Moosburg aktuell Dezember 2016

oevpmoosburg

An einen Haushalt | P.b.b. | Ausgabe 1/2016

Verlagspostamt 9062 Moosburg | Zugestellt durch post.at

moosburgaktuell

DIE INFORMATION FÜR DIE MOOSBURGER BEVÖLKERUNG

Die Krippe als Symbol für Weihnachten

Ein Geschenk vom Bürgermeister für den Kindergarten. Die Kinder und

Pädagoginnen freuen sich mit Krippenbauer Rupert Treffner.

Herbert Gaggl und die ÖVP Moosburg

wünschen allen Moosburgerinnen und Moosburgern

ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr!

www.oevp-moosburg.at


2 moosburgaktuell | Inhalt

Impressum:

Verleger, Herausgeber und Medieninhaber

ÖVP-Gemeindeparteileitung 9062

Moosburg.

Für den Inhalt verantwortlich:

■ LAbg. Bgm. Herbert Gaggl

Redaktion:

■ Bgm. Herbert Gaggl

■ Gemeinderat Heinz Brunner

■ Christian Tschuk

Beiträge

Die mit dem Namen des Verfassers

gekennzeichneten Artikel stellen nicht

unbedingt die Meinung des Herausgebers

dar.

Das neue Moosburg aktuell ist ein Medium

zur Information aller Moosburger Gemeindebürger

über aktuelle und interessante

Ereignisse auf wirtschaftlicher, politischer

gesellschaftlicher und sportlicher

Ebene hauptsächlich aus dem Bereich der

Gemeinde, gemäß den Grundsätzen der

österreichischen Volkspartei.

ÖVP Moosburg ist auf Facebook

Inhalt

Titelstory

3 Bürgermeister

5 Vizebürgermeister

6 Was wäre Moosburg ohne Ehrenamt

7 Zukunft des Ehrenamtes

8 Netzwerke für Menschen

Mobilität

9 Pilotprojekt MoMak

Bildung

10 Volksschule Tigring Ort der Begegnung

11 Lernen mit allen Sinnen

Vereine

12 Senioren, Pensionisten

13 Trachtengruppe Tigring, Sängerrunde

Gallin

14 Gemischter Chor Moosburg

Sport

15 Alt Herren Fußball

17 AC Moosburg

Gesundheit

21 demenz-freundliche Gemeinde

22 Bericht einer jungen Mutter

Kultur

16 ART Summertime

23 MGV Bärndorf

Wirtschaft

27 Gasthaus Schiller, Tigringer Hof

28 Tourismus Moosburg, Jubiläum Fa. Pickl

Gemeindenachrichten

32 Schlossgeist

33 Aus dem Gemeinderat

39 Erfolge 2016

Team Herbert Gaggl

34 Wandertag

35 Bürgermeisterausflug

36 Moosburg macht munter

44 Aus dem Landtag

47 Unterwegs im Land


3

Der Bürgermeister

Wenn einer etwas

mehr tut als er muss …

n

„Der eine wartet bis die Zeit

sich wandelt, der andere

packt sie an und handelt.“

n

Wenn einer mehr tut als er muss,

dann passiert etwas Großes auf

dieser Welt, das hat der unvergessliche

Gründer der SOS Kinderdörfer

Hermann Gmeiner gesagt und es

ist wahrlich so. Was passiert, wenn

viele mehr tun als sie müssen? Dann

passiert noch mehr.

Wir nennen es Ehrenamt, Freiwilligenarbeit

oder einfach Hilfe, dort, wo Hilfe

gebraucht wird, ohne zu fragen, was be -

komme ich dafür. Deshalb müssen wir

auch dankbar sein. Dankbar, dass es Menschen

gibt, die wirklich mehr tun als sie

müssen. Wie jeden freiwilligen Helfer zum

Beispiel bei der Feuerwehr, den Rettungsdiensten,

den Kulturvereinen, den Sportvereinen

und vielen mehr. Diese Helfer

machen es eigentlich erst möglich, dass

die Gesellschaft in dieser Form, wie wir sie

haben, funktioniert. Die Leistungen, die

von diesen Menschen erbracht werden,

sind im Grunde genommen, wenn sie bezahlt

werden müssen, nicht finanzierbar.

Als Bürgermeister unserer Marktgemeinde

Moosburg bin ich unglaublich dankbar

und schätze die Arbeit der Ehrenamtlichen

und Freiwilligen sehr, die nämlich das

Salz in der Suppe unserer Gemeinschaft in

Moosburg sind.

Was täten wir denn ohne diese unbezahlbaren

Leistungen im Bereich der Sicherheit,

der Kultur, des Sports, des Sozialen

und vielem mehr. Diese Menschen müssen

unterstützt werden. Sie müssen gefördert

und anerkannt werden. Vor allem darf

ihre Arbeit nicht behindert werden durch

unsinnige Gesetze, durch offene Haftungsfragen,

übergeordnete Demokratie

und vieles mehr.

Deshalb setze ich mich auch massiv als

Landtagsabgeordneter für die Änderung

der Gesetze ein, wie zum Beispiel das Veranstaltungsgesetz,

das derzeit gerade

verhandelt wird und wesentliche Erleichterung

für die Veranstalter bringen muss.

Der Einsatz für die Änderung der Registrierkassen

für Verein und Wirte hat sich

gelohnt und wurde vom Finanzminister

geändert. Ich werde mich auch in Zukunft

massiv dafür einsetzen, dass sinnlose Gesetze

und Verordnungen beseitigt werden

und so den ehrenamtlichen ermöglicht

wird, das Ehrenamt auch auszuüben.

Die Freiwilligen müssen unterstützt werden,

mehr Eigenverantwortung zulassen

und Hilfe, wo Hilfe gebraucht wird, auch

ermöglichen.

Ich danke allen, die in Moosburg dazu

beitragen, dass unsere Gesellschaft so gut

funktioniert und versichere Ihnen, alles

zu tun, um die Freiwilligenarbeit auch in

Zukunft für die Moosburger Gesellschaft

zur sichern. Tun wir gemeinsam mehr, als

wir müssen, damit unsere Gemeinde auch

weiterhin so lebenswert bleibt, wie sie ist.

Ich wünsche allen GemeindebürgerInnen

ein gesgentes Weihnachtsfest und alles

Gute für 2017!

Herzlichst,

Euer Herbert Gaggl

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


4 moosburgaktuell | Titelstory


Es gibt viele gute Gründe,

ehrenamtlich tätig zu sein

Titelstory 5

Bürgerliches Engagement –

warum ist das für mich WICHTIG

Einer der wichtigsten Gründe für ehrenamtliche

Tätigkeit ist für mich, das

Bedürfnis zur gesellschaftlichen Mitgestaltung,

das Bewusstsein, wenigstens

oder gerade im Kleinen etwas bewirken zu

können.

WO sind die ehrenamtlich Engagierten in

Moosburg anzutreffen? Bei

■ Sport und Bewegung

■ Rettungsdienste

■ Feuerwehren

■ Landjugend

■ Vereine

■ Besuchsdienst

■ Altenpflege

■ Politik

■ e5-Team

■ Nachbarschaftshilfe und viele mehr.

Warum Ehrenamt!!

Ich kann etwas zu einer Sache beitragen,

die mir wichtig ist.

■ Soziale Verantwortung

durch das Ehrenamt lerne ich viel und

kann praktische Erfahrungen sammeln

■ Selbsterfahrung

ich habe die Möglichkeit, neue soziale

Kontakte zu knüpfen

■ Soziale Bindung

ich habe die Möglichkeit, zur Aneignung

karrierebezogener Fertigkeiten

und Arbeitskontakte zu knüpfen

■ Karriere

ich habe die Möglichkeit, politische

Veränderungen herbeizuführen

▲ 1. Vzbgm. Hermine Kogler

Team H.G. – ÖVP Moosburg

■ Erfolg

ich trage dazu bei, unseren Ort freundlicher

zu machen

Es gibt so viele sinnvolle Aufgaben, die

Freude und Zufriedenheit schaffen.

Bürgerliches Engagement wird zukünftig

wichtiger denn je.

Machen Sie mit!

Ihre Hermine Kogler

n

Ohne Freiwillige geht gar nichts

„In Österreich würde nichts mehr

funktionieren, keinen einzigen Tag,

wenn alle Menschen, die in Österreich

freiwillig tätig sind, nicht

mehr mit ihrer Arbeitsleistung, ihrem

Einsatz und ihrer Begeisterung

zur Verfügung stehen“, so in einem

Ö1-Interview formuliert vom Stv.

Generalsekretär des Roten Kreuzes

Werner Kerschbaum.

■ In meiner Funktion als 2. Vizebürgermeister

und als Privatperson bin ich derselben

Ansicht und zeige meinen vollsten

Respekt und Anerkennung für den Einsatz

und das Engagement der Österreicherinnen

und Österreicher.

In Moosburg sind die Initiativen und der

Einsatz im kulturellen, sozialen sowie im

Sicherheitsbereich, damit meine ich unter

anderem unsere fünf freiwilligen Feuerwehren,

sehr zu schätzen.

Es ist nicht selbstverständlich, dass sich

so viele Privatpersonen in Vereinen und

Organisationen mit ihren Fähigkeiten

einbringen und diese unentgeltlich in den

Dienst der guten Sache stellen.

Die Toleranz und das Verständnis aller

Familienmitglieder müssen bei ehrenamtlich

tätigen Personen in einem hohen

Ausmaß vorhanden sein. Und es ist nicht

selbstverständlich, wenn sehr viel eigene

Familienzeit fremdinvestiert wird.

Jüngste Katastrophen, wie jene in Afritz,

zeigen wie notwendig rasche, ehrenamtliche

Hilfeleistung ist.

Als Kommunalpolitiker ist es mir ein

großes Anliegen, die Leistungen der

Ehrenamtlichen in den Vereinen und

Organisationen ständig in das Bewusstsein

▲ 2. Vzbgm.

Eckart Schwarfurtner

Team H.G. – ÖVP Moosburg

der Öffentlichkeit zu rücken und soweit

ich kann, zu unterstützen.

Herzlich bedanke ich mich bei allen, die

mit ihrem persönlichen Einsatz so viel für

unser soziales Miteinander investieren.

Ich wünsche allen Moosburgerinnen und

Moosburger ein ruhiges und besinnliches

Weihnachtsfest im Kreise ihrer Familien

sowie alles Gute für das Jahr 2017!

Herzlichst, Ihr

Eckart Schwarzfurtner

n

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


6 moosburgaktuell | Titelstory

Was wäre unsere Marktgemeinde

ohne das „EHRENAMT“

Wie „arm“ wäre die Gesellschaft in unserer Marktgemeinde ohne „das Ehrenamt“.

■ Ehrenamtliche Mitarbeiter suchen

dort oft den Kontakt zu anderen Menschen,

auch weil sie sich weiter qualifizieren

möchten oder weil es ihnen einfach

Spaß macht. Dort können diese auch ihre

Interessen und Gestaltungsideen ausleben.

Gäbe jeder dieser Personen sein Engagement

auf, reduzierte sich unkomplizierte

Hilfe, zwischenmenschliche Wärme und

unzählige Freizeitangebote wohl auf ein

Minimum.

Auf die ehrenamtliche Arbeit kann das

Gemeinwesen daher nicht verzichten.

Diese Freiwilligen leisten rasche und

unkomplizierte Hilfe und diese wäre auch

unbezahlbar!

Alle freiwilligen Helfer in unseren verschiedensten

Vereinen sind dabei unsere

besten Vorbilder:

Feuerwehr

Ohne diese fast wichtigsten freiwilligen

Helfer in allen Ortsteilen unserer Gemeinde

hätten wir keine rasche Hilfestellung

– wie z. B.

■ bei Verkehrsunfällen, Katastropheneinsätze

bei Unwettern, Brandeinsätzen

bei Haus- und Wirtschaftsgebäuden,

Wald- und Wiesenbränden

Kunst- und Kulturvereine

Ohne freiwilliges Engagement der Mitglieder

hätten wir

■ kein Blasorchester,

■ keine Singgruppen,

■ keine gemischten Chöre,

■ keine Männergesangsvereine,

■ keine Theatervereine,

■ keine Perchtengruppen,

■ keine Freunde des karolingischen

Moosburgs.

Soziale Vereinigungen

Ohne freiwilliges Engagement der

Mitglieder – hätten wir kein Team zur

Betreuung unserer Gemeindebürger für

die Fahrten zur „Tafel Rotes Kreuz“ für

die Ausgabe von kostenlosen Lebensmitteln,

keine Betreuung und Begleitung der

Hospizbewegung in unseren beiden

Altersheimen, keine Freiwilligentätigkeit

im Elternverein und in der Kirchengemeinde

des Pfarrgemeinderats, keine

Wohltätigkeitsbazare und Adventveranstaltungen

für karitative Zwecke der

Frauenbewegung.

▲ Gemeinderätin Sonja Weiss

Team H.G. – ÖVP Moosburg

Hobbyvereine wie Eisschützen, Sparvereine,

Pensionisten- und Seniorenvereine,

Kameradschaftsbund, Feitelverein,

Jagdgesellschaften, Schachclub und dgl.

dienen in unserer Gemeinde auch der

Geselligkeit.

Sportliche Aktivitäten

Die freiwillige Mitarbeit in unseren kleineren

Vereinen wie Fußball, Radfahren,

Schwimmen, Nordic Walking fördert den

Spaß am Leben und auch unsere Volksgesundheit.

Sonja Weiss

n

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Titelstory 7

Zukunft des Ehrenamtes und

der Kärntner Vereine sichern!

Wertschätzung zeigt sich durch beste Rahmenbedingungen.

■ Das Vereinsleben hat in Kärnten eine

lange Tradition. Über 100.000 Vereinsmitglieder

sind in Kärnten eine unverzichtbare

Stütze im gesellschaftlichen Leben.

Die Mitgliederzahlen sind ein klares

Zeichen für die ungebrochen hohe Akzeptanz.

Kärntens Vereine machen Brauchtum

und Tradition erlebbar, sie sind Impulsgeber

für die lokale Wirtschaft und prägen

die regionale Vielfalt. Ob Kulturvereine,

Sportvereine, die freiwilligen Feuerwehren

oder Musikvereine: Sie alle tragen zum

gesellschaftlichen Zusammenhalt bei.

Besonders im Tourismus- und Veranstaltungsland

Kärnten wäre vieles ohne

ehrenamtliches Engagement nicht realisier-

und finanzierbar. Rund 20.000 Feste

werden jährlich von den Vereinen für die

Einheimischen und die Gäste organisiert.

Dennoch wird das aktive Vereinsleben

zunehmend durch die Gesetzeswut mit

praxisfernen Auflagen und unnötigen

finanziellen Belastungen gefährdet.

„Das Ehrenamt und die Vereine werden

bei der aktiven Vereinsarbeit geradezu

kriminalisiert. Anzeigen und finanzielle

Risiken nehmen immer mehr zu und

gleichzeitig nimmt damit die Bereitschaft

für das Ehrenamt ab. Das gehört

geändert! Die Politik darf nicht Teil des

Problems, sondern muss Teil der Lösung

sein und die besten Rahmenbedingungen

für die Kärntner Vereine schaffen“, so der

Sicherheitssprecher der Kärntner Volkspartei

und Bürgermeister Herbert Gaggl.

Die Kärntner Volkspartei kämpft für die

Vereine mittels Initiativen, wie einer Resolution

sowie Anträgen im Kärntner Landtag,

um Reformen beim Bund zu erwirken.

Besonders die gesetzlichen Bestimmungen

bei der Besteuerung von Vereinen bilden

eine große Hürde bei der Umsetzung von

Veranstaltungen. „Diese Auflagen sind

unerträglich, sie schaden den Vereinen,

den Wirten und den Gemeinden. Daher ist

eine Definition von Standards vom Bund

gefordert. Das Ehrenamt ist ein Akt der

Gesellschaftsgestaltung und kein Akt der

Barmherzigkeit. Bürokratie wirkt hier wie

ein Brandbeschleuniger für das Aussterben

der Vereine und verursacht gesellschaftlichen

sowie wirtschaftlichen Schaden.

