Defense #6

telekombaskets

Das Magazin der Telekom Baskets Bonn. Ausgabe 6, Saison 2016/17

Defense

Das Magazin der Telekom Baskets Bonn

Dienstag, 6.12.2016, 19:00h

vs. FC Bayern München

Sonntag, 11.12.2016, 18:00h

vs. RASTA Vechta

Mittwoch, 14.12.2016, 19:30h

vs. APOEL Nicosia


Zahlen, bitte!

Liebe Fans und Sponsoren,

liebe Tribünentrainer,

egal, ob in der Halle oder im Freien, für Sportverbraucher

sind die Rituale gleich: Vor dem

Spiel die Stadionwurst, bei Halbzeit das Pausenbier,

nach dem Abpfiff der Siegersekt. Doch

Basketball-Fans haben noch mehr Hunger,

Informationshunger. So lesen sie nach dem

Spiel erst einmal die „Bibel“. Oder vielleicht

besser, die informatorische Reizüberflutung

im DIN-A4-Format: Punkte, Rebounds, Assists,

Turnovers, Einsatzzeiten, Wurfversuche, Effektivität

– genannt Scouting.

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Seien Sie ehrlich! Sind wir nicht alle heimliche

Bauermänner, Trinchieris oder Krunics?

Der Sitznachbar muss doch wirklich einsehen,

dass der „Vierer“ ein Granatenspiel abgeliefert

hat. Schließlich kann ich es mit 18-10-2

(Punkte, Rebounds, Assists) aus dem Scouting

beweisen. Und der „Small Forward“, so steht‘s

im Scouting, hat als Werfer mal durchschnittliche

zwölf Punkte abgeliefert, also eine nicht

so dolle Leistung. Scouting, auch Boxscore genannt,

friert ein Spiel somit praktisch ein, stellt

eine ganze Partie in wenigen Zahlen dar.

Blieben trotzdem ein paar Fragen: Warum führen

manche Co-Trainer für ihren Chef Listen, in

denen pro Viertel Putback-Punkte (Punkte aus

dem Offensivrebound heraus ohne Dribbling)

und Zähler aus dem Tempo-Gegenstoß heraus

notiert werden? Wo tauchen im Scouting das

Zustellen der Laufwege, das Versperren der

Passwege auf?

nover provoziert, aber den Ballgewinn (Steal)

bekommt der Mitspieler gutgeschrieben, weil

der Ball zufällig bei ihm landet. Den Verteidiger

erwähnt das Scouting aber nicht. Wo

schlägt sich die Verteidigungsleistung eines

Centers nieder, der vielleicht wenig punktet,

aber durch seine aggressive Präsenz in der Defense

ständig das Angriffssystem des Gegners

zunichtemacht?

Der guten Ordnung halber: Ein Scouting ist ein

wirklich schönes Hilfsmittel. Weil es nicht lügt.

Es berichtet aber nur halbe Wahrheiten.

Trotzdem viel Spaß damit,

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Wo wird der Spieler erwähnt, der richtig intensiv

verteidigt, der den gegnerischen Tur-

Andreas Boettcher

3


Jugend

Lage der Liga

Der Basketball-Süden macht Politik

LIGA-VERKLEINERUNG Perfektes Passspiel zwischen München und Bamberg, aber sie haben nur zwei Stimmen

Acht BBL-Clubs vertreten Deutschland

gerade in europäischen

Wettbewerben, wobei Brose Bamberg

in der Euroleague eine komplette

Vor- und Rückrunde in einem 16er-Feld

spielt, also allein 30 zusätzliche europäische

Spiele in der Vorrunde. Das ist objektiv

eine extrem hohe Belastung, doch

dafür erhält Bamberg auch einen siebenstelligen

Betrag. Die anderen sieben

Teams (Oldenburg, Frankfurt, München,

Berlin, Ulm, Bonn, Ludwigsburg) haben

weitaus weniger Spiele. Hier gilt die Formel:

Umso sportlich erfolgreicher, desto

mehr Spiele. Wird Bamberg, aktuell Tabellenletzter

der Euroleague nach vielen

hauchdünnen Niederlagen, diesmal

nicht Deutscher Meister, sondern der FC

Bayern München, dann spielt nächste

Saison (2017/18) der „FC Hoeneß“ in

der Euroleague. Auch in Deutschlands

Hauptstadt spielt man am liebsten dort,

weshalb auch Alba Berlin seit Jahren

über die europäische Belastung stöhnt.

Bei aller sportlichen Konkurrenz sind die

drei wirtschaftlich stärksten Club sich in

einer Frage einig: Verkleinerung der Liga

von 18 auf 16, am besten gleich auf deren

14 Clubs!

Kaum sind Insolvenz und Lizenzentzug

für Phoenix Hagen in „trockenen

Tüchern“, geht es wieder los: Bamberg

und München spielen mediale Vorlagen

und die „objektiven“ Medien zitieren

die Forderungen aus Süddeutschland,

als hätte der deutsche Basketball mit

der BBL-Ligastärke sein wichtigstes Problem.

In der Fachzeitschrift BIG durfte

Bambergs Geschäftsführer Rolf Beyer

auf einer Seite darlegen, warum die BBL

verkleinert werden muss. Wer anderer

Meinung (für die war in BIG auf 98 Seiten

kein Platz) sei, dem fehle die „strategische

Weitsicht“. Wenig später sagte

Uli Hoeneß im ProSieben-TV-Magazin

„ran“: „Mein Gefühl ist, dass man die

Liga um zwei Vereine reduzieren müsse.“

Er dachte dabei an die Mehrfachbelastung

der Clubs durch europäische

Spiele – und wohl auch an die Euroleague-Saison

2017/18 (mit München

statt Bamberg).

