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Forschungskolleg 2016

35 forschungskollegs in

35 forschungskollegs in deutschland Öffentliche Tagung „Forschungskollegs und ihre Funktion im deutschen Wissenschaftssystem“ Montag, 2. Mai 2016 10:00 - 17:00 Uhr Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin www.forschungskollegs-in-deutschland.de Prof. Jörg Rüpke Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, Universität Erfurt »Wie steht es mit dem Transfer, dem Gewinn für Wissenschaftler/innen an den Träger- Universitäten? Punktuelle Beteiligungen an Tagungen etwa sind ein Weg, Tandems zwischen Fellows und Wissenschaftler/innen an der Universität ein anderer. Das Max-Weber- Kolleg der Universität Erfurt kann für diese Diskussion zwei positive Erfahrungen beisteuern. Die Integration von Doktorandinnen und Doktoranden in das Kolleg selbst – bis hin zum Promotionsverfahren in Verantwortung der Fellow-Gemeinschaft – ermöglicht eine kontinuierliche Begegnung mit (nicht nur) ausländischen Gästen und vielfach Kontakte weit über die Periode der Ko-Präsenz am Kolleg hinaus. Die Einbeziehung lokaler Kolleg(inn)en in langfristige Projekte mit langfristigem Engagement, Mitverantwortung und Beteiligung an der Governance in der Form von Assoziationen steigert die Akzeptanz, aber es macht auch einen Kern der Institution Forschungskolleg an einer Universität aus.« bilden. Dies schließt nicht aus, dass in bestimmten Fällen auch in Forschungskollegs eine Entscheidung stärker vom vorgeschlagenen Thema oder dem Fachgebiet des Fellows abhängen kann. Gleichstellung in der Wissenschaft In der Diskussion wurde deutlich, dass ein unausgewogenes Geschlechterverhältnis – wenn auch je nach Fachrichtung und Institut in durchaus unterschiedlicher Ausprägung – in den meisten Forschungskollegs ein Thema ist. Es zeigte sich, dass dies nicht nur für die vielzitierten Ingenieurswissenschaften gilt, sondern dass es sich um ein grundsätzliches Problem im deutschen Wissenschaftssystem handelt. Gerade auf höheren Karrierestufen herrscht in einigen Disziplinen ein klares Missverhältnis zwischen Frauen und Männern, sodass die Forschungskollegs teilweise sogar im Wettbewerb um weibliche Fellows auf mid- und advanced-career level stehen. In der Diskussion wurden Erfahrungen mit bestimmten Förderformaten ausgetauscht. Maßnahmen wie Dual Career Fellowships, eine bessere Familienförderung oder zusätzliche Gelder für Fellows mit Familie werden vielerorts erprobt und zeigen erste Erfolge. Zudem zeigte sich, dass eine aktive Rekrutierung von Wissenschaftlerinnen, insbesondere auf fortgeschrittenen Karrierestufen, eine sinnvolle Ergänzung zu offenen Bewerbungsverfahren sein kann.

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