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aerokurier 01/2017

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Deutschland € 5,50 / Schweiz sfr 10 / Österreich € 6,30 / Benelux € 6,40 / Finnland € 8,30 1/2<strong>01</strong>7<br />

DAS MAGAZIN FÜR PILOTEN<br />

www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />

Plus<br />

32 Seiten<br />

Maintenance<br />

Acclaim Ultra M20V<br />

MOONEYS<br />

<br />

Reise<br />

Mit der Piper über<br />

Scrapyards in den USA<br />

UPDATE<br />

IM REISE-UL VL3 ZUM<br />

ALPENFLUGTRAINING<br />

Streckenflug<br />

Unter Spaniens Sonne<br />

Praxis<br />

Tipps zum<br />

Winterfliegen<br />

Jubiläum<br />

50 Jahre<br />

Pilatus B4


digital<br />

Jetzt als<br />

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Kombiabo<br />

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[ EDITORIAL Januar ]<br />

GANZE 60 JAHRE!<br />

Im April 1957 beginnt die Geschichte des vielseitigsten<br />

deutschsprachigen Magazins der Allgemeinen Luftfahrt.<br />

Zeit für einen Blick in die Historie – und in die Zukunft.<br />

60 Jahre <strong>aerokurier</strong> – das sind 60 Jahre engagierter Luftfahrtjournalismus<br />

und 60 Jahre erlebte und zum Teil mitgestaltete Luftfahrtgeschichte.<br />

Vieles hat sich weiterentwickelt, vor allem die Fluggeräte, aber<br />

auch Recht und Gesetz und nicht zuletzt die Gesellschaft haben sich<br />

verändert. Doch manche Dinge sind – zum Glück – noch immer gleich. So<br />

sind sich der <strong>aerokurier</strong> und die, die ihn gemacht haben und machen, in<br />

einem Punkt treu geblieben: der Vielfalt. Das Anliegen des Magazins war<br />

immer, die Luftfahrt in ihrer ganzen Breite abzubilden. Anfangs zählten<br />

dazu sogar noch die kommerzielle Luftfahrt sowie die Militärluftfahrt und<br />

die Raumfahrt. Heute, in Zeiten fortschreitender Spezialisierung, ist die<br />

General Aviation vom Motorflug über Ultraleicht- und Segelflug bis hin<br />

zur Business Aviation unser Metier. Das Wichtigste aus der Allgemeinen<br />

Luftfahrt zu berichten und hin und wieder über den Tellerrand zu blicken<br />

– das ist unser Anspruch. Und wir laden alle Leser herzlichst ein, den<br />

<strong>aerokurier</strong>, Ihren <strong>aerokurier</strong>, durch Anregungen, Ideen und sachliche<br />

Kritik mitzugestalten.<br />

Das Jubiläumsjahr wollen wir bei aller Aktualität aber auch nutzen,<br />

um in unserer eigenen Geschichte zu blättern. Von der vorliegenden<br />

Ausgabe 1 bis zur Ausgabe 7/2<strong>01</strong>7 werden wir aus jedem Jahrzehnt der<br />

<strong>aerokurier</strong>-Historie einen oder mehrere Artikel nachdrucken, die interessante<br />

Konzepte aus der Entwicklung der GA beleuchten – unabhängig<br />

davon, ob ihnen Erfolg beschieden war oder nicht. 718 Hefte aus sechs<br />

Jahrzehnten bieten dafür jedenfalls hinreichend Stoff! Unsere Jubiläumsausgabe<br />

im August 2<strong>01</strong>7 soll sich hingegen vorrangig der Zukunft der<br />

General Aviation widmen.<br />

Viel Spaß beim Lesen und allzeit gute Landungen!<br />

Lars Reinhold,<br />

Redaktionsleiter <strong>aerokurier</strong><br />

Diskutieren Sie mit! Wir freuen uns über eine E-Mail<br />

(redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de), ein Fax (+49 711 182-1781) oder einen<br />

Brief (Redaktion <strong>aerokurier</strong>, Leuschnerstr. 1, 7<strong>01</strong>74 Stuttgart) für<br />

unser Leserforum. Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Adresse und<br />

Telefonnummer für eventuelle Rückfragen anzugeben.<br />

Fotos: Lars Reinhold<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 3


88<br />

Motorfliegen<br />

6 Mooney M20 Acclaim Ultra<br />

Die texanische Flugzeugschmiede<br />

beweist mit der<br />

M20 Ultra, dass selbst kleine<br />

Veränderungen mitunter Großes<br />

bewirken können<br />

11 Mooney-Historie<br />

Einblicke in die Höhen und Tiefen<br />

der Flugzeugmarke mit dem<br />

„umgekehrten“ Seitenleitwerk<br />

Magazin<br />

20 DeLand-Messe<br />

Mit der Sports Aviation Showcase<br />

will die Gemeinde DeLand<br />

in Florida dem Flugzeugbau vor<br />

Ort Auftrieb verschaffen<br />

Rückblick auf<br />

die Zukunft<br />

23 Jubiläums-Serie<br />

718 Ausgaben umfasst das<br />

Archiv des <strong>aerokurier</strong>s. Grund<br />

genug, sich die alten Hefte<br />

einmal vorzunehmen und<br />

zu stöbern, über welche<br />

Innovationen wir im Laufe<br />

der Zeit berichtet haben.<br />

Inhalt Nr. 1 <br />

Januar 2<strong>01</strong>7 I 61. Jahrgang<br />

36<br />

4 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7<br />

<strong>aerokurier</strong> gibt es auch als E-Paper.<br />

Mehr Infos: www.<strong>aerokurier</strong>.de/epaper


Flying<br />

28 Scrapyard-Tour<br />

Sebastian Thoma besucht<br />

Flugzeugfriedhöfe in den USA<br />

– natürlich mit dem Flugzeug!<br />

UL/LSA<br />

36 Ultraleichtes Alpentraining<br />

Reisen sind das Metier der VL3.<br />

Bei einem Trip nach Südfrankreich<br />

zeigt sie ihre Qualitäten.<br />

Praxis<br />

75 Winterfliegen<br />

Mit unseren Tipps sind<br />

Piloten perfekt auf Flüge bei<br />

Minusgraden vorbereitet.<br />

79 Expertentipp<br />

Winterzeit ist Schrauberzeit. Aber<br />

was darf man eigentlich selbst?<br />

Segelfliegen<br />

80 Streckenflug in Spanien<br />

Tausender im Dutzend – Spanien<br />

lockt Segelfieger mit perfekten<br />

Wetterbedingungen<br />

86 Grand Prix<br />

Holger Karow machte beim<br />

Finale in Südafrika den Sack zu<br />

88 Idaflieg-Sommertreffen<br />

Drei Wochen stand auf dem<br />

Flugplatz Aalen-Elchingen alles<br />

im Zeichen der Forschung<br />

93 WM-Vorschau<br />

Was die WM 1987 über die<br />

Meisterschaft 2<strong>01</strong>7 verrät<br />

Titelthemen<br />

im Abo<br />

Coupons auf S. 7 und Special S. 28<br />

Porträt<br />

112 Ingo Herbst<br />

Vor genau 50 Jahren<br />

gehörte der Ingenieur<br />

zum Konstruktionsteam<br />

für die Pilatus B4<br />

Rubriken<br />

3 Editorial<br />

16 News<br />

42 Dr. Spornrad<br />

94 <strong>aerokurier</strong>-Markt<br />

103 Jobbörse<br />

111 Termine<br />

111 Impressum<br />

114 Vorschau<br />

80<br />

Maintenance Special<br />

4 Reverse Engineering<br />

Die Neuanfertigung von historischen<br />

Ersatzteilen nach Plänen oder Vorlagen<br />

wird mit neuen Technologien möglich<br />

und vor allem bezahlbar<br />

10 Beruf Fluggerätmechaniker<br />

Der <strong>aerokurier</strong> schaut einem Fachmann für<br />

die Flugzeugwartung über die Schulter<br />

14 Aircraft Ambulance<br />

Wenn auf einem Fly-in ein<br />

Flugzeug technische<br />

Probleme hat, ist Mirko<br />

Fahlbusch zur Stelle<br />

20 Branchen-Guide 2<strong>01</strong>7<br />

Maintenance-Betriebe in<br />

Deutschland, Österreich<br />

und der Schweiz<br />

28<br />

20<br />

Titelfotos: Alexandros Mitropoulos, Mooney, Holger Weitzel<br />

Fotos: Marino Boric, Idaflieg, Frank Martini, Sebastian Thoma, Holger Weitzel<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 5


[ MOTORFLIEGEN Pilot Report ]<br />

Mooney Acclaim Ultra M20V<br />

GANZ FEINES<br />

„Evolution statt Revolution“ lautet bei<br />

Mooneys neuer Acclaim die Devise.<br />

<strong>aerokurier</strong>-Autor David Kromka zeigt sich<br />

überrascht, welch großen Unterschied<br />

selbst kleine Veränderungen bewirken.<br />

6 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


TUNING<br />

AUTOR: David Kromka<br />

FOTOS: David Kromka, Mooney<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 7


[ MOTORFLIEGEN Pilot Report ]<br />

Understatement pur: Der<br />

klassischen Mooney-<br />

Form bleibt man auch<br />

beim jüngsten Wurf treu.<br />

Die Speedbrakes sorgen<br />

entweder für 500 Fuß<br />

stärkeres Sinken oder für<br />

20 Knoten weniger Speed.<br />

K<br />

lassisch sieht sie aus, die<br />

neue Acclaim Ultra. Zumindest<br />

äußerlich kann man<br />

nicht von einem ultramodernen<br />

Flugzeug sprechen, denn die markanten<br />

Mooney-Linien haben sich<br />

seit Jahrzehnten nicht verändert. So<br />

mögen es die „Mooniacs“: bloß keine<br />

Experimente! Evolution statt Revolution<br />

ist angesagt, wenn neue Modelle<br />

entstehen.<br />

Nach dem unfreiwilligen Dornröschenschlaf<br />

war Mooney gegenüber<br />

den Konkurrenten aus der High-<br />

Performance-Liga ins Hintertreffen<br />

geraten. Zwar wurde der texanische<br />

Renner nicht vom Thron der schnellsten<br />

Serien-Einmot mit Kolbenmotor<br />

gestoßen, doch beim Thema Ergonomie<br />

und Interieur gab es massiven<br />

Nachholbedarf. Dieses Themas haben<br />

sich die Entwickler in den vergangenen<br />

zwei Jahren angenommen. Herausgekommen<br />

ist dabei eine Mooney<br />

für das 21. Jahrhundert. Komfort und<br />

Design spielen bei hochpreisigen<br />

Reiseflugzeugen eine immer größere<br />

Rolle, weswegen die größten Veränderungen<br />

auch hier ansetzen.<br />

Schnittige Linien hatten Mooneys<br />

schon immer, und die N240CV ist da<br />

keine Ausnahme. In der grau-roten<br />

Perleffekt-Lackierung mit schwarzem<br />

Konturstreifen glänzt die Maschine<br />

unter der brütenden texanischen<br />

Sonne. Da es sich bei der ersten Ultra<br />

um den Flieger handelt, mit dem<br />

auch die Zulassung geflogen wurde,<br />

ist keine Klimaanlage installiert. Diese<br />

ist weiterhin gegen Aufpreis erhältlich,<br />

und weit mehr als die Hälfte<br />

aller Acclaims wird damit ausgeliefert,<br />

wie Verkaufsdirektor Dirk<br />

Vanderzee erläutert. Es wird also heiß<br />

werden beim Testflug vom Louis<br />

Schreiner Field in Kerrville, am Boden<br />

zumindest auch klimatisch.<br />

Werkspilot Luis Acosta wird mich<br />

begleiten. Es geht gleich ungewohnt<br />

los mit dem Einstieg von zwei Seiten.<br />

Vorbei die Zeiten der Boarding-Choreografie:<br />

Pilot, Passagier hinten links,<br />

Passagier hinten rechts, Copilot – in<br />

der Ultra gibt es nun beidseitig Türen.<br />

Größer sind sie auch geworden, rund<br />

zehn Zentimeter weiter ist die Öffnung.<br />

Da der Pilot nicht mehr von rechts<br />

nach links rutschen muss, wurde Platz<br />

geschaffen für eine veritable Mittelkonsole.<br />

Das Garmin G1000 kann jetzt<br />

über ein Bedienpanel in der Mitte des<br />

Cockpits angesteuert werden. Die<br />

Bedienung ist dadurch einfacher, und<br />

die Programmierung geht dem Piloten<br />

schneller von der Hand. Zusammen<br />

mit den neu gestalteten Knöpfen im<br />

Industrial-Design ergibt sich ein wertiger<br />

Eindruck, fast wie in einem<br />

kleinen Business Jet.<br />

Die Qualität der Sitze aus edlem<br />

Leder ist über jeden Zweifel erhaben,<br />

wenngleich mir persönlich gerade bei<br />

hohen Temperaturen Sitzflächen aus<br />

Stoff lieber sind. Die Passagiere im<br />

Fond sitzen auf getrennten und gut<br />

konturierten Fauteuils, vorne gibt es<br />

nun auch die unvermeidlichen Becherhalter<br />

für den Coffee-to-fly.<br />

Die Before-Start-Checkliste birgt<br />

keine Überraschungen: Der Continental<br />

TSIO-550-G wird für rund drei<br />

Sekunden geprimt und springt dann<br />

problemlos an. Die großen Garmin-<br />

Bildschirme erlauben zusammen mit<br />

den neuen Vernier-Kabelzügen ein<br />

sehr präzises Einstellen der Motorleistung.<br />

Obwohl die Ultra mit gut<br />

1500 Kilogramm MTOW kein Leichtgewicht<br />

ist, lässt sie sich am Boden<br />

einfach dirigieren. Die hydraulischen<br />

Bremsen sprechen gut an, es ist nur<br />

wenig Motorleistung zum Rollen mit<br />

dem steuerbaren Bugrad erforderlich.<br />

Ganz konventionell erfolgt der<br />

Before-Takeoff-Check, der aus Magnetprobe,<br />

Propellerverstellung und<br />

8 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


[ 1 ]<br />

[ 1 ] Edle und moderne Kommandozentrale: Dank der Türen auf beiden Seiten muss<br />

der Pilot nicht mehr durchrutschen. Deshalb gibt es in der Mittelkonsole Platz für<br />

Bedienknöpfe des Garmin G1000. Die Steuerhörner sind mit braunem und schwarzem<br />

Leder überzogen und liegen gut in der Hand. [ 2 ] Schön schnittig: Auch aus der<br />

Vogelperspektive macht Mooneys neuer Renner eine gute Figur.<br />

[ 2 ]<br />

Alternator-Test besteht. Um die 280<br />

PS beim anfänglichen Steigflug besser<br />

zu handhaben, sieht die Checkliste<br />

das Setzen der elektrischen<br />

Seitenrudertrimmung fast auf Vollausschlag<br />

rechts vor. Dies macht sich<br />

in nur geringen Ruderdrücken im<br />

Climb-out später positiv bemerkbar,<br />

gerade wenn es in größere Höhen<br />

gehen soll. Mit zehn Grad Klappen<br />

geht es auf die Startbahn. Langsam,<br />

aber kontinuierlich erhöhe<br />

ich die Leistung,<br />

bis schließlich 2500<br />

Umdrehungen und 33,5<br />

Inch Ladedruck anliegen:<br />

takeoff power-set. Gewaltig<br />

schiebt die Ultra nach vorne, schnell<br />

sind 60 Knoten passiert, und es ist<br />

Zeit zum Rotieren. Erstaunlich einfach<br />

geht die Maschine in die Luft, und<br />

ich spüre sofort das Feedback der<br />

Steuerstangen. Diese direkte Rückkopplung<br />

von den Steuerflächen gefällt<br />

mir bei der Acclaim genauso wie<br />

bei meiner wesentlich älteren Turbo<br />

Mooney 252 aus dem Jahre 1986. Auch<br />

wenn 30 Jahre zwischen beiden liegen:<br />

Die Ultra fliegt wie eine klassische<br />

Mooney, direkt und stabil.<br />

Die Acclaim ist turbo-normalized,<br />

die 280 PS liegen bis zur maximalen<br />

Flughöhe von FL 250 an. Entsprechend<br />

kraftvoll geht es mit dem Neun-Liter-<br />

Triebwerk nach oben: Kurz nach dem<br />

Einziehen des Fahrwerks passieren<br />

wir die 100-Knoten-Grenze und fahren<br />

die Klappen ein. Bestes Steigen<br />

ist bei 104 KIAS, doch ich beschleunige<br />

die Acclaim direkt auf 120 Knoten.<br />

Es ist charakteristisch für Flugzeuge<br />

mit laminaren Hochgeschwindigkeitsprofilen,<br />

dass sie auch bei<br />

DAS TRIEBWERK BRINGT SEINE<br />

280 PS DANK TURBO BIS FL 250<br />

Geschwindigkeiten etwas über VY<br />

noch sehr gut steigen. Über 1200 ft/<br />

min liegen am Vario an, dabei genehmigt<br />

sich die Ultra gut 30 US-Gallonen<br />

pro Stunde. Sprit ist günstig in den<br />

USA, sodass amerikanische Piloten<br />

meist rich of peak und mit Full Power<br />

fliegen. Wer es sparsamer mag,<br />

wählt einen Economy Climb: Die<br />

Leistung wird auf gut 30 Inch reduziert,<br />

das Gemisch verarmt, und bei<br />

nunmehr 23 Gallonen liegen immer<br />

noch 1000 ft/min an.<br />

Die hohen Steigraten helfen nicht<br />

nur beim raschen Aufsuchen größerer<br />

Flughöhen, in denen der Turbo<br />

seine Wirkung voll entfalten kann.<br />

Sie sorgen auch dafür, Bereiche mit<br />

Vereisung schnell zu verlassen oder<br />

zu durchsteigen. Nach Vanderzees<br />

Auskunft werden nur 20 Prozent aller<br />

Acclaims in den Staaten mit TKS-<br />

Flüssigenteisungsanlage verkauft, in<br />

Europa dürfte es genau umgekehrt<br />

sein. Mit Ausnahme der Rocky Mountains<br />

sei dies einfach nicht erforderlich,<br />

und das Mooney-Profil setze<br />

ohnehin nicht so schnell<br />

Eis an. Um dann in den<br />

eisfreien, weil zu kalten<br />

Höhen sicher und<br />

schnell fliegen zu können,<br />

ist die Acclaim serienmäßig mit<br />

einer Sauerstoffanlage ausgerüstet,<br />

bei ihrem Schwestermodell Ovation<br />

ist diese ein Extra.<br />

Wir setzen also die Kanülen auf<br />

und steigen bis an die Grenze des<br />

amerikanischen VFR-Luftraums: hinauf<br />

bis 18 000 Fuß. Dort levele ich<br />

die Maschine mit maximaler Reiseleistung<br />

aus: Bei 22 Gallonen liegen<br />

230 Knoten TAS an, die beworbenen<br />

242 Knoten in FL 250 scheinen zum<br />

Greifen nah. Bei Economy Cruise in<br />

12 500 Fuß sind es 16 Gallonen mit<br />

immer noch 190 Knoten. Ich reduziere<br />

die Leistung, um bei Manöverge-<br />

Aerodynamik bis in<br />

die Spitzen: Die Enden<br />

der Tragflächen sind<br />

strömungsgünstig geformt.<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 9


[ MOTORFLIEGEN Pilot Report ]<br />

[ 1 ] [ 2 ]<br />

Daten Mooney Acclaim Ultra M20V<br />

Hersteller: Mooney International Corporation Verwendung: Reiseflugzeug<br />

Sitzplätze: 4 Bauweise: Metall-Composite-Gemischtbauweise<br />

[ 1 ] In den Genuss, die<br />

schicken Türhebel zu<br />

benutzen ... [ 2 ] ... kommt<br />

jetzt auch der Pilot, denn<br />

die Ultra hat auf beiden<br />

Seiten Türen.<br />

[ 3 ] Entspanntes Reisen<br />

in großen Höhen – dafür<br />

ist die Mooney gemacht.<br />

Fazit<br />

• gutes Langsamflugverhalten<br />

• kurze Startstrecke<br />

• bequemer Einstieg<br />

• bärenstarker Turbomotor<br />

• hoher Preis<br />

• hoher Kraftstoffverbrauch<br />

• wenige Werkstätten in Europa<br />

[ 3 ]<br />

Antrieb<br />

HerstellerContinental<br />

Art Sechszylinder-Boxermotor<br />

TypTSIO-550-G<br />

maximale Leistung<br />

bei 2500 rpm 280 PS/206 kW<br />

Propeller<br />

HerstellerHartzell<br />

TypPHC-J3YF-1RF<br />

Abmessungen<br />

Länge<br />

Spannweite<br />

schwindigkeit ein wenig Airwork zu<br />

betreiben: Sie Steep-Turns mit 60<br />

Grad Querneigung gelingen dank<br />

direktem Stangenfeedback auf Anhieb<br />

gut. Ich reduziere weiter und bereite<br />

mich auf einen Slow-Flight und eine<br />

Approach-to-Stall-Reihe vor: Ich bin<br />

überrascht, wie wenig schwammig<br />

die Steuerwirkung sowohl bei Clean<br />

als auch Approach Stalls ist. 63 und<br />

58 Knoten sind die Geschwindigkeiten,<br />

bei denen einem die Ultra mitteilt,<br />

dass sie nicht mehr fliegen will.<br />

Mit leichter Leistungszufuhr lassen<br />

sich die Manöver praktisch ohne<br />

Höhenverlust ausleiten.<br />

Schnell fasst<br />

man Vertrauen zur<br />

Ultra, und das Garmin-G1000-Cockpit<br />

erweist sich als genialer<br />

Flugbegleiter.<br />

Besonders das Motormanagement<br />

mit<br />

der Autolean-Funktion<br />

gefällt mir auf<br />

Anhieb.<br />

Nachdem wir genug<br />

Höhenluft geschnuppert<br />

haben, ist es Zeit für<br />

Anflüge. Um Zeit zu sparen, nutzen<br />

wir die serienmäßigen Speedbrakes<br />

für einen schnellen Abstieg. Die kleinen<br />

Luftbremsen werden elektrisch<br />

betrieben und sorgen entweder für<br />

500 Fuß stärkeres Sinken oder für 20<br />

Knoten weniger Speed.<br />

Luis wählt den WAAS-Anflug auf<br />

die 17 in Horseshoe Bay vor, der uns<br />

direkt über den künstlichen See im<br />

Texas Hill Country führt. Um Höhe<br />

abzubauen, fahren wir das Fahrwerk<br />

direkt unterhalb 140 Knoten und sinken<br />

dann mit mehr als 1000 ft/min<br />

auf ein Fünf-Meilen-Endteil. Die Klappen<br />

werden unterhalb 110 Knoten<br />

sukzessive gefahren, aufgrund des<br />

geringen Gewichts und der langen<br />

Runway entscheide ich mich nur für<br />

die halbe Stellung. Irgendwie habe<br />

ich den Eindruck, ein deutlich schwereres<br />

und demzufolge schnelleres<br />

Flugzeug als meine M20K zu pilotieren,<br />

weswegen ich von der eisernen<br />

Mooney-Weisheit der passenden Speed<br />

etwas nach oben abweiche. Mit 85<br />

Knoten schwebt die Ultra dann bei<br />

der texanischen Mittagshitze aber<br />

8,13 m<br />

11,00 m<br />

Flügelfläche 16,25 m²<br />

Massen und Mengen<br />

Leermasse<br />

Nutzlast<br />

Maximalmasse<br />

Tankinhalt<br />

1085 kg<br />

454 kg<br />

1528 kg<br />

386 l<br />

Flugleistungen<br />

Startrollstrecke<br />

640 m<br />

bestes Steigen 1375 ft/min<br />

Reisegeschwindigkeit (eco) 190 KTAS<br />

V NE <br />

195 KIAS<br />

Reichweite<br />

1100 NM<br />

noch eine gefühlte Ewigkeit über die<br />

Bahn. Schließlich setzt sie sich hin,<br />

und wir starten zu einer Platzrunde<br />

durch.<br />

Die Handhabung im Pattern ist<br />

konventionell: Wie alle Mooneys beschleunigt<br />

die Ultra rasch, wenn die<br />

Leistung nicht stark reduziert wird.<br />

Wer allerdings genügend vorausplant,<br />

der hat seine wahre Freude am Handling<br />

dieses kleinen Fighters. Schön<br />

stabil liegt die Acclaim in der Luft<br />

und entlastet den Piloten in dieser<br />

herausfordernden Flugphase. Entgegen<br />

dem Hinweis meines Copiloten<br />

fahre ich die Speedbrakes zur Landung<br />

nicht aus, sie sind nur oberhalb 100<br />

Knoten wirklich effektiv.<br />

Diesmal sind es nur zwei Menschen<br />

ohne Gepäck, die auf dem Horseshoe<br />

Bay Airport dieser Speed Machine<br />

entsteigen. Für zwei weitere Fluggäste<br />

oder genügend Gepäck wäre<br />

problemlos Platz gewesen. Der Abschied<br />

von der Acclaim Ultra fällt mir<br />

nicht leicht, und es zeigt sich wieder,<br />

dass auch kleine Veränderungen einen<br />

großen Unterschied machen<br />

können.<br />

ae<br />

10 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />

Mooney im Wandel der Zeit<br />

Stehauf-Marke<br />

Gerade mal sieben Mitarbeiter<br />

kümmerten sich, so gut es eben<br />

ging, um die Ersatzteilversorgung<br />

für die weltweite Mooney-Flotte.<br />

Damit hielten sie den Geist der<br />

Marke am Leben, bis ein Investor<br />

aus Taiwan dem Unternehmen<br />

neues Leben einhauchte.<br />

Für Fans der Marke dürfte dies<br />

einem Déjà-vu gleichkommen. Wie<br />

kaum ein anderer Flugzeughersteller<br />

erfuhr die Firma in den Jahren<br />

ihres Bestehens zahlreiche Besitzer-<br />

und Strategiewechsel. Und<br />

blieb dennoch einem treu: der<br />

Liebe zu Geschwindigkeit, Wirt<strong>aerokurier</strong>-Autor<br />

David Kromka, Präsident des<br />

europäischen Mooney-Clubs EMPOA, spürt<br />

der Historie seiner Lieblingsmarke nach – und<br />

taucht dabei in die Luftfahrtgeschichte ein.<br />

Aus der einstigen<br />

Holzkonstruktion<br />

wurde im Laufe<br />

der Zeit ein<br />

Ganzmetallflugzeug<br />

– das<br />

bedeutete eine<br />

erhebliche<br />

Umstellung in der<br />

Produktion.<br />

Fotos: David Kromka, Mooney<br />

Wer an einem Sommertag<br />

des Jahres 2<strong>01</strong>6 die<br />

Werkshallen der Firma<br />

Mooney in Kerrville betritt, der<br />

sieht eine gut organisierte Flugzeugfabrik.<br />

An vielen Stationen<br />

wird an den Ganzmetall-Tiefdeckern<br />

gearbeitet, bis die Acclaim- und<br />

Ovation-Modelle zur Endkontrolle<br />

gelangen, hinausgerollt werden<br />

unter den blauen texanischen<br />

Himmel und kurz darauf zum ersten<br />

Mal abheben. Der Besucher<br />

kann sich kaum vorstellen, dass<br />

diese Fabrik bis vor zwei Jahren<br />

in einer Art Dornröschenschlaf lag.<br />

Blick ins Mooney-<br />

Werk anno 1977:<br />

Hier warten<br />

Flugzeuge vom<br />

Typ M20J auf die<br />

Endkontrolle.<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 11


[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />

Produktionsdirektor<br />

Rodney Long ist<br />

sichtlich stolz auf die<br />

eigene GFK-Fertigung<br />

im Werk Kerrville.<br />

Auf speziellen Wagen<br />

werden die Rumpfskelette<br />

von Arbeitsstation<br />

zu Arbeitsstation<br />

gerollt.<br />

Das „umgedrehte“ Seitenleitwerk<br />

ist die Mooney-<br />

Insignie schlechthin.<br />

schaftlichkeit und einem gewissen<br />

Anderssein. Ausdruck davon ist<br />

schon das „umgedrehte“ Seitenleitwerk,<br />

an dem Mooney-Flugzeuge<br />

überall zu erkennen sind. Die<br />

Idee geht auf den Begründer der<br />

Marke, Al Mooney, zurück. Der fand<br />

heraus, dass die konventionellen<br />

Trimmruder wahre Leistungsfresser<br />

sind. Durch die kleinen Steuerflächen<br />

wird zusätzlicher Widerstand<br />

kreiert, und auf den wollte<br />

Al Mooney natürlich verzichten.<br />

Also ließ er sie einfach weg, indem<br />

er das gesamte Leitwerk beweglich<br />

aufhängte. Dieser Ansatz hat sich<br />

bis heute bewährt, von größeren<br />

Problemen ist nichts bekannt.<br />

Überhaupt machte der Mann<br />

aus Colorado einiges anders, als<br />

man es von einem Flugzeugkonstrukteur<br />

gewohnt ist. 1906 in<br />

Denver geboren, eignete er sich<br />

Wissen über Flugzeugtechnik mit<br />

Büchern aus der Stadtbibliothek<br />

weitgehend selbst an. Mit 19 Jahren<br />

fand er seinen ersten Job als<br />

Flugzeugbauer. Gemeinsam mit<br />

seinem Bruder Art wollte er mehr:<br />

Die Firma mit dem Namen Mooney<br />

gründeten die zwei, als Al 23 war.<br />

Die Brüder zogen von einem Flugplatz<br />

zum nächsten und wirkten<br />

an Projekten mit, deren Namen<br />

mitunter noch heute bekannt sind:<br />

Bellanca und Culver Cadet. Letztere<br />

flog gar als ferngesteuerte<br />

Drohne.<br />

Der Durchbruch kam nach dem<br />

Krieg. 1953 zog Al Mooney nach<br />

Kerrville in Texas um – angelockt<br />

von einem 90-Jahre-Erbpachtvertrag<br />

für einen Dollar pro Jahr und<br />

hart arbeitenden Facharbeitern<br />

deutscher Herkunft. Im selben Jahr<br />

rollte bereits der Prototyp seines<br />

erfolgreichsten Modells aus den<br />

Werkhallen, die M20. Doch der Tod<br />

seines wichtigsten Geldgebers und<br />

Streitigkeiten mit dessen Erben<br />

führten zur Insolvenz.<br />

Vielleicht war Al Mooney einfach<br />

nur müde, als er das Unternehmen<br />

an eine reiche texanische Familie<br />

verkaufte, die sich verpflichtete,<br />

den Betrieb weiterzuführen. Gemeinsam<br />

mit seinem Bruder entschied<br />

er sich für ein Angestelltenleben<br />

bei Lockheed in Georgia,<br />

wo er bis zur Rente arbeitete. Die<br />

Texas-Connection hingegen gab<br />

erstaunlicherweise Vollgas. Trotz<br />

hoher Anlaufkosten gelang es im<br />

Jahr 1957, bereits 105 Maschinen<br />

abzusetzen. Mooney konzentrierte<br />

sich ausschließlich auf den neuen<br />

Viersitzer, der von der Presse<br />

anfänglich gar nicht bejubelt wurde.<br />

Langsam sprach sich jedoch<br />

herum, welch wirtschaftliches<br />

Gerät dort in Texas Hill Country<br />

gebaut wurde. Mit einem 150-PS-<br />

O-320-Motor von Lycoming wurden<br />

170 Meilen pro Stunde erreicht,<br />

das war ein neuer Rekord. Von der<br />

neuen Version Mark 20A mit dem<br />

180 PS starken O-360-Motor wurden<br />

1959 unglaubliche 231 Stück<br />

abgesetzt.<br />

Kreative Entwürfe bis<br />

hin zur Zweimot<br />

Der Erfolg machte Appetit auf<br />

mehr, und so versuchte sich das<br />

Unternehmen an einem zweimotorigen<br />

Entwurf, der M22. Der<br />

Prototyp mit zwei O-360-Lycoming-<br />

Motoren hob zwar ab, doch wurde<br />

er zugunsten einer Ausweitung<br />

der Einmot-Fertigung fallengelassen.<br />

Anfang der 60er Jahre ging<br />

Mooney von der Holz- zur Metallfertigung<br />

über. Chefdesigner<br />

Ralph Harmon managte diesen<br />

Übergang. Zwar ist das Gerücht,<br />

er hätte eines Nachts eine Holz-<br />

Mooney einfach zersägt, inzwischen<br />

widerlegt, doch einfach war der<br />

Werkstoffwechsel nicht. Dennoch<br />

meisterte man ihn mit Bravour:<br />

Bereits 1961 wurden 222 Metall-<br />

Mooneys verkauft, und 1962 lief<br />

die Mark 21 M20C insgesamt 336-<br />

mal vom Band: ein neuer Rekord.<br />

Ein Jahr später wurde dieser mit<br />

366 Maschinen und dem neuen<br />

200-PS-Einspritzmotor wiederum<br />

übertroffen. Drei Jahre später waren<br />

es 760 ausgelieferte Flieger.<br />

Weniger Erfolg war dem Hersteller<br />

jedoch mit einem anderen<br />

Typ beschieden, der heute zu den<br />

absoluten fliegenden Raritäten<br />

gehört. Die Mooney M22 Mustang<br />

sollte die erste High-Performance-<br />

Kolben-Einmot mit Druckkabine<br />

sein. Nur 29 Exemplare wurden<br />

zwischen 1966 und 1970 hergestellt.<br />

Die Mustang mutet wie eine aufgeblasene<br />

M20 an und hatte von<br />

Anfang an mehr als nur Schönheitsprobleme:<br />

Wegen der schwergängigen<br />

Steuerung ist sie nicht agil,<br />

und zur schlechten Sicht kam das<br />

Fehlen einer einfach zu bedienenden<br />

Kabinendrucksteuerung hinzu.<br />

Wenn er mal auf Höhe ist, dann<br />

geht der Flieger schnell, doch mit<br />

den später eingeführten Cessna<br />

P210 und Piper Malibu konnte er<br />

nicht konkurrieren.<br />

12 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


Mooney-Besitzer<br />

schätzen ganz<br />

besonders den<br />

robusten Flügel<br />

mit einem<br />

durchgehenden<br />

Holm.<br />

Eine M20V ist<br />

an einer der letzten<br />

Arbeitsstationen<br />

angekommen und<br />

bereit für die Endkontrolle.<br />

Bald wird sie zum<br />

ersten Mal abheben.<br />

So sah sich Mooney selbst:<br />

viel Power, nur mit vereinten<br />

Kräften zu zügeln.<br />

Fotos: David Kromka, Mooney<br />

Zeitgleich probte Mooney seinen<br />

ersten Ausflug ins Turboprop-<br />

Geschäft – als Co-Partner bei der<br />

Mitsubishi MU-2. Auch dies brachte<br />

kein Glück. Der schwache Markt<br />

in der General Aviation und finanzielle<br />

Unregelmäßigkeiten führten<br />

Anfang der 70er zu einer Krise und<br />

einem Produktionseinbruch. Neue<br />

Modelle sollten helfen: Chaparral,<br />

Ranger, Executive und Statesman<br />

gehören bis heute zu den Mooney-<br />

Klassikern. Doch auch die Übernahme<br />

durch den Hersteller der<br />

später von Piper produzierten<br />

Aerostar-Zweimots konnte Mooney<br />

nicht retten: 1971 wurde das Werk<br />

geschlossen, 25 Mitarbeiter verblieben<br />

für die Ersatzteilversorgung.<br />

Im Januar 1974 begann ein<br />

neues Kapitel für Mooney, als der<br />

Industriekonzern Republic Steel<br />

aus Ohio den Flugzeughersteller<br />

übernahm. Zwar hatten die Jungs<br />

Bei Mooney<br />

arbeiten nicht nur<br />

Cowboys, auch<br />

Cowgirls sind in<br />

der Produktion<br />

am Stammsitz<br />

beschäftigt.<br />

Auch bei der<br />

Fertigung der<br />

Kabelbäume ist<br />

Handarbeit<br />

angesagt. Nur so<br />

können individuelle<br />

Wünsche der<br />

Käufer berücksichtigt<br />

werden.<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 13


[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />

Die Detailaufnahme<br />

der nicht komplett<br />

beplankten Tragfläche<br />

zeigt den<br />

kräftigen Holm,<br />

den viele Mooney-<br />

Piloten mit einer<br />

Eisenbahnschiene<br />

vergleichen.<br />

Die M2<strong>01</strong> war<br />

eine aerodynamisch<br />

optimierte<br />

Variante der M20<br />

– die Bezeichnung<br />

bekam sie, weil<br />

sie bis zu 2<strong>01</strong><br />

Meilen pro<br />

Stunde erreichte.<br />

men auf einen robusten Wachstumspfad.<br />

Die Porsche-Mooney mit<br />

einem 911er-Automotor war ihrer<br />

Zeit wahrscheinlich voraus, und<br />

die wieder aufgekommene Idee<br />

einer Mooney mit Druckkabine<br />

führte schließlich zur TBM700 von<br />

Aerospatiale: Das M steht übrigens<br />

für Mooney.<br />

Die Franzosen haben einiges<br />

bewegt in Texas. Ende der 80er<br />

wurde die TLS eingeführt, die erste<br />

Mooney mit Big-Block-Lycoming-<br />

Triebwerk und langer Zelle. Darauf<br />

basierend kam in den 90ern die<br />

Ovation, die heute eine große Fangemeinde<br />

versammelt. 1997 endete<br />

das europäische Engagement,<br />

und amerikanische Investoren<br />

übernahmen erneut das Ruder. Sie<br />

sorgten mit der Acclaim Anfang<br />

des Jahrtausends für einen neuen<br />

aus Cleveland keine Ahnung von<br />

Flugzeugen, aber dafür jede Menge<br />

Managementerfahrung. Sie<br />

holten einen Mix aus alten Hasen<br />

und jungen Ingenieuren, und bereits<br />

1975 wurden wieder 186<br />

Mooneys abgesetzt, ein Jahr später<br />

mehr als doppelt so viele. Dies<br />

war auch die Zeit von Roy LoPresti,<br />

der als Leiter der Entwicklung<br />

mehr als ein Jahrzehnt lang das<br />

verkörperte, wofür Mooney immer<br />

stand: Speed. LoPresti erfand die<br />

Mooney 2<strong>01</strong> – bis heute Rückgrat<br />

und Grundmodell der Flotte. Während<br />

die Stahljungs aus Ohio mehr<br />

PS einbauen wollten, realisierte<br />

der Konstrukteur Dutzende kleiner<br />

aerodynamischer Verbesserungen<br />

und kam zum gleichen Ergebnis.<br />

Basierend auf diesem Entwurf<br />

kam 1979 die M20K 231 auf den<br />

Markt, die erste Turbo-Mooney.<br />

Anfangs wegen ihrer Kühlluftprobleme<br />

berüchtigt, fand sie jede<br />

Menge Fans im Geschwindigkeitsrausch.<br />

Übertroffen wurde sie nur<br />

vom Nachfolgemodell 252, das aus<br />

Marketinggründen gar für FL 280<br />

zugelassen wurde: bis heute Weltrekord<br />

für eine Kolben-Einmot<br />

ohne Druckkabine. Zwischenzeitlich<br />

engagierten sich auch Franzosen<br />

im Hill Country: Der Pariser<br />

Flugzeughändler Alexandre Couvelaire<br />

übernahm das Steuer 1984<br />

gemeinsam mit amerikanischen<br />

Partnern und führte das Unterneh-<br />

Geschwindigkeitsrekord, der bis<br />

heute ungebrochen ist. Zunehmende<br />

Konkurrenz und Nachfrageprobleme<br />

führten dennoch dazu, dass<br />

Mooney im Zuge der Finanzkrise<br />

Ende 2008 in eine Art Dauerschlaf<br />

verfiel: Den meisten Mitarbeitern<br />

wurden gekündigt, nur sieben<br />

hielten den Laden am Laufen – bis<br />

der neue Investor kam ... ae<br />

David Kromka<br />

Fotos: David Kromka, Mooney<br />

14 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


Fliegende<br />

Legenden<br />

www.klassiker-der-luftfahrt.de<br />

Jetzt neu im Handel<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 15


[ NEWS ]<br />

UL-Helikopter<br />

WEG FREI ZUR ZULASSUNG<br />

Mit der jüngst beschlossenen „Verordnung zur Änderung luftrechtlicher Bestimmungen zur<br />

Berücksichtigung von aerodynamisch gesteuerten Ultraleichthubschraubern“ rückt die Zulassung<br />

für UL-Helikopter in greifbare Nähe. Lange haben sich DAeC und DULV beim BMVI für ein Erprobungsprogramm<br />

eingesetzt. Seit 2<strong>01</strong>3 entwickelt man Lufttüchtigkeitsanforderungen sowie Bestimmungen<br />

für den Flugbetrieb und die Ausbildung. Das Gesetzgebungsverfahren, in dem Vereine,<br />

Behörden und Ministerien ihre Meinung einbringen konnten, läuft seit Juli 2<strong>01</strong>6. DAeC und<br />

DULV waren mit dem LBA seit Februar bei den Lufttüchtigkeitsanforderungen in der Feinabstimmung.<br />

„Im April ist die AERO, bis dahin sollten alle Voraussetzungen geschaffen sein“, sagt Frank<br />

Einführer, Leiter des Luftsportgeräte-Büros beim DAeC. Auch die technischen Rahmenbedingungen<br />

sind noch nicht entschieden: Aktuell sind zwei Sitzplätze und eine Abflugmasse von 450 Kilogramm<br />

vorgesehen. „Allerdings gibt es ja die Bestrebung, 600 Kilogramm bei ULs möglich zu<br />

machen. Und da es dabei ja auch darum geht, das Gewichtslimit-Wirrwarr in der Klasse zu beseitigen,<br />

wüsste ich nicht, warum Hubschrauber davon ausgenommen sein sollten“, so Einführer.<br />

Die Avionikspezialisten von Garmin<br />

arbeiten an einem neuen G5000-<br />

System für die Business-Jet-<br />

Muster Citation Excel und Citation<br />

XLS. Der avisierte Verkaufsstart<br />

der maßgeschneiderten Avionikeinheit<br />

ist für das vierte Quartal<br />

2<strong>01</strong>8 vorgesehen. Das System<br />

besitzt viele neue Features: Es<br />

bietet beispielsweise drei hochauflösende<br />

14-Zoll-Bildschirme mit<br />

Touchscreen, die mit unterschiedlichsten<br />

Anzeigen belegt werden<br />

können. Der Autopilot des G5000<br />

(AFCS) unterstützt WAAS/SBAS<br />

für Anflüge, eine vertikale Navigation,<br />

Flug höhenänderungen (FLC)<br />

und Underspeed Protection (USP).<br />

Ein weiteres nützliches Sicherheits-feature:<br />

Mit dem Emergency<br />

Descent Mode erhalten Citation<br />

Excel und XLS die Fähigkeit, im<br />

Notfall bei plötzlich auftretendem<br />

Druckabfall automatisch wieder<br />

auf eine ungefährliche Flughöhe<br />

zu sinken. Die STC-Zertifizierung<br />

durch die amerikanischen Behörden<br />

wird für das Jahresende<br />

2<strong>01</strong>8 erwartet. Danach soll der<br />

weltweite Verkauf erfolgen.<br />

Phenom 100 EV<br />

TESTPROGRAMM VERLÄUFT NACH PLAN<br />

Mehr als 100 Flugstunden absolvierte Embraers jüngste Phenom 100 in<br />

ihrem Testprogramm. Mit dem Prodigy-Touch-System auf Basis des<br />

Garmin G3000 besitzt der Phenom-100-Nachfolger eine neue Avionik mit<br />

größeren HD-Displays, Split-Screen-Funktionen und optimiertem Wetterradar.<br />

Auch beim Antrieb gibt es eine Neuerung: Modifizierte Pratt & Whitney<br />

des Typs PW617F1-E kommen zum Einsatz. Dadurch werden eine höhere<br />

Geschwindigkeit und eine überlegene Hot-and-High-Leistung erreicht. Mit<br />

vier Personen an Bord schafft das Flugzeug eine Reichweite von 1178 NM<br />

(2182 km). Die Auslieferungen sollen im ersten Halbjahr 2<strong>01</strong>7 starten.<br />

Aircraft Maintenance<br />

MOBILER SERVICE FÜR KING AIR & CO<br />

Textron richtet eine neue Mobile Service Unit (MSU) bei Hahn Air am<br />

Flugplatz Egelsbach ein. Ziel ist es, den Kundendienst für Citation,<br />

King Air und Hawker in Deutschland und ganz Europa zu verstärken.<br />

Bei der MSU handelt es sich um ein spezielles Servicefahrzeug. Der<br />

Clou: Dank seiner Mobilität kann es „Hausbesuche“ machen und<br />

Kunden somit auch an ihren Stammflugplätzen zur Verfügung stehen.<br />

Die MSU-Besatzung besteht aus hochqualifizierten Technikern, die<br />

bestimmte Inspektionen und Checks an Motoren, Reifen und<br />

Bremsen durchführen können.<br />

wir uns einigFotos: Textron, Embraer, Garmin, EDM Aerotec, Mertens Fallschirme, Stratos Aircraft<br />

16 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


Einstrahliger Geschäftsreisejet<br />

STRATOS 714 STARTET ZUM ERSTFLUG<br />

Stratos Aircraft hat mit der Flugerprobung seines Very Light Jets Stratos<br />

714 begonnen. Die Vermarktung soll auf dem EAA AirVenture in Oshkosh<br />

im Juli 2<strong>01</strong>7 starten. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, hob die Stratos<br />

