Gesund und aktiv Nr. 10

3satzbochum

DAS BOCHUMER GESUNDHEITSMAGAZIN NR. 10 I NOV./DEZ. 2016

Tipps, Infos,

Anregungen

Ihr Magazin in Bochum

Kostenlos

zum

Mitnehmen

Fürs Wartezimmer und

für Zuhause


Service

2 I gesund und aktiv I November/Dezember 2016 Sonderveröffentlichung


Editorial

Sinnvolle Optionen

für das neue Jahr

Die ersten Schneeflocken sind dezent geflogen, Eiskristalle wurden schon von Autofenstern

und -dächern gekratzt und die Winterreifen sind aufgezogen. Sollte noch jemand Zweifel

haben, muss er nur auf die zentralen Plätze unserer Städte schauen: Die Weihnachtsmärkte

sind aufgebaut und damit stehen definitiv die letzten Wochen des Jahres 2016 auf dem

Kalender.

Was liegt deshalb näher, als Sie mit einigen wissenswerten Informationen zum Thema Gebäck

zu unterhalten. Unter der viel versprechenden Überschrift „Lecker, Kekse!“ werden Sie

Erstaunliches erfahren. Zum Beispiel dies: Es gibt mehr als 20.000 verschiedene Arten von

Weihnachtsplätzchen; oder dies: Ein Mensch isst in seinem Leben durchschnittlich 35.000

Kekse. Das soll in etwa dem Gewicht von sechs Elefanten entsprechen. Womit wir direkt

überleiten können zu einer weihnachtlichen Begleiterscheinung, die wir auch unter dem

Begriff „Gewichtszunahme“ kennen. Wie Sie sich von zusätzlich erworbenen Pfunden nach

den Feiertagen und dem Jahreswechsel wieder trennen können, dafür haben haben wir

einige Tipps parat. Hilfreich ist neben gesunder Ernährung unter anderem der Sport – Hohe

Effektivität versprechen beispielsweise das Badmintonspiel oder das Seilspringen, sie fördern

die Fitness und bekämpfen wirksam die Pfunde.

Wenn Sie für das kommende Jahr gute Vorsätze fassen möchten, sind

gesunde Ernährung und Bewegung in ihrer ganzen Vielseitigkeit auf jeden

Fall sinnvolle Optionen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei unseren Lesern, Partnern und

Kunden für die Unterstützung und das entgegen gebrachte Vertrauen

bedanken. Wir wünschen Ihnen eine fröhliche Vorweihnachtszeit,

ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreis von Familie, Partnern

und Freunden und einen guten Rutsch. Kommen sie gesund

und aktiv ins neue Jahr!

Ihr Team von gesund & aktiv

Sonderveröffentlichung

gesund und aktiv I November/Dezember 2016 I 3


November/Dezember 2016 I www.3satz-bochum.de

Kekse

Sport

Impressum

Herausgeber: 3satz Verlag und Medienservice GmbH, Alte Hattinger Straße 29, 44789 Bochum

Tel.: 0234/544 96 96 6, Fax: 0234/544 96 96 7

E-Mail und Internet: gesundaktiv@3satz-bochum.de, www.3satz-bochum.de

Satz: 3satz Verlag und Medienservice GmbH

Redaktion: Michael Zeh (verantwortlich), Vicki Marschall, Doris Hoffmeister, Uli Kienel,

Manuel Bussler, Ilia Malayer

Fotos: Fotolia, 3satz, Pixabay, Wikipedia, privat

Anzeigen: Horst Fleitmann, E-Mail: horst.fleitmann@3satz-bochum.de, Tel.: 0234 / 544 77 129

Druck: PrintTeam Kieß, Gelsenkirchen

4 I gesund und aktiv I November/Dezember 2016 Sonderveröffentlichung


Inhalt

Gesundheit

Ernährung

Kinder

INHALT

Editorial 3

Medizin & Geschichte

Die Cholera 6

Gesundheit

Stoffwechsel-Kur statt Diät 13

Ernährung

„Vielzweckwaffe“ Granatapfel 12

Fitness

Seilspringen für Kraft und Ausdauer 11

Geschenktipp

Buch zur Geschichte der Straßennamen

in Stiepel 16

Tipps & Service

Apothekennotdienst 22

Kuriose Tierwelt

Ich seh' nicht richtig 23

Rätsel

Sudoku 22

Kinder

Neue Richtlinie bei den

U-Untersuchungen 8

Sonderveröffentlichung

gesund und aktiv I November/Dezember 2016 I 5


Medizin & Geschichte

Cholera ist nach wie vor weltweit aktiv

Erkrankung erfordert in Deutschland Quarantänemaßnahmen

Robert Koch (dritter von rechts) auf seiner

Cholera-Forschungsexpedition in Ägypten im

Jahre 1884, ein Jahr nachdem er V. cholerae

identifizierte.

Foto: Wikipedia

Die Cholera, eine durch Vibrio cholerae

Bakterien hervorgerufene Durchfallerkrankung,

ist bereits seit dem 5. Jahrhundert

vor Christi bekannt, damals

dokumentiert im indischen Gangestal.

Sie tritt auch heute noch auf, verursacht

durch verunreinigtes Trinkwasser. Unbehandelt

kann sie immer noch tödlich

enden, da der Körper täglich viele Liter

Wasser verliert und somit austrocknet.

Ein Nierenversagen kann die Folge

sein. Eine verstärkte Flüssigkeitszufuhr,

auch durch Infusionen, sowie eine

begleitende Antibiotika-Gabe sind zur

Behandlung notwendig. Die Verbreitung

bis Europa begann erst im 19.Jahrhundert.

Die ersten bekannten Fälle in

Deutschland traten 1831/32 auf. Das

og. Bakterium wurde bereits im Jahr

1854 durch den italienischen Arzt Filippo

Pacini entdeckt, dies wurde aber durch

die medizinische Fachwelt weitgehend

ignoriert, denn die Vorstellung, dass Mikroorganismen

Krankheiten auslösen

sollten, schien absurd. Damals schrieb

man „Miasmen“, aufsteigenden Dämpfen

aus dem Boden, die Ursachen zu.

1854 erbrachte der englische Arzt John

Snow den Nachweis, dass die Choleraepidemie

in London, Stadtteil Soho,

mit verunreinigtem Wasser in Zusammenhang

stand.

Die gleiche Beobachtung machte Robert

Koch in Indien 1883. Hier stellte er fest,

dass in kleinen Dörfern, die an Teichen

lagen, gleichzeitig das Trinkwasser zum

Baden, Wäschewaschen und Trinken

genutzt wurde. Die an den Teichen gelegenen

Latrinen bestärkten ihn in seinem

Cholerabakterien im Elektronenmikroskop.

Foto: Wikipedia

Verdacht. Bereits ein Jahr später konnte

Koch das Cholera-Bakterium isolieren,

und dieses Mal hatte die Fachwelt keine

Zweifel mehr. Die letzte große Epidemie

gab es 1893 in Hamburg, möglicherweise

eingeschleppt durch russische

Auswanderer, die nach antisemitischen

Pogromen durch die Stadt kamen. Koch

wurde nach Hamburg geschickt und soll

den Satz geäußert haben “Ich vergesse,

dass ich in Europa bin!“ Ein Großteil der

Bevölkerung lebte in unvorstellbarem

Schmutz und Armut.

Die Krankheit ist nach wie vor weltweit

aktiv. Hier nur einige Beispiele aus

den letzten zehn Jahren: 2008 im Irak,

Simbabwe und Südafrika, im Oktober

2010 nach der Erdbebenkatastrophe in

Haiti (2012 erneut), im Juni 2011 verzeichnete

die Ukraine 14 Fälle, Kuba

2012/2013, in Sierra Leone ebenfalls

2012 und 2013 Mexiko. In Deutschland

wurde zuletzt 2013 ein einzelner Fall gemeldet.

In der Regel infiziert man sich

auf Auslandsreisen vor allem in Südostasien,

Afrika und Südamerika. Daher

sind Hygieneschutzmaßnahmen empfehlenswert,

wie z.B. niemals unbehandeltes

Wasser trinken, dieses auch nicht

zum Zähneputzen benutzen, Obst und

Gemüse nur geschält oder gekocht verzehren,

Hände waschen lieber einmal

zu viel als zu wenig.

Eine Cholera-Impfung ist heute möglich,

hierbei handelt es sich um eine

Schluckimpfung mit etwa 2-jähriger Wirkung,

danach sollte aufgefrischt werden.

Diese Impfung bietet allerdings nur eine

neunzigprozentige Sicherheit gegen einen

der zwei bekannten Erreger.

Die Erkrankung ist in Deutschland meldepflichtig

und erfordert bei den Betroffenen

Quarantänemaßnahmen (Isolierung).

Ihre Redaktion

6 I gesund und aktiv I November/Dezember 2016 Sonderveröffentlichung


Vier Tempelbäume haben

ihren Weg in das Foyer

des Jahrhunderthauses am

Bochumer Westpark gefunden.

Weit über sechs Meter

Höhe hat jedes der seltenen

Exemplare, mit denen

das durch Ziegel, Stahl und

Glas geprägte Gebäude

jetzt seine Naturverbundenheit

beweist.

Naturkontakt ist zunehmend

gefragt – gerade in

der Arbeitswelt. Pflanzen

gelten als wesentlicher

Faktor für die Gesunderhaltung

von Mitarbeitern. Die

Bundesanstalt für Arbeitsschutz

und Arbeitsmedizin

(BAuA) beschreibt in ihrer

Publikation „Arbeits- und

Gesundheitsschutz bei

der Büroarbeit“ die grünen

Effekte konkret als „Wirkungsbündel:

Setzt man

die Wirkungen von Pflanzen

im Büro gleich 100%,

so entfallen auf psychische

Wirkungen (Wohlfühlen, Arbeitzufriedenheit

etc.) 55%,

gesundheitsfördernde

raumklimatische Wirkungen

30%, Staubreduktion

8%, Schallreduktion 6%.“

Mithilfe von „Raumbegrünern“,

den Spezialisten

unter den Gärtnern, lassen

sich die Erkenntnisse nachhaltig

umsetzen: „Maßgeblich

sind die Bedingungen

am Standort im Raum, und

die sind hier extrem“, erklärt

Wilfried Winkelmann von

Verbeek Begrünung, der

die Pflanzung in Bochum

leitete. Denn in der ungeheizten

gläsernen Halle

können die Temperaturen

von -5 bis +40°C schwanken,

dem sind nur mediterrane

und wenige tropische

Pflanzen gewachsen.

