WirÜberUns 2016

wichard

3

Vorwort zur 24. Auflage - November 2016

Verehrte Leserinnen und Leser!

Mit der neuen Ausgabe unserer Zeitschrift erfahren Sie wieder vieles über die Geschehnisse und Begebenheiten

an unserem Gymnasium. Die ganze Vielfalt des Schullebens, geprägt durch die große Schar der Schülerinnen

und Schüler, aller Eltern und das gesamte Lehrerkollegium.

Zu dieser Vielfalt der Möglichkeiten beizutragen ist eines der Ziele unseres Fördervereins und wird ermöglicht

durch Ihre Mitgliedsbeiträge und Spenden. Dafür Ihnen allen meinen herzlichen Dank.

Durch die Ideen und Anfragen engagierter Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler können wir vom

Förderverein – eigentlich seit der Gründung – diese Vielfalt an Projekten und Aktivitäten untersützen. Ja, man

kann immer noch mehr tun oder ein paar Dinge anders machen. Dennoch stimmen Sie mir sicherlich zu: hier

sprechen wir im eigentlichen und besten Sinne von Nachhaltigkeit über all die Jahre hinweg.

Aus meiner Beobachtung ruht diese Nachhaltigkeit auf gegenseitigem Respekt und Toleranz im Miteinander.

Ich bin Realist und weiß, dass dies täglich erarbeitet werden muss, was nicht immer gelingen mag – zwischen

Schülern und Lehrer, zwischen Eltern und Schule. Haben Sie Nachsicht.

Wenn Sie die Beiträge in diesem Heft lesen, spüren Sie hoffentlich die vielen Möglichkeiten eines solchen harmonischen

und aufeinander vertrauenden Miteinanders. Sollte uns dieses auch im Schuljahr 2016/2017 gelingen,

werden wir gemeinsam wieder viel Gutes erreicht haben.

Ihr

Andreas Gascard


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Abel-Olsen, Gabriele

Appelt-Mandelartz, Stephanie

Arlt, Annette

Barbier, Rita

Baumgarten Fabian

Becker, Caroline

Berberich, Ulrike

Bertram, Anne

Blech, Martin

Braun, Daniel

Braunleder-Willms, Christiane

Bürgerhausen, Eva-Brigitte

Charl, Karl-Heinz

Dahmen, Dorothee

Emmerich, Kim

Federwisch, Dr. Matthias

Fischer, Heike

Fresenius, Herbert

Fresenius, Helga

Fuest, Stefanie

Gatto, Franca Rosanna

Giese, Dr. Uwe

Hahn, Claudia

Haupts, Andreas

Haupts, Kathrin

Hoche, Julia

Jacoby, Ruth-Maria

Jansen, Dr. Kurt

Jansen, Manfred

Jochims-Noll, Johanna

Sport, Sozialwissenschaften

Biologie, Deutsch, Kunst

Deutsch, ev. Religion, Sport

Französisch, kath. Religion, Geschichte

Geschichte, Sport

Englisch, Sport

Biologie, Chemie

Französisch, Sozialwissenschaften

Deutsch, Englisch, Literatur

Mathematik, Physik

Deutsch, Erziehungswissenschaft

Deutsch, kath. Religion

Biologie, Englisch

Erdkunde, Französisch, Kunst, Literatur

Englisch, Kunst

Mathematik, Physik

Englisch, Französisch

Deutsch, Latein, Erziehungswissenschaft

Deutsch, Englisch, prakt. Philosophie

Deutsch, kath. Religion

Französisch, Italienisch

Chemie, Erdkunde, Physik

Französisch, Latein, Italienisch

Englisch, Erdkunde

Mathematik, kath. Religion, Literatur

Mathematik, Physik

Englisch, ev. Religion, Französisch

Chemie, Erdkunde

Musik, kath. Religion

Mathematik, Sport


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Johannsen, Wichard

Karabulut, Nilgül

Kasperzik, Saskia

Keßelheim, Ute

Küsters, Hubert

Lange, Alyssa

Lerner, Dr. Ansgar

Marburger, Silvia

Markmann, Nils

Maqua, Eva

Mauritz, Britta

Merschen, Wilhelm

Meyer, Jan-Hendrik

Müller, Claudia

Müller, Lieselotte

Müller, Hans-Willi

Odenkirchen, Margarete

Pankert, Alice

Pergens, Peter

Peters, Silke

Reichardt, Sabine

Reichert, Alfons

Ring, Anne

Reil, Anne

Schiller, Christina

Schiller, Urs

Schmitz, Beate

Schmutzer, Britta

Schulze, Beheshteh

Sieg, Mareike

Spengler, Claudia

Strube, Gabriele

Tiskens, Sarah

Tüzem, Melih

Vahsen, Dr. Patricia

Van den Berghen, Birgit

Völker-Engert, Kerstin

Wintgens, Ellen

Wimmers, Michel

Yalcin, Mustafa

Zilgens, Britta

Mathematik, Physik

Deutsch, Englisch

Englisch, Französisch

Englisch, Französisch

Mathematik, Physik,

Englisch, Erziehungswissenschaften

Mathematik, Physik

Deutsch, Sport

Erziehungswissenschaft, Kunst

Deutsch, Sozialwissenschaften

Deutsch, Sozialwissenschaften

Mathematik, Sport

Informatik, Mathematik, Erdkunde

Mathematik, Musik

Sport, Kunst

Deutsch, Englisch

Erziehungswissenschaft, Geschichte

Biologie, Chemie

Latein, kath. Religion

Erziehungswissenschaft, Musik

Biologie, Deutsch, Literatur

Chemie, Physik

Erdkunde, Geschichte

Kath. Religion, Latein, Musik

Französisch, Musik

Geschichte, kath. Religion

Biologie, Englisch

Deutsch, Sport

Informatik, Mathematik

Englisch, Erdkunde

Chemie, Mathematik

Biologie, Pädagogik

Französisch, Italienisch

Deutsch, Englisch, prakt. Philosophie

Deutsch, Geschichte

Biologie, Informatik, Mathematik

Englisch, ev. Religion

Mathematik, Politik

Philosophie, Sport

Englisch, Geschichte, prakt. Philosophie

Sport, Deutsch

Referendarinnen und Referendare:

Cordes, Philine

Essers, Elisa

Hattebuhr, Maren

von Heder, Theresa

Hummel, Veronika

Mommertz, Marc

Rebhan, Silke

Wolf, Talita

Englisch, Biologie

Latein, kath. Religion

Mathematik, Physik

Englisch, Erdkunde

Politik, Deutsch

Deutsch, Geschichte

Chemie, Sport

Englisch, Französisch

am Steuerrad: Wilhem Merschen und Birgit Van den Berghen

im Sekretariat: Frau Classen und Frau Menzerath

an Hammer und Laubbläser: Harald Hellmonds und Luis Casielles


6

DIE NEUEN KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN

FABIAN BAUMGARTEN

CAROLINE BECKER

Mein Name ist Fabian Baumgarten und ich bin

29 Jahre alt (Stand: September 2016). Wenn ich

nicht gerade in der Schule bin, am Schreibtisch

sitze oder auf der A4 herumfahre (ich wohne in

Köln), findet man mich häufig auf Sportplätzen,

wo ich selber Fußball spiele oder anderen dabei

zuschaue. Trotz Abstieg und damit verbundener

Häme und Spott von allen Seiten stehe ich auch

weiterhin als treuer Fan hinter dem VfB Stuttgart.

Neben Fußballplätzen gibt es natürlich noch andere

Orte, an denen ich mich gerne aufhalte.

Dazu gehören Musikfestivals, Sandstrände, gute

Restaurants und natürlich mein Sofa.

Usprünglich komme ich aus Marburg (Mittelhessen)

und bin über verschiedene glückliche

Zufälle in Baesweiler gelandet, wo ich seit dem

01.02.2016 die Fächer Geschichte und Sport

unterrichte. Ich wurde hier sowohl von den

Kolleginnen und Kollegen als auch von den

Schülerinnen und Schülern sehr freundlich aufgenommen.

Dies hat mir den Start in der neuen

Schule sehr erleichtert und ich hoffe, dass sich

dieser positive Eindruck noch einige Jahre hält,

damit ich die vielen Staus auf der A4 entspannt ertragen

kann.

Viele Grüße Fabian Baumgarten

Mein Name ist Carolin Becker. Seit November

2015 unterrichte ich am Gymnasium Baesweiler

die Fächer Englisch und Sport.

Nachdem ich in Düsseldorf mein Referendariat

gemacht habe, freue ich mich nun wieder näher

an meiner Heimatstadt Aachen zu sein. Mit meinen

Fächern verbinde ich auch viele eigene Hobbies

– in meiner Freizeit und in den Ferien mache

ich gerne Sport, am liebsten draußen. Außerdem

ich bin ein großer Fan des amerikanischen Kontinents

mit seiner Kultur und Literatur.

Ich bin sehr gespannt auf die Zukunft an dieser

Schule und freue mich auf die Arbeit mit Schülern

und Kollegen.


7

SASKIA KASPERZIK

ALYSSA LANGE

Hallo liebe Schulgemeinschaft des städtischen

Gymnasiums Baesweiler,

Hallo! Mein Name ist Saskia Kasperzik und seit diesem

Schuljahr unterrichte ich die Fächer Englisch

und Französisch am Gymnasium Baesweiler. Ich

bin jedoch nicht zum ersten Mal hier, da ich mein

Referendariat bereits an dieser Schule absolviert

habe und somit freue ich mich sehr, wieder hier

zu sein.

Hallo,

mein Name ist

Anne Bertram, ich

bin 27 Jahre alt

und wohne in Aachen.

ANNE BERTAM

Nach meinem Studium

in Trier und

meinem Referendariat

in Aachen

unterrichte ich nun

am Gymnasium

Baesweiler die Fächer

Französisch

und Sozialwissenschaften und freue mich auf die

Zusammenarbeit mit Schülern und Kollegen.

mein Name ist

Alyssa Lange und

ich freue mich sehr

darüber, seit dem

Sommer 2016 am

Gymnasium Baesweiler

die Fächer

Englisch und Pädagogik

unterrichten

zu dürfen.

Ich komme gerade

frisch aus dem

Referendariat, welches

ich an einem

Gymnasium in der Kölner Innenstadt absolviert

habe. Die Zeit in der Großstadt Köln habe ich

sehr genos sen. Dennoch bin ich überglück lich,

jetzt endlich wieder in meiner Heimat, dem Kreis

Heinsberg, angekommen zu sein.

Privat interessiere ich mich fürs Tan zen (Hip Hop,

Sal sa, Ballett und vieles mehr), für gutes Essen

und für Reisen in ferne Länder. Besonders Neusee

land und Austra lien haben mich bei meiner

letzten Reise sehr beeindruckt. Auch die USA

bereise ich gerne. Diese Länder begeistern mich

nicht zuletzt aufgrund der verschiedenen englischen

Dialekte, welche dort gesprochen werden.

Für die herzliche Aufnahme seitens der Kolleginnen

und Kollegen, sowie der Schülerinnen und

Schüler, möchte ich mich bereits an dieser Stelle

herzlich bedanken.

Ich freue mich auf viele tolle Erfahrungen und

natürlich ganz besonders auf engagierte,

fleißige und nette Schülerinnen und Schüler ;-).


8

DIE NEUEN KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN

PETER PERGENS

MAREIKE SIEG

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ich heiße Mareike Sieg und bin seit Anfang dieses

Schuljahres Lehrerin für Englisch und Erdkunde

am Gymnasium Baesweiler.

Mein Name ist Peter Pergens. Ich bin 28 Jahre alt,

verheiratet und wohne in der Gemeinde Gangelt.

Ich habe die Fächer Latein und Katholische

Religionslehre an der Uni Köln studiert und mein

Referendariat am Kreisgymnasium Heinsberg absolviert.

Neben meinen beiden Fächern bin ich Dirigent

für Blasorchester und leite aktuell ein Jugendorchester

im Kreis Heinsberg.

Selbst spiele ich Posaune, Bariton und Tuba in

mehreren Orchestern. Ab diesem Schuljahr leite

ich das Schulorchester des Gymnasiums - eine

Aufgabe, die mir bereits nach den ersten Proben

große Freude bereitet. Interessierte Musikerinnen

und Musiker sind jederzeit herzlich willkommen!

Gebürtig komme ich aus der Nähe von Köln.

Nach dem Abitur hat mich erstmals das Fernweh

gepackt und ich habe ein Jahr in Neuseeland verbracht.

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland

führte mich mein Studium ins schöne Marburg

in Hessen. Während dieser Zeit konnte ich mir

den Wunsch erfüllen, für ein Semester in Kanada

zu studieren, bevor ich mein Studium 2014 abschloss.

Die Aachener Region hat mir während

des Referendariats so gut gefallen, dass ich beschlossen

habe hier zu bleiben.

Privat ergreift mich immer wieder die Reiselust.

Insbesondere die englischsprachigen Länder haben

es mir angetan, sodass es mich in den Ferien

gerne mal nach Nordamerika oder nach Großbritannien

zieht. Neben dem Reisen entspanne

ich gerne bei einem spannenden Buch oder beim

Anfeuern der Kölner Haie in der Lanxess-Arena.

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit

Ihnen und Euch!


9

JOANA SCHICK

SILVIA MARBURGER

Ich bin Joana Schick und freue mich sehr, nach

einem kurzen Auswärtsspiel nun wieder am

Gymnasium Baesweiler die Fächer Deutsch und

Biologie zu unterrichten.

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ich heiße Silvia Marburger. Aufgewachsen bin ich

im Kreis Soest, wo ich auch zur Schule ging. Nach

dem Abitur entschied ich mich für ein Studium in

Münster für die Fächer Deutsch und Sport.

Geboren bin ich in Berlin, Abitur habe ich in

Baden-Württemberg in der Nähe von Ulm gemacht,

das Studium in Aachen absolviert, die Refe

ren dar zeit in Bonn verbracht und seit einiger

Zeit bin ich wieder glücklich zurück in Aachen.

Während all dieser verschiedenen Stationen war

das Musizieren – vor allem das Singen in unterschiedlichen

Chören – stets eines meiner liebsten

Hobbys und ich finde es schön, dass die Musik

auch am Gymnasium Baesweiler einen so hohen

Stellenwert hat. Außerdem verbringe ich

sehr gerne Zeit mit meinen Freunden und meiner

Fami lie, mache Sport, lese so ziemlich alles –

die Geschichte muss mich nur von Beginn an

packen, höre Musik, mag die Sonne – besonders

im Frühling und im Herbst und schreibe und bekomme

sehr gerne Postkarten.

Es war ein schöner Empfang, als ich im November

2016 wieder zurückkam und ich freue mich

sehr auf die gemeinsame Zeit am Gymnasium

Baesweiler, bin gespannt auf all die neuen und

teilweise auch schon bekannten Aufgaben, finde

es schön, nun das erste Mal Klassenlehrerin einer

5. Klasse zu sein und im Sommer bereits den ersten

Abiturjahrgang zu verabschieden, aus dem

ich sehr viele Schülerinnen und Schüler kenne.

In diesem Sinne: Es ist schön wieder hier zu sein!

Schon 2008 verschlug mich mein beruflicher

Werdegang nach Aachen, da ich in Eschweiler

mein Referendariat absolvierte. Nach zwei

Jahren musste ich mich erst einmal von Aachen

wieder trennen, da ich eine volle Stelle in Arnsberg

(Sauerland) annahm. Die Bemühungen,

wieder nach Aachen zurückzukehren, zahlten

sich nach fünf Jahren aus, und so bin ich nun

in Baesweiler gelandet. In meiner Freizeit reise

ich gerne und fahre Ski, wenn sich die Möglichkeit

ergibt. Außerdem habe ich viele Jahre aktiv

Fußball gespielt und bin auch noch heute davon

begeistert.


10

DIE NEUEN REFERENDARINNEN UND DER NEUE REFERENDAR

Liebe Schulgemeinschaft des Gymnasiums Baesweiler,

an dieser Stelle würden wir uns gerne als neue Referendare vorstellen.

Bereits im Mai (bzw. nach den Sommerferien) haben wir unser Referendariat am Gymnasium

Baesweiler begonnen und die Schule kennen gelernt. Wir sind sehr dankbar für die freundliche Aufnahme

und Unterstützung durch das Lehrerkollegium und die Neugier und das Wohlwollen der Schülerinnen

und Schüler.

Wir freuen uns auf eine anstrengende, erfahrungsreiche und dennoch gute Zeit im kommenden

Schuljahr und auf ein hoffentlich erfolgreiches 2. Staatsexamen im nächsten Sommer.

