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MQ weihnachten 2016 red

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04

Dezember 2016 / Januar / Februar 2017

Das Artland-Magazin.

www.artland-magazin.tv

Themen:

Tovarishch

Hilft

Berufschule

in Ghana gebaut

Kirchen-

Renovierung

St. Sylvester wiedereröffnet

Viel Glück

Mit der

Nordwestbahn...

...von Cloppenburg

bis Oldenburg (Teil 4)

...im neuen Jahr!

Vorgeschmack

auf den Sommer

Programm des Musiksommers

Artland 2017

Gewerbeschau

IN Quakenbrück

Großveranstaltung

auf dem Segelflugplatz


Das ist ja interessant...

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Weihnachten steht vor der Tür…

Alle 14 Tage neu!

©Fotolia/aletia2011

Ein spannendes Jahr mit vielen Geschichten,

Momenten und Erlebnissen

neigt sich dem Ende zu. Wir haben Sie

durch das letzte Jahr begleitet und

hoffen, für Sie in diesem Zeitraum

interessante Themen veröffentlicht zu

haben.

Spannendes und Neues

auch im nächsten Jahr.

Freuen Sie sich auf interessante

Beiträge, Veranstaltungstipps und

Unternehmensvorstellungen aus

Quakenbrück und der Samtgemeinde.

Sollten Ihnen noch Informationen

fehlen, wären wir Ihnen für Ihre Unterstützung

sehr dankbar. Gerne nehmen

wir ihre Tipps und redaktionellen Anregungen

entgegen oder notieren Ihre

Veranstaltungen oder Erlebnisse.

Das belebt das Magazin und macht es

noch interessanter für den Leser.

Also, melden Sie sich gerne bei uns.

Ein großer Dank

an unsere Anzeigenkunden.

An dieser Stelle möchten wir unseren

Anzeigenkunden für Ihre Treue und

Unterstützung herzlich danken. Unser

Magazin erfreut sich immer größerer

Beliebtheit und darüber freuen sich

auch unsere Kunden. Diese Entwicklung

werden wir in 2017 weiter forcieren

und ausbauen.

Alles Gute für 2017!

Mit Blick auf die letzten Tage des

Jahres 2016 möchten wir Ihnen eine

wunderschöne Weihnachtszeit wünschen.

Genießen Sie die besinnlichen

Feiertage und rutschen Sie gesund in

ein hoffentlich friedliches und erfolgreiches

neues Jahr!

Ihre Redaktion

www.artland-magazin.TV

DRUCKSACHEN AUS DER REGION

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Titelfoto: Detlef Bülow

umweltfreundlich - dank solar!

Die Lokalzeitung für den nördlichen

Landkreis Osnabrück, Südoldenburg und

einen (kleinen) Teil des Emslandes

Redaktion und Anzeigenannahme:

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In diesem Magazin

4/5 Weihnachtskrippen

6-11 Tovarishch hilft

12/13 Reformator Hermann Bonnus

14/15 Zinn aus Quakenbrück

16/17 St.-Sylvester-Kirche restauriert

19 Gärtnern im Winter

20/21 Fotoausstellung im CKQ

22/23 Musiksommer Artland

25 Weihnachtsbäckerei

28/29 Gewerbeschau

30/31 „Alte Heimat” in Berge

32/33 Radurlaub auf Rezept

36/37 Der Christbaum

40-47 Mit der NWB unterwegs

48-50 „Schwarzkittel“

52/53 Hilfe für Elefanten

60 Buchtipps

61 Kreuzworträtsel

62/63 Kinotipps

64 Veranstaltungskalender

66 Impressum


Das Artland-Magazin.

Hubert Drews mit einer seiner schönsten Krippenmodelle

Panoramakrippe aus der Quakenbrücker Neustadt

Das Industriemuseum Lohne lädt Interessierte

bis zum 22. Januar zum Besuch

seiner großen Weihnachtsausstellung

mit dem Titel „Krippen mit Weihnachtsbäckerei“

ein. In der Sonderausstellung

(auch die Dauerausstellung ist sehens-

4 | mq Ausgabe Winter 2016

wert) präsentiert Hubert Drews aus Quakenbrück

rund 100 Krippen, darunter die

älteste bekannte Hauskrippe aus Niedersachsen

aus dem Jahre 1840. Der Sammler

zeigt auch mehrere Exponate zum Thema

Weihnachtsbäckerei wie ein Stollenbrett,

Weihnachtskrippen

Sonderausstellung im Industriemuseum Lohne

von Alexandra Lüders

Krakauer Krippe aus Stanniol

das das gewickelte Jesuskind symbolisieren

soll. Weitere besondere Sammlerstücke

sind eine Wurzelholzkrippe aus Lohne

aus dem Jahre 1860 sowie historische

Krippenfiguren aus der Dinklager und Löninger

Kirchenkrippe. Beeindruckend sind

die Vielfalt der verwendeten Materialien,

die Präsenz unterschiedlicher Regionen

und Epochen.

„Besonders stolz bin ich auf die alten Kirchenkrippen.

Um 1970 herum haben viele

Kirchen ihre Krippen modernisiert, die ich

dann 1980 im Handel erwerben konnte“,

gesteht Hubert Drews (74). Krippen haben

ihn sein ganzen Leben begleitet, seitdem

er als zehnjähriger Flüchtlingsjunge von

einem Bauern ein kleines Krippenmodell

geschenkt bekam. Den wesentlichen

Anstoß für eine eigene Sammlung gaben

schließlich die Margarinefiguren (1949)

der Nachkriegszeit, die auch in Lohne zu

sehen sind. Die älteste niedersächsische

Hauskrippe umfasst über 50 Figuren aus

Pappmache und Filz, zu denen ungewöhnlicher

Weise eine große Rinderherde

gehört. Drews entdeckte sie auf dem

Basar des Mutterhauses Bethanien. Die

Diakonissen hatten sie bei ihrer Flucht

mitgebracht. Aus Krakau stammt eine

aus Stanniol gefertigte Krippe, eine Meisterleistung

polnischer Volkskunst.

„Solche Krippen werden jedes Jahr

in Krakau öffentlich prämiert und

versteigert. Ihre Haltbarkeit ist

wegen des Materials begrenzt“,

informiert Drews während einer

Führung. Seine Exponate sind zwar

beschildert, aber der Quakenbrücker

weiß zu jedem Modell etwas

zu erzählen. Vieler seiner kostbaren

kleinen und großen Werke hat er

auf Auktionen, beim Trödel, von Familien

und in Antikläden erstanden oder sie

geschenkt bekommen. Ganz besonders

spannend findet Drews die kleinen

Geheimnisse und Geschichten seiner

Krippen. In einer Vitrine faszinieren besonders

alte Exponate aus dem Ankumer

Raum. Sie verweisen auf den frühen

Brauch des Kindlein Wiegens. Aus der

Quakenbrücker Neustadt stammt eine

Landschaftskrippe aus dem Jahre 1880.

Während alle ihre Figuren aus Pappmache

sind, wurde das Jesuskind aus Wachs

geformt. Ein Panorama-Ölgemälde zeigt

im Hintergrund die Stadt Jerusalem.

In der Werkstatt eines Worpsweder

Künstlers entstand eine Keramik-Krippe

für Kinder. Ebenfalls aus der Hand

zweier Osnabrücker Künstler wurden

zwei Holzkrippen geschnitzt. Beide

Krippen bezaubern sowohl unbemalt

wie koloriert durch ihre Detailtreue und

lebendige Darstellung der Weihnachtsgeschichte.

Eher ungewöhnlich wirken


Industriemuseum LOHNE

Ehemalige Dinklager Kirchenkrippe

dagegen die Lohner Wurzelholzkrippe und eine Grottenlandschaft

aus Papier und Styropor. Eine winzige, gut erhaltende

Artländer Hauswandkrippe wurde zu den Feiertagen an der

Wand angebracht. Kleine Palmzweige verweisen auf die spätere

Leidenszeit des Jesuskindes. „Weihnachten war für mich immer

eine wunderschöne Zeit. Wir sind in die Kirche gegangen,

haben Lieder gesungen und Gedichte vorgetragen. Wir waren

dankbar für das, was wir hatten. Die Krippen sind für mich

damals wie heute eine wunderbare Art der Glaubensverküdigung“,

schließt Hubert Drews seinen Rundgang. Er hat sich in

vierzig Jahren in der Region einen Namen als Krippensammler

gemacht und Ausstellungen im Museumsdorf Cloppenburg,

im Telgter Krippenmuseum sowie in Badbergen, Hopsten und

anderen Orten gestaltet. Wer Näheres über seine einzelnen

Exponate erfahren möchte, ist zu den persönlichen Führungen

von Hubert Drews am 26. Dezember (2. Weihnachtstag) und

am 8. Januar um 15 Uhr eingeladen. Das Industriemuseum ist

an beiden Weihnachtsfeiertagen in der Zeit von 14 bis 18 Uhr

geöffnet. Weitere Infos unter www.industriemuseum-lohne.de

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Rudolf Bosenius in seinem Büro des THW-Heimes (ca. 1957)

Ausgabe Winter 2016 mq | 5


Das Artland-Magazin.

Detlef Bülow

Entdeckung

im Stadtmuseum

Wie die Weihnachtsausstellung

im Stadtmuseum neue „Freunde“

zusammenbrachte.

Es ist eine schöne Tradition, dass das

Stadtmuseum zum alljährlichen Weihnachtsmarkt

seine Türen bei freiem

Eintritt öffnet. Die zahlreichen Verkaufsstände

mit kunsthandwerklichen Erzeugnissen

in den adventlich geschmückten

Räumen über drei Etagen locken mich

jedes Jahr an. Während ich gemütlich

durch die Räumlichkeiten flanierte, viel

mir einer der Verkaufsstände besonders

auf. Ich hatte mein Augenmerk auf eine

Schneiderbüste gerichtet. Es war eher

eine Deko-Schneiderbüste, aber genau so

eine hatte ich schon länger gesucht und

brauchte sie für ein Kleid, welches ich

mir von einer Schneiderin habe ändern

lassen und NEIN, ich trage nicht heimlich

Kleider, sondern benötige diese für das

eine oder andere Fotoshooting. Die

schwarz-weiße Büste war für das Kleid

geradezu ideal. Beides zusammen wollte

ich mir in mein Arbeitszimmer stellen.

Schon stand eine nette Dame neben mir

und fragte mich freundlich, ob sie mir behilflich

sein könne. Schnell kamen wir ins

Geschäft und die Schneiderbüste wechselte

den Besitzer. Beim Bezahlen vielen

mir einige Flyer auf, ja und dann sah ich

im Hintergrund ein großes Banner auf

dem „Tovarishch, Hilfe für Kinder“ stand.

Meine Neugierde hielt sich in Grenzen,

aber sie war geweckt und so fragte ich

bei Frau Rita Meyer nach. Sie und ihr

Kollege, Herr Wolfgang Riebold, gaben

mir Auskunft.

„Vor 14 Jahren entschlossen sich neun

Freunde »Tovarishch - Hilfe für Kinder

e.V.« zu gründen. Die Idee zu der Hilfsorganisation

entstand auf dem Segelschulschiff

TOVARISHCH, der ehemaligen

Gorch Fock, die 1999 in Wilhelmshaven

fahruntüchtig festmachte. Wir lernten

die Menschen an Bord und deren Nöte

kennen und wollten mit Dingen, die für

uns alltäglich sind, helfen. Seitdem ist

unser Verein stetig gewachsen, heute

haben wir über 370 Mitglieder, worauf

wir sehr stolz sind. Seit unserer Gründung

im Jahr 2002 setzen wir uns für die

Hilfe von Kindern und Jugendlichen ein.

Unser oberstes Ziel ist Hilfe zur Selbsthilfe

zu leisten. Mittlerweile bekommen wir

Hilfsgüter, wie medizinische Hilfsmittel,

Spielsachen, Kindertextilien und Schulbedarf

aus der gesamten Bundesrepublik.

So bauen wir in Ghana eine Berufsschule,

um den jungen Menschen zu helfen, sich

eine Zukunft aufzubauen. Sie werden als

Schneider, Maurer, Zimmermann, Schuhmacher,

Schlosser und neuerdings als

Elektriker oder Radio- und Fernsehtechniker

ausgebildet. Diese Schule wird sehr

gut angenommen und ist mittlerweile

zu klein geworden und wir möchten sie

vergrößern, deswegen haben wir auch

hier diesen Verkaufstand, denn wir benötigen

Spenden, damit es weiter geht.

Selbstverständlich werden von uns auch

Hilfsprojekte in Deutschland unterstützt

und benachteiligte Kinder gefördert.“

Auf Entdeckungsreise im Stadtmuseum

6 | mq Ausgabe Winter 2016


Tovarishch - Hilfe für KINDER e. V.

Ausgabe Winter 2016 mq | 7


Das Artland-Magazin.

Nun wollte ich auch noch mehr über

diesen Bau der Schule erfahren, denn ich

hatte bis dato von dieser Organisation

noch nie etwas gehört. Die beiden hatten

mich jetzt richtig neugierig gemacht und

so fragte ich sie, ob wir uns eventuell

mal zusammensetzen wollten, um über

einen Artikel im MQ zu sprechen, denn

ich dachte mir, wenn ich diesen Verein

nicht kenne, dann gibt es bestimmt auch

noch den einen oder anderen, dem es

genauso geht. Wir waren uns einig, der

Artikel sollte aber erst später erscheinen,

denn ich wollte gern aktuelles Fotomaterial

haben, da zurzeit an der Schule in

Ghana gebaut wird. Eine Delegation des

Helfervereins, die im Sommer wieder

nach Amasaman fliegt, soll neue Fotos

mitbringen. Wir tauschten unsere Telefonnummern

aus und ich machte mich

mit meiner Schneiderbüste auf den Weg

nach Hause.

Die Wochen vergingen, ich hatte den

Kopf mit anderen Sachen voll. Aus

Wochen wurden Monate, und ich hatte

meinen Plan schon fast vergessen. Am

Freitagabend, den 23. September, ich

hatte gerade mit Freunden das Konzert

von Udo Klopke in der Theaterwerkstatt

mit Begeisterung aufgenommen und

war im Begriff nach Hause zu gehen, als

ich von einem Herren, der mir bekannt

vor kam, an der Garderobe an meine

Vorhaben erinnert wurde. Es war Herr

Wolfgang Riebold und wir vereinbarten

umgehend einen Termin.

Als ich einige Tage später zu

unserem Termin bei Frau Meyer

auftauchte, saßen schon Herr Riebold

und Herr Twumasi aus Ghana

zusammen. Frau Meyer stellte mir

Herr Twumasi vor, er hatte aus

Amasaman schlechte Nachrichten

in Form von einer Stromnachzahlung

mitgebracht.

„Ja auch mit solchen Dingen

müssen wir uns befassen Herr

Bülow, aber Sie sind ja wegen des

Bauprojekts, die Schule in Ghana

da, kommen sie und setzten sie

sich zu uns.“ sagte Herr Riebold.

Nun saß ich mit ihnen am Tisch

und die drei fingen an zu erzählen.

Herr Boateng Twumasi kam in den 80er Jahren über Nigeria als Flüchtling nach Deutschland. Er durchlief mehre Aufnahmelager

wie Berlin und Friedland, wohnte und arbeitete zunächst in Dinklage, später in Quakenbrück. Mit seiner deutschen, leider

verstorbenen Frau, hatte er zwei Kinder, die in der Menslager Straße in Quakenbrück im eigenen Haus aufwuchsen.

Im Sommer 2006 klingelt bei Hans-Dieter Meyer, 2002 Gründer und bis zu seinem Tod Vorsitzender des Charity-Vereins ‚ Tovarishch

eV‘ Hilfe für Kinder das Telefon. Herr Twumasi bittet um einen Gesprächstermin, er möchte seine Pläne hinsichtlich des

Aufbaus einer Berufsschule in Ghana vorstellen und ausloten, ob wir ihn dabei unterstützen können.

Ein Termin war schnell gefunden und Herr Twumasi berichtete von einem großen Grundstück in Amasaman nahe der Hauptstadt

Accra in Ghana, das er 1990 gekauft habe. Es sei gut erreichbar, in der Nähe der Verkehrsachse Accra/Kumasi im Norden

Ghanas. Er habe dort zunächst ein Wohnhaus errichtet, in dem seine Eltern leben und in dem auch für ihn eine Wohnung

verfügbar sei. 1993 habe er dann einen Metallshop auf dem Grundstück errichtet. Nach und nach hatte er die Werkstatt mit

gebrauchten deutschen Maschinen eingerichtet. Mit dieser Werkstatt solle sichergestellt werden, dass Geld zum Leben seiner

Eltern vorhanden sei.

Zwei jüngere Brüder von Herrn Twumasi fassten in Deutschland Fuß, auch die übrigen Geschwister in Ghana waren finanziell

versorgt, so dass die Gelder aus der Werkstatt nicht mehr zwingend für die Versorgung der Eltern notwendig waren. Herr

Twumasi und seine Frau fassten nun den Beschluss etwas für junge Leute in Ghana zu tun. Sie entwickelten den Plan, eine

Berufsschule aufzubauen. Die Schüler müssen im Besitz einer Grundbildung sein, also Primary und Junior High School mit

Erfolg abgeschlossen haben.

Die laufenden Kosten wie Lehrergehälter, Geld für Strom, Wasser, Verbrauchsmaterialien für den Unterricht und kleinere Investitionen

sollten durch das in Ghana übliche Schulgeld und das Geld aus der Werkstatt erwirtschaftet werden.

Die Twumasis informierten sich bei den Schulämtern von Stadt Amasaman, Verwaltungsbezirk Amasaman und Region

Greater Accra. Es wurden die notwendigen organisatorischen Voraussetzungen geschaffen und schließlich konnten nach dem

Bau von drei Schulklassen und der Einstellung von Lehrkräften in zwei Gebäuden 2004 mit dem Unterricht begonnen werden.

Gestartet wurde sehr mutig mit nur drei Schülern, nachdem einer auch noch absprang, wurde der Start abgebrochen. – Einer

der ersten beiden damals verbliebenen Schüler war im Folgejahr erneut dabei und ist inzwischen Lehrkraft im Elektrofach.

Nach etlichen Reklamefahrten und mit viel Aufklärungsarbeit in den umliegenden Ortschaften, starteten sie im Jahr darauf

erneut – diesmal mit zwanzig Schülern.

Facherweiterungen und zunehmende Bekanntheit führten dazu, dass die Schülerzahl schnell auf sechzig anstieg, sodass weitere

Klassenräume notwendig wurden. Nun stieß Herr Twumasi, dem für die hiesige Familie und den Schulaufbau lediglich ein

Fabrikarbeitergehalt zur Verfügung stand, an finanzielle Grenzen und es kam zum oben erwähnten Anruf bei H.D. Meyer.

Staunen über das bisher Geschaffene, aber auch Skepsis kamen auf.

Kann es sein, dass man allein mit dem überschaubaren Gehalt in Deutschland eine Familie versorgen und gleichzeitig in der

Heimat einen Betrieb und eine Schule finanzieren kann? – Ja, stimmt alles. Sein Bruder sei gerade wieder zurück aus Ghana.

Zusammen mit befreundeten Arbeitskollegen hätten sie einige Maschinen aus Deutschland in der Werkstatt aufgebaut.

Es seien viele Bilder gemacht worden und wir könnten gerne mit den Freunden seines Bruders sprechen.

Einer der bereits vor Ort war, ist Franz Josef Wilke, Vorsitzender des Wandervereins Plaggenschale-Döllinghausen. Dieser

Verein veranstaltet jährlich einen ‚Indian Summer‘-Tanz., aus dessen Überschüssen, Spenden für soziale Zwecke zur Verfügung

gestellt werden. So überrascht es nicht, dass Franz-Josef Wilke mit seinem Verein ein Charity-Event auf die Beine stellte,

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Tovarishch - Hilfe für KINDER e. V.

Frau Rita Meyer, Vorsitzende von Tovarishch - Hilfe

für Kinder e.V. auf dem Stand im Stadtmuseum

Die Kochklasse mit Frau Sarah Thober, Ärztin im CKQ

Tanzvorführung von einigen Schülern zum Schuljahrende

Ausgabe Winter 2016 mq | 9


Das Artland-Magazin.

Einweihung der Lehrküche mit Besuch von der Referatsleiterin

für wirtschaftliche Entwicklungsarbeit Dr. Nicole Naldonado

Verschicken medizinischer Hilfsmittel in

Entwicklungsstaaten sind immer wieder

in Erinnerung zu bringen, ohne zu nerven.

Das ist nicht einfach, weiß doch letztlich

jeder sofort, wenn die Sprache auf unsere

Unterstützungstätigkeit in Entwicklungsländern

kommt, es geht um Mitgliederwerbung

für den Verein und Spenden.

