Aufrufe
vor 5 Monaten

interesse 04/2016

In der Ausgabe 4/2016 widmet sich inter|esse folgenden Schwerpunkten: •Was muss, was kann Schule leisten? •Zu „Schule und Bildung“ streiten sich die Geister •Planspiel SCHUL/BANKER •Neues Kapitel bei „Geld im Unterricht“ •PISA-Finanzwissen: ohne Deutschland

interesse

inter|esse Ausgabe 4 ◆ 2016 Daten – Fakten – Hintergründe REFLEXIONEN 2016 Was muss, was kann Schule leisten? S. 4 Zu „Schule und Bildung“ streiten sich die Geister S. 6 Planspiel SCHUL/BANKER S. 8 Neues Kapitel bei „Geld im Unterricht“ S. 8 PISA-Finanzwissen: ohne Deutschland S. 8 Bildung – systemrelevant! Deutschland vor neuen (und alten) Herausforderungen Ohne Bildung keine gute Zukunft! Das gilt für den Einzelnen wie für Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt. Doch wird der Bildung tatsächlich die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt? Wo steht Deutschland im internationalen Bildungsvergleich, und verfügen wir über genügend „Human Resources“, um Digitalisierung und Globalisierung zu meistern? Werden in den Schulen überhaupt die „richtigen“ Inhalte vermittelt, um junge Menschen auf das Berufs- und Erwachsenenleben vorzubereiten? – Themen, die im Mittelpunkt des Dialogforums REFLEXIONEN standen, das der Bankenverband Anfang November in Kooperation mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) durchführte. Wie wollen wir Bildung vermitteln angesichts eines enorm beschleunigten Wachstums des Wissens, und wie können junge Menschen befähigt werden, mit der Wissensflut für sich und unsere Gesellschaft produktiv umzugehen? Diese Fragen stellte Dr. Hans-Walter Peters, Präsident des Bankenverbandes und Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter der Privatbank Berenberg, in seiner Begrüßungsrede und machte deutlich, dass sich das Land auch und gerade in der Bildung nicht auf dem Status Quo ausruhen könne. Die Anforderung an Wissen und Fertigkeiten seien in den letzten Jahren weiter gestiegen. Deshalb müsse es politische und gesellschaftliche Aufgabe sein, die Qualität der Bildung zu verbessern. Zu den neuen Herausforderungen zählte Peters insbesondere die Digitalisierung mit ihren Auswirkungen auf die Arbeitswelt von morgen. „Lehrpläne und Arbeitsmethoden an den Schulen“, so forderte er, „müssen an die digitale Gegenwart und Zukunft angepasst werden.“ Ebenso sei klar, dass etwa die Integration von Hunderttausenden Flüchtlingen in die deutsche Gesellschaft nur über Bildung und Ausbildung gelingen könne. „Die Schule muss ein Ort sein, an dem junge Menschen