Elisa Essers (Latein / katholische Religionslehre)

Marc Mommertz (Deutsch / Geschichte)

Theresa von Heder (Englisch / Erdkunde)


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VERABSCHIEDUNG VON KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN

ROLF EICHHORN

Leider ist die Handakte über ihn dünn, weil er erst zum 1.8.2012 aus Alsdorf kommend auf eigenen

Wunsch zu uns versetzt wurde. Er unterrichtete die Fächer Erdkunde und Sport.

Rolf Eichhorn ist in Alsdorf zur Schule gegangen. Nach dem Abitur ging es zum Studium nach Aachen.

Das Referendariat hat er in Jülich an der Zitadelle absolviert, seine erste Festanstellung hatte

er in Moers. Danach ließ er sich nach Jülich an seine Referendarsschule versetzen, wo er lange Jahre

tätig war. Bevor er 2012 ans Baesweiler Gymnasium wechselte, unterrichtete er noch mehrere Jahre

in Alsdorf.

Wir haben gerne auf seine lange Erfahrung zurückgegriffen. Als Baesweiler Bürger, als Baesweiler

„Jung“, fiel es ihm nicht schwer, sich bei uns einzuleben, zumal er schon als Student in den Zeiten

akuten Lehrermangels an unserer Schule unterrichtet hat. So schließt sich der Kreis!

NICOLE MOLZEN-LIESEGANG

... unterrichtet seit dem 1.2.2012 bei uns die Fächer Erdkunde

und Sozialwissenschaften. Sie kam nach Beendigung

der Elternzeit durch Versetzung aus Monschau zu

uns, wo sie vorher mehrere Jahre unterrichtet hatte.

Sie und ihr Mann stammen aus Berlin-Brandenburg, wo sie

sich im Studium an der Berliner Humboldt-Universität kennengelernt

haben. Da es in Berlin keine Stellen gab, haben

sich beide für den Schuldienst in NRW beworben und es

hat sie nach Aachen verschlagen, eine Stadt, die sie –

wie sie erzählte – erst einmal auf der Landkarte verorten

mussten, was ihr als Geografin sicher nicht schwer fiel.

Frau Molzen-Liesegang ist schon nach kurzer Zeit in die

Mitarbeit am Vertretungsplan eingestiegen und war Fachvorsitzende.

Der Schock vor ein paar Monaten war nicht gerade klein,

als sie bekannt gab, dass sie für mehrere Jahre „mit Kind

und Kegel“ nach Bukarest gehen würde, wo ihr Mann, den

wir als Fachleiter am Jülicher Seminar kennen, eine Stelle

als Fachberater für die Schulen in Rumänien, die das Fach

Deutsch unterrichten, annimmt.


12

JOSEFINE SAUER

Frau Sauer kam zu Beginn des Schuljahres 2010/11 zu uns. Ihr Abitur hat sie am Inda-Gymnasium in

Aachen abgelegt, danach studierte sie in Aachen. Ihre Fächer sind Englisch und Französisch. Sie gehört

zu den Jahrgängen, die wegen der schlechten Einstellungssituation am Gymnasium an einer anderen

Schulformen gelandet sind, obwohl sie für das Gymnasium ausgebildet wurden. Nach dem Referendariat

an einem Aachener Gymnasium trat sie ihre erste Stelle im Kirchendienst bei den Ursulinen in

Geilenkirchen an. Die Festanstellung erreichte sie wegen der Einstellungssituation zur damaligen Zeit nicht

am Gymnasium, sondern an der Realschule. Im Jahr 2010 vollzog sie einen so genannten „Laufbahnwechsel“

und kam so zu uns.

Frau Sauer wird auf eigenen Wunsch an das Gymnasium in Rösrath versetzt, weil sie in dieser Gegend

ihren neuen Lebensmittelpunkt gefunden hat. Wir bedanken uns für die geleistete Arbeit an unserer

Schule. Besonders erwähnenswert ist ihre Arbeit als Fachvorsitzende und als Verantwortliche für den

Frankreichaustausch der 9er Klassen.

ILSE SCHAFFER

Frau Schaffer unterrichtete an unserer Schule die Fächer Französisch

und Sozialwissenschaften. Nachdem sie im Schuljahr 2015/16 ein

Sabbatjahr genommen hatte, ging sie zum 31.7.2016 auf eigenen

Wunsch in den Ruhestand.

Frau Schaffer machte ihr Abitur am „Städtischen neusprachlichen

Mädchengymnasium in Stolberg“ und studiert anschließend an der

RWTH in Aachen. Nach Ihrem Referendariat in Willich-Schiefbahn

trat sie am 1.3.1978 ihren Dienst am Baesweiler Gymnasium an,

das damals noch in der Entstehung war. Hier arbeitete sie 37 Jahre,

zuletzt über 10 Jahre als Mittelstufenkoordinatorin. Sie hat sich in all

den Jahren in vielfältiger Weise engagiert und hinterlässt unübersehbare

Spuren. Ihre Arbeit am und für das Gymnasium Baesweiler

lässt sich hier leider nicht hinreichend würdigen.

Ihre bescheidene Art kommt in einer Äußerung zum Ausdruck, die

typisch für sie ist: Sie bedankte sich bei ihrer Verabschiedung bei der

Schule und bei den Kollegen für das, was ihr gegeben wurde. Lobeshymnen

über sie, die sie verdient hat, waren und sind ihr unangenehm.

Das akzeptieren wir. Deshalb ist der Artikel über sie nur kurz.

Wir wünschen den Kolleginnen und dem Kollegen, die uns verlassen haben,

alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.

Wir würden uns sehr freuen, wenn der Kontakt nicht abreißt.

Wilhelm Merschen, Schulleiter


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KLASSENLEHRERINNEN UND -LEHRER:

Klasse 5a: Herr Johannsen und Frau Bertram

Klasse 5b: Frau Schick und Herr Baumgarten

Klasse 5c: Frau Lange und Herr Fresenius

Klasse 5d: Frau Emmerich und Frau Hoche

Klasse 5e: Frau Sieg und Herr Pergens


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KLASSENFAHRT DER 5B (jetztige 6b): DER HERR DER RINGE


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KLASSENFAHRT DER JETZTIGEN 6B

DIE KLASSENFAHRT NACH WIEHL IM ZEICHEN DES „HERRN DER RINGE“

Mit zwei großen Bussen sind alle fünften Klassen am 9. März morgens früh losgefahren. Wir freuten

uns auf drei Tage Abenteuer und das Thema unserer Klassenfahrt war „Herr der Ringe“. Nach

ungefähr einer Stunde Fahrt kamen wir an der Jugendherberge in Wiehl an. Jeder Klasse wurde ein

Aufenthaltsraum zugewiesen und die Zimmer wurden verteilt. Sie waren sehr schön und gemütlich

und jedes Zimmer hatte ein eigenes Bad. In den Zimmern konnten wir uns austoben und ausruhen,

es waren immer vier bis sechs Kinder in einem Raum. Außerdem gab es noch drei Tischtennisplatten,

zwei draußen und eine drinnen, an denen wir jeden Tag gespielt haben.

Nach dem Mittagessen sind wir nach draußen gegangen, um unsere Team-Coaches zum Motto „Herr

der Ringe“ zu treffen. Um dieses Motto drehten sich die Aktivitäten der folgenden Tage: Wir kletterten,

balancierten über die Slagline (einem gespannten Gummiband), und machten Bogenschießen. Das

Mattenspiel, welches wir danach spielten, erforderte sehr viel Konzentration. Wir mussten als ganze

Klasse über ca. 12 Matten eine Strecke zurücklegen und durften den Boden nicht berühren. Bei einem

anderen Spiel mussten wir als Klasse ein Kran sein und so Holzklötze tragen.

Nach dem Abendbrot machten wir uns für die Nachtwanderung fertig. Wir gingen durch die Stadt

und kamen dann in einen großen Park. Dort waren auch schon Lagerfeuer angezündet und es gab

Marshmallows und Toast. Am nächsten Tag haben wir nach einem sehr leckeren Frühstück eine kleine

Wanderung durch den gegenüber liegenden Wald gemacht. Dabei haben wir viele Spiele im Wald

gespielt und Aufgaben meistern müssen. Als wir diese Aufgaben bestanden hatten, durften wir

endlich zum Ring, der aber in einem „verseuchten Teich“ unterging. Um den Ring zu bekommen,

mussten wir unseren leichtesten Schüler/in über ein gespanntes Seil klettern lassen. Danach hatten wir

es geschafft und der Ring kam zu uns in unsere Klasse und der Fluch war bekämpft.

Am Abend machten wir uns für die Disco fertig. Der Discoabend mit Herrn Johannsen als DJ,

Flackerlicht, lustiger Musik und Tanzen war cool. Die Lehrer standen hinter einer Theke und haben

Getränke eingeschenkt. Am Anfang haben wir uns eher zurückgehalten, doch dann haben wir viel

getanzt, gelacht und bei den Liedern mitgesungen. Es war richtig traurig, als die Disco um 22 Uhr zu

Ende war.

Am letzten Tag nach dem Frühstück packten wir die Koffer und warteten leider vergeblich auf den

Bus. Der Bus kam nicht zur Jugendherberge, weil der Doppeldeckerbus zu groß war, um den Berg zur

Jugendherberge hochzufahren. Nach zwei Stunden Wartezeit, in der wir viele Spiele gespielt haben,

mussten wir uns aufstellen, um zum Bus zu laufen. Wir liefen mit den Koffern durch den ganzen Ort.

Am Ortseingang wartete der Bus auf uns und wir waren alle ziemlich froh, als wir auf unseren Plätzen

saßen!

Insgesamt war es eine tolle Tour!

Mara Breuer, Luis Freialdenhoven, David Tristan Koll und Alara Tas (Klasse 5b)


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SKIFAHRT DER 9er-KLASSEN

S K I F A H R E N

Am Samstag, den 14.3.2015, machten sich die

9ten Klassen auf ins schöne Seefeld. Das Skigebiet

war nur fünf Minuten mit dem Skibus von unserem

Hotel entfernt.

Wir Schüler hatten es jedoch schwer, da es morgens

schon um sieben Uhr Frühstück gab. Am

Ende der Woche hatte man sich jedoch daran

gewöhnt und war schon früh voller Eifer. Um

viertel nach acht stand dann der Skibus an der

Haltestelle und alle gingen mit ihren Skiern dort

hin. Um halb neun ging es dann richtig los: Die

ersten Tage noch verklemmt auf dem Kinderhügel,

jedoch schon ab Tag drei durch den guten

Unterricht unserer Lehrer schon auf der blauen

Piste. Am Ende der Woche fuhren wir absoluten

Anfänger alle roten Pisten im Gebiet und waren

dabei noch schnell unterwegs. Dass wir gut gelernt

hatten, sieht man daran, dass sich dieses

Jahr niemand verletzt hat!

Nach dem Skifahren konnte man sich dann frei

beschäftigen. So bildeten sich Gruppen, die etwas

spielten oder Sonstiges unternahmen. Manchmal

nutzte man auch die Sportaktivitäten im Haus

oder die große Disko. Ein großer Vorteil der Skifahrt

ist, dass man sich komplett kennenlernt,

was nächstes Jahr im Kurssystem der EF wichtig

ist! Die Skifahrt ist ein einmaliges Erlebnis, das

niemand vergessen wird!

Sogar diejenigen, die dachten, dass sie ohne ihren

Computer sterben würden. Fast jeder meinte,

dass er früher oder später wieder auf den Brettern

steht. So auch ich!

Bastian Kind

S N O W B O A R D

Der Snowboardkurs wurde am ersten Tag in zwei

Gruppen unterteilt. Die, die schon einmal auf

dem Brett gestanden hatten, gingen direkt am

ersten Tag mit ihrem Snowboardlehrer Norbert

auf die Pisten. Die Anfänger lernten derweil im

Kinderland von Thorsten die Grundlagen des

Snowboardfahrens: Die richtige Stellung, wie

man sich richtig vorwärtsbewegt, wie man Kurven

fährt und wie man bremst ohne auf dem Gesicht

zu landen. Am Ende des Tages konnten wir schon

einigermaßen Kurven fahren ohne hinzufallen

bzw. ohne hinzufallen und uns dabei wehzutun.


19

B E I P R O G R A M M

Hierbei sei erwähnt, dass sich am Ende des Tages

alle nach Po- und Knieprotektoren sehnten.

Am zweiten Tag haben wir dann unsere Technik

weiter verbessert und haben gelernt, aus der

Querfahrt heraus die Kurven zu fahren. Das war

am Anfang ziemlich schwer, aber nach einiger

Zeit haben wir alle es hinbekommen. Ab dem

dritten Tag konnten wir immer selbstständiger

fahren, so dass Thorsten nicht mehr die ganze

Zeit nebenher fahren musste. Auch wurden wir

schneller und fielen nicht mehr so oft hin. Am

Ende des Tages ist dann Thorsten mit einigen von

uns schon auf eine kleinere blaue Piste gefahren.

Die Abfahrt war schwerer als gedacht und

wir fielen wieder öfter hin, aber am Ende sind

wir alle unten angekommen ohne uns ernsthaft

zu verletzen. Am nächsten Tag fuhren wir „fortgeschrittenen

Anfänger“ jetzt unter Aufsicht der

Fortgeschrittenen die blaue Piste runter. Am Anfang

waren wir noch etwas vorsichtig, doch im

Laufe des Tages wurden wir immer waghalsiger.

Zwar gab es einige Stürze, doch meistens sahen

diese schlimmer aus als sie eigentlich waren. Keiner

der Stürze war so schlimm, dass wir länger

als ein paar Minuten Pause machten. Der letzte

Tag war der beste. Da trafen auch noch die Letzten

oben auf der blauen Piste ein und wir sind

alle zusammen runtergefahren/-gefallen. Leider

gab es dann an diesem Tag noch zwei etwas

schwerere Stürze.

Alle, die teilgenommen haben, fanden den

Snowboardkurs spannend und lustig. Die Lehrer

waren nett und hatten viel Humor, konnten aber

auch gut erklären, was wir zu tun hatten, damit

wir möglichst wenig stürzten bzw. sanft stürzten.

Trotzdem hatten alle am Ende der Woche ihre

persönlichen Andenken in Form von Blessuren

und Muskelkater, waren sich aber einig, dass

Snowboardfahren ein toller Sport ist und wir gerne

nochmal fahren würden.

Nina Philipp

Von Wanderungen über Schlittschuhfahren bis

hin zu Museumsbesuchen war alles dabei. Trotz

anfänglicher Probleme (Weg finden, Kranke versorgen)

haben wir die gemeinsamen, schönen

und lustigen Tage mit unserem Beiprogrammlehrer

Herrn Wimmers sehr genossen. Die Umdrehungen

auf den Schlittschuhen unter freiem Himmel

oder das Eisstockschießen, das wir nach zwei

Stunden erlernt hatten, machten riesigen Spaß.

Die interessanten und lehrreichen Schneewanderungen

durch den Wald endeten meist in nervenaufreibenden

Schneeballschlachten oder in einer

kalten Baumschneedusche. Inmitten des Waldes

begegneten wir besonders flinken Fotomotiven,

die zu den Verwandten einer unserer Begleitlehrer

gehören mussten. Eines dieser kleinen Eichhörnchen

war besonders mutig und traute sich

bis zu einem halben Meter an unsere Gruppe heran.

In der beeindruckenden glitzernden Schneelandschaft

ergaben sich so super Fotos. Auch der

Bär im Alpenzoo von Innsbruck war besonders

fotogen und bot die unterschiedlichsten Posen

an. Zusammen vor Entzücken über die kleinen,

süßen Ferkel quiekten wir mit ihnen um die Wette.

Auf den Fahrten nach Innsbruck hatten wir die

Ehre eine Oculus Rift auszuprobieren in einer

noch nicht veröffentlichten Sonderausstellung im

Audiversum, die wir als Erste testen durften. Dort

hatte uns schon die Hauptausstellung viel Freude

bereitet. In einem Glockenmuseum konnten wir

hautnah miterleben, wie eine Glocke gegossen

wurde. Etwas Geschichtsunterricht gab es natürlich

auch und zwar im beeindruckenden Dom von

Innsbruck, den wir neben den Museen besichtigten.

Unter ihm befanden sich Grabstätten aus

den unterschiedlichsten Jahrhunderten. Um den

aufkommenden Hunger zu stillen, den wir durch

die klare Bergluft verspürten, genossen wir unsere

Mittagspause in Bäckereien oder wir nahmen

ungesunde Leckerbissen in Fast Food Restaurants

zu uns. Neben dichtem Schneefall gab es natürlich

auch Sonnenschein auf der wunderschönen,

interessanten und abwechslungsreichen Skifahrt

nach Seefeld.

