RS 04 2016

Sbj1969

Ausgabe 4 · Dezember 2016

Rundschreiben

Alle ehre: danke für

euren einsatz

Heuernte im Dirndl? Für ein tolles Foto, das nicht nur die bäuerliche Arbeit sondern auch die

inneren Werte der Bauernjugend zum Ausdruck bringen soll, allemal. Es gibt viele Beispiele, wo

SBJ-Mitglieder Großes leisten. Sie sind da, wenn jemand im Dorf Hilfe braucht. Sie zeigen, dass

sie stolz auf Tradition und Brauchtum sind, oder organisieren Veranstaltungen wo junge Menschen

zusammenkommen und sich austauschen können. Einige dieser Beispiele stellen wir im aktuellen

Rundschreiben vor.


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Blickpunkt

Alle Ehre: Danke

für euren Einsatz

S. 1-6

Hinweise

Wichtige

Mitteilungen

S. 7

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SBJ-Landesobmannstellvertreter

Hannes Pirhofer

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Berichte

Aus- und

Rückblick

S. 8-11

Das

Wort Dem …

Die Südtiroler Bauernjugend zählt

rund 9.000 Mitglieder, die allesamt

auf verschiedene Weise das Vereinsleben,

das Dorfleben und den

Zusammenhalt der Jugend in Südtirol

stärken.

Unzählige Veranstaltungen schmücken

unser Land und erhalten Kultur

und Werte, die zu Südtirol gehören,

aufrecht.

Die Mitglieder organisieren Feste

und Veranstaltungen selbst oder

tragen einen Großteil dazu bei und

helfen mit. Sei es auf Orts-, Bezirks-

oder auf Landesebene. Ohne

die Südtiroler Bauernjugend würden

viele Veranstaltungen, die bis

heute unser Land geprägt haben,

nicht mehr in dieser Form existieren.

Aber damit nicht genug: Ihr Beitrag

in der Gesellschaft ist nicht selbstverständlich.

Es gehört viel Fleiß

und Ehrgeiz dazu, sich dieser großen

Aufgabe zu stellen und immer

wieder aufs Neue für den Verein,

für die Gesellschaft „Da zu sein“.

Beispiele dafür gibt es viele: Als ein

Bauer unfallbedingt im Sommer die

Ernte nicht mehr einbringen konnte,

schloss sich eine Ortsgruppe

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Weihnachtsgeschichte

Versammlung der

Gefühle

S. 12

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zusammen und half dem Hofbesitzer

dabei. Sie gewährleistete somit

eine sichere Ernte, aber zeigte

auch, dass der Zusammenhalt im

Dorf sehr wichtig ist. Eine andere

Ortsgruppe sammelte finanzielle

Unterstützung, indem sie eine Benefizveranstaltung

für einen Hof organisierte,

der in Flammen aufging.

Weitere Unterstützungen, die über

die Gemeinschaft der SBJ zustande

kamen, kennst Du sicher auch.

Kannst du dir vorstellen, wie es

wäre, wenn dem nicht so wäre? Ich

kann es jedenfalls nicht und finde,

dass es ein Teil unserer Kultur ist

und erhalten werden muss.

Somit will ich Allen, die sich in irgendeiner

Weise für das Dorfleben,

die Veranstaltungen und die guten

Beziehungen der bäuerlichen Strukturen

einsetzen, ein großes Lob aussprechen.

DANKE für den Einsatz,

euren Fleiß und eure Einsatzbereitschaft,

immer wieder aufs Neue

mitzuhelfen und mitzugestalten.

Zu guter Letzt ein Sprichwort, das

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den Fleiß in einer schwierigen Zeit

sehr gut beschreibt: „Wer jede Wolke

fürchtet, taugt nicht zum Bauern.“

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Impressum: Herausgeber: Südtiroler Bauernjugend (SBJ), Redaktion, Fotos & grafische Gestaltung: Andreas Mair - andreas.mair@sbb.it, Anna Schenk - anna.schenk@sbb.it,

Evi Andergassen - evi.andergassen@sbb.it

Infos: Das Rundschreiben kann auch auf der Internetseite der SBJ unter www.sbj.it heruntergeladen werden. Das nächste Rundschreiben erscheint im März 2017.

