der-Bergische-Unternehmer_0117

weinheimer

der Bergische

Unternehmer

Das Wirtschaftsmagazin für das Bergische Land

01

2017

Vandalismus

Cyber security

Spionage

Piraterie

Sicherheitskonzept

Objektschutz

Vandalismus

Beratung

Hacking

24 Wirtschaft

Startup: Karriere ist wie Fitness.

coWorld – Coworking Space

Einbruchschutz Fernüberwachung

Security

Computing

Objektschutz

SICHERHEIT

32 Unternehmen

Menschen beraten:

Rinke Treuhand GmbH

IT

www.bvg-menzel.de

Fotodrohne

Schwachstellenanalyse

Prävention Videotechnik

Wachdienst

Der Schutz vor Einbruch, Diebstahl

und Raub gewinnt für Unternehmen

und Gewerbetreibende

stetig mehr an Bedeutung. aUCH

Geschäfte und Betriebe werden

zunehmend zur Zielscheibe von

gut organisierten Banden.

Wachdienst

Cyber-Krieg

internet

Privatsphäre

DAtenbank

Prävention

Lösungen

46 Unter uns

Interview mit Jörg Heynkes,

VillaMedia


Auf die Plätze.

Fertig. Loslassen.

Premium Economy Class:

für alle, die mehr wollen

Es sind die kleinen Dinge, die das Leben schöner

machen. Die neue Premium Economy Class ist voll

davon. Geräumige Sitze und ein großer Fußraum für

bis zu 50 % mehr Platz. Dazu doppeltes Freigepäck

und der Welcome Drink an Bord. So können Sie sich

einfach zurücklehnen und vor allem eins genießen:

mehr Entspannung.


Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Nun ist sie da, die erste Ausgabe von „der Bergische Unternehmer“, das neue

Wirtschaftsmagazin für die Region aus dem Haus der Bergischen Verlagsgesellschaft

Menzel. Künftig erhalten über 30.000 Unternehmer und Entscheider

einmal im Monat einen umfassenden Einblick in das Wirtschaftsleben im

Bergischen Land und darüber hinaus – mit vielen Informationen, interessanten

Reportagen und wichtigen Neuigkeiten. Industrie, Dienstleistung, Einzelhandel

und Handwerk sollen in „der Bergische Unternehmer“ Gehör finden.

Warum dieser Titel? Der bergische Unternehmer – und selbstverständlich und

ganz entscheidend auch die vielen Unternehmerinnen – stehen für wirtschaftlichen

Erfolg, Kreativität, Innovationskraft, Seriosität und Verlässlichkeit. All

diese positiven Attribute verbindet man weit über die Grenzen der Region hinaus

mit den Unternehmen im Bergischen – gleich ob es dabei um einen Global

Player, den traditionsreichen Familienbetrieb, den kreativen Mittelständler

oder die vielen Kleinunternehmen im und rund ums Städtedreieck geht. Auf

diese Schaffens- und Tatkraft vieler verantwortlich Handelnder in der bergischen

Wirtschaft möchten wir mit unserem neuen Magazin aufmerksam machen

– dafür steht für uns der Begriff „der Bergische Unternehmer“.

Unser Credo dabei: Vom Unternehmer für Unternehmer. Weil wir wissen,

was Selbstständigkeit bedeutet, sind wir ganz nah dran an Themen, die für unternehmerisches

Handeln von Bedeutung sind. Überdies möchten wir Sie gut

unterhalten – mit schönen Reisereportagen, fesselnden Firmenporträts und

Geschichten über spannende Persönlichkeiten aus der Region. Natürlich beleuchten

wir die Startup-Szene vor Ort und ihr starkes Potenzial. Außerdem

entdecken wir die kulinarischen Highlights im Bergischen. Und ein bisschen

Lifestyle haben wir natürlich auch für Sie.

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Katja Weinheimer

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Wir hoffen, Sie haben Interesse an uns. Wir jedenfalls haben großes Interesse

an Ihnen. Wenn Sie also finden, dass eine Neuigkeit oder eine Geschichte aus

Ihrem Unternehmen in einer großen Öffentlichkeit Gehör finden sollte, melden

Sie sich doch einfach bei uns. Gerne greifen wir auch Ihr Thema auf.

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der Bergische Unternehmer 01|17 1


INHALT

12 Titel

Sicher ist sicher

Objektschutz gewinnt zunehmend an Bedeutung.

34

Birgit und Jürgen Selle

schaffen Orte zum Denken

und Planen

40

Der Kommentar: Marc

Wiesemann fordert

„Bildung 4.0“

2 www.bvg-menzel.de


44

Jörg Heynkes ist ein Vorreiter in

Sachen ökologisches Engagement.

Namen & Nachrichten

4 Bayer Absolventenpreis

4 Starke Genossenschaftsbank

5 Klingelnberg: Spitzentechnologie

zum Ausprobieren

5 Solingen: Vergleichsweise spitze

6 Deutsche Bank: Neu aufgestellt

6 VOK DAMS für Volkswagen in China

7 Bewegt zur Arbeit

8 Happich: Viel versprechendes

Forschungsprojekt

9 Lehrstuhl für Sportmedizin

10 Karriere mit Lehre

Titel

12 Sicher ist sicher

18 Interview: Bernd Herkströter

20 Cyber Sicherheit

Aus den Unternehmen/Startup

2 4 Karriere ist wie Fitness

Aus der Praxis

28 Recht / Finanzen / Steuern

Aus den Unternehmen/Porträt

32 Rinke Treuhand GmbH

34 Dowald & Selle

Aus der Region

36 Unternehmen des Jahres 2016

Gebr. Becker GmbH

38 Mittelstandsfinanzierung

Ziemlich beste Partner

40 Der Kommentar von Marc Wiesemann

Im Fokus

40 Abschied vom Fossil

Erfolgreich Bergisch

44 Unter uns - mit Jörg Heynkes

Bergisches Land geht aus

48 Restaurant Scarpati

Für Sie endeckt

50 Friesisch entdecken

Handelsregister

52 Handelsregister

Vorschau

56 Vorschau

56 Impressum

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NAMEN & NACHRICHTEN

Bayer Absolventenpreis an jungen Chemiker

Fusion: Starke

Genossenschaftsbank

fürs Bergische

Städtedreieck

Foto:Bayer AG

Zum vierten Mal wurde die beste Masterarbeit im Bereich

„Synthesechemie“ an der Bergischen Universität Wuppertal

mit dem „Bayer Absolventenpreis Wuppertal“ ausgezeichnet.

Chemie-Doktorand Phillip Biallas erhielt den mit 1.000 Euro

dotierten Preis für seine Masterarbeit in Organischer Chemie.

Biallas wurde für seine Arbeit zum Thema „Aufbau und Reaktivität

von 1,3-Dicarbonylen mit Heteroatomen an 2-Position“

ausgezeichnet. Er beschäftigte sich darin mit dem Aufbau

kleiner Moleküle, die einen außergewöhnlich hohen Stickstoffanteil

aufweisen und neue Anwendungen als hochfunktionalisierte

bzw. energiereiche Materialien erwarten lassen.

„Die jährliche Vergabe des Absolventenpreises unterstreicht

die jahrzehntelange gute wissenschaftliche Zusammenarbeit

zwischen Chemikern der Bayer AG und der Bergischen Universität

Wuppertal“, betonte Professor Dr. Joachim Mittendorf,

Abteilungsleiter innerhalb der Medizinischen Chemie.

Verleihung des „Bayer

Absolventenpreis Wuppertal“

(v.l.n.r.): Prof.

Dr. Joachim Mittendorf

(Bayer), Preisträger

Phillip Biallas und

Laudator Prof. Dr. Stefan

F. Kirsch (Bergische

Universität Wuppertal.

Eine zukunftsfähige Genossenschaftsbank

für das Bergische Städtedreieck aufzubauen

ist das gemeinsame Ziel der Volksbank

Remscheid-Solingen eG und der Creditund

Volksbank eG in Wuppertal. Deswegen

planen die beiden Banken ihren Zusammenschluss

im Jahr 2017.

Voraussetzung ist, dass die beiden Vertreterversammlungen

der Fusion zustimmen.

Sie tagen jeweils im Juni dieses Jahres.

Die Vorstände beider Häuser sind beauftragt,

die Voraussetzungen für eine erfolgreiche

Verschmelzung vorzubereiten, gibt

die Volksbank Remscheid-Solingen eG

bekannt. Das fusionierte Institut wird über

eine Bilanzsumme von ca. 2,1 Milliarden

Euro verfügen. Das künftige gemeinsame

Filialnetz umfasst 27 Filialen sowie die

Hauptverwaltung, in denen rund 420 Mitarbeiter

arbeiten. Die zukünftige Genossenschaftsbank

soll klar als bergische

Volksbank erkennbar sein und ihren Sitz

in Remscheid haben. Ihren Vorstand bilden

Andreas Otto und Lutz Uwe Magney

(Volksbank Remscheid-Solingen eG) sowie

Hardy Burdach (Credit- und Volksbank

eG). Heinz-Günter Wahle, Vorstandsvorsitzender

der Credit- und Volksbank,

wird den Fusionsprozess der

Banken bis zum 31. März 2017 begleiten.

Danach möchte er ein neues Kapitel in

seinem Berufsleben aufschlagen.

Wuppertaler Wirtschaftspreis 2016: die Preisträger

Bei der Verleihung des 2003 zum ersten Mal verliehenen Wuppertaler

Wirtschaftspreises 2016 wählte die Jury in der Kategorie

„Unternehmen des Jahres“ die mehr als 130 Jahre alte Firma

Gebr. Becker GmbH (lesen Sie dazu das ausführliche Porträt auf

Seite 36). Kerngeschäft des heute weltweiten Marktführers sind

Verdichter und Vakuumpumpen. Allein am Haupt- und Gründungsstandort

Wuppertal sind über 400 Mitarbeiter beschäftigt.

Mit dem Preis „Jungunternehmen des Jahres“ wurde die International

Education Centers GmbH (IEC) geehrt, ein Weiterbildungsinstitut

für Nachhilfe, Sprachkurse und Prüfungen. Gründerin

Yasemin Sahin kam im Alter von 13 Jahren nach

Deutschland - gänzlich ohne Kenntnisse der deutschen Sprache.

Sie wurde Diplom-Wirtschaftsmathematikerin und beschäftigt

heute mehr als 300 Dozenten. „Heimat von Utopiastadt“, Empfänger

des „Stadtmarketingpreises“ 2016, ist der Mirker Bahnhof

an der Nordbahntrasse. Bürger entwickeln dort in der Gemeinschaft

immer neue Ideen und Projekte für das Gemeinwohl.

Werkstätten und Initiativen praktizieren Nachhaltigkeit.

4 www.bvg-menzel.de


Klingelnberg: Spitzentechnologie

zum Ausprobieren

Foto: Klingenberg

Klingelnberg präsentierte jetzt auf einer Hausmesse eine echte Weltneuheit.

Im Klingelnberg Werk Ettlingen Oberweier stand die neuste

Innovation, eine Höfler Stirnrad-Maschine - direkt mit einem Klingelnberg

Präzisionsmesszentrum zu vernetzen - besonders im Fokus.

Die jüngste Entwicklung aus dem Hause des Systemanbieters mit

Stammsitz in Hückeswagen ermöglicht erstmals, eine Stirnrad-Maschine

direkt mit einem Messgerät zu vernetzen. Diese Technologie

war bislang den Kegelrad-Maschinen vorbehalten und stellt laut dem

Unternehmen eine echte Weltneuheit im Markt dar. 100 Verzahnungsexperten

aus Europa, Asien und den USA waren geladen und

nutzten bei Klingelnberg als einem der Marktführer der Verzahnungsindustrie

die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen.

Stefan Finkbeiner (h.r.)

und Dr. Christof Gorgels

(v.r.) demonstrieren

Willi Humbel (v.l.),

Verwaltungsratspräsident

Humbel Zahnräder

AG, und seinem

Technischen Leiter Patrick

Wirz eine Weltneuheit:

die Vernetzung

eines

Messgerätes mit einer

Stirnrad-Maschine.

Solingen liegt im

Städtevergleich vorn

In Solingen werden wieder mehr feste Arbeitsplätze

angeboten. Das lässt sich an

Zahlen des Stadtdienstes Statistik ablesen,

die jetzt für das Jahr 2015 vorgelegt wurden.

Demnach ist die Zahl der Menschen

mit einem sozialversicherungspflichtigen

Beschäftigungsverhältnis in der Klingenstadt

von Ende 2012 bis Ende 2015 um

6,9 Prozent gestiegen. Wuppertal verzeichnet

für denselben Zeitraum eine

Steigerung um 5,8, Remscheid von 3,8

Prozent.

In absoluten Zahlen sind die Solinger Arbeitsplätze,

die mit sozialversicherungspflichtig

beschäftigten Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmern besetzt sind, um

über 3.200 auf 50.683 am Jahresende

2015 gestiegen.

Mike Häusgen, Leiter des Kommunalen

Jobcenters: „Die Arbeitsmarktberichte

deuten darauf hin, dass dieser Trend auch

2016 angehalten hat. Besonders freut

mich, dass es uns gelungen ist, viele

Langzeitarbeitslose in sozialversicherungspflichtige

Beschäftigungsverhältnisse

zu vermitteln.“

Weitere Informationen unter

www.solingen.de.

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der Bergische Unternehmer 01|17 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Neu aufgestellt:

Die Deutsche Bank in Wuppertal

VOK DAMS für

Volkswagen in China

Foto: Deutsche Bank Wuppertal

Veränderungen bei der Deutschen Bank Wuppertal: Neuer

Sprecher der Lokalen Geschäftsleitung ist Ralf Ehser, der

darüber hinaus weiterhin das Wealth Management als

ganzheitlichen Ansatz im Vermögensmanagement in Stadt

und Region leitet. Der bisherige Sprecher der Wuppertaler

Geschäftsleitung, Kai Giesel, war im letzten Jahr als Regionsleiter

Firmenkunden nach Frankfurt am Main gewechselt.

Ralf Ehser ist seit 1994 bei der Deutschen Bank beschäftigt,

ein Großteil davon in leitenden Positionen. Ingo

Ottmann ist für das Privatkundengeschäft im bergischen

Städtedreieck zuständig. Der Diplom-Kaufmann war zuvor

Marktgebietsleiter der Deutschen Bank in Köln-City und

hat breit gestreute Erfahrungen sowohl in der persönlichen

Kundenberatung als auch im strategisch-konzeptionellen

Bereich. Neuer erster Ansprechpartner für mittelständische

Firmenkunden in Wuppertal ist Heinz-Gerhard Strotkötter.

Nach Stationen in Hamburg und Bremen kehrt er mit der

Neuausrichtung des Privat- und Firmenkundengeschäfts der

Deutschen Bank nun in die Stadt zurück, in der er 1990 seine

Karriere bei der Deutschen Bank begann. Für die kapitalmarktaffinen,

größtenteils international operierenden

Großunternehmen im Bergischen und im Sauerland zuständig

ist das neue Geschäftsleitungsmitglied Andreas

Matthée. Die Deutsche Bank bleibt weiterhin der strategische

Ansprechpartner der internationalen Großunternehmen

in der Region – unter anderem bei länderübergreifenden

Finanzierungsfragen und Risikomanagement, der

Zahlungsabwicklung in chinesischen Renminbi oder im

M&A- und Kapitalmarktgeschäft. Petra Ringer vervollständigt

das Quintett. Sie verantwortet in der neu formierten lokalen

Geschäftsleitung Wuppertal die Personalthemen.

Heinz-Gerhard Strotkötter,

verantwortet das mittelständische

Firmenkundengeschäft,

Andreas Mattheé,

betreut die heimischen

Großunternehmen, Petra

Ringer, verantwortet Lokalen

Geschäftsleitung Wuppertal

die Personalthemen,

Ralf Ehser, neuer Sprecher

der Wuppertaler Geschäftsleitung,

Ingo Ottmann,

leitet das Privatkundengeschäft

(von links

nach rechts)

Vok Dams China wurde von Volkswagen

als Leadagentur mit der Eröffnungsveranstaltung

des neuen Flagship-Stores in Peking

beauftragt. Das Junbaojie Volkswagen

Indigo Center bietet seinen Kunden

das gesamte Produktportfolio der Marke

Volkswagen und wird Vorbildfunktion für

den zukünftigen Markenauftritt übernehmen.

Erstmals kann der Kunde alle in

China angebotenen Volkswagen-Modelle

an einem Ort besichtigen. Die Eröffnungsveranstaltung

diente als Auftakt zur

Eröffnung des für 2017 geplanten Volkswagen

Experience Centers. Über 200

Gäste, darunter Top-Führungskräfte von

Volkswagen China und Regierungsvertreter

aus Peking, erlebten die Veranstaltung.

Vok Dams in Wuppertal ist eine der international

führenden Kommunikations-

Agenturen für Events und Live-Marketing

mit Büros in München, Hamburg, Frankfurt,

Stuttgart und Berlin sowie Niederlassungen

in USA, Frankreich, Großbritannien,

Iberia, China (Beijing und Shanghai),

Tschechien, Brasilien und Dubai.

Weitere Informationen unter

http://www.vokdams.de

Foto: Vok Dams

6 www.bvg-menzel.de


Bewegt zur Arbeit: Betriebe lernen

nachhaltige Mobilitätsangebote kennen

BZI erhält

Fördermittel

Foto: HUDORA

HUDORA fördert Initiativen zu mehr Bewegung, auch im Alltagsleben.

Dieses Ziel verfolgt derzeit auch der ACE, Deutschlands zweitgrößter

Autoclub, mit seinem Projekt „Gute Wege zur guten Arbeit“. Damit sollen

Unternehmen motiviert werden, ihren Beschäftigten gesunde und

nachhaltige Alternativen für den Arbeitsweg anzubieten, der zumeist mit

dem Auto zurückgelegt wird. Bei diesem Vorhaben unterstützt

HUDORA, Remscheider Entwickler von Sport- und Fitnessprodukten

den ACE mit hochwertigen Test-Scootern aus der HUDORA Big Wheel

Serie. Der ACE organisiert bundesweit Aktionstage in Betrieben, um

Beschäftigten nachhaltige Mobilitätsangebote näher zu bringen.

Mobilität neu

denken: Im Sinne

des ökologischen

und des Fitnessgedankens

gilt

es, neue Wege zu

beschreiten.