In den folgenden Jahren sammelt der

Verein viele Spenden, es gab Spendenveranstaltungen

wie Tanzabende, ein

24-Stundenspinning mit Unterstützung

von „Drei Fit“ und vieles mehr. Wir hielten

Vorträge bei den hiesigen Lions- und

Rotary-Clubs, wir ernteten immer wieder

Unterstützung für unsere Arbeit. Hervorzuheben

ist dabei besonders die Firma

Grimme aus Damme, die uns mehrfach

mit größeren Summen unterstützte. Ein

Scheck der Deutschen Botschaft in Accra

zur Fertigstellung unserer Lehrküche für

den Hauswirtschaftsunterricht war ebendessen

Einnahmen ausschließlich in

den Schulbau in Amasaman flossen.

Tovarishch beschließt, den Schulaufbau

in Ghana finanziell und planerisch zu

unterstützen. Mit der Unterstützung

von gesammelten Spendengeldern und

einer entsprechenden Vorbereitungen

und Planung, begann 2007 der Bau eines

Klassenbaus.

Tovarishch fördert Schulbau

Das Startgeld reicht für das Fundament

von sechs ebenerdigen Klassenräumen,

zwei der geplanten Klassenräume konnten

im Rohbau fertiggestellt werden.

Seit dem Starterfolg heißt das Zauberwort

Akquise. Der Bekanntheitsgrad des

Vereins musste hochgehalten, möglichst

erhöht werden. Informationen

über unsere Tätigkeiten sowohl für die

Schule in Ghana, wie auch für die Kinder

in Kherson und das containerweise

falls eine große finanzielle Hilfe, gleichzeitig

aber auch eine Bestätigung für die von

uns vor Ort geleistete Arbeit.

Jedes Jahr fliegt Herr Twumasi , meist

begleitet von einem oder mehreren

Vereinsmitgliedern nach Ghana, selbstverständlich

auf eigene Kosten. Schon am

Folgetag fahren wir dann mit dem Tro-Tro

nach Accra zum Geldwechseln. Tro-Tros

sind klapprige Minibusse mit gartenbankähnlichen

Sitzen, in die so viele Menschen

wie nur möglich hineingestopft

werden. Sie bilden die Grundlage für den

Nah- und Fernverkehr. Als Passagier kann

man das Tro-Tro überall anhalten, es gibt

keine Bushaltestationen und sie sind sehr

günstig. Man steht wartend an, drängelt,

zwängt sich hinein und begibt sich auf

den Weg in das knapp 30 km entfernte

Accra, Fahrzeit ca. 90 min.

Nicht in der Bank und auch nicht in der

Wechselstube werden die Euro zu Cedis,

Die mit deutscher Hilfe fertiggestellte Lehrküche

Schüler bei der Examensarbeit

10 | mq Ausgabe Winter 2016


Tovarishch - Hilfe für KINDER e. V.

das ist die offizielle Währung Ghanas

getauscht, sondern in der ‚Straße der

Geldwechsler‘. Hier lauern Vermittler auf

ihre Kunden. Sie erkennen sofort, wer

Geld wechseln will. Mit Pfiffen machen

sie auf sich aufmerksam, man wird

angesprochen, verhandelt, geht weiter,

verhandelt, kommt zurück – nun ja, wie

man es sich im Spielfilm so vorstellt. Der

Vermittler geht dann zu seinem Boss, der

das weitere Geschäft selbst übernimmt.

Im Treppenhaus oder Hinterzimmer

eines Ladens wird dann getauscht. Hier

gibt es im Bereich hinter dem Komma

immer mehr als offiziell. Immer wieder

ein spannender Moment, wenn beide

Seiten am Geldzählen sind.

Geschäfte machen

wie im Film!

Mit den Händlern wird immer der

günstigste Preis für das Baumaterial

verhandelt, da wird gefeilscht, dass man

jeden Basar vergisst, mit allen Tricks und

Gesten wie in einer Schauspielschule.

Auch für die jeweilige Materiallieferung

muss man jemanden besorgen, auch hier

wird verhandelt. Zwischendurch geht

es auf den Markt. An einem Stand wird

portionsweise weißer Reis gekauft, dazu

gekochte Bohnen in einer hellen Soße,

alles zusammen kommt in eine schwarze

Plastiktüte und wird mit einem Plastiklöffel

verspeist. Schmeckt toll, sättigt

und ist sehr günstig. Da bleibt noch Luft

für kleine süße Bananen als Nachtisch.

Es müssen auch Handwerker für den

nächsten Morgen eingestellt werden. Es

gibt, Plätze, an denen die Handwerker

angesprochen und für Arbeiten einstellt

werden können. Der Tagespreis wird frei

ausgehandelt. Der Tageslohn in Cedis

liegt dabei beim Handwerker-Stundenlohn

in Euro hier.

Leben und Arbeiten in Ghana

Ghana liegt in unmittelbarer Äquatornähe.

Die Dämmerung dauert nur zwanzig

Minuten, Sonnenaufgang ist im ganzen

Jahr ca. 06:00 Uhr, Sonnenuntergang ca.

18:00 Uhr. Gearbeitet wird also zwischen

07:00 Uhr und 17:30 Uhr – mit Pausen

zum Wassertrinken und Essen.

Das Essen besorgt man sich bei den Hot

Chops. Einige Frauen verdienen sich

ihren Lebensunterhalt, indem sie noch

vor Sonnenaufgang Speisen wie Banku,

Kenkey und Fufu, Joloffreis und weißem

Reis herstellen. Diese Speisen werden

mit unterschiedlichen Soßen, manchmal

mit einem Ei oder etwas Hähnchenfleisch

verfeinert und auf der Straße verkauft. Bei

den über das ganze Jahr gleichen äquatornahen

Temperaturen werden diese

Speisen nie richtig kalt. Ein Frühstück wie

bei uns, ist in Ghana unüblich, setzt sich

aber zumindest in den Touristengebieten

und Großstädten mehr und mehr durch.

Häufig bleibt es aber bei einer Mahlzeit,

die gegen Mittag eingenommen wird,

wenn man nicht nachmittags noch

einige Bananen oder anderes Obst zu

sich nimmt, die von umherwandernden

Straßenhändelerinnen und -händlern

angeboten werden.

Einen Tag für das Geldwechseln in der

Hauptstadt, einen Tag für das Besorgen

der Baumaterialien. Am nächsten Morgen

dann die Arbeiten am Bau und zwar von

Montag bis einschließlich Samstag. Wie

überall geht es am besten voran, wenn

vor allem Boat (Herr Twumasi) der Direktor

vor Ort ist und anleitet. Nachmittags

bekommen die Handwerker Unterstützung

durch freiwillige Schüler, die sich

damit ein Extraessen verdienen.

Eine Gemeinschaft

zum Wohlfühlen.

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Feierliche Eröffnung der neuen Klassenräume

Für mich war das alles sehr interessant,

denn ich hatte vorher nichts von der

Hilfsorganisation Tovarishch gewusst. Ich

bedanke mich für den informativen Nachmittag,

wünsch allen noch viel Erfolg für

ihr Projekt und verabschiede mich.

Detlef Bülow

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Ausgabe Winter 2016 mq | 11


Das Artland-Magazin.

Hermann Bonnus: DER

REFORMATOR

von Alexandra Lüders

Pastor Wolfgang Thon-Breuker präsentiert die

originale Bonnusbibel, in der viele Szenen aus

dem Alten Testament und Visionen aus der

Apokalypse dargestellt sind.

Der Reformator der Hochstiftes

Osnabrück und des Niederstiftes

Münster Hermann Bonnus

wurde 1504 in Quakenbrück

geboren und starb am 12.

Februar 1548.

Auf Geheiß des Fürstbischofs Franz von

Waldeck erarbeitete Bonnus 1943 eine

Stadt- und Landkirchenordnung für die

Stiftsgebiete.

Hermann Bonnus ist für die meisten

Menschen nicht nur im Osnabrücker

Land ein Begriff, denn sein Andenken

wird vielerorts wachgehalten. Als Sohn

des Schuhmachers und Ratsherrn Arnd

van Bunne(n) und seiner Frau Hilla geb.

Dreckmann erblickte er im Jahre 1504 das

Licht der Welt. Seine familiären Wurzeln

stammen aus der Ortschaft Bunnen

(bei Essen/Ol). Nach dem Besuch der

Lateinschule besuchte Bonnus die berühmte

Domschule in Münster, studierte

schließlich Theologie bei Martin Luther

und Philipp Melanchthon in Wittenberg.

Schon mit 27 Jahren avancierte er zum

ersten Superintendenten der Stadt

Lübeck. Als dänischer Prinzenerzieher

machte ihn schon sein Erstlingswerk,

eine lateinische Grammatik -zumeist in

plattdeutscher Sprache geschrieben-,

bekannt. In den Jahren 1532/33 war er an

der Übersetzung von Luthers Bibel in die

niederdeutsche Sprache beteiligt. Ostern

1543 erfolgte der Ruf aus Osnabrück. Bischof

Franz von Waldeck beauftragte ihn

mit der Reformation der Landeskirchen

des Hochstiftes Osnabrück. Am 20. Mai

(Trinitatissonntag) hielt er die Predigt

in seiner Vaterstadt und verkündete die

Einführung der neuen, von ihm verfassten

und mit Rat und Burgmannskollegium

abgestimmten Kirchenordnung.

Daran erinnert noch heute die jeweils am

ersten Sonntag nach Pfingsten (Trinitatis)

ausgestellte, niederdeutsche Bonnusbibel,

die der Reformator seiner Gemeinde

1536 geschenkt hatte. Das mit vielen

Randbemerkungen versehene, wertvolle

Handexemplar von Bonnus wird hier wie

ein Schatz gehütet, wie Ernst und Heiko

Bockstiegel in ihrer Chronik zur Sylves-

12 | mq Ausgabe Winter 2016


Reformator HERMANN BONNUS

Der Quakenbrücker Hermann Bonnus war

einer der großen Reformatoren Deutschlands,

dessen Geburtshaus zu den kulturhistorischen

Juwelen der Region zählt.

Foto: St. Sylvester-Kirche

terkirche näher erläutern. In einem Brief

vom 8. Januar 1548 machte Bonnus (aus

heimatlicher Verbundenheit) Vorschläge

zur Armenversorgung und zur Verbesserung

des Schulwesens in Quakenbrück,

wofür er aus eigenen Mitteln sechs

Rittergulden stiftete. Doch schon am 12.

Februar erlag Bonnus 44-jährig einem

„Brust- und Magenleiden“, kurz bevor

er seine Ernennung zum Bischof von

Schleswig erleben durfte. Er hinterließ

eine Frau und sieben Kinder. Bonnus galt

nicht nur als humanistischer Pädagoge,

sondern auch als „ Kirchenbaumeister

der zweiten Generation“(Sabine Pettke),

der die Umsetzung der reformatorischen

Theologie in die kirchliche Praxis

engagiert gestaltete. Im Innenraum

von St. Sylvester ließ Bonus ein mildes

Zepter walten, noch heute beeindrucken

sakrale Kunstschätze aus verschiedenen

Epochen viele Kirchenbesucher. Hermann

Bonnus war in Wittenberg Schüler von

Philipp Melanchton und Martin Luther,

der Kontakt zu Bonnus bis zu dessen Tod

gehalten hat.

Das Bonnus-Geburtshaus liegt heute

an der Goldstraße 9 im Blickfeld

der St. Sylvesterkirche. Nach der

Renovierung soll darin das Leben von

Hermann Bonnus und die Geschichte

der Reformation dargestellt werden.

Fotos: Alexandra Lüders

Ausgabe Winter 2016 mq | 13


Das Artland-Magazin.

Zinn aus Quakenbrück

von Heiko Bockstiegel

Quakenbrück war einmal ein Zentrum

der Zinnherstellung im westlichen

Niedersachsen. Vom Ende des 17. bis

zum Beginn des 19. Jahrhunderts gab es

hier allein 17 Zinngießer. Welche Vielfalt

dieses einst blühende Handwerk in der

Burgmannstadt und in der weiteren

Umgebung hervorbrachte, das ist in der

Dauerausstellung im Stadtmuseum mit

zahlreichen Exponaten und Geräten

sowie Gussformen zur Herstellung zu

erfahren. Die hauseigene Sammlung

umfasst derzeit etwa 500 Exponate.

Im bürgerlichen und ländlichen Bereich

spielte Zinn als Prestigezeichen eine

wichtige Rolle. Reich gemustert war Zinn

Teil der standesgemäßen Aussteuer,

zeugte vom Reichtum der Bauern und

wurde deshalb auch in deren Höfen

in Anrichten demonstrativ zur Schau

gestellt. Durchschnittlich 45 Zinngegenstände

befanden sich einst in einem

bäuerlichen Privathaushalt, davon ist

etwa ein Viertel überliefert.

Von der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts

bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts

arbeiteten im heutigen Osnabrücker

Nordland 35 Zinngießer, die ihre Waren

auf diversen Märkten vertrieben. Zinngegenstände

im täglichen Leben waren

Schüsseln, Suppenterrinen, Krüge, Teller,

Schraubdeckeldosen, Tabletts, Löffel

und Pfefferstreuer, aber auch Kelche,

Öllampen, Altarleuchter und Monstranzen

für die Kirchengemeinden und

natürlich Kranenkannen, volkstümlich

als „Dröppelminna“ bezeichnet. Aus

dieser wurde mithilfe von Zapfhähnen

Kaffee ausgeschenkt, manchmal auch

von einem Stövchen zwischen den drei

hohen Standbeinen warmgehalten.

Die Zinnausstellung im Stadtmuseum

Gute Pflege ist kein Zufall!

Kukuckstr. 13

49610 Quakenbrück

Tel. 05431

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14 | mq Ausgabe Winter 2016


Stadtmuseum QUAKENBRüCK

zylindrischer Form, hohem Deckel und

hohem Knauf sowie Wandhenkel und die

kleinen Schüsseln mit zwei waagerechten

Griffen, Unterteilung in drei Zonen

und manchmal auch Deckeln bildeten.

Der Krug wurde so bedeutend, dass

sich sogar das Museum für Deutsche

Volkskunde in Berlin ein Exemplar

sicherte. Die Quakenbrücker Zinngießer

kennzeichneten ihre Objekte mit der

sogenannten „Meistermarke“, die die

Anfangsbuchstaben der Gießernamen

enthält, meist dazu mit einer gekrönten

Rose oder Engelmarke und natürlich dem

großen „Q“.

Dröppelminna

Später bereicherten sogar Nachttöpfe,

Tierarztspritzen oder Wöchnerinnenschüsseln

das Angebot.

Die Zinngießer arbeiteten ohne Mitgliedschaft

in einer Zunft, es gab jedoch

landesherrliche Verordnungen, und

regelmäßig wurden die Zinngießerwerkstätten

genauen Kontrollen unterworfen.

Einigen Zinngießern war die Erlangung

der Meisterprüfung beim Osnabrücker

Schmiedeamt möglich, diese durften

dann auch Lehrlinge ausbilden. Um 1800

galten sie als vermögende Handwerker,

doch keine Regel ohne Ausnahme: So

wurden dem Quakenbrücker Zinngießer

Gerd Schnackenberg Faulheit und Trunksucht

angelastet, was diesen wie auch

andere Meister seines Faches in eine

existenzbedrohliche Lage brachte. Die

Folge war nicht selten ein illegaler Hausiererhandel,

der natürlich Strafen nach

sich zog. Ein weiteres Problem war die

Konkurrenz, etwa in Gestalt der Krämer,

die aus England eingeführtes, jedoch

minderwertiges Zinn verkauften.

Hinsichtlich der Produktmenge, Typenvielfalt

und Qualität seiner Ware nahm

der Quakenbrücker Zinngießer Lübbert

Dieterich Bahlmann (1710-1786) eine

führende Stellung auf seinem Gebiet

ein. Bahlmann, der hierzulande als

Quakenbrücker Krug

„Rembrandt der Zinngießer“ gilt, hatte das

Zinngießerhandwerk bei seinem Vater erlernt

und seine Werkstatt 1745 übernommen. Er

handelte auch überregional bis hin zum

westfälischen Adel, wobei Schwerpunkte

seiner 40 Objekttypen umfassenden Arbeit

der sogenannte „Quakenbrücker Krug“ mit

Ende des 18. Jahrhunderts verlor Zinn

seinen hohen Stellenwert durch die

aufkommende Konkurrenz, etwa durch

erschwinglichere Produkte aus Steingut

und dem leichter zu reinigenden Porzellan,

und diente Ende des 19. Jahrhunderts

nur noch als Schaustück. Doch dank des

Traditionsbewusstseins der Artländer

blieben viele Zinngegenstände erhalten,

und durch sorgfältige Pflege sind die

Objekte durchweg in einem sehr guten

bis hervorragenden Zustand.

Für das Stadtmuseum Quakenbrück ist

das Sammeln von Zinngegenständen

seit seiner Gründung ein Schwerpunkt.

Wer sich von der Vielfalt des Zinngießerhandwerks

überzeugen möchte, kann die

Präsentationen donnerstags, samstags

und sonntags von 14 bis 17 Uhr in Augenschein

nehmen.

Wir danken unseren Mitgliedern, Mietern,

Bauherren und Geschä


Das Artland-Magazin.

St.-Sylvesterbeispielhaft

restauriert

16 | mq Ausgabe Winter 2016


St. Sylvester QUAKENBRüCK

Nach 18-monatiger Schließung

der St. Sylvester-Kirche

erwartete die Gläubigen ein

restauriertes Gotteshaus mit

Glaubenszeugnissen aus acht

Jahrhunderten, ausgerüstet mit

moderner Beschallungs- und

Lichttechnik und einer neuen

Heizung. Unter der Regie von

Architekt Detlef Abel hat ein

Team von Denkmalpflegern,

Handwerkern, Restauratoren

und Finanzexperten Funktionalität

und Traditionspflege

zusammengeführt. Die Kirche

wurde am 4. Dezember in einem

Festgottesdienst mit Landesbischof

Ralf Meister und einer Na-

Kerken-Feier wieder eröffnet.

„Wir haben an der gut und klar

strukturierten Kirche wenig

verändert, obwohl jeder Quadratzentimeter

bewegt wurde.

Auch wenn das Deckengewölbe

extrem verschmutzt war, gab

es nicht so massive Schäden

wie erwartet. Im Herbst 2015

wurde die Kirche eingerüstet

und die Voruntersuchungen für

ein wissenschaftlich fundiertes

Restaurierungskonzept konnten

beginnen“, schildert Pastor

Thon-Breuker den Start ins

„Jahrhundertprojekt“.

Die Stärke der Kirche sei ihr

historischer Bestand.

Kirche

Die Diplom-Restauratorin

Lena Wissing verschönert die

Drachenornamentik am Chorgestühl.

Fotos: Alexandra Lüders

An diesem Schatz sei nichts

verändert worden, obwohl

modernste, zukunftweisende

Technik eingebaut worden

sei. So sei die gesamte Elektrik

verlegt und eine Beschallungsanlage

für alle Formate von

Gottesdiensten und Konzerten

installiert worden, die über

W-Lan von überall steuerbar sei.

Ein ebenerdiger Haupteingang

und eine Induktionsschleife erleichterten

Rollstuhlfahrern und

Schwerhörigen die Teilnahme

am Gottesdienst. Im Bereich der

Kanzel würden künftig dauerhaft

Plätze für Rollstuhlfahrer

reserviert. „Historische Bilder

vor 100 Jahren zeigen, dass

die damalige Renovierung ein

Versuch war, die mittelalterliche

Kirche wieder so auszurichten,

wie sie ursprünglich war. Wir

haben uns an der 1961 durchgeführten

Renovierung orientiert.

Die heutige Raumfassung ist

eine an das Erscheinungsbild

des 15. Jahrhunderts angelehnte

Gestaltung. Das Projekt ist

deshalb so erfolgreich verlaufen,

weil wir viele Fachleute an einen

Tisch geholt haben, die sehr gut

zusammen und kontinuierlich

gearbeitet haben. Es war auch

eine kluge Entscheidung die

Renovierung in zwei Bauabschnitte

zu gliedern. Alle sind

glücklich über den Verlauf und

das vollendete Werk. Wir freuen

uns auch sehr, dass die eigentliche

Innenrenovierung im Zeitund

Kostenrahmen geblieben

ist“, resumierte Thon-Breuker

strahlend das positive Ergebnis.

Während des Festgottesdienstes

gratulierten Delegierte des

Bundes, der Denkmalpflege,

der Samtgemeinde und der

Kirchenkreises zum gelungenen

Werk. Die Stadt Quakenbrück

schenkte der St. Sylvester-Gemeinde

historische Stühle aus

dem Trauzimmer des Rathauses.

Samtgemeindebürgermeister

Claus Peter Poppe erinnerte an

den Reformator Hermann Bonnus,

der in dieser Kirche getauft

wurde und die frühe, angebaute

Lateinschule besuchte. In dieser

Kirche zu stehen, mache den

Blick weit. In guter Tradition

würden die christlichen Kirchen

in Quakenbrück den Frieden

geschwisterlich weiterleben.

