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WA Pro Wiener Wirtschaft Dezember 2015

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wirtschaft aktuell<br />

pro wiener wirtschaft<br />

Zeitschrift freiheitliche wirtschaft FPÖ PRO MITTELSTAND | N o . 04 – DezemBer <strong>2015</strong><br />

Fotos: FPÖ<br />

Mag. Johann Gudenus<br />

Heinz-Christian Strache<br />

FPÖ-Vizebürgermeister Wien<br />

FPÖ-Bundes- und Landesparteiobmann<br />

Anwälte<br />

Dominik Nepp<br />

FPÖ-Klubobmann<br />

im <strong>Wiener</strong> Rathaus<br />

der <strong>Wiener</strong> <strong>Wirtschaft</strong><br />

Foto: FPÖ<br />

Foto: F12PR.com<br />

Foto: Foto: F12PR.com<br />

FREIHEITLICHE WIRTSCHAFT<br />

PRO MITTELSTAND<br />

Rot-Grün<br />

<strong>Wirtschaft</strong>spartei<br />

ÖVP adé<br />

Freiheitliche <strong>Wirtschaft</strong><br />

für freie Unternehmer<br />

Rot-Grün in Wien ist die<br />

Horror-Koalition der Verlierer<br />

Seite 4<br />

Die FPÖ als einzige <strong>Wirtschaft</strong>spartei<br />

im <strong>Wiener</strong><br />

Landtag. Seite 7<br />

ÖVP und <strong>Wirtschaft</strong>sbund<br />

nach Wahl-Schlappe abgemeldet!<br />

Seite 7<br />

www.fpoe-promittelstand.at<br />

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wirtschaft aktuell<br />

Wir vertreten die <strong>Wiener</strong> <strong>Wirtschaft</strong> –<br />

Freiheitliche <strong>Wirtschaft</strong> FPÖ pro Mittelstand<br />

Gewerbe und Handwerk:<br />

Dkfm. Hans D. Hubmayr<br />

Industrie:<br />

Mag. Reinhard Pisec, BA<br />

Handel:<br />

Martin Seethaler<br />

Banken und Versicherungen:<br />

Dkfm. Walter Zizelsberger<br />

Transport und Verkehr:<br />

Karl Baron<br />

Wie sind wir erreichbar?<br />

Tourismus und Freizeitwirtschaft:<br />

KR Walter Bachofner<br />

Fotos diese Seite: FPÖ pro Mittelstand und www.fotoschuster.at<br />

Information und Consulting:<br />

Klaus Handler<br />

Betriebsbesuche, Sprechstunden, Rechtsberatung!<br />

Rufen Sie einfach zu Bürozeiten Montag bis Freitag, zwischen<br />

10 und 14 Uhr an und vereinbaren Sie einen Termin! Wir freuen<br />

uns auf das Gespräch mit Ihnen! Wir kommen gerne zu Ihnen.<br />

FPÖ pro Mittelstand<br />

Bartensteingasse 14/10<br />

1010 Wien<br />

Tel.: +43 – 1 – 402 53 55<br />

Fax: +43 – 1 – 402 53 55 49<br />

E-Mail: office@fpoe-promittelstand.at<br />

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FREIHEITLICHE WIRTSCHAFT<br />