Die Förderung der für das kommende Jahr

geplanten technischen Modernisierungsprojekte

des Berufsbildungszentrums der

Industrie in Remscheid wurde durch das

Wirtschaftsministerium NRW und den

Bund bewilligt. Mit den Modernisierungsprojekten

2017 kann das BZI seinen Modernisierungsprozess

abschließen und

wird damit innerhalb von fünf Jahren alle

Ausbildungsbereiche auf den aktuellen

Stand der Technik und Didaktik bringen

können. Durch die erzielten hohen Förderungen

aus Landes- und Bundesmitteln

mussten die Aus- und Weiterbildungsgebühren

unter den Investitionen nicht erhöht

werden. Zusätzlich zu diesen Modernisierungsprojekten

wird sich das BZI im

kommenden Geschäftsjahr mit weiteren

Investitionen in Virtualisierungstechniken

und 3-D-Druck deutlich in Richtung des

digitalen Lehrens und Lernens und Industrie

4.0 entwickeln.

Weitere Informationen unter

www.bzi-rs.de

Profitieren Sie von vielen Kompetenzen.

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Als erfahrene und erfolgreiche Steuerberater,

Wirtschaftsprüfer und vereidigte

Buchprüfer haben wir uns durch Kompetenz

und ausgeprägter Beratungstiefe

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gemacht. Dank verschiedener Spezialisten

in unserem Hause garantieren wir Ihnen

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der Bergische Unternehmer 01|17 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Happich: Viel versprechendes

Forschungsprojekt

Kampagne: Orte, die

es zu schützen gilt

Foto: Happich GmbH

Die Treibstoffmenge, die weltweit zur Standkühlung von LKW-

Kabinen verbraucht wird, stellt ein gigantisches Einsparpotenzial

dar. Das Institut für Thermodynamik und Wärmetechnologie der

Universität Stuttgart entwickelt eine umweltfreundliche Alternativlösung

im Auftrag der HAPPICH GmbH, führender Innenausstatter

für Nutz- und Spezialfahrzeuge in Wuppertal. Unterstützt mit

Fördermitteln des Landes NRW ist jetzt ein Prototyp in Betrieb gegangen.

Am Ende soll eine alltagstaugliche, umweltentlastende

Standkühlung für LKW-Kabinen vorliegen. Bei ausgeschaltetem

Motor wird die neue Kühltechnologie ohne Kompressor, Kühlaggregate

oder Kühlmittel arbeiten, weder Lärm noch Abgase verursachen

und ausschließlich Wasser, Abgaswärme und als Wasserdampfspeicher

umweltfreundliches Zeolith verwenden

Eine neue Zukunftstechnologie

soll umweltfreundlich

und

sparsam zur Standkühlung

von LKW-Kabinen

dienen.

Mit der Kampagne „Orte, die es zu

schützen gilt“ möchte der Remscheider

Heiztechnikhersteller Vaillant auf vom

Klimawandel bedrohte Regionen aufmerksam

machen und für mehr Klimaschutz

werben. Friedhelm Weidemann

war erneut als „Klimaheld“ für Vaillant

unterwegs. Für die Kampagne hat sich

der 57-Jährige dem härtesten Marathon

der Welt gestellt: dem Jungle Marathon

durch den brasilianischen Regenwald..

Der Dschungel und die Antarktis sind

nur zwei der fast 300 Marathon-Ziellinien,

die Friedhelm Weidemann in 30 Jahren

überquerte. Finnland, Sibirien, USA,

Südafrika, Dubai, Marokko: Friedhelm

Weidemanns Laufkarriere liest sich wie

der Katalog eines vielseitigen Reiseanbieters.

„Das Laufen in der Natur gibt

mir Energie für den Alltag. Darum nutze

ich es an dieser Stelle, um für den Umwelt-

und Klimaschutz zu werben“, so

Weidemann. Vaillant unterstützt ihn dabei.

Als Hersteller ressourcenschonender

Technologie sieht sich Vaillant dem Klimaschutz

und der Erhaltung der Umwelt

verpflichtet: Moderne Heiztechnik ist einer

der größten Hebel beim Kampf gegen

den Klimawandel.

Weitere Informationen unter

www.vaillant.de

PRAXIS

LEPIQUE

Fachärztin für Allgemein- und Betriebsmedizin

Alles aus einer Hand - Praxis Dr. Lepique

• betriebs- und hausärztliche Betreuung

• Vorsorgen nach ArbMedVV

• Eignungs- und Einstellungsuntersuchungen

• Gestaltung des Arbeitsschutzes

• Eingliederungsmanagement

• Gefährdungsbeurteilungen

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Tel. 0202 . 45 90 24

Fax 0202 . 97 49 114

• Gesundheitsmanagement

• FeV für Taxi, Bus und LKW

• Beratung zum Erhalt der

Beschäftigungsfähigkeit

• Gelbfieber-Impfstelle der WHO

• Reisemedizin

• Suchtmedizin

Mail praxis@lepique.net

www. lepique.net

8 www.bvg-menzel.de


Lehrstuhl für

Sportmedizin

Auch in den kommenden Jahren ist der

Lehrstuhl für Sportmedizin an der Bergischen

Universität Wuppertal ein Sportmedizinisches

Untersuchungszentrum des

Deutschen Olympischen Sportbunds

(DOSB). Prof. Dr. Dr. Thomas Hilberg und

sein Team führen die sportmedizinischen

Gesundheitsuntersuchungen der Bundeskaderathleten

durch, die nur in speziell akkreditierten

Untersuchungszentren erfolgen

dürfen. „Das Untersuchungszentrum

am Lehrstuhl hat sich im Bereich des absoluten

Hochleistungssports fest etabliert“,

sagt Hilberg. Mit Eintritt in den Bundeskader

werden sportmedizinische Gesundheitsuntersuchungen

für die Aktiven der

geförderten Sportarten als Grunduntersuchung

einmal jährlich durchgeführt. Diese

Untersuchungen dienen laut DOSB dazu,

die Eignung sowie die Belastbarkeit der

Athleten festzustellen, die Leistungsfähigkeit

durch frühzeitiges Erkennen und Behandeln

von Funktionsstörungen, Anomalien,

akuter Sportverletzungen und

beginnender Sportschäden zu erhalten sowie

bleibende Sportschäden abzuwenden.

Die Angebote des Lehrstuhls in seiner

sportmedizinischen Ambulanz stehen genauso

Freizeit- und Breitensportlern bis

hin zu Patienten mit internistischen und orthopädischen

Erkrankungen offen.

Privatfoto

Professor Dr. Dr. Thomas Hilberg

der Bergische Unternehmer 01|17 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Karriere mit Lehre:

Dem Abwärtstrend entgegenwirken

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Servicepartner der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH

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Fotos: Imago

Zum Start ins Ausbildungsjahr 2016 meldet Information

und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als amtliche

Statistikstelle des Landes 114.732 Berufsanfänger, die

eine duale Ausbildung begonnen haben. Weniger Ausbildungsverträge

wurden in NRW zuletzt vor elf Jahren neu

abgeschlossen.

Obwohl die beiden Handels-Kernberufe, Verkäufer/-in

und Kaufmann/-frau im Einzelhandel, die zweit- und

dritthäufigst gewählten Ausbildungsberufe zum Start ins

Ausbildungsjahr 2016 in Nordrhein-Westfalen waren und

der NRW-Handel insgesamt 11.655 Berufsstarter begrüßen

durfte, blickt Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer

des Handelsverbandes NRW, besorgt auf die Entwicklung:

„In diesem Jahr ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge

um knapp zwei Prozent zurückgegangen,

während die Zahl der Hochschuleinschreibungen um

2,5 Prozent gestiegen ist“, stellt Achten fest. Für ihn sei

das Ausdruck einer zunehmend akademisch ausgerichteten

Berufsorientierung. „Die duale Ausbildung wird unter

Wert verkauft“, so Achten. Sowohl aus gesellschaftlicher

Perspektive als auch aus Sicht der Berufsorientierung an

Schulen müsse dafür gesorgt werden, dass die Berufsausbildung

in Deutschland wieder an Stellenwert gewinnt –

allein schon, um wertvolle Berufseinstiegsperspektiven

aufzuzeigen und die hohe Zahl an Stu-dienabbrechern

einzudämmen. So sei im Handel beispielsweise mit der

richtigen Motivation und entsprechenden Leistungen bereits

in jungen Jahren ein beachtlicher Karriereweg hinzulegen.

„80 Prozent der Führungskräfte im Einzelhandel

kommen dank guter Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

aus den eigenen Reihen“, so Achten. Nicht umsonst

stehe der Handel wie kaum eine andere Branche

für das Motto „Karriere mit Lehre“.

Um den Trend umzukehren, seien Arbeitgeber, Ausbilder

und Schulen gleichermaßen gefordert. „Es ist unsere

Aufgabe als Händler, Unternehmer und Ausbilder,

intensiv über unsere Beschäftigungs- und Entwicklungsperspektiven

zu informieren. Und es ist zudem

unsere Aufgabe, die Aus- und Fortbildung in Handelsberufen

attraktiv, modern und bedarfsgerecht zu gestalten“,

so der NRW-Verbandschef.

Aus diesem Grund habe der Dachverband des deutschen

Einzelhandels, der Handelsverband Deutschland (HDE),

mit den entscheidenden Partnern aus der Berufsbildungspolitik

an der Modernisierung der beiden Kernausbildungsberufe

im Einzelhandel gearbeitet. Die Neuerungen

treten zum Beginn des Ausbildungsjahres

2017/2018 am 1. August 2017 in Kraft. Zudem soll der

Digitalisierung im Handel und den damit einhergehenden

Veränderungen und Anforderungen in der Arbeitswelt

der Branche mit der Einführung des neuen Ausbildungsberufs

Kaufmann/frau im eCommerce Rechnung

getragen werden. In diesem neuen Ausbildungsberuf

soll ab dem 1. August 2018 ausgebildet werden.

Die akademisch ausgerichtete

Berufsorientierung

ist auf

dem Vormarsch. Das

verstellt den Blick

auf die Chancen der

dualen Ausbildung.

10 www.bvg-menzel.de


Porsche und HAZET:

ein starkes Team

Foto: Hazet

„INDIVIDUELLE UND KREATIVE

VERPACKUNGSLÖSUNGEN

GEHÖREN ZUM TAGESGESCHÄFT“

MIT HERZBLUT FÜR VERPACKUNGEN

DRUCKHAUS FISCHER & HAMMESFAHR

Porsche und HAZET feiern ihre 20-jährige Partnerschaft im

Motorsport und krönen das Jubiläum mit der Fahrer- und

Marken-Weltmeisterschaft 2016. Die stetige Weiterentwicklung

von Antriebskomponenten und Fahrwerken, von aerodynamischen

Lösungen und der Verlässlichkeit aller Systeme

ist für HAZET als Ausstatter mit Werkzeugen und Systemlösungen

der Ansporn zu Höchstleistungen. Die Kompetenzen

in den Bereichen Hand- und Spezialwerkzeuge, Drehmoment-Technologie

und Betriebs- und Werkstatteinrichtungen

wurden in der zielorientierten Fahrzeug- und Bauteilentwicklung

ebenso genutzt wie während der hochdynamischen Boxenstopps.

Diese erfolgreiche Zusammenarbeit soll in 2017

fortgesetzt werden. Das Remscheider Unternehmen HAZET

ist einer der führenden Hersteller von Qualitäts-Handwerkzeugen,

-Werkzeugwagen und -Einrichtungen für die professionelle

Drucken Anwendung.

hat für das Druckhaus Fischer

& Hammesfahr eine lange Tradition. Bereits

seit über acht Jahrzehnten gehöhren

die Konzeption, Planung und Realisierung

von Druckprodukten zu den Kernkompetenzen

des Druckhauses. Darüber

hinaus wird gezielt auf den Mehrwert

Dienstleistung gesetzt, weshalb neben

dem sehr hohen technischen Standard

ein engagiertes Vertriebs- und Beratungsteam

zu den Stärken des Unternehmens

gehört.

Vor dem Hintergrund ständig steigender

Marktanforderungen erwarb Geschäftsführer

Frank Fischer im Jahr 2014 die

Druckerei Hammesfahr. Mit dem neuen

Standort Haan verfügt das Druckhaus

Fischer & Hammesfahr nunmehr über

5000 m 2 an Büro- und Produktionsflächen,

wobei der Standort Haan auch

in logistischer Hinsicht große Vorteile

bietet.

ALLES. INLINE. MÖGLICH!

Die technische Ausstattung des Unternehmens

ermöglicht den Inlineeinsatz

von Veredelungstechniken wie

Heiß- und Kaltfolien, UV-Lackierungen,

ergänzt Sohn Maximilian Fischer, Leiter

der Bereiche Marketing und Vertrieb.

Intensive Beratung hat in der Unternehmensphilosophie

einen sehr hohen

Stellenwert. Sie findet in Haan sowie

direkt beim Kunden statt, wodurch ökonomische

und ökologische Gesichtspunkte

Berücksichtigung finden.

INDIVIDUELLE UND INNOVATIVE

VERPACKUNGSLÖSUNGEN

Mit einer eigenen Abteilung für Verpackungsentwicklung

erstellt das Druckhaus

Fischer & Hammesfahr auf individuelle

Kundenwünsche zugeschnittene

und innovative Verpackungslösungen.

Wir wünschen

Ihnen und Ihren

Haustieren ein

schönes,

gesundes

und

glückliches

2017.

Inhaber: Frank Fischer

Spezialität: Hochveredelte

Verpackungen & Akzidenzen

Firmensitz: Haan

Mitabeiter: ca 50

Gründungsjahr: 1933

www.fischer-druckhaus.de

facebook.de/DruckhausFischer

AUSGEZEICHNETE QUALITÄT

Das Druckhaus Fischer & Hammesfahr

hat sich seit der Gründung einen herausragenden

Ruf als Hersteller außergewöhnlicher

Akzidenzen und hochveredelter

Verpackungen erarbeitet. Dies

wurde auch durch mehrfache Preisverleihungen

gewürdigt. Die jüngste Auszeichnung

galt einem Verkaufsdisplay

24 Stunden geöffnet, auch

an allen Feiertagen.

mit integriertem Elektromotor, der für

den Henkel-Konzern entwickelt und

produziert wurde. Außerdem gehörte

das Unternehmen zu den Finalisten

des Hilpert-Awarts–„Displaydrucker des

Jahres“ im Rahmen der Druck- und

Medienawards 2016.

Hybrid-/Strukturlackierungen sowie

Prägedruck bis zum Großformat. „Das

bietet unseren Kunden Vorteile hinsichtlich

der zeitlichen Abläufe wie auch

des konstanten Qualitätsstandards“, so

Frank Fischer. „Insbesondere im Bereich

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der Verpackungen bietet die Veredelung

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hohe Werbeeffekte zu erzielen.

Denn insbesondere am Point of Sale ist

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das Auffallen von größter Bedeutung!“,

der Bergische Unternehmer 01|17 11


TITEL SICHERHEIT IM UNTERNEHMEN

Sicher

ist sicher

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Stefan Epe bei der Bildanalyse

der Videofernüberwachung.

Der Schutz vor Einbruch, Diebstahl

und Raub gewinnt für Unternehmen

und Gewerbetreibende stetig mehr

an Bedeutung. Die Zahlen steigen

nicht nur bei Haus- und Wohnungseinbrüchen.

Auch Geschäfte und

Betriebe werden immer mehr zur

Zielscheibe von häufig gut organisierten

Banden.

der Bergische Unternehmer 01|17 13


TITEL SICHERHEIT IM UNTERNEHMEN

„In den meisten Fällen werden Privatleute

und Gewerbetreibende erst dann aktiv, wenn

etwas passiert ist.“

Gewerbetreibende – egal ob es sich

dabei um den Einzelhändler,

Handwerker, das Autohaus oder

den mittelständischen Betrieb

handelt – müssen sich neben ihrer

eigentlichen Profession mit vielen Themen

auseinandersetzen. Dazu gehört heute mehr

denn je der Schutz vor Einbruch und Diebstahl.

Laut polizeilicher Kriminalstatistik ist

die Zahl der Einbrüche im Jahr 2015 bundesweit

erneut angestiegen – um 9,9 Prozent auf

insgesamt 167.136 Fälle. Einbrecher verursachten

dabei einen Schaden von insgesamt

440,8 Millionen Euro. Und: Die Zahl der Einbrüche

steigt auch in Gewerbeimmobilien kontinuierlich

an. Zugleich bewegen sich Aufklä-

rungs- und Verurteilungsquoten auf niedrigem

Niveau. Dementsprechend groß ist der Bedarf

bei Industrie, Handel und Kommunen nach

mehr Sicherheit. Ohne moderne Sicherheitstechnik,

so zeigen alle Erkenntnisse, geht es

jedoch nicht. Denn – wie es der Einbruchreport

der Deutschen Versicherungswirtschaft

zeigt – auch die Täter rüsten technisch auf –

bis hin zum Einsatz von Fotodrohnen, um Anund

Abwesenheit beispielsweise von Hausbewohnern

auszuspähen.

Gewerbe wird nicht zufällig zum

Ziel von Einbrechern

Während bei Einbrüchen in Privathäuser die

Kriminellen häufig nach dem Zufallsprinzip

vorgehen, werden Unternehmen zumeist gezielt

aufgesucht. Überall, wo Wertsachen vermutet

werden, gucken sich Einbrecher Ziele

aus. Das kann der Juwelier, der Telefonshop

oder der Antiquitätenhändler, aber auch der

14 www.bvg-menzel.de


Mittelständler sein, bei dem PCs, Laptops und

Barkassen vermutet werden. „Auch Metall ist

nach wie vor für Diebe interessant. Genauso

werden Kioskbesitzer immer wieder Opfer von

Einbrüchen. Im gewerblichen Bereich gehen

die Täter zielgerichteter als bei Haus- und

Wohnungseinbrüchen vor“, weiß Marco Fechner

von der Abteilung Kriminalprävention und

Opferschutz im Polizeipräsidium Wuppertal.