Lisa Lewandowski


20

SECHS JAHRE FRANKREICHAUSTAUSCH - EIN RÜCKBLICK

Seit 2010 habe ich den Frankreichaustausch mit unserer Partnerschule, dem Collège Pablo-Picasso

in Baesweilers Partnerstadt Montesson in der Nähe von Paris mit meiner französischen Kollegin Frau

Lenhardt geleitet. Interessenten aus den jeweiligen 9. Schuljahren konnten an dem 9-tägigen Besuch

in den französischen Gastfamilien teilnehmen und die Austauschpartner für ebenfalls neun Tage in

Baesweiler in ihren Familien willkommen heißen. Sowohl Frau Lenhardt als auch ich wechseln nun die

Schule. Aus diesem Anlass möchte ich hier zurückblicken auf diese bewegte Zeit.

Im ersten Jahr war es nur eine erlesene Gruppe von 14 Schülerinnen und Schülern, die mit unserem

damaligen Referendar Herrn Nersthaimer und mir im Thalys nach Paris fuhren. Ich kannte die Schülergruppe

nur flüchtig, die französische Kollegin nicht. Ich hatte ein Programm von Frau Lenhardt

zugesandt bekommen, jedoch keine Ahnung, wie es umzusetzen wäre. Es war Ende Januar und

entsprechend kalt. Frau Lenhardt trug einen Wintermantel und eine grüne Mütze. Nach einer kurzen

Begrüßung übernahm sie die Führung durch die menschenüberfüllten Hallen und Korridore des Gare

du Nord und der Metrostationen. Zwei Dinge waren sofort klar. Frau Lenhardt ist sehr schnell und ihre

grüne Mütze ist sehr hilfreich. Ich übernahm das Ende des Schülertrupps und versuchte, die grüne

Mütze nicht aus den Augen zu verlieren, zeitweise war sie verschwunden, dann wieder konnte ich

sie irgendwo in der Menschenmenge ausmachen. An diesem Tag hat unser Lernprozess begonnen.

Erstens müssen beide Lehrerinnen immer wissen, wohin sie gerade gehen und zweitens brauchte ich

auch so eine Mütze, es wurde eine rote.

Wenn man sechs Jahre einen Austausch mit einer Schule macht, hat man viel Zeit und Gelegenheit

für Optimierungen und vermeintliche Optimierungen. Die wichtigste Frage war immer: „Wie können

wir den Austauschpartnern am besten dabei helfen, dass sie in intensiven Gesprächen möglichst viel

über den Partner und seine Welt erfahren?“ Ob sich zwischen zwei Menschen eine echte Freundschaft

entwickelt, das lässt sich nicht steuern. Aber man kann geeignete Aktivitäten anbieten, damit die Partner

sich näher kommen.

Theoretisch ist es sehr einfach. In Frankreich wird Französisch gesprochen und in Deutschland Deutsch.

In der Praxis sagt der Franzose in Frankreich etwas auf Französisch und der Deutsche versteht gar

nichts. Der Franzose ist frustriert, weil der Deutsche ihn nicht versteht und der Deutsche wendet sich

wieder seinen deutschen Freunden zu, weil er den Franzosen nicht versteht. Da muss man erst lernen,

sich hartnäckig um Verständigung zu bemühen: «Je ne comprends pas» (Ich verstehe Dich nicht.),

«Tu peux répéter?» (Kannst Du das wiederholen?), «Tu peux parler plus doucement?» (Kannst Du

langsamer sprechen?). Oder der Deutsche muss den Teil des Satzes, den er nicht verstanden hat, fragend

wiederholen. All das kostet Überwindung. Die Situation ist befremdlich. Manche Paare packen

es, andere nicht. Sie bleiben sich fremd. In den Familien verstehen sie sich in der Regel besser. Dort

sind sie aufeinander angewiesen. Frau Lenhardt und ich, wir hatten es einfacher. Wir sahen uns jedes

Jahr wieder und planten immer intensiver gemeinsam. So kamen wir bald auf die Idee, unsere Aktivitäten

nicht auf die 9. Schuljahre zu beschränken, sondern bereits im zweiten Halbjahr des 7. Schuljahres

die zukünftigen Austauschpartner zu vermitteln, damit die Paare sich bis zu der Begegnung im

9. Schuljahr schon schreiben konnten. Dies entwickelte eine eigene Dynamik, die Schüler bildeten

deutsch-französische What’s app- Gruppen und es gab zukünftige Austauschpartner, die sich täglich

schrieben. Im letzten Schuljahr gab es 12 Schülerinnen und Schüler des 8. Schuljahres, die ihre

französischen Briefpartner im Rahmen der Städtepartnerschaft zur Baesweiler Kirmes einluden, anlässlich

derer immer eine Busfahrt mit Gästen aus Montesson organisiert wird.


21

Während auf der einen Seite der

Schüleraustausch immer mehr an

Schwung gewann, wir Lehrerinnen

immer mehr Routine bekamen,

auch bei der Einschätzung der

Chancen und Risiken und hoffentlich

immer strukturierter und sinnvoller

vorgingen, kamen die Probleme

in den letzten beiden Jahren

auf erschütternde Art und Weise

in Form des Terrors von außen. Im

Schuljahr 2014/15 waren es im

Januar die Anschläge auf Charlie

Hebdo, die uns dazu zwangen, unseren

Besuch in Montesson wegen

der Gefahr für die Schülergruppe

zu streichen. Wir fuhren dann am

Himmelfahrtswochenende für 6

Tage, aber es war nicht das gleiche,

das Programm war zu dicht,

die Organisation und Bezuschussung

waren wegen der Verschiebung

schwierig zu realisieren.

Im September 2015 fuhren Frau Barbier und ich mit 25 Schülerinnen und Schülern nach Montesson.

Im November kamen bei terroristischen Anschlägen in Paris 130 Menschen ums Leben. Spätestens

zu diesem Zeitpunkt wurde uns klar, dass der Schüleraustausch mit Montesson umorganisiert werden

müsste. Bis dato hatten wir immer den Thalys nach Paris genommen und hatten drei Paristage im

Programm. Der Gegenbesuch der Franzosen in Baesweiler war für die erste Woche nach den Osterferien

geplant. In Deutschland hatte es bislang keine Terroranschläge gegeben. Doch dann gab es in

den Osterferien die Anschläge in Brüssel und die Franzosen durften nicht anreisen. Wir haben keinen

Alternativtermin mehr anbieten können. Der letzte Gegenbesuch ist ausgefallen.

Ein Fazit des Schüleraustausches können eigentlich nur die Schülerinnen und Schüler ziehen. Ich habe

die Begegnungen immer so erlebt, dass die Austauschpartner sehr gespannt aufeinander waren und

sie sich besonders auf die Fahrt, aber auch auf den Besuch gefreut haben. Auch war die Anspannung

der Austauschpartner angesichts der Herausforderung, in einem anderen Land in einer anderen

Sprache in einer anderen Familie klarzukommen, immer deutlich zu spüren. Ebenso deutlich wie die

Erleichterung und die Genugtuung auf der Rückreise, wenn man das geschafft hatte. Deshalb lautet

mein Fazit: Es lohnt sich, einen Austausch zu organisieren und es lohnt sich, an einem Austausch

teilzunehmen, trotz aller Unwägbarkeiten und Höhen und Tiefen, die sowohl auf Lehrer- als auch auf

Schülerseite mit einem solchen Unterfangen verknüpft sind.

Josefine Sauer


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STUDIENFAHRT SOMMER, SONNE, KIRCHENGLOCKEN

Langweilige Gottesdienste, nervige Kirchengesänge und sonderbare Pastoren?! Nein, nicht in Taizé!

Obwohl der überaus tüchtige Busfahrer zu spät kam, nahmen wir das „in der Kälte stehen“ mit

Humor. Nach sieben Stunden in Taizé angekommen waren wir übermüde, aber auch genauso gespannt

auf das, was uns erwartet.

Die Kirche stellten wir uns anders vor: groß, schlicht und weitaus weniger prunkvoll als erwartet.

Doch schnell merkten wir, dass genau diese Einfachheit den Ort ausmacht. Gerne gingen wir als

Gemeinschaft in die Kirche, bis unsere Stimmen keinen Ton mehr von sich gaben. Außerdem aßen

wir dreimal täglich zusammen und lernten einander kennen. Die Bibeleinführung mit Bruder Jasper

bereitete uns besonders viel Spaß, da er den „Unterricht“ mit sehr viel Humor leitete.

Am Donnerstagabend sprachen wir mit Bruder Alzides, ein junger Bolivianer. Seine positive Ausstrahlung

und seine Offenheit faszinierte einige so sehr, dass sie noch tagelang von seinen Worten

ergriffen waren. In der Freitagsmesse hatte man die Möglichkeit seine Stirn auf ein großes Kreuz zu

legen und anschließend zu beten. Dies wurde selbst von einigen Atheisten als berührender Augenblick

wahrgenommen. In der Nacht der Lichter am Samstag erhielt jede Person eine Kerze. Ausgehend

von der Osterkerze zündete jeder die Kerze seines Nachbars an. Dies wurde von uns als die schönste

Messe wahrgenommen, da dieses Ritual, was an die Auferstehung erinnern soll, das Gemeinschaftsgefühl

in Taizé symbolisiert.


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Insgesamt sagen wir Schüler und die Lehrer, dass Taizé ein einzigartiger Ort ist, an dem wir zahlreiche

magische Momente erleben durften.

Wir empfehlen jedem Einzelnen die Möglichkeit zu nutzen an der Fahrt nach Taizé teilzunehmen, da

uns dieser unvergessliche Ort inspiriert hat.

An kaum einem anderen Ort haben wir so viele verschiedene Menschen aus der Welt kennengelernt

und gleichzeitig auch die Zeit genutzt, um über unser Leben nachzudenken.

Aus einzelnen Cliquen wurde eine große Familie, die diese Erfahrungen nie vergessen werden. Einen

besonderen Dank möchten wir Herr und Frau Haupts aussprechen, welche uns die einzigarte Erfahrung

erst ermöglicht haben. In vielen emotionalen Momenten waren sie für uns da und wir konnten

mit ihnen unsere Gefühle und Gedanken austauschen. Berührt von ihrer Offenheit, Ehrlichkeit und

Vertrauenswürdigkeit sind wir dankbar diese Erfahrung miteinander teilen zu dürfen. Taizé 2016 – ein

traumhaftes Erlebnis!

DIE TAIZÉ - FAMILIE


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ENGLANDFAHRT - SPRACHREISE DER KLASSE 7

Nach einer aufregenden Vorbereitungsphase ging es am 26. Oktober 2015 Jahres endlich los –

80 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Baesweiler stiegen in zwei große Reisebusse und

machten sich auf den Weg nach Rochester in Südengland!

Trotz einer langen Busfahrt, auf der aber viel gespielt, erzählt und manchmal gesungen wurde, war

die Stimmung glänzend. Bei strahlendem Wetter setzen wir mit der Fähre von Calais nach Dover über

und als die Schülerinnen und Schüler die Kreidefelsen erblickten, standen die Handykameras nicht

mehr still. Am Anfahrtstag machten wir zunächst einen kleinen Ausflug in das geschichtsträchtige

Städtchen Canterbury, wo die Jugendlichen die imposante Kathedrale bewunderten und sich in der

malerischen Altstadt vergnügten. Als wir uns Rochester am Abend näherten, stieg die Spannung minütlich!

In welche Gastfamilie würde man wohl kommen? Würden die Gasteltern einen verstehen?

Gäbe es nette Haustiere? Und was würden die Gasteltern wohl kochen? Am liebsten hätte ich die

einzelnen Gesichtausdrücke der Kinder fotografiert, in dem Moment als sie ihre Gasteltern das erste

Mal erblickten…

Am nächsten Morgen gab es viele

spannende Berichte zu erzählen.

Herr Schmitz, unser Reiseleiter,

versammelte die Schülerinnen und

Schüler zu einem kleinen Informationstreffen

im Museumssaal in

Rochester, erklärte den Ablauf der

Woche und erkundigte sich geduldig,

ob alle es gut angetroffen hatten

und sich wohl fühlten.

Danach brachen die Jugendlichen

zu einer Stadtrallye durch Rochester

auf, um Informationen über

Stadt, Land und Leute zu recherchieren

und ihr Englisch auszuprobieren.

Nachmittags brachen wir nach Greenwich auf, und wanderten auf den Spuren unserer

Schulbuchkinder zum Royal Observatory, auf dessen Vorplatz die Welt durch den Nullmeridian in Ost

und West geteilt wird. Auch die große Uhr, die die Weltzeit vorgibt, wurde bestaunt. Anschließend

wanderten wir ins Zentrum von Greenwich, in dessen Hafen das antike Schiff, die Cutty Sark, liegt.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Brighton, wo wir bei strahlendem Sonnenschein die schöne Innenstadt,

aber vor allem das berühmte Pier und den Strand erkundeten.

An unserem letzten Tag wartete das Highlight auf uns - ein Tagesausflug nach London! Zunächst

fuhren unsere geduldigen Busfahrer mit uns durchs Stadtzentrum, sodass die Schülerinnen und Schüler

Sehenswürdigkeiten wie das Bankenviertel, die Tower Bridge, den Big Ben und viele andere bewundern

konnten.


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Anschließend war ein Besuch des Natural History Museums geplant, der wegen einem unvorhersehbaren

Besucheransturm aber leider ausfallen musste. Bei strahlendem Sonnenschein machten wir

kurz entschlossen einen Ausflug in den weltberühmten Hydepark und entließen die Jugendlichen von

dort aus in die Oxford Street.

Am nächsten Tag kehrten wir nach einer aufregenden Woche mit müden, aber sehr glücklichen Kindern

nach Baesweiler zurück, die darauf brannten, ihren Familien und Freunden spannende Erlebnisse

zu berichten und Souvenir-Schätze zu präsentieren.

Auch im kommenden Jahr werden wir wieder eine Englandreise für Schülerinnen und Schüler der

Jahrgangsstufe 7 anbieten und würden uns über eine große Anzahl von Interessenten freuen!

Kim Emmerich


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SV-FAHRT

EINE KLEINEN SAMMLUNG DER EINDRÜCKE

- erfrischend

- genug freie Zeit

- abwechslungsreich

- gutes Essen

- angenehme Busfahrt

- guter Zusammenhalt zwischen Lehrern

und Schülern

- Begegnung auf Augenhöhe unabhängig

vom Alter

- Groß und Klein verstehen sich gut

- Schöne Jugendherberge

- Faire und flexible Zimmereinteilung

- Tischtennisplatten, die in der Freizeit Spaß machen

- Historische Umgebung

- Andere Art von Unterricht

- Angemessene Schlafenszeiten

- Außerunterrichtliches Lernen

- Verantwortung für die Klasse zu übernehmen

macht uns Spaß

- Stadtrundgang

- Gute und entspannte Arbeitsatmosphäre

- Produktive Ergebnisse

- Selbständiges Arbeiten finden wir gut

- Schön, dass wir unter uns arbeiten können,

ohne dass die Lehrer sich zu sehr einmischen

- Nette Lehrer dabei

- Große und Kleine arbeiten kooperativ,

respektvoll und produktiv zusammen

- „Der Wahnsinn“


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Am 21.12. um 11 Uhr erreichten die 43 Vertreter/innen der Klassen und Stufen die Burg von Monschau.

Neben Erholung, Spaß, Stadtbesichtigung und nettem Beisammensein, stand auch einiges an Arbeit

auf der Tagesordnung. Dazu wurden die Schüler in drei Arbeitsgruppen eingeteilt.

Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Nutzung des Selbstlernzentrums, welches in naher Zukunft umgestaltet

und optimiert werden soll.

Des Weiteren setzte sich eine Gruppe mit der Bewertung von Unterricht auseinander. Ziel war es hier

ein Evaluationsnetz für die Klassen 5-7 zu konzipieren.

Als dritter Schwerpunkt stand die Schulhofgestaltung auf dem Plan. Daran haben wir im letzten Jahr

bereits gearbeitet. Dieses Jahr bildete der Schulgarten den Kern der Überlegungen.

Die einzelnen Ergebnisse wurden uns am nächsten Tag vorgestellt und konnten sich sehen lassen. Wir

hoffen, dass einiges davon auch in die Realität umgesetzt wird und freuen uns auf eine Zusammenarbeit

mit den Lehrern und der Stadt Baesweiler.

Herzliche Grüße

Euer SV-Team


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EINDRÜCKE DES ITALIENAUSTAUSCHS

Ich könnte hier jetzt einen normalen Bericht über den Austausch schreiben. Ich könnte in Details erzählen,

was wir gemacht haben, aber nur die Städte zu beschreiben würde niemals ausreichen, um zu zeigen, was

dieser Austausch mir gebracht hat: dass ich Italienisch ein bisschen besser kann nach den insgesamt zwei

Wochen, aber darum geht es nur teilweise. Ich habe eine andere Welt kennen gelernt und mich gleich in

sie verliebt.