Die Südtiroler Bauernjugend (SBJ) wird vom Amt für Jugendarbeit in ihrer Tätigkeit unterstützt. Ein herzliches Dankeschön.

Südtiroler Bauernjugend Landessekretariat - Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 5, 39100 Bozen, Tel. 0471 999 401 - Fax 0471 999 486, bauernjugend@sbb.it - www.sbj.it

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Ein kleiner Trost

für die Familie vom Linserhof

Blickpunkt

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Am Dienstag, 13. September 2016 kam es

in St. Pankraz im Ultental zu einem schrecklichen

Unglück. Der Stadel des Linserhofs

ist bis auf die Grundmauern abgebrannt, das

Wohnhaus konnte zum Glück noch gerettet

werden. Der Bauer, der das Vieh rechtzeitig

in Sicherheit bringen konnte, erlitt einen

Schock und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Hilfe ließ nicht lange auf sich warten. Die

Vereine von St. Pankraz organisierten am

Sonntag, 16. Oktober ein Benefiz-Frühschoppen

zugunsten der Betroffenen des

Großbrandes. Da durfte die SBJ-Ortsgruppe

St. Pankraz natürlich nicht fehlen. Sie halfen

fleißig bei der Organisation und beim Festbetrieb

mit. Gemeinsam mit den anderen

Vereinen arbeiteten sie bis zum Abend, sodass

möglichst viel an den Linser-Bauer gespendet

werden konnte. Um auch die Kinder

für die Veranstaltung zu begeistern, wurde

eine Kletterwand aufgestellt. Ebenso gab es

einen Glückstopf, bei dem mehrere Preise

verlost wurden. Bei einer Versteigerung ging

es darum, verschiedene Gutscheine und Eintrittskarten

zu ersteigern.

Für die musikalische Umrahmung sorgte die

Musikkapelle St. Pankraz. Rund 600 Besucher

kamen zu dem Benefizfrühschoppen.

Als weitere Hilfe für die Familie vom Linserhof

hat die Ortsgruppe gemeinsam mit den

anderen bäuerlichen Organisationen von St.

Pankraz auch ein Spendenkonto eingerichtet.

Der selbstlose Einsatz der Ortsgruppe St.

Pankraz ist bewundernswert. Für Bauern,

denen ein solches Unglück widerfahren ist,

bedeutet es eine Menge, wenn ihnen die

Menschen vom eigenen Dorf zur Seite stehen.

„Die Veranstaltung ist super gelaufen, Essen und Getränke hätten wir beinahe

zu wenig gehabt. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung.“

Juliane Kaserer

Ortsleiterin St. Pankraz


4

Blickpunkt

GroSSe Hilfe

in Stilfs

Während der Heuerernte im letzten Jahr hat sich

ein Bauer aus Stilfs sehr schwer am Bein verletzt.

Da ein paar Tage schlechtes Wetter war, ist er mit

einem Erntehelfer zur Holzarbeit in den Wald gegangen.

Dabei wurde ihm ein kurzer unachtsamer

Moment zum Verhängnis: Ein Baumstamm fiel ihm

geradewegs aufs Bein. Bedingt durch die schweren

Verletzungen musste er über einen Monat im

Krankenhaus verbringen. Da der Bauer alleine mit

seinen Eltern am Hof lebt, konnte sich niemand

um die Heuernte kümmern. Die SBJ-Ortsgruppe

Stilfs hat sofort reagiert, sich mit seinen Eltern in

Verbindung gesetzt und ihre Hilfe angeboten. Alle

Mitglieder, die Zeit hatten, wurden für diesen Einsatz

eingespannt.