Die Wirkung konnte das

Raumbegrüner-Team bereits

während der Pflanzung

live erleben: „‚Tolles

Grün, das wertet den Raum

auf‘ – so lauteten die ersten

Reaktionen!“ Der langsamwüchsige

Baum kann in

seiner chinesischen oder

japanischen Heimat über

25 Meter hoch werden;

doch bereits die 6,5 Meter

Höhe, die jetzt das Atrium

der Jahrhunderthalle ziert,

stellt einige Herausforderungen

an die Logistik dar.

Rund 400 kg schwer war

jeder einzelne Baum. Ihre

Pflanzlöcher haben einen

Radius von 1,80 Meter, in

denen ein geschlossenes

System zur Langzeitversorgung

des Wurzelballens

installiert ist. Die grünen

Gebäudedienstleister überlassen

nichts dem Zufall

Aus Bochum

Vier Tempelbäume im Jahrhunderthaus

Lebendes Grün für Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit

und schauen zudem regelmäßig

im Rahmen ihrer

Pflege nach den Pflanzen.

Style Suite feiert einjähriges Bestehen

Der stylische Friseursalon in Bochum Stiepel

Ohne Kran, dafür mit handbetriebenem

„Seilzug“ haben vier seltene Tempelbäume

ihren Platz im Bochumer

Jahrhunderthaus eingenommen. Jeder

von ihnen ist über sechs Meter hoch

und steht in der lichtdurchfluteten Halle

für Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit.

Foto: Verbeek Begrünung.

Sonderveröffentlichung

Im Dezember dieses Jahres

besteht der Friseursalon „Style

Suite“ an der Kemnader

Straße 50 bereits ein Jahr!

Sarah Wrobel, die im vergangenen

Jahr den Weg in die

Selbständigkeit wagte, hat

diesen Schritt nie bereut. Das

belegt auch die Vielzahl der

Stammkunden, die den Salon

regelmäßig besuchen. „Vom

ersten Tag an haben die Kunden

und Kundinnen den Salon

angenommen“, sagt Sarah

Wrobel nicht ohne Stolz.

Inzwischen bildet sie zusammen

mit Nicole Schweizog

und Jessica Weingarten

(Foto) ein erfolgreiches Team.

„Wir verstehen und ergänzen

uns prächtig, das merken die

Kunden natürlich sofort. In

unserem modern eingerichteten

Friseurgeschäft kann

sich der Kunde von unserem

geschulten Team so richtig

beraten und verwöhnen lassen.

Abschalten und genießen,

heißt unsere Devise!

Das funktioniert perfekt bei

einer wohltuenden Handoder

Kopfmassage. Die sind

bei den Kunden sehr beliebt“,

sagt die Chefin. „Wir legen

besonderen Wert darauf, mit

den besten Technologien im

Friseurbereich zu arbeiten.“

Dazu gehört insbesondere

die Firma Loreal. „Wir arbeiten

mit der Haarfarbe INOA,

sie ist ammoniakfrei und völlig

geruchlos. Bei unglaublicher

Farbintensität und beeindruckendem

Glanz mit bis zu

100% Weisshaarabdeckung.

Neu ist Olaplex, ein ‚Wundermittel‘

aus den USA, das in

Deutschland mittlerweile zum

It-Produkt avanciert. Es handelt

sich dabei um eine 3-Phasen-Behandlung,

die selbst

stark gefärbtes bzw. blondiertes

Haar bis in die Tiefen pflegen

und reparieren kann. Und

das schon während der chemischen

Anwendung. Olaplex

ist bereits 8-Fach patentiert.“

Die Devise des Teams lautet:

„Wir verstehen uns als Künstler

und Handwerker zugleich

und setzen alles daran, den

Kunden nicht nur ein kurzes

‚Friseurerlebnis‘ zu ermöglichen,

sondern sie nachhaltig

glücklicher und zufriedener zu

machen.“ Bisher ist das Sarah

Wrobel und ihrem Team gelungen

und sicherlich wird das

auch in Zukunft so bleiben.

Das Team wünscht allen eine

besinnliche Weihnachtszeit

und einen guten Rutsch ins

neue Jahr!

by Sarah Wrobel

Meisterbetrieb

Kemnader Straße 50

44795 Bochum

Telefon: 0234 917 938 47

E-Mail: info@sarah-wrobel.de

Öffnungszeiten:

Mo: Geschlossen

Di - Fr: 09:00 - 18:00 Uhr

Sa: 08:00 - 13:00 Uhr

gesund und aktiv I November/Dezember 2016 I 7


Kinder

Sprachverarbeitung im Gehirn

Eine App zeigt, was Eltern an ihre Kinder weitergeben

Gut und günstig, so lautet das Fazit

von Bochumer Psychologen, die

erstmals eine Smartphone-App für

Forschungszwecke verwendeten.

Dabei ging es um die Vorliebe für

eine Gehirnhälfte bei der Verarbeitung

von Sprache.

Die meisten Menschen verarbeiten

Sprache vorrangig in der linken

Gehirnhälfte. Wie es zu dieser

Asymmetrie kommt, ist bisher nicht

bekannt. Bochumer Forscher haben

nun mithilfe einer Handy-App untersucht,

ob Eltern diese Vorliebe an

ihre Kinder weitergeben. Ergebnis:

Wie die Asymmetrie bei den Kindern

liegt, hat mit der der Eltern nichts

zu tun. Einen deutlichen elterlichen

Einfluss fanden die Forscher aber

auf die Fähigkeit der Kinder, ihre

Aufmerksamkeit auf Sprachinformationen

zu lenken, die von nur einer

Seite kommen.

Es gibt im Gehirn verschiedene

Asymmetrien, die bekannteste ist

die Linkshändigkeit. „Wir wissen,

dass die Kinder von Linkshändern

überzufällig häufig auch Linkshänder

sind“, sagt Privatdozent Dr. Sebastian

Ocklenburg vom Institut für

kognitive Neurowissenschaft der

Ruhr-Universität Bochum (RUB),

der die aktuelle Studie leitete. „Diese

Asymmetrie ist also erblich. Wir wollten

nun wissen, ob das auch für die

Asymmetrie der Sprachverarbeitung

im Gehirn gilt.“

Dazu mussten die Forscher Familien

aus beiden Elternteilen und das

Kind untersuchen - eine aufwändige

Angelegenheit, wenn alle jeweils zu

Tests an die RUB reisen müssen.

Daher nutzten die Wissenschaftler

eine von der Universität Bergen/Norwegen

entwickelte Smartphone-App.

Testteilnehmer bekamen über Kopfhörer

von ihrem Handy verschiedene

Silben vorgespielt, zum Beispiel

„ba“ auf einem Ohr und „pa“ auf dem

anderen. Sie sollten dann auf dem

Display auswählen, welche Silbe

sie deutlicher gehört haben. „Weil

die Eingangsinformationen aus dem

rechten Ohr in der linken Gehirnhälfte

verarbeitet werden und umgekehrt,

konnten wir daraus schließen,

welche Hirnhälfte bei der Sprachverarbeitung

dominant ist“, erklärt Ocklenburg.

Es stellte sich heraus, dass die Seitenvorliebe

der Eltern sich nicht auf

die der Kinder übertrug. Ein deutlicher

elterlicher Einfluss zeigte sich

aber auf die Fähigkeit der Kinder,

sich auf die Sprachinformationen

einer Seite zu konzentrieren. Hatten

die Eltern eine starke kognitive

Kontrolle über ihre Aufmerksamkeit,

hatten das auch die Kinder. Folgestudien

sollen nun zeigen, ob sich

die Fähigkeit vererbt oder sich durch

die Erziehung vermittelt.

Neben den Ergebnissen der Studie

freut Sebastian Ocklenburg die Bestätigung,

dass sich dank Smartphone-App

eine große Familienstudie

mit sehr wenig Aufwand äußerst

kostengünstig durchführen lässt.

Das gesetzlich

verankerte

Früherkennungsprogramm

ist

überarbeitet

worden. In den

entsprechenden „Richtlinien

über die Früherkennung von

Krankheiten bei Kindern“, kurz

Kinder-Richtlinie, sind Untersuchungsaufbau

und -umfang

teilweise neu festgelegt worden.

So gab es Änderungen zu den

Untersuchungsinhalten, zum

Mukoviszidose-Screening (Zystische

Fibrose), zu qualitätssichernden

Maßnahmen und zum

Kinderuntersuchungsheft – besser

bekannt als „Gelbes Heft".

Das neue "Gelbe Heft" enthält

eine herausnehmbare Teilnahmekarte.

Mit der können Eltern

beispielsweise gegenüber Kindergärten

nachweisen, dass sie

Früherkennungsuntersuchun-

Gelbes Heft: Neue Inhalte, neues Design

Neue Kinder-Richtlinie bei den U-Untersuchungen

gen wahrgenommen haben,

ohne dabei die vertraulichen

Informationen zu Entwicklungsständen

und ärztlichen Befunden

des Kindes weiterzugeben.

Eltern können sich bereits vor

der Untersuchung über die

wesentlichen Ziele und Inhalte

informieren und eigene Fragen

notieren. Ärzte müssen nun

beispielsweise dokumentieren,

wenn bei der Beurteilung der

Entwicklung des Kindes die

vorgegebenen Kriterien hinsichtlich

Grob- und Feinmotorik

oder der emotionalen Kompetenz

nicht erfüllt werden. Wird

ein erweiterter Beratungsbedarf

etwa zu Themen wie Stillen

und Ernährung, auffälligem

Schreien, aber auch zu Schutzimpfungen

oder Hilfen in Belastungssituationen

festgestellt,

so hat die Ärztin oder der Arzt

zukünftig die Möglichkeit, dies

im „Gelben Heft“ zu vermerken.