Fangen wir mit dem Besuch der Italiener in Deutschland an. Zuerst war es merkwürdig, weil wir ja nicht

gewusst haben, ob wir uns mit unseren Gastschülern gut verstehen. Aber was mich angeht, hatte ich großes

Glück mit meiner Partnerin. Auch wenn ich am Anfang meine Zweifel hatte, ist alles besser gelaufen als

ich dachte. Während der Woche in Deutschland haben wir uns sehr gut verstanden, aber dass daraus mal

eine richtige Freundschaft werden würde, hätte ich niemals gedacht. So haben wir dann ein paar Städte

besucht, haben viel eingekauft und am Abend saßen wir dann immer in meinem Zimmer und haben noch

mal über den Tag geredet.


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Als die Italiener dann wieder nach Hause gefahren waren, wusste niemand, wie er sich wirklich fühlen

sollte. Wir waren einerseits erleichtert, dass sie weg waren, weil ein Austausch ziemlich anstrengend

ist, aber auf der anderen Seite waren alle irgendwie traurig, weil, egal wie anstrengend es auch war,

es auch sehr schön war.

Die Fahrt nach Italien begann schon ziemlich anstrengend, weil meine Eltern, wie immer, wenn ihr

Kind in die Welt aufbricht, etwas nervös waren, als sie mich um halb 3 weckten. Soweit so gut. Dann

kamen noch einige ungeplante Komplikationen in den Weg, wie zu Beispiel meine Eltern, die meinten

ich soll auf einer 13-stündigen langen Zugfahrt keine Jogginghose tragen, weil ich vernünftig aussehen

soll, wenn ich in Italien ankomme. Als wir dann endlich gegen 6 Uhr in Eschweiler abgefahren

sind, bestanden die nächsten 13 Stunden aus Umsteigen in andere Züge, Gängen zu den Zugtoiletten

und Diskussionen über die Fahrtrichtung des Zugs im Zusammenhang mit unseren Sitzplätzen etc.

Als wir dann in Italien angekommen sind, wurden wir schon von unseren Italienern mit einer Rose für

jeden Schüler und Lehrer erwartet. Als wir uns dann alle begrüßt haben, gingen meine Partnerin und

ich in mein „neues“ Zuhause, und ich war überrascht Italien so zu sehen: es war unglaublich und wunderschön

auf eine alte, etwas runtergekommene Art, aber es war wirklich ein Traum. In der Woche in

Italien habe ich wirklich viel erlebt: ich habe nicht nur erklärt bekommen, wie Grana Padano (Parmesankäse

aus der Lombardei) gemacht wird, sondern auch gleich einen Kilo Käse gekauft. Ich habe

erfahren, dass das Frühstück in einer italienischen Bar wahrscheinlich das beste ist, das es auf der

ganzen Welt gibt. Auch wenn es merkwürdig klingt, dass man in einer Bar frühstückt, es war bezaubernd.

Außerdem habe ich gemerkt, wie freundlich Leute außerhalb von Deutschland sein können. In

Italien sind alle super freundlich, und man wird zwar manchmal mit Küssen erdrückt, aber wen stört

das? Schon nach einer Zeit gewöhnt man sich daran und es ist wirklich schön. Außerdem ist es sehr

angenehm, dass Italiener auch sehr freundlich sind, wenn sie an einem vorbei müssen. Genau an

dieser Freundlichkeit sollte Deutschland sich ein Beispiel nehmen.

Italien hat auch sehr schöne Kirchen, deren Besuch sich immer lohnt. Abgesehen von den oben

genannten Dingen habe ich gelernt, dass Lehrer auch eigentlich ganz normal sind, und außerhalb

des Unterrichts wirklich nett sein können: im Unterricht hat man ja manchmal diese „ich hab meine

Hausaufgaben nicht“ - Probleme, und außerhalb des Unterrichts entstehen ja solche Probleme nicht.

Ich habe während des Austauschs verstanden, dass es nicht schlimm ist nicht perfekt eine Sprache

zu sprechen. Man wird sich so oder so verstehen, auch wenn es über Hände und Füße geht. Manche

Verhaltensweisen sind für uns Deutsche zwar merkwürdig, man sollte sich jedoch immer auf sie

einlassen. Und ich bin froh, dass ich es gemacht habe, bis auf eine Situation, wo man einen warmen

Kakao bestellt und dann einen Pudding bekommt. Aber diese Situation war die Ausnahme.

Auch wenn manche Mitschüler ihre Probleme mit dem Austausch hatten, fand ich ihn bis auf ein paar

kleine Zwischenfälle wirklich gut. Ich würde ihn jedem empfehlen, und ich würde auch selbst noch

einmal daran teilnehmen. Ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich meine Partnerin kennen gelernt

habe, und ich freue mich darauf sie und ihre Familie im Sommer wieder zusehen.

Sophie Stankewitz im April 2016


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MATHEMATIKER JENSEITS DES WEISSWURST-ÄQUATORS: Q2 MATHE IN MÜNCHEN

Kurz nach den Sommerferien machte sich der Mathematik-LK von Frau Haupts auf den Weg nach

München, während die restlichen Leistungskurse nach Berlin fuhren.

Nach einer langen Zugfahrt kamen wir am Montagvormittag in München an und nahmen in einer

Jugendherberge in der Nähe des Münchner Zoos unsere Zimmer in Empfang. Nach dem üblichen

Prozedere der Ankunft (Koffer entleeren, Betten beziehen, etc.) machten wir uns am frühen Nachmittag

auf den Weg in die BMW-Welt. Nachdem einige Fotos in einem der Wagen der Ausstellung gemacht

wurden, fiel bei so manchem schon der Entschluss, welches Auto sie oder er später einmal ihr

oder sein Eigentum nennen möchte. Im Anschluss darauf wurden wir durch das Münchner BMW-Werk

geführt und konnten den langwierigen Prozess vom Karosserieteil bis hin zum fertigen Automobil verfolgen.

Es war ein einmaliges Ereignis zu sehen, aus wie vielen kleinen Einzelteilen ein luxuriöses Auto

entsteht. Ein weitere Sensation waren die zahlreichen Roboter, die zum großen Teil die Produktion

ausmachen. Nach der Führung gingen wir gemeinsam essen und somit war der erste Tag in München

zu Ende.

Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück zu einer Führung durch die Fachschaft Fahrzeugtechnik

der Fakultät Maschinenbau der TU München. Besonders im Hinblick auf den vorigen Tag in der

BMW-Welt war es spannend zu verstehen, was überhaupt die Grundlage für die Fertigung modernster

Autos darstellt: die theoretische Planung durch Experten im ingenieurtechnischen Bereich. Nach

dieser Führung ging es zur mathematischen Fakultät der TU, wie es sich für einen Mathe-LK gehört.

Nach etlichen Rutschpartien auf der „Parabelrutsche“ ging es für uns zu einer Ausstellung. Im Rahmen

dieser Ausstellung wurden uns etliche geometrische Fragestellungen und Aspekte nahegebracht

sowie die Funktionsweise einfacher mathematischer Rechner. Besonders interessant und zeitgleich

fremd fanden wir die Art und Weise, wie „richtige“ Mathematiker an Problemstellungen rangehen und

anhand welcher Schemata diese gelöst werden. Diese Art des mathematischen Denkens ist uns aus

schulischer Erfahrung bisher verwehrt geblieben. Nach dem Aufenthalt an der TU München nahmen

wir an einer Stadionführung in der Allianz Arena statt. Hier kam es zu einigen Neckereien zwischen

Schülern unseres Leistungskurses und unserer Stadionführerin, da die meisten aus unserem Leistungskurs

keine Bayern-Fans waren. Die Stadionführung endete mit einem aus fünf Runden bestehenden

Torschießen, wo nochmal alle „Bayern-Gegner“ ihren Frust rauslassen konnten.

Am Mittwoch, dem 3.Tag unserer Kursfahrt, blieb ein großer Teil der freien Selbstgestaltung für uns

Schüler übrig.

Am Donnerstag durften die Schüler, die an einer Erkundungstour per Bus durch München teilnehmen

wollten, dieser beiwohnen oder in Gruppen ihren Tag selbst planen. Um 18:00 Uhr traf man sich in

der Jugendherberge zum Abendessen und anschließend ließen wir den Tag gemütlich im Englischen

Garten beim Genuss von Bier (alkoholfrei natürlich) ausklingen.

Am letzten Tag besuchten wir den Münchner Zoo, wozu wir circa vier Stunden Zeit hatten. Markant

war vor allem die diverse Artenvielfalt des Münchner Zoos. Mit dem Gang zum Hauptbahnhof und

der Fahrt zurück nach Aachen nahm unsere Abschlussfahrt eine freudiges Ende.

Alles in allem war unsere Abschlussfahrt nach München ein Ereignis, das uns allen noch lange im

Gedächtnis bleiben wird. Nicht nach Berlin gefahren zu sein bereute sicherlich niemand.

Noel Merikhi, Mathe-LK (Hau) Q2


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KLASSE 5C (JETZT 6C) BESUCHT DIE STADTBÜCHEREI BAESWEILER

Am Mittwoch, den 15.06.2016, besuchten wir, die damalige Klasse 5c, mit Frau Bürgerhausen die

Stadtbücherei in der Burg in Baesweiler. Dort angekommen, begrüßte uns die Leiterin der Bücherei,

Frau Tetz. Sie erklärte und erzählte uns kurz das Wichtigste über die Bücherei, bevor wir einen Wettbewerb

begannen. Wir mussten ein OPAC (Online Public Access Catalogue) – Duell machen und in

Gruppen einige Aufgaben bezüglich der Bücherei lösen. Zudem gab es noch einige Fragen zu beantworten.

Wir hatten viel Spaß und lernten zugleich die Bücherei besser kennen. Am Ende las uns

Frau Tetz noch etwas aus einem spannenden Buch vor und dann verkündete sie die Ergebnisse des

Wettbewerbs.

Bevor wir zurück zur Schule gingen, bekam jeder, der noch keinen hatte, seinen beantragten Büchereiausweis,

damit wir in Zukunft von unserem Büchereibesuch profitieren und Bücher u.v.m. ausleihen

können.

Till Sieben, Klasse 6c

29 Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c, jetzige 6c, besuchten am 15.06.2016 mit ihrer Deutschlehrerin

Frau Bürgerhausen die Stadtbücherei in Baesweiler. Wir wurden von der Bibliothekarin Frau

Tetz begrüßt und dann wurde uns ein Handy-Quiz zum Kennenlernen der Bücherei vorgeführt und

anschließend erklärt.

Wir fanden uns in Gruppen zusammen und suchten uns gemeinsam in unserer Gruppe Namen aus.

Der Inhalt des Quiz war z. B. bestimmte Bücher zu suchen und mit dem Buch was wir gerne entleihen

wollten ein Foto zu machen. Für jede Aufgabe erhielten wir eine Anzahl an Punkten. Als Gewinner

durfte sich die Gruppe „Nummer 1“ krönen. Aber wir alle hatten erreicht, dass wir die Stadtbücherei

kennengelernt haben.

Zum Ende hin hat jeder einen Ausweis bekommen und durfte sich ein Buch entleihen. Nach unserem

Besuch hatten viele den Wunsch ein Buch zu entleihen.

Florian Magiera 6c


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„MOOVE“ KLASSE 6C IM DER BOULDERHALLE

Wandertag einmal anders, das war der Wunsch der Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c. „Bevor

das Schuljahr zu Ende geht und wir in der 7 ankommen, möchten wir noch einmal richtig in Bewegung

kommen, etwas gemeinsam tun, auch für unsere Klassengemeinschaft,“ so erklärten die Klassensprecher

den Wunsch ihrer Mitschüler. Und so begann dann auch der Tag in der Boulderhalle mit

Aktionen, die das Miteinander unterstützten.

Das Klettern ohne Seil (!) kam dabei aber auch nicht zu kurz, wenn auch der Tag, so waren sich alle

einig, viel zu schnell vorbei war! Eine Wiederholung im Herbst, an einem Nachmittag nach dem

Unterricht, ist schon in Planung!

Eva-Brigitte Bürgerhausen


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AUSFLUG DER 5B (JETZT 6B): AUF ZUM AACHENER TIERPARK

Am 7.7.2016 hat die Klasse 5b einen Ausflug zum Aachener Tierpark gemacht. Wir fuhren mit dem

Bus nach Aachen, doch als wir dort umsteigen wollten, kam der Bus nicht. Den Rest des Weges mussten

wir zu Fuß bestreiten. Zum Glück hatten wir herrliches Wetter. Es dauerte rund 30 Min., bis wir

am Tierpark ankamen. Im Deutschunterricht hatten wir zuvor „Mr. Popper`s Pinguine“ gelesen und so

freuten wir uns besonders auf das Treffen mit echten Pinguinen.

Nach unserer Ankunft im Tierpark haben wir erst einmal gepicknickt, bis unsere Führerin zu uns kam.

Zuerst erzählte sie uns etwas über Pinguine, wo sie vorkommen, was sie fressen und welche Feinde sie

haben. Wusstet ihr, dass wir Menschen einer der größten Feinde der Pinguine sind? Danach gingen

wir ins Pinguingehege. Es gibt dort über 20 Brillenpinguine, die sehr niedlich aussahen.

Anschließend besuchten wir noch das Bruthaus. Leider gab es dort gerade keine Pinguineier, sondern

nur Hühnereier. Wir sahen frisch geschlüpfte Küken, die unter einer Wärmelampe lagen und durften

ein süßes Küken sogar streicheln. Nachdem die Führung vorüber war, hatten wir noch viel Zeit, um in

Kleingruppen alleine durch den Zoo zu ziehen. Besonders gut haben uns die Erdmännchen gefallen.

Sie spielten und tollten herum, während immer einer Wache hielt.

Mittags fuhren wir wieder mit dem Bus zurück zur Schule. Zum Glück brauchten wir diesmal die lange

Strecke nicht zu Fuß zu laufen!

Es war ein schöner Wandertag und wir haben dort nebenher sehr viel über Pinguine und das Ausbrüten

von Eiern gelernt.

Esma Adanir, Tobias Baumanns


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FAHRT ZUM GRASHAUS

Das unter dem Namen Grashaus bekannte Gebäude am Fischmarkt in Aachen ist nicht nur eines

der ältesten Häuser der Stadt, sondern auch das erste Aachener Rathaus. Es wurde im Jahre 1267

fertig gestellt, steht aber vermutlich auf noch älteren Grundmauern. Nachdem im 14. Jahrhundert

der Nachfolgebau am Markt errichtet war, nutzte die Stadt es dann als Gericht und Gefängnis. Den

Namen verdankt das Grashaus dem nebenan liegenden, mittelalterlichen, mit „Gras“ bewachsenen

Dorfanger, auf dem sowohl Hinrichtungen als auch Volksfeste und angeblich auch die Beerdigungen

der Hingerichteten stattfanden.

Im Moment wird das Grashaus in Form eines europäischen Klassenzimmers für Workshops über die

EU und die Flüchtlingspolitik genutzt. Am 10.05.2016 nahm die Klasse 9 b dort an einem Workshop

zum Thema „Migration und Grenze“ teil.

Und nun zu unserem Workshop:

Im Treppenhaus des Grashauses wurden wir sofort mit den aktuellen Ereignissen in der Politik vertraut

gemacht, da die Wände des Treppenhauses mit Zeichnungen versehen sind. Diese Zeichnungen sind

abstrakt und regen daher zum Nachdenken an.

Foto: Jorg Mühlenberg

Zuerst sollten wir Zweiergruppen bilden und diese bekamen dann individuelle Themen zugeteilt. Alle

Themen waren, obwohl sie auch teilweise sehr unterschiedliche Aspekte beinhalteten, auf den Themenkreis

„Migration und Grenze“ bezogen. Jeder Gruppe wurde eine Aufgabe zugeteilt, die man

sich dann selbst erarbeiten musste. Für die Erarbeitung gab es mehrere Räume, zum Beispiel den

Urkundensaal, das europäische Klassenzimmer und die sog. Kapelle, in denen wir Informationen zur

jeweiligen Aufgabe mit Hilfe unterschiedlicher Medien finden konnten. Einige interessante Themen

bezogen sich auf Erwartungen der Flüchtlinge, Europäische Einwanderungs- und Asylpolitik und konkrete

Erfahrungen von Flüchtlingen.