714 bereits am 21. November zu ihrem Erstflug ab. Dieser dauerte rund<br />

zehn Minuten, wobei Testpilot Dave Morss eine Geschwindigkeit von<br />

128 Knoten (235 km/h) und eine Höhe von 3700 Fuß erreichte. Die Klappen<br />

blieben auf 24 Grad und das Fahrwerk ausgefahren. Morss war mit<br />

dem Handling des Jets zufrieden und gab dem Entwicklungsteam unter<br />

Carsen Sundin ein nützliches Feedback.<br />

7615702-1-1.QXD_Layout 1 02.12.16 12:37 Seite 1<br />

Bewerber um eine Privatpilotenlizenz<br />

müssen auch weiterhin der<br />

Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZÜP)<br />

nach § 7 Abs. 1, Nr. 4 des Luftsicherheitsgesetzes<br />

zustimmen.<br />

Wie die AOPA Germany informierte,<br />

hat der Bundestag einen Vorschlag<br />

des Bundesrates, die entsprechende<br />

Rechtsvorschrift im<br />

LuftSiG zu streichen, abgelehnt.<br />

Auch die Tatsache, dass die EU<br />

in der Causa ein Vertragsverletzungsverfahren<br />

gegen die Bundesrepublik<br />

führt, wurde von den<br />

Abgeordneten nicht berücksichtigt.<br />

Die AOPA zeigte sich enttäuscht,<br />

will aber weiter für die<br />

Abschaffung der ZÜP kämpfen.<br />

Mertens-Fallschirm<br />

NEUE ZERTIFIZIERUNG<br />

Nach erfolgreicher Überprüfung durch<br />

die EASA verlängert sich das Packintervall<br />

des Mertens 12-82/23 RI auf<br />

12 Monate und die Betriebszeit auf<br />

20 Jahre (vorher 4 Monate/15 Jahre).<br />

Diese Änderung betrifft ausschließlich<br />

jene Exemplare, die sich im November<br />

2<strong>01</strong>6 noch in der regulären Betriebslaufzeit<br />

von 15 Jahren befanden.<br />

Fritz Fliegauf<br />

– in Memoriam –<br />

In tiefer Trauer haben wir die Nachricht erhalten, dass unser<br />

Fliegerfreund und Vorbild Fritz Fliegauf am 20.11.2<strong>01</strong>6 im<br />

Alter von 92 Jahren verstorben ist.<br />

Von 1952 an war Fritz maßgeblich am Aufbau des Flugsportes in der DDR beteiligt.<br />

Er leitete die Fliegerschule der GST am Flugplatz Schönhagen von 1954 bis 1977.<br />

Anschließend bis 1989 war Fritz Leiter des Flugplatzes Suhl. Nach der Wiedervereinigung<br />

machte er sich beim Zusammenwachsen der beiden deutschen Luftsportverbände<br />

verdient.<br />

Neben unzähligen Flügen hält Fritz den letzten jemals geflogenen Dauerflugrekord im<br />

einsitzigen Segelflugzeug. In Laucha flog er den „ewigen“ und unvergessenen Rekord<br />

von 30 Stunden und 6 Minuten! Für seine Leistungen wurde Fritz Fliegauf 1973 von<br />

der FAI mit dem „Diplom Paul Tissandier“ geehrt.<br />

Fritz Fliegauf war ein fröhlicher, engagierter und hilfsbereiter Mensch, ein leidenschaftlicher<br />

Pilot, der sein Leben in den Dienst des Luftsportes gestellt hatte. Vielen war er ein<br />

großartiger Fliegerkamerad und manchem ein guter Freund im besten Sinne des Wortes.<br />

So werden wir Dich, lieber Fritz immer in unserer Erinnerung behalten! Danke Fritz,<br />

dass wir dich kennen lernen und Teile Deines Weges mit Dir gemeinsam gehen durften!<br />

Die Pilotinnen, Piloten, Mitglieder und Mitarbeiter des Landesluftsportverbandes<br />

Thüringen, des Flugsportclubs Suhl, des Flugplatzes Schönhagen und der Flugschule<br />

„Hans Grade“ Schönhagen.<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 17


[ NEWS ]<br />

Ultraleichtflugzeuge<br />

WICHTIGER SCHRITT ZU 600 KILOGRAMM<br />

Am 10. November nahm der Ausschuss für Verkehr und Tourismus<br />

des Europäischen Parlaments einen Beschluss an, der die Massegrenzen<br />

für ULs auf 600 Kilogramm MTOM bei 350 Kilogramm<br />

Leergewicht festsetzen soll. Damit ist ein wichtiger Schritt in Richtung<br />

der lange erwarteten Auflastung im UL-Segment getan. Ein Grund<br />

für Freudensprünge sei das aber noch nicht, mahnte der Deutsche<br />

Ultraleichtflugverband (DULV) zur Zurückhaltung. Der Beschluss<br />

müsse noch mit dem Ministerrat und der Kommission abgestimmt<br />

und schließlich vom Plenum des Parlaments verabschiedet werden.<br />

Vor allem beim Ministerrat sei noch Überzeugungsarbeit zu leisten.<br />

Allerdings stellt der Verband klar, dass man zwar noch nicht am Ziel<br />

sei, dafür aber näher dran als je zuvor.<br />

2120<br />

Piloten nahmen an der<br />

Online-Befragung zum Fluginformationsdienst<br />

(FIS) der<br />

Deutschen Flugsicherung teil.<br />

Das Ergebnis: Rund 93 Prozent der FIS-Nutzer zeigen sich<br />

sehr zufrieden oder zufrieden mit dem Dienst. Positiv beurteilt<br />

man auch die FIS-Mitarbeiter: Rund 98 Prozent<br />

bescheinigen ihnen eine hohe Professionalität.<br />

Garmin Pilot 8.5<br />

NEUE FUNKTIONEN<br />

AUF DEM IPAD<br />

Der Garmin Pilot für iOS-Geräte erhält<br />

mit der Softwareversion 8.5 eine<br />

Reihe neuer Funktionen für die Flugvorbereitung<br />

und Navigation. Zur<br />

Verfügung stehen nun Leistungstabellen<br />

für das Flugzeug, ein Weight &<br />

Balance-Rechentool, Checklisten<br />

und eine sogenannte Freehand-<br />

Erstellung von Flugplänen im Kartenbild.<br />

Die Leistungsdaten der Flugzeugmuster<br />

können, wenn die angebotenen<br />

Typen nicht passen, frei programmiert werden. Auch die manuelle<br />

Einbringung von Wegpunkten per CSV-Datei ist nun am Computer möglich.<br />

Das gilt auch für Flugpläne, die mit dem AOPA Flight Planner oder<br />

Sky Vector an einem PC erzeugt wurden. Für den persönlichen Touch<br />

sind Icons auf dem Eingangsbildschirm frei konfigurierbar.<br />

Early Birds ohne Slot<br />

OPTIMIERTER ANFLUG ZUR AERO<br />

Möglichst viele Besucher sollen die AERO 2<strong>01</strong>7 anfliegen können. Eine<br />

Expertenrunde mit Vertretern des Bodensee-Airport Friedrichshafen,<br />

von Austro Control, Skyguide, AOPA, den deutschen Pilotenzeitschriften<br />

und der Messe Friedrichshafen einigte sich nun auf einen neuen Modus<br />

zur Slotvergabe. Die Reservierung eines PPR-Slots wird 35 Euro kosten.<br />

Dieser Betrag wird aber auf den Paketpreis für den selbstfliegenden<br />

AERO-Besucher, der Landegebühren, Parkgebühren und Shuttle zum<br />

AERO-Eingang beinhaltet, vor Ort angerechnet. Die Reservierungsgebühr<br />

soll verhindern, dass, wie in der Vergangenheit vorgekommen, mehrere<br />

Slots reserviert werden, dann aber nur einer genutzt wird. Das führte zu<br />

erheblichen Verwerfungen im System, und viele Interessierte bekamen<br />

keine Slots. Piloten, die ohne vorherige Reservierung zwischen 8 Uhr und<br />

19:20 Uhr Friedrichshafen anfliegen und – sofern es die Verkehrslage erlaubt<br />

– eine Landefreigabe erhalten, müssen eine Post-Slot-Gebühr von<br />

50 Euro entrichten. Die Slotvergabe zur 25. AERO (5. bis 8. April 2<strong>01</strong>7)<br />

wird ab dem 18. März 2<strong>01</strong>7, 9:00 Uhr, über das Online-Portal (https://<br />

aero-ppr.bodensee-airport.eu/) erreichbar sein. Eine Landemöglichkeit<br />

ohne Slotregelung für ULs und Motorsegler wird wieder auf dem Segelflugplatz<br />

Markdorf angeboten. Auch auf den nahe gelegenen Flugplätzen<br />

Leutkirch oder Mengen sind Landungen für spontan mit dem Flugzeug<br />

anreisende AERO-Besucher möglich.<br />

Expansion<br />

PIPISTREL BAUT NETZ IN ASIEN AUS<br />

Die AERO in<br />

Friedrichshafen<br />

wird vom 5. bis 8.<br />

April zum 25. Mal<br />

stattfinden.<br />

Der slowenische Hersteller Pipistrel unterzeichnete jüngst einen Vertrag<br />

mit der chinesischen Sino GA Group. Hauptziel dieser Zusammenarbeit<br />

ist, die Regionen China, Ostasien und den Asien-Pazifik-Raum<br />

mit kleineren Maschinen zu bedienen. Beide Parteien sehen einen<br />

klaren Trend zur umweltfreundlichen Luftfahrt. Das Joint Venture<br />

umfasst auch einen Technologietransfer, der in zwei Jahren vollzogen<br />

sein soll. Das Ziel: Ein neues Unternehmen soll in China die Modelle<br />

Alpha Electro und Panthera Hybrid in Lizenz produzieren.<br />

Fotos: Patrick Holland-Moritz, Garmin, Luftbild BFP Baunatal/Hans Haas, Pipistrel<br />

18 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


Piloten landen hier<br />

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von der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.<br />

Die Mandatsreferenz wird mir separat mitgeteilt. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen,<br />

beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten<br />

dabei die mit meinem Kredit institut vereinbarten Bedingungen. Ich bezahle per Rechnung.<br />

Ich verschenke <strong>aerokurier</strong> an: (nur bei Geschenkabo ausfüllen)<br />

Name, Vorname<br />

Straße, Nr.<br />

Geburtsdatum<br />

Die Belieferung soll frühestens beginnen am: (optional)<br />

Als Extra wähle ich: (bitte nur ein Kreuz machen)<br />

1. US Air Force Pilotentasche 3. LEATHERMAN Multitool „Micra“<br />

2. Amazon.de Gutschein, Wert: 25 €<br />

Widerrufsrecht: Sie können die Bestellung binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen formlos widerrufen.<br />

Die Frist beginnt an dem Tag, an dem Sie die erste bestellte Aus gabe erhalten, nicht jedoch vor<br />

Erhalt einer Widerrufsbelehrung gemäß den Anfor derungen von Art. 246a § 1 Abs. 2 Nr. 1 EGBGB. Zur<br />

Wahrung der Frist genügt bereits das rechtzeitige Absenden Ihres eindeutig erklärten Entschlusses,<br />

die Bestellung zu widerrufen. Sie können hierzu das Widerrufs-Muster aus Anlage 2 zu Art. 246a<br />

EGBGB nutzen. Der Widerruf ist zu richten an: FLUG REVUE Aboservice, Postfach, 7<strong>01</strong>38 Stuttgart,<br />

Telefon: + 49 (0)711 3206-8899, Telefax: +49 (0)711 182-2550, E-Mail: flugrevue@dpv.de<br />

Datum<br />

Unterschrift<br />

www.<strong>aerokurier</strong>.de/abo<br />

PLZ<br />

Wohnort


[ MAGAZIN ]<br />

DeLand 2<strong>01</strong>6<br />

Neue Messe mit<br />

großem Potenzial<br />

Die Sportfliegerei bildet den Kern der<br />

„Sport Aviation Showcase“. Die Messe<br />

soll vor allem die Flugzeugindustrie in der<br />

direkten Umgebung beflügeln.<br />

Premiere für eine neue Messe<br />

im Kalender der US-amerikanischen<br />

Luftfahrt: Die<br />

„Sport Aviation Showcase“ fand<br />

vom 3. bis 5. November zum ersten<br />

Mal statt. Während die größte<br />

Messe für Business Aviation, die<br />

NBAA-BACE in der Florida-Metropole<br />

Orlando, Tausende Besucher<br />

anzog, drehte sich nur eine<br />

dreiviertel Autostunde nördlich<br />

von DeLand in Zentralflorida alles<br />

um die Sportfliegerei.<br />

Die neue Messe öffnete ihre<br />

Tore just am letzten Tag der NBAA.<br />

Ein klug gewählter Termin von<br />

Jana Filip, der Messe-Organisatorin.<br />

Sie erklärte: „Selbstverständlich<br />

wollten wir keine Firmen von<br />

der Jet-lastigen Businessmesse zu<br />

uns locken. Wir dachten aber, dass<br />

dann einige der zahlreichen Pressevertreter<br />

vielleicht eher bei uns<br />

vorbeischauen.“ Ihre Rechnung<br />

ging auf: Viele Journalisten, überwiegend<br />

Vertreter bekannter amerikanischer<br />

Fachpublikationen,<br />

legten nach drei anstrengenden<br />

Messetagen in Orlando noch einen<br />

kurzen Besuch der Sport Aviation<br />

Showcase ein.<br />

Sport Aviation Village –<br />

Dorf der Sportfliegerei<br />

„Showcase“ heißt übersetzt<br />

„Schaukasten“ und deutet schon<br />

den Zweck der Veranstaltung an.<br />

Die Gemeinde DeLand fördert die<br />

Ansiedlung von Herstellern auf<br />

dem Flugplatzgelände im sogenannten<br />

Sport Aviation Village. In<br />

diesem „Dorf“ soll speziell für die<br />

Luftfahrt produziert werden.<br />

Der Flugplatz DeLand, offiziell<br />

„DeLand Municipal Airport“<br />

Der DeLand Municipal Airport in Florida war die Basis der Sport<br />

Aviation Showcase. An allen Tagen fanden Präsentationsflüge statt.<br />

Luftfahrthersteller aus der ganzen Welt waren vertreten.<br />

Fotos: Marino Boric (4), Dreamscape Photography (1)<br />

AeroJones Aviation verkündete, dass man im Begriff sei, die Herstellungsrechte an Flight<br />

Design CT und C4 zu übernehmen. Für die einzelnen Märkte sollen Tochterfirmen entstehen.<br />

Viking Engines zeigte erstmals die Turbovariante<br />

ihres Motors, die 150 bis 170 PS leisten soll.<br />

20 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


Die ICP Savannah S war auf der<br />

Messe für 72 000 Dollar zu haben.<br />

Tragschrauber-Platzhirsch AutoGyro<br />

war mit dem MTO Sport vor Ort.<br />

(KDED), besitzt zwei sich kreuzende<br />

Landebahnen von 1300 und<br />

1800 Metern Länge. Für das gesamte<br />

Gelände stellten die Behörden<br />

eine 40 Hektar große Fläche<br />

zur Verfügung. In vier Bauphasen<br />

sollen hier Gebäude für Firmen<br />

entstehen, die hauptsächlich Flugzeuge<br />

und Flugzeugteile herstellen.<br />

Diese Produktionsstätten kann man<br />

mieten, bauen lassen oder selber<br />

bauen. Airport-Manager John Eiff<br />

sprach von Investitionen in zweistelliger<br />

Millionenhöhe. Der Spatenstich<br />

für die erste Phase ist<br />

gerade erfolgt, und die nun jährlich<br />

stattfindende Sport Aviation Showcase<br />

soll als Event der Sportfliegerei<br />

hier eine feste Plattform<br />

bieten.<br />

Auf einen Umstand verweist<br />

Eiff stolz: „Trotz der Länge der<br />

Landebahnen und des regen Verkehrs<br />

gibt es keinen Kontrollturm.<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 21


[ MAGAZIN ]<br />

Die US-Vertretung von Stemme<br />

war mit einer fast rund um die<br />

Uhr fliegenden S12 zu Gast.<br />

Der australische Hersteller Jabiru<br />

kam mit zwei Maschinen, einer J170D<br />

und einer J230D, nach DeLand.<br />

Keine Hürden, echte Freiheit für<br />

die kleine Fliegerei!“<br />

Der Flugplatz beheimatet 28 der<br />

insgesamt 30 US-amerikanischen<br />

Fallschirmhersteller und ist für die<br />

USA das Mekka des Fallschirmsports<br />

schlechthin. So konnte es<br />

passieren, dass man morgens, bei<br />

optimalem Flugwetter, bis zu 60<br />

Fallschirmspringer gleichzeitig am<br />

Himmel sah. An diesen beachtlichen<br />

Ansiedlungserfolg der Fallschirmhersteller<br />

will die Gemeinde DeLand<br />

mit der Produktion für die Sportfliegerei<br />

anknüpfen.<br />

Das Gefühl, auf einer vollwertigen<br />

Airshow zu sein, verstärkten<br />

Flugzeugformationen, die in zwei<br />

Wellen über DeLand brausten. Sie<br />

stammten aus dem kaum fünf<br />

Flugminuten südlich gelegenen<br />

Spruce Creek, das als Heimat der<br />

größten Fly-in-Community der Welt<br />

bekannt ist. Den Großteil der Flug-<br />

bewegungen auf der Showcase<br />

machten jedoch Besucher aus, die<br />

gerne der Einladung zu Probeflügen<br />

folgten – angesichts der guten<br />

Rahmenbedingungen kein Problem.<br />

Dank der Nähe zu den Landebahnen<br />

konnten die Flugzeuge schnell<br />

aus dem vom Publikum frequentierten<br />

Bereich herausgezogen und<br />

ad hoc Infoflüge für Interessenten<br />

durchgeführt werden.<br />

Auch Aussteller aus dem<br />

Ausland sind dabei<br />

Ein Hauch von AirVenture streifte<br />

die Veranstaltung noch, als<br />

Charlie Becker, Kopf des EAA-<br />

Chapters, in der Eröffnungsrede<br />

über EAA-Gründer Paul Poberezny<br />

sprach. Wie kein anderer hatte<br />

Poberezny Menschen für die Luftfahrt<br />

begeistern können. Anscheinend<br />

konnten auch die Organisa-<br />

toren der Messe imponieren. Sie<br />

gewannen wie geplant auf Anhieb<br />

100 Aussteller, darunter bekannte<br />

Namen, mitunter auch aus Europa.<br />

Ein beachtlicher Erfolg für die Premiere<br />

in DeLand, die mit überdachten<br />

Ständen und einer Vielzahl von<br />

Angeboten unter freiem Himmel<br />

sehr gut geplant war.<br />

Die meisten Teilnehmer lobten<br />

die gute Organisation, die kurzen<br />

Wege und eine überdurchschnittliche<br />

Infrastruktur, die locker auch<br />

die doppelte Anzahl an Ausstellern<br />

und Besuchern hätte vertragen<br />

können. Am ersten Tag war die<br />

Besucherzahl noch spärlich, sie<br />

verbesserte sich jedoch am darauf<br />

folgenden Freitag und Samstag<br />

bedeutend.<br />

Nahezu alle Aussteller zeigten<br />

sich am Ende der Veranstaltung<br />

zufrieden. Die Idee, eine Messe als<br />

Event der Sportfliegerei an einen<br />

größtenteils noch zu entwickelnden<br />

Standort der Luftfahrtproduktion,<br />

dem „Sport Aviation Village“, zu<br />

binden, hat Potenzial.<br />

Dennoch kann man sich die<br />

Frage stellen, ob die USA eine<br />

weitere Luftfahrtveranstaltung in<br />

ihrem ohnehin vollen Kalender<br />

braucht. Die „Showcase“ macht<br />

beispielsweise der ebenfalls in<br />

Florida stattfindenden Messe<br />

„Sebring Sport Aviation Expo“<br />

Konkurrenz. Die letzten zwei Veranstaltungen<br />

in Sebring litten allerdings<br />

unter miesem Wetter, denn<br />

selbst in Florida kann der Januar<br />

winterlich kalt sein. Fraglich ist,<br />

ob beide Messen auf Dauer koexistieren<br />

können.<br />

Der Termin für die zweite Sport<br />

Aviation Showcase in DeLand steht<br />

schon fest: Sie wird vom 2. bis 4.<br />

November 2<strong>01</strong>7 stattfinden. ae<br />

Marino Boric<br />

Die SP-30 STOL ist ein Zweisitzer mit einer Abflugmasse unter<br />

600 Kilogramm, der für rund 65 000 Dollar erhältlich ist.<br />

Der belgische Hersteller D-Motor zeigte am Stand von<br />

Renegade einen Sechszylindermotor auf einer BOT-Zelle.<br />

Die Luftfahrtuniversität von Florida stellte ihre von 2800 Batteriezellen angetriebene<br />

Diamond HK 36 vor. Der Erstflug soll Anfang 2<strong>01</strong>7 stattfinden.<br />

Fotos: Marino Boric (2), Dreamscape Photography (3)<br />

22 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


[ SERIE 60 Jahre <strong>aerokurier</strong> ]<br />

DAMALS DIE ZUKUNFT<br />

Der <strong>aerokurier</strong> hat in den 60 Jahren seines Bestehens über viele<br />

innovative Flugzeuge berichtet. Für unsere Jubiläumsserie haben<br />

wir aus dem Archiv spannende Entwicklungen von damals bis heute<br />

zutage gefördert. Diese Artikel sollen hier ungekürzt und im originalen<br />

Layout noch einmal zu lesen sein. Den Anfang macht der Beitrag über<br />

das RW 3 Multoplane aus dem ersten <strong>aerokurier</strong> vom April 1957.<br />

ae<br />

Seriennummer 1<br />

Jahrgang 1957 – 1967<br />

1. JAHRGANG<br />

APRIL 1957 . HEFT 1<br />

Bis Ende 1963<br />

erschien der <strong>aerokurier</strong><br />

als Verbandsmagazin<br />

des DAeC – und unter<br />

dessen Namen.<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 23


[ SERIE 60 Jahre <strong>aerokurier</strong> ]<br />

1. JAHRGANG . APRIL 1957 . HEFT 1<br />

24 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


1. JAHRGANG . APRIL 1957 . HEFT 1<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 25


[ SERIE 60 Jahre <strong>aerokurier</strong> ]<br />

1. JAHRGANG . APRIL 1957 . HEFT 1<br />

26 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


1. JAHRGANG . APRIL 1957 . HEFT 1<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 27


[ FLYING ]<br />

Auf Scrapyard-Tour in den USA<br />

FINAL<br />

DESTINATION<br />

28 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


Auf der Davis Monthan<br />

Air Force Base sind<br />

rund 4000 Militärflugzeuge<br />

abgestellt.<br />

TEXT UND FOTOS: Sebastian Thoma<br />

Als am 26. Oktober 2<strong>01</strong>4 die letzte MD-11 im Passagierbetrieb abhebt,<br />

gibt Sebastian Thoma ein Versprechen: „See you in Victorville“, kritzelt<br />

er über den Sitz 34A. Ein gutes Jahr später spürt der passionierte<br />

Privatpilot und Plane-Spotter den ausrangierten Luftfahrtlegenden nach,<br />

die auf Flugzeugfriedhöfen in den USA auf ihr Ende warten.<br />

In Kingman, Arizona,<br />

stehen überwiegend<br />

ausrangierte Regionaljets<br />

wie die Embraer 145.<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 29


[ FLYING ]<br />

[ 1 ] Sebastians Versprechen,<br />

mit Edding an die<br />

Bordwand gekritzelt.<br />

[ 2 ] „Cleared for takeoff“<br />

zum Abschiedsflug der<br />

MD-11. [ 3 ] Ein letztes Mal<br />

in der Luft. [ 4 ] Nach<br />

dem Flug geht es einer<br />

ungewissen Zukunft<br />

entgegen: Manche<br />

Maschinen fliegen als<br />

Frachter weiter, andere<br />

werden zu Cola-Dosen.<br />

[ 1 ]<br />

[ 2 ]<br />

Die teuren Triebwerke<br />

voller kostbarer Materialien<br />

werden meist zuerst<br />

entfernt, hier auf dem<br />

Scrapyard Victorville.<br />

[ 3 ]<br />

30 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


[ 8 ]<br />

[ 7 ]<br />

[ 5 ] Auch das Bordpersonal<br />

scheut sich nicht, seine<br />

Zuneigung zu einem in<br />

den Ruhestand gehenden<br />

Flugzeugtyp zu zeigen.<br />

[ 6 ] Farewell-Geschenk:<br />

KLM trifft mit dem<br />

Abschiedspaket den Nerv<br />

vieler Flugzeugfans.<br />

[ 7 + 8 ] Grüße überall und<br />

sogar eine letzte Bitte, das<br />

Flugzeug zu erhalten.<br />

MHV steht offenbar für<br />

den Flugzeugschrottplatz<br />

Mojave.<br />

[ 4 ] [ 5 ] [ 6 ]


[ FLYING ]<br />

Die Umgebung von Los<br />

Angeles bietet auch aus<br />

der Luft eine abwechslungsreiche<br />

Landschaft.<br />

Einmal wie Tom Cruise in<br />

„Top Gun“ im Kampfjet<br />

sitzen: Ein Besuch auf<br />

dem Museumsschiff USS<br />

„Midway“ in San Diego<br />

macht’s möglich.<br />

Viele fliegende Legenden<br />

sind heute nur noch<br />

abgestellt auf weitläufigen<br />

Wüstenarealen zu finden.<br />

Einige können auf ein zweites Leben<br />

als Frachter hoffen, aber für viele ist<br />

hier Endstation. Nächstes Ziel: Schrottpresse.<br />

Für einen Plane-Spotter ist<br />

ein Flugzeugfriedhof dennoch eine<br />

Art Paradies: verschiedenste Muster<br />

von Airlines aus aller Welt, die man<br />

sonst nicht an einem Ort sehen würde.<br />

Auch wenn ich „meine“ MD-11<br />

nicht wiederfinden konnte, war<br />

diese Scrapyard-Tour dennoch ein<br />

beeindruckendes Erlebnis.<br />

Die Tour ist nicht meine erste<br />

in den USA. Bereits im Februar<br />

2<strong>01</strong>3 machte ich meine ersten Flugerfahrungen<br />

in Amerika. Nach der<br />

Anerkennung meiner damals frisch<br />

erworbenen JAR-FCL-Lizenz bei der<br />

FAA bekam ich einen ausführlichen<br />

„Ground Course“ von einem<br />

deutsch-amerikanischen Fluglehrer:<br />

Drei Wochen lang schnupperte ich<br />

amerikanische Fliegerluft. So flog ich<br />

beispielsweise nach Santa Monica,<br />

in 3500 Fuß über den Flughafen von<br />

L. A. und auf die wunderschöne<br />

Catalina Island. Einige meiner Traumziele,<br />

darunter natürlich die Flugzeugfriedhöfe<br />

Victorville und Mojave,<br />

habe ich aber in der Kürze der Zeit<br />

nicht besuchen können. Aber kein<br />

Grund zur Enttäuschung, denn ich<br />

wusste: Ich komme wieder.<br />

Knapp drei Jahre und etliche Flugstunden<br />

später ist es so weit: Ich bin<br />

wieder in den Staaten, und die Scrapyards<br />

warten. Gemeinsam mit meinem<br />

Fliegerfreund Florian beziehe ich am<br />

Cable Airport nahe Los Angeles einen<br />

Wohnwagen – ein Hoch auf die Kontakte<br />

meiner ersten USA-Reise! Von<br />

unserer Unterkunft sind es keine 100<br />

Meter Fußweg zum Flieger.<br />

Nach einem kleinen Refresher und<br />

dem obligatorischen Biannual Flight<br />

DER ANBLICK DER AUSGEDIENTEN<br />

AIRLINER IST ZUGLEICH<br />

FASZINIEREND UND TRAURIG<br />

Review – der Überprüfung mit einem<br />

FAA-Fluglehrer alle zwei Jahre – kann<br />

der Spaß losgehen. Zunächst besuchen<br />

wir meine Familie in Fresno, rund<br />

drei Stunden nördlich von L. A. Nach<br />

dem Weihnachtsfest geht es gestärkt<br />

mit viel gutem Essen und gefühlt sehr<br />

nah am maximalen Startgewicht<br />

zurück zum Cable Airport. Unser<br />

Flugzeug ist eine Piper 140 Cherokee<br />

mit einem 160-PS-Motor. Das macht<br />

die Maschine, was die Performance<br />

angeht, bei hoher Temperatur und<br />

Elevation und etwas Gepäck de<br />

facto zum Zweisitzer.<br />

Bis zum Start der Scrapyard-Tour<br />

im Januar widmen wir uns den Highlights<br />

rund um Los Angeles. Immer<br />

wieder überrascht uns die lockere<br />

Atmosphäre im Flugfunk. Es gibt hier<br />

keine FIS-Lotsen. Man spricht auf<br />

denselben Frequenzen wie die IFR-<br />

Anflüge auf L. A. Die Lotsen machen<br />

einen super Job und staffeln zum Teil<br />

sogar VFR-Flugzeuge in Lufträumen,<br />

wo dies gar nicht nötig wäre. „N6717W,<br />

traffic 12 o’clock, four miles, opposite<br />

direction, indicated altitude 4000<br />

feet, report in sight.“ „Cherokee 17<br />

Whiskey, we are looking out, negative<br />

contact.“ „Roger, Cherokee 17<br />

Whiskey, stop your descend altitude<br />

4500 feet and report traffic in sight.<br />

I call you when clear.“ Und das neben<br />

dem Abarbeiten des komplexen IFR-<br />

Verkehrs zu den vielen Flughäfen wie<br />

L. A., Burbank, Van Nuys, Ontario und<br />

Santa Ana. Respekt!<br />

Nachdem auch der schon lange<br />

gehegte Plan, einen Flug genau über<br />

den Jahreswechsel zu machen, umgesetzt<br />

ist – natürlich nach UTC,<br />

deswegen läuft das in den USA am<br />

Nachmittag und ganz ohne Feuerwerk<br />

–, geht es an die Vorbereitung der<br />

Rundreise zu den Flugzeugfriedhöfen.<br />

In Kalifornien soll es San Bernadino<br />

sein, im Nachbarstaat Arizona stehen<br />

der Pinal Airpark, die Davis Monthan<br />

Air Force Base und Phoenix-Goodyear<br />

auf dem Plan. Bei einem Abstecher<br />

nach Sedona wollen wir uns das<br />

Trainingsareal angehender Lufthansa-Piloten<br />

anschauen und auch gleich<br />

den rund 130 Kilometer nördlich liegenden<br />

Grand Canyon überfliegen.<br />

Schließlich soll es nach Kingman<br />

gehen, von dort aus nach Las Vegas<br />

in Nevada und wieder nach Kalifornien,<br />

nach Mojave, Victorville und<br />

zurück nach Cable. Ein Trip über knapp<br />

1000 nautische Meilen in vier Tagen<br />

mit Übernachtungen in Goodyear,<br />

Grand Canyon und Las Vegas. Doch<br />

es kommt ganz anders.<br />

Ein großes Gefahrenpotenzial beim<br />

VFR-Fliegen sind starke Turbulenzen<br />

und Scherwinde, die auch bei CAVOK-<br />

Bedingungen auftreten können. Los<br />

Angeles ist umgeben von Hügelketten,<br />

Winde blasen von allen Seiten<br />

durch die Pässe und treffen sich in<br />

der Mitte. Ein ausführliches Wetterbriefing<br />

ist also trotz des strahlend<br />

blauen Himmels ein Muss.<br />

Für unseren ersten Flugtag von<br />

Cable nach Phoenix, Arizona, ist<br />

bestes Wetter vorhergesagt. Nachdem<br />

NOTAMs und TFRs (temporäre Flugbeschränkungsgebiete)<br />

geprüft sind,<br />

starten wir durch den östlichen<br />

Banning Pass über Twentynine Palms<br />

zu unserem Tankstopp in Gila Bend,<br />

knapp fünf Stunden östlich von Cable.<br />

Es dauert nicht lange, bis die Großstadt<br />

unter uns verschwindet und wir<br />

auf ein weites Nichts blicken. Was<br />

wohl passieren würde, wenn wir jetzt<br />

notlanden müssten? Die nächste<br />

Straße scheint meilenweit entfernt,<br />

auch der Funkempfang zum Radarlotsen<br />

ist trotz unserer Höhe von um<br />

die 8000 Fuß nicht immer gut.<br />

In Gila Bend muss die Besatzung<br />

dringend „drainen“. Also schnell<br />

runter und zum verlassenen Holzhütten-Terminal.<br />

Das Zahlenschloss trägt<br />

den pilotenfreundlichen Hinweis<br />

„Passcode is squawk VFR“. Also 1200<br />

„gerastet“ und ab aufs Klo. Dann die<br />

Maschine volltanken und weiter. Auf<br />

unserem Weg nach Goodyear nahe<br />

Phoenix schlagen wir einen kleinen<br />

Haken und besuchen den Pinal<br />

Airpark – der erste Höhepunkt der<br />

Tour. Dort stehen viele Maschinen,<br />

vor allem 747-Jumbos von Airlines,<br />

die zum Teil gar nicht mehr existieren.<br />

Aber auch nagelneue Flieger sind<br />

hier abgestellt, darunter eine für<br />

Lufthansa gebaute Boeing 747-8i, die<br />

gut verpackt auf ihren Einsatz<br />

wartet. So etwas passiert, wenn<br />

Flugzeuge früher fertig werden als<br />

geplant, der Kunde sie noch nicht<br />

bezahlt oder sich gegen die Abnahme<br />

entschieden hat.<br />

Andere Airlines nutzen den Pinal<br />

Airpark, um ihre Maschinen in der<br />

Nebensaison zwischenzuparken. Die<br />

Bedingungen in den Wüsten Arizonas<br />

und Kaliforniens sind ideal: Die niedrige<br />

Luftfeuchtigkeit schützt vor Korrosion,<br />

und der harte Boden eignet<br />

sich ohne aufwendiges Asphaltieren<br />

zum dauerhaften Abstellen der schweren<br />

Flugzeuge. Florian fliegt Schleifen<br />

über Pinal, damit ich Fotos schießen<br />

kann. Als alles im Kasten ist, gehen<br />

wir auf Kurs Südost.<br />

Tucson ist das Ziel, genauer: die<br />

Davis Monthan Air Force Base. Obwohl<br />

wir die Satellitenbilder kennen, die<br />

die vielen dort abgestellten Flugzeuge<br />

zeigen, trauen wir unseren<br />

Augen nicht: Schon aus großer Entfernung<br />

sieht man Militärflugzeuge,<br />

32 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


die ein riesiges Areal von mehr als<br />

zehn Quadratkilometern einnehmen.<br />

Präzise in Reih und Glied geparkt,<br />

warten sie dort auf ihre Zukunft. Meine<br />

Kamera läuft für 30 Minuten auf<br />

Hochtouren. Bild um Bild – ranzoomen,<br />

wegzoomen, ein Foto mit allen Kampfjets,<br />

eins von den Transportern, eine<br />

Linkskurve, eine Rechtskurve – bis<br />

ich glaube, alles gesehen zu haben.<br />

Insgesamt sollen bei der 309th<br />

Aerospace Maintenance and Regeneration<br />

Group rund 4000 Luftfahrzeuge<br />

der US-Streitkräfte und einiger<br />

Bundesbehörden abgestellt sein.<br />

Gerüchten zufolge sind mehr als<br />

zwei Drittel davon konserviert und<br />

flugfähig.<br />

Auf dem Rückweg in Richtung<br />

Phoenix-Goodyear überqueren wir<br />

erneut den Pinal Airpark und landen<br />

in Casa Grande, 80 Kilometer südlich<br />

von Phoenix. Wir müssen tanken, und<br />

das Avgas ist hier billig. Im Sonnenuntergang<br />

überfliegen wir den Flugplatz<br />

Mobile, der nichts anderes ist<br />

als eine Piste in der Wüste und vor<br />

allem Lufthansa-Flugschülern als<br />

Übungsfeld dient. Wir machen einen<br />

Touch-and-Go in Buckeye und landen<br />

schließlich vor einem sagenhaft<br />

erleuchteten Nachthimmel in Goodyear<br />

am Stadtrand von Phoenix. Nach<br />

einem kurzen Besuch bei den Lufthanseaten<br />

in spe geht es ins Hotel.<br />

Trotz der Erschöpfung gibt es noch<br />

viel zu tun: Die Kameraakkus müssen<br />

geladen werden, und – noch wichtiger<br />

– die Flugplanung für unseren<br />

nächsten Reisetag steht an.<br />

Fünf Uhr, der Wecker klingelt. Für<br />

den Tag ist eine Gewitterfront von<br />

Süden vorhergesagt. Unser ursprünglicher<br />

Plan, über Sedona zum Grand<br />

Canyon zu fliegen, geht somit nicht<br />

auf, da uns dort niedrige Wolken mit<br />

Schnee erwarten. So fliegen wir nach<br />

Sonnenaufgang 150 Kilometer Richtung<br />

Norden nach Sedona – ein wunderschöner<br />

Flugplatz auf einem Plateau<br />

zwischen den Red Rocks. Hier<br />

genießen wir ein schnelles Frühstück<br />

und fliegen nach einer Stunde weiter<br />

Richtung Westen. Sedona ist mein<br />

erster Flugplatz mit hoher Elevation<br />

(4830 ft), und der Start gerät zur<br />

unangenehmen Lehrstunde. Routiniert<br />

arbeite ich meine Checkliste ab: Mixture<br />

– Full Forward, Gemischzufuhr<br />

– voll reich. In Deutschland, wo ich<br />

meist unter 200 Fuß MSL starte, funktioniert<br />

diese Vorgehensweise super,<br />

in einem Tiefdruckgebiet aus Sedona<br />

heraus jedoch nicht. Der Engine-<br />

Run-up zeigt keine ungewöhlichen<br />

Symptome. Der Startlauf jedoch ist<br />

schleppend. Erst nach dem Abheben<br />

und einem kaum spürbaren Steigflug<br />

mit Vx macht es „klick“ im Kopf. Die<br />

Red Rocks fühlen sich schon bedrohlich<br />

nahe an, als der Motorenklang<br />

endlich kerniger wird und die Steigrate<br />

zunimmt. Ab jetzt steht in meinen<br />

Checklisten: „mixture – as required“.<br />

Eine Einweisung mit Lehrer für High<br />

Elevation Airports ist also wirklich<br />

zu empfehlen!<br />

Mit der Front zu unserer linken<br />

Seite fliegen wir Richtung Las Vegas.<br />

Auf dem Flugzeugfriedhof Kingman<br />

ist eine Zwischenlandung angesetzt,<br />

um ein aktuelles Wetterbriefing einzuholen.<br />

Als wir nach einem spannenden<br />

Flug über die Wüste vorbei<br />

an hohen Bergen, wo die Wolken in<br />

8000 Fuß aufliegen, in Kingman zur<br />

Landung gehen, sind am Horizont<br />

starke Regenschauer zu sehen. Bereits<br />

da ist klar, dass es keinen Weiterflug<br />

nach Las Vegas geben wird. Per<br />

Mietwagen geht es schließlich ins<br />

Casinoparadies, am Hoover Dam<br />

legen wir einen Zwischenstopp ein.<br />

Als wir tags darauf wieder in Kingman<br />

eintreffen, ist das Wetter noch immer<br />

miserabel. Eine weitere Nacht in der<br />

Wüste steht an. Im Fernsehen laufen<br />

Berichte über schlimme Stürme in Los<br />

Angeles, die vom Pazifik hereingezogen<br />

sind. Auch dort ist also Land<br />

unter, und uns bleiben nur noch vier<br />

Tage, bis es heißt: „Check-in“ zum<br />

Linienflug nach Deutschland.<br />

Ein Grund mehr, am nächsten<br />

Morgen pünktlich zum Sonnenaufgang<br />

am Flugplatz zu stehen. Es bleibt nicht<br />

viel Zeit, die dort abgestellten Regionaljets<br />

und die alten DC-8 von DHL<br />

zu fotografieren. Als die Wolkendecke<br />

aufreißt, lassen wir Kingman hinter<br />

uns und nehmen Kurs auf Victorville.<br />

Hier stranden wir erneut, obwohl es<br />

von dort nur noch 20 Flugminuten<br />

bis zu unserer Homebase sind. Denn<br />

dichte Wolken über allen Pässen, die<br />

ins L. A. Basin führen, und IMC am<br />

Zielflugplatz machen einen Flug<br />

dahin unmöglich. So müssen wir<br />

noch einmal einen Mietwagen nehmen,<br />

um zu unserem Wohnwagen in Cable<br />

zu gelangen.<br />

Tags darauf geht es zurück zu<br />

unserem Flieger, den wir in Victorville<br />

direkt vor einer ausrangierten<br />

DC-10 parken dürfen. Ich nehme mir<br />

Zeit, um die Airliner zu fotografieren,<br />

die hier auf ihre Verarbeitung zu<br />

Cola-Dosen warten. Es ist ein faszinierender<br />

und zugleich trauriger<br />

Anblick. Ein interessanter Mix an<br />

Flugzeugmustern – von der Tristar,<br />

die bis 20<strong>01</strong> Delta Airlines gehörte,<br />

bis hin zu einem nagelneuen Dreamliner.<br />

Da die Pässe nach Los Angeles<br />

immer noch aufliegende Bewölkung<br />

haben, beschließen wir, nach Ende<br />

der Fotosession über dem Southern<br />

California Logistics Airport in Victorville<br />

entlang der Berge gen Pazifik<br />

zu fliegen. Wir kreuzen in 12000 Fuß<br />

die Berge bei Burbank und sinken<br />

dann wieder unter die 4000 Fuß<br />

hohe Bewölkung, um Richtung Osten<br />

zu unserem Heimatplatz zu gelangen.<br />

Zugegeben, uns beiden fällt nach der<br />

Landung ein Stein vom Herzen. Wir<br />

sind heilfroh, es rechtzeitig geschafft<br />

zu haben! Aufgrund des Wetters<br />

mussten wir auf den Grand Canyon<br />

und den Mojave Space Port verzichten.<br />

Aber wenn dieser Reisebericht<br />

gedruckt ist, werde ich schon wieder<br />

in den USA sein, um in Mojave mein<br />

Versprechen einzulösen. <br />

Im „Planes of Fame“-<br />

Museum in der Nähe von<br />

Cable gibt es viele<br />

interessante Flugzeuge<br />

zu entdecken.<br />

Zwei T-6 Texan kurz vor<br />

ihrem Formationsflug bei<br />

der Cable Air Show.<br />

Die Reise begann am<br />

Cable Airport, führte nach<br />

Arizona und Nevada und<br />

dann wieder zurück nach<br />

Kalifornien. Wegen des<br />

schlechten Wetters war<br />

Las Vegas nur mit dem<br />

Auto zu erreichen.<br />

Ein Zwischenstopp am<br />

Hoover Dam entschädigte.<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 33


[ FLYING ]<br />

[ 1 ] Auch verwitterte<br />

Cockpits haben einen<br />

morbiden Charme.<br />

[ 2 ] Die Strecke erforderte<br />

mitunter Flughöhen bis zu<br />

12 500 Fuß, um über die<br />

Staubewölkung zu<br />

kommen. [ 3 ] Abstellen im<br />

Angesicht einer DC-10, die<br />

zum fliegenden Hospital<br />

umgebaut wurde. [ 4 ] Eine<br />

werksneue B-777 wartet<br />

auf ihren Einsatz.<br />

[ 1 ]<br />

[ 2 ]<br />

In Victorville stehen<br />

vor allem ausrangierte<br />

Frachter von FedEx.<br />

Die letzte Passagier-<br />

MD-11 war nicht dabei.<br />

[ 3 ]<br />

34 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


[ 8 ]<br />

[ 7 ]<br />

[ 6 ]<br />

[ 4 ] [ 5 ]<br />

[ 5 ] Diese MD-11 werden<br />

nicht verschrottet. Sie<br />

sollen für einen neuen<br />

Betreiber weiter fliegen.<br />

[ 6 ] Cable Airport: Von hier<br />

aus starteten Sebastian<br />

und sein Copilot ihre Tour<br />

über die Scrapyards.<br />

[ 7 ] Das Fahrwerk einer<br />

ausrangierten Boeing 777.<br />

[ 8 ] Die treue Piper bei<br />

einem Tankstopp.<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 35


[ UL/LSA Reise ]<br />

VL-3-Gruppenreise<br />

ALPENTRAIN<br />

36 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


Fliegerlager in den<br />

französischen Alpen haben im<br />

Segelflug eine lange Tradition.<br />

Im vergangenen September<br />

machte sich eine Gruppe<br />

UL-Piloten auf in die Savoyen.<br />

TEXT + FOTOS: Frank Martini<br />

ING IM UL<br />

Die Idee dazu kam Steffen<br />

Zosel bei einem Besuch in<br />

Chambéry. Ende 2<strong>01</strong>4 hat<br />

der Bautzener den Vertrieb<br />

der VL-3 Evolution in Deutschland<br />

übernommen, knapp ein Jahr nach<br />

Zulassung des tschechischen Luftsportgeräts<br />

mit Einziehfahrwerk auch<br />

bei uns. Mit Festfahrwerk war es in<br />

Frankreich bereits zum F-Schlepp zugelassen.<br />

Und weil Zosel das interessierte,<br />

setzte er sich kurzerhand<br />

mit Richard Gouble in Verbindung,<br />

der die Nachfrage in seiner Heimat<br />

von Chambéry aus bedient. Bei einem<br />

Besuch entstand der Plan,<br />

deutschen, französischen und belgischen<br />

VL-3-Eignern ein gemeinsames<br />

Alpenfliegerlager anzubieten.<br />

Chambéry eignet sich dafür wegen<br />

seiner Lage besonders gut, und Richard<br />

ist ein erfahrener Alpenfluglehrer,<br />

der zudem in freundschaftlichem<br />

Kontakt mit Florian Treves steht.<br />

Der flugbegeisterte Hotelier betreibt<br />

in Sichtweite des Flugplatzes Challesles-Eaux<br />

mit seiner Familie das „Château<br />

des Comtes de Challes“. Also<br />

bastelten die drei ein exklusives<br />

Angebot aus Unterbringung, Alpentraining<br />

und Begleitprogramm mit<br />

Ausflügen, abendlichen Dinners und<br />

Weinverkostung. Fliegerisches Highlight<br />

dabei: Altiport-Einweisungen,<br />

die sich an der „Qualification Montagne“<br />

orientieren sollten.<br />

VOLLES PROGRAMM<br />

Zu den Ausflügen rund um den Mont<br />

Blanc sollte es auch eine Korsika-Tour<br />

geben, die wetterbedingt aber zugunsten<br />

von mehr Altiport-Trainings<br />

gecancelt wurde. Eine gute Gelegenheit,<br />

sich einen Eindruck von der<br />

VL-3 nicht nur als komfortables Reiseflugzeug<br />

zu verschaffen. Als genau<br />

das preist Steffen Zosel die Maschine<br />

bei potenziellen Interessenten an,<br />

zuletzt im Juli vergangenen Jahres<br />

in Koblenz-Winningen.<br />

Dort hatte der deutsche Musterbetreuer<br />

Demoflüge mit Interessenten<br />

aus den Niederlanden verabredet, bei<br />

denen auch ich mich überzeugen<br />

konnte, dass die VL-3 keine großen<br />

Anforderungen an ihre Piloten stellt.<br />

Sie macht ordentlich Fahrt, hat ein<br />

gutes Steigvermögen, und natürlich<br />

verfügt das Demoflugzeug mit einem<br />

Garmin-Glascockpit samt Touchscreen<br />

sowie Ledersitzen über eine Ausstattung,<br />

die kaum Wünsche offenlässt.<br />

Aber so ein kurzer Demoflug ist eben<br />

immer noch etwas anderes als Stre<strong>aerokurier</strong><br />

1/2<strong>01</strong>7 37


[ UL/LSA Reise ]<br />

Letzte Vorbereitungen vor dem Abflug in Koblenz:<br />

Noch ein Blick auf die Karte, und los geht’s!<br />

Hochkonzentriert: Pilotin Denise Pfeiler bei der „Arbeit“. Mit zunehmender Flugdauer wechselte sie<br />

in eine entspannte Rückenlage, gepaart mit zufriedenem Lächeln – so schön kann Fliegen sein!<br />

Nach der Ankunft: Lineup der Teilnehmer zu einem ersten<br />

gemeinsamen Ausflug Richtung Albertville und Mont Blanc.<br />

Französische Höflichkeit: Zur Begrüßung assistiert Pilot Thierry der<br />

jungen Dame aus Deutschland charmant beim Aussteigen.<br />

38 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7<br />

Chambery-<br />

Challes-les-<br />

Eaux<br />

Massif de la<br />

Chartreuse<br />

Grenoble<br />

Annecy<br />

Aéroport<br />

Albertville<br />

Massif des<br />

Bauges<br />

Altiport<br />

Méribel<br />

Altiport<br />

Henri Giraud<br />

Altiport<br />

Megève<br />

Le Grand Mont<br />

Altiport<br />

Courchevel<br />

Mont Blanc<br />

Aiguille des Glaciers<br />

Aiguille de la Pennaz<br />

Aiguille de la Nova<br />

Nach dem Start in Chambery<br />

Richtung Süden passiert man<br />

zunächst das Tal zwischen den<br />

Massiven Bauges und Chartreuse.<br />

Danach die Entscheidung: weiter<br />

Richtung Süden nach L’Alpe d’Huez<br />

oder nach Osten zum Mont Blanc?


