08.01.2017 Aufrufe

city-scene TriLux Februar 02/16

Das total umsonste Popkulturmagazin.

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Über<br />

stunden<br />

04 Titel<br />

Skunk Anansie<br />

Gleis 8<br />

08 Model Madness<br />

Rund um‘s Cover<br />

10 Das Geht<br />

Termine & Veranstaltungen<br />

24 Tipps<br />

CDs, DVDs, Bücher & Kino<br />

30 Drehzahl<br />

Saarland-Pfalz Rallye<br />

34 Jobs im Saarland<br />

Die regionale Stellenbörse<br />

38 Quattrocult<br />

Kultur in der Region<br />

42 FIN<br />

Comic & Impressum<br />

Text: Tine Sattler<br />

Bild: Tobias Wönne<br />

Mit sechs Stunden extra im Jahr,<br />

was könnte man da alles anstellen.Herrlich!<br />

Ständig jammern<br />

wir doch, der Tag müsse ein paar<br />

Stunden extra haben. Stellen<br />

wir uns mal vor, wir bekommen<br />

irgendwo 6 Stunden extra. Da<br />

könnte man nach der Arbeit seinem<br />

Hobby nachgehen, Freunde<br />

treffen, endlich mal den Keller<br />

aufräumen, eine neue Staffel der<br />

Lieblingsserie anschauen, Platten<br />

hören, lesen, joggen, entspannen<br />

in der Sauna oder einfach noch<br />

ein bisschen mehr arbeiten.<br />

Klingt gut ist aber trotzdem doof,<br />

denn irgendwann, wenn man das<br />

mal ein paar Jahre so gemacht<br />

hat, ist der Biorhythmus völlig<br />

im Eimer. Man arbeitet nachts<br />

und schläft tags, das ist eher ungewöhnlich.<br />

Dann lassen wir es<br />

doch lieber so mit dem Schaltjahr<br />

alle vier Jahre. Ist schon besser,<br />

denn so habt ihr auch einen Tag<br />

mehr, unsere neue Ausgabe zu<br />

durchstöbern, oder was ganz<br />

Besonderes zu machen. Ein Extratag<br />

ist kostbar, das wird einem<br />

in letzter Zeit bewusster denn je.<br />

Erzählt uns doch einfach mal, was<br />

Ihr Tolles mit diesem Tag anstellt.<br />

Ich freue mich über eine Nachricht<br />

an tine@saar-<strong>scene</strong>.de.<br />

Die schönsten Ideen werden wir<br />

dann veröffentlichen. Wir haben<br />

vorab schon Extrastunden gemacht,<br />

wie immer ganz viel Liebe<br />

für Euch in unsere <strong>Februar</strong>ausgabe<br />

gepackt und diesen Monat<br />

sogar ein bisschen mehr, wegen<br />

Valentinstag und so.<br />

Fühlt Euch umarmt<br />

Eure Tine<br />

Tine Sattler


4<br />

titel<br />

Skunk Anansie<br />

- Rock-Erlebnis aus London -<br />

Nach dem Comeback-Album „Wonderlustre“<br />

(2010) präsentierten Skunk Anansie 2012<br />

ihr letztes Studiowerk „Black Traffic“. Damit<br />

konnten sie recht locker an ihre Erfolgsalben<br />

aus den 90er Jahren anknüpfen. Es folgte ein<br />

Zwischenstopp mit dem beeindruckenden „An<br />

Acoustic...“ dem ersten Live-Album der Band<br />

überhaupt. Und jetzt kommt „Anarchytecture“,<br />

laut der Band eine Schnittstelle zwischen<br />

„Wonderlustre“ und „Black Traffic“. Was bleibt<br />

ist der melodiengetriebene Rock der frühen<br />

Karrierejahre, gepaart mit deutlich mehr elektronischen<br />

Einflüssen, was auch auf Produzent<br />

Tom Dalgety zurückgeht. Über allem thront<br />

nach wie vor die facettenreiche Stimme der<br />

charismatischen Frontfrau Skin. Ihr sozialkritisches<br />

Songwriting offeriert zwischen „Love<br />

Someone Else“ und „I´ll Let You Down“ erneut<br />

den ein oder anderen Hittipp. Genug Stoff um<br />

mit Deborah Anne Dyer alias Skin ein paar<br />

Worte zu wechseln...