Seltsam ist, dass die anderen deutschen

Clubs, die europäisch unterwegs

sind, nicht über die Mehrfachbelastung

klagen. Was steckt hinter dem ganzen

Treiben? „Wer europäisch spielt

und nicht in der Euroleague, ist mehr

belastet, aber nicht überlastet“, sagt

Wolfgang Wiedlich. Möglicherweise

liege der wahre Grund, vermutet der

Baskets-Präsident, „woanders, möglicherweise

füllt ein Crailsheim oder

Vechta nicht die Mercedes-Benz-Arena

oder den Audi-Dome“. Der Hinweis von

Hoeneß, dass BBL-Clubs mehrheitlich

„in kleineren Städten“ beheimatet und

damit wirtschaftliche Instabilität verbunden

sei, gehe an der erlebten Wirklichkeit

völlig vorbei. „In Köln ist das ja

leider grandios gescheitert, in der Millionenmetropole

Hamburg kommt kein

erstligareifer Etat auf die Beine, aber

Wenn Ulli Hoeneß die deutsche Basketball-

Struktur nach seinem Gefühl beurteilt, greift die

deutsche Reporterschar sofort in die Tasten.

in Bayreuth oder Gießen herrscht nach

meiner Kenntnis ein großer Sponsoren-Zusammenhalt

für den Erhalt des

jeweiligen BBL-Standorts.“ Die Erfahrungen

aus dem Fußball in eine Randsportart

zu übertragen, führe „völlig in

die Irre“.

In der BBL stellen 18 Clubs per Mehrheitsentscheid

in allen zentralen Fragen

die Weichen. Deshalb ist die Chance,

dass sich eine Mehrheit für eine verkleinerte

Liga und damit weniger Heimspiel-Einnahmen

findet, sehr gering. Jedoch

zeichnen sich Spielplan-Probleme

(siehe Defense-Ausgabe „Bonn-Hagen“)

ab, insbesondere durch zusätzliche

Zeitfenster für die Nationalmannschaften.

Das werden spannende Monate. se

4

5


Das Abenteuer geht weiter

BASKETS INTERNATIONAL Bonn trifft im FIBA Europe Cup auf

Oberwart, APOEL Nicosia sowie KK Prienu-Birstono

Die Telekom Baskets schlossen die

Vorrundengruppe C mit einer Bilanz

von drei Siegen und einer Niederlage

souverän auf dem ersten Platz

ab und ließen dabei die Konkurrenz aus

dem belgischen Mons (1-3) sowie dem

schwedischen Södertälje (2-2) hinter

sich.

FIBA Europe Cup

Unterbrechung stellt der BBL ALLSTAR

Day am Samstag, den 14. Januar, im

heimischen Telekom Dome dar

APOEL Nicosia (Zypern)

Statistiken 1. Runde:

78,7 PpS / 35,2 RpS / 16,3 ApS

Statistiken 1. Runde:

83,2 PpS / 32,5 RpS / 17,5 ApS

Den nationalen und internationalen

Spielplan zusammengenommen absolviert

Bonn im Dezember stramme acht

Begegnungen und hat entsprechend

durchgehend „englische Wochen“ vor

sich. Ähnlich intensiv wird der Januar

2017, in welchem die Schützlinge von

Trainer Predrag Krunic sieben Partien

auf dem Programm haben – die einzige

Als einer von lediglich vier Gruppendritten

sicherten sich die Zyprioten ihr Ticket

zur Teilnahme an der zweiten Runde.

Gehörigen Anteil daran hatte Akeem

Wright, der mit durchschnittlich 19,0

Punkten pro Partie der siebtbeste Punktesammler

des FIBA Europe Cup ist. Allerdings

steht der US-Forward mit über

31 Minuten auch lange auf dem Parkett,

ebenso wie seine Landsmänner Robert

Brown (30min, 10,2 PpS) und Theron

Bussey (32min, 14,2 PpS).

Dann kontaktieren Sie mich:

Sven Otternberg

Geschäftsführer ProBaskets e.V.

0171-8396 453

otternberg@baskets.de

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6

r

Baskets

Wir fördern den Baskets-Nachwuchs!

Erwies sich

während der

ersten Runde

als wichtiger

Fels in der

Brandung:

Filip Barovic

Foto: Jörn Wolter


Defense

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Redwell-Gunners Oberwart (Österreich)

Statistiken 1. Runde:

74,2 PpS / 30,5 RpS / 11,8 ApS

Da war doch was. Korrekt, denn die

Baskets sind bereits in der Vergangenheit

auf Oberwart getroffen. In der ersten

internationalen Saison der Bonner

Vereinsgeschichte (1997/1998, Korac

Cup) mussten sich Eric Taylor und Co.

vor eigenem Publikum trotz hoher Pausenführung

in der Hardtberghalle noch

mit 83:87 geschlagen geben. Dafür revanchierten

sich die Baskets im Rückspiel

mit einem überklaren 105:84-Sieg.

KK Prienu-Birstono (Litauen)

Statistiken 1. Runde:

100,0 PpS / 42,0 RpS / 27,5 ApS

Mit Tomas Dimsa treffen die Baskets auf

ein aus Frankfurt (2015/2016) bekanntes

Gesicht. In seiner litauischen Heimat

trägt er dazu bei, dass Prienu-Birstono in

internationalen Gewässern volle Fahrt

aufgenommen hat. Das Team vom Baltikum

markierte in der ersten Runde von

allen 40 am FIBA Europe Cup teilnehmenden

Teams die meisten Zähler, griff

sich die meisten Abpraller und verteilte

die meisten direkten Korbvorlagen.

8

9


Defense

Daten, Zahlen, Fakten

Spielplan Saison 2016/2017

24.09.2016 96:89 ALBA Berlin - Telekom Baskets Bonn

30.09.2016 74:60 Telekom Baskets Bonn - FRAPORT SKYLINERS Frankfurt

02.10.2016 82:68 MHP RIESEN Ludwigsburg - Telekom Baskets Bonn

09.10.2016 81:67 Telekom Baskets Bonn - WALTER Tigers Tübingen

15.10.2016 83:92 BG Göttingen - Telekom Baskets Bonn

23.10.2016 95:85 Telekom Baskets Bonn - Phoenix Hagen

25.10.2016 85:76 Telekom Baskets Bonn - Södertälje Kings (FIBA EC)

30.10.2016 72:74 Science City Jena - Telekom Baskets Bonn

02.11.2016 77:75 Telekom Baskets Bonn - Belfius Mons-Hainaut (FIBA EC)

05.11.2016 93:70 ratiopharm ulm - Telekom Baskets Bonn

13.11.2016 91:93 Telekom Baskets Bonn - Basketball Löwen Braunschweig

15.11.2016 90:89 Södertälje Kings - Telekom Baskets Bonn (FIBA EC)

18.11.2016 81:85 s.Oliver Würzburg - Telekom Baskets Bonn

22.11.2016 72:82 Belfius Mons-Hainaut - Telekom Baskets Bonn (FIBA EC)

