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haus.tier.zeit 12/2016

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AUS DEM TIERHEIM:

WIE SOPHIE EIN NEUES ZUHAUSE FAND

TIPPS FÜR DIE KLEINTIER-

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HUND

Seite 4

Seite 5

Seite 6

Seite 8

Wie wir auf den Hund gekommen sind

Wo Sophie herkam, hoffen noch viele

Was brauche ich, bevor bei mir ein Hund einzieht?

Wer ist der beliebteste?

TIERISCHES WEIHNACHTEN

Seite 11 Stressfrei feiern

Seite 12 Gesunde Geschenke für Hund und Katze

KLEINTIERE

Seite 14 Tipps für die Kleintieraussenhaltung

KATZE

Seite 15 Alles für die Katz(e)

Seite 15 Good Vibrations

Sonderveröffentlichung des Medienhauses

Trierischer Volksfreund vom 16.12.16

haus.tier.zeit.

VERLAG |

Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH,

Hanns-Martin-Schleyer-Str. 8, 54294 Trier,

Postfach 3770, 54227 Trier, Tel. 0651 7199-0

DRUCK | DHVS – Druckhaus und

Verlagsservice GmbH,

Hanns-Martin-Schleyer-Str. 8, 54294 Trier

GESCHÄFTSFÜHRUNG | Thomas Marx

VERANTWORTLICH FÜR ANZEIGEN | Wolfgang Sturges

REDAKTION | PR-Redaktion TMVG

PROJEKTVERANTWORTLICH | Trang Do

LAYOUT & GESTALTUNG | Johannes Schramm

FOTOS | fotolia, istock, pixabay, stocksnap

Titelfoto: Roman Kasselmann

ZUSTELLUNG | TV-Logistik,

Hanns-Martin-Schleyer-Str. 8, 54294 Trier

KONTAKT | anzeigenmarketing@volksfreund.de

haus.tier.zeit.

Sie halten die erste Ausgabe von

in den Händen.

Das Magazin für alle Freunde von Mieze, Bello und Co.

Wir lieben Tiere und möchten diese Leidenschaft mit Ihnen teilen.

Hier finden Sie Informationen, Tipps und Ratschläge rund um unsere

tierischen Mitbewohner. In dieser ersten Ausgabe können Sie zum

Beispiel einen Blick in die Arbeit des Tierheims in Trier werfen oder Ihr

Weihnachten „tiergerecht“ gestalten.

VIEL SPASS BEIM LESEN!


haus.tier.zeit SEITE 4

Wie wir auf den Hund gekommen sind

Seit ich im Berufsleben stehe und noch dazu Kinder habe,

wollte ich keinen Hund mehr – zu viel Arbeit, Dreck, Verpflichtung.

Dann haben mein Sohn, mein Mann und ein Tierheim-Foto

mich im Hormonrausch überwältigt.

Ein Hund ist jede Menge Arbeit. Ständig muss man Gassi

gehen – auch wenn eigentlich ein hundeunfreundliches

Ganztagsprogramm anliegt. Der Wauz muss raus,

ob es regnet oder stürmt, es kalt oder man selbst

krank ist. So ein Hundsvieh kann einem einen Strich

durch die schönsten Flugreisepläne machen oder er

verursacht Kosten und schlechtes Gewissen per Tierpension

– wenn die nicht schon längst ausgebucht ist.

Von möglichen Arztkosten mal ganz abgesehen. Man

muss Futter anschleppen, das Stinktier baden, wenn

es sich mal wieder im fiesesten Kuhdunk gewälzt hat.

Man stöhnt jahrelang über Charakterschwächen von

Katzenhass über Rüden-Attackiersucht oder unkontrollierbares

Bellen, wenn man weder Zeit, Geld oder

Nerven für ein Dauerabo in der Hundeschule hat. Ich

weiß. Ich kenne das.

Aus vergangenen

Fehleinschätzungen lernen

Meine eigene Mutter hatte nicht die Charakterstärke meinen

sehnsuchtsvollen Blicken, anklagenden Sprüchen und vollmundigen

Versprechungen zu widerstehen. Damals war ich zwölf. Und

mein Mischlingsrüde ein süßer Welpe. Es ging gut los, mündete

aber schon bald in eine rebellische Jugendzeit – auf Hunde- und

Menschenseite. Am Ende hatte meine Mutter das liebe Vieh die

meiste Zeit am Backen, während ich zu Schuljahren im Internat

und im Ausland aufbrach und meine Studienzeit in Trier anschloss.

Erst die letzten Hundejahre musste ich ihn in meine WG holen, weil

meine Mutter eine Hundehaarallergie entwickelt hatte. Das war

auch schön. Hundefreundlichkeit und Spaß am Spazierengehen

wurde zum Vergabekriterium beim Mitbewohnerwechsel. Aber im

Problemfall war es natürlich immer mein Hund und ich hatte das

Problem. Das hatte gereicht. Dachte ich.

E-Mail

So widerstand ich den immer wieder lautstark geäußerten Sehnsüchten

meines damals neunjährigen Sohnes nach einem vierbeinigen

Freund mit kalter Schnauze. „Bitte, ich würde mich auch

immer um alles kümmern und noch vor der Schule morgens früher

aufstehen und mit ihm rausgehen…“. Ist klar! Dann fing auch noch

mein Mann an. Ich war wieder schwanger und er träumte von einem

Welpen. Na toll! Sohn und Papa sprachen plötzlich mit einer Stimme:

„Wie schön das wäre, so ein Familienhund. Dann wäre das Glück

perfekt…“ Denkste! Ein schreiendes Baby und später ein Kleinkind,

das unbedingt selber laufen will, statt im Buggy zu sitzen und

dazu einen Hund an der Leine, der hastenichtgesehen dem süßen

Wollknäuel-Alter entwachsen ist und niemand hat sich um die Erziehung

gekümmert. Er zieht und zerrt wohin er will. Nein, nein, nein!

Volksfreund und Hormone

im fatalen Mix

Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet mein Beruf es sein sollte, der

der Standhaftigkeit letztlich den Garaus machen würde: Seit vielen

Jahren schauen wieder jeden Monat die Volksfreundleser samstags

in treue Hunde-, schöne Katzen- und niedliche Chinchilla-, Hasen-,

Hamster- oder sonst welche Tieraugen. Wir Schreiberlinge und Seitenbauer

von der PR-Redaktion sogar noch länger. Schließlich müssen

wir die Tierheim-Insassen, die auf Vermittlung hoffen,

Liebt lange Waldspaziergänge im Herbst (des Lebens):

Unser Tierheim-Adoptivhund Sophie.

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mit Vorstellungstext und Foto am Bildschirm monatlich auf die Zeitungsseiten

basteln. Das tat nie besonders weh. Bis sich Anfang

2013 eine folgenschwere Verkettung von Umständen anbahnte.

Das Schlimmste von allem wahrscheinlich: Die Schwangerschaft. Wer

schon einmal schwanger war, weiß: Du bist nicht die Gleiche, wenn

die Hormone einschießen. Es kommt schleichend, doch merklich.