Der Bundestagesabgeordnete

Dr. Andre Berghegger lobte

ebenso die große Gemeinschaft

zwischen Kirche und Kommune

in der Renovierungszeit. Er

bezeichnete alle beteiligten

Handwerker und Bauarbeiter

(unter anderem der Firmen

Diers, von Garrel, Diersing &

Ubben) als „wahre Helden der

Renovierung.“ Dank ihrer Professionalität

und ihres Engagements

erstrahle die St. Sylvester

Kirche über regionale Grenzen

Festgottesdienst zur Wiedereröffnung

mit v. r. Landesbischof

Ralf Meister, Pastor Friedrich Hülsmann,

Pastorin Christina Richter

und Pfarrer Bernhard Lintker

hinaus in neuem Glanz. Im

neuen Baustellen-Kalender sind

Momentaufnahmen des handwerklichen

Tuns dargestellt.

Am 18. Dezember (4. Advent)

lädt die Kirchengemeinde um

18 Uhr zum Weihnachtsoratorium

von Johann Sebastian

Bach ein. Im neuen Jahr 2017

sind weitere musikalische und

andere Highlights geplant.

Ein besonderes Anliegen ist es

Thon-Breuker zukünftig, das

Hermann-Bonnus-Geburtshaus

durch eine sichtbare und eventuell

begehbare Verbindung zur

Sylvester Kirche mehr in den

Focus der Gemeinde und der

Öffentlichkeit zu rücken.

Ausgabe Winter 2016 mq | 17


Das Artland-Magazin.

60 Jahre Kegelclub „Spitzbuben“

Foto: R_by_BlickReflex.de_pixelio.de

60 Jahre Kegelclub „Spitzbuben“, das

war ein Grund zum Feiern. Sieben junge

Herren hatten sich 1956 in der Gaststätte

Thöle, die bis heute Vereinslokal

geblieben ist, zusammengetan, um die

Quakenbrücker Kegeltradition um einen

weiteren Club zu bereichern.

Gründungsmitglieder waren unter

anderen Bernhard Wilkens und Günter

Pause, der bis heute aktiver Kegelbruder

ist. Im Laufe der Jahre kamen immer

neue Mitglieder hinzu. Bei 16 Mitgliedern

erfolgte dann ein Aufnahmestopp.

Die „Spitzbuben“ avancierten zu einem

der erfolgreichsten Kegelclubs bei den

Quakenbrücker Stadtmeisterschaften,

der allein 12 Mannschaftstitel und zehn

Einzelmeisterschaften vorweisen konnte.

Dabei errang der heutige Präsident Christian

Vater die Einzelmeisterschaft dreimal

hintereinander. Im Jahr 1985 kegelten die

„Spitzbuben“ bei der Stadtmeisterschaft

das Rekordergebnis von 713 Holz, was

einem Schnitt von mehr als sieben pro

Kegler bedeutet. Der größte Erfolg der

„Spitzbuben“ war allerdings der Gewinn

des Goldpokals der Osnabrücker Aktien-

Brauerei. Als Freizeitkegelclub gewannen

sie diesen Pokal selbst gegen Profi- und

Sportkegler.

Heute kegeln die „Spitzbuben“ nur noch

alle 14 Tage, seit dem Gründungsjahr

traditionsgemäß auf der linken Bahn der

Gaststätte Thöle. Besonderheit des Kegelclubs:

Er hat keinen Kegelvater, sondern

einen Präsidenten an der Spitze. Übrigens

schreiben die Vereinsstatuten vor, alljährlich

einen Maiausflug, ein Spargelessen,

ein Fest mit den Damen, die Clubmeisterschaft,

einen Kegelausflug sowie das

Grünkohlessen zur Generalversammlung

durchzuführen.

Das 60-jährige Jubiläum feierten die

„Spitzbuben“ nun gemeinsam mit ihren

Frauen bei einem Ausflug nach Ramsloh

und Elisabethfehn. Beim sich anschließenden

Festessen im Vereinslokal Thöle

ließ der seit sechs Jahren amtierende

Präsident Christian Vater die Geschichte

des Kegelclubs noch einmal Revue passieren

und dankte allen Mitgliedern für ihre

Arbeit im Laufe der Jahre. Ein besonderer

Dank ging an Rudolf Rump, Jürgen Böcker

und Albert Banko, die das Jubelfest in hervorragender

Art organisiert und gestaltet

hatten.

Im Jubeljahr setzen sich die

„Spitzbuben“ aus folgenden

aktiven Keglern zusammen:

Christian Vater (Präsident),

Günter Pause (Kassierer),

Georg Burke (Schriftführer),

Rudolf Rump (Vorsitzender

des Festausschusses),

Albert Banko, Hermann zur

Lage, Jürgen Böcker, Rudolf

Thöle, Franz Niemeyer und

Michael Bramlage.

QUAKENBRÜCK

ST. ANNENSTRASSE 12

T EL.05431/3541

18 | mq Ausgabe Winter 2016


Gärtnermeister Harald Münch

Gärtnern im Winter

– das geht doch gar nicht….

Von Wegen – gerade wer ein Kleingewächshaus

sein Eigen nennt, kann jetzt richtig

loslegen. Die Pflanzen wachsen dort zwar

nicht so schnell, aber ertragreich ist es

trotzdem! In einem unbeheizten (lüftbaren)

Kalthaus wächst der „Winter Butterkopf“,

ein klassischer Kopfsalat! Oder wie wäre

es mit dem Baldriangewächs „Feldsalat“??

Solange kein Dauerfrost herrscht kann

noch letzter/erster Spinat aufgezogen werden!

Draußen vor dem Häuschen können

Rosenkohl, Winter-Blumenkohl, natürlich

Grünkohl und Lauch sowie Pastinaken

verbleiben und „reifen“! Letztere können

bei aufgetautem Boden nach und nach

gezogen, bzw. mit der Grabgabel gehoben

werden. Bei Kahlfrost werden die Blattpflanzen

mit „künstlichem Schnee“ - also

mit Vlies – bedeckt.

Ebenfalls kann der Boden in der ansonsten

arbeitsarmen Zeit im Winter mit verrottetem,

reifem Kompost (oder auch Stallmist)

aufgewertet werden. Einfach ein paar

Schubkarrenladungen flach oberirdisch

ausbreiten und leicht einarbeiten (mit

Dreizink).

Grundsätzlich ist aber jetzt die Zeit, sich um

den Winterschutz zu kümmern: Laub kann

über empfindliche Stauden als Frostschutz

und nährende Mulchdecke ausgebracht

werden. An dauerhafte Kübel (z.B. Hortensien)

oder auch das Pampasgras können

Schilf-/Kokosmatten gewickelt werden.

Vliese sollten stets griffbereit für sonnige

Tage und eiskalte Nächte bereitgehalten

und eingesetzt werden: Rosen, Gräser und

veredelte Pflanzen (sowie die zunehmende

Zahl von Exoten) freuen sich über diesen

Witterungsschutz! Bei wärmeren Phasen

gerne „lüften“!

Und gerade diese Konstellation (sonnig und

kalt) sollte jeden daran denken lassen, auch

im Winter hin und wieder zu wässern!

Denn häufig leiden immergrüne Pflanzen

(Buchs, Rhododendron, Nadelbäume) nicht

unter der Kälte, sondern vor allem unter der

„Frost-Trockenheit“ (gilt auch für Stiefmütterchen

und andere, im (Spät-)Herbst

gepflanzte Schalen, Kübel und Kästen).

Mit dem beginnenden Neujahr kann auch

– bei Temperaturen über -5°C – mit dem

Obstbaumschnitt begonnen werden.

Kübelpflanzen – sofern sie nicht zur

fachgemäßen Überwinterung in einer

Gärtnerei sind - , die bei Ihnen im Keller/

Garage geparkt sind, sollten hin und wieder

kontrolliert werden: Lange Triebe sollten

rechtzeitig entfernt werden. Außerdem dabei

auf Schädlinge überprüfen. Dabei können/

sollten Sie Wasser in kleinen Mengen auf die

Topfoberfläche geben, um den Ballen nicht

vollkommen durchtrocknen zu lassen.

Aber Vorsicht: Niemals stehende Feuchtigkeit

entstehen lassen! Ab Ende Januar werden

dann Geranien an einem kühlen (8°-12°C)

hellen Platz angetrieben! Ebenso können hier

bereits wieder erste Vor-Saaten (Salate, Kohl,

Lauch) angetrieben werden.

Und grundsätzlich ist die Winterzeit „Instandsetzungs-/Reinigungszeit“:

Gewächshausscheiben,

Werkzeug, Stützpfähle, Spalieren.

Dazu gehört auch eine Bodenuntersuchung!!!

Hier werden die Bodenart, der Säuregehalt

(ph-Wert – Kalk?) ermittelt!! Wenn gewünscht

– und unter Angabe der zu erwartenden

Kulturen auf der Fläche – wird eine exakte

Empfehlung für die Zugabe von Nährstoffen

gegeben – schließlich will sich niemand selber

Schaden durch Überdüngung zufügen!

Ausgabe Winter 2016 mq | 19



Foto-Ausstellung

im Christlichen

Krankenhaus

Vernissage mit ausdrucksstarken Bildern

Gemeinsam

schwere Wege gehen

Steimelager Weg 2

49610 Quakenbrück

Tel. 05431 / 35 41

Soforthilfe im Trauerfall

info@ortland-bestattungen.de

www.ortland-bestattungen.de

Sehenswert sei die jetzt eröffnete Foto-Ausstellung in den Räumlichkeiten

vor der Arche im Christlichen Krankenhaus, stellte Samtgemeindebürgermeister

Claus Peter Poppe anlässlich einer Vernissage

im Beisein der Unterstützer und Fotografen fest. Dass die Bilder dazu

auch noch kostenlos überlassen wurden, begrüßte er ganz besonders.

Die Fotografen Heiko Bockstiegel, Alexandra Lüders, Marcel Brockschmidt

und Detlef Bülow haben – teils mit sehr außergewöhnlichen

Perspektiven, Farben und Stimmungen – Motive aus der Region,

zum Beispiel die Quakenbrücker Altstadt, Gut Loxten, den Börsteler

Wald oder den Kirchwinkel in Menslage, abgebildet.

„Initiator Detlef Bülow. Wir waren uns von Anfang an einig, dass

Patienten, Besucher und Mitarbeiter etwas davon haben sollten“,

erzählte Hans-Wilhelm Oelkers, Herausgeber des Artland Magazins.

In dessen Firma Oelkers, Druckhaus im Artland wurden die Fotos

vergrößert und auf hochwertige Leinwand übertragen.

Während eines Krankenhausaufenthaltes, Anfang 2015 habe er

beobachtet, dass auf den Krankenhausfluren Bilder aus der Region

fehlen. Daraufhin habe er nach seiner Entlassung den Stationen eins

und zwei gleich drei seiner Bilder auf Leinwand geschenkt, erläuterte

Wir wünschen Ihnen

eine schöne Weihnachtszeit

und viel Glück für‘s neue Jahr!

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20 | mq Ausgabe Winter 2016


MQ+: IN EIGENER SACHE

Kleine Kunstwerke heimischer

Fotografen stellten

Ideengeber Detlef Bülow und

Hans-Wilhelm Oelkers (2. und

3. von rechts) im Christlichen

Krankenhaus Christina Richter,

Claus Peter Poppe und Frank

Schwietert vor

Zwei Motive der Ausstellung,

fotografiert von Pastorin Christina Richter.

Diese beiden Bilder befinden sich auch im aktuellen Postkartenkalender

der Petrus-Gemeinde und ist im Gemeindehaus käuflich zu erwerben.

Bülow bei der Überreichung eines seiner Bilder

Anfang 2015

Detlef Bülow.

Andere Fotografen

seien ins Boot

geholt worden

und hätten sofort

zugesagt, einige

ihrer schönsten

Aufnahmen

unentgeltlich zur

Verfügung zu

stellen. Als einzige

Bedingung – da sei man sich einig – gelte, dass die Motive nach

Ende der Ausstellung auf den Stationen ausgehängt würden.

„Wir sind froh, so hervorragende Bilder auf Leinwand ausstellen

zu dürfen“, betonte Frank Schwietert, Qualitätsmanagement-

Beauftragter des Krankenhauses, der sich auch im Namen von

Verwaltungschef Heinrich Titzmann bedankte. „Ich habe schon

Stationen im Auge, wo sich die Fotos aus unserer Region später

bestimmt gut machen werden“. Pastorin Christina Richter freute

sich: „Das ist für die Neustadt und auch für Quakenbrück eine

gute Sache. Erwähnte aber auch, dass Motive der Neustadt in dieser

Ausstellung fehlen würden.“ Hans-Wilhelm Oelkers und Detlef

Bülow sagten zu, dass sie das umgehend nachholen werden.

Feiern in stilvoller Atmosphäre

Entspannen im Bauerngarten

Gut schlafen im Heuhotel

Grillvergnügen auf der Terrasse

oder in der finnischen Kota

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Auch Mitausstellerin

Alexandra Lüders, hier

vor ihren Werken, war

beeindruckt von der Fülle

der Motive.

Fotos/Text:

Bernd Middendorf

Ausgabe Winter 2016 mq | 21


Das Artland-Magazin.

Der Juni 2017

hat den Groove

3. Musiksommer 2017 mit Gute-Laune-

Programm - Vorverkauf startet jetzt

Alle zwei Jahre verwandelt sich

der Innenhof von Hof Sickmann

in Badbergen-Langen beim

„Musiksommer Artland“ zur

Konzertbühne. Wegen seiner

unvergleichlichen Atmosphäre

ist das Musikereignis bei

Zuschauern wie Künstlern

äußerst beliebt: Tim Fischer war

schon da, Ute Lemper, Roger

Cicero und Salut Salon. 2017 ist

es wieder soweit und international

renommierte wie regional

sehr beliebte Musiker werden

an zwei Juniwochenenden ihr

Publikum zu begeistern wissen.

Das beschwingte Programm

des dritten Musiksommers

trägt noch ganz die Handschrift

des bisherigen Intendanten

Günter Schuhriemen. Doch die

Organisations-Verantwortung

hat diesmal sein Intendanten-

Nachfolger Dieter Schlüwe. Das

Organisations-Team ergänzt

Katharina Vater, Projektleiterin

der Samtgemeinde Artland.

Ein Abend FÜR DIE

LACHMUSKELN, DIE Seele

UND DIE INTELLIGENZ MIT

Gayle TUFTS

Den äußerst vergnüglichen

Anfang setzt am Freitag, 9.

Juni 2017, um 20 Uhr Gayle

Tufts mit ihrer neuen Show

„Superwoman“. Die in Berlin

lebende Deutsch-Amerikanerin

verspricht Einblicke in die

Glitzerwelt der verantwortungsvollen

Frau von heute zwischen

Magic-Unterwäsche, Grünkohl-

Smoothies. Mit vollem Körpereinsatz

und virtuosem Wortwitz

wird sich Gayle Tufts rundum

liebenswert zeigen. Dabei singt

und tanzt die als beste Entertainerin

Deutschlands geltende

Künstlerin auch.

Zeitlos GUTE Musik

mit DOLDINGER UND

MUTZKE

80 Jahre alt ist Klaus Doldinger

gerade geworden, doch der Ausnahmekünstler

ist weit entfernt

davon, sich zur Ruhe zu setzen.

Nach 5000 Live-Auftritten, Tourneen

durch 50 Länder und mehr

als 2000 veröffentlichten Kompositionen

liegt aktuell in den

Läden ein frisches Album, das er

mit seiner Band „Passport“ und

diversen Gastmusikern aufnahm.

Einer davon: Max Mutzke.

Seit dieser als Entdeckung von

Stefan Raab den deutschen

Vorentscheid zum European

Song Contest 2004 gewann und

dort als Achter abschnitt, hat der

Ausnahmesänger sieben Alben

und eine erfolgreiche Karriere

vorgelegt. Gemeinsam werden

Doldinger, Passport und Mutzke

am Samstag, 10. Juni 2017, ab 20

Uhr leidenschaftlich grooven,

jammen und jazzen.

Brass Band BERLIN

hat WITZ, Charme UND

FRACK

Am Sonntag, 11. Juni 2017, stehen

die beliebtesten Stücke zwischen

Bach und den Beatles ab 19 Uhr

auf dem Programm. Aufgeführt

in einer virtuosen, einzigartigen

und mitreißenden Mischung

aus Musik, Show und Slapstick

von der Brass Band Berlin.

Die elf erstklassigen Musiker

spielen alle in großen Berliner

Orchestern und sind perfekte

Entertainer. Mehr als 100 Titel

zwischen Klassik, Walzerlaune,

Jazz, Swing und Comedy hat

die Brass Band Berlin in ihrem

Repertoire – und damit viel

Potenzial für schwungvolle

Zugaben.

Plattdeutsch UND

SPANISCH VON den

PLATTMAKERS UND

FELIPE GONZALES

Zu einem ungewöhnlichen

Zusammentreffen kommt

es auf Einladung der Hofbesitzerin,

Silke Oldenhage, am

Mittwoch, 14. Juni 2017, ab

20 Uhr: Plattdeutsche und

spanische Klänge verschmelzen

an diesem Abend zu einem

einmaligen Musikerlebnis.

Verantwortlich dafür sind die

Band „Plattmakers“ und der

extra aus Mexiko angereiste

Luis Felipe Ávila Gonzales. Die

Musiker kombinieren heiße

Rhythmen, gefühlvolle mexikanische

Texte mit bodenständigen

plattdeutschen Themen

– und singen von gefährlichen

Frauen, liebenswerten Pferden,

von Freude und Schmerz.

Detektivische Meis-

TERLEISTUNG MIT Kalle

BLOMQUIST

Auch an die Kleinen ab sechs

Jahren haben die Festivalmacher

gedacht und bringen

mit „Meisterdetektiv Kalle

Blomquist“ eines der beliebtesten

Kinderbücher der schwedischen

Schriftstellerin Astrid

Lindgren auf die Bühne. Die gut

einstündige Inszenierung des

Westfälischen Landestheaters

ist spannend, es gibt Gute und

Böse, aber keine Gruseleffekte.

Für die Vorstellung des Kinder-

Krimis am Freitag, 16. Juni 2017,

um 10 Uhr werden den Schulen

des Artlandes besondere Tickets

angeboten.

Legendäre KIEKSER MIT

dem WESTFÄLISCHEN

LANDESTHEATER

Als höchst erfolgreich haben

sich in den letzten beiden Musiksommern

die Auftritte des

Westfälischen Landestheaters

aus Castrop-Rauxel erwiesen,

die mit der „Dreigroschenoper“

und der „Rocky Horror Show“

das erwachsene Publikum zu

begeistern wussten. Und so

führt der Musiksommer 2017

diese Tradition fort und zeigt

unter der erfahrenen musikalischen

Leitung von Tankred

Schleinschock das Musical „Buddy

– The Buddy Holly Show“. Damit

kommt am 16. Juni 2017 ab

20 Uhr purer Rock´n‘Roll auf die

Ohren des Publikums. Mit dem

in Hamburg, aber auch weltweit

erfolgreichen Musical von Alan

Janes werden der Musiker und

Mensch Buddy und seine Musik

gefeiert. Das Landestheater

kommt mit einer Idealbesetzung

ins Artland, das Lippe-Saiten

Orchester garantiert wieder

höchste Musikalität.

22 | mq Ausgabe Winter 2016


Musiksommer ARTLAND

„Ohnegleichen“

Kartenvorverkauf:

Tourismus-Information

Lange Straße 39 · 49610 Quakenbrück

Tel. (0 54 31) 90 75 90 · Fax (0 54 31) 90 72 76

Geöffnet: Mo-Fr 10-13 Uhr

www.musiksommer-artland.de

www.facebook.com/musiksommer-artland

Nordwestticket-Hotline: 04 21 - 36 36 36

www.nordwestticket.de

Alle Vorverkaufsstellen von Nordwest Ticket.

Quakenbrück: Bersenbrücker Kreisblatt und

Reisecenter Artland.

Karibisches

CHARISMA BEI Addys

MERCEDES

Musikalisch in eine ganz andere

Richtung führt der zweite

Musiksommer-Samstag am

17. Juni: nach Kuba. Dort ist

Addys Mercedes aufgewachsen,

die mittlerweile als die große

Stimme ihrer Heimat gilt. Sie zelebriert

die Musik voll ausgelassener

Fröhlichkeit und zugleich

tiefer Melancholie. In ihrem

neuen Programm, der Extraña-

Tour, kombiniert Addys Mercedes

nachdenkliche Balladen

mit Songs, die zu durchtanzten

Sommernächten einladen. Sie

thematisiert das Gefühl der Andersartigkeit

und besingt unter

anderem, wie sie sich mittlerweile

in Europa eingerichtet hat.