27.11.2016 98:93 Telekom Baskets Bonn - Eisbären Bremerhaven

03.12.2016 20:30 EWE Baskets Oldenburg - Telekom Baskets Bonn

06.12.2016 19:00 Telekom Baskets Bonn - FC Bayern München

11.12.2016 18:00 Telekom Baskets Bonn - RASTA Vechta

14.12.2016 19:30 Telekom Baskets Bonn - APOEL Nikosia (FIBA Europe Cup)

17.12.2016 20:30 Brose Bamberg - Telekom Baskets Bonn

20.12.2016 19:00 Oberwart - Telekom Baskets Bonn (FIBA Europe Cup)

26.12.2016 18:00 Telekom Baskets Bonn - GIESSEN 46ers

29.12.2016 20:30 medi bayreuth - Telekom Baskets Bonn

04.01.2017 19:30 Telekom Baskets Bonn - KK Prienu-Birstono (FIBA Europe Cup)

08.01.2017 15:30 Telekom Baskets Bonn - Brose Bamberg

11.01.2017 19:30 APOEL Nikosia - Telekom Baskets Bonn (FIBA Europe Cup)

14.01.2017 +++ ALLSTAR Day im Telekom Dome +++

18.01.2017 19:30 Telekom Baskets Bonn - Oberwart (FIBA Europe Cup)

22.01.2017 15:30 Telekom Baskets Bonn - s.Oliver Würzburg

25.01.2017 17:30 KK Prienu-Birstono - Telekom Baskets Bonn (FIBA Europe Cup)

05.02.2017 15:30 Telekom Baskets Bonn - ALBA Berlin

12.02.2017 15:30 RASTA Vechta - Telekom Baskets Bonn

25.02.2017 20:30 Telekom Baskets Bonn - medi bayreuth

04.03.2017 20:30 WALTER Tigers Tübingen - Telekom Baskets Bonn

12.03.2017 15:30 Telekom Baskets Bonn - ratiopharm ulm

18.03.2017 18:00 Eisbären Bremerhaven - Telekom Baskets Bonn

26.03.2017 15:30 Telekom Baskets Bonn - MHP RIESEN Ludwigsburg

02.04.2017 15:30 FRAPORT SKYLINERS Frankfurt - Telekom Baskets Bonn

09.04.2017 15:30 Telekom Baskets Bonn - Science City Jena

13.04.2017 20:30 FC Bayern München - Telekom Baskets Bonn

17.04.2017 18:00 Basketball Löwen Braunschweig - Telekom Baskets Bonn

23.04.2017 15:30 Telekom Baskets Bonn - BG Göttingen

28.04.2017 20:30 GIESSEN 46ers - Telekom Baskets Bonn

01.05.2017 15:30 Telekom Baskets Bonn - EWE Baskets Oldenburg

TBB

BAM

ULM

FFM

FCB

OLD

LUB

B

WÜB

GIE

BS

BAY

HAG

TÜB

BHV


JEN

TBB

93:70

82:68

96:89

81:85

77:79

83:92

72:74

BAM

48:60

80:89

62:88

77:79

48:96

87:93

74:84

ULM

73:79

94:98

75:79

74:84

FFM

74:60

84:55

70:78

73:64

69:52

82:78

FCB OLD LUB

90:59 83:77

105:95 97:80

77:80 65:63

69:83

79:75

72:81

68:72

84:91

80:71 87:70

77:97

58:89

97:92 87:95

63:94

B

97:58

73:79

69:80

98:96

73:77

WÜB

90:77

83:71 96:48

89:99

76:83

76:95

78:66 77:87

84:75

GIE

81:86

74:84

Tabelle easyCredit BBL

1 Brose Bamberg 24 : 0

2 ratiopharm ulm 20 : 0

3 medi bayreuth 20 : 2

4 FC Bayern München 16 : 2

5 Telekom Baskets Bonn 12 : 8

6 MHP RIESEN Ludwigsburg 12 : 12

7 EWE Baskets Oldenburg 12 : 12

8 ALBA Berlin 10 : 10

9 GIESSEN 46ers 10 : 12

10 BG Göttingen 8 : 12

11 Eisbären Bremerhaven 8 : 14

12 Science City Jena 6 : 14

13 s.Oliver Würzburg 6 : 14

14 WALTER Tigers Tübingen 6 : 14

15 FRAPORT SKYLINERS 6 : 18

16 Basketball Löwen BS 4 : 18

17 RASTA Vechta 2 : 20

18 Phoenix Hagen Lizenzentzug

BS

91:93

BAY HAG

95:85

TÜB

81:67

85:45

BHV

98:93


93:82

77:65 116:64 96:83

56:72

84:79

82:70 103:78

79:59

80:62 82:100

76:79

81:77

70:98

76:98

91:81

76:66

71:91

76:64 90:81 79:76

71:74 90:77

91:87

75:77 86:97

75:84

Stand: 1.12.2016

JEN

86:76

VEC

104:75

61:68

85:72

10

VEC

76:88

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65:74

98:96

76:82

86:90

72:80


Das Team der Telekom Baskets Bonn

# Name Geburtstag Größe Gewicht Position Nation

4 Ojars Silinš 20.07.1993 2,04m 98kg PF LAT

5 Konstantin Klein 21.05.1991 1.87m 86kg PG GER

6 Filip Barovic 29.07.1990 2.07m 114kg C MNE

7 Ryan Thompson 09.06.1988 1.98m 96kg SF USA

8 Johannes Richter 06.12.1993 2.05m 98kg PF GER

9 Julian Gamble 15.09.1989 2.08m 114kg C USA

11 TJ DiLeo 22.06.1990 1.90m 95kg SG GER

12 Florian Koch 26.03.1992 1.97m 86kg SF GER

13 Yorman P. Bartolo 08.08.1985 1.92m 88kg SF GER

14 Josh Mayo 15.07.1987 1.81m 79kg PG USA

15 Ken Horton 30.12.1989 1.99m 90kg SF USA

16 Thomas Michel 09.02.1995 2.00m 90kg PF GER

17 Alexander Möller 22.01.1998 2.08m 105kg C GER

18 Valentin Blass 17.04.1995 1.95m 88kg SG GER

19 Yannik Kneesch 29.03.1996 2.03m 100kg PF GER

20 Anye Turner 06.12.1992 2.02m 98kg PF USA

Headcoach

Assistant Coach

Predrag Krunic

Chris O‘Shea

Sportmanager

Teamarzt

Osteopath

Physiotherapeut

Athletiktrainer

Teambetreuer

Michael Wichterich

Dr. Michael Volkmer (Orthopädie)

Dr. Peter Martin Klassen (innere Medizin)

Mark Schröder

Bogdan Suciu

Julian Morche

Daniel Seffern

Drei Heimspiele in Serie für die Telekom

Baskets Bonn, das gab es in der laufenden

Saison 2016/2017 noch nicht. Der

Grund für den „Dreierpack“ im Telekom

Dome liegt in einer Verschiebung der ursprünglich

für den 22.12. angesetzten

Partie gegen den FC Bayern München

auf den 6.12. - sowohl Bonn als auch

die Rot-Weißen müssen kurz vor Heiligabend

noch auf international ran.