PRO MITTELSTAND<br />

2 | <strong>Wirtschaft</strong> Aktuell


wirtschaft aktuell<br />

❚ Editorial<br />

WK-Wahlergebnis:<br />

Auftrag und Ansporn<br />

Liebe <strong>Wiener</strong> Unternehmerinnen<br />

und Unternehmer!<br />

Geschätzte Mitstreiter von<br />

FPÖ pro Mittelstand !<br />

Das Jahr <strong>2015</strong> war für die<br />

Freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft<br />

und insbesondere<br />

für FPÖ pro Mittelstand sehr ereignisreich.<br />

Bei den <strong>Wirtschaft</strong>skammerwahlen<br />

Ende Februar<br />

konnten wir trotz eines undemokratischen<br />

Wahlrechts und gegen<br />

den fortgesetzten Machtrausch<br />

von Rot und Schwarz einen großen<br />

Wahlerfolg feiern. FPÖ pro<br />

Mittelstand konnte seine Mandate<br />

auf allen Ebenen der <strong>Wiener</strong><br />

<strong>Wirtschaft</strong>skammer vervierfachen<br />

und wir sind nun in allen<br />

Sparten der <strong>Wiener</strong> <strong>Wirtschaft</strong><br />

mit Sitz und Stimme vertreten.<br />

Neben der <strong>Wiener</strong> <strong>Wirtschaft</strong>skammerwahl<br />

Anfang des Jahres<br />

war FPÖ pro Mittelstand heuer<br />

aber vor allem bei einem zweiten<br />

Wahlgang gefordert: Den <strong>Wiener</strong><br />

Landtags-, Gemeinde- und Bezirksvertretungswahlen.<br />

An der<br />

» FPÖ pro Mittelstand<br />

ist Anwalt der kleinen<br />

und mittleren<br />

Unternehmen<br />

Foto: FPÖ<br />

Mag. Reinhard Pisec, BA, Präsident FPÖ pro Mittelstand<br />

Seite unseres Ehrenobmanns<br />

HC Strache zeigten die Mandatarinnen<br />

und Mandatare auf allen<br />

Ebenen des Wahlkampfs hervorragenden<br />

Einsatz. Eine große<br />

Anzahl der Mitglieder von FPÖ<br />

pro Mittelstand stellen sich auf<br />

Bezirks- und Landesebene als<br />

Kandidaten zur Verfügung und<br />

setzten sich im Wahlkampf an<br />

der Seite von HC Strache für die<br />

kleinen und mittleren Unternehmen<br />

und eine <strong>Wirtschaft</strong>spolitik<br />

mit Hausverstand ein.<br />

Das Wahlergebnis, wo die FPÖ<br />

mit 31 <strong>Pro</strong>zent und 34 Mandaten<br />

in den <strong>Wiener</strong> Landtag- und Gemeinderat<br />

einziehen konnte, ist<br />

ein leuchtender Beweis, dass sich<br />

konsequente und ehrliche Politik<br />

auszahlt. Wie Nachwahlanalysen<br />

ergeben haben, haben diesmal<br />

nicht weniger als 22 <strong>Pro</strong>zent<br />

der <strong>Wiener</strong> Unternehmerinnen<br />

und Unternehmer der FPÖ ihr<br />

Vertrauen geschenkt. Viele engagierte<br />

und erfolgreiche Unternehmer<br />

konnten diesmal in den<br />

Landtag und die Bezirksvertretungen<br />

einziehen, an der Spitze<br />

etwa unser neuer Klubobmann<br />

im Rathaus, Dominik Nepp,<br />

oder unser neuer Bezirksvorsteher<br />

in Simmering, Paul Stadler.<br />

Die selbsternannte <strong>Wirtschaft</strong>spartei<br />

