Manche nennen es „GlamJazz“, andere eine - Bizz! Das Magazin

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kunst[boxx] KUNSTTERMINE DES MONATS

EXKURS: BOB ROSS

HAPPY PAINTING

kult, kunst oder kitsch?

Hätte Kishon statt Moderne Kunst das Thema „Romantische Malerei“

gewählt, so hätten er wie auch seine Leser Bob Ross als amüsanten

Diskussions-Stoff genossen. Und trotz der wahrscheinlich heftigen

Reaktionen der Kunstszene auf die „Bildproduktionen“, zieht er immer noch

Künstlerseelen, Hobbymaler, aber auch „Kunstbanausen“ in seinen Bann.

The Joy of Painting wird beinah weltweit ausgestrahlt und macht Bob Ross

zu einer Kultfigur. Viele Bewundern ihn für seine Kunst innerhalb einer halben

Stunde aus einer leeren Leinwand mithilfe von grossen Pinseln ein Kunstwerk

enstehen zu lassen. Manche kennen ihn auch nur als den sympathischen

Mann mit der coolen Afro-Frisur und der Tranquilizer-Stimme. Doch wer war

Bob Ross und wie wurde er so bekannt?

Robert „Bob“ Ross wurde am 29. Oktober 1942 als Sohn eines Tischlers

in Florida geboren. In der neunten Klasse gab er die Schule auf

und ging mit 18 zur US Airforce, bei der er sich für 20 Jahre verpflichtete.

Er erhoffte sich durch die Air Force in der Welt herumzukommen

und andere Orte als Florida kennen zulernen. In einer seiner „The-

Joy-of-Painting“-Folgen amüsierte er sich später darüber, dass er die

erste Zeit in Florida stationiert war. 12 der 20 Jahre verbrachte er in

Alaska.

Hier nahm er seine erste Malstunden beim Alaska United Service

Organizations Club. Trotz der anstregenden Arbeit bei der Air Force

nahm sich Bob viel Zeit um in Malkursen von Instructoren oder Universitäten

das Malen zu erlernen und zu verbessern. Eines Tages sah

Bob die Malsendung von William „Bill“ Alexander im Fernsehen. Er war

sofort gefangen vom Charme und der Ausstrahlung Bill Alexanders,

ebenso von dessen Maltechnik und seinen ungewöhnlichen Werkzeugen.

Bob erkannte sofort, dass er die „Technik für Ungeduldige“

gefunden hatte, nach der er die ganze Zeit gesucht hatte. Er nannte

das später scherzhaft „the lazy man‘s technique“. Später erlernte er

die „Nass auf Nass Technik“ von William/Bill Alexander, die es ihm

erlaubte Ölschichten direkt aufeinander aufzutragen - damit war es

möglich komplette Bilder innerhalb einer Stunde anzufertigen.

Bob Ross nahm das Angebot in der Magic Company William Alexanders

in Salem, Oregon, zu arbeiten an. Da ihn aber feine Techniken

mit denen man feinste Details zeichnen konnte zu lange dauerten

entwickelte er eine Methode mit der man trotz grosser Pinsel gute

Details produzieren konnte.