Es kann keine bessere Möglichkeit

geben, als sich gegen den FCB, Aufsteiger

Vechta (11.12.) sowie im FIBA

Europe Cup gegen Nicosia (14.12.) so

viel Selbstvertrauen zu erarbeiten, um

den knackigen Jahresabschluss hochmotiviert

anzugehen. Immerhin finden

drei der letzten vier Begegnungen anno

2016 „on the road“ statt. Die Auftritte

in Bamberg (17.12.), Oberwart (21.12.)

und Bayreuth (29.12.) stellen echte Herausforderungen

dar.

Dabei waren die letzten Wochen für

Predrag Krunic und seine Schützlinge

schon Herausforderung genug. Immerhin

musste das Team die zeitweisen

Ausfälle von Yorman Polas Bartolo (ausgekugelter

Finger, linke Hand) und Ryan

Thompson (linkes Sprunggelenk) kompensieren.

Dazu der doppelte Bänderriss

von Konstantin Klein, der vor allem

auf den Guard-Positionen zu einer umfassenden

Rochade führte.

Josh Mayo ist seither nicht nur als Vorbereiter

(4,1 ApS), sondern umso mehr

als Punktelieferant (13,6 PpS) gefragt.

Den Spielaufbau lenkt zunehmend öfter

TJ DiLeo, der während seiner Jugend die

basketballerische Ausbildung zum Einser

genoss und diese Fähigkeiten nun

neu belebt. Dass der Deutsch-Amerikaner

dieser Aufgabe gewachsen ist, bewies

er beeindruckend gegen Würzburg,

als er acht Assists verteilte.

12

13


Defense

Limit

STORY Es gibt zwei Positionen im modernen Basketball, deren Anforderungen

von der Papierform her schwieriger zu erfüllen sind als andere. Dass die

Herausforderungen nicht weniger werden, wenn es in eine in der Breite

stärkere Liga geht, weiß Baskets-Center Julian Gamble nur allzu gut

Es ist dieser Blick, der mehr aussagt

als jedes gesprochene Wort. Der

mehr vermittelt als jedes noch so

gut aufgezeichnete Play auf dem Taktikbrett

jemals könnte. In dem Moment,

wo Julian Gamble nach getaner Arbeit

aus den Katakomben des Telekom

Dome zurück in die Haupthalle kommt,

wartet meist seine Familie auf ihn – und

die Meinung seiner Frau zu seiner persönlichen

Leistung. „Wir tauschen uns

immer darüber aus, was für ein Gefühl

sie bei dem Spiel hatte und was sie über

bestimmte Dinge denkt“, sagt der Pivot.

„Sie spielt selbst und versteht, wie es

da draußen auf dem Feld zugeht – da

braucht es zwischen uns teilweise nicht

allzu viele Worte. Es ist gut, dass da

jemand ist, der dich versteht.“ Und jemand,

mit dem auch der Alltag abseits

der Halle geteilt wird. Gamble: „Natürlich

ist Basketball in gewisser Weise unser

Leben, aber es gibt darüber hinaus

Foto: Sebastian Dorbrietz

genug, was uns auch mal auf andere

Gedanke bringt.“ So wie Sohnemann

Jaycian, der vor knapp einem halben

Jahr das Licht der Welt erblickte und regelmäßig

dafür sorgt, dass der 2,08 Meter-Hüne

zum sanften Riesen mutiert.

Du kannst das Gerät nicht bremsen,

schon gar nicht mit bloßen Händen

Einmal das Parkett unter seinen Füßen

wissend, wechselt der Amerikaner allerdings

in einen anderen Modus. Dann

wird ernst gemacht. Das ist bereits in

frühen Tagen an der University of Miami

so, wo er in seinem Abschlussjahr

2012/2013 mit den Hurricanes bis tief

ins NCAA-Tournament vorstößt. Erst in

den „Sweet 16“ werden die Jungs aus

Florida durch Marquette – unter anderem

mit Trent Lockett sowie Chris Otule

– gestoppt. Das bittere 61:71 stellt nicht

nur das Ausscheiden aus der March

Madness dar, sondern ist gleichzeitig

der Schlusspunkt für Gambles College-Karriere.

Im anschließenden Sommer ist er zwar

Teil des Summerleague-Teams der Indiana

Pacers, kann sich darüber hinaus

jedoch nicht für ein NBA-Engagement

empfehlen. Was folgt, ist die nicht unbedingt

logische, aber für viele junge

Männer aus dem Mutterland des Basketballs

logische Konsequenz: Es geht

über den großen Teich nach Europa.

Im beschaulichen Saint Vallier schließt

Gamble seinen ersten Profivertrag ab –

und schraubt in der Saison 2013/2014

die Konkurrenz in der französischen

ProB auseinander. „Da habe ich gelernt,

wie wichtig Geduld in diesem Geschäft

ist“, sagt der Center rückblickend. „Am

College beginnt die Saison erst sehr

spät und endet auch deutlich früher

als in Europa. Da hast du viele Spiele in

kurzer Zeit. Hier hast du acht bis zehn

Monate, um deinen Job zu machen,

dich individuell und als Mannschaft zu

entwickeln.“

Für Saint Vallier legt Gamble als Rookie

amtliche 16,3 Punkte und 9,0 Rebounds

pro Partie auf. Zahlen, die in

„I‘ve got a 7‘2“

wingspan.“

Julian Gamble ist

nicht nur wegen

seiner langen

Arme bei den

Medien gern

gefragt.