ÖVP erzielte im Vergleich<br />

nur 13 <strong>Pro</strong>zent und kam damit<br />

auf den abgeschlagenen vierten<br />

Platz.<br />

Dieses Ergebnis ist für uns Auftrag<br />

und Ansporn zugleich, mit<br />

voller Kraft für die KMU in Wien<br />

und ihre Interessen einzutreten.<br />

Mit Anfang 2016 beginnen bereits<br />

wieder die Vorbereitungen<br />

für die <strong>Wirtschaft</strong>skammerwahlen<br />

2020, wo wir diesmal das Ziel<br />

haben, mehr als 100 Mandate in<br />

den einzelnen Fachgruppen zu<br />

erreichen und den selbstherrlichen<br />

ÖVP-<strong>Wirtschaft</strong>sbund an<br />

der Kammerspitze abzulösen.<br />

Es gibt viel zu tun, denn mit der<br />

Fortsetzung der rot-grünen Rathauskoalition<br />

werden fünf weitere<br />

Jahre der <strong>Wirtschaft</strong>sfeindlichkeit,<br />

des Bürokratismus und<br />

der Abgabenbelastung auf die<br />

<strong>Wiener</strong> <strong>Wirtschaft</strong> zukommen.<br />

Wir von FPÖ pro Mittelstand<br />

werden hier als Anwalt der kleinen<br />

und mittleren Unternehmen<br />

ohne Wenn und Aber an der Seite<br />

der <strong>Wiener</strong> <strong>Wirtschaft</strong>streibenden<br />

stehen, und sie weiterhin<br />

mit Rat, Tat und politischer<br />

Unterstützung vertreten.<br />

Frohe Weihnachten &<br />

<strong>Pro</strong>sit 2016! <br />

Mag. Reinhard Pisec, BA<br />

Präsident FPÖ pro Mittelstand<br />

Inhalt<br />

Auftrag und Ansporn:<br />

Nachwahlanalyse von Mag. Reinhard<br />

Pisec, BA und sein Ausblick. Seite 3<br />

Rot-Grün II:<br />

Heinz-Christian Strache über<br />

die Koalition der Verlierer. Seite 4<br />

Konjunktur:<br />

MMMag. Dr. Axel Kassegger über<br />

die Mogelpackung Steuerreform. Seite 5<br />

Steuerentlastung:<br />

MMag. DDr. Hubert Fuchs<br />

über das freiheitliche Modell. Seite 6<br />

Freiheitliche <strong>Wirtschaft</strong>:<br />

Die FPÖ-Wien als die <strong>Wirtschaft</strong>spartei<br />

auf allen politischen Ebenen. Seite 7<br />

Foto: Parlamentsdir./Bildagentur Zolles KG/Mike Ranz<br />

Foto: Parlamentsdir./Bildagentur Zolles KG/Mike Ranz<br />

Foto: FPÖ<br />

Foto: FPÖ<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktuell<br />

| 3


wirtschaft aktuell<br />

HC Strache:<br />

„Rot Grün sind weitere fünf<br />

verlorene Jahre für Wien“<br />

❚ HC Strache,<br />

FPÖ-Bundesobmann,<br />

Ehrenpräsident von<br />

FPÖ pro Mittelstand<br />

Foto: FPÖ<br />

Der freiheitliche Bundes- und <strong>Wiener</strong> Landesparteiobmann<br />

HC Strache über die „Koalition der Verlierer“.<br />

Die wiedergeschlossene Rathaus-Koalition<br />

zwischen<br />

Rot-Grün ist und bleibt eine<br />

Koalition der Verlierer. Die <strong>Wiener</strong><br />

<strong>Wirtschaft</strong> und die <strong>Wiener</strong> Arbeitnehmer<br />

werden weitere fünf<br />

Jahre unter der Knechtschaft einer<br />