Absagen von Festen und Veranstaltungen

und das gegeneinander Ausspielen von

Vereinen und Wirten sind das Resultat

praxisuntauglicher Bestimmungen“, so

Bgm. Herbert Gaggl.

Die Wertschätzung gegenüber allen ehrenamtlich

Tätigen muss sich auch in den

Rahmenbedingungen ausdrücken. Dazu

gehört Rechtssicherheit für alle, einfache

Abwicklungen, die die Menschen schützen

und unterstützen und nicht bestrafen.

Mit der Novellierung des Vereinsgesetzes

sollen klare Regelungen und Lösungen

geschaffen werden, die die Vereine stärken.

Der Einsatz der Kärntner Volkspartei

hat bereits zu ersten Erfolgen geführt,

insbesondere bei der Versicherungspflicht

und bei der Registrierkassenregelung für

Vereine:

Neu ist beispielsweise, dass die Dauer

eines „Kleinen Vereinsfestes“ von den

bisherigen 48 Stunden auf 72 Stunden

pro Jahr ausgeweitet wird, ohne dass eine

Registrierkassenpflicht besteht. Voraussetzung

ist, dass die jährliche Umsatzgrenze

von 30.000 Euro nicht überschritten wird.

Das ist ein Riesenerfolg, der auch die Zusammenarbeit

zwischen Wirten und Vereinen

wieder möglich macht. „Gleichzeitig

schaffen wir damit auch Rechtssicherheit,

Erleichterungen und Steuerbegünstigung

für gemeinnützige Vereine. Die freiwillige

und unentgeltliche Mitarbeit von Vereinsmitgliedern

ist bei Festen künftig von der

Lohnsteuer und der Sozialversicherung

befreit. Vereinsfremde Personen mit einem

begründeten Naheverhältnis können

außerdem wieder bei einem Fest mithelfen,

ohne dass der Verein Beiträge zahlen

muss. Ein gemeinsames, unbeschwertes

Anpacken ist wieder möglich“, so LAbg.

Herbert Gaggl.

Auch wenn bereits einige der vorliegenden

Lösungsansätze zur Rettung des Ehrenamtes

beitragen, gilt es weiterhin alle

Kräfte für die Vereine zu bündeln, um

die Zukunft des Ehrenamtes zu sichern.

Nur vereinsfreundliche Regelungen fördern

die zivilgesellschaftlichen Kräfte,

die die Lebensadern Kärntens Gemeinden

sind und das Land braucht.

Die Kärntner Volkspartei wird auch weiterhin

für die Kärntner Vereine und das

Ehrenamt kämpfen!

Vereine in Kärnten

■ 1.600 Vereine in Kärnten mit rund

100.000 Vereinsmitgliedern

■ 20.000 Feste werden jährlich von

Kärntens Vereinen realisiert

■ 700 Millionen Stunden werden

österreichweit durch Ehrenamtliche

geleistet

■ 600.000 Vollzeitangestellte und ein

Aufwand von rund 16 Milliarden

Euro werden durch ehrenamtlich

Engagierte geleistet

■ Rund 46 Prozent der Bevölkerung

engagieren sich in Österreich ehrenamtlich

■ Bei den 15- bis 29-Jährigen sind es

mit 43 Prozent kaum weniger

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


8 moosburgaktuell | Titelstory

▲ Mag a . Ricarda Motschilnig

n

Netzwerk für Menschen

■ Christian steht mit seinen 27 Jahren

mitten im Leben, hat den Ironman zum

dritten Mal bewältigt und ist dabei sein

drittes Studium mit einem Auslandssemes

ter abzuschließen. Das war vor vier

Jahren. An einem Tag wie jeder andere

auch passiert es: Ein Sturz über die Stiege

last seine Lebensträume wie Seifenblasen

platzen.

Die Diagnose hat unserer Familie den

Boden unter den Füßen weggerissen:

Schädel-Hirn-Trauma mit der Folge von

schweren körperlichen und geistigen

Beeinträchtigungen. Zu Beginn konnte

mein Bruder seinen Körper nicht mehr

kontrollieren und musste wieder atmen,

essen und sprechen lernen. Wir als Familie

mussten lernen und akzeptieren, dass er

nie wieder derselbe sein wird.

Plötzlich ist alles anders

Die schwierigste Zeit begann nach der

ersten Rehabilitation und der Frage nach

seinem neuen Wohnort. Auf der Suche

nach einer geeigneten Betreuung sind

wir verzweifelt. Das Einzige, was wir

bekommen haben, war eine Liste mit

Pflegeheimen für SeniorInnen. Er war

damals 27! Wir konnten es nicht fassen.

Es gibt in Kärnten keine Einrichtung,

wo Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen

leben und therapiert werden

können. Jede Information muss mühevoll

zusammengetragen werden, denn es gibt

keine Anlaufstellen. Und das obwohl es in

Österreich 180.000 und in Kärnten 12.200

Betroffene gibt. Bis zu 30 Prozent der

Betroffenen tragen schwere Beeinträchtigungen

davon. Aber auch für die leichter

▲ (V.l.n.r.): Mag. Ricarda Motschilnig, ÖVP-Behindertensprecher NRAbg. Dr. Franz Joseph Huainigg mit

Assistentin, LAbg. Bgm. Herbert Gaggl und Heinz Motschilnig.

Betroffenen ist ein Leben in weitestgehender

Unabhängigkeit nicht möglich.

Zusammen ist es leichter!

Diese Erfahrungen haben uns motiviert,

den Verein „HIRNverletzt vernetzt” zu

initiieren. Wir sehen uns als Netzwerk für

Betroffene und Angehörige mit gleichem

oder ähnlichem Schicksal und wollen uns

gegenseitig unterstützen und zeigen,

dass wir nicht die Einzigen sind. Denn

auch das Umfeld bricht nach solch einem

Schicksalsschlag weg: Freunde, Partner,

etc. wenden sich ab. Auch für die Angehörigen

gibt es kaum Unterstützung in

jeglicher Hinsicht. Und das Schlimmste ist

das Gefühl, mit all dem alleine zu sein.

Die Vereinsmitglieder, darunter auch

Fachexperten, helfen bei Fragen, beraten,

geben Ratschläge und Informationen

sowie Kontakte weiter.

Wir treffen uns jeden zweiten Monat an

einem anderen Ort in Kärnten zu einem

Workshop und Vernetzungstreffen. Aber

wir sehen uns auch als Interessensvertretung

gegenüber politischen und strukturellen

EntscheidungsträgerInnen.

Unser großes Ziel ist die Schaffung einer

Einrichtung, in der die Betroffenen adäquat

betreut werden.

Und dieses werden wir auch erreichen

– unter anderem durch Netzwerke wie

„HIRNverletzt“. Denn: Zusammen ist es

leichter!

Weitere Informationen unter:

HIRNverletzt vernetzt - Netzwerk für

Menschen mit erworbenen Hirnschäden

› www.hirnverletzt.at

› office@hirnverletzt.at

› Tel.: +43/660/723 79 95


Titelstory 9

Rechnungsprüfung bei Vereinen

Nach dem österreichischen Vereinsgesetz

versteht man unter einem Verein

einen freiwilligen und auf Dauer angelegten

Zusammenschluss von mindestens

zwei Personen zur Verfolgung eines

bestimmten, gemeinsamen, ideellen

Zwecks, welcher auf der Grundlage von

Statuten organisiert ist. Nicht alle Vereine

sind steuerlich begünstigt. Steuerliche

Begünstigungen können unter bestimmten

Voraussetzungen nur jene Vereine

haben, die gemeinnützige, mildtätige

oder kirchliche Zwecke verfolgen.

Für alle Vereine nach dem Vereinsgesetz

gelten jedoch bestimmte Regelungen

hinsichtlich der Rechnungslegung (Jahresabschluss).

Grundsätzlich besteht für den Vorstand

des Vereins die Pflicht, die Mitglieder in

der Mitgliederversammlung sowohl über

die Tätigkeit als auch über die finanzielle

Gebarung des Vereins zu informieren.

Dafür benötigt man ein angemessenes

Rechnungswesen. Insbesondere sind die

Einnahmen und Ausgaben des Vereins

laufend aufzuzeichnen.

Innerhalb von 5 Monaten nach Ende

des Rechnungsjahres sind bei kleinen

Vereinen eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung

(EAR) sowie eine Vermögensübersicht

zu erstellen.

„Klein“ ist ein Verein immer dann, wenn

die gewöhnlichen Einnahmen oder

Ausgaben in zwei aufeinander folgenden

Rechnungsjahren jeweils den Betrag von

einer Million Euro nicht überschreiten.

Das Rechnungsjahr kann auch abweichend

vom Kalenderjahr sein, darf aber

12 Monate nicht überschreiten. In der

Vermögensübersicht ist das Vereinskapital

darzustellen. Darunter versteht man

bspw. die Bankguthaben, Forderungen

und Verbindlichkeiten, Wertpapierbestände,

Instrumente, Trachten usw. des

Vereins, auch wenn sie den Mitgliedern

zur Verfügung gestellt werden.

Investitionen im Zusammenhang mit

der Anschaffung von Anlagevermögen

werden in der Regel über die laufenden

Ausgaben ausgewiesen. Damit jedoch ein

Überblick über die vom Verein angeschafften

Gegenstände besteht, empfiehlt

es sich die Zugänge gesondert in einem

Anlagenverzeichnis zu erfassen. Sowohl

die EAR als auch die Vermögensübersicht

sind verpflichtend von allen zuständigen

Leitungsorganen des Vereins

zu unterfertigen!

Zudem hat jeder (kleine) Verein mindestens

zwei Rechnungsprüfer zu bestellen.

Die Aufgaben des Rechnungsprüfers

umfassen die Überprüfung der Finanzgebarung

auf Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

sowie die statutengemäße

Verwendung der Mittel innerhalb von

4 Monaten ab Erstellung des Jahresabschlusses.

Über das Prüfungsergebnis haben die

▲ Dr. Andreas Breschan

Rechnungsprüfer einen Prüfungsbericht

zu verfassen, welcher sowohl die Ordnungsmäßigkeit

bestätigt oder festgestellte

Mängel aufweist oder Gefahren

für den Bestand des Vereins aufzeigt.

Sofern ungewöhnliche Einnahmen oder

Ausgaben oder Insichgeschäfte (Rechtsgeschäfte

zwischen Verein und seinen

Organen) vorliegen, ist auf diese im

Bericht besonders einzugehen.

Der Rechnungsprüfer hat sowohl dem

Leitungsorgan (Vorstand) als auch allenfalls

bestehenden Aufsichtsorganen zu

berichten. Das Leitungsorgan wiederum

hat die Mitglieder über den geprüften

Jahresabschluss zu informieren.

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10 moosburgaktuell | Bildung

▲ Gemeinderat

Mag. Ferdinand Mossegger

Team H.G. – ÖVP Moosburg

n

Volksschule Tigring –

ein Ort der Kultur und Begegnung

Konzertsäle und Veranstaltungseinrichtungen sind gemein bekannt für kulturelle Veranstaltungen – in

Tigring ist es auch die Volksschule, dank vieler engagierter Schülerinnen und Schüler sowie einem Lehrkörper,

der viele musikalische Akzente setzt.

Der Löwe und die Maus

■ Im Rahmen des diesjährigen Sommerfestes

der VS Tigring wurde das

Musical „Der Löwe und die Maus“ aufgeführt.

Die viele Arbeit und Liebe zum

Detail, beginnend bei der Dekoration

und den Kostümen bis hin zu der eigentlichen

Choreografie und der Musik

waren dem Zuseher gleich bewusst.

Die Kinder der Volksschule präsentierten

ein Stück, das nicht nur sehr schön

aufbereitet und vorgetragen wurde,

sondern welches auch eine schöne Geschichte

erzählte. Der König der Tiere,

stolz und stark, verschont die kecke

junge Maus und wird dafür tags darauf,

als Dank für seinen Charakterzug, von

dieser vor dem sicheren Tod durch die

Frohe Weihnachten sowie

einen guten Rutsch ins neue Jahr

wünscht allen Kunden, Freunden und Bürgern

der Marktgemeinde Moosburg

Jäger gerettet. Ein guter Gedanke in der

heutigen Zeit.

Frau SL Mag. Pia Langer: „Die Schüler

arbeiteten mit Begeisterung und voller

Motivation mit. Das Musical zeigt unter

anderem, dass auch die ,Kleinen‘ den

,Großen‘ helfen können und dass es

nicht ausschlaggebend ist, wie stark

oder mächtig man ist, sondern das jeder

mit Mut, Herz und Wille auch ,Großes‘

erreichen kann.

Das gemeinsame Arbeiten an einem

Schulprojekt, wie zum Beispiel dem Musical,

führt nicht nur zu einer schönen

Aufführung für die Eltern und das Publikum,

sondern auch zu einer Stärkung

der Schulgemeinschaft.“

Federführend für die tolle Inszenierung

verantwortlich zeichnete sich Frau KL

Mag. Daniela Moser-Thaler. Wie schön

zu sehen, dass die Musik in ihren vielen

Facetten schon unseren Kindern Freude

bereitet. Dazu gab es in Tigring noch

einen weiteren sehr bemerkenswerten

Anlass …

Mag. Ferdinand Mossegger


Bildung 11

United Voices

Unter dem Motto „United Voices“ verabschiedete der generationsübergreifende

Chor unter der Leitung von Mag. Daniela

Moser-Thaler bestehend aus den Chormädchen „Die singende 12“

der VS Tigring gemeinsam mit der Singgemeinschaft Tigring das

Schuljahr.

In der ersten Hälfte wurden Kärntnerlieder und das selbstkomponierte

Lied des Vogel Strauß dem begeisterten Publikum nähergebracht.

In der zweiten Hälfte unterhielten die „United Voices“ die Zuschauer

mit einem gemischten Programm von Popsongs bis zum

Karottensong. Gleichzeitig wurde das Kinderbuch „Ein Vogel

namens Strauß“ präsentiert. Die 76 Kinder der vier Klassen der VS

Tigring schrieben unter der Leitung der Buchautorin Mag. Daniela

Moser-Thaler alle gemeinsam ihr eigenes Kinderbuch inklusive

beiliegender CD zum Anmalen, Zuhören und Mitsingen. Der tobende

Applaus des Publikums gab diesem Projekt den krönenden

Abschluss.

Musik bietet ein wunderbares Medium für den Kontakt zwischen

den unterschiedlichen Generationen. Die Planung eines Weihnachtskonzertes

in der letzten Schulwoche lässt hoffen, dass der

Chor „United Voices“ weiterbestehen wird.

Lernen mit

allen Sinnen …

– mit dem Feinschmeckerexpress der Seminarbäuerinnen

für unsere Schüler in der neuen Mittelschule

in Moosburg.

Das ist eine Entdeckungsreise für Genießer, die von mir

installiert wurde. Damit unsere Kinder schon morgen wissen,

WAS und WO Mama, Papa, Oma und Opa einkaufen sollen.

Wir haben es selbst in der Hand, wo wir unsere Lebensmittel

kaufen – Möglichkeiten gibt es genug, direkt beim Erzeuger

einzukaufen. Machen Sie sich auf den Weg dorthin, dadurch

stärken wir uns gegenseitig. Mit Arbeitsplatzsicherung, gesunde,

nachhaltig produzierte Lebensmittel, dadurch gesunde

Menschen, eine intakte Natur zum Wohlfühlen.

Hermine KOGLER, 1. Vizebürgermeisterin

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


12 moosburgaktuell

Vereine in Moosburg

Seniorenbund Moosburg - auch wir arbeiten ehrenamtlich

■ Einen wesentlichen Beitrag zur

Ehrenamtlichkeit leisten auch die Funktionäre

der Moosburger Senioren.

