Die Federsammler; Band 11: "Fietje und Arti in Usbekistan"

federsammler

Band 11 der internationalen Kinderbuchreihe "Die Federsammler" wurde von Jugendlichen aus Taschkent und Urgentsch in ihrer Fremdsprache Deutsch geschrieben. Mit einem Sprachniveau A2 haben sie damit Unglaubliches geleistet. Es kommt eben nur auf die Motivation an ; ). Über die Federsammler: Jugendliche werden Kinder- und JugendbuchautorInnen in ihrer Fremd- und Muttersprache Deutsch. Mehr unter www.federsammler.de Band 1 - "Fietje und Arti in Jena" I Band 2 - "Fietje und Arti in Zwickau" I Band 3 - "Fietje und Arti in Erlangen" I Band 4 - "Fietje und Arti in Brasilien" I Band 5 - "Fietje und Arti in Frankfurt" I Band 1 - "Fietje und Arti in TECNANJA" I Band 7 - "Fietje und Arti in Nürnberg" I Band 8 - "Fietje und Arti in der Ukraine" I Band 9 - "Fietje und Arti in Berlin" I Band 10 - "Fietje und Arti in Göttingen" I Band 11 - "Fietje und Arti in Usbekistan" I Band 12 - "Fietje und Arti in Thüringen" I Band 13 - "Fietje und Arti an den Zauberflüssen" I Band 14 - "Fietje und Arti im Holzland"

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KBК 7.011.26(575.1)

D 55

D 55 Die Federsammler. Fietje und Art in Usbekistan [Matn] - Toshkent:

Akademnashr, 2016. - 100 b.

UO‘K 85(5U)

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Impressum

Die Federsammler - Band 11

Fietje und Arti in Usbekistan

1. Auflage 2016

©KlangbildVerlag, Jena

Konzept: Antje Hübner, Jugend will... gemeinnützige GmbH

Projektleitung: Heinar Bernt, Goethe-Institut Taschkent/ Antje Hübner, Jugend will... gGmbH

Hrsg.: Goethe-Institut Taschkent / Jugend will... gemeinnützige GmbH

Jung-AutorInnen aus Taschkent, Schule Nr. 112:

Mirsaidova Farangiz, Abdusalomova Dilobar, Toirov Ishoq, Hudoyberdiyeva Madina,

Umarjonova Omina, Majidova Muxlisa, Qurbonboyeva Sitora, Ismoilova Zulfiya, Muratova Mahliyo, Usmonova

Mohlaroyim, Toshtemirova Dinara

Jung-AutorInnen aus Urgentsch, Schule Nr. 19:

Nurmuhammad Elbek, Jonibekzoda Azizbek, Rustamov Rasulbek, Matchanova Elinur, Otabekov Asadbek,

Madrahimova Husnora, Tohirova Gulhayo, Rusmetov Nosirjon, Kadirberganova Mahliyo, Matchanova Leylo

Nematova Mohinur, Ruzibayev Shaxzod, Azatova Nodira

Fietje und Arti in

Usbekistan

Online-Autoren (Fietjes Tagebuch):

Finja Körner, Dennis Lafeld aus Jena

Co-Autoren/Werstattleiterinnen: Judit Szklenár, Sabine Quenot

Redaktion: Heinar Bernt, Jamshid Esanov

Lektorat: Antje Hübner

Illustration & Satz: Maria Suckert, Weimar

Umschlag: Maria Suckert, Weimar

Gedruckt in Usbekistan bei Akademnashr, Toshkent

Der Abdruck der Geschichten erfolgte mit freundlicher Genehmigung der Urheber und ihrer

Erziehungsberechtigten. Vielen Dank!

Die Handlungskulissen der Geschichte sind reale Orte. Die Handlung selbst sowie in Verbindung stehende

Personen und Namen sind frei erfunden.

Alle Rechte vorbehalten

www.federsammler.de

© KlangbildVerlag, Jena


4 5

Fietjes Tagebuch

Fietje erzählt seinem Tagebuch, wie er und

Arti von einer Stadt in die nächste gelangten.

Dies ist jeweils die Eingangsgeschichte eines

jeden Federsammler-Bandes.

Wie cool!

Feder-Schätze

Dein Buch ist nicht „nur“ ein Buch!

Auf manchen Seiten fliegen Federn.

Das sind Wörter oder Wortgruppen, die dir

die Geschichten über Usbekistan schenken.

Wenn du möchtest, kannst du auch Autor

der Federsammler-Reihe werden. Wo die Helden bald sein

werden und wie du mitschreiben kannst, erfährst du unter

www.federsammler-community.de

Melde dich an, schreibe am neuen Tagebuch-Eintrag mit.

So wirst du Autor des nächsten Federsammler-Bandes!

Am Ende der Kapitel kannst du jeweils diesen Feder-Schatz

noch einmal überblicken.

Frag deinen Deutsch-Lehrer oder Schreib uns unter: Post@federsammler.de

Als Dankeschön erhältst du dein eigenes

druckfrisches Buch.

ERFAhRE MEHR Über die

Federsammler-Community

Unsere

Online-Autoren

für dieses Buch:

Einmal ein

richtiger

Autor sein!

"Gipsbein"

Finja

Körner

11 Jahre

Jena

"Dennis"

Dennis Lafeld

15 Jahre

Jena


6

WER IST WER?

Sprachlos-Land

Wort-Reich

Fietje ist ein ganz normaler

Junge. Er ist 12 Jahre alt und

kommt aus Jena.

Zusammen mit seinem Papagei

Arti erlebt der Skater viele Abenteuer.

Der Vogel und seine Federn

brauchen oft seine Hilfe.

Gemeinsam mit Arti ist Fietje auf

der Flucht vor den Männern aus

Sprachlos-Land.

Arti ist ein Graupapagei.

Er ist 1439 Jahre alt. Der König von

Wort-Reich spricht 100 Sprachen.

In jeder seiner Federn steckt ein

Wort. Doch der Papagei sucht nach

dem großen deutschen Sprachschatz.

Überall sammelt er

deutsche Wörter für sein Wort-

Reich. In seinen roten Federn sind

seine Lieblingswörter oder ganze

Sprachen versteckt.

Er ist sehr klug.

Fietjes Skateboard

ist ein Zauber-Board.

Es hört auf seine und Artis Befehle.

Arti kann sich in dem Skateboard

verstecken.

Der Papagei kann hinein verschwinden,

wenn Fietje es nass

macht. Erst, wenn es trocken

gerieben wird, kann Arti wieder

herauskommen.

Das Skateboard kann fliegen.

Herr Keinwort &

Mister Mundzu

kommen aus Sprachlos-Land.

Dort kann man keine Sprache

sprechen. Sie sprechen nur in Gedankensprache.

Die beiden Männer sind hinter Arti

und seinen Federn her. Sie versuchen,

ihn für ihr Land zu fangen.

Jedes Wort, jede Feder, die sie von

Arti stehlen, sprechen sie laut aus.


inhaltsverzeichnis

Fietjes Tagebuch

1. Hotel Uzbekistan

2. Der Fernsehturm

3. Im Zoo

4. Bei der alten Moschee

5. Urgentsch, Schule Nr. 19

6. Auf dem Basar

7. Im Avesto-Park

8. Khiva

Dankeschön!

10

14

28

36

46

56

66

74

86

98


10

FIETJES TAGEBUCH

11

Liebes Tagebuch,

in Göttingen war es schön.

Schöner als ich dachte. Aber nur, weil

Arti und ich Clara Clever kennengelernt

haben.

Sie hat Mama geholfen als sie durch den

Überfall von Mister Mundzu die Sprache

verlor. Nur ein Heilwasser konnte Mama

wieder zum Sprechen bringen.

Er redete immer zu etwas von Usbekistan

und einem Polizisten: "Fietje, du und Arti,

ihr müsst dorthin fliegen und helfen!"

