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Ratgeber Zukunft Herbst 2016

Der „Ratgeber Zukunft“ dient als Entscheidungshilfe und Informationsquelle für Jugendliche. Wer noch nicht sicher ist, was er nach der Schule machen möchte, findet in diesem Magazin viele Anregungen. Welche Ausbildungsberufe werden in Heilbronn-Franken angeboten? Wo gibt es welchen Studiengang? Und was genau kann man dort erwarten? Außerdem dient der „Ratgeber Zukunft“ als Unterstützung bei Bewerbungen. Er erscheint zwei Mal im Jahr – im März und im Oktober.

Der „Ratgeber Zukunft“ dient als Entscheidungshilfe und Informationsquelle für Jugendliche. Wer noch nicht sicher ist, was er nach der Schule machen möchte, findet in diesem Magazin viele Anregungen. Welche Ausbildungsberufe werden in Heilbronn-Franken angeboten? Wo gibt es welchen Studiengang? Und was genau kann man dort erwarten? Außerdem dient der „Ratgeber Zukunft“ als Unterstützung bei Bewerbungen. Er erscheint zwei Mal im Jahr – im März und im Oktober.

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<strong>Herbst</strong> <strong>2016</strong><br />

ZUKUNFT<br />

29.09.<strong>2016</strong><br />

WIR SIND DABEI!<br />

Ausbildung<br />

Studium<br />

Karriere


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Weltweit beliefert die Firmengruppe Kunden in Industrie und Handwerk. bott Produkte machen<br />

Arbeitsprozesse in Fertigung, Service und Montage effizienter.<br />

Startklar.<br />

Editorial<br />

Hey ihr<br />

Lieben,<br />

3<br />

Noch mehr hilfreiche Tipps rund um den<br />

Berufseinstieg findest du auf<br />

willkommen im neuen Schuljahr,<br />

der Alltag hat euch wieder. Nach<br />

sechs Wochen Sommerferien ist das<br />

für manche sicher eine große Umstellung.<br />

Ab jetzt heißt es wieder: Morgens raus aus den Federn,<br />

Hausaufgaben machen, Klausuren schreiben, Referate halten,<br />

im Nachmittagsunterricht die Schulbank drücken.<br />

Was lästig klingen mag, geht für den einen oder anderen von<br />

euch bald zu Ende – der Schulabschluss ist zum Greifen nah.<br />

Jetzt ist es wichtig, noch einmal kräftig die Zähne zusammenzubeißen<br />

und reinzuhauen. Schließlich geht es um eure <strong>Zukunft</strong>.<br />

Und dieses Thema sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.<br />

Bei der Fülle an Angeboten, die es heute gibt, ist es aber<br />

gar nicht so einfach, eine Entscheidung zu treffen. Viele von<br />

euch stehen vor der Frage: Was kommt nun? Was will ich beruflich<br />

einmal machen?<br />

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■ DHBW BWL - Industrie<br />

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Studienrichtung Produktion-Logistik<br />

In unserem <strong>Ratgeber</strong> <strong>Zukunft</strong> möchten wir euch in eurer Entscheidung<br />

unterstützen und etwas Orientierung geben im Bewerbungsdschungel.<br />

Wir verraten euch etwa, wie man sich im<br />

Bewerbungsgespräch richtig verhalten sollte. Wie muss ein guter<br />

Lebenslauf aufgebaut sein? Welche Soft Skills sind im Beruf<br />

wirklich wichtig? Außerdem stellen wir junge Menschen<br />

vor, die im Berufsleben bereits Fuß gefasst haben. Sie<br />

schildern aus erster Hand, was ihren Job ausmacht<br />

und welche Voraussetzungen man dafür mitbringen<br />

sollte.<br />

Viel Freude beim Lesen wünscht euch<br />

Interesse? Dann senden Sie Ihre aussagefähigen<br />

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ERSTE SCHRITTE


4<br />

Inhalt<br />

5<br />

Editorial ..................................................................................................................................... 3<br />

I Erste Schritte<br />

Der Countdown läuf: Bald hast du es geschafft ..................................................................... 6<br />

Ein Lebenslauf darf nicht fehlen: Tipps zur Gliederung ...................................................... 8<br />

Mut zur Lücke: Wie du am besten mit Löchern im Lebenslauf umgehst .............................. 10<br />

Sei der, der du bist: So punktest du beim Assessment-Center ............................................. 12<br />

Lieber nicht!: No-Gos beim Bewerbungsgespräch ................................................................. 14<br />

Money, Money, Money: Finanzspritzen für den Traum vom Studium .................................. 16<br />

War of talents: So locken Unternehmen junge Leute ............................................................ 18<br />

„Weniger ist mehr“: Eine Personalerin verrät, auf welche Soft Skills es ankommt .............. 22<br />

Zeig her deine Unschuld!: Was steht denn so alles in einem Führungszeugnis? ................ 24<br />

Mit dem Shuttlebus in die <strong>Zukunft</strong>: Die fünfte Nacht der Ausbildung .............................. 26<br />

III Durchstarter<br />

Häufig auf Achse: Severin Rackel steht auf große Fahrzeuge .............................................. 54<br />

Offener für Neues: Josefina Lardani macht eine Ausbildung bei Lidl ................................. 56<br />

Patienten zum Kuscheln: Carmen Weiß wird Tiermedizinische Fachangestellte ............... 58<br />

Die Chemie muss stimmen: Tom Engesser arbeitet als Physiotherapeut ........................... 60<br />

Würdevoller Abschied: Patrizia Feuchter lernt Bestatterin .................................................. 64<br />

Impressum<br />

II Auf der Überholspur<br />

Sicher ist (ver)sicher(t): Diese Versicherungen solltest du abschließen .............................. 30<br />

Studieren in nächster Nähe: Baden-Württemberg bietet attraktive Studiengänge ............. 32<br />

Uniabschluss. Welcher darf‘s sein?: Diese akademischen Grade gibt es ......................... 34<br />

Hallo, Frau Doktor!: Iris Hofmann hat in BWL/Unternehmensethik promoviert ................ 38<br />

Vom Schulalltag ins Unileben: Lass dich auf neue Menschen ein ...................................... 40<br />

So kommst du nicht aus dem Konzept: Referate halten leicht gemacht .......................... 42<br />

Klausurenstress! Was nun?: Ratschläge für die heiße Phase ............................................. 44<br />

Auf der Suche nach einem Ausgleich: Das alles kannst du in deiner Freizeit tun ........... 46<br />

Der richtige Start in den Tag: So wappnest du dich für Schule, Uni oder Job .................... 48<br />

Misch dich ruhig ein!: Das bringt dir eine Mitgliedschaft bei Verdi & Co. ......................... 52<br />

pVS - pro Verlag und Service<br />

GmbH & Co. KG<br />

Stauffenbergstraße 18<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Geschäftsführer:<br />

Marcus Baumann,<br />

Tilmann Distelbarth,<br />

Bernd Herzberger<br />

Redaktion:<br />

Lydia-Kathrin Hilpert (Ltg.),<br />

Anja Gladisch, Olga Lechmann,<br />

Alexander Liedtke (Volo.),<br />

Annika Wieland (Volo.)<br />

Redaktionelle Mitarbeiter:<br />

Tanja Capuana, Andreas Scholz<br />

Anzeigen:<br />

Rainer Paschke (Ltg.),<br />

Heike Bischoff, Dunja Moll<br />

Vertrieb:<br />

Natalie Toth<br />

Gestaltung:<br />

HSt-CrossMedia,<br />

Andrea Kurlanda,<br />

Stefanie Massa,<br />

Stefanie Völlinger<br />

Druck und Herstellung:<br />

Möller Druck und Verlag GmbH<br />

www.pro-magazin.de<br />

info@pro-vs.de


6<br />

Der Countdown<br />

7<br />

Die Schule nervt? Du hast keine Lust<br />

mehr auf frühes Aufstehen, die Lehrer,<br />

die Klausuren und mündliche Noten?<br />

Das mag sein, aber nun heißt es:<br />

Zähne zusammenbeißen und durch.<br />

Bald hast du es geschafft. Dann kannst du<br />

die weiterführende Schule beenden. Egal,<br />

ob du die mittlere Reife, das Fachabitur oder<br />

die allgemeine Hochschulreife anpeilst: Das<br />

letzte Schuljahr hat es in sich. Hier ist noch<br />

einmal ordentlich Büffeln angesagt und zwar<br />

in allen Fächern. Denn auch wenn dir manche<br />

nicht liegen, dir keinen Spaß machen oder<br />

dich das Thema nicht interessiert: Wichtig<br />

sind sie alle.<br />

Eine miese Note – und sei es noch so ein<br />

„unwichtiges“ Fach – kann deinen Schnitt<br />

am Ende nach unten ziehen. Natürlich nicht<br />

komplett, aber auch die Nebenfächer wirken<br />

sich hinterher auf deine Gesamtnote aus.<br />

Deshalb ist Powern angesagt: Wenn du versuchst,<br />

das Bestmögliche rauszuholen, wirst<br />

du am Ende stolz auf dich sein.<br />

Außerdem kannst du in allen Themenbereichen<br />

etwas für dein zukünftiges Leben lernen.<br />

Das magst du jetzt noch nicht glauben,<br />

aber allein Durchhaltevermögen oder Ehrgeiz<br />

sind Eigenschaften, die du später bestimmt<br />

noch gebrauchen und nun schon ausbauen<br />

kannst. Dazu kommt, dass du auch im Studium<br />

oder in der Ausbildung nicht nur zum<br />

Fach-Idioten ausgebildet wirst. Eine fundierte<br />

Allgemeinbildung schadet auf keinen Fall.<br />

Denn auch wenn du Matheunterricht doof<br />

findest, Dreisatz musst du in deinem Leben<br />

beherrschen. Und eine gekonnte Ausdrucksweise<br />

wird dich im beruflichen und im privaten<br />

Alltag weiterbringen. Das fängt schon<br />

beim Schreiben einer E-Mail an.<br />

Und so könnte man das Spiel mit allen<br />

Fächern weitertreiben. Die Chance auf Bildung,<br />

die du momentan noch hast, bekommst<br />

du später nicht mehr so schnell und einfach.<br />

Deswegen solltest du sie nutzen und die Schule<br />

nicht verteufeln. Es gibt Menschen, die das<br />

hinterher bereuen. Weil sie ihren Abschluss<br />

nachholen müssen oder weil sie manch eine<br />

Anstellung aufgrund von schlechten Noten<br />

nicht bekommen.<br />

Also, alles halb so schlimm. In ein paar<br />

Monaten hast du’s geschafft. Und damit<br />

die Vorfreude, auf das, was danach kommt,<br />

steigt: Überleg dir doch schon einmal, was du<br />

nach deinem Abschluss vorhast.<br />

Anja Gladisch<br />

Foto: fotolia/alphaspirit<br />

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ERSTE SCHRITTE<br />

ERSTE SCHRITTE


8<br />

Ein Lebenslauf<br />

darf nicht fehlen<br />

Du hast noch nicht viele Spuren<br />

im Berufsleben hinterlassen<br />

und fragst dich, ob du dann überhaupt<br />

einen Lebenslauf brauchst?<br />

Die Antwort ist ganz eindeutig: ja.<br />

Ein Lebenslauf gehört zu jeder Bewerbung.<br />

Im Anschreiben machst du klar, warum du<br />

die Stelle möchtest, warum du ins Unternehmen<br />

passt und der oder die Richtige bist. Der<br />

Lebenslauf hingegen dreht sich nur um deine<br />

Person. Hier sollten alle Infos für den potenziellen<br />

Chef stehen. Diese könnte man wie<br />

folgt gliedern:<br />

Persönliche Daten<br />

Unter den persönlichen Daten versteht man<br />

deinen Namen, die Anschrift sowie Geburtsdatum<br />

und -ort. Das sind die absoluten Standardinformationen.<br />

Hier sollten auch deine Telefonnummer<br />

und deine E-Mail-Adresse angegeben<br />

werden, damit du für eventuelle Einladungen<br />

oder Rückfragen erreichbar bist.<br />

Schulausbildung<br />

Du warst auf der Realschule oder dem Gymnasium?<br />

Zu welcher Grundschule bist du gegangen?<br />

Und wann genau war das? Deinen<br />

zukünftigen Arbeitgeber interessiert das. So<br />

kann er dich besser einschätzen. Wenn du bereits<br />

einen Abschluss gemacht hast, kannst du<br />

auch die Note nennen. Besonders eine gute<br />

Zensur macht einen positiven Eindruck.<br />

Berufliche Erfahrungen<br />

Vielleicht kannst du hier nichts oder nur wenig<br />

schreiben, aber das ist kein Problem – vor<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

allem, wenn du noch sehr jung bist. Das geht<br />

dann nicht nur dir so. Aber vielleicht hast du<br />

schon einmal ein Praktikum oder einen Ferienjob<br />

gemacht, dann kannst du diese Stationen<br />

gerne mit in den Lebenslauf aufnehmen.<br />

Auch ein Ehrenamt solltest du erwähnen.<br />

Foto<br />

Ein Lichtbild sollte auf keinen Fall fehlen.<br />

Ob du es auf den Lebenslauf klebst oder auf<br />

das Deckblatt (falls du eins machst), bleibt<br />

dir überlassen. Wichtig ist, dass das Unternehmen<br />

auch visuell einen ersten und guten<br />

Eindruck von dir bekommt.<br />

Fähigkeiten<br />

Zu deinen Fähigkeiten kannst du etwas<br />

schreiben, musst du aber nicht. Vielleicht<br />

sprichst du viele Fremdsprachen oder eine<br />

ganz besonders gut? Oder du beherrschst bestimmte<br />

Computerprogramme sehr gut? Je<br />

nach Stelle ist auch die Führerscheinklasse<br />

interessant. Diese Infos sind ganz individuell.<br />

Der Hauptteil des Lebenslaufes ist damit<br />

schon erledigt. Du solltest nur noch auf eine<br />

einheitliche Formatierung und eine zum Anschreiben<br />

passende Schriftgröße sowie -art<br />

achten. Datum und Unterschrift nicht vergessen.<br />

Dadurch zeigst du, dass deine Angaben<br />

korrekt und aktuell sind. Bei Personalern<br />

kommt das gut an. Anja Gladisch<br />

Hier beginnt deine berufliche <strong>Zukunft</strong>!<br />

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ERSTE SCHRITTE


10<br />

Mut<br />

L ü c k e<br />

Kreative Schule für kreative Köpfe!<br />

11<br />

Niemand will sie und alle warnen vor<br />

ihnen: Lücken im Lebenslauf. Doch sie können<br />

schnell entstehen. Du fragst dich, wie?<br />

Zum Beispiel, wenn du nach dem Schulabschluss<br />

nicht gleich mit einem Studium oder<br />

einer Ausbildung loslegst, sondern erst einmal<br />

– auf der Suche nach dir selbst oder dem<br />

großen Abenteuer – in der Welt herumreisen<br />

möchtest. Dann kann es passieren, dass dein<br />

Trip im Vorstellungsgespräch als klaffendes<br />

Loch zwischen dem letzten Schuljahr und der<br />

Gegenwart ausgelegt wird. Aber keine Panik!<br />

Auslandserfahrungen können auch durchaus<br />

von Vorteil sein. So beweist du Selbstständigkeit<br />

sowie Organisationsgeschick und – wenn<br />

du eine Sprache gelernt oder deine vorhandenen<br />

Kenntnisse verbessert hast – außerdem<br />

Fleiß sowie Ehrgeiz. Grundsätzlich haben<br />

Schulabgänger ohnehin eine Schonfrist, was<br />

den Berufseinstieg angeht. Denn Personaler<br />

sind auch nur Menschen.<br />

Ein anderes Beispiel für eine Lücke ist,<br />

wenn du merkst, dass deine Ausbildung doch<br />

nicht das Richtige für dich ist und kündigst.<br />

Tust du das aus eigener Initiative heraus und<br />

findest nicht gleich eine neue Stelle, wirst<br />

du damit im Bewerbungsgespräch sicherlich<br />

konfrontiert. Aber auch hier gelten bis zu<br />

drei Monate als vertretbar – solange du nachweisen<br />

kannst, dass du fleißig Bewerbungen<br />

geschrieben hast. Mit einem abgebrochenen<br />

Studium verhält es sich ähnlich. Dein Fach<br />

reißt dich doch nicht vom Hocker und deshalb<br />

schmeißt du alles hin, um keine wertvolle<br />

Zeit zu vergeuden. Wer hier etwa ein Semester<br />

bis zum neuen Studium überbrücken<br />

muss, kann Praktika absolvieren, Sprachkurse<br />

besuchen oder sich sozial engagieren. Auf<br />

der faulen Haut zu liegen, verursacht hingegen<br />

eine unschöne Lücke, die man eventuell<br />

erklären muss. Daher: lieber vorbeugen.<br />

Auch eine Krankheit, entweder die<br />

eigene oder die eines Familienmitglieds,<br />

kann für eine Durststrecke im Lebenslauf<br />

sorgen. Hier raten Experten, im Bewerbungsgespräch<br />

ganz offen damit umzugehen – ohne<br />

die Erkrankung selbst zu nennen. Das geht<br />

den Personaler genauso wenig an wie dein<br />

Beziehungsstand oder ob ein Kinderwunsch<br />

besteht. Dennoch solltest du betonen, dass du<br />

mittlerweile vollständig genesen bist – oder<br />

eben der Verwandte – und wieder hundert<br />

Prozent geben kannst.<br />

Alles in allem gilt: Solange eine Lücke<br />

erklärt werden kann, ist das Ganze halb so<br />

wild. Manchmal kann ein solches „schwarzes<br />

Loch“ sogar interessant sein, wenn in dieser<br />

Zeit – nicht zuletzt auch für den Traumjob –<br />

nützliche Erfahrungen gemacht wurden.<br />

Olga Lechmann<br />

Foto: fotolia/Trueffelpix<br />

ZUKUNFT<br />

29.09.<strong>2016</strong><br />

WIR SIND DABEI!<br />

**Jeder Schüler bekommt einen eigenen Laptop<br />

Technisches Gymnasium**<br />

> Profil Gestaltungs- und Medientechnik<br />

> Neigungszug Journalismus,<br />

Sport, Bildende Kunst<br />

Wirtschaftsgymnasium**<br />

> Neigungszug Recht<br />

> Neigungszug Werbung /<br />

Eventmanagement<br />

Berufsfachschule Wirtschaft<br />

> Profil Soziales / Medien<br />

Berufsfachschule Mode und Design<br />

Berufsfachschule<br />

Farbe und Gestaltung<br />

Stadion<br />

Große Werkschau am<br />

29.9.16 von 17 bis 22 Uhr<br />

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Berufskolleg Grafik-Design**<br />