Mit der Obfrau Edeltrude Samitz an

der Spitze werden das ganze Jahr über

zahlreiche Aktivitäten mit den Mitgliedern

durch geführt. Die Pflege des gemeinsamen

steht hier im Vordergrund.

Um den Ansprüche der Mitglieder gerecht

zu werden, wird auf die Auswahl der vielen

Veranstaltungen besonders Rücksicht

genommen. Zusammenkünfte, Clubnachmittage,

Ausflüge, der Seniorenball

Frühschoppen mit Grillen u.v.m. erfreuen

unsere älteren Mitbürger. Vieles ist nur

mit der Unterstützung unseres LAbg.

Bürgermeisters Herbert Gaggl möglich, bei

dem wir uns herzlich bedanken.

Wir sind für alle neuen Mitglieder offen

und freuen uns auf zahlreiche Beitritte.

▲ Seniorenfasching in der Marktgemeinde Moosburg – einzigartig im Bezirk Klagenfurt Land.

Pensionistenverband Moosburg – 65-jähriges Jubiläum

▲ Die Ehrengäste Mag. Josef Scharf, Karl Bodner, Herbert Mischitz,

Bgm. LAbg. Herbert Gaggl mit Obmann Wolfgang Müller.

■ Am 17. September 2016 feierte der PV-Ortsgruppe Moosburg

sein 65-jähriges Bestandsjubiläum. Zu dieser Feierlichkeit

konnten wir zahlreiche Ehrengäste wie den Präsidenten des Landesverbandes

Herrn Bodner, den Bezirksobmann Herbert Mischitz

und den Bezirkskassier Martin Bürger begrüßen.

Aus der Gemeinde Moosburg war unser geschätzter Bürgermeister

LAbg. Herbert Gaggl sowie Gemeindevorstand Gerhard Vidounig

anwesend. Mit einer HI. Messe, gestaltet von unseren Pfarrer Mag.

Josef Scharf, haben wir mit ca. 100 Mitgliedern der Ortsgruppe

Moosburg die Festivität begonnen.

Ganz herzliche Grußworte von unseren Ehrengästen umrahmten

diese schöne Feier. Der Männergesangsverein Bärndorf hat einiges

dazu beigetragen, dass die Feierlichkeit einen wunderbaren Glanz

erhalten hat.

Mit ganz netter Musik und guter Kulinarik wurde bis in den

Nachmittag gefeiert.


Vereine 13

▲ Trachtengruppe Tigring bei der Kräuterweihe am Freudenberg

Die Tigringer Trachtengruppe

■ Die Trachtengruppe Tigring ist eine

Gemeinschaft, die neben der Brauchtumsund

Kulturpflege den Moosburger Bürgerinnen

und Bürgern dient. Sie nimmt an

Festen des kirchlichen Lebens wie auch im

Gemeindebereich teil. Auch mit eigenen

Veranstaltungen, wie der Kräuterweihe

auf dem Freudenberg und dem Osterverkaufstisch

in der Tigringer Volksschule

bereichert sie das Gemeindeleben. Auch

im sozialen Bereich – Besuchsdienst im

Tigringer Altenheim – sind Mitglieder

tätig.

Angefangen hat alles mit einem alten

ehrwürdigen Bänderhut, den Frau Gertie

Biedermann von ihrer Mutter 1988 mit

der Auflage, diesen beim Erntedankfest in

der Kirche zu tragen, bekam. Sie weckte

zu ihrer großen Überraschung das Interesse

an Trachten.

So wurde der Anstoß, eine Trachtengruppe

zu gründen, mit Hilfe des Kärntner

Bildungswerks rasch umgesetzt. 40 Frauen

fanden sich im April 1989 im GH Hoisl in

Windischbach zu einer ersten Versammlung

ein.

Im Mai war es dann so weit: Die Gründung

konnte mit einem großen Fest unter

Beteiligung aller bestehender Moosburger

Vereine und zahlreicher Trachtengruppen

aus der Region gefeiert werden.

Seit einigen Jahren trifft sich die Gruppe

im „Tigringer Hof“. Inzwischen verfügt

die Tigringer Trachtengruppe über eine

Jugendabteilung, die von Frau Mag. a

Isabella Jessenitschnig betreut wird.

Zurzeit macht es sich die Trachtengruppe

Tigring zur Aufgabe, die Historie der hiesigen

„Vulgo-Namen“ bzw. „Hausnamen“

zu erkunden und zu sammeln.

▲ Sängerrunde Gallin – ein wunderbarer

Klangkörper

Die Sängerrunde

GALLIN

■ Die Sängerrunde Gallin besteht seit

dem Jahr 2005.

■ Obfrau: Elisabeth Warmuth

■ Chorleiterinnen: Lilli Zeppitz und

Lissi Ladinig

Unser Schwerpunkt:

■ Adventsingen in Bärndorf mit einem

Krippenspiel der Bärndorfer Kinder

Unser Liedgut ist sehr vielseitig:

Angefangen von Kärntnerliedern,

rhythmischen Liedern, Schlagerhits bis

hin zu Liedern aus aller Welt.

■ Derzeit besteht der Chor aus 20

Sängern und Sängerinnen.

■ Geselligkeit und Freude stehen bei

uns im Mittelpunkt!!!

Wir freuen uns auf noch viele, weitere

tolle Auftritte!

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


14 moosburgaktuell | Vereine

Beste Wohnqualität

mit

„Fortschritt“

in Moosburg

Dass Moosburg ein idealer Ort ist,

in den man gerne seinen Lebensmittelpunkt

stellt, hat auch schon

vor vielen Jahre die gemeinnützige

Wohnbaugenossenschaft

„Fortschritt“ erkannt und mit

dem Bau von Wohnanlagen in der

Marktgemeinde begonnen.

Heute erfreuen sich die Mieter in

den schönen Häusern, die „Fortschritt“

im Ort und in Tigring

errichtet hat und profitieren von der

ausgezeichneten Lebensqualität in

der Marktgemeinde.

„Fortschritt“ hat viel dazu beigetragen,

dass sich junge und auch ältere

Familien entschlossen haben, sich in

Moosburg niederzulassen.

▲ Die Mitglieder genossen den Ausflug nach Jeruzalem.

Gemischter Chor Moosburg

■ Der Gemischte Chor Moosburg hat

derzeit 26 aktive Sängerinnen und Sänger.

Heuer haben wir schon einen dichten Plan

von gesanglichen Aktivitäten an Mitwirken

bei anderen Vereinen und geselligen

Stunden aus verschiedenen Anlässen.

Unsere eigenen Veranstaltungen:

■ 5.2.2016 Konzert des Dankes an das

Pflege- und Ärzteteam des Elisabethinenkrankenhaus

auf Wunsch unseres schwer

erkrankten Freundes V. K.

■ 1.7. 2016 unser Konzert „Bunter

Liederstrauss“ in Moosburg, welches von

großem Erfolg gekrönt war.

Im September unser 2-Tagesausflug ins

idyllische Weingebiet Jeruzalem–Ostslowenien,

mit kulturellen und kulinarischen

▲ Konzert im Elisabethinenkrankenhaus

Aktivitäten haben wir unsere Vereinsfreundschaft

gepflegt.

Mit unserem Kathreintanz am 19. November

und einem Adventkonzert am

11. Dezember endete unser Sangesjahr.

Mit lieben Sangesgrüßen Marianne Wulz

Frohe Weihnachten

und ein glückliches neues Jahr

wünscht

Gratulation zur

Amtseinführung

Herzlich Willkommen

in Moosburg

Pfarrer Martin Madrutter


Vereine 15

Alt Herren Moosburg

Jubiläums-Kleinfeld-Fußballturnier

Am 2. Juli hieß es die Badeschlapfen

zur Seite zu geben und die

Fußballschuhe fest zuzuschnüren.

Im Kaiser Arnulf Sportzentrum fand

zum 25. Mal das Kleinfeldturnier

der Alt Herren Moosburg statt.

■ Rund um Obmann Harald Plieschnegger,

der, in bewährter Art und Weise,

für die Gesamtorganisation verantwortlich

zeichnete und Max Sereinig, der sich mit

den durchaus noch jungen Burschen der

AH Truppe um den Aufbau der Plätze

und des Gastronomiebereiches kümmerte,

kämpften 18 Mannschaften, darunter

auch eine reine Damenmannschaft um

Punkte und Tore. Obwohl natürlich gesunder

Ehrgeiz vorhanden war, stand der

Spaß im Vordergrund.

Die Sieger:

Die ersten drei Plätze belegten die „Spitzschiassa“

aus Feldkirchen, mit Torhüterlegende

Hans Koch, die „Youngstars

United“ und „Vorwärts Moosburg“. Die

Damenmannschaft, rund um Dr. Claudia

Kanduth, bombte sich auf den hervorragenden

16. Platz. Ihrem Namen nicht

gerecht wurden „Die Chefs“. Mit null

Punkten und dem letzten Platz heißt

es, trainieren, trainieren und nochmals

trainieren. Kopf hoch Jungs, es war eine

Freude euch dabei zu haben.

Kulinarik vom Feinsten

Herzlichen Dank an die Spielerfrauen der

AH Moosburg und an die Haubenköche

Erwin Zwanzger und Werner Spitzer, die

Spieler und Zuschauer wieder kulinarisch

verwöhnten und verzauberten.

■ Ebenfalls herzlichen Dank an alle

Sponsoren, die dafür sorgten, dass

über 200 tolle Preise verlost werden

konnten.

▲ Harald Plieschnegger mit begeisterten Fußballern.

Swietelsky

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Gerne erstellen wir kostenlos ein Angebot für Ihr Bauvorhaben.

Über Ihre geschätzte Anfrage würden wir uns freuen!

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


16 moosburgaktuell | Vereine

„ART-Summertime“

2016

▲ Das Publikum war begeistert

Moosburger Faschingsgilde

Frau Edeltraud Obersteiner und

ihrem Team gelang es auch

heuer wieder arrivierte Künstlerinnen

und Künstler für die

„ART-Summertime“ Moosburg

zu gewinnen.

■ In einzelnen Workshops konnte

jeder Mann und jede Frau vom

Fachwissen der anwesenden Künstlerinnen

und Künstler profitieren

und lernen.

In den Bereichen Aquarell, Batik,

Akt zeichnen und malen, analoge

Sofortbildfotografie und Fotografie,

figurale Keramik und Befreiung

von der Gegenständlichkeit lehrten

Florentinus Yosfiarso, Eva Assad,

Sybille von Halem, Curt E. Cervenka,

Friedrich J. Tragauer, Fritz

Unegg, Margarethe M. Bauer und

Helmar Bazinger. Gearbeitet wurde

im Rührwerk und in der Volksschule

Moosburg.

Interesse?

Sollten Sie Interesse an bildender

Kunst, oder an der „ART-Summertime“

haben kontaktieren Sie

Frau Edeltraud Obersteiner,

Telefon: 0664/104 73 24.

„Fasching in Moosburg – des is so

fein – die Stimmung is gmiatlich –

do schmeckt uns da Wein.“.

■ Am 11.11. hallte wieder der Moosburger

Faschingswalzer durch die Gemeinde!

Denn die „närrische“ Jahreszeit wurde mit

einem großen Pomp und Trara eingeläutet.

Viele Ehrengäste feierten – trotz des

regnerischen Wetters – mit, wie der Klagenfurter

Stadtrat Otto Umlauft (der

langjährige „Professor“ des Stadtgerüchts),

die Waidmannsdorfer Faschingsgilde


sowie die

Narren aus Pörtschach und Sekull. Dann

kam es allerdings zu einem „Eklat“: Als

Vizebürgermeister Eckhardt Schwarzfurtner

stellvertretend für Bürgermeister Herbert

Gaggl (der auf Gemeindemission in

der Steiermark weilte) den „Stadtschlüssel“

übergeben wollte, war dieser plötzlich

verschwunden. Doch die „Übeltäter“

waren schnell gefunden: Die Dorfgemeinschaft

St. Peter hatte das begehrte Objekt

kurzfristig verschwinden lassen …

Damit die „Übergabe“ doch noch plangemäß

stattfinden konnte und der Schlüssel

von der Dorfgemeinschaft wieder rausgerückt

wurde, erklärte sich die Faschingsgilde

kurzfristig bereit, drei Sketches beim

nächstjährigen Dorffest am 1. Juli in St.

Peter aufzuführen. Auch der MGV Bärndorf

(der ja von Vzbgm. Schwarzfurtner

geleitet wird) wurde an Ort und Stelle für

einen Gastauftritt „verpflichtet“.

Für die „närrischen“ Moosburger gilt aber

vorerst alle Konzentration der bevorstehenden,

zweiten Faschingssaison im

Schloss zu Moosburg unter dem Motto

„Jetzt geht es erst richtig los“. Schon seit

Wochen wird eifrig geprobt. Neben den

bewährten Programm-Highlights wie dem

Moosburger Männerballett“ oder der

„Zeit im Bild“ wird es diesmal viele „knackige“

Neuerungen und ein knalliges Bühnenbild

geben. Auch das Publikum soll

bei den jeweils dreistündigen Sitzungen

zum „Akteur“ werden. Mehr wird aber von

den Narren noch nicht verraten …

Fix ist nur, dass die Tickets für die sechs

Sitzungen im Schloss zu Moosburg ab

sofort erhältlich sind.

■ Die Termine sind: 4. Februar,

10. Fe bruar, 11. Februar, 17. Februar,

18. Februar (jeweils um 20 Uhr) sowie die

Nachmittagssitzung am 19. Februar um

16 Uhr (ideal für Familien mit Kindern).

Informationen unter:

› 0664/376 66 14 - Doris Rainer

▲ Großartige Stimmung


Vereine 17

Laufen, Radeln,

Walken und Schwimmen

■ Der AC Moosburg ist ein Verein von

rund 30-40 aktiven Allround-Sportlern

mit einem sehr hohen „Ironman“-Anteil.

Es gibt eine große Schwimmgruppe, die

jeden Freitagabend im Hallenbad St. Veit

unter Leitung von Stefanie Marka (diplomierte

Schwimmtrainerin) die Kraultechnik

perfektioniert.

Am Montagabend (im Frühling/Sommer)

und Freitagsnachmittag (im Herbst/

Winter) ist unsere Nordic-Walking-Gruppe

rund um Moosburg unterwegs, die

Radfahrer treffen sich jeden Dienstag,

abwechselnd Mountainbike und Rennrad,

zu einer 2-Stunden-Ausfahrt. Es wird

zusammen gefahren, das Tempo und die

Strecke (sprich auch Höhenmeter) werden

individuell an den wenigst starken Teilnehmer

angepasst.

Unsere Läufer treffen sich jeden Mittwochabend,

abwechselnd in Moosburg,

Stallhofen, Tigring oder Tuderschitz,

damit alle schönen Gegenden rund um

Moosburg besucht werden. Es wird nicht

nur auf der Straße gelaufen, aber auch

immer wieder Teile der Kärntner Wörthersee

-Trail in unsere Runde eingebaut.

Beim 30. Arnulfsfest organisierten wir

zum ersten Mal ein 7-Stunden-Radfahren

für den karikativen Zweck. Es wurde

Geld eingesammelt für den Verein „Hirn

Verletzt Vernetzt“. Wegen des großen

Erfolgs werden wir das Arnulfsfest-Radeln

als wiederkehrenden Termin auf unseren

vollen Sportkalender eintragen!

AC Moosburg ist nicht nur für aktive

Sportler, die schon einen Marathon oder

„Ironman“ absolviert haben, sondern auch

für Lauf-, Rad- oder Schwimmanfänger.

Im Hallenbad St. Veit wird auf drei

Bahnen trainiert, wobei die erste Bahn

für Schwimmanfänger ist, Stefanie bringt

Euch das Kraulschwimmen perfekt bei!