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Die Erwartungen der Flüchtlinge waren hauptsächlich zu überleben mit Aussicht auf ein besseres

Leben ohne Krieg und Leid. Die Erfahrungen zeigen, dass die Flüchtlinge, die es geschafft haben,

zwar meistens in den Ländern aufgenommen wurden, aber dass der Weg, den sie hinter sich hatten,

gefährlicher und anstrengender war, als sie gedacht hätten. Auf dem Weg gab es viele Hindernisse,

die sie immer wieder überwinden mussten, wie zum Beispiel die Kälte und die Gefahren der Mittelmeerüberquerung.

Die Politik der EU sieht eigentlich vor, dass die Flüchtlinge im ersten Land, in dem

sie ankommen, registriert werden und ihren Asylantrag stellen müssen. Viele Länder befolgen diese

Regelungen nicht und schicken die Flüchtlinge einfach weiter ohne sie zu registrieren, sodass eine

ungerechte Verteilung an Flüchtlingen in den europäischen Staaten entsteht, was innereuropäisch zu

großen Problemen geführt hat.

Foto: Norber Schnitzler

Die Informationen, die die Gruppen erarbeitet hatten, wurden dann im Europäischen Klassenzimmer,

dem großen Hauptraum des Grashauses, vorgestellt. Die Vorstellungsweisen waren sehr unterschiedlich.

Manche mussten ein Video drehen, welches dann gezeigt wurde, andere trugen nur ihre Ergebnisse

vor oder fertigten eine Zeichnung an, und wieder andere nutzten ein Plakat oder auch eine Karte

zur Veranschaulichung.

Der Tag im Grashaus war für alle eine tolle Erfahrung, nicht nur, weil man neue Informationen erhalten

hatte und auch anders gearbeitet hat als in der Schule, sondern auch weil man das Thema „Migration

und Grenze“ einmal aus einem anderen Blickwinkel gesehen hat. Das Grashaus bietet noch

einige andere Themenbereiche an, wie z. B. „Demokratie und Verantwortung“ und die „Europäischen

Institutionen“, die beide auch demnächst als Workshop angeboten werden.

Die Klasse war allgemein sehr begeistert und positiv überrascht, weil die Erarbeitung der Aufgaben

ganz anders war als im Unterricht. Der Ausflug in Kombination mit dem Workshop ist auf jeden Fall

jeder Klasse zu empfehlen, da man neue Erfahrungen sammelt und seinen Horizont erweitert.

Fabian Pracht, Moritz Eisbein, Cynthia Schleicher – alle Klasse 9 b


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CHOR UND CHORFAHRT

Ein Rückblick auf das Jahr 2015/2016 im Chor:

Wieder ist „ein Jahr Chor“ vorbei. Ein Jahr voller lustiger, alberner, lauter, nerviger, zum Haare raufender,

dennoch hoffnungsvoller, vielversprechender, berührender, überraschender, sportlich bewegter,

gefühlvoller, bewegender und musikalischer Momente.

Nachdem wir unsere Songs ausgewählt hatten und seit Beginn des Schuljahres wöchentlich fleißig

übten, fieberten alle Sänger – ob groß oder klein – immer mehr auf die heiß ersehnte Chorfahrt hin.

Kein Essen wie bei Mama, Heimweh, wenig

Schlaf, dazu noch verlorene Kuscheltiere

und Handys, was macht eigentlich diesen

Hype aus? Sind es die sportlichen Tanzeinlagen

oder die nächtlichen Gesellschaftsspiele

oder die albernen Sprechübungen???

Vielleicht ist es der „Erklärbär“,

wie man einen Probenplan liest, oder die

unzähligen Wiederholungen weniger Takte,

die Ohrwürmer, von denen man nicht

weiß, ob man sie verfluchen soll, wenn sie

nicht weggehen oder vermissen soll, wenn

sie weg sind???

Vermutlich liegt das Geheimnis einfach in der tollen Stimmung, die in Blankenheim auch in diesem

Jahr wieder entstanden ist. Diese Tage bieten uns intensive musikalische Proben und schweißen alle

Sänger und die Band stetig mehr zusammen. Ohne ein wirklich großartiges Lehrer-Team wäre das

nie möglich!!! Danke!!!


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Und dann stand schon bald das Konzert vor der Tür. Am 25. Februar 2016 fand im Pädagogischen

Zentrum der Schule (PZ) das diesjährige Konzert unserer beiden Schulchöre statt. Dieses Jahr unter

dem Motto „Wunschkonzert“, weil alle Songs von Sängerinnen und Sängern gewünscht und ausgewählt

wurden.

Unser Repertoire reichte von heutigen Charts

wie „Astronaut“ und „Wie schön du bist“ über

Klassiker der Popgeschichte „Carry on my wayward

son“ (Kansas) bis hin zu traditionellen

Chansons der Filmmusik „Vois sur ton chemin“.

Die Idee des Wünschens wurde schließlich auch

zur Leitidee des Konzertabends: Unsere Zuschauer

konnten sich von unserer „Hitliste“ einen

Song wünschen. Während des Konzertes entstand

so ganz spontan die Programmreihen folge

und neben bei eine unterhaltsame Interaktion

zwischen unseren Gästen und dem Geschehen

auf der Bühne. Fazit: Der Abend war großartig,

weil jeder sein Bestes gegeben hat!

Es ist mehr als schade, dass wir uns von 16 Abiturienten verabschieden mussten, da sie einen wesentlichen

Bestandteil des Chores ausmachten und die Band erst zu „DER BAND“ machten. Leider ist

das eben das Prinzip von „Schule“: jeder wächst und entwickelt sich, und gleichzeitig wächst man als

Gruppe zusammen, immer mit dem sicheren Wissen im Hinterkopf, dass es nur eine Etappe ist, die

man gemeinsam zurücklegt. Euch allen von Herzen alles Gute und „fröhliches Weitersingen“ ;-) !!!

Kurz vor Ende des Schuljahres stelle ich abschließend fest, dass diese beiden Chöre es immer wieder

schaffen, mich in ihren Bann zu ziehen und davon zu überzeugen, dass es lohnt, sich für sie einzusetzen.

Ich bin froh über all diese lustigen, albernen, lauten, nervigen, zum Haare raufenden, dennoch hoffnungsvollen,

vielversprechenden, berührenden, überraschenden, schweißtreibenden, gefühlvollen,

bewegenden und musikalischen Momente mit Euch!

Claudia Müller


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„SCHÖN, DASS IHR DA SEID!“

Ihr, das sind mehr als 130 neue 5t-Klässler, die sich voll angespannter und freudiger Erwartung am

Mittwochnachmittag (29. Juni 2016) im PZ des Gymnasiums eingefunden haben, um sich und die

Schule kennen zu lernen.

Das Streicherprojekt und der Kleine Chor mit Frau Schiller und Frau Müller heißen sie musikalisch

willkommen, und in das Lied „Wir sind groß“ von Mark Forster können einige der Neuen sogar miteinstimmen,

da sie es an einem Projektnachmittag schon gemeinsam eingeübt hatten.

Mit der SV ging es in fünf Gruppen zu Kennlernspielen, Rallye und Schatzsuche durch das Schulgebäude,

das einigen natürlich immens groß erscheint, zu dem sie jedoch im Miteinander schnell Zugang

finden. Nach 90 Minuten finden sie sich wieder im PZ ein, ihre Quirligkeit ist geblieben, doch

die ganz große Sorge von einer zunächst sehr ungewiss scheinenden Zukunft ist gewichen. Nach den

Sommerferien werden sie sich auf das neue Schulleben freuen können.


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BESUCH BEIM UNTERSTUFENCHOR

Am 14.6.2016 besuchten etwa 20 Kinder der Friedensgrundschule zusammen mit Frau Sürig die

Chorprobe unseres Unterstufenchores. Unser „kleiner Chor“ – wie wir ihn immer nennen – wuchs mit

unseren Gästen zu einer großen und stimmgewaltigen Truppe heran.

Gemeinsam übten wir an unseren Songs „New York, Rio, Rosenheim“ und dem aktuellen EM-Song

„Wir sind groß“. Hierzu hatten unsere Sängerinnen und Sänger eine Choreografie für den Refrain

entworfen, die wir dann gemeinsam mit unseren jungen Gästen übten.

Die gemeinsame Probe hat wieder einmal gezeigt, wie viel Freude man miteinander am Singen haben

kann! Vielleicht sehen wir einige davon ja schon bald wieder, wenn sie zum Kennenlern-Nachmittag

der neuen Fünftklässler kommen...

Danke an die Leiterin des Grundschulchores, Frau Sürig, und natürlich an alle Kinder, die mitgemacht

haben!


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Klassen 5 und 6

„One Minute

Sculptures“, Q1


43

Klassen 7 bis 9

Skulptur und Malerei aus den

Jahrgangsstufen EF und Q1

Fotografische

Selbstinszenierung

Q2


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KULTURABEND

„Kontraste: Zwischen Leben und

Zerstörung“

Am 11. Mai 2016 stellten viele Schülerinnen und

Schüler aller Jahrgangsstufen ihre persönlichen Interpretationen

des Themas „Kontraste: Zwischen Leben

und Zerstörung“ im Rahmen eines Kulturabends vor.

Alle hatten sich zu diesem Thema, was täglich mit

jeder neuen Nachricht gesellschaftlich allgegenwärtiger

und immer spürbarer zu werden scheint, auseinandergesetzt

und entweder im Kursverband oder

individuell und zusätzlich zum Schulalltag Gedanken

gemacht. Auf ganz vielfältige und sehr kreative Weise

stellten die Schülerinnen und Schüler an diesem Abend

ihre Gedanken und Interpretationen vor. So entstand

eine abwechslungsreiche Mischung von, gefühlvollen

Chorliedern, lauten Band-Klängen, wortgewaltigen

Poetry-Slams, kontrastreichen Bildern, ausdrucksvollen

bildhauerischen Werken und anregenden Gedankenanstößen.

Nach dem einstündigen Bühnenprogramm

hatten unsere Besucher die Gelegenheit, die Ausstellungsstücke

näher zu betrachten, auf sich wirken zu

lassen und nebenbei bei einem Getränk miteinander

ins Gespräch zu kommen.

Kim Emmerich


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ORCHESTERKONZERT

Das Pädagogische Zentrum (PZ) des Baesweiler Gymnasiums war gut gefüllt. Kein Wunder bei der

Bandbreite und Qualität, die Schüler und Lehrer lieferten. Unter dem Thema „Cross Over – von

Queen bis Bach“ wurde ein mehr als abwechslungsreiches Programm präsentiert, mit einem Bogen

vom Barock bis in die Neuzeit.

Eingeleitet wurde der Abend von der Juniorband, bestehend aus Schülern der Unterstufe. Sie präsentierten

„Rolling in the Deep“ von Adele. Dabei konnte die Band unter Leitung von Lehrerin Christina

Schiller auf tatkräftige Unterstützung von Schulleiter Wilhelm Merschen und einigen ehemaligen

Mitgliedern zählen, die erst vor kurzem in das „große“ Sinfonieorchester hinübergewechselt sind.

Mit der bekannten Eröffnungssequenz aus der Star-Wars-Reihe wurde ein kraftvoller Einstieg in die

Darbietung des Sinfonieorchesters geschaffen. Merschen dirigierte das Stück stilsicher mit einem

blauen Leuchtschwert, was vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen wurde. Zu Gloria Gaynors

„I Will Survive“ bewies klatschend auch das Publikum Rhythmusgefühl.

Nach der Pause gab sich der Unterstufenchor unter der Leitung von Claudia Müller ein Stelldichein.

Mit vollem Körpereinsatz präsentierten die jungen Sänger den „Lieblingsmensch“ von Namika sowie

„Wild and Free“ von Lena.

Gen Ende sandte das große Sinfonieorchester mit Queens „Bohemian Rhapsody“ einen Geburtstagsgruß

an die britische Königin. Zum Stück „The Homeowner’s Guide to Making Music“ wurden nichts

ahnende Solisten an besondere Instrumente gebeten.

So spielte die stellvertretende Schulleiterin Birgit van den Berghen den Stabmixer. Der vergangenes

Jahr in den Ruhestand verabschiedete Orchestergründer Günter Mänz durfte den Handstaubsauger

bedienen. Der Slawische Tanz Nummer 8 von Antonín Dvoák bildete das fulminantes Finale.

(erschienen in den Aachener Nachrichten, 13.05.2016)


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UNSERE MOSAIK-SITZWÜRFEL

Im Oktober 2016 war es endlich soweit- unsere Mosaik-Sitzwürfel durften eingeweiht

werden! Viele Monate hatten verschiedene Klassen und Kurse der Jahrgangsstufen 7,

EF, Q1 und Q2 mit großer Begeisterung und viel Ausdauer gemeinsam an dem Projekt

gearbeitet. Zunächst galt es Fliesenbruch herzustellen, der anschließend gefeilt werden

musste. Da wir vom Wetter unabhängig arbeiten wollten, legten die Schülerinnen und

Schüler die einzelnen Mosaikquadrate auf Platten vor, so dass das Verlegen anschließend

deutlich leichter und schneller von der Hand ging. Als es endlich wärmer und

trockener wurde, konnten die Außenarbeiten beginnen. Trotz einem sehr verregneten

Sommer arbeiteten die Schülerinnen und Schüler unermüdlich an ihrem Mosaikprojekt

und Schülerinnen der Q1 opferten dafür sogar die ein oder andere Freistunde.

Ich fand es toll zu sehen, wie viel Begeisterung und Ausdauer meine Schülerinnen und

Schüler bei diesem sehr handwerklichen künstlerischen Projekt zeigten und bedanke mich

hiermit für das gemeinsame Projekt. Auch möchte ich mich im Namen unserer Schule

herzlich beim Lions Club der Stadt Baesweiler sowie dem Bauunternehmen Cranen und

der Firma Lemco Keramik für die großzügige finanzielle Unterstützung und die zahlreichen

Materialspenden bedanken, ohne die Projekte dieser Art nicht möglich wären.

Kim Emmerich


47


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FRÜHLINGSSINGEN DER KLASSEN 5

Die Sonne hatte es geahnt: Zum Tag des Frühlingssingens der 5er musste sie sich zeigen.

Ein sonniger Tag endete in einem bunten Reigen von musikalischen Beiträgen und einer spannenden

Geschichte aus dem Buch „Die Kurzhosengang“, das die Vorlesewettbewerbsieger der Klassen 6 vortrefflich

vorlasen: Dana Hannemann (6a), Jennifer Jochheim (6b), Leo Rosenbaum (6c) und Marie

Pelzer (6d).

Die musikalischen Beiträge der 5er lockten den Frühling in jeder Hinsicht mit „Everything at once“ (5a),

„Colors of the wind“ (5b), „Denk positiv“(5c) und „Shalalalala“ (5d); sie wurden unterstützt durch

einen tollen Beitrag des Streicherprojekts mit „Capt’n Jack’s Hornpipe“ und dem Lied „Wie schön du

bist“, das der Unterstufenchor wunderschön sang.

Alle Akteure gaben ihr Bestes und bereicherten das Frühlingserleben durch gekonnte Beiträge.

Ute Kesselheim


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GEOGRAPHIE-WETTBEWERB

- Welche Insel gehört nicht in die Aufzählung? Borkum, Bornholm,

Helgoland und Texel? Begründe!

- Wie heißt die Vegetationszone zwischen dem Tropischen Regenwald

und der Wüste?

- In welchem Land liegt der nördlichste Festlandspunkt Europas?

Finnland, Norwegen, Russland oder Schweden?

Diese und ähnliche geographische Fragen haben die

Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr beim Diercke

WISSEN Geographie-Wettbewerb lösen müssen. Der

Wettbewerb richtet sich an die Klassen 5 bis 10. Ihr

Geographiewissen getestet haben dieses Jahr wieder

einige Schülerinnen und Schüler unserer Schule. Die

teilnehmenden Klassen haben zunächst jeweils einen

Klassensieger ermittelt. In der zweiten Runde sind die

Sieger der Klassen 7 bis 10 gegeneinander angetreten.

Als Schulsieger hat sich Niklas Wassenhoven aus der

Klasse 9b, jetzt EF, durchsetzen können. Einen tollen

zweiten Platz hat Florian Wewers aus der Klasse 7c,

jetzt 8c, erreicht.

Für seine tollen Leistungen gab es für den Schulsieger

neben der Urkunde ein kleines geographisches Spiel.

A. Ring


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DELF DIPLOME UNSERER SCHÜLER UND SCHÜLERINNEN!

Auch im Jahre 2016 waren wieder alle Schüler und Schülerinnen unserer Schule, die die französische

Sprachprüfung ablegten, erfolgreich.

Auf allen Niveaus A1, A2, B1 und B2 gab es erfreulich hohe Punktzahlen.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ALLEN FREUNDEN DES FRANZÖSISCHEN!