Neuerungen

auf einen Blick

• die wichtigsten Themen jeder U-Untersuchung

werden für die Eltern im Heft kurz beschrieben.

Zu jedem Termin gibt es ein Bemerkungsfeld

für individuelle ärztliche Empfehlungen

• der Besuch der U-Untersuchung wird in einer

heraustrennbaren Teilnahmekarte schriftlich

bestätigt, die die Eltern später bei Bedarf z. B.

der Kita vorlegen können

• im Rahmen der U-Untersuchung werden

Eltern zu bestimmten Gesundheitsthemen

ärztlich beraten, beispielsweise empfohlene

Impfungen, Unfallvorbeugung, Ernährung oder

sichere Schlafumgebung

• mögliche Belastungen und Sorgen der Eltern

z.B. beim Umgang mit ihrem Kind können bei

den U-Untersuchungen angesprochen werden

• Eltern erhalten bei den ersten U-Untersuchungen

Informationen über regionale Unterstützungsangebote,

wie Eltern-Kind-Hilfen

• für jedes Neugeborene wird zukünftig eine

zusätzliche Untersuchung auf Mukoviszidose

(eine Lungenerkrankung) angeboten, dazu gibt

es ein gesondertes Informationsblatt

• der Mund- und Zahngesundheit wird noch

größere Aufmerksamkeit geschenkt

8 I gesund und aktiv I November/Dezember 2016 Sonderveröffentlichung


Kinder

Schreikind – körperliche Ursachen behandeln

Osteopathie kann bei Problemen und Störungen helfen

Mit Recht verzweifeln

manche Eltern an der Situation:

Ihr Säugling schreit

wiederholt und lang anhaltend

zu jeder Tagesund

Nachtzeit. Windel

wechseln, Stillen, Fläschchen,

Schaukeln oder

Wiegen helfen kaum oder

nur kurz. Nicht nur die fehlende

Ruhe stresst dann

die Familie, sondern auch

die Sorge um das Kind.

Es leidet ganz offensichtlich,

doch warum? Hat es

Schmerzen? Machen die

Eltern etwas falsch? Kann

und muss man etwas tun?

Kann das Schreien Schäden

verursachen? Diese

und so manche andere

Frage stellen sich Eltern

von Schreikindern und suchen

nach Lösungen. Ärzte

sprechen von „Schreikindern“,

wenn Säuglinge

an mehr als drei Stunden

an mehr als drei Tagen

in mehr als drei aufeinander

folgenden Wochen

schreien. Früher war es

gang und gäbe die Situation

hinzunehmen und es

hieß: „Das Kind ist eben

ein Schreikind. Manche

Kinder schreien eben, das

ist Pech.“

Häufig ist die Ursache

in nicht offensichtlichen

Störungen zu finden, die

während Schwangerschaft

oder Geburt entstanden

sind. Die Geburt

ist für Mutter und Kind

ein strapaziöses Ereignis.

Damit das Kind gut durch

den Geburtskanal passt,

sind die Knochen noch

sehr flexibel und insbesondere

die Knochen des

Schädels erlauben eine

enorme Beweglichkeit. Im

Verlauf von Schwangerschaft

und Geburt kann

es trotz dieser enormen

Beweglichkeit zu bleibenden

Verschiebungen,

Verkrampfungen oder

Blockierungen kommen.

Insbesondere die Wirbelsäule

und der Kopf sind

häufig davon betroffen. Es

kann z.B. zu Einengungen

des Vagusnerven an der

Schädelbasis, Blockierungen

des Kreuzbeines oder

– recht häufig – des ersten

Halswirbels, auch Atlas

genannt, kommen. Diese

Störungen sind für das

bloße Auge meist nicht offensichtlich,

können aber

von erfahrenen Händen

getastet und häufig manuell

– also mit den Händen

– behandelt werden.

Typischer Weise erfolgt

dies durch osteopathisch

und/oder chirotherapeutisch

tätige Ärzte. Oft sind

schon einige Tage nach

dem ersten Termin Veränderungen

spürbar und

nach 2-3 Behandlungen

Foto: privat

im Abstand von 2-3 Wochen

kann die Therapie

erfolgreich beendet werden.

Gerade die Erfolge manueller

Therapie bei Babys

zeigen eindrücklich

die Wirksamkeit der oftmals

schwierig zu erklärenden

ostheopathischen

Behandlungsmethoden,

da ein Placebo-Effekt bei

Neugeborenen und Säuglingen

eher schwierig vorstellbar

ist. Insbesondere

die am Schwierigsten zu

fassende Behandlungsmethode,

die Cranio-sakrale

Therapie, bei der die

Beweglichkeit der Hirnhäute

und der Rhythmus

des Nervensystems eine

wichtige Rolle spielen, ist

bei Säuglingen oft sehr

wirksam. Auch Lern- und

Konzentrationsstörungen

und Hyperaktivität können

oft erfolgreich mittels ärztlicher

Osteopathie behandelt

werden.

Osteopathische Arztpraxis

Dr. med. J. Klein-Soetebier

Mauritiusstr. 4a in Bochum

Osteopathische und

manuelle Behandlung akuter

und chronischer Schmerzen.

Tel.: 0234 / 544 59 196

www.doktor.ruhr

»Wir behandeln Menschen,

nicht Krankheiten«

Sonderveröffentlichung

gesund und aktiv I November/Dezember 2016 I 9


Forschung Gesundheit

Ein Nickerchen nach dem Lernen hilft

Wie das Gehirn Erinnerungen im Schlaf festigt

Manch einer kennt es von sich

selbst. Ein Nickerchen nach dem

Lernen hilft, Neues besser zu behalten.

Aber was passiert dabei eigentlich

im Gehirn?

Welche Hirnprozesse Erinnerungen

während des Schlafens festigen,

haben Forscher um Prof. Dr. Nikolai

Axmacher von der Ruhr-Universität

Bochum (RUB) untersucht.

Sie fanden deutliche Parallelen zu

Befunden aus tierexperimentellen

Studien. Das Wissenschaftsmagazin

Rubin berichtet über die Arbeit

Komplexe Daten wollen diskutiert werden: Nikolai Axmacher

im Gespräch mit Postdoktorandin Hui Zhang.

Foto: RUB/Damian Gorczany

der Bochumer Neuropsychologen.

Axmacher zeichnete die Nervenzellaktivität

von Epilepsie-Patienten

auf, die aus medizinischen Gründen

Elektroden im Gehirn implantiert

hatten. EEG-Daten von 13 Patientinnen

und Patienten brachte

der Forscher von seiner vorherigen

Arbeitsstätte, dem Universitätsklinikum

Bonn, an die RUB mit.

Während die Forscher das EEG

aufnahmen, betrachteten die Patienten

zunächst eine Reihe von

Landschaftsbildern; dann schliefen

sie. Später testeten

die Wissenschaftler, welche

der Bilder die Probanden

sich eingeprägt hatten

und welche nicht.

Postdoktorandin Hui

Zhang analysierte die Daten.

Das Ergebnis der

vorläufigen Auswertung:

Während des Schlafs

traten die gleichen

Hirnaktivierungsmuster

auf wie beim Betrachten

der Landschaftsfotos. Zudem

hingen die Reaktivierungen

mit sogenannten

Ripple-Oszillationen im

Gehirn zusammen.

Bei den Ripples handelt

es sich um eine bestimmte

Art der Hirnaktivität. Ein

Verbund von Nervenzellen

sendet für einen kurzen

Zeitraum Signale mit

hoher Frequenz aus. Im

EEG zeigen sie sich als

charakteristische Wellenform.

Eine Theorie besagt: Nach

einem Ripple-Ereignis ist eine

Nervenzelle empfänglicher dafür,

reaktivierte Informationen dauerhaft

zu speichern.

Das ergab auch die aktuelle Analyse

der Patientendaten. Nach einem

Ripple trat eine stärkere Reaktivierung

auf als in einem Vergleichszeitraum

vor einem Ripple.

„Einzelne Reize, also in unserem

Fall Landschaftsbilder, werden im

Schlaf reaktiviert, und die Ripples

scheinen diese Reaktivierung zu

verstärken“, erklärt Nikolai Axmacher.

Diesen Verstärkungsmechanismus

fanden die Forscher aber

nur bei der Reaktivierung solcher

Bilder, die beim finalen Test auch

erinnert wurden.

In anderen Worten: „Wenn ein Ripple

die Reaktivierung verstärkt, wird

das Bild später erinnert“, so Axmacher.

„Wir haben es hier also offenbar

mit einem Mechanismus für das

Lernen im Schlaf zu tun.“

10 I gesund und aktiv I November/Dezember 2016 Sonderveröffentlichung


Fit und gesund

Seilspringen für Fitness und gegen Pfunde

Hohe Effektivität – Kraft, Ausdauer und Koordination werden trainiert

Früher galt Seilspringen unter vielen

Jungs als ein Zeitvertreib für Mädchen,

während man selbst dem edlen Männersport

Fußball frönte. Diese Einstellung

änderte sich spätestens, als in Filmen wie

„Rocky“ zu sehen war, dass Seilspringen

zum Standardtraining gestandener Boxer

gehört, um die Ausdauer und die

Schnelligkeit der Füße zu verbessern –

also für das Tänzeln im Ring, getreu dem

Motto des unvergleichlichen Muhammad

Ali: „Schwebe wie ein Schmetterling,

stich wie eine Biene“. Mit diesen Worten

Telefonische Befragung der

Bevölkerung in NRW

beschrieb der „Größte“ seinen ebenso

leichtfüßigen wie eleganten Kampfstil.

Heute heißt Seilspringen zeitgemäß

Rope Skipping und hat sich als perfektes

Fitnesstraining ebenso etabliert wie als

ausgezeichnete Methode zum Abnehmen.

Denn hierfür gilt die Formel: Zehn

Minuten Skipping sind zur Stärkung von

Herz und Kreislauf in etwa so wirkungsvoll

wie 30 Minuten Joggen. Das Seilspringen

ist damit dreimal so effektiv wie

das Laufen, bedarf keiner großen Vorbereitung

oder Ausrüstung und lässt sich

ganz einfach sowohl drinnen als auch

draußen ausführen.

