Nachhaltigkeit und andererseits<br />
die „Hybride“. Wir haben bei<br />
unserer Expertin nachgefragt, ob diese<br />
Trends auch Eingang in die heimischen<br />
Skibekleidungsabteilungen gefunden<br />
haben.<br />
„Hybridmodelle sind bei uns im<br />
Geschäft vor allem bei Langläufern<br />
und Tourengehern gefragt. Im Skimodensektor<br />
spielen Hybridjacken und<br />
-hosen eher noch eine untergeordnete<br />
Rolle. Das liegt aber vielleicht auch daran,<br />
dass wir in einem Gletscherskigebiet<br />
angesiedelt sind und die Skifahrer<br />
richtig warme und wasserdichte<br />
Jacken brauchen“, erklärt uns Claudia<br />
Gleirscher. Nochmal zur Erinnerung:<br />
Hybridmodelle kombinieren verschiedenste<br />
Materialien wie diverse<br />
Stretch-Materialien, Daune, Primaloft,<br />
Merino oder Fleece miteinander<br />
und setzen sie dort ein, wo ihre Funktionen<br />
gebraucht werden.<br />
Das sensible Thema der Nachhaltigkeit,<br />
das sich wie ein roter Faden<br />
durch alle Bereiche der Outdoor-Industrie<br />
zieht, ist auch im Skimodensektor<br />
bereits Thema, wenn auch<br />
noch kein so großes. „Aber ein Bewusstsein<br />
für faire Produktionsbedingungen<br />
hinsichtlich der Skibekleidung<br />
ist unter den Kunden<br />
durchaus vorhanden.“ Vor allem der<br />
Tierschutz wird laut Gleirscher großgeschrieben:<br />
„Skijacken, gefüllt mit<br />
Daunen aus Lebendrupf, oder Echtpelzapplikationen<br />
an Mützen und Kapuzen<br />
werden von unseren Kunden<br />
oft abgelehnt.“<br />
FOTO: Hasibeder<br />
268<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Hinsichtlich der Materialien hat<br />
sich für die kommende Skimodensaison<br />
zwar noch keine bahnbrechende<br />
Neuentwicklung angekündigt, jedoch<br />
lohnt sich ein Blick auf die diesjährige<br />
Fachmesse ISPO in München,<br />
wo vor allem jene Materialien im Vordergrund<br />
standen, die Skifahrer und<br />
Outdoor-Sportler in der Wintersaison<br />
<strong>2016</strong>/17 trocken halten sollen.<br />
Zu den Pionieren in Sachen Materialentwicklung<br />
gehören dieses Jahr<br />
etwa die Firmen Gore, PrimaLoft,<br />
Sympatex, Toray und viele mehr. Um<br />
ein konkretes Beispiel zu nennen:<br />
Sympatex stellte erstmals die Neuentwicklung<br />
„MoiSture-Tech ® Apparel“<br />
vor. Diese PTFE-/PFC-freien 3-Lagen-Laminate<br />
sorgen für ein gutes<br />
Feuchtigkeitsmanagement, indem<br />
durch eine vertikale Sogwirkung<br />
Feuchtigkeit rasch von der Hautoberfläche<br />
in das Innere der Funktionsschicht<br />
geleitet, dort zwischengespeichert<br />
und großflächig verteilt wird.<br />
Das Tolle an der Entwicklung: Je mehr<br />
du schwitzt, desto mehr Feuchtigkeit<br />
kann die Membran nach außen transportieren.<br />
WAS KOMMT DRUNTER?<br />
Da wir gerade vom Schweißabtransport<br />
sprechen: Diese wichtige Aufgabe<br />
übernimmt auch bei der Skibekleidung<br />
die Funktionsunterwäsche.<br />
Neben Produkten aus Naturfasern und<br />
Kunstfasern hält sich nun schon seit<br />
Längerem eine weitere Underwear-Kategorie<br />
auf dem Markt: die Kompressionskleidung.<br />
Laut den Herstellern soll<br />
diese die sportliche Leistungsfähigkeit<br />
steigern, weil Blutzirkulation<br />
und Regeneration verbessert sowie Ermüdungserscheinungen<br />
verzögert<br />
werden. Und warum die Kompressionskleidung<br />
tatsächlich hält, was sie<br />
alles verspricht, kann auch unsere Expertin<br />
Claudia Gleirscher erklären:<br />
„Die Kompressionskleidung übt nämlich<br />
Druck von außen aus, sodass<br />
Muskulatur und Bindegewebe besser<br />
durchblutet werden und das Blut<br />
schneller zum Herzen zurückfließt.<br />
Die Leistungssteigerung und die verbesserte<br />
Blutzirkulation durch Kompressionsunterwäsche<br />
sind also kein<br />
Verkaufsgag, sondern positive Wirkungen,<br />
die wissenschaftlich erwiesen<br />
sind.“<br />
269<br />
RS<br />
RS 140<br />
We build and design our boots around the foot to guarantee maximum<br />
control, precision, and response. Allowing you to focus on the sensation of<br />
your skis on the snow, and the slope in front of you. Allowing you to be one<br />
with your boot. At Lange we develop boots so comfortable, so responsive, your<br />
ski experience will never be the same.<br />
BE ONE WITH YOUR BOOTS.<br />
photo © Agence ZOOM
SKIMODE<br />
270<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
ANZEIGE / FOTOS: Marmot<br />
DIE MARMOT-SNOWSPORT-LINIE:<br />
MIT LEIDENSCHAFT FÜR SCHNEE<br />
DIE MARKE MARMOT ENTSTAND aus einem kleinen, umtriebigen Kletterclub<br />
US-amerikanischer Studenten. Seit 1974 überzeugt sie mit ihrer<br />
hochwertigen, funktionellen Bekleidung Outdoor-Enthusiasten und Extrem-Alpinisten.<br />
Als älteste Marke überhaupt arbeitet Marmot mit Membranhersteller<br />
Gore-Tex®, zusammen, entwickelte aber auch immer<br />
wieder eigene Gewebe und Materialien – immer mit dem Ziel, höchste<br />
Funktionalität und Qualität zu vereinen.<br />
DIE ABENTEURER UNTER DEN SKIFAHRERN spricht Marmot mit seiner<br />
Snowsports-Kollektion an. Marmot-Snowsport-Jacken und -Hosen funktionieren<br />
perfekt bei anstrengenden Aufstiegen wie auch bei tiefen<br />
Powderabfahrten. Auch in Sachen Komfort und Style ist man damit<br />
ganz vorne. Die Technologien sind durchdacht, Designs höchst funktionell<br />
und die Farben perfekt aufeinander abgestimmt: Eigenschaften,<br />
die nicht nur in Extremsituationen und im Tiefschnee, sondern auch an<br />
einem Pistenskitag überzeugen ...<br />
WEB: marmot.eu<br />
271
MATERIAL<br />
IM SCHAUFENSTER: 10 SKI-BEKLEIDUNGEN<br />
Bunt gemischt: Das gilt nicht nur für die Farben, sondern auch für die Einsatzbereiche dieser Skimode.<br />
BERGANS OF NORWAY<br />
SLINGSBYTIND DOWN-JACKET +<br />
OSATIND PANTS<br />
Jacke: Das leichte und klein packbare Slingsbytind-Down-Jacket<br />
schützt solo oder als Midlayer<br />
unter der Hardshell gegen Kälte. Es ist aus<br />
wasserabweisendem Pertex®-Microlight und mit<br />
den für Skitouren wirklich notwendigen Features<br />
ausgestattet. Hochwertige Daune (700 cuin,<br />
90/10 Mischung) sorgt für ein ausgezeichnetes<br />
Gewicht-Wärme-Verhältnis. Hose: leichtes Modell<br />
für Skitourengeher aus elastischem Softshellmaterial<br />
mit 4-Wege-Stretch, hoher Atmungs aktivität<br />
und guten Belüftungsmöglichkeiten sowie optimaler<br />
Anpassung am Skischuh.<br />
PREIS (UVP): € 250,–/€ 200,–<br />
WEB: bergans.com<br />
J. LINDEBERG<br />
ST MORITZ PRINDLE-JACKE +<br />
PRINDLE 2L GORE-TEX-SKIHOSE<br />
Die Jacke: aus zweilagigem Stoff mit GORE-<br />
TEX®-Produkttechnologie – eine Kombination<br />
aus beständiger wasser- und winddichter Qualität<br />
sowie optimierter Atmungsaktivität dank<br />
einer leistungsstarken Membrantechnologie.<br />
Isoliert mit leichter Primaloft-Gold-100-g-Isolierung,<br />
die sehr warm hält. Abgerundet mit Pertex-Microlight-Ripstop-Innenfutter.<br />
Das Colourblock-Design<br />
und das sportliche Design lassen<br />
dich sowohl auf als auch abseits der Skipiste<br />
gut aussehen. Die Hose: hochleistungsfähige<br />
technische Skihose mit GORE-TEX® – eine<br />
Kombination aus beständiger wasser- und winddichter<br />
Qualität sowie optimierter Atmungsaktivität<br />
dank einer leistungsstarken Membrantechnologie.<br />
PREIS (UVP): € 600,–/€ 450,–<br />
WEB: jlindeberg.com<br />
COLMAR<br />
SKIJACKE LINIE ALPINE/BUCKLER +<br />
HERREN-SKIHOSE LINIE FREERIDE<br />
Die Jacke: Aus der Zusammenarbeit mit Acerbis<br />
(führend in der Herstellung von Kunststoffen<br />
und Schutzteilen) entstand die Jacke Buckler. Sie<br />
zeichnet sich durch eine nahtlose Schutzform aus,<br />
die dank ihrer Elastizität und der Möglichkeit, sie<br />
innen zu befestigen, perfekt am Körper anliegt<br />
und somit die am stärksten gefährdeten Bereiche<br />
mithilfe von Polyurethanschaum-Einsätzen schützt.<br />
Die Hose: Funktionalität und Design sind die besonderen<br />
Merkmale der Herren-Skihose der Linie<br />
Freeride, die komplett thermoverschweißt ist<br />
und somit einen Rundumschutz vor Wasser und<br />
Schnee bietet.<br />
PREIS (UVP): € 849,95/€ 349,–<br />
WEB: colmar.it<br />
JACK WOLFSKIN<br />
ICY STORM JACKET MEN +<br />
ICY STORM PANTS MEN<br />
Die Jacke: Atmungsaktives, luftdurchlässiges<br />
TEXAPORE-AIR-Material hält Schnee<br />
ab, elastische TEXAPORE-Einsätze am<br />
Rücken sorgen für mehr Bewegungsfreiheit,<br />
die MICRO GUARD-MAXLOFT-<br />
Wattierung sorgt für Wärme. Ausstattung:<br />
Belüftungsreißverschlüsse, RECCO-System,<br />
Schneefang, Verbindungsschlaufen zur<br />
Kombination mit der Hose.<br />
Die Hose: aus elastischem, wasserdichtem<br />
TEXAPORE. Hohe Atmungsaktivität<br />
und Stretch-Anteil garantieren Tragekomfort<br />
und Bewegungsfreiheit. MICROGU-<br />
ARD-Wattierung hält warm. Abriebfestes<br />
CORDURA am Beinabschluss, Belüftungsreißverschlüsse,<br />
abnehmbare Hosenträger,<br />
RECCO-System.<br />
PREIS (UVP): € 299,95/€ 249,95<br />
WEB: jack-wolfskin.de<br />
MAIER SPORTS<br />
SKIJACKE ANETO +<br />
SKIHOSE VERONICA<br />
Die Jacke: wasserdichte Skijacke mit TEX-<br />
10.000-Membrane. Die wattierte Jacke<br />
glänzt mit reduzierten Streifenakzenten und<br />
Metallic-Effekten. Angesagt sind auch die<br />
Melange-Details. Die Hose: hinten höher geschnitten<br />
und mit einem speziellen, warmen<br />
Softshell-Innenbund ausgestattet. Sie lässt sich<br />
sowohl hüftig als auch klassisch tragen, ist ausgestattet<br />
mit vielen funktionellen Details.<br />
PREIS (UVP): ab € 299,95/179,95<br />
WEB: maier-sports.com<br />
FOTOS: Hersteller<br />
272<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
MAMMUT<br />
STONEY 2L JACKET MEN +<br />
STONEY 2L PANTS MEN<br />
Die Jacke: Aus einem lässigen melierten<br />
2-Lagen-DRYtech-Premium-Material. Dank<br />
der vielen praktischen Features wie einer<br />
abnehmbaren, helmtauglichen Kapuze, einer<br />
Brusttasche, den gut bedienbaren Unterarmbelüftungen<br />
sowie den zwei großen Innentaschen<br />
ist die Jacke die perfekte Wahl für<br />
den anspruchsvollen Skifahrer. Die Hose: ein<br />
klassisches Freeride- Modell. Mit dem hochwertigen<br />
DRYtech-Premium-Material ist die<br />
Stoney wasser- und winddicht. Das Meshfutter<br />
wärmt, wenn nötig, und die große Seitenventilation<br />
sorgt für Frischluft, wenn es einmal<br />
hitzig zugeht.<br />
PREIS (UVP): € 460,–/€ 290,–<br />
WEB: mammut.ch<br />
MARMOT<br />
LA MEIJE JACKET & PANT<br />
Made to perform! Und das sowohl hinsichtlich<br />
Funktionalität wie auch Style. Die<br />
neue La-Meije-Kombi vereint robustes GO-<br />
RE-TEX®-3-Lagen-Material mit einem sportlichen<br />
Look und überzeugt mit vielen technischen<br />
Feinheiten. Jacke und Hose sind mit voll<br />
getapten Nähten, einem Recco-Reflektor und<br />
vielen nützlichen Taschen (mit wasserfesten<br />
Zippern) ausgestattet.<br />
PREIS (UVP): € 550,–/€ 450,–<br />
WEB: marmot.eu<br />
PEAK PERFORMANCE<br />
HELI VERTICAL JACKE UND HOSE<br />
Die Heli-Vertical-Kombi wurde speziell für<br />
professionelle Freeskier entworfen. Sie ist<br />
aus GORE-TEX®-C-knit-Gewebe gefertigt<br />
und bietet robusten, dauerhaften Schutz<br />
mit wind- und wasserfesten Eigenschaften.<br />
Die Liste der technischen Merkmale ist lang<br />
und umfasst zum Beispiel für die Jacke u.<br />
a. eine feste Kapuze mit BOA-System, geschlossene<br />
Kordelstopper, Recco®-System,<br />
2-Wege-Funkgerät etc.<br />
PREIS (UVP): € 800,–/€ 575,–<br />
WEB: peakperformance.com<br />
SALOMON<br />
QST CHARGE GTX® 3L JKT + QST<br />
CHARGE GTX® 3L PANT<br />
Diese modische Kombi mit Jacke und<br />
Hose wurde mit MotionFit entworfen und<br />
entwickelt, um dir in Big-Mountain-Gebieten<br />
absolute Bewegungsfreiheit zu garantieren.<br />
GORE®-PRO-3L-Wetterschutz,<br />
ein strapazierfähiges Obermaterial, rüsten<br />
Jacke und Hose für wirklich extreme Bedingungen.<br />
PREIS (UVP): € 650,–/€ 550,–<br />
WEB: salomon.com<br />
SCHÖFFEL<br />
SKI-JACKET OBERTAUERN +<br />
ZIPIN!-JACKET WHISTLER +<br />
SKI-PANTS HINTERTUX<br />
Das erfolgreiche ZipIn!-Konzept von Schöffel<br />
geht jetzt auch mit dir auf die Piste! Ob<br />
bei zweistelligen Minusgraden oder beim<br />
Sonnen skilauf im Frühjahr – diese Skijacke<br />
bietet stets optimales Klima. Dazu lässt sie<br />
sich per Reißverschluss mit passenden Ventloft-,<br />
Hybrid- und Fleecejacken verbinden,<br />
die im Frühjahr auch als Single eine gute Figur<br />
auf der Piste machen. Die Hose: High-<br />
End-Venturi-Stretch mit wasserabweisenden<br />
Reißverschlüssen und „Ventloft by Primaloft“-Wattierung<br />
sowie verstell- und abnehmbaren<br />
Latz-Hosenträgern.<br />
PREIS (UVP): € 399,95/€ 249,95/€<br />
249,95<br />
WEB: schoeffel.com<br />
273
MATERIAL<br />
IM SCHAUFENSTER:<br />
für Pistenflitzer ebenso wie für Skitourengeher,<br />
Tiefschneefahrer und alle anderen Wintersportler.<br />
