Haftpflicht - Nassau Versicherungen

nassauversicherungen

Haftpflicht - Nassau Versicherungen

NASSAU MAKLERINFO April 09

Wissen,

was den Markt

bewegt.

Der Versicherungs-Spezialist für Haftpflicht und Krisenmanagement


Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wir alle warten darauf, dass die Meldungen der Medien wieder

besser werden. Wir alle warten auf den Aufschwung. Die täglich auf

uns einströmenden Nachrichten erfordern Denken und Handeln,

was nicht immer einfach ist. Gefordert sind Mut, Handeln und

Durchhaltevermögen, also der unerschütterliche Glaube an das

„Aufschwungserwachen“.

Wir können den Aufschwung zwar vielleicht nicht gemeinsam herbeireden,

jedoch mit vielen kleinen und auch größeren Maßnahmen

dazu beitragen, dass es mit unserer Wirtschaft wieder bergauf geht.

Die Nassau Roadshow ist eine dieser Maßnahmen. Einzelheiten

zum Programm sowie den Veranstaltungsorten finden Sie auf

Seite 9 dieser Maklerinfo. Wir freuen uns sehr auf den Dialog mit

Ihnen vor Ort.

Aus dem Bereich Krisenmanagement informieren wir Sie in dieser

Ausgabe über die große Bedeutung einer Produktschutzversicherung

für die Geschäftsbeziehung zwischen Händler und Lieferanten.

Von der Abteilung Schadenmanagement diesmal ein Beitrag zum

Thema Anwaltshaftung, wobei eingegangen wird auf den Pflichtenkreis

des Rechtsanwaltes bei Vergleichsabschlüssen vor und nach

Inkrafttreten der VVG-Reform.

Zuletzt stellt Ihnen die Abteilung Haftpflicht unsere neue kombinierte

Betriebs- und Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für

Haus-, Grundstücks- und Wohnungseigentumsverwalter auf AHB-

Basis vor.

Viel Spaß beim Lesen.

Ihr

Arnold A. Pit

Hauptbevollmächtigter

April 09

NASSAU MAKLERINFO

Themen der 3. Ausgabe

Krisenmanagement Seite 3

Produktschutzversicherung

– keine Modeerscheinung

Marco Henrique

Betriebswirt (staatl. gepr.)

Abteilungsleiter Krisenmanagement

Schadenmanagement Seite 5

Aktuelles zum Thema Anwaltshaftung

Achim Ansel, LL.M.

Rechtsanwalt

Abteilungsleiter Schadenmanagement

Haftpflicht Seite 6

Die neue Betriebs- und Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung

für

Haus-, Grundstücks- und Wohnungseigentumsverwalter

Michael Kroll

Dipl.-Wirtschaftsjurist

Underwriter Haftpflicht

Nassau Roadshow 2009 Seite 9

Impressum Seite 10


Krisenmanagement

„Eine Rückrufkostenpolice als Voraussetzung

für die Geschäftsbeziehung zwischen Händler

und Lieferanten.”

Produktschutzversicherung - keine Modeerscheinung

Seit Mitte der 90er Jahre bietet Nassau als Spezialversicherer im Bereich Krisenmanagement Produktschutzversicherungen

in ganz Europa an.

Und dies aus gutem Grund!

Wie in den letzten Jahren zunehmend festzustellen ist, verlangt eine immer größer werdende Anzahl von Abnehmern

und Händlern von ihren Lieferanten den Nachweis, dass eine Rückrufkostenpolice existiert.

Die Gründe hierfür sind unter anderem:

• Abnehmer / Händler wollen sich vergewissern, dass sich der Lieferant Gedanken zu dem Thema Produktsicherheit

• gemacht hat, und dass ihm Qualitätsmanagement wichtig ist;

• Abnehmer / Händler wollen sicherstellen, dass Lieferanten sich im Falle eines Rückrufes von professionellen Unter-

• nehmen beraten lassen, damit der Ablauf reibungslos erfolgen kann und Entscheidungen schnell getroffen werden,

• und dass für den Fall der Fälle die Versicherer für die Leistungen der Lieferanten eintreten.