Im Artland mit dabei ist auch die

16-jährige Tochter Lia, die schon

seit fünf Jahren Teil der Band

ist und zahlreiche Instrumente

virtuos beherrscht. Das Konzert

startet um 20 Uhr.

Furioses FINALE

MIT DIJACO UND

BONITA Niessen

Das Matinee-Konzert der Dinklager

Bigband DiJaCo setzte

beim Musiksommer 2015 den

furiosen Schlusspunkt – und so

wird es auch im nächsten Jahr

kommen. Wieder ist die Combo

aus dem benachbarten Dinklage

für die Matinee gebucht, am

Sonntag, 18. Juni 2017, ab 11 Uhr.

Special-Guest ist Bonita Niessen,

deren Gesang schon die Jury

2003 im Vorentscheid des ESC

zu überzeugen wusste. Nur Max

Mutzke war damals noch erfolgreicher.

Das Matinee-Programm

ist ein Muss für alle Liebhaber

von Soul- und Funkmusik, denn

unter der Leitung von Thomas

Stanko verschmelzen der breite

Bigband-Sound der 16-köpfigen

Combo DiJaCo und die professionelle

Stimme von Bonita Niessen

auf höchstem musikalischen

Niveau.

Intendantenwechsel

ZUM DRITTEN Musiksommer

Für den Musiksommer 2017

hat Günter Schuhriemen, der

erfolgreiche Intendant der

Quakenbrücker Musiktage und

des Musiksommer Artland, nach

mehr als 15 Jahren der kreativen

Arbeit den Part der Intendanz

des Musiksommers an Dieter

Schlüwe übergeben.

Schlüwe wurde von Schuhriemen

persönlich bei der Neuauflage

des Musiksommers

2013 für das Organisationsteam

gewonnen und von da an auf die

zukünftige Tätigkeit vorbereitet.

Die Programmgestaltung des

anstehenden Musiksommer

Artland trägt zwar noch ganz

die Handschrift des langjährigen

Intendanten, doch die gesamte

Durchführung liegt von nun

an in den Händen von Dieter

Schlüwe.

Schuhriemen, der sich bereits

auf die Quakenbrücker Musiktage

in 2017/2018 konzentriert,

steht dem Team aber auch weiter

mit Rat und Tat zur Seite.

Zeitgleich

AUSSTELLUNG

Erstmalig findet auf dem Hof

Sickmann begleitend zum

Musiksommer eine Ausstellung

statt. Auf Einladung von

Hofbesitzerin Silke Oldenhage

stellen mehrere Künstler aus

der ganzen Welt ihre Gemälde

aus. Silke Oldenhage, die

Deutschland 2016 bei den

„World Art Games“ (WAG)

in Montenegro mit einem

eigenen Kunstwerk vertreten

hat, nutzt ihre frisch geknüpften

Kontakte als Präsidentin

der WAG-Sektion Germany für

diese Präsentation.

Ideal-Atmosphäre

AUF Hof SICKMANN

Der mehr als 200 Jahre alte

Hof Sickmann in Badbergen

und vor allem sein geschützter

Innenraum haben sich

schon bei der Premiere 2013

als idealer Austragungsort

für den Musiksommer

Artland erwiesen. Rund 600

Musikfreunde finden in dem

gepflasterten Innenhof Platz.

Für den Musiksommer bietet

eine Überdachung Schutz vor

den Wetterlaunen der Natur,

die zugleich die Open-Air-

Atmosphäre beibehält. Nach

Überzeugung der Veranstalter

ist die individuell gefertigte

Dachkonstruktion aus Holz

deutschlandweit einmalig.

Sommermusik UNTER

den WEIHNACHTSBAUM

legen

Der Kartenvorverkauf für

den „Musiksommer Artland“

beginnt am 1. November 2016.

Tickets für die nummerierten

Plätze sind nicht zuletzt ideale

Weihnachtsgeschenke. Die

Karten werden zum Preis von 36

und 48 Euro verkauft, ermäßigt

30 respektive 40 Euro.

Für die Sonntagsmatinee und

den Plattdeutsch-Spanischen

Abend gelten Sonderpreise für

Erwachsene von 16 Euro. Die

Kindervorstellung kostet sechs

Euro und ist nur über die Wirtschaftsagentur

Artland buchbar.

Durch eine Dreier-Kombi kann

ein Rabatt von zehn Prozent

erzielt werden. Schüler, Studierende

und Behinderte erhalten

ebenfalls rabattierte Karten.

Weitere Infos zu den Eintrittskarten

und Einzelheiten zum

Programm gibt es unter www.

musiksommer-artland.de.

Zufriedene Gesichter gab es

bei dem Organisationsteam

(zweiter v.l. Günter Schuhriemen,

Katharina Vater, Dieter

Schlüwe) und Samtgemeindebürgermeister

(Claus Peter

Poppe) und seinem Stellvertreter

(Frank Wuller).

Ausgabe Winter 2016 mq | 23


24 | mq Ausgabe Winter 2016


Ausgabe Winter 2016 mq | 25


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26 | mq Ausgabe Winter 2016


Aus der GESCHÄFTSWELT

Ausgabe Winter 2016 mq | 27


Das Artland-Magazin.

Anknüpfen an die Vergangenheit:

Gewerbeschau Quakenbrück

von Alexandra Lüders

„Wir sind Artland” heißt der Titel der für den

10./11. Juni 2017 geplanten Gewerbeschau auf

dem Segelflugplatz. Bei einem Pressegespräch

informierte eine Projektgruppe, bestehend

aus Vertretern der Samtgemeinde Artland,

der Mittelstandsvereinigung (MIT) und der

Wirtschaftsagentur Artland (WAAL) über

Zielsetzung und Hintergründe der Großveranstaltung,

die von der Firma Friedrich Haug

aus Cappeln, bekannt durch Messen und

Ausstellungen in Cloppenburg, organisiert

und durchgeführt wird.

Wie Dietrich Keck (MIT) informierte, dient die

geplante Schau der Verkaufsförderung, der

Werbung und der Selbstdarstellung. Außer

alle Firmen der Region, seien auch öffentliche

Einrichtungen, Vereine und Verbände

aus dem Einzugsbereich eingeladen, sich an

der Schau zu beteiligen. Das Gelände des

Segelflugplatzes biete mit 3000 Quadratmetern

Stand- und Parkplatzfläche genügend

Raum, so dass sich eine bunte Mischung von

rund 120 Akteuren präsentieren könne. Es

werde auch an ein umfangreiches Rahmenprogramm

gedacht, um den Event für 10

bis 20 000 Besucher durch Geräteschauen,

Sportdarbietungen, Musik und Modenschauen

zu einem Erlebnis werden zu lassen. Dazu

stünden die Veranstaltungshalle und das

Vorführgelände allen Vereinen zur Verfügung.

Gemeinnützige Einrichtungen erhielten eine

kostenlose Standfläche für ihre Eigendarstellung.

Der Segelflugverein werde seine

Halle öffnen und den Parkplatz gegen Gebühr

betreuen. Dank der großen Fläche seien auch

Flugvorführungen und Demonstrationen von

Feuerwehr und THW möglich. „Nicht jeder

im Umkreis von 30 Kilometern weiß, was es

für Firmen und Angebote im Artland gibt. An

zwei Abenden können regionale Bands und

Musiker mit ihren Künsten Aussteller und

Gäste unterhalten. Der Eintritt ist frei. Für

Kinder planen wir ein umfangreiches Kinderprogramm

mit Betreuung“, verriet Keck. Ab

sofort seien alle Interessenten aufgefordert

, ihre Bewerbung für die Leistungsschau

einzureichen.

Für die Beratung stehe ein kompetentes Team

unter der Rufnummer 04478/ 95875-0 oder

per E-Mail unter info@haug-ausstellungen.de

zur Verfügung.

Die Projektgruppe (von links)

Katharina Vater, Martin Vorwerk

(FA Haug), Dietrich Keck (MIT), Petra

Böcker, Uwe Kreiling und Moritz Jacobsen

planen nach fast 30-jähriger

Pause eine Gewerbeschau auf dem

Quakenbrücker Segelflugplatz.

Foto: Alexandra Lüders

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28 | mq Ausgabe Winter 2016


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„Artland Schau & Bau“ 1982:

Die damalige Gewerbeschau war ein voller Erfolg und

zog über 10000 Besucher auf des Gelände des Segelflugplatzes.

Fotos: Bersenbrücker Kreisblatt

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Ausgabe Winter 2016 mq | 29


30 | mq Ausgabe Winter 2016


Neueröffnung

in der Koppelstraße!

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Ausgabe Winter 2016 mq | 31


Das Artland-Magazin.

Radurlaub auf Rezept*

Infokasten:

Einmalig in Deutschland und nur im Hasetal:

Radurlaub mit Präventionskursen - bezuschusst durch Ihre Krankenkasse.

Buchungen können ab sofort bei der

Hasetal Touristik unter der Telefonnummer

05432 599599 oder im Internet

auf www.radurlaub-auf-rezept.de

vorgenommen werden.

Es gibt sie schon länger, diese speziellen Kurzreiseangebote

mit Gesundheitsprogramm.

Ob zum Nordic Walking an die Ostseeküste

oder zum Aqua Jogging nach Bad Salzuflen,

Gesundheitsurlaub liegt voll im Trend.

Jetzt kommt eine neue Idee aus dem Hasetal:

Radurlaub auf Rezept*. Erstmalig wird eine

Kombination aus einer mehrtägigen Radreise

und Präventionskursen angeboten. Die Kurse

sind zertifiziert nach §20 SGB V und werden

daher durch die gesetzlichen Krankenkassen

bezuschusst. Das gab es so bislang noch

nicht. Radurlaub auf Rezept* ist somit das einzige

kassenunterstützte Radreiseprogramm

Deutschlands.

Mit durchschnittlich 150 € Förderung wird der

Gesundheitsurlaub äußerst günstig. Einige

Krankenkassen erstatten Ihren Versicherten

sogar bis zu 200 €.

So kostet eine fünftägige Radreise im

3-Sterne-Hotel mit Halbpension, fünf geführten

Radtouren und den Präventionskursen im

Schnitt gerade mal 240 €. Der Gesundheitsurlaub

kann an drei verschiedenen Standorten

gebucht werden: in Meppen, Löningen oder

am Alfsee. Wer noch länger in den Genuss des

Gesundheitsprogramms kommen möchte,

kann für nur 100 € zusätzlich auch auf sieben

Tage verlängern. Und es lohnt sich, denn die

mit dem deutschen Tourismuspreis gekrönte

Region trägt nicht umsonst liebevoll den

Namen „Radfahrradies“.

Ein Traum für Radler

Zwischen Teutoburger Wald und Ems

erstreckt sich das Hasetal. Im Jahr 1989 beschlossen

die an der Hase gelegenen Städte

und Gemeinden Bersenbrück, Quakenbrück,

Essen Oldb., Löningen, Herzlake, Haselünne

und Meppen, das Hasetal als Fremdenverkehrsgebiet

auszubauen.

Heute hat es sich mit einem mehr als 1.000

Kilometer umfassenden Radwanderwegenetz,

einschließlich einer modernen, lückenlosen

Wegweisung und vielen Extras für Radfahrer

zu einem wahren Paradies für Radler entwickelt.

So entstand auch der Begriff „Radfahrradies“,

der mittlerweile weit über die Grenzen des

Hasetals hinaus Bekanntheit genießt. Die

stetig steigende Zahl der Gäste ist von der

Freundlichkeit der Bewohner und dem Service

der Beherbergungsbetriebe begeistert.

Die hohe Zahl der „Wiederholer“ bestätigt

diesen Trend.

* Sie benötigen kein ärztliches Rezept, sondern nehmen mit Buchung dieser Reise automatisch an zwei Präventionskursen nach § 20 SGB V teil.

32 | mq Ausgabe Winter 2016


Freizeit & TOURISMUS

Fit und

trotzdem erholt

Wer jetzt denkt, Urlaub in dieser

Idylle und Fitness passen nicht

zusammen, irrt sich. Die Präventionskurse

im Programm „Radurlaub

auf Rezept“ passen thematisch und

inhaltlich bestens zur Hauptbeschäftigung,

dem Radfahren. Und das

ohne Beeinträchtigung des Urlaubsgefühls.

So steht zum Beispiel

eine pulskontrollierte Einheit vor

dem Start jeder Tagestour auf dem

Programm. Und wie von Zauberhand

vorbereitet, warten in den Pausen an

verschiedenen Stationen Gymnastikmatten,

Outdoor-Fitnessgeräte oder

Kneipp-Anlagen auf die Radwandergruppen.

Dabei werden sie die ganze

Zeit von Therapeuten oder Sportwissenschaftlern

begleitet. Damit das

Erlernte nicht in Vergessenheit gerät,

bekommen alle Teilnehmer Anleitungen

für zuhause.

Eine typische Etappe führt beispielsweise

von Meppen entlang des Dortmund-Ems-Kanals

zum Ilexhof nach

Bramhar in der Nähe von Bawinkel.

Auf dem idyllischen Kräuterhof lernen

die Kursteilnehmer bei einer diplomierten

Ernährungsberaterin alles

über gesunde Ernährung. Natürlich

mit dazugehörigem Kochkurs und

gemeinsamem Mittagessen. Zurück

in Meppen wartet bereits eine Entspannungspädagogin

auf die Radler.

„Progressive Muskelentspannung“

steht auf dem Plan. Durch lockere

Entspannungsübungen lernen die

Teilnehmer, mit Stressbelastungen

besser umzugehen.

Radurlaub

auf Rezept

Weitere Informationen und Termine unter:

www.radurlaub-auf-rezept.de

Gemeinnützige GmbH mit:

Sozialstation

Artland

Kein ärztliches Rezept erforderlich. Teilnahme automatisch bei Reisebuchung

• Ambulante Pflege rund um die Uhr

• Pflegeberatung vor Ort

• Hausnotrufsystem

• Essen auf Rädern

• Hilfe im Haushalt

• Vermittlung von Pflegehilfsmitteln

• Ambulante Psychiatrische Pflege

Ansprechpartner:

Herr Rolfes (Pflegedienstleitung)

Frau Hoffmann (Verwaltung)

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Gesundheitszentrum

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Die Kompetenz für Pflege & Gesundheit

• Wir sind anerkannter Vertragspartner aller

Kranken- und Pflegekassen.

• Wir bieten Ihnen bedarfsorientierte Hilfe

durch qualifizierte und erfahrene Fachkräfte.

• Für ein unverbindliches Beratungsgespräch

stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

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www.ambulantes-gesundheitszentrum-artland.de

rolfes@ambulantes-gesundheitszentrum-artland.de

Der Erfolg ist messbar durch die vielen

positiven Rückmeldungen. „Das

werde ich auf jeden Fall zuhause

nachkochen“ sagt beispielsweise

Günter Samulski aus Dortmund. Und

Gisela Pinnow aus Asbach hat für

sich entdeckt: „Was für die Gesundheit

tun muss nicht immer freudlos

sein.“ Diese Begeisterung steckt an.

Die Hasetaler planen im kommenden

Jahr das Projekt noch weiter auszubauen

und mit neuen Reisezielen

und Kursangeboten die Attraktivität

noch weiter zu steigern.

Ausgabe Winter 2016 mq | 33


Das Artland-Magazin.

34 | mq Ausgabe Winter 2016


Winterfreuden

Ausgabe Winter 2016 mq | 35


Das Artland-Magazin.

Der Christbaum im Wandel der Zeit

Er ist immergrün, wird millionenfach verkauft

und ist seit zwei Jahrhunderten das

wichtigste Symbol der deutschen Weihnacht.

Ab dem 12. Dezember beginnt auch in

unserer Region der Run nach dem schönsten

Tannenbaum für die gute Stube. Heiß

begehrt ist die Nordmanntanne, welche

heute in Monokulturen in Dänemark und

Schleswig-Holstein angebaut wird. Ein Blick

in die Geschichte verrät, dass dieses nicht

immer so war.

Die Bräuche rund um den Weihnachtsbaum

haben sich im Wandel der Zeit verändert

und regionstypische Ausprägungen

bekommen. Während der Vater früher im

nahe gelegenen Wald die Tanne für das

heimische Christfest selbst schlug, wird er

heute am Supermarkt oder im Gartencenter

erworben. Mit zunehmender Technisierung

und Vermarktung dieses einstigen Symbols

hat der Tannenbaum zunehmend an

Zauber und Bedeutung verloren. Noch vor

wenigen Jahrzehnten durften die Kinder

die Weihnachtsstube erst betreten, wenn

die Lichter am geschmückten Christbaum

entzündet wurden. Unter dem Baum lagen

die hübsch verpackten Weihnachtsgeschenke

neben der handgefertigten Krippe, die in

Süddeutschland früher beheimatet war als

die Tanne. Der Ursprung des Weihnachtsbaumes

hat sehr viele Wurzeln und beginnt

eigentlich schon in vorchristlicher Zeit, als

man dem Tannenzweig und anderen immergrünen

Pflanzen magische Kräfte als Symbol

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für Schutz, Fruchtbarkeit und Lebenskraft

zuschrieb. Schon die Römer schmückten ihre

Häuser zum Jahreswechsel mit Lorbeerzweigen.

Im Mittelalter wurde dieser Grünschmuck

von der Kirche schließlich als heidnischer

Brauch verteufelt und verboten. Wissenschaftliche

Quellen dokumentieren, dass die ersten

Weihnachtsbäume von Handwerkern stammen.

Aufzeichnungen aus Straßburg (Elsaß)

beweisen, dass der Christbaum schon 1605 en

Vogue war. Wie auch die Bremer Zunftchronik

aus dem Jahre 1570 belegt, wurden die

Bäume mit Äpfeln, Nüssen, Datteln, Brezeln

und Papierblumen geschmückt und von

Kindern der Zunftgenossen zu Weihnachten

abgeschüttelt (Ingeborg Weber-Kellermann,

Das Weihnachtsfest). Straßburger Chroniken

berichten aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts

wie der Weihnachtsbaum allmählich

Einzug in die Familien hielt. Obwohl dies den

Widerstand evangelischer Theologen hervorrief

(1642), war der Tannenbaum (ohne Kerzen)

in norddeutsch-evangelischen Landgebieten

schon früher zu Hause als in südlichen Regionen.

Der Protestantismus wurde 1896 sogar

als „Tannenbaum-Religion“ betitelt. Zunächst

aber wurde er in städtischen Haushalten hoher

Beamter, wohlhabender Bürger und Adliger

zum gefeierten Symbol des Christfestes im

17. und 18. Jahrhundert. Lange Zeit galten die

Pyramiden mit Wachskerzen als Tannenbaum

des kleinen Mannes, auch hier spiegelten sich

um 1850 die sozialen Gegensätze. Prominente

Beispiele bezeugen, die Beliebtheit der Weihnachtsbaumsitte

bei Hofe, wo die Gabentische

für jedes Kind wie „Altäre“ aufgebaut und

mit einem beleuchteten Buchsbaum bestückt

waren. Besonders der deutsch-französische

Krieg (1870/71) sorgte für die Popularität des

Christbaumes als Symbol für Frieden und heile

Welt. Auswanderer verbreiteten diese Sitte

im 19. Jahrhundert in ganz Europa und in den

USA. Parallel dazu setzte ein internationaler

Wettbewerb um den größten und schönsten

Weihnachtsbaum ein. Technische Neuerungen

ersetzten schließlich die Wachskerzen durch

elektrisches Licht, so dass der Tannenbaum

im 20. Jahrhundert im öffentlichen Raum

aufgestellt werden konnte. Heute erstrahlen

schon Wochen vor dem Weihnachtsfest

die geschmückten Christbäume auf Weihnachtsmärkten,

Marktplätzen, in Gärten und

36 | mq Ausgabe Winter 2016


Weihnachtstraditionen

von Alexandra Lüders

Geschäften. Das einstige Sinnbild des intimen,

familiären Christfestes ist zum Werbeträger für

Schulen, Vereine, Städte und Gewerbetreibende

geworden. Sein Schmuck unterliegt dem Zeitgeist,

der Traditionen und Symboliken komplett

ignoriert. Der „altbackene Plunder“ aus Omas

Weihnachskiste ist in museale Vergessenheit

geraten. Statt der Äpfel, Engel, Strohsterne,

Ketten und Lametta diktiert der jeweilige Modetrend

den Baumschmuck.

In der Nazizeit sollte er aus propandistischen

Zwecken sogar als Jultanne umgedeutet

werden, was aber mißlang. Heute wird die edle

Tanne kurz nach den Feiertagen entsorgt, damit

sie das Wohnzimmer nicht durch Nadeln und Insekten

verunreinigt. Seit einigen Jahren machen

künstliche Tannen auf dem Markt Furore, den

Duft erledigt die Sprühflasche. Das weltbekannte

Symbol deutscher Weihnacht ist zum dekorativen

Emotionsgestrüpp verkommen. Einst von

großen Dichtern besungen und gerühmt, hat der

Tannenbaum seine magische Kraft selbst in den

Kirchen verloren. Besonders Findige pflanzen

ihn nach den Feiertagen in ihren Garten, nutzen

ihn als Futterbaum für die Wintervögel oder

verbrennen ihn im Osterfeuer. Mancherorts wird

er von Tierparks als Elefantenfutter verwertet. In

erster Linie ist der gute alte Christbaum als Wirtschaftsfaktor

bedeutsam. Denn im Jahr 2006

wurden etwa 616 Millionen Euro für 28 Millionen

Weihnachtsbäume (Wikipedia) ausgegeben.