In der im Erdgeschoss des Präsidiums eingerichteten

Beratungsstelle können sich Interessierte

bei einer kleinen Ausstellung über mechanische

und elektronische Schutzmaßnahmen

informieren und mit den Experten das Gespräch

suchen. Kommen Unternehmen auf die

Fachleute zu, wird gerne auch ein Vor-Ort-Termin

vereinbart, um über Sicherheitskonzepte

zu beraten. Dabei tritt die Behörde nicht in

Konkurrenz zu Sicherheitsdienstleistern. Im

Gegenteil: Sowohl die Polizei in Wuppertal als

auch das Landeskriminalamt führen Listen betreffender

Firmen, die im Sicherheitsbereich

Laut polizeilicher Kriminalstatistik

ist die Zahl der

Einbrüche im Jahr 2015

bundesweit erneut angestiegen

– um 9,9 Prozent

auf insgesamt 167.136

Fälle.

aktiv sind und dem Anforderungsprofil der Polizei

entsprechen. Doch genau wie die privaten

Anbieter stellt auch der Polizeibeamte fest: „In

den meisten Fällen werden Privatleute wie

auch Gewerbetreibende erst dann aktiv, wenn

etwas passiert ist. Präventive Anfragen gibt es

eher weniger.“ Um als Unternehmen, Handwerker,

Dienstleister oder Geschäftsinhaber

ein vernünftiges Sicherheitskonzept – das vor

allem auf den drei Säulen Mechanik, Elektronik

und Organisation aufbaut – zu entwickeln,

müsse man sich zunächst darüber klar werden,

was besonders geschützt werden muss und wo

im Betrieb besonders schützenswerte und sensible

Bereiche angesiedelt sind. Gegebenenfalls

müssten auch Vorgaben der Versicherer

berücksichtigt werden. Dazu sei notwendig,

eine Sicherheitsprognose und eine Schwachstellenanalyse

durchzuführen. Dies sei der

erste Weg, um gemeinsam mit Experten von

Polizei oder den Fachunternehmen gute und

praktikable Lösungen für mehr Sicherheit

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TITEL SICHERHEIT IM UNTERNEHMEN

im Unternehmen zu finden. „Ein guter

mechanischer Schutz in Kombination mit moderner

Einbruchmeldetechnik kann schon ein

guter Weg sein“, erklärt der Fachmann der Polizei.

Bei der entsprechenden Installation sollte

man allerdings überlegt vorgehen. Genau

festzulegen sei beispielsweise, in welcher Reihenfolge

man welche Maßnahme vornehme.

„Es kann sinnvoll sein, die Meldetechnik dem

mechanischen Widerstand vorzuschalten.“ Das

bedeutet, dass bei einem Einbruchsversuch die

Alarmanlage reagiert oder die Täter sogar mittels

Videotechnik in die Leitstelle einer Überwachungsfirma

gemeldet werden. Sollten sie

dann trotzdem nicht von ihrem Vorhaben ablassen,

gilt es immer noch, eine gut gesicherte

Tür, ein Tor oder ein Fenster zu überwinden.

All das kostet Zeit, die die Delinquenten nicht

haben und die sie sich in der Regel nicht nehmen

wollen. Interventionskräfte von Sicherheitsdiensten

oder Polizei können schnell vor

Ort sein, die Einbrecher auf frischer Tat ertappen

– oder es bleibt aufgrund des hohen Aufwands

für die Täter bei einem Einbruchsversuch.

An diesem Beispiel zeigt sich, dass es

nicht reicht, in punkto Sicherheit nur einen

oder zwei Bereiche ausreichend abzudecken.

Alle Maßnahmen müssen genau justiert und

aufeinander abgestimmt sein.

24-Stunden-Live-überwachung

Wo soziale Kontrolle fehlt, ist Sicherheitstechnik

umso wichtiger. Gerade bei Firmen, die

abgelegen angesiedelt oder deren Zugänge

schlecht einsehbar seien, könnten von Meldebzw.

Videotechnik oder aber einem privaten

Sicherheitsdienst profitieren, sagt Marco

Fechner. Eine Option kann weiterhin das Konzept

der Fernüberwachung sein, das bereits einige

Sicherheitsunternehmen ihren Kunden

für Büros, Gewerbeobjekte, Industriegelände

und Privatimmobilien anbieten. Bei dieser 24

Stunden-Live-Fernüberwachung wird auf einen

wirkungsvollen „Schreckmoment“ gesetzt,

bevor Einbrecher bei ihren Versuchen, in

das Objekt einzudringen, enorme und kostenintensive

Vandalismusschäden verursachen.

Sobald ein Täter eine Lichtschranke, einen

Wärmebildsensor, ein Infrarotsignal oder ein

Mikrofon auslöst, analysieren Wachleute in

der Notruf-Servicezentrale die Bild- oder Tonsignale

vom Geschehen und sprechen den Tä-

Polizeihauptkommissar

Marco Fechner gehört zur

Abteilung Kriminalprävention

und Opferschutz im

Polizeipräsidium Wuppertal.

Dort werden auch Betriebe

beraten.

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Die Abteilung Kriminalprävention

und Opferschutz im Polizeipräsidium

Wuppertal ist unter

Telefon 0202/284-18 01 zu

erreichen.

ter lautstark an. Kann sich der so Beobachtete

nicht durch das mit dem Betrieb vereinbarte

Kennwort identifizieren, wird die Alarmkette

mit Einbeziehung der Polizei eingeschaltet.

Laut Präventionsportal der Gewerkschaft der

Polizei ist die Schadenverhinderungsquote

dieses Systems hoch und Diebe und Einbrecher

werden erfolgreich in die Flucht geschlagen.

Das beste Sicherheitskonzept, die modernste

Technik, externe Überwachung oder gar ein

Werkschutz kann aber nicht wirkungsvoll greifen,

wenn die eigenen Mitarbeitenden nicht

mitspielen bzw. leichtsinnig oder oberflächlich

mit den Maßnahmen umgehen. „Verantwortlichkeiten

im Betrieb muss man regeln“, empfiehlt

Marco Fechner. Nur wenn richtiges Verhalten

und optimale Sicherungsvorkehrungen

wie Zahnräder ineinander greifen, kann der

Schutz funktionieren. Eine Alarmanlage funktioniert

nur, wenn sie scharf geschaltet ist. Die

Wechselkasse gehört in den Tresor und nicht

in die Schreibtischschublade. Und der Laptop

wird nach Feierabend weggeschlossen und

nicht arglos am Schreibtisch – und womöglich

von außen einsehbar – stehen gelassen. Eine

geordnete Zutrittskontrolle mache nicht nur

bei großen Unternehmen Sinn, sagt Marco

Fechner.

Mitarbeitende sensibilisieren

Verschiedene Sicherheitsbereiche müssen also

organisiert und die Beschäftigten für die Erfordernisse

eines sorgsamen Umgangs damit

sensibilisiert werden. Letztlich profitieren die

Beschäftigten selbst von ihrer eigenen Umsicht

dem Thema „Sicherheit“ gegenüber. Natürlich

sei ein Einbruch in den eigenen vier

Wänden immer noch die belastendste Situation,

weiß Hanna Meyerratken von der Pressestelle

im Polizeipräsidium Wuppertal. „Kommt

man aber in die Firma, der Schreibtisch ist

durchwühlt und nichts ist mehr so, wie man es

verlassen hat, ist das für die Mitarbeiter auch

sehr beängstigend“, sagt die Polizeioberkommissarin.

Scheuen die Betriebe vielleicht mitunter

die Kosten, die für ein Mehr an Sicherheit

definitiv anfallen? „Manchmal spielt

diese Frage sicher eine Rolle“, glaubt Polizei-

Sicherheitsexperte Marco Fechner. Letztlich

seien die Folgen von Diebstahl und Einbruch

jedoch gravierend und könnten bei kleineren

Unternehmen sogar existenzbedrohend sein.

Und kommen Einbrüche sogar häufiger vor –

was gar nicht mal so selten der Fall ist – schauten

auch die Versicherer demnächst genauer

hin.

Text: Stefanie Bona

fotos: Günter Lintl (2), WSG

Moderne Sicherheitstechnik

kann

mechanisch oder

elektronisch sein. In

der Beratungsstelle

der Polizei kann

man sich verschiedene

Sicherungssysteme

wie etwa

Schließanlagen und

einbruchhemmende

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TITEL INTERVIEW

mehr

Für

Sicherheit

Die Wach- und Schliessgesellschaft Wuppertal sorgt als drittältestes Sicherheitsunternehmen

in Deutschland für sicheres Leben – im privaten, gewerblichen

und öffentlichen Raum. Den Fokus mit den Standorten in Wuppertal, Solingen,

Remscheid und Leverkusen auf die Region zu setzen, ist Teil des Firmenkonzeptes,

sagt der geschäftsführende Gesellschafter Bernd Herkströter. Denn gut sein

kann man nur dort, wo man sich auskennt.

Herr Herkströter, die Wach- und Schließgesellschaft

Wuppertal ist ein expandierendes

Unternehmen mit derzeit 750 Mitarbeitern an

verschiedenen Standorten. Worauf führen Sie

diese starke Entwicklung in den letzten Jahren

zurück?

Bernd Herkströter: Dafür gibt es verschiedene

Faktoren. Zum einen heben wir uns durch unsere

Zertifizierungen von anderen Sicherheitsunternehmen

ab. In der Region sind wir das einzige

ortsansässige Unternehmen mit einer EU-konformen

Leitstelle. Unsere Sicherheitszentrale wird

demnach jährlich überprüft und mit ihr erfüllen

wir hohe Auflagen. Parallel sind wir eine vom

Verband der Sachversicherer – dem VdS – geprüfte

Leitstelle. Genauso legen wir großen Wert auf

ausgesuchtes Personal. Unsere Mitarbeiter müssen

einen einwandfreien Leumund haben, da arbeiten

wir mit Polizei und Ordnungsbehörden

sehr eng zusammen. Das sind alles freiwillige

Dinge, die für uns einen großen finanziellen Aufwand

bedeuten, mit denen wir uns aber auch profilieren.

Es ist heute möglich, sich mit relativ geringem

Aufwand und ein paar wenigen Schulungsstunden

als Sicherheitsdienstleister selbstständig

zu machen. Wie sehen Sie diese Entwicklung?

Bernd Herkströter: Ganz klar kritisch. Das wachsende

Sicherheitsbedürfnis der Menschen und damit

auch der Unternehmen macht Sicherheitsdienstleistungen

interessant. Um sie aber seriös

18 www.bvg-menzel.de


anbieten zu können, bedarf es viel Erfahrung und

damit weit mehr als nur ein paar Kursstunden.

Deshalb distanzieren wir uns ganz klar und ausdrücklich

von der Türstehermentalität. Unsere

Aufgabe ist immer, deeskalierend zu wirken. Unsere

Branche leidet darunter, dass die Gründung

von Sicherheitsdiensten zu schnell und zu einfach

möglich gemacht wird.

Die Kommunen, die ja Ihre Leistungen auch in

Anspruch nehmen, stehen unter Kostendruck.

Wird da bei der Beauftragung von Sicherheitsunternehmen

manchmal zu sehr auf den Preis

geguckt?

Bernd Herkströter: Ja, das ist leider so. Es wird

vielfach nach dem günstigsten Angebot geschaut

und auf die Qualität nicht mehr geachtet. Wer mit

einem Dienstleister für mehr Sicherheit – und das

gilt auf der privaten und der betrieblichen Ebene

genauso wie auf der öffentlichen – zusammenarbeitet,

sollte auf die entsprechende Qualifikation

und unbedingt auf die Mitgliedschaft des Unternehmens

im Bundesverband Deutscher Sicherheitsunternehmen

achten. Und ich kann nur jedem

raten, sich den in Frage kommenden

Sicherheitsdienst persönlich anzuschauen, bevor

man einen Auftrag vergibt. Ein Internetauftritt

kann trügerisch sein. Damit lässt sich heute ganz

leicht etwas darstellen, was in der Realität ganz

anders aussieht.

Wer privat oder als Unternehmer einen Einbruch

erlebt hat, will danach meistens ganz schnell

handeln und in mehr Sicherheit investieren.

Bernd Herkströter: Das stimmt. Vielfach kommt

der Kunde erst dann auf uns zu, wenn etwas passiert

ist. Oder es gibt eben gesetzliche Auflagen

oder Vorgaben der Versicherungen, die uns auf

den Plan rufen. Wir plädieren aber für einen anderen

Weg. Man sollte im Vorfeld tätig werden.

Schau`n Sie: Da wird abends die Mitarbeiterin

oder der Auszubildende mit den Tageseinnahmen

auf den Weg zur Bank geschickt. Im Grunde begeben

sich diese Personen in unmittelbare Gefahr,

denn die Gewaltbereitschaft der Täter nimmt stetig

zu. Man muss sicher aus einer Eigentumswohnung

keinen Hochsicherheitstrakt machen. Aber

einfache Maßnahmen können schon hilfreich und

dabei durchaus effektiv sein. Wir versuchen immer,

auf den Sinn von Prävention hinzuweisen.

Sie haben es eben schon anklingen lassen:

Die Sicherheitslage in Deutschland und damit

auch in unserer Region hat sich verändert.

Wie sehen Sie als Fachmann für Sicherheit

diese Entwicklung?

Bernd Herkströter: Unkontrollierte Zuwanderung

und zweifellos auch die offenen Grenzen sind für

uns zum Problem geworden. Täterbanden reisen

busweise an, machen einen Raubzug und fahren

wieder ab. Das bereitet Bürgern wie Unternehmen

Angst und das ist berechtigt. Aus unternehmerischer

Sicht profitieren wir natürlich davon.

Fragen Sie mich aber als Privatmann und Vater

einer elfjährigen Tochter, muss ich sagen, dass

mir diese Entwicklung große Sorge bereitet.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: günter Lintl

Statistik

Im Jahr 2015 verursachten

Einbrecher einen

Schaden von insgesamt

440,8 Millionen Euro. Es

gab 71.300 Einbruchsversuche.

Das heißt:

Über 40 Prozent der Fälle

sind die Einbrecher

bei ihrem Vorhaben gescheitert.

Dies liegt aus

Sicht der Polizei nicht

zuletzt an der verbesserten

Sicherheitstechnik,

weil immer mehr Menschen

ihr Zuhause mit

technischen Maßnahmen

schützen. Sie stehlen

den Delinquenten damit

die Zeit, die sie für ihr

Ansinnen nicht haben

und sich nicht nehmen

wollen. Im besten Fall

suchen sie das Weite.

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TITEL CYBER SICHERHEIT

Fotos: Imago

Datenklau:

Jeder kann zum

Opfer werden

Botnetze, Datenlecks, Ransomware, gehackte Passwörter - was der IT-Laie vielfach

als die so genannten „Böhmischen Dörfer“ empfindet, birgt hochriskante

Gefahren für die Zukunft. Denn in unserer digitalen Welt, wo vom Toaster bis zu

hochkomplizierten Fertigungsprozessen alles vernetzt ist, bieten Softwarelücken

ein ideales und mitunter allzu leichtes Ziel für Cyber-Attacken.

20 www.bvg-menzel.de


„Die zunehmende Vernetzung durch

das ´Internet der Dinge eröffnen

Angreifern weitreichende

Möglichkeiten.“

Laut Angaben der Cebit, der weltweit

größten Messe für Informationstechnik,

belasten Cyber-Angriffe auf Unternehmen,

Forschungseinrichtungen,

Behörden und Bürger die deutsche Volkswirtschaft

mit mehr als 50 Milliarden Euro pro

Jahr. Strategien und Maßnahmen sind also

gefordert, die Gefahren abzuwehren und

gleichzeitig die Chancen der Digitalisierung

vorantreiben. Der aktuelle Lagebericht des

Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik

(BSI) offenbart eine neue Qualität

der Gefährdung: Die zunehmende Vernetzung

durch das „Internet der Dinge“, Industrie 4.0

und smarte Devices – also informationstechnisch

aufgerüstete Alltagsgegenstände – eröffnen

Angreifern weitreichende Möglichkeiten,

Informationen auszuspähen, Geschäfts- und

Verwaltungsprozesse zu sabotieren oder sich

auf andere Weise zu bereichern. Welche Auswirkungen

Cyber-Kriminalität haben kann,

zeigte im November die Attacke auf Router

der Deutschen Telekom. Rund 900.000 Internet-Router

waren dabei weitgehend lahmgelegt

worden. Nutzer konnten nicht mehr ins

Netz, bei vielen funktionierten auch das Telefon

und der TV-Empfang nicht mehr. Im Dezember

wurde ein gigantischer Datendiebstahl

beim Internetkonzern Yahoo bekannt,

bei dem eine Milliarden Nutzerdaten gestohlen

wurden.

der Bergische Unternehmer 01|17 21


TITEL CYBER SICHERHEIT

Kleinere Unternehmen sehen sich selten

als potenzielle Opfer

Glossar

Wenn es um Datensicherheit geht, ist laut Experten

wichtig, zunächst einmal die eigenen

Sicherheitsanforderungen zu benennen. Anhand

dessen können dann individuelle Ziele

formuliert, Sicherheitslücken aufgedeckt und

passgenaue Strategien erarbeitet werden. Haben

große Unternehmen das Thema vielleicht

mehr im Auge als Mittelständler und kleinere

Betriebe? Vielleicht, mutmaßt Thomas Erdmann

vom Systemhaus Erdmann in Solingen.

„Kleinere Unternehmen rechnen häufig nicht

damit, dass sie Ziel und Opfer eines Hacker-

Angriffs sein könnten. Sie fühlen sich einfach

nicht so bedroht. Dabei ist heute jedes Unternehmen

für Cyber-Kriminelle interessant“,

weiß der IT-Fachmann. Das Problem: „Daten

kann man nicht physisch klauen wie ein Portemonnaie.“

Soll heißen: Bis der Anwender

merkt, dass seine Rechner gehackt wurden,

sind die Datensätze schon längst zum Werkzeug

für kriminelle Machenschaften geworden.

Um seinen Kunden die Gefahr, in die sie

sich durch Sicherheitslücken begeben, aufzuzeigen,

demonstrieren Erdmann und seine

Mitarbeiter gerne, wie schnell und einfach

Kriminelle sich Zugang ins so genannte Darknet

verschaffen können, wo unter anderem gestohlene

Daten verkauft werden.

Nur ein kleiner Prozentsatz von

Cyber-Angriffen kommt ans Licht

Damit werde jedem IT-Nutzer schnell klar, wie

brisant ein ungeschützter Umgang mit privaten,

aber vor allem auch mit Firmendaten sein

kann. In punkto Prävention ist ebenso von Bedeutung,

dass Opfer von Cyber-Angriffen über

ihre Sicherheitsstandards und die erfolgten

Angriffe transparent informieren. Denn ein

verbesserter Austausch trägt zum besseren

Schutz bei. Dies falle Betroffenen häufig

schwer, weiß Thomas Erdmann. Nur ein kleiner

Prozentsatz von Hacker-Attacken komme

ans Licht. „Da spielt die Angst vor Reputationsverlust

eine große Rolle. Manche Opfer

zahlen bei Erpressungsversuchen lieber und

glauben, sie seien die Sache dann los.“ Wenn

es um Datensicherheit geht, ist laut Experten

wesentlich, zunächst einmal die eigenen Si-

Firmenfoto

Einfache Tipps zum

Thema Datensicherheit

gibt es zudem

auf der Internetseite

des Bundesverbands

Mittelständische

Wirtschaft unter dem

Link www.bvmw.de/

it-sicherheit/wissen/

tipps-zur-it-sicherheit-im-unternehmen.

html

Tobias Erdmann

Geschäftsleiter der Systemhaus

Erdmann GmbH & Co. KG

Backup: Software, die es ermöglicht,

den Inhalt von Festplatten auf Bandlaufwerke

oder externe Platten zu sichern.