AUF DIE<br />
FINGER<br />
GESCHAUT<br />
Kalte Hände verderben sogar<br />
auf der schönsten Skipiste den<br />
Spaß. Wer sich vor der Kälte<br />
und vor Verletzungen beim<br />
Skifahren schützen will, braucht<br />
den richtigen Skihandschuh.<br />
Aus den einst selbst gestrickten Wollhandschuhen<br />
sind längst multifunktionale<br />
Kleidungsstücke geworden, die<br />
gleich mehrere Funktionen auf einmal<br />
erfüllen: Sie bieten Schutz vor Kälte,<br />
Nässe und Verletzungen, gewährleisten<br />
die Beweglichkeit der Hand – und<br />
sie sorgen für einen sicheren Griff.<br />
CHIBA<br />
OLYMPIC<br />
Der OLYMPIC ist dank Eurotex wasserdicht<br />
und trotzdem atmungsaktiv; weitere Features:<br />
Windprotect; Hotloner-Heizsystem; vorgekrümmte<br />
Finger; Innenhand aus geschmeidigem Nappa-<br />
Leder; Pulswärmer; PU-Flock zum Reinigen der<br />
Skibrille sowie Touch-Finger zur Bedienung von<br />
Smartphones.<br />
PREIS (UVP): € 89,90<br />
WEB: chiba.de<br />
LEKI<br />
GRIFFIN S<br />
Durch die warme und weiche Fütterung ist der<br />
Griffin S auf der Piste, in Park, Pipe & Gelände<br />
stets ein souveräner und wärmender Begleiter.<br />
Mit dem integrierten Trigger-S-System hat<br />
man die Wahl: entweder direkt in den Trigger<br />
S-Griff einklicken oder aber den Handschuh<br />
problemlos mit normalen Schlaufenstöcken<br />
verwenden.<br />
PREIS (UVP): € 140,–<br />
WEB: leki.at<br />
Wie moderne Skihandschuhe diesen<br />
Anforderungen gerecht werden? Indem<br />
sie verschiedene Materialien miteinander<br />
kombinieren. Während atmungsaktive<br />
Stoffe wie Primaloft die Hände<br />
wärmen und gleichzeitig die Haut atmen<br />
lassen, garantiert Leder einen festen<br />
Griff. Zusätzlich sorgen isolierende<br />
Schichten dafür, dass die Nässe ohne<br />
Wärmeverlust draußen bleibt.<br />
Eine Frage stellen sich viele Wintersportler<br />
beim Handschuhkauf immer<br />
wieder: Fingerhandschuhe oder Fäustlinge?<br />
Wir lösen auf: Fingerhandschuhe<br />
gewährleisten eine maximale Beweglichkeit<br />
der Hände, da jeder Finger<br />
einzeln eingepackt ist. Fausthandschuhe<br />
hingegen eignen sich für kälteempfindliche<br />
Skifahrer. Da hier nämlich –<br />
abgesehen vom Daumen – alle Finger<br />
zusammen verpackt sind, können sich<br />
die Finger gegenseitig wärmen. Letztendlich<br />
kommt es bei der Wahl des Modells<br />
aufs individuelle Empfinden an.<br />
Zum Schluss noch ein Tipp für den<br />
Handschuhkauf: Achtet unbedingt auf<br />
die richtige Passform! Mit zu großen<br />
Skihandschuhen hat man keinen sicheren<br />
Griff, bei zu kleinen werden die<br />
Finger in ihren Bewegungen behindert<br />
– und frieren schneller.<br />
MARMOT<br />
ULTIMATE SKI GLOVE<br />
Hergestellt aus einem hochwertigen Materialmix<br />
aus GORE-TEX®, Marmot MemBrain® und<br />
Primaloft Gold®, ist mit dem ULTIMATE SKI<br />
GLOVE an den Händen auch unter extremen<br />
Witterungsbedingungen (herz- und hand-)erwärmende<br />
Höchstleistung garantiert.<br />
PREIS (UVP): € 170,–<br />
WEB: marmot.eu<br />
MARTINI SPORTSWEAR<br />
ISOLATE<br />
Der hochfunktionelle Tourenhandschuh ISO-<br />
LATE aus PowerStretch®-Pro-Material sorgt bei<br />
allen Wintersportaktivitäten für Wind- und Kälteschutz<br />
sowie für ausgezeichneten Feuchtigkeitstransport<br />
nach außen. Zusätzlich sorgt der<br />
Lederbesatz an Innenhand und Fingern speziell<br />
beim Skitourenaufstieg für optimalen Grip<br />
am Stock.<br />
PREIS (UVP): € 69,90<br />
WEB: martini-sportswear.com<br />
FOTOS: Hersteller, istock<br />
274<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
10 SKIHANDSCHUHE<br />
POC<br />
PARK GLOVE<br />
Benefit Nummer 1: Die Kombination aus<br />
Ziegenleder und elastischem Polyester-Spantex-<br />
Mix machen den PARK GLOVE sehr robust.<br />
Benefit Nummer 2: Die Thinsulate®Isolation<br />
und die POC- eigene WBM-Membran halten<br />
die Hände warm und trocken. Benefit Nummer<br />
3: Der dünn geschnittene Handschuh bietet<br />
hohe Bewegungsfreiheit, wodurch Graps länger<br />
gehalten werden können.<br />
PREIS (UVP): € 129,95<br />
WEB: poc-sports.com<br />
RÖCKL SPORTS<br />
SAKURA<br />
Der SAKURA ist ein technisch hochwertiger<br />
Handschuh für sportliche Skifahrer. Dank<br />
ROECK-TEX-MEMBRANE ist er wasser-,<br />
winddicht und trotzdem hoch atmungsaktiv.<br />
Die Innenhand kombiniert weiches Ziegenleder,<br />
griffiges DURADERO mit SILICONE-GRIP.<br />
Erstklassiger Tragekomfort dank ergonomisch<br />
vorgekrümmter Finger und Neoprenbund.<br />
PREIS (UVP): € 89,95<br />
WEB: roeckl.de<br />
ZIENER<br />
GIGOLOSSO GTX® + GORE WARM<br />
Die Stretch-/Leder-Kombination auf der<br />
Oberhand sorgt beim GIGOLOSSO GTX für<br />
optimale Beweglichkeit. Die Lederinnenhände<br />
bieten perfekte Kraftübertragung und gutes<br />
Stockgefühl. In Komfort und Wärmeleistung<br />
dank exzellent wärmender PrimaLoft®-Gold-<br />
Wattierung nicht zu übertreffen. Durch GORE-<br />
TEX®-Inserts + Gore-warm-Technologie<br />
dauerhaft wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv.<br />
Der Reißverschluss an der Stulpe<br />
erleichtert das An- und Ausziehen.<br />
PREIS (UVP): € 99,99<br />
WEB: ziener.com<br />
REUSCH<br />
LINDSEY<br />
Der eng anliegende LINDSEY-VONN-Handschuh<br />
von REUSCH aus weichem Schafleder<br />
besitzt eine herausragende Passform und hält<br />
die Damenhände angenehm warm. Seine sportlichen<br />
Protektionen stehen im spannenden Gegensatz<br />
zur elegant schwarzen Farbgebung<br />
mit goldenen Details – ganz im Stile der US-<br />
Speed-Queen.<br />
PREIS (UVP): € 175,00<br />
WEB: reusch.com<br />
SALOMON<br />
QST GTX®<br />
Der mit einer gelenkigen Passform, mit dem<br />
Gore-Tex®-Schutz und mit Vollnarbenleder<br />
ausgestattete QST GTX®-Handschuh bietet<br />
ambitionierten Skifahrern Top-Performance.<br />
Die Materialliste: Leder, GORE-TEX®-Active<br />
und Primaloft®-Isolierung<br />
PREIS (UVP): € 120,–<br />
WEB: salomon.com<br />
THE NORTH FACE<br />
POWDERCLOUD ETIP<br />
Mit den funktionalen POWDERCLOUD-<br />
Skihandschuhen bahnst du dir unaufhaltsam<br />
den Weg auch durch meterhohen Schnee. Das<br />
wasserdichte und atmungsaktive GORE- TEX®-<br />
Gewebe beschert deinen Händen den ganzen<br />
Tag lang ein trockenes Tragegefühl und optimale<br />
Belüftung. Die Heatseeker-Isolierung spendet<br />
an eiskalten Tagen kompromisslose Wärme,<br />
während die Etip-Touchscreen-Technologie es<br />
dir ermöglicht, Handy & Co. jederzeit problemlos<br />
zu bedienen, ohne vorher die Handschuhe<br />
ausziehen zu müssen.<br />
PREIS (UVP): € 100,–<br />
WEB: at.thenorthface.com<br />
275
MATERIAL<br />
HAUT-<br />
SACHE<br />
Merino, Synthetik oder doch<br />
Kompression? Nicht immer<br />
ganz einfach, im dichten<br />
Dschungel an Funktionsunterwäsche<br />
den Überblick zu<br />
behalten. <strong>SPORTaktiv</strong> erklärt,<br />
welcher Unterwäsche-Typ<br />
was kann – und was nicht.<br />
IM SCHAUFENSTER: 10 SETS<br />
Sie wärmen und sie schützen dich, sie halten dich trocken,<br />
und manche von ihnen machen dich sogar ein bisserl stärker.<br />
Egal, welcher Sportart wir im Winter<br />
nachgehen, die Anforderungen an<br />
die Funktionsunterwäsche bleiben<br />
die gleichen: Schweißtransportierend,<br />
atmungsaktiv und schnelltrocknend<br />
soll sie sein. Dazu kommt der<br />
Schutz vor Kälte und Überhitzung.<br />
Auf dem Markt gibt es nun Produkte<br />
aus Naturfasern (z. B. Merinowolle)<br />
und Kunstfasern, die unterschiedliche<br />
Vor- und Nachteile aufweisen:<br />
• Merinowolle riecht auch nach Tagen<br />
nicht unangenehm, kann bis<br />
zu 30 Prozent des Eigengewichts<br />
an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne<br />
sich nass anzufühlen. Und sie kratzt<br />
deutlich weniger als herkömmliche<br />
Wolle. Nachteil: Sie trocknet im Vergleich<br />
zu Kunstfaser nur sehr langsam.<br />
• Synthetikprodukte leiten die Feuchtigkeit<br />
besser von innen nach außen<br />
als Merino und trocknen schneller.<br />
Minuspunkt: Synthetik neigt schneller<br />
zum „Muffeln“.<br />
CEP SPORTSWEAR<br />
ACTIVE ULTRALIGHT SHIRT LONG-<br />
SLEEVE + LEGGINGS<br />
Extrem cool, extrem leicht, extrem trocken:<br />
Das neue Ultralight LongSleeve von CEP. Die<br />
perfekte Kombination für alle Ausdauer- und<br />
Teamsportler. Mit seinem extrem leichten Material<br />
und der körpernahen Passform bietet das<br />
Ultralight LongSleeve höchsten Tragekomfort.<br />
Hinzu kommen herausragende Klimaeigenschaften,<br />
Feuchtigkeitsmanagement und ein<br />
Cooling Effect.<br />
PREIS (UVP): € 59,90 / € 84,90<br />
WEB: cepsports.at<br />
DEVOLD<br />
HIKING LONG SLEEVE + HIKING<br />
LONG JOHNS<br />
Leichte, weiche Unterwäsche aus 100 Prozent<br />
feinster Merinowolle. Sie hat eine überlegene<br />
Isolierfähigkeit und reguliert die Körpertemperatur<br />
optimal bei allen Outdoor-Aktivitäten.<br />
Devold® Hiking sitzt angenehm eng am Körper,<br />
nimmt die Feuchtigkeit auf und hält dich jederzeit<br />
trocken. Eine trockenere Haut bedeutet<br />
eine geringere Herzfrequenz und Milchsäurebildung,<br />
sodass dein Körper weniger Energie<br />
vergeudet und du die Tour länger genießen<br />
kannst. Flachnähte und Seiteneinsätze sorgen<br />
für optimalen Komfort, etwa beim Tragen eines<br />
Rucksacks.<br />
PREIS (UVP): € 74,95 / € 74,95<br />
WEB: devold.com/outdoor-de<br />
Fazit: Wenn es richtig kalt ist und<br />
man keine schweißtreibende Aktivität<br />
plant oder zu den wenig schwitzenden<br />
Wintersportlern gehört,<br />
greift man am besten zur Merinowolle.<br />
Den „Stark-Schwitzern“ oder bei<br />
anstrengenden Aktivitäten sind hingegen<br />
synthetische Modelle zu empfehlen.<br />
Ebenfalls immer wieder Thema im<br />
Unterwäsche-Sektor ist ...<br />
• Kompressionswäsche. Sie soll laut<br />
den Herstellern die Blutzirkulation<br />
und Regeneration verbessern, die<br />
Leistungsfähigkeit verbessern und<br />
die Ermüdung hinauszögern. Skeptisch?<br />
Tatsächlich sind diese Auswirkungen<br />
durch Kompressionswäsche<br />
wissenschaftlich erwiesen. Die Erklärung:<br />
Indem die Kleidung Druck von<br />
außen ausübt, werden Muskulatur<br />
und Bindegewebe besser durchblutet<br />
und der venöse Rückfluss des Blutes<br />
wird erleichtert.<br />
ICEBREAKER<br />
WINTER ZONE LONG SLEEVE<br />
+ LEGGINGS<br />
Funktionelles Hightech-Oberteil für bewegungsintensive<br />
Aktivitäten bei kalten Bedingungen.<br />
Merinojersey in einer Stärke von 260 g/m² mit<br />
einem kleinen Anteil LYCRA® garantiert Wärme<br />
und Halt beim Skifahren auch im Backcountry.<br />
PREIS (UVP): € 129,95/€ 99,95<br />
WEB: eu.icebreaker.com<br />
LÖFFLER<br />
TRANSTEX® WARM SEAMLESS SET<br />
Eine Sportwäsche, die sich wie eine zweite<br />
Haut trägt. Das 2-Schicht-Prinzip hält dauerhaft<br />
trocken und angenehm warm. Die nahtlose<br />
Verarbeitung garantiert höchste Bewegungsfreiheit<br />
auch bei tiefen Temperaturen. Eingestrickte<br />
Klimazonen erhöhen dort, wo es<br />
besonders darauf ankommt, zusätzlich die<br />
Atmungsaktivität.<br />
PREIS (UVP): € 129,99<br />
WEB: loeffler.at<br />
FOTOS: Hersteller<br />
276<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
AN NEUER SKI-UNTERWÄSCHE<br />
SCHÖFFEL<br />
MERINO SPORT SHIRT +<br />
SPORT PANTS LONG<br />
Schöffel-Underwear aus Merinowolle und<br />
TENCEL® bietet alle Vorteile einer modernen<br />
Funktionsunterwäsche: Optimaler Feuchtigkeitstransport,<br />
Ganzjahrestauglichkeit, Geruchsneutralität,<br />
hoher Tragekomfort und schnell<br />
trocknend. Egal, ob beim Trekking, Schneeschuhwandern<br />
oder Skifahren – du bist Winter<br />
wie Sommer unten drunter perfekt gerüstet.<br />
PREIS (UVP): € 69,95/ € 59,95<br />
WEB: schoeffel.com<br />
OPEDIX<br />
BLADE-TEC 2.0 SHIRT +<br />
DUAL-TEC 2.0 TIGHT<br />
Erweiterung der patentierten Torque-Reform-<br />
Technology auf das Shirt, sprich den Oberkörper:<br />
Dieses Gleichgewicht zwischen Kompression<br />
und Zugwirkung sorgt für den Ausgleich<br />
muskulärer Dysbalancen. Elastische Bänder an<br />
Vorder- und Rückseite sollen dein Schulterblatt<br />
stützen und für eine optimale Belastungsverteilung<br />
sorgen. Für verbesserte Haltung von Kopf,<br />
Wirbelsäule und Schulter, mehr Stabilität und<br />
größeren Bewegungsumfang. Die neue Short<br />
vereint die Funktionen der Knee-Tec-Tights<br />
und -Shorts in einem Produkt. Diese aktuellste<br />
Innovation im Bereich der Kinetic Health Gear<br />
wurde hier erstmals vom Knie bis zur unteren<br />
Lendenwirbelsäule umgesetzt.<br />
PREIS (UVP): € 139,–/ € 229,–<br />
WEB: opedix.de<br />
SMARTWOOL<br />
PHD LIGHT 200 ZIP-T +<br />
PHD LIGHT BOTTOM<br />
Das Langarmshirt mit kurzem Reißverschluss<br />
ist aus einem wärmenden Merinowolle/Polyester-Mischgewebe,<br />
das Feuchtigkeit nach<br />