Tolles Ambiente: Die Hanglage des Hotels mit großem Park ermöglicht<br />

einen traumhaften Ausblick bis hinunter auf den Flugplatz.<br />

Endanflug auf Courchevel: Das Geländeprofil zeigt deutlich, dass ein<br />

Go-around jetzt nur noch ins Unglück führen würde.<br />

cke machen. So freue ich mich über<br />

das Angebot, mitzufliegen. Denn<br />

außer seiner Tochter Lisa würde auch<br />

deren Freundin Denise die Tour gern<br />

mitmachen. Über etwas Beistand im<br />

Cockpit und am Funk würde sie sich<br />

freuen. Da „opfere“ ich mich natürlich<br />

gern, und so verabreden wir uns zum<br />

Reisestart im September in Koblenz-<br />

Winningen.<br />

ABFLUG IN FORMATION<br />

Außer den beiden jungen Damen und<br />

einem der Väter sind noch Alex und<br />

Jürgen in einer dritten VL-3 aus Dresden<br />

dabei. Zwei weitere deutsche<br />

Besatzungen aus dem Rheinland und<br />

München wollen erst abends am Ziel<br />

hinzukommen, Fluglehrer Richard<br />

erwartet außerdem fünf VL-3 aus<br />

Belgien und Frankreich. Der Flugplan<br />

ist bereits aufgegeben, und nach einer<br />

kurzen Besprechung fliegen wir<br />

los. Steffen legt vor, Denise und ich<br />

rollen als Letzte auf die Bahn. So verlieren<br />

wir uns zunächst kurz aus den<br />

Augen, südlich von Koblenz ist unsere<br />

Formation aber wieder geschlossen.<br />

Denise, auffallend behutsam im<br />

Umgang mit dem Flugzeug, hat nun<br />

ordentlich zu tun – unter den aufgelockerten<br />

Cumuli ist es ziemlich bockig.<br />

Gemäß Flugplan gibt Steffen zunächst<br />

Steigen auf 7000 Fuß per Funk vor,<br />

kurz darauf geht es weiter auf 8500<br />

Fuß. Der Steigflug geht nach meinem<br />

Empfinden erstaunlich mühelos vonstatten.<br />

Kurz darauf genießen wir on<br />

top einen traumhaft ruhigen Flug.<br />

Nach dem Ausleveln zeigt das Glaspanel<br />

bei ordentlichem Wind von links<br />

vorn eine Groundspeed von 217 km/h.<br />

Nicht schlecht, denke ich, aber Steffen<br />

macht noch mehr Tempo. Doch obschon<br />

er über Funk seine Werte für<br />

Throttle und Propellerdrehzahl durchgibt,<br />

kommen die beiden anderen<br />

VL-3 zunächst nicht mit. Denise hat<br />

noch nicht sauber ausgetrimmt. Als<br />

ich anrege, den Bock doch noch etwas<br />

mehr auf die Nase zu stellen, führen<br />

Steffens Vorgaben schließlich zum<br />

gewünschten Ergebnis – 253 km/h<br />

TAS weist der Fahrtmesser nun aus.<br />

Schnell erreichen wir die französische<br />

Grenze, die wir bei Blies-<br />

Ébersing über den IFR-Waypoint<br />

Elvet passieren. Weiter geht es über<br />

Arpus und Nusba. So bleiben wir aus<br />

dem schweizerischen Luftraum heraus<br />

und halten genug Abstand zu<br />

den Anflugsektoren um Genf. Denise<br />

sitzt nun mit fast kreisrundem Grinsen<br />

neben mir. Von Nusba aus geht<br />

es etwas östlich über den Lac du<br />

Bourget vorbei an Chambéry-Aix-les-<br />

Bains „direct to“ Chambéry-Challes.<br />

Wir sind auf 2000 Fuß gesunken, das<br />

passt fürs Einfädeln in den Gegenanflug<br />

auf die Piste 32. Nach exakt zwei<br />

Stunden und 40 Minuten setzt das<br />

UL sanft auf – nicht schlecht, gemessen<br />

an den knapp 300 Nautischen<br />

Meilen und dem strammen Wind, der<br />

uns seit Koblenz auf der Nase stand.<br />

Ehe es am nächsten Tag zu einem<br />

gemeinsamen Ausflug zum Mont Blanc<br />

geht, ist für den Abend eine Weinverkostung<br />

nebst Dinner im Hotel<br />

geplant. Nach einem herzlichen Empfang<br />

von Richard und seiner Freundin<br />

Lynda fahren die beiden unsere Gruppe,<br />

inzwischen noch um französische<br />

und belgische Piloten ergänzt, hinauf<br />

zum Château. Aus dessen Garten<br />

kann man auf den Platz hinunterschauen<br />

und hat die Flugzeuge so<br />

stets im Blick. Zum Abend kommen<br />

noch zwei deutsche ULs sowie die<br />

fehlenden Belgier und Franzosen<br />

dazu. Mit mir freuen sich nun 15 Flugbegeisterte<br />

auf das Programm.<br />

Das Nachtanken aus Kanistern am<br />

nächsten Tag bietet Gelegenheit zu<br />

einem Verbrauchscheck. Auf 18 l/h<br />

kommen die in Koblenz gestarteten<br />

Flieger. Denise will heute pausieren,<br />

und so steige ich in die französische<br />

Maschine von Stanislaus mit ein. Vor<br />

dem Start gibt es aber erst noch eine<br />

kurze Einweisung durch Fluglehrer<br />

Richard, der die Formation anführt.<br />

Außer einer Bord-zu-Bord-Frequenz<br />

weist er alle an, die 130.000 MHz zu<br />

rasten. Auf dieser Welle verständigen<br />

sich alle Piloten in der zerklüfteten<br />

Topografie der Region selbstständig<br />

über Positionen, Absichten und Flugrouten,<br />

weil FIS in dieser Gegend<br />

nicht überall verfügbar ist.<br />

Nach Verlassen der Platzrunde<br />

folgen wir dem Tal zwischen den<br />

Gebirgsmassiven Chartreuse und<br />

Bauges in südöstlicher Richtung. Die<br />

unter uns verlaufende Autobahn nach<br />

Grenoble bietet eine gute Orientierung.<br />

Wo sie nach wenigen Minuten<br />

auf den Fluss Isère und den Abzweig<br />

nach Albertville trifft, öffnet sich nach<br />

Osten ansteigend der Blick in ein<br />

zunächst weites Tal. Spätestens auf<br />

halber Strecke dorthin ist ordentlich<br />

Steigen angesagt, denn die Stadt<br />

markiert etwa die Hälfte der Strecke<br />

zum Mont Blanc. Allerdings deckelt<br />

das französische Recht die Flughöhe<br />

für ULs auf 10 000 Fuß – zu wenig für<br />

einen Überflug des Berges. Schon die<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 39


[ UL/LSA Reise ]<br />

[ 1 ] [ 2 ]<br />

Foto: Denise Pfeiler<br />

[ 3 ]<br />

[ 1 ] Nach dem ersten Ausflug: Die gesellige Pilotenrunde harrt hungrig des Menüs der Flugplatzbar. [ 2 ] Abenteuerliche „Altisurface“ von Valloire-Bonnenuit:<br />

Trotz 280 Meter kurzer Bahn haben es auch drei VL-3 Evolutions hierher geschafft. [ 3 ] Richard Gouble in seinem Element: Der erfahrene Gebirgsfluglehrer<br />

brachte seine Gäste stets sicher an die entlegendsten Landeplätze. [ 4 ] Fliegerisches Highlight: Ausblick auf die karstigen Felsformationen des Mont Blanc.<br />

[ 4 ]<br />

40 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


Flugfreudige Franzosen: In den Savoyen wimmelt es vor<br />

kleinen, unscheinbaren Landeplätzen, die man ohne gründ -<br />

liches Training besser nicht versuchen sollte anzufliegen.<br />

Aiguille des Glaciers, die auf dem<br />

Weg liegt, ist höher. Nordwestlich<br />

ihres Gipfels folgen wir dem Kamm,<br />

der Frankreich hier von Italien trennt,<br />

bis das gewaltige Bergmassiv schließlich<br />

rechts vor uns auftaucht. Halbkreisförmig<br />

können wir nun die Westseite<br />

der beeindruckendsten europäischen<br />

Erhebung bestaunen, ehe wir<br />

den Rückflug antreten.<br />

ABENTEUER ALTIPORT<br />

Auf dem biegt Richard immer wieder<br />

in südlich abzweigende Seitentäler<br />

ab, um einen Ausblick auf die nächsten<br />

Tage zu bieten. Wir überfliegen<br />

Méribel, Courchevel und noch einige<br />

Altisurfaces – kleine Gebirgslandestreifen,<br />

die keine offiziellen Verkehrslandeplätze<br />

sind. Der Blick darauf ruft<br />

mir schmerzhaft in Erinnerung, dass<br />

ich am Folgetag bereits im Zug Richtung<br />

Heimat sitzen werde. Um mein<br />

Leid wenigstens ein bisschen zu<br />

lindern, lädt mich Richard nach der<br />

Landung in Challes zu einem erneuten<br />

Start nach Méribel und Courchevel<br />

ein. Mit 537 Metern Bahnlänge<br />

bei bis zu 19 Prozent Steigung zählt<br />

der Platz in Courchevel zu den gefährlichsten<br />

der Welt. Und selbst<br />

Méribel, das wir zuerst anfliegen, hat<br />

es in sich. Zwar steigt die Bahn dort<br />

flacher an, ist aber deutlich kürzer.<br />

Gefahrenlage und Anflugverfahren<br />

gleichen sich jedoch bei all diesen<br />

Plätzen: Weil das Gelände weder<br />

spätes Abdrehen noch Go-arounds<br />

zulässt, muss schon im langen Endanflug<br />

alles passen.<br />

Dazu wird, nach dem Rasten der<br />

Platzfrequenz, das Ziel zunächst hoch<br />

von rechts an- und dann diagonal<br />

überflogen, Méribel in gut 6000 Fuß.<br />

Der Funk ist an diesen Plätzen nicht<br />

immer besetzt, über vielleicht abfliegenden<br />

Verkehr muss man sich also<br />

ebenso selbst vergewissern wie über<br />

die Windrichtung. Gelandet wird<br />

immer bergan. Dazu geht es zunächst<br />

eine gute Meile outbound, an deren<br />

Ende Klappenstellung, Trimmung und<br />

Fahrt angepasst sein müssen. Denn<br />

nach zweimaligem Eindrehen in den<br />

Quer- und den Endanflug passt entweder<br />

alles – oder man dreht ab!<br />

Wir kommen exakt mit Tempo 100<br />

und der zweiten Klappenstufe hin,<br />

für einen Gleitwinkel um drei Grad<br />

darf das Gas allerdings nur moderat<br />

zurückgenommen werden, weil in<br />

dieser Höhe von den 100 Rotax-Pferdchen<br />

nicht mehr allzu viele übrig<br />

bleiben. Die Folgen, dass hier mindestens<br />

eine Einweisung zwar für<br />

PPL-, nicht aber für UL-Piloten gesetzlich<br />

verlangt wird, können wir<br />

nach der Landung mit einem Blick<br />

unter das Hangartor hindurch betrachten:<br />

Es verbirgt ein High-Performance-UL,<br />

dessen Pilot seinen<br />

versemmelten Anflug mit einem Goaround<br />

retten wollte. Über die ansteigende<br />

Bahn und den Zaun mit<br />

Erdwall an deren Ende hinweg hatte<br />

es noch so eben gereicht – weiter<br />

nicht. Nur die versetzt dahinter in den<br />

Bergwald geschlagene Schneise für<br />

einen Golfplatz hatte der Besatzung<br />

das Leben gerettet. In Courchevel,<br />

das wir als Nächstes anfliegen, wäre<br />

sie möglicherweise noch früher gecrasht.<br />

COURCHEVEL UND MEHR<br />

Denn will man dort nicht mit dem<br />

Bugrad in den Bahnanstieg donnern,<br />

muss das Hauptfahrwerk schon unmittelbar<br />

hinter der Schwelle aufsetzen.<br />

„Deshalb im Anflug hier immer<br />

auf das Grüne vor der Bahn zielen“,<br />

mahnt Richard. Bei unserer Rückkehr<br />

nach Challes begegnen wir dort zwei<br />

flugbegeisterten Aéroport-Gendarmen.<br />

In erkennbarer Sorge um ein baldiges<br />

Ende gesetzlicher Freiheiten der UL-<br />

Fliegerei bitten sie mich, unsere<br />

Leser bloß nicht zu solchen Ausflügen<br />

ohne Begleitung einweisungsberechtigter<br />

Fluglehrer zu animieren.<br />

Von denen hat Richard für den<br />

folgenden Morgen gleich noch zwei<br />

einbestellt. Nach einer theoretischen<br />

Einweisung fliegt die Gruppe zunächst<br />

nach Albertville, von dort aus geht<br />

es – immer je ein Pilot mit FI – zu den<br />

Altiports. Fürs Erste ist neben Megève<br />

und Meribel noch Courchevel<br />

mit je zwei Landungen geplant. Auch<br />

das südlich von Grenoble gelegene<br />

L‘Alpe d‘Huez mit einer 448 Meter<br />

kurzen Bahn wird angesteuert. Wer<br />

mag, kann das Programm am Folgetag<br />

noch um Valloire-Bonnenuit aufstocken;<br />

die Altisurface soll mit ihren<br />

270 ansteigenden Bahnmetern den<br />

krönenden Abschluss bilden.<br />

Da sitze ich nach elfstündiger Zugfahrt<br />

längst wieder im Büro, die Damen<br />

schwärmen mir nun nach ihrem<br />

Shopping-Aus-Flug ins nahe Annecy<br />

telefonisch von ihrer fliegerischen<br />

Lernkurve vor. Dass sich die VL-3 für<br />

schnelle Reisen eignet, wussten sie<br />

zuvor. Dass der Flieger zu weit mehr<br />

taugt, als nur schnell von A nach B<br />

zu kommen – daran gibt’s nun auch<br />

bei mir keine Zweifel mehr. ae<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 41


[ KOLUMNE ]<br />

Als Dr. Spornrad beleuchtet ein Kenner der Szene exklusiv für den <strong>aerokurier</strong> die großen und kleinen Geheimnisse der GA<br />

Rendite kontra Sicherheit<br />

Schön und gut, wenn sich Verwaltungsbeamte bei der Genehmigung von Windkraftanlagen<br />

an Vorschriften halten, findet unser Kolumnist. Was aber, wenn die Vorschriften mit der<br />

Realität wenig zu tun haben, weil die Hindernisse nicht mehr fest, sondern beweglich sind?<br />

Illustrationen: Harald Hornig<br />

Früher biste nur gegen ein Hindernis geflogen,<br />

heute erschlagen die dich auch<br />

noch!“, hat mir mal ein alter Fluglehrer<br />

scherzhaft gesagt. Leider sehe ich heute den<br />

Tag immer näher kommen, wo genau das in<br />

fetten Schlagzeilen der Regenbogenpresse zu<br />

finden sein wird. Und jetzt kommt der nächste<br />

Tsunami – genannt „Repowering“ – auf die<br />

Flugplätze mit bereits vorhandenen dynamischen<br />

Luftfahrthindernissen zu. Bislang unter<br />

100 Meter genehmigungsfrei, kommen derartige<br />

Hindernisse jetzt in die Genehmigungspflicht,<br />

und die freundlichen Landesluftfahrtbehörden<br />

müssen beteiligt werden.<br />

Mal zu den Basics: Die ganze Windkraftanlagenbranche<br />

scheint besser zu funktionieren<br />

als die Mafia zuzeiten Al Capones. Die<br />

weichen Kosten sollen deutlich höher als die<br />

Gestehungskosten liegen. Will sagen, irgendjemand<br />

hält für irgendetwas immer irgendwo<br />

die Hand auf und profitiert davon. Immense<br />

Summen für Pachtverträge machen Landwirte<br />

mit wenig fruchtbarem Ackerland quasi über<br />

Nacht zu Windmühlen-Millionären. Die EU<br />

veredelt das Gelände noch mit einer Prämie<br />

für die Nichtbewirtschaftung. Preisabsprachen<br />

zwischen Herstellern für Generatoren, Propeller<br />

und Bauwerk gelten schon lange als branchenüblich.<br />

Und so wundert sich niemand,<br />

dass das dynamische Hindernis auch im<br />

Innenverhältnis – also dem Verhältnis beteiligter<br />

Gesellschafter zueinander – sehr dynamisch<br />

ist. Dem Investor ist das auch egal, für<br />

ihn rechnet es sich dank der Einspeisungsgesetze<br />

ja auch so. Können die ja von mir aus<br />

auch alle machen, denn „die Mutti“ hat das<br />

ja auch so gewollt. Mir obliegt es nicht, die<br />

Energiewende zu kritisieren, ich<br />

will nur fliegen. Mit „nur fliegen“<br />

meine ich aber auch,<br />

dass ich sicher fliegen will.<br />

Wild um sich drehende<br />

Windkraftanlagen<br />

mit Gesamthöhen von<br />

mehr als 250 Metern<br />

im direkten Bereich von<br />

Platzrunden und Anflugsektoren<br />

sind aber<br />

alles andere als der Sicherheit<br />

förderlich! Leider<br />

haben unsere Politiker nur<br />

sehr homöopathisch an die<br />

Luftfahrt und an Flugplätze gedacht.<br />

Die aktuell verfügbaren Empfehlungen für<br />

Verwaltungen, wie weit Windkraftanlagen von<br />

Flugplätzen entfernt sein müssen, ergeben<br />

sich aus den NfL 92/13: Für Queran- und -abflug<br />

sind es 850 Meter, im Gegenanflug gerade<br />

mal 400 Meter. Nun fliegen wir mal bei<br />

Begegnungsverkehr einen Vollkreis und messen<br />

den Durchmesser. Langen 400 Meter?<br />

Langen 800 Meter? Nein – das wird ziemlich<br />

in die Hose gehen. Platzrunden werden nach<br />

ICAO-Standard in 800 bis 1000 Fuß über Grund<br />

geflogen. Die modernen Windkraftanlagen<br />

erreichen schon heute spielend 750 bis 850<br />

Fuß – Tendenz steigend. Hindernisse müssen<br />

gemäß SERA aber mit einem Abstand von 150<br />

Metern passiert oder mit 150 Meter Höhenreserve<br />

überflogen werden.<br />

So, nun schleppe ich mal<br />

ein Segelflugzeug. Wie sieht<br />

es denn dann bei einem Notfall<br />

oder Ausweichmanöver<br />

aus? Muss ich künftig erstmal<br />

bei Red Bull ’ne Air-<br />

Race-Berechtigung erwerben,<br />

um einen Flugplatz<br />

sicher anfliegen zu<br />

können? Es grollt in mir,<br />

denn wer vor 20 Jahren<br />

bei Sichtminima überland<br />

geflogen ist, konnte das gut<br />

überleben, weil sicher. Heute<br />

sind derartige Vorhaben fast nicht<br />

mehr möglich, da diese Spargel ja<br />

auch dank Landschaftsschützer auch noch<br />

farblich passend in die Umgebung gestellt<br />

werden. Das bisschen Farbmarkierung am<br />

Spargel erkennst du gerade mal vor dem Aufschlag!<br />

Die wild um sich schlagenden Rotorblätter<br />

noch weniger.<br />

Aber was tun? Hinter jeder Windkraftanlage<br />

steckt der Gedanke, damit möglichst viel<br />

Rendite zu erwirtschaften. Uns wird über die<br />

Politik vorgegaukelt, dass das der Natur nutzt.<br />

Toll, nur die Rechnung darf nicht auf Kosten<br />

der Luftfahrt gemacht werden. Mein Aufruf<br />

geht hier an alle, die mit Anträgen auf Neuerrichtung<br />

oder Repowering bestehender<br />

Anlagen betroffen<br />

sind. Wir brauchen speziell<br />

in unserem An- und Abflugbereich<br />

sowie weit<br />

über die reguläre Platzrunde<br />

hinaus einen sicheren<br />

Flugraum, in dem jederzeit<br />

anderen Flugzeugen ausgewichen<br />

werden kann. Es<br />

braucht Mut, sich gegen die<br />

Windkraftlobby durchzusetzen<br />

– und Verwaltungsfachleute,<br />

die bereit sind, mal ein<br />

Vorhaben abzulehnen, anstatt<br />

sich an Strohhalme längst<br />

überholter Verwaltungsvorschriften<br />

zu klammern. ae


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[ MAINTENANCE SPECIAL ]<br />

ZUKUNFT FÜR DIE HISTORIE<br />

Mit modernen Technologien wie dem Reverse Engineering<br />

ist der Weg zur Reproduktion von Oldie-Ersatzteilen frei.<br />

Lars Reinhold,<br />

Redaktionsleiter<br />

<strong>aerokurier</strong><br />

Als der Deutsche Philosoph Odo Marquard begann,<br />

seine Denkschriften unter dem Titel „Zukunft braucht<br />

Herkunft“ zu veröffentlichen, hatte er dabei ganz sicher<br />

nicht das Reverse Engineering im Sinn. Dennoch passt<br />

das Statement dazu ganz hervorragend. Manch ein<br />

historisches Flugzeug hat nämlich nur aus dem Grund<br />

eine Zukunft bekommen, weil findige Ingenieure dessen<br />

Vergangenheit – oder zumindest der seiner Einzelteile<br />

– nachspürten und ein nicht mehr aufzutreibendes<br />

Ersatzteil nach historischer Vorlage reproduzierten.<br />

Tatsächlich macht es diese Technologie möglich, Teile,<br />

die aufgrund eingestellter Produktion nicht mehr verfügbar<br />

sind, mit einigem Aufwand, aber zu überschaubaren<br />

Kosten herzustellen. Ab der nächsten Seite erklären wir<br />

im Detail, wie das Ganze funktioniert.<br />

Mit „altem“ Material und seinen Wehwehchen hat auch<br />

Mirko Fahlbusch oft genug zu tun. Mit seiner „Aircraft<br />

Ambulance“, die wir im Special vorstellen, ist er in<br />

ganz Deutschland auf Flugplatzfesten unterwegs und<br />

hilft Piloten unkompliziert vor Ort. Ein interessantes<br />

Konzept für mobile Maintenance.<br />

Schließlich zeigen wir mit dem Berufsporträt des<br />

Fluggerätmechanikers, welche Jobchancen die Maintenance<br />

bietet – und liefern mit dem Branchenspiegel<br />

gleich noch die Liste der potenziellen Arbeitgeber in<br />

Deutschland, Österreich und der Schweiz.<br />

Inhalt<br />

4 Reverse Engineering<br />

Die Neuanfertigung von historischen<br />

Ersatzteilen nach Plänen<br />

oder Vorlagen wird dank neuer<br />

Methoden möglich und bezahlbar<br />

10 Beruf Fluggerätmechaniker<br />

<strong>aerokurier</strong>-Autor Frank Martini<br />

schaut Fachleuten für die Flugzeug<br />

wartung über die Schulter<br />

14 Aircraft Ambulance<br />

Wenn auf einem Fly-in ein Flugzeug<br />

technische Probleme hat,<br />

ist Mirko Fahlbusch zur Stelle<br />

20 Branchen-Guide 2<strong>01</strong>7<br />

Maintenance-Betriebe in<br />

Deutschland, Österreich und<br />

der Schweiz<br />

Fotos: mps-Fotostudio, Melih Ömür/Porta Air Service Titelfotos: Lars Reinhold, Marino Boric<br />

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Maintenance Special 1/2<strong>01</strong>7 3


[ MAINTENANCE SPECIAL ]<br />

Reverse Engineering<br />

SCANNEN<br />

DRUCKEN<br />

GIESSEN<br />

TEXT UND FOTOS: Marino Boric<br />

Wenn historisches „Geflügel“<br />

lahmt und Originalteile für<br />

die Reparatur nicht mehr<br />

aufzutreiben sind, ist das oft<br />

gleichbedeutend mit dem<br />

Ende. Moderne Technologien<br />

ermöglichen inzwischen<br />

den Nachbau vieler Teile in<br />

Originalqualität.<br />

Die Gussform entsteht im<br />

3D-Druck mit Sand und<br />

einer speziellen Harz-<br />

Härter-Kombination.<br />

Die Beschaffung von Ersatzteilen<br />

ist in der Luftfahrt<br />

nicht immer einfach – und<br />

meist teuer. Vor allem, wenn<br />

es sich nicht um gängige Muster<br />

handelt. Geht es gar um Teile alter<br />

oder seltener Flugzeuge, ist es mitunter<br />

unmöglich, das passende Stück<br />

aufzutreiben. Für manch historisch<br />

bedeutende Maschine endet aus<br />

diesem Grund die aktive Dienstzeit.<br />

Sie landet bestenfalls im Museum,<br />

schlimmstenfalls auf dem Flugzeugfriedhof.<br />

Doch es gibt Abhilfe: Mittels<br />

Reverse Engineering ist es heute<br />

möglich, Teile originalgetreu zu<br />

reproduzieren. Selbst wenn viele<br />

Jahrzehnte nach Auslaufen einer<br />

Produktion Gießformen von Teilen<br />

nicht mehr vorhanden sind und/oder<br />

eine erneute Serienproduktion aus<br />

Kostengründen nicht mehr möglich<br />

ist, hilft diese Technologie.<br />

Hinter dem Begriff „Reverse Engineering“<br />

verbirgt sich eine Art<br />

umgekehrte Entwicklung. Anhand<br />

eines existierenden, industriell gefertigten<br />

Produktes oder seiner Teile<br />

schafft man ein neues Produkt, das<br />

so gut wie exakt dem Originalteil<br />

entspricht. Dabei geht es nicht allein<br />

um den Herstellungsprozess an sich,<br />

sondern auch um strategische Überlegungen,<br />

wie diese Wiederherstellung<br />

ablaufen muss. Mit dem einfachen<br />

Kopieren des Teils ist es nicht getan,<br />

obwohl dank des Einsatzes moderner<br />

Technologien wie 3D-Scan-Designersoftware<br />

fast alles machbar ist. Teilweise<br />

sogar mit wesentlich besseren<br />

Eigenschaften, als sie die ursprünglichen<br />

Komponenten aufwiesen.<br />

Doch hier liegt eine der Herausforderungen,<br />

denn eine Verbesserung<br />

der Eigenschaften ist in der Luftfahrt<br />

meist nicht erwünscht, da die Teile<br />

den Zertifizierungsnormen zum Zeitpunkt<br />

der ursprünglichen Herstellung<br />

entsprechen müssen. Nutzt man das<br />

Reverse Engineering zum gewerblichen<br />

Nachbau von Teilen, sind<br />

zudem umfangreiche Schutzrechte<br />

und die entsprechenden Lizenzbedingungen<br />

zu beachten. Teile<br />

für Experimental-Flugzeuge können<br />

besser, leichter und preiswerter<br />

nachgebaut werden, da in einem<br />

solchen Fall weniger rechtliche<br />

Normen zu beachten sind.<br />

Grundsätzlich gilt, dass die Herstellung<br />

von zertifizierten Teilen nach<br />

OEM-Normen (Original Equipment<br />

Manufacturer) gemäß der der<br />

4 Maintenance Special 1/2<strong>01</strong>7


ursprünglichen Teile erfolgen muss.<br />

Es kann zwar eine Verbesserung durch<br />

den Einsatz moderner Technologien<br />

geschehen, allerdings bedarf dies der<br />

Zustimmung des OEM und der zuständigen<br />

Zulassungsbehörden, sonst<br />

droht ein Verlust der Zulassung.<br />

Ein konkreter Fall, entdeckt beim<br />

jüngsten AirVenture in Oshkosh,<br />

eignet sich für eine beispielhafte<br />

Erklärung des Reverse-Engineering-<br />

Prozesses: Für einen in Frankreich<br />

zugelassenen Doppeldecker vom Typ<br />

Stampe SV.4 entsteht ein Renault-<br />

Motorgehäuse neu. Die französischen<br />

Firmen Ventana und Vintair stellen<br />

dafür das Kurbelgehäuse her. Ventana<br />

ist ein bedeutender Luft- und<br />

Raumfahrt-Subunternehmer in Frankreich,<br />

der in vier Gießereianlagen<br />

mit Hochpräzisionsbearbeitung und<br />

Blechfertigung viele der erforderlichen<br />

Bereiche des Nachbaus von Teilen<br />

abdeckt. Das kleine Reverse-Engineering-Unternehmen<br />

Vintair ist auf<br />

Oldtimer und Liebhaberflugzeuge<br />

spezialisiert und kann mit seinen<br />

Technikern auch komplette Oldtimermotoren<br />

reproduzieren. Das neue<br />

Kurbelgehäuse ist nur ein Beispiel<br />

dafür, was durch Nutzung moderner<br />

Techniken und Technologien möglich<br />

ist und wie eine Vielzahl nicht mehr<br />

existierender Teile neu hergestellt<br />

werden kann.<br />

Die Stampe SV.4 wurde von 1946<br />

bis in die frühen 50er Jahre in Frankreich<br />

nach einem belgischen Design<br />

aus dem Jahr 1936 in über 850 Exemplaren<br />

in Lizenz gebaut. Von dem<br />

schönen, kunstflugfähigen Doppeldecker<br />

existieren derzeit noch etwa<br />

200 Stück, die entweder flugfähig oder<br />

nahe an diesem Zustand sind. Ein<br />

Renault-Reihenmotor vom Typ PO3<br />

oder PO5 mit 145 PS diente den<br />

Lizenzbauten als Antrieb. Doch<br />

viele dieser Aggregate wiesen nach<br />

einer bestimmten Anzahl von Flugstunden<br />

Ermüdungsrisse im aus<br />

Aluminium gefertigten Kurbelgehäuse<br />

auf. Es musste Ersatz her, damit<br />

die Stampe SV.4 noch weiter fliegen<br />

kann. Schweißreparaturen schienen<br />

wegen Verunreinigung des Materials<br />

und Korrosion nicht sinnvoll, daher<br />

beschlossen Ventana und Vintair,<br />

Ersatz-Kurbelgehäuse mittels Reverse<br />

Engineering herzustellen.<br />

Mit einem hochpräzisen optischen<br />

Scanner tastete man die sichtbaren<br />

Flächen des vorhandenen Motorblocks<br />

ab und kreierte eine „Punktewolke“<br />

mit einer Genauigkeit von 0,02 Millimetern.<br />

Die internen Hohlräume und<br />

Kanäle erfassten die Experten mit<br />

Hilfe eines Tomografieverfahrens, wie<br />

es in der Medizin zum Einsatz kommt.<br />

Eine spezielle Software ermöglichte<br />

es, die Oberflächen zu interpolieren<br />

und die Konstruktionsprinzipien sowie<br />

die Geometrie des Teils neu zu<br />

erstellen.<br />

Für Daten, die der Scanner nicht<br />

erfassen konnte, führte man eine<br />

detaillierte Funktionsanalyse durch,<br />

die eine sorgfältige Messung der<br />

NACHBAUTEN MÜSSEN OEM-NORMEN ENTSPRECHEN –<br />

SELBST WENN SIE VIEL BESSER SEIN KÖNNTEN<br />

angrenzenden Teile bedingte. Ein<br />

wichtiger Schritt in diesem Prozess<br />

ist die CAD-Modellerstellung (Computer<br />

Aided Design), die Daten aus<br />

dem Digitalisierungsschritt verwendet.<br />

Falls Zeichnungen vorhanden<br />

sind, können sie in diesem Schritt<br />

ebenfalls nützliche Informationen<br />

Diese neuen Bremstrommeln<br />

für die<br />

Junkers Ju 52 entstanden<br />

mittels Reverse<br />

Engineering.<br />

Ein defektes Altteil<br />

(unteres Foto) diente<br />

als Vorlage.<br />

Maintenance Special 1/2<strong>01</strong>6 5


[ MAINTENANCE SPECIAL ]<br />

Nicht immer gelingt es, die<br />

Zusammensetzung der<br />

Originallegierung für den<br />

Guss zu reproduzieren.<br />

liefern. Wenn kein Originalteil oder<br />

keine Originalzeichnung vorhanden<br />

ist, ist es auch möglich, ein neues<br />

Design unter Verwendung von<br />

Informationen aus Bildmaterial und<br />

Berücksichtigung der angrenzenden<br />

Teile zu formen. In diesem Schritt<br />

können bekannte Schwachstellen des<br />

Originalbauteils, beispielsweise durch<br />

Verwendung einer besseren Metalllegierung<br />

oder leicht geänderter<br />

Geometrie der Teile, korrigiert<br />

werden. Je nach durchgeführten<br />

Veränderungen bedarf dies allerdings<br />

der Genehmigung der Luftfahrtbehörden.<br />

Ist die Originallegierung unbekannt,<br />

ist eine Materialanalyse nötig. Dazu<br />

kommt ein Massenspektrometer zum<br />

Einsatz. Falls möglich, prüft man auch<br />

die mechanische Festigkeit des<br />

Originalteils. Bei der Stampe war es<br />

beispielsweise nicht möglich, die<br />

genaue Zusammensetzung des<br />

Originalmaterials, aus dem das<br />

Kurbelgehäuse gefertigt ist, zu<br />

bestimmen. Deswegen entschied man<br />

sich beim Nachbau für eine hochwiderstandsfähige<br />

Aluminiumlegierung<br />

– was eine Materialverbesserung<br />

mit sich brachte, die der Gesetzgeber<br />

absegnen musste. Dafür ist der<br />

Eigentümer des Teils verantwortlich.<br />

Da es sich beim Originalteil um<br />

ein im Sandgussverfahren hergestelltes<br />

Werkstück handelt, kommt diese<br />

Technik auch beim reproduzierten<br />

Teil zum Einsatz. Nach der Validierung<br />

nutzt man das CAD-Modell zur<br />

Gestaltung der Gießform. Dabei wird<br />

eine Software verwendet, die den<br />

Fluss des geschmolzenen Metalls in<br />

der Form simuliert und die<br />

Temperaturgradienten sowie die<br />

Metallschrumpfung voraussagt. Dadurch<br />

vermeidet man Gießtests, was<br />

Zeit spart und die Entwicklungskosten<br />

senkt.<br />

Diese Phase endet mit dem Sandgussformen-Design<br />

– ein Schritt, der<br />

viel Erfahrung in der Gusstechnik<br />

voraussetzt, insbesondere, wenn es<br />

um dünnwandige Teile geht. Im<br />

Anschluss stellt eine Sanddruck-<br />

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Wenn die Teile fertig gegossen sind, werden sie mechanisch und optisch auf<br />

Genauigkeit und beispielsweise mit Röntgenstrahlung auf ihre Struktur geprüft.<br />

Heiße Sache: Schutzausrüstung ist beim Gießen in der Großserie<br />

wie auch bei der Produktion von Einzelstücken obligatorisch.<br />

maschine die Druckformen und<br />

Kerne her. Bei dieser neuen Technik<br />

erfolgt das Drucken der Gießformen<br />

durch additive Schichtablagerungen.<br />

Ein groß dimensionierter Druckkopf,<br />

der sich horizontal bewegt, bringt<br />

eine Komponente eines Spezialharzes,<br />

den Harzkatalysator, auf den ebenfalls<br />

mit einer Harzkomponente vermischten<br />

Sand auf.<br />

Vorher wurde dieser auf der sogenannten<br />

Job Box, einem sich vertikal<br />

bewegenden Tisch, aufgetragen.<br />

Die Stärke dieser Sandschicht variiert<br />

je nach gewünschter<br />

Genauigkeit<br />

und<br />

der gewählten<br />

Herstellungsgeschwindigkeit<br />

zwischen 0,3 und 1<br />

Millimeter. Die dünne Sandschicht<br />

erstarrt dort, wo sie mit dem Harzkatalysator<br />

in Kontakt kommt.<br />

Der lose, nicht benetzte Sand bleibt<br />

zunächst auf dem Tisch. Er hilft die<br />

nachfolgenden Schichten zu tragen,<br />

sodass man Gewölbe und bogenförmige<br />

Geometrien bilden kann. Nach<br />

Besprühung einer Schicht senkt man<br />

den Tisch jedes Mal für die nächste<br />

Sandlage ab. Weitere Sprühzyklen<br />

starten, bis die letzte, oberste Schicht<br />

des Teiles die Produktion komplettiert.<br />

Einfaches Abklopfen löst nach dem<br />

Druckvorgang den nicht benetzten<br />

Sand. Um Zeit und Ressourcen zu<br />

sparen, entstehen auf der Job Box in<br />

einem Vorgang mehrere Formteile.<br />

In Abhängigkeit ihrer Beschaffenheit<br />

und Größe nimmt der Druckprozess<br />

SIMULATIONEN VERMEIDEN ZEIT- UND<br />

KOSTENINTENSIVE GIESSPROBEN<br />

tost_anz_dt_allgemein_215x78_0415_Layout 1 09.04.15 16:15 Seite 1<br />

einige Stunden bis mehrere Tage in<br />

Anspruch. Auf einer Niederdruck-<br />

Gießstation fließt schließlich geschmolzenes<br />

Metall über ein komplexes<br />

Zuführungsnetz in die Form.<br />

Sobald die Form abgekühlt ist, werden<br />

der Formgebende Sand abgestrahlt<br />

und die Zuführungskanäle<br />

entfernt. Es folgt eine erste Inspektion,<br />

die auf digitaler Abtastung,<br />

Radiografie und weiteren Kontrollen<br />

basiert. Um die gewünschten mechanischen<br />

Endeigenschaften zu<br />

erreichen, werden Leichtmetalllegierungen<br />

üblicherweise wärmebehandelt.<br />

Da der Gießprozess selbst<br />

identisch ist mit dem Verfahren bei<br />

herkömmlichen Formen, ist das Endprodukt<br />

ebenfalls identisch.<br />

Das Ventana-Werk in Narcastet ist<br />

für die Nachbearbeitung des gegossenen<br />

und als fehlerfrei<br />

befundenen<br />

Rohlings zuständig.<br />

Mit Hilfe der im<br />

Digitalisierungsprozess<br />

gewonnenen Daten können<br />

CNC-Maschinen präzise die notwendigen<br />

Bohrungen setzen und überschüssiges<br />

Material entfernen.<br />

Das neue Teil wird schließlich<br />

zerstörungsfreien Prüfungen unterzogen.<br />

Die Untersuchung findet gemäß<br />

Aller Anfang ist Licht:<br />

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es möglich, Originalteile<br />

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[ MAINTENANCE SPECIAL ]<br />