Aha! Was sollte ich dazu noch sagen? Er

war das Orakel. Er musste Recht haben.

Einen Tag später hatte ich auch schon

Post aus Berlin. Ich hatte tatsächlich den

Skater-Wettkampf dort gewonnen.

Der Preis: Eine Reise nach Usbekistan...

Das war gruselig!

Als wir wieder in Jena waren, flog

Karpfi plötzlich in meinem Zimmer herum.

Werde auch ein

Federsammler!

Schreibe online mit!

Ich freute mich sehr, ihn wiederzusehen.

Das Orakel war aber bestimmt nicht

einfach so bei mir.

www.federsammler-community.de/forum

Was wollte er mir sagen?


12

13


14

15

Omina

Umarjonova

14 Jahre, A2

KAPITEL 1

Ishoq Toirov

13 Jahre, A2

"Hotel

Uzbekistan"

geschrieben von:

Madina

Hudoyberdiyeva

14 Jahre, A2


16

HOTEL UZBEKISTAN

17

01

Wettbewerb,

der, -e =

Wettkampf

zwischen zwei

oder mehr

Personen

Der Gewinner

bekommt

einen Preis.

Es ist Samstag um 9 Uhr am Morgen.

Das Flugzeug mit Fietje und Arti landet auf dem Flughafen

Taschkent.

Fietje hat beim Skateboard-Wettbewerb in Berlin ein

Flugticket nach Usbekistan und ein Zimmer im

Hotel Uzbekistan für zwei Tage gewonnen.

Das Hotel ist sehr bekannt in Usbekistan. Es liegt im

Herzen von Taschkent. Das Hotel besuchen viele Touristen

aus der ganzen Welt.

In Taschkent ist ein großes Polizeiseminar

an diesem Wochenende und Polizist Doniyor aus

Urgentsch kommt mit seiner Tochter Layli nach

Taschkent.

Sie wohnen auch im Hotel Usbekistan, weil Laylis Tante

im Hotel arbeitet. Sie hat ihren Bruder Doniyor und

ihre Nichte eingeladen.

Polizeiseminar

02

Polizeiseminar,

das, -e =

Schulung für

Polizisten

Wettbewerb

Hotel Uzbekistan

begrüßt seit 3 Jahrzehnten

Besucher aus der ganzen Welt

eine Mischung aus europäischen

und orientalischen Stilen und verbindet

Tradition und Moderne

Taschkent

Hauptstadt von Usbekistan

Über 2 Millionen Einwohner

Liegt nördlich der großen Seidenstraße

an der Grenze zu Kasachstan

334,8 Quadratkilometer Fläche

ERFAhRE MEHR


18

HOTEL UZBEKISTAN

bemerken

vertauschen

19

03

bemerken =

entdecken,

feststellen

Als Layli den Koffer auspacken will, bemerkt sie, dass

es nicht ihr Koffer ist. Sie findet im Koffer ein Foto von

einem Jungen mit blonden Haaren und blauen Augen.

Sie denkt: „Er ist hübsch."

Sie erinnert sich, dass der Junge vom Foto auch auf

dem Flughafen war.

„Werde ich ihn finden?“, fragt sie sich.

Sie sagt: „Hallo, mein Name ist Layli. Wir haben unsere

Koffer am Flughafen vertauscht.“

Fietje sagt: „Oh, wirklich? Dann tauschen wir jetzt wieder

die Koffer?“

Er lacht und denkt: „Sie ist nett. Und so alt wie ich.“

04

vertauschen =

etwas

(versehentlich)

auswechseln

05

sich

auskennen =

etwas gut

kennen, sich

gut an einem

Ort zurecht

finden

In diesem Moment kommen Fietje und

Er fragt: „Kennst du dich in Taschkent aus? Wollen wir

Wir haben

unsere

Koffer am

Flughafen

vertauscht.

Arti im Hotel an. Layli erkennt Fietje

und geht zu ihm.

später etwas zusammen machen?“

Layli sagt: „Ja, vielleicht. Ruf mich an!“ Sie gibt ihm ihre

Telefonnummer.

sich auskennen

Am Nachmittag geht der Polizist Doniyar zu seinem

Seminar. Sein Hund Spike wedelt mit dem Schwanz.

Er freut sich.

Zuerst haben sich alle

zukünftigen Autorinnen

und Autoren mit einem

Steckbrief einander

vorgestellt.


20 HOTEL UZBEKISTAN

21

Fernsehturm

06

Fernsehturm,

der, Fernsehtürme

=

Turm, der

Hörfunk- oder

Fernsehsignale

aussendet

Fietje ruft Layli an:

„Hallo Layli, möchtest du mit mir spazieren gehen? Ich

möchte gerne den Fernsehturm und die alte Moschee

besuchen.“

Hallo

Layli!

07

Moschee,

die, -n =

islamisches

Gotteshaus

08

Bowling,

das, -s=

amerikanische

Art des

Kegelspiels

mit 10 Kegeln

Layli sagt:

„Ja, natürlich, aber jetzt habe ich nicht viel Zeit, vielleicht

später.“

„Spielst du gern Bowling?“, fragt Fietje.

„Nicht so“, sagt Layli.

Fietje: „Warum?“

Layli sagt: „Ich kann nicht Bowling spielen.“

Und Fietje sagt: „Ich zeige dir, wie es geht.“

Bowling

Moschee


22

DIE HOTEL RICHTIGE UZBEKISTAN MISCHUNG

23

Geldautomat

staunen

09

Geldautomat,

der, en =

technisches

Gerät zum

Erhalt von

Bargeld

10

stehlen =

etwas an

sich nehmen,

in seinen Besitz

bringen

11

staunen =

sich über

etwas wundern,

überrascht sein

Als sie zur Bowlinghalle gehen, kommen sie an einem

Geldautomat vorbei und sehen, dass Herr Keinwort

und Mister Mundzu Geld stehlen.

Fietje staunt:

Die kenne ich doch. Wir müssen die Polizei anrufen!“

Layli meint: „Mein Vater ist Polizist.“

Sie ruft Doniyar an. Sie warten jetzt auf ihn.

Fietje erzählt Layli, wer die beiden Männer sind:

Die zwei sind Diebe, sie kommen aus Sprachlos-Land

und können nicht sprechen. Sie wollen Arti stehlen,

um sprechen zu lernen. Jede Feder, die sie von ihm

klauen, sprechen sie laut aus.“

12

Dieb, der, e =

Mensch, der

etwas stiehlt

13

klauen =

stehlen

Diebe

stehlen

klauen


24 DIE HOTEL RICHTIGE UZBEKISTAN MISCHUNG

Sirene

25

Spur

Fünf Minuten sind vorbei, aber Doniyor kommt noch nicht.

Herr Keinwort und Mister Mundzu wollen verschwinden.

„Wo ist dein Vater?“, fragt Fietje.

14

Sirene, die, n =

lautes

Warnsignal von

Polizeiautos

Dann hören sie die Sirene.

Doch die beiden Diebe sind nicht mehr da.

15

Spur, die, -en =

Abdruck, der

im Boden

entsteht, wenn

jemand darauf

geht oder fährt

16

Fahndung,

die, -en =

Jagd, Suche,

Verfolgung

Doniyor und Spike sitzen im Auto. Sie suchen nach Spuren,

aber leider finden sie keine.

Dann geben sie eine Fahndung nach Herrn Keinwort und

Mister Mundzu heraus.

Fietje und Layli erzählen Doniyor, was passiert ist:

Fahndung

„Wir kamen am Geldautomaten vorbei und haben zwei

Männer gesehen. Sie haben eine große Tasche dabei und

sind weggelaufen.“


Deine Federn aus dem 1. Kapitel:

S. 16 | Nr. 01 der Wettbewerb, -e

Substantiv | Wettkampf zwischen zwei oder mehr

Personen; Der Gewinner bekommt einen Preis.