außen ableitet, schnell trocknet und die Form<br />
bei schweißtreibenden Aktivitäten behält.<br />
Die perfekte Unterwäsche fürs Training bei<br />
kälterem Wetter.<br />
PREIS (UVP): € 99,90 / € 75,95<br />
WEB: smartwool.com<br />
XBIONIC<br />
ENERGY ACCUMULATOR®<br />
EVO MELANGE<br />
Die neue X-BIONIC®-Hightech-Underwear in<br />
Melange – stylish, farblich kontrastiert. Im Laufe<br />
der letzten zehn Jahre wurde das multifunktionelle<br />
Spitzenprodukt permanent weiterentwickelt,<br />
um die teilweise extremen funktionellen<br />
Anforderungen erfüllen zu können. Das 3D-<br />
Bionic-Sphere®-System auf der Brust wurde um<br />
220 Prozent vergrößert, um ein noch effektiveres<br />
Klimamanagement zu erreichen. Durch die<br />
Expansion-Ribs® an Ellbogen und Knien wird<br />
die größtmögliche Bewegungsfreiheit erreicht.<br />
Das Ziehharmonikaprinzip isoliert zusätzlich die<br />
Gelenke vor der winterlichen Kälte.<br />
PREIS (UVP): € 117,95 / € 120,95<br />
WEB: x-bionic.at<br />
ORTOVOX<br />
185 ROCK’N’WOOL LONG SLEEVE +<br />
SHORT PANTS<br />
Die erste Lage am Körper entscheidet darüber,<br />
ob ein gesamtes Bekleidungssystem funktioniert<br />
oder nicht. Die ROCK’N’WOOL-Serie ist daher<br />
aus 100 Prozent tasmanischer Merinowolle.<br />
Mit einer Materialstärke von 185 g/m² decken<br />
die farbenfrohen Long-Sleeves ein breites Temperaturspektrum<br />
ab – selbst bei klirrender Kälte.<br />
PREIS (UVP): € 94,95/ € 79,95<br />
WEB: ortovox.com<br />
WOOLPOWER<br />
ZIP TURTLENECK 200 +<br />
LONG JOHNS 200<br />
Das Shirt ist ein Merino-Sportunterhemd mit<br />
Zip-Kragen und verlängerter Rückenpartie. Keine<br />
Längsnähte! Durch die einzigartige Webart<br />
wird ein ideales Körperklima geschaffen: Das<br />
Wollfrottee nimmt die Feuchtigkeit des Körpers<br />
auf und gibt sie nach außen ab. Somit bleibt<br />
der Körper trocken und die Wärmebalance<br />
wird aufrechterhalten.<br />
PREIS (UVP): € 99,90 / € 78,90<br />
WEB: scandic.de<br />
277
5<br />
DIE<br />
TOP-NEWS<br />
... AUS DEN NÖ-SKIBERGEN<br />
NOCH WEITER AUSGEBAUT wurde<br />
die Familien-Skiarena St. Corona am<br />
Wechsel, die erst im Vorjahr neu eröffnet<br />
worden war. Eine große beschneite<br />
Fläche, zwei Förderbänder und ein Tellerlift<br />
sowie eine Flutlichtanlage sorgen<br />
speziell bei den Ski-Kids für Ganztagsund<br />
sogar Abendspaß. Im neuen Glanz<br />
zeigt sich auch die Infrastruktur – mit<br />
Kassengebäude, Gastronomie, Sanitärräumen<br />
und Skiverleih.<br />
WINTERLAND NIEDERÖSTERREICH<br />
DER SKI-NACHWUCHS stand auch<br />
in Puchberg am Schneeberg bei den<br />
Neuerungen im Fokus: Die neue „Wunderwiese“<br />
ist ein 5.000 m² großer Kunststoffmattenhang<br />
(samt Förderband),<br />
der den Kids das Gefühl vermittelt, wie<br />
auf Schnee zu gleiten. Neu sind auch<br />
hier der Kassenbereich, Skiverleih und<br />
Umkleidemöglichkeiten.<br />
ALLE SKITOURENGEHER freut<br />
sicher diese Neuheit: In der Skischaukel<br />
Mönichkirchen-Mariensee sind ab<br />
1. Februar 2017 die Skipisten jeden<br />
Donnerstag von 16.30 bis 19.30 für<br />
die Pistentourengeher geöffnet.<br />
Ausgenommen: Bei Pistenbeschneiung<br />
und in den Semesterferien.<br />
ZWEI NEUE SNOWTRAILS wurden<br />
am Hochkar und in Lackenhof errichtet.<br />
Diese Fun-Pisten mit Wellen, Jumps und<br />
Steilkurven sind am Hochkar für das<br />
jüngere, sportliche Publikum gestylt, in<br />
Lackenhof mehr für die Familienskifahrer.<br />
Ebenfalls neu am Hochkar ist ein<br />
Alm-Chalet, das von bis zu 10 Personen<br />
gemietet werden kann.<br />
AM ANNABERG steht in dieser Saison<br />
Langlauf-Einsteigern und Kindern eine<br />
neue Übungsloipe zur Verfügung.<br />
ALLE INFOS:<br />
Niederösterreich-Werbung GmbH<br />
Niederösterreich-Ring 2, Haus C<br />
3100 St. Pölten<br />
Tel.-Zentrale: 0 27 42/90 00-19800<br />
E-Mail: info@noe.co.at<br />
WEB: niederoesterreich.at<br />
FOTOS: xxx<br />
278 278<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE 2015/<strong>2016</strong> <strong>2016</strong>/2017
ZU<br />
GAST . . . IM WINTERLAND<br />
NIEDERÖSTERREICH<br />
Auch Niederösterreich<br />
hat‘s!<br />
Vom hochsportlichen<br />
Hochkar<br />
(Bild) bis zu richtigen<br />
Familienskibergen<br />
ist alles<br />
im Angebot.<br />
FOTO: NÖ-Werbung/Hochkar<br />
279<br />
279
AUF EINEN BLICK:<br />
SKIBERGE IN NIEDERÖSTERREICH<br />
RUBRIK<br />
Tageskarte<br />
Erwachsene<br />
Tageskarte<br />
Kinder<br />
Schlepper<br />
Sessellift<br />
Kabinen/Gondel<br />
km leicht<br />
km mittel<br />
km schwer<br />
Pisten km<br />
Aichelberglifte Karlstift karlstift.info 21,8 16,7 2 0 0 4,1 2,5 2 8,6<br />
Annaberg annabergerlifte.at 34 18 3 2 0 8 2,5 2 12,5 2<br />
Arralifte Harmanschlag arralifte.at 19,5 14,5 2 0 0 0,4 1,7 0 2,1<br />
Furtnerlifte - Rohr im Gebirge furtnerlifte.at 24 15 3 0 0 1,5 1,5 0,9 3,9<br />
Gemeindealpe gemeindealpe.at 34 18 2 2 0 7 7 1,5 15,5<br />
Göllerlifte goeller-lifte.at 23 13 3 0 0 2 0 0 4<br />
Hochbärneck hochbaerneck.com 16 11 2 0 0 3 2 0 5<br />
Hochkar hochkar.com 37,5 21,5 2 6 0 5,5 10 3,5 19<br />
Jauerling - Maria Laach jauerling.at 18,5 13,9 1 0 0 1 0 0 1<br />
Josefsberg josefsberg.at 22,5 11,5 0 0 0 0 0 0 0<br />
Kalte Kuchl / Rohr im Gebirge kaltekuchl.at 10 9 2 0 0 0,6 0,5 0 1,1<br />
Kirchberg am Wechsel - Arabichl arabichllift.at 16 13 2 0 0 2,3 0 0 2,3<br />
Königsberg - Hollenstein/Ybbs koenigsberg.at 24 13 6 0 0 7 5 2 14 HM<br />
Lackenhof - Ötscher oetscher.at 37,5 21,5 3 3 0 6 9 4 19<br />
Lunz am See - Maiszinken maiszinken.at 19 11,5 2 0 0 1,5 1,5 1,5 4,5<br />
Münichkirchen - Mariensee schischaukel.net 34,5 18 2 3 0 5,5 6 2 13,5 3<br />
Puchberg am Schneeberg schneebergsesselbahn.at 26,5 18,5 2 1 0 3 4 0 7,3<br />
Reichenau an der Rax - Raxalpe raxalpe.com 27 16,3 1 0 1 1 2 0 3<br />
Schilifte Feistritzsattel feistritzsattel.at.tt 18 14 2 0 0 0 2 0 2<br />
Semmering - Happylift berghofsemmering.at 21 12 1 0 0 0,2 0 0 1<br />
Simas-Lifte - Wechselland simas-lifte.at 18 12 1 0 0 0 1,8 0 1,8<br />
Skilift Bonka bonka.at 1 0 1 0 0 0,5 0,5 0 1<br />
Skilifte Puchenstuben - Turmkogel puchenstuben.at 18 12 2 0 0 0,4 2,6 0 3<br />
St. Corona am Wechsel / Familienskiland St. Corona familienarena.at 15,5 13,5 1 0 0 0,5 0,5 0 1<br />
Unterberg - Pernitz schigebiet-unterberg.at 29,5 16 4 0 0 11 5 0 16<br />
Zauberberg Semmering - Hirschenkogel semmering.com 35 17,5 1 1 1 6,5 6,5 1 14 HM<br />
skiline.cc-Legende: HM = Höhenmeter, 3 = Anzahl der Skiline-Attraktionen inkl. HM<br />
LANGLAUF-SCHNUPPERN<br />
IM WALDVIERTEL<br />
Raus aus dem Alltagstrott, (r)auf zu den<br />
Waldviertler Langlaufloipen!<br />
„Langlauf-Schnuppern“<br />
• 2 Nächtigungen inkl. Halbpension<br />
• Betreuung durch einen Langlaufcoach,<br />
Leihausrüstung (Ski, Stöcke, Schuhe),<br />
Loipengebühr<br />
• Waldviertel-Flachmann mit<br />
Kriecherl-Edelbrand<br />
• Begrüßung mit Glühwein oder Tee,<br />
Nachmittagsjause<br />
• Entspannen im Wellnessbereich<br />
Das ist doch „schneekristallklar“:<br />
Wer im Alltag feststeckt,<br />
braucht einen neuen Rhythmus.<br />
Den findet man bei einem<br />
Schnupper-Langlaufkurs im Waldviertler<br />
Winter. Über 200 Kilometer<br />
erstreckt sich hier das Netz der Loipen.<br />
Allesamt sportliche Wege – oder,<br />
im wahrsten Sinn des Wortes, Spuren,<br />
die über knirschenden Schnee und<br />
vorbei an Raureifbäumen zu einem<br />
neuen Lebensgefühl führen.<br />
So ein neues Lebensgefühl lässt<br />
sich beim Langlauf-Schnuppern beispielweise<br />
rund um den Luftkurort<br />
Bärnkopf richtig einatmen. Gemeinsam<br />
mit geschulten Langlaufcoaches<br />
entdeckt man Schritt für Schritt die<br />
Faszination dieses Sports oder verfeinert<br />
als Fortgeschrittener seine Technik.<br />
Eine Leihausrüstung mit Skiern,<br />
Stöcken und Schuhen gehört ebenfalls<br />
zu diesem sportlichen<br />
Schnupper angebot mit Klasse.<br />
ANBIETER:<br />
Moorheilbad Harbach:<br />
ab € 259,– p. P./DZ; EZ-Zuschlag: € 52,–<br />
Lebens.Resort Ottenschlag:<br />
ab € 259,– p. P./DZ; EZ-Zuschlag: € 52,–<br />
Privatquartier in Bärnkopf:<br />
ab € 193,– p. P./DZ; EZ-Zuschlag: € 10,–<br />
Angebot gilt bis März 2017<br />
(ausgen. 17.12.<strong>2016</strong>–7.1.2017)<br />
INFOS UND BUCHUNGEN<br />
Waldviertel Incoming<br />
Tel.: 0 28 56/29 98<br />
E-Mail: info@waldviertel.incoming.at<br />
WEB: waldviertel-angebote.at<br />
FOTOS: Waldviertel Tourismus_www.ishootpeople.at<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-OUTDOORGUIDE 2015<br />
280 280<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
WIENER ALPEN<br />
Für Herz und Muskeln ist Schneeschuhwandern<br />
ein tolles Training,<br />
für die Seele das reinste<br />
Wellnessprogramm. Langsam und<br />
rhythmisch setzt man auf verschneiten<br />
Winterwanderwegen einen Fuß<br />
vor den anderen und bahnt sich den<br />
Weg durch eine unberührte Landschaft.<br />
Besonders schön ist das, wenn<br />
es die Landschaft der Wiener Alpen ist<br />
– nicht umsonst spricht man hier vom<br />
„Paradies der Blicke“. Fern vom Alltagsstress<br />
ist nur das leise Knirschen<br />
des Schnees zu hören, und sonst<br />
herrscht pure Freude an der Natur.<br />
UNTERWEGS MIT TOURENFÜHRER<br />
Auch perfekt: Schneeschuhwandern<br />
erfordert keine Vorkenntnisse und<br />
man bekommt rasch ein gutes Gefühl<br />
für die großflächigen Schuhe. Die sanfte<br />
Ausdauersportart ist eine ideale Alternative<br />
zum Skifahren, auch wenn<br />
wenig Schnee liegt. In den Wiener Alpen<br />
gibt es in den Wintersport orten<br />
echte Spezialisten für Schneeschuhtouren.<br />
Die Tourenführer kennen das<br />
Gelände und bringen einen sicher<br />
durch die Natur. Übrigens: Wanderungen<br />
finden auch statt, wenn es mit dem<br />
Schnee gar nicht klappt – dann eben in<br />
Wanderschuhen.<br />
Auf der Rax und dem Schneeberg<br />
fühlen sich Schneeschuhwanderer<br />
besonders wohl. Besondere (Schneeschuh-)Wandertouren<br />
in den Wiener<br />
Alpen finden sich aber auch hier:<br />
WEB: wieneralpen.at/<br />
schneeschuh-wandertouren<br />
SCHRITT FÜR SCHRITT<br />
RAUS AUS DEM ALLTAG<br />
Outdoor-Spaß in verschneiter Landschaft und klarer Luft:<br />
Beim Schneeschuhwandern im „Paradies der Blicke“ der<br />
Wiener Alpen gelingt es ganz einfach, abzuschalten.<br />
FOTOS: Wiener Alpen-Ziegler<br />
TIPP: Die optimale Erholung nach einer<br />
Wanderung durch die Winterlandschaft<br />
findet man in einem der zertifizierten<br />
Wanderhotels der Wiener Alpen.<br />
WEB: wieneralpen.at/wanderhotels<br />
281
WINTER<br />
NEWS<br />
PRODUKTE<br />
FREIE SICHT!<br />
EIN BESCHLAGEN DER SCHEIBE ist mit der AIRFLUX-Brille passé. Nach dem Erfolg<br />
der Freerider-Brille „Aerospace“ hat JULBO seine „SuperFlow“-Technologie jetzt nämlich<br />
ausgeweitet, sodass alle in den Genuss der herausragenden Belüftung kommen. Auch<br />
durch ihre sphärische Scheibe, ihren minimalistischen Rahmen und ihr großes Sichtfeld<br />
bietet die AirFlux vollen Durchblick.<br />
julbo.com<br />
Sitzt, wärmt und ist leicht<br />
DER NORDICA SPEEDMACHINE 130 ist ein extrem leichter<br />
High-Performance-Skischuh, der höchsten Ansprüchen in Sachen<br />
Leistung und Komfort gerecht wird. Mittels Infrarot-Technologie<br />
lässt sich seine Schale modellieren, ohne Schwachstellen im Material<br />
zu verursachen oder den Flex zu verändern. Der Innenschuh ist<br />
mit wärmendem Primaloft-Material versehen und lässt sich im Knöchelbereich<br />
ebenfalls perfekt an den Fuß anpassen.<br />
nordica.com<br />
INTENSIVER FRISCHEKICK<br />
JAPANISCHES MINZÖL UND MENTHOL<br />
sorgen für ein besonders intensives Geschmackserlebnis:<br />
Bonbonmeister® KAISER hat sein Sortiment<br />
um „Japanische Minze“, einen stürmischen<br />
Verwandten der legendären „Brust-Caramellen“,<br />
erweitert. Weiters gibt es Kaiser-Hustenbonbons<br />
in vielen leckeren Sorten wie „Waldhonig Salbei“<br />
und „Schwarzer Holunder“.<br />
bonbonmeister.com<br />
feine Kräuterextrakte<br />
und Öle<br />
Schutzweste<br />
DREI LAGEN „MEMORY FOAM“ machen<br />
den Rückenprotektor von ENERGIAPURA<br />
zum perfekten Schutz für Skifahrer aller<br />
Klassen. Durch die Körperwärme passt sich<br />
der Protektor exakt an die Rückenform an.<br />
Ein elastischer Hüftgurt sorgt für optimalen<br />
Halt dieser schützenden Weste, auf deren<br />
Technik auch Weltcupathleten vertrauen.<br />
www.energiapura.at<br />
MIT SPEED<br />
DER RACEORIENTIERTE<br />
CARVER HEAD i.Supershape<br />
Speed ist für fortgeschrittene<br />
Skifahrer mit Hang zum<br />
Tempo gemacht. Neben einem<br />
superschnellen Belag<br />
sorgt die Worldcup-Sandwich-Cap-Konstruktion<br />
für<br />
präzisen Biss. Der Speed<br />
Rocker und die genau abgestimmte<br />
PRX-12-Bindung<br />
sorgen für exaktes Handling<br />
und schnelles Umsetzen von<br />
Steuerimpulsen. Was in Summe<br />
maximale Sicherheit bei<br />
