SPORTaktiv Winterguide 2016

Sportaktiv.Magazin

ÖSTERREICHS GRÖSSTES AKTIVSPORT-MAGAZIN

aktiv

Foto: Völkl

WINTERGUIDE

2016/2017

EMOTIONEN

Leidenschaft

Skifahren

TOURISMUS

Wirtschaftsmotor

Wintersport

PRODUKTE

Materialtrends

und Neuheiten

REGIONEN

Die schönsten

Skiberge

LIFTE, PISTEN UND PREISE VON ALLEN SKIBERGEN ÖSTERREICHS IM ÜBERBLICK


4 BERGE, 123 PISTENKILOMETER,

UNVERGESSLICHER SKISPASS

Pure Winterfreude bereitet die Schladminger 4-Berge-Skischaukel

– mit den „weltmeisterlichen“ Skibergen Hauser Kaibling,

Planai, Hochwurzen und Reiteralm. Attraktionen wie die

„Genussinsel“ am Hauser Kaibling, die „Klangpiste“ auf der

Planai, die Funslope auf der Hochwurzen oder das „Black Quartett“

(vier schwarze Pisten) auf der Reiteralm sorgen für außergewöhnliche

Momente.Was alle vier Skiberge vereint? Sie stehen

gemeinsam für Urlaubsglück, das bleibt.

4berge.at

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Höf-Express I

Hauser Kaibling 8er-Gondel

Höf-Express II

Ennslingalm-Lift

Tauern Seilbahn

Quattralpina

Kaibling 6er

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Gipfelbahn

Senderbahn

Alm 6er

Sonnecklift

Fastenberg 6er

Planai I

Planai II

Planai 3er

Mitterhausbahn

Burgstallalmlift

Lärchkogelbahn

Märchenwiesebahn

Weitmooslift Weitmoos-Tell

Fritz-Blitz

Mo

Planai West

Rohrmoo

FOTO: Vier-Berge-Skischaukel

Hauser Kaibling – Planai –

Sport_Aktiv_Panorama_4-Berge_400x280.indd 1


s I

in der Urlaubsregion

Hinterfager

Mitterfager

erlift

serbodenlift

Hopsilift

Rohrmoos II

Obertalbahn

Gipfelbahn Hochwurzen

Hochwurzen II

Hochwurzen I

Reiteralm I

Reiteralm »Preunegg Jet«

Sepp’n Jet

Reiteralm III

Übungslift

Verbindungslift

Reiteralm »Silver Jet«

6er Gasselhöhebahn II

Muldenlifte

Hasecklifte

Übungslifte

Drachenlift II

Drachenlift I

Rittislift

Rittisbergbahn

Kalilift

Hochwurzen – Reiteralm

Zauberlift

Adlerlift I

Adlerlift II

19.11.2015 15:59:35

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Dolomiten Residenz HHHHsup Sporthotel Sillian

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Gradonna HHHHsup Mountain Resort

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Das Großglockner Resort Kals-Matrei ist das

größte Skigebiet Osttirols. Direkt an der Kalser

Blauspitzabfahrt, auf 1.350 Meter Höhe, steigen

Skiurlauber in einem exklusiven „Bergdorf“ ab:

dem Gradonna**** S Mountain Resort mit Hotel

und 41 Châlets. Gäste schwingen direkt von der

Haustür zum Start in den Skitag. Gewohnt wird

in bis zu 57 m² großen Suiten oder in Châlets

mit bis zu 120 m² Fläche für bis zu 8 Personen.

Kalser Marmor, Zirbenholz, Leder, Loden und

Leinen bestimmen das Interieur. Im Hotel gibt es

ein 3.000 m² großes Spa, einen Natur-Kinderclub

für Kids ab 3 Jahren und einen neuen Teenie

Club 12+, einen Sport Shop, einen Feinkostladen

und ein Restaurant, das zeitgemäße Küche aus

vorwiegend regionalen Produkten serviert. Durch

die Tiefgarage ist das gesamte Resort autofrei.

www.gradonna.at

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Das Bett fast neben der Piste, ein traumhaftes,

schneesicheres Hochpustertaler Skigebiet

und typische Osttiroler Gastlichkeit genießen

Sie in der Dolomiten Residenz**** S Sporthotel

Sillian. Osttirols erstes Familien-Wellness-Hotel.

Das Skizentrum Hochpustertal ist ideal für

Familien mit kleineren Kindern. Den Skipass

gibt’s an der Hotelrezeption, die Testskier aus

dem Sportshop gegenüber. Wenn die Kinder

nicht mit wollen, ist das auch kein Problem: Im

Übernachtungspreis sind täglich zwölf Stunden

Kinderbetreuung enthalten. Ganz neu ist

außerdem das tägliche Teenie-Programm. Für

Erholung sorgt die 3.000 m 2 große Vitalresidenz.

Im Restaurant verwöhnt man Sie mit

herzhafter, regionaler und saisonaler Osttiroler

Küche.

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Großglockner Mountain Resort Kals GesmbH & Co KG I Gradonna 1 I A-9981 Kals am Großglockner I ATU 65650066


EDITORIAL

WINTERGUIDE 2016/2017

shredder > Ted Ligety

helmet > Slam-Cap

goggles > Amazify

CHRISTOF DOMENIG

SPORTaktiv-Chefredakteur

christof.domenig@styria.com

Foto: Thomas Polzer

ALLES WINTER(URLAUB)!

Die „Wetterwarnung“ erreichte uns im September. Aus dem Nebenbüro,

unserer Anzeigenabteilung. „Achtung, der Winterguide explodiert.“

Es ist ja kein Geheimnis, dass der Umfang eines gedruckten Mediums auch

wesentlich vom Interesse der Anzeigenwirtschaft abhängt. Als wir 2009

unseren ersten „Winterguide“ aus der Taufe hoben, waren wir glücklich

und stolz, ein eigenes Magazin zum Thema „Skiurlaub“ geschaffen zu haben

– mit damals rund 80 Seiten Umfang. Im Vorjahr waren es 172 Seiten.

Heuer sind es letztendlich 324 geworden.

So erfreulich ein solcher Rekordumfang auch ist – es tun sich im Vorfeld

trotzdem ein paar Fragen auf. Die wichtigste: Wie gestaltet man ein Magazin

mit über 300 Seiten und einem durchgehenden Thema so, dass es

die Leser trotzdem dazu animiert, es von vorne bis hinten durchzublättern

und immer wieder bei einer Geschichte hängen zu bleiben? Keinesfalls

sollte es nur ein (redaktionell angereicherter) „Reisekatalog“ werden, in

dem sich ein Skiberg-Porträt ans nächste reiht.

Und ich denke, die Aufgabe ist uns gelungen! Wer den fertigen Guide

durchschaut, stößt buchstäblich von der ersten bis zur letzten Seite ständig

auf interessante Lesegeschichten, die dem Anspruch „informieren,

nützen, Lust machen“ zu 100 Prozent entsprechen. Der Mix macht es aus –

aus Erlebnis- und Materialstorys, Produkt- und Regionsvorstellungen.

Lust machen natürlich auch die vielen Informationen und vor allem die Bilder

aus den Winterurlaubsregionen, die seit seiner Premiere das Herzstück

des SPORT aktiv-Winterguides bilden. Jedenfalls zeigen diese 324 Seiten,

welche überragende Bedeutung der Wintertourismus und vor allem das

Skifahren in unserem Land unverändert haben.

„Es gibt keinen Plan B“, betonen Touristiker immer wieder. Heißt: Andere

sportliche Urlaubsthemen sind Zugaben, können aber das Skifahren, ergo

den Wintertourismus nicht ersetzen. Diesem Wirtschaftsmotor haben wir

auch die große Eintstiegsgeschichte gewidmet (ab Seite 26). Und weil

ich eingangs „Wetterwarnung“ geschrieben habe – natürlich kommen dabei

auch Probleme wie die Abhängigkeit von den Elementen zur Sprache.

Aber man kann es drehen und wenden, wie man will: Winterurlaub ist zu

großen Teilen das, was in den Skigebieten abläuft – und genau das spiegelt

sich eben auch in unserem Winterguide wider.

Es hat auch mit der „Dicke“ des Winterguides zu tun, dass die Themen

Langlaufen und Skitourengehen im „Guide“ nur angerissen, aber dafür prominent

in der SPORTaktiv-Stammausgabe Dezember/Jänner abgearbeitet

wurden. Aber so ist es eben: Österreich liefert wie kein anderes Land jede

Menge spannenden Lesestoff, um euch auf einen sportlichen Winter einzustimmen.

IMPRESSUM

Medieninhaber und Herausgeber: TOP TIMES Medien GmbH, ein Unternehmen der Styria Media Group,

8010 Graz, Gadollaplatz 1; Tel.: 0 316/80 63-25 80

Geschäftsführung: Mag. Alfred Brunner

Chefredaktion: Gerhard Polzer und Christof Domenig

Redaktion: Klaus Molidor, ­Thomas Polzer, Christoph Lamprecht, Claudia Riedl, Axel Rabenstein, Sonja Burger, Klaus Höfler,

Wolfgang Kuhn, Werner Ringhofer, Egyd Gstättner, Monika Neiheisser, Maximilian Brustbauer

Anzeigen: Ronald Tomandl (Leitung), Sandra Freidl, Robert Nebel, Arnold Pauly;

Layout & Produktion: Styria Media Design – m4! Mediendienstleistungs GmbH & Co KG, Helga Schweinzer;

Alle Angaben ohne Gewähr, Haftung für Irrtümer und Änderungen ausgeschlossen. Satz- und Druckfehler vorbehalten.

Alle Rechte vorbehalten.

Berichte über Tourismusregionen und Events werden gegen Druckkostenbeiträge produziert.

5

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THE

CORE

Vertrieb für Österreich:

Deeluxe Sportartikel Handels GmbH

Europastrasse 8

A-6322 Kirchbichl

Tel. 05332 930200

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EDITORIAL

WINTERGUIDE 2016/2017

Funktionskleidung

für ein optimales

Körperklima.

DIE GRÖSSTE WINTERSPORT-

COMMUNITY DER WELT

FOTO: aletscharena.ch / Christian Pfammatter

Wer sagt, dass Skifahren nicht mehr „in“ ist? Wir von Skiline können Zahlen

vorweisen, die das glatte Gegenteil beweisen. 2,5 Millionen Menschen

ist die Skiline-Familie inzwischen groß. In über 240 Skigebieten kannst du

über den Skipass deine zurückgelegten Höhenmeter abrufen, eine der

vielen Skimovie- und Speedcheck-Strecken, Photopoints und viele weitere

Skiline-Attraktionen nutzen. Denn wir wollen vor allem eines: sicherstellen,

dass dein Skitag unvergesslich bleibt.

Fünf Millionen Skimovies sind schon entstanden. Auf speziellen Strecken in

über 60 Skigebieten wird man dank Skiline vollautomatisch auf der Strecke

gefilmt. Den spektakulären und manchmal auch eher lustigen Film kann man

dann auf skiline.cc oder am Smartphone ansehen und auf Facebook und Co.

teilen. Ein besonderer Knüller: die neuen Parallelslalom-Anlagen. Battle dich

mit Freunden und sieh dir danach das Video an. Mit wie viel Ehrgeiz oder

Spaß man dabei zur Sache geht, bleibt jedem selbst überlassen.

Für „Speedkings“ haben wir den Speedcheck im Angebot. Welches Tempo

erreichst du auf Skiern? Die Speedcheck-Strecken verraten es dir – und

lassen dich sicher nicht kalt. Am schnellsten Punkt wird ein Foto gemacht

und die Geschwindigkeit eingeblendet. Aber keine Sorge, die Strecken

sind extrasicher angelegt. Blutigen Anfängern sei aber vielleicht doch nur

der normale Photopoint empfohlen!

Brandneu: die iPhone App. In der neuen iPhone Skiline-App sind alle Infos

noch besser und einfacher erreichbar. Auf der persönlichen Timeline siehst

du alle deine Skitage, Videos und Fotos auf einen Blick! Ab 24. Dezember

einfach im App Store nach Skiline suchen und los geht’s!

Dein persönliches Urlaubsalbum . Ebenfalls neu ab dieser Saison: Nutz die

Skiline-Attraktionen in einem von über 20 Skigebieten und lass dir ein

persönliches Fotobuch, bestehend aus deinen Erlebnissen nach Hause

schicken! So erhältst du ohne Aufwand die Fotos deines Urlaubs gedruckt

und gebunden in den Händen. Bestellen kannst du das Album auf

skiline.cc.

Man sieht: Skiline sorgt für bestes Entertainment am Berg. Und SPORTaktiv

schürt mit seinem Winterguide 2016/2017 perfekt die Vorfreude auf den

Berg. Das ist auch der Grund, warum Skiline zum zweiten Mal Partner

dieses östereichweit einmaligen Winterguides ist. Alle Skiline-Skigebiete

mit den jeweiligen Attraktionen findest du auch auf unserer Website. Auf

www.skiline.cc kannst du dich gleich kostenlos registrieren – und dann als

Teil der weltweit größten Wintersport-Community in die Skisaison starten!

DANIEL WAKOUNIG

Managing Director von Skiline

7

Scandic Outdoor GmbH

info@scandic.de

www.WOOLPOWER.de


INHALT

104

124

26

184

46

10 HOTSPOTS

Von A(rlberg) bis Z(ugspitze): fünf heimische

Top-Skiregionen, groß ins Bild gesetzt

20 ZAHLENSPIELE ...

... aus dem Winterwunderland Österreich

24 SKIFAHREN IST FÜR MICH ...

SPORTaktiv-Leser über ihren Lieblings-Wintersport

26 ZUKUNFT DURCH VERÄNDERUNG

Wie der „Wirtschaftsmotor Wintersport“ ganze Regionen

erhält – und wie er selbst erhalten werden soll

30 ES GIBT KEINEN PLAN B

Saalbach-Tourismus-Chef Wolfgang Breitfuß im

Interview über Pistenkilometer und Schneesicherheit

34 HIAS GIBT SEIN BESTES

Satiriker Egyd Gstättner über komfortables Skifahren

38 VOM KLAPPERSITZ ZUR CABRIOBAHN

Ein Blick aufs Liftfahren – gestern, heute und morgen

46 WINTERLAND TIROL

Als Einstieg zu den schönsten Tiroler Skibergen:

Sieben Topnews aus Tirol – sowie alle Pisten und Lifte

56 DIE SUCHE NACH DEM NEUEN SKI

Unser Skilehrer erklärt, welcher Ski zu wem passt.

Plus: Vorstellung von zehn neuen All Mountain-Skiern

64 HOHES RENNFIEBER

Ausprobiert: Das lernt man im Racecamp. Plus Vorstellung

von fünf neuen Skiern aus dem Race-Segment

78 FRAUEN IM „ABSEITS“

SPORTaktiv war live dabei im Ladys-Freeride-Camp.

Und: fünf neue Freeride-Ski im „Schaufenster“

94 WEISSER TEPPICH FÜR HOLLYWOOD

Österreichische Skiberge als Drehorte für Blockbuster

104 STEIL AM SEIL

Im Pistenbully auf der 78 Grad steilen Harakiri-Piste.

Plus: fünf neue Performance Pisten-Ski

112 LEIHEN, TESTEN, KAUFEN

Warum bereits 50 Prozent der Ski geliehen werden

116 HARTE ARBEIT „HÜTTENZAUBER“

Wir haben einen Tag lang auf einer Skihütte

hinter die Kulissen des „Hüttenzaubers“ geschaut

124 GENUSS-GIPFEL

Zu Gast im Zwei-Hauben-Lokal auf 2.084 m Höhe

138 WINTERLAND VORARLBERG

Sechs Topnews aus dem „Winter-Ländle“

154 WINTERLAND SALZBURG

Die besten Neuigkeiten aus den Salzburger Skiregionen

168 DIE SKISCHULE KRIEGT DIE KURVE

So lehrt und lernt man heute das Skifahren

174 DER PARTYKÖNIG

Was es braucht, damit beim Après-Ski die Post abgeht

184 SPASS IM SCHNEE? EIN KINDERSPIEL

Wintersport-Nachwuchspflege, Teil 1:

Was Skigebiete speziell Familien mit Kindern bieten

194 COOL UND ANDERS

Wintersport-Nachwuchspflege, Teil 2:

So hält man auch Jugendliche beim Skifahren

206 JA, DER PASST!

Was modernes „Skischuhfitting“ leistet. Plus:

zehn neue Skischuhmodelle in der Vorstellung

FOTOS: Kitzsteinhorn, Tux Finkenberg, Pistenbully, Verwallstube/Christian Gufler, Wildschönau Tourismus, iStock, Arlberg Bergbahnen

8

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


216

Frischen Sie die Funktion

Ihrer Jacke auf!

Nass?

Schmutz und ein

nasses Obermaterial

verhindern den

Feuchtigkeitstransport

aus dem Jackeninneren!

Trocken?

Eine saubere,

wasserdichte

Jacke kann atmen

und wird auf der

Innenseite nicht feucht!

230

216 FRAUEN TICKEN ANDERS

Wie die Sportartikel-Industrie auf

geschlechterspezifische Bedürfnisse eingeht

222 WINTERLAND KÄRNTEN

Sieben Topnews von den Kärntner Skibergen

230 IN DIE LUFT STATT ZU DEN LIFTEN

An „eineinhalb“ Orten erlaubt: Heliskiing in Österreich

236 FÜR IMMER REVOLUZZER

So tickt die heutige Snowboard-Szene. Plus: Railkönig

Marc Swoboda im Interview „über Hindernisse“

246 WINTERLAND STEIERMARK

Sieben Topnews aus den steirischen Skiregionen

258 DER HAUSBERG IST WIEDER IN

Was sich kleine Skigebiete einfallen lassen,

um mit den Großen der Branche mitzuhalten

262 WINTERLAND OBERÖSTERREICH

Sechs Topnews aus den Skigebieten in Oberösterreich

266 AM BERG, DA SCHREIT ES!

Womit man am Laufsteg Piste heuer im Trend liegt

278 WINTERLAND NIEDERÖSTERREICH

Fünf Topnews aus Niederösterreichs Skiregionen

284 SKIFAHREN IM EWIGEN EIS

Österreichs Gletscherskigebiete stellen sich vor

300 BIS DIE BACKEN KNACKEN

Was man über die Skibindung – und über weiteres

sicherheitsrelevantes Material wissen muss

312 WINTERSPORT KANN AUCH ANDERS

Vom Eisklettern bis zum Rodeln: die besten

Alternativen zum Skifahren

9

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Effektives Reinigungsmittel

für die Waschmaschine,

das die Wasser

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Spielen Sie mit bei unserem WebQuiz: www.nikwax.at/winterguide


HOTSPOT IN TIROL

FOTOS: xxx

10

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


FOTO: Arlberg Marketing/Mallaun

DER ARLBERG SCHREIBT

EINMAL MEHR SKIGESCHICHTE

ER GILT ALS DIE WIEGE DES ALPINEN SKILAUFS – und schreibt

jetzt wieder Skigeschichte: Ab sofort ist der Arlberg das größte

zusammenhängende Skigebiet Österreichs! Vier neue Lifte, die

jetzt im Dezember ihren Betrieb aufnehmen, machen den nahtlosen

Zusammenschluss aller Skigebiete aus den legendären Arlberg-Orten

St. Anton, St. Christoph, Stuben, Zürs und Lech möglich. In Zahlen:

87 Lifte und Bahnen bringen die Skisportler nun zu 305 Kilometer an

markierten Pisten und zu 200 Kilometern Tiefschneeabfahrten!

Österreichs führende Skiregion fasziniert aber nicht allein wegen

ihrer Dimension – der „Mythos Arlberg“ lebt auch von der Bedeutung,

die dem Skisport hier seit über 100 Jahren beigemessen wird. Und

das spürt man auch im Winter 2016/17, wenn der alte Traum einer

durchgängigen Arlberg-Skischaukel nun tatsächlich in Erfüllung geht.

WEB: arlberg.net

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HOTSPOT IN SALZBURG

WO DER SCHNEE ZU HAUSE IST

DAS PURE WINTERVERGNÜGEN ERLEBEN, während anderswo noch

immer keine Flocke vom Himmel gefallen – oder schon längst

der letzte Schnee geschmolzen ist? Obertauern ist nicht nur das

höchstgelegene Skigebiet des Salzburger Landes, sondern auch der

schneereichste Wintersportort Österreichs. Und das bedeutet: perfekte

Skibedingungen von November bis Anfang Mai!

OBERTAUERN BIETET 100 KILOMETER toppräparierte Pisten, erschlossen

mit 26 modernen Liftanlagen. Die „Schneeschüssel Österreichs“ ist

aber auch ein Hotspot für all jene, die lieber „off Piste“ unterwegs sind

und sich mit Respekt vor der Natur ihren Herausforderungen stellen.

BESTNOTEN VERDIENT OBERTAUERN aber auch, wenn es um Après-Ski,

Partystimmung und Live-Konzerte geht: Vom großen Skiopening bis zum

„Gamsleiten-Kriterium“, Österreichs größter Schatzsuche im Schnee,

reiht sich hier ein Top-Event an den anderen.

WEB: obertauern.com

FOTOS: xxx

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


FOTO: Obertauern

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HOTSPOT IN TIROL

RISE&FALL:

VIER LEUTE,

EIN TEAM,

KEIN ERBARMEN

DIESER SLOGAN TRIFFT ES GENAU

beim 5. RISE&FALL am 17. Dezember

in Mayrhofen im Zillertal: Denn bei

kaum einem anderen Winterevent

ist der Weg bis ins Ziel gnadenloser

als bei diesem Teamwettbewerb:

Jeweils ein Teammitglied muss in

den vier Disziplinen Skibergsteigen,

Paragleiten, Mountainbiken und

Skifahren bzw. Snowboarden den

Berg und sich selbst bezwingen.

Der Weg ist in diesem Fall nicht das

Ziel. Denn der Weg ist hart, steil

und erbarmungslos. Und er muss in

kürzester Zeit – jeweils 430 Höhenmeter

bergauf wie bergab – überwunden

werden. Es zählt nur, wer

am Ende als Erster die Ziellinie überquert.

MIT DEM UNBÄNDIGEN WILLEN, an

die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit

zu gehen, werden am 17. Dezember

wieder Spitzensportler aus

der ganzen Welt in 60 Teams und

vier Disziplinen gegeneinander antreten.

Neben den Lokalmatadoren

wie Markus Kröll, Urgestein der

Berglaufszene, oder Patrick Hörhager,

Sieger des RISE&FALL 2012 und

2014, nehmen auch dieses Jahr wieder

unzählige Weltklasseathleten,

aber auch passionierte Hobbysportler

die Herausforderung an.

DIESER MEGAEVENT mit seiner tollen

Atmosphäre ist aber auch ein Megaerlebnis

für die Zuschauer, denn

die Besucher des RISE&FALL dürfen

sich nicht nur auf ein umfang reiches

Rahmenprogramm freuen, sondern

bekommen auch viel Adrenalin mit:

Auf dem Eventgelände werden die

actiongeladenen Bilder live und

gestochen scharf auf einer Großbildleinwand

übertragen – sechs

HD- und zwei Slow-Motion-Kameras

sowie Helikopteraufnahmen mit

einer Cineflex-Kamera von Red Bull

garantieren atemberaubendes Bildmaterial.

Auch gut zu wissen: Der

Eintritt zum RISE&FALL ist frei!

WEB: riseandfall.at

FOTO: TVB Mayrhofen, Foto Michael Werlberger

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


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HOTSPOT IN SALZBURG

WAGRAIN-KLEINARL:

WINTER-LEBENSFREUDE HOCH 2!

BEI SOLCHEN AUSBLICKEN lässt sich der Winter wirklich genießen.

Wagrain-Kleinarl hat aber nicht nur eine atemberaubende Landschaft

zu bieten, sondern auch Skigebiete, in denen alle Wintersportler

das passende Angebot für sich finden: Kleine Skifahrer erwarten

Abenteuer in Wagraini’s Winterwelt, während Mutige ihr Können im

Absolut Park demonstrieren. Abseits der Pisten sorgen Rodelbahnen,

Langlaufloipen, Winterwanderwege, Pferdekutschenfahrten und viele

weitere Attraktionen für Abwechslung.

JA, UND NOCH EINEN GUTEN GRUND gibt es für den Winterurlaub in

Wagrain-Kleinarl: Mit der kostenlosen Gästekarte erwartet Urlauber

täglich freier Eintritt in das Erlebnisbad Wasserwelt Wagrain.

Das bedeutet: Entspannung hoch 2 für die ganze Familie!

WEB: wagrain-kleinarl.at

FOTOS: xxx

FOTO: Wagrain

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


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HOTSPOT IN TIROL

FOTOS: xxx

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


FOTO: Abendstimmung am Grubigstein©TZA/U. Wiesmeier

APRÈS-SKI EINMAL ANDERS

NACH DEM SKITAG GEHT DER WINTERSPASS IN DIE NÄCHSTE RUNDE!

Après-Ski lässt sich nämlich ganz unterschiedlich gestalten. In der

Tiroler Zugspitz Arena heißt es täglich nach Sonnenuntergang: nochmal

hinaus, aktiv sein, genießen! Jeden Abend erwartet die Gäste

ein spezielles Après-Ski-Programm: Bei Fackelwanderungen, Schneeschuhtouren

durch die Dämmerung, Rodelfahrten bei Flutlicht, Hüttentouren

mit kulinarischen Highlights, Skishows oder Pistenbullyfahrten

lässt man den Tag unter der Zugspitze ausklingen – ganz gemütlich

oder ganz spektakulär. Eines haben alle Aktivitäten gemeinsam: Sie

sind der ideale Abschluss eines wunderbaren Tages in der Tiroler Zugspitz

Arena und schüren die Vorfreude auf den nächsten Urlaubstag!

WEB: zugspitzarena.com

19


ZEIG

MIR DIE

WINTER

WUNDERWELT

ÖSTERREICH

ZAHLENSPIELE

2.955

LIFTE UND SEILBAHNEN

gibt es in Österreich.

Kaum zu glauben: Auch

wenn Kabinen- und Sesselbahnen

aufholen, liegt

zahlenmäßig immer noch

der gute alte Schlepplift

mit 1.850 Anlagen im gesamten

Bundesgebiet in

Führung.

400

METER ÜBER

DEM BODEN schwebt die hochmoderne

3S-Bahn in Kitzbühel durch die Luft. Sie verbindet auf

einer Länge von 3,6 Kilometern Kitzbühel/Kirchberg

mit Jochberg/Resterhöhe. Die Bahn überwindet dabei

in 9 Minuten Fahrzeit nur einen Höhenunterschied

von 137 Metern. Kleiner Tipp: Interessantes über heimische

Seilbahnen gestern, heute und morgen erfährst

du hier im Winterguide auf den Seiten 38–41.

8,5KILOMETER LANG IST DIE

LÄNGSTE SCHWARZE TAL-

ABFAHRT DER ALPEN AUF

DEM GOLDECK IN KÄRNTEN.

IM ÜBERBLICK: Die 10 längsten und die

10 „schwärzesten“, sprich: die schwierigsten

Abfahrten auf unseren Skibergen

haben wir auf Seite 106 aufgelistet.

23.000

HEKTAR PISTENFLÄCHE

liegen Winter für Winter zwischen

Boden- und Neusiedlersee.

Das entspricht ungefähr der halben

Fläche der Bundeshauptstadt Wien.

68,5

Millionen Nächtigungen hat es in

der Wintersaison 2015/16 in unseren

Skiorten gegeben – das waren wieder

4 Prozent mehr als im Winter zuvor.

Welche Bedeutung der Wintersport generell für

den heimischen Tourismus hat? Lies nach in

unserer Story auf Seite 26–29.

78

SNOWPARKS

GIBT ES IN ÖSTERREICH MITTLERWEILE, DIE MIT

RAILS, TABLES UND JUMPS FÜR ABWECHSLUNG

ZUM PISTENALLTAG SORGEN UND SKIFAHREN

AUCH FÜR DIE JÜNGERE GENERATION WIEDER

INTERESSANT MACHEN.

Neugierig, wie ein Snowpark entsteht?

Dann lies nach auf Seite 242–243.

FOTOS: istock, Kitzsteinhorn. KitzSki, TVB Paznaun-Ischgl

20

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Die besten Angebote für…

… Skiurlaub in einem der größten und

modernsten Skigebiete weltweit!

SuperSkiWochen: Spezialpreis auf Unterkunft und Skipass

FamilienSkiWochen: Gratis-Skipass für Kinder und Jugendliche

Skihüttengaudi im März: täglich kostenloses Skiguiding und Live-Musik

www.wilderkaiser.info/angebote


3.000.000

PAAR SKI WERDEN JÄHRLICH WELTWEIT VERKAUFT.

Bei den Skischuhen sind es 3,3 Millionen.

Zum aktuellen Skimaterial findest du jede

Menge Infos in diesem Winterguide

der Einstieg dazu: Seite 56–57.

19,4

MILLIONEN MENSCHEN

zwischen 14 und 70 Jahren bekennen sich im Alpenraum

Österreich-Schweiz-Deutschland zum Skifahren. Anders

formuliert: JEDER DRITTE BEWOHNER dieser Regionen

betreibt aktiv den Wintersport Nummer eins.

200

nahmen Testleiter Franz

Klammer (li.), Organisator

Gerhard Brüggler sowie

das Team des „WorldSkitest

2016/17“ noch im vergangenen

Frühjahr am Katschberg

(K) unter die Füße. Innerhalb

von drei Tagen wurden

in neun verschiedenen

Kategorien die besten Modelle

für diesen Winter gesucht

und gekürt. Alle Ergebnisse:

WorldSkitest.com

PAAR SKI

DER NEUEN SAISON

hoch

ist der

„Gipfel“ des

einzigen Skigebiets

im Burgenland.

Ein Schlepplift bringt die

Skifahrer in Kukmirn-Zellenberg

auf die Übungswiese, auf der

dann 500 blaue und 500 rote Pistenmeter

zur Verfügung stehen. Dafür gibt es eine Beschneiungsanlage

und sogar Flutlicht.

360Meter

GEMEINSAME STÜTZE FÜR ZWEI

SEILBAHNEN: DIESE KONSTRUKTIVE

BESONDERHEIT FEIERT DIESEN

WINTER IN ISCHGL PREMIERE.

DIE STÜTZE NUMMER 9 DER

HÖLLBODENBAHN IST ZUGLEICH

DIE STÜTZE NUMMER 3 DER

1FLIMJOCHBAHN (SIEHE BILD).

3.440

METER – so hoch über Meeresniveau geht

es auf dem Pitztaler Gletscher hinauf. Damit

ist das Pitztaler Gletscher-Skigebiet das

höchstgelegene Skiareal des Landes (im

Bild die Bergstation). 100 Höhenmeter tiefer,

bei 3.340 m, endet der Skispaß in Sölden.

Über 3.000 Metern liegen die höchsten Pisten

auch auf den Gletschern in Hintertux (3.250

m), Stubai (3.250 m), im Mölltal (3.122

m) und im Kaunertal (3.108 m) sowie in

Obergurgl-Hochgurgl (3.082 m) und auf dem

Kitzsteinhorn (3.029 m). Alles übers Skifahren

auf den heimischen Gletschern: ab Seite 284.

FOTOS: Tourismus, kk, Worldskitest, Pitztaler Gletscher, Ischgl

22

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


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25


WINTERGUIDE

Zukunft

durch

Veränderung

TEXT: Klaus Molidor

26

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


WIRTSCHAFTSMOTOR WINTERSPORT.

Der Skitourismus ist in vielen Regionen eine Überlebensfrage.

Wie findet die Branche die richtigen

Antworten darauf? Dem sind beim „Forum Zukunft

Winter“ die Experten auf der Spur gewesen. Im

Hörsaal und auf der Piste. SPORTaktiv war dabei.

FOTO: Kitzsteinhorn/Kaprun

Die Branche ist beinahe so riskant

wie das Börsengeschäft,

so sensibel wie der Aktienhandel

ist sie allemal. Die

Rede ist vom Wintersport. In der vorigen

Saison hingen die Mundwinkel

nach unten, weil Anfang Dezember

noch kein Schnee lag. Krisengeheul

brach los – und am Ende stand vor der

Bilanz der Wintersportgebiete im

ganzen Land erst wieder ein Plus.

Zum diesjährigen „Forum Zukunft

Winter“ sind Seilbahner, Skihersteller,

Touristiker und Skilehrer

schon Anfang November mit einem

breiten Grinsen nach Kaprun gekommen.

Kein Wunder. Selbst im Tal waren

die Wiesen schneebedeckt, die

Berge ringsum sowieso, die ersten Lifte

fahren – und das nicht nur auf dem

Gletscher. Also sind die Gesichtszüge

allenthalben entspannt.

Da muss auch Günther Aigner lachen.

Der Kitzbüheler ist Skitourismus-Forscher

und weiß, wie emotional

aufgeladen das Thema Schnee und

Skifahren in Österreich ist. „Wir tendieren

daher dazu, immer vorschnell

ein Urteil zu fällen. Wenn es im November

noch keinen Naturschnee

gibt, heißt es gleich: Das wird ein

schlechter Winter. Umgekehrt strahlen

jetzt alle schon wegen ein paar

Zentimeter Schnee und bejubeln

ebenso schnell den heurigen Winter.“

GROSSE INVESTITIONEN

Irgendwie verständlich. Denn vom

Wintersport hängt hierzulande eine

Menge ab. Österreich ist nicht nur gefühlt

eine Skination, sie ist auch in

den Bilanzen der Gasthäuser, Hotels

und Liftbetreiber eine Skination. „Der

Tourismus hängt am Wintersport“,

sagt Salzburgs Landeshauptmann

Wilfried Haslauer. „Er ist eine Überlebensfrage.

Sonst wandern Leute ab

und Orte sterben aus. Dann hätten wir

Verhältnisse wie in einigen Seitentälern

in Italien oder Frankreich.“ Alle

anderen Arten des Tourismus sind ein

Zubrot, können den Wintersport aber

nicht ersetzen. Die Zahlen unterstreichen

das: Bei den Liften und Seilbahnen

standen in der letzten Saison 52

Millionen „Ersteintritte“ zu Buche.

Eine gewaltige Zahl, die aber

Ferdinand Eder, den Vertreter der österreichischen

Seilbahnwirtschaft,

nicht nervös macht. Weil – siehe oben:

Die Hänge sind schon weiß. „Außerdem

brauchen wir uns mit unseren

Anlagen im internationalen Vergleich

nicht zu verstecken.“ Ganz im Gegenteil.

Während vor allem in der

Schweiz Liftanlagen älter und älter

werden, haben die Österreicher kräftig

investiert und modernisiert. Allein

in Salzburg sind in den letzten

zehn Jahren 1,1 Milliarden Euro in

neue Seilbahnen geflossen.

Das zahlt sich aus. „Denn dem

Skifahrer geht es heute um Bequemlichkeit“,

sagt Franz Föttinger, Sprecher

der heimischen Ski-Industrie.

Das beginnt bei der Erreichbarkeit des

Skiortes und geht weiter über den Skischuh,

der individuell angepasst

werden kann, bis hin zu Sitzheizung

und Wetterhaube auf dem Sessellift.

Convenience heißt das dann neudeutsch.

27


WINTERGUIDE

Der Markt brummt also, wie landauf

landab, die Schneekanonen, wenn

es kalt genug ist. Aber wie lange noch?

Was ist mit dem Klimawandel? Was

mit den stetig steigenden Liftkartenpreisen?

„Der Klimawandel ist natürlich

ein Thema“, sagt Franz Schenner

von der „Allianz Zukunft Winter“.

„Aber der kommt oder er kommt nicht.

Wir müssen versuchen, jetzt schon das

Beste daraus zu machen.“

RASCHER PREISANSTIEG

Skitourismus-Forscher Günther Aigner

sieht da die Schneedepots immer

mehr im Kommen. „Sie sind für die

Skigebiete im Vergleich zur Beschneiung

eine günstige Angelegenheit.“ Dabei

wird der Schnee, der am Ende der

Saison übrig bleibt, zusammengeschoben

und mit Sägespänen oder Wärmedämmplatten

bedeckt. Darüber

kommt eine Folie, die Wind und Regen

abhält und durch ihre weiße Farbe

Sonnenlicht reflektiert. „Je größer der

Schneehaufen und je kleiner die Oberfläche,

desto besser. Durch die große

Masse kühlt sich der Schnee sozusagen

selbst“, sagt Aigner. In Kitzbühel betrug

der Schneeverlust damit zuletzt

über den Sommer nur rund 20 Prozent.

„Ein super Wert, und das mit relativ

wenig Aufwand.“

Aigner hat aber auch zu den Liftpreisen

geforscht und dabei festgestellt:

Die Skikartenpreise sind zwar

in den vergangenen 27 Jahren um jeweils

drei Prozent pro Jahr gestiegen –

„was nicht wenig ist“. Im genau gleichen

Maß sind aber auch die

Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr

gestiegen. Deutlich ist hingegen

der Unterschied beim Verbraucherpreisindex:

Da ist das Skifahren im

Vergleich doppelt so schnell teurer geworden.

„Und trotzdem ist die Zahl

der Skifahrertage in Österreich sogar

gestiegen ...“

Wird Skifahren also doch nicht

zum elitären Sport, den sich der

Durchschnittsbürger nicht mehr leisten

kann? „Diese Preisdiskussion hätten

wir schon vor 40 Jahren führen

können. Denn billig war das Skifahren

nie“, sagt Ferdinand Eder von der

Seilbahnwirtschaft. Er ist in den

1960er- Jahren in Bruck an der Glocknerstraße

aufgewachsen. „Zwei Mal

im Jahr sind wir mit dem Vater auf die

Netzwerk, Allianz &

Forum: alles Winter

Der Hintergrund: 2006 konstituierte

sich im Bundesland Salzburg

das „Netzwerk Winter“ als branchenübergreifende

Plattform, um

den Breitenskisport und Wintertourismus

nachhaltig abzusichern.

Tourismus, Seilbahnen, Skiindustrie

und Skilehrerverband arbeiten darin

zusammen.

2008 wurde das in Salzburg

beheimatete Netzwerk um die

bundesweite „Allianz Zukunft

Winter“ erweitert.

Und seit 2011 laden „Netzwerk“

und „Allianz“ Branchenvertreter

und Journalisten jährlich zum großen

Gedankenaustausch „Forum

Zukunft Winter“ ein. SPORTaktiv

war Anfang November bei der

6. Ausgabe dieser „Denkfabrik für

die Winterzukunft“ dabei.

INFOS: www.netzwerk-winter.at

www.allianz-zukunft-winter.at

Schmitten gefahren. Das war’s“, erinnert

er sich. Sonst musste der kleine

Dorflift ausreichen.

Aber gerade der „Lift hinterm

Haus“ stirbt zusehends aus. Kleinere

Skigebiete kommen nicht mehr mit,

weil die Konkurrenz steigt und die

Schneesicherheit fehlt. Teure Beschneiungsanlagen

können sich die

„Kleinen“ oft nicht leisten und die Spirale

beginnt sich abwärts zu drehen,

bis in die Insolvenz. „Klar kämpfen die

Kleinen“, sagt Ferdinand Eder, „aber jedes

Land hilft dabei, auch diese Gebiete

zu retten.“ Die skifahrerische Nahversorgung

müsse schließlich – Stichwort

Nachwuchs – gewahrt bleiben.

COOL WIE EIN SMARTPHONE

Der Lift ums Eck reicht aber noch nicht

aus, um Kinder wieder auf die Bretter

zu bringen. Viel mehr geht es auch darum,

den Skisport wieder „cool“ zu machen.

„Das muss für die Kids wieder so

sein wie das neueste Smartphone“,

sagt Forum-Chef Franz Schenner, der

für Innovationen bekannt ist. Ende der

Neunzigerjahre hat er der Skiindustrie

den Begriff „Carving“ für die taillierten

Ski eingeredet. Und darum heißt es

auch Funslope, Freeride, Freestyle.

Skifahren, da ist sich die Branche

einig, findet heute nicht mehr nur auf

28

der Piste statt, sondern in der Luft, im

Tiefschnee, auf Schanzen. Kein Skigebiet

ohne Funpark. Schon bei den ersten

Saisonschwüngen auf dem Kitzsteinhorn

zeigt sich: Viele Kinder und

Jugendliche sind nicht auf der Piste,

sondern probieren die Schanzen aus,

rutschen über Rails und Tubes. Überhaupt

ist schon viel los Anfang November.

Obwohl es dicht schneit und die

Sicht alles andere als gut ist. Skifahren

funktioniert also noch – auch bei der

Jugend: Die größten Zuwächse der letzten

ein, zwei Jahre gibt es laut Statistik

bei den 14- bis 25-Jährigen!

Aufwärts geht es auch bei den

Wiedereinsteigern. Nicht nur, aber vor

allem dieser Gruppe will man mit dem

neuen Trend „Schönskifahren“ wieder

einen Anreiz bieten, die Latten anzuschnallen.

„Die Beine zusammen und

die Arme breit nach vorn strecken.

Schau her, so“, ruft Skilehrer Franz Ebner

und legt gleich selbst Hand an seinem

älteren Schützling an. Nach eineinhalb

Stunden Training schaut das

tatsächlich besser aus, wie das Vorher-nachher-Video

beweist.

DAS PAKET MUSS STIMMEN

„Genau darum geht es“, sagt Schenner,

der selbst an dem Training teilnimmt.

„Viele hören auf, weil nix mehr weitergeht,

sie sich nicht mehr verbessern.

Ein, zwei Tage mit einem Skilehrer

und du fährst gleich ganz anders.“ Dieses

Bewusstsein müsse in der Branche

aber erst durchdringen. „Die Hoteliers

wollen immer nur Betten verkaufen,

aber kein Produkt. Bei den Seilbahnen

ist es das Gleiche. Aber keiner kommt

nur wegen einer tollen Bahn – das Paket

muss stimmen.“

Damit sich das Bewusstsein zur

Veränderung bei Hoteliers und Liftbetreibern,

in Skiindustrie und Handel

festigt, hat Schenner zum Zukunfts-Forum

auch einen Coach eingeladen.

Ilja Grzeskowitz, ein 41-jähriger

Berliner, ehemals Filialleiter einer

Warenhauskette, soll diese Veränderung

anstoßen. „Im Erfolg macht man

die meisten Fehler“, lautet seine Botschaft.

Anhand von persönlichen Erlebnissen

veranschaulicht Grzeskowitz

in seinem Vortrag, wie man

Veränderung angeht und wie wertvoll

sie sein kann. „Jeder weiß, dass Veränderung

notwendig ist, jeder weiß, wie

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


sie theoretisch funktioniert, aber keiner

geht es an“, sagt er.

Wie fruchtbar der Boden wirklich

ist, auf den diese Aussagen gefallen

sind, wird sich erst in ein paar Jahren

zeigen. Inzwischen läuft der Wirtschaftsmotor

Wintersport auch so

schon recht rund. Und das dank einem

dicken Österreich-Bonus, der Leute aus

dem Ausland wiederkommen lässt.

Leute wie Grzeskowitz. Deutsche, Belgier,

Niederländer, Russen, Engländer.

Dieser Grund heißt: Gastfreundschaft!

Die Herzlichkeit unterscheidet

Österreich von vielen anderen Wintersportländern.

Oder wie es Schenner im

Wirtschaftssprech formuliert: „Das ist

unser Asset.“ Die Gastfreundschaft

gibt den Ausschlag, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis

so gut ist. „So ist es

wirklich“, sagt Urs, ein Schweizer, am

Schlepplift auf dem Kitzsteinhorn.

„Die Lifte sind besser als in der

Schweiz, die Tickets sind billiger, das

Essen ist besser und die Leute sind viel

freundlicher.“ Urs macht längst keinen

„Die Leute wollen beim

Skifahren auf der Piste

doch vor allem eines:

gut ausschauen.“

RICHARD WALTER, PRÄSIDENT DES

TIROLER SKILEHRERVERBANDES ZUM

TREND „SCHÖNSKIFAHREN“

Skiurlaub in seiner Heimat mehr, sondern

nur noch in Österreich.

Keine Frage, in Europa ist das

Wintertourismusland Österreich eine

Marke. Und trotzdem wird Veränderung

nötig sein, um neue Märkte zu erschließen.

Als es vom Gletscher wieder

runter ins Tal geht, steigt auch Norbert

Karlsböck, Vorstandsdirektor der Gletscherbahnen

Kaprun AG, mit in die

große Gletscherjet-Gondel ein. „In Asien

verbindet Österreich kaum jemand

mit Bergen und Wintersport“, sagt er.

Wenn er auf seinen Reisen in China

oder Japan erklärt, wo Kaprun liegt,

sagt er immer: „An der Spitze Salzburgs

in den Schweizer Alpen – weil

die Leute dort bei Alpen und Wintersport

fast ausschließlich an die

Schweiz denken. An ,Audili‘, also Österreich,

denkt in China keiner.“ Dabei

liegt in Fernost riesiges Potenzial. Immer

mehr Leute können sich Skifahren

leisten, auch der Skiverkauf steigt.

„Dort müssen wir unseren Naturraum

viel stärker bekannt machen“, sagt

Karlsböck, der aber auch weiß, dass

sehr wohl Gäste aus „exotischen“ Destinationen

zu uns kommen. „Im Mai“,

sagt Karlsböck, „kommt sogar eine

Landschulwoche aus dem indischen

Mumbai hierher auf den Gletscher ...“

Über die Grenzen schauen, die topografischen

und die mental gezogenen

– genau das wird der Wintersport

und damit die gesamte Tourismusbranche

in Österreich brauchen, um

weiter Jahr für Jahr ein Plus vor die Bilanz

schreiben zu können.

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INTERVIEW

„ES GIBT

KEINEN PLAN B“

BESCHNEIUNG GEHT VOR GRÖSSE – sagt Wolfgang Breitfuß.

Saalbachs Tourismusdirektor im SPORTaktiv-Talk über schlechte Winter,

mentale Hürden und darüber, warum es WLAN in Gondeln braucht.

Herr Breitfuß, kennen Sie alle Lifte in

Ihrem Skigebiet?

Natürlich. Ich bin viel im Gebiet

unterwegs. Ich könnte meinen Job als

Tourismusdirektor nicht ausüben,

wenn ich das nicht machen würde. Am

liebsten fahre ich auf der Hochalm. Die

Piste liegt auf der Sonnenseite, ist breit

und mittelschwer – genau perfekt für

mich. Ich sage auch meinen Mitarbeitern,

dass sie rausgehen und fahren sollen.

Da kriegt man viel mit und kommt

mit Leuten ins Gespräch.

Geben Sie sich da zu erkennen?

Nein, meistens nicht.

Und was hören Sie da so?

Was den Leuten gefällt und wie sie

auf Saalbach gekommen sind. Ganz

viele waren schon als Kinder beim

Schulskikurs hier.

Vor einem Jahr wurdet ihr zum „größten

Skigebiet Österreichs“. Wie fällt

heute die Bilanz aus?

Sehr positiv. Es hat sich bewahrheitet,

dass die Größe ein wesentlicher

Faktor ist. Nicht bei den Stammkunden.

Aber bei Leuten, die sich neu entscheiden,

vielleicht zum ersten Mal einen

großen Skiurlaub machen, da

spielt die Größe eine wichtige Rolle.

Wir haben bei den Nächtigungen ein

Plus von 10 Prozent geschafft, trotz eines

wirklich schwierigen Winters.

Noch mehr hat Fieberbrunn von dem

Zusammenschluss profitiert. Die sind

auf plus 18 Prozent gekommen.

Dabei kann doch niemand den ganzen

Skicircus durchfahren ...

Stimmt schon. Wir haben auch

Gäste, die seit 15 Jahren kommen und

noch nie in Leogang waren. Es geht da

mehr um das „Ich könnte, wenn ich

wollte.“ Die Strahlkraft ist einfach

enorm. Wobei das heuer mit dem größten

Skigebiet Österreichs schon wieder

vorbei ist, weil am Arlberg neue Lifte gebaut

wurden.

Das Wetteifern geht aber weiter. Mit

dem zellamseeXpress wollt ihr 2019

auch das Gebiet Schmittenhöhe mit

einbinden und seid dann mit 350 zusammenhängenden

Pistenkilometern

wieder vorne. Großmannssucht oder

doch wirtschaftliches Denken?

Damit spielen wir dann weltweit

in der Oberliga. Der Trend geht einfach

zu Großskigebieten. Der Zusammenschluss

mit Zell am See wird für die

Zeller wichtiger sein als für uns. Außerdem

ist es ziemlich sicher die letzte

logische Erweiterung des Gebiets. Danach

wird Schluss sein. Das viel wich­

Der Touristiker

WOLFGANG BREITFUSS hat die Tourismusschule

Kleßheim absolviert, ist

heute Hotelier in Hinterglemm und seit

1995 Direktor des Tourismusverbands in

Saalbach Hinterglemm.

Mit dem Skicircus-Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbunn

gehört das

zweitgrößte Skigebiet des Landes mit

270 Pistenkilometern in seinen Verantwortungsbereich.

tigere Thema als die Größe eines Skigebietes

ist eigentlich die Beschneiung.

Denn wenn du nicht bis runter fahren

kannst, nützen dir die meisten Pistenkilometer

und die modernsten Seilbahnen

auch nichts. Wir sind da mit

über 1.000 Schneekanonen sehr gut

aufgestellt. Früher hat es geheißen: „Es

wird schon schneien.“ Heute hat sich

das geändert in: „Wird schon kalt werden.“

Wobei die Beschneiungs-Hersteller

da sicher noch etwas in der Schublade

haben, das in den nächsten Jahren

kommen wird.

Wahrscheinlich, dass man auch bei

Plusgraden schon Kunstschnee produzieren

kann ...

Das kann und darf ich zum jetzigen

Zeitpunkt nicht sagen.

Geht es bei der Größe auch darum,

alle Arten von Skifahrern anzusprechen?

Quasi alle Nischen zu besetzen

– Anfänger, Vielfahrer, Carver, Freestyler,

Freerider, Boarder?

Bei 270 Pistenkilometern ist natürlich

für jeden etwas dabei. Super ist,

dass wir mit Fieberbrunn auch ein

Freeride-Gebiet von Weltruf im Angebot

haben. Dort macht schließlich die

World Tour ihren einzigen Stopp in Österreich.

Unser Erfolgsgarant sind aber

die vielen leichteren bis mittelschweren

Pisten. Die brauchst du, wenn du

die Masse anziehen willst. Viele Gäste

kommen aus Deutschland oder den

Niederlanden, die haben nicht viele

Skitage pro Jahr, finden bei uns aber

viele für sie passende Pisten vor.

Ist der Konkurrenzkampf unter den

Skigebieten so groß?

Das würde ich gar nicht sagen. Jedes

Gebiet ist für sich anders gestrickt,

FOTOS: Saalbach-Hinterglemm, istock

TEXT: Klaus Molidor

30

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Skyrunning ist für Emelie

Forsberg viel mehr als

bloß ein Wettkampf:

Das Erleben der Natur,

das Rundumschauen in

der Kulisse der Bergwelt

begeistert die schwedische

Ausnahmeläuferin.

Nicht die Größe eines Skigebiets

allein lockt die Wintersportler an:

Die perfekt präparierten Pisten

sind das wahre Trumpf-Ass.

jedes hat seine Vorzüge. Außerdem ist

die Größe nur ein Aspekt. Damit

bringst du die Leute vielleicht einmal

her. Wenn die Qualität aber nicht

stimmt, sind sie gleich wieder weg.

Die ständigen Investitionen sind

enorm. Wie lange braucht es denn, bis

sich Seilbahnen wie die „Tirol S“ nach

Fieberbrunn oder dann die neue Verbindung

nach Zell am See rentieren?

Das kann ich so genau nicht beziffern.

Sicher ist, dass sich die Bahnen

wirtschaftlich schneller amortisieren

als ein Hotel. Zum Glück, denn wir erschließen

ja nicht nur neue Gebiete,

sondern müssen auch bestehende Bahnen

modernisieren oder ersetzen. In

Saalbach zum Beispiel werden jetzt Lifte

auf den Zwölferkogel ersetzt, die für

die Ski-WM 1991 gebaut worden sind.

Der heurige Herbst war lange sehr

warm. Wie viele schlechte Winter

könnten Sie sich denn wirtschaftlich

leisten?

Einen Winter, der nicht funktioniert

– in dem also über einen Zeitraum

von einem Monat nicht gefahren

werden kann – den kann man vielleicht

übertauchen, weil die Zimmer

gebucht sind. Schwierig wird es dann

im Jahr darauf. Das merken wir heuer

schon: Letztes Jahr gab es lange keinen

Schnee – also warten die Leute ab und

entscheiden sich je nach Wetterlage

für oder gegen einen Skiurlaub. Es ist

ein Geschäft auf Messers Schneide.