Das Endergebnis: Ob Kurbelgehäuse oder Zylinderkopf – heute<br />

lässt sich beinahe jedes Teil reproduzieren.<br />

Die Stampe SV.4 ist noch immer ein gern geflogener Doppeldecker. Dank<br />

Reverse Engineering ist der Nachschub von Ersatzteilen gesichert.<br />

der Spezifikationen der Auftraggeber<br />

mittels Röntgenstrahlen und der fluoreszierenden<br />

Farbeindringprüfung<br />

statt, um mögliche Fehler innerhalb<br />

des Materials aufzuspüren.<br />

Der finanzielle und zeitliche Aufwand<br />

ist bei Reverse-Engineering-<br />

Prozessen schwer zu quantifizieren,<br />

da er von einer Vielzahl von Faktoren<br />

beeinflusst wird. So hängt er beispielsweise<br />

von der Beschaffenheit des<br />

wiederherzustellenden Teils und der<br />

Qualität der Originalvorlagen ab.<br />

Eine Komponente aus dem hier<br />

geschilderten Prozess ist teurer als<br />

ein Originalteil, das mit klassischen<br />

Methoden in Großserie entsteht. Dafür<br />

ist aber der Herstellungsprozess<br />

wesentlich preiswerter als die<br />

Wiederaufnahme einer traditionellen<br />

Serienerstellung. Besonders bei kleinen<br />

Stückzahlen spart man, weil<br />

klassische Negativformen nicht nötig<br />

sind, die für Großserien bis zu mehreren<br />

hunderttausend Euro kosten<br />

können. Das geschilderte Verfahren<br />

– gedruckte Sandform und Guss – ist<br />

auch erheblich günstiger als das<br />

Additive-Layer-Manufacturing-Verfahren,<br />

kurz ALD, wo Laserstrahlen<br />

Metallpulver direkt in dünnen Schichten<br />

aufschmelzen. ALD ist einfacher,<br />

da keine Gießformen nötig sind, aber<br />

mit derzeitigen Kosten von etwa 30<br />

Euro pro Kubikzentimeter Material<br />

DIREKTER 3D-DRUCK VON METALLTEILEN IST MÖGLICH,<br />

WÜRDE PRO MOTORGEHÄUSE ABER 45 000 EURO KOSTEN.<br />

Ohne moderne CAD-<br />

Programme wäre das<br />

Reproduktionsverfahren<br />

undenkbar.<br />

erheblich teurer. Ein Motorgehäuse<br />

läge preislich bei 1500 Kubikzentimeter<br />

Berechnungsvolumen pro<br />

Exemplar etwa bei 45 000 Euro.<br />

Bisher bedeutete das Fehlen von<br />

Ersatzteilen nicht selten das Ende für<br />

historische Flugzeuge. Mit dem<br />

neuen Verfahren kann man bei Bedarf<br />

zu überschaubaren Kosten Ersatz<br />

beschaffen. Auch Kleinserien sind<br />

erschwinglich. Das Motorgehäuse der<br />

Stampe ist nur ein Beispiel.<br />

Ähnlich baute man auch eine<br />

Bremstrommel der Ju 52 nach, die<br />

nicht mehr erhältlich war. Beschädigte<br />

Altteile kamen als Vorlage zum<br />

Einsatz.<br />

In den USA und in Europa existieren<br />

sogar Projekte, die mit Hilfe des<br />

beschriebenen Verfahrens in den<br />

kommenden zwei bis drei Jahren<br />

ganze Flugzeuge herstellen wollen.<br />

So baut beispielsweise Replic Air aus<br />

Toulouse in Frankreich das schon vor<br />

dem Erstflug zerstörte Jagdflugzeug<br />

Le Dewoitine D551 nach<br />

(www.replicair.fr). Bei solchen<br />

Großprojekten sind<br />

die Zellen und Flächen<br />

relativ leicht nachzubauen,<br />

geschehen beispielsweise bei der<br />

Junkers F 13 von Rimowa. Nicht existierende<br />

Fahrwerks- und Motorteile<br />

können indes Probleme bereiten.<br />

Genau hier kann Reverse Engineering<br />

helfen.<br />

Die Grenzen der Methode liegen<br />

derzeit in der möglichen Größe der<br />

Job Box. Auch Software und Prüftechniken<br />

müssen weiterentwickelt und<br />

angepasst werden. Bisher gibt es nur<br />

eine Handvoll Firmen weltweit, die<br />

dieses Verfahren anwenden. Der<br />

Fortschritt beim 3D-Druck dürfte das<br />

aber perspektivisch ändern. ae<br />

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Handwerk in Reinform<br />

Man kann alles<br />

reparieren<br />

Fluggerätmechaniker haben ein vornehmliches Ziel: Ausfälle von<br />

Flugzeugen zeitlich so weit wie möglich zu begrenzen. Zügiges,<br />

aber trotzdem genaues Arbeiten sind in dem Beruf also gefragt.<br />

W<br />

N<br />

Fluggerät-<br />

O<br />

mechaniker<br />

SERIE BERUFE<br />

S<br />

Fluggerätmechaniker sind<br />

auch ein bisschen so etwas<br />

wie die „Gelben Engel“ der<br />

Luftfahrt. Vergleichbar mit dem<br />

Kfz-Mechaniker ist ihr Beruf trotzdem<br />

nicht. Denn während moderne<br />

Autos über eine Fülle elektronischer<br />

Komponenten in der Motorund<br />

Antriebssteuerung verfügen,<br />

funktionieren die wesentlichen<br />

Systeme in Flugzeugen, insbesondere<br />

denen der Allgemeinen Luftfahrt,<br />

noch vielfach mechanisch.<br />

Einen Laptop an eine Schnittstelle<br />

anschließen und die nötigen<br />

Arbeiten – oft genug ein bloßer<br />

Teileaustausch – anhand eines<br />

ausgelesenen Fehlerprotokolls<br />

erledigen, das funktioniert bei<br />

Flugzeugen nicht. Und genau das<br />

macht die Arbeit des Fluggerätmechanikers<br />

so reizvoll.<br />

Einen entsprechend zertifizierten<br />

Ausbildungsbetrieb vorausgesetzt,<br />

wird dabei auch der prak-<br />

tische Umgang mit klassischen<br />

Metallbearbeitungsmaschinen wie<br />

Drehbänken und Fräsen vermittelt.<br />

Daher ist die Ausbildung eine gute<br />

Basis für Tätigkeiten auch außerhalb<br />

der Luftfahrtbranche,<br />

wenngleich Fluggerätmechaniker<br />

durchaus gesucht werden. Viele<br />

der meist kleineren und mittelständischen<br />

Betriebe bilden deswegen<br />

primär für den eigenen Bedarf aus.<br />

Beruf mit Perspektive<br />

„Wir versuchen eigentlich immer,<br />

unsere Azubis auch weiterzubeschäftigen“,<br />

sagt Jörn Claassen,<br />

Chef des Flugzeugservice<br />

Claassen am Flugplatz Essen/<br />

Mülheim, der derzeit zwei Lehrlinge<br />

zum Fluggerätmechaniker<br />

ausbildet. „Manchmal wollen die<br />

jungen Leute aber auch etwas<br />

anderes probieren und verlassen<br />

uns nach der Ausbildung.“ Auch<br />

einer seiner Prüfer, von denen der<br />

Flugzeugservice in Essen/Mülheim<br />

neben zwei „Stiften“ und drei Mechanikern<br />

noch zwei weitere beschäftigt,<br />

habe nach der Ausbildung<br />

zu einem großen Luftfahrtunternehmen<br />

gewechselt. Er sei aber<br />

Mit erkennbarem Spaß<br />

dabei: Christian Schröder<br />

behebt einen „Plattfuß“.<br />

nach einem Jahr von dort zurückgekehrt.<br />

Ihm habe die familiäre<br />

Atmosphäre in dem bereits 1978<br />

von Claassens Stiefvater gegründeten<br />

Betrieb bei dem großen<br />

Konzern gefehlt – obschon er dort<br />

mehr verdient hat, wie Jörn Claas-<br />

10 Maintenance Special 1/2<strong>01</strong>7


8145032-11-1.QXD_Layout 1 10.10.16 11:12 Seite 1<br />

Maschinendrehzahl und manuelles<br />

Auf-und-ab-Bewegen des<br />

Bohrkopfes müssen beim Honen<br />

des Zylinders passen.<br />

sen anerkennend betont. Zusätzlich<br />

zur Zulassung nach EASA Part 145<br />

und als CAMO-Wartungsbetrieb<br />

verfügt Claassens Werkstatt auch<br />

über Zulassungen für die Instandsetzung<br />

und Wartung von Teilen<br />

wie Schlauchleitungen, Steuerseile,<br />

Zündmagnete, Vergaser und sogar<br />

Zylinder.<br />

Weist ein Motor beispielsweise<br />

nicht mehr die nötigen Kompressionswerte<br />

aus, können sogar einzel-<br />

Auftrag Innenrenovierung:<br />

Matthias Leister bei der Demontage<br />

der Verkleidungen.<br />

Fotos: Jörn Claassen (1), Frank Martini<br />

Maintenance Special 1/2<strong>01</strong>7 11


[ MAINTENANCE SPECIAL ]<br />

Präzise Handarbeit ist gefragt<br />

beim Ausbohren der Niete am<br />

Querruderscharnier einer Piper.<br />

Fotos: Frank Martini<br />

ne Zylinder dort neu gehont werden,<br />

sofern sie sich nach Demontage<br />

als noch reparaturfähig<br />

erweisen. Das ist natürlich viel<br />

günstiger als ein Austausch gegen<br />

neue Zylinder und Kolben oder gar<br />

des kompletten Motors. Auch über<br />

eine Einstellvorrichtung für die<br />

Magnetzündanlagen verfügen<br />

viele Betriebe wie der Claassens,<br />

weil diese statt der in Autos üblichen<br />

elektronischen Zündanlagen<br />

noch mit mechanischen Zündkontakten<br />

arbeiten, die als Verschleißteile<br />

austauschbar sind.<br />

Die vielfältigen Spezialisierungen<br />

dieses Berufs, gepaart mit dem<br />

hohen Kostendruck in der Fliegerei,<br />

lassen den früher nur kurz LTB<br />

oder auch schlicht „Werft“ genannten<br />

Betrieben die Arbeit kaum<br />

ausgehen – nicht einmal im Winter.<br />

Das wird auch beim Besuch des<br />

<strong>aerokurier</strong>s in Essen/Mülheim<br />

deutlich. In der „Handte-Halle“,<br />

wie der Betrieb nach dem Firmengründer<br />

Paul Handte vor Ort noch<br />

von vielen genannt wird, stehen<br />

mittags vier Einmots, drei weitere<br />

lauern auf dem Vorfeld.<br />

Reichlich Arbeit<br />

Einer der Mitarbeiter bohrt<br />

gerade die Niete des mittleren<br />

Querruderscharniers an der PA-28<br />

einer auswärtigen Flugschule aus.<br />

Die Maschine ist zur Wartung hier,<br />

und weil das Scharnier ein geringes<br />

Spiel aufweist, will der Halter<br />

das in einem Aufwasch mit erledigt<br />

haben. Einer Cessna 172 dahinter<br />

fehlt der komplette Motor samt<br />

Träger nach einer Bugradlandung,<br />

Außerplanmäßige Zusatzarbeit: Der „Plattfuß“ am Bugrad einer C-172<br />

muss „mal eben“ repariert werden. Chef Jörn Claassen (l.) packt mit an.<br />

Nach einer Stunde hat Christian Schröder die Maschine wieder startklar.<br />

Andreas Kremer demontiert ein<br />

Querruder, dessen mittleres<br />

Scharnier erneuert werden soll.<br />

daneben steht eine weitere 172er,<br />

an deren Seite die komplette Innenausstattung<br />

sorgsam auf einer<br />

Decke aufgereiht ist. Anlässlich<br />

eines Avionik-Upgrades will der<br />

Eigner auch die betagte Innenausstattung<br />

auf Vordermann bringen<br />

lassen.<br />

Eine dritte C 172 hat gerade<br />

eine 100-Stunden-Kontrolle hinter<br />

sich und soll heute abgeholt werden.<br />

Kaum hat sie die Halle verlassen,<br />

nimmt eine vierte Cessna<br />

ihren Platz ein. Und eine fünfte<br />

steht mit demontiertem Bugrad<br />

vor der Halle. Sie hat einen „Plattfuß“,<br />

dessen Reparatur mit neuem<br />

Schlauch und neuer Decke der<br />

Mechaniker an der Werkbank gleich<br />

zum Anlass nimmt, die erkennbar<br />

eingelaufenen Lager nebst Schalen<br />

in der Bugradfelge auszuwechseln.<br />

Effizienz im Sinne möglichst geringer<br />

Arbeitskosten und Standzeiten<br />

gehört zu den im Beruf<br />

gefragten Tugenden.<br />

Und als wäre das nicht genug,<br />

lauert seit dem Morgen eine noch<br />

größere Baustelle vor dem Hallentor:<br />

Ein Schüler einer benachbarten<br />

großen Verkehrsfliegerschule<br />

hat eine Aquila derart hart aufs<br />

Bugrad gesetzt, dass außer dessen<br />

Schwinge sogar die Propellerspitzen<br />

beim Bodenkontakt geborsten<br />

sind. „Da muss jetzt erst mal<br />

das Untersetzungsgetriebe zum<br />

Hersteller geschickt werden, und<br />

wir müssen hier den Kurbelwellenschlag<br />

prüfen“, teilt Jörn<br />

Beruf Fluggerätmechaniker<br />

Voraussetzungen für die Ausbildung<br />

sind die Mittlere Reife<br />

und gute Englischkenntnisse<br />

(Wartungshandbuch). Nach<br />

dreieinhalbjähriger Lehrzeit<br />

folgt die IHK-Prüfung zum<br />

Fluggerätmechaniker CAT A,<br />

danach besteht – analog<br />

zum Meistertitel anderer<br />

Handwerksberufe – die<br />

Möglichkeit, sich zum Prüfer<br />

der Kategorien B und C<br />

weiterzuentwickeln.<br />

Claassen dem Flugschulbetreiber<br />

telefonisch mit.<br />

Von Bewerbern für die Berufsausbildung<br />

erwartet er ein generelles<br />

Interesse an der Luftfahrt,<br />

technisches Vorstellungsvermögen<br />

sowie handwerkliches Geschick.<br />

Eine Pilotenlizenz, wie sie immerhin<br />

drei seiner Mitarbeiter haben,<br />

ist keine zwingende Voraussetzung,<br />

aber gern gesehen. Denn obschon<br />

es am Platz neben zwei Verkehrsfliegerschulen<br />

fünf Vereine und<br />

eine Fülle privater Flugzeuge gibt,<br />

hat der Mülheimer Flugzeugservice<br />

– wie viele vergleichbare<br />

Betriebe – auch etliche auswärtige<br />

Kunden. Und zu einer ausgeprägten<br />

Servicementalität, die<br />

Claassen von seinen Leuten ebenso<br />

erwartet, gehören auch mal<br />

die Abholung oder Auslieferung<br />

auswärtiger Maschinen. Das bringt<br />

Fluggerätmechaniker mit Pilotenlizenz<br />

mitunter in den Genuss,<br />

während der Arbeitszeit auch mal<br />

im Cockpit zu sitzen.<br />

ae<br />

Frank Martini<br />

12 Maintenance Special 1/2<strong>01</strong>7


8,33 kHz Funk – Wer jetzt umrüstet, spart bares Geld.<br />

Interview mit TQ-Produktmanager Sebastian Glück<br />

Anzeige<br />

Der Countdown läuft. Bis zum 31. Dezember 2<strong>01</strong>7 müssen alle Flugzeuge in Europa ein<br />

8,33 kHz-Funkgerät an Bord haben. Sebastian Glück, Ingenieur und Produktmanager bei<br />

TQ-Avionics, verrät, worauf es in der heißen Phase der Umrüstung jetzt ankommt und<br />

weshalb sich die Umrüstung auf das Dittel KRT2 jetzt ganz besonders rechnet.<br />

8,33-kHz-Funkgeräte sind<br />

zurzeit eines der zentralen<br />

Themen in der Allgemeinen<br />

Luftfahrt. Worum geht es<br />

da genau?<br />

Die engere Staffelung der<br />

Kanäle mit einem Abstand<br />

von 8,33 statt 25 kHz bedeutet<br />

eine Verdreifachung der Kapazitäten.<br />

Zunächst mussten<br />

alle IFR-Flugzeuge umgerüstet<br />

werden, dann folgten Neuund<br />

Importflugzeuge. Jetzt ist<br />

bis Ende 2<strong>01</strong>7 auch Europas<br />

VFR-Flotte dran.<br />

Worauf sollten Piloten jetzt<br />

achten?<br />

Sie sollten sich mit der Umrüstung<br />

vor allem nicht zu<br />

lange Zeit lassen. Es ist damit<br />

zu rechnen, dass die Werften<br />

in diesem Jahr einen Ansturm<br />

erleben werden und Termine<br />

knapp werden. Zwar können<br />

Halter den Umbau dank CS-<br />

STAN nach Absprache mit<br />

einem Prüfer selbst vornehmen,<br />

doch am Ende steht in<br />

jedem Fall eine Avionikprüfung,<br />

die terminiert werden<br />

muss. Nicht vergessen sollte<br />

man die Bundesnetzagentur.<br />

Zur Person: Sebastian Glück, Produktmanager<br />

bei TQ-Avionics<br />

Als Ingenieur der Luft- und Raumfahrttechnik<br />

hat Sebastian Glück (37)<br />

verschiedene berufliche Stationen in<br />

der Allgemeinen Luftfahrt und anderen<br />

Branchen durchlaufen. Er ist Diplom-Luftfahrtsachverständiger<br />

sowie Prüfer der<br />

Klassen 3 und 5. In seiner Freizeit ist er in<br />

den Cockpits von Motor- und Segelflugzeugen<br />

zu Hause.<br />

Flugzeughalter müssen für ihr<br />

8,33-kHz-Funkgerät eine neue<br />

Frequenzzuteilungsurkunde<br />

beantragen. Das kann ein oder<br />

zwei Wochen dauern.<br />

Kommen wir zur Hardware.<br />

Welche Vorteile bieten die<br />

Geräte der TQ-Gruppe?<br />

Mit dem Dittel KRT2 haben<br />

wir ein 8,33-kHz-Funkgerät im<br />

Angebot, das in Deutschland<br />

hergestellt wird. Für Qualität<br />

und professionellen Service<br />

steht die TQ-Zentrale in der<br />

Nähe von München. Seine<br />

Digitaltechnik macht das<br />

KRT2 kompakter, leichter und<br />

stromsparender als die meisten<br />

Geräte der Mitbewerber.<br />

Es ist voll zertifiziert – auch für<br />

IFR-Flüge – und bietet viele<br />

nützliche Funktionen.<br />

Welche Funktionen sind das?<br />

Als erstes dürfte das Farbdisplay<br />

ins Auge fallen, das selbst<br />

bei intensiver Sonneneinstrahlung<br />

sehr gut ablesbar ist. Im<br />

KRT2 können Piloten bis zu 100<br />

Frequenzen speichern und<br />

dank Dual-Watch-Technologie<br />

zwei davon gleichzeitig abhören.<br />

Das KRT2<br />

verfügt über ein<br />

sprachgesteuertes<br />

Intercom<br />

für zwei Plätze.<br />

Ein zusätzlicher<br />

Audio-Eingang<br />

kann genutzt<br />

werden, um<br />

Warnmeldungen<br />

von Anti-Kollisionssystemen<br />

wiederzugeben.<br />

Das Wichtigste<br />

dürfte die exzellente Sprachqualität<br />

des KRT2 sein. Nützlich<br />

für Vereine: Bestimmte Menüfunktionen<br />

können gesperrt<br />

werden. Neue Features lassen<br />

sich über Firmware-Upgrades<br />

nachrüsten.<br />

Eignet sich das Dittel KRT2<br />

auch für den Einbau in<br />

Segelflugzeuge und ULs?<br />

Absolut! Da ist zum einen der<br />

niedrige Stromverbrauch, der<br />

beim Batteriebetrieb besonders<br />

wichtig ist. Zum anderen<br />

bieten wir das KRT2 in zwei<br />

besonders platzsparenden<br />

Mini-Ausführungen an.<br />

Was ich in meinem Flugalltag<br />

sehr schätze, ist die Nearest-Airport-Funktion,<br />

wenn das<br />

KRT2 mit einem kompatiblen<br />

Segelflug-Navigationsrechner<br />

gekoppelt wird. Für Besitzer<br />

von Ultraleichtflugzeugen<br />

dürfte besonders das geringe<br />

Gewicht von nur 360 Gramm<br />

entscheidend sein.<br />

Was kostet die Umrüstung?<br />

Wer frühzeitig umrüstet, kann<br />

bares Geld sparen. Mit einem<br />

Preis von 1.350 Euro inklusive<br />

Steuer gehört TQ zu den günstigsten<br />

Anbietern am Markt.<br />

Halter, die jetzt auf ein Gerät<br />

der TQ-Gruppe umrüsten, sparen<br />

nicht nur beim Gerätekauf,<br />

sondern können sich die Werft<br />

mit dem günstigsten Angebot<br />

aussuchen, bevor der ganz<br />

große Ansturm einsetzt. Wie<br />

viel die Umrüstung kostet,<br />

hängt wesentlich vom Einbauaufwand<br />

in das jeweilige<br />

Flugzeug ab. Vertriebspartner<br />

finden Interessierte unter<br />

www.tq-avionics.com<br />

KRT2 Funkgerät<br />

im Motorseglereinsatz<br />

AVI_Advertorial-Aerokurier1116_Rev100.indd 1 24.11.16 15:39


[ MAINTENANCE SPECIAL ]<br />

Fotos: Lars Reinhold<br />

Aircraft Ambulance<br />

Sanitäter mit Werkzeugkiste<br />

Wenn’s schleift oder tropft oder nicht mehr funkt, ist Mirko Fahlbusch zur Stelle.<br />

Mit seiner Aircraft Ambulance kümmert er sich auf Typentreffen und Flugtagen um die<br />

kleinen Wehwehchen von Flugzeugen – und manchmal auch um die ihrer Besitzer.<br />

Man kennt das: Die Flightline<br />

auf der Flugschau<br />

ist geöffnet, Enthusiasten<br />

streunen um deine Maschine und<br />

glotzen glücklich-verstrahlt förmlich<br />

Dellen ins Blech. Dann klopft<br />

dir jemand auf die Schulter, deutet<br />

verschwörerisch in Richtung Flieger<br />

und meint nur trocken: „Da<br />

tropft irgendwas.“ Manch leidgeprüftem<br />

Oldtimerpilot rutscht<br />

da direkt die Standardantwort „Das<br />

Flugzeug tropft nicht, das markiert<br />

sein Revier“ heraus, mitunter geht<br />

aber auch wirklich mal was kaputt<br />

und schreit nach Reparatur.<br />

Oft ist es ja nur eine Kleinigkeit<br />

– ein rissiger Schlauch oder eine<br />

abgerutschte Schelle –, die das Bild<br />

vom tipptopp gepflegten Geflügel<br />

zunichtemacht. Aber den passenden<br />

Schlauch hat man dann doch<br />

wieder nicht dabei, die letzte Ersatzschelle<br />

ist schon zwei Wochen<br />

zuvor ihrer Bestimmung zugeführt<br />

worden, und die Lust, jetzt alles<br />

auseinanderzufummeln und die<br />

Malaise zu beheben, ist angesichts<br />

von 35 Grad im Schatten und dem<br />

Aroma der Würstchenbude nebenan<br />

auch auf ein homöopathisches<br />

Maß zusammengeschrumpelt.<br />

Doch Hilfe naht! Sie naht in Form<br />

eines weißen Land Rovers, auf dem<br />

in roten Lettern der Schriftzug<br />

„Aircraft Ambulance“ prangt. Fast<br />

schon in plakativer Größe steht das<br />

auch auf dem Rücken der grauen<br />

Pilotenjacke von Mirko Fahlbusch.<br />

Oder müsste man besser sagen Dr.<br />

Mirko Fahlbusch? So weit will der<br />

Flugzeugchirurg allerdings nicht<br />

gehen. „Die großen Operationen<br />

mache ich nicht im Feldlazarett,<br />

die sind was für ein richtiges Krankenhaus,<br />

also einen LTB“, sagt der<br />

sympathische Mittvierziger grinsend.<br />

Die kleinen Wehwehchen<br />

von Cessna, Stearman und Co. sind<br />

eher das Metier des gelernten<br />

Fluggerätemechanikers.<br />

„Kannst du dir das<br />

mal anschauen?“<br />

„Ich bin schon immer viel auf<br />

Flugtagen unterwegs gewesen<br />

und wurde oft angesprochen, ob<br />

ich mir dies oder jenes mal ansehen<br />

und Reparaturtipps geben kann“,<br />

sagt Mirko. „Die Idee mit der Aircraft<br />

Ambulance ist auf dem letzten<br />

Tannkosh-Fly-in entstanden,<br />

wo ich mir extra Werkzeug und<br />

14 Maintenance Special 1/2<strong>01</strong>7


8531633-30-1.QXD_Layout 1 25.11.15 14:07 Seite 1<br />

SEIT 1965<br />

SERVICE<br />

Flugzeughandel und -wartung<br />

ROBERT RIEGER GMBH<br />

Ihr Spezialist<br />

für Malibu, Mirage, Meridian,<br />

Jet Prop und Cheyenne<br />

Wir lösen Probleme an Ihrem<br />

Flugzeug ob Piper, Beech,<br />

Cessna, Diamond etc.<br />

Piloten-Service R. Rieger GmbH<br />

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edms@pilotenservice-rieger.de<br />

7611163-1-1.QXD_Layout 1 <strong>01</strong>.12.16 15:23 Seite 1<br />

Retter in der Not: Wenn der weiße Land Rover auf einem Flugtag zu<br />

Gast ist, können Piloten bei kleinen technischen Problemen aufatmen.<br />

Ob defekte Drahtsicherung oder gebrochener Splint: Solche Kleinigkeiten<br />

beherrscht Mirko Fahlbusch aus dem Effeff.<br />

Maintenance Special 1/2<strong>01</strong>7 15


[ MAINTENANCE SPECIAL ]<br />

Notruf-Hotline für die Ambulance<br />

Veranstalter, die die Aircraft Ambulance für ihr Fly-in oder<br />

Flugplatzfest buchen wollen, können sich jederzeit telefonisch<br />

unter <strong>01</strong>79/5038447 oder per Mail unter m.fahlbusch@online.de<br />

bei Mirko Fahlbusch melden. Je zeitiger eine Anfrage gestellt wird,<br />

desto wahrscheinlicher ist eine Zusage. Nachfragen zu Produkten<br />

von Cumulus Parts sind auf demselben Wege möglich.<br />

Das Genie beherrscht das (scheinbare) Chaos: Mit einem Griff hat Mirko<br />

das richtige Werkzeug für das jeweilige Problem zur Hand.<br />

Aufgemerkt! Dr. Fahlbusch operiert nicht nur, er erklärt auch Ursachen und<br />

Symptome von Wehwehchen – und wie man richtig reagiert.<br />

Fotos: Lars Reinhold, Gregor Behling (1)<br />

Abgucken erlaubt: Natürlich darf der Pilot dem Flugzeugsanitäter bei der Arbeit<br />

über die Schulter schauen, denn er soll sich ja künftig selbst helfen können.<br />

Pflege und Schmierung: Mirko hat ein breites Sortiment von Liqui-Moly-<br />

Produkten, aber auch Öle anderer Hersteller dabei.<br />

16 Maintenance Special 1/2<strong>01</strong>7


Bislang wirbt nur Liqui Moly auf dem Truck. „Es ist aber noch viel<br />

Platz für Logos anderer Sponsoren“, sagt Mirko. Unter dem Namen<br />

„Cumulus Parts“ fertigt er zudem Dekoartikel aus Flugzeugteilen.<br />

ein paar Ersatzteile ins Auto gelegt<br />

hatte und natürlich wieder dem<br />

ein oder anderen Piloten geholfen<br />

habe, seine Mühle flott zu bekommen.“<br />

Eine Zeit lang karrt er seinen<br />

Kram im privaten Honda Accord<br />

von Flugplatz zu Flugplatz, 2<strong>01</strong>5<br />

findet sich schließlich das passende<br />

„Notarztfahrzeug“. „Ich habe<br />

einen Land Rover Defender, der<br />

zuvor vom britischen Roten Kreuz<br />

genutzt wurde, in Birmingham<br />

aufgetan. Rechtslenker, versteht<br />

sich, also gewöhnungsbedürftig.<br />

Aber mit reichlich Platz für Werkzeug<br />

und Ersatzteile.“ Schnell ist<br />

der passende Schriftzug aufs weiße<br />

Blech foliert und das ganze<br />

Geraffel umgepackt. Seitdem ist<br />

die Aircraft Ambulance Hingucker<br />

und beliebter Gast auf Airshows<br />

in ganz Deutschland.<br />

Hilfe im Rahmen der<br />

Pilot Owner Maintenance<br />

„Ich helfe, wo ich kann“, sagt<br />

Mirko, macht aber auch klar, dass<br />

es Grenzen gibt. „Mein Einsatz<br />

beschränkt sich auf nicht prüfpflichtige<br />

Tätigkeiten an Luftfahrzeugen<br />

und Hilfe in der Pilot Owner Maintenance.“<br />

Als Fluggerätmechaniker<br />

und Prüfer für Luftfahrtgerät<br />

mit vielen Jahren Erfahrungweiß<br />

er genau, wo er Hand anlegen darf<br />

und welche Reparaturen ein Fall<br />

für den LTB sind. Als aktiver<br />

Privatpilot weiß er aber auch, dass<br />

es ganz oft die kleinen Dinge sind,<br />

die den Unterschied machen<br />

zwischen entspanntem Airshow-<br />

Erlebnis und großer Frustration.<br />

„Der poröse Schlauch oder die<br />

gebrochene Schelle sind absolute<br />

Klassiker, die einem ein ganzes<br />

Wochenende versauen können“,<br />

plaudert Mirko aus dem Näh- oder<br />

besser Werkzeugkästchen. „Du<br />

fliegst irgendwohin, willst dir<br />

einen schönen Tag machen, und<br />

dann glänzt dein Flugzeug durch<br />

Inkontinenz, weil irgendeine Leitung<br />

geplatzt ist. Die Werft – wenn<br />

es am Wald- und Wiesenflugplatz<br />

überhaupt eine gibt – hat freilich<br />

zu, und die Werkstatt des Luftsportvereins<br />

bietet alle Schlauchgrößen<br />

mit Ausnahme derer, die<br />

sich bei deinem Flugzeug gerade<br />

verabschiedet hat.“<br />

Manchmal sei es sogar noch<br />

banaler und es mangelt lediglich<br />

an einem Liter passenden Öls. „Es<br />

hat doch heute kaum noch einer<br />

’ne Flasche im Gepäckraum stehen.<br />

Viele schaffen es ja nicht mal, ein<br />

bisschen Putzzeug einzupacken,<br />

um wenigstens den gröbsten Dreck<br />

nach dem Flug abzuwischen. Und


[ MAINTENANCE SPECIAL ]<br />

Fotos: Lars Reinhold; Aircraft Ambulance<br />

Im Feldeinsatz: Auf kleinen Flugtagen ist die Aircraft Ambulance<br />

oft die einzige Anlaufstation für Maintenance-Dienstleistungen.<br />

auch für die Vorflugkontrolle brauche<br />

ich einen Putzlappen, wie soll<br />

ich sonst den Ölstab abwischen?“<br />

Jetzt kommt er also doch, der erhobene<br />

Zeigefinger des Doktors.<br />

Blick ins Herz mit<br />

dem Endoskop<br />

So findet sich in Mirkos Einsatzfahrzeug<br />

neben allerlei Putz- und<br />

Pflegemittelchen konsequenterweise<br />

ein breites Sortiment an<br />

Kleinteilen. Schmelzsicherungen,<br />

Dichtungen, Rödeldraht, Splinte,<br />

Bolzen, Schrauben und Muttern in<br />

allen gängigen Größen und natürlich<br />

luftfahrtgeprüft. Daniel Düsentrieb<br />

hätte seine Freude beim<br />

Anblick von sackweise Kabelbindern<br />

und Taperollen und<br />

wäre sicher neidisch auf die Werkzeugkiste.<br />

Von Basisbesteck wie Schraubenschlüsseln<br />

und Ratschenkasten<br />

bis hin zu Multimeter und Endoskop<br />

„für den Blick ins Herz“ hat<br />

Mirko nahezu alles dabei, um<br />

zumindest eine halbwegs vollständige<br />

Diagnose stellen zu können.<br />

„Ich gucke mir den Schaden genau<br />

an, und was ich im Rahmen meiner<br />

Möglichkeiten beheben kann, wird<br />

gegen einen fairen Obolus sofort<br />

erledigt. Manchmal ist es auch so,<br />

dass ein Pilot sich nicht sicher ist,<br />

ob er mit einem Problem noch fliegen<br />

kann. Hier kann ich ihn entweder<br />

beruhigen und sagen, dass<br />

das noch geht, oder aber, wenn<br />

die Lufttüchtigkeit beeinträchtigt<br />

ist, ihm raten oder gar ihn ermahnen,<br />

das Flugzeug stehen zu lassen.<br />

So versteht sich Mirko mit seiner<br />

Aircraft Ambulance nicht nur<br />

als Retter in der (kleinen) Not,<br />

sondern auch als Ansprechpartner,<br />

der Piloten vor gefährlichem Leichtsinn<br />

bewahren will. „Es gibt nicht<br />

wenige Piloten, die an ihren<br />

Maschinen herumbauen und gar<br />

nicht wissen, was sie dürfen und<br />

was nicht. Schon ein Radwechsel<br />

geht über die Pilot Owner Maintenance<br />

hinaus, da ist man recht-<br />

wieder flott zu machen, dass der Pilot damit nach Hause kommt.<br />

Geht nicht, gibt’s selten. Mirko versucht, möglichst jeden Flieger so weit<br />

lich ganz schnell nicht mehr nur<br />

im grauen, sondern im tiefschwarzen<br />

Bereich. Darüber spreche ich<br />

ganz nebenbei mit den Piloten,<br />

räume mit gefährlichem Halbwissen<br />

auf und ernte nicht<br />

selten großes Staunen.“<br />

Erziehung zum Selbstschutz<br />

nennt Mirko das. Wobei die Erziehung<br />

sogar noch ein Stück weiter<br />

geht. „Mitunter finde ich es wirklich<br />

erschreckend, wie wenig Engagement<br />

mancher Flieger in die<br />

Pflege seines Flugzeugs investiert.<br />

Dass man an einem sauberen Rumpf<br />

Leckagen viel besser erkennt als<br />

an einem vollgesifften, das begreift<br />

mancher erst, wenn man ihn mit<br />

der Nase draufstößt. Aber wenn<br />

ich dann höre, ,Ja Mirko, da haste<br />

Recht‘, dann hat sich mein Einsatz<br />

doch gelohnt. ae Im hinteren Teil des Fahrzeugs sind Ersatzteile und Werkzeuge verstaut.<br />

Lars Reinhold In der Mitte entsteht eine kleine Küche samt Sitzgruppe.<br />

18 Maintenance Special 1/2<strong>01</strong>7


Revealing the<br />

FUTURE<br />

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Celebrating our 50th Anniversary and Beyond in 2<strong>01</strong>7<br />

MRO, Refurbishment, Completions, FBO, Aircraft Management,<br />

Flight Support, Charter, Staffing.<br />

www.jetaviation.com


[ MAINTENANCE SPECIAL ]<br />

Werftbetriebe in<br />

Deutschland, Österreich<br />

und der Schweiz<br />

Branchen-<br />

Guide 2<strong>01</strong>7<br />

Bei technischen Problemen mit Luftfahrzeugen hilft oft nur eine Flugzeug- oder<br />

Helikopterwerft. Die aufgelisteten Maintenance-Betriebe sind vom LBA, von<br />

Austro Control und vom BAZL für die Wartung nach EASA-Vorgaben autorisiert.<br />

Die Branchenübersicht finden Sie auch unter www.<strong>aerokurier</strong>.de. Stand: 11/16<br />

Foto: Melih Ömür<br />

PLZ 0<br />

Deutschland<br />

OOElbe Flugzeugwerke<br />

Grenzstr.1, <strong>01</strong>109 Dresden<br />

Tel.: 0351 8839-0<br />

www.efw.airbus-group.com<br />

OOMario Scheilling<br />

Aircraft Service<br />

Zum Tower 10,<br />

<strong>01</strong>917 Kamenz OT Jesau<br />

Tel.: 03578 3736091<br />

OOSpekon Sächsische<br />

Spezialkonfektion<br />

Nordstr. 40, 02782 Seifhennersdorf<br />

Tel.: 03586 4560<br />

www.spekon.de<br />

OOAeroheli International<br />

Am Flugplatz 3, 03058 Neuhausen<br />

Tel.: 035605 40044<br />

www.aeroheli.de<br />

OOTecAvia<br />

Terminalring 3, Flughafen<br />

Leipzig/Halle, 04029 Leipzig<br />

Tel.: 03420 4705640<br />

www.tecavia.com<br />

OOEuropean<br />

Air Transport Leipzig<br />

August-Euler-Straße 1,<br />

04435 Schkeuditz<br />

Tel.: 03414 499-<strong>01</strong><br />

www.dhl.com/en.html<br />

OOAircraft Maintenance and<br />

Engineering Service<br />

Towerstr. 1,<br />

Flugplatz Leipzig/Halle,<br />

04435 Schkeuditz<br />

Tel.: 03420 47044210<br />

www.amtes.de<br />

OOLuftsport<br />

Service-Center Ost<br />

Alte Landebahn 27,<br />

06846 Dessau-Roßlau<br />

Tel.: 0340 5169793<br />

www.sco-gmbh.de<br />

OOFlugzeugtechnik<br />

Gera Helbig<br />

Ronneburger Straße 74,<br />

07546 Gera<br />

Tel.: 0365 200659<br />

www.flugzeugtechnik-gera.com<br />

OOMahle Industrial<br />

Thermal Systems<br />

Gewerbering 2,<br />

08468 Reichenbach<br />

Tel.: 03765 3878-0<br />

www.mahle-industry.com<br />

OOTechnify Motors<br />

Platanenstraße 14,<br />

09356 St. Egidien<br />

Tel.: 037204 6960<br />

www.technify.de<br />

OOAir Service Fiedler<br />

Wilhermsdorfer Straße 33,<br />

09387 Jahnsdorf<br />

Tel.: 037296 15344<br />

www.air-service-fiedler.de<br />

PLZ 1<br />

OOHolmberg<br />

Ohlauer Str. 5-11, 10999 Berlin<br />

Tel.: 030 617800<br />

OOBeechcraft Berlin Aviation<br />

Flughafen Schönefeld,<br />

Geb. X064, 12529 Schönefeld<br />

Tel.: 030 63411827<br />

www.beechcraft-berlin.com<br />

OOCondor Berlin<br />

c/o CTG Maintenance<br />

Flughafenstraße, 12529 Schönefeld<br />

Tel.: 06171 653602<br />

www.condor.com/de/unternehmen/<br />

condor-technik/index.jsp<br />

OOLufthansa Bombardier<br />

Aviation Services<br />

Elly-Beinhorn-Ring 4,<br />

20 Maintenance Special 1/2<strong>01</strong>7


Geb. Y<strong>01</strong>2, 12529 Schönefeld<br />

Tel.: 030 88754600<br />

www.lbas.de<br />

OOPrivate Wings Flugcharter<br />

Georg-Wulf-Straße 2,<br />

12529 Schönefeld<br />

Tel.: 0700 03280328<br />

www.private-wings.de<br />

OOOHS Aviation Services<br />

Georg-Wulf-Str. 2, Geb. Y085,<br />

12529 Schönefeld<br />

Tel.: 030 88754370<br />

www.ohs-aviationservices.de<br />

OOGermania Technik<br />

Brandenburg<br />

Flughafen Berlin-Tegel,<br />

Hangar N1, 13405 Berlin<br />

Tel.: 030 522808546<br />

www.flygermania.de/de/unternehmen<br />

OOLTB Schäfer<br />

Treuenbrietzener Str. 31,<br />

14547 Beelitz<br />

Tel.: 033204 41955<br />

www.ballonreise.de<br />

OOAquila Aviation<br />

Flugplatz,<br />

14959 Trebbin OT Schönhagen<br />

Tel.: 033731 70755<br />

www.aquila-aero.com<br />

OOCD Aircraft Maintenance<br />

Flugplatz A1,<br />

14959 Trebbin OT Schönhagen<br />

Tel.: 033731 70640<br />

www.cdaircraft.de<br />

OOFSB Aircraft Maintenance<br />

Flugplatz B2,<br />

14959 Trebbin OT Schönhagen<br />

Tel.: 033731 31199-0<br />

www.fsb-aircraft.de<br />

OORalf Bölter Avionics<br />

Service East<br />

Flugplatz Halle 3,<br />

14959 Trebbin OT Schönhagen<br />

Tel.: 033731 31107<br />

www.avionicsserviceeast.de<br />

OOAdams Rite<br />

Aerospace GmbH<br />

Parkstr. 1-5, 14974 Ludwigsfelde<br />

Tel.: 03378 8180<br />

OOKrauss<br />

Adolf-Rohrbach-Str. 3,<br />

14974 Ludwigsfelde<br />

Tel.: 03378 8954-6<br />

www.krauss-aviation.com<br />

OOMTU Maintenance<br />

Berlin Brandenburg<br />

Dr.-Ernst-Zimmermann-Str. 2,<br />

14974 Ludwigsfelde<br />

Tel.: 03378 82400<br />

www.mtu.de<br />

OOStemme<br />

Flugplatzstr. F2, Nr. 7,<br />

15344 Strausberg<br />

Tel.: 03341 36120<br />

www.stemme.info<br />

O O Rolls-Royce Deutschland<br />

Eschenweg 11,<br />

15827 Blankenfelde-Mahlow<br />

Tel.: 0337086-0<br />

www.rolls-royce.com/deutschland<br />

OOArdex Aviation<br />

Maintenance<br />

Flugplatz 4, 16866 Kyritz<br />

Tel.: 033971 52238<br />

www.flugschule-ardex.de<br />

OOFlamm Aerotec<br />

Ludwig-Bölkow-Straße 2,<br />

19061 Schwerin<br />

Tel.: 0385 50070<br />

www.flamm-group.com<br />

OOHESAF aero electronic<br />

Am Flugplatz Halle A2,<br />

14959 Schönhagen<br />

Tel.: 033731 80278<br />

OOSalomo Flugzeugservice<br />

Zeppelinstr. 1, 19370 Parchim<br />

Tel.: 03871 443399<br />

www.salomo-flugzeugservice.de<br />

PLZ 2<br />

OODiehl Comfort Modules<br />

Hein-Saß-Weg 41, 21129 Hamburg<br />

Tel.: 040 743140<br />

www.diehl.com<br />

OOVartan Maintenance<br />

Hein-Sass-Weg 24,<br />

21129 Hamburg<br />

Tel.: 040 74212423<br />

www.vps-group.com<br />

OOInnovint Aircraft Interior<br />

Holzmühlenstr. 84-86,<br />

22041 Hamburg<br />

Tel.: 040 6969860<br />

www.innovint.de<br />

OOAero Technik<br />

Klaus Siemers<br />

Flughafen, Gebäude 347,<br />

22335 Hamburg<br />

Tel.: 040 505644<br />

www.aero-technik.com<br />

OOLufthansa Technik<br />

Weg beim Jäger 193,<br />

22335 Hamburg<br />

Tel.: 040 50703877<br />

www.lufthansa-technik.com<br />

OOZodiac Cabin Controls<br />

Fangdieckstr. 64, 22547 Hamburg<br />

Tel.: 040 5408<strong>01</strong>60<br />

www.zodiacaerospace.com<br />

OOB/E Aerospace Systems<br />

Revalstr. 1, 23560 Lübeck<br />

Tel.: 0451 40930<br />

www.beaerospace.com<br />

OOgeo – Die Luftwerker<br />

Robert Meyknecht<br />

Hinter den Kirschkaten 10,<br />

23560 Lübeck<br />

Tel.: 0451 40850<br />

www.geo-dieluftwerker.de<br />

OOH&S Aviation Luftfahrttechnischer<br />

Betrieb<br />

Am Jördenberg 23,<br />

23812 Wahlstedt<br />

Tel.: 04554 2565<br />

OOFLM Aviation<br />

Maintenance<br />

Boelckestr. 100, 24159 Kiel<br />

Tel.: 0431 32949218<br />

www.flm-maintenance.com<br />

OOInterturbine Technologies<br />

Kisdorfer Weg 36-38,<br />

24568 Kaltenkirchen<br />

Tel.: 04191 809300<br />

www.interturbine.com<br />

OOLufthansa Technik<br />

Intercoat<br />

Kisdorfer Weg 36-38,<br />

24568 Kaltenkirchen<br />

Tel.: 04191 8090<br />

www.lht-intercoat.de<br />

OOFlugzeugservice Petersen<br />

Ochsenweg 203, 24941 Flensburg<br />

Tel.: 0461 9402164<br />

www.flugzeugservice-petersen.de/<br />

OOPaustian airtex<br />

Bahnhofstr. 42, 24966 Sörup<br />

Tel.: 04635 29300<br />

www.paustianairtex.com<br />

OOTP Aerospace Technics<br />

Carl-Zeiss-Str. 9,<br />

25451 Quickborn<br />

Tel.: 04106 798185<br />

www.tpaerospace.com<br />

OOAutoflug<br />

Hermann-Löns-Weg 26,<br />

25462 Rellingen<br />

Tel.: 041<strong>01</strong> 3070<br />

www.autoflug.de<br />

OOM & D Flugzeugbau<br />

Streeker Str. 5b,<br />

26446 Friedeburg-Marx<br />

Tel.: 04465 942114<br />

www.md-flugzeugbau.de<br />

OOWiking Helikopter Service<br />

JadeWeserAirport, 26452 Sande<br />

Tel.: 04421 299 0<br />

www.wiking-helikopter.de<br />

OOWilhelm Tank<br />

Flugplatz Mariensiel,<br />

26452 Sande<br />

Tel.: 04421 2<strong>01</strong><strong>01</strong>0<br />

www.wilhelm-tank.de<br />

OOHeli Service International<br />

Gorch-Fock-Str. 105, 26721 Emden<br />

Tel.: 04921 368<strong>01</strong>10<br />

www.heliservice.de<br />

OOE.I.S. Electronics<br />

Rudloffstraße 47,<br />

27568 Bremerhaven<br />

Tel.: 0471 94551<strong>01</strong><br />

www.eis-electronics.de<br />

OODS-Air-Service<br />

Am Luneort 13,<br />

27572 Bremerhaven<br />

Tel.: 0471 9712446<br />

www.ds-air-service.de<br />

OOW. Ludolph<br />

Seeborg 5, 27572 Bremerhaven<br />

Tel.: 0471 94408 0<br />

www.ludolph.de


[ MAINTENANCE SPECIAL ]<br />

OODL Helicopter Technik<br />

Walter-Carsten-Str. 1,<br />

27637 Nordholz<br />

Tel.: 04105 69279820<br />

www.dlhelicopter.com<br />

OOGehr<br />

Zum Lunebogen 22,<br />

27616 Lunestedt<br />

Tel.: 04748 94940<br />

www.gehr-interior.de<br />

OOAtlas Air Service<br />

Hanna-Kunath-Straße 18,<br />

28199 Bremen<br />

Tel.: 0421 5365822<br />

www.atlas-air-service.de/<br />

instandhaltung<br />

OOAES Aircraft Elektro/<br />

Elektronik System<br />

Hanna-Kunath-Straße 33,<br />

28199 Bremen<br />

Tel.: 0421 240300<br />

www.aes-aero.de<br />

OOLufthansa Flight Training<br />

Flughafendamm 41,<br />

28199 Bremen<br />

Tel.: 0421 55920<br />

www.lufthansa-flight-training.com<br />

OORTG Aero-Hydraulic<br />

Handelshof 26, 28816 Stuhr<br />

Tel.: 0421 1683680<br />

www.rtg-aero-hydraulic.de<br />

PLZ 3<br />

OOAerowest<br />

Flugzeugtechnik<br />

Nordstraße 18,<br />

30855 Langenhagen<br />

Tel.: 0511 737000<br />

www.aerowest.aero<br />

OOMTU Maintenance<br />

Hannover<br />

Münchner Str. 31,<br />

30855 Langenhagen<br />

Tel.: 0511 78060<br />

www.mtu.de<br />

OORudolf Wulfmeyer<br />

Aircraft Interior<br />

Frankenring 15,<br />

30855 Langenhagen<br />

Tel.: 0511 740760<br />

www.wulfmeyer.com<br />

OOTUIfly<br />

Flughafenstr. 10,<br />

30855 Langenhagen<br />

Tel.: 0511 97270<br />

www.tuifly.de<br />

OOSennheiser Electronic<br />

Am Labor 1, 30900 Wedemark<br />

Tel.: 05130 6000<br />

de-de.sennheiser.com/<br />

OOMR Flugtechnik<br />

Am Flugplatz 19,<br />

31137 Hildesheim<br />

Tel.: 05121 2989385<br />

www.mr-flugtechnik.de<br />

OOPorta Air Service<br />

Flughafen 9,<br />

32457 Porta Westfalica<br />

Tel.: 05731 76730<br />

www.porta-air-service.de<br />

OOLTB Wöltje<br />

Flugplatz Vinsebeck,<br />

Frankenbergstr.,<br />

32839 Steinheim<br />

Tel.: 05233 99671<br />

www.ltb-woeltje.de<br />

OOVauth & Sohn<br />

Hembser Str. 1, 33034 Brakel<br />

Tel.: 05272 37130<br />

www.vauth-sohn.com<br />

OOFlugzeugservice<br />

Willy Ader<br />

Zeppelinring 10,<br />

33142 Büren-Ahden<br />

Tel.: 02955 749<strong>01</strong>8<br />

www.aderltb.de/1.html<br />

OOBertelsmann Aviation<br />

Flughafenstr. 33, Hangar 2a,<br />

33142 Büren-Ahden<br />

Tel.: 02955 7472444<br />

www.bertelsmann-aviation.de<br />

OOHeggemann<br />

Zeppelinring 1-6, 33142 Büren<br />

Tel.: 02955 761<strong>01</strong>00<br />

www.heggemann.com<br />

OOPAD Aviation Technics<br />

Flughafenstr. 33,<br />

33142 Büren-Ahden<br />

Tel.: 02955 747430<br />

www.aviation-technics.com<br />

OOSky Line Aviation Service<br />

Flughafenstr. 33, 33142 Büren<br />

Tel.: 02955 748588-0<br />

www.sky-line-aviation-service.com<br />

OOStükerjürgen Aerospace<br />

Composites<br />

Grüner Weg 4, 33397 Rietberg<br />

Tel.: 05244 4041<br />

www.sac.stuekerjuergen.de<br />

OOLuftsportschule<br />

Gerhart Berwanger<br />

Dunlopstr. 12,<br />

33689 Bielefeld<br />

Tel.: 05205 950333<br />

www.luftsportschule.de<br />

OOWerthenbach Aerospace<br />

Grafenheider Str. 91,<br />

33729 Bielefeld<br />

Tel.: 0521 9768-0<br />

www.werthenbach.de<br />

OOLTB Johannes Krane<br />

Robert-Kronfeld-Str. 7,<br />

33813 Oerlinghausen<br />

Tel.: 05202 9279668<br />

www.ltb-krane.de<br />

OOGadringer-Gurte<br />

Flugplatz 17, 34379 Calden<br />

Tel.: 05674 9210044<br />

cms.gadringer-gurte.de<br />

OOHelitec<br />

Helicopter Technik<br />

Flughafen, 34379 Calden<br />

Tel.: 05674 7224<br />

www.helitec.de<br />

Info Eintrag in den Branchen-Guide<br />

Sie sind Betreiber eines Maintenance-Betriebes und in<br />

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Dann senden Sie eine E-Mail mit Ihrer Kontaktadresse an<br />

redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de oder rufen Sie in der Redaktion <strong>aerokurier</strong><br />

an, Tel.: +49 (0)711 182-2800.<br />

OOPiper + Jet Maintenance<br />

Fieseler-Storch-Str. 10,<br />

34379 Calden<br />

Tel.: 05674 70480<br />

www.piper-germany.de<br />

OOZF Luftfahrttechnik<br />

Flugplatzstr., 34379 Calden<br />

Tel.: 05674 7<strong>01</strong>-0<br />

www.zf.com<br />

OOACG Air-Craft<br />

Otto-Lilienthal-Straße 1,<br />

35108 Allendorf (Eder)<br />

Tel.: 06452 9316872<br />

www.air-craft.biz<br />

OOSell<br />

Dr.-Siegfried-Str., 35745 Herborn<br />

Tel.: 02772 707100<br />

OOAlexander Schleicher<br />

Alexander-Schleicher-Str. 1,<br />

36163 Poppenhausen<br />

Tel.: 06658 8910<br />

www.alexander-schleicher.de<br />

OOASF SafetyBelts<br />

c/o ASF Engineering GmbH,<br />

Ladestraße 8, 37139 Adelebsen<br />

Tel.: 05506 95091790<br />

www.asf-safetybelts.de<br />

OOHOSA<br />

Aircraftcompletions<br />

Heristalstr. 44, 37688 Beverungen<br />

Tel.: 05273 8444<br />

www.hosa-germany.de<br />

OOAerodata<br />

Hermann-Blenk-Straße 34-36,<br />

38108 Braunschweig<br />

Tel.: 0531 23590<br />

www.aerodata.de<br />

OOVolkswagen<br />

AirService, Hermann-Blenk-<br />

Straße 8, 38108 Braunschweig<br />

Tel.: 0531 3542206<br />

www.volkswagen.de<br />

OOXtremeAir<br />

Harzstr. 2, 39444 Hecklingen<br />

Tel.: 039267 609990<br />

www.xtremeair.com<br />

PLZ 4<br />

OOairberlin Technik<br />

Flughafen Halle 8,<br />

40474 Düsseldorf<br />

Tel.: 211 9418500<br />

www.airberlin-technik.com<br />

OODüsseldorf Citation<br />

Service Center<br />

Flughafenstr. 50, 40474 Düsseldorf<br />

Tel.: 0211 454970<br />

www.cessna.com/citation-service/<br />

dusseldorf<br />

OOGMA-Werkstoffprüfung<br />

Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf<br />

Tel.: 0211 73094-0<br />

www.gma-group.com<br />

OOE.I.S. Aircraft<br />

Flughafenstr. 65,<br />

41066 Mönchengladbach<br />

Tel.: 02161 8303290<br />

www.eis-group.de<br />

OOMCE Maintenance Center<br />

Europe<br />

Flughafenstr. 61-69, Flughafen<br />

Halle 5, 41066 Mönchengladbach<br />

Tel.: 02161 3039233<br />

www.mce.ag<br />

OORheinland Air Service<br />

Flughafenstr. 31,<br />

41066 Mönchengladbach<br />

Tel.: 02161 9948100<br />

www.ras.de<br />

OORWL German Flight<br />

Academy<br />

Am Flughafen 20,<br />

41066 Mönchengladbach<br />

Tel.: 02161 689<strong>01</strong>6<br />

www.rwl-flight.de<br />

OOGoodrich Control Systems<br />

Bataverstr. 80, 41462 Neuss<br />

Tel.: 02131 953-0<br />

www.utcaerospacesystems.com<br />

OOTriumph Controls Germany<br />

Carl-Zeiss-Str. 5,<br />

42579 Heiligenhaus<br />

Tel.: 02056 58255185<br />

www.triumphgroup.com<br />

OOLuftfahrtgesellschaft<br />

Walter<br />

Flugplatz 11, 44319 Dortmund<br />

Tel.: 0231 21980<br />

www.lgw.de<br />

OOAirmarin<br />

Brunshofstr. 3, Flughafen Essen/<br />

Mülheim, 45470 Mülheim/Ruhr<br />

Tel.: 0208 2992744<br />

www.airmarin-gmbh.eu<br />

OOFlugzeugservice Claassen<br />

Brunshofstr. 5, Flughafen Essen/<br />

Mülheim, 45470 Mülheim/Ruhr<br />

Tel.: 0208 372061<br />

www.flugzeugwartung-edle.de<br />

OOWDL -<br />

Luftschiffgesellschaft<br />

Lilienthalstr. 8,<br />

45470 Mülheim/Ruhr<br />

22 Maintenance Special 1/2<strong>01</strong>7


Tel.: 0208 3780891<br />

www.wdl-worldwide.com<br />

OOFCM Flugcenter Marl<br />

Hülsstraße 3<strong>01</strong>, 45770 Marl<br />

Tel.: 02365 84646<br />

www.flugcenter-marl.de<br />

OOExtra Flugzeugproduktions-<br />

und Vertriebs-GmbH<br />

Schwarze Heide 21, 46569 Hünxe<br />

Tel.: 02858 9137-0<br />

www.extraaircraft.com<br />

OOPraxair<br />

Surface Technologies<br />

Neuenhofstr. 91, 47055 Duisburg<br />

Tel.: 02203 9358420<br />

www.praxair-gmbh.de<br />

OOelite Jet Service<br />

Im Eschert 123,<br />

47877 Willich-Schiefbahn<br />

Tel.: 02161 4952480<br />

www.elitejet.de<br />

OOSportflugzeugbau<br />

Antwerpen<br />

Flugplatz 1, 47929 Grefrath<br />

Tel.: 02158 4<strong>01</strong>4954<br />

www.ltb-antwerpen.de<br />

OOAir Service Klausheide<br />

Airportallee 1, 48268 Greven<br />

Tel.: 02571 9557<strong>01</strong>4<br />

www.air-service-klausheide.de<br />

OOGehling Flugtechnik<br />

Wenningfeld 41, 48703 Stadtlohn<br />

Tel.: 02563 3536<br />

www.gehling-flugtechnik.de<br />

OOAvionik-Service<br />

Luftfahrtelektronik<br />

Richthofenweg 13,<br />

49088 Osnabrück<br />

Tel.: 0541 180080<br />

www.avionic-service.de<br />

OOLuftfahrttechnischer<br />

Betrieb Wiebusch<br />

Am Flugplatz 3, 49163 Bohmte<br />

Tel.: 05471 4888<br />

OOFlugzeugreparatur<br />

Damme<br />

Am Flugplatz 20, 494<strong>01</strong> Damme<br />

Tel.: 05491 1404<br />

www.flugtechnik.de/<br />

PLZ 5<br />

OOHancock Aviation<br />

Gebäude 638F, Cargo City Süd,<br />

50549 Frankfurt<br />

Tel.: 069 69025410<br />

www.hancock-aviation.com<br />

OOACC Columbia Jet Service<br />

Flughafen Köln/Bonn,<br />

Hangar 7, 51147 Köln<br />

Tel.: 02203 966560<br />

www.columbiajet.com<br />

OOAirplane-Equipment<br />

& Services<br />

Graf-Zeppelin-Str. 24, 51147 Köln<br />

Tel.: 02203 988950<br />

www.aes-services.de<br />

OOEurowings<br />

Graf-Zeppelin-Str. 24, Geb. d. AES<br />

Airplane-Equipment & Services<br />

51147 Köln<br />

Tel.: 02203 98895-10<br />

OOLufthansa CityLine<br />

Heinrich-Steinmann-Str.,<br />

51147 Köln<br />

Tel.: 02203 5961<strong>01</strong><br />

www.lufthansacityline.com<br />

OOWDL Aviation<br />

Flughafen Köln/Bonn,<br />

Flugzeughalle 6, 51147 Köln<br />

Tel.: 02203 967100<br />

www.wdl-aviation.de<br />

OOStegmann Aircraft<br />

Maintenance<br />

Ettore-Bugatti-Straße 7,<br />

51149 Köln<br />

Tel.: 02203 9800<strong>01</strong>2<br />

www.sam-aviation-services.aero/de<br />

OONayak Aircraft Service<br />

Flughafen Köln/Bonn,<br />

Hangar 6, 51447 Köln<br />

Tel.: 02203 69950<br />

www.nayak.aero/<br />

OOAeroconcept<br />

Merzbrück 204,<br />

52146 Würselen<br />

Tel.: 02405 91578<br />

www.aeroconcept.de<br />

OOWestflug Aachen<br />

Flugplatz Merzbrück,<br />

52146 Würselen<br />

Tel.: 02405 48510<br />

www.westflug.de<br />

OOS. P. Helicopter-Service<br />

Auf der Hohl 2,<br />

53547 Dattenberg<br />

Tel.: 02644 56080<br />

www.helicopter-service.de<br />

OOLimbach Flugmotoren<br />

Kotthausener Str. 5,<br />

53639 Königswinter<br />

Tel.: 02244 92<strong>01</strong>0<br />

www.limflug.de<br />

OOLTB Dirk Bende<br />

Komper Str. 40,<br />

53639 Königswinter-Sassenberg<br />

Tel.: 02244 902158<br />

www.ltb-dirkbende.de<br />

O O ADAC Luftfahrt Technik<br />

Richthofenstraße 126,<br />

53757 Sankt Augustin<br />

Tel.: 02241 92790<br />

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53757 Sankt Augustin<br />

Tel.: 02241 230760<br />

www.airlloyd.de<br />

OOF.I.S. Flugzeug-<br />

Instrumenten-Service<br />

Richthofenstr. 120,<br />

53757 Sankt Augustin<br />

Tel.: 02241 21910<br />

www.fis-rheinland.com<br />

OOFlugzeugwerft Möller<br />

Flugplatz Hangelar,<br />

53757 Sankt Augustin<br />

Tel.: 02241 924977<br />

www.flugzeugwerft.com<br />

OOWMT Maintenance<br />

Technik<br />

Richthofenstr. 140,<br />

53757 Sankt Augustin<br />

Tel.: 02241 924116<br />

www.wmtonline.de<br />

OOLTB Günter Follmann<br />

Bahnhofstr. 44, 54518 Sehlem<br />

Tel.: 06508 9198295<br />

www.ltb-follmann.de<br />

OOAircraft Service Trier<br />

Flugplatz Halle 5a,<br />

55126 Mainz-Finthen<br />

Tel.: 06131 6030522<br />

www.aircraft-service.eu<br />

OOSchott<br />

Otto-Schott-Str. 2, 55127 Mainz<br />

Tel.: 06131 667222<br />

www.schott.com<br />

OOParker Hannifin<br />

Manufacturing Germany<br />

Lorenz-Schott-Str. 9,<br />

55252 Mainz-Kastel<br />

Tel.: 06134 2040<br />

www.parker.com/de<br />

OOPrime Turbines<br />

Hechtenkaute 16, 55257 Budenheim<br />

Tel.: 06139 7896<br />

www.primeturbinesgmbh.com<br />

OOSauer Flugmotorenbau<br />

Nieder-Olmer-Str. 16,<br />

55270 Ober-Olm<br />

Tel.: 06136 89377<br />

www.sauer-flugmotorenbau.de<br />

OOGarrecht Avionik<br />

Alfred-Nobel-Str. 2d, 55411 Bingen<br />

Tel.: 06721 498960<br />

www.air-avionics.com<br />

OOHAITEC Aircraft<br />

Maintenance<br />

Gebäude 900, 55483 Hahn-Flughafen<br />

Tel.: 06543 5075<strong>01</strong><br />

www.haitec.aero<br />

OODHD Heliservice<br />

Heliport, 56299 Ochtendung<br />

Tel.: 033207 32457<br />

www.dhd-heliservice.de<br />

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Tel.: 02736 44280<br />

www.air-alliance.de<br />

OOAvanti Air<br />

Flughafenstraße, 57299 Burbach<br />

Tel.: 02736 44430<br />

www.avantiair.com<br />

OOStartrade Heli<br />

Flughafenstr. 8, 57299 Burbach<br />

Tel.: 02736 2995339<br />

www.startradeheli.com<br />

OOHawker<br />

Dieckstraße 42, 58089 Hagen<br />

Tel.: 02331 3720<br />

www.enersys-hawker.com<br />

OOGomolzig Flugzeugund<br />

Maschinenbau<br />

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Tel.: 02336 490330<br />

www.gomolzig.de<br />

OOHeinrich Mertens<br />

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Tel.: 02392/80532<strong>01</strong><br />

www.fallschirm.de<br />

OOAgrarflug Helilift<br />

Warendorfer Str. 190, 59227 Ahlen<br />

Tel.: 02382 82082<br />

www.agrarflug-helilift.com<br />

OODas Service-Center LTB<br />

Leversum 86,<br />

Flugplatz Borkenberge,<br />

59348 Lüdinghausen<br />

Tel.: 02367 8250<br />

www.service-center-ltb.de<br />

OOMetal Improvement<br />

Company<br />

Industriepark Ost 19,<br />

Otto-Hahn-Str. 3, 59423 Unna<br />

Tel.: 02303 91880<br />

www.cwst.de<br />

OOGoodrich<br />

Lighting Systems<br />

Bertramstr. 8, 59557 Lippstadt<br />

Tel.: 02941 76760<br />

www.utcaerospacesystems.com<br />

OOLTB Arnsberg<br />

Flugplatz, 59757 Arnsberg<br />

Tel.: 02377 4818<br />

www.ltb-arnsberg.de<br />

OOSchroth Safety Products<br />

Im Ohl 14, 59757 Arnsberg<br />

Tel.: 02932 9742-0<br />

www.schroth.com<br />

PLZ 6<br />

OODiehl Aerospace<br />

An der Sandelmühle 13,<br />

60439 Frankfurt/Main<br />

Tel.: 069 5805-0<br />

www.diehl.com<br />

OOPrivatAir<br />

Raum C4.64,<br />

Hugo-Eckener-Ring, Flughafen,<br />

60549 Frankfurt<br />

www.privatair.com<br />

OOFSG Flugservice<br />

Flugplatz, 61203 Reichelsheim<br />

Tel.: 06035 921700<br />

OOHeli-Flight<br />

Am Flugplatz, 61203 Reichelsheim<br />

Tel.: 06035 91000<br />

www.heli-flight.de<br />

OODiamond Aircraft<br />

Industries Deutschland<br />

Am Flugplatz, 63329 Egelsbach<br />

Tel.: 06103 3785-2100<br />

www.diamondair.de<br />

OOHeli Transair<br />

European Air Service<br />

Flugplatz, 63329 Egelsbach<br />

Tel.: 06103 94150<br />

www.helitransair.com<br />

OORöder Präzision<br />

Flugplatz, 63329 Egelsbach<br />

Tel.: 06103 4002-0<br />

www.roeder-praezision.com<br />

OOSpessart Air Service<br />

Flugplatz, 63762 Großostheim<br />

Tel.: 06026 6066<br />

www.spessartair.de<br />

OOIntermas-Elcom<br />

Daimlerweg 6, 64293 Darmstadt<br />

Tel.: 06151 13730<br />

www.intermas-el.com<br />

OOYacht- & Aircraftservice<br />

Bubeck<br />

Dieselstr. 12, 64347 Griesheim<br />

Tel.: 06155 880930<br />

www.aircraftservice.de<br />

OOD+C Airparts<br />

An der Brücke 12,<br />

64546 Mörfelden-Walldorf<br />

Tel.: 06105 97<strong>01</strong>-0<br />

www.dc-airparts.com<br />

OOACC Aviation<br />

Cabin Consulting<br />

Ostheimer Weg 3-7,<br />

64832 Babenhausen<br />

Tel.: 06073 723590<br />

www.acc-aircraft-seats.com/<br />

OOL-L-S Luftfracht<br />

Lademittel Service<br />

An der Brücke 2-6,<br />

64546 Mörfelden-Walldorf<br />

Tel.: 06105/4055266<br />

OOMSI Aircraft Maintenance<br />

Services International<br />

Pommernstr. 8, 65428 Rüsselsheim<br />

Tel.: 06142 955115<br />

www.msiair.com<br />

OORudolf Fritz<br />

Elektrotechnik<br />

Hans-Sachs-Str. 19,<br />

65428 Rüsselsheim<br />

24 Maintenance Special 1/2<strong>01</strong>7


Tel.: 06142 6980<br />

www.rudolf-fritz.de<br />

OOHoneywell Aerospace<br />

Frankfurter Str. 41-65,<br />

65479 Raunheim<br />

Tel.: 06142 405-0<br />

raunheim.europe.honeywell.com<br />

OOContact Air Technik<br />

Balthasar-Goldstein-Straße 32,<br />

66131 Saarbrücken<br />

Tel.: 06893 8080<br />

www.contactair-technik.com<br />

OOAero Avionik GmbH<br />

Berliner Allee 11-21,<br />

66492 Zweibrücken<br />

Tel.: 06893 9876200<br />

www.aeroavionik.de<br />

OOAviation Technik<br />

Flughafen Zweibücken,<br />

Gebäude 321, 66482 Zweibrücken<br />

Tel.: 06332 209770<br />

www.aviation-technik.de<br />

OOSolution Air<br />

Flughafen Zweibücken,<br />

Gebäude 360, Berliner Allee 11-21,<br />

66482 Zweibrücken<br />

Tel.: 06332 48040<br />

www.solutionair.de<br />

OOHYDAC Technology<br />

Friedrichsthaler Str. 15,<br />

66540 Neunkirchen/Heinitz<br />

www.hydac.com<br />

OORainer Tröbs<br />

Luftfahrtelektronik<br />

Hoheloogstr. 16,<br />

67065 Ludwigshafen<br />

Tel.: 0621 576307<br />

OOLTB Huber<br />

Rheinhäuser Weide 1-3,<br />

67346 Speyer<br />

Tel.: 06232 79214<br />

www.ltb-huber.de<br />

OOPFW Aerospace<br />

Am neuen Rheinhafen 10,<br />

67346 Speyer<br />

Tel.: 06232 6160<br />

www.pfw.de<br />

OOAircraft Service Erwin Arlt<br />

Flugplatz, 67547 Worms<br />

Tel.: 06241 23373<br />

www.arlt-aircraft.de<br />

OOGilbert Luftfahrttechnik<br />

Seckenheimer Landstr. 170,<br />

68163 Mannheim<br />

Tel.: 0621 41077784<br />

www.glt195.de/<br />

OOTotal Feuerschutz<br />

Industriestr. 13,<br />

68526 Ladenburg<br />

Tel.: 06203 750<br />

www.tyco.de<br />

OOComtronic<br />

In den Kreuzwiesen 26,<br />

69250 Schönau<br />

Tel.: 06228 92050<br />

www.comtronic-schoenau.de<br />

OOASG Luftfahrttechnik<br />

und Sensorik<br />

Junkerstraße 2, 69469 Weinheim<br />

Tel.: 062<strong>01</strong> 6030<br />

www.asg-weinheim.de<br />

PLZ 7<br />

OODC Aviation<br />

Stuttgart Flughafen, 70629 Stuttgart<br />

Tel.: 0711 93306222<br />

www.dc-aviation.com<br />

OOStuttgarter Flugdienst<br />

General Aviation Halle K 1,<br />

70629 Stuttgart<br />

Tel.: 0711 49002222<br />

www.sfd-aviation.com<br />

OOSOLO Kleinmotoren<br />

Stuttgarter Str. 41,<br />

71069 Sindelfingen<br />

Tel.: 07031 3<strong>01</strong>0<br />

www.solo-germany.com<br />

OOecms Aviation Systems<br />

Hirschmannring 28,<br />

71726 Benningen/Neckar<br />

Tel.: 07174 250683<br />

www.ecms-gmbh.de<br />

OOSchüschke<br />

Mahdenstr. 11,<br />

72138 Kirchentellinsfurt<br />

Tel.: 07121 909280<br />

www.schueschke.de<br />

OOSACS<br />

Robert-Bosch-Str. 15,<br />

72186 Empfingen<br />

Tel.: 07485 97722100<br />

www.sacs.aero<br />

OOHansjörg Streifeneder<br />

Glasfaser-Flugzeug-Service<br />

Hofener Weg 61,<br />

72582 Grabenstetten<br />

Tel.: 07382 1032<br />

www.streifly.de<br />

OOGehring Flugfunk<br />

Rechbergstr. 29, 731<strong>01</strong> Aichelberg<br />

Tel.: 07164 4203<br />

www.gehring-flugfunk.de<br />

OOAircraft Business Care<br />

Gausstr. 3, 73230 Kirchheim/Teck<br />

Tel.: 07021 72591202<br />

www.aircraftbusinesscare.com<br />

OOSchempp-Hirth<br />

Flugzeugbau<br />

Krebenstr. 25, 73230 Kirchheim/Teck<br />

Tel.: 07021 7298-0<br />

www.schempp-hirth.com<br />

O O Wolf Hirth<br />

Neue Str. 107,<br />

73230 Kirchheim-Nabern<br />

Tel.: 07021 893398<br />

www.wolf-hirth-gmbh.de<br />

Aerodata Maintenance<br />

• Maintenance Part 145<br />

• CAMO+ Part M<br />

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• Production Part 21G<br />

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OOLTB Sammet<br />

Am Flugplatz 3, 73540 Heubach<br />

Tel.: 07173 12077<br />

www.sammet-ltb.de<br />

OOMeravo-Luftreederei<br />

Flugplatz, 74229 Oedheim<br />

Tel.: 07136 6051<br />

www.meravo.de<br />

OOFlugwerft Steinle<br />

Am Flugplatz 1,<br />

74821 Mosbach<br />

Tel.: 06261 14718<br />

www.flugwerft-steinle.de<br />

OOFallschirm-Wagner<br />

Latscherstr. 8, 75365 Calw<br />

Tel.: 07051 3783<br />

www.fallschrim-wagner.de<br />

OOSFS intec<br />

Aircraft Components<br />

Ferdinand-Porsche-Str. 1,<br />

75382 Althengstett<br />

Tel.: 07051 92650<br />

www.sfsintec.biz/<br />

OODG Flugzeugbau<br />

Otto Lilienthal-Weg 2,<br />

76646 Bruchsal<br />

Tel.: 07251 3020-0<br />

www.dg-flugzeugbau.de<br />

OOFrank und Waldenberger<br />

In der Kühweid 1a,<br />

76661 Philippsburg<br />

Tel.: 07256 4807<br />

www.frankundwaldenberger.de<br />

OOFlugwerft Offenburg<br />

Am Flugplatz 13, 77656 Offenburg<br />

Tel.: 07803 2698<br />

LUFTFAHRTBEDARF<br />

OOAvangard Aviation<br />

Montreal Avenue D 423,<br />

77836 Rheinmünster<br />

Tel.: 07229 186990<br />

www.avangard-aviation.com<br />

OOBecker Avionics<br />

Baden Airpark B 108,<br />

77836 Rheinmünster<br />

Tel.: 07229 3050<br />

www.becker-avionics.com<br />

OODRF Luftrettung<br />

Operation Center<br />

Laval Avenue E,<br />

77836 Rheinmünster<br />

Tel.: 0711 70070<br />

www.drf-luftrettung.de<br />

OOMotorflug Baden-Baden<br />

Baden-Airpark, Summersite Ave.<br />

C-312, 77836 Rheinmünster<br />

Tel.: 07229 3<strong>01</strong>40<br />

www.motorflug.com<br />

OOallsafe Jungfalk<br />

Gerwigstraße 31, 78234 Engen<br />

Tel.: 07733 50020<br />

www.allsafe-group.com<br />

OOM.D. Classic-Aircraft Parts<br />

Untere Gießwiesen 5,<br />

78247 Hilzingen<br />

Tel.: 07731 921579<br />

www.md-classic-aircraft.com<br />

OOHG-Luftfahrttechnik<br />

Heubergstr. 2, 78583 Böttingen<br />

Tel.: 07429 931241<br />

OORalf Storz Kunststoff-<br />

Faserverbundtechnik LTB<br />

Flugplatz Winzeln-Schramberg,<br />

Flugplatzweg 2, 78733 Aichhalden<br />

Tel.: 07422 520260<br />

www.ltbstorz.de<br />

OOACM Air Charter<br />

Luftfahrtgesellschaft<br />

Baden Airport,<br />

Montreal Avenue D 415,<br />

77836 Rheinmünster<br />

Tel.: 07229 30220<br />

Tel.: 0761 21685-0<br />

www.acm-air-charter.de<br />

8622892-42-1.QXD_Layout 1 21.11.16 www.flyffh.com<br />

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Luftfahrt-Service<br />

Freiburger Str. 15b,<br />

79427 Eschbach<br />

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Tel.: 089 5309067<br />

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Maria-Probst-Straße 22,<br />

80939 München<br />

Tel.: 089 3189090<br />

www.binair.eu<br />

OOMTU Aero Engines<br />

Dachauer Str. 665, 80995 München<br />

Tel.: 089 14890<br />

www.mtu.de<br />

OOGKN Aerospace<br />

Deutschland<br />

Brunhamstr. 21, 81249 München<br />

Tel.: 089 8715-0<br />

www.gkn.com/aerospace/Pages/<br />

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Tel.: 089 60733372<br />

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Tel.: 089 893170<br />

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82205 Gilching<br />

Tel.: 08153 3043<strong>01</strong><br />

www.ruag.com<br />

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Engineering<br />

Starnberger Straße 1,<br />

82229 Seefeld/Drößling<br />

Tel.: 08152 7773<br />

www.aee-gmbh.de<br />

OORUAG Aerospace<br />

Services<br />

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82231 Weßling<br />

Tel.: 0815 3302<strong>01</strong>1<br />

www.ruag.com/Aviation<br />

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Sonderflugplatz Oberpfaffenhofen,<br />

82234 Weßling<br />

Tel.: 08153 88111 2700<br />

328.eu<br />

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82234 Weßling<br />

Tel.: 08153 886780<br />

www.triagnosys.com<br />

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Tel.: 08146 94900<br />

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Tel.: 08031 1878-0<br />

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Am Weidengrund 1a,<br />

83135 Schechen<br />

Tel.: 08039 903560<br />

www.franz-aircraft.de<br />

OOGlobal Helicopter Service<br />

Industriestr. 4, 83404 Ainring<br />

Tel.: 08654 7700270<br />

www.global-helicopter-service.com<br />

OOHelog Aviation<br />

Am Kraftwerk 3,<br />

83435 Bad Reichenhall<br />

Tel.: 08651 76243-0<br />

www.helog.de<br />

OOSitec Aerospace<br />

Sitecpark 1, 83646 Bad Tölz<br />

Tel.: 08041 79577-0<br />

www.sitec-aerospace.com<br />

OOTelair International<br />

Bodenschneidstr. 2,<br />

83714 Miesbach<br />

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Tel.: 08025 291704<br />

www.telair.com<br />

OOB/E Aerospace Fischer<br />

Müller-Armack-Str. 4,<br />

84034 Landshut<br />

Tel.: 0871 932480<br />

www.fischer-seats.com<br />

OOIsar Aviation<br />

Aircraft Sales & Service<br />

Flugplatz Ellermühle,<br />

84034 Landshut<br />

Tel.: 08765 93060<br />

www.isar-aviation.de<br />

OODAG Dräxlmaier Aviation<br />

Landshuter Str. 100,<br />

84137 Vilsbiburg<br />

Tel.: 08741 470<br />

www.draexlmaier.com<br />

OOAirService Mühldorf<br />

Flugplatzstr. 6,<br />

84453 Mühldorf am Inn<br />

Tel.: 08631 990358<br />

www.edmy.de/<br />

airservicemuehldorf.html<br />

OOElektro-Metall Export<br />

Manchinger Str. 116,<br />

85053 Ingolstadt<br />

Tel.: 0841 9651-0<br />

www.eme-in.de<br />

OOAMS Aircraft<br />

Maintenance Services<br />

Allgemeine Luftfahrt, Halle 10, u.<br />

Hangar 31,<br />

85356 Flughafen München<br />

www.aircraft-maintenance.de<br />

OOJet Executives<br />

International Charter<br />

Flughafen München GAT,<br />

Halle 10, 85356 München<br />

Tel.: 089 97597550<br />

www.jetexecutive.com<br />

OOM.C.M. Maintenance<br />

Center Munich<br />

Allgemeine Luftfahrt,<br />

85356 München-Flughafen<br />

Tel.: 089 9705170<br />

www.mcm-airport.de<br />

OOTest-Fuchs<br />

Albert-Einstein-Str. 4, 85435 Erding<br />

Tel.: 08122 8920730<br />

www.test-fuchs.com<br />

OOMT Aerospace<br />

Franz-Josef-Str. 5,<br />

86153 Augsburg<br />

Tel.: 0821 505<strong>01</strong><br />

www.mt-aerospace.de<br />

OOAugsburg Air Service<br />

Flughafenstr. 5, 86169 Augsburg<br />

Tel.: 0821 70030<br />

www.augsburg-air-service.de<br />

OOHeli Aviation<br />

Flughafenstr. 19, 86169 Augsburg<br />

Tel.: 0821 74796517<br />

www.heli-aviation.de<br />

OOBitz Flugzeugbau<br />

Ulrichsmahd 22-30, 86179 Augsburg<br />

Tel.: 0821 811228<br />

www.bitz-flugzeugbau.de<br />

OOAirbus Helicopters<br />

Deutschland<br />

Industriestr. 4, 86609 Donauwörth<br />

Tel.: 0906 710<br />

www.airbushelicopters.com<br />

OOAero-Service-Donauwörth<br />

Am Flugplatz, 86682 Genderkingen<br />

Tel.: 0906 5755<br />

www.aeroservice-donauwoerth.de/<br />

OOf.u.n.k.e. Avionics<br />

Heinz-Strachowitz-Str. 4,<br />

86807 Buchloe<br />

Tel.: 08241 80066-0<br />

www.funkeavionics.de<br />

OONikolaus Ghönert<br />

Höfatstr. 38, 86825 Bad Wörishofen<br />

Tel.: 08247 962960<br />

www.ghoenert.com<br />

OOGrob Aircraft AG<br />

Lettenbachstr. 9,<br />

86874 Tussenhausen-Mattsies<br />

Tel.: 08268 998-0<br />

www.grob-aircraft.com<br />

OOFlugfunk-Service<br />

Anton Lang<br />

Pappelweg 26,<br />

86972 Schwabniederhofen<br />

Tel.: 08861 1739<br />

www.flugfunk-lang.de<br />

OOAircraft Cabin<br />

Maintenance<br />

Worringerstr. 11,<br />

87700 Memmingen<br />

Tel.: 08331 990400<br />

www.acm-aerospace.com<br />

OOKlaus Sicher Avionik<br />

Ground Service<br />

Allmannshornweg 30,<br />

87727 Babenhausen<br />

Tel.: 08333 5175252<br />

www.avionic-ground-service.de<br />

OOESZ Aircraft Engineering<br />

Hawangerstrasse 5b,<br />

87734 Benningen<br />

Tel.: 08331 9613745<br />

www.avionik.net<br />

OODo-Tec<br />

Am Flughafen 26,<br />

87766 Memmingerberg<br />

Tel.: 08331 750300<br />

www.do-tec-gmbh.de<br />

OOTKJ-Aircraft Maintenance<br />

Am Flughafen Halle 36 via Tor 1,<br />

87766 Memmingerberg<br />

Tel.: 08331 9959525<br />

www.tkj-am.de<br />

OOZeppelin Systems<br />

Graf-Zeppelin-Platz 1,<br />

88045 Friedrichshafen<br />

Tel.: 07541 20202<br />

www.zeppelin-systems.com<br />

OOAir Plus Maintenance<br />

Flughafen 28,<br />

88046 Friedrichshafen<br />

Tel.: 07541 388780<br />

www.airplus24.com/<br />

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Fax: +49 (0) 89 / 793 87 61<br />

Oberdiller Straße 29<br />

D-82065 Baierbrunn bei München<br />

E-Mail: motors@dachsel.de<br />

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Norbert Lehmann. Vertrieb: Belieferung, Betreuung und Inkasso erfolgen durch DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Nils Oberschelp<br />

(Vorsitz), Christina Dohmann, Dr. Michael Rathje, Am Sandtorkai 74, 20457 Hamburg, als leistender Unternehmer. AG Hamburg, HRB 95752.<br />

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Name, Vorname Geburtsdatum<br />

Straße, Nr.<br />

PLZ Wohnort<br />

E-Mail<br />

Telefon<br />

Ja, ich möchte auch von weiteren Inhalten, Vorabnachrichten, Themen und Vorteilen profitieren. Deshalb bin ich damit einverstanden, dass<br />

mich Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG und ihr zur Verlagsgruppe gehörendes Unternehmen, Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG Verlagsgesellschaft<br />

mit ihren Titeln künftig auch per Telefon und E-Mail über weitere interessante Medienangebote informieren. Dieses Einverständnis<br />

kann ich jederzeit per E-Mail an widerruf@dpv.de widerrufen.<br />

Ich bezahle per Bankeinzug und erhalte zusätzlich eine Gratis-Ausgabe.<br />

IBAN<br />

BIC<br />

Geldinstitut<br />

SEPA-Lastschriftmandat: Ich ermächtige die DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Am Sandtorkai 74, 20457 Hamburg, Gläubiger-Identifikationsnummer<br />

DE77ZZZ00000004985, wiederkehrende Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut<br />

an, die von der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Die Mandatsreferenz wird mir<br />

separat mitgeteilt. – Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten<br />

Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.<br />

Ich bezahle per Rechnung.<br />

Widerrufsrecht: Sie können die Bestellung binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen formlos widerrufen. Die Frist beginnt an dem Tag, an dem<br />

Sie die erste bestellte Aus gabe erhalten, nicht jedoch vor Erhalt einer Widerrufsbelehrung gemäß den Anfor derungen von Art. 246a § 1 Abs. 2<br />

Nr. 1 EGBGB. Zur Wahrung der Frist genügt bereits das rechtzeitige Absenden Ihres eindeutig erklärten Entschlusses, die Bestellung zu widerrufen.<br />

Sie können hierzu das Widerrufs-Muster aus Anlage 2 zu Art. 246a EGBGB nutzen. Der Widerruf ist zu richten an: <strong>aerokurier</strong> Aboservice, Postfach,<br />

7<strong>01</strong>38 Stuttgart, Telefon: + 49 (0)711 3206-8899, Telefax: +49 (0)711 182-2550, E-Mail: <strong>aerokurier</strong>@dpv.de<br />

Datum Unterschrift<br />

Coupon ausfüllen und einsenden an: <strong>aerokurier</strong> Aboservice, 7<strong>01</strong>38 Stuttgart<br />

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OOZLT Zeppelin<br />

Luftschifftechnik<br />

Messestr. 132,<br />

88046 Friedrichshafen<br />

Tel.: 07541 59000<br />

www.zeppelinflug.de/<br />

OOLiebherr-Aerospace<br />

Pfänderstr. 50-52,<br />

88161 Lindenberg<br />

Tel.: 08381 46271<br />

www.liebherr.com<br />

OOZIM Flugsitz<br />

Röntgenstr. 7, 88677 Markdorf<br />

Tel.: 07544 95720<br />

www.zim-flugsitz.de<br />

OOSebald Luftfahrttechnischer<br />

Betrieb<br />

Walter-Herzog-Str. 24,<br />

89191 Nellingen<br />

Tel.: 07337 921074<br />

www.ltb-sebald.de<br />

PLZ 9<br />

OOAero-Dienst<br />

Flughafenstr. 100, 90411 Nürnberg<br />

Tel.: 0911 9356370<br />

www.aero-dienst.de/<br />

OOFAI Technik<br />

Flughafenstr. 124, 90411 Nürnberg<br />

Tel.: 0911 36009-30<br />

www.fai.ag<br />

OOKurt Malter Air Service<br />

Am Birkenbühl/Flugplatz,<br />

91074 Herzogenaurach<br />

Tel.: 09132 3814<br />

www.malter-airservice.de<br />

OOGEFA-Flug<br />

Bürgermeister-Obenauf-Str. 4,<br />

91336 Heroldsbach<br />

www.gefa-flug.de<br />

OORWG Germany<br />

Medbacher Weg 1,<br />

91315 Höchstadt a.d. Aisch<br />

Tel.: 09193 5<strong>01</strong>05-0<br />

www.kaman.com/aerospace<br />

OOAvionik Straubing<br />

Flugplatstr. 5, 94348 Atting<br />

Tel.: 09429 94240<br />

www.avionik.de<br />

OOMS Helicopter Service<br />

Flugplatzstr. 13, 94348 Atting<br />

Tel.: 09429 9473597<br />

www.ms-helicopter-service.de<br />

OOMT-Propeller Entwicklung<br />

Flugplatzstr. 1, 94348 Atting<br />

Tel.: 09429 94090<br />

www.mt-propeller.com<br />

OOPiloten-Service<br />

Robert Rieger<br />

Flugplatz Wallmühle, 94348 Atting<br />

Tel.: 09429 716<br />

www.pilotenservice-rieger.de<br />

OOL5 Interiors<br />

Geiselhöringer Str. 19,<br />

94315 Straubing<br />

Tel.: 09421 9683612<br />

www.L5-interiors.de<br />

OOVedder Munich<br />

Wallersdorfer Str. 17,<br />

94522 Wallersdorf<br />

Tel.: 09933 9100<br />

www.vedder.net<br />

OOHofmann Flugzeugwerft<br />

Flughafen Aero-Center 20a,<br />

95032 Hof/Pirk<br />

Tel.: 09292 91050<br />

www.hofmann-flugzeugwerft.de<br />

OOHeli-Frankonia<br />

Bündweg 6, 97762 Hammelburg<br />

Tel.: 09732 7525<br />

www.heli-frankonia.de<br />

OON3 Engine<br />

Overhaul Service<br />

Gerhard-Höltje-Str.1,<br />

99310 Arnstadt<br />

Tel.: 0361 5603552<br />

www.n3eos.com<br />

OOFAG Aerospace<br />

Georg-Schäfer-Str. 30,<br />

97421 Schweinfurt<br />

Tel.: 07921 912486<br />

www.fag.de<br />

PLZ 1<br />

Österreich<br />

OOHelikopter Air Transport<br />

Schubertring 1-3, 1<strong>01</strong>0 Wien<br />

Tel.: +43 810 12<strong>01</strong>20<br />

www.heliair.eu<br />

OOAustrian Technik<br />

Office Park 2, P.O. Box 100,<br />

1300 Flughafen Wien<br />

Tel.: +43 51766 663000<br />

www.austrian.com<br />

OOJet Aviation Vienna<br />

Hangar 7, 1300 Flughafen Wien<br />

Tel.: +43 17 0073 2687<br />

www.jetaviation.com<br />

OONiki Luftfahrt ???<br />

Office Park 1, Top B 03,<br />

1300 Flughafen Wien<br />

Tel.: +43 170 126443<br />

www.flyniki.com<br />

PLZ 2<br />

OODiamond Aircraft<br />

Industries<br />

N.A.-Ottostr. 5,<br />

2700 Wiener Neustadt<br />

Tel.: +43 2622 26700 1880<br />

www.diamond-air.at<br />

OOUrbe Aero<br />

Ferdinand-Graf-von-Zeppelin-Str. 9<br />

2700 Wiener Neustadt<br />

Tel.: +43 2622 35123<br />

www.urbe.aero<br />

PLZ 3<br />

OOTK-Heli Maintenance<br />

Wienerwaldstr. 13A/9,


3441 Judenau<br />

Tel.: +43 2274 44265<br />

www.tk-helimaintenance.at<br />

OOLuftfahrzeug-Wartungs-<br />

betrieb Krems<br />

Flughafenstr. 19<br />

3500 Krems an der Donau<br />

Tel.: +43 2732 84477<br />

www.wartungsbetrieb-krems.com<br />

OOTest-Fuchs<br />

Test-Fuchs-Str. 1-5,<br />

3812 Gross-Siegharts<br />

Tel.: +43 2847 90<strong>01</strong>-0<br />

www.test-fuchs.com<br />

PLZ 4<br />

OOAAS AirSupport<br />

Flughafenstr: 1,<br />

4063 Hörsching<br />

Tel.: +43 7221 6315811<br />

www.airsupport.at<br />

OOFACC<br />

Fischerstr. 9,<br />

4910 Ried im Innkreis<br />

Tel.: +43 59 6160<br />

www.facc.com<br />

PLZ 5<br />

OOAir Ambulance<br />

Technology<br />

Lamprechthausenerstr. 65,<br />

5282 Ranshofen<br />

Tel.: +43 7722 850511<br />

www.airambulancetechnology.com<br />

OOHeli Austria<br />

Heliport LOSJ,<br />

5600 St. Johann im Pongau<br />

Tel.: +43 6462 4200<br />

www.heli-austria.at<br />

OOLuftfahrzeugtechnik<br />

Zell am See<br />

Kaprunerstr. 15,<br />

5700 Zell am See<br />

Tel.: +43 6542 2<strong>01</strong>11<br />

www.werftzell.com<br />

PLZ 6<br />

OOTyrolean Jet Service<br />

Fürstenweg 180, 6020 Innsbruck<br />

Tel.: +43 512 225770<br />

www.tjs.at<br />

OOTyrol Air Ambulance<br />

Fürstenweg 180, 6020 Innsbruck<br />

Tel.: +43 512 224 22<br />

www.taa.at<br />

OOTyrol Airways<br />

Luftfahrzeuge Technik<br />

Fürstenweg 190, Hangar 4<br />

6020 Innsbruck<br />

Tel.: +43 51766 31810<br />

www.taa.at<br />

OOWucher Helicopter<br />

Hans-Wucher-Platz 1,<br />

6713 Ludesch<br />

Tel.: +43 5550 38800<br />

www.wucher-helicopter.at<br />

PLZ 8<br />

OOAustrian Aircraft<br />

Corporation - AAC<br />

Flughafen Graz,<br />

8073 Feldkirchen bei Graz<br />

Tel.: +43 316 296149<br />

www.aac.at<br />

OOAircraft Service<br />

Flugplatzstr. 11, 8784 Trieben<br />

Tel.: +43 3615 3622<br />

www.aircraftservice.at<br />

PLZ 1<br />

Schweiz<br />

OOCermec Motor<br />

Le Verney 4, 1070 Puidoux-Gare<br />

Tel.: +41 21 9461040<br />

www.cermecmotor.ch<br />

OOBurnet Interiors<br />

Chemin des Papillons 20,<br />

1215 Genf<br />

Tel.: +41 22 7170676<br />

www.burnetinteriors.com<br />

OOTAG Aviation<br />

Rue Charles Bonnet 14,<br />

1215 Genf<br />

Tel.: +41 22 7170000<br />

www.tagaviation.com<br />

OOJean Gallay<br />

Chemin du Pont-du-Centenaire<br />

108, 1228 Genf<br />

Tel.: +41 22 7947766<br />

www.jean-gallay.ch<br />

OOQuality Control NDT<br />

Route de l’Industrie,<br />

1606 Forel (Lavaux)<br />

Tel.: +41 21 7810878<br />

www.qualitycontrol.ch<br />

OOMecanair<br />

Route de l’Aérodrome 30,<br />

1730 Ecuvillens<br />

Tel.: +41 26 4119230<br />

www.mecanair.ch<br />

OOMobile Air Service<br />

Route des Placettes, 1880 Bex<br />

Tel.: +41 24 4634033<br />

www.mobileairservice.ch<br />

O O Farner Air Service<br />

Route des Ronquoz 150,<br />

1951 Sion<br />

Tel.: +41 27 3229731<br />

www.farner-swiss.ch


[ MAINTENANCE SPECIAL ]<br />

PLZ 2<br />

OOSenehi Avionics<br />

Rue de Longchamps 40,<br />

2<strong>01</strong>4 Bôle<br />

Tel.: +41 32 8425486<br />

www.seheni-avionics.ch<br />

OOAero-Service<br />

Pierre Brugger<br />

Boulevard des Eplatures 56,<br />

2300 La Chaux-de-Fonds<br />

Tel.: +41 32 9267533<br />

www.aero-service.ch/<br />

OOAerotec<br />

Flughafenstrasse 19,<br />

2540 Grenchen<br />

Tel.: +41 32 6522149<br />

www.aerotec.ch<br />

OOHeli-Maintenance<br />

Airport Grenchen, 2540 Grenchen<br />

Tel.: +41 32 6531041<br />

www.helimaintenance.ch<br />

PLZ 3<br />

OOAirbase<br />

Bern Airport, 3123 Belp<br />

Tel.: +41 31 9610493<br />

www.airbase-bern.ch<br />

OOAirmatec<br />

Flugplatzstrasse 19, 3123 Belp<br />

Tel.: +41 31 9610707<br />

www.airmatec.ch<br />

OOSHM Swiss Helicopter<br />

Maintenance<br />

Muristr. 114, 3123 Belp<br />

Tel.: +41 31 8188822<br />

www.shm-ag.ch<br />

OOAirla Aircraft Service<br />

Flugplatz, 3368 Bleienbach<br />

Tel.: +41 62 9223020<br />

www.airla.ch<br />

OOSwiss Helicopter<br />

Muristr. 114, 3123 Bern<br />

Tel.: +41 31 8188888<br />

www.swisshelicopter.ch<br />

OOAir Zermatt<br />

Heliport Raron, 3942 Raron<br />

Tel.: +41 27 9358686<br />

www.air-zermatt.ch<br />

PLZ 4<br />

OOAir Service Basel<br />

Airport, 4030 Basel<br />

Tel.: +41 61 5673700<br />

www.airservicebasel.com<br />

OOJet Aviation Basel<br />

Aeschengraben 26, 4030 Basel<br />

Tel.: +41 58 1584111<br />

www.jetaviation.com<br />

OOAMAC Aerospace<br />

Henric-Petri-Str. 35, 4051 Basel<br />

Tel.: +41 58 3103131<br />

www.amacaerospace.com<br />

OOFlugschule Basel<br />

Flughafen Basel-Mulhouse,<br />

4030 Basel<br />

Tel.: +41 61 3252833<br />

www.flugschulebasel.ch<br />

PLZ 5<br />

OORotor & Wing Technics<br />

Flughafen, 5632 Buttwill<br />

Tel.: +41 56 6755056<br />

OORuag Aviation<br />

Seetalstr. 175, 6032 Emmen<br />

Tel.: +41 31 3766450<br />

www.ruag.com<br />

PLZ 6<br />

OOFlying Ranch<br />

Maintenance<br />

Kehrhof, 6234 Triengen<br />

Tel.: +41 41 9333880<br />

www.flyingranch.ch<br />

OOPilatus Flugzeugwerke<br />

Postfach 992, 6371 Stans<br />

Tel.: +41 41 61965<strong>01</strong><br />

www.pilatus-aircraft.com<br />

OOAerolite Max Bucher<br />

Aumühlestr. 10,<br />

6373 Ennetbürgen<br />

Tel.: +41 41 6245858<br />

www.aerolite.ch<br />

OOKaren<br />

Aeroporto Cantonale di Locarno,<br />

6596 Gordola<br />

Tel.: +41 91 8634515<br />

www.karen-sa.com<br />

OOSAM South Alps<br />

Maintenance Center<br />

6775 Ambri<br />

Tel.: +41 91 8802060<br />

www.samcenter.ch<br />

OOAviotrace Swiss<br />

Training Center, Lugano Airport,<br />

69<strong>01</strong> Lugano<br />

Tel: +41 91 2243766<br />

www.aviotraceswiss.com/<br />

PLZ 7<br />

OOFlugzeugservice von Rotz<br />

Flugplatz, 7310 Bad Ragaz<br />

Tel.: +41 81 3022413<br />

www.lsze.ch<br />

OOHeli Bernina<br />

Engadin Airport,<br />

7503 Samedan<br />

Tel.: +41 81 8511818<br />

www.helibernina.ch<br />

PLZ 8<br />

OOAvionitec<br />

General Aviation Center 4/F,<br />

8058 Zürich<br />

Tel.: +41 43 8164439<br />

www.avionitec.ch<br />

OOFlight Maintenance MFGZ<br />

General Aviation Center,<br />

8058 Zürich<br />

Tel.: +41 43 8167463<br />

www.mfgz.ch/maintenance<br />

OO5 Star Aviation Clément<br />

c/o Execujet Aviation,<br />

Bimenzältenstr. 75,<br />

8060 Zürich Flughafen<br />

Tel.: +41 79 4049381<br />

www.5staraviation.ch<br />

OOBucher Leichtbau<br />

Industriestr. 1A, 8117 Fällanden<br />

Tel.: +41 44 8062424<br />

www.bucher-group.com<br />

OOLTB Peter Neukom<br />

Schmerlatstr. 12, 8213 Neunkirch<br />

Tel.: +41 52 6811040<br />

www.ltb-peterneukom.ch<br />

OOZimex Aviation<br />

Cherstr. 4, 8152 Glattbrugg<br />

Tel.: +41 44 8155353<br />

www.zimex.ch<br />

OOCessna Zurich Citation<br />

Service Center<br />

Bimenzältenstr., 8302 Kloten<br />

Tel.: +41 43 8158111<br />

www.cessna.txtav.com/citationservice/zurich<br />

OOSeiferle Aviation<br />

Flugplatz Speck, 8320 Fehraltorf<br />

Tel.: +41 44 9541811<br />

www.seiferle.ch<br />

OOAir Restoration<br />

Strohwilen-Frauenfelderstr. 1<strong>01</strong>,<br />

8514 Amlikon-Bissegg<br />

Tel.: +41 71 4226111<br />

www.air-restoration.ch<br />

OOValair Maintenance<br />

Airport, 8559 Sitterdorf<br />

Tel.: +41 71 4222020<br />

www.valair.ch<br />

OOGS Segelflugzeugund<br />

Kunststoffbau<br />

Feldstr. 16, 8718 Schänis<br />

Tel.: +41 79 6102712<br />

www.camo-plus.com/<br />

OORobert Fuchs Helikopter<br />

Friesischwand 1,<br />

8834 Schindellegi<br />

Tel.: +41 44 7870505<br />

www.fuchs.ch<br />

IMPRESSUM<br />

Das Maintenance Special ist eine Sonderpublikation von <strong>aerokurier</strong> und FLUG REVUE. Es liegt der<br />