BASKETS-NAVI

Tagestickets für VIP-Lounge

oder SportsClub,

Gruppenevents Heimspiele

Helene Wiedlich

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HWiedlich@Baskets.de

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Saison-VIP-/Business-Cards

Vermietung Telekom Dome

Sven Otternberg

0228 25902-17

Otternberg@Baskets.de

Rund um den Nachwuchs:

Kinder-/Jugendtraining

Carsten Pohl

0228 25902-28

Pohl@Baskets.de

KidsClub

Christine Genthe

0228 25902-24

Genthe@Baskets.de

IMPRESSUM „DEFENSE“

Mitarbeiter dieser Ausgabe:

Stefan Echter (se), Jörg Bähren

(jb), Marius Volkmann (mv),

Wolfgang Wiedlich 15 (ww),

Andreas Boettcher (ab)


Defense

einer niederklassigen Liga aufgrund

seiner körperlichen Überlegenheit zwar

eine gewisse Aufmerksamkeit generieren,

aber niemanden nachhaltig beeindrucken.

Dafür sorgen seine schnellen

Hände, mit denen er in der Verteidigung

zum X-Faktor wird. Allabendlich werden

1,5 gegnerische Würfe teils brachialst

zurück an den Absender geschickt, hinzu

kommen 1,2 Ballgewinne – und das

mit 2,08 Metern Körperlänge.

Die folgenden zwei Spielzeiten verbringt

der Amerikaner in Brüssel (1. Liga) auf

sportlich gehobenerem Niveau und beweist,

dass er auf diesem Level mithalten

kann. Mehr noch: Gamble wird für

die Mannschaft zum offensiven und defensiven

Anker in Brettnähe. „Für mich

war der einzige Haken daran, dass ich

zu oft allein wegen meiner körperlichen

Vorteile ein Spiel dominieren konnte“,

so der Familienvater. „Kaum jemand

konnte mich wegschieben, wenn ich

meine Position eingenommen hatte,

und vor allem im Angriff habe ich fast

immer über meine starke linke Hand gehen

können – das hat sich hier in Bonn

gehörig geändert.“

Ich glaub’s ja nicht,

was wird hier aufgetischt?

Plötzlich sind es Schwergewichte wie

Brian Qvale oder Kenny Frease, ausgebuffte

Veteranen wie Kresimir Loncar

oder Elmedin Kikanovic, hungrige

Youngster wie Mahir Agva oder Johannes

Thiemann, mit denen Gamble es zu

tun bekommt. So sehr sich das Gerücht

auch halten mag, dass die BBL eine von

Guards dominierte Liga sei, die Qualität

auf den großen Positionen ist alles

andere als zu verachten. Gamble: „Das

merkst du schnell, wenn die Leute nicht

nur physisch stärker sind, sondern auch

extrem gut vorbereitet in ein Spiel gehen.

Da weiß jeder um deine Stärken,

versucht dich entsprechend zu verteidigen

und hat noch vier Mitspieler in der

Hinterhand, die ihm helfen. Ich habe

früh festgestellt, dass ich mein Repertoire

erweitern muss, um in dieser Liga

nicht nur bestehen zu können, sondern

vor allem um meinem Team zu helfen.“

Die ersten Wochen in good ol‘ Germany

werden zur Geduldsprobe. Schwer

zu schluckenden Pillen wie gegen Berlin

(4pts, 4pf) und Göttingen (8pts, 5pf)

stehen individuelle Leckerbissen wie

gegen Ludwigsburg (11pts, 8reb) sowie

Tübingen (10pts, 14reb) gegenüber,

welche Lust auf mehr machen. Die aber

auch verdeutlichen, wie schwer der Anpassungsprozess

sein kann, wenn der

Ball nicht immer automatisch durch

die Hände des Big Man läuft. „Das ist

etwas, das mir gleich zu Beginn der Vorbereitung

aufgefallen ist und für mich

eine enorme Umstellung bedeutet hat:

Meine Mitspieler sind allesamt so gut,

dass ich im Vergleich zu früher weniger

Verantwortung schultern muss“, analysiert

Gamble. „Aber wenn du es drei

Jahre lang gewöhnt bist, auf dem Feld

gefühlt alles machen zu müssen, dann

ist es eine echte Herausforderung, das

Spiel wieder mehr auf dich zukommen

zu lassen.“

Vier Viertel Takt,

jetzt wird mitgemacht

Die bereits genannte Bandbreite an

unterschiedlichen Center-Typen in der

Foto: Sebastian Dorbrietz

Bundesliga macht es umso kniffliger,

sich als Neuling in der deutschen Beletage

zu orientieren. Doch es ist ganz

offensichtlich, dass Julian Gamble langsam

aber sicher im Oberhaus angekommen

ist und seinen Platz gefunden hat.

„So richtig eingewöhnt haben werde

ich mich wahrscheinlich erst, wenn wir

jedes Team einmal gespielt haben. Du

kannst noch so viele Spiele im Fernsehen

gesehen oder mit den Coaches

Videoanalyse betrieben haben … erst

wenn du jemanden auf dem Feld erlebt

hast, kannst du ihn einschätzen.“

Und doch ist schon im November erkennbar

gewesen, wie wertvoll ein erstarkender

Gamble im Konstrukt der

Telekom Baskets Bonn für das Team

und dessen Erfolg ist. Nach einem

kurzen mannschaftlichen Durchhänger

von drei Niederlagen in Folge setzt

der Freund von großflächigen Tätowierungen

in Würzburg mit 18 Punkten

und zehn Rebounds ein statistisches

Ausrufezeichen, welches die Basis für

Story: Julian Gamble

Holte sich unter anderem bei Ex-Quakenbrücker Anthony King Informationen ein,

als im Sommer das Angebot aus Bonn auf den Tisch flatterte: Julian Gamble

den 85:81-Erfolg darstellt. Dabei verrät

erst der tiefergehende Blick in den

Zahlenwald den wahren Wert Gambles

für die Rheinländer. Er ist zur einer

steten Gefahr für den Gegner gereift,

sorgt am Brett regelmäßig mit seinen

durchschnittlich 10,2 Punkten und 6,5

Rebounds für so viel Alarm, dass die defensiven

Eingreiftruppen ihn nur noch

per Foul stoppen können – sowohl in

Würzburg als auch gegen Braunschweig

und Ulm steht er gleich sechsmal an der

Freiwurflinie.