wirtschaftsfeindlichen Rathausbürokratie<br />

leiden müssen, die den<br />

Leistungsträgern das Geld aus der<br />

Tasche zieht und ihre Einsatzbereitschaft behindert.<br />

SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl<br />

und die grüne Vizebürgermeisterin Maria<br />

Vassilakou werden weiterhin alles dazu tun,<br />

um auf dem Rücken der <strong>Wiener</strong> <strong>Wirtschaft</strong><br />

ihre Belastungspolitik voranzutreiben.<br />

Monat für Monat gibt es in Wien neue Arbeitslosen-Rekorde.<br />

12.000 Bürger haben allein<br />

durch die Ostöffnung des Arbeitsmarkts<br />

ihren Job verloren. Mehr als 400.000 Wie-<br />

nerinnen und <strong>Wiener</strong><br />

müssen ihr Leben unter<br />

der Armutsgrenze fristen,<br />

darunter 100.000<br />

Kinder und Jugendliche.<br />

Mehr als 160.000<br />

Menschen sind in der<br />

Hauptstadt auf die Mindestsicherung<br />

angewiesen.<br />

65 <strong>Pro</strong>zent der Bezieher<br />

in Österreich stammen aus Wien.<br />

Zur arbeits- und sozialpolitischen Geisterfahrt<br />

von Häupl und Vassilakou gesellte sich<br />

aber in den vergangenen fünf Jahren auch<br />

eine finanzpolitische Fahrt ins Fiasko. Mittlerweile<br />

hat die Stadt Wien 16 Milliarden<br />

Euro an Verbindlichkeiten in der Stadtverwaltung<br />

und ihren ausgegliederten Unternehmungen<br />

angehäuft. Damit nimmt die<br />

rot-grüne Verlierer-Koalition der Stadt Wien<br />

jeglichen Handlungsspielraum. Investitionen<br />

» Mehr als 400.000<br />

<strong>Wiener</strong>innen und <strong>Wiener</strong><br />

müssen ihr Leben<br />

unter der Armutsgrenze<br />

fristen!<br />

in eine tatsächliche Arbeitsmarktpolitik, eine<br />

leistungsorientierte Förderungspolitik für<br />

die heimische <strong>Wirtschaft</strong>, eine Bildungsoffensive<br />

vor allem in dem Bereich der Lehrlings-<br />

und Facharbeiterausbildung und in<br />

den Forschungsstandort können durch diesen<br />

Schuldenberg nicht in Angriff genommen<br />

werden.<br />

Was bleibt bzw. kommen wird, sind weitere<br />

Belastungen für die kleinen und mittleren<br />

<strong>Wiener</strong> Unternehmen. Wenn nicht schleunigst<br />

an den richtigen Stellen – etwa bei ideologiegetriebenen<br />

Subventionen oder Prestige-<br />

<strong>Pro</strong>jekten, die stets in einem Desaster enden<br />

- gespart wird, dann wird ganz sicher wieder<br />

die Belastungskeule ausgepackt. Dazu kommen<br />

weitere rot-grüne „Verkehrsberuhigungskonzepte“,<br />

die nach dem <strong>Pro</strong>jekt Mariahilferstraße<br />

dazu führen werden, dass weitere<br />

bisher belebte Einkaufs- und Geschäftsstraßen<br />

kaputtgemacht werden. <br />

4 | <strong>Wirtschaft</strong> Aktuell


wirtschaft aktuell<br />

:Kommentar<br />

❚ NAbg. MMMag. Dr. Axel Kassegger, FPÖ <strong>Wirtschaft</strong>ssprecher<br />