<strong>aerokurier</strong>-Gesamtauflage 1/2<strong>01</strong>7 sowie der Abo-Auflage der FLUG REVUE 2/2<strong>01</strong>7 bei.<br />

REDAKTION: Leuschnerstr. 1, 7<strong>01</strong>74 Stuttgart, Telefon: +49 (0)711 182-2800, Fax: +49 (0)711 182-1781,<br />

E-Mail: redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de, Internet: www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />

Herausgeber: Michael Pfeiffer Redaktionsleitung (verantw. i. S. d. Presserechts): Lars Reinhold<br />

Stellv. Chefredakteur: Gerhard Marzinzik Redaktion: Alexandros Mitropoulos Produktionsleitung:<br />

Marion Hyna Schlussredaktion: Jutta Clever Grafische Konzeption: Harald Hornig<br />

Grafik und Layout: MOTORRAD-Grafik, Ralf Athen, Harald Hornig, Katrin Sdun Repro: MOTOR-<br />

RAD-Medienproduktion, Stefan Widmann (Ltg.), Catherine Pröschild (i.V.), Iris Heer, Sabine Heilig-<br />

Schweikert Herstellung: Rainer Jüttner<br />

VERLAG: Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG Leitung Geschäftsbereich Luft- und Raumfahrt:<br />

Peter-Paul Pietsch Stellvertretende Verlagsleitung: Eva-Maria Gerst Brandmanagement:<br />

Natalie Lehn<br />

ANZEIGEN: Anzeigenleitung: Reinhard Wittstamm Verantwortlich für den Anzeigenteil: Julia<br />

Ruprecht<br />

DRUCK: Neef + Stumme GmbH & Co. KG, 29378 Wittingen<br />

OOSkyparts<br />

Flugplatz,<br />

8915 Hausen am Albis<br />

Tel.: +41 44 7766166<br />

www.skyparts.ch<br />

PLZ 9<br />

OOTUAG<br />

Romanshornerstr. 100,<br />

9320 Arbon<br />

Tel.: +41 71 4468686<br />

www.tuag.ch<br />

OOAltenrhein Aviation<br />

Flughafenstrasse 11,<br />

9423 Altenrhein<br />

Tel.: +41 71 8585185<br />

www.altenrhein-aviation.com<br />

OOMaritime Aerospace<br />

Rietlistr. 14, 9422 Staad<br />

+41 71 7613008<br />

www.maritime-aerospace.com<br />

OOHeinz Bärfuss<br />

Ifangweg 3, 9423 Altenrhein<br />

Tel.: +41 71 8552453<br />

OORotortec<br />

Rütiweg 2558,<br />

Airport St. Gallen,<br />

9423 Altenrhein<br />

Tel.: +41 71 8551667<br />

www.rotortec.ch<br />

OOMotorfluggruppe<br />

Thorgau<br />

Flugplatz Lommis,<br />

9506 Lommis<br />

Tel.: +41 52 3663333<br />

www.mfgt.ch<br />

OOKürzi Avionics<br />

Flugplatz, 9506 Lommis<br />

Tel.: +41 52 3762227<br />

www.kuerzi.com<br />

OOHedinger<br />

Flugzeug-Aggregate<br />

Ebnaterstr. 138,<br />

9630 Wattwil<br />

Tel.: +41 71 9871122<br />

www.hedinger.com<br />

Alle Rechte, auch die der Übersetzung, des Nachdrucks und der fotomechanischen, elektronischen<br />

oder digitalen Wiedergabe von Teilen dieser Publikation oder im Ganzen, sind vorbehalten.<br />

30 Maintenance Special 1/2<strong>01</strong>7


THE GLOBAL SHOW<br />

FOR GENERAL AVIATION<br />

Friedrichshafen | Germany | April 05 – 08, 2<strong>01</strong>7<br />

www.aero-expo.com<br />

EDNY: N 47 40.3 E 009 30.7<br />

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Praxis<br />

Know-how<br />

Januar 2<strong>01</strong>7<br />

für<br />

Einsteiger und<br />

Fortgeschrittene<br />

Winterfliegen<br />

Ab auf die Piste!<br />

Foto:Tashi Dolma Hinz<br />

Ob Fliegen bei Temperaturen, die eigentlich nach Glühwein<br />

und Christstollen verlangen, sinnvoll ist oder nicht – das<br />

muss jeder für sich entscheiden. Wer aber fliegt, sollte sich<br />

ordentlich vorbereiten und die folgenden Tipps beherzigen.<br />

Fällt die Entscheidung, trotz Minusgraden<br />

ins Flugzeug zu steigen, steht eine ausgiebige<br />

Flugvorbereitung an erster<br />

Stelle. In der vierten Jahreszeit sind längere<br />

VFR-Flüge, vor allem über mehrere Tage,<br />

wegen des häufig wechselhaften Wetters<br />

schwierig. Besser, man beschränkt sich auf<br />

Tagesausflüge. Das Wetter muss in dieser<br />

Jahreszeit genau beobachtet werden; es genügt<br />

nicht, sich bloß die GAFOR-Übersicht<br />

anzusehen. Zunächst kleine Schneeschauer<br />

werden manchmal zu großen Schneewänden.<br />

Der Ein- oder Durchflug ist unbedingt zu vermeiden,<br />

da ein Whiteout und damit der Verlust<br />

der Orientierung drohen. Wenn die Wetterbedingungen<br />

passen, ist der Zustand des<br />

Zielflugplatzes zu erfragen. Sind Piste und<br />

Rollwege verschneit oder geräumt? Liegen<br />

Schneehaufen entlang der Piste, die das Einschätzen<br />

der richtigen Abfanghöhe erschweren?<br />

Manchem Flugplatzbetreiber ist gar nicht<br />

bewusst, dass die seitlichen Übergangsflächen<br />

von Hindernissen – und dazu zählt auch der<br />

von der Piste geräumte Schnee – frei gehalten<br />

werden müssen. Wenn solche Schneewälle<br />

verharschen und man die Piste unfreiwillig<br />

verlässt, kann das zu erheblichen Schäden<br />

am Flugzeug führen. Auch die Zeit für den<br />

Rückflug sollte man im Auge behalten, da die<br />

Tage kurz sind. Ein Rückflug in die Dämmerung<br />

bei weiß-grauem Untergrund ist anspruchsvoll<br />

und kann ungeübte Piloten überfordern.<br />

Ärgerlich auch, wenn am Ziel- oder Heimatflugplatz<br />

die Piste aus irgendeinem Grund<br />

blockiert ist. Insofern sollten bei der Flugvorbereitung<br />

Ausweichflugplätze berücksichtigt<br />

werden. Aufgrund des frühen Sonnenuntergangs<br />

werden diese eventuell auch erst bei<br />

Dunkelheit erreicht. Für solche Fälle sind<br />

Nachtflugerfahrung und entsprechende Ausrüstung<br />

Gold wert.<br />

Bitte warm anziehen!<br />

Steht die Flugplanung, heißt es, sich gegen<br />

die Witterung zu wappnen. Der altbekannte<br />

Satz „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur<br />

falsche Kleidung!“ stimmt oft. Im Flugzeug<br />

allerdings ist er Makulatur, sind die meisten<br />

Maschinen nun mal nicht für Eskimokleidung<br />

konstruiert. Und wer einmal versucht hat,<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 75


[ PRAXIS Januar 2<strong>01</strong>7 ]<br />

<br />

Klare Sicht auf eine schöne Landschaft: Wer sich gut vorbereitet, kann auch im Winter tolle Flüge erleben.<br />

Checkliste Winterflug<br />

Beim Fliegen in der kalten Jahreszeit gibt es einiges zu beachten.<br />

Die wichtigsten Punkte hier noch einmal zusammengefasst fürs Klemmbrett:<br />

Ist das Wetter geeignet für den Ausflug?<br />

Reichen die Sichten aus? (Während des<br />

Fluges immer wieder prüfen!)<br />

Sind Start- und Zielflugplatz in<br />

ordentlichem Zustand (Pisten geräumt)?<br />

Passt die Kleidung zur Witterung?<br />

Ist die Flugausrüstung komplett?<br />

(Scheibentücher, Nachtflugausrüstung, etc.)<br />

Passt mein Zeitplan für das Flugvorhaben?<br />

Rückflugzeit bedenken!<br />

Kontrolle des Kraftstoffs, drainen<br />

Kontrolle Motorzustand und Öl<br />

Alle Ansätze von Schnee, Eis und Raureif<br />

vom Flugzeug entfernen, auch an schwer<br />

zugänglichen Stellen<br />

behutsames Warmlaufenlassen<br />

Sind die Betriebstemperaturen und der<br />

Öldruck im grünen Bereich? (Während<br />

des Fluges immer wieder prüfen!)<br />

Funktionieren Vergaservorwärmung und<br />

Pitotrohr-Heizung?<br />

Langsam rollen und möglichst vermeiden<br />

zu bremsen<br />

Flugzeug nach der Landung von Schneematsch<br />

und Eis befreien. Vorsicht: Pitotrohr<br />

kann extrem heiß sein!<br />

Flugzeug witterungsgerecht abstellen<br />

mit warmen Winterhandschuhen eine Frequenz<br />

einzudrehen, zieht sie schnell wieder aus.<br />

Warme Füße, die bei der Landung noch<br />

einen gefühlvollen Steuer- und Bremsvorgang<br />

erlauben, sind genauso wichtig wie warme<br />

Hände zur Bedienung aller Schalter. Hilfreich<br />

ist die Zwiebeltechnik: Viele dünne übereinander<br />

getragene Kleidungsstücke wärmen oft<br />

mehr als ein dickes. Das gilt auch für die<br />

Handschuhe. Eng anliegende dünne Fingerlinge<br />

und darüber normale Lederhandschuhe<br />

funktionieren oft hervorragend. Schal und<br />

Kopfbedeckung sind natürlich ebenso hilfreich,<br />

damit der Kopf die notwendige Betriebstemperatur<br />

beibehält. Ein Geheimtipp: Skiunterwäsche<br />

wärmt, ohne dass man zu sehr schwitzt.<br />

Wohlige Wärme, wie sie beim Auto von der<br />

Heizung kommt, ist im Flieger oft ein Wunschtraum.<br />

Grund dafür sind die meist über die<br />

Auspuffrohre gelegten Wärmetauscher, die<br />

ihre beste Wirkung leider nur im Sommer haben.<br />

Die kalte Außenluft wird je nach Muster<br />

erst nach gewisser Zeit spürbar wärmer – der<br />

Heizungsregler ist mitunter mehr was für die<br />

Psyche. Beim Einsatz der Heizung ist immer<br />

das Risiko durch Kohlenmonoxid zu bedenken.<br />

Über Risse in der Auspuffanlage im Bereich<br />

76 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


des Wärmetauschers können Abgase unbemerkt<br />

in die Kabine gelangen. Ein Kohlenmonoxid-Detektor<br />

– ob elektronisch oder als<br />

Plakette – ist daher Pflicht! Bei Flugzeugen<br />

mit wassergekühlten Motoren, deren Heizung<br />

über das Kühlsystem betrieben wird, ist das<br />

Problem weniger relevant.<br />

Von der Heizung ist es nicht weit zum Triebwerk,<br />

das im Winter besonderer Aufmerksamkeit<br />

bedarf. Am besten ist es, ein Flugzeug<br />

im Hangar abzustellen, der optimalerweise<br />

beheizt ist. Wer seinem Schätzchen diesen<br />

Luxus nicht bieten kann, muss dem Motor<br />

durch sorgsames Vorwärmen etwas Gutes<br />

tun. Jeder Kaltstart belastet das Triebwerk<br />

unnötig und verkürzt seine Lebensdauer. Bei<br />

Temperaturen unter minus acht Grad sollte<br />

man es sich generell gut überlegen, ob man<br />

das den Laufflächen der Zylinder antun will.<br />

Ohne vorgewärmtes Öl oder aufgewärmten<br />

Motor reibt schnell Metall auf Metall, was im<br />

Wortsinne zu hohem Reibungsverlust führt.<br />

Optimal ist dann das Aufwärmen schon ein<br />

bis zwei Tage vorher in einem beheizten Hangar<br />

oder – wenn das nicht möglich ist –<br />

zumindest die partielle Aufwärmung mittels<br />

Heizgerät für 30 bis 60 Minuten.<br />

Während warme Luft aus dem Aufwärmgerät<br />

über den Motor strömt, hat man Zeit, sich<br />

Gedanken über die Batterie zu machen. Besonders<br />

ältere Akkus liefern bei Kälte weniger<br />

Strom und können beim Anlassvorgang zusammenbrechen.<br />

Das wird dann gefährlich,<br />

wenn ein Vergaserbrand nach einem fehlgeschlagenen<br />

Startvorgang nicht durch Weiterdrehen<br />

des Anlassers gelöscht werden kann.<br />

Um solch ein Malheur zu verhindern, ist eine<br />

starke und vollgeladene Batterie notwendig<br />

oder, besser noch, ein Starthilfeaggregat. Bei<br />

Nutzung von Fremdhilfe gilt es, sich klar abzusprechen<br />

und die Verfahren aus dem Handbuch<br />

anzuwenden. Gibt die Batterie letzte<br />

Zuckungen zu erkennen, ist von weiteren<br />

Startversuchen dringend abzuraten. Auch die<br />

Kontrolle der Zelle verlangt im Winter mehr<br />

Aufmerksamkeit. Alle Flächen müssen von<br />

Beschlag, Raureif, Schnee oder Eis befreit sein.<br />

Dies gilt auch für unbequem zu erreichende<br />

Stellen, beispielsweise unter den Flächen beim<br />

Tiefdecker oder die Oberseite der Flügel beim<br />

Schulterdecker. Schneit es stark, sollte man<br />

kurz vor dem Start noch einmal überprüfen,<br />

ob sich vom Losrollen bis zur Piste nicht erneut<br />

weiße Masse angesammelt hat, die wertvollen<br />

Auftrieb zerstören könnte.<br />

Der Motor braucht Temperatur<br />

Fertig zum Flug, geht es ans Anlassen. Was<br />

sagt das Handbuch dazu und was die eigene<br />

Erfahrung? Sobald der Motor läuft, muss man<br />

die richtige Drehzahl erwischen. Eine niedrige<br />

ist am Anfang vorteilhaft für das Warmlaufen,<br />

leider gehen dabei viele Motoren im<br />

Winter gleich wieder aus. Hohe Drehzahlen<br />

bedeuten Materialverschleiß – oft auch am<br />

hohen Öldruck erkennbar.<br />

Apropos Öl: Ist der Motor überhaupt mit passendem<br />

Winterflugöl befüllt? Geeignetes<br />

Mehrbereichsöl oder 80er-Einbereichsöl sollte<br />

es in unseren Breitengraden schon sein.<br />

Die Warmlaufphase kann im Winter durchaus<br />

10 bis 15 Minuten oder länger dauern. Sobald<br />

Ein genaues Wetterbriefing ist obligatorisch.<br />

Nur mal eben den GAFOR checken, reicht nicht.<br />

der Öldruck beim vorsichtigen Gasgeben gleich<br />

bleibt, ist das Öl in der Regel warm genug.<br />

Ein Blick gilt natürlich auch den anderen<br />

Anzeigen wie der der Zylinderkopftemperatur<br />

oder, bei Motoren mit Wasserkühlung, deren<br />

Temperaturanzeige.<br />

Selbst wenn der Motor am Boden warm ist,<br />

kann er sich in der Luft bei reduzierter Leistung<br />

unter Umständen schnell wieder abkühlen,<br />

was wiederum zu nachhaltigen Schäden führen<br />

kann. Man sollte es daher unterlassen, im<br />

Winter intensiv Ziellandeübungen zu fliegen.<br />

Wenn es unbedingt sein muss, dann ist im<br />

Sinkflug noch mal leicht Gas zu geben, und<br />

man sollte ausschließlich Fullstop-Landungen<br />

durchführen. Danach gilt, gemütlich zum<br />

Startpunkt zurück zu rollen und die Zeit zum<br />

Aufwärmen des Motors zu nutzen. Ein Shock-<br />

Cooling bei der Ziellandung oder ein steiler<br />

Powerless-Anflug nach einem längeren Reiseflug<br />

bekommen keinem Motor auf Dauer<br />

gut. Überhaupt empfiehlt es sich, im Winter<br />

nicht nur kurze Flüge unter einer Stunde zu<br />

machen. Das Öl benötigt wirklich Zeit, um<br />

eventuell vorhandenes Kondenswasser „auszuschwitzen“.<br />

Ist es aber erstmal entwichen,<br />

trägt das auch zum Korrosionsschutz bei.<br />

Der Flug ist geplant, das Flugzeug gecheckt,<br />

die Besatzung fest angeschnallt und der Motor<br />

warm – es könnte also losgehen. Allerdings<br />

Wo soll es hingehen? Die Flugplanung sollte<br />

auch Ausweichplätze berücksichtigen.<br />

Zur Vorflugkontrolle im Winter gehört das Entfernen von Eis und<br />

Raureif – auch an schwer zugänglichen Stellen.<br />

GPS, Karte, Winterhandschuhe und warme Kleidung: Mit der passenden<br />

Ausrüstung ist ein Winterflug durchaus möglich.<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 77


[ PRAXIS Januar 2<strong>01</strong>7 ]<br />

Ordentliches Schuhwerk wärmt nicht nur, es<br />

bietet auch vernünftigen Grip.<br />

Wie sieht es am Zielflugplatz aus? Ist die Piste geräumt, oder muss ich auf Schnee landen? Eine<br />

Abfrage dieser Fakten verhindert Überraschungen bei der Ankunft.<br />

stellen sich nach Schließen der Türen Instrumentenflugbedingungen<br />

ein. Wenn jetzt alle<br />

Beteiligten eifrig mit dem Handrücken etwas<br />

Sichtfläche freiwischen, gibt das schnell tiefe<br />

Kratzer durch Ringe, Schmutz oder Metallclips<br />

an Handschuhen. Zwei Dinge helfen dagegen:<br />

eine Einweisung der Passagiere und ein paar<br />

Antibeschlagtücher.<br />

Nun rollen wir endlich los. Langsam und vorsichtig<br />

sollte es auf Schnee- und Schneematsch<br />

zugehen. Langsames Rollen führt auch dazu,<br />

dass nicht so viel Matsch an die Rumpfunterseite<br />

und das Fahrwerk spritzt. Speziell bei<br />

Einziehfahrwerken kann der Matsch im Flug<br />

gefrieren und das spätere Ausfahren erschweren<br />

oder gar verhindern. Der Test der Bremsen<br />

sollte mit Gefühl geschehen. Das Abbremsen<br />

des Triebwerks kann im Winter schwierig sein,<br />

wenn der Untergrund zu schlüpfrig ist. Hier<br />

gilt es, vor dem Gasgeben eine glättefreie<br />

Stelle zu finden. Dann geht es auf die Bahn.<br />

Beschleunigt wird vorsichtig. Im Falle eines<br />

Startabbruchs sollte der Pilot so wenig wie<br />

möglich bremsen. Allzu leicht verreißt man<br />

dabei das Flugzeug und kommt von der Bahn<br />

ab. Das mag sich dramatisch anhören, ist aber<br />

durchaus erlebte und beobachtete Realität.<br />

Guten Winterflug!<br />

Ein Blick in den Tank gehört selbstredend im<br />

Sommer wie im Winter zur Vorflugkontrolle.<br />

[ Autor Thomas Schüttoff<br />

... ist Fluglehrer und<br />

Prüfer. Er sammelte<br />

Erfahrung beim Betrieb<br />

von Flugzeugen in<br />

Vereinen und Flugschulen<br />

und war Gründer der<br />

Tempelhof Aviators.<br />

Dort betreute er bis zu 24<br />

Flugzeuge in Subcharter.<br />

Seine Liebe gilt vor<br />

allem histo rischen Flugzeugen, und gerne<br />

weist er andere Piloten in die Besonderheiten<br />

dieser aviatischen Schätze ein.<br />

Praxis-Quiz Testen Sie Ihr Wissen<br />

1. 2. 3.<br />

Was ist die Folge einer Vergaservereisung?<br />

a) Die Ansaugtemperatur erhöht sich.<br />

b) Die Motorleistung geht zurück.<br />

c) Es macht sich ein Anstieg beim<br />

Kraftstoffverbrauch bemerkbar.<br />

d) Der Öldruck sinkt.<br />

Die Lösungen finden Sie auf Seite 102.<br />

Wodurch entsteht Raureif am<br />

Luftfahrzeug?<br />

a) durch Sublimation von Wasserdampf<br />

in wolkenfreier Luft<br />

b) durch Ansetzen von Polarschnee an<br />

der Tragfläche<br />

c) durch Anfrieren von Sprühregentröpfchen<br />

am Luftfahrzeug<br />

d) beim Flug durch eine unterkühlte<br />

Wasserwolke<br />

Stört eine Schneeauflage auf<br />

den Tragflächen bei der Startdurchführung?<br />

a) Nein, da der Fahrtwind den Schnee<br />

beim Anrollen herunterweht.<br />

b) Ja, da der beim Start herunterwehende<br />

Schnee die Sicht beeinträchtigt.<br />

c) Nur bei einer kurzen Piste, da die Abhebegeschwindigkeit<br />

geringfügig erhöht ist.<br />

d) Ja, da der Schnee die aerodynamischen<br />

Eigenschaften des Luftfahrzeuges stark<br />

verschlechtert.<br />

78 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


[ PRAXIS Januar 2<strong>01</strong>7 ]<br />

Wer selber schraubt, sollte sich genau überlegen, was er<br />

wirklich darf und ob er es realistisch darstellen kann.<br />

DER<br />

EXPERTEN-<br />

TIPP<br />

Do-it-yourself<br />

13<br />

Mirko Fahlbusch<br />

Ein Ölwechsel ist erlaubt und machbar. Wer<br />

aber beispielsweise an der Bremse schraubt,<br />

sollte ganz genau wissen, was er tut.<br />

Die Maintenance hat im Winter Hochkonjunktur.<br />

Es ist kalt, die Tage sind<br />

kurz, und so bietet es sich an, Wartungs-<br />

und Reparaturarbeiten jetzt zu erledigen,<br />

da die Bedingungen zum Fliegen ohnehin<br />

nicht taugen.<br />

Mancher Pilot macht dafür einen Termin mit<br />

der Werft seines Vertrauens. Zwar kommt der<br />

Flieger nach einigen Tagen ganz sicher perfekt<br />

gewartet aus dem LTB – genauso sicher landet<br />

aber auch die Rechnung im Briefkasten.<br />

Weihnachtsgeld ade. Privatflieger, die in Vereinen<br />

organisiert sind, besorgen die nötige<br />

Wartung oft mit Hilfe eines versierten Mechanikers,<br />

der entsprechende Lehrgänge bei den<br />

Landesverbänden absolviert hat. Der dritte<br />

Typus Pilot hat sich mit seiner Werft geeinigt<br />

und darf Arbeiten, die unter die Pilot/Owner<br />

Maintenance fallen, selber durchzuführen.<br />

Klar, verführerisch sind die beiden letzten<br />

Varianten, gerade mit Blick aufs Konto. Außerdem<br />

macht es ja auch Spaß, am Flugzeug<br />

zu schrauben, und erlaubt ist es in Grenzen<br />

ja auch. Gerade die UL-Gemeinde hat da recht<br />

große Freiräume. Also Hemmungen über Bord<br />

und mit gesundem Menschenverstand ran an<br />

die Technik! Genau in diesem Moment wird<br />

die Nummer aber riskant. Sicher, die meisten<br />

Flugzeugkonstruktionen sind technisch übersichtlich<br />

aufgebaut. Aber irgendeinen Grund<br />

muss es doch haben, dass ein Fluggerätmechaniker<br />

nach dreieinhalb Jahren Lehre bestenfalls<br />

als „angebrütet“ zu betrachten ist<br />

und nicht als erfahrener Mechaniker gilt.<br />

Bevor man loslegt, muss man sich fragen, ob<br />

man die Arbeiten auch fachgerecht durchführen<br />

kann. Schnell wird man feststellen, dass<br />

man an vielen Punkten an die eigenen Grenzen<br />

stößt; angefangen bei den technischen<br />

Unterlagen, die nicht permanent zur Verfügung<br />

stehen – vom aktuellen Revisionsstand mal<br />

ganz abgesehen. Auch die Sprache kann eine<br />

Hürde sein: Reichen die Englischkenntnisse,<br />

um Anweisungen richtig zu interpretieren?<br />

Sind diese Hürden genommen, steht die Frage<br />

nach der „Hardware“ im Raum. Habe ich<br />

die passenden Werkzeuge zur Hand, um beispielsweise<br />

auch zöllige Schrauben zu bewegen?<br />

Sind meine Drehmomentschlüssel kalibriert?<br />

Kann ich mit Spezialwerkzeugen<br />

überhaupt umgehen?<br />

Gefahr für Mensch und Material<br />

Ich habe viele Sachen in der Pilot/Owner Maintenance<br />

erlebt, die der „Meister“ sich und<br />

seiner Maschine besser erspart hätte. So hat<br />

ein Pilot beim Bremsbelagwechsel eine extrem<br />

untermaßige Bremsscheibe nicht ersetzt. Mehrere<br />

Landungen später verklemmte sich der<br />

Bremskolben, das Flugzeug brach aus. Schaden<br />

am Ende: 45 000 Euro. Ein anderer meinte,<br />

das Drehmoment „in der Hand“ zu haben.<br />

Das Resultat: ein abgerissener Bolzen am<br />

Zylinder, Schaden: 2500 Euro. Unsachgemäßes<br />

Arbeiten an einem Stoßdämpfer führte nicht<br />

nur zu einem Hallenboden voller Hydraulikflüssigkeit,<br />

sondern – viel schlimmer – auch<br />

zu einem gebrochenen Arm.<br />

Und was sagt jetzt das Gesetz? Da steht im<br />

Part M unter M.A.803, dass ein Pilot/Eigentümer<br />

an privat betriebenen einfachen LFZ<br />

bis 2730 Kilogramm sowie Segelflugzeugen,<br />

Motorseglern und Ballonen Freigabeberechtigungen<br />

ausstellen darf für Instandhaltungsmaßnahmen,<br />

welche im IHP gemäß M.A.302<br />

angegeben sind. Hilft nicht wirklich, oder?<br />

Es gibt dort aber auch den Verweis auf die<br />

Anlagen 7 und 8. Letztere sagt eigentlich nur,<br />

was wir dürfen, und in 7 steht, was wir nicht<br />

dürfen. Namentliche Nennungen von Bauteilen<br />

und Tätigkeiten finden sich dort leider<br />

nicht so, wie wir uns dies wünschen, es ist<br />

mehr eine allgemeine Beschreibung.<br />

Helfen kann der Blick in die EU-Verordnung<br />

Nr. 1321/2<strong>01</strong>4 AMC und GM. Dort findet sich<br />

im Part A bis C unter Pilot/Owner Maintenance<br />

nach den ATA-Kapiteln geordnet, was wir<br />

durchführen dürfen. Leider in englischer Sprache,<br />

wobei das ja eigentlich kein Problem mehr<br />

sein dürfte, da wir ja schon reichlich in den<br />

Maintenance Manuals geschmökert haben.<br />

Wir finden hier aber auch heraus, dass schlussendlich<br />

nur einfache Servicearbeiten erlaubt<br />

sind. Reifen, Bremse, Filter und Ölwechsel –<br />

alles kein Problem. Sobald aber auch nur ein<br />

Teil der Struktur oder der Steuerung für eine<br />

Arbeit demontiert werden muss, sind die<br />

Grenzen überschritten. Auch Propeller und<br />

Magnete dürfen zwar überprüft, aber nicht<br />

eingestellt werden. Wer also jetzt mit einem<br />

Magneten in der Hand oder einen Zylinder<br />

mit hängendem Ventil auf der Werkbank liegen<br />

hat, sollte sich Hilfe holen, er ist zu weit<br />

gegangen. Ferner sind Frontscheiben tabu,<br />

Seitenscheiben nur dann nicht, wenn sie weder<br />

genietet noch geklebt sind oder anderer<br />

spezieller Einbauprozeduren bedürfen. Wichtig<br />

ist schließlich immer die Nennung der<br />

Arbeiten im IHP, ansonsten sind nur die Servicearbeiten<br />

laut Flughandbuch erlaubt.<br />

Fazit: Wer selber schraubt, sollte sich genau<br />

überlegen, was er wirklich darf und ob er es<br />

realistisch darstellen kann.<br />

[<br />

Autor Mirko Fahlbusch<br />

... ist Fluggerätmechaniker<br />

und Prüfer. Er hat<br />

viele Jahre Erfahrung<br />

in der Flugzeugwartung<br />

und bietet seit 2<strong>01</strong>6<br />

mit seiner Aircraft Ambulance<br />

auf Flugtagen<br />

„Erste Hilfe“ an.<br />

Fotos: Frank Herzog, Lars Reinhold<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 79


[ SEGELFLIEGEN Streckenflug ]<br />

VOM WETTER<br />

VERWÖHNT<br />

Mal wieder richtig Sommer genießen? Also auf<br />

nach Spanien! Der Blick auf dieStreckenflugerfolge<br />

dort legt die Reise auf dieIberische Halbinsel fast<br />

schon zwingend nahe.<br />

80 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


TEXT UND FOTOS: Holger Weitzel<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 81


[ SEGELFLIEGEN Streckenflug ]<br />

[ 1 ]<br />

[ 1 ] Die Stadt Segovia liegt etwa 60 Kilometer nordwestlich von Madrid und gehört mit Toledo und Ávila zu den drei historischen Metropolen in der Umgebung<br />

der spanischen Hauptstadt. [ 2 ] Blauer Himmel, Startbereitschaft: Vom Flugplatz Fuentemilanos auf zum nächsten Streckenabenteuer.<br />

[ 2 ]<br />

DIE AUFWINDLINIEN AN<br />

DEN GEBIRGSKETTEN<br />

ZÄHLEN ZU DEN BESTEN<br />

IN GANZ EUROPA<br />

82 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


[ 3 ] Die Kathedrale in der<br />

Altstadt ist das Wahrzeichen<br />

von Segovia. Sie wurde auf<br />

Anordnung Kaiser Karls V.<br />

von 1525 bis 1577 errichtet.<br />

Turm und Vierungskuppel<br />

stammen in ihrer heutigen<br />

Form aus dem 17. Jahrhundert.<br />

[ 4 ] Die Bodendruckkarte<br />

zeigt das Hitzetief über<br />

der Iberischen Halbinsel.<br />

[ 5 ] Einer der Stauseen in der<br />

Extremadura.<br />

[ 4 ] [ 5 ]<br />

[ 3 ]<br />

Die Klimadaten der letzten<br />

30 Jahre für die Monate<br />

Juli und August sprechen<br />

für Zentralspanien. Die Klimastatistik<br />

gibt eine durchschnittliche<br />

Tagestemperatur von 29 Grad<br />

und eine Nachttemperatur von 15<br />

Grad Celsius an. Die Langfristdaten<br />

beschreiben die Bewölkung mit „teilweise“<br />

oder auch „sonnig“; „bedeckt“<br />

kommt nur an zwei Tagen im Monat<br />

vor. Entsprechend sehen die Daten<br />

zu den Niederschlagsmengen aus.<br />

Hier zeigen die Tabellen eindeutig<br />

„trockene Tage“ an, also kein Regen<br />

– gar kein Regen. Der Wind kommt<br />

gleichmäßig verteilt mit Geschwindigkeiten<br />

zwischen 5 und 20 Knoten<br />

aus allen Richtungen. Die Statistik<br />

für die Hochsommermonate in Deutschland<br />

sieht nicht so rosig aus, was sich<br />

entsprechend in den Ergebnislisten<br />

des OLC niederschlägt.<br />

Allerdings war auch in Spanien in<br />

den letzten Jahren nicht alles Gold.<br />

Zwar gab es entsprechend der Statistik<br />

Sommerwetter in Zentralspanien,<br />

aber nicht in der Regelmäßigkeit,<br />

wie sie Fuentemilanos-Gäste alter<br />

Zeiten kennen. Der spanische Wetterzyklus<br />

schlug Kapriolen, verlor<br />

seine eindeutige Konstanz und war<br />

zeitlich nicht mehr zu fassen. Zwar<br />

gelangen große Strecken, aber nicht<br />

in der Gleichmäßigkeit wie noch Jahre<br />

zuvor. 2<strong>01</strong>5 kamen Stimmen auf<br />

wie: „Dafür fahre ich keine 2000 Kilometer<br />

mit dem Auto durch halb<br />

Europa.“ Und bereits Anfang August<br />

war der Flugplatz Fuentemilanos wie<br />

leergefegt. Was fehlte, war der typische<br />

Sommerwetterzyklus.<br />

Ganz anders präsentierte sich dann<br />

wieder der Sommer 2<strong>01</strong>6. Chefpilot<br />

Jose Antonio González Velasco offerierte<br />

beim morgendlichen Briefing<br />

das Wetter wie ein Kellner den besten<br />

Wein. Die Wetterlage stimmte.<br />

Über dem Atlantik stand ein dickes<br />

Hoch mit über 1030 hPa Druck wie<br />

gemeißelt und brachte den Sommerwetterzyklus<br />

ins Rollen. Der zeigte<br />

dann seine gewohnten Qualitäten.<br />

Üblicherweise beginnt er mit einem<br />

Kaltfrontdurchgang. Allerdings zeigt<br />

sich die Front meist nur mit Cirren,<br />

vielleicht mal mit Stratus. Es fällt kein<br />

Regen, aber die Temperaturen sinken<br />

merklich. Die nächtliche Tiefsttemperatur<br />

kann schon mal auf bis zu<br />

fünf Grad Celsius fallen. Der Musterzyklus<br />

weist bis zu zwei Tage mit<br />

von Cumuli gezeichneter Thermik in<br />

der Ebene auf. Allerdings bleibt die<br />

Basis mit rund 1500 Metern niedrig.<br />

Die Bedingungen ähneln denen des<br />

Streckenflugwetters in Norddeutschland.<br />

In der nördlichen Meseta Central,<br />

die auf 650 bis 900 Meter Höhe<br />

liegt, ist es gut fliegbar. Die nächsten<br />

zwei Mustertage bieten blauen Himmel.<br />

Man kann sie für hocheffiziente<br />

Übungen am Hang des Gebirgssystems<br />

Sistema Central nutzen.<br />

Der Gradientwind<br />

bestimmt die Linien<br />

Die folgenden Tage bis zum Eintreffen<br />

der nächsten kalten Luft aus<br />

Nordwesten sind nicht nur am Boden<br />

heiß. Die Sonne brennt mit Höchsttemperaturen<br />

von 35 Grad Celsius<br />

nördlich der Sistema Central. In Richtung<br />

Andalusien steigen die Werte<br />

auf 40 Grad, das Gelände ist hier 500<br />

bis 700 Meter hoch. Es entsteht dort<br />

ein Hitzetief. Bei diesen Temperaturunterschieden<br />

bilden sich an den<br />

Gebirgsketten Konvergenzlinien, die<br />

zu den besten Aufwindlinien in Europa<br />

zählen.<br />

Die Lage der Linien ist abhängig<br />

vom Gradientwind. Für den Startort<br />

Fuentemilanos bedeutet das: Wenn<br />

der Wind aus Norden bläst, befindet<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 83


[ SEGELFLIEGEN Streckenflug ]<br />

[ 1 ]<br />

[ 2 ] [ 3 ]<br />

[ 1 ] Der Mond ist aufgegangen:<br />

Mit dem Quintus im Endanflug<br />

nach einem langen Streckentag.<br />

[ 2 ] Auch die großen Renner wie<br />

die ASH25 EB28 kommen mit den<br />

Bedingungen in Spanien gut<br />

zurecht. [ 3 ] Der Tower von Fuente -<br />

milanos. [ 4 ] Die Bodenstruktur aus<br />

Feldern, Brachland und natürlicher<br />

Vegetation sorgt vielerorts für ein<br />

kurioses Bild.<br />

[ 4 ]<br />

WENN DER WIND AUS<br />

NORDEN BLÄST, LIEGT DIE<br />

AUFWINDLINIE IM SÜDEN.<br />

84 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


sich die hocheffiziente Aufwindlinie<br />

südlich der Sierra de Guadarrama<br />

und damit in der Kontrollzone von<br />

Madrid. Sie ist in dem Bereich nicht<br />

nutzbar.<br />

Fliegbar sind aber Linien weiter<br />

westlich an der Sierra de Francia:<br />

Dort ist der Luftraum südlich des<br />

Kamms frei und die Wolkenstraße<br />

steht in Richtung Westen. Die weite<br />

Landschaft mit den riesigen Stauseen<br />

der Estremadura endet im<br />

welligen bis schluchtigen Gelände<br />

Portugals. Dieser Gebirgszug gehört<br />

wie die Sierra de Guadarrama ebenfalls<br />

zum Iberischen Scheidegebirge<br />

der Sistema Central.<br />

Die große Hitze und die Temperaturdifferenz<br />

bedingt durch die<br />

unterschiedlichen Geländehöhen der<br />

Meseta Central, dem Scheidegebirge<br />

und der Sistema Central bringen<br />

die Konvergenzlinie zum Laufen. Am<br />

26. Juli 2<strong>01</strong>6 bestand eine Temperaturdifferenz<br />

von fünf Grad Celsius<br />

zwischen den Luftmassen nördlich<br />

und südlich der Bergkette. In<br />

Verbindung mit dem südlichen Gradientwind<br />

ergaben sich perfekte<br />

Bedingungen.<br />

Im Supersommer 2<strong>01</strong>6 kam es zu<br />

vier Wetterzyklen, die Flüge von über<br />

1000 Kilometer möglich machten.<br />

Diese segelfliegerische Traummarke<br />

ist für viele der Ansporn, Spanien<br />

einen Besuch abzustatten. Mittlerweile<br />

flog man diese Strecken auch<br />

mehrfach in Deutschland. In den<br />

Sommermonaten Juli und August 2<strong>01</strong>6<br />

gab es vier Flüge über 1000 Kilometer<br />

in Deutschland. Zum Vergleich:<br />

Von Fuentemilanos aus kam es in<br />

dieser Zeit zu 67 Flügen über diese<br />

Distanz. Im Juli und August 2<strong>01</strong>5<br />

konnte man 23-mal die 1000er-Marke<br />

knacken.<br />

von den Montes de Toledo in die<br />

Sierra de Gredos verlief ohne Komplikationen.<br />

Guy Bechtold erfuhr, dass<br />

es hier nur an zwei von zehn Tagen<br />

ohne Probleme um die Wende westlich<br />

von Plasencia geht.<br />

Zur Vorbereitung seiner Flüge nutzt<br />

der Luxemburger TopMeteo, wobei<br />

der Macher dieses Vorhersagedienstes,<br />

Bernd Goretzki, über Bechtold<br />

sagt, dass jener die Vorhersagen<br />

besser interpretieren könne als er<br />

selbst. Bechtold hat inzwischen auch<br />

ein besonderes Gespür für das Fluggebiet<br />

entwickelt.<br />

Erste 1000er-Erfahrung<br />

für die Junioren<br />

Infos zum Segelfluggebiet<br />

Vom 27. bis 29. Juli kam es dann<br />

zu weiteren elf Tausender-Flügen.<br />

Bereits am 1. August war die Luftmasse<br />

wieder so weit, und dem<br />

Autor gelang ein angemeldetes<br />

1000-km-FAI-Dreieck. Es passte<br />

gerade so in den Wetterraum. An<br />

allen drei Wenden musste man in ein<br />

nicht durchentwickeltes Thermikgebiet<br />

gleiten und dann erst mal<br />

wieder Anschluss an die Thermik<br />

finden.<br />

Die Luft heizte sich weiter auf, und<br />

am 2. und 3. August ging es 15-mal<br />

über 1000 Kilometer. Rainer Cronjäger<br />

flog am 3. August die größte je geflogene<br />

Strecke von Fuentemilanos<br />

aus: Mit der ASH 31MI ging es über<br />

1310 Kilometer, sein Schnitt betrug<br />

137,8 km/h. Es war ein freies Jo-Jo<br />

mit einer Wende an der portugiesischen<br />

Grenze. Cronjäger war nach<br />

längerer Zeit mal wieder in Fuentemilanos<br />

zu Besuch. Eine Reihe jüngerer<br />

Segelflieger aus der Schweiz<br />

waren ebenfalls mit dabei. Die Junioren<br />

machten mit ihren kleinen Flugzeugen<br />

ihre ersten 1000-km-Erfahrungen<br />

in den Konvergenzen.<br />

Spanien und insbesondere Fuentemilanos<br />

zeigten sich 2<strong>01</strong>6 von ihrer<br />

besten Wetterseite. Die Organisation<br />

des Flugplatzes, das Restaurant<br />

und die Fliegerkameradschaft machten<br />

den Spaß perfekt – eben mal<br />

wieder ein typisch spanischer<br />

Sommer!<br />

ae<br />

Blick aus Nordwest auf<br />

den Flugplatz Fuentemilanos:<br />

reichlich Platz,<br />

auch für die Offene Klasse.<br />

1000 Kilometer mit<br />

137er-Schnitt<br />

Der längste, auch für Spanien sehr<br />

lange Zyklus dauerte im vergangenen<br />

Jahr neun Tage, vom 21. bis zum 29.<br />

Juli. Am 26. Juli konnte dabei 21-mal<br />

über 1000 Kilometer geflogen werden.<br />

Guy Bechtold gelang ein Europarekord<br />

über das 1000-km-Dreieck mit<br />

dem sagenhaften Schnitt von 137 km/h<br />

auf einem Quintus. Er flog im Uhrzeigersinn<br />

um Madrid. Es war wohl<br />

auch einer der wenigen Tage, an<br />

denen sowohl die Nord- als auch die<br />

Südseite der Sistema Central bewölkt<br />

war. Der sonst so schwierige Einflug<br />

Temperatur am 26. Juli 2<strong>01</strong>6, 17:00 MESZ, Quelle: wetteronline.de<br />