S. 22 | Nr. 09 der Geldautomat, -en Substantiv | technisches Gerät zum Erhalt von Bargeld

S. 17 | Nr. 02 das Polizeiseminar, -e Substantiv | Schulung für Polizisten

S. 22 | Nr. 10 stehlen

Verb | etwas an sich nehmen, in seinen Besitz

bringen

S. 18 | Nr. 03 bemerken Verb | entdecken, feststellen

S. 22 | Nr. 11 staunen Verb | sich über etwas wundern, überrascht sein

S. 19 | Nr. 04 vertauschen Verb | etwas (versehentlich) auswechseln

S. 23 | Nr. 12 der Dieb, -e Substantiv | Mensch, der etwas wegnimmt

S. 19 | Nr. 05 sich auskennen

Verb | etwas gut kennen, sich gut an einem Ort

zurechtfinden

S. 23 | Nr. 13 klauen Verb | stehlen, wegnehmen

S. 20 | Nr. 06

der Fernsehturm,

Fernsehtürme

Substantiv | Turm, der Hörfunk- oder Fernsehsignale

aussendet

S. 24 | Nr. 14 die Sirene, -n Substantiv | lautes Warnsignal von Polizeiautos

S. 20 | Nr. 07 die Moschee, -n Substantiv | islamisches Gotteshaus

S. 24 | Nr. 15 die Spur, -en

Substantiv | Abdruck, der im Boden entsteht, wenn

jemand darauf geht oder fährt

S. 20 | Nr. 08 das Bowling

Substantiv | amerikanische Art des Kegelspiels

mit 10 Kegeln

S. 24 | Nr. 16 die Fahndung, -en Substantiv | Jagd, Suche, Verfolgung

wortschatz

Kiste


28

29

KAPITEL 2

Dilobar

Abdusalomova

15 Jahre, A2

Dinara

Toshtemirova

15 Jahre, A2

"Der

Fernsehturm"

geschrieben von:

Muxlisa

Majidova

14 Jahre, A2


Fahrstuhl

30

DIE DER RICHTIGE FERNSEHTURM MISCHUNG

31

Sehenswürdigkeit

Fietje und Layli bekommen nach der Aufregung Hunger.

Layli hat eine Idee:

„Wir gehen zum Fernsehturm. Oben gibt es ein Restaurant.

Es dreht sich und es ist sehr schön dort.“

17

Fahrstuhl,

der, Fahrstühle =

Aufzug, Lift

Mit dem Fahrstuhl fahren sie nach oben und sitzen im

Restaurant. Sie sehen ganz Taschkent von oben.

Layli erklärt die Sehenswürdigkeiten:

„Dort siehst du den See und den Aquapark.

Das da ist der Platz des Gedenkens. Dort links ist die

alte Moschee – siehst du die blauen Kuppeln? Schau, hier

ist unser Hotel und dort ist der Zoo.“

18

Sehenswürdigkeit,

die, -n =

etwas, was

nur an einem

bestimmten

Ort zu finden

ist und deshalb

besonders für

Touristen

interessant ist

19

Kuppel,

die, -n =

Wölbung in Form

einer Halbkugel

über einem Raum

Fernsehturm

Höchster Fernsehturm in

Zentralasien

375 Meter hoch

am 15.01.1985 eröffnet

Kuppel

Platz des Gedenkens

dort brennt eine "ewige

Flamme"

dazu gehört auch die Statue

"weinende Mutter"

gehört zum Unabhängigkeitsplatz


32

DIE DER RICHTIGE FERNSEHTURM MISCHUNG

33

20

Prospekt, der

oder das, -e =

Werbezettel,

Heft mit

Informationen

Auf einmal fliegt Arti ans Fenster und überrascht

Fietje und Layli. Arti darf nicht mit in

das Restaurant und wartet draußen.

Prospekt

Im Restaurant sind viele indische Touristen.

Sie wollen Fotos mit Layli machen, nur mit ihr.

Fietje ist ein bisschen böse.

21

dreieckig =

etwas hat drei

Ecken

Fietje fragt: „Was machst du hier?“

Jetzt kommt das Essen:

Arti antwortet: „Ich suche dich.“

„Typisch usbekisch“, sagt Layli, „Das sind Samsas,

Arti möchte nicht mehr am Fernsehturm

warten. Im Schnabel hält er einen Prospekt

vom Zoo. Dorthin möchte Arti.

dreieckige Teigtaschen, mit Fleisch."

Fietje sagt: „Sehr lecker, hmmm!“

22

Teigtasche,

die, -n =

aus Teig

bestehende

Tasche mit einer

Füllung, z. B.

Fleisch

Fietje sagt durch das Fenster:

„Ja, ok. Wir treffen uns in einer Stunde an der

Sie essen, trinken und besprechen, was sie als

nächstes machen.

23

besprechen =

zusammen über

etwas sprechen,

beraten

alten Moschee.“

dreieckig

besprechen

Teigtasche

Wer welches Kapitel

schreibt, erkennt man

an den Schildern.


34

35

sich beeilen

Dann sehen sie den großen roten Bus für die Stadtrundfahrt.

Sie beeilen sich und fahren mit dem Fahrstuhl

wieder hinunter. Aber der Bus fährt gerade los,

als sie unten ankommen.

24

sich beeilen =

etwas schnell

machen

Hey,

halt!

Layli ruft: „Hey, halt!“

Aber der Bus fährt weiter. Sie laufen schneller.

Auf der Straße ist ein Hochzeitspaar, das Fotos macht.

Der Bus hält an.

25

Hochzeit,

die, -en =

Fest zur Eheschließung

„So ein Glück“, sagt Layli.

Sie steigen in den Bus und fahren zur alten Moschee.

Arti wartet bestimmt schon auf uns“, sagt Fietje.

In Usbekistan sieht man

Hochzeit

selten Touristen,

die Ausflüge machen wie auf

diesem Foto. Für die Schüler war

das ein großes Erlebnis.


36

37

KAPITEL 3

Sitora

Qurbonboyeva

15 Jahre, A2

geschrieben von:

"Im Zoo"

Mohlaroyim

Usmonova

geschrieben von:

15 Jahre, A2

Mahliyo

Muratova

15 Jahre, A2


38

DIE IM ZOO RICHTIGE MISCHUNG

39

Während Fietje und Layli im Fernsehturm essen, ist

Arti im Zoo unterwegs, um andere Tiere zu sehen.

Elefanten, Bären, Fische, Affen, Schildkröten und natürlich

die schönen Vögel im Vogelhaus.

fangen

Im Zoo lebt auch ein Papagei, der aussieht wie Arti,

grau und mit roten Schwanzfedern.

26

fangen =

etwas, das

man gejagt hat,

ergreifen und

festhalten

Beim Füttern lassen die Zooleute die Tür offen und

der Papagei fliegt weg. Er will nach Madagaskar fliegen,

weil seine Familie dort lebt.

Herr Keinwort und Mister Mundzu sehen den Papagei

am Teich des Nilpferdes. Er will gerade trinken und sie

fangen ihn.

Zoo

Kultur-, Bildungs- und

Forschungseinrichtung

1924 gegründet

ca. 22,7 Hektar Fläche

heute beherbergt der Zoo 58 Säugetierarten,

74 Vogelarten, 26 Arten von

Reptilien und Amphibien sowie 191 Fischarten.

der Zoo ist auf die Nachzucht von

Raubvögeln spezialisiert.

Sie denken, das ist Arti.


40

DIE IM ZOO RICHTIGE MISCHUNG

41

27

Käfig, der, -e =

Raum für

gefangene

Tiere

Aber der echte Arti sitzt noch vor einem Käfig und

bewundert ein schönes Papageienmädchen.

„Woher kommst du?“, fragt Arti.

Als Arti dieses Papageienmädchen beobachtet, fangen

die Zooleute ihn ein.

Dabei macht er viel Lärm: “Fietjeeee! Rette mich! Hallooooo!