Die Rad- und Laufgruppe wird bei Bedarf

in mehrere Gruppen aufgeteilt! Für neue

Einwohner von Moosburg hilft die Erkundung

mit dem Rad oder beim Laufen, die

schöne Gemeinde Moosburg gut kennenzulernen.

Der neue

AC Moos-

burg-

Obmann

Reindert

Buter in

seinem

Element.


In 2017 nehmen sechs AC-Sportler

wie derum den „Ironman“ in Angriff,-

vier davon starten in Klagenfurt bei der

Langdistanz.

Kontaktadresse:

Wenn Sie Interesse haben, mit AC Moosburg-Athleten

mit zu trainieren bzw.

unseren Verein beizutreten, nehmen Sie

bitte Kontakt auf:

■ Obmann Reindert Buter

+43 676/675 10 80 oder

office@buter-gmbh.at

Frohe Weihnachten wünscht das Team von

Diese Infobroschüre können Sie unter

„Ehrenamt“ kostenlos bei Gemeinderat

Heinz Brunner, Tel.: 0664/445 16 65 oder per

E-Mail: heinzjoachim.brunner@gmail.com

bestellen!

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


18 moosburgaktuell

Herbert Gaggl – Ein

Von Prof . Dr. Lilly Jaroschka

■ Der 30. Juli 1955 war ein besonderer

Tag im Leben der Paula Gaggl. Es war der

Tag, an dem sie ihrem Sohn Herbert das

Leben schenkte. Es gab noch kein Telefon

im Haus, um die Rettung anzurufen, und

für die Pächtersfrau am Strussnigteich war

auch ein Spitalsaufenthalt anlässlich einer

Geburt gar nicht vorgesehen, also erblickte

Klein-Herbert in Tigring das Licht

Mittelkärntens. Vater Ludwig war bereits

55 Jahre alt und Mutter Paula des jungen

Witwers zweite Frau.

Als die älteren Mitbürger 1957 begannen,

das Tigringer Schloss zu ihrem „Ausgedinge“

zu machen, hielten sie es wie

zuvor, als die Alten auf den Höfen blieben

und noch mithalfen, so gut sie konnten.

In dieser Manier gingen die Schlossbewohner

zu den umliegenden Höfen. Zur

Fischerei am Strussnigteich zog es viele,

ganz besonders die Ursula Jernej, liebevoll

Schelly genannt, die sich um das Kindchen

Herbert kümmerte. Mutter Paula war

mit Landwirtschaft, Fischerei und Herberts

älteren Geschwistern schon ein Wunder an

Arbeitskraft, Duldsamkeit und Opferbereitschaft.

Auch Vater Ludwig tat sein Bestes, um die

Familie zu ernähren und arbeitete nicht

nur am Bau und am und auf dem Teich,

sondern drehte auch jeden Nagel um, von

jedem alten Stück Holz ganz zu schweigen,

um seinen Kindern Spielsachen oder

kleine Möbel zu tischlern, und so trotz

aller Armut die Herzen seiner Kinder zu

erfreuen.

Zu den Kinderfreuden zählte auch der

„Kasperl“, der jeden Mittwoch im Fernsehen

zu sehen war. Der einzige Fernsehapparat

weit und breit befand sich


19

Leben für die Heimat

im Schloss Tigring und man musste 50

Groschen „Eintritt“ bezahlen – damals der

Gegenwert für eine kleine Tafel Scho kolade

oder fünf Stollwerk-Zuckerln. Die

Figur des Kasperls inspirierte den Knaben

Herbert: So ein Mutiger, der sich für die

Gerechtigkeit einsetzt und sogar wagt,

dem alles fressenden Krokodil auf die

Schnauze zu hauen, so ein tüchtiger

Streiter für die Anliegen seiner Freunde

wollte Herbert auch sein. Dieser Wunsch,

sich für andere einzusetzen, wurde bald

durch ein dramatisches Ereignis gewaltig

verstärkt:

Eines Abends, als Mutter Paula wie üblich

mit dem Ruderboot und den schweren

Fischfutter-Säcken auf den Teich hinaus

fuhr, fiel Herbert plötzlich ins Wasser.

Beherzt sprang ihm Schwester Hermi

nach und zog den Bruder, der schon auf

den Grund gesunken war, herauf – und

zurück ins Leben. Mutter Paula, Tochter

Hermi ... wieviele Heldinnen hat diese

Heimat hervorgebracht, ohne Orden, ohne

Gedenktafeln, ja häufig ohne eigene Pension.

Hermi starb viel zu früh an einem

bösartigen Tumor.

Als das Strussnigteich-Anwesen 1960

verkauft wurde, erwarben die Eltern das

Anwesen Steirer in Tigring. Nun wurden

Ziegen, eine Kuh, Hasen, Hühner, Schweine

und ein Hund nicht nur Lebensgrundlage,

sondern auch die liebsten Spielgefährten

der Kinder. Nur eine Tätigkeit mit

den Tieren war gefürchtet: die Ziege zum

Bock zu führen ...

Kinderarbeit war ansonsten obligatorisch:

100 Meter Wasser tragen, wenn im Sommer

der Brunnen leer war, Heu mähen,

wenden, „Schibarlan“ machen, Silo

schneiden, kurz, alles was an Arbeit auf

dem Bauernhof anfällt, musste tatkräftig

angepackt werden; nur durch das Zusammenhelfen

mit Freude und Begeisterung

konnte das Werk „Familie“ gelingen.

Dieses Erleben und diese Gewissheit

keimten in der Person Herbert Gaggl und

machten ihn und seine Heimatgemeinde

Moosburg zu dem, was und wie sie heute

sind: exzellent.

Herberts Bildungsweg begann mit dem

vergnüglichen Gang zur Volksschule

Tigring und dem zwar langen aber lustigen

Fußweg zur Hauptschule Moosburg;

„unterwegs haben wir halt gespielt und

gerauft ...“ und in der dritten und vierten

Klasse konnte Schüler Herbert bereits mit

dem Postbus fahren. Die schönen Ferien

konnte Herbert allerdings nicht lange

genießen, schon mit neun Jahren half

er am „Schirmitzer Hof“ und später im

Hotel Ambassador in Pörtschach. Er war

als Abwäscher so geschickt und gewissenhaft,

dass er bald zu Salat, Dessert und

Schnitzel aufstieg und ihm die Kochlehre

angeboten wurde. Doch bereits der

14-Jährige spürte, dass seine Zukunft im

Management lag.

Sein Weg führte zunächst in die Handelsschule

und dann in die von der Post

geführte Schule für Nachrichtentechnik

in Graz, die er mit der Meisterprüfung

abschloss. Mit dieser hervorragenden

technischen und auch kommerziellen

Ausbildung wurde er umgehend mit einer

verantwortungsvollen Position betraut

und in den Beamtenstand übernommen.

Umso entsetzter waren die armen Eltern,

als sie erfuhren, dass Herbert in die

Privatwirtschaft wechseln wolle, zur

Dental-Firma Pharmador nach Innsbruck.

Gerade dieser Sprung in ein Bundesland

mit westlichem Standard war es, der den

ehrgeizigen jungen Gaggl dazu anstachelte,

seine Heimatgemeinde und später – als

Landtagsabgeordneter – sein Bundesland

auf einem eben so hohen Niveau zu

sehen.

Pharmador machte Gaggl rasch zum

Serviceleiter für ganz Österreich und

seine Nachbarländer. Je mehr kommunale

Einrichtungen Gaggl dabei kennenlernte,

umso mehr versuchte er, dieses Wissen bei

der Jugendarbeit in der Heimat einfließen

zu lassen. Bereits 1976, noch als Beamter

bei der Post, wurde Gaggl Obmann der

„Jungen ÖVP“. Auch als Serviceleiter und

später Verkaufsleiter bei Pharmador fuhr

er fast jedes Wochenende nach Hause und

widmete sich nicht nur seiner Familie,

sondern auch und mit großem Enthusiasmus

der Jugendarbeit und der Gemeinde-Parteileitung.

Jugendarbeit bedeutete das Organisieren

von Filmabenden, Diskussionen, Herstellen

von Kontakten zur Kommunalpolitik,

Theater spielen, Tanzen, Ski fahren –

kurzum, das Gestalten einer aktiven

„Jungen ÖVP Moosburg“. Parallel dazu

widmete sich Gaggl bei Pharmador der

Karriereplanung der Absolventen des

Zahnmedizin-Studiums der Universität,

Wien, Graz und Innsbruck. Von den Kassenverträgen

über Einrichtung, Schulung,

Röntgen und Organisation der Ordinationen

bis hin zu deren Finanzierung wurde

alles geplant und durchgeführt. Diese

berufliche Tätigkeit und die Arbeit in der

heimatlichen Partei griffen zahnradartig

ineinander.

1985 wurde Gaggl Fraktionsführer im

Gemeinderat, 1989 ÖVP-Obmann, 1990

Zweiter Vizebürgermeister, 1991 Spitzenkandidat

der ÖVP und bei der ersten Bürgermeister

– Direktwahl mit Zweidrittel-

Mehrheit Bürgermeister von Moosburg.

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


20 moosburgaktuell

▲ Einfach schön unsere Heimat.

Dieser großartige Erfolg bewirkte die

Berufung durch den damaligen Landeshauptmann

Zernatto ins Bürgerservice

der Landesregierung, wo Gaggl bis 1999

verblieb. Diese Berufung bedeutete leider

auch den schmerzlichen Abschied von

Pharmador und der lukrativen Karriere

in der Privatwirtschaft – eine eigentlich

schwere Entscheidung, über die der

heimatliebende Herbert Gaggl gar nicht

nachzudenken brauchte ...

In der neuen Aufgabe „angekommen“

krempelte sich Gaggl alle vier Ärmel auf

und begann seinen Landsleuten und Mitbürgern

die alemannische Motivation

„schaffe, schaffe, Hüsli bue“ und das

Tiroler „zsamm-heben“ zu vermitteln und

schuf das Moosburger Motto „Moosburg

macht munter“ und die berühmten drei

Buchstaben: T - U – N.

Als ausgebildeter Techniker entwickelte

Gaggl auch ein neues „Zahnrad“ – die

Verknüpfung von seiner Arbeit in der

Landesregierung und den Ausbau der

Gemeinde Moosburg. So wurde Moosburg

1997 Marktgemeinde und Gaggl

ließ die Erfahrungen aus der Umsetzung

der „Lokalen Agenda“, der „Akademie

der Dorf- und Stadt-Entwicklung“ und

vieler anderer Projekte, die er auf der

Ebene der Landesregierung leitete, in

die Gemeindearbeit einfließen. Leitbilder

wurden umgesetzt und Moosburg zur

Pilotgemeinde für zahlreiche Themen entwickelt.

Die Marke „Genussland Kärnten“

wurde geschaffen und der „Verein Aktive

Gemeinde“ geleitet. Moderatoren wurden

ausgebildet, Kontakte zur Landwirtschaft

koordiniert und die Bürgerbeteiligung für

den Gemeindekonvent organisiert. Soweit

ein Blick durchs Schlüsselloch, denn die

Berge an Routine-Arbeit bleiben ohnehin

verborgen.

2012 wurde Gaggl ÖVP-Bezirksobmann

für Klagenfurt-Land, 2013 Landtagsabgeordneter

und 2015 wurde Herbert Gaggl

zum fünften Mal als Bürgermeister von

Moosburg wiedergewählt – ein Vierteljahrhundert!

Heute kann Herbert Gaggl nicht nur auf

viel Arbeit zurückblicken, sondern auch

auf viel Glück: die Kinder Christine, Evelyn

und Herbert, die Enkelkinder Alexander,

Anna, Jenny, Lisa und Tim und sein Herzblatt

Waltraud. (Der Biographin scheint,

dass Ehefrau Waltraud eher das Zugpferd

vor als die Frau hinter dem Erfolgreichen

darstellt, was dem Erfolgreichen nur zur

Ehre gereicht, denn das Finden des wirklich

loyalen Partners ist wohl die größte

Kunst im Leben – und eine riesige Portion

Glück gehört auch dazu ...)

Neben dem „Erfolgsrezept Waltraud“

glaubt Herbert Gaggl auch an das unternehmerische

Risiko: Pilotprojekte angehen,

Fehler riskieren, Kritik akzeptieren

nach dem Motto; „allen Menschen recht

getan ist eine Kunst, die niemand

kann ...“ oder, wie der Engländer sagt:

„Everybody’s darling is everybody’s idiot.“

In diesem Sinne wird er weiterhin vorpreschen

bei der Entwicklung des ländlichen

Raumes, den Themen Verkehr, Arbeitsplätze,

Kinderbetreuung und der Schaffung

eines „Mobilitäts-Masterplanes“.

„Ein Ort muss zukunftsfähig sein“, ist sein

Anspruch an die Kommunalpolitik und die

Anforderung an die Politiker: „Menschen

muss man mögen!“

Alle Menschen, die Dich mögen, wünschen

Dir, lieber Herbert, zu Deinem

25-Jahre-Bürgermeister-von-Moosburg-Jubiläum

„ad multos annos“ – auf

noch viele Jahre!


21

Gesundheit

Unterwegs in eine „demenzfreundliche

Gemeinde“

■ Demenz ist ein zentrales Thema

unserer heutigen Gesellschaft. Menschen

werden zunehmend älter und die Lebenserwartung

steigt. Die Demenz gehört zu

den häufigsten Gesundheitsproblemen im

höheren Lebensalter. Das bringt mit sich,

dass wir es zunehmend mit dementiell

erkrankten Menschen im alltäglichen und

öffentlichen Leben zu tun haben werden.

Das heißt: Demenz geht uns alle an!

Frau Helga Rohra hat mit 54 Jahren die

Diagnose Lewy-Body-Demenz erhalten

und hat im Rahmen des diesjährigen

Kärntner Demenzforums in Velden gesagt:

„Gewiss ich brauche meine Ärzte. Aber

noch wichtiger sind Sie ALLE. Ich brauche

Sie ALLE, die mich tragen, die mich

tützen, die mir helfen, die mir Mut machen

…“

Ein japanisches Sprichwort sagt, „die

größte kulturelle Leistung eines Volkes

sind seine zufriedenen Alten“. Es liegt

in unserer aller Verantwortung dafür zu

sorgen, dass Menschen mit Demenz auch

am Leben in einer Gemeinschaft teilhaben

können. Je mehr wir über Demenz wissen,

umso mehr Vertrauen und Sicherheit gewinnen

wir im Umgang damit. Es bedarf

eines Blickrichtungswechsels. Es bedarf

der Sicht auf den Menschen als Ganzes,

welches mehr ist als die Leistung seines

Gedächtnisses.

Lassen Sie uns ihnen als Menschen begegnen

in ihrer ganz individuellen Persönlichkeit,

mit ihren typischen Eigenheiten,

Gewohnheiten, Vorlieben, Bedürfnissen

als auch ihrer Lebensgeschichte. Lassen

Sie uns ihnen mit Verständnis und

Fürsorge begegnen, die jedem Menschen

zusteht. So kann es uns gemeinsam in

der nachbarschaftlichen Hilfe und im

bürgerschaftlichen Engagement gelingen,

Menschen mit Demenz, bis ins hohe Alter

ein Leben in Würde und Wertschätzung in

unserer Gemeinde zu ermöglichen.

Durch Aufklärungsarbeit, gezielten Aktionen

und Veranstaltungen, Austausch

zwischen den Generationen, Professionen,

Betroffenen, pflegenden Angehörigen,

Bürgerinnen der Gemeinde wollen wir, die

Arbeitsgruppe dieses Projektes, gemeinsam

mit Ihnen an einer lebenswerten

Zukunft für alle Bürgerinnen und Bürger

arbeiten.

Zum Schluss noch eine Information:

Alle Moosburger Gemeinde-BürgerInnen

haben die Möglichkeit, eine kostenlose

Demenzberatung, jeden zweiten Donnerstag

nachmittags, in Anspruch zu nehmen.