Viele junge LeserInnen werden sich vielleicht<br />

nicht an den erfolgreichen Beginn Eurer Karriere<br />

erinnern, erzähle uns doch bitte ein wenig<br />

über die Anfänge von Skunk Anansie.<br />

Meine Familie stammt aus Jamaika. Musikalisch<br />

wuchs ich mit Jazz auf, später interessierte ich<br />

mich vor allem für Alternative Rock und Crossover<br />

aus den USA. Der Brit-Pop zuhause ging an<br />

uns nahezu spurlos vorüber. Skunk Anansie wurden<br />

1994 gegründet, in der heutigen Besetzung<br />

mit Gitarrist Martin Ivor Kent (Ace), Schlagzeuger<br />

Mark Richardson und Bassist Richard Keith Lewis<br />

(Cass) sind wir seit 1995 zusammen. Ohne<br />

Frage, die Band ist wie eine Familie, die Bande<br />

zwischen uns sehr eng und gefühlvoll.<br />

Viele Leute aus meinem Umfeld und nicht zuletzt<br />

ich selber lieben die alten Stücke Marke<br />

„Weak“ und „Hedonism“. Die ersten beiden<br />

Alben „Paranoid & Sunburnt“ (1995) und<br />

„Stoosh“ (1996) gelten heute als Klassiker, in<br />

denen ihr die Mischung aus Rockmusik mit feministischen,<br />

antirassistischen Texten perfektioniert<br />

habt. Macht es 20 Jahre später immer<br />

noch Spass, diese Titel live zu spielen?<br />

Klar haben wir im Laufe unserer Karriere jede<br />

Menge weiterer Titel geschrieben, auch viele<br />

mit einer bedeutenden Botschaft. Aber die Fans<br />

lieben diese ´classics´ und sollen sie auch weiterhin<br />

zu hören bekommen.<br />

Nach dem dritten Album „Post Orgasmic Chill“<br />

(1999) ging Skunk Anansie ein wenig die Luft<br />

aus. Trotz oder wegen des globalen Siegeszugs<br />

wirktet ihr ausgebrannt. Zwischen 2001 und<br />

2009 hatte der musikalische Aufruhr eine Ruhepause.<br />

Wie hast Du diese Zeit verbracht?<br />

Ich habe 2003 mit „Fleshwounds“ und drei Jahre<br />

später mit „Fake Chemical State“ zwei Solo-Alben<br />

herausgebracht. Deneben habe ich mit den<br />

unterschiedlichsten KünstlerInnen aufgenommen.<br />

Und ich war über die Jahre hinweg bis heute<br />

als DJ-Jane in der Techno-Szene unterwegs.<br />

2009 war das soziale und politische Bewußtsein<br />

in der Rockmusik zurück. Ihr habt Euch<br />

wiedervereint. „Smashes & Trashes“ markierte<br />

als eine Art Best Of-CD den Startschuß, den<br />

Start/Ziel-Sieg manifestierte „Wonderlustre“<br />

2010. Modern, melodisch, düster – wie siehst<br />

Du diese Zeit?<br />

Wirklich weg waren wir nie, als Bandmitglieder<br />

hatten wir immer Kontakt. Für uns war es nicht<br />

wirklich ein Comeback. Die Platte hatte ihre<br />

ganz eigene Stimmung, die auf einer unzerstörbaren<br />

Bandchemie basierte. Das sechste Album<br />

„Black Traffic“ fasste 2012 die Tourerlebnisse<br />

von „Wonderlustre“ zusammen. Es klingt elektronischer,<br />

hat mehr Samples, wirkt experimenteller.<br />

Und textlich hatte es große Finesse.<br />

Durchatmen scheint ein Fremdwort in Eurem<br />

Sprachgebrauch. 2013 folgte die Live CD/DVD<br />

„An Acoustic – Live in London“, die ein beeindruckendes<br />

Konzerterlebnis aus der Cadogan<br />

Hall in Chelsea wiedergibt. Unter den Stücken<br />

darauf ist auch das Paul Weller-Cover von „You<br />

Do Something To Me“, grandios schon vorher,<br />

in Deiner Version aber ebenfall direkt auf das<br />

Herz gerichtet. Wieso Paul Weller?<br />

Normalerweise machen wir nie Cover, aber der<br />

Song ist großartig und passt hervorragend zur<br />

Idee einer Akustik-Session. Paul Weller hat im<br />

Lauf seiner langjährigen Karriere immer wieder<br />

mit farbigen Sängerinnen gearbeitet, er hat dieses<br />

Gespür für ´Black Music´. Und ich kann mich<br />

mit diesem Titel zu 100% identifizieren.<br />

„Anarchytecture“ ist grob gesagt eine Mischung<br />

aus „Wonderlustre“ und „Black Traffic“.<br />

An der Energie hat sich nichts geändert, aber<br />

zum Teil wirkt ihr noch treffender, prägnanter.<br />

Wir wollen immer etwas Neues machen und uns<br />

auf die Dinge der Gegenwart beziehen. Produzent<br />

Tom Dalgety (u.a. Band Of Skulls) hat uns<br />

dabei richtungsweisend begleitet. Einige der<br />

Songs wie „Victim“ oder „In The Black Room“ haben<br />

erstaunlich viel Groove. Ansonsten sind wir<br />

definitiv immer noch eine Rockband. Was die<br />

Texte angeht bin ich sehr zufriedendamit, auch<br />

wenn ich sie größtenteils, eher unüblich, erst im<br />

Studio komplettiert habe.<br />

Du hast Dich schon mal programmatisch als<br />

´schwarze, glatzköpfige, bisexuelle Amazone´<br />

bezeichnet. Was liebt die private Skin?<br />

Meine Favoriten sind italienisches Essen und<br />

italienische Mode!<br />

Text: Frank Keil Bild: earMusic<br />

Do., 11.<strong>02</strong>.20<strong>16</strong>, 20.00h,<br />

Luxemburg/Rockhal<br />

www.skunkanansie.net<br />

www.skinmusic.com


6<br />

titel<br />

Gleis 8<br />

AuSSergewöhnlicher Deutsch-Pop


Seit 2012 hat AnNa R. (Rosenstolz) eine neue<br />

Band. Mit „Endlich“ präsentieren Gleis 8 nach<br />

einer bewegten Zeit den Nachfolger zum erfolgreichen<br />

Debüt „Bleibt das immer so“ aus dem<br />

Jahr 2013. „Endlich“ ist ihre Erkenntnis, dass<br />

nichts für ewig ist. Eine Platte, die Mut macht,<br />

voller schöner, getragener Melancholie. Gleis<br />

8, ursprünglich zu Viert, machen heute, nach<br />

dem Krebstod von Saxophonist Lorenz Allacher,<br />

als Trio weiter. Zur Seite stehen Sängerin AnNa<br />

R. noch Schlagzeuger Manne Uhlig und Produzent<br />

Timo Dorsch. Drei kreative Köpfe, deren<br />

gemeinsames Musikverständnis gleichberechtigtes<br />

Arbeiten zulässt. Gemeinsam vermischen<br />

sie zwischen „Alles Auf Anfang“ und „Lied Zum<br />

Schluss“ die Beats und Arrangements zu einem<br />

Cinemaskop-Klang, der Annas vielfältige Stimme<br />

trägt. Und bevor Gleis 8 auf Tournee gehen,<br />

gab uns AnNa R. bereitwilig Auskunft über die<br />

facettenreiche Geschichte der Band.<br />

Im Dezember 2012 gaben Rosenstolz ihre Trennung<br />

auf unbestimmte Zeit bekannt, hat sich<br />

daran bisher etwas geändert?<br />

Im Moment fühlen wir uns, glaube ich, sehr wohl<br />

mit unseren jeweiligen Aktivitäten. Ich bin auf jeden<br />

Fall mit Gleis 8 sehr glücklich und hoffe mit<br />

den Jungens noch eine<br />

ganz schön lange Zeit zu verbringen.<br />

Du hast mit Saxophonist Lorenz Allacher, der<br />

schon als Live-Musiker bei Rosenstolz-Tourneen<br />

dabei war, Gleis 8 gegründet, das Line-Up wurde<br />

von Schlagzeuger Manne Uhlig und Produzent<br />

Timo Dorsch komplettiert. Inwiefern unterscheiden<br />

sich Gleis 8 mit ihrem deutschsprachigen<br />

Pop & Rock von Rosenstolz, da AnNa R. ja offensichtlich<br />

dem Genre treu blieb?<br />

Stimmt nicht ganz, Timo, Lorenz und ich waren<br />

das. das mit dem Gründen, meine ich ;-). Was genau<br />

der Unterschied ist kann ich nicht so exakt sagen,<br />

aber dadurch, dass wir zusammen schreiben,<br />

texten und arrangieren entsteht eine ganz eigene<br />

Dynamik. Am besten selber hören und sich ein<br />

Urteil bilden ;-).<br />

Dank dem erfolgreichen Debüt „Bleibt das immer<br />

so“ und gelungenen Live-Shows wurde aus<br />

dem Projekt schnell eine ernstzunehmende<br />

Band. Folgerichtig ging man 2014 an die Aufnahmen<br />

zur aktuellen CD „Endlich“, die jäh unterbrochen<br />

worden. Lorenz Allacher und Manne<br />

Uhlig erkrankten an Krebs. Wie geht man als<br />

Mensch und Band damit um?<br />

Ich fände es schwer vermessen, Menschen zu<br />

erzählen , wie man mit solch einer Tragödie umgeht.<br />

In unserem Falle wussten wir, wie wichtig<br />

Lorenz diese Band war und das er uns posthum<br />

die Köpfe abreissen wüde, wenn wir nicht weitermachen<br />

würden. Und sein Wunsch ist uns<br />

Befehl!;-).<br />

Manne Uhlig überwand die Krankheit, Lorenz<br />

Allacher verstarb im Oktober 2014. Man muss<br />

Euch großen Respekt zollen, dass ihr ohne ihn<br />

das Album komplettiert habt und vorerst als Trio<br />

weitermacht. Was hat Euch dazu bewogen?<br />

Danke Dir! Frage schon beantwortet!<br />

Welche Titel sind Euch in Bezug auf Text und<br />

Musik besonders wichtig auf dem neuen Album<br />

und warum?<br />

Ach sowas darf man Musiker doch nicht bei einer<br />

neuen Platte fragen... Alle Songs sind besonders<br />

wichtig und besonders schön und so...Frag doch<br />

in ein, zwei Jahren nochmal nach.<br />

„Vorbei“ wurde als erste Single ausgekoppelt.<br />

Sind weitere Singles in Vorbereitung und inwieweit<br />