Da der Hof sehr steil gelegen ist, konnte man fast

nichts mit dem Traktor mähen, weshalb die Bauernjugend

Mitglieder mit den eigenen Handmähmaschinen

zum Hof kamen. Mit fünf Mähmaschinen

wurde alles abgemäht. An den steil gelegenen

Abschnitten musste mit der Sense gemäht werden.

Das ganze Heu wurde innerhalb kürzester

Zeit mit mehreren Traktoren eingebracht, sowie

bald darauf auch das „Grummet“. Gleichzeitig

wurde die Ortsgruppe mit einem weiteren Problem

konfrontiert: In der Scheune war nicht genug Platz

für das ganze Heu. Doch die fleißigen Mitglieder

der Ortsgruppe Stilfs ließen sich nicht so schnell

aus dem Konzept bringen. Sie errichteten auf der

Wiese einen „Heuschober“ um das Heu trocken

unterzubringen.

Ebenso kümmerten sie sich um die Eltern des Bauern

und erledigten im Stall seine Arbeit. Die Kühe

wurden gemolken und gefüttert, bis sie den Sommer

über auf die Alm kamen. Der Stier blieb im

Stall. Um diesen kümmerte sich die Ortsgruppe,

bis der Bauer wieder auf den Beinen war.

Der Bauer kam erst am Ende des „Grummet“ wieder

auf den Hof zurück. Ohne die Hilfe der Bauernjugend

Stilfs wäre die Ernte wohl ausgefallen.

Manuel Haas

Ortsobmann Stilfs

„Am Anfang war es nicht ganz einfach, weil man nicht genau wusste, ob

die Hilfe überhaupt erwünscht ist und ob man die Maschinen des Bauern,

die für diese besonderen Begebenheiten geeignet sind, überhaupt benutzen

darf. Wir wussten aber, dass wir nicht wegsehen dürfen und auf jeden Fall

unsere Hilfe anbieten müssen.“


Viel Begeisterung

in zwölfmalgreien

BLICKPUNKT

5

Der Freitag, 18. März war für die Ortsgruppe

Zwölfmalgreien ein entscheidendes

Datum. Die Südtiroler Bauernjugend

war sehr gespannt, ob sich für die Ortsgruppe

noch ein neuer, motivierter Ausschuss

findet. Erfreulicherweise waren an

diesem Abend neun begeisterte Jugendliche

dabei, die sich dazu entschlossen, die

Ortsgruppe zu übernehmen und als neuer

Ausschuss durchzustarten.

Kurz darauf wurde am 14. Mai zum Anlass

der Neugründung der Ortsgruppe

Zwölfmalgreien eine Feier organisiert, um

neue Mitglieder zu gewinnen. Als Attraktion

für die neuen Mitglieder bereitete der

Ausschuss zwei Spiele vor. Es wurde mit

dem „Melkeuter“ der Südtiroler Bauernjugend

um die Wette gemolken, ebenso

durfte natürlich das „Nagel-Hammer-

Baumstammspiel“ nicht fehlen. Nebenbei

wurde gegrillt, getrunken und getanzt.

An der Neugründungsfeier nahmen über

40 begeisterte Mitglieder teil. Ein unvergesslicher

Tag bei dem viele neue Freundschaften

geschlossen wurden. Ein tolles

erstes Aufeinandertreffen!

Die Freude über den Erfolg der Veranstaltung

ist dem Ortsobmann deutlich anzusehen.

Inzwischen zählt die neue Ortsgruppe

schon über 70 Mitglieder.

Als ersten aktiven Ausflug unternahm

die Ortsgruppe eine Bergwanderung zum

Schlern mit Übernachtung im Schlernhaus

und morgendlicher Wanderung zum Gipfel

um den Sonnenaufgang zu bewundern.

Der vorbildhafte Einsatz der Ortsgruppe

Zwölfmalgreien und die Leidenschaft für

die Südtiroler Bauernjugend sind bemerkenswert.