Die Beratung unterliegt der Schweigepflicht

und wird von mir durchgeführt.

Die Beratung reicht von telefonischem

Erstkontakt über persönliche Beratungsgespräche

bis hin zu Beratungen direkt im

Wohnumfeld.

Um telefonische Anmeldung bei

Frau Mag. Monika Jausz

(Tel.: 04272/83 400-11) wird gebeten.

Mit herzlichen Grüssen

Mag. Sabine Battistata

Gerontopsychologin

▲ Dr. Max Heistinger

„An apple a

day keeps

the doctor

away“…!

Sind „Apfelesser“ wirklich

gesünder, wie das englische

Sprichwort sagt?

Der Apfel selbst dürfte keine

besonderen Gesundheitseffekte

haben, aber das lässt sich schon

nachweisen: Wer viel Obst (und

Gemüse) isst, bleibt tatsächlich

länger gesund! Auch wenn mehrere

Faktoren eine Rolle spielen, so

trägt ein ausreichender Anteil an

frischem – möglichst heimischem

– Obst und Gemüse in unserer Ernährung

ganz wesentlich zu einem

gesünderen Lebensstil bei.

Besonders in der „kalten Jahreszeit“

erscheint es wichtig, auf eine

gesunde Ernährung zu achten,

um den Bedarf an Vitaminen,

Mineralien und Spurenelementen

ausreichend zu decken.

Daher die Empfehlung:

■ Auch im Winter Obst und

Gemüse essen!

n

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


22 moosburgaktuell | MoosburgerInnen berichten

Ressourcenschonendes

Wirtschaften mit Kleinkindern

Bericht einer jungen Mutter

■ Wir leben 2016 in einer Wegwerfgesellschaft,

jedoch ist in den letzten Jahren

in vielen Österreichern das Bewusstsein

der Verantwortung, die jeder um seinen

Körper, seine Gesundheit und auch um

die Umwelt trägt, ständig gewachsen.

Gerade, wenn junge Menschen eine Familie

gründen, machen sie sich viele Gedanken

darüber, was Gesundheitsvorsorge

bedeutet und wie man seinen Kindern

den besten Start ins Leben ermöglichen

könnte. Angefangen mit der Impfthematik

bis hin zu den besten Pflegeprodukten

machen wir uns Gedanken was wir dem

kleinen Körper unserer Kinder zumuten

können.

Für mich persönlich stand auch die Frage

im Raum, wie ich meine Kinder am Besten

und umweltschonendsten wickeln möchte.

Wie jeder weiß, war es bis vor 2 Generationen

noch Gang und Gebe die Kinder

in Stoff zu wickeln. Seitdem sogut wie

jeder Haushalt eine Waschmaschine besaß,

war dies auch nicht mehr ein wesentlicher

Arbeitsaufwand. Man wusch möglichst

schonend, um die durchaus sehr empfindliche

Babyhaut nicht zusätzlich zu

belasten, die Windeln mit Kernseife aus.

Dann kam die Wegwerfwindel auf den

Markt und ein großes Profitpotenzial war

schnell erkannt. Warum zusätzlich Wäsche

produzieren, wenn man das unliebsame

Geschäft schnell im Mülleimer verschwinden

lassen kann! Ein weiterer Schritt in

9345 Kleinglödnitz 18a | Tel. 04265/ 8313 | Fax 04265/ 8313-3

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unserer Wegwerfgesellschaft war gemacht.

Ich stelle mich bewusst dagegen, um

mein Kind und die Umwelt zu schonen

und vermeide somit fast eine Tonne

nicht recycelbaren Müll in der Wickelzeit

meiner Tochter. Dass dies nur einer von

mehreren Vorteilen ist, ist für mich schnell

klar gewesen. Die Ersparnis von ca. 5.500

Wegwerfwindeln (Hochrechnung bei einer

Wickelzeit von ca. 2 bis 3 Jahren) ist

neben dem Umweltaspekt eine finanzielle

Ersparnis von ca. 1000 Euro. Dazu

kommt, dass die Haut des Babys durch

den Naturstoff keinerlei Parfum- oder

Chemiebomben ausgesetzt ist. Die Haut

kann durch die luftdurchlässige Überhose

besser atmen und wunde Popos gehören

der Vergangenheit an.

Ich würde mir wünschen, dass auch diese

Thematik im Bewusstsein vieler werdender

Eltern Einzug erhält.

Wir tun uns unterm Strich mit ein paar

Minuten mehr Arbeit am Tag einen

großen Gefallen und tragen so einen Teil

dazu bei, dass auch unsere Kinder in einer

schönen Welt ihre Kinder groß ziehen

können.

Herzlichst

Claudia Steinbauer


Vereine 23

MGV Bärndorf –

Rückblick 2016, Ausblick 2017

Das heurige Bestandsjahr war von

einigen Neuerungen und vielen Stunden,

die der Gemeinschaft und dem

Gesang gewidmet waren, geprägt.

■ Neu war, dass unser jährlicher Liederabend

am 10. Juni erstmals im Komp-Stadel

stattgefunden hat. An die 200 Zuhörer

lauschten dem Gesang des Vocalensembles

„Viva Musica“ und den Klängen der

Jagdhornbläser Bärental. Unser Chorleiter

Martin Sadounik konnte mit einem Kuriosum

aufwarten: Er legte in der zweiten

„Halbzeit“ die Stimmgabel beiseite und

gab die Lieder mittels „Antippen“ einer

auf den Kammerton „A“ gestimmten

Hacke an. Damit war, wie es Sprecher

Horst Pollak treffend formulierte, die

„Stimmhacke“ erfunden.

Der Gemeinschaft diente unser Ausflug

nach Mallnitz (gemeinsam mit Partnerinnen

und Sängerfest-Helfern), wo wir

nicht nur die Sonntagsmesse gesanglich

umrahmten, sondern den ganzen Tag

über von den „Stich-Schwestern“ und

ihren Familien bestens bewirtet wurden.

Neu war auch, dass beim 24. Sängerfest

am Bauernhof bei Fam. Schwarzfurtner

in Bärndorf die Tanzmusik erstmals ohne

Verstärker agierte. Dies wurde von den

zahlreichen Festbesuchern mit Wohlwollen

angenommen. Auch wenn uns diesmal

der Wettergott einen kleinen Strich durch

die Rechnung gemacht hat, war es ein

tolles Fest und wir dürfen uns bei unseren

Frauen, Partnerinnen und allen Helfern

herzlich für die Mithilfe bedanken.

Ein Gemeinschaftserlebnis war natürlich

auch der „Runde“ unseres Obmannes

Eckart Schwarzfurtner. Er feierte seinen

Sechziger am Komp-Hof und wurde von

einer großen Gratulantenschar beehrt.

Die Sänger, denen Eckart seit mehr als 30

Jahren mit Bravour als Obmann vorsteht,

gestalteten zum Gaudium der zahlreichen

▲ Sängerfest beim Komp – immer eine besonderes Erlebnis

Gratulanten ein „Stationenbeten“ und

trugen ihren Obmann in einer Sänfte an

sog. „Gedächtnisstätten“ am Hof herum.

Abgerundet wurden die Jubiläen durch

die 70er unserer Ehrenmitglieder Otto und

Josef (Pepe) Schwarzfurtner sowie den 90.

Geburtstag unseres Altobmannes Anton

Schullnig, der von einer kleinen Abordnung

in seinem Domizil im Hülgerthpark

besucht wurde.

Für das nächste Jahr fix eingeplant haben

die Bärndorfer Sänger ihre Teilnahme am

12. Internationalen Chorfestival „Feuer

und Stimme“ im salzburgischen Lungau

(9. bis 11. Juni 2017). Weiters laufen die

Vorbereitungen für die Aufnahme der

zweiten CD.

Der MGV Bärndorf wünscht allen

MoosburgerInnen und Moosburger

friedvolle Weihnachtsfeiertage,

Gesundheit und viele gemeinsame

Stunden im Jahr 2017.

Eckart Schwarzfurtner (Obmann),

Alfred Waltritsch (Schriftführer)

▲ MGV Bärndorf-Obmann Eckart Schwarzfurtner nimmt die Glückwünsche zum 60er entgegen.

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


SCHMÖLZ

Wir sind mit unseren bodenständigen

Bauunternehmen in die Ratzeneggerstraße

9 übersiedelt und haben dort einen

neuen, größeren Bauhof errichtet.

Dadurch sind wir natürlich in der Lage,

neben den vorhandenen Angeboten noch

weitere Kundenwünsche zu erledigen.

Unsere vielseitigen

Angebote umfassen:

Außenanlagen Pflasterungen, Natursteinverlegungen,

Abbruch und Umbauarbeiten sowie

Vollwärmeschutzarbeiten.

Wir errichten auch Rohbauten

und gehen dabei

besonders auf Wünsche

von Kunden ein. Hilfestellungen

bei Planungen,

Einreichungen

von Bauansuchen,

Beschaffung von Materialien,

einfach alles, was

Bauherrn Erleichterungen

beim Hausbau bringt.


25

ER BAUT

Fam. Schmölzer mit Bgm Gaggl vor den neuen Firmensitz.

Wir wünschen allen

Moosburger Bürgern

ein schönes

Weihnachtsfest und alles

Gute für 2017!

SCHMÖLZER-BAU

Ratzenegger Straße 9

9062 Moosburg

Telefon 0650 / 590 20 64

E-Mail: steine.robert@aon.at

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


26 moosburgaktuell | Information

Wir wünschen

allen unseren

Mitgliedern,

Freunden und Gästen

unserer Anlagen

ein erholsames Weihnachtsfest

und viel Erfolg im neuen Jahr!

9062 Moosburg / St.-Peter-Straße 1

Telefon 0 42 72 / 83 0 75

Fax 0 42 72 / 83 0 75-25

E-Mail: max.sereinig@aon.at

Allen Kunden und Freunden

Frohe Weihnachten und

ein gesundes Jahr 2017


27

Wirtschaft

DAS Gasthaus „Zum SCHILLER“ am Kirchplatz

■ Das bereits in dritter Generation

geführte Gasthaus zum SCHILLER am

Kirchplatz im Herzen Moosburgs bietet

mit seiner traditionellen Kärntner Küche

den idealen Platz für Weihnachts- und

Geburtstagsfeiern, Taufen und andere,

besondere Anlässe.

In der gemütlichen Stube und vor allem

im Sommer kann im urigen und gemütlichen

SCHILLER’s Biergarten gefeiert

werden. Der gepflegte Garten ist bestens

für Hochzeitsfeiern, oder als kulinarisches

Ausflugsziel für Reisebusse geeignet.

„ A gmiatliches Platzerl zum Essen

und ratschen“

Immer wieder sonntags! Keine Lust zum

Kochen oder einfach Lust, die Familie

einzuladen. Backhendl mit Kartoffelsalat!

Sehr zu empfehlen. Immer am Sonntag,

beim „SCHILLER“.

Oder zum Frühschoppen auf ein Gulasch

und Bier wie es sich für einen richtigen

Frühschoppen gehört.

■ Mediterran geht’s auch

Da muss ich Sie aber bis in den Juni 2017

vertrösten.

Das mediterrane Calamari Barbecue im

schattigen Gastgarten mit Blick auf den

Kirchplatz war der Renner dieses Sommers

und wird wiederholt.

■ Käsnudel, Schweinsbraten, Wiener

Schnitzel

Die traditionellen Highlights. Auf Vorbestellung

wird nach Wunsch gekocht.

■ Älteste Stammtischrunde

Seit 26 Jahren trifft MANN sich beim

Schiller. Diese Tradition wird auch von

einer Jugendstammtischrunde fortgesetzt.

■ „A Gaude und a Hetz“

Meine Frau Jutta, die Töchter Lisa, Franziska

und ich, Ihr Wolfgang Schiller,

freuen uns, Sie bald als Gäste begrüßen

zu dürfen.

Wir möchten uns bei allen Gästen für Ihre

Treue herzlich bedanken und wünschen

Ihnen Gesundheit, Glück und Erfolg.

Allen Moosburgerinnen und Moosburger

wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest

und ebenfalls alles Gute, Gesundheit

und Glück für das neue Jahr.

Gasthaus Zum SCHILLER

Kirchplatz 3 | 9062 Moosburg

Tel.: 04272/83 500

Mobil: 0664/230 84 09

E-Mail: gasthof.schiller@aon.at

POST vom Tigringer Hof

Liebe MoosburgerInnen!

Bei uns im Tigringer Hof hat sich einiges

getan, nicht nur unser Speisenangebot,

sondern auch das gesamte Ambiente hat

sich im letzten Jahr verändert. Zusätzlich

zu unserer Speisekarte bieten wir donnerstags

Steak, freitags unseren beliebten

Pulled Pork Burger und samstags Fisch an.

Unseren Lieferservice kennt ihr bestimmt

schon, aber wusstet ihr auch, dass wir uns

gerne um das Catering eurer nächsten

Feier kümmern.

■ Der Jahreswechsel steht vor der Tür.

Lasst euch von uns verwöhnen und feiert

mit uns ins neue Jahr.

Wir zaubern euch ein 7-Gänge-

Überraschungsmenü um E 49,-

Unsere Küche steht euch von Mittwoch

bis Sonntag von 11 bis 14 Uhr und von

17 bis 21 Uhr zur Verfügung.

Heribert Deutscher und sein Team wünschen

Euch „gesegnete Feiertage und

einen guten Rutsch ins neue Jahr“.

Tel.: 0680/440 75 88

Mail: heribert.deutscher@gmail.com

■ Aktuelle Infos auf

Facebook „Tigringerhof“

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


28 moosburgaktuell | Wirtschaft

Neue Herausforderungen

für den Tourismus

■ Auf die Touristiker und Gastronomen

kommen wieder neue Herausforderungen

zu. Damit wir für die kommende Saison

gut aufgeklärt und ausgerüstet sind,

haben wir zum Tourismusnachmittag die

Referenten Siegfried Arztmann, Geschäftsführer

der asut computer gmbH.,

eingeladen, der über die Registrierkassen

informiert hat.

Der Geschäftsführer der Wörthersee

Tourismus, Mag. Roland Sint, hat uns

die Neuigkeiten der WTG präsentiert

und hat uns auf unsere Stärken in der

Marktgemeinde Moosburg hingewiesen.

LAbg. BGM. Herbert Gaggl verwies auf die

Potenziale die wir in unserer Gemeinde

haben, siehe Trauungen im Karolingersaal,

Kaiser-Arnulf-Sportarena mit über

20 Sportmöglichkeiten, Bewegungsarena

– ausgeschilderte Lauf- und Wanderstrecken.

Es liegt an den Touristikern und Gas-

tronomen diese Angebote im Package

anzubieten – z.B.: „Hochzeit in Moosburg

– Trauung, Fahrt mit der Kutsche,

Essen im Grünen, wohnen im Landhaus,

Tanz und Folklore …, die Nachfrage der

Gäste ist vorhanden. Es liegt an uns, den

Gästen LUST auf Moosburg zu machen.

Nur gemeinsam kann man viel bewegen

und anbieten.

1. Vzbgm. Hermine Kogler

Tourismusreferentin

25 Jahre Firma Pickl Installation

▲ Se

■ Ein Meister seines

Faches, Walter Pickl, wurde

anlässlich seines 25-jährigen

Betriebsjubiläums von seinen

Mitarbeitern besonders geehrt.

Vor 25 Jahren gegründet

ist seine Firma heute durch

seinen persönlichen Einsatz

und die ausgezeichneten

Mitarbeiter ein Vorzeigebetrieb,

weit über die Grenzen

der Marktgemeinde Moosburg

hinaus bekannt, beliebt und

erfolgreich.