hat die Band daran ein Mitspracherecht bei<br />

einem Major-Label wie Universal Music?<br />

Klar sind sie das, aber darüber wird natürlich<br />

noch nix verraten...Und klar wird mit der Plattenfirma<br />

gemeinsam beraten und entschieden.<br />

Sich als Newcomer zu etablieren erfordert auch<br />

mit einem ehemaligen Rosenstolz-Mitglied den<br />

Aufbau einer treuen und loyalen Fanbase. Welche<br />

Möglichkeit bietet Ihr den Fans mit Euch in<br />

Kontakt zu treten?<br />

Naja Konzerte sind schon mal eine gute Idee und<br />

Internet gibt es ja auch noch.<br />

Wie wird „Endlich“ auf der kommenden Tournee<br />

auf die Bühne gebracht, was darf das Publikum<br />

dort von Euch erwarten? Wie sind die Pläne von<br />

Gleis 8 für das Jahr 20<strong>16</strong>?<br />

Da sind wir im Moment noch in der Planung und<br />

mit Promo, Proben und Konzerten und Festivals<br />

ist das Jahr dann ja auch schon vorbei....<br />

Text: Frank Keil Foto: Caren Detje<br />

Kammgarn, Kaiserslautern<br />

23. April, 20.00h<br />

www.gleis8.net<br />

www.gleis8.net/videos/


8<br />

Model madness<br />

Fräulein Jung<br />

& Anne Theis<br />

~ Covermodel und Fotografin ~


Sonja, Du siehst bezaubernd aus, wie lange<br />

hat es gedauert, bis dieses Bild im Kasten war?<br />

Das Shooting hat nicht lange gedauert. Wir waren<br />

beide heiß auf tolle Fotos und so lief alles<br />

wie von selbst. Es hat einfach alles gepasst.<br />

Wie kam es zur Idee zu diesem Bild und wie war<br />

die Zusammenarbeit mit Anne, der Fotografin?<br />

Anne hat nach einem bestimmten Typ Model<br />

gesucht, dem ich glücklicherweise entsprochen<br />

habe. Sie hatte die Idee mit verschiedenen<br />

Stoffen zu arbeiten und ich habe eine Kirche<br />

in Saarbrücken als Location vorgeschlagen.<br />

Das Shooting lief ganz entspannt ab, ich habe<br />

mich direkt wohlgefühlt. Die Arbeit mit Anne<br />

ist sehr unkompliziert und sie hat mich mit ihrer<br />

Motivation gleich angesteckt.<br />

Valentinstag yo or no?<br />

No! Liebesbekenntnisse, Blumen und schick<br />

essen gehen sollten nicht nur auf einen Tag im<br />

Jahr beschränkt werden.<br />

Was ist dein Beauty-Must-Have für den Winter?<br />

Haaröl und roter Lippenstift. Pflege und Farbe<br />

helfen durch die grauen Wintertage.<br />

Anne, Du fotografierst gerne Menschen, was<br />

fasziniert Dich daran?<br />

Jeder Mensch ist einzigartig. Wenn man Menschen<br />

fotografiert ,macht sich diese Tatsache<br />

extrem bemerkbar. Selbst wenn man die gleiche<br />

Location und das selbe Outfit benutzt, ist<br />

die Bildwirkung bei jedem Model komplett anders.Das<br />

finde ich unglaublich spannend.<br />

Bist Du auch so eine, die ihre Kamera immer<br />

im Gepäck hat?<br />

Immer kann ich nicht behaupten. Aber ich<br />

hab definitiv immer etwas dabei, um Ideen<br />

aufzuschreiben, sonst würde ich viele wieder<br />

vergessen. Spätestens mit der Handykamera<br />

komme ich aber auch um den einen oder anderen<br />

Schnappschuss nicht herum, wenn die<br />

Große zu Hause geblieben ist.<br />

Dein Wellnesstipp im <strong>Februar</strong>?<br />

Dem Alltag ein Schnäppchen schlagen, mit<br />

dicker Jacke, Detoxtee und Sonnenbrille raus<br />

an die Frische Luft. Mir helfen Hörbücher dabei<br />

abzuschalten.<br />

Interview: Tine Sattler<br />

Bild links: Anne Theis Photography, Bild rechts: Anne Theis<br />

www.annetheisphotography.blogspot.com<br />

www.fb.com/FraeuleinJung


Primal Fear<br />

& Brainstorm<br />

Power Metal-Fest<br />

10 Street Termine Food // Anzeige Festival // Anzeige<br />

Ghost<br />

Neuer Sänger,<br />

neues Album<br />

Ein wahres Power Metal-Fest verspricht das<br />

gemeinsame Konzert von Primal Fear und<br />

Brainstorm Mitte <strong>Februar</strong> in der Saarbrücker<br />

Garage. Zu dem Zeitpunkt werden Primal<br />

Fear, die 1997 von Ex-Gamma Ray-Sänger<br />

Ralf Scheepers und Bassist/Sänger Mat Sinner<br />

(Ex-Sinner) gegründet wurden, über das<br />

italienische Label Frontier Music bereits ihr<br />

brandneues Album „Rulebreaker“ veröffentlicht<br />

haben. Co-Headliner werden an diesem<br />

Abend - wie eingangs erwähnt – Brainstorm<br />

sein, die ebenfalls ein neues Album namens<br />

„Scary Creatures“ im Gepäck haben werden.<br />

Und dessen nicht genug: Es wird mit der kanadischen<br />

Formation Striker gar noch eine dritte<br />

Band auftreten. Und auch die hat ein neues<br />

Album am Start.<br />

Im Dezember waren sie schon auf Deutschlandtournee,<br />

jetzt kommen Ghost wieder, da<br />

einige Shows ausverkauft waren. Keine Frage:<br />

Papa Emeritus III. & Co. ziehen ihre Jünger in<br />

ihren Bann. Auf der aktuellen Tournee stellen<br />

sie die Songs ihres dritten Albums „Meliora“<br />

vor. Das wurde von den Kritikern mit Lob<br />

überschüttet und als das bis dato beste Werk<br />

der schwedischen Rock-Formation bezeichnet.<br />

Auf diesem ist erstmals Frontmann Papa<br />

Emeritus III. zu hören, der 2014 die Nachfolge<br />

von Nummer II. antrat. Am sakralen-bombastischen<br />

Stil der Schweden hat sich durch den<br />

Wechsel am Mikrofon allerdings wenig geändert.<br />

Wer sie als Vorband von Iron Maiden<br />

verpasst hat, kann sich nun ihre Performance<br />

in der Garage zu Gemüte führen.<br />

Garage Saarbrücken<br />

Mittwoch, 17. <strong>Februar</strong>, ab 19 Uhr<br />

www.primalfear.de<br />

www.brainstorm-web.net<br />

www.striker-metal.com<br />

Texte: Peter Parker, Bilder: Frontiers, Spinefarm<br />

Garage Saarbrücken,<br />

Donnerstag, 18.<strong>Februar</strong>, ab 20 Uhr<br />

www.ghost-official.com


FEBRUAR 2O<strong>16</strong><br />

Mo, O1.O2. LGOONY KK<br />

Di, O2.O2. B-TIGHT KK<br />

Sa, O6.O2. LE MAGNETOPHONE KK<br />

Do, 11.O2. CHRISTINA STÜRMER<br />

So, 14.O2. CÄTHE KK<br />

Mo, 15.O2. BEACH SLANG KK<br />

Di, <strong>16</strong>.O2. NEKROGOBLIKON KK<br />

Mi, 17.O2. PRIMAL FEAR<br />

Do, 18.O2. GHOST<br />

So, 21.O2. GENETIKK<br />

Mo, 22.O2. GANG GREEN KK<br />

Di, 23.O2. VON BRÜCKEN<br />

Do, 25.O2. STICK TO YOUR GUNS<br />

Fr, 26.O2. RUFFICTION KK<br />

Sa, 27.O2. ATLAS LOSING GRIP JZ<br />

Mo, 29.O2. LUKE MOCKRIDGE SH<br />

MÄRZ 2O<strong>16</strong><br />

EW<br />

ALLIGATOAH Fr, O4.O3.<br />

BOSSE Do, 1O.O3.<br />

PRINZ PI Fr, 11.O3.<br />

KK<br />

JOHN COFFEY So, 13.O3.<br />

SH<br />

REVOLVERHELD Mo, 14.O3.<br />

REFUSED Mi, <strong>16</strong>.O3.<br />

ANNE CLARK & herrB Do, 17.O3.<br />

KK<br />

THE HIRSCH EFFEKT So, 2O.O3.<br />

NAMIKA Di, 22.O3.<br />

J.B.O. Mo, 28.O3.<br />

KK<br />

THE BLACKOUT PROBLEMS Mi, 3O.O3.<br />

SH<br />

AVANTASIA Do, 31.O3.<br />

ASP Do, 31.O3.<br />

VORSCHAU<br />

So, O3.O4. MY DYING BRIDE<br />

Di, O5.O4. KAKKMADDAFAKKA<br />

Do, O7.O4. SALTATIO MORTIS<br />

Mo, 11.O4. ELEMENT OF CRIME<br />

Do, 14.O4. POTHEAD<br />

Do, 21.O4. LUXUSLÄRM<br />

SH<br />

SAARLANDHALLE KK KLEINER KLUB<br />

Mo, 25.O4. HORST LICHTER SH<br />

EW<br />

E-WERK JZ JUZ FÖRSTERSTRASSE


12<br />

Termine<br />

Zeltik Festival 20<strong>16</strong><br />

Hochkaräter der keltischen Musikszene in Dudelange<br />

Bereits zum 19. Mal findet am 11. und 12.<br />

März das Zeltik Festival in Dudelange statt.<br />

Hochkaräter der keltischen Musikszene wie<br />

beispielsweise Carlos Núnez oder die Levellers<br />

werden für großartige Klänge und beste<br />

Laune sorgen. Nach dem riesigen Erfolg der<br />

vergangenen „New Look“ Auflagen wieder im<br />

Annexe Alliance des Lycée Nic Biever im Viertel<br />

Italien stattfinden. Ein weiteres Highligt<br />

ist die Gruppe Danceperados of Ireland, die<br />

mit irischer Musik, Gesang und Tanz für beste<br />

Stimmung sorgen wird.<br />

Großartige Musik wird auch die Band Baltic<br />

Seachild bescheren. Mit ihrem Sänger, Kai<br />

Wingenfelder, vielen bekannt aus der Band<br />

Fury in the Slaughterhouse, werden sie den<br />

Zuschauern mit Celtic Folk ordentlich einheizen.<br />

Weitere Acts wie Beoga, Bodh‘ Aktan<br />

aus Québec, Scheppe Siwen aus Luxemburg<br />

und ebenso die luxemburgische Truppe The<br />

Luxemburg Pipe Band versprechen ein großartiges<br />

Festival.<br />

Freitag den 11.März stimmen die Organisatoren<br />

traditionell mit dem Celtic Prelude in der<br />

Sankt Martin Kirche ein. Hierzu haben sie sich<br />

die Berlin Pipe Company eingeladen, deren<br />

Musik mit Scottish Pipes & Drums die Zuhörer<br />