» Rot-Schwarz fährt die<br />

<strong>Wirtschaft</strong> an die Wand<br />

Foto: Parlamentsdirektion/PHOTO SIMONIS<br />

Dunkelgraue Wolken türmen<br />

sich über der österreichischen<br />

Konjunkturentwicklung<br />

für 2016 auf.<br />

Die Zahlen des <strong>Wirtschaft</strong>sforschungsinstituts<br />

Wifo im III.<br />

Quartal <strong>2015</strong> zeigen lediglich<br />

ein Wachstum von 0,3 <strong>Pro</strong>zent!<br />

Im Jahresdurchschnitt wuchs die<br />

österreichische <strong>Wirtschaft</strong> zwischen<br />

2012 und <strong>2015</strong> lediglich<br />

um 0,5 <strong>Pro</strong>zent. Obwohl man für<br />

die kommenden Jahre wieder<br />

einmal von einem Wachstum<br />

von 1,5 <strong>Pro</strong>zent ausgeht, kann<br />

man davon ausgehen, dass diese<br />

optimistische Einschätzung, wie<br />

in der Vergangenheit, deutlich<br />

unterschritten wird.<br />

» 3. Quartal <strong>2015</strong>:<br />

„Wachstum“ von<br />

0,3 <strong>Pro</strong>zent<br />

Dafür gibt es schon wieder Indikatoren<br />

des jüngsten Wifo-Konjunkturtests,<br />

die auf einen Stopp<br />

der Konjunkturerholung in Österreich<br />

hindeuten. Dies bestätigt die<br />

von Fakten aus der Realwirtschaft<br />

ausgehende FPÖ-Kritik an dieser<br />

rot-schwarzen Regierung, die mit<br />

ihren halbherzigen und kurzsichtigen<br />

Maßnahmen keine langfristige<br />

Konjunkturankurbelung zustande<br />

bringen wird. Faymann und Mitterlehner<br />

müssen endlich die anstehenden<br />

Reformen angehen und<br />

ihr Schönreden der unzähligen<br />

schlechten <strong>Wirtschaft</strong>sprognosen<br />

beenden.<br />

Wifo <strong>Pro</strong>gnose 2016:<br />

Mittlerweile zählt Österreich<br />

zu den wachstumsschwächsten<br />

Volkswirtschaften innerhalb der<br />

EU und hat eine hohe Schuldenquote,<br />

einen massiven Anstieg der<br />

Arbeitslosenrate sowie eine sinkende<br />

<strong>Pro</strong>duktivität. Trotzdem<br />

gibt es keine echten Strukturreformen<br />

und auch keinen ernsthaften<br />

Bürokratieabbau. Zudem schafft es<br />

die Regierung nicht, die Stimmung<br />

in der <strong>Wirtschaft</strong> zu verbessern.<br />

Maßnahmen wie die Registrierkassenpflicht,<br />

die die Unternehmer<br />

dem Generalverdacht des<br />

Betrugs aussetzen, bringen noch<br />

mehr Demotivation.<br />

In Wahrheit ist die von Rot-<br />

Schwarz angepriesene „größte<br />

Steuerreform der Zweiten Republik“<br />

eine Mogelpackung der<br />

Sonderklasse und wird der österreichischen<br />

Bevölkerung im Endeffekt<br />

nichts bringen. Ohne ein<br />

zukunftsfittes Gesamtreformkonzept<br />

wird diese Tarifsenkung ohne<br />

Wirkung rasch verpuffen und wird<br />

somit den privaten Konsum nicht<br />

einmal in Ansätzen ankurbeln<br />

können. <br />

☛ Nach der flauen Entwicklung 2012/<strong>2015</strong> (+0,5% p. a.) expandiert die heimische <strong>Wirtschaft</strong> mittelfristig<br />

mäßig (2016/2020 +1,5% p. a.). Insbesondere wachsen die Investitionen verhalten, und der<br />

Außenbeitrag trägt zum <strong>Wirtschaft</strong>swachstum weniger bei als vor der Finanzmarkt- und <strong>Wirtschaft</strong>skrise.<br />

Der private Konsum erhält durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen infolge der Steuerreform<br />

<strong>2015</strong>/16 einen gewissen Impuls und dürfte im <strong>Pro</strong>gnosezeitraum um 1,3% p. a. zunehmen<br />

(2011/<strong>2015</strong> +0,5% p. a.). Die leichte Expansion ermöglicht zwar eine Ausweitung der Beschäftigung<br />