Zu diesem Anlass gratulierte

auch Bürgermeister Herbert

Gaggl dem Firmenchef und

dankte ihm für die besonderen

Leistungen, die er vollbracht

hat, nämlich eine Firma aus

dem Nichts heraus so erfolgreich

zu führen und wünschte

ihm viel Erfolg für die weitere

Arbeit.


Wirtschaft 29

Schloss Moosburg

Speisen wie die Fürsten

■ Neben klassischen, österreichischen

Gerichten lassen Speisen aus der traditionellen

böhmischen Küche sowie ein umfangreiches

und erlesenes Weinsortiment

keine Wünsche offen. Gönnen Sie Ihrem

Gaumen eine unvergessliche Verführung

im Schlossrestaurant Moosburg.

Für jedes Event die passende Kulisse

Wohlfühlen, entspannen und feiern.

Geburtstage, Firmenfeiern oder andere

besondere Anlässe.

Feiern Sie Ihre Hochzeit in der

hauseigenen Schlosskapelle …

… im Schlosshof oder ganz klassisch in

unserem wunderschönen, mittelalterlichen

und für 200 Gäste Platz bietenden Rittersaal.

Wir versüßen Ihren schönsten Tag

im Leben und freuen uns auf Sie und Ihre

Gäste, die sie in unseren 16 liebevoll renovierten

Hotelzimmern sanft einschlafen

lassen können. Schloss Moosburg eingebettet

in die wunderschöne Landschaft um

die Moosburger Teiche, seine Nähe zum

Wörthersee und zur Landeshauptstadt

Klagenfurt.

Sehen Sie, schmecken Sie, feiern und genießen

Sie. Haben wir Ihnen Lust auf mehr

gemacht? Rufen Sie uns an oder schreiben

Sie uns per Mail.

Herzlichst

Ihr Franz Pably

Schloss Moosburg

Schloss 1 | 9062 Moosburg

Tel +43 (0)4272/832 06

office@schloss-moosburg.at

www.schloss-moosburg.at

LAUNOY-

SANTER

Ziviltechniker GmbH

für Vermessungswesen

9062 MOOSBURG

Krumpendorfer Straße 1

Telefon (0 42 72) 83 5 54 | Fax 82 3 27

E-Mail: lausan@aon.at

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


30 moosburgaktuell | Arnulfsfest

30. Kaiser

… sind keinen Selbstverständlichkeit! Etabliert und beliebt bei

Jung und Alt in Kärnten, in der Region und den Partnerstädten.


31

Arnulfsfest

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für unsere Vereine und mit dem Highlight

2016 – dem Moosburg-Stadl.

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


32 moosburgaktuell |

Schlossgeist

■ Für wahr – habe es vernommen – die

Grünen sind angeblich die großen Umweltschützer

und besten Verkehrsplaner.

Wenn es aber um die konkrete Arbeit bei

der ersten Sitzung für den Mobilitätsmasterplan

für Moosburg geht kommt der

Grüne Wiener ein Stunde zu spät und

verlässt die Sitzung Stunden vor dessen

Ende.

Ja, ja, reden tut er aber, als ob er alles

erfunden hätte ...

■ Für wahr – ich habe es vernommen

– die GEMA’s haben vor der Wahl

versprochen, alles besser und schneller zu

machen. Eineinhalb Jahre später vermisse

ich die Erfolge und Leistungen.

Ja. ja, das Papier und die Gasthausreden

sind geduldig …

■ Für wahr – ich habe es vernommen –

jetzt fühle ich mich im Schloss nicht mehr

so allein. Der neue Pächter hat anständig

aufgeräumt und ausgelichtet, sodass ich

das Geschehen im Ort wieder besser sehen

kann. Küche und Zimmer sind vorzüglich.

Ja, ja, so ein neuer Besen kehrt gut,

kommt mich bitte einmal besuchen, Speis

und Keller sind prall gefüllt ...

■ Für wahr – ich habe es vernommen

– wenn die GEMA’s so weitermachen,

sitzt der Chef am Ende allein im Gemeinderat.

Sein destruktiver und

patriar chischer Stil führte

zum Austritt einer Gemeinderätin

aus seiner Fraktion.

Ja, ja alles nur schlecht

machen und verhindern

wollen hat Moosburg nicht

zu einer blühenden Gemeinde

gemacht …

■ Für wahr – ich habe es vernommen –

der Grüne Wiener spricht im Gemeinderat

wie ein „gscheiter“ Oberlehrer. Er erinnert

mich an einen Mann, der neu zum

Kegelclub kommt und sagt: „Ich habe

zwar noch nie gekegelt, aber ich werde

euch jetzt einmal das Spiel erklären!“

Ja, ja reden ist oft nur Silber, schweigen

wäre Gold ...

Frohe Weihnachten und

viel Gesundheit im Jahr 2017!

wünschen

Erwin und Mario Schweigreiter

und Team

Wir wünschen

allen Kunden

ein frohes

Fest und

alles Gute

für 2017!


33

Aus dem Gemeinderat

1. Sitzung vom 17. März 2016

■ Eckart Schwarzfurtner als neuer 2.

Vzbgm. gewählt und angelobt

■ Kontrollausschussbericht einstimmig

angenommen

■ Rechnungsabschluss mit 22:1 Stimme

beschlossen

■ Grundbuchsordnung und Übernahme

von Wegflächen einstimmig beschlossen

■ Ortstaxanpassung einstimmig beschlossen,

in Zukunft erhält jeder Gast

die Wörthersee-Card kostenlos

2. Sitzung vom 28. April 2016

■ Angelobung des Ersatzmitglieds für die

1. Vizebürgermeisterin

■ Kontrollausschussbericht einstimmig

angenommen

■ Bericht über die Bilanz für die Marktgemeinde

Moosburg Betriebs- und BeteiligungsgesmbH

einstimmig beschlossen

■ Referatsaufteilung und Änderungen der

Mitglieder in den Ausschüssen aufgrund

der neuen Zusammensetzung des

Gemeindevorstandes

■ Einstimmiger Beschluss für die Änderung

des Teilbebauungsplans Lindner

Gründe – in Zukunft ist z. B. die Errichtung

von Carports und Garagen leichter

möglich

■ 22:1 Stimmen für die Änderung der

Verordnung bezüglich Abfallentsorgung

■ Kontrollausschussbericht und Nachtragsvoranschlag

mit 22:1 bzw. 21:2

Stimmen beschlossen

■ Mittelfristiger Finanzplan mit 22:1

beschlossen

■ Einstimmiger Beschluss des Finanzplans,

mit welchem das neue Rüsthaus

der FF Bärndorf errichtet werden kann

▲ Gemeinderat Hubert Sickl

Team H.G. – ÖVP Moosburg

■ Einstimmiger Beschluss für die Fördervereinbarung

zur Weiterleitung der

Bedarfszuweisungen vom Land

n

3. Sitzung vom 4. Juli 2016

■ Nachtragsvoranschlag mit 19 Ja-Stimmen

angenommen

■ Abstimmung über den mittelfristigen

Finanzplan 22:1

■ Aufhebung der Aufschließung für

Grundstücke, unter anderem kann jetzt

auf den Pfarrgründen neben der ehemaligen

Klugler-Schmiede eine Wohnanlage

gebaut werden – einstimmig

■ 22 Ja-Stimmen für die Resolution, mit

welcher das Ehrenamt gerettet und

unterstützt wird

4. Sitzung vom 10. November 2016

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


34 moosburgaktuell | Familienwandertag

„Wanderbares Moosburg!“

Es war ein wunderbarer Tag!

Der Auftakt zu dieser Familienwanderung,

die das Team Herbert Gaggl

– ÖVP Moosburg nun jedes Jahr

in einem anderen Ortsteil anbieten

wird, fand am Sonntag den 12. Juli

statt.

Wanderbegeisterte jeden Alters trafen

sich an der Schlosswiese. An den Moosburger

Teichen entlang ging es dann zum

Bienen-Lehrpfad der Familie Lautemann.

Herr Lautemann erklärte uns auf

spannende und profunde Art und Weise

Wissenswertes und Hochinteressantes über

Bienen und deren Zucht. Am eigenen

BIO-Bauernhof wurden wir danach auch

von Frau Lautemann herzlich empfangen

und bewirtet.

Tipp: Den Honigschnaps der Familie Lautemann

sollten sie probieren! Wir haben

es getan!! Köstlich!!

Danach ging es munter weiter zum Hof

der Familie Schwarzfurtner, vulgo Komp.

Unser 2. Vizebürgermeister Eckhart

Schwarzfurtner und seine charmante

Michaela erwarteten uns schon mit kühlen

Erfrischungsgetränken.

Die Pause war entspannend und der

▲ Die Wanderer wurden von der Familie Lautemann herzlcih begrüßt.

Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, um

mit den Kindern im kühlen Schatten der

Scheune Mai-Pfeiferl zu schnitzen.

Trotz schlechter Wetterprognosen, die

Sturm und Regen vorhersagten, war es ein

wunderschöner und warmer Sommertag,

der nur durch einen kurzen Regenschauer

unterbrochen wurde.

Die letzte Etappe führte uns zur Familie

Goritschnig, vulgo Wasacher. Eine hervorragende

Bauernjause und ein Wissensquiz

waren der Abschluss dieser gemütlichen,

lehrreichen und unterhaltsamen Familienwanderung.


Christian Tschuk

Und noch ein Tipp: Sie sollten nächs tes

Jahr Moosburg mit erwandern!!

Wir haben es getan!! Und es war schön.


Bürgermeisterausflug 35

▲ Ein gemeinsames Frühstück hob nochmals die Stimmung für einen unvergesslichen Tag.

Eine Reise in den Süden

Voller Erwartungen warteten wie

auch im Vorjahr wieder 98 Moosburgerinnen

und Moosburger am

Parkplatz Schlosswiese auf die

Abfahrt ins „BLAUE“.

■ Große Freude herrschte nach der

Bekanntgabe der Reiseroute in den Süden,

nach Italien. Das erste Reiseziel war unser

befreundeter Ort Forgaria. Mit Forgaria

verbindet uns eine jahrelange Freundschaft

mit gegenseitigen Besuchen.

Wir wurden von Bgm. Pierlugi Molinare

ganz herzlich empfangen und mit einem

italienischen Frühstück verwöhnt.

Nach dem gemeinsamen Frühstück erreichten

beide Busse die schöne Küstenstadt

Grado. Nach einem kurzen Fußmarsch

entlang des Kanals gab es im

schönen Rathaussaal den Empfang durch

die Vizebürgermeisterin.

Danach freie Zeit zur Besichtigung der

▲ GR Heinz Brunner

Team H.G. – ÖVP Moosburg:

„Jetzt schon anmelden für

2017 – ein schönes Geschenk

für Weihnachten!“

n

Altstadt sowie die Fahrt nach Aquileia

zum Agriturismo „Ai Due Leoni“ zum

Mittagessen. Dieses dauerte etwas länger,

der Grund waren das mehrgängige, ausgezeichnete

Mittagsmenü, welches allen sehr

gut schmeckte. Zurück zum Hafen nach

Grado, wo bereits unser Ausflugsschiff

wartete. Die Schifffahrt in der Lagune bei

wolkenlosem Himmel war der Höhepunkt

des Bürgermeisterausfluges 2016.

Eine gelungene Reise, von der noch tagelang

im Ort gesprochen wurde.

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


36 moosburgaktuell

Moosburg

Einweihung

Bildstock Knasweg

■ Einweihung wurde zum Dorffest

Ein Gottesdienst unter freiem Himmel,

zelebriert von Pfarrer Mag. Johannes

Biedermann, der selbst in Knasweg

geboren ist, war der Dank an jene, die

bereit sind, mehr zu tun als sie müssen.

Bürgermeister Herbert Gaggl dankte

allen, die dazu beigetragen haben, dass

der Bildstock in Knasweg in neuem

Glanz erstrahlen kann, stellvertretend

dem Kommandanten der FF Radweg

und Obmann des Pfarrgemeinderates,

August Strießnig sowie der sehr

rührigen Agnes Zelloth. Hier am Lande

funktioniert die Gemeinschaft, das

Miteinander. Moosburg ist wieder ein

Stück schöner geworden.

SOS Kinderdorffest

Michael Trebo, Kinderdorfleiter, freute sich über den Besuch von Bürgermeister Herbert Gaggl mit

seinem Team beim Familienfest, bei dem die Kinder einen Riesenspaß hatten.

So schön ist es bei uns. Blick vom Tigringer See zum Kogler

▲ GFK Thomas Duss gratuliert Bgm. Herbert

Gaggl, der die Strecke gerne gelaufen ist.

FF Moosburg:

Erfolgreicher Radwandertag

Der bestens organisierte Radwandertag

lockte viele Teilnehmer an, die viel Spaß

beim Radeln hatten.

Die ausgezeichnete Küche und die tollen

Preise, die verlost wurden, komplettierten

die gelungene Veranstaltung.

Alt und Jung gemeinsam auf der Bühne

Ein Projekt der besonderen Art hat die Pädagogin Moser-Thaler auf die Beine gestellt. Die Singgemeischaft

Tigring und die Kinder der Volksschule Tigring haben unzählige Stunden geprobt. Das Ergebnis konnte sich

wirklich sehen lassen. Einfach genial!


37

macht munter

Zirkus zu Besuch im Kindergarten

Große Freude bei den Kindern wals der Bürgermeister mit dem Zirkus in den Kindergarten kam. Die Kinder

hatten riesige Freude mit den Tieren.

Pfarrer Mag. Kurt Gatterer – 60 Jahre

Pfarrer Magister

Kurt Gatterer

feierte in

seiner Pfarre in

Villach seinen

60. Geburtstag.

Die Kirche war

übervoll und

die Menschen

begeistert von

seiner sympathischen

und

herzlichen Art. Auch eine Abordnung aus Moosburg gratulierte dem beliebten Seelsorger

zu seinem Ehrentag, dankte für seine hervorragende Arbeit in Moosburg und wünschte

ihm für die nächsten Jahrzehnte viel Gesundheit, Glück und vor allem Gottes Segen.

Eis vom

Bürgermeister

für die Kinder

Als Dankeschön für

ihren tollen Beitrag

beim Maibaumaufstellen

gab es für jedes

Kind Eis von Schöller

persönlich überreicht

vom Bürgermeister.

„A konnst du nit des

Amtl übernehmen?“

Interview mit unserer Gemeinderätin

Astrid Brunner

Die „Original Moosburger“

Die Freunde aus Maintal haben es möglich

gemacht. Die „Original Moosburger“

spielten beim Maintal-Abend nach

langer Pause wieder und die Menschen

waren begeistert.

Für den AC Moosburg gestartet beim Goggauseelauf.

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


38 moosburgaktuell | Mobilität

Moosburg macht Mobil –

wir sind Pilotprojekt des MoMaK!

Mobilität ist heutzutage in aller Munde – und das völlig zu Recht.

■ Das Land Kärnten hat im Juni 2016

seinen MoMaK – den MobilitätsMasterplan

Kärnten im CongressCenter Pörtschach

präsentiert. Die Referenten der

Landesregierung und der Politik stellten

viele ehrgeizige Ziele vor. Zugleich wurde

auch der Werdegang dieses Planungswerkes

präsentiert, die fachlichen Zugänge

ebenso wie die vielen Bürgerveranstaltungen,

deren Meinungen und Ideen in

das Papier Eingang gefunden haben.

Als Moosburger Gemeinderat und engagierten

Mobilitätsprojektleiter hat es mich

sehr gefreut, vor allen Spitzen der Politik,

der Wirtschaft und den vielen Vertretern

der Presse auch den Namen der Gemeinde

Moosburg als Pilotprojekt des MoMaK

präsentiert zu bekommen.

Das Team der ÖVP Moosburg beschäftigt

sich bereits seit geraumer Zeit mit dem

wichtigen Thema der Mobilität.