Das Essen schmeckt irgendwie anders, Filme sind plötzlich viel rührender

und einsame Tierheimtiere viel, viel trauriger, als noch ein

paar Monate zuvor.

Und da war sie: Sophie. Nette braune Augen, Schlappohren, ein ganzer

Hund – nicht Ratte, nicht Kalb. Lesen wir mal: Oh, kinderfreundlich,

verträglich, wohlerzogen, kann allein bleiben und sogar im Auto

mitfahren. Das klingt eigentlich gut. Und mit meinem Hund damals

war es doch eigentlich auch schön. Eigentlich ist das Tierheim ja

gar nicht weit weg von meiner Arbeit. Mein Mann hatte Frühdienst

und sollte die Kinder abholen. Zum Abend hin hatte ich Luft. Warum

eigentlich nicht einfach mal kurz vorbeischauen? Schon damals

hätte es mir auffallen sollen: Zu viel „eigentlich“. Wo viele „eigentlichs“

sind, habe am Ende immer ich die Arbeit: „Hast du eigentlich

den Müll schon raus gebracht?“, „Die Spülmaschine hätte eigentlich

Yanick ausräumen sollen.“, „Eigentlich wollte ich heute nicht noch los

und einkaufen.“ Und wer geht dann raus, räumt und kauft? Genau!

Und trotzdem bin ich gefahren. Und dann noch mal mit der Familie.

Und noch mal. Und dann ist Sophie uns besuchen gekommen mit

Begleitung aus dem Tierheim und allen schien es zu gefallen. Na gut,

mein Mann hat noch ein bisschen seinem Junghund nachgetrauert.

Aber das würde schon vergehen. Auch dass das Töchterchen in meinem

Bauch nun nicht Sophia heißen konnte wegen Verwechslungsgefahr

war verkraftbar.

Altersadoption hat sich bewährt

Jetzt ist Sophie seit über zweieinhalb Jahren bei uns. Eine nette nunmehr

zwölf Jahre alte Labradormix-Dame, die sich von unserem zum

Kindergartenkind herangewachsenen dicken Babybauch anrempeln

und falschherum streicheln lässt, ohne mit der Wimper zu zucken.

Die sich tierisch freut, wenn es während der Ballsportstunden meiner

Tochter mit mir mal in den Wald geht. Genügsam begnügt sie

sich ansonsten mit meist kurzen Spaziergängen zum Kindergarten,

weil die Morgenrunde mit meinem Sohn nach ein paar Wochen eingestellt

wurde. Während auch der Kampf darum, wer ihr das Futter

geben darf, einem motzigen „Schon wieder ich?“ gewichen ist. Ich

kann nicht sagen, ich hätte es nicht geahnt. Auch meine stille Hoffnung,

die Familie würde durch Sophie zu Waldläufern, hat sich nicht

erfüllt. Wenn ich meinen Mann mit einem „DU wolltest doch einen

einen Hund“ vor die Tür drängeln will, kontert er mit „Aber einen Welpen“.

Ich glaube nicht, dass das etwas geändert hätte. Außer dass

das Hundchen jetzt wahrscheinlich wirklich mehr Marotten hätte,

weil wir – mit drei aktiven Kids und Job – zu wenig Zeit für Intensivbetreuung

hatten. Auch ein feuchtunfröhliches Inkontinenz-Kapitel

mit unserem „Alterchen“ konnten wir – nach zwischenzeitlicher Verzweiflung

– zur allgemeinen Zufriedenheit abschließen. Die Windeln

sind einem wunderbaren Tierarzt-Sirup gewichen, dank dem sie nun

gut dicht hält, solange man ihn nicht vergisst.

Es ist schon toll, wenn sich ein Tier am Ende hat adoptieren lassen

und man weiß, dass es jetzt zu einem gehört. So konnte ich eigentlich

ganz dem sicheren Gefühl vertrauen, dass das liebe Hundchen,

nachdem es – beim an der Wiese entlang schnuppern auf dem

Weg zum Kindergarten – offenbar die Orientierung verloren hat,

bestimmt vor unserer Haustür sitzen würde. Und aller Ärger ist

verflogen, wenn man schimpfend und schnaufend – doch auch

halb bange – zurückhetzt und einem dann ein paar aufgeschreckte

Schlappohren entgegenwackeln und zwei dicke Pfoten beim glücklichen

Hochspringen die Jacke verdrecken – egal ob sie das nun eigentlich

durften.

Tierheimhund statt Welpe – ich würde es wieder tun.


SEITE 5

Wo Sophie herkam,

hoffen noch viele

Im Trierer Tierheim, im Zewener Wald, hoffen zurzeit neben

50 Hunden und noch mehr Katzen auch Chinchillas,

Ratten, Frettchen, Gänse und Kaninchen auf ein neues

Zuhause. Viele haben Glück – wie man in der Vermittelten-Galerie

auf der Homepage sehen kann – einige auch

nicht. Auf der Startseite, ein bisschen weiter unten, liegt

ein Hund, der Sophie gar nicht so unähnlich sieht, auf einer

Wiese vorm Tierheimzaun. Als ich den Namen lese,

weiß ich Bescheid: Spike war auch auf der TV-Suchseite

– gleichzeitig mit Sophie. Damals stand dort, dass er

schon länger auf eine Vermittlung hoffte. Die Hoffnung

war umsonst: Der Hund ist jetzt, zweidreiviertel Jahre

später – und noch immer im Tierheim – gestorben.

Mithilfe ist gefragt

Auch wer kein Tier zu sich nehmen kann oder will, kann

helfen. Zum Beispiel als Mitglied im Tierschutzverein für

25 Euro jährlich. Nicht einmal zehn Prozent der Kosten

für den Betrieb des Heims würden von städtischer Seite

bezahlt. „Wir bekommen eine Pauschale von 36 000

Euro unter anderem für die Versorgung von Fundtieren,

weil das eigentlich in die Zuständigkeit der Stadt fällt,

man ein Tier aber natürlich nicht einfach im Fundbüro

abgeben kann“, erklärt Silvia Orth. Die dritte Vorsitzende

des Trierer Tierschutzvereins als Träger des Tierheims

macht ihre Arbeit ehrenamtlich, wie alle zehn Vorstandsmitglieder,

vier sehr engagierte und lang jährige

Katzenhelfer und viele sporadische Unterstützer. „Man

kann auch eine Tierpatenschaft übernehmen und so

die Versorgung eines ganz speziellen Tiers mit bezahlen,

das man vielleicht gern zu sich nehmen würde, es

aber wegen räumlicher Beschränkungen nicht kann“,

lädt Orth ein. Mindestens 16 Euro im Monat kostet das.

Viele Menschen unterstützen auch mit Futterspenden,

für die in etlichen regionalen Tierfachmärkten und Lebensmittelgeschäften

Spendenboxen aufgestellt sind.