maximalem Spaß auf der Piste<br />
bedeutet.<br />
head.com<br />
FOTOS: Hersteller<br />
282<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
<strong>SPORTaktiv</strong>, Österreichs größtes Aktivsport-Magazin und eine innovative Marke<br />
der Styria Media Group AG, einer der führenden Medienkonzerne in Österreich<br />
(uA Kleine Zeitung, Die Presse, willlhaben.at), sucht zur Verstärkung des<br />
Verkaufsteams in Graz eine/n sportaffine/n Key Account Manager/in<br />
Key Account Manager<br />
m/w, Vollzeit<br />
DEINE AUFGABEN<br />
• Du betreust bestehende Werbekunden (im Print-, Online- und Crossmedia-Bereich) und gewinnst Neukunden,<br />
vor allem im Bereich Sportindustrie, Sportmarken, Tourismus und Events<br />
• Du konzipierst mit dem Kunden neue, ganzheitliche Media-Lösungen und kümmerst Dich auch<br />
um deren Abstimmung und Abwicklung<br />
• Du entwickelst crossmediale Angebote für Digital und Print sowie kreative Ideen für neue Geschäftsfelder<br />
• Dienstbeginn: ehestmöglich<br />
WAS WIR VON DIR ERWARTEN<br />
• Verkauf ist Deine Leidenschaft (mit zumindest dreijähriger Erfahrung vorzugsweise im Bereich Medien)<br />
und Du hast eine sehr hohe Affinität zu Sport<br />
• Dich zeichnen ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten und ein überzeugendes, professionelles Auftreten aus<br />
• Problemlösungsorientiertes Denken, abschlussorientiertes und sicheres Verhandeln gehören zu Deinen Stärken<br />
• Zeitliche Flexibilität, Reisebereitschaft, Verlässlichkeit, überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft,<br />
Belastbarkeit und effiziente Selbstorganisation sind für Dich selbstverständlich<br />
• Professioneller Umgang mit gängigen Softwareprogrammen (MS Office)<br />
• Gute Englischkenntnisse<br />
• Reisebereitschaft (ca. 2 Tage pro Woche)<br />
WAS WIR DIR BIETEN<br />
• Mitarbeit in einem jungen, professionellen Team mit offener Kommunikationskultur in einem sportlichen und flexiblen Arbeitsumfeld<br />
• Abwechslungsreicher und verantwortungsvoller Tätigkeitsbereich in einem dynamischen Marktumfeld<br />
• Zusammenarbeit vor allem mit den anderen Marken des Styria Medienhauses Sport<br />
(Sportmagazin, sportnet.at, tennisnet.com, ligaportal.at)<br />
• Poolauto für Dienstreisen<br />
• Für die ausgeschriebene Stelle ist ein Bruttofixgehalt ab monatlich EUR 1.500,00 vorgesehen; aufgrund des<br />
Prämiensystems ist bei entsprechender Umsatzperformance ein Jahresentgelt von bis zu EUR 50.000,00 möglich.<br />
INTERESSIERT?<br />
Dann freuen wir uns auf deine Online Bewerbung bis 31.12. <strong>2016</strong> auf<br />
http://www.styria.com/karriere
GLETSCHERSKIGEBIETE<br />
SKIFAHREN IM EWIGEN EIS?<br />
DA BLEIBT DIR DIE LUFT WEG<br />
ÖSTERREICHS GLETSCHER sind die Schnee-Bastionen des Landes. Und die<br />
acht Gletscherskigebiete sind die ersten, die früh im Herbst die „Wintersaison“<br />
eröffnen – und die letzten, die erst spät im Frühling den Betrieb<br />
einstellen. Das gilt für den Rettenbachgletscher (hier im Bild) und den Tiefenbachgletscher<br />
im Tiroler Ötztal genauso wie für alle anderen: den Stubaier,<br />
den Mölltaler, den Hintertuxer und den Dachstein-Gletscher, den<br />
Kaunertaler und den Pitztaler Gletscher und natürlich für das Kitzsteinhorn.<br />
ABER SKIFAHREN AM GLETSCHER IST EIN GANZ BESONDERES ERLEBNIS.<br />
Die Luft auf oder gar über 3.000 Metern Seehöhe ist dünner als in anderen<br />
Skigebieten – und manchmal bleibt sie dir schon aufgrund des Bergpanoramas<br />
ganz weg. Der Schnee ist fast das ganze Jahr über „g’führig“.<br />
Der Fernblick und das Freiheitsgefühl sind noch um einiges größer als in<br />
tieferen Lagen ...<br />
Alles gute Gründe, um auf unseren folgenden <strong>Winterguide</strong>-Seiten noch ein<br />
paar genauere Blicke auf die heimischen Gletscher-Skigebiete zu werfen.<br />
FOTOS: FOTO: xxx Ötztal Tourismus<br />
284<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
285
GLETSCHER-HOTSPOT<br />
FOTOS: xxx<br />
286<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTO: Pitztal Tourismus<br />
DER PITZTALER GLETSCHER:<br />
HÖHER GEHT’S NICHT!<br />
BREITE PISTEN IN ALLEN VARIATIONEN ist man auf Gletschern ja<br />
gewohnt. Am Pitztaler Gletscher warten neben gemütlichen „Saison-<br />
Einfahrpisten“ aber auch die Trainingsstrecken von Marcel Hirscher<br />
und Co. – sprich: Pisten auf weltcupwürdigem Niveau! Aber nicht<br />
nur die alpinen Skisportler schlagen hier gern ihr Trainingsdomizil<br />
auf – auch für Top-Skicross-Cracks ist das Pitztal schon zur zweiten<br />
Heimat geworden. Im „Cross Park Pitztal“ sind jedenfalls Sportler<br />
unterschiedlicher Könnerstufen richtig – auf der einfachsten Variante<br />
kann jeder das „Cross-Gefühl“ erstmals erleben.<br />
Bis in den Mai dauert am Pitztaler Gletscher das Skivergnügen, wobei<br />
sich der Spaß ab Jänner zunehmend auch ins Gelände abseits der<br />
Pisten verlagert: Freeride Runs mit mehr als 1.400 Höhenmetern sind<br />
eine Ansage. Und Tirols höchster Berg, die Wildspitze (3.774 m), ist als<br />
einer von zahlreichen Tourentipps auch in Griffweite. Zur Entspannung<br />
lädt das „Café 3.440“ – mit einmaligem Ausblick! So, wie er eben ist,<br />
der Pitztaler Gletscher, wenn man von ganz oben runterschaut ...<br />
WEB: pitztaler-gletscher.at<br />
287
GLETSCHER-HOTSPOT<br />
DER KAUNERTALER GLETSCHER<br />
BEGLÜCKT NICHT NUR FREERIDER<br />
BEEINDRUCKEND, ÜBERWÄLTIGEND, GIGANTISCH! Wer die Bergwelt rund<br />
um den Kaunertaler Gletscher beschreiben will, kommt um Superlative<br />
nicht herum. Hauptdarsteller des Naturschauspiels im Tiroler Kaunertal<br />
sind die Eismassen des Gepatschferners und des Weißseeferners.<br />
Beeindruckend, überwältigend, gigantisch – nicht anders sind auch die<br />
Gegebenheiten zu beschreiben, die Freerider im Kaunertal vorfinden!<br />
Denn hier am Kaunertaler Gletscher kann man auf zahllosen Hängen<br />
von Jänner bis in den Mai hinein seine persönliche „Line“ in den Schnee<br />
zeichnen. Diese Vorzüge entdecken auch immer mehr Veranstalter, die<br />
sich das Kaunertal als Freeride-Hotspot auswählen. Allen voran das<br />
„Freeride Testival“ am 25./26. März – Europas größtes Test-Event seiner<br />
Art, das neben mehr als 100 verschiedenen Testmodellen an Freeride-<br />
Skiern auch Workshops und gemeinsame Runs mit Stars der Freeride<br />
World Tour anbietet.<br />
Aber das „Testival“ ist nur eines von vielen Freeride-Highlights: Den<br />
Auftakt an Events macht das ÖAV-„Risk’n’Fun“-Camp für Einsteiger vom<br />
4. bis 8. Jänner. Gemeinsam mit den Profis des Alpenvereins hat man im<br />
Kaunertal übrigens auch das „Check your line“-System entwickelt, um<br />
die Freerider nachhaltig auf die alpinen Gefahren hinzuweisen. Auch<br />
top: Vom 17. bis 19. März steigt hier das „Völkl Split & Freeride Camp“!<br />
Aber damit das nicht falsch rüberkommt: Nicht nur Freeride-Fans sind<br />
von diesem einzigartigen Skigebiet begeistert – nicht umsonst heißt der<br />
„Kaunertaler“ bei immer mehr Wintersportlern nur: „Mein Gletscher“!<br />
Alle Details im WEB: kaunertal-gletscher.at<br />
288<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017<br />
FOTOS: xxx<br />
FOTO: Kaunertaler Gletscher
289
GLETSCHER-HOTSPOT<br />
DAS KITZSTEINHORN:<br />
FREIHEIT AUF 3.000 METERN<br />
DER MYTHOS KITZSTEINHORN – viel mehr als bloß ein Gletscher. Nein, es ist<br />
DER Gletscher. Das erste Gletscher-Skigebiet Österreichs. Und ein alpines<br />
Aha- Erlebnis – an 365 Tagen im Jahr. Umgeben von den höchsten Gipfeln Österreichs,<br />
eröffnet sich hier das Abenteuer Berg von seiner gewaltigsten Seite.<br />
Die Pisten? Weitläufig, spektakulär und mit einer meterdicken Naturschneedecke<br />
behaftet. Wintersportler finden hier mit drei Snowparks, mit Österreichs<br />
attraktivster Superpipe, der neuen Eagle Line, fünf Freeride-Routen samt<br />
Lawinensuchfeld und dem „Freeride Monday“ eine unerreichte Vielfalt sowie<br />
100-prozentige Schneesicherheit von Oktober bis in den Frühsommer vor.<br />
Eine Gletscherloipe, die zwei Skitouren-Aufstiegsrouten „Schneekönigin“ und<br />
„Eisbrecher“ sowie die Steilpiste „Black Mamba“ mit bis zu 63 Prozent Gefälle<br />
komplettieren das einzigartige Angebot. Die Panorama-Plattform TOP OF<br />
SALZBURG bietet ganzjährig beeindruckende Ein- und erhebendes Ausblicke<br />
in den Nationalpark Hohe Tauern, den größten Nationalpark der Alpen.<br />
WEB: kitzsteinhorn.at<br />
FOTO: Kitzsteinhorn<br />
290<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
291
GLETSCHER-HOTSPOT<br />
FOTOS: xxx<br />
FOTO: Mölltaler Gletscher<br />
292<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
DER MÖLLTALER GLETSCHER:<br />
KÄRNTENS HÖCHSTES SKIVERGNÜGEN<br />
PULVERGARANTIE UND SCHNEEKOMPETENZ. Das garantiert ein Skiurlaub in<br />
Kärntens einzigem Ganzjahresskigebiet, dem Mölltaler Gletscher. Mit dem<br />
„Gletscherexpress“ geht es in nur 8 Minuten von Flattach ganz bequem mitten<br />
hinein in Österreichs südlichstes Gletscherskigebiet auf 3.122 Metern.<br />
Die neun modernen Liftanlagen oben am Gletscher sorgen dafür, dass ihr ohne<br />
Wartezeiten auf die traumhaften und bestens präparierten Pisten kommt,<br />
vom Anfängergelände bis zum fordernden Steilhang ist alles dabei. Und als<br />
Highlight wartet eine faszinierende Abfahrt zur Mittelstation, bevor ihr euch<br />
auf den Sonnenterrassen, mit Panoramablick auf über 30 Dreitausender, ausruhen<br />
könnt. Pssst, für „Sparefrohs“: Der „Kindertarif“ gilt hier für Kids und<br />
Teens von 6 bis 18 Jahre – das sind 50 Prozent vom Erwachsenenpreis! Und die<br />
ganz Kleinen bis 6 Jahre fahren ohnehin gratis. Bei Mehrkinder-Familien ist der<br />
Skispaß ab dem dritten Kind für jeden unter 18 Jahren kostenlos.<br />
WEB: gletscher.co.at; flattach.at<br />
293
RUND UM ÖSTERREICH<br />
294<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
DER BLICK ÜBER<br />
DEN „PISTENRAND“<br />
DEN TITEL ALS WINTERSPORTLAND NUMMER<br />
1 MACHT ÖSTERREICH NIEMAND STREITIG.<br />
ABER TROTZDEM LÄSST ES SICH AUCH DRUM-<br />
HERUM SEHR GUT SKI FAHREN – WIE EIN<br />
KURZER RUNDBLICK DURCH DIE SKIBERGE<br />
UNSERER NACHBARLÄNDER ZEIGT.<br />
DEUTSCHLAND. Der „große Bruder“ ist hier<br />
nur der „kleine Bruder“. Ob Garmisch mit<br />
seiner berühmten Kandahar-Piste, Oberstdorf,<br />
der BayErische Wald oder eines der<br />
anderen 122 deutschen Skiresorts – die Skigebiete<br />
in Deutschland, und da vor allem<br />
in Bayern, bieten vielfach um die 30 bis 40<br />
Pistenkilometer. Oftmaliger Testsieger der<br />
letzten Jahre: Fellhorn-Kanzelwand in der<br />
Nähe von Oberstdorf mit besonders empfehlenswerten<br />
Talabfahrten.<br />
FOTO: TVB Kronplatz<br />
295<br />
SCHWEIZ. Nicht nur, aber auch Zermatt ist<br />
beim westlichen Nachbarn eine Reise wert:<br />
Mit Pisten bis auf 4.000 Meter ist es das<br />
höchstgelegene Skigebiet der Alpen. Das<br />
Panorama mit dem Matterhorn ist einmalig,<br />
und anders als sonst oft in der Schweiz<br />
sind hier auch die Lifte auf dem letzten<br />
Stand der Technik. 360 Pistenkilometer stehen<br />
zur Verfügung. Billig ist der Spaß aber<br />
nicht: Die Tageskarte für Zermatt kostet<br />
rund 74 Euro.<br />
SÜDTIROL. Ein Hotspot immer wieder auch<br />
für viele Österreicher: Mit dem „Dolomiti<br />
Superskipass“ lassen sich 1.200 Pistenkilometer<br />
in 12 Skiregionen erkunden, umgeben<br />
von 45 Berg dörfern. Ob das der Kronplatz<br />
(Bild) bei Bruneck ist oder das Grödner Tal,<br />
der Weltcup-Ort Alta Badia oder das neue<br />
„Drei-Zinnen-Dolomiten“-Gebiet mit dem<br />
spektakulären „Giro delle Cime“ über drei<br />
Täler fünf Berge und 5.600 Höhenmeter<br />
(siehe auch nächste Seite).<br />
SLOWENIEN. Skifahren und Städtetrip in<br />
einem – das geht in Marburg. Wenige Autominuten<br />
außerhalb von Sloweniens zweitgrößter<br />
Stadt befindet sich der Pohorje (Bachern).<br />
Immerhin 41,5 Pistenkilometer tun<br />
sich hier rund um die Damen-Weltcupstrecke<br />
auf. Ebenfalls ein Klassiker im Weltcup<br />
ist Kranjska Gora hinter der Kärntner Grenze<br />
– mit 20 km Pisten.<br />
TSCHECHIEN. Gezählte 294 (meist kleine)<br />
Skigebiete gibt es in Tschechien, das bekannteste<br />
und größte davon ist Spindlermühle<br />
(24 Pistenkilometer) im Norden des<br />
Landes. Gleich hinter der österreichischen<br />
Grenze: Lipno in Südböhmen – ein Familienskigebiet<br />
mit drei Sesselliften. Einen trifft<br />
man in Tschechien überall: Rübezahl ist im<br />
Winter als Souvenir allgegenwärtig.<br />
SLOWAKEI. Die größte slowakische Skiarena<br />
ist Jasna Nizke Tatry (Niedere Tatra) mit<br />
45 Pistenkilometern. In Tatranska Lomnica<br />
in der Hohen Tatra bringt ein Sessellift die<br />
Skifahrer auf 2.190 Meter Seehöhe hinauf<br />
– der höchste Punkt, den man im nordöstlichen<br />
Nachbarland per Lift erreicht.
