Miteinander für Europa - München 2016 - Dokumentation

poschoenstatt

Diese Dokumentation enthält die Referate und Ansprachen, die während dem Kongress (30. Juni & 1. Juli 2016) und der Kundgebung (2. Juli 2016) des ökumenischen Netzwerkes "Miteinander für Europa" gehalten wurden.

gungen in Rom zusammen. Wir

entdeckten das Wirken des Heiligen

Geistes nicht nur in der eigenen

Bewegung, sondern in der

Vielfalt der Charismen.

Zweite geöffnete Tür:

München 2001

Wir hörten eben schon davon.

Über die Konfessionsgrenzen

hinweg wird spontan ein Bündnis

der Einheit und der Liebe geschlossen,

das die Grundlage für

den weiteren gemeinsamen Weg

sein wird. Als Gesamtbewegung

gehen wir zunächst zögernd

durch diese geöffnete Tür. Aber

die Überzeugung unseres Gründers,

dass gerade Maria und das

Liebesbündnis zu einer Ökumene

der Herzen befähigt, hat sich

seither bewahrheitet. Das gibt

unserer Bewegung neue Weite.

Dritte geöffnete Tür:

Miteinander für Europa

Nach dem ersten und zweiten

Weltkrieg sahen wir als Schönstatt-Bewegung

den besonderen

Auftrag Gottes darin, uns für ein

von christlichen Werten getragenes

Deutschland und Europa

einzusetzen. Stuttgart 1 und 2

erleben wir als Momente der

Profilierung im Eigenen und der

Solidarisierung mit vielen. Die

gemeinsame Vision stärkt alle:

Europa wieder eine christliche

Seele geben.

Vierte geöffnete Tür: Wachsende

Nähe zueinander

Das ist die Phase des Kennenlernens

seit 1999. Besuche

von Chiara Lubich und anderen

Gemeinschaften in Schönstatt

und Besuche von Schönstättern

bei anderen Bewegungen.

Aus Fremdheit wird Freude an

der Vielfalt, Wertschätzung des

Reichtums jeden Charismas,

eine Sprache der Vermittlung

Fünfte geöffnete Tür:

Zunehmende Wirkkraft als

„Salz und Sauerteig“ der

Gesellschaft

Vor genau hundert Jahren hat

Pater Kentenich die Vision Vinzenz

Pallottis von einem föderativ

aufgebauten apostolischen

Weltverband in seine Zielsetzung

aufgenommen. Unser Engagement

im Miteinander für Europa

zeigt sich als Weg, die Kraft

der christlichen Bewegungen zu

stärken. Miteinander Salz und

Sauerteig in den verschiedenen

gesellschaftlichen Feldern sein,

das fassen wir als Bewegung in

das Wort „Bündniskultur“. Die

Felder beginnen sich abzuzeichnen.

Der Kongress für die Familie,

der im Schönstattzentrum

Liebfrauenhöhe unweit von Stuttgart

2011 stattfand, war hier ein

wichtiger Markstein. Miteinander

erleben wir: Wir sind nicht am

Ende mit dem christlichen Europa

– wir stehen am Anfang, einem

neuen Anfang. Wir verbinden uns

mit der Frau des Anfangs, mit

Maria, und vertrauen, dass das

Gebet Christi sich auch heute erfüllt:

Vater, lass alle eins sein, damit

die Welt glaube!

© Haaf

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