(2016/2020 +1% p. a.), diese reicht aber nicht aus, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit<br />

bis 2018 zu verhindern.<br />

Quelle: konjunktur.wifo.ac.at<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktuell<br />

| 5


wirtschaft aktuell<br />

❚ NAbg. MMag. DDr. Hubert Fuchs, FPÖ Finanzsprecher<br />

Foto: Parlamentsdirektion/PHOTO SIMONIS<br />

Die Steuerreform als rot-schwarzeR<br />

Anschlag auf die <strong>Wirtschaft</strong> !<br />

Die 8 Todsünden der Bundesregierung gegen die <strong>Wirtschaft</strong>:<br />

1. Erhöhung des Umsatzsteuersatzes von 10 auf 13<br />

<strong>Pro</strong>zent für Beherbergung<br />

2. Registrierkassenpflicht, Belegerteilungspflicht und<br />

Finanzstrafgesetz<br />

3. Grunderwerbssteuergesetz verkompliziert<br />

Steuerreform Druck <strong>Pro</strong>M_Druck 18.05.15 15:53 Seite 1<br />

» SPÖ&ÖVP haben mit der ab<br />

1.1 2016 in Kraft tretenden<br />

sogenannten „Steuerreform“<br />

acht Todsünden<br />

gegen die österreichische<br />

<strong>Wirtschaft</strong> formuliert.<br />

4. Einschränkung bei Einlagenrückzahlung<br />

5. Afa-Anteil für Grund und Boden verdoppelt<br />

6. Afa Verteilungszeitraum von 10 auf 15 Jahre erhöht<br />

7. Inflationsabschlag gestrichen<br />

8. Immobilienertragsteuer erhöht<br />

Demgegenüber haben FPÖ pro<br />

Mittelstand und FPÖ ein klares<br />

Konzept für eine tatsächliche<br />

Steuer- und Tarifreform mit<br />

Nachhaltigkeit und für den <strong>Wirtschaft</strong>sstandort<br />

vorgelegt.<br />

Bezugsquelle<br />

FPÖ pro Mittelstand<br />

Bartensteingasse 14/10<br />

1010 Wien<br />

Tel.: +43 – 1 – 402 53 55<br />

Fax: +43 – 1 – 402 53 55 49<br />

E-Mail: office@fpoe-promittelstand.at<br />

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www.facebook.com/FPOEpromittelstand<br />

auch zum Herunterladen als PDF:<br />

http://bit.ly/1YzO6KE<br />

„Um in Österreich wieder<br />

Wohlstand zu schaffen, bedarf<br />

es aus der Sicht der FPÖ folgender<br />

Voraussetzungen: Man<br />

darf nicht mehr ausgeben, als<br />

man einnimmt. Ohne Arbeit<br />

entsteht nichts. Ohne Sparen<br />

kann weder Kapital gebildet<br />

noch investiert werden. Diese<br />

einfachen Zusammenhänge<br />

der Ökonomie werden von<br />

SPÖ und ÖVP nicht verstanden.<br />

Dies ist insofern erstaunlich,<br />

als diese Grundsätze<br />

auch im täglichen Leben für<br />

uns alle gelten“<br />

NAbg. DDr. Hubert Fuchs, FPÖ-<br />

Finanzsprecher und Steuerexperte<br />

Foto: Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles KG / Mike Ranz<br />

