rmc kartsport - ROTAX MAX Challenge

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KARTSPORT

MotorSport XL 08/08

KURZ-NEWS

■ Wildkart-Racing-Team

Zum Fototermin lud in Oppenrod das

Wildkart-Racing-Team um Christian

Wagner. Seit diesem Jahr neu in der

RMC setzt die Mannschaft mit Jan-

nik Wagner, Philipp Schmidt (beide

MiniMAX), Nico Wagner, Maximilian

Lawinger (beide JuniorMAX) und Denis

Thum (MAX-DD2) fünf Piloten ein.

■ Tempolimit bewährt sich

Analog zu den internationalen Regularien

kamen in Oppenrod erstmals

die sogenannten „Slow“-Schilder

zum Einsatz. Sowohl beim Start

als auch bei Unfällen gilt dann auf

der gesamten Runde ein deutlich reduziertes

Tempo. Insgeamt zeigten

sich alle Beteiligten davon begeistert.

■ M-Tec und die „Men in Black“

Das Team M-Tec-Racing präsentierte

sich in Oppenrod in neuen Farben.

Karts, Truck und Overalls sind ab sofort

in schwarz mit roten Akzenten

gehalten.

■ Kochen mit Carola

Carola Jarzyk ist die

gute Seele im Hause

TOM-TECH / VRK und

bekocht ihr Team bei

jedem Rennen. Genau

wie ihre Piloten,

wird auch sie immer professioneller:

In Oppenrod gab es die Kochschürze

im Team-Look.

■ Happy Birthday Sommerkinder

In Oppenrod feierten gleich drei RMC-

Organisationsmitglieder ihre Geburtstage:

Harry Brückmann (Sportkommissar),

Sabrina Kratzner (Organisation)

und der Autor dieses Berichts

Timo Deck (PR). Organisationsleiter

Uwe Jäger (l.) und Rennsekretär

Wolfgang Bimber (r.) hatten einen

entsprechneden Geburtstagsbanner

vobereitet.

RMC

Matthias Bäurle (#408) feierte einen erneuten Doppelsieg bei den JuniorMAX/World. Hinter ihm jeweils Maximilian Gunkel (#407)

binnen weniger Runden egalisierte.

Im letzten Umlauf folgte

dann auch das nicht überraschende

Angriffsmanöver des M-Tec-Piloten,

was ihm wenige Meter vor

dem Ziel die Spitze einbrachte.

Doch Kreutz hatte noch nicht aufgegeben

und hatte zwei Kurven

später seinen Konter parat, der

letztlich das Rennen zu seinen

Gunsten entschied.

Das Finale war an Spannung kaum

zu überbieten. Das 18-ründige

Rennen hatte so ziemlich alles parat,

was man sich vorstellen kann:

Nach dem Start hatten sich Kreutz,

Huber und Severin an die Spitze

setzen können, während dahinter

Bastian Krapoth (Sodi) Platz

vier eingenommen hatte. Dann

wurden die Sitten härter. Als erstes

erwischte es Severin, der nach

einem Body(work)check auf Platz

neun zurückgereicht wurde. Ähnlich

erging es Krapoth, der klassisch

umgedreht wurde und sich

plötzlich am Ende des Feldes wie-

� Pole-Position, Platz zwei

im Prefinale und Ausfall

im Finale – Sodi-Pilot

Carsten Müller in

der MAX-DD2

derfand. Die Spitze sah es gelassen

und so hatten sich Kreutz und

Huber zwischenzeitlich sicher auf

ihren Positionen etabliert, wobei

Kreutz aufgrund nachlassender

Reifen gegen Rennende Huber

den Vortritt ließ. Eine Entscheidung

war das jedoch noch nicht,

denn von hinten kündigte sich

plötzlich eine neue Gruppe an.

Alexander Voll, Tommy Helfinger

(Kombi), Kevin Hamann

(Kombi) und ein wiedererstarkter

Maximilian Severin rückten

immer näher. Vor allen Dingen

Severin fuhr plötzlich wie entfesselt

und legte sich Helfinger

und Hamann zurecht. Zu einem

Angriff auf Voll sollte es derweil

nicht mehr kommen, da der M-

Tec-Pilot gegen Rennende mit

technischen Problemen die Box

ansteuerte. Für Severin war der

geerbte dritte Platz noch nicht das

Ende der Fahnenstange: Mit

scheinbarer Leichtigkeit kassierte

er Kreutz als nächstes, um nur

wenige Meter später auch Huber

News und Infos im Internet: www.motorsport-xl.de

niederzuringen. Dem nicht genug

nutzte der CRG-Pilot die letzten

Runden, um sich zudem einen beeindruckenden

Vorsprung herauszufahren.

