1. BLUMEN MARKT - Villach

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10 :thema

Starker Cluster-Geburtshelfer, Begleiter und Unterstützer war im

Zuge der groß angelegten hightech-Offensive unsere Stadt. heute

vereint das Netzwerk – darunter auch die führenden Kärntner hightech-Unternehmen

– mit Sitz im Technologiepark 44 Unternehmen

mit mehr als 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und setzt zwei

Milliarden Euro um. Damit leistet der Cluster einen nachhaltigen

Beitrag zur Stärkung unseres Wirtschaftsraumes.

ENTScHEIDENDE WETTBEWERBSVoRTEILE. „Die Stärke des

Clusters liegt vor allem darin, dass sich die Mitgliedsunternehmen

nicht abkapseln, sondern den eigenen Wirtschaftsraum ausdehnen“,

betonte Obmann Michael Velmeden. Nunmehr sei der Cluster

erwachsen geworden und es an der Zeit, Kreise über die Ländergrenzen

hinaus zu ziehen. Gerade in den nächsten Jahren werde

es notwendig sein, Partner in Österreich und darüber hinaus ins

Boot zu holen. „Die Stärke, die uns unser Standort bietet, werden

:stadtzeitung 06/10

Zehn Jahre me2c – [micro] electronic

cluster: Bei der Gründung der Unternehmensplattform,

die im Netzwerk mit

ihren Mitgliedsbetrieben viele Wettbewerbsvorteile

schafft, war unsere Stadt

entscheidender Geburtshelfer. Am Bild

von links Professor Dr. Hans Richter,

Cluster­Obmann Michael Velmeden,

Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger,

Gerlinde Pöchhacker­Tröscher und Obmannstellvertreter

Otto Graf während der

Informationsveranstaltung.

me2c – [micro] electronic cluster: Die Unternehmensplattform, die im Netzwerk mit ihren

Mitgliedsbetrieben viele Wettbewerbsvorteile schafft, wurde vor zehn Jahren gegründet. Eine Bilanz.

Cluster schafft Wettbewerbsvorteile: Ab Mai

länderübergreifendes Projekt mit Slowenien

:[micro] electronic cluster

Der Verein me2c – [micro] electronic cluster ist ein branchenübergreifendes

Netzwerk für Unternehmen aus der Mikroelektronik,

Elektronik und Mechatronik. Der Cluster bietet seinen Mitgliedsunternehmen

aus den Bereichen Produktion, Forschung/Entwicklung,

Bildung und Wissenschaft sowie Dienstleistern eine Plattform, die

Informationsvorsprung schafft, Kontakte intensiviert und so neue

Kooperationsmöglichkeiten fördert. Vereint sind sowohl international

agierende Leitbetriebe wie Infineon Technologies Austria AG oder

Flextronics International GmbH als auch zahlreiche Klein- und Mittelbetriebe

aus der Region. Näheres: www.me2c.at

Foto: Willi Zore

wir nutzen. Beispielsweise im Rahmen eines länderübergreifenden

Interreg-Projektes zwischen Kärnten und Slowenien. Das Vorhaben

startet im Mai“, erklärte Velmeden. Die Vernetzung zwischen Clusterorganisationen

im In- und Ausland liefere den Mitgliedsunternehmen

entscheidende Wettbewerbsvorteile.

HIgHTEcH STATT oLYMpIA. Während der Tagung kam durch die

Redner wiederholt zum Ausdruck, dass sich der Cluster gerade in

schwierigen Zeiten, wie sie die Elektronik derzeit hinter sich lässt,

voll bewährt. Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger wies darauf hin,

dass unsere Stadt seinerzeit vor der Entscheidung stand, bei ihrem

Mitteleinsatz auf eine Olympiabewerbung oder auf Hightech zu

setzen. „Heute werden wir dafür belohnt, dass wir in Hightech und

somit nachhaltig in die Zukunft investiert haben. Das zeigt uns auch

der Cluster, der die Wirtschaftsentwicklung unserer Stadt positiv

beeinflusst hat“, betonte Mag.a Schaumberger.

HoHE INNoVATIoNSKRAFT. Während Gerlinde Pöchhacker-Tröscher,

Geschäftsführerin der Pöchhacker Innovation Consulting

GmbH, lobend erwähnte, dass unser Cluster in Sachen ehrenamtliches

Engagement österreichweit eine Vorreiterrolle einnimmt,

sprach sich Professor Dr. Hans Richter, Vorsitzender der Gesellschaft

zur Förderung von Wissenschaft und Wirtschaft (Frankfurt/

Oder), für die Schärfung der eigenen Stärken aus: „Die hauptkonkurrenz

sitzt heute in Asien und Amerika. Vernetzungen sind ein effektives

Instrument, um die Stärken auszuweiten. Die europäischen

Unternehmen können auf dem Vorteil bauen, dass sie im Vergleich

zu anderen komplexe Organisationsstrukturen beherrschen.“ Der

Cluster schaffe einen Pool an gut ausgebildeten Arbeitskräften und

ermögliche eine hohe Innovationskraft der Unternehmen.

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