begeistern wird, begleitet werden sie von Erik<br />

Hoeppe an der Orgel.<br />

Wer nur an diesem Abend am Festival teilnehmen<br />

möchte, kann sein Ticket bei den Amis<br />

de lÓrgue unter www.orgue-dudelange.lu reservieren.<br />

Besitzer des Festivaltickets können<br />

den Auftakt gratis erleben.<br />

Das bekannte und beliebte Zeltik- Festival hat<br />

mit seinem Line- Up große Namen bekannt<br />

gegeben und wird auch in diesem Jahr wieder<br />

ein voller Erfolg für Dudelange werden. Ein absolutes<br />

Muss für Fans von Celtic Music.<br />

Text : Tine Sattler Bild : Jaizki Fontaneda<br />

Hall Sportif LNBD,<br />

Dudelange, 11. und 12. März 20<strong>16</strong><br />

www.zeltic.lu<br />

www.fb.com/Zeltik.Dudelange<br />

Tickets: www.e-ticket.lu


13<br />

Termine<br />

Grimes<br />

Bereit für die Ekstase?<br />

Joris<br />

Vier Wochen später<br />

Mal wurde die kanadische Künstlerin Claire<br />

Boucher alias Grimes als „aus Liebe geborenes<br />

Alien-Kind von Aphex Twin und Abba“ („Tastemaker“)<br />

umschrieben, ein anderes Mal als<br />

„Pop-Idol aus einer anderen Dimension“ („Dazed“).<br />

Weiter hieß es, sie mache „eigenwillige<br />

Elektro-Musik, die trotzdem höchst eingängig<br />

klingt“ („Musikexpress“). Nach „Geidi Primes“<br />

(2010), „Halfaxa“ (2010) und „Visions“ (2012)<br />

erschien Ende 2015 ihr viertes Werk „Art Angels“.<br />

Die Reaktionen darauf waren gemischt,<br />

wobei die „Süddeutsche Zeitung“ von einem<br />

„Glücksfall für den Pop“ sprach. Und laut „Musikexpress“<br />

sei „Art Angels“ im Vergleich zu<br />

den Vorgängerwerken, die „sich viel zu überstürzt<br />

und unausgegoren“ anfühlten, „größer<br />

und vielseitiger“. Jetzt kommt sie nach Luxemburg<br />

und wird ihre Fans im Atelier sicherlich in<br />

Ekstase versetzen.<br />

Eigentlich sollte er schon im <strong>Februar</strong> im Atelier<br />

gastieren, doch seine Tournee wurde um<br />

genau einen Monat verschoben. Aber Hauptsache<br />

er kommt: der deutsche Singer-Songwriter<br />

Joris. Der war seinerzeit auf der Suche<br />

nach „kreativen Verrückten“ vom westfälischen<br />

Stuhr nach Berlin gezogen, um dort Tonund<br />

Musikproduktion an der Hochschule der<br />

populären Künste zu studieren. Nach zwei Semestern<br />

wechselte er an die Mannheimer Popakademie,<br />

wo er den Bachelor-Studiengang<br />

Popmusikdesign belegte. Parallel dazu wurde<br />

er Musiker: erst in einer Band, dann solo. Sein<br />

Solodebüt veröffentlichte er bei dem renommierten<br />

Plattenlabel Four Music und durfte<br />

sich sogleich über eine Top 3-Platzierung erfreuen.<br />

2015 war das Jahr von Joris. Wir sind<br />

gespannt, was 20<strong>16</strong> für ihn bringen wird.<br />

Texte: Peter Parker, Bilder: Beggars Group, Hanzh Chang<br />

Den Atelier, Luxemburg<br />

Mittwoch, <strong>02</strong>. März, 20 Uhr<br />

www.grimesmusic.com<br />

Den Atelier, Luxemburg<br />

Samstag, 19. März, ab 20 Uhr<br />

www.jorismusik.de


14<br />

Rockhal // anzeige<br />

Lilly Wood<br />

& The Prick<br />

Zuletzt ausverkauft<br />

Skunk Anansie<br />

Zurück mit<br />

sechstem Album<br />

Lilly Wood & The Prick-Sängerin Nili Hadida wurde<br />

in Tel Aviv geboren, doch ihre Heimat ist längst<br />

Paris. Von dort aus eroberte ihr Folkpopduo, zu<br />

dem neben ihr der Gitarrist Benjamin Cotto zählt,<br />

bereits Tausende Herzen. Vor allem dank des Robin<br />

Schulz-Remixes ihres Songs „Prayer In C“ (von<br />

ihrem 2010er Debütalbum „Invincible Friends“).<br />

Die Neubearbeitung stand in gleich mehreren<br />

europäischen Ländern an der Chartspitze. Das<br />

sorgte für Aufsehen und volle Clubs – so auch bei<br />

ihrem ausverkauften Gastspiel im Oktober 2014 in<br />

der Rockhal. Nun kehren sie nach Esch zurück und<br />

präsentieren mit „Shadows“ die erste Single ihres<br />

dritten, gleichnamigen Studioalbums. Jeder wäre<br />

gut beraten, sich flugs im Vorverkauf sein Ticket<br />

zu sichern!<br />

2009 kehrten Skunk Anansie aus der Versenkung<br />

zurück an die Oberfläche. Mitte Januar veröffentlichte<br />

dann die britische Band ihr sechstes Studioalbum<br />

„Anarchytecture“. Das ist vollgepackt<br />

mit knallharten Alternative Rock-Hymnen, schlagkräftigen<br />

Riffs und diesem gewissen Brennen, das<br />

durch den durch Mark und Bein gehenden Gesang<br />

von Frontfrau Skin ausgelöst wird. „Anarchytecture“<br />

ist der Nachfolger des 2012 veröffentlichten<br />

Albums „Black Traffic“ und wurde von Tom Dalgety<br />

(Royal Blood, Killing Joke, Band Of Skulls) produziert.<br />

So gut das Album auch ist, live entfaltet<br />

die Band erst ihr gesamtes Potenzial und all ihre<br />

Energie, die zum Großteil von der agilen Skin<br />

ausgeht.<br />

Rockhal Club,<br />

Donnerstag, 04. <strong>Februar</strong>, ab 20 Uhr<br />

www.lillywoodandtheprick.com<br />

Rockhal Box,<br />

Donnerstag, 11. <strong>Februar</strong>, ab 19 Uh<br />

www.skunkanansie.net<br />

Texte: Peter Parker, Bilder: Mark Maggiori, Emilio Tini


Anzeige


<strong>16</strong><br />

Termine<br />

Odd Couple<br />

Schweißnasser<br />

Rock ‚n‘ Roll aus Berlin<br />

Novella<br />

Londoner Krautrock<br />

Odd Couple sind ein Berliner Duo mit Gitarren,<br />

Drums und Händen. Zusammen spielen<br />

sie dringlichen, schweißnassen Rock ‚n‘ Roll,<br />

bei dem es egal ist, wer gerade welches Instrument<br />

bedient. Es geht um den Moment,<br />

darum, mit begrenzten Mitteln einen Raum<br />

zum kochen zu bringen. Ohne Umschweife,<br />

mit Instrumenten und Körpern. Eine weitere<br />

Neuauflage der Black-Keys-Formel also? Mitnichten!<br />

Rock ‚n‘ Roll wird im De Gudde Wellen<br />

einheizen.<br />

Text: Redaktion Bild: Veranstalter<br />

Novellas Gründung war ein glücklicher Zufall,<br />

denn Gitarristin Hollie Warren, Gitarristin<br />

Sophie Hollington und Bassistin Suki Sou trafen<br />

sich 2010 bei gemeinsamen Freunden in<br />

Brighton und stellten schnell fest, dass sie alle<br />

die Liebe zur Gegenkultur der 60-er Jahre und<br />

die Leidenschaft für Bands wie Black Sabbath,<br />

The Brian Jonestown Massacre und Pale Saints<br />

teilten. 2011 gesellte sich Drummer Ian Laws<br />

zu ihnen, gefolgt von Keyboarderin Isabel<br />

Spurgeaon im Jahr 2014. Eine Mischung aus<br />

Psychedelic- und Krautrock gepaart mit Synthetic<br />

Pop und Shoegaze. Jetzt präsentieren<br />

sie auf ihrer EU Tour ihr Debutalbum „Land“<br />

und werden von der Luxemburger Band Cyclorama<br />

bei ihrem Auftritt im De Gudde Wellen<br />

unterstützt.<br />

Text: Redaktion Bild: Veranstalter<br />

De Gudde Wellen, Luxemburg<br />

Mittwoch, 24. <strong>Februar</strong>, ab 21.30 Uhr<br />

www.oddcouple.de<br />

www.deguddewellen.lu<br />

De Gudde Wellen, Luxemburg<br />

Dienstag, 23. <strong>Februar</strong>, ab 21 Uhr<br />

www.novellaband.com<br />

www.deguddewellen.lu


Holdiday on Ice<br />

GroSSe Gefühle<br />

in der Arena<br />

17<br />

Termine<br />

Paul Panzer<br />

Die wirklich wichtigen<br />

Fragen des Lebens<br />

Das geht unter die Haut: Die neue Holiday On Ice<br />

Show „Believe“ zeigt eine moderne Romeo und<br />

Julia-Inszenierung über Sehnsucht, Verlangen,<br />

Eifersucht und die wahre Liebe. Erstmalig in einer<br />

Show erzählt Holdiday On Ice eine Geschichte,<br />

deren Inhalt von Anfang bis Ende auf dem Eis<br />

umgesetzt wird. Die fesselnde Story einer verbotenen<br />

Liebe zweier Menschen aus verschiedenen<br />

Welten zieht das Publikum von der ersten<br />

bis zur letzten Szene in seinen Bann. Anders als<br />

in Shakespeares Tragödie findet der Zuschauer in<br />

dieser Version aber sein Happy End.<br />

Mit berührendem Live-Gesang von den X-Faktor-<br />

Finalisten Nica & Joe nehmen die 36 Eiskunstläufer<br />

und Artisten das Publikum mit in eine<br />

magische Welt voller atemberaubender Augenblicke,<br />

in der Leidenschaft keine Grenzen kennt.<br />

Bei dem außergewöhnlichsten Show-Erlebnis<br />

des Jahres erwartet den Zuschauer Eiskunstlauf<br />

der Spitzenklasse.<br />

Text: Redaktion Bild: Morris Mac Matzen<br />

Nach über 10 Jahren live auf der Bühne und<br />

mehr als 2,5 Millionen Zuschauern schafft es<br />

Paul Panzer immer wieder selbst den alltäglichsten<br />

Dingen neues, nicht selten Skurriles<br />

aber immer Unterhaltsames abzugewinnen.<br />

Unnachahmlich kreativ, politisch inkorrekt,<br />