Hiiiiiilfe!“

28

Lärm, der, -ø =

störend laute

Geräusche

Doch das Papageienmädchen versteht Arti nicht. Er

versucht es in allen möglichen Sprachen. Aber sie

versteht immer noch nichts.

Die Zooleute wundern sich, aber sie sperren Arti in

den Käfig.

29

sich

wundern =

überrascht sein

Käfig

Lärm

Woher

kommst du?

sich wundern


42 DIE IM ZOO RICHTIGE MISCHUNG

43

30

Felsen,

der, -ø =

ein großer

Gesteinsblock

31

Schnabel,

der, -ø =

Mund des

Vogels

Draußen laufen Herr Keinwort und Mister

Mundzu mit dem Zoopapagei zu den

Bären und verstecken sich hinter dem

Felsen.

Dort öffnen sie den Schnabel vom falschen

Arti.

Er sagt: „Salom, Salom!“

Schnabel

32

beißen =

jemanden mit

den Zähnen

verletzen

33

Rettung,

die, -en =

Hilfe, Bergung

Da merken die beiden, dass es nicht Arti

ist. Der Papagei beißt die Männer und

fliegt zurück zu seinem Käfig. Er denkt,

dass es im Zoo besser ist und öffnet

seinen Käfig mit dem Schnabel. So kann

Arti herausfliegen. Das ist seine Rettung.

Der Zoopapagei ist wieder zuhause.

Dann fliegt Arti auf den höchsten Baum

und sucht die blauen Kuppeln der alten

Moschee.

Er entdeckt sie und fliegt dorthin.

Rettung

beißen

Felsen


Deine Federn aus dem 2. und 3. Kapitel:

S. 31 | Nr. 17 der Fahrstuhl, Fahrstühle Substantiv | Aufzug, Lift

S. 38 | Nr. 26 fangen

Verb | ein Tier, das man gejagt hat, ergreifen

und festhalten

S. 31 | Nr. 18 die Sehenswürdigkeit, -en

Substantiv | etwas, was nur an einem

bestimmten Ort zu finden ist und deshalb

besonders für Touristen interessant ist

S. 40 | Nr. 27 der Käfig, -e Substantiv | Raum für gefangene Tiere

S. 31 | Nr. 19 die Kuppel, -n

Substantiv | Wölbung in Form einer Halbkugel

über einem Raum

S. 41 | Nr. 28 der Lärm, -ø Substantiv | störend laute Geräusche

S. 32 | Nr. 20 der oder das Prospekt, -e

Substantiv | Werbezettel, Heft mit Informationen

S. 41 | Nr. 29 sich wundern Verb | überrascht sein

S. 33 | Nr. 21 dreieckig Adjektiv | etwas hat drei Ecken

S. 42 | Nr. 30 der Felsen, -ø Substantiv | ein großer Gesteinsblock

S. 33 | Nr. 22 die Teigtasche, -n

S. 33 | Nr. 23 besprechen

Substantiv | aus Teig bestehende kleine

Tasche zum Essen (mit einer Füllung, z. B.

Fleisch)

Verb | zusammen über etwas sprechen,

beraten

S. 42 | Nr. 31 der Schnabel, -ø Substantiv | Mund des Vogels

S. 42 | Nr. 32 beißen Verb | jemanden mit den Zähnen verletzen

S. 35 | Nr. 24 sich beeilen Verb | etwas schnell machen

S. 42 | Nr. 33 die Rettung, -en Substantiv | Hilfe, Bergung

S. 35 | Nr. 25 die Hochzeit, -en Substantiv | Fest zur Eheschließung

wortschatz

Kiste


46

47

KAPITEL 4

"Bei der

alten Moschee"

geschrieben von:

Farangiz

Mirsaidova

14 Jahre, A2

Zulfiya

Ismoilova

15 Jahre, A2


48

DIE BEI RICHTIGE DER ALTEN MISCHUNG MOSCHEE

Fietje und Layli laufen zur Hasti Imam Moschee.

Die Moschee ist sehr alt. Beim Eingang stehen zwei

große Türme. Sie haben himmelblaue Kuppeln.

Layli möchte Skateboard fahren lernen – das geht

prima auf dem großen Platz vor der Moschee. Hier

spielen auch andere Kinder, sie spielen Fangen, Ball und

fahren Fahrrad.

Die Hasti Imam Moschee

Der Name Beruht auf dem Spitznamen

des dort beerdigten Gelehrten

Al-Kaffal Asch-Schacshi-Hazrati

(Hasti) Imam.

im Innenhof verkaufen mehr als 20

Handwerker ihre Produkte (u.a. Stoffe,

Schmuck, Keramik und Holzschnitzereien).

am Eingang gibt es eine Terrasse mit

20 geschnitzten Säulen aus Sandelholz, die

blauen Kuppeln sind von innen mit Blattgold

verziert.

die Fenster der Kuppeln sind so gebaut,

dass die Strahlen der Sonne von Sonnenaufgang

bis Sonnenuntergang in die Moschee

eindringen.

49

Layli möchte schon beginnen, aber sie warten noch auf

Arti, der im Zoo war.

Es ist viertel nach Fünf - sie wollten sich doch in einer

Stunde bei der Moschee treffen!

Wo ist Arti?


Trick

50

DIE BEI RICHTIGE DER ALTEN MISCHUNG MOSCHEE

51

34

losgehen =

beginnen

35

Trick,

der, -s =

geschicktes

Vorgehen

36

sich

verwickeln =

in etwas

hineingeraten/

sich verfangen

37

Drachenschnur,

die, Drachenschnüre

=

am Drachen

befestigter

Faden

Arti kommt endlich und fliegt gleich zu Fietje. Er sieht

schlimm aus...

Fietje ärgert sich: „Wo warst du so lange?“

„Im Zoo. Das ist eine lange Geschichte...“, antwortet Arti.

Es kann endlich losgehen für Layli! Fietje zeigt dem Mädchen super

Tricks mit dem Skateboard und Layli übt.

Bei einem Trick verwickeln sich plötzlich die Räder

von Fietjes Skateboard in einer Drachenschnur.

Fietje fällt hin und Arti lacht ihn aus.

„Das ist nicht lustig, Arti!“, sagt Layli und hilft Fietje.

Fietje hat sich nicht verletzt, aber er hat keine

Lust mehr. Layli hat eine Idee:

„Komm, wir sehen uns die alten Geschäfte an!

Es gibt hier viele schöne Sachen, Teller, Schalen,

Armbänder, Ohrringe..."

sich verwickeln

losgehen

Drachenschnur


52

DIE BEI RICHTIGE DER ALTEN MISCHUNG MOSCHEE

53

38

Kappe,

die, -n =

eng am Kopf

anliegende

Kopfbedeckung

39

verfolgen =

jagen

40

verkleiden =

ein Kostüm anziehen

Fietje kauft für sich eine Kappe und einen Chapan, eine

traditionelle usbekische Jacke.

Plötzlich sehen sie, dass Herr Keinwort und Mister

Mundzu über den Platz laufen. Sie kommen direkt auf

sie zu! Sie haben Arti vom Zoo bis hierher verfolgt!

„Schnell, nimm deine neuen Sachen, wir verkleiden uns!“,

sagt Layli.

Im usbekischen Chapan und mit Doppi sieht Fietje ganz

anders aus. Er versteckt das Skateboard unter seinem

neuen Mantel. Dann gehen sie.

Chapan

Kappe

verfolgen

verkleiden

Doppi

traditionelle usbekische

Kopfbedeckung

häufig mit Seide handbestickt

traditioneller Mantel

ER wird häufig von

Männern getragen.

Es gibt ihn in einer Vielzahl

von Farben und Mustern, am Kragen

ist er verziert.