Und einen Plan B im Sinne der Nachhaltigkeit

gibt es nicht?

Das werde ich oft gefragt. Nein.

Gibt es nicht. Natürlich nutzen wir die

Bahnen im Sommer auch. Immer

mehr Leute entdecken das Wandern

wieder, den Aktivurlaub mit Kindern

in den Bergen. Dazu wird auch das

Mountainbiken immer populärer. In

Summe bleibt da jetzt schon was über

und ist nicht nur ein Nullsummenspiel.

Aber das Wintergeschäft kann

das alles noch nicht ersetzen.

Wird Skifahren nicht immer mehr zum

Premiumprodukt? Die Kartenpreise

steigen, immer weniger Kinder fangen

mit dem Sport an ...

Schauen Sie doch nach Frankreich

oder in die Schweiz. Da sind die Preise

deutlich höher als bei uns, obwohl die

Liftanlagen qualitativ nicht mithalten

können. Die 50-Euro-Marke war eher

eine mentale Hürde, die wir übersprungen

haben. Wenn Sie aber eine

Wochenkarte nehmen, fällt der Preis

schon wieder darunter, dazu haben wir

viele Aktionen für Eltern mit Kindern.

Bei den Gästen gab es da null Diskussionen.

In fünf Jahren wird es den Aufschrei

aber wieder geben, wenn die Tageskarte

60 Euro kostet. Aber wenn die

Relation zum Angebot stimmt, wird

das auch kein Problem sein. In einem

kleineren Gebiet zahlen Sie vielleicht

knapp 40 Euro, haben dafür aber nur

einen Berg, den Sie nach drei Tagen inund

auswendig kennen.

Und der Wintersport-Nachwuchs?

Das wird die Herausforderung

der Zukunft. Wie bringen wir Kinder

auf die Piste? Auch da gibt es Aktionen

wie zu Ostern, wo Kinder bis zum Alter

von 15 Jahren gratis fahren. Heute

musst du auch schon in der Gondel

WLAN haben. Wahnsinn eigentlich.

Aber dadurch haben wir als Skigebiet

auch ganz andere Möglichkeiten, die

Kids zu erreichen. Überhaupt: Schon

lustig, wie sich der ganze Winterurlaub

verändert hat: Früher haben die

Gäste bei uns im Hotel als Erstes gefragt:

,Wo kann ich mein Auto parken?‘

Heute ist die erste Frage: ,Wie

lautet das WLAN-Passwort?‘

31


WINTERGUIDE

FOTO: Truc Allen

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Die Kartenverbünde wachsen und wachsen. Der Rekordwert

heuer: 4.000 Pistenkilometer mit einem Skipass.

Lange kann es nicht mehr dauern,

dann wird es wohl für

ganz Österreich einen gemeinsamen

Skipass geben. Zumindest,

wenn man den Trend hochrechnet.

Denn in den vergangenen Jahren

sind die Kartenverbünde stetig und

rasant gewachsen. Begonnen hat alles

in den 1980er-Jahren, als Skigebiete

in einem ersten Schritt wechselseitig

ihre Karten anerkannt haben. Es

folgten Werbegemeinschaften – und

daraus wuchsen als Erstes die Salzburger

Sportwelt und die Region um

Schladming zu „Ski amadé“ zusammen.

Mittlerweile kommt dieser Verbund

auf 760 Pistenkilometer, die mit

270 Liften erschlossen werden.

In Salzburg gibt es seit 2002 die

„Ski alpin Card“, die auf der Schmitten

und am Kitzsteinhorn sowie im

Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang

Fieberbrunn gilt. 121 Lifte und

408 Pistenkilometer stehen hier zur

Verfügung.

ES GEHT IMMER NOCH MEHR

In Salzburg hat man generell die Qual

der Wahl, für welche multiregionale

Saisonkarte man sich entscheiden

soll. Denn neben Ski amadé und Ski

alpin Card gibt es auch noch die „Salzburg

Super Ski Card“, die in nahezu

allen Salzburger Gebieten gültig ist.

Und die heuer noch einmal signifikant

erweitert wurde: Dank einer Fusion

mit der „Kitzbüheler Alpen All

Star Card“ gilt dieses Ticket nun in 25

Skigebieten. 916 Lifte kann man damit

benutzen und auf 2.750 Pistenkilometern

abfahren. Zahlen, die auch

ohne Höhenlage schon fast Schwindelanfälle

auslösen können ... Aber es

geht noch mehr. Die Tirol Snow Card

steht überhaupt an der Spitze der Superlativen.

Sie ist zwar kein klassischer

Kartenverbund, in dem sich die

Skigebiete gemeinsam vermarkten,

gilt aber in 91 Skigebieten mit 1100

Liften und 4.000 Pistenkilometern.

Unbestritten ist, dass kleinere

Skigebiete von den Verbünden insoferne

profitieren, als sie in einer großen

Maschinerie mitvermarktet werden.

Und weil der Trend beim Gast

eben immer noch zu „größer, besser,

weiter“ geht. „Neben Pistenqualität

und Schneesicherheit ist die Größe

das dritte wichtige Kriterium für die

Wahl des Skiurlaubsortes“, sagt dazu

Ferdinand Eder, von der heimischen

Seilbahnwirtschaft. „Auch wenn die

Leute dann vielleicht trotzdem nur

die gleichen zwei Pisten befahren.“

FOTO: Ski amadé

32

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


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Die großen Skiverbünde

auf einen Blick

Ab 573 Euro beginnt der große

Skispaß in der Saison 2016/17.

• SKI AMADÉ: 270 Lifte in 25 Gemeinden

ergeben 760 Pistenkilometer auf

356 Pisten. Die Jahreskarte kostet für

Erwachsene € 573,–, für Jugendliche

€ 406,– und für Kinder € 223,–.

WEB: skiamade.com

• SUPER SKI & ALLSTAR CARD: Heuer

haben sich die „Salzburger Super Ski

Card“ und „Kitzbüheler Alpen All Star

Card“ zusammengeschlossen. Ergibt

eine Gültigkeit für 916 Lifte in Salzburg,

Tirol, Kärnten und Deutschland.

Erwachsene zahlen für die Saisonkarte

€ 755,–, für Jugendliche kostet

sie € 566,– und für Kinder € 377,–.

WEB: allstarcard.at

• TIROL SNOW CARD: 91 Skigebiete,

1100 Lifte, 4.000 Pistenkilometer.

Saisonkarte Erwachsene € 756,–,

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ESSAY

Hias

gibt sein

Bestes

Ich reise ab!“ Ein Mann sitzt im Sessel

eines Sessellifts, hoch über der Piste.

Er bewegt sich nicht. Auch der Sessellift

bewegt sich nicht. Der Mann

ist allein. Er ist vereist. Er ist halb erfroren.

Es ist stockdunkle Nacht. Und das

Letzte, was er hervorbringt, ist ein gehauchtes:

„Ich reise ab!“

Der Mann heißt Karl Friedrich

Sattmann und ist die Hauptfigur in

Felix Mitterers legendärem (und anfangs

skandalumwittertem) Fernseh-Vierteiler

„Die Piefke-Saga“. Ich

habe gehört, dass der ORF die Serie ursprünglich

abgelehnt hat und erst der

Norddeutsche Rundfunk – offenbar

mit mehr Selbstironie gesegnet als der

österreichische Staatsfunk – diesen

zu einer Kooperation bei der Produktion

überreden musste.

Mittlerweile wurde die Piefka-Saga

in allen Kanälen und Sendern zu allen

Tages- und Nachtzeiten rauf und

runter gespielt: Karl Friedrich Sattmann

ist im letzten Augenblick doch

noch gerettet und aufgetaut worden,

er hat seinem geliebten Gastland die

vielen Malheurs verziehen und ist,

samt Familie, im Jahr darauf doch

wiedergekommen ...

Sattmann und auch ich stammen

ja aus einer Zeit, in der wir noch mit

Schleppliften skisozialisiert worden

sind! Alpines Schlepperunwesen! Wie

oft ich so einen Bügel ins Kreuz geschleudert

bekommen habe, weil der

Skiliftboy gerade einen Schluck Jagatee

genommen hat oder eine rauchen

gegangen ist. Oder mit einem Skilift­

girl geratscht hat. Und dann hat der

Rustikus noch schadenfroh gegrinst!

DIE LEHREN AUS DER PIEFKE-SAGA

Die schmerzhaften Hämatome, verursacht

von den Eisenstangen der automatischen

Drehkreuze, deren Elektrik

im entscheidenden Augenblick

wieder einmal doch nicht funktioniert

hat. Oder die brutalen Folterinstrumente,

die damals unter dem Begriff

„Skischuhe“ verkauft wurden:

Romantische, aber barbarische Zeiten

waren das …

Die Piefke-Saga sorgte für heftige

Proteste, anfangs waren auch die

Eingeborenen beleidigt („wasch wüll

denn der Flachlandtiroler?“), und Mitterer

flüchtete nach Irland. Eine flache

graue Insel – kein Schnee, keine Berge,

keine Gipfel! Das Gegenteil einer

Skination!

Aber dann haben die Alpenmenschen

doch dazugelernt. Nehmen wir

nur die Skihandschuhherstellung

her: Heute verwenden Bergsportspezialisten

die Wolle von Tiroler Bergschafen

als natürliche Isolierung.

4-Weg-Stretch und Ziegenleder machen

den Handschuh zum edelfunktionellen

Bergbegleiter für Karl Friedrich.

Oder die „recovery-socks“ für

den beschleunigten Abtransport von

Schlackstoffen und Laktaten. Karl

Friedrich, ein Must today! Und hätte

er damals bereits die Clima heat-

TechRock-Fleecejacke mit Polartec

Highloft, „atmungsaktiv und aus

Top-Materialien hergestellt, die für

FOTO: Turracher Höhe/Attisani

34

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


SCHRIFTSTELLER

EGYD GSTÄTTNER,

als Kärntner praktisch mit

den Bretteln aufgewachsen,

macht sich so seine

Gedanken. Über die Folgen

der Piefke-Saga – und über

die Komfortschiene beim

„Natursport“ Skifahren.

35


ESSAY

angenehme Wärme bei minimalem

Gewicht sorgen“, gehabt – Karl Friedrich

wäre nie und nimmer auf die Idee

gekommen, abzureisen!

Nicht nur beheizte Handschuhe,

beheizte Skischuhe, beheizte Socken

sind heute eine Selbstverständlichkeit,

lieber Karl Friedrich, sondern

natürlich auch beheizte Sitze auf den

Sesselliften. Von der Rolltreppe in der

Talstation und vom berührungslosen

Kartencheck ganz zu schweigen.

Meistens sind die Sesselliftsessel

auch noch mit Kunststoffglas

umschalt. „Bubble“-Hauben,

die ihre sechs, sieben, acht Passagiere

vor allem wettermäßigen Unheil

abschirmen wie eine Gluckhenne.

Die Zukunft gehört sowieso den Fauteuil-Liften.

Und natürlich der Gondelbahn,

der Autobahn unter den

Bergaufverkehrswegen, der Grande

Dame unter den Sportler-Transportern.

Bereits in naher Zukunft, im

Teil 5 der Piefke-Saga, werden die Böden

der Gondeln mit Perserteppichen

ausgelegt und im Stil altenglischer Salons

eingerichtet sein, mit rustikal-alpinen

Motiven verquickt, wie etwa

Kachelofen oder ein offener Kamin,

Panflötenbeschallung und dezenter

Zirbengeruch ...

HOCHKULTUR BEIM APRÈS-SKI

Vor dreißig Jahren weinte sich Tobias

Moretti, mit dem Motorrad von der Alpenhanfplantage

dahergeknattert,

nachdem er Tochter Sabine Sattmann

nach allen Regeln der Ski- und Erlebnismelklehrerkunst

beglückt hatte,

im breitesten Knacklauttirolerisch im

Bett von Mutter Elsa Sattmann aus:

„Elsa, ich sage dir, icccchhhh bin eine

männliccchhhe Nutte!“

Heute schlägt Moretti im Salon

des Thermenhotels am offenen Kamin,

ein Gläschen Port neben sich,

beim Kultur-Gastspiel, wenn nicht gar

Hochkulturgastspiel, ein Bein über

das andere und liest noch ein bisschen

unfrisiert (leger), aber jedenfalls

im Kammerschauspielerdeutsch eine

Thomas-Bernhard-Erzählung vor, die

von niemand Geringerem als von Goethe

handelt. „Was ich dichtete, ist das

Größte gewesen zweifellos, aber auch

das, mit welchem ich die deutsche Literatur

für ein paar Jahrhunderte gelähmt

habe“, soll Goethe gesagt haben,

EGYD GSTÄTTNER

Der Klagenfurter ist freier Schriftsteller

und Hobbysportler.

schrieb Bernhard, liest Moretti. „Es tut

mir leid um alle die Schwachen, die

der Größe nicht entsprechen können,

weil sie den Atem nicht haben! Meinem

Faust sind alle auf den Leim gegangen.

So habe ich die Deutschen, die

dafür wie keine andern geeignet sind,

hinters Licht geführt. Aber auf was für

einem Niveau!“

„Ah!“ – wonneseufzen die Deutschen

da in ihren Norwegerpullis

und Recovery-Socks und räkeln sich

wohlig in ihren Hochlandfauteuils,

während hinter Moretti das Holz im

Feuer knistert. „Ah! Endlich österreichische

Hochkultur! Ah! Endlich

Après-Ski-Weltliteratur! Jetzt fehlt

nur noch der Millirahmstrudel!“

Nein! Lachen Sie nicht! Ich meine

die Schilderung des alpintouristischen

Status quo weder ironisch noch

sonstwie abwertend! Literatur am

Berg ist eine gute Sache! Und man engagiert

ja nicht nur Moretti, man engagiert

ja auch mich. Ob Arlberg oder

Turracher Höhe, Zell am See oder Lienzer

Dolomiten: Die Hoteliers und

ich – wir sind Bergkameraden! Sozusagen.

Bargeldlos! Wir tun eben füreinander,

was wir können! Und bei

mir gibt’s auf den Zauberbergen sogar

noch mehr zu lachen als bei Thomas

Bernhard! Der Unterschied ist

nur: Statt Millirahmstrudel bitte lieber

Maronimousse an Kastanienreis!

Aber die Naturkulturtouristiker lesen

mir ohnehin jeden Wunsch von den

Augen ab! Am liebsten würde ich gar

nicht mehr abreisen …

AUS ERSTER QUELLE

Meine „Arbeit“, meine „Leistung“ ist

also (wie auch bei allen anderen

Künstlern) mein Auftritt zur Freude

der Gäste am Berg. Mein „Honorar“,

die „Gegenleistung“, ist, dass ich anschließend

ein Wochenende lang selber

Gast bin. Und daher weiß ich um

den Luxus heutiger Skiurlaube aus

erster Quelle Bescheid.

Auch wenn ich selbst auf die

freundliche Unterweisung in die

Kunst des Stillleben-Malens, auf die

Yoga-Kurse, auf das Spüren fachkundiger

Hände des „Telak“ im Hamam,

auf Vollmondtouren oder Nachtrodeln

und sogar auf die „Morgenstund-Trilogie“

verzichte und mich

damit begnüge, nach einem meisterhaften

Aufguss in der Panorama-Zirbensauna

in der Dämmerung bei

Frost und Eiswind im kuschelig beheizten,

weihnachtlich hell erleuchteten

See meine Runden zu schwimmen,

wonneseufzend der Naturgewalt

entstiegen im flauschigen Bademantel,

das prasselnde Kaminfeuer des Panorama-Ruheraums

zu betrachten,

ein Schälchen Nüsse mit Dörrobst zu

verzehren, ein Schlückchen Erdbeermilch

zu nehmen, mich in der Whirlpoollandschaft

zu verlieren, Lebensweisheiten

von Henry David Thoreau

von den Wänden des Spa-Bereichs zu

lesen, mich am Wasserbett zu räkeln

und dort Körper, Geist und Seele wieder

aufzuwärmen – bevor ich mich

mit meiner lieben Frau an die Bar oder

in die Raucher-Lounge begebe … und

all die Raffinessen des allmorgendlichen

und allabendlichen Buffets zu

würdigen, reicht der Platz hier längst

nicht aus …

DER BUTLER AUF DER PISTE

Sind die altenglischen Salons noch die

Ausnahme und der nahen Zukunft

überlassen, so ist der Butler am Skiberg

seit Jahren schon Wirklichkeit geworden!

Gut, auf der Turracher Höhe heißt

er nicht „James“, sondern „Hias“, und

seine offizielle Bezeichnung ist „Pistenbutler“.

Oder auch „Pistenbutlerin“,

wenn Getraud statt dem Hias Dienst

am Berg hat.

KARIKATUR:: Petar Pismestrovic

36

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Im Sommer, in der schneefreien Zeit,

da verdingt sich der Hias als „Almbutler“,

der, in „stilvolles Alm-Outfit“ (whatever

this may be …) gekleidet, ein luxuriöses

Verwöhn-Service inmitten der Natur herbeizaubert.

Er begleitet die Gäste zu den schönsten

Plätzen auf der Alm, organisiert Sonnenaufgangstouren,

Picknicks an einem

der wildromantischen Seen und

ein unvergessliches Gipfelfrühstück

von indisch gewürzter Suppe (Mulligatawny

soup), Schellfisch aus der Nordsee

(North Sea haddock), Hühnchen (chicken)

und Obst (fruit) bis zu Sherry,

Weißwein, Champagner und Portwein


Im Winter wiederum heißt es für

den Pistenbutler Hias – nachdem er morgens

den Talstation-Kamin eingeheizt

und die ersten Skigäste mit steirischen

Äpfeln gestärkt hat: ab aufs Butler-Mobil

und mitten hinein ins Skigebiet. Hier

wird an verschiedenen Stellen gehalten

und flugs eine kleine Service-Bar aufgebaut,

um müde und verschnupfte Skihelden

mit Traubenzucker und Taschentüchern

erstzuversorgen, Kinder mit

Süßigkeiten und Himbeerwasser zu verwöhnen

und deren Eltern auf Wunsch

mit einem Gläschen Prosecco. Ohne Prosecco

gibt es heutzutage ja sowieso nirgendwo

mehr irgendeine Form menschlichen

Lebens …

RACETIGER SPEEDWALL SL UVO

UNCOMPROMISINGLY

RADICAL

ALLE JAHRE WIEDER

Der Pistenbutler tut beim „Skiing for

one“ wirklich alles für seine Herrschaft!

Na ja, ob er sich mit imaginären Gästen

bis zur Besinnungslosigkeit betrinkt,

sei dahingestellt. Aber seiner Kundschaft

zuliebe fragt Butler Hias jedes

Jahr – zunehmend lallend: „The same

procedure as last year? Olles gleich wias

letzte Joahr?“ Und die Gäste erwidern

stets: „The same procedure as every year,

Hias!“

Ich fühlte mich von Winter zu Winter

wohler hier im exquisiten Skihimmel,

nur die Erfüllung eines allerletzten

Wunsches trennte mich von perfekter

Bequemlichkeit: „Hias, könnten Sie

bitte dieses Jahr für mich Ski fahren gehen?“

Und der Pistenbutler antwortete

mir nonchalant und mit einem Augenzwinkern

„Well, I’ll do my very best“

(deutsch: „Gut, ich werde mein Bestes geben“).

Wer wird da noch abreisen wollen?

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SEILBAHNEN

1972 baute Doppelmayr

in Mellau im

Bregenzerwald diese

Einseil umlaufbahn.

Die Türen der Gondeln

wurden noch händisch

bedient

TEXT: Christof Domenig

VOM KLAPPERSITZ

Liftfahren im Wandel der Zeit. Von wackeligen Einsersesselliften bis zur

Hightech-Gondel, die nichts mehr aus der Fassung bringt. Eine Reise durch die

Seilbahngeschichte. Blick in die Zukunft inklusive.

Wer weiß, was ohne dieses

kleine rostige Ding geworden

wäre, das Josef Nejez

heute noch zu Hause aufbewahrt.

Kitzbühel wäre vielleicht

noch ein kleines Dorf in den Tiroler

Alpen, die Gletscher unberührt und

Wintertourismus gäbe es ziemlich sicher

auch keinen. Vom Ski-Weltcup

oder alpinen Weltmeisterschaften

ganz zu schweigen.

Dieses kleine rostige Ding ist ein

Stück Seil. „Und zwar ein Stück vom

Albert-Seil“, erklärt Josef Nejez. Benannt

nach seinem Erfinder, dem

deutschen Oberbergrat Wilhelm Au­

gust Julius Albrecht, der 1834 in der

Bergbaustadt Clausthal im Oberharz

das Drahtseil erfunden hat. „Und das“,

sagt Nejez, „ist tatsächlich die wichtigste

Erfindung in der ganzen Geschichte

der Seilbahnen.“

Josef Nejez ist seit mehr als 40 Jahren

renommierter Seilbahnexperte,

hat in den 1980er-Jahren selbst einige

Patente mit dem Weltmarktführer

Doppelmayr angemeldet und weiß

ergo, wovon er spricht. Immer noch

ist er viel unterwegs, um neue Bahnen

zu besichtigen, zu testen und darüber

im Fachmagazin „Internationale Seilbahn-Rundschau“

zu berichten.

Vom Albert-Seil war es aber schon

noch ein weiter Weg bis zu den heutigen

Kabinenbahnen und 8er-Sesselliften

mit Sitzheizung. Anfangs

war die Standseilbahn das Transportmittel,

um auf den Berg zu kommen:

1913 ging in St. Moritz die Chantarella-Bahn

in Betrieb, die erste für den

Wintersport gebaute Drahtseilbahn.

Dank einiger Modernisierungen ist

sie auch heute, 103 Jahren nach der

Jungfernfahrt, immer noch in Betrieb.

AUF DEM ZITTERBALKEN

Erst ab den 1930er-Jahren setzten sich

nach und nach die Seilschwebebah­

FOTOS: Doppelmayer, ISR

TEXT: Klaus Molidor

38

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Die Bahn des Typs

„Funifor“ in Mantua.

Durch die breite Seilspur

sind die Gondeln

auch bei Wind

sehr stabil.

ZUR CABRIO-BAHN

nen durch. Weil sie billiger zu bauen

waren und eine größere Kapazität

hatten als die Standseilbahnen. Österreichs

erster Schlepplift wurde 1937 in

Zürs gebaut – der erste Sessellift des

Kontinents fuhr aber nicht etwa am

Arlberg, sondern in Tschechien. 1940

führte ein Einsersessellift von Raztoka

nach Pustevny. Anfangs noch mit

nicht wirklich sicheren Holzstützen ...

Heute sind Einsersessellifte eine

aussterbende Spezies, um die sich

fast so etwas wie ein Seilbahn-Artenschutz

bemüht. Der berüchtigte Lift

hoch zur Polsterrinne am steirischen

Präbichl wurde mit Hilfe von prominenten

Unterstützern zwar vor dem

Abriss bewahr – seit Ende der vergangenen

Wintersaison steht die museumsreife

Anlage aus dem Jahr 1946

aber für immer still. Dabei war die

Der Seilbahn-Profi

JOSEF NEJEZ ist seit mehr als

40 Jahren ein Fachmann im

Seilbahn-Business, hat selbst

einige Patente angemeldet

und schreibt im Fachmagazin

„Internationale Seilbahn-

Rundschau“.

KONTAKT: E-Mail:

office.gl@bohmann.at

Fahrt mit solchen Bahnen selten ein

Genuss. Besonders wenn der Lift abgestellt

werden musste und auf freier

Strecke hin und her und auf und ab

schaukelte, war einem auf dem kleinen

Holzbrett mit dem Metallbügel

davor selten wohl zumute. Die ängstlichen

Blicke auf Skikursen, wenn der

Lehrer zu einem Einsersessellift abgebogen

ist, sind legendär – heute sind

sie Alpin-Folklore ...

Ab den 1980er-Jahren ging es rasant

bergauf mit der Entwicklung der

Aufstiegshilfen. Doppel-, Dreier- und

Vierersessellifte steigerten die Kapazitäten

der Lifte. Und die Geschwindigkeit.

Anfangs waren die Sessel fix auf

das Seil geklemmt, bei den kuppelbaren

Umlaufbahnen fuhren die Sessel

dann in den Stationen vom Seil. Der

Vorteil: Auf der Strecke können die

39


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Fahrzeuge mit bis zu 5 Meter pro Sekunde

unterwegs sein, in den Stationen

werden sie zum Ein- und Ausstieg

abgebremst. Die festgeklemmten Bahnen

durften dagegen nur mit 1,2 Meter

pro Sekunde unterwegs sein.

Überhaupt hat sich in den vergangenen

zehn Jahren viel in puncto Sicherheit

getan. „Durch eine einheitliche

EU-Richtlinie gibt es jetzt überall

die gleichen Standards“, erklärt Nejez.

„Früher herrschte da schon oft der Protektionismus.

Was das eine Land erlaubte,

hat das andere vielleicht verboten.“

Die europaweite Norm ist zwar

nicht verpflichtend, sie hat die Sicherheit

der Seilbahnen aber wesentlich

verbessert. Und ständig verbessert

hat sich auch die Seiltechnik: Sessel,

die auf dem Trageseil zurückrutschten

und schlimme

Verletzungen verursachen

konnten,

gehören der

Vergangenheit

an. Auch Abstürze

aus dem Sessel

heraus sind mittlerweile

eine absolute

Seltenheit:

„Die Sicherheitsbügel

sind heutzutage

oft so konzipiert,

dass sie

zwischen die Beine

gehen, wodurch man nicht mehr unten

durchrutschen kann. Und teilweise

werden die Bügel schon nach dem

Einstieg automatisch arretiert und

erst in der Bergstation wieder gelöst.“

„Seilbergungen aus

einer Gondel will

keiner. Damit stehst

du am nächsten Tag

sicher in der Zeitung.“

JOSEF NEJEZ, Seilbahnexperte,

erklärt, warum den teuren 3S-

Bahnen die Zukunft gehört.

MEHR KOMFORT

Nach oben gegangen ist aber nicht nur

die Sicherheit, auch der Komfort hat

sich stark verbessert. Früher war man

schon froh, wenn die harte Holz- oder

Plastiksitzschale schneefrei war und

man unterwegs nicht auf einem feuchten

Sitz angefroren ist. Heute sind die

Sessel gepolstert, auch Sitzheizungen

gehören schon zum guten Ton. Die

heizen freilich nicht die ganze Fahrt

über, sondern werden nur einmal aufgewärmt.

„In den Stationen laufen die

Fahrzeuge dabei 17 Sekunden lang

über eine Stromschiene mit 500 Watt“,

erklärt Nejez, „dadurch ist der Sessel

beim Einsteigen erwärmt.“ Wetterhauben

schützen nicht nur vor unfreiwilligen

Eis-Peelings im Gesicht

– dank oranger oder gelber Farbevermitteln

sie auch an trüben Tagen auf

der Bergfahrt Sonnenschein.

GRÖSSER, SCHNELLER, WEITER

Auch bei den Gondelbahnen hat sich

vieles verändert. Enge Stehkabinen

für zwei, drei Personen sind längst Geschichte,

moderne Umlaufbahnen bieten

heute 10, 12 Personen einen bequemen

Sitzplatz. Manche Pendelbahnen,

bei denen nur je eine Kabine berg- und

eine talwärts fährt, drehen sich während

der Fahrt einmal um die eigene

Achse, um auch allen Passagieren einen

Panoramablick zu gönnen. Oder

sie haben gleich eine Aussichtsterrasse

an Bord – wie die „Cabrio-Bahn“, die

auf das Stanserhorn in der Schweiz

fährt, oder die Dachstein-Seilbahn

in

der Steiermark, bei

der jeweils 10 Frischluftfanatiker

und

Schwindelfreie oben

auf dem „Balkon“ der

Gondel mitfahren

können.

Wie überall

herrscht auch

beim Seilbahnbau

die Rekordmentalität.

„Größer, schneller,

weiter ist das

Motto“, sagt Nejez. So liegen bei der

„Peak-to-Peak-Gondola“ im kanadischen

Whistler Mountain mehr als 3

Kilometer zwischen den Stützen. Und

in Vietnam ist eine Bahn mit einem

Seilfeld von über 5 km geplant ...

Technologisch dürfte die Zukunft

den sogenannten „3S-Bahnen“ gehören,

auch wenn sie die weitaus teuersten

Lösungen sind. „3S“ steht dabei für

3 Seile: Die Gondeln laufen auf zwei

Trageseilen und werden von einem

Zugseil befördert. „Durch die breite

Seilspur sind die Gondeln sehr viel

windbeständiger, die Kapazitäten sind

deutllich höher“, weiß Experte Nejez.

Bis zu 5.000 Fahrgäste pro Stunde können

solche Bahnen auf den Berg bringen.

Windgeschützt, mit freier Rundumsicht

auf das Bergpanorama – und

was noch wichtiger ist: „Die Gondeln

können integriert geräumt werden“,

sagt Josef Nejez. Übersetzt heißt das,

dass die Gondeln bei jedem Störfall

40

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Die Gmahbahn in Alpbach zeigt, was heute auf den Skibergen Standard ist: eine

Sechsersesselbahn mit Windhaube und Sitzheizung – komfortabler geht es kaum.

FOTOS: Doppelmayr

selbst bis in die nächste Station weiterfahren

können. Den Passagieren bleibt

dadurch das Abseilen aus der Gondel

erspart. „Das will ja schließlich kein

Bahnbetreiber, denn mit einer Seilbergung

stehst du am nächsten Tag ganz

sicher in der Zeitung“, sagt Nejez.

Der Schlepplift hat vielerorts ausgedient

SCHLEPPLIFT ADE

Schließlich bestätigt Seilbahnexperte

Josef Nejez noch ein Gefühl, das sich

nach mehreren Jahrzehnten eines Skifahrerlebens

zuletzt immer stärker

aufgebaut hat: Der Schlepplift ist

ganz klar auf dem Rückzug. „Dort,

wo früher Schlepplifte gefahren

sind, werden heute Sesselbahnen

gebaut. Und wo Sesselbahnen fahren,

entstehen jetzt Kabinenbahnen.“

Das Ende des zwei spurigen

Nebeneinanderstehens mit einem

Hartplastikbügel unter dem Allerwertesten

wird also wohl bald gekommen

sein.

Von alldem hat Oberbergrat

Albert nichts geahnt. Er wollte die

Förderketten in den Bergwerken

verbessern und experimentierte

deshalb mit geflochtenem Draht.

Vom Wintersport, zumal in diesem

Ausmaß, war anno 1834 noch keine

Rede. Heute sind Sessellifte und

Seilbahnen im alpinen Raum eine

Selbstverständlichkeit, über deren

Entwicklungsgeschichte kaum wer

nachdenkt. Nur Josef Nejez wird

täglich daran erinnert, was einst

den Ausschlag dafür gab. Von einem

kleinen, unscheinbaren und

rostigen Stück Draht, das er bei sich

zu Hause hat ...

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AM SPORT ZU ERHÖHEN. DIE SPORTARTIKELIN-

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QUISITEURE HINTER DER BÜHNE DER WELT-

WEITEN SPORTSHOW. DIESMAL IM FOKUS:

SEILBAHN-MARKTFÜHRER DOPPELMAYR.

BUSINESS-PORTRÄT

SERIE

GLOBALE

KABINENPARTY

Wer schon einmal Sessellift oder Gondel gefahren ist, hat das mit großer Sicherheit in einer

Seilbahn der Firma Doppelmayr gemacht – dem Weltmarktführer aus dem Ländle.

Begonnen hat eigentlich alles

ganz anders. Futtermaschinen,

Obstwürger, Mostpressen – damit

hat sich Konrad Doppelmayr

im ausgehenden 19. Jahrhundert

beschäftigt. Den Unternehmergeist,

den trug der Firmengründer allerdings

schon in sich, als er die

Schmiede seines Lehrherrn Josef Anton

Dür in Wolfurt in Vorarlberg

kaufte und die Maschinen für die im

Ländle blühende Textilindustrie reparierte.

124 Jahre später gibt es das Unternehmen

immer noch. Heute baut

Doppelmayr aber Seilbahnen auf die

steilsten Berge der Welt, mit Kabinen,

die sich während der Fahrt drehen,

oder zweistöckigen Gondeln mit Cabrio-Deck.

Davon hatte Konrad Doppelmayr

noch nichts geahnt, sein Sohn

dagegen drehte sich schon in diese

Richtung: Gemeinsam mit Sepp Bildstein

baute Emil Doppelmayr 1937

den ersten Skilift Österreichs – einen

Schlepplift in Zürs am Arlberg. Für damalige

Verhältnisse revolutionär. Auf

390 Metern Länge überwand der

Schlepplift 150 Höhenmeter und

konnte immerhin 420 Personen pro

Stunde auf den Übungshang bringen.

So lange wie der erste Skilift ist

heute beinahe die Liste an Innovationen,

Weltrekorden und Weltneuheiten

der Firma Doppelmayr. Ob das die

erste Sitzheizung für Sesselbahnen

war oder der erste mobile Schlepplift

in Steibis im Oberallgäu, das längste

urbane Seilbahn-Liniennetz in Boliviens

Hauptstadt La Paz oder die bedienerlose

Gondelbahn in Frankreich

bis hin zur längsten Umlaufseilbahn

der Welt in Vietnam, die in einer einzigen

Sektion knapp 5,8 km zurücklegt

und dabei den Höhenunterschied

von 1.369 Metern überwindet.

VIERTE GENERATION

Nach Konrad und Emil ging das Staffelholz

weiter an Artur Doppelmayr,

der als Sinnbild gilt für ständige Weiterentwicklung,

für lebenslanges Lernen,

für die Absage an den Stillstand.

1954 machte er seinen Abschluss als

TEXT: Klaus Molidor

42

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


FOTOS: Doppelmayr

Diplom-Ingenieur in Graz, stieg 1967

zum Geschäftsführer des Unternehmens

auf, das er zum Weltmarktführer

weiterentwickelte. 1997, im Alter

von mittlerweile 75 Jahren, promovierte

er an der Technischen Universität

Graz zum Dr. tech. – mit einer Doktorarbeit,

in der er beschrieb, wie

Seilbahnunfälle verhindert werden

können.

Heute führt sein Sohn Michael das

Unternehmen in vierter Generation,

immer noch am Heimatstandort in

Wolfurt. Ohne protzigen Repräsentationsbau.

Haus um Haus ist das Firmengelände

gewachsen, selbst einen

Zoo gibt es dort. Als Wiedergutmachung

für den Lärm des Seilbahnwerks

quasi. Erst heuer zu Weihnachten

bekommt die Firma ein neues

sechsstöckiges Verwaltungsgebäude.

BAU DIR DEINE SEILBAHN

Die Vormachtstellung auf dem Weltmarkt

wird Bestand haben. Nicht nur

wegen der vielen Innovationen wie

der ersten Autoseilbahn, die Fahrzeuge

aus der Montagehalle in Bratislava

auf das 450 Meter entfernte Testgelände

hievt. Oder weil das Unternehmen

2002 mit dem Schweizer Konkurrenten

Garaventa fusionierte. 2.546 Mitarbeiter

werken derzeit für Doppelmayr,

davon allein 1.329 in Österreich.

In 90 Ländern steht heute zumindest

eine Seilbahn des Vorarlberger Herstellers

– oder anders gesagt: Fast auf

der ganzen Welt können Seilbahnfahrer

eine „Kabinenarty“ im Hause Doppelmayr

feiern . . .

Im Zeitalter der Globalisierung

trägt das Unternehmen natürlich

auch der digitalen Vernetzung Rechnung

und nützt das Web, um seine

Produkte bekannt zu machen. Auf der

hauseigenen Internetseite können

sich Interessenten per Konfigurator

sogar ihre individuelle Seilbahn zusammenstellen.

Von der Farbe der Sitze

(in Stoff oder Leder) über die Seitenstreifen

auf den Gondelbahnen bis

zur Farbe der Berg- und Talstation. Allerdings

dürften die wenigsten – neben

dem nötigen Kleingeld – über einen

entsprechend großen Garten

verfügen. Und eine „Hausseilbahn“

vom Erdgeschoß auf den Dachboden

hat selbst der Weltmarktführer Doppelmayr

nicht im Programm. Oder

besser gesagt: noch nicht ...

Fakten zu Doppelmayr

Seilbahnen „made in Austria“

HAUPTSITZ: Wolfurt (Vlbg.)

GESCHICHTE: 1892 Gründung durch

Konrad Doppelmayr. 1937 baute Emil

Doppelmayr, der Sohn des Gründers,

mit Seilbahn-Pionier Sepp Bildstein in

Zürs den ersten Skilift Österreichs.

In 4. Generation führt jetzt Michael

Doppelmayr (Bild) das Unternehmen.

HEUTE stehen weltweit 14.700 Doppelmayr-Anlagen

in insgesamt 90 Ländern

und auf sieben Kontinenten.

DAS UNTERNEHMEN hat seinen Hauptsitz

immer noch am Gründungsort in

Wolfurt in Vorarlberg. Insgesamt

beschäftigt der Weltmarktführer im

Bereich Seilbahnen 2.546 Mitarbeiter,

davon 1.329 in Österreich.

WEB: doppelmayr.at

43


WINTERGUIDE

ÖSTERREICHS SEILBAHNEN ZÄHLEN ZUR ABSOLUTEN WELTSPITZE.

Dafür gibt es vor allem drei Gründe: modernste Infrastruktur, ein sehr

gutes Preis-Leistung-Verhältnis und die österreichische Gastfreundschaft. Die

Investitionsbereitschaft der heimischen Unternehmen ist Voraussetzung dafür, dass Kunden

von den modernsten und sichersten Anlagen profitieren. Neben den Seilbahnen und Liften,

den sichtbaren Elementen dieser Erfolgsstory, sorgen unsere Unternehmerinnen und

Unternehmer auch in anderen Bereichen für perfekte Dienstleistungen am Puls der Zeit.

SEILBAHNEN

– FÜNF FAKTEN, DIE JEDER

WISSEN SOLLTE

„ Kaum eine andere Branche steht so

unter medialem und politischem Beschuss

wie die heimischen Seilbahnen.

Auch aktuell wird das Thema

„Seilbahnen“ zunehmend emotional

diskutiert, viele Vorurteile machen die

Runde. Aber: Wir sind eine motivierte

und verantwortungsvolle Branche, die

diesen Weg energisch weiterbeschreiten

wird, um weiterhin die wohl beste

und bekannteste Wintersportregion

der Welt zu sein! In diesem Sinne sende

ich sportliche Grüße und wünsche

Ihnen einen garantierten Schneespaß

im Skiland Österreich! Denn mit uns,

den Seilbahnen, geht’s bergauf – und

so soll es bleiben!

FRANZ HÖRL, Obmann des

Fachverbandes Seilbahnen in der

Wirtschaftskammer Österreich.


1.

SEILBAHNEN SIND EIN WIRTSCHAFTS-

TURBO IN DEN REGIONEN!

Österreichs Seilbahnen sind weit

mehr als reine „Zubringer“ zu den

Skipisten. Sie sind auch regionale

Wertschöpfungsmotoren und stabile

Arbeitgeber. Im vergangenen

Jahr wurde ein Kassenumsatz von

1,3 Milliarden Euro erzielt, was den

Jahresumsätzen der Webshops von

Zalando und Apple in Deutschland

entspricht. Seilbahnen schaffen Wertschöpfung

und Arbeitsplätze, wobei

durch die vermehrte Sommeröffnung

der Bahnen auch immer mehr sichere

Ganzjahresarbeitsplätze entstehen.

Es geht mittlerweile darum, die hohen

Standards abzusichern, Investoren,

Handel, Gewerbe und Hotellerie ein

fairer Partner zu sein – und damit das

Leben in den alpinen Regionen unserer

Heimat zu erhalten.

FOTOS: istock, WKO Seilbahnen, Planai/Herbert Raffalt

44

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


2.

SKIFAHREN

IST „IN“ UND

TRADITION IN

ÖSTERREICH!

Die konstant hohen Ersteintrittszahlen

in allen Skigebieten

von insgesamt über 50

Millionen jährlich zeigen, dass

der Wintersport in Österreich

nichts von seiner Beliebtheit

eingebüßt hat. Der Blick auf

unsere Pisten zeigt aber auch:

Der Skisport ist unverändert

jung und „in“. Im Durchschnitt

sind die Wintersportler/-innen

in Österreich 39 Jahre alt. Es

gibt also nach wie vor einen starken jugendlichen Anteil, den wir auch

für die kommenden Jahre und Jahrzehnte sichern und fördern möchten.

Um den Skinachwuchs und damit die wintersportbegeisterten Menschen

von morgen bereits heute zu aktivieren, bringen die österreichischen

Seilbahnen pro Jahr ca. 120.000 Kinder gratis auf die Skipisten.

4.

SEILBAHNEN AGIEREN AM

PULS DER ZEIT FÜR DEN GAST!

Österreichs Seilbahnen schneiden bei

den jährlichen Gästebefragungen

stets erfolgreich ab. So würden 90

Prozent der Befragten das von ihnen

besuchte Skigebiet ohne jede Einschränkung

in ihrem Bekannten- und

Freundeskreis weiterempfehlen.

Auch die Treffsicherheit von Kundenwünschen

ist in Österreich höher als

in anderen Ländern: Pistenqualität,

Schneesicherheit und die Größe des

Skigebiets sind heute die wesentlichen

Entscheidungsfaktoren – und in

allen drei Kategorien sind Österreichs

Skigebiete immer ganz vorne dabei!

5.

BESTE QUALITÄT ZUM BESTEN PREIS

IN DEN HEIMISCHEN SKIGEBIETEN!

als vergleichbare Destinationen im

Was Österreich bis heute auszeichnet,

ist neben der weltweit führenden

Seilbahninfrastruktur auch die

Möglichkeit, aus einem vielfältigen

Angebot an Skigebieten wählen zu

können – vom kleinen, günstigeren

Skigebiet für Familien und Einsteiger

bis hin zu hochalpinen, international

bekannten Wintersport-Hotspots.

Dennoch zeigt sich in Sachen

Ticketpreis, dass österreichische

Skigebiete preislich attraktiver sind

45

3.

DER SCHNEE

VON HEUTE IST

NACHHALTIG

UND ENERGIE-

EFFIZIENT!

Österreichs Skipisten können zu einem

großen Teil technisch beschneit werden.

Dies trägt maßgeblich zur Pistenqualität

und der Nutzbarkeit auch bei mangelndem

Naturschnee bei. Dank der ständigen

Modernisierungen und Investitionen

in neueste Anlagen geschieht dies zudem

auf sehr umweltverträgliche und ressourcenschonende

Art und Weise. Im Wissen,

dass wir alle behutsam mit dem kostbaren

natürlichen Schatz umgehen müssen,

stammen heute mehr als 85 Prozent des

für die Beschneiung verwendeten Stroms

aus erneuerbaren Energien.

benachbarten Ausland. Während

dort Tagespreise bis zu 70 Euro reichen,

liegt der Spitzenwert in Österreich

bei knapp über 50 Euro.

Auch die zahlreichen Spezialtarife

vor allem für Familien sorgen für

ein sozial ausgewogenes Angebot.

Nicht umsonst ist Österreich Marktführer

beim Wintersporturlaub in

Europa – und unsere Gäste wissen

das zu schätzen.


WINTERLAND TIROL

ZU

GAST ... IM WINTERLAND

TIROL

Sonntag, 18. Dezember 2016

Hallo daheim aus Tux-Finkenberg!

Melde mich ganz kurz mit einer tollen Neuigkeit: Ich

hab mich verliebt! Ja, er ist echt eine Wucht. Und jeden

Tag entdecke ich neue wunderbare Seiten an ihm.

Kein Wunder, bei der Größe! Ah ja, er ist ein „Einheimischer“.

Hintertuxer Gletscher heißt er. Wie’s weitergeht?

Keine Ahnung, es stehen auch alle anderen,

die ihn kennenlernen, total auf ihn. Ich bleib jedenfalls

noch eine Zeit hier. Alles Weitere dann später. Oder ihr

schaut gleich rein: www.hintertuxergletscher.at

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017

FOTOS: xxx


7DIE TOP

NEWS

... AUS DEN TIROLER SKIBERGEN

134 KABINEN, 4.500 Personen pro

Stunde, eine Fahrtdauer von knapp 9

Minuten: Das sind die Eckdaten der

neuen 10er-Einseilumlaufbahn, die

künftig in Sölden die Skifahrer und

Boarder aufs Giggijoch bringt.

DIE LÄNGSTE 3S-BAHN der Alpen

ersetzt am Stubaier Gletscher die 43

Jahre alte Eisgratbahn. Auf 4,7 km

schweben die Wintersportler in nur

knapp elf Minuten zur Bergstation.

WLAN und Panoramafenster inklusive.

MIT 305 PISTENKILOMETERN und

87 Seilbahnen ist der Arlberg mit St. Anton

nun das größte zusammenhängende

Skigebiet Österreichs! Möglich gemacht

durch die zwei neuen Trittkopfbahnen

auf Tiroler Seite (und die Flexenbahn

in Zürs – siehe auch „Winterland Vorarlberg“).

FAST 30 JAHRE war der Zweiersessellift

Salvenmoos in Hochsöll in der

Skiwelt Wilder Kaiser – Brixental in Betrieb.

Ab jetzt fährt dort eine außergewöhnliche

„Erlebnisgondel“ – mit 10

Personen in jeder Kabine.

EINE NEUE 8-ER SESSELBAHN

transportiert nun in Ischgl 3.200 Personen

pro Stunde von der Idalp auf

das Flimjoch. Und neue Action gibt’s

auch in Ischgl: Mit dem neuen Flying

Fox kann man (samt Skiausrüstung)

in 50 Metern Höhe und mit bis zu 84

km/h von der Mittelstation bis auf

die Dachterrasse der Talstation der

Par datschgratbahn sausen.

ZWEI NEUE LIFTANLAGEN verstärken

die hochwertige Infrastruktur im Zillertal:

Die 10er-Kabinenbahn Dorfbahn

Gerlos und die 6er-Sesselbahn Waidoffen

sorgen künftig für mehr Komfort auf

der Piste.

AM HINTERTUXER GLETSCHER

wird eine neue Funslope eröffnet, mit

verschiedenen Hindernissen, geeignet

für Skifahrer, Snowboarder, Kinder und

Erwachsene.