Und jetzt? „Ich freue mich auf alles,

was die Saison noch für uns bereithält“,

sagt Gamble. „Das fängt mit dem Duell

gegen Devin Booker, der wie ich seine

Profikarriere in der französischen ProB

begonnen hat, an, und geht bis hin zu

den Herausforderungen im FIBA Europe

Cup.“ Es warten noch genügend Chancen,

um das vorhandene basketballerische

Potenzial auszutesten und die

vermeintliche Obergrenze der eigenen

Leistungsfähigkeit anzuheben. jb

16

17


Bilanz

Das Team des

FC Bayern München

Die Bayern kommen. Und nicht nur im

Fußball heißt das, dass ein echter Hochkaräter

im Anflug ist. Seitdem der FC Bayern

München wieder erstklassig spielt

(2011/2012), konnten die Rot-Weißen

jede Saison die Playoffs erreichen und

dies 2014 mit der Meisterschaft krönen.

Da kommt es nicht von ungefähr,

dass gerade nach der Widerwahl von

Uli Hoeneß als Präsident, die Bayern als

legitimer Titelkandidat gelten. Als eines

der Teams mit der besten Defense (3,9

BpS, 34,3 RpS), sind die Münchener mit

bisher erst einer Niederlage (59:90 vs.

Bamberg) in die Saison gestartet.

Der FCB verfügt über einen erwartungsgemäß

breit aufgestellten Kader. Reggie

Redding ist nicht nur als Vorbereiter (4,8

ApS) wichtig für sein Team. Auch durch

seine Steals (1,8 SpS) und sein gutes

Entscheidungsverhalten tritt er im regelmäßig

in Erscheinung. Mit Maximilian

Kleber steht bei den Bajuwaren gar ein

deutscher Anwärter auf den Titel des

wertvollsten Spielers (MVP) unter Vertrag.

Mit starken Reboundwerten (4,8

RpS) und viel Verteidigung (1,1 BpS) gehört

Kleber zu den Leistungsträgern im

Verbund der Münchner.

Gegner: München

# Name Geburtstag Größe Gewicht Position Nation

5 Georg Beyschlag 04.07.1997 1.80m 76kg PG GER

7 Alex King 20.02.1985 2.00m 100kg SF GER

11 Vladimir Lucic 17.06.1989 2.00m 95kg SF SRB

13 Nick Johnson 22.12.1992 1.91m 91kg PG USA

14 Nihad Djedovic 12.01.1990 1.96m 86kg SG GER

15 Reggie Redding 18.07.1988 1.93m 95kg SF USA

18 Ondrej Balvin 20.09.1992 2.17m 110kg C CZE

21 Dejan Kovacevic 27.12.1996 2.07m 99kg PF GER

22 Danilo Barthel 24.10.1991 2.08m 100kg PF GER

25 Anton Gavel 24.10.1984 1.89m 87kg SG GER

31 Devin Booker 28.02.1991 2.05m 113kg C USA

35 Karim Jallow 13.04.1997 1.98m 90kg SG GER

42 Maximilian Kleber 29.01.1992 2.07m 98kg PF GER

44 Bryce Taylor 27.09.1986 1.95m 95kg SG USA

Telekom Baskets Bonn – München

Siege: 4

Niederlagen: 6

in Bonn: 3 Siege, 2 Niederlagen

in München: 1 Sieg, 4 Niederlagen

Headcoach

Assistant Coach

Aleksandar Djordjevic

Emir Mutapcic

Philipp Köchling

Goran Bjedov

18

19


Defense

Einer fehlt

HEIMSPIEL GEGEN DEN FCB Svetislav Pesic sitzt nicht mehr

auf der Trainerbank. Obwohl: Gesessen hat er nie...

Svetislav Pesic

Svetislav Pesic ist vor einigen Monaten

mit fast 67 Jahren „abgetreten“.

OP, künstliches Kniegelenk,

wochenlange Reha. „Ich denke jetzt

zum ersten Mal an mich.“ Nach einer

enttäuschenden Saison mit dem FC

Bayern München zog er die Reißleine.

Das heißt: Das nervenaufreibende Geplänkel

an der Seitenlinie entfällt heute

beim Gastspiel des FCB im Telekom

Dome – verlässt er die Coaching Zone,

übertritt er wieder die rote Linie und

fuchtelt auf dem Spielfeld herum?

Egal, ob man Pesic sen. sympathisch

oder unsympathisch findet: Da ist jemand

gegangen, der irgendwie der letzte

seiner Art war, seiner Generation, ein

Unikum, ein harter Basketball-Arbeiter,

eine Reizfigur in Auswärtshallen, keiner,

der vor irgendeinem Spielerstar kuschte

und vor Schiedsrichtern (die mehr vor

Pesic) erst recht nicht – und einer, der

den Mainstream mit seiner unterhaltsamen

Art der Basketball-Betrachtung

und -Analyse auch öffentlich regelrecht

verachtete.

Zum Spieler: „Eben haben wir

noch drüber gesprochen“

„Wir liegen zurück, ich muss

mir etwas einfallen lassen“

Zum Team: „Aufwachen! Ich

will Defense und Kampf sehen“

„Ich will Vollgas sehen. Seid ihr

Profis oder nicht?“

Zum Schiedsrichter: „Da hättest

Du auch pfeifen können“

„Und jetzt auch noch die blöden

Fragen der Pressefuzzies“

Foto©Aksonov-istockphoto.com

20

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Wo Pesic nicht überall Headcoach war:

Sarajevo, Berlin, Köln, Barcelona, Rom,

Girona, Moskau, Belgrad, Valencia,

München. Meisterschaften, Pokalsiege,

Euroleague-Champion, Europameister

(1993 mit Deutschlands Nationalteam),

Weltmeister (2002 mit dem Nationalteam

der Bundesrepublik Jugoslawien).

Einen Erfolg wird er besonders schätzen:

1979 wurde er als Trainer des

U19-Nationalteams von Jugoslawien

Weltmeister. Es war das erste Mal, dass

„irgendwer“ einmal die Amerikaner international

bezwungen hatte.

Mit Pesic geht also ein ziemlich Großer

seiner Zunft, einer der die Bezeichnung

„der Alte“ als Gütesiegel trug, und die

Telekom Baskets hatten schon ein besonderes

Verhältnis zu ihm. Denn Pesic

machte sich 1995 eigens auf ins Bonner

„Maritim“, um seinen Freund Bruno

Socé als neuen Headcoach zu empfehlen.