charmant und böse zugleich unterhält uns<br />

Paul mit brandneuen Geschichten, Ansichten<br />

und Abenteuern aus dem Leben des „Kleinen<br />

Mannes“ und seiner Familie.<br />

Ob von Smoothies oder Psychopharmaka, von<br />

Superhelden oder Babbel-Sprachreisen. Pauls<br />

Geschichten drehen sich doch immer um ein<br />

zentrales Thema, den Menschen - mit all seinen<br />

Ängsten, Sehnsüchten und unbeantworteten<br />

Fragen. Woher kennt der Lieferheld all die<br />

Rezepte? Warum ist die Ehe besser als der Tod<br />

und warum zum Teufel braucht Bifi eine eigene<br />

Facebookseite?<br />

Text: Redaktion Bild: Veranstalter<br />

Arena Trier<br />

Donnerstag 18. <strong>Februar</strong> bis Sonntag 21.Feburar<br />

www.holidayonice.com<br />

www.arena-trier.de<br />

Arena Trier<br />

Sonntag 28. <strong>Februar</strong> ab 19 Uhr<br />

www.paulpanzer.de<br />

www.arena-trier.de


18 NK Kultur // Anzeige<br />

Christian Steiffen<br />

Ferien vom Rock ‚n Roll<br />

Man nehme ein wenig Fönfrisur, gebe eine Prise<br />

Schlagermelodien der 70-er Jahre hinzu, vermenge<br />

das ganze mit einer guten Portion ironischer<br />

Texte weit ab vom Schlagerkitsch und<br />

schüttele alles kräftig durch. Zack, fertig ist<br />

der Christian Steiffen! So oder so ähnlich<br />

hat es sich wohl zugetragen, als Hardy<br />

Schwetter, so der bürgerliche Name<br />

des Künstlers, seine Figur des weltverbessernden<br />

Christian Steiffen<br />

geschaffen hat. Er möchte die<br />

Welt „christianisieren“. Wir haben<br />

die Leitungen zum Poet und<br />

Entertainer Steiffen glühen lassen,<br />

um mit ihm passend zum Valentinstag<br />

über Liebe und Musik, sowie seine<br />

neue Platte zu plaudern.<br />

Deine neue Platte heißt „Ferien vom<br />

Rock´n´Roll“, was hat dieser Titel zu<br />

bedeuten und was machst Du in Deinen<br />

Ferien?<br />

Ich habe ja 5 Jahre ständig gefeiert<br />

und irgendwann habe ich dann gesagt,<br />

ich brauche ein wenig Ruhe. Ich<br />

bin jetzt in einem Alter, in dem man<br />

mehr Ruhe braucht. Bis ich endlich<br />

Ferien vom Rock`n`Roll hatte sind dann noch eineinhalb<br />

Jahre ins Land gezogen. In meinen Ferien<br />

mache ich nichts.<br />

Du singst so schöne Dinge wie „ein Glück, dass wir<br />

nie was miteinander hatten.“, oder „nur mit Dir<br />

allein, kann ich niemals glücklich sein“. Bald ist<br />

Valentinstag, was wäre die beste Liebeserklärung,<br />

die dir jemand machen könnte?<br />

Ach, der Mann an sich ist ein Jäger und Sammler,<br />

der möchte ein wenig kämpfen. Der Jagdinstinkt<br />

möchte ja befriedigt sein. Direkt mit einer Liebeserklärung<br />

um die Ecke zu kommen, ist nicht das,<br />

was ich möchte. Ich selbst schenke gerne Rosen mit<br />

Dornen. Das sind meine Lieblingsschnittblumen.<br />

Die Ironie und Du, ihr seid gute Freunde.<br />

Ironie, welche Ironie? Ich meine das alles völlig<br />

ernst. Neulich ist mir sogar Humor unterstellt<br />

worden, das ist eine Frechheit! Das sind<br />

ganz private persönliche Momente in<br />

meinem Leben, die ich in Lyrik verpacke.<br />

Auch bei dem Lied „Sexualverkehr“<br />

geht es um einen traurigen Moment<br />

in meinem Leben. Wenn manche<br />

darüber lachen, tut das natürlich<br />

weh. Ich fühle mich manchmal<br />

nicht ernst genommen.<br />

Die Badehose, die Du auf dem Albumcover<br />

trägst ist unglaublich geschmackvoll.<br />

Bist Du ein sehr eiteler<br />

Mensch?<br />

Ich werde ausgestattet von Chenaski,<br />

von denen bekomme ich auch die<br />

schönen Rüschenhemden. Diese Badehose<br />

war die letzte, die noch übrig<br />

war. Eitel bin ich nicht.<br />

Du selbst sagst, dass Du auf deinen<br />

Konzerten kontrolliert explodierst.<br />

Wie schaut das aus?<br />

Ich gehe als mutiger Tiger auf die Bühne, explodiere<br />

kontrolliert und wenn ich schweißgebadet<br />

von der Bühne gehe, dann bin ich glücklich und<br />

so ist das auf all meinen Konzerten. Davon werdet<br />

ihr euch überzeugen können.<br />

Text: Tine Sattler Foto: Veranstalter<br />

Stummsche Reithalle, Neunkirchen<br />

Freitag, 12. <strong>Februar</strong>, ab 19.30 Uhr<br />

Mergener Hof, Trier<br />

Freitag 11. März, ab 20 Uhr<br />

www.christiansteiffen.com


VERANSTALTUNGEN DER<br />

NEUNKIRCHER KULTURGESELLSCHAFT<br />

Neunkirchen<br />

Neue GeblAsehAlle<br />

ANDY McKEE<br />

SA 05.03.20<strong>16</strong><br />

IRISH SPRING<br />

DO 17.03.20<strong>16</strong><br />

Stummsche ReithAlle<br />

MARTIN AUER QUINTETT<br />

SA 19.<strong>02</strong>.20<strong>16</strong><br />

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PHELA & TEX<br />

FR 27.<strong>02</strong>.20<strong>16</strong><br />

Tickets bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.<br />

www.nk-kultur.de/halbzeit


Jürgen Becker<br />

„Der Künstler ist anwesend“<br />

20 Termine Kultopolis // Anzeige<br />

Hannes Wader<br />

Live-Tour 20<strong>16</strong><br />

Der Gastgeber der<br />

WDR-Kabarettsendung<br />

„Mitternachtsspitzen“,<br />

Jürgen Becker,<br />

reicht uns den<br />

Pinsel und mischt<br />

für uns die Welt der<br />

Kunst auf, die oft<br />

religiöse Züge hat. Seine kabarettistische Kulturgeschichte<br />

knallt uns respektlos die Kunst<br />

und den Kult um die Ohren und gibt uns damit<br />

zugleich die Freude an beidem zurück.<br />

Text: Redaktion Bild: Veranstalter<br />

Saalbau, Losheim am See<br />

Freitag, 19. <strong>Februar</strong>, 20 Uhr<br />

Wer kennt nicht „Heute<br />

hier, morgen dort“, das<br />

mittlerweile zu den beliebtesten<br />

deutschsprachigen<br />

Volksliedern gerechnet<br />

werden kann?<br />

Er ist der Autor und<br />

Interpret von Liedern,<br />

die intimste Empfindungen ausdrücken. Er ist aber<br />

auch der Volkssänger und der politische Mensch,<br />

der Stellung bezieht, sich mit seinen Liedern einmischt<br />

und damit zu wichtigen Bewegungen in den<br />

letzten Jahrzehnten den „Soundtrack“ geliefert hat.<br />

Text: Redaktion Bild: Veranstalter<br />

Stadthalle Merzig<br />

Dienstag, 1. März, 20 Uhr<br />

Zucchero „Sugar“<br />

Fornaciari<br />

Live 20<strong>16</strong><br />

Wer von italienischer<br />

Rockmusik<br />

redet, meint eigentlich<br />

Zucchero. Größen<br />

wie John Lee<br />

Hooker, Eric Clapton,<br />

B.B. King, Joe Cocker,<br />

Miles Davis, Elton<br />

John oder Queen arbeiten mit dem Mann zusammen,<br />

der Welthits wie „Senza Una Donna“<br />

(feat. Paul Young) oder „Diamante“ (feat. Randy<br />

Crawford, beide 1991) geschrieben hat.<br />

Text: Redaktion Bild: Simone Cecchetti.<br />

Edoardo Bennato<br />

& Band<br />

Weltmeisterlich<br />

Edoardo Bennato ist<br />

ein italienischer Liedermacher<br />

und Rockmusiker.<br />

Zunächst<br />

schrieb Edoardo Lieder<br />

für andere Sänger.<br />

Danach lebte er einige<br />

Zeit als Straßenmusiker<br />

in London und Kopenhagen. Erst als er 1973<br />

zur Plattenfirma Dischi Ricordi wechselte, kam der<br />

Erfolg. 1990 textete und sang er zusammen mit<br />

Gianna Nannini den offiziellen Song zur Fussball-<br />

Weltmeisterschaft in Italien. Allerspätestens dann<br />

kannte ihn die ganze Welt.<br />

Text: Redaktion Bild: Alessandra Tisato<br />

Rockhal (Main Hall)<br />

Freitag, 14. Oktober, 20 Uhr<br />

Rockhal (Club)<br />

Sonntag, 20. März, 20 Uhr


Voelkerball.indd 1 19.09.2013 <strong>16</strong>:07:05<br />

EVENT HIGhLIGHTS<br />

Tickets gibt es unter www.eventim.de<br />

1. März<br />

20<strong>16</strong><br />

L-Esch/Alzette<br />

Rockhal Club<br />

11. März<br />

20<strong>16</strong><br />

Saarbrücken<br />

Congresshalle<br />

1. ApRil<br />

20<strong>16</strong><br />

6.<br />

Saarbrücken<br />

Congresshalle<br />

Tickets in allen bekannten vorverkaufsstellen<br />

Tickets online: www.kultopolis.com<br />

6. April Merzig<br />

20<strong>16</strong><br />

APRIL MERZIG<br />

Stadthalle<br />

STADTHALLE<br />

20<strong>16</strong><br />

MITTWOCH<br />

20 UHR


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PRÄSENTIERT IM FEBRUAR ...<br />

SA. 13.<strong>02</strong>.<br />

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SA. 20.<strong>02</strong>.<br />

SYMPHONIC METAL NIGHTS PART I feat. XANDRIA • SERENITY<br />

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JAN JOSEF LIEFERS & RADIO DORIA<br />

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KAMMGARN KL, SCHOENSTRASSE 10