HOTSPOT IN SÜDTIROL<br />
FOTOS: FOTO: xxx Dre Zinnen Dolomites<br />
296<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
SKIGENUSS HAT EINEN NEUEN<br />
NAMEN: „DREI ZINNEN DOLOMITEN“<br />
TOPNEWS FÜR SKIFAHRER AUS SÜDTIROL: Die Sextner Dolomiten und das<br />
Hochpustertal präsentieren sich in diesem Winter erstmals als gemeinsame<br />
Ferienregion – ihr Name: „Drei Zinnen Dolomiten“. Acht Skigebiete in vier<br />
Tälern, 32 Bergbahnen und Lifte sowie 93 Pistenkilometer sind nun mit einem<br />
gemeinsamen Skipass nutzbar. Außerdem ist die Region Teil des weltgrößten<br />
Skiverbunds „Dolomiti Superski“.<br />
DEN „GIRO DELLE CIME“ sollten Skifahrer hier unbedingt in Angriff nehmen.<br />
Drei Täler, fünf Berge und 5.600 Höhenmeter überwindet man in einer faszinierenden<br />
Tagesrunde. Und durch den Ski Pustertal Express erschließt<br />
sich gleich ein Skireich mit 200 Pistenkilometern: Die Züge fahren im Halbstundentakt<br />
und ermöglichen es, stressfrei zwischen Kronplatz und Dolomitenregion<br />
Drei Zinnen hin und her zu wechseln.<br />
Mehr Details zur neuen Skiregion „Drei Zinnen Dolomiten“ findet<br />
ihr auf der folgenden Seite 298 – und natürlich im Internet:<br />
WEB: dreizinnen.com<br />
297
WINTERLAND SÜDTIROL<br />
DREI ZINNEN<br />
DOLOMITEN<br />
EIN SKIGEBIET FÜR<br />
GENIESSER UND MUTIGE<br />
Das Skigebiet „Drei Zinnen Dolomiten“ in Sexten in Südtirol lockt mit<br />
atemberaubenden Blicken auf 3.000er-Gipfel, mit einer Tagestour<br />
über 43 Kilometer und mit der steilsten Piste Südtirols.<br />
Genuss, auf die Spitze getrieben:<br />
Eingebettet zwischen Sextner<br />
und Pragser Dolomiten liegen<br />
die traumhaften Bergtäler des Hochpustertals.<br />
Die Gipfel dieser Landschaft<br />
mit den Drei Zinnen im Blickpunkt<br />
gehören wohl zu den schönsten<br />
der Dolomiten, alle an die 3.000 m<br />
hoch. Kein Wunder, dass das Skigebiet<br />
Drei Zinnen Dolomiten im UNESCO-<br />
Welterbe beim Ski area-Test 2015/<strong>2016</strong><br />
zum Testsieger gewählt wurde. Nicht<br />
nur dank der atemberaubenden Ausblicke,<br />
auch die ausgezeichneten Pisten<br />
für sämtliche Könnerstufen bestechen.<br />
Die Tour „Giro delle Cime“ ist ein<br />
Muss für ausdauernde Skifahrer, die<br />
ganz tief in die winterliche Pracht eintauchen<br />
wollen. 5.600 Höhenmeter<br />
auf Skiern, 34 Kilometer Abfahrt auf<br />
perfekt präparierten Pisten und elf<br />
aussichtsreiche Liftfahrten – das sind<br />
die Eckdaten dieser abwechslungsreichen<br />
Tour durch die Gebiete Helm,<br />
Stiergarten, Rotwand, Kreuzberg, Ski<br />
Area Val Comelico und zurück. Ab 24.<br />
Dezember und je nach Schneelage bis<br />
zum 11. bzw. 18. März wird die Tagestour<br />
jeden Mittwoch und Sonntag von<br />
einem professionellen Skilehrer kostenlos<br />
begleitet. Mehr Infos dazu auf<br />
der Website: girodellecime.com<br />
STEILSTE PISTE SÜDTIROLS<br />
Einen Rekord hat das Skigebiet auch<br />
zu bieten. Die tiefschwarze Piste Holzriese<br />
von der Bergstation Rotwand ist<br />
ausgesprochen eindrucksvoll. Mit bis<br />
zu 72 Prozent Gefälle ist sie die steilste<br />
präparierte Abfahrt Italiens. Mutige<br />
können die Strecke auch im Pistenpräparierungsgerät<br />
bewältigen und am<br />
Abend im Cockpit mitfahren.<br />
Eine andere Herausforderung wartet<br />
beim „Drei Zinnen Mountain<br />
Brunch“. Wer auf Tourenskieren den<br />
Aufstieg von Sexten oder Vierschach<br />
über die Piste zum Helmrestaurant bis<br />
um 8.30 Uhr schafft, wird mit einem<br />
köstlichen Bergfrühstück verwöhnt.<br />
Überhaupt werden auch Tourenskisportler<br />
in der Region glücklich: Die<br />
Routenauswahl ist groß und in der Skiarea<br />
Val Comelico gibt es sogar eine<br />
Strecke entlang der Skipiste.<br />
Zahlen & Fakten<br />
LIFTE: 6 7 19<br />
PISTEN: 94 km; ■ 21 ■ 46 ■ 27<br />
PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 51,–;<br />
Senioren € 46,–; Kinder/Jugendliche<br />
(bis 16) € 35,50,–<br />
Info<br />
DREI ZINNEN DOLOMITEN<br />
Tel.: +39 0474/71 03 55<br />
Mail: info@dreizinnen.com<br />
WEB: dreizinnen.com<br />
FOTOS: 3 Zinnen Dolomites<br />
298<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
andnamic.com | Foto: Manuel Kottersteger<br />
WOHLTUENDE<br />
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Wenn es Ihnen beim Gedanken an den Winter auch schon<br />
in den Beinen kribbelt und Sie es kaum noch erwarten<br />
können, den Tag endlich wieder auf sonnenbeschienenen<br />
Pisten vor herrlichem Bergpanorama zu verbringen, dann<br />
sind Sie im Alpenwellness Hotel St. Veit in Sexten ganz<br />
richtig. Hier erwartet Sie ein Skiurlaub der Extraklasse – und<br />
das in jeder Hinsicht! Die kalte Jahreszeit verzaubert mit<br />
malerischer Landschaft und unzähligen Freizeitmöglichkeiten<br />
im Schnee, und Gastgeberfamilie Karadar sorgt mit<br />
viel Herzlichkeit, einem wohltuenden Wellnessangebot und<br />
gesunder, regionaler Ernährung dafür, dass Sie intensiv<br />
entspannen und genießen können. Das Haus ist Mitglied<br />
der Vitalpina Hotels Südtirol und darum Ihr Garant für einen<br />
Winterurlaub, der einfach gut tut. Los geht’s – direkt ins<br />
Skivergnügen!<br />
Familie Karadar | Alpenwellness Hotel St. Veit | Europaweg 16 | I-39030 Sexten | Tel. +39 0474 710390<br />
Fax +39 0474 710072 | info@hotel-st-veit.com | www.hotel-st-veit.com
MATERIAL<br />
BIS DIE BACKEN<br />
KNACKEN<br />
Ohne sie stehen Ski und Schuh auf verlorenem Posten – erst die Bindung bringt<br />
die Kraft des Fahrers auf den Schnee. Warum heutzutage kaum jemand sein<br />
Modell selbst auswählt und warum ein regelmäßiges Service unerlässlich ist.<br />
Ski und Bindung werden<br />
heute von der Industrie<br />
schon perfekt vorab<br />
aufeinander abgestimmt.<br />
Metallhebel von beiden Seiten.<br />
Sie zerren und drücken an der<br />
Hartplastikschale, bis die Backen<br />
nachgeben. Der Skischuh<br />
springt aus der Bindung und die Maschine<br />
spuckt einen Zettel aus.<br />
So endet die Einstellung einer Skibindung.<br />
„Diese elektronische Kontrolle<br />
muss einfach sein“, sagt Ski-Experte<br />
Georg Doppler von Giga sport in<br />
Graz. Denn auch, wenn alles an der<br />
Bindung korrekt eingestellt ist, könnte<br />
das Material ja einen Fehler haben. Der<br />
ausgeworfene Papierstreifen bestätigt<br />
dann, auf wie viele Newtonmeter die<br />
Bindung eingestellt ist. Eine Bestätigung,<br />
die wichtig, bei Schulskikursen<br />
sogar unerlässlich ist. Damit Schule<br />
und Sportfachhandel abgesichert sind.<br />
Z-ZAHL<br />
Das Bindungs-ABC beginnt aber woanders.<br />
Ganz am Ende nämlich, beim Z.<br />
Die Z-Zahl ist immer noch das Um und<br />
Auf der Einstellung. Der Wert, den<br />
man an den vorderen Bindungsbacken<br />
ablesen kann, wird aus mehreren Parametern<br />
berechnet: Körpergröße des<br />
Fahrers, Gewicht, Schuhsohlenlänge,<br />
Fahrkönnen, Alter – das wegen der<br />
Knochendichte eine nicht unerhebliche<br />
Rolle spielt.<br />
Bei der Bindung selbst gibt es<br />
ebenfalls große Unterschiede. Vom<br />
Einsteigermodell, bei dem fast alles<br />
aus Kunststoff ist, bis hin zu den Profimodellen<br />
mit aufwendigen Dämpfern,<br />
Metallen und Kunststoffen aus<br />
der Raumfahrttechnologie. „Es geht<br />
dabei immer um die Effizienz der<br />
Kraftübertragung“, sagt Georg Doppler.<br />
Einsteiger kommen mit weicheren<br />
Bindungen gut zurecht, je ambitionierter<br />
und sportlicher der Fahrer<br />
wird, desto härter und hochwertiger<br />
wird auch die Bindung.<br />
Wie bei den Skiern gibt es auch<br />
bei den Bindungen spezielle Lady-Modelle<br />
– die sich nicht nur farblich von<br />
den anderen Bindungen unterscheiden,<br />
sondern auch durch die inneren<br />
FOTOS: Tyrolia, Technica<br />
TEXT: Klaus Molidor 300<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Werte. „Damen sind meist leichter<br />
und kleiner, brauchen also nicht<br />
ganz so stabile Systeme“, sagt Doppler.<br />
„Zudem sind die Bindungen hinten<br />
erhöht, weil Damen dazu neigen,<br />
zu weit hinten zu sitzen. Durch<br />
die Schuhneigung kommen sie<br />
dann automatisch in die bessere Position.“<br />
SYSTEM STATT BAUKASTEN<br />
Ein Blick in den Sportfachhandel<br />
zeigt: Alle Ski werden heute schon im<br />
Komplettset mit Bindungsplatte und<br />
Bindung angeboten. Was aber, wenn<br />
ich meine eigene, auf meine persönlichen<br />
Bedürfnisse abgestimmte Bindung<br />
haben möchte? „Diese Auswahl<br />
erledigt heute schon die Industrie“,<br />
sagt Giga sport-Ski-Einkäufer Peter<br />
Seinitzer. „Und das hat durchaus<br />
Sinn“, bestätigt Doppler, „denn die<br />
Systeme aus Platte und Bindung sind<br />
optimal auf den dazugehörigen Ski<br />
abgestimmt.“<br />
Eine Profibindung auf einem<br />
Einsteiger-Ski ist mehr oder weniger<br />
sinnlos und bringt dem Fahrer so<br />
gut wie nichts. Auch wenn die<br />
Kraftübertragung bei einer Profibindung<br />
effizienter ist. „Der Ski ist dafür<br />
zu weich und das Mehr an Kraft<br />
kommt gar nicht an der Schaufel an,<br />
sondern geht verloren“, erklärt<br />
Doppler. Ähnliches gilt für die Bindungsplatten.<br />
Als die in der Hoch-<br />
Zeit von Hermann Maier aufgekommen<br />
sind, wollte auch jeder<br />
Hobbyfahrer höher über dem Ski stehen,<br />
um noch besser zu fahren. „Das<br />
hat sich aber wieder aufgehört, weil<br />
es viel zu aggressiv war.“<br />
Analog zu den Bindungen werden<br />
die verbauten Materialien auch<br />
bei den Platten immer hochwertiger,<br />
je sportlicher der Ski ist. Bei den<br />
Rennmodellen kommen auch bereits<br />
Schwingungsdämpfer aus Metall<br />
zum Einsatz. Und weil Ski und<br />
Bindungssystem so genau aufeinander<br />
und das Fahrkönnen abgestimmt<br />
sind, tauscht kaum jemand<br />
die Bindung aus und möchte ein anderes<br />
Modell montiert haben.<br />
SPEZIELLE ABSTIMMUNG<br />
Zumindest gilt das bei den Pistenfahrern<br />
– bei den Freeridern ist das<br />
wieder ganz anders. „Freerideski<br />
verkaufen wir ohne Bindung“, sagt<br />
Doppler, „die Bindung wird dann genau<br />
auf die Bedürfnisse der Fahrer abgestimmt<br />
und ohne Platte auf den Ski<br />
montiert. Modelle etwa, die ganz<br />
leicht sind, und die eine Geh-Funktion<br />
wie Tourenbindungen haben, dafür<br />
in der Abfahrt nicht ganz so stabil<br />
sind.“ Die zwei Freeride-Systeme: die<br />
Backenbindungen wie bei den Alpin-Skiern<br />
und die „King-Pin“-Bindungen,<br />
bei denen vorne und hinten<br />
Metallzapfen in einen speziellen Skischuh<br />
einrasten. Dafür werden dann<br />
schon einmal 500 Euro fällig. Freerider<br />
sollten sich also genau überlegen<br />
wie viel sie auf der Piste und wie viel<br />
sie im freien Gelände unterwegs sind,<br />
um das optimale System zu finden.<br />
REGELMÄSSIGES SERVICE<br />
Zurück im Serviceraum. Wieder rattert<br />
ein Zettel aus der Maschine, wieder<br />
verlässt ein Paar Ski samt Bindung<br />
die Überprüfungsstelle. Einmal pro<br />
Jahr sollte man die Bindung überprüfen<br />
lassen – Gewicht und Fahrstil können<br />
sich ja verändert haben! Das<br />
Wichtigste dabei: Immer den eigenen<br />
Schuh mitbringen und nicht einfach<br />
einen gleich großen aus dem Geschäft<br />
zur Einstellung verwenden. „Denn<br />
durch das Gehen wird die Sohle glatter<br />
und dünner. Das macht dann einen<br />
Unterschied bei der Haftung in<br />
den Bindungsbacken aus“, erklärt<br />
Doppler. Und Fahrspaß und Gesundheit<br />
zuliebe sollte die Bindung ja weder<br />
zu früh noch zu spät auslösen.<br />
301
SICHERHEIT<br />
GUT<br />
GERÜSTET<br />
Eines ist sicher: Der beste Schutz für Skifahrer ist<br />
ein vorausschauender Fahrstil. Die richtige<br />
Ausrüstung sorgt im Ernstfall aber dafür,<br />
dass Stürze möglichst glimpflich ausgehen.<br />
So ändern sich die Zeiten. Konnte<br />
man im Slalom-Weltcup der<br />
90er-Jahre noch zahlreiche Starter<br />
mit Stirnband oder Haube bejubeln,<br />
sind Helmverweigerer auf den<br />
heimischen Pisten inzwischen zur absoluten<br />
Minderheit geworden. Mit<br />
übertriebenem Sicherheitsdenken<br />
hat das nichts zu tun, wie Unfallstatistiken<br />
Jahr für Jahr bestätigen. Und<br />
längst bietet modernes Safety-Equipment<br />
nicht nur zusätzlichen Schutz,<br />
sondern auch ein erfreuliches Maß an<br />
(Trage-)Komfort.<br />
DER HELM<br />
Bei aller Erfahrung und Vertrauen ins<br />
eigene Können: Der Helm gehört heute<br />
ebenso zur Skiausrüstung wie die passenden<br />
Skischuhe oder -stöcke! Altgediente<br />
Ausreden gelten nicht, denn in<br />
Sachen Tragekomfort hat sich einiges<br />
getan, während sich die Vorteile in<br />
puncto Sicherheit nicht mehr wegdiskutieren<br />
lassen. „Moderne Skihelme<br />
wiegen heute kaum mehr als 350<br />
Gramm, die leichtesten Modelle gar<br />
nur mehr 250 Gramm“, weiß Patrick<br />
Fiegl, Fachverkäufer bei SPORT Riml<br />
in Sölden. „Außerdem werden alle aktuellen<br />
Skihelme namhafter Hersteller<br />
ausführlich getestet und genormt.“<br />
Wichtiges Aber: Alle paar Jahre sollten<br />
Helme aufgrund voranschreitender<br />
Materialermüdung erneuert werden,<br />
um den bestmöglichen Schutz zu garantieren.<br />
Bei Beschädigung früher ...<br />
DIE BRILLE<br />
Die Bedeutung einer anständigen Skibrille<br />
weiß man meist erst zu schätzen,<br />
wenn man sich mit einem minderwertigen<br />
Modell ärgern musste. Sicherheitsrelevant<br />
ist der notwendige<br />
Durchblick allemal – so würde auch<br />
kaum jemand ein Auto kaufen, bei<br />
dem die Winschutzscheibe nur mangelhafte<br />
Sicht erlaubt. Fiegl: „Selbsttönende<br />
Skibrillen sind der letzte Schrei.<br />
Die Gläser passen sich dabei automatisch<br />
an die gegebenen Lichtverhältnisse<br />
an.“<br />
DIE HANDSCHUHE<br />
Auch wenn man an besonders warmen<br />
Skitagen oft Gegenteiliges beobachten<br />
kann: Der Sicherheit zuliebe sollte<br />
man beim Skifahren die Handschuhe<br />
jederzeit anbehalten, um Schürfwunden<br />
oder Schlimmeres zu vermeiden.<br />
Höherpreisige Modelle liefern mit Verstärkungen<br />
oder Einsätzen an sensiblen<br />
Stellen zusätzlichen Schutz bzw.<br />
Stütze für die Gelenke.<br />
DER RÜCKENPROTEKTOR<br />
Protektor(west)en der neuesten Generation<br />
erfreuen sich auch unter reinen<br />
Pistenfahrern wachsender Beliebtheit.<br />
„Während Freerider weiterhin auf harte<br />
Protektoren vertrauen, bei denen<br />
der Tragekomfort an zweiter Stelle<br />
steht, verwenden klassische Alpinskifahrer<br />
zu 90 Prozent Softprotektoren,<br />
die keinen Einfluss auf die Bewegungsfreiheit<br />
haben“, weiß Sport-2000-Experte<br />
Fiegl. Wichtiger Tipp für die Anschaffung:<br />
Die Wirbelsäule sollte in<br />