Mit diesem Husarenritt

sicherte er sich am Ende

seinen verdienten ersten RMC-

Sieg. Huber sah dahinter als sicherer

Zweiter das Ziel, während

Kreutz knapp aber erfolgreich seinen

dritten Platz verteidigte. Vierter

wurde Hamann vor Haida. Der

als Tabellenführer angereiste Birel-Pilot

erlebte im Prefinale nach

mehreren Abflügen ein Waterloo,

sorgte aber mit seiner sehenswerten

Aufholjagd im Finale für

Schadensbegrenzung.

MAX-DD2: Sebastian Silberling feiert

ersten MAX-DD2-Sieg in Oppenrod

Carsten Müller (Sodi) meldete

sich nach einem bislang eher durchwachsenen

Saisonverlauf im Zeittraining

von Oppenrod zurück an

der Spitze. Mit einer Zeit von

48.611 Sekunden, die an diesem

Wochenende auch keiner mehr

�André Huber: Der erste Sieg

ist nur eine Frage der Zeit. Dank

konstant, guter Ergebnisse ist

er neuer Tabellenführer bei

den MAX/World-Piloten.

unterbieten konnte, bugsierte sich

der Rekordmeister auf die Pole-

Position. Gleich neben ihm etablierte

sich ein an diesem Wochenende

blendend aufgelegter

Sebastian Silberling (CRG) auf

Platz zwei. Dahinter bildeten die

"alten Hasen" Andreas Matis (Kombi)

und Bela Szilagyi (M-Tec) die

zweite Startreihe, bevor Tabellenführer

Denis Thum (Wildkart)

und Marc Landwehr (Mach1) die

weiteren Positionen einnahmen.

Silberling erwischte den besten

Start zum Prefinale. Er setzte sich

sofort ab und fuhr einen deutlichen

Start-Ziel-Sieg ein. Auch der

zweite Platz von Carsten Müller

stand zu keinem Zeitpunkt in Frage.

Anders der Kampf um Rang

drei. Hier meldeten Szilagyi, Thum,

Matis und Landwehr ihre Ansprüche

an. Am Ende verteidigte

Szilagyi seine Position jedoch eisern

bis ins Ziel. Pech hatte Landwehr,

der kurz vor Rennende noch

mit Getriebeproblemen ins Mittelfeld

zurückgereicht wurde.

Im Finale überließ Silberling

nichts dem Zufall. Mit einem Raketenstart

hechtete er dem Feld

schon in der ersten Kurve auf und

davon. Die Verfolger Szilagyi, Matis,

Thum und Müller widmeten

sich derweil dem Kampf um die

Ehrenplätze. Eine Vorentscheidung

fiel dann schon in der drit-

� Prominenz bei der Siegerehrung: Georg

Bellof Senior überreichte die Pokale

�Kombikart-Pilot Andreas Matis sicherte

sich in Oppenrod den ersten Podiumsplatz

der laufenden Saison in der MAX-DD2

ten Runde. Als Thum bei einem

Angriff auf Matis von der Linie

geriet, kollidierte er mit dem nachfolgenden

Müller. Während der

Tabellenführer die Fahrt fortsetzen

konnte, landete Müller im Aus.

Fortan gab es keine Positionsverschiebungen

mehr. Silberling

feierte mit fast zehn Sekunden

Vorsprung den Sieg vor Szilagyi,

der sich gegen den Drittplatzierten

Matis wehren konnte. Die Plätze

vier und fünf gingen an Thum

und Landwehr.

"Insgesamt war die Veranstaltung

in Oppenrod eine gelungene Premiere.

Die Anlage hat sich sehr

empfohlen", freute sich RMC-Präsident

Peter Kessler am Sonntagabend.

Dem konnten auch die angereisten

RMC-Sponsoren Michael

Baumann (atlantis), Uli Mesch

(memotec) und Peter Bürger (Point

Racing) ebenso zustimmen, wie

Ehrengast Georg Bellof Senior,

der am Abend die Siegerehrung

vornahm.

TEXT: TIMO DECK

FOTOS: M. STOCKMANN, T.DECK

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