Bereits<br />

erschienen.<br />

Bereits<br />

erschienen.<br />

Conrad Keely<br />

Tindersticks<br />

Trail Of Dead-Frontmann<br />

Musik-Tipp Nach neun Alben mit der lauten,<br />

wuchtigen und auch experimentellen Rock-Band<br />

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead (kurz:<br />

Trail Of Dead), war für deren Frontmann Conrad<br />

Keely die Zeit gekommen, ein Soloalbum aufzunehmen.<br />

Hatte er sich zuvor schon als Zeichner<br />

bzw. Maler einen Namen gemacht, beschreitet<br />

er nun den musikalischen Solopfad. „Original<br />

Machines“, dessen 24 (!) Songs in Kambodscha<br />

und auf Tournee entstanden, ist weder ein Abklatsch<br />

noch eine Resteverwertung des Trail Of<br />

Dead-Archivs. Keely hatte eben andere Musik<br />

im Sinn. „In Words Of A Not So Famous Man“ ist<br />

eine famose Ballade, „Nothing That I Meant (Interstellar)“<br />

schlägt eine Brücke zwischen Gorillaz<br />

und Pink Floyd, wohingegen „The Jungles“ ein<br />

Hippie-Psychedelic-Trip ist. Sie alle vereint die<br />

von Trail Of Dead bekannte Stimme.<br />

Das Album erscheint nicht nur als reguläre CD, auf<br />

180-Gramm schwerem Vinyl und digital, sondern<br />

auch als Doppel-CD mit 52-seitigem Beiheft. Für<br />

Sammler absolut empfehlenswert!<br />

Melancholie und Unaufgeregtheit<br />

Musik-Tipp Zwei Minuten und 45 Sekunden lang<br />

versetzen einen die Tindersticks mit dem Eröffnungsstück<br />

ihres neuen Albums in die passende<br />

Stimmung für eine weitere Portion Melancholie<br />

und Unaufgeregtheit. „Follow Me“, der Titel ist<br />

Programm, ist mit das entspannteste Stück Musik<br />

der jüngeren Vergangenheit. Auch wenn Stuart<br />

A. Staples seine unverkennbare Stimme, die sich<br />

stets an der Schwelle zum Heulkrampf bewegt,<br />

erhebt, bleibt es ruhig und anmutig.<br />

Bei den Aufnahmen wurden die Engländer vom<br />

Londoner Jazzer Julian Siegel unterstützt. Er kümmerte<br />

sich um die Bläser-Arrangements, die den<br />

Songs noch mehr Grandesse verleihen. Obendrein<br />

gibt es zwei weibliche Gäste: Jenny Beth von den<br />

grandiosen Savages tritt in dem intensiven „We<br />

Are Dreamers!“ zum Duett an. In „Hey Lucinda“ ist<br />

es Lhasa De Sela, die mitsingt. Ihren Gesang hatte<br />

man noch vor ihrem Tode im Jahr 2010 aufnehmen<br />

können. Aber erst jetzt war Staples imstande, den<br />

Song fertigzustellen. Und was ist er für ein ergreifendes<br />

Schmuckstück geworden...<br />

Conrad Keely „Original Machines“ (Sony Music)<br />

www.conradkeely.com<br />

Text: Peter Parker Bild: Superball Music<br />

Tindersticks „The Waiting Room“<br />

(City Slang/Universal) www.tindersticks.co.uk<br />

Text: Peter Parker | Bild: Eagle Vision


Bereits<br />

erschienen.<br />

Bereits<br />

erschienen.<br />

Turin Brakes Deutschland 83<br />

Kein verflixtes siebtes Album<br />

Musik-Tipp Das verflixte siebte Album liefern<br />

Turin Brakes nicht ab. Viel mehr erinnert „Lost<br />

Property“ einen wieder daran, wie großartig ihre<br />

ersten Alben im Zuge des sogenannten „Quiet<br />

Is The New Loud“-Hypes waren, durch den viele<br />

Folker berühmt wurden. Olly Knights und Gale<br />

Paridjanian und ihre Mitmusiker Rob Allum und<br />

Eddie Myer schöpfen Heuer aus dem Vollen. Einerseits<br />

servieren sie typische Akustikballaden<br />

wie in ihren Anfangstagen („Martini“); andererseits<br />

eifern sie ihrer Lust nach ausufernden,<br />

schwelgerischen Liedern nach („Save You“). Wer<br />

die Band schon abgeschrieben hatte oder sich<br />

daran stört, dass ihre neueren Lieder eine Spur<br />

glatter und geschliffener klingen, sollte lieber<br />

noch einmal genauer hinhören. Das Titelstück ist<br />

schon sehr, sehr gut, aber mit „Hope We Make It“<br />

toppen sie alles. Ein Lied für die Ewigkeit und vor<br />

allen Dingen für die Hoffnung (wenn auch kleine)<br />

in uns allen. Die Dauerschleife für Track zehn<br />

ist längst einprogrammiert.<br />

Turin Brakes „Lost Property“ (Indigo)<br />

www.turinbrakes.com<br />

Text: Peter Parker Bild: Cooking Vinyl<br />

Geht doch!<br />

Serien-Tipp Gute deutsche TV-Serien sind Mangelware.<br />

„Deutschland 83“ ist indes ein Schritt in<br />

die richtige Richtung. Die achteilige Serie über den<br />

systemtreuen DDR-Oberfeldwebel Martin Rauch,<br />

der zum spionierenden Bundeswehr-Oberleutnant<br />

Moritz Stamm wird, ist top. Der Mittzwanziger Jonas<br />

Nay spielt diese vielschichtige Rolle zwischen<br />

Liebe, Familie, Gehorsam, Begierde, Spionage und<br />

Kaltblütigkeit absolut überzeugend. Dafür wurde<br />

er gerade beim Deutschen Fernsehpreis als „Bester<br />

Schauspieler“ ausgezeichnet. Insgesamt ist<br />

diese Serie eine glaubwürdige Reise zurück zum<br />

Kalten Krieg, in eine Zeit des Misstrauens zwischen<br />

BRD und DDR bzw. West und Ost - die Zeit des US-<br />

Präsidenten Ronald Reagan, der Neuen Deutschen<br />

Welle und des Walkman. Bereits im Sommer wurde<br />

„Deutschland 83“ in den USA ausgestrahlt und zuletzt<br />

hierzulande von RTL. Letzteres mit mäßigen<br />

Einschaltquoten. Doch kommerzieller Erfolg sollte<br />

nie der alleinige Maßstab bei der Bewertung eines<br />

Produkts sein! Wer es nicht glaubt: Online verlosen<br />

wir zwei Boxen der Qualitätsserie.<br />

„Deutschland 83“ (Universum Film)<br />

Text: Peter Parker Bild: UFA Fiction


Bereits<br />

erschienen.<br />

Bereits<br />

erschienen.<br />

Leo And The Lineup<br />

Danish Dynamite<br />

MUSIK-TIPP Kopenhagen hat eine kleine, aber feine<br />

Szene in Sachen Ska. Dazu gehören auch die<br />

acht MusikerInnen von Leo & The Lineup, die sich<br />

zunächst live einen hervorragenden Ruf mit der<br />

Interpretation jamaikanischer Musik der 1960er<br />

Jahre erworben haben. Auf ihrem gleichnamigen<br />

Debüt präsentierten sie bereits 2012 ein mitreissendes<br />

Repertoire, dass die Band stilsicher<br />

um Soul und Reggae erweitert hat. Alle 17 neuen<br />

Stücke vom Intro bis hin zu „This City“ wurden in<br />

Dänemarks Hauptstadt für „Hit The Streets“ eingespielt.<br />

In Sachen ´Danish Dynamite´ punkten dabei<br />

besonders die Background-Sängerinnen, allen voran<br />

Chloe Williams. Aber auch der charismatische<br />

Frontmann Leo und seine Mitstreiter brauchen sich<br />

keineswegs zu verstecken. Mit hitverdächtigen Titeln<br />

wie „Runaround“ oder „Time Is Running Out“<br />

haben sich die Skandinavier abseits des Mainstream<br />

ganz nach oben gespielt. Parallel zur CD auf<br />

dem Berliner Pork Pie-Label erscheint auch eine LP<br />

auf Jump Up Records in den USA.<br />

Leo & The Lineup „Hit The Streets“<br />

(Pork Pie/Brokensilence)<br />

www.fb.com/THELINEUP<br />

Text: Frank Keil Bild: Pork Pie<br />

Monster Truck<br />

Heavy Rock aus Kanada<br />

MUSIK-TIPP Das nach einem alten Van benannte<br />

kanadische Quartett um den charismatischen Sänger<br />

Jon Harvey ist seit der Gründung 2009 eine der<br />

markantesten Überraschungen im Spannungsfeld<br />

zwischen Hardrock, Alternative-Rock und Stoner-<br />

Rock. Zielsicher haben sie seit ihrer ersten gleichnamigen<br />

EP ihren Vintage-Sound weiterentwickelt.<br />

Auch auf „Sittin´ Heavy´ verstehen sie es die komplette<br />

Bandbreite zwischen gefühlvoll und hart<br />

abzudecken, was ihnen Fans wie Guns ´n´ Roses,<br />

Alice In Chains und ZZ Top beschert hat. Mit Stücken<br />

wie dem Opener „Why Are You Not Rocking?“<br />

oder „“To The Flame“ ist der Weg auf den internationalen<br />

Musikmarkt endgültig geebnet. Monster<br />

Truck leben den Rock´n Roll Moment und genießen<br />

jeden Augenblick auf und abseits der Bühne. Und<br />

es gelingt ihnen immer wieder, Stücke mit Ohrwurmcharakter<br />

zu schreiben. „Don´t Tell Me How<br />

To Live“ ist so ein Track, ein großartiger Hit über das<br />

Thema selbstbestimmtes Leben. Und wie man hört,<br />

kommen die furiosen Rocker damit bereits im März<br />

auf Deutschland-Tournee.<br />

Monster Truck „Sittin´Heavy“ (Mascot/RTD)<br />

www.ilovemonstertruck.com<br />

Text: Frank Keil Bild: Mascot Records


Bereits<br />

erschienen.<br />

Bereits<br />

erschienen.<br />

für Hilde<br />

Tribut an Hildegard Knef<br />

MUSIK-TIPP Die 20<strong>02</strong> in Berlin verstorbene Hildegard<br />

Knef war Schauspielerin (Film & Theater,<br />

u.a. im Nachkriegs-Skandalfilm „Die Sünderin“),<br />

Sängerin (vorwiegend Chanson & Pop) und<br />

Autorin (u.a. der weltweit erfolgreiche Roman-<br />

Bestseller „Der Geschenkte Gaul“). Am 28. Dezember<br />

2015 wäre sie 90 Jahre alt geworden.<br />

Das Berliner Label Four Music nahm dies zum<br />

Anlaß, 20 nahmhafte deutschsprachige KünstlerInnen<br />

jeweils einen Titel der im Ausland als<br />

Hildegarde Neff populär gewordenen Künstlerin<br />

interpretieren zu lassen. Keine leichte Auswahl,<br />

denn mit ihrer außergewöhnlichen Stimme hat<br />

sie 23 Alben veröffentlicht, 320 Titel, davon 130<br />

eigene, aufgenommen. Auf „für Hilde“ hört man<br />

u.a. Mark Forster, Johannes Oerding, Die Fantastischen<br />

Vier und Clueso, sie alle interpretieren<br />

´Hilde´ ganz eigen und ungewohnt, wenn man<br />

die Originale der ECHO-Preisträgerin kennt und<br />

liebt. Aber wenn „für Hilde“ dazu animiert, eine<br />

Single, LP oder CD von Hilde anzuhören, ist der<br />

Zweck erfüllt.<br />

Diverse „für Hilde“ (Four Music/Sony)<br />

www.fuerhilde.de<br />

Text: Frank Keil Bild: Four Music<br />

Runrig<br />

Erfolgsgeschichte aus Schottland<br />

MUSIK-TIPP Mit „The Story“ präsentieren die sechs<br />

Musiker von Runrig ihr 14. und zugleich letztes<br />

Studioalbum. Eine der bekanntesten schottischen<br />

Bands aller Zeiten verabschiedet sich von ihrem<br />

weltweiten Publikum nach über 40 Jahren Bandgeschichte<br />

in den verdienten Ruhestand. Mit den<br />

zehn, zum Teil in gälischer Sprache vorgetragenen<br />

Stücken wie „Onar“ und „An-Duigh Ghabh Mi Cuairt“<br />

lassen Runrig um Leadsänger Bruce Guthro<br />

noch einmal ihr großes Können für schöne Melodien,<br />

eingängige Rhythmen und nachdenkliche<br />

Texte aufblitzen. Um den mutigen Schritt zum<br />

Karriereende perfekt zu machen, wurde das Album<br />

zusammen mit dem Prague Philharmonic Orchestra<br />

in der tschechischen Hauptstadt eingespielt. Alles,<br />

was die Fans so lange Zeit an Runrig geliebt haben,<br />

kommt hier in Form von Nostalgie noch einmal zur<br />

Geltung. Neben der gleichnamigen Single „The Story“<br />

gibt es weitere hitverdächtige Titel zu hören.<br />

Und so ganz zuende ist die Story von Runrig dann<br />

doch nicht: Ab <strong>Februar</strong> ist man zunächst auf Welttournee,<br />

die auch in Deutschland Station macht.<br />

Runrig „The Story“ (Sony Music)<br />

www.runrig.co.uk<br />

Text: Frank Keil Bild: Sony Music


28<br />

Termin<br />

EstA<br />

- BestA -<br />

Überraschung einiger schon eher einen softeren,<br />

sehr melodischen Sound. Das neue „Album“ ist<br />

ebenfalls kein reines Battlealbum, sondern enthält<br />

richtig gut ausproduzierte Songs. Ich habe<br />

dieses mal sehr viel wert auf die Produktion,<br />

die Themenvielfalt und ausgefeilte Texte gelegt.<br />

Insgesamt bin ich mehr als zufrieden mit „BestA“<br />

und hoffe natürlich den Leuten gefällt es.<br />

Warum hast Du eigentlich keine coole Maske?<br />

Ich denke mittlerweile gibt es genug Leute, die<br />

dieses „Maskenimage“ perfektioniert haben, siehe<br />

Cro oder die Jungs von Genetikk. Des weiteren<br />

sehe ich halt einfach zu gut aus um mein Gesicht<br />

da hinter einer Maske zu verstecken. hahahah.<br />

Nein Spass. Eine Maske hat definitiv auf der einen<br />

Seite was geheimnisvolles und auf der anderen<br />

Seite den Vorteil seine Privatsphäre so schützen<br />

zu können.<br />

Kleiner Klub Garage Saarbrücken,<br />

Freitag 12. <strong>Februar</strong> (Releaseparty)<br />

www.fb.com/EstARap<br />

Bei dem Saarbrücker Rapper EstA läuft es. Für<br />

sein kommendes, zweites Album konnte der<br />

junge Mann mit Leidenschaft für ausdrucksstarke<br />

Dichtkunst bereits mit dem namhaften<br />

Produzenten SINCH & TYPHOON (Xavas, Savas<br />

und mehrere Gold & Platinplatten) zusammenarbeiten.<br />

„Und bekomm ich für nen Song einmal negative<br />

Presse, hau ich dem Redakteur einfach die<br />

Zähne aus der Fresse“, ist eine charmante Zeile<br />

aus dem Song „Lass sie reden“. Mitte des Monats<br />

kommt dein neues Album. Dürfen sich die Zahnärzte<br />

schon freuen?<br />

Hahahah. Also bei der Frage musste ich gerade<br />

gut lachen. Da hast du aber echt die aggressivste<br />

Zeile aus meinem letzten Album „EstAtainment“<br />

zitiert. Der Song kam damals im Zuge des HDF-<br />

Formats bei AggroTV. Dazu ist zu sagen, dass das<br />

mittlerweile schon 2,5 Jahre zurück liegt. Damals<br />

war ich durch meine „VBT (Videobattleturnier) -<br />

Zeit noch ein bisschen im „Aggromodus“ unterwegs.<br />

Allerdings hatte mein letztes Album zur<br />

Aus welchem Grund ist das Saarland eigentlich<br />

im Moment so erfolgreich in Sachen Rap? Weil<br />

wir Ghetto sind?<br />

Hahaha mit der Frage erfüllst du aber gerade<br />

komplett dieses „Rappercliché“, von wegen alle<br />

Rapper sind Gangster usw. Ich denke viele Rapper<br />

sind mittlerweile durchaus „salonfähig“ geworden.<br />

Die Medien und das Radio nehmen Rap<br />

immer mehr an und wenn man mal die Charts<br />

betrachtet, siehst du momentan jede Woche mindestens<br />

einen deutschen Rapper in den Top10.<br />

Rap ist ganz klar die Sprache der Jugend und ich<br />

freue mich sehr für das Saarland und allgemein<br />

auch für Deutschland, dass momentan so viel in<br />

Sachen Deutschrap geht.<br />

Hast Du ne coole Hookline für uns?<br />

Da würde ich doch glatt eine Hook aus meinem<br />

neuen Album zitieren. Der Song heißt „Hinter den<br />

Kulissen“.<br />

„Aus Stunden wurden Tage, aus Tagen wurden<br />

Wochen ganz egal ich hab’ es mir versprochen<br />

ES ZUM TA so viele haben es noch immer nicht<br />

begriffen es ist nicht alles Gold was glänzt hinter<br />

den Kulissen…“<br />

Interview: Markus Brixius Bild: Band


Saisonauftakt von DRM<br />

und Masters in St. Wendel<br />

Saisonstart 20<strong>16</strong> des ADAC startet mit Saarland-Pfalz Rallye<br />