> Profil Experimentelles<br />

Design / 3 D-Gestaltung<br />

Berufskolleg Mode und Design<br />

> Profil Accessoire Design<br />

Berufskolleg<br />

Technische Dokumentation**<br />

> Profil Multimedia / Film<br />

und Video / Architektur<br />

Kaufmännisches<br />

Berufskolleg I + II<br />

NEU: mit ÜBUNGSFIRMA<br />

> Profil Werbung / Sport /<br />

Tourismus / Soziales<br />

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ERSTE SCHRITTE


12<br />

Du wurdest zu einem Assessment-Center<br />

(AC) eingeladen? Glückwunsch! Nun hast<br />

du die Gelegenheit, dich vor Ort zu beweisen.<br />

AC können sehr unterschiedlich sein. Es<br />

kommt auf Beruf und Branche an. Und, ob<br />

die Firma konservativ oder modern aufgestellt<br />

ist. Egal, wie der Ablauf ist: Es geht an<br />

diesem Tag darum zu zeigen, dass du die geforderten<br />

Fähigkeiten hast und ins Unternehmen<br />

passt. Einige AC starten mit einer Selbstpräsentation,<br />

die du im Vorfeld vorbereitest.<br />

Sei der,<br />

der du<br />

bist<br />

engagement lässt dein Arbeitsverhalten erahnen.<br />

Verschweigen solltest du, wenn du nur<br />

auf Partys abhängst und sonst nichts machst.<br />

Sprache<br />

Die Ausdrucksweise ist bei der Präsentation<br />

wichtig. Denke an deine Wortwahl. Das heißt<br />

nicht, spießig und konservativ zu reden, sondern<br />

angemessen zu sprechen. Das lässt auf<br />

deine Bildung schließen und zeigt, dass du dir<br />

Mühe gibst, dich gut zu präsentieren.<br />

lernen für mich<br />

da sein für andere<br />

Diese Haltung lässt unsere Fachschulen zu Orten<br />

beruflichen Lernens und persönlicher Entfaltung werden.<br />

An unseren katholischen Fachschulen in Neckarsulm<br />

bieten wir attraktive Ausbildungen an:<br />

• zum/zur Erzieher/in<br />

• zum/zur Heilpädagoge/in<br />

Die Präsentation<br />

In der Einladung zum AC werden dir auch<br />

die Materialien genannt, die du vor<br />

Ort für die Selbstpräsentation<br />

nutzen kannst. Machst du die<br />

Präsentation relativ frei – nur<br />

mit einem Flipchart? Oder<br />

lieber mit Folienpräsentation<br />

und Beamer? Wähle die<br />

Variante, die zu dir passt. Ein<br />

vorgefertigter Ablauf kann Sicherheit<br />

geben, aber Spontaneität<br />

nehmen. Ein freier Vortrag<br />

hingegen könnte durch Nervosität ins<br />

Wanken geraten. Denk dran, es geht um dich,<br />

deswegen sind die Notizen überflüssig.<br />

Inhalt<br />

Personaler wollen dich durch deinen Auftritt<br />

besser kennenlernen. Überlege dir, was<br />

sie über dich wissen sollten. Nicht fehlen<br />

darf die schulische Laufbahn. Um der eine<br />

persönliche Note zu geben, kannst du deine<br />

Lieblingsschulfächer erwähnen. Hast du außergewöhnliche<br />

Hobbys? Musik oder Sport?<br />

Das kann wichtig für den Eindruck beim<br />

potenziellen Chef sein. Denn dein Freizeit-<br />

Üben<br />

Wenn du die Präsentation das erste Mal<br />

hältst, geht bestimmt etwas schief.<br />

Oder dir fällt danach ein, was<br />

du verbessern könntest. Deswegen<br />

solltest du zu Hause<br />

üben. Zeig sie Eltern und<br />

Freunden. Lass dir Verbesserungsvorschläge<br />

machen.<br />

Irgendwann bist du so sicher,<br />

dass trotz Nervosität nichts<br />

mehr schiefgehen kann.<br />

Zeit<br />

Die Übung ist so wichtig, weil du dich an eine<br />

vorgeschriebene Dauer halten solltest. Innerhalb<br />

dieser Zeit musst du deinen Vortrag beenden.<br />

Übe einfach mit einer Stoppuhr.<br />

Fragen<br />

Es kann sein, dass dir die Zuhörer Fragen<br />

stellen. Es wäre gut, wenn du im Vorfeld<br />

überlegst, welche das sein können und wie<br />

du darauf reagieren wirst. Zeitliche Lücke im<br />

Lebenslauf? Da fragt der Arbeitgeber nach.<br />

Bleib einfach freundlich und antworte ehrlich.<br />

Damit zeigst du dich authentisch. ag<br />

Illustration: fotolia/reddeer<br />

Interesse? Wir freuen uns von Ihnen zu hören!<br />

Katholische Fachschulen für Sozialpädagogik<br />

und Heilpädagogik Neckarsulm<br />

Friedrichstraße 25 · 74172 Neckarsulm<br />

Tel.: 07132/999 57 – 0<br />

www.schulenfuersozialeberufe.de<br />

Besuchen Sie uns auch auf unseren Informationsveranstaltungen mit anschließender<br />

Führung durch das Schulgebäude am 07.10., 11.11. und 09.12. <strong>2016</strong> jeweils um 15 Uhr.<br />

Syda Productions / Fotolia.com<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

ERSTE SCHRITTE


14<br />

Lieber<br />

nicht!<br />

No-Gos beim Bewerbungsgespräch.<br />

Und da ist sie: Die Einladung zum Vorstellungsgespräch<br />

liegt im (virtuellen) Briefkasten.<br />

Herzlichen Glückwunsch – die erste<br />

Hürde ist genommen. Und mit diesen Tipps<br />

vermeidest du Fettnäpfchen beim Gespräch.<br />

Vorbereitung ist alles<br />

Das gilt für Outfit, Auftreten und Informationsbeschaffung<br />

rund um Unternehmen und<br />

Stelle. Bei Banken sind Anzug und Krawatte<br />

Pflicht. Auch für Frauen gilt: Hosenanzug<br />

oder Kostüm mit dezenter Bluse. Im Zweifel<br />

lieber over- als underdressed und in jedem<br />

Falle sauber. Beachte, dass dazu auch die<br />

Schuhe zählen. Benutze nicht zu viel Parfüm<br />

und achte auf gepflegte Nägel. Informationen<br />

zu Firma und Stelle kannst du gut im Netz<br />

recherchieren. Bereits einige Tage vor dem<br />

Gespräch kannst du die Strecke zum Termin<br />

abfahren – damit kannst du planen, wie lange<br />

der Weg dauert und ob du umsteigen musst.<br />

Denn: Wenn du unpünktlich erscheinst, stehen<br />

die Chancen nicht allzu gut. Rufe aber<br />

in einem solchen Falle beim Unternehmen<br />

an und gib Bescheid, dass du dich verspätest.<br />

Deshalb unbedingt genügend Puffer einplanen.<br />

Lege dir Anziehsachen und Tasche schon<br />

am Vorabend zurecht. Fehlen sollten auf keinen<br />

Fall Stift und Block für Notizen. Darauf<br />

kannst du dir die Gesprächspartner inklusive<br />

Position notieren. Ebenso schreibst du hier<br />

Fragen auf, die du am Ende des Gesprächs<br />

stellst. Packe auch deine Bewerbung ein, falls<br />

Fragen von Seiten des Personalers bestehen.<br />

Der Tag des Gesprächs<br />

Überprüfe, bevor du das Gebäude betrittst,<br />

ob dein Smartphone ausgeschaltet ist und du<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

keinen Kaugummi mehr kaust. Mach dir klar:<br />

Nervosität ist kein Problem. Sie zeigt, dass<br />

dir der Job wichtig ist. Dann geht’s los. Gib<br />

deinen Gesprächspartnern die Hand – weder<br />

zu stark noch zu lasch. Zeige, dass du Interesse<br />

am Unternehmen hast, indem du Fragen<br />

stellst und die recherchierten Informationen<br />

ins Gespräch einfließen lässt. Bleibe freundlich<br />

und höflich, lasse dein Gegenüber ausreden,<br />

achte auf deine Körpersprache und halte<br />

Blickkontakt. Natürlich musst du nicht die<br />

ganze Zeit über in dessen Augen starren, aber<br />

während du sprichst oder angesprochen wirst,<br />

ist Augenkontakt empfehlenswert. Du kannst<br />

die Stelle zwischen den Augen fixieren, das<br />

kann dein Gegenüber nicht erkennen. Sitze<br />

aufrecht und nicht wie zu Hause auf dem<br />

Sofa. Es gibt Standardfragen, die Personaler<br />

oft stellen: Sie können etwas fies sein. Etwa:<br />

Wo siehst du deine Schwächen? Informiere<br />

dich im Vorfeld über diese Fragen und überlege<br />

dir passende Antworten. So kannst du<br />

Schwächen positiver verpacken. Der Arbeitgeber<br />

wird dich nach den Stationen in deinem<br />

Lebenslauf fragen. Am besten bist du darauf<br />

vorbereitet, wenn du ihn zuhause schon einige<br />

Male erzählt hast: beispielsweise Freunden<br />

oder der Familie. Wichtig dabei ist, deine<br />

Entscheidungen zu begründen. Dabei solltest<br />

du nahe an der Wahrheit bleiben – vielleicht<br />

kannst du sie diplomatisch formulieren. Fragen<br />

zu Gehalt und Urlaub solltest du nicht<br />

stellen. Am Ende des Termins ist es wichtig,<br />

sich für Einladung und Gespräch zu bedanken.<br />

Falls du Unterlagen nachreichen sollst,<br />

mache das zeitnah. Und wenn eine Absage<br />

kommt: Bewerbungsgespräche sind Übungen,<br />

bei denen du immer besser wirst. awi<br />

Du entscheidest dich nicht für einen Job.<br />

Du entscheidest dich für das gute Gefühl,<br />

endlich auf eigenen Beinen zu stehen.<br />

Hier bei Schwäbisch Hall wissen wir, wie wichtig es ist, dass Mitarbeiter die Chance bekommen, sich frei entfalten<br />

zu können. Deshalb unterstützen wir unsere Nachwuchskräfte mit Ausbildern, die von Anfang an gezielt<br />

nach individuellen Stärken suchen und sie fördern. Was wir Ihnen und unseren Mitarbeitern noch alles bieten:<br />

www.schwaebisch-hall.de/karriere<br />

Ausbildung & Duales Studium<br />

Ausbildungsbeginn September 2017<br />

Ihre Berufsbilder:<br />

Das Ende der Schulzeit ist in Sicht und Sie sind auf<br />

der Suche nach einem Job, der am besten zu Ihren<br />

Interessen und Stärken passt? Wenn Sie sich für die<br />

Welt der Finanzdienstleistungen interessieren und<br />

Ansprechpartner für unsere Kunden werden wollen,<br />

dann ist die Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau<br />

im Innen- oder Außendienst genau das Richtige<br />

für Sie.<br />

Sie suchen eine erstklassige theoretische Ausbildung<br />

und wollen gleichzeitig von viel praktischer Berufserfahrung<br />

profitieren? Unsere dualen Studiengänge im<br />

betriebswirtschaftlichen Bereich, Bachelor of Arts,<br />

oder im IT-Umfeld, Bachelor of Science, sind der<br />

Weg, um beides in idealer Weise zu verknüpfen.<br />

Ihr Profil:<br />

Sie haben Interesse an finanzwirtschaftlichen Themen<br />

und wollen später eigenverantwortlich Aufgaben übernehmen.<br />

Sie planen Ihre Aufgaben systematisch und<br />

setzen Theorie schnell in die Praxis um. Sie sind<br />

kommunikationsstark und arbeiten gerne im Team.<br />

Außerdem sind Sie engagiert und bringen je nach<br />

Ausbildungsrichtung einen guten mittleren Bildungsabschluss,<br />

die Fachhochschulreife oder Abitur mit.<br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung:<br />

gabriele.koehler@schwaebisch-hall.de<br />

Tel. 0791/46-2888<br />

Willkommen bei Schwäbisch Hall! Besuchen Sie uns auf www.schwaebisch-hall.de/karriere<br />

ERSTE SCHRITTE


16<br />

Du bist immer knapp bei Kasse<br />

und möchtest dennoch studieren?<br />

Hierfür gibt es verschiedene<br />

Möglichkeiten, um diesem Traum<br />

einen Schritt näher zu kommen.<br />

Money, Money, Money<br />

17<br />

Ein Studium kostet Geld. Zwar muss man nur<br />

noch in Bayern und Niedersachsen Studiengebühren<br />

bezahlen, aber die Ausgaben für<br />

Wohnung, Essen und Freizeitaktivitäten summieren<br />

sich dennoch. Welche Wege gibt es für<br />

eine Finanzspritze?<br />

BAföG<br />

Die Förderung von Schülern und Studenten<br />

regelt das Bundesausbildungsförderungsgesetz<br />

(BAföG). Umgangssprachlich meint es<br />

die konkrete Geldförderung, die du vom Staat<br />

bekommst. Das BAföG ist familienabhängig.<br />

Das bedeutet, die Leistungen werden auf Einkommen<br />

und Vermögen des Antragstellers<br />

und dessen Eltern angerechnet. Grundsätzlich<br />

wirst du für die Dauer der Ausbildung (Regelstudienzeit)<br />

gefördert. Zur Hälfte bekommst<br />

du das Geld vom Staat geschenkt – die anderen<br />

50 Prozent musst du innerhalb von 20<br />

Jahren zurückzahlen. Du willst mehr dazu<br />

wissen? An jeder Hochschule gibt es Ansprechpartner<br />

dafür und im Internet findest<br />

du viele Infos und BAföG-Rechner. Eine gute<br />

Nachricht für alle BAföG-Bezieher: Zum<br />

Wintersemester <strong>2016</strong> wurde die Förderung<br />

erhöht – es gibt mehr Geld.<br />

Stipendien<br />

Stipendien sind eine gute Wahl, um eine Finanzspritze<br />

zu bekommen. Dazu findest du<br />

im Netz viele Infos – etwa auf Homepages<br />

von Hochschulen. Stipendien werden von<br />

verschiedenen Organisationen, Institutionen<br />

(etwa einem Bundesland) oder von Unternehmen<br />

angeboten. Informiere dich rechtzeitig,<br />

wie die Bewerbungsbedingungen sind. Es<br />

gibt auch spezielle Stipendien, die dir einen<br />

Auslandsaufenthalt ermöglichen können.<br />

Nebenjob<br />

Ein Job während des Studiums ist eine gängige<br />

Art, um sich etwas zum Lebensunterhalt<br />

dazu zu verdienen. Ob als Kellner, Telefonagent<br />

oder Hostess – die Möglichkeiten sind<br />

fast unbegrenzt. Hör dich um und bewirb<br />

dich. Du kannst so gut Kontakte knüpfen und<br />

interessante Leute kennenlernen. Einige Wochen<br />

am Stück zu arbeiten, funktioniert am<br />

besten in den Semesterferien: entweder im<br />

Praktikum oder als Ferienjobber. Bei Praktika<br />

lernst du studienrelevante Inhalte. Auch<br />

hier gilt: Die Plätze sind begrenzt und heiß<br />

begehrt. Achte darauf, dass deine Studienleistungen<br />

nicht darunter leiden.Annika Wieland<br />

Foto: fotolia/Tatjana Balzer<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