Die orografischen und meteorologischen<br />

Bedingungen begünstigen die Bildung der<br />

besten Konvergenzlinie Europas. Das Sistema<br />

Central, das Scheidegebirge Zentralspaniens,<br />

wirkt als Barriere zwischen den Luftmassen<br />

südlich und nördlich. Die unterschiedliche<br />

Aufheizung der Landmasse, bedingt durch<br />

unterschiedliche Höhen über dem Meeresspiegel,<br />

und der leicht differierende Luftdruck<br />

bringen das Luftsystem in diesem Bereich in<br />

Bewegung. Nach einer Aufheizphase von drei<br />

bis vier Tagen nach Kaltfrontdurchgang steht<br />

die Wolkenlinie je nach Gradientwind südlich<br />

oder nördlich des Kamms und ermöglicht<br />

Segelfliegern Streckenflüge über mehr als<br />

1000 Kilometer.<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 85


[ SEGELFLIEGEN Wettbewerb ]<br />

Kreisen im Pulk:<br />

Wo es steigt,<br />

findet man sich<br />

zusammen.<br />

Finale des World Sailplane Grand Prix<br />

Krabbelwetter in Südafrika<br />

Holger Karow, zweifacher Segelflug-Weltmeister, ist jetzt auch Grand-Prix-Weltmeister.<br />

Beim Finale im November in Potchefstroom setzte er sich gegen 17 Konkurrenten durch.<br />

Fotos: SGP<br />

Mitunter schlug<br />

das Wetter um und<br />

brachte Regen und<br />

Gewitter.<br />

86 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


Wasser marsch:<br />

Vor dem Ziel muss<br />

der Ballast raus<br />

aus den Flächen.<br />

Endanflug vor<br />

bedrohlich<br />

wirkendem<br />

Himmel.<br />

Platzierungen<br />

Platz Pilot Nation Punkte<br />

1 Holger Karow D 35<br />

2 Oscar Goudriaan RSA 32<br />

3 Christophe Abadie F 31<br />

4 Andrew Davis GB 29<br />

5 Sebastian Kawa PL 26<br />

6 Petr Krejcirik CZ 19<br />

7 Mike Young GB 19<br />

8 Jan Omsels D 15<br />

9 Matthias Sturm D 14<br />

10 Simon Schröder D 13<br />

11 Jean-Denis Barrois D 10<br />

12 Luciano Avanzini I 9<br />

13 Boštjan Pristavec SLO 7<br />

14 John Coutts NZ 6<br />

15 Philippe de Péchy F 4<br />

Die stolzen Sieger:<br />

Gewinner Holger<br />

Karow, eingerahmt<br />

von Christophe Abadie<br />

(links) und Oscar<br />

Goudriaan.<br />

werbs und siebenfacher Titelgewinner<br />

in verschiedenen FAI-<br />

Klassen, enttäuschte: Ein Tagessieg<br />

reichte nicht einmal für einen<br />

Medaillenrang.<br />

Die Vermutung oder – besser<br />

noch – der Wunsch, dass in dem<br />

Wettbewerb für Flugzeuge der<br />

18-m-Klasse das Material keine<br />

Rolle spielen sollte, hielt dem<br />

Praxistest nicht stand. Bis auf zwei<br />

Piloten starteten am Standort<br />

von Jonker Sailplanes alle mit<br />

einer JS1. Im direkten Vergleich<br />

zeigten sich aber Leistungsunterschiede<br />

zwischen den einzelnen<br />

Exemplaren.<br />

Basis bei 3000<br />

Metern über Grund<br />

Gleich zum ersten Rennen<br />

war das Wetter unfreundlich. Ex-<br />

Weltmeister Andrew Davis flog an<br />

dem Starkwindtag sogar einmal<br />

zu seinem alten Bart zurück, nur<br />

um obenzubleiben. Simon Schröder<br />

hielt sich dagegen ganz cool an<br />

die Lehrbuchtaktik, vor Gegenwindwenden<br />

möglichst nicht durch<br />

Kurbeln Zeit zu verlieren, und fand<br />

nach der Umrundung auch recht-<br />

Dieses siebte Finale des<br />

World Sailplane Grand Prix<br />

mit Startort Potchefstroom,<br />

rund 130 Kilometer südwestlich<br />

von Johannesburg, sollte den<br />

Teilnehmern für Südafrika übliche<br />

Superbedingungen bieten: hohe<br />

Basis und starke aufgereihte Thermik.<br />

Es kam anders. Niedrige Arbeitshöhen,<br />

heftige Gewitter, große<br />

Lücken zwischen den Aufwinden<br />

und dazu viel Wind – den<br />

Piloten, darunter fünf Weltmeister,<br />

die sich in neun nationalen Grand<br />

Prix für das Finale qualifiziert hatten,<br />

wurde nichts geschenkt.<br />

Die beiden ehemaligen Weltmeister<br />

Holger Karow (1999 in<br />

Bayreuth, 2003 in Leszno) und der<br />

Südafrikaner Oscar Goudriaan (20<strong>01</strong><br />

in Mafikeng) machten das Rennen<br />

fast unter sich aus. Mit dem zweiten<br />

der sechs Rennen übernahm<br />

Karow die Führung, musste sie<br />

dann aber bis Tag fünf wieder an<br />

Goudriaan abtreten. Am Ende<br />

hatte Goudriaan mit drei Punkten<br />

Rückstand und Platz zwei das<br />

Nachsehen.<br />

Sebastian Kawa, bereits dreimal<br />

Grand-Prix-Weltmeister in der<br />

kurzen Geschichte dieses Wettbezeitig<br />

wieder Anschluss an die<br />

Thermik. Für seinen äußerst knappen<br />

Endanflug wählte der mit 19<br />

Jahren jüngste Teilnehmer wieder<br />

einen eigenen Weg. Er kam dann<br />

zwar zu tief über die Ziellinie, aber<br />

selbst die acht Strafsekunden nahmen<br />

ihm den Tagessieg (86,1 km/h<br />

über 209 km) nicht mehr.<br />

Richtig südafrikanisch brannte<br />

die Sonne am dritten Tag vom<br />

Himmel. Auf der 365-km-Aufgabe<br />

holte Oscar Goudriaan mit 150,1<br />

km/h den Tagessieg und setzte<br />

sich damit an die Spitze des Feldes.<br />

Mit knapp 4300 Metern (3000 Meter<br />

über Grund) hatte die größte<br />

Basishöhe während der gesamten<br />

Meisterschaft die schnellen Flügen<br />

ermöglicht.<br />

Nach einem Regentag – vor dem<br />

Abflug versperrte ein Gewitter das<br />

Wettbewerbsgebiet, sodass neutralisiert<br />

werden musste – legte<br />

Christophe Abadie als Tagessieger<br />

noch einmal 146 km/h über die<br />

275-km-Aufgabe vor.<br />

Danach wurde es wieder richtig<br />

feucht mit einer Basis in „nur“<br />

noch 3000 Metern. Holger Karow<br />

führte mit seinem Tagessieg (83,82<br />

km/h über 169 km) die Entscheidung<br />

der Meisterschaft herbei.<br />

Die eher widrigen Bedingungen<br />

hatten das Feld auf dieser Kurzstrecke<br />

weit auseinandergezogen.<br />

John Coutts (LAK 17b) kam sogar<br />

mit einer Fünf-Minuten-Zeitstrafe<br />

noch unangefochten auf Platz drei.<br />

Eine bessere Platzierung wäre<br />

aber ohne die Strafe auch nicht<br />

drin gewesen. Viele Piloten schafften<br />

es an dem Tag gar nicht ins<br />

Ziel.<br />

Richtige Kapriolen schlug das<br />

Wetter am letzten Tag. Nach dem<br />

Startaufbau mussten die Teams<br />

erst einmal wieder einräumen –<br />

zum Schutz vor einem Gewitter<br />

mit Hagel. Danach gab es aber doch<br />

noch eine Aufgabe (205 km). Dieser<br />

Tag gehörte Matthias Sturm.<br />

Mit einem Schnitt von 123 km/h<br />

holte der Schwarzwälder den Tagessieg.<br />

Das gelang ihm trotz der<br />

68 Strafsekunden, da er die Ziellinie<br />

zu niedrig überflogen hatte.<br />

Der Grand Prix war trotz der<br />

widrigen Bedingungen auch für<br />

den ausrichtenden Verein von<br />

Potchefstroom – er besitzt nicht<br />

einmal 40 Mitglieder – ein großer<br />

Erfolg.<br />

ae<br />

Gerhard Marzinzik<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 87


[ SEGELFLIEGEN Forschung ]<br />

Idaflieg-Sommertreffen 2<strong>01</strong>6<br />

VOM ZACHERN UND<br />

Drei Wochen drehte sich im August<br />

beim Idaflieg-Sommertreffen auf<br />

dem Flugplatz Aalen-Elchingen alles<br />

ums wissenschaftliche Fliegen.<br />

AUTOR: Tobias Schmid<br />

FOTOS: Idafliege<br />

Interessierte Blicke: Der Discus 2c FES muss seine Leistungsfähigkeit<br />

im Vermessungsflug unter Beweis stellen.<br />

Der Doppelsitzer B12 der Akaflieg Berlin wurde mit umfangreichem<br />

Messequipment ausgestattet.<br />

Der Discus 2c DLR mit<br />

Autopilot: Die Steuerung<br />

hält der Pilot in seiner<br />

linken Hand.<br />

88 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


Startaufbau zur<br />

Flugleistungsvermessung.<br />

VON NEUEN VÖGELN<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 89


[ SEGELFLIEGEN Forschung ]<br />

[ 1 ]<br />

Diese DR 300 trägt einen Flügelhandschuh mit Fünflochsonde, die<br />

für Messungen zum Überziehverhalten nötig ist.<br />

Die Mü 28 der Akaflieg München im Rückenflug. Die Fäden am<br />

Seitenleitwerk sollen die Luftströmung sichtbar machen.<br />

Das Sommertreffen begann<br />

gleich mit einer Premiere<br />

der besonderen Art: Der<br />

Discus 2c DLR, ein modifizierter<br />

Discus mit besonderer Messelektronik<br />

sowie einem speziellen<br />

Nasenmast für genaue Druckmessungen,<br />

flog mit einem neuen Feature:<br />

einem Autopiloten. Kai Rohde-Brandenburger,<br />

der das System in den<br />

Flieger mit Spitznamen „Horst“ eingebaut<br />

hatte, flog zum ersten Mal ein<br />

Manöver im Segelflugzeug, ohne den<br />

Steuerknüppel zu berühren!<br />

Das Programm des dreiwöchigen<br />

Treffens – bei dem dieses Mal auch<br />

eine Delegation der Japan Students<br />

Aviation League mitmachte, mit der<br />

die Idaflieg schon seit vielen Jahren<br />

kooperiert – hielt für die insgesamt<br />

45 teilnehmenden Studenten und fünf<br />

Ingenieure reichlich Arbeit bereit.<br />

Das zeigte sich schon am Flugzeugpark.<br />

Die Akafliegs hatten eine große<br />

Bandbreite an spannenden Mustern<br />

mitgebracht: sieben Doppelsitzer,<br />

neun Einsitzer und fünf Motorflugzeuge<br />

– vor allem selbstgebaute<br />

Prototypen. Dazu kamen die für die<br />

Untersuchung bereitgestellten Maschinen<br />

von DG-Flugzeugbau und<br />

Schempp-Hirth.<br />

Der Discus 2c DLR, dessen Steuerknüppel<br />

sich nun „per Geisterhand“<br />

elektronisch bewegte, blieb nicht<br />

lange der einzige besondere Discus<br />

beim Sommertreffen: Schempp-Hirth<br />

stellte den Discus 2c FES zur Verfügung.<br />

Er besitzt einen Elektroantrieb<br />

mit einem anklappbaren Propeller<br />

samt Motor in der Bugspitze. Dieser<br />

Front Electric Sustainer (FES) kann<br />

als Heimkehrhilfe einspringen.<br />

Aufgabe der Akaflieger war es<br />

nun, herauszufinden, ob das Flugzeug<br />

mit angeklapptem Propeller genauso<br />

gut gleitet wie das konventionelle<br />

Segelflugzeug. Dafür setzten die<br />

Wissenschaftler großen Wert auf<br />

eine penible Vermessung der Flugleistungen.<br />

Bei einer solchen Messung muss<br />

man möglichst genau herausfinden,<br />

wie groß das Eigensinken eines Flugzeugs<br />

bei verschiedenen Geschwindigkeiten<br />

ist. Dazu sollten sämtliche<br />

Einflüsse vermieden werden, die zu<br />

verfälschten Messergebnissen führen<br />

– beispielsweise die in diesem Fall<br />

als störend empfundene Thermik.<br />

Erst so kann die Berechnung der<br />

Gleitzahlpolare erfolgen, was es wiederum<br />

ermöglicht, die maximale<br />

Gleitzahl des Flugzeugs festzustellen.<br />

90 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


[ 2 ]<br />

[ 1 ] Funktionstest des Front Electric Sustainers am Discus 2c FES. [ 2 ] Auch der<br />

extravagante Schul-Doppelsitzer D-43 der Akaflieg Darmstadt, bei dem die Besatzung<br />

nebeneinander sitzt, beherbergt beim Idaflieg-Treffen umfangreiche Messtechnik.<br />

[ 3 ] Erstmals wurde ein Verfahren erprobt, um Segelflugzeuge auch im Kreisflug<br />

vermessen zu können. In Zukunft soll diese Methode Daten zum Gleitvermögen von<br />

Flugzeugen beim Kurbeln liefern.<br />

[ 3 ]<br />

Um die Leistung eines Flugzeuges<br />

über sein gesamtes Geschwindigkeitsspektrum<br />

möglichst genau zu<br />

ermitteln, ist einiges an Aufwand<br />

nötig: Schon am Tag vor den Messflügen<br />

präpariert das Team das Vermessungsflugzeug,<br />

das als Vergleichsmaßstab<br />

dient, und das zu vermessende<br />

Segelflugzeug mit den Messanlagen.<br />

Unterstützung erfuhren die<br />

Akaflieger dabei wieder vom Deutschen<br />

Zentrum für Luft- und Raumfahrt<br />

(DLR), von Siemens und dem Luftfahrt-<br />

Bundesamt. Die Flugzeuge und Piloten<br />

werden gewogen, damit die<br />

exakte Schwerpunktlage bekannt ist.<br />

Schließlich poliert man die Flugzeuge<br />

noch einmal, dann kommen sie<br />

über Nacht in die Halle.<br />

Die Messflüge beginnen frühmorgens.<br />

Die Messmannschaft steht vor<br />

Sonnenaufgang auf und schiebt die<br />

Flugzeuge, in diesem Fall den Discus<br />

2c FES und das Vermessungsflugzeug,<br />

den Discus 2c DLR, an den Start. Die<br />

Bezüge bleiben bis kurz vor Beginn<br />

des Experiments auf den Flächen. Vor<br />

Sonnenaufgang rollen dann auch die<br />

Schleppmaschinen vor. Sobald es die<br />

Sichtverhältnisse erlauben, wird gestartet.<br />

Es geht rauf auf FL 95, was<br />

manchmal bis zu 35 Minuten dauert.<br />

Morgens ist die Luft noch sehr<br />

ruhig, Turbulenzen sind fast nicht<br />

vorhanden. So können die Piloten sehr<br />

akkurat fliegen. Nach dem Ausklinken<br />

richten sich beide Flugzeuge aus und<br />

steuern in enger Formation die verschiedenen<br />

Messpunkte an. Da sie<br />

nah beieinander segeln, wirken Störeinflüsse<br />

gleichermaßen auf beide<br />

Flugzeuge und nehmen somit keinen<br />

Einfluss auf die Messgenauigkeit.<br />

Eines der beiden Schleppflugzeuge<br />

fliegt parallel mit und führt die<br />

Formation über Funk. So können sich<br />

die Messpiloten, die zu den Erfahrensten<br />

der Idaflieg gehören, voll auf<br />

ihre Aufgabe konzentrieren. Alle<br />

erfassten Daten werden schließlich<br />

mit den Messwerten des Staudrucksensors<br />

am Nasenmast von „Horst“<br />

verglichen. Die Polare des zu vermessenden<br />

Flugzeugs ergibt sich aus<br />

dessen Relativbewegungen zum<br />

Discus 2c DLR, dessen Polare das<br />

Team im Vorfeld ermittelt hat.<br />

An einem Tag finden bis zu drei<br />

Durchläufe nacheinander statt. Das<br />

genügt normalerweise für die Leistungsbeschreibung<br />

eines Flugzeugs<br />

mit starrem Flügelprofil. Modelle mit<br />

Wölbklappen erfordern entsprechend<br />

mehr Messflüge, um so auch die verschiedenen<br />

Klappenstellungen zu<br />

berücksichtigen.<br />

Da man den Einfluss des Propellers<br />

am Discus FES feststellen wollte,<br />

erfolgten Messungen mit und ohne<br />

ihn. Entsprechende Vergleichsflüge<br />

unternahmen die Forscher auch mit<br />

der LS8, um die Wirkung der neuen<br />

Winglets von Johannes Dillinger zu<br />

ermitteln.<br />

Beim letzten Vermessungsflug<br />

feierte die Idaflieg gleich zwei Premieren:<br />

Zum ersten Mal wurde die<br />

Pilotencrew für einen gesamten Messverband<br />

nur aus aktiven Studenten<br />

gestellt. Bei vorherigen Tests musste<br />

man stets auf unterstützende DLR-<br />

Piloten zurückgreifen. Außerdem<br />

leitete eine Frau den Messverband<br />

zum ersten Mal überhaupt.<br />

Eine Sensation bei diesem Sommertreffen<br />

war die Erprobung eines<br />

Verfahrens zur Vermessung der Polaren<br />

im Kreisflug. Man hofft, damit<br />

in den nächsten Jahren Erkenntnisse<br />

über das tatsächliche Gleitvermögen<br />

im Kreisflug zu gewinnen.<br />

Anstrichbilder wie hier am<br />

Winglet geben Auskunft<br />

über die Strömungsverhältnisse<br />

im Flug.<br />

EINE PREMIERE IN DER LUFT:<br />

VERMESSUNG IM KREISFLUG<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 91


[ SEGELFLIEGEN Forschung ]<br />

Idaflieg und Akafliegs<br />

[ 1 ]<br />

Die Interessengemeinschaft deutscher Akademischer<br />

Fliegergruppen (Idaflieg) ist der Zusammenschluss<br />

von zehn Akademischen Fliegergruppen (Akafliegs)<br />

in Deutschland. Getreu dem Motto „Forschen, Bauen,<br />

Fliegen“ beschäftigen sich mehr als 300 Studenten<br />

in ganz Deutschland mit der Konstruktion und der<br />

wissenschaftlichen Erprobung von Segel- und<br />

Kleinflugzeugen. Ein Höhepunkt in diesem Zusammenhang<br />

ist das am Flugplatz Aalen-Elchingen<br />

jährlich stattfindende Sommertreffen der Idaflieg,<br />

bei dem die Flugerprobungen der Prototypen,<br />

Leistungsvermessungen und Flugeigenschaftsuntersuchungen<br />

stattfinden.<br />

[ 1 ] Mit dem ersten<br />

Morgenlicht kommen die<br />

Bezüge ab, und es geht<br />

zum Start. [ 2 ] Die<br />

Teilnehmer des Idaflieg-<br />

Sommertreffens. [ 3 ] Der<br />

Discus 2c DLR (l.) dient als<br />

Referenzflugzeug. Auf die<br />

Werte, die seine Sonde<br />

sammelt, bezieht man in<br />

der Analyse alle anderen<br />

Messergebnisse.<br />

Doch beim wissenschaftlichen<br />

Fliegen kamen nicht nur die erfahrenen<br />

Piloten auf ihre Kosten. Schließlich<br />

finden ständig Aus- und Weiterbildungen<br />

der Idaflieger durch erfahrenere<br />

Mitglieder statt. Auch bei<br />

diesem Sommertreffen unterwies man<br />

die Teilnehmer im „Zachern“. Anders<br />

als die Flugleistungsvermessung, die<br />

sich auf ganz bestimmte Flugzeugkennwerte<br />

konzentriert, erfasst das<br />

umfangreiche Zacher-Protokoll die<br />

Flugzeugeigenschaften. Vom Verhalten<br />

im Seitengleitflug über Rollraten<br />

bis hin zum Komfort im Cockpit: Mit<br />

einer Reihe von einfachen Geräten<br />

wie Stoppuhr, Bandmaß, Kraftmessgerät<br />

und dem sogenannten PhiPsi-<br />

Theta – hiermit kann im Flug die<br />

Lage des Flugzeugs im Raum bestimmt<br />

werden – nimmt man das Flugzeug<br />

genau unter die Lupe. Für die Einführung<br />

in diese Art des ingenieursmäßigen<br />

Fliegens genügen zumeist<br />

drei bis fünf Flüge über rund eineinhalb<br />

Stunden. Der Vergleich der<br />

Zacher-Protokolle verschiedener Pi-<br />

BEIM ZACHERN ANALYSIERT MAN<br />

BIS INS LETZTE DETAIL<br />

[ 2 ] [ 3 ]<br />

loten erlaubt es schließlich, festzustellen,<br />

wie sich Schwerpunktlage<br />

oder Pilotengröße auswirken.<br />

Beim Sommertreffen 2<strong>01</strong>6 prüften<br />

die Piloten gleich mehrere Prototypen,<br />

die schon verschiedene Stadien der<br />

Flugerprobung durchlaufen hatten:<br />

Die D-43 aus Darmstadt, jüngster<br />

Prototyp der Idaflieg, untersuchte<br />

man speziell auf ihre Neutralpunktlage.<br />

Außerdem diente der Doppelsitzer<br />

der Erprobung diverser Schleppkegel<br />

für die Fahrtmesserkalibrierung.<br />

Der Doppelsitzer B12 aus Berlin<br />

musste nach seiner Überholung noch<br />

einmal ganz neu in die Flugerprobung.<br />

Es galt, die Abrissgeschwindigkeiten<br />

zu erfliegen und die Fahrtmesser zu<br />

kalibrieren. Die AK-8 aus Karlsruhe<br />

konnte ihre Flugerprobung bis auf<br />

wenige Punkte abschließen. Sie absolvierte<br />

die Trudelerprobung mit<br />

vollem Wasserballast und musste sich<br />

im Kunstflug beweisen, was ihr den<br />

Spitznamen „AK Lazy Eight“ einbrachte.<br />

Beim nächsten Sommertreffen<br />

steht die abschließende Trudelerprobung<br />

mit unsymmetrischem<br />

Wasserballast an. Ein absprengbarer<br />

Notfall-Trudelschirm wird bei diesem<br />

Manöver dann als Sicherheitssystem<br />

dienen.<br />

Neben den Großprojekten fanden<br />

auch viele kleinere statt. Unter anderem<br />

diente eine Robin DR 300 aus<br />

Braunschweig dazu, diverse Messungen<br />

zum Überziehverhalten durchzuführen.<br />

Eigens dafür hatte man im<br />

Vorfeld in Aalen einen Flügelhandschuh<br />

mit Fünflochsonde hergestellt.<br />

Inspiriert von einem Vortrag über die<br />

neuen Winglets von Johannes Dillinger<br />

für die LS8, untersuchte die Mannschaft<br />

auch Winglets mit Hilfe von<br />

Anstrichbildern. Vor allem die hochgeklappten<br />

Tragflächenspitzen von<br />

LS8 und AK-8 mussten viel Farbe über<br />

sich ergehen lassen. Nur so ließ sich<br />

herausfinden, wie sich die Strömung<br />

in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen<br />

verhält. Die Anstrichbilder<br />

halfen, schließlich die Position des<br />

Zackenbandes an den Winglets zu<br />

optimieren.<br />

Auch ein älterer, sehr bekannter<br />

Prototyp war dabei, der Akroflieger<br />

Mü 28 aus München. Mit der kompromisslos<br />

auf Kunstflug optimierten<br />

Maschine verfolgten die Münchner<br />

ein Messprojekt, um die Strömung<br />

am Seitenleitwerk untersuchen zu<br />

können. Die Erkenntnisse sind für die<br />

Entwicklung des neuen Acroflugzeugs<br />

Mü 32 relevant.<br />

ae<br />

92 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


[ SEGELFLIEGEN Wettbewerb ]<br />

Foto: WGC Benalla<br />

34. Segelflug-Weltmeisterschaft<br />

Down Under,<br />

aber schnell<br />

und weit<br />

Im Januar ist Benalla in Australien<br />

Schauplatz der 34. Weltmeisterschaft im<br />

Segelflug. Vor genau 30 Jahren ging es<br />

hier schon einmal um die WM-Titel.<br />

Welche Piloten vertreten<br />

diesmal die deutschen<br />

Farben in Down Under,<br />

und welche neuen Flugzeuge stehen<br />

am Start? Der Rückblick auf<br />

die Weltmeisterschaften 1987 liefert<br />

einen interessanten Vergleich.<br />

Stellt sich an dem rund 170<br />

Kilometer nordöstlich von Melbourne<br />

gelegenen Austragungsort<br />

Wetter wie vor 30 Jahren ein, werden<br />

es die Piloten zu 95 Prozent<br />

mit Blauthermik zu tun bekommen.<br />

Trotzdem wurde damals mit einer<br />

839-km-Strecke für die Offene Klasse<br />

die größte je bei einer WM ausgeschriebene<br />

Aufgabe gestellt. 14<br />

der 21 Piloten kamen ins Ziel.<br />

Zwei Teilnehmer der 87er-WM<br />

werden 2<strong>01</strong>7 wieder mit dabei sein:<br />

der Italiener Stefano Ghiorzo mit<br />

seiner zur Versus FES modifizierten<br />

Diana 2 und sein Landsmann<br />

Giorgio Galetto. Galetto gewann<br />

vier Jahre später in Bayreuth die<br />

WM in der Rennklasse. Den Titel<br />

in der Offenen Klasse holte in Bayreuth<br />

Holger Karow.<br />

Karow, der gerade erst den<br />

Sailplane Grand Prix in Südafrika<br />

gewann, wird in Benalla ebenfalls<br />

mitfliegen. Die Qualifikation für<br />

Australien verpasste er zwar knapp,<br />

aber Stephan Beck, der in den<br />

letzten Jahren viel mit Karow im<br />

Team geflogen ist, lud ihn dennoch<br />

ein. Walter Binder stellt den beiden<br />

seinen Doppelsitzer EB28 edition<br />

zur Verfügung. Beck, normalerweise<br />

ASW-22-Pilot, konnte sich bereits<br />

diesen Sommer darauf einfliegen.<br />

Wettbewerbserfahrung sammelte<br />

er mit der EB28 in Lasham, Großbritannien.<br />

Mit der neuesten Binder-Kreation,<br />

dem Einsitzer EB29R, gehen<br />

Tassilo Bode und der vierfache<br />

Weltmeister Michael Sommer in<br />

Benalla an den Start. Für Sommer<br />

wird es fast ein Heimspiel, denn<br />

der Gliding Club of Victoria in Benalla<br />

war viele Jahre sein Verein.<br />

Mit den Racing-Varianten der EB29<br />

verfügen Bode und Sommer über<br />

Flugzeuge, die bezüglich der maximalen<br />

Flächenbelastung den<br />

Flugzeugen mit nur 21 und 23<br />

Meter Spannweite nicht nachstehen.<br />

In schwachen Bedingungen<br />

dürften sie mit ihrer größeren<br />

Spannweite und Streckung gegen<br />

die „Kleinen“ im Vorteil sein.<br />

Das nach den Leistungsdaten<br />

beste Offene-Klasse-Flugzeug, das<br />

Einzelstück Concordia von Dick<br />

Butler, wird die Konkurrenz nicht<br />

aufmischen können. Butler, der<br />

sich für die WM mit Radfahren fit<br />

halten wollte, stürzte im Herbst<br />

bei einer Ausfahrt schwer. Da die<br />

Genesung andauert, musste er<br />

seine WM-Teilnahme absagen.<br />

1987 bestimmten die in der<br />

Spannweite vergrößerten ASW 22,<br />

der Nimbus 3 und die neuen Doppelsitzer-Varianten<br />

dieser Muster<br />

das Bild der Offenen Klasse. Ingo<br />

Renner holte sich in der Konkurrenz<br />

mit einer ASW 22B seinen vierten<br />

WM-Titel.<br />

Starten JS1 in der<br />

15-Meter-Klasse?<br />

Waren vor 30 Jahren lediglich<br />

eine Jantar Standard und eine Pégase<br />

als nicht-deutsche Konstruktionen<br />

dabei, sieht das für 2<strong>01</strong>7<br />

anders aus: In der Offenen mischen<br />

die auf 21 Meter Spannweite vergrößerten<br />

Jonker JS1 aus Südafrika<br />

mit, auch in der 18-m-Klasse<br />

sind sie dabei. Hier treten sie in<br />

Konkurrenz zum neuen Ventus.<br />

Mario Kießling fliegt einen, während<br />

Matthias Sturm mit seiner ASG 29<br />

startet – bislang das Maß in der<br />

18-m-Klasse.<br />

Vermutlich werden die JS1 auch<br />

in der Rennklasse ihr Debüt geben.<br />

Jedenfalls meldeten sich die beiden<br />

Jonker-Brüder in der Klasse für<br />

15-m-Flugzeuge an. Unwahrscheinlich,<br />

dass sie mit Fremdfabrikaten<br />

antreten werden. Bei der ersten<br />

WM in Benalla traten vor allem<br />

LS6, ASW 20 und der Ventus der<br />

ersten Generation gegeneinander<br />

an. Die LS6-Piloten lagen lagen da<br />

vorn. Brian Spreckley gewann den<br />

Titel vor Holger Back, beide auf<br />

LS6. Im Januar müssen die neuen,<br />

kleinen JS1 gegen Ventus 2ax, ASW<br />

27 und ASG 29 bestehen. Im deutschen<br />

Team fliegen Michael Eisele<br />

und Thomas Wettermann mit<br />

Ventus 2a.<br />

Statt in der 18-m-Klasse wurde<br />

die 20. WM in der Standard-Klasse<br />

ausgetragen. Weltmeister wurde<br />

der Finne Markku Kuittinen mit<br />

einem Discus a. Leonardo Brigliadori<br />

(†) bewies damals, dass ein<br />

Discus auch mit halbem Höhenleitwerk<br />

noch fliegt. Nach einem<br />

Zusammenstoß mit Stanislaw<br />

Witek war sein Flugzeug schwer<br />

beschädigt worden. Bereits im<br />

Training hatte es einen Zusammenstoß<br />

in der Luft gegeben, der<br />

für die Piloten Jeremy Bryson aus<br />

Irland und den damaligen Leiter<br />

des Segelflugzentrums Waikerie,<br />

Maurie Bradney, jedoch glimpflich<br />

verlaufen war. Die Teilnehmerzahl<br />

wurde nach diesen Erfahrungen<br />

für 2<strong>01</strong>7 dennoch nicht beschränkt.<br />

109 Piloten standen 1987 am Start,<br />

2<strong>01</strong>7 werden es sogar 125 sein:<br />

37 in der Rennklasse, 43 in der<br />

18-m-Klasse und 35 in der Offenen.<br />

Von Benalla aus fliegt man vor<br />

allem über flachem Gelände. Im<br />

Osten und Süden schließen sich<br />

in rund 25 Kilometern Entfernung<br />

zwar Hügelketten, die Dividing<br />

Range, an die Ebene an, die Berge<br />

bieten bei dem steilen Sonnenstand<br />

über Australien aber keine Vorteile.<br />

Die Thermik ist dort eher schlechter.<br />

Richtig gut wird es ohnehin<br />

erst weiter nördlich, in der Region,<br />

die Australier schon als Outback<br />

bezeichnen.<br />

ae<br />

Gerhard Marzinzik<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 93


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135 CDI- 02-99, 22 Ltr. Diesel/Jet<br />

A1, 800 Std. offen, VFR. ad.ruef@<br />

cable.vol.at, Tel. 0043/676/7287638<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 672569<br />

Sportavia Pützer RF4D, Standort<br />

Segelflg Hornberg, Bj. 1967,<br />

TT 1461 Std., 1 Sitzpl. Gü 2009<br />

Std seit GÜ 79:15 Motor Rectimo4AR1200<br />

Werknr.131Std.gesamt422<br />

Propeller MT133L70-1B<br />

Werknr 88049 Funkgerät ATR<br />

833 Kollisionswarngerät Red<br />

Box GPS LX 7000 CO- Tester<br />

Guardian reichliches Zubehör /<br />

Formen GFK.Tel. <strong>01</strong>60/95248424<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 671619<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 673318<br />

Commander Aircraft 114 Turbo<br />

Normalized, Standort LSZG (Grenchen<br />

CH), Bj. 1978, TT 2500 Std.,<br />

4 Sitzpl., 185.000,– €. IFR Zulassung,<br />

max. FL240, Dual Garmin<br />

430 W, Turbo Normalizer.<br />

markus.staub@bluewin.ch<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 672181<br />

Mooney M20K 252TSE, W-N­<br />

R.25-1002, total 870 h, Turbo, Intercooler,<br />

2. Speedbr., 7D, Alt Preselect,<br />

Propdeice, 2. Alternator, S-<br />

Transp., 1 X KY 196 B, KLM 90 B,<br />

JNP 11/16.Tel. 0621/792903 od.<br />

Tel. <strong>01</strong>73/3634217<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 671098<br />

Jeden Monat neu am Kiosk!<br />

Diamond DA40-TDI, Bj. 2005,<br />

TT 1020 Std., 4 Sitzpl.,<br />

140.000,– €. Neuer Dieselmotor<br />

135 PS 2.0 (115 h), 1.000h-Insp.<br />

erl., nä. LTU 04/2<strong>01</strong>7. Autopilot<br />

mit Höhenhaltung, Garmin GNS<br />

430, Transp. Mode S, VOR mit<br />

GS, ELT 406 MHz, nur von Halter<br />

geflogen.Tel. <strong>01</strong>75/7210023, dr.<br />

alexander.homberg@freenet.de<br />

Piper Turbo Arrow III, Standort<br />

EDEG, Bj. 1977, TT 2970 Std., 4<br />

Sitzpl., 88.000,– € VB. voll IFR,<br />

total time only 2970 h, Mot. u.<br />

Prop. 170 h, 4-place Intercom, 2<br />

x GPS, Garmin GNS 530,<br />

KX155A m. GS, 2 x HSI 1 x King<br />

KCS-55A (slaved elektr. an<br />

GNS530), 1 x NSD 360 (slaved<br />

pneum. an KX155A), GTX 330 ,<br />

S-TEC 60-2 autopilot m. altitute<br />

hold, pre sel. a. VS; digital fuel<br />

flow indicator, WX500 Stormscope;<br />

Radar Altim. TRA 3000,<br />

KN62A DME, KR-87 ADF, ELT<br />

Kannad 406AF, sehr schnell d.<br />

Speedmods s. guter Zust.<br />

Tel. <strong>01</strong>51/15625872,<br />

be-schubert@t-online.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 670954<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678155<br />

www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7<br />

95


-Markt<br />

Robin / APEX HR200 / 120B,<br />

Standort EDGM Süddeutschland,<br />

Bj. 1993, TT 1110 Std., 2 Sitzpl.,<br />

48.000,– €. TBO 2.400, Motor<br />

O-235: GNS 430 (COM 8,33 kHz,<br />

NAV, GPS), KX 155, TXP TT31<br />

Mode S, ELT, Intercom, 2 Besitzer,<br />

nie in Schulung oder Charter ein8<br />

gesetzt, immer hangariert, von<br />

Anfang an in Deutschland zugelas8<br />

sen, werftgewartet, super schöner<br />

kleiner Flieger. pinache1@gmx.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 674517<br />

Super Decathlon 8KCAB, Standort<br />

Deutschland, Bj. 2<strong>01</strong>1, TT<br />

260 Std., 2 Sitzpl., 180.000,– €<br />

VB. Ideal für Kunst- und Reiseflug.<br />

Lycoming AEIO-360-H1B<br />

mit 180 PS. Positive: +6 G, Negativ:<br />

-5 G in der Kunstflug Kategorie.<br />

Ein sehr zuverlässiges und<br />

vielseitiges Flugzeug in sehr<br />

gutem Zustand und tollem Farbschema.<br />

S/N 1107-2<strong>01</strong>1, Jahresprüfung<br />

gültig bis 12.05.17,<br />

sehr gut gewartet. Avionic: Garmin<br />

SL-40, Garmin GTX 328,<br />

PM3000 Intercom, Bendix King<br />

KMD150, ELT AK-451, Aspen<br />

EFD1000, Electric Turn Coordinator,<br />

Vertical Speed Indicator,<br />

EDM 930 Engine Display. Optionen:<br />

Hintere Gepäcktür, Aileron<br />

Spades, Remote Mounted Oil<br />

Filter, Rear Seat Heater, MT 2-<br />

Blade Composite Prop, Deluxe<br />

Double Starbust Scheme, Hooker<br />

“Sport” Harness, MP3/iPod<br />

Input Jack. Immer hangariert.<br />

150.000,- € (MwSt. bezahlt).<br />

lineupandwait@yahoo.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 671896<br />

Luftfahrzeug E-Klasse, Bj. 1992,<br />

TT 2140 Std., 118.000,– €. Socata<br />

TB 20 Trinidad, Bj. 1992, 2140 Std.<br />

total, Major Insp. 2000 Std. in 2<strong>01</strong>3,<br />

Lufttüchtigkeitsprüfung neu 06/2<strong>01</strong>5,<br />

Triebwerk: Lycoming IO-540-C4D5D,<br />

250hp Engine overhauled 06/2<strong>01</strong>5<br />

15 Std., 3 Blatt Prop MTV-9-<br />

B/198-52, 198 cm Durchm., Com6<br />

posite Spinner P-666-2, beides<br />

neu 06/2<strong>01</strong>5, Avionik: IFR 2x VHF-<br />

S/E 1 King 155/VHF-NAV, King KX<br />

155/Marker/ADF KR 87, Encoder/<br />

Alt 5032P2-P37, TXP Trig TT 31<br />

Transponder Mod S FLID, DME<br />

King KN 62 A-<strong>01</strong>, GPS Stauff Sy6<br />

stec Flymap L VFR, Autopilot 4AP<br />

Kap 150, PowerFlarm aufgeschal6<br />

tet auf GPS Flymap, ELT Kannad<br />

406AF Comp., sehr gepfl. Zustand,<br />

Leder innen neu, stets hangariert,<br />

Pr. 118.000,- € + Vat 19 %. Tel.<br />

<strong>01</strong>72/8721444, karl.witt@icloud.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 676026<br />

Rockwell Commander 114, Standort<br />

LSPN, Bj. 1976, 4 Sitzpl., Preis<br />

VS. Zu verkaufen 1/2 Anteil an<br />

Rockwell Commander 114/1976.<br />

Full IFR, in Top-Zustand, immer<br />

hangariert, approved für RNAV/<br />

LPV. GNS530 W, GNS430 W, TCAS<br />

(Avidiyne TAS 660), Sandel EHSI,<br />

S-Tec Autopilot, Stormscope etc.<br />

TBO 940h, weitere Info:<br />

Tel. 0041/79/2511293,<br />

joe_lu702@hotmail.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 672920<br />

Siat Flamingo S223A1, Standort<br />

EDMJ, Bj. 1968, TT 3688 Std., 3<br />

Sitzpl., Preis VS, alle LTAs, Motor<br />

ca. 540 h, JNP 06/17, 2 COM, 1<br />

NAV, Mode S, ELT, werftgewartet,<br />

gegen Gebot. Tel. <strong>01</strong>73/4589692<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 674946<br />

Yak 50, Standort 66954 Pirmasens,<br />

Bj. 1978, TT 273 Std., 1 Sitzpl.<br />

For sale Yak 50 s/n 78 1309,<br />

Fuselage: TT 273 h TSO 161 h,<br />

Engine: TSO 138 h, Prop: MTV-K-<br />

C/CL/250-27 (3 blade) s/n 16<strong>01</strong>92<br />

TT since new: 3 h, Reg.Nr. F-AZYM<br />

(collection aeronef), price: 83.500,-<br />

€. Contact: Tel. <strong>01</strong>77/2163817,<br />

volker.erndt@freenet.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 677655<br />

American Champion Decathlon,<br />

Standort EDAQ, Bj. 2<strong>01</strong>5, TT<br />

120 Std., 2 Sitzpl., 199.000,– € VB.<br />

Stets hangariert. Wunderschöne<br />

Super Decathlon für Kunstflug und<br />

Touring. Lycoming AEIO-360-H1B<br />

mit 180 HPS. Positive: +6G, nega8<br />

tive -5G. Sehr vielseitiges und zu8<br />

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nachprüfung fällig Nov. 17, sehr gut<br />

gewartet. Garmit GTX, Garmin<br />

GTN 650, Aspen 1000, JPI EDM<br />

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Burgker Str. 112, <strong>01</strong>705 Freital,<br />

Deutschland, info@aircharterplus.de,<br />

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Zweimotorige Flugzeuge (Kolben)<br />

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■ PA-34 Seneca II Turbo, Low Time, IFR, Enteisung, Garmin 430, Radar<br />

Checkflug auf C-525 Citation Jet u. C-5<strong>01</strong>, 551, SEP + MEP, VFR + IFR, IRE, Training auf R44 Helicopter<br />

An-/Verkauf u. Vermittlung, Transaction, Tel. +49(0)89/8 54 23 03, WWW.CARLOS-DE-PILAR.DE<br />

Beechcraft, Standort Augsburg,<br />

Bj. 1977, TT 4000 Std.,<br />

US $ 379,000. Der Insolvenzverwalter<br />

bietet zum Verkauf: BEECH<br />

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von der Firma Augsburg Air Service<br />

GmbH. Das Flugzeug hat 1 Motor<br />

demontiert, Flugzeug-Dokumentation<br />

ist unvollständig. Kontakt:<br />

Tetera und Spol., Postal 2, 70200<br />

Ostrava, Tschechien, E-Mail: tetera@<br />

tiscali.cz<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678341<br />

-Markt<br />

ABO-Service<br />

Hotline<br />

0711/182-2575<br />

Piper PA23 Apache 160, Standort<br />

Northeim (EDVN), Bj. 1958, 4-5<br />

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Unterhalt, gutmütiges Flugverhalten.Tel.<br />

<strong>01</strong>72-5652533<br />

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Piper PA-23 AZTEC, Standort<br />

Bern (CH), Bj. 1976, TT 3600 Std.,<br />

6 Sitzpl., 30.000,– €. Sehr guter<br />

Zustand, volle IFR- und Sauerstoffausrüstung,<br />

weitere Infos unter<br />

www.asiffert.ch/fotos.php?site=5<br />

oder a.siffert@aspinformatik.ch<br />

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Piccolo B Motorsegler, Bj. 1989,<br />

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Gewerbliche Anzeigen<br />

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Arrow-Copter (Gyrocopter) AC20,<br />

Bj. 2<strong>01</strong>5, TT 35 Std., 2 Sitzpl.,<br />

125.000,– € VB. Vollausstattung,<br />

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Tel. 0041/79/6958874,<br />

www.arrow-copter.ch<br />

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Pipistrel Alpha Trainer, Bj. 2<strong>01</strong>3,<br />

mit geschlossenem Anhänger. Tel.<br />

07336/920325<br />

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Reise-<br />

Motorsegler<br />

Fournier, Standort Flugplatz Mengen,<br />

Bj. 1974, TT 1350 Std., 2<br />

Sitzpl., 30.000,– € VB. RF 5, gepflegt,<br />

unfallfrei, Limbach L 2000<br />

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Scheibe, Standort EHTX, Bj.<br />

1997, TT 4335 Std., 2 Sitzpl.,<br />

108.500,– € VB. 100 HP Rotax<br />

Schlepp Falke. Aircraft in top<br />

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Engine, 0 hrs. Overhauled MT3<br />

V-1-A/175 Propeller, 0 hrs. New<br />

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Oldtimer<br />

Magni Gyro M24, Standort<br />

EDRY, Bj. 2<strong>01</strong>3, TT 980 Std., 2<br />

Sitzpl., Preis VS. 1000 Std. Wartung<br />

durchgeführt. Inkl. Transponder,<br />

Flarm Kollisionsvermeidung,<br />

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Flight Design/ CTSW, Standort<br />

Bautzen, Bj. 2005, TT 2000 Std., 2<br />

Sitzpl., 59.500,– € VB. Leistung:<br />

100 PS, Höchstgeschwindigkeit:<br />

140kn, gepflegter Zustand, Lagerung:<br />

in Halle, Motor: ROTAX 912<br />

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<strong>01</strong>72/7617559, Fax 04826/371-11,<br />

b.scholz@europcoating.com<br />

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Katana DA 20, Standort EDBK, Bj.<br />