Am 4. und 5. März ist es in St. Wendel wieder<br />

soweit.ADAC Saarland und der ADAC Pfalz haben<br />

sich mit der gemeinsamen Ausrichtung<br />

der ADAC Saarland-Pfalz Rallye im letzten Jahr<br />

empfohlen und so wird der Saisonstart am ersten<br />

Märzwochenende erneut in St. Wendel statt<br />

finden. Die Verantwortlichen haben in diesem<br />

Jahr noch bessere Rahmenbedingungen für die<br />

beiden Top-Ligen des Ralleysports geschaffen,<br />

so wird es spannenden und spektakulären Motorsport<br />

zum Auftakt in die Saison 20<strong>16</strong> geben.<br />

St. Wendel hat sich in den letzten Jahre zum<br />

echten Rallye-Mekka entwickelt. Dreh- und<br />

Angelpunkt für die Zuschauer und Fans wird<br />

auch in diesem Jahr wieder der Schloßplatz in<br />

der Innenstadt sein. Dort nehmen die Boliden<br />

freitags Aufstellung zum Start und samstags<br />

wird auch hier der Sieger über die Zielrampe<br />

rollen. Ein weiteres Highlight für eingefleischte<br />

Fans und die, die es spätestens nach dieser<br />

Veranstaltung sind, ist an beiden Tagen geboten.<br />

Denn an beiden Veranstaltungstagen kann<br />

man eindrucksvolle Drifteinlagen auf dem KÜS<br />

Stadtrundkurs bestaunen. Als Serviceplatz hat<br />

sich das Bosenbachstadion in der Missionshausstraße<br />

bewährt. Hier können die Zuschauer<br />

den Teams bei ihrer Arbeit zusehen.<br />

Die Stimmung in St. Wendel wird wie im letzten<br />

Jahr wieder grandios sein. Für Motorsportfreunde<br />

ein absolutes Muss!<br />

Text: Redaktion Bild: ADAC Saarland<br />

Bosenbachstadion,<br />

Innenstadt, St. Wendel<br />

Freitag 4. und Samstag 5. März<br />

www.saarland-pfalz-rallye.de


In St. Wendel tut sich was<br />

04. – 05. März<br />

Rallyezentrum und Servicepark in St. Wendel<br />

Show-Start Freitag 18:00 Uhr<br />

und Ziel Samstag 18:45 Uhr<br />

Schloßplatz St. Wendel<br />

KÜS-Stadtrundkurs am<br />

Schloßplatz St. Wendel<br />

Fr. 19:00 Uhr & Sa. 17:00 Uhr<br />

www.saarland-pfalz-rallye.de<br />

www.adac.de/rallye-masters<br />

www.rallyehub.de


Wo man zusammenhält,<br />

ändert sich<br />

diE Wahrnehmung<br />

Das Projekt „Islam im Saarland – saarländischer Islam?“ setzt sich für die Bekämpfung von<br />

Islamfeindlichkeit und einen differenzierten Blick auf muslimische Lebenswelten ein.<br />

fad-saar.de/projekte/isaar


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Jobs im Saarland:<br />

Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses (Teil 3/3)<br />

Soll ein bestehendes Arbeitsverhältnis beendet werden, können Arbeitgeber und Arbeitnehmer<br />

kündigen. Die Wirksamkeit einer arbeitsrechtlichen Kündigung ist dabei von vielen<br />

Umständen abhängig.<br />

In welchen Fällen gelten weitere<br />

Besonderheiten?<br />

Im Kündigungsrecht gibt es eine Vielzahl von<br />

Sonderregelungen, die je nach der Situation<br />

des Einzelfalls bei der Beurteilung der Wirksamkeit<br />

einer Kündigung zu beachten sind. Als<br />

Beispiele seien genannt:<br />

• Betriebsrat: Gibt es im Betrieb einen Betriebsrat,<br />

ist dieser gemäß § 1<strong>02</strong> des Betriebsverfassungsgesetzes<br />

(BetrVG) vor jeder<br />

Kündigung anzuhören.<br />

• Schwerbehinderung: Gemäß § 85 SGB IX bedarf<br />

die Kündigung eines schwerbehinderten<br />

Menschen der vorherigen Zustimmung<br />

des Integrationsamtes.<br />

• Schwangerschaft: Die Kündigung einer Frau<br />

ist gemäß § 9 des Mutterschutzgesetzes (Mu-<br />

SchG) während der Schwangerschaft und bis<br />

zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung<br />

unzulässig, wenn dem Arbeitgeber<br />

zur Zeit der Kündigung die Schwangerschaft<br />

oder Entbindung bekannt war oder wenn ihm<br />

dies innerhalb von zwei Wochen nach Zugang<br />

der Kündigung mitgeteilt wird.<br />

• Elternzeit: Gemäß § 18 des Bundeselterngeld-<br />

und Elternzeitgesetzes darf der Arbeitgeber<br />

das Arbeitsverhältnis während der<br />

Elternzeit nicht kündigen.<br />

Was sollte ich nach Erhalt einer<br />

Kündigung tun?<br />

Nach Erhalt der Kündigung sollten Sie sich<br />

zügig rechtlichen Rat einholen.<br />

Am besten suchen Sie einen im Arbeitsrecht<br />

tätigen Rechtsanwalt auf, um die Chancen<br />

einer Klage zu besprechen. Viele der oben<br />

genannten Voraussetzungen sind genau anhand<br />

Gesetz und Rechtsprechung zu prüfen,<br />

viele haben Ausnahmen. Im Rahmen dieses<br />

Artikels kann nicht auf alle Einzelheiten eingegangen<br />

werden.<br />

Zu beachten ist, dass die Frist zur Erhebung<br />

der Kündigungsschutzklage drei Wochen nach<br />

dem Zugang der Kündigung abläuft – es ist<br />

also zügiges Handeln geboten. Wird die Frist<br />

versäumt, gilt die Kündigung als wirksam.<br />

Text: RA Thomas Reiter<br />

Bild: Karolina Koprek - photo-and-style.de<br />

Über den Autor:<br />

Thomas Reiter ist Rechtsanwalt in St. Ingbert und berät seine Mandanten<br />

in allen arbeitsrechtlichen Fragestellungen. Nach dem Studium<br />

der Rechtswissenschaft an der Universität des Saarlandes und<br />

legte er u.a. beim Arbeitsgericht Saarbrücken sein Referendariat ab.<br />

Er schloss im Dezember 2011 den theoretischen Teil der Ausbildung<br />

zum “Fachanwalt für Arbeitsrecht” der Deutschen Anwalts-Akademie<br />

in Frankfurt ab.<br />

Mehr Informationen unter www.reiter-rechtsanwalt.de


36<br />

Termine<br />

J.B.O.<br />

Neues Album, neue Tour<br />

Die rosaroten Spaßrocker von J.B.O. haben<br />

den Titel ihres am 8. Juli erscheinenden neuen<br />

Studioalbums bekannt gegeben. Die CD wird<br />

„11“ heißen und es wird sich dabei, wer hätte<br />

es gedacht, um das insgesamt elfte Studioalbum<br />

der Kult-Band handeln. Im Herbst geht<br />

die Band dann auf „Elf Tour“. Zuvor absolvieren<br />

die Kultrocker von J.B.O. Noch die letzten<br />

„Explizite Lyrik“-Termine. Danach werden die<br />

Spaß-Metaller erst einmal auf zwei Konzerten<br />

in der Schweiz in voller Länge das Album<br />

spielen, das ihnen zum Durchbruch verholfen<br />

hat und bis heute über 350.000 Einheiten<br />

verkaufte, sowie Gold-Status für damals noch<br />

250.000 Stück erlangte. Die Verteidiger des<br />

Blöedsinns (sic!) werden auch in Ihrem 26.<br />

Jahr des Bestehens nicht müde zu beweisen,<br />

dass Heavy Metal durchaus fröhlich und lustig<br />

sein kann.<br />

Text : Tine Sattler Bild : Jaizki Fontaneda<br />

„Explizite Lyrik“<br />

28.03. Saarbrücken, Garage<br />

01.04. Mannheim, Alte Seilerei<br />

23.01. CH-Schaffhausen, Kammgarn<br />

„Elf Tour“<br />

22.10. LUX-Esch-sur-Alzette, Rockhal<br />

www.jbo.de


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38<br />

Quattrocult // anzeige<br />

QuattroKult<br />

Sisters in Jazz<br />

CD-Release Tour<br />

Es war ein magischer Moment auf der Bühne!<br />

Sieben Jazz-Musikerinnen aus sechs Nationen<br />

trafen sich erstmals beim schwedischen Ystad<br />

Jazzfestival im August 2015. Das hellauf begeisterte<br />

Publikum konnte sich dem Strom des<br />

energiegeladenen Musik-Kometen nicht entreissen.<br />

Skandinavische, mittel-/osteuropäische und<br />

fernöstliche Klänge durchfluteten den Konzertsaal,<br />

der bis auf den letzten Platz gefüllt war. Man<br />

konnte den Jazz hören und spüren auf eine ganz<br />

ehrliche Art und Weise. Unverblümt, ungeschliffen<br />

und mit viel Charme erlebte man dieses Septett.<br />

Das Konzert wurde vom schwedischen Radio<br />

mitgeschnitten. Die CD mit dem Namen „Sisters<br />

in Jazz“ erscheint im <strong>Februar</strong> 20<strong>16</strong> und wird innert<br />