Wie den jährlichen Ausgaben von der „Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher“ der Europäischen Kommission

zu entnehmen ist, spricht die Entwicklung der Meldungen sowohl für den Lebens- und Futtermittelbereich und auch

für das Konsumgütersegment eine deutliche Sprache.

Eine Rückrufkostendeckung erfüllt somit die Vorgaben eines Dritten, wodurch in manchen Fällen erst eine Geschäftsbeziehung

ermöglicht wird.

• Was ist allerdings mit den Herstellungskosten der kontaminierten Produkte?

• Was ist mit zukünftig entgehenden und/oder mit entgangenen Gewinnen?

• Was, wenn aufgrund einer Kontamination der Abnehmer willkürlich die Geschäftsbeziehung mit unserem

• Versicherungsnehmer abrupt abbricht und dem Versicherungsnehmer ein bedeutender Teil seines Gewinnes

• entfällt?

• Was, wenn die „Marke“ des Versicherungsnehmers aufgrund des Vorfalls „verbrannt“ ist und die Gewinne, die mit

• Wahrscheinlichkeit erwartet werden konnten, nicht mehr realisierbar sind?

Diese und andere Fragen zeigen auf, dass es neben den durch eine Kontamination entstandenen Rückrufkosten

weitere wichtige Kostenaspekte gibt, die ein Unternehmen einkalkulieren muss.

Und genau hier spielt die Produktschutzversicherung eine wichtige Rolle.

Was bedeutet das für Sie?

Marco Henrique

Betriebswirt (staatl. gepr.)

Abteilungsleiter

Krisenmanagement

Nassau Maklerinfo April 2009 - Im MediaPark 5, 50670 Köln - www.nassauversicherungen.de

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Krisenmanagement

Mit dem Abschluss einer Produktschutzdeckung haben Sie zum einen die Vorgaben Ihres Abnehmers / Händlers

durch den Deckungsbaustein „Rückrufkosten“ erfüllt, zum anderen schützen Sie sich gegen weitere Kosten, die

unmittelbar mit dem Rückruf eintreten können, und sind somit möglichst effektiv gegen die so genannten „Langzeitkosten“

gewappnet, die anders als die Rückrufkosten völlig unkalkulierbar sind.

Zusammenfassend kann festgehalten werden: Durch den Abschluss einer Produktschutzversicherung können Sie

einen Großteil Ihrer unternehmerischen Risiken absichern. Zu diesen zählen sowohl die kalkulierbaren, unmittelbar

eintretenden Kosten (Rückrufkosten, Transport, Lagerung, Dekontamination etc.) als auch die mittelbaren, unkalkulierbaren

Langzeitkosten (entgehende Gewinne, Werbemaßnahmen etc.).

Abhängig von dem Risikoprofil Ihrer Kunden können die Prämienunterschiede beider Deckungen marginal sein.

Sprechen Sie uns an. Wir erstellen für Ihre Kunden gern ein unverbindliches Angebot.

Nassau Maklerinfo April 2009 - Im MediaPark 5, 50670 Köln - www.nassauversicherungen.de

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Schadenmanagement

„Der Pflichtenkreis des Rechtsanwaltes bei

Vergleichsabschlüssen unter Berücksichtigung

der versicherungsvertraglichen Obliegenheiten.“

Aktuelles zum Thema Anwaltshaftung

Achim Ansel, LL.M.

Rechtsanwalt

Abteilungsleiter

Schadenmanagement

Ein neueres Urteil des OLG Koblenz (Urteil vom 10.10.2008 – 8 U 1292/05) behandelt einen Fall der Anwaltshaftung,

in dem ein Rechtsanwalt einen unwiderruflichen Vergleich über eine Honorarforderung des Mandanten (Architekten)

herbeiführte, gegen die mit einem Schadensersatzanspruch wegen Planungs- und Überwachungsmängeln aufgerechnet

wurde. Der Haftpflichtversicherer des Mandanten berief sich auf eine Obliegenheitsverletzung wegen Vergleichsabschlusses

ohne vorherige Benachrichtigung, die letztlich zur Leistungsfreiheit bezüglich des versicherten Architekten-Berufsrisikos

führte. Der Mandant ging daraufhin gegen den Rechtsanwalt vor und klagte die nicht mehr erbringliche