54 DIE BEI RICHTIGE DER ALTEN MISCHUNG MOSCHEE

55

sich untermischen

Deine Federn aus dem 4. Kapitel:

41

sich

untermischen =

sich in einer

Gruppe

Menschen

verstecken

42

sich ärgern =

aufgebracht,

böse sein

43

locken =

jemanden

dazu bringen,

an einen

bestimmten Ort

zu kommen

Ihre Verfolger erkennen sie nicht mehr. Die Freunde

mischen sich unter die lauten Touristen, laufen mit

ihnen mit und verstecken sich hinter dem roten Bus.

Sie sehen, dass Herr Keinwort und Mister Mundzu sich

ärgern.

Arti hat eine Idee: „Ich locke die beiden in den Bus!“

Und da fliegt er auf das Dach. Keinwort und Mundzu

sehen ihn und denken, dass alle im Bus sitzen und

steigen ein.

Der Bus fährt los.

sich ärgern

S. 50 | Nr. 34 loslegen Verb | beginnen

S. 50 | Nr. 35 der Trick, -s Substantiv | geschicktes Vorgehen

S. 50 | Nr. 36 sich verwickeln Verb | in etwas hineingeraten/sich verfangen

S. 51 | Nr. 37 die Drachenschnur, -schnüre Substantiv | am Drachen befestigter Faden

S. 52 | Nr. 38 die Kappe, -n Substantiv | eng am Kopf anliegende Kopfbedeckung

S. 52 | Nr. 39 verfolgen Verb | jagen

S. 52 | Nr. 40 verkleiden Verb | ein Kostüm anziehen

S. 54 | Nr. 41 sich untermischen Verb | sich in einer Gruppe Menschen verstecken

Hinter dem Bus stehen Fietje und Layli, sie lachen und

winken.

24 Schüler aus Taschkent

und Urgentsch arbeiten

gemeinsam konzentriert

über 3 Tage an

ihrem Buch.

S. 54 | Nr. 42 sich ärgern Verb | aufgebracht, böse sein

S. 54 | Nr. 43 locken

Verb | jemanden dazu bringen, an einen

bestimmten Ort zu kommen

locken

wortschatz

Kiste


56

57

KAPITEL 5

Gulhayo

Tohirova

15 Jahre, A2

Shahzod

Ruzibayev

15 Jahre, A2

"Urgentsch,

Schule Nr.19"

geschrieben von:

Rasulbek

Rustamov

13 Jahre, A2

Mahliyo

Kadirberganova

15 Jahre, A2


58 DIE URGENTSCH, RICHTIGE SCHULE MISCHUNG NR. 19

59

Das schöne Wochenende ist leider vorbei, Doniyors

Seminar ist zu Ende, er muss mit Layli nach Urgentsch

zurückfliegen.

Fietje hat noch eine Woche Zeit bevor sein Flugzeug

startet.

44

einladen =

jemanden als

Gast zu sich

bitten

Er möchte gern noch mehr von diesem Land sehen.

Layli und ihr Vater laden ihn ein, mit nach Urgentsch zu

kommen, einer Stadt im Gebiet Khorezm, im Westen

Usbekistans.

Doniyor und Layli fliegen mit Uzbekistan Airways nach

Urgentsch. Fietje braucht kein Flugticket, er nimmt sein

magisches Skateboard. Arti kann selbst fliegen.

Urgentsch

einladen

Deutscher Name

"Urganch“

im Westen Usbekistans

ca. 150.000 Einwohner


60 DIE BEI RICHTIGE DER ALTEN MISCHUNG MOSCHEE

frech

Für das spätere Layout

ihres Buches geben die

61

AutorInnen viele Ideen

mit nach Deutschland.

Doniyor und Layli kommen um 19 Uhr in Urgentsch an.

45

frech =

böse,

unverschämt

Arti sitzt schon da und lacht frech: „Wir waren schneller!

Fietje wundert sich: „Es sind doch Ferien!“

Wir warten schon seit einer Stunde!“

„Es ist noch früh! Ich will schlafen!“, sagt Arti müde.

46

übernachten =

die Nacht an

einem

anderen

Ort verbringen

Fietje und Arti übernachten bei Layli. Sie bekommen das

Zimmer von Laylis Bruder.

„Ich muss in die Schule! Heute ist der Deutsch-

Wettbewerb. Ihr müsst mitkommen!“, antwortet Layli.

Am nächsten Tag klingelt der Wecker um 7 Uhr.

Layli sagt: „Aufstehen! Ich muss in die Schule Nr. 19!“

Layli macht für alle Frühstück: Es gibt Brot, Eier, Kuchen

und Tee. Layli zieht ein sehr schönes Kleid an.

47

Frühstück,

das, -e =

Essen am

Morgen

Wir waren

schneller! wir

warten schon

seit einer

stunde!

übernachten

Sie fahren mit dem Bus zur Schule.

Arti kennt den Weg nicht. „Kein Problem, ich fliege einfach

über dem Bus!“, sagt er.

Schule Nr. 19

Allgemeinbildende Mittelschule

PASCH-Schule

In der Schule werden die Fremdsprachen

Russisch, Deutsch und Englisch unterrichtet.

Sie Zeichnen die Fernsehsendung "Deutsch?...

das ist schön!" für das Regionalfernsehen auf.

Frühstück

Im Schuljahr 2015-16 lernten 1080 Schüler/-

innen an der Schule, unterrichtet von 82 Lehrerinnen

und Lehrern.


62

DIE URGENTSCH, RICHTIGE SCHULE MISCHUNG NR. 19

Ehrengast

63

48

aufgeregt =

hektisch, nervös

Der Deutschwettbewerb beginnt um 10 Uhr, sie haben

noch viel Zeit.

Layli zeigt Fietje stolz ihre Schule: die Bibliothek, den

Deutschraum und den Chemieraum. Es gibt auch einen

großen Sportplatz, dort kann Fietje ein bisschen skaten.

Vor dem Wettbewerb begrüßt der Schuldirektor alle

Schüler. Hundert Schüler aus ganz Usbekistan nehmen

am Wettbewerb teil. Layli ist überhaupt nicht aufgeregt.

Fietje sagt: „Viel Glück, Layli!“, und gibt ihr seine Kette als

Glücksbringer.

Der Wettbewerb beginnt. Die Schüler hören und lesen

Texte und müssen dann Fragen beantworten.

Sie müssen auch einen Text schreiben und eine

Geschichte erzählen.

Arti ist als Ehrengast aus Deutschland und als

Wort-Artist in der Jury.

49

Glücksbringer,

der, -ø =

etwas, das Glück

bringen soll

50

Ehrengast, der,

Ehrengäste =

besonders

wichtiger Gast

51

Jury, die, -s =

Gruppe von

Personen, die

die Teilnehmer

eines Wettbewerbs

bewertet

Jury

Glücksbringer

aufgeregt


64 DIE URGENTSCH, RICHTIGE SCHULE MISCHUNG NR. 19

65

Überraschung

52

Mensa,

die, Mensen =

Raum zum Essen

in einer

Schule oder

Universität

53

Überraschung,

die, -en =

ein Geschenk,

von dem man

nichts weiß

Später treffen sich Layli und Fietje in der Mensa.

Fietje hat inzwischen von Laylis Freunden ein bisschen

Usbekisch gelernt.

Das soll aber eine Überraschung werden!

Es ist endlich soweit, die Jury kommt!

gratulieren

Deine Federn aus dem 5. Kapitel:

S. 58 | Nr. 44 einladen Verb | jemanden als Gast zu sich bitten

S. 60 | Nr. 45 frech Adjektiv | böse, unverschämt

S. 60 | Nr. 46 übernachten

Verb | die Nacht an einem anderen Ort (nicht zuhause)

verbringen

Arti ist sehr aufgeregt und fliegt zu Layli.

Er sagt ihr leise: „Du hast gewonnen!“

tatsächlich

S. 61 | Nr. 47 das Frühstück, -e Substantiv | Essen am Morgen

S. 62 | Nr. 48 aufgeregt Adjektiv | hektisch, nervös

S. 63 | Nr. 49 der Glücksbringer, -ø Substantiv | etwas, das Glück bringen soll

54

tatsächlich =

wirklich,

in der Tat,

real

55

gratulieren =

beglückwünschen

Und tatsächlich: Layli hat den

ersten Platz gewonnen!