Man kann das Heim aber auch mit Bedarfsmaterial wie

alten Decken, Leinen, Futternäpfen, Kratzbäumen oder

Kleintierhäusern versorgen. „Auch vieles andere – wie

Latten zur Zaunausbesserung, Farben, Lasur oder Pflastersteine

– können wir immer wieder gebrauchen“, sagt

sie. Mit der Tierpension soll verhindert werden, dass

Tiere in der Ferienzeit ausgesetzt werden. Und ein klein

wenig Geld spült das kostengünstige Angebot doch in

die chronisch knappen Kassen: Die kleinen Beträge von

vier Euro für Kleinnager bis 15 Euro pro Hund am Tag

läppern sich in der Summe. Einen Tierfriedhof, auf dem

auch externe Tiere beigesetzt werden können, gibt es

auch auf dem Gelände, das seit den achtziger Jahren

das Tierheim beherbergt.

Petronella und

Günni mähen

Frühere Brachen sind mittlerweile zu Auslaufflächen

für die Hunde umfunktioniert worden. Und seit

diesem Sommer sorgen Ziegenbock Heintje und seine

beiden Schaf-Freunde Petronella und Günni, aus einer

Tierbeschlagnahmung, für Ordnung auf den Geländen:

„Die halten uns mit ihrem Appetit die Dornhecken klein“.

Dafür haben sie auch ein eigenes Häuschen bekommen

und lebenslanges Asyl.

Im Tierheim Trier arbeiten aktuell fünf festangestellte

Tierpfleger. Zu ihren täglichen Aufgaben gehört die Versorgung

und Betreuung der Tiere, aber auch der Kontakt

zu Besuchern und Interessenten in Sachen Beratung und

Vermittlung. Ohne Ehrenamtliche ginge es aber nicht:

Gassigeher zum Beispiel. Die Hunde müssen schließlich

auch ausreichend Bewegung bekommen. Und so gehen

etliche Freiwillige dienstags bis samstags zwischen 14

bis 16 Uhr und sonntags von 9.30 bis 11 Uhr oder von

11 bis 12.30 Uhr mit den vielen Tierheimhunden spazieren.

Grundvoraussetzung dafür ist die Mitgliedschaft

im Tierschutzverein und eine spezielle kostenlose Gassigeher-Schulung,

die monatlich angeboten wird. Die

beinhaltet, neben Tipps und Pflichten zum Umgang mit

den Hunden, auch zum Beispiel rechtliche Hinweise im

Zusammenhang mit Tierheimhunden. Gesucht werden

auch immer Pflegestellen für einige Hunde, die im Tierheim

besonders unglücklich sind, und Katzenjunge.

Die nächsten Kurzportraits von Tieren, die auf Vermittlung

hoffen, erscheinen am Samstag, 7. Januar 2017, im

Trierischen Volksfreund. Auf der Homepage des Trierer

Tierheims stehen laufend aktualisiert fast alle Vermittlungskandidaten

mit Foto und Kurzsteckbrief. Die Tiere

werden gegen eine Schutzgebühr an geeignete Menschen

abgegeben. Zur Eignungsprüfung sind mehrere

Besuche im Tierheim, etwa zum Gassi gehen bei Hunden

– am besten mit der ganzen Familie, vorgesehen. Außerdem

werden die Wohnverhältnisse bei einem Gegenbesuch

mit Tier betrachtet.

Texte von Regina Lüders

Haustier sucht Herz

Seite 7

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haus.tier.zeit SEITE 6

Was brauche ich, bevor

bei mir ein Hund einzieht?

Der Wunsch nach einem treuen vierbeinigen Begleiter ist nicht nur sehr verständlich, sondern auch etwas Wunderbares.

Aber in einer guten Partnerschaft müssen beide Seiten zufrieden sein. Auch ein Hund hat wichtige

Bedürfnisse. Wer einen Hund halten möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass er Verantwortung für ein

Lebewesen übernimmt, das ganz und gar von uns Menschen abhängig ist, das Aufmerksamkeit, Pflege, Fürsorge,

Opferbereitschaft und Geduld benötigt.

Grundsätzlich gilt: Nur wer viel Zeit hat, sollte sich einen Hund

anschaffen. Jeder Hund braucht viel Ansprache, eine gute und

konsequente Erziehung und ausgiebige Spaziergänge. Darüber

hinaus gibt es rassenspezifische Eigenschaften, die im täglichen

Leben eine wichtige Rolle spielen.

Windhundrassen, zum Beispiel, haben ein besonders ausgeprägtes

Bewegungsbedürfnis. So genannte Jagdhundrassen

wollen besonders beschäftigt sein und folgen ihrem Jagdinstinkt

relativ leicht. Manche Rassen, wie etwa der Labrador Retriever,

haben ein ausgeprägtes Schwimmbedürfnis. Mit einem

Hund müssen alle Familienmitglieder zurechtkommen, und

Kinder brauchen bei der Erziehung des Hundes die Hilfe der Erwachsenen,

damit er sich harmonisch in die Familie eingliedert.

Nicht alle Hunde sind für Familien mit Kindern gut geeignet. Wer

sich genau informiert, hat die besten Voraussetzungen, den

richtigen Hund zu finden.

Für die Haltung in einer Etagenwohnung sind eher kleinere Hunde

geeignet. Ein großer Hund passt besser in ein Haus mit Garten.

Bei einer Mietwohnung muss vorher geklärt werden, ob die

Hundehaltung erlaubt ist. Geregelt wird dies zwischen Mieter

und Vermieter. Bei einem bestehenden Mietverhältnis muss man

genau auf die Formulierung des Vertrages achten: So gilt der

Ausschluss jeglicher Tierhaltung zwar als unwirksam – nicht

aber das Verbot einer Hundehaltung. Ist im Mietvertrag dagegen

die Haustierhaltung grundsätzlich erlaubt, dann gilt das auch

für Hunde, da sie zu den „üblichen“ Haustieren zählen. Werden

Haustiere im Mietvertrag gar nicht erwähnt, ist dies nicht automatisch

eine Erlaubnis, ein Tier halten zu dürfen – vielmehr

gibt es hier unterschiedliche Rechtsauffassungen. Am besten

ist das Thema direkt mit dem Vermieter zu klären.

Auch Wohnungseigentümer haben nicht automatisch

das Recht, einen Hund zu halten. Die Hundehaltung

kann untersagt sein, wenn

es eine entsprechende Vereinbarung

der Eigentümer-Gemeinschaft

gibt

Kann ich mir einen

Hund leisten?

Ein Hund kostet Geld, darüber müssen künftige Halter sich

im Klaren sein. Zunächst sind da die regelmäßigen Kosten für

Futter und Pflege. Hinzu kommen Rechnungen beim Tierarzt,

die auch anfallen, wenn der Hund rundum gesund ist - für wiederkehrende

Impfungen zum Schutz vor Infektionskrankheiten

oder regelmäßige Wurmkuren. Weitere Kostenfaktoren sind die

Hundesteuer sowie die Haftpflichtversicherung.