Ganz einfach? Tatsächlich ist das Rope

Skipping nichts anderes als die Bewegung,

die viele von uns in der Kindheit

„aus dem Handgelenk“ vollführt haben:

Man hält ein Seil in beiden Händen und

schwingt es über den Kopf und um den

Körper. Dabei springt man im richtigen

Moment über das Seil, wenn es an den

Füßen ankommt. Hört sich total simpel

an, ist es im Prinzip auch und stellt für

Kinder meist kein Problem dar. Für Erwachsene

kann es jedoch anfangs etwas

schwieriger sein, sich mit dem gesamten

Körper auf den Rhythmus des schwingenden

Seils einzustellen und nicht darin

zu verheddern. Und, was uns als Kind

ebenfalls nicht auffiel: Das Seilspringen

verlangt nach einer guten Kondition.

Deshalb kommen viele Skipping-Anfänger

erst einmal schnell außer Puste und

ins Schwitzen.

Aha, denken an der Stelle die erfahreneren

Wohlbefinden-Sportler, deshalb

der Abnehmeffekt. Genau richtig, beim

Seilspringen werden bis zu 250 Kalorien

in 15 Minuten verbrannt, erklären die

Sportmediziner. Gleichzeitig trainiert das

Rope Skipping Kraft, Ausdauer und Koordination.

Wer regelmäßig seilspringt,

tut also viel für seine Gesundheit, seine

Fitness und seine Figur. Und hat auch

noch Spaß dabei! Also ran ans Seil …

Doch auch bei diesem an sich perfekten

Training sollten einige wenige Vorsichtsaspekte

beachtet werden, damit sich

die positive Absicht nicht am Ende negativ

auswirkt. Denn das Seilspringen belastet

Füße und Sprunggelenke. Deshalb

empfiehlt es sich, beim Skipping bequem

gepolsterte Sportschuhe zu tragen, die

möglichst auch guten Halt geben. Zudem

sollte der Untergrund beim Training besser

weich sein. So lassen sich die Gelenke

am besten vor zu hohen Belastungen

schützen. Damit man nach einigem Training

tatsächlich leicht wie ein Schmetterling

über das Seil tanzen kann.

Sonderveröffentlichung

In der Zeit vom 28. September

bis zum 04. Dezember

2016 führt das

Landeszentrum Gesundheit

NRW wieder eine

Bevölkerungsbefragung

durch. In diesem Zeitraum

werden per Zufall

ausgewählte Haushalte

in Nordrhein-Westfalen

von einem beauftragten

Institut telefonisch kontaktiert.

In den letzten Jahren haben

jährlich etwa 2.000

Bürgerinnen und Bürger

an den Befragungen

teilgenommen. Ihre Angaben

sind ein wichtiger

Beitrag zur Gesundheitsberichterstattung

des Landes, die eine

maßgebliche Grundlage

gesundheitspolitischer

Analysen und Entscheidung

in Nordrhein-Westfalen

liefert.

Sollten Sie in diesem

Jahr angerufen werden,

würde sich das Landeszentrum

freuen, wenn

Sie sich an der Befragung

beteiligen und Fragen

zu verschiedenen

Gesundheitsthemen beantworten

könnten. Die

Teilnahme ist selbstverständlich

freiwillig, Ihre

Daten werden anonym

ausgewertet.

gesund und aktiv I November/Dezember 2016 I 11


Fit und gesund

„Der Spieler benötigt das Konzentrationsvermögen

eines Schachspielers,

die Reflexe eines Tischtennisspielers,

die Schnelligkeit eines Sprinters, die

Wurfkraft eines Speerwerfers, die Kraftausdauer

eines Eisschnellläufers, die

Ausdauer eines 1000-Meter-Läufers

sowie Wendigkeit, Spielwitz und technisches

Können...“. Diese Beschreibung

des Badminton-Sports durch Wend-Uwe

Boeck-Behrens, Ausbilder der A-Trainer

im Deutschen Badminton-Verband, sollte

niemand abschrecken. Denn auch abseits

der Anforderungen an Badminton

im Wettkampfmodus lässt sich dieses

„Vielzweckwaffe“ für das Wohlbefinden

Der Granatapfel überzeugt mit Inhalten und Anti-Aging-Effekt

Den Granatapfel, dessen

Bezeichnung

mit dem lateinischen

Wort „granum“,

zu Deutsch

das Korn, denselben

Wortstamm

hat wie die Granate,

ziert aber auch

der Beiname „Paradies-

frucht“. Denn Eva soll einen

solchen Apfel vom Baum der Erkenntnis

gepflückt und dadurch den Sündenfall

provoziert haben. Die sprachliche Verwandtschaft

des Granatapfels mit dem

Geschoss rührt übrigens daher, dass

dieses bei seiner Detonation in viele

Von wegen „nur Federball“

Badminton fördert Fitness und Abnehmen

Spiel, das der Duke of Beaufort im Garten

seines Landsitzes, dem Badminton

House, 1873 europäischen Zuschauern

als „indisches Federballtennis“ vorstellte,

auch als Fitnesstraining und „Pfunde-Killer“

für jedermann betreiben – mit viel

Vergnügen für Jung und Alt.

Dabei fordert (und fördert) Badminton

auch jenseits aller Leistungsanforderung

neben Ausdauer und Beweglichkeit zugleich

Geschicklichkeit, Spielwitz und

taktische Finesse. Denn dieses Spiel,

das in Asien eine Beliebtheit hat und bei

Turnieren eine Begeisterung auslöst,

die selbst der Fußball hierzulande nicht

erreicht, vereinigt sozusagen sportliche

körperliche Anforderungen mit den

perspektivischen Denkaufgaben eines

Schachspielers. Schon wieder abschreckend?

Mitnichten! Schließlich kommt

beim Badminton nie der Spaßfaktor zu

kurz – und wie sehr man sich dabei anstrengen

will, kann jeder für sich nach

seinem Gusto entscheiden.

Ob der Einzelne das „Federball“-Tempo

bevorzugt oder es doch lieber „fetzen“

lässt, Badminton ist in der einen wie der

anderen Ausprägung eine unkomplizierte

Sportart, die bei nicht zu seltener Ausübung

Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft

und Schnelligkeit verbessert. Hat man

sich erst die richtige Schlagtechnik angeeignet,

was in der Regel auch Ungeübten

leicht gelingt, wächst rasch der Wunsch

nach dem Wettkampf mit dem Mitspieler.

An der Stelle kommen dann auch Taktik

und Kreativität ins Spiel. Die Bewegung

beim Badminton trainiert derweil Rücken-,

Bauch-, Bein- und Gesäßmuskeln,

stärkt das Herz-Kreislauf-System

und sorgt für einen Energieverbrauch,

der Abnehmen fördert.

Besonders angenehm dabei ist ebenfalls,

dass dieses Wettkampfspiel von

Mitspielern jeglichen Alters nahezu überall

betrieben werden kann – im Garten

hinterm Haus, auf der Wiese im Stadtpark,

am Strand im Urlaub sowie das

ganze Jahr über in einer entsprechenden

Halle. Dabei können die Eltern von den

Sprösslingen herausgefordert werden,

die Großeltern spielen mit ihren Enkeln

oder Vereinsmitglieder um Ranglistenplatzierungen.

Ganz gleich in welcher

Form, beim Badminton kommt der Spaß

eigentlich nie zu kurz. Kein Wunder also,

dass hierzulande bereits rund 4,5 Millionen

Menschen diesem Spiel frönen.

kleine „Körner“ zersplittert. Das einzig

Unangenehme am Granatapfel sind für

viele Menschen dessen zahlreiche Kerne.

Davon abgesehen ist diese Frucht

unter Wohlbefindens-Aspekten eine

echte Granate: Denn sie steckt voller gesunder

Inhaltsstoffe und soll sogar den

Alterungsprozess aufhalten oder zumindest

verlangsamen können. Diesen Anti-Aging-Effekt

schreiben Forscher einem

Abbauprodukt des Granatapfels zu, dem

Urolithin A. Dieser Wirkstoff soll gewissermaßen

dazu beitragen, den Körper

von alten oder fehlerhaften Bestandteilen

der Muskelzellen zu entrümpeln. Wissenschaftliche

Experimente legen daher

einen positiven Einfluss auf eine häufige

Beeinträchtigung älterer Menschen

nahe, die altersbedingte Muskelschwäche

(Sarkopenie). Doch damit nicht genug,

die Liste der Heilwirkungen, die dem

Granatapfel zugeschrieben werden, ist

lang: Er stärkt das Immunsystem durch

seine antioxidative Wirkung, die dreimal

so groß sein soll wie die von grünem

Tee oder Rotwein. Inhaltsstoffe des Granatapfels

senken zudem den Blutdruck,

ebenso wie den Cholesterinspiegel und

reinigen die Gefäße von schädlichen

Anlagerungen. Die Antioxidantien im

Granatapfel bekämpfen Entzündungen,

können entzündliche Prozesse – wie

etwa bei der Arthritis – eindämmen und

so Schmerzen deutlich lindern.

12 I gesund und aktiv I November/Dezember 2016 Sonderveröffentlichung


Stoffwechsel-Kur statt Diät

Dauerhaft und gesund abnehmen mit Sanguinum

Gesundheit

Die Heilpraktikerin Tanja

Wiemann-Kranz begleitet

ihre Patienten seit Jahren

erfolgreich auf ihrem Weg

zur Traumfigur. Was genau

hinter dem Erfolgsrezept

Sanguinum steht soll hier

erklärt werden.

„Sanguinum ist ein ganzheitliches

und damit langfristiges

Konzept, das Patienten

hilft, gesund und

nachhaltig abzunehmen.

Die meisten kommen zu

uns, wenn sie schon Vieles

ausprobiert haben,

letztendlich aber damit erfolglos

blieben“, schildert

Tanja Wiemann-Kranz.

Und sie führt weiter aus:

„Viele Diäten versprechen

schnelle Erfolge, doch

meist nimmt man damit genauso

schnell wieder zu.