Sie freut sich sehr.

Aber noch viel mehr, als Fietje

ihr auf Usbekisch gratuliert:

„Tabriklayman, Layli!“

S. 63 | Nr. 50 der Ehrengast, -gäste Substantiv | besonders wichtiger Gast

S. 63 | Nr. 51 die Jury, -s

Substantiv | Gruppe von Personen, die die Teilnehmer

eines Wettbewerbs bewertet

S. 64 | Nr. 52 die Mensa, Mensen

Substantiv | Raum zum Essen in einer Schule oder

Universität

S. 64 | Nr. 53 die Überraschung, -en

Substantiv | etwas (ein Geschenk), von dem man

nichts weiß

S. 64 | Nr. 54 tatsächlich Adverb| wirklich, in der Tat, real

S. 64 | Nr. 55 gratulieren Verb | beglückwünschen

Tabriklayman,

Layli!

wortschatz

Mensa

Kiste


66

67

Nodira

Azatova

15 Jahre, A2

Mohinur

Nematova

14 Jahre, A2

KAPITEL 6

"Auf dem

Basar"

geschrieben von:

Leylo

Matchanova

16 Jahre, A2


68

DIE AUF RICHTIGE DEM BASARMISCHUNG

Das Dream-Team beim

Arbeiten ;).

69

langweilig

Duft

56

(ver)handeln =

mit dem

Verkäufer über

den Preis

sprechen,

bevor man

etwas kauft

57

anprobieren =

etwas anziehen,

um zu sehen,

ob es passt

58

sich

entscheiden =

sich auf etwas

festlegen, etwas

auswählen

Nach dem Wettbewerb gehen Layli und Fietje auf den

Markt. Fietje will eine Tasche und Layli blaue Schuhe

kaufen.

Arti fliegt hinterher, er hat aber eigentlich keine Lust.

Fietje verhandelt lange mit dem Verkäufer.

Layli probiert viele Schuhe an, aber sie kann sich nicht

entscheiden.

Arti findet das blöd.

Schon nach 10 Minuten sagt er:

„Mann, ist es langweilig hier! Und ich habe Hunger! Ich

muss etwas essen.“

Er fliegt hin und her und sucht etwas zu Essen.

Plötzlich riecht etwas wunderbar. Arti folgt dem leckeren

Duft.

Eine Verkäuferin verkauft schöne, runde Brote!

Arti ist begeistert.

59

langweilig =

öde,

nicht interessant

60

Duft,

der, Düfte =

angenehmer

Geruch

sich entscheiden

anprobieren

(ver)handeln


70 DIE AUF RICHTIGE DEM BASARMISCHUNG

nirgendwo

71

Umkleidekabine

Er ruft:

„Layli, Fietje, das müsst ihr auch probieren!“

Layli kommt und kauft ein Brot.

61

nirgendwo =

an keinem Ort

Arti sieht seinen Freund Fietje nirgendwo:

„Wo ist er? Ist er nach Hause gegangen? Ohne uns?"

Arti, Fietje ist weg. Jetzt musst du mir helfen. Welche

Schuhe soll ich kaufen?“

62

Umkleidekabine

=

kleiner Raum, in

dem man

Kleidung

anprobiert

Sie laufen zurück zu den Schuhen.

Und wer steht bei der Umkleidekabine?

Genau: Mister Mundzu und Herr Keinwort!

Sie haben einen Käfig dabei!

Arti hat Angst und schreit sehr laut:

Fietje, wo bist du? Rette mich! Fietje!“

63

sich

verstecken =

an einen Ort

gehen, an dem

andere einen

nicht finden

können

Layli sagt: „Psst! Wir verstecken uns und warten auf meinen

Vater. Er kommt bald. Wir wollen zusammen etwas

essen gehen.“

sich verstecken


72 DIE AUF RICHTIGE DEM BASARMISCHUNG

Gefängnis

73

64

gleichzeitig=

zur gleichen Zeit

65

Gefängnis, das,

Gefängnisse =

Gebäude, in

dem Verbrecher

eingesperrt sind

Fietje merkt jetzt auch, dass seine Freunde nicht mehr da

sind. Er zahlt schnell und läuft herum:

Arti! Layli! Wo seid ihr?“

Fietje, Doniyor und Spike kommen gleichzeitig beim Schuhverkäufer

an. Jetzt kommen auch Arti und Layli aus ihrem

Versteck.

Herr Keinwort und Mister Mundzu bekommen Angst und

laufen weg. Sie möchten nicht ins Gefängnis.

Deine Federn aus dem 6. Kapitel:

S. 68 | Nr. 56 (ver)handeln

Verb | mit dem Verkäufer über den Preis sprechen,

bevor man etwas kauft

S. 68 | Nr. 57 anprobieren Verb | etwas anziehen, um zu sehen, ob es passt

S. 68 | Nr. 58 sich entscheiden Verb | sich auf etwas festlegen, etwas auswählen

S. 69 | Nr. 59 langweilig Adjektiv | öde, nicht interessant

S.69 | Nr. 60 der Duft, Düfte Substantiv | angenehmer Geruch

S. 70 | Nr. 61 nirgendwo Adverb | an keinem Ort

S. 70 | Nr. 62 die Umkleidekabine, -n

S. 70 | Nr. 63 sich verstecken

Substantiv | kleiner Raum, in dem man Kleidung

anprobiert

Verb | an einen Ort gehen, an dem niemand einen

nicht finden kann

Arti!

Layli!

Wo seid ihr?

S. 72 | Nr. 64 gleichzeitig Adjektiv | zur gleichen Zeit

S. 72 | Nr. 65 das Gefängnis, -se

Substantiv | Gebäude, in dem Verbrecher eingesperrt

sind

gleichzeitig

wortschatz

Kiste


74

75

KAPITEL 7

Azizbek

Jonibekzoda

14 Jahre, A2

"Im

Avesto-Park"

geschrieben von:

Azadbek

Otabekov

14 Jahre, A2

Nosirjon

Rusmetov

15 Jahre, A2


76

IM AVESTO-PARK

Geschichten erfinden

77

macht immer Spaß!

Im Team ist es leicht,

sie in deutsch aufzuschreiben.

Denkmal

Avesto-Park

im Park führt

eine Brücke über den

Shovot-Kanal.

66

Basar, der, -e =

Markt

67

Denkmal, das,

Denkmäler =

Kunstwerk, das

gebaut wurde,

damit sich die

Menschen an

bestimmte

Personen oder

Momente

erinnern

Fietje und Layli fahren nach der Aufregung im Basar mit

Arti in den Avesto-Park. Sie machen einen langen Spaziergang

und lachen viel.

Der Avesto-Park ist ein schöner großer Park im Stadtzentrum.

Er liegt am Shovot-Kanal. Dort gibt es viele

Bäume, schöne Blumen und viele Sehenswürdigkeiten:

das Denkmal des Helden Jaloliddin Manguberdi und ein

sehr interessantes Museum zu usbekischer Geschichte.

„Ich mag dich“, sagt Fietje zu Layli.

„Ich mag dich auch!“, sagt Layli und gibt ihm

einen Kuss auf die Wange.

Arti macht darüber Witze:

„Ich möchte auch einen Kuss von Layli!“

Alle lachen.

Shovot-Kanal

Fluss mit 150 km

länge

fließt in

Ost-West-Richtung

Basar

Jaloliddin Manguberdi

er regierte von

1220-1231.

Sultan und Volksheld

Er kämpfte sein Leben

lang gegen die eingefallenen

Mongolen.