Besonders wichtig bei Buchhaltung,

Kundendaten und

Jahresabschlüssen, deren Verlust unternehmenskritisch

ist.

Botnet oder Botnetz: Gruppe automatisierter

Computerschadprogramme.

Die Bots (von englisch: robot

„Roboter“) laufen auf vernetzten

Rechnern, deren Netzwerkanbindung

sowie lokale Ressourcen und Daten

ihnen zur Verfügung stehen. Die

meisten Bots können von einem Botnetz-Operator

über einen Kommunikationskanal

überwacht werden und

Befehle empfangen.

Dos steht für „Dienstblockade“ oder

-verweigerung (von englisch „Denial

of Service“). Bezeichnet wird damit

die Nichtverfügbarkeit eines Dienstes,

der eigentlich verfügbar sein

sollte. Wird die Überlastung von einer

größeren Anzahl anderer Systeme

verursacht, so wird von Distributed

Denial of Service (DDoS)

gesprochen.

Open-Source: Damit wird eine Software

bezeichnet, deren Quelltext öffentlich

und von Dritten eingesehen

werden kann. Der Begriff open source

ersetzt die ursprüngliche Bezeichnung

free software (freie Software),

die zu Missverständnissen führte, da

sie als grundsätzlich kostenlose

Software missverstanden wurde.

Ransomware ist eine Malware, die

den Computer infiziert, sperrt und

dann Geld dafür verlangt, ihn zu

entsperren.

22 www.bvg-menzel.de


cherheitsanforderungen zu benennen. Anhand

dessen können dann individuelle Ziele formuliert

und passgenaue Strategien erarbeitet werden,

um brisante Sicherheitslücken aufzudecken

und Maßnahmen gegen Cyber Crime zu

entwickeln. Der Faktor Mensch dürfe dabei

nicht außer Acht gelassen werden, warnt Thomas

Erdmann. „Man darf sich nicht auf die

rein technische Lösung verlassen und muss die

Mitarbeiter für das Thema sensibilisieren.“

Der richtige und sichere Umgang mit den Unternehmensdaten

sei demnach verpflichtend

von den Beschäftigten einzufordern. Compliance-Regeln

müssten dabei regelmäßig neu

aufgelegt und neuen Anforderungen angepasst

werden.

Personaldaten werden zum Ziel der

Hackerangriffe

Wie sich Institutionen

und Unternehmen jeder

Größenordnung

gegen Cyber-Attacken

schützen und gleichzeitig

ihre Digitalisierungsmaßnahmen

weiterentwickeln können,

zeigt die CeBIT

vom 20. bis 24. März

in Hannover. Erste Anlaufstelle

für Interessierte

ist der Messe-

Schwerpunkt

„Business Security“ in

Halle 6 mit Anbietern

von Antivirus-Systemen,

E-Mail-Sicherheit

sowie Cloud &

Internet Security bis

hin zu Netzwerk-Sicherheit.

Eine Herausforderung kommt in diesem Zusammenhang

auch auf die Personalabteilungen

zu, denn Jobs werden heute häufiger gewechselt

als früher. Unternehmen sind gut beraten,

sensible Informationen über ehemalige und

aktuelle Mitarbeiter verstärkt zu sichern und

zu schützen. Eine aktuelle Studie von Iron

Mountain, einem führenden Archiv- und Informationsmanagement-Dienstleister,

zeigt auf,

dass viele Personalabteilungen dem Trend des

„Job-Hopping“ nicht gewachsen sind. Die

Umfrage zeigt, dass 50 Prozent der mittelständischen

Unternehmen in Europa einen veralteten

Prozess haben, um ihre Human Ressources-Daten

zu verwalten. Und das, obwohl auch

Personaldaten mit Blick auf die erwarteten

Verkaufserlöse von Name, Adresse und Bankverbindung

das Interesse von Kriminellen auf

sich ziehen. Angesichts stetig neuer Bedrohungen

kann es eigentlich nur verwundern,

dass dem Thema auf privater und unternehmerischer

Ebene noch immer nicht die erforderliche

Aufmerksamkeit geschenkt wird. Vor den

Kosten für eine entsprechende Problemlösung

durch externe Fachleute dürfe man sich nicht

scheuen, warnt Thomas Erdmann. „Die meisten

Systemhäuser bieten eine Erstberatung

kostenlos an. Die Daten sind das höchste Gut

im Unternehmen. Und wenn sie einmal abhanden

gekommen sind und womöglich dem

Marktbegleiter angeboten wurden, verdient

man irgendwann kein Geld mehr.“ Ist es vielleicht

nicht zumindest zum Teil dann doch die

undurchsichtige Fachsprache, die vor einer

Auseinandersetzung scheuen lässt? Hier zeigt

sich der Experte selbstkritisch. „Wir IT-ler haben

da sicherlich eine Schwachstelle, weil uns

diese Begriffe tagtäglich begleiten. Es ist

trotzdem unsere Aufgabe, unseren Kunden Lösungen

anschaulich zu präsentieren.“ Dabei

sollte man auf die Bedeutung der IT-Sicherheit

als Ganzes verweisen und nicht direkt über

einzelne Produkte reden.

Datendieben den Einbruch so schwer wie

möglich machen

Wer sich dem Thema neu oder erneut widmen

möchte, sollte sich das Beispiel „Einbruchschutz“

zu Herzen nehmen. Denn auch im

World Wide Web gilt es, potenziellen Tätern

den Weg in den eigenen Rechner oder das Firmennetzwerk

so schwer wie möglich zu machen.

„Cyber-Kriminelle wollen genau wie

Einbrecher schnell zum Ziel gelangen. Gelingt

ihnen das nicht, versuchen sie es an der nächsten

Haustür“, sagt Thomas Erdmann. Bequemlichkeit

dürfe also dem Sicherheitsgedanken

nicht im Wege stehen – weder bei der Einrichtung

von Sicherheitsstandards noch bei der

Anwendung. „Gar nichts zu tun, ist keine Option“,

warnt er. Zumal sich die Digitalisierung

rasant weiter entwickeln werde. „So langsam,

wie die Entwicklung in den letzten zehn Jahren

war, wird es nie wieder sein.“

Text und Foto: BVG

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AUS DEN UNTERNEHMEN STARTUP

In Remscheid-Lennep ist die coWorld

ein Treffpunkt für Gründer und solche,

die es werden wollen. Voll ausgestattete

Büroräume bieten Platz

zum Denken und Tüfteln.

Karriere ist

wie Fitness

Von Lennep in die Metropolen – für drei bergische Jungunternehmer

ein Gedanke mit Zukunft. Im Remscheider Stadtteil betreiben

Sinan Arzu, David Mathauschek und Philipp Krüger die coWorld.

Ein stylischer Treffpunkt für Gründer, der aber auch von hiesigen

Unternehmen für Meetings und Tagungen genutzt wird.

coWorld – Coworking Space

Kölner Straße 102

42897 Remscheid

Fon: 021917890194

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Karriere, so zieht David Mathauschek

einen Vergleich, lässt sich

voranbringen wie die körpereigene

Fitness. Und hier setzt das

Konzept der drei Remscheider an. In der

coWorld findet man Information und perfekt

ausgestattete Büroräume zugleich.

Wissen kann man sich wie Ausdauer aneignen,

statt dem Fitnesstrainer steht in der

coWorld der mit allen Gründermodalitäten

vertraute Ansprechpartner zur Seite. Die

Mitgliedschaft soll zum Besuch aller

Standorte berechtigen – in einer mobilen

und vernetzten Gesellschaft ein unbedingtes

Muss. Soll heißen: Der coWorker aus

Düsseldorf arbeitet selbstverständlich auch

in der coWorld in Berlin. „So ein Karriereclub

könnte vor allem in den Großstädten

und großen Universitätsstädten funktionieren“,

erklärt Philipp Krüger. Wissen, Arbeit,

ein bisschen Gastronomie und Lifestyle

soll die perfekte Mischung für die

Geschäftsidee sein, die das Trio als Gründernetzwerk

für die Generation Y auf den

Weg bringen will.

Alltagsstoff

ben. Gleichzeitig sagen 78 Prozent, dass

sie gerne welche hätten“, erklärt Mathauschek.

Dass über 1,7 Millionen Deutsche

unter 30 Jahren bereits einen Schuldenberg

mit sich herumschleppten, hänge originär

mit mangelnder Bildung zusammen. Und

daran soll „Alltagsstoffe“ etwas ändern.

Derzeit arbeiten die Existenzgründer hart,

um ihre Geschäftsideen auf den Weg zu

bringen. Auch die Investorensuche binde

Mit der Gründung ihres eigenen Unternehmens

haben die jungen Männer vielerlei

Erfahrungen gesammelt. „Kontakte sind

das Wichtigste, was man haben kann“, sagen

sie übereinstimmend und glauben daher

fest daran, dass die coWorld die Chance

hat, als erfolgreiches Startup umgesetzt

zu werden. Mit „Alltagsstoff“ verfolgen sie

gemeinsam mit zwei anderen Projektpartnern

eine weitere Geschäftsidee. Aus der

Erkenntnis heraus, dass gerade junge Leute

kaum Know-how in Sachen Wirtschaft und

Finanzen vorweisen können, soll „Alltagsstoff“

entsprechendes Wissen in die Schulen

bringen. Für die entsprechende

Nachhaltigkeit soll eine Website sorgen,

über die Inhalte noch einmal vertieft werden

können. Das Konzept ließe sich auch

auf Firmen und Privatleute übertragen. „53

Prozent der Deutschen geben zu, von Wirtschaft

und Finanzen keine Ahnung zu haviel

Zeit. Als Studenten sind sie finanziell

noch durch ihre Eltern abgefedert. Ziel ist

auf jeden Fall, das Studium abzuschließen.

Die Existenzgründung nehme dennoch

großen Raum ein. „Für mich kann ich sagen:

Ich gehe diesen Weg, weil ich davon

überzeugt bin“, sagt David Mathauschek.

Text: Stefanie bona

Foto: Jürgen Moll

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AUS DER PRAXIS RECHT / STEUERN / FINANZEN

Wahrung einer tariflichen

Ausschlussfrist durch

Klageerhebung

Gilt in einem Arbeitsverhältnis eine tarifliche

Ausschlussfrist, innerhalb derer ein

Anspruch gegenüber dem Vertragspartner

schriftlich geltend gemacht werden muss,

reicht es zur Fristwahrung nicht aus, wenn

der Arbeitnehmer vor Fristablauf seine

Ansprüche durch eine Klage geltend

macht. Maßgebend ist stets, dass das Anspruchsschreiben

vor Ablauf der Frist

dem Arbeitgeber als Anspruchsgegner zugeht.

Wählt der Arbeitnehmer nicht den „einfachen“

Weg der Zustellung des Anspruchsschreibens

an den Arbeitgeber, sondern

gibt er einer nicht zwingend erforderlichen

Klage den Vorzug, muss er sich den

Zeitverlust zurechnen lassen, der zwischen

Klageeinreichung und Zustellung

Fotos: MEV

der Klage und damit des Anspruchsschreibens

entsteht. Ist die Ausschlussfrist dann

bereits abgelaufen, verliert er seine Ansprüche.

(Urteil des BAG vom 16. März

2016, 4 AZR 421/15, Pressemitteilung des

BAG)

Angekündigte Elternzeit reicht

für eine Befristung

Nach dem Gesetz über Teilzeitarbeit und

befristete Arbeitsverträge (TzBfG) bedarf

die Befristung eines Arbeitsvertrags eines

sachlichen Grundes. Die Inanspruchnahme

der Elternzeit durch eine Stammkraft stellt

zweifellos einen Befristungsgrund bei der

Einstellung einer Ersatzkraft dar.

Nun weist das Bundesarbeitsgericht darauf

hin, dass es für den Befristungsgrund „Elternzeit“

keiner formellen Mitteilung an

den Arbeitgeber bedarf. Vielmehr kann

auch die bloße Mitteilung des Entbin-

Anz. Schoenauen 1_4 RZ zw 11.07.2013 16:50 Uhr Seite 1

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dungszeitpunkts und die Ankündigung einer

Arbeitnehmerin, anschließend Elternzeit

in Anspruch nehmen zu wollen,

ausreichen. (Urteil des BAG vom 9. September

2015, Z AZR 148/14, BB 2016,

251, NZA 2016, 169)

Ein Satz, der die Steuerlast

senkt

Dividenden sind grundsätzlich dann zu versteuern,

wenn der Steuerpflichtige darüber

verfügen kann. Dies ist der Zeitpunkt, zu

dem die Zahlung bzw. die Gutschrift auf ein

Bankkonto oder Gesellschafterdarlehenskonto

erfolgt. Abweichend hiervon ist bei

beherrschenden Gesellschaftern von Kapitalgesellschaften

die Besteuerung bereits im

Zeitpunkt der Beschlussfassung über die

Gewinnausschüttung vorzunehmen. Besonders

wichtig ist diese Regelung bei Beschlüssen

vor dem Jahreswechsel, bei denen

die Auszahlung erst im neuen Jahr erfolgen

soll. Diese Rechtsprechung hat der Bundesfinanzhof

aktuell auf Vorabausschüttungen

ausgedehnt. Soll dieses vermieden werden,

muss in der GmbH-Satzung eine entsprechende

Regelung enthalten sein.

Abgeltung vs. Versteuerung:

Worauf setzen Sie Ihren

Gewinn?

Ist eine natürliche Person an einer Kapitalgesellschaft

beteiligt und schüttet diese ihre

Gewinne aus, dann kann der Gesellschafter

bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen

wählen, ob die Ausschüttung mit dem Abgeltungssteuersatz

von 25% oder zum individuellen

Steuersatz bei ihm versteuert

wird. Wird der individuelle Steuersatz gewählt,

sind nur 60% der Ausschüttung zu

versteuern. Das führt dazu, dass bei einem

Spitzensteuersatz von weniger als 41,67%

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der Bergische Unternehmer 01|17 27


AUS DER PRAXIS RECHT / STEUERN / FINANZEN

die individuelle Versteuerung günstiger ist.

Zudem werden dann 60% der Werbungskosten

steuermindernd berücksichtigt. Der

Antrag auf individuelle Versteuerung - mit

einer Bindungsfrist von 5 Jahren - ist zwingend

bei Abgabe der Einkommensteuererklärung

zu stellen..

Ein guter Grund zum Abschreiben

Bei Vermietungsfällen in Unternehmensgruppen

muss auf fremdvergleichsübliche

Konditionen geachtet werden. Dieses gilt

insbesondere in Betriebsaufspaltungsfällen,

wenn ein Einzelunternehmer oder eine Personengesellschaft

ein Grundstück an eine

Tochter- bzw. Schwester-Kapitalgesellschaft

zur Nutzung überlasst. Bislang war strittig,

was die steuerlichen Konsequenzen sind,

wenn der Fremdvergleichsgrundsatz verletzt

ist. Der Bundesfinanzhof hat nunmehr entschieden,

dass Abschreibungen in voller

Höhe steuerlich abzugsfähig sind. Dagegen

sind laufende Aufwendungen (z.B. Finanzierungskosten,

Erhaltungsaufwendungen,

Grundsteuern) nur zu 60% abzugsfähig.

Bei roten Zinsen nicht

schwarz malen

Nachdem die Zinsen für die Überlassung

von Kapital in den letzten Jahren stetig

gefallen sind, ist es mittlerweile durchaus

möglich, dass Bankkunden auf ihre Bankguthaben

Zinsen zahlen müssen (sog. negative

Einlagezinsen). Die von einem Unternehmen

gezahlten negativen

Einlagezinsen stellen Betriebsausgaben

dar und mindern dessen steuerpflichtiges

Einkommen. Auch für die Gewerbesteuer

bleiben die Zinsen steuerlich abzugsfähig,

wie die Finanzverwaltung jetzt klargestellt

hat. Diese werden als Gebühren für

die Aufbewahrung von Geld angesehen.

Sozialversicherungsrechengrössen

2017

Das Kabinett hat im Oktober die Verordnung

über die Sozialversicherungsrechengrößen

2017 beschlossen. Dazu erklärt das

Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

„Mit der Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen

2017 werden die

maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung

gemäß der Einkommensentwicklung

Jahr 2015 turnusgemäß angepasst. Die

Werte werden – wie jedes Jahr – auf Grundlage

klarer, unveränderter gesetzlicher Bestimmungen

mittels Verordnung festgelegt.“

Die Bezugsgröße, die für viele Werte in der

Sozialversicherung Bedeutung hat, erhöht

sich auf 2.975 Euro. Die Bezugsgröße (Ost)

steigt auf 2.660 Euro im Monat. Die Beitragsbemessungsgrenze

in der allgemeinen

Rentenversicherung steigt auf 6.350 Euro/

Monat und die Beitragsbemessungsgrenze

(Ost) auf 5.700 Euro/Monat. Die bundesweit

einheitliche Versicherungspflichtgrenze

in der gesetzlichen Krankenversicherung

(Jahresarbeitsentgeltgrenze) steigt auf

57.600 Euro. Die ebenfalls bundesweit einheitliche

Beitragsbemessungsgrenze für das

Jahr 2017 in der gesetzlichen Krankenversi-

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit

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cherung beträgt 52.200 Euro jährlich bzw.

4.350 Euro monatlich (2016: 4.237,50

Euro/Monat). Die Verordnung bedarf noch

der Zustimmung des Bundesrats.

Verlängerung des Geschäftsführeranstellungsvertrages

Der Gesellschaftsvertrag einer GmbH &

Co. KG enthielt folgende Regelung: „Zur

Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft

ist allein die Komplementärin

berechtigt und verpflichtet. Sie und ihre

Organe sind von den Beschränkungen des

§ 181 BGB befreit. Diese Befreiung gilt

sowohl für alle Geschäfte zwischen der

Komplementär-GmbH und der KG als

auch für die Geschäfte zwischen den

GmbH-Geschäftsführern und der KG.“

Der Bundesgerichtshof folgert aus dieser

Vertretungsregelung: Der Geschäftsführeranstellungsvertrag

zwischen der GmbH

& Co. KG und dem Geschäftsführer der

Komplementär-GmbH kann allein durch

Erklärungen des Geschäftsführers im eigenen

Namen und unter Befreiung vom

Selbstkontrahierungsverbot (§ 181 BGB)

im Namen der GmbH als der gesetzlichen

Vertreterin der Kommanditgesellschaft

verlängert werden. Die Zustimmung der

Gesellschafterversammlung der Kommanditgesellschaft

ist somit nicht erforderlich.