Hinzu kommen die Ausgaben für den trendigen

Baumschmuck. Die Weihnachsbäume brauchen

40.000 Hektar und jede Menge Pestizide, um zu

einer stattlichen Größe heranzuwachsen.

Tannenbäume gibt es in vielen Größen und Variationen

– in der guten Stube, in Kirchen und im

öffentlichen Raum. Fotos: Alexandra Lüders

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Ausgabe Winter 2016 mq | 37


Das Artland-Magazin.

NEUEr SERVICE DES

AMBULANTEN PFLEGEDIenstes

Seniocare

Die „ambulanten

Engel“

Seit dem 1. Oktober bietet der

Ambulante Pflegedienst Seniocare

einen hauseigenen Hausmeisterservice,

den zwei handwerklich und

technisch versierte Mitarbeiter für

hilfebedürftige Menschen durchführen.

„Unser Angebot richtet sich in erster Linie an

Menschen, die Hilfe benötigen, um in ihrer

Häuslichkeit bleiben zu können. Zu unseren

Dienstleistungen gehört die Erledigung vieler

Kleinigkeiten wie zum Beispiel Gartenmöbel

und Blumen vom Balkon hereinholen oder

heraustragen. Manchmal muss eine Glühbirne

gewechselt oder ein kleiner Schrank

zusammengebaut werden. Auch der Winterdienst,

das regelmäßige Rasenmähen und

Laubharken sind für ältere Menschen oft zu

beschwerlich oder gar nicht mehr möglich.

Selbst kleinere Renovierungsarbeiten und Reparaturen

erledigen wir gern für Menschen,

die ihr Umfeld ein bisschen wohnlicher gestalten

wollen. Unser Hausmeisterservice deckt

im Grunde viele Aufgaben des Alltags ab, die

Menschen nicht mehr selbst leisten können.

Der Service passt in unser hauswirtschaftliches,

pflegerisches und betreuerisches Gesamtkonzept“,

verweist die Geschäftsführerin

Corinna Reimann auf das breite Spektrum der

Dienstleistungen von Seniocare. „Das Gefühl

zu Hause zu sein, bietet Lebensqualität. Auch

wenn ein Pflegebett integriert wird, möchte

man sich wohlfühlen. Um das zu erzielen,

müssen vielleicht nur Möbel umgestellt oder

eine Wand frisch gestrichen werden. Zunächst

kommt jemand vorbei und schaut nach, wo

Bedarf ist. Kosten entstehen erst, wenn die

Männer tätig werden. Unsere Mitarbeiter

tragen rote Oberbekleidung – das Markenzeichen

unseres Hauses – und Sicherheitsschuhe.

Sie bringen ihr eigenes Handwerkszeug und

einen PKW-Anhänger mit, um beispielsweise

Gartenabfälle und Laub wegzubringen.“ beschreibt

Reimann Zielsetzung und Ablauf des

Hausmeisterservices. Christian Berg sei gelernter

Maler im Hausservice und Hans Lorenz

für die Grünpflege zuständig. Bei größeren

Einsätzen packten die beiden zu zweit an.

Anfragen und Infos unter

Tel. 05431/ 900 432

Geschäftsführer: Ilja Jumanow

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Tel. 0 54 31 / 61 86 · Fax 0 54 31 / 900 39 65

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38 | mq Ausgabe Winter 2016


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Montag bis Freitag, 8.30 bis 17.30 Uhr

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älteren Menschen im Hausmeister-Service

von Seniocare älteren Menschen in Haus

und Garten.

Foto/Text: Alexandra Lüders

Artland | Bahnhofstraße 134 | 49635 Badbergen

Vorbestellungen unter Tel.: 05433 69 255

Gerne senden wir Ihnen unsere Angebote regelmäßig per E-Mail

Anmeldung unter: Artland@Lutz-Fleischwaren.de

Ausgabe Winter 2016 mq | 39


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40 | mq Ausgabe Winter 2016


Mit der NWB

von Osnabrück zur Küste - Teil 4

von Detlef Bülow

Ausgabe Winter 2016 mq | 41


Das Artland-Magazin.

Kulturbahnhof Cloppenburg Foto: Kulturforum Cloppenburg e.V.

Ausstellungseröffnung „Werner Berges - 50 Werke aus 50 Jahren“

Foto: Bernd Hinrichsmeyer

Veranstaltungen

im Kulturbahnhof

Cloppenburg

www.cloppenburg.de/service/veranstaltungen

18. Januar 2017, Mittwoch, 20:15 h

Vocaldente

„Life Is A Highway“, Konzert

Veranstalter: Konzertfreunde Cloppenburg

27. Januar 2017, Freitag, 21:00 h

Die Heavytones, Konzert.

Die Heavytones sind eine deutsche Instrumentalband,

die vor allem als Band der ehemaligen

Late-Night-Show TV Total mit Stefan

Raab einer breiten Öffentlichkeit bekannt

wurde

Veranstalter: Jazz- und Bluesfreunde

Cloppenburg e.V.

02. Februar 2017, Donnerstag, 20:15 h

Das Geld LIEGT AUF der FENSTERBANK,

MARIE. Kabarett mit Wiebke Eymess und

Friedolin Müller

Veranstalter: Theaterforum Cloppenburg

12. Februar 2017, Sonntag, 17:00 h

QUADRO NUEVO „Grand Voyage“

Lieder einer grossen Reise:

Tango - Jazz - Weltmusik. Konzert

Veranstalter: Konzertfreunde Cloppenburg

Heute mache ich mich auf den

Weg nach Oldenburg. Ich starte

in Cloppenburg und es wurde

mir zugetragen, dass ich mir

doch den Cloppenburger Kulturbahnhof

mal etwas genauer

ansehen sollte. In dem über 100 Jahre

alten denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude

ist seit Juni 2015 ein modernes

Veranstaltungshaus für Konzerte mit

Jazz-, Blues- und Rockmusik, klassischer

Chor- und Orchestermusik, Theater und

Kleinkunst, literarischen Lesungen und

Tanz entstanden. 164 Sitzplätze im Saal

und auf der Empore, sowie eine große

Bühne bieten Raum für ein abwechslungsreiches

Programm. Hier sind schon

Künstler, wie Patricia Vonne, Jessy Martens,

Zeeteah Massiah, Martin Engelien

und Tommy Schneller aufgetreten, die in

der internationalen Musikszene zu der sogenannten

„Speerspitze gehören und die

Stars sind hier noch zum Anfassen. Die

neue Kunsthalle wurde im ehemaligen

Güterschuppen eingerichtet. Dort werden

Ausstellungen namhafter Künstler

und auch Kunst aus der Region gezeigt.

Zwischen den beiden Gebäudeteilen

befindet sich die Kulturkneipe „Bahnhof“.

Ist schon eine schöne Idee, die man hier

in Cloppenburg umgesetzt hat.

Ich will aber weiter, denn in Oldenburg ist

Weihnachtsmarkt und in Ahlhorn wollte

ich mir noch ansehen, was aus dem

Flugplatz Ahlhorner Heide geworden ist,

denn hier habe ich einige Zeit meines

Wehrdienstes verbracht.

Mein Zug steht schon parat, schnell noch

ein Ticket kaufen und einsteigen. Ich

suche mir erstmal einen Fensterplatz.

Der Zug ist gut besetzt, so setze ich mich

zu einer attraktiven Frau, natürlich nicht

ohne sie zu fragen, ob sie etwas dagegen

hat. Bequem und relaxed geht meine

Reise mit der Nord-West-Bahn weiter.

Mittlerweile bin ich schon ein großer

Freund des Nahverkehrs geworden.

Okay, in der letzten Zeit ist auch die NWB

immer mal wieder in die Schlagzeilen geraten.

Aber wenn ich das mit den Streiks

an den Flughäfen oder der Deutschen

Bahn vergleiche, ist das, lasst es mich

mal bitte mit einer netten Metapher

ausdrücken: „Ein Fliegenschiss in einer

Bahnhofshalle“. Vergleichen wir das mit

unseren Nachbarn im Süden Europas, ist

das aber alles harmlos. Deutschland ist

nicht unbedingt als Streikland bekannt.

„Der soziale Frieden in Deutschland zeichnet

sich doch dadurch aus, dass bei uns

mehr Zeit durch überflüssige Grußworte,

als durch Streiks verloren geht,“ Das soll

jedenfalls Bundeswirtschaftsminister

Sigmar Gabriel (SPD) bei der Eröffnung

Foto:: Detlef Bülow

Samstag, 25. Februar 2017, ab 21:00 h

BLACK/ROSIE – The Female Tribute To AC/DC

Veranstalter: Kulturkneipe Bahnhof/Peter

Blase

07. März 2017, Dienstag, 20:15 h

HAT CINEMA - Movies in the Hat mit Disguido

Veranstalter: Theaterforum Cloppenburg

31. März 2017, Freitag, 20:15 h

Effi BRIEST. Inszenierung der Landesbühne

Wilhelmshaven

Veranstalter: Theaterforum Cloppenburg,

Landesbühne Wilhelmshaven

Kulturbahnhof Cloppenburg Foto © Georg Wieghaus

42 | mq Ausgabe Winter 2016


Mit der NWb UNTERWEGS

Das heutige Flughafengelände in Ahlhorn

einer Gesundheitswirtschaftskonferenz

in seinem Ministerium gesagt haben.

Aber egal. Wie gesagt, ich bin ein Fan der

Nord West Bahn geworden. Als Reisender

mit der Bahn erreiche ich mühelos mein

Ziel. Kaum irgendwo komme ich zudem

so leicht ins Gespräch wie unter den hier

Reisenden und beim Plaudern finden sich

auch schnell weitere Argumente.

Als ich meinem attraktiven Gegenüber

von meiner Reportage erzähle und sie frage,

ob sie öfter mit der Bahn fährt, lächelt

sie mich an und fängt an zu erzählen: „Ich

komme gerade aus Osnabrück, da musste

ich umsteigen, ich bin auf dem Weg zu

meinen Eltern in Oldenburg.“

Ich erfahre, dass sie Rechtanwältin ist und

die Strecke verhältnismäßig oft fahren

würde. Anfangs sei sie immer mit dem

Auto gefahren, aber den PKW hat sie vor

einiger Zeit verkauft. Sie fährt jetzt lieber

mit der Bahn oder nimmt den Bus.

Da hake ich ein und frage sie warum?

Die Antwort kommt wie aus der Pistole

geschossen!

„Da ist zum Beispiel die Frage nach der

Umwelt:

Zugegeben: Irgendetwas ist immer

wichtiger. Die Fahrtkosten sind wichtiger,

die Fahrtzeit ist wichtiger, die Unabhängigkeit

ist wichtiger, der Stromstöpsel für

den Laptop ist wichtiger und erst, wenn

das alles geklärt ist, verschwendet man

eben noch schnell einen Gedanken an

die Natur. Gut die Hälfte der deutschen

Touristen legt Wert auf nachhaltigen

Urlaub und sieht ein, dass jeder selbst

dafür verantwortlich ist. Aber wenn

es daran geht, konkret etwas für die

Umwelt zu tun, lässt die Motivation

schnell nach. Stattdessen steigt die Zahl

der Kurzurlaube und Städtereisen, also

auch der Schadstoff-Ausstoß. Das Auto ist

immer noch das mit Abstand beliebteste

Verkehrsmittel der Urlauber, gefolgt vom

schädlichsten, dem Flugzeug, und - weit

abgeschlagen und fast gleichauf - Bus

und Bahn. Ich habe keine Lust mehr auf

ein eigenes Auto. Während dauerhaft auf

Rot geschaltete Ampeln, Baustellen und

Staus beim Autofahren als naturgegeben

hingenommen werden, empfinden es

viele Bahnreisenden schon als Zumutung,

wenn sie eine Viertelstunde länger auf

den Eurocity warten müssen. Was ist, sie

schauen mich so an?“

„Entschuldigen Sie, antworte ich, aber ich

bin beeindruckt und habe mich gefragt,

wann sie wohl Luft holen?“

Sie lacht laut und antwortet: Sie haben

gefragt!

Leider sind ja Reisebekanntschaften aus

der Mode gekommen. Wer braucht noch

die gepflegte Plauderei zum Zeitvertreib,

wenn er das Entertainmentprogramm

immer in der Tasche hat?“

Dabei schaut sie schmunzelnd auf mein

Handy, welches ich in den Händen halte.

„Der Kontakt zum Sitznachbarn im

Flugzeug beschränkt sich auf den sanften

Druck gegen dessen Unterarm im hartnäckigen

Kampf um die gerechte Aufteilung

der gemeinsam genutzten Armlehne.

Hier in der Bahn ist es stattessen doch

angenehmer.“

Die Durchsage nächster Halt Ahlhorn, der

Ausstieg befindet sich auf der rechten

Seite, unterbricht unser Gespräch. „Ich

Eingangsbereich des ehemaligen Fliegerhorstes Ahlhorner Heide

muss hier leider austeigen,“ sage ich,

während ich aufstehe.

„Oh schade, ich wäre sehr gerne noch

mit ihnen weiter gefahren. Ich wünsche

ihnen noch viel Erfolg bei ihrer Reportage

und eventuell sehen wir uns ja noch

einmal wieder.“

Ich würde mich sehr darüber freuen,

antworte ich, dann bedanke mich noch

für das nette Gespräch, wünsche ihr

noch eine gute Fahrt, hänge mir meine

Kameratasche um und dann muss ich

auch schon los.

Auf dem Bahnsteig fällt mir auf, dass

ich zu dem gerade geführten Gespräch

eigentlich nicht gerade viel beigetragen

habe. Ich lächle in mich hinein und mache

mich auf dem Weg zum ehemaligen

Flugplatz.

In dem größten Ortsteil der Gemeinde

Großenkneten, dem Dorf Ahlhorn gibt es

an sich nicht viel zu sehen und der Bahnhof

sah mit Sicherheit auch schon besser

aus. Zwischen 1915 und 1918 war hier ein

bedeutender Luftschiffhafen mit einer

großen Zeppelinflotte, der nach dem

ersten Weltkrieg aber wieder aufgegeben

wurde.

1938 wurde der Fliegerhorst errichtet, der

im Februar 1945 von britischen Bombern

in Schutt und Asche gelegt wurde.

1951/52 wurde das Flugfeld für die

britische Luftwaffe wieder hergerichtet.

Im Jahr 1958 wurde das Gelände von der

Bundeswehr übernommen und noch bis

Mitte der 90er Jahre als NATO-Flughafen

erweitert. Der militärische Flugverkehr

wurde dann Ende 1995 eingestellt und

2005/2006 räumte die Bundeswehr das

Gelände. Ende der 1990er Jahre wurde

Ausgabe Winter 2016 mq | 43


Das Artland-Magazin.

hier Motorsport in Form von Autorennen

betrieben. Seit 2009 ist das Gelände

in Privatbesitz. Auf dem 307 Hektar

großen Areal sollte ein Flug-, Logistik-,

Gewerbe- und Technologiepark mit einer

wirtschaftlich überregionalen Abstrahlwirkung

errichtet werden. Die Betreiber

dachten sich, zwei Autobahnen in der

Nähe und ein eigener Gleisanschluss –

da sollte etwas vom großen Kuchen der

Logistikbranche für den Ex-Fliegerhorst

in Ahlhorn abfallen. Doch mehr als

sechs Jahre nach der Übernahme durch

die Flugplatz GmbH – inzwischen die

Metropolpark GmbH (unter dem Dach

der Bunte-Gruppe) – hat sich in diesem

Bereich nichts bewegt. Vereinzelnd

landen hier nur noch kleinere Flugzeuge.

Der Zutritt auf das Gelände wird mir von

einem freundlichen Pförtner verwehrt,

denn es ist Samstag und ich hätte mir im

Vorfeld einen Termin und die Genehmigung

von der Geschäftsleitung besorgen

müssen. Der Herr vom Sicherheitsdient

ist nett und so schreibt er mit die Telefonnummer

der Verwaltung auf. Ich nehme

den Zettel entgegen, bedanke mich und

sage: „Das ist mir zu aufwendig, ich fliege

einfach in den nächsten Tagen über das

Gelände und hol mir das passende Foto

so.“ Er lacht und wir verabschieden uns.

Damit der Weg jetzt nicht ganz umsonst

war, mache ich noch ein Foto von dem

Schilderwald am Eingang des Geländes

und mache mich wieder auf den Weg

zum Bahnhof.

Unterwegs stolpere ich wieder über den

Namen Großenkneten und da fällt mir

Stephan Remmler ein, der im Oktober

70 Jahre alt geworden ist. Er wuchs als

Sohn eines Diplomaten in Bremerhaven

auf und wurde als Sänger der Gruppe

Trio, die mit dem Lied „Da Da Da“ 1982

einen Welthit erzielte, bekannt. Ste-

phan und sein Kumpel Kralle Krawinkel

spielten schon Ende der 1960er Jahre in

einer Band namens „Just Us“ Beat- und

Rockmusik. Sie coverten vornehmlich die

Rolling Stones und wurden von den Medien

„Die Stones von der Wesermarsch“ betitelt.

Remmler und Krawinkel mieteten

sich im Ortsteil Regente in Großenkneten,

für 600 DM im Monat ein Einfamilienhaus.

Etwa Anfang 1980 war die finanzielle

Decke des Bandprojekts „Just Us“

weitgehend aufgebraucht. Remmler

und Krawinkel waren gezwungen, einen

Großteil ihres Bühnenequipments zu

veräußern. Letztendlich entschlossen sie

sich, nur noch allein mit Peter Behrens zu

musizieren. Remmler, Krawinkel und Behrens

arbeiteten eine bis in das kleinste

Detail durchgeplante Bühnenshow aus.

Als Unterstreichung ihrer Konzentration

auf das Wesentliche benannten sie sich

schlicht nach der Zahl ihrer Bandmitglieder:

Trio. Am 20. Dezember 1980 luden sie

ihre Geldgeber und Freunde zu einem ersten

Konzert im ortsansässigen „Gasthaus

Kempermann“ ein und Trio war geboren.

Da Trio sich aber weigerte, in größeren

Städten und größeren Clubs zu spielen,

schickte der Manager der Gruppe „Die

Drei“ auf eine Tournee durch Deutschlands

Schallplattenläden, um das erste

Album der Band direkt vor Ort zu bewerben.

Nachmittags spielte Trio im Laden,

abends in Clubs. Nach dem kommerziellen

Flop des letzten Albums und des

Spielfilms „Drei gegen Drei“ löste sich die

Band 1986 auf.

Kralle Krawinkel verstarb am 16. Februar

2014 in Cuxhaven und Peter Behrens am

11. Mai 2016 in Wilhelmshaven. Stephan

Remmler wohnt mit seiner Familie auf

Lanzarote und in Basel. Er ist mit einer

Brasilianerin verheiratet, die als Innenarchitektin

tätig ist. Sie haben drei Söhne.

Ich bin wieder am Bahnhof Ahlhorn

angekommen und fahre ab jetzt wieder

mit Triebwagenführer Swen Sengebusch

im Führerstand der Nord- West- Bahn

mit. Noch ein Blick aus dem Fenster und

los geht es. Wir fahren an einen uns

entgegenkommenden Güterzug vorbei,

rechts und links liegen die für den Winter

gerüsteten Felder und ich erzähle Swen

von meiner Zeit bei der Luftwaffe. Wie im

Flug erreichen wir auch schon Oldenburg.

Bei der Einfahrt zum Bahnhof fällt mir

noch der schöne Wasserturm auf und

dann halten wir schon wieder. Swen

verabschiedet mich und wünscht mir viel

Spaß auf dem Weihnachtsmarkt.

Der Lambertimarkt ist einer der schönsten

Weihnachtsmärkte Deutschlands

und lockt deshalb alljährlich eine knappe

Million Besucher ins Oldenburger Stadtzentrum.

Und das völlig zu Recht!

Es gibt mindestens 125 Gründe den Markt

zu besuchen, schließlich erwarten genauso

viele liebevoll geschmückte Hütten am

Rathaus und auf dem Schlossplatz mit

ihrem Angebot auf und das ist ebenso

reichhaltig wie faszinierend. Es reicht

vom traditionellen Weihnachtsschmuck,

über Spielzeug aus Holz und Blech, handgefertigte,

duftende Kerzen, aufwendige

Töpfer- und Korbwaren bis hin zu den

erlesenen Produkten alten Handwerks.