einer Deutschland-Schweiz Tour vorgestellt.<br />

Sisters in Jazz: einmalig und stark!<br />

Nicole Johänntgen saxes (Germany/Switzerland)<br />

Ingrid Hagel violin/voice (Estonia/Denmark)<br />

Ellen Pettersson trumpet (Sweden)<br />

Izabella Effenberg vibes (Poland/Germany)<br />

Naoko Sakata piano (Japan/Sweden)<br />

Federica Michisanti bass (Italy)<br />

Dorota Piotrowska drums (Poland/USA)<br />

Text: Redaktion Bild: Band<br />

Kunstwerk Malzeit,<br />

Sonntag, 21. <strong>Februar</strong>, ab 19 Uhr


39<br />

Quattrocult // anzeige<br />

QuattroKult<br />

Eloïse & les Passeurs de rêves<br />

Valentinstag-Konzert<br />

Jeder Song der Band Eloïse et les Passeurs de<br />

rêves ist eine poetische und farbige Etappe einer<br />

musikalischen Weltreise. In einem Background<br />

aus World, Pop und Folk reihen sich Instrumente<br />

aus aller Herren Länder aneinander: indische<br />

Sitar, griechische Bouzouki, Ukulele aus Hawaii,<br />

Mandoline aus dem Mittelmeerraum und Bombo<br />

aus Südamerika vermischen sich zu einem<br />

harmonischen Mix…<br />

Die Texte der selbstgeschriebenen Lieder sind<br />

teils verträumt, teils philosophisch und handeln<br />

von der Suche nach dem Sinn des Lebens, von<br />

der unzertrennlichen Beziehung mit einem Kind<br />

oder sie erzählen von der bezaubernden Welt.<br />

Dank der klaren und reinen Stimme der charmanten<br />

Singer & Songwriterin Eloïse verbreitet<br />

sich sofort ein Zauber: es sind ihre Träume, die<br />

die Passeurs de rêves (Träumeschmuggler) bis<br />

ins kleinste Detail in Musik verwandeln.<br />

Bei der Bühnendekoration beginnt schon die<br />

Reise … Mandalas, farbige Stoffe und Kerzenlicht<br />

verfeinern jedes Konzert zu einer großen Feier<br />

aus Tausend und eine Nacht.<br />

Text: Redaktion Bild: Veranstalter<br />

LE LOFT Wadgassen-Schaffhausen,<br />

Sonntag, 14. <strong>Februar</strong>, ab 18 Uhr<br />

www.eloise-music.fr


40<br />

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QuattroKult<br />

Das Kultur Speeddating für Kreativschaffende<br />

Du bist Kreativschaffender, willst dich unternehmerisch<br />

weiterentwickeln und bist auf der Suche<br />

nach neuen Kontakten. Beim Kultur Speeddating<br />

Saarland hast du die Möglichkeit über 60<br />

Vertreter aus Politik und Wirtschaft von dir zu<br />

überzeugen und langfristige Kooperationen zu<br />

generieren. Im Vorfeld arbeitest du in zwei hochwertigen<br />

Workshops an deinem Geschäftsmodell,<br />

deiner Kommunikation und deiner Selbstdarstellung.<br />

So kannst du sicher sein, dass du das<br />

Beste aus dem Kultur Speeddating herausholst.<br />

Die Teilnehmerzahl auf Seiten der Kreativschaffenden<br />

auf 12 Personen begrenzt. Für die Teilnahme<br />

an allen Workshops sowie dem Speeddating<br />

wird eine Gebühr von 50 € erhoben.<br />

Text: Redaktion Bild Veranstalter<br />

Die Bewerbungsfrist endet am 06.März<br />

www.kulturspeeddating.de


KULTURQUICKIES / / AnZEIGE<br />

Orchids are the sexiest<br />

flowers on earth<br />

Von Orchideen,<br />

Kakao und Kolibris<br />

Anlässlich des 125. Bestehens der Société<br />

des naturalistes luxembourgeois präsentiert<br />

das Nationalmuseum für Naturgeschichte seit<br />

Dezember 2015 die große Sonderausstellung.<br />

Pflanzenjäger wie Nicolas Funck, Jean-Jules<br />

Linden, Louis Joseph Schlimm und nicht zu vergessen<br />

Lambert Picard sind die Hauptdarsteller<br />

dieser Ausstellung. Gemeinsam war ihnen allen<br />

eine leidenschaftliche Abenteuerlust und der<br />

unbändige Wille, neuartige exotische Pflanzen<br />

aufzufinden und zu katalogisieren, oft mit dem<br />

Hintergedanken, damit auch Geschäfte machen<br />

zu können.<br />

Aber auch andere Naturforscher werden vorgestellt.<br />

Im Rahmen dieser Ausstellung findet<br />

im März auch die Konferenz „Orchids are the<br />

sexiest flowers on earth“ statt. In Literatur, Kino<br />

oder Fernsehen werden Orchideen als Sinnbild<br />

vielerlei Dinge verwendet. Orchideen stehen<br />

für Schönheit, Liebe oder sexuelle Leidenschaft.<br />

Oder aber sie werden eingesetzt, um<br />

Reichtum, Eifersucht oder Mord zu symbolisieren<br />

wie beispielsweise in Inspector Barnaby,<br />

Columbo oder Dexter. Der Historiker Paul Lesch<br />

wird hierzu Interessantes zu berichten haben.<br />

Text: Redaktion Bild: Musée national d‘histoire<br />

naturelle Luxembourg<br />

Text: Redaktion<br />

Musée national d‘histoire naturelle,<br />

Luxembourg<br />

Donnerstag 10. März, ab 18.30 Uhr<br />

Eintritt frei<br />

www.mnhn.lu<br />

Die Ausstellung „Von Orchideen, Kakao und<br />

Kolibris“ findet noch bis 17.Juli 20<strong>16</strong> statt.<br />

Highlight im <strong>Februar</strong>:<br />

Saarbrücker<br />

Kultur-Salon<br />

- und Kunst-u. Lesegalerie bei den Winzern -<br />

Martin-Luther-Str. 5, 66111 Saarbrücken,<br />

Tel: 0681 5838<strong>16</strong> oder 0171 53<strong>02</strong>809<br />

Programminfos: www.kir-resonanz.de<br />

„Mit Rock am Stock<br />

ins Neue Jahr“<br />

Oma Friedas Neujahrs-Special<br />

Mit<br />

Rock aM Stock<br />

inS neue JahR<br />

Kabarett von & mit Jutta Lindners „o ma Frieda“<br />

Kabarett (nicht nur)<br />

für Senioren<br />

mit Jutta Lindner<br />

inFos & termine<br />

www.oma-frieda.com<br />

Samstag, 20. <strong>Februar</strong> 19:00 Uhr<br />

Regie<br />

Jürgen Wönne<br />

Gestaltung<br />

tobias Wönne<br />

Karten u.a. beim Wochenspiegel und der SZ<br />

Karten im Internet www.ticket-regional.de/kir


IMPRESSUM<br />

Herausgeber und Redaktion<br />

Markus Brixius<br />

Dieselstraße 9<br />

D - 66123 Saarbrücken<br />

Telefon: +49 (0) 681 - 94587238<br />

Mobil: +49 (0) 0178 - 7515710<br />

Mail: redaktion@saar-<strong>scene</strong>.de<br />

Verlag<br />

INSZENE Media<br />

Netzwerk für Kommunikation<br />

Saargemünder Straße 234<br />

66119 Saarbrücken<br />

Telefon: +49 (0) 681 - 390 42 60<br />

Telefax: +49 (0) 681 - 390 42 78<br />

Mail: info@in-szene.net<br />

Web: www.in-szene.net<br />

Chefredakteur (v.i.S.d.P.)<br />

Markus Brixius<br />

Vertrieb/Marketing<br />

sales@saar-<strong>scene</strong>.de<br />

Layout<br />

INSZENE Artwork (www.in-szene.net)<br />

Tobias Wönne<br />

IT/Programmierung<br />

www.youngmediasaar.com<br />

Cover<br />

Model: Fraeulein Jung<br />

Bild: Anne Theis Photography<br />

Wir danken<br />

Allen Mitarbeitern/Redakteuren,<br />

unseren Familien und Freunden.<br />

Auflage<br />

10.000 Stück saarlandweit,<br />

Trier, Kaiserslautern,<br />

Zweibrücken, Luxemburg;<br />

ca. 600 Auslagen;<br />

erscheint zum Monatsanfang<br />

Redaktions- und Anzeigenschluss:<br />

Immer der 15. des Vormonats<br />

Veröffentlichungen, die nicht<br />

ausdrücklich als Stellungnahme<br />

des Herausgebers und Verlages<br />

gekennzeichnet sind, stellen die<br />

persönliche Meinung des Verfassers<br />

dar. Für unverlangt eingesendete<br />

Manuskripte und Illustrationen kann<br />

keine Haftung übernommen werden.<br />

Nachdruck, auch auszugsweise,<br />

nur mit Genehmigung der Redaktion.<br />

Für die Richtigkeit der Termine<br />

übernehmen wir keine Gewähr.<br />

Der Rechtsweg ist bei Verlosungen<br />

ausgeschlossen. Bei Mehreinsendungen<br />

entscheidet das Los. Einsendeschluss<br />

ist der letzte Geltungstag<br />

der Ausgabe. Gewinner werden<br />

schriftlich benachrichtigt. Eine Gewähr<br />

für die Richtigkeit der Termine<br />

kann nicht übernommen werden.<br />

Änderungen sind möglich.<br />

www.saar-<strong>scene</strong>.de<br />

Printmedienverteilung<br />

erfolgt durch unseren<br />

Partner INSZENE Media<br />

www.in-szene.net


6<br />

Custom-Quad-Show<br />

Custom-Bike-Show<br />

Vespa-Veteranen-Treffen<br />

Supermoto-Rennen<br />

In Kooperation mit:<br />

12.-13. MÄRZ<br />

Sa 10-19 Uhr · So 10-18 Uhr · MesseZentrum Saarbrücken


18h30<br />

Hall sportif LNBD annexe Alliance<br />

Sa. 12.03<br />

CARLOS<br />

NUNEZ<br />

LEVELLERS<br />

DANCEPERADOS OF IRELAND<br />

BODH'AKTAN<br />

BALTIC SEA CHILD SCHËPPE SIWEN<br />

BEOGA LUXEMBOURG PIPE BAND<br />

11.03 Prélude celtique<br />

Église St Martin - 20h00<br />

Berlin Pipe Company, scottisch pipes & drums<br />

Erik Hoeppe, organ<br />

- - - - - - - - - - - - - - - - - - Organisateurs<br />

Sponsors - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Partenaires médias - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

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