Honorarforderung als Schadensersatzanspruch ein. Der Rechtstreit ging bis zum Bundesgerichtshof und wurde

von dort an den Senat des OLG zurückverwiesen. Die Entscheidung führte zur Klärung der Streitfrage, ob denn der

Anwaltsvertrag auch die Abstimmung des Vergleichs mit dem Haftpflichtversicherer umfasst habe und durch den

Mandant eine entsprechende Weisung zum Abschluss des Vergleichs erteilt wurde. Der Senat ging dabei davon aus,

dass bei entsprechender Beweiswürdigung die Abstimmung des Vergleichs mit dem Haftpflichtversicherer nicht vom

Anwaltsmandat umfasst war und sich der Mandant um das Einvernehmen mit dem Haftpflichtversicherer selbst

kümmern wollte. Ferner konnte eine wirksam erteilte Weisung zum Vergleichsabschluss angenommen werden.

Die Entscheidung verdeutlicht exemplarisch den Pflichtenkreis des Rechtsanwaltes für Vergleichsabschlüsse über zu

Grunde liegende Haftpflichtansprüche, unter Berücksichtigung der Rechtslage vor Inkrafttreten der VVG-Reform bis

zum 31.12.2007. Danach gilt es folgendes zu beachten:

1. Ein Vergleichsabschluss ohne vorherige Abstimmung mit dem Haftpflichtversicherer des Mandanten ist

pflichtwidrig.

2. Ein Vergleich kann ohne Widerrufsvorbehalt abgeschlossen werden, wenn der Mandant selbst die Abstimmung

mit dem Haftpflichtversicherer durchgeführt hat.

3. Eine Pflicht zum Hinweis auf die Gefahr, den Haftpflichtversicherungsschutz zu verlieren besteht nicht mehr,

wenn der Mandant die Korrespondenz mit dem Haftpflichtversicherer führte und wusste, dass vor dem

Vergleichsabschluss das Einverständnis des Haftpflichtversicherers einzuholen war.

Durch die VVG-Reform hat sich die Gesetzeslage seit dem 01.01.2008 insoweit geändert, als dass ein ohne vorherige

Zustimmung mit dem Haftpflichtversicherer geschlossener Vergleich kein Verstoß gegen das ehemals versicherungsrechtlich

bewährte Anerkenntnis- und Befriedigungsverbot mehr darstellt. Damit führen vergleichsweise Vereinbarungen

von Versicherungsnehmern gegenüber den geschädigten Dritten im Haftpflichtfall nicht länger zu einer

Obliegenheitsverletzung und zur Leistungsfreiheit des Versicherers.

Die dazu entscheidende Vorschrift des § 105 VVG n.F. gibt an, dass Vereinbarungen hinsichtlich eines Anerkenntnisund

Befriedigungsverbotes unwirksam sind.

Nassau Maklerinfo April 2009 - Im MediaPark 5, 50670 Köln - www.nassauversicherungen.de

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Haftpflicht

„Die umfassenden Tätigkeiten eines Haus-,

Grundstücks- und Wohnungseigentumsverwalters

sind mehr denn je mit einem großen Haftungsrisiko

verknüpft.“

Die neue Betriebs- und Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Haus-, Grundstücks- und

Wohnungseigentumsverwalter

Verschärfte Haftungssituation

Michael Kroll

Dipl.-Wirtschaftsjurist

Underwriter

Haftpflicht

Die umfassenden Tätigkeiten eines Haus-, Grundstücks- und Wohnungseigentumsverwalters sind mehr denn je mit

einem großen Haftungsrisiko verknüpft. Die Pflichten und Aufgaben eines Hausverwalters ergeben sich aus dem

Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG), der Rechtsprechung, den einzelnen Verwalterverträgen

und den Beschlüssen der Wohnungseigentümergemeinschaft. Dem Verwalter obliegt in erster Linie

das kaufmännische Management, nicht selten aber auch die technische und infrastrukturelle Bewirtschaftung einer

Immobilie. Kurz gesagt, der Verwalter kümmert sich um alles, was für die Verwaltung einer Immobilie in deren gesamten

Lebenszyklus notwendig ist. Hierzu gehört insbesondere die Vermeidung von Schäden am Gebäude und

damit verbundene Gefahren für Mieter und Besucher.