(Urteil des BGH vom 19. April

2016, II ZR 123/15, DB 2016, 1564)

Warum in schlechten Zeiten

gut zahlen?

Die Besteuerung von Arbeitslohn erfolgt im

Regelfall erst dann, wenn dieser dem Arbeitnehmer

zufließt. Bei Gesellschafter-Geschäftsführern,

die ihre GmbH beherrschen,

gilt jedoch eine Besonderheit: Der Arbeitslohn

ist bereits dann zu versteuern, wenn

dieser fällig ist. Auf eine Zahlung kommt es

daher nicht an. In diesem Bereich deutet

sich eine Änderung der Rechtsprechung an.

Das Finanzgericht Schleswig-Holstein hat

entschieden, dass zusätzlich eine Aufwandsbuchung

bei der GmbH erforderlich ist, die

sich auf deren Einkommen ausgewirkt hat.

Die Rechtsfrage ist nunmehr beim Bundesfinanzhof

anhängig. Entsprechende Fälle

sollten bis zur Klärung der Rechtslage offengehalten

werden.

Schenken Sie netto oder brutto?

Sachzuwendungen an Kunden oder Arbeitnehmer

müssen diese normalerweise als

Einnahmen versteuern. Damit die Freude

am Geschenk bleibt, kann die Versteuerung

beim Beschenkten verhindert werden, indem

das gewährende Unternehmen an das

Finanzamt eine 30%-ige Pauschalsteuer abführt.

Bei Sachzuwendungen an einen im

Ausland steuerlich erfassten Arbeitnehmer

(z.B. Arbeitnehmer einer ausländischen

Niederlassung oder ausländischen Tochtergesellschaft),

ist jetzt gerichtlich geklärt,

dass dafür keine Pauschalsteuer gezahlt

werden muss. Im entschiedenen Fall waren

im Rahmen eines Management-Meetings

Sachzuwendungen gewährt worden.

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der Bergische Unternehmer 01|17 29


PORTRÄT RINKE TREUHAND GMBH

Menschen

beraten

Foto: Tom Kortmann

Das neue Gebäude der Rinke Treuhand GmbH ist städtebaulich ein Gewinn und für

das Unternehmen ein klares Bekenntnis zu Wuppertal. Bewusst hat sich die Geschäftsleitung

entschieden, gegenüber ihres alten Domizils am Wall in Elberfeld

in einen schmucken Neubau zu ziehen. Auf 4.000 Quadratmetern Bürofläche werden

hier Mandanten von 130 Fachkräften umfassend beraten und betreut: Vom Freiberufler

über die gemeinnützige Gesellschaft bis hin zum grossen Mittelständler

schenken sie teils seit Jahrzehnten dem Unternehmen in den Bereichen Steuerberatung,

Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung ihr Vertrauen

30 www.bvg-menzel.de


chert. Man lebe nicht allein davon, Standardfragen

zu beantworten, sondern individuell

auf alle Fälle, Fragen und Probleme einzugehen.

Je komplexer die Gesellschaft werde,

umso komplizierter sei auch die Gesetzgebung,

das Steuerrecht nicht ausgenommen.

Auf die Digitalisierung, so sagt Geschäftsführer

Thomas Pintzke, müsse sich selbstverständlich

auch die Steuerberatungsbranche

einstellen. „Technische Systeme verändern

unsere Dienstleistung.“ Die automatisierte

Verarbeitung großer Datenmengen wird auf

eher kurze Sicht in den Beratungsbüros einziehen.

Dennoch: Den Blick für das Ganze

werde künstliche Intelligenz auch auf lange

Sicht nicht haben können, ist Andreas Niemeyer

überzeugt.

„Wer Unternehmer gut

beraten will, muss sich

auch für das, was ihr

ureigenstes Geschäft

und ihre Lebensleistung

ist, interessieren. Das

macht unseren Beruf so

spannend und erweitert

unseren Horizont.“

Andreas Niemeyer

(l.) und Thomas

Pintzke, Geschäftsführer

der Rinke

Treuhand GmbH.

Für Andreas Niemeyer, einer der zehn

Geschäftsführer, ist Vertrauen die Basis

für eine lange und erfolgreiche Geschäftsbeziehung

zwischen Mandanten

und Berater. Die menschliche Beziehung ist

eine essentielle Qualität unserer Arbeit“, sagt

der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Rund

40.000 Dienstkilometer hat alleine er im letzten

Jahr zurückgelegt, um Kunden in ihren Firmen

zu besuchen. Wer inhabergeführte Unternehmen

gut beraten wolle, müsse sich neben

den Zahlen auch für das ureigenste Geschäft

und die Lebensleistung interessieren, lautet

sein Credo. „Das macht unseren Beruf so

spannend und erweitert unseren eigenen Horizont.“

So ist der Besuch in Werkstätten und

Produktionshallen keine Seltenheit. Bei Rinke

Treuhand sind die Kompetenzen breit gefäkompetenz

unter einem dach

So vereinen sich bei Rinke Treuhand verschiedene

Professionen unter einem Dach – allesamt

Spezialisten auf ihrem Gebiet. „Wir sind von

unserer Ausbildung her sicher alle Generalisten,

müssen uns aber viel mehr als in der Vergangenheit

eines Expertensystems in unserem

Haus und unseren externen Netzwerken bis hin

zu internationalen Partnern bedienen“, betont

Thomas Pintzke. Insofern gleiche das Steuerberatungs-

und Wirtschaftsprüfungsunternehmen

einer Praxisklinik, in der Allgemeinmediziner

und Fachärzte zum Wohle der Patienten zusammenarbeiten.

Internationales Denken ist dabei

auch und gerade im Bergischen Land gefragt.

„Der bergische Unternehmer ist immer schon

über die Grenzen der Region unterwegs gewesen.

Und wir begleiten ihn dabei“, sagt Andreas

Niemeyer. Beispiele seien internationale Beteiligungen.

„Bestimmte Sachverhalte kommen

immer wieder vor, so dass wir schnell den entsprechenden

Fachmann an der Seite haben. Das

ist der Vorteil in einem Haus unserer Größenordnung“,

ergänzt er. Beispielsweise unterhält

Rinke ein Büro in Düsseldorf, wo sich ein Kollege

auf die Beratung japanischer Unternehmen

spezialisiert hat.

Anfang des Jahres kommen bei Rinke Treuhand

zwei neue Partner hinzu und ein weiterer

in 2018. Auch dies sei ein Erfolgsgeheimnis

des 1978 gegründeten Unternehmens. Gute

Leute möchten mitgestalten und diese Möglichkeit

eröffnet ihnen die wachstumsorientierte

Beratungsgesellschaft. „Das ist sicher eines

unserer Erfolgsgeheimnisse: Wir können die

Verantwortung auf viele Schultern verteilen“,

fügt Andreas Niemeyer hinzu.

Text: stefanie bona

fotos: bvg

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PORTRÄT DOWALD & SELLE

Wie eine Insel

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Zeit, sich zurückzuziehen. Das Projekt-Team aus dem Grossraumbüro

ist reif für die Insel. Deshalb trifft man sich einige

Schritte entfernt am Setting-Point, wo man ungestört

und abgeschirmt alles Wichtige besprechen kann.

Orte zum Denken, zum Planen und kreativen

Austausch sind wichtiger Bestandteil in der

modernen Bürolandschaft“, weiß Jürgen

Selle. „Das müssen nicht immer die bekannten

Konferenzräume sein. Mobile Elemente, an

drei Seiten geschlossen, schützen vor Einblicken und

störenden Geräuschen. Wer einmal in solch einer gemütlichen

Kommunikations-Koje Platz genommen

hat, möchte gar nicht mehr aufstehen.“

stellungsfläche, die sich in der Unternehmenszentrale

über drei Etagen verteilen, können sich potentielle Interessenten

vorab schon einmal inspirieren lassen. Ideen

gibt es genug. Entwickelt von Cor, umgesetzt von USM,

gestylt von Renz und zahlreichen anderen Prominenten

der Branche. Alles, was in der Bürogestaltung international

Rang und Namen hat, präsentiert sich hier mit Marken-Designs

von klassisch bis futuristisch. So wird der

Showroom von Dowald & Selle für den Besucher zu einer

Vernissage der Bürokultur.

motiviert zur bestleistung

Aber: „Ein Schreibtisch allein macht noch keinen perfekten

Arbeitsplatz“, stellt Jürgen Selle klar. „Deshalb

begnügen wir uns nicht damit, einfach schöne Möbel

zu platzieren. Wir wollen mehr.“ Und zwar komplette

Arbeitsräume schaffen, in denen sich die Menschen

wohlfühlen und zur Bestleistung motiviert werden.

Zu diesem Zweck bringt der Fachmann die drei großen

„L“ ins Spiel:: „Licht, Luft und Lärm sind entscheidende

Faktoren für die Effizienz der Büroarbeit.

Also haben wir uns in intensiven Praxisschulungen

mit dieser komplexen Thematik befasst und schlau

gemacht. Sogar mit Zertifikat. Das erworbene Knowhow

versetzt uns in die Lage, die richtige Beleuchtung

ohne störende Schatten zu installieren, ein angenehmes

Klima mit ausreichender Luftzirkulation herzustellen

sowie den Geräuschpegel auf ein erträgliches

Maß herunterzufahren.“

Fortschritt in Bewegung

Birgit und Jürgen

Selle bringen neue

Ideen in die Bürokultur.

Für jeden Bedarf die optimale lösung

Der Wuppertaler Unternehmer, der gemeinsam mit

Ehefrau Birgit das Handelshaus Dowald & Selle in

Wuppertal-Barmen leitet, gehört zu den führenden

Büroeinrichtern in der Region. Seit der Firmengründung

1973 planen und realisieren die Experten mit ihrem

sechsköpfigen Team maßgeschneiderte Objekte

jeglicher Größe und Couleur. Ob kleiner Handwerksbetrieb,

Mittelständler, öffentliche Institution oder

Konzern: Von der intelligenten Kombination aus

Dienstleistung und Handel profitiert jeder Kunde, der

individuelle Einrichtungslösungen auf hohem Qualitätsstandard

bevorzugt. Auf 1000 Quadratmetern Aus-

„Ein Schreibtisch macht noch keinen perfekten Arbeitsplatz.

Deshalb begnügen wir uns nicht damit, einfach

schöne Möbel zu platzieren. Wir wollen mehr. Nämlich

komplette Arbeitsräume schaffen, in denen sich die Menschen

wohlfühlen und zur Bestleistung motiviert werden.“

Birgit Selle ergänzt: „Der moderne Büromensch sitzt

zu viel und bewegt sich zu wenig. Kein Wunder, dass

Rückenschmerzen vielerorts zum Alltag gehören. Aus

diesem Grund führen wir beispielsweise nur ergonomisch

gestaltete Stühle, die sich den persönlichen

Körpermaßen wie angegossen anpassen.“ Sowieso besitzen

das Unternehmerehepaar und seine Mitarbeiter

beachtliches Talent, um im Büro einen kleinen Fitness-

Parcours anzulegen. Mehrmals am Tag einige Meter

zum Schrank mit den Ordnern laufen, vom komfortablen

Schreibtischsessel ans Stehpult wechseln, schnell

mal zum nächsten Kopierer spurten – etwas Bewegung

zwischendurch tut Körper und Geist gut. „Technik

muss nicht unbedingt in Reichweite sein“, befindet

Jürgen Selle. „Ein Büro ist schließlich kein Ort zum

Faulenzen.“

Manchmal aber schon, weil jeder arbeitsame Mensch

ab und zu einen Platz zum Entspannen und Pausieren

braucht. Optimal, wenn das Büro dann zur Insel wird.

Made by Dowald & Selle.

Text: Brigitte Waldens

fotos: günter lintl

der Bergische Unternehmer 01|17 33


AUS DER REGION Unternehmen des Jahres 2016

Becker macht

die Luft zur Leistung

Mit diesem Geschäftsmodell begann 1885 die erfolgreiche Geschichte der

Firma Gebr. Becker. Als Spezialist für Druckluft und Vakuum schaffte der

Mittelständler aus dem Bergischen Land den Aufstieg zum Weltmarktführer

in seinem Segment. 800 Mitarbeiter in der Muttergesellschaft und ein Gesamtumsatz

von 130 Millionen Euro in 16 Landesgesellschaften und 24 internationalen

Vertretungen dokumentieren die positive Entwicklung. Jetzt

wurde der Global Player mit dem Wuppertaler Wirtschaftspreis geehrt und

zum Unternehmen des Jahres 2016 gekürt.

Man merkt ihr die Überraschung immer

noch an. „Bei uns hat wirklich niemand

mit dieser Auszeichnung gerechnet.

Ganz im Gegenteil. Wir haben sogar

überlegt, was wir bei der nächsten Bewerbung eventuell

besser machen könnten“, sagt Dr. Dorothee Becker,

die in vierter Generation gemeinsam mit ihren

Geschäftsführerkollegen Dr. Sven Hilfert und Ulrich

Wilkesmann das Wuppertaler Familienunternehmen

leitet. Für das gesamte Becker-Team bedeutet der

Wuppertaler Wirtschaftspreis sehr viel, da sich das

Unternehmen und seine Mitarbeiter dem Standort, der

Stadt und den Menschen hier aus Tradition eng verbunden

fühlen. Darüber hinaus wird die Verleihung

auch als Bestätigung einer konsequenten Unternehmensstrategie

gewertet, die sich gerade auch in Krisenzeiten

bewährt hat. Für die Jury stand fest, dass

mit der Firma Gebr. Becker GmbH ein hiesiges Unternehmen

die typischen Stärken eines mittelständischen

Familienunternehmens unserer Region in besonderer

Weise vorlebt. Durch eine frühzeitig

eingeleitete Internationalisierungsstrategie habe die

Weltmarktführerschaft für Vakuumpumpen erreicht

und die Unabhängigkeit des Familienbetriebes gesichert

werden können.

Mit vereinten Kräften aus der Krise

Dr. Sven Hilfert erinnert sich: „Obwohl wir Konjunktureinbrüchen

gegenüber recht robust aufgestellt sind,

hat uns das allumfassende Ausmaß der Krise 2009

schwer getroffen. Aber: Trotz massiver Umsatzrückgänge

von bis zu 40 Prozent ist es gelungen, alle Mitarbeiter

in Deutschland wie weltweit an Bord zu halten.

Andere Betriebe hätten wohl mit Entlassungen

reagiert. Aber das kam für uns nie in Frage.“ „Stattdessen

haben wir den Schulterschluss geübt und uns

mit vereinten Kräften gegen die existenzbedrohende

Situation gestemmt. Ohne unsere Leute, die zu jeder

Zeit fest zum Unternehmen standen, hätten wir diese

Herausforderungen allerdings nicht gemeistert“, ergänzt

Ulrich Wilkesmann. Als 2010 der Motor in der

Weltwirtschaft wieder ansprang, war die Motivation

bei Management und Mitarbeitern extrem hoch, die

Verluste aufzuholen und wieder auf die Gewinnerstraße

zu wechseln. Der vertrauensvollen Partnerschaft

mit den Kunden, der Loyalität der Belegschaft und

dem großen Engagement der international agierenden

Vertriebsmannschaft ist es zu verdanken, dass Becker

schnell zur alten Größe an die Spitze des Weltmarkts

zurückfand.

Präzisionsprodukte für die ganze Welt

Heute verlassen jährlich rund 120.000 Vakuumpumpen,

Verdichter und Luftversorgungssysteme die beiden

Fertigungsstandorte in Wuppertal und im thüringischen

Apolda. Zudem gibt es eine Produktion im

Großraum Shanghai, wo ausgewählte Geräte für den

chinesischen Markt hergestellt werden. Die Export-

34 www.bvg-menzel.de


quote liegt bei 65 Prozent. Hauptabsatzmarkt ist nach

wie vor Europa, gefolgt von den USA und Asien. Zu

den klassischen Abnehmern von Becker-Produkten

zählen unter anderem die Industriebereiche Druck

und Papier, Verpackung, Lasertechnologie und Holzverarbeitung.

Die Zukunft fest im Blick

Da der Name Becker auch immer wieder für Pionierleistungen

in der Vakuum- und Drucklufttechnologie

steht, setzt das Unternehmen intensiv auf Forschung

und Entwicklung. Kooperationen mit renommierten

Instituten, Universitäten und Fachschulen unterstützen

die Wuppertaler dabei, den technischen Fortschritt

voran zu bringen. Wie zukunftsorientiert gedacht

und gehandelt wird, zeigt sich auch auf dem

Gebiet der Nachwuchsförderung - nicht nur in den

eigenen Lehrwerkstätten, sondern auch bei der Unterstützung

externer Bildungseinrichtungen. Becker vergibt

Praktika an Schüler und Studenten und verschafft

jungen Mitarbeitern über den firmeneigenen Förderfonds

Gelegenheit zu einem Arbeitsaufenthalt bei

ausländischen Partnerfirmen. Aktuell sind in

Deutschland 35 Auszubildende beschäftigt.

Die Nähe zum Kunden entscheidet

Gefragt nach der Differenzierung im starken Wettbewerb,

kommt von Dr. Dorothee Becker eine klare Antwort:

„Wir sehen unsere Stärken in der Nähe zu unseren

Kunden. Nähe ist hier mehrfach zu verstehen.

Einerseits sind wir durch unser globales Vertriebsnetz

räumlich nah an unseren wichtigsten Märkten.

Andererseits besitzen unsere Ingenieure und Entwickler

ein fundamentales Verständnis für die Prozesse

der kundenspezifischen Anwendungen. Dank

dieser Kompetenz sind wir in der Lage, jeden unserer

Auftraggeber optimal zu beraten und individuell

für seine Bedürfnisse ein maßgeschneidertes Leistungspaket

zu erstellen. Denn Kundenvarianz im

Produkt und im After Sales ist für uns von entscheidender

Bedeutung.“

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Gebr. Becker GmbH

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Fax 0202 660855

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So sehen stolze Preisträger

aus: Für Ulrich

Wilkesmann, Dr. Dorothee

Becker und Dr.

Sven Hilfert (v.l.n.r.)

hat die Auszeichnung

durch die Stadt Wuppertal

eine große Bedeutung.

Als Unternehmen

des Jahres 2016

nimmt der Weltmarktführer

die Herausforderung

an, auf seinem

Spezialgebiet Druckluft

und Vakuum weiterhin

Bestleistung zu liefern.

der Bergische Unternehmer 01|17 35


AUS DER REGION Mittelstandsfinanzierung

im Open Space

Ziemlich

beste Partner

Die Volksbank Remscheid-Solingen eG hat für den Remscheider Automobilzulieferer

HEYCO eine Logistikhalle finanziert. Eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung

zwischen Unternehmen und Bank hilft, Wachstum zu generieren und

die wirtschaftliche Entwicklung zu stärken.