Eine dauerhafte Gewichtsreduzierung

kann es aber

nur dann geben, wenn der

menschliche Stoffwechsel

Sonderveröffentlichung

mit einbezogen wird. Genau

dahin schauen wir bei

der Stoffwechselkur Sanguinum.

Wichtig ist, dass

wir uns jeden Patienten

vorher genau anschauen

und analysieren: Welche

Vorgeschichte hat er – gesundheitlich,

hormonell?

Wie ernährt er sich, wie

sind seine Lebens-, seine

Bewegungsgewohnheiten?

Auf Basis dieser

ausführlichen Anamnese

wird dann ein individueller

Essensplan erstellt. Das

kann auch gemeinsam

erfolgen: Der Patient und

ich müssen schauen, ob

die Kur passt und ob wir

zueinander passen. Das

ist eine wichtige Voraussetzung.“

Prinzipiell wird beispielsweise

die Aufnahme von

Kohlenhydraten reduziert.

„Es kann aber auch sein“,

sagt die Ernährungs-Expertin,

„dass jemand mehr

Kohlenhydrate unbedingt

benötigt, denn im Muskel

wird mehr Energie verbrannt.

Dann bekommt

er die selbstverständlich

auch. Wir erleben jedoch

immer wieder, dass unsere

Patienten signifikant positiv

auf die Ernährungsumstellung

reagieren und

sie dauerhaft in den Alltag

übernehmen. Vor allem

aber erhalten die Patienten

alle Nährstoffe, die der

Organismus benötigt. Das

ist deshalb so wichtig, weil

der Körper sonst gern mal

auf stur schaltet und sich

weigert, weiter Gewicht

abzugeben. Unterstützt

wird die Kur durch regelmäßige

Injektionen mit homöopathischen

Komplexmitteln,

aber auch durch

spezielle Teesorten zur

Entgiftung“, erläutert Tanja

Wiemann-Kranz.

Zielführend bei der Sanguinum-Kur

sei jedoch die

intensive Betreuung: „Die

Patienten kommen dreimal

pro Woche zu uns.

Neben der Injektion und

der Gewichtskontrolle erfolgt

bei jedem Termin ein

Coaching-Gespräch. Dabei

können wir je nach Bedarf

Korrekturen vornehmen.

Vor allem schauen

wir ganz genau, wie viel

die Patienten abnehmen.

Zu Beginn lässt erfahrungsgemäß

der Wasserverlust

die Pfunde schnell

purzeln. Dann aber geht

es ans Eingemachte: um

die Fettreduktion, denn die

ist das Wesentliche! Darum

achten wir vor allem

darauf, was die Patienten

abnehmen, damit es

nicht zu einem ungewollten

Muskelabbau kommt.

Und auch nach Erreichen

des Zielgewichts stehen

die Chancen gut, dass

die Patienten ihr Gewicht

halten,“ sagt die Heilprak-

Tanja Wiemann-Kranz, Heilpraktikerin,

Hypnosetherapeutin und

Osteopathin. Foto: privat

tikerin, die auch ihre weitere

Begleitung mit einer

Nachkur zur Stabilisierung

des Gewichts sowie einem

halben Jahr persönlicher

Nachbetreuung anbietet.

Ihre Erfahrungen aus der

Behandlung der eigenen

Fettwechselstörung lässt

die Expertin in ihre Arbeit

einfließen.

Ein weiterer Therapiebaustein

in der Praxisarbeit

von Tanja Wiemann-Kranz

ist die medizinische Hypnose,

die bei vielen ihrer

Patienten behandelten

Symptomen und Diagnosen

eine wertvolle Erweiterung

der bestehenden

Therapien sein kann.

Das ausführliche und unverbindliche

Erstgespräch findet in der

Bochumer Stammpraxis statt. Die

Anschluss-Termine können auch

in Witten wahrgenommen werden.

Tanja Wiemann-Kranz (Heilpraktikerin),

Hattinger Str. 787, Tel.:

02 34 / 5 29 67 73; Termine nach

Vereinbarung

www.naturheilpraxis-bochum.de

gesund und aktiv I November/Dezember 2016 I 13


Aufpassen, das krümelt!

Bis ins 19. Jahrhundert waren Plätzchen ein Luxusgebäck, da die

Herstellung wegen des Zuckergehaltes sehr teuer war.

Den Doppelkeks gibt es seit 1955 in

Deutschland und er ist seither erhältlich

unter dem Namen Prinzenrolle. Die Prinzenrolle

gibt es allerdings schon seit 1870,

erfunden wurde sie vom belgischen Bäckermeister

Edouard de Beukelaer.

In den US-Bundesstaaten

Massachusetts und Pennsylvania

ist der Chocolate Chip

Cookie der „Staatskeks“.

Die Kekse, die wir heute kennen,

gibt es seit 1886. Das französische

Unternehmen Lefèvre-Utile aus

Nantes erfand dieses Gebäck.

In der kleinen amerikanischen Stadt

Glendale findet die jährliche

Keks-Weitwurf-Weltmeisterschaft statt.

14 I gesund und aktiv I November/Dezember 2016

Sonderveröffentlichung


Aufpassen, das krümelt!

2001 wurde ein Keks von der

Titanic bei Sotheby’s in London für

umgerechnet 4.400 € versteigert.

Im Katalog hieß es, der Keks sei

„in fast perfekter Verfassung, mit

Zeichen von Schimmel“.

Hermann Bahlsen erfand das Wort Keks.

„Ich liebe Kekse, aber seit 2005 esse ich auch sehr

gerne Karotten. Mir ist es wichtig, auch ein Vorbild für

meine kleinen Fans zu sein!“, sagt das Krümelmonster.

Ein Mensch isst in seinem Leben durchschnittlich 35.000

Kekse. Das entspricht dem Gewicht von sechs Elefanten.

Ein Glückskeks besteht

aus dünnem Waffelteig

und beherbergt im

Inneren einen Zettel

mit einem Spruch oder

einer Zukunftsdeutung.

Es gibt mehr als 20.000 verschiedene

Arten von Weihnachtsplätzchen.

Sonderveröffentlichung

gesund und aktiv I November/Dezember 2016 I 15


Winterzeit

Typische Erkältung oder doch eine Allergie?

Hausstaubmilben-Allergie ist der Tabellenführer

Kalte Jahreszeit: Husten und Schnupfen können Anzeichen einer

Hausstaubmilbenallergie sein.

Foto: Masterfile/RF

Husten und Schnupfen

sollten nicht vorschnell als

harmlose Erkältung abgetan

werden. Ursache hierfür

kann auch eine Hausstaubmilbenallergie

sein.

Eine verstopfte Nase,

gerötete Augen und Husten

– diese Symptome gehören

für viele Menschen zur kalten

Jahreszeit wie nasses

Laub auf den Gehwegen.

Insbesondere in den Monaten

von September bis

März verbreiten sich Erkältungsviren

schnell. Doch

Experten weisen darauf hin,

dass diese Symptome nicht

vorschnell beurteilt werden

sollten. Denn die typischen

Kennzeichen einer infektiösen

Atemwegserkrankung

ähneln denen einer Hausstaubmilbenallergie.

Auch

besteht infolge der chronischen

allergischen Entzündung

der oberen Atemwege

eine erhöhte Anfälligkeit für

Infekte. Franziska Ruëff,

Professorin an der Ludwig-Maximilians

Universität

in München und Expertin für

Allergologie, sagt: „Bestehen

chronische Beschwerden

wie eine behinderte Nasenatmung

und kommt es

dann wiederholt zu Schnupfen

oder Nasennebenhöhlenentzündungen,

sollte auf

alle Fälle an eine zugrundeliegende

Hausstaubmilbenallergie

gedacht werden.“

Denn rund 10 Prozent aller

Deutschen reagieren allergisch

auf die Allergene der

Milben, die sich fast überall

dort tummeln, wo nicht gerade

frisch geputzt ist. Damit

steht die Hausstaubmilbenallergie

nach Schätzungen

des Deutschen Allergie- und

Asthmabundes (DAAB) auf

Platz eins der häufigsten Allergien.

Die Belastung für Allergiker

erhöht sich jetzt in der

kalten Jahreszeit: Es wird

mehr geheizt, die Raumluft

ist trockener, die Milben

sterben ab und setzen beim

Zerfallen zusätzliche Allergene

frei. Die Heizungsluft

wirbelt den allergenhaltigen

Staub auf. Der Allergiker

reagiert mit Niesanfällen,

Schnupfen und Husten.

Das halten viele zunächst

für eine Erkältung. Dabei

sind die Auswirkungen einer

Hausstaubmilbenallergie

viel drastischer. „Allergien

können Menschen an ihre

körperlichen und psychischen

Grenzen bringen“,

sagt Franziska Ruëff. „Dadurch

wird die Lebensqualität

erheblich beeinträchtigt.“

Geschenkideen zu Weihnachten aus Bochum

„Wege durchs Königreich“

Buch zur Geschichte der Straßennamen in Stiepel

Schon vor einigen Jahren

begann der Heimatverein,

Stiepeler Geschichte anhand

von Straßennamen

aufzuarbeiten. Das Monatsmagazin

des 3satz Verlages,

"Stiepeler Bote", veröffentlichte

die Straßenberichte in

loser Reihenfolge.

Nach der letzten Ausgabe in

dieser Reihe kam vermehrt

der Wunsch auf, die Texte

als gesammeltes Werk zusammenzustellen.

Diesen

Wunsch haben der Stiepeler

Verein für Heimatforschung

und der 3satz Verlag jetzt mit

Herausgabe des Buches

„Wege durchs Königreich –

Geschichte der Straßennamen

in Stiepel“ erfüllt.

Neben der Ergänzung einiger

Straßennamen, die

in der Serie keine Berücksichtigung

fanden, werden

auch technische Aspekte

des Straßenbaus in der Zeit

vor und nach 1900 erläutert.

Ausführlich werden die

beiden großen Projekte des

Straßenbaus, der Chausseebau

/ Kemnader Straße

sowie der Bau der Straßenbahnlinie

/ Kosterstraße

beschrieben. Eine Gesamtdarstellung

aller heutigen

Stiepeler Straßennamen

rundet das Bild ab. Auf den

knapp 100 Seiten finden sich

rund 90 überwiegend historische

Fotos.