Aktuelle haftungsrelevante Problemfelder der Rechtsprechung bzw. des neuen Wohnungseigentumsgesetzes

Bereits im Jahr 2005 wurde durch einen Beschluss des BGH eine Teilrechtsfähigkeit der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer

festgestellt und der Wohnungseigentumsverwalter als eines ihrer Organe bezeichnet (BGH vom

02.06.2005, AZ: V ZB 32/05). Danach ist der Verwalter nunmehr als Geschäftsführungs- und Vertretungsorgan der

(teil-)rechtsfähigen Wohneigentümergemeinschaft im Rahmen der Verwaltung gemeinschaftlichen Eigentums tätig,

gleichzeitig ist er aber auch Vertreter der Wohnungseigentümer in deren Eigenschaft als Mitberechtigte am gemeinschaftlichen

Grundstück.

Neben den zahlreichen, vor Novellierung des WEG bereits bekannten Pflichten eines Hausverwalters werden nun

weitere haftungsrelevante Aufgaben und Befugnisse gesetzlich geregelt. So hat der Hausverwalter beispielsweise

nach § 27 Abs. 1 Nr. 7 WEG die Verpflichtung, Wohnungseigentümer unverzüglich darüber zu unterrichten, dass ein

Rechtsstreit gem. § 43 WEG anhängig ist. Weiter hat der Hausverwalter nach § 27 Abs. 2 Nr. 4 WEG mit einem

Rechtsanwalt wegen eines Rechtsstreits gem. § 43 Nr. 1, Nr. 4 oder Nr. 5 WEG zu vereinbaren, dass sich die Gebühren

nach einem höheren als dem gesetzlichen Streitwert, höchstens nach einem gem. § 49 a Abs. 1 S. 1 des

Gerichtskostengesetzes bestimmten Streitwert bemessen.

Ebenfalls eine Neuerung ist nach § 49 Abs. 2 WEG die Möglichkeit, dem Verwalter - selbst wenn er nicht Partei des

Rechtsstreits ist - Prozesskosten aufzuerlegen, soweit die Tätigkeit des Gerichts durch den Hausverwalter veranlasst

wurde.

Nach § 35 a Einkommensteuergesetz (EStG) können unter Umständen die Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft

Steuerermäßigungen für so genannte haushaltsnahe Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Dafür

muss der Hausverwalter jedoch die Kosten für die Dienstleistungen korrekt ausweisen und auf die einzelnen Mitglieder

der Wohnungseigentümergemeinschaft anteilig aufteilen. Sollte also der Verwalter keine derart gestalteten

Abrechnungen liefern, so können die Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft nunmehr Schadenersatzansprüche

geltend machen. Der Pflichtenkreis des Verwalters wurde somit auch durch die Steuergesetzgebung

erweitert.

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Haftpflicht

Abgrenzungsproblem: Vermögensfolgeschäden aus Sachschäden

In der Praxis führt die Abgrenzung von echten Vermögensschäden zu den so genannten unechten Vermögensschäden

als Folge eines Sachschadens regelmäßig bei der Schadensregulierung zu Miss- und Unverständnis auf Seiten

des Versicherungsnehmers. Der Vermögensfolgeschaden fällt bekanntermaßen nicht unter den Deckungsumfang

einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung, da es sich bei diesem um einen Vermögensschaden handelt, welchem

ursächlich ein Sachschaden vorangeht.

Beispiel:

In einem Dach eines Mehrfamilienhauses ist angeblich eine Giebelwand undicht. Der von der Wohneigentümergemeinschaft

mit der Verwaltung beauftragte Hausverwalter (Versicherungsnehmer einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung)

gibt unverzüglich im Rahmen einer Notmaßnahme einem spezialisierten Handwerker den

Auftrag, an die Giebelwand eine Plane zur Vermeidung weiteren Schadens anzubringen.

Daraufhin behauptet ein Eigentümer der Wohneigentümergemeinschaft, in diesem Fall mit Recht, die Anbringung der

Plane sei eine unnötige Aufwendung. Er verlangt als Schadensersatz die für den Handwerker angefallenen Kosten

und ferner die nicht unerheblichen Kosten für die durch die Notmaßnahme entstandenen Beschädigungen an der

Giebelwand.