Johannes Von Klebelsberg

Ortsobmann Zwölfmalgreien

„Wir freuen uns, dass so viele Leute zu unserer Neugründungsfeier gekommen

sind und wir inzwischen schon über 70 begeisterte Mitglieder zählen.

Wir werden noch weitere Ausflüge unternehmen, um den Zusammenhalt zu

stärken.“


6 6 Blickpunkt

B otschafter

in München

Jedes Jahr zu Beginn des Oktoberfestes findet

in München der Trachten- und Schützenzug quer

durch die Stadt bis zur Theresienwiese statt.

Es gibt beeindruckende Pferdegespanne, Kutschen

und traditionelle Trachten zu bewundern. Da passt

die Ortsgruppe Algund mit ihrer großen Traube perfekt

dazu. Seit Jahrzehnten ist sie beim Traubenfest

in Meran mit einem bäuerlich geschmückten Umzugswagen

mit dabei. Die große Traube vom Umzugswagen

wird daraufhin in der Stadt aufgestellt,

wo die Touristen schnell alle Trauben abpflücken.

Der Umzugswagen der Ortsgruppe ist immer ein

Höhepunkt beim Traubenfest.

Es war schon lange ein Traum der Mitglieder der

Ortsgruppe Algund, beim großen Trachtenumzug

in München mitzuwirken. Kurzum entschlossen sie

sich, sich beim Festring München e.V für die Teilnahme

zu bewerben. Nach einem Jahr Wartezeit

wurde ihnen ihr Traum erfüllt. Der große Aufwand

den dies mit sich brachte, war für die Ortsgruppe

nebensächlich, sie wollten sich die Gelegenheit auf

keinen Fall entgehen lassen.

Den Anhänger auf dem die Traube befestigt ist, zogen

sie mit dem Auto nach München, die Trauben

wurden ebenfalls mit dem Auto transportiert. Die

beiden Pferde, die den Wagen beim Umzug ziehen

sollten, wurden von einem Bauer hinausgebracht.

Die Ortsgruppe kam einen Tag früher in München

an um die frischen Trauben, die immer neu gekauft

werden müssen, auf das „Traubengestell“ zu hängen.

Am 18. September war es dann so weit, der

Ortsgruppe Algund wurde auf dem sieben Kilometer

langen Trachten- und Schützenzug quer durch

die Münchner Innenstadt zugejubelt. Eine große

Ehre!

Nach dem Umzug konnten die Trauben dort wieder

verkauft werden.

Tradition und Brauchtum zu pflegen war der Südtiroler

Bauernjugend schon immer ein großes Anliegen.

Die Ortsgruppe Algund hilft dabei, indem sie

mit viel Mühe als Botschafter auftritt. Nun auch in

München.

„Wir waren uns des großen Arbeitsaufwandes bewusst, aber diese Gelegenheit

konnten wir uns nicht entgehen lassen!“

Florian Winterholer

Ortsobmann Algund


HINWEISE

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7

messe Agridirect

Mitgliederversammlung

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Vom Samstag, 18. Februar bis Montag, 20. Februar 2017

findet in der Messe Bozen die zweite Ausgabe der

AGRIDIRECT statt. Es ist dies die Fachmesse für Direktvermarktung

von landwirtschaftlichen Produkten und Traditionshandwerk

aus Südtirol.

Auf der AGRIDIRECT finden die Messebesucher all das, was

man braucht um seine Produkte weiter zu verarbeiten. Das

Angebot reicht von Technik über Etikettierung, Lagerung bis

hin zur Vermarktung.

Heuer wird die Südtiroler Bauernjugend erstmals auf der Aktionsbühne

vertreten sein. Drei Tage lang werden verschiedene

bäuerliche Produkte verkostet.

„Mir verstian ins!“, so lautet das Motto der 47. Ordentlichen

Mitgliederversammlung am 5. März 2017 im Waltherhaus in

Bozen.