ERSTE SCHRITTE


18<br />

War of<br />

Im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter<br />

lassen sich Unternehmen viel einfallen, um<br />

als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu<br />

werden. Deswegen solltest du auf jeden Fall<br />

die Konditionen deiner Wunschfirma prüfen.<br />

Egal, ob es um eine Ausbildung oder einen<br />

Studentenjob geht.<br />

Momentan sind die Arbeitslosenzahlen so<br />

niedrig, dass manche Ausbildungsplätze unbesetzt<br />

bleiben. Viele Jugendliche wollen lieber<br />

studieren, als eine Ausbildung zu machen.<br />

So müssen sich Firmen Anreize überlegen.<br />

Anreize, die die Jugendlichen in ihr Unternehmen<br />

locken. Davon gibt es mittlerweile<br />

eine ganze Palette. Wir stellen dir ein paar<br />

solcher Incentives vor:<br />

Betriebsrente<br />

Dass die Rentenkasse durch den demografischen<br />

Wandel immer leerer wird, kannst du in<br />

allen Medien verfolgen. Als zusätzliche Absicherung<br />

bieten einige Firmen deshalb eine<br />

Betriebsrente an. Oft ist die betriebliche Altersvorsorge<br />

per Tarifvertrag geregelt.<br />

Weihnachts- und<br />

Urlaubsgeld<br />

Es wird immer mehr zur Regel, dass die Unternehmen,<br />

die nicht an einen Tarifvertrag<br />

gebunden sind, auf das Weihnachts- und<br />

Urlaubsgeld an ihre Mitarbeiter verzichten.<br />

Dennoch ist es für Angestellte eine schöne<br />

Sache, wenn sie im Sommer und im Winter<br />

etwas mehr Geld bekommen.<br />

DEINE BESTE IDEE<br />

ist spannend und hat ZUKUNFT!<br />

QUALIFIZIERTE und PRAXISNAHE AUSBILDUNG bei der<br />

Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg<br />

WIR INFORMIEREN<br />

ZU DEN<br />

AUSBILDUNGS-<br />

GÄNGEN:<br />

>Bachelor of Arts – Rentenversicherung<br />

>Sozialversicherungsfachangestellte(r)<br />

>Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement<br />

>Bachelor of Science –Wirtschaftsinformatik<br />

Führerschein<br />

Besonders in ländlichen Regionen ist die<br />

Anfahrt zum Unternehmen mit öffentlichen<br />

Verkehrsmitteln nicht immer einfach. Oft<br />

dauert es dann sehr lange und man ist an feste<br />

Abfahrtszeiten gebunden. Deswegen bietet<br />

manch ein Arbeitgeber seinen Azubis an, den<br />

Führerschein zu bezahlen. Dadurch wärst du<br />

mobiler und flexibler.<br />

Bester Azubi<br />

Um die Lehrlinge zu bestmöglicher Arbeit<br />

anzuspornen, warten in machen Unternehmen<br />

schöne Vorteile auf den „besten Azubi<br />

des Monats“. Das können mal ein kleines<br />

Geschenk, öffentliches Lob oder auch größere<br />

Vorteile wie ein Urlaubstag sein. Sich hier<br />

anzustrengen, lohnt sich also in jedem Fall.<br />

Sportgruppe<br />

Bei vielen Bürojobs mangelt es an Bewegung.<br />

Das bleibt oft gar nicht aus. Damit die<br />

Mitarbeiter aber trotzdem Spaß haben und fit<br />

bleiben, bieten vor allem große Unternehmen<br />

Betriebssport an. Das kann eine Laufgruppe<br />

oder eine Volleyballmannschaft sein. Die<br />

Ausprägungen sind ganz unterschiedlich. Es<br />

gibt auch die Variante, dass Arbeitgeber mit<br />

dem ansässigen Fitnessstudio einen Mitarbeiter-Rabatt<br />

ausgehandelt haben.<br />

Massage<br />

Absoluter Luxus ist es, wenn verspannte<br />

Mitarbeiter auf eine Massage zurückgreifen<br />

dürfen. Diese wird zwar nicht als Arbeitszeit<br />

gerechnet, aber wenn der Masseur ins Haus<br />

kommt, hat so jeder die Möglichkeit, etwas<br />

Gutes für sich zu tun. Anja Gladisch<br />

Illustration: fotolia/Leremy<br />

Gemeinsame<br />

Servicestelle<br />

für Rehabilitation<br />

www.klugekoepfefuerdierente.de<br />

oder über das Regionalzentrum Schwäbisch Hall –<br />

Dirk Roder, Telefon 0791/97 130 - 173<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

ERSTE SCHRITTE


20<br />

WIR FÖRDERN<br />

JUNGE MENSCHEN<br />

IN DER REGION<br />

21<br />

• Ausbildung<br />

• Duales Studium<br />

• Volontariat<br />

• Praktikum<br />

Weitere Infos:<br />

www.stimme.de/ausbildung<br />

Heilbronner Stimme GmbH & Co. KG<br />

Personalabteilung, Allee 2, 74072 Heilbronn<br />

personal@stimme.de, 07131 615-490<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

ERSTE SCHRITTE


22<br />

„Weniger<br />

ist mehr“<br />

Mehr Infos auf<br />

PRO.Online.Personal<br />

www.pro-magazin.de/pop<br />

23<br />

Irina Ludwig (25) hat ihre Bachelorthesis im<br />

Unternehmen ebm-papst verfasst und ist seit<br />

Kurzem für das Employer Branding und die<br />

Personalbetreuung im Haus verantwortlich.<br />

Frau Ludwig, liest oder hört man etwas zum<br />

Thema Vorstellungsgespräch, fällt immer<br />

auch der Begriff Soft Skills. Was genau ist eigentlich<br />

darunter zu verstehen?<br />

Ludwig: Unter Soft Skills versteht man die<br />

weichen Faktoren – die Persönlichkeit eines<br />

Bewerbers, etwa Teamfähigkeit, Flexibilität<br />

oder Belastbarkeit. Diese lassen sich, im<br />

Gegensatz zu den Hard Skills, die die berufstypischen<br />

Qualifikationen beschreiben,<br />

schwieriger messen.<br />

Was sind die häufigsten Fragen, die Personaler<br />

im Vorstellungsgespräch zum Thema Soft<br />

Skills stellen?<br />

Ludwig: Im Vorstellungsgespräch werden<br />

Soft Skills, die für die jeweilige Stelle Voraussetzung<br />

sind, besprochen. Entweder hat der<br />

Bewerber bereits einige Punkte in seinem Anschreiben<br />

angegeben und kann diese im Gespräch<br />

mit Beispielen erläutern. Andernfalls<br />

können Fragen gestellt werden wie: „Welche<br />

Soft Skills sind in Ihren Augen für die Stelle<br />

unverzichtbar?“ und „Inwiefern besitzen Sie<br />

diese Fähigkeiten?“<br />

Wie können sich Bewerber vorbereiten?<br />

Ludwig: Der Bewerber sollte sich vor dem<br />

Vorstellungsgespräch bewusst sein, über welche<br />

Soft Skills er verfügt. Freunde und Kollegen<br />

können dabei helfen. Reist er oft, ist er<br />

gerne beruflich unterwegs beziehungsweise<br />

ist er unter Umständen auch bereit, seinen<br />

Wohnsitz zu verändern? Dann machen ihn die<br />

Soft Skills Flexibilität und Mobilität aus.<br />

Welche Soft Skills sind – unabhängig von der<br />

Branche – unverzichtbar fürs Berufsleben?<br />

Ludwig: Dies kommt in erster Linie auf die<br />

Stelle an. Generell sind aber Einsatzbereitschaft,<br />

Verantwortungsbewusstsein und Kommunikations-<br />

beziehungsweise Teamfähigkeit<br />

unverzichtbar. Berufseinsteiger fangen meist<br />

bei null an. Deshalb ist es für sie umso wichtiger,<br />

neben den Qualifikationen aus Ausbildung<br />

oder Studium Neues lernen zu wollen<br />

und verantwortungsvoll im Team zu arbeiten.<br />

Fotos: ebm-papst/Jens Oswald, fotolia/Nelos<br />

Kann man Soft Skills trainieren? Wenn ja, wie<br />

geht das?<br />

Ludwig: Soft Skills basieren häufig auf Erfahrungen.<br />

So lehren Sportvereine schon in<br />

jungen Jahren, Teamgeist und Motivation<br />

für die Mannschaft zu entwickeln. Diese Fähigkeiten<br />

kann man in einem Vorstellungsgespräch<br />

positiv für sich nutzen. Man sollte<br />

darauf achten, nur die für die Stelle notwendigen<br />

Soft Skills in der Bewerbung aufzuführen.<br />

Viele Bewerber neigen dazu, zu viel<br />

aufzulisten, das für die zu besetzende Stelle<br />

gar nicht relevant ist oder im schlechtesten<br />

Falle nicht belegt werden kann. Deshalb gilt<br />

hier: Weniger ist mehr. Die weichen Faktoren<br />

lassen sich auch antrainieren – durch Austesten<br />

in alltäglichen Situationen. Das bloße<br />

Wissen darüber reicht oftmals nicht aus. Auch<br />

hier hilft der Freundes- und Kollegenkreis mit<br />

Feedback. Interview: Olga Lechmann<br />

DU<br />

kannst unser neuer Azubi sein<br />

und unsere <strong>Zukunft</strong> mitgestalten.<br />

Komm vorbei und lass<br />

Besuche uns bei der Dich bei einem Energy-<br />

Nacht der Ausbildung.<br />

Drink zu unseren<br />

29.09.<strong>2016</strong>, 17 bis 22 Uhr. 7 Ausbildungs-Chancen<br />

Linie C. Steinbacher Straße 57. informieren.<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

ERSTE SCHRITTE


24<br />

Mit den Bildungsangeboten des<br />

Schule ? Ausbildungsplatz ? Beid<br />

Mit den Bildungsangeboten des IB<br />

Schule ? Ausbildungsplatz ? Beides !<br />

Mit den Bildungsangeboten des IB<br />

25<br />

Bonnie und Clyde,<br />

die Panzerknacker<br />

oder Gargamel<br />

hätten es<br />

nicht leicht auf dem<br />

Arbeitsmarkt gehabt.<br />

Zumindest dann nicht,<br />

wenn ihr zukünftiger Arbeitgeber<br />

ein Führungszeugnis<br />

verlangt hätte.<br />

Früher war diese Urkunde als „polizeiliches<br />

Führungszeugnis“ bekannt, da sie von<br />

der Polizei ausgestellt wurde. Mittlerweile<br />

bekommt man das Führungszeugnis bei der<br />

Meldebehörde der Stadt, in der man wohnt.<br />

Aber wofür braucht man das? Viele Arbeitgeber<br />

wollen sichergehen, dass ihr zukünftiger<br />

Mitarbeiter nicht vorbestraft ist.<br />

Jeder Einwohner ab 14 Jahren kann es<br />

im Einwohnermeldeamt am Wohnort beantragen.<br />

Das Ausstellen kostet 13 Euro und<br />

dauert rund ein bis zwei Wochen. Nicht alles<br />

erscheint auf dem amtlichen Papier. Zur<br />

Bewährung ausgesetzte Jugendstrafen von<br />

nicht mehr als zwei Jahren werden darin<br />

ausgeklammert. Die Verurteilung zu einer<br />

Geldstrafe von weniger als 90 Tagessätzen<br />

erscheint ebenfalls nicht. Bleibt das Strafmaß<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

Zeig her<br />

deine<br />

Unschuld!<br />

darunter, kann<br />

man sich weiterhin<br />

als „nicht<br />

vorbestraft“ bezeichnen,<br />

selbst<br />

wenn es zu einer Verurteilung<br />

kommt. Auch<br />

eine Freiheitsstrafe taucht<br />

im Führungszeugnis nicht auf,<br />

wenn sie nicht mehr als drei Monate<br />

beträgt und keine weitere Straftat eingetragen<br />

ist. Wenn du vor hast, mit Kindern, Jugendlichen<br />

oder ehrenamtlich zu arbeiten, dann<br />

musst du sogar ein erweitertes Führungszeugnis<br />

beantragen. Der Unterschied zum<br />

„normalen“ Führungszeugnis: Hier werden<br />

Sexualdelikte sowie auf Kinder und Jugendliche<br />

bezogene Straftaten wie „Misshandlung<br />

von Schutzbefohlenen“ oder „Verletzung der<br />

Fürsorge- oder Erziehungspflicht“ länger<br />

aufgeführt.<br />

Wenn du also die Aufforderung bekommst,<br />

ein Führungszeugnis vorzulegen:<br />

keine Angst. Im Normalfall sind dort keine<br />

Einträge vorhanden. Und wenn du es nicht<br />

zum Bürgerbüro schaffst: Das Führungszeugnis<br />

kannst du auch online beantragen.<br />

<br />

Anja Gladisch<br />

Foto: fotolia/Björn Wylezich<br />

z Sozialwissenschaftl. Gymnasium<br />

z Kaufmännisches Berufskolleg<br />

z Sozialwissenschaftl. Gymnasium<br />

Berufsfachschule Kinderpflege<br />

z Kaufmännisches Berufskolleg<br />

z Sozialwissenschaftl. Berufsfachschule VAB/VABO Kinderpflege Gymnasium<br />

z Kaufmännisches Berufskolleg<br />

z<br />

Berufsfachschule<br />

VAB/VABO<br />

Kinderpflege<br />

z VAB/VABO<br />

kein Schulgeld<br />

DER IB DEINE ZUKUNFT<br />

kein Schulgeld<br />

kein Schulgeld<br />

DER IB DEINE ZUKUNFT<br />

(Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf)<br />

(Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf)<br />

Internationaler Bund (IB)<br />

ZUKUNFT<br />

Berufliche Schulen Heilbronn<br />

Knorrstraße 4-8 .<br />

Internationaler<br />

74074<br />

Bund<br />

Heilbronn<br />

(IB)<br />

ZUKUNFT<br />

Berufliche<br />

Tel. 07131 7809-0<br />

Schulen Heilbronn<br />

Knorrstraße<br />

schulen-heilbronn@internationaler-bund.de<br />

4-8 . 74074 Heilbronn<br />

29.09.<strong>2016</strong><br />

Internationaler Tel. Bund (IB)<br />

ZUKUNFT<br />

www.ib-heilbronn.de<br />

07131 7809-0<br />

Berufliche schulen-heilbronn@internationaler-bund.de Schulen Heilbronn<br />

29.09.<strong>2016</strong><br />

(Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf)<br />

Allg. Hochschulreife<br />

DER IB DEINE ZUKUNFT<br />

Fachhochschulreife<br />

Allg. Hochschulreife<br />

Staatlich anerkannte/r<br />

Fachhochschulreife<br />

Kinderpfleger/in<br />

Allg. Staatlich Hochschulreife<br />

Hauptschulabschluss anerkannte/r<br />

Fachhochschulreife<br />

Kinderpfleger/in<br />

Staatlich Hauptschulabschluss<br />

anerkannte/r<br />

Kinderpfleger/in<br />

Hauptschulabschluss<br />

WIR SIND DABEI!<br />

ERSTE SCHRITTE


26<br />

Mit dem Shuttlebus<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

in die<br />

Du musst seit Juli nicht mehr<br />

die Schulbank drücken und<br />

hast dir die Sommerferien noch<br />

als Schonfrist gegönnt, bevor<br />

du mit Bewerbungen schreiben<br />

loslegst? Oder du hast noch<br />

ein ganzes Schuljahr vor dir<br />

und willst dich schon mal über<br />

die Betriebslandschaft schlaumachen,<br />

in der vielleicht dein<br />

Arbeitgeber in spe auf dich wartet?<br />

In beiden Fällen bist du der richtige<br />

Kandidat für ein Event der Wirtschaftsjunioren<br />

Heilbronn-Franken – die Nacht der<br />

Ausbildung. Was das ist? Eine Veranstaltung,<br />

deren Konzept so erfolgreich ist, dass 2015<br />

mehr als 1500 junge Leute in etwa 50 Unternehmen<br />

in Heilbronn, Schwäbisch Hall und<br />

Crailsheim schnupperten. Um auszuloten,<br />

wie ihre berufliche <strong>Zukunft</strong> aussehen könnte.<br />

Die Idee ist, dass Schüler beziehungsweise<br />

Schulabsolventen entweder in Heilbronn,<br />

in Schwäbisch Hall oder in Crailsheim an den<br />

ZUKUNFT<br />

Zentralen Omnibusbahnhöfen<br />

(ZOB) starten und<br />

von dort aus mit Shuttlebussen<br />

zu den Betrieben<br />

fahren, die sie interessieren,<br />

um dort auszusteigen und<br />

sich alle Fragen, die ihnen<br />

unter den Nägeln brennen,<br />

beantworten zu lassen. Wer<br />

vom ersten Unternehmen<br />

alles erfahren und gesehen hat, was er wollte,<br />

fährt zum nächsten weiter – ähnlich wie bei<br />

einer Hop-on-hop-off-Stadtrundfahrt. „Der<br />

Zu- und Umstieg ist jederzeit möglich“, erklären<br />

die Projektleiter Bettina Schulz, die für<br />

Heilbronn und Marcel Krull, der für Schwäbisch<br />

Hall und Crailsheim zuständig ist.<br />

Bereits zum fünften Mal veranstalten<br />

die Wirtschaftsjunioren die Nacht der Ausbildung,<br />

an der schon namhafte Firmen wie Optima,<br />

Kaufland und Fujitsu teilnahmen. Diese<br />

drei öffnen neben weiteren 31 in Schwäbisch<br />

Hall und Crailsheim sowie 23 in der Region<br />

Heilbronn wieder ihre Türen für potenzielle<br />

Auszubildende. Deren Feedback fiel zuletzt<br />

übrigens positiv aus: Für 81 Prozent leistete<br />

die vergangene Nacht der Ausbildung Schützenhilfe<br />

bei der Berufsorientierung.<br />

Lust bekommen? Dann halte dir den<br />

Donnerstag, 29. September, frei. Denn da<br />

heißt es wieder: mit dem Shuttlebus in die<br />

<strong>Zukunft</strong>. Deine <strong>Zukunft</strong>. Los geht’s um 17<br />

Uhr. Angepeiltes Ende der Veranstaltung ist<br />

22 Uhr, sodass du nicht zu spät im Bett bist,<br />

um am nächsten Morgen früh aus den Federn<br />

zu kommen und gleich mal die erste Bewerbung<br />

zu tippen.<br />

Olga Lechmann<br />

29.09.<strong>2016</strong><br />

WIR SIND DABEI!<br />

Foto: Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken<br />

more than you<br />

www.we-online.de/karriere<br />

expect<br />

ERSTE SCHRITTE<br />

27<br />

Willkommen an Bord<br />

Die Würth Elektronik Gruppe fertigt<br />

und vertreibt elektronische, elektromechanische<br />

Bauelemente, Leiterplatten<br />

und intelligente Systeme. Würth Elektronik<br />

ist mit über 7.400 Mitarbeitern in knapp<br />

50 Ländern eines der erfolgreichsten<br />

Unternehmen innerhalb der Würth-Gruppe.<br />

Kurs halten. Neues entdecken!<br />

Suchst du den richtigen Kurs und eine echte Herausforderung? Dann mach<br />

Dich auf und bewerbe Dich jetzt. Unsere Crew heißt frischen Wind gerne willkommen.<br />