FOTO: Tux Finkenberg

ALLE INFOS: TIROL INFO

Maria-Theresien-Straße 55,

6020 Innsbruck

Tel.: 0 512/72 72-0

E-Mail: info@tirol.at

WEB: tirol.at

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AUF EINEN BLICK:

SKIBERGE IN TIROL

Tageskarte

Erwachsene

Tageskarte

Kinder

Schlepper

Sessellift

Kabinen/Gondel

km leicht

km mittel

km schwer

Pisten km

Achensee achensee.com 0 0 11 6 2 16 30 7 53

Achensee - Christlum Achenkirch christlum.at 44 22 7 4 0 6 16 5 27

Achensee - Planberg- und Wiesenlifte / Pertisau schischule-leithner.at 15 10 3 0 0 1 0 0 1

Alpbachtal - Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau alpbacher-bergbahnen.at 44 22 32 7 8 32 78 18 145 3

Astenberg / Wiesing - Achensee achensee.com 0 0 1 0 0 1 0 0 1

Axamer Lizum axamer-lizum.at 37,5 22,5 2 6 1 7 21 2 40 2

Bergeralm - Steinach am Brenner bergeralm.net 37 19,5 2 2 1 9,5 10 8 28,5 HM

Berwang bergbahnen-berwang.at 41,5 21,5 8 3 1 24,2 9,7 1,5 35,4 HM

Biberwier - Marienbergbahnen bergbahnen-langes.at 43 21,5 3 2 0 6,8 4,2 0 12,3 HM

Boden - Bschlabs tirol.com/bergheimat 12 8,5 2 0 0 0 0 0 0,5

Brandlift Scharnitz brandlift.at 11 9 1 0 0 1 0 0 1

Brixen im Thale - SkiWelt skiwelt.at 47 23,5 39 35 16 122 129 10 284 HM

Buchensteinwand - Bergbahn Pillersee bergbahn-pillersee.com 35 20 6 2 0 10 7 5 22 HM

Burglift Stans burglift-stans.at 12,8 8,3 1 0 0 1 1 0 0

Dorfberglift - Kanterlift / Kartitsch - Osttirol kartitsch.com 22,1 14,9 2 0 0 1,2 1 0,5 2,7 HM*

Eggalm - Tux - Lanersbach tux.at 51 23 2 2 3 6 15 0 21 HM

Ehrwald Wettersteinbahnen wetterstein-bahnen.at 42 21,5 4 2 0 17 4 2 23 HM

Ehrwalder Almbahn / Ehrwald zugspitze.at 43 21,5 3 3 1 18 7,5 2 27,5 HM

Elferbahnen Neustift / Stubaital elfer.at 28,9 0 3 0 1 2 5 0 7

Ellmau - SkiWelt skiwelt.at 47 23,5 39 35 16 122 129 10 284 HM

Fügen - Spieljoch spieljochbahn.at 49 22,1 3 2 3 1,2 14,8 0 17 HM

Füssener Jöchle - Grän lifte-graen.com 35,5 21,5 3 1 1 3 5,5 0,5 9

Fendels - Ried - Prutz tirolgletscher.com 35 21 5 1 1 6 4 1 11

Fieberbrunn - Saalbach Hinterglemm Leogang saalbach.com 52 26 19 22 29 140 112 18 270 HM

Galtür /Paznaun-Ischgl silvapark.at 39 23 5 2 2 6 24 13 43

Gerlos - Zillertal Arena zillertalarena.com 50,5 22,7 18 22 11 43 89 11 143 4

Glungezer glungezerbahn.at 28,5 17 5 2 0 6,5 15,5 1 23

Going - SkiWelt skiwelt.at 47 23,5 39 35 16 122 129 10 284 HM

Grünberg Obsteig sonnenplateau.net 13 7,5 1 0 0 1 0 0 1

Gries - Lãngenfeld oetztal.at/freizeit/skigebiete/gries.html 21 3 2 0 0 0 1 0 1

Hüttegglift Weerberg huettegglift.at 20 15 1 0 0 0 0 0 3

Hinterfeldlift Mösern skigebiet-seefeld.at 16 16 0 0 0 1 0 0 1

Hintertuxer Gletscher / Hintertux hintertuxergletscher.at 51 23 9 6 6 14 35 11 60 2

Hochfügen Zillertal hochfuegenski.com 50,5 23 19 12 5 31,2 32,4 13,21 88,32 HM

HochmoosBergbahn Kreithlift Leutasch hochmoos-tirol.com 32 22 2 1 0 3,5 1 0 4,5

Hochzeiger - Jerzens im Pitztal hochzeiger.com 43 27 4 4 1 10 22 8 40 1

Hochzillertal hochzillertal.com 51,5 23 19 12 5 28,7 41,3 13 88,07 3

Hopfgarten - Itter - Kelchsau - SkiWelt skiwelt.at 47 23,5 39 35 16 122 129 10 284 HM

Imster Bergbahnen imster-bergbahnen.at 31 16 2 2 0 4 3 2 9

Innsbruck - Nordkette nordkette.com 38 22,8 0 2 3 1 13 1 15

Innsbruck Igls - Patscherkofel patscherkofelbahnen.at 36 21,5 5 2 1 10 8 0 18

Ischgl ischgl.com 46,5 29,5 13 25 7 39 150 34 238

Jöchelspitze - Lechtaler Bergbahnen lechtaler-bergbahnen.at 32,5 20 1 1 0 2,5 2,5 0 5 HM*

Jungholz jungholz.de 29,5 19,5 5 2 0 7 3 0 10 HM

Kühtai kuehtai.info 37 18,5 6 5 1 6,026,2 8,9 41,12 HM

Kals - GG Resorts Kals-Matrei gg-resort.at 45 22,5 7 5 3 8,5 22,5 6 41,6 HM

Kappl / Paznaun-Ischgl kappl.com 39,5 25 6 3 1 10 20 5 42

Karwendel-Bergbahn Pertisau - Achensee karwendel-bergbahn.at 27 18 3 0 1 6 6 0 12

Kaunertaler Gletscher / Kaunertal kaunertaler-gletscher.at 42 26 5 2 1 14,8 4,3 2,7 21,8

Kirchdorf in Tirol / Kitzbüheler Alpen skilift-kirchdorf.com 29 17,5 1 1 0 5 0 0 5

Kitzbühel - Kirchberg kitzski.at 53 26 7 28 12 101 61 17 179 3

Kolsassberg silberregion-karwendel.com 0 0 1 0 0 1,5 0 0 1,5

Kössen bergbahnen-koessen.at 40 20 8 3 1 10 9 3 22

Landeck - Zams - Fliess / Venetregion venet.at 37 22 3 3 1 6 15 1 22

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Tageskarte

Erwachsene

Tageskarte

Kinder

Schlepper

Sessellift

Kabinen/Gondel

km leicht

km mittel

km schwer

Pisten km

Lermoos - Grubigsteinbahnen bergbahnen-langes.at 43 21,5 1 4 3 10,8 12,6 1,9 27 HM

Lienzer Bergbahnen - Zettersfeld/Hochstein lienzer-bergbahnen.at 45 22,5 4 5 1 10 22 5 37 HM

Matrei - GG Resorts Kals-Matrei gg-resort.at 45 22,5 7 5 3 8,5 22,5 6 41,6 HM

Maurach am Achensee - Rofanseilbahn rofanseilbahn.at 30,5 18 0 2 1 1 8 2 11

Mayrhofen - Zillertal mayrhofner-bergbahnen.com 51 23 31 17 9 40 63 33 136 HM

Muttereralm muttereralm.at 33 20 1 1 2 6 5 2 13

Nauders nauders.com 40 26 7 5 1 23 34 12 75

Nesselwãngle lifte-nesselwaengle.at 35 21 4 1 0 3 6,5 1 12,5

Obergurgl - Hochgurgl obergurgl.com 50 34 9 8 7 35 55 20 110 HM

Oberperfuss - Rangger Köpfl rangger-koepfl.at 27,5 14 3 0 1 8 7 2 17

Obertilliach / Golzentipp - Lesachtal obertilliacher-bergbahnen.com 36 18 4 0 1 3,4 7,8 1 15,6 HM*

Oetz - Hochötz oetz.com 37 18,5 4 6 2 12 21 3 39 HM

Pettneu am Arlberg arlberg.com/skigebiet-pettneu.html 28 17 0 0 1 5 8 2 15

Pitztaler Gletscher - Rifflsee / Pitztal pitztaler-gletscher.at 48 28 4 4 4 13,2 20,8 5,1 39,1

Prägraten am Großvenediger

osttirol.com/regionen/nationalparkregion/

orte-taeler/praegraten-am-grossvenediger

22 11 2 0 0 1 0,5 0,5 2

Rastkogel - Tux - Vorderlanersbach tux.at 51 23 3 3 2 9 11 5 25 HM

Reuttener Seilbahnen Hahnenkamm -

Höfener Alm

reuttener-seilbahnen.at 35,5 21,5 3 1 1 4 9 2 15 HM

Roggenboden roggenboden.com 31,5 17,5 2 0 0 0 0 0 3

Schattwald - Zöblen im Tannheimertal tannheimer-bergbahnen.at 34 20,5 2 2 0 9 4 2 15

Scheffau - SkiWelt skiwelt.at 47 23,5 39 35 16 122 129 10 284 2

Schlick 2000 schlick2000.at 37,5 19,1 5 2 2 12 6 2,6 20,6 HM

Schwaz-Pill - Kellerjochbahn kellerjochbahn.at 29 17,5 3 2 0 7 5 2 14

See / Paznaun-Ischgl bergbahn.com 39,5 25 5 2 2 8 25 8 41

Seefeld / Birkenlift & Geigenbügel Ähellift seefeld.com 28 22 3 0 0 5 0 0 5

Seefeld / Gschwandtkopf skigebiet-seefeld.at 38,5 26 9 1 0 5 2 0 7

Seefeld / Rosshütte rosshuette.at 43,5 31 3 3 3 10 9 1 20 2

Serfaus - Fiss - Ladis serfaus-fiss-ladis.at 49 30 11 16 12 47 123 28 214 3

Serlesbahnen Mieders serlesbahnen.com 28 14 3 0 1 3 2,7 0 5,7

Sillian - Hochpustertal hochpustertal-ski.at 45 22,5 2 3 2 5,6 15 1,1 22,4 HM

Skilift Lärchenhof Erpfendorf laerchenhof-tirol.at 25 0 1 0 0 1 0 0 1

Skilifte Knittel Elbigenalp knitteltirol.at 20 0 1 0 0 2 1 1 3 HM*

Sölden soelden.com 52 26,5 9 16 8 70,2 44,6 29,4 146,1 14

Söll - SkiWelt skiwelt.at 47 23,5 39 35 16 122 129 10 284 2

St. Anton am Arlberg skiarlberg.at 52 31 28 46 13 131 123 51 305

St. Jakob im Defereggental / Brunnalm stjakob-ski.at 45 22,5 4 3 1 4,7 11,1 1,2 23,7 HM

St. Johann in Tirol bergbahnen-stjohann.at 42,5 21,5 10 4 3 16 23 3,5 42,5 HM

Stanzach stanzach.at 21,5 15,5 3 0 0 0,7 1 0 3 HM*

Steinberg am Rofan - Rofanlifte christlum.at 22 14 2 0 0 1 0 0 1

Stubaier Gletscher / Stubaital stubaier-gletscher.com 46 23 9 8 5 21 14 5 62

Tannheim - Neunerköpfle tannheimer-bergbahnen.at 35 21 4 1 1 5 5,5 1 11,5

Thiersee - Mitterland schneeberg-hagerlifte.at 18 14 3 0 0 2 2 0 4

Tiroler Zugspitzbahn zugspitze.at 44,5 23,5 4 2 2 6,6 10,2 0 17 HM

Tirolina - Ski-, Sport- & Aktivberg Thiersee tirolina.at 18 14 2 0 0 2 2 1 4

Tux - Finkenberg tux.at 51 23 26 23 15 53 94 12 196 HM

Umhausen - Niederthai umhausen.com 26 17,5 4 0 0 2 1 1 4

Vent vent.at 34,5 18 3 1 0 5 10 0 15

Virgen in Osttirol virgental.at 10 7 1 0 0 1 0 0 1

Waidring - Steinplatte steinplatte.co.at 44 22,5 1 9 2 20 20 2 42

Westendorf - SkiWelt skiwelt.at 47 23,5 39 35 16 122 129 10 284 2

Wildschönau - Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau wildschoenau.com 43 22 31 7 7 32 78 18 145 HM

Zahmer Kaiser - Walchsee zahmerkaiser.com 30 15 8 1 0 13 2 0 15

Zell am Ziller - Zillertal Arena zillertalarena.com 50,5 22,7 18 21 13 43 89 11 143 4

skiline.cc-Legende: HM = Höhenmeter, HM* = Höhenmeter via 3-TälerPass oder Topskipass, 1-14 = Anzahl der Skiline-Attraktionen inkl. HM

49


HOTSPOT IN TIROL

SPUREN IM SCHNEE ...

... KÖNNEN VIELFÄLTIG SEIN. Genauso vielfältig wie das Winterangebot im Kufsteinerland.

Mit der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental befindet sich eines der

größten und modernsten Skigebiete ganz in der Nähe. Familien und Anfänger

finden aber auch im Thierseetal den perfekten Hang für gemütliches Spurenziehen

mit den Skiern. Winterfreuden bietet die Region auch all jenen, die unverfälschte

Natur erleben wollen. Mit Schneeschuhen durch die Wälder stapfen

oder einen Berggipfel erklimmen, dazu der Ausblick auf das Kaisergebirge

– einfach schön!

Auch ohne Schneeschuhe lässt es sich im Winter durch die ruhigen Wälder wandern.

Angebote wie energetische Heilwanderungen, Fackelwanderungen bei

Nacht oder eine harmonisierende Wanderung inklusive Qigong-Einheit sind fixer

Bestandteil im kostenlosen Winter-Erlebnisprogramm. Der Bewegungsdrang

im winterlichen Kufsteinerland kann auch beim Langlaufen, Eislaufen, bei einer

Skitour oder beim Rodeln gestillt werden. Höchster Naturgenuss erwartet einen

auch im Kaisertal, dem frisch gekürten „schönsten Platz Österreichs“*!

WEB: kufstein.com

*Zusehervoting ORF-Sendung „9 Plätze – 9 Schätze“ 2016

FOTOS: xxx

FOTO: Kufsteinerland

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


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WINTERLAND TIROL

HOCHFÜGEN

HOCHFÜGEN

DER „ALLESKÖNNER“ IM ZILLERTAL

Hochfügen hat wieder einige Überraschungen bereit: neuer Lift, Snowpark oder die

sogenannte FunLine. Diese und andere „Specials“ sorgen heuer für noch mehr Pistenspaß –

auch bei denen, die das „ganz spezielle“ Wintererlebnis suchen.

Einmal eine Piste (fast) ganz für

sich alleine haben. Mit Freunden

die allerersten Schwünge in

den frisch präparierten Hang

ziehen – in Hochfügen im Zillertal

geht das. Garantiert. Gruppen ab fünf

Personen können bei der „Privaten Piste“

dieses exklusive und genussvolle

Skifahren buchen.

Mit den „Hochfügen Specials“ bietet

das Gebiet am Eingang des Zillertals

heuer besondere Erlebnisse an.

Wie die „VIP-Tickets für den Sonnenaufgang“

oder das „Einsteigen bei den

Helden der Nacht“. Dabei können Interessierte

einmal mit einem Pistenbully

oder Leitwolf-Planiergerät mitfahren

und spüren, wie es bei Nacht mit

500 PS unter dem Hintern auf den Pisten

zugeht.

ELDORADO FÜR ALLE

Seit der Gründung Anfang der 1960er

ist das Hochfügen-Skigebiet auf 1.500

Metern Seehöhe am Eingang des Zillertals

vor allem bei sportlichen Skifahrern

überaus beliebt. Die Gründe

dafür liegen auf der Hand: Lange, abwechslungsreiche

und teils echt anspruchsvolle

Abfahrten in Höhenlage

machen Hochfügen zum Ski-Eldorado

für Könner und Kenner.

Aber auch für Einsteiger ist das

Skigebiet mit einem eigenen Anfän-

ger-Areal und blauen Pisten durchaus

geeignet. Und das „RRS-Programm“ ist

speziell auf Kinder und Jugendliche

abgestimmt: Kids trainieren und perfektionieren

drei trendige Skitechniken

– Rock, Ride & Style.

Einen Blick hinter die Kulissen auf

die Hightech-Ausstattung eines Skigebietes

können kleine und große Gäste

bei einer „Skigebietsführung“ erleben.

Alle diese Hochfügen-Specials

sind anfrag- und buchbar auf der

Homepage unter www.hochfuegen

ski.com. Und zudem sind alle Hochfügen-Specials

auch als Geschenkgutschein

im neuen Online-Erlebnisshop

erhältlich.

FOTOS: Skiliftgesellschaft Hochfügen

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Hochfügen bietet frisch präparierte, unbefahrene Hänge, herrliche Ausblicke und perfekte Freeride-Möglichkeiten.

Im letzten Jahrzehnt hat sich im

Skisport einiges getan. Nicht mehr nur

der alpine Skilauf mit Race- und

Speed-Disziplinen wird als Wintersport

anerkannt, sondern auch eine

Fülle neuer Skisportarten wie Freeride,

Freestyle und Cross. Freestyle und

das spektakuläre Ski-Cross, bei dem

vier Fahrer zugleich einen Kurs über

Steilkurven, Wellen und Sprünge nach

unten rasen, sind mittlerweile sogar

olympische Disziplinen.

Der sogenannte „sportliche Skifahrer“

ist heutzutage also nicht mehr

unbedingt nur der „alpine Pistenskifahrer“.

Auf diesen Trend hat Hochfügen

früh reagiert und als eines von wenigen

Skigebieten spezielle Services

für die Freeride-Community entwickelt.

So sorgt auch die Seilbahngesellschaft

mit Prävention und Aufklärung

seit Jahren dafür, dass interessierte

Freerider das traumhafte Gebiet mit

der bestmöglichen Vorbereitung und

Ausbildung genießen.

LAWINENAUSWEIS

In der kommenden Saison wird das

Angebot im Bereich der Präventionsarbeit

durch die ISTA-Zertifizierung

nochmals erweitert. ISTA (International

Snow Training Academy) ist ein international

anerkanntes, mehrstufiges

Lawinenausbildungsprogramm –und

Hochfügen ist das erste Skigebiet Österreichs,

das diese Zertifikate anbieten

kann.

Der Fokus liegt dabei auf der

praktischen Anwendung des Risikomanagements

sowie dem Stärken erworbener

Fähigkeiten. In der Schulung

inkludiert sind Lehrmaterial, der

ISTA-Patch und der ISTA-Ausweis.

Weitere Ausbildungsstufen können in

Hochfügen und jedem weiteren ISTAzertifizierten

Skigebiet der Welt absolviert

werden. Diese Engagements der

Hochfügener machen sich bezahlt –

bessere Ausrüstung der Freerider und

ein verstärktes Risikobewusstsein sind

in den vergangenen Jahren deutlich zu

bemerken gewesen.

NEUE ANGEBOTE

Auch Fans des präparierten Untergrunds

suchen mittlerweile Alternativen

zum klassischen Pistenangebot.

Die neue „FunLine Hochfügen“ spielt

mit dem natürlichen Gelände und

sorgt für ein abwechslungsreiches

Fahr-Erlebnis. Die FunLine startet an

der blauen Piste 11a und ist eine abgegrenzte

Piste mit eigener Streckenführung.

Unebenheiten, Hügel, Kurven,

Steilstücke und Richtungswechsel

werden für einen besonderen Fahrspaß

aufgenommen und „geshaped“.

Im Vordergrund steht der Spaß

und nicht die technische Ausstattung.

Die Strecke kann von allen Ski- und

Snowboardern gut bewältigt werden.

Sie eignet sich für Kinder genauso wie

für Senioren aller Könnerstufen.

Durch die Höhenlage auf über 2.000

Metern Seehöhe ist die Piste auch besonders

schneesicher und mit der

brandneuen 6er-Sesselbahn Waidoffen

bequem und schnell zu erreichen.

Auf „Boxen“ und sonstige Elemente

wird in der FunLine bewusst verzichtet

– diese finden leidenschaftliche

Shredder im neuen „Snowpark Lamark“,

der sich bei den Lamarkliften

befindet und aus drei Lines und insgesamt

13 Elementen besteht. Damit hier

stets ideale Bedingungen herrschen,

wird er zweimal täglich geshaped.

PISTE – FREERIDE – FREESTYLE

Nach den rasanten technischen Entwicklungen

der letzten Jahrzehnte entwickelt

sich das Skifahren wieder etwas

zurück zu den Ursprüngen. Sich

mit dem Fahren an die Gegebenheiten

des Geländes anpassen zu können,

zeichnet heute den sportlichen Skifahrer

aus. Die Bereiche Piste, Freeride

und Freestyle überschneiden sich stärker

und werden vom Gast übergreifend

nachgefragt. Und weil alle drei

Disziplinen hier hervorragend ausgeübt

werden können, gilt Hochfügen

eben auch als „Alleskönner“ unter den

Skigebieten.

Zahlen & Fakten

LIFTE: 5 10 22

PISTEN: 88 km; ■ 31 ■ 32 ■ 13

Skirouten 10

PREISE: (Tageskarte): Erw.: € 50,50

Jugendliche € 41,– Kinder € 23,–

EXTRAS: FunLine, Snowpark, ISTA-zertifiziertes

Skigebiet, Naturcanyon, SkiMovie,

Photopoint, Freeride Point Hochfügen,

Skifriends powered by Dynastar,

LVS-Trainingssuchfeld presented by

BMW, LVS-Checkpoints, Freeride-Kursangebote,

WLAN, Zwergerl Club, 9 km

Höhenloipe, beleuchtete Rodelbahn

INFOS & BUCHUNGEN:

Skiliftgesellschaft Hochfügen GmbH

Tel.: 0 52 88/623 19

E-Mail: info@hochfuegenski.com

WEB: hochfuegenski.com

facebook.com/hochfuegen

53


HOTSPOT IN TIROL

FOTOS: xxx

FOTO: Zillertal Toruismus

54

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


„EARLY MORNING SKIING“:

UNBEDINGT AUSPROBIEREN

MIT DER AUFGEHENDEN SONNE SKIFAHREN. Frühmorgens auf nahezu

unberührten Hängen abfahren. Während die anderen noch schlafen oder

beim Frühstück sitzen, ziehen Frühaufsteher im Zillertal bereits genussvoll

ihre Schwünge über den frisch präparierten Pistenteppich.

„Early Morning Skiing“ heißt dieses außergewöhnliche Erlebnis, das auch

in dieser Saison wieder in den Zillertaler Skigebieten angeboten wird:

Teilweise schon ab 6.55 Uhr fahren dort die Seilbahnen an! Und nach

dem sportlichen Genuss wartet anschließend in zahlreichen Hütten ein

ausgiebiges Frühstück mit regionalen Köstlichkeiten.

Die Botschaft an alle, die doch lieber ausschlafen: zum Full Moon Skiing

ins Zillertal kommen.

508 Pistenkilometer, 179 Liftanlagen, ein Zillertaler Superskipass

WEB: zillertal.at, holiday@zillertal.at

55


ERKLÄR

MIR ...

DIE FÜNF SKI-

KATEGORIEN

MATERIAL

DIE SUCHE NACH

SPORTaktiv- SKILEHRER MARTIN DOLEZAL

GIBT HIER EINEN ÜBERBLICK ÜBER DIE

GÄNGIGSTEN FÜNF SKIKATEGORIEN –

ALS ORIENTIERUNGSHILFE, IN WELCHEM

„REGAL“ DU DICH BEVORZUGT UMSCHAUEN

SOLLTEST. IN UNSEREM WINTERGUIDE

STELLEN WIR AUSSERDEM 30 PAAR SKI

DER SAISON 2016/17, AUFGETEILT AUF

DIESE KATEGORIEN, GENAUER VOR. SOMIT

DIENT DIR DIESE DOPPELSEITE AUCH ZUR

ORIENTIERUNG, WO DU DIE JEWEILIGEN

PRODUKTVORSTELLUNGEN FINDEST.

Kategorie:

ALL MOUNTAIN

DAS BIST DU:

Die Frage „Piste oder Tiefschnee“

stellt sich für dich nicht, weil du beides

spannend findest. Im Gelände bist

du vielseitig unterwegs, schwingst

lang genauso wie kurz. Auf der Piste

genießt du lockere Carvingschwünge.

Und zerfahrene Pisten am Nachmittag

sind für dich auch kein Spielverderber,

sondern spornen dich zum Spiel mit den

Unebenheiten des Untergrunds an.

Kategorie:

RACE

DAS BIST DU:

Schnell und ohne Kompromisse bist

du auf der Piste unterwegs. Der

Untergrund, den du bevorzugst, ist

kompakt bis richtig hart – auf solchen

rennmäßig präparierten Pisten fühlst

du dich pudelwohl. Gerne startest du

bei Hobbyrennen, daher verfügst du

nicht nur über eine sehr gute Skitechnik,

sondern bist auch konditionell

entsprechend gut drauf.

DAS IST DEIN SKI:

All Mountain-Ski sind die Alleskönner

unter den Skiern und werden seit einigen

Jahren zu Recht immer beliebter.

Skifahrer aller Könnerstufen können

auf der Piste und im Gelände universell

Spaß haben. Charakteristisch für

diese Ski ist eine Mittelbreite ab 70

und bis ca. 90 Millimeter. All Mountain-Ski

sind nicht zu aggressiv, bieten

aber genügend Carving- und Tiefschnee-Spaß.

Aber aufpassen: Das All

Mountain-Segment ist eines mit großer

Bandbreite. Es gibt innerhalb der Kategorie

verschieden ste Angebote: vom

einsteigertauglichen, einfach zu beherrschenden

Ski bis zu einem mit Renntechnologie,

für den man eine sehr gute

Fahrtechnik braucht, um ihn wirklich mit

Lust und Freude fahren zu können.

10 PAAR NEUE ALL MOUNTAIN-SKI:

SEITE 58/59

Der Experte

MARTIN DOLEZAL ist Obmann des

Wiener Ski- und Snowboard lehrer-

Verbandes „Snowsports Academy“

und staatlich geprüfter Skilehrer.

KONTAKT:

martin.dolezal@snowsports.at

DAS IST DEIN SKI:

Race-Ski kommen den Renngeräten

aus dem Skiweltcup nahe – allerdings

sind die im Handel erhältlichen Ski

schon noch ein Stück gutmütiger

und haben einen kleineren Radius

als die echten Weltcupski. Race-Ski

charakterisiert eine schmale Mitte

(66–72 mm), auch das Ende wird

eher schmal gehalten. Das garantiert

ein gutes Steuerverhalten in jeder

Schwungphase. Beim Riesentorlauf-

Racer ist auch die Front schmal,

während Slalom-Racer eine breite

Schaufel aufweisen. Gemeinsam ist

beiden Racertypen: Nur mit sehr guter

Technik und hohem Kraftaufwand sind

sie sinnvoll zu fahren. Dann bieten sie

allerdings Beschleunigung und Tempo-

Stabilität wie kein anderer Ski.

5 PAAR NEUE RACE-SKI:

SEITE 68

FOTO: Fischer Ski, Head, Blizzard, Völkl, Atomic, KK

56

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


DEM NEUEN SKI

Kategorie:

FREERIDE

& BIG MOUNTAIN

DAS BIST DU:

Powder statt Piste ist dein Credo: Am

liebsten zieht es dich ins anspruchsvolle

Gelände abseits der präparierten Hänge.

Außerdem liebst du Geschwindigkeit

und weite Schwünge, am besten

im tiefen Pulverschnee. Und: Du hast

bereits ein paar Jahre Erfahrung beim

Fahren im freien Gelände gesammelt.

DAS IST DEIN SKI:

Durch ihre Breite (ab ca. 90 mm Mittelbreite

aufwärts) sowie mehr Länge

schwimmen die Ski im tiefen Schnee

obenauf. Faustregel: Je breiter, desto

besser – desto schwieriger aber

auch das Handling auf einer Skipiste.

Als Big-Mountain-Ski werden Freeride-

Modelle bezeichnet – Mittelbreiten um

130 mm sind keine Seltenheit. Die weiche

Schaufel trägt ebenso zur Geländetauglichkeit

bei. Wichtig ist nicht die

Taillierung, sondern die gute Abstimmung

von Flex, Rocker und Taillierung

bzw. Radius. Meist haben diese Modelle

die breitesten Stellen kurz vor den

Enden – das dient der Auftriebsmaximierung.

Eine sehr gute Skitechnik ist

nötig, um mit den breiten Skiern gut zurechtzukommen.

5 PAAR NEUE FREERIDE-SKI:

SEITE 86

Kategorie:

PERFORMANCE

PISTE

DAS BIST DU:

Du bevorzugst beim Skifahren

eindeutig die Pisten und ein genussvoll

durchgezogener Carvingschwung

macht dir richtig Freude. Daher sind

dir auch gut präparierte, aber nicht

pickelharte Pisten am liebsten. In

deinem skifahrerischen Repertoire

kommen kurze und lange Schwünge

gleichermaßen vor.

DAS IST DEIN SKI:

Die Flucht ins Gelände ist nicht jedermanns

Sache. Und auch sportliche Skifahrer

mit guter Technik wissen die

sportlichen Pistenski zu schätzen. Im

Vergleich zu den Race-Skiern sind sie

stärker tailliert, komfortabler und weicher,

vor allem im Bereich der Skienden.

Die Ski verzeihen Fehler großzügiger

als Race-Modelle, der Radius lässt sich

einfacher und mit weniger Kraftaufwand

bestimmen. Im Vergleich zum All

Mountain- Ski sind Performance-Ski in

der Mitte schmäler (rund 70 mm), was

der Pistenperformance zugutekommt.

5 PAAR NEUE PERFORMANCE-PISTENSKI:

SEITE 107

Kategorie:

PARK & PIPE

DAS BIST DU:

Die Skipiste benützt du zwar auch

– allerdings in erster Linie, um zum

Funpark zu kommen. Rails, Tables

und Jumps sind deine (Ski-)Welt.

Dafür verfügst du allgemein über eine

sehr gute Körperbeherrschung. Die

sportliche Action im Funpark ist es

aber nicht allein, die dich anzieht –

Musik, Style und das Abhängen mit

Gleichgesinnten gehören für dich zum

Skifahren einfach dazu.

DAS IST DEIN SKI:

Park- & Pipe-Ski sind sogenannten

Twin-Tips-Modelle, die auch

hinten aufgebogen sind, um damit

rückwärtsfahren und landen zu

können. Darum ist auch die Bindung

mittig montiert. Verstärkungen stellen

sicher, dass der Ski auch bei grober

Behandlung – wie harten Landungen

oder dem Sliden auf Rails – nicht in die

Knie geht. Konstruktiv sind die Ski auf

der breiteren Seite angesiedelt und

meist mit guten Gelände eigenschaften

versehen.

5 PAAR NEUE PARK- & PIPE-SKI:

SEITE 245

57


MATERIAL

IM SCHAUFENSTER: 10 ALL MOUNTAIN-SKI

Einer für alles. Der All Mountain-Ski ist von der Piste bis ins Gelände ein verlässlicher Partner.

ATOMIC VANTAGE X 83 CTI

Der breiteste Ski der leichten Vantage-X-Serie und die perfekte Mischung aus Pisten-

Power und All Mountain-Agilität. Ein toller Systemski für All Mountain-Fahrer, die die

meiste Zeit auf der Piste verbringen, auf gelegentliche Ausflüge ins Gelände aber auch

nicht verzichten möchten.

GEWICHT: 2.050 g TAILLIERUNG: 121/82/111 mm RADIUS: 16,4 m bei

175 cm PREIS (UVP): € 699,95 (inkl. Bindung) WEB: atomic.com

BLIZZARD QUATTRO 8.4 TI

Ein Ski, der sich auf verspurten Pisten ebenso zu Hause fühlt wie auf eisigen Hängen.

Mit einer Mittelbreite von 84 mm und einem 2-mm-Rocker zeigt der Quattro bei allen

Schneebedingungen ein ausgewogenes Fahrverhalten und behält auch auf verspurten

Pisten das Racegefühl bei. Dazu garantiert das Dämpfungssystem weniger Vibrationen

und ein ruhigeres Fahrverhalten. Zusammen mit den Carbon-Einsätzen sorgt dies für

ein dynamisches Fahrgefühl und höchste Stabilität.

GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 129/84/113 mm RADIUS: 16 m bei

174 cm PREIS (UVP): € 799,95 (inkl. Bindung) WEB: blizzard-ski.com

BLOSSOM WIND SHEAR

Der Wind Shear ist der perfekte All Mountain-Ski: Er passt sich schnell an alle

Bedingungen an. Dank seiner Struktur ist er einem Race-Carver sehr ähnlich, aber

er besitzt einen viel größeren Side Cut. Er garantiert sehr hohe Leistungsfähigkeit

und eine großartige Wendigkeit – und das bei allen Verhältnissen.

GEWICHT: 1.794 g TAILLIERUNG: 124/77/110 mm RADIUS: 17,5 m bei

180 cm PREIS (UVP): € 704,– (ohne Bindung) WEB: lsp-austria.at

ELAN AMPHIBIO 14 TI FUSION

Ein sehr pistenorientiertes Mitglied aus der Elan-All Mountain-Amphibio-Skifamilie.

Der sportliche Ski liebt alle Radien und Bedingungen, er kombiniert dank seiner

4D-Technologie besten Grip und spielerisches Fahrverhalten und garantiert somit

höchsten Fahrspaß.

GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 121/73/104 mm RADIUS: 15,7 m

bei 172 cm PREIS (UVP): € 599,99 (inkl. Bindung) WEB: elansports.com

FISCHER PRO MTN 80 TI

Die Weiterentwicklung des Testsiegers der Vorjahre bietet nun einen nochmals

gesteigerten Fahrspaß. Ein zuverlässiger Begleiter für fallweise Ausflüge in die

Off-Piste, wo der Ski mit dynamischer Leichtgängigkeit beeindruckt. Extreme

Stabilität bei geringem Gewicht garantiert der Air-Tec-Ti-Kern.

GEWICHT: 1.700 g TAILLIERUNG: 124/80/110 mm RADIUS: 16 m bei

173 cm PREIS (UVP): € 549,95 (ohne Bindung) WEB: fischersports.com

FOTOS: Hersteller

58

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


HEAD MONSTER 98

Entdecke deine Abenteuerlust neu und bewege dich abseits der ausgetretenen

Wege. Ob im Wald, am Gletscher oder im Tiefschnee – dieses Monster kennt

keine Grenzen. Durch die Verwendung des Werkstoffes Graphene konnten diese

Ski deutlich stabiler und bissiger gebaut werden, ohne ein Gramm zusätzliches

Gewicht zu benötigen

GEWICHT: 2.175 g TAILLIERUNG: 135/98/120 mm RADIUS: 21,3 m bei

177 cm PREIS (UVP): € 699,99 (inkl. Bindung) WEB: head.com

K2 SUPER CHARGER MIT MXCELL 12 TXC

Sportlicher Ski für den fortgeschrittenen Skiläufer, der langgezogene sowie auch

enge Turns im oberen und mittleren Geschwindigkeitsbereich bevorzugt. Der

Surper Charger ist zudem sehr reaktionsschnell und eisgriffig.

GEWICHT: 1.390 g TAILLIERUNG: 127/76/105 mm RADIUS: 17 m bei

175 cm PREIS (UVP): € 799,99 (inkl. Bindung) WEB: k2skis.com

ROSSIGNOL EXPERIENCE 84 HD

Hochleistungs-Pistencarver trifft auf ungezwungenes Freeridegefühl – das

Ergebnis? Preisgekrönte Vielseitigkeit. Die neue Carbon Alloy-Matrix erhöht

den Kantengriff sowie die Stabilität und verleiht diesem All Mountain-Ski eine

spielerische Eigenschaft. Darüber hinaus punktet er mit der Air Tip-Technologie,

dem Auto-Turn-­Rocker-Profil und der verlängerten Taillierung.

GEWICHT: 2.150 g TAILLIERUNG: 133/84/120 mm RADIUS: 16 m bei

178 cm PREIS (UVP): € 599,– (inkl. Bindung) WEB: rossignol.com

SALOMON X-DRIVE 8.8 FS

Dieser All-Terrain-Rocker sorgt unter allen Schnee- und Geländebedingungen für ein

optimales Gleichgewicht zwischen Auftrieb, Geländeanpassung und Stabilität. Damit

ist er der ultimative All Mountain-Ski für tolle Carvingerlebnisse auf der Piste und für

rasante Abfahrten im Backcountry.

GEWICHT: 1.975 g TAILLIERUNG: 130/88/116 mm RADIUS: 17,8 m bei

179 cm PREIS (UVP): € 599,90 (exkl. Bindung) WEB: salomon.com

VÖLKL RTM 81

Die 3-D-Ridge-Konstruktion und die neue iPT WideRide XL verleihen dem RTM 81

noch mehr Potenzial und zusätzliche Power auf praktisch jedem Terrain. Ein Detail für

Kenner: XTD Tip- & Tail-Rocker.

GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 128/81/109 mm RADIUS: 17,9 m bei

177 cm PREIS (UVP): € 749,95 (inkl. Bindung) WEB: voelkl.com

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WINTERLAND TIROL/VORARLBERG

ARLBERG

Pulverschnee und Endlospisten: Österreichs

größtes zusammenhängendes Skigebiet bietet

Hunderte Kilometer an Abfahrten.

JETZT SCHLIESST SICH

DER KREIS!

Der Arlberg ist die Wiege des alpinen Skilaufs – und jetzt auch das größte

zusammenhängende Skigebiet Österreichs. Vier neue Lifte machen möglich,

was lange Zeit nur ein Traum gewesen ist.

Iinsgesamt 87 Lifte und Bahnen, 305

Kilometer markierte Skiabfahrten,

200 Kilometer Tiefschneerouten

im freien Skiraum: Das sind Zahlen,

die Bände sprechen. Sie skizzieren

die einzigartige Größe und Weite, die

Liebhaber seit jeher am Arlberg schätzen.

Österreichs Skiregion Nr. 1 fasziniert

aber nicht alleine wegen ihrer

Dimensionen. Das Epische ist hier

vielmehr gepaart mit einer allgegenwärtigen,

lebendigen Begeisterung

für jene zwei Bretter, die in St. Anton,

St. Christoph, Stuben, Zürs und Lech

schon immer die Welt bedeutet haben.

Eine fast kultische Hingabe an

den Skisport formte den „Mythos Arlberg“

und hier werden bis heute

Champions geboren. 83 Medaillen haben

die Größen des Skiclubs Arlberg

von Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften

bislang nach Hause

gebracht.

EIN TRAUM WIRD WAHR

Die perfekte Landschaft, vom Skilauf

inspirierte Menschen – fast logisch,

dass die Zürser es waren, die einst den

ersten Schlepplift Österreichs bauten.

1937 wurde dann am Galzig in St. Anton

die erste für den Winterbetrieb

konzipierte Seilbahn errichtet. Beinahe

so traditionsreich wie der Skisport

ist auch die vielfach gestellte Frage der

treuen Freunde des Arlbergs: Wird es

sie irgendwann geben, die eine große

Skischaukel? Die gesamte Region bildet

mit „Ski Arlberg“ zwar schon seit

Jahren einen der attraktivsten Kartenverbünde

der Alpen. Der finale große

Schritt, die skitechnische Verbindung

zwischen Osten und Westen blieb

aber stets nur ein großer Traum. Bis

jetzt – denn nun geht er tatsächlich in

Erfüllung.

Im Winter 2016/17 geht die seilbahntechnische

Verbindung der Arlberger

Skigebiete in Betrieb. Durch

vier neue Liftanlagen wird das lange

unmöglich Erscheinende letztlich

FOTOS: Tourismusverband St.Anton am Arlberg, Lech Zürs Tourismus, Arlberg Marketing GmbH

60

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


doch realisiert. Flexenbahn, Trittkopfbahn

I und II sowie Albonabahn

II heißen die neuen Bindeglieder, die

„Ski Arlberg“ ab diesem Winter zum

größten zusammenhängenden Skigebiet

Österreichs vereinigen.

65 KILOMETER RUHM

Somit lassen sich alle fünf klassischen

Arlberg-Orte – Lech, Zürs, Stuben,

St. Christoph und St. Anton – bequem

auf Skiern erreichen. Ebenso

Zahlen & Fakten

LIFTE: 13 46 28

PISTEN: 305 km ■ 130 ■ 123 ■ 51,

dazu 200 km hochalpine

Tiefschneeabfahrten

PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 52,–;

Jugend/Senioren € 47,50;

Kinder € 31,–;

HÖCHSTE BERGSTATION: Valluga, 2.811 m

INFOS UND BUCHUNGEN:

TVB St. Anton am Arlberg

WEB: stantonamarlberg.com

Tourismusbüro Stuben

WEB: stuben-arlberg.at

Lech Zürs Tourismus

WEB: lech-zuers.at

WEB: www.arlberg.net

wie Schröcken und Warth. Wer sie

alle am Stück „erfahren“ möchte, unternimmt

einen oder gar zwei Tagesausflüge

durch die verschiedensten

Gebiete und bekommt im Zuge

dieser Tour de Force so etwas wie ein

„Best of“ an perfekten Pisten und

Traumlandschaften geboten. In das

Szenario fügen sich schmucke Ortschaften,

die sich trotz ihrer weltmännischen

Natur Authentizität

und unverfälschten alpenländischen

Charme bewahren konnten.

Seinen Skipionieren und -stars

widmet der Arlberg mit dem „Run of

Fame“ eine ebenfalls neue und spektakuläre

Skirunde. Sie lockt als Herausforderung

mit 65 Abfahrtskilometern

und unglaublichen 18.000

Höhenmetern. Die Route führt durch

das gesamte Skigebiet und setzt an

speziellen Infopoints den vielen großen

Söhnen und Töchtern des Arlbergs

Denkmäler – zum Beispiel den

Weltmeistern und Olympiasiegern

Egon Zimmermann und Mario Matt.

Und der „Run of Fame“ ist für jedermann

zu befahren. Von Warth nach

St. Anton führt er sogar nur über

blaue Pisten, in der Gegenrichtung

sind auch rote und eine schwarze Abfahrt

dabei und machen das Ganze ein

wenig anspruchsvoller.

TIEFSCHNEE-DORADO

Im Arlberggebiet eröffnet sich neben

dem riesigen Netz an markierten und

präparierten Pisten aber auch ein wahres

Off-Piste-Dorado. Die richtige Annäherung

an den tiefen Schnee erleben

und erlernen Freerider bevorzugt

in geführten Gruppen. Oder auch mit

„Private Guides“, den wahren Autoritäten

des Bergs. Sie eröffnen ihren Gästen

den sicheren Zutritt zu den großen

landschaftlichen Schätzen und beeindruckenden

Winkeln im Gebirge.

Neben zahlreichen Freeride-Wochen

und -Camps wird am Arlberg außerdem

österreichweit exklusiv Heliskiing

angeboten. Insgesamt ist der

Variantenskilauf in nur wenigen Destinationen

so sehr in die DNA der

„Locals“ und weltweiten Fangemeinde

eingeschrieben wie am Arlberg.

Und die Faszination scheint hochgradig

übertragbar: Wer einmal eine

Tiefschneefahrt vom Schindlergrat

oder vom „Mehlsack“ erlebt hat, weiß,

was gemeint ist – und wird in der

Regel rasch zum Teil der Back country-

Community.

61


WINTERLAND TIROL

DAS KOMFORTABLE

TOR ZUM ARLBERG

Das Lechtal ist so etwas wie der Alleskönner unter den Skigebieten: sportlich und

doch gemütlich, groß und doch überschauber, exklusiv und doch für alle. Denn das

idyllische Tal im Westen Tirols öffnet das Tor zum riesigen Skigebiet am Arlberg.

LECHTAL

Allen Leuten recht getan, ist

eine Kunst, die niemand

kann? Offensichtlich war der

Erfinder dieses Sprichworts

nie im Lechtal, denn hier werden alle

glücklich: Wer sich nicht zwischen

behaglicher Gemütlichkeit und grenzenlosen

Dimensionen entscheiden

kann, findet im Lechtal beides. Wer einerseits

auf den Kontostand achtet,

gleichzeitig aber nicht auf Exklusivität

verzichten will, bucht sein Hotel

hier. Und wer es beim Wintersport

zwischendurch sanft und dann wieder

anspruchsvoll braucht, muss

nicht zwischen verschiedenen Bergen

hin und her wechseln. Somit ist das

Lechtal die ideale Urlaubsregion für

clevere Kombinierer.

Die Erklärung, warum das so ist:

Von hier aus ist der direkte Einstieg in

die Ski-Arlberg-Skilifte von Lech und

Zürs über Warth bis Schröcken möglich.

Unbegrenzter Schneespaß in Österreichs

größtem zusammenhängenden

Skigebiet Ski Arlberg bedeutet

natürlich Skivergnügen auf höchstem

Niveau. Das mit Bestnoten ausgezeichnete

Skigebiet wird mit der Wintersaison

2016/2017 noch erweitert. Zwischen

Zürs und Stuben/Rauz schließt

sich der Kreis und jedes Ziel sowie jeder

Ort im Arlberger Skigebiet ist

schnell, einfach und bequem auf den

Skiern zu erreichen. Mit der neuen Verbindung

„Flexenbahn“ stehen gesamt

305 Kilometer Skiabfahrten aller

Schwierigkeitsgrade zur Verfügung

und warten darauf, erobert zu werden.

FAMILIÄR UND NACHHALTIG

Das Lechtal selbst punktet dabei mit

günstigen, aber umso hübscheren Unterkünften

und traditioneller Gelassenheit.

Hier kann man ankommen,

ohne festzusitzen. Ein ausgeklügeltes

Skibussystem bringt Schneefanatiker

rasch und kostenlos zu den Liften. Wer

noch Zweifel hat, macht sich am besten

selbst ein Bild!

Darüber hinaus haben die Touristiker

des Tales innovative Konzepte

entwickelt, um den Gästen schon jetzt

das Wintersporterlebnis der Zukunft

zu bieten. Den Skipass an der Hotelrezeption

lösen? Ein Skilehrer, der die

Kinder direkt am Hotel abholt? Das alles

ist kein Problem. Familienfreundlichkeit

und Nachhaltigkeit werden

im Lechtal großgeschrieben. Die Projekte,

die hier umgesetzt werden, haben

nicht nur die Gegenwart, sondern

auch die Zukunft im Blick, um jedem

Gast in jedem Winter sein ganz persönliches,

großartiges Schneeerlebnis zu

bereiten.

Infos & Buchungen:

LECHTAL TOURISMUS

Tel.: 0 56 34/53 15

E-Mail:

info@lechtal.at

www.lechtal.at

FOTOS: Lechtal Tourismus

62

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Bei Buchung bitte

Kennwort: Sport Active

SONNTAG BIS MITTWOCH

TRAUMHAFTE TAGE

08.01 – 11.01

3 Übernachtungen mit Gourmethalbpension

Standard-Doppelzimmer

2 Tages Skipass

Burg Verwöhnleistungen

€ 729,– pro Person

SAMSTAG BIS MITTWOCH

PERFEKTES SKIVERGNÜGEN

07.01 – 11.01

4 Übernachtungen mit Gourmethalbpension

Standard-Doppelzimmer

3 Tages Skipass

Burg Verwöhnleistungen

€ 986,– pro Person

Unser Familienhotel auf der Sonnenloge des Arlbergs

liegt für ein bequemes Ski-in und Ski-out direkt an der

Piste und bietet einen hauseigenen Ski-Service. Auf die

Skifreunde warten 305 km Pisten-Abfahrten und 200 km

Tiefschnee-Abfahrten. Entspannung finden die Gäste

im 1200 m 2 grossen Beauty & Wellness-Bereich, und

unsere Küche auf Haubenniveau verwöhnt sie mit kreativen

Gerichten aus hervorragenden Frischprodukten.

Familie Lucian | Burg Hotel | Oberlech 266 | 6764 Lech am Arlberg | Österreich

Tel +43 (0)5583 2291 | Fax -12 | info@burghotel-lech.com | www.burghotel-lech.com


RENNLAUF

HOHES

RENNFIEBER

AUF DEN SPUREN DER WELTCUPSTARS. Die Jagd zwischen Riesentorlauf- und

Slalomstangen macht Hobbyskifahrern nicht nur Spaß, sondern hilft auch der

Skitechnik auf die Sprünge – so heißt es zumindest. Ob die These stimmt?

Monika Neiheisser, an sich eine gute Skifahrerin, hat es beim fünftägigen

Intensivcamp des „Race Centers Benni Raich“ im Tiroler Pitztal ausprobiert.

FOTOS: Monika Neiheisser

TEXT: Monika Neiheisser

64

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Kurz vor dem Start erhalte ich

meine Anweisungen über

Funk: „Monika, denk dran:

Den Oberkörper nach vorne

neigen und so eng du kannst an den

Torstangen vorbeifahren. Konzentrier

dich und gib Gas. Strecke frei!“

Ich stoße mich kräftig ab und versuche,

die Torstangen mit Körperkontakt

zu erwischen. Doch die Ski rattern

und rumpeln über die Piste und

schon in der zweiten Kurve entwickeln

sie ein Eigenleben – ich gehe anstatt

mit den Slalomstangen mit dem

Schnee auf Tuchfühlung.

Ja, man hat schnell „Aha-Erlebnisse“

im Racecamp. Zum Glück geht

es den anderen Teilnehmern nicht

viel besser. Wir sind sieben ambitionierte

Hobbyskifahrer. Das Ziel lautet,

unsere Skitechnik zu verbessern

– und ein Renncamp soll dafür eine

perfekte Schule sein. Doch vor der

Verbesserung steht eben offenbar die

Ernüchterung.

Das Tal liegt noch im Schatten,

das Thermometer zeigt minus 15 Grad

und die Rennstrecke ist mit vereisten

Querrillen, die die Pistenraupe in den

Schnee gefräst hat, durchzogen. Das

Team des „Race Centers Benni Raich“

legt Wert auf solch schwierige Pistenverhältnisse.

Wie bei den Profis wurde

die Strecke künstlich vereist und

die Rillen sorgen für zusätzlichen Anspruch.

„Bei der nächsten Abfahrt

gibst du mehr Druck auf die Ski und

lehnst dich nach vorne“, höre ich Florian

aus dem Funkgerät. Ich hab die

Fernsehbilder der Profis im Kopf, die

scheinbar mühelos und der Schwerkraft

trotzend zwischen den Toren

ihre Spuren ziehen. Hier Rennluft zu

schnuppern, ist jedenfalls mindestens

so spannend, wie vor dem TV-Gerät

Chips knabbernd ein Olympiarennen

anzuschauen ...

Fünf Tage Technik-, Riesenslalomund

Slalom-Training, Videoanalyse,

Trainingstipps und Skipräparieren

stehen während meines Intensivkurses

auf dem Programm. Kinder und

Jugendliche mit Rennambitionen, sowie

FIS-Rennläufer werden zeitgleich

mit uns – aber natürlich in getrennten

Kursen unterrichtet. Bereits 1998 hatten

Benni Raich und sein Bruder Florian

die Idee, eine Skischule für besondere

Ansprüche zu gründen. Seither

Sieben Hobbyskifahrer und ein Vollprofi: Florian Raich (re.), der mit

seinem berühmten Bruder das „Race Center Benni Raich“ betreibt.

steht die Skirennschule unter der Leitung

von Florian und profitiert von

der Erfahrung des Olympiasiegers

und Weltmeisters Benni. Und sie steht

für professionelle Rennvorbereitung.

Doch auch ambitionierte Hobbyskifahrer

wie wir können von dem Training

profitieren. Das beginnt für uns

lange, bevor die Sonne über die Gipfel

lugt und die anderen Urlaubsgäste die

Pisten besiedeln.

HINTER MIR DIE STAUBWOLKE

Um 8.30 Uhr geht es täglich los. Ich

fahre mit meinen Campkollegen –

drei Männern und drei Frauen aus

Deutschland, Österreich und Südafrika

– mit der Gondel der Riffelsee-Bahn

hinauf, die uns zur Sunna Alm auf

2.300 m bringt. Weiter Richtung Muttenkopf,

kurz einfahren, dann steckt

Florian 25 Tore im Abstand von 24 Metern

auf der roten Piste zur Talstation

der Mutten kopf-Bahn aus. Ein perfekt

gleichmäßiger Riesentorlauf.

Nach der Streckenfreigabe über

Funk versuche ich, hart auf der Kante

um die Tore zu carven, doch in Wahrheit

rutsche ich um jede Kurve und

ziehe eine dicke Schneestaubwolke

hinter mir her. „Carven bringt Tempo,

rutschen kostet Zeit“, erfahren wir

dann von Benni Raich. Und wie er auf

diesen Hängen das Skifahren von seinem

Vater gelernt und mit vier Jahren

sein erstes Rennen absolviert hat.

Mehr als 10.000 Tore hat er während

seiner Karriere alljährlich bereits vor

Saisonstart passiert – „jetzt will ich

was von meinem Wissen und meiner

Erfahrungen an euch weitergeben“.

Am Nachmittag, bei der Videoanalyse,

habe ich auch das Gefühl, heute

schon Tausende von Toren durchfahren

zu haben, denn meine Beine wollen

eigentlich nur noch eins: ruhen.

In einem Raum mit Klassenzimmer-

Atmosphäre betrachten wir unsere

Fehler in Zeitlupe. Sich zu verstecken

ist sinnlos. Für uns Freizeit-Skiläufer

folgt die nächste Ernüchterung:

„Monika, du musst mit dem Oberkörper

mehr nach vorne, das sieht ja aus,

als könnte man einen Stuhl unter deinen

Hintern stellen. Markus, dir muss

ich die X-Bein-Stellung austreiben.

Die bremst und ist ein eher frauentypischer

Fehler.“ Markus schaut etwas

betreten zu Boden.

HILFE, FREIHÄNDIG!

Der nächste Skitag fühlt sich zu Beginn

gleich noch unsicherer an – doch

Überraschung: „Das ist gut“, verkündet

Florian, „denn nur so ändert man

einen eingefahrenen, falschen Stil.“

65


RACECAMP

Wieder sind die Stangen am Muttenkopf

ausgesteckt. Florian beobachtet

uns akribisch am Ende der Riesenslalomstrecke,

filmt und gibt uns individuelle

Tipps. Plötzlich verlangt

er meine Stöcke und ordnet an: „Jetzt

fährst du einmal ohne. Denn wer

ohne Stöcke gut fahren kann, fährt

mit Stöcken noch besser.“

Hilfe! Mir kommt es vor, als würde

er mir mein Geländer wegnehmen,

an dem ich mich um die Tore hangle.

Adrenalin schießt durch meinen Körper,

doch ich sammle meinen ganzen

Mut. Plötzlich neige ich den Oberkörper

weiter nach vorne – weil ich muss

– und meine Bewegungen werden mit

jedem Lauf geschmeidiger!

IN DIE BUCKELPISTE

Dann ist Mittagspause – und eine

Stunde später geht’s schon wieder weiter.

Es heißt schließlich nicht umsonst:

Intensiv camp! Vom Grubenkopf

auf 2.800 m Höhe stauben wir

durch silbrig glitzernden Pulverschnee.

Jetzt stoppt Florian vor einer

angsteinflößenden Buckelpiste, die

steil in die Tiefe stürzt. Vor der Ab­

fahrt rät er uns: „Ihr müsst euch nur

den Weg so suchen, wie das Wasser

fließen würde. Also immer in den Buckeltälern

fahren.“ Eine Zeitlang geht

das gut, doch dann hebelt mich doch

ein Buckel aus und ich küsse wieder

einmal den Schnee. Florians feixender

Kommentar: „Das Leben ist hart in

den Bergen.“ Scheint zu stimmen ...

MIT MENTALTRAINING

Bei mir läuft es trotzdem von Tag zu

Tag besser. Die „Stockerlhaltung“, der

ersten Videoanalyse ist nicht mehr so

ausgeprägt und es gelingt mir mittlerweile,

deutlich enger um die Stangen

zu carven. Sogar ohne Stöcke – und

ohne Mitdrehen des Oberkörpers.

Auch Markus nimmt mehr und mehr

Abschied von seiner X-Bein-Stellung.

Dafür übt er nicht nur auf der Piste.

Ganz wie die Profis gibt er sich allabendlich

vor dem Schlafengehen einem

Mentaltraining hin, in dem er

sich die richtige Beinstellung vorstellt.

„Am nächsten Morgen geht’s

dann immer viel besser“, ist er ehrlich

überzeugt. Doch auch ohne Mentaltraining

merke ich, dass sich mit jedem

Tag, langsam, aber doch, neue Bewegungsmuster

in meinen Körper

schleichen.

SLALOM IM NEBEL

Als Abschluss der fünf Tage wartet

aber noch ein echter Hammer: Slalom

statt Riesentorlauf! Jetzt stehen die

Stangen am Mutterkopf im Abstand

von bloß zwölf Metern. Auf einer

schwarzen Piste! Wir sehen sie kaum,

so nebelig ist es, und auch das Eis unter

der Schneedecke ist echt tückisch.

Nur mit extrem kurzen und kleinen

Schwüngen kommen wir hier durch,

wenn wir immer schön auf der Kante

fahren.

Für mich ist es eine einzige

Rutschpartie ohne Rhythmus, denn

immer wieder bringen mich überraschende

Mulden in der Piste aus dem

Schwung. Erschwerend kommt noch

der Muskelkater dazu. Doch spätestens

jetzt weiß ich, was Benni meint,

wenn er sagt: „Talent alleine hat noch

keinen weitergebracht. Es hilft nur

Training, Training, Training.“ Nun,

den Anfang dazu haben wir in den

letzten fünf Tagen immerhin getan ...

Gib dir das Renntraining im Camp des Ski-Heros

Im „Race Center Benni Raich“ sind auch Hobbskifahrer richtig!

„Race Camps“ finden den ganzen Winter

über in der Heimat des Olympiasiegers

und Weltmeisters statt: im Pitztal, genauer

gesagt, im Skigebiet Riffelsee und

am Pitztaler Gletscher. Vom ambitionierten

Hobbyskifahrer bis zum FIS-Rennläufer

kann jeder seine Technik in Kursen

mit unterschiedlichen Leistungsniveaus

verbessern. Fünf Tage Training, Liftkarte,

Videoanalyse und Mittagessen kosten

€ 500 für Erwachsene, € 485 Euro für

Kinder (bis Jg. 2001).

ALLE INFOS:

WEB: race-center.at

pitztal.com

WILD, WILDER –

PITZTAL WILD FACE

Im Tiefschnee vom Gipfel bis ins

Tal – und nur die Zeit zählt.