Der Rotwein-Punsch, die Würstchen und

das Gebäck locken mit ihren Düften und

die Auftritte verschiedener Chöre und

Interpreten verleihen dem Markt eine

ganz besondere Atmosphäre.

Ich lasse es mir hier jetzt mal so richtig

gut gehen und verabschiede mich hiermit

für dieses Jahr. Allen Leserinnen und Lesern

wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest,

besinnliche Festtage und einen

guten Rutsch ins neue Jahr 2017.

Gasthaus Kempermann Kurz vorm Hauptbahnhof Oldenburg Zugführer Swen in Oldenburg

44 | mq Ausgabe Winter 2016


Fußgängerzone in Oldenburg im vorweihnachtlichen Lichterglanz

Ausgabe Winter 2016 mq | 45


Das Artland-Magazin.

Öffnungszeiten

LAMBERTI-MARKT 2016

Freitags und samstags:

11 bis 21.30 Uhr

Sonntags bis donnerstags:

11 bis 20.30 Uhr

46 | mq Ausgabe Winter 2016


Mit der NORDWESTBAHN UNTERWEGS

Impressionen vom Lamberti-Markt in Oldenburg.

Der Lamberti-Markt findet in diesem Jahr vom 22. November bis zum 22. Dezember 2016 zwischen dem Alten

Rathaus, der backsteinernen St. Lamberti-Kirche und dem historischen Schloss statt.

Fotos: Detlef Bülow

Ausgabe Winter 2016 mq | 47


Das Artland-Magazin.

Schwarzkittel

auf dem Vormarsch

von Alexandra Lüders

Auch im Loxter Holz sagen

sich Wildschwein und Fuchs

„gute Nacht“

Foto: Michael Breuer

In wildem Galopp durchstreifte eine

kleine Wildschweinrotte im Februar

2007 die Quakenbrücker Neustadt

und wurde am helllichten Tag von

Anwohnern und Verkehrsteilnehmern

auf der Menslager Straße und

entlang der Menslager Hase gesichtet.

Auch bundesweit gesehen, dringen diese

sonst scheuen Wildtiere immer weiter

in und dörfliche und städtische (4000 in

Berlin)Umfelder ein.

Das damalige Ereignis in der Quakenbrücker

Neustadt sei schon etwas

Besonderes, behaupteten Mitglieder der

Jägerschaft, die trotz langer Ansitzzeiten

nur selten eins der scheuen, nachtaktiven

Borstentiere erspähen können. Denn

normalerweise verschlafen die Schweine

den Tag im Dickicht und beginnen erst

in der Dämmerung mit der Nahrungssuche.

Dabei können die bis zu einem

Meter großen und bis zu 150 Kilo schweren

Allesfresser sogar 20 Kilometer

zurücklegen. Werden sie aufgeschreckt,

ergreifen sie im Normalfall die Flucht.

Mit jedem Galoppsprung erzielen sie

bis zu zwei Meter sowie sechs bis 10

Kilometer pro Stunde. Vor diesem Hintergrund

ist es also vorstellbar, dass es

sich bei der in Quakenbrück gesichteten

Rotte um Standwild aus den Nortruper

Wäldern handelte. „Zur Zeit haben wir

wegen der flächendeckenden Eichelmast

eine sehr starke Population. Schon

ganz junge Bachen waren so gestärkt,

48 | mq Ausgabe Winter 2016


Natur & UMwelt

Foto: Fritz Zöpfgen

Overbeck, der Vorsitzende des Hegeringes Badbergen-

Quakenbrück berichtete. Diese Tiere seien aber kein

Standwild, sondern Wechselwild aus dem Loxter Holz

um Gut Hammerstein. „Die Schwarzkittel dringen sehr

viel in die landwirtschaftlichen Maisflächen ein und

verursachen Wildschaden, der erstattet werden muss“,

bedauert Overbeck. Bundesweit wurden in dem Winter

2010/2011 rund 579.000 Wildschweine erlegt.

dass sie früh Nachwuchs bekommen

haben“, informierte der neue (November

2016) Kreisjägermeister Martin Meyer

Lührmann. Um die Ansteckungsgefahr

durch die afrikanische Schweinepest für

Hausschweine in unserer Region gering

zu halten, würden die Wildschweine mit

Drückjagden im Fehnwald Bramsche

dezimiert. In diesem Jahr sind auch fünf

Wildschweine in den Randgebieten um

Quakenbrück erlegt worden, die meisten

im Bereich Groß Mimmelage, wie Klaus

Foto: Fritz Zöpfgen

Sie leben von essbaren Wurzeln, Würmern, Engerlingen,

Mäusen, Schnecken und Pilzen. Aber auch

Jungkaninchen, Eigelege und Eidechsen sind für sie

eine leckere Abwechslung auf ihrer Speisekarte. Je

nach Jahreszeit weiden sie gerne an Klee und an Süßgräsern,

Ampfer, Giersch, Adlerfarn, Wiesen-Bärenklau

und Eichenlaub. Im Wald ist ihre Wühltätigkeit von

Nutzen, weil die Schweine den Boden auflockern und

daher durch Untergraben von Samen zur Verjüngung

des Baumbestandes beitragen. Schäden auf landwirtschaftlichen

Nutzflächen treten vor allem dann auf,

wenn Eichen und Buchen nicht ausreichend Frucht

angesetzt haben und die Wildschweine ihre Nahrungsuche

auf die Feldfluren ausdehnen müssen. Aus

diesem Grund, sind Wildschweine früher stark bejagd

worden, so dass weite Teile Europas jahrhundertelang

nicht mehr besiedelt waren. Im französischen Perigord

werden Wildschweine dank ihres guten Geruchssinnes

zur Trüffelsuche eingesetzt, während das Wildschwein

„Luise“ in den achtziger Jahren verborgene Sprengstoffe

und vergrabene Rauschgiftproben im Polizeidienst

erschnüffelte. In Deutschland gibt es etwa 1,2 Millionen

Wildschweine. Ihr Lebensraum sind Wälder und landwirtschaftliche

Flächen. Die Paarungszeit liegt meist

im Winter. Nach vier Monaten Tragezeit kommen die

Jungen (Frischlinge) zwischen März bis Mai zur Welt.

Die Paarhufer und Allesfresser sind schnelle Läufer und

gute Schwimmer. Sie haben einen hochentwickelten

Geruchs- und Gehörsinn.

Ausgabe Winter 2016 mq | 49


Das Artland-Magazin.

Die gewaltigen Eckzähne eines Keilers (männl. WS) gelten als begehrte Jagdtrophäe.

Frischlinge heißt der gestreifte Nachwuchs der Bache (weibl. WS),die ihre Babys in einem Wurfkessel zur Welt

bringt.

Fotos: Fritz Zöpfgen

LICHT- U. KRAFTANLAGEN,

SCHALTSCHRANKBAU,

SPS-STEUERUNGEN,

INDUSTRIEMONTAGEN

ALARM-/ SIGNAL-/TELEFON-/

PC-ANLAGEN

PHOTOVOLTAIK

Die Elektro-Kompetenz

Wir wünschen ein

frohes Weihnachtsfest

und einen guten Rutsch

in’s neue Jahr 2017!

Lange Str. 10 · 49610 Quakenbrück · Tel. 05431/3523, Fax 4976

E-mail: info@elektro-take.de · www.elektrotake-gmbh.de

Wegen ihrer breiten Nahrungspalette sind

die Borstentiere sehr anpassungsfähig, unter

anderem vertilgen sie eine große Zahl von

Forstschädlingen. In der Jägersprache werden

sie auch als „Schwarzkittel“ bezeichnet. Mit

Duftmarken setzen Wildschweine Signale für

ihre Reviergrenzen. Mehrere Bachen (weibl.

Wildschwein) schließen sich mit ihren Frischlingen

zu einer Rotte zusammen. Die älteste Bache

„organisiert“ die Paarungsbereitschaft aller

Weibchen, die in die „Rausche“ kommen. Die

Keiler (männl. Wildschwein) tauchen erst in der

Paarungszeit zwischen November und Januar in

einer Rotte auf, um für sich mehrere Weibchen

zu erobern. Wildlebende Tiere erreichen nur ein

durchschnittliches Alter von zehn Jahren. Ihre

größten natürlichen Feinde sind der Steinadler,

der Uhu, der Bär und der Wolf. Letzterer vertilgt

bis zu 16 Wildschweine pro Jahr (plus andere

Beute). Bei einem ausgewachsenen Keiler

hat der Wolf aber kaum eine Chance. Laut der

Statistik des Deutschen Jagdverbandes aus dem

Jahren 2011/12 wurden erlegte Wildschweine

zu 5448 Tonnen Wildbret für den menschlichen

Genuss verarbeitet.

Wir danken

unseren Kunden

für ihre Treue

und wünschen allen

ein frohes neues

Jahr!

Fleischerei

JosefSchade

Inh. Markus Morthorst

Lange Str. 83

49632 Essen/Oldbg.

Tel.: 05434 2339

50 | mq Ausgabe Winter 2016


Ausgabe Winter 2016 mq | 51


Das Artland-Magazin.

Elefanten

sind ihre große Leidenschaft

Nicole Hesselmeyer berichtet

über ihre Arbeit mit Hilfsprojekten

für afrikanische Elefanten

KONTAKT:

Nicole und Andreas Hesselmeyer

Mail: tembo-pearls@hotmail.com

Auf Tuchfühlung mit wilden Elefantenbullen in Ithumba

52 | mq Ausgabe Winter 2016


Ich komme gebürtig aus der Schweiz. Meine Vorliebe

für Elefanten begann bereits im Alter von

einem Jahr. Ich habe damals von meinen Eltern

einen Plüsch-Elefanten geschenkt bekommen.

Erst hatte ich Angst vor ihm, und so wurde er auf

den Schrank in meinem Kinderzimmer verbannt.

Doch irgendwann wollte ich ihn dann doch haben und

von da an habe ich ohne ihn nichts mehr gemacht.

Es war Ende der 80er, als ich zu sprechen begann und

das Problem mit der Elfenbein-Wilderei in Afrika genauso

groß war wie heute. Die afrikanischen Elefanten

sind damals beinahe ausgestorben. Ich habe das im

Fernsehen gesehen und gesagt, dass ich die Elefanten

schützen möchte, wenn ich groß bin. Dem bin ich bis

heute treu geblieben, nur heute kann ich wirklich

etwas bewegen.

Meinen Mann Andy (Andreas Hesselmeyer) habe ich

2011 im Urlaub kennengelernt. Ein halbes Jahr später

kamen wir zusammen. Wir flogen eineinhalb Jahre hin

und her, um uns gegenseitig mal in meiner damaligen

Heimat (der Schweiz) oder in Fürstenau zu treffen.

Bis ich schließlich zu ihm nach Fürstenau zog und wir

geheiratet haben.

Andy wusste genau, worauf er sich bei mir einlässt,

was Elefanten betrifft. Er hat mich da von Anfang an

voll unterstützt. Bis uns dann die Idee kam, dass wir

selbst hergestellte Armbänder verkaufen könnten um

die Elefantenprojekte zu unterstützen. Die Erlöse aus

diesen Verkäufen spenden wir dem Verein „Rettet die

Elefanten Afrikas e.V.“, welcher das Elefantenwaisenhaus

„The David Sheldrick Wildlife Trust“ in Kenia unter

die Arme greift.

Wir sind in diesem Verein auch selber aktiv und haben

uns der Oldenburger Regionalgruppe angeschlossen.

Es gibt mehrere von solchen Gruppen in Deutschland.

Sie alle haben das Ziel auf die Problematik der Wilderei

in Afrika aufmerksam zu machen. Zusammen mit

unserer Gruppe haben wir dieses Jahr einen Stand

in Weener gehabt, wo wir selbst hergestellte Artikel

verkauft und Infomaterial über die Elefanten in Afrika

verteilt haben.

Außerdem haben wir bei „Rettet die Elefanten Afrikas

e.V.“ 4 Patenschaften von den Elefantenwaisen. Da

bezahlt man einmal im Jahr 25 Euro. Man bekommt

eine Mappe mit einer Patenschaftsurkunde, einem

Foto vom Paten-Elefanten und Infomaterial. Im Internet,

vor allem bei Facebook, wird man täglich darüber

informiert, wie es den Elefantenwaisen geht.

Im Oktober ging dann ein großer Lebenstraum in

Erfüllung. Wir haben an einer Safari zum Elefantenwaisenhaus

in Kenia teilgenommen. Es ist eine spezielle

Safari, die nur den Paten der Elefantenwaisen vorbehalten

ist. Bei dieser Safari haben wir alle Stationen

des Elefantenwaisenhauses besucht.

Büffel, die großgezogen werden. Die letzte Station war

dann Umani Springs im Kibwezi Forest. Umani Springs

ist eine weitere Auswilderungsstation. Sie ist so etwas

wie eine Elefanten-Reha. Dort kommen die Waisen

hin, die ein Handicap haben. In Umani Springs gibt es

immer genug Grünfutter und eine Quelle, anders als im

trockenen Tsavo-Ost-Nationalpark. In Umani Springs

haben wir Elefanten gesehen, die nicht mehr richtig

gehen konnten, z.B. weil sie in eine Drahtschlinge

(von Wilderern ausgelegt) getreten sind oder durch

Gewehrkugeln verwundet wurden.

Einer der Waisen wurde von Hyänen angegriffen. Sein

Unterleib war so verstümmelt, dass sie ihm einen

künstlichen Harnweg gelegt haben. Egal, wo wir

waren: die Elefanten werden überall mit sehr viel Liebe

aufgezogen. Sie sind oftmals schwer traumatisiert,

wenn sie zum David Sheldrick Wildife Trust kommen.

Es kommt immer mal wieder vor, dass sie körperlich

gesund sind, aber an den psychischen Folgen des

Erlebten sterben.

Der David Sheldrick Wildlife Trust setzt sich nicht nur

für verwaiste Elefanten und andere wilde Tiere ein,

sondern sie engagieren sich aktiv im Kampf gegen die

Wilderei. Sie haben Patrouillen, die nach Drahtschlingen

suchen und diese aufsammeln. Es werden auch

Ranger im Kampf gegen die Wilderei ausgebildet und

neuerdings gibt es auch eine Hundestaffel, die Wilderer

aufspüren sollen. Außerdem klären sie die Bewohner

auf, wie man mit den wilden Tieren zusammenleben

kann. Leider kommt es immer wieder zu Konflikten

zwischen Menschen und vor allem Elefanten. Der David

Sheldrick Wildlife Trust besitzt auch 2 Flugzeuge, mit

welchen die Elefantenwaisen abgeholt werden und

Tierärzte große Tiere in der Wildnis behandeln können.

Andy und ich möchten uns nach dieser beeindruckenden

Reise noch stärker für den David Sheldrick Wildife

Trust einsetzen.

Im nächsten Jahr soll es eine Webseite mit unseren

Armbändern und anderen Deko-Artikeln geben, um

Spendengelder für den Verein „Rettet die Elefanten

Afrikas e.V.“ und damit den David Sheldrick Wildlife

Trust zu sammeln.

Auch auf vielen Weihnachtsmärkten in der Region

ist das „Elefanten-Team“ mit einen Verkaufsstand

anzutreffen. In Ankum auf dem Nikolausmarkt und in

Ladbergen waren sie bereits und nun folgt noch der

Weihnachtsmarkt in Ostercappeln.

Waisen und Ex-Waisen spielen miteinander. Im Hintergrund

sieht man den wilden Bullen „Half Trunk“, welcher wohl in jungen

Jahren einen Teil seines Rüssels in einer Drahtschlinge verloren hat

Die Waisen werden zur Mittagszeit in Gruppen gefüttert

Andy mit einem der Ex-Waisen, die gerade zu Besuch waren.

Ein paar von ihnen lassen sich noch streicheln. Sie stehen

plötzlich neben einem und fordern ihre Streicheleinheiten.

Von der Aufzuchtstation in Nairobi ging es dann über

den Tsavo Ost Nationalpark bis nach Ithumba zur

Auswilderungsstation. Die nächste Station war dann

Voi in einer anderen Ecke des Tsavo-Ost-Nationalparks,

eine weitere Auswilderungsstation. In Voi gab es, nebst

den Elefantenwaisen in der Auswilderungsphase, noch

2 kleine Gazellen, ein junges Zebra und einen kleinen

Unsere Teilnahme am „Global March for Elephants and Rhinos“ in Zürich; der GMFER findet am gleichen Tag in mehreren

Städten auf der Welt statt und setzt sich gegen die Wilderei und Ausrottung von Elefanten und Nashörnern ein

Ausgabe Winter 2016 mq | 53


Das Artland-Magazin.

Früher war mehr Lametta Vol.II

Diesen Spruch dürften die meisten

Menschen aus Loriot’s beliebter Serie

„Die Hoppenstedts“ kennen, die jedes

Jahr zu Weihnachten wiederholt wird.

Und weil Weihnachten für Traditionen

und Bräuche ideal ist, wollen die

Mitglieder des Jägermeisterstammtisch

Bersenbrück ebenfalls eine alte Tradition

zum 2. Mal auffrischen. Dazu haben

diese sich überlegt den traditionellen

Weihnachtstanz am 2. Weihnachtsabend

weiterhin am Leben zu halten.

Vor einigen Jahren war die Veranstaltung,

die früher an anderer Stelle

stattfand, eingeschlafen. Ein weiteres

Weihnachtshighlight der letzten Jahre,

die 70er/80er-Fiz-Party fand ebenfalls

nicht mehr statt. Genau hier setzte

die Idee vom Jägermeisterstammtisch

im letzen Jahr mit Erfolg an. Nun wird

am 2. Weihnachtstag wieder gefeiert.

„Das wird ein großes Klassentreffen

mit guter, alter Fiz-Mucke“ behauptet

einer der Jägermeister. Und der nächste

ergänzt, dass mit „Kiehny“ ein bekannter

DJ auflegt, der genau dieses Genre

beherrscht. Freuen dürfen sich nicht

nur die Tanzwütigen, sondern auch die

Cocktailtrinker – es wird eine Cocktailbar

aufgebaut. Wer also nach Weihnachtsgans

und –braten alte Freunde

wiedertreffen will, sollte sich am

26.12.2016 ab 21 Uhr in der Schützenhalle

Bersenbrück einfinden und natürlich

nicht vergessen vorher schon mal allen

Freunden und Bekannten den Tipp zu

geben: „Früher war mehr Lametta“.

Gefeiert wird in der großen Schützenhalle,

in der Schießhalle und unter der

schön dekorierten und abgehängten

Überdachung des Außenschießstandes.

54 | mq Ausgabe Winter 2016


Roger Pabst & Orchester

DIE

Frank Sinatra

Show

Am Pfingstfreitag, 02.06.2017, um 20.00 Uhr blühen auf dem

Kuhlhoff in Bippen die 40er, 50er und 60 Jahre auf. Roger Papst

präsentiert die Frank Sinatra Show: Die großen Stationen des

Sängers, Schauspielers und Entertainers Frank Sinatra.

Es ist diese charismatische Zeit des Swings. Es ist dieser Typus Mann, der unvergesslich ist.

Roger Pabst & The Swingin‘ Strangers entführen Sie mit der Frank Sinatra Show in das

Amerika der 40er bis 60er Jahre. Passieren Sie mit Pabst alle großen Stationen von Sinatras

Leben: Von Hoboken (New Jersey) über Hollywood und Las Vegas führt die Reise endlich

nach New York, dem Ziel aller Träume: lf I Can Make lt There, I‘ll Make lt Anywhere!?

Danke für Ihr Vertrauen

Wir bedanken uns sehr für die angenehme

Zusammenarbeit im vergangenen Jahr

und freuen uns auf das Neue.

Auf diesem Wege wünschen wir Ihnen und

Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest

und viel Glück und Erfolg in 2017.

Koste GmbH

Am Tempelskamp 7 · 49626 Berge

Telefon 05435 9328

Telefax 05435 9329

info@koste-berge.de

www.koste-berge.de

Deutschlands Frank Sinatra: Roger

Pabst ist Deutschlands Sinatra Interpret

Nr. 1. Er hat Frankie Boy noch selbst live

erlebt und war davon so beeindruckt, dass

er sich spontan entschloss, sein musikalisches

Leben dem Erbe von „The Voice“ zu

widmen. Zusammen mit seinem höllisch

heißenOrchester bringt er jede Location

zum Kochen, auch den Kuhlhof in Bippen.

Neben vielen Evergreens von Klassikern

der American Songbook wie Gershwin,

Porter, Rodgers ... erklingen natürlich auch

die Welthits der 60er: My Way, New York-

New York und Strangers ln The Night und

viele mehr.

Konzertabend Im Kuhlhoff

– eine Veranstaltung

vom Heimatverein Bippen

(Kartenvorbestellung unter

http://www.heimatverein-bippen.de)

SILVESTERPARTY

freunde

der elektronischen

Tanzmusik

DJ TUWAS and FRIENDS

31-12-16 ab 20:59

SAAL DER COMPAGNIA BUFFO, RESTRUP/BIPPEN

Ausgabe Winter 2016 mq | 55


Das Artland-Magazin.