Hier ihre Namen:

BAZAIRI AL-LAL, Nadin BERGSTEIN, Lars CANSIZ, Eda Nur

DAHMEN, Timo DENIZ, Muazzez DOHMS, Nina

GOLDBACH, Lina HEINSCH, Michelle KOSMALA,Tamara

HELLENBROICH, Mats MORSCHEL, Laura OFFERGELD, Felix

OPHOVEN, Corinna PRACHT, Rebecca RONNIGER,Vanessa

SCHAFFRATH , Martin SCHMIDT, Teresa SCHNEIDER, Fabian

SCHÖNGEN, Jan Luca STRASSER, Britta WINDE, Eric

BREMEN, Vera CRAMPEN, Anne GOSE, Steffen

HOLZKÄMPER, Finn KHEW, Yew-Alan KOHNKE, Mara

LEWANDOWSKI, Lisa Marie MORETTI PAREDES, Iuliano OFFERGELD, Jonas

PAULSSEN, Isabell PRACHT, Fabian RECIOUI, Zeynep

SCHLEICHER, Cynthia SCHNEIDERS, Lisa STRASSER, Lisa

WASSENHOVEN, Niklas

DIE AKTION DER FLÜCHTLINGSKISTE 5C (JETZTIGE 6C)

Die Klasse 5c hatte in Politik ein Referat über „Flüchtlinge“ gehört. Es ging um sehr arme Menschen,

die kein Essen, kein Dach über dem Kopf haben und vor Krieg geflohen sind. Wir hatten dann nachgedacht,

wie wir den Flüchtlingen eine Freude bereiten können. Da hatte ein Schüler der Klasse 5c,

Till Sieben, gesagt dass seine Mutter sehr viele Sachen an sich nimmt und sie dann an die Flüchtlinge,

die in Setterich untergebracht sind, weitergibt. Die Flüchtlinge brauchten zu dieser Zeit CD-Player

(zum Deutschlernen), Koffer, Reisetaschen und, sehr wichtig, haltbare Lebensmittel. Diese Dinge wurden

im Klassenraum der Klasse 5c gesammelt. Die meisten Kartons wurden voll. Aber nicht nur die

Klasse 5c hatte gesammelt, sondern auch die Klassen 5b und 6c, die von der Aktion gehört hatten,

haben kräftig mitgesammelt. Die gesammelten Sachen hatte Frau Sieben am 20. Mai 2016 abgeholt.

Der Kofferraum war danach so voll, dass nichts mehr reinpasste. Wir alle waren so glücklich, dass wir

so viel in wenigen Tagen gesammelt haben.

Text von Vivien Thang 5c

Anmerkung: Es handelt sich um das Café Willkommen des Pfarrheims Setterich.

Vielen Dank für die Unterstützung. E. Wintgens


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DIENSTAG, 28. JUNI 2016, 6. STUNDE FRANZÖSISCH – KLASSE 6!

Ja und? Ja, tatsächlich eine besondere Französischstunde, denn die Schüler und Schülerinnen der

6. Klassen hatten sich auf ihren Vorlesewettbewerb im Fach Französisch vorbereitet, um festzustellen,

welcher Schüler oder welche Schülerin nach einem Unterrichtsjahr Französisch am besten liest.

Zunächst hatten alle vier Klassen die beiden Klassenbesten ermittelt, so dass in dieser Stunde acht

Schüler und Schülerinnen zunächst einen vorbereiteten Text und anschließend einen für sie unbekannten

Text vorlasen.

Die Entscheidung machten sie nicht leicht, denn alle acht Schüler und Schülerinnen lasen sehr flüssig

und gut.

Als Siegerin wurde Dana Hannemann (6a) beglückwünscht, die beiden nächsten Plätze gingen an

Larissa Antpöhler und Tom Breuer (beide 6d).

Herzliche Glückwünsche!!


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POWERKURS ENGLISCH KLASSE 6 SEHR ERFOLGREICH

BEI DER CAMBRIDGE PRÜFUNG

Auch in diesem Jahr trafen sich wieder einmal wöchentlich Schüler/innen der Klassen 6, um sich

gezielt auf die „Flyers“-Prüfung der University of Cambridge vorzubereiten. Die Prüfung fand Anfang

Juni statt und umfasste die Bereiche Textverständnis, Hörverstehen und Sprechen. Die Prüfung wurde

von zwei Mitarbeitern des Englischen Instituts bei uns an der Schule durchgeführt und die Schüler

wurden von ihrer Lehrerin Frau Schmitz betreut.

Da alle Prüfungsteile an einem Tag abgelegt wurden, waren die Schüler/innen verständlicherweise

aufgeregt. Für besondere Spannung sorgte der „Speaking“-Teil, da die Schüler in Einzel-Interviews ca.

8-10 Minuten lang jeweils von einem „Native Speaker“ in verschiedenen Bereichen geprüft wurden.

Da die englischen Prüfer aber auch in diesem Jahr wieder sehr freundlich waren und durch ihren

britischen Humor die Situation auflockerten, verflog bei den meisten Schülern die Anspannung bereits

nach Betreten des Prüfungsraums.

Nach dem Prüfungstag folgten dann allerdings noch einige Wochen des Wartens auf die Ergebnisse,

da die Unterlagen nach Cambridge, GB, geschickt werden müssen und wieder zurück. Die Zeit des

Wartens lohnte sich allerdings: In diesem Jahr schnitten die Schüler/innen so erfolgreich ab wie nie

zuvor! Gleich mehrere Teilnehmer erreichten in allen drei Bereichen die Höchstzahl der Punkte und

alle anderen Teilnehmer erreichten ebenfalls tolle Ergebnisse.

Herzlichen Glückwunsch – well done all of you!

Beate Schmitz

Die erfolgreichen Absolventen der Flyers Prüfung (krankheitsbedingt leider nicht ganz vollständig)

Namen der erfolgreichen Cambridge “Flyers” Absolventen (in alphabetischer Reihenfolge):

Timucin Alpaslan, Nura Awad, Sevval Bayram, Tom Breuer, Corinna Finken, Erva Gündogdu, Emilia

Huwer, Jennifer Jochheim, Gül Rahime Keles, Annika Kind, Julia Larkamp, Lejla Macanovic, Hanna

Meyer-Volland, Greta Mohr, Lea Müller, Moritz Offergeld, Maja Pajunk, Daniel Popovic, Leo Rosenbaum,

Dilara Serter, Gabriel Straub


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KÄNGURU DER MATHEMATIK 2016

Der Känguru-Wettbewerb sorgte wieder für Aufregung aller Mathebegeisterten, egal aus welcher Stufe.

Am 17. März, dem dritten Donnerstag im März, nahmen 182 Schülerinnen und Schüler unserer

Schule am Wettbewerb teil. Unsere 5er waren wie jedes Jahr alle mit am Start, weiterhin war dieses

Mal die ganze Klasse 7c mit an Bord des Flugzeugs und auch aus dem Mathematik LK der Q1 waren

sieben Schüler bereit und motiviert, sich dem Mathematiktest zu stellen. In einem Multiple Choice-

Verfahren sind in der Jahrgangsstufe 5 und 6 jeweils 24 Aufgaben, ab der Jahrgangsstufe 7 immer

30 Aufgaben innerhalb von 75 Minuten zu bearbeiten. Er erfordert nicht nur gute Mathekenntnisse,

sondern auch Logik und Kombinatorik, um die Aufgaben ohne große Rechnungen lösen zu können.

Der Schwierigkeitsgrad nahm, meiner Meinung nach, mit jeder Aufgabe etwas zu, aber trotz allem

waren sie nicht unlösbar. In einer meiner Lieblingsaufgaben ging es darum herauszufinden, wer im

Finale eines Tischtennisturnieres stand. Die Aufgabe erforderte mehr Logik als gute Mathekenntnisse.

Diese halfen aber bei anderen Aufgaben sehr. Nach dem Lösen der Aufgaben ging es an das Vergleichen

mit den Freunden, die ebenfalls teilnahmen, um sicher zu sein, dass man einige Aufgaben

richtig gelöst hatte.

Muazzez Deniz,8d

Herzlichen Glückwunsch den diesjährigen Preisträgern unserer Schule!

Markus Kaever, Q1

Tobias Baumanns, 5b

Konrad Bialkowski, 5b

Luna Sacchetti, 5b

Elias Adams, 5a

Vielen Dank an die Fachschaft Mathematik und an die Kollegen für die Unterstützung vor, während

und nach dem Wettbewerb.

Ellen Wintgens


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SCHÜLER FÜR SCHÜLER

DIE SV-ARBEIT AN UNSERER SCHULE

Viele kennen sie bereits, einige noch nicht: Die SchülerInnenvertretung unseres Gymnasiums.

Wir sind 60 SchülerInnen der Klassen 7-Q2, die zusammen die ungefähr 920 SchülerInnen unserer

Schule vertreten. Dies tun wir in Zusammenarbeit mit unserem Verbindungslehrer und unserer Verbindungslehrerin

Herrn und Frau Haupts.

Wir veranstalten die alljährliche Karnevalsfete für die Klassen 5-7 und führen auch eine Nachhilfekartei,

mit deren Hilfe sich SchülerInnen, die Nachhilfe geben oder nehmen möchten, finden können.

Aber auch andere Aktionen sind bei uns im Programm:

So zum Beispiel die Valentinstagsaktion, die Schulfestvorbereitung und -betreuung oder das Erstellen

und Verbreiten des Evaluationsbogens. Dieser wurde von uns SchülerInnen für die Unterrichtsbewertung

der LehrerInnen entwickelt. Unser nächstes Ziel ist es, eine Variante diese Beurteilungsbogens für

die Sekundarstufe I verständlich zu gestalten.

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen kommen natürlich auch Projekte hinzu, die wir während des

Schuljahres und auch über einige Jahre hinweg durchführen, hier wären besonders die Kooperation

mit der SV der Realschule Setterich und der Stadt oder die Schulhofgestaltung zu erwähnen.


SCHÜLER FÜR SCHÜLER

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Darüber hinaus haben wir in in den letzten Jahren mit Ideen und Skizzen bei der Umgestaltung des

Schulhofes mitgewirkt. So erreichten wir im letzten Jahr, dass beim ersten Kontakt zwischen dem zuständigen

Architekt Herr Scheller, der Stadtvertretung und Schulleitung wir als SchülervertreterInnen

anwesend waren und die Meinung und Ideen der Schüler einbringen konnten.

Auch haben wir uns mit dem Thema G8/G9 beschäftigt und sind zu dem Schluss gekommen, dass

wir uns mehrheitlich gegen die G8 entscheiden. Als Konsequenz daraus verfassten wir einen Artikel,

in dem wir die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums fordern.

Unser nächstes langfristiges Ziel ist der Verkauf von Schul-T-Shirts, der auch dieses Schuljahr starten soll.

Bei Fragen oder Anregungen können SchülerInnen zu uns kommen, denn wir sehen uns auch als

Instanz und Mittler zwischen ihnen und der Schulleitung, insbesondere durch unseren diesjährigen

Schülersprecher Bastian Kind und seine Vertreterin Noemi Garcia Naranjo.

Abschließend können wir mit Stolz berichten, dass die Qualitätsanalyse unsere SV und den Evaluationsbogen

mit der Bestnote ++ ausgezeichnet hat.

Wir freuen uns

über Ideen und

Kritik von Euch!


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RWTH AACHEN: INNOVATION UND ENTREPRENEURSHIP

Zwei Wochen Berufsorientierungspraktikum im Gründerzentrum Aachen

Ich war gespannt, was mich in der Zeit vom 27.06.-08.07.2016 erwarten würde. Die Internetseite des

Lehrstuhls „Innovation und Entrepreneurship (WIN)“ hatte mich sehr neugierig gemacht. Unternehmertum

und Unternehmensentwicklung (Entrepreneurship), Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure

und Naturwissenschaftler, aber nicht nur in der Theorie, sondern auch praktisch im Gründerzentrum

Aachen, wie funktioniert das?

Wie ich dann an meinem ersten Tag erfuhr, ist das Gründerzentrum der RWTH Aachen dem Lehrstuhl

WIN unter der Leitung von Prof. Dr. Malte Brettel direkt angegliedert und liegt in Aachen-Laurensberg.

Der Lehrstuhl richtet sich mit seinen Vorlesungen und Veranstaltungen insbesondere an Studenten der

Ingenieur- und Naturwissenschaften, um ihnen auch die notwendigen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse

(z. B. unternehmerisches Denken und Handeln) zu vermitteln, die sie für das weitere Berufsleben

und einen eventuellen Weg in die Selbständigkeit benötigen.


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Mein Praktikum absolvierte ich dann am Gründerzentrum Aachen unter der Leitung von Herrn Dipl.-

Wirt.-Ing. Malte Hans. Außer ihm sind dort vor allem Doktoranden, aber auch einige Studenten als

Hilfskräfte beschäftigt, die mir während meines Praktikums hilfreich zur Seite standen.

Das Gründerzentrum der RWTH hat sich auf das Coaching von Startup-Unternehmen spezialisiert,

welche sich auf lange Sicht am Markt etablieren wollen. Dabei ist es egal, ob man noch Student ist,

sein Studium bereits abgeschlossen hat, oder einfach nur seine persönliche Business-Idee verwirklichen

will. Solange das Konzept des künftigen Unternehmens tragbar ist, ist alles möglich.

Motivierte Unternehmensgründer werden durch das Gründerzentrum und auch durch daran angeschlossene

Netzwerke der Industrie in allen Bereichen während des Aufbaus des Startups – insbesondere

bei der Ausarbeitung der Idee und des Business-Plans sowie der Betriebsgründung (z.B. Wahl

der Unternehmensform, Verträge, Steuern usw.) – tatkräftig unterstützt. Beispielsweise hilft einem der

individuelle Coach bei der Antragstellung für ein EXIST-Gründerstipendium.

Im Flur des Lehrstuhls kann man die zahlreichen Logos erfolgreich gecoachter Unternehmen bewundern,

die ich während meines Praktikums aktualisiert und weitergeführt habe. Dadurch erhielt ich

einen umfangreichen Überblick über die vielfältigen und innovativen Unternehmensgründungen, die

durch das Gründerzentrum Aachen ermöglicht wurden.

Außerdem recherchierte ich über verschiedene Unterstützungsprogramme zur Erstellung eines Businessplans,

der für Gründer bezüglich der Finanzierung unerlässlich ist, denn eine Unternehmensgründung

kann teuer sein und zukünftige Investoren (Banken oder Anteilseigner) möchten ihr Geld

möglichst gewinnbringend anlegen.

Besonders interessant waren auch die beiden Lehrstuhltage, die in regelmäßigen Abständen stattfinden.

Dann ist richtig viel los. Es werden Gastvorträge gehalten und Doktoranden stellen ihre Dissertationsthemen

vor. So habe ich unter anderem einen Vortrag über „Patent- und Markenrechte“, den

„Einfluss des Top-Management-Teams auf die Unternehmensorientierung“, oder aber auch zu „Kundenintegration

in verschiedenen Unternehmensbereichen und -stadien“ gehört. Natürlich versteht

man nicht alles, aber es ist nichtsdestotrotz sehr beeindruckend, wie vielfältig die gesamte Thematik

ist und wie alles in der Praxis zusammenspielt.

Insgesamt hat mir das Praktikum am Gründerzentrum der RWTH Aachen sehr viel Spaß gemacht, es

war sehr interessant und informativ und ich habe auch sehr nette Menschen kennengelernt.

Fabian Derichs, EF


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INDIVIDUALFÖRDERUNG AM GYMNASIUM BAESWEILER; STAND 29.2.2016

JEDER MENSCH IST EINZIGART IG. JEDER MENSCH LERNT EINZIGART IG.

WIE IST ES MÖGLICH, IN EINER SCHULE, DIE AUF ZENTRALE PRÜFUNGEN UND ABSCHLÜSSE

VORBEREITET, DIES ZU BERÜCKSICHTIGEN?

Wir streben danach, schulische Rahmenbedingungen zu schaffen, die es unseren Schülerinnen und

Schülern ermöglichen, ihr Potenzial auszuleben. Das kann nur ein Ideal sein. Darum wird sich die Individualförderung

am Gymnasium Baesweiler immer weiter entwickeln.

Es liegt in der Verantwortung eines jeden Einzelnen, sein Potenzial auszuleben. Wir wollen aber Rahmenbedingungen

schaffen, anhand derer die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Erfahrungen

machen können, so dass sie sich ihres Potenzials bewusst werden und lernen, Verantwortung für den

eigenen Werdegang zu übernehmen.