Höhepunkte der Versammlung sind die Vergabe des Raiffeisen-Jungbergbauernpreises

sowie die Wahl der neuen Landesführung.

Die Bezirke Unterland und Bozen werden zwei

lustige Bezirkseinlagen vorbereiten. Durch den Tätigkeitsbericht

und die Tätigkeitsvorschau erfahren die Mitglieder was

auf Landesebene los ist und können sich die Termine inwischen

schon frei halten.

Die Mitgliederversammlung beginnt um 8.30 Uhr mit einem

Wortgottesdienst.

wAHLEN 2016

SPONSORING

Mwst.-Schuld

NEUWAHLEN AUF

ORTSEBENE

Von September bis Dezember

wird in allen Ortsgruppen der Ausschuss

neu gewählt. Alle Infos,

Formulare und Tipps gibt es auf

der Webseite der SBJ unter

www.sbj.it

Nach den Wahlen zu erledigen:

Mitgliederliste Burschen und Mädchen

und die Ortsausschussliste

im SBJ-Landessekreatiat abgeben.

Wenn ein neuer Ortsobmann gewählt

wurde:

Änderung des rechtlichen Vertreters

beim lokalen Steueramt melden.

Alle Infos unter www.sbj.it im

Onlinemagazin WELLI

f24 Zahlung

nicht vergessen

Sponsoren sind eine wichtige Einnahmequelle.

Wenn eine Ortsgruppe

für eine Veranstaltung oder

Ähnliches einen Sponsor hatte, so

beträgt der pauschale Abzug der

Mehrwertsteuer 50%. Das heißt:

Die Ortsgruppe zahlt an den Staat

die Hälfte der MwSt. mittels F24.

Beispiel: Ein Sponsor gibt der

Ortsgruppe für eine Veranstaltung

1.000 Euro + MwSt. = 1.220

Euro. Dem Staat sind 110 Euro

mittels F24 zum Fälligkeitstermin

zu zahlen.

Nächster Termin:

16. Februar 2017

Alle Ortsgruppen, die zwischen

1. Oktober und 31. Dezember

eine Veranstaltung organisiert und

damit gewerbliche Einnahmen erwirtschaftet

haben, müssen die

MwSt.-Schuld am 16. Februar

mittels F24 elektronisch einzahlen.

Wenn das SBJ-Landessekretariat

die Zahlung vornehmen soll,

ist der Auftrag dazu von den Ortsgruppen

schriftlich, mittels F24

Formular, bis zum 5. Februar zu

erteilen. Es gilt der Steuerkodex

6034.

Das Formular ist online unter

www.sbj.it verfügbar.


873 Mäher brachten

BERICHTE

ihre Sensen zum singen

sich und sicherte sich den Sieg in der

Kategorie „Seniorinnen“ und damit auch

den Titel „Landesmeisterin im Handmähen“.

Dritte wurde Karolin Koch aus Kastelruth.

Die Damen mähten ein Feld von

35 Quadratmeter nieder.

In der Kategorie Junioren war Florian

Gabloner aus Kastelruth eine Klasse für

sich, während Hannah Aichner aus Pfalzen

in der Kategorie Juniorinnen überzeugte.

Georg Spiess aus dem Sarntal

siegte bei den Oldies, Daniel Waldpoth

aus Kastelruth bei den unter 16-jährigen.

Freuten sich über ihren Sieg: Landesmeister Daniel Lanziner und Landesmeisterin Kathrin Tschurtschenthaler

(Bildmitte) mit (von links) SBJ-Landesobmann Sieghard Alber, Ortsobmann von Lajen

Elias Schenk, Ortsleiterin Petra Peirer und SBJ-Landesleiterin Christine Tschurtschenthaler.

Begeisterte Mäher aus Slowenien mit

dabei

Sogar aus Slowenien sind einige begeisterte

Mäher angereist um am Wettbewerb

teilzunehmen. Sie traten in

der Kategorie Gäste gegeneinander

an. Bei den Herren siegte Janez Vivod,

bei den Damen Mateja Carman.