Der Tierschutzbund hat einen realistischen Kostenplan bei einer

Lebenserwartung von 14 Jahren erstellt:

einmalige Kosten: Anschaffungspreis circa

200 Euro (Tierheim) bis mehrere Tausend

Euro (seltene Rasse, Hund vom Züchter)

Basiskosten: Napf, Körbchen, Leine, Spielzeug

( 60 – 300 Euro Euro)

jährliche Kosten: Hundesteuer, Haftpflichtversicherung,

Futter, Impfung,

mehrmalige Entwurmung, Parasitenbehandlung

( je nach Größe 750 – 1200

Euro)

Sonderkosten: Tierarztbesuche bei Krankheiten

(kann sehr hohe Kosten verursachen!),

Kastration, Hundeschule

Gesamtkosten: nach Größe mindestens 12.000

bis 17.000 Euro!

Welche Hundeverordnung

muss ich beachten?

In Deutschland gibt es keine bundesweit einheitlichen Vorschriften.

Vielmehr gelten in den Bundesländern unterschiedliche

Hundeverordnungen. Dabei geht es um grundsätzliche

Haltungseinschränkungen ebenso wie um den Leinen- oder

Maulkorbzwang. Hinzu kommt, dass diese Vorschriften einem

ständigen Wandel unterliegen.

Hat der Hund genug

Gesellschaft?

Vor allem wenn der Hund noch sehr jung ist, braucht er neben

seinen Ruhezeiten auch intensiven Kontakt zum Menschen

- wann immer er es möchte. Diese Phase reicht bis zu einem

Alter von etwa fünf Monaten. Doch auch ein erwachsener Hund

kann nicht den ganzen Tag allein verbringen, bis Herrchen und

Frauchen irgendwann von der Arbeit heimkehren: Ein Einzelhund

sollte nie länger als fünf Stunden allein gelassen werden.

Die Anschaffung eines tierischen Mitbewohners sollte also gut

überlegt sein - alle Familienmitglieder müssen einverstanden

sein, man muss genügend Zeit für das Tier aufbringen und

ihm eine artgerechte Haltung bieten. Immerhin bringt ein Hund

neben viel Freude auch eine Menge an Verantwortung mit sich.

"Wie das

Herrchen,

so der

Hund"


SEITE 7

Diese tiere suchen ein zuhause

Monty

Holly & Familie

Leider hat 1,5 Jahre alte Rüde Monty noch

keine Erziehung genossen. Menschen findet

er umwerfend toll und daher suchen wir

standhafte neue Besitzer, die gerne mit

ihm arbeiten wollen. Mit entsprechender

Erziehung wird er ein toller Begleiter. Katzen

kennt er nicht. Mit den meisten Artgenossen

ist er sehr verträglich, Hündinnen werden

allerdings bevorzugt. Ob er alleine bleiben

kann wissen wir leider nicht.

Tierheim trier-zewen

Holly wurde mit ihrem Bruder Goldi

zusammen in einer Kiste am Waldrand

gefunden und sind ca. 7 - 9 Monate

alt. Holly war hochtragend und hat am

05.12.16 diese drei kleinen Schweinchen

geboren. Alle sind wohlauf und könnten

bald in ein neues Zuhause vermittelt

werden. Goldi wurde Ende Nov. kastriert

und muss noch seine Kastrationsquarantäne

absitzen, bevor er wieder zu

seiner Familie darf.

Eifeltierheim

Ludmilla

Barny

Die schöne Ludmilla kam als Fundkatze zu

uns, leider hat sich bisher niemand gemeldet,

der sie vermisst. Nach der üblichen

Quarantänezeit konnte sie ins Vermittlungszimmer

im Katzenhaus umziehen und

wartet dort nun sehnsüchtig auf ihre neuen

Menschen.

Barny ist ein ganz lieber Fundkater, der

mittlerweile kastriert, negativ auf FIV und

Leukose getestet und geimpft ist. Er ist

im Frühjahr geboren und sehr zutraulich.

Ob er Kinder oder Hunde mag, wissen wir

nicht, müsste man testet. Was auf jeden

Fall sein muss, ist späterer Freigang.

Tierheim trier-zewen

Eifeltierheim

Ein einzelnes Tier zu retten

verändert nicht die Welt,

aber die ganze Welt verändert

sich für dieses eine Tier!


haus.tier.zeit SEITE 8

WER IST DER

BELIEBTESTE?

Die Auswahl ist riesig: Es gibt mehr als 340

Hunderassen mit zum Teil sehr verschiedenen

Eigenschaften. Sie unterscheiden sich in der

Größe, im Aussehen und vor allem durch ihren

speziellen Charakter und ihr Temperament.

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Niedlich und putzig oder groß und stolz, füllig oder schlank, struppig

oder glatt: Hunde und ihre Halter sind oft ein untrennbares Traumpaar. Es

gibt mehr als 340 Hunderassen mit zum Teil sehr verschiedenen Eigenschaften.

Sie unterscheiden sich in der Größe, im Aussehen und vor allem

durch ihren speziellen Charakter und ihr Temperament. Die Tierschutzorganisation

Tasso, die mit aktuell über 7,7 Millionen registrierten Tieren

Europas größtes Haustierzentralregister betreibt, hat eine Rangliste von

den zehn beliebtesten Hunderassen des vergangenen Jahres.

Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Deutschen stehen Mischlingshunde:

Mit 148.364 Neuregistrierungen von Mischlingen im TASSO-Register

setzt sich dieser Trend im Jahr 2015 analog zu den Vorjahren

fort.

Der Labrador Retriever trumpft mit 19.031 Neuanmeldungen auf und

kommt damit auf Platz 2, gefolgt vom Deutschen Schäferhund auf

Platz 3 (15.029). „Die Beliebtheit des Deutschen Schäferhundes hat bei

den Hundehaltern in den vergangen Jahren trotz der Platzierung unter

den diesjährigen Top 3 stark nachgelassen“, weiß Philip McCreight.

Ute Linden,

Artgerecht – Tiernahrung und mehr,

Gerolstein mit Hund Chester

Die Plätze 4 und 5 gehören dem Chihuahua (12.807) und der Französischen

Bulldogge (8.523). Mit 8.318 Neuregistrierungen übernimmt

der Jack Russell Terrier Platz 6, der Golden Retriever (7.123) und der

Yorkshire Terrier (6.291) kommen auf die Plätze 7 und 8. Der Australian

Shepherd (5.438) und der Border Collie (3.841) belegen in der

TASSO-Rangliste die Plätze 9 und 10.

Auf der nächsten Seite sehen Sie die zehn beliebtesten Hunderassen auf

einem Blick.

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Hundepension und Hundetagсstätte

RHODESIAN RIDGEBACKS VOM AFELSKREUZ

Wir sind eine vierköpfige Familie und leben auf einem kleinen Bauernhof in Katzwinkel, zwischen Daun und Ulmen,

mit unseren Hunden, Katzen, Pferden und Kleintieren.

Wir betreuen Ihren Vierbeiner gerne stundenweise oder über mehrere Tage, wenn Sie arbeiten gehen, ins Krankenhaus

müssen oder Urlaub machen. Bei uns wird ihr Hund wie bei Ihnen zu Hause verwöhnt und ist ein vollwertiges

Familienmitglied.