78

DIE IM AVESTO-PARK

RICHTIGE MISCHUNG

79

Helm

Kanal

braten

70

braten =

Essen in der

Pfanne oder

auf einem

Grill zubereiten

endlich

68

Kanal, der,

Kanäle =

Wasserstraße

69

endlich =

etwas, das

man sich lange

gewünscht hat,

passiert

Als sie über die große Brücke gehen, holt Fietje sein

Skateboard und fährt schnell darüber.

Auf einmal fällt er hin. Dabei fällt sein Geldbeutel ins

Wasser.

Der Kanal ist nicht sehr tief, Fietje will ins Wasser springen.

Arti schaut zu.

Er bemerkt gar nicht, dass ihre Verfolger schon wieder

da sind. Herr Keinwort kann ihn ganz leicht fangen, weil

Fietje und Layli nicht aufpassen.

„Jetzt haben wir dich endlich!“, denkt Mister Mundzu und

freut sich.

„Haha, wir nehmen alle deine Federn und braten dich in

der Pfanne!", denkt Herr Keinwort.


80 DIE IM AVESTO-PARK

RICHTIGE MISCHUNG

71

Museum,

das, Museen =

Ausstellung von

Kunstwerken,

historischen

Sammlungen

72

Festung,

die, -en =

Burg

73

Waffe,

die, -n =

Gegenstand

zum

Kämpfen

74

Helm, der, -e =

Kopfbedeckung,

die vor

Verletzungen

schützt

75

Panzer, der, -ø =

Rüstung für Ritter,

die vor

Verletzungen

schützt

Panzer

Als Fietje und Layli wieder auf der Brücke sind,

ist Arti nicht da.

„Ist er wieder im Zoo?“, fragt Layli.

„Kann sein“, sagt Fietje.

„Er darf nicht mit ins Museum.“

Festung

Museum

Waffe

Fietje und Layli gehen danach ins Avesto-Museum.

Dort gibt es viel zu sehen: das Model der alten Festung,

viele Bilder, schöne Teppiche, alte Waffen, Helme,

Panzer und Schwerter. In einem Zimmer gibt es

lebensgroße Puppen in historischen Kleidern.

Vitrine

In einer Vitrine liegt

ein sehr schönes altes Buch,

Elixier

lebensgroß

mit einem interessanten Bild. Auf dem Bild ist eine

alte Flasche. Fietje fragt Layli, was in der Flasche ist.

Layli liest und erklärt:

„In der Flasche ist ein Elixier. Wenn es jemand trinkt,

sagt er die Wahrheit und kann nicht lügen.“

Fietje hat eine Idee:

„Wir brauchen das Elixier. Wenn Keinwort und Mundzu

es trinken, können sie sprechen. Dann sagen sie uns,

wo das Geld und Arti sind."

81

79

Vitrine,

die, -n =

Schrank aus

Glas

80

Elixier, das, -e =

Getränk, das

zaubern und

heilen kann

81

lügen =

nicht die

Wahrheit

sagen

76

Schwert,

das, -er =

Hieb- und

Stichwaffe

Vitrine

77

lebensgroß =

so groß wie

ein Mensch

lügen

78

historisch =

aus einer

früheren Zeit

Der Polizist Doniyor und sein Hund

Spike sind die neuen Helden aus

Usbekistan. Sie werden für die

Reihe gezeichnet.

Schwert

historisch


82

DIE IM AVESTO-PARK

RICHTIGE MISCHUNG

83

Layli sagt auch, dass das Elixier unter dem hohen

Minarett von Khiva versteckt ist. Sie müssen es finden.

Sie brauchen aber die Hilfe von Doniyor und Spike.

„Jetzt ist Schluss mit den Verbrechen, gleich kommt das

Polizeiauto!“

Verbrechen

Layli ruft ihren Vater wieder an und sagt ihm, dass sie

im Avesto Museum sind.

Doniyor kommt mit Spike zuerst beim Denkmal an.

Dort sehen sie Herrn Keinwort und Mister Mundzu.

Danke,

spike!

84

Verbrechen,

das, die –ø =

Straftat, kriminelle

Handlung

82

ausreißen =

gewaltsam

herausziehen

83

verhaften =

festnehmen,

(Verbrecher,

Diebe)

Sie wollen Arti gerade die Federn ausreißen.

Spike ist schneller und rettet Arti. Doniyor verhaftet die

beiden Bösewichte.

verhaften

ausreißen

Minarett von Khiva

Turm der Moschee

in Khiva, von

dem fünfmal am Tag

zum Gebet gerufen

Fietje und Layli kommen

aus dem Museum und

freuen sich, dass nichts

passiert ist.

wird

„Danke, Doniyor!“, sagt Fietje.

„Danke, Spike!“, sagt Arti.

Verbrechen


Deine Federn aus dem 7. Kapitel:

S. 76 | Nr. 66 der Basar, -e Substantiv | Markt

S. 80 | Nr. 77 lebensgroß Adjektiv | so groß wie ein Mensch

S. 76 | Nr. 67 das Denkmal, Denkmäler

Substantiv | Kunstwerk, das gebaut wurde, damit sich

die Menschen an bestimmte Personen oder Momente

erinnern

S. 80 | Nr. 78 historisch Adjektiv | aus einer früheren Zeit

S. 81 | Nr. 79 die Vitrine, -n Substantiv | Schrank aus Glas

S. 78 | Nr. 68 der Kanal, Kanäle Substantiv | Wasserstraße

S. 81 | Nr. 80 das Elixier, -e Substantiv | Getränk, das zaubern und heilen kann

S. 78 | Nr. 69 endlich

S. 79 | Nr. 70 braten

Adverb | etwas, das man sich lange gewünscht hat,

passiert

Verb | Essen in der Pfanne oder auf einem Grill zubereiten

S. 81 | Nr. 81 lügen Verb | nicht die Wahrheit sagen

S. 82 | Nr. 82 ausreißen Verb | gewaltsam herausziehen

S. 80 | Nr. 71 das Museum, Museen

Substantiv | Ausstellung von Kunstwerken, historischen

Sammlungen

S. 80 | Nr. 72 die Festung, -en Substantiv | Burg

S. 82 | Nr. 83 verhaften Verb | festnehmen (Verbrecher, Diebe)

S. 83 | Nr. 84 das Verbrechen, -ø Substantiv | Straftat, kriminelle Handlung

S. 80 | Nr. 73 die Waffe, -n Substantiv | Gegenstand zum Kämpfen

S. 80 | Nr. 74 der Helm, -e

S. 80 | Nr. 75 der Panzer, -ø

Substantiv | Kopfbedeckung, die vor Verletzungen

schützt

Substantiv | hier: Rüstung für Ritter, die vor

Verletzungen schützt

(auch: harte Haut von Tieren, z.B. bei Schildkröte)

S. 80 | Nr. 76 das Schwert, -er Substantiv | Hieb- und Stichwaffe

wortschatz

Kiste


86

87

Elinur

Matchanova

13 Jahre, A2

Husnora

Madrahimova

15 Jahre, A2

Elbek

Nurmuhammad

14 Jahre, A2

KAPITEL 8

"Khiva"

geschrieben von:


88 KHIVA

89

85

Sandstein,

der, -e =

aus Quarzsand

bestehendes

Gestein

Herr Keinwort und Mister Mundzu sitzen im Gefängnis

in Urgentsch. Fietje, Arti und ihre usbekischen Freunde

wollen nach Khiva fahren.

Die Freunde fahren am Nachmittag mit dem Bus.

Arti kann zwar fliegen, aber er fährt auch mit, weil er

sich bei seinem Freund Fietje besser fühlt.

„Zusammen ist es interessanter“, sagt Arti und versteckt

sich im Skateboard von Fietje.

Khiva

Die antike Stadt

Khiva ist weltberühmt.

Sie ist über 2500 Jahre alt.

Oasenstadt im Nordwesten

Usbekistans an der Seidenstraße

hat über 55.000 Einwohner

Sie ist bekannt für ihre

Textilindustrie.