Heinrich Schafmeister (Foto: Herbert Began)

KUNST

mit Heinrich

Schafmeister,

Leonhard´Lansink

und LUC feit

MONTAG

23. Jan.

2017

KULTURRING QUAKENBRÜCK

Leonard Lansink (Foto: Thomas Kost)

Die nächste Veranstaltung des

Kulturrings Quakenbrück e. V.

verlockt zu einem spannenden

und unterhaltsamen

Schauspielabend um 20 Uhr

in der Aula des Artland-Gymnasiums.

Leonard Lansink, bestens bekannt als

Münsteraner Privatdetektiv „Wilsberg“

und die ebenso von Film und Fernsehen

her vertrauten Schauspieler Heinrich

Schafmeister und Luc Feit werden

schließlich am Montag, 23. Januar 2017,

mit der Komödie „Kunst“ einen amüsanten

Theaterabend bieten. Für ihr Stück

wurde die Autorin Yasmina Reza unter

anderem mit dem Prix Molière ausgezeichnet,

der höchsten Auszeichnung, die

ein Autor in Frankreich erhalten hat. Diese

geistreiche Gesellschaftskomödie zählt

zweifellos weltweit zum Besten, was das

zeitgenössische Theater zu bieten hat.

Schließlich erzählt im Juni 2017 die neunte

Musical-Produktion der Musical-AG

des Artland-Gymnasiums als Sonderveranstaltung

in humorvoller Weise die

Geschichte des „Letzten Drachens“, die

von Edith Nesbitt im Jahre 1925 geschrieben

wurde. In der Uraufführung können

die Schüler erneut ihre tänzerischen

Fähigkeiten, ihre Lust an Schauspiel und

Gesang ausleben und in prachtvollen

Kostümen vor detailverliebter Kulisse

zeigen.

Einzelkarte für 28 Euro, ermäßigt 20 Euro)

gibt es bei der Nordwestticket-

Hotline (Tel. 0421-363636),

bei www.nordwest-ticket.de,

in allen Vorverkaufsstellen

von Nordwest-Ticket

sowie in der Tourismus-Information

Artland, Lange Str. 39, in Quakenbrück.

Zimmerei · Energieberatung

GmbH & Co.KG

Bernd Bäker

Badberger Str. 18

Dipl.-Ing. · Zimmermeister

49610 Quakenbrück

Martin Hugenberg

Telefon (0 54 31) 66 42/35 54

Energieberater · Zimmermeister

Werkstatt (0 54 31) 40 21

Internet: www.zimmerei-baeker.de · E-mail: info@zimmerei-baeker.de

56 | mq Ausgabe Winter 2016


Kartenvorverkauf:

Buchhandlungen Thoben und Buchgalerie Artland

sowie über die Homepage der Theaterwerkstatt:

www.theaterwerkstatt-quakenbrueck.de

Quakenbrück

e.V.

PROGRAMM 2017

Theaterwerkstatt Quakenbrück e.V. Bahnhofstr. 35 · 49610 Quakenbrück · Tel. 0 54 31 / 26 44 · www.theaterwerkstatt-quakenbrueck.de

Lesung

Theaterwerkstatt Quakenbrück

Eintritt: VVK 15/13 €, AK 18/16 €

Fr,

6. 1.

20 Uhr

Linda Zervakis:

„Königin der bunten Tüte“

So wie Linda Zervakis heute in die Wohnzimmer der Nation

guckt, hat sie früher aus dem Kiosk ihrer Eltern geschaut. Was

sie da gesehen hat? „Leute, die zum Frühstück Kräuterschnaps

bestellen“. Und natürlich: Gute, herzliche Typen, die sich in

ihrem Kiez umeinander kümmern und ihre Roth-Händle, Dickmanns-Frischebox

und bunte Tüten seit 20 Jahren bei Familie

Zervakis kaufen. Linda hatte Glück, eine gute Schule und den

festen Willen, nicht für immer aus dem Büdchen zu schauen.

Der Rest ist ihre Geschichte.??

Linda Zervakis, 39, ist als Tochter griechischer Eltern in Hamburg geboren. Nach dem

Abitur arbeitete sie als Werbetexterin bei der renommierten Agentur BBDO. Seit 2001 ist

sie als Redakteurin und Nachrichtensprecherin für den NDR tätig. Seit Mai 2013 spricht sie

die ARD-Tagesschau um 20 Uhr.

Trifolie:

„Best OFF“ - visuelle Comedy

Fr,

27. 1.

20 Uhr

Trifolie – was soviel heißt wie „Wahnsinn zu dritt“, zeigt die skurrilen,

verrückten Seiten des Daseins ohne viele Worte zu machen:

mal komisch, mal poetisch, ironisch oder rabenschwarz.

Mit einem Hang zu absurden Situationen und überraschenden Pointen sowie einem Stil,

der sich Elementen der Pantomime, der Clownerie und des Comicstrips bedient, ziehen

die Akteure ihr Publikum in den Bann und entlassen es am Ende mit einem fetten Grinsen

im Gesicht...Trifolie spielt seit Dezember 2015 in einer neuen Besetzung. Die Gruppe hat in

der Vergangenheit mehrfach sehr erfolgreich in der Theaterwerkstatt gastiert.

Theaterwerkstatt Quakenbrück

Eintritt: VVK 15/13 €, AK 18/16 €

Kabarett

Theaterwerkstatt Quakenbrück

Eintritt: VVK 15/13 €, AK 18/16 €

Fr,

7. 4.

20 Uhr

Stefan Waghubinger:

„Außergewöhnliche Belastungen“

Waghubinger sollte ein neues Kabarett-Programm schreiben, mit dem er endlich die Welt erklärt,

aber er kam nicht dazu, weil er noch seine Steuererklärung fertig machen musste. Das

ganze Jahr über Unsinn gemacht und jetzt muss er ihn auch noch versteuern. Also macht er

sie auf der Bühne, diese Steuererklärung. Ein Mann und eine Steuer. Ein Steuermann. Auf dieser

Bühne stehen noch ein Tisch, eine Schreibtischlampe, ein Stuhl und auf dem Tisch liegen

ein paar Papierstapel. Was nach eineinhalb Stunden dabei herauskommt, ist kein einziges

ausgefülltes Formular, dafür ein tiefschwarzer, bissiger und trotzdem irgendwie liebevoller

Blick auf den Sinn und Unsinn des Lebens.

So treiben ihn die Kästchen in den grünen Bögen von der Erinnerung an seine erste Liebe und

an seine erste Lüge bis zu apokalyptischen Visionen über das jüngste Gericht, das erstaunlicherweise

einer Steuerprüfung gleicht, bis zur Angst vor dem einen weißen Kästchen, das

immer irgendwann auftaucht und bei dem man nicht wissen wird was man hineinschreiben

soll.

Ausgabe Winter 2016 mq | 57


DER BESTE

Das Artland-Magazin.

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in Quakenbrück

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ThEATERWELT

KULturverein Li.F.T. e.V. präsentiert: 101 Jahre DADA

Adel

verpachtet

HerMANNS & Schröder

VieLleicht ist es so, vielleicht ist es aber auch nicht SO

Das neue Theaterstück des

Ev. Arbeitervereins findet am

25. Februar um 19:00 Uhr in der

Feierscheune auf Gut Vehr statt.

Peter W. Hermanns macht sprachliche Extrakaspaden -

Schroeder haut hin

In dem gräflichen Haushalt geht es ziemlich

turbulent zu. Die verwitwete Gräfin lebt in

dem Glauben immer noch vermögend zu sein

Ein Sprechkonzert in dem Elemente aus weder Texte noch Musik lustig, schon gar

und hält sich auf ihre Art jung. In Wirklichkeit

ist Sie längst pleite und der Haushalt

Literatur, Theater, Variete, Performance und nicht witzig sind. Es ist die Anordnung, die

experimenteller Musik zu einem nicht präzisen

Ereignis zusammenfließen.

leicht sogar Unverständnis, das zu verlege-

Abfolge von Unerwartetem, letztlich viel-

wird mit Ach und Krach von ihrem Buttler

aufrecht erhalten, während sie lustig in den

Mit dadaistischem Getrommel und percussiver

Poesie tragen ein Schauspieler und führt. Aber: Der Zuschauer lacht nicht über

nem Lächeln, bisweilen zu echtem Lachen

Tag lebt. Als ihre Tochter, die Archäologin, mit

seltsamen Besuchern aus Ägypten kommt,

ein Musiker Verse vor, die nichts weniger andere, nicht mal über die Bühnenfiguren;

eine eingesetzte Vemögensverwalterin und

vorhaben als auf die konventionelle Sprache er lacht über sich selbst. Und merkt es

ihre schlimmste Widersacherin ihr zusetzen,

zu verzichten. Mit gebührendem Pathos und vielleicht erst

kommt es zum Eklat. Auch der ägyptische

getreu dem Motto „Geen Krimp!“ (Nur Mut!) Tage später.

Besucher, ihr junger Lover, eine Kunstmäzenin

und der verückte Professor tragen nicht

machen sie auch vor niederländischer Lyrik Weitere Infos: www.peter-w-hermanns.de/

nicht Halt. Und mit vollem Grimm erzählen hermanns-and-schroeder/

gerade zur Entspannung der Situation bei. Auf

sie die Märchen der Brüder neu.

dem Höhepunkt der allgemeinen Verwirrung

Für „WortTextGedichte“ werden der zugehörige

Laut und Klang gesucht. Ebenso Wo: Restrup, Theatersaal

Wann: Sa.28.01.2017 20:00Uhr

kommt es zu einer Wende, die für alle überraschend

ist.

spielt der Humor eine große Rolle, obwohl

der Compagnia Buffo

25. Februar 2017

um 19:00 Uhr

Feierscheune Gut Vehr

REW Regenis GmbH

Finkenweg 3 · 49610 Quakenbrück

Weitere Aufführungen:

Fon 05431 907091

Fax 05431 906350

26. Februar und 05. März

info@regenis.de www.regenis.de

jeweils um 15:00 Uhr

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Feierscheune Gut Vehr

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Ausgabe Winter 2016 mq | 59


Das Artland-Magazin.

er kann, brütet der Star in Kolonien. Aber auch als Einzelpaar lässt er sich in

unsere Gärten nieder, wo ihm eigens aufgehängte Kästen zum Brüten

angeboten werden. Gerade die Gärtner schätzen den Star als emsigen Insektenvertilger.

Der kleine Vogel sucht hauptsächlich die Tipula-Larve, die der

Landwirtschaft gelegentlich große Probleme bereitet. Die Tipula ist die Larve

der Wiesenschnake. Sie frisst am Tage die Wurzel der Weidegräser und in

der Nacht die oberirdischen Triebe.

Der Star erbeutet die Larve, in dem er seinen Schnabel in die Erde bohrt

und ihn dann öffnet. Durch diese Taktik kann er die „Bohrung“ vergrößern und

besser an seine Nahrung gelangen. Normalerweise werden in der Landwirtschaft

die Tipula-Larven mit Giften bekämpft. Diese Gifte töten aber auch andere

Lebewesen, nicht zuletzt unsere Vögel.

Um die Zahl der Stare zu erhöhen, kann man so genannte Starenkästen

(nicht gemeint sind Geschwindigkeitsmessgeräte der Polizei) aufhängen.

Diese Bruthilfen werden gerne angenommen, wenn sie im Garten an geeigneter

Stelle platziert werden.

Wenig bekannt ist, dass sich Stare -ähnlich wie unser Kuckuck- als Brutparasit

betätigen. Sie legen allerdings ihr Ei nur in die Nester ihrer Artgenossen.

Dieses Verhalten lässt sich auch bei Staren beobachten, die bereits längere Zeit

verpaart sind und selbst Junge aufziehen. In den meisten Fällen wird das Ei

jedoch von den Besitzern aus dem Nest entfernt. Offensichtlich sind sie in der

Lage, das Ei als ein fremdes zu erkennen; jedenfalls so lange, wie sie selbst

noch keine eigenen gelegt haben.

Gelegentlich kommt es vor, dass der männliche Star das erste, vom eigenen

Weibchen gelegte Ei entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Abwehrreaktion

gegenüber Stiefkindern, weil das erste Ei oft von einem Nebenbuhler befruchtet

wurde.

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60 | mq Ausgabe Winter 2016


Bücherwelt

Ausgabe Winter 2016 mq | 61


Das Artland-Magazin.

KINO-TIPPS:

Ab Weihnachten

VIER GEGEN DIE BANK

Von Starregisseur und OSCAR-Preisträger

Wolfgang Petersen:

Peter (Jan Josef Liefers) ist ein Schauspieler,

der noch vom Ruhm längst vergangener

Tage zehrt, aber sein Kontostand

nähert sich langsam dem Tiefststand.

Werbeprofi Max (Matthias Schweighöfer)

hat die Nase voll von seinen Chefs,

will eine eigene Agentur aufmachen.

Und Boxer Chris (Til Schweiger) will ein

Trainingsstudio bauen, in erster Linie um

seine zahlreichen Groupies zu beeindrucken.

Peter, Max und Chris brauchen also

Geld – doch als sich die Drei online über

ihre Anlagen informieren, müssen sie mit

Erschrecken feststellen, dass aus ihren

Aktien nichts geworden ist. Schnell ist der

Sündenbock gefunden: Der verklemmte

Anlageberater Tobias (Michael Bully Herbig).

Aber auch Tobias ist ein Opfer – und

zwar das seines Chefs Schumacher (Thomas

Heinze), der ihn loswerden will und

ihm deshalb wichtige Bösen-Informationen

vorenthalten hat. Also schmiedet die

Gruppe ungleicher Männer einen Plan,

auf Kosten der Bank reich zu werden…

Anfang Januar

Disneys vaIANA

Sportlich, flink, temperamentvoll, unfassbar

clever und stets dem Motto „geht

nicht, gibt’s nicht“ verpflichtet – das ist

die 16-jährige Vaiana (deutsche Stimme:

Lina Larissa Strahl), Tochter des Motunui-

Häuplings Tui. Seit ihrer Geburt hat Vaiana

eine ganz besondere Verbindung zum

Ozean,

weshalb es sie ziemlich stört, dass sich

ihre Stammesgenossen mit ihren Booten

nie über das nahe Riff hinaustrauen, das

ihre Insel umschließt. Doch als ihre Familie

schließlich Hilfe braucht, setzt sie die

Segel und reist los. Unterwegs trifft sie

auf die Halbgott-Legende Maui (Dwayne

Johnson/Andreas Bourani), um den sich

unzählige Mythen ranken und der zum

Beispiel ganze Inseln aus dem Meer hieven

kann. Begleitet von dem dämlichen

Hahn Heihei und dem niedlichen Hausschwein

Pua wandeln die Häuplingstochter

und Maui auf den Spuren von Vaianas

Vorfahren und treffen auf furchterregende

Kreaturen...

Ab 05. Januar

3D: PASSENGERS

Ein Raumschiff transportiert Tausende

von Menschen quer durchs Weltall. Es

befindet sich auf einer Jahrzehnte andauernden

Reise zu einer Kolonie auf einem

fernen Planeten. Die Passagiere an Bord

bleiben jedoch von der verstreichenden

Zeit unberührt, denn erst bei der Ankunft

sollen sie aus ihrem Kälteschlaf erwachen.

Aber es kommt zu einer Fehlfunktion,

wodurch der Mechaniker Jim Preston

(Chris Pratt) und die Journalistin Aurora

Lane (Jennifer Lawrence) lange vor allen

anderen geweckt werden - 90 Jahre zu

früh. Die beiden fühlen sich zueinander

hingezogen, aber außer ihrem Flirt beschäftigt

sie noch eine ganz andere Frage:

Warum sind sie aufgewacht? Als

dann die gesamte Schiffstechnik zusammenzubrechen

droht, scheinen Aurora

und Jim die einzige Hoffnung für alle

noch schlafenden Passagiere zu sein…

Nur Mittwoch, 18. Januar

ICH, DANIEL BLAKE

Daniel Blake (Dave Johns) ist ein geradliniger

und anständiger, zeitlebens Steuern

zahlender Durchschnittsengländer

– bis seine Gesundheit ihm einen Strich

durch die Rechnung macht. Jetzt, im gesetzteren

Alter, will ihm die willkürliche

Staatsbürokratie den Bezug von Sozialhilfe

verweigern. Schnell gerät er in einen

Teufelskreis von Zuständigkeiten, Bestimmungen

und Antragsformularen. Daniel

Blake rechnet nicht damit, dass die geradezu

kafkaeske Situation ihn fast in die

Knie zwingen wird. Seine Wege kreuzen

sich mit Katie (Hayley Squires) und ihren

beiden Kindern Daisy und Dylan. Sie raufen

sich zu einer Schicksals-gemeinschaft

zusammen und erfahren neben den ständigen

Seitenhieben der Behörden auch

viel Solidarität – von ehemaligen Kollegen,

sogar von Daniels schrägem Nachbar.

Doch die bürokratischen Klippen des

sogenannten Sozialstaates sind tückisch.

Da wird Ohnmacht zur Wut – und so

leicht geben Daniel und Katie ihre Träume

und Hoffnungen nicht auf...

Ab 19. Januar

3D: XXX – DIE RÜCKKEHR DES

XANDER CAGE

Auf Bitten seines Kontaktmannes Agent

Augustus Eugene Gibbons (Samuel L.

Jackson) kehrt der für tot gehaltene Extremsportler

Xander Cage (Vin Diesel) aus

seinem selbstauferlegten Exil zurück, um

erneut als Geheimagent für die US-Regierung

zu arbeiten. Dieses Mal muss er eine

ebenso unaufhaltbare wie zerstörerische

Waffe namens „Die Büchse der Pandora“

bergen. Zeitgleich machen sich auch der

sinistere Xiang (Donnie Yen) und dessen

Schergen daran,

die todbringende Waffe in ihren Besitz zu

bringen. Zusammen mit seinem neuen

Team kampfbereiter adrenalinsüchtiger

Profis findet sich Xander schon bald in

einer tödlichen Verschwörung wieder,

in die sogar Repräsentanten auf Regierungsebene

verwickelt sind...

Gute Pflege

ist kein Zufall!

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62 | mq Ausgabe Winter 2016


KINOwelt

Ab 26. Januar

WENDY – DER FILM

Ab 23. Februar

BIBI & TINA – toHUWABUHU totaL

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Die 12-jährige Wendy (Jule Hermann)

kann sich sicher Besseres vorstellen, als

mit ihren Eltern Gunnar (Benjamin Sadler)

und Heike (Jasmin Gerat) die kompletten

Sommerferien auf „Rosenborg“

zu verbringen. Der heruntergekommene

Reiterhof gehört ihrer Oma Herta (Maren

Kroymann), den sie seit dem Tod von

Wendys Opa alleine führt. Aber wer weiß

für wie lange noch, denn die Konkurrenz

„St. Georg“, der große, moderne Reitstall

von Ulrike (Nadeshda Brennicke), scharrt

quasi schon mit den Hufen....

Egal wohin man sieht, es herrscht einfach

nur Chaos: Bibi (Lina Larissa Strahl)

und Tina (Lisa-Marie Koroll) läuft ein

ziemlich widerspenstiger Ausreißer

in die Arme, der sich wenig später als

Mädchen entpuppt und von der eigenen

Familie verfolgt wird. Dessen Vater ist so

weltfremd und stur, dass selbst Bibi mit

ihrer Hexerei nicht dagegen ankommt.

Unterdessen befindet sich Schloss Falkenstein

im Umbau, weshalb der Graf

(Michael Maertens) völlig überfordert

ist und Alex (Louis Held) will am liebsten

ein Musik-Festival auf dem Gelände veranstalten

und sich deshalb seinem Vater

widersetzen. Und dann wird zu allem

Überfluss auch noch Tina entführt. Bei all

dem Durcheinander müssen die Freunde

kräftig zusammenarbeiten, um etwas zu

bewirken, denn nur gemeinsam bewegt

man auch was - und nicht mit Hexerei.

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Ab 08. Februar

FIFTY SHADES OF GREY

– GEFÄHRLICHE LIEBE

Anastasia versucht Christian zu vergessen

und stürzt sich in ihren neuen Job. Doch

Christian tut alles, was in seiner Macht

steht, um sie zurückzugewinnen. Als auch

Ana ihr Verlangen nicht länger unterdrücken

kann, wirft Christians Vergangenheit

einen dunklen Schatten…

Jamie Dornan und Dakota Johnson

kehren als Christian Grey und Anastasia

Steele auf die große Leinwand zurück in

FIFTY SHADES OF GREY – GEFÄHRLICHE

LIEBE, dem zweiten Kapitel des weltweiten

Bestsellers und Phänomens Fifty

Shades of Grey.