Für die Tierbetreuung habe ich unter anderem den Sachkundenachweis nach dem Tierschutzgesetz gemacht, an

Fortbildungen teilgenommen und unsere Pension wurde vom Veterinäramt geprüft und anerkannt.

Unsere Hunde haben ein großes, gut eingezäuntes Grundstück, auf dem Hund auch Hund sein darf. Es kann nach

Herzenslust getobt und gebuddelt werden.

Direkt am Außenbereich angrenzend ist ein wetterfester ca 30 qm großer Bereich, der mit Fallschutzmatten ausgelegt

ist, damit auch wettergeschützt gelenkschonend getobt werden kann.

Ihr Hund würde ganz selbstverständlich wie unsere eigenen Hunde am Familienleben teilhaben und muss auch die

Nächte nicht in einem Zwinger verbringen.

Bitte treten Sie frühzeitig mit uns in Kontakt, da ich nur begrenzt Hunde gleichzeitig aufnehme, um unsere Gäste

auch ausreichend verwöhnen zu können. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, rufen Sie uns einfach an oder

schreiben uns.

Wir freuen uns schon auf Ihren Liebling!

Auf bald, Ihre Familie Burg!

Am Gäsbach 10 I 54552 Katzwinkel I Tel.: 02692 7859218 I www.ridgebacks-vom-afelskreuz.de

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Auf einen Blick: Liebe Hunde,

beschreiben Sie sich mit zwei Wuff!

SEITE 9

1

MISCHLING

LABRADOR RETRIEVER

DEUTSCHER SCHÄFERHUND

Unbeschreiblich, ich bin eine Überraschung!

1

Freundlich und aufgeweckt!

2

Treu und arbeitswillig!

3

CHIHUAHUA

FRANZÖSISCHE BULLDOGGE

JACK RUSSELL TERRIER

Mutig und kontaktfreudig!

4

Verspielt und kuschelfreudig!

5

Voller Energie und geistreich!

6

GOLDEN RETRIEVER

YORKSHIRE TERRIER

AUSTRALIAN SHEPHERD

Bewegungsfreudig und anhänglich!

7

Lebhaft und anhänglich!

8

Intelligent und ich brauche Kopfarbeit!

9

BORDER COLLIE

Energiebündel und aufgeweckt!

10

Quelle: Tasso Register

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haus.tier.zeit SEITE 10

Tierisches

Weihnachten

Tierarztpraxis Kohl

Kasselburger Weg9

Industriestraße 3

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Tel.: (0 65 63) 2228

Öffnungszeiten:

Mo. und Do. 09.00 bis 11.00 Uhr

Öffnungszeiten:

Mo., Di., Do., Fr. 09.00 bis 12.00 Uhr

Mo., Di., Do.und Fr.16.00 bis 18.00 Uhr

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Da haben wir was.

Mehr Informationen auf der Rückseite!

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SEITE 11

Stressfrei feiern:

Feiertage mit Hund und Katze

Es knistert, baumelt, blinkt und alles duftet gut: Die Adventtage

und Silvester sind aufregende Zeiten, nicht nur für die

Menschen. Auch für Haustiere verbergen sich unter dem Weihnachtsbaum

schöne Geschenke.

Doch zwischen Weihnachtsbaum, Geschenkpapier, Lichterketten

und Leckereien bedeuten diese Tage für die pelzigen Freunde

auch Stress: Viele neue Gesichter kommen zu Besuch, draußen

knallt es öfter, Lichter blinken im Wohnzimmer oder auf der Terrasse.

Und einiges kann auch zu Gefahr werden. Der Deutsche

Tierschutzbund hat Tipps zusammengestellt, wie Weihnachten

für Mensch und Tier stressfrei bleibt.

Mit dem Tier zum Fest

Tierbesitzer sollten vorher gut überlegen, ob ihr Hund mit auf

eine Feier kommt. Falls er doch zuhause bleibt, ist Sorge zu

tragen, dass er nicht an Reste der Speisetafel kommt oder am

Weihnachtschmuck knabbert. Gerade wenn sich an den Weihnachtstagen

viel Besuch ankündigt, sollten Hunde und Katzen

jederzeit Zugang zu einem Rückzugsort haben, an dem sie völlig

ungestört sein können. Während es viele Hunde eher genießen,

mit dabei zu sein, haben Katzen meist lieber ihre Ruhe. Auch

kleine Heimtiere sollte man in einem ruhigen Zimmer unterbringen,

da sie sehr stressempfindlich sind. Kindern, die zu Besuch

kommen, zeigt man am besten, wie sie sich im Umgang mit den

Tieren richtig verhalten.

Ist das auch für

mein Tier lecker?

Viele Menschen wollen ihren geliebten Tieren zu Weihnachten

eine Freude bereiten. Oft auch mit speziellen Leckereien. Kleintiere

vertragen allerdings keine spontanen Futterumstellungen,

daher sollten Tierhalter den gewohnten Speiseplan beibehalten.

Meerschweinchen freuen sich aber über zusätzlichen, Vitamin-C

haltigen Brokkoli oder jetzt im Winter über ein wenig Chicorée.

Sind die Tiere nicht daran gewöhnt, sollten nur geringe Mengen

verfüttert werden. Über fettreichere Leckerlies, wie unbehandelte

Nüsse, freuen sich Goldhamster. Jedoch sollten diese nur in

Maßen verfüttert werden. Brot, Gebäck, Essensreste und Süßigkeiten

sind dagegen völlig ungeeignet. Auch Hunde und Katzen

sollten keine gewürzten Speisen bekommen. Gar giftig ist für

die Tiere Schokolade. Schon eine geringe Menge des in der Kakaobohne

enthaltenen Wirkstoffs Theobromin kann zu schweren

Vergiftungserscheinungen führen.

Weihnachtliche

Gefahrenquellen

Eine mögliche Gefahrenquelle sind Pflanzen wie Amaryllis,

Weihnachtsstern, Stechpalmen, Christrosen oder Misteln. Diese

enthalten für Haustiere giftige Substanzen und sollten daher

außer Reichweite stehen. Ein Weihnachtsbaum fasziniert vor

allem Katzen und Hunde. Steht er mitten im Raum, kommt es

häufig zu Unfällen, weil Tiere den Baum anspringen und eventuell

auch umstoßen können. Am besten ist es, den Baum in

eine Ecke zu stellen und gut zu befestigen. Baumschmuck aus

Naturmaterialien (Stroh, Holz) ist ungefährlicher als bleihaltiges

Lametta und leicht zerbrechliche Glaskugeln. Ein verschlucktes

Lametta kann zu einem Darmverschluss führen. Anzeichen sind

Erbrechen, Appetitlosigkeit und fehlender Stuhlgang. Das Tier

mit diesen Symptomen muss unbedingt von einem Tierarzt behandelt

werden. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass der

Baumschmuck nicht verschluckt werden kann. Eine LED-Lichterkette

ist besser als Wachskerzen, um Bränden vorzubeugen.