86

Keramik,

die, -en=

kunstvoller

Gegenstand

aus Ton oder

Porzellan

87

Bogenfenster,

das, -ø =

Fenster in Form

eines Halbkreises

Spike versteckt sich in einer Tasche von Layli, denn Tiere

dürfen nicht in den Bus.

Nach zwei Stunden sind sie da und warten, bis es dunkel

wird.

Die Gebäude sind wunderschön. Sie sind aus Sandstein

und sind mit blauer und weißer Keramik verziert. Sie

haben schöne Bogenfenster.

Sandstein

Bogenfenster

Keramik


90

KHIVA

91

Am Abend sind die Touristen

weg. Die Freunde wollen jetzt

das Elixier suchen.

88

Minarett,

das, -e =

Turm einer

Moschee

Weil Spike ein guter Polizeihund

ist, findet er schnell das

große Minarett, wo das Elixier

versteckt sein muss.

„Aber wie kommen wir an das

Elixier unter der Erde?“, fragt Fietje.

Das ist ein großes Problem.

In diesem Moment sagt Arti:

„Ich mache das! Taram – taram, tum-pum-tum und

Ba-bach!“

Und es passiert: ... nichts.

„Ach, bitte Doniyar, mach du das!“, sagt Arti.

Doniyar sagt: „Ise-bise-schise-bise!“

Minarett

Und dann öffnet sich die Erde.

Im Loch erscheint das Elixier. Sie nehmen es und fahren

schnell zurück nach Urgentsch.

Sie gehen direkt zum Gefängnis.

Herr Keinwort und Mister Mundzu

sollen das Elixier trinken.

„Wie machen wir das?“, fragt Layli.


92

DIE KHIVA RICHTIGE MISCHUNG

93

„Ist doch einfach. Wir sagen ihnen, dass sie für immer

sprechen können, wenn sie das Elixier trinken“,

sagt Fietje.

„Aber wir sagen nicht, dass sie auch nicht lügen können“,

lacht Arti.

Keinwort und Mundzu trinken das Elixier und in diesem

Moment fragt Doniyar: „Wo ist das Geld aus dem Bankautomaten?“

„Warum hast du es verraten?“

„Ich war es nicht! Du warst es!“

So geht es noch eine Stunde. Dann sagen sie nichts mehr.

Sie können nicht mehr sprechen. Das Elixier wirkt nicht

mehr.

„Das war gute Arbeit“, sagt der Polizeichef von Urgentsch

zu den Freunden.

89

verraten =

etwas sagen,

das geheim

bleiben soll

Sie sagen beide sofort:

„Unter dem Denkmal des Helden Jaloliddin Manguberdi“.

Doniyor und Spike fahren sofort mit Sirenen zum Park

und holen das Geld.

Keinwort und Mundzu schimpfen:

ich war

es nicht! du

warst es!

verraten


94

FEDER-SCHATZ

95

Belohnung

90

Belohnung,

die, -en =

etwas, das

man zum

Dank

geschenkt

bekommt

91

ungern =

nicht gern

92

unvergesslich

=

nicht aus der

Einnerung zu

löschen,

einmalig

Sie bekommen auch eine kleine Belohnung.

Mit dem Geld kauft Fietje Geschenke für seine Freunde

zuhause in Jena.

Am nächsten Morgen bringen Doniyor und Layli Fietje

und Arti zum Flughafen.

Sie verabschieden sich ungern von ihren neuen Freunden

aus Usbekistan. Arti versteckt sich im Skateboard

und die beiden fliegen zurück nach Deutschland.

Aber die Abenteuer in Usbekistan sind für sie

unvergesslich.

Deine Federn aus dem 8. Kapitel:

S. 88 | Nr. 85 der Sandstein, -e Substantiv | aus Quarzsand bestehendes Gestein

S. 88 | Nr. 86 die Keramik, -en

Substantiv | kunstvoller Gegenstand aus Ton

oder Porzellan

S. 88 | Nr. 87 das Bogenfenster, -ø Substantiv | Fenster in Form eines Halbkreises

S. 90 | Nr. 88 das Minarett, -e Substantiv | Turm einer Moschee

S. 92 | Nr. 89 verraten Verb | etwas sagen, das geheim bleiben soll

S. 94 | Nr. 90 die Belohnung, -en

Substantiv | etwas, das man zum Dank

geschenkt bekommt

S. 94 | Nr. 91 ungern Adverb | nicht gern

S. 94 | Nr. 92 unvergesslich

Adjektiv | nicht aus der Einnerung zu löschen,

einmalig

unvergesslich

ungern

wortschatz

Kiste


Die Autoren aus Usbekistan

geben ihre Geschichte

die anderen Federsammler

in der Welt. (klick!)

Sabine und Judit aus

Deutschland und Jamshid

aus Taschkent auf Foto-

Tour in Usbekistan.

weiter an die Schüler aus

Jena.

Sie schreiben den

Band 12 der Federsammler.

Viel Spaß dabei!

Rano und Roza begleiteten

ihre SchülerInnen

gern zur Werkstatt.

Mit einem kleinen Film

grüßen die AutorInnen

Erfahre mehr und

schreib mit!


98

99

Unser herzlichstes Danke!

Dieser Kinderroman ist etwas ganz Besonderes. Er hat nicht nur 25 AutorInnen.

Diese gehören zudem noch zu den jüngsten Roman-AutorInnen in der Fremdsprache Deutsch.

Allen voran gilt deshalb unser Dank den Jung-AutorInnen aus Taschkent und Urgentsch in Usbekistan,

die mit ihrer Fantasie und Kultur der Geschichte ihre ganz eigene Handschrift verliehen haben und ihre

wertvolle Arbeit an das kommende Autoren-Team aus dem Thüringer Holzland weitergeben. Wir sind

gespannt auf alle Erlebnisse von Fietje und Arti, die aus euren Geschichten noch erwachsen werden!

Dicht darauf folgen die Personen und Institutionen, die mit Vertrauen und Tatendrang die Entstehung

des Romans über Usbekistan unterstützt haben.

Danke für die Planung der Schreibwerkstatt in Taschkent und die Betreuung der Bucherstellung:

Goethe-Institut Taschkent: Heinar Bernt (Experte für Unterricht, Koordinator der Initiative

„Schulen: Partner der Zukunft“), Jamshid Esanov und Gavhar Sakirova (Sachbearbeiter der Initiative

„Schulen: Partner der Zukunft“)

Jugend will ... gemeinnützige GmbH: Antje Hübner (Projektleiterin "Die Federsammler")

Danke für die Durchführungen der Schreibwerkstatt in Taschkent:

Jugend will ... gGmbH: Judit Szklenár, Sabine Quenot

Schule Nr. 112, Taschkent: Roza Nurjanova (Begleitlehrerin)

Schule Nr. 19, Urgentsch: Rano Madrimova (Begleitlehrerin)

Danke für die Bereitstellung der Fotos und Foto-Genehmigungen:

Goethe-Institut Taschkent: Heinar Bernt, Jamshid Esanov

Ganz persönlich:

Den Eltern der Jung-AutorInnen, allen Familien und Freunden, die so zahlreich hier nicht namentlich

aufgeführt werden können, möchten wir unseren allerherzlichsten Dank ausdrücken! Begleitet uns

auch weiterhin und lasst euch auf die Schatzsuche unserer Helden mitnehmen!

Das Federsammler-Team


Litcenziya: AI №134, 27.04.2009 yilda berilgan.

Terishga berildi: 15.11.2016 y.

Bosishga ruxsat etildi: 07.12.2016 y.

Silliq qog‘oz. Qog‘oz bichimi: 70×100 1⁄16.

Kg First Time garniturasi. Ofset bosma.

Hisob-nashriyot t.: 6,25. Shartli bosma t.: 10,5.

Adadi: 300 dona.

Buyurtma № 98

«Akademnashr» nashriyotida tayyorlandi va chop etildi.

100156, Тoshkent shahri, Chilonzor tumani, 20А -mavze, 42-uy

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