36 www.bvg-menzel.de


Als Werkzeughersteller

und Entwicklungspartner

der Automobilindustrie

beschäftigt HEYCO

rund 1.000 Mitarbeitende

in der Gruppe,

davon arbeiten 300

in Remscheid am Firmensitz

Birgden III

sowie im Gewerbegebiet

Bergisch Born.

Weitere Werke gibt

es im niederbayerischen

Tittling, in

Tschechien, Irland

und den USA.

Das Problem lag auf der Hand: „Wir hatten

bei unserer wachsenden Kunststoffsparte

keine optimalen Strukturen,

lange Fahrwege und Kosten für angemietete

Gebäude auf nicht zusammenhängenden

Flächen. Veränderung war da notwendig“, sagt

Markus Heynen, geschäftsführender Gesellschafter

von HEYCO. In weiser Voraussicht habe man

am Standort im Industriegebiet in Bergisch Born

frühzeitig ein Grundstück mit Chancen zur Erweiterung

erworben. Um die Volksbank Remscheid-

Solingen eG als Finanzierungspartner zu gewinnen,

brauchte es keine Überredungskunst. „Dieser

Fall war nicht schwierig. Das vorgelegte Konzept

war schlüssig“, erinnert sich Oliver Kaul, Leiter

des Bereichs Firmenkunden der Volksbank Remscheid-Solingen

eG.

Grundsätzlich zeigt dieses Beispiel, dass es beim

Thema Mittelstandsfinanzierung auf eine von geprogramme

passgenau auf sein Unternehmen bzw.

das zu finanzierende Projekt zugeschnitten sind.

Um hier das Richtige zu finden und auszusuchen,

sei eine enge Zusammenarbeit ebenso förderlich.

Im Fall der neuen Halle – einer Drei-Millionen-

Investition – habe man beispielsweise ein Mittelstandsprogramm

der KfW-Bank genutzt. Gleichermaßen

von Vorteil ist der Faktor Zeit.

In der region muss investiert werden

„Wir besprechen, unter welchen Prämissen eine

Finanzierung darstellbar ist. Dabei haben wir kurze

Wege. Entscheidungen dauern nur wenige Tage.

Dann hat der Kunde ein Ergebnis und kann weiter

planen“, sagt Oliver Kaul. Schnelligkeit und Flexibilität,

so bestätigt Markus Heynen, sei für ein mittelständisches

Familienunternehmen enorm wichtig,

um Wettbewerbsvorteile und damit die Existenz

nachhaltig zu sichern.

„Als ortsansässige Volksbank haben wir natürlich

auch ein großes Interesse daran, dass in unserer

Region investiert wird“, betont Oliver Kaul. Auf

Unternehmerseite pflegt HEYCO gewachsene Geschäftsbeziehungen

zu seinen Finanzierungspartnern.

„Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit

langjährigen Partnern ist mir dabei wichtiger als

das billigste Angebot“, erklärt der Geschäftsführer.

Daher lag für ihn auf der Hand, die Volksbank

Remscheid-Solingen eG in das Vorhaben einzubeziehen.

text: stefanie bona

fotos: jürgen Moll

genseitigem Vertrauen geprägte Basis zwischen

Kreditnehmer und -geber entscheidend ankommt.

„Es hilft uns, dass wir nah am Kunden sind“, betont

Kaul. Bei bestehenden Kundenkontakten wisse

er zumeist, in welche Richtung es bei den Firmen

gehen soll. So sei die Idee zum Projekt

„Logistikhalle“ auch auf der Grundlage eines regelmäßigen

Austausches gewachsen. Für Markus

Heynen ist zudem wesentlich, dass Finanzierungs-

Oliver Kaul (l.)

und HEYCO-Geschäftsführer

Markus Heynen

arbeiten seit Jahren

vertrauensvoll

zusammen,

auch um den

Plan von der

neuen Halle (Foto

oben) auf den

Weg zu bringen.

„Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit langjährigen Finanzierungspartnern

ist wichtiger als das billigste Angebot.“

HEYCO-WERK

Heynen GmbH & Co. KG

Birgden III/1

42855 Remscheid

Fon +49 (0) 2191 205-0

Fax +49 (0) 2191 205-266

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Net www.heyco.de

der Bergische Unternehmer 01|17 37


AUS DER REGION DER KOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

BILDUNG 4.0

Das digitalisierte Zeitalter ist angebrochen,

eine Welt voller Binärcodes und

einer Handvoll Menschen, die planen,

wie zukünftig unser Arbeitsalltag aussieht:

„Arbeit 4.0“. Es geht um Produktivität, Kostenreduktion

und Arbeitstransparenz. Wie

sonst sollte Wachstum kontrolliert werden?

Sicher ist, „Arbeit 4.0“ kommt, und damit die

Notwendigkeit, Mitarbeiter durch gezielte

Weiterbildung auf die Anforderungen des digitalen

Zeitalters vorzubereiten. Denn wer

dem „Digital Workplace“ 24 Stunden zur Verfügung

stehen will, muss sich mit Smartphone,

Cloud und korrespondierender Software

auskennen. Folglich kommt auch „Bildung

4.0“, was bedeutet, dass Personalentwicklung

optimiert werden muss. Arbeiten und Lernen

müssen eine Symbiose in Form eines Mutualismus

bilden. Webinare, Tutorials, Apps, Telekollegs,

Wikis, Blogs, etc… alles Ansätze, die

individuelles und flexibles Lernen ermöglichen

sollen. Praktischer Nebeneffekt: Sie drücken

nicht auf die Gewinnbremse.

Eine Chance für die Bergische Wirtschaft

Metallverarbeitung, Elektroindustrie und

Maschinenbau sind prädestiniert für die neuen

Arbeitswelten. Doch sollte technischer Fortschritt

stets auch psychische, kognitive und

soziale Aspekte berücksichtigen, denn wie bereits

Goethe konstatierte: „Wehe jeder Art von

Bildung, welche die wirksamsten Mittel wahrer

Bildung zerstört und uns auf das Ende

hinweist, anstatt uns auf dem Wege selbst

zu beglücken.“

Der Autor Marc Wiesemann ist Diplom

Ökonom, Dozent und geschäftsführender

Gesellschafter der Weiterbildungsunternehmung

educate in Wuppertal.

Fotos: BVG

38 www.bvg-menzel.de


Wir fördern

das Gute in NRW.

Sabine Baumann-Duvenbeck und ihr Kraftpaket –

unterstützt durch die Fördermittel der NRW.BANK.

Die Stärke mittelständischer Unternehmen ist ein wichtiger Motor der Wirtschaft in unserer Region.

Eine Eigenschaft, die es wert ist, gefördert zu werden. Z. B. durch den NRW.BANK.Effizienzkredit:

Zinsgünstige Darlehen von 25.000 bis 5 Millionen Euro für Modernisierungen, die Ihre Anlagen

zukunftsfähig machen. Sprechen Sie mit uns über Ihre unternehmerischen Ziele.

www.nrwbank.de/staerke

der Bergische Unternehmer 01|17 39


IM FOKUS ENERGIEWENDE

Abschied

vom Fossil

Fotos: Imago

40 www.bvg-menzel.de


In Deutschland ist der Trend zu Ökostrom und Klimaschutz unumkehrbar

geworden. Das bringt Bewegung in den Fortschritt und

eröffnet Wachstumschancen – auch im bergischen Städtedreieck.

Klimawandel und Energiewende beleben

das Geschäft. „Der Aktionsplan 2020

wirkt wie ein Konjunkturprogramm“,

stellt Bundesumweltministerin Barbara

Hendricks fest. „Die ausgelösten Investitionen führen

zu Einsparung von Energiekosten, zu mehr

einheimischer Wertschöpfung und zu zusätzlicher

Beschäftigung.“ Das immense Potential macht die

Energiewende zu einem starken Wachstumsmarkt.

Davon profitiert auch das örtliche Handwerk, denn

die Investitionsbereitschaft von privaten Haushalten

im energetischen Bereich nimmt kontinuierlich

zu. Ebenso erkennen immer mehr Unternehmen

die ökonomischen Chancen einer ökologischen

Energienutzung und ergreifen die Initiative, um

ihre betriebliche Energie-Bilanz zu optimieren.

Mit der Bergischen Erklärung hat sich unsere Region

bereits vor vier Jahren zu ihrer Verantwortung

bekannt, bei der Realisierung der Klimaziele mitzuwirken.

16 Bundes- und Landtagsabgeordnete

aus Solingen, Remscheid, Wuppertal und Mettmann

sowie aus dem Oberbergischen und dem

Rheinisch-Bergischen Kreis setzten am 17. Dezember

2012 ihre Unterschrift unter das Papier mit

dem anspruchsvollen Aufruf „Hundertprozentig

erneuerbar – Gemeinsam die Bergische Energiewende

gestalten“.

Saubere Energie für die Talachse

Seither entstehen überall im Städtedreieck Projekte

für den lokalen Klimaschutz. Ein gutes Beispiel

liefern die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) die

höchst aktiv in Sachen Umwelt auf der Trasse der

neuen Fernwärmeleitung unterwegs sind. Mit dem

Bau der 3,2 Kilometer langen Strecke von Cronenberg

nach Arrenberg wird die bereits bestehende

Fernwärmeerzeugung im Müllheizkraftwerk der

AWG erweitert, um auch die Talachse mit sauberer

Überall im Städtedreieck entstehen Projekte für den lokalen

Klimaschutz. Frei nach dem Motto: „Hundertprozentig

erneuerbar - Gemeinsam die Bergische Energiewende gestalten.“

Ein ambitioniertes Ziel, an dem viele arbeiten.

Energie aus der Kraft-Wärme-Kopplung zu versorgen.

Läuft alles nach Plan, wird das 15 Millionen

Euro teure Bauvorhaben 2019 abgeschlossen sein.

Parallel dazu stellt das Kohlekraftwerk Elberfeld

seinen Betrieb ein. Durch das Abschalten der Anlage

ist es möglich, den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid

drastisch zu reduzieren. Die Einsparung entspricht

einem Drittel der CO2-Emissionen, die im

städtischen Verkehr freigesetzt werden. Darüber

hinaus bieten die WSW umweltbewussten Kunden

mit dem Klimafonds eine Möglichkeit, eines von

etlichen lokalen Klimaschutz-Projekten zu unterstützen.

Dazu gehören unter anderem die Umstellung

auf energiesparende Heizsysteme und Haushaltsgeräte

und die Förderung von E-Autos.

Für klimafreundlichen nahverkehr

Auch beim regionalen Energiedienstleister EWR in

der Nachbarstadt Remscheid stehen die Zeichen

bereits seit Jahren auf Grün. Konsequent verfolgt

das Unternehmen seine Strategie, erneuerbare

Energien zu nutzen und damit nachhaltige Ergebnisse

zu erzielen. Ein Paradebeispiel für die erfolgreiche

Umsetzung ist das Biomethan-Blockheizkraftwerk

im örtlichen Sauna- und Badeparadies

H2O. Dank der Verwendung von umweltfreundlichem

Biogas spart die Anlage jährlich rund 5.000

Tonnen CO2 ein. Etwa 400.000 ausgewachsene

Bäume wären nötig, um solch eine Menge an Kohlenstoffdioxid

aufzunehmen.

Wenn es darum geht, den öffentlichen Nahverkehr

möglichst klimafreundlich zu gestalten, übernimmt

Solingen eine wichtige Vorreiterrolle. Der

Strom für die Oberleitungs-Busse in der Klingenstadt

stammt seit 2008 zu hundert Prozent aus erneuerbaren

Energien. Zudem befindet sich in Solingen

mit einem Streckennetz von rund 100

Kilometern der größte O-Busbetrieb in Deutschland.

Ehrgeiziges Ziel bis 2020: Für einen komplett

elektrifizierten Verkehr sollen die O-Busse zu

Batterie-Bussen weiterentwickelt werden, wobei

die Oberleitungen als eigenständige Lade-Infrastruktur

fungierten. Spitzenreiter im Energieverbrauch

ist auch im Bergischen der Gebäudesektor.

Durch verschiedene Maßnahmen wie die Dämmung

von Dach, Fassade und Kellerdecke, die Anschaffung

von Isolierglasfenstern und den Aus-

der Bergische Unternehmer 01|17 41


IM FOKUS ENERGIEWENDE

tausch einer alten Heizungsanlage lässt sich der

Energiebedarf jedoch massiv senken. Die größte

Ersparnis in Höhe von 66 Prozent wird bei Gebäuden

aus der Zeit vor 1968 erzielt. Angesichts steigender

Stromkosten stellen sich viele Immobilienbesitzer

die Frage, ob sich für sie die Installation

eine Photovoltaikanlage lohnt. Die Entscheidung

wird den Interessenten im Städtedreieck leicht gemacht.

Denn in Wuppertal, Remscheid und Solingen

kann man sich per Mausklick im Netz darüber

informieren, ob sich die Kraft der Sonne für das

eigene Haus nutzen lässt. In dem jeweiligen Solarkataster

wird nicht nur das Potential für Flächen

und Dächer am gewünschten Standort angezeigt,

sondern auch der mögliche Stromertrag und die zu

erzielende CO2-Einsparung ausgewiesen.

Bei einem optimal ausgerichteten Dach ist es

durchaus denkbar, dass sich die Investition schon

nach weniger als zehn Jahren rentiert. Für die

Wirtschaft und das ausführende Handwerk ist das

Geschäft mit der Solartechnik recht profitabel.

Fachleute beziffern das Investitionsvolumen auf

bis zu 2,3 Milliarden Euro. Auch die Städte setzen

bei ihren Gebäuden auf Sonnenenergie. Beispielsweise

wurden in Remscheid fast 350 Photovoltaikanlagen

mit einer Leistung von 3850 kWp auf

Hausdächern montiert. Zudem sind rund 600 solarthermische

Anlagen zur Warmwasserbereitung

im Einsatz. In Wuppertal liegt die Zahl der installierten

Photovoltaikanlagen mittlerweile bei etwa

1159 Einheiten. Würden ca. 80 Prozent der gut bis

Die größte Ersparnis

wird bei Gebäuden

aus der Zeit

vor 1968 erzielt. In

Wuppertal, Remscheid

und Solingen

kann man sich

per Mausklik darüber

informieren, ob

sich Sonnenenergie

für das eigene

Haus nutzen lässt.

Stolpersteine AUF dem Weg zum Erfolg

Um die Energiewende durchzusetzen, sind noch etliche

Hürden zu überwinden.

Keine lange Leitung

In Deutschland müssen über 1.800 Kilometer neue

Hochspannungsleitungen verlegt werden, damit die

Energiewende gelingt. Im Moment ist lediglich ein Drittel

fertiggestellt. Bis Ende 2017 sollen es dann 45 Prozent

sein, wie die Bundesnetzagentur berichtet.

Schlechte Aussichten für den ehrgeizigen Zeitplan. Diese

sieht vor, dass der Ausbau der Stromnetze abgeschlossen

sein soll, wenn das letzte Atomkraftwerk

2022 vom Netz geht. Verläuft der Leitungsbau weiterhin

im Schneckentempo, kann die Masse der Windenergie,

die an der deutschen Küste erzeugt wird, nicht

wie vorgesehen nach Süddeutschland transportiert

werden.

Steigende Kosten

Kurz vor dem Jahreswechsel 2016/2017 kündigten 251

Versorger an, die Preise durchschnittlich um 3,5 Prozent

zu erhöhen. Davon sind bis zu sieben Millionen

Haushalte betroffen. Vor dem Hintergrund, dass Strom

an den internationalen Börsen zu Dumpingpreisen gehandelt

wird, steigt der Unmut in der Bevölkerung.

Denn nach einer Erhebung von Eurostat zahlen die Verbraucher

in Deutschland nach Dänemark den zweithöchsten

Strompreis in Europa. Grund sind neben der

Ökostromumlage auch die steigenden Netzgebühren.

Ärger über Subventionen

Während private Haushalte über immer höhere Stromrechnungen

klagen, können sich rund 5.000 Firmen in

Deutschland über kräftige Rabatte freuen. Seit 2011

werden nämlich tausende Unternehmen von einem Teil

der Netzentgelte für Strom befreit. Seit 2012 haben diese

Subventionen die Verbraucher rund 4,5 Milliarden

Euro gekostet. Inzwischen mehren sich die Stimmen,

die eine komplette Abschaffung dieser Vergünstigungen

fordern.

Förderungsstopp im Gespräch

Blick ins Blockheizkraftwerk des vom Remscheider

Energiedienstleister EWR betriebenen

Sauna- und Badeparadieses H2O.

Die EU plant in einem ersten Entwurf, den sogenannten

Einspeisevorrang von Ökostrom zu begrenzen. Nun geht

die CDU noch einen Schritt weiter. Vor der Bundestagswahl

gibt es Überlegungen, aus der EEG-Förderung auszusteigen.

Begründung: Windpark und Anlagen für Solarstrom

und Biogas müssten künftig ohne finanzielle

Unterstützung auskommen und profitabel arbeiten.

42 www.bvg-menzel.de


sehr gut geeigneten Wuppertaler Dachflächen solar

genutzt, könnten damit über 90 Prozent des Strombedarfs

der Stadt gedeckt werden.

Der mittelfristige Verzicht auf Kohle, Öl und Gas

beschleunigt die Energiewende, was speziell den

Verkehrssektor auf Touren bringt. Dies ist besonders

gut in Norwegen zu beobachten, dem inzwischen

drittgrößten Markt für Elektroautos weltweit.

Seit vielen Jahren vom Staat mit erheblichen Summen

gefördert, fahren inzwischen etwa 100.000

Stromer auf Norwegens Straßen. Deutschland ist

noch nicht so weit. Aber die Aufholjagd hat begonnen.

Nach anfänglichem Zögern sind die hiesigen

Autobauer nun ebenfalls im E-mobilen Geschäftsfeld

unterwegs und preschen mit einer attraktiven

Modellpolitik voran in das viel versprechende

Marktsegment. Genauso haben die deutschen Automobilhersteller

den Aufbau eines dichten Netzes

mit Ladestationen im Fokus. Nach Angaben des

Verbandes der Automobilindustrie gibt es in

Deutschland aktuell 6.800 öffentliche Ladeplätze.

Im Bundesvergleich liegt NRW übrigens zurzeit

mit 1335 Ladepunkten an der Spitze. In Wuppertal

können Fahrer von E-Autos an 14 Stationen im

Stadtgebiet Strom tanken.

Lange Zeit galt die produzierende und verarbeitende

Industrie als Energieverschwender und als ein

Hauptverursacher schädlicher Emissionen. Doch

längst hat in der Wirtschaft ein Umdenken eingesetzt.