Auf Duftöle und Schneespray sollten Tierhalter wegen giftiger

Inhaltstoffe verzichten, denn Haustiere lecken durchaus daran.

Silvester

Für viele Menschen bedeutet das

Feuerwerk zu Silvester Spaß, für

Tiere dagegen oft Stress. Der

Krach ist besonders für Hunde

und Katzen belastend, da

sie ein wesentlich feineres

Gehör haben als Menschen. Bei vielen

Vierbeinern löst die Knallerei sogar Panik aus.

Tierhalter sollten versuchen, ihre Tiere möglichst gut

gegen den Lärm abzuschotten und ihnen einen Rückzugsort

bieten, an dem sie sich sicher fühlen. Kleine Heimtiere, die

in der Außenhaltung leben, sollten zusätzliche Versteckmöglichkeiten

erhalten, die sie vor hellen Blitzen und lauten Knallen

etwas abschirmen. Gassi gehen sollten Hundehalter mit

ihren Tieren am 31. Dezember nur noch an der Leine, möglichst

in ruhigeren Gegenden und zu Uhrzeiten, zu denen noch nicht

geböllert wird. Katzen mit Freigang bleiben am Silvesterabend

am besten im Haus. Immer wieder kommt es vor, dass Hunde

und Katzen um die Silvesterzeit aus Angst wegrennen - daher

sollten die Tiere unbedingt gekennzeichnet und registriert sein,

um im Fall des Falles schnell ihrem Zuhause zugeordnet werden

zu können.

Zur Beruhigung ist es gut, wenn eine vertraute Bezugsperson an

einem solchen Abend bei den Tieren bleibt und ihnen als souveräner

„Rudelführer“ durch einen bewusst ruhigen und entspannten

Umgang Sicherheit vermittelt. Während einige Katzen und Hunde

sich an ihrem Menschen orientieren und den direkten Körper-

Menschen ,

die Tiere nicht leiden

können ,

ist nicht zu

trauen .

kontakt suchen, verstecken sich andere lieber unter der

Eckbank. Auch diese Reaktion ist völlig in Ordnung, solange

man sich nicht zu vehement um das Tier „bemüht“. Übermäßiges

Streicheln oder Zureden helfen dem Tier dann wenig.

Hilfreich kann es sein, gewohnte Spielrituale bei Hund und Katze

durchzuführen, die die Haustiere ablenken und die vermeintliche

Stresssituation in eine entspannte Atmosphäre wandeln.

Insgesamt hilft es den Tieren, wenn die übliche Tagesroutine

eingehalten wird, so der Tierschutzbund.

tipps Auf eineN Blick!

→ Keine gewürzten oder süßen Speisen

→ Weihnachtsbaum in einer Ecke gut befestigen

→ Schmuck aus Holz und Stroh verwenden

→ Zitrusfrüchte als Dekoration

→ LED-Lichterkette statt Kerzen

→ Freigänger-Katzen sollten am Silvesterabend

unbedingt im Haus sein

→ Einen ruhigen Platz schaffen, wo das Tier am

wenigsten vom Feuerwerk mitbekommt

→ An den Tagen vor Silvester den Hund

nur an der Leine ausführen

→ Verfrühte Kracher können das Tier in Panik

versetzen und es davonlaufen lassen


haus.tier.zeit SEITE 12








Kleintierpraxis

Dr. med. vet. H. Kreuder

– Spezialgebiet Augenheilkunde –

Telefon 0651/66553

Sprechstunde:

Mo.–Sa. 10–12 Uhr ·Mo.–Fr. 17–19 Uhr

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Gesunde Geschenke fur

Hund und Katze

Unter dem Weihnachtsbaum werden längst auch

die lieben Haustiere beschenkt. Schon vor den

Weihnachtstagen sind im Zoofachhandel Adventskalender

mit Leckerlis für Hund, Katze und sogar

Nager gefragt. Wie beim Menschen geht auch hier

der Trend hin zu gesunden Snacks, immer mehr Hersteller

setzen auf getreide- und zuckerfreie Zubereitung.

Viele Futterhersteller bieten daher zum Fest tiergerechte

Menüs mit Shrimps oder feinem Gemüse an.

Auch bei der Weihnachtsbäckerei werden Hunde

längst mitbedacht: So gibt es beispielsweise Kekse

mit Leberwurstgeschmack oder mit Apfel-Zimt-Aroma.

Hoch im Kurs stehen bei den Hunde- und Katzenhaltern

Adventskalender oder weihnachtliche

Extra-Leckereien wie zum Beispiel Kausnacks für die

Zahnpflege. Aber auch ein neues Spielzeug, das die

Intelligenz fördert oder zu Bewegung und Kombinieren

animiert, gehört für einen Großteil der Umfrageteilnehmer

auf den tierischen Gabentisch. Einige

nutzen die Gelegenheit, einen neuen Kratzbaum zu

kaufen oder ein Gehege anzuschaffen, das zur Wohnungseinrichtung

passt.

Wer seinen tierischen Gefährten etwas zum Spielen

schenken möchte, findet im Zoofachhandel eine

große Auswahl an weihnachtlichem Spielzeug wie

Nikoläuse und Rentiere aus Plüsch. Intelligenz-Spielzeuge

für Hunde, Katzen oder Nager faszinieren

beim Zuschauen. Und die Tiere freuen sich über die

große Portion Aufmerksamkeit.

Praktische Geschenke wie Hundeschuhe oder Socken,

Hundemäntel, lustige Shirts oder Pullover für

die Schmuddelwetter-Zeit, Leinen oder Halsbänder

mit Leuchtdioden dürfen ganz nach dem Geschmack

der Menschen sein.

PS: Tiere sind keine

Weihnachtsgeschenke

Gerade in der Weihnachtszeit möchte man

natürlich seinen Kindern oder Liebsten viele

Wünsche erfüllen. Ein niedlicher Welpe oder ein

kleines Kätzchen sorgen am Weihnachtsabend

zwar oft für Begeisterung, aber was mit großer

Freude beginnt, endet schnell im Tierheim,

sobald sich die neuen Halter mit den tatsächlichen

Ansprüchen des Tieres konfrontiert sehen.

„Ein Tier ist kein Pullover und kein Spielzeug,

keine Sache, die ich einfach umtauschen kann,

wenn sie nicht passend ist oder nicht gefällt“,

sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen

Tierschutzbundes. „Mit einem Tier übernimmt

man die Verantwortung für ein Lebewesen – und

muss auch bereit sein, diese zu tragen, solange

das Tier lebt. Egal ob Meerschweinchen, Kaninchen

oder Kätzchen – ein Tier sollte man sich

immer ganz bewusst zulegen, als Spontangeschenk

ist es absolut ungeeignet.“

Ehranger Straße 220 ·54293 Trier

Wir wünschen eine schöne Adventszeit!

Zoofachmarkt

Bei einigen Spielsachen ist aber Vorsicht geboten:

Zu kleine Teile könnten verschluckt werden. Präsente,

die beim Zerkauen splittern, oder Metallteile in

Fell-Spielzeugen können Verletzungen verursachen.