6 | <strong>Wirtschaft</strong> Aktuell


❚ Freiheitliche <strong>Wirtschaft</strong>:<br />

Die FPÖ Wien als die <strong>Wirtschaft</strong>spartei!<br />

Fotos: FPÖ<br />

Mag. Johann Gudenus<br />

FPÖ-Vizebürgermeister Wien<br />

Die Landtags-, Gemeinderatsund<br />

Bezirksratswahlen am<br />

11. Oktober <strong>2015</strong> beweisen es,<br />

die FPÖ Wien ist die <strong>Wirtschaft</strong>spartei<br />

in der Bundeshauptstadt.<br />

Durch das hervorragende Wahlergebnis<br />

von 31 <strong>Pro</strong>zent und 34<br />

Mandaten, - bei den <strong>Wiener</strong> Unternehmerinnen<br />

und Unternehmern<br />

konnte die FPÖ mit 22<br />

<strong>Pro</strong>zent klar den 2. Platz noch<br />

vor Grünen und der auf dem<br />

vierten Platz abgeschlagenen<br />

ÖVP erringen. Dieses Ergebnis<br />

führt dazu, dass mit dem neuen<br />

FPÖ-Klubobmann Dominik<br />

Nepp und den Landtagsabgeordneten<br />

Karl Baron, Klaus Handler,<br />

Ing. Udo Guggenbichler, MSc,<br />

Dietrich Kops und Rudolf Stark<br />

gleich sechs Repräsentanten aus<br />

der <strong>Wiener</strong> <strong>Wirtschaft</strong> im Landtag<br />

vertreten sind.<br />

FPÖ-Initiativen für die <strong>Wirtschaft</strong><br />

Paul Stadler<br />

FPÖ-Bezirksvorsteher Wien 11<br />

Dazu kommt Mag. Reinhard<br />

Pisec, Präsident FPÖ pro Mittelstand<br />

ein weiterer Unternehmer<br />

in der Riege der vier <strong>Wiener</strong><br />

FPÖ-Bundesräte.<br />

Im Stadtsenat werden<br />

die <strong>Wiener</strong> Unternehmer<br />

durch<br />

Vizebürgermeister<br />

Mag. Johannes<br />

Gudenus und Stadtrat<br />

David Lasar vertreten,<br />

die neben<br />

ihrer aktiven Kontrollfunktion<br />

gegenüber<br />

der Verwaltung auch als<br />

wichtige Ansprechpartner für<br />

internationale <strong>Wirtschaft</strong>skontakte<br />

für Wien aktiv sein werden.<br />

Damit nicht genug, hat das Simmeringer<br />

Urgestein Paul Stadler<br />

als erfolgreicher Unternehmer<br />

und FPÖ-Bezirkspolitiker durch<br />

Dominik Nepp<br />

FPÖ-Klubobmann Wien<br />

» FPÖ <strong>Wirtschaft</strong>s-<br />

Repräsentanten im<br />

Stadtsensat, dem<br />

Gemeinderat und<br />

dem Bundesrat<br />

einen klaren Wahlsieg zum ersten<br />

Mal in der Geschichte die Position<br />

des Bezirksvorstehers erringen<br />

können. Dazu kommen<br />

mehrere dutzend Unternehmerinnen<br />

und Unternehmer<br />

sowie<br />

Freiberufler,<br />

die als FPÖ-Bezirksmandatare<br />

in den 23 Gemeindebezirken<br />

die <strong>Wiener</strong> <strong>Wirtschaft</strong><br />

erfolgreich<br />

vertreten werden.<br />

Viele von ihnen arbeiten auch<br />

aktiv auf der Ebene des <strong>Wirtschaft</strong>sparlaments,<br />

der <strong>Wirtschaft</strong>ssparten<br />

und der einzelnen<br />

Fachgruppen und Innungen<br />

im Rahmen von FPÖ pro Mittelstand<br />

für die Berufskollegen in<br />

der Interessenvertretung mit. <br />

☛ Dringlichkeit der Abschaffung der Mehrfach-Pflichtmitgliedschaften in den <strong>Wirtschaft</strong>skammern<br />

(966/A(E))<br />

☛ Aufhebung der <strong>Wirtschaft</strong>ssanktionen gegen die Russische Föderation (1277/A(E))<br />

☛ Gesetzliche Deckelung der Bank-Überziehungszinsen (665/A(E))<br />

☛ Finanzielle Belastung von Stromkunden durch „Smart Meter“(1133/A(E))<br />

☛ Senkung der Verzugszinsen in der Sozialversicherung (476/A(E))<br />

☛ Evaluierung und Abänderung der bürokratischen Lebensmittelinformationsverordnung<br />

(873/A(E))<br />

☛ Absetzbarkeit von Mietvertragserrichtungskosten und Maklerprovisionen (437/A(E))<br />