Pesic und Socé, die gemeinsam als

Spieler mit KK Bosna Sarajevo 1978

jugoslawischer Meister wurden und ein

Jahr später mit Sarajevo auch den Europapokal

der Landesmeister gewannen,

kannten sich gut – eine Freundschaft,

die bis zum Tod Bruno Socés (2015)

währte. Was nach Socés Amtsantritt bei

den Telekom Baskets mit Bonn und Basketball

passierte, müssen wir hier nicht

wieder erzählen. Jedenfalls war es eine

außerordentlich erfolgreiche Zeit. Und

vielleicht wäre Predrag Krunic heute

nicht wieder Trainer in Bonn. Ohne Pesic

kein Socé, ohne Socé kein Krunic. Die

Telekom Baskets Bonn wünschen:Alles

Gute Svetislav Pesic! ww

21


Das Team von

RASTA Vechta

Willkommen zurück im Oberhaus der

BBL. Die Niedersachen sind seit der

Spielzeit 2013/2014 erstmals wieder

erstklassig. Mit nur vier Niederlagen in

der gesamten ProA-Saison konnte sich

RASTA Vechta dominant als Vize-Meister

für die BBL qualifizieren. Mit Christian

Standhardinger und Derrick Allen konnten

zwei Leistungsträger und Garanten

des Aufstiegs gehalten werden. Zwar

konnte das Team bisher noch nicht an

die Leistungen aus der „Jungen Liga“

anknüpfen, nichts desto trotz konnten

einige Spieler in den Reihen der Niedersachen

überzeugen.

Mit durchschnittlich 28 Minuten Einsatzzeit

und 8,3 Assists pro Spiel ist Scott

Machado der fleischgewordene Motor

im „geilsten Club der Welt“. Auch ProA-

MVP Standhardinger hat mit seinen

durchschnittlich 10,7 Zählern und 5,7

Rebounds pro Partie großen Anteil an

den teils knappen Partien in der aktuellen

Saison – bereits drei Ansetzungen

wurden mit fünf oder weniger Punkten

Differenz entschieden. So spiegelt die

derzeitige Tabellensituation nicht die

aktuelle Spielstärke des Teams von Trainer

Andreas Wagner wider, welches mit

offensiven Akzenten immer für einen

Überraschungsmoment sorgen kann.

Gegner: Vechta

# Name Geburtstag Größe Gewicht Position Nation

3 Scott Machado 08.06.1990 1.85m 82kg PG USA

4 Devin Searcy 25.08.1989 2.08m 104kg C USA

5 Niklas Geske 13.04.1994 1.88m 83kg PG GER

7 Besnik Bekteshi 16.01.1993 1.91m 84kg PG GER

10 Trevor Cooney 01.08.1992 1.93m 88kg SG USA

14 Philipp Herkenhoff 29.06.1999 2.06m 94kg SG GER

15 Derrick Allen 17.07.1980 2.01m 100kg PF USA

17 Moses Ehambe 22.05.1986 1.98m 98kg SF USA

21 Travis Warech 05.07.1991 1.93m 90kg SF GER

24 Philipp Neumann 20.02.1992 2.09m 112kg C GER

32 Kazembe Abif 18.11.1992 2.00m 97kg PF USA

34 C. Standhardinger 04.07.1989 2.06m 110kg PF GER

Bilanz

Telekom Baskets Bonn – Vechta

Siege: 2

Niederlagen: 0

in Bonn: 1 Sieg / 0 Niederlagen

in Vechta: 1 Sieg / 0 Niederlagen

Headcoach

Assistant Coach

Andreas Wagner

Pedro Calles

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23


FIBA Europe Cup

Telekom Baskets Bonn e.V.

Status Quo

AMATEURBEREICH Die Saison der Vereinsmannschaften ist im vollen Gange.

An dieser Stelle präsentieren wir einen Überblick über den Saisonverlauf unserer

Top-Teams in der NBBL, JBBL, Regional- und NRW-Liga (Stand: 2.12.2016)

Kader: Nainoa Schmidt, Sebastian Staab, Daniel Lindner, Marc Klesper, Robin Dahl, Lars-Lucas Karp,

Jona Thiel, Patrick Maximilian Fouhy, Igor Uzelac, Christoph Fresen, Anton Geretzki, Alex Möller

Team Bonn/Rhöndorf (NBBL)

Tabellenplatz: 5 (Gruppe Nordwest)

Bilanz: 3-3

Das Team Bonn/Rhöndorf ist gut in die

laufende NBBL-Saison gestartet. Drei

Siege gegen die NRW-Teams Köln, Phoenix

Hagen und Paderborn konnten aus

den ersten vier Spielen entführt werden.

Dabei spielten sich Power Forward Igor

Uzelac und Flügelspieler Anton Geretzki

(beide Jahrgang ´98) als Leistungsträger

in den Vordergrund. Der gute Lauf

wurde jedoch mit zwei Niederlagen in

Folge gebremst – gegen Gießen und

Bayer 04 Leverkusen musste sich die

Mannschaft von Trainer Christian Mehrens

zuletzt knapp geschlagen geben.

Mit jeweils drei Siegen und ebensovielen

Niederlagen liegen die Rheinländer

derzeit auf Platz fünf der Hauptrundengruppe

Nordwest.

Mehrens, der in seiner Spielerkarriere

unter anderem für Gießen, Köln und

Trier in der Bundesliga auflief, ist mit der

stetigen Entwicklung seiner Mannschaft

zufrieden: „Wir können mit den bisherigen

Ergebnissen, und der Art und Weise

wie wir gewonnen haben, zufrieden

sein. Besonders vor dem Hintergrund,

dass wir letzte Saison noch durch die

Relegation gehen mussten. Wir arbeiten

daran, konstanter zu spielen, damit wir

uns in der Rückrunde für die Playoffs

qualifizieren können.“

25


Defense Euroleague vs. FIBA

Telekom Baskets Bonn e.V.

Teamgeist spüren.

Fairplay erleben.

Zusammen jubeln.

Als stolzer Hauptsponsor der easyCredit BBL wünschen

wir allen Fans der Telekom Baskets Bonn eine spannende Saison.