Spannung pur beim

Landesentscheid im Handmähen

der SBJ - Daniel Lanziner und

Kathrin Tschurtschenthaler holen

sich den Landesmeistertitel.

Grüne Wiesen, voller Körpereinsatz

und präzise Mähtechnik – das zeigten

die besten Südtiroler Mäher am

Sonntag, 18. September in Lajen beim

Landesentscheid im Handmähen. Nur

Sekunden trennten die Athleten voneinander.

Daniel Lanziner aus Kastelruth

ist neuer Landesmeister, Kathrin

Tschurtschenthaler aus Sarntal Landesmeisterin.

Erstmals konnten alle

Interessierten auch beim Gaudi-Mähen

selbst Hand anlegen.

Hunderte Zuschauer fieberten mit, wenn

die besten Mäherinnen und Mäher des

Landes zum Sensenschwung ansetzten.

In einer Zeit von drei Minuten, 19 Sekunden

und 67 Hundertstel legte Daniel

Lanziner aus Kastelruth 100 Quadratmeter

saftiges Gras flach. Damit sicherte

er sich nicht nur den Sieg in der Kategorie

„Senioren“, sondern auch den Landesmeistertitel

im Handmähen. Dicht

hinter ihm mähte sich Christian Irsara

aus Abtei auf den zweiten Platz. Platz

drei ging an Jan Agreiter aus Enneberg.

Frauenpower an der Sense

Bei den Damen war Kathrin Tschurtschenthaler

aus dem Sarntal eine Klasse

für sich. Mit einer Gesamtzeit von einer

Minute, 50 Sekunden und 48 Hundertstel

lies sie ihre schärfste Konkurrentin

Christine Innerhofer aus Vöran hinter

Über 40 Gaudi-Mäher

Für alle, die auch mal selbst Hand anlegen

wollten, hatte die Südtiroler Bauernjugend

ein Gaudi-Mähen vorbereitet.

„Wir wollten allen Interessierten damit

dieses bäuerliche Handwerk näherbringen,

deshalb hatte hier auch nicht der

schnellste Mäher die besten Karten,

sondern jener Teilnehmer, der sich am

nächsten zum Mittelwert mähte“, erklärte

Sieghard Alber, SBJ-Landesobmann.

Am Ende konnte sich Hildegard Gantioler

aus Lajen über einen Geschenkskorb von

Loacker freuen, ebenso Matthias Lang

aus Lajen. Er war mit 9 Jahren der jüngste

Teilnehmer beim Gaudi-Mähen, die ein

Feld von 9 Quadratmetern mit der Sense

mähen mussten.

Für ein tolles Fest mit viel Unterhaltung

sorgte die SBJ-Ortsgruppe Lajen. Unterstützt

wurde sie von der Raiffeisenkasse

Untereisacktal.


M

utige

junge

bauern

BERICHTE

9

Zeigten auf wie innovativ Landwirtschaft sein kann (von links): SBJ-Landesleiterin Christine Tschurtschenthaler,

Franz Innerhofer aus Vöran, Harald Gasser aus Barbian, die Referenten Julia Verdorfer und Lukas Unterhofer,

Lukas Tschenett aus Schluderns, David Perathoner aus Lajen, Andreas Weifner aus Jenesien und SBJ-

Landesobmann Sieghard Alber.

Fachtagung der Südtiroler

Bauernjugend: Rund 200 Teilnehmer

informierten sich über Trends und

Innovation. Fünf erfolgreiche Bauern

erzählten aus der Praxis.

Sie haben klein angefangen, heute sind

sie erfolgreich. Die Rede ist von mutigen

Bauern die mit einer neuen Idee ihr Leben

verändert haben. Fünf von ihnen erzählten

bei der Fachtagung „Innovative Landwirtschaft

– Der Bauer der Zukunft“ der Südtiroler

Bauernjugend von ihrer ganz persönlichen

Erfolgsgeschichte. Bei zwei weiteren

Impulsreferaten ging es um Trends und darum

wie Innovation am Hof gelingen kann.