Das Buch gibt es für 16,90

Euro zu kaufen. In Stiepel

haben sich die Ruhrland

Apotheke Meyer und Zeitschriften/Lotto

Lexer (im

REWE-Markt) bereit

erklärt, den Verkauf

zu übernehmen. Im

Ehrenfeld gibt es das

Buch in der Buchhandlung

Mirhoff &

Fischer (ehemals

Napp, Pieperstraße)

und im 3satz Verlag

(Alte Hattinger

Straße 29). In der

Innenstadt ist das

Buch in der Mayerschen

(Kortumstraße)

erhältlich.

Die Erlöse aus dem Buchverkauf

werden in den Ausbau

des „Pfingstblümchens“

fließen, dem Erweiterungsbau

des Heimatvereins an

der Pfingstblume, in dem

zukünftig Vorträge und Ausstellungen

stattfinden sollen.

Wege durchs Königreich

Geschichte der Straßennamen

in Stiepel

Andreas Finke, Stiepeler Verein für

Heimatforschung (Herausgeber)

3satz Verlag

98 Seiten, hochwertiger Einband,

durchgehend farbig gestaltet, rund 90

Abbildungen, meist historische Fotos

16,90 Euro

16 I gesund und aktiv I November/Dezember 2016 Sonderveröffentlichung


Winterzeit

Wer Salz streut, riskiert Bußgeld

Kostenloses Granulat beim USB / Informationen der Stadt Bochum zum Winterdienst

Nicht nur Weihnachtsplätzchen

und Dekoartikel findet

man seit einiger Zeit in den

Regalen der Supermärkte,

sondern es wird bereits jetzt

schon bergeweise Streusalz

angeboten. Viele werden

noch gut die letzte Wintersaison

in Erinnerung haben

und planen, Streugut zu bevorraten.

Deshalb informiert

das Umwelt- und Grünflächenamt

rechtzeitig über die

Bestimmungen zum Winterdienst

auf den öffentlichen

Gehwegen, damit Fehlkäufe

vermieden werden.

Streusalzverbot

Auf Bochums Gehwegen

gilt grundsätzlich ein Streusalzverbot.

Ausnahme: Dort

wo der Gebrauch von Salz

unumgänglich ist, wie bei

außergewöhnlichen Wetterverhältnissen

wie Eisregen,

wenn ein verkehrssicherer

Zustand mit abstumpfenden

Mitteln nicht hergestellt

werden kann. Zudem

gilt dies bei gefährlichen

Gehwegstrecken, etwa auf

Brückenaufgängen und

-abgängen, auf Treppen, in

Passagen oder auf steilen

Gefällstrecken.

Grundstückseigentümer, die

den Winterdienst an Firmen

in Auftrag gegeben haben,

Vor allem Vierbeinern schadet Streusalz. Es ist aber auch verboten,

weil es Gewässer und das Grundwasser belastet.

sollten das Salzstreuverbot

in ihren Vertrag aufnehmen.

Bei Missachtung drohen

Bußgelder, da letztendlich

die Eigentümer für die Einhaltung

des Salzstreuverbotes

verantwortlich bleiben.

Im letzten Jahr war leider

an vielen Gehwegen festzustellen,

dass unnötig Salz

als Auftaumittel verwendet

wurde. Dieses Verhalten ist

umweltschädlich.

Salz schadet nicht nur den

Grünflächen und Bäumen,

sondern auch den empfindlichen

Pfoten der Vierbeiner

und manchmal auch

den neuen Schuhen der

Zweibeiner. Ein weitaus

gravierenderes Problem ist

aber die Belastung von Gewässern

und Grundwasser

durch Salz, da es mit dem

Tauwasser auch in die Kanalisation

gelangt. Damit

wieder genießbares Trinkwasser

zur Verfügung steht,

ist eine Reinigung in den

Klärwerken nur mit erheblichem

Aufwand möglich.

Umweltfreundliche Streumittel

sind Sand, Asche, Splitt,

Lava oder Granulat. Besonders

zu empfehlen sind Produkte

mit dem Umweltengel.

Sie enthalten keine organischen

Bestandteile wie

Harnstoff, keine löslichen

Schwermetallverbindungen,

sind salzfrei, nicht auftauend

sondern abstumpfend.

Zum Winterdienst gehört

auch das Wegräumen des

aufgebrachten Streugutes.

Ansonsten könnte ebenfalls

Rutschgefahr bestehen.

Granulat kann immer wieder

verwendet werden. Nach

einer Frostperiode einfach

zusammenkehren und im

Keller lagern. Das schont

die Umwelt und spart Zeit

und Geld.

Streumittel

Bei Baustoffhändlern, Gartenbaubetrieben

oder guten

Supermärkten sind auch

umweltfreundliche Streumittel

gegen Entgelt erhältlich.

Darüber hinaus bietet

der Umweltservice Bochum

Granulat kostenlos während

der Öffnungszeiten

auf den Wertstoffhöfen sowie

auf dem Betriebshof an

der Hanielstraße an. Bürger

können dieses im eigenen

Gefäß in haushaltsüblichen

Mengen mitnehmen.

Weitere Informationen zum

Winterdienst geben Anja

Sengupta und Birgit Bilgard

vom Umwelt- und Grünflächenamt

der Stadt Bochum

unter den Telefonnummern

0234 / 910-14 33 und -1411

sowie im Internet unter

www.bochum.de/umweltamt

und www.usb-bochum.de

Im Winter viel Wasser trinken

Trockene Heizungsluft setzt der Haut zu

Experten raten, auch in der kalten

Jahreszeit auf einen ausgeglichenen

Flüssigkeitshaushalt zu achten.

Denn die großen Temperaturschwankungen

zwischen der kalten

Außenluft und oft überheizten Räumen

lassen den Körper austrocknen.

Die trockene Heizungsluft setzt den

Schleimhäuten zu und führt zu rissiger

und spannender Haut. Viel und

regelmäßiges Trinken ist daher gerade

im Winter wichtig. Insbesondere,

weil das Durstgefühl bei niedrigen

Temperaturen nachlässt.

Für eine straffe und frisch aussehende

Haut ist Feuchtigkeitspflege

essentiell. Die Kombination aus

Pflegeprodukten wie beispielsweise

Feuchtigkeitscremes und Hautlotionen

und viel trinken hilft der Haut,

gesund zu bleiben. Denn die Versorgung

des Körpers mit ausreichend

Wasser von innen beugt einer

Dehydrierung effektiv vor.

Sonderveröffentlichung

gesund und aktiv I November/Dezember 2016 I 17


Senioren

Im Alter nicht allein gelassen

Worauf muss man achten, um bei einer ausreichenden

Anzahl an Bewerbern den für sich richtigen Pflegedienst

zu finden?

„Wenn sich der Kunde beziehungsweise der Patient im

Vorfeld informiert und mit den verschiedenen Angeboten

intensiv auseinander setzt, ist schon der erste Schritt

gemacht“, sagt Petra Siena-Berens, die seit 1999 den

Pflegedienst „Humana“ im Gesundheitszentrum in Bochum-Werne

am Werner Hellweg führt.

„Wichtig ist, dass man darauf achtet, dass der Pflegedienst

über examiniertes Fachpersonal verfügt“, meint

Siena-Berens. Man sollte für sein

Geld einfach eine Art Rundum-sorglos-Paket

bekommen. Hierzu gehören

Betreuungsleistungen nach

§45b SGB XI, Hauswirtschaftshilfe

und Verhinderungspflege, um

auch so pflegende Angehörige

entlasten zu können.

Marcel Klöpfel, Sohn von Petra Siena-Berens

und seit 2004 Kaufmännischer Leiter bei „Humana“,

erklärt: „Die Mitarbeiter der Pflegedienste müssen

individuell und flexibel auf die verschiedenen Patienten

eingehen und ihre Potenziale und Möglichkeiten erkennen.

Die Chemie zwischen Patient und Pflepersonal mussstimmen.

Das ist ganz wichtig.“

18 I gesund und aktiv I November/Dezember 2016 Sonderveröffentlichung


Senioren

Die Senioren-Residenz mit Hotelcharakter

Eigenständig leben mit jederzeit verfügbaren Serviceangeboten

Wer zum ersten Mal das

großzügige und modern

gestaltete Foyer der Senioren-Residenz

am Festspielhaus

betritt, denkt an

alles andere als an ein Altenheim.

In diesem gut durchdachten

Gebäude steckt eine

kleine Stadt, bestehend

aus modernen, gut aufgeteilten

Wohnungen in den

unterschiedlichsten Größen.

Alle mit einer Loggia

und einer modernen Einbauküche

ausgestattet.

Alle anderen Räume der

Wohnung können von den

Residenten mit den eigenen

mitgebrachten Möbeln

ausgestattet werden.

Ebenso beherbergt das

Haus eine vollstationäre

Pflegeeinrichtung als auch

einen eigenen ambulanten

Pflegedienst, dessen

Dienste jederzeit in Anspruch

genommen werden

können.

Ein schöner Wellnessbereich

mit Pool als auch ein

Fitnessraum, eine Bibliothek

und ein Kaminzimmer

stehen den Bewohnern zur

Verfügung.

„Wir bieten unseren Bewohnern

ideale Wohn- und

Lebensbedingungen. Sie

können eigenständig leben,

aber auch jederzeit Hilfe

und zusätzliche Leistungen

in Anspruch nehmen. Wenn

es heute noch mit dem Wäschewaschen

funktioniert

– kann das Morgen schon

ganz anders sein. Da helfen

wir gern und übernehmen

diesen Service“, so

Residenzberaterin Petra

Germscheid.

Über 200 Mitarbeiter stehen

zur Verfügung. Täglich

wechselnder Mittagstisch,

bestehend aus drei Hauptgerichten

mit Vorspeise

und Dessert stehen den

Bewohnern zur Auswahl.

Auch an dem anspruchsvollem

Kultur- und Freizeitprogramm

mit Kreativkursen,

Vorträgen und

Spielrunden können die Bewohner

täglich teilnehmen.