25./26. FEBRUAR. Das ist wirklich nur

etwas für die richtig „wilden Hunde“!

Anders als bei den sonstigen

Qualifikationsbewerben für die Freeride-World

Tour ist das Pitztal Wild

Face das einzige Event, bei dem es

ausschließlich auf die Zeit ankommt.

In einem Höllentempo werden sich die

Skifahrer und Snowboarder vom Mittagskogel

ins Tal bis nach Mandarfen

stürzen. Los geht es auf 3.173 Metern

vom Gipfelkreuz über Scharte und

Hauptrinne 4,6 Kilometer bis ins Tal.

Infos und Anmeldungen:

WEB: pitztal-gletscher.at

FOTOS: Pitztal Wild Face, Klaus Höfler

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


ANOTHER

photo © Agence ZOOM / Les skis utilisés par l’athlète sont personnalisés et non disponibles à la vente.

Henrik Kristoffersen (NOR)

DAY

HERO

World Cup SI 130

HERO FIS SL

RACING IN YOUR BLOOD

World-class competition is about reaching the top step of the podium. Elite-level

power, smooth acceleration, and enhanced control allow you to propel

yourself to victory, join the Band of Heroes, and enjoy Another Best Day.

www.rossignol.com


MATERIAL

IM SCHAUFENSTER: 5 NEUE RACE-SKI

Bissig, schnell, spurtreu auch bei hohen Geschwindigkeiten: Diese „Racer“ sind echte Rennmaschinen.

ATOMIC REDSTER DOUBLEDECK 3.0 GS

Der ultimative Premium-Rennski für weite, schnelle und präzise geschnittene

Schwünge auf hartem Untergrund. Perfekt für Rennen und ambitioniertes Pistenfahren.

Dieses Jahr neu: Das Race-Interface, von dem auch die Weltcupfahrer

­profitieren, ermöglicht noch präziseres Steuern und maximalen Kantengriff.

GEWICHT: 2.068 g TAILLIERUNG: 116,5/71/102 mm RADIUS: 16/17/18 m

bei 178 cm PREIS (UVP): € 899,99 WEB: atomic.com

BLOSSOM FLY UP

Sozusagen ein „gemäßigter“ Racing-Ski, der dank eines besser passenden Side-Cuts und

einer weicheren Struktur auch für erfahrene, schnelle Skifahrer etwas leichter zu fahren

ist. Aber trotzdem halten die Kanten sicher und stark auf eisiger Piste, beste Stabilität bei

hohen Geschwindigkeiten dank Sandwich-Struktur und Wood-Core-Technologie.

GEWICHT: 1.790 g TAILLIERUNG: 113,8/68,8/98,8 mm

RADIUS: 18 m bei 180 cm PREIS (UVP): € 714,00 WEB: lsp-austria.at

FISCHER SPORTS RC4 THE CURV DTX

Race-Feeling in kultivierter Form: Extrem dynamisches Kurvenverhalten dank

DiagotexTM, Triple-Radius und knallgelber World-Cup-Base mit original Race-

Schliff. Verstärkt mit einer 0.8-Titanalbegurtung ist dieser Ski wie geschaffen für

anspruchsvolle Fahrer, die ihrem Material auf der Piste alles abverlangen!

GEWICHT: 2.075 g TAILLIERUNG: 121/72/106 mm RADIUS: 16 m

bei 171 cm PREIS (UVP): € 799,95 WEB: fischersports.com

HEAD WELTCUP REBELL I.SPEED

Zu schnell ist nicht schnell genug für die siegeshungrige „WCR i.-SPEED“-Maschine.

Ob in der Slalom- oder Riesenslalom-Ausführung – dieser Racer bietet alles, was sich

Rennfahrer und sportliche Pistenflitzer erwartet: wettbewerbserprobte Beschleunigung,

Balance, Kontrolle und sichere Schwünge auch bei Topgeschwindigkeiten.

GEWICHT: 2.499 g TAILLIERUNG: 119/68/99 mm

RADIUS: 18 m bei 180 cm PREIS (UVP): ab € 849,95 WEB: head.com

VÖLKL RACETIGER SL

Blitzschnelle Reaktion und Wendigkeit, kombiniert mit maximalem Kantengriff, das ist

das Geheimnis für messerscharf geschnittene, engste Turns dank UVO-Technologie;

Speedwall-Multilayer-Woodcore; powered by Titanium; Belag = P-Tex 4500.

GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 123/68/104 mm RADIUS: 13,6 m

bei 170 cm PREIS (UVP): € 799,95 WEB: voelkl.com

FOTOS: Hersteller

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


WINTERLAND TIROL

MAYRHOFEN

DAS STEILSTE PISTENERLEBNIS

UND DIE COOLSTE SUITE

Mayrhofen verzaubert mit 100 Prozent Winter – von chillig bis spektakulär.

FOTOS: Mayrhofner Bergbahnen

Mayrhofen verwöhnt seine Gäste

mit 136 Pistenkilometern

und 57 Liftanlagen im Herzen

der Tiroler Berge, eingerahmt von

mächtigen Dreitausendern. Abseits

der imposanten Zahlen zeigt der

Ziller taler Urlaubsort mit dem Actionberg

Penken und dem Genießerberg

Ahorn, wie sportlich und vielseitig,

wie stylish und entspannt, wie überraschend

und anregend der Winter

sein kann: Das steilste Pistenerlebnis

Österreichs, ein Iglu mit Suiten aus

Schnee und einer der besten

Snowparks in den Alpen warten darauf,

entdeckt zu werden.

ADRENALIN UND ACTION

Dank der neuen Penkenbahn (mit

WLAN in der Gondel) zeigt sich der

Weg vom Quartier in den Schnee

noch schneller und bequemer. Oben

wartet die Actionwelt mit dem „Vans

Penken Park“ mit sechs Areas und

Vierersessellift. Wenige Schwünge

sind es von dort zu einer weiteren

Mayrhofen-Legende: der „Harakiri“.

Bei 78 Prozent Gefälle gleicht der Blick

von oben dem in einen Abgrund. Wer

unten angekommen ist, hat sich das „I

survived Harakiri“-T-Shirt redlich

verdient – und kann sich gleich beim

Fotoshooting verewigen.

FAMILIENBERG MIT KÜHLEM HOTEL

Der „Ahorn“ dagegen ist der Genießerberg.

Lässig chillen funktioniert hier

ebenso gut wie entspannte Familienausflüge

oder romantische Stunden

zu zweit. Breite Carvingpisten sind

ideal für elegante Schwünge, ebenso

wie für die ersten Versuche auf Skiern

oder Snowboard. Eltern schätzen die

Übersicht, wenn der Nachwuchs einmal

allein unterwegs ist, die knackige

Talabfahrt nach Mayrhofen bietet Abwechslung

genug.

Für Nicht-Skifahrer und -Boarder

bietet der Ahorn zum Beispiel eine

Winterwanderung auf dem Panoramarundweg

mit einer atemberaubenden

Aussicht. Oder aber einen Besuch

in der White Lounge: Tagsüber ist das

Iglu-Dorf eine angesagte Location mit

modernem Sound und einer kultigen

Bar – abends verwandelt es sich in ein

faszinierendes Hotel aus Eis und

Schnee. Eine Nacht in einer der kunstvoll

gestalteten Suiten auf 2.000 Meter

Höhe ist ein unvergessliches Erlebnis.

Seit letztem Winter können die

Pisten auch mit den in Europa einzigartigen

„Snow-Limo-Tours“ erkundet

werden. Die „Snow Limo“, ein Schlitten

auf zwei Skiern, stammt aus Kanada

und damit kann man sich komfortabel,

sicher, aber trotzdem sportlich

über die Pisten am Ahornplateau

chauffieren lassen.

Zahlen & Fakten

LIFTE: 9 17 31

PISTEN: 136 km ■ 40 ■ 63 ■ 33

PREISE: Erw. € 51,–; Jugend € 41,–;

Kinder € 23,–

Info

MAYRHOFNER BERGBAHNEN

Tel.: 0 52 85/62 2 77

M.: info@mayrhofner-bergbahnen.com

WEB: mayrhofner-bergbahnen.com

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HOTSPOT IN TIROL

FOTOS: xxx

FOTOS: SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


www.hohe-salve.com

AB IN DIE HÜTTEN!

DEN MÄRZ SOLLTEN SICH FREUNDE DER SKIHÜTTENKULTUR vormerken:

Vom 4. bis 25. März lädt die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental in den

Kitzbüheler Alpen zu Österreichs größter Skihütten-Gaudi. In vielen der

77 Hütten der Region wird dann am Nachmittag bei Livemusik getanzt

und gefeiert. „Aufg’spielt“ wird dabei für ganz unterschiedliche

Geschmäcker: von uriger Volksmusik über Jazz und Boogie bis hin zu

coolen Beats und lässigem Rock steht alles auf dem Programm.

WÄHREND DER SKIHÜTTEN-GAUDI-WOCHEN erwartet Urlauber insgesamt

ein attraktives Paket in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental. Von

Montag bis Freitag führen kostenlose Skiguides die Gäste täglich ab 9

Uhr zu den besten Pisten, schönsten Hängen oder sonnigsten Abfahrten.

Und natürlich zu den besten Hütten mit der coolsten Livemusik!

WEB: www.hohe-salve.com

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WINTERLAND TIROL

WIPPTAL

AUF DIE BRETTLN, FERTIG, LOS!

Nicht nur für Familien ein Geheimtipp: Die Bergeralm in Steinach im Tiroler Wipptal ist ein

kleines, feines Skigebiet mit modernen Liften und ermöglicht großes Pistenvergnügen.

Rund 28 km bestens präparierte

Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden

klingen überschaubar

– doch in Kombination mit dem

einzigartigen Wipptal-Panorama vermittelt

das Skigebiet Bergeralm in

Steinach Wintergästen einen absolut

außergewöhnlichen Genuss. Das bestätigt

nicht nur der „Skiresort.de“-

Test, der dem Gebiet den „Geheimtipp“-Status

zuerkannt hat. Die Pisten

sind auch mit dem Tiroler Pistengütesiegel

ausgezeichnet und bieten allen,

vom Anfänger bis zum ambitionierten

Rennfahrer, ein ideales Gelände. Und

der Skispaß endet nicht zwingend am

Nachmittag – jeden Mittwoch, Freitag

und Samstag sind die Pisten von 18.30

bis 21.30 Uhr hell erleuchtet. Den

„Night-Ride“ kann man auf vier verschiedenen

Abfahrten mit insgesamt

9 km Länge auskosten. Mit ihrer auch

wettkampftauglichen Ausleuchtung

zählt die Bergeralm sogar zu den größten

Nachtski-Arenen Europas.

Für den genussvollen Einkehrschwung

bieten sich gleich mehrere

Möglichkeiten an: Das Panoramarestaurant

befindet sich direkt bei der

Mittelstation; die Bärenfalle oberhalb

davon. Wer es urig mag, steuert die

„Alte Bergeralm“ direkt unterhalb der

Mittelstation an.

DIE FAMILIEN-SKIARENA

Unter den Gästen der Skiarena Bergeralm

ist der Anteil an Familien mit Kindern

besonders hoch. Und das liegt

nicht nur an Noah, dem Maskottchen,

das die Kleinsten bei den ersten Skiversuchen

am Übungsgelände begleitet.

Sondern am gesamten Umfeld und Angebot.

Für die Pause oder zum Aufwärmen

bietet das Panoramarestaurant in

„Noahs-Spielecke“ eine Kinderbetreuung

an. Dieser Service ist kostenlos

und kann ganz ohne Voranmeldung

in Anspruch genommen werden.

Ebenfalls eine tolle Aktion: Alle

Gästekinder mit den Geburtsjahrgängen

2013 und 2014 sind diesen Winter

zu einem Gratis-Kinderskikurs inklusive

Materialverleih eingeladen. Über

eine Anmeldung freuen sich die „Skischule

Bergeralm“ sowie „Hansis Skischule“.

Ein kleines, aber feines Paradies

für Familien mit Kleinkindern ist

schließlich auch der Übungsschlepplift

in Trins mit angrenzendem Winter-Spielbereich

im Freien inklusive

Rutschhügel und Eislaufplatz. Während

sich die Kleinen im Schnee vergnügen,

können die Eltern auf der großen

Terrasse des Liftstüberls gemütlich

die Wintersonne genießen.

Zahlen & Fakten

LIFTE: 1 2 2

PISTEN: 28 km ■ 9 ■ 10 ■ 8;

plus 1 km Freerideroute

PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 37,–;

Jugend € 25,–; Kinder € 19,50

WEB: www.bergeralm.net,

www.wipptal.at

GEHEIMTIPP

Führendes Skigebiet

bis 30 km Pisten

2016

FOTOS: TVB Wipptal, Skischule Bergeralm, Bergeralm

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


WINTERLAND TIROL

TIROLER ZUGSPITZ ARENA

WEITER BLICK, NAHE ERHOLUNG

Deutschlands höchster Berg hat auch für Österreich eine Menge zu bieten:

In der Tiroler Zugspitz Arena warten Pisten und Loipen aller Art und ein sagenhafter

Fernblick auf Großglockner, Großstadt und Graubünden.

Eine Abfahrt bis München? Sorry,

das geht von der Bergstation der

Tiroler Zugspitzbahn nicht. Aber

zumindest reicht an klaren Tagen die

Fernsicht bis zum Fernsehturm der

bayerischen Metropole. Und der Großglockner

ist dann auch zu sehen, genauso

wie der Piz Bernina im Schweizer

Kanton Graubünden.

Wer sich wieder trennen kann

vom Berg- und Städtepanorama, dem

liegen in der Tiroler Zugspitz Arena

124 Kilometer Piste zu Füßen – der

Großteil davon schneesicher, weil

künstlich beschneibar, und vielfältig,

denn zur Zugspitz Arena gehören neben

dem namensgebenden Berg auch

die Skigebiete Ehrwalder Alm, Lermoos,

Biberwier und Berwang-Bichlbach.

Das bedeutet: Vom Knirps bis

zum Könner werden alle Skifahrer

mit entsprechenden Pisten bedient.

Weil sanfte Mobilität eines der

Schlagwörter der Stunde ist, fährt der

„Arena Express“ zwischen Vils und

Garmisch-Partenkirchen. Für Gäste

und Einheimische ist die Zugverbindung,

an der sich die Skigebiete der

Zugspitz Arena wie an einer Kette aufreihen,

gratis. Wer dazu noch die „Top

Snow Card“ löst, erweitert seinen Pistenhorizont

mit einem Schlag auf 88

Lifte und 210 Pistenkilometer in Österreich

und Deutschland und kann

seine Schwünge auch in Mittenwald

und Garmisch-Partenkirchen ziehen.

LOIPEN UND LICHT

Wer lieber am Boden bleibt, statt mit

Gondel- und Sesselbahnen auf knapp

3.000 Meter Seehöhe zu schweben, auf

Wintersport aber trotzdem nicht verzichten

will, dem stehen 110 km

Langlaufloipen zur Verfügung. Gratis!

Wie übrigens auch die Rundbusse, die

es Skifahrern und Langläufern ermöglichen,

das Angebot umfassend und

ohne Angst vor einer zu späten Rückreise

zu nutzen.

Wobei: Los ist in der Zugspitz Arena

auch nach Einbruch der Dunkelheit

einiges. Auf den Flutlichtpisten zum

Beispiel oder den beleuchteten Rodelbahnen,

bei Skishows oder Fackelwan­

derungen. Und wer das Skigebiet einmal

von einer ganz anderen Seite

kennenlernen möchte, kann eine

Fahrt im Pistenbully buchen und mit

390 PS unterm Hintern in einem 9 Tonnen

schweren Gerät auf Raupen die

Pisten bergauf fahren, die er sonst hinunterwedelt.

Zahlen & Fakten

LIFTE UND PISTEN: 49 Bergbahnen und

124 km Pisten in den Skigebieten Ehrwalder

Alm, Wettersteinbahnen, Lermoos

Grubigstein, Biberwier Marienberg,

Skischaukel Berwang Bichlbach;

PREISE (TAGESKARTE HS): Erwachsene ab

€ 41,50 (Berwang); Jugend € 38,–;

Kinder € 21,50; Top Snow Card für alle

Gebiete der Zugspitz

Arena plus Zugspitzplatt,

Garmisch-Partenkirchen

und Mittenwald, ab 2 Tagen:

Erw. € 86,–; Jugend

€ 79,–; Kinder €43,50

INFOS & BUCHUNGEN:

WEB: zugspitzarena.com

FOTOS: TZA / C. Jorda

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


FEEL INNOVATION

SELBST DIE BESTE TECHNOLOGIE IST NICHT IMMER AUF DEN ERSTEN BLICK

SICHTBAR. ABER IN DEM MOMENT, IN DEM DU DIR EINEN SUPERSHAPE AN-

SCHNALLST, WIRST DU DEN WAHREN UNTERSCHIED ERST RICHTIG SPÜREN.

DANK ULTRA-LEICHTEM GRAPHENE UND DER KRAFTVOLLEN KERS TECHNOLOGIE

ERFÄHRST DU DIE ABSOLUT PURSTE FORM DES SKIVERGNÜGENS.


HOTSPOT IN TIROL

GROSSER SPORT BEIM

„BIG MOUNTAIN HOCHFÜGEN“

FRISCHEN TIEFSCHNEE unter den Brettern zu spüren, ist für immer mehr

Skifahrer das Größte. Doch der Freeride-Elite zuzuschauen, das sorgt

auch bei geübten Freizeit-Freeridern für große Augen und ungläubige

Blicke. Am 28. Jänner besteht beim 7. Big Mountain Hochfügen im

Zillertal die perfekte Gelegenheit dazu. Der „Big Mountain“ ist die

gefürchtete Ostwand in Hochfügen mit bis zu 40 Prozent Gefälle und

sie bietet 70 Freeridern der internationalen Nachwuchselite zahlreiche

Möglichkeiten für perfekte Lines. Es geht um Punkte für die Freeride

World Tour sowie um insgesamt 10.000 Euro Preisgeld.

Aus der Zuschauerperspektive erlebt man die spektakulären Runs,

Lines und Jumps von der 8er Alm aus, gemütlich im Liegestuhl. Und

rund um den Bewerb warten coole Partys, Konzerte und Sideevents.

WEB: hochfuegenski.com

FOTOS: xxx

FOTO: Hochfügen

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


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FREERIDE

Frauen

im

„Abseits“

FREERIDEN LIEGT VOLL IM TREND. Frauen allerdings greifen (noch) eher

selten zu den breiten Powder-Latten. Spezielle Ladys-Freeride-Kurse sind ein

Versuch, für mehr Geschlechterparität abseits der Pisten zu sorgen – und

SPORT aktiv-Redakteurin Claudia Riedl machte bei einem Kurs in Ischgl (T) den

Selbstversuch. „Schneedeckentauchen“ inklusive ...

Da das Fahren im Gelände seit

einigen Wintern Hochkonjunktur

erlebt, hat sich der

Tourismusverband Paznaun-

Ischgl in Tirol zusammen mit der Skischule

Ischgl ein besonderes Angebot

überlegt: die „Ladies Freeride Xperience“.

Mit dem einfachen Ziel, dass der

Freeride-Trend auch in der Damenwelt

noch stärker Fuß fasst.

Kurz erklärt: Bei diesem Ladies-Camp

tauchen Frauen für einen

Tag mit einem speziellen Einsteigerkurs

in Ischgl in die Welt abseits der

präparierten Skipisten ein – Skiverleih,

Verpflegung und Wellness inklusive.

Wer das Paket bucht, bekommt

zudem einen Einführungskurs in

Schnee- und Lawinenkunde, lernt die

Vorteile von Freeride-Skiern kennen

und trainiert sogar Körperspannung

und Gleichgewicht. Frauen im „Abseits“?

Klingt doch gut, hat sich auch

SPORTaktiv-Redakteurin Claudia

Riedl gedacht und schon im vorigen

Winter als Freeride­ Frischling einen

Selbstversuch im Geländeskifahren

gewagt – und lässt das Erlebte und

Gelernte hier Revue passieren ...

Ski fahren durch unberührten

Schnee abseits der markierten Skipisten.

Zugegeben, in die ehrliche Vorfreude

auf dieses Off-Piste-Fahren hat

sich schon während der Anreise etwas

Sorge gemischt, war ich doch zuletzt

überhaupt recht wenig auf den

Skiern gestanden. In der Unterkunft

in Galtür angekommen, habe ich

dann auch gleich meine tapferen Mitstreiterinnen

getroffen: 16 Ladys unterschiedlichsten

Alters (von 20 bis 50

Jahren) haben sich von diesem speziellen

Freeride-Package anlocken lassen.

Nur der Vollständigkeit halber:

Im regulären Fall sind die Damengruppen

nicht so groß bemessen – ab

diesem Winter ist das Paket für 2 bis 5

Freundinnen buchbar und als Tagespauschale

angelegt.

BEWÄHRUNGSPROBE

Weiter geht’s mit meinem Kurs-Tagebuch:

Nach der Anreise ging es für unsere

Frauengruppe ab nach Ischgl, genauer

zur Silvretta-Arena, einem

grenzüberschreitenden Wintersportgebiet,

das Österreich mit der Schweiz

TEXT: Claudia Riedl

78

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


FOTO: TVB Paznaun-Ischgl

79


FREERIDE

REDUZIERT AUF

SCHUTZ

Ladys only: Mit dem neuen Angebot der Skischule Ischgl bekommen Freundinnen

einen Crashkurs im Tiefschneefahren – Schnee- und Lawinenkunde inklusive.

ASCENT 30

AVABAG

Das sensationell LEICHTE und

KOMPAKTE AVABAG-SYSTEM bietet

SCHUTZ – selbst bei anspruchsvollsten

Unternehmungen. Erreicht wird dies

durch eine neuartige Verschweißungstechnologie

des Airbags sowie durch

die innovativ einfache Venturieinheit.

Wenig Bauteile und ein komplett

geschlossenes, robustes System

machen AVABAG leicht, kompakt und

extrem zuverlässig!

Entdecke AVABAG

auf ortovox.com!

verbindet und neben zahlreichen präparierten

Pisten auch ein riesiges Off­

Piste-Areal im Angebot hat. Die passenden

Freeride-Ski für unsere ersten

Schwünge im Tiefschnee standen wie

versprochen kostenlos zum Verleih

zur Verfügung.

Da wir uns als Freeride-Neulinge

natürlich nicht ohne ausgebildete

Führung ins Gelände stürzen konnten,

haben uns drei Powder-Guides

aus der Skischule Ischgl unter ihre Fittiche

genommen und jede Dame mit

einem LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät)

ausgestattet – Sicherheit

muss schließlich sein! In zwei

Gruppen aufgeteilt (Anfänger und

Fortgeschrittene) ging es dann gleich

zum Üben auf den ersten Hang. In

welcher Gruppe ich als Free ride-

„Nackerbatzl“ war, erklärt sich wohl

von selbst ...

Um gleich mal auf den Punkt zu

kommen: Eine gute Figur auf der präparierten

Skipiste zu machen, ist für

viele keine Hexerei. Beim Freeriden

hingegen kommt man als Anfänger in

eher selten ohne „Gesicht-Schneedecken-Berührung“

den Hang hinunter.

Und das, obwohl unsere Guides jede

Menge nützliche Fahrtipps parat hatten.

Die da wären:

• Nur keine Rückenlage! „Viele Anfänger

glauben, dass man sich beim Freeriden

nach hinten lehnen muss, damit

vorn die Skispitzen rauskommen.

Stimmt aber nicht! In steilem Gelände

sollte man in Mittellage fahren, um

das Tempo kontrollieren und die Ski

besser steuern zu können“, erklärt

Freeride-Guide Hannes Walser von

der Skischule Ischgl. Eine schmale

Skiführung und eine etwas aufrechtere

Position des Oberkörpers ermöglichen

ebenfalls ein leichteres Drehen

der Ski im tiefen Schnee.

• Zentrale Stellung auf dem Ski! Man

sollte gut ausbalanciert auf dem Ski

stehen, also den Körperschwerpunkt

genau über der Bindung haben. Ist das

Körpergewicht auf die ganze Fußsohle

verteilt, fällt das Navigieren leichter.

Hüfte, Knie und Sprunggelenk

sind angewinkelt, Hände und Stöcke

„Ladies Freeride

Xperience“ in Ischgl

Im Paket sind folgende

Leistungen inkludiert:

• Freeride-Kurs mit Off-Piste-Guide der

Skischule Ischgl

• Skiverleih (Ski+Stöcke) im Silvretta-

Sports-Testcenter

• Skiversicherung (Diebstahl, Verlust,

Bruch)

• Lunch im Restaurant Vider Alp (exkl.

Getränke & Tischreservierung)

• Eintritt ins Silvretta Center Ischgl:

Sauna, Dampfbad, Schwimmen

Das Paket ist direkt bei der Skischule

Ischgl buchbar und kostet ab € 109,–

p. P./Tag. Für 2–5 Personen.

ALLE INFOS: skischule-ischgl.at

FOTOS: TVB Paznaun-Ischgl, Franziska Miehlke

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Erfahrene Guides weisen auf die Gefahren im ungesicherten Gelände hin und

erklären, welche Utensilien unbedingt in einen Freeride-Rucksack gehören.

gehören nach vorne ins Sichtfeld des

Fahrers.

• Hoch-/Tiefbewegung! Beim Kurvenfahren

kann man sich die Vorteile des

sogenannten „Rebound-Effekts“ zunutze

machen. Durch eine Hoch-/

Tiefbewegung im Knie- und Sprunggelenk

sowie das Verlagern der Belastung

von vorne nach hinten wird der

Ski aus dem Schnee an die Oberfläche

gehoben. Extra-Tipp: Etwas mehr

Druck auf den Außenski verhindert,

dass dieser in einer Kurve „ausschert“.

Ein paar Übungsfahrten und einige

„Schneeküsse“ später hoben wir

uns dann tatsächlich mit unseren

Powderschwüngen vom Fahrstil eines

„Skikindergartlers“ ab.

WENN JEDE SEKUNDE ZÄHLT

Auch für die Lawinenkunde hat man

sich beim Freeride-Kurs ausgiebig

Zeit genommen. Unsere Guides führten

uns nicht nur nochmals ausführlich

in die korrekte Handhabung eines

LVS-Geräts ein, sondern erklärten

auch, welche Ausrüstung für sichere

Ausflüge ins Gelände nötig ist. Denn

egal, wo und mit wem man unterwegs

ist – ein paar „Security-Begleiter“ sind

beim Off-Piste-Fahren unerlässlich.

LVS-GERÄT: Dieses elektronische Gerät

mit Sende- und Suchbetrieb dient

der Lawinenverschüttetensuche und

gehört zur Standardausrüstung eines

Freeriders. Mit seiner Hilfe lässt sich

eine andere mit einem eingeschalteten

LVS-Gerät ausgestattete Person in

einer Lawine anpeilen und schnell orten.

Das Gerät gehört übrigens nicht

in den Rucksack, sondern muss eng

am Körper getragen werden.

SONDE: Mit der Lawinensonde kann

ein verschüttetes Opfer im Lawinenkegel

aufgespürt und die exakte Verschüttungstiefe

ermittelt werden.

SCHAUFEL: Ohne eine Lawinenschaufel

hat man praktisch keine Chance, einen

Verschütteten aus einem Lawinenkegel

zu befreien, denn der Schnee hat

im Kegel eine sehr hohe Dichte und

wird hart wie Beton.

Neben dieser Standard-Sicherheitsausrüstung,

wie man sie vom

Skitourensport kennt, sollten auch

beim Freeriden noch andere nützliche

Utensilien wie ein Erste-Hilfe-Paket,

eine Rettungsdecke oder ein Seil

im Rucksack mitgeführt werden. Und

die Profis, aber auch immer mehr Freizeit-Freerider

zählen verstärkt den

Lawinen-Airbag zu ihren ständigen

Begleitern. Was dieser Airbag kann,

welche Modelle es gibt, erfährst du

auf den folgenden Seiten.

So kurzweilig und lustig unsere

Guides bei der Freeride-Schulung waren

– in Sachen Schutz und Sicherheit

sind auch sie auf der Spaßbremse gestanden.

„Denkt immer dran: Ihr bewegt

euch im freien, unberührten Gelände!,

wo selbst bei größter Vorsicht

immer ein Restrisiko bleibt! Nur mithilfe

einer guten Ausrüstung ist man

in der Lage, einem Verschütteten

rasch zu helfen oder aber man kann

selbst gefunden werden.“

Die Erklärung, dass bereits nach

10 bis 15 Minuten die Überlebenschancen

eines Verschütteten unter

der weißen Decke immer mehr gegen

Null absinken, hat zusätzlich für die

nötige Aufmerksamkeit bei der Sicherheitseinschulung

gesorgt.

TEST BESTANDEN

Zu guter Letzt hat unsere Frauengruppe

nochmals die pulvrigen Tiefschneepisten

unsicher gemacht, bevor

uns die Guides mit gutem

Gewissen und den besten Wünschen

aus der „Freeride-Grundschule“ entließen.

Mein Resümee: Das „Ladies Freeride

Xperience“-Package (Details auf

der linken Seite) ist ein tolles Angebot

für Skisportlerinnen, die in komprimierter

Form das erste Mal Freeride-Luft

schnuppern, die richtige Fahrtechnik

erlernen und wichtige

Informationen zur Lawinenverschüttetensuche

erhalten möchten.

Die Bezeichnung „Anfängerkurs“

allerdings ist mit Vorsicht zu genießen.

Denn um den Freeride-Einstiegskurs

zu belegen, sollte man schon eine

geübte Skifahrerin sein und etwa vor

„schwarzen“ Pisten nicht zurückschrecken.

Ladys, auf die das aber zutrifft,

kann ich nur ermuntern, es mir

gleichzutun – und in diesem Winter

in einem „Ladys-Freeride-Camp“ einzuchecken!

81


FREERIDE

VORSICHT,

GEFAHRENZONE!

SICHER INS GELÄNDE. Stephan Skrobar ist Skiführer und Alpinausbilder –

und begeisterter Freerider. Er kennt die Szene genau, stellt ihr an sich ein gutes Zeugnis aus –

er weiß aber auch um die Defizite im Umgang mit dem Risiko im freien Skigelände.

Wie man sich vernünftig ans Geländeskifahren herantastet und wie man risikobewusst

mit Gefahren umgeht, erklärt er hier im Interview.

Mit dem Lift rauf, off Piste runter –

darauf fahren immer mehr Skifahrer

ab. Aber wo beginnt eigentlich das

gefährliche Gelände?

Je nach Schneebedingungen und

Geländeform kann das Freeriden gleich

neben der Piste gefährlich sein. Ohne

Panikmache: Es gibt einfach im unpräparierten

Skiraum eine Menge größerer

und kleinerer Gefahrenquellen – wie

Dolinen, kleine Felsen, Treewells, also

Hohlräume um eingeschneite Bäume,

oder auch kurze Mulden, die kleinen

Lawinen großen Stauraum bieten.

Was ist mit den ausgewiesenen Skirouten

in Skigebieten – sind diese

wirklich immer ungefährlich?

Eine generelle Antwort kann man

darauf nicht geben. Aber laut Definition

ist eine Skiroute eine markierte, vor

Lawinengefahr gesicherte Abfahrt, die

weder präpariert noch kontrolliert ist.

Wer abseits der planierten Piste unterwegs

sein möchte und sich die Einschätzung

der Lawinengefahr nicht

zutraut, für den sind Skirouten im Bereich

der Markierungen ein erster

Schritt in Richtung Gelände.

Als Szenekenner: Wie hoch ist deiner

Einschätzung nach das Gefahrenbewusstsein

bei Freeridern mittlerweile

ausgeprägt?

Das Gefahrenbewusstsein nimmt,

wie die Zahl der Freerider, kontinuierlich

zu. Das Freeriden taucht immer öfter

abseits der Branchenmedien in den

Nachrichten auf, vor allem, wenn es

prominente Lawinenopfer zu beklagen

Der Freeride-Experte

STEPHAN SKROBAR ist staatl. gepr. Skilehrer

und Skiführer, Alpinausbilder,

Skilehrerausbilder, Gründungsmitglied

des Fischer-Freeski-Teams und Mitglied

des Pieps-Freeride-Team-Managements.

Gemeinsam mit Peter Perhab leitet

er „Die Bergstation“ – das Freeride

& Alpin-Center in Ramsau am Dachstein

(St). Er bietet Freeride Camps, Freeski

Mountaineering, Skitouren & Alpenüberquerungen,

Techniktraining und Lawinenschulungen

an – in der Dachstein-

Tauern-Region und in ganz Österreich.

WEB: diebergstation.at

mit Gefahrenbewusstsein fördern. Als

Beispiel sei hier die Snow & Safety­

Conference genannt, die alljährlich im

Dezember in Zürs/Arlberg stattfindet.

Verglichen mit der Skitourenszene:

Welche Gruppe ist eher „risikobewusst“

unterwegs?

Beide Gruppen sind auf ihre eigene

Art risikobewusst unterwegs. Skitourengeher

sehen durch die entschleunigte

Art der Fortbewegung sicher ein

ganzheitlicheres Bild der Berge und beachten

neben dem generellen großräumigen

Lawinengefahrpotenzial auch

aufmerksamer die Wetterentwicklung

oder gefährliche Geländeformen. Freerider

müssen meist mehrmals am Tag

Entscheidungen treffen, Risikomanagementstrategien

anwenden, die aber oft

nur spezifische Geländekammern, einzelne

Hänge oder Rinnen betreffen. So

entwickeln auch sie durch regelmäßige

Wiederholung ein ausgeprägtes Risikobewusstsein.

Welche Sicherheitsausrüstung brauchen

speziell Freerider? Und kann

man abschätzen, wie viele tatsächlich

damit unterwegs sind?

LVS, Schaufel, Sonde sind auch im

Freeridebereich absoluter Standard – da

gibt es eigentlich keinen Unterschied

zum Bereich Skitouren. Einzig der Gewichtsfaktor

spielt beim Freeriden eine

nicht so große Rolle. Jener Prozentsatz,

der gänzlich ohne Sicherheitsausrüstung

unterwegs ist, dürfte bei beiden

Gruppen ungefähr gleich groß sein.

Nur unterscheiden sich meiner Erfahgibt.

Und über diesen Kanal werden vor

allem Neueinsteiger oft für das alpine

Risikomanagement sensibilisiert. Auch

gibt es jeden Winter Veranstaltungen,

die direkt das Freeridepublikum ansprechen

und die Auseinandersetzung

FOTOS: K2 Ski, Armin Walcher

INTERVIEW: Christof Domenig

82

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


ung nach hier die Gründe für das Weglassen

von Sicherheitsausrüstung. Ist es

beim Freerider vermehrt Ignoranz oder

auch Unwissen, so ist es bei Tourengehern

oft eine altersbedingte Überheblichkeit.

Diese Erkenntnis basiert aber

rein auf meinen Beobachtungen.

Die Ausrüstung mitzuhaben ist das

eine – mit ihr umgehen zu können, das

andere. Wie schaut es hier deiner

Erfahrung nach bei Freeridern aus?

LVS-Trainings sind im Freeridebereich

verbreitet, werden auch oft als

Rahmenveranstaltungen bei Contests,

Freeridetagen oder Messen angeboten.

Das demografische Segment der Freerider

ist generell ein sehr neugieriges,

oft aus studentischem Umfeld, das ein

hohes Interesse an Lawinenübungen

mitbringt und sich auch gerne über die

aktuelle Lehrmeinung zu Risikomanagementstrategien

am Laufenden

hält. Defizite gibt es eventuell im Bereich

der Ersten Hilfe, des Abtransports

und auch in der Freeridetaktik selbst

bei Geländeauswahl, Zeit- und Energiemanagement.

Welche Ausbildung soll man zum

Freeriden machen bzw. unterscheiden

sich Kurse speziell für Freerider von

solchen für Skitourensportler?

Gemeinsam mit Peter Perhab leite

ich das „Bergstation Freeride & Alpin

Center“ am Dachstein und Umgebung

und wir bieten spezielle Kurse und

Ausbildungen für Freeride-Einsteiger

und -Profis an. Hier liegt der Fokus

eher auf der skitechnischen Weiterentwicklung

und vermehrt in alpinem

Risikomanagement, zum Beispiel Gelände-

und Schneekunde. Bei Skitourenkursen

achten wir eher auf

Gehtechnik, Materialkunde und Tourenplanung.

Alpine Rettungstechniken

wie Lawinenübungen, Spaltenbergungen

und dergleichen sind bei

beiden dabei.

Es gibt mittlerweile auch ein großes

Angebot an kleinen Airbag-Rucksäcken

eigens für Freerider: Wie verbreitet

sind diese – und wer soll sich

einen zulegen?

Airbagrucksäcke breiten sich rasch

aus, inzwischen gehört ein Airbag fast

schon zur Standardausrüstung beim

Freeriden. Es gibt verschiedene Systeme

von verschiedenen Anbietern für unterschiedliche

Bedürfnisse am Markt. Und

ja, jeder sollte sich einen zulegen.

Zum Abschluss kurz zusammengefasst:

Wie geht man konkret und risikobewusst

ans Freeriden herangeht?

Vorher nachdenken, nachher Bier

trinken! Aber im Ernst: Eine eventuell

ERST DIE

LEHRE,

DANN DAS

GELÄNDE

Wer Freerider werden will, ist mit

einem Einstiegskurs gut beraten.

EINIGE ANBIETER:

NATURFREUNDE

Datum & Ort: 12. Februar am

Hochkar (NÖ).

Inhalt: Mit einem bestens ausgebildeten

Profi die ersten Schritte ins Gelände

wagen. Auch ein LVS-Training steht auf

dem Programm.

Teilnahmebedingungen: Mindestalter

12 Jahre, fortgeschrittene Skitechnik,

sehr gute Fitness.

INFOS UND ANMELDUNG IM

WEB: team.naturfreunde.at

DIE BERGSTATION

Datum & Ort: 6.–8. 1. auf der Tauplitz

(St); 27.–29. 1. und 17.–19. 2. am

Krippenstein (OÖ); 3.–5. 2. am Dachstein

(St); , 10.–12. 2. in Serfaus/Ischgl/

Arlberg (T); 24.–26. 2. in Obertauern/

Zauchensee (S).

WEB: diebergstation.at

SAAC-CAMPS

Datum & Ort: 17.–18. 12. in Hochfügen

(T); 21.–22. 1., Füssener Jöchle

Grän; 25.–26. 3. in Galtür (alle Tirol).

WEB: saac.at

WOMEN’S WINTER CAMP

Datum & Ort: 8.–11. 1. in Kirchberg/

Tirol; 9.–12. 3. in St. Jakob/Osttirol

WEB: womenswintercamp.com

WOMEN‘S PROGRESSION DAYS BY

LORRAINE HUBER

Datum & Ort: 12.–15.1. in Lech am

Arlberg (T).

WEB: lorrainehuber.com

fatale Risikomanagementstrategie

wäre der Selbstbetrug vor einer notwendigen

Entscheidung so nach dem

Motto: „Ich finde das gut. Und da ich

mich ja nicht in Frage stelle, ist es auch

gut!“ Eine Ausbildung ist sicher der

passende Beginn einer langen und guten

Freeridekarriere. Fakt ist: Den sich

permanent ändernden Gegebenheiten

beim Freeriden kann man eher begegnen,

wenn man sich zuvor in eine professionelle

Lehre begeben hat.

83


MATERIAL

IM SCHAUFENSTER: 5 LAWINENRUCKSÄCKE

Die Airbags behindern dich absolut nicht beim Freeriden, aber sie können im Ernstfall dein Leben retten.

ABS

P.RIDE 18

Mit dem neuen P.RIDE bietet der Marktführer ABS

die erste serienmäßige Partnerauslösung per Funk

an. Es ist der erste Lawinenairbag, der sowohl die

eigene Verschüttung als auch die von Begleitern in

einer Gruppe aktiv verhindern kann. ABS sorgt zudem

mit dem Twinbag-System als einziger Hersteller für

doppelte Sicherheit: Geht ein Airbag während des

Lawinenabgangs kaputt, bleibt noch ein zweiter.

Es besteht die Wahl zwischen verschiedenen großen

Zip-ons mit 18, 32 oder 45+5 Litern.

GEWICHT: k. A.

VOLUMEN: 18 Liter

PREIS (UVP): € 905,– (Base Unit)

WEB: abs-airbag.com

BLACK DIAMOND

PILOT 11 JETFORCE

Der minimalistische PILOT wurde für

Heli-Trips, Catskiing und zum Skifahren

abseits der Piste entworfen und mit

der JetForce-Technologie ausgestattet.

JetForce, eine Revolution in Sachen

Airbag-Technologie, sorgt als Bestandteil

deiner Lawinenausrüstung für eine

(reisefreundliche) Extra portion Sicherheit.

GEWICHT: 3.200 g

VOLUMEN: 11 Liter

PREIS (UVP): € 1.000,–

WEB: blackdiamondequipment.com

MAMMUT

RIDE REMOVEABLE

AIRBAG 3.0

Enjoy the RIDE. Mit dem neuen Airbag-3.0-

System ausgestattet, ist der Ride der absolute

Allrounder. Egal, ob beim Freeriden oder auf

Tages-Ski- und Snowboardtouren – dieser

Rucksack sitzt bequem auf deinem Rücken; und

seine technische Ausstattung lässt sowieso keine

Wünsche offen.

GEWICHT: 2.200 g (inkl. Avabag-System)

VOLUMEN: 30 Liter

PREIS (UVP): € 770,–

(inkl. Carbon-Kartusche)

WEB: mammut.ch

BCA

FLOAT 22

Schlanke Form und sehr leicht – das sind gute

Argumente für den BCA Float 22. Und auch, dass

genug Platz ist, um Rettungsausrüstung, Verpflegung

und Bekleidung mitzuführen, gefällt. Für Schaufel

und Sonde ist ein Extrafach vorhanden, das

Helmtragesystem und die diagonale Skibefestigung

überzeugen ebenfalls.

GEWICHT: 2.660 g (inkl. Druckzylinder)

VOLUMEN: 22 Liter

PREIS (UVP): € 699,95 (inkl. Druckzylinder)

WEB: backcountryaccess.com

ORTOVOX

ASCENT 22 AVABAG

Das verbaute Lawinenairbagsystem ist extrem

kompakt, sensationell leicht, herausnehmbar und

lässt sich ohne eingeschraubte Kartusche immer

wieder problemlos auslösen, um den Ernstfall

trainieren zu können.

GEWICHT: 1.950 g (inkl. Avabag-System)

VOLUMEN: 22 Liter

PREIS (UVP): € 679,95 (inkl. Avabag-System)

WEB: ortovox.com

FOTOS: Hersteller

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


WINTERLAND TIROL

ISCHGL

POWDERN

IM PAZNAUN

Im Tiroler Paznaun lernen Freerider und Tourengeher in speziellen Kursen,

sich mit den Skiern im freien Gelände zu bewegen. Veranstaltungs-Highlight:

das Freeride-Festival in Kappl vom 20. bis 22. Januar 2017.

FOTOS: TVB Paznaun-Ischgl

Rücklage oder Vorlage? Wie positioniere

ich mein Körpergewicht

beim Tiefschneefahren? Wo ist

die beste Line? Und: Wie bediene ich

eigentlich ein Lawinenverschüttetensuchgerät?

Das Paznauntal lockt in

diesem Winter nicht nur mit seinem

vielfältigen Gelände abseits der präparierten

Pisten – Freunde des Backcountry

(sowie alle, die es werden wollen)

kommen vor allem mit ganz

speziellen Kursangeboten auf ihre

Kosten.

„FREERIDEN FÜR LADIES“

Die Damen etwa bekommen in Ischgl

mit dem Angebot „Freeriden für Ladies“

einen Crashkurs in Schnee- und

Lawinenkunde und lernen die Vorteile

der breiten Freerideski kennen. Mit

dem Piz Val Gronda finden Freeride-

Neulinge in Ischgl nebenbei den perfekten

„Übungsspielplatz“ für Einsteiger

vor. Mit der Gondel erreichbar und

Tiefschneehänge mit der optimalen

Hangneigung, so weit das Auge reicht

– ein Powder-Paradies für Kursteilnehmer

und Ausbilder.

Das Angebot „Freeriden für Ladies“

beinhaltet einen Freeride-Kurs

der Skischule Ischgl inklusive Skiverleih,

Mittagessen im Restaurant Vider

Alp (ohne Getränke) – und für die Lockerung

der Muskeln ist auch ein Eintritt

in den Wellnessbereich des Silvretta

Centers mit dabei. Das Paket ist

bei der Skischule Ischgl ab 109 Euro

pro Person buchbar.

Wer einmal einen winterlichen

Gipfel mit Skiern bezwungen und bei

der anschließenden Abfahrt den Pulverschnee

gespürt hat, kommt von diesem

faszinierenden Sport kaum wieder

los. Für einen sicheren Einstieg wartet

auf Skitouren-Neulinge in Ischgl in

dreitägigen Camps ein Kursprogramm

mit professionellem Theorie- und Praxisanteil.

So wird neben wichtigen

Aufstiegs- und Tiefschneefahrtechniken

und der Handhabung des Tourensowie

Lawinenequipments auch viel

Wert auf das richtige Verhalten abseits

der präparierten Pisten gelegt.

Der Unterricht im Gelände und

die Schwierigkeit der Gipfeltouren

richten sich nach dem Niveau der

Gruppe. Die Kurse finden jeden Mittwoch

bis Freitag ab vier Teilnehmern

statt und kosten 245 Euro pro Person –

exklusive Liftkosten und Ausrüstung.

FREERIDE-FESTIVAL IN KAPPL

Vom 20. bis 22. Januar ist in Kappl drei

Tage lang „Powdern pur“ angesagt: Das

Backcountry rund um den Paznauner

Skiort lädt zum dritten Free ride-

Festival. Auf dem Programm: Fahrund

Sicherheits-Workshops, Guidings,

Technikkurse, Vorträge, eine Filmnacht

sowie Materialtests. Und das

Beste: Alle diese Programmpunkte

sind kostenlos. Wer sich mit den Großen

der Szene messen will, kann sich

außerdem bei den „Open Faces“-Freeride-Wettbewerben

der Qualifikation

stellen. Nähere Infos dazu im Web

unter: kappl.com!

Kontakt

TVB PAZNAUN-ISCHGL

Dorfstraße 43, A-6561 Ischgl

Tel.: 050/990 100

E-Mail: info@ischgl.com

WEB: ischgl.com

85


MATERIAL

IM SCHAUFENSTER: 5 NEUE FREERIDE-SKI

Ob flaumiger Pulver oder knuspriger Harsch: Mit diesen Modellen steuerst du sicher durchs freie Gelände.

HEAD COLLECTIVE 105

Der COLLECTIVE 105 ist eine temperamentvolle Mischung aus neuartigem

Powderjäger und einer traditionell schnellen, reaktionsfreudigen HEAD-

Rennmaschine. Man kann es mit diesem Modell auf der präparierten Piste so

richtig krachen lassen – aber auch im Tiefschnee ganz entspannt surfen.

GEWICHT: 2.270 g TAILLIERUNG: 146/105/128 mm

RADIUS: 17,5 m bei 181 cm PREIS (UVP): € 599,99 WEB: head.com

K2 PINNACLE 105

Die neue K2-Konic-Technologie mit einem leichten, leistungsstarken Nanolite-

Holzkern im Zentrum optimiert Handling und Kontrolle im Gelände. Gleichzeitig

verleihen der Holzkern und das Titanium-Laminat entlang der Seitenbereiche dem

Ski eine Extra portion Power und Stabilität für den All, Mountain-Einsatz

GEWICHT: 1.875 g TAILLIERUNG: 137/105/121 mm

RADIUS: 19 m bei 184 cm PREIS (UVP): € 699,95 WEB: k2skis.com

SALOMON QST 106

Der QST 106 ist in allen Terrains ein zuverlässiger Begleiter. Er repräsentiert alles,

was Skifahrer, die keine Kompromisse im Backcountry machen wollen, benötigen:

Performance auf hartem wie auch weichem Schnee, hervorragende Geländeanpassung,

schnell und agil. Der bis dato beste Freeride-Ski von Salomon.

GEWICHT: 1.839 g TAILLIERUNG: 120/73/103 mm

RADIUS: 14 m bei 165 cm PREIS (UVP): € 599,00 WEB: salomon.com

SCOTT SCRAPPER 115

Skifahrer lieben den 124 SCRAPPER so sehr, dass die SCOTT-Ingenieure ihn für

diese Saison auch in einer 115er-Version gebaut haben. Der neue SCOTT Scrapper

115 bietet dieselbe Konstruktion und dasselbe Design wie sein Bruder, kommt jedoch

in einer wendigeren Breite.

GEWICHT: 1.800 g TAILLIERUNG: 142/115/131 mm

RADIUS: 23 m bei 183 cm PREIS (UVP): € 579,90 WEB: scott-sports.com

VÖLKL 100EIGHT

Maximale Agilität und Variabilität: Der 100EIGHT mit 3D.Ridge-Technologie ist

die neue All Mountain-Waffe für jeden Skitag in jedem Gelände. Der 100EIGHT

kombiniert besten Auftrieb mit größter Stabilität und Vielseitigkeit. Im Detail: Toughbox-Construction;

Multi-Layer-Woodcore; Tapered Shape; Full Rocker.

GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 141/108/124 mm

RADIUS: 22 m bei 181 cm PREIS (UVP): € 699,95 WEB: voelkl.com

FOTOS: Hersteller

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


WINTERLAND TIROL

DIESER WINTER WIRD

INNOVATIV!

Die 3S-

Eisgratbahn am

Stubaier Gletscher

und das Event-

Spektakel

„GAIA – Stubai

Mutter Erde“ stehen

für den Fortschritt

im Stubaital.

FOTOS: Stubaier Gletscher, Schlick 2000/Andre Schönherr, Sartori&Thaler/Günther Egger/Andre Schönherr

Innovative Ideen der Stubaier haben

in den letzten Jahren immer wieder

zur Entstehung neuer Attraktionen

für Winterurlauber geführt. Etwa, was

die Errichtung moderner Anlagen in

den Skigebieten betrifft, oder aber in

die Einführung attraktiver Angebote

für Familien mit Kindern. Als Konsequenz

des Innovationsgeistes konnte

das Stubaital seine Wintersport-Kompetenz

jüngst stark ausbauen – und

auch in diesem Winter wird der Fortschritt

wieder sicht- und erlebbar.

NEUE 3S-EISGRATBAHN

Die Top-Neuerung betrifft die Eisgratbahn,

seit jeher die wichtigste Ader des

Liftbetriebs im Skigebiet Stubaier Gletscher.

Seit 1973 hat die alte Bahn Skifahrer

auf 2.900 Meter Seehöhe transportiert

– heuer ist sie nach über 40

Jahren „im Dienst“ feierlich in den Ruhestand

verabschiedet worden. Ende

Oktober hat ihre Nachfolgerin, die

neue 3S-Eisgratbahn, ihren Betrieb am

Gletscher aufgenommen.

Sie ist nicht nur ein Hingucker,

sondern mit 4,7 km Länge gleich die

längste 3S-Bahn der Alpen. Über sieben

Stützen fährt sie in zwölf Minuten von

der neuen Talstation mit Skidepot

über eine ebenfalls neue Mittelstation

auf den Berg. Die Bahn überwindet dabei

1.200 Höhenmeter und kann in ihren

von Pininfarina designten Gondeln

doppelt so viele Gäste befördern

wie bisher. Neben Stehplätzen bietet

jede Gondel auch 24 Sitzplätze in Leder

sowie Gratis-WLAN. Passend zum

Neubau erwartet die Wintersportler

heuer auch eine neue Skiroute als Talabfahrt.

„GAIA – STUBAI MUTTER ERDE“

Doch auch hinsichtlich neuartiger

Events kann das Stubaital punkten.

Das Tal wird erbeben, wenn am 17. Februar

2017 „GAIA – Stubai Mutter Erde“

in Neustift uraufgeführt wird. Ein

Schneehang im Ortsteil Milders wird

zur atemberaubenden Kulisse für diese

Multimedia-Ski- und -Tanzperformance,

die Enrique Gasa Valga, Choreograph

und Ballettdirektor des Tiroler

Landestheaters, inszeniert. Nach der

Premiere wird das Spektakel dann

noch einmal eine Woche später, am 24.

Februar, jeweils um 20.30 Uhr, bei den

Sonnbergliften in Neustift-Milders aufgeführt.