In Bezug auf die Schülerbiografien und bzgl. der Schullaufbahn des einzelnen Schülers wollen wir

Rahmenbedingungen schaffen, durch die wir es ermöglichen, „Übergänge zu gestalten“. Nach der

Erprobungsstufe, bei jeder Versetzung, am Ende der Mittelstufe, innerhalb der EF, in der Qualifikationsphase

und nach dem Abitur stehen persönliche Entscheidungen an: gehe ich im gymnasialen

Schulsystem weiter oder möchte aufgrund von Neigungen und Kompetenzen einen anderen Weg einschlagen?

Jeder dieser Wege soll gestaltet werden. Es gibt nicht den schulischen Königsweg. Vielmehr

ist es unser Wunsch, dass wir den Jugendlichen helfen, persönlich passende Schullaufbahnentscheidungen

zu treffen.

Für das Spektrum der Individualförderung bedeutet dies, dass es viele Bereiche betrifft.

UNSERE ANGEBOT E

Grundsätzlich ergeben sich (A) im Unterricht, durch die (A) Unterrichtsverteilung und (B) weitere Angebote

Möglichkeiten der Differenzierung bzw. Individualisierung.

Angebote, die über den Unterricht hinaus gehen, unterscheidet man herkömmlich in „Enrichment“

(Bereicherung) und „Support“ (Unterstützung). Beide Bereiche haben gleichermaßen ihre Berechtigung.

Zu (B) Das Gymnasium Baesweiler ist Teil der StädteRegion Aachen. Auch im Bereich der Individualförderung

sehen wir uns als Teil eines ständig wachsenden lokalen Netzwerkes. Das bedeutet, dass

nicht nur schuleigene Angebote der Begabtenförderung Teil der Schulkultur sind, sondern auch die

Nutzung regionaler Ressourcen (aber auch NRW- und deutschlandweit). Das Bestreben, die Begabtenförderung

mit Angeboten der StädteRegion zu verknüpfen, begründet sich auch pädagogisch.

Auf diese Weise lernen Kinder und Jugendliche, dass Lernen kein Selbstzweck ist, sondern erst in der

gelebten Lebenswelt seine Erfüllung findet. Der Mensch und sein Handeln sind sozial. Auch finden

diverse Kompetenzen erst in Anknüpfung an die weitere Bildung, Ausbildung und Berufswelt ihre

Funktionalität. Schule soll keine Parallelwelt sein, sondern muss Kinder und Jugendlichen immer wieder

motivieren, ihre Persönlichkeit und ihre Kompetenzen gesellschaftlich auszuprobieren.


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Zu (A) Schulische Angebote im Sinne von Unterrichtsangeboten, Didaktischer Konzeption des Fachunterrichts,

individueller Lernstandsdiagnose, Förderplanung, Persönlichkeitsbildung und Gesprächsangeboten

sind u.a.:

1. Fachunterricht

1.1. Kurse: GFU („Geteilter Fachunterricht“) in der Mittelstufe, Lernzeitangebote (Hausaufgaben

zeit mit Fachlehrerbetreuung, Vertiefungskurse in der EF und freiwillige Förderkurse

1.2. Fachdidaktik: Differenzierende Lehrwerke (Fordern und Fördern), Leseförderung (Antolin) und

Lesewettbewerb

1.3. Transparente Bewertungsschemata der Klassenarbeiten und Klausuren ergänzt durch Kommentare

(s.a. „Leistungsbewertung“ auf der Homepage des Gymnasiums)

2. Förderunterricht

2.1. Deutschförderunterricht in Jahrgangsstufe 5

2.2. Förderunterricht (E, F, M) in der Mittelstufe („Keiner soll sitzen bleiben“)

2.3. Freiwilliges Förderkursangebot in der EF

3. Konferenzen

3.1. Zeugniskonferenzen

3.2. Erprobungsstufenkonferenzen

4. Förderplan

4.1. Individueller Förderplan auf Grundlage des Halbjahrszeugnisses

4.2. Lern- und Förderempfehlung in Ergänzung zum Zeugnis

5. schulexterne / zentralisierte Diagnoseinstrumentarien

5.1. Lernstandserhebung (LSE)

5.2. Zentralklausuren

6. Berufsvorbereitung

6.1. Entwicklungsgespräche

6.2. Berufsportfolio

7.Persönlichkeitsbildung

7.1. Lionsquest

7.2. Aktionstage

8. Elternkooperation

8.1. Elternsprechtage

8.2. Wöchentliche Sprechstunden der Lehrer

9. Kooperation mit schulexternen Institutionen

9.1. Der Schulsozialarbeiter als Vertrauensperson der Kinder und Jugendlichen und evtl. Mittelsmann

zum Elternhaus und sozial-psychologischen Hilfeinstitutionen

WEIT ERFÜHRENDE ANGEBOT E:

Anhand des Diagramms wird veranschaulicht, welche zusätzlichen Veranstaltungen den Kindern und

Jugendlichen wann konstant angeboten werden. Allerdings gibt es immer wieder z.B. Exkursionen und

Projekte, die sich aus den jeweiligen Kursgeschehen ergeben, die somit nicht fix im Lehrplan stehen,

die aber doch systematisch ermöglicht werden.

Martin Blech


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„Weitere Angebote“ der Begabtenförderung am Gymnasium Baesweiler; Stand 29.2.2016

Schulinterne

Begabtenförderung:

Form der Förderung Jg. 5 Jg. 6 Jg. 7 Jg. 8 Jg. 9 EF Q 1 Q 2

Englisch Powerkurse CC-Flyers CC-KET

Französisch Powerkurs DELF DELF DELF DELF DELF

Sozialwissenschaften

Wettbewerb:

Dt. Gründerpreis

X X

„Besondere Lernleistung“ 5. Abiturfach X

Schulexterne Angebote der

Begabtenförderung

Aachener Modell II

Bundeswettbewerb

Fremdsprachen: F, E, L

Blockpowerkurs an

Uni und in Betrieben

Science College Overbach Blockpowerkurse

X X X X X

X X X X X

RWTH: CAMMP week Akademie

Start Stiftung Stipendium X X X

Junior Akademie NRW Akademie X X

DSA: Deutsche

Schülerakademie

Akademie X X

Klassenangebote

Känguru Wettbewerb X

go4IT – Roboterbau RWTH Workshop

Exploregio

120 Bildungsorte

in der Region

X

(Mädchen)

X X X X X X X X


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DER BLICK DER BERATUNGSLEHRER AUF DREI JAHRE OBERSTUFE

Einen wunderschönen guten Morgen zusammen!

Ach, guck mal. Da sind ja alle wieder. Sag mal, bekommen wir nicht noch von ein paar Leuten einen

Fehlstundenzettel? Egal, es gab jetzt ja gar keinen Fehlstundenzettel mehr für die Q 2. Deswegen

haben wir jetzt auch wieder Pausen ohne Fragen wie „Haben Sie vielleicht noch einen neuen Abwahlzettel?“

oder „Ich brauche dringend eine Beurlaubung für morgen mit dem Zusatz, ich weiß, dass dies

eigentlich eine Woche vorher passieren muss.“

Oder „Kann ich noch auf mündlich umwählen?“ meist mitten im Halbjahr, kurz vor der nächsten

Klausur. Dies legt den Verdacht nahe, dass die Klausurvorbereitung noch nicht so weit fortgeschritten

ist, wie notwendig wäre. War oft stressig, aber wir hatten auch viele schöne Momente mit Euch. Was

meinst du wird aus unserer Stufe? Welchen Weg werden unsere Lieben einschlagen? Wir hören uns

schon ein bisschen so an wie Stufenmamis. Ja, das ist ja laut unserem Chef auch unsere Aufgabe, so

hat er uns doch auf der ersten Elternversammlung vorgestellt, weißt du noch?

Das war uns damals noch nicht so klar, wir waren noch mit dem Erlernen von 3 Computerprogrammen

beschäftigt. Unsere dringendsten Fragen waren zu diesem Zeitpunkt eher: „Alle Schüler sind im

Programm, aber wo sind jetzt die Kurswahlen? Wie schaffen wir es, dass jeder seinen Kurs zu den Fächern

bekommt, die er auch gewählt hat und keiner gleichzeitig in Sport und Literatur ist?“ Und immer

wieder die Frage: „Wieso ist Italienisch schon wieder auf dem Stundenplan falsch?“ Irgendwie haben

wir es aber eigentlich immer noch hinbekommen. Zur Not musste Italienisch mal wieder handschriftlich

ergänzt werden. Was wird denn jetzt aus unserer Stufe? Hmm, hängt davon ab, welche Kriterien

man für Erfolg erfüllen muss. Was könnten Kriterien dafür sein? Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit,

Lernerfolg… puh, aber da gibt es viele. Konzentrieren wir uns erstmal auf die Zuverlässigkeit. In der

Organisation von Veranstaltungen waren die Teams ja sehr zuverlässig und organisiert. Wenn man

allerdings auf die pünktliche Rückgabe von Zetteln guckt, sieht es bei einigen eher finster aus. War

ja auch ganz nett, Ausschau haltend in den Pausen über die Wiese oder durchs PZ zu schlendern auf

der Pirsch nach immer den gleichen Schülern und ihren Zetteln. Wie sieht es denn mit der Selbstständigkeit

aus?

Da fällt mir doch direkt die Kursfahrt nach Berlin ein, der Ausflug in die Millionenstadt. Weißt du noch

abends am Potsdamer Platz? Ach ja, da war doch eine Schülergruppe ziemlich froh, ihre Lehrer zu

treffen. Wir haben uns schon gewundert über einen solchen ungewohnten Empfang, kommt eher

selten vor. Das U-Bahn-Netz in Berlin ist doch etwas komplexer als der Buslinienplan der 51. Wir haben

sie dann im Schlepptau sicher zum Hauptbahnhof begleitet. Auch das Stadtplanlesen bereitete

einigen Erdkunde-LK Schülern durchaus große Probleme. Aber bei 2/3 der Stufe kann man auf große

Selbstständigkeit schließen, da wir sie kaum im BT-Raum gesehen haben.

Lernerfolg zeigt sich doch schon mal in der großen Zahl von Schülern, die das Abitur gemacht haben.

Und davon sogar 34, die eine 1 vor dem Komma haben. Lernerfolg zeigt sich aber auch in der persönlichen

Entwicklung. Viele kannten wir noch aus Klasse 7, als wir beide in Baesweiler gestartet sind.

Die Lausbuben und –mädels haben sich zu verantwortungsbewussten jungen Erwachsenen entwickelt.

Also, wie ist denn jetzt unser Fazit?

„Et hätt jot jejange“ - Aber merkt euch auch für die Zukunft „von nix kütt nix.“ Macht das Beste daraus.

Wir wünschen Euch alles Gute für die Zukunft und hoffen auch später noch öfter von Euch zu hören!!

Sabine Reichardt & Anne Ring


62

GRUSSWORTE DES SCHULLEITERS UND EHRUNG BESONDERER LEISTUNGEN

Sehr verehrte Gäste, liebe Abiturientia 2016

Ihr habt es geschafft und wir sind stolz auf Euch!

Kompliment und meinen ganz herzlichen Glückwunsch!

Heute ist ein bedeutsamer Tag für uns

alle, voller Emotionen und mit allseits strahlenden

Mienen. Seid herzlich willkommen zu dieser,

Eurer Feier!

Tja, die Sache mit dem Abi-Motto war eine schwere

Geburt. Rückblickend muss ich sagen, dass ich

aus dem Verfahren zur Findung des Mottos viel

gelernt habe. Dazu muss man wissen, dass es

gute Tradition ist, dass die angehenden Abiturienten

ihr Abi-Motto mit der Schule, insbesondere

den BT-Lehrern und der Schulleitung abstimmen.

Das hat in diesem Jahr nicht optimal funktioniert.

Es hat dazu geführt, dass es innerhalb der Stufe

böse Worte gab, und ich als Schulleiter kam dabei

nicht gut weg. Wie dem auch sei – das Motto lautet

schließlich: Abinonymous – 8 Jahre durchgehackt.

Anonymous – das ist der Name einer Gruppe von

Aktivisten, die Missstände aufdecken und ihre Interessen

durchaus auch mit nicht legalen Mitteln,

insbesondere durch Hacken, durchsetzen. Ihr Ziel

ist es, ihre Gegner anonym zu „bestrafen“, das

Recht also selbst in die Hand zu nehmen.

Die „Maske des Protestes“, die sie bei ihren Aktionen

tragen, ist ihr Markenzeichen. Ihr habt als

Anonymous-Gruppe einen schönen Film gedreht,

in dem ich auch mitspielen durfte. Dieser Film bildete

den Rahmen für eure wirklich sehr gelungene

Bühnenshow mit charmanter Moderation und

perfekt funktionierender Technik.

Leider gab unter euch einige, die am Vorabend

des Abigags die Anonymität nutzten, um Dinge

anzustellen, die weniger schön waren. Es gab

Sachschäden und böse Beleidigungen von Kolleginnen

und Kollegen auf Luftballons, die durchaus

justiziabel waren. Ich weiß, dass das das Werk

einiger ganz weniger unter euch war. Ich weiß

auch, dass es deshalb Tränen und Wut unter denjenigen

unter euch gab, die genauso wenig wie

die Schule dafür auch nur ansatzweise Verständnis

aufbringen konnten. Leider hat nur eine von

euch den Mut gefunden, dazu zu stehen und sich

zu entschuldigen. Ich finde das sehr schade.

Anonymous – steht für Handeln aus der Anonymität

heraus, ohne persönlich Verantwortung

für sein Handeln übernehmen zu wollen.

Sicher gab es Situationen, die ihr als ungerecht

empfunden habt. Das werdet ihr auch in Zukunft

erleben. Aber als Mitglieder einer demokratischen

Gesellschaft habt ihr das Recht, offen für

Gerechtigkeit einzutreten. Ihr dürft und solltet aus

der anonymen Masse heraustreten, die Maske

abnehmen und euer Gesicht zeigen. Wenn euch

etwas nicht passt, sprecht es an, versucht Konflikte

durch Kommunikation zu lösen.

Gerade in der heutigen Situation braucht unsere

Gesellschaft Menschen, die sich engagieren, die

gegen Ungerechtigkeiten kämpfen, die für unsere

Werte eintreten und anonymer Stimmungsmache

entgegen wirken. Wichtig dabei ist, dass es

euch um Gerechtigkeit für alle gehen sollte und

nicht nur um euch selbst.


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Eines der Leitziele in unserer Erziehung ist: Selbstverwirklichung

in sozialer Verantwortung. Beides

hat seine besondere Bedeutung: Individuellen

Wünschen nachzuspüren, seine eigenen Begabungen

zu finden und zu nutzen, sich selbst beruflich

und privat zu verwirklichen, das eigene

Glück im Leben zu finden, wünschen wir euch

von Herzen. Selbstverwirklichung ohne Bezug auf

die Welt um uns herum jedoch, ohne Bezug zur

Familie, zu unseren Mitmenschen, zu unserer Gesellschaft,

ist gelebter Egoismus und kann unser

Gemeinwesen empfindlich aus dem Gleichgewicht

bringen. Soziale Verantwortung zu übernehmen

wird euch persönlich und unsere Gesellschaft

weiterbringen.

Alle, die Philosophie in der Oberstufe belegt

hatten, werden sich mit Emanuel Kants kategorischem

Imperativ auseinander gesetzt haben.

Er lautet: „Handle nur nach derjenigen Maxime,

durch die du zugleich wollen kannst, dass sie

ein allgemeines Gesetz werde.“ Didaktisch stark

reduziert auf rheinische Verhältnisse findet sich

Kant durchaus in dem Spruch wieder, der da lautet:

„Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg‘

auch keinem anderen zu“. Wenn alle Menschen

danach handeln würden, wäre die Welt eine andere,

eine bessere.

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, ich wünsche

euch einen unverstellten aufmerksamen

Blick, damit ihr eure eigenen Chancen und Möglichkeiten

erkennt und nutzt, aber auch eure soziale

Verantwortung nicht aus den Augen verliert.

Ich wünsche euch, dass ihr den für euch richtigen

Weg findet, dass ihr euch selbst verwirklichen

könnt und eure Träume wahr werden. Ich

wünsche euch den Mut, Missstände zu benennen

und sie zu bekämpfen. Engagiert euch für Gerechtigkeit

und steht öffentlich zu den Werten,

die uns allen wichtig sind. Ich bin sicher, dass ihr

durch Schule und Elternhaus genügend Rüstzeug

hierfür mitbekommen habt, dass ihr Hindernisse

überwinden könnt und die Welt euch offen steht.

Bei der Zeugnisvergabe sind einige von Euch

ausgezeichnet worden, die sich durch ganz besonders

gute Abiturnoten oder herausragende

Leistungen in einzelnen Fächern oder Arbeitsgemeinschaften

hervorgetan haben:

Die besten Abiturergebnisse erzielten Nicola Colonna,

Karoline Kowalik (Durchschnitt 1,0), Annika

Thill und Hendrik Eisbein (Durchschnitt 1,1).