jedem Fall vollständig bedeckt werden.<br />
DIE SKISCHUHE<br />
Was viele nicht beachten: Im direkten<br />
Vergleich mit einem neueren Paar offenbaren<br />
abgenutzte Skischuhe zahlreiche<br />
Risikofaktoren. Wenn beispielsweise<br />
der Innenschuh nicht mehr den<br />
notwendigen Halt gibt, wirkt sich das<br />
einerseits negativ auf Kontrolle und<br />
Handling der Ski aus, andererseits ergeben<br />
sich ungewollte Hebelwirkungen,<br />
die zu schwerwiegenden Verletzungen<br />
führen können. Zudem<br />
können abgenützte Sohlen zu folgenschweren<br />
„Slapstick-Einlagen“ führen.<br />
„Bei Mängeln sofort austauschen – und<br />
das neue Paar individuell anpassen lassen“,<br />
rät Fachmann Patrick Fiegl.<br />
FOTOS: iStock<br />
302<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
IM SCHAUFENSTER: 5 NEUE PROTEKTOREN<br />
Beim Freeriden im Gelände sowieso ein Must – aber auch auf der Piste vertrauen immer mehr dem Bodyschutz.<br />
ENERGIA PURA<br />
GILET PROTECTOR<br />
Dieser Rückenprotektor in Westenform ist bestens<br />
geeignet für den ambitionierten Rennläufer,<br />
Freerider und Hobbyskifahrer. Die drei Lagen<br />
des „Memory Foam“ passen sich durch Körperwärme<br />
genau deiner Rückenform an und bieten<br />
dadurch perfekten Tragekomfort und perfekte<br />
Passform. Für den optimalen Halt ist ein elastischer<br />
Hüftgurt eingearbeitet. ENERGIAPU-<br />
RA verwendet bei den Rückenprotektoren, die<br />
im Handel erhältlich sind, ebenso diesen 3-Lagen-„Memory<br />
Foam“, wie er auch bei den Protektoren<br />
der Weltcup-Profis zum Einsatz kommt.<br />
PREIS (UVP): € 189,00<br />
WEB: lsp-austria.at<br />
POC<br />
SPINE VPD AIR VEST<br />
Leicht und optimal belüftet ist die neue SPINE<br />
VPD AIR VEST. Sie ist aus atmungsaktivem<br />
Mesh-Material, verfügt über einen dreilagigen,<br />
großflächig perforierten VPD-Protektor mit Motorrad-Standardlevel-Zertifizierung.<br />
Der Hüftgurt<br />
sitzt außen und ist anpassbar. Die Weste ist<br />
auch als WO-Modell für Frauen erhältlich.<br />
PREIS (UVP): € 149,95<br />
WEB: pocsports.com<br />
FOTOS: Herstelller<br />
KOMPERDELL<br />
PRO VEST MEN<br />
Perfekte Kombination aus Sicherheit und Tragekomfort!<br />
Die PRO VEST MEN bietet optimalen<br />
Schutz für den Rücken durch mehrlagiges,<br />
durchgängiges Protektoren-Insert, kombiniert mit<br />
Rippenschutz an den Seiten. Frontzipp & innenliegender<br />
Nierengurt ermöglichen leichtes Anund<br />
Ausziehen und sorgen für besten Sitz. Eine<br />
Weste – zwei Designs: Die Weste kann gewendet<br />
werden!<br />
PREIS (UVP): € 179,95<br />
WEB: komperdell.com<br />
MARKER<br />
HYBRID 2.15 BODY VEST<br />
Das ist die Weiterentwicklung der erfolgreichen<br />
BODY VEST 2.15, aber<br />
mit 10 Prozent höherer Energieabsorption.<br />
Für noch bessere Schlagwerte,<br />
mehr Tragekomfort und uneingeschränkte<br />
Bewegungsfreiheit kombiniert Marker<br />
den neuen, extrem flexiblen HYBRID<br />
MAP-Protektor in Sandwich-Bauweise<br />
mit hochwertigsten, atmungsaktiven Textilien<br />
und einem Schnellverschlussgürtel.<br />
Schockabsorber entlang der Rippenböden;<br />
zentraler Wirbelsäulenschutz.<br />
PREIS (UVP): € 199,95<br />
WEB: marker.net<br />
SCOTT<br />
ACTIVE PRO II VEST<br />
Diese Protektor-Weste bietet den höchsten<br />
Schutz im Protektoren-Sortiment von SCOTT.<br />
Die ACTIFIT PRO II basiert auf der Soft-<br />
Actifit-Platte und verfügt über eine zusätzliche<br />
D3O-Verstärkung für Extra-Schutz. Der Look<br />
wurde mit einem Design weiterentwickelt, das<br />
sich den Körperkonturen anpasst. Du kannst die<br />
zusätzliche Lage entfernen und so die Schutzebene<br />
und Stärke auswählen.<br />
PREIS (UVP): € 239,95<br />
WEB: scott-sports.com<br />
303
MATERIAL<br />
IM SCHAUFENSTER: 5 NEUE HELME<br />
„Oben ohne“ geht gar nicht mehr beim Ski- und Snowboardsport.<br />
Und die neuen Kopfschützer sind auch optisch top!<br />
ALPINA<br />
SPINE<br />
Ein Helm für ambitionierte Freerider muss<br />
leicht, gut belüftet, robust, komfortabel und<br />
stylish sein. Das alles hat der SPINE. Seine<br />
In-Mold-Bauweise macht ihn besonders leicht<br />
und der zusätzliche Kantenschutz extrem<br />
robust. Nicht unwichtig: Der perforierte<br />
Ohrenschutz ermöglicht eine bessere<br />
Wahrnehmung der Umgebungsgeräusche!<br />
PREIS (UVP): € 169,90<br />
WEB: alpina-sports.com<br />
SALOMON<br />
RANGER² C.AIR<br />
Die Form des zeitlosen All-Mountain-Helms<br />
wurde leicht überarbeitet, der RANGER²<br />
besticht aber weiterhin durch sein niedriges<br />
Profil und sein einzigartiges Custom-<br />
Air-Anpassungssystem. Zudem sorgt die<br />
erstklassige EPS- 4D-Technologie für mehr<br />
Sicherheit, um den Salomon-Helm für jedes<br />
Abenteuer im Skigebiet zu wappnen.<br />
PREIS (UVP): € 139,95<br />
WEB: salomon.com<br />
JULBO<br />
FREETOURER<br />
Der neue Helm von Julbo ist die perfekte<br />
Ergänzung für die Google Aerospace. Der<br />
Freetourer erfüllt die Anforderungen zweier<br />
Normen: für Kletterhelme und für Skihelme,<br />
im Outback wie auf der Piste. Dank In-<br />
Mold-Konstruktion bietet dieses Modell ein<br />
optimiertes Gewicht und gute Belüftung. Er<br />
punktet beim Aufstieg und bei der Abfahrt.<br />
Zudem ist er mit allen nötigen Features –<br />
wie Schlaufe hinten für Skibrille und vorn<br />
für Stirnlampe, Größenanpassung und<br />
abnehmbaren Ohrenpolstern – ausgestattet.<br />
PREIS (UVP): € 114,95<br />
WEB: julbo.com<br />
MARKER<br />
PHOENIX OTIS<br />
Die ultimative Kombination aus Performance<br />
und maximaler Sicherheit. Der PHOENIX<br />
OTIS mit neuer MAP-Technologie ist das<br />
Spitzenmodell im Marker-Programm und<br />
Messlatte für alle anderen Helme am Markt.<br />
Die Features: MAP-Protection- Pads, RTS-<br />
Fit-System, Hybrid-Shell-Construction,<br />
XDry-Perfomance-Lining; Fidlock-OG-<br />
Snap; Removable Earpads-Audio Ready;<br />
360°-Edge-Protection sowie Helm-Bag.<br />
PREIS (UVP): € 169,95<br />
WEB: marker.net<br />
SCOTT SPORTS<br />
SYMBOL<br />
Der SCOTT SYMBOL ist einfach ein großartiger<br />
Helm. Von der Freeride-World-Tour bis<br />
ins Backcountry auf der ganzen Welt vertrauen<br />
Athleten ihren Kopf diesem Scott-Helm an.<br />
Mit dem integrierten 360°-Pure-Sound-System<br />
und dem MIPS®-Brain-Protection-System<br />
liefert er unvergleichlichen Schutz und Performance<br />
zugleich, schaut dabei auch noch supercool<br />
aus.<br />
PREIS (UVP): € 159,95<br />
WEB: scott-sports.com<br />
FOTOS: Hersteller<br />
304<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
IM SCHAUFENSTER: 5 NEUE SKIBRILLEN<br />
Mit diesen Topmodellen hast du nicht nur den optimalen Durchblick – du schaust auch selbst gut aus.<br />
ATOMIC<br />
REVENT Q ML<br />
Die neue Premium-Skibrille von<br />
ATOMIC für All-Mountain-Skifahrer<br />
– mit Live Fit und dem neuen Quick-<br />
Click-Scheibensystem für ein einfacheres<br />
Austauschen der Scheiben.<br />
Außerdem wird die REVENT Q ML<br />
mit zwei kratzfesten und beschlagfreien<br />
sphärischen Doppelscheiben<br />
der Kategorie 1 und 3 geliefert.<br />
PREIS (UVP): € 189,95<br />
WEB: atomic.com<br />
JULBO<br />
ELARA<br />
Die ELARA ist eine Skibrille für Frauen,<br />
die einerseits viel Wert auf technische<br />
Ausstattung legen und dennoch<br />
stilvoll auf der Piste sein wollen. Sie<br />
besticht durch schicke Metall-Dekors<br />
und ihr Katzenaugen- Design. Die mit<br />
sphärischer Scheibe und hervorragender<br />
Belüftung ausgerüstete Skibrille<br />
wird mit vier verschiedenen Julbo-<br />
High-Tech-Gläsern angeboten.<br />
PREIS (UVP): € 154,95<br />
WEB: julbo.com<br />
GIRO<br />
EXV CONTACT GOOGLE<br />
Das bahnbrechende Design des Modells<br />
macht es einfacher denn je, sich<br />
blitzschnell den Wetter- und Lichtverhältnissen<br />
anzupassen. Den schnellen<br />
Scheibenwechsel ermöglichen die<br />
selbstzentrierenden Magneten der<br />
Scheibe und des Rahmens. Eine automatische<br />
Arretierung hält die Scheibe<br />
auch bei einem Sturz sicher im Rahmen.<br />
Mit einem Druck auf den Auslöser (wie<br />
bei einer Kamera) lässt sich die Scheibe<br />
in Sekunden abnehmen und gegen<br />
eine andere austauschen. Beste Sicht<br />
garantieren das große Sichtfeld, dank<br />
EXV-Technologie, und die Scheiben<br />
des Premium-Herstellers ZEISS. Die<br />
Contact ist mit zwei ZEISS-Scheiben<br />
(eine für sonnige Verhältnisse, eine für<br />
schlechtere Wetterbedingungen) erhältlich.<br />
PREIS (UVP): € 269,95<br />
WEB: giro.com<br />
MARKER<br />
PROTECTOR+<br />
Ultimativ-minimalistisches High-<br />
Tech-Design für Style und Funktion.<br />
Das Ergebnis: ein sehr breites Sichtfeld<br />
und gestochen scharfe Optik,<br />
auch dank der sphärischen DUAL-<br />
BIONOMIC-Scheibe mit hochwertiger<br />
NMT-OPTICS-Beschichtung. Für<br />
komfortablen Sitz sorgt die „XDRY<br />
Triple Layer Face Foam“-Auflage.<br />
Dazu: 45 mm-Brillenband mit Silikon-<br />
Anti rutsch-Beschichtung; 100 Prozent<br />
Helm-Kompatibilität; Wechselscheibe.<br />
Auch mit polarisierten Gläsern<br />
erhältlich.<br />
PREIS (UVP): € 139,95<br />
WEB: marker.net<br />
POC<br />
FOVEA<br />
Die FOVEA GOOGLE besitzt eine sphärische<br />
Carl-Zeiss-Doppelscheibe für optimale Sicht.<br />
Die äußere PC-Scheibe mit Ventilationsschlitzen<br />
und die innere CP-Scheibe gewährleisten beste<br />
Anti-Scratch- und Anti-Fog-Eigenschaften. Der<br />
flexible PU-Rahmen und die Silikonstreifen auf<br />
der Innenseite sorgen für den perfekten Sitz.<br />
PREIS (UVP): € 159,95<br />
WEB: pocsports.com<br />
305
SKISERVICE<br />
Es hängt auch vom Pflegezustand der Ski ab, ob Carvingschwünge tatsächlich so perfekt gelingen.<br />
PLÄDOYER<br />
FÜRS „SKI-TUNING“<br />
KLEINER AUFWAND, GROSSE WIRKUNG: Scharfe Kanten und ein gepflegter Belag<br />
bedeuten spürbar mehr Spaß und Sicherheit auf der Piste! Alle fünf Pistentage sollte man seinem<br />
Sportgerät ein professionelles Service gönnen – oder wie es im Fachbegriff heißt:<br />
ein „Ski- und Snowboardtuning“.<br />
Bei den Leihskiern ist es am auffälligsten:<br />
In der Hochsaison<br />
geben Heerscharen von Skifahrern<br />
ihre „Brett’ln“ Abend für<br />
Abend am Verleihschalter ab – und<br />
alle bekommen am nächsten Morgen<br />
ein tiptop serviciertes Paar in die<br />
Hand gedrückt.<br />
Aber nur die völlige Automatisierung<br />
macht diese Mengen an über<br />
Nacht wieder in Schuss gebrachten<br />
Wintersportgeräten möglich: Wenn<br />
man in Österreich Ski oder Snowboard<br />
zum Service abgibt, ist die<br />
Chance groß, dass die Arbeiten mit<br />
Maschinen von „Wintersteiger“ ausgeführt<br />
werden. Die Oberösterreicher<br />
kommen auf einen Marktanteil<br />
von über 70 Prozent beim „Ski- und<br />
Board-Tuning“, wie das maschinelle<br />
Servicieren fachsprachlich heißt.<br />
Nebenbei erwähnt: Einer der wenigen<br />
Bereiche, wo Ski noch in Handarbeit<br />
präpariert werden, ist der Weltcup<br />
– aber trotzdem ist auch da die<br />
Firma Wintersteiger offizieller Partner<br />
des Österreichischen und Lieferant<br />
des Deutschen Skiverbandes. Die<br />
Erklärung dahinter: Die Ski der Weltcupstars<br />
werden maschinell vorprä<br />
FOTOS: Wintersteiger, Elan Ski<br />
306<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
pariert, und bekommen an den Weltcupdestinationen<br />
vom Servicemann<br />
je nach vorherrschenden Bedingungen<br />
nur den händischen Feinschliff<br />
verpasst.<br />
Für Freizeitskifahrer ist dagegen<br />
ein maschinelles Skiservice nicht nur<br />
locker ausreichend – die Qualität der<br />
Skipflege ist um ein Vielfaches besser,<br />
als wenn durchschnittlich begabte<br />
Hobbyhandwerker selbst Hand an<br />
Kanten und Belag anlegen.<br />
Der Service-Experte<br />
DANIEL STEININGER ist Vertriebsleiter<br />
bei der Wintersteiger AG<br />
aus Ried im Innkreis.<br />
Wintersteiger ist Weltmarktführer<br />
im Ski- und Snowboard-Service-<br />
Bereich.<br />
WEB: wintersteiger.com<br />
EIN „PROFIL“ FÜR DEN SKI<br />
„Die Bedeutung des Skiservice wird ja<br />
generell unterschätzt“, betont Daniel<br />
Steininger, Vetriebsleiter von Wintersteiger.<br />
„Ist der Ski perfekt in Schuss,<br />
sorgt das für mehr Halt, vor allem auf<br />
eisigen Pisten, er lässt sich leichter<br />
drehen und gleitet besser.“ Steininger<br />
verweist aber auch auf den wichtigen<br />
Faktor Sicherheit. „Es ist wie beim<br />
Auto: Einen Reifen mit weniger Profil<br />
kann man schon noch fahren, aber<br />
der Bremsweg wird in heiklen Situationen<br />
deutlich länger. Und so verhält<br />
es sich auch mit Skiern. Was bei<br />
durchschnittlichen Schneeverhältnissen<br />
vielleicht noch gar nicht auffällt,<br />
verschlechtert dagegen das Verhalten<br />
auf harter, eisiger Piste bereits<br />
deutlich.“<br />
Wie häufig man ein Ski- oder<br />
Snowboardservice durchführen lässt,<br />
hängt unter anderem von den Verhältnissen<br />
ab, unter denen gefahren wird.<br />
Kunstschnee zum Beispiel erhöht den<br />
Verschleiß. Der Wintersteiger-Experte<br />
empfiehlt jedenfalls ein Service vor<br />
der ersten Abfahrt im Winter und danach<br />
als Faustregel jeweils nach fünf<br />
bis sieben Pistentagen. Doch auch auf<br />
diese Hinweise soll man achten:<br />
· Wird es auf eisigen Pisten schwieriger,<br />
einen Carving-Schwung durchzuziehen,<br />
benötigen die Kanten neuen<br />
Schliff.<br />
· Fehlt augenscheinlich der Speed in<br />
flachen Passagen, schreit der Belag<br />
nach einer Auffrischung.<br />
· Flattern die Ski oder das Board in<br />
Gleitpassagen, fehlt es am Belagsprofil.<br />
DIE FÜNF ARBEITSSCHRITTE<br />
Für einen perfekt servicierten Ski<br />
(bzw. ein Board) sind fünf Schritte erforderlich,<br />
um die gewünschten Eigenschaften<br />
wiederherzustellen:<br />
1. DIE INSPEKTION. Oberflächen, Belag<br />
und Kanten werden gesäubert, das<br />
Sportgerät auf Schäden überprüft.<br />
2. DIE BELAGSREPARATUR. Kerben, Rillen<br />
oder Löcher, die die Gleitfähigkeit beeinflussen,<br />
werden mit neuem Belagsmaterial<br />
aufgefüllt.<br />
3. DER BELAGSSCHLIFF. Der Belag wird<br />
geschliffen und strukturiert, was<br />
dazu führt, dass er das Wachs besser<br />
aufnehmen kann. Dabei entsteht ein<br />
Belagsprofil, das den Sog und die Reibung<br />
zwischen Schnee und Belag minimiert.<br />
Der Ski gleitet nicht nur besser,<br />
auch das Umlegen von Kante zu<br />
Kante wird erleichtert. Das ideale Belagsprofil<br />
wird je nach Temperatur<br />
und Schneeart angepasst.<br />
4. DER KANTENSCHLIFF. Stumpfe Kanten<br />
trüben nicht nur die Fahrfreude,<br />
sondern sind ein Sicherheitsrisiko,<br />
weil Ski oder Board beim Drehen wegrutschen.<br />
Eine präzise Kante sorgt dagegen<br />
für Drehfreude und optimalen<br />