Event-Tipps

10. 12.: Winter-Warm-Up-Party im

Skigebiet Schlick 2000, Fulpmes

13.–14. 1.: 2. Rodeltestival bei den

Elferbahnen Neustift

17. und 24. 2.: GAIA – Stubai Mutter

Erde, Neustift

10.–12. 3.: 26. Stubai Cup der

Gleitschirmflieger, Neustift/Fulpmes

April–Mai: Spring Sessions im

Snowpark Stubai Zoo am Stubaier

Gletscher, Neustift

Zahlen & Fakten

LIFTE: 9 9 20

PISTEN: 110 km ■ 57 ■ 41 ■ 12;

plus 10 Skirouten, 2 Snowparks,

12 Rodelbahnen

PREISE (STUBAIER SUPERSKIPASS):

Erw. € 100,–; Jugendliche € 70;

Kinder € 50,– (Preisbeispiele für

2 Tage in 4 Skigebieten);

Kinder bis 10 Jahre fahren in Begleitung

eines zahlenden Elternteils gratis mit

den Bergbahnen

INFOS & BUCHUNGEN:

TVB Stubai Tirol

Tel.: 0 50/18 81 0

E-Mail: info@stubai.at

WEB: stubai.at

STUBAITAL

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HOTSPOT IN TIROL

EIN GLÄNZENDES SKI-ERLEBNIS

DAS „SKI-JUWEL ALPBACHTAL WILDSCHÖNAU“ wird seinem Namen gerecht.

Zum Beispiel mit dem neuen Angebot „First Line Deluxe“, das den

Luxus ermöglicht, die allerersten Schwünge in eine frisch präparierte

Piste zu ziehen. Neu in diesem Winter sind auch eine Funslope sowie die

Eva-Maria-Brem-Rennstrecke. Am Reither-Kogel kann man heuer erstmalig

Pistenraupen-Copilot sein, und am Markbachjoch, Schatzberg und Wiedersbergerhorn

in drei nagelneue Skihütten zur Stärkung einkehren.

Über 109 Pistenkilometer erstreckt sich Tirols Ski-Juwel. Sportliche Skifahrer

und Freerider finden am Wiedersbergerhorn Topreviere vor, am

Schatzberg laden besonders breite Pisten zum sonnigen Skivergnügen

ein. Strahlend sind auch die Aussichten auf die Ski Juwel Events: Vom 9.–

11. Dezember lockt das Ski Opening Alpbachtal, vom 16.–18. Dezember

das Ski Opening Wildschönau. Am 7. Jänner gastiert der Ö3 Pistenbully

am Wiedersbergerhorn, am 26. Jänner wird das Musik-Schneefest Oberau

und am 18. März das Lions-Schneefest Schatzberg gefeiert.

Alle Infos auf skijuwel.com

FOTOS: FOTO: xxx Tourismus Alpachtal Wildschönau

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


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• Eislaufen und Pferdeschlittenfahrten

Skivergnügen im

Tiroler AlpbAchTAl

Sportlich-gesunde Tage im pirchner hof

Ob Skifahren, Winterwandern oder Langlaufen: Das Alpbachtal

verzaubert mit seinen genussreichen Winterangeboten

– und dem Hildegard-MEHRwert im Pirchner Hof!

Das erste ganzheitliche Hildegard-von-Bingen-Hotel Pirchner

Hof in Reith im Alpbachtal ist ein ganz besonderer Ort – weit

weg vom Alltag und ganz nah dran an der Natur.

Nach Ihrem aktiven Wintertag stärken Sie sich mit gesunden

Köstlichkeiten aus unserer Hildegard-Küche, in der die

frischesten Produkte von unserem Bauernhof und aus der

Region verarbeitet werden. Zwischendurch ziehen Sie Ihre

Bahnen im ganzjährig beheizten Outdoor-Pool und lassen

sich unterm funkelnden Tiroler Sternenhimmel treiben.

In unserem Spa tanken Sie Energie in der Saunalandschaft

und lassen sich bei wohltuenden Massagen und

Anwendungen verwöhnen. Und das abwechslungsreiche

Entspannungs- & Aktiv-Angebot macht Lust aufs nächste

Winterabenteuer...

Tauchen Sie ein ins Alpbachtaler Winterwunderland!

Entdecken Sie das Alpbachtal von seiner

schönsten Winterseite:

• Ski Juwel Alpbachtal mit 145 km

schneesicheren Pisten, 45 Liftanlagen

und 24 urigen Hütten

• 70 km Langlaufloipen

• 7 Rodelbahnen

• Paradies für Skitourengeher, Winterund

Schneeschuhwanderer

4 TAGE SKIVERGNÜGEN

• 4 Übernachtungen (Anreise So. oder Mo.)

inkl.Verwöhnpension

• Pirchner Hof’s Inklusivleistungen

• 3-Tages-Skipass oder

Beauty-Gutschein im Wert von € 80

• Tägliches Bewegungs- und

Entspannungsprogramm

• Alpbachtal Seenland Card

• Kostenfreier Skibus

ab € 493 pro Person

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WINTERLAND TIROL

PITZTAL

SCHNEEGARANTIE UND

ACTION AM DACH TIROLS

Vielseitig, kraftvoll, aktiv und berührend zeigt sich das knapp 40 Kilometer lange Tiroler

Pitztal im Winter. Die besondere geografische Lage seiner drei Skigebiete Hochzeiger, Rifflsee

und Pitztaler Gletscher beschert Gästen Schneesicherheit und Sonnenstunden.

FOTOS: Tourismusverband Pitztal

Es wirkt, als hätte sich eine

Schneedecke über ein soeben in

den Alpen gelandetes Ufo gelegt:

Auf 3.440 Metern über dem Meeresspiegel

befindet sich das höchste Café

Österreichs, das passenderweise den

Namen „Café 3.440“ trägt. Um es jedoch

gleich vorwegzunehmen: Es

gibt am Pitztaler Gletscher nicht nur

feine Backwaren, sondern auch fantastische

Möglichkeiten für Skifahrer,

Tourengeher und Eiskletterer.

Mit Pisten für alle Könnerstufen

gilt der Pitztaler Gletscher als eines

der schneesichersten und gleichzeitig

anspruchsvollsten Gletscherskigebiete

im Land. Seit September läuft hier

der Skibetrieb. Österreichs höchste

Seilbahn – die Wildspitzbahn – befördert

Gäste ins ewige Eis. Sie gelangen

von der Talstation auf 2.840 Metern

Höhe auf den 3.440 Meter hohen Hinteren

Brunnenkogel. Und hier steht

es, das berühmte „Café 3.440“ – mit

freischwebender Terrasse und Panoramaglasfront

mit Aussicht auf über 50

Dreitausender.

Tourengeher finden hier auch einen

perfekten Ausgangspunkt für

Skitouren auf den höchsten Berg

Tirols – die 3.774 Meter hohe Wildspitze

– und herrliche Abfahrten. Auf

Powderjunkies warten rund um den

Pitztaler Gletscher 41 Kilometer

Off-Piste-Varianten und Tiefschnee

ohne Ende. Das mit dem Gletscher verbundene

Skigebiet Rifflsee am Talende

bietet Fun-Carvern und Genusskifahrern

zusätzlichen Skigenuss.

„SPIELPLATZ SCHNEE“

Die Vorzüge seines familienfreundlichen

Angebots packt das Skigebiet

Hochzeiger in das Programm „Spielplatz

Schnee – Pitzi’s Schneeabenteuer“.

Ganz ohne Druck und mit viel Abwechslung

bei Erlebnissen abseits der

Pisten fällt das Skifahren lernen hier

besonders leicht. Zusammen mit den

beiden Hochzeiger-Maskottchen Pitzi

und Gratsch heißt es für die Kinder

dann Spiel und Spaß bei Schneeballschlachten,

beim Schneemann- & Iglubauen,

beim Nachtrodeln oder Schneeschuhwandern

durch den Zirbenpark.

Besonderer Tipp: Die Pitz Regio

Card, die für alle drei Skigebiete im

Pitztal gilt, ist ab drei Tagen zu haben

und kostet dann in der Hauptsaison

€ 140 (Erwachsene9 bzw. 84 (Kinder)

und € 127 bzw. 76 in der Nebensaison.

Besonders attraktiv für junge Familien:

Kinder unter 10 Jahren fahren in

Begleitung eines Elternteils bei allen

Bergbahnen im Pitztal kostenlos.

Infos und Buchungen

TOURISMUSVERBAND PITZTAL

Tel.: 0 54 14/86 9 99-15

E-Mail: info@pitztal.com

WEB: pitztal.com

91


WINTERLAND TIROL

ÜBERALL DABEI SEIN!

Mit einem einzigen Skipass erobert man neun Skigebiete der Olympia SkiWorld Innsbruck.

INNSBRUCK

Dabei sein ist alles – so lautet bekanntermaßen

der olympische

Gedanke. In Innsbruck muss

man das wissen, immerhin war die

Stadt bereits drei Mal Ausrichter von

Olympischen Winterspielen. Was ist

also naheliegender, als dass man mit

einem einzigen Skipass ganz einfach

überall dabei sein kann? Gleich neun

Ski- und Snowboardgebiete bilden die

Olympia SkiWorld Innsbruck, und

die ist im wahrsten Sinne des Wortes

olympiaerprobt: Auf dem Patscherkofel,

in der Axamer Lizum oder im

spektakulären K-Park Kühtai wetteiferten

1964, 1976 sowie 2012 (anlässlich

der 1. Olympischen Jugendwinterspiele)

die Wintersportler um

olympische Medaillen.

90 Bergbahnen und Lifte befördern

die Skifahrer rund um Innsbruck

in luftige Höhen. Beschneiungsanlagen

sorgen dafür, dass der

Skispaß auch schneesicher ist, bis

weit ins Frühjahr hinein. 300 Pistenkilometer

beinhaltet das Ski-Eldorado

vor Innsbrucks Haustür, und alles ist

mit einem einzigen Skipass befahrbar.

Dabei kommt man hoch hinaus:

In Österreichs höchstgelegenem Skiort

Kühtai startet man auf 2.020 Meter

Seehöhe in den Skitag. Wer in dem

nur 20 Autominuten von Innsbruck

entfernten Ort wohnt, hat die Skipisten

damit vor der Haustür.

SPORTLICH ODER FAMILIÄR

Innsbrucks wohl „schrägster“ Park

liegt gleich oberhalb der Stadt – der

„Nordkette Skylinepark“ mit dem Prädikat

„incity“ bietet Snowboardern

spannende Herausforderungen. In nur

20 Minuten vom Stadtzentrum mit der

Standseilbahn und Gondel zu erreichen,

ist die Nordkette auch das Skigebiet

und die Chill-out-Area für Sonnenanbeter.

Hier zeigt sich die Freeride

City Innsbruck ebenso wie die Axamer

Lizum, der Kühtai oder der Stubaier

Gletscher von der „Powder“-Seite.

Wer Lust auf gemütliche

Schwünge hat, der ist in den Familienskigebieten

Glungezer, Schlick

2000, Ranger Köpfl und dem Muttereralmpark

– wo sich der längste

Snowpark der Region befindet – bestens

aufgehoben. Dieser 3,2 km lange

Snowpark, MAP 6020, bietet mit seinen

Bereichen Kidspark, Jib Alley,

Slopestyle Area und Wood Obstacles

gleich vier Zonen mit unterschiedlichen

Herausforderungen.

Mit dem Skipass der Olympia Ski­

World Innsbruck erwirbt man nicht

nur die Lizenz zum Abfahren in neun

Top-Skigebieten – mit dem kostenlosen

Skibus werden die Gäste bis April

auch bequem und umweltfreundlich

dorthin befördert. Der Skipass kostet

für 6 Tage 222 Euro für Erwachsene;

Jugendliche, Kinder und Senioren erhalten

eine Ermäßigung.

Erhältlich ist der Superskipass

bei der „Innsbruck Information“ –

hier der Kontakt: Tel.: 0512/53 56 oder

per Mail an info@innsbruck.info!

Infos und Buchungen

INNSBRUCK TOURISMUS

Tel.: 0 512/59 8 50

E-Mail: office@innsbruck.info

WEB: innsbruck.info

FOTOS: Innsbruck Tourismus

92

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


IT’S BACK.

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Weißer

Teppich

für

Hollywood

TEXT: Wolfgang Kuhn

94

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


FILM AB! Österreichische Skiberge werden als Drehorte für Hollywood-

Blockbuster immer beliebter. Von James Bond bis zurück zu den Beatles –

wo sich Wintersportler auf die Spuren der berühmtesten Werbeträger

für unsere Skipisten begeben können.

FOTOS: Ötztal Tourismus

Touristen wie James Bond kann

sich Österreich nur wünschen:

Er kommt einfach immer wieder.

Im Dienste ihrer Majestät

macht der Agent allerdings selten Urlaub

in der Alpenrepublik, meistens

liefert er sich mit üblen Burschen Verfolgungsjagden,

deckt Verschwörungen

auf oder es gibt sonst wieder irgendwo

Ärger.

Immerhin: Als Stammgast hat

Bond über die Jahre jede Menge Geld

in Österreich gelassen – dank treuer

Fans, die 007 rund um den Erdball verfolgen.

„Allein für Tirol hat der Dreh

des letzten Bond-Films ‚Spectre‘ einen

geschätzten Werbewert von 100 Millionen

Euro“, meinte damals Tirols

oberster Werber Josef Margreiter. Und

Mr. Bond ist schließlich nicht der einzige

Filmheld, der gerne in Österreich

Station macht – wie ein Rückblick in

die Geschichte zeigt.

HITCHCOCK UND DER SCHNEE

Die Schwäche Hollywoods für das

winterliche Österreich begann im

Prinzip bereits 1926, als Meisterregisseur

Alfred Hitchcock im Ötztal seinen

Stummfilm „The Mountain Eagle“

drehte. „Zum Drehort brauchten

wir immer sieben Stunden, weil Autofahren

auf dieser Straße nicht erlaubt

war. Wir nahmen also einen Pferdewagen.

Meine Frau, damals als Cutterin

tätig, saß auf der Kamera“, erinnerte

sich die Regielegende später. Der

im Film auftauchende Schnee störte

Hitchcock übrigens maßlos, weswegen

er ihn mit einem Aggregat auch

weitgehend wegschmolz.

1931 entstand am Arlberg ein weiterer

Klassiker: „Der weiße Rausch“

mit dem österreichischen Skipionier

Hannes Schneider in der Titelrolle

war der erste Skifilm mit Ton. Die damals

revolutionären Choreografien,

Filmtechniken, Sprünge und die rasanten

Abfahrten wirken bis heute

nach: Der Arlberg zählt nicht zuletzt

aufgrund solcher Filme zu den legendärsten

Skigebieten der Welt und gegen

Ende jeder Saison wird der „Weiße

Rausch“ heute als spektakuläres Massenstart-Rennen

von der Valluga bis

hinunter ins Tal gefahren.

DIE DOPPELTEN BEATLES

Im März 1965 suchten dann die berühmtesten

Pilzköpfe der Welt die

heimischen Skipisten auf: Die Beatles

drehten ihren zweiten Kinofilm

„Help!“ in Obertauern. Es gab nur ein

Problem: Keiner der Fab Four konnte

Ski fahren und nur einer von ihnen

(John Lennon) hatte es überhaupt

schon mal probiert. Für die wilden

Verfolgungsjagden auf den Pisten

mussten Doubles her, die in den heimischen

Skilehrern Herbert Lürzer,

Hans Pretschner, Franz Bogens perger

und Gerhard Krings gefunden wurden.

Und so lernten die Liverpooler

Weltstars zu Beginn der Dreharbeiten

die „doppelten“ Beatles am Kirchbühellift

kennen. „Die Einheimischen

haben sie für Mädchen gehalten“, erinnert

sich Lürzer, dem heute das Hotel

Edelweiß gehört, in dem die Beatles

damals übernachteten.

Die Stunts, die das Drehbuch für

die Musiker vorsah, sprangen die

vier Österreicher ohne Probleme. Die

Handlung des Films blieb den Mitwirkenden

am Set aber verborgen – und

so geht es bis heute vielen: „Keiner

weiß doch wirklich, worum es da genau

ging“, sagt McCartney-Double Lürzer

heute. Er hat sich den Film erst Jahre

später angesehen. Im Hotel Marietta

im Zentrum von Obertauern spielte die

Band gegen Ende der Dreharbeiten übrigens

ihr erstes und letztes Konzert in

Österreich. Eine restlos geleerte Hotelbar,

ein paar gerissene Klaviersaiten

und ein geplatztes Schlagzeugfell waren

die Bilanz einer legendären Nacht.

DIESEL AUF DEM SNOWBOARD

Wild unterwegs war auch Muskelstar

Vin Diesel, als er 2002 im Tiroler Kaunertal

Teile seines Actionkrachers

„xXx – Triple X“ drehte. Unterlegt von

Hatebreeds Knochenbrecher „I Will

Be Heard“ brettert Film-Extremsportler

Xander Cage auf einem Snowboard

durch die schroffe Gletscherwelt, um

schließlich eine Lawine auszulösen,

die praktischerweise die Kommunikationszentrale

der bösen Russen ausschaltet.

Die fünfminütige Sequenz

ist das spektakuläre Herzstück des

Films. Obwohl Diesel zuvor noch

nie auf dem Snowboard gestanden

war, drehte er trotzdem einige Szenen

selbst – die wirklich gefährlichen

Stunts überließ er jedoch dem Tiroler

Freeride-Star Florian Orley.

Etwas gemächlicher ging es naturgemäß

bei den Dreharbeiten zu „Bridget

Jones – Am Rande des Wahnsinns“

2004 in Lech am Arlberg zur Sache.

Auch wenn laut Drehbuch „Skihaserl“

Renee Zellweger für einige Turbulenzen

sorgte, unter anderem vom

Sessellift fiel und in voller Skiausrüstung

direkt in ein Geschäft mitten im

Dorf kullerte. Im wirklichen Leben

war es übrigens genau umgekehrt:

Bridget-Darstellerin Zellweger war

auf den Brettern recht flott unterwegs,

während Co-Star Colin Firth überhaupt

nicht Ski fahren konnte. An die

Dreharbeiten erinnern heute noch einige

Bilder im Lecher Hotel Post, wo

einige Teile gedreht wurden.

Stolz ist man übrigens auch in

Seefeld, wo Hugh Jackman im letz­

95


SKI & ENTERTAINMENT

TOP-

FILME

die bei uns

gedreht

wurden

THE MOUNTAIN EAGLE: 1926, Hitchcock-Stummfilm,

Drehort Ötztal/Tirol

DER WEISSE RAUSCH: 1931, mit Hannes

Schneider, Drehort Arlberg/Tirol/

Vorarlberg

HELP!: 1965, mit den Beatles, Drehort

Obertauern/Salzburg

JAMES BOND – DER HAUCH DES

TODES: 1987, mit Timothy Dalton,

Drehort Naggleralm/Kärnten

XXX – TRIPLE X: 2002, mit Vin Diesel,

Drehort Kaunertal/Tirol

BRIDGET JONES – AM RANDE DES

WAHNSINNS: 2004, mit Renee

Zellweger, Drehort Lech am Arlberg

POWDER GIRL (CHALET GIRL):

2010, mit Brooke Shields, Drehort St.

Anton und Kaunertal/Tirol

STREIF – ONE HELL OF A RIDE:

2014, Drehort Kitzbühel

JAMES BOND – SPECTRE: 2015, mit

Daniel Craig, Drehorte Obertilliach/

Tirol und Altaussee/Steiermark

EDDIE THE EAGLE: 2016, mit Hugh

Jackman, Drehort Seefeld/Tirol.

ten Jahr für die Dreharbeiten von

„Eddie the Eagle“ Quartier bezog. Für

das Abenteuer des britischen Skisprung-Bruchpiloten

Michael „Eddie“

Edwards standen ausnahmsweise jedoch

keine schneeverwehten Hänge

im Mittelpunkt, sondern die Seefelder

Sprungschanze.

Ein legendärer Skifilm, der bis

heute am Arlberg weiterlebt.

IMMER WIEDER 007

Aber dann natürlich: Bond, James

Bond. Immer wieder ist 007 ebenso

wie sein Schöpfer Ian Fleming (der

zeitweise in Kitzbühel lebte) mit Österreich

in Berührung gekommen. Bei

den in der Schweiz gedrehten Ski-Szenen

in „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“

spielte 1969 bereits ein Österreicher

eine Rolle: Sportstar Toni

Sailer sprang als Double von 007-Darsteller

George Lazenby ein. Die Anfangssequenzen

von „Der Spion, der

mich liebte“ (1977) spielen zwar in einem

fiktiven Alpendorf in Österreich,

wurden jedoch am Piz Bernina in der

Schweiz gedreht.

Timothy Dalton kehrte 1987 für

„Der Hauch des Todes“ in die Alpenrepublik

zurück – die Cello-Rutschpartie

im Schnee über die tschechisch-österreichische

Grenze wurde auf der

Naggler-Alm in Kärnten inszeniert.

Zuletzt stellte Daniel Craig 2015

das Land auf den Kopf, als er im Ost­

FOTOS: KK

ATOMIC.COM

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FOTOS: Pitztal Wild Face, Klaus Höfler

#WEARESKIING


tiroler Obertilliach an einer Holzhütte

mit gezückter Pistole vorbeilief,

sich im Ötztaler Sölden aus einem zerbröselten

Hubschrauber rettete oder

in einem Boot über den steirischen

Altausseer See glitt. In Obertilliach

hat sich das „Bond-Haus“ zu einem beliebten

Reiseziel entwickelt: Der Heustadel

wurde in der Steiermark zerlegt

und am oberen Rand einer Piste

im Skigebiet Golzentipp wieder aufgebaut.

Im Hotel Almwellness gibt es

übrigens bis heute Pauschalangebote

mit Namen wie „Ein Quantum Heu“

oder „Auf den Spuren von 007“ ...

BEGEISTERTER REGISSEUR

In Sölden wiederum schwärmte Regisseur

Sam Mendes von den „spektakulären

Glasfronten“ des IceQ-Restaurants

auf rund 3.000 Metern Höhe

samt atemberaubendem Alpenpanorama:

„Mendes war von Beginn an von

der außergewöhnlichen Architektur

des IceQ begeistert – und von den

Möglichkeiten und Motiven rund um

den Gaislachkogl und die Gletscherstraße.

Unsere Infrastruktur bis auf

„Pilzköpfe“ in Oberntauern: Im Schnee brauchten die Beatles Doubles.

3.000 Meter und die Dienstleistungsqualität

hat die Filmemacher schlussendlich

überzeugt“, erklärt Jack Falkner,

Geschäftsführer der Söldner

Bergbahnen, weshalb 2015 der Bond-

Coup gelang. „Man muss wirklich sagen:

Wir sind geadelt worden! Schließlich

werden für James-Bond-Streifen

nur die schönsten Plätze der Welt von

den Location-Scouts ausgewählt.“

007-Darsteller Daniel Craig ließ es

sich damals mit seiner Ehefrau Rachel

Weisz im Bergland Hotel Sölden gutgehen

und trank seinen Kaffee am liebsten

an der Hotelbar, anstatt in seiner

212 QuAadratmeter großen „Gipfelsuite“.

Wodka-Martini bestellte er übrigens

keinen.

Die neuen Blizzard Quattro Ski sind eine High-Performance Ski

Kollektion - entwickelt um perfekt auf präparierten Pisten zu

carven. Die vielseitige Ausrichtung bietet punktgenau das Modell,

wie du es brauchst: für dein Können, für dein Gelände, für deinen

Schnee.

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WINTERLAND TIROL

OSTTIROL

VIEL MEHR ALS NUR SKIFAHREN . . .

Skifahren in Skigebieten mit Geheimtipp-Charakter, kombiniert mit Skitourengehen,

Schneeschuhwandern, Übernachten im Iglu und Flanieren in der Altstadt von Lienz.

Das alles ist „Ski plus X“ in Osttirol.

Skifahren und nichts als Skifahren.

Jeden Morgen der Erste am

Lift. Vom Anreise- bis zum Abreisetag

möglichst viele Pistenkilometer

sammeln. Diese Art der Skiferien ist

für immer mehr Urlauber ein Auslaufmodell.

Gefragt sind Spaß, Erholung

und Erlebnisse auch abseits der

Skipisten – sei es eine Schneeschuhwanderung,

eine Skitour oder

ein relaxter Shopping-Nachmittag in

der City. „Ski plus X“ ist die Antwort

in Osttirol auf die veränderten Bedürfnisse

der Winterurlauber, die

spontan entscheiden wollen und von

ihrem Urlaub sowohl den perfekten

Skitag als auch zusätzlich unvergessliche

Naturerlebnisse oder romantische

Alltagsfluchten erwarten.

„SKI PLUS IGLU“

Winterromantik einmal ganz anders:

Gemeinsam mit einem erfahrenen

Bergführer geht es mit Schneeschuhen

durch die stille Winterlandschaft.

An einer besonders schönen Stelle

wird ein Iglu gebaut und das Nachtlager

vorbereitet. Tief einkuscheln in

den Daunenschlafsack, den nächtlichen

Sternenhimmel und einen bezaubernden

Sonnenaufgang genießen.

Um 298 Euro pro Person ist man beim

„Eskimopaket“ dabei.

Oder doch bummeln? Lienz ist

keine Großstadt, besitzt aber viel urbanes

Flair und historischen Charme.

Die Altstadt bezaubert mit eleganten

Promenaden, alteingesessenen Handwerksläden,

trendigen Boutiquen und

süßen Cafés. Eine vielseitige und charmante

Alternative und eine inspirierende

Abwechslung zum Wintersport.

Ab 298 Euro pro Person gibt es das Paket

„Ski n’ the City“.

SKITOUREN UND TIERWELT

Osttirol zählt auch zu den angesagtesten

Skitourenregionen. Routen in der

einsamen Winterwelt weit weg vom

Alltag und dazu faszinierende Abfahrten

im Pulverschnee. Die schönsten

Touren, die besten Erlebnisse findet

man mit den Osttiroler Berg- und Skiführern:

Die Schnuppertour ist schon

um 75 Euro pro Person zu haben. Im

Paket „Ski plus Nationalpark“ wiederum

führt der Ranger hinein in eine

wunderbare Winterwelt, zeigt verborgene

Schönheiten und verrät

spannende Geschichten über die Tierund

Pflanzenwelt, die auch am Ende

des Tages noch nachwirken. Spurenlesen

und die Bewohner des Waldes beobachten

– am besten geht das auf der

geführten Schneeschuh-Tour um 15

Euro pro Person.

Skipaket

SKI HIT SHORT STAY OSTTIROL

3. 12. 2016–21. 4. 2017

• 3 x Nächtigung inkl. Frühstück

• 2-Tage-Skipass „Ski-Hit Osttirol“

ab EUR 153,– p.P.

INFO UND BUCHUNG:

Osttirol Information

Mühlgasse 11, 9900 Lienz

Tel.: 050/212 212

E-Mail:info@osttirol.com

WEB: osttirol.com

FOTOS: Osttirol Werbung, Willi Seebacher, Christian Riepler;

98

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


NATÜRLICH AKTIV SEIN

IM „HOTEL TAURERWIRT“

In Kals im Nationalpark Hohe Tauern, am Fuße des Großglockners,

erwartet dich pure, unverfälschte Winteridylle. Gönn sie dir mit einer

Auszeit im Vier-Sterne-Vital- und Wanderhotel Taurerwirt.

Geborgenheit und Ruhe zum

Wohlfühlen und Aktivsein;

in einer Lage zum Verlieben:

Das zeichnet den Taurerwirt in Kals

am Großglockner, direkt im Nationalpark

Hohe Tauern gelegen, aus. So

weit das Auge reicht, erblickt man

pure Natur. Ganz natürlich schmeckt

auch der Aufenthalt, denn der Küchenchef

kredenzt Forellen und Saiblinge

aus dem eigenen Fischteich,

Wild aus dem Kalser Jagdrevier sowie

Fleisch- und Milchprodukte der umliegenden

Bauern.

Wer gerne aktiv ist und die

Glocknerregion für sportliche Aktivität

besucht, muss das nicht alleine

tun. Die Hausherren begleiten Gäste

gerne persönlich als Wander- und Naturführer

oder als Fischer und Jäger in

die einmalig schöne Natur des Glocknerdorfes

Kals. Wer dann ermüdet

wieder ins Vital- und Wanderhotel zurückkommt,

kann im „Glockner Spa“

entspannen und für neue Naturerlebnisse

Kraft tanken. Verschiedenne

Saunen und Ruheräume, wohltuende

Massagen, Glocknerheubäder oder

Kosmetikanwendungen wie das „Original

Taurerwirt Gletscherschliffpeeling“

bringen Körper und Geist wieder

in Einklang. Ein entscheidender

Erholungsfaktor ist auch der Schlaf –

und den stört in der Ruhe des Kalsertals

garantiert nichts!

NATÜRLICH UMWELTBEWUSST

„Nachhaltigkeit“ ist ein beliebtes

Schlagwort unserer Zeit. Im Taurerwirt

ist alles, was man darunter versteht,

längst kein Novum mehr – sondern

wird bereits seit Generationen

gelebt. Der gewissenhafte Umgang

mit natürlichen Ressourcen, das Leben

der Werte „Umweltbewusstsein“

und „Regionalität“ sind hier schon

lang selbstverständlich. So deckt zum

Beispiel das Hotel Taurerwirt seinen

gesamten Energiebedarf aus dem eigenen

Wasserkraftwerk und aus der eigenen

Hackschnitzelanlage. Gemeinsam

mit vielen anderen Maßnahmen

ist so gesichert, dass die Natur im Nationalpark

auch für Enkel und Urenkel

noch so lebenswert und erholsam

bleibt, wie sie es heute ist ...

Package-Tipp: „Kalser

Skitourenwoche“

Inkludiert sind:

• 6 Übernachtungen im Hotel

• Taurerwirt-Verwöhnpension

• Freie Benutzung des Glocknerspa

• 1 Bergsteigermassage pro Person

(50 Minuten)

• 1 Hüttenübernachtung auf der

Stüdlhütte mit Halbpension

• 3 bis 4 Skitouren mit Bergführern

• Alpine Sicherheitsschulung im

Gelände, LVS-Übung, Schnee- und

Lawinenkunde im Zuge der Skitouren

• Großglockner-Gipfelbesteigung

(3. 798 m) mit den Kalser Bergführern

• Abschlussabend

Termin: 25. März bis 1. April 2017

Preis: ab € 1.254,– pro Person

VITAL- UND WANDERHOTEL

TAURERWIRT****

9981 Kals am Großglockner

Tel.: 0 48 76/82 26

E-Mail: info@taurerwirt.at

WEB: taurerwirt.at

99


WINTERLAND TIROL

SKIWELT WILDER

KAISER-BRIXENTAL

IRRSINNIG GROSS UND

IRRSINNIG INNOVATIV

Auf die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental treffen viele Superlative zu. „Irrsinnig groß“ und

„irrsinnig nah“ sind nur zwei davon. Vor allem gibt es hier irrsinnig viel Pistenspaß!

Die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental

ist eines der größten und

modernsten Skigebiete weltweit.

Absolut einzigartig sind die

neun direkten Einstiegsorte: Ellmau,

Going, Scheffau, Söll, Brixen im Thale,

Westendorf, Hopfgarten, Kelchsau,

Itter sind die Hotspots der SkiWelt

Wilder Kaiser-Brixental. Und diese

energiegeladene Vereinigung ergibt

in Summe über 284 ehrliche und täglich

perfekt präparierte Pistenkilometer

sowie 21 Talabfahrten. Ob als Anfänger,

als Genuss- oder Vielskifahrer

oder auch als ganze Familie: In der

SkiWelt haben alle Wintersportler

und Genießer jede Menge Spaß.

In puncto Schneesicherheit trifft

man hier ebenfalls ins Weiße, denn die

SkiWelt zählt zu den schnee sichersten

Wintersportregionen der Alpen.

KEIN JAHR OHNE NEUERUNGEN

Und die SkiWelt dreht sich ständig

weiter: Für die Wintersaison

2016/17 wurden wieder mehr als 27

Millionen Euro investiert! Das Motto

lautet: immer besser, immer attraktiver,

immer moderner! Daher gibt es

wieder einiges Neues zu entdecken:

etwa die neue Erlebnis-10er-Gondel

„Hans im Glück“ in der SkiWelt Söll,

die in der Nacht sogar mit einer speziellen

Beleuchtung in Szene gesetzt wird.

Bemerkenswert auch die enorme Erweiterung

der Beschneiungsanlagen:

Nicht weniger als 229 Pistenkilometer

sind mittlerweile beschneibar und innerhalb

von nur drei Tagen winterfit!

Österreichs höchstes Drehrestaurant

auf der Hohen Salve, neue Skidepots

und Parkplätze für bequemes Ski-in &

Ski-out – die Liste der Highlights in der

SkiWelt ist so irrsinnig lang wie die

Summe der Pistenkilometer.

Ab diesem Winter ist die Ski-

Welt Teil des weltgrößten Skikartenverbundes,

der AllStarCard. Durch

den Zusammenschluss mit der Salzburger

SuperSkicard wurde das Angebot

schlagartig verdreifacht und

das Pistenangebot der irrsinnig großen

SkiWelt macht über 10 % der

neuen SuperSkicard aus. Mit der

Salzburger SuperSkicard wurde das

Angebot schlagartig auf über 2.750

Pistenkilometer verdreifacht.

Zahlen & Fakten

LIFTE: 16 35 39

PISTEN: 284 km; ■ 122 ■ 129 ■ 33

PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 47,–;

Jugend € 35,50; Kinder € 23,50

FOTOS: Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental

100

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Zahlen & Fakten

LIFTE: 90 modernste Lifte & Bahnen

PISTEN: über 284 Pistenkilometer

HIGHLIGHTS:

• über 70 urige Hütten, Bergrestaurants

und Après-Ski-Bars

• ALPENIGLU®-Dorf mit Igluhotel,

Restaurant, Bar, Eisausstellung

und Eiskirche

• 4 Funparks, Ski-Movie-Strecken, Ski-

Welt Chill Areas mit Gratis-WIFI uvm.

• 22 Skischulen mit eigenen Kinderskischulen,

Kleinkindbetreuung (ab 5

Monate), Gratis-Übungswiesen

• 3 beleuchtete Rodelbahnen (Tagund

Nachtrodelspaß bis 1 Uhr früh)

• 13 km Nachtskilauf in Österreichs

größtem Nachtskigebiet

• 196,5 km Langlaufloipen und

250 km Winterwanderwege

Unterkünfte in jeder Kategorie:

5-/4-/3-Sterne-Hotels, Pensionen

und Apartments

Packages & Angebote:

Alle Kinder bis 15 Jahre (Jg. 2001–

2010) fahren frei! Gilt vom 8.–22. 12.

2016 & 11. 3.–2. 4. 2017, wenn zumindest

ein Elternteil einen Skipass von

einer Gültigkeitsdauer von mindestens

drei Tagen kauft.

SuperSkiWochen – bis zu 25 % Preisersparnis:

vom 8.–22. 12. 2016 & vom

11. 3.–2. 4.2017

NEU: Ladies & Men’s Day mit 25 %

Rabatt! Ab 10. Jänner fahren jeden

Dienstag alle Männer und jeden Mittwoch

alle Damen bei Tages- oder Teiltageskarten

zum Jugendtarif!

Events:

9.–11. 12. 2016 & 16.–18. 12. 2016:

SkiWelt-Winter-Opening-Party-

Wochenende

7.–22. 1. 2017:

SkiWelt-Pistenparty-Wochen

4.–25. 3. 2017:

Skihütten-Gaudi-Wochen, täglich

Live-Musik und Gratis-Skiguiding

Info & Kontakt:

SKIWELT WILDER KAISER – BRIXENTAL

Dorf 84, A-6306 Söll

Tel.: 0 53 33/400

E-Mail: office@skiwelt.at

WEB: skiwelt.at

FACEBOOK: facebook.com/SkiWelt

101


WINTERLAND TIROL

REGION HALL-WATTENS

SKIFAHREN, RODELN UND

DIE NATUR ENTDECKEN

Wie Forscher auf einer Expedition kann man sich in der Region Hall-Wattens fühlen.

Und alle Facetten des Wintersports ausüben sowieso.

Der frisch gefallene Schnee

knirscht unter den Skiern, von

der Rodelbahn erklingen lachende

Kinderstimmen und heißer

Glühwein wärmt die klammen Finger:

Der Tiroler Bergwinter verheißt

Urlaubsglücksgefühle, die für immer

in Erinnerung bleiben.

In der Region Hall-Wattens bieten

fünf Rodelbahnen Schlittenspaß

vom Feinsten. Es gibt sowohl familienfreundliche,

leicht begehbare Strecken

als auch rasantere Rodelpisten

für sportliche Schlittenfahrer. Ob

eine nächtliche Rodelpartie oder gemütlich

mit den Kindern – hier kommen

alle auf ihre Kosten.

Skifahrer und Snowboarder können

wählen: Naturschneespaß, wie

man ihn in Europa nur noch selten

findet, wird am Glungezer geboten.

Dieser Skiberg ohne künstliche Beschneiung

ist ein Geheimtipp unter

passionierten Skisportlern, mit Panoramablick

auf das gegenüberliegende

Karwendelgebirge, die Tuxer und Stubaier

Alpen. Außerdem sind weitere

fünf Skigebiete in nur 20 bis 25 Minuten

Fahrtzeit erreichbar.

Auch für Anfänger und Kinder

gibt es zwei ideale Liftanlagen: am

Wattenberg und am Vögelsberg – hier

wird sogar abends, bei Flutlicht, Ski

gefahren, zum Beispiel beim innovativen

Abendskikurs für Berufstätige.

LANGLAUFEN MIT AUSSICHT

Für Langlauffreunde ist die Region

Hall-Wattens sowieso ein Paradies.

Über 45 Kilometer Loipen warten auf

Freizeitläufer ebenso wie auf ganz

Sportliche; die Loipenbenützung ist in

der gesamten Region Hall-Wattens

kostenlos; nahe Parkmöglichkeiten garantieren,

dass man ohne weite Fußmärsche

schnell auf den Skiern steht.

Wer Lust hat, mit Schneeschuhen

zu wandern und die alpine Natur zu erkunden,

für den ist eine geführte „Nature

Watch“-Tour das Richtige: Mit

einem Swarovski-Optik-Fernglas und

begleitet von einem zertifizierten Na­

ture-Watch-Guide begibt man sich auf

die Spurensuche von Tieren und Pflanzen

im Naturpark Karwendel.

Abseits von Pisten, Loipen und

Rodelbahnen kann man sich auf die

Entdeckung der größten Altstadt von

Westösterreich freuen. Früher wurde

hier Salz gesiedet, Silber geschmiedet

und Welthandel betrieben – heute ist

Hall in Tirol eines der charmantesten

Städtchen am Inn.

Info & Kontakt:

WINTERLICHE URLAUBSANGEBOTE gibt

es zu entdecken unter

www.hall-wattens.at/winterurlaub

TVB REGION HALL-WATTENS

Unterer Stadtplatz 19

A-6060 Hall in Tirol

Urlaubshotline: 0 52 23/45 5 44-0

E-Mail: office@hall-wattens.at

WEB: hall-wattens.at

FOTOS: TVB Region Hall-Wattens

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Stell dich dem Berg,

wird deine Reifeprüfung.

Die Harakiri am Penken – das steilste Pistenerlebnis Österreichs.

www.mayrhofner-bergbahnen.com

Penken. Der Actionberg der

So müssen Berge sein.


PERSONALITY

STEiL AM SEiL

FOTOS: Zillertal Tourimus, Pistenbully

TEXT: Klaus

Molidor

104

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/17


DIE HARAKIRI in Mayrhofen im Zillertal gehört zu Österreichs steilsten präparierten

Pisten. Und Franz Hödl ist der Mann, der dafür sorgt, dass der Abschnitt mit einem

Gefälle von 78 Prozent für Skisportler überhaupt fahrbar ist. Mit Leidenschaft und

14 Tonnen rückt er der Harakiri in seinem Pistengerät täglich zu Leibe.

Vor Franz Hödl stellt sich eine

Wand auf. Weiß, hart, steil

und mit einem Namen versehen,

der alleine schon Respekt

einflößt: Harakiri. Von Anfang

November an haben die beiden fast

täglich um 16.30 Uhr eine Verabredung.

Hödl und die Harakiri. Der

48-Jährige präpariert mit seinem Pistengerät

Österreichs steilstes Pistenerlebnis,

die Harakiri in Mayrhofen

im Zillertal.

78 Prozent durchschnittliches

Gefälle hat die „schwärzeste“ Piste des

Landes, nur die Mausefalle auf der

Streif in Kitzbühel hat mit 85 Prozent

noch mehr – der berüchtigte Abschnitt

wird aber nur für die Hahnenkammrennen

präpariert. Aber die Harakiri

ist die unbestrittene Attraktion

des Zillertals.

Wenn die Penkenbahn abgestellt

wird und die Skifahrer zum Einkehrschwung

ansetzen, schwingt sich

Hödl in sein 14 Tonnen schweres Gerät,

startet den Motor und fährt langsam

ein in die weiße Wand. Mit der

Harakiri beginnt sein Arbeitstag.

Nicht weil sie das schwierigste Stück

ist, das er mit seinem Gerät zu bearbeiten

hat, sondern ganz banal, weil sie

die erste Piste ist, die ganz frei von Skifahrern

ist. „Weil sie einfach nicht

mehr zu erreichen ist, wenn die Lifte

abgestellt sind“, sagt Hödl.

EINMALIGES ERLEBNIS

Erste Station ist immer der obere Ankerpunkt.

„Denn die Harakiri, die

kannst du nur am Seil präparieren,

sonst geht da nichts.“ Im oberen, steileren

Teil des Hangs überhaupt. 500 Meter

lässt er sich an der Sicherung aus

Stahl nach unten, dann muss er umhängen

und sich am zweiten Ankerpunkt

sichern. Diese Lebensversicherung

für die Pistenpräparierer wird

regelmäßig kontrolliert, damit

Mensch und Maschine nicht ins

Schleudern geraten.

Der Harakiri-Mann

FRANZ HÖDL präpariert seit 15

Jahren die Pisten in Mayrhofen

im Zillertal. Seit 2006 auch

Österreichs steilstes Pistenerlebnis,

die „Harakiri“.

Seit 15 Jahren schon ist der dabei,

seit zehn Jahren bügelt er die Harakiri

für die Gäste glatt. „Weil anfangen

kannst mit so einer Piste nicht“, sagt

Hödl in breitem Tirolerisch. „Zwei

Jahre braucht es schon, bis du mit dem

Fahrzeug voll vertraut bist.“

An seinen ersten Einsatz auf dem

1.500 Meter langen, berühmten Hang

erinnert er sich noch ganz genau. „Ein

einmaliges Erlebnis, das vergisst du

nicht. Damals hab ich großen Respekt

gehabt.“ Obwohl er damals einen routinierten

Kollegen an seiner Seite hatte.

„Aber das war schon etwas Spezielles.“

Auch heute noch nimmt er den 60

Meter breiten Abschnitt nicht auf die

leichte Schulter. „Respekt hab ich immer

noch. Ohne den geht es nicht,

sonst wirst du nachlässig und es wird

gefährlich“, sagt Hödl.

Die Harakiri, das sind je nach

Witterung eineinhalb bis zwei Stunden

höchste Konzentration. „Da

darfst du keine Sekunde an etwas anderes

denken.“ Die schiere Steilheit ist

gar nicht in erster Linie das Problem.

In zweiter Linie schon. „Durch das Gefälle

ist die Harakiri sehr schwierig zu

beschneien und in der Folge zu bearbeiten.

Weil es schwer ist, den Schnee

dorthin zu bringen und zu halten, wo

du ihn haben willst.“

Die Gefahr ist ständig dabei. Größer

ist sie aber nicht bei extrem tiefen

Temperaturen, sondern eher im März,

wenn es wärmer wird. „Dann brichst

du mit den Ketten leichter ein und

rutschst weg.“ Passiert ist ihm in all

den Jahren zum Glück nichts.

Angefangen hat alles mit einer

Mechanikerlehre. Über die Freude am

Skifahren ist er in die Werkstatt der

Seilbahnen gekommen und schließlich

zum Fahren der PS-Monster mit

Schild und hydraulischem Antrieb.

„Das hat mich schon immer fasziniert“,

sagt Hödl.

EINMALIGES ERLEBNIS

Dafür nimmt er in Kauf, dass er jetzt im

Hochbetrieb kaum einen Abend zu

Hause verbringen kann. Um 16.30 Uhr

geht es los, bis Mitternacht ist er auf den

Pisten unterwegs. Vier Tage Arbeit, zwei

Tage frei – dieses Dienstrad dreht sich

durchgehend von November bis zum

Ende des Skibetriebs im Frühjahr unermüdlich

in dieser Geschwindigkeit.

Manchmal, wenn es in der Nacht stark

schneit, muss er auch um 4 Uhr früh

noch einmal ausrücken. „Die Leute

wollen einfach eine präparierte Piste.“

Obwohl dann nicht mehr viel zu retten

ist. Nach der Raupen-Behandlung

braucht der Schneeteppich eine Zeit

zum Rasten. „Damit er sich ordentlich

mit dem Untergrund verbinden kann“,

erklärt Hödl. Schneit es in den Morgenstunden,

„haben die Leute in den ersten

zwei Stunden noch eine super Piste.“

Danach ist es vorbei, weil alles aufgeht

und zusammengeschoben wird.

Normalerweise ist die Harakiri

aber in Top-Zustand. „Sonst würden

wir sie gar nicht freigeben, weil es zu

gefährlich wäre“, sagt Franz Hödl.

Wenn es die Zeit erlaubt, schnallt er

sich auch selbst die Bretter an und

fährt in die Harakiri ein. Ebenfalls mit

Respekt, wie mit dem Pistengerät.

„Denn ich muss ja kontrollieren, ob

ich meine Arbeit gut gemacht habe.“

105


SKIPISTEN

TOP

SCHWARZE

PISTEN

in Österreich

EINE (NICHT

VOLLSTÄNDIGE)

LISTE VON

STEILHÄNGEN

AUF UNSEREN

SKIBERGEN.

High Coast Padded Jacket

LEICHT UND

FUNKTIONELL FÜR

SPONTANE ABENTEUER

Die High-Coast Kollektion wurde

für spontane Ausflüge und Aktivitäten

in der Natur entworfen.

Perfekt für Momente, in denen

schnelles und unkompliziertes

Packen gefragt ist. Die High

Coast Padded Jacket ist mit ihrer

leichten Kunstfaserfüllung und

dem robusten Obermaterial aus

Polyamid und Bio-Baumwolle

der perfekte Begleiter für Alltag

und Abenteuer. Insbesondere in

der Übergangszeit, wenn es zu

kalt für eine Sommerjacke, aber

noch zu mild für einen dicken

Winterparka ist.

Without nature, we’re nothing.

HARAKIRI: Mit einem durchschnittlichen Gefälle von 78

Prozent ist die Piste in Mayrhofen/Zillertal (T) die steilste

Piste des Landes. Wer sich unter 78 Prozent nichts vorstellen

kann: Das ist steiler als die Anlaufspur einer Sprungschanze

... www.mayrhofen.at

WIPPTAL: Die WM-Piste „Manni Pranger“ ist nur etwas für

wahre Könner. Ein maximales Gefälle von bis zu 102 Prozent

hat der extreme Steilhang in Steinach am Brenner (T)

und führt dort beinahe senkrecht ins Wipptal hinab.

www.bergalm.net

STREIF: Die legendärste Piste der Welt in Kitzbühel. In

der Mausefalle fällt die Strecke mit bis zu 85 Prozent ab.

Abgesehen vom Hahnenkamm-Rennwochenende ist sie

allerdings nicht präpariert und damit doppelt verschärft.

www.kitzski.at

BLACK SCORPIONS: Sieben gilt seit jeher als magische

Zahl. Daher gibt es im Skigebiet Silvretta/Montafon (V)

gleich sieben extrem steile Pisten: die „Black Scorpions“,

die es auf ein maximales Gefälle von 81 Prozent bringen.

www.silvretta-montafon.at

DIABOLO: Teufel noch eins, geht es im Montafon steil ins

Tal. Bis zu 70 Prozent Gefälle weist die „Diabolo“ im Skigebiet

Golm (V) aus. Und oben lockt eine fast hämische

„Trau di ahi“-Tafel die Experten auf die Piste.

www.golm.at

LANGER ZUG: Das Kriterium des „Langen Zugs“ in Lech-

Zürs am Arlberg (V) ist gleich der Start: 142 Prozent Gefälle,

das entspricht 55 Grad! Danach geht es aber auf

der 6,5 km langen Abfahrt nach Lech entspannter zu – das

Durchschnittsgefälle reicht nicht an Harakiri & Co. heran.

www.lech-zuers.at

GAMSLEITEN 2: Das Gefälle von teilweise bis zu 100 Prozent

ist schon furchteinflößend. Richtig schwer macht die

„Gamsleiten 2“ in Obertauern (S) aber die (Nicht-)Präparierung:

Sie ist eine der steilsten Buckelpisten Europas!

www.obertauern.at

DIRETTISSIMA: Der Name ist Programm. Die „Direttissima“

am Kärntner Katschberg ist 2,5 Kilometer lang und an der

steilsten Stelle werden 100 Prozent Gefälle gemessen.

www.katschi.at

STEILHANG MITTERBACH: Von wegen Flachland! Die Gemeinealpe

in Mitterbach am Erlaufsee bringt es auch auf

maximal 70 Prozent Gefälle und ist damit ausgewiesenermaßen

die steilste Naturpiste in Niederösterreich.

www. gemeindealpe.at

INFERNOPISTE: Auch in Hinterstoder (OÖ) geht es steil

bergab. Vom Hösskogel geht es auf einem Kilometer mit

70 Prozent Gefälle ins Tal.

www.hinterstoder.at

www.fjallraven.de

106

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


IM SCHAUFENSTER: 5 PERFORMANCE-SKI

Für alle, die fast ausschließlich auf der Piste unterwegs sind und Spaß am präzisen Carvingschwung haben.

BLIZZARD QUATTRO RS

Mehr Vielseitigkeit und Performance wurden noch in keinem Ski vereint. Mit einer

Mittelbreite von 69 mm und der Full-Camber-Konstruktion ist der Ski wie gemacht

für schnelles Umkanten beim hochsportlichen Skifahren. Die Full-Suspension-Technologie

mit Carbon-Booster garantiert weniger Vibrationen und unschlagbaren Kantengriff.

Carbon-Einsätze verleihen ihm ein Höchstmaß an Stabilität und Rebound.

GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 116/69/100 mm RADIUS: 16 m

bei 172 cm PREIS (UVP): € 999,95 (inkl. Bindung) WEB: blizzard-ski.com

BLOSSOM GREATSHAPE

Wurde für eine große Bandbreite an Bedingungen entworfen. Aggressivität, ein hoher

Level an Sicherheit und eine gute Anpassungsfähigkeit sind die Haupteigenschaften

des Greatshapes Ski, der auch Race-Carve-Eigenschaften wie Wendigkeit

perfekt beherrscht. Er besitzt einen elastischen Flex und zusammen mit einer guten

Torsionshärte ist das der perfekte Mix für einen beweglichen Ski. Für erfahrene Skifahrer

mit einem sportlichen, ambitionierten und technisch präzisen Fahrstil.

GEWICHT: 1.702 g TAILLIERUNG: 121/71/106 mm RADIUS: 14 m bei

170 cm PREIS (UVP): € 790,00 (exkl. Bindung) WEB: lsp-austria.at

ELAN SLX FUSION

Der neue SLX Fusion stellt die perfekte Kombination aus Speed und Präzision dar.

Er ist ein superagiler Slalomski für alle Freunde von Schräglagen. Eine Carbonverstärkung

entlang der gesamten Skilänge und die doppelte Titaniumverstärkung

sorgen bei diesem Carver für höchste Performance.

GEWICHT: k. A. TAILLIERUNG: 123/69/107 mm RADIUS: 12,4 m

bei 165 cm PREIS (UVP): € 679,95 (inkl. Bindung) WEB: elansports.com

HEAD SUPERSHAPE SPEED

Dir kann alles nicht schnell genug gehen? Und du willst noch schneller sein? Schnall dir

diese rennsportorientierten Ski an und gib dich dem Geschwindigkeitsrausch hin.

GEWICHT: 2.072 g TAILLIERUNG: 124/68/104 mm RADIUS: 14 m bei

170 cm PREIS (UVP): € 799,95 (inkl. Bindung) WEB: head.com

FOTOS: Hersteller

SALOMON X-MAX X12

Mit diesem superkraftvollen und präzisen Ski sind dem Fahrspaß auf der Piste keine

Grenzen gesetzt. Zwei Schichten aus Titan, Carbon-Einlagen und ein durchgehender

Holzkern sorgen für maximale Power und Präzision auf der Piste.

