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MUSEUM

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Was ein Kunstwerk

Was ein Kunstwerk ausmacht, wie Künstler arbeiten und wie man selbst überraschende Motive findet, haben die Jugendlichen ausführlich mit André Lützen besprochen. Der Fotograf, der selbst regelmäßig ausstellt und Workshops an den Deichtorhallen anbietet, arbeitet häufig mit Jugendlichen. „Es ging vor allem darum, die Umwelt nicht nur hinzunehmen, zwei Kinder, die im Jenisch-Park über den grünen Rasen tollen. „Die beiden gehörten zu einer Hochzeitsgesellschaft und sehen so fröhlich aus. Es hat mir so gut gefallen, dass ich später die Familie ausfindig gemacht und ihnen das Bild geschickt habe.” Entstanden sind eine Reihe weiterer ausdrucksstarker Aufnahmen: Eine zeigt etwa, wie sich ein Aufgrund des Erfolgs soll das Projekt nun fortgesetzt werden. Aniket Narula freut sich. „Das Projekt hat mir gezeigt, dass Museen nicht nur für alte Leute da sind. Es ist nur so: Es reicht nicht, einfach reinzugehen. Man muss mehr wissen, um mit den Ausstellungen etwas anfangen zu können.” Aniket Narula und Sithara Pathirana André Lützen Projektteilnehmer auf Motivjagd sondern sich seiner Blicke bewusst zu werden und genau hinzuschauen. Denn wer nichts sieht, kann auch nichts fotografieren.” Mit Begeisterung gingen die Jugendlichen in Eidelstedt, Schnelsen und Altona auf Motivsuche. „Insgesamt habe ich etwa 1000 Fotos geschossen”, sagt Luka Zoë Ebert. „Ich habe gerne Spiegelungen in Fenstern fotografiert. Ich fand besonders interessant, wie die Spiegelung mit dem, was hinter dem Fenster ist, verschmilzt. Eines dieser Fotos ist sogar das Titelbild für unseren Flyer geworden.” Aniket Narulas Lieblingsbild zeigt Wohnblock in der blank polierten Motorhaube eines Autos spiegelt, eine andere ein Verkehrszeichen, das beinahe in einer üppig wuchernden Hecke verschwindet. Die Arbeiten der Jugendlichen wurden in den Deichtorhallen präsentiert. Mitglieder von Schnappfisch, der Jugendredaktion von Hamburgs Community-Sender Tide, produzierten und sendeten einen Beitrag darüber. 6

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