Samstag 16 Februar

Sonntag 17 Februar

KNEIPEN, BARS, CAFÉS & DISKOTHEKEN

Citydome

Rosenheim

ab 21.00 „Ü-30 Party“

KONZERTE, CABARETT & THEATER

KuKo 18.00 „11. Internationales

Rosenheim Kayak Film Festival“

Vetternwirtschaft 19.00 „Lulu od. Jack the Ripper

Rosenheim verkl. sich als Psychotherapeut“

Belacqua 20.00 „Zur schönen Aussicht“

Wasserburg von Ödön von Horváth

Haus der Kultur 20.00 „Warst´doch in Kentucky

Waldkraiburg blieb´n“ Chiemg. Volkstheater

Nuts die Kulturfabrik 20.00 „Von Südamerika bis ins

Traunstein Allgäu u. zurück“ m. Kiko Pedrozo

Stadtsaal

Burghausen

20.00 „Der Damenschneider“ von

Georges Feydeau

Theaterchen O

Traunreut

20.00 Theaterchen „O“riental

Theaterfabrik 20.00 „125 Jahre Karl Valentin“

Traunreut mit Werner Steinmassl

VERSCHIEDENES

Endorfer Hof 15.00 „Tango-Argentino-Tanz-

Bad Endorf Schnupperworkshop“

KONZERTE, CABARETT & THEATER

Knoxoleum „Sammy Vomacka“; Matador

Burghausen der Gitarre

Nuts die Kulturfabrik 10.30 „Du und ich“ von

Traunstein Michael Felsenstein

Theaterfabrik 10.30 Theaterfrühstück mit

Traunreut „Baeck in Town“

kunstboxx 19

Durch die Kamera eines Schülers

kam Bob Rosee auf die Idee

Mal-Videos zu machen. Als sie ein

winziges Hotelzimmer zu einem Mini-

Studio umfunktionierten, mussten

sie zuerst den Hotelmanager davon

überzeugen, dass sie hier Techniken

zur Landschaftsmalerei filmen wollten

und keine Schmuddelfilme produzieren,

wie dieser zuerst dachte.

Die Zeit verging, aber der grosse

Durchbruch blieb aus. Eines Tages

bekamen Bob & Annette, eine gute

Freundin von Bob, von einem Schüler

eine Million Dollar Startkapital. Dieser

wollte jedoch 25% jeden Gewinnes haben. Annettes Mann Walt riet

ihnen ab und sie schlugen das Angebot ab.

1983 kaufte er beim Lokalsender PBS in Chicago 60 Sekunden Werbung.

Während der Dreharbeiten zu dem sechzig Sekunden-Spot

zog Bob das gesamte technische Personal des Senders in seinen

Bann. Walt, ein Gönner von Bob, nutzte diese Gelegenheit, um die

Verantwortlichen des Senders dazu zu bringen, eine ganze Serie mit

Bob zu produzieren. 13 Folgen zu jeweils 26 Minuten waren geplant.

Um alle Bilder in der festgelegten Zeit fertig zu stellen, waren endlose

Proben erforderlich. Mit seiner freundlichen Art und seiner angenehmen

Stimme schaffte er es sehr schnell eine grosse Fangemeinde

aufzubauen. Seine einfache und schnelle Art Bilder zu malen war

genau so beliebt wie seine Sprüchen (Jeder braucht einen Freund,

Gottes kleine Kreaturen brauchen auch einen Platz zu leben,...) und

Erzählungen welche er neben dem Malen erzählte. Bob Ross drehte

insgesamt dreiunddreißig Serien von „The-Joy-of-Painting“ und malte

ca. zwanzigtausend Bilder.

Bob Ross starb am 4. Juli 1995 in New Smyrna Beach, Florida im

jungen Alter von 52 an Krebs. Seine Frau Jane verstarb bereits 1993.

Er hat einen Sohn Steven welcher einige Male in seinen Sendungen

auftrat und Instructor ist. Auch heute zieht Bob immer noch die

Menschen in seinen Bann und gewinnt täglich neue Anhänger. Er

vermittelt nicht nur seine Maltechnik, sondern auch sein positives

Lebensgefühl.

Kloster Seeon 11.00 „Liszt In Italia“ mit

Seeon Francesca Cardone

Citydome 12.00 Reisefilmreihe „Golden

Rosenheim Globe“ zeigt Australien

KuKo 12.00 „Bayerische Meister-

Rosenheim schaft 08 Jun II / Jug Latein“

Joh.-Heidenh.- Gymn. 18.00 Klavierkonzert mit

Traunreut Benjamin Moser

KuKo 19.00 „Weil mir uns net

Rosenheim genier’n!“ v. Herbert & Schnipsi

Belacqua 20.00 „Zur schönen Aussicht“

Wasserburg von Ödön von Horváth

Haus der Kultur 20.00 „Die Frau von früher“ ,

Waldkraiburg Sprechtheater

Vetternwirtschaft RO 20.00 „Fräulein Julie“; Theater

Haberkasten 11.00 & 16.00 „Der Zauberlehr-

Mühldorf ling“ nach J. W. Goethe

Montag 18 Februar

KONZERTE, CABARETT & THEATER

KuKo 10.30 „Fahrenheit 451“ von

Rosenheim Ray Bradbury

VERSCHIEDENES

Stadtbücherei 15.00 „Kinder lesen“; Vorlese-

Traunstein wettbewerb

Postsaal 19.30 „Podiumsdiskussion mit

Trostberg Sepp Daxenberger“

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