GEWICHT: 1.270 g TAILLIERUNG: 120/73/101 mm RADIUS: 15 m

bei 170 cm PREIS (UVP): € 699,95 (inkl. Bindung) WEB: salomon.com

107


WINTERLAND TIROL

ACHENSEE

SANFT SCHWINGEN

ÜBER DEM „TIROLER MEER“

Oben die Alpen, unten das „Herz“ einer ganzen Region – der Achensee:

Für Familien und Naturgenießer tun sich hier echte Traumbedingungen auf.

Wie ein Fjord liegt der Achensee

zwischen Rofan- und Karwendelgebirge

eingebettet.

Diese faszinierende (und in Österreich

einzigartige) Landschaft wird

im Winter zum riesigen, weißen

Spielplatz für Sportler. Die vier Skigebiete

und zwei Übungsanlagen rund

um den Achensee präsentieren sich

dabei mit insgesamt 53 Pistenkilometern

so wie der Achensee selbst – gemütlich

und einfach schön.

Direkt von den Ortschaften aus

geht es in die Skigebiete, die durch die

Bank mit ihren breiten Pisten gefallen

– während die Kleinsten sich erst gar

nicht mit Liftfahren plagen müssen,

sondern die ersten Schwünge quasi

mitten im Dorf lernen. Auch Wiedereinsteiger

finden auf den Hängen über

dem „Tiroler Meer“ schnell zum perfekten

Schwung zurück. Und wer

doch einmal Hilfe braucht, der wendet

sich einfach an einen Profi der insgesamt

sieben Skischulen rund um

den See.

DAS SKITOURENGEBIET

Rofan- und Karwendelgebirge sind

aber auch als erstklassige Skitourengebiete

bekannt. Das erste Mal in diese

Sportart eintauchen kann man bei

den Achensee-Skitourencamps, die

am 21./22. und 28./29. Januar 2017 in

Maurach stattfinden. Staatlich geprüfte

Berg- und Skiführer erklären,

wie man sich am Berg verhält, LVS-Gerät,

Sonde, Schaufel und Lawinenairbag

benutzt und wie man Routen, das

Gelände oder die persönliche Verfassung

adäquat einschätzt.

Natürlich bleibt dabei genügend

Zeit für die Praxis: Dynafit, Ortovox,

Scarpa und Skitrab stellen neuestes

Equipment zur Verfügung, und an der

Seite der Bergprofis geht es bei geführten

Touren zu den schönsten Flecken

des Rofangebirges. Wer Lust bekommen

hat: Das Skitourencamp kostet €

119,– pro Person – das komplette Programm,

eine Übernachtung auf der

Erfurter Hütte und ein Lawinenvortrag

sind dabei inkludiert.

Zahlen & Fakten

4 SKIGEBIETE: Hochalmlifte, Rofanseilbahn,

Karwendel-Bergbahn, Rofanlifte;

plus 2 Übungsanlagen

LIFTE: 2 6 11, plus

4 Förderbänder, 1 Tellerlift, 6 Babylifte

PISTEN: 53 km ■ 16 ■ 30 ■ 7; 200 km Loipen

PREISE (TAGESKARTEN): Erw.: € 15,–

bis 44,–; Kinder: € 10,– bis 22,–

Event-Tipps 2016/17

31.12.: Silvesterschwimmen

WEB: silvesterschwimmen.at

13./14.1.: Splitboard Festival

WEB: splitboard-festival.de

21./22.1. & 28./29.1.: Skitourencamp

WEB: achensee.com/skitourencamp

26. 2.: Achensee 3-Täler-Lauf

WEB: achensee.com/3-taeler-lauf

5.–12.3.: Achensee Ballontage

WEB: achensee.com/ballontage

INFOS & BUCHUNGEN:

Achensee Tourismus

Tel.: 0 52 46/53 00-0

E-Mail: info@achensee.com

WEB: achensee.com

FOTOS: Achensee Tourismus

108

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


IM TAL DER UNBEGRENZTEN

MÖGLICHKEITEN

Im Zillertal geht es nicht ohne Superlative: Bei 508 bestens präparierten Pistenkilometern

hat man als Wintersportler eigentlich nur ein Problem: Wo soll man hier anfangen?

ZILLERTAL

FOTOS: Zillertal Tourismus

Es liegt auf der Hand, dass Menschen

hoch hinauswollen in einem

Tal, das von zahlreichen

Dreitausendern umgeben ist. Auf dem

Weg zur herausragenden Wintersportregion

haben die Bewohner des Zillertals

jedenfalls Beeindruckendes geleistet.

Vier Großraum-Skigebiete mit 508

Pistenkilometern erwarten die Winterurlauber

heute, mit Höhenlagen, die

bei rund 2.000 m Seehöhe beginnen

und bis auf 3.250 m hinaufführen.

Alle Pisten sind mit dem Zillertaler

Superskipass (s. Kasten) zugänglich

und dank modernster Beschneiungstechnik

sind sie auch absolut

schnee sicher. Die Bandbreite des Pistenangebots

reicht von breiten Hängen

über weite Carvingpisten bis hin

zur Harakiri, dem steilsten präparierten

Erlebnis Österreichs. Ob man als

Skifahrer also eher knifflige Herausforderungen

sucht, möglichst viele

Pistenkilometer sammeln will oder es

einfach entspannt angehen möchte,

das ist also jedem selbst überlassen.

Die Top-Neuerung des Winters

2016/17 ist die 10er-Kabinenbahn

Dorfbahn Gerlos mit dreistöckiger Talstation.

Im Skigebiet Hochfügen verbessert

die 6er-Sesselbahn Waidoffen

den Skigenuss. Ebenfalls neu: eine

Funslope am Hintertuxer Gletscher.

GEMEINSAMER EINKEHRSCHWUNG

Natürlich ist es nicht der Sport allein,

der Skifahrer auf die Pisten lockt. Es

sind auch Geselligkeit und Gemeinschaftserlebnsisse,

die einen neue

Energie und Kreativität für den Alltag

schöpfen lassen. Beim Skifahren im

Zillertal geht es daher nicht nur um

die bequemsten Auf- und besten Abfahrten;

der gesellige Einkehrschwung

auf die großen Sonnenterassen

oder in die ausgezeichneten

Hütten gehört genauso dazu. Auch dafür

ist vorgesorgt. Ob internationale

Spitzengastronomie oder hochwertige

Tiroler Küche, eines ist immer

gleich: Die Zillertaler Gastronomen

legen Wert auf Frische, Regionalität

und Saisonalität. Wie beim Skigenuss

gilt also auch für den Gaumen: Gäste

bekommen höchste Qualität serviert!

Der Zillertaler

Superskipass:

Ein All-in-One-Ticket für den ultimativen

Skispaß, der Zillertaler Superskipass, ist

vom 3. 12. 2016–23. 4.2017 auf den gesamten

508 Pistenkilometern und 179

Liftanlagen im Zillertal gültig. Die Laufzeit

kann von 2 bis zu 21 Tagen frei gewählt

werden.

MEHR INFORMATION:

E-Mail: holiday@zillertal.at

www.zillertal.at

109


WINTERLAND TIROL

OLYMPIAREGION SEEFELD

HEIMAT DER CHAMPIONS UND

KÄMPFERHERZEN

Seefeld war drei Mal Schauplatz von Olympischen Winterspielen –

hier geben sich wahre Sieger die Klinke in die Hand.

Wenn ein Wintersportort drei

Mal die Olympischen Spiele

ausrichtet, mag das ein

Glücksfall sein. Zufall ist es jedoch

keiner: Bereits drei Mal fand das olympische

Feuer seinen Weg in die Region

Seefeld: 1964 und 1976 bei Olympischen

Winterspielen und 2012 dank

der Jugendwinterspiele. Allein dieser

Umstand beweist, dass es sich bei

Seefeld um eine nordische Top-Wintersportregion

handelt. Dreifach bewährt

als olympischer Austragungsort,

wird die Region 2019 dann auch

zum zweiten Mal die FIS Nordische

Ski-WM ausrichten.

Infos & Buchung:

OLYMPIAREGION SEEFELD

Tel: 050/88 00

E-Mail: region@seefeld.com

WEB: seefeld.com

Wer nach Seefeld kommt, kann

sich also mit den Besten messen und

auf den Loipen der Olympiasieger und

Weltmeister seine Bahnen ziehen. Es

ist auch ein weltmeisterliches Gefühl,

die Carving-Schwünge auf den gleichen

sonnenverwöhnten Hängen wie

Lindsey Vonn zu ziehen. Doch auch

Champions wollen es mitunter etwas

ruhiger angehen: In diesem Fall

bieten sich Wanderungen zu urigen

Hütten und abwechslungsreiche Naturrodelbahnen

an. Nach einem ereignisreichen

Tag sorgt eine facettenreiche

Gastronomie für kulinarische

Genüsse und ein umfassendes Wellnessangebot

für Entspannung.

Nach Ihrem Aufenthalt werden

Sie wissen, warum sich Seefeld zu den

exklusiven Mitgliedern von „Best of

the Alps“ zählen darf. Hier erfahren

nicht nur Olympia- und WM-Helden,

sondern alle Gäste die gelebte Tiroler

Herzlichkeit.

Event-Highlights im

Winter 2016/17

Bis 23.12.: Romantischer Adventmarkt

9.–11.12.: Sport Wedl Langlauf-

Opening in Leutasch

13.–15.12.: Klingende Bergweihnacht

25.12.–8.1.: Weihnachtsmarkt

14.1.: Schneefest Seefeld

14.–15.1.: Kaiser-Maximilian-Lauf

20.–22.1.: Int. Snowpolo-Turnier

26.–28.1.: Kristallzauber

Winter Open Air mit Gregor Glanz

27.–29.1.: FIS Weltcup Nordic

Combined Triple

4.–5.3.: Euroloppet Ganghoferlauf

4.3.: Winterparty mit Stargast Andreas

Gabalier

INFOS ZU DEN EVENTS:

WEB: seefeld.com/events

FOTOS: Olympiaregion Seefeld, Stephan Elsler, Andre Schönherr

110

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


SUPER CHARGED

FOR THE OPEN SLOPE

Carves up corduroy faster than a Thanksgiving turkey.

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2016/2017

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SKIVERLEIH

LEIHEN,

TESTEN,

KAUFEN

FIFTY-FIFTY. Bereits die Hälfte aller

Skiausrüstungen wird in Österreich geliehen.

Stellt sich die Frage, woran das liegt –

und für wen der Kauf von Wintersportequipment

trotzdem noch Sinn macht.

VORTEILE EIGENES

MATERIAL: Unabhängigkeit

von Öffnungszeiten,

kein Vorbestellen nötig,

Preisvorteil für Vielfahrer,

vertrautes Material ohne

Überraschungen.

VORTEILE BEIM

LEIHMATERIAL:

Transport und Service fallen

weg, keine Fehlkäufe mehr,

Umstieg jederzeit möglich,

Kostenvorteil für

Gelegenheitsfahrer.

FOTO: iStock

112

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Sharing ist das Zukunftsmodell“,

ist sich Ernst Aichinger,

Vorsitzender der Berufsgruppe

Sportartikelhandel in der

Wirtschaftskammer Österreich im

Hinblick auf die Entwicklungen beim

Wintersportequipment sicher.

Was noch vor gar nicht allzu langer

Zeit undenkbar schien, ist inzwischen

Realität: Das Verhältnis von gekaufter

zu geliehener Ausrüstung

liegt auch in der Skination Österreich

bei 50:50! Großen Anteil daran haben

naturgemäß Wintertouristen aus

dem Ausland, die sich den mühseligen

Transport oder überhaupt die Anschaffung

einer Privatausrüstung ersparen

möchten. Zudem haben viele

bei Urlaubsantritt noch keinen konkreten

Plan, ob oder wie lange sie Ski

fahren wollen, und profitieren daher

kurzfristig von der Flexibilität örtlicher

Verleiher. Reiseveranstalter haben

diesen Trend längst erkannt und

bieten attraktive Packages mit Nächtigung,

Liftpass und Skiausrüstung inklusive.

Aber auch Herr und Frau Österreicher

setzen immer mehr aufs Borgen.

War früher das Paar Ski ganzer

Stolz seines Besitzers, nehmen es inzwischen

viele nicht mehr ganz so genau

mit der Treue und probieren sogar

innerhalb einer Saison unterschiedliche

Modelle bzw. Fungeräte aus.

Größeres Hintergrundwissen

und breit gefächerte Produktpaletten

sind Gründe dafür, dass immer mehr

Hobbysportler – wenn auch nur für

kurze Zeit – gezielt zu Spezialausrüstungen

greifen. So kann man dank

immer besserer und flexiblerer Serviceangebote

auch innerhalb einer Urlaubswoche

unkompliziert switchen

– beispielsweise für einen Tag im Tiefschnee

gezielt Freeride-Ski und Lawinenairbag

leihen, tags darauf mit

Race carvern präparierte Pisten genießen

und am Wochenende mit dem

Nachwuchs rodeln gehen.

TENDENZ STEIGEND

Rund 1.250 gewerbliche Skiverleiher

gibt es laut WKO hierzulande – Tendenz

weiter steigend. Kein Wunder,

liegt Österreich mit rund 51 Millionen

Skitagen pro Saison deutlich vor anderen

Alpenländern wie Frankreich (48

Millionen), Italien (29 Millionen) und

113


SKIVERLEIH

der Schweiz mit 25 Millionen Skitagen

pro Winter.

Wurde das Leihen anfangs noch

von mancher Seite als Bedrohung für

den Fachhandel wahrgenommen und

stagnierende Umsätze befürchtet, hat

man sich in der Industrie längst mit

dem Trend arrangiert. Wer konkurrenzfähig

bleiben will, setzt heute

vermehrt auf persönliche Beratung

und individuellen Service: Vorbestellt

wird in der Regel per Internet, angepasst

dann in den Shops vor Ort.

Profiteur dieser Entwicklung ist

der Kunde, der aktuelles Equipment,

bestens serviciert, zu ansprechenden

Preisen bekommt. Entlastend auf das

Urlaubsbudget junger Familien wirkt

sich zudem aus, dass man bei zahlreichen

Verleihern zur Ausrüstung der

Eltern das Leihequipment für den

Nachwuchs gratis dazubekommt.

Ein weiterer, nicht unwesentlicher

Grund fürs Leihen ist schlichtweg

der für die Ausrüstung benötigte

Platz. Viele Urlauber bevorzugen die

Anreise mit leichtem Gepäck und verzichten

liebend gern auf die Montage

von Skiträgern etc. Vor allem aber

muss man sich bei der Leihvariante

nicht um einen passenden Lagerplatz

für den Rest des Jahres kümmern.

ERST MIETEN, DANN KAUFEN

Auch bei den heimischen Marktführern

Intersport und SPORT2000 ruht

man sich nicht auf den Lorbeeren aus,

sondern erweitert stetig das Leihangebot.

So kann man neben Skiern, Stöcken

und Schuhen längst Sicherheitsausrüstung

wie Lawinenairbags und

teilweise sogar die entsprechende

Sportbekleidung mieten – interessant

auch für all jene, die vor der eigentlichen

Kaufentscheidung das Material

in der Praxis testen wollen.

Mit der „Test & Buy“-Option forciert

man bei Intersport solch eine

Vorgangsweise: Wer von einem gemieteten

Skimodell so begeistert ist,

dass man sich zum Neukauf entscheidet,

bekommt die Mietgebühr für bis

zu zwei Tage rückerstattet. Ärgerliche

Fehlkäufe gehören damit der Vergangenheit

an – ein wichtiger Aspekt vor

allem für Neu- und Wiedereinsteiger,

die nicht gleich großen Investitionen

wagen wollen.

NICHT NUR EINE PREISFRAGE

Während in den Wintersport orten bei

der ansässigen Bevölkerung das eigene

Paar Ski nach wie vor eine Selbstverständlichkeit

darstellt, drängt sich für

viele Gelegenheitsskifahrer heute

nicht ohne Grund die Frage auf, ob es

überhaupt noch Sinn macht, ein Paar

Ski zu kaufen anstatt zu leihen.

Auf rein monetärer Ebene ist dies

mit einer einfachen Rechenaufgabe

leicht zu klären: Ist man so oft auf der

Piste unterwegs, dass die jeweiligen

Mietkosten den Neupreis übersteigen,

zahlt sich ein Kauf aus – sofern man

nicht das Bedürfnis hat, ständig unterschiedliche

Modelle zu fahren, und

man mit dem Rundherum wie Transport,

Service etc. kein Problem hat.

Auf emotionaler Ebene sieht das

Thema wieder anders aus. Viele Sportler

haben eine besondere Beziehung

zu ihrem Material, wollen es nicht teilen

und betrachten die eigenhändige

Pflege als wesentlichen Teil des Win­

Winterbergbahnen und Skifahren inklusive

Das Urlaubspaket mit Ski- und Schnee-Erlebnis

Winterbergbahnen inklusive

Auch Wanderer kommen mit dem Ticket „Winterbergbahnen inklusive“

voll auf ihre Kosten, denn damit können sie die vier Bergbahnen,

welche Fußgänger befördern dürfen, gratis nutzen. Das Angebot

ist vom 9. bis 26. Januar und ab einer Mindestaufenthaltsdauer

von drei Nächten, von Montag bis Donnerstag, gültig. Einem entspannten

Ausflug zum „Panorama-Informator“ auf dem Gamskopf

bei Grän, zum größten Gipfelbuch der Alpen auf dem Neunerköpfle

oder zum „Fensterl ins Tannheimer Tal“ bei der Wannenjochbahn

in Schattwald steht somit nichts mehr im Weg. Auch ein Familienausflug

auf die 3,5 km lange Rodelbahn in Nesselwängle ist mit dem

Ticket möglich.

Skifahren inklusive in sechs Gebieten

Jeden Tag ein anderes Skigebiet – im Tannheimer Tal und Jungholz

ist das kein Problem. Hier haben Skifahrer die Qual der Wahl. Ob

nun sportliche Abfahrten in Schattwald und Zöblen, schöne Naturschneehänge

am Neunerköpfle und in Nesselwängle, aussichtsreicher

Pistenspaß in Grän oder Familienspaß in Jungholz. Mit dem

Angebot „Skifahren inklusive“ ist das alles möglich. Denn in den drei

Januar-Wochen vom 9. bis 26. Januar 2017 sind für alle Gäste, die einen

Mindestaufenthalt von drei Nächten buchen, die Lifttickets von

Montag bis Donnerstag inklusive.

· www.tannheimertal.com


FOTO: iStock

tersportvergnügens. Wichtige Voraussetzung

dafür ist aber das entsprechende

Wissen und Geschick im

Umgang mit Schleifgerät und Wachs.

Auch ständiges Wechseln und

Herumprobieren beim Material ist bei

Weitem nicht jedermanns Sache. Wer

also keinen besonderen Wert darauf

legt, jede Saison die aktuellsten Modelle

mit der neuesten Technologie zu

fahren, und auch eine entsprechende

Zahl an Skitagen zusammenbringt,

ist mit einem eigenen Paar Ski, das

zum persönlichen Fahrstil passt, bestens

bedient.

TREFFPUNKT IM TAL

Heute ist die Verleihstation aus vielerlei

Gründen erste Anlaufstelle im Skigebiet.

War früher der direkte, schnelle

Einstieg ins Wintersportvergnügen

ein weiteres Argument für den Privatski,

so fallen heute dank ausgeklügelter

Online-Vorbestellung (die in vielen

Fällen mit einem zusätzlichen Preisrabatt

einhergeht) lästige Wartezeiten

bei der individuellen Anpassung weg.

Zusätzliche Orientierung liefert etwa

bei der leicht zu bedienenden Internet-Plattform

von SPORT2000 Rent ein

übersichtliches Bewertungssystem,

das den Kunden auf einen Blick erkennen

lässt, für welches Einsatzgebiet

und welche Könnerstufe sich der jeweilige

Ski eignet. Und wer trotzdem

die persönliche Beratung dem Web

vorzieht, ist beim Verleiher auch an

der richtigen Adresse.

Auch vergessliche Skibesitzer

müssen sich im Fall des Falles nicht

lange ärgern, sondern können im Verleihgeschäft

Vergessenes kurzfristig

ausborgen. Und schließlich fungieren

die meisten Sporthändler mit Skiverleih

auch als Service-Stationen für

„Fremdski“ – wobei man gerade in der

Hauptsaison (ohne Voranmeldung)

etwas Geduld mitbringen sollte.

Ein Argument hätten wir noch:

Ist man mit einem Skigebiet noch

nicht vertraut, erhält man in den Verleihshops,

die in der Regel unweit der

örtlichen Talstation liegen, garantiert

wertvolle Insidertipps für die schönsten

Abfahrten. Egal, ob mit eigenen

oder geliehenen Skiern . . .

WO DER SPORT DIE NR. 1 IST

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HÜTTENZAUBER

HARTE ARBEIT

„HÜTTENZAUBER“

BERGE, SCHNEE, SKIFAHREN. So definiert sich das Winterland Österreich,

das Marchfeld vielleicht ausgenommen. Österreich ist der Inbegriff des Wintertourismus,

immer weiß, alle glücklich, kein Raunzen, die folklorisierte Idylle.

Schon schön das alles, aber an die Arbeit dahinter denkt keiner.

Der Journalist Maximilian Brustbauer hat einen Tag auf einer Skihütte in Gerlos

miterlebt und lässt hier seinen Gedanken freien Lauf.

TEXT: Maximilian Brustbauer

116

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


FOTOS: Alexander Pfeffel – photography.pfeffel.at, Julius Holländer

Da, wo sich in einer Stunde die

Touristen ihre Stöcke gegenseitig

in den Rücken drücken,

stehen jetzt nur die beiden

Liftwarte vor ihrem Wartezimmer.

„Griaß eink.“ Es ist Jänner, es ist halb

acht Uhr morgens. Hier ist Gerlos, hier

ist Skizirkus.

Tief hängender Nebel verdeckt

die Bergspitzen, Stille liegt über dem

engen Tal, durchschnitten nur vom

Surren der Gondelbahn. Über den

schwarzen Hartgummimatten hat

sich vergangene Nacht Neuschnee gelegt,

nicht viel, nur leicht bestreut,

wie Puderzucker auf einem Germknödel.

Die Pistenbullys haben erst vor einer

Stunde ihre Schicht beendet.

Während in den Hotels schon Ham

and Eggs und Müsli gefrühstückt

wird, verzehren die Raupenfahrer erst

ihr Abendessen. Feierabend trifft Tagesbeginn

– so hart wie sonst nur in

Großstädten die Müllabfuhr auf Clubkultur.

Gerlos. Im Mittelalter war hier

nur eine Passstraße für Handel. Später

wurde Goldberg bau betrieben, weswegen

es beinahe Krieg zwischen

Tirol und Salzburg gegeben hätte. Vor

hundert Jahren dauerte es zwei Tage,

um nach Mayrhofen und zurück zu

kommen. Unter Schuschnigg wurde

die erste Straße nach Gerlos gebaut.

Damit hat alles angefangen. Vor rund

70 Jahren errichteten die Großväter

die ersten Lifte, kleine Dorfwirtshäuser

verwandelten sich unter den Vätern

in Herbergen und sind heute die

Hotelburgen der Söhne. Heute pendeln

Shuttlebusse im 15-Minuten­

Takt durch das Tal.

PIONIERARBEIT

Die rauen Hände der zwei Liftwarte

machen noch die anstrengenden Aufbaujahre

sichtbar. Kraftvoller Händedruck.

In ihren sonnengegerbten Gesichtern,

mit Falten, so vielen wie die

Alpen Täler haben, tragen die zwei

mondäne Sonnenbrillen. Gerahmt von

graumelierten Winterbärten haben

die beiden Männer dieses eigene, heute

schon fast verlorene, alterslose Männeralter

zwischen 35 und 60 Jahren.

In der Nebelwand vor dem Eingangsbereich

der Gondelbahn deuten

Der Dokumentarist

MAXIMILIAN BRUSTBAUER ist

neben seiner Tätigkeit als Lehrer

am BORG Hegelgasse in Wien unter

anderem auch freier Journalist mit

Publikationen in der „Presse“, „Wiener

Zeitung“ und anderen Medien.

KONTAKT: E-Mail: info@querstadt.net;

maximilian.brustbauer@gmx.at

WEB: querstadt.net

sich Silhouetten an und noch etwas

müde stapfend kommen die ersten

Menschen auf uns zu. Wiedererwiderndes

„Griaß eink“, die kennen sich,

Tag für Tag immer wieder dasselbe.

Es ist kurz vor acht und das Team von

„Seppi’s“ am Isskogel sammelt sich. 24

Menschen, die den täglichen Hüttenzauber

erzeugen.

„Wir waren die Ersten hier am

Berg, weil als der Lift gebaut wurde,

wollte keiner rauf. Und mein Vater hat

das dann eben gebaut“, erzählt Josef

„Seppi“ Kammerlander, während sich

die Angestellten auf die Gondeln verteilen.

„Es gab damals da oben auch

kein Leitungswasser, das haben wir

in Kanistern raufgebracht. Da war es

dann auch wieder mein Vater, der wochenlang

im Winter rumgestapft ist

und eine Quelle gesucht hat.“ Infrastruktur

am Berg hieß do it yourself.

Auf 1.810 Metern über dem Meer

sieht es etwas besser aus als im vom

Nebel versteckten Tal. Berge, Berge,

Berge, „da hinten ist der Großvenediger

und dort ist das Kitzsteinhorn.“

– „Aha“, suchender, nichts findender

Blick, „schön!“ Großes Lachen, „erkennst’s

leicht ned?“ Tja, Berge, wohin

das Auge reicht.

Während Seppi die beiden Etagen

zeigt – von wegen Hütte – sind die

Angestellten schon am Putzen, denn

das passiert vor dem Aufsperren. Am

Abend müssen alle um 16.45 Uhr ins

Tal, da geht sich nur das notwendigste

Wischen und Maschinenputzen aus.

Staubsauger, Tische wischen, Besteck

polieren und in der Küche beginnt die

Gulaschsuppe leicht zu köcheln. Der

typische Geruch von Winterurlaub,

Germknödel mit Pommes und Grillwürstel

mit Vanillesauce. Skiwasser

trifft Glühwein trifft Kaffee trifft

Schnaps. Nur der Begriff „süß“ passt

für diese Hüttenmischung.

FRÖHLICHE MENSCHEN

Die Zeit fährt mit den Köchen, den

Kellnern und dem Rest der Belegschaft

Schlitten und schon sind die

ersten Skifahrer im SB-Bereich. Eine

heiße Schokolade für die Tochter,

ein kleines Bier für den Vater. „Es ist

ein anstrengender Beruf, aber es ist

auch ein zufriedenstellender Beruf.

Die Menschen sind immer fröhlich,

wenn sie zu uns kommen“, sagt Anita,

Seppis Frau, und lächelt selbst.

Obwohl mittlerweile schon Hunderte

Paare Skischuhe über den roten

Teppichboden rein-, Schlange gestanden

und wieder rausgestapft sind,

haben die Kammerlanders und ihre

Angestellten eine Ruhe weg, die ansteckend

ist. Der Abräumer „Aquarius“,

die Nummer aus dem Musical

„Hair“ pfeifend, tänzelt mit einem

übervollen Tablett durch das Restaurant.

Alles erinnert an die berühmte,

ausgelutschte Metapher von der

„geschmierten Maschine“, aber was

soll’s, sie funktioniert. „Die Gäste

dürfen nicht mitbekommen, wenn etwas

nicht funktioniert“, merkt Anita

augenzwinkernd an, während sie

eine fünfköpfige Familie abrechnet,

deren Vater nur noch seine Brieftasche

im Griff hat. „Pommes!“ „Twix?“

„Wo hast du das denn jetzt her? O.k.,

das bitte auch noch auf die Rechnung,

danke.“

EIN SCHNEELOCH

Gerlos hat rund 780 Einwohner und

liegt auf 1.250 Metern Seehöhe. Vor

zwei Jahren fielen hier 11 Meter

117


HÜTTENZAUBER

Das Bergidyll täuscht: Die Skihütte ist ein wahres „Kraftwerk“,

in dem die Mitarbeiter einen ganzen Tag lang unter Strom stehen.

Schnee, über den Winter verteilt, ein

Schneeloch, eigentlich. Aber vergangenen

Winter bekamen die Touristen

bis zur ersten Jännerwoche nur

schneeweiße Bänder durch grasgrüne

Hänge gezeigt. Natur eben. Soll diesen

Winter aber wieder ganz anders sein.

Der Betrieb rast jetzt und gibt mir

einen aus, irgendwann wurde mein

Notizheft gegen einen Spritzer eingetauscht.

Nicht nur die Ruhe der Kammerlanders

ist ansteckend. „Gesundheit!“

Sanft ist aus dem obersten Stock,

da, wo der 12-mal-12-Meter-Schirm

steht, der Bass zu hören. Ab 14 Uhr legen

DJ Hoody und DJ Flexible auf. Seppi’s

ist längst nicht mehr die Skihütte

mit Volksmusik. „Vor über zehn Jahren

wollten wir einen neuen Weg gehen.

Nicht Ischgl, nicht Mallorca, aber

Feiern mit Stil.“

Während im Restaurantbereich

noch gesättigte Menschen auf Bänken

sitzen, stehen hier schon die Ersten

auf denselbigen. Die Stimmung,

die früher Seppis Vater mit der Zither

erzeugt hat, kommt heute von House

und ein bisschen Dub Step. Die Berge

überdauern die Menschen, aber sie

betten ihre Zeit immer wieder neu in

das Panorama ein.

Hinter der Bar vibrieren vier oder

fünf oder auch sechs Leute, das geht

nicht zu zählen, zum lauten, aber angenehmen

Beat. Einer steht an der

Zapfsäule, bis zum Schluss, durchgehend.

Hände reichen Gläser, nehmen

Scheine. Seppi sagt aus der Distanz

zusehend: „Die machen das gut“ und

noch zufriedener: „Das ist schon die

nächste Generation!“ Wenn der Klimawandel

nicht dazwischenfunkt,

wird sich auch eine vierte ausgehen.

15 Uhr und der Urlaub tanzt! Die

Atmosphäre hat bis auf das Panorama

nichts mit der Vorstellung einer

klassischen Skihütte zu tun. „Ich war

ohne Kinder immer hier und jetzt,

mit meinen Kindern, komm ich auch

Am Ende des langen

„Hütten“-

Tages kann man

sich auch einmal

ein kühles Bierchen

genehmigen.

her. Wir stehen halt etwas weiter von

den Boxen weg“, sagt die holländische

Touristenmutter. Enkel hüpfen um

ihre Großeltern, Jugendliche stehen

auf den Bänken, die Mittdreißiger lachend

an der Bar und überall sonst,

wo sie Platz finden.

Moderner Familienurlaub mit

Nachmittagsclub. Die Ansprüche haben

sich geändert und Seppi befriedigt

sie. Seinem Vater gefällt das Neue

übrigens auch.

VEREINTES EUROPA

Ab halb fünf dünnt sich die Terrasse

aus. Die Angestellten, die jetzt auch

wieder etwas runterkommen, sind

aus Österreich, Italien, Tschechien,

Deutschland – und haben heute wiederum

Menschen aus zig Nationen

glücklich gemacht. Europa, vereint

auf einer kleinen Hütte in den Alpen,

ein zufriedenes, ein glückliches Europa

lebt hier. Es geht um Tourismus,

klar, um Geldverdienen. Ja, es ist das

ein sorgenfreier Urlaub von der Welt,

von den Problemen, aber vielleicht

nehmen wir Glücklichgemachten diese

Erkenntnis ein Stück weit mit, es ist

uns zu wünschen.

„Bedankt, zie je morgen.“ – „Goede

nacht!“ Dann ist die Hütte mit einem

Mal leer und still. Wir stellen uns an

den Rand der Terrasse, schauen runter

ins Tal. Die Sonne ist schon lange verschwunden

und die Berge kommen

blau schimmernd zur Ruhe. Nur noch

Stille, die Touristen sind weg, die Angestellten

schon im Tal, die Gondelbahn

fährt nicht mehr, nur noch wir

sind hier. Eine Zigarette, ein Schnaps

– „Gesundheit!“

FOTOS: Pitztal Wild Face, Klaus Höfler

118

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


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MIT ALMLIESL ZURÜCK ZUR NATUR –

WINTERZAUBER IN DEN BERGEN

„SCHATZ,

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WINTERURLAUB BEI

ALMLIESL BUCHEN!“

Die heimeligste Zeit im Jahr in schneesicheren

Höhen zu verbringen, liegt voll im

Trend. Und der Wunsch, die Natur hautnah

zu erfahren, ist größer denn je. Als Anbieter

eines exklusiven Programms für Hütten

und Ferienhäuser wird „Almliesl“ genau

diesen naturverbundenen Anforderungen

mehr als gerecht.

Das Almliesl-Angebot spricht all jene an,

die Lust auf etwas Neues haben. Jedes

Almliesl-Objekt ist einzigartig und individuell:

von der rustikalen Hütte mit knarrendem,

alten Holz, schiefen Decken und

altem Gemäuer bis hin zum Luxus- Chalet

direkt an der Piste mit Kachelofen und

Sauna. Egal, ob einsam im tiefverschneiten

Zauberwald oder mitten im Geschehen

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DIE AUSWAHL

im Almliesl-Programm verleitet zum

Schwärmen und spricht nicht nur Bergfexe

an, sondern auch Familien und Romantiker.

Die Kids auf ihrer Suche nach Abenteuern

ebenso wie die Partner auf vier

Pfoten haben bei Almliesl einen eigenen

Themenbereich. Alle Stressgeplagten, Erholungsuchende

finden mit Almliesl garantiert

Ruhe und Einsamkeit – auf Wunsch sogar

ohne Strom und Handyempfang.

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Über 20 Jahre Erfahrung im Tourismus

sprechen für sich: Qualität statt Quantität

beim Urlaubsprodukt, im Kundenservice

und in der Gästebetreuung – das hat

oberste Priorität. Alles an einem Ort mit

„Bestpreis-Garantie“! Gut zu wissen, dass

man sich den Zeitaufwand auf unzähligen

Vergleichsplattformen sparen kann. Almliesl

ist in den Bergen daheim, kennt jedes

Haus persönlich sowie die Leute und die

echten Geheimtipps der Region.

DAS GANZ SPEZIELLE GESCHENK

Mit dem neuen Gutscheinshop kann den

Liebsten (nicht nur zu Weihnachten) das

Wertvollste zum Geschenk gemacht werden,

nämlich gemeinsame Zeit. Einfach

gestaltet, über „Print@home“ erstellt –

und schon hat man ein ganz besonderes

Präsent zu verschenken.

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Österreichs Bergen, Südtirol und in

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120

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017

FOTOS: xxx


121


ALPENPARKS

NICHT DAHEIM UND

DOCH ZU HAUSE

Die AlpenParks Hotels & Residences verbinden privates Wohnen mit dem perfektem Service

eines Hotelurlaubs. Und das nur an den schönsten Plätzen des Landes.

122

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


ANZEIGE / FOTOS: AlpenParks

Wohnen wie daheim, aber

an den schönsten Flecken

Österreichs: So könnte

man die Grundidee der

AlpenParks Hotels & Residences beschreiben.

Auf Urlaub sein und doch

privat wohnen, kombiniert mit perfektem

Service und allen Möglichkeiten,

die Natur zu genießen – das alles

ermöglicht das AlpenParks-Team. Ob

Hütten oder Chalets, Appartements

oder Hotels: AlpenParks baut, wie der

Name schon sagt, seine Häuser in den

Bergen, in wunderschöner Umgebung.

ECHTE TRAUMLAGEN

Im steirischen Altaussee zum Beispiel

sind 46 Ferienhäuser aus Holz entstanden,

die vom ersten Moment an Gemütlichkeit

vermitteln – und viel Platz

für Urlaub mit Freunden bieten. Die

Chalets in der „Hagan Lodge“ in Altaussee

gibt es für vier, sechs und acht

Personen, teilweise mit eigener Sauna.

In Maria Alm, in der Ferienregion

Hochkönig am Fuße des Steinernen Meeres

erwarten Gäste ein Aktiv hotel sowie

großzügige Ferienappartements. Bei einer

Größe zwischen 66 und 166 Quadratmetern

lässt es sich vorzüglich entspannen

– und vom Balkon aus den Blick auf

die Salzburger Bergwelt genie´ßen. Und

das an zwei Standorten: Entweder mitten

im Zentrum von Maria Alm oder in

der Residence Schmiedhöfl, fünf Gehminuten

vom AlpenParks Hotel entfernt.

Da wie dort genießen Urlauber die Vorzüge

eines Vier-Sterne-Hotels mit ausgezeichnetem

Restaurant; sowie eben den

Luxus, in einem privaten Urlaubszuhause

in den Bergen zu wohnen. Die Region

punktet zudem mit 120 Pistenkilometern

und 33 modernen Liftanlagen.

In Bad Hofgastein liegen 31 luxuriöse

Appartements zentral am Beginn

der Fußgängerzone. Im Erdgeschoß

findet man für Frühstück und

den kleinen Hunger das „Breakfast &

Bistro“. Der Vitalbereich in Bad Hofgastein

ist mit Sauna, Infrarotkabine

und einem Ruheraum ausgestattet.

Die Alpentherme ist von dort aus in

wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Gleich drei AlpenParks-Standorte

gibt es in Zell am See. Die „Residence

Zell am See“ liegt mit zehn Appartements

zentral und nahe der Talstation

CityXpress. Direkt im Zentrum befindet

sich das AlpenParks Hotel & Central.

Die sechs Ferienwohnungen der

Residence Areitbahn bieten einen

grandiosen Blick aufs Kitzsteinhorn.

Bleibt noch das Hotel Matrei in

Osttirol: ein idealer Ausgangspunkt

für Schulskireisen, Wintersportwochen

und Familienurlaube mit unmittelbarer

Nähe zum Skigebiet am Großglockner.

NEU AB DEZEMBER 2016 – Moderne

Zimmer & Ferienappartements im

Zentrum von Kaprun.

AlpenParks

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Appartements in den Bergen

PRIVATES WOHNEN, kombiniert mit

perfektem Service und der Möglichkeit,

die Natur zu erleben und Sport

zu treiben: Dafür steht AlpenParks.

HOTELS & RESIDENCES werden nur an

den schönsten Plätzen inmitten der

österreichischen Alpen errichtet.

ALLE INFOS:

WEB: alpenparks.at

info@alpenparks.at

123


SKI & KULINARIK

GOURMETKÜCHE

AM BERG.

In der Verwallstube sind

Skischuhe und Fünf-Gänge-Gourmetdinner

kein Stilbruch. Das Zweihaubenrestaurant

liegt schließlich direkt an der Piste auf 2.085 Metern

Seehöhe am Westgrat des Galzig, und damit mitten -

drin im Skigebiet St. Anton am Arlberg.

GENUSS

-GIPFEL

Was die im Tal können, kriegen

wir auch hin“, sagen

sich immer mehr Köche

und wandern mit ihren

Gourmetküchen in die Berge. Dass

es funktioniert, zeigt ja die „Alpenglow

Stube“ auf 3.488 m im amerikanischen

Vail schon seit Jahren erfolgreich.

Aber auch in Österreich wächst

die Zahl der Hoch-Küchen. Kaviar

statt Kaspressknödel lautet das Mantra,

leuchtendes Beispiel in Österreich

ist die Verwallstube-Galzig im Arlberggebiet:

In der Bergstation der Galzig-Bahn

wird neben dem SB-Restaurant

niveauvoll in der Gourmetstube

aufgekocht. Seit 1995 immer mit einer

Haube bewertet, 2005 und jetzt in der

aktuellen Ausgabe von Gault Millau

sogar mit zwei Mützen.

Einer, der den Aufstieg initiierte

und mitgestaltete, ist Manfred Fahrner,

seit 25 Jahren Geschäftsführer

der Verwallstube. „Am Anfang haben

FOTOS: Verwallstube/Christian Gufler

TEXT: Werner Ringhofer

124

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Herr der Verwallstube

MANFRED FAHRNER hält als Geschäftsführer

Europas höchstgelegenes

Zweihaubenlokal, die Verwallstube in

St. Anton am Arlberg, am Laufen.

WEB: abbag.com

mich die Leute für verrückt erklärt“,

sagt er. Ein Gourmetrestaurant auf

2.085 Metern! Und dann auch noch

mit Schwerpunkt Fisch! „Nicht nur

Saibling und Forelle, sondern auch

exklusiver Meeresfisch steht bei uns

auf der Karte. Oder Steinbutt aus dem

Ofen für fünf Personen, Loup de Mer

in der Salzkruste und natürlich unsere

berühmte Bouillabaisse.“

Hoch gepokert, aber das Risiko

zahlte sich aus. „Ich habe an das

Konzept geglaubt, schließlich haben

wir das Publikum für so eine Küche.“

Mit etwas Glück sitzt man Tisch

an Tisch mit europäischem Hochadel,

mit Hansi Hinterseer oder Gerhard

Berger. Ohne großes Aufsehen.

„Im Skigewand werden selbst prominente

Menschen kaum erkannt. Nur

als Wladimir Putin kam, spielte sich

doch einiges ab“, erzählt Manfred

Fahrner – „allein 40 Sicherheitsleute

waren da auf den Beinen.“

GERÄUCHERTES SAIBLINGSTATAR

Argumente, warum Prominente und

Normalsterbliche kommen, gibt es

genügend. Schon allein das Bergpanorama:

Der erste Blick fällt auf die

weißgepuderten Gipfel von Patteriol,

Saumspitze, Scheibler, Kuchenspitze

und noch einigen mehr. Der zweite

Blick fällt auf die malerisch inszenierten

Teller. Absolut sehenswert, wie

etwa das geräucherte Saiblingstatar

mit zweierlei von der Gurke (Granité

und Schaum).

Neben der Optik verzaubert auch

der Duft, vor allem bei den Trüffelgerichten.

Nicht irgendwelche Billigstknollen

werden vor dem Gast auf

das Gericht gehobelt, nur allerfeinste

Qualität darf auf den Tisch: weiße

Albatrüffel aus dem Piemont oder

Perigord-Trüffel aus Frankreich. Bei

so viel Luxus könnte man jetzt glauben,

man muss im Anzug erscheinen.

„Stimmt nicht“, beruhigt Manfred

Fahrner, „90 Prozent unserer Gäste

kommen in Skischuhen und Anorak.“

... ODER DOCH KAISERSCHMARREN

Klar, so knapp an der Skipiste dreht

sich nicht alles um Hochküche, auch

Herzhaftes ist gefragt. Und das in großen

Mengen: 300 Sitzplätze sind im

unteren Geschoss, 400 oben, und auf

der Terrasse kommen noch einmal

500 dazu. Pasta, Pizza gibt es, Leberknödel-,

Erbsen- und Frittatensuppe,

Gulasch und Wiener Schnitzel. „Alles

ist frisch, sogar der Teig für Apfel- und

Topfenstrudel wird immer mit der

Hand gezogen“, betont Manfred Fahrner.

Ganz gern greifen die Gäste beim

Kaiserschmarren zu – an starken Tagen

werden bis zu 700 Eier verarbeitet.

Für solche Mengen und bei so einem

Anspruch braucht es einiges an

Personal. 56 Mitarbeiter sind im ganzen

Haus beschäftigt, 40 im SB-Bereich,

16 in der Verwallstube. Eine gut

zusammengeschweißte Mannschaft:

„48 Leute vom letzten Jahr sind auch

heuer wieder im Betrieb, manche

kommen bereits seit 25 Jahren.“

Grundbedingung für so einen Betrieb

ist die absolute Frische der Ware.

Regelmäßig liefert der Fischmarkt in

Paris im Expresstempo: Um 7.30 Uhr

in der Früh wartet Manfred Fahrner

bereits im Tal, und erst wenn die Ware

seiner strengen Prüfung standhält,

darf sie mit der Seilbahn nach oben.

Bis 8.30 Uhr muss alles erledigt sein,

dann kommen die ersten Skifahrer.

SCHWERTFISCH AN GONDEL

Die Bedingungen in dieser alpinen

Gegend können manchmal extrem

sein. „Minus 15 Grad sind bei uns keine

Seltenheit, da muss die Ware gut

verpackt sein. Kartoffeln etwa werden

süß, wenn sie gefroren sind.“ Eine

unkonventionelle Lösung brauchte

es, als einmal ein ganzer Schwertfisch

geliefert wurde. Ein dreieinhalb

TOP

HOCH-

KÜCHEN

auf Österreichs

Skibergen

SCHAUFELSPITZ (T)

Zwei Hauben in der Bergstation Eisgrat

des Stubaier Gletschers auf

2.900 m. Heuer allerdings wegen Umbauarbeiten

von Gault Millau nicht

bewertet. WEB: stubaier-gletscher.

com/skigebiet/restaurants

WEDELHÜTTE (T)

Exklusives Hütten-Erlebnis im Hochzillertal

auf 2.350 m; Schlemmen auf

Hauben- und Wohnen auf 5-Sterne-Niveau.

WEB: wedelhuette.at

KRISTALLHÜTTE (T)

Vom Hüttenklassiker bis zum ambitionierten

Abendmenü auf 2.147 m, Zimmer

mit grandiosem Ausblick, ebenfalls

im Hochzillertal.

WEB: kristallhuette.at

ADLERLOUNGE (T)

Mischung aus Tiroler Gemütlichkeit

und modernem Design, sensationeller

Glockner-Blick. Kals am Großglockner;

WEB: adlerlounge.at

GANNERHOF (OSTTIROL)

Uriges Ambiente, feine Bioküche im

Osttiroler Villgratental auf 1400 m.

WEB: gannerhof.at

RESTAURANT EISSEE (K)

Moderner Glaspalast bei der

Bergstation des Mölltaler Gletschers

auf 2.800 m, die Spezialität ist feine

Kärntner Hausmannskost.

WEB: gletscher.co.at

GASTHAUS FELLACHER (K)

Eine Haube für die hervorragende

Hausmannskost auf 1.400 m. Der

Tipp: Schweinsbraten aus der Rein.

Patergassen bei Bad Kleinkirchheim,

WEB: almdorf.com

RESTAURANT PHILIPP (ST)

Haubengekrönte, klassische Linie mit

innovativen Ideen in der Küche des

Schlosshotels Seewirt (1.763 m) auf

der Turracher Höhe.

WEB: schlosshotel-seewirt.com

LOSERHÜTTE (ST)

Ofenbratl, Kaiserschmarrn, Speckjause,

Wild- und Fischspezialitäten.

Traumblick von 1540 m. Altaussee,

WEB: loserhuette.at

125


SKI & KULINARIK

Meter langes „Viecherl“. In eine Gondel

passte der Fisch nicht, also wurde

er einfach unter die Gondel gehängt

und so nach oben transportiert. „Anders

wäre es nicht gegangen und ein

schöner Werbegag war es außerdem“,

erinnert sich Manfred Fahrner augenzwinkernd.

Auch in der Küche auf fast 2.100

m Höhe muss man sich an die speziellen

Verhältnisse anpassen. Kuchen

geht doppelt so schnell auf wie im Tal,

Brot und Lebensmittel werden schneller

trocken, Champagner hat „energischere“

Perlen – und das Frühstücksei

braucht eine Minute länger, bis es gekocht

ist.

Lange Zeit ging auch das Gerücht

um, Wein würde so hoch oben schneller

reifen. Deshalb wollte der Wachauer

Spitzenwinzer F.X. Pichler einige

Kisten probeweise im Keller der Verwallstube

lagern, aber daraus wurde

nichts. „Der Aufwand hätte sich nicht

ausgezahlt. Meine Erfahrung hat gezeigt,

dass die Höhe keine Vorteile

bringt“, sagt Manfred Fahrner. Gut gefüllt

ist das Gewölbe trotzdem – rund

400 verschiedene Positionen stehen

zur Auswahl bereit.

AUCH ABENDS OHNE KRAWATTE

Zeit zum Genuss ist nur bei Tageslicht,

am Abend hat das Restaurant geschlossen.

Nur einmal pro Woche, immer

am Donnerstag von 19 bis 23 Uhr,

wird ein Candlelight-Dinner veranstaltet.

Dann erwartet die Besucher

eine Gondelfahrt bei Nacht, das Dinner

und Live-Klaviermusik. Übrigens:

Die Krawatte kann man im Schrank

lassen, auch am Abend geht es hier

nicht steif zu – sportliche Eleganz ist

angesagt.

Die Wintersaison dauert in der

Verwallstube bis Ende April, für Manfred

Fahrner ist dann aber noch lange

nicht Schluss. Das SB-Restaurant läuft

auch im Sommer, erst ab Mai sind

fünf Wochen Pause angesagt. „Ich

wohne praktisch das ganze Jahr am

Berg. Für mich der ideale Arbeitsplatz,

in der Höhe fühle ich mich besonders

frisch.“ Manfred Fahrners Frau arbeitet

übrigens auch in der Verwallstube

und für die Nachfolge innerhalb der

Familie ist bereits gesorgt. „Der Sohnemann

wird wohl einmal die Führung

hier heroben übernehmen ...“

MIT

POWER

AUF DER PISTE

WINTERSPORT MACHT HUNGRIG. Das Problem:

Die typisch fette und süße Skifahrerkost in den Hütten ist ein

Dick- und Müdemacher. Für eine ganze Skiwoche voller Elan

braucht es daher gesunde Alternativen. Wie das funktioniert,

haben wir bei Mag. Martina Fellner von der „Österreichischen

Gesellschaft für Sporternährung“ (ÖGSE) erfragt.

TEXT: Werner Ringhofer

Wenn die Berge Schneehauben

tragen, denken wir sofort

an Pulverschneepisten

und Hüttengaudi. Eine ganze Woche

auf den Latten kostet aber ordentlich

Kraft. In einer Stunde verbraucht

eine sportlich Ski fahrende Frau im

Schnitt 400 kcal, Männer 550. Pistenfreaks,

die den Skitag von der ersten

bis zur letzten Gondelfahrt ausnützen,

haben also ordentlich zu tun, um

ihre Energiespeicher aufzufüllen.

Da empfiehlt es sich schon, nicht

irgendeinen, sondern qualitativ hochwertigen

„Brennstoff“ einzufüllen.

Um die typische Hüttenkost sollte

man aber eher einen Bogen machen.

Also keine Pommes, Toasts, Bernerwürsteln

und Germknödel.

Die gute Nachricht: Immer mehr

Hütten bieten gesunde Alternativen

– und mit Frühstück und Abendessen

im Hotel kommt man dann gut

durch die Skiwoche. Erst Recht, wenn

man einige Tipps beachtet, die Ernährungswissenschafterin

Martina Fellner

von der „ÖGSE“ hier mit auf die

Piste gibt.

FOTOS: ÖGSE, istock

126

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


ÖFTER UND LEICHT SNACKEN

„Statt der üblichen drei Hauptmahlzeiten

ist es besser, fünf kleinere Mahlzeiten

über den Tag zu verteilen“, weiß

Fellner. „Auf einmal zu viel zu essen,

belastet nämlich die Verdauungsorgane.

Entscheidend ist auch, dass der

Snack möglichst kurz im Magen

bleibt.“ Das kann man selbst ganz

leicht steuern: Je besser die Nahrung

gekaut wird, desto kürzer bleibt sie im

Magen. Eine Erleichterung stellen

auch fett- und zuckerarme sowie

pflanzliche Speisen dar (außer Gurkensalat,

Bohnen, Kraut und Pilzen).

Auch ganz wichtig: Körperwarme

Speisen und Getränke bevorzugen, sie

bleiben kürzer im Magen als sehr kalte

und sehr heiße Nahrung.

Empfehlenswerte Speisen, die relativ

kurz im Magen bleiben, sind z. B.:

leichte Suppen, Joghurt, Weißbrot,

Reis, Kartoffelpüree, fettarmer Käse

und viel gekochtes oder gedünstetes

Gemüse.

TREIBSTOFF KOHLENHYDRATE

Kohlenhydrate sind wichtige „Kraftstoffe“,

wenn man den ganzen Tag am

Ski steht. „Man sollte sie allerdings

nicht in Form von Zucker, Limonaden,

Süßigkeiten aufnehmen, denn diese

enthalten zu wenig Mineralstoffe, Spurenelemente,

Vitamine und Ballaststoffe

– und können zu Leistungseinbrüchen

führen.“ Ziel sollte es vielmehr

sein, verstärkt komplexe Kohlenhydrate

zu essen wie Vollkornprodukte oder Naturreis.

WIE MAN KOMPLEXE

KOHLENHYDRATE TANKT:

• Beilagen (Nudeln, Reis, Kartoffeln,

Brot) erhöhen • Fleisch und fette

Saucen reduzieren • Brotscheiben dick

schneiden und Belag reduzieren

• Limonaden einschränken • wenig

Süßigkeiten • Desserts in Form von frischem

Obst

DAS OPTIMALE TIMING

„Kurz vor und während körperlicher

Belastung sind schwerverdauliche

Vollkornprodukte und ballaststoffreiche

Lebensmittel allerdings nicht

empfehlenswert, da es zu lange dauert,

bis die Kohlenhydrate zur Energiegewinnung

bereitstehen“, betont

die ÖGSE-Expertin. Entscheidend ist

daher auch das richtige Timing.

WANN MAN WAS ISST:

IN DER FRÜH: Müsli mit Obst, Vollkornbrot

mit magerem Käse und Schinken

und Gemüse, eventuell ein Ei.

ZU MITTAG: Grießnockerlsuppe, Nudelgerichte

ohne fettreiche Saucen, Salat.

AM ABEND: Fischgericht, gebraten

oder gegrillt mit Gemüse und Kartoffeln

(gekocht oder Ofenkartoffeln),

oder mageres Fleisch, natur gebraten

oder gegrillt mit Gemüse, Naturreis

oder Petersilkartoffel. JAUSE: Obst

(Banane, Trockenfrüchte), Müsliriegel,

Suppe (Gemüse-, Grießnockerl-, Nudel-

oder Reissuppe), belegtes Brot mit

fettarmem Käse oder Schinken und Gemüse.

DIE RICHTIGE MENGE

Ist man nur eine Stunde unterwegs,

braucht man keine Kohlenhydrate

extra. Für bis zu zwei Stunden Sport

mit mittlerer Intensität genügen ca.

30 g Kohlenhydrate, um die Körperspeicher

wieder aufzufüllen. Über

zweieinhalb Stunden braucht man 60

bis 90 g „schnelle“ (z. B. Traubenzucker)

und „langsame“ (also komplexe)

Kohlenhydrate.

ZUR ORIENTIERUNG:

CA. 30 GRAMM KOHLENHYDRATE

SIND ENTHALTEN IN:

• 1 Semmelknödel • 1,5 Bananen

• 2 Nektarinen • 2,5 Kiwi • 2 Schokomüslriegel

• 2 Scheiben Vollkornbrot

• 1 Portion Müsli (50 g) • 120 g

gekochte Spaghetti • 150 g gekochter

Reis • 3 Kartoffeln • 0,375 l Apfelsaft

Die ÖGSE-Expertin

MAG. MARTINA FELLNER ist

Ernährungswissenschafterin und

bietet u. a. Ernährungsberatung,

Workshops, Vorträge und Kochkurse

an.

WEB: nutrition-consulting.at,

oegse.at

TRINKEN MIT VERSTAND

Der Körper braucht bei und nach einer

sportlichen Belastung natürlich auch

Flüssigkeit. Der Bedarf ist beim Skifahren

nicht zu unterschätzen, je nach

Intensität können es 400 bis 1200 ml

pro Stunde sein. Martina Fellner: „Bei

geringer Anstrengung ist Leitungswasser

optimal; bei höherer Intensität

sind 100-prozentige Fruchtsäfte mit

Leitungswasser aufgespritzt eine gute

Wahl. Denn sie enthalten verschiedene

Kohlenhydratarten (Traubenzucker,

Fruchtzucker, Zucker), außerdem

Vitamine und Mineralstoffe. Gut geeignet

sind zwischendurch auch ungesüßte

Früchte- und Kräutertees.“

Nicht empfehlenswert sind Limonaden,

Energy Drinks, Colagetränke,

Apfel- oder Orangensäfte: Durch

den hohen Zuckeranteil kommt es zu

einer verzögerten Magenentleerung

bzw. Aufnahme im Darm. Besser sind

Johannisbeersaft, Kirsch- oder Multivitaminsaft,

allerdings nur verdünnt.

Und das Schnapsstamperl beim Einkehrschwung?

Das sieht die Ernährungsexpertin

mit Skepsis: „Man kann

fast alles in Maßen essen und trinken,

nur von Alkohol auf der Piste sollte

man die Finger lassen.“

127


TUX

FINKENBERG

WINTERLAND TIROL

SCHNEE? SICHER!

2.400 Höhenmeter liegen in der Region Tux-Finkenberg zwischen Berg- und Talstation.

Breit ist auch das Spektrum: Vom Gletscherskifahren bis zur Funslope ist alles dabei.

Kaum wo geht es weiter hinunter,

kaum wo geht es höher hinauf als

im Tuxertal. Bei 850 Metern Seehöhe

fängt das Skigebiet in Tux-Finkenberg

an und es endet auf dem Hintertuxer

Gletscher in der dünnen

Höhenluft von 3.250 Metern. Dadurch

gibt es hier auch heutzutage noch von

Oktober bis Mai eine hundertprozentige

Schneesicherheit. Das muss auch

sein, wenn man sich Österreichs einziges

Ganzjahresskigebiet nennen

darf. Skifahrer und Snowboarder haben

in Tux-Finkenberg jeden Tag im

Jahr die Möglichkeit, ihr Hobby auszuleben.

Und das nicht etwa nur auf

einem Hang, sondern auf 60 Pistenkilometern.

Und etwas weiter unten,

in der Ski- & Gletscherwelt Zillertal

3000, warten im Winter nochmals 196

Kilometer an präparierten Pisten.

Wo also anfangen bei so einem

Angebot? Insider raten da zu einer Pistentour

vom Penkenjoch-Finkenberg

über das Skigebiet Rastkogel zur Eggalm.

Sportlich herausfordernder wird

die Runde am Hintertuxer Gletscher –

mit 15.000 Höhenmetern auf 60 km

Piste verteilt. Und nach dem Skitag

am Gletscher geht es auf den beschneiten

Abfahrten runter ins Tal nach

Hintertux, Tux-Vorderlanersbach und

Tux-Lanersbach. Ah ja, ab diesem

Winter kommt noch ein Spaßfaktor

dazu: die Fun slope Hintertux im Bereich

des Sommerbergs!

DAS RUNDUM-ANGEBOT

Skifahren allein ist heute aber zu wenig.

Abseits der Pisten sind im Tuxertal daher

auch 28 Kilometer Langlaufloipen

gespurt. Skaten kann man aber nicht

nur in der Loipe, sondern auch mit

Schlittschuhen – auf einem der beiden

Natureislaufplätze, die auch von Eisstocksportlern

genutzt werden können.

Kinder haben im Eggalm-Kinderpark

Spaß im Schnee am Zauberteppich

und auf dem Ski-Karussell. In der

Playarena in Vorderlanersbach können

sich die Kleinen auf 1.000 Quadratmetern

im Indoorspielpark austoben,

auch wenn das Wetter einmal schlecht

sein sollte.

Zahlen & Fakten

LIFTE: 15 23 26

PISTEN: 196 km; ■ 53 ■ 94 ■ 12;

dazu 34 km für Freerider/Skirouten

PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 51,–;

Jugend/Sen. € 41,– ; Kinder € 23,– ;

Top-Termine 2016/17

16. 12.: Bergadvent im Tuxertal

30. 12.: Vorsilvesterparty für Kinder in

Tux-Lanersbach

3. 1.: Weihnachts- und Neujahrskonzert

der Wiltener Sängerknaben

Ab 9. 1.: Skishow in der Arena

Hinteranger in Tux-Lanersbach

(bis ca. Ende März)

Alle Veranstaltungen in der Region:

WEB: tux.at/events.htm

INFOS & BUCHUNG:

TVB Tux-Finkenberg

Tel.: 0 52 87/85 06

E-Mail: info@tux.at

WEB: tux.at

FOTOS: Tourismusverband Tux-Finkenberg

128

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


REUTTE

ROM, TIBET UND

TIROLER GEMÜTLICHKEIT

Winterurlaub einmal anders. In der Naturparkregion Reutte treffen Schwindelfreie

auf Fährtenleser, Wanderer auf Wintersportler. Und das alles in einer coolen

Mischung aus Ursprünglichem und Modernem.

FOTOS:Tourismus Reutte

Der Fernpass als Ferienattraktion

– wer hätte das gedacht?

Tatsächlich spannt sich seit

mehr als zwei Jahren die

„highline179“ in 114 Metern Höhe

über die Fernpassstraße B179 und verbindet

die Burgruine Ehrenberg mit

dem Fort Claudia. Mit einer Länge von

406 Metern ist diese Hängebrücke

eine der längsten der Welt. Wegen ihrer

klassischen Konstruktion wurde

sie sogar ins Guiness-Buch der Rekorde

aufgenommen – als „längste Fußgängerhängebrücke

im Tibet-Style“.

Ein Hauch von Fernost am Fernpass

quasi.

Die Brücke ist aber nur eine von

vielen Attraktionen in der Naturparkregion

Reutte. Auf der Burgruine

Ehrenberg wartet zum Beispiel ein

spannender Ausflug ins Mittelalter.

Wer lieber die Natur entdeckt, kann

das auf 22 Winterwanderrouten machen

und über Panoramawege beeindruckende

Bergseen wie den Hüttenmühlsee,

den Urisee oder den

mystischen Frauensee entdecken.

Wandern und Kinder – auch das passt

hier: Unter fachkundiger Anleitung

kann man Fährte aufnehmen und

Tierspuren im Schnee lesen.

HAHNENKAMM UND GERSTLSUPPE

Es geht aber auch richtig sportlich.

Auf 120 Loipenkilometern zum Beispiel,

im klassischen Diagonalstil

oder im Skatingschritt – und das Tag

für Tag auf (nächtlich) frisch gespurten

Loipen. Skifahren geht hier natürlich

auch: Wie Kitzbühel hat auch

Reutte einen Hahnenkamm – aber anders

als der berühmte „Bruder“ mit

der Streif stehen in Reutte hauptsächlich

mittelschwere Pisten zur Verfügung.

Mit Luft nach oben und unten –

heißt: für Profis wie auch Anfänger.

Für die Regeneration sorgen dann

in der Alpentherme Ehrenberg Sauna,

Sole becken, Dampfbäder und Massagen.

Ob sich da schon die alten Römer

erholt haben? Möglich. Sicher ist, dass

sie in der heutigen Naturparkregion

Reutte vorbeigekommen sind. Spuren

der Via Claudia Augusta sind heute

noch zu sehen. Das war einst eine

wichtige Handelsstraße, die den süddeutschen

Raum mit Norditalien verband.

Übrigens: Die Römerzeit findet

sich auch auf der Speisekarte vieler

Restaurants wieder, wo die überlieferten

Rezepte neu interpretiert werden.

Oder man bevorzugt die traditionellen

Speisen. Auf Almen, in Hütten

und Gasthäusern wird auch im Winter

tirolerisch gekocht: Gerstlsuppe,

Reetzer Baronbraten, Klausenschnitte,

zubereitet aus regionalen Produkten,

stärken den Körper für den nächsten

Tag in der Naturparkregion

Reutte: Ein Urlaub zwischen Rom,

Tibet – und Tiroler Gemütlichkeit.

INFOS & BUCHUNGEN: reutte.com

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HOTSPOT IN TIROL

FOTOS: xxx

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


FOTO: www.MirjaGeh.com

WINTER-ZAHLENSPIELE

AUS DEM BRIXENTAL

DREI ORTE, ZWEI SKIGEBIETE – UNBEGRENZTE MÖGLICHKEITEN!

Zwei der besten Skigebiete Österreichs locken Familien und Funsportler

ins Brixental im Herzen der Kitzbüheler Alpen: die SkiWelt Wilder

Kaiser – Brixental und das Skigebiet Kitzbühel-Kirchberg. Beide sind

Garanten für grenzenloses Skivergnügen und für einen Winter, wie ihn

sich Sportliche wünschen. In Zahlen liest sich das so: 463 Pistenkilometer

und über 140 Seilbahnen und Lifte bürgen für 180 Tage Skigenuss.

Das Brixental mit seinen drei Orten Brixen im Thale, Kirchberg und

Westendorf punktet aber auch abseits der Pisten: Übernachtung im

Alpeniglu-Dorf, Eiskletterpark, zahlreiche Winterwanderwege und

Langlaufloipen, Rodeln am Sportberg Gaisberg oder Segwayfahren mit

Schneeketten auf Schnee – das alles sorgt für Urlaubserinnerungen,

die nachhaltig bleiben!

E-Mail-Kontakt: info@kitzbuehel-alpen.com

WEB: kitzalps.com/brixental

131


AUF „SKI-SAFARI“ IN

TIROLS TOP-DESTINATIONEN

ST. JOHANN IN TIROL

WINTERLAND TIROL

St. Johann in Tirol liegt in Mitten der eindrucksvollsten

Skigebiete im Westen Österreichs.

Ob gemütliches Familienvergnügen

oder spannende Abenteuer-Safaris

zu den eindrucksvollsten

Skigebieten in

Österreich: St. Johann in Tirol bietet

mit seiner einzigartigen Lage in den

Kitzbüheler Alpen den idealen Einstieg

zu den „Big 5“ der Skizentren. Die

Klassiker Kitzbühel, Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn

und die

SkiWelt Wilder Kaiser warten auf

schneeaffine Aktivurlauber in unmittelbarer

Nähe zum traditionsreichen

Wintersportort. Und dazu kommen

noch die bei Einheimischen sehr beliebten

Skiberge in St. Johann und die

Steinplatte in Waidring.

Insgesamt ist das Angebot für Erholungsuchende

hier nicht nur riesig,

sondern weiter im Wachsen begriffen.

Nicht ohne Grund sind hier seit

vergangenem Winter die ehemaligen

ÖSV-Helden Hermann Maier und Rainer

Schönfelder als „Jung-Hoteliers“

ansässig, und mit dem neuen Explorer

Hotel verfügt St. Johann über das erste

Passivhaus-Hotel in Tirol.

ABWECHSLUNG GARANTIERT

Wo in den Sommermonaten saftige

Almwiesen Wanderer, Bergsteiger und

Biker gleichermaßen anlocken, finden

Package-Tipp

SKISAFARI IN ST. JOHANN IN TIROL

• 7 Übernachtungen • 6-Tage-Skipass

mit AllStarCard • 2.750 Pistenkilometer;

Preis: ab € 550,–/p. P.; www.safari.tirol

TOP-EVENT: Lang & Klang am Skiberg

an den Wochenenden im März

www.kitzalps.cc/huettengaudi

KONTAKT:

Kitzbüheler Alpen – St. Johann in Tirol

Poststraße 2, 6380 St. Johann in Tirol

Tel.: 0 53 52/63 33 50

E-Mail: info@kitzalps.cc

WEB: www.kitzalps.cc

in der Wintersaison Skifahrer wie

Snowboarder das passende Revier, um

sich sportlich einmal richtig auszutoben.

So bietet etwa die Nordflanke des

Kitzbüheler Horns 42 präparierte Pistenkilometer

mit 17 Liftanlagen und

Abfahrtsmöglichkeiten für alle Könnerstufen.

Wer es gern richtig groß hat, dem

stehen zwischen Saalbach und Fieberbrunn

unzählige abwechslungsreiche

Pisten-Highlights mit einer eindrucksvollen

Gesamtlänge von 270

Kilometern zur Verfügung. Und während

der Nachwuchs bestens betreut

die ersten Schwünge in den Schnee

zieht, alpine Draufgänger auf der nahegelegenen

Streif Weltcupluft

schnuppern oder „Verspielte“ in einem

der Snowparks ihre Tricks auspacken,

freuen sich Genießer über die

kulinarischen Köstlichkeiten. Die

Angerer Almhütte ist hierfür nur einer

von vielen Geheimtipps!

FOTOS: Kitzbüheler Alpen – St. Johann in Tirol

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Skispass 3

Willkommen in der schneereichsten Region Tirols!

Ab auf die Piste! Wochenendespecial - 2 Übernachtungen + 2 Tage Skipass ab € 147,-


WINTERLAND TIROL

FERIENREGION

HOHE SALVE

SCHNEE, MUSIK & SPASS

UNTER DER HOHEN SALVE

Tirols schönster Aussichtsberg bietet Skifans abwechslungsreiche Pistenkilometer

inklusive Hüttengaudi. Pluspunkt: Das Skigebiet ist auch per Zug perfekt erreichbar.

Die Ferienregion Hohe Salve ist

Teil eines der größten zusammenhängenden

Skigebiete Österreichs,

nämlich der SkiWelt Wilder

Kaiser-Brixental. In Zahlen: 284

bestens präparierte Pistenkilometer,

90 moderne Liftanlagen und 77 Hütten

warten hier auf die sportlichen

Wintergäste. Und die kommen oft mit

dem Zug angereist – aus gutem Grund:

Die Gondelstation befindet sich gleich

neben der Bahnhaltestelle Hopfgarten

Berglift und ist somit für Zugreisende

optimal erreichbar. Mit der

Berg bahn geht es direkt auf den Gipfel

der Hohen Salve.

Nur einmal umsteigen, schon

startet der Pistenspaß – bequem, oder?

Zum Thema passt auch gleich die

Meldung, dass die „Öffis“ der Region

ab heuer alle in der Gästekarte

inkludiert sind.

SKIHÜTTEN-GAUDI

Rund um die Hohe Salve wartet auf

Gäste also fast endloser Pistenspaß

– und zusätzlich bieten Fotopoints,

Geschwindigkeitsmessstrecken, Funparks

und Co. viel Abwechslung.

Ebenso wie die über 70 Skihütten. Apropos:

Vom 4. bis 25. März stehen alle

Orte der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental

im Zeichen der „Skihütten-Gaudi“-Wochen.

Kostenlose Skiguides zeigen

den Gästen in dieser Zeit zuerst

ihre persönlichen Geheimtipps in Sachen

Pisten und Abfahrten. Da zu einer

gelungenen Skisafari aber auch

der Einkehrschwung gehört, geht es

danach gemeinsam in eine Hütte. In

vielen der Skihütten herrscht dann

pure Partystimmung: Zu Livemusik

verschiedener Genres kann man (so

gut, wie es die Skischuhe eben zulassen)

das Tanzbein schwingen.

SUPER SKI FAHREN – UND SPAREN

Nicht minder attraktiv sind die Angebote

vom 11. März bis 2. April: In dieser

Zeit sind die „SuperSkiWochen“ und

die „FamilienSkiWochen“ ausgerufen.

Bei den „SuperSkiWochen“ gibt es bis

zu 25 Prozent Rabatt auf den Urlaub.

Auch für Familien hat die SkiWelt

Wilder Kaiser-Brixental ein besonderes

Special vorbereitet: Kinder bis 15

Jahre fahren in den „FamilienSkiWochen“

kostenlos, wenn ein Elternteil

einen Skipass von mindestens drei Tagen

Gültigkeitsdauer kauft.

DER FAMILIEN-GEHEIMTIPP

Abseits vom großen Rummel lassen

sich im Familienskigebiet Kelchsau 16

Kilometer perfekte Pisten ohne Wartezeiten

entdecken – „klein, aber fein“

lautet hier die Devise. Die Skipasstarife

für die Doppelsesselbahn, die zwei

Schlepplifte und einen Übungslift sind

besonders günstig und attraktiv. Nach

einem sportlichen Tag auf der Piste

können Skifahrer ihre Energiereserven

mit traditioneller Tiroler Kost in

den zwei urigen Hütten in Kelchsau,

der Höhenbrandalm und der Haagalm,

wieder aufladen.

Infos & Buchungen

FERIENREGION HOHE SALVE

Tel.: +43/57507/7000

E-Mail: info@hohe-salve.com

WEB: www.hohe-salve.com

www.hohe-salve.com

FOTOS: SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, Fotograf: Christian Kapfinger

134

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


ERÖFFNUNGSSPECIAL

ab€ 85,-

pro Person und Nacht inkl.

Energy-Halbpension und

Benützung des 1.400 m 2 großen

MOVE & RELAX Bereichs

mit gratis Bewegungs-

Schnuppereinheiten

GÜLTIG VON 8.-23.

DEZEMBER 2016

Neuen Schwung reinbringen?

AB 8. DEZEMBER IN HOPFGARTEN, MITTEN IN DEN KITZBÜHELER ALPEN

hohesalve.at

Das neue Sportresort HOHE SALVE setzt auf die Kraft der Bewegung – im Sommer wie im Winter,

365 Tage im Jahr. Dabei ist Bewegung für uns mehr als ein bloßes Bekenntnis, sondern elementarer

Bestandteil unseres täglichen Tun und Denkens. Für alle Altersgruppen und jeden Fitnessgrad.

Meierhofgasse 26 | 6361 Hopfgarten im Brixental

T +43 5335 2420 | welcome@hohesalve.at


HOTSPOT IN TIROL

FOTOS: xxx

136

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


WOHNEN UND

WOHLFÜHLEN IM

„SKI)HIT“-GEBIET

Mit dem Winterstart stellt sich wieder

die Frage nach dem perfekten „Spot“.

Für Skifahrer, Boarder und Tourengeher

ist der „Ski)Hit Osttirol“ ein echter

Geheimtipp: Mit endlosen Pistenkilometern

und hoher Schneesicherheit sorgt

das Gebiet für riesiges Wintersportvergnügen.

Der „Ski)Hit Osttirol“-Pass ist

die Eintrittskarte für das „Großglockner

Resort Kals-Matrei“, das schneesichere

„Skizentrum St. Jakob im Defereggental“

sowie das „Dolce-Vita-Skizentrum“

Hochpustertal an der italienischen

Grenze. Kinder bis sechs Jahre fahren

in allen Ski)Hit-Gebieten gratis, für

Kids und Teens zwischen 6 und 18 Jahren

gibt es 50 Prozent Ermäßigung.

TOP-WELLNESSHOTELS

Perfekt sind in Osttirol auch die Hotels

„Gradonna Mountain Resort“ in Kals

am Großglockner und die „Dolomiten

Residenz“ in Sillian.

• Das Gradonna Mountain Resort

(großes Bild) ist Mitglied der Leading

Spa Resorts, in denen die besten und

exklusivsten Wellness-Resorts vereinigt

sind. „Ankommen und vom Fleck weg

wohlfühlen“ ist hier das Motto. Das

fängt schon dabei an, dass das Resort

autofrei ist. Das sportliche Wintervergnügen

kann dann direkt vom Hotel

aus gestartet werden, denn das Resort

liegt unmittelbar an der Talabfahrt der

Skiregion Kals-Matrei. Das kostenlose

Anfänger-Skigelände liegt ebenfalls

direkt vor der Haustür, Langläufer steigen

in nächster Nähe in die Rundloipe

ein. Im Mittelpunkt steht im Gradonna

immer: dein Wohlbefinden.

• Die Dolomiten Residenz Sporthotel

Sillian (kleines Bild) ist Osttirols erstes

Familien-Wellnesshotel. Neben alpinem

Lifestyle und Feinheiten aus der Küche

genießt man in der Dolomiten Residenz

Vier-Sterne-Superior-Niveau sowie

Wellness pur auf über 3.000 m². Damit

sich auch die kleinsten Gäste wohlfühlen,

bietet das Team bis zu 12 Stunden

am Tag Kinderbetreuung mit jeder

Menge Spiel und Spaß an, dazu gibt

es spezielle Kinderermäßigungen. Ein

Teenie-Programm für Abwechslung und

Spaß für alle Kids ab 12 Jahren. Kurz:

ein Paradies für den Familienurlaub!

WEB: schultz-ski.at

137

FOTO: schultz-ski.at


WINTERGUIDE

ZU

GAST ... IM WINTERLAND

VORARLBERG

Die Vorarlberger Skiberge begeistern durch

ihre „endlosen Weiten“. Der Arl berg aber mit

seinen Orten Lech, Zürs & Co. ist jetzt noch ein

bisserl „endloser“ geworden ...

FOTOS: xxx

138

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


6

DIE

TOP

NEWS

... AUS VORARLBERGS SKIBERGEN

NOCH GIGANTISCHER ist ab sofort das

Skierlebnis am legendären Arlberg, der sich

nun „Österreichs größtes zusammenhängendes

Skigebiet“ nennen darf. Und dazu trägt

auch die „Vorarlberger Seite“ kräftig bei:

Herzstück der Investitionen von rd. 60 Millionen

Euro ist die neue „Flexenbahn“ mit 47

Kabinen, die Zürs mit Stuben/Alpe Rauz verbindet.

MIT DEN TRITTKOPFBAHNEN

I und II in Zürs und der Albonabahn II

zwischen Stuben und Alpe Rauz reihen sich

weitere drei neue Anlagen ins riesige Liftangebot

ein. Erneuert wird auch die Bergbahn

zwischen Lech und Oberlech samt

Berg- und Talstation und unterirdischem

Gepäcktransport.

IM SKIGEBIET NOVA der Silvretta

Montafon ersetzt eine 8er-Sesselbahn

die bisherige Garfrescha-Bahn II. Diese

neue Silvretta-Bahn bringt die Skigäste

in kürzester Zeit von St. Gallenkirch bis

zur Sonnen-Bahn-Bergstation auf den

Gampabinger Berg.

DIE OLYMPIABAHN am Ifen ersetzt im

Kleinwalsertal den Schlepplift zwischen

Bergstation und Ifenhütte. Nächstes Jahr

erfolgt die Erneuerung der Ifenbahn und der

Hahnenköpflebahn.

AM DIEDAMSKOPF wird die Fun slope

in den Funpark integriert. In Planung:

Freestyler sollen bald schon auf über

einem Kilometer Länge ihre Fähigkeiten bei

herausfordernden Durchfahrten, Brücken

oder Abzweigungen testen können.

DIE „DALMÜSER RUNDTOUR“ führt per

Ski zu verschiedenen Stationen wie Speedstrecke,

Geschwindigkeitsmessung, Aussichtspunkten,

Fotopoint sowie weiter zu

Fuß bis zum Damülser Skimuseum. Die Runde

dauert etwa drei Stunden.

FOTO: Tourismus Lech/Zürs

ALLE INFOS: Vorarlberg Tourismus,

Poststraße 11, 6850 Dornbirn

Tel.: 0 55 72/37 70 33-0

E-Mail: info@vorarlberg.travel

WEB: vorarlberg.travel

139


WINTERGUIDE

AUF EINEN BLICK:

SKIBERGE IN VORARLBERG

Tageskarte

Erwachsene

Tageskarte

Kinder

Schlepper

Sessellift

Kabinen/Gondel

km leicht

km mittel

km schwer

Pisten km

Alberschwende liftbetriebe-alberschwende.at 28,5 15,8 6 1 0 5 13 0 18 HM*

Alpenarena Hochhäderich-Hittisau-Riefensberg alpenarena.com 29 19 4 1 0 3,5 4 2,5 10 HM*

Andelsbuch Bergbahnen bergbahnen-andelsbuch.at 31,4 18,1 5 2 1 5 9 1 22 HM*

Brandnertal vorarlberg-alpenregion.at/brandnertal 46 26,5 5 6 3 22 30 3 55 HM

Bödele - Schwarzenberg boedele.info 32,1 17,6 9 1 0 8,5 12 3,5 24 HM*

Damüls damuels-mellau.at 49 28 7 14 2 27,6 50,5 30,9 109 3

Diedamskopf diedamskopf.at 42 24 4 2 2 13 18 9 40 2

Dorflift Sulzberg dorflift.com 9 7,5 1 0 0 0,5 0,5 0 1

Faschina - Fontanella seilbahnen-faschina.at 36,5 23,5 2 2 0 4 9 2 15 HM*

Gargellen / Montafon traumschnee.at 45,5 27,3 4 3 1 21 10 2 39

Golm im Montafon golm.at 46,5 27 2 4 3 13,2 11 1,5 43,3

Gurtis gurtis.at 16 10 3 0 0 0 0 0 4

Hagenberg Sulzberg-Thal skilifte-hagenberg.at 21 17 2 0 0 0,2 4,2 0 4,4

Heumöserlifte - Ebnit Dornbirn ebniterleben.at 17 11,1 2 0 0 2,5 0 0 2,5

Hochlitten Riefensberg skilifte-hochlitten.com 27,5 17 3 0 0 3 3 0 6 HM*

Kleinwalsertal - Kanzelwand - Fellhorn das-hoechste.com 44,5 17,5 3 6 8 13 20 0,5 36

Kleinwalsertal - Talskigebiet tallifte-kleinwalsertal.at 35 17 16 3 1 20 7 2 30,5

Kleinwalsertal - Walmendingerhorn das-hoechste.com 35 17 3 3 1 4 8 0 15

Laterns - Gapfohl laterns.net 35 18 4 2 0 8 15 4 27

Lech Zürs am Arlberg lech-zuers.at 52 31 28 47 13 130 122 51 304 2

Mellau - Damüls - Faschina Skischaukel mellau-damuels.at 48 27,5 7 15 2 27,6 50,5 9,7 109

Montafoner Kristbergbahn - Silbertal kristbergbahn.at 33,6 22,1 2 0 1 2 2 0 4

Pfänderbahn - Bregenz am Bodensee pfaenderbahn.at 2 0 2 6 0 0 6

Schetteregg schetteregg.at 31,8 17,5 5 1 0 3 5 1 10 HM*

Schilift Bazora schilift-bazora.at 17,5 10,5 1 0 0 1 2 3,7

Schilift Reuthe - Baien reuthe.at 12,5 7 1 0 0 0 0,4 0,7 1,1

Schilifte Gröllerkopf uebersaxen.at 18 11 1 0 0 1,5 1,5 0 3

Schilifte Millrütte skiliftle.at 9 7,5 3 0 0 1 1 0 2

Schneiderkopf Buch gemeinde-buch.at 16,5 11,5 2 0 0 2 1 0 3

Seilbahn Bezau seilbahn-bezau.at 30,8 17,8 5 2 1 5 9 1 22

Seilbahnen Sonntag sonntagstein.at 34 20 0 1 1 4 3 1,5 8,5 HM*

Sibratsgföll sibra.at 1 0 0 2 0 0 2

Silvretta Bielerhöhe im Montafon silvretta-bielerhoehe.at 20,4 11,8 1 0 1 2 0 0 2

Silvretta Montafon silvretta-montafon.at 51 29,5 8 18 12 60 45 8 140

Skilift Hittisberg hittisau.at 15,4 10,7 1 0 0 0 0,9 0 0,9

Skilift Krähenberg Sibratsgföll sibra.at 20 14 2 0 0 0 2 0 2

Skilifte Furx zwischenwasser.at 19 14 2 0 0 0 1 0 2

Skilifte Raggal skilifte-raggal.com 21,5 15 3 0 0 4,2 2,8 0 7 HM*

Sonnenkopf - Klostertal sonnenkopf.com 41 23,5 4 4 1 13 16 1 34 HM*

Stuben am Arlberg stuben-arlberg.at 51 30 34 50 13 146 147 55 348

Walmendingerhorn - Ifen - Heuberg das-hoechste.com 39,5 17,5 2 2 0 67

Warth - Schröcken am Arlberg warth-schroecken.at 50 25 28 46 13 130,5 122,5 51 504 3

skiline.cc-Legende: HM = Höhenmeter, HM* = Höhenmeter via 3-TälerPass oder Topskipass, 1-4 = Anzahl der Skiline-Attraktionen inkl. HM

140

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


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Tragekomfort. Kompatibel mit dem wechselbaren

Thule VersaClick Zubehör, lässt sich der Hüftgurt

den Bedürfnissen des Anwenders anpassen.

141


WINTERLAND VORARLBERG

SILVRETTA

MONTAFON

ACTION, SO WEIT DAS AUGE REICHT

Das Skigebiet Silvretta Montafon startet mit vielen Neuheiten in die Saison 2016/17!

Actionreicher geht es kaum: Die

Bilder vom Ski- und Snowboard-

Cross faszinieren einfach. In der

Silvretta Montafon bleibt es aber nicht

beim Zuschauen: Im ausgebauten

Freeride-Cross können Sportler aller

Alters- und Könnensstufen die Action

selbst erleben. Wer das Spektakel dieses

Jahr vom 15. bis 18. Dezember ausprobiert,

kann sich außerdem noch einiges

von den Stars der Szene

abschauen, denn der Weltcup im

Snowboard- und Ski-Cross macht im

Montafon Station!

IN REKORDZEIT AUF DEN BERG

Die Action beginnt dieses Jahr aber

schon am Lift. Die neue Silvretta-Bahn

im Nova-Gebiet ist die schnellste

8er-Sesselbahn Vorarlbergs und

bringt die Pistenflitzer in sechseinhalb

Minuten auf 2.145 Meter. Der

Achter-Sessellift ersetzt die Garfrescha-II-Bahn

und macht auch ein Umsteigen

auf den Anschlussschlepplift

überflüssig.

Extra für Frühaufsteher gibt es

mittwochs, freitags und samstags

drei verschiedene Sonnenaufgangsfahrten,

bei denen sie ab 7.20 Uhr

Schwünge in die ungespurten Pisten

ziehen können, während die meisten

anderen Skifahrer sich gerade noch

einmal im Bett umdrehen.

„Ganz normal“ Ski fahren kann

man in der Silvretta Montafon natürlich

auch: 140 Pistenkilometer, die

mit 37 Liftanlagen erreichbar sind,

laden dazu ein – für die Schneesicherheit,

wenn Frau Holle einmal streiken

und mit Naturschnee geizen sollte,

sorgen neue Beschneiungsanlagen.

EISKALTES VERGNÜGEN

Alternativen gefragt? Ab Jänner kann

man Ski und Board zeitweise gegen

Steigeisen und Eispickel tauschen

und sich beim Eisklettern versuchen.

Und zwar jeden Donnerstag, unter der

fachkundigen Anleitung eines erfahrenen

Guides, der allen Teilnehmern

die notwendigen Sicherungstechniken

und den Bau eines Standplatzes

zeigt. Deutlich gemütlicher, aber

nicht minder spannend, geht es ebenfalls

ab Jänner immer montags zu. Die

„Abenteuer-Iglu-Nacht“ beginnt mit

einer Fackelwanderung auf über 2.000

Meter Höhe. Zur Stärkung gibt’s ein

Käsefondue auf einem Eistisch, geschlafen

wird im Iglu – Schaffell zum

Warmhalten inklusive.

Sehen lassen kann sich auch das

Partyprogramm: Beim Opening am

3. Dezember heizen voXXclub und

Fäaschtbänkler ein, beim Weltcup

treten Sido und SDP auf. Ende März

regiert dann das „Blech“ in der Silvretta

Montafon – beim „Brass am Berg“

vom 24. bis 26. März.

Zahlen & Fakten

LIFTE: 12 18 8

PISTEN: 140 km ■ 60 ■ 45 ■ 8; dazu über

70 unterschiedliche Freeride-Routen mit

28 km Länge

PREISE (TAGESKARTE HS): Erw. € 51,–;

Jugend € 41,–; Kinder € 29,50

INFOS & BUCHUNGEN:

WEB: silvretta-montafon.at

Top-Termine 2016/17

3. 12.: Opening Silvretta Montafon

mit voXXclub und Fäaschtbänkler

15.–18. 12.: FIS Snowboard Cross

Weltcup-Cross Alps Tour

17. 12. Open-Air-Konzert Sido & SDP

ab 21. 12.: Sonnenaufgangsfahrten

(Mittwoch, Freitag, Samstag)

ab 2. 1.: Abenteuer-Iglu-Nacht

(jeden Montag)

ab 12. 1.: Eisklettern (jeden

Donnerstag)

FOTOS: Silvretta Montafon

142

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


SPORTLICHSTES

SKIGEBIET

VORARLBERGS

Die Urlaubsregion Montafon mit allen Sinnen erleben und spüren:

Im ****Hotel Zamangspitze, Ihrem BergSPA für mehr Lebensfreude inmitten der traumhaften Winterkulisse

des Silvretta-Massivs.

Entdecken Sie die 140 perfekt präparierten Pistenkilometer in unserem sportlichen „Haus- und Hof-Skigebiet“.

Genießen Sie danach kuschelwarme Wellness auf 1.000 m² und die inspirierende Kraft des Montafons mit

Bergheublumen, Alpenkräutern, Zirbelkiefer und vielen anderem mehr. Schwelgen Sie in der bekannt guten Küche

mit ihrer köstlichen Vielfalt aus regionalen Produkten und lassen Sie sich von der herzlichen Atmosphäre der

Zamangspitze rundum verwöhnen.

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• Aromaöl-Ganzkörpermassage mit Bergkräuter-Essenzen

• „Alpen-Milchshake“ - wohltuende Ziegenbuttercremepackung

mit anschließender Balsammassage

• Wacholder- & Heublumensudbad in der Hydro-Massagewanne

• Unterhaltungsabende mit Live-Musik

• Schitag mit einem Schilehrer der Schischule St. Gallenkirch

• Schi-Shuttle Service zur Talstation

7 Übernachtungen ab € 864,--

Pauschalpreis pro Person im Doppelzimmer „Montafon“

• 4 Nächte (Anreise Sonntag oder Montag)

inklusive 3/4 Verwöhn-Halbpension und aller Zamangspitze-

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• kostenloses Schidepot direkt an der Bahn (Sport Harry)

4 Übernachtungen ab € 510,--

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BergSPA & Hotel Zamangspitze, A-6791 St. Gallenkirch, Ziggamweg 227, Tel. +43(0)5557/6238, info@zamangspitze.at


TOP

DER

VERHALTENS-

REGELN

auf unseren

Skibergen

1

PISTENREGELN

6

Diese vom Skiverband

aufbereiteten Pistenregeln

sind im Streitfall auch für den

Gesetzgeber maßgebend.

1. RÜCKSICHTNAHME AUF ANDERE:

Jeder Skifahrer oder Snowboarder muss

sich so verhalten, dass er keinen anderen

gefährdet oder schädigt.

2

7

2. GESCHWINDIGKEIT UND FAHRWEISE:

Auf Sicht fahren. Geschwindigkeit

und Fahrweise müssen dem eigenen

Können und den Gelände-, Schneeund

Witterungsverhältnissen sowie der

Verkehrsdichte angepasst werden.

3. WAHL DER FAHRSPUR: Der von hinten

Kommende muss seine Fahrspur so wählen,

dass er vor ihm Fahrende nicht gefährdet.

3

8

4. ÜBERHOLEN: Überholt werden darf von

oben oder unten, von rechts oder von

links, aber immer nur mit einem Abstand,

der dem Überholten für alle seine

Bewegungen genügend Raum lässt.

5. EINFAHREN, ANFAHREN UND HANGAUF-

WÄRTS FAHREN: Wer in eine Abfahrt einfahren,

nach einem Halt wieder anfahren

oder hangaufwärts schwingen oder fahren

will, muss sich nach oben und unten

vergewissern, dass er dies ohne Gefahr

für sich und andere tun kann.

4

9

6. ANHALTEN: Jeder Skifahrer oder

Snowboarder muss es vermeiden, ohne

Not an engen oder unübersichtlichen

Stellen einer Abfahrt anzuhalten. Wer

gestürzt ist, muss eine solche Stelle so

schnell wie möglich freimachen.

7. AUFSTIEG UND ABSTIEG. Wer aufsteigt

oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der

Skipiste benutzen.

8. BEACHTEN DER ZEICHEN. Jeder Skifahrer

und Snowboarder muss die Markierung

und die Signalisation beachten.

5

10

9. HILFELEISTUNG. Bei Unfällen ist jeder

zur Hilfeleistung verpflichtet.

10. AUSWEISPFLICHT. Jeder Skifahrer oder

Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter,

ob verantwortlich oder nicht, muss im Fall

eines Unfalls seine Personalien bekanntgeben.

FOTOS: www.oesv.at

WWW.OESV.AT

144

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


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70 JAHRE

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FÜR IHR

SKIVERGNÜGEN


ELAN – DIE SKI-

SPEZIALISTEN

Seit über 70 Jahren befasst sich die Marke Elan mit der Produktion

von Ausrüstung für den Wintersport. Wir betreiben im

slowenischen Begunje, am Fuße der julischen Alpen, eine der

größten Skifabriken weltweit. Dies hebt uns von vielen anderen

Herstellern ab, welche mittlerweile ihre Ski und Snowboards in

Fernost produzieren lassen. Ski ’made in Europe’ für höchste

Ansprüche.

Als absoluter Spezialist kümmern wir uns 365 Tage im Jahr

um das Thema Wintersport. Wir haben den Skisport stetig mit

bedeutenden Innovationen bereichert. Innovationen, die einen

echten Unterschied machen, wie der erste Carvingski oder

die Amphibio Technologie. Und das nur aus einem einfachen

Grund: Wir wollen die besten Ski und Snowboards bauen, für

den maximalen Spaß im Schnee.

AMPHIBIO – DIE INTELLIGENTE ROCKER TECHNOLOGIE

Keine Kompromisse zwischen Rocker und Vorspannung.

Elan’s Amphibio Technologie kombiniert die

Vorteile der Rocker- und Vorspannungskonstruktion

erstmalig in einem Ski.

Das Vorspannungs Profil an der Ski Innenkante sorgt

für perfekten Kantengriff – das Rocker Profil an der

Aussenkante für eine leichte Schwungeinleitung.

ROCKER

Rocker ermöglicht

leichtes Drehen.

VORSPANNUNG

Vorspannung bietet

perfekten Kantengriff.

ROCKER

AMPHIBIO

Amphibio garantiert beides.

Leichtes Drehen bei gleichzeitig

perfektem Kantengriff.


AMPHIBIO 4D

DER ERSTE VIERDIMENSIONALE SKI

FÜR MAXIMALE VIELSEITIGKEIT

KANTENGRIFF

LINKS

PRÄZISE

SCHWUNGEINLEITUNG

VORNE

HARMONISCHE

SCHWUNGAUSLEITUNG

HINTEN

LEICHTES DREHEN

RECHTS

Die erfolgreiche Einführung der Amphibio Technologie in der

Saison 2011/12 war für uns ein guter Grund, weiter an dieser

preisgekrönten Technologie zu arbeiten. Das Ergebnis der passionierten

Entwickler ist die neuartige 4D-Technologie. Vierdimensional

bedeutet: Rocker auf der Außenkante für leichtes Drehen,

Camber auf der Innenkante für maximalen Kantenhalt. Konvex

(nach außen gewölbte) geformte Titaniumeinlagen für präzise

Schwungeinleitung vor der Bindung, konkav (nach innen gewölbte)

geformte Titaniumeinlagen für harmonische Schwungausleitung

hinter der Bindung. Klingt technisch, bringt jedoch maximale

Performance gepaart mit höchstem Skispaß. Mit dieser Konstruktion

konnten wir die Torsionsstabilität erhöhen und gleichzeitig

die Absorption von Vibrationen um 30 Prozent verbessern. Somit

bieten die Amphibio ® -Modelle mehr Laufruhe als je zuvor.

snowstyle 2016

All Mountain / GOLD

Amphibio 84 XTi Fusion

AUSGABE 05/2016

Amphibio 84 XTi Fusion

snowstyle 2016

Men Allround / SILBER

Amphibio 14 Fusion

Amphibio 16 Ti2

snowstyle 2016

Men High Performance / GOLD

Amphibio 16 Ti2 Fusion

AUSGABE 05/2016

Amphibio 16 Ti2 Fusion

Amphibio 16 Ti2 Fusion

Amphibio 84 XTi Fusion

Amphibio 12

AUSGABE 04/2016

Amphibio 84 XTi Fusion

Amphibio 12


Der LEICHTESTE Damenski der Welt.

Entwickelt

für Frauen.

Begehrt

von allen.

#lightskiing

“Es ist zum Heulen,

dass maximale

Performance gepaart mit

leichtestem Gewicht, nur

für Frauen erhältlich ist”.

Filip Flisar, amtierender

Ski Cross Weltmeister

Der neue Delight Prime mit innovativer SlimShape Technologie, Vollholzkern und neuer Powershift Platte.


W STUDIO

Elans W-Studio feiert seinen zehnten Geburtstag. Ein passioniertes

Team, welches ausschließlich aus skibegeisterten Damen

besteht, kümmert sich mit viel Leidenschaft um die innovativen

Damenski Modelle (Abb. oben Delight Supreme). Und dabei steht

selbstverständlich nicht nur das Design im Vordergrund. Wir sind

ständig darum bemüht, die Kollektion noch leichter, vielseitiger

und effizienter zu machen. Die maximale Unterstützung der

Fahrerin ist dabei unser Hauptaugenmerk. Wir möchten Ski für

Frauen bauen, mit denen sie Ihr Level stetig verbessern können

und maximalen Spaß im Schnee erleben.

ELAN DELIGHT

BLACK EDITION

MIT SWAROVSKI KRISTALLEN,

FÜR GLITZERNDES SKIVERGNÜGEN

snowstyle 2016

Ladies Allround / SILBER

Delight Supreme

Delight Supreme

AUSGABE 05/2016

Delight Supreme

MEHR INFO UNTER:

DELIGHTBLACK.ELANSKIS.COM

ELAN INSOMNIA FUSION

Auch beim spritzigen und super stylischen Damen Allrounder Insomnia

Fusion, kommt die neue Amphibio ® 4D-Technologie zum Einsatz. Der

Ski verfügt über eine Titaneinlage, die im vorderen Bereich konvex und

im hinteren Bereich des Skis konkav geformt ist. Im Gegensatz zu den

Ampibio ® -Modellen für Herren sind die dezidierten Damenversionen mit

etwas leichteren Holzkernen ausgestattet. Dies ist durch die Verwendung

von speziellen Hölzern oder Holzmischungen möglich. Perfekt geeignet

für sportliche Skifahrerinnen.

Ausgabe 04/2016

snowstyle 2016

Ladies High Performance / GOLD


FÜR ECHTE RIPPER

Aufgrund seiner exzellenten Fahreigenschaften

und der innovativen Konstruktion wurde der

Ripstick 96, bei so gut wie allen namhaften Skitests,

herausragend beurteilt.

Die neue Big Mountain Linie Ripstick besteht aus vier Erwachsenen Modellen (Mittelbreiten

94/96/106/116 mm) und einem Kinder Modell (Mittelbreite 86mm). Auch

bei diesen neuen Freerideski spielt das Gewicht eine zentrale Rolle. Das Ziel

der Entwickler war es, Ski zu konstruieren, die besonders reaktionsfreudig

sind und dennoch harmonische Turns erlauben. Zudem sollten

die Ski gleichzeitig leicht sein und allen Belastungen standhalten,

vor allem in schwierigem Terrain. Die Lösung aus dem

Hause elan ist eine Kombination aus der bewährten

TubeLite Konstruktion (Vollholzkern mit

röhrenförmigen Karbonverstärkungen

auf der gesamten Länge des

Skis) und Vapor Inserts

im Bereich von Tip

und Tail. Die Vapor

Inserts bestehen

aus einer High-Tech

Kompositverbindung

und reduzieren sowohl das

Gewicht als auch Vibrationen – somit

lassen sich die Ripstick-Modelle auch im

anspruchsvollsten Gelände bestens kontrollieren.

AUSGABE 01/2017

RIPSTICK 96

IMMER

VOLLGAS

Diese Worte treffen perfekt auf Elan’s

Vorzeigeathlet und Charakterkopf mit

markanter Bartmode, Filip Flisar zu.

Auch in der Saison 2016/17 will der 28-jährige Slowene

und aktuelle Skicross Weltmeister, im Weltcup wieder fleissig

mitmischen. Wir wünschen ihm eine ähnlich erfolgreiche

Saison wie 2011/12, in der er den Gesamtweltcup für

sich entscheiden konnte. Auf geht’s Filip!!!

Mehr über Filip Flisar: facebook.com/pages/Filip-Flisar/

IMMER AM LIMIT

Das unsere Ski auch den extremsten Bedingungen

standhalten, beweist unser

Teamfahrer Matthias Mayr Jahr für Jahr

auf’s neue. 2015 reiste er mit seinem Team

zu einer der abgelegensten Inseln der Welt

zwischen Russland und Japan. Den dortigen Vulkan befuhr er, unter

extremsten und äußerst gefährlichen Bedingungen, als erster

Mensch mit Skiern. Mehr dazu unter: www.onekotan.com

Das nächste, spektakuläre Projekt ließ nicht lange auf sich warten.

Anfang 2016 ging es in den Nordosten Sibiriens um dort, an einem

der kältesten Plätze der Erde mit bis zu -55 Grad,die höchsten Berge

zu befahren. Mehr Informationen zu diesem waghalsigen Trip unter:

www.matthiasmayr.com


U-FLEX SKI & SCHUH

SKIFAHREN SO LEICHT

WIE LAUFEN

Das U-Flex Konzept von elan hat 2014 den begehrten ISPO Gold Award

in der Kategorie Ski-On-Piste gewonnen. Das Set wurde speziell für

KinderentwickeltundbestehtausSkiundSchuh.DieandieForm

vonLaufschuhsohlenangelehnteKonstruktionsweise verbessert

den Flex besonders bei sehr kurzen Kinderski

bis 120 Zentimeter um bis zu 25 Prozent.

Der dazu passende Schuh mit Flex-Zonen ist

eine konsequente Erweiterung des Konzepts

und garantiert bessere Bewegungsfreiheit und

warme Kinderfüße.

FLEXENDER SKISCHUH FLEXENDER SKI

PERFEKTER FLEX

„Mit den neuen U-Flex Modellen wird den

Kindern das Skifahren um einiges leichter

gemacht. Der weiche Flex sorgt für eine

runde Biegelinie und die Kinder brauchen

viel weniger Kraft, um den Ski zu steuern.

In Kombination mit dem flexenden Kinderschuh

ergibt sich ein perfektes Set

für alles Kids.”

(Kurt Hafner, Skischulleiter Top On Snow München)


BESUCHEN SIE UNSERE EINZIGARTIGE ”WHITE ELEMENTS TOUR“

UND TESTEN SIE DIE NEUESTEN ELAN MODELLE.

Unter www.white-elements-tour.com finden Sie alle Daten und Orte.

ELAN RENTAL

Egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Experte, wir bieten für sämtliche Zielgruppen den

passenden Ski. Unsere Explore Rental Serie richtet sich vor allem an die Einsteiger

und Fahrer im mittleren Geschwindigkeitsbereich. Für alle die mehr wollen,

stehen unsere auf den Vorseiten beschriebenen Modelle als spezielle

Verleihski zur Verfügung. Unser Elan Rental Händler vor Ort berät

sie gerne. Ausführliche Informationen zu unserer Kollektion finden

Sie außerdem unter: www.elansports.com

INNOVATIVE MODELLE

FÜR IHREN PERFEKTEN

SKITAG!

UNSERE AKTUELLEN MODELLE ERHALTEN SIE UNTER ANDEREM BEI:

INTERSPORT WINNINGER – 3300 Amstetten

BERGWERK MOUNTAIN STORE GMBH – 4020 Linz

EDER RUDOLF – 4591 Molln

DAUM SPORT – 5122 Ach

SPORTHAUS BRANDSTÄTTER KG – 5453 Werfenwang

SPORT KLIEBER GMBH – 5531 Eben i. Pongau

R&R SPORTART GMBH – 5541 Altenmarkt

INTERSPORT SPORT AM JET – 5542 Flachau

SPORT 2000 PERNER – 5542 Flachau

SPORT RAPPL GES. MBH – 5550 Radstadt

SPORT HOLZNER GMBH – 5562 Obertauern

FIRN SEPP – 5570 Mauterndorf

SNOWORLD – 5600 St. Johann/Pongau

SPORT FACTORY WAGRAIN – 5602 Wagrain

LACKNER & SILBERGASSER SPORTS – 5602 Wagrain

SPORT HAUSER – 5603 Kleinarl

SCHIVERLEIH PANORAMA – 5611 Grossarl

TOP-RENT ANGERTAL – 5630 Bad Hofgastein

PORTI SPORT GMBH – 5652 Dienten

SPORTHAUS ANDREAS EGGER KG – 5661 Rauris

EUROPSPORT RENTAL & SERVICE – 5700 Zell am See

SKI MOBIL – 5700 Zell am See

INTERSPORT HARMS – 5741 Neukirchen

HÖLZL SPORT – 5742 Königsleiten

INTERSPORT PATTERER – 5743 Krimml

SPORT OBERLADER – 5752 Viehhofen

SNOWACADEMY SAALBACH – 5753 Saalbach

SPORT HAGLEITNER – 5753 Saalbach

HANSIS BESTPRICE – 5753 Saalbach

SNOW & FUN HINTERGLEMM – 5754 Hinterglemm

RABBIT SPORTS – 5754 Hinterglemm

SPORT SIMON – 5760 Saalfelden

MAYER BALTHASAR-JOHN – 5761 Maria Alm / Hinterthal

SSS ASITZ – 5771 Leogang

CARVE IN – 6167 Neustift

SPORT 2000 SEPPL PRAMSTALLER – 6183 Kühtai+Fil. Gries

IGGY`S SPORTSHOP – 6236 Alpbach

SPORT KOSTENZER KG – 6263 Fügen

SPORT STOCK – 6272 Kaltenbach

SPORT 2000 ENGELBERT – 6281 Gerlos

SPORT EGGER – 6281 Gerlos

SPORT & SNOW STARTSCHUSS – 6283 Schwendau

RENT FOR FUN – 6290 Mayrhofen

SPORT NENNER – 6294 Hintertux

KECHT SKISPORT – 6300 Wörgl

SKICENTER STOLL E.U. – 6306 Söll

SEISL PETER – 6306 Söll

SPORTHAUS EDINGER – 6306 Söll

THALER RENATE – 6311 Wildschönau

ALPINSPORT – 6344 Walchsee

SKIVERLEIH MARTIN BRANDAUER – 6344 Walchsee

SPORT GATT – 6351 Scheffau

ALPIN-LADEN-CENTER – 6351 Scheffau

INTERSPORT WINKLER – 6352 Ellmau

SPORT 2000 FUCHS – 6352 Ellmau

GOINGSPORT – 6353 Going

GERRY SPORT GMBH – 6365 Kirchberg

ETZ KG – 6370 Kitzbühel

SKI RENT MICHAEL – 6370 Kitzbühel

SPORT NOICHL-ELEMENT 3 – 6371 Aurach

SPORT 2000 WALTL – 6372 Oberndorf

SCHILAD`L – 6373 Jochberg

SPORT 2000 EGGER SIMON – 6380 St. Johann i. Tirol

GRANDER FLORIAN – 6380 St. Johann i. Tirol

CHECK IN – 6391 Fieberbrunn

AGE SPORT GMBH – 6433 Ötz

FISCHER KEG – 6433 Ötz

SUNUP SPORT – 6450 Sölden

SPORT MIKE – 6450 Sölden

SCHEIBER SPORT GMBH – 6456 Obergurgl/Hochgurgl

SPORT PLANKENSTEINER – 6524 Feichten

BACHER SPORTCENTER – 6534 Serfaus

SPORTSHOP SEILBAHNCENTER – 6543 Nauders

FILI-RENT – 6543 Nauders

SPORT SALNER GMBH – 6561 Ischgl

SPORT WALTER – 6563 Galtür

SPORT JENNEWEIN – 6580 St. Anton

SPORT KLOTZ – 6622 Berwang

SPORT SCHUSTER GES.M.B.H – 6631 Leermoos

HOFHERR SCHIVERLEIH GMBH – 6631 Lermoos

NORBERT`S FUNVERLEIH – 6654 Holzgau

SPORTHAUS RAINER GEHRING – 6675 Tannheim

SKIVERLEIH BECK – 6708 Brand

SPORT MILANOVIC – 6752 Dalaas

LUCIAN BURGHOTEL OBERLECH – 6764 Lech am Arlberg

SPORT HARRY – 6791 St. Gallenkirchen

SPORT RUDIGIER GMBH – 6793 Gaschurn

GIGASPORT GMBH – 8010 Graz

KOLLETNIGG GMBH & CO.KG – 8480 Mureck

SPORT ROBL GMBH – 8774 Mautern in der Steiermark

SPORT PLANK – 8813 St. Lamprecht

EPM-SPORTS GMBH – 8850 Murau

BRANDSTÄTTER-MARA PETER – 8864 Turracherhöhe

SPORT TRITSCHER GMBH – 8971 Rohrmoos

MATHIAS GERHARDTER – 8973 Pichl/Enns

INTERSPORT PILZ – 9020 Klagenfurt

SKI- UND SNOWBOARDSCHULE – 9521 Treffen

GRUBER & WULSCHNIG – 9546 Bad Kleinkirchheim

NOCK SPORT HUBER KG – 9564 Patergassen

SPORT SÖLLE GMBH & CO KG – 9631 Tröpolach

SKISCHULE GOLDECK – 9805 Baldramsdorf

INTERSPORT MÖLLTALER GLETSCHER – 9831 Flattach

SKI & SPORTSCHULE KATSCHBERG – 9863 Rennweg

SUNNY SPORT & MODE GMBH – 9920 Sillian

SPORT 2000 WIBMER – 9971 Matrei/Osttirol

SPORT GRATZ KG – 9981 Kals am Grossglockner

JOACHIM´S SKISHOP – 9992 Iselsberg

HERVIS SPORTS – ausgewählte Filialen

ELAN CENTRAL EUROPE GMBH ASCHHEIMER STR. 13 ∙ D-85622 FELDKIRCHEN ∙ TEL: +49 89 427176-0 ∙ FAX: +49 89 427176-66 ∙ INFO@ELAN-SPORT.EU ∙ WWW.ELANSKIS.COM - FOLLOW US ON:

ELAN.SKIS

@ELANSKIS


FERNWÄRME

LIEGT VOLL

IM TREND

In seiner Heimat nie out, bei uns gerade

wieder stark im Kommen: der trendige

Norweger-Pulli von Dale of Norway.

ANZEIGE

FOTOS: Dale of Norway

Norwegen und Pullover – diese

beiden Begriffe sind untrennbar

miteinander verbunden.

Beim Stichwort Norweger-Pullover

hat jeder sofort ein Bild im Kopf: das

eines dicken, flauschigen Kleidungsstücks

aus Wolle, mit dem unverwechselbaren

Schneeflocken-Eiskristall-Muster

auf der Brust.

Weil in Norwegen die Winter kalt

sind, haben einst die Frauen der Fischer

Pullover gestrickt, die ihre Männer

beim Fischfang wärmen sollten.

Längst gehören die Pullis in ihrer Heimat

zur kulturellen Identität – ob im

klassischen „Mariusgenser“, in Norwegens

Nationalfarben Rot, Blau und

Weiß oder im moderneren Design.

WÄRME AUS NORWEGEN FÜR ALLE

Einer der Marktführer, was die Qualität

bei Strickpullovern betrifft,

kommt aus dem kleinen Dorf Dale. In

der 1000-Seelen-Gemeinde in Westnorwegen

hat die Firma Dale of Norway

ihren Sitz und produziert an den

Ufern des Veafjordes die Wärmespender

aus reiner Wolle.

Produktion kostet Strom – und

auch den machen sie sich in Dale

selbst: Die mächtigen Wasserfälle der

Umgebung erzeugen die notwendige

Elektrizität. Von der Schurwolle bis

zum fertigen Pulli wird fast alles immer

noch in Norwegen produziert.

Während bei den Norwegern der

mustergültige Wärmespender nie out

war, erlebt er in unseren Breiten seit

einigen Jahren ein Revival in der

Mode-, Sport- und Outdoorszene.

Manche Muster sind dezent und edel,

wie der Bestseller „Holmenkollen“

(rechts im Bild), andere wie die „Setesdal“-Strickjacke

(oben) stechen durch

ihr einzigartiges Muster hervor.

WETTERFEST UND INNOVATIV

Aber ob klassisch oder modern – die

Eigenschaften von Wolle sind unschlagbar:

Von Natur aus antibakteriell

wärmt sie sogar dann noch, wenn

sie feucht geworden ist. Zudem ist

Wolle einer der nachhaltigsten Textilrohstoffe

überhaupt. Tradition hat bei

Dale of Norway einen wichtigen Stellenwert,

innovative Technologien

ebenso – wie wetterfeste Jacken und

Pullover beweisen. Von der Skipiste

bis in die City – mit einem Norweger-Pullover

oder einer wetterfesten

Strickjacke ist man stets modisch unterwegs.

Den nächsten „Dale of Norway“-Händler

in deiner Nähe findest

du im Store-Locator auf der Website

daleofnorway.com

153


WINTERLAND SALZBURG

6

DIE

IM SKICIRCUS Saalbach Hinterglemm

Leogang Fieberbrunn garantieren neue

Lifte und Bahnen für noch mehr Skivergnügen:

Die 1987 erbaute „Schönleitenbahn“

wurde durch eine moderne 10er-Kabinenbahn

ersetzt; die neue 10er-Kabinenbahn

„12er Express“ verbindet nun den Zwölferkogel

und die Übungslifte im Bereich

Westgipfel. Der Oberschwarzachlift wird

zu einem Doppel-Tellerlift umgebaut und

an der Asitzbahn-Mittelstation in Leogang

entsteht ein neuer Speicherteich.

TOP

NEWS

AM KITZSTEINHORN führt die neue

„Schmiedingerbahn“, eine 8er-Sesselbahn

mit beheizten Sitzen und Wetterschutzhauben,

bis auf 2.776 Meter Seehöhe

und ersetzt die Schmiedingerlifte aus

dem Jahr 1969. Durch den Wegfall dieser

Schlepper werden auch die Pisten freier

und breiter. Für maximalen Fahrspaß sorgt

ab sofort auch die neue Abenteuerpiste

„Eagle Line“: Steilkurven, kleine Sprünge

und Spezialhindernisse zeichnen die moderne

Funline aus.

VON DER SCHMITTENHÖHE in Zell

am See-Kaprun hinunter ins Glemmtal

führt nun eine neue, 3,5 km lange Abfahrt.

Durch die supermoderne 10er-Umlaufkabinenbahn

„zellamseeXpress“ (mit WLAN,

Jukeboxx-Gondeln usw. wurde somit eine

Skiabfahrt, die bereits 1930 und 1980 genutzt

worden war, wieder eröffnet.

EINE NEUE BLAUE PISTE hinunter zur

Talstation des „Champion Shuttles“ ergänzt

in Wagrain/Kleinarl das abwechslungsreiche

Pistenangebot.

IM RAURISERTAL wird der Waldalmschlepplift

durch die neue Waldalmbahn,

eine moderne 10er-Gondelbahn, ersetzt.

IN SCHÖNFELD/THOMATAL im

Lungau wird mit zwei Skiliften der Betrieb

auf diesem schönen Familienskiberg wieder

aufgenommen.

ALLE INFOS:

Salzburgerland Tourismus

Wiener Bundesstraße 23, 5300 Hallwang

Tel.: 0 662/66 88-0

E-Mail: info@salzburgerland.com

WEB: salzburgerland.com

FOTOS: xxx

FOTO: Dachstein West ©OÖTourismus,Erber

SPORTaktiv-WINTERGUIDE SPORTaktiv 2016/2017

154 154


Montag, 6. Februar 2017

Liebe Daheimgebliebene!

Also die Fuschlseeregion ist super. Von unserem Hotelfenster

aus schauen wir auf tief verschneite Wälder.

Gestern waren wir Ski fahren in Gaissau-Hintersee, für

uns Naturgenießer einfach perfekt. Heute haben wir Biathlon

ausprobiert – Spitze! Jetzt wärmen wir uns dann

gleich im Wellnessbereich (voll fein) auf, und abends

geht’s noch zum Flutlicht-Skifahren beim Oberwaldlift.

Hier könnt ihr nachschauen, was wir sonst noch dieser

Tage treiben – und ruhig ein bisserl neidig sein ;-):

fuschlseeregion.com

SENDEN

ZU

GAST ... IM WINTERLAND

SALZBURG

155


WINTERGUIDE

AUF EINEN BLICK:

SKIBERGE IN SALZBURG

Tageskarte

Erwachsene

Tageskarte

Kinder

Schlepper

Sessellift

Kabinen/Gondel

km leicht

km mittel

km schwer

Pisten km

Abtenau im Lammertal karkogel.com 31,5 10,5 4 1 1 6 3 1 10

Annaberg - Lungötz - Dachstein West dachstein.at 42,4 18 18 8 3 7 63 7 77 HM

Bad Gastein - Ski amade skigastein.com 50,5 25,5 5 10 7 34,1 58,9 4,6 101,1 3

Bad Hofgastein - Ski amade skigastein.com 50,5 25,5 4 8 7 30,6 52,5 2,6 87 3

Dienten - Maria Alm - Mühlbach / Hochkönig hochkoenig.at 49,5 24,5 18 9 5 52 41 19 120 2

Dorfgastein - Ski amade dorfgasteiner-bergbahnen.at 50 25 4 8 5 24,9 37,4 1,4 72,5 2

Eben - monte popolo - Ski amade eben.at 35 17,5 2 2 0 1,8 4,2 0 6 3

Fageralm / Forstau - Ski amade ski-fageralm.at 46 23,5 5 2 0 8 7 0 15 HM

Fanningberg fanningberg.info 41 20,5 3 2 0 13 7 10 30

Filzmoos - Ski amade filzmoos.at 42 21 5 2 1 6 6 1 13 HM

Flachau - snow space - Ski amade flachau.at 50 25 15 17 11 30 85 5 120 3

Flachauwinkl-Kleinarl - Ski amade shuttleberg.com 50 25 3 6 0 19 7 2 40 HM

Gaissau Hintersee gaissauhintersee.at 35 15 6 3 0 23 10 1 34

Goldegg - Ski amade goldeggamsee.at 32 16 4 0 0 4 1 0 5

Großarl Tal - Ski amade grossarltal.info 44 22 4 8 5 26 36 1 73 HM

Großeck - Speiereck - Mauterndorf grosseck-speiereck.at 41 20,5 4 4 2 26 17 7 50 HM

Grossglockner - Zellersee grossglockner-zellersee.info 0 0 21 17 12 57 49 32 139

Hallein Dürrnberg - Zinkenlifte duerrnberg.at 25 15 3 1 0 2 5,5 0,5 8

Hörndllift Embach embach.at 20 15 2 0 0 2 1 0 3

Kaprun - Maiskogel maiskogel.at 39 20 1 2 0 14 5 1 20 HM

Kitzsteinhorn - Kaprun kitzsteinhorn.at 50 25 5 5 7 13 25 3 41

Königsleiten / Wald - Zillertal Arena zillertalarena.com 50,5 22,7 18 22 13 43 89 11 139 3

Krimml / Hochkrimml - Zillertal Arena krimml.at 50,5 22,7 18 22 12 43 89 11 143 4

Leogang saalfelden-leogang.com 52 26 20 22 28 140 110 20 270 2

Lofer - Almenwelt Lofer skialm-lofer.com 41 20,5 5 3 2 31 12 3 46

Mittersill - Panoramabahn Kitzbüheler Alpen panoramabahn.at 53 26 7 28 12 101 61 17 215 HM

Obertauern obertauern.com 44 22 6 18 2 61 35 4 100

Oberwaldlift Faistenau oberwaldlift-faistenau.at 10 9 1 0 0 0,4 0,4 0,4 1,2

Piesendorf Niedernsill erlebnisberg.at 17,7 9,9 2 0 0 0,5 2 0 2,5

Postalm Arena am Wolfgangsee postalm.at 33 16 3 1 0 5,3 5,5 1,2 12 HM

Radstadt - Altenmarkt - Ski amade radstadt-altenmarkt.at 50 25 3 2 3 9,2 7,5 0,6 17,3 HM

Raurisertal - Hochalmbahnen hochalmbahnen.at 40,5 20,5 4 1 3 15 12 5 32 HM

Russbach am Pass Gschütt - Dachstein West dachstein.at 42,4 18 42 14 10 32 94 16 142 HM

Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn saalbach.com 52 26 19 22 29 140 112 18 270 4

Saalfelden - Hinterreit hinterreit.at 32 16 2 0 0 1,7 1,6 1,1 4,4

Schmitten - Zell am See schmitten.at 50 25 9 10 8 30 28 19 77 2

Skilifte Unken / Heutal heutal-lift.at 25 12 4 0 0 4 6 1 11

Sportgastein - Ski amade skigastein.com 50,5 25,5 1 0 2 3,5 13,2 1,5 25,9 HM

St. Johann - Alpendorf - Ski amade alpendorf.com 50 25 16 17 11 30 81 4 120 2

St. Martin im Lammertal stmartin.info 26 14 3 0 0 2 2 0 4

Wagrain - Ski amade bergbahnen-wagrain.at 50 25 16 17 11 30 85 5 120 2

Weißsee Gletscherwelt weissee.at 35 17,5 4 2 2 6 15 2 23

Werfenweng bergbahnen-werfenweng.com 39 21 5 2 2 11 15 1 27 HM

Wildkogel-Arena - Neukirchen Bramberg wildkogel-arena.at 44 21,5 10 4 4 28 25 9 62 3

Zauchensee - Flachauwinkl - Ski amade zauchensee.at 50 25 6 6 4 23,5 16,2 4,3 44 6

Zwölferhorn Seilbahn St. Gilgen 12erhorn.at 27 19 1 0 1 1 5 1 7

skiline.cc-Legende: HM = Höhenmeter, 2-5 = Anzahl der Skiline-Attraktionen inkl. HM

156

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Unser Aktiv-Angebot

3 Übernachtungen (zw. Sonntag und Freitag)

inkl. Genießer-Arrangement

Verbringen Sie 4 Tage im Waldhof und freuen

Sie sich nach einem aufregenden Tag im Schnee

auf erholsame Stunden im Spa. Unser Extra:

Gratis Shuttleservice zu Langlauf- und Skigebiet.

ab 272,– im DZ Hochfeld, pro Person,

buchbar 8.1.2017–24.2.2017

Endlich

Aktiv

Endlich daheim.

Kennen Sie den Geheimtipp für den abwechslungsreichsten

Winterurlaub, den Sie sich vorstellen können? Im Ebner’s Waldhof am See

genießen Sie aktive Stunden rund um die Uhr, indoor und outdoor. Gönnen Sie

sich Erlebnistage beim Schneeschuhwandern, Schifahren, Langlaufen, Tuben auf

der Waldhof Alm – und abends das faszinierende Angebot der Waldhof Spa- und

Wasserwelt mit Sportmassagen und Fitnessgalerie. Auf nach Fuschl am See!

www.ebners-waldhof.at


WINTERLAND SALZBURG

SAALBACH

IM HOME OF LÄSSIG

WARTET DAS VOLLE PROGRAMM

Langeweile? Im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn unmöglich.

G

anze 270 Abfahrtskilometer,

70 Liftanlagen, 60

Skihütten, zahlreiche

Snowparks, Freeride-Parks,

Flutlichtpisten, SkiMovie-, Speedund

Rennstrecken, Funcross- und

Snow-Trails, Langlaufloipen, dazu ein

spannendes Zusatzprogramm von der

Rodelbahn bis zum Baumzipfelweg:

Keine Frage, der Skicircus Saalbach

Hinterglemm Leogang Fieberbrunn

ist nicht nur das lässigste, sondern sicher

auch eines der umtriebigsten

und „buntesten“ Skigebiete Österreichs.

Die beliebte Urlaubsdestination

im Herzen der Alpen steht für ein

vielschichtiges Gastronomie- und

Hotellerieangebot von A bis Z, für

Après-Ski, Topevents und Partys vom

Feinsten ebenso wie für eine sportlich

einzigartige Arena. Von sanften Hängen

über weite Carvingpisten bis hin

zur schwarzen WM-Abfahrt, von topgeshapten

Snowparks bis zum weitläufigen,

tiefschneereichen Freeride­

Gelände – der Skicircus Saalbach

Hinterglemm Leogang Fieberbrunn

bietet seinen „Wintersport-Artisten“

das volle Programm! Vorstellung? Jeden

Tag!

2,5 MILLIONEN BESUCHER

Vor allem die Weitläufigkeit und die

tägliche Toppräparierung der Pisten

werden von den Gästen hoch geschätzt.

Für höchste Qualität der Pistenpräparierung

und Beschneiung

sorgt ein erfahrenes Team aus 120 Mitarbeitern

mit einer Flotte von 71 Pistenfahrzeugen

und rund 1.000 Schneekanonen.

Auch nicht alltäglich: Eine

Schneehöhenmessung per GPS ermöglicht

in weiten Teilen des Gebiets einen

noch effizienteren Einsatz der Beschneiung

und der Pistengeräte.

Mehr als 600 Mitarbeiter sorgen

für den reibungslosen Ablauf im Skicircus

Saalbach Hinterglemm Leogang

Fieberbrunn und bewegen pro Wintersaison

rund 2,5 Millionen Besucher im

gesamten Skigebiet. Und das ganze Circus-Team

arbeitet für ein gemeinsames

Ziel: „Am Ende jeder Investition und

jedes Engagements steht der Komfort

der Wintersportler, eine perfekt präparierte

Piste und das gute Gefühl, unseren

Gästen den lässigsten Skiurlaub

seit Langem beschert zu haben . . .“

FAMILIENFREUNDLICH

Winterurlaub für die Familie kann

auch günstig sein. Mit attraktiven An­

FOTOS: saalbach.com

158

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


geboten haben Pistenflöhe und Eltern

im Skicircus gleichermaßen gut lachen.

So kostet der Skipass bei der Aktion

„Power of Zehn“ für Kinder und Jugendliche

unter 19 Jahren jeden

Samstag ab dem Saisonstart nur 10

Euro. Mit dem „Montelino-Skipass“

fahren kleine Gäste, die 2011 oder später

geboren sind, kostenlos; die Jahrgänge

2001 bis 2010 zahlen die Hälfte,

und Jugendliche (von 1998 bis 2000) erhalten

25 Prozent Ermäßigung. Ab 18.

März gilt in Saalbach Hinterglemm

und Leogang das Angebot „Family

Hit“: Pro Buchung eines Erwachsenen

erhält ein Kind (bis 14 Jahre) den Aufenthalt

im Zimmer der Eltern kostenlos,

jedes weitere Kind zahlt die Hälfte.

Passend dazu gilt ab 18. März im gesamten

Skicircus der Osterbonus, bei

dem Kinder (geboren 2001 und später)

gratis fahren, wenn ein Elternteil mindestens

einen 4-Tage-Skipass kauft.

GAUMENFREUDEN

Frische Luft und viel Bewegung, da

knurrt der Magen. Kein Problem –

mehr als 60 Hütten im Skicircus laden

die Gäste ein, sich zu stärken, den

Durst zu löschen und dabei die Aussicht

und die Sonne zu genießen. Zusammen

mit den vielfältigen Restaurants

im Tal findet sich damit im

Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang

Fieberbrunn alles, was den Gaumen

glücklich macht – von der heimischen

Küche bis zum Gourmetmenü

auf Hauben-Niveau.

Von ruhig und beschaulich bis hin

zu laut und bunt bietet der Skicircus

Après-Ski und Nachtleben vom Feinsten.

Vor allem Saalbach Hinterglemm

ist für Après-Ski-Action, Partys und

Events berühmt und bietet jedem, der

Unterhaltung sucht, ein unerschöpfliches

Angebot: beim Hüttenzauber und

beim klassischen Après-Ski ebenso wie

in unzähligen Pubs und Bars mit

Live-Musik, oder bei den zahlreichen

hochkarätigen Events. Oft Schulter an

Schulter mit so manchem Promi ...

ZWEI NEUE BAHNEN

Die Bergbahn-Gesellschaften lassen

für die Wintersaison 2016/17 über 42

Millionen Euro in den Ausbau des Skigebiets

fließen. Der Löwenanteil davon

geht mit rund 22,5 Millionen Euro

in die topmoderne 10-Personen-Umlaufgondelbahn

Schönleitenbahn. Damit

schießt die Beförderungskapazität

dieser Seilbahn von 2.048 auf 3.200 pro

Stunde in die Höhe – und das bedeutet:

wedeln statt warten.

Rund 5,5 Millionen Euro werden

in Hinterglemm in die Errichtung des

12er-Express und den Umbau des Oberschwarzachliftes

zu einem Doppel-Tellerlift

investiert. Die neue 10er-Kabinenbahn

des 12er-Express startet

neben dem Oberschwarzachlift und

endet neben dem Dr.-Karl-Renner-

Haus. Mit einer Länge von rund 240

Metern verbindet sie nun komfortabel

die Übungslifte im Bereich Westgipfel

mit dem Zwölferkogel, ohne die lästige

Straßenquerung. Oder eben: gondeln

statt gehen ...

Zahlen & Fakten

LIFTE: 29 22 19

PISTEN: 270 km; ■ 140 ■ 112 ■ 18;

PREISE (TAGESKARTE HS): Erw. € 52,–;

Jugend € 39,–; Kinder € 26,–

INFOS & BUCHUNGEN: Tourismusverband

Saalbach Hinterglemm, Glemmtaler

Landesstraße 550, 5753 Saalbach.

Tel.: 0 65 41/68 00-68

E-Mail: contact@saalbach.com

WEB: saalbach.com

Top Events 2016/17

2.–4. 12.:

Bergfestival – Saalbach Hinterglemm

8.–11. 12.:

Rave on Snow – Saalbach Hinterglemm

13. 1.:

Mountain Attack – Saalbach Hinterglemm

27. 1.:

White Style – Leogang

6.–11. 3.:

Freeride World Tour – Fieberbrunn

Pistenspaß und

Hüttengaudi:

Im Skicircus

Saalbach

Hinterglemm

Leogang

Fieberbrunn

ist für jeden

etwas dabei.

Und zwar von

früh bis spät!

159


#homeofsports

130

Schritte

ZUM SKICIRCUS

SAALBACH HINTERGLEMM LEOGANG

EIGENER

Sport-

Concierge

2X SPORT-WELLNESS

IM Fünften

IM Garten

AKTIVE WINTERTAGE

• 3 Übernachtungen in der gebuchten Zimmerkategorie

• Salzburger Hof Verwöhnpension

(Frühstück, Nachmittagsjause & 4-Gang-Wahlmenü am Abend)

• 2 Wellnesswelten IM FÜNFTEN & IM GARTEN

• Täglich wechselndes Sportprogramm

• Sportconcierge & Skiguide

• Test von Adidas Eyewear Brillen

ab € 385,-

Buchung und Anfrage nach Verfügbarkeit

SALZBURGER HOF LEOGANG

Sonnberg 170 • 5771 Leogang • T +43 6583 7310

office@salzburgerhof.eu • www.salzburgerhof.eu


WINTERLAND SALZBURG

WERFENWENG

MIT AUSSICHT UND WEITSICHT

Werfenweng verbindet Skispaß in atemberaubender Bergkulisse

mit nachhaltigem Tourismus – und das seit Jahren erfolgreich.

Top: Perfekte Pistenverhältnisse herrschen in der Regel bis April!

FOTOS: TVB Werfenweng

Vom Bischling, dem Werfenwenger

Hausberg, abzufahren,

heißt, eine der längsten und

schönsten Panoramaabfahrten im

Salzburger Land unter die Ski zu nehmen.

Allein dieses Erlebnis ist purer

Genuss. Die Berge im Blick und die

Wintersonne im Nacken: So gelingen

die schönsten Schwünge im besten

Schnee – und den findet man hier in

der Regel bis April vor.

Entspannt geht es aber nicht erst

auf der Piste, sondern schon auf der

Anreise zu: Unkomplizierte Öffi-Anbindungen

und Reisen mit leichtem

Gepäck sind typisch für einen Werfenweng-Urlaub.

Auch im Ort selbst

findet man alles, was entschleunigt

und das Klima freut: Etwa Skibusshuttles

mit Erdgasantrieb oder

E-Taxis. Den Skipass, die Leih-Skiausrüstung

und bei Bedarf auch

Ski-Übungsstunden gibt es aus einer

Hand, die Hotels und Sportshops erfüllen

dafür gerne alle Wünsche.

Nachhaltig urlauben heißt aber

nicht, dass der Spaß zu kurz kommt.

Am Beispiel Aprés-Ski: Erst nimmt

man einen Sundowning Drink bei DJ-

Sounds am Rosnerköpfel ein, der Blick

schweift dabei über das gesamte

Salzachtal. Von dort geht’s dann mit

der letzen Gondel ins Tal und weiter

ins Werfenwenger Nachtleben.

DIESER URLAUB HAT CHARME

Nachhaltigkeit, Ehrlichkeit, Natürlichkeit:

Durch alle diese Werte zeichnet

sich auch das 4-Sterne-Superior

„Travel Charme Bergresort“ aus. Das

liegt inmitten der traumhaften Bergkulisse

über Werfenweng. Suiten, Zimmer

oder (bei Familien besonders beliebte)

Ferienwohnungen stehen als

Unterkunftstypen zur Auswahl. Nach

der Piste geht es in das „Puria“ Premium

Spa mit seinem 20 Meter langen,

beheizten Außenpool. Und auf die Küche

des Bergresorts trifft die Bezeichnung

„natürlich“ voll zu: Im Hauben-

Restaurant „Alpenzeit“ ebenso wie im

„Stroblhaus“, einem Bauernhaus aus

dem 16. Jahrhundert, wo fein und bodenständig

diniert werden kann.

Zahlen & Fakten

LIFTE: 2 2 5

PISTEN: 27 km ■ 11 ■ 15 ■ 1

PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 39,–;

Jugend € 35,50,–; Kinder € 21,–

Package-Tipp

„Skifoan“-Package im Travel

Charme Bergresort Werfenweng

Das 4-Sterne-Superior Travel

Charme Bergresort liegt nur 150 m

vom Lift entfernt. Das Package kann

ab 1. Jänner bis Anfang April –

ab zwei Personen – gebucht werden.

Enthalten sind:

• 2-Tage-Skipass für das gesamte

Familienskigebiet Werfenweng

• 2 Tage Skiverleih (Ski und Stöcke)

• 2 Tage Privat-Skicoach

für je 2 Stunden

• Skimassage

Preis: € 256,– p. P.

INFOS UND BUCHUNGEN:

WEB: werfenweng.eu

travelcharme.com

161


HOTSPOT IN SALZBURG

FOTOS: xxx

162

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


FOTO: St. Johann-Alpendorf

FAMILIEN „HOCH IM KURS“

IN SANKT JOHANN-ALPENDORF

GROSSE SKISTARS UND SOLCHE, DIE’S NOCH WERDEN WOLLEN, sind in Sankt

Johann-Alpendorf echt gut dran. Die 93 Prozent Pistenanteil in „Blau“ und

„Rot“ weisen die Skischaukel Sankt Johann-Alpendorf/Wagrain/Flachau als

optimales Familienskigebiet aus. Stimmt auch, denn die durchwegs breiten

und übersichtlichen Pisten bringen wirklich alle auf die Brettln. Und mit Attraktionen

wie „Teufelsweg“ (samt Sagengestalten), coolen Funslopes, dem

Freestyle-Park „Betterpark Alpendorf“, oder Skimovie- und Zeitmessstrecken

wird speziell dem Nachwuchs an einem Skitag viel Abwechslung geboten.

Professionelle Ski- und Snowboardschulen beschleunigen den Dreh im

Schnee, Samstag und Sonntag fahren Kinder und Jugendliche zum günstigen

Junior-Weekend-Discount (Tageskarte um nur 16 bzw. 26 Euro)! Und was die

Großen freuen wird: Quer über alle Skiberge warten rund 60 urig-romantische

Skihütten. Jaja, es hat schon viele gute Gründe, warum die Skischaukel

Flachau/Wagrain/Alpendorf in der Salzburger Sportwelt beim Test von

skiresort.de fünf von fünf Sternen in Sachen Familienfreundlichkeit erhält ...

WEB: alpendorf.com

163


WINTERLAND SALZBURG

ZELL AM SEE-

KAPRUN

ABWECHSLUNG

AUF HÖCHSTER EBENE!

AM GIPFEL DER GENÜSSE. Ski fahren auf 3.000 Metern Seehöhe, Spaß auf

der längsten Funslope der Welt, Party und Gemütlichkeit, unberührte Natur:

Das alles bietet die Wintersport-Region Zell am See-Kaprun im Herzen Österreichs.

Ist das Herz involviert, ist ein besonderes

Erlebnis garantiert. Und im

Herzen Österreichs liegt Zell am See-

Kaprun. Das passt genau, denn die

Region präsentiert sich als eine der

vielseitigsten Wintersport regionen des

Landes. Da sind die Skigebiete

Schmittenhöhe und Maiskogel, da ist

das Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn

mit Pisten auf bis zu 3.000 Metern Seehöhe

– und da ist als weitere Besonderheit

die Nähe zum Nationalpark Hohe

Tauern.

Wer traditionell Ski fahren auf

präpariertem Untergrund will, der

kann das auf 66 Pisten mit 138 Kilometern

tun. Und zwar auch, wenn anderswo

die Lifte stillstehen. Dank der

modernen Beschneiungslagen und

dem Bonus des Gletschers gilt für Skifahrer

das Motto: „Geht nicht, gibt’s

nicht.“ Für Abwechslung im Wedel-Alltag

und jede Menge Extraspaß

sorgen mehrere Snowparks in den

Skigebieten, Österreichs attraktivste

Superpipe und die längste Funslope

der Welt auf der Schmittenhöhe. Salzburgs

einziges Gletscherskigebiet, das

Kitzsteinhorn punktet mit genialen

Pisten von Oktober bis in den Frühsommer,

mit Höhenloipen und der besonderen

„Gipfelwelt 3000“.

Während oben am Gletscher schon

länger Ski gefahren wird, und auch die

Schmittenhöhe aufgrund des frühen

Wintereinbruches den Betrieb seit 18.

November aufgenommen hat, wird der

Winter offiziell vom 8. bis 11. Dezember

2016 eingeläutet. Live-Konzerte, Partys

und Entertainment auf der Schmittenhöhe

und im „Ferry Porsche Congress

Center“ bilden beim Ski Opening mit

164

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


FOTOS: Zell am See-Kaprun, Gletscherbahnen Kaprun, Schmittenhöhebahn AG

ANTENNE BAYERN das lässig-coole Rahmenprogramm

für Schwünge im Schnee.

WELLEN, GRILL UND WARME SITZE

Neuerungen und Superlativen heizen

die Freude auf den Winter 2016/17 in

Zell am See-Kaprun weiter an: Am

Kitzsteinhorn wurden die Schmiedingerschlepplifte

durch eine neue

8er-Sesselbahn – die höchste im Salzburger

Land – ersetzt. Nun geht es auf

beheizten Sitzen und mit Wetterschutzhauben

aufwärts. Die neue

Spaßpiste „Eagle-Line“ ergänzt mit

Wellenbahn, Sprüngen und Steilkurven

das Pistenangebot am Gletscher.

Grillspaß auf 2.500 Metern Höhe

bietet die neue „Mystic Mountain BBQ-

Night“ auf dem Kitzsteinhorn. Die

Gäste erwartet hier eine (mystische)

Abendstimmung auf dem Gletscher

mit Köstlichkeiten vom Steingrill und

ein Empfang mit Alphornklängen,

dampfendem Glühwein und Punsch.

Das alles macht den Abend zu einem

garantiert nicht alltäglichen Erlebnis.

Die „Mystic Mountain BBQ-Night“

gibt es an drei Terminen: am 12. Jänner,

23. Februar und 16. März.

Auf der Schmittenhöhe eröffnet

die 10er-Kabinenbahn zellamsee­

Xpress eine neue 3,5 Kilometer lange

Skiabfahrt in Richtung Glemmtal.

Der zellamseeXpress verfügt über

sechs Jukeboxx-Gondeln samt modernstem

Multimedia-Soundsystem.

Ebenfalls neu auf der Schmittenhöhe

ist das „Ski’n’Brunch“-Angebot: An

vier Terminen gehören die Pisten ab

7 Uhr morgens den Frühaufstehern,

die sich dann zum Brunch auf der Sonnenalm

treffen.

STILLE ZEITEN IN DER NATUR

Ein wahres Juwel für alle, die den sanften

Winter bevorzugen, bietet der vor

wenigen Saisonen neu belebte Ronachkopf

in Thumersbach. Der Thumersbacher

Hausberg (und Ex-Skiberg) ist heute

exklusiv für Skitourengeher und

Schneeschuhwanderer zugänglich.

Weitere Skitouren entdecken Wintersportler

auf dem Kitzsteinhorn. Auf Natur-

und Tierliebhaber wartet dieses

Jahr ein besonderes Winterabenteuer:

Bei der Schaufütterung lassen sich

Wildtiere aus nächster Nähe beobachten.

Top Events

Bis 26.12.: Sternenadventmärkte

26.12.16–8.3.17.: SnowNight in Zell

am See/cityXpress (jew. Mi. ab 20 Uhr)

23.1.–27.2.: Nightshow in Kaprun/

Lechnerberg (jew. Mo. ab 20 Uhr)

11.–18.2.: Ballonalps 2017

9.–12.3.: Red Turns – Weingenuss auf

2.000 m auf der Schmittenhöhe

INFOS UND BUCHUNGEN:

Zell am See-Kaprun

Brucker Bundesstraße 1a

A-5700 Zell am See

Tel.: 0 65 42/770

E-Mail: welcome@

zellamsee-kaprun.com

www.zellamsee-kaprun.com

www.facebook.com/zellamseekaprun

165


WINTERLAND SALZBURG

SCHMITTEN

VON DER SCHMITTEN

„ÜBER DEN TÄLERRAND“ SCHAUEN

Mit dem neuen „zellamseeXpress“ und neuer Abfahrt gelangen Skifahrer von der

Schmitten in Zell am See ab diesem Winter ins benachbarte Glemmtal. Ebenfalls neu:

Das „Ski’n’Brunch“ – Frühaufsteher bekommen hier die besten Pisten serviert.

Mit der Eröffnung der 10er-Umlaufkabinenbahn

„zellamseeXpress“

schaut die Schmitten

ab diesem Winter sprichwörtlich

über den Tälerrand. Ermöglicht sie

den Skifahrern doch über eine 3,5

Kilometer lange rote Piste die Abfahrt

ins Glemmtal. Die neue Piste

sollte man sich auch deshalb nicht

entgehen lassen, weil sie spektakuläre

Ausblicke auf die Saalbacher

Grasberge und das Steinerne Meer

bietet.

Die komfortable Bahn wartet

übrigens auch mit einer Weltneu ­

heit auf: Sechs Jukeboxx-Gondeln.

So funktioniert der Spaß: Beim Aufwärtsschweben

loggt man sich mit

dem Smartphone ins kostenlose

WLAN ein und klickt auf die Seite

mit dem Jukeboxx-Button. Danach

heißt es einfach: Lieblingssong nach

Genre und Interpret auswählen, zurücklehnen

und Musik genießen!

EXTRAFRÜHER SKI-GENUSS

Auch das ist auf der Schmitten in diesem

Winter neu: Die Drehkreuze öffnen

an ausgewählten Terminen bereits

ab sieben Uhr früh. Neben dem

Bergpanorama im Licht des Sonnenaufgangs

erwarten die Skifahrer dann

frisch präparierte und herrlich leere

Pisten, bevor beim gemeinsamen

Brunchen auf der Alm die Kraftreserven

aufgefüllt werden. Die Termine

für das „Ski’n’Brunch“: 2. Januar,

6. und 27. Februar sowie 6. März.

In der ebenfalls neuen Eder Hütte,

die sich Service und traditionellen

Charme auf die Fahnen geheftet hat,

warten frisch zubereitete Pinzgauer

Schmankerl. Mit qualitativ hochwertigen,

traditionellen und regionalen

Köstlichkeiten sorgt das Hüttenteam

für Gaumengenuss vor genauso wie

nach dem Pistenvergnügen.

Sehen – oder besser hören lassen

kann sich auch der Schmittener Veranstaltungswinter:

Auf der AreitAlm

findet am 7. Dezember ein Poetry Slam

statt – auch hier passt das Motto:

„Über den Tälerrand.“ Und „Wanda“

bringen am 21. Jänner „Amore“ sowie

garantierte Topstimmung ins Skigebiet.

Top-Termine 2016/17

7. 12.: Poetry Slam auf der AreitAlm

17. 12.: Gondel-Roulette und

Eröffnung des zellamseeXpress

5. 1., 19. 1., 23. 2., 9. 3., 23. 3.:

Jodel-Workshop

21. 1.: Exklusives Wanda-Konzert

Zahlen & Fakten

LIFTE: 8 10 9

PISTEN: 77 km; ■ 30 ■ 28 ■ 19;

PREISE (TAGESKARTE): Erw. € 50,–;

Jugend € 37,–; Kinder € 25,–

INFOS & BUCHUNGEN:

WEB: schmitten.at

FOTOS: Schmitten

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


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perfekter Lage in der Ferienregion Zell am See-Kaprun.

Sie schlafen in Kingsize-Betten wie in den besten 5-Sterne-Luxus-

Hotels der Welt. Der Barbarahof wurde

2016 erneut mit 5 goldenen Schneesternen

im Ski Guide Austria ausgezeichnet.

Übungslifte und Skischulen sind direkt

hinter dem Hotel.

Zu den Skigebieten Maiskogel, Kitzsteinhorn

und Schmittenhöhe fahren Sie

bequem direkt vom Hotel mit Ski-Shuttle.

SKIPAUSCHALE

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• 4 Tage, 3 Übernachtungen

inkl. Barbarahof-Verwöhnpension

mit Superior-Buffet-Frühstück

• "Süße ecke" am Nachmittag

• 5-Gang-Wahlmenü am Abend

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SKISCHULEN

DIE SKISCHULE

KRIEGT DIE KURVE

DER LEHRER VORAUS UND ALLE FOLGEN IN SEINER SPUR. So haben viele nicht mehr

ganz Junge ihre Skikurse in Erinnerung. Wie heute das Skifahren gelehrt wird und warum

der Skilehrer immer öfter zum Multitalent wird: Johann Reisenberger und Martin Dolezal

vom Wiener Skilehrerverband „Snowsports Academy“ geben Auskunft.

Die österreichischen Skischulen

sind weltweit bekannt für

Qualität und höchste Perfektion.

Diesen hervorragenden

Ruf hat man sich über viele Jahrzehnte

erarbeitet und die „Österreichische

Skischule“ dadurch weltweit zu einer

Marke gemacht. Obwohl seit der

Gründung der ersten Skischule im

Jahr 1923 durch den Arlberger Hannes

Schneider kein Stein auf dem anderen

geblieben ist, so gilt doch eines quer

durch die Zeiten: Egal, wie radikal

sich im Lauf der Zeit die Skitechnik

veränderte und damit auch die Lehrpläne

und Unterrichtsmethoden – der

Qualitätslevel der österreichischen

Skischulen konnte stets gewahrt werden.

Besonders die letzten 15 Jahre des

Freizeit-Skilaufs waren von rasanten

technologischen Entwicklungen geprägt.

Sie haben das Skifahren und

vor allem den ersten Einstieg in die

Sportart wesentlich erleichtert. Aus

dem immer neuen und verbesserten

Skimaterial ergibt sich für die Skischulgäste

auch eine Vielzahl von

neuen Möglichkeiten: Während in

diesem Winter ganz aktuell das „schöne

und elegante Skifahren“ auf der

Piste wieder hoch im Kurs steht (was

übrigens an eine langjährige Traditi­

FOTO: Schischule Ralf und Walter

TEXT: Johann Reisenberger

& Martin Dolezal

168

SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Der klassische Kinderskikurs ist immer

noch die Hauptbeschäftigung vieler

Skischulen. Aber die Angebote werden

vielfältiger, Privatstunden und individuelles

Skiguiding boomen.

on der österreichischen Skischule erinnert),

steigt auch die Nachfrage

nach Skitouren-, Freeride- und Freestylekursen

in jüngster Zeit stark an.

Insbesondere stehen die gemeinsamen

Erlebnisse und die Bewegung in

der Natur – gar nicht unbedingt nur

auf Alpinskiern – im Vordergrund:

Aktivitäten wie Langlaufen, Schneeschuhwandern

und sogar Rodeln werden

vermehrt nachgefragt und auch

bereits in zahlreichen Skischulen

kursmäßig angeboten.

DER SKILEHRER ALS MULTITALENT

Gerade diese Vielseitigkeit des Angebotes

ist auch Grund dafür, dass der

Skilehrer heutzutage längst nicht

mehr nur „Ski-Lehrender“ ist, sondern

ein moderner Dienstleister, dem

neben fachlicher Kompetenz auch ein

hohes Maß an Flexibilität und Vielseitigkeit

abverlangt wird.

Grundsätzlich stellt jeder Tag mit

den Skischulgästen neue Herausforderungen:

Nicht nur die Schneeverhältnisse

und das Wetter setzen Flexibilität

voraus – der Skilehrer muss

sich vor allem auch an die unterschiedlichen

Gäste und ihre ebenso

unterschiedlichen Wünsche anpassen

können. Von Skischulbetreiber

wird daher heute auch häufig erwartet,

dass ihre Mitarbeiter nicht bloß

Alpinfahrer sind, sondern auch zumindest

eine zweite Ausbildung, etwa

für Snowboard oder Langlauf, mitbringen.

Und zudem muss der moderne

Skilehrer auch eine gute Kommunikationsfähigkeit,

Rhetorik sowie

didaktische, methodische und psychologische

Kenntnisse besitzen.

Auch Kenntnisse in mehreren Fremdsprachen

werden vom modernen Skilehrer

gewünscht.

SELBSTSTÄNDIGE SCHÜLER

Analog zu diesen veränderten Anforderungen

hat sich auch der Unterrichtsstil

in den Skikursen stark gewandelt:

Der „autokratische Führungsstil“,

dass also der Skilehrer allein

sämtliche Entscheidungen für die

Gruppe trifft, ist Schnee von gestern.

Heutzutage wird vielmehr versucht,

die Gäste noch stärker in den Unterricht

miteinzubeziehen, vor allem

aber die individuellen körperlichen

Voraussetzungen jedes Einzelnen zu

berücksichtigen.

Bei einem modernen Skiunterricht

werden den Gästen nicht nur

neue Bewegungen beigebracht oder

die Technik verbessert, sondern es

wird vielmehr danach gestrebt, diese

auch zur „sportlichen Selbstständigkeit“

zu entwickeln. Das Ziel dabei ist,

das Bewegungsgefühl der Gäste so

weit zu fördern, dass diese selbst in

der Lage sind, ihre Bewegungen zu

spüren, Fehler zu erkennen und eigenständige

Lösungen zu entwickeln.

Von dieser Lehrmethode profitieren

letztlich sowohl Skilehrer als

auch Gast: Das Bewegungsverständnis

des „Skilehrlings“ wird gefördert,

wodurch Korrekturen besser verstanden

werden und somit effizienteres

Lernen möglich wird. Dies steigert die

Motivation des Gastes, erhöht den

Spaß am Skisport – und erleichtert

169


SKISCHULEN

zugleich auch ganz entscheidend die

Arbeit des Lehrers.

Während die Sicherheit auf den

Pisten für Skischulen seit jeher ein

zentrales Thema darstellt und daher

unverändert großer Wert auf die Einübung

einer kontrollierten Fahrweise

gelegt wird, ist und bleibt das Wichtigste

freilich das Vermitteln von

Freude am Skisport. Diese ist essenziell,

da ein guter Lernerfolg ohne Spaß

an der Sache naturgemäß ausbleiben

wird. Daher steht auch das „spielerische

Lernen“ im Zentrum jedes Skiunterrichts.

ZIELGRUPPEN UND ANGEBOTE

Auffallend ist, dass sich der Trend immer

weiter weg vom klassischen

Gruppenunterricht für Kinder hin zu

Privatstunden oder Unterricht in

Kleingruppen auch für Jugendliche

und Erwachsene entwickelt. Eine klare

Zielgruppe für Skischulen kann daher

nicht mehr festgemacht werden:

Es gibt Angebote für Kinder, die das

Skifahren erlernen wollen, für Jugendliche,

die Unterstützung bei ersten

Ausflügen in den Tiefschnee oder

den Park suchen, als auch natürlich

für Erwachsene, die entweder als Wiedereinsteiger

auf die Piste zurückkehren

oder schlicht und einfach ihre

Technik verbessern möchten.

Für alle Zielpersonen gibt es wiederum

eine Vielzahl an Angeboten.

Während von Kindern nach wie vor

hauptsächlich das Kursangebot genutzt

wird (und dies somit nach wie

vor das Haupteinkommen zahlreicher

Skischulen ausmacht), buchen

vor allem Jugendliche und Erwachsene

vermehrt Privatstunden oder Unterricht

in Kleingruppen. Die Vorteile

dieser Modelle liegen klar auf der

Hand: Individuelle Betreuung, keine

Wartezeiten, höhere Qualität des Unterrichtes.

Zusätzlich ergibt sich bei

kleineren Gruppen und mit individuellerer

Betreuung eben auch die Möglichkeit,

neue Schneesportgeräte auszuprobieren

und in neue Sportarten

hineinzuschnuppern.

DIE SKILEHRER

Martin Dolezal

ist Präsident des Wiener Skiund

Snowboardlehrerverbandes

„Snowsports Academy“ und staatlich

geprüfter Skilehrer. Sein Ziel

ist es, das Skifahren in der ganzen

Welt zu verbreiten. „Mit Snowsports

Academy bilden wir Skiund

Snowboardlehrer auf der

ganzen Welt in Skigebieten und

auch in Skihallen wie zum Beispiel

in Dubai aus.“

Johann Reisenberger

ist staatlich geprüfter Skilehrer

und im Skilehrer-Ausbildungsteam

der Snowsports Academy. Er ist

auch Autor eines Skilehrerbuches,

Skischulleiter und am liebsten im

tiefen Powder unterwegs.

Sein Motto: „I love Snow“.

SNOWSPORTS ACADEMY: Der Skilehrerverband

der Bundeshauptstadt

Wien bietet professionelle

Ski- und Snowboardlehrerausbildungen,

Trainingskurse, Geländekurse,

Race Academy.

KONTAKT/INFOS:

www.snowsports.at

VOM SKILEHRER ZUM SKIGUIDE

Skilehrer werden aber auch verstärkt

gebucht, um mit ihnen als Guides

neue Skigebiete und ausgefallene Varianten

zu erkunden und zu entdecken.

Diese Dienstleistung stellt

mittlerweile vor allem in großen Skigebieten

(etwa auf dem Arlberg) sogar

die Hauptbeschäftigung vieler

Skilehrer dar. Dabei empfiehlt es

sich, den Skilehrer nicht nur als Guide

zu nutzen, sondern in einem Zug

auch das entsprechende Material,

wie etwa breite Freerideski, in der

Skischule auszuleihen und die dazu

passende Skitechnik mit dem Profi

zu erarbeiten.

In vielen Skischulen gibt es heu­

te auch weitere moderne Zusatzangebote,

wie etwa Videoanalyen oder

Unterricht unter Zuhilfenahme verschiedenster

technischer Hilfsmittel,

die individuell passend zum Gast ausgewählt

werden. Diese Angebote werden

in den nächsten Jahren bestimmt

noch deutlich ausgebaut werden und

auch in der breiteren Masse der Skischulen

ankommen.

COACHING PER APP

Man muss kein großer Prophet sein,

um zu erkennen, dass es in den kommenden

Jahren noch viele spannende

Entwicklungen im Skiunterricht geben

wird. Die neuen Medien können

jetzt schon verstärkt in den Skiunterricht

eingebunden werden – Coaching-Apps,

wie „Learnhow2ski“ erobern

bereits den Markt und geben

einen Vorgeschmack auf das, was

noch kommen wird.

Die neuen Medien werden den

Skischulmarkt künftig vermutlich in

mehfacher Hinsicht revolutionieren:

Zum einen werden viele Gäste versuchen,

ihre Fähigkeiten im Selbststudium

zu verbessern, zum anderen wird

sich auch der Unterrichtsalltag von

Skilehrern wesentlich verändern, da

sich immer neue Möglichkeiten bieten,

den Unterricht spannender und

professioneller zu gestalten. Aber an

einem wird sich auch weiterhin

nichts ändern: Dass die österreichischen

Skischulen bei allem, was sie

leisten, einfach Weltspitze sind!

Der Weg zum Skilehrer

SKILEHRER-ANWÄRTER: Die österreichische

Ausbildung startet mit einem

zehntägigen Anwärterkurs. Hat man

diesen erfolgreich abgeschlossen, darf

man sich „Skilehrer-Anwärter“ nennen

und schon in einer Skischule arbeiten.

LANDESSKILEHRER: Diese Ausbildung

setzt sich aus vier Lehrgängen zusammen:

Drei skispezifischen Ausbildungen

mit jeweils 10 Tagen Dauer und einen

7-tägigen Alpinkurs.

DIPLOM-SKILEHRER: Landesskilehrer

können sich an den Bundessportakademien

zum staatlich geprüften Diplom-Skilehrer

weiterbilden. Der theoretische

und praktische Unterricht geht

über zwei Semester und umfasst auch

die Bereiche Snowboard, nordischer

Skisport und Trendsportarten.

INFOS IM WEB: snowsportaustria.at

FOTOS: Snowsports Academy

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SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2016/2017


Dienstauto.

Nähere Infos zur Ski- und Snowboardlehrer-Ausbildung auf

www.snowsports.at, (0650)5005522 und auf office@snowsports