Unternehmen dokumentieren Umweltbewusstsein

und setzen sich aktiv mit den Möglichkeiten

auseinander, Energie einzusparen und

Längst hat es in der

Wirtschaft ein Umdenken

gegeben. Unternehmen

dokumentieren

Umweltbewusstsein

und setzen sich aktiv

mit den Möglichkeiten

auseinander, Energie

einzusparen und klimafreundlich

zu fertigen

- auch im Bergischen

Land.

klimafreundlich zu fertigen. Dabei entschließen

sich immer mehr Firmen, die Energiewende in die

eigene Hand zu nehmen. Viele Betriebe produzieren

ihren Ökostrom bereits selbst; geschlossene

Kreisläufe in der Produktion, die Nutzung von Abwärme

oder andere Maßnahmen zur Reduzierung

schädlicher Emissionen gehören vielfach schon

zum Standard. Ob Global Player, mittelständische

Unternehmen, kleine Betriebe oder Startups: Alle

sind gehalten, den Ressourcenverbrauch zu senken

und nachhaltig zu wirtschaften. Dazu werden Geschäftsmodelle

benötigt, mit denen Veränderungsprozesse

verwirklicht werden können. Bei dieser

Aufgabe steht mit dem Wuppertal Institut für Klima,

Umwelt und Energie ein kompetenter Partner

zur Seite. Als Mittler zwischen Wissenschaft, Wirtschaft

und Politik bietet die Einrichtung bei der

Umsetzung von Projekten, Analysen und Lösungsvorschlägen

praxisgerechte Hilfestellung. Rat und

Hilfe finden Industrie und Gewerbe ebenfalls bei

den Stadtwerken vor Ort. Beispielsweise in Remscheid.

Hier können Firmenkunden nach dem Baukastenprinzip

unter verschiedenen Leistungsmodulen

wählen und sich so ein maßgeschneidertes

Energie-Konzept für den individuellen Bedarf zusammenstellen.

Angefangen vom Wärme-Contracting

über Elektro- und Erdgas-Checks bis zu Heizungsmodernisierung

und Installation von

Blockheizkraftwerken und Solarthermie.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: EWR GmbH (1),

Soehn 1216 indd 1 09 11 16 13:41

der Bergische Unternehmer 01|17 43


ERFOLGREICH BERGISCH UNTER UNS

„Die Wirtschaft

ist der Politik

weit voraus“

Der Unternehmer Jörg Heynkes, der sich selbst als Aktivist und Innovator bezeichnet, hat sich

von Jugend an für Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit eingesetzt. Bereits 1976 bei den Grossdemonstrationen

gegen das geplante Atomkraftwerk in Brokdorf mit dabei, ist der Wuppertaler

bis heute ein Freund der klaren Ansage. Im folgenden Interview bezieht er Stellung zu den

Versäumnissen der Politik im Energiebereich und lobt die Wirtschaft für ihr ökologisches

Engagement.

Herr Heynkes, wie schätzen Sie die Bereitschaft

in der bergischen Unternehmerschaft

ein, in die Verbesserung der eigenen Energie-

Bilanz zu investieren?

Die Motivation ist hoch. Dabei bleibt es nicht nur

bei guten Vorsätzen. Ob Großunternehmen oder

Mittelstand: Im Bergischen wird gehandelt. Vielfach

gehören die Maßnahmen, die ein Betrieb zum

Schutz von Mensch, Umwelt und Klima umsetzt,

schon zu den Selbstverständlichkeiten, über die

man nicht mehr sprechen muss. Die Wirtschaft ist,

was die ökologische Verantwortung angeht, der

Politik um Längen voraus.

Sie glauben daran, dass der Spagat zwischen

Ökonomie und Ökologie gelingt?

Unbedingt. Ein Unternehmer kann heute nicht

mehr wirtschaftlich agieren, ohne dabei den ökologischen

Aspekt zu berücksichtigen.

Sie selbst haben im Laufe der Zeit etliche

wichtige Projekte auf den Weg gebracht. Beispielsweise

in Wuppertal, wo Sie kräftig für

die Elektromobilität geworben haben. Sind Sie

mit dem Ergebnis zufrieden?

Auf gar keinen Fall. Vor allem dann nicht, wenn

man das Thema bundesweit betrachtet. In Ländern

wie Dänemark, Norwegen oder den Niederlanden

legt der Absatz von emissionsfreien Fahrzeugen

enorm zu. Ganz im Gegensatz zu Deutschland.

In diesen Ländern gibt es auch keine starke

Automobilindustrie, auf die Rücksicht genommen

werden muss.

Das ist richtig – aber auch Teil des Problems. Jahrelang

hat die Bundesregierung versucht, die Hersteller

vor Forderungen nach Innovationen zu schützen.

Deshalb hat der deutsche Automobilbau die Chance,

frühzeitig in die E-Technologie einzusteigen und

zum Schrittmacher in einem Zukunftsmarkt zu werden,

schlicht verschlafen. Heute fährt die Branche

dem Wettbewerb hinterher, der sich längst schon

auf der Überholspur befindet. Eine Entwicklung,

die bei uns zig-tausende Arbeitsplätze bedroht.

Nun wurde durch das Einrichten von innerstädtischen

Umweltzonen bereits einiges gegen Luftverschmutzung

und Feinstaubbelastung unternommen.

Trotzdem bedeutet ein aktuelles

Gerichtsurteil aus Düsseldorf möglicherweise

das Aus für Dieselfahrzeuge in der City. Das

Handwerk, das zu über 80 Prozent mit solchen

Autos unterwegs ist, schlägt Alarm. Zu Recht?

Das Handwerk boomt. Nicht zuletzt durch die vielen

Aufträge, die im Zuge der Energiewende aus

Industrie, Gewerbe und Privathaushalten eingehen.

44 www.bvg-menzel.de


Was spricht also dagegen, selbst einen maßgeblichen

Beitrag zu leisten, damit der Straßenverkehr

sauberer, leiser und weniger schädlich für Umwelt

und Gesundheit wird? Natürlich in einem angemessenen

Zeitrahmen. Denn von jetzt auf gleich

lässt sich kein Fuhrpark neu aufstellen oder ein

Werkstattwagen anschaffen.

Auch wenn diese Argumente stimmen: Die Begeisterung

der Deutschen für E-Autos hält sich

in Grenzen. Zu teuer, zu geringe Reichweite,

kein flächendeckendes Tankstellennetz.. Wie

lange dauert es da, bis sich ein Stromer amortisiert

hat?

Seit wann fragt der Deutsche nach einer Rendite

beim Autokauf?! Prestige, Optik, Spaß, Marke – das

sind die entscheidenden Kriterien. Aber ernsthaft.

Unbestritten, dass ein E-Auto zurzeit in der Anschaffung

noch mehr kostet als ein Vergleichsmodell mit

Verbrennungsmotor. Dafür braucht es so gut wie keine

Wartung, ist zehn Jahre lang von der Steuer befreit,

spart bei jedem gefahrenen Kilometer bares

Geld und wird zudem vom Bund mit einer Prämie

subventioniert. Mein Punkt ist aber ein anderer.

Nämlich?

Die Kommunen unternehmen meiner Meinung

nach zu wenig, um die Energiewende zu unterstützen.

Dabei gäbe es viel zu tun. Zum Beispiel, im öffentlichen

Nahverkehr E-Busse einsetzen, die Dächer öffentlicher

Gebäude mit Solaranlagen bestücken und

vor jedem Eingang eine Zapfstation für Ökostrom

aufstellen. Damit wäre auf Anhieb viel gewonnen.

Im nächsten Jahr planen Sie, bei der Landtagswahl

anzutreten. Was dürfen wir von dem

künftigen Politiker Jörg Heynkes erwarten?

Ehrlichkeit und Mut, auch unangenehme Wahrheiten

anzusprechen sowie den festen Willen, das zu

ändern, was im Argen liegt.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: günter Lintl

Jörg Heynkes

VillaMedia

Viehhofstraße 123

42117 Wuppertal

Fon 0202 2427460

Mail mail@joergheynkes.de

Net www.joergheynkes.de

Unternehmer, Umweltaktivist

und vielleicht schon bald

Politiker im Landtag von

NRW. Jörg Heynkes hat seine

persönliche Energiewende

bereits mit Bravour geschafft.

Mit einem Blockheizkraftwerk,

einer Brennstoffzelle

und sieben

Solaranlagen versorgt er

den Firmensitz VillaMedia

mit eigener Grüner Energie.

Dazu stehen im Fuhrpark

fünf E-Autos für einen

schadstofffreien Einsatz bereit.

Zurzeit ist Jörg Heynkes

mit seinem aktuellen Projekt

„energie-pur“ auf Tour, um

Unternehmen in der Region

zu beraten und zu unterstützen.

der Bergische Unternehmer 01|17 45


AUS DER WIRSCHAFT

Bergische Werkstätten

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WIR WÜNSCHEN DER WIRTSCHAFT

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IM BERGISCHEN

WÜNSCHEN

STÄDTEDREIECK

DER WIRTSCHAFT

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EIN

BERGISCHEN

ERFOLGREICHES

STÄDTEDREIECK

JAHR 2017

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Ihre Ansprechpartner:

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proviel GmbH:

Matthias Laufer, 0202 24508-110

für die proviel GmbH:

Matthias für die Lebenshilfe Laufer, 0202 Wuppertal: 24508-110

Uwe Meyer, 0202 4792-110

für die Lebenshilfe Wuppertal:

Uwe für die Meyer, Lebenshilfe 0202 4792-110 Remscheid:

Jörg Kohl, 02191 993-147

für die Lebenshilfe Remscheid:

Jörg Kohl, 02191 993-147

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UND UNTERSTÜTZEN GERNE MIT KOMPETENTER,

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der Bergische Unternehmer 01|17 47


Bergisches Land Geht Aus SCARPATI

Charme und Schick:

Das Scarpati in Wuppertal

48 www.bvg-menzel.de


Italien

von Casablanca bis Marseille

Selbst Wuppertaler Feinschmecker

wissen zumeist nicht, ob über ihrem

Promi-Italiener ein aktueller

Stern leuchtet. Mit den Jahren

kamen und gingen viele gute Köche - ob

Deutsche oder Italiener – allesamt Meister

ihres Faches und mit ihnen kamen und

gingen die Michelin-Sterne. Wer soll sich

da Genaues merken? Eine Rolle spielen

diese Auszeichnungen für eingefleischte

Scarpati-Fans sowieso nicht. Seit nunmehr

vierzig Jahren steht das Wuppertaler Ristorante

mit Hotel und Trattoria für Gourmet-Gastronomie.

Unter dem Dach der

idyllisch gelegenen, aufwändig und liebevoll

restaurierten Jugendstil-Villa mit

überdachter Terrasse in Vohwinkel sorgen

die Speisen und Getränke konstant für

leuchtende Augen und das mit internationalem

Touch.

kleine schwester Trattoria

Das mediterrane Kontrastprogramm ist so

gut, dass sich die Frage nach Authentizität

der italienischen Küche überhaupt nicht

mehr stellt. In Vohwinkel geht Italien eben

auch von Casablanca bis nach Marseille.

Die Karte ist ausgewogen und anspruchsvoll,

die Küchenchefs setzen auf regionale

und saisonale Produkte – sei es der Spargel

im Frühjahr oder der Trüffel im

Herbst. Wer exklusiv und im ausgefallenen

Ambiente speisen möchte, kommt in

der Region am Scarpati nicht vorbei.

Nicht umsonst setzen Bewertungsportale

das Scarpati regelmäßig auf Platz eins der

Restaurants im Großraum Wuppertal /

Düsseldorf. Dabei muss es nicht immer

das mehrgängige Menü sein, das die Gäste

genießen und sich ob des hohen Qualitätsanspruchs

naturgemäß auch etwas kosten

lassen. So bietet sich genauso ein Besuch

der Trattoria Scarpati als kleine, bodenständige

Schwester des Nobel-Ristorante

an. In schicker, aber lockerer Atmosphäre

werden kleinere Gerichte zum guten

Preis-Leistungs-Verhältnis aufgetischt.

Nicht nur für den besonderen Tag zu zweit

oder mit Freunden bietet sich das Restaurant

an. Genauso gerne werden die Banketträume

im ersten Stock der Villa für

Familienfeiern oder Geschäftsessen ab

zehn Personen genutzt. Stammgäste

schwärmen überdies vom exzellenten,

freundlichen Service in Restaurant und

Trattoria. Vor dem Hintergrund der edlen

Speisen, Weine und Getränke ist auch dies

wahrlich ein Genussfaktor.

Text und Foto: BVG

Für viele Stammgäste ist neben der exzellenten,

vielfach ausgezeichneten Küche des Scarpati und

dem ausgefallenen Ambiente der restaurierten

Jugendstil-Villa auch der erstklassige Service ein

Genussfaktor.

SCARPATI GmbH

Scheffelstraße 41

42327 Wuppertal

Fon 0202 784074

Fax 0202 78 98 28

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der Bergische Unternehmer 01|17 49


FÜR SIE ENDECKT LANGEOOG

Wintersonne für

Erholungssuchende

Langeoog entschleunigt – zu jeder Jahreszeit.

Dieses besondere Inselgefühl

kennen und entdecken seit Jahrzehnten

auch viele Urlauber aus dem

Bergischen Land. Langeoogfans wissen um

das Gefühl, wenn man nach der Anreise das

Auto auf einem der großen Parkplätze in Bensersiel

abgestellt hat, das Gepäck zum Transport

auf die Insel abgibt und zur Überfahrt

leichten Schrittes aufs Schiff marschiert. Setzt

sich die Fähre in Bewegung, fängt die Erholung

an – gleich ob es sich dabei um eine dreiwöchige

Pause vom Alltag oder einen Wochenendtrip

handelt. Am Hafen Langeoog

angekommen, geht es in die Elektrobahn, mit

der man gemütlich durch die Landschaft tuckernd

nach 2,6 Kilometern zum Inselbahnhof

gelangt. Noch schnell Koffer und Taschen abholen

oder abholen lassen und ab geht`s zum

Hotel, zur Pension oder in die Ferienwohnung.

Langeoog hat Charme – das zu jeder Jahreszeit.

Auf der autofreien Insel nimmt man das

Rauschen des Meeres, den mitunter kräftigen

Wind und auch die Sonnenstrahlen viel bewusster

wahr, als im zumeist hektischen All-

Friesisch

entspannen

Strand und Dünenlandschaft der Ostfriesischen

Insel Langeoog haben auch im Winter

eine Menge zu bieten – vor allem Erholung.

Auch für Tagungsgäste gewinnt die Insel zunehmend

an Bedeutung.

50 www.bvg-menzel.de


Tourist-Info und

Kur-Verwaltung Langeoog

Hauptstraße 28,

26465 Langeoog

Fon 04972 693-0

Fax 04972 693-116

Mail: kurverwaltung@langeoog.de

Net www.langeoog.de

tag. Was auf der fast 20 Quadratkilometer langen

Insel transportiert werden muss, wird mit dem

Fahrrad, mit dem Elektrofahrzeug oder mit der

Pferdekutsche bewegt. Motorenlärm – Fehlanzeige.

Alleine die im Vergleich zum Festland veränderte

Geräuschkulisse ist ein Entpannungsmoment. Von

jeder Unterkunft sind Strand, Dünen und Meer auf

kurzen Wegen zu erreichen. Auch ein Spaziergang

durch den Inselwald oder eine Tour in die weite

Dünenlandschaft der Insel ist lohnend. Entweder

zu Fuß oder mit dem Rad. Ohne Zweifel: Man ist

der Natur sehr nah auf Langeoog.

Insel fürs Leben

Genauso bietet die ostfriesische Insel ein großes

Angebot für Aktive. Natürlich lässt sich auf dem

rund 14 Kilometer langen Sandstrand vortrefflich

wandern, joggen oder walken. Am Sportstrand treffen

sich im Sommer die Schlagball- und Volleyballteams,

für die Kids werden Wettkämpfe organisiert

oder man trainiert fürs Sportabzeichen.

Thalasso-Beachwalking bietet sich direkt in der

Brandungszone an. Aquafitness und Aquacycling

im Meerwasser kurbeln den Stoffwechsel an, für

Der Wind pustet

den Kopf frei für

neue Gedanken.

Das technisch modern

ausgestattete

Tagungszentrum

bietet nach dem

Strandspaziergang

Platz für Kreative.

Tennissportler gibt es einen Außen- und zwei Hallenplätze.

Gesundheitsvorsorge lässt sich bestens

im Kur- und Wellnesscenter betreiben.

Das Tageszentrum und das Haus der Insel sind

technisch gut ausgestattet und können für Seminare,

Workshops und Tagungen von Gruppen unterschiedlicher

Größe genutzt werden. Der Vorteil

dabei: Der Wind pustet den Kopf frei und schafft

Platz für neue, kreative Gedanken der Teilnehmer.

Besonders gemütlich ist Langeoog im Winter.

Warm eingepackt weht der Wind kräftig um die

Nasen, auch die Einsamkeit lässt sich an den im

Vergleich zum Sommer menschenleeren Stränden

genießen. Die Einkehr zu einer Tasse Ostfriesentee

oder einem Grog in eins der vielen gemütlichen

Cafés oder Restaurants sorgt für anschließendes

Wohlbehagen. So bietet sich gerade die kalte Jahreszeit

für Erholungssuchende besonders an.

Langoog ist eine Insel fürs Leben, sagen die Insulaner

gerne. Alle Generationen treffen sich auf

Langeoog, treffen alte Bekannte wieder oder lernen

neue kennen. Und das jedes Jahr aufs Neue.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Langeoog Tourismus service

der Bergische Unternehmer 01|17 51


HANDELSREGISTER

FDM_Anzeigenstrecke BW_Layout 1 30.08.11 16:38 Seite 1

Karoline Flüchter,

Geschäftsführerin

Mailingproduktion | Adressmanagement | Digitaldruck 0202 97903-0 www.fluechter.com

Neueintragungen

01.12.2016 HRA 24410: Schreinerei

Fischbach GmbH & Co. KG, Heiligenhaus,

Carl-Zeiss-Straße 10, 42579 Heiligenhaus.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Carl-Zeiss-Straße 10,

42579 Heiligenhaus. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

sowie dessen jeweilige Geschäftsführer

sind befugt, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: Schreinerei

Fischbach Beteiligungs GmbH, Ratingen

(Amtsgericht Düsseldorf HRB

78490). Die Niederlassung ist von Ratingen

(bisher Amtsgericht Düsseldorf

HRA 24094) nach Heiligenhaus verlegt.