Stellt sich nun die Frage, welche vertraglichen Leistungen dem Versicherungsnehmer aus der bestehenden Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung

zustehen?

Vermögensschäden sind nach der Definition der Allgemeinen Versicherungsbedingungen zur Haftpflichtversicherung

für Vermögensschäden (AVB) solche Schäden, die weder Personen noch Sachschäden (Beschädigung, Verderben,

Vernichtung oder Abhandenkommen von Sachen) sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten.

Demnach erstattet die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung die Kosten für die Beauftragung des Handwerkers

als echten Vermögensschaden. Die Kosten für die Reparatur der Giebelwand stellen jedoch einen Vermögensschaden

als Folge eines Sachschadens dar, so dass diese nicht über eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung reguliert

werden.

Solche Abgrenzungsprobleme können durch den Abschluss einer Kombinationsdeckung von Betriebshaftpflicht-Versicherung

und Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung künftig vermieden werden. Denn beide oben beschriebenen

Beispielsschäden werden im Rahmen unserer neuen Kombinationsdeckung im ersten Fall über die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung

bzw. im zweiten Fall als Sachschaden über die Betriebshaftpflicht-Versicherung reguliert.

Die Lösung von Nassau Versicherungen:

Zur Deckung der sich aus den umfassenden Tätigkeiten und komplexen Aufgaben von Hausverwaltern ergebenen

Haftpflichtrisiken wurde von Nassau Versicherungen ein neues innovatives, branchenspezifisches Versicherungskonzept

entwickelt - eine Kombinationsdeckung von Betriebs- und Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung auf

AHB-Basis.

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Haftpflicht

Betriebshaftpflicht-Versicherung

Die Betriebshaftpflicht-Versicherung deckt allgemein die Risiken ab, die aus der Ausübung einer betrieblichen Tätigkeit

entstehen und für die der Versicherungsnehmer und seine Mitarbeiter von Dritten zur privatrechtlichen Haftung

herangezogen werden können. Versichert ist die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers als Betriebsinhaber.

Dazu gehören die Risiken aus

• den betrieblichen Tätigkeiten als Haus-, Grundstücks- und Wohnungseigentumsverwalters

• der Betriebsstätte

• sowie aus der Verantwortlichkeit für die Mitarbeiter.

Eine speziell auf die Risiken eines Hausverwalters zugeschnittene Betriebsbeschreibung gewährleistet, dass der Verwalter

auch für Personen- und Sachschäden bei der Bewirtschaftung eines Objektes Versicherungsschutz genießt. So

besteht auch Versicherungsschutz für die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers aus der Durchführung

von Reparatur- und Verschönerungsarbeiten in eigener Regie und auf Wunsch auch aus der Durchführung von Bauund

Abbrucharbeiten aller Art in eigener Regie.

Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung

Nassau Versicherungen deckt im Rahmen der Kombinationsdeckung im Bereich der Berufshaftpflichtversicherung für

Hausverwalter prämienfrei die o. g. aktuellen haftungsrelevanten Problemfelder der Rechtsprechung bzw. des neuen

Wohnungseigentumsgesetzes. So wird dem Hausverwalter Versicherungsschutz geboten, wenn dieser als Organ

einer Wohnungseigentümergemeinschaft (Teilrechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft) in Anspruch

genommen wird. Ferner sind Ansprüche im Zusammenhang mit dem Erstellen von Bestätigungen und Nachweisen

über haushaltsnahe Dienstleistungen i. S. v. § 35 a EStG und die nach neuem WEG-Recht mögliche Auferlegung von

Prozesskosten nach § 49 Abs. 2 WEG, obgleich es sich nicht um einen erstattungsfähigen Drittschaden handelt, mitversichert.

Die Highlights des neuen Deckungskonzeptes

• AHB-basierte Kombinationsdeckung, somit branchenspezifische Deckung aus einer Hand.

• Der Betriebshaftpflichtteil bietet viele sinnvolle Deckungserweiterungen, wie z.B. Tätigkeitsschäden,

• Schlüsselschäden, Mietsachschäden.