Die Entwicklung des ländlichen Raumes,

die Entwicklung einer Gemeinde hängt

laut unserem Verständnis auch wesentlich

von der Verkehrsanbindung unserer

Gemeinde ab. Ein modernes und bedarfsorientiertes

Verkehrskonzept dient in

erster Linie den Gemeindebürger/innen,

aber natürlich auch der lokalen Wirtschaft,

dem Tourismus und nicht zu

vergessen, der Erhaltung unserer schönen

Natur. Mobilität ist aber auch ein sehr

komplexes Thema und natürlich muss,

ähnlich wie in der Raumordnung, eine

fachbegleitete Planung und strategische

Ausrichtung auf Basis der Einbindung

und Anforderungen der Moosburgerinnen

und Moosburger durchgeführt werden.

Die ÖVP Moosburg hat sich, dem Ziel

des Wahlprogramms der letzten Gemeinderatswahl

folgend, dieser Aufgabe

sofort mit Elan gewidmet. So wurde von

Bürgermeister Herbert Gaggl und mir auf

der Basis der vorangegangenen Bespre-

▲ GO MOBIL ist für die Mobilität im ländlichen Raum besodnders wertvoll.

chungen eine Projektbeschreibung des

MMM – MobilitätsMasterplansMoosburg

erstellt und an die Kärntner Landesregierung

gesendet.

Mobilitätsknoten

Das Projektziel besteht darin, einen

Mobilitätsknoten mit dem Namen „MMM

Moosburg macht mobil“ einzurichten.

Dieser wird verstanden als Bushaltestellen-Verteilknoten,

an dem die bestehenden

Linien Richtung Klagenfurt,

Feldkirchen, Pörtschach und Krumpendorf

zusammengefasst werden. Der Mobilitätsknoten

wird vernetzt mit bestehenden

und neuen Konzepten des Mikroverkehrs

(regionale Zubringung), wie beispielsweise

das Go-Mobil und schließt auch neue

Möglichkeiten und Anbindungen für Radund

Fußgänger mit ein.

In Besprechungen mit dem zuständigen

Landesrat Rolf Holub und der Fachabteilung

des Amtes der Kärntner Landesregierung

wurden diese Ideen und Konzepte

argumentiert und fielen letztlich auf

fruchtbaren Boden. Moosburg ist Pilotprojekt

– und nun geht es an die Umsetzung.

Machen Sie mit!

Es wird im September ein Workshop unter

fachlicher Begleitung in der Gemeinde

stattfinden. Wir benötigen Ihr Engagement

und Ihre Mitarbeit, damit möglichst

alle Interessen sich in der Arbeit wiederfinden.

Schüler, Pensionisten, Pendler,

Radfahrer und Touristiker sind herzlichst

eingeladen an diesem Workshop teilzunehmen.

Wir haben bereits im Zuge des

Arnulfsfestes am Stand der e5-Initiative

Anmeldeformulare aufgelegt. Alle interessierten

Moosburgerinnen und Moosburger

lade ich herzlich ein, mitzuarbeiten.

Sie können sich ganz unkompliziert am

Gemeindeamt bei Herrn BM DI (FH)

Franz Kogler zum Mobilitätsworkshop

anmelden. Ich freue mich auf eine mobile

Zukunft in unserer Gemeinde.

Mag. Ferdinand Mossegger


39

Erfolge 2016

So blumig ist

unsere Gemeinde

Wir sind wieder am Siegerstockerl

■ Die jahrelangen Anstrengungen von

Bürgermeister, Gabriel Fischer und die

Kameradschaft der FF Bärndorf tragen

Früchte – schon eifrig wird am Neubau

des Rüsthauses gebaut. Der ganze Ort

steht hinter dem Projekt, das sicherlich ein

Vorzeigebau werden wird ...

Moosburg hat wieder unglaublich

aufgezeigt, ist schon daher ein fixer

Bestandteil der Kärntner Blumenolympiade.

Tausend Dank den vielen Frauen

und Männern mit den grünen Daumen,

sie machen aus unserer Gemeinde etwas

ganz Besonderes …

■ Unsere Gemeinde hat in Kärnten am

meisten Photovoltaikanlagen durch

das Projekt „hundert Tage – hundert

Dächer“ installiert. Ein großes Lob dem

e5-Team unter Leitung von Vzbgm.

Hermine Kogler und GR. Mag. Ferdinand

Mossegger. DI. Jürgen Freithofnig sowie

die Betriebe Knees, Pickl, Uhr und Jäger

haben perfekte Arbeit geleistet. Man hört

im Gasthaus, wie darüber gesprochen

wird, wer schon am meisten Strom produziert

hat. Viel Wertschöpfung blieb im Ort

und die Sonne schickt bekanntlich keine

Rechnung …

■ Der Gemeinderat hat einstimmig eine

Resolution zur Rettung des Ehrenamtes

verabschiedet. Gäbe es nicht tausende

kostenlose Helfer, unsere Gesellschaft

wäre um vieles ärmer und viele Leistungen

in Sport, Kultur, Sozialem etc. könnten

nicht erbracht werden ...

■ Das Arnulfsfest brachte wieder tausende

gut gelaunte Menschen in Moosburg

zusammen. Erstmals war ein mittelalterlicher

Handwerksmarkt zu bestaunen.

Isabella Jessenitschnig organisierte damit

einen Mittelpunkt für das Staunen mit

allen Sinnen …

■ Und auch Moosburg’s neue Eventagentur

Semtainment ließen es drei Tage

im Moosburgstadl so richtig krachen.

Perfekte Organisation und Feiern mit

allen Sinnen war möglich. Nächstes Jahr

gibt es die größte jemals in Moosburg

organisierte Musikveranstaltung. Michael

und Thomas Semmler bringt Rainhard

Fendrich auf die Schlosswiese. Bitte noch

rechtzeitig Karten sichern. Ein Weihnachtspäckchen

mit den Karten für 8.

September 2017 wäre doch etwas für Herz

und Seele …

■ Unsere Gemeinde wurde vom Land als

Mustergemeinde für den Mobilitätsmasterplan

ausgewählt. Die Arbeitsgruppen

sind schon fleißig dabei, um die Bürger

mit bester Infrastruktur für die nächsten

Jahrzehnte auszustatten. Wieder einmal

ist Moosburg zur Vorzeigegemeinde

gewählt worden …

■ Die MG Moosburg wurde mit dem Baukulturpreis

ausgezeichnet.

■ Auch Moosburg unterstützt eBikes

– probieren Sie es einmal. Bewegung in

freier Luft bekommt eine neue Dimension.

Spielerisch meistern Sie Steigungen und

50-km-Fahrten sind ein Kinderspiel. Auszuleihen

beim Radldoktor Gerd Lanzinger

unter Tel. 0650/500 24 70.

Sie werden überrascht sein …

■ Unsere Gemeinde wurde von der

FH Kärnten für ein internationales

EU-Kommunalprojekt ausgewählt.

Best-Practices-Projekte werden von den

Studenten international verglichen. Ziel ist

eine noch bessere Vernetzung sowie das

Lernen von anderen innovativen Städten

und Gemeinden …

■ Auch in Wien ist man schon auf den

Moosburger Bildungscampus aufmerksam

geworden. Matthias Strolz, der Chef

der Neos, besuchte unsere Bildungseinrichtungen

und war sichtlich von den

Erfolgen und Leistungen beeindruckt …

■ 1. Platz als Regionalsieger bei den

Marktgemeinden und

■ 2. Platz bei den Landessiegern als

Marktgemeinde.

Danke unseren Mitarbeitern im

Außendienst für die geschmackvolle

Anpflanzung und Betreuung der Blumenanlagen

mit ihrer grenzenlosen

Leidenschaft.

Ganz besonders stolz sind wir auf

unsere Landessieger Brigitte und

Josef Bacher die unter der Kategorie

Gewerbebetriebe und Pensionen den

1. Platz erreicht haben. DANKE für

die Blumen!

Ohne Fleiß kein Preis!

Die Abschlussveranstaltung der

Blumenolympiade mit Siegerehrung

im Karolingersaal hat gezeigt, welche

Vielfalt an Blumenarrangements von

unseren Bürgern mit Leidenschaft

erzeugt wird.

Viele fleißige Hände und grüne

Daumen haben unsere Marktgemeinde

auch heuer wieder zum Erblühen

gebracht. Die Blumenpracht zieht

sich wie ein roter Faden durch unser

gesamtes Gemeindegebiet, weshalb

wir auch dieses Jahr wieder bei den

Landesiegern sind.

Die Siegerehrung wurde mit einer Abordnung

des Blassorchesters feierlich

umrahmt – ein Notenmeer für unser

Blumenmeer. DANKE für die Blumen!

„Nicht nur für unser Auge und Wohlfühlen

sind die Blumen von Nutzen

– auch für die Insekten, z. B. ein

Bienenvolk muss für 500 g Honig

ca. 2. Millionen Blüten besuchen und

sie legen dabei 88.000 km zurück!“

Hermine Kogler

1. Vizebürgermeisterin

Team H.G. – ÖVP Moosburg

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


40 moosburgaktuell | Wohnen in Moosburg

KÄRNTER SIEDLUNGSWERK

Projekt Moosburg Karl-Hauser-Weg

Noch mehr Lebensqualität für

Menschen, welche die urbane

Nähe und trotzdem die Vorteile

des Lebens im ländlichen Raum

schätzen, bietet ein aktuelles Projekt

des Kärntner Siedlungswerkes

im Zentrum von Moosburg.

■ Im Frühjahr 2017 erfolgt der Baustart

für 18 geförderte Mietwohnungen

im Karl-Hauser-Weg mit gut durchdachten

Grundrissen für Singles, Paare

und Familien in den Größen von 60 m²

bis 90 m² mit 2-4 Zimmern errichtet.

Die Wohnungen werden nach den

Grundsätzen des „anpassbaren Wohnbaus“

errichtet – das heißt, alle Wohnungen

sind grundsätzlich barrierefrei

und können bei Bedarf behindertengerecht

eingerichtet werden. Die Erschließung

des dreistöckigen Projektes erfolgt

über ein zentrales Stiegenhaus und

offene gedeckte Laubengänge im Osten.

Gut durchdachte Wohnungsgrundrisse

mit hellen, freundlichen Räumen

machen dieses Vorhaben besonders

interessant und versprechen eine angenehme

Wohnqualität. Die Wohnungen

sind nach Südwesten ausgerichtet und

haben große Balkone mit einem wunderschönen

Blick auf das Schloss Moosburg.

Die Erdgeschoßwohnungen verfügen

zudem über Eigengärten. Für Familien

und Kleinkinder befindet sich im Hof ein

Kinderspielplatz. Ein Fahrradabstellraum,

ein Lift sowie Carportplätze ergänzen das

Angebot für alle Bewohner. Es befinden

sich Geschäfte für den täglichen Bedarf

in nächster Umgebung des Projektes.

Nicht zu vergessen diverse Arztpraxen,

Gasthöfe, Kindergarten und Schulen.

Nahegelegene Park- und Sportanlagen

bieten sowohl Entspannung als auch

Ausgleich zum beruflichen Alltag sowie

die Möglichkeit, die unterschiedlichen

Freizeitaktivitäten auszuüben. Die

Schlüsselübergabe soll voraussichtlich im

Mai 2018 erfolgen.

9020 Klagenfurt am Wörthersee | Karnerstraße 1 | T 0463 568 19 | F 0463 574 48 | www.ksw-wohn.at


41

Soziales

Talente-Tauschkreis

■ TALENTE-TAUSCH-KREIS – Veränderte

Lebensumstände, „schlechtere

Zeiten“, wirtschaftlich schwierige Situationen

– das erfordert ein Umdenken.

Vor fast 20 Jahren haben das Menschen

gemacht und ein neues System abseits

von Geld, Banken und Zinseszins installiert.

Es entstanden TALENTE-TAUSCH-

KREISE.

Das Ganze ist aufgebaut auf dem

Gedanken, dass jeder Mensch TALENTE

in sich trägt und diese werden dann in

einem ausgereiften System getauscht.

Auch Moosburg hat inzwischen (auf die

weitblickende Initiative von Frau Vzbgm.

Hermine Kogler hin) seinen eigenen sogenannten

„Stammtisch“.

■ Einmal pro Monat (beim Gasthaus

Tschemernig von 17 bis 19 Uhr!) treffen

wir uns zum Tauschen von Waren und

Gedanken!!!

Informationen

Mehr Informationen bei der

Regio nalleiterin Isabella Karner

(Tel.: 0664/514 00 97) und im

Internet unter

www.talentetausch.at

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


42 moosburgaktuell | MoosburgerInnen berichten

Heilkräftige Ernährung

… und welche Mechanismen uns davon abhalten – „Healthwashing“.

Das Autorenehepaar MMag. Sandra

Drobiunig-Stangl und Mag. Andreas

Stangl beschäftigte sich in den vergangenen

Jahren intensiv mit alternativen

Heilmethoden und dem Thema Ernährung.

Es ist erstaunlich, welch mannigfaltige

Möglichkeiten der Gesundheitsverbesserung

damit möglich sind – und

zwar gerade dann, wenn die Schulmedizin

an ihre Grenzen stößt. Eine chronische

Erkrankung ihres damals wenige Monate

alten Sohnes stellte die junge Familie vor

eine schwierige Aufgabe, der Alltag wurde

zu einer kräftezehrenden Belastungsprobe.

Kaum etwas schmerzt mehr als ein so

junges und unschuldiges Leben Tag für

Tag leiden zu sehen, ohne etwas dagegen

tun zu können.

„Gesundheit ist nicht alles, aber

ohne Gesundheit ist alles nichts.“

n

n

Schopenhauer

Es war den Eltern zweier Söhne ein

Anliegen, auch nach anerkannten

wissenschaftlichen Richtlinien aufzuzeigen,

dass alternative Methoden zur

Gesundheitsverbesserung keineswegs im

Gegensatz zu den derzeit anerkannten

wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen,

wenngleich diese (noch) nicht wirklich

Einzug in das schulmedizinische System

gefunden haben. Thema des Buches mit

dem Titel „Healthwashing“ sollte also

u. a. auch sein, welche Mechanismen es

sind, die verhindern, dass so einfache aber

wirksame Heilmittel und -verfahren in der

n

„Lass die Nahrung dein Heilmittel

sein.“

n

Hippokrates

▲ MMag. Sandra Drobiunig-

Stangl, Mag. Andres Stangl

n

„Ein Problem kann nicht im selben

Denkmuster gelöst werden, in dem

es entstanden ist.“

n

Einstein

Bevölkerung keine breitere Anwendung

finden. Insbesondere bei chronischen Erkrankungen,

wie Allergien, Neurodermitis,

Herz-Kreislauf-Erkrankungen u.v.m., sind

nachgewiesenermaßen schier unglaubliche

Verbesserungen durch eine gesunde, vollwertige

und ausgeglichene Kost möglich.

Das Ehepaar konnte durch eine Veränderung

ihres gewohnten Kauf- und Essverhaltens

wunderbare Gesundheitsverbesserungen

erzielen, die sich mittlerweile auch

auf ein breites Umfeld ausdehnen ließen.

Denn die Autoren sind stets bestrebt

dieses Wissen, das viel Leid zu verhindern

in der Lage ist, an Interessierte weiterzugeben.

Es ist keinesfalls leicht, seine gewohnten

Glaubens- und Verhaltensmuster

zu ändern und Verantwortung für seine

Gesundheit zu übernehmen, aber oft ist

es vonnöten, um aus einem scheinbar unüberwindbaren

Teufelskreis auszubrechen

und nach anderen Lösungen zu suchen.

Die Autoren appellieren, möglichst voll-

n

wertige, natürliche und unbelastete regionale

Biokost zu konsumieren. Vermehrt

hiesige Landwirte statt Filialen großer

Lebensmittelkonzerne aufzusuchen. Die

industriell gefertigten Nahrungsmittel mit

ihren derzeit zugelassenen 320 Zusatzstoffen

und 2.500 Aromastoffen, den

gesetzlichen Grenzwerten für Pestizide

und Fungizide sowie den hormonellen

Belastungen kritisch zu hinterfragen.