02.12.2016 HRB 27763: Vtrace GmbH,

Solingen, Frankenstr. 6, 42653 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 03.11.2016. Geschäftsanschrift:

Frankenstr. 6, 42653 Solingen. Gegenstand:

Der Handel mit Waren,

insbesondere Elektrogeräten und

anderen Waren aus dem Bereich

Non-Food. Weiterer Gegenstand ist

die Personal und IT-Beratung von

Einzelpersonen und Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten. Geschäftsführer:

Dagianis, Christina Maria Ursula,

Solingen, *18.05.1990, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.12.2016 HRB 27764: Boloushi

Dienstleistungs GmbH, Erkrath, Mahnert

6, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.08.2016. Geschäftsanschrift:

Mahnert 6, 40699

Erkrath. Gegenstand: Der Betrieb eines

Handels- und Dienstleistungsunternehmens,

insbesondere im Bereich

von Immobilien und Kraftfahrzeugen

und Baumaschinen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er die

Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Zaky, Abdel

Nasser Farouk, Erkrath, *11.06.1967,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.12.2016 HRB 27765: Beovation

GmbH, Wuppertal, Friedrich-Engels-

Allee 215, 42285 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 31.10.2016.

Geschäftsanschrift: Friedrich-Engels-

Allee 215, 42285 Wuppertal. Gegenstand:

Das Angebot von Dienstleistungen

sowie die Herstellung und der

Vertrieb von Gebrauchsgegenständen

für den professionellen und privaten

Bereich. Dieser umfasst insbesondere

den Handel und Vertrieb mit

temperierbaren Sitzelementen für die

Nutzung im Sport- und Freizeitbereich.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dahlmanns, Marius, Wuppertal,

*29.11.1989; Knorr, Florian Wilhelm,

Wuppertal, *17.11.1989, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.12.2016 HRB 27766: HR Hochbau

und Rückbau GmbH, Wuppertal,

Sonnborner Str. 90, 42327 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 31.03.2016

Die Gesellschafterversammlung vom

06.10.2016 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. 2. (Firma

und Sitz der Gesellschaft) und § 2

(Gegenstand des Unternehmens) und

mit ihr die Sitzverlegung von Essen

(bisher Amtsgericht Essen HRB 27249)

nach Wuppertal und die Änderung

des Unternehmensgegenstands beschlossen.

Geschäftsanschrift: Sonnborner

Str. 90, 42327 Wuppertal. Gegenstand:

Hochbauarbeiten aller Art,

Gebäudesanierung, Trockenbau und

Akustikbau sowie Rückbau, Abbruch,

Schadstoffsanierung, Betonbohr- und

Sägetechnik, Im- und Export von sowie

Groß- und Einzelhandel mit Reifen,

Baustoffen, Baumaschinen, Werkzeug,

Elektroartikeln, Brand- und Wasserschadensanierung,

Winterdienst, Großund

Einzelhandel mit Textilien und

Stoffen sowie deren Im- und Export

und deren Aufbereitung, Näharbeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Zeybek,

Adam, Dortmund, *20.06.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

05.12.2016 HRB 27767: G&B UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Weißenburgstraße

10, 42107 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 18.11.2016.

Geschäftsanschrift: Weißenburgstraße

10, 42107 Wuppertal. Gegenstand: die

Entwicklung von Software, insbesondere

Kommunikationssoftware aller

Art, die Erstellung von Webseiten,

der Auf- und Ausbau von Auftritten in

sozialen Netzwerken. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer: Grinblat,

Alexander, Wuppertal, *13.02.1988,

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.



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05.12.2016 HRB 27770: Dr. Erhard

MVZ GmbH, Wuppertal, Neumarkt

2, 42103 Wuppertal. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.10.2016. Geschäftsanschrift:

Neumarkt 2, 42103 Wuppertal.

Gegenstand: der Betrieb eines oder

mehrerer Medizinischer Versorgungszentren

(MVZ) im Sinne des § 95 SGB

V zur Erbringung aller hiermit zulässigen

ärztlichen bzw. zahnärztlichen

und nichtärztlichen Leistungen und

aller hiermit in Zusammenhang stehenden

Tätigkeiten sowie die Bildung

von Kooperationen mit ambulanten

und stationären Leistungserbringern

der Krankenhausbehandlung und

nicht ärztlichen Leistungserbringern

im Bereich des Gesundheitswesens.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Dr. Erhard, Rainer,

Wuppertal, *11.05.1966, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

05.12.2016 HRB 27769: Alexander

Strelow UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, In der Fleute 146 - 150,

42389 Wuppertal. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.11.2016. Geschäftsanschrift:

In der Fleute 146 - 150, 42389

Wuppertal. Gegenstand: logistische

Dienstleitungen aller Art. Handel mit

Gütern aller Art. Stammkapital: 500,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Martin Strelow,

Alexander, Wuppertal, *16.05.1990,

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

05.12.2016 HRB 27771: Alltagsstoff

UG (haftungsbeschränkt), Remscheid,

Eugenstraße 1 a, 42897 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 27.04.2016.

Geschäftsanschrift: Eugenstraße 1 a,

42897 Remscheid. Gegenstand: Die

erlebnisreiche Vermittlung von alltäglichem

Wissen über unterschiedliche

Kanäle (Educational-entertainment-

Ansatz). Hierzu zählen neben eigens

konzipierten Veranstaltungen und

Seminaren auch multimediale Onlineinhalte

wie Videos, Bilder sowie

der allgemeine Auftritt in sozialen

Netzwerken. Stammkapital: 5.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Arzu, Sinan, Remscheid,

*11.11.1992; Jeck, Melanie, Remscheid,

*26.01.1976; Krüger, Philipp, Remscheid,

*24.10.1992; Mathauschek,

David, Remscheid, *12.10.1992, jeweils

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

05.12.2016 HRB 27773: Empori A.G.R.I.

GmbH, Solingen, Schlagbaumstraße

54, 42653 Solingen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 09.11.2010, mehrfach geändert.

Die Gesellschafterversammlung

vom 04.10.2016 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziff. 2

und mit ihr die Sitzverlegung von Bad

Homburg v. d. Höhe (bisher Amtsgericht

Bad Homburg v. d. Höhe HRB

11845) nach Solingen beschlossen. Geschäftsanschrift:

Schlagbaumstraße 54,

42653 Solingen. Gegenstand: Gastronomiebetriebe,

Automatenaufstellung,

Getränkegroßhandel, An- und Verkauf

von Immobilien, Renovierungs- und

Sanierungsarbeiten von Altbauten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Jeder Geschäftsführer ist befugt,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Nicht mehr Geschäftsführer:

Föller, Helmut, Grünberg, *15.11.1945.

Bestellt als Geschäftsführer: Ivanow,

Andrey, Solingen, *02.01.1989, einzelvertretungsberechtigt.

05.12.2016 HRB 27772: Carpet Diem

& Rugs Deutschland UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Arnoldstraße

9, 42275 Wuppertal. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.10.2016. Geschäftsanschrift:

Arnoldstraße 9, 42275

Wuppertal. Gegenstand: Der Antiquitätenhandel,

Haushaltsauflösungen,

der Betrieb eines Online-Shops

zum Ankauf und der Veräußerung

gebrauchter Teppiche, Textilien, KFZ

u.a. Stammkapital: 500,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Rahmann, Chaled,

Wuppertal, *22.06.1992, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

05.12.2016 HRB 27768: FAR Fahrschule

Mettmann GmbH, Mettmann,

Kleberstr. 11, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 27.10.2016.

Geschäftsanschrift: Kleberstr. 11,

40822 Mettmann. Gegenstand: Der

Betrieb einer Fahrschule. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

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vertreten. Geschäftsführer: Ullrich,

Ralf Karl, Düsseldorf, *14.06.1960. Geschäftsführer:

Durakovic, Suad, Ratingen,

*17.04.1975, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

06.12.2016 HRB 27774: Melchior

Grundbesitz UG (haftungsbeschränkt),

Remscheid, Elberfelder Straße 12,

42853 Remscheid. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.10.2016. Geschäftsanschrift:

Elberfelder Straße 12, 42853

Remscheid. Gegenstand: Die Übernahme

der Komplementäreigenschaft an

der Dres. Melchior Grundbesitz GmbH

& Co. KG. Stammkapital: 500,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dr. Melchior, Barbara, Schwelm,

*09.05.1955, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

06.12.2016 HRA 24412: mtK Informatik

OHG, Solingen, Schützenstraße 178,

42659 Solingen. (Der Fachhandel mit

Hard- und Software, die ganzheitliche

Betreuung von Systemumgebungen,

professionelle IT-Dienstleistungen,

insbesondere Netzwerkadministration,

Serverinstallation, Client-Installation,

Webdesign, Softwareinstallationen,

Telekommunikation, Vertrieb von Kopiersystemen,

sowie alle hiermit im

Zusammenhang stehenden Geschäfte

und Tätogkeiten.). Offene Handelsgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Schützenstraße

178, 42659 Solingen. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: Albanese, Daniel,

Solingen, *31.05.1985; Hackbarth,

Matthias, Solingen, *25.06.1981, jeweils

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

06.12.2016 HRA 24412: mtK Informatik

OHG, Solingen, Schützenstraße 178,

42659 Solingen. (Der Fachhandel mit

Hard- und Software, die ganzheitliche

Betreuung von Systemumgebungen,

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insbesondere Netzwerkadministration,

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Telekommunikation, Vertrieb von Kopiersystemen,

sowie alle hiermit im

Zusammenhang stehenden Geschäfte

und Tätogkeiten.). Offene Handelsgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Schützenstraße

178, 42659 Solingen. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: Albanese, Daniel,

Solingen, *31.05.1985; Hackbarth,

Matthias, Solingen, *25.06.1981, jeweils

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

06.12.2016 HRA 24413: Pizzeria

Mondo Nr. 1 Ltd. & Co. KG, Remscheid,

Nordstr. 61, 42853 Remscheid.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Nordstr. 61, 42853 Remscheid.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter ist befugt, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Pizzeria Mondo Limited, Birmingham,

West Midlands B18 6EW / Vereinigtes

Königreich (Companies House Cardiff

10301507).

07.12.2016 HRA 24414: Macarongenuss

e. K., Heiligenhaus, Giesenhofstraße

43, 42579 Heiligenhaus.

(Macarons im Online-Shop). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift: Giesenhofstraße

43, 42579 Heiligenhaus. Inhaber:

Lappan, Corinna, Heiligenhaus,

*02.07.1959.

07.12.2016 HRA 24415: wige SOLU-

TIONS GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Uellendahler Str. 353, 42109 Wuppertal.

(Die Zeitnahme und Grafik bei Motorsportveranstaltungen

einschließlich

der Vermietung und des Verkaufs

von mobiler Veranstaltungstechnik

im Bereich Motor- und Reitsport, die

Konzeption der Medientechnik, sowie

die Entwicklung und der Verkauf

von Software für Motorsportstätten.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Uellendahler Str. 353, 42109

Wuppertal. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

SOLUTIONS Verwaltungs GmbH, Wuppertal

(Amtsgericht Wuppertal HRB

27775), mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

08.12.2016 HRA 24416: DG Dienstleistungen

UG (haftungsbeschränkt) &

Co. KG, Wuppertal, Beyenburger Str.

164, 42287 Wuppertal. (Hausmeisterservice,

Gebäudedienstleistungen

und sonstige Dienstleistungen aller

Art, Reparaturen.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Beyenburger

Str. 164, 42287 Wuppertal. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter sowie dessen

54 www.bvg-menzel.de


Das Justizministerium des Landes NRW veröffentlicht

unter der Internet-Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle Insolvenzverfahren.

jeweiliger organschaftlicher Vertreter

sind befugt, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: DG

Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal

HRB 27779).

12.12.2016 HRA 24417: Stembel Müller

Grundbesitz & Co. KG, Heiligenhaus,

Düsselweg 7, 42579 Heiligenhaus.

(Vermieten, Verwalten und der

An- und Verkauf von eigenen Immobilien.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Düsselweg 7, 42579

Heiligenhaus. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Stembel Müller Verwaltungsgesellschaft

mbH, Heiligenhaus (Amtsgericht

Wuppertal HRB 27748), mit der

Befugnis -auch für jeden Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

13.12.2016 HRA 24418: Die Goldschmiede

Boll & Nott OHG, Solingen, Grünstr.

13, 42697 Solingen. (Handel und

Reparatur von Schmuck und Uhren

aller Art sowie das Fassen von edlen

Steinen). Offene Handelsgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Grünstr. 13, 42697

Solingen. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: Boll,

Christine, Leichlingen, *03.02.1990;

Nott, Daniel Pascal, Köln, *30.11.1988,

jeweils mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

14.12.2016 HRA 24419: Zum Köhlerliesel

Inh. Julian Deniz Cetinbas e. K., Wuppertal,

Obergrünewalder Straße 3, 42103

Wuppertal. (Der Gastronomiebetrieb

und alle damit zusammenhängenden

Geschäfte.). Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Obergrünewalder Straße 3,

42103 Wuppertal. Inhaber: Cetinbas,

Julian Deniz, Köln, *31.05.1986.

14.12.2016 HRA 24420: findatable.de 3

Restaurantreservierungen GmbH u.Co.

KG, Wuppertal, Heckinghauser Straße

75, 42289 Wuppertal. (das Marketing

für Gastronomiebetriebe, insbesondere

im Bereich der Darstellung auf

einer Porträtseite im Internet mit zusätzlicher

Tischreservierungsfunktion

in Deutschland, Bundesland Nordrhein

Westfalen, Postleitzahlraum Fünf, mit

Ausnahme der Städte Köln und Bonn.

Die zur Erreichung des Geschäftszwecks

erforderlichen oder zweckmäßigen

Rechtsgeschäfte oder Rechtshandlungen

kann die Gesellschaft selbst

vornehmen oder sich hierzu Dritter bedienen.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Heckinghauser Straße

75, 42289 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Bergisch-Märkische Verwaltungsgesellschaft

mbH, Wuppertal (Amtsgericht

Wuppertal HRB 26884), mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

20.12.2016 HRA 24421: Thomas Neuhaus

Immobilien e.K., Wuppertal,

Gräfrather Straße 149, 42329 Wuppertal.

(Die Verwaltung eigenen Vermögens,

der An- und Verkauf von Immobilien

sowie die Hausverwaltung.).

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Gräfrather Straße 149, 42329 Wuppertal.

Inhaber: Neuhaus, Thomas, Wuppertal,

*13.06.1964.

20.12.2016 HRA 24422: BEFRA Grundbesitz

GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Hölker Feld 12, 42279 Wuppertal.

(Gegenstand des Unternehmens ist

der Erwerb und die Verwaltung eigenen

Vermögens, insbesondere von

Grundbesitz.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Hölker Feld 12,

42279 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

BEFRA Verwaltungs GmbH,

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal

HRB 27794), mit der Befugnis -auch

für jeden Geschäftsführer-, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

21.12.2016 HRA 24423: GEBA Heidfeld

GmbH & Co. KG, Wuppertal, Königsberger

Str. 5, 42277 Wuppertal. (der

Erwerb und das Halten von Immobilien

sowie die Vermietung von Immobilienflächen).

Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Königsberger Str.

5, 42277 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

GEBA Heidfeld Beteiligungs GmbH,

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal

HRB 27753), mit der Befugnis -auch

für jeden Geschäftsführer-, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.12.2016 HRA 24425: Funke Druck

GmbH & Co. KG, Velbert, Neustraße

171, 42553 Velbert. (Der Betrieb einer

Druckerei unter Fortführung des

einzelkaufmännischen Unternehmens

Funke Druck Media e.K. (Amtsgericht

Wuppertal, HR A 21449) . Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Neustraße 171, 42553 Velbert. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

Funke Druck Beteiligungs

GmbH, Velbert (Amtsgericht Wuppertal

HRB 27746), mit der Befugnis -auch

für jeden Geschäftsführer-, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.12.2016 HRA 24426: Inselbogen

Erste Vermögensverwaltung GmbH

& Co. KG, Wuppertal, Hofaue 41-45,

42103 Wuppertal. (Gegenstand des

Unternehmens ist die dauerhafte

Vermietung und Verpachtung von

Immobilien und Grundbesitz auf Rügen.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Hofaue 41-45, 42103

Wuppertal. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: Inselbogen

Verwaltungsgesellschaft mbH,

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal

HRB 18837), mit der Befugnis -auch

für jeden Geschäftsführer-, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

27.12.2016 HRA 24427: Ernst Müller

GmbH & Co. KG, Remscheid, Ehringhausen

71b, 42859 Remscheid.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Ehringhausen 71b, 42859

Remscheid. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: Ernst

Müller Beteiligungs-GmbH, Remscheid

(Amtsgericht Wuppertal HRB 27806).

Gesamtprokura gemeinsam mit einem

persönlich haftenden Gesellschafter

oder einem anderen Prokuristen:

Müller, Dirk, Lähden, *28.04.1962. Der

Sitz ist von Wermelskirchen (bisher

Amtsgericht Köln, HRA 15858) nach

Remscheid verlegt.

28.12.2016 HRB 7060: P.O.S.-Partner

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Werth 27, 42275 Wuppertal. Nicht

mehr Geschäftsführer: Treß, Raphael,

Wuppertal, *15.01.1962.

29.12.2016 HRA 24429: Werkzeugbau

Dieter Vieth e.K., Inhaber Jan Peters,

Solingen, Lützowstr. 117, 42653 Solingen.

(Herstellung von Stanz-/Biegewerkzeugen

und Vorrichtungen.).

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Lützowstr. 117, 42653 Solingen. Inhaber:

Peters, Jan, Solingen, *04.12.1977.

Das Handelsgeschäft wird unter der

Firma des nicht eingetragenen Vorinhabers

Heinz Dieter Vieth, Solingen,

geb. am 13.11.1949 fortgeführt.

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VORSCHAU / IMPRESSUM

Im Februar 2017

Impressum

Herausgeber und Eigentümer:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

Simonsstraße 80

42117 Wuppertal

Fon 0202 451654

Fax 0202 450086

Mail info@bvg-menzel.de

Mail redaktion@bvg-menzel.de

Net www.bvg-menzel.de

Net www.der-bergische-unternehmer.de

Foto: Welke Architekten Remscheid

Verlag und Anzeigenverwaltung:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

Verantwortlich:

Katja Weinheimer

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Mail katja.weinheimer@bvg-menzel.de

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Titel: Aus alt mach neu

Porträt:

Wupperküchen

Unter uns: erfolgreich bergisch

Für Sie unterwegs:

Bali Entdecken

Redaktion:

Stefanie Bona (verantwortlich)

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Konzeption/Layout:

Eduardo Rahmani

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Anzeigenleitung:

Manfred Lindner

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Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

Druckmedien, Geldern

Fotos: Vaillant Group

Betriebskitas im Fokus

Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag

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und fahren ihren gesamten Umzug, während Sie sich

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