1995, TT 2815 Std., 2 Sitzpl.,<br />

37.000,– € VB. Rotax 912 (80 hp),<br />

always hangared & commercially<br />

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02241/924977, H. Birkmann, info@<br />

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Oldie, Standort Kempten, Bj. 1952,<br />

TT 2180 Std., 2 Sitzpl., 14.900,– €<br />

VB, grundüberholt 2<strong>01</strong>2, Motor 25<br />

Std., Prop 25 Std., Com/Transponder.<br />

wertach@praxis-dr-bruns.de<br />

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<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7<br />

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Standort EDHW, Bj. 1942, 2 Sitzpl.,<br />

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Segelflug<br />

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Bj. 2007, TT 238 Std., 1 Sitzpl.,<br />

8000,– €. UL-Segelflugzeug mit<br />

gebremstem Anhänger. Beides im<br />

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Schwerpunktkupplung. An.<br />

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sung. Versicherung 100,00 € p.A.<br />

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Helikopter<br />

Hubschrauber Bell 47 G-2, Oldtimer<br />

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mit Klappdachanhänger<br />

und Wettbewerbszubehör<br />

(Flächenstütze, Schleppstange, Wasserequipment).<br />

Funk 8,33 Mhz<br />

nicht unbedingt notwendig. Fachmännisch<br />

reparierter Bruch kein<br />

Problem. Tel. <strong>01</strong>70/7348153<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 677389<br />

C172 ab Bj. 1997 und A211 gesucht!<br />

BWLV Motorflugschule<br />

Hr. Krüger. Tel. +49(0)7021/54051,<br />

krueger@bwlv.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 675633<br />

Suche alle alten Hefte „Klassiker<br />

der Luftfahrt" von 1999 bis einschl. Nr.<br />

8/2<strong>01</strong>2. Erbitte Angebote per Tel. 0231-281488,<br />

E-Mail: barschfoxi@gmail.com, oder Mobil<br />

<strong>01</strong>75/6 03 42 61 (ggf. auf Mobilbox sprechen).<br />

Hagelflugzeug gesucht. Suche<br />

einmotoriges Hagelabwehrflugzeug,<br />

gerne komplett umgerüstet,<br />

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Tel. 07046/930236, johannes.<br />

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<strong>01</strong>79/7611875, paolo@marcolini.<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 672293<br />

Cirrus SR22T ab EDJA, Cirrus<br />

SR22T Bj. 2<strong>01</strong>0, N-reg, Full IFR,<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 675<strong>01</strong>9<br />

Cessna T303 Crusader IFR, ab<br />

EDAZ, 630,-€ Nass. incl. MWSt.,<br />

GNS480, STEC-55X, MX200,<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 676291<br />

-Markt<br />

Privat Anzeigen<br />

Fax 0711/182-1783<br />

Tel.+49 (0) 7477/262 . Fax 1031<br />

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684 Std., 1 Sitzpl., 130.000,– €.<br />

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Anschau Hänger. Tel. 0511/5478795<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 672109<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 673080<br />

BIETE "Flugzeuge der DDR" Bd.<br />

1 SUCHE "Flugzeuge der DDR"<br />

Band 2. u.efr@arcor.de oder Tel.<br />

<strong>01</strong>72/4490777<br />

Cessna 182 gesucht. Suche<br />

Cessna 182, gerne auch N-registriert.<br />

Tel. 07046/930236, johannes.<br />

wendnagel@t-online.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 673081<br />

Cessna 210-5 ab EDTG, top<br />

gepflegte 210 (205) mit festem<br />

Fahrwerk VFR-NVFR-CVFR-ILS-<br />

GPS-Kollisionswarner. 6-sitzig,<br />

490 kg NL bei vollen Tanks. Bis<br />

5,5 hrs non stop. Auch als Ab1<br />

setzmaschine zugelassen. Wei1<br />

tere Infos:.Tel. <strong>01</strong>63/8348272,<br />

christianstorms@orange.fr<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 672326<br />

D-INSP Beechcraft Duke B-60<br />

mit Sicherheitspilot zu vermieten.<br />

Standort des Flugzeuges ist EDSB.<br />

Auf Wunsch kann es auf jeden anderen<br />

Flugplatz gebracht werden.<br />

Das Flugzeug ist top gewartet, hat<br />

IFR-Zulassung, Known Icing Approved,<br />

Druckkabine, 4 Pax + 2<br />

Piloten. Anfragen bitte telefonisch<br />

unter Tel. <strong>01</strong>74/2322800<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 677303<br />

100 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 Firmenanzeigen sind mit "F" gekennzeichnet www.<strong>aerokurier</strong>.de


Fax 0711/182-1027 oder www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de<br />

Chartergesuche<br />

Cirrus SR20/22 zu chartern gesucht.<br />

CPL/IFR (A) Pilot mit 400TT<br />

sucht eine Cirrus SR20/22 im<br />

Raum EDTD, EDTS, EDTM, EDDS<br />

für ca. 20-30h/Jahr zu chartern.<br />

E-Mail: f.mauersb@gmail.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678536<br />

Haltergemeinschaften<br />

Seneca III 220T Haltergemeinschaft.<br />

Biete HG an D-reg. Seneca<br />

III, Bj. 83, sehr gut erhalten,<br />

full IFR, neue Motoren, longrange<br />

Tanks, nur privat geflogen, nie<br />

Schulung, Raum München.<br />

Tel. <strong>01</strong>77-7115555,<br />

www.flyseneca.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 674480<br />

1/2 Mooney EDMA, M20E, N-<br />

Reg., EDMA (inkl. Hangar), IFR,<br />

S-TEC30, EDM700, GTX330,<br />

Trimble2000, KX155/KI204CDI,<br />

KY197A, Narco 122, Stormscope<br />

- kostengünstiges, schnel1<br />

les Reiseflugzeug, EUR 17.500,-.<br />

denissenmail@yahoo.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 672954<br />

PA46 Malibu Mirage, Biete Beteiligung/Haltergemeinschaft<br />

an Piper<br />

Malibu Mirage BJ. 1986. Standort<br />

EDSB. <strong>01</strong>51/53209950<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678570<br />

HG oder Stundenp. Piper Turbo<br />

Arrow IV, Biete HG oder Std.­<br />

Pak. für Piper Turbo Arrow IV<br />

Standort: EDMV (Drehteller, 1st<br />

row); IFR; GNS530; Leder; Preis<br />

VB je nach Nutzungswunsch;<br />

Safety-Pilot für Einweisung vorhanden.Tel.<br />

00491718732307<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 671313<br />

Haltergemeinschaft Raum Köln-<br />

Bonn. Suche gute funktionierende<br />

Haltergemeinschaft für Motorflugzeug<br />

oder Touring Motorsegler bis<br />

ca. 15.000,- Euro Anteilsshare im<br />

Raum Köln-Bonn. bernd.pilot@<br />

gmx.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 675640<br />

1/2 Anteil an Cirrus SR20 zu<br />

verkaufen, geplanter Standort<br />

Raum Dresden/Leipzig/Bautzen.<br />

Maschine soll in 2<strong>01</strong>6 angeschaft<br />

werden. Anteil EUR 50.000,-<br />

(auch in Raten) Weitere Infos<br />

unter Tel. <strong>01</strong>70/4885228, info@<br />

modernphone.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 673614<br />

HG Piper Seneca III o.ä. Tel.<br />

<strong>01</strong>520/5666664, mfgmdt@aol.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 676310<br />

Haltergemeinschaft Cirrus SR<br />

22T. Suche 1 bis 2 Piloten für eine<br />

zu gründende Haltergemeinschaft<br />

an einer Cirrus SR 22T.<br />

Raum EDME oder EDML. Gerne<br />

auch Einstieg in eine bestehende<br />

Haltergemeinschaft oder Charter.<br />

Tel. <strong>01</strong>70/1864640,<br />

jp-blauwal@web.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 673419<br />

1/4 Anteil an IFR TB20 in Bonn-<br />

Hangelar, Socata TB 20 Trinidad,<br />

F-Reg, Baujahr 1987, Lycoming<br />

IO-540-C4C5D, TSOH 550h Hartzell<br />

Prop, TSOH 180h Full IFR/Autopilot/WAAS/Traffic<br />

Warning/Fuel<br />

Totalizer, Hangar, sehr guter Zustand,<br />

sehr hohe Zuladung, langjährige<br />

und gut funktionierende<br />

Haltergemeinschaft, 1/4 Anteil =<br />

€ 28.500,-. tb20@online.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 674291<br />

Haltergemeinschaft "Rentnerjet".<br />

1-2 Partner gesucht zur<br />

Gründung einer Haltergemeinschaft<br />

für einen Piccolo (K-<br />

Klasse oder UL), Raum Freiburg<br />

im Breisgau. clfam@gmx.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 677005<br />

Suche Haltergemeinschaft oder<br />

Partner für Flugzeugkauf. Performance<br />

Class: Mooney M20J, Piper<br />

PA28-2<strong>01</strong> Turbo Arrow IV o. Ä.<br />

Raum EDFE. Tel. <strong>01</strong>77/7705025<br />

Suche für Haltergemeinschaft<br />

am Standort Neubrandenburg<br />

EDBN 1 bis 2 Miteigentümer für<br />

eine sehr gepflegte TB20, Bj. 1982,<br />

TT 2140 Std., Major Inspektion<br />

2<strong>01</strong>3, Lufttüchtigkeit neu 10/2<strong>01</strong>6,<br />

Triebwerk Lycoming 250 HP over1<br />

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Prop, Power Flarm und Flymap,<br />

IFR ausgerüstet, sehr gepflegter<br />

Zustand, ich bin der zweite Besit1<br />

zer seit 2000. Mehr Infos unter: Tel.<br />

<strong>01</strong>72/8721444, karl.witt@icloud.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 676027<br />

info@beringer-aero.de<br />

Maintenance/Wartung<br />

‘Dank BERINGER habe ich an einem<br />

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abgenommen!’<br />

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KX165A o.ä.) thuebner@outlook.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678810<br />

Dynon S10 EFIS mit künstlichem<br />

Horizont, voll funktionsfähig und<br />

gut erhalten, Bj. 2005, VB 1250,- €.<br />

Tel. 0228/2433644<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 673910<br />

David Clark Headsets, verkaufe<br />

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250,- Euro / Beide für 480,- Euro.<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 672208<br />

Avionik<br />

Copyright Samo Vidic<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678749<br />

MT-ULTRA Professional JTSO.<br />

Verkaufe ein Moving Terrain ULTRA<br />

Professional JTSO, Preis VS., 2.<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 671577<br />

www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7<br />

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-Markt<br />

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Darstellung v. Luftfahrzeugen<br />

mit FLARM und ADS-B mit Angabe<br />

von Kurs, Steigen, Sinken; Anschluss<br />

an kompatible Empfänger<br />

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299,- €, VB 100,- €.<br />

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Transponder Garmin GTX 328,<br />

sehr guter Zust. incl. Einbaurahmen.<br />

VB 1500,- NAV/COM SL30<br />

Incl. Einbaurahmen. VB 2000,-<br />

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196 mit Zubehör VB 150,-.<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 671611<br />

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Vierzylinder mit 6,124 Ltr. Hubraum,<br />

Kurbelwelle dreht, 120 PS,<br />

Lizenzbau vom De Havilland Gipsy,<br />

4800,- €. Tel. 04486/2195 oder<br />

04407/20945, kwellenkamp@yahoo.<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 677723<br />

Verkaufe 1 Flugmotor Continental<br />

C90, mit allen Aggregaten, ohne<br />

Papiere, Preis: 3000,- €. Günther<br />

Kronawitter, Tel. <strong>01</strong>71/3635<strong>01</strong>1,<br />

Fax 09933/8570,<br />

kronawitter@agk-kronawitter.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678678<br />

Tel. +49(0)2241-924116 · Fax +49(0)2241-924118<br />

www.wmtonline.eu<br />

Verkaufe 1 Flugmotor Continental<br />

C65, ohne Aggregate, ohne<br />

Papiere, Preis: 1500,- €. Günther<br />

Kronawitter, Tel. <strong>01</strong>71/3635<strong>01</strong>1,<br />

Fax 09933/8570,<br />

kronawitter@agk-kronawitter.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678677<br />

Reise/<br />

Veranstaltungen<br />

Namibia - Swakopmund! Privatpilot<br />

für Rundflüge, Fotoflüge, Safaris<br />

mit eigener Cessna 182 oder<br />

Pkw. Keine Charter, nicht gewerblich.<br />

info@clouddancer-namibia.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 674448<br />

Bekanntschaften<br />

Gegroundete Sportpilotin mit<br />

Faible für Reisen und Kultur<br />

sucht sportlichen und dynamischen<br />

IHN für gemeinsame Reisen.<br />

Bestenfalls sattelfest und<br />

mit Spanischkenntnissen für<br />

Abenteuer bei den Gauchos. Mail<br />

an matchmypersonality@web.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 674276<br />

Privatpilot in Berlin, 59 Jahre,<br />

guterhalten, präsentabel und<br />

agil, interessiert an der Welt und<br />

am Entdecken neuer Flugziele.<br />

Welche "Sie" mag mitfliegen und<br />

miterleben? Interessiert? Dann<br />

maile an Matthias unter<br />

Hargmatt2@gmail.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 673693<br />

Fliegerbraut. Flugbegeisterte PPL<br />

Inhaberin (48) in gutem Wartungs-<br />

und Pflegezustand, stets<br />

hangariert sucht männliches<br />

Pendant für gemeinsame Unternehmungen,<br />

Reisen und vielleicht<br />

auch mehr. Gerne im norddeutschen<br />

Raum, ist aber kein<br />

Muss. pilotin@ich.ms<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 674849<br />

Copilotin gesucht, Berufs-/u.<br />

Hobbypilot, 48, m. eig. flottem<br />

Flieger sucht junggebliebene, flugbegeisterte<br />

Sie für gemeinsame<br />

Flüge durch das Leben u gerne<br />

auch ins Glück... BmB ich schicke<br />

dann ein Bild von meinem Flugzeug!<br />

NRW, wolkenreiter@ok.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678553<br />

Immobilien<br />

Flugplatz Hodenhagen, Haus, 80<br />

m², Grundstück 656 m², Garage,<br />

Geräteschuppen, Gartenteich, im<br />

Sondergebiet Flugplatz Hodenhagen,<br />

zu verkaufen. Tel. <strong>01</strong>63/7702918<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678085<br />

Hallenplatz in Verden zu mieten.<br />

Sympathische Flieger zwischen<br />

Bremen und Hannover haben auf<br />

dem Verkehrslandeplatz Verden-<br />

Scharnhorst (EDWV) 2 Hallenplätze<br />

für UL oder E-Klasse frei. Ab 129,-<br />

Euro monatlich. Aktives Vereinsleben<br />

m. ausgewogener Altersstruktur<br />

von 14 bis 79 Jahren und<br />

Clubheim inklusive. Nähere Informationen<br />

bei Vorstandsmitglied<br />

Maren Dellinger, <strong>01</strong>76/42038900,<br />

vorstand@flugplatz-verden. de<br />

Flughafen Heringsdorf<br />

(Usedom). Neue Ferienwohnungen<br />

ab 84-105 m², Preise ab<br />

226.000,- €, 5 km bis zum Golfplatz,<br />

10 km bis zum Strand.<br />

domicilia-buchung@gmx.de F<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 675824<br />

Wohnhaus im Flugplatzsondergebiet<br />

Hodenhagen (EDVH) zu verkaufen.<br />

Info unter:<br />

volatus.s@gmail.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 674324<br />

Funkgerät ATR 500 COM, 25 kHz,<br />

9 Frequenzspeicher, sprachgesteuertes<br />

Intercom, zwei Headset-Anschlüsse,<br />

2-zeilige LCD-Anzeige,<br />

57' Rundnorm Panelausschnitt,<br />

Neupreis 1179,- €, VB 450,- €. Tel.<br />

08808-921955 oder E-Mail:<br />

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Adapter, Bj. 2<strong>01</strong>3, NP 2300,- €, für<br />

1500,- €. Bubble Cover (neu ! )NP<br />

940,- €, für 600,- €. schillingmichel@<br />

aol.com<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678170<br />

Rotax 912 A zu verkaufen, 80<br />

hp. Rotax 912 A2, preserved. Still<br />

495 hrs. to go with mod. clutch.<br />

1505 hrs. after overhaul, 2004.<br />

Incl. oil tank and start relay. All<br />

tech. papers and books available.<br />

Special for homebuilt or UL<br />

aircraft. Price 3500,- €. Contact<br />

us for photos and information.<br />

Tel. 0031/222314761, pstandaart@<br />

kpnplanet.nl<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 673429<br />

Motor Lycoming IO-360-A2B. Tel.<br />

<strong>01</strong>575/3114038<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 670776<br />

Dornier Do27 Teile, Prop<br />

HC82VX20, gebraucht oder überholt.<br />

Vergaser, Instrumente, Bremsen,<br />

Leitwerke, Türen, Anlasser,<br />

Generatoren, Spinner, Auspuff,<br />

Getriebe für GO480 B1A6 etc.Tel.<br />

<strong>01</strong>72/5652533<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 670730<br />

Praxis-Quiz<br />

Lösungen von Seite 78<br />

1.<br />

2.<br />

3.<br />

Frage 1: b) Die Motorleistung geht<br />

zurück.<br />

Frage 2: a) Durch Sublimation von<br />

Wasserdampf in wolkenfreier Luft.<br />

Frage 3: d) Ja, da der Schnee die<br />

aerodynamischen Eigenschaften des<br />

Luftfahrzeuges stark verschlechtert.<br />

102 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 Firmenanzeigen sind mit "F" gekennzeichnet www.<strong>aerokurier</strong>.de


JOBBÖRSE<br />

Siemens eAircraft – Be part of a<br />

new chapter in aircraft propulsion<br />

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Der elektrische und hybridelektrische Flug sowie das Ziel eines emissionsfreien Luftverkehrs zählen zu den<br />

größten industriellen Herausforderungen unserer Zeit. Mit dem Einstieg in die hochinnovative Flugzeugantriebstechnik<br />

schlagen wir zusammen mit unserem Kollaborationspartner Airbus Group ein neues Kapitel<br />

in der Elektromobilität auf.<br />

Zur Erreichung unserer anspruchsvollen Ziele suchen wir Verstärkung für eine Vielzahl anspruchsvoller<br />

Positionen – u. a. folgende (zahlreiche weitere finden Sie auf unserer Homepage):<br />

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So treten Sie mit uns in Kontakt – einfach und direkt<br />

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Behinderung und unterstützen zudem die Bundesinitiative „job – Jobs ohne Barrieren“.<br />

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jederzeit leidenschaftlich stellt.<br />

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IHR PROFIL<br />

- Segel- und Motorfluglizenz<br />

- Lehrberechtigung wünschenswert<br />

- Mindestens 250 Stunden Flugerfahrung im In- und Ausland<br />

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- Erfahrung im Vertrieb und/ oder Luftfahrzeugtechnik wünschenswert<br />

- Gute Englischkenntnisse<br />

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meine Begeisterung für die Luftfahrt<br />

voll und ganz ausleben kann.<br />

Flexibilität, Zuverlässigkeit und<br />

Selbstständigkeit in hohem Maße<br />

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eine Tätigkeit im Vertrieb, Produktmanagement,<br />

Marketing o. ä.<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 673367<br />

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befristet, ggf. längerfristige<br />

Urlaubs- und Krankheitsvertretung.<br />

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<strong>01</strong>77/3020444, jetflieger@arcor.de<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 678541<br />

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im Rhein/Main-Gebiet gesucht.<br />

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gesamt, davon > 1000<br />

Stunden on Type. CE 525CJ Rating<br />

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Type. Meine Berufserfahrung<br />

sind 26 Jahre in der Branche u.<br />

a. auch auf D-A...Flugzeugen.<br />

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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 675712<br />

Pilot auf Pilatus PC12NG (EASA/<br />

FAA) sucht Einsatzmöglichkeit,<br />

gerne weltweit.Tel. <strong>01</strong>51-58532232<br />

mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 677119<br />

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und spreche fließend Englisch.<br />

Wünschenswert ist eine Tätigkeit<br />

als techn. Trainer, techn. Redakteur<br />

oder in der techn. Dokumentation.<br />

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Die technischen Berufe finden Sie<br />

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Hubschrauberführer<br />

Unser Ausbildungsprogramm:<br />

ATPL(H)/VFR, CPL(H), PPL(H), FI(H),<br />

TRI(H), NFQ(H)<br />

Eigene Fernlehrgänge mit der „eAcademy“<br />

Wir verwenden „ProPilots“ als Trainingssoftware<br />

Musterberechtigungen und<br />

Befähigungsüberprüfung auf:<br />

R22, R44, R66, B206, BO105,<br />

MD900/902, EC135, BK117, HU369<br />

ICAO Sprachprüfung Stufe 4, 5 und 6<br />

Autorisierter ROBINSON-Händler<br />

Kontaktieren Sie uns unter schulung@airlloyd.de oder<br />

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Flugplatz Bonn-Hangelar<br />

Flugplatz Halle-Oppin<br />

53757 St. Augustin/Germany 06188 Oppin/Germany<br />

Tel.: +49(0)2241/2307-0 Tel.: +49(0)34604/309-14<br />

Fax: (0)2241/2307-30 Fax: (0)34604/309-15<br />

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<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7<br />

109


-Markt<br />

Helikopterschulen<br />

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Anzeigenberatung/<br />

Verkauf<br />

Reinhard<br />

Wittstamm<br />

0711/182-2814<br />

VERBAND DEUTSCHER VERKEHRSFLIEGERSCHULEN E.V.


[ Termine ] OO<br />

1. Mai<br />

OO<br />

26. - 28. Mai<br />

O<br />

präsentiert<br />

von<br />

OO<br />

27.-29. Januar<br />

Hexentreffen<br />

Rheinsteig Jugendherberge Kaub,<br />

Zollstraße 46, 56349 Kaub,<br />

Sabine Theis,<br />

Tel.: +49 6772 2437,<br />

E-Mail: frauen@lsvrp.de,<br />

www.hexentreffen2<strong>01</strong>7.de<br />

OO<br />

18. Februar<br />

Sprechfunk-Refresher AZF,<br />

Egelsbach<br />

Ausserhalb 27, 63329 Egelsbach-<br />

Flugplatz, Veranstalter: AOPA Germany,<br />

Anmeldeschluss: 18. Januar,<br />

www.aopa.de/ueber-uns/termine<br />

✘✘<br />

5. - 8. April<br />

AERO, Friedrichshafen<br />

Messe Friedrichshafen, Neue<br />

Messe 1, 88046 Friedrichshafen,<br />

Tel.: +49 7541 708404,<br />

E-Mail: info@messe-fn.de,<br />

www.aero-expo.com<br />

OO<br />

25. - 28. April<br />

AOPA-Flugsicherheitstraining,<br />

Fritzlar<br />

Heeresflugplatz, 34560 Fritzlar,<br />

Veranstalter: AOPA Germany,<br />

Anmeldeschluss: 8. April,<br />

www.aopa.de/ueber-uns/termine<br />

Tag der offenen Tür, Flugplatz<br />

Bohmte-Bad Essen<br />

LSV Wittlage e. V., Am Flugplatz 3,<br />

49163 Bohmte, Friedrich Lüke,<br />

Tel. +49 5472-1300,<br />

E-Mail: info@friedrich-lueke.de,<br />

www.lsv-wittlage.de<br />

OO<br />

1. Mai<br />

UL-Fly-in, Jesenwang<br />

Am Flugplatz, 82287 Jesenwang,<br />

Tel.: +49 8146-95003<br />

www.proluftfahrt-jesenwang.de<br />

OO<br />

20./21. Mai<br />

Flugtage, Gera-Leumnitz<br />

Ronneburger Str. 74, 07546 Gera,<br />

www.grossflugtage.com/flugtage-gera<br />

OO<br />

12./13. Mai<br />

Lehrgang Sea Survival<br />

Maritimes Kompetenzzentrum<br />

Elsfleth, An der Weinkaje 1, 26931<br />

Elsfleth, Veranstalter: AOPA Germany,<br />

Anmeldeschluss: 12. April,<br />

www.aopa.de/ueber-uns/termine<br />

OO<br />

20./21. Mai<br />

Flugplatzfest, Schmoldow<br />

Sportfliegerclub Greifswald e.V.,<br />

Dorfstraße 8, 17506 Schmoldow,<br />

E-Mail: info@sfc-greifswald.de,<br />

www.sfc-greifswald.de<br />

✘✘<br />

22. - 24. Mai<br />

17. EBACE, Genf, Schweiz<br />

European Business Aviation Association,<br />

Avenue de Tervuren 13 a-b/<br />

Box 5, 1040 Brüssel, Belgien,<br />

Tel.: +32 2 7660070, E-Mail: infoeu@ebace.aero,<br />

www.ebace.aero<br />

OO<br />

25. - 28. Mai<br />

Deutsche UL-Meisterschaft<br />

Am Segelflugplatz 11, 47574 Goch,<br />

Michael Kania,<br />

E-Mail: kania.michael@tutanota.com,<br />

www.lsv-goch.de<br />

Rallye zwischen den Meeren,<br />

St. Michaelisdonn<br />

Flugplatz Michaelisdonn, 25693 St.<br />

Michaelisdonn, Veranstalter: Luftsportverband<br />

Schleswig-Holstein,<br />

E-Mail: info@luftsport-sh.de,<br />

www.luftsport-sh.de<br />

OO<br />

9. - 11. Juni<br />

Flugplatzkerb, Gelnhausen<br />

Aero-Club Gelnhausen,<br />

Am Flugplatz 1, 63571 Gelnhausen,<br />

Tel.: +49 6051 92170, E-Mail:<br />

buero@aeroclub-gelnhausen.de,<br />

www.flugplatzkerb-gelnhausen.de<br />

OO<br />

19. - 25. Juni<br />

International Paris Airshow,<br />

Paris, Frankreich<br />

www.siae.fr/en/<br />

OO<br />

30. Juni - 2. Juli<br />

Stearman & Friends,<br />

Bienenfarm<br />

Quax – Verein zur Förderung von<br />

historischem Luftfahrtgerät,<br />

Flugplatz Bienenfarm, Lindholzfarm<br />

1, 14641 Paulinenaue / OT Selbelange,<br />

E-Mail: info@quax-flieger.de,<br />

www.quax-flieger.de<br />

OO<br />

1./2. Juli<br />

Coburg Airshow<br />

Zur Brandensteinsebene,<br />

96450 Coburg,<br />

E-Mail: info@aeroclub-coburg.de,<br />

www.aeroclub-coburg.de/airshow<br />

✘✘<br />

Terminankündigungen<br />

O 7. - 9. Juli<br />

4. Internationales Cessna-<br />

Treffen, Schöngleina<br />

Am Flugplatz 1, 07646 Schöngleina,<br />

Tel.: +49 36428 40669, E-Mail: info@<br />

flugplatz-jena.com, www.edbj.de<br />

OO<br />

7. - 9. Juli<br />

Internationales Airliner-Treffen,<br />

Gingen a. d. Fils<br />

Fliegergruppe Gingen a.d. Fils,<br />

D. Häfele, Tel.: +49 176 95565032,<br />

www.airlinertreffen.com<br />

OO<br />

9./10. Juli<br />

Flying Legends, Duxford,<br />

Großbritannien<br />

Imperial War Museum, Duxford<br />

www.flyinglegends.com<br />

OO<br />

14. - 16. Juli<br />

Royal International Air Tattoo,<br />

Fairford, Großbritannien<br />

RAF Fairford, Gloucestershire<br />

www.airtattoo.com<br />

OO<br />

15./16. Juli<br />

1. GyroJena Fly-in, Jena-<br />

Schöngleina<br />

Am Flugplatz 1, 07646 Schöngleina,<br />

Tel.: +49 36428 40669, E-Mail: info@<br />

flugplatz-jena.com, www.edbj.de<br />

OO<br />

24. - 30. Juli<br />

EAA AirVenture Oshkosh, USA<br />

EAA Aviation Center, 3000 Poberezny<br />

Road, Oshkosh, Wisconsin<br />

54902,www.eaa.org/en/airventure<br />

Weitere Termine finden Sie bei uns auf der Website<br />

www.<strong>aerokurier</strong>.de. Bitte schicken Sie Ihre Ankündigungen für<br />

den Termin-Service an redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de<br />

Veranstaltungen mit <strong>aerokurier</strong>-Stand<br />

IMPRESSUM<br />

REDAKTION: Leuschnerstr. 1, 7<strong>01</strong>74 Stuttgart, Telefon: +49 711<br />

182-2800, Fax: +49 711 182-1781, E-Mail: redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de,<br />

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Herausgeber: Michael Pfeiffer Redaktionsleitung: Lars Reinhold<br />

(verantw. i. S. d. Presserechts) Stellv. Chefredakteur: Gerhard<br />

Marzinzik Redaktion: Alexandros Mitropoulos Produktionsleitung:<br />

Marion Hyna Schlussredaktion: Jutta Clever Grafische<br />

Konzeption: Harald Hornig Grafik und Layout: MOTORRAD-Grafik,<br />

Ralf Athen, Harald Hornig, Katrin Sdun Repro: MOTORRAD-<br />

Medienproduktion, Stefan Widmann (Ltg.), Catherine Pröschild<br />

(i.V.), Iris Heer, Sabine Heilig-Schweikert Sekretariat: Iris Schaber<br />

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DPV Deutscher Pressevertrieb Vertriebsleitung: Dirk Geschke<br />

Herstellung: Rainer Jüttner<br />

DRUCK: Neef + Stumme GmbH & Co. KG, 29378 Wittingen.<br />

Printed in Germany.<br />

Fotoservice/Syndication/Lizenzen:<br />

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ABO-SERVICE, 7<strong>01</strong>38 Stuttgart<br />

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Deutscher Aero Club e.V., Hermann-Blenk-Str. 28, 38108<br />

Braunschweig, www.daec.de Offizielles Organ: DAeC, AOPA<br />

Germany, Club der Luftfahrt e.V.<br />

ANZEIGENVERTRETUNGEN IM AUSLAND: USA: International<br />

Aviation Magazine Group, Ed Hirsch, 129<strong>01</strong> S.W. 64th Court, Miami,<br />

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BEZUGSPREISE: Einzelpreis: € 5,50 Jahresabonnement:<br />

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Studenten erhalten gegen Vorlage einer Immatrikulationsbescheinigung<br />

das Abo mit einem Preisvorteil von 40 % gegenüber<br />

dem Kioskkauf zum Preis von € 39,60 (A: € 45,36; CH: sfr<br />

72,– ; weitere Auslandspreise auf Anfrage). Persönliche Mitglieder<br />

der Bundeskommission Motorflug des Deutschen Aero Club e.V.<br />

(DAeC) erhalten den Titel aero kurier im Rahmen eines gesonderten<br />

Mitgliederbezugspreises.<br />

Der <strong>aerokurier</strong> erscheint monatlich (mit den DAeC-Nachrichten<br />

in der Abonnement-Auflage). Es gilt die Anzeigenpreisliste 2<strong>01</strong>6.<br />

Alle Rechte, auch die der Übersetzung, des Nachdrucks und der<br />

fotomechanischen, elektronischen oder digitalen Wiedergabe<br />

von Teilen der Zeitschrift oder im Ganzen sind<br />

vorbehalten. Für unverlangt eingesandte Manuskripte,<br />

Fotos, Zeichnun gen und Datenträger wird keine Haftung<br />

übernommen. (ISSN 0341-1281)<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 111


[ PORTRÄT ]<br />

Der Retter<br />

der Pilatus B4<br />

Ingo Herbst gehörte dem<br />

Team an, das vor genau<br />

50 Jahren die B4 konstru ierte.<br />

Ursprünglich sollte sie von den<br />

Basten Metallwerken gebaut<br />

werden. Es kam anders.<br />

Bei Pilatus bekam der Segler<br />

eine zweite Chance.<br />

Das Interview führte<br />

Alexandros Mitropoulos<br />

Herr Herbst, wie kamen<br />

Sie zur Fliegerei und zum<br />

Flugzeugbau?<br />

Ich bin Jahrgang 1936.<br />

Ende 1951 nahm ich Kontakt zur Fluggruppe<br />

Dr. Hermann Köhl in Dülmen/<br />

Borkenberge auf. Noch bevor die<br />

Genehmigung zum Segelflugzeugbau<br />

erteilt war, fingen wir an, eine Mü<br />

13E und anschließend einen kleinen<br />

Schulgleiter zu bauen. Zwei Jahre<br />

später machte ich meinen Luftfahrerschein.<br />

Nach dem Abitur zog ich<br />

1956 nach Aachen, um an der RWTH<br />

Maschinen- und Flugzeugbau zu studieren.<br />

Dort trat ich auch der Aachener<br />

Akaflieg bei. In dieser Zeit beteiligte<br />

ich mich außerdem bei der<br />

Flugwissenschaftlichen Vereinigung<br />

Aachen an der Entwicklung des<br />

Leichtflugzeugs FVA-18, für das ich<br />

den Rumpf konstruierte. Während<br />

des Studiums machte ich den Fluglehrerschein<br />

und erhielt 1959 die<br />

Lizenz zum Prüfer der Klasse 3.<br />

Ein beeindruckender Werdegang.<br />

Wie ging es nach Ihrem Studium<br />

weiter?<br />

Durch meine Prüfertätigkeit hatte ich<br />

Kontakt zur Prüfstelle für Luftfahrtgerät,<br />

bei der ich 1963 in der Abteilung<br />

für Segelflugzeuge anfing. Von ´63 bis<br />

´67 war ich für die Musterprüfung von<br />

Boeing 727 und 737, VFW 614 und<br />

Dornier Do 28 verantwortlich.<br />

Wo passt da das Projekt B4 rein?<br />

Das B4-Team setzte sich bekanntlich<br />

aus Manfred Küppers, Rudolf Reinke<br />

und mir zusammen. Küppers war bei<br />

der Prüfstelle für Luftfahrtgerät<br />

Leiter der Musterprüfabteilung für<br />

Segelflugzeuge und Motorflieger. Auch<br />

Reinke arbeitete dort. Eines Tages<br />

besuchte Küppers Herrn Basten, dessen<br />

Firma überwiegend Betonaufsätze<br />

für Schornsteine herstellte. Basten<br />

war aber auch Flugzeugfreund und<br />

hatte sich in der Vergangenheit von<br />

verschiedenen Konstrukteuren Metallsegler<br />

bauen lassen. Nachdem er mit<br />

dem letzten Entwickler unzufrieden<br />

war, fragte er Küppers, ob wir nicht<br />

einen Flieger bauen möchten.<br />

112 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


Wie reagierten Sie?<br />

Wir mussten lange überlegen, schließlich<br />

waren wir Beamte der Prüfstelle.<br />

Die Flugzeughersteller hätten sagen<br />

können: „Ihr kennt all unsere Konstruktionspläne<br />

und wollt jetzt ein<br />

eigenes Flugzeug bauen?“ Irgendwann<br />

stimmten wir trotzdem zu.<br />

Fotos: Alexandros Mitropoulos<br />

Ein Glück – sonst hätte es diesen<br />

tollen Flieger nie gegeben.<br />

Worauf kam es Ihnen beim<br />

Grundkonzept der B4 an?<br />

Die Spannweite war für uns klar: 15<br />

Meter, Standardklasse. Auch ein T-<br />

Leitwerk stellte sich bei unseren<br />

Berechnungen als überlegen heraus.<br />

Wir konzipierten einen geräumigen<br />

Rumpf, denn uns störte, dass die<br />

meisten Segler dieser Zeit so spindeldürre<br />

Cockpits hatten. Das Thema<br />

Bauweise war von Basten vorgegeben.<br />

Dessen Werkstatt war im Metallbau<br />

wirklich fit, und es arbeiteten dort<br />

auch extrem kompetente Leute.<br />

Was sind die Besonderheiten der<br />

B4-Konstruktion?<br />

Wir legten die Flügel so aus, dass die<br />

Aerodynamik bis zur Höchstgeschwindigkeit<br />

V NE erhalten bleibt, auch wenn<br />

der Flügel volle Beanspruchung erfährt.<br />

Das erreichten wir folgendermaßen:<br />

Das Blech der Flügeloberseite fängt<br />

unten an der Unterseite am Holm an<br />

und verläuft über die Flügelnase und<br />

über die Endleiste. Alles besteht aus<br />

einem Stück, was den Flügel so steif<br />

macht, dass die Flügeloberseite stets<br />

glatt bleibt. Erst dieser Aufbau ermöglichte<br />

es einem Blechflieger, eine<br />

derartige Leistung zu erreichen.<br />

Sind Sie während der Konzeption<br />

auf irgendwelche Schwierigkeiten<br />

gestoßen?<br />

Im Grunde hatten wir keine Probleme.<br />

Ganz am Anfang hatten wir den ersten<br />

Entwurf mit einem Pendelleitwerk<br />

ausgerüstet. Wir legten aber den<br />

Druckpunkt an die falsche Stelle, sodass<br />

dieses keine Kräfte an den Knüppel<br />

weitergab. Wir sagten, bevor wir<br />

uns da ewig auf irgendwelche Probleme<br />

einlassen, ändern wir es in ein<br />

gedämpftes Leitwerk ab.<br />

Wie ging der Bau der B4 voran?<br />

Wir waren in Essen, die Firma Basten<br />

in St. Goar. Dazwischen liegen etwa<br />

200 Kilometer. Wir konnten daher<br />

nicht eben mal rüber in die Werkstatt,<br />

um etwas auszuprobieren. Der Bau<br />

des ersten Prototyps, der V1, ging<br />

Das T-Leitwerk und der relativ breite Rumpf sind<br />

charakteristisch für die Pilatus B4.<br />

dennoch schnell, weil die Werkstatt<br />

bereits Erfahrung im Bau von Metallflugzeugen<br />

besaß. Wir erhielten die<br />

V1 Anfang ´67 und testeten sie anschließend<br />

auf der Schwarzen Heide.<br />

Warum kam das Flugzeug bei<br />

Basten dennoch nicht über das<br />

Prototypenstadium hinaus?<br />

Wir hatten die Entwicklung und Musterprüfung<br />

noch nicht ganz abgeschlossen,<br />

als Herr Basten in finanzielle<br />

Schwierigkeiten kam und das<br />

Projekt nicht weiterfinanzieren konnte.<br />

Hinzu kam der Wegfall unseres<br />

Jobs bei der Prüfstelle. Denn die<br />

Prüfhoheit ging Ende ´67 an die Hersteller.<br />

Ich heuerte in Hamburg beim<br />

HFB an, Küppers ging zum Pützer auf<br />

die Dahlemer Binz und der Reinke<br />

zum Luftfahrt-Bundesamt nach Berlin.<br />

Das Team war zersplittert. Bastens<br />

Probleme verstärkten sich, und er<br />

musste Bankrott anmelden und seinen<br />

Restbetrieb quasi verscherbeln.<br />

Dazu gehörte offenbar auch die<br />

B4. Kam so Pilatus ins Spiel?<br />

Ich weiß noch gut, wie mich Herr<br />

Basten in Hamburg anrief und sagte:<br />

„Herr Herbst, können Sie nach Zürich<br />

fliegen? Wir wollen die B4-Lizenz an<br />

Pilatus verkaufen.“ Ich hatte Zeit und<br />

reiste in die Schweiz, wo ich den<br />

letzten Stand der Entwicklung<br />

weitergab. Es fehlten nur noch der<br />

Abschluss der Flugerprobung und<br />

der zweite Prototyp, dessen Fertigstellung<br />

nahezu komplett war. Wir<br />

waren uns ziemlich schnell einig.<br />

Wie ging es dann weiter?<br />

Pilatus wollte eine abgeschlossene<br />

Entwicklungsarbeit samt Kennblatt<br />

vom LBA erhalten. Das war Voraussetzung,<br />

damit der Vertrag zustande<br />

kam. Ich machte zunächst die fehlenden<br />

Berechnungen und schloss im<br />

Sommer ´68 die Flugerprobung auf<br />

der Dahlemer Binz bei Küppers ab.<br />

Dann gab ich alles dem LBA, das<br />

zufrieden war und das erste Kennblatt<br />

für die „Basten B4“ erteilte.<br />

Veränderte Pilatus anschließend<br />

etwas an der Konstruktion?<br />

Pilatus nahm die Serienreifmachung<br />

vor: Sie bauten beispielsweise ein<br />

Einziehfahrwerk ein. Außerdem hat<br />

man die B4, die für die Blechwerkstatt<br />

von Basten gebaut war, für die Herstellung<br />

unter Pilatus-Verhältnissen<br />

optimiert. Etwas rein Äußerliches:<br />

Der zweite Prototyp, V2, hatte einen<br />

stumpfen Rumpfbug aus Blech. Schließlich<br />

ist es gar nicht so einfach, ein<br />

Stück Blech über einen Klotz zu ziehen<br />

und diesem eine beliebige Form<br />

zu geben. Der Rumpfbug besteht bei<br />

den Serienmodellen daher aus Kunststoff,<br />

was eine schlankere und aerodynamischere<br />

Form ermöglicht. Später,<br />

im Rahmen der Zulassung für den<br />

vollen Kunstflug, hat Pilatus das<br />

Seitenruder etwas vergrößert. Andere<br />

Änderungen sind mir nicht bekannt.<br />

Was empfinden Sie, wenn Sie<br />

heute auf eine B4 treffen?<br />

Vor ein paar Jahren konnte ein junger<br />

Schwede die Weltmeisterschaft im<br />

Segelkunstflug mit einer B4 für sich<br />

entscheiden. Es hat mich unheimlich<br />

gefreut zu sehen, dass dieser alte<br />

Vogel bei einer Meisterschaft immer<br />

noch etwas gewinnen kann! ae<br />

Pilatus änderte im Zuge<br />

der Serienreifmachung<br />

auch den Flügelanschluss.<br />

In dieser Serie stellt<br />

der <strong>aerokurier</strong><br />

außergewöhnliche<br />

Persönlichkeiten<br />

aus der Luftfahrt<br />

im Interview vor.<br />

Der Basten-Prospekt war<br />

Voraussetzung, dass die<br />

B4 ein Kennblatt erhielt.<br />

Der Erstflug der V1 fand am 7. November 1966 in Mendig statt.<br />

Der Segler ging nach Bastens Ende an die Akaflieg Aachen.<br />

<strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7 113


[ VORSCHAU ]<br />

Das lesen Sie im Februar<br />

... erhältlich auch<br />

als E-Paper<br />

Heft<br />

2<br />

erscheint am<br />

25. Januar<br />

2<strong>01</strong>7<br />

im Abo<br />

Coupons auf S. 7 und Special S. 28<br />

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und Kennziffer 1431625 angeben.<br />

Falls Sie nach dem Test keine weiteren Hefte<br />

wünschen, sagen Sie spätestens 14 Tage nach<br />

Erhalt der 2. Ausgabe ab. Ansonsten erhalten<br />

Sie den <strong>aerokurier</strong> weiter hin monatlich zu<br />

den im Impressum angegebenen Preisen<br />

mit jeder zeitigem Kündigungsrecht.<br />

Segefliegen-Extra<br />

Die Ästhetik im Bild<br />

Tobias Barth macht seit einigen Jahren mit stimmungsvollen<br />

Bildern vom lautlosen Fliegen auf sich aufmerksam.<br />

Dem <strong>aerokurier</strong> berichtet er, wie er in die Fußstapfen des<br />

legendären Segelflug-Fotografen Claus-Dieter Zink trat.<br />

Außerdem: der Pilot Report zur ASG 32 El, ein Erlebnisbericht<br />

über einen Flug in 8000 Metern MSL im Föhnsturm und<br />

die Geschichte, wie ein Kranich III fliegendes Denkmal wurde.<br />

Wir bitten um Verständnis, wenn angekündigte Beiträge aus aktuellen Gründen in eine andere Ausgabe verschoben werden.<br />

Fotos: Philipp Prinzing (1), Tobias Barth (1), Helge Zembold (1), Ole Steen Hansen (1)<br />

Oldtimer Howard DGA-15<br />

Damn Good Airplane<br />

Ob das Kürzel, mit dem Ben O. Howard<br />

seine Flugzeuge einst bezeichnete, wirklich<br />

den Kern trifft, klärt unser Flugzeugreport<br />

über die DGA-15.<br />

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Welche Policen sollte ich als Pilot<br />

unbedingt haben? Wie hoch müssen<br />

Deckungssummen sein? Unsere kleine<br />

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114 <strong>aerokurier</strong> 1/2<strong>01</strong>7


FLIGHT TRAINING<br />

SPECIAL 2<strong>01</strong>7<br />

Das Heft im Heft bietet<br />

folgende Themen:<br />

■ MEP-Rating<br />

Der Weg zur Mehrmot-<br />

Berechtigung<br />

■ Lizenzdschungel<br />

Was darf ich mit welcher<br />

Lizenz fliegen? Eine<br />

aktuelle Übersicht.<br />

■ Branchenguide<br />

Die große Übersicht der<br />

Flugschulen im deutschsprachigen<br />

Europa<br />

März-Ausgabe<br />

April-Ausgabe<br />

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Bonusauflage<br />

Das FLIGHT TRAINING SPECIAL erscheint im<br />

<strong>aerokurier</strong> 3/2<strong>01</strong>7 und zusätzlich in der Abo-Auflage der<br />

FLUG REVUE 4/2<strong>01</strong>7.<br />

Sonderverteiler<br />

Vereine und Messen<br />

(Fortdruck: + 19 000; Druck total: ca. 40 000)<br />

Vorteil<br />

Rechtzeitig zum Saisonauftakt.<br />

Kein Aufpreis für die flächendeckende Präsenz.<br />

Es gilt die <strong>aerokurier</strong>-Preisliste 2<strong>01</strong>7.<br />

Anzeigenschluss<br />

18. Januar 2<strong>01</strong>7<br />

Verkauf am Kiosk<br />

ab 22. Februar 2<strong>01</strong>7<br />

Information<br />

Reinhard Wittstamm<br />

Tel.: +49 711 182-2814<br />

E-Mail: rwittstamm@<br />

motorpresse.de


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Der europäische Flugzeugbauer<br />

auf Erfolgskurs<br />

Foto: Sebastian Steinke<br />

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