Kaufmännische & gewerbliche Ausbildung<br />

IT Ausbildungsberufe | DH-& FH-Studium


28<br />

SELBSTFINDUNG<br />

ZUKUNFT<br />

29<br />

Du weißt noch nicht, wohin dein Weg geht?<br />

Studium oder Ausbildung? Du fühlst dich<br />

noch nicht bereit, um dich für die nächsten<br />

Jahre festzulegen? Du könntest die Zeit nutzen,<br />

um dich selbst zu finden und kennenzulernen.<br />

Vielleicht wäre ein „Gap Year“ was<br />

für dich? Dabei kannst du sinnvolle Aufgaben<br />

erledigen, neue Menschen kennenlernen,<br />

Geld verdienen, deine eigenen Erfahrungen<br />

machen und du lernst dich in dieser „Auszeit<br />

vom Alltag zu Hause“ besser kennen.<br />

Praktikum<br />

Bei einem Praktikum schnupperst du in<br />

die Arbeitswelt rein, knüpfst Kontakte und<br />

findest heraus, was dir Spaß macht. Handwerklich<br />

aktiv sein oder Softwares schreiben<br />

und so Maschinen zum Laufen bringen?<br />

Mit Menschen in Kontakt treten? Sei es als<br />

Kundenberater, Lehrer oder Augenoptiker?<br />

Frag Bekannte deiner Eltern, was ihren Job<br />

ausmacht und welche Hauptaufgaben sie<br />

erledigen. Mach dich auf zur Recherche im<br />

Netz und such dir ein Praktikum – vielleicht<br />

liegt dein Traumjob schon zum Greifen nah.<br />

Die Kollegen geben dir sicherlich<br />

Auskunft, wie du dich<br />

in der Arbeitswelt<br />

machst. Und auch,<br />

welchen Bildungsweg<br />

du für diese<br />

Tätigkeit wählen<br />

solltest.<br />

Freiwilliges Jahr /<br />

Bundesfreiwilligendienst<br />

Du hast deine Schulpflicht erfüllt? Den Bundesfreiwilligendienst<br />

(BFD) oder ein freiwilliges<br />

Jahr absolvierst du entweder im sozialen,<br />

ökologischen oder kulturellen Bereich.<br />

Nähere Infos über Stellen, Organisationen<br />

oder Arbeitgeber findest du im Netz. In der<br />

Regel dauert der BFD zwölf Monate. Der<br />

Beginn des Dienstes ist oft flexibel – denke<br />

an entsprechenden Vorlauf. Du verdienst<br />

während dieser Zeit ein Taschengeld, es gibt<br />

Seminarangebote und am Ende ein Zeugnis.<br />

Der BFD ist bei den Sozialversicherungen<br />

mit einem Ausbildungsverhältnis gleichgestellt.<br />

Ein freiwilliges Jahr ist sogar im Ausland<br />

möglich. Maximal bis zum 26. Lebensjahr<br />

kannst du diesen Einsatz erbringen.<br />

Ins Ausland reisen<br />

Du willst raus und die Welt entdecken? Neue<br />

Kulturen kennenlernen? Wie wäre es mit einer<br />

Au-pair-Stelle? Das ist eine gute Möglichkeit,<br />

um Sprache und Land kennenzulernen.<br />

Oder wie wär’s mit „work and travel“? Hier<br />

arbeitest du, um zu reisen. Du kannst das<br />

Ganze mit oder ohne Agentur angehen.<br />

Auch soziale Projekte kannst du<br />

im Ausland tatkräftig unterstützen.<br />

Beispielsweise mit einem<br />

Freiwilligendienst. Hier tust<br />

du Gutes für dich und andere.<br />

Egal, wofür du dich entscheidest:<br />

Wertvolle Erfahrungen<br />

wirst du in diesem „Gap<br />

Year“ auf jeden Fall sammeln.<br />

Und danach ein Stück reicher sein<br />

– im philosophischen Sinne und für<br />

dich ganz persönlich. awi<br />

Foto: fotolia/DDRockstar<br />

Nächster Halt: <strong>Zukunft</strong><br />

Finde deinen Traum-Job in nur einer Nacht.<br />

NACHT DER AUSBILDUNG<br />

In den Regionen Heilbronn Schwäbisch-Hall Crailsheim<br />

Donnerstag, 29. September <strong>2016</strong> | 17:00 - 22:00 Uhr<br />

Ohne Anmeldung – Einfach einsteigen!<br />

ZOB Heilbronn | (neben Hauptbahnhof) Bahnhofstr. 36 | 74072 Heilbronn<br />

ZOB Schwäbisch Hall | Salinenstr. 9 | 74523 Schwäbisch Hall<br />

ZOB Crailsheim | Worthingtonstr. 15 | 74564 Crailsheim<br />

Die Teilnahme ist kostenfrei | Infos: www.wjhn.de/nda<br />

Bild: shutterstock<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


30<br />

SICHER IST<br />

(VER)SICHER(T)<br />

Martin Max Zweifel aus der<br />

Filialdirektion Heilbronn der<br />

R+V Allgemeine Versicherung AG weiß,<br />

welche Versicherungen du als<br />

Azubi oder Student brauchst.<br />

Herr Zweifel, was ist das Erste, das ein<br />

Student in spe tun sollte, wenn er sich über<br />

Versicherungen informieren möchte?<br />

Zweifel: Am besten ist es, mit einem Versicherungsfachmann<br />

einen Beratungstermin<br />

zu vereinbaren. Dieser kann auch über den<br />

zuständigen Bankberater, der alle anderen<br />

Geldangelegenheiten des angehenden Studenten<br />

regelt, festgelegt werden. Eine individuelle<br />

Beratung ist allerdings ein absolutes<br />

„Muss“, da sich die Situation jedes Studenten<br />

unterscheidet, etwa durch Auslandssemester,<br />

Studienorte oder ein duales Studium.<br />

Welche Versicherungen sind für Studenten<br />

überhaupt sinnvoll?<br />

Zweifel: Sinnvoll sind Berufsunfähigkeitszusatz-,<br />

Pflege-, Hausrat- und Haftpflichtversicherung.<br />

Auch hier ist die Expertise<br />

eines Spezialisten vernünftig, da der Student<br />

je nach Absicherungssituation teilweise<br />

weiterhin über die Eltern versichert ist. Dann<br />

ist kein extra Abschluss erforderlich.<br />

Was bringen die einzelnen Versicherungen?<br />

Warum sollte man sie haben?<br />

Zweifel: Berufsunfähigkeitsversicherung:<br />

Eine private BU-Absicherung in ausreichender<br />

Höhe vermindert das Armutsrisiko, wenn<br />

die Arbeitskraft frühzeitig verloren geht und<br />

keine finanzielle Vorsorge getroffen wurde.<br />

Frühzeitiger Einstieg sichert dauerhaft niedrige<br />

Beiträge über die komplette Vertragslaufzeit<br />

und verringert das<br />

Risiko von Ausschlüssen<br />

oder Zuschlägen. Denn der<br />

Gesundheitszustand kann<br />

sich im Laufe der Jahre auch<br />

verschlechtern.<br />

Pflegeversicherung: Mit der geförderten<br />

Pflegetagegeldversicherung kann der Student<br />

sich mit zehn Euro Monatsbeitrag eine<br />

gute Grundsicherung für den Pflegefall<br />

sichern. Ein Risiko, das für künftige Generationen<br />

durch den demografischen Wandel<br />

sowie durch die medizinische Entwicklung<br />

erheblich größer werden wird. Hier gilt<br />

nicht, je früher, desto günstiger die Beiträge,<br />

sondern je früher man abschließt, umso höhere<br />

Leistungen erhält man. Die Leistungen<br />

der einzelnen Anbieter sind sehr unterschiedlich<br />

und müssen sorgfältig geprüft werden.<br />

Hausratversicherung: Hier sichert man all<br />

sein Hab und Gut, beispielsweise das bei<br />

Studenten beliebte und viel genutzte Fahrrad,<br />

gegen verschiedene Gefahren wie Feuer,<br />

Diebstahl, Leitungswasser oder Sturm elementar<br />

ab. Viele gute Versicherungen bieten<br />

hier kostenlosen Schutz über die Eltern an.<br />

Haftpflichtversicherung: Dies ist die wichtigste<br />

Absicherung, da sie in unbegrenzter<br />

Höhe für jegliche Schäden haftet, die man<br />

schuldhaft verursacht hat. Hier gilt es auch<br />

zu prüfen, ob ein kostenloser Schutz über die<br />

Eltern besteht.<br />

Kann man sich diese Versicherungen als<br />

junger Mensch, der nichts oder kaum etwas<br />

verdient, denn leisten?<br />

Zweifel: Mit einem Beitrag von rund 70<br />

Euro pro Monat kann man sich schon<br />

umfänglich absichern. Aus unserer Erfahrung<br />

unterstützen in den meisten Fällen die Eltern<br />

oder Großeltern die Studenten. Die Belastung<br />

sinkt, wenn ein kostenloser Schutz über die<br />

Versicherungen der Eltern besteht.<br />

Wenn nun einer nach der Schule nicht studieren,<br />

sondern eine Ausbildung absolvieren<br />

möchte, welche Versicherungen empfehlen<br />

sich dann?<br />

Mit 300 Mitarbeitern betreut die<br />

Hohenloher Seniorenbetreuung<br />

gGmbH in acht Senioreneinrichtungen<br />

ca. 450 ältere Menschen.<br />

31<br />

Zweifel: Bei der ersten Ausbildung ist man<br />

über die Eltern noch in der Hausrat- und<br />

Haftpflichtversicherung mitversichert. Bei<br />

eigener Wohnung ist zu prüfen, ob die<br />

Versicherung der Eltern die Haftpflicht bis<br />

zum Ende der Ausbildung kostenlos<br />

übernimmt. Alle anderen Versicherungen<br />

müssen eigenständig abgeschlossen werden.<br />

Welche dieser Versicherungen kann oder<br />

sollte man sogar nach dem Studium beziehungsweise<br />

der Ausbildung „behalten“?<br />

Zweifel: Das gilt für alle Versicherungen.<br />

Hier ist ebenfalls der richtige Zeitpunkt, sich<br />

über alle anderen Versicherungen beraten zu<br />

lassen. Der erste Baustein der Altersvorsorge<br />

sollte hier spätestens gelegt werden.<br />

Interview: Olga Lechmann<br />

Altenpflege – meine <strong>Zukunft</strong><br />

■ Spannende und kreative Ausbildung<br />

■ Beste Karrierechancen<br />

Ausbildungsstätten in:<br />

■ Krautheim, Öhringen, Dörzbach, Forchtenberg,<br />

Neuenstein, Pfedelbach, Schöntal, Waldenburg<br />

Weitere Informationen:<br />

www.hohenloher-seniorenbetreuung.net<br />

Ansprechpartner: Frank Ebert, Heimleitung · Telefon: 07942 94672-160<br />

frank.ebert@hohenloher-seniorenbetreuung.net<br />

Wir pflegen Leben!<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


32<br />

In Baden-Württemberg gibt<br />

es eine Vielzahl an<br />

attraktiven Studiengängen<br />

Studieren in<br />

nächster Nähe<br />

Form Deine <strong>Zukunft</strong>!<br />

Mit einer Ausbildung bei<br />

33<br />

Universität<br />

Pädagogische Hochschule<br />

Kunst- und Musikhochschule<br />

Akademie für Darstellende Kunst<br />

Filmakademie<br />

Popakademie<br />

Hochschule für ange-<br />

Mannheim<br />

wandte Wissenschaften<br />

Hauptsitz<br />

Heidelberg Bad Mergentheim<br />

Standort<br />

Mosbach<br />

Duale Hochschule BW<br />

Schwetzingen<br />

Präsidium<br />

Künzelsau<br />

Campus<br />

Nichtstaatliche<br />

Heilbronn<br />

Hochschule<br />

Karlsruhe<br />

Schwäbisch Hall<br />

Private Universität<br />

Ludwigsburg<br />

Pforzheim<br />

Aalen<br />

Schwäbisch Gmünd<br />

Freiburg<br />

Kehl<br />

Offenburg<br />

Gengenbach<br />

Lahr<br />

Furtwangen<br />

Lörrach<br />

Bad<br />

Liebenzell<br />

Villingen-<br />

Schwenningen<br />

Calw<br />

Tübingen<br />

Rottenburg<br />

Horb<br />

Tuttlingen<br />

Reutlingen<br />

Albstadt<br />

Trossingen<br />

Konstanz<br />

Stuttgart<br />

Esslingen<br />

Hohenheim<br />

Heidenheim<br />

Göppingen<br />

Nürtingen<br />

Geislingen<br />

Riedlingen<br />

Sigmaringen<br />

Ulm<br />

Biberach<br />

Weingarten<br />

Ravensburg<br />

Isny im Allgäu<br />

Friedrichshafen<br />

Darum PVS:<br />

Persönlich, Verbindlich, Sozial<br />

1976 wurde PVS in Niederhall gegründet.<br />

Unser Job: Bei uns werden aus Kunststoffen und<br />

Kautschuk hochwertige Produkte gefertigt.<br />

Der Respekt vor Mensch und Umwelt steht für uns<br />

an erster Stelle, deshalb sorgen wir für eine<br />

nachhaltige und gesicherte <strong>Zukunft</strong>!<br />

Ausbildung bei PVS – werde Teil unseres Erfolges!<br />

Wir sind stets auf der Suche nach Auszubildenden,<br />

die wissen was sie können, sich in unserem<br />

Team beweisen wollen und offen für neue<br />

Herausforderungen sind. Alle Informationen<br />

zu unseren technischen und kaufmännischen<br />

Ausbildungsberufen sowie Praktika findest<br />

Du auf unserer Homepage.<br />

Mache den ersten Schritt und nimm<br />

Kontakt mit uns auf.<br />

In Form für ein Gespräch?<br />

Dann sende uns Deine Bewerbung per E-Mail an: karriere@pvs-plastics.net<br />

Vielleicht hast Du noch Fragen:<br />

Ingrid Welk hilft Dir gern weiter: +49 7940 9126-21<br />

Weitere Informationen über uns findest Du auf www.pvs-plastics.net<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

Quelle: www.studieninfo-bw.de<br />

PVS-Kunststofftechnik GmbH & Co. KG | Salzstraße 20 | 74676 AUF Niedernhall DER ÜBERHOLSPUR


34<br />

35<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


Anzeige<br />

36<br />

Glasklare<br />

Hightech<br />

37<br />

WELCHER DARF’S SEIN?<br />

Du hast dich für eine Laufbahn als<br />

Student an einer Hochschule entschieden?<br />

Dann musst du dir nun die Frage stellen,<br />

welchen Abschluss du anstrebst. Hier<br />

gibt es einen Überblick:<br />

Bachelor<br />

Der Bachelor ist der erste Abschluss,<br />

der dich zu einem Beruf befähigt. Die<br />

Studienzeit beträgt mindestens drei<br />

und höchstens vier Jahre. Es gibt ihn in<br />

drei unterschiedlichen Ausprägungen:<br />

Bachelor of Arts, Bachelor of Science<br />

und Bachelor of Engineering.<br />

Master<br />

Der Master ist der Abschluss, den man<br />

erst nach einem erfolgreichen Bachelorstudium<br />

machen kann. Das Studium<br />

setzt auf das bisherige auf. Die Regelstudienzeit<br />

beträgt mindestens ein Jahr<br />

und höchstens zwei Jahre. Auch hier<br />

gibt es unterschiedliche Grade: Master<br />

of Arts, Master of Science und Master<br />

of Engineering sind die häufigsten.<br />

Weitere Informationen gibt<br />

es im Internet unter<br />

www.hochschulkompass.de<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

Staatsexamen<br />

Das Staatsexamen verleihen staatliche<br />

Prüfungsausschüsse. Die Studenten<br />

lernen an einer Universität und werden<br />

danach extern geprüft. Das Studium<br />

der Human-, Zahn- und Tiermedizin,<br />

Rechtswissenschaft, Pharmazie und der<br />

Lebensmittelchemie sowie das Studium<br />

einiger Lehrämter schließen mit dem<br />

Staatsexamen ab.<br />

Diplom und Magister<br />

Vielleicht habt ihr noch Freunde oder<br />

Bekannte, die einen Diplom- oder<br />

Magisterabschluss gemacht haben<br />

oder bald machen. Aber die meisten<br />

Studiengänge dieser Form laufen nun<br />

nach und nach aus. Sie werden vom<br />

Bachelor-Master-System verdrängt.<br />

Doktor<br />

Wer sich noch weitergehend für das<br />

wissenschaftliche Arbeiten interessiert,<br />

kann nach seinem Master- oder<br />

Magisterabschluss noch promovieren.<br />

Wer das schafft, darf danach einen<br />

Doktortitel tragen. Anja Gladisch<br />

Mitarbeiter_105 Azubis_3<br />

Standort_Schwäbisch Hall<br />

Branche_Glasverarbeitung<br />

Touchscreens bei Smartphones, Tablet-PCs<br />

oder Displays von Maschinen<br />

sind heutzutage allgegenwärtig. Dass die<br />

Oberfläche dieser Geräte aber eigentlich<br />

aus Glas besteht, wie bei einem einfachen<br />

Fenster, darüber denken wir als<br />

Nutzer kaum noch nach. Damit das Glas<br />

einerseits auf Berührung reagieren kann,<br />

aber andererseits auch einiges aushält,<br />

muss es besonders bearbeitet werden.<br />

Dafür sorgen etwa die Spezialisten der<br />

Unternehmensgruppe Berliner Glas in<br />

Schwäbisch Hall. Die Firmen-Gruppe<br />

ist einer der führenden europäischen<br />

Anbieter von hochwertig veredelten<br />

technischen Gläsern sowie optischer<br />

Schlüsselkomponenten, Baugruppen und<br />

Systeme. Rund 1000 Mitarbeiter arbeiten<br />

in dem Unternehmen daran, die Hightech-Gläser<br />

für die Kunden in die richtige<br />

Form zu bringen.<br />

Ausbildung<br />

_Flachglasmechaniker/in<br />

_Medientechnologe/in Siebdruck<br />

Kontakt<br />

Berliner Glas KG<br />

Herbert Kubatz GmbH & Co.<br />

Markus Schindler (Technische Leitung)<br />

Wie das genau funktioniert, lernen<br />

beispielsweise die Auszubildenden zum<br />

Flachglasmechaniker. Sie schneiden und<br />

brechen Glasscheiben in verschiedenen<br />

Stärken und Formaten und bearbeiten<br />

diese passend für den jeweiligen Einsatz<br />

mithilfe spezieller computergesteuerter<br />

Maschinen. Auch die Medientechnologen<br />

im Bereich Siebdruck sind für die Herstellung<br />

der Gläser unverzichtbar. Sie bereiten<br />

die fertigen Scheiben für die Bedruckung<br />

vor und führen diese an Maschinen<br />

durch.<br />

Weidenhalde 20<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Telefon: 0791 / 93295-40<br />