Dreimal wöchentlich bringt

der hauseigene Shuttledienst

die Bewohner in die

nahegelegene Innenstadt

von Recklinghausen und

holt sie nach einem zweistündigen

Aufenthalt auch

wieder ab.

Ein Kosmetikstudio, ein Friseur

und ein Lebensmittelladen

runden das Angebot

in der Residenz am Festspielhaus

ab.

Termine:

● Jeden ersten Sonntag im Monat ist Seniorentag

Schlemmerangebote im Restaurant

● Jeden dritten Sonntag im Monat ist Tanztee

Gute Unterhaltung & Livemusik mit Thomas Weber

(alle Termine entnehmen Sie bitte unserer Internetseite)

Sonderveröffentlichung

gesund und aktiv I November/Dezember 2016 I 19


Service und Vorsorge

Das Berliner Testament

Für immer verbindlich oder kann es noch geändert werden?

Der „Klassiker“ des gemeinschaftlichen

Testamentes

von Eheleuten ist das Berliner

Testament. Das Berliner

Testament regelt, dass

sich die Eheleute zunächst

wechselseitig zu Alleinerben

einsetzen und die gemeinsamen

Kinder zu gleichen

Teilen zu Schlusserben eingesetzt

werden.

Dies dient zunächst einmal

der (Alters-)Absicherung

des länger lebenden Ehegatten

und zum anderen

dem Erhalt des Vermögens

in der Familie. Schon zu

Lebzeiten beider Eheleute

ist das Berliner Testament

für die Testierenden verbindlich.

Es kann nämlich

nicht einfach nur von einem

der Eheleute durch ein neues

Testament einseitig ab-

© Foto: www.konitzer.it / pixelio.de

geändert oder widerrufen

werden. Vielmehr soll jeder

Ehepartner in seinem Vertrauen

auf den Fortbestand

des gemeinschaftli- chen

Testamentes geschützt

werden. Daher ist die Aufhebung

oder Abänderung

eines Berliner Testamentes

nur durch ein neues gemeinsames

Testament der

Eheleute möglich. Zwar gibt

es die Möglichkeit eines einseitigen

Widerrufes, dieser

ist jedoch an strenge Formen

gebunden. Der einseitige

Widerruf muss von einem

Notar beurkundet und

dem anderen Ehegatten

förmlich zugestellt werden,

damit dieser auch sicher

Kenntnis von dem Widerruf

erlangt und für sich selbst

entscheiden kann, ob er ein

neues Testament errichten

will.

Verstirbt einer der Ehegatten,

wird die Bindung des

Berliner Testamentes noch

strenger. Die Erbeinsetzung

der Kinder kann in aller Regel

nicht mehr abgeändert

werden. Diese Bindungswirkung

eines Berliner Testamentes

soll sicherstellen,

dass der Ehegatte, der zuerst

verstirbt, sich darauf

verlassen können soll, dass

nach dem Tod des anderen

Ehepartners die Kinder

tatsächlich Schlusserben

werden. Für den Längerlebenden

hat dies letztlich zur

Folge, dass er auf Entwicklungen

in der Beziehung

zu den Kindern nicht mehr

durch eine Änderung des

Berliner Testamentes reagieren

kann. Gerät also ein

Kind „auf die schiefe Bahn“,

oder es kommt zu einem

Kontaktabbruch, so bleibt

es dennoch Erbe des länger

lebenden Elternteils. Auch

wenn beispielsweise durch

eine Immobilienübertragung

auf eines der Kinder die

Wertigkeit des Nachlasses

erheblich verändert wurde,

ist eine Korrektur des Testamentes

nicht mehr möglich.

Andererseits bietet die

Bindungswirkung auch einen

Schutz gegen „Überredungskünste“

einzelner Kinder

oder auch Dritter, die ein

Interesse haben, anstelle

der bisherigen Erben zu Erben

eingesetzt zu werden.

Wichtig bei der Errichtung

eines Berliner Testamentes

ist deshalb, dass sich die

Testierenden über die Frage

der Bindungswirkung Gedanken

machen und auch in

ihrem Testament positiv etwas

dazu sagen, ob die

Erbeinsetzung der Kinder

bindend sein soll oder nicht.

Dabei sind klare Formulierungen

zu wählen, damit bei

Streitigkeiten nicht Gerichte

bemüht werden müssen,

wie in dem nachfolgenden

Beispiel. In selbst verfassten

Testamenten liest man

immer wieder mal die folgende

Formulierung in verschiedenen

Variationen:

„Wir, die Eheleute, setzen

uns gegenseitig als Alleinerben

ein. Das heißt, der

überlebende Ehegatte ist

Alleinerbe und hat die Verfügungsgewalt

über das gesamte

Vermögen.“

Hier stellte sich dem OLG

Bamberg Anfang diesen

Jahres nun die Frage, ob

mit der Formulierung zur

Verfügungsgewalt über

das gesamte Vermögen

gemeint war, dass auch

eine Änderung des Berliner

Testamentes möglich sein

sollte. Dies hat das OLG

Bamberg allerdings verneint,

so dass die weiteren

Testamente wegen der eingetretenen

Bindungswirkung

des Berliner Testamentes

unwirksam waren.

Der Zusatz, so das OLG

Bamberg, habe lediglich

klarstellende Bedeutung

dahingehend, dass der

länger lebende Ehegatte

uneingeschränkter Alleinerbe

des Erstversterbenden

sein solle. Der Zusatz

hat also mehr Verwirrung

als Klarheit geschaffen. Auf

eindeutige Formulierungen

in einem Testament kommt

es also an.

Christoph Daniel · Fachanwalt für Erbrecht

Berliner Straße 4 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 27 90 90 · Fax 0 23 02 / 27 90 80

info@erbrecht-witten.de · www.erbrecht-witten.de

20 I gesund und aktiv I November/Dezember 2016 Sonderveröffentlichung


Service und Vorsorge

Für den Pflegefall selbst vorsorgen

Mit einer Pflegezusatzversicherung im Pflegefall finanzielle Unabhängigkeit sichern

Die Menschen werden

immer älter. Leider steigt

damit auch die Anzahl der

Pflegefälle. Derzeit sind

in Deutschland mehr als

2,4 Millionen Menschen

auf Unterstützung bei der

Pflege angewiesen, Tendenz

steigend: Prognosen

zufolge erhöht sich die Anzahl

bis zum Jahr 2050 auf

4,3 Millionen. Abgesehen

von der Alterspflege führen

Unfälle oder schwere Erkrankungen

aber auch bei

jungen Menschen immer

wieder zu einem Pflegebedarf.

„Ich bin doch gesetzlich

pflegeversichert“, denken

Sie? Schon richtig. Die gesetzliche

Pflegeversicherung

bietet jedoch lediglich

eine Grundabsicherung.

Die tatsächlich anfallenden

Kosten gehen meist

weit darüber hinaus. Oft

reichen Rente und Vermögen

zusammen mit diesen

Leistungen nicht aus, um

Pflegekosten zu tragen.

Ein großer Teil muss privat

finanziert werden – unter

Umständen kann dabei

auch das Vermögen von

Verwandten herangezogen

werden. Um im Pflegefall

gut versorgt zu sein,

ist es daher wichtig, sich

zusätzlich zur gesetzlichen

Pflegeversicherung finanziell

abzusichern – besser

früher als später. Nur so

lässt sich vermeiden, dass

Angehörige zu Zahlungen

verpflichtet oder Zuschüsse

des Sozialamtes erforderlich

werden.

Lebensalter, Ansprüche,

Familiensituation und Vermögenslage

– aber auch

die eigene Vorstellung

von guter Pflege – liefern

wichtige Anhaltspunkte,

wie diese private Absicherung

aussehen soll. Eine

umfassende organisatorische

und rechtliche Beratung

zum Pflegefall sollte

selbstverständlich mitversichert

sein – etwa beim

Erstellen der Patientenverfügung,

der Auswahl eines

Pflegedienstes oder der

Sicherstellung fachgerechter

Unterstützung. Übrigens:

Der Staat unterstützt

jede Eigeninitiative durch

ein Förderprogramm: Die

staatlich geförderte Pflege-Zusatzversicherung

wird mit 60 Euro pro Jahr

ARAG Hauptgeschäftsstelle Bochum

Dietmar Kaufmann

Wagenfeldstr. 1 ▪ 44787 Bochum ▪ Telefon 0234 964450

gs.bochum@ARAG.de ▪ www.ARAG-bochum.de

bezuschusst. Warum also

noch Zögern? Schließlich

kann ein Pflegefall jeden

jederzeit (be)treffen.

Deutsche treiben zu wenig Sport

Viele Deutsche finden sich zu dick, machen aber nichts dagegen

Sonderveröffentlichung

Der STADA Gesundheitsreport 2016 zeigt, dass sich

zahlreiche Deutsche trotz Übergewichts keine Sorgen

um Diabetes machen. Dementsprechend treiben viele

zu wenig Sport und achten nicht auf gesunde Ernährung.

In Deutschland gibt es über acht Millionen bekannte Diabetesfälle,

ein Großteil aller Diabetiker leidet unter Diabetes

mellitus Typ II. Die gute Nachricht: 74 Prozent

der Deutschen wissen, dass Übergewicht zu Diabetes

führen kann. 65 Prozent identifizieren Ernährung und

53 Prozent Bewegungsmangel als weitere Risikofaktoren.

Für die Studie wurden 2.000 Deutsche befragt.

Grafik: obs/Stada Arzneimittel

gesund und aktiv I November/Dezember 2016 I 21


Rätsel

Sudoku

So gehts:

Füllen Sie die Kästchen

so, dass in jeder Zeile,

jeder Spalte und jedem

Block die Zahlen von

1 bis 9 jeweils nur einmal

vorkommen.

Viel Spaß!

Apothekennotdienste in

Freitag, 18. November 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Berg-und Hütten-Apotheke, Herner

Str. 138, 44809 Bochum (Hamme),

0234/510625

Apotheke am Alten Markt, Weststr.