• Die Mitversicherung des Umweltschadenrisikos und des Risikos wegen Ansprüchen aus Diskriminierungs-

• tatbeständen ist fakultativ möglich.

• Der Vermögensschadenteil bietet umfassenden Versicherungsschutz, der fakultativ um die Tätigkeit als

• Immobilienmakler erweitert werden kann.

Nassau Versicherungen folgt auch im Bereich der Immobilienwirtschaft der Philosophie, ihren Kunden maßgeschneiderte

Spezialversicherungskonzepte anzubieten.

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Nassau Roadshow 2009

Information, Dialog

und Gaumenfreuden ...

Wissen, was den Markt bewegt.

Unter dieses Motto haben wir die Nassau Roadshow 2009 gestellt.

Ursula Heidbrink

Abteilungsleiterin

Account Management & Marketing

Wir freuen uns auf die Gelegenheit, mit Ihnen in das direkte Gespräch einzusteigen. Mittlerweile sind die Einladungen

zur Nassau Roadshow verschickt.

Die Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Haftpflicht, Krisenmanagement sowie Produktentwicklung & Special

Lines bereiten für Sie die nachfolgenden Vorträge vor:

• Facility Management – Das innovative Haftpflichtkonzept für eine Wachstumsbranche

• Krisenmanagement – Spezialisiert auf Entführungs- & Lösegeldrisiken sowie Rückruf- & Produktschutzrisiken

• Special Lines – Produktoptionen für den deutschen Markt

Im Anschluss an die Vorträge stehen Ihnen die Redner sowie Kolleginnen und Kollegen für Anregungen und Diskussionen

zur Verfügung.

Für das leibliche Wohl ist jeweils mit einem „kommunikativen“ Buffet gesorgt.

Wir freuen uns auf Sie am

Dienstag, den 21. April 2009 in Bielefeld im Bültmannshof

Mittwoch, den 22. April 2009 in Berlin im Brandenburger Hof

Donnerstag, den 23. April 2009 in Hamburg in der Spielbank

Dienstag, den 16. Juni 2009 in München im Brauereigasthof Hotel Aying

Mittwoch, den 17. Juni 2009 in Ludwigsburg im Schlosshotel Monrepos

Das genaue Programm ist auf unserer Internetseite www.nassauversicherungen.de hinterlegt.

Falls Sie noch keine Einladung erhalten haben und/oder sich anmelden möchten, senden Sie einfach eine kurze

Email an uheidbrink@nassau.eu.

Nassau Maklerinfo April 2009 - Im MediaPark 5, 50670 Köln - www.nassauversicherungen.de

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Impressum

IMPRESSUM

Niederlassung Deutschland

der Nassau Verzekering Maatschappij N.V.

Rotterdam, Niederlande

Im MediaPark 5

D-50670 Köln

T +49 (0) 221 167 95-0

F +49 (0) 221 167 95-10

E info-de@nassau.eu

www.nassauversicherungen.de

Redaktion/Konzeption:

Ursula Heidbrink

Abteilungsleiterin

Account Management & Marketing

Andrea Oßdorf

Account Management & Marketing

Annalisa Weyerstraß

Account Management & Marketing

Für den Inhalt dieses Newsletters ist die

Nassau Versicherungen, Köln verantwortlich.

Hauptbevollmächtigter für Deutschland: Arnold A. Pit

Sie erhalten diesen Newsletter als Geschäftspartner

der Nassau Versicherungen. Wenn Sie eine weitere

Zustellung nicht wünschen, können Sie sich unter

der folgenden Adresse aus dem Verteiler abmelden:

makler-info@nassau.eu

Unter dieser E-Mail-Adresse nehmen wir auch gern Ihre

Wünsche und Anregungen entgegen.

Hinweis:

Trotz sorgfältiger Prüfung der Informationen kann

keine Garantie für die Richtigkeit übernommen werden.

Sämtliche Informationen daher ohne Gewähr.

Nachdruck:

Nach Zustimmung der Redaktion können Texte nachgedruckt

werden - Belegexemplare erwünscht. Der Nachdruck

zur Veröffentlichung einzelner oder aller Artikel ist

ohne vorherige schriftliche Zustimmung nicht gestattet.

Der Versicherungs-Spezialist für Haftpflicht und Krisenmanagement

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