☛ Rechtssicherheit und Nichtraucherschutz (854/A(E))<br />

☛ Klare gesetzliche Regelung für eine unbürkoratische und belastungsfreie kurzfristige Mitarbeit<br />

von Familienangehörigen in Gastronomiebetrieben (1394/A(E))<br />

☛ Ersatzlose Streichung der Sektsteuer (438/A(E))<br />

☛ Rücknahme der geplanten Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Beherbergung (1174/A(E))<br />

Impressum:<br />

Verleger, Hersteller und Herausgeber: FPÖ pro Mittelstand, 1010 Wien, Bartensteingasse 14/10<br />

Für den Inhalt verantwortlich: Thomas Schmidt • Verlags- und Herstellungsort: Wien • GZ 14Z040144M P.b.b.<br />

wirtschaft aktuell<br />

Rot-Grün fährt die<br />

<strong>Wirtschaft</strong> weiterhin<br />

mit Vollgas gegen die<br />

Wand,<br />

die freiheitlichen<br />

halten mit Konzepten<br />

und einer starken<br />

Mannschaft dagegen.<br />

<strong>Wiener</strong> ÖVP hat endgültig<br />

abgedankt!<br />

Die <strong>Wiener</strong> ÖVP hat demgegenüber<br />

als Ansprechpartner<br />

der <strong>Wirtschaft</strong> in der Bundeshauptstadt<br />

endgültig abgedankt.<br />

Durch den Wähler mit lediglich<br />

9,2 <strong>Pro</strong>zent der Stimmen und bescheidenen<br />

sieben Mandaten total<br />

abmontiert, ist sie nicht mehr in<br />

der Lage die <strong>Wiener</strong> <strong>Wirtschaft</strong> zu<br />

vertreten. Obwohl der ÖVP-<strong>Wirtschaft</strong>sbund<br />

unter <strong>Wirtschaft</strong>skammerpräsident<br />

Walter Ruck<br />

und <strong>Wirtschaft</strong>sbund-Direktor<br />

Alexander Biach den Wahlkampf<br />

wesentlich mitgestaltete, gaben<br />

diesmal bescheidene 13 <strong>Pro</strong>zent<br />

der Unternehmer ihre Stimmen<br />

der <strong>Wiener</strong> ÖVP. Nur mehr ein<br />

einziger der sieben Mandatare,<br />

LAbg. Dr. Fritz Aichinger, ein<br />

ehemaliger Unternehmer und<br />

<strong>Wirtschaft</strong>skämmerer, kann bei<br />

Nachsicht aller Taxen noch im<br />

Entferntesten als <strong>Wirtschaft</strong>svertreter<br />

bezeichnet werden.<br />

So haben die selbstherrlichen<br />

<strong>Wirtschaft</strong>skammerpotentaten<br />

auch auf Landtagsebene keinerlei<br />

tatsächlichen Ansprechpartner<br />

mehr für ihr „ständestaatliches<br />

Politikverständnis“. Mit einer<br />

Wiederauflage von Rot-Grün hat<br />

ihnen auch die Rathaus-SPÖ den<br />

Sessel vor die Tür gestellt. Das<br />

wird Ruck und Co bzw. den <strong>Wirtschaft</strong>sbund<br />

aber auch weiterhin<br />

nicht davon abhalten, jede Belastung<br />

auf Bundesebene, die das<br />

Duo Faymann/Mitterlehner der<br />

<strong>Wiener</strong> <strong>Wirtschaft</strong> zumutet, brav<br />

mitzutragen.<br />

<strong>Wirtschaft</strong> Aktuell<br />

| 7


FREIHEITLICHE WIRTSCHAFT<br />

PRO MITTELSTAND<br />

Heinz-Christian Strache<br />

FPÖ-Bundesparteiobmann<br />

Mag. Reinhard Pisec, BA<br />

Präsident FPÖ pro Mittelstand<br />

Wir sind der Anwalt<br />

der Kleinen und<br />

Mittleren Unternehmen<br />

Foto: FPÖ<br />

FPOEproMittelstand<br />

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