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Team Bonn/Rhöndorf (JBBL)

Tabellenplatz: 3 (Gruppe Mitte/West)

Bilanz: 3-3

Die JBBL-Abteilung des Teams Bonn/

Rhöndorf, die zu großen Teilen aus

Spielern des jüngeren Jahrgangs 2002

besteht, musste bisher

mit Höhen und

Tiefen kämpfen. Überzeugende

Siege gegen

die Young Gladiators

Trier und Gießen 46ers

wechselten sich mit

deutlichen Niederlagen

gegen Ligaprimus

Frankfurt und MTV

Kronberg ab. Zuletzt

wurde mit einem hohen

80:65-Erfolg gegen

Langen ein großer

Schritt Richtung

Hauptrunde gemacht.

Denn in der Jugend Basketballbundesliga

erreichen nur die besten drei

der jeweiligen Vorrundengruppen die

Hauptrunde um die U16-Meisterschaft.

Bester Punktesammler der Mannschaft

ist der 15-jährige Joshua Burgunder, der

neben seinen 13 Punkten auch 43%

seiner Distanzwürfe trifft.

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„IN TEAM“

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Direkt ins Ohr.

Baskets „in team“ jeden Freitag

um 15.15 Uhr mit Stephan Unkelbach.

Analysen und Hintergründe.

Wir lieben Basketball.

U18.1 (Jugend NRW-Liga)

Tabellenplatz: 9

Bilanz: 2-5

Die Bonner U18-NRW-Mannschaft legte

einen holprigen Start hin. Erst am

vierten Spieltag konnte das erste Spiel

gegen Essen gewonnen werden. Besser

sieht es dagegen im Pokalmodus des

Westdeutschen Basketballverbandes

aus, in dem die Mannschaft von Trainer

Thomas Adelt das Viertelfinale erreicht

hat.

„Wir wollen unsere jungen Spieler auf

die NBBL und den Seniorenbereich vorbereiten

– dafür spielen

wir eine möglichst große

Rotation. Viele unserer

Spieler stehen kurz vor

dem Abitur, wodurch sie

sehr unter Stress stehen.

Dafür wollen wir einen

Ausgleich bieten“, sagt

Coach Adelt.

radiobonnrheinsieg.de

27


Defense

Telekom Baskets Bonn e.V.

2. Herren (1. Regionalliga West)

Tabellenplatz: 8

Bilanz: 5-6

Die Regionalliga-Mannschaft der Telekom

Baskets Bonn überraschte zu

Beginn der Saison die Konkurrenz. Mit

aggressiver Verteidigung und schnellem

Fastbreak Spiel gewann

die Zweitvertretung der

Baskets drei der ersten

vier Spiele, ehe sie mit

einigen Niederlagen vom

Erfolgskurs abgekommen

sind. Dabei ärgert besonders,

wie knapp sich die

2. Herren in ihren Niederlagen

geschlagen geben

mussten. Vier von sechs

Spielen wurden mit fünf

oder weniger Punkten verloren

– darunter auch gegen

aufstiegsambitionierte

Teams wie Schwelm, BG

Hagen und Düsseldorf.

U16.1 (Jugend NRW-Liga)

Tabellenplatz: 7

Bilanz: 3-4

Neben Importspieler Anye Turner, der

mit durchschnittlich 17 Punkten den

Topscorer gibt, macht auch Power Forward

Yannik Kneesch auf sich aufmerksam.

Der 20-Jährige erzielt pro Spiel 14

Zähler und trifft dabei starke 45% seiner

Dreipunktewürfe. Im WBV-Pokal haben

die Baskets indes das Achtelfinale

erreicht.

Auch die U16 der Telekom Baskets

Bonn ist in der Jugend NRW-Liga vertreten.

Das Team von Trainer Olaf Stolz

steht derzeit auf dem siebten Tabellenplatz,

gewann unter anderem gegen die

Rhein-Konkurrenz BG Bonn und ART SG

Düsseldorf, verlor jedoch zuletzt, trotz

guter Leistungen, knapp gegen den ungeschlagenen

Spitzenreiter TSVE Bielefeld.

Im WBV-Pokal konnten die Baskets

jüngst dein Einzug ins Viertelfinale feiern.

Für Stolz liegt das Team daher voll

im Soll: „Wir wollen allen unseren Spielern

möglichst viel Spielzeit geben, um

sie in den kommenden Jahren an die

JBBL und NBBL heranzuführen.“

29


30

Ergebnisse

Samstag, 26.11.16:

Telekom Baskets Bonn 2 - BG Dorsten 69:68 (1. Regionalliga)

Sonntag, 27.11.16:

Team Bonn/Rhöndorf - TV 1862 Langen 80:65 (JBBL)

Team Bonn/Rhöndorf - BA Gießen 46ers 67:72 (NBBL)

So geht‘s weiter...

Samstag, 10.12.16:

16:30 Uhr: Telekom Baskets Bonn 2 - Grevenbroich (ABZ / 1. Regionalliga)

Sonntag, 11.12.16:

11:00 Uhr: Team Bonn/Rhöndorf - Frankfurt (Menzenberg / JBBL)

Sonntag, 18.12.16

14:30 Uhr: Team Bonn/Rhöndorf - Rasta Dragons (ABZ / NBBL)

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Kölnstr. 10-16, 53111 Bonn

BUCHUNGSSTART 01. DEZEMBER 2016

Termine 2017

OSTERCAMPS

Ostercamp 1

Ostercamp 2

SOMMERCAMPS

Sommercamp 1

Sommercamp 2

Sommercamp 3

Sommercamp 4

Sommercamp 5

Sommercamp 6

HERBSTCAMPS

Herbstcamp 1

Herbstcamp 2

Sonntag

Freitag

Sonntag

Samstag

Samstag

Freitag

Freitag

Donnerstag

Sonntag

Freitag

09.04.

14.04.

23.07.

29.07.

05.08.

11.08.

18.08.

24.08.

22.10.

27.10.

INFO UND ANMELDUNG:

WWW:.BASKETBALLCAMPS:.DE

TEL 02224 93 25 66

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Donnerstag

Dienstag

Freitag

Donnerstag

Donnerstag

Mittwoch

Mittwoch

Dienstag

Donnerstag

Dienstag

13.04.

18.04.

28.07.

03.08.

10.08.

16.08.

23.08.

29.08.

26.10.

31.10.

BIS ZUM

31.01.2017

15 EURO

RABATT

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Veranstalter


Offizieller Partner und Ausrüster der

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