Austragungsort war die Kellerei Burggräfler

in Marling.

Menschen die innovativ sind, nehmen ihre

Zukunft selbst in die Hand. „Und davon gibt

es gerade in der Landwirtschaft viele in unserem

Land. Die Vielfalt an verschiedenen

Produkten ist Ausdruck mutiger Bäuerinnen

und Bauern, die auch mal neue Wege

gehen.“, ist Sieghard Alber, Landesobmann

der Südtiroler Bauernjugend überzeugt.

Natürlich, frisch, nahrhaft und gut

Welche gesellschaftlichen Trends für die

Landwirtschaft wichtig und damit auch eine

Chance sind zeigte Julia Verdorfer, Projektmanagerin

bei IDM Südtirol in ihrem Impulsreferat

auf. Diese haben mit Wünschen zu

tun, die in den Menschen schlummern und

ausbrechen wollen: Dem Wunsch nach einem

gesunden Leben etwa. „Diese Wünsche

wollen die Konsumenten dann auch in den

Produkteigenschaften wiederfinden. Demnach

sollte das Produkt natürlich, frisch,

nahrhaft und gut sein“, weiß Verdorfer.

Produkte brauchen Alleinstellungsmerkmale

Wie Innovation in der Praxis gelingen kann,

zeigte Lukas Unterhofer von der SBB Abteilung

Innovation und Energie auf. „Jemand

der auf dem Markt erfolgreich sein

will braucht ein Produkt, das sich mit

Alleinstellungsmerkmalen von der Konkurrenz

abhebt und ein stimmiges Gesamtkonzept

das auf die Zielgruppe ausgerichtet

ist.“, unterstrich Unterhofer.

Bauern mit viel Passion

Gespannt erwarteten die Teilnehmer der Tagung

auch die Diskussionsrunde mit fünf

erfolgreichen Bauern. Sie teilten mit den

Besuchern ihre ganz persönliche Erfolgsgeschichte

und schenkten der Veranstaltung

damit etwas das man mit Geld nicht

aufwiegen kann: Lebenserfahrung. Und

das kam gut an wenn Lukas Tschenett

vom Tälerhof in Schluderns von seinen

Apfelstillweinen erzählte, Andreas Weifner

vom Roanerhof in Jenesien vom hofeigenen

Brot, Harald Gasser vom Aspingerhof

in Barbian über seine 600 Gemüseraritäten,

Franz Innerhofer vom Obertimpflerhof

in Vöran von seinen Speck und Wurstwaren

und David Perathoner aus Lajen von

seinen veredelten Produkten aus Ziegenmilch.

Auch wenn alle fünf Bauern unterschiedlich

sind, verbindet sie die Passion

für ihr Produkt alles zu tun und alles dafür

zu geben.


10

D

ialekt-Profis

ausgezeichnet

BERICHTE

Bei der Siegerehrung (von links): SBJ-Landesleiterin Christine Tschurtschenthaler,

die Gewinner Verena Pedrotti, Annemarie Schwarz und Andreas Mayrhofer, Astrid

Schweiggl vom Raiffeisenverband Südtirol und SBJ-Landesobmann Sieghard Alber.

Bauernjugend zeichnet Siegerinnen

und Sieger des Online-Ratespiels

„Auf den Spuren… der Südtiroler

Dialekte“ aus. Knapp 3.500

Südtirolerinnen und Südtiroler

haben mitgespielt.

Die Südtiroler Bauernjugend ist begeistert:

Knapp 3.500 Teilnehmer aus

allen Landesteilen machten sich acht

Wochen lang auf Spurensuche ihrer

Dialekte. Unter den „Dialekt-Profis“

die alle 56 Quizfragen richtig beantwortet

haben wurden ein E-Bike, ein

Gutschein für ein Dirndl oder Lederhose

und ein Urlaubswochenende auf einem

Bauernhof der Marke Roter Hahn

verlost. Die tollen Preise wurden den

Gewinnern bei der SBJ-Fachtagung in

Marling übergeben.