Nutzen wir die unendliche Vielfalt der

Pflanzen, die Mutter Erde uns so reichlich

zur Verfügung stellt für unsere Gesundheit,

denn die Natur ist und bleibt die

beste Apotheke, wie Kneipp es einmal so

schön sagte.


MoosburgerInnen berichten 43

Hallo Berlin!

Moosburger Architekten eröffneten Bürostandort in Berlin.

■ Es hat sich in letzter Zeit irgendwie

schon abgezeichnet. Seit rund 5 Jahren

arbeitet der Moosburger Roland Gruber

als Mitbegründer des Architekturbüros

„nonconform“ mit seinem Team verstärkt

in Deutschland. Neben mittlerweile zwei

Forschungsprojekten für das Bundesbauministerium

in Berlin verdichteten sich zu -

letzt auch die Aufträge. So konnten Gruber

& Co. nicht nur den Montessori-

Schulcampus in Würzburg oder ein Gemeindezentrum

in einer Gemeinde in

Nordrhein-Westfalen entwickeln sondern

auch die gestalterische Verbesserung von

Innenstadt-Hochwasserschutzmaßnahmen

im oberbayrischen Kolbermoor. Derzeit

sind sie in den berühmten bayrischen Seeort

Starnberg am Starnberger See aktiv,

wo sie die Verbesserung des Zentrums

gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern

erarbeiten. Rund ein Viertel des Jahres

reist Roland Gruber seither mit den öffentlichen

Verkehrsmitteln von Moosburg

nach Deutschland. Von Moosburg fährt

er mit seinem Elektroauto zum Bahnhof

nach Klagenfurt oder Pörtschach. Von

dort geht es direkt mit dem Zug zu den

einzelnen Orten in Bayern, Baden-Württemberg

oder in andere Regionen. Direkt

vor Ort trifft er sich dann auch mit dem

restlichen nonconform-Team, das aus den

anderen Büros anreist. Neben Wien, wo

„nonconform“ seit 1999 den Hauptsitz

hat, gibt es noch einen Bürostandort an

der Grenze Oberösterreich/Bayern und

eben einen in Moosburg im Schallar2.

Und seit Sommer 2016 gibt es auch ein

Büro in der deutschen Hauptstadt Berlin.

Analog dem Co-Working in Moosburg ist

„nonconform“ auch in Berlin in einem

Co-Working-Space eingemietet, von de -

nen es in der Hauptstadt eine große Anzahl

gibt. Viele sind in ehemaligen Fabriken

inmitten der Stadt entstanden und

haben ein ganz besonderes Flair. Gerade

in den großen Städten haben viele Kreativschaffende

und Unternehmer keine eigenen

Büros mehr, sondern sind Teil dieses

modernen Bürokonzept, welches es

auch in Moosburg gibt. Das ermöglicht

viel mehr Flexibiltät und auch den Austausch

mit anderen Nutzern sowie die

Möglichkeit für eventuelle gemeinsame

Projekte.

Mit der Eröffnung des Berliner Standortes

geht für Gruber auch ein kleiner Traum in

Erfüllung, das gibt er auch gerne zu. Seit

er im Zuge einer Ausstellungstournee Anfang

2000 einige Zeit in Berlin verbrachte,

hat er sich quasi in diese Stadt verliebt, in

der die vielen Brüche der abwechslungsreichen

Geschichte noch sehr nah spürbar

sind. Sie ist ein Nährboden für Kreativität

und ein Labor für Innovationen.

Neben London ist Berlin derzeit Europas

wichtigster Ort für Start-ups-Gründungen.

Gruber meint, dass es etwas Besonderes

ist, in Berlin ein Arbeitsplatz zu haben

und von dort aus arbeiten zu dürfen und

es ist keine Selbstverständlichkeit, dass so

etwas auch gelingt. Das gehört nicht nur

viel Mut dazu, sondern auch Leidenschaft

und die Überzeugung an die eigenen Leistungen

dazu um in Deutschland Fuß fassen

zu können. Und vor allem Ausdauer,

um diesen Schritte zu wagen, weil es

nicht von heute auf morgen geht, um in

einem anderen Land etwas aufzubauen

und sich am Markt zu behaupten.

Was macht „nonconform“ aber eigentlich,

▲ Der nonconform-Mitgründer Roland Gruber im

Innenhof des Berliner Büros mit seiner dortigen

Büroleiterin Sabine Weber.

dass sie mittlerweile an vier Standorten

arbeiten können? Ganz nach dem Motto

„miteinander weiter denken“ ist für nonconform-Architektur

nicht nur das Planen

und Realisieren neuer Gebäude, sondern

viel mehr. Sie verstehen ihre Aufgabe vor

allem darin, die nachhaltige Revitalisierung

von Gebäuden, öffentlichen Räumen

und Infrastrukturen voranzutreiben.

Sie verlassen ausgetrampelte Wege und

beleben mit partizipativer Planung Räume

und Plätze neu, schaffen nutzungsoffene

Gebäude und handeln nachhaltig.

Um das zu erreichen, haben sie im letzten

Jahr auch zwei Firmenbereiche geschaffen.

Einerseits den Bereich der „nonconform

ideenwerkstatt“. Hier entwickeln

sie an Ort und Stelle in nur drei Tagen

innovative, wertbeständige Raumkonzepte

für Gemeinden, Städte und Schulen.

Und andererseits den Bereich des nonconform-Stadthaus.

Hervorgingen aus

einem mehrjährigen Forschungsprojekt

ein innovatives und nutzungsoffenes

Raumkonzept. Sie verfolgen damit die

Vision, künftig Gebäude zu schaffen, die

gemischt und variabel genutzt werden

können. Gebäude von Bestand, die sich

mit den Menschen und ihren Ansprüchen

verändern können und ein wichtiger Beitrag

für einen vitalen, urbanen Lebensraum

sind.

www.nonconform.at

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


44 moosburgaktuell | Kärntner Landtag

Im Einsatz


45

für Kärnten

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


46 moosburgaktuell | Nachruf

Lieber Freund Siegbert!

So wie es immer Deine

Art war, nie laut oder

polternd, hast du an

diesem sommerlichen

8. Juli diese Welt, in

dir ruhend und mit ihr

in Ordnung zu sein,

für immer verlassen.

Schon als kleiner „Damale Bua“ hast du

mir die ersten Hosen angemessen und

gezeigt, wie diese Stück für Stück seiner

Vollendung entgegen geht. Du warst für

mich der erste und beste Schneider und

ein Inbegriff für Genauigkeit und Pünktlichkeit.

Damals dachte ich mir, ob wohl

alle Schneider diese Grundvoraussetzung

hätten?

Unsere Herkunftsfamilien entstammen

beide dem manchmal einengenden Gurktal.

Dort stand im Jahr 1935deine Wiege

und auch die ersten Schritte zur Volksschule

in Deutsch-Griffen machtest du in

der, für Kärnten sehr geschichtsträchtigen

Gegend.

Als Jugendlicher hattest du die Möglichkeit,

von 1943-46 die Schneiderlehre zu

machen.

Bereits ein Jahr später bist du mit deinem

Meister nach Moosburg gezogen, um

dort als Geselle zu arbeiten. Das Schicksal

wollte es so und ab sofort war Moosburg

deine neue Heimat, für die du viel geleistet

hast und in der du dich immer sehr

wohl gefühlt hast.

Der weitere Berufsweg führte dich für

zehn Jahre nach Klagenfurt und danach

zur Anstellung beim Bundesheer, das dir

bis zur Pensionierung 1988 Beruf und

Berufung zugleich war. Die Übersiedelung

im Jahre 1947 sollte aber deinem weiteren

Leben Richtung und Prägung geben.

Deine „Wetty“, Elisabeth Köstenberger aus

Ameisbichl, war auch in der Schneiderei

Scharf als Lehrling angestellt. Bald wurde

aus dem Liebes- ein Brautpaar, das Ihre

Verbindung am 25. November 1950 durch

Heirat besiegelte.

Ihr beide wohntet zuerst in einem Zimmer

beim „Fostl“ in St. Peter und Euer Hausrat

bestand aus 2 Tellern + 2 Bestecke ...

Wetty bekam von Ihren Eltern in Ameis-

bichl ein Grundstück, auf dem ihr schon

bald ein kleines Haus gebaut habt. Gemeinsam

mit eurer Tochter Gertrud, die

1951 geboren wurde, seid ihr dort 1953

eingezogen.

Bereits 1965 habt ihr diese um- und ausgebaut,

damit auch ein paar Gästezimmer

vermietet werden konnten.

1973 kam dann eure zweite Tochter,

Margit, zur Welt und vieles fing wieder

von vorne an.

1986 bist du dann mit deiner Familie, auf

die du immer so unendlich stolz warst,

nach Moosburg gezogen. Wie du meintest,

ist es für das Alter besser, wenn man

näher im Zentrum wohnt.

Du und deine Wetty habt euer Lebenswerk

mit den eigenen vier Händen geschaf

fen, die Kraft aus dem Erreichten zu

schöpfen, hat dazu geführt, dass das

Jammern und Klagen trotz harter Prüfungen

nicht im Mittelpunkt eures Lebens

stand.

Stets hattest du einen Witz parat und

dein geschärfter Blick auf das Wesentliche

mit einem treffenden Satz kommentiert.

Dieser war nie verletzend aber immer mit

besonderem Tiefgang gewürzt.

Im Jahre 1998 wurde wieder umgebaut,

um Tochter Margit ein eigenes Zuhause

zu ermöglichen.

Trotz der vielen Arbeit hast du dir immer

Zeit genommen um für die Öffentlichkeit

und dein Moosburg zu arbeiten. Mehr als

30 Jahre warst du beim Gemischten Chor

sowie viele Jahrzehnte als Ersatzgemeinderat

und Schriftführer der ÖVP tätig.

Als Obmann des ÖAAB sowie u.a. als Vorsitzender

der ÖVP-Wahlkommission warst

du gewissenhaft und fleißig, aber nie in

den Vordergrund drängend, tätig.

Unvergesslich für mich dein Ausspruch,

wie ich als junger „Hupfer“ in der ÖVP

bedrückt über einen Wahlausgang war.

Treffend wie immer dein Ausspruch: „Bua,

sei nit traurig, in der Politik geht es 20

Jahre nach unten aber auch wieder 20

Jahre nach oben!“

Im Winter das Eisschießen, die übrige Zeit

das Wandern mit deiner Wetty und zusätzlich

das Reisen haben ab 1975 (nach

Paris) euer Leben unendlich bereichert.

Mit der Familie Plieschnegger habt ihr

fast alle europäischen Länder besucht und

deine Erzählungen darüber waren immer

sehr informativ und mit lustigen Anekdoten

gespickt.

Ab den früher 90er-Jahren meldete sich

dann dein Körper, viele Erkrankungen

folg ten, was die Lebensqualität einschränkte

und dein tägliches Leben

zusehends bestimmte.

2011 stand dann dein Leben nach einer

schweren Operation auf Messers Schneide.

Mit unglaublichem Optimismus, der

sicherlich von der Hilfe und dem Rückhalt

in der Familie genährt wurde, hast du dich

wieder zurückgekämpft, obwohl die Ärzte

dich schon aufgegeben hatten.

Bis dann zu Schluss auch die härtesten

Schmerzmittel keine Wirkung mehr zeigten,

und du keinen Ausweg mehr sahst

und zur letzten Lösung gegriffen hast.

Gerne erinnere ich mich an unzählige

lustige und sinnstiftende Stunden mit dir

zurück. Die „Nachsitzungen“ nach den

eigentlichen Sitzungen waren legendär.

An deinem Tisch zu sitzen war kurzweilig

und lustig, den Tag vergessend aber auch

lehrreich zugleich.

Als Familienmensch warst du immer ein

Vorbild für mich. Deine besondere Art das

Leben in all seinen Facetten mit einem

Schalk auf den Lippen zu begegnen,

konntest du deinen Töchtern Gertrud und

Margit so wunderbar weitergeben. Ihnen

hast du auch das Schöne am Chorgesang

vererbt.

Unvergesslich bei deinem 80er das „Radl

der Zeit,“ gesungen von Deiner Margit

mit ihrem Kärntner Doppelsextett. So

manches „Zachale“ rollte über unsere

Wangen …

Für deine Enkeln warst du immer im

Einsatz, ihr Leben und Wachsen waren

ein Teil von dir und ich bin mir sicher,

dass du ihnen viel Positives für ihr Leben

mitgeben konntest.

Noch einmal verneige ich mich vor dir

und sage tausend Dank für alles was ich

durch dich erleben und erlernen durfte.

Moosburg ist um eine stille Persönlichkeit

ärmer geworden!

Hubert


47

Unterwegs im Land

Bildungscampus Stadl Predlitz

Unser Bgm. Herbert Gaggl, ein gefragter Referent, wenn es um erfolgreiche

Gemeindeentwicklung geht. Hier in Stadl an der Mur in der Steiermark.

95 Jahre Caritas

LAbg. Bgm. Herbert Gaggl gratuliert Dir. Dr. Marketz zum Jubiläum: Bgm. Gaggl,

Lisa, Dir. Josef Marketz, Mag. Marion Fercher (Caritas), Dr. Hubert Stotter,

Dr. Omelko (v.l.n.r.). Seit 1994 arbeitet die Marktgemeinde Moosburg mit der

Caritas ausgezeichnet zusammen. Dafür ein herzliches Dankeschön und viel

Kraft für die zukünftige Arbeit.

Besuch des

Kärntner Landtages

■ Am 2. Juni 2016 durften wir, eine

Gruppe von 10 Personen, vorwiegend

aus der Landwirtschaft kommend, den

Kärntner Landtag besuchen.

Nach der freundlichen Begrüßung

durch unseren Bgm. LAbg. Herbert

Gaggl ging es auf zu einer Führung

im Wappensaal. Obwohl einige von

uns diesen wunderbaren Wappensaal

bereits besucht haben, ist es immer

wieder ein besonderes Erlebnis hier zu

sein. Danach wurden wir im ÖVP-Club

sehr herzlich aufgenommen.

Das Highlight aber war sicher die

Teilnahme an der Sitzung des Kärntner

Landtages.

Wir „Moosburger“ wurden vom 1. Prä -

sident des Kärntner Landtages Ing.

Reinhold Rohr persönlich begrüßt!

Beendet haben wir unsere „Politische

Bildung“ mit einem guten Mittagessen

im Landhaushof.

Herzlichen Dank an unseren Bgm. Herbert

Gaggl für sein Engagement.

LAbg. Bgm. Herbert Gaggl im Gespräch mit unserem

Außenminister Sebastian Kurz über die aktuelle

Flüchtlingssituation. „Wir schaffen das schon“, ist

unmöglich. Wir brauchen eine kontrollierte Zuwanderung

und vor allem Hilfe vor Ort – in den Krisenländern.

LAbg. Bgm. Herbert Gaggl im Gespräch mit dem

Finanz minister über die Registrierkassen und die

Besteuerung von Vereinen und Betrieben. Das

Gespräch war erfolgreich. Wesentliche Verbesserungen

wurden vom Finanzminister angeordnet.

DANKE

Landwirtschaftskammerwahl 5. November 2016

Wir möchten es nicht verabsäumen, uns bei den Wählerinnen und Wähler, der Gemeinde

Moosburg für ihre Teilnahme bei der LK-Wahl zu bedanken.

Von 794 Wahlberechtigten nutzten 366 Personen ihr Wahlrecht.

Wir werden uns weiterhin bemühen, für die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern da

zu sein und uns einzubringen!

Für den Bauernbund Moosburg

ÖVP-GR Josef Strassonig

ÖVP-GR Astrid Brunner

Gemeinsam erfolgreich für Moosburg


48 moosburgaktuell | Titelstory

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