Eine besondere Lernleistung erbrachten Dario

Mesquida und Michael Schneider. Sie komponierten

eine Sinfonie, in der das Hochfahren eines

Computers, die Arbeit mit ihm und das Herunterfahren

musikalisch umgesetzt wurde - ein

Beispiel für „Programmmusik“. Bei der Eröffnung

der Kunstausstellung im Mai führten sie einen

Satz der Sinfonie auf, wobei sie live Schlagzeug

bzw. Klavier spielten, und die fehlenden Instrumente

„vom Band“ kamen, also praktisch eine

Aufführung mit Halbplayback - eine besondere

Herausforderung, die sie bravourös meisterten.

In einem Kolloquium standen sie kurz darauf einer

Prüfungskommission Rede und Antwort - mit

herausragendem Erfolg.

Auch mit diesem Abiturjahrgang verlassen uns

mit Felix Claßen, Fabienne Lang, Luca Pestel,

David Porschen und Maria Wolters einige langjährig

aktive SchulsanitäterInnen, die stets besonderen

Einsatz für ihre Mitschüler zeigten.

Herzlichen Glückwunsch und Dank Euch allen!

Wilhelm Merschen, OStD, Schulleiter

Ich beglückwünsche euch zum bestandenen Abitur

und wünsche euch für euren weiteren Lebensweg

Glück, Gesundheit, Erfolg und Gottes Segen.


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126 Abiturienten erhielten ihre Zeugnisse:

2016 - DIE „NEUEN EHEMALIGEN“

Feyza Acar Alper Selim Akdogan Erhan Aydin

Nina Breuer Jan Brittner Sophie Bülles

Max Bürsgens Samir Catic Andreas Chrysomalis

Felix Claßen Nicola Colonna Peter Crampen

Lina Dammers Linda Rachel Foluke David

Bünyamin Demir Acelya Demirtas André Derichs

Julius Dickmann Steffen Diehl Dilara Doganci

Simon Alexander Droth Philipp Eckers Hendrik Eisbein

Vanessa Eka Celvi Chidera Enusiahu Mohamed Feddan

Martin Felkel Medin Ferhatbegovic Benita Flüggen

Joshua Frauenrath Kaan Gökgöz Louisa Marie Görtz

Felix Grothaus Alexander Gryglewski Beykan Gümüs

Lena Maria Hanek Timo Hauch Alina Hermann

Juliane Hilgers Dominik Höppener Nico Houben

Giulia Incani Hannah Jacobi Katja Jansen

Xinyi Jiang Mandy Jonen Norwin Heinrich Kappes

Ilkay Karaoglu Sarah Kather Raquel-Florentina Keller

Tristan Kleinkunen Philipp Kleuters Barbara Lisa Kockerols

Karoline Kowalik Nils Kummer Christina Küppers

Fabienne Lang Eva Charlotte Laukamp Ronja Leßner

Julia Linden Natalie Lohe Clemens Raphael Manstein

Robin Manti Giuseppe Marinotti Alina Marquardt

Jana May Domenik Maybaum Jan Hendrik Meier

Ina Menzerath

Dario Mesquida Nogueira Matthias Mimberg

Marc Mingers Lisa Mohr Philipp Moll

Hannah Müller Lara Nellißen Greta Opitz

Ouissam Oudra Karim Ounis Alp-Eren Özdemir

Karla Palmen Luca Pestel Anna Pfeifferling

Fabian Pfingsten Sven Pilz Kai Luca Pinkwart

David Porschen Jan Steffen Reinartz Alina Rübben

Laura Ruppelt Fatih Savli Nikolaus Schaefer

Patrick Schaffrath Tobias Schaffrath Marcel Schartmann

Stefan Schiffer Jasmine Schleicher Lara-Antonia Schmetzer


Marvin Schmitz Michael Schneider Lisa Caroline Schönen

Laura Katharina Schwan Peter Schwarz Jennifer Schwenk

Alina Sebastian Aylin Selale Lina Snudat

Dion Sommer Ina Spaetgens Mariebelle Stachowiak

Mathias Steins Jennifer Stettner Helena Straub

Robin Switalla Annika Thill Theresa Wagels

Tim Wolf Lara Wolff Christian Wollenweber

Kay Wolter Maria Wolters Nicole Wrobel

Milan Wybitul Enes Yürük Alina Zick

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ABILÄUM - 10 Jahre rABIkal

Juni 2006:

Wir haben es also geschafft! Das Abitur in den Händen und damit einen Erfolg verbucht, den die

meisten von uns als Meilenstein betrachteten. Was lagen doch für aufregende Wochen, Monate oder

gar Jahre hinter uns. Unsere Perspektive? Endlich raus aus der Schule und ankommen im richtigen

Leben. Jetzt sollten wir dann also erwachsen sein. Nie wäre uns in den Sinn gekommen, dass die

LehrerInnen, die die Schule als Elfenbeinturm sahen, unter Umständen recht gehabt haben könnten.

Wir feierten uns riefen unter dem Motto „rABIkal - Jetzt regiert das Chaos“ die Revolution aus.

August 2016:

Zehn Jahre ist es her, dass wir uns so erwachsen wie nie fühlten. Diese Jubiläum - oder in diesem

Falle Abiläum - sollte gefeiert werden. Den sozialen Netzwerken sei Dank konnte man problemlos

sämtliche MitschülerInnen rund um den Globus und quer durchs Land einladen. Die LehrerInnen, die

uns seinerzeit unterrichteten, hingegen, versuchten wir durch die traditionelle Briefpost zu kontaktieren

und mit persönlicher Einladung im Lehrerzimmer. Der Erfolg blieb leider gering. Einige KollegInnen

schienen die Briefe nicht erhalten zu haben und andere waren zeitlich eingebunden, sodass wir uns

letztlich über den Besuch von unseren Stufeneltern Frau Schaffer und Herrn Welpen sowie Herrn Jelic

freuen durften.

Ungefähr die Hälfte der Abiturienten kam zu unserem Nachtreffen im Cinetower Alsdorf. Ein Pläuschchen

hier und ein Schwätzchen dort und man hatte schnell raus, dass man immer noch so schnell ins

Gespräch kommen konnte wie in der letzten Reihe im Matheunterricht, obwohl man sich zehn Jahre

nicht gesehen hatte.

Vor zehn Jahren stellten wir uns vor, erwachsen an diesem Treffen teilzunehmen, doch erfreulicherweise

waren die üblichen Verdächtigen schon bei ihrer - verspäteten - Ankunft mit guter Laune und

Flaschenbier ausgestattet.

Im Laufe des Abends merkten wir, dass sich der gute Einfluss unserer Stufeneltern bezahlt gemacht zu

haben scheint und so ist eine gefühlte Überdurchschnittlichkeit an Geografieexperten und Sprachtalenten

aus unserer Stufe hervorgegangen, die sich ihre Leidenschaften zum Beruf machten.


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Erwachsen zu werden ist also noch das eventuell anzustrebende Ziel für unser zwanzigjähriges Abiläum.

Bis dahin hoffen wir, dass sich alle weiterhin erfolgreich durch die Dschungel fremder Städte

und Länder schlagen, dem heldenhaften Bekämpfen von Drachen hingeben und der Weitergabe der

geografischen und sprachlichen Talente widmen.

Unsere rABIkale Revolution von 2006 hatte also insofern Erfolg, dass wir trotz der Verbreitung und

Verstreuung unserer Stufe immer wieder gern nach Baesweiler (oder zumindest in die Nähe) zurückkehren,

um weitere Übernahmepläne zu schmieden.

Annika Franzke, geb. Jansen und Christian Hotz


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25-JÄHRIGES ABITUR-JUBILÄUM

AM 24.10.2015 FEIERTE DER ABITURJAHRGANG 90 SEIN 25-JÄHRIGES JUBILÄUM.

Der derzeitige Schulleiter Herr Merschen hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, eine Führung

durch das Gymnasium zu übernehmen, so dass sich bereits um 18.oo Uhr die ersten Ehemaligen in

der Schule einfanden.

Herr Merschen erläuterte nun die energetische Sanierung der Schule bis hin zum Passivgebäude in

kurzen Zügen, zeigte stolz die räumliche Schulerweiterung und stand natürlich für Fragen zur Verfügung.

Große Begeisterung rief auch die elektronische Vertretungstafel hervor, die zu unserer Zeit aus

einem Plan mit Steckkärtchen bestand, der jeden Morgen von Fr. Eilers, der damaligen stv. Direktorin

und guten Seele der Schule, neu bestückt wurde.

Nach diesem netten Auftakt, für den ich mich im Namen aller Jahrgangsschüler und –schülerinnen

nochmal bei Herrn Merschen bedanken möchte, der es in der allgemeinen Wiedersehensfreude nicht

immer leicht hatte, Gehör zu finden, begaben wir uns in die Burg Baesweiler.

Dort wurde dann mit mehr als 50 Ehemaligen ausgelassen erzählt, gelacht und gefeiert. Sehr schön

war auch, dass fünf Lehrer aus der damaligen Schulzeit den Weg zur Burg gefunden haben und die

Gespräche mit Anekdoten bereichern konnten. Im Dienst sind davon nur noch Frau Dahmen und Herr

Jansen.

Ganz schnell fühlte man sich in die Schulzeit zurückversetzt und spürte, dass diese wichtige Zeit uns

sehr verbunden hat. Die Freude am Wiedersehen war sehr groß und die Tatsache, dass aus Berlin,

Brandenburg, Bayern und Rheinland-Pfalz angereist wurde, spricht für sich.

Nur unser Freund aus Peking schaffte es wieder nicht pünktlich…vielleicht zum 30-jährigen!!!

Abschließend noch mal ein großes Dankeschön an das Orga-Team!

Silja Bücken


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30-JÄHRIGES ABITUR-JUBILÄUM

DIE ABITURIENTIA 1986 FEIERTE IHR WIEDERSEHEN

Nachdem wir es beim 25-jährigen erst nach 26 Jahren geschafft haben, uns zu treffen, waren wir

beim 30-jährigen Abitreffen wieder „just in time“. Am 23. April trafen wir uns bereits um 16.00

Uhr mit dem derzeitigen Schulleiter, Herrn Oberstudiendirektor Wilhelm Merschen, in unserer „alten“

Schule, um diese zu besichtigen. Äußerlich komplett saniert und auf Passivhaus-Neubaustandard zertifiziert,

mit tollen Fachräumen und Smartboards ausgestattet, präsentierte sie sich als attraktive und

moderne Lehranstalt. Doch spätestens in den Kunst- und Werkräumen waren wir wieder in unserer

alten Schule angekommen, fühlten uns in unsere Schulzeit zurückversetzt und hätten gleich mit dem

Bearbeiten von Speckstein und Holz beginnen können.

Nach der informativen, kurzweiligen, manchmal wehmütigen

und oft lustigen Führung, für die ich mich im

Namen aller Mitschülerinnen und Mitschüler noch einmal

bei Herrn Merschen bedanken möchte, trafen wir uns am

Abend im Cinetower in Alsdorf, um

miteinander unser Wiedersehen

zu feiern. Wir haben viel erzählt

und gelacht, alte Fotos geguckt,

in Erinnerungen geschwelgt, über

vertane Chancen und errichte Ziele

sinniert, uns gegenseitig begutachtet,

natürlich auch das eine

oder andere Bierchen getrunken

und nicht zuletzt mit alten Freunden

wunderbar gefeiert.

Besonders schön war, dass mit Frau Dahmen, Frau Eilers, Herrn Hager, Herrn Kullick,

Herrn Dr. Schröder und Herrn Welper auch 6 Lehrerinnen und Lehrer dabei waren.

Nach kurzer Nacht haben wir am nächsten Morgen gemeinsam den Gottesdienst in St. Petrus besucht,

um unserer drei verstorbenen Mitschüler, André Dietz, Götz Pluntke und Marion Kramer, geb.

Müller, sowie unserer verstorbenen Lehrerinnen und Lehrer zu gedenken.

Birgit Kremer-Hodok


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- UND DANN?

UND WAS MACHST DU EIGENTLICH NACH DEM ABI?

Diese Frage bekommt man als Oberstufenschüler öfters gestellt. Ob es nachmittags bei Oma, in einem

Gespräch mit einem Lehrer oder mit den Eltern ist, unsere Antworten beschränken sich eigentlich

auf studieren, eine Ausbildung machen oder ins Ausland gehen. Man sagt ja immer, dass Abiturienten

die Welt offen steht und man unzählige Möglichkeiten hat, aber über wie viele wissen wir Bescheid?

Zu wenig, hat sich unsere Schule gedacht, weshalb wir am Mittwoch, dem 20. Januar die Gelegenheit

hatten uns über zwei Alternativen nach dem Abitur zu informieren. Für einige hieß das zwei Stunden

mehr in der Schule, andere konnten unangenehmen Fächern aus dem Weg gehen. Zu Beginn der

sechsten Stunde versammelten wir uns im PZ und hörten Herrn Maas zu, welcher schon seit mehr als

10 Jahren unsere Schule in punkto Berufsorientierung betreut. Dieser wies noch einmal darauf hin,

dass freiwillige Leistungen sinnvoll sind um Wartezeiten bis zum Studienbeginn oder Ähnlichem zu

überbrücken - allerdings sollte die Überbrückung nicht unser Endziel sein, sondern ein Mittel sein,

um auf unser eigenes Ziel hinzuarbeiten. Nach weiteren angesprochenen Aspekten, wie zum Beispiel

Auslandsaufenthalten und Vorteilen bei der späteren Bewerbung, ging es zur ersten Vortragsrunde. In

jedem Vortrag berichteten Absolventen über ihre Erfahrungen und Eindrücke, beantworteten Fragen

und gingen auf unsere Anmerkungen ein.

Folgende Vorträge wurden angeboten:

• Work Camps (ijgd)

• Freiwilliges politisches Jahr (FPJ)

• Freiwilliges soziales Jahr (FSJ)

• Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ)

• Freiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz (DRK)

• Au Pair (AIFS)

• Freiwilliger Wehrdienst bei der Bundeswehr

• „Do It Yourself“ Workshop mit Frau Emmerich

Dank der großen Auswahl war es jedem möglich, sich nach seinen Interessen zu richten und etwas

Neues auszuprobieren. Von den „Klassikern“ wie dem FSJ, dem Au Pair oder dem Dienst bei der Bundeswehr

haben schon viele etwas gehört, weshalb diese Vorträge besonders gut besucht waren. Eher

ausgefallene Vorträge, wie das FÖJ fanden in kleinen, aber interessierten Runden statt, wodurch die

gestellten Fragen umfassend beantwortet werden konnten.

Uns war allen klar, dass diese Menschen an unsere Schule gekommen sind, um unser Interesse zu

wecken und (wenn man es ganz pauschal sagt) Werbung zu machen. Allerdings sagte uns jeder, dass

wir unsere Entscheidungen treffen sollten, weil wir es so wollen und nicht weil wir uns von jemandem

haben beeindrucken lassen, auch wenn wir wissen, dass es gar nicht das ist, was wir wirklich wollen.

In diesem Sinne verabschiedeten wir uns mit einem erweiterten Horizont und auch vielleicht mit ein

paar neuen Antworten auf die Frage „Was machst du nach dem Abi?“.

Dies ist der zweite Baustein im Rahmen unserer Berufsorientierung für die Oberstufe ist, die bereits in

der EF einsetzt.

Viktoria Labus


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HERAUSGEBER:

Verein der Freunde, Förderer und Ehemaligen des Gymnasiums der Stadt Baesweiler e.V.

ANSCHRIFT:

Otto-Hahn-Straße 16-18, 52499 Baesweiler, Tel. 02401/2151

REDAKTION:

Stephanie Appelt-Mandelartz, Wilhelm Merschen

LAYOUT:

Stephanie Appelt-Mandelartz, Wichard Johannsen

FOTOS:

Kim Emmerich und Wichard Johannsen sowie viele engagierte SchülerInnen,

KollegInnen und Ehemalige

KONTAKT:

wirueberunsbaesweiler@gmail.com

HOMEPAGE:

www.gymnasium-baesweiler.de

KONTOVERBINDUNG:

Kontoinhaber: Förderverein Gymnasium Baesweiler

IBAN: DE21 3905 0000 1070 1647 34

BIC: AACSDE33

WIR BEDANKEN UNS BEI DER SPARKASSE AACHEN, DIE ZAHLREICHEN

AKTIONEN UND PROJEKTEN UNSERER SCHULE IMMER WIEDER FINANZIELLE

UNTERSTÜTZUNG ZUKOMMEN LÄSST.


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