Die Freude über ihren Sieg stand den

drei Gewinnern des Online Ratespiels

„Auf den Spuren… der Südtiroler Dialekte“

bei der Preisübergabe in der

Kellerei Meran förmlich ins Gesicht geschrieben.

Sie haben nicht nur alle 56

Fragen beantwortet, sondern hatten

bei der Auslosung in der Handelskammer

Bozen dann auch noch das Glück

aus dem Topf gezogen zu werden.

Verena Pedrotti holte sich das E-Bike

der Marke Atala von Mike’s Bike Garage,

Andreas Mayrhofer den Gutschein

für ein Dirndl oder eine Lederhose

der Dirndlstube Praxmarer und

Annemarie Schwarz ging mit einem

Gutschein für ein Urlaub auf dem Bauernhof

Wochenende für drei Personen

nach Hause. „Wir haben es den Teilnehmern

bewusst nicht leicht gemacht

und auch Dialektwörter zum Erraten

mit eingebaut, die so im Alltag nur

mehr selten im Gebrauch sind.“, resümierte

Christine Tschurtschenthaler.

Über Facebook und Whatsapp zur richtigen

Antwort

Umso kreativer waren diese dann bei

der Suche nach der richtigen Antwort.

Mit viel Begeisterung fragten viele bei

Freunden und Bekannten nach oder

tauschten sich über WhatsApp Gruppen

oder auf Facebook fleißig aus.

„Das ist einfach toll, denn so lernte jeder

Teilnehmer auch etwas Neues. Das

freut uns besonders und war auch unser

Ziel“, so Tschurtschenthaler.

Danke für die Unterstützung:


A

ltes

Handwerk

BERICHTE

im mittelpunkt

11

Die Mädchen der SBJ und die Referentin Heidi Ramoser mit ihren selbst bemalten Glaskugeln.

Altes Handwerk liegt den Mädchen

der SBJ sehr am Herzen, deshalb

kamen sie am Samstag 12. November

im Südtiroler Bauernbund in Bozen

zusammen um gemeinsam Glaskugeln

für den Weihnachtsbaum zu bemalen.

„Jedes Mädchen freut sich, wenn es etwas

Selbstgemachtes an den Christbaum

hängen darf“, weiß SBJ-Landesleiterin

Christine Tschurtschenthaler. „Wir wollten

daher beim Mädchenbildungsseminar

ganz bewusst ein Handwerk erlernen, das

nicht mehr oft praktiziert wird“, so die

Landesleiterin.

Mit Tuschfeder, Schaschlikspießen und

Plakafarben ausgerüstet stürzten sich die

Seminar Teilnehmerinnen ins Vergnügen.

Am Morgen gab es zuerst eine kleine

Einführung durch die gelernte Glasmalerin

Heidi Ramoser. Gleich im Anschluss

zeigte sie allen Teilnehmerinnen Schritt

für Schritt wie sie mit einer Feder und

Schaschlikspießen schöne Muster auf ihre

Kugel malen können. Die Mädchen konnten

ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Sie

malten Sterne, Rosen und Blumen auf ihre

Kugel. Am Ende wurde noch ein Spruch

darauf geschrieben und damit war ihre

ganz persönliche Christbaumkugel fertig.

Dabei stand ihnen die Referentin mit helfender

Hand zur Seite und gab den Teilnehmerinnen

wichtige Tipps. „Die Farbe

muss richtig vermischt sein und die Feder

sollte immer wieder abgewischt werden,

sodass man imstande ist, möglich feine

Striche zu malen!“, erklärte die Referentin.

Sie selbst war ebenfalls vom Seminar

begeistert: „Es freut mich, dass junge

Frauen Interesse an der Glasmalerei haben.

Da gibt man seine Erfahrungen gerne

weiter.“

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