Das Spielzeug sollte aus einem geeigneten Material

hergestellt sein, unbedenklich sind Naturmaterialien,

Kunststoffe und Kombinationen daraus, wie beispielsweise

Gummi, Latex oder Baumwolle.

Und damit die Ideen für gemeinsamen Spaß nie ausgehen:

eine Hunde-Spielebox mit Spiel- und Beschäftigungs-Tipps

für unterwegs und daheim.


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Gefahr für Wohnungskatzen

Viele Halter von Wohnungskatzen wiegen sich in Sicherheit. „Meine Katze läuft nicht weg; sie ist eine

reine Wohnungskatze!“ Wie gefährlich diese Einschätzung sein kann, zeigt die über 30-jährige Erfahrung

der Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt. Ein offen

gelassenes Fenster oder eine angelehnte Tür können ausreichen, und der Stubentiger ist auf und davon.

Dennoch sind nur 20 Prozent der Katzen in Deutschland registriert.

Für eine Wohnungskatze hat das Entlaufen schwerwiegende Folgen. Der Stubentiger ist den Situationen

in der ungewohnten Freiheit nicht gewachsen und unterschätzt Gefahren. Oft sind reine Wohnungskatzen

scheu, lassen sich nicht anlocken und verstecken sich. Werden sie doch gefunden, so ist eine

Zuordnung zum Halter fast unmöglich.

Für Philip McCreight, Leiter von TASSO, ist diese Situation unverständlich:

„TASSO könnte hunderttausende entlaufene Katzen zurückvermitteln, wären sie nur registriert“.

Verantwortungsvolle Katzenhalter lassen ihr Tier kennzeichnen und kostenlos registrieren:

www.tasso.net/stubentiger

Tiрch rkant

Wenn Hunde beißen, Pferde durchgehen oder ein Tier zum Arzt muss, braucht der Halter optimalen

Schutz.

Tierbesitzer gibt es in Deutschland viele: Ungefähr 20 Millionen Menschen haben eine Katze, einen Hund

oder beides. Die Allianz bietet Tierfreunden spezielle Produkte wie die Tierhalter-Haftpflichtversicherung

zum Schutz vor Haftungsansprüchen, und die Tierkrankenversicherung, die Behandlungs- und/oder Operationskosten

übernimmt.

Hunde und Postboten kommen nicht immer gut miteinander aus. Und wem schon mal die Pferde durchgegangen

sind, der weiß, welche Urgewalten selbst in den vertrautesten Haustieren stecken. Tiere, so nah

sie uns sein mögen, sind nicht immer berechenbar. Sie sind Gefährten – und zugleich potenzielle Gefahrenquellen.

Ein Hundebiss, ein Pferdetritt, ein durch ein Haustier provozierter Fahrradsturz oder Auffahrunfall

können schlimme Konsequenzen haben. Der Mensch ist dann mindestens mitverantwortlich. Es gilt der

Grundsatz: Der Halter haftet für seine Tiere.

Doch nicht nur die Haftung kann teuer werden. Auch der Besuch beim Tierarzt oder gar eine Operation

kann teuer werden. Gerade bei einem Pferd kann eine Operation viel Geld verschlingen. Nicht selten sind

beispielweise Koliken, deren operative Behandlung schnell eine Höhe von 4.000 € oder mehr erreichen

kann. Hierfür bieten wir den optimalen Schutz im Rahmen einer Tierkrankenversicherung der Allianz. Versicherbar

sind Hunde, Katzen und Pferde.

Mein Team und ich beraten Sie gerne persönlich zu diesen

Themen oder informieren Sie sich auf meiner Homepage

www.allianz-gueth.de


haus.tier.zeit SEITE 14

..

10Tipps fur die

Kleintieraussenhaltung

im Winter

1

2

3

Nur fitte und gesunde Tiere dürfen ganzjährig im Freien

gehalten werden.

Ist es kalt, aber trocken, dürfen die Tiere gerne Freilauf

genießen. Die Bewegung hält sie warm und fit.

Um die Körperwärme aufrechtzuerhalten, benötigen Kleintiere jede

Menge Kalorien. Während Kraftfutter wie Getreidekörner Kaninchen

und Meerschweinchen in der warmen Jahreszeit nur dick

macht, kann dieses im Winter notwendig sein.

4

5

Einige Tiere haben ein Fell, das sie nicht vor Kälte und Nässe

schützt. Erstaunlicherweise ist die Außenhaltung gerade für

langhaarige und Angora-„Rassen“ ungeeignet. Ihr überlanges Fell

scheitelt sich an vielen Stellen und setzt die empfindliche Haut so

der Witterung aus.

Das Gehege muss absolut aus- und einbruchsicher sein. Katzen

und Marder sind wahre Kletterkünstler, die selbst hohe Zäune

überwinden können.

6

Wer Nager ganzjährig im Garten halten möchte, muss rechtzeitig

mit der Planung beginnen. Das Immunsystem benötigt Zeit, um

sich an die Anforderungen des mitteleuropäischen Winters zu

gewöhnen. Nur wenn die Nager mindestens seit dem Sommer

durchgehend draußen sind, können sich ihre Körper in den

Jahresrhythmus der Natur einfinden und mit der Produktion des

überlebenswichtigen Winterfells beginnen.

7

8

9

Einfache Holzhäuschen reichen nicht! Am besten eignen sich Quartiere,

die großzügig und mit geeigneter Einstreu wie beispielsweise

Stroh oder Heu ausgepolstert werden. Im Unterschlupf sollte

die Innentemperatur nie unter den Gefrierpunkt fallen.

Ein feuchtkaltes Klima kann zu Schnupfen oder Lungenentzündungen

führen.

Auch im Winter benötigen die Tiere täglich frisches Wasser.

Auch im Winter quietschfidel: Kaninchen und Meerschweinchen können ganzjährig im Freien gehalten werden, wenn sie an

eine Außenhaltung gewöhnt sind und ihnen genügend Schutz vor der Witterung geboten wird. Wie die Kleintierunterkunft

winterfest gemacht wird und worauf Tierhalter sonst noch achten müssen, damit ihre pelzigen Freunde gut über den Winter

kommen, verrät Dörte Röhl, Tierärztin und Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA.

10

Im Winter benötigen Kaninchen und Meerschweinchen mindestens

ein Gemeinschaftshaus im Außengehege, in das sich alle

Tiere hineinkuscheln und so gegenseitig wärmen können. Die

Vergesellschaftung beider Tierarten ist aber nicht zu empfehlen,

da es zu gefährlichen Missverständnissen unter den

Tieren kommen kann.


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Alles fur die Katz(e)

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Good Vibrations

So gefällt die Wohnung auch den Stubentigern

Die Katze ist das beliebteste Heimtier der Deutschen, so der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe

(ZZF). Vor allem Berufstätige und Singles entscheiden sich für die Vierbeiner, denn im Gegensatz zum

Hund kann man die Tiere eine Zeit lang allein lassen. Über ein Drittel der rund 11,5 Millionen Samtpfoten

in Deutschland leben ausschließlich im Haus. Damit sich die Katzen wohlfühlen, sollte die Wohnung

möglichst katzengerecht eingerichtet sein, empfiehlt Jörg Lefers, Mitglied im Vorstand des ZZF.