E-Mail: Schindler@berlinerglas.de<br />

www.berlinerglas.de<br />

Fotos: Berliner Glas


38<br />

Hallo,<br />

Frau Doktor!<br />

tionsstellen, auf die man sich extern bewerben<br />

kann. Das ist auch eine Möglichkeit.<br />

39<br />

Forschungsschwerpunkt des Doktorvaters.<br />

So fand ich meine Forschungslücke.<br />

Ein Doktortitel hört sich natürlich klasse<br />

an. Aber dahinter steckt auch sehr viel Arbeit.<br />

Wir haben mit Dr. Iris Hofmann aus<br />

Schwäbisch Hall gesprochen. Sie hat vier<br />

Jahre lang promoviert und eine mehr als<br />

300 Seiten lange Doktorarbeit an der Universität<br />

Erlangen-Nürnberg im Bereich<br />

Betriebswirtschaftslehre/Unternehmensethik<br />

geschrieben.<br />

Frau Dr. Hofmann, warum haben Sie<br />

promoviert?<br />

Hofmann Ich habe schon während des<br />

Studiums gemerkt, dass ich mich<br />

gerne in wissenschaftliche Inhalte<br />

vertiefe. Ich mag es, zu analysieren<br />

und Zusammenhänge zu<br />

erkennen. Dieses wissenschaftliche<br />

Arbeiten hat mir schon im<br />

Studium viel Spaß gemacht.<br />

Die tiefen Einblicke in einen<br />

bestimmten Fachbereich<br />

haben mich gereizt. Zum<br />

Arbeiten hätte ich später<br />

noch genug Zeit,<br />

habe ich gedacht. Es<br />

ging mir aber auch<br />

ums Institut und um<br />

die Menschen.<br />

Ich kannte den<br />

Professor schon<br />

ziemlich gut und<br />

habe bei ihm auch<br />

die Magisterarbeit geschrieben.<br />

Dann kamen<br />

wir darüber ins Gespräch,<br />

ob ich nicht weitermachen<br />

möchte. So führte<br />

eins zum anderen.<br />

Sie haben vier Jahre lang an der<br />

Doktorarbeit geschrieben. Dafür ist viel<br />

Durchhaltevermögen nötig, oder?<br />

Hofmann: Ja, das braucht man. Anfangs<br />

ging es relativ schnell. Dann stellt man fest,<br />

dass man mal etwas schreiben müsste. Denn<br />

die Arbeit muss ja fertig werden. Man liest<br />

extrem viel, macht sich Gedanken und dabei<br />

vergeht die Zeit wie im Flug.<br />

Wann ist die Doktorarbeit fertig?<br />

Hofmann: Die ist nie fertig. Man könnte<br />

immer weitermachen und hat stets das<br />

Gefühl, dass man noch nicht genug<br />

gelesen hat. Irgendwann muss man<br />

aber einen Cut machen und sagen:<br />

Das ist das Beste, was jetzt erreicht<br />

werden konnte. Ich kann<br />

noch drei Jahre weitermachen,<br />

aber das bringt mir nichts. Ich<br />

habe während der Doktorarbeit<br />

auch an der Uni gearbeitet<br />

und dann musste ich eh innerhalb<br />

von sechs Jahren<br />

die Arbeit abgeben. Der<br />

Professor will natürlich<br />

auch Ergebnisse sehen.<br />

Wie findet man denn<br />

einen Doktorvater?<br />

Hofmann: Am besten<br />

findet man den aus dem<br />

Studium heraus. Dann<br />

kennt man sich schon<br />

gegenseitig. Der Professor<br />

weiß, wie man arbeitet<br />

und man selbst kennt<br />

seine Ansprüche. Aber<br />

natürlich gibt es auch<br />

ausgeschriebene Promo-<br />

Foto: Anja Gladisch<br />

Also, man braucht auf jeden Fall einen Doktorvater.<br />

Was noch?<br />

Hofmann: Man braucht natürlich ein abgeschlossenes<br />

Hochschulstudium, das sehr gut<br />

sein sollte. Neben dem Doktorvater braucht<br />

man einen Zweitprüfer, der seine Bewertung<br />

abgibt. Aber das kommt dann zum Schluss.<br />

Wie findet man ein geeignetes Thema?<br />

Hofmann: Durch eine Forschungslücke.<br />

Es ist ziemlich schwierig, ein gutes Thema<br />

zu entdecken. Die ersten ein bis zwei Jahre<br />

habe ich extrem viel gelesen und mich nicht<br />

festgelegt. Die Forschungsbereiche sind einfach<br />

riesig und man findet viele interessante<br />

Sachen. Ein guter Anhaltspunkt ist auch der<br />

Was kommt nach der Abgabe der Arbeit?<br />

Hofmann: Es gibt noch eine Disputation,<br />

ein wissenschaftliches Streitgespräch. Dabei<br />

wird über die Arbeit gesprochen. Die muss<br />

man erklären und zusammenfassen. Dann<br />

werden Fragen gestellt. Danach wird gleich<br />

die Note gesagt.<br />

Würden Sie jungen Leuten dazu raten, einen<br />

Doktortitel anzustreben?<br />

Hofmann: Es kommt ganz darauf an. Ist<br />

man ein Forschertyp, kann das etwas Gutes<br />

sein. Man muss einfach eine Affinität zur<br />

wissenschaftlichen Arbeit haben. Will man<br />

aber viel mit Menschen zu tun haben, kann<br />

das schwierig sein. Interview: Anja Gladisch<br />

LUST AUF EINEN<br />

KARRIERESTART BEIM ASB?<br />

Wie bieten ab sofort Stellen im<br />

FSJ, BFD & SOZIALEN PRAKTIKUM<br />

für die Bereiche: Kindergarten- und Schulbegleitungen,<br />

Behindertenhilfe, Behindertenfahrdienst, Krankentransport,<br />

Rettungsdienst, ambulante und stationäre Pflege.<br />

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Ausbildungsvergütung (brutto)<br />

1. Lehrjahr: 990,70 €<br />

2. Lehrjahr: 1.056,70 €<br />

3. Lehrjahr: 1.163,00 €<br />

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Wir helfen<br />

hier und jetzt<br />

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Heilbronn-Franken<br />

z. Hd. Michael Wolf<br />

Ferdinand-Braun-Str. 19<br />

74074 Heilbronn<br />

Tel.: 07131/97 39 116<br />

Arbeiter-Samariter-Bund<br />

Baden-Wü rttemberg e.V.<br />

Region Heilbronn-Franken<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


40<br />

Vom Schulalltag<br />

ins Unileben<br />

Gar nicht so einfach: Wenn du die<br />

Schulbank gegen den Hörsaal tauschst,<br />

kann die Umstellung für dich<br />

recht groß sein. Denn jetzt gilt<br />

Selbstständigkeit als oberstes Gebot.<br />

Adieu festgelegter Stundenplan, hallo Vorlesungsdschungel.<br />

Der Schulalltag ist mit dem<br />

an einer Uni kaum vergleichbar. Zunächst<br />

musst du lernen, dich an der Universität zurechtzufinden.<br />

Das ist bei manch großen Unis<br />

gar nicht so einfach. In riesigen Vorlesungssälen<br />

sitzt du an den ersten Tagen neben völlig<br />

fremden Menschen. Das Gute daran: Bei<br />

den Ersti-Veranstaltungen sind alle neu. Hier<br />

macht es sich bezahlt, wenn man kontaktfreudig<br />

auf andere zugeht. So lassen sich schnell<br />

Bekanntschaften und sogar Freundschaften<br />

schließen. Außerdem ist es viel schöner,<br />

wenn man die ersten Tage gemeinsam und<br />

nicht alleine erlebt. Miteinander die Mensa<br />

zu suchen und die besten Gerichte der Großküche<br />

zu erkunden, kann viel Spaß machen.<br />

Aber schon vor den ersten Tagen des<br />

Semesters musst du dich um Seminare und<br />

Vorlesungen kümmern. Denn hier wird dir<br />

Foto: fotolia/Kzenon<br />

nicht alles vorgegeben. Deinen „Stundenplan“<br />

stellst du dir quasi selbst zusammen.<br />

Zumindest in Teilen. Bei vielen Universitäten<br />

kannst du dich nach der Immatrikulation bei<br />

Seminaren und Vorlesungen online eintragen.<br />

Hier gibt es Pflichtveranstaltungen, die<br />

du belegen musst, und Wahlfächer, zwischen<br />

denen du dich entscheiden kannst. So stellst<br />

du dir also deinen ganz persönlichen Vorlesungsplan<br />

zusammen.<br />

Wenn du dann im Vorfeld oder in den<br />

ersten Wochen Fragen hast, kannst du dich an<br />

den AStA wenden. AStA ist die Abkürzung<br />

41<br />

für „Allgemeiner Studierendenausschuss“.<br />

Das sind alles Kommilitonen, die auch an<br />

deiner Uni studieren. Sie wissen, wie es als<br />

Ersti ist und können dir mit Rat und Tat zur<br />

Seite stehen. An vielen Unis ist es ohnehin<br />

so, dass die Mitglieder des AStA Ersti-Veranstaltungen<br />

organisieren.<br />

Das Wichtigste in den ersten Tagen ist<br />

wahrscheinlich, dass du deine Scheu vor<br />

fremden Menschen verlierst. Dann verfliegt<br />

auch die anfängliche Aufregung ganz schnell<br />

und nach ein paar Wochen kommt dir schon<br />

alles sehr vertraut vor. Anja Gladisch<br />

AUSBILDUNG MIT ZUKUNFT IN DER ROTKREUZKLINIK WERTHEIM<br />

GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGER / IN<br />

Ausbildungsbeginn 1. Oktober<br />

KOMM INS TEAM UND BEWIRB DICH JETZT!<br />

Gesundheits- und Krankenpflegeschule<br />

an der Rotkreuzklinik Wertheim<br />

Rotkreuzstraße 2<br />

97877 Wertheim<br />

www.pflegeschule-wertheim.de Internet facebook<br />

Unser Weg zum Abitur:<br />

• Wirtschaftsgymnasium<br />

• Biotechnologisches Gymnasium<br />

• Technisches Gymnasium<br />

• Ernährungswissenschaftliches Gymnasium<br />

• Sozialwissenschaftliches Gymnasium<br />

• 6-jähriges Berufliches Gymnasium Ernährung – Soziales – Gesundheit<br />

Unser Weg zum Mittleren Abschluss:<br />

• 2-jährige Berufsfachschule (Gesundheit und Pflege, Hauswirtschaft und<br />

Ernährung, Elektrotechnik, Metalltechnik)<br />

• Wirtschaftsschule<br />

Gewerbliche Schule<br />

Max-Eyth-Straße 9<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

0791 9551-10<br />

info@gbs-sha.de<br />

https://gbs-sha.de<br />

Kaufmännische Schule<br />

Max-Eyth-Straße 13-25<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

0791 9551-20<br />

sekretariat@kbs-sha.de<br />

www.kbs-sha.de<br />

B SZ<br />

Berufliche<br />

Schulen<br />

SSchulen<br />

SHA<br />

ZentrumS<br />

für Aus- und<br />

Weiterbildung<br />

Sibilla-Egen-Schule<br />

Laccornweg 20-24<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

0791 9551-30<br />

sekretariat@sibilla-egen-schule.de<br />

www.sibilla-egen.de<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


42<br />

SO KOMMST<br />

DU NICHT<br />

AUS DEM<br />

KONZEPT<br />

Das ein oder andere<br />

Referat musstest<br />

du bestimmt schon in der<br />

Schule halten. Aber im Studium sitzen<br />

häufig noch viel mehr Menschen<br />

vor einem und die Vorträge sind wesentlich<br />

länger. Aber keine Angst. Das haben vor<br />

dir schon sehr viele geschafft und du wirst<br />

das auch meistern. In vielen Fällen wird das<br />

Thema auch nicht diktiert, sondern man hat<br />

Mitbestimmungsrecht oder zumindest eine<br />

Auswahl. Dann solltest du dich ausgiebig<br />

in das Thema einlesen und frühzeitig mit<br />

der Recherche und Vorbereitung beginnen.<br />

Bücher, Internetrecherche und Fachliteratur<br />

können dir hier weiterhelfen.<br />

Wenn du dir einen ersten Überblick<br />

verschafft hast, solltest du eine Gliederung<br />

erstellen. Welche Punkte möchtest du thematisieren?<br />

In welcher Reihenfolge? Wenn deine<br />

Präsentation nur zehn Minuten lang sein<br />

soll, kannst du dich hier auf wenige Aspekte<br />

beschränken. Bist du aber eine Stunde lang<br />

gefordert, hast du Zeit, in die Tiefe zu gehen.<br />

Sobald deine Gliederung steht, geht es<br />

an die inhaltlichen Überlegungen. Welche<br />

Informationen möchtest du nennen? Was ist<br />

bei dieser Thematik besonders spannend?<br />

Am einfachsten ist es, wenn du dir das alles<br />

aufschreibst. Wenn du jetzt deine Notizen<br />

beisammen hast, solltest du daraus Folien<br />

entwickeln. Wichtig ist: Nicht zu viel Text<br />

einbauen. Dein mündlicher Vortrag soll nur<br />

durch Stichpunkte, Grafiken oder Bilder unterstützt<br />

werden. Es geht nicht darum, dass<br />

die Zuhörer die Präsentation ablesen sollen.<br />

Hier ist weniger oft mehr. Sonst wirst auch<br />

du schnell dazu verleitet, auf die Folien zu<br />

schauen und nicht frei zu sprechen. Bei der<br />

Gestaltung der Folien gilt das gleiche Prinzip.<br />

Hier muss nichts blinken, leuchten oder<br />

eingeflogen kommen. Du wirkst seriös und<br />

kompetent, wenn du auf den Schnickschnack<br />

verzichtest.<br />

Wenn dann alles fertig ist, die Folien<br />

stehen und du die Infos kennst, die du sagen<br />

möchtest, solltest du die Präsentation vor<br />

Freunden, Kommilitonen oder deinen Eltern<br />

üben. Je öfter du sie wiederholst, desto sicherer<br />

wirst du sein, wenn du sie im Hörsaal zum<br />

Besten gibst. Außerdem können so kleine<br />

Fehler noch ausgemerzt werden.<br />

Am Tag der Präsentation selbst ist es ratsam,<br />

etwas anzuziehen, in dem du dich wohlfühlst<br />

und selbstbewusst auftreten kannst.<br />

Dann strahlst du Sicherheit aus. Wenn du<br />

aus Angst vor Nervosität beim Vortrag die<br />

Zuhörer nicht anschauen magst: Fixier einen<br />

Punkt an der Wand. So haben die anderen<br />

das Gefühl, dass du jemanden ansiehst. Nach<br />

dem Vortrag solltest du dich für die Aufmerksamkeit<br />

bedanken und für Fragen offen sein.<br />

Dann kann dabei nur eine gute Bewertung<br />

rauskommen.<br />

Anja Gladisch<br />

Illustration: fotolia/Marina Zlochin<br />

Gemeinsam<br />

<strong>Zukunft</strong> formen<br />

Mitarbeiter_2200 weltweit<br />

Azubis_100 deutschlandweit<br />

Standorte_Heilbronn, Haßmersheim,<br />

Weinsberg, Teublitz<br />

Branche_Blechverarbeitung,<br />

Maschinenbau, Anlagenbau<br />

Besondere Ausbildungsphilosophie<br />

Jedes Jahr bietet LÄPPLE jungen Menschen<br />

den Einstieg in eine qualitativ<br />

hochwertige Ausbildung. Der LÄPPLE-<br />

Konzern besteht aus vier Tochtergesellschaften,<br />

die weltweit mit über 2200 Mitarbeitern<br />

aktiv sind und im vergangenen<br />

Jahr einen Umsatz von rund 448 Millionen<br />

Euro erzielt haben. Das Unternehmen ist<br />

Anbieter von Pressteilen, Rohbaukomponenten,<br />

Normalien, Rundtischen und<br />

Automationslösungen sowie Aus- und<br />

Weiterbildungsdienstleistungen.<br />

In der LÄPPLE-Ausbildungs-GmbH<br />

erhalten jährlich über 100 junge Men-<br />

Ausbildung<br />

_Industriemechaniker<br />

_Zerspanungsmechaniker<br />

_Elektroniker für<br />

Betriebstechnik<br />

_Werkzeugmechaniker<br />

_Fachkraft für Lagerlogistik<br />

_Informatikkaufmann<br />

_Industriekaufmann<br />

_Anschlussausbildung<br />

zum technischen Produktdesigner/Konstrukteur<br />

Praktika<br />

_Schülerpraktikum<br />

_Berufserkundung<br />

_Grundpraktikum während<br />

des Studiums<br />

43<br />

schen eine erstklassige Ausbildung. Das<br />

Besondere daran: Bei LÄPPLE sind alle<br />

Azubis nach einer fundamentalen Grundbildung<br />

durch die Mitarbeit an Projekten<br />

unter Wettbewerbsbedingungen direkt<br />

operativ integriert. Somit lernen sie von<br />

Anfang an die Anforderungen der späteren<br />

Arbeitswelt kennen und entwickeln<br />

ein Bewusstsein für Kundenorientierung,<br />

Qualität, Wertschöpfung und Termintreue.<br />

Während der Ausbildung arbeiten<br />

die Azubis zusammen mit 15 hauptberuflichen<br />

Ausbildungsmeistern in der eigenen<br />

Lehrwerkstatt. Dass sich die besondere<br />

Ausbildungsphilosophie auszahlt,<br />

zeigt die außergewöhnliche Erfolgsquote:<br />

99 Prozent der Azubis bestehen die<br />

Abschlussprüfung und sind damit bestens<br />

gerüstet für den Arbeitsalltag.<br />

Foto: LÄPPLE<br />

Kontakt<br />

LÄPPLE Ausbildungs GmbH<br />

August-Läpple-Str. 1<br />

74076 Heilbronn<br />

www.laepple-ausbildung.de<br />

Klaus Neuwirth<br />

Telefon: 07131 / 131-896<br />

E-Mail: k.neuwirth@laepple.de<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