1, 44866 Bochum (Wattenscheid),

02327/87173

Pinguin-Apotheke, Bahnhofstr. 7 (City-Center),

44623 Herne, 02323/12090

Central-Apotheke, Hörder Str. 8,

58455 Witten (Mitte), 02302/57611

Samstag, 19. November 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Westfalen-Apotheke am Augusta, Bergstraße

25, 44791 Bochum, 0234/6404290

Sonnen-Apotheke, Altenhöfener Str. 85,

44623 Herne (Herne-Süd), 02323/41009

Rosen-Apotheke, Robert-Koch-Str.

2,45879 Gelsenkirchen (Altstadt),

0209/22104

Westfalen-Apotheke am ev. Krankenhaus,

Bredenscheider Str. 54, 45525 Hattingen,

02324/5026510

Sonntag, 20. November 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Falken-Apotheke, Wittener Str. 199,

44803 Bochum (Altenbochum),

0234/351028

Glocken-Apotheke, Oststr. 22, 44866

Bochum (Wattenscheid), 02327/88631

Rathaus-Apotheke, Bebelstr. 12, 44623

Herne (Herne-Mitte), 02323/56071

Die neue Apotheke in Wanne, Hauptstraße

248, 44649 Herne, 02325 9079000

Montag, 21. November 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Apotheke am Hauptbahnhof, Kurt-Schumacher-Platz

11-12, 44787 Bochum

(Innenstadt), 0234/60434

Panda-Apotheke, Edmund-Weber-Str.

196, 44651 Herne (Eickel), 02325/93560

Die neue Apotheke in Sodingen,

Mont-Cenis-Str. 251, 44627 Herne

(Sodingen), 02323/961604

Apotheke zw. den Kirchen, Hattinger

Str. 794, 44879 Bochum (Linden),

0234/494187

Dienstag, 22. November 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Herz-Apotheke, Kurt-Schumacher-Platz 2,

44787 Bochum (Innenstadt), 0234/17870

Süd-Apotheke, Hauptstr. 191, 44652 Herne

(Wanne-Süd), 02325/73878

Bismarck-Apotheke, Heggerstr. 66, 45525

Hattingen, 02324/23311

Engel-Apotheke, Krayer Str. 242, 45307

Essen (Kray), 0201/555134

Mittwoch, 23. November 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Civis-Apoth.in der Drehscheibe, Kortumstr.

100, 44787 Bochum (Innenstadt),

0234/18535

Gertrudis-Apotheke Gertrudis Center, Alter

Markt 1, 44866 Bochum (Wattenscheid,

Zufahrt über Brinkstraße), 02327/303191

Ruhr-Apotheke, Hauptstr. 225, 44649

Herne (Wanne), 02325/73138

Königs-Apotheke, Meesmannstr. 40,

58456 Witten (Herbede), 02302/73663

Donnerstag, 24. November 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Kronen-Apotheke, Brückstr. 66/68, 44787

Bochum (Innenstadt), 0234/16823

Andreas-Apotheke, Hasenwinkelerstr.

204, 44879 Bochum (Oberdahlhausen),

0234/492545

Die neue Apotheke in der Bahnhofstraße,

Bahnhofstr. 28, 44623 Herne,

02323/3847791

Kreuz-Apotheke, Bochumer Str. 120-

124, 45886 Gelsenkirchen (Ückendorf),

0209/204703

Freitag, 25. November 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Apotheke am Husemannplatz, Kortumstr.

66, 44787 Bochum (Innenstadt),

0234/9160673

Merkur-Apotheke, Oststr. 44, 44866 Bochum

(Wattenscheid), 02327/88868

Die neue Apotheke am Busbahnhof Herne

Mitte, Bahnhofstr. 55, 44623 Herne

(Herne-Mitte), 0800/1000236

Haverkamp-Apotheke, Bickernstr.

109, 45889 Gelsenkirchen (Bismarck),

0209/86213

Samstag, 26. November 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Apotheke am Schauspielhaus, Königsallee

18, 44789 Bochum (Wiemelhausen),

0234/337424

Rosenberg-Apotheke, Rosenbergstr. 92,

44805 Bochum (Harpen), 0234/852597

Neue Phönix-Apotheke in Herne, Freiligrathstr.

19, 44623 Herne (Herne-Mitte),

02323/9517992

See-Apotheke, Wittener Str. 4, 58456

Witten (Herbede), 02302/2024770

Sonntag, 27. November 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Hirsch-Apotheke, Kortumstr. 19-21, 44787

Bochum (Innenstadt), 0234/13660

Convita-Apotheke am EvK Eickel,

Hordeler Str. 1, 44651 Herne (Hordel),

22 I gesund und aktiv I November/Dezember 2016 Sonderveröffentlichung


Kuriose Tierwelt

Ich seh' nicht richtig

Könnten Zwergschimpansen sprechen, so würde

man bei älteren Vertretern dieser Gattung ab

einem Alter von ca. 40 Jahren diesen Ausspruch

bei der Fellpflege ihrer Artgenossen vernehmen.

Wie britische und japanische Forscher herausfanden,

sind Zwergschimpansen ebenso von

Weitsichtigkeit geplagt wie Menschen, und das

ohne stundenlanges Lesen spannender Lektüre

oder täglicher Arbeit vor dem Computer. Eine

Weitsichtigkeit beim Menschen scheint also nicht

ausschließlich durch den modernen Lebensstil

hervorgerufen zu werden, leiten die Forscher

aus ihren Untersuchungen ab.

Bochum und Umgebung

02325/587086

Hubertus-Apotheke, Hüller Str. 92, 44866

Bochum (Wattenscheid), 02327/82131

Bahnhof-Apotheke, Bahnhofstr. 104,

44629 Herne (Baukau-Ost), 02323/52270

Montag, 28. November 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Alpha-Apotheke, Hans-Böckler-Str. 1-19,

44787 Bochum (Innenstadt), 0234-

893798-0

Elefanten-Apotheke, Unterstr. 91, 44892

Bochum (Ost), 0234/294950

Blaue Apotheke Herne, Bahnhofstr. 78,

44623 Herne (Herne-Mitte), 02323/52074

Hans Sachs Apotheke, Ebertstr. 20, 45879

Gelsenkirchen (Altstadt), 0209/23875

Dienstag, 29. November 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Alte Apotheke 1691, Bongardstr. 29,

44787 Bochum (Innenstadt), 0234/16629

Känguruh-Apotheke, Am Wall 19-

25, 44866 Bochum (Wattenscheid),

02327/85719

Apotheke an der Kreuzkirche, An der

Kreuzkirche 1-3, 44623 Herne (Herne-Mitte),

02323/52083

Adler-Apotheke, Wanner Str. 75,

45888 Gelsenkirchen (Bulmke-Hüllen),

0209/923370

Mittwoch, 30. November 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Greif-Apotheke, Josephinenstr. 48, 44807

Bochum (Grumme), 0234/593141

Kompass-Apotheke am EvK, Wiescherstr.

20, 44623 Herne, 02323/1463542

Paracelsus-Apotheke, Alte Bahnhofstraße

123 b, 44892 Bochum (Langendreer),

0234/286118

Bären Apotheke, Bahnhofstr. 75, 45879

Gelsenkirchen (Altstadt), 0209/271090

Donnerstag, 1. Dezember 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Kosmos-Apotheke, Hattinger Str. 246,

44795 Bochum (Weitmar), 0234/434651

Convita-Apotheke an der Akademie,

Mont-Cenis-Str. 267, 44627 Herne,

02323/50595

Barbara-Apotheke, Krayerstr. 3, 44866

Bochum (Wattenscheid), 02327/31379

Westfalen-Apotheke Welper, Thingstr. 14,

45527 Hattingen (Welper), 02324/67888

Freitag, 2. Dezember 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Stern-Apotheke, Brenscheder Str.

47, 44799 Bochum (Wiemelhausen),

0234/73964

Sonnen-Apotheke, Altenhöfener Str. 85,

44623 Herne (Herne-Süd), 02323/41009

Weber-Apotheke, Weberstr. 22, 45879

Gelsenkirchen (Altstadt), 0209/179570

Linden-Apotheke, Bochumer Landstr.

193A, 45276 Essen (Steele),

0201/503540

Samstag, 3. Dezember 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Kirchviertel-Apotheke, Brenscheder Str.

50, 44799 Bochum (Wiemelhausen),

0234/76597

Frosch-Apotheke, Oststraße 4 - 6, 44866

Bochum (Wattenscheid), 02327/200945

Pinguin-Apotheke, Bahnhofstr. 7 (City-Center),

44623 Herne, 02323/12090

Römer-Apotheke, Hellweg 184, 45279

Essen (Freisenbruch), 0201/530671

Sonntag, 4. Dezember 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Apotheke in Steinkuhl, Markstraße 120,

44803 Bochum, 0234/382579

Panda-Apotheke, Edmund-Weber-Str.

196, 44651 Herne (Eickel), 02325/93560

Löwen-Apotheke Westenfelder Straße,

Westenfelder Str. 16, 44866 Bochum

(Wattenscheid), 02327/87756

Aesculap-Apotheke, Bielefelder Str.

108, 44625 Herne (Holsterhausen),

02325/41504

Montag, 5. Dezember 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Glückauf-Apotheke-Laer, Suntumer Str.

14, 44803 Bochum (Laer), 0234/9351150

Löwen-Apotheke im Martin-Luther-Ärztehaus,

Voedestraße 69 - 71, 44866

Bochum (Wattenscheid), 02327/200802

Engel-Apotheke, Bochumer Str.

27, 44623 Herne (Herne-Mitte),

02323/491990

Weiltor-Apotheke, Große Weilstr. 8,

45525 Hattingen, 02324/22364

Dienstag, 6. Dezember 2016

(ab 9.00 Uhr bis 9.00 Uhr Folgetag)

Blaue Apotheke Kortumstraße, Kortumstr.

103, 44787 Bochum (Innenstadt),

0234/16220

Elbe-Apotheke, Grüner Weg 40 a, 44791

Bochum (Harpen), 0234/592212

Paracelsus-Apotheke, Gerichtstr. 8,

44649 Herne (Wanne), 02325/71727

Hubertus-Apotheke, Billerbeckstr. 70 A,

58455 Witten (Heven), 02302/50131

02327/82080

Angaben ohne Gewähr

Sonderveröffentlichung

gesund und aktiv I November/Dezember 2016 I 23

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine