Manche nennen es „GlamJazz“, andere eine - Bizz! Das Magazin

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Manche nennen es „GlamJazz“, andere eine - Bizz! Das Magazin

MENSCHEN IM MITTELPUNKT

War auf diesem langen Weg „Problembewältigung“ das Thema?

Überhaupt nicht. Und das war auch nicht das Ziel. Das häufi gste

Gesprächsthema war die Frage „Wer denkt an uns?“ Diese „gedankliche“

Begleitung von anderen, die für uns gebetet haben, hat die Jungs stolz

gemacht und erfreut.

Kamen während der Reise Zweifel an dem Vorhaben auf?

Es gab einen Tag, an dem wir uns gefragt haben: „Warum tun wir uns das

an?“ Bereits nach 5 Minuten Marsch rinnt der Schweiß über den ganzen

Körper, die Füße schmerzen, der Rücken tut weh. Und nach 10 Stunden

möchte man nur noch schlafen. Doch die Jungs sind nach ein paar Minuten

Pause wieder fi t und verlangen nach Beschäftigung. Aber schnell

wurde uns bewusst, wie gut es läuft, die zahlreichen Begegnungen mit

einzigartigen Menschen und was für ein tolles Team wir sind. Das hat uns

viel Kraft gegeben zum Weitergehen.“

Wie tief waren die Begegnungen mit anderen Pilgern?

Man lernt so unterschiedliche Menschen aus vielen Nationen kennen.

beeindruckende Natur

das Team am „Wegweiser“ Abkühlung

Viele dieser eigentlich kurzen Begegnungen entwickelten sich zu Freundschaften,

die wir auch pfl egen. Wolfgang, selbst Vater von drei Kindern,

und seine Cousine Theda lernten wir gleich am Anfang unseres Weges

kennen. Sie waren so begeistert von Andi und Florian, dass sie sich der

beiden angenommen haben. Sie begleiteten uns kilometerlang, erzählten

zahlreiche Geschichten, luden uns zum Essen ein und unterstützten unser

Vorhaben auch fi nanziell. Insgesamt waren die Begegnungen intensiver

als jene im Alltag. Abseits der Schnelllebigkeit und Ordnung im Alltag,

umgeben von einer neu entdeckten Freiheit nimmt man sich mehr Zeit

füreinander. Die Unterhaltungen gewinnen schnell an Tiefgründigkeit, das

Oberfl ächliche und Materielle wird unwichtig.

Hat euch etwas besondes überrrascht?

interview 5

Gleich am ersten Tag haben wir gemerkt, dass das Gruppenerlebnis anders wir als ein

Persönliches. Andi und Florian haben es einfach super gemacht. Wir haben sogar 500

statt den geplanten 325 Kilometern bewältigt. Wir hatten viel Zeit für Pausen, Raum für

spontane Aktionen und haben jede Gelegenheit zur Abkühlung genutzt. Besonders ihre

gegenseitige Motivation war unerwartet und beeindruckend. Insgesamt hat der Weg

unsere Vorstellungen übertroffen, obwohl es anstrengender war als wir gedacht haben.

Überrascht hat uns auch das Zeiterlebnis von Flo und Andi. Nach der Begegnung mit

Wolfgang und Theda und einem gemeinsam verbrachten Tag waren sie der Meinung,

dass wir diese bereits seit etwa 3 Wochen kennen. Wahrscheinlich kann man das auf die

gefühlte und nicht die gezählte Zeit zurückführen. Denn das war eine besonders herzliche

Bekanntschaft und nun ist es eine Freundschaft, die uns alle bereichert.

Der Höhepunkt der Pilgerung war die Ankunft in Santiago de Compostela.

Die Kathedrale ist mehr als beeindruckend. Zur Feier des Tages haben wir ein kleines Fest

veranstaltet. Das Highlight war, dass Andi und Flo in der Kathedrale ministrieren durften

und zufällig auch an diesem Tag der riesige Weihrauchkelch geschwungen wurde. Für

beide ein einmaliges Erlebnis, das uns sehr berührt hat.

Das Team mit Wolfgang (r.), Theda

(m.) und Gaston (m.), dem Bürgermeister

von Strassbourg.

Ministrieren in der Kathedrale

Am Ende werden die

abgetragenen Klamotten

verbrannt.

Was habt ihr euch persönlich mitgenommen? Würdet ihr es nochmal machen?

Für persönliche Gedankenentfaltung blieb keine Zeit, da wir 24 Stunden am Tag eingebunden

waren. Ich denke, dass man ganz klar unterscheiden muss, ob man diesen

Pilgerweg alleine geht oder als Erzieher mit einer 24-Stunden-Verantwortung. Wir gehen

nun beide gelassener in die Arbeit und lassen uns nicht mehr so schnell aus der Ruhe

bringen. Wir möchten auf jedenfall weitere Projekte verwiklichen und haben schon einige

Ideen.“

Wir bedanken uns für das Interview und freuen uns auf zukünftige Projekte.

Montag 4 Februar

Dienstag 5 Februar

Mittwoch 6 Februar

KONZERTE, CABARETT & THEATER

Knoxoleum „Balla,balla,ball“ mit

Burghausen Fake Band live

Nuts die Kulturfabirk

Traunstein

20.00 „6. Rosenmontagsbrettl“

Schnitzlbaumer 20.00 „Irgendwie & Sowieso

Traunstein Faschingsball“

Tam-Ost 19.00 „TAM-OST auf Sendung

Rosenheim - Faschingsshow“

Belacqua 21.00 „Brown Sugar“;

Wasserburg Livekonzert

Stadtsaalgebäude

Burghausen

21.00 „Rosenmontagsball“

VERSCHIEDENES

Tourist-Info 13.30 „Wandern durch das

Bayerisch Gmain Kirchholz zum Schloß Marzoll“

Traunstein ab 18.00 „ Eisstockschießen

auf dem Röthelbachweiher“

Vivarium 19.00 „Winterfreuden“ von

Höslwang Josef Buchner; Ausstellung

Haus der Kultur 20.00 „Faschingsball“

Waldkraiburg der SPD

KONZERTE, CABARETT & THEATER

Kurgarten 15.30 „Gäste der Philharmonie“

Bad Reichenhall

Jazzkeller 20.00 „Faschingsmuffelparty“

Burghausen mit Strange Crew

VERSCHIEDENES

Holztechn. Museum ab 10.00 „Faszination Holz“

Rosenheim Sonderausstellung

KONZERTE, CABARETT & THEATER

Kurgarten 15.30 „Konzert am Aschermitt-

Bad Reichenhall woch“; Konzert am Park

VERSCHIEDENES

Städtische Galerie ab 10.00 „Ernst Barlach“

Rosenheim von Käthe Kollwitz

Holztechn. Museum ab 10.00 „Faszination Holz“

Rosenheim Sonderausstellung

Städtische Galerie ab 15.00 „Lebenswelten“ von

Traunstein Wörndl, Otte, Mlineritsch, Phelps

Stadtbücherei/Kornk. 16.00 „Mühldorfer Leseratzen“;

Mühldorf Vorlesestunde

Citydome 20.30 „Filmnacht“

Rosenheim mit Saw 1 & 4

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