44<br />

Die Klausurenphase an<br />

Hochschulen hat Vor- und<br />

Nachteile. Der große Vorteil:<br />

Während des Semesters ist es recht entspannt.<br />

Der Nachteil: Kurz vor der Klausurenphase<br />

wird es stressig. Meist sind die Prüfungen geballt<br />

am Ende des Studienhalbjahres. Dann<br />

wird Stoff aus den Vorlesungen der vergangenen<br />

15 Wochen abgefragt, also auch aus<br />

denen vom Semesterbeginn. Deswegen muss<br />

die Prüfungsvorbereitung umfassend sein.<br />

Und das ist gar nicht so einfach. Besonders<br />

nicht, wenn es mehrere Prüfungen innerhalb<br />

weniger Tage sind. Aber das ist alles kein<br />

Grund, um den Kopf in den Sand zu stecken.<br />

Hier gibt es ein paar Tipps, damit du die Prüfungsphase<br />

unbeschadet überstehst:<br />

Niemals die letzte<br />

Vorlesung vor<br />

der Prüfung verpassen<br />

Viele Dozenten grenzen die Inhalte der Prüfung<br />

an diesem Tag noch etwas ein und machen<br />

dir so das Lernen leichter. Hier solltest<br />

du selbst hingehen und dir Notizen machen.<br />

Dann musst du nicht den kompletten Stoff<br />

büffeln.<br />

Fragen stellen<br />

Wenn du dich schon innerhalb des Semesters<br />

hängen lässt, verlierst du den Anschluss.<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

WAS NUN?<br />

An die erste Klausurenphase im<br />

Studium wirst du dich noch lange<br />

erinnern. Worüber man sich früher<br />

in der Schule aufgeregt hat,<br />

wird bald vergessen sein.<br />

Falls du mal etwas nicht verstehst, frag direkt<br />

in der Vorlesung, dem Seminar oder dem<br />

Tutorium. Sonst häufen sich am Ende die<br />

schwierigen Themen.<br />

Frühzeitige Vorbereitung<br />

Wer rechtzeitig mit der Lernerei beginnt, hat<br />

später nicht so einen Stress. Bleib einfach<br />

schon während des Semesters am Ball. Ein<br />

paar Stunden in der Woche schaden nicht und<br />

können dir die Klausurenphase erleichtern.<br />

Keine Dates<br />

Es ist besser, du nimmst dir während der heißen<br />

Phase nicht so viel vor. Dates, Sport und<br />

Kino kannst du später immer noch nachholen.<br />

Aber für manche Prüfungen gibt es nur<br />

begrenzte Chancen. Möchtest du also dein<br />

Studium zügig abschließen, verzichtest du<br />

besser auf unbegrenzten Freizeitspaß – zumindest<br />

vorübergehend.<br />

Genaue Informationen<br />

einholen<br />

Wo wird die Prüfung geschrieben? Wann<br />

genau? Wie lange? Nichts ist blöder, als zu<br />

spät zur Prüfung zu kommen. Wird ein Personalausweis<br />

benötigt? Welche Hilfsmittel<br />

sind erlaubt? Erkundige dich vorab einfach<br />

umfassend, dann gibt es auch keine bösen<br />

Überraschungen. <br />

ag<br />

Foto: fotolia/Leigh Prather<br />

AUSBILDUNG<br />

ERÖFFNET<br />

ZUKUNFT!<br />

DIE STADT<br />

SCHWÄBISCH HALL<br />

BILDET AUS<br />

Bauzeichnerin / Bauzeichner<br />

Schwerpunkt Architektur<br />

Schwerpunkt Tief-, Straßen- und Landschaftsbau<br />

Erzieherin / Erzieher<br />

Anerkennungspraktikum<br />

Praxisintegrierte Ausbildung<br />

Fachangestellte / Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste<br />

Fachrichtung Bibliothek<br />

Fachrichtung Archiv<br />

Fachinformatikerin / Fachinformatiker<br />

Fachrichtung Systemintegration<br />

Fachkraft für Abwassertechnik (m/w)<br />

Kauffrau / Kaufmann für Büromanagement<br />

Allgemeine Verwaltung<br />

Tourismus und Freizeit<br />

Kraftfahrzeugmechatronikerin / Kraftfahrzeugmechatroniker<br />

Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik<br />

Veranstaltungskauffrau / Veranstaltungskaufmann<br />

Verwaltungsfachangestellte / Verwaltungsfachangestellter<br />

Bachelorstudiengang<br />

Gehobener Verwaltungsdienst/Public Management<br />

DHBW-Studium<br />

Soziale Arbeit – Studienrichtungen Kinder- und Jugendarbeit,<br />

Elementarerziehung, Familien-, Jugend- und Sozialhilfe<br />

DHBW-Studium<br />

Dienstleistungsmanagement<br />

Bachelor of Engineering (B.Eng.) – DHBW<br />

Bauwesen – Projektmanagement Öffentliches Bauen<br />

Bundesfreiwilligendienst in verschiedenen Bereichen<br />

Offene Kinder- und Jugendarbeit<br />

Ganztagsbetreuung an Schulen<br />

Tageseinrichtungen für Kinder<br />

Hällisch-Fränkisches Museum<br />

Feuerwehr<br />

Umwelt<br />

Fragen zu den Ausbildungen, Studiengängen und Bundesfreiwilligendienst beantworten wir<br />

gerne bei der Nacht der Ausbildung am 29. September <strong>2016</strong> von 17 – 22 Uhr im Kinderhaus<br />

Badtorweg, Badtorweg 9, 74523 Schwäbisch Hall oder Sie wenden sich an Frau Pietsch,<br />

Telefon 0791 751 229, monika.pietsch@schwaebischhall.de.<br />

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.schwaebischhall.de<br />

45<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


46<br />

Auf der Suche nach<br />

einem Ausgleich<br />

Dir brummt der Kopf vor lauter<br />

Powerpoint-Folien und Rechenaufgaben?<br />

Du suchst Möglichkeiten, um den Leistungsdruck<br />

auszugleichen? Hier kommen Freizeittipps,<br />

die dir das Leben in stressigen Zeiten<br />

angenehmer machen.<br />

KOMMEN SIE<br />

IN UNSER<br />

TEAM!<br />

47<br />

Du könntest Sport treiben. Das hilft bei<br />

schlechter Laune und Stress. Nach der Uni<br />

ist der Kopf voller Infos – nach dem Sport ist<br />

Platz für Neues. Bewegung lässt den Gedanken<br />

freien Lauf und macht dich nach stundenlangem<br />

Sitzen wieder fit. Spätestens vor den<br />

Prüfungen ist das eine gute Idee, um Stresssymptome<br />

abzubauen und das Wohlbefinden<br />

zu fördern. Ein weiterer Pluspunkt: Du lernst<br />

beim gemeinsamen Schwitzen schnell neue<br />

Leute kennen. Unis bieten ein umfangreiches<br />

Angebot, bei dem du sicherlich fündig wirst.<br />

Informiere dich am Schwarzen Brett deiner<br />

Hochschule oder auf der Homepage. Dort<br />

findest du Kursangebote, Zeiten und Infos<br />

zur Anmeldung. Yoga- und Pilatesstunden<br />

sind fast schon Standard. Die Mischung aus<br />

An- und Entspannung ist beliebt.<br />

Allein die Hochschule Heilbronn bietet<br />

über 14 verschiedene Aktivitäten an.<br />

Dazu gibt es Lauftreffs, bei denen für<br />

einen speziellen Wettkampf – etwa<br />

den Trollinger-Marathon in Heilbronn<br />

– trainiert wird. Beim Drachenboot-Rennen<br />

treten die Hochschulen<br />

einmal jährlich in großen Ruderbooten<br />

in einem Wettkampf<br />

auf dem Neckar gegeneinander<br />

an. In kleineren Städten gibt es<br />

oft Kooperationen mit den<br />

ansässigen Sportvereinen,<br />

die dir Teamsportarten<br />

wie Volleyball und Fußball<br />

ermöglichen. Du hast den Rhythmus im Blut<br />

und Lust auf Tanzen? Salsa und Zumba sind<br />

keine Fremdworte für dich? Dann informiere<br />

dich, wann der nächste Tanztreff stattfindet<br />

und schwing das Tanzbein dort. Du siehst: Es<br />

gibt reichlich Auswahl – also ran ans Recherchieren<br />

und Lieblingskurs auswählen.<br />

Du suchst einen anderen Ausgleich zum<br />

theorielastigen Unialltag? Ein Abstecher in<br />

eine Kunstausstellung kann Abhilfe schaffen<br />

und Stress reduzieren. In sich kehren, die<br />

Werke wirken lassen, zur Ruhe kommen und<br />

Inspirationen sammeln. Oder bist du musikalisch<br />

geprägt und singst mehr als nur „Happy<br />

Birthday to you“? Oft gibt es Unichöre, die<br />

Zuwachs suchen. Das Gleiche gilt für das<br />

Spielen eines Instruments oder die Ausübung<br />

eines Ehrenamts – beides entspannt und<br />

macht Spaß. Kulturelle Angebote gibt es<br />

an Hochschulen zur Genüge: Ob Kneipentour,<br />

Stadtführung oder ein Vortrag<br />

an der Uni zu einem interessanten Thema<br />

– so vergeht kaum ein Tag, an dem<br />

nichts geboten ist. Nicht zu vergessen:<br />

die legendären Unipartys.<br />

Schau dich in deiner Stadt um und<br />

such dir deinen persönlichen Ausgleich.<br />

Ob tanzen, musizieren<br />

oder Engagement im Verein:<br />

Finde das Richtige für dich,<br />

bei dem du Spaß hast. So<br />

kannst du im Studium mit<br />

Power dabei sein. awi<br />

Illustration: fotolia/ratkom<br />

Seien Sie mit von der Partie!<br />

Bei uns ist noch ein Platz für Sie frei: Entscheiden Sie sich für einen unserer<br />

zahlreichen Ausbildungsberufe und Dualen Studiengänge und arbeiten Sie<br />

mit uns an der Antriebstechnik für die Motoren der <strong>Zukunft</strong>. Gehen Sie jetzt<br />

auf unser Jobportal auf www.rheinmetall-automotive.com!<br />

KSPG AG ‒ Rheinmetall Automotive | Karl-Schmidt-Straße | 74172 Neckarsulm<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


48<br />

Für 2017 bieten wir folgende<br />

Ausbildungs- und Studiengänge:<br />

49<br />

Ein völlig gestresster Morgen, du rennst zum<br />

Bus und bist den gesamten Tag unter Zeitdruck?<br />

Kennst du das? Hier kommen Tipps,<br />

die Abhilfe schaffen: Stress ade. So wird der<br />

Morgen entspannt und du bist für den Tag<br />

bestens gewappnet.<br />

Entspanntes Aufstehen<br />

Es ist 6.05 Uhr und der Wecker klingelt: eine<br />

angenehme Melodie ertönt. Ganz relaxed<br />

stehst du beim ersten Mal Klingeln auf. Alles<br />

andere macht nur müde und unzufrieden. Ein<br />

Glas Wasser bekämpft die Dehydration des<br />

Körpers der Nachtstunden, denn in der Nacht<br />

verlierst du etwa einen Liter Flüssigkeit.<br />

Get prepared<br />

Die Tagesplanung hast du bereits am Vorabend<br />

erledigt und die kommenden Stunden<br />

sind in deinem Kopf strukturiert. Auf dem<br />

Stuhl neben deinem Bett liegt dein Outfit für<br />

heute: von den Socken bis zur Jacke<br />

– so sparst du jetzt wertvolle Minuten.<br />

Ebenso machst du es mit deiner<br />

Tasche. Du studierst? Deine<br />

Unterlagen sind schon eingepackt.<br />

Denk auch an etwas<br />

zu trinken. Du hast noch<br />

Nudeln vom Abendessen<br />

übrig? Hier eine Rezeptidee<br />

für die Mittagspause: Salat<br />

im Glas. In ein Schraubglas<br />

Dressing, kleingeschnippeltes<br />

Gemüse, die restlichen<br />

Nudeln – und schon ist dein<br />

Lunch gesichert. Das Ganze<br />

kannst du am Vorabend zubereiten.<br />

Also nur noch morgens<br />

dran denken, das Glas aus dem<br />

Kühlschrank zu holen.<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

Wach sein ist alles<br />

Dein Kopf ist wach, aber dein Körper schläft<br />

noch? Dann mach dich bereit für einige Sportübungen<br />

– am besten bei geöffneten Fenstern.<br />

Ein bisschen Hampelmann, Strecken, auf der<br />

Stelle laufen oder Kniebeugen helfen deinem<br />

Kreislauf, auf Touren zu kommen. Oder das<br />

sieben Minuten Power-Programm: Es macht<br />

dich am Morgen fit. Schon fünf bis zehn<br />

Minuten intensives Strecken oder Bewegen<br />

genügen, um deine Pumpe in Schwung zu<br />

bringen. Gerne kannst du dazu deine Lieblingsmusik<br />

hören. Danach ab unter die Dusche.<br />

Dabei können die Mutigen unter euch<br />

auch mehr als nur die Beine kalt abduschen.<br />

Energie fürs Gehirn<br />

Jetzt noch ein kohlenhydratreiches Frühstück,<br />

das dich für den Tag wappnet: Müsli<br />

mit frischen Früchten oder ein belegtes Brot<br />

mit Gemüsesticks. Wer gar keinen Hunger<br />

hat, sollte zumindest noch mal etwas trinken:<br />

etwa Kaffee, Tee oder eine Saftschorle. Auch<br />

ein selbstgemachter Smoothie macht dich fit<br />

für Schule, Uni oder Beruf. Mit diesen Tipps<br />

kann der Tag – vollgepackt mit all seinen<br />

Überraschungen – kommen. Annika Wieland<br />

_Rezept für einen<br />

grünen Smoothie<br />

Je eine Handvoll Feldsalat und Trauben,<br />

eine dicke Scheibe frische Ananas, 1/2<br />

geschälte Banane, Saft von 1/2 Limette &<br />

Limettenabrieb und 150 ml Wasser etwa<br />

90 Sekunden im Mixer zerkleinern und<br />

dann genießen.<br />

Illustration: fotolia/Adrian Niederhäuser<br />

• Bankkaufmann/-frau<br />

mit Zusatzqualifikation Finanzassistent/-in<br />

Ausbildungsdauer für Abiturienten/-innen nur 2 Jahre<br />

• Bachelor of Arts (DH) Fachrichtung BWL/Bank<br />

• Bachelor of Arts (DH) Fachrichtung BWL/Finanzdienstleistungen<br />

Jetzt online bewerben<br />

unter www.vrbank-sha.de<br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!<br />

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.<br />

Wir sind eine moderne, vertriebsstarke<br />

Genossenschaftsbank mit einer Bilanzsumme<br />

von rund zwei Mrd. Euro.<br />

Unser Kapital sind unsere motivierten,<br />

kompetenten und kundenorientierten<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.<br />

Besuchen Sie uns<br />

an der Nacht der<br />

Ausbildung:<br />

ZUKUNFT<br />

29.09.<strong>2016</strong><br />

WIR SIND DABEI!<br />

in<br />

Schwäbisch<br />

Hall und<br />

Crailsheim<br />

Wir machen den Weg frei.<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


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Studieren bei<br />

Weltmarktführern<br />

Dual studieren<br />

– doppelt erfolgreich<br />

Praxis, Praxis, Praxis steht im Mittelpunkt<br />

des Studiums an der Dualen Hochschule<br />

Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach,<br />

denn die Hälfte des Bachelorstudiums<br />

findet in dreimonatigem Wechsel an<br />

der Hochschule und in einem von rund<br />

1000 Unternehmen statt. Diese kommen<br />

aus Industrie, Handel, dem Bank- oder<br />

Dienstleistungssektor. Sie sind nicht<br />

nur Duale Partner der DHBW, sondern<br />

gleichzeitig Arbeitgeber der 3600 Studierenden<br />

und zahlen sowohl in der Praxiswie<br />

auch in der Theoriephase ein Gehalt.<br />

Das Intensivstudium (210 statt der üblichen<br />

180 ECTS) ist anspruchsvoll, doch<br />

kurze Wege mit persönlichen Kontakten<br />

erleichtern den Studienerfolg. Nach drei<br />

Jahren haben die Absolventen einen<br />

staatlichen Bachelorabschluss in der Tasche<br />

– und sich bereits bewährt: Rund 85<br />

Prozent bleiben beim Dualen Partner. Der<br />

Campus Bad Mergentheim bietet Wirtschaftsingenieurwesen<br />

und BWL mit den<br />

Studienfächer<br />

23 Studienangebote aus Technik<br />

und Wirtschaft:<br />

www.mosbach.dhbw.de/alle-angebote<br />

Studienrichtungen Gesundheitsmanagement<br />

und International Business. In Mosbach<br />

gibt es ein breites Spektrum von<br />

BWL-Handel, -Bank und -Industrie, Rechnungswesen<br />

und Onlinemedien über Informatik,<br />

Maschinenbau und Bauwesen<br />

bis hin zu Wirtschaftsingenieurwesen<br />

und Elektro- oder Holztechnik. Statt überfüllter<br />

Hörsäle arbeiten die Studierenden<br />

in kleinen Gruppen. Der Zusammenhalt<br />

in den Kursen und das historische Flair<br />

des Bad Mergentheimer Schlosscampus<br />

wie auch die Fachwerkromantik in<br />

Mosbach sorgen für eine unvergessliche<br />

Studienzeit. Gaststudierende und -dozenten<br />

kommen aus der ganzen Welt – und<br />

befinden sich in guter Gesellschaft, denn<br />

einige der Dualen Partner zählen zu den<br />

globalen Marktführern ihrer Branche.<br />

Liste aller Studienplätze:<br />

www.mosbach.dhbw.de/studienplaetze<br />

Foto: DHBW Mosbach/STEFFENMÜLLERFOTOGRAFIE<br />

Dual studieren –<br />

genau mein Ding!<br />

BESUCHE UNS:<br />

// 16. November <strong>2016</strong><br />

Studieninfotag am Campus Mosbach<br />

und am Campus Bad Mergentheim<br />

// Save the Date: 15. Juli 2017<br />

Tag der offenen Tür am Campus<br />

Mosbach<br />

51<br />

Studienbeginn<br />

Jeweils 1. Oktober,<br />

Bewerbung idealerweise ein Jahr vorher<br />

Bewerbungsverfahren<br />

Bewerbung direkt auf ein Stellenangebot<br />

des Dualen Partners<br />

Kontakt<br />

Individuelle Studienberatung<br />

für die Standorte Mosbach und<br />

Bad Mergentheim<br />

Telefon: 06261 / 939-394<br />

E-Mail: studienberatung@mosbach.dhbw.de<br />

Duale Hochschule Baden-Württemberg<br />

Mosbach mit Campus Bad Mergentheim<br />

Infos unter: www.studieren-im-schloss.de<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


52<br />

Misch dich<br />

ruhig ein!<br />

Woran denkst du bei dem Wort Gewerkschaft?<br />

An langweilige Leute und mindestens<br />

genauso langweilige Aufgaben? Du<br />

fragst dich, welche Berührungspunkte werde<br />

ich schon mit einer solchen Vereinigung haben?<br />

Dann bist du auf dem Holzweg. Denn<br />

Gewerkschaften sind dazu da, um sich für<br />

andere einzusetzen – auch für dich. Aber<br />

natürlich nur, wenn du Mitglied bist. Wie<br />

sieht dieses Engagement konkret aus?<br />

Verdi (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft)<br />

zum Beispiel, die zweitgrößte<br />

deutsche Gewerkschaft, unterstützt ihre Mitglieder<br />

bei Arbeitskampfmaßnahmen und<br />

Auszahlung von Streikgeld, Rechtschutz,<br />

Lohnsteuer- sowie Arbeitszeugnisberatung,<br />

Freizeitunfallleistungen und einiges mehr.<br />

„Gehaltserhöhungen und gute Arbeitsbedingungen<br />

wie die 35-Stunden-Woche wurden<br />

niemandem geschenkt oder sind einfach vom<br />

Himmel gefallen“, betont Katharina Kaupp,<br />

Gewerkschaftssekretärin bei der Bezirksgeschäftsstelle<br />

von Verdi in Heilbronn. „Sie<br />

Die wichtigsten Gewerkschaften<br />

auf einen Blick<br />

Die richtige Gewerkschaft für deinen Ausbildungsberuf<br />

findest du hier:<br />

_IG Metall: Zum Beispiel Eisen und<br />

Stahl, Handwerk, Holz und Kunststoff, Metall- und<br />

Elektroindustrie sowie textile Branchen<br />

_IG BCE: unter anderem Bergbau, Chemie,<br />

Pharma, Energie, Glas-, Kautschuk- und<br />

Lederindustrie, Papier- und Zellstofferzeugung<br />

_Verdi: Bildung, Wissenschaft, Forschung,<br />

Finanzdienstleistungen, Medien, Kunst, Industrie,<br />

Verkehr, Postdienste und weitere<br />

_IG BAU: beispielsweise Bauhauptgewerbe,<br />

Dachdecker-, Gerüstbauer- und Steinmetzhandwerk<br />

wurden und werden von aktiven Gewerkschaftsmitgliedern<br />

immer wieder aufs Neue<br />

verteidigt und erstritten“, ergänzt sie.<br />

Aktuell hat Verdi über zwei<br />

Millionen Mitglieder, darunter viele Jugendliche<br />

und junge Erwachsene. „Wir sind eine<br />

der größten politischen Jugendbewegungen“,<br />

sagt Kaupp. Mitglied kann jeder ab<br />

14 Jahren werden. Wie? „Im Online-Zeitalter<br />

geht das bequem im Netz“, erklärt die<br />

Gewerkschaftssekretärin. Einfach unter<br />

www.verdi.de anmelden. Alternativ könne<br />

man bei der Geschäftsstelle vorbeikommen,<br />

sich ein Anmeldeformular per Post schicken<br />

lassen oder seinen Betriebsrat fragen.<br />

Eine Überlegung ist eine Mitgliedschaft<br />

vor dem Hintergrund, dass wir mehr<br />

als ein Drittel unseres Tages auf der Arbeit<br />

sind, allemal wert. Unser Job sichert unseren<br />

Lebensunterhalt. Aber neben Vergütung und<br />

Aufgaben sollten auch die Rahmenbedingungen<br />

stimmen. Also misch dich ruhig ein! Es<br />

ist dein gutes Recht. Olga Lechmann<br />

Foto: fotolia/Style-Photography<br />

Ausbildung bei AS-Schneider<br />

Gehen Sie Ihren Weg mit uns.<br />

Mit über 350 Mitarbeiter/innen zählt die AS-Schneider Gruppe heute<br />

zu den weltweit führenden Herstellern von Industriearmaturen für die<br />

Mess- und Regeltechnik.<br />

Durch unser vielseitiges Ausbildungskonzept lernen unsere Auszubildenden und<br />

Studenten schnell selbstständig zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und<br />

ihr theoretisch erworbenes Wissen mit praktischen Lernerfahrungen zu verknüpfen.<br />

Wer eine Ausbildung bei AS-Schneider macht, gilt als Teil des Teams – von<br />

Anfang an.<br />

Werden auch Sie Teil des Teams!<br />

Zerspanungsmechaniker/in<br />

Industriekaufmann/-frau<br />

Industriemechaniker/in<br />

Bachelor of Engineering DHBW<br />

- Maschinenbau (m/w)<br />

Armaturenfabrik Franz Schneider GmbH + Co. KG I Bahnhofplatz 12 I 74226 Nordheim<br />

Tel. 0 7133/101-216 I jobs@as-schneider.com I www.as-schneider.com<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR<br />

AUF DER ÜBERHOLSPUR


54<br />

Häufig auf<br />

Während seiner Ausbildung kommt Severin<br />

Rackel aus Braunsbach-Döttingen viel<br />

rum. Der 19-Jährige absolviert derzeit eine<br />

Lehre zum Berufskraftfahrer bei der Spedition<br />

Metzger in Kupferzell. „Meine Kunden sitzen<br />

nicht nur in Künzelsau oder Schwäbisch Hall.<br />

Ich fahre oft nach Stuttgart, Ludwigsburg,<br />

Heilbronn oder in den Odenwald“, erzählt er.<br />

Die Spedition Metzger hat ihm mit Ausbildungsbeginn<br />

sogleich einen festen Lkw<br />

zugewiesen. Das entgegengebrachte Vertrauen<br />

seines Arbeitgebers und die technischen<br />

Vorzüge seines „Arbeitsgeräts“ weiß Severin<br />

zu schätzen. „Ich fahre einen Gliederzug als<br />

Wechselbrückenfahrzeug. Ich kann meine<br />

Aufbauten an der Zugmaschine sowie am<br />

Anhänger abnehmen, sodass ich nur noch<br />

das Fahrgestell habe“, erklärt er. Als hilfreich<br />

beim täglichen Transport von Waren auf der<br />

Straße erweist sich auch die unterfaltbare<br />

Hebebühne unter der Zugmaschine. „Die<br />

Achslastwaage des Anhängers beeindruckt<br />

mich auch immer wieder“, schwärmt Severin.<br />

Seiner Meinung nach wird der Beruf des Lastwagenfahrers<br />

von vielen unterschätzt. „Ich<br />

habe für mich entdeckt, dass in diesem Beruf<br />

doch mehr dahinter steckt als erwartet. Es<br />

geht nicht nur um das Beladen oder Entladen<br />

eines Lastkraftwagens“, betont er.<br />

Die Wartung und die Pflege der Fahrzeuge<br />

sei mindestens genauso wichtig. „Räumliches<br />

Denken und eine Gabe für Kopfrechnen<br />

können in meinem Beruf auch nicht schaden“,<br />

fügt er schmunzelnd hinzu. Dass er sich schon<br />

immer für Fahrzeuge interessierte, hilft dem<br />

jungen Mann, der in seiner Freizeit gerne mit<br />

dem Moped oder dem Motorrad unterwegs<br />

ist. Auf die Spedition Metzger ist er bei seiner<br />

Ausbildungssuche schnell gestoßen. „Ich<br />

wollte dort eine Ausbildung machen, weil die<br />

Firma nahe an meinem Wohnort liegt und ich<br />

viel Positives über sie gehört habe“, sagt der<br />

Braunsbacher. Obwohl er es genießt, dass er<br />

in jungen Jahren bereits der alleinige „Boss“<br />

im Führerhaus ist, freut sich Severin auch<br />

über wertvolle Tipps von erfahrenen Arbeitskollegen.<br />

„Die sind sofort zur Stelle, wenn<br />

man mal Hilfe benötigt“, sagt er.<br />

Vor Ort bei Kunden agiert der angehende<br />

Berufskraftfahrer bereits mit viel Umsicht.<br />

„Beim Beladen oder Entladen des Lkws<br />

stehe ich immer dabei und verrichte meine<br />

Ladungssicherung“, bekräftigt Severin. Wenn<br />

er mit einer Tour fertig ist, ruft er sofort in der<br />

Disposition der Spedition an. „Ich gebe dann<br />

meinen Standort durch und sage dem Disponenten,<br />

was ich noch laden kann“, erklärt er.<br />

Abends fährt er mit dem Lkw wieder zum Entladen<br />

an die Rampe auf dem Betriebshof und<br />

gibt die Papiere der letzten ein bis zwei Tage<br />

ab. Dann ist Feierabend und es bleibt noch ein<br />

bisschen Zeit, um sich mit der Freundin oder<br />

Kumpels zu treffen. Am nächsten Tag geht es<br />

dann für Severin erneut „on the road“, außer<br />

er ist in der Berufsschule in Heilbronn.<br />

Der 19-Jährige stellt sich den abwechslungsreichen<br />

und spannenden Aufgaben, die<br />

der Job des Lastwagenfahrers mit sich bringt.<br />

Natürlich stand er auch schon länger im Stau,<br />

als ihm lieb ist. Außerdem muss er hellwach<br />

sein, wenn Berufskollegen auf der Autobahn<br />

zu riskanten Überholmanövern ansetzen.<br />

„Manchmal ziehen die fünf bis zehn Meter<br />

vor einem einfach rüber“, ärgert sich Severin,<br />

der selbst sogar bei Termindruck eine sichere<br />

Fahrweise bevorzugt. Andreas Scholz<br />

Foto: Spedition Metzger<br />

DURCHSTARTER<br />

DURCHSTARTER


56<br />

Offener<br />

für Neues<br />

Mehr Infos auf<br />

PRO.Online.Personal<br />

www.pro-magazin.de/pop<br />

57<br />

Josefina Lardani ist derzeit im dritten Jahr<br />

ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement.<br />

„Nach dem Abitur wusste ich noch<br />

nicht genau, in welche Richtung es beruflich<br />

gehen soll“, sagt die 19-Jährige. „Aus diesem<br />

Grund wollte ich eine Ausbildung machen,<br />

die mir Einblicke in viele unterschiedliche<br />

Tätigkeitsbereiche gewährt und bei der ich<br />

mein Organisationstalent einbringen kann.“<br />

Sie wählte Lidl in Neckarsulm gezielt als<br />

Arbeitgeber, da sie unter anderem Unternehmensgröße<br />

und -kultur sehr ansprachen.<br />

„Ich bin sehr froh über diese Entscheidung.“<br />

Besonders gut gefällt ihr die Aufgabenvielfalt<br />

des Berufs. Die Aufgaben- und Einsatzbereiche<br />

als Kauffrau im Büromanagement<br />

reichen von der Personalwirtschaft über das<br />

Rechnungswesen bis hin zum Einkauf. Die<br />

Ausbildung gliedert sich in Theorie und<br />

Praxis. „Wir haben im Wechsel an ein oder<br />

zwei Tagen pro Woche Berufsschulunterricht<br />

an der Gustav-von-Schmoller-Schule in Heilbronn“,<br />

erzählt Josefina. „Ein großer Vorteil<br />

besteht darin, das Gelernte direkt in die Praxis<br />

im Betrieb umsetzen zu können.“<br />

Vor allem am Anfang, aber auch im<br />

gesamten Ausbildungsverlauf lernten<br />

die Azubis den Umgang mit<br />

verschiedenen Programmen wie<br />

Word, Excel, PowerPoint oder SAP<br />

kennen, sagt die Kauffrau.<br />

Während des zweijährigen<br />

Durchlaufs durch diverse Abteilungen<br />

hat die 19-Jährige Berührungspunkte<br />

mit dem Erstellen<br />

von Statistiken und Auswertungen,<br />

der Erledigung des Schriftverkehrs<br />

oder dem Vergleich von<br />

Angeboten sowie der Rechnungsprüfung<br />

gehabt. „Je nachdem,<br />

Foto: Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG<br />

in welcher Abteilung wir nach dem Ende<br />

unserer Ausbildung tätig sind, variieren<br />

die Aufgabenschwerpunkte. Nach meinem<br />

Abschluss wird die Personalbetreuung mein<br />

zukünftiger Tätigkeitsbereich sein.“<br />

Wer sich für die Ausbildung interessiert,<br />

sollte mindestens die Mittlere Reife<br />

haben, sagt Josefina. „Eigenschaften, die man<br />

benötigt, sind Kommunikationsfähigkeit inklusive<br />

einer guten Ausdrucksweise, Flexibilität,<br />

Sorgfalt und Teamfähigkeit.“ Auch ein<br />

Talent zum Organisieren und Planen, etwa von<br />

Tagungen und Seminaren, sollte man haben.<br />

Nach ihrer Ausbildung, die sie voraussichtlich<br />

im Februar 2017 abschließt, wird<br />

Josefina ihren beruflichen Weg mit einem<br />

dualen Studium an der DHBW Heilbronn<br />

und Lidl Deutschland als Studienpartner im<br />

Bereich Personal- und Bildungsmanagement<br />

fortsetzen. Auch auf ihre Charakterbildung<br />

hat sich die Lehre positiv ausgewirkt. „Die<br />

regelmäßigen Abteilungswechsel haben mich<br />

zudem in meiner Persönlichkeitsentwicklung<br />

unterstützt“, sagt sie erfreut. „Ich bin selbstständiger,<br />

flexibler, kommunikativer sowie<br />

offener für Neues geworden.“ Tanja Capuana<br />

DURCHSTARTER<br />

DURCHSTARTER


58<br />

Patienten zum<br />

59<br />

Ob Hundegebell, Vogelgezwitscher oder Entengequake:<br />

Bei Carmen Weiß aus Bad Mergentheim<br />

untermalen nicht aktuelle Radiohits,<br />

sondern Tiergeräusche den Arbeitsalltag. Die<br />

22-Jährige aus Bad Mergentheim steckt bei<br />

der Fachtierarztpraxis Dr. Wenz in Tauberbischofsheim<br />

mittendrin in der Ausbildung zur<br />

Tiermedizinischen Fachangestellten. Dort hat<br />

sie auch schon mal mit besonderen Tierarten<br />

zu tun. „Wir haben in der Praxis schon<br />

Wasserschildkröten, Laufenten, Bartagamen,<br />

Falken, Tauben und Elstern behandelt“, sagt<br />

sie lachend.<br />

Ein Beruf mit Tieren war schon immer<br />

ihr Wunsch. „Der Gedanke, Tieren helfen<br />

zu können, macht mir Freude. Als Fachtierarztpraxis<br />

für Chirurgie erwarten uns täglich<br />

neue spannende Fälle und Herausforderungen“,<br />

erklärt die junge Frau. Ihre Lieblingstiere<br />

sind von der felligen Art. „Ich mag vor<br />

allem Pferde, Hunde und Kaninchen. Seit einigen<br />

Jahren besitze ich einen Haflinger und<br />

mein Lohkaninchen begleitet mich nun schon<br />

seit fast neun Jahren“, so Carmen. Ihr Arbeitgeber<br />

bescheinigt ihr immer wieder, dass sie<br />

ein Händchen für die tierischen Patienten hat.<br />

Gute Kommunikation mit<br />

„Zweibeinern“ wichtig<br />

In ihrem Beruf ist jedoch neben Erfahrung im<br />

Umgang mit verschiedenen Tieren, die Kommunikation<br />

mit „Zweibeinern“ ebenfalls von<br />

Bedeutung. „Ein enger Kontakt zum Tierhalter<br />

ist wichtig“, erläutert die Auszubildende.<br />

Eine Ausbildung zur Tiermedizinischen<br />

Fachangestellten kann sie nur weiterempfehlen.<br />

„Wer verantwortungsvoll und pflichtbewusst<br />

mit Tieren umgehen kann und auch<br />

vor Blut und Fäkalien nicht zurückschreckt,<br />

wird viel Freude an der Arbeit haben“, betont<br />

die 22-Jährige. Als abwechslungsreich<br />

empfindet sie ihre Aufgabengebiete in der<br />

Tierarztpraxis. Sie startet den Arbeitsalltag<br />

in der Regel mit einer Visite. „Wir versorgen<br />

zunächst die stationären Tiere“, erläutert<br />

Carmen.<br />

Im Bereich der Behandlungsassistenz<br />

übernimmt die junge Frau eine große<br />

Verantwortung: Sie unterstützt Tierarzt<br />

Dr. Christof Wenz bei der Behandlung,<br />

indem sie Tiere fixiert, Medikamente<br />

bereitstellt und am Anfang die Anamnese<br />

aufnimmt. „Bei der Anamnese erfrage<br />

ich beim Tierhalter medizinisch<br />

Foto: privat<br />

Wir bieten Ausbildungsplätze mit Perspektive<br />

im marktführenden Traditionsunternehmen BÜRGER.<br />

BÜRGER GmbH & Co. KG – Roßfelder Straße 59 – 74564 Crailsheim<br />

relevante Informationen“, erklärt sie. In<br />

der OP-Assistenz ist sie außerdem für die<br />

Narkoseüberwachung des Tieres und das<br />

Anreichen notwendiger Materialien und Instrumente<br />

zuständig. „Nach einer Operation<br />

muss natürlich alles wieder geputzt und gesäubert<br />

werden.“ Sie beschreibt die Hygiene<br />

neben dem medizinischen und chirurgischen<br />

Know-how als wesentlichen Schlüssel für<br />

eine erfolgreiche Operation.<br />

Einmal in der Woche fährt sie mit dem<br />

Tierarzt zu Höfen und Pferdekoppeln im<br />

Taubertal. „Vor der Pferdetour kontrolliere<br />

ich den Praxisbus, ob wir auch alles an Medikamenten<br />

und Materialen dabei haben.“ An<br />

der Anmeldung gehören die Patientenaufnahme<br />

und der klassische Telefondienst zu den<br />

Aufgaben der angehenden Tiermedizinischen<br />

Fachangestellten.<br />

Theoriewissen packt sie sich als Gastschülerin<br />

an der Berufsschule in Würzburg<br />

drauf. „Eigentlich wäre für mich die Berufsschule<br />

in Stuttgart zuständig, aber die lange<br />

Fahrzeit wollte ich mir ersparen.“ Carmen ist<br />

sich sicher, den richtigen Beruf gewählt zu<br />

haben. Auch gelegentlich anfallende Überstunden,<br />

weil abends noch kurzfristig ein<br />

Notfall in der Praxis eingeht, sind für sie kein<br />

Problem. „Wenn es mal halb neun wird, dann<br />

vergisst man das, wenn es dem Tier nach der<br />

Behandlung besser geht.“ <br />

<br />

Andreas Scholz<br />

Mit BÜRGER in die <strong>Zukunft</strong><br />

Wir bilden aus an unserem Standort Crailsheim:<br />

• Elektroniker/in für Betriebstechnik • Fachkraft für Lebensmitteltechnik<br />

• Industriemechaniker/in<br />

• Fachlagerist/-in und Fachkraft für Lagerlogistik<br />

Über Ihre Bewerbung freuen wir uns sehr. Ihre Unterlagen reichen Sie uns bitte über das<br />

Karriereportal auf www.buerger.de ein.<br />

Ihr Ansprechpartner ist: Herr Hans Bardon (hans.bardon@buerger.de)<br />

DURCHSTARTER<br />

DURCHSTARTER


60<br />

Die Chemie<br />

muss stimmen<br />

Ob nach einem Bandscheibenvorfall, Schlaganfall<br />

oder Bänderriss: Mit einer Physiotherapie<br />

kommen Patienten nach einer Krankheit<br />

oder einem Unfall wieder auf die Beine.<br />

Außerdem massieren Physiotherapeuten<br />

unter anderem Verspannungen weg und<br />

geben Krankengymnastik. Für diesen<br />

vielseitigen Beruf hat sich auch Tom<br />

Engesser entschieden. Er arbeitet derzeit in<br />

der Heilbronner Praxis Buschner-Forster.<br />

Dort behandelt er vor allem Kranke nach<br />

einem Kreuzbandriss, nach Schulter-OPs<br />

oder Verletzungen durch (Sport-)Unfälle.<br />

„Alles, was mit Gelenken zu tun hat.“<br />

Als Physiotherapeut sieht er es als<br />

sein Ziel an, den Alltag der Patienten zu<br />

verbessern, ihnen zu helfen, schmerzfrei zu<br />

werden. „Auf diesem Weg möchte ich sie<br />

begleiten“, sagt er.<br />

Dass er gern mit Menschen zu tun hat,<br />

war ihm zwar schon früh klar. „Bis ich 19<br />

Jahre alt war, hatte ich aber keine Ahnung,<br />

was ich beruflich machen wollte.“ Als er<br />

nach dem Abitur seinen Zivildienst beim Roten<br />

Kreuz absolvierte, fuhr er unter anderem<br />

Senioren zur Physiotherapie. „Es war faszinierend<br />

zu sehen, wie die Therapeuten ihnen<br />

helfen konnten“, sagt der 28-Jährige aus Erlenbach.<br />

„Das wollte ich auch machen.“<br />

Der gebürtige Hesse besuchte nach<br />

seiner Zeit als Zivildienstleistender<br />

eine staatliche Physiotherapieschule<br />

an der Uniklinik Mainz und absolvierte<br />

dort die dreijährige Ausbildung mit<br />

Theorie- und Praxisunterricht<br />

am Klinikum. „Es gibt auch<br />

Privatschulen, die allerdings<br />

Foto: Tanja Capuana, Illustration: fotolia/Leremy<br />

Ausbildung und Duales Studium<br />

Dein Top-Einstieg in eine Top-<strong>Zukunft</strong><br />

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konsequente Ausbildungskonzepte und fördern individuelles Engagement.<br />

In über 15 Ausbildungsberufen und mehr als 10 dualen Studiengängen – vom Vertrieb und der<br />

Logistik<br />

über die IT und Immobilien bis zur Produktion und unseren Zentralbereichen – bieten<br />

wir dir einen professionellen Einstieg: leistungsstark, dynamisch und fair.<br />

Unser Ziel ist, aus jeder Chance einen Erfolg zu machen. Wenn du das genauso<br />

siehst, stehen dir zahlreiche Möglichkeiten offen, um erfolgreich in deine berufliche<br />

<strong>Zukunft</strong> zu starten.<br />

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unseres Teams.<br />

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62<br />

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63<br />

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der Teamarbeit. All das gehört zu deinem Fitnessprogramm<br />

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Regeltechnik unterschreibst, spielst du von<br />

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Auf unserem Ausbildungsblog erzählen Azubis und<br />

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Unsere derzeit offenen Ausbildungsberufe für den Start 2017<br />

fi ndest du auf unserer Hompepage.<br />

mit Schulgebühren verbunden sind.“ Jeweils<br />

nach dem zweiten und vierten Semester<br />

fanden Examen statt. Außerdem legte<br />

Tom 2011 eine Abschlussprüfung ab, die<br />

aus einem mündlichen, schriftlichen und<br />

praktischen Teil bestand. „Sie war hammerhart“,<br />

erinnert sich der junge Mann. „Aber es<br />

hat sich gelohnt.“<br />

Wer sich für die Ausbildung interessiert,<br />

benötigt mindestens die Mittlere Reife.<br />

Noten in Deutsch oder Mathe seien eher<br />

zweitrangig, sagt Tom Engesser. Wichtiger<br />

sei ein Interesse für Biologie und andere<br />

Naturwissenschaften wie Physik, da<br />

Hebelgesetze zum Alltag des Therapeuten<br />

gehören. Auch eine Affinität<br />

zu Medizin und Anatomie hilft.<br />

Ebenso von Bedeutung seien für<br />

diesen Beruf soziale Komponenten.<br />

Mit den Patienten während der<br />

Behandlung zu reden, gehört<br />

dazu. „Wenn man sich nicht gern mit<br />

Menschen unterhält, ist man fehl am Platz.“<br />

Denn die Chemie zwischen Behandelndem<br />

und Patient müsse stimmen. Da der Beruf<br />

körperlich anstrengend ist, sollte man sportlich<br />

sein. Tom macht zum Ausgleich Fitness,<br />

spielt Tennis, Fußball und geht Joggen.<br />

Die Chancen, nach der Ausbildung<br />

Arbeit zu finden, seien gut. Lediglich<br />

das Gehalt könnte besser sein, merkt der<br />

28-Jährige an. Dennoch gibt es gute<br />

Perspektiven, auf eigenen Beinen zu stehen.<br />

Den Weg in die Selbstständigkeit wagt auch<br />

Tom Engesser. Im Oktober eröffnet er seine<br />

eigene Praxis in Erlenbach.<br />

Positiv an seinem Beruf findet Tom<br />

nicht zuletzt, an der Genesung der Kranken<br />

aktiv mitzuarbeiten. Ein Dankeschön<br />

von den Patienten bedeutet ihm sehr viel.<br />

„Das sind die Momente, in denen man<br />

sich einfach freut.“ Tanja Capuana<br />

Fotos: fotolia/procy_ab, Illustration: fotolia/Leremy<br />

Mutige gesucht.<br />

www.buerkert.de<br />

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64<br />

Würdevoller<br />

ABSCHIED<br />

Bewirb dich jetzt! Azubis 2017<br />

Wir bilden ab 1. September 2017 aus:<br />

Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung<br />

mit den üblichen Unterlagen und dem letzten Schulzeugnis bis<br />

+ Bachelor of Arts (B.A.)<br />

spätestens 30. September <strong>2016</strong> an Große Kreisstadt Öhringen,<br />

Hauptamt, Marktplatz 15, 74613 Öhringen oder per E-Mail an<br />

+ Verwaltungsfachangestellte/r<br />

info@oehrin<br />

gen.de<br />

+ Erzieher/in<br />

+ Gärtner/in – FR Garten- und Landschaftsbau<br />

+ Bundesfreiwilligendienst im Jugendreferat<br />

Wenn Sie Informationen benötigen<br />

oder Fragen haben, wenden Sie sich<br />

einfach an Frau Michaela Mugele,<br />

Tel. 07941 68-127 oder unter<br />

www.oehringen.de<br />

„Der Mensch ist erst<br />

wirklich tot, wenn niemand<br />

mehr an ihn denkt“,<br />

sagte einst der bekannte<br />

Lyriker Bertolt Brecht. Die<br />

Aufgabe von Patrizia Feuchter ist<br />

es, den Angehörigen zu ermöglichen,<br />

die Erinnerungen an einen geliebten Menschen<br />

auch nach dessen Ableben in Würde<br />

wach halten zu können. Als angehende Bestattungsfachkraft<br />

weiß die junge Frau, wie<br />

wichtig ein pietätvolles Begräbnis für die<br />

Hinterbliebenen zum Abschiednehmen und<br />

zur Trauerverarbeitung ist.<br />

Die 21-Jährige absolviert ihre Lehre<br />

bei der Dorn Bestattungen GmbH mit<br />

Sitz in Öhringen und Künzelsau. Neben<br />

Frank Dorn leitet Patrizias Mutter<br />

Martina in dem traditionsreichen<br />

Unternehmen die Geschäfte.<br />

„Mein Vater ist sehr früh verstorben. Bei den<br />

Vorkehrungen, die danach getroffen werden<br />

mussten, durfte ich dabei sein, was für mich<br />

damals sehr schön war“, erzählt sie. Somit<br />

hatte sie schon im Alter von neun Jahren Berührungspunkte<br />

mit der Bestattungsbranche.<br />

Vielseitige Aufgaben<br />

Den Beruf der Bestattungsfachkraft kann<br />

sie auch anderen jungen Menschen weiterempfehlen.<br />

„Man sollte natürlich keine<br />

Berührungsängste haben. Aber der Beruf<br />

ist sehr vielseitig“, betont Patrizia. So leistet<br />

sie beispielsweise auch viel Büroarbeit.<br />

Dazu zählen unter anderem das Vorbereiten<br />

und Terminieren einer Trauerfeier. „Ich telefoniere<br />

dann mit Pfarrern, Musikern, Sargträgern<br />

und Angehörigen<br />

oder gebe den Druckauftrag<br />

für Trauerkar-<br />

Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit.<br />

Teste mit uns deine Stärken – gemeinsam finden wir<br />

heraus, welcher Beruf zu dir passt und was dich weiterbringt.<br />

Das ist wichtig, denn mit einer guten Ausbildung<br />

wirst du zur gesuchten Fachkraft! Informiere dich jetzt<br />

unter www.dasbringtmichweiter.de<br />

Agentur für Arbeit<br />

Schwäbisch Hall – Tauberbischofsheim<br />

Agentur für Arbeit<br />

Heilbronn<br />

DURCHSTARTER<br />

DURCHSTARTER


66<br />

WOLPERT GRUPPE<br />

ten frei“, erläutert sie. Bei Trauergesprächen<br />

tastet sich Patrizia langsam an die Angehörigen<br />

heran. Die Gespräche mit den Hinterbliebenen<br />

führt sie oft im Besprechungsraum<br />

auf dem Betriebsgelände. Auf Wunsch nimmt<br />

sie Angehörigen auch administrative Verwaltungsaufgaben<br />

ab wie zum Beispiel die<br />

Abmeldung des Verstorbenen bei der Krankenversicherung.<br />

Körperliche Arbeit leistet<br />

die junge Frau, wenn sie auf dem Friedhof<br />

Gräber aushebt. Auch die hygienische Versorgungsarbeit<br />

– zum Beispiel Waschen,<br />

Ankleiden und Einbetten des Verstorbenen –<br />

fällt in ihren Zuständigkeitsbereich.<br />

WIR WIR BILDEN BILDEN AUS<br />

AUS<br />

Um die <strong>Zukunft</strong> zu gestalten und das Wachstum der WOLPERT Gruppe zu sichern suchen wir DICH!<br />

25 25<br />

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Jahre Erfahrung<br />

in der Ausbildung<br />

25 junger Menschen<br />

Z<br />

Zusammenhalt und eine<br />

große Gemeinschaft<br />

der<br />

Azubis<br />

Hohe Chancen zur<br />

Übernahme<br />

nach der Übernahme<br />

Ausbildung<br />

Feinwerkmechaniker/-in<br />

Fachrichtung Feinwerkmechaniker/-in<br />

Werkzeugbau Werkzeugbau<br />

Fachrichtung Werkzeugbau<br />

Zerspanungsmechaniker/-in<br />

Zerspanungsmechaniker/-in<br />

Verfahrensmechaniker/-in<br />

Kunststoff- Verfahrensmechaniker/-in<br />

und Kautschuktechnitechnik<br />

Kunststoff- und Kautschuk-<br />

und Kautschuktechnik<br />

Maschinen- und Anlagenbediener/-in<br />

Maschinen- und Anlagen-<br />

und Anlagenbediener/-in<br />

Feinfühliger Umgang<br />

Wenn jemand im Krankenhaus oder in einem<br />

Pflegeheim gestorben ist, dann transportiert<br />

sie den Leichnam zum Bestattungsunternehmen.<br />

Im Abschiedsraum haben die Angehörigen<br />

dann die Möglichkeit, sich vom<br />

Verstorbenen zu verabschieden. Zum Bestattungsbetrieb<br />

gehört auch eine Werkstatt,<br />

wo Särge ausgeschlagen werden. In einem<br />

Ausstellungsraum führt sie Angehörigen das<br />

Warensortiment vor. Hier stehen vor allem<br />

Muster von Särgen und Urnen im Fokus.<br />

Von ihrer Mutter erfährt die Auszubildende<br />

im Alltag viel Unterstützung. „Meine<br />

Mutter ist eine tolle Ausbilderin, denn sie ist<br />

sehr feinfühlig im Umgang mit den Angehörigen<br />

und den Verstorbenen“, lobt sie. Martina<br />

Feuchter besucht regelmäßig Fortbildungen.<br />

„Dieses Wissen gibt meine Mutter dann<br />

an uns Mitarbeiter weiter.“ Da es in ihrer Region<br />

keine Berufsschule gibt, besucht Patrizia<br />

die staatliche Berufsschule in Bad Kissingen.<br />

„Wir haben auch einen Schulfriedhof,<br />

wo wir Gräber ausheben und den Umgang<br />

mit Verstorbenen beigebracht bekommen“,<br />

so Patrizia.<br />

Obwohl sie als junge Frau während der<br />

Arbeit oft mit dem Tod konfrontiert wird,<br />

empfindet sie ihren beruflichen Alltag als<br />

sehr „lebendig“ und sieht darin keinen Widerspruch.<br />

„Man lernt, die Gesundheit zu<br />

schätzen und genießt die Zeit mit Freunden<br />

und der Familie viel intensiver, weil man<br />

durch den Beruf weiß, wie schnell alles vorbei<br />

sein kann.“ <br />

Andreas Scholz<br />

Foto: Dorn Bestattungen GmbH<br />

Wertschätzung<br />

der Auszubildenden –<br />

Sie sind unsere<br />

Leistungsträger von Morgen<br />

Wir sind ein wachsendes<br />

Unternehmen wodurch wir<br />

sicherere Ausbildungsplätze<br />

garantieren können<br />

Keiner wird alleine<br />

gelassen: Kontinuierliche<br />

Betreuung<br />

und regelmäßige Gespräche<br />

Betreuung<br />

mit dem Ausbilder<br />

Durch eine eigene<br />

Ausbildungswerkstatt<br />

beste Ausbildungsqualität<br />

Nach der tiefgründigen<br />

Grundausbildung in der<br />

Ausbildungswerkstatt<br />

dürfen unsere Azubis schnell<br />

Verantwortung<br />

übernehmen<br />

Große Karrierechancen<br />

durch vielseitige<br />

Möglichkeiten an mehreren<br />

Standorten<br />

Technische/-r Modellbauer/in Modellbauer/in<br />

Karosserie Technische/-r und Produktion und Modellbauer/in Produktion<br />

Karosserie und Produktion<br />

Industriekaufmann/-frau<br />

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Technische/-r Produktdesigner/-in<br />

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Informatikkaufmann/-frau<br />

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Konstruktionsmechaniker/-in<br />

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Fachkraft Fachkraft für Lagerlogistik für Lagerlogistik<br />

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www.wolpert-gruppe.de<br />

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Bildungszentrum Heilbronn<br />

Weiter nach der Realschule oder<br />

dem Mittleren Bildungsabschluss<br />

Abitur | Fachhochschulreife | Berufsausbildung<br />

Sozialwissenschaftliches Gymnasium<br />

Abendgymnasium<br />

Kfm. Berufskolleg Wirtschaftsinformatik<br />

Kfm. Berufskolleg Fremdsprachen<br />

Berufskolleg Fachhochschulreife<br />

Berufskolleg Grafik-Design<br />

Berufskolleg Foto-Medientechnik<br />

Altenpflege<br />

Weiterbildung<br />

AsA<br />

Sozialwirt/-in<br />

Fachwirt/-in im Erziehungswesen<br />

Studium Generale<br />

Assistierte Ausbildung<br />

Kolping-Bildungszentrum Heilbronn<br />

Hauptgebäude| Verwaltung<br />

Bahnhofstraße 8<br />

Tel. 07131 88864-0<br />

74072 Heilbronn<br />

Schule für Gestaltung<br />

Bahnhofstraße 11<br />

Tel. 07131 8999-70<br />

74072 Heilbronn<br />

Sozialwissenschaftliches Gymnasium<br />

Klosterhof | Kilianstraße 11<br />

Tel. 07131 88864-80<br />

74072 Heilbronn

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