Halt bei allen Bedingungen. Auch<br />
hier fließen persönliche Vorlieben<br />
bzw. das Fahrkönnen in die Abstimmung<br />
mit ein.<br />
5. DAS WACHSEN. Heißwachs imprägniert<br />
den Belag, schützt vor Beschädigungen<br />
und verbessert die Gleit- und<br />
Dreheigenschaften des Sportgeräts.<br />
Da die Wachsschicht vor allem auf<br />
trockenem Schnee schnell abgetragen<br />
ist, empfiehlt Experte Steininger zwischen<br />
den „echten“ Services auch einmal<br />
nachzuwachsen – nach zwei bis<br />
(spätestens) vier Pistentagen.<br />
Hightech für mehr Pistenspaß: Unterschiedliche Maschinen unterstützen den<br />
Servicemann dabei, die Ski wieder in einen perfekt fahrbaren Zustand zu versetzen.<br />
GEPFLEGTE SKI HALTEN LÄNGER<br />
Skiservice-Profi Daniel Steininger hat<br />
am Ende noch ein paar einfache Tipps<br />
auf Lager, durch die man seine Ski oder<br />
sein Board in Schuss hält: „Die Kanten<br />
sollte man nach jedem Skitag trocknen<br />
und gut reinigen. Möglichst oft Heißwachs<br />
zu verwenden, schützt den Belag,<br />
und alle Arten von Schäden sollte<br />
man möglichst rasch reparieren.“ Nun<br />
gilt es noch, Ski oder Board an einem<br />
kühlen und trockenen Ort zu lagern –<br />
und eben beim „Tuning“ nicht zu<br />
knausern. „Dann hat man garantiert<br />
lange Freude an seinem Sportgerät.“<br />
307
MATERIAL<br />
IM SCHAUFENSTER:<br />
5 NEUE WACHS-PRODUKTE<br />
Ob einfaches Aufsprühen oder aufwendiges Bügeln und Abziehen:<br />
Nur ein gewachster Ski ist ein guter Ski!<br />
SIEGEN<br />
HWK<br />
SKIWACHS.<br />
HOLMENKOL NATURAL WAX STICK<br />
• Mit dem HOLMENKOL-WAX-STICK kann dieses Universalwachs<br />
problemlos und vor allem auch unterwegs schnell und einfach aufgetragen<br />
werden. Es ist für alle Schneearten und Temperaturen geeignet, sorgt für<br />
optimale Gleiteigenschaften, pflegt und schützt aber zugleich den Belag; im<br />
praktischen, handlichen Hosentaschenformat mit Polierfilz zum Einarbeiten.<br />
Für Umweltbewusste: Das Holmenkol-Wachs ist biologisch abbaubar.<br />
PREIS (UVP): € 16,–/50 g<br />
WEB: holmenkol.com<br />
TOKO HELX LIQUID 2.0 RED<br />
• Das HELX LIQUID ist für alle Schneearten geeignet, reagiert<br />
auf allen physikalischen Meteodaten wie Schneetemperatur<br />
und Luftfeuchtigkeit; dieses Wachs sorgt für außergewöhnliche<br />
Beschleunigungswerte und für höhere Endgeschwindigkeit;<br />
verbesserte Langzeitperformance dank hoher Abriebfestigkeit;<br />
• Einfache und schnelle Anwendung durch gleichmäßiges<br />
Aufsprühen und kurze Trocknungszeit; das innovative<br />
Sprühsystem ist in alle Richtungen anwendbar.<br />
PREIS (UVP): € 120,–/50 ml<br />
WEB: toko.ch<br />
NEUE<br />
FLÜSSIGWACHSE<br />
FÜR HOBBY- UND NACHWUCHSSPORT<br />
NEUE<br />
SPEZIALWACHSE FÜR SKI ALPIN<br />
ENTWICKELT MIT EDI UNTERBERGER UND ÖSV<br />
HWK ALPIN RACING PRO COLD<br />
• Das ALPIN Racing PRO wurde in Zusammenarbeit mit Edi<br />
Unterberger, dem ehemaligen Servicemann von Marcel Hirscher,<br />
und dem ÖSV speziell für den Rennlauf entwickelt. Es war auch<br />
bereits erfolgreich im Weltcup im Einsatz, ist aber auch für jeden<br />
Hob byskifahrer das ideale Wachs für alle trockenen bis leicht<br />
feuchten Skipisten und bei Temperaturen von +2 °C bis –20 °C.<br />
PREIS (UVP): € 77,–/100 g<br />
WEB: hwk-skiwachs.de<br />
ZIPPS ZR NEWSNOW<br />
• Ein perfektes, vielfach im Weltcup bewährtes Rennwachs für<br />
den ambitionierten Skifahrer, egal, ob auf der Piste oder in der<br />
Langlaufloipe, und auch für Naturbahnrodler. Verstärkt durch<br />
ultraharte Keramik (CM-Technologie). Temperatur Luft: –7 °C bis<br />
+ 2 °C, Temperatur Schnee: –7 °C/0 °C.<br />
• Ausgezeichnete Wirkung bei problematischen Bedingungen<br />
wie Neuschnee, bei frisch fallendem Schnee und auch im heiklen<br />
Gemisch Neu-/Altschnee.<br />
PREIS (UVP): € 37,50/50 ml<br />
WEB: zipps-shop.com<br />
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PARTNERN in Österreich erhältlich!<br />
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308<br />
SWIX N15 SKIN CARE<br />
• Swix Skin Care wurde speziell für Skin-Ski mit<br />
integriertem Steigfell entwickelt, um die Gleit eigenschaften<br />
zu optimieren und Vereisungen zu verhindern.<br />
• Die Gleiteigenschaften der Skin Ski werden durch<br />
Skin Care bei jeder Temperatur verbessert. Um die<br />
Gleiteigenschaften zu optimierten, kann Skin Care auch in<br />
die Gleitzone der Ski aufgebracht werden.<br />
PREIS (UVP): € 15,–<br />
WEB: swix.de<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017<br />
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Kleine Zeitung<br />
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Exklusiv<br />
Meinung<br />
Regional<br />
Multimedial<br />
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Meine Kleine.<br />
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HOTSPOT IN TIROL<br />
FOTOS: xxx<br />
FOTO: Lechtal<br />
310<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
NATUR WEISS ERLEBEN! EIN WINTER<br />
IM TAL DES „LETZTEN WILDEN“<br />
DIE NATURPARKREGION LECHTAL gehört zu den ursprünglichsten Destinationen<br />
Tirols – und sie zeigt auch im Winter ihre schönsten Facetten. Dichtes Schneetreiben<br />
hüllt das Tal in eine dicke Schneedecke und an den Ufern des „letzten Wilden“<br />
kehrt zauberhafte Ruhe ein. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um<br />
erholsame Wintertage in perfektem Einklang mit der Natur zu genießen und zahlreiche<br />
Winteraktivitäten dieser einzigartigen Region kennenzulernen.<br />
GENIESSE HEKTIKFREIE TAGE auf den Pisten unserer familiären Skigebiete oder erfahre<br />
am Gigant Arlberg die endlose Weite von Österreichs größtem zusammenhängenden<br />
Skigebiet. Ziehe deine Bahnen auf unserem 190 km langen Langlaufloipennetz<br />
oder entdecke abseits von Pisten und Loipen ein Winterabenteuer der<br />
besonderen Art: Entlang des Wildflusses und am Fuße der majestätischen Berge<br />
führen dich zahlreiche Winterwanderwege hinein in eine sagenhafte, unberührte<br />
Landschaft – und nach deiner Tour mit Schneeschuhen, Tourenskiern oder auch zu<br />
Fuß laden dich neun Hütten in ihre gastlichen Stuben ein.<br />
WINTERURLAUB IM LECHTAL: Nah genug – und doch weit weg vom Alltäglichen.<br />
WEB: lechtal.at<br />
311
WINTER-ALTERNATIVEN<br />
WINTERWANDERN. WASSERDICHTE HOSE, GUT<br />
ISOLIERTE, EBENFALLS DICHTE SCHUHE UND EIN<br />
GEPACKTER RUCKSACK: MEHR BRAUCHT MAN<br />
NICHT, UM DIE VERSCHNEITE NATUR ZU ERLE-<br />
BEN. FAST ALLE URLAUBS ORTE BIETEN BESCHIL-<br />
DERTE UND MEIST PRÄPARIERTE WINTERWANDER-<br />
WEGE AN. WINTERWANDERN IST GARANTIERT<br />
DER EINFACHSTE WEG, EINE SCHNEELAND-<br />
SCHAFT IN ALLER RUHE WAHRZUNEHMEN.<br />
Wintersport<br />
kann auch<br />
anders ...<br />
NACH MEHR ALS 300 SEITEN, auf denen der alpine Skisport im Mittelpunkt<br />
steht, ist es an der Zeit, Lust auf sportliche Alternativen zu machen.<br />
Denn wie im Naturpark Reutte in Tirol (wo die Mehrzahl der hier<br />
gezeigten Bilder aufgenommen wurde) gilt auch in allen anderen<br />
Urlaubsregionen in unserem Land: Der Winter(sport) hat viele Gesichter!<br />
SKITOURENGEHEN WIRD IMMER MEHR ZUR GEFRAGTEN<br />
ALTERNATIVE ZUM RUMMEL EINES SKIGEBIETS. HEISST: IM-<br />
MER MEHR REGIONEN ENTDECKEN DEN „SKITOURENGAST“,<br />
BIETEN KURSE, GEFÜHRTE TOUREN ODER LEIHMATERIAL AN.<br />
ZWISCHEN DEN PISTENSKITAGEN EINMAL AUS EIGENER<br />
KRAFT AUFZUSTEIGEN, DAS GEFÜHL DER WOHLVERDIENTEN<br />
TIEFSCHNEEABFAHRT ZU ERLEBEN – DAS ERLEBNIS KANN<br />
MAN JEDEM NUR WÄRMSTENS EMPFEHLEN.<br />
FOTOS: Reutte Tourismus, istock<br />
312<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
EISSTOCKSCHIESSEN GEHÖRT NICHT NUR ZU DEN<br />
ÄLTESTEN WINTERLICHEN FREIZEITBESCHÄFTIGUN-<br />
GEN, SONDERN IST LAUT BSO-STATISTIK SOGAR<br />
DIE VIERTBELIEBTESTE VEREINSSPORTART IN ÖSTER-<br />
REICH. IN GESELLIGER RUNDE MACHT DAS SPIEL<br />
MIT STOCK UND DAUBE AUCH AM MEISTEN SPASS.<br />
EISBAHNEN FINDET MAN SOWOHL AUF VIELEN<br />
ZUGEFRORENEN SEEN ALS AUCH KÜNSTLICH AN-<br />
GELEGT IN VIELEN WINTERURLAUBSORTEN.<br />
RODELN IST EINE HETZ – ABER GLEICHZEITIG AUCH<br />
EIN OFT UNTERSCHÄTZTER SPORT (SIEHE DAZU UNSERE<br />
GESCHICHTE AB SEITE 320). ABER MIT VERNUNFT LÄSST<br />
SICH DIE RODELPARTIE GANZ NACH WUNSCH GESTAL-<br />
TEN: GEMÜTLICH IM FAMILIENVERBAND, ROMANTISCH<br />
ZU ZWEIT – ODER AUCH HÖCHST SPORTLICH. AUF<br />
EINER DER VIELEN BAHNEN MIT FLUTLICHT „RENNEN“<br />
DIE RODELN SOGAR BIS IN DIE NACHT HINEIN.<br />
FATBIKEN. IM SOMMER HAT SICH DAS VOR WE-<br />
NIGEN JAHREN AUFGEKOMMENE BIKE MIT DEN<br />
„FETTEN“ PNEUS NICHT WIRKLICH DURCHGE-<br />
SETZT. AUF SCHNEE IST ES DANK DER BALLOON-<br />
REIFEN ABER EINE MACHT. WER DIE MÖGLICH-<br />
KEIT DAZU HAT, SOLLTE SICH EIN FATBIKE IM<br />
URLAUBSORT AUSLEIHEN UND SICH AM BESTEN<br />
VON EINEM GUIDE VORFÜHREN LASSEN, WAS<br />
MIT DEN BIKES AUF UNTERSCHIEDLICHEN<br />
SCHNEEARTEN ALLES MÖGLICH IST.<br />
SNOWTUBING UND SNOWRAFTING. FÜRS<br />
SNOWTUBING, DAS ABFAHREN AUF GROSSEN<br />
GUMMIREIFEN, GIBT ES IN VIELEN SKIGEBIE-<br />
TEN EIGENE BAHNEN, DIE TEILWEISE SOGAR<br />
VEREIST WERDEN, DAMIT SPEED UND SPASS-<br />
FAKTOR NOCH HÖHER SIND. EINE NUMMER<br />
GRÖSSER NOCH IST SNOWRAFTING: DER TEAM-<br />
BUILDING-KLASSIKER WIRD ALS VARIANTE AUF<br />
SCHNEE EBENFALLS IN EINIGEN WINTERSPORT-<br />
REGIONEN ANGEBOTEN.<br />
LANGLAUFEN. PASST DIE SCHNEELAGE, HERRSCHT<br />
HOCHBETRIEB IN DEN LOIPEN. ZU RECHT, IST<br />
LANGLAUFEN DOCH NICHT NUR EINE WUNDER-<br />
SCHÖNE SPORTART „AM PULS DER NATUR“, SON-<br />
DERN BIETET UNÜBERTROFFENE TRAININGS-<br />
EFFEKTE. EINSTEIGER-TIPP: EIN PAAR STUNDEN<br />
DES URLAUBS INVESTIEREN, UM SICH DIE TECHNI-<br />
SCHEN GRUNDLAGEN VON EINEM TRAINER ZEI-<br />
GEN ZU LASSEN. DAVON PROFITIERT MAN EIN<br />
LANGLAUFLEBEN LANG. UND 2. TIPP: SCHAU REIN<br />
IN UNSER LANGLAUF-SPECIAL IM STAMMHEFT!<br />
313
WINTER-ALTERNATIVEN<br />
EISKLETTERN KLINGT ZWAR NACH EINER ANGE-<br />
LEGENHEIT DER KATEGORIE „NUR FÜR PROFIS“.<br />
DOCH AN IMMER MEHR (AUCH KÜNSTLICHEN)<br />
SPOTS IN DEN URLAUBSREGIONEN LÄSST SICH<br />
DAS EISKRAXELN OHNE BESONDERE VORKENNT-<br />
NISSE ERLERNEN. PERFERKT GESICHERT, WEIL<br />
PROFIS MIT RAT UND TAT ZUR SEITE STEHEN.<br />
STEIG EISEN, EISGERÄTE UND DAS WEITERE BE-<br />
NÖTIGTE EQUIPMENT WIRD GELIEHEN – UND AB<br />
GEHT’S IN DIE GLATTE WAND.<br />
SCHNEESCHUHWANDERN. DER SCHNEESCHUH-<br />
SCHRITT IST ZWAR EIN BISSERL BREITER, ABER NACH<br />
KURZER EINGEWÖHNUNGSZEIT IST DAS STAMPFEN<br />
DAMIT DER PURE GENUSS. EGAL, OB EIN WEG VOR-<br />
HANDEN IST ODER NICHT – MIT SCHNEESCHUHEN<br />
KOMMT MAN IN DIE EINSAMSTEN WINKEL. ABSEITS<br />
VOM „WINTER IDYLL“-IMAGE SIND SCHNEESCHUHE<br />
ABER TOP-SPORTGERÄTE, DIE AUCH FÜR GIPFELTOU-<br />
REN GEEIGNET SIND; FÜR ANSPRUCHSVOLLE ROUTEN<br />
IST ABER EIN GUIDE UNBEDINGT ZU EMPFEHLEN.<br />
SNOWKITEN. MIT SKI ODER SNOWBOARD AN<br />
DEN BEINEN UND MIT DEM KITESCHIRM IN DEN<br />
HÄNDEN SIND FÜR GEÜBTE GESCHWINDIG-<br />
KEITEN VON 80 KM/H KEIN PROBLEM. AUCH<br />
ABHEBEN VOM BODEN IST DRIN. UM SICH IR-<br />
GENDWANN ZU DEN KÖNNERN IM SNOWKITEN<br />
ZÄHLEN ZU KÖNNEN, STARTET MAN DIE TREND-<br />
SPORTART AM BESTEN IN EINER DER SPEZIALI-<br />
SIERTEN SNOWKITESCHULEN, DIE ES IN ZAHLREI-<br />
CHEN WINTERREGIONEN GIBT.<br />
EISLAUFEN. NOCH EIN KLASSIKER, DER ZUM<br />
WINTER EINFACH DAZUGEHÖRT WIE RAUREIF<br />
UND SCHNEE. EISLAUFEN IST GESELLIG, BE-<br />
NÖTIGT AUSSER DEN SCHLITTSCHUHEN KEIN<br />
EQUIPMENT, IST LEICHT ZU ERLERNEN UND DA-<br />
HER AUCH FÜR FAMILIEN MIT KLEINEN KINDERN<br />
BESTENS GEEIGNET. UND SPEZIELL AN NATUR-<br />
SCHAUPLÄTZEN WIE JENEM IM BILD IST DER<br />
KUFENSPORT EIN EISIGES VERGNÜGEN.<br />
SNOWSCOOTER. DAS FAHRGEFÜHL AUF HER-<br />
KÖMMLICHEN SNOWBIKES (FRÜHER: SKIBOBS)<br />
ÄHNELT DER FAHRT MIT EINEM MOTORRAD. DIE<br />
ALTERNATIVE DAZU IST DAS „ROLLERFAHREN“ AUF<br />
SCHNEE MIT EINEM SNOWSCOOTER (BILD). IM<br />
UNTERSCHIED ZUM SNOWBIKE, DAS MIT KLEINEN<br />
SKIERN AN DEN FÜSSEN BETRIEBEN WIRD, STEHT<br />
MAN BEIM SNOWSCOOTER AUF EINEM TRITT-<br />
BRETT, DIE GRUNDTECHNIK HAT MAN SCHNELL<br />
VERINNERLICHT – VERSPRECHEN ZUMINDEST DIE<br />
VERLEIHER DIESER FUN-SPORTGERÄTE.<br />
FOTOS: xxx<br />
FOTOS: Reutte Tourismus, istock<br />
314<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
DIE NEUE PROMI-BACKSHOW AUF ATV!<br />
Mit freundlicher Unterstützung von Fini’s Feinstes.<br />
BACKEN MIT<br />
DEN STARS<br />
JEDEN SONNTAG<br />
17:50<br />
IN KOOPERATION MIT:
HOTSPOT IN TIROL<br />
NATURPARKREGION REUTTE:<br />
ENTDECKE DIE SANFTE „WINTERFRISCHE“<br />
DAS SANFTE WINTERERLEBEN steht in der Naturparkregion Reutte nahe der<br />
bayerischen Grenze, sozusagen am „Tor zu Tirol“, ganz hoch im Kurs. Abseits vom<br />
großen Trubel führt ein Netz aus über 100 Kilometern Winterwanderwegen durch<br />
die elf Orte der Naturparkregion sowie zu den schönsten Zielen, die der Winter<br />
zu bieten hat. So erwarten die Wanderer zum Beispiel neun Almen mit Hütten, die<br />
fernab der Skipisten liegen und nur zu Fuß erreichbar sind. Dort hinzuwandern,<br />
einzukehren, sich aufzuwärmen und sich mit den angebotenen kulinarischen<br />
Schmankerln zu stärken, ist ein pures Outdoor-Wellnessprogramm.<br />
NATÜRLICH KÖNNEN URLAUBER IN DER REGION REUTTE auch jeder Menge anderer<br />
Aktivitäten für jedes Alter, jeden Anspruch und nach jedem Wunsch nachgehen.<br />
Man kann auf perfekten Pisten mit den Skiern abfahren und auf ebensolchen<br />
Langlaufloipen sanft durch die Winterlandschaft gleiten. Von den 120 Kilometern<br />
Langlaufloipen (30 Kilometer davon sind für Skater reserviert) führen viele<br />
über schneebedeckte Wiesen und Felder und vorbei an zugefrorenen Seen<br />
– das perfekte Winteridyll. Und Skifahrer kommen im Skigebiet am Reuttener<br />
Hahnenkamm oder an einem der umliegenden Skilifte voll auf ihre Kosten.<br />
WEB: reutte.com<br />
FOTOS: xxx<br />
316<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTO: Reutte<br />
317
WINTER-ALTERNATIVEN<br />
EISKLETTERPARK IN MATREI/OSTTIROL:<br />
COOLES ERLEBNIS<br />
IN DER VERTIKALEN<br />
Die neue alpinistische Attraktion unweit der Felbertauernstraße lockt Eiskletterer mit rund<br />
60 Routen. Da kann sich jeder, vom Anfänger bis zum Profi, in der „Eiswand“ versuchen!<br />
Die Lage auf 1.500 Metern im<br />
schattenreichen Tauerntal<br />
ist ideal für einen Eiskletterspot.<br />
Doch der größte künstliche<br />
Eiskletterpark Österreichs in<br />
Matrei in Osttirol ist viel mehr als<br />
bloß ein heißer Kletterspot für Profis<br />
– er ist auch der beste Platz, um diesen<br />
Trendsport kennenzulernen!<br />
Mit Hilfe von Sprühregen aus<br />
Rohrleitungen werden die Eisfälle erzeugt.<br />
Diese Technik sorgt dafür, dass<br />
sich der Park besonders hinsichtlich<br />
der Eissicherheit von ähnlichen Projekten<br />
deutlich unterscheidet: Auch<br />
in weniger kalten Wintern kann hier<br />
geklettert werden! Rund 60 Routen<br />
unterschiedlichster Schwierigkeit<br />
stehen zur Verfügung, deren Namen<br />
von der griechischen Mythologie inspiriert<br />
sind: Sphinx (WI2), Prometheus<br />
(WI4-) oder Poseidon (M6) ...<br />
Ein großer Vorteil ist auch die<br />
gute Erreichbarkeit des Eisparks: Die<br />
Felbertauernstraße führt als kürzeste<br />
Verbindung über den Alpenhauptkamm<br />
in den Süden direkt an Matrei<br />
in Osttirol vorbei. Die Felbertauernstraße<br />
ist auch im Winter sicher und<br />
24 Stunden am Tag geöffnet. Vom<br />
Parkplatz am Matreier Tauernhaus<br />
führt ein nur 30-minütiger Gehweg<br />
zum Wandfuß des Eis parks.<br />
BERGFÜHRER ZEIGEN, WIE ES GEHT<br />
Erfahrene Eiskletterer kommen hier<br />
also ebenso auf ihre Kosten wie Anfänger<br />
und solche, die es einfach einmal<br />
reinschnuppern möchten. Die Kalser<br />
FOTOS: Felbertauernstraße<br />
318<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
Bergführer, zu denen auch die beiden<br />
Initiatoren des Eisparks, Matthias<br />
Wurzer und Vittorio Messini, gehören,<br />
bieten Kurse, Guidings sowie Materialverleih<br />
an.<br />
Ein besonderes Highlight für alle<br />
Kletterfans verspricht das „2. Eiskletterfestival<br />
Osttirol“ vom 13. bis 15.<br />
Jänner im Eispark zu werden. Begleitet<br />
von Ex trembergsteiger Steve<br />
House wird am Samstag der Speedwettbewerb<br />
„2. Osttiroler Eismaster“<br />
ausgetragen. Anschließend feiern Sieger,<br />
Teilnehmer und Gäste gemeinsam<br />
auf der Eisparty. Weitere Höhepunkte<br />
des Wochenendes sind ein<br />
Vortrag und Workshops sowie Ausstellungen<br />
und mehrere Testcenter.<br />
Einsteiger, Erfahrene und Profis können<br />
in Kursen ihr Kletterkönnen verbessern<br />
und den ganzen Sonntag über<br />
neues Material von Petzl, Austrialpin,<br />
Grivel und Adidas Outdoor ausprobieren.<br />
Aktuelle Infos und das gesamte<br />
Programm findet ihr hier:<br />
WEB: eispark-osttirol.at<br />
Die Felbertauernstraße<br />
Die einfache Fahrt kostet 11 Euro<br />
– wer sich vor Beginn der Reise ein<br />
ADAC-Vorteilsticket kauft, zahlt hin<br />
und zurück 20 Euro. Weil bei der<br />
Maut kein Unterschied zwischen Pkw,<br />
Wohnmobil, Campingbus oder Gespann<br />
gemacht wird, ist die Route besonders<br />
für Camper interessant: Wer bei<br />
Kiefersfelden (D) von der A12 abfährt,<br />
spart die österreichische Autobahnmaut<br />
und insgesamt auf dem Weg in den<br />
Süden bis zu 60 Euro je Fahrtrichtung.<br />
WEB: felbertauernstrasse.at<br />
319
WINTER-ALTERNATIVEN<br />
Rodel-Gaudi,<br />
aber sicher<br />
RODELN IST VOLKSSPORT, Urlaubsgaudi, Familienspaß. Damit die<br />
lustige Schlittenfahrt aber kein trauriges Ende findet, gilt es, auch<br />
diesen Wintersport ernst zu nehmen und die Rodel-Regeln einzuhalten.<br />
TEXT: Klaus Höfler<br />
320<br />
<strong>SPORTaktiv</strong>-WINTERGUIDE <strong>2016</strong>/2017
FOTO: Klaus Höfler<br />
Erst der Juchzer auf der Rodel,<br />
dann das böse Erwachen<br />
im Gipszimmer: Österreichweit<br />
verletzen sich jedes Jahr<br />
rund 4.600 Menschen beim Rodeln<br />
so schwer, dass sie ärztlich behandelt<br />
werden müssen. Tendenz steigend.<br />
Nicht, weil es auf den Waldwegen und<br />
Bobpisten immer brutaler zugeht,<br />
sondern weil immer mehr Menschen<br />
im Rodeln, Bob- und Schlittenfahren<br />
eine Alternative zum Skifahren<br />
finden. Kaum ein Wintersportgebiet<br />
kommt mehr ohne ordentliche Rodelbahn<br />
aus.<br />
Der Rodelboom liegt zu einem guten<br />
Teil an den überschaubaren Kosten<br />
dieser ältesten österreichischen<br />
Wintersportart, zum anderen an der<br />
unkomplizierten Handhabung der<br />
Geräte. Letzteres aber ist trügerisch:<br />
Richtig rodeln will gelernt sein! Mangelnde<br />
Ausrüstung, Selbstüber- und<br />
falsche Risikoeinschätzung führen<br />
bei dem als eher harmlos geltenden<br />
Winterspaß nämlich immer wieder<br />
zu teils schweren Unfällen.<br />
Das Dilemma beginnt schon mit<br />
der Ausrüstung. „Allein der Umstand,<br />
dass 94 Prozent der Unfallopfer keinen<br />
Helm getragen haben, zeigt das<br />
Präventionspotenzial“, zitiert Christian<br />
Kräutler vom Kuratorium für<br />
Verkehrssicherheit eine aktuelle Studie.<br />
Dazu kommt die Wahl des richtigen<br />
Rutschgeräts. Den Sicherheitsexperten<br />
sind vor allem Modelle wie<br />
Tellerbobs, aufblasbare „Bretter“ oder<br />
Reifen ein Dorn im Auge – weil diesen<br />
Geräten Kufen fehlen und sie dadurch<br />
(fast) nicht steuer-, lenk- oder<br />
bremsbar sind.<br />
Auch der beliebte Zipfelbob kann<br />
so zur „unguided missile“ mutieren.<br />
Fakt ist: Fast die Hälfte aller Unfälle<br />
passieren mit diesen Fun-Geräten.<br />
Besonders gefährdet sind dabei Kinder:<br />
Aufgrund des geringen Körpergewichts<br />
sinken die Bobs nicht wie normale<br />
Rodeln in den Schnee ein und<br />
kommen deshalb schwer zum Stehen.<br />
„Sie sollten nur auf Hügeln mit ausreichender<br />
Breite und Auslauf, keinen<br />
Bäumen und wenig Verkehr, auf keinen<br />
Fall aber auf Rodelstrecken verwendet<br />
werden“, rät Kräutler.<br />
Experten empfehlen überhaupt<br />
generell den Griff zur zertifizierten<br />
Qualitätsrodel. Tatsächlich steigt<br />
dank fachmännischer Bauart nicht<br />
nur die Sicherheit, sondern auch der<br />
Spaß, weil das Gerät leichter steuerbar<br />
wird. „Und mit ein wenig Training<br />
und einigen einfachen fahrtechnischen<br />
Tricks ist dann auch ein<br />
sicherer Rodelspaß möglich“, betont<br />
Michael Bielowski, Präsident des Österreichischen<br />
Rodelverbands. Na<br />
dann: Her mit diesen Tricks!<br />
AUF DIE TECHNIK KOMMT ES AN<br />
Es beginnt schon mit der richtigen<br />
Sitzposition auf der Rodel: „Nicht zu<br />
weit vorne, beim Geradeausfahren<br />
sogar möglichst weit hinten, weil die<br />
Rodel sonst kopflastig und schwerer<br />
steuerbar wird“, lautet der diesbezügliche<br />
Rat der Profis. Als zusätzliche<br />
Steuerfunktion kann man als Pilot –<br />
abhängig vom sportlichem Ehrgeiz<br />
– über den „Zurücklehn-Winkel“ die<br />
Windschlüpfrigkeit regeln.<br />
Im „Geradeausmodus“ sollte man<br />
sich mit zumindest einer Hand hinten<br />
am Schlitten festhalten. Das macht<br />
sich vor allem bei holprigen Bahnen<br />
Die 10 Rodel-Regeln<br />
Disziplin auf der Rodelbahn<br />
• Gute Ausrüstung verwenden:<br />
Helm, feste Schuhe, Skibrille,<br />
Qualitätsrodel<br />
• Sperren und Warnhinweise<br />
beachten: vergewissern, ob<br />
Strecke freigegeben ist<br />
• Bei Aufstieg in der Bahn: rechts<br />
und hintereinander gehen, Queren<br />
nur an übersichtlichen Stellen<br />
• Kontrolliert und auf Sicht fahren:<br />
Geschwindigkeit und Fahrweise<br />
dem eigenen Können, dem<br />
Verkehr auf der Strecke und den<br />
Streckenverhältnissen anpassen<br />
• Auf sich aufmerksam machen:<br />
beim Überholen oder Vorbeifahren<br />
an Fußgängern rechtzeitig<br />
rufen, bei Dunkelheit Stirnlampe<br />
verwenden.<br />
• Bei Stopps vergewissern, dass<br />
alle da sind und nur an übersichtlichen<br />
Stellen stehenbleiben<br />
• Rodeln auf Skipisten ist<br />
gefährlich (Skifahrer, Pistengeräte,<br />
vereiste Stellen, Bodenwellen) und<br />
verboten<br />
• Keine Hunde mitführen: Bei Aufstieg<br />
und Abfahrt sind sie schwierig<br />
zu führen. Kollisionsgefahr!<br />
• Nicht unter Alkohol- oder<br />
Medikamenteneinfluss fahren<br />
• Bei Unfällen Erste Hilfe leisten<br />
bezahlt, weil die Gefahr eines „Abwurfs“<br />
reduziert wird.<br />
Dann die Sache mit dem Riemen:<br />
Zum Raufziehen der Rodel auf<br />
den Berg praktisch – aber was tun damit<br />
beim Runterfahren? Wichtig ist,<br />
dass der Riemen nur ja nicht unter die<br />
Kufen kommt. Falls man einen „normalen“<br />
Schlitten mit fixiertem Fahrgestell<br />
hat, sollte man sich bei der Talfahrt<br />
auf den Strick draufsetzen, weil<br />
er bergab keine Funktion hat.<br />
Hat man dagegen ein mit einer<br />
richtigen Rennrodel enger verwandtes<br />
Modell in beweglicher Bauweise<br />
unterm Hintern, bei dem also die Kufen<br />
vorne mittels Gummilagerung<br />
mit den Holmen des Sitzbocks verbunden<br />
sind, dann sollte immer eine<br />
Hand am Riemen sein, da er als „Lenkrad“<br />
der Rodel dient. Zieht man das<br />
Lenkseil in eine Richtung und verlagert<br />
man das Körpergewicht richtig,<br />
beißen sich die mit rund 20 Grad angewinkelten<br />
Kufen spürbar in den<br />
Schnee und bringen damit auch auf<br />
hartem Untergrund einen guten, stabilen<br />
Kurvenhalt.<br />
DAS RICHTIGE KURVENFAHREN<br />
Apropos Kurve: Da ist auch beim Rodeln<br />
der richtige Hüftknick das Erfolgsgeheimnis.<br />
Und der immer<br />
gleiche Bewegungsablauf: Aufsetzen<br />
– anbremsen – mit dem Außenfuß<br />
gegen die Kufe drücken – den<br />
Oberkörper nach innen lehnen – mit<br />
der Außenhüfte Druck aufbauen (der<br />
Hüftknick!) – entweder den „inneren“<br />
Fuß neben der Rodel mit der ganzen<br />
Sohle auf den Boden drücken oder die<br />
Kurveninnenhand so weit wie möglich<br />
nach innen strecken.<br />
Das bringt nicht nur Balance,<br />
sondern führt durch die optimierte<br />
Druckverteilung zu einer überraschend<br />
akkurat reagierenden Rodel.<br />
Driftmöglichkeit inklusive. Und<br />
der Spaßfaktor steigt, weil so auch<br />
im Kurvenausgang kaum Tempo verloren<br />
geht und man sich wie ein Formel-1-Pilot<br />
in der Zielkurve fühlt.<br />
DAS RICHTIGE BREMSEN<br />
Umso wichtiger ist angesichts der<br />
hoch gehaltenen Geschwindigkeit die<br />
richtige Bremstechnik. Grundregel 1:<br />
Immer vor, nie in der Kurve bremsen.<br />
Regel 2: „Nicht mit der Ferse und mit<br />
321
WINTER-ALTERNATIVEN<br />
TOP<br />
RODELBAHNEN<br />
in Österreich<br />
LIESER-MALTATAL, GMÜND (K)<br />
www.familiental.com<br />
RODELBAHN KLEINARLER HÜTTE (S)<br />
Salzburger Sportwelt, www.kleinarl.info<br />
SCHLADMING/HOCHWURZEN (ST)<br />
www.nachtrodeln.at<br />
RODELBAHN SÖLDEN (T)<br />
www.oetztal.com<br />
ELFER-NEUSTIFT (T)<br />
www.stubai.at, www.elfer.at<br />
NAUDERS AM RESCHENPASS (T)<br />
www.nauders.com<br />
SILVRETTA ARENA ISCHGL (T)<br />
www.ischgl.com<br />
BRAMBERG / WILDKOGELARENA (T)<br />
www.wildkogel-arena.at<br />
RODELBAHN STERNALM - HOCHSTEIN<br />
(T), www.lienzer-bergbahnen.at<br />
NATURRODELBAHN IN<br />
SCHRUNS- TSCHAGGUNS (V)<br />
www.schruns-tschagguns.at<br />
ausgestreckten Beinen bremsen“,<br />
warnen die Profis. Damit staubt man<br />
sich nur selbst sein, vor allem aber ist<br />
die Verletzungsgefahr sehr hoch. Bekommt<br />
man nämlich einen Schlag<br />
durch eine Bodenwelle, geht dieser<br />
ohne Stoßdämpfung aufs Sprunggelenk<br />
oder verdreht das Knie!<br />
Stattdessen die Knie anwinkeln<br />
und die Schuhe mit der gesamten<br />
Fußsohle (mit starkem Profil –<br />
Profis haben eigene Spikes) neben<br />
der Rodel aufsetzen. Führung und<br />
Bremswirkung ist dadurch besser,<br />
das Verletzungsrisiko geringer. Die<br />
stärkste Bremswirkung schafft man,<br />
indem man die Rodel überhaupt vorne<br />
hochzieht und zu den Schuhsohlen<br />
auch die hinteren Enden der Kufen in<br />
den Schnee presst.<br />
WO DIE GEFAHREN LAUERN<br />
Das alles erfordert natürlich Übung.<br />
Und an der fehlt es den meisten. „Acht<br />
von zehn Rodlern geben an, ihre Rodel<br />
nicht in jeder Situation im Griff<br />
zu haben“, bestätigt Sicherheitsexperte<br />
Kräutler. Die mit Abstand häufigste<br />
Unfallursache sind daher Stürze (72<br />
Prozent), jeder fünfte Unfall ist eine<br />
Kollision (mit anderen Rodlern, Fußgängern,<br />
Hunden, Bäumen etc.).<br />
Auch typisch: Rund die Hälfte der<br />
Verunfallten sind Erwachsene – nur<br />
ein Viertel sind Kinder unter 14 Jahren!<br />
In mehr als der Hälfte der Fälle<br />
erleiden die Wintersportler Knochenbrüche<br />
(54 Prozent), gefolgt von<br />
Sehnen- und Muskelverletzungen mit<br />
Für mehr Sicherheit<br />
Der Rodelverband reagiert<br />
Österreichweit wird versucht, durch gezielte<br />
Beratungen beim Streckenbau<br />
oder durch Schulprojekte die Sicherheit<br />
zu verbessern. In Tirol und der Steiermark<br />
gibt es bereits eigene Gütesiegel<br />
für die Strecken, auch die Ausweisung<br />
nach Schwierigkeitsgraden wie auf Skipisten<br />
nach leicht (blau), mittel (rot)<br />
und schwer (schwarz) nimmt zu. „Wir<br />
wollen aus den Rodelstrecken aber<br />
keine Autobahnen machen, auf denen<br />
alles reglementiert ist, aber es geht um<br />
ein Bewusstmachen des Gefahrenpotenzials“,<br />
sagt Rodelverbandspräsident<br />
Bielowski.<br />
jeweils 21 Prozent. Besonders schwerwiegend<br />
sind Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen<br />
mit jeweils rund 17<br />
Prozent.<br />
Aufgepasst: Jeder fünfte Unfall<br />
passiert zwischen 18 Uhr abends<br />
und vier Uhr früh, obwohl die Zahl<br />
der Rodler da deutlich geringer ist als<br />
tagsüber. Der Grund liegt zum einen<br />
in den durch die abendliche Kälte eisigeren<br />
Bahnen, zum anderen fährt<br />
nicht zu selten Alkohol als Co-Pilot<br />
mit, der die Hemmschwellen sinken<br />
lässt. Nicht selten endet der Leichtsinn<br />
sogar in einem absoluten „No go“:<br />
dem Rodeln auf Skipisten, wo vereiste<br />
Kunstschneeteppiche, Bodenwellen<br />
und im schlimmsten Fall entgegenkommende<br />
Pistengeräte den Freizeitsport<br />
zum Harakiri-Unterfangen mutieren<br />
lassen.<br />
FOTOS: TV Ötztal
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Rückfahrkamera<br />
Schlüsselloses Zugangssystem<br />
Bose ® -Soundsystem<br />
und vieles mehr!<br />
BIS ZU<br />
€ 3.500<br />
BONUS *<br />
M{ZD{ CX-5<br />
* Eintauschbonus in Höhe von € 2.500 bei Kauf eines neuen Mazda CX-5 und Eintausch Ihres Gebrauchtwagens. Bei Finanzierung über Mazda Finance zusätzlich<br />
€ 1.000 Finanzierungsbonus. Aktionszeitraum: Zulassung bis 31. Dezember <strong>2016</strong>. Verbrauchswerte: 4,6–7,2 l/100km, CO 2<br />
-Emissionen: 119–165 g/km. Symbolfoto.
www.marmot.eu | facebook.com/marmot.mountain.europe<br />
Marmot PRO: Benjamin Purner | Elias Holzknecht<br />
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Adventure<br />
Shell Kollektion<br />
Den Elementen aussetzten und gleichzeitig<br />
maximal geschützt. Egal bei welchen<br />
Bedingungen, Marmots technische Shells<br />
schützen Dich bei allen Outdoor Abenteuern<br />
vor den Elementen, mit funktionellen<br />
Membranen und durchdachten Designs.<br />
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