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Ausgabe Winter 2016 mq | 63


Veranstaltungen im Artland

Quakenbrücker Weihnachtsmarkt | Foto: Heiko Bockstiegel

Quelle: www.artland.de

12 DEZemBER

16.12.2016, 20:00 Uhr

Matthias Brodowy: „Gesellschaft mit

beschränkter Haftung“

Nachdem der Mensch über Jahrmillionen

den aufrechten Gang erlernte, hat er in

wenigen Jahren den Rückschritt vollzogen.

Ort: Theaterwerkstatt e.V.,

Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück

17.12.2016, 19:30 Uhr

Artland Dragons -

Rostock Seavolves

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

17.12.2016

Weihnachtsschule im Vereins- und

Kulturzentrum Renslage

Ort: Vereins- und Kulturzentrum Renslage,

Renslager Str. 1 a, 49637 Menslage

18.12.2016, 18:00 Uhr

Weihnachtsoratorium zur Wiedereröffnung

der St. Sylvesterkirche

Am 4. Advent wird in der St. Sylvesterkirche

der berühmte Eingangschor des Bachschen

Weihnachtsoratorium „Jauchzet,

frohlocket, auf, preiset die Tage, rühmet,

was heute der Höchste getan!“

die Konzertbesucher in seinen Bann

schlagen.

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

18.12.2016, 19:00 Uhr

Weihnachtskonzert in der Marienkirche

Menslage

Veranstalter: Kirchenchor Menslage

Ort: St. Marienkirche Menslage

20.12.2016, 10:30 Uhr

Offener Mittagstisch

Veranstalter: St. Sylvesterstift

Ort: St. Sylvesterstift, Grüne Straße 24,

49610 Quakenbrück

20.12.2016, 19:30 Uhr

Theater-Abo-Bus 2016/2017

Die Zauberflöte (Oper)

Das Theater Osnabrück bietet all denen,

die gern in fröhlicher Gesellschaft eine

Vorstellung besuchen möchten, einen

besonderen Service: einen Theatershuttle.

Veranstalter: Theater Osnabrück

31.12.2016, 18:00 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

01 JANUAR 2017

01.01.2017, 14:00 Uhr

Neujahrswanderung TuS Badbergen

Ort: Martkplatz Badbergen, Am Markt,

49635 Badbergen

06.01.2017, 19:30 Uhr

Generalversammlung des Schützenverein

Borg-Bottorf-Wassenhausen

Ort: Schützenhalle Borg-Bottorf-Wasserhausen,

Quakenbrücker Landstr. 19a,

49637 Menslage

06.01.2017, 20:00 Uhr

Linda Zervakis:

Lesung „Königin der bunten Tüte“

So wie Linda Zervakis heute in die Wohnzimmer

der Nation guckt, hat sie früher

aus dem Kiosk ihrer Eltern geschaut.

Was sie da gesehen hat?

Ort: Theaterwerkstatt e.V.,

Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück

07.01.2017, 20:00 Uhr

Generalversammlung

des Schützenverein Herbergen

Ort: Schützenhalle am Rüskenbrink,

Am Rüskenbrink, 49637 Menslage

13.01.2017 - 08.12.2017, 19:00 Uhr

Wulfter Stammtisch

Bürger / Bürgerinnen treffen sich an

jedem 2. Freitag im Monat zum Wulfter

Stammtisch in der Fachwerkscheune auf

dem Bauernhof Sudhaus - Middendorf

Ort: Bauernhof Sudhaus-Middendorf,

Osteresch 4, 49635 Badbergen

19.01.2017, 17:00 Uhr

Archivarbeiten in der Heimatstube

Veranstalter: Heimatverein Menslage

e.V., Spiekstr. 17, 49637 Menslage

Ort: Heimatstube Menslage, Kirchwinkel

12, 49637 Menslage

23.01.2017, 20:00 Uhr

Kunst - Kulturring Quakenbrück

Komödie von Yasmina Reza

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

27.01.2017, 20:00 Uhr

Generalversammlung des Veer

Burskupper Schützenbund e. V.

27.01.2017, 20:00 Uhr

Trifolie: „Best OFF“

Trifolie – was soviel heißt wie „Wahnsinn

zu dritt“, zeigt die skurrilen, verrückten

Seiten des Daseins ohne viele Worte zu

machen.

Veranstalter: Theaterwerkstatt Quakenbrück

e.V., Bahnhofstraße 35, 49610

Quakenbrück

Ort: Theaterwerkstatt e.V., Bahnhofstr.

35, 49610 Quakenbrück

28.01.2017, 19:30 Uhr

Generalversammlung des Schützenverein

Menslage e.V.

Ort: Schützenhalle am Rüskenbrink, Am

Rüskenbrink, 49637 Menslage

02 FEbruar

03.02.2017, 19:00 Uhr

Mitgliederversammlung des

Heimatverein Menslage e.V.

Ort: Gaststätte König-Haferkamp,

Hauptstr., 49637 Menslage

10.02.2017, 20:00 Uhr

New York Gospel Stars - auf großer

Wintertournee 2016/2017

Liebe, Leidenschaft und der Duft von

Tannen liegen in der Luft. Der Glaube, die

Nächstenliebe und die Musik verbinden

sich gemeinsam zu einem der schönsten

Ereignisse der Winterzeit.

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

25.02.2017, 19:00 Uhr

Theateraufführung

„Adel verpachtet“

Veranstalter: Evangelischer Arbeiterverein,

Am Tannenwald 17,

49610 Quakenbrück

Ort: Gut Vehr, Gut Vehr 4,

49610 Quakenbrück

Tickets

für den Gabentisch:

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www.nordwest-ticket.de · Hotline 0421-36 36 36

Freitag, 9. Juni 2017, 20 Uhr

Gayle Tufts ist

SUPERWOMAN

Sie ist die Erfinderin des „Denglish“

und gilt als beste Entertainerin

Deutschlands: Gayle Tufts. In ihrer

neuen Show ist die in Berlin lebende

Amerikanerin als SUPERWO-

MAN unterwegs.

Zwischen Magic Unterwäsche,

Grünkohl-Smoothies und vollem

Körpereinsatz gewährt Gayle Tufts

Einblicke in die Glitzerwelt der verantwortungsvollen

Frau von heute!

Sie erklärt mit virtuosem Wortwitz

und zeigt sich wieder mal enthusiastisch,

bodenständig, menschlich,

selbstironisch und rundum liebenswert.

Es erwartet Sie viel Musik, Tanz und Comedy. Ein Abend

für die Lachmuskeln, die Seele und die Intelligenz!

Samstag, 10. Juni 2017, 20 Uhr

Klaus Doldingers Passport

feat. Max Mutzke

Klaus Doldinger, Saxophon

Ernst Stroer, Percussion

Biboul Darouiche, Percussion

Christian Lettner, Schlagzeug

Michael Hornek, Keyboard

Martin Scales, Gitarre

Patrick Scales, Bass

Max Mutzke, Gesang

Eigentlich könnte sich Klaus Doldinger mit

seinen 80 Lenzen ans Radio setzen und einfach

der Musik lauschen – aber das ist seine

Sache nicht. Doldinger braucht die Bühne

und kommt daher mit seiner Band Passport, frischem

Album und dem Ausnahmesänger Max Mutzke ins Artland.

Die Musiker grooven, jammen, jazzen so leidenschaftlich,

dass es eine Freude ist, dabei zu sein. Auf sieben Alben und

eine erfolgreiche Karriere blickt Mutzke seit dem ESC 2004

zurück; auf 5000 Live-Auftritte, Tourneen durch 50 Länder

und mehr als 2000 veröffentlichte Kompositionen ist Doldinger

stolz. Erleben Sie die Zeitlosigkeit guter Musik!

Sonntag, 11. Juni 2017, 19 Uhr

Classic, Jazz &

Comedy:

Brass Band Berlin

Mehr als 100 Titel zwischen

Klassik, Walzerlaune,

Jazz, Swing und

Comedy hat die Brass

Band Berlin in ihrem Repertoire. Ins Artland bringt sie

davon die beliebtesten Stücke zwischen Bach und den

Beatles. Die virtuose, einzigartige und mitreißende Mischung

aus Musik, Show und Slapstick begeistert das Publikum

seit der Band-Gründung 1989.

Das Programm der elf erstklassigen Musiker, die alle in

großen Berliner Orchestern spielen, ist frisch und originell.

Jazz und Swing, das ist leicht zu merken, haben die Herren

einfach im Blut. Perfekte Entertainer, wird auch Sie die

Combo um Bandleader Thomas Hoffmann mit Witz,

Charme und Frack mitreißen.

„Ohnegleichen“

Mittwoch, 14. Juni 2017, 20 Uhr

Die Plattmakers

feat. Luis Felipe Ávila Gonzales

Special-Concert auf Einladung von Silke

Oldenhage

Bernd Niehenke, Akkordeon

Klaus Gausmann, Kontrabass/Schlagzeug

Martin Lutze, Gitarre

Armin Seelig, Piano

Luis Felipe Ávila Gonzales, Gesang

Gefährliche Frauen, liebenswerte Pferde,

Freude und Schmerz stehen an diesem

Abend im Zentrum der plattdeutschen

Band „Plattmakers“ und des aus Mexiko angereisten Musikers

Luis Felipe Ávila Gonzales. Die Musiker präsentieren

eine einzigartige Synthese: heiße Rhythmen, gefühlvolle

mexikanische Texte, kombiniert mit bodenständigen

plattdeutschen Themen! Und das „up Platt y en Español“!

Unter dem Titel „World Art Games – Connecting heARTs“ ist

parallel zum Musiksommer Artland der Hof Sickmann auch

Galerie: Im historischen Umfeld zeigt sich die moderne, zeitgenössische

Kunst besonders spannungsreich.

Kinderprogramm:

64 | mq Ausgabe Winter 2016

Freitag, 16. Juni 2017, 10 Uhr

Freitag, 16. Juni 2017, 20 Uhr

Samstag, 17. Juni 2017, 20 Uhr

Sonntag, 18. Juni 2017, 11 Uhr

Buddy - The Buddy Holly Story Addys Mercedes - Extraña-Tour

DiJaCo mit Bonita -


STEGWAREN

...kuschelige

Geschenkideen!

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bis 16.00 Uhr geöffnet!

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schon ab 16,

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Freitag, 9. Juni 2017, 20 Uhr

Samstag, 10. Juni 2017, 20 Uhr

Sonntag, 11. Juni 2017, 19 Uhr

Mittwoch, 14. Juni 2017, 20 Uhr

Damen | Kinder | Herren | Wäsche

Gayle Tufts ist

Klaus Doldingers Passport

Classic, Jazz &

Die Plattmakers

SUPERWOMAN

feat. Luis Felipe Ávila Gonzales

Sport- und Jagdbekleidung | Berufsbekleidung

Klaus Ernst Stroer, Doldinger, Percussion

Saxophon

Special-Concert auf Einladung von Silke

Oldenhage

Sie ist die Erfinderin des „Denglish“

und gilt als beste Entertainerin

Biboul Darouiche, Percussion

Christian Lettner, Schlagzeug

Michael Hornek, Keyboard

Bernd Niehenke, Akkordeon

Klaus Gausmann, Kontrabass/Schlagzeug

Martin Lutze, Gitarre

Deutschlands: Gayle Tufts. In ihrer

Martin Scales, Gitarre

Mehr als 100 Titel zwischen

Klassik, Walzer-

Luis Felipe Ávila Gonzales, Gesang

Armin Seelig, Piano

neuen Show ist die in Berlin lebende

Amerikanerin als SUPERWO-

Patrick Scales, Bass

Max Mutzke, Gesang

laune, Jazz, Swing und

MAN unterwegs.

Eigentlich könnte sich Klaus Doldinger mit

Comedy hat die Brass

Gefährliche Frauen, liebenswerte Pferde,

Zwischen Magic Unterwäsche,

seinen 80 Lenzen ans Radio setzen und einfach

Band Berlin in ihrem Repertoire. Ins Artland bringt sie

Freude und Schmerz stehen an diesem

der Musik lauschen

9.-18.

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Juni 2017

– aber das ist seine

davon die beliebtesten Stücke zwischen Bach und den

Abend im Zentrum der plattdeutschen

Körpereinsatz gewährt Gayle Tufts

Sache nicht. Doldinger braucht die Bühne

Beatles. Die virtuose, einzigartige und mitreißende Mischung

aus Musik, Show und Slapstick begeistert das Pusikers

Luis Felipe Ávila Gonzales. Die Musiker präsentieren

Band „Plattmakers“ und des aus Mexiko angereisten Mu-

Einblicke in die Glitzerwelt der verantwortungsvollen

Frau von heute!

Album und dem Ausnahmesänger Max Mutzke ins Artland.

blikum seit der Band-Gründung 1989.

eine einzigartige Synthese: heiße Rhythmen, gefühlvolle

und kommt daher mit seiner Band Passport, frischem

Sie erklärt mit virtuosem Wortwitz

Die Musiker grooven, jammen, jazzen so leidenschaftlich,

Das Programm der elf erstklassigen Musiker, die alle in

mexikanische Texte, kombiniert mit bodenständigen

Hof

und zeigt sich wieder mal enthusiastisch,

bodenständig, menschlich,

eine erfolgreiche Karriere blickt Mutzke seit dem ESC 2004

Jazz und Swing, das ist leicht zu merken, haben die Herren

Unter dem Titel „World Art Games – Connecting heARTs“ ist

Sickmann

dass es eine Freude ist, dabei zu sein. Auf sieben Alben und

großen Berliner Orchestern spielen, ist frisch und originell.

plattdeutschen Themen! Und das „up Platt y en Español“!

selbstironisch und rundum liebenswert.

Es erwartet Sie viel Musik, Tanz und Comedy. Ein Abend und mehr als 2000 veröffentlichte Kompositionen ist Dol-

Combo um Bandleader Thomas Hoffmann mit Witz,

Galerie: Im historischen Umfeld zeigt sich die moderne, zeit-

zurück; auf 5000 Live-Auftritte, Tourneen durch 50 Länder

einfach im Blut. Perfekte Entertainer, wird auch Sie die

parallel zum Musiksommer Artland der Hof Sickmann auch

für die Lachmuskeln, die Seele und die Intelligenz!

dinger stolz. Erleben Sie die Zeitlosigkeit guter Musik!

Charme und Frack mitreißen.

genössische Kunst besonders spannungsreich.

Badbergen-Langen

Freitag, 16. Juni 2017, 10 Uhr

Freitag, 16. Juni 2017, 20 Uhr

Samstag, 17. Juni 2017, 20 Uhr

Sonntag, 18. Juni 2017, 11 Uhr

Kinderprogramm:

Meisterdetektiv Kalle Blomquist

Eberhard Möbius nach Astrid Lindgren

Westfälisches Landestheater Castrop-

Rauxel · Für alle ab 6 Jahren

Meisterdetektiv Kalle Blomquist ist jeder Situation gewachsen

und mit allen Wassern gewaschen. Doch in seinem

schwedischen Kaff Kleinköping will so gar nichts passieren.

Also denkt sich Kalle selber spannende Fälle aus! Doch da

tauchen tatsächlich zwei zwielichtige Gestalten in der Provinz

auf, denen Kalle Blomquist auf den Zahn fühlen muss.

Gemeinsam mit seinen Freunden will Kalle diesen kniffligen

Fall lösen.

Die schwedische Schriftstellerin

Astrid Lindgren zählt zu den bedeutendsten

GeschichtenerzählerInnen

des 20. Jahrhunderts.

Ihre Helden sind selbstbewusst,

mutig, kreativ, mitfühlend und fabelhaft

stark.

Buddy - The Buddy Holly Story

Westfälisches Landestheater Castrop-

Rauxel by Arrangement with Alan Janes

for Buddy Worldwide Ltd., exclusively

licensed by R&H Theatricals Europe

GmbH · Lippe-Saiten-Orchester, Musikalische

Leitung: Tankred Schleinschock

An diesem Abend kommt purer Rock‘n‘Roll von Buddy Holly

auf Ihre Ohren. Das musikalische Genie, ein Revolutionär der

Musikgeschichte, eilte 1959 mit Liedern wie „Peggy Sue“

und „That’ll be the day“ von Erfolg zu Erfolg – und starb tragisch

bei einem Flugzeugabsturz. Mit dem weltweit erfolgreichen

Musical von Alan Janes wird der Musiker und

Mensch Buddy und seine wunderbare Musik gefeiert.

Wie in den bisherigen Musiksommer-

Aufführungen garantiert Tankred

Schleinschock höchste Musikalität der

Live-Band und der mit großer Bühnenpräsenz

live gesungenen Songs –

selbst der berühmte Kiekser fehlt

nicht.

Addys Mercedes - Extraña-Tour

Addys Mercedes – vocals, bass, cajon,

zabumba, guiro

Lia – violin, piano, keys, guitar

Pomez di Lorenzo – guitars, ukulele, tres

Cae Davis – bass, drums, cajon, guitar

Für Addys Mercedes, die große

Stimme Kubas, ist die Musik ihrer Heimat

voller ausgelassener Fröhlichkeit

und tiefer Melancholie zugleich. Das

neue Programm beweist erneut Addys Temperament, ihr

besonderes Charisma und ihre Liebe zur Musik. Nachdenkliche

Balladen wechseln sich ab mit Songs, die zu durchtanzten

Sommernächten einladen.

Freuen Sie sich auf einen Abend mit

einer warmen Mezzo-Stimme, die ergreifende

Geschichten zu erzählen

versteht. Mit dabei ist auch die 16-jährige

Tochter Lia, die seit fünf Jahren

Teil der Band ist und zahlreiche Instrumente

virtuos beherrscht.

DiJaCo mit Bonita -

Matinee

Frischer kann ein Sonntag nicht beginnen

als mit der Dinklager Bigband Di-

JaCo und ihrem Special-Guest, Bonita

Niessen. Wie Max Mutzke wusste sie

2003 Stefan Raab und die Jury im Vorentscheid

des ESC zu überzeugen. Getragen wird die professionelle

Stimme der außergewöhnlichen Bonita vom

ausgewogenen, breiten Bigband-Sound der 16-köpfigen

Combo DiJaCo, die schon beim letzten Musiksommer

eine furiose Matinee präsentierte.

Das musikalische Können

aller Musiker veredelt den

Abschluss des Musiksommers

Artland 2017. Dieses

Programm ist ein Muss für

alle Liebhaber von Soul- und

Funkmusik. Seien Sie dabei!

Ausgabe Winter 2016 mq | 65


Das Artland-Magazin.

IMPRESSUM

Herausgeber

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

Hindenburgstraße 48 | 49610 Quakenbrück

Gesamtherstellung

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

Redaktion

Hans-Wilhelm Oelkers (V.i.S.d.P.),

Ruth Keck, Alexandra Lüders,

Marie Katzer, Florian Risch, Detlef Bülow,

Heiko Bockstiegel, Andreas Brinker,

Bernd Middendorf, Alexander Eidner sowie

Vereine, Firmen, Personen, Gruppen und

Institutionen, die uns freundlicherweise

Texte und Fotos zur Verfügung stellen.

Verantwortlich für den Inhalt der redaktionellen

Texte sind die jeweiligen Vereine,

Firmen, Personen, Gruppen und Institutionen.

Anzeigen- u. RedaktionsAdresse

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Das MQ+ erscheint in einer Auflage von

15.000 Stück in der Stadt Quakenbrück,

in den Gemeinden Badbergen, Menslage,

Nortrup und punktuell in den angrenzenden

Ortschaften.

Es gelten die Anzeigenpreise gem. Mediadaten

MQ+, Stand Mai 2013.

Taxi- und Mietwagenfahrten

sowie:

• Kranken- und Behindertenfahrten auch für rollstuhlgebundene

Menschen mit Begleitung bis hinter die Haustüre

• Begleitservice bei Arztbesuchen

• Flughafentransfer und Kurierdienste

Abrechnung

über die

Krankenkassen!

Die beste Zeit

für bestes Sehen

Entspannt sehen, erleben und genießen.

• Brandheißer Tipp:

Quakenbrück

Goldstraße 25 – 27

Telefon 0 54 31/21 17

66 | mq Ausgabe Winter 2016


09. - 18. Juni 2017

Hof Sickmann

Badbergen-langen

„Ohnegleichen“

Gestaltung:

Das ideale

Weihnachtsgeschenk!

Karten für den Musiksommer Artland

KARTENVORVERKAUF:

Tourismus-Information

Lange Straße 39 · 49610 Quakenbrück

Tickets an allen Vorverkaufsstellen

von Nordwest Ticket

und tel. 0421 36 36 36

WWW.MUSIKSOMMER-ARTLAND.DE

Mit freundlicher Unterstützung von

Gayle Tufts

Klaus Doldinger´s Passport

feat. Max Mutzke

Brass Band Berlin

Die Plattmakers feat.

Luis Felipe Avila Gonzales

Meisterdetektiv

Kalle Blomquist

The Buddy Holly Story

Addys Mercedes

DiJaCo mit Bonita

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