KATZEN MÜSSEN IHRE KRALLEN WETZEN

Katzen sind neugierige Tiere, sie streifen gerne in der Wohnung umher und lieben es, auf Möbeln herumzutollen.

Am besten zum Klettern geeignet sind spezielle Kratzbäume oder Katzenmöbel, die neben

den Kletterflächen auch Versteckmöglichkeiten bieten. Um zu verhindern, dass das Sofa zerkratzt

wird, kann man den temperamentvollen Tieren mit Hilfe von Katzenminze und anderen positiven Reizen

das Kratzen an Kratzbäumen und Matten schmackhaft machen. „Katzen sollten täglich ihre Krallen

wetzen können, um die stumpf gewordenen abzustreifen und die darunter bereits nachgewachsenen

scharfen Krallen freizulegen“, sagt Lefers. Der Baum wird zum Lieblingsplatz, wenn die Katze von dort

einen guten Überblick über das Geschehen in ihrem „Revier“ hat. Der ZZF empfiehlt, Katzen grundsätzlich

mindestens zwei von ihnen frei wählbare Schlafplätze zur Verfügung zu stellen.

Spielzeug ohne Weichmacher

Hauskatzen interessieren sich für alles, was sich bewegt und raschelt. Um zu vermeiden, dass Haushaltsgegenstände

auseinander genommen werden, können Katzenhalter im Zoofachhandel unter einer

riesigen Auswahl an geeignetem Spielzeugen wie Bällen, Stoffmäusen oder Federn die richtige Beschäftigung

für ihren Vierbeiner auswählen. Hoch im Kurs stehen abwechslungsreiche Fang- und Jagdspiele,

bei denen die Tiere „Schätze“ aus Verstecken angeln können. „Wichtig ist jedoch, dass die Spielsachen

tierschutzgerecht sind und beispielsweise keine giftigen Weichmacher enthalten“, sagt Lefers.

Kippfenster sind gefährliche Fallen

Viele Hauskatzen lieben frische Luft oder ein Sonnenbad am Fenster. Für den Ausflug auf den Balkon

oder ans offene Fenster müssen diese jedoch mit Katzennetzen gesichert werden. Ein gekipptes

Fenster kann zu einer gefährlichen Falle werden: Zahlreiche Katzen verletzen sich, indem sie im Fensterspalt

hängen bleiben. Sie erleiden Schocks oder tragen Rippenbrüche, Ausrenkungen der Lendenwirbel

oder sogar Wirbelbrüche davon! Wenn das Tier vorsichtig herausgehoben wurde, sollte man

es unbedingt einem Tierarzt vorstellen. Im Zoofachhandel gibt es spezielle Schutzvorrichtungen, die

verhindern, dass die Vierbeiner in diese Zwangslage geraten.

Feuchtfutter hoch im Kurs

Auch wenn bei Katzen Snacks immer mehr im Kommen sind, bleiben die Vierbeiner dem Feuchtfutter

treu. Denn sie schlecken gerne und lassen sich ihre Mahlzeiten von Herrchen oder Frauchen regelrecht

wie ein Menü anrichten. Statt auf herkömmliche Dosen setzen

immer mehr Hersteller auf Convenience und bieten Einzelportionen

im Weichbeutel. „Die Tiere sollten ungehinderten Zugang zu

frischem Wasser haben. Wasser und Futter am besten getrennt

voneinander anbieten, denn nicht alle Katzen

trinken gerne in der Nähe ihrer Mahlzeit“, betont

Jörg Lefers. Darüber hinaus sollten Katzen

regelmäßig Katzengras erhalten, um die beim

Putzen aufgenommenen Haare auswürgen

zu können. Durch das Verabreichen von

Malzpaste lässt sich die Bildung von Haarballen

im Magen verhindern, weil die Haare

mit dem Kot ausgeschieden werden.

Warum Katzen Schnurren

Kein Zweifel: Schnurrend wickeln Katzen ihre Menschen um die Pfote. Doch was steckt

eigentlich dahinter, wenn Katzen schnurren? Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf

gehen dieser Frage nach.

Die Fähigkeit zu schnurren besitzen ausschließlich Kleinkatzen, also Hauskatzen und die

unterschiedlichen Wildkatzenarten. Großkatzen zeigen allein beim Ausatmen manchmal

so etwas wie Schnurren. Ihre kleinen Verwandten können das im Multitasking: Während

sie ein- und ausatmen, trinken oder fressen. Dafür können Tiger, Löwe und Co. markerschütternd

brüllen. Dass Hauskatzen lieber dezent schnurren liegt nicht nur an der geringeren

Körpermasse, sondern wohl vor allem an der unterschiedlichen Beschaffenheit des

Zungenbeins. Bei Kleinkatzen ist es verknöchert, bei Großkatzen elastisch. Der endgültige

Nachweis, was genau den Stubentigern das Schnurren ermöglicht, ist noch nicht erbracht.

Fest steht, dass sie es können – und in vielfältiger Weise einsetzen.

Schnurren ist heilsam für Katze und Mensch

Lange war man davon ausgegangen, dass Katzen schlicht und einfach nur schurren, um

ihr Wohlbehagen zu zeigen, zum Beispiel wenn ein Mensch sie streichelt und krault. Inzwischen

haben US-Wissenschaftler des Fauna Communications Research Institute in North

Carolina genauer hingeschaut und herausgefunden, dass Schnurren eine erstaunlich komplexe

Funktion hat: Katzen beruhigen sich und ihre Jungen durch Schnurren selbst und

aktivieren dadurch Selbstheilungskräfte. Dann etwa, wenn sie bei Angst und Schmerzen

schnurren oder wenn sie es tun während sie Junge gebären. Die Frequenz der Vibrationen

fördert demnach die Regeneration von Knochen und Organen – eine geniale Einrichtung, die

den Katzen einen klaren Vorteil bringt.

Schnurren ist angeboren. Kätzchen teilen ihrer Mutter über Schnurren zum Beispiel mit,

dass sie an den Zitzen genug Milch bekommen und sich wohl fühlten. Die Katzenmama

selbst schnurrt auch, um die Kleinen zu beruhigen und eine harmonische Atmosphäre in

der „Kinderstube“ zu schaffen.

Auch aus der Kommunikation mit den Menschen ist Schnurren nicht wegzudenken. Im direkten

Streichelkontakt zeigt die Katze, dass sie sich behaglich fühlt und die Zuwendung

durch den Menschen genießt. Ganz klar profitiert auch der Mensch von diesem Miteinander.

Nachweislich senkt Schnurren den Blutdruck und der Mensch schüttet im Kontakt mit

Samtpfoten verstärkt Glückshormone aus.

